HigHligHts - Lyceum Alpinum Zuoz

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HigHligHts - Lyceum Alpinum Zuoz
01–2016 // 75. Jahrgang
ZUOZ zeitung
We are building
Building Project Urezza
Neues MaturaAngebot
Lehrgang schweizerische
Maturitätsprüfung
Sports and Games
Ski Races, Ice-Hockey & Football
Highlights
Winter Games 2016
111. Generalversammlung
President’s Perspective
Gratitude
Regionalgruppen
Events und Projekte
Last Weekend of July
Eine Tradition kehrt zurück
scintillating summer impressions
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Schule & Internat
3Editorial
5Headmaster’s News
6Neubauprojekt Urezza
7Zusätzliches Maturaangebot
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Maturaarbeiten 2015/16
10Gifted and talented learners
12Über Food Waste und originelle Gewürzkombinationen
14Corps of Volunteers
16Non scholae, sed vitae discimus
17An exercise in slowness for students of the Lyceum Alpinum
Editorial
Events
18Charity work for Greenhope
19Zuoz on the road
20White Turf St. Moritz – spektakulärer Höhepunkt im Winter
21Vienna ball 2016
22Lange Nacht des Lyceums 2015
Sports
23The Games Master’s Report
24Rückblick Chef Sport
26Unterwegs mit der Schweizer Nationalmannschaft
27 Beim Fussball lernt man strategisches Vorgehen!
Kultur
28Theaterkultur unter neuen Vorzeichen
31Skyline-Projekt
People
33Ladina Tarnuzzer
Highlights
34 111. ordentliche Generalversammlung
35 4. Zuoz Club Hockey Training Camp
36Winter Games 2016
37The «Last Weekend of July» is back!
Editorial & Perspectives
38Gratitude – Dankbarkeit
Zuoz Club
40Zwischentagung Wien
41 50-jähriges Maturajubiläum der Klasse H4
42 50-jähriges Abiturtreffen in Wien
43Und plötzlich Quästor
44Schellen-Ursli
47Gianni Zender
54Historical cricket book
Regionalgruppen
48RG Berlin: Aktive Regionalgruppe
49RG East Coast: Christmas Caroling in NYC
50RG München: Neue Mitglieder
50RG Niederlande: Traditionelles Treffen
51RG Suisse Romande, France & Principauté de Monaco:
10 Jahre Rüdiger von Maltzahn
52RG Ticino/Italia: Stabsübergabe
53RG Zürich: Zuoz Club Lunch
54RG Zürich: Eisstockschiessen
55RG Zürich: Zurich International Tournament
Aus den MeDien
57Im Rampenlicht
Gratulationen
59Gratulationen
In der vorliegenden Ausgabe der Zuoz Zeitung werden Sie viel
Neues entdecken, z.B. das Neubauprojekt Urezza, lesen Sie
mehr dazu im Text von unserem Leiter Finanzen & Dienste Roman Grossrieder. Wir haben ein zusätzliches Angebot in der Maturaabteilung: der neue Lehrgang schweizerische Maturitätsprüfung bereitet gute und engagierte Sekundar-A Schülerinnen und
-Schüler auf die zentrale Maturitätsprüfung vor. Der Zuoz Globe
geht neue Wege, Ivo Bärtsch, Theaterleiter berichtet von den Kulturhighlights der vergangenen Monaten. Neu öffnete die Schule im letzten November erstmals ihre Türen bis Mitternacht und
zwar an der ersten Langen Nacht des Lyceums, Dr. Karsten Plöger
schildert wie es dazu kam und am besten schauen Sie sich das
Video dazu gleich selber an, den Link finden Sie im Artikel. Viel
Vergnügen beim Lesen!
In the present edition of the Zuoz Zeitung you will discover a lot of
new things. There is, of course, the new building project Urezza:
find out about it by reading the text by Roman Grossrieder,
our Head of Finance & Services. We have a new programme
in the Matura Department, a course leading to the «Swiss
Matura Examination», aimed at high-performing and motivated
secondary school students (level A) who want to prepare for
this centralised examination. The Zuoz Globe is adopting a new
approach: Ivo Bärtsch, Head of Theatre, reports on the cultural
highlights of the past months. Last November for the first time
the school opened its doors until midnight for the Long Night of
the Lyceum. Dr Karsten Plöger describes how it came about and
invites you to watch the video of the event yourself (link is in the
article). Enjoy reading our Zuoz Zeitung!
Dr. Nicole Greuter, PR & Projects
Nachrufe
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Eine redaktionelle Notiz Aus rechtlichen Gründen darf das Lyceum Alpinum wohl Photos von Schülerinnen und Schülern in der Zuoz Zeitung und in seiner Website abbilden,
aber ohne deren Vor- und Nachnamen zu nennen. Der Zuoz Club muss vorsichtshalber auf seiner Website dieselben Regeln beachten, im Zuoz Club-Teil der Zuoz Zeitung hingegen
werden diese etwas lockerer gehandhabt. Da meist Teilnehmerlisten von Veranstaltungen zu finden sind, stehen unter den Abbildungen nur die Vornamen.
BEI U NS V ER DI ENT SOGA R
DER AUSBLICK F Ü N F ST ER N E
Nirgendwo in St. Moritz sind die glitzernden
Bergseen und die schneebedeckten Berggipfel so
unmittelbar zu erleben wie im Suvretta House.
Weitab von touristischer Hektik und inmitten einer
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Sie in einem stilvollen Ambiente 5-Sterne-Luxus mit
Resort-Charakter. Bei uns wirkt er noch, der
unverfälschte Zauber des Oberengadins.
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Schule & Internat
Headmaster’s News
Seit seiner Gründung im Jahre 1904 war das Lyceum Alpinum
Zuoz stets eine Schule sowohl für Lernende aus dem Engadin
als auch für Internatsschülerinnen und -schüler aus der übrigen Schweiz und Europa. Nach der erfolgreich erarbeitenden
Präsenz auf dem chinesischen Markt setzt das Lyceum Alpinum Zuoz, neben dem Hauptmarkt Europa, auf weitere sich
positiv entwickelnde Länder wie Indien oder Thailand. Erfreulicherweise konnten wir in diesem Schuljahr auch den Anteil
von Lernenden aus Südamerika erhöhen, so begrüssten wir im
Winter stolz die erste Schülerin aus Kolumbien.
Since its foundation in the year 1904 the Lyceum Alpinum
Zuoz has always been a school for students from the Engadine
as well as for boarders from all over Switzerland and Europe.
After successfully establishing its presence on the Chinese
market the Lyceum Alpinum Zuoz is targeting – in addition to
its main market Europe – further countries showing positive
development, such as India or Thailand. It was with great
pleasure that we noted an increased percentage of students
from South America in this school year and in winter we were
proud to welcome the first student from Columbia.
All young people benefit equally from the interplay of regional
and international influences. The growing internationalization
of the school offers real opportunities since students learn
on a daily basis how to get on with colleagues from all over
the world. They also gain the kind of lasting experience which
they will find very useful in their later professional lives in a
globalised world. The school mission statement emphasises
the central value of «cosmopolitanism» – this is why in the
classroom as well as in the boarding houses we endeavour to
promote an interest, indeed joy, in the new and the different,
while at the same time reflecting on one’s own identity and
thereby strengthening it.
The friendships created at school build the foundation for a
lasting and worldwide network in later life. There is no better
testimony to this than the Zuoz Club with its active branches
throughout the world.
Balz Müller, Rektor
Vom Spannungsfeld regional – international profitieren alle
Jugendlichen in gleichem Masse. Die fortschreitende Internationalisierung der Schule ist eine grosse Chance, lernen die
jungen Menschen doch im Alltag, mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt umzugehen und so bleibende Erfahrungen
zu sammeln, die ihnen in der globalisierten Arbeitswelt später
nützlich sein werden. Im Leitbild wird der zentrale Wert des
«Cosmopolitanism» hervorgehoben, weshalb wir uns im Unterricht und im Internat bemühen, das Interesse, ja die Freude am Neuen und Anderen zu wecken, gleichzeitig die eigene
Identität zu reflektieren und somit zu stärken.
Die in der Schulzeit entstehenden Freundschaften bilden das
Fundament für ein späteres lebenslanges Netzwerk auf der
ganzen Welt. Dass dies auch wirklich funktioniert, zeigt das
aktive Vereinsleben, das den weltweit verankerten Zuoz Club
auszeichnet.
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Schule & Internat
Neubauprojekt Urezza
Am 5. Oktober 2015 erfolgte der Spatenstich für das Neubauprojekt Urezza,
welches neben den neuen Internatszimmern für Mädchen, Schulzimmer für Kunst und
Musik sowie allgemeine Unterrichtsräume, eine Erweiterung des Speisesaals mit Ustaria
und Terrasse, einen Sportplatz und neue Räumlichkeiten für die Dienste umfasst.
Ein Grossprojekt, das unsere Schule in die Zukunft führt!
On 5 October 2015 the ground-breaking ceremony took place for the Urezza building project,
which will, in addition to new boarding house accommodation for girls, classrooms for art
and music as well as classrooms for general use, encompass an extension of the dining hall
with a cafeteria and terrace, sports area and new service rooms. A huge project to take our
school into the future!
Das Neubauprojekt Urezza mit einem Investitionsvolumen von
CHF 18.5 Mio. ist tragender Pfeiler der Unternehmensstrategie
2015–2020, mit der die Qualitätssteigerung in allen Unternehmensbereichen und die Erhöhung der Schülerzahlen angestrebt
werden. Der Neubau ermöglicht zudem eine sukzessive Renovierung der bestehenden Internatshäuser, insbesondere des
Kleinhauses.
Bis im August 2017 die ersten Mädchen ihre neuen Zimmer beziehen, wird noch einiges geschehen, wir halten Sie auf unserer
Webseite auf dem Laufenden! Klicken Sie sich durch die Bildgalerie zum Spatenstich oder schauen Sie sich die Urezza-Animation
an: www.lyceum-alpinum.ch > über uns > Neubauprojekt Urezza.
Mittagessen mit Bergsicht
Die Chesa Urezza wird in östlicher Richtung an das Rektoratsgebäude angegliedert, die Verbindung erfolgt über den neu gestalteten Spencer Gang. Im Sommer wird den Lernenden und Mitar-
beitenden, neben den grosszügig gestalteten Speisesälen, auch
eine Terrasse mit Blick auf Piz Murtiröl, Arpiglia und Uter zur Verfügung stehen. Der Erweiterungsbau greift die architektonischen
Werte des heutigen Campus auf. Die Umsetzung erfolgt grösstenteils in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Handwerkern aus
der Region. Der Bezug der neuen Schul- und Internatsräumlichkeiten ist auf das Schuljahr 2017/18 geplant. Eine Möglichkeit
zur Baustellenbesichtigung gibt es für alle Interessierten bereits
am Tag der offenen Tür vom Samstag, 11. Juni 2016. Wir freuen
uns, Ihnen vor Ort das Neubauprojekt Urezza zu zeigen!
The new Urezza building with its CHF 18.5 million investment
volume is a cornerstone of the corporate strategy 2015–2020
devised to drive quality improvements in all areas of the business
and result in higher student numbers. The new building will also
Schule & Internat
make it possible for renovations to be carried out to the existing
boarding houses, especially Kleinhaus.
Lunch with mountain view
The Chesa Urezza will be linked to the Rektorat administration
building in an easterly direction, the connection being via the
newly-designed Spencer corridor. In summer students and staff
will have a generously-proportioned dining hall at their disposal
as well as a terrace with views of the Piz Murtiröl, Arpiglia and Uter.
The extension will reflect the architectural values of the existing
campus and will be realised to a great extent by employing
local companies and skilled workers. Planned is for the new
classroom and boarding accommodation to come into use in
school year 2017/18. Those interested will have an opportunity
to inspect the construction site on Open Day, 11 June 2016. We
look forward to showing you round the Urezza site.
The first girls will take up residence in their new rooms in August
2017 but a lot has to happen before then and we will be keeping
you informed of developments via our website. Click through the
photo gallery of the ground-breaking ceremony and take a look
for yourself at the Urezza animation at:
www.lyceum-alpinum.ch > about us > New building project Urezza
Roman Grossrieder, Leiter Finanzen & Dienste
Zusätzliches Maturaangebot
Das Angebot in der Maturaabteilung wird auf das Schuljahr 2016/17 durch den Lehrgang
schweizerische Maturitätsprüfung erweitert (10. bis 12. Schuljahr). Der Lehrgang richtet
sich an gute und engagierte Sekundarstufe-A Schülerinnen und Schüler.
The school year 2016/17 will see the latest addition to the Matura Section: a course leading
to the «Swiss Matura Examination». The course is geared towards high-performing and
motivated secondary-school students (Level A).
Im Unterschied zum Lehrgang Schweizer Matura, der den kantonalen Richtlinien unterliegt, muss für den neuen Lehrgang
keine Aufnahmeprüfung absolviert werden, sondern es findet
eine Eignungsabklärung am Lyceum Alpinum statt. Der Unterricht im neuen Lehrgang bereitet die Schülerinnen und Schüler
gezielt und straff auf die schweizerische Maturitätsprüfung vor
und findet in Kleingruppen (max. 10 Lernende) statt. Im Vergleich zur Schweizer Matura nach kantonalen Richtlinien gibt
es beim neuen Lehrgang keine Vornoten und die Prüfungen
werden zentral in einer Schweizer Universitätsstadt durchgeführt. Das zusätzliche Angebot stärkt die Maturaabteilung und
fokussiert auf den Schweizer Markt.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite:
www.lyceum-alpinum.ch>Schule>Schweizer Matura
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Schule & Internat
Maturaarbeiten 2015/16
10’000 Wörter soll sie umfassen, ca. 100 Arbeitsstunden und mehrere Schreibblockaden später
liegt sie ausgedruckt und gebunden vor einem: die Maturaarbeit.
It should comprise up to 10,000 words, be the fruit of approximately 100 hours of work and
several writer’s blocks until finally it is there in front of you, printed and bound: the Matura Essay.
Maturaarbeiten der Abschlussklasse 2016
Titel Autor/-in
Als der Krieg unsere Männer nahm; Ein Drehbuch, welches auf einer wahren Geschichte basiertAlexander
Analyse von Schweizer Wahlplakaten aus den Jahren 1931–1939
Michael
Architektur-Impressionismus – Versuch der Entwicklung eines von verschiedensten Materialien
ausgehenden freien Modellbaus Victoria
Bestimmen geeigneter Standorte von Solaranlagen mithilfe der SonnenhöheSilas
Bewirkt das Intervalltraining eine effektive Förderung der Ausdauer?Linus
Das Paradox Horrorfilm – Nutzungsmotive der Rezipienten
Loris
Das Phänomen der Blogger in der ModebrancheTalità
Das Potenzial einer bleifreien Munition für den Einsatz in der Bündner HochjagdLuis
Der Einfluss des Smartphones auf das soziale Leben der Gesellschaft
Orlando
Der Zigarettenkonsum bei Lernenden ab 16 Jahren – Ein Vergleich zwischen Internats- und Tagesschülern an
Gymnasien in Graubünden
Max Taro
Design und Marketing einer App für KinderFranz
Die Anpassung und Veränderung des Bildungsbegriffes und dessen Wahrnehmung von der «wahren»
Bildung bis zum gegenwärtigen Verständnis
Paulina
Die Auswirkungen und sozialen Aspekte der tiefen ZinsenFabio
Die Nutzung von zivilen Drohnen anhand des Beispiels eines Filmes über die typischen Sportarten im EngadinAlessandro
Drei ehemalige Schweizer Meister und ihre Situation heute
Mattia
Einfluss des Unternehmens Uber auf die Zürcher Taxibranche
Alexander
Hilft das Komponieren eines Songs beim Verarbeiten der Vergangenheit?
Milena
Metzgerei Heuberger und ihre Spezialität Bündnerfleisch
Jan
Psychosoziale Aspekte und Auswirkungen der Videospiele am Lyceum Alpinum ZuozHugo
Steigere ich meine Leistungsfähigkeit durch Lifestyle Modifikation trotz Nikotinabhängigkeit?
Lorenzo
Stuart, Kevin & Bob – Meine SchokoladenmutantenFadrina
Vergleichsstudie an mehreren Personen über den Einsatz von Kreatin Monohydrat im Krafttraining
Marco
Wirtschaftliche Auswirkungen einer möglichen Unabhängigkeit der Regionen in der EU, am Beispiel KataloniensCarlos
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Lyceum Alpinum Zuoz, Cornelia Koch, [email protected] oder T +41 81 851 3003.
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Schule & Internat
Gifted and talented learners
At our school students with special gifts and talents can benefit from additional measures
to develop their skills. They choose a focus of interest and work independently on
challenging projects with the support of a teacher. The aim is to make these projects
accessible to the broad public (scientific article, presentation in the Assembly etc.)
An unserer Schule haben Lernende die Möglichkeit im Rahmen der Begabtenförderung ihre
Talente und Fähigkeiten zu entwickeln. Betreut von Fachlehrpersonen, setzen sie sich vertieft
mit einer selbstgewählten Thematik auseinander mit dem Ziel, ihre Resultate einer breiteren
Öffentlichkeit zu präsentieren (wissenschaftlicher Artikel, Präsentation in der Assembly etc.)
In contrast to the development of skills and talents which
is an overall task of education, the provision for gifted and
talented learners involves the planning and implementation
of personalised programmes and measures for students with
special abilities and those who are far ahead in their curriculum
compared to their peer group. Dr Corinna Badilatti, Head of the
Learning Support Centre, is responsible for these programmes.
Read more below about three of our activities with gifted and
talented learners.
Methods
Acceleration: This encompasses for example skipping a grade,
working with textbooks from a higher grade or class or the curriculum is tightened and condensed.
Enrichment: Learners are compelled to study and research a topic
independently while they are excused from taking part in regular
lessons.
Mentoring: The Mentor supervises the learner’s studies, diagnoses progress, gives individual feedback and plans learning sequences to support the learning process. Possible content ranges
from regular subjects to areas not included in the curriculum.
Einstein & Co.
Leon besucht die M5 und trifft sich alle zwei Wochen mit seinem
Physiklehrer Dr. Andres Bühlmann. Begonnen hat es mit Leons
Idee ein Perpetuum Mobile zu entwickeln, in der Zwischenzeit
sind sie bei der Relativitätstheorie angelangt. Mit Andres Bühlmann diskutiert er Fragen wie beispielsweise, warum die Zeit
im Engadin schneller läuft als in Chur oder warum ein Flugzeug
nicht immer gleichzeitig ist, je nachdem, ob es sich bewegt
oder nicht. Leon ist ein Fan von theoretischen Überlegungen,
er denkt sich gerne in neue Themengebiete rein. In der Schule
gefallen ihm vor allem Biologie, Chemie und natürlich Physik.
Auch möchte er gern etwas in dieser Richtung studieren, sei es
an der ETH Zürich oder an der TU München.
Extract from «The Life and Times of Wulfric
Dagworth»
Hannah (IB2) explored together with her mentor Mrs Zoë Green,
English Subject Head and Theory of Knowledge teacher, her
creative writing skills. Read for yourself:
«I’ve never seen it look like that before»
«Put it down, and stop wobbling it around like!»
«But look at it! It’s green!»
«He’s right ya know. Just look at the stuff oozin out of it. Look,
mine’s the same.»
«I tole you it’s not right, ain’t natural!»
«If you don’t want it, just give it to eight-pence. He has no problem with em.»
«You what? I ain’t givin nothin to that maniac! It’s my sausage
and no one can take it from me.»
«Well shut up and shove it in ya gob then.»
«Fine, I will!»
«Go on then, don’t just prod it with ya knife.»
«I’m goin to, just give me a second.»
«We don’t have all bloody day ya know!»
«I know! It’s just… I mean look at it.»
The group collectively groaned as the great sausage dilemma
started up for another round. After several more arguments and
suggestions along with harsh retorts and juicy innuendos the
great breakfast debate was finally ended as the lice-ridden pub
mutt, sensing an opportunity, stole the sausage as it was being
passed around for inspection. It was probably a mercy as soon
after the dog disappeared for two weeks and when it came
back it never looked at sausages the same way again.
Wulfric stared at the plate in front of him and suddenly didn’t
feel so hungry. The majority of what was on it was unidentifiable except for the gooey green sausages and something that
may have at one point been distantly related to an egg. The rest
was a strange mixture of slop and slime that had a foul odour
akin to Greg’s sock and was absolutely drowning in grease with
Schule & Internat
strange gritty bits. Greg had been gone nigh on two hours now
and as Wulfric looked around the dark dingy pubs interior he
began to smell a fish....and it wasn’t coming from his breakfast.
Stadtplanung aus historischer Perspektive
Raphaël, M5, beschäftigt sich mit der Stadtplanung aus historischer Perspektive, betreut wird er von Dr. Karsten Plöger, Leiter
Internationale Abteilung und Lehrer für Geschichte. «Mich fas-
ziniert, wie die Stadtplanung unser Zusammenleben und unsere Gesellschaft wiederspiegelt», sagt Raphaël, «und wie man
bei der Betrachtung einer Stadt mehr über ihre Vergangenheit
erfährt.»
Ausführungen zum hippodamischen Schema
Viele utopische Projekte, welche auf dem Reissbrett ihren
Ursprung fanden, wurden nie realisiert, aber einige Ideen
konnten sich im Laufe der Zeit durchsetzen, so das hippodamische Schema, welches unserer Metropolen geprägt hat.
Schauplatz ist Milet im Jahr 479 v. Chr.: Die einst stolze Polis
wurde von den Persern dem Erdboden gleichgemacht. Doch
die Ruinen der Hafenstadt, die an der ägäischen Küste der
heutigen Türkei liegt, sollten das Fundament eines völlig neuartigen Projekts werden. Unter der Führung von Hippodamos
wurde Milet in einem streng linearen Raster neu angelegt.
Rechteckige Parzellen wurden dabei von breiten Hauptstrassen eingefasst, die von schmaleren Nebenstrassen in einem
rechten Winkel gekreuzt wurden, wobei zentral im Stadtbild
eine Agora angelegt wurde. Dieses scheinbar simple Schema
zeichnete sich nicht nur durch eine effektive Platznutzung
und allgemeine Anwendbarkeit aus, sondern verkörperte
auch den demokratischen Gleichheitsgedanken. Denn die
repetitiven Häuserblocks stellten zumindest ansatzweise
die demokratisch gerechte Verteilung des Landes an jeden
Bürger sicher. Das schachbrettartige Erscheinungsbild des
hippodamischen Schemas findet sich in unzähligen Stadtplanungen wieder, unter anderem im Stadtteil Manhattan,
dessen Grundriss im Jahre 1811 unter dem Titel «the grid»
vorgelegt wurde. Milet trägt somit seinen heutigen Übernamen «Manhattan der Antike» zu Unrecht, denn eigentlich ist
Manhattan das Milet der Neuzeit.
We would like to pick your brain!
We are still looking for an appropriate name for the programme
for gifted and talented students. Send us your ideas to
[email protected], we appreciate and welcome
all comments and suggestions! The best name will win a Lyceum
Alpinum surprise package.
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Schule & Internat
Über Food Waste und originelle
Gewürzkombinationen
Eigentlich war die Kochwoche 2016 in Schiers nicht ganz so, wie es sich die Klasse M1
vorgestellt hatte, denn den Schülerinnen und Schülern wurde weit mehr Wissen vermittelt,
als sie zunächst angenommen hatten.
In actual fact, the Cookery Week 2016 did not turn out quite in the way class M1 had
imagined: the students were taught a whole lot more than they first thought.
«Ich dachte, ich müsste hier die ganze Zeit den Kochlöffel schwingen und irgendwelche Saucen zubereiten!», meinte Nicola.
Das Kochen war ein wichtiger Bestandteil, dennoch ging der Unterricht weit über die Vermittlung verschiedener Kochtechniken
hinaus. Food Waste war ein wichtiges Stichwort, mit dem sich die
Klasse beschäftigte.
Wussten Sie, dass in der Schweiz jährlich zwei Millionen Tonnen noch essbare Nahrungsmittel im Müll landen? Eine solche
Zahl lässt einen leer schlucken, auch die Klasse M1 gibt sich
nachdenklich nach der Unterrichtssequenz über Lebensmittelverschwendung. «Ich denke, dass ein bewussterer Umgang mit
unseren Nahrungsmitteln gefordert ist!», sagte Valeria. Im Unterrichtszimmer der Hauswirtschaftslehrerin Helene Keller-Davaz
wurde eifrig über Tischsitten in einem länderübergreifenden
und auch historischen Vergleich diskutiert. Das Erlernte konnte anschliessend in einem Quiz getestet werden: In welchem
Land beginnt der Älteste das Mahl? a) Russland b) Indien oder
c) Korea? Kennen Sie die Antwort? Über die Wichtigkeit eines
funktionierenden Wäschekreislaufes für die Gesundheit durfte die M1 ebenso mehr erfahren wie über die Bedeutung einer
ausgewogenen Ernährung. Natürlich kamen auch Experimente
in der Küche nicht zu kurz. Während Dea ausgefallene Gewürzmischungen für seine Gebäckkreationen austestete («Passen
Oregano und Curry zusammen?»), gelang es Nils, eine vorzügliche Currysauce zuzubereiten, die sich als wahre Gaumenfreude
herausstellte.
P.S.: Antwort c) ist richtig!
Sarah Fuchs, Lehrperson für Deutsch und Ethik
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Schule & Internat
Corps of Volunteers
Peter Frehner hat das Corps of Volunteers (CoV) vor 15 Jahren am Lyceum Alpinum
gegründet und mit viel Herzblut 20 Einsätze in der Schweiz und in Rumänien geleitet.
Alessandro, Cinzia und Daniel, die 2015 in Faurei mit dabei waren, wollten mehr wissen
zum CoV und seiner Geschichte und haben sich mit Peter Frehner zum Interview getroffen.
Peter Frehner founded the Corps of Volunteers (CoV) 15 years ago at the Lyceum Alpinum.
During that time he has provided passionate leadership for 20 missions in Switzerland and
Romania. Alessandro, Cinzia and Daniel who took part in the 2015 work experience in
Faurei wanted to find out more about the CoV and its history: they met Peter Frehner and
conducted an interview.
Vor 15 Jahren haben Sie am Lyceum Alpinum das CoV
gegründet und seither wiederholt in Rumänien eingesetzt.
Warum Rumänien?
Nach der erfolgreichen Durchführung kürzerer Einsätze nach
dem Orkan Lothar (Dezember 1999) in der Zentralschweiz und
in Südbünden (Puschlav, 2001 und Bergell 2002) hat mich mein
damaliger Kollege Michel Kennedy ermuntert, Möglichkeiten
für ähnliche Projekte in Rumänien zu prüfen. Eine Rekognoszierungsreise ergab dann tatsächlich ein dringendes Bedürfnis
hinsichtlich einer Renovation vieler Dorfschulen. Daraus resultierte die Projektidee «Schule für Schulen».
Firmen, Organisationen, Stiftungen:
AXA Versicherungen, Zuoz / Franke Group, Aarburg / Freund
Holzbau, Samedan / Gemeinde St. Moritz / Gemeinde Silvaplana / Gemeinde Zuoz / Jenny SA, Bever / Kühne Stiftung, Schindellegi / Lions Club, St. Moritz / Luzi Bedachungen, Zernez /
Ming Bus, Sils / Omnilogic, Otopeni / Sto SE & Co. KGaA, Stühlingen / REHAU Polymer AG, Rehau / Rocca + Hotz AG, Zuoz /
Rotary Club, St. Moritz / Soroptimist Engiadina, Samedan /
Kiwanis Club, St. Moritz / Zuoz Club / Vicara Stiftung, Vaduz
Bei seinem Einsatz im Oktober 2015 hat das CoV seine letzten Arbeiten in Faurei planmässig erledigt. Die Renovation des Schulhauses bildete den Abschluss der dreijährigen Tätigkeit des CoV
in Faurei. Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler das Dach
des lokalen Spitals renoviert und Betten aus Überbeständen des
Spitals Oberengadin geschenkt (alle Projekte finden Sie unter:
www.lyceum-alpinum.ch>Aktivitäten>Corp of Volunteers).
Privatpersonen:
B. Bütler, S-chanf / S. Costa, Pontresina / K. Freund, St. Moritz /
R. & H. Gerber, Zuoz / A. Gschwend, St. Moritz / G. Haas, Klosters / S. Lanfanchi, Silvaplana / B. & J. Luzi, Zernez / A. Nastase, Rumänien / H. Oswald, Susch / B. Plattner, Pontresina /
D. Sturdza, Rumänien / C. Welte, S-chanf / A.Valentin, Silvaplana und allen Eltern und Mitarbeitenden des Lyceum Alpinum,
die uns bei vereinzelten Projekten unterstützt haben.
Ein gosses Dankeschön an unsere Sponsoren:
Schule & Internat
Welches Projekt brachte für Sie die grössten
Herausforderungen?
Dies betrifft mit Sicherheit die umfassende Sanierung des
Schulwohnheimes in Teaca, Rumänien. Die Arbeiten beinhalteten verschiedene Bereiche. Bauleitung und -planung oblag
dem CoV, für einzelne Arbeiten wurden Partner herangezogen.
Das dafür notwendige Material musste damals aus der Schweiz
nach Teaca gebracht werden. Das hohe Arbeitsvolumen erforderte zusätzliche Arbeitskräfte, welche in die nahegelegene
Stadt Cluj-Napoca eingeflogen wurden, ein richtiges Grossprojekt!
Mit welchen anderen Herausforderungen wurden Sie im
Verlaufe Ihrer Tätigkeit konfrontiert und wie konnten Sie
diese bewältigen?
Glücklicherweise durften wir für unsere Tätigkeit immer wieder
auf grosszügige Unterstützung zählen in Form von Baumaterialien, fachlicher Beratung, Eltern, die als Begleitpersonen
mit dabei waren, sowie finanzielle Unterstützung. Ohne diesen
Support wäre die Arbeit des CoV unmöglich gewesen.
Welche Bedeutung hat das CoV für das Lyceum Alpinum
Zuoz?
Im Rahmen des CoV erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in fremde Länder und Kulturen, erweitern bei den Hilfseinsätzen ihre Sozialkompetenz und nicht zuletzt erwerben sie
handwerkliches Knowhow und lernen auch die eigenen Leistungsgrenzen auszuloten.
Wie ist es Ihnen gelungen, über all die Jahre immer
wieder Schülerinnen und Schüler für eine Teilnahme zu
motivieren?
Das CoV erfreut sich seit seiner Gründung vor 15 Jahren
grosser Beliebtheit. Ob beim Einsatz nach dem Orkan Lothar
in der Schweiz oder bei den Renovationsarbeiten an Dorfschu-
len in Rumänien, unsere Schülerinnen und Schüler schätzen die
Möglichkeit, Erfahrungen ausserhalb der Schule zu sammeln.
Wie hat sich die Zusammenarbeit mit den Lernenden
während dieser Zeit verändert?
15 Jahre sind eine lange Zeit, natürlich haben sich die Schülerinnen und Schüler etwas verändert. Aber seit Beginn erwarte
ich von den Teilnehmenden aktives Mitdenken, Übernahme von
Verantwortung und Disziplin. Das CoV muss als Gemeinschaft
funktionieren.
Mit dem Einsatz im Oktober 2015 treten Sie als Projektleiter
des CoV zurück und gehen in Pension.
Ja, tatsächlich war das mein letzter Einsatz. Zum Schluss bleibt
mir nur noch der grosse Dank für das mir stets entgegengebrachte Vertrauen als Projektleiter seitens des Lyceum Alpinum, der Eltern und der Sponsoren, für das Engagement aller
Kolleginnen und Kollegen sowie Fachleute, für die grosszügige
finanzielle Unterstützung unserer Arbeit und das stets grosse
Interesse seitens der Schülerschaft.
Alessandro, Cinzia und Daniel
Schülerinnen und Schüler der M3a & M3b, CoV 2015
Danke!
Das Lyceum Alpinum dankt Peter Frehner für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz für das Corp of Volunteers. Dank
seinem grossen Engagement durften Schülerinnen und Schüler
während 15 Jahren wertvolle Erfahrungen im Rahmen der Einsätze des CoV sammeln. Mit seiner Arbeit hat Peter Frehner ein
Stück Schulgeschichte geprägt.
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Schule & Internat
Non scholae, sed vitae discimus
Für einmal führte die jährliche Lateinreise im Oktober nicht ins warme Italien, sondern
blieb in der Schweiz. Nicht nur in Verona, auch im Aargau, genauer in Windisch (Vindonissa),
hinterliessen die Römer ihre Spuren. Auch inhaltlich unterschied sich die diesjährige Reise von
den zuvor durchgeführten, da anstelle von Museumsbesuchen und Ruinenbetrachtungen das
Eintauchen in vergangene Zeiten im Zentrum stand.
For once the destination of the annual Latin excursion in October was not sunny Italy, but
Switzerland. The Romans left their mark not only on Verona but also on the canton of Argovia,
more precisely, on Windisch (Vindonissa). In terms of content this year’s excursion was also
different from the previous ones since the immersion in times past was the theme rather than
visiting museum and looking at ruins.
Nachdem wir den Legionärspfad, einen lehrreichen Parcours, mit
unterschiedlicher Verve absolviert hatten, wurden wir als Rekruten
in des Kaisers Legionen aufgenommen und erlebten am eigenen
Leib, wie das Soldatenleben vor 2000 Jahren funktionierte. Gaius,
unser Centurio, führte uns von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang durch einen ganzen Tag im Leben eines Legionarius. Vom kargen Abendessen, das hauptsächlich aus einem mit Gemüse durchsetzten Getreidebrei (Puls) bestand, den wir mit einer gesalzenen,
vergorenen Fischsauce (Liquamen) würzten, über den harten Waffendrill bis zum Frühstück erlebten wir die militärische Realität.
Erlebte Sprache
Erlebte Sprache – diesen pädagogischen Imperativ setzten wir also
um und lernten die Latrina kennen, den Panis Niger, die Puls und
das Pilum. Eine schöne Wortschatzerweiterung für die Deklinationsübungen im Anschluss an die Reise.
Kaiseraugst (Augusta Raurica) und Baden (Aquae Helveticae) waren die nächsten Stationen, die uns wieder moderneren Luxus und
mehr Wärme brachten – nebst Wissen über die römische Schweiz,
welches die Reiseteilnehmer in Schülervorträgen miteinander teil-
ten. Hier lernten wir nun mehr über das Alltagsleben in den nördlichen Provinzen und über den Wunsch der romanisierten keltischen
Oberschicht, die römisch-mediterrane Lebensweise der Eroberer zu
übernehmen, sei es in der Nachahmung der Villa, des Cibus oder
der Lingua. Senecas Wunsch, den Schulstoff nach dem Leben auszurichten (Non scholae, sed vitae discimus) sind wir also nachgekommen.
André Hilal, Lehrperson für Italienisch und Latein
Schule & Internat
An exercise in slowness for
students of the Lyceum Alpinum
As part of their Creativity-Action-Service Programme (CAS) Maria, Michael, Nikita, Diana,
Geremia and Katerina, students in the Department of International Studies, paid four visits
to the retirement and nursing home, Promulins, in Samedan.
Im Rahmen des CAS-Programms waren Maria, Michael, Nikita, Diana, Geremia und Katerina,
Schülerinnen und Schüler der Internationalen Abteilung, vier Mal im Alters- und Pflegeheim
Promulins in Samedan im Einsatz.
going for walks or shopping or providing company over coffee
and cakes. Initially, it was feared that there would be a language
barrier but the contrary proved to be the case: residents were
pleased to be able to use their language skills since many of them
have no problem to speak German, Italian, English and Bosnian.
The CAS programme is an essential component of the International
Baccalaureate Diploma. Its purpose is to involve students in
extra-curricular creative and community activities – activities
which challenge students on a personal level.
During one month six students spent time with residents of the
Promulins retirement home once a week. Activities included
Residents of the Promulins retirement home were glad of the
change and the fresh ideas their visitors brought with them. The
students themselves appreciated the exchange with men and
women who have a view of life completely different from their
own. Both parties had to show consideration for each other and
the students, above all, had to learn to take their time and to
adapt to the slowness which comes with old age.
There are plans for CAS students to continue this inter-generational
project in the Engadine since it enriches the lives of both students
and residents of Promulins; in addition the cooperation might
soon be extended to include other local institutions.
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Events
Charity work for Greenhope
Since 2014 the school has supported the Swiss charity organisation Greenhope.
Seit 2014 unterstützt die Schule die gemeinnützige Organisation Greenhope aus der Schweiz.
Greenhope is a solidarity project for children with cancer and
is committed to the fight against cancer in combination with
sport. The donations will benefit the Children’s Cancer Aid
Switzerland and other Swiss cancer aid projects. In November,
students helped out at a charity ice-hockey game in Davos that
was hosted by Greenhope and the Swiss hockey club HC Davos.
At the St Moritz Christmas Market in December hardworking
students collected CHF 1,130 for the fight against cancer. Our
warm thanks go to all the helpers!
Events
Zuoz on the road
The Admissions & Marketing team travels the world but no less important are the events which
are held on our doorstep. In the winter season the motto is «Zuoz on the road in the Engadine»
Das Admissions & Marketing Team ist auf der ganzen Welt unterwegs. Nicht weniger wichtig
sind aber die Anlässe, die vor unserer Haustüre stattfinden. In der Wintersaison gilt: «Zuoz on
the road» im Engadin!
The traditional «Merenda» – a cheerful gathering in a laid-back
atmosphere – takes place in the Zuoz Globe every year after
Christmas. This year we were again able to raise a toast to the New
Year with parents, friends and acquaintances. Every weekend from
the end of January to the end of February the Lyceum Alpinum was
on the frozen waters of the Lake of St. Moritz, first of all for the
Snow Polo Weekend and then for the three days of the White Turf
horse races. Thirty-seven students worked as helpers at the Snow
Polo event, doing jobs for three days such as assisting in the
cloakroom, serving as ball boys and ball girls or waiting on guests
in the VIP stands. A huge thank-you to all the helpers! The Lyceum
Alpinum is always present at the White Turf horse races and also
this year our stand was one of the favourite meeting places for
parents, students, Young Girls and Old Boys and for all those who
wanted to find out more about our school. From our website you
can find out when we will next be in your part of the world and we
look forward to meeting you there personally.
www.lyceum-alpinum.ch > zuoz on the road.
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White Turf St. Moritz –
spektakulärer Höhepunkt im Winter
Die Internationalen Pferderennen St. Moritz vereinigen sämtliche Reize der modernen Schweiz in punkto Lebensart, Innovation, Ambiente und Stil. An drei Rennsonntagen im Februar
strömen alljährlich über 35’000 Zuschauer auf den zugefrorenen St. Moritzersee, um spannende Szenen und unterhaltsame
Events vor einer grandiosen Kulisse, inmitten der Engadiner
Bergwelt zu verfolgen. Trab-, Hürden- und Galopprennen wechseln sich im 30-Minutentakt ab. Die weltexklusiven SkikjöringRennen zählen zu den spektakulärsten Disziplinen. Dabei lassen sich tollkühne Fahrer auf Skiern von einem unberittenen
Vollblutpferd bei Geschwindigkeiten von bis zu 50km/h über
eine 2’700m lange, knirschende Eisstrecke ziehen. Neben dem
spannenden Pferdesport sorgten Kunst, Kulinarik, Konzerte
und Kultur für gute Unterhaltung in der eleganten Zeltstadt auf
dem zugefrorenen St. Moritzersee. Bei vielen prominenten Persönlichkeiten hat der White Turf als gesellschaftlicher Winterhöhepunkt daher einen ebenso festen Platz in der Agenda wie bei
den Pferdesport-Aktiven aus aller Welt und als Volksfest bei der
einheimischen Bevölkerung. Im nächsten Jahr findet der White
Turf an den drei Rennsonntagen 12., 19. und 26. Februar 2017
statt. Auch das Lyceum Alpinum Zuoz ist ein fester Bestandteil
der Pferderennen und freut sich über Ihren Besuch im LyceumsZelt! Weitere Informationen: www.whiteturf.ch
Night Turf St. Moritz – weltweit einzigartige
Nachtrennen auf Schnee und Eis
Weltweit einzigartig in der Renngeschichte begeistern Gäste
und Einheimische gleichermassen seit 2015 auch spektakuläre
Pferderennen bei Nacht auf dem zugefrorenen St. Moritzersee
– mit Festbetrieb in der Zeltstadt sowie einer fulminanten Lichtshow am St. Moritzer Nachthimmel. Auch im kommenden Jahr
findet der weltweit einmalige Night Turf statt: am Freitagabend,
24. Februar 2017. Weitere Informationen: www.nightturf.com
White Turf – spectacular Winter Highlight
The international horse races in St Moritz are a result of a
combination of contemporary Switzerland’s numerous charms
and attractions when it comes to lifestyle, innovation, ambience
and style. During the course of three Sundays in February, an
annual number of 35.000 visitors flock to the frozen lake of St.
Moritz for an exciting and entertaining event with a breathaking
backdrop in the midst of Engadine’s mountain landscape –
the White Turf horse races. Every thirty minutes, trotting races,
hurdle races and gallop races can be seen. The world exclusive
Skikjöring race is amongst the most spectacular disciplines:
daredevil racers on skis were pulled by unmanned stallions at
a speed of up to 50km/h over 2700 meters of crisp, icy terrain,
once again. Alongside the exciting horse races, art, culinary
offers, concerts and culture ensured for entertainment within
the elegant marquees that are put up on the frozen lake of St
Moritz. For many celebrities, the White Turf event is an integral
part of the social calendar within the winter season. White
Turf has also become firmly established amongst horseracing
enthusiasts from all over the world and is also very popular as
a public festival amongst locals. The Lyceum Alpinum Zuoz has
been present on the frozen lake the last couple of years and is
looking forward to meeting you in the Lyceum tent in 2017! White
Turf will take place on the race Sundays on 12th, 19th and 26st
February 2017.
Night Turf – horseraces on snow and ice at
night on the frozen lake of St Moritz
Since 2015 also spectacular horse races at night on the frozen
Lake St. Moritz – unparalleled worldwide in racing history –
delight guests and locals alike, with culinary delicacies in the
tent city and a brilliant light show in the night sky of St. Moritz.
The next Night Turf will take place on the Friday evening of the
24th February 2017. Further information: www.nightturf.com
Events
Vienna ball 2016
On Friday, 12 February 2016, 20 students of the graduating class boarded a fast train to
Vienna – a weekend full of sightseeing and ballroom dancing ahead of us!
Am Freitag, 12. Februar 2016 ging es für 20 Abschlussklässlerinnen und Abschlussklässer mit
dem Schnellzug Richtung Wien – vor uns lag ein Wochenende voller Sightseeing und Tanz!
On Saturday, at a sociable hour we were met by our two guides
at the hotel. The morning was fresh and bright and cold wind
seemed to have dropped. Two groups were shown around the
beautiful capital and its magnificent buildings. We learned about
the Hofburg, the Ringstrasse, and the Habsburgs, their births,
deaths, marriages and battles. The guides also shared interesting
historical facts about the Empress Elisabeth, the Lipizzaner
houses at the Spanish Riding School and Chocolatiers.
In the evening, a cocktail reception on the rooftop on Hotel
Topazz brought everyone together for photographs in their finery.
A coach then delivered us in time for the opening ceremony at
the Kursalon. This dragged on and everyone was keen to get back
into the momentum of the evening. Students spread themselves
amongst the three floors and various bars dancing and mixing
with other ballers. There was a crash course in waltzing on the
upper dancefloor which proved to be great fun and slightly less
formal. On Sunday morning, a lot caught up on sleep during
the train journey back to Zuoz in preparation for another school
week. It was a fabulous weekend which was a pleasure to be part
of. The students were a credit to themselves and to the Lyceum
Alpinum!
Nigel Rafferty, Deputy Head of Grosshaus
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Events
Lange Nacht des Lyceums 2015
Lange Tage kennen unsere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen zur Genüge, aber
dass eine Schule ihre Tore bis Mitternacht öffnet und sich an diesem besonderen Abend einmal
von einer ganz anderen Seite zeigt, hat es bislang in der Schweiz wohl noch nicht gegeben...
Long days are nothing out of the ordinary at the Lyceum Alpinum, but a school opening its
doors until midnight and showing a very different side of itself is unheard of in Switzerland...
Ein Name, ein Programm: Wer am Abend des 27. November 2015
den Weg bergauf zum Campus fand, der wurde nicht nur mit feinsten Speisen auf dem Rondell belohnt, sondern auch mit einem
sechsstündigen Programm von Aktivitäten, dass in seiner Breite
die vielfältigen Interessen unserer Mitarbeitenden abbildete –
von der High-Speed-Choreographie über den Mathematikwettbewerb bis hin zum Crash-Kurs im römisch-antiken Kochen: «Es war
unser Ziel, unsere Besucher mitzunehmen auf eine Entdeckungsreise in die Schulgemeinschaft jenseits von Klassenunterricht und
Noten», so Dr. Karsten Plöger, der Initiator des Anlasses, der mit
seiner Projektgruppe über zwei Jahre hinweg auf die «Lange Nacht
2015» hingearbeitet hatte: «Elternsprechtage, zum Beispiel, bieten einen guten Einblick in unsere schulischen Abläufe, bieten
aber nur am Rande Raum für Kreativität und zum Kennenlernen im
informellen Rahmen». So wurde denn, was die Projektgestaltung
anging, der Kreativität der Mitarbeiter und Schüler kaum Grenzen
gesetzt: interaktiv, gerne auch etwas «schräge» konzipiert sollten
sie sein, Neugierde wecken und die «Magie der Nacht» nutzen,
um zum Mitmachen zu verlocken. Und als sich dann die letzten
Gäste, die aus Zuoz und Umgebung gekommen waren, zufrieden
auf den Heimweg gemacht hatten, vertrieben die älteren Schülerinnen und Schüler ihre Müdigkeit in der Disko, die die Schülerorganisation für sie organisiert hatte.
Die sehr positive Resonanz dieser Pionierveranstaltung lässt die
Veranstalter schon heute über eine Neuauflage in den kommenden Jahren nachdenken. Das Video zur Langen Nacht finden Sie
auf unserem Youtube-Kanal (Lyceum Alpinum Zuoz TV, Episode 3).
Dr. Karsten Plöger, Leiter Internationale Abteilung
Sports
The Games Master’s Report
From a Games perspective, the highlights of the winter season were the Swiss Group of
International Schools (SGIS) football Championship in Locarno and of course the ski races
in Engelberg and Wengen.
Aus Sicht der Games waren das SGIS Fussballturnier in Locarno und natürlich die
Skirennen in Engelberg und Wengen die Highlights der Wintersaison.
The clear highlight of the last few months was the fantastic
win by our Boys football team in Locarno at the SGIS
Championships. The team performed excellently over the two
days of competition with some stellar individual performances,
including three boys who were selected for the All-Star team.
Marco as top scorer led the line, Luca added goals from midfield
and MaxTaro dictated play from his central role and was voted
as Most Valuable Player by opposition coaches and referees.
This victory was all the sweeter after the disappointment of
last year.
Engelberg was the location for the Voelkl International Schools
Ski Cup during the first weekend after the winter holidays.
The competition was spread over two days of racing, the first
being a parallel slalom and the second a combi race. Lyceum
skiers were to the fore in the final results, leaving an excellent
impression on all present. Anna-Carina was the Best Senior
Girl (A+B combined) and Max won Category B boys. Corinne,
Geremia and Tim also made various podiums which contributed
to a fantastic team win for our team in the Senior category.
The European International Schools’ Ski Races (EISSR) in
Wengen proved to be a stern test for our skiers once again,
after our inaugural bow in 2015. Nikita was Best Overall Boy
and Anna-Carina continued her great form as she was Best
Overall Girl, no mean feat in a race of over 190 skiers. The
three-day combination of Slalom, Giant Slalom and Super G is
one that does not feature in many school races and all involved
did extremely well to acquit themselves as they did.
Thomas Butt, Games Master
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Sports
Rückblick Chef Sport
Unser Chef Sport Bruno Mauron blickt auf einen ereignisreichen Winter zurück,
traditionsgemäss standen Eishockey und der Schneesport im Zentrum.
Our Head of Sports Mr Bruno Mauron looks back on an eventful winter season that
traditionally focuses on ice-hockey and snow sports.
Die Cambridge University zu Besuch am Lyceum
Alpinum – mehr als nur Eishockey
Im Januar fand erneut das Trainingslager des Hockey-Teams der
Cambridge University am Lyceum Alpinum statt, die Mannschaft
bereitete sich im Engadin auf das Spiel gegen den Rivalen Oxford University vor. Dazu Michal Barabas von der Cambridge
University:
The week consisted of a regular regimen of practice time, fitness sessions and «chalk-talk» but a real highlight was the opportunity for the team to meet with and talk with the students
about university life and their experiences at Cambridge. The
players were grouped in concentrations such as medicine,
business, engineering, social sciences etc. and students were
able to ask questions one on one and get guidance on anything from entrance exams and academics, to school clubs and
social life.
Tradition plays a large part in the Blues coming to Zuoz every
year; historically, Cambridge has played games there dating
back as far as the 1920’s. This year there was a one-day
tournament made up of the Blues, Lyceum Alpinum Zuoz, the
Old Boys, and a local team from Zug all faced off in a one-day
tournament at the school. After several close matches, the
Blues came out on top, winning the tournament and taking
home the trophy. The teams celebrated with dinner afterwards
at the Engiadina Hotel and all parties look forward to facing off
again next year. A big thank you to the Lyceum Alpinum and to
Bruno Mauron for all the preparation and organisation during
this wonderful week.
Bündner Mittelschulmeisterschaften (BMM)
Winter
BMM Volleyball in Davos
Die Jungs erreichten unter der Teamführung von John Mason
den dritten Rang. Die Girls platzierten sich unter der Leitung von
Michael Steinhöfner auf dem sechsten Platz.
BMM Unihockey in Zuoz
Die BMM Unihockey zeigte erneut sehr intensive und interessante Spiele. Die Jungs standen wegen einem Tor Unterschied
in diesem Jahr nicht im Halbfinal. So blieb das Platzierungsspiel um den fünften und sechsten Platz, welches das Lyceum
Sports
Alpinum Team gewann. Auch die Girls erkämpften sich den
fünften Platz.
Schweizer Mittelschulmeisterschaft (SMM)
Eishockey
Das Eishockeyteam unter der Leitung von Patrick Steger (Head
Coach) und Bruno Mauron (Assistant Coach) musste in diesem
Jahr mit nur gerade neun Feldspielern antreten, zwei externe
Teamstützen fehlten wegen Playoff-Spielen ihres Vereins. Der
SMM-Meistertitel war auch in diesem Jahr das definierte Saisonziel, auch wenn der warme Winter weniger Trainingseinheiten
zuliess. In der Vorrunde erspielte sich das Lyceum Alpinum Team
zwei Siege und ein Unentschieden. Im Halbfinal besiegte unser
Team den Vorjahressieger Wil mit 2:0. Im Finalspiel erwartete
uns das Heimteam Wetzikon. Die Schülerinnen und Schüler des
Lyceum Alpinum kämpften wie die Löwen, trotz 1:0 Rückstand.
Zum Ausgleich hat es dann doch nicht gereicht, auch wenn das
Lyceum Alpinum zweimal alleine vor dem gegnerischen Torhüter
stand. Es darf jedoch gesagt werden, dass wir den zweiten Platz
gewonnen haben und nicht den ersten Platz verloren. Der Gegner
war schlicht zu stark an diesem Tag. Ein grosses Kompliment an
das Team von den beiden Coaches!
Bruno Mauron, Chef Sport
Resultate Wintersporttag 2016
Disziplin
Mädchen
Knaben
1. Riri
1. Dea
2. Sara
2. Emmanuel
3. Virginia
3. Enrico
1. Anna-Carina
1. Corrado
2. Maria
2. Flavio
3. Laura
3. Alejandro
1. Corinne
1. Geremia
2. Carlotta
2. Lorenzo
3. Paulina
3. Vladyslav
Ski 1. & 2. Klasse
Ski 3. & 4. Klasse
Ski 5. & 6. Klasse
Snowboard 1. – 4. Klasse
1. Noella
1. Quirin
2. Mina
2. Alexander
3. Jessica
3. Daniel
Snowboard 5. – 6. Klasse
1. Fadrina
1. Max Taro
2. Rebecca
2. Mark
3. Kaito Silvano
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Sports
Unterwegs mit der Schweizer
Nationalmannschaft
Roel aus St. Moritz ist 14 Jahre alt und in der Klasse M2. Seine Leidenschaft gehört dem
Taekwondo. Neben der Schule widmet sich Roel der koreanischen Kampfkunst und
trainiert mit dem Verein Taekwondo Hapkido Engiadina.
Roel from St. Moritz is 14 years old and a student in M2. His passion is Taekwondo. In his
free time Roel dedicates himself to this Korean martial-arts discipline, training twice a week
with the club Taekwondo Hapkido Engiadina.
Seit wann machst Du Taekwondo und wie bist Du dazu
gekommen?
Eigentlich wollte ich immer Karate machen, da war ich aber noch
zu jung dazu. Da mein älterer Bruder schon länger Taekwondo
praktiziert, hat er mich einmal ins Training mitgenommen und
nun mache ich seit rund sieben Jahren diese koreanische Kampfkunst. Es hat mich von Anfang an fasziniert. Es ist ein cooler
Kampfsport, es reizt mich, mich laufend zu steigern und auch
Turniererfahrung zu sammeln.
Wie oft trainierst Du und aus was besteht eine
Trainingseinheit?
Wenn kein Turnier ansteht, dann trainieren wir einmal pro Woche, vor einem Wettkampf zwei Mal. Wir trainieren jeweils eineinhalb Stunden, dazu gehört natürlich Einlaufen und Dehnen,
wir üben Selbstverteidigung, Formen und natürlich den Kampf.
Dies jedoch nur vor einem Wettkampf. Wir kämpfen eins gegen
eins oder zwei gegen zwei.
Wie vereinst Du Schule und Sport?
Das ist kein Problem. Ich habe genug Zeit für die Schule und den
Stoff, den ich während Turnieren verpasse, hole ich nach. Ich
schätze es auch sehr, dass mir die Schule es ermöglicht, während der Unterrichtszeit an Turnieren teilnehmen zu können.
Du warst mit dem Schweizer Nationalteam in Spanien
unterwegs? Wie war das?
Für die Schweiz haben Vereine aus Davos, Zürich und wir aus
St. Moritz gekämpft. Mein Bruder und meine Schwester waren
auch dabei. Wir kämpften in unserer Altersklasse, unsere ganze
Familie stand mehrmals auf dem Podest, eine gute Bilanz! Es
war eine spannende Erfahrung, so viele Nationalitäten an einem
Ort zu sehen!
Was sind Deine Ziele im Taekwondo? Möchtest Du später
etwas mit Sport machen?
Im Taekwondo möchte ich den blauen Gürtel machen. Was ich
später werden möchte, das weiss ich noch nicht genau, aber
mich interessiert eher etwas in technischer Richtung.
Sports
Beim Fussball lernt man
strategisches Vorgehen!
Rebecca aus Zürich ist seit 2014 am Lyceum Alpinum und besucht die M5. Die
Internatsschülerin liebt Fussball. Sport als Ausgleich zum Schulalltag war ihr schon immer
sehr wichtig, seit 13 Jahren ist sie in der Fussballmanschaft des SC Zollikon.
Rebecca from Zurich has been at the Lyceum Alpinum since 2014 and is in class M5. She is
a boarder and loves football. A member of the SC Zollikon football team since she was 13,
sport has always been important for her as a balance to life in the classroom.
Seit wann spielst Du Fussball und was gefällt Dir an
diesem Sport?
Ich spiele Fussball seit ich denken kann. Irgendwann habe ich
dann bei einem Grümpelturnier mitgemacht und bin nun seit 13
Jahren in der Mannschaft des SC Zollikon.
Am Fussball gefällt mir, dass es ein Teamsport ist und dass man
sich immer auf einen neuen Gegner einstellen muss. Ich habe zu
Beginn bei den Männern mitgespielt, da habe ich viel gelernt,
die Jungs haben mich immer unterschätzt, davon habe ich profitiert! Zudem ist Fussball ein vielseitiges Training, und wenn man
ein gutes Ballgefühl hat, fällt einem Fussballspielen leicht.
Wie oft trainierst Du in der Woche?
Einmal pro Woche trainiere ich mit dem Damenteam und dann
trainiere ich zusätzlich noch bei den Herren mit. Wenn ich zu
Hause in Zürich bin, liegt ab und zu auch noch ein Training mit
meinem Club drin.
Was lernst Du beim Fussball für die Schule?
Fussball hat mich strategisches Vorgehen gelernt. Seit ich Fussball spiele kann ich mich schneller wieder auf das Wesentliche
fokussieren. Auf dem Platz hat man keine Zeit, sich lange aufzuregen, sonst ist der Ball weg! Fussball ist für mich ein wichtiger
Ausgleich zur Schule. Ich mache jeden Tag Sport, wenn ich kein
Fussball spiele, gehe ich ins Fitness.
Wie oft seid ihr an Turnieren unterwegs?
Mit dem Schulteam gehen wir jedes Jahr an die Bündner Mittelschulmeisterschaften (BMM) und an das Swiss Group of International Schools (SGIS) Turnier in Locarno.
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Kultur
Theaterkultur unter neuen
Vorzeichen
Der Zuoz Globe unterzog sich in diesem Schuljahr einem grundlegenden Wandel und hat
sich vom Theater für unsere Schulproduktionen mit gelegentlichen Veranstaltungen zu
einem Engadiner Theater mit Ganzjahresspielplan gemausert. Theaterleiter Ivo Bärtsch
wirft einen Blick zurück auf die Theatersaison 2015/16.
This school year the Zuoz Globe has undergone a thorough change from being a theatre
for our school productions with occasional events to becoming an Engadine Theatre with
an annual programme of plays. Head of Theatre Ivo Bärtsch looks back and reflects on the
theatre season 2015/16.
Für unsere Schule ist das ein mutiger Schritt und umso mehr freut
es mich zu sehen, dass mit unseren regelmässigen Veranstaltungen und der Einbeziehung von verschiedenen Kunstgattungen
tatsächlich ein wachsender Austausch zwischen der Schule und
der Bevölkerung des Engadins stattfindet und Berührungsängste
abgebaut werden.
Mit bis dato zehn spannenden Veranstaltungen im Bereich des
Schauspiels, der Musik, der Literatur, des Tanzes und mit Gesprächsrunden dürfen wir bereits auf eine stattliche Anzahl beeindruckender und unterhaltsamer Abende in unserem Theater
zurück blicken.
Von Sgraffiti bis Improtheater-Battle
Der Bündner Perkussionist Peter Conradin Zumthor begeisterte
Anfang Oktober in der Reihe ZUOZ GLOBE SOUNDS das Publikum mit seinen ebenso kraftvollen wie sinnlichen Klangwelten.
Wenig später besuchte der bekannte Engadiner Sgraffito-Maler
und Künstler Constant Könz den Zuoz Globe und ermöglichte im
angeregten Gespräch mit Erna Romeril interessante Einblicke in
die Engadiner Kultur. Ende November konnten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler der Shakespeare- und der English
Theatre Company im Rahmen der «Langen Nacht des Lyceum»
erstmals ihre schauspielerisch-improvisatorischen Fähigkeiten
bei einem sportlichen Improtheater-Battle messen. Das zahl-
Kultur
reich anwesende Publikum feuerte die Darsteller kräftig an und
bestimmte am Ende die Sieger des Duells.
Erste Shakespeare-Gala
Anfang Dezember präsentierte der Zuoz Globe seinem Publikum mit der ersten «Shakespeare-Gala» einen theatralischen
Augen- und Ohrenschmaus. Hochkarätige Gäste wie SusanneMarie Wrage vom Schauspielhaus Zürich, das kanadische Musikerinnen-Duo «Lagrimosa Beltà» aus Salzburg, sowie die beiden
Bündner Schauspieler René Schnoz und Nikolaus Schmid mit
Ausschnitten aus ihrem Programm «Business Class» erheiterten
und bezauberten die Zuschauer. Ausserdem zeigten Schülerinnen und Schüler des Lyceum mit schauspielerischen und tänzerischen Einlagen, dass sie sich durchaus neben ihren Profikollegen sehen lassen können.
Eine Olympiasiegerin zu Gast im Zuoz Globe
Die zweite Hälfte der Spielzeit begann ebenso facettenreich und
war in seiner Dichte sogar noch intensiver. So gab es Ende Januar gleich zwei Veranstaltungen, wobei die Aufführung einer
Australischen Schultheatergruppe nur Schülerinnen und Schülern des Lyceum Alpinum zugänglich war. Die zweite Veranstaltung, eine musikalische Lesung mit dem erfolgreichen Bündner
Autor und Performer Arno Camenisch, konnte dann aber wieder
mit viel Witz und guter Musik ein gemischtes Publikum begeistern. Anfang Februar durften wir in der Reihe ZUOZ GLOBE TALKS
die mehrfache Europameisterin und Olympiasiegerin im Triathlon Nicola Spirig begrüssen, welche mit unserem Schüler und
erfolgreichen Triathleten Reiny ein interessantes Gespräch über
Leistung, Langeweile beim Laufen und Glückshormone führte.
Der Februar war dann auch der Monat in dem die English Theatre Company ihre neueste Produktion zur Aufführung brachte.
Mit einer beeindruckenden Leidenschaft spielten die jungen Akteure die berührende Geschichte von Dean, einem Transgender
Jungen, der um die Anerkennung seiner Identität kämpft. Eine
beachtliche Leistung. In der letzten ZUOZ GLOBE TALKS-Veranstaltung in dieser Spielzeit erzählten Mitglieder der Engadiner
Musikformation «Ils Fränzlis da Tschlin» von den Ursprüngen der
Engadiner Volksmusik und begeisterten das Publikum mit musikalischen Kostproben.
Ausblick
Bis Ende des Schuljahres warten noch drei weitere Highlights auf
uns. Dazu gehört die Shakespeare Company, die sich zwischen
dem 15. und 18. April 2016 mit Lukas Bärfuss’ Adaption des
Parzivalstoffes zum ersten Mal an ein Nicht-Shakespeare-Stück
wagt. Am 18. Juni 2016 folgt eine letzte Lesung mit der Theaterautorin Laura de Weck und am 2. Juli 2016 ein Gastspiel der
Theatergruppe Dimitri/Canessa mit ihrem berührenden Stück
«Bruno» über den polnischen Schriftsteller und Holocaustopfer
Bruno Schulz. Alle Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer
Webseite: www.lyceum-alpinum.ch Aktivitäten > Theater.
Ivo Bärtsch, Theaterleiter
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presenting partner
7. juli – 7. august 2016
Welcome to Switzerland’s
finest Club Festival
www.festivaldajazz.ch
host
main partners
main media partners
Kultur
Skyline-Projekt
Eine Skyline der besonderen Art ziert seit neustem den Eingang unterhalb des Kleinhauses.
Der Eiffelturm, Burj Khalifa oder der Berliner Fernsehturm sorgen für kosmopolitisches
Flair im Aufenthaltsraum der Tagesschülerinnen und Tagesschüler.
A special kind of skyline now graces the entrance below the Kleinhaus. The Eiffel Tower,
Burj Khalifa or the Berlin TV Tower now add some cosmopolitan flair to the day
students’ lounge.
Die Klassen M3a und M3b kamen Anfang des Schuljahres mit der
Idee zu mir, den Aufenthaltsraum unterhalb des Kleinhauses neu
zu gestalten. Viele Schülerinnen und Schüler halten sich in den
Pausen dort auf, und so entstand der Wunsch, den Raum persönlicher und einladender zu machen.
Aus dieser Anregung heraus lancierten wir einen kleinen Gestaltungswettbewerb unter den dritten Klassen. Der Vorschlag, eine
Skyline – aus verschiedensten Gebäuden aller Erdteile und Kulturen – auf der grossen Wand zu realisieren, überzeugte die Schulleitung sofort und so konnte nach den Weihnachtsferien der Startschuss für das neue Interior Design des Aufenthaltsraums erfolgen.
28 Lernende skizzieren, malen, kleben, lösen Probleme und kommunizieren vor allem unendlich viel miteinander. Denn ein solches
Projekt ist eine grosse Aufgabe in Zusammenarbeit, die von allen
grossartig gelöst wurde und zu wunderbaren Begegnungen führte.
Fair Play und Internationalität sind hier nicht nur Motto, sondern
werden gelebt und im Werk umgesetzt: An den asiatischen Wolkenkratzer reiht sich eine Moschee, daneben steht der Eiffelturm und
ganz in der Nähe Zuckerbäcker-Kirchtürme aus Russland.
Sebastian Utzni, Lehrperson für Bildnerisches Gestalten
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S E I T 19 0 6
People
Ladina Tarnuzzer
Ladina Tarnuzzer, einst selber Schülerin am Lyceum Alpinum, ist seit Mai 2015 Leiterin
Gastronomie und Hotellerie an unserer Schule. Die Engadinerin ist diplomierte RestauratriceHotelière HF und war vor ihrer Zeit am Lyceum Alpinum Direktorin des Hotel Castells in Zuoz.
Ladina Tarnuzzer, herself a former student at the Lyceum Alpinum, has been Head of
Gastronomy and Hospitality at the school since May 2015. A native of the Engadine, she
is a Certified Swiss Hotelier/Restaurateur HF and before taking up her post at the Lyceum
Alpinum she was Director of the Hotel Castell in Zuoz.
Was hast Du in der Schule für das Leben gelernt?
Vor allem in meiner Zeit am Lyceum Alpinum habe ich den Umgang mit Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen
gelernt. Diese Erfahrung kann mir niemand mehr nehmen. Ich
möchte diese Zeit nicht missen und bin froh, dass ich mich damals für diese Schule entschieden habe. Ich pflege auch heute noch regen Kontakt mit ehemaligen Mitschülern aus der
ganzen Welt.
me Bereicherung für mich und hat mir gezeigt, dass einen das
Schwarz-Weiss-Denken nicht weiterbringt. Ausgefallenheit kann
auch Erfolg bringen – viele Wege führen nach Rom!
Welches sind Deine Vorbilder, im Beruf und im Leben?
Meine Vorbilder sind einerseits meine Eltern und anderseits meine ehemaligen Mentoren Bettina und Richard Plattner-Gerber.
Obwohl sie fast eine Generation trennt, bewundere ich deren Lebensentwurf; die Gratwanderung zwischen einer intakten, liebevollen Ehe und das professionelle, respektvolle Zusammenarbeiten im gemeinsamen Unternehmen. Beide Paare sind äusserst
innovative, engagierte, erfolgreiche und liebevolle Unternehmensführer, Eltern und Freunde… Menschen die ich bewundere!
Welches persönliche Ziel möchtest Du unbedingt erreichen?
Single Handicap im Golf.
Welches sind Deiner Meinung nach die wichtigsten Gründe
für Erfolg im Leben?
Professionalität, Optimismus, Herzblut, Kommunikation, Identifikation und das gewisse Quäntchen Glück.
Welcher persönliche Erfolg war für Dich der wichtigste und
warum?
Erfolg würde ich das nicht nennen, aber eine prägende Erfahrung:
Während meiner Zeit im Castell habe ich dank der Kunstsammlung von Ruedi Bechtler Zugang zu einer mir bisher unbekannten
Welt erhalten. Diese ständige Präsenz von Kunst war eine enor-
Was gefällt Dir besonders an Deinem neuen Job?
An meinem Job schätze ich vor allem, dass es sich um eine neugeschaffene Stelle handelt. Es liegt nun an mir, durch meine
persönliche Vision, zusammen mit meinem Team, die gesteckten Ziele zu erreichen. Mitten in einem Spannungsfeld zwischen
laufendem Betrieb, neuer Stelle, neuem Internatshaus, neuem
Gastronomiekonzept... fast wie die Neueröffnung eines Hotels.
Die Zusammenarbeit und die Führung eines der grössten Teams
im Haus, die verschiedenen Charakteren und Nationalitäten der
Mitarbeitenden und der Schüler bereichern meinen Arbeitsalltag
immer wieder. Spannend finde ich auch, mich oft in den Studierenden wiederzuerkennen – eine Art Verjüngungskur.
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Highlights
111. ordentliche
Generalversammlung
Bericht der 111. ordentlichen Generalversammlung der Lyceum Alpinum Zuoz AG, die am
9. Januar 2016 in Zuoz stattfand. Das vergangene Geschäftsjahr war gezeichnet von guten
Ergebnissen – schulisch wie auch finanziell.
Report of the 111th Annual General Meeting of the Lyceum Alpinum Zuoz AG that took place
in Zuoz on 9 January 2016. The past financial year was characterised by strong results –
scholastical and financial.
Geschäftsbericht und Jahresrechnung
Für das Geschäftsjahr 2014/15 der Lyceum Alpinum Zuoz AG
resultierte ein gutes Ergebnis. Im vergangenen Jahr besuchten
281 SchülerInnen (davon 84 Externe) das Lyceum Alpinum Zuoz.
Die Schülerzahl blieb konstant, wobei die Anzahl der InternatsSchülerInnen (Interne) leicht zunahm und jene der TagesschülerInnen (Externe) leicht abnahm. Die Internats-Auslastung nahm
dementsprechend zu und ist jetzt bei 90% (Vorjahr 88%). Ende
des vergangenen Schuljahres haben 57 SchülerInnen (Matura/
Abitur 23; IB-Diplom/-Zertifikat 35) erfolgreich abgeschlossen.
Der Gesamtumsatz betrug CHF 20.1 Mio. und hat um 2.5% gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Der Personalaufwand hat in
der gleichen Periode um 1.6% auf CHF 12.5 Mio. abgenommen.
Die Abschreibungen wurden erneut im vollen steuerlichen zulässigen Rahmen von CHF 1.3 Mio. (Vorjahr CHF 1.2 Mio.) vorgenommen. Die Lyceum Alpinum Zuoz AG hat ein Eigenkapital von CHF
19.7 Mio. oder 71% der Bilanzsumme (Vorjahr CHF 18.7 Mio.,
70%) und ist schuldenfrei. Aufgrund des guten Jahresergebnisses sah sich der Verwaltungsrat erneut veranlasst, eine Dividende an die Aktionäre auszuschütten.
Der Präsident des Verwaltungsrats und Old Boy, Sebastian
Pawlowski, erwähnte, dass sich das Lyceum Alpinum in einer soliden Lage befinde und neben der sehr guten schulischen Qualität war das vergangene Schuljahr von ausserordentlichen musikalischen, künstlerischen und sportlichen Leistungen geprägt.
Aufgrund der allgemein, anhaltenden Rahmenbedingungen ist
weiterhin eine verstärkte Präsenz im asiatischen Raum geplant.
Ein Blick ins vergangene Schuljahr
Der Rektor des Lyceum Alpinum Zuoz, Balz Müller, gab den Anwesenden einen kurzen Jahresrückblick der Schule. Das Jahresmotto «Ziele setzen» galt nicht nur für die Schülerschaft, sondern
auch für die Schulleitung. So wurden verschiedene strategische
Projekte wie zum Beispiel die Neuorganisation der Rezeption,
des Schulsekretariat und der Administration sowie Überarbeitung des Projektes «Urezza» angegangen. Das Lyceum Alpinum
erhielt vom Institut für externe Schulevaluation (IEFS) die Zertifizierung, womit die Schule nebst den Internationalen Zertifizierung der International Baccalaureate Organization (IBO) und des
Council of International Schools (CIS) nun auch ein schweizerisches Gütesiegel vorweisen kann. Das Sport- und Gamesangebot sowie die Wochenendaktivitäten wurden gezielt personell
verstärkt. Im kulturellen Bereich wurde das Angebot durch englische und deutsche Theaterproduktionen sowie durch Aktivitäten
des Chors und der Schulband attraktiver gestaltet.
Alle Traktanden genehmigt
Das Aktionariat genehmigte den Geschäftsbericht, die Jahresrechnung 2014/15 sowie den Bericht der Revisionsstelle mit
einem grossen Mehr. Eindeutig angenommen wurden auch die
vom Verwaltungsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns und die Ausschüttung einer Dividende an die Aktionäre.
Der Verbleib von Dr. Ulrich Körner (Old Boy) im Verwaltungsrat
wurde für eine weitere Amtsperdiode bestätigt. Am Ende der Generalversammlung wurde darauf hingewiesen, dass Aktionäre
wie auch Old Boys and Young Girls ein aktives Marketing für die
Schule betreiben sollen. Nach dem statutarischen Teil liessen
sich die Aktionäre den Abend beim traditionellen Abendessen
im Speisesaal ausklingen.
Der nächste Termin für die Generalversammlung der Lyceum Alpinum Zuoz AG ist der 13. Januar 2017.
Marc Schlieper, Quästor Zuoz Club
Highlights
4. Zuoz Club Hockey
Training Camp
Das 4. Training Camp konnte, trotz des schneearmen Winters bis zum Ende des Jahres,
am 28. Dezember 2015 regulär durchgeführt werden.
Wiederum fand sich eine bunt gemischte Truppe aus Young
Girls, Old Boys, Söhnen und Freunden zusammen, um dem
Wintersport Nummer eins am Lyceum Alpinum zu frönen. Vom
siebenjährigen Youngster bis zum junggebliebenen Senior
Henry Rohrer hatten alle Freude wieder einmal ein paar Stunden dem Puck nachzujagen. Nach einem ausgedehnten Warm-
Up (bis auch alle ihre Ausrüstung montiert hatten...) wurden
zwei Mannschaften gebildet und während gefühlten acht
Stunden kämpften alle (fast) bis zum Umfallen. An das Resultat kann sich niemand erinnern, was auch ganz im Sinne des
Anlasses ist. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist eine
Gewinnerin respektive Gewinner!
Ein spezieller Dank geht an die zwei spontanen Torhüter Roman Berchtold und Christopher Ober, die zusammen bestimmt
zehn Liter ausgeschwitzt haben. Weiter ist unser Eismeister
Fuli zu nennen, der es auch in diesem Jahr, trotz schwierigen
Bedingungen, geschafft hat, ein perfektes Eisfeld hinzuzaubern. Last but not least möchte ich den beiden Damen, Nadine
Vella und Diana Battelli, für den weiblichen Touch in dieser rauen Männerdomäne danken.
Ich freue mich bereits auf das nächste Camp, wie immer am
28. Dezember!
Sportliche Grüsse und ein Zuozer Tschau
Patrick Steger
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Highlights
Winter Games 2016
On the last weekend of January, it was time again for the students, Old Boys and
Young Girls to compete in the annual Winter Games. While many already gathered at
the Cruschetta on Friday evening to kick-start the weekend, the competition was to
begin on Saturday morning with the skiing event.
Greeted by frosty gusts of wind and a demanding giant slalom
course, the seven Old Boys riding against the seven best
students out of a pool of forty, a rather meagre turnout, had
a tough fight ahead of them. After two runs per skier, three
students came out on top, followed by the Club’s locals Patrick
Steger and Gianni Rauch. The youngster Valentin shaved off
ten seconds to the next best Old Boy, followed by an excellent
Anna-Karina and Fedor in second and third place.
Later in the afternoon, it was time for the first and second
hockey teams of the Club to compete on the ice. The second
team of the Club was once again a diverse bunch, with the
Young Girls Nadine Vella and Claudia Aerni fighting for the puck
as well. Despite help from the more experienced first team, the
students held on to an early lead and won 5:3.
Before the second and most anticipated match of the day,
students and alumni took off their helmets and paid tribute
to the recently departed Old Boys Mustafa Koç and Anton
Wolfgang Graf von Faber-Castell during a minute of silence. All
of our heartfelt condolences go to their families in this time of
sorrow.
Highlights
The alumni were now ready for the first win of the weekend. The
experience of the Zuoz Club players kept the Lyceaner in check,
despite their better stamina. After a hard-fought battle it was a
3:3 tie at the end of the regular playtime and the best players of
both sides had to go into overtime. Tenacious and determined to
come out ahead, the Lyceum Alpinum also won this competition
with 4:3 in OT.
The overall result of the price giving ceremony, which was held
during the aperitif at the Engiadina, was therefore not a big
surprise to the numerous participants of the evening programme.
The Lyceum Alpinum won the 2016 Coppa da Naiv with a win
and display of great sportsmanship in all three contests.
Congratulations to the students!
I look forward to seeing all of you at the Summer Games which
will be a mega event this year!
Niklas Doebler, Sports Captain of the Zuoz Club
The «Last Weekend of July» is back!
1986 fand das «Last Weekend of July» zum letzten Mal statt. Es ging Jahre, bis alle
Ehemaligen realisierten, dass es am letzten Juli Wochenende kein Last Weekend mehr gab
und sie umsonst nach Zuoz gereist waren...Und nun ist es wieder soweit! Dieses Jahr finden
die Summer Games zusammen mit der Abschlussfeier des Lyceum Alpinum am Wochenende
vom Samstag, 9. Juli 2016 statt, Einladung folgt!
The «Last Weekend of July» is back! This year the Summer Games and the Graduation of the
Lyceum Alpinum will take place on the weekend of July 9th 2016, more to follow!
Vor 31 Jahren wurde an der Zwischentagung in Divonne les
Bains bekannt gegeben, dass das letzte Wochenende im Juli
nicht mehr für das traditionelle «Last Weekend of July» zur
Verfügung stehen kann, da sich wegen der neuen Eidgenössischen Schulordnung die Abschlussklassen in den Prüfungen
befinden und folglich keine Zeit haben, sich den Old Boys zu
Wettkämpfen zu stellen und nun feiert das «Last Weekend of
July» sein Comeback!
Tschau, Euer Tony van Hoboken
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Editorial & Perspectives
President’s Perspective
Gratitude – Dankbarkeit
Do you sometimes ask yourself why it is that you do certain
things in life? I do. Not often, but I do. I would recommend you
take some time during the hectic daily schedule and ask yourself
«how did I end up with those habits?» It will recall certain
memories and you will be surprised by how much of it is linked
to the Lyceum Alpinum Zuoz, to our friends and teachers there.
This time I am not talking about the nice memories like in the last
article, but about the memories or things that affected our lives
and helped us become ourselves.
from Herr Baumann’s classes. He didn’t teach mathematics
so much as «The Art of Mathematics» with algebra, geometry,
technical drawing and «darstellende Geometrie». Although I
wasn’t a great student, I learned the systems of thought in that
class. Currently I am focusing on Biotechnology and you can read
what Stefan Milovic (L’1982–87) writes about Herr Gianni Zender
in the next few pages. This year the «Benny Oei Sportsmanship
Award» went to Rolf Zehnder for the same reasons. For over 30
years Rolf has dedicated his life to make the right impact on our
lives. It is no surprise that the committee voted him this year’s
Role Model in order to show our gratitude.
Since being more involved with the Zuoz Club, I see more and
more how Old Boys & Young Girls give their time and support to
our Club, often behind the scenes. We had a great success this
year at the Dracula Party with Daniela Maerky’s organisational
talent. We built on the initial idea of my dear friend Alex Edelman,
who started the trend of the Summer Games after-party at
Dracula’s, and we developed it to include a dinner at the same
location. Our board members Niklas Döbler, Patrick Steger and
Philipp Bächstädt prepared the daytime events perfectly. We all
had a smooth and fun weekend at the Lyceum. I would like to use
this paragraph to thank all of them.
They say «alles Gute hat ein Ende»; I don’t think so. Actually in
Zuoz, the good things keep going on. Let me give you an example.
Right after the Summer Games, just before driving down to Zürich
airport to catch my plane to Istanbul, at the very last Fives game,
I ripped my the Achilles tendon in my right leg. There was no way
I could drive and catch the flight; in fact I needed an immediate
surgery. My father’s dear class mate Rüdiger von Maltzahn
volunteered to drive me to the airport, despite the fact that he
doesn’t drive often anymore. We had a steady drive down, I have
to say I felt much much safer riding with him than my wife (please
don’t tell her). Rüdiger also carried my bag all the way to the
check in. Finally, I asked at the check-in counter for a wheel chair.
The lady at the check-in counter looked at Rüdiger and said «a
wheelchair for the gentleman? «No Madame, he is the Hero here,
I need the wheelchair» was my reply.
Picture from the Summer Games with my Hero.
Dogan Taskent, President Zuoz Club
I traveled in the mountains and for a while ended up a very good
free climber, but I also competed in adventure races in nature
and was one of the best. My fascination for nature and geography
dates back to my geography classes with Herr Frehner. I dreamed
so many times about travelling to the North and playing the
«musherr» with the sledge dogs. I ended up one of the best
telecom infrastructure designers at Bell Labs in America; my love
of algebra and geometry, the methods behind them, all came
ON von Wilkhahn setzt mit der weltweit patentierten Trimension neue
Massstäbe in Form und Funktion. Er fördert aktiv die Bewegungen des
Körpers beim Sitzen und steigert so nachweislich das Wohlbefinden und
die Leistungsfähigkeit während der Arbeit. Mehr auf wilkhahn.ch/on
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Zuoz Club
Zwischentagung Wien
Vom 21.–24. April 2016 findet wie jedes zweite Jahr die Zwischentagung des Zuoz Club
International statt. Die Regionalgruppe Österreich hat unter der Leitung von Bela
Esterhazy ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Am Donnerstag reisen die Teilnehmenden individuell nach
Wien und am Abend ist ein Abendessen im Gasthaus zur Oper
(Schnitzelessen) geplant. Am Freitag findet die Stadtbesichtigung zu Fuß statt, gefolgt von einem Mittagessen im Salm-Bräu
(Beisl-Essen und Bier), danach Spaziergang zum Oberen Belvedere (durch den Park vorbei am unteren Belvedere). Das Abendessen nehmen wir in der Plachutta (Tafelspitz) ein.
Zuozern. Am Samstagnachmittag bleibt genügend Zeit, das
schöne Wien zu erkunden.
Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen! Details auf der
Homepage www.zuozclub.com oder über das Sekretariat.
Mit einem Zuozer Ciao,
Vorstandssitzung
Dogan Taskent, Philipp Bächstädt,
Marc Schlieper (Ausschuss Zuoz Club)
Traditionsgemäss findet am Samstagvormittag die Vorstandssitzung des Zuoz Club International statt und am Abend das
festliche Abendessen mit den Mitgliedern der Regionalgruppe Österreich und weiteren interessierten Zuozerinnen und
Die Art Nobel zu reisen.
The nobel way of travelling.
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Zuoz Club
50-jähriges Maturajubiläum
der Klasse H4
Im März 1965 beendete die damalige Klasse H4 mit der Handels-Matura die Schulzeit
am Lyceum Alpinum. Alle bestanden die Prüfung, entsprechend gross waren Freude und
Stimmung an den diversen Abschlussfeiern.
von l. nach r.: Toni Fugger, Robert Egloff, Elisabetta Capoferri-Stüssi, John Sulzer, Rolf Herzog, Bruno Badilatti, Ursina Rudolph-Nadig,
Michael Rumpf, Andrea Goelkel-von Rautenkranz, Ernst Bachofner (nicht auf dem Bild Toni Zuber).
In der Vergangenheit haben sich die Ehemaligen, zusammen
mit den Ehemaligen der Klasse H3, welche das Handelsdiplom
ein Jahr früher absolvierten, regelmässig zu Klassentreffen getroffen. Anfänglich alle 10 Jahre, später im 3-Jahres Rhythmus.
Und so fiel das 50-Jahr-Jubiläum auf 2015. Wie alle vorherigen
Treffen war es auch diesmal ein ganz besonderer Anlass. Die
Freude, sich wiederzusehen, Erinnerungen und Erlebnisse von
damals auszutauschen, hat immer wieder zur guten Stimmung
und erfrischenden Heiterkeit beigetragen. Es ist jedes Mal, als
wäre die Zeit stehen geblieben und die alten Zeiten wieder lebendig geworden. Und es ist ganz besonders schön zu sehen,
wie alte Freundschaften, entstanden während der damals gemeinsam verbrachten Zeit, erhalten geblieben sind und sogar
noch vertieft wurden. Wir alle sind stolz, Young Girls und Old
Boys zu sein.
Wir waren eine besondere Klasse, geprägt von einem starken
Zusammenhalt, immer unternehmungslustig und allerlei Abenteuern nicht abgeneigt. Damals gab es noch kein Zuoz-Globe,
trotzdem spielten wir fleissig Theater, so z.B. «der Besuch der
alten Dame» von Dürrenmatt oder «die Heiratsvermittlerin»
von Th. Wilder. Es sind unvergessliche Erinnerungen aus dieser spannenden und lehrreichen Zeit, die uns immer begleiten
werden.
Das letztjährige Jubiläumstreffen war für uns
ganz besonders eindrücklich
Ein Besuch des Klosters Alt St. Johann in Müstair mit Führung
durch hochkarätige Experten, ein interessanter Vortrag von
Rektor Müller über das heutige Lyceum Alpinum und eine anschliessende Führung durch die zwar stark veränderten, aber
doch noch vertrauten Gebäude und ehemaligen Klassenzimmer
sowie dem anschliessenden Mittagessen im Speisesaal mit
den Schülern waren einmalige Höhepunkte. Und natürlich der
Zigeunerspiess anlässlich der Summer Games, diesmal infolge
Regens nicht auf AI, sondern im Lyceum Alpinum. Herzlichen
Dank den Organisatoren!
Mit dabei waren:
Bruno Badilatti mit Laurence, Ernst Bachofner mit Sylvia, Elisabetta Capoferri-Stüssi mit Gianni, Robert Egloff, Antoine Fugger
de Polignac, Andrea Goelkel-von Rautenkranz, Rolf Herzog mit
Eva, Ursina Rudolph-Nadig mit Herbert, Michael Rumpf, John
Sulzer mit Chantal, Toni Zuber mit Heidi.
Wir freuen uns auf das nächste Klassentreffen im 2018.
Rolf Herzog
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Zuoz Club
50-jähriges Abiturtreffen in Wien
Die BC7 des Jahrgangs 1965 ist schon eine aussergewöhnliche Klasse. Sie hat es geschafft,
sich tatsächlich alle fünf Jahre zu treffen.
v.l.: Heidrun Anders, Annabelle Sharman, Claus M. Andreas, Mike Sharmann, Uwe Anders, Marie von und zu Liechtenstein, Ursula Budde,
Ralf Kiwitt, Monica Mabillard, Ricarda Kiwitt, Volker Budde, Anna Reining, Helmut Reining, Gerd Wilhelm Reining, Hans Adam von und zu
Liechtenstein, Jennifer Reining, Biba Andreas.
Im Mai 2015 war es nun das zehnte, und diesmal «50jährige»
Jubiläumstreffen, das in Wien stattfand. Alle – bis leider auf
Alvaro de Orléans Borbón – waren wieder dabei und genossen das Wiedersehen. Meistens hatten wir uns im pfälzischen
Grosskarlbach bei Volker und Ursula Budde getroffen, ein paar
Mal auch in Vaduz.
Alle sind guten Mutes, dass wir uns auch im Jahre 2020 in alter
Frische wieder sehen.
Claus M. Andreas
Zuoz Club
Und plötzlich Quästor
Last Weekend 1998, ein Samstag nach der
Mitgliederversammlung, nach den Wahlen
des Vorstandes, ein schöner Sommertag.
«Du Ulrich, kannst Du das Amt des Quästors übernehmen, Rainer kann das Amt aus
wichtigen Gründen nicht weiter übernehmen», fragte mich Cyrus unser damaliger
Präsident. Nach kurzem Überlegen sagte ich zu, und so kam ich
ins Amt – 16 Jahre lang.
Was andere und auch ich erst später merken: der amtierende
Quästor ist zwar im Ausschuss, aber nicht im Vorstand, darf natürlich auch nicht wählen. Cyrus macht mich vor jeder Vorstandssitzung auf diesen Umstand aufmerksam. Meine Wahl in den
Vorstand wird dann 4 Jahre später «nachgeholt».
Wir verfügen 1998 über ein kleines Clubvermögen. In der Zuoz
Zeitung gibt es zwar viele Inserate, aber nicht viele Inserenten,
die zahlen. Schlussendlich können in mühsamer Arbeit 60 % bis
70 % der ausstehenden Inseratekosten «eingetrieben» werden.
Dank des guten Vorschlags von Johannes H. Lucas, die Mitgliederbeiträge der heutigen Zeit anzupassen sowie einer Erbschaft
des Old Boys Leonard Loruch Loris Beneson (möglichweise im
Lyceum 1935/36–1938/39) und restriktiver Ausgabenpolitik,
verfügt der Club heute über ein ansehnliches Clubvermögen.
Der Club International kann heute und könnte in Zukunft vermehrt die Regionalgruppen mit Mitteln für ihre Anlässe unterstützen. Hohe jährlich wiederkehrende Ausgaben sollte er jedoch vermeiden. Sie sind nicht tragbar und nicht zu vertreten.
Dies als Vorschlag für die kommenden Jahre zur Sicherstellung
des zurzeit recht aktiven Clublebens, wie ihr es alle gut kennt
und ich glaube auch schätzt.
Das erste Amtsjahr
Nach der Mitgliederversammlung im September 2014 fand die Konstituierung des
Vorstands für die neue Amtsperiode statt.
Dabei galt es das Quästoriat neu zu besetzen. Auf Vorschlag von Philipp Bächstädt
wurde ich angefragt, ob ich das Amt übernehmen wolle und ich habe ja gesagt; ohne zu wissen, was mich
erwartet. Nach dem Einarbeiten in die Club-Finanzen und aktuellen Ereignissen wurde mir sehr schnell klar, dass die bestehenden Abläufe und internen Kontrollen neu organisiert bzw. angepasst werden mussten. Dabei konnte ich auf die Unterstützung
von unserem Präsidenten Dogan Taskent und unserer Clubsekretärin Cornelia Koch zählen.
Die Finanzen sind entsprechend dem Zweck der Club-Statuten
(Art. 2) einzusetzen, das heisst Kontaktpflege zwischen den Old
Boys und Young Girls und Unterstützung des Lyceums. Einerseits
sind die einzelnen Regionalgruppen zu unterstützen, welche die
Mitglieder vor Ort betreuen und das Clubleben attraktiv gestalten. Andererseits ist die Zusammenarbeit mit dem Lyceum zu intensivieren. Bei allen Vorhaben ist darauf zu achten, dass die Finanzen des Clubs nachhaltig geführt und eingesetzt werden, das
heisst die Ausgaben müssen im Verhältnis zu den Einnahmen
stehen. Dabei ist zu bedenken, dass sich der Club hauptsächlich
durch die jährlichen Mitgliederbeiträge finanziert.
Ich danke meinem Vorgänger Ulrich Gessner an dieser Stelle dafür, dass er sich weiterhin aktiv im Vorstand engagiert und sich
um Spezialthemen kümmert, wo er auf sein Wissen und seine
langjährige Erfahrung als Quästor zurückgreifen kann.
Mit einem herzlichen Zuozer Tschau
Marc Schlieper, Quästor
Seit 2015 haben wir mit Marc Schlieper einen – in meinen Augen – überaus fähigen neuen Quästor. Er hat dies in seiner noch
jungen Amtszeit bereits mehrfach unter Beweis stellen können.
Ich wünsche ihm viel Erfolg.
In diesem Sinn und mit einem herzlichen Zuozer Tschau
Ulrich Gessner (Quästor 1998–2014)
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Zuoz Club
Schellen-Ursli
Film Produzent und Old Boy «PC» Peter-Christian Fueter (L’1956–62) beschäftigte sich ganze
12 Jahre mit dem Vorhaben, den weltweit in allen wesentlichen Sprachen erschienenen
Kinderbuchklassiker «Schellen-Ursli» im Engadin mit Regisseur Xavier Koller zu verfilmen.
Am Samstag 3. Oktober 2015 fand in Chur die Uraufführung des
Films «Schellen-Ursli» in Anwesenheit zahlreicher Prominenz statt.
Es war ein herrlicher Altweiber-Spätsommertag. Vor der Vorführung
tummelten sich die Eingeladenen im Garten des gegenüberliegenden Café und auf dem sonnigen Vorplatz des Kinos in lockerem
Schwätz. (www.schellenursli.com)
Anfangs waren die Bemühungen von PeterChristian Fueter zur Finanzierung wenig erfolgreich, so dass er zusammen mit C-Films
das Projekt im November 2013 mangels Endfinanzierung aufgeben wollte. Doch jetzt ist ein
PC Fueter
Film entstanden, der sogar weit übertrifft, was
seinerzeit in Aussicht gestellt wurde. PC freut
sich über den grossen Erfolg seines Werkes «Schellen Ursli». Der
Film begeistert Tausende Kinobesucher und steht seit den Kinopremieren Mitte Oktober 2015 zuoberst auf den einschlägigen Top Ten
Erfolgstabellen.
Ursprünglich handelt die Geschichte vom traditionellen Frühlingsfest «Chalandamarz», welches im Engadin jeweils am ersten März
jedes Jahres stattfindet, an welchem mit Peitschenknallen der
Knechte und von Kindern geläuteten Kuhglocken der Winter vertrieben und um Gaben gebettelt wird. Weil der Bergbub Uorsin (auf
Schweizerdeutsch Ursli) zu spät zur Verteilung der Glocken für den
Anlass kam, blieb für ihn nur noch ein kleines Glöckchen für Ziegen,
eine «Schelle», übrig. In seinem Stolz getroffen stapft Uorsin durch
den tiefen Schnee hinauf in die Alphütte seiner Familie, um die dort
hängende grosse «Plompa» zu holen. Dies geland ihm auch und so
läutete er schlussendlich am Umzug die grösste Glocke.
Das als Vorlage dienende Kinderbuch allein reicht nicht für einen Kinofilm. Filmer Koller hat die bekannte Geschichte mit einigen genialen Szenen, einem gerissenen Dorfkrämer und dessen egoistischem
Sohn, dem gezähmten Wolf Lupo, dem zahmen Zicklein Zilla und
mit Urslis verbündeter Freundin Seraina spannend angereichert.
Kollers solide Verfilmung wurde in Sur En bei Ardez im Unterengadin
gedreht, die meisten Darsteller stammen aus dem Bündnerland und
Zuoz Club
der Bündner Liedermacher Linard Bardill schrieb den Titelsong.
Sprachlich wurde der Film bereits für die gängigen Märkte synchronisiert, wobei die üblichen Kompromisse erfolgreich geschlossen
wurden. Der Film «Schellen-Ursli» wird auch ausserhalb der Schweiz
seinen verdienten Erfolg einspielen, was den Initianten, den Ausführenden, aber auch den geduldigen grosszügigen Geldgebern für
Ihr Engagement und Vertrauen zu gönnen ist.
Originally the story is about the traditional Spring Festival
«Chalandamarz», which takes place on the first of March every year
in the Engadine, with whip cracking farmhand children swinging
cowbells to beg for gifts and expel the winter. Because Uorsin (in
Swiss German «Ursli») was late at the distribution of the cowbells
for the happening, only a little bell for goats, a «Schelle» was left.
Taken in his pride Uorsin made his way through deep snow to the
alpine hut of his family to pick up the big «Plompa» hanging there.
He succeeded and in the parade Ursli rang the largest bell.
Den Film anzuschauen ist ein Abend wert!
Anthony van Hoboken
On Saturday, October 3, 2015 the premiere of the film «SchellenUrsli» took place in Chur in presence of many celebrities. It was
a beautiful Indian Summer day. Before the viewing, the invitees
frolicked in the garden of the café opposite and on the sunny
courtyard of the cinemas in loose chatting. (www.schellenursli.com)
For some 12 years Film producer and Old Boy «PC» Peter-Christian
Fueter (L’1956-62) planned to produce the film about the classic
children's book, which appeared in all major languages, together
with director Xavier Koller in the Engadine. Initially its financing
efforts met with little success so that he wanted to abandon the
project in November 2013 with his C-Films Company due to lack
of end-financing. But now the film surpasses the expectations and
promises by far. Thousands of moviegoers enjoyed it since midOctober 2015 and «Schellen Ursli» is continuously on top of the
relevant Top Ten rankings.
Plompa.
The children's book well-known story in itself is insufficient for a
movie. Filmer Koller enriched it with ingenious and exciting scenes,
the wily village shopkeeper and his selfish son, the tamed wolf
Lupo, the tame fawn goat Zilla and Urslis trusted friend Seraina.
Koller's solid film was made in the Lower Engadine in Sur En near
Ardez. Most performers are from the Grisons and the Grisons
songwriter Linard Bardill wrote the theme song.
The film has already been synchronized in the languages of the
leading markets with the customary verbal compromises. The film
"Schellen-Ursli" will also be a great success outside of Switzerland,
to the well deserved merit of the initiators, the performers and the
generous patient sponsors for their commitment and trust.
It is well worth to spend an evening watching the film!
Anthony van Hoboken
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Tel. +41 44 386 60 00
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GENEVA
4 Rue Charles-Bonnet
CH-1211 Geneva 12
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Zuoz Club
Gianni Zender
Als ich in der letzten Ausgabe der Zuoz-Zeitung las, dass Gianni Zender in Rente geht,
reagierte ich ganz automatisch mit «Wieee bitte?» Gianni war mein Biologielehrer,
mein Mittelhausinternatsleiter, Grosshausinternatsleiter und mein sehr geduldiger
Mathe-Nachhilfelehrer.
Hinter seinem strengen Gebaren, seinem weit offenen, verschmitzten Blick bei unerwarteten Fragen, seiner unendlichen
Ausdauer und seinem grossen Sinn fürs Detail, versteckte sich
ein liebenswürdiger Mann mit der Berufung, seine Schüler zu
unterrichten und den Charakter von uns Internatsschülern zu
formen.
Im Winter wie im Sommer trug er seine Lacoste-Polohemden
(einmal zählten wir 13 verschiedene Farben!). Keiner von uns
hat je vergessen, wie er sich in der Biologiestunde manchmal
umdrehte und plötzlich auf uns zeigte, um uns aufzurufen.
Stets hatte er es eilig und nahm zwei Treppenstufen auf einmal. Seine nächtlichen Patrouillen durch die Schlafräume,
mit denen er sicherging, dass alle im «Nest» waren oder sein
unvergessenes handgeschriebenes «Stefan M. bitte zu mir!»
waren wohl bekannt. Da musste man sich eine gute Entschuldigung einfallen lassen. Es war unmöglich, ihn auszutricksen,
diesen alten Fuchs, der genau wusste, was im Kopf eines Heranwachsenden vor sich ging. Klappte es doch einmal, stürzte sich sein Stellvertreter mit überraschender Freude in die
«Wasserschlacht», während Gianni selbst zur Lehrerversammlung ging. Die Folgen waren schrecklich. Eine Woche lang den
Schnee von der Terrasse fegen oder das geliebte «Ausgehverbot» fürs ganze Wochenende. Dennoch war Gianni so freundlich und erlaubte uns, unseren Durst mit einem Bier zu löschen
– eine überaus geschätzte Neuerung, die er für Schüler eines
gewissen Alters einführte.
Gianni Zender war die
perfekte Verkörperung des Prinzips
«Zuckerbrot und Peitsche».
Er war streng und fordernd, aber er konnte uns auch motivieren und antreiben. Vor allem aber besass er drei wichtige Fähigkeiten: Er hörte seinen Schülern zu, interessierte sich für
sie und vertraute ihnen.
Zu einer Zeit, als wir fast unsere gesamten Wochenenden am
Lyceum verbrachten, betreute uns Gianni häufig bei sich zu
Hause, kochte noch dazu ein leckeres Essen. Er war ehrlich interessiert, uns voranzubringen und uns bei unserer Berufswahl
zu beraten.
Lieber Gianni, natürlich wird keiner von uns je das JacobMonod-Prinzip oder die Mendelschen Regeln der Genetik vergessen. Doch Du kannst sicher sein, dass diese nur ein kleiner
Teil Deines Beitrags waren, uns zu dem zu machen, was wir
heute sind.
Mit einem ehrlich gemeinten Dankeschön wünsche ich Dir
alles Gute für die folgenden Jahre.
Stefan Milovic, L’82–87,
aus der «freudenreichen» D7 Klasse – einer Gruppe
mit Seele, wie Du und Dr. Strebel es einst ausdrückten.
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Regionalgruppen
RG Berlin
Aktive Regionalgruppe
Unser erstes Treffen im Juli war bezaubernd: eine laue Sommernacht und ein Tisch voll
netter Menschen – was braucht man mehr für einen gelungenen Abend?
Wohlgelaunt und entspannt haben sich die Berliner Young Girls
und Old Boys zunächst beim Sundowner im Tiergarten getroffen –
der Blick aufs Wasser, gute Gespräche… und weil die Nacht nicht
enden sollte, gab’s noch einen Absacker in der Bar des Hotel Stue.
Anfang Oktober hat uns Old Boy Christian Echternacht sein Projekt ECF Farmsystems vorgestellt – Europas grösste urbane Aquaponik Farm, die sich auf dem Areal von Frank Sippels Malzfabrik
befindet und jetzt schon viele Berliner mit frischen Produkten
beliefert. Wir waren begeistert von der ausgeklügelten, futuristischen Idee, Fisch und Gemüse umweltfreundlich mitten in Berlin,
zu erzeugen! Bei einem extra für uns zusammengestellten Menü
konnten wir uns anschliessend im Wirtshaus zum Oberstübchen,
der gemütlichen Kantine der Malzfabrik, von der exzellenten Qualität und Frische der Produkte überzeugen.
Gelegenheit zum Rückblick auf das Jahr gab es dann im Dezember bei einem winterlichen Gänseessen im Restaurant Jolesch. Ich
hatte wie immer eine tolle Zeit mit der Regionalgruppe Berlin und
freue mich auf die gemeinsamen Erlebnisse im neuen Jahr!
Friederike Hamann, Präsidentin RG Berlin
Regionalgruppen
RG East Coast
Christmas Caroling in NYC
The Bavarian Bierhaus «Zum Schneider» is the ideal place to combine Schnitzel, sausages,
beer, Glühwein, live music, Christmas cookies and Stollen with Christmas caroling! Only in
New York! It really happens every year on several Sundays in December in a totally packed
restaurant… And it was sooo much fun!
We met on December 6, right on Nikolaus/Samichlaus, which
is not celebrated on that date in the US – but we did! Thanks to
Stew Miller and Lara Borg who stood in line for 2 hours in the
cold we had a fabulous table. So grateful for their help!
from other Zuoz Club Regional Groups are very welcome as well!
Thanks!
We met at 1 pm but the fun lasted well into the early evening and
we all agreed to make this a Christmas tradition. The richness
of the sound was impressive when the whole group raised their
voices for the «Adventssingen»! The Gluehwein and the beer
may have played a small part as well!
Patricia Anklin-Aue (’75), Zuoz Club East Coast
We are working already on the upcoming events in spring or
summer. That’s why it’s always important to check the Zuoz
Club Facebook page and the Agenda on the Zuoz Club website
for updates. Please DO forward your email address to me when
you move into our area (up and down the East Coast) to get on
our regional list ([email protected])! Only your
attendance can keep the Group alive and energized! Visitors
With a warm and hearty Zuozer Ciao
Attendees
Berin Bezmen
Talin Bezmen
Frederik Groenewegen with Melissa
Stew Miller with Lara Borg
Elizaveta Samodurova
Jasmin Siegle with husband Ernest Banks
Patricia Anklin-Aue with Clemens and Stephanie
(Defne Tulga had to cancel on short notice)
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Regionalgruppen
RG München
Neue Mitglieder
Am 10. Dezember 2015 traf sich der Zuoz Club München um die neuen Young Girls und Old
Boys im Raum München willkommen zu heissen.
Am 14. April sehen wir uns wieder zu einer Filmpremiere im Münchner Gsteig um 19.30 Uhr und sonst spätestens am Oktoberfest.
Teilnehmer
Es war sehr kalt, der Glühwein schmeckte allen Teilnehmern fabelhaft und ein offizielles Foto wurde in der ganzen Euphorie vergessen. Erst als sich der harte Kern noch zu einem anschliessenden Dinner zusammenfand, entstand ein Foto. Wir freuen uns auf
ein baldiges Wiedersehen mit einem ordentlichen Bild.
Philipp und Johanna Bächstädt
Richard Müller
Max Victor
Carlo und Antje Nedeltschev Nina Reis
Maximilian Altmann
Maximilian Meindl
Maximilian von Perfall
Urs Weingart
Marie Metzler
Johanna Christina
Und viele weitere...
Servus aus München,
Philipp Bächstädt, TV-Journalist
RG Niederlande
Traditionelles Treffen
Seit Jahren findet traditionell an einem Samstagmittag meist Mitte September das
jährliche Treffen mit Mittagessen und anschliessender Mitgliederversammlung des Zuoz
Club Nederland statt – wie immer in der Orangerie des ehemaligen Anwesens des
abgedankten einstigen Deutschen Kaisers Wilhelm in Doorn, Niederlande.
Der Zuoz Club Nederland war einst der zweit grösste der Ehemaligenvereine und einer der wichtigsten Förderer der Schülerzahlen
des Lyceum. Heute ist die Zahl der Anwesenden gering.
Wenn jemand einem solchen Treffen beiwohnen möchte, melde
sich bitte bei der Regionalgruppe Nederland.
Auke Ruud Jellema,
[email protected]
Regionalgruppen
RG Suisse Romande, France & Principauté de Monaco
10 Jahre Rüdiger von Maltzahn
Seit 2005 ist unser Regionalgruppenpräsident der Organisator
des monatlichen Treffens. Unser Genfer Lunch ist ein Klassiker
geworden und mehr und mehr Young Girls und Old Boys nehmen
daran teil. Wir haben den Besuch vom RG Präsidenten Hiberia,
Alejandro Pozo, gehabt und ein sehr amüsantes Christmas Dinner in Nyon erlebt (Organisation: Roland Knapp). Well done Rüdiger and many thanks for your strong Spirit of Zuoz!
Filippo Variola
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Regionalgruppen
RG Ticino/Italia
Stabsübergabe
Unsere Tessiner Regionalgruppe trifft sich jeweils zu einem monatlichen Aperitif,
stets am 1. Mittwoch des Monats im Restaurant Olimpia, auf der berühmten Piazza della
Riforma in Lugano. Im Sommer sitzt man gemütlich draussen und schaut dem Treiben
auf dem Hauptplatz zu.
Dieser unverbindliche Aperitif hat sich über die Jahre zu einem
festen Treffpunkt entwickelt. Es kommen die Teilnehmer, die Zeit
haben und sich in der Nähe befinden und das ändert ständig.
Er gibt uns die Möglichkeit, unseren Kontakt zu pflegen, uns
zu unterhalten, alte Erinnerungen aufzufrischen und die Welt
zu verbessern… Er verbindet Generationen und es ist schön
zu sehen, wie das älteste Mitglied, Jean-Mario Bosia, ein sehr
treuer Zuozer, mit dem jungen Raffaele über seine Erlebnisse
spricht. Oft verbinden wir den Apéro mit einem anschliessenden
Nachtessen.
Raffaele ist jung und motiviert und ich bin sicher, dass er die RG
mit neuem Elan und innovativen Ideen führen wird. Ich wünsche
ihm alles Gute und danke Euch allen für die Unterstützung, die
mir während meiner Amtszeit zuteil wurde.
Die abgebildeten Fotos sind eine Erinnerung an unsere Reisen
in die Toskana, nach Rom, nach Padova und in das Piemonte.
Diese waren sicherlich ein Highlight meiner Präsidentschaft. Abschliessend wünsche ich meiner RG gutes Gedeihen, viel Erfolg,
schöne und interessante Begegnungen.
Valeria Maybud
Nach 10-jähriger Tätigkeit als Präsidentin der RG Ticino-Italien,
ist es nun Zeit, das Zepter weiterzugeben. Ich freue mich, Euch
heute mitteilen zu können, dass Raffaele de Vecchi, Jahrgang
1986, L’1999–2005, nach der Vorstandssitzung vom 23. April
in Wien, mein Amt übernehmen wird.
Regionalgruppen
RG Zürich
Zuoz Club Lunch
Wir organisieren jeweils zwei- bis dreimal im Jahr in Zürich einen Zuoz Club Lunch für die
Abschlussjahrgänge von 1970–1977. Der letzte solche Lunch fand am 15. September 2015
im Kongresshaus statt. Dieses Mal dabei waren von fern und nah die folgenden Old Boys
und ein Young Girl dabei:
Sitzend von links: Kurt Müller (aus Genf), Michael Gumuchdjian, Peter Schulz von Siemens (aus München), Haru Meissner (aus London),
Yorck von Prohaska, Dieter Büchi, Andrea Zoelly, Carl Friedrich («Twiggy») Gumpert (aus San Marino).
Stehend von links: Christian Muggli, George Aman, Franz Liebermann, Hans-Peter Amrein, Polo Häberlin, Barbara Ludwig, Christian
Dörrenberg (aus Brasilien), Georg Stucki, Francis Lang, Rolf Weggler, Bruno Fellinger, Alexander Solentaler, Alex Wick, Beat Kündig, Jürg Müller,
Max Bodmer, Jean Kellenberger.
Das war ein wirklich toller Lunch mit vielen alten / neuen Gesichtern und wir alle kamen so richtig ins Erzählen über die Zeiten
am Lyceum und wie es uns heute so geht. Ich kann solche Jahrgangsanlässe nur wärmstens empfehlen. Es treffen sich jedes
Mal zwischen 20 und 30 Young Girls und Old Boys. Wir haben
das Beisammensein wie immer sehr genossen und freuen uns
schon auf das nächste Treffen!
Georg Stucki,
Vorstand des Zuoz Club Zürich, Zuoz Club International
sowie Mitglied des VR der Lyceum Alpinum Zuoz AG
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Regionalgruppen
RG Zürich
Eisstockschiessen
An der Wärme in Adlisberg begrüsst Nicole Kollars die Runde.
Eifriger Kampf in vier Gruppen trotz dem Schneegestöber.
Nicole hat uns am 26. November 2015 einen wunderbaren
Abend organisiert – herzliche Gratulation! Wir haben uns speziell gefreut, mit den jungen Sommers zu plaudern; wir senden auch einen ganz lieben Gruss an deren Eltern in Dubai.
Ein Zuozer Ciao
Rudolf Huber, L’1958–64
Historical cricket book
Hans-Dieter Baumann, L'1951–'54,
has given the 480-page reproduction
(number 154 out of 250) of the old
book of Steel and Lyttelton from
1888 about the tricky game to the
Zuoz Club and the Lyceum Alpinum.
The document is very interesting,
especially the historical part, which
goes far into the past, but more
accurately traced from the 16th
century onwards.
Hans Dieter has presented the book to the Zuoz Club and the
Lyceum, because there it can be looked up frequently and
contributes to the understanding of the «Game», which is played
at the Lyceum since 1923.
Dear Hans Dieter, the Zuoz Club and the Lyceum are grateful to
you for your attention! The book has arrived safe and sound with
me and will be forwarded.
Thank you and we hope to see you soon!
Your Tony (Anthony van Hoboken)
Hans-Dieter Baumann L'1951–'54 hat dem Zuoz Club und dem
Lyceum Alpinum die 480-seitige Reproduktion (154 von 250) der
alten Schrift von Steel und Lyttelton aus dem Jahre 1888 über
das vertrackte Spiel geschenkt.
Das Dokument ist hochinteressant, vor allem der geschichtliche
Teil, der die Sportsart bis weit in die Vergangenheit, genauer aber
bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgt.
Hans Dieter hat das Buch dem Zuoz Club und dem Lyceum zukommen lassen, denn dort kann es des Öfteren nachgeschlagen
werden und bildet einen Beitrag zum Verständnis eines «Game»,
welches im Lyceum seit 1923 gespielt wird.
Lieber Hans Dieter, der Zuoz Club und das Lyceum sind Dir dankbar für die Aufmerksamkeit! Das Buch ist wohlbehalten bei mir
angekommen und wird weitergeleitet.
Herzlichen Dank und hoffentlich auf bald!
Dein Tony (Anthony van Hoboken)
Regionalgruppen
Zurich International Tournament
Der Zuoz Fives Club Zürich kann auf ein äusserst erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken.
Nebst seinen vielen Neumitgliedern und aktiven Spielern waren es insbesondere die vielen
gelungenen Anlässe, die über das Jahr verteilt Fivesspieler/Innen und Fives-Begeisterte aus
der Schweiz, Frankreich, Italien und England nach Zürich lockten.
Eines der ganz grossen Highlights des Jahres war mit Sicherheit das
Zürich International Tournament, das bereits zum zweiten Mal überaus erfolgreich durchgeführt werden konnte. Wie bereits letztes Jahr,
animierte Fives-Legende John P. Reynolds, dem die Siegertrophy
gewidmet ist, mehrere englische Fivesspieler für die weite Reise in
die Schweiz, um an unserem internationalen Turnier teilzunehmen.
Nebst den acht Gästen aus England waren zahlreiche Spielerinnen
und Spieler des Zuoz Fives Club Zürich sowie unser treues Mitglied
aus Genf, Filippo Variola, vertreten. Eine grosse Freude war es zudem, dass unser ehemaliger Fives-Coach aus Zuoz und amtierender
Fives Weltmeister, Seb Cooley, an dem Turnier teilgenommen hat.
Nach vielen grossartigen Spielen in der Vorrunde konnten am späteren Nachmittag die acht besten Spieler in gesetzten Teams um
den heissbegehrten Zinnkrug spielen, der jeweils zu Ehren des
Siegerteams nach dem Final mit frischem Bier gefüllt wird. Wie so
oft im Fives haben sich auch bei diesem Turnier die altbekannten
Gesichter in den Finalrunden durchsetzen können. So kam es im
Final zum Showdown zwischen den Teams mit dem ehemaligen
und dem neuen Weltmeister. John Reynolds und Igor Borodaev
spielten in einem «best of three – Match» gegen Sebastian Coo-
ley und David Cooper. Nach einem herausragenden Spiel, bei dem
die Spieler beider Teams bis an ihr Äusserstes gingen, durften Seb
Cooley und David Cooper das Zurich International Tournament für
sich entscheiden.
Alles in allem war der Anlass einmal mehr ein riesiger Erfolg, sowohl in als auch neben den Fivescourts. Die Atmosphäre war toll,
die Spiele herausragend und das Dinner im Restaurant Sonnental
in Dübendorf erwies sich als idealer Abschluss für diesen grossartigen Turniertag. Möglich gemacht hat all dies unser Fives Keeper
Renato Büchi, der die gesamte Organisation des Turniers übernommen hat. Herzlichen Dank, Renato!
Teilnehmer
David Cooper, Gian Heilmann, Martin Köppel, Stephen Kelly, Filippo Variola, Jessica Rees, Igor Borodaev, Sebastian Cooley, Ashley
Lumbard, Dimitri Kefalas, Ralph Morgan, Felix Büchi, Sophia Florineth, Kevin Michaelsen, Alexander Heuberger, Renato Büchi, Karen
Hird, John Reynolds, Chris Ballingall, Dieter Büchi
Felix Büchi L’2003–07
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WONDERFULLY
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Imagine walking into your kitchen and feeling
like you could do anything. From cooking simple
dishes, to creating culinary works-of-art. From
hosting elaborate dinners, to preparing humble
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Rampenlicht
Aus den Medien
Im Rampenlicht
Die Redaktion sammelt für jede Ausgabe Pressemeldungen, die über bemerkenswerte
Zuozerinnen und Zuozer erschienen sind.
Jutta Hagenmüller (L’1955–57)
Filippo Variola (L’1963–69)
…ist geschäftsführende Gesellschafterin der neu gegründeten Hagenmüller Lerch GmbH für Personalberatung – Executive Search –
Career Coaching. www.hagenmueller-lerch.com
Expo Milan 2015
Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg!
Gianni Segantini (L’1986–91)
Bereits zum vierten mal bewirtet Old Boy Gianni Segantini am
World Economic Forum die Gäste aus aller Welt, da die Organisatoren wollen, dass alle Events am WEF «indoor» durchgeführt
werden. Gianni und sein Team ist im Event Dome und in zehn von
ihm nach Kundenwunsch dekorierten Lounges für das Catering verantwortlich, wo internationale Firmen und Staaten ihre Gäste zum
Apéro, einem Stehlunch oder zum 5-Gang Menü einladen. Um die
15 Anlässe pro Tag muss Segantini Catering abdecken.
Während des WEF sind bis zu 100 Leute im Einsatz, um mit kulinarisch wie ästhetisch Ansprechendem aufwarten zu können. Die
Speisen werden den Kunden angepasst, ethnische Spezialitäten
wie auch vegetarische Speisen, vegan, gluten- und laktosefrei, koscher und halal. Dabei sollten sich die Speisen nicht ähneln, da
sich die Leute von Event zu Event bewegen. Etwa ein halbes Jahr im
Voraus beginnen die Vorbereitungen in Adliswil. Anfragen kommen
vermehrt direkt aus weiten Teilen der Welt. Teilweise wird auch mit
internationalen Starköchen zusammengearbeitet.
In der Woche vor dem World Economic Forum waren 20 Köche in
der Grossküche von Segantini Catering in Adliswil am Vorbereiten.
Beilagen, Sossen, Teige, Terrinen und auch Süssigkeiten wurden in
sechs gekennzeichneten Fahrzeugen mit registrierten Chauffeuren
angeliefert. Der Rest der Mahlzeiten wird dann während des WEF
frisch in mobilen Küchen in Davos zubereitet. Die WEF Aufträge machen ein Fünftel des Jahresumsatzes der Segantini Catering aus.
Denn auch während des WEF betreuen sie Anlässe für Stammkunden im «Unterland».
Anthony van Hoboken
Zuoz Club Fashion: My Zuoz Club Hoodie was the centre of
attention in Europe’s Fashion Capital Milan during my visit at
the Expo!
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Der Name Ruf bürgt seit 1917 für Innovation, Qualität und Sicherheit. Die Ruf Gruppe mit Hauptsitz in
Schlieren ist ein führendes Schweizer Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie.
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Gratulationen
Wir gratulieren
Gratulationen
Birthday
Wedding
Dirk feiert seinen 75. Geburtstag
Hochzeit Johanna und Philipp
Ein herrliches Abendessen in Küsnacht am 26. September:
Lieber Dirk, es war eine grosse Freude und ein riesiges Vergnügen, Deinen Geburtstag mit Dir, Madeleine und Deinen Freunden zu feiern.
Ein Fest während drei Tagen! Liebe Johanna und Philipp, und liebe
Lilo! Herzliche Glückwünsche und alles Gute für Euer zukünftiges
Zusammenleben. Eine Heirat Young Girl – Old Boy ist das «non plus
ultra», das man sich vorstellen kann, nicht wahr? Bravi, bravissimi
Alles Gute, lieber Freund!
Filippo Variola
Birthday
Hans-Dieter Baumann (L’1951–54)
hat ein kleines Fest hinter sich, er
ist am 31. August 2015 80 Jahre alt
geworden. Wir gratulieren!
Er ist dankbar und zufrieden und
noch recht gut im Schuss, siehe das
am gleichen Tag von seiner Tochter
aufgenommene Foto. Der Dank richtet sich nicht nur an Schutzengel
und Eltern und Familie, sondern auch an seine Freunde, die ihn
durchs ganze Leben auf irgendeine Weise begleitet haben, so wie
auch seine weltweiten geschäftlichen Kontakte im Zuoz Club – und
Dank natürlich dem Lyceum Alpinum, das ihm so viel gab.
Bei dieser Gelegenheit fragt sich Hans Dieter, ob die Lyceaner noch
wissen, warum unsere Schule so heisst? Lyceum war die Schule
des Aristoteles in Athen, in dem sich eine Statue des Apollo Lyceo
befand, Lycium war eine Landschaft im Süden der heutigen Türkei.
Also kommt alles von Karaca Taskent, seiner Truppe und seinem
Sohn? Hans Dieter lässt alle seine Freunde und Kameraden im
Zuoz Club grüssen!
Anthony van Hoboken
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Wir nehmen Abschied
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In dieser Rubrik veröffentlicht die Zuoz Zeitung Gedanken an kürzlich verstorbene
Mitglieder des Zuoz Club.
Anton-Wolfgang Graf Faber von Castell (L’1955–61)
Mustafa Vehbi Koç (L’1975–80)
ist 74-jährig nach längerer Krankheit am 21. Januar 2016 in Houston, Texas, der Heimat seiner Frau Mary, friedlich eingeschlafen.
Als Sohn von Mutter Katharina Sprecher von Bernegg, einer resoluten Bündnerin, hatte er von Haus aus eine enge Bindung
zur Schweiz. Toni kam 1955 als 14-jähriger ins Lyceum, studierte danach Rechtswissenschaften an der Universität Zürich und
Unternehmensführung an der Managementschule IMEDE in Lausanne. Er wohnte damals in Küsnacht im Familienanwesen am
Zürichsee, wo noch heute Mitglieder der Familie leben. In dieser
Zeit waren auch Ausländer Zivilschutz-dienstpflichtig und es war
lustig, mit ihm im blauen Überzug und gelben Helm durch Küsnacht zu ziehen und in der der mobilen Küche vom berühmten
Koch Petermann zu speisen.
On Thursday January 21st 2016, Old Boy Mustafa Vehbi Koç was
due to fly to the W.E.F. in Davos – but, sadly, suffered a heart attack
during his morning exercises. He was 55 years old.
1975 holte ihn sein Vater in die Firmengruppe wo Toni 1978 nach
dessen Tod alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter und
mit der Umwandlung in eine börsenkotierte Aktiengesellschaft
Vorstandsvorsitzender wurde. Er leitete Faber-Castell in der achten Generation, in der neunten ist nun sein Sohn und Old Boy
Charles schon tätig. Der Hersteller von Schreib-, Zeichen- und
Kosmetikstiften erwirtschaftet rund 70 Prozent seines Umsatzes
von über 600 Millionen Euro ausserhalb Europas.
Toni war Honorarkonsul der Republik Brasilien, Ehrensenator
der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, 2008 wurde er
Ökomanager des Jahres und bekam 2010 das Verdienstkreuz
1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.
Trotz seiner ausgedehnten Verantwortungen und Ehren blieb
Toni dem Lyceum und dem Zuoz Club treu. So schickte er seinen
Sohn Charles ins Lyceum. Auch lud er den Zuoz Club zur Besichtigung seines Betriebs in Stein bei Nürnberg ein. Toni spendierte
wunderschöne Schreibgeräte zum 100-jährigen des Lyceum und
beteiligte sich grosszügig an der Finanzierung der Neugestaltung
des Zuoz Club Wappen und Logo mit den dazugehörigen Briefpapieren, Badges, Krawatten und Halstüchlein.
Es tut weh, einen Freund von der Adressliste löschen zu müssen.
Er ruhe in Frieden. Seiner Familie und Angehörigen gilt das aufrichtige Beileid seines Freundeskreises im Zuoz Club.
In Dankbarkeit
Anthony van Hoboken
Mustafa, a member of the secular, western-oriented business elite
of Turkey, led the conglomerate that was founded by his grandfather
in 1920. It extends from power supply to household appliances,
cars, food, armaments, to financial and tourism services. These
enterprises generate eight per cent of Turkey's gross domestic
product and represent nine per cent of Turkey's exports. Along with
former Zuoz Club President, Cyrus Maybud, Mustafa founded the
Lyceum Alpinum Zuoz Turkey Regional Group in 2003.
Mustafa, a member of the Turkish equestrian team, was also active
and successful in traditional Lyceum sports.
His friends in the Zuoz Club express their sincere condolences
to his family and relatives.
Old Boy Mustafa Vehbi Koç wollte am Donnerstag den 21. Januar
2016 ans WEF nach Davos fliegen, erlitt aber beim Frühsport einen
Herzinfarkt. Er wurde 55 Jahre alt.
Mustafa Koç, ein Exponent der säkularen, westlich orientierten Geschäftselite der Türkei, leitete den 1920 von seinem Grossvater gegründeten Mischkonzern, welcher sich von der Energieversorgung
über Haushaltsgeräte, Autos, Lebensmittel und Rüstungsgüter
bis hin zu Finanz- und Tourismusdienstleistungen erstreckt. Das
Konglomerat erwirtschaftet acht Prozent des türkischen Bruttoinlandprodukts und steht für neun Prozent aller türkischen Exporte.
Mustafa gründete 2003 mit Präsident Cyrus Maybud die Regionalgruppe Türkei, deren Präsidentschaft er aber aus Zeitmangel Dogan Taskent abgab – der inzwischen verdienterweise zum Präsidenten des internationalen Zuoz Club ernannt wurde.
Mustafa, der im Reitsport in die türkische Nationalmannschaft
aufgestiegen war, war auch in den traditionellen Lyceum eigenen
Sportarten aktiv und erfolgreich.
Er ruhe in Frieden. Seiner Familie und seinen Angehörigen gilt unser aufrichtiges Beileid.
Sein Freundeskreis im Zuoz Club
Zuoz Club
Nicolàs (Ulrich) Oechsle (L’1954–61)
Spät kam die traurige Nachricht, dass Nicolàs im September
2015 in Peru gestorben ist, in seiner ursprünglichen Heimat,
wohin er vor einiger Zeit umgesiedelt war.
Nicolàs absolvierte in den 60er Jahren mit etlichen anderen Mitgliedern des Zuoz Club die berühmte HSG St. Gallen (heute Universität St. Gallen) und war seit 1964 ein treues Mitglied des im
Jahr zuvor von «Friitig» gegründeten Zuoz Fives Club in Geeren
bei Zürich, wo er etliche Male den «Mislin Cup» gewann.
Beruflich war er in der Förderung von Transfers von technischen
und finanziellen Ressourcen durch Vermittlung von Kontakten in
Südamerika tätig und man traf ihn oft an lateinamerikanischen
Anlässen, wo er gerne mitmachte. Nicolàs wird uns mit seinem
stets freundlichen und lustigem Wesen in guter Erinnerung
bleiben.
Er ruhe in Frieden. Seinen Angehörigen gilt unser aufrichtiges
Beileid.
Sein Freundeskreis in Zuoz Club und im Zuoz Fives Club
Michael White (L'1948–52)
Michael attended the Lyceum from 1948 to 1952. His family
sent him to Zuoz because of his asthma.
He attended a reception which we gave during my Presidency.
He was extremely interesting, witty, full of good stories, tasteful
and a true gentleman. Later he became a bit immobile and
moved to Kent.
We will miss him.
Roger Wolf, London
61
62
Zuoz Club
Buy our new
Zuoz Club wear:
Infos at www.zuozclub.com
Impressum
Redaktion Lyceum Alpinum Zuoz
Dr. Nicole Greuter, Lyceum Alpinum
CH-7524 Zuoz / Engadin
Tel: 081 851 31 00
Fax: 081 851 30 99
E-Mail: [email protected]
Redaktion Zuoz Club
Cornelia Koch, Lyceum Alpinum
CH-7524 Zuoz / Engadin
Tel: 081 851 30 00
Fax: 081 851 30 99
E-Mail: [email protected]
Redaktionsschluss
Für die nächste Ausgabe: 31.08.2016
Anzeigenmarketing
Cornelia Koch, Lyceum Alpinum
CH-7524 Zuoz / Engadin
Tel: 081 851 30 00
Fax: 081 851 30 99
E-Mail: [email protected]
Auflage
3500 Ex., erscheint 2x jährlich. Erreicht alle
Mitglieder des Zuoz Club sowie die Schülerschaft des Lyceum Alpinum und deren Eltern.
Websites
Lyceum Alpinum: www.lyceum-alpinum.ch
Zuoz Club: www.zuozclub.com
Bilder
Benjamin Hofer und andere
Vorstand Zuoz Club
Präsident:
Dogan Taskent, TR,
[email protected], Türkei
Vizepräsident:
Philipp Bächstädt, DE,
[email protected], München
Quästor:
Marc Schlieper, CH,
[email protected], Zürich
Vorstand:
Alexandre de Senger, CH,
[email protected], Romandie
Alejandro Pozo Landolt, ES,
[email protected], Iberia
Constantin Wizemann, DE,
[email protected], München
Filippo Variola, CH,
[email protected], Romandie
Georg Stucki, CH,
[email protected], Zürich
Nicole Kollars, CH,
[email protected], Zürich
Patrick Steger, CH,
[email protected], Graubünden
Rodolfo Grossmann, CH,
[email protected], Zürich
Thomas Kralle, DE,
[email protected],
Südwestdeutschland
Ulrich Gessner, CH,
[email protected], Zürich
Wir freuen uns über Beiträge!
Diese können per E-Mail an
[email protected] oder an
[email protected] sowie per
Post an eine der oben erwähnten Adressen der
Redaktion geschickt werden. Bitte geben Sie
die genaue Kontaktadresse für Nachfragen an.
Die Redaktion behält sich die Auswahl und
Bearbeitung der Beiträge vor.
Schweizer Erstaufführung
Bianca e Fernando
Vincenzo
Bellini
Maloja Palace
25.06. – 02.07.2016
Donnerstag
Samstag
Sonntag
Donnerstag
Samstag
23. Juni 2016
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02. Juli 2016
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Vorverkauf
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Bider & Tanner, Basel Tel. 061 206 99 96
Infostellen Engadin St. Moritz
Ticketcorner Vorverkaufsstellen in der Schweiz
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