Ausgabe 1120 - Steigerwald

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Ausgabe 1120 - Steigerwald
STEIGERWALDKURIER
Kostenloses Anzeigenblatt
Telefon 09546/6070 • Fax 09546/6040
Nr. 1120
4. DEZEMBER 2014
Jahrgang 22
Adventsmarkt in Kirchaich
Kirchaich. Immer am zweiten Adventssonntag lädt Kirchaich zum Adventsmarkt. Der Platz zwischen Kirche
und St. Ägidiushaus besticht mit seinem besonderen Flair und einem ausgewählten Sortiment, denn es sind
vorwiegend Selbstvermarkter, Hobbybastler und Vereine, die hier Nützliches, Dekoratives, Wärmendes und
natürlich Leckeres anbieten. So gibt es Handwerkskunst und Kunsthandwerk, Bauernbrot, Schnäpse, Honig,
Wild- und Fischprodukte. Im St. Ägidiushaus ist die Kaffeestube zu finden. Der Kindergarten Kirchaich lädt zur
Tombola ein. Erstmals wird ein Glasbläser beim Kirchaicher Adventsmarkt sein. Er lässt sich nicht nur über
die Schulter schauen, er fertigt auf Wunsch auch individuelle Kugeln an und Kinder dürfen gerne auch mal
selbst Hand anlegen. Der Adventsmarkt beginnt am Sonntag, 7. Dezember 2014, um 12 Uhr. Zu adventlichen
Gedanken mit Musik lädt Pfarrer Ewald Thoma um 14.30 Uhr in die historische Kirche ein. „Wo ist Bethlehem?“
– diese Frage beantwortet das adventliche Spiel der Kinder um 15.15 Uhr auf der Treppe des Ägidiushauses.
Natürlich schaut der Nikolaus vorbei, mit seiner Kutsche hat er sich für 16 Uhr angekündigt. Um 17 Uhr gibt
die Blaskapelle Kirchaich ein Standkonzert unter dem Christbaum.
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Mit seiner Kutsche wird der Heilige Nikolaus den Kirchaicher Adventsmarkt am zweiten Adventssonntag um
16 Uhr besuchen.
Für den Bereich des Marktes Burgebrach und der Gemeinde Schönbrunn i. Steigerwald liegt das amtliche Mitteilungsblatt der VG Burgebrach bei.
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Die Region
Einkaufen bis zur Geisterstunde
Regierung von Oberfranken genehmigt Einkaufsnacht
für Bamberg am 6. Dezember 2014
17. Weihnachtsmarkt
in Fabrikschleichach
Fabrikschleichach. Am Samstag,
6. Dezember 2014, duftet es in Fabrikschleichach wieder nach Waffeln
und gebrannten Mandeln, denn in
dem kleinen Ort, der in einem der
schönsten Winkel des Steigerwaldes
liegt, findet der „17. Glashütter
Weihnachtsmarkt“ statt.
Rund um das alte Schulhaus, in der
sogenannten „Kaserne“ und in der
Keramikwerkstatt freuen sich um
die 30 Händler und Hobbybastler
die Besucher mit ihren Angeboten
in vorweihnachtliche Stimmung zu
versetzen.
Von 11 bis 19 Uhr gibt es Selbstgemachtes, Genähtes, Gehäkeltes,
Schmuck, Töpferwaren und Laubsägearbeiten, Tücher, Körbe und
Adventsgestecke, Plätzchen, Rapsöl
aus eigener Herstellung, Kren- und
Wildprodukte, Christbäume und
vieles mehr.
Am Dorfbrunnen hämmert der
Schmied das glühende Eisen zu
Kunstwerken und für die Kinder
dreht sich das Nostalgiekarussell.
Am UBiZ-Stand gibt es kreative
Bastelanregungen für die ganze
Familie, die vor Ort zu kleinen
2
weihnachtlichen Kunstwerken
ausgearbeitet werden können.
Wie immer wird um 16 Uhr der
Nikolaus nebst seinem Knecht Ruprecht mit Geschenken erwartet. Mit
Einbruch der Dunkelheit ertönen
adventliche Lieder, gespielt von
der Blaskapelle „Rauhe Ebrach“.
Wer etwas Innehalten und dem
Alltagsstress entfliehen möchte, ist
herzlich zu einer kurzen Meditation
„Zehn Minuten Zeit für mich“ um
15, 16 und 17 Uhr in die Dorfkirche
eingeladen.
Kulinarische Genüsse wie frisch
gebackene Waffeln, Lebkuchen
und Gewürzschnitten, Liköre
und Beerenweine, Honigartikel,
Bratwurst vom Holzkohlengrill
sowie Pizza und Zwiebelkuchen
aus dem Holzbackofen verwöhnen
die Gaumen der Besucher. Zum
Aufwärmen stehen neben der Likör- und Schnapshütte Glühwein
und Kinderpunsch bereit und im
„Kaffee in der alten Schule“ wird
Selbstgebackenes serviert.
Falls es die Witterung zulässt, lädt
der zugefrorene Dorfweiher zum
Schlittschuhlaufen ein.
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Bamberg. Gute Nachrichten gibt
es für den Innenstadthandel in
Frankens schönster Einkaufsstadt
von der Bezirksregierung von
Oberfranken. Am Samstag, 6. Dezember 2014, kann nämlich wieder
im Weltkulturerbe Bamberg bis zur
Geisterstunde vom Bahnhof bis in
das Altstadt eingekauft werden.
Der Oberbürgermeister der Stadt
Bamberg, Andreas Starke, und das
Stadtmarketing Bamberg hatten
einen entsprechenden Antrag bei der
Regierung von Oberfranken gestellt.
„Die Entscheidung der Bezirksregierung ist für viele Händler
der Innenstadt ein frühzeitiges
Weihnachtsgeschenk. In den vergangenen Jahren hatten immer viele
tausend Besucher die Möglichkeit
genutzt, ihre Weihnachtseinkäufe
bis Mitternacht tätigen zu können“,
so Citymanager Klaus Stieringer.
Einen Zwang zur Teilnahme an
der Einkaufsnacht besteht, nach
Angaben vom Stadtmarketing
Bamberg, nicht.
„Die Teilnahme an der Einkaufsnacht ist für alle Unternehmer der
Innenstadt grundsätzlich freiwillig“, so Klaus Stieringer.
Nach Angaben vom Stadtmarketing
Bamberg hat sich die Einkaufsnacht, neben dem verkaufsoffenen
Sonntag, zur wichtigsten Einzelhandelsaktion für die Einkaufsstadt
Bamberg entwickelt. „Wir gehen
fest davon aus, dass sich wieder viele
Unternehmen an dieser attraktiven
Veranstaltung beteiligen werden.
Der innerstädtische Handel steht
durch die wachsenden Onlinehandel
zunehmend unter Druck und ist
deshalb auf die Umsätze aus der Einkaufsnacht dringend angewiesen“,
so der Bamberger Citymanager
(Quelle: Stadtmarketing Bamberg)
Klaus Stieringer. Mit der Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten bis
24.00 Uhr, wird den Besuchern der
Bamberger Innenstadt nicht nur
die die Gelegenheit geboten im
weihnachtlichen Bamberg länger
einkaufen zu können, sondern
auch die Angebote des traditionellen Weihnachtsmarktes länger in
Anspruch nehmen zu können. Die
Stadtwerke Bamberg werden zur
Bamberger Einkaufsnacht wieder
zusätzliche Busse für die Besucher
der Innenstadt anbieten.
Kaminöfen on Stage
Klangvoll
entspannen
Bamberg. Die sanften Klänge von
Klangschalen, Gongs, Elfenharfe,
Windspielen, Seelenliedern und
mehr führen in eine Welt der Tiefenentspannung und Harmonie. Klänge
und Töne führen zu einem Zustand
tiefster Entspannung, zur Ruhe der
Seele und des Geistes, zum Schöpfen neuer Lebensenergie- und freude. Dieser Workshop wird von der
Klangmassagenpraktikerin Agathe
Buchfelder geleitet und findet am
Dienstag, 9. Dezember, von 19.30
bis 20.30 Uhr statt. Die Gruppe trifft
sich in der pro familia Bamberg,
Willy-Lessing-Str. 16. Weitere Infos
und Anmeldung erbeten unter Tel.
0951/133900.
Jg. 22 / Nr. 1120
Vorschau – Rückblick – Infos
Theatergruppe Schönbrunn präsentiert Dreiakter
Rauch-, Brand- und Schallschutz
„Das Weiberregiment“ herrscht 2015
Objekteinrichtung
Schönbrunn. „Das Weiberregiment“ so heißt der lustige Dreiakter,
der von der Theatergruppe Schönbrunn unter der Regie von Alfons
Fröhling an folgenden Terminen
aufgeführt wird: Samstag, 3. Januar
2015, 19 Uhr; Sonntag, 4. Januar,
18 Uhr; Samstag, 10. Januar, 19
Uhr; Sonntag, 11. Januar, 18 Uhr;
Samstag, 17. Januar, 19 Uhr;
Sonntag, 18. Januar, 18 Uhr. Die
Kinder- und Seniorenvorstellung
Exklusive Möbel
findet am Samstag, 3. Januar 2015,
um 14 Uhr, statt. Gespielt wird, wie
schon seit über 40 Jahren, im Saal
der Brauerei Wernsdörfer.
Kartenvorverkauf ist bei Daniela
Lieb „La Dolce Vita“ Kosmetik
und Fusspflege, Untere Schlossleite 11, 96185 Schönbrunn. Tel.
09546/595460. Der Vorverkauf
findet an jeden Montag, Mittwoch,
Freitag, von 10 bis 18 Uhr, sowie
am Samstag, von 10 bis 14 Uhr statt.
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Das Bild zeigt die Darsteller/innen (vordere Reihe, von links): Michaela
Birkner, Anna Dreyer, Monika Kregler, Theresa Mohl, Heike Fröhling, Sonja
Kundmüller, Lilly Pflaum (Soufleuse); (hintere Reihe, von links): Jonas
Hollet, Frank Scheller, Marcel Lieb, Joe Lieb, Alfons Fröhling, Kathrin Hollet
(Soufleuse), Gerhard Fröhling (Technik), Maske: Haarstudio Scharf.
Bischberger
Advent
Bischberg. Die Bamberger Mozartgesellschaft e.V. lädt im Rahmen ihrer
Konzertreihe „Bischberger Schlosskonzerte“ am Sonntag, 7. Dezember
in den weihnachtlich geschmückten
Festsaal des Unteren Schlosses in
Bischberg zum Adventskonzert ein.
Um die Vorweihnachtszeit angemessen zu zelebrieren, erklingen zarte
Streichertöne und weihnachtliche
Pastoralen für Blockflöten. Mitwirkende sind Susanne Strauss (Klavier
und Rezitation), Annika Storck und
Johanna Steinborn (Blockflöten),
Harald Strauss-Orlovsky und Lucius
Strauss (Violinen), Marius Urba (Violoncello). Jeder Besucher erhält ein
kleines Präsent. Das Konzert beginnt
um 17 Uhr. Tickets (16 Euro) sind
beim BVD in Bamberg, Rathaus in
Bischberg und an der Abendkasse
(20 Euro) erhältlich.
Nr. 1120 / Jg. 22
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Die Region
Leistungsprüfung
erfolgreich bestanden
Herrnsdorf. Erstmalig nach den
neuen Richtlinien stellte sich eine
Gruppe der FF Herrnsdorf der
Leistungsprüfung „Die Gruppe im
Hilfeleistungseinsatz“.
Als Schiedsrichter beobachteten
KBM Bernhard Schlicht, 1. Kommandant der FF Frensdorf Benjamin
Dorsch und Roland Zwosta die Arbeitsabläufe während des Aufbaus.
Am Ende bestätigte die Jury der
Gruppe, die Prüfung innerhalb der
Sollzeit bestens bestanden zu haben.
1. Bürgermeister Jakobus Kötzner
bedankte sich bei der Gruppe
nicht nur für die Teilnahme an
der Prüfung, sondern auch für das
ganzjährige Engagement jedes
Einzelnen, sich für die Belange
der FF Herrnsdorf einzusetzen. Als
Dankeschön und zum Abschluss
eines erfolgreichen Prüfungstages
lud er alle zu einem Essen ein.
Auch der 1. Kommandant der FF
Herrnsdorf, Christian Dauer, bedankte sich für die aufgebrachte Zeit
und bei Benjamin Dorsch, für die
Unterstützung bei der Ausbildung
sowie für die von der FF Frensdorf
zur Verfügung gestellten technischen Gerätschaften. So konnten
am Ende des Tages folgende Abzeichen übergeben werden: Stufe 4
Gold-Blau: Christian Dauer, Rainer
Dauer, Bernd Hauer; Stufe 1 Bronze: Klaus Pröls, Stefan Popp, Günter
Popp, Carina Hauer, Katharina
Schwarzmann, Andreas Weiß.
Wärmebildkamera
für die Feuerwehr Reundorf
Reundorf. Eine Wärmebildkamera
des Typs „FLIR K-40“ kann die Freiwillige Feuerwehr Reundorf nun ihr
Eigen nennen. Wie der 1. Vorstand
der FF Reundorf, Edgar Wicht,
informierte, wurde die Anschaffung
durch eine Spende des Feuerwehrvereins ermöglicht. Hierbei kann
auch der staatliche Zuschuss in
Höhe von 2.750 Euro beansprucht
werden. Die zusätzlich erforderli-
Im Bild die Übergabe durch den 1.
Vorstand Edgar Wicht (links) an den
1. Kommandanten Stefan Schiller
(rechts).
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che KFZ-Ladehalterung sowie der
Einbau in das Feuerwehrfahrzeug
wurde von der Gemeinde Frensdorf
finanziert, so der Vorsitzende.
Das neue Gerät dient neben der Ortung von Brand- und Glutnestern vor
allem dem schnellen Auffinden von
Personen in verqualmten, dunklen
Räumen oder bei der Vermisstensuche. Gerade im Ersteinsatz können
so wertvolle Sekunden gespart
werden, die über die Gesundheit
oder das Leben von Menschen und
Tieren entscheiden können, hieß
es. Kommandant Stefan Schiller
führte aus, dass die Anschaffung
eines solchen Gerätes seit längerer
Zeit diskutiert wurde.
Bevor der 1. Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Reundorf Edgar
Wicht die Kamera offiziell an den
1. Kommandanten Stefan Schiller
übergab, wurde in einer kleinen Vorführung der Einsatz einer Wärmebildkamera erläutert. Nun müssen
alle aktiven Feuerwehrkameraden
mit dem Umgang des neuen Gerätes
eingewiesen und geschult werden.
Weitere Bilder und Infos unter
www.Feuerwehr-Reundorf.de.
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Hirschaid stimmt festlich ein
Adventsmarkt und Krippenausstellung öffnen am
Samstag - großes Vorweihnachtsprogramm
Hirschaid. Am kommenden Samstag, 29. November 2014 gegen
16.30 Uhr wird der Hirschaider
Adventsmarkt erstmals rund um
die Pfarrkirche St. Vitus offiziell
eröffnet. Er findet heuer am ersten
Adventswochenende am Samstag
und Sonntag von 14.30 Uhr bis
20.30 Uhr statt. Neben Glühweinständen gibt es in den zahlreichen
Buden viel liebevoll hergestellte
Bastelarbeiten, leckeren Lebkuchen
und Plätzchen, Schmuckwaren,
Floristische Tür- und Tischkränze, Keramikwichtel, Accessoires
und vieles mehr. Auch werden
Landfrauen aus der schlesischen
Partnergemeinde Leschnitz mit
ihren Spezialitäten (Kuchen, Gebäck) zur Premiere vor Ort sein. In
der vorweihnachtlichen Zeit bietet
die Marktgemeinde zudem ein abwechslungsreiches Programm.
Nach Einbruch der Dunkelheit gegen 16.30 Uhr spricht das Hirschaider Christkind, Elena Weidner aus
Hirschaid, den Eröffnungsprolog
von Kilian Prell. Anschließend
wird Erster Bürgermeister Klaus
Homann den Adventsmarkt und
die Krippenausstellung offiziell
eröffnen.
Das Blasorchester „Hirschaider
Blech“ unter Leitung von Helmut
Weininger wird die Eröffnung
und den Nachmittag musikalisch
umrahmen. Ein Auftritt der Kinder
aus dem Kindergarten „Pusteblume“ Sassanfahrt und der „Wilden
Wichtel“ vom MC Sassanfahrt sind
ebenso fest eingeplant. Den Tag
musikalisch beschließen wird der
Musikverein Frensdorf.
Am Sonntag ab 14.30 Uhr werden auf dem Kirchplatz die Jugendblaskapelle Buttenheim, der
Posaunenchor Steppach und die
Pettstadter Blaskapelle den Nachmittag musikalisch umrahmen, die
„Tanzflöhe“ vom TSV Hirschaid
und die Vorschulkinder der Integra-
tiven KiTa St. Johannis zeigen ihre
einstudierten Tänze. Ab 18.30 Uhr
geben die Alphornbläser aus Scheßlitz adventliche alpenländische
Weisen zum Besten. Dazwischen
werden die „Wilden Wichtel“ vom
MC Sassanfahrt den „Kleinen Engelstanz“ aufführen, bevor gegen 19
Uhr sich das Hirschaider Christkind
verabschiedet. Für Kinder besteht
am Sonntag die Möglichkeit, mit
einer Pferde-Kutsche durch das
adventliche Hirschaid zu fahren.
Die Mitglieder des TanzRhythmus
e. V. Hirschaid verwöhnen auch die
Besucher mit Kaffee und Kuchen.
Krippenausstellung in der
„Alten Schule“
In den Räumlichkeiten der „Alten
Schule“ findet eine Krippenausstellung, die zu den schönsten
in der Region zählt, statt. Rund
20 Krippen, alles Arbeiten aus
Krippenbaukursen unter Leitung
von Horst Wende können dort im
Erdgeschoss bewundert werden.
Auch werden wieder bei einem
Kinder-Krippenbaukurs hergestellte Volltonkrippen mit Figuren
zu sehen sein.
Bereits ab 14 Uhr können an beiden Tagen die Krippenausstellung
„Weihnachtskrippen aus aller Welt“
sowie die Sonderausstellungen
„Madonna mit Kind“ und „KrippenExponate aus der Region“ im Museum Alte Schule besucht werden, bei
der über 400 ausgewählte Exponate
aus der privaten Sammlung von Inge
und Hubert Patzelt zu sehen sind.
Themenmittelpunkt der diesjährigen Ausstellung ist der Krippenbau
in der JVA Ebrach „Mit Krippen auf
den richtigen Weg“. Die Ausstellung
(im Dachgeschoss) wurde durch
neue Darstellungen ergänzt, ist an
beiden Tagen von 14 Uhr bis 18
Uhr geöffnet und kann kostenlos
besichtigt werden.
Ein Licht geht um die Welt ...
Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder am 14.
Dezember 2014 um 16 Uhr in St. Josef, Bamberg
Bamberg. Der Gedenkgottesdienst, der als Wortgottesdienst gestaltet
sein wird, will Trauernden so genügend Raum geben für stilles und
einfühlsames Gedenken. Eingeladen sind trauernde Eltern, Angehörige und Bekannte sowie alle, die ihrer Anteilnahme Ausdruck geben
wollen. Die Gestaltung übernehmen der Fachbereich Ehe und Familie
im Erzbischöflichen Ordinariat sowie die Selbsthilfegruppe „Verwaiste
Eltern Bamberg“. Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst von
Markus Milan Müller, Nürnberg.
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Vorschau – Rückblick – Infos
Adventskonzert in St. Trinitas Lisberg
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Blasmusik und Weihnachtsliedern
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Lisberg (gey). Einstimmen auf die stade Zeit. Die Lisberger Blasmusik und
die "Kärngrocker" gestalten in diesem
Jahr am Sonntag, 7. Dezember 2014
das Adventskonzert in der Lisberger
Dreifaltigkeitskirche. Beginn ist um
18 Uhr. Einen festlichen Auftakt garantieren Lieder wie "Joy to the world"
oder "Give us peace". Die Kärngrocker
versetzen die Besucher in festliche Stimmung mit "Ave Maria", "Amazing
Grace", "Winter Wonderland" oder "Merry Christmas Everyone". Das "Gloria
in excelsis Deo" und "Happy Christmas" mit der Lisberger Blasmusik läuten
schließlich das Finale zum gemeinsamen Schlusslied "O du fröhliche" ein.
Eine Bildmeditation vertieft zusätzlich die Freude auf das bevorstehende
Weihnachtsfest.
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TCM - Traditionelle Chinesische Medizin
Lunge und Emotionen
Bamberg. Heilpraktikerin Doris Lämmermann gibt am Donnerstag, 4.
Dezember 2014, 18.30 Uhr, bei pro familia Bamberg, Willy-Lessing-Str.
16, eine kurze Einführung in die Traditionelle Chinesische Medizin und
richtet ihren Vortrag auf Symptome und Krankheiten wie z.B. chron.
Bronchitis, Sinusitis, Infektanfälligkeit und Allergien. So kann Abschied
und Verlust, Trauer, die Unfähigkeit loszulassen, eine Krankheitsursache
sein. Therapiemöglichkeiten mit Ernährung, Akupunktur und Kräutern
werden vorgstellt. Weitere Infos und Anmeldung unter Tel. 0951/133900.
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Drei Heimspiele in der Windeck-Halle
Handball am kommenden Sonntag
Burgebrach. Am Sonntag, 7. Dezember 2014 treten in der Windeck-Halle
Burgebrach drei Mannschaften der Burgebracher Handballer an. Die weibliche D-Jugend startet um 11.45 Uhr gegen den TSV Ebersdorf. Das Hinspiel
verloren die Mädels knapp und so werden sie im Rückspiel versuchen, ihren
Heimvorteil auszunutzen und das Spiel für sich zu entscheiden.
Das Spiel der Damen beginnt um 15 Uhr. Die Burgebracher Damen, die in
dieser Saison vor heimischem Publikum noch kein Spiel verloren haben,
haben vor, diese Serie fortzuführen. Dafür spricht, dass der Gegner, die TS
Coburg, in der Tabelle noch sieglos auf dem vorletzten Platz liegt, während
die Burgebracher Tabellenplatz zwei einnehmen.
Die Burgebracher Männer, deren Spiel um 16.45 Uhr angepfiffen wird,
spielen gegen den TV Coburg-Neuses. Hier kann ein äußerst spannendes
Spiel erwartet werden. Die beiden Mannschaften liegen mit der gleichen
Anzahl an Siegen und Niederlagen auf dem Konto auf dem dritten und vierten
Tabellenplatz. Nach der knappen Niederlage im letzten Heimspiel wollen
sich die Burgebracher Männer den Sieg nicht noch einmal nehmen lassen.
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Die Region
Kirchweihumzug in Falsbrunn
TSV-Turnerinnen Von falschen Krankenbesuchen und nicht nur Sieger der Herzen!
Burgebrach. Beim diesjährigen Liga-Wettkampf sind die Turnerinnen des
klebrigen Hinterlassenschaften
TSV Burgebrach mit fünf Mannschaften in Burgebrach und in Strullendorf
gestartet. Der Trainingsfleiß wurde belohnt, die Mädchen sind überglücklich und das Trainerteam ist über die Leistungen sehr zufrieden und stolz!
Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Turnerinnen!
Falsbrunn/Rauhenebrach (heki). Einen
Kirchweihumzug mit
insgesamt vier Wagen veranstalteten
die Falsbrunner „Kerwasjunga“ anlässlich
ihrer Kirchweih. Auch
heuer wieder hatten
sie zündende Ideen
und entsprechend
humorvolle Themen
parat. Beim Thema
„Schleimiger Vogelschiss“ ging es um
einen Falsbrunner Gartenbesitzer, den feuchte Hinerlassenschaften von
oben auf den Kopf tropften. Beim zweiten Wagen wurde eine Hochzeit, die
auf einer Berghütte gefeiert wurde, dargestellt. Ein alkoholisierter Gast entsorgte sein Erbrochenes danach ordnungsgemäß. Bei „Vollrausch im Heu“
bevorzugte ein betrunkener Festgast als Schlafstelle das Heu in der Scheune,
anstatt nach Hause in sein Bett zu gehen. Der vierte Wagen hatte den Beitrag
„Mann sucht und Mann findet“ zum Inhalt. Dabei wurde thematisiert, wie
ein Falsbrunner wegen starker Bauchschmerzen ins Krankenhaus kam und
die Besucher danach das falsche Krankenhaus ansteuerten. Im Anschluss
gab es wie immer die obligatorische Kerwaspredigt, die von Frank Einacker
und Jochen Koch vorgetragen wurde. Musikalisch wurde der Umzug von
der Blaskapelle „Rauhe Ebrach“ umrahmt.
Tier der Woche
Bamberg. Lorenz (geb. 4/2014)
wartet nun schon sehr lange im
Tierheim auf liebe Menschen, die
ihm ein neues Zuhause geben. Die
Samtpfote ist mit Leckereien bestechlich und freut sich auf liebevolle
Streichel- und Schmuseeinheiten.
Lorenz würde sich sehr freuen,
wenn einer seiner Katzenfreunde
mit ihm zusammen bei seiner neuen
Familie einziehen könnte. Für Fragen
steht das Tierheim-Team unter Tel.
0951/700927-0, immer montags
bis freitags von 13 bis 16 Uhr und
samstags von 10 bis 13 Uhr, via EMail unter [email protected]
de oder per Internet www.TierheimBamberg.de, zur Verfügung.
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1. Platz (Jg. 2007 und jünger). Von links: Laura Betzold, Leni Volk, Johanna
Thienel, Leni Scharf, Lina Dotterweich.
7. Platz (Jg. 2005-2006). Von
links, stehend: Lisa Rödel, Svenja
Schmitt, Franka Kaiser; von links,
kniend: Lisa Winkler, Lara Aumüller,
Antonia Bittel.
2. Platz (Jg. 2003-2004). Von links:
Tina Schiller, Natalie Loch, Isabel
Zier, Ronja Rödel, Annabell Seelmann, Magdalena Thienel.
3. Platz (Jg. 2001-2002). Von links:
Celina Oppelt, Luisa Ludwig, Katharina Möckel, Antonia Seelmann,
Marion Bayer, Ramona Krischke.
2. Platz (Jg. 1997-2000). Von links:
Theresa Günther, Elke Voran, Johanna Gerner, Lara Ludwig, Leonie Bittel.
Jg. 22 / Nr. 1120
Vorschau – Rückblick – Infos
Ringer Oberliga
Letzter Heimkampf für die
Burgebracher Ringer
TSV empfängt Untergriesbach und der TSV II kämpft
im Derby gegen Bamberg
Burgebrach (vs). In der Oberliga
wird es nochmal ein spannendes
Duell gegen den SV Untergriesbach
geben. Mit 12:23 haben die TSV
Kämpfer im Hinkampf gegen diesen
Gegner verloren. Georg Ludwig, 2.
Abteilungsleiter: „Wir brennen auf
diesen Kampf und wollen uns für
die doch recht hoch ausgefallene
Niederlage in Untergriesbach revanchieren. Wir sind im Laufe der
Saison immer stärker geworden. Ich
bin mir sicher, dass wir eine reelle
Chance haben.“
Kampfbeginn in der WindeckHalle ist um 19.30 Uhr, wobei der
Einmarsch 15 Minuten früher beginnt. Trostberg kämpft in Freising,
Penzberg empfängt Hallbergmoos
und Hof ringt in Nürnberg.
Landesliga Nord
Am Samstag kämpft die Burgebracher Reserve gegen den KSV
Bamberg. Die Gäste werden wieder
einige Zuschauer in die WindeckHalle bringen. Dieses spannende
Derby sollte sich niemand entgehen
lassen. Die Ringer aus Burgebrach
freuen sich auf Fan-Unterstützung.
Kampfplan in der Windeck Halle:
Oberliga Männer
19.30 Uhr: TSV Burgebrach - SV
Untergriesbach.
Landesliga Nord Männer
18.15 Uhr: TSV Burgebrach II –
KSV Bamberg 1.
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Der Burgebracher Ringer Leon Dobrzanski (rotes Trikot) ist der jüngste
Kämpfer im Landesligateam des TSV Burgebrach II. Im Derby gegen den
KSV Bamberg wird er am kommenden Samstag auch auf der Matte um
Punkte kämpfen.
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Die Region
Königsproklamation in Schönbrunn im Steigerwald
Neues Königspaar bei den
Schönbrunner Schützen
Schönbrunn. Zur 62. Königsproklamation mit Hubertusmesse
lud der Schützenverein Hubertus
Schönbrunn ein. Der Festabend
begann mit den Böllerschützen
aus Schönbrunn und dem Abholen
der amtierenden Majestäten. Nach
dem Marsch zur Kirche mit der
Blaskapelle Untersteinbach und den
Schützenabordnungen der Nachbarvereine wurde die Hubertusmesse
von Ehrenmitglied Pfarrer Georg
Lohneis zelebriert. Mitgestaltet
wurde die Messe von den Jagdhornbläsern Ebrachgrund. Nach der
Kirche ging es dann im Fackelzug
wieder zurück zum Schützenhaus.
Erster Vorstand Andreas Losgar begrüßte die befreundeten Schützenvereine und die anwesenden Gäste
und führte dann durch den Abend bei
dem die „Lustigen Reichmannsdorfer“ für die musikalische Unterhaltung sorgten. Die Entthronisierung
der Majestäten erfolgte durch den
Burgwindheimer Bürgermeister
Heinrich Thaler. Er bedankte sich
bei den Hubertus Schützen, dass
diese die alte Tradition aufrecht
erhalten. Bei der anschließenden
Krönung der neuen Majestäten, die
der 1. Bürgermeister von Schönbrunn Georg Hollet übernahm gab es
doch einige Überraschungen. Schützenkönigin mit einem 121,6-Teiler
wurde Losgar Melissa. Vizekönigen
wurde Kregler Monika mit einem
215-Teiler.
Bei den Herren gelang dies Christian Kregler mit einem 95-Teiler
und er erreichte zum ersten Mal
die Königswürde. Sein Vize wurde
mit einem 127,2-Teiler Michael
Endres. Bei der Jugend holte sich
zum ersten Mal Thomas Giebfried
mit einen 261,4-Teiler vor Fabian
Goppert mit einem 285,4-Teiler die
Königswürde. Bei den Keglerdamen
erlangte Losgar Melissa mit 63 Holz
die Königswürde vor Stephanie Losgar und Melanie Remki. Kegelkönig
wurde Hofmann Leo mit 67 Holz
vor Losgar Johannes und Losgar
Andreas. Beim Ortsvereinsschießen
holte sich der Kapellenverein Oberneuses den Wanderpokal vor den
Jagdhornbläsern, die sich jedoch die
Meistbeteiligung sicherten.
Inzwischen ist der Burghaslacher Weihnachtsmarkt auch
schon Tradition geworden und findet heuer zum 23. Mal am
Samstag, 6. Dezember 2014 statt. Viele Vereine und Aussteller beteiligen sich an diesem Markt. Der Weihnachtsmarkt
ist etwas Besonderes, da er sich unterhalb der St.-ÄgidiusKirche erstreckt und damit eine sehr romantische Atmosphäre
Im Bild (von links): Schützenkönig Christian Kregler, Schützenkönigin Melissa
Losgar, Vizekönig Michael Endres, Vizekönigin Monika Kregler, Jugendschützenkönig Thomas Giebfried und Jugendvizekönig Fabian Goppert.
Die aktuellen Kegelkönige (von links): Kegelkönigin Melissa Losgar, Vizekönigin Stephanie Losgar, Melanie Remki, Ehrenmitglied Pfarrer Lohneis,
Andreas Losgar, Kegelkönig Leo Hofmann und Vizekönig Johannes Losgar.
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Jg. 22 / Nr. 1120
ZIMMEREI – TREPPENBAU – HOLZHAUSBAU
Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest,
viel Glück, Gesundheit und Erfolg im Neuen Jahr!
w w w. h o l z b a u s c h o r r. d e
liefert. Es wird neben den Marktständen wieder ein kleiner
Kunsthandwerkermarkt in der Kulturtankstelle stattfinden.
Erstmals werden auch die Ortsbäuerinnen der Gemeinde ein
Café in der Kulturtankstelle anbieten.
Neben dem umfangreichen Programm auf der Bühne am Weihnachtsmarkt mit den Kindergartenkindern, dem Posaunenchor
sowie dem Jugendorchester der Kapelle Drei-Franken-Eck
darf natürlich das Christkind mit seinen Engeln nicht fehlen,
die an den Kindern Süßigkeiten und Obst verteilen.
Feuerstellen in der Mitte des Marktes laden zum Aufwärmen
und Verweilen ein. Auch in der Kirche wurde wieder ein kleines
Programm vorbereitet. Ab 19 Uhr wird Rebecca Schelhorn
mit ihrem Gesang erfreuen sowie Stefan Heunisch mit weihnachtlichen Stücken an der Orgel. Dazwischen können die
Besucher einer Weihnachtsgeschichte lauschen. Der Weihnachtsmarkt in Burghaslach bietet ein reichhaltiges Angebot
an Bastelsachen, Büchern, Stoffdekorationen, Schmuck und
Holzartikeln. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens
gesorgt.
Programm: Weihnachtsmarkt Burghaslach
15.00 Uhr:
Öffnung der Marktbuden
Programm auf der Bühne am Weihnachtsmarkt
15.30 Uhr:
Eröffnung durch 1. Bürgermeister Armin Luther.
Aufführung der Kindertagesstätte „Sternschnuppe“
16.00 Uhr:
Grundschule Burghaslach,
Das Christkind kommt mit seiner Engelschar.
Der Weihnachtsprolog wird vorgetragen
17.00 Uhr:
Posaunenchor Burghaslach
18.00 Uhr:
Jugendorchester der Kapelle Drei-Franken-Eck
19.00 Uhr:
In der Kirche: Rebecca Schelhorn singt und
Stefan Heunisch spielt Weihnachtslieder auf der Orgel.
Dazwischen eine fränkische Weihnachtsgeschichte
vorgetragen von Heinz Borstner.
In der Kulturtankstelle findet ein kleiner Handwerkermarkt statt. Ebenso
bieten die Landfrauen in der Kulturtankstelle von 15.00 bis 19.00 Uhr Kaffee
und Kuchen an.
Herzlich willkommen am Burghaslacher Weihnachtsmarkt !
Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr
wünschen wir allen Kunden, Freunden und Bekannten!
Nr. 1120 / Jg. 22
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Die Region
Frensdorfer Advent 2014
Frensdorf. Innehalten im Vorweihnachtsstress, sich auf die
kommenden Festtage einstimmen,
dabei einen Lebkuchen oder einen
Glühwein genießen und noch das
eine oder andere Geschenk kaufen.
Das alles können die Besucher des
„Frensdorfer Advent“ am Wochenende vom 6. bis 7. Dezember 2014.
Denn auch in diesem Jahr laden
am 2. Adventswochenende zwei
stimmungsvolle Märkte – der eine
im Bauernmuseum Bamberger Land
und der andere auf dem Dorfplatz
bei der Kirche – zu einem vorweihnachtlichen Besuch ein.
Pfarrer Wolfgang Schmidt begrüßt
zusammen mit der Mädchenschola am Dorfplatz ab 15 Uhr
die Besucher. Angeboten werden
Selbstgebasteltes, Geschenkideen
zur Weihnachtszeit und Schlemmereien. Am Sonntag findet traditionell der Verkauf des längsten
Frensdorfer Stollens zu Gunsten
der „Sternschnuppe“ statt. Durch
den Kauf eines Loses können die
Besucher diese Aktion zusätzlich
unterstützen. Der Adventskalenderweg lädt auch dieses Jahr ein,
von einem Markt zum anderen zu
schlendern und dabei die bezaubernd geschmückten Fenster zu
betrachten.
Gemeinsam mit dem Nikolaus und
den Jagdhornbläsern des Jagdverbandes eröffnet Landrat Johann
Kalb am Samstag, 6. Dezember um
18 Uhr den Markt im Bauermuseum.
Am Samstag und am Sonntag sorgen
Zithermusik, Mundartlesungen sowie Weihnachtslieder für vorweihnachtliche Stimmung.
Im liebevoll geschmückten Bauernmuseum locken an den zwei
Tagen ein vielfältiges Angebot an
größtenteils handgefertigten wundervollen Geschenkideen sowie
zahlreiche Gaumenfreuden und
erlesene Spezialitäten.
Auch für die kleinen Besucher ist
besonders gesorgt: Sie können an
beiden Tagen die Adventswerkstatt
besuchen, Schafe streicheln und
am Sonntag bei schönem Wetter
auf einer Pferdekutsche durch den
Ort fahren. Die Ausstellung „Wilde Hühner“ zeigt anschaulich die
Merkmale der Hühnervögel und gibt
Aufschluss über ihren Lebensraum
und ihre Nahrung.
Die Hubertusmesse am Samstag
um 16.30 Uhr in der Frensdorfer
Kirche ist auch dieses Jahr ein
ganz besonderer Programmpunkt.
Seinen feierlichen Abschluss findet
der Frensdorfer Advent mit einem
Konzert der Kreismusikschule, das
um 16 Uhr ebenfalls in der Kirche
stattfindet.
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten Bauernmuseum:
Samstag, 6. Dezember 2014, 15 Uhr bis 20 Uhr
Sonntag, 7. Dezember 2014, 13 Uhr bis 18 Uhr
Öffnungszeiten Dorfplatz:
Samstag, 6. Dezember 2014, 15 Uhr bis 20 Uhr
Sonntag, 7. Dezember 2014, 13 Uhr bis 19 Uhr.
Fotos: Rudolf Mader
Musik & Meditation
der Hallstadter Chöre
Hallstadt. Am Sonntag, 7. Dezember 2014 findet um 14 Uhr in der
Pfarrkirche St. Kilian in Hallstadt das Adventskonzert der Hallstadter
Chöre unter dem Motto „Musik und Meditation“ im Rahmen des Hallstadter Weihnachtsmarktes statt. Beteiligt daran sind die Chorwürmer
des Kinderhortes „Ankerplatz“, das ökumenische A-Cappella-Quartett
u.a. mit dem Pfarrerehepaar Schlechtweg und Pfarrer Unttenreuther,
der Evangelische Kirchenchor, die Männerchorgemeinschaft der Gesangvereine Liedertafel und Liederhort Hallstadt und der Gesangverein
Liederhort Hallstadt mit: Coloured Voices und MaaBella. An der Orgel
wirkt Hans Deusel mit. Zwischen den einzelnen Chorbeiträgen werden
kurze meditative Texte gelesen, die dazu beitragen die Hektik und den
Stress der Vorweihnachtszeit für eine Stunde zu vergessen. Natürlich
werden auch wieder beliebte Adventslieder gemeinsam mit Orgel,
Konzertbesucher und den Chören gesungen. Die Gesamtleitung des
Konzertes hat Wolfram Brüggemann. Alles in allem, ein Konzert als
Ruhepunkt und Besinnung auf das wesentliche der Adventszeit, die
Vorbereitung auf die Geburt des Herrn.
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Jg. 22 / Nr. 1120
Vorschau – Rückblick – Infos
Festliche Einstimmung in der Ebracher Klosterkirche
Weihnachtskonzert
Ebrach. Am Sonntag, 14. Dezember 2014 findet um 17 Uhr in der ehemaligen
Klosterkirche Ebrach ein Weihnachtskonzert mit dem Nachwuchschor der
Regensburger Domspatzen statt. Kartenvorverkauf: Rathaus Ebrach, Kath.
Pfarramt Ebrach und auf dem Adventsmarkt in der Klosterkirche.
Preise: Vorverkauf: 15 Euro, Abendkasse: 18 Euro.
Krippenausstellung im Landratsamt
Exner ein Krippenkästchen vor.
„Viele Leute haben nicht den Platz,
eine traditionelle Krippe in ihrem
Wohnzimmer aufzustellen. Die
Laternenkrippe oder das Krippenkästchen sind daher eine praktische
und platzsparende Alternative“, so
Exner.
Am Donnerstag, 4. Dezember
2014 findet im Rahmen der Krippenausstellung, ab 10 Uhr, ein
Beratungstag mit praktischen Tipps
zum Krippenbau und zur Hintergrundmalerei mit Herrmann Utter
statt. Dazu sind alle Interessierten
herzlich eingeladen!
VHS-Außenstelle Rauhenebrach
Musizieren mit der Veeh-Harfe
Die Veeh-Harfe ist eine Weiterentwicklung alter bekannter Saitenzupfinstrumente mit Unterlegblatt. SDas Spielen der Veeh-Harfe ist leicht zu
erlernen, sodass Kinder oder auch Erwachsene, die nie Gelegenheit hatten
ein Instrument zu erlernen, rasch zu hörenswerten Ergebnissen gelangen.
Notenkenntnisse im herkömmlichen Sinn sind nicht erforderlich.
Leitung: Werner Hirt. Montag, 8. Dezember und Montag, 15. Dezember
2014, 19 bis 21 Uhr, Untersteinbach/Schule, 22 Euro.
Geschenke basteln zu Weihnachten
Für Kinder von 5 bis 9 Jahren. Leitung: Claudia Wirth. Freitag, 12. Dezember
2014, 16 bis 18 Uhr, Untersteinbach/Schule. 5 Euro (und Materialkosten
ca. 2 Euro, keine Ermäßigung).
Anmeldung: www.vhs-hassberge.de oder bei der Gemeinde Rauhenebrach,
Tel. 09554/9221-0, E-mail: [email protected]
„Krippen des Bamberger
Umlandes“
Festliches Adventskonzert
der Kreismusikschule
Frensdorf. Zu ihrem traditionellen Adventskonzert, das heuer auch gleichzeitig den Abschluss eines ereignisreichen Jubiläumsjahres darstellt, lädt
die Kreismusikschule Bamberg am Sonntag, 7. Dezember, um 16 Uhr, in
die St. Johannes-Kirche nach Frensdorf ein. Das vorweihnachtliche Konzert
zählt seit Jahren zu den Höhepunkten des alljährlichen Konzertreigens. Weg
vom Alltagstrubel und Konservenmusik bieten die jungen Musikerinnen und
Musiker beinahe aller Fachbereiche mit Werken von Händel, Chapelain, Praetorius, Jones und vielen anderen, ein festliches und besinnliches Programm.
Ein Höhepunkt wird sicherlich auch der Auftritt des Musikschulorchesters
zusammen mit dem Kinderchor sein. Der Eintritt ist kostenlos, freiwillige
Spenden werden gerne entgegengenommen.
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Landrat Johann Kalb mit Krippenbauer Karl-Heinz Exner.
Foto: Quelle: Landratsamt Bamberg
Bamberg. In Privathaushalten
gehört die Krippe zur Vorweihnachtszeit mittlerweile genauso
dazu wie Lebkuchen und Stollen –
und auch im Landratsamt Bamberg
ist sie nicht mehr wegzudenken.
Bereits seit 14 Jahren stellt der
Krippenbaumeister Karl-Heinz
Exner alljährlich Krippen aus aller Welt in den Vitrinen im Foyer
aus. Bis 9. Januar 2015 können
die Besucherinnen und Besucher
des Landratsamtes die vielfältigen
Ausstellungsstücke zu den üblichen
Öffnungszeiten bestaunen.
Insgesamt hält die Ausstellung
wieder mehr als 16 verschiedene
Krippen bereit. Die Besucher können Krippen aus Ländern wie Kenia,
Amerika und Kanada, gefertigt aus
den unterschiedlichsten Materialen,
bewundern. Als Neuheit und Highlight seiner Krippensammlung stellt
Auch dieses Jahr können Interessierte die Broschüre „Krippen des
Bamberger Umlandes“ während
der gesamten Ausstellungszeit in
der Infothek des Landratsamtes
für 5,- Euro erwerben. In der Broschüre sind 116 Krippen bebildert
und beschrieben. Damit ist sie um
43 Krippen reicher als die letzte
Ausgabe aus dem Jahr 2000.
Krippenbauer
aus Überzeugung
Der Bischberger Krippenbauer
Karl-Heinz Exner ist dem Reiz
der Krippe bereits in frühen Jahren
erlegen: Im Alter von sieben Jahren
baute er seine erste eigene Krippe.
1990 erwarb er sein Meisterdiplom als Krippenbauer. Im darauf
folgenden Jahr würdigte Papst
Johannes Paul II. seine Arbeit in
einer Privataudienz mit den Worten
„Arbeiten Sie weiter mit der Krippe
im Weinberg des Herrn“. Exner über
das Krippenbauen: „Das ist für mich
nicht nur ein Hobby, sondern eine
Leidenschaft.“
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Die Region
Gemeinderatssitzung Schönbrunn i. Steigerwald
Städtebauförderung in der Gemeinde Schönbrunn i. Steigerwald - Bedarfsmitteilung 2015
Schönbrunn i. Steigerwald. Im
Programm der Städtebauförderung
für Schönbrunn ist noch das Gebäude des ehemaligen Kindergartens
integriert. Schon einmal befasste
sich der Gemeinderat mit der
künftigen Nutzung des Baus. Die
verschiedenen Vorschläge der Räte
reichten von einem Totalabriss über
Platzgestaltung, Nutzung als Wohnräume, Errichtung von Abstell- und
Lagerräumen bis hin zu möglichen
Arztpraxen. Mit der Regierung in
Oberfranken sollten die verschiedenen Möglichkeiten ausgelotet
werden. Es war der Wunsch des
Gemeinderates, dass dieses Gebäude und das „Alte Feuerwehrhaus“
in die Städtebauförderung mit
aufgenommen werden.
Nun war das Gelände rund um
den ehemaligen Kindergarten/
Bücherei wieder auf der Agenda.
Wie Bürgermeister Georg Hollet
(BBL) den Räten berichtete, gab es
ausführliche Gespräche mit Vertretern der Regierung. Das Gebäude
„Alter Kindergarten und die Platzgestaltung mit Angliederung an die
Feuerwehr“ sind Pflichtaufgaben
der Gemeinde. Zu den Pflichtaufgaben zählen: Eventuelle Sanierung
der Sozialwohnungen im Gebäude
(Siedlungsstraße 3). Die Platzgestaltung sollte so geformt geplant
werden, dass es als Angliederung
ans Rathaus angesehen werden
kann. Dies ist seitens der Regierung
wünschenswert, so der Bürgermeister. Es stehen an Fördergelder
rund 100.000 Euro zur Verfügung.
Damit keine Fördergelder verloren
gehen und die „Kuh endlich vom
Eis kommt“, sprach sich Hollet für
den Abbruch des Gebäudes und
das Anlegen von Parkplätzen aus.
Durch eine Begrünung im Umfeld
könnte die Region visuell aufgewertet werden.
Gemeinderat Hubert Bickel (OLS)
könnte sich anstelle von Parkplätzen
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eine „Ambulante Versorgung oder
auch einen Dorfladen vor Ort“
vorstellen. Otmar Oppelt (CSU),
Irmgard Gibfried (CSU) und der
2. Bürgermeister Frank Scheller
(CSU) möchten, dass diese Problemstellung an eine neutrale Person
übergeben wird, um andere Lösungsvorschläge auszuloten. Dabei
soll es aber zu keinen Verlust an Fördermittel kommen. Helmut Körber
(CSU) sprach sich grundsätzlich für
Parkplätze in dieser Region aus. Der
Schulbus kommt kaum noch durch
diese enge Straße durch, wenn Pkws
die Straße zuparken. Ein Neubau
würde diese Probleme noch weiter
signifikant verschärfen. Die Räte
einigten sich einstimmig auf den
Abbruch des ehemaligen Kindergartens. Die geschätzten Baukosten
für Abbruch und Platzgestaltung
betragen ca. 100.000 Euro.
Vereinszuschüsse für 2014
Vereine tragen viel zum Gemeindeleben bei und haben herausragende gesellschaftliche Aufgaben.
Für die Leistungen der Vereine
ist eine finanzielle Förderung aus
öffentlichen Mitteln gerechtfertigt.
Genauso sahen es auch die Räte im
Schönbrunner Gemeinderat. Die
Freiwillige Feuerwehr Steinsdorf
und der Übungsleiter für die Schützenkapelle Zettmannsdorf waren in
der Vereinsliste noch nicht erfasst,
und wurden nachträglich für das
Jahr 2014 in die Vereinsförderung
mit aufgenommen. Die Gemeinderäte votierten einstimmig.
Benennung eines
Seniorenbeauftragten
Die Suche nach einem Seniorenbeauftragten war Thema im
Schönbrunner Gemeinderat. Die
Altersstruktur in unserer Bevölkerung hat sich durch die sinkende
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Geburtenrate und die gestiegene
Lebenserwartung drastisch verändert. Dadurch bedingt nimmt
der Anteil der älteren Menschen
ständig zu. Deutschland ist das Altenheim Europas geworden. Selbst
die Geburtenrate der Migranten
kann das nicht ändern. Aber auch
die Strukturen in der Familie und
in der Gesellschaft sind ständigen Veränderungen unterworfen.
In Referenz zu 1964 (1.357.304
Geburten), wurden 2012 nur noch
663.000 Kinder geboren. Dieser
Veränderung will die Gemeinde
Schönbrunn durch die Benennung
eines Seniorenbeauftragten Rechnung tragen. Die Suche nach einem
Seniorenbeauftragten in der Gemeinde Schönbrunn gestaltete sich
auf Grund der Komplexität dieser
nebenberuflichen und ehrenamtlichen Tätigkeit äußerst schwierig.
Deshalb war die Gemeinde auf
der Suche nach einem oder am
besten gleich mehreren Seniorenbeauftragten. Bürgermeister Georg
Hollet (BBL) konnte sich gleich
über mehrere Seniorenbeauftragte
für Schönbrunn freuen. Herbert
Hümmer (BBL), Hubert Bickel
(OLS) und Michael Basel (OLS) als
Vertreter für Hubert Bickel, stellten
sich für dieses Amt zur Verfügung.
Auch die Damen, Monika Eppenauer-Sutter und Hildegard Hollet,
möchten sich in diesem Helferkreis
einbringen. Der Beschluss der Räte
war einstimmig. Nun gilt es, dieses
Amt mit Leben zu erfüllen.
Zuschussantrag
Heimatverein Oberneuses
Thema im Gemeinderat war der
Zuschussantrag des Heimatvereins Oberneuses zur Anschaffung
eines Aufsitzrasenmähers in Höhe
von 3.900 Euro. Die Mäharbeiten
werden zweimal im Jahr durch
den Bauhof der VG-Burgebrach
durchgeführt. Der Heimatverein
strebt eine höhere Mähfrequenz
an und möchte daher unabhängig
vom Bauhof werden. Durch den
Wegfall der Kosten für den Bauhof
amortisiert sich der Zuschuss in
ein Jahr, so Bürgermeister Hollet
(BBL). Außerdem wird der Bauhof
entlastet. Ebenso sah es auch der
2. Bürgermeister Frank Scheller
(CSU). Wenn private Personen
sich ohne Verpflichtung um eine
Gemeindefläche kümmern, ist
dieses nur zu begrüßen. Die Räte
votierten für einen Zuschuss von 585
Euro (15%) an den Heimatverein
Oberneuses.
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Bester
seines Fachs
Aschbach. Oliver Behl aus Aschbach
absolvierte seine Gesellenprüfung
im Bäckerhandwerk in diesem Jahr
als Sieger der Innung Bamberg/
Forchheim. Beim Bezirksentscheid
für Oberfranken belegte er den
zweiten Platz. Für seine sehr guten
Leistungen beglückwünscht ihn die
Bäckerei-Konditorei Schmitt GbR aus
Aschbach als Ausbildungsbetrieb.
Teilen wie
Sankt Martin
Schlüsselfeld. Auch in diesem Jahr
hielt die Legende des „St. Martin“
Einzug im Katholischen Kindergarten
St. Johannes. Am Vormittag wurde
die Geschichte, verbunden mit einem
kleinen Rollenspiel, für alle Kinder
erzählt. Um die Geste des Teilens zu
veranschaulichen, erhielt jedes Kind
ein kleines Brot, welches gemeinsam
in der Familie verspeist werden konnte. Traditionell fand dann am Abend
der große Laternenumzug statt. Auf
dem Weg vom Kindergarten zur
Pfarrkirche konnte man den Umzug
sehen und hören – allen voran der
Sankt Martin hoch zu Ross.
Blutspender
ausgezeichnet
Rauhenebrach (heki). Insgesamt
zwei Blutspender wurden beim
letzten Blutspendetermin, der in
der Volksschule Untersteinbach
stattfand, ausgezeichnet und mit
einer Urkunde geehrt. Für ihre
dreimalige Spende wurde Nina
Müller aus Geusfeld ausgezeichnet.
Für ihre 25. Spende wurde Sonja
Greb aus Untersteinbach geehrt.
Insgesamt konnten 82 Blutkonserven entnommen werden, darunter
waren drei Erstspender.
Jg. 22 / Nr. 1120
Sonntag, 7. Dezember ab 13 Uhr vor dem barocken Abteigebäude
Auch in diesem Jahr findet am
7. Dezember 2014 ab 13 Uhr
wieder ein stimmungsvoller
Adventsmarkt in Ebrach statt.
Wie in den vergangenen Jahren
auch werden Stände mit weihnachtlichen Leckereien, tollen
Geschenkideen, Süßigkeiten,
adventlichen Gestecken usw. vor
der beeindruckenden Klosteranlage der ehem. Zisterzienserabtei
zu finden sein. Auch der Ausstellungsraum der Firma silenta
Kindermöbel öffnet ab 13 Uhr
seine Türen. Außerdem besteht
die Möglichkeit, die ehem. Zisterzienserabtei um 14.45 Uhr mit
einer Führung durch die ehem.
Klosterkirche, das Treppenhaus,
den Kaisersaal und das Museum
näher anzusehen. In der ehem.
Klosterkirche, welche den ganzen
Nachmittag für Besucher geöffnet sein wird, findet um 17 Uhr
eine „Besinnung zum Advent“
statt, zu der alle Besucher herzlich eingeladen sind. Dort haben
Sie auch die Möglichkeit, Karten
im Vorverkauf für das Konzert
des Nachwuchs-Chors der Regensburger Domspatzen am 14.
Dezember 2014 zu erwerben.
Auch das Christkind ist da, um
mit dem Nikolaus zusammen
Süßigkeiten für die Kleinen zu
verteilen. Musikalisch wird der
Adventsmarkt u.a. vom Kindergarten Ebrach, dem Liederkranz
1861 Ebrach und von den
Steigerwaldmusikanten EbrachGroßgressingen umrahmt.
Im Museum der Geschichte
Ebrachs finden die Besucher einen Bücherbasar, bei dem Veröffentlichungen vom Forschungskreis Ebrach zu äußerst günstigen Preisen angeboten werden.
Außerdem wird dort nochmals
die St.-Rochus-Ausstellung zu
sehen sein. Der Fremdenverkehrsverein Ebrach e.V. freut sich
auf ein paar gemütliche Stunden
in stimmungsvoller Atmosphäre!
Ebracher Adventsmarkt
amSonntag,07.Dezember2014
ab13.00UhrvordembarockenAbteigebäude
Rahmenprogramm:
13.00Uhr 14.00Uhr 13.00Ǧ17.00Uhr
13.00Ǧ17.00Uhr
14.00Uhr 14.45Uhr 15.00Ǧ16.00Uhr
16.00Uhr 16.30Uhr 17.00Uhr BeginndesMarktes
EröffnungdurchdasChristkindu.den1.Bürgermeister
KrippenausstellunginderJVA
WerksverkaufbeisilentaKindermöbel
DerLiederkranzEbrachsingt
FührungdurchKirche,Kaisersaal,Treppenhausu.Museum
(TreffpunktamEingangderKlosterkirche)
SteigerwaldmusikantenEbrachǦGroßgressingen
DerKindergartenEbrachsingt
DasChristkindverteiltmitdemNikolausSüßigkeiten
AdventlicheBesinnunginderehem.Klosterkirche
KircheundMuseum
ab13:00Uhrgeöffnet
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St.ǦRochusǦAusstellungimMuseum
VerkaufvonLiteraturForschungsǦ
kreisEbrach
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KonzertkartenNachwuchsǦChorder
RegensburgerDomspatzeninder
Kirche14.12.2014
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Die Region
Die neue Krippe von VISIT kommt aus Schönbrunn
Eine Krippe für die Tagespflege
Die Krippe wurde von Alfons Fröhling gebaut, Karl-Heinz Exner ergänzte sie
mit gespendeten Figuren.
Fotos: ideenfundus-bamberg.de
Bamberg/Schönbrunn. Als Alfons
Alfons Fröhling beschreibt den
Fröhling und Karl-Heinz Exner die
staunenden Zuhörern alle winzigen
große Krippe in die Räumlichkeiten
Einzelheiten, die er phantasievoll
der VISIT Tagespflege tragen und
ausgearbeitet hat. Vierzig Stunden
schließlich die einzelnen Figuren
wurde an der prächtigen Krippe
liebevoll platzieren, ist die Freude
gearbeitet. Karl-Heinz Exner, Kripbei den Senioren und Seniorinnen
penbaumeister aus Bischberg, der
sehr groß. Schnell werden alte
die Figuren spendiert hat, zaubert
Erinnerungen wach und so erzählt
seine Hosentaschenkrippe hervor
ein Besucher von der Krippe, die
und präsentiert stolz seine Latersein Großvater gebaut hatte und
nenkrippe. Ein ganz besonderer
die größte im Dorf gewesen sei.
Nachmittag im VISIT-Haus.
Im Bild (stehend, von links): Alfons Fröhling und Karl-Heinz Exner mit VISITMitarbeitern und Besuchern der VISIT-Tagespflege Bamberg.
Eddi Stierl trifft
Jahrhundert-Torschützen
Untersteinbach. Bereits mit Ribery
beim FC Bayern kam er mit seiner
Bundesliga-Tour in Kontakt und
konnte nun erneut ein Fussball-Idol
mit Moritz Stoppelkamp vom SC
Paderborn in sein Fussball-Album
mit einbeziehen. Dieser hatte die
„Tor des Monats“-Auszeichnung
der ARD-Sportschau im September
gewonnen mit seinem Rekordtor
von sage und schreibe 82,3 Metern
gegen Hannover 96.
Stierl nutzte die Gelegenheit seiner
Vereinsbeobachtung, um ein paar
Worte über die Vereinserfolge
mit dem Trainer und Spieler auszutauschen. Danach machte er
sich auch auf dem Weg zur eigens
gegründeten Straße des Vereins,
der „Stoppelkamp-Allee“ an der
Benteler-Arena.
Seit 2012 begibt sich Eddi Stierl
bereits auf seine Fussball-Bundesliga-Tour um die Proficlubs für
eine Woche in ihrer Vereinsstruktur
(vom Fussballer bis zum Fan) zu
beobachten.
Dass da das eine oder andere Foto
sehenswert ist (aus seinen bisherigen ca. 3000 Aufnahmen) ist wohl
erdenklich.
Aufgrund seiner eigenen noch aktiven Laufbahn als Torwart, zuletzt
mit der Meister- und Vize-Meisterschaft in der Kreisliga und der
B-Klasse, mit der DJK Dampfach
und einigen Einsätzen in der Bezirksliga und A-Klasse mit dem
Verein, holt er nun auf Grund einer
Trainierkonfliktpause die restlichen
Vereinsbesuche seiner angepeilten
„Projekt-Laufzeit“ bis Ende 2014
noch schnell nach.
Demnächst gastiert er beim RB
Leipzig und Dynamo Dresden, und
wenn es noch klappt, sogar beim
FC Ingolstadt und zuletzt beim FC
Bayern, wobei die zwei Ost-Vereine
aufgrund ihrer Tradition und einer
„Firmenkonstellation“ in das Beobachtungsprojekt gerutscht sind.
Es handelt sich bei diesem Projekt
nämlich um die 18 Bundesligisten
und den besten Zweitligisten,
welche er mittlerweile dann alle
besucht hat, bis auf ganz wenige
Nachsichtungen von Stadions bzw.
NLZ-Neubauten und unterklassigen
Traditionsvereinen außerhalb des
Leistungsniveaus.
Thüngfelder F-Jugend
bei den Profis von Greuther Fürth
Zauberhafte Vorstellung für die KITA
Schlüsselfeld. Die Schlüsselfelder Kerwasburschen und -Madli schenkten
am diesjährigen Winkelmarkt leckere Cocktails aus und übergaben nun den
Erlös an die KITA St. Johannes d.T. Schlüsselfeld. Dort traf der Vorstand auf
strahlende Gesichter der Kinder. Die Kindergartenleitung bedankte sich im
Namen aller Kinder und Kolleginnen über die tolle Spende.
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Thüngfeld. Eine besondere Ehre wurde den Jungs aus der F-Jugend des
FC Thüngfeld zu teil. Sie durften im Heimspiel der SpVgg Greuther Fürth in
der 2. Bundesliga gegen den FSV Frankfurt mit dabei sein. So machte sich
ein Trupp von insgesamt 30 Personen, darunter Spieler, Eltern und Betreuer
auf den Weg in den Fürther Ronhof. 11 Spieler waren dann besonders stolz,
als sie an der Seite der Profis mit einlaufen durften. Da war es dann am
Ende nebensächlich, dass die Kleeblätter dieses Spiel mit 2:5 verloren. Ein
herzlicher Dank geht an Daniel Bickel, der durch seine Kontakte zu Greuther
Fürth dieses tolle Erlebnis für die Kinder möglich gemacht hat.
Jg. 22 / Nr. 1120
Vorschau – Rückblick – Infos
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Zahnärztlicher Notdienst
im Monat Dezember 2014
für Bamberg-Stadt und Bamberg-Land
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06./07. 12. 2014: Dr. Banzhaf Eberhard, Lange Str. 1, 96047 Bamberg, Tel.
0800/6649289. Dr. Däumler Wolfram, Hauptstr. 4a, 96117 Memmelsdorf,
Tel. 0800/6649289.
13./14. 12. 2014: ZA Burkard Stefan, Promenadestr. 18, 96047 Bamberg,
Tel. 0800/6649289. Dr. Dinse Horst, Hauptstr. 15, 91332 Heiligenstadt,
Tel. 0800/6649289.
20./21. 12. 2014: Dr. Christiansen Thomas, Luitpoldstr. 43, 96052 Bamberg,
Tel. 0800/6649289. ZÄ Dittmann Christiane, Kaulberg 3, 96158 Frensdorf,
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Aschbach. Der Erlös des St. Martinsfestes wurde in Aschbach nach dem
Vorbild des Hl. Martin geteilt. 195 Euro behielt das Kinderhaus und 200
Euro wurden an die Bürgerstiftung der Stadt Schlüsselfeld übergeben. Das
Bild zeigt den Elternbeiratsvorsitzenden Tobias König, Einrichtungsleitung
Katharina Pellmaier und 1. Bürgermeister Johannes Krapp (rechts) bei der
Übergabe. Der Martinsgottesdienst fand in der evangelischen Kirche statt und
wurde von Pfarrer Kestler und Diakon Kornacker abgehalten. Die Geschichte
vom Hl. Martin wurde von den Vorschulkindern in einem Schattenspiel
nacherzählt. Der anschließende Umzug durch den Ort wurde natürlich von
den Kindergartenkindern gesanglich gestaltet und von Aschbacher Bläsern
musikalisch begleitet. Die Fackeln der Jugendfeuerwehr sorgten für eine
festliche Stimmung. Im Anschluss an den Segen war gemütliches Beisammensein an den Feuerkörben beim Feuerwehrhaus angesagt.
Nr. 1120 / Jg. 22
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Die Region
„Ein Gebäude, das sich rechnet“
Bischof Herwig Gössl weiht neues Werkstattgebäude
bei den Barmherzigen Brüdern Gremsdorf
Weihbischof Herwig Gössl weiht die in der Werkstatt selbst gefertigten
Kreuze, daneben Dekan Kilian Kemmer.
Gremsdorf (js). „Ein Gebäude,
das sich rechnet“, resümierte der
Geschäftsführer der Barmherzigen
Brüder Gremsdorf, Günther Allinger, anlässlich der Einweihungsfeier
eines neuen Werkstattgebäudes
für Menschen mit Behinderung.
Und recht stolz ergänzte er: „Wo
kriegt man schließlich sonst schon
acht Prozent Rendite.“ Von 100
investierten Euro erwirtschaften
die Werkstätten für Menschen
mit Behinderung binnen eines
Jahres durchschnittlich 108 Euro.
Darüber hinaus zeichne sich eine
solche Werkstatt aber auch noch
dadurch aus, dass sie Menschen in
Not konkret und wirklichkeitsnah
hilft“, sagte der Bamberger Weihbischof Herwig Gössl während
der Eucharistiefeier zu Beginn der
Werkstattweihe.
Die Barmherzigen Brüder Gremsdorf stellten sich tagtäglich die
Frage, wer sei wohl mein Nächster
und geben darauf eine effektiv
wirksame Antwort. Den Mitarbeitern sei – ganz nach dem Gleichnis
vom barmherzigen Samariter – die
Nächstenliebe ein wichtiges Element bei ihrer täglichen Arbeit“,
so Bischof Gössl. Symbolisch
weihte der geistliche Würdenträger
schließlich die in der Schreinerei
selbst gefertigten Kreuze.
70 Menschen mit Handicap werden
ab März 2015 auf 2400 Quadratmetern neue Arbeitsplätze finden. Das
Investitionsvolumen beläuft sich
auf dreieinhalb Millionen Euro.
Zuwendungsgeber sind der Bezirk
Mittelfranken, das Land Bayern
sowie die Agentur für Arbeit.
Einziehen in das Gebäude neben
der B470 werden die Abteilungen
Weberei, Lebensmittelverpackung
sowie die Arbeitsvorbereitung.
Aber auch ein großer Speisesaal,
Gottesdienst in der Kirche (von links): Dekan Kilian Kemmer, Weihbischof
Herwig Gössl, Pastoralreferent Peter Jankowetz.
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Schulungs- und Sozialdiensträume
sowie ein Verkaufsraum sind im
Entstehen.
„Menschen Arbeit zu bieten sei ein
ganz wichtiger Wert, sei gelebte
Integration und Inklusion“, sagte
Landrat Alexander Tritthart, der
die Festrede übernommen hatte.
Außerdem sei er stolz auf die Einrichtung der Barmherzigen Brüder
Gremsdorf in seinem Landkreis.
Er kenne das Haus von diversen
Besuchen und finde die Stimmung
dort immer gut. Die Räumlichkeiten seien einfach perfekt. In
Gremsdorf werde eine „sinnvolle
Arbeit“ geboten, so Tritthart, und
auch die Mitarbeiter vor Ort haben
für ihre Beschäftigten den ersten
Arbeitsmarkt als „oberstes Ziel“ im
Auge. Dafür sei er der Einrichtung
sehr dankbar.
In Vertretung von Bezirkstagspräsidenten Richard Bartsch sprach
Bezirksrätin Karin Knorr von einem
Haus, welches sowohl wohltuende
Ruhe ausstrahle, als auch menschliche Wärme vermittle, in rechtem
Maße fördere, jederzeit offene
Türen habe und mit viel Leben
erfüllt sei.
Der Gremsdorfer Bürgermeister
Norbert Walter drückte seinen Stolz
über den zweitgrößten Arbeitgeber in seiner Gemeinde aus. Die
Barmherzigen Brüder Gremsdorf
hätten das Ortsbild entscheidend
geprägt und verändert. Außerdem
seien Beschäftigte der Werkstatt
im Auftrag der Gemeinde für die
Bewirtschaftung von Grünflächen
in Gremsdorf unterwegs.
Als einen überaus wichtigen und
sinnerfüllenden Teil im täglichen
Lebensrhythmus beschrieb der
oberste Vertreter der Barmherzigen
Brüder in Bayern, Provinzial Benedikt Hau, die Arbeiten in der Gremsdorfer Benedikt-Menni-Werkstatt.
Eindrucksvoll in Szene setzte die
Schwarzlichttheatergruppe der
Behindertenwerkstatt den Bau ihrer
neuen Arbeitsstätte. Freude und
Feiern standen auch für sie am Ende
ihres Theaterstücks. Symbolisch
überreichte schließlich Architekt
Albert Kastner den Schlüssel in
Form eines überdimensionalen
Kuchens an den Hausherren, Geschäftsführer Günther Allinger.
Landrat ehrt Feldgeschworene
Bamberg. In einer Feierstunde
am Landratsamt Bamberg wurden
jetzt verdiente Feldgeschworene
für ihre 25-, 40- bzw. 50-jährige
Tätigkeit geehrt. Landrat Johann
Kalb würdigte den ehrenamtlichen
und verantwortungsbewussten Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft.
Feldgeschworene sind seit dem
Mittelalter bei der Abmarkung und
Sicherung der Grundstücksgrenzen
im landwirtschaftlichen Bereich
maßgeblich beteiligt. „Die ehrenamtlich tätigen Feldgeschworenen
genießen unverändert stark das Vertrauen der Bevölkerung und tragen
wesentlich zum Rechtsfrieden in
den Gemeinden bei“, so Kalb.
Auch heute noch unterstützen die
Siebener, wie sie auch genannt
werden, die Vermessungsämter. Die
Mitwirkung der Feldgeschworenen
ist für die Vermessungsämter trotz
vieler technischer Möglichkeiten
weiterhin sehr wichtig. Nur das
Wissen, wie die Grenzen vor Ort
verlaufen, kann auch in Zukunft
ein friedliches Miteinander sichern.
In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste dankte Landrat Kalb den
Männern für 25-, 40- bzw. 50-jährige Tätigkeit und überreichte an
folgende Personen eine Urkunde:
25 Jahre: Ludwig Wachter, Pettstadt.
40 Jahre: Helmut Hirt, Ebrach-Neudorf; Johann Kraus, Burgwindheim;
Walter Reul, Burgwindheim.
50 Jahre: Johann Helmreich, Zapfendorf; Josef Kropp, Zapfendorf;
Michael Neubauer, Buttenheim und
Georg Prell, Rattelsdorf.
Foto: Quelle: Rudolf Mader
Jg. 22 / Nr. 1120
Vorschau – Rückblick – Infos
Bittere Niederlage gegen Ebern
Handball-Herren verlieren erstmals – und das zu Hause
Burgebrach (mad). Das wäre dann
offenbar doch zu schön gewesen.
Mit einem Heimsieg hätten sich die
Handballer des TSV Windeck 1861
Burgebrach an die Tabellenspitze
der Bezirksliga West schieben können. Aber die erste Saison-Niederlage gegen den TV Ebern bedeutet
nach diesem Spieltag Platz drei.
In der Eröffnungsphase war das
Spiel auf beiden Seiten vor allem
von Verteidigung geprägt. Im
Angriff ging vor allem bei Burgebrach wenig, so dass es nach
fünf Minuten erst 1:4 stand. Dann
kamen die Gastgeber langsam auf
Betriebstemperatur, glichen in der
10. Minute zum 4:4 aus.
Aus den folgenden hektischen fünf
(!) Minuten ohne Torerfolg fanden
die TSVler besser heraus. Sie
erspielten sich mit konzentriertem
Spiel, dem die Gäste wenig entgegensetzen konnten, einen DreiTore-Vorsprung, den sie bis zur 25.
Minute hielten. Die verbleibende
Zeit bis zur Pause ließen sie den
TVlern mehr Luft, so dass diese zur
Pause auf 14:13 verkürzten.
In die zweite Hälfte starteten die
Burgebracher energischer als
die Gäste, holten und hielten die
ersten sieben Minuten zwei Tore
Vorsprung. Dann aber gaben sie
mit Unkonzentriertheiten das Spiel
selbst aus der Hand. In der 39. Minute ging Ebern erstmals in Führung
zum 18:19. Die Gastgeber konnten
zwar noch einige Male ausgleichen,
standen sich aber zu oft selbst im
Weg und verloren so am Ende 27:29.
„Das war heute offensichtlich der
Wurm drin. Wir hätten aus eigener
Kraft gewinnen können, deshalb
haben wir auch die Niederlage nur
uns selbst zuzuschreiben“, sagte
Trainer Peter Grass.
Für Burgebrach trafen Andi Brunner
(7 Tore), Mathias Krause (6), Florian
Uri (5), Phillip Koch (4), Jörn Scharf
(3) und Wolfgang Sperber (2).
Außerdem spielten Jürgen Fischer,
Norman Hallbauer, Fabian Selig,
Thomas Wächtler und (im Tor) Ralf
Fuchs und Holger Schlegler.
An diesem Heimspieltag gewannen
die Damen deutlich 16:6 gegen den
TV Oberwallenstadt, die weibliche
B-Jugend unterlag dem TV Weidhausen mit 5:14, die weibliche
C-Jugend verlor 11:19 gegen den
TV Hallstadt und die weibliche
D-Jugend ging mit einer 6:13-Niederlage gegen die HG Kunstadt
vom Platz.
Fast sieht es so aus, als setze der Gegner von Mathias Krause zu einem
Ringer-Überwurf an. Aber hier wird tatsächlich Handball gespielt.
Mehr als einmal bezwangen die Burgebracher Damen mit dynamischen
Angriffen die gegnerische Torfrau.
Nr. 1120 / Jg. 22
Herbstprüfung im Schäferhundeverein Reichmannsdorf
Motivation für den Hundesport
Reichmannsdorf. Der Schäferhundeverein Reichmannsdorf hielt seine
alljährliche Herbstprüfung ab. 12 Hundeführer stellten sich mit ihren Hunden dieser sportlichen Herausforderung. Zwei Teilnehmer davon legten mit
ihren Hunden erfolgreich die Begleithundeprüfung ab. Damit wurde nicht
nur der Grundstein für höhere Prüfungen gelegt, sondern die Teilnehmer
mussten neben dem Grundgehorsam des Hundes auch dessen Unbefangenheit gegenüber Passanten, Joggern, Radfahrern und dem Straßenverkehr
zeigen. Des Weiteren wurden auch drei Fährtenhundprüfungen der jeweils
ersten Schwierigkeitsstufe abgelegt. Weitere sieben Hunde wurden in der
Königsdisziplin des Hundesports – der Gebrauchshundeprüfung/Schutzdienst vorgeführt. Dabei wurden Prüfungen in den Schwierigkeitsstufen
der IPO 2- und IPO 3-Klassen abgehalten. Rückblickend verlief der Tag
für alle Teilnehmer erfolgreich und schaffte Motivation der Hundearbeit
für die kommende Frühjahrsprüfung im März. Wer sich für eine fundierte
Ausbildung seines Hundes interessiert, kann sich am Mittwochsabend und
Sonntagfrüh auf dem Vereinsgelände in Reichmannsdorf (Fallmeisterei) bei
den Mitgliedern informieren.
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Die Region
Firmung in Untersteinbach
Ein Fest für jeden Geschmack
Im Glauben erneut gestärkt
Untersteinbach/Rauhenebrach
(heki). Ein Pontifikalamt, das von
Weihbischof Ulrich Boom aus
Würzburg, sowie von den beiden
Ortsgeistlichen Pfarrer Kurt Wolf
und Diakon Erich Müller zelebriert
wurde, fand in der Pfarrkirche St.
Vitus in Untersteinbach statt. Insgesamt 29 Firmlinge aus der Pfarreiengemeinschaft „Heilig Geist
Rauhenebrach“ erhielten dabei das
Sakrament der Firmung gespendet.
Weihbischof Ulrich Boom hob zu
Beginn des Gottesdienstes hervor,
dass in der Verkündigung des
Evangeliums das Wort Gottes zu
uns als Christen gelange. Es rufe
uns immer wieder in Erinnerung,
dass Gott bei den Menschen sein
wolle. Der Weihbischof verglich
dies mit einer „SMS-Nachricht, die
man als Christ „an Gott schicke“.
Mit dem Heiligen Geist, den die
Firmlinge als Sakrament erhalten,
gehen sie wie mit einem Freund,
der hinter ihnen steht, durchs
Leben. Es folgte die Erneuerung
des Tauf-Versprechens. Danach
spendete Weihbischof Ulrich Boom
das Sakrament der Firmung. Die
anschließenden Fürbitten wurden
von den Firmlingen vorgetragen.
Zum Schluss des Pontifikalamtes
bedankte sich Pfarrer Kurt Wolf
bei allen, die bei der feierlichen
Gestaltung des Gottesdienstes mithalfen, sein besonderer Dank galt
der Musikgruppe „Königskinder“.
Gremsdorf (js). Die fränkischen
Bratwürste gehören ebenso wie die
frisch gebackenen Küchle oder der
würzige Obatzda zum kulinarischen
Repertoire des Werkstattfestes der
Barmherzigen Brüder Gremsdorf.
Aber auch die morgendliche Gottesdienstfeier ist ein fester und
unverzichtbarer Bestandteil dieses
Tages. „Gott ist da, in unserer Mitte“, lautete die Hauptbotschaft von
Pastoralreferent Peter Jankowetz.
Und der Seelsorger der Einrichtung
für Menschen mit Behinderung
stellte die Frage: „Wie können wir
unser liebevolles und herzliches
Umgehen mit anderen ausdrücken?“
Da gebe es die behutsamen und
lichsten Düfte – und diese ganz der
Jahreszeit entsprechend: ob von gebrannten Nüssen, von heißem Glühwein oder frischem Tannengrün.
Viele Angebote verführten zum
Selbstmitmachen. Groß und Klein
konnten selbstständig oder auch
unter professioneller Anleitung Kerzen färben, Vogelhäuser bauen oder
auch kleine Teppiche weben. Alljährlich können sich die vielen Gäste
auch mit entsprechenden Utensilien
für die bevorstehende Advents- und
Weihnachtszeit eindecken. Und
die große Angebotspalette reichte
von bunten Adventskränzen, über
Nikolause in allerlei Variationen beziehungsweise Christbaumschmuck
aus unterschiedlichsten Materialien.
Äußerst facettenreich war schließlich auch das Unterhaltungsprogramm am Nachmittag im vollbesetzten Forum. Ob die Frankenband
„Di scho widdä“, die kleinen
Musikstars vom „Kinderparadies“
Gremsdorf oder Rektor Michael
Ulbrich mit seinem Schulchor von
der Ritter-von-Spix-Schule aus
sanften Hände, die offenen und
wahrnehmenden Augen, die Ohren,
die zuhören können und auch die
leisen und kleinen Töne vernehmen,
den ehrlichen Mund und schließlich
auch ein Herz am rechten Fleck. Und
Jankowetz resümierte schließlich:
„Wir wollen miteinander so leben
und so sein, wie es für jeden von
uns gut ist.“
Hunderte von Besuchern erlebten
außerdem ein Fest der unterschied-
Höchstadt, alle Künstler wussten
auf ganz individuelle Art und Weise
zu begeistern.
Neben den Bewohnern, Beschäftigten und Dutzenden von Mitarbeitern
engagierten sich auch zahlreiche
Ehrenamtliche. Der Reinerlös aus
diesem Werkstattfest kam schließlich den Krankenhäusern des Ordens
der Barmherzigen Brüder in Liberia
und Sierra Leone in ihrem Kampf
gegen Ebola zugute.
Weihbischof Ulrich Boom (Mitte) bei der Spendung des Firm-Sakramentes,
(rechts) Pfarrer Kurt Wolf und (links) Diakon Erich Müller.
Babymassage
Bamberg. Bei pro familia Bamberg, Willy-Lessing-Str. 16, beginnt am
Freitag, 5. Dezember 2014, von 9.30 bis 11 Uhr, ein Babymassagekurs für
Säuglinge (ab 8 Wochen bis 6 Monate). Unter der Leitung von Hebamme
Steffi Schiewek trifft sich die Gruppe an drei Vormittagen. Es werden verschiedene Massagen geübt. Massieren wirkt entspannend und beruhigend
und verschafft dem Säugling körperliches und seelisches Wohlbefinden.
Darüber hinaus bleibt Zeit für Lieder, Gespräch und Infos über Themen der
ersten Zeit. Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 0951/133900.
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Jg. 22 / Nr. 1120
Vorschau – Rückblick – Infos
Ehepaar Götz
feierte Diamantene Hochzeit
Geusfeld/Rauhenebrach (heki).
Ihr 60-jähriges Ehejubiläum konnten Max Götz (87 Jahre) und seine
Ehefrau Hildegard, geborene Bäuerlein (84 Jahre), feiern. Die beiden
lernten sich beim Tanzen an der
Geusfelder Kirchweih kennen und
verliebten sich. Am 25. November
1954 gaben sie sich das Ja-Wort.
Max Götz, ein gebürtiger Koppenwinder, arbeitete schon in jungen
Jahren als Waldarbeiter und war
von 1963 bis 1983 Haumeister im
Ebracher Staatsforst. 22 Jahre lang
gehörte er auch dem Personalrat an
und war 17 Jahre dessen 1. Vorsitzender. 1983 musste er wegen einer
komplizierten Wirbelsäulenoperati-
on seinen Beruf als Hauer aufgeben
und ging wegen Frühinvalidität vorzeitig in Rente. Max Götz ist auch
Gründungs- und Ehrenmitglied
des SC Geusfeld und gehörte über
viele Jahre hinweg der Freiwilligen
Feuerwehr Geusfeld an. Seine Frau
Hildegard führte den Haushalt und
widmete sich der Erziehung ihrer
drei Kinder. Ihre Hobbies sind
noch immer die Hausarbeit und
der Garten. Zum 60. Ehejubiläum
gratulierten Bürgermeister Matthias
Bäuerlein, stellvertretender Landrat
Oskar Ebert und Diakon Erich
Müller, der eine Dankesurkunde
von Bischof Friedhelm Hofmann
aus Würzburg überreichte.
„Die schönsten Momente im Leben
lassen sich einfach nicht planen“
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überlasse ich lieber nichts dem Zufall.
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Das Bild zeigt das Jubelpaar Max Götz (2. v. links)und seine Frau „Hilda“
zusammen mit Bürgermeister Matthias Bäuerlein (rechts) und stellv. Landrat
Oskar Ebert (links) sowie Diakon Erich Müller (2. von rechts)
Demenzcafé in Aschbach
Tipps, Austausch und Betreuung
Aschbach. Sich austauschen, den Erfahrungen anderer zuhören, ein offenes
Ohr für die eigenen Probleme finden und Tipps von Fachleuten erhalten:
Seit dem 1. Dezember sind alle Menschen, die in ihrer Familie mit der
Diagnose Demenz konfrontiert sind, herzlich ins Seniorenzentrum Hephata
der Diakonie Bamberg-Forchheim nach Schlüsselfeld-Aschbach (Hohner
Weg 10) eingeladen. Ab sofort haben Betroffene jeden 3. Montag im Monat
um 15:00 Uhr Gelegenheit, sich in einer einladenden Atmosphäre bei Kaffee
und Kuchen zu begegnen. Gleichzeitig werden die an Demenz erkrankten
Angehörigen liebevoll und fachkundig im Seniorenzentrum betreut.
Das Demenzcafé findet im Rahmen der Lokalen Allianzen für Menschen mit
Demenz statt. Mit diesem vom Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend geförderten Bundesmodellprogramm soll der Alltag
von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen dauerhaft verbessert
werden. Für den Steigerwald hat das Diakonie-Seniorenzentrum Hephata
den Aufbau einer solchen Lokalen Allianz übernommen. Geplant sind
neben dem regelmäßigen Demenzcafé und der fachkundigen Beratung
von Betroffenen auch Informationsveranstaltungen rund um das Thema
Demenz, Konzerte für an Demenz erkrankte Menschen, eine Ausstellung
im Februar 2015 bis hin zu eine Hochbeete-Aktion mit jungen Menschen
2016. Anmeldung zum Demenzcafé und Informationen zur Lokalen Allianz
für Menschen mit Demenz erhalten Interessierte unter Tel. 09555/8097-0.
Nr. 1120 / Jg. 22
(K)ein Wechsel an der Spitze des
Walsdorfer Ortskulturrings
Walsdorf (dg). Die Neuwahl der
Vorstandschaft stand im Mittelpunkt
der Jahreshauptversammlung des
Walsdorfer Ortskulturrings (OKR).
Gabi Baureis und Werner Auer wurden in ihren Ämtern als 1. Vorsitzende bzw. 2. Vorsitzender einstimmig
bestätigt. Neu im Gremium ist Karl
Marr, der künftig die Finanzen des
Vereins verwalten wird. Sein Amtsvorgänger Erwin Kachelmann stand
nach fast 20 Jahren ununterbrochener Tätigkeit als Kassier für eine
erneute Kandidatur nicht mehr zur
Verfügung. Mit Bettina Hofstätter
hat der OKR jetzt auch wieder eine
Schriftführerin. Hofstätter gehörte
dem Gremium bereits als Beisitzerin
an. Für sie wurde Wolfgang Hümmer (Bulldogfreunde Walsdorf) neu
in die Führungsriege gewählt. Neu
dabei ist auch Roland Felkel, der den
Gesangverein vertritt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Anton Bergrab
(Sportangler), Andreas Feulner (Re-
servistenkameradschaft), Werner
Grau, Feuerwehr Walsdorf, Dieter
Grams (Feuerwehr Erlau) und Beate
Kramer (Walsdorfer Blasmusik).
Kassenprüfer bleiben Irene Spindler
und Ute Tkocz.
Unter dem Dach des OKR hatten
sich bisher 15 Ortsvereine versammelt. Neu aufgenommen wurden
die Walsdorfer Bulldogfreunde, der
Erlauer Fußballstammtisch und der
Voltigierverein aus Kolmsdorf. Die
Koordinierung der Aktivitäten aller
Ortsvereine für das kommende Jahr
verlief problemlos. Der scheidende
Kassier Erwin Kachelmann musste
einen Wermutstropfen in seinen
Bericht gießen, da der Obst- und
Gartenbauverein auch zwei Monate
nach dem Bauernmarkt noch keine
Abrechnung vorgelegt hat. Diese
Position musste geschätzt werden,
und wird selbstverständlich korrigiert. Die Vorstandschaft wurde
gleichwohl einstimmig entlastet.
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29
Die Region
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Martinsspiel der KiTa St. Bernhard in Ebrach
LEY Elektrotechnik –
unter den Top 4 in Deutschland
Gelungenes Fest mit Laternenumzug
Schlüsselfeld. Die Firma Ley
Elektrotechnik aus Schlüsselfeld
feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges
Betriebsjubiläum. Das 50-köpfige
Team um Geschäftsführer Alfred
Ley ist für private Auftraggeber,
Geschäftskunden, Wohnungsbaugesellschaften und Großunternehmen regional und europaweit im
Einsatz.
Ob ein Fitnessstudio in Bari/Italien,
eine Villa am Lago Maggiore, ein
Loft im Zentrum von Berlin, ein
Energie-Managementsystem in
Altendorf oder die Tageslichtsteuerung für das Facility-Management
einer deutschen Baumarktkette – die
Kunden vertrauen auf die Qualität,
das Know-How und die Kompetenz
von LEY.
Daher ist auch das Erreichen der
Endrunde des Deutschen Unternehmerpreis Elektrohandwerk keine
Überraschung. Nebenbei Ley kam
unter die Top 4 in Deutschland!
Die Hauptkompetenzen des Unternehmens aus dem südwestlichen
Landkreis liegen in der Gebäudeautomation (intelligentes und
energieeffizientes Wohnen) dem
Energie-Monitoring (Erfassung und
Auswertung von Energiewerten und
Verbräuchen) und dem Ambient Assisted Living (Assistenzsysteme und
Intelligente Technik für das Alter
und ein selbstbestimmtes Leben).
Ohne hochqualifizierte Fachkräfte
wäre dieser Anspruch an Qualität
und Kompetenz jedoch nicht umsetzbar.
Um dies nachhaltig zu gewährleisten, bildet LEY seit 25 Jahren sehr
erfolgreich aus. Erst im Oktober
dieses Jahres wurde Alfred Ley
vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien,
Energie und Technologie, in Würdigung hoher Verdienste um die
Ausbildung in der Gewerblichen
Wirtschaft, mit einer Ehrenurkunde
ausgezeichnet.
Aber auch die stetige Weiterbildung
seiner Mitarbeiter liegt dem Unternehmer aus Schlüsselfeld sehr am
Herzen. „Denn es gibt nur eins, was
auf Dauer teurer ist als Bildung,
keine Bildung“, so zitiert A. Ley
treffend J.F. Kennedy.
Ebrach. „Martin der Schuster“ war in diesem KiTa-Jahr das Thema der
Martinsfeier. Im Wortgottesdienst in der Klosterkirche wurde diese Geschichte von den Hortkindern vorgelesen und mit akustischen Signalen und
Geräuschen untermalt. Dazu wurden Bilder auf eine Leinwand projiziert.
In dieser Geschichte geht es um einen alten Schuster namens Martin, der
verschiedenen Menschen, denen er vor seiner Werkstatt begegnet, durch
seine Hilfsbereitschaft und Fürsorge hilft. Die Fürbitten, Gebete und ein
Laternentanz zum Lied „Kommt wir wollen Laterne laufen“ wurden von den
Kindergartenkindern vorgetragen und aufgeführt. Im Anschluss an den
Gottesdienst ging es auf zum Martinsumzug. Alle folgten dem Reitersmann
durch die Straßen von Ebrach und es wurden an verschiedenen Stationen
Martinslieder gesungen. Musikalisch begleitet wurde der Umzug von den
Steigerwaldmusikanten Großgressingen. Am Schulhof der Grundschule gab
es zum Ausklang Glühwein, Kuchen und Gegrilltes.
Mehr Vorsorge für junge Frauen
Bamberg. Die AOK in Bamberg baut für junge Frauen ihre Vorsorgeleistungen aus. „Den gynäkologischen Sono-Check und die Brustkrebsvorsorge können Frauen jetzt bereits ab dem 25. Geburtstag in Anspruch
nehmen“, so Peter Weber, Direktor von der AOK in Bamberg. Gesetzlich
vorgesehen sind diese Leistungen erst ab 30 Jahre. „Die vorgezogenen
Vorsorgeuntersuchungen sind eine wichtige Investition in die Gesundheit“,
so Weber. Die AOK Bamberg beteiligt sich ein Mal im Jahr mit bis zu 50
Euro an den Kosten.
Der gynäkologische Sono-Check umfasst die Untersuchung der Eierstöcke
und Gebärmutter mit Ultraschall. Er soll frühzeitig Vorstufen oder frühe
Stadien eines Tumors aufzeigen. Gleiches gilt für die Brustkrebsvorsorge.
Der Arzt tastet die Brust und die Achselhöhlen nach Auffälligkeiten ab.
Außerdem erklärt der Arzt den Patientinnen, wie sie ihre Brust selbst
regelmäßig auf Veränderungen hin untersuchen können.
Die neue EU-Agrarpolitik ab 2015:
Die Förderung wird umgebaut,
die ZA werden 2015 neu zugeteilt
• Was ist beim Greening und der Anbauplanung für 2015 zu beachten?
• Bayerisches Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) – Welche Maßnahmen gelten ab 2015?
Das Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes Bamberg-Forchheim
lädt alle Interessierten herzlich zu den Veranstaltungen zum oben genannten Thema ein. Referenten sind ein Fachberater des BBV und das AELF
Bamberg.
Für den Landkreis Bamberg finden folgende Veranstaltungen statt:
Datum
Uhrzeit Ort
Lkr.
Di 02.12.14 19:30
GH Schrauder, Steinfeld
BA
Do 04.12.14 19:30
GH Mainlust, Viereth
BA
Do 11.12.14 19:30
GH Bauer, Medlitz
BA
Do 18.12.14 19:30
Tiefenhöchstadt, Gemeinschaftshaus BA
Do 15.01.15 19:30
GH Oppel, Oberweiler
BA
Di 20.01.15 19:30
Gemeinschaftshaus Sassendorf
BA
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Vorschau – Rückblick – Infos
Helfen tut gut
…und verdient Anerkennung
Stiftung „Helfen tut gut“ vergibt alljährlichen Ehrenpreis
Landkreis Bamberg. Stellvertretender Landrat Johann Pfister und
ehemaliger Landrat Dr. Günther
Denzler überreichten den Anerkennungspreis der Stiftung „Helfen
tut gut“ an drei Projekte aus dem
Landkreis Bamberg. 2012 hatte der
Stiftungsrat der von Dr. Denzler
gegründeten Stiftung beschlossen,
jährlich bis zu drei Projekte mit
einem Ehrenpreis der Stiftung, einer
Urkunde und einem Preisgeld auszuzeichnen. Darüber konnten sich
nun die Malteserinnen und Malteser
aus Oberhaid, die ehrenamtlichen
Büchereien der Region und das
Mittwochscafé Gundelsheim freuen, welche alle auf bürgerschaftlichem Engagement gründen.
Die Malteser aus Oberhaid haben
sich im Jahr 2007 gegründet und
bereichern seitdem das Leben
vieler Seniorinnen und Senioren
durch vielfältige Angebote in der
Seniorenarbeit. Sie initiieren Seniorennachmittage in Oberhaid und
bieten auch für zahlreiche andere
Veranstaltungen einen Fahrdienst
an. Neben den eintägigen Angeboten laden die Oberhaider Malteser
jedes Jahr zu einer zweitägigen
Wallfahrt nach Altötting und zu
einer fünftägigen Urlaubfahrt im
Spätsommer/Herbst ein.
Unter dem Dach des Sankt Michaelsbundes sind insgesamt 37 Büchereien in Stadt und Landkreis Bamberg zusammengeschlossen. Im
Landkreis werden diese Büchereien
fast alle ausschließlich ehrenamtlich
betrieben und bieten Erwachsenen,
Kindern und Jugendlichen ein breites Medienangebot direkt am Wohnort. Von Autorenbegegnungen über
Vorlese- und Märchenstunden bis
hin zu Theatervorstellungen stellen
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben der regelmäßigen Ausleihe
Stellv. Landrat Johann Pfister
übergibt dem Stiftungsgründer und
ehem. Landrat, Dr. Günther Denzler,
ebenfalls eine Auszeichnung.
tolle Projekte auf die Beine.
Vor 20 Jahren wurde in Gundelsheim auf private Initiative ein
Frauencafé gegründet, das zum
Ziel hatte, die zuziehenden Bürgerinnen und zu Begegnung und
Austausch einzuladen und mit
den „Alt-Gundelsheimern“ ins
Gespräch zu bringen. Auch heute
noch finden sich jeden Mittwoch
bis zu 50 Besucherinnen und Besucher zum offenen Kaffeetreff
ein. Ein ehrenamtliches Team von
zehn Frauen bietet darüber hinaus
auch besondere Aktionen, wie z. B.
Vorträge an. Mit den eingehenden
Spenden für Kaffee und selbstgebackenen Kuchen unterstützt
das Frauencafé soziale Projekte.
Abschließend übergab der stellvertretende Landrat Johann Pfister dem
Stiftungsgründer und ehemaligen
Landrat Dr. Günther Denzler ebenfalls eine Auszeichnung: „Mit der
Gründung Deiner Stiftung ‚Helfen
tut gut!‘ hast Du ein Zeichen gesetzt.
Durch gezielte Förderung werden
Projekte mit Leuchtturm-Charakter
unterstützt und so das Ehrenamt
im Landkreis Bamberg gefördert.“
Anerkennungspreis „Helfen tut gut“: Mitwirkende des Projekts freuen sich
über den Anerkennungspreis.
Nr. 1120 / Jg. 22
Leuchtendes Zeichen
für gerechtere Welt
BücherTauschBörse des Freiwilligenzentrums
unterstützte Solidaritätsaktion
Neustadt/Aisch. Mit der Aktion
„Eine Million Sterne“ setzte die
BücherTauschBörse des Freiwilligenzentrums Neustadt/Aisch ein
leuchtendes Zeichen für eine gerechtere Welt. Caritas international
hatte zu dieser weltweiten Aktion
aufgerufen. Sie stand unter dem
Motto „Globale Nachbarn“.
Eine kleine Besucherschar fand sich
zu der Solidaritätsaktion vor der
katholischen Kirche in Neustadt/
Aisch ein. Mit einem leuchtenden
Lichterkreuz vor dem Eingangsportal wurde auf die Aktion aufmerksam gemacht.
Nach Informationen zum Thema
„Kindersoldaten im Kongo“, einem
afrikanischen Märchen und einem
Lichtertanz gab es im Anschluss
leckere Tees und Plätzchen.
Die bei der Aktion gesammelten
Spenden fließen dem Hilfsprojekt von Caritas international zu
und gehen zugunsten ehemaliger
Kindersoldaten im Nordosten der
demokratischen Republik Kongo.
Die Region ist reich an wertvollen
Rohstoffen, die für die Produktion
von elektronischen Geräten wie
Handys unerlässlich sind. Seit
Jahrzehnten kämpfen hier Rebellen
und Milizen um die Vorherrschaft.
Sie drangsalieren die Bevölkerung
und vor allem Familien durch
gezielte Todeskommandos, Vertreibungen, Abbrennen von Häusern
und Plünderungen. Die verwaisten
oder geflüchteten Kinder werden
als Kindersoldaten rekrutiert.
Diese Jungen und Mädchen erleben Gewalt und Missbrauch der
schlimmsten Art während ihrer
Zeit als Soldaten. Die Caritas setzt
sich für ihre Freilassung ein und
klärt über Kinderrechte auf. Sie begleitet ehemalige, aufs schlimmste
traumatisierte Kindersoldaten und
hilft ihnen bei der Rückkehr in ein
„normales“ Leben.
www.steigerwald-kurier.de
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Die Region
Förderverein organisierte
„Tag in der Backstube“
Rauhenebrach (heki). Einen abwechslungsreichen „Tag in der Backstube“
der Steigerwald-Bäckerei Oppel in Untersteinbach für die Grundschüler der
Volksschule Rauhenebrach organisierte der Förderverein der Volksschule
am vergangenen Buß- und Bettag, an dem für die Schülerinnen und Schüler
eigentlich unterrichtsfrei war. Insgesamt 70 Kinder von der Grundschule
Rauhenebrach nahmen daran teil. Bäcker- und Konditormeister Michael Oppel
wünschte den Kindern abwechslungsreiche Stunden beim Backen der Weihnachtsplätzchen – und dann ging es gleich los. Sie durften den Teig kneten,
ausrollen und schließlich verschiedene Weihnachtsfiguren ausstechen. Diese
wurden mit Eigelb bestrichen, gebacken und mit Zuckerperlen verziert. Zum
Schluss durften die Kinder die Plätzchen in mitgebrachten Dosen verpacken
und mit nach Hause nehmen. Außerdem durfte jedes Kind seinen eigenen
Adventskalender aus Tonpapier basteln und mit Süßigkeiten füllen. Die
Süßigkeiten wurden vom Förderverein zur Verfügung gestellt. Zum Schluss
gab es noch eine Brotzeit, die ebenfalls vom Förderverein gespendet wurde.
Vorlesetag in der
Gemeindebücherei Schönbrunn
Schlüsselfelder Vorlesetag
Lesen macht Kinder glücklich
Schlüsselfeld. Nach den guten Erfahrungen des vergangenen Jahres
nutzte die Grund- und Mittelschule
Schlüsselfeld auch den Termin des
diesjährigen bundesweiten Vorlesetags und gestaltete ihren Schlüsselfelder Vorlesetag, der sich – ausgerichtet am Jahresrahmenprogramm
der Schule – dem Thema „Umwelt
und Natur“ widmete.
Unter Einbindung außerschulischer
Lernorte wurden an insgesamt acht
Vorlesestationen abwechslungsreiche und informative Inhalte
angeboten. Der besondere Wert
dieser Vorleseaktion liegt zum einen
im Wechsel von Bewegung und
Zuhören, denn jede Klasse läuft
nach individuellem Leseplan zu
ausgewählten Stationen, an denen
sie gebannt lauscht und mitdenkt.
Zum anderen konnten wiederum Ehrengäste zum Vorlesen an den besonderen Orten innerhalb der Stadt und
Schule gewonnen werden. In den
Reigen der Vorleser mischten sich
der Schlüsselfelder Bürgermeister
Herr Krapp, der Museumsleiter
Herr Auer, die ehemalige Lehrerin
Christa Schierer, Beate Thomann
aus dem Elternbeirat und Schüler
der Klassen 7-9, um nur einige zu
erwähnen.
Die Jahrgangsstufen 1 bis 6, insgesamt zwölf Klassen, konnten
sich im Stadtkern an besonderen
Orten wie dem Sitzungssaal des
Rathauses, dem Stadtturm, dem
Stadtmuseum, der Pfarrbücherei
St. Johannes und der Buchhandlung
„Bücherstorch“ mit einer Geschichte beschenken lassen. Innerhalb
des Schulgebäudes befanden sich
weitere Stationen, um einmal an
anderen Stellen als dem eigenen
Klassenzimmer den Zauber des
Vorlesens erleben zu können. So
baute die SMV ein großes Lesezelt
in der Aula auf, das sie gemütlich
ausgestalteten und damit zum
Lauschen verlockten; eine ebenfalls
tolle Leseatmosphäre entstand im
Raum der Mittagsbetreuung mit
einer Sofa- und Matratzenlandschaft. Um die Wahlmöglichkeiten
abzurunden wurde im zweiten
Raum der Mittagsbetreuung eine
reichhaltige Bücherkiste mit Leseund Sachbüchern präsentiert, mit
welchen sich die Schüler alleine
oder in Kleingruppen intensiv
beschäftigten.
Schönbrunn. Die Schüler der Grundschule Schönbrunn besuchten am Tag
des Vorlesens die Gemeindebücherei Schönbrunn. Hier las Maria Koch den
Kinder der 3. und 4. Klasse das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, und
aus dem Buch „Der Herr der Diebe“ von Cornelia Funke vor. Anschließend
kamen die 1. und 2. Klasse in die Bücherei. Sie hörten den Anfang des
Buches „Der kleine Wassermann“ und mit Begeisterung verfolgten sie die
Geschichte des „Glücklichen Löwen“.
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www.steigerwald-kurier.de
Jg. 22 / Nr. 1120

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