Ungarn-News • Hotel-News

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Ungarn-News • Hotel-News
UNGARN
Informationen für die Medien- und Tourismusbranche
September– 2007 (Nr. 8. )
Inhalt
• Ungarn-News
• Hotel-News
• Veranstaltungen
• Geheimtipps
Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Herzlich willkommen zur September-Ausgabe unseres Pressedienstes.
Auf den nächsten Seiten dreht sich vieles um Ungarns Hauptstadt, denn die Marketingoffensive
„Budapester Winter Invasion“ geht ab 1. Dezember 2007 in die zweite Runde und lockt mit
attraktiven Rabatt-Angeboten in die Donaumetropole.
Die ostungarische Universitätsstadt Debrecen lockt mit der sensationellen Ausstellung „Der
wahre da Vinci“.
Und kaum zu glauben: Der Weihnachts-Countdown hat schon begonnen. Da uns bereits einige
Anfragen zum Thema XMAS erreichten, haben wir Ihnen erste Informationen zum
weihnachtlichen Ungarn ebenfalls mit in den Pressedienst gepackt.
Alle diese Ungarn-Meldungen finden Sie auch zum Downloaden auch unter www.ungarntourismus.at unter dem Button „Presse“. Zudem verweisen wir auf die Bilddatenbank unter
www.hungary.com im Presse-Bereich unter „travel trade pages“.
Wir hoffen, Sie mit diesem Textmaterial bei Ihrer Arbeit unterstützen zu können.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Mag. Pál Kleininger
Direktor
Ungarisches Tourismusamt
Regionaldirektion Österreich
Wien, Opernring 1/R/707
Tel: 01/585 20 12 13, Fax: 585 20 12 15,
[email protected]
www.ungarn-tourismus.at, www.hungary.com
Kostenloses internationales Infotelefon nach Ungarn: 00 800 36 00 00 00
Ungarn News
Schneller in den Urlaub: Neue Autobahnabschnitte in Ungarn
Reisende rauschen nun bequemer durch den ungarischen Westen. Insbesondere Balatonurlauber
freuen sich über eine jetzt durchgehende Autobahnverbindung zwischen Balatonboglár und der
Hauptstadt Budapest – ideal für einen Tagesausflug vom Strandleben ins Stadtgetümmel.
Seit August 2007 ist nämlich der 14 Kilometer lange Abschnitt der Autobahn M7 zwischen
Zamárdi und Balatonszárszó für den Verkehr freigegeben. Damit schließt sich eine Lücke im
Verlauf der M7 und das Südufer des Balaton ist jetzt zu mehr als der Hälfte von der Schnellstraße
abgedeckt.
Etwas weiter im Westen zwischen Nagykanizsa und Eszteregnye ist eine zwölf Kilometer lange
Strecke der M7 ebenfalls fertiggestellt, was die Anreise aus Richtung Kroatien erleichtert. Der
Bau des letzten noch fehlenden Abschnitts zwischen Nagykanizsa und Balatonkeresztúr soll bis
Sommer 2008 abgeschlossen sein, so dass dann eine direkte Autobahnanbindung von Budapest
zur kroatischen Grenze besteht.
Ab 1. September kann man von Budapest auch Richtung Osten ganz bis Nyíregyháza fahren.
Einfacher in den Urlaub: Klebe-Vignette ab 2008 wohl Geschichte
Die selbstklebenden Vignetten für die Nutzung der ungarischen Autobahnen gehören ab Januar
2008 wohl der Vergangenheit an. Künftig sollen Fahrzeugführer lediglich eine Quittung erhalten,
die als Beweis für die Entrichtung der Autobahngebühr dient. Der Hintergrund: Durch ein
elektronisches Kontrollsystem, das die Kennzeichen der Fahrzeuge erkennt, werden die
Vignetten überflüssig.
Unverändert bleibt, dass es die Vignetten für die Dauer von einer Woche, einem Monat und
einem Jahr gibt. Die Kurzzeitvariante mit viertägiger Gültigkeit eignet sich besonders für
Durchreisende. In der Vorsaison (von Oktober bis April) kostet sie aktuell 1.170 Forint (rund
4,70 Euro), in der Hauptsaison (von Mai bis September) werden 1.530 Forint (etwa sechs Euro)
fällig. Unter www.autopalyamatrica.hu (in Ungarisch und Englisch) können Ungarnreisende die
Streckengebühr gleich online entrichten, bequem per Kreditkarte. Weitere Informationen liefern
die Websites www.ungarn-tourismus.de sowie www.autobahn.hu.
Hotel News
Günstiger wohnen in Budapest: Winter Invasion geht in die zweite Runde
In Budapest heißt es diesen Winter wieder „3+1“: Denn die Kampagne „Budapester Winter
Invasion“ geht in die zweite Runde. Besucher der ungarischen Hauptstadt zahlen wie schon im
vergangenen Winter in allen teilnehmenden Hotels drei Nächte und erhalten die vierte gratis
dazu. Und als Bonbon gibt es noch einen Tag Budapest Card kostenfrei dazu. Realisiert wird die
Aktion mit Marketing-Unterstützung des Ungarischen Tourismusamtes, Malév Hungarian
Airlines und Budapest Airport.
Ab 1. Dezember 2007 bis 31. März 2008 läuft bei allen teilnehmenden Budapester Hotels die
gemeinsame Werbe-Kampagne. Aktueller Teilnehmerstand: 44 Häuser der Drei- bis Fünf-Sterne-
Kategorie. Ziel ist es, das Gästeaufkommen in der Stadt, in den Budapester Hotels, bei der
ungarischen Fluggesellschaft Malév und am Flughafen Ferihegy in der Nach- und Nebensaison
zu erhöhen.
Die erste Ausgabe der Winter-Aktion lief bereits sehr erfolgreich. 70 Partner engagierten sich für
die „Invasion“ und generierten rund 25.000 zusätzliche Gästeübernachtungen in der
Donaumetropole.
Die „Budapester Winter Invasion” hat auch in diesem Jahr wieder ihr virtuelles KampagnenGesicht: eine eigene viersprachige (Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch) Homepage
unter www.budapestwinterinvasion.com. Neben der Beschreibung der Aktion kann man der
Website die Liste der teilnehmenden Hotels, einen Veranstaltungskalender sowie Informationen
über die Geschichte der Stadt oder Restaurant-Tipps entnehmen.
Dank des Budapest Tourist Office (BTH) genießen die Gäste – neben der bereits an sich schon
zahlreichen Vergünstigungen – darüber hinaus die Budapest Card parallel dazu auch einen Tag
länger: Zum Preis der dreitägigen (das heißt der 72-stündigen) Karte à 6.500 Forint (etwa 26
Euro) können sie in den teilnehmenden Hotels zwei Zwei-Tages-Karten (sprich für zweimal 48
Stunden) kaufen. Die Vergünstigungen reichen von fünf bis 100 Prozent. Eingeschlossen in die
Leistungen der Karte sind die unbegrenzte kostenlose Nutzung des öffentlichen Verkehrsnetzes,
freier Eintritt in mehr als 60 Museen sowie vielfältige Rabatte, beispielsweise in Heilbädern oder
bei der Autoanmietung.
Kleines Hotel bei großer Basilika: Das Hotel Central Basilica***
Im Frühjahr dieses Jahres hat in Budapest das kleine Drei-Sterne-Hotel Central Basilica mit 44
Doppelzimmern und drei Apartments eröffnet. Im Herzen der ungarischen Hauptstadt gelegen,
bietet es den perfekten Anlaufpunkt für Touristen und Geschäftsreisende.
Für 99 Euro pro Nacht im Doppelzimmer inklusive Frühstück erholt sich der Gast in einer
ruhigen Atmosphäre. Die geschmackvoll eingerichteten Zimmer sind mit Telefon, Fernseher,
Minibar, kostenlosem Internetanschluss, Fön und Klimaanlage ausgestattet.
Zu den Dienstleistungen des Hauses zählen beispielsweise Flughafentransfer und
Parkmöglichkeiten. Eine Ermäßigung erhalten Gäste des Hotel Central Basilica für die
„Fitmacher“-Einrichtungen im nahegelegenen Bodyland Sportzentrum.
Das komplett renovierte historische Gebäude aus dem Jahr 1840, dessen Fenster direkt auf die
Sankt Stephans-Basilika blicken, verbindet moderne Eleganz mit klassizistischem Stil und passt
daher perfekt in das historische Viertel der Stadt.
Ein Pluspunkt für Freunde gehobener Gastronomie: Das Hotel ist umgeben von Budapests
besten Restaurants. Und nicht nur das: Seine Lage in einer Fußgängerzone macht es auch zur
idealen Shopping-Basis. Außerdem besticht das Haus durch seine unmittelbare Nähe zum
Prachtboulevard Andrássy út und damit zu imposanten Bauten und Kulturtempeln wie der
Ungarischen Staatsoper. Auch der Donaukorso – das Pester Donauufer zwischen ElisabethBrücke sowie Kettenbrücke und damit direkt gegenüber des Budaer Burgbergs – liegt nur wenige
Gehminuten entfernt.
Buchung und Information: Hotel Central Basilica, Hercegprímás utca 8, H-1051 Budapest,
Telefon 0036/1/328-5010 oder -5013, Fax -5019, E-Mail [email protected], Internet
www.hotelcentral-basilica.hu.
Neuer Name am alten Ort: Aus Liget wird Ibis
Als Hotel Ibis Heroes Square empfängt das frühere Hotel Liget in der Nähe des Budapester
Heldenplatzes seit Sommer 2007 seine Gäste. Das Drei-Sterne-Haus mit 139 klimatisierten
Zimmern firmiert dabei nicht nur unter neuem Namen. Nach umfassenden
Renovierungsarbeiten erstrahlt es auch in neuem Glanz.
Warme Farben und ein mediterranes Ambiente bestimmen das Design der geräumigen,
komfortabel eingerichteten Zimmer des Hotels Ibis Heroes Square. Mit Holzparkett, erhöhten
Betten und einem LCD-Fernseher entspricht die Einrichtung nun den internationalen IbisStandards. Ein Doppelzimmer ist ab 61 Euro pro Nacht buchbar.
Damit gibt es viel Budapest für wenig Geld. Denn das frisch herausgeputzte Ibis-Hotel ist nur
einen Katzensprung von einigen der großen Sehenswürdigkeiten auf der Pester Seite der Stadt
entfernt. Als erstes zu nennen, da namensgebend: der Heldenplatz mit dem Millenniumsdenkmal.
Kulturfans werden im Museum der Bildenden Künste oder in der Ungarischen Staatsoper fündig.
Für Erholungssuchende bietet sich ein Besuch im nahe gelegenen Széchenyi-Bad an. Reisende
mit Kind und Kegel hingegen erleben grüne und „tierische“ Seiten Budapests im Stadtwäldchen
oder im Zoo.
Buchung und Information: Hotel Ibis Heroes Square, Dózsa György út 106, H-1068 Budapest,
Telefon 0036/1/269-5300, Fax -5329, E-Mail [email protected], Internet www.ibishotel.com.
Die Weihnachtsengel grüßen im Spirit Hotel Rogner Thermal Spa*****
Mit dem „Spirit Engelsgruß“ feiern Gäste vom 23. bis zum 26. Dezember 2007 vier
weihnachtliche Tage im neuen Spirit Hotel Rogner Thermal Spa im westungarischen Sárvár. Ab
286 Euro pro Person im Doppelzimmer ermöglicht das gleichnamige Paket den Hotelgästen, ein
paar ganz besondere Feiertage zu erleben.
In der festlichen Pauschale sind verschiedene Weihnachtsprogramme für Groß und Klein, ein
Festmahl am Heiligabend sowie die Nutzung der Wellness-, Bade- und Fitnesslandschaft
enthalten.
Das Fünf-Sterne-Wellnesshotel mit seinen 275 individuell gestalteten Doppelzimmern, Suiten
und Apartments ist von zahlreichen Wäldern und Seen umgeben und setzt sich zum Ziel das
Gleichgewicht zwischen den fünf Urelementen- Wasser, Erde, Feuer, Luft und Geist
herzustellen. Zu diesem Zweck verfügt das Hotel auf 3.000 Quadratmetern über großzügige
Wellness- und Therapieeinrichtungen, wie Schwimm- und Thermalbecken, diverse Aromabäder
und Whirlpools, thematische Saunen und vieles mehr. Medizinisches Fachpersonal steht für
professionelle Massagen, die Begleitung von Entgiftungs- und Entschlackungskuren, Inhalations, Licht- und Sauerstofftherapien bereit.
Sportbegeisterten stehen eine Bowlingbahn sowie Squash- und Tennisplätze zur Verfügung. In
der näheren Umgebung sind Möglichkeiten zum Golfen, Reiten, Angeln, Wandern oder für die
Boule-Variante Pétanque zu finden.
Auch für die Unterhaltung der kleinen Gäste ist bestens gesorgt: Das vielfältige
Kinderanimationsprogramm und das Kinderbecken im Poolbereich machen die Anlage zu einem
Kinderparadies und versprechen Eltern erholsame Tage.
Des weiteren verfügt das Hotel über ein 600 Quadratmeter großes Konferenzzentrum mit
modernster technischer Ausstattung und ist somit ein idealer Ort für geschäftliche
Veranstaltungen.
Buchung und Information: Spirit Hotel Rogner Thermal Spa***** Sárvár, Vadkert krt. 5, H9600 Sárvár, Telefon 0036/95/620-900, Fax -901, E-Mail [email protected], Internet
www.spirithotel.hu
Veranstaltungen
Weltsensation in Debrecen - das Riesenpferd von Leonardo da Vinci ist in Debrecen zu
sehen
Die Ausstellung „Der wahre Da Vinci” ist vom 16. August bis 16. November 2007 in Debrecen,
im MODEM, Zentrum für Moderne und Zeitgenössische Künste zu sehen.
Die Denkweise von Leonardo da Vinci ist für jedes Zeitalter aufregend und rätselhaft. Unzählige
geometrische, medizinische, technische Erfindungen, Entdeckungen und Erkennungen sowie
zahlreiche künstlerische Meisterwerke sind mit seinem Namen verbunden.
Die Ausstellung „Der wahre da Vinci” ist die dritte Station des La mente di Leonardo, die letztes
Jahr in Florenz veranstaltet, und dann im Frühjahr in Tokio, in dem Japanischen
Nationalmuseum vorgestellt wurde. Sowohl in Italien als auch in Japan hatte die Ausstellung
einen riesigen Erfolg.
Leonardo da Vinci lebt in dem allgemeinen Bewusstsein als „das Genie in der Renaissance”,
zugleich stellen aber die ihm gewidmeten Ausstellungen meistens nur einen engeren Bereich
seiner Tätigkeit vor: seine Malerei, die technischen Neuerungen, seine anatomische und andere,
mit Wasser und mit dem Fliegen verbundene Studien usw. „Der wahre da Vinci „ bietet im
Vergleich zu diesen einen neuen Aspekt an. Sie invitiert den Zuschauer, die Denkweise des
Genius zu entdecken. Diese Ausstellung unternimmt nicht weniger als die Konzeption
darzustellen, mit der — mit Hilfe von kühnen theoretischen Synthesen und erneuernden
Experimenten—Leonardo versuchte, die Gesetze, die die wunderbare Funktion der Menschen
und der Natur regulieren, ineinander zu integrieren,
In Debrecen wurde die Ausstellung mit einer Weltsensation ergänzt: mit dem Koloß. Er ist eine
monumentale Pferdefigur, größer als 7 Meter, die in der Geschichte zum ersten Male in Ungarn,
in Debrecen vor dem Kunstzentrum zu sehen ist. Vor 500 Jahren existierte das Werk nur in
Gedanken und Plänen des Meisters, bez. die Zeitgenossen in Mailand konnten schon das
Tonmodell bewundern.
Das Monument wäre zum Wunder seiner Zeit geworden, wenn es angefertigt worden wäre, aber
wegen der Mailänder Kriege kam sie nicht zustande. In Debrecen ist die Pferdefigur aus
Glaswolle bis zum 16. November zu sehen. Dann wird sie nach New York, ins American
Museum of Natural History geliefert werden.
Das gastgebende Institut in Ungarn ist das Modem, ein 5000 qm grosses Kunstzentrum in der
Universitätsstadt Debrecen, der zweitgrössten Stadt des Landes.
Eintrittskarten können an Ort und Stelle und online www.jegymester.hu gekauft werden
www.debrecen.hu, www.azigazidavinci.hu
Titanic-Ausstellung in Budapest
Ist vom 02. September bis 26. November 2007 im Millenáris Park im 2. Bezirk, in der Fény utca
20-22 zu sehen.
In der Nacht des 14. April 1912 stieß das größte Dampfschiff seiner Zeit, dessen Bau über drei
Jahre gedauert hatte, auf seiner Jungfernfahrt mit einem Eisberg zusammen. Bis zum 1.
September 1985 blieben die Gründe für die Tragödie verborgen, dann gelang es der Expedition
von Dr. Robert Ballard, die genaue Position des Wracks zu finden. Im Laufe von mehreren
Jahren unermüdlicher Arbeit schafften sie es durch die Entwicklung einer speziellen RoboterTechnologie, die Gegenstände aus einer Tiefe von 4000 Metern nach oben zu holen.
Die RMS Titanic Gesellschaft hat aus den in ihrem Besitz befindlichen mehr als 5500 vom
Meeresboden heraufgeholten Gegenständen eine Ausstellung zusammengestellt, die die
Erinnerungsstücke dieser Tragödie auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.
Auf der Ausstellung in Budapest sind mehrere hundert Stücke zu sehen. Die meisterhaft
angewandten Hintergrundgeräusche, Musikstücke und die besondere Beleuchtung helfen alle
dabei, dass die Besucher der Ausstellung die Aufregung der Abfahrt von Southampton aus
miterleben, das rekonstruierte Schiffsinnere stellt den unvergleichlichen Luxus der ersten Klasse
und die harte Arbeit der Maschinisten im Maschinenraum vor. Die Titanic-Ausstellung hat ihre
mit nichts zu vergleichende Atmosphäre, ihre Individualität den sich nahezu in greifbarer Nähe
befindlichen, hervorragend konservierten Fundstücken zu verdanken. Unter ihnen befinden sich
ganz unterschiedliche Dinge, vom in einem fantastischen Zustand erhalten gebliebenen Porzellan
über kunstvoll verzierte Kristallflaschen bis zu persönlichen Gegenständen wie z. B. Brille,
Geldbörse und verschiedenen Kleidungstücken. Die Ausstellung spricht alle Sinne der Besucher
an, sie können einen richtigen Eisberg anfassen, so können sie nachempfinden, wie tödlich kalt
das Meereswasser in der Nacht der Tragödie war.
Die Titanic-Ausstellung hat seit 1991 in 18 Ländern der Welt 16 Millionen Besucher angezogen.
Hier einige herausragende Besucherzahlen der vergangenen Jahre: Japan- 3.000.000, Hamburg1.042.000, Chicago- 861.000, London- 720.000.
Kartenvorverkauf und Vorbestellung ist auf der Website www.tex.hu möglich!
www.showtimebudapest.hu
Budapester Weihnachtsmarkt:
Folklore und Adventsstimmung in der Donau-Metropole
Wenn die Tage wieder kürzer und dicke Wintermäntel zurück ans Tageslicht befördert werden,
wenn kalter Wind die ersten Schneeflocken umherwirbelt und heiße Schokolade wieder so richtig
schmeckt, dann ist es auch bis Weihnachten nicht mehr lang. Besonders festlich geht es in der
Adventszeit in Ungarn zu, beispielsweise in der Hauptstadt, wo in diesem Jahr bereits zum
neunten Mal die Veranstaltungsreihe „Weihnachten in Budapest“ zelebriert wird.
Der Budapester Weihnachtsmarkt gilt dabei als Highlight. Vom 24. November bis zum 24.
Dezember 2007 regt sich auf dem Vörösmarty Platz am nördlichen Ende der Fußgängerzone
Váci utca täglich von 10 bis 19 Uhr buntes Adventstreiben. Beim Bummel über den Markt im
Herzen der Pester Innenstadt lassen sich an über 100 hölzernen Buden Kunsthandwerk und
weihnachtliche Köstlichkeiten bestaunen – und probieren oder kaufen. Und man ist stolz darauf,
dass dies keine Massenwaren sondern anspruchsvolle volkstümliche und einzigartige
kunstgewerbliche Waren sind. Dafür sorgt der Verband der Folklorevereine. Noch individuellere
Stücke können große und kleine Besucher des Budapester Weihnachtsmarktes in den geheizten
Werkstätten selbst anfertigen.
Ein wahres Fest für die Sinne wird der Markt dank zahlreicher Aufführungen: Das sowohl
weihnachtliche als auch folkloristische Rahmenprogramm mit rund 150 Veranstaltungen enthält
Musik, Tanz sowie Schauspiel und lässt nicht nur die Vorfreude auf die Feiertage steigen,
sondern bringt Reisenden auch die ungarische Kultur ein wenig näher. Anlässlich des 125.
Geburtstages von Zoltán Kodály stehen auch Chorwerke des ungarischen Komponisten auf dem
musikalischen Weihnachtsprogramm.
Als stimmungsvoller Blickfang wird die Fassade der traditionsreichen Konditorei Gerbeaud in
der Vorweihnachtszeit in einen überdimensionalen Adventskalender verwandelt. Jeden Tag um
17 Uhr öffnet sich – begleitet von Fanfarenklängen – ein neues Fenster, um ein weiteres von
insgesamt 24 Bildern zeitgenössischer Künstler zu präsentieren.
Informationen zu Budapest-Events – nicht nur zur Weihnachtszeit – gibt es im Internet unter
www.budapestinfo.hu.
Geheimtipps
Automobil(e) Geschichten: Mit rollenden Legenden durch Budapest
In historischem Ambiente rollen Budapest-Besucher seit kurzem wieder durch die
Donaumetropole. Denn Anbieter Eurama hat seinen Fuhrpark für Stadtrundfahrten um einen
restaurierten und generalüberholten Oldtimer-Bus aus den 1960er Jahren erweitert.
Der Ikarus 630 Cabrio-Bus, von dem Budapester Unternehmen liebevoll „Veterama“ genannt,
war einst „rollendes Aushängeschild“ für die Stadt. Ab Mai 1962, als er dort erstmals für
Rundfahrten im Einsatz war, warb er in Plakaten, Prospekten und auf Briefmarken weltweit für
die ungarische Metropole. Die letzte Open-Air-Fahrt des Ikarus-Models tourte am 4. Januar 1975
über Heldenplatz, Burgberg und Co.
Nach 22-jähriger Pause erscheint der Cabrio-Bus heute wieder wie neu. Zwei Mal täglich geht der
Oldtimer auf große Fahrt – im Rahmen der individuellsten aller Eurama-Angebote, der Hop-onhop-off-Rundfahrt. Der Bus fährt wie alle anderen der Flotte zehn sehenswerte Haltestellen an,
an denen Besucher aussteigen und verweilen können. Denn schon eine halbe Stunde später rollt
schon der nächste Eurama-Bus vorbei und sammelt die Budapest-Entdecker wieder ein.
Übrigens: Der historische Frischluft-Bus kann auch für Hochzeiten, Ausflüge und andere
individuelle Programme gemietet werden. Weitere Informationen gibt es bei Eurama, c/o Hotel
InterContinental, Apáczai Csere János u. 12-14, H-1052 Budapest, Telefon 0036/1/327-6690,
Fax -6691, E-Mail [email protected], Internet www.eurama.hu oder www.veterama.hu (auch auf
Deutsch).
Abschlag Budapest: Erstmals wieder ein Golfplatz in der Stadt
Mit Blick auf das Budapester Stadtgebiet können Golfer seit diesem Monat wieder in der
ungarischen Hauptstadt ihrem „grünen Hobby“ nachgehen. Im 22. Bezirk, südwestlich der
Innenstadt auf der Budaer Seite gelegen, erstreckt sich auf 36 Hektar der neue Highland Golf
Club. Damit hat Budapest zum ersten Mal seit der Schließung des Golfplatzes auf dem
Schwabenberg wieder ein Green innerhalb der Stadtgrenzen.
Obwohl Familienhäuser oder andere Gebäude den Platz an allen vier Seiten begrenzen, ist der
Highland Golf Course alles andere als ein Kurzplatz: Nur zwei der neun Löcher haben Par 3,
immerhin zwei haben Par 5. Der Fairway von Loch acht (Par 5) erstreckt sich auf einer Länge
von 488 Metern. Großzügig gestaltet ist auch die Breite der Fairways, so dass der Platz auch für
Anfänger wie geschaffen ist.
Ein weiteres Plus für Einsteiger: Neben den drei Par 3-Übungslöchern bietet sich die 260 Meter
lange Driving Range mit insgesamt 40 Abschlagplätzen zum Trainieren an. Nächtliches
Abschlagen ist dank einer Flutlichtanlage möglich. Für die Aus- und Weiterbildung in Sachen
Golf hat der Club zwei Profis aus Ungarn beziehungsweise Schweden angeheuert. Letzterer
unterrichtet auch auf Englisch oder Deutsch. Eine Stunde Einzelunterricht ist für 12.000 Forint
(etwa 48 Euro) zu haben.
Abgerundet wird das Angebot des Highland Golf Club durch ein modernes Clubhaus mit
Umkleideräumen, einem Golfshop sowie einem Restaurant, das nicht nur Golfern offen steht.
Dies gilt auch für die Veranstaltungsräume auf beiden Etagen des Clubhauses, die für Feiern oder
Tagungen angemietet werden können. Ein paar Eindrücke vom neuen „Green“ sind unter
www.highlandgolf.hu zu finden – derzeit nur auf Ungarisch abrufbar.
Wer seinen Swing trainieren will, findet in Budapest eine Reihe weiterer Übungsflächen. Da
wären beispielsweise der Petneházy Golf Club im zweiten Bezirk und Golf Tanya in der ruhigen
Umgebung der Óbudaer Insel. Mehr Informationen zur sich mausernden ungarischen Golfwelt
gibt es unter www.golfhungary.hu in englischer Sprache.