Reisebericht Mallorca 2009 - De Printemänner Hilberath

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Reisebericht Mallorca 2009 - De Printemänner Hilberath
„De Printemänner“ wieder on Tour auf Mallorca. 2009
The same procedure as every Year:
Das ganze Jahr über sind sie im Einsatz, spielen in Hilberath und Umgebung auf runden
Geburtstagen, Ehejubiläen, Altentagen, beim Verein für Lebenshilfe, Martinszügen, der
Fronleichnamsprozession, an Karneval und vielen anderen Veranstaltungen.
Einmal im Jahr aber geht es aus den heimischen Gefilden hinaus: Dann ist die Jahrestour nach
Palma de Mallorca über Pfingsten angesagt. Aus eigener Tasche finanziert geht es nach Las
Maravillas an der Playa de Palma um die vergangenen zwölf Monate zu resumieren und neue
Pläne für die kommenden Monate zu schmieden.
So war es auch in diesem Jahr, und zwar bereits zum dreizehnten Mal. Donnerstag vor
Pfingsten startete man mit der ersten Maschine um 5.30 Uhr vom Flughafen Köln/Bonn aus
nach Palma, zum Aeropuerto Son Sant Joan.
Die Instrumente wurden natürlich mitgenommen.
Der Wettergott hatte es diesmal richtig gut mit Ihnen gemeint. Sonne satt war angesagt von
Donnerstag bis Pfingstmontag. Echtes Mallorca-Wetter also.
Bester Stimmung und guter Laune spielte man daher bei den vereinbarten Verantaltungen
groß auf. Besonders die Auftritte bei Helga und Udo im bekannten Restaurant „Alt
Köln“direkt an der Strandpromenade und bei Amigo Juan in der In-Bar Nito´s Cafeteria in
Las Maravillas begeisterten die zahlreichen Gäste.
Die vielen Übungsstunden und ein erheblich erweitertes Repertoire waren hier die Garanten
für Beifallsstürme des Publikums.
Freitags machte man dann in Kultur. Unter der bewährten Führung von Amigo Raphael ging
es in die historische Altstadt von Palma. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Das
ganze Viertel ist ein Zeitdokument vergangener Jahrhunderte. Die meisten alten Häuser, die
die engen Gassen säumen, sind noch im Urzustand. Grau bis schwarz die Fassaden, von der
Zeit gezeichnet. Alle Sehenswürdigkeiten hier aufzuzählen, würde sicher den Rahmen dieser
Ausgabe sprengen, die beeindruckenden Kirchenbauten Santa Eulalia, Sant Francesc oder wie
Palmas Wahrzeichen: die Kathedrale "La Seu" seien hier stellvertretend genannt.
Im Laufe des anstrengenden Tages kehrte man noch in die Bar„Lizaran“ im Herzen der
Altstadt ein, um sich bei Pinchos, Tapas und einem Vino Tinto zu stärken.
Der Höhepunkt schlechthin war jedoch die erneute Mitwirkung beim Pfingst-gottesdienst der
katholischen Gemeinde auf Mallorca. Dieser fand in der architektonisch wie akustisch
reizvollen Kirche „La Porciuncula“ (auch Kristallkirche genannt) am Ortsrand von Arenal
statt. Das Gotteshaus ganz in der Nähe des berühmt berüchtigten „Ballermann 6“ ist
Bestandteil des dortigen Franziskaner-Klosters. Die Musiker wurden von Beate Schmidt, der
Gemeindereferentin und Monika Abrines der deutschsprachigen katholischen Gemeindeseelsorge auf Mallorca empfangen, die auch über die Entstehungsgeschichte des im Jahre
1968 eingeweihten Gotteshauses berichtete.
Der Lohn für eine außergewöhnliche musikalische Leistung während der Messe waren
„standing ovations“ der zahlreichen Kirchenbesucher.
Im Anschluß an die heilige Messe, die von Pfarrer Eith zelebriert wurde, lud dieser die
Printemänner noch zu Brot und Wein im Klostergarten ein. Diese ließen es sich natürlich
nicht nehmen, dort noch zu einem Platzkonzert aufzuspielen.
Am Pfingstmontag trat man dann wieder den Rückflug nach Köln an und ließ die Tour in
Hilberath bei Sampels Hein „Zur alten Scheune“ bei einigen Bierchen ausklingen.
Übrigens: Über die abendlichen Aktivitäten in der Schinkenstraße und im Bolero wurde wie
immer Stillschweigen vereinbart.