OSTA Beijing Newsletter

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OSTA Beijing Newsletter
Wissenschaft und Technologie in China
Newsletter, Juni 2016
Technologiepolitik
Xi Jinpings Rede über Wissenschaft und Technologie
Staatspräsident Xi Jinping gab Ende Mai auf einer nationalen
S&T Konferenz der führenden Wissenschaftsgesellschaften folgende Entwicklungsziele bekannt: Bis 2020 soll China zu den
innovativsten Ländern weltweit zählen und bis 2030 als eine
führende Innovationsnation etabliert sein. Das Erreichen einer
Weltmachtposition im Bereich Wissenschaft und Technologie
wird für das hundertjährige Bestehen der Volksrepublik im Jahr 2049 angestrebt. (mehr)
Zwei weitere Innovationsdemonstrationszonen genehmigt
Der Staatsrat bestätigte die Einrichtung von Innovationsdemonstrationszonen in der ostchinesischen Provinz Anhui und dem südchinesischen Fujian. Die Gebiete Hefei-Wuhu-Bengbu und Fuzhou-XiamenQuanzhou sollen wie ihre Vorbilder, Pekings Zhongguancun und Shanghais Zhangjiang High Tech Zone,
enge Bindungen zwischen Spitzenforschung, Innovation und Wirtschaft ermöglichen. (mehr)
Ankündigungen
 Gemeinsamer Graphen-Workshop
Am 20. Juni findet mit einer chinesischen Delegation in Vorbereitung auf
den zweiten Joint Call der FFG mit
der Universität Shanghai ein Workshop an der TU Wien statt. (mehr)
 Stiftungsprofessur für Data Science an der TU Graz/Know-Center,
Bewerbungen können noch bis zum
20. Juni eingereicht werden. (mehr)
 Life Sciences und BiotechnologieReise vom 29.08. bis 02.09. nach
China und Taiwan, Anmeldeschluss
ist der 30. Juni. (mehr)
 Eco-Forum in Guiyang vom 08.-10.
Juli mit Workshop “Facilitating Energy Efficiency through Environmental
Solutions and Sustainable Technologies in Austria”. (mehr)
Juni 2016
Ausbildung, Forschung und Zusammenarbeit
Delegation der TU Wien in China
Vertreter der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU
Wien kamen mit langjährigen Kooperationspartnern an der
Tongji Universität in Shanghai, der Südwest Universität in Nanjing und der Tsinghua Universität in Peking zu Gesprächen über
Doppeldiplomprogramme und gemeinsame Forschung, insbesondere im Bereich Smart Cities, zusammen. (mehr)
Chinas „Gaokao“ zählt weniger Prüflinge
2016 haben 9,4 Millionen chinesische Mittelschulabgänger an
der zentralen Hochschulzulassungsprüfung teilgenommen,
20.000 weniger als im Vorjahr. Die dreitägige Gaokao ist unter
den Prüflingen gefürchtet – nur für wenige kann sich der Traum
vom Studium an der Spitzenuniversität erfüllen. (mehr)
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Office of Science and Technology Austria – Beijing
Chinesische Akademien reformieren Mitgliedschaft
S&T Player in China
Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) und die
Chinesische Akademie der Ingenieurswissenschaften wollen
Anwärter künftig auf Empfehlung von Mitgliedern nominieren,
wie CAS Präsident Bai Chunli Anfang Juni bekannt gab. (mehr)
Xi’an Jiaotong-Liverpool Universität
(XJTLU), Suzhou
Chinesischer Forscher erhält AIAA Preis
Das American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA)
verlieh Jiang Zongling von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften den Ground Testing Award 2016 für herausragende
Forschungsleistungen im Windkanal „Hyper Dragon“. (mehr)
Monorail mit Magnetantrieb in Ostchina getestet
Mit der ersten vollständig in China entwickelten Einschienenbahn mit Magnetantrieb können nach Angaben der China Railway Rolling Stock Corporation zehn Prozent Energie eingespart
und der Lärmpegel deutlich reduziert werden. (mehr)
 XJTLU ist die größte fremdsprachige
Universität Chinas. Die chinesischbritische Hochschule mit über
10.000 Studierenden und 500 Personen an akademischem Personal wurde 2006 als Joint Venture der Xi'an
Jiaotong University und der University of Liverpool begründete. Unterrichtssprache ist Englisch.
 An der XJTLU werden innovative
Lehransätze entwickelt, die chinesische und westliche Methoden verbinden sollen. Die Fakultäten haben einen hohen Anteil internationaler
Professoren, die aus inzwischen
mehr als 40 Ländern berufen wurden.
Alle Studierenden erhalten einen
double degree von der XJTLU und
der University of Liverpool. (mehr)
Informations- und Kommunikationstechnologien
China erwirbt italienischen Roboterteilehersteller
Der chinesisch-europäische Private-Equity-Fonds Agic Capital wird den italienischen Hersteller von Robotergreifwerkzeugen Gimatic zu einem Preis von 100 bis 150 Millionen Euro übernehmen. Der Kauf steht
im Einklang mit der Forderung Xi Jingpings nach einer „Roboterrevolution“ in China. (mehr)
Kommunikation ohne WeChat noch möglich?
Weltweit nutzen über 760 Millionen Menschen regelmäßig WeChat. In China gehen geschätzte 90 Prozent
der Internutzer über ein mobiles Endgerät online und verbringen dabei durchschnittlich ein Drittel der Zeit
auf WeChat - nicht nur um Miete zu zahlen, Parklätze zu suchen und Treffen zu vereinbaren… (mehr)
Urbanisierung und Umwelt
Kontakt
Schienenkatamaran – Bus der Zukunft?
 Office of Science and Technology
1480 Beijing Sunflower Tower
No. 37 Maizidian Street
Chaoyang District, Beijing 100125
Tel: + 86 10 8527 6040
www.austria-scitech-china.at
Die Firma TEB Technology Development Company stellte auf
der Beijing International High-Tech Expo Ende Mai ein Modell
für den innovativen „Transit Elevated Bus“ vor. Fünf chinesische
Städte haben Interesse an Pilotstrecken signalisiert. (mehr)
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Neue Metropolen an der Seidenstraße
Juni 2016
Entlang der neuen Seidenstraße werden Neubaugebiete, wie
„Lanzhou New Area“ in der Proving Gansu, aus dem Boden gestampft. Die Freihandelszone, derzeit Geisterstadt, soll bis 2030
zu einer florierenden Millionenmetropole heranwachsen. (mehr)
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