CSI: Den Tätern auf der Spur

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CSI: Den Tätern auf der Spur
Seriendaten
CSI: Den Tätern auf
der Spur
Deutscher Titel:
CSI: Den Tätern auf
der Spur
(Weitergeleitet von CSI – Den Tätern auf der Originaltitel:
CSI: Crime Scene
Spur)
Investigation
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Produktionsland:
USA
CSI: Den Tätern auf der Spur (CSI:
Produktionsjahr(e):
seit 2000
Crime Scene Investigation) ist eine USLänge pro Folge:
etwa 42 Minuten
Anzahl der Folgen:
171+ in 8 Staffeln
amerikanische Fernsehserie, in der es
Englisch
um die Arbeit einer speziellen Abteilung Originalsprache:
Titellied:
The Who – Who Are You
innerhalb der Polizei geht (Crime Scene
Idee:
Anthony E. Zuiker
Investigation), die an Tatorten von
Genre:
Krimi, Drama
Verbrechen Beweise und Spuren
Erstausstrahlung:
6. Oktober 2000 (USA)
auf CBS
sichert. Die Serie, deren Handlung in
Erstausstrahlung (de): 5. September 2001
Las Vegas (Nevada) spielt, startete in
auf VOX
den USA im September 2000 und läuft
Besetzung
seitdem auf dem Sender CBS. Dort
 William Petersen: Dr. Gilbert Grissom
 Marg Helgenberger: Catherine Willows
erreicht sie höchste Einschaltquoten.
 Gary Dourdan: Warrick Brown
 George Eads: Nick Stokes
Auch in Europa ist die Serie sehr beliebt.
 Jorja Fox: Sara Sidle (Staffel 1-8)
Wegen ihres großen Erfolgs hat die
 Eric Szmanda: Gregory „Greg“ Sanders
 Robert David Hall: Dr. Al Robbins
Serie zwei Ableger erhalten, die in Miami
 Paul Guilfoyle: Captain James „Jim“
(ab 2002) und New York (ab 2004)
Brass
angesiedelt wurden. Wird nur CSI
erwähnt, ist damit in der Regel die erste Serie gemeint. Die Schreibweise variiert; es
sind sowohl CSI als auch C. S. I. gebräuchlich.
Ausführender Produzent der drei Serien ist Jerry Bruckheimer. Die Episoden werden
überwiegend in Los Angeles gedreht und nur für zwei- bis dreimal im Jahr in Las
Vegas selbst. Die Hauptrollen übernahmen mit William Petersen, David Caruso und
Gary Sinise drei Schauspieler, die bereits Leinwanderfahrung besaßen. In der 7.
Staffel wird William Petersen für 4 Folgen fehlen, da er über Weihnachten 2006 im
Trinity Repertory Theater in Providence auftrat. Für diese Folgen der 7. Staffel wird
er durch Liev Schreiber ersetzt. Jedoch hat er den Vertrag für die achte Staffel
bereits unterschrieben.
Zur ersten CSI-Serie sind die Computerspiele CSI: Crime Scene Investigation, CSI:
Dark Motives und CSI: Mord in 3 Dimensionen (englisch: 3 Dimensions of Murder)
erhältlich. Für 2007 wurde das vierte Spiel CSI: Eindeutige Beweise (englisch: Hard
Evidence) angekündigt. Alle Spiele sind Point-and-Click-Adventures.
Inhaltsverzeichnis
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1 Konzept
2 Hauptfiguren
o 2.1 Dr. Gilbert Grissom
o 2.2 Catherine Willows
o 2.3 Warrick Brown
o 2.4 Nick Stokes
o 2.5 Sara Sidle
o 2.6 Captain Jim Brass
o 2.7 Greg Sanders
o 2.8 Dr. Albert Robbins
3 Nebenfiguren
o 3.1 Conrad Ecklie
o 3.2 Sofia Curtis
o 3.3 Archie Johnson
4 Ausstrahlung
5 Besondere Episoden
6 Stilmittel
7 Bezüge zur Realität
8 DVD-Veröffentlichung

Konzept
Jede Folge beginnt mit einem Vorspann, in dem ein anzunehmendes Verbrechen
(meistens ein Todesfall) entdeckt wird. Nach dem Vorspann wird meist ein weiteres
Verbrechen entdeckt, woraufhin das Team sich aufteilt, um beiden Fällen
nachzugehen. Die drei CSI-Serien basieren auf dem Whodunit-Prinzip, wobei die
überlegene Technik den Kriminalisten eine große Hilfe ist. In fast allen Episoden der
Serie werden zwei oder mehr Mordfälle parallel untersucht und im Regelfall auch
aufgeklärt. Es kam auch schon vor, dass zwei Fälle miteinander zu tun hatten und
die jeweiligen Ermittlerteams zusammenarbeiten mussten um den oder die Täter zu
finden. Die verschiedenen Mitglieder des CSI-Teams arbeiten unabhängig
voneinander unter der Leitung ihres Vorgesetzten, welcher deren Fähigkeiten optimal
auf die anfallenden Untersuchungen abstimmt.
Hauptfiguren
Dr. Gilbert Grissom
Gilbert Grissom (William Petersen; Synchronsprecher: Hubertus Bengsch), von
seinen Kollegen auch liebevoll Gil genannt, ist der Chef der Nachtschicht beim Las
Vegas Crime Lab. Er ist ein hervorragender Tatortermittler und leitet sein fast ebenso
geniales Team mit viel Engagement. In Gils Leben steht sein Job immer an erster
Stelle. Obwohl er ein sehr sympathischer Mann ist und es sogar ein Teammitglied
gibt, das in ihm mehr als nur einen Vorgesetzten sieht, kommt sein Privatleben meist
zu kurz. Seine Mutter war taub, weshalb er die Gebärdensprache beherrscht. Als er
neun Jahre alt war, starb sein Vater, als er nach der Arbeit auf dem Sofa einschlief,
jedoch nicht mehr erwachte. Er war der jüngste Coroner der Stadt Los Angeles. Er
hat Biologie studiert und sein Hobby ist die Entomologie.
Catherine Willows
Catherine Willows (Marg Helgenberger; Synchronsprecherin: Monica Bielenstein) ist
nach Gil Grissom die Dienstälteste und sehnt sich nach einer leitenden Position beim
CSI. Sie ist alleinerziehende Mutter. Ihr Ex-Mann kommt in der dritten Staffel
gewaltsam ums Leben, doch ist es Catherine bis jetzt nicht möglich gewesen, den
Täter zu überführen. Besonders ihre Tochter leidet sehr darunter, dass ihr eine
Vaterfigur fehlt, was die Beziehung zwischen ihr und ihrer Mutter belastet. Bevor
Catherine beim CSI anfing, arbeitete sie als erotische Tänzerin in Las Vegas, um
ihren Mann und ihre Tochter zu ernähren. Catherine hat eine sehr gute Beziehung zu
dem Casinoboss Sam Braun, der, wie sie in der 3. Staffel erfährt, ihr Vater ist. Sie
versucht stets, Berufs- und Privatleben unter einen Hut zu bringen, was ihr nicht
immer gelingt. Bei ihren Fällen hört sie häufig auf ihren Instinkt und nicht nur auf die
Fakten, dies führt immer wieder zu Kontroversen mit Grissom. Des Weiteren scheint
sie ein wenig eifersüchtig, als sie von Warricks plötzlicher Hochzeit erfährt, nachdem
es in einigen vorherigen Episoden zwischen den beiden zu Situationen gekommen
war, die auf ein Näherkommen der beiden hinführen hätten können.
Warrick Brown
Warrick Brown (Gary Dourdan; Synchronsprecher: Charles Rettinghaus) ist ein
engagierter Tatortermittler und der einzige im Team, der in Las Vegas geboren und
aufgewachsen ist. Zu Beginn der Serie leidet er unter Spielsucht, wodurch er
erpressbar wird. Als er einen Fall so manipulieren soll, dass ein schuldiger
Vergewaltiger frei kommt, wendet er sich an Grissom, der ihm hilft, dieses Problem
ein für alle Mal zu bewältigen. Seit jenem Tag widersteht Warrick fast immer den
Verlockungen des Glücksspiels. Da durch seine damalige Fahrlässigkeit eine
Kollegin ermordet wurde (Holly Gribbs), hat er sich verändert und ist vorsichtiger
geworden. Wenn ihn ein Fall sehr belastet und er kurz davor steht rückfällig zu
werden, steht ihm sein Kollege und bester Freund Nick zur Seite und hält ihn davon
ab, einen Fehler zu begehen. Zu Beginn der 6. Staffel heiratet er, überraschend und
ohne es irgendjemandem zu erzählen, seine Freundin Tina, eine Krankenschwester.
Nick Stokes
Nicolas „Nick“ Stokes (George Eads; Synchronsprecher: David Nathan) ist, wie seine
Kollegen, ein passionierter Ermittler. Zu Beginn der Serie herrscht ein starkes
Konkurrenzdenken zwischen ihm und Warrick, doch schnell werden die beiden zu
besten Freunden. Nick stammt ursprünglich aus Texas, wo sein Vater, ein Richter,
und seine Mutter, eine Anwältin, immer noch leben. Er ist das jüngstes von sieben
Kindern. Im Laufe der Serie gerät Nick wiederholt in traumatische Situationen, so
wird er zum Beispiel in der zweiten Staffel von einem Stalker bedroht. Zudem wird er
im Finale der fünften Staffel (der von Quentin Tarantino inszenierten Doppelfolge
Grabesstille) entführt und lebendig begraben und von Feuerameisen angegriffen.
Auch in seiner Kindheit hat er Belastendes erleben müssen, als er von seiner
Babysitterin missbraucht wurde.
Sara Sidle
Sara Sidle (Jorja Fox; Synchronsprecherin: Katarina Tomaschewsky) ist eine alte
Bekannte von Grissom, die er aus San Francisco herbittet, nachdem Holly Gribbs
ermordet wurde, um das Team zu verstärken. Sie stammt aus schwierigen
Familienverhältnissen. Ihr Vater, ein Alkoholiker, misshandelte ihre Mutter, die ihn
deshalb eines Tages erstach. Sara und ihr Bruder verbrachten daraufhin den Rest
ihrer Jugend in Pflegeheimen. Dennoch schaffte es Sara, an der Harvard University
abzuschließen. Sie ist sehr ehrgeizig und lebt fast nur für ihren Job, ähnlich wie
Grissom. Zu ihm fühlt sich Sara hingezogen und macht ihm auch konkrete Avancen,
doch er blockt immer wieder ab. Er ist der einzige ihrer Kollegen, der weiß, welche
Tragödie sich in ihrer Kindheit abgespielt hat. Während der Serie entwickelt sie ein
beginnendes Alkoholproblem, weshalb Grissom ihr rät, eine Auszeit zu nehmen.
Nach ihrer Rückkehr geht es ihr deutlich besser. Sidle beginnt in der 7. Staffel eine
romantische Beziehung mit Gil Grissom. [1]
Captain Jim Brass
James „Jim“ Brass (Paul Guilfoyle; Synchronsprecher: Bodo Wolf) ist Captain beim
Las Vegas Police Departement. Er war vor seiner Zeit als Detective ebenfalls beim
CSI tätig und nicht gerade erfreut, als er beim CSI aufhören musste, um zur
Mordkommission zu wechseln. Er ist geschieden und hat eine Tochter, Ellie, die
allerdings auf die „schiefe Bahn“ geraten ist und in L.A. als Prostituierte arbeitet.
Greg Sanders
Greg Sanders (Eric Szmanda; Synchronsprecher: Marius Götze-Clarén) ist für die
DNA-Analysen im CSI-Labor zuständig und der etwas schräge Witzbold der Truppe.
Er wünscht sich nichts mehr, als aus dem Labor heraus in den Außendienst versetzt
zu werden, was in der fünften Staffel passiert. Seit diesem Zeitpunkt gibt er sich
deutlich seriöser, er trägt weniger ausgeflippte Kleidung und verhält sich auch sonst
ruhiger. Er hat ein Diplom als Chemiker der Stanford University.
Dr. Albert Robbins
Dr. Robbins (Robert David Hall; Synchronsprecher Staffel 1-6: Gerhard Paul, ab
Staffel 7: Kaspar Eichel) ist der zuständige Gerichtsmediziner, der bei jedem Mord
die Leiche untersucht. Er ist eine ganze Generation älter als die meisten und wird
stets respektvoll behandelt und zum Team gezählt.
Nebenfiguren
Conrad Ecklie
Während der fünften Staffel wurde Conrad Ecklie (Marc Vann; Synchronsprecher:
Martin Kessler) vom Tagesschichtleiter zum stellvertretenden Direktor des CSI und
damit zu Gil Grissoms Vorgesetzten befördert. Er ist durch eine harte und kühle
Gangart gegenüber seinen Untergebenen gekennzeichnet. Zudem verfolgt er seine
Karriere mit Nachdruck und stellt sich gerne in den Mittelpunkt. Im starken
Gegensatz zu Grissom zeigt er mehr Interesse an Politik als an Forensik oder
Gerechtigkeit. Zwar ist er bei weitem als CSI nicht so fähig wie Gil, doch meistert er
den Umgang mit der Presse und Politik mit Bravour, was auch der Grund für seine
Beförderung war.
Sofia Curtis
In der 5. Staffel tritt Sofia Curtis (Louise Lombard) das erste Mal in der Serie in
Erscheinung, doch wird impliziert, dass sie schon seit längerer Zeit in der Tagschicht
gearbeitet hat und dort Ecklies rechte Hand war. Dieser beauftragt sie mit einer
erneuten Untersuchung einiger alter Fälle Grissoms. Als sie jedoch nicht wie erhofft
eine Fahrlässigkeit finden kann, degradiert sie Ecklie unter einem Vorwand und sie
bekommt nicht wie erwartet die Leitung der Tagschicht. Da sie mit ihrer Situation
unzufrieden ist wechselt sie am Anfang der 6. Staffel zur „wirklichen“ Polizei und ist
dort momentan in der Mordkommission tätig.
Archie Johnson
Archie (Archie Kao; Synchronsprecher: Robin Kahnmeyer) arbeitet im Labor und ist
besonders für Analysen, Wiederherstellung und Aufbereitung von digitalen Bildern
oder Computerprogrammen zuständig. Er ist der leicht verrückte Nerd des Teams,
der aber von jedem gemocht wird, ähnlich wie es bei Greg der Fall war, als dieser
noch im Labor tätig war. Er ist der typische Computer-Freak, der zudem auch noch
ein großer Science-Fiction-Fan ist, insbesondere hat er großes Wissen über Star
Trek.
Ausstrahlung
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Deutschland:
o Free-TV: VOX (2001–2006), seit dem 9. November 2006 RTL.
o Pay-TV: 13th Street und RTL Crime
Österreich: ORF 1
Schweiz: 3+(unter dem Titel CSI – Las Vegas),
Besondere Episoden
Las Vegas bei Nacht - die Zeit in der die meiste Handlung um das CSI: Team kursiert.
Der in vielen Episoden angesprochene Strip, in Las Vegas
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In den Folgen 31 und 98 der zweiten und fünften Staffel wird jeweils in einem SexShop Musik der deutschen Band Rammstein gespielt.
45: Tod in Miami (Cross-Jurisdictions). In dieser Folge der zweiten Staffel treffen die
Teams aus Las Vegas und Miami aufeinander. Sie wird in einigen Episodenführern als
Pilot-Folge zu CSI: Miami geführt.
61: Die Schaumparty (Lady Heather's Box). Diese Episode der dritten Staffel ist ca. 20
Minuten länger als gewohnt. Sie hat einen starken BDSM-Bezug und stellt nach
Slaves of Las Vegas (2. Staffel, Folge 8) erneut die Domina „Lady Heather“ in den
Handlungsmittelpunkt. Man sieht außerdem wie sie abends Gil Grisomm küsst und er
morgens mit ihr frühstückt. Sie spielt in der Folge Pirates of the Third Reich in der
sechsten Staffel ebenfalls eine tragende Rolle. Außerdem wird in dieser Folge der ExMann von Catherine ermordet und sie schafft es gerade noch rechtzeitig, ihre Tochter
vor dem Ertrinken zu retten.
116 und 117: Grabesstille (Grave Danger) – Teile 1 und 2 – Die Regie des Finales der
5. Staffel wurde von Quentin Tarantino geführt, wofür er für den Emmy Award 2005
nominiert wurde. Die Story stammte ebenfalls von ihm. Special Guest Star dieser
Folge ist Tony Curtis, der als er selbst auftritt und dabei auf seine alten HollywoodKlassiker anspielt.
1, 8 und 36: Ein Starkes Team, Der Schattenmann und Um Haaresbreite – Die drei
Folgen hängen durch drei angebliche Selbstmorde zusammen. Der Täter wird erst in
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Folge 36 gefasst, er entkommt aber und begeht auf die selbe Weise Selbstmord wie die
vorgetäuschten.
17 und 32: Das zweite Gesicht und Rien ne va plus – In der ersten der beiden Folgen
entkommt die an einer Persönlichkeitsspaltung leidende Tammy Felton (ihr zweites
Ich heißt Melissa Marlow) nach dem Mord an ihrem Stiefvater (der sie schon in der
Kindheit entführt hat, daher rührt auch die Multiple Persönlichkeit) mit dessen
Kumpel. In der zweiten Folge begehen Tammy und ihr Freund zusammen mit zwei
Anderen einen Überfall auf ein Casino. Vorerst wird auf einem Video nur Tammy
erkannt und verdächtigt, auch einen Überfall auf einen Supermarkt begangen zu
haben. Nach längerer Ermittlung findet das CSI-Team heraus, dass der im Supermarkt
Erschossene auch bei einem ersten „Versuchsüberfall“ mit von der Partie war. Danach
werden Tammy und kurze Zeit später auch ihr Freund tot aufgefunden. Getötet
wurden beide von dem vierten in diese Fälle involvierten Täter, der noch dazu Polizist
ist.
In den Folgen 52 und 98 verfolgt das CSI Team den „Blue Paint Mörder“. In Folge 52
wurde nur ein vermeintlicher Trittbrettfahrer exekutiert. In Folge 98 spielt der wahre
Täter mit dem Team ein Spiel.
In Folge 37 wird Catherine entführt.
In Folge 7.2 wird Sam Brown, der sich im Laufe der Serie als Catherines Vater
herausstellte, erschossen.
In Folge 7.09 spielt Roger Daltrey, der Sänger von The Who, einen alternden Las
Vegas Mafiosi.
In Folge 165 wird Sara entführt und in der kommenden ersten Episode der 8. Stafel
wiedergefunden. Die Doppelfolge enthält nur wenige Dialoge, die Story wird oft nur
mit Mimiken erklärt, welche die Bedrücktheit einzelner Parteien wiedergeben.
Stilmittel
Ein stilistisches Mittel von CSI (wie auch bei den Spin-offs) ist, dass manche
Entdeckungen von Spuren oder Beweisen während der Ermittlung bis ins
mikroskopische Detail visuell in Szene gesetzt werden. Mithilfe von Visual Effects
wird z. B. dargestellt, wie eine Kugel in Zeitlupe durch den Raum fliegt, oder wie
menschliches Gewebe (auf zellularer Ebene) sich unter bestimmten Situationen
verhält. Für die Visual Effects ist die Firma Zoic Studios zuständig, die auch an
anderen Fernsehproduktionen wie z. B. Firefly oder Buffy – Im Bann der Dämonen
gearbeitet hat. Wie bei den Extras der entsprechenden DVD-Veröffentlichungen
offenbart wird, sind es oft aus Kosten- und Zeitgründen keine CGI-Effekte sondern
vergrößerte Modelle von Blutgefäßen, Knochen und dergleichen mehr, bei der eine
Kamera im Zeitraffer z. B. die Flugbahn simuliert.
Bezüge zur Realität
Weder im realen Las Vegas noch in New York heißen die entsprechenden
Abteilungen der Polizei CSI, wohingegen in Miami tatsächlich eine Abteilung mit dem
Namen CSI existiert. In Las Vegas heißt die Abteilung CST (Crime Scene
Technicians) und in New York CSU (Crime Scene Unit).
Crime Scene Units verdrängen in den USA immer mehr die CSI-Einheiten, da diese
durch ihre Spezialisierung eine Art „Tunnelblick“ entwickeln, zurückzuführen auf
Überarbeitung und Ausführung mehrerer Tätigkeiten am Tatort, ferner dem nicht
Vertrautsein mit den aktuellen Techniken der korrekten Spurenidentifikation und sammlung. Dies führt zu Problemen in der Sammlung von potenziellen
physikalischen Spuren, die übersehen werden können – nicht in der Analyse dieser
Spuren. Um dem entgegenzuwirken, wurden CSUs gegründet, die sich nur auf die
Sammlung von Beweisen konzentrieren.
Ein Artikel vom 20. Juli 2006 der walisischen Western Mail von Darren Devine trägt
die Überschrift „Wissenschaft ist wieder cool“ (und das alles verdankt sie CSI). Es
heißt dann u. a. weiter: Ende der 80-er brachte L.A. Law eine ganze Generation von
Möchtegern-Rechtsanwälten hervor, beeinflusst von der Vision, Juries mit ihrer
leidenschaftlichen Eloquenz für sich zu vereinnahmen. Nun hat es den Anschein,
dass neuartige Serien wie Silent Witness, Waking the Dead und CSI denselben
Effekt auf die Zahl der Studenten haben, die sich für ein wissenschaftliches Fach an
den Universitäten bewerben. Die jüngsten Zahlen von UCAS (Universities & Colleges
Admissions Service) beweisen, dass es einen Anstieg von mehr als 4% für die Zahl
der Studenten gibt, die Kurse in chemischen oder medizinischen, biologischen und
agrarwissenschaftlichen Fächern belegen wollen.
Einem Interview mit dem US-amerikanischen Schauspieler William Petersen zufolge
wurde seine Rolle in CSI, Gil Grissom, nach Virgil Grissom benannt. Ursprünglich
sollte die Figur Gil Scheinbaum heißen.
Die Serie wurde wiederholt kritisiert, da sie sexuelle Minderheiten in klischeehaften
Stereotypen darstellte.[2]
Während das amerikanische Original der Serie sehr sorgfältig mit wissenschaftlichen
Begriffen umgeht, wird die deutsche Synchronisation diesem Standard nicht gerecht.
So wird beispielsweise regelmäßig das GC/MS des amerikanischen Originals lapidar
„Spektrometer“ genannt, oder sogar „der Spektrometer“ bzw. das FT-IR
Spektrometer zum „Spektroskop“ (Folge 3.17). Die deutsche Synchronisation hat
auch regelmäßig Probleme mit den Namen chemischer Substanzen (sie werden
häufig falsch ausgesprochen bzw. falsch betont oder falsch übersetzt. So wird in
einer Folge der Serie Buttersäure zu „Butysäure“, in einer anderen enthalten
Zinnverbindungen „Tin“ usw) und mit der Darstellung und Übersetzungen im
Zusammenhang mit Feuerwaffen und der dazugehörigen Ballistik. Zum Teil werden
regelrecht neue Kaliber und Munitionen "erfunden", manchen Patronen werden gar
gräuselige Eigenschaften angedichtet oder es verwischen einfach die Grenzen
zwischen Zoll und Millimetern, wenn eine 9 mm kurz pötzlich zur 38er mutiert.
DVD-Veröffentlichung
Es sind seit einiger Zeit DVDs verfügbar. Alle bisher erschienenen Boxen sind
ähnlich ausgestattet: jeweils drei DVDs mit einem Booklet, welches eine kurze
Vorstellung der Figuren (in den ersten fünf Boxen mit immer denselben Texten)
sowie eine Zusammenfassung der Folgen enthält. Auf den DVDs einer Box ist jeweils
noch etwas Bonusmaterial zu finden, in der Regel zwischen 15 bis 40 Minuten
Laufzeit. Die Boxen 1.1 bis 4.1 von CSI: Las Vegas tragen ein gelbes Band, das dem
typischen gelben Absperrband mit der Aufschrift Crime Scene – Do not cross
nachempfunden ist. Zwei zusammenhängende Boxen tragen jeweils identische
Cover-Farben. Außerdem ist die Sondereditionsbox „CSI – Grabesstille“ erschienen;
die Doppelfolge ist jedoch auch in der „regulären“ Box der 5. Staffel enthalten. Ab der
6. Staffel wurde auf die Booklets verzichtet. Am 09.07.2007 erschien die erste Staffel
komplett. Sie beinhaltet alle 23 Folgen auf 6 DVDs mit Bonus Material.

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