Trinidad und Tobago: „Life`s a Beach!“

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Trinidad und Tobago: „Life`s a Beach!“
Reise
Trinidad und Tobago:
„Life’s a Beach!“
Klein aber sehr karibisch und „multikulti“
Alles, was die Karibik ausmacht, stammt
von der Zwei-Insel-Republik Trinidad –
Tobago: Musik, Karneval, Lebensgefühl.
V
enezuela vorgelagert, gehört die
Zwei-Insel-Republik geologisch zu
Südamerika. Daher die selbst für die
Karibik exotische Pflanzen- und Tierwelt: 433
Vogelarten, 620 verschiedene Schmetterlinge,
2.300 blühende Sträucher und Pflanzen, darunter 700 Orchideenarten. Plus 100 Säugetierarten, einschließlich vieler Fledermausund 70 verschiedener Reptilienarten.
Bergige Regenwälder, Savanne, Mangrovensümpfe und -flüsse, Fels- und herrliche Sandküsten liegen beieinander: Das an der Westküste von der Ölindustrie genutzte Trinidad
ist gerade mal doppelt so groß wie das Saar-
Fotos: Becher
Tobago: RegenwaldSchutzgebiet
land; das verschlafene Tobago mißt kaum
ein Drittel von Berlin.
Karibische Spezialitäten
Keine andere karibische Stadt ist derart multikulturell wie die Metropole Trinidads Port of
Spain: Architektur, Küche, Musik, Tanz und
Kleidung verraten die Herkunft der 1,5 Mio.
Bürger aus Afrika, Asien und Europa. Von ihnen stammt, was die Karibik auszeichnet: Calypso, Soca, Chutney und Rapso-Musik; die
Ölfässer-„steel pans“ in den Tonlagen Bass
bis Sopran; den aufs späte 18. Jahrhundert
zurückgehenden „Carnival“.
Dr. Jochen Becher,
Bayreuth
Reisetips
Verkehr: Linksverkehr; ein deutscher Führerschein genügt.
Viele fahren ohne abzublenden; besitzen nur einen Scheinwerfer, kein Rücklicht; tiefe Schlaglöcher. Achtung, weil
Bürgersteige selten sind, Kinder/Tiere auf kurvenreicher
Fahrbahn! In entlegenen Landesteilen kaum Tankstellen;
Fischer haben Reservebenzin. Was auf Landkarte Straße
heißt, ist in der Regenzeit von Juni bis Dezember unpassierbar.
Essen: Unbedingt probieren: Roti, indisch, auf Eisenplatte
gebraten und mit verschiedenen Füllungen serviert.
Regenwald: Gummistiefel am Eingang mieten.
Rauschgift: Marihuana („ganja“) und Crack Kokain,
werden schon am Strand angeboten, auch für Mengen
im Milligramm-Bereich droht Gefängnis.
Trinidad
Jeder Strand ist mindestens eine Autostunde von Port of
Spain entfernt.
Einkaufen: Frederick Street; Maß-Kleidung „über Nacht“.
Abends: Zentrum und Südosten meiden; Auto nur in
Begleitung Einheimischer fahren.
Essen: Vermeiden:Muscheln/Garnelen aus Nariva-Sumpf
sind Cholera-verdächtig.
Ausflug: vierstündige Bootsfahrt im Mangrovensumpf/
Vogelschutzgebiet Caroni: „Tausende“ heimkehrender
Scharlachibisse „färben“ ihre Schlafbäume „rot“.
Tobago
Tauchen: Sichtweite 39 m; Meerespflanzen-Vielfalt/Fischreichtum außergewöhnlich (warme, nährstoffreiche
Guyana-Strömung, gespeist vom Orinoko). Viele
Tiefseefische oberflächennah. Bestes Tauchrevier: Buccoo
Reef (Sonntag abends im Dorf Buccoo Tobagos höllischste Open-Air-Disco „Sunday School“).
Trinidad: Maracas Bay
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BZB/Januar-Februar/04/BLZK&KZVB