Schlachten FeSte KataStrophen

Сomentários

Transcrição

Schlachten FeSte KataStrophen
Schlachten
Feste
Katastrophen
Schl achten
Fes te
K atastrophen
2Spielplan
7Vorwort
8Detmold-Krimi
53 Musiktheater / Ballett 61 Schauspiel
71 Konzerte
78 KASCHLUPP!
89 Extras 95 Ensemble 98 Eintrittspreise 109 Gastspiele
120 Impressum
// 1 //
Premieren
Spielpl an
2014
2015
Musik the ater
Oper
L‘elisir d‘amore (Der Liebestrank)
Melodramma giocoso in zwei Akten
von Gaetano Donizetti
Wiederaufnahme: Mittwoch, 27. August 2014
Landestheater
Die Zauberflöte
Große Oper in zwei Aufzügen
von Wolfgang Amadeus Mozart
Wiederaufnahme: Freitag, 12. September 2014
Landestheater
Otello
Dramma lirico von Giuseppe Verdi
PREMIERE: Sonntag, 26. Oktober 2014
Landestheater
Salome
Musikdrama in einem Aufzug
von Richard Strauss
PREMIERE: Freitag, 6. Februar 2015
Landestheater
Die Gärtnerin aus Liebe
Dramma giocoso in drei Akten
von Wolfgang Amadeus Mozart
PREMIERE: Freitag, 5. Juni 2015
Landestheater
Operette
Meine Schwester und ich
Musikalisches Lustspiel von Ralph Benatzky
PREMIERE: Freitag, 5. Dezember 2014
Landestheater
9Z0
Wiederaufnahmen
Musical
West Side Story
Musical von Leonard Bernstein
Wiederaufnahme: Freitag, 29. August 2014
Landestheater
Anatevka – Fiddler on the Roof
Musical von Jerry Bock
nach Geschichten von Scholem Alejchem
PREMIERE: Freitag, 20. März 2015
Landestheater
Ballett
Schumann. Strings
Ballett von Richard Lowe
Musik von Robert Schumann
PREMIERE: Freitag, 10. Oktober 2014
Detmolder Sommertheater
Mahler. Der Teufel tanzt (es) mit mir
Ballett von Richard Lowe
Musik von Gustav Mahler
PREMIERE: Freitag, 17. April 2015, Landestheater
Schauspiel
Die vier Himmelsrichtungen
von Roland Schimmelpfennig
Wiederaufnahme: Donnerstag, 4. September 2014
Landestheater
Mefisto forever
frei nach Klaus Mann von Tom Lanoye
PREMIERE: Freitag, 26. September 2014
Landestheater
Charleys Tante
Komödie von Brandon Thomas
PREMIERE: Freitag, 14. November 2014
Landestheater
Herzog Theodor von Gothland
Eine Tragödie in fünf Akten
von Christian Dietrich Grabbe
PREMIERE: Freitag, 16. Januar 2015
Landestheater
// 2 //
Totentanz
von August Strindberg
PREMIERE: Freitag, 27. Februar 2015
Landestheater
Mammon zieht blank!
Lustspiel über Geld, Frauen und andere
Scharfmacher von Matthias Eckoldt (UA)
PREMIERE: Freitag, 15. Mai 2015
Landestheater
Märchen im Landestheater
Peterchens Mondfahrt
Märchen nach dem Buch von Gerdt von Bassewitz
PREMIERE: Dienstag, 4. November 2014
Landestheater
Gr abbe-Haus
Der Weibsteufel
Drama in fünf Akten von Karl Schönherr
Wiederaufnahme: Freitag, 5. September 2014
Laurel & Hardy
von Tom McGrath
PREMIERE: Donnerstag, 18. September 2014
Harold und Maude
von Colin Higgins
Wiederaufnahme: Samstag, 4. Oktober 2014
Schlosshof
Jedermann
Mysterienspiel von Hugo von Hofmannsthal
Wiederaufnahme:
Mittwoch, 3. September 2014, 19.30 Uhr
Detmolder Sommerthe ater
The Beggar’s Opera (Des Bettlers große Oper)
von Johann Christoph Pepusch / John Gay
Wiederaufnahme: Mittwoch, 27. August 2014
Hof the ater
Die Verwandlung
nach Franz Kafka
PREMIERE: Mittwoch , 12. November 2014
Rubbeldiekatz
Komödie von Gunnar Dreßler nach Detlev Buck
Wiederaufnahme: Freitag, 15. August 2014
Weltkrieg für alle
Ein kurze Geschichte des Friedens
von John von Düffel
PREMIERE: Donnerstag, 22. Januar 2015
Funny Money!
Komödie von Ray Cooney
PREMIERE: Freitag, 8. Mai 2015
Christuskirche
Judas
von Lot Vekemans
PREMIERE: Donnerstag, 5. März 2015
Café Gothl and
Mordshunger
Bekenntnisse eines Restaurantkritikers
von Tom Peukert
PREMIERE: Freitag, 22. Mai 2015
// 3 //
Mittwoch, 3. September 2014, 19.30 Uhr
Hugo von Hofmannsthal
Jedermann
im Schlosshof!
Anlässlich des 90. Geburtstages
Seiner Durchlaucht Dr. Armin Prinz zur Lippe
spielt das Landestheater einmalig und exklusiv
Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ in der
Regie Kay Metzgers im Schlosshof.
Sichern Sie sich jetzt Karten an unserer Theaterkasse
oder telefonisch unter Tel: 0 52 31 – 974 803
Die Produktion
„Jedermann“
wird unterstützt
durch die
JUNGES THEATER
IM KASCHLUPP!
UND UNTERWEGS
Premieren
9Z0
Wiederaufnahmen
Scherbenpark [14+]
Ein Stück im Bus oder Klassenzimmer
von Alina Bronsky bearbeitet von Thomas Richhardt
PREMIERE: Samstag, 13. September 2014
Koffer auf Reisen [8+]
von Geert Genbrugge
PREMIERE: Freitag, 19. September 2014
Hokus Pokus Holderbusch [4+]
Mitspieloper für Kinder nach „Hänsel und Gretel“
von Engelbert Humperdinck
Wiederaufnahme: Sonntag, 21. September 2014
Meins meins meins [5+]
von Inger Edelfeldt
Wiederaufnahme: Samstag, 11. Oktober 2014
Der Essotiger [11+]
Ein Stück im Bus oder Klassenzimmer
von Jörg Menke-Peitzmeyer
Wiederaufnahme: Sonntag, 12. Oktober 2014
Logbuch: Sex?! [13+]
Ein Stück über das Erste Mal von Maja das Gupta
Wiederaufnahme: Samstag, 18. Oktober 2014
Der dickste Pinguin vom Pol [4+]
von Ulrich Hub
PREMIERE: Donnerstag, 12. März 2015
// 5 //
Vorwort
Tatort
Sonntagabends „Tatort“ ansehen ist Kult, quer durch viele Bevölkerungs- und Altersschichten. Mord, Totschlag, Spurensicherung und Pathologie: Verbrechen haben schon immer eine besondere Faszination auf Menschen ausgeübt.
Da ist der voyeuristische Kitzel, aber auch die Gewissheit, dass der Täter überführt und seiner gerechten Strafe zugeführt wird. Die Tatortkommissare siegen und montags kann die Arbeitswoche ihren gewohnten Lauf nehmen. Von
Kain und Abel an ist die Gegenüberstellung von Täter und Opfer ein Archetypus und verbindet sich mit der Frage
nach der Ursache des Bösen. Woher kommen die zerstörerischen Impulse, woher die ausgelebte Grausamkeit? Warum wird man zum Verbrecher? Was ist das Tatmotiv? Wie sieht es in Kopf und Seele des Menschen als destruktivem
Charakter aus? Dem und damit den Gründen und Abgründen des Menschseins spürt das Theater nach, wenn es
­Psychogramme von Figuren wie Jago, Salome oder Berdoa auf der Bühne entwickelt.
In dieser Broschüre begegnen wir dem Thema „Krimi“ auf eine für Sie sicherlich unerwartete Art: Der in Detmold
lebende Autor Sven Koch hat exklusiv für dieses Spielzeitheft die Short Story „Zimmer Nr 1“ geschrieben, die auch
eine kleine tragische Liebesgeschichte ist. Effektvoll in Szene gesetzt wurde diese durch die in Hamburg lebende
Foto­grafin Kerstin Schomburg und unseren Grafiker Michael Hahn: Entdecken Sie unsere Ensembles in ungewohnten
Rollen an durchaus bekannten (Tat-)Orten Detmolds.
Spurensicherung
Im Dreiecksgiebel über dem Architrav des Landestheaters erinnert eine Inschrift an das, was sich vor hundert ­Jahren
hier ereignete: Noch während des Ersten Weltkrieges wurde 1914 mit dem Wiederaufbau des 1912 bis auf die Grundmauern niedergebrannten Hochfürstlichen Lippischen Hoftheaters begonnen. Spenden zahlreicher Detmolder
­Bürger und Gelder des Fürstenhauses machten dies möglich. Ein Engagement, dem sich Träger und Beschäftigte des
Landestheaters noch heute gleichermaßen verpflichtet fühlen.
Das Motto der Spielzeit 2014/2015 will u.a. an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren,
aber auch an den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren erinnern:
Schlachten.Feste.Katastrophen
Mefisto forever nach Klaus Mann, „Herzog Theodor von Gothland“ von Christian Dietrich Grabbe und „Weltkrieg
für alle“ von John von Düffel bieten bedenkenswerte Anknüpfungspunkte, dass es nach Schlachten zwar Sieger und
Siegesfeste geben mag, aber immer auch Opfer auf allen Seiten und oft als Folge Vergeltung, Rache, Hass, neuerliche Katastrophen. Dass es auch kleine und große Katastrophen mit Lachpotential gibt, einem Unterhaltungswert
durch Witz und Esprit, dafür steht die leichte Muse im Spielplan mit „L’elisir d’amore“ von Gaetano Donizetti, „Die
Gärtnerin aus Liebe“ von Wolfgang Amadeus Mozart, „Meine Schwester und ich“ von Ralph Benatzky, „Charleys
Tante“ von Brandon Thomas und „Funny Money!“ von Ray Cooney.
In unserem Spielplan ist Vielfalt oberstes Gebot, und das nicht, weil der, der vieles bringt, manchem etwas bringen
wird, um Goethe zu bemühen, sondern weil Vielfalt einen Reichtum an Ausdrucksmöglichkeiten bedingt.
Tatort Bühne
Sonntagabends „Tatort“. Action, Sex and Crime. Die Zahl von Gewaltszenen und Filmleichen steigt stetig, und immer
häufiger geht es auch in Sachen Erotik tüchtig zur Sache. Im Theater ist der Aufschrei groß, wenn Szenen zu gewaltsam
oder zu freizügig sind. Warum wird das, was beim liebgewonnenen Krimiformat selbstverständlich akzeptiert wird, im
Theater als anstößig und skandalös empfunden? Vielleicht, weil man beim Fernsehen größere Distanz wahren oder
jederzeit aussteigen und abschalten kann. Der Kitzel ist mit dem Gang zum Kühlschrank dosierbar. Im Theater liefert
man sich aus, hautnah. Der Schauspieler auf der Bühne ebenso wie der Zuschauer im Saal. Umschalten geht nicht.
Wie sehr Ihnen, verehrtes Publikum, der Tatort „Bühne“ am Herzen liegt, belegt u.a. die Zahl der Abonnements, die
in der vergangenen Spielzeit auf über 4.300 anstieg. Aber nicht nur mit dieser stolzen Zahl lässt sich der Erfolg unserer Theaterarbeit bemessen. Dass die Detmolder Inszenierung der Oper „Written on Skin“ von George Benjamin im
Rahmen einer Kooperation ab Januar 2015 an der Königlichen Oper Stockholm zu sehen sein wird, belegt den außerordentlichen Ruf, den unser Haus genießt. Ihre Begeisterungsfähigkeit bleibt unser Ansporn – auch in der Spielzeit
2014/2015! Nicht nur, aber auch sonntagabends.
Für das Landestheater Detmold
Kay Metzger
Intendant
// 6 //
// 7 //
Übersicht
Musiktheater
Zimmer
Ein Detmold-Krimi
von Sven Koch
// 8 //
Ein kalter Wind schlägt den
feinen Schneeregen in mein
Gesicht. Er treibt einen zertretenen Plastikbecher vor sich
her, der auf dem Pflaster in
der Langen Straße kratzende
Geräusche macht. Es ist nasskalt. Winter in Detmold – ein
kalter Winter. Die Stadt liegt
seit Tagen wie ein gefrorenes
Stück Fleisch im Kühlfach.
Ich ziehe an der Zigarette. Sie
glimmt auf wie ein Glühwürmchen. Meine Finger sind nass.
Die Jacke auch.
// 9 //
Krimi
Ich dränge mich etwas dichter gegen die Schaufensterscheibe des Textilhauses „Wiese“,
unter dessen Vordach ich an der Ecke zur Krummen Straße stehe.
Markus Hottgenroth
Schauspieler
SchaufensterPuppe
Modehaus Wiese
Stephanie Pardula
Schauspielerin
Claudia Mooz
Schauspielerin
Mein Auto parkt schräg gegenüber. Ich spiele mit der kleinen
Schachtel in meiner Jacken­tasche. Darin befindet sich der Ring,
und ich mache mir ­etwas Sorgen darüber, dass er nicht passen
könnte. Es ist ein Zweieinhalbtausend-Euro-Ring. Nicht protzig.
Schlicht, ­klassisch, zeitlos schön.
Ich habe keinen Schimmer, was sie davon halten wird,
dass ich heute alles auf eine Karte setzen werde. Natürlich hoffe ich, dass das jede Menge sein wird. Es kann
// 10 //
aber genauso in die Hose gehen. So oder so wird der
­ rste Tag des neuen Jahres und meines neuen Lebens
e
heute beginnen.
// 11 //
Krimi
Andreas Jören
Sänger
Gleich, irgendwann, nachdem sie sich umgezogen hat
und wir in den „Lippischen Hof“ gegangen sind. Ich
habe dort einen Tisch bestellt. Ich habe gesagt, um mit
ihr den fabelhaften Konzerterfolg von vorhin zu feiern.
Natürlich ist das bloß ein Vorwand.
// 12 //
// 13 //
Chor des Landestheaters Detmold
Marbod Kaiser
Chordirektor
Simon Breuer
Schauspieler
// 14 //
// 15 //
Stephan Clemens
Schauspieler
// 16 //
Übersicht
Krimi
Die Frau, auf die ich warte, heißt
Sayuri. Mich nennt man Larry, und
ich passe auf sie auf. Fahre sie,
wohin sie will und werde dafür von
ihrem Vater gut bezahlt.
Er lebt in Seoul, ist Manager einer
Autofirma, und ­ermöglicht seiner
talentierten Tochter einfach ­alles.
Hat ihr eine Violine für fünfzigtausend Euro g
­ eschenkt. Zahlt ihr das
Hotelzimmer, so lange sie an der
Hochschule für Musik als Dozentin
arbeitet und als ­Solistin auftritt.
Nur aufpassen kann er nicht auf
sie.
Deswegen mache ich das für sein
Geld. Dass ich mich in Sayuri verlieben würde, war im Preis nicht
­inbegriffen.
Die Uhr der Erlöserkirche am
Marktplatz schlägt. ­Irgendwo
explodieren ein paar Knallfrösche.
Ich schnippe die Kippe fort. Wie ein
Leuchtspurgeschoss, eine Wünschdir-was-Sternschnuppe.
Musiktheater
Sayuri, denke ich. Sie hat lange schwarze Haare,
die wie Klavierlack glänzen, wenn die Sonne hoch
steht. Ihre Haut ist weiß wie Kalk. Sayuri ist nicht
gekurvt wie ein Sportwagen. Sie hat die Art Figur,
die M
­ änner auch ohne besondere Attribute um den
Verstand bringt. Zum Beispiel mich.
Da wären noch ihr kirschroter Mund und die dunklen
Augen, die nie verraten, was hinter ihnen vor sich
geht. Und wenn sie spielt. Gott, wenn sie spielt …
// 17 //
Krimi
Christoph Gummert
Schauspieler
Eben erst hat sie das gesamte Landestheater verzaubert. Sie hat zum Neujahrsempfang der Theaterfreunde
aus dem Konzert für Violine und Orchester D-Dur von
Beethoven gespielt – sein einziges vollendetes dieser
Art. Davor las Christoph Gummert vom Ensemble
aus Strindbergs „Totentanz“ – und einige Tänzerinnen
und Tänzer aus dem Ballett haben dazu improvisiert.
Ein Part aus dem kommenden Spielplan der Bühne.
­Gummerts Stimme klang wie die Nacht, und ich
Nicole Inoue
Violine
// 18 //
dachte: Ausgerechnet ein solches Stück zum neuen
Jahr. Als ob einem jemand in die Suppe spuckt. Aber
manchmal muss das sein. Sayuris Violine klang hingegen wie die Sonne. Sie strahlte auf der Bühne. Flutete
den Saal mit betörender Musik wie der Sommer die
Wälder mit gleißendem Licht. Was für ein Kontrast. Ich
war betört, geblendet. Musste mich an der Sitzlehne
festhalten, als ich aufstand, um ihr zu applaudieren.
// 19 //
Krimi
Sayuri trug ein rotes Kleid. Rot wie ihre Lippen. Rot wie der plüschige Teppich im Foyer des Theaters.
Birgit Eckel
Korrepetitorin
David Behnke
Korrepetitor
Symphonisches Orchester
des Landestheaters Detmold
// 20 //
// 21 //
Beoung Kyu Jeon
Opernstudio
Krimi
Lutz Rademacher
Generalmusikdirektor
Mathias Mönius
Kapellmeister / Studienleiter
Matthias Wegele
1. Kapellmeister
Katharina Ajyba
Sängerin
Ewa Rataj
Schauspielerin
Kay Metzger
Intendant
Selbst dort war mir noch schwindelig, wo sie Gratulationen vom Intendanten und dem G
­ eneralmusikdirektor
sowie vielen anderen Offiziellen und Inoffiziellen schüchtern entgegennahm. Weitere Männer standen
­daneben, hielten Sektgläser in der Hand und begafften sie. Unsere Blicke trafen sich kurz, und ich wusste,
// 22 //
dass sie sich nicht wohlfühlte. Glücklicherweise gibt es selten ernste Probleme mit ihren Bewunderern. Die
meisten sind Typen, die sich benehmen können. Aber es gibt auch ein paar Irre. Vor allem den einen. ­Holtkötter.
Aber er war heute nicht zu sehen, deswegen blieb ich im Hintergrund. Und wartete, so wie ich es immer tue.
// 23 //
Krimi
RoMan Weltzien
Schauspieler
GritT Gnauck
Sängerin
Ich laufe quer über die Straße,
betrete die Hotellobby durch die
gläserne Tür. Links geht es in
den Speiseraum des ­Restaurants,
rechts in einen weiteren. Dazwischen steht eine in Schwarz
ge­kleidete Concierge am Tresen
und schreit etwas in ein Telefon.
Ich verstehe nicht viel davon,
außer „Ohmeingott“ und „Schrecklich“ und „Hilfe“. Ihre Stimme
überschlägt sich. Ihre Augen sind
vor Angst geweitet. Ihre Haut hat
die Farbe der weißen Wand in
ihrem Rücken. An diese drängt sie
sich zurück. Wie von einer unsicht­
baren Faust getroffen. Der Hörer
fällt ihr aus der Hand.
Jetzt warte ich wieder, und ich frage mich, wo sie bleibt. Werde etwas nervös und verspüre ein Kribbeln. Nicht
gut, denn ich kenne das Gefühl. Ich habe lange als Polizist gearbeitet, war Personenschützer beim BKA, bis der
Druck zu groß wurde und sie sagten: Larry, es ist Zeit zu gehen. Ein Seelenklempner half mir mit ein paar Therapiesitzungen und einigen Pillen wieder auf die Beine. Seither bin ich in der Privatbranche, aber ich weiß immer
noch, dass etwas nicht stimmt, wenn ich dieses Kribbeln wahrnehme. Es kriecht wie ein kalter Nebel durch mich
hindurch. Lautlos wie Giftgas. Also setze ich mich besser in Bewegung, um nach dem Rechten zu sehen.
// 24 //
// 25 //
Krimi
Ich weiß nicht, was ihr einen solchen Schrecken eingejagt hat.
Es kann um alles Mögliche gehen. Aber ich ahne, dass es das
nicht tut. Und ich befürchte zwei Dinge gleichzeitig. Erstens:
Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. Zweitens: Ich bin zu spät.
Joachim Ruczynski
Schauspieler
Markus Gruber
Sänger
Ich haste die Treppe hinauf. Nehme alles um mich
herum wie durch einen Nebel wahr. In meinen Ohren
klingelt es. Meine Blicke sind nur noch auf das
fixiert, was vor mir liegt. Wie bei einem Raubtier.
// 26 //
// 27 //
Krimi
James Tolksdorf
Sänger
Ich balle die Fäuste, renne über den Flur und finde
Sayuris Zimmertür offen stehen. Einen Moment
verharre ich. Atme schwer.
Meine Sinne sind auf das Äußerste geschärft,
denn ich ahne, was mich hinter der Tür erwarten
wird. Fürchte es. Schließlich stoße ich die Tür auf.
Brigitte Bauma
Sängerin
// 28 //
// 29 //
Krimi
Karoline Stegemann
Schauspielerin
— Und sehe Rot. —
Rot überall. Rot an den Wänden. Auf dem Teppich. An den Möbeln. Rot am Fenster. Als habe ein Maler mit
einem Quast herumgespritzt. Das Bettlaken ist vollgesogen.
// 30 //
// 31 //
Krimi
Mittendrin erkenne ich Sayuris weißes Gesicht. Ihr schwarzes Haar. Ihre
trüben Augen starren an die Decke. In ihrem von zahllosen Stichen und
Schnitten übersäten Körper steckt ein Messer. Es wurde ihr bis zum
Anschlag ins Herz gerammt. Nur das Heft ragt aus dem Brustkorb.
Holtkötter, denke ich, und meine Knie werden weich. Ich heule wie ein
Wolf, stürze mich auf den Leichnam, presse Sayuris leblosen Körper an
mich. Es ist meine Schuld. Ich habe nicht aufgepasst. Das hier habe ich zu
verantworten. Sie, meine Liebe. Mein Leben. Ich halte zitternd ihre blutverschmierte Hand. Werde von Weinkrämpfen geschüttelt. Ich nehme das
kleine Schmuckkästchen aus der Tasche. Streife ihr den Ring über. Es geht
ganz leicht. Und dann schreie ich wieder. Heule nicht wie ein Wolf, sondern
wie das Kriegshorn eines Heeres, das nach Rache dürstet. „Holtkötter“,
schreie ich, bis meine Kehle schmerzt.
Ich ziehe das Messer aus ihrer Brust. Packe es so fest, dass meine Knöchel
knirschen. Im nächsten Moment höre ich Rufen von unten. Lautes Gerede.
Schritte. Viele Schritte. Vor dem Zimmerfenster, das zur Straße ausgerichtet ist, flackert es blau. Ich verstehe: Die Concierge hat die Polizei alarmiert, natürlich.
// 32 //
// 33 //
Ulrich Kipshagen
Polizeihauptkommissar
Philipp Baumgarten
Schauspieler
Adrian Thomser
Schauspieler
Und die Polizei wird mich hier vorfinden, verschmiert mit Sayuris Blut und mit der Klinge in der Hand,
die sie getötet hat. Sie werden mich mitnehmen, und bis ich ihnen von Holtkötter erzählt habe und sie mir
glauben, ist die Nacht längst vorbei und Holtkötter vielleicht über alle Berge.
// 34 //
// 35 //
Krimi
Caroline Lusken
Tänzerin
Gaëtan Chailly
Tänzer
Franziska Ringe
Opernstudio
Klaus Engel
Polizeihauptkommissar
Charline Pinxteren-Dujardin
Tänzer
Gisela Fontarnau i Galea
Tänzerin
Isabella Heymann
Tänzerin
Milena Stefanski
Opernstudio
// 36 //
Keegan Raven May
Tänzer
// 37 //
Narcís Subatella Sanchez
Tänzer
Krimi
Die Schritte und das Rufen werden lauter. Also
durchquere ich das Zimmer und gehe zum anderen Fenster und reiße es auf. Es führt in einen
Hinterhof. Ich werfe noch einen letzten Blick
auf Sayuri, und es fühlt sich an, als hätte ich
mir selbst ein Messer in das Herz gerammt. Das
Getrampel kommt näher. Ich klettere auf die
Fenster­bank. Und springe in die Schwärze. Ich
lande auf dem Flachdach einer Garage. Meine
Tränen mischen sich mit ­Sayuris Blut an mir und
dem Regen. Tränen der Trauer und des Zorns.
Holtkötter, denke ich.
Holtkötter, ich komme.
Möglicherweise, überlege ich, werden sie ihn aber finden und
verhaften. Verurteilen und einsperren. „Nein“, flüstere ich. „Nein,
das reicht nicht.“ Denn Holtkötter hat mehr verdient. Mich hat er
verdient. Mich und meinen Zorn. Und ich weiß, wo ich ihn finde.
Gott, und ob ich das weiß. Ich werde ihn zur Rechenschaft ziehen.
Danach werde ich verschwinden. Vielleicht für immer.
// 38 //
// 39 //
Dann laufe ich über die mit Pfützen
gesprenkelte Teerpappe, springe
erneut und lande auf dem Kopfsteinpflaster. Hinter mir blitzt es
immer wieder auf. Die Polizeiwagen
werfen ihr Blaulicht an die Wände.
Ich höre Rufen. Martinshorn. Und
verschwinde im Schatten einer
Gasse, die mich hinter dem Parkhaus am Hornschen Tor her führt.
Ich haste durch die Nacht, den
Messergriff so fest gefasst, dass es
bald wehtut.
Kerstin Klinder
Schauspielerin
// 40 //
Holtkötter. Er ist nicht besonders groß, nicht besonders
klein. Weder sehr alt, noch jung. Er fällt nicht auf. Aber
er ist immer da, wo Sayuri ist. Ein Musikliebhaber. Nein,
weit mehr als das. Er ist ein Stalker. Er sitzt da im Theater
mit offenem Mund, wenn sie spielt. Er lauert unter ihrem
Fenster. Er geht in der Stadt hinter ihr her. Immer im sicheren Abstand. Aber heute hat er die Grenze überschritten.
Es kann nur er gewesen sein. Wer sonst? Natürlich habe ich
längst Erkundigungen über ihn eingezogen.
// 41 //
Holtkötter lebt in einer der Villen
am Alten Postweg. Allein, seit seine
Mutter starb. Er arbeitet bei der
Bezirksregierung und ist, alles in
allem, kein besonderer Mensch.
Das einzige, das er im Leben hat, ist
die Musik. Seine Leidenschaft. Und
sein Fetisch Sayuri. Irgendetwas ist
in seinem Kopf nicht in Ordnung,
und selbstverständlich habe ich
ihm das schon gesagt. Ich habe ihn
mir vorgeknöpft und ihm gesagt,
dass er sich verpissen soll. Dass
ich ihn fertigmache, wenn er Sayuri
zu dicht auf den Leib rückt. Er hat
nur da gestanden, gezittert und auf
seine Schuhspitzen gestarrt. Am
nächsten Tag war er wieder da. Und
am übernächsten. Er ist wie ein
Bumerang. Wie ein Jo-Jo. Wie ein
Stück Dreck am Absatz. Lässt sich
nicht einschüchtern, weil seine
Sucht stärker ist als seine Angst.
Ich renne durch die Gartenstraße.
Es regnet immer noch. Es prasselt
auf die Dächer. Ich bin klatschnass.
Dann biege ich nach links ab, laufe
eine kleine Steigung hoch. Biege
im fahlen Licht der Straßenlampen
hinter der Mauer vom Palaisgarten nach rechts ab in den Alten
Postweg. Meine Beine brennen wie
Lava. Mein Herz ebenfalls.
Jürgen Roth
Schauspieler
Henry Klinder
Schauspieler
// 42 //
// 43 //
Die Kälte und der eisige Regen sorgen dafür, dass sich meine Gedanken etwas klären. Ich
frage mich, was Holtkötter zu seiner Tat getrieben hat. Warum ausgerechnet heute? An
diesem Tag, an dem ich… Aber vielleicht ist es genau das. Vielleicht hat er es mitbekommen,
dass ich den Ring kaufte. Hat in irgendeiner Ecke der Langen Straße gelauert. Hat vielleicht
schon lange vorher gesehen, wie ich Sayuri immer anschaue, und meine Gedanken gelesen.
Vielleicht suchte er sie sogar in ihrem Hotelzimmer auf, um sie zur Rede zu stellen. Erfuhr,
dass er sie niemals haben kann. Und dann, dann hat er beschlossen, dass niemand anders sie
bekommen soll. Ja, so muss es wohl geschehen sein, denke ich.
Im Obergeschoss brennt Licht. Was bedeuten kann,
dass er vielleicht tatsächlich zu Hause ist, der Irre.
Ich wische den Regen aus meinem Gesicht, springe
über den flachen Zaun, das Messer in der Hand. Die
Klinge, mit der er mir Sayuri genommen hat, wird
über ihn richten. Ich gehe auf das Haus zu. Es ist ein
Gebäude aus der Gründerzeit wie so viele in Detmold
und besonders hier in diesem Viertel. Es ragt hoch
auf mit seinen spitzen Giebeln und dem fein gearbeiteten Fachwerk. Steht da wie ein schwarzer Schatten, der mich aus einem glühenden Auge betrachtet.
Für einen Moment reißt der Himmel auf, und das
kalte Mondlicht bringt die Fassade zum Leben. Abgestorbene Efeuranken ziehen sich wie die Adern eines
lebendigen Wesens über das Gemäuer. Dann verdunkeln wieder die Wolken den Mond – aber ich habe
bereits genug gesehen. Habe wahrgenommen, dass
die Tür zu einer Veranda offen steht. Ich bewege
mich durch das nasse Gras dorthin. Schleiche wie
ein Panther. Verharre. Spähe durch das Glas des
Wintergartens, an dem die Regentropfen wie Tränen
hinab rinnen. Meine Halsschlagader pocht. Meine
Bronchien brennen. Auf meiner Zunge schmeckt es,
als hätte ich gleichzeitig an einer Batterie geleckt
und auf Alufolie gebissen.
Anna Katharina Schwabroh
Schauspielerin
// 44 //
// 45 //
Übersicht
Übersicht
Musiktheater
Ich betrete die erste Stufe, und inzwischen ist es mir egal, ob ­Holtkötter
mich hört. Falls er dort oben ist, bleiben ihm ohnehin nur zwei
­Möglichkeiten: aus dem Fenster zu springen und sich die Beine zu brechen
oder in mein Messer zu laufen. Beide Alternativen sind für mich okay. Also
stürme ich über den Flur und die Treppe hinauf, brüllend wie ein Stier, und
renne in das Zimmer.
Niemand zu sehen. Alles wirkt wie ausgestorben. Ist es vielleicht sogar und Holtkötter
durch diese offen stehende Tür geflohen. Vielleicht aber auch nicht, denn sein Auto und
das Licht im Fenster dürften etwas anderes bedeuten.
Ich bewege mich ins Innere des Wintergartens. Meine Augen sind längst an die Dunkel­
heit gewöhnt. Ich nehme ein Sofa wahr. Einen Tisch, Vasen. Es ist warm und wird mit
jedem Meter wärmer, den ich in das sich anschließende Wohnzimmer vordringe. Der
Raum ist sehr hoch wie in vielen Altbauten. Meine Schuhe hinterlassen nasse F
­ lecken
auf dem Teppich. Es riecht nach Alter und Muff. Eine Wanduhr tickt. Hier stehen
Ohrensessel. Kommoden mit Bildern. Häkeldecken. Ein Kamin und ein Klavier. Auf dem
Klavier stehen ebenfalls Bilder. Fotos von Sayuri. Ich sehe zurück zur Kommode. Weitere Fotos von ihr, jede Menge, und je länger ich mich umsehe, desto mehr Fotos fallen
mir auf. An den Wänden. In Regalen. Alle zeigen Sayuri. Mir wird schlecht vor Wut und
Schmerz. Ich beiße auf meine Unterlippe, fasse das Messer noch fester und bewege
mich weiter voran. Gelange in einen Flur, eine Art Foyer mit gemusterten alten Fliesen.
Eine breite Treppe mit geschwungenen Handläufen führt nach oben. Von dort fällt Licht
herab, nur ein Schimmer. Spärlich wie aus einem Zimmer mit offen stehender Tür.
// 46 //
// 47 //
Und er ist wirklich da. Stürzt mir
entgegen, den Arm hoch gehoben.
Blutverschmiert und das Gesicht
zu einer hässlichen Fratze verzerrt.
Hat mich scheinbar doch gehört
und mir aufgelauert. Ich habe keine
Zeit mehr, auszuweichen. Wir prallen voreinander wie zwei Dieselloks
in voller Fahrt. Holtkötters Arm
senkt sich rasend schnell, meiner
auch. Und schließlich zerbirst
die Welt um mich herum. Kracht,
scheppert. Blendet mich. Ich
taumele, stürze zu Boden. Splitter
regnen auf mich. Holtkötter muss
mich mit einer Glasvase erwischt
haben. Ich strecke das Messer
hoch, um seinen nächsten Angriff
abzuwehren, aber… Aber er ist gar
nicht da.
Er ist weg. Fort. Hektisch sehe ich
mich um. Warmes Blut rinnt mir
von der Stirn. Langsam, zäh
und langsam, begreife ich, was
­geschehen ist. Ich stehe auf. Die
Sohlen meiner Schuhe knirschen
auf dem zersprungenen Glas,
das das Licht der Deckenlampe
hundertfach aus allen möglichen
Winkeln bricht. Dann werfe ich
einen Blick auf den zertrümmerten
Spiegel. Er ist mannshoch, hängt
an der Wand gegenüber dem Zimmereingang. Ich habe mein eigenes
Spiegelbild für Holtkötter gehalten.
Ich sehe mich um. Keine weitere
Tür. Dafür ein großes Bett. Und
überall Fotos von Sayuri. Auf einigen ist auch ein Mann zu sehen,
Holtkötter selbst. Ich frage mich,
wie das sein kann. Wahrscheinlich
hat er sich mit irgendeinem Bildbearbeitungsprogramm in die Aufnahmen montiert. Ich nehme eines
davon in die Hand, betrachte es.
Von meiner zerschnittenen Stirn
tropft etwas Blut auf den Rahmen,
mitten auf S
­ ayuri. Ich wische es
mit dem Daumen fort, und mein
Herz wird schwer. Ich b
­ licke wieder
auf. Atme tief durch und betrachte
meine Wunde in einem der ver­
// 48 //
bleibenden Splitter des Spiegels. Dann sehe ich wieder
zurück auf das Foto… Und…
Verstehe… Dass Holtkötter… Er
hat nicht sich in Bilder montiert. Nein, der Wahnsinnige hat
mich…
Ich gefriere in der Bewegung.
Es gibt keinen Grund, weswegen
er das hätte tun sollen. Wozu?
Trotzdem bin ich der Mann auf
den Fotos. Und der Mann im
Spiegel, das bin ich auch. Ich
bin verwirrt. Denke über die
Reaktion der Concierge nach,
die vor mir zurückwich. Über
Sayuris Blut überall an mir und
die Nässe, die ich vor Betreten
des Hotels verspürt hatte. War
es etwa gar kein Regen? War
es etwas, das ich als ein ande// 49 //
rer beim Verlassen des Hotels
mitgebracht haben könnte? Ich
als… Holtkötter? Aber…
Ich bin nicht Holtkötter, denke
ich, auf gar keinen Fall, das ist
nicht möglich. Ich presse meine
Hände an die Schläfen, in der
Linken den Bilderrahmen, in der
Rechten das Messer. Alles um
mich herum dreht sich. Ich falle
auf die Knie. Scherben bohren
sich in mein Fleisch, aber ich
spüre es nicht. Ich spüre nichts
mehr.
Es kann nicht sein.
Holtkötter, ich, er. Ich?
Von draußen nähert sich der
Klang von Martinshorn. Von vielen Martinshörnern. Das gelbe
Licht der Deckenbeleuchtung
weicht blitzendem Blau.
Übersicht
Mir fällt der Bilderrahmen aus der Hand. Ich starre nach unten, sehe
mein vielfaches Spiegelbild in den Splittern und auf den vielen Fotos
wie durch ein zirkulierendes Kaleidoskop. – Holtkötter. Ich.
Türen werden aufgeschlagen. Lautes Rufen gellt durch ein Megafon.
Ich höre die Rotoren eines Hubschraubers, werde vom Licht eines
Suchscheinwerfers geblendet, das durch die Fenster strahlt. Zitternd
drehe ich das Messer in meiner Hand herum. Stemme es wie einen
Pfahl auf den Boden, halte es am Griff mit beiden Händen fest. Beuge
mich herab und setze die Spitze an meine Halsschlagader.
Es kracht laut. Holz zerspringt. Fußgetrampel dringt herauf.
Ich sehe das Bild von Sayuri und Holtkötter direkt vor meinen Augen
auf dem Boden. Das Bild von ihr und mir. Dann lasse ich mich mit meinem ganzen Gewicht nach vorne fallen, und es geht in einem nassen
Blubbern unter, als ich sage: „Holtkötter, du Schwein…“
// 50 //
// 51 //
Oper
M
Musik the ater
Die Zauber flöte
Große Oper in zwei Aufzügen
von Wolfgang Amadeus Mozart
Aufgrund der großen Nachfrage hat
das Landestheater Detmold Wolfgang
­Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ in der
Regie Hinrich Horstkottes aus der Spielzeit 2009/2010 mit vielen neuen Ensemblemitgliedern wieder ins Programm
aufgenommen!
„Ein hohes Maß an gesanglichem und
darstellerischem Können, Heiterkeit und
Seriosität.“ ruhrnachrichten.de
„Diese „Zauberflöte“ ist ein ,Muss‘ für jeden
Opernfreund und alle, die es noch werden
wollen.“ LZ
„Das Ensemble vereinigte in Stimme und
Spielweise Mozarts Komposition des „Disparaten“, das Lächerliches und Erhabenes,
Gutes und Böses, Tragisches und Possenhaftes vereinigt.“
Münsterländische Volkszeitung
Musikalische Leitung: Lutz Rademacher
Inszenierung/Ausstattung:
Hinrich Horstkotte
Neueinstudierung:
Freitag, 12. September 2014, 19. 30 Uhr,
Landestheater
Vorstellungen: So, 23.11./ So, 7.12./
Do, 25.12. 2014/ Sa, 21.2. 2015
Die Z auberflöte / Wiederaufnahme
// 52 //
Die Produktion
„Die Zauberflöte“
wird unterstützt
durch die
Otello
Dramma lirico in vier Akten
von Giuseppe Verdi
nach „The Tragedy of Othello,
the Moor of Venice”
von William Shakespeare
in italienischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
Nicht geliebt zu werden: welch größere
narzisstische Kränkung lässt sich denken?
Das weiß Jago, der nicht beförderte Fähnrich des Generals Otello – soeben selbst
gekränkt – genau. Bestens kennt er die
Schliche der Intrige, weiß, wie man Verdacht nährt, erweist sich als Kenner des
hinterlistigen Machtkalküls. Als Virtuose
und Archetypus der Machtpolitik ist er
zugleich das Ferment, das dem verhassten
schwarzen Vorgesetzten die Eifersucht,
das „Scheusal mit den grünen Augen“, in
die Seele dringen lässt.
Er spinnt eine Intrige und lässt Otello
glauben, dass ihn seine Gemahlin Desdemona betrüge. Und Jagos Gift wirkt. Mehr
und mehr verliert sich Otello in seiner
rasenden Wut und Eifersucht, bis er nur
noch einen Ausweg zu haben glaubt: den
Mord an Desdemona.
Musikalische Leitung: Lutz Rademacher
Inszenierung: Kay Metzger
Ausstattung: Petra Mollérus
Einführungsmatinee:
Sonntag, 12. Oktober 2014, 11.30 Uhr,
Kreishaus, Felix-Fechenbach-Str. 3
PREMIERE: Sonntag, 26. Oktober 2014,
18.00 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Mi, 29.10./ Fr, 7.11./
Mi, 12.11./ So, 16.11/ Sa, 29.11./ Do, 11.12./
Fr, 19.12./ Di, 30.12. 2014/ So 22.3./
Do, 26.3./ Sa, 28.3. 2015
// 53 //
Sa lome
Musikdrama in einem Aufzug
von Richard Strauss
Text von Richard Strauss
nach Oscar Wilde
Salome – die Skandalfrau, die am Hofe
Herodes‘ stets bekommt, was sie will, und
doch ein unstillbares Begehren nach
immer mehr verspürt, ist eine Bühnenfigur der Extreme: Aufgewachsen an einem
völlig degenerierten Hof, schreckt sie in
ihrer Maß- und Hemmungslosigkeit vor
nichts zurück, sodass sie, als der gefangene
Prophet Jochanaan ihre Avancen und Verführungskunst zurückweist, dessen Tod
einfordert und sich den Kopf des Mannes
auf einem Silberteller bringen lässt. All
dies nur für einen Kuss.
Die unbedingte Obsession, das Abgründige und Düstere an Oscar Wildes „Salome“
fesselten Richard Strauss. Er komponierte
eine rauschhafte Musik, die Wollust
und Askese, die psychologische Tiefe der
Figuren und die beiden Pole dieser Oper –
Liebe und Tod – in Klang erfasst.
Musikalische Leitung: Lutz Rademacher
Inszenierung: Kay Metzger
Ausstattung: Petra Mollérus
Einführungsmatinee:
Sonntag, 25. Januar 2015, 11.30 Uhr,
IHK, Leonardo-da-Vinci-Weg 2
PREMIERE: Freitag, 6. Februar 2015,
19.30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Mi, 11.2./ Fr, 13.2./
Sa, 7.3./ So, 15.3./ Mi, 1.4./ Fr, 8.5./
Sa, 13.6. 2015
Die Produktion
„Salome“
wird unterstützt
durch die
Musical
Oper
Operette
Musiktheater
Die Gä rtner in
aus Liebe
Wiener Blut / Spielzeit 2013/14
Dramma giocoso in drei Akten
von Wolfgang Amadeus Mozart
Meine Schw ester
und ich
Anatevk a
Fiddler on the roof
Musikalisches Lustspiel
von Ralph Benatzky
Musical von Jerry Bock nach
Geschichten von Scholem Alejchem
Im Gerichtssaal: Der Bibliothekar Prof.
Roger Fleuriot verlangt die Scheidung von
seiner Frau Lilly, geborene Prinzessin von
Labiche, weil er glaubt, sie hätte ihn hintergangen. Die märchenhafte Vorgeschichte
wird in den folgenden zwei Akten erzählt:
Der smarte Professor bekommt eine
Anstellung auf Schloss Saint-Labiche, wo
sich Prinzessin Lilly in ihn verliebt. Weil
er jedoch der Meinung ist, eine P
­ rinzessin
müsse standesgemäß einen Prinzen ehe­
lichen, lehnt er ab sie zu heiraten, zieht
nach Nancy und lässt Lilly verliebt und
unglücklich zurück. So schnell gibt sich
diese aber nicht geschlagen: Sie erfindet
sich neu als Schuhverkäuferin Genevièvet.
Schuh­ladenbesitzer Filosel ist schnell
überredet und die junge Prinzessin
kann die Stelle als Verkäuferin antreten.
Die Turbulenzen wirbeln auch die echte
Schuhverkäuferin Irma durcheinander, die
sich in den ebenfalls angereisten Verehrer
Prinzessin ­Lillys, Graf Lacy, verliebt.
Die neben „Im weißen Rössl“ p­ opulärste
musikalische Komödie Benatzkys
­begeistert als irrwitzige Verwechslungs­
geschichte, in der die Liebe letztlich alle
Standesunterschiede überwindet, und
durch eine Fülle an ‚Ohrwürmern‘ wie
„Mein Mädel ist nur eine Verkäuferin“ oder
„Ich lade Sie ein, Fräulein“.
Tradition und Umbrüche prägen die
Geschichte des jüdischen Milchmanns
Tevje aus dem ukrainischen Dorf Anatevka: Mit seiner Frau und seinen fünf
Töchtern lebt er arm, zufrieden und unter
Bewahrung jüdischen Brauchtums – bis es
daran geht, seine Töchter zu verheiraten:
Tochter Zeitel zieht dem vom Vater favorisierten reichen Fleischer einen armen
Schneider vor, Hodel liebt einen revolutionären Studenten, dem sie schließlich in die
Verbannung nach Sibirien folgt, und Chava
heiratet einen nichtjüdischen Russen.
Vordergründig geht es um Konflikte und
Umbrüche in Tevjes Familie – dahinter
steht jedoch auch das sich ankündigende
Pogrom, das im Evakuierungsbefehl des
russischen Zaren gipfelt. So verbinden
sich in „Anatevka“ beschworene Idylle und
bedrohliche Realität, jiddischer Witz und
anrührende Melancholie zu einem bewegenden Stück Musiktheater.
Einführungsmatinee:
Sonntag, 31. Mai 2015, 11.30 Uhr,
Freilichtmuseum, „Im Weißen Ross“
Musikalische Leitung: N.N.
Inszenierung: Guta N. Rau
Bühne: Petra Mollérus
Kostüme: Tatiana Tarwitz
PREMIERE: Freitag, 20. März 2015,
19.30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Fr, 27.3./ So, 29.3./
So, 12.4./ So, 10.5./ Do, 11.6./
Sa, 20.6. 2015
PREMIERE: Freitag, 5. Juni 2015,
19. 30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Mi, 10.6./ Fr, 12.6. 2015
Einführungssoiree:
Samstag, 29. November 2014, 18.00 Uhr,
Augustinum, Römerweg 9
Mit den Irrungen und Wirrungen in seiner
Oper zeigt sich beim erst 18-jährigen
Mozart bereits enorme Menschenkenntnis
und ein sensibler Sinn für das Komische
und Ernste in vertrackten Lebenslagen:
Als sie sich, um ihren Geliebten wiederzugewinnen, als Gärtnerin bei dem alten
Podestà Don Anchise – der natürlich bald
ein Auge auf die Hübsche wirft – anstellen lässt, nimmt das Unheil seinen Lauf.
Ihr Diener verliebt sich Graf Belfiore
hat aus Eifersucht seine Geliebte, die
Gräfin Violante Onesti, umgebracht und
flieht – nicht wissend, dass sie überlebt
hat. Ihr Diener verliebt sich in eine
Hofdame, welche wiederum Don Anchise
zu gewinnen versucht, dessen Nichte
Arminda verschmäht den liebeskranken
Don Ramiro zugunsten eines unbekannten Adligen, und schließlich erscheint
dieser unbekannte Adlige und entpuppt
sich als Graf Belfiore – ­welcher nun in der
Gärtnerin seine ermordete Geliebte zu
erkennen glaubt... Dass letztlich (fast) alle
ihren Wunschpartner bekommen, versteht
sich in diesem verrückt unterhaltsamen
Frühwerk von selbst.
Musikalische Leitung: Matthias Wegele
Inszenierung: Hinrich Horstkotte
Bühne: Martin Dolnik
Kostüme: Hinrich Horstkotte
Il trit tico – Gianni Schicchi / Spielzeit 2013/14
// 54 //
PREMIERE: Freitag, 5. Dezember 2014,
19. 30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: So, 14.12./ Fr, 12.12./
Mi, 17.12./ Do, 18.12./ Mi, 31.12.2014/
Sa 10.1./ Mi, 21.1./ Sa, 24.1./ Do, 12.2.2015
// 55 //
Musikalische Leitung: Mathias Mönius
Inszenierung: Tatjana Rese
Ausstattung: Pia Wessels
Choreografie: Ricardo Fernando
Einführungsmatinee:
Sonntag, 8. März 2015, Mercedes-BenzCenter, Westerfeldstraße 25, 11.30 Uhr
M
M a hler. Der Teufel ta nzt
(es) mit mir
Schum a nn. Strings
Ballett von Richard Lowe
Musik von Robert Schumann
Ballett von Richard Lowe / Musik von Gustav Mahler
Eine ungeheure Rastlosigkeit prägt das Leben Gustav Mahlers. Er
legt höchste Ansprüche an seine Kompositionen, arbeitet unerbittlich gegen sich und andere und verzweifelt am Ende doch. Mahler,
der an einer chronischen Herzerkrankung leidet, erlebt sämtliche
Schattierungen einer menschlichen Existenz. Seine Werke bieten
einem Choreographen eine Fülle an Möglichkeiten Musik in Bewegung umzusetzen.
Gustav Mahlers Lebensdrama gipfelt in seinem letzten Werk,
der 10. Sinfonie. Das Werk entstand während einer tiefen persönlichen Krise – die Entfremdung von seiner Frau Alma und
Selbstzweifel quälten ihn, auf die Notenblätter seines Werkes
schreibt er auch Ausrufe seiner Verzweiflung: „Der Teufel tanzt
(es) mit mir…“ Das Adagio der 10. Sinfonie gerät ihm zu einem
großen ­instrumentalen Schmerz- und Klagegesang. Es eröffnet den
Ballettabend von Richard Lowe, gefolgt vom 3. Satz der 4. Sinfonie,
dessen Charakter der Komponist selbst anschaulich beschreibt:
„Es ist die Heiterkeit einer höheren, uns fremden Welt darin, die
für uns etwas Schauerlich-Grauenvolles hat“. In den „Kindertotenliedern“, mit denen der zweite Teil des Ballett­abends beginnt, fand
Mahler zu einer ganz persönlichen Auseinandersetzung mit dem
Tod. Zur Vertonung regte ihn, der selbst sechs seiner insgesamt elf
Geschwister im Kindesalter verlor, die eindringliche Lyrik Friedrich Rückerts an. Zwei Jahre nach der Uraufführung 1905 stirbt
Mahlers Tochter Maria vierjährig an Diphterie.
Einen Kontrast hierzu stellt das Adagietto der 5. Sinfonie dar, eine
der innigsten Kompositionen Mahlers und sicherlich durch die
Verwendung in Viscontis „Tod in Venedig“ auch seine bekannteste.
Dieses Adagietto war Mahlers Liebeserklärung an seine Frau
Alma. Statt eines Briefes sandte er ihr die Komposition als Manuskript. Auf dem Rand der Partitur finden sich die Zeilen: „Wie ich
dich liebe, Du meine Sonne, ich kann mit Worten Dir’s nicht sagen.
Nur meine Sehnsucht kann ich Dir klagen, und meine Liebe, meine
Wonne!“
GMD Lutz Rademacher und das Symphonische Orchester des
Landestheaters Detmold erkunden zur Choreographie Richard
Lowes mit den Tänzern des Ballettensembles Mahlers Sehnsüchte
und Ängste.
Robert Schumann war, als er seine drei
Streichquartette op. 41 schrieb, ein
Neuling in dem Genre. „Haydn’s, Mozart’s,
Beethoven’s Quartette, wer kennte sie
nicht, wer dürfte einen Stein auf sie werfen?“
Schumanns Quartette bilden in der Geschichte des Streichquartetts eine eigene
Welt, unvergleichbar mit allen anderen der
Romantik, selbst mit denen eines Mendelssohn oder Brahms. Der intime Ton und die
vokale Linie des Liederkomponisten Schumann verbinden sich hier mit Reminiszenzen an den späten Beethoven und dessen
poetische Kunst der Themenverarbeitung.
Eine Eigenart Schumanns, nämlich die
Neigung, die Stimmen im Kanon zu führen, bringt außerordent­liche Dichte in den
Satz, der zudem von der sehnsuchtsvollen
Harmonik des Klavierpoeten Schumann
durchdrungen ist.
Inspiriert von der Arbeit mit dem AurynQuartett im Rahmen des Bachfestes 2013
und dem dabei erarbeiteten Tanzabend zu
Bachs „Kunst der Fuge“ wird sich Richard
Lowe als Choreograph mit den Tänzern
seiner Compagnie und dem AurynQuartett bzw. einem Streichquartett mit
Studierenden der Hochschule für Musik
Detmold und einem Streicherensemble
über Klang und Körpersprache in einer
assoziativen Bildfolge neuerlich bedeutenden kammermusikalischen W
­ erken
annähern.
Inszenierung/ Choreografie:
Richard Lowe
Ausstattung: Heiko Mönnich
Musikalische Leitung: Lutz Rademacher
Inszenierung / Choreografie: Richard Lowe
Ausstattung: Petra Mollérus
Einführungsmatinee:
Sonntag, 5. Oktober 2014, 11.30 Uhr,
Detmolder Sommertheater
Einführungsmatinee: Sonntag, 12. April 2015,
11.30 Uhr, Detmolder Sommertheater
PREMIERE: Freitag, 10. Oktober 2014,
19.30 Uhr, Detmolder Sommertheater
Vorstellungen: So, 26.10./ Fr, 14.11./
Sa, 20.12.2014/ Mi, 21.1./ Do, 22.1./
Fr, 23.1./ Fr, 6.2./ So, 22.2./ So, 1.3.2015
// 56 //
M
Ballett
Musiktheater
Übersicht
Übersicht
Ballett
Don Quichot te / Spielzeit 2013/14
// 56 //
PREMIERE: Freitag, 17. April 2015, 19. 30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Mi, 22.4./ Mi, 29.4./ Fr, 1.5./ Sa, 9.5./ Sa, 23.5./
So, 14.6. 2015
// 57 //
Musiktheater
Wiederaufnahmen
M
West Side Story / Spielzeit 2013/14
L’elisir d’a mor e
(Der Liebestrank)
Melodramma giocoso in zwei Akten
von Gaetano Donizetti
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Wieder aufnahme:
Mittwoch, 27. August 2014, 19. 30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Sa, 30.8./ Fr, 19.9./ Sa, 27.9./ Fr, 3.10./ Do, 9.10./
So, 12.10./ Mo, 17.11./ Fr, 21.11. 2014/ So, 11.1. 2015
W est Side Story
nach einer Idee von Jerome Robbins
Buch von ARTHUR LAURENTS
Musik von LEONARD BERNSTEIN
Gesangstexte von STEPHEN SONDHEIM
Deutsche Fassung von
Frank Tannhäuser und Nico Rabenald
Wieder aufnahme:
Freitag, 29. August 2014, 19. 30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: So, 5.10./ Sa, 1.11./ Sa, 22.11./ Sa, 6.12./
Sa, 13.12. / Sa, 27.12. 2014/ Sa, 31.1/ Sa, 14.3./ So, 24.5.2015
Die Produktion „West Side Story“ wird unterstützt durch die
// 58 //
W ritten on Skin
Oper an
Wir freuen uns, dass die Königliche Oper Stockholm in der nächsten Spielzeit die Neuinszenierung des Landes­theaters Detmold von
„Written on Skin“ in ihr Programm aufnehmen wird.
Die Premiere in Stockholm findet am 24. Januar 2015 statt.
Vorstellungen: 27.1./ 1.2./ 4.2./ 12.2./18.2./ 22.2.2015
Die Produktion der Oper „Written on Skin“ wird gefördert von:
// 59 //
Landestheater
Kleiner Mann – was nun? / Spielzeit 2013/14
S
S c h a u sp i e l
Mefisto for ev er
frei nach Klaus Mann
von Tom Lanoye
Zwei Schauspielerkarrieren in den Wirren
der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus: Der eine opfert seiner
Laufbahn Freundschaften und politische
Überzeugungen, der andere übt Widerstand und wird ermordet. Es geht um den
Balanceakt zwischen Gewissen und Erfolg,
die Frage nach der Verantwortung des
Künstlers der Gesellschaft gegenüber, in
der er lebt, und ebenso um die Funktion
von Theater und dessen Wirkungsmöglichkeiten.
Klaus Manns Roman, der 1936 im Amsterdamer Exil erschien, gehört zu den
bekanntesten Prosawerken des 20. Jahrhunderts. Durch die biografische Nähe
der Hauptfigur zum Schauspieler Gustaf
Gründgens blieb das Buch auch nach der
nationalsozialistischen Herrschaft in
Deutschland lange Zeit verboten – ein
skandalöser Umstand in der viel beschworenen demokratischen Meinungsfreiheit
der Bundesrepublik.
Inszenierung: Andreas Nathusius
Ausstattung: Günter Hellweg
Einführungsmatinee:
Sonntag, 21. September 2014, 11.30 Uhr,
Lippisches Landesmuseum, Ameide 4
PREMIERE: Freitag, 26. September 2014,
19. 30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Mi, 1.10./ Sa, 4.10./
Fr, 10.10./ Sa, 18.10./ So, 2.11./ Do, 20.11./
Mo, 15.12./ Mo, 29.12.2014/ So, 1.3. 2015
// 60 //
Ch a r leys Ta nte
Komödie von Brandon Thomas
Jack und Charley sind zwei ganz normale
Oxforder Studenten: jung, anspruchsvoll,
aber permanent pleite. Und nun haben sie
sich auch noch unsterblich verliebt. Wie
sollen sie die Angebeteten bei einem alles
entscheidenden Date beeindrucken? Sie
arrangieren ein Treffen mit Charleys wohlhabender Tante, die justament aus Brasilien zu Besuch kommt. Doch als sich deren
Ankunft auf unbestimmte Zeit verzögert,
müssen die beiden armen Verliebten
improvisieren und überreden kurzerhand
einen Freund, die Tante zu spielen. Der
ahnt natürlich nicht, welche Kaskade von
Verwechslungen, Notlügen und geistigen
Purzelbäumen er damit auslöst. Nicht nur,
dass er, als unvermutet Jacks Vater und
der Onkel der beiden Mädchen auftauchen, durch die Heiratsanträge der älteren
Herren in peinliche Verlegenheit gebracht
wird. Als die wirkliche Tante, die heimlich
angereist ist, leibhaftig in der Tür steht,
scheint eine Katastrophe unabwendbar...
Der Schwank mit seiner wirkungsvollen
Situationskomik wurde in mehrere Dutzend Sprachen übersetzt, in 70 Ländern
gespielt und allein in Deutschland viermal
prominent verfilmt.
Inszenierung: Martin Pfaff
Ausstattung: Sabine Pommerening
Einführungsmatinee:
Sonntag, 9. November 2014, 11.30 Uhr,
Haus der Immobilie, Bismarckstr. 5
PREMIERE: Freitag, 14. November 2014,
19. 30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Mi, 19.11./ So, 30.11./
Mi, 10.12./ Sa, 20.12./ So, 28.12. 2014/
So, 18.1./ Di, 10.2./ Fr, 10.4./ Do, 30.4. 2015
// 61 //
Her zog Theodor
von Gothl a nd
Eine Tragödie in fünf Akten
von Christian Dietrich Grabbe
Es herrscht Krieg zwischen Finnland und
Schweden. Der Afrikaner Berdoa, Anführer der Finnen, landet mit seinem Heer
an der schwedischen Küste. Der einstige
Sklave plant, sich am „zivilisierten Europa“
für das an den Afrikanern begangene
Unrecht zu rächen. Sein erstes Angriffsziel: Theodor von Gothland, „der Größte
der Europäer“, Held der Schweden.
Berdoa lässt den Herzog glauben, einer
seiner beiden Brüder habe den anderen
hinterhältig ermordet. Gothland ­zaudert
nicht lange: Weil der König ihm die
Verurteilung des vermeintlichen Mörders
verweigert, beschließt er, sich selbst Recht
zu verschaffen und den ersten Brudermord durch einen zweiten zu sühnen. Als
die Intrige aufgedeckt und dem Herzog
der Irrtum bewusst wird, ist es für eine
Umkehr zu spät...
Eindrucksvoll in seiner kraftvollen, direkten Sprache, maßlos und desillusionierend,
verweist Grabbes wilde Mixtur aus Comic
und großer Tragö­d ie auf Themen, die
Weltkriege bestimmen: Kolonialismus,
Rassendünkel, Fanatismus.
Inszenierung: Tatjana Rese
Ausstattung: Rainer Wiesemes
Video/Musik: Thomas Wolter
Einführungsmatinee:
Sonntag, 11. Januar 2015, 11.30 Uhr,
Lippische Landesbibliothek
Hornsche Straße 41
PREMIERE: Freitag, 16. Januar 2015,
19. 30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Fr, 23.1./ Sa, 7.2./ Sa, 14.2./
Do, 19.2./ Mi, 25.3./ Do, 23.4./ Sa, 2.5./
So, 7.6./ Mi, 17.6. 2015
Totenta nz
Märchen
Übersicht
Landestheater
Landestheater
Schauspiel
M a mmon zieht
bl a nk!
von August Strindberg
Lustspiel über Geld, Frauen
und andere Scharfmacher
von Matthias Eckoldt (UA)
Edgar und Alice leben eine Krisen- und
Katastrophen-Ehe. Sie umkreisen sich,
sie belauern sich und sie schlagen zu, wo
sie können. Als sie heirateten, gab Alice
ihre Karriere als Schauspielerin auf,
Edgar wurde Hauptmann bei der Artillerie – doch dies war schon das Ende seines
hoffnungsvollen Berufsweges. Je länger
beide sich kannten, desto klarer wurden
die Defizite ihrer Beziehung – und die
Schwachpunkte des Partners. Vorhaltungen, Vorwürfe, Destruktion: Das Paar hat
es sich in der gemeinsamen menschlichen
Vorhölle gemütlich gemacht, die es nicht
verlassen kann und möchte. Zur Silberhochzeit kommt ein Weggefährte der noch
passabel verlaufenen Vergangenheit zu
Besuch. Doch in seinem Beisein werden
die gegenseitigen Vorwürfe noch einmal
verstärkt und der psychologische Stellungskrieg spitzt sich zu.
August Strindbergs 1900 entstandener
„Totentanz“ ist das Urdrama aller Ehe­
dramen – emotionale Schlachten, an
denen sich bis heute nichts geändert hat.
Nach seiner ersten erfolgreichen Expedition in die Seele und Geistesverfassung
heutiger Mitteleuropäer mit „Wie ihr
wollt!“, in dem er unsere Willensfreiheit
im Zustand demokratisch freiheitlicher
Verfasstheit ironisch sezierend in den Blick
nahm, stellt Matthias Eckoldt in einem
weiteren Auftragswerk für das Landestheater Detmold nunmehr das Geld als stabilen
oder instabilen Grund unserer Konsumentenexistenz ins Zentrum seines Stückes.
Geld macht uns unabhängig von kleinlichen Kalkulationen und abhängig von
knickrigen Finanzbeamten, wir setzen es
als Druckmittel ein und als Bestechung, es
verleiht uns Macht und Glanz. Wir können
damit alles erkaufen, jenseits von Recht,
Sitte und Gesetz, ohne Beklemmung,
Angst und Schuldgefühl. Aber was ist mit
„Geld kauft nicht Liebe“? Was mit dem
angeblichen Sex-Appeal durch das Winken
mit dem Euro-Bündel? Und wer sind tatsächlich die ausgebufften Finanzjongleure
vom Haushaltsgeld bis zur Wallstreet:
Männer oder Frauen? Die letzten Schlupfwinkel hoffnungsloser Romantiker und
Gerechtigkeitsbeschwörer werden ausgeleuchtet mit einem literarischen Zerrspiegel, in dem boshaft witzig die Allmacht der
Schecks und Scheine beschworen wird.
Inszenierung: Malte Kreutzfeldt
Einführungsmatinee:
Sonntag, 22. Februar 2015, Ressource,
Allee 11
PREMIERE: Freitag, 27. Februar 2015,
19. 30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Mi, 4.3./ Fr, 6.3./ Sa, 11.4./
Sa, 18.4./ Do, 4.6. 2015
Inszenierung: Tatjana Rese
Ausstattung: Petra Mollérus
Einführungsmatinee:
Sonntag, 10. Mai 2015, 11.30 Uhr,
Rathaus Detmold
PREMIERE: Freitag, 15. Mai 2015,
19. 30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Mi, 20.5./ Sa, 6.6./
Fr, 19.6. 2015
S
Alice / Spielzeit 2013/14
// 62 //
// 63 //
Schauspiel
Märchen im Landestheater
Peterchens
Mondfa hrt
Märchen nach dem Buch
von Gerdt von Bassewitz
Seit Generationen lebt das Geschlecht der
Sumsemanns mit einem Makel: Jeder Maikäfer dieser Familie kommt mit nur fünf
Beinchen auf die Welt. Denn einst hat ein
Holzdieb mit seiner Axt dem Urururgroßvater Sumsemann das sechste Beinchen
abgetrennt. Die Fee der Nacht verbannte
den Dieb für seine Tat auf den Mond –
und mit ihm das verloren gegangene Beinchen. Doch der andauernde Kummer der
Maikäferfamilie rührt die Fee so, dass sie
Abhilfe verspricht. Wenn ein Sumsemann
wohlerzogene und mutige Kinder findet,
die niemals ein Tier gequält haben, dann
darf er mit ihnen die Reise auf den Mond
wagen und das Beinchen wiederholen.
Und so kommt es, dass ein brummender
summender Maikäfer plötzlich in einem
Kinderzimmer landet und von dort mit
Begleitung auf große Fahrt geht, erst zur
Sternenwiese, zum Sandmann, zur Blitzhexe und anderen, die ihnen beistehen
werden, den Mondmann zu bezwingen...
Gerdt von Bassewitz’ anrührend poetische
Geschichte erschien 1915 und e­ ntwickelte
sich schnell zu einem Klassiker der Kinderliteratur.
Inszenierung: Angelika Zacek
Bühne: Hans-Günther Säbel
Kostüme: Torsten Rauer
PREMIERE: Dienstag, 4. November
2014, 10.00 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: Di, 18.11./ Mi, 19.11./
Do, 20.11./ Sa, 29.11./ Do, 11.12./
Sa, 13.12./ Di, 16.12./ Sa, 20.12./
So, 21.12./ Mi, 24.12./ Fr, 26.12./
Di, 30.12.2014/ Mo, 19.1./ Do, 22.1./
Di, 3.2./ Do, 5.2./ Fr, 6.2./ Mo, 9.2./
Mi, 11.2./ Do, 12.2./ Do, 19.2./
Fr, 20.2. 2015
Übersicht
Musiktheater
Stell a / Spielzeit 2013/14
S
S c h a u sp i e l
im
Gr a bbe-H aus
L aur el & H a r dy
Die V erwa ndlu ng
Nach ihrem Tod und vor den Pforten des
Paradieses warten Stan Laurel und Oliver
Hardy, hierzulande besser bekannt als
Dick und Doof, auf Einlass. Es bleibt genug
Zeit für das ungleiche Paar, Bilanz zu
ziehen und die Stationen ihres Lebens und
ihrer Karriere Revue passieren zu lassen.
Beide, der eine in England, der andere in
Amerika aufgewachsen, verspüren seit
Kindertagen den Wunsch und das Talent,
die Menschen zum Lachen zu bringen.
Beide zieht es zum Film, wo sie von einem
Produzenten als Komikerduo „erfunden“
werden. Im Jahr 1927 steigt ihr gemein­
samer Stern am Horizont der Filmgeschichte auf. 106 Filme drehen sie zusammen und erhalten 1932 einen Oscar für
den Kurzfilm „The Music Box“. ­Während
Stan viele der Drehbücher schreibt und die
meisten der bekannten Gags ­entwickelt,
vergnügt sich Ollie beim Golf und beim
Pferderennen. Die vielen Ehen und
Affären nicht zu vergessen. Denn in der
Erinnerung werden auch die Schatten­
seiten ihres Lebens nicht ausgespart. Tom
McGraths Stück ist ein unterhaltsamer
Bilderbogen über das populäre Komikerduo mit Filmzitaten, Slapstick, Wortwitz
und Musik.
Der Angestellte Gregor Samsa findet sich
nach einer unruhigen Nacht in seinem
Bett als Ungeziefer wieder. Im kleinbürgerlichen Familienkosmos sorgt diese
Metamorphose für Angst und Schrecken.
Auch alle Eigenschaften, die ihn bisher
auszeichneten, Mobilität, Anpassung und
Arbeitseifer, sind mit einem Mal v­ erloren
gegangen. Während Gregor die neue
Situation annimmt und sogar Gefallen
findet am nutzlosen Müßiggang, wird er
in den Augen seiner Familie zum sozialen
Fremdkörper: Statt Sohn und Bruder
sitzt ein Schädling in ihrer Mitte, der ein
alltägliches Leben unmöglich macht und
der verschuldeten Familie ihre Existenzgrundlage entzieht...
Am 17. November 1912 teilte Franz Kafka
seiner Freundin Felice Bauer mit, dass er
„eine kleine Geschichte niederschreiben
werde, die mir in dem Jammer im Bett eingefallen ist und mich innerlichst bedrängt.“
Diese ‚kleine’ Geschichte gehört wie die
Romane des Autors mittlerweile zum
unbestrittenen Kanon der Weltliteratur.
von Tom McGrath
Inszenierung: Axel Stöcker
Ausstattung: Martin Dolnik
PREMIERE:
Donnerstag, 18. September 2014,
19. 30 Uhr, Grabbe-Haus
Vorstellungen: Mi, 24.9./ Sa, 27.9./
Fr, 10.10./ Sa, 11.10./ Mi, 15.10./
Do, 16.10./ Fr, 17.10./ Sa, 18.10./
Do, 23.10./ Fr, 24.10./ Sa, 8.11./ Sa, 22.11./
So, 7.12./ Do, 18.12.2014/ So, 11.1./
Do, 26.3./ Mi, 15.4./ So, 26.4.2015
// 64 //
nach Franz Kaf ka
Inszenierung: Anna Drechsler
Ausstattung: Jenny Wolf
PREMIERE:
Mittwoch, 12. November 2014, 19. 30 Uhr,
Grabbe-Haus
Vorstellungen: Do, 13.11./ Sa, 15.11./
Di, 18.11./ Mi, 19.11./ Mi, 3.12./ Fr, 5.12./
Fr, 12.12./ Mi, 17.12./ Sa, 20.12. 2014/
So, 18.1./ Sa, 24.1./ Mi, 25.3./ Fr, 10.4./
Do, 23.4./ Fr, 5.6. 2015
Weltkrieg für alle
Eine kurze Geschichte des Friedens
von John von Düffel
„Weltkrieg für alle” ist eine politisch unkorrekte Farce, in der jedes Familienmitglied eine weltpolitische Position einnehmen darf. So hat jedes Weihnachtsfest
bei Hansens wahrlich apokalyptisches
Potential. 1969: Opa Hans-Heinrich
wähnt sich aufgrund eines Gefechtstraumas noch immer mitten im Krieg, seine
Frau Ingrid ist schon seit Jahren Pazifistin und schwärmt für einen Turnschuh
tragenden Frankfurter Taxifahrer namens
Fischer. Tochter Helga hat es mit der freien
Liebe etwas übertrieben: Ob der Erzeuger
ihres Neugeborenen ein Amerikaner oder
ein Russe ist, lässt sich nicht ausmachen,
und nachdem auch ihre Beziehung zu
einem Franzosen perdu ist, gibt sie ihren
Sohn in die Obhut ihrer Eltern. 1981: Der
zwölfjährige Josch K., der von seiner Oma
streng pazifistisch erzogen wird, bekommt
Besuch von seinen beiden möglichen
Vätern Stanislaw Petrow und Ronald
McReagan. Im Kampf um den verlorenen
Sohn beginnt ein beispielloses Wettrüsten.
Zwischen slapstickartigen Szenen um rote
Telefone und verbrannte Gänsebraten, die
als Giftgasanschlag missinterpretiert werden, zwischen denglish radebrechenden
Präsidenten, kriegsbegeisterten Opas und
friedensbewegten Omas wird bei allem
deftigen Spaß sehr deutlich, dass die Welt
bedenklich lange am Rand eines Dritten
Weltkriegs entlanggeschrammt ist.
Inszenierung: Swentja Krumscheidt
Ausstattung: Alexander Martynow
PREMIERE: Donnerstag, 22. Januar 2015,
19. 30 Uhr, Grabbe-Haus
Vorstellungen: Do, 29.1./ Sa, 31.1./ Sa, 7.2./
So, 8.2./ Fr, 13.2./ Sa, 14.2./ Di, 17.2./
Do, 19.2./ Fr, 20.2./ So, 15.3. 2015
// 65 //
Schauspiel
Schauspiel
Wiederaufnahmen
Ca fé Gothl a nd
The Begga r’s oper a
(Des Bettlers große Oper)
von Johann Christoph Pepusch
und John Gay
Übersetzung und Liedtexte aus
dem Englischen von Bettina Bartz
Musikalische Bearbeitung:
Aaron Glast
Mor dshunger
Bekenntnisse eines
Restaurantkritikers
von Tom Peukert
Köche und Künstler kennen einen
gemeinsamen Feind: den Kritiker. Wenn
dessen Geschmack dem eigenen entgegengesetzt ist, dann muss man mit dessen
Verrissen leben und kann ihm insgeheim
Tod und Teufel an den Hals wünschen.
Doch muss es beim bloßen Wunsch
bleiben? Ein Spitzenrestaurant irgendwo
in der deutschen Provinz. Seit Tagen
fällt Schnee, die Anreise ist beschwerlich.
Trotzdem folgt der berühmt-berüchtigte
Restaurantkritiker der Einladung des dort
wirkenden Kochs. Der hatte versprochen,
ihn auf neue, bisher unerreichte Höhen
des Genusses zu führen. Deftig, aber vergleichsweise harmlos beginnt’s mit Kutteln,
Gänseleber und Saubohnen, doch auf der
Suche nach dem ultimativen Geschmacksinnesreiz schreckt ein überfeinerter Gaumen auch vor heikleren Kreationen keineswegs zurück. Was der Küchenchef auch
Gewagtes auftischt, der Kritiker genießt
noch und fordert den nächsten Gang, als
schon erste Lähmungen einsetzen.
„Mordshunger“ ist eine boshaft-giftige
­Sättigungsbeilage für den Wohlstand­
bürger, eine Satire über unser schamlos
genuss- und überdrussvoll Dasein.
Inszenierung: Oliver Trautwein
Kostüme: Tatiana Tarwitz
PREMIERE: Freitag, 22. Mai 2015,
19. 30, Café Gothland
Vorstellungen: Mi, 27.5./ Do, 28.5./
Sa, 30.5./ Mi, 3.6./ Sa, 6.6. / Mi, 10.6./
Fr, 12.6./ So, 14.6./ Do, 18.6./
So, 21.6. 2015
Wieder aufnahme:
Mittwoch, 27. August 2014, 19.30 Uhr,
Detmolder Sommertheater
Vorstellungen: Sa, 30.8./ So, 21.9./
Fr, 21.11./ Di, 30.12.2014/ Mi, 18.2. 2015
Die v ier Himmelsr ichtungen
von Roland Schimmelpfennig
Wieder aufnahme:
Donnerstag, 4. September 2014,
19. 30 Uhr, Landestheater
Vorstellungen: So, 28.9./ Di, 30.9./
Do, 2.10./ Mi, 8.10. 2014
Rubbeldiek atz
Komödie von Gunnar Dreßler
nach dem gleichnamigen Film
von Detlev Buck
Wieder aufnahme:
Freitag, 15. August 2014, 19.30 Uhr,
Hoftheater
Vorstellungen im Hoftheater:
Sa, 16.8./ So, 17.8./ Fr, 22.8./ Sa, 23.8./
So, 24.8./ Fr, 29.8./ So, 31.8./ Sa, 6.9./
So, 7.9./ Sa, 13.9./ So, 14.9./ Fr, 19.9./
Vorstellung im Detmolder Sommertheater
Mi, 31.12.2014
Am Schwarzen See / Spielzeit 2013/14
Chr istuskirche
H a rold und M aude
Komödie von Colin Higgins
Juda s
von Lot Vekemans
Judas, der Name steht für Verrat, einen
Mann, der jahrhundertelang von jedem
geschmäht wurde. Doch ohne diesen
­Menschen und seinen Kuss wäre die
christliche Erlösungsmission ja gar nicht
zustande gekommen! Was waren die
Motive für das Handeln dieses Menschen? Verriet er Jesus für lächerliche
dreißig Silberlinge aus Enttäuschung
über die Friedfertigkeit des selbsternannten Messias und die ausbleibende
Revolte gegen die römischen Besatzer?
S
Wieder aufnahme:
Samstag, 4. Oktober 2014, 19. 30 Uhr
Grabbe-Haus
Vorstellungen: So, 5.10./ Sa, 25.10./
So, 16.11./ Sa, 6.12./ Di, 16.12. 2014/
Sa, 10.1. 2015
In Lot Vekemans Stück beendet der
Ver­fluchte selbst die Spekulationen und
versucht, seine Tat und sein Gefühl zu
erklären, dass Schuld und Unschuld nah
beieinander liegen, gerade weil er in bester
Absicht handelte…
Der W eibsteufel
Inszenierung: N.N.
Ausstattung: Torsten Rauer
Drama in fünf Akten
von Karl Schönherr
PREMIERE: Donnerstag, 5. März 2015,
19.30 Uhr, Christuskirche
Vorstellungen: Di, 17.3./ Mi, 18.3./ Do, 19.3./
Fr, 27.3./ Sa, 28.3./ So, 29.3./ Mi, 1.4. 2015
Harold und Maude / Spielzeit 2013/14
// 66 //
// 67 //
Wieder aufnahme:
Freitag, 5. September 2014, 19.30 Uhr,
Grabbe-Haus
Vorstellungen: So, 28.9./ Do, 2.10./
So, 12.10./ So, 26.10./ So, 9.11./ Di, 2.12./
So, 21.12. 2014/ So, 25.1. 2015
Bez ahlt wird nicht! / Spielzeit 2012/2013
S
S c h a u sp i e l
im
Hof the ater
Funn y Money!
Komödie von Ray Cooney
Henry Perkins verwechselt in der U-Bahn seinen Aktenkoffer
mit dem eines Fremden und ist plötzlich Besitzer von 735.000
Pfund. Und was macht man mit soviel Geld? Ganz klar: Man
macht sich aus dem Staub! Doch so einfach ist das nicht, denn der
britische Boulevardspezialist Ray Cooney schickt ihm allerhand
­unliebsame Gäste ins Haus: Betty und Vic Johnson, ein befreundetes Paar, Detective Davenport, der viele Fragen stellt und dem
Henry ­antwortet – in bar…, einen nervenden Taxifahrer, der die
Welt nicht mehr versteht und schließlich Sergeant Slater.
Dieser hat einen Toten aus der Themse gefischt und anhand der
Papiere in dessen Aktenkoffer als Henry Perkins identifiziert. Das
Chaos steigert sich mit jeder haarsträubenden Situation, um die
sich die Komödienschraube weiterdreht.
Mit akribischer Genauigkeit konstruiert Ray Cooney eine seiner
absurd erscheinenden, aber mit zwingender Logik ablaufenden
nervenaufreibend verrückten Komödien, bei denen er die Figuren
in atemberaubendem Tempo von einer Notlage und von einer
Klemme in die nächste treibt.
Inszenierung: Kay Metzger
Bühne: Hans-Günther Säbel
Kostüme: Torsten Rauer
Einführungsmatinee: Sonntag, 26. April 2015,
11.30 Uhr, Stadtwerke Detmold, Am Gelskamp 10
PREMIERE: Freitag, 8. Mai 2015, 19.30 Uhr, Hoftheater
Vorstellungen: Sa, 9.5./ Do, 14.5./ Fr, 15.5./ So, 17.5./ Fr, 22.5./
Sa, 23.5./ So, 24.5./ Mo, 25.5./ Sa, 30.5./ Sa, 6.6./ Fr, 12.6./
Sa, 13.6./ So, 14.6./ Fr, 19.6./ So, 21.6. 2015
Die Produktion „Funny Money“
wird unterstützt von:
// 68 //
Christian-Dietrich-Grabbe-Preis 2014
In Würdigung des Dramatikers Christian Dietrich Grabbe und zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses vergeben die Grabbe-Gesellschaft und das Landestheater Detmold den ­Christian-Dietrich-Grabbe-Preis. Der Preis wird
alle 3 Jahre für ein neues dramatisches Werk in deutscher Sprache verliehen, das eine künstlerisch ­innovative Leistung
darstellt. Er ist mit 5.000 € dotiert. Das ausgezeichnete Werk wird in einer der Spielstätten des Landestheaters Detmold uraufgeführt.Am Wettbewerb können Autoren und Autorinnen mit einem bisher noch unveröffentlichten Theatertext teilnehmen. Jeder Teilnehmer reicht seinen Wettbewerbsbeitrag per Mail oder postalisch ein, eine Kurzbiographie des Autors/der Autorin ist beizufügen. Die Manuskripte werden nicht zurückgeschickt. ­Jeder Teilnehmer
bestätigt mit einer Erklärung die Urheberschaft des Textes.
Einsendeschluss:
31. August 2014
Wettbewerbsbeiträge an:
Grabbe-Gesellschaft e.V.
Bruchstraße 27 / 32756 Detmold
[email protected]
Die Jury des ChristianDietrich-Grabbe-Preises
ermittelt unter den
eingesendeten Werken den
Preisträger, der am
11. Dezember 2014 benannt
wird.
// 69 //
K
K onz e r t
Sinfoniekonzert
Dmitri Schostakowitsch
Violoncellokonzert Nr. 1, Es-Dur, op. 107
Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Sinfonie Nr. 4, f-moll, op. 36
Violoncello: Stephan Koncz / Musikalische Leitung: Lutz Rademacher
Symphonisches Orchester des Landestheaters Detmold
In der sogenannten „Tauwetter-Periode“,
nach Stalins Tod und dessen restriktiver
Kulturpolitik, komponierte Schostakowitsch 1959 das Konzert für Violoncello
und Orchester Nr. 1 Es-Dur und widmete
es seinem Schüler und Freund Mstislaw
Leopoldowitsch Rostropowitsch, der
damals in der Sowjetunion noch offizielle
Anerkennung genoss und erst ab 1974
als Dissident geächtet wurde. Noch unter
Stalin hatten bedeutende Teile von Schostakowitschs Kompositionen als „volksfremd und formalistisch“ gegolten – sein
Cellokonzert gilt auch als musikalische
Abrechnung mit dem vereinheitlichenden
und naiven Kunstgeschmack des Diktators.
Ein in den Innenteilen tief gehendes, emotional von großer Anteilnahme erfülltes
Werk, in den Ecksätzen von konzertantem
Schwung und – einem zum Teil bissigen –
Humor geprägt, und trotz der eher kleinen
Orchesterbesetzung (Holzbläser, Horn,
Schlagwerk, Streicher und Celesta) von
symphonischem Zuschnitt.
Symphonisches Orchester des L andesthe aters De tmold
// 70 //
Mit Stephan Koncz konnte das Landestheater Detmold einen international gefragten Cellisten gewinnen. Koncz begann
als Achtjähriger ein Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
in seiner Heimatstadt Wien, im Jahr
2000 wechselte er zu Róbert Nagy ans
Wiener Konservatorium und belegte von
2002 an auch die Fächer Komposition
und Dirigieren an der Universität seiner
Heimatstadt. Meisterkurse bei Daniel
Barenboim, Steven Isserlis, Heinrich
Schiff, Olaf Maninger, Tamás Varga sowie
kammer­musikalische Aktivitäten mit
Julian Rachlin,
2006 wurde Stephan Koncz Stipendiat
der Orchester-Akademie der Berliner
Philharmoniker. Der Preisträger mehrerer
nationaler und internationaler Wettbewerbe ist als Solist und Kammermusiker.
Seine Position als Solo-Cellist im Verbier
Festival Chamber Orchestra hat zu einer
intensiven Zusammenarbeit mit dem Geiger Maxim Vengerov geführt. Mit Beginn
der Spielzeit 2010/2011 wurde S­ tephan
Koncz, der zuvor zwei Jahre Mitglied des
Wiener Staatsopernorchesters war, in die
Cellogruppe der Berliner Philharmoniker
aufgenommen.
// 71 //
Die 4. Symphonie ist meinem Wesen
entsprungen und mit echter Inspiration
vom Beginn bis zum Ende geschrieben,
mit Liebe und glühender Begeisterung,
es ist darin kein Strich, der nicht meinen
aufrichtigsten Gefühlen entstammt“,
schrieb Peter Tschaikowski an Nadeshda
von Meck, der er die 1877/78 entstandene
Symphonie gewidmet hatte. Tschaikowski
möchte das Werk als musikalische Reflektion seiner persönlichen Gefühle und
Empfindungen verstanden wissen, wobei
er einschränkend hinzufügte, dass es sich
bei seinen Äußerungen lediglich um den
Versuch handle, „die unklaren Gefühle zu
beschreiben, die einen beim Komponieren
bewegen.“ So bilden diese Beschreibungen
Tschaikowskis denn auch weniger ein
konkretes Programm, als vielmehr die
Zuordnung verschiedener Begriffe wie
„Schicksal“, „Hoffnungslosigkeit“, „Freude“
oder „Glück“ für bestimmte musikalische
Themen, aus denen sich eine biographisch
grundierte Folge von aufeinander bezogenen Gefühlszuständen ergibt.
Dienstag, 23. Juni 2015, 19.30 Uhr,
Konzerthaus der Hochschule für Musik
Detmold
Vorverkauf für das Sinfoniekonzert:
Tourist Information Detmold,
Rathaus am Markt, 32754 Detmold
Telefon: 0 52 31 – 977 327/8,
[email protected]
KammerKonzerte
Konzerte
Musiktheater
Neuja hrskonzert
2015
Donnerstag, 1. Januar 2015, 18.00 Uhr
Ins neue Jahr
mit k. und k.
Sinfonische Tänze
von Smetana bis Dvořák
w
Ging es letztes Jahr musikalisch Richtung­­­­
Westen, in das Land der unbegrenzten ­Möglichkeiten, so widmet sich Lutz Rademacher
mit seinem symphonischen Orchester dieses
Jahr dem alten Europa. Unter anderem stehen
Dvořáks „Slawische Tänze“ auf dem Programm,
deren folkloristische Elemente Dvořák meisterhaft umgeformt und formal höchst raffiniert gestaltet hat. Die effektvolle sinfonische
­Umsetzung der ­Lieder und Tänze verschiedener
slawischer Volksgruppen gehört bis heute zu
den populärsten Werken des großen tschechischen Komponisten.
Ebenfalls bekannt und beliebt, als Filmmusik
genutzt und höchst ohrwurmtauglich erweisen
sich Brahms‘ „Ungarische Tänze“, die in den
70ern des 19. Jahrhunderts entstanden sind,
inspiriert von der sogenannten zu der Zeit sehr
gern gehörten „Zigeunermusik“.
Begeben Sie sich zum Jahresbeginn auf eine
musikalische Reise in slawische Gemütsregungen zwischen Melancholie und Lebensfreude –
genießen Sie schmissige und temperamentvolle
Melodien und erfahren Sie nebenbei einiges über
die Komponisten der k.u.k. Zeit – m
­ oderiert von
Lutz Rademacher.
K
Sonntag, 5. Oktober 2014, 11.30 Uhr,
Foyer-Restaurant
Fr anz Schubert:
Oktett F-Dur
Sonntag, 1. März 2015,
11.30 Uhr, Foyer-Restaurant
„Symphonic Br ass
in Concert”
Schon beim Komponieren seines Oktetts,
D 803, wusste Schubert, dass das Werk
die Grenzen der Kammermusik sprengen
würde: „An Liedern habe ich wenig Neues
gemacht”, ließ er Ende März 1824 seinen
in Rom weilenden Freund Leopold Kupelwieser wissen, „dagegen versuchte ich
mich in mehreren Instrumental-Sachen,
denn ich componirte 2 Quartetten für
Violinen, Viola und Violoncelle u. ein
Octett, u. will noch ein Quartetto schreiben, überhaupt will ich mir auf diese Art
den Weg zur großen Sinfonie bahnen.” Das
Oktett war demnach eine Art sinfonische
Studie und zählt heute zu den populärsten
Kammermusikwerken für eine gemischte
Besetzung aus Streichern und Bläsern.
Das Bläserquintett „Symphonic Brass”
rannte mit seinem letzten Programm
„Movie Stars“ bei unserem Publikum
offene Türen ein. Mit Werken von
Richard W
­ agner, George Gershwin und
Astor Piazzolla unternimmt das Erfolgsquintett in dieser Spielzeit eine Klangreise
durch verschiedene Länder und Epochen.
Alonso Fernandez — 1. Violine
N.N. — 2. Violine
Anca Mirona Nan — Viola
Sabine Horlemann — Violoncello
Rayna Valeva — Kontrabass
Achim Hennes — Klarinette
Jan Klaus — Horn
Sebastian Ott — Fagott
Sonntag, 19. April 2015, 11.30 Uhr,
Foyer-Restaurant
„VIVE LA FRANCE”
gute Laune liegt in der Luft
Französische Kammermusik
für Holzbläser
Sonntag, 2. November 2014,
11.30 Uhr, Foyer-Restaurant
„HAR‘BEAT“
harp meets percussion
Heiße lateinamerikanische Rhythmen,
grooviger Jazz: Von Ravel, über Piazzolla
bis hin zu modernen Arrangements von
William Cahn wie die „Red Norvo Suite”
sind Werke in einer ungewöhnlichen
Besetzung zu hören: Harfe und Percussion.
Gerdie Broeksma — Harfe
Malika Maminova, Kazuyo Tsunehiro, Yoana Varbanova, Konstantinos
­Argyropoulos, Ulf Liebe
Marimba/Percussion
// 72 //
Akio Ogawa-Müller, Bosco Pohontsch Trompete
Matthias Evard — Horn
Matthias Weiß — Posaune
Manuel Morgenthaler
Bass- und Kontrabassposaune
Im Mittelpunkt dieses Kammerkonzertes
stehen u. a. Werke französischer Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Jacques
Castérède und Claus Lefèbre – beide renommierte Kompositionsprofessoren und
als Komponisten mit zahlreichen Preisen
ausgezeichnet, sowie Eugène Bozza, der
die meisten seiner kammermusikalischen
Werke Mitte der 50er Jahre schrieb und
Naturimpressionen der Provence in seine
Kompositionen musikalisch einfließen ließ.
Mechthild Braun, Gabriele Bertolini,
Horst Kreidler, N.N. — Flöte
Andrea Haastert — Oboe
Michael Mayr — Klarinette
Sebastian Ott — Fagott
Jan Klaus — Horn
// 73 //
Sonntag, 31. Mai 2015,
11.30 Uhr, Foyer-Restaurant
Klarinette und Co.
Max Reger
Klarinettenquintett A-Dur,
Maurice Ravel
Introduktion und Allegro
für Harfe, Flöte, Klarinette und
Streichquartett
Musiker des Symphonischen Orchesters
des Landestheaters Detmold präsentieren
zwei Komponisten des 20. Jahrhunderts,
die Kammermusik für Klarinette und Co.
schrieben:
Maurice Ravels „Introduktion und Allegro”
entstand 1905 innerhalb kürzester Zeit
für den traditionsreichen Klavier-, Flügelund Harfenhersteller Érard. Dieser
wollte mit der Auftragskomposition unter
Beweis stellen, dass seine Pedalharfe
einem moderneren Instrument aus dem
­konkurrierenden Hause Pleyel überlegen
war, welches kurz zuvor mit einer Komposition Debussys vorgestellt wurde.
Max Regers Klavierquintett A-Dur entstand im Jahr 1915, ein Jahr vor seinem
Tod, und meidet in seiner stillen, introvertierten Haltung und seinem feinen,
durchsichtigen Klang die pathetischen
Töne f­ rüherer Reger-Werke.
Lukas Spittler, Stefanie Claucig — Violine
Mino Sasaki — Viola
N.N. — Violoncello
Michael Mayr — Klarinette
Gabriele Bertolini — Flöte
Gerdie Broeksma — Harfe
Sonntag, 21. September 2014,
11.30 Uhr, Foyer-Restaurant
Im Rahmen des Hörfestes Neue Musik
„Neu und Alt in Musik und Architektur”
„Musentempel – Zwischentöne aus der Moderne”
Werke von Bach, Flothuis, Ranjbaran,
Gudjónsson und Murray Schafer
Mitwirkende des Orchesters des
Landestheaters Detmold
KonzertE
Sinfonie im Dialog
K
Symphonisches Orchester
des L andesthe aters De tmold
Symphonien mutieren zu Ohrwürmern, Melodien werden so
berühmt, dass sie uns in Kaufhäusern in Kombination mit Produktwerbung entgegen geschmettert
werden und wir bald nicht mehr
wissen: Was war zuerst da, die
Werbung oder die Musik? Warum
gehören manche Musikstücke zum
Kanon und warum verschwinden
andere in der Versenkung?
Im Rahmen von „Akkordverdächtig“ präsentiert das Symphonische
Orchester des Landestheaters
Detmold unter der Leitung von Lutz
Rademacher einschlägige Musik­
literatur, die jeder kennt und alle
neu entdecken können. Kenner
hören Stücke unter neuen Aspekten, interessierte Laien werden
neugierig gemacht und am Ende
weiß jeder, warum z.B. Beethoven
so gut ist! Unser GMD wird zusammen mit dem Symphonischen
Orchester des Landestheaters
gekonnt und launig anhand von
Ausschnitten aus Klassikern die
besondere musikalische Struktur
// 74 //
eines W
­ erkes und deren Bedeutung
für die Musikgeschichte erläutern.
Instrumente und Instrumentengruppen spielen ausgewählte
Passagen, so dass Schichten der
Partitur freigelegt werden, die man
beim ersten Hören kaum wahrnimmt. So wird in jedem Konzert
einem Werk auf den Zahn gefühlt,
es werden berühmte Melodien
herausgepickt und analysiert, was
diese so speziell macht. Und das
Symphonische Orchester präsentiert dann das gesamte Werk in
seiner musikalischen Einheit.
Mit „Akkordverdächtig“ präsentiert und moderiert unser Generalmusikdirektor Lutz Rademacher
ein neues musikalisches Format,
das Sie in Zukunft in regelmäßigen
Abständen auf unserem Spielplan
finden werden. Viel Vergnügen!
Samstag, 11. Oktober 2014
19.30 Uhr, Landestheater:
Johannes Brahms:
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Neu!
// 75 //
2014
Bösm a nn
2. Internationaler
Giselher-Klebe-Wettbewerb
für zeitgenössisches Musiktheater
am L andestheater Detmold
Große Auftritte brauchen großartigen Service.
Wir sind Ihr Spezialist für optimalen Service und Verkauf von MAN
Nutzfahrzeugen, Aufliegern und Anhängern.
clever mobil
August Möller GmbH & Co. KG · Sprottauer Straße 45 · 32756 Detmold
Tel. 05231 6008-80 · www.man-moeller.de
// 76 //
Zur Förderung des zeitgenössischen Musiktheaters
­schreiben das Landestheater Detmold und die Hochschule für Musik Detmold den Internationalen Giselher-Klebe-Wettbewerb aus. In Anlehnung an das musikdramatische Schaffen Giselher Klebes sollen die
vorgelegten Werke von Komponistinnen und Komponisten jeder Nationalität und jeden Alters eine literarische
Vorlage haben. Der Preis besteht aus einem Preisgeld
sowie der Uraufführung des prämierten Werkes am Landestheater Detmold. Es gehört zu den Zielen des Projektes, dass es bereits während der Entstehung der Preisträgeroper zu einer engen Zusammenarbeit zwischen
dem Landestheater Detmold, seinen Sängern und Ensembles kommt. Dies soll durch die Vergabe eines Aufenthaltsstipendiums als „Composer in Residence” für
den Preisträger ermöglicht werden.
Für die Jury des 2. Wettbewerbs konnten neben Landestheaterintendant Kay Metzger, Generalmusikdirektor
Lutz Rademacher sowie Prof. Martin Christoph Redel
die beiden bedeutenden Komponisten Manfred ­Trojahn
und Prof. Aribert Reimann als Mitglieder gewonnen
werden. Unter den eingesendeten Materialien von
14 Bewerbern kürt die Jury im Sommer 2014 das Werk,
das als Siegerstück des Wettbewerbs im Frühjahr 2016
am Landestheater Detmold uraufgeführt wird.
// 77 //
KASCHLUPP!
KASCHLUPP!
JUNGES THEATER
IM KASCHLUPP!
UND UNTERWEGS
Wir spielen Junges Theater nicht nur in unserer ­Kinderund J
­ ugendbühne ­K ASCHLUPP!, sondern wir kommen mit
unseren Stücken auch direkt in K
­ indergärten und Schulen.
Vorstellungstermine im KASCHLUPP! ­entnehmen Sie bitte
den M
­ onatsleporellos. An der ­Theaterkasse können Sie
­Karten für Ihre ganze Gruppe buchen.
Wenn Sie das Theater mit einer Vorstellung bei sich
zu Gast haben ­möchten, kontaktieren Sie bitte
Nicole Tharau telefonisch unter 0 52 31 / 974 621 oder per
E-Mail unter [email protected]
Kontakt Leitungsteam Kinder- und Jugendbühne
und Theaterpädagogik:
Claudia Göbel (Ansprechpartnerin Schauspiel) und
Matthias Brandt (Ansprechpartner Musiktheater)
Telefon 0 52 31 / 302 89 97 oder
[email protected]
Logbuch Se x?! / Spielzeit 2013/14
// 78 //
// 79 //
KASCHLUPP!
Spielplan
KASCHLUPP!
Der dickste
Pinguin vom Pol [4+]
NEU IM THEATERBUS
Den Theaterbus können Sie mit den
Stücken „Der Essotiger“ und „Scherbenpark“ in Ihre Schule bestellen, die
­Schüler steigen ein und werden zu
­Theaterreisenden.
Alle Buchungen nimmt Nicole Tharau
­telefonisch unter 0 52 31 – 974 621 oder
unter [email protected]
entgegen. Hier erhalten Sie auch weitere
Informationen zu den Kosten.
mobiles Stück von Ulrich Hub
für Kitas & Schulen
Koffer auf
R eisen [8+]
von Geert Genbrugge
Staphylae Colchica und Flor Papel sind
eigentlich immer auf Reisen, weil sie noch
nirgendwo angekommen sind. Und jeder
von ihnen hat über 80 Koffer dabei, weil
sie alles dabei haben, was ihnen gehört.
Eines Tages kreuzen sich ihre Wege und
ihre Leben, die sie in ihre Koffer verpackt
haben. Schließlich ist es nicht gerade leicht,
mit so vielen Gepäckstücken aneinander
vorbei zu kommen. Die beiden geraten also
aneinander – und zumindest Herrn Papel
ist ziemlich schnell klar: Er will gar nicht
mehr an Frau Colchica vorbei.
Das humorvolle, poetische Stück erzählt
als Parabel von zwei völlig gegensätz­lichen
Menschen, die sich nach a­ nfänglichen
Missverständnissen anfreunden und
­lernen, sich gegenseitig in ihrer Anders­
artigkeit zu respektieren.
Obwohl er von einer ziemlich dicken
Fettschicht umgeben ist, träumt der dicke
Pinguin vom Schwitzen, von Ferien an
der Sonne. Um seinen Traum in die Tat
umzusetzen, begibt er sich mit einer
Tonne Fischstäbchen auf die Reise; auf
einer Eisscholle will er in wärmere, süd­
lichere Gewässer gelangen. Doch langsam
schmilzt die Scholle und ein furchtbarer
Sturm kommt auf. So landet der Pinguin
nicht auf einer Ferieninsel, sondern als
Kellner in einem Detmolder Restaurant.
Auf witzige Weise verhandelt Hub Themen
wie Anderssein, sich fremd fühlen, den
Mut haben, seine Träume zu verwirk­
lichen, – auch mit ein paar Kilo zu viel am
Leib – und bezieht die kleinen Zuschauer
direkt in die Handlung mit ein.
Scher benpa r k [14+]
von Alina Bronsky Bühnenfassung von
Thomas Richhardt
für Theaterbus oder Klassenzimmer
Das Viertel der 17-jährigen Sascha ist
eine Hochhaussiedlung, auch schlicht
„Russenghetto“ genannt. Hier lebt sie mit
ihren zwei jüngeren Geschwistern und
der entfernten Verwandten Maria, die sich
seit der Tragödie, die die Familie berühmt
und mutterlos gemacht hat, um die ­Kinder
kümmert. Sascha, hochintelligent und
wütend, ist entschlossen, ihre Mutter zu
rächen und für ihre Geschwister zu sorgen.
Als sie jedoch den Journalisten Volker und
dessen Sohn Felix kennenlernt, ändert sie
ihre Pläne …
Ein Stück über die spannende und
brisante Thematik „Spätaussiedler“ sowie
„Kinder- und Jugendarmut“.
Inszenierung: Claudia Göbel
Bühne: Jacqueline Schienbein
Kostüme: Tatiana Tarwitz
Premiere: Donnerstag, 12. März 2014,
11.00 Uhr
Vorstellungen: So, 22.3./ So, 31.5. 2015
Inszenierung: Claudia Göbel
Ausstattung: Jacqueline Schienbein
Premiere: Freitag, 19. September 2014,
11.00 Uhr
Vorstellungen: Sa, 27.9., Di, 21.10./
Do, 13.11. 2014/ So, 25.1./ Mo, 2.2./
Do, 26.2./ Fr, 20.3./ Mi, 22.4./ Di, 19.5./
Di, 16.6. 2015
Inszenierung: Corinna Preisberg
Kostüme: Tatiana Tarwitz
Mit dem Strom / Spielzeit 2012/13
// 80 //
// 81 //
Premiere: Samstag, 13. September 2014,
16.00 Uhr / Theatervorplatz
Vorstellungen: So, 19.10. 2014 /
Sa, 18.4. 2015
KASCHLUPP!
Workshop
Übersicht
KASCHLUPP!
WIEDER
AUF
NAhMEN
Hok us Pok us
Holder busch [4+]
Meins meins
meins [4+]
In der Tradition der Mitspielopern bieten
wir für die jungen Zuschauer als Nachfolger der „Kleinen Zauberflöte“ eine kind­gerechte Bearbeitung der populären Oper
„Hänsel und Gretel“ an. Mit den Kinderund Volksliedern „Brüderlein, komm tanz
mit mir“ oder „Ein Männlein steht im
Walde“ gilt das Werk Humperdincks schon
seit seiner Uraufführung als idealer Start in
die faszinierende Welt des Musiktheaters.
Der fünfte Geburtstag und ein Junge, der
von all den schönen Geschenken nicht
genug kriegen kann. Da erwacht eines der
Kuscheltiere zum Leben, erklärt sich zum
Geburtstagsgeschenkhaustier und muss
von nun an seelisch gefüttert werden – mit
immer neuen Geschenken – damit es nicht
ausstirbt, weil es von einer total seltenen
Tierart ist. Doch als das Tier immer mehr
haben will, versucht der Junge, ihm zu
erklären, dass das so nicht geht. Vielleicht
kann man ja auch teilen?
Mitspieloper für Kinder von
Helmut Münchhausen nach „Hänsel
und Gretel“ von Engelbert Humperdinck
Wieder aufnahme:
Sonntag, 21. September 2014, 16.00 Uhr
Vorstellungen: Sa 25.10./ Di, 28.10./
So, 16.11./ Di, 25.11./ Sa, 13.12. 2014/
Do, 15.1./ Mi, 21.1./ Sa, 31.1./ Mo, 23.2./
So, 8.3./ Mo, 23.3./ Di, 14.4./ Sa, 25.4. 2015
Ein Kinderstück mit Liedern
von Inger Edelfeldt
Wieder aufnahme:
Samstag, 11. Oktober 2014, 16.00 Uhr
Vorstellung: So, 1.3.2015
BUS Am The atervor pl atz
Der Essotiger [11+]
Ein Stück für Bus und Klassenzimmer
von Jörg Menke-Peitzmeyer
Ein für Alter und Größe viel zu dicker
Junge verbirgt nicht nur sich, sondern
auch seine Probleme als Maskottchen
unter einem Tigerkostüm. Den Kummer
über die zerbrochene Familie und die
fehlende Anerkennung in der Schule
kompensiert er mit Schokoküssen und
Cheeseburgern. „Ich bin erst auf Familienpackung umgestiegen, als ich keine Familie
mehr hatte.“
Ein heiteres und zugleich nachdenklich
stimmendes Stück, das sich sensibel des
Themas Essstörung annimmt, das längst
nicht mehr nur Mädchen betrifft.
Wieder aufnahme:
Sonntag, 12. Oktober 2014, 16.00 Uhr
Logbuch: Sex?! [13+]
Ein Stück über das erste Mal
von Maja Das Gupta
Zum ersten Mal setzt ein Wesen von
einem anderen Planeten seinen Fuß auf
die Erde. Es gibt einen klaren Auftrag: die
Erforschung der menschlichen Sexualität.
Das Logbuch enthält bereits viele wichtige
Informationen mit alphabetisch geordneten Fachausdrücken. Trotzdem bleiben
viele Frage offen. Zum Glück nähern sich
zwei Versuchspersonen in Form eines
jungen, frisch-verliebten Paares …
Wieder aufnahme:
Samstag, 18. Oktober 2014, 18.00 Uhr
Vorstellungen: Mi, 12.11.2014/ Di, 17.2./
Di, 28.4. 2015
Der EssoTiger / Spielzeit 2013/14
// 82 //
Wochenendworkshop
Jazzchor
In diesem Schnupperkurs für Einsteiger von 16-60 Jahren entdeckt
ihr das Genre Jazz für den Chorgesang: Worin unterscheidet sich
Jazz von Klassik? Was, wie und
warum singt man im Jazz-Chor
anders? Mit leichten Stücken und
Übungen für Einsteiger lernt ihr
zudem Grundbegriffe wie Triolen
und Synkopen kennen und sammelt
gemeinsam Erfahrungen beim
S(w)ingen. Bewegungen und einfache Choreographie werden die
Gruppe dabei unterstützen und
zeigen, dass diese Musik altersunabhängig Freude bringt und ansteckend ist.
16. – 18. Januar 2015
Theater
Spielen
Wählt das Angebot aus, das Euch am
meisten interessiert, Eurer Altersgruppe
entspricht und meldet Euch dafür an!
Der Beitrag für eine Spielzeit in den Clubs
sowie der TheaterWerkstatt beträgt 40 €.
Dafür gibt es den Clubausweis, mit dem
Ihr viele Vorstellungen in allen Spielstätten des Landestheaters zu reduzierten
Preisen besuchen könnt. Die SpielFreunde und der Wochenendworkshop
kosten jeweils 20 €.
Die Clubs
In den Clubs lernt ihr verschiedenste Bausteine des ­Theaterspielens kennen und entwickelt
gemeinsam ein Projekt, welches
im KASCHLUPP! zur Aufführung
kommt.
TheaterWerkstatt
von 10 bis 13 Jahren TheaterJugendClub
von 14 bis 19 Jahren TheaterClub ab 20 Jahren
SpielFreunde
In den Herbstferien können Kinder im Alter von 6-9 Jahren im
KASCHLUPP! eine ganze Woche
lang Theaterluft schnuppern. Die
Gruppe erarbeitet kleine Szenen,
die am Ende der Woche in einer
Werkschau präsentiert werden.
// 83 //
Your.Stage
Ihr habt mit Freunden eine Szene
einstudiert und wollt diese auf die
Bühne bringen? Ihr schreibt eigene
Texte und wolltet die immer schon
mal vortragen? Oder ihr spielt in
einer Band und sucht nach einem
Auftritt? Dann meldet euch an für
YOUR.STAGE !
Immer am ersten Donnerstag im
Monat bieten wir eine Plattform
für Leute, die ihr Können auf einer
Bühne präsentieren wollen. Dabei
sind der Fantasie keine Grenzen
gesetzt: Improvisation, Tanz,
Gesang, Rezitation, musikalische
Performance … Was immer ihr anbietet, schauen
wir uns gerne an und entscheiden
dann, ob ihr an dem jeweiligen
Abend auftretet. So gestaltet IHR
einmal im Monat euer eigenes
Bühnen­programm im KASCHLUPP!
Ab 6. November 2014
Anmeldung bei der
Theaterpädagogik möglich
KASCHLUPP!
Schulbank
& Bühne
Wir bieten Lehrkräften ein breit gefächertes Angebot, um ihre
Schulklassen an das Theater heranzuführen oder optimal auf einen
Theaterbesuch in einer unserer Spielstätten vorzubereiten. Auf
unserer Homepage finden Sie unter der Rubrik SCHULBANK &
BÜHNE alle weiteren Informationen und Anmeldeformulare zu
allen Angeboten.
Materialmappen
Unsere MATERIALMAPPEN helfen
Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer
Klasse auf einen Theaterbesuch.
Sie vermitteln Inhalt und Hintergrundinformationen zum jeweiligen Stück und geben Anregungen
für Arbeitsaufgaben. Die Materialmappen stehen mit der Premiere zu
ausgewählten Stücken zum Download auf unserer Homepage bereit.
VOR.spiel!
Auf Anfrage bieten wir zu den
Vorstellungen
Koffer auf Reisen [8+]
Der Essotiger [11+]
Logbuch: Sex?! [13+]
Scherbenpark [14+]
Mefisto forever [15+]
Die Verwandlung [15+]
Workshops an, die Schulklassen
auf das Theaterereignis vorbereiten. In spielerischer Form nähern
wir uns dem Thema der Inszenierung an und stimmen uns auf das
bevorstehende Theatererlebnis ein.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig!
Dieses kostenlose 90-minütige
Angebot gilt nur in Verbindung mit
einem sich anschließenden Theaterbesuch des jeweiligen Stücks. Bei
Interesse kontaktieren Sie bitte die
Theaterpädagogik.
Lehrersicht
Das Angebot LEHRERSICHT bietet interessierten Lehrkräften die
Möglichkeit, sich schon vor der
Premiere kostenfrei eine Hauptoder Generalprobe aktueller Inszenierungen anzusehen, um so die
richtige Wahl für den gemeinsamen
Theaterbesuch treffen zu können.
Premierenfieber Im Vorfeld einer Premiere
­erleben Sie gemeinsam mit Ihrer
Klasse Vorgespräche, einen
­Theaterworkshop, Proben- und /
oder Werkstättenbesuche sowie
nach Möglichkeit Gespräche mit
beteiligten Künstlern. Und den
­krönenden Abschluss bietet selbstverständlich der Premierenbesuch.
Unsere PremierenfieberInszenierungen:
KASCHLUPP!
Der dickste Pinguin vom Pol [4+]
Koffer auf Reisen [8+]
Scherbenpark [14+]
Schauspiel
Die Verwandlung [15+]
Herzog Theodor von Gothland [15+]
Musiktheater
Otello [15+]
Anatevka [14+]
Schulpartnerschaften
Wenn Sie eine langfristige Verbindung zum Theater aufbauen
möchten, kann Ihre Schule zur
Partnerschule des Landestheaters
// 84 //
­ etmold w
D
­ erden: Schüler sowie
Lehrer dieser S
­ chulen können
viele ­Aufführungen des Landestheaters zu e
­ rmäßigten Preisen
besuchen. Bei einem ­monatlichen
Treffen im KASCHLUPP! erfahren
die Theaterscouts der Schulen alle
Neuigkeiten rund um das ­Theater.
Gemeinsam ­streben wir eine
nachhaltige Bindung von Theater
und Schule an, die durch spezielle
Sonderaktionen wie gemeinsame
Vorstellungsbesuche oder einen
exklusiven Einblick ­hinter die Kulissen einer ­Produktion unterstützt
wird. Ziel von Schule und Theater
ist es, 25 Prozent der Schüler einmal im Jahr ein T
­ heatererlebnis zu
­ermöglichen. Bei Interesse wenden
Sie sich bitte an die Theaterpädagogik. StückVisite
Wir bieten Lehrkräften theaterpädagogische Unterstützung bei der
Erarbeitung einer Schultheater­
produktion. An drei ausgewählten
­Terminen kommen wir in Ihre
Schule, verraten Tipps und Tricks
aus der Theaterkiste und unterstützen den Probenprozess. Die Kapazität für die StückVisite ist begrenzt,
deshalb wird um eine frühzeitige
Anmeldung gebeten.
Teilnahme 75,– €
Lehrerfortbildung In Kooperation mit dem Kompetenzteam Kreis Lippe bieten wir
eine Fortbildung für Lehrkräfte an,
die ein konkretes Theaterprojekt
in ihrer Schule leiten oder planen.
Praxisorientiert und mit viel Spaß
werden wir den Fragestellungen
an die jeweiligen Projekte auf den
Grund gehen und theaterpädagogische Methoden zu ihrer Realisierung anwenden.
Der achtwöchige Workshop mit
einem wöchentlichen Treffen von
14 bis 16 Uhr startet am 24. September 2014. Anmeldungen erfolgen unter der Internet-Adresse
www.fobi-lippe.de
Tischgeschichten / Spielzeit 2013/14
Speed.Art
Wie bei einem Speed-Dating stellt
sich das Theater in kurzen Ausschnitten aus seinem Programm
dem jungen Publikum an wechselnden Stationen in jeweils fünf
Minuten vor. Neben dem vielfältigen Angebot des Landestheaters
bekommen die jungen Gäste auch
Orte im Theater zu sehen, die sonst
nicht öffentlich zugänglich sind.
Die Veranstaltung findet am
27. Januar 2015 um 11 Uhr in
Kooperation mit der Sparkasse
Paderborn-Detmold und den Theaterfreunden Detmold e.V. statt.
SchulTheaterWoche
Die SchulTheaterWoche gibt Schulen und deren Theatergruppen die
Gelegenheit, ihre erarbeiteten Produktionen in einem professio­nellen
Rahmen aufzuführen. Während
einer Woche sind so im KASCHLUPP! Aufführungen von Kindern
und Jugendlichen zu sehen. Darüber hinaus werden in Nachgesprächen die Projekte reflektiert, es
finden Workshops zu Schwerpunktthemen und dadurch ein reger
Austausch zwischen den Schulen
statt. Offen für alle ­Schulformen.
Die Veranstaltung findet vom
22.-26. Juni 2015 in Kooperation
mit den Theaterfreunden Detmold
e.V. statt.
// 85 //
Der Newsletter
informiert schlag­zeilenartig
über neue ­Projekte und wichtige
­Termine der ­Theaterpädagogik
sowie über die Aktivitäten der
Clubs. Wer in den Verteiler aufgenommen werden möchte, schreibt
eine formlose E-Mail an unsere
Kontaktadresse.
Informationen, Termine und
Anmeldungen zu allen unseren
theaterpädagogischen Angeboten
finden Sie auf unserer Homepage
www.landestheater-detmold.de
unter Theaterpädagogik
oder
persönlich unter E-Mail
[email protected]
Tel. 0 52 31 / 302 89 97
KASCHLUPP!
KASCHLUPP!
OHREN AUF! –
Musik für Euch
JUNGE KONZERTE UND FAMILIENKONZERTE
In den „Jungen Konzerten“ und den „Familienkonzerten“ gestaltet das Symphonische Orchester des Landestheaters ein speziell für Schulklassen und Familien angelegtes Programm. Mit szenischen und musikalischen Aktionen,
Bildern und Geschichten können sich Schüler in das Konzert einbringen und somit selbst Akteure auf der Bühne
werden oder junge Menschen gemeinsam mit ihrer Familie Musik erleben. Die Zusammenarbeit von Schulen,
Orchester und Theater bereitet die Schüler auf die jeweiligen Konzerte vor. Bei Interesse an einer projektbezogenen Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an Matthias Brandt.
Till Eulenspiegels lustige Streiche [5+]
Sinfonische Dichtung von Richard Strauss
Die mittelalterlichen Geschichten Till Eulenspiegels,
der durch die Lande zieht und nichts als Unsinn im
Kopf hat, sind in mehr als 30 Sprachen übersetzt.
Richard Strauss nahm sich der Figur musikalisch an
und gibt mit seiner ansprechenden Musik nicht einzelne Geschichten des berühmten Schelmen wieder,
sondern bereitet ihm für seine Streiche eine klangliche
Atmosphäre. Hierbei werden verschiedene Musikinstrumente den Tätigkeiten Till Eulenspiegels zugeordnet. Die Zuhörer erleben, wie Till musikalisch eine
Grimasse schneidet oder die Zunge herausstreckt, wie
er als Pfarrer und Professor Schabernack treibt und
schließlich ein unrühmliches Ende findet.
Junges Konzert: Dienstag, 3. März 2015
um 10.00 Uhr, Landestheater Familienkonzert: Sonntag, 8. März 2015
um 11.30 Uhr, Landestheater
Pinocchio [5+]
Ein Kindermelodram nach Carlo Collodi
für Sprecher und Orchester
von Martin Bärenz (Musik)
und Herbert Feuerstein (Text)
Wer kennt sie nicht, die Geschichte der Holzpuppe
Pinocchio, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ein
richtiger kleiner Junge zu werden? Auf seiner Reise
erlebt er viele abenteuerliche Begegnungen und lernt,
was es heißt, echte Freunde zu gewinnen. Der Komponist Martin Bärenz schuf eine liebevolle Vertonung des
berühmten italienischen Märchens; der Kabarettist
und Entertainer Herbert Feuerstein verfasste die Texte
dazu. Unser großes Orchester begleitet den Weg der
Holzpuppe zum richtigen Jungen und eröffnet dadurch
den Zuhörern eine musikalische Bilderwelt.
Familienkonzert: Sonntag, 26. April 2015,
um 11.30 Uhr, Landestheater
// 86 //
MUSIKTHEATERPÄDAGOGIK FÜR KINDER,
JUGENDLICHE, FAMILIEN UND SCHULEN
OPERA.aktiv!
Zu den Musiktheaterstücken
Die Zauberflöte [10+] / Der Liebestrank [12+]
Salome [15+]
bieten wir an ausgewählten Vorstellungsterminen
Workshops an, die Familien sowie Schulklassen auf
das Theaterereignis vorbereiten. Handlung und Musik
werden spielerisch vermittelt und somit ein Verständnis für die jeweilige Inszenierung geschaffen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig! Das kostenlose 90-minütige Angebot gilt nur in Verbindung mit einem sich
anschließenden Theaterbesuch des jeweiligen Stücks.
Die Termine entnehmen Sie bitte dem ­aktuellen
Monatsspielplan oder buchen Sie den Workshop für
Ihre Schulklasse bei den Theaterpädagogen.
Instrumente auf Achse
Mitglieder unseres Orchesters packen ihre Instrumente ein und reisen in Schulen des Kreises Lippe.
Im Rahmen eines 45-minütigen „Gesprächskonzerts“
stellen sie dort den Kindern verschiedene Instrumente
und den Beruf des Orchestermusikers vor. Die Schüler
können hierdurch hautnah Profi-Musiker erleben
und mit ihnen bisher unbekannte musikalische Welten
erkunden.
Orchester-Paten Für das Stück Die Gärtnerin aus Liebe [14+] kann eine
Schulklasse eine Patenschaft mit dem Symphonischen
Orchester des Landestheaters eingehen. Die Schüler
­werden dabei den unterschiedlichen Instrumentengruppen ­zugeordnet und besuchen die jeweiligen
Musiker bei Proben und Aufführungen. ­Anschließend
finden die Gruppen wieder zusammen und stellen
den Input aus ihren Besuchen in ihrer Klasse vor. Die
Patenschaft lässt sich in Unterrichtseinheiten zur
­Instrumentenkunde oder zum Musik­theater integrieren
und die Termine können abgestimmt werden. Das kenn ich doch!
Tierisch gute Blasmusik
empfohlen für Grundschüler ab der 3. Klasse.
Besetzung: 5 Musiker – Flöte / Oboe / Klarinette /
Horn / Fagott
„Theater auf Rezept“ geht in die zweite Runde
Seit letzter Spielzeit beteiligt sich das Landestheater
Detmold zusammen mit Kinder- und Jugendärzten
in Detmold und Lippe an „Theater auf Rezept“, einer
Initiative, die 2009 in Düsseldorf ins Leben gerufen
wurde und unter der Schirmherrschaft von Peter
Maffay steht: Jedes Kind, bzw. jeder Jugendliche, der
bei seinem Kinderarzt die U10, U11 oder J1 wahrnimmt,
bekommt einen Theatergutschein für Vorstellungen im
KASCHLUPP! oder dem „Jungen Konzert“ im großen
Haus. Die Gutscheine können an der Theaterkasse des
Landestheaters eingelöst werden. „Theater auf Rezept“
soll Eltern und Kindern einen zusätzlichen Anreiz
geben, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen,
weil die U-Untersuchungen besonders wichtig für die
gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
sind. Ein Theaterbesuch fördert die geistige und seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.
Nicht nur im Himmel
Die große Klangwelt der Harfe
empfohlen für Grundschüler ab der 1. Klasse
Besetzung: 1 Musikerin – Harfe
Unsere Harfenistin reist auch in weiterführende
Schulen und stellt ihr Instrument dort vor!
Vom Fühlen und Entdecken des Klangs
empfohlen für Kindergärten und ­Förderschulen
Besetzung: 1-2 Musiker an Streichinstrumenten
Wir bieten bei jedem Schulbesuch zwei Konzerte an.
Die Kosten für einen Besuch der „Instrumente auf
Achse“ (2 x 45 Min.) betragen 50,– €. Pro Konzert können maximal 60 Kinder („Klangwelt der Harfe“:
30 Kinder) zuhören. Als Räumlichkeit eignen sich
­Klassenräume ebenso wie die Schulaula oder die Turnhalle.
Jedes „Instrumente auf Achse“-Ensemble bietet eine
begrenzte Anzahl an Schulbesuchen an. Die Vergabe
erfolgt nach der Reihenfolge der Anfrageeingänge.
Um möglichst vielen Kindern die Gelegenheit eines
Besuchs zu bieten, bitten wir Schulen, die bereits in
der vergangenen Spielzeit ein Ensemble bei sich zu
Gast hatten, sich erst wieder in der nächsten Saison
(ab August 2015) zu bewerben.
// 87 //
EXTRA S
Um den klassischen Theaterabend herum gibt es am
Landestheater und an diversen Orten der Stadt Begleitund Zusatzangebote unterschiedlichster Formate.
Matineen, Nachgespräche, Lesungen, Expertengespräche und Kooperationen fl
­ ankieren den Spielplan,
gewähren Ein­blicke hinter die ­Kulissen und beleuchten
das Verhältnis von Kunst und Wirklichkeit.
V is-à-v is
Theater und Kirche im Gespräch
2011 fand eine deutschlandweite Tagung
zum Zusammenwirken von Kirche und
Theater statt, bei der Intendanten, Darsteller und Regisseure sich über Theaterformen in und um Kirchen austauschten.
Dass Theateraufführungen in Kirchen­
räumen einen speziellen Charme haben,
zeigte die Detmolder „Jedermann“- Inszenierung, die in den vergangenen zwei
Spielzeiten in der Lutherkirche zu erleben
war. Aber auch in den Gottesdienst lassen
sich theatrale Szenen integrieren und aus
theologischer Perspektive erläutern.
Auf Initiative von Pfarrer i.R. Schwabedissen hat sich zwischen Landestheater,
Lippischer Landeskirche und der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde
Detmold-Ost eine Kooperation entwickelt,
die nun schon sechs Jahre währt und in
der Spielzeit 14/15 mit der Beteiligung der
katholischen Heilig Kreuz-Kirche erstmals
ökumenisch wird:
Vis-à-vis, unter diesem Titel finden
­Gottesdienste statt, die Themen aus
laufenden Produktionen aufgreifen und
theologisch beleuchten.
Wochentags ins Theater und am Sonntag im Gottesdienst den Abend aus
einem anderen Blickwinkel betrachten?
­Detmolder Pfarrer und Ensemblemitglieder des Landestheaters machen dies
möglich.
L’elisir d’a more (Der Liebestrank)
Opera buffa von Gaetano Donizetti
So, 24.8.2014: 11.00 Uhr, Gottesdienst
Christuskirche, Pfarrer Maik Fleck
Mi, 27.8.2014: Vorstellung
Otello
Dramma lirico von Guiseppe Verdi
Fr, 7.11.2014: Vorstellung
So, 9.11.2014,10.00 Uhr: Gottesdienst
Erlöserkirche am Markt,
Landessuperintendent i.R.
Dr. Gerrit Noltensmeier
Herzog Theodor von
Gothland
Tragödie von Christian Dietrich Grabbe
Do, 19.2.2015: Vorstellung
So, 22.2.2014, 10.00 Uhr:
Gottesdienst Erlöserkirche am Markt,
Pfarrer Burkhard Krebber
Salome
Musikdrama in einem Aufzug
von Richard Strauss
Sa, 7.3.2015: Vorstellung
So, 8.3.2015,18.00 Uhr:
Vespergottesdienst, Heilig Kreuz Kirche
Pfarrer Christian Ritterbach
Totentanz
Drama von August Strindberg
Fr, 6.3.2015: Vorstellung
So, 15.3.2015, 10.00 Uhr: Gottesdienst,
Martin-Luther-Kirche,
Kirchenrat Tobias Treseler
He artbe at / Spielzeit 2013/14
// 88 //
// 89 //
Judas
von Lot Vekemans
Mi, 1.4.2015: Vorstellung
Karfreitag, 3.4.2015, 11.00 Uhr:
Gottesdienst, Christuskirche,
Pfarrer Maik Fleck
Scherbenpark
nach Alina Bronsky
Sa, 18.4.2015: Vorstellung
So, 19.4.2015, 10.00 Uhr: Gottesdienst
Dreifaltigkeitskirche
Pfarrer Frank Erichsmeier
Anatevk a (Fiddler on the Roof)
Musical von Jerry Bock
So, 10.5.2015: Vorstellung
So, 17.5. 2015, 10.00 Uhr: Gottesdienst
Martin-Luther-Kirche,
Pfarrerin Christa Willwacher-Bahr
Mahler.
Der Teufel tanzt (es) mit mir
Ballett von Richard Lowe
zur Musik von Gustav Mahler
Sa, 25.5.2015: Vorstellung
So, 7.6.2015, Gottesdienst, 11.00 Uhr:
Christuskirche, Pfarrer Maik Fleck
Musiktheater
Extras
Mitr eden
Da s Publik umsgespr äch
Sänger, Schauspieler, Tänzer, Regisseure und Dramaturgen,
­stellen sich Ihren Fragen zur Inszenierung
Samstag, 18. Oktober 2014
MEFISTO FOREVEr
Freitag, 7. November 2014
Otello
Freitag, 12. Dezember 2014
Die Verwandlung
Samstag, 14. Februar 2015
HERZOG THEODOR VON Gothland
Sonntag, 15. März 2015
Salome
Freitag, 27. März 2015
Judas
Stell a / Spielzeit 2013/14
EINFÜHRU NGSM atineen
Ein Theaterticket gekauft und noch keinen blassen Dunst, worum
es geht? In unseren Matineen stellen Regisseure ihre Konzepte vor,
Dramaturgen erläutern Hintergründiges und Sänger, Schauspieler
und Tänzer verraten in kurzen Szenen, wohin der Theaterabend
gehen soll… Eintritt frei!
Salome
Musikdrama in einem Aufzug von Richard Strauss
Sonntag, 25. Januar 2015, 11.30 Uhr,
IHK, Leonardo-da-Vinci-Weg 2
Totentanz
von August Strindberg
Sonntag, 22. Februar 2015, 11.30 Uhr, Ressource, Allee 11
Mefisto forever
frei nach Klaus Mann von Tom Lanoye
Sonntag, 21. September 2014, 11.30 Uhr,
Lippisches Landesmuseum, Ameide 4
BO – Die öffentliche
Bühnenorchester probe
Wort-R eich – Die Leser eihe
Bis eine Oper „bühnenreif“ ist, passiert hinter den Kulissen viel.
Auch das Orchester begibt sich mit den Proben auf eine musika­lische Reise mit dem Ziel den musikalischen Vorstellungen des
GMDs gerecht zu werden, sich in den Gesamtklang einzufinden
und gleichzeitig eine besondere Interpretation zu kreieren.
Auf dem Weg dorthin dürfen Sie dem Orchester lauschen und dem
Dirigent über die Schulter schauen. Eintritt frei!
Passend zum Spielplan stellt die Dramaturgie des Landes­theaters
Lesungen unterschiedlicher Art zusammen, vorgetragen von
Ensemble­mitgliedern des Landestheaters: Briefe, Erzählungen,
Romanausschnitte, mal heiter, frivol, dramatisch oder bierernst
und oft musikalisch begleitet.
Freitag, 17. Oktober 2014, 18.00 Uhr
Otello
Schum ann. Strings
Ballett von Richard Lowe / Musik von Robert Schumann
Sonntag, 5. Oktober 2014, 11.30 Uhr, Detmolder Sommertheater
Anatevk a – Fiddler on the Roof
Musical von Jerry Bock nach Scholem Alejchem
Buch: Joseph Stein, Song-Texte: Sheldon Harnick
Sonntag, 8. März 2015, 11.30 Uhr,
Mercedes-Benz-Center, Westerfeldstraße 25
Otello
Dramma lirico von Giuseppe Verdi
Sonntag, 12. Oktober 2014, 11.30 Uhr,
Kreishaus, Felix-Fechenbach-Str. 3
Mahler. Der Teufel tanzt (es) mit mir
Ballett von Richard Lowe / Musik von Gustav Mahler
Sonntag, 12. April 2015, 11.30 Uhr,
Detmolder Sommertheater, Neustadt 24
Samstag, 31. Januar 2015, 10.00 Uhr
Salome
Charleys Tante
Komödie von Brandon Thomas
Sonntag, 9. November 2014, 11.30 Uhr,
Haus der Immobilie, Bismarckstr. 5
Funny money!
Komödie von Ray Cooney
Sonntag, 26. April 2015, 11.30 Uhr,
Stadtwerke Detmold, Am Gelskamp 10
Nachtca fé
Da s Ex pertengespr äch
Meine Schwester und ich
Operette von Ralph Benatzky
Samstag, 29. November 2014, 18.00 Uhr,
Augustinum, Römerweg 9
Ma mmon zieht blank!
Lustspiel über Geld, Frauen und andere Scharfmacher
von Matthias Eckoldt (UA)
Sonntag, 10. Mai 2015, 11.30 Uhr, Rathaus
Samstag, 18.4. 2015 TOTENTANZ
Nachtcafé, Gespräch mit einem Paartherapeuten
Herzog Theodor von Gothland
Tragödie von Christian Dietrich Grabbe
Sonntag, 11. Januar 2015, 11.30 Uhr,
Lippische Landesbibliothek, Hornsche Str. 41
DIE Gärtnerin aus Liebe
Drama giocoso in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Einführungsmatinee: Sonntag, 31. Mai 2015, 11.30 Uhr,
Freilichtmuseum, „Im Weißen Ross“
Freitag, 19.6.2015 MA MMON ZIEHT BLANK!
Nachtcafé, Gespräch mit einem Anlageberater
// 90 //
Donnerstag, 28. Mai 2014, 18.00 Uhr
Die Gärtnerin aus Liebe
Freitag, 28. November 2014, 18.00 Uhr
Meine Schwester und ich
Donnerstag, 20.11.2014 MEfISTO Forever
Nachtcafé, Gespräch mit einem Karriereberater
Sonntag, 10.5.2015 Anatevk a
Nachtcafé, Gespräch mit einem Rabbiner
in der Buchhandlung ,K afk a & Co‘
Karten zu 8,– € für unsere Lesungen erhalten Sie ausschließlich
bei ,Kafka & Co.’, Krumme Straße 8.
Mittwoch, 17. September 2014, 19.30 Uhr
Wegsuche und Wendepunkte: Klaus Mann
Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19.30 Uhr’
In Shakespeares ruheloser Welt
Mittwoch, 26.November 2014, 19.30 Uhr
Fr anz K afk as letztes Glück
Mittwoch, 10. Dezember 2014, 19.30 Uhr
Weihnachten bei den Buddenbrooks
Mittwoch, 28. Januar 2015, 19.30 Uhr
Zwischen Stahlgewitter und Radetzkymarsch
Mittwoch, 18. Februar 2015, 19.30 Uhr
Mörderische Gefühle: Oscar Wilde
Mittwoch, 18. März 2015, 19.30 Uhr
Leben und Leiden im Schtetl: Joseph Roth
Mittwoch, 22. April 2015, 19.30 Uhr
Extrakte des Lebens: Wien um 1900
Mittwoch, 27. Mai 2015, 19.30 Uhr
Ohne Moos nix los.
Literatur vom Geld und von der Liebe
// 91 //
Übersicht
Musiktheater
I Hired a contr act Killer / Spielzeit 2013/14
Kost-Ba r
Führu ngen
neu! Ab dieser Spielzeit im Detmolder Hof
Eine ganze Reihe von Gerichten wurden für Bühnenpersönlich­
keiten kreiert und nach ihnen benannt: Pfirsich Melba und
­Hähnchen Tetrazzini nach Opernsängerinnen, die Baiser-Torte
Pavlova nach der gleichnamigen Ballerina. Bisweilen stehen
Künstler auch selber am Herd und experimentieren an der einen
oder anderen Gaumenfreude herum. Da wird dann eine mit
Feuereifer geköchelte Vorspeise oder Suppe zum Lieblingsgericht
oder zumindest in den inneren Speiseplan aufgenommen, bereit,
jederzeit abgerufen zu werden.
Im Rahmen unserer Kost-Bar kochen unsere Sänger, Tänzer und
Schauspieler für Sie im Bistro des Detmolder Hof ihr Lieblings­
gericht, erzählen nebenbei nie Gehörtes aus ihrem Leben und
geben auch künstlerische Kostproben zum Besten.
Beißt du noch oder klebst du schon?
IMPLANTOLOGIE
ORALCHIRURGIE
PROTHETIK
KINDERZAHNHEILKUNDE
Eintritt: 8,– € / Die ­Inanspruchnahme eines mehrgängigen
Menüs inkl. Getränk zum Preis von 25,– € ist obligatorisch.
Eintritts­karten erhalten Sie ausschließlich im Detmolder Hof.
ZAHNZENTRUM
DR. MÜLKE
LIPPE
PARTNER
..
ne
ere Zäh
h bess
. einfac
www.zahnzentrumlippe.de
// 92 // • Detmold • 05231 616190
Sonntag, 2. November 2014, 18.00 Uhr, Detmolder Hof
Sonntag, 26. April 2015, 18.00 Uhr, Detmolder Hof
Wer einmal hinter die Kulissen des Bühnenbetriebs schauen
möchte, ist bei uns genau richtig: Bei unseren Theaterführungen
erhalten Sie wissenswerte Informationen über die Geschichte des
Landestheaters und bekommen zahlreiche Arbeitsbereiche zu
sehen: Die Bühne, den Malsaal, die Dekorationsabteilung und den
Kostümfundus.
Anmeldungen (für Gruppen) unter 0 52 31 – 974 646 und
[email protected] Kinder und Jugendliche,
Studenten, Schwerbehinderte und Arbeitslose zahlen 2,– €, alle
anderen 3,- €.
Ch a pe au!
Das Überraschungsprogramm des Ensembles
im Grabbe-Haus
Spontan, frisch und frech: Durch diese Attribute zeichnen sich
die von unseren Ensemblemitgliedern gestalteten kleinen künstlerischen Formate im Grabbe-Haus aus. Lesungen, Performances,
Liederabende, Monologe und Streitgespräche. Lassen Sie sich
überraschen!
Termine entnehmen Sie bitte dem Monatsleporello
Eintritt 16,– € / 8,– €
// 93 //
in Bad Oeynhausen
Freuen Sie sich auch in der nächsten Saison auf ein unterhaltsames Theaterprogramm mit renommierten Künstlern,
beliebten Klassikern, attraktiven Neuinszenierungen und
viel Musik. Mit der theaterCard 25 erhalten Sie auf alle
215 5 unten aufgeführten Stücke 25 % Nachlass auf den regulären
d
r
a
C
r
0
2
e
Eintrittspreis. Und das Beste ist: Sie kostet nur 12,00 Euro
t h e a t Spielzeit 2014/
pro Saison und gilt auch für das Stadttheater Minden.
S TA DT
THE
EN
MIND
AT E R
So schön kann Theater sein!
Auszug aus dem Programm 2014/2015
Harry Belafonte Show | Seine Songs, sein Leben................................................................................MI. 17.09.2014
Ziemlich beste Freunde | Komödie nach dem gleichnamigen Film ..............................................DO. 25.09.2014
Motown | Musik der legendären Soul- und R&B-Zeit .......................................................................FR. 10.10.2014
Jetzt oder nie – Zeit ist Geld | Krimikomödie mit Diana Körner .....................................................MI. 05.11.2014
Licht im Dunkel | Schauspiel mit Birgit Schade....................................................................................DO. 13.11.2014
Geliebte Lieder |Tim Fischer, 25 Jahre Bühne! ......................................................................................SO. 29.11.2014
The King‘s Speech | Theater mit Steffen Wink und Götz Otto .......................................................MI. 10.12.2014
Eine Sommernacht | Komödie mit Oliver Mommsen ........................................................................DO. 15.01.2015
Die Geiselnahme | Krimisatire mit Alexandra Kamp .........................................................................FR. 13.02.2015
Carmina Burana | Magische Bilder in Tanz, Gesang und Musik......................................................FR. 27.02.2015
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster … | Nach dem Bestseller ...........................................MI. 04.03.2015
Magnets | A cappella fürs 21. Jahrhundert ............................................................................................MI. 06.05.2015
Tickets & Infos: Tel. 0 57 31 / 13 00
Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH
Tourist-Information im Kurpark
www.badoeynhausen.de
// 94 //
Ensemble
Übersicht
Viel Theater!
Musiktheater
GESCHÄFTSFÜHRUNG /
THEATERLEITUNG
Kay Metzger
Intendant / Künstlerischer
Geschäftsführer
Stefan Dörr
Verwaltungsdirektor /
Kaufmännischer Geschäftsführer
Susanne Frühling
Stellvertretende Verwaltungsdirektorin / Leiterin des
Rechnungswesens / Prokuristin
N.N.
Assistentin des Intendanten
Mareike Schwerdtner
Assistentin der
Verwaltungsdirektion
DRAMATURGIE
Dr. Christian Katzschmann
Chefdramaturg
Elisabeth Wirtz
Leitende Dramaturgin
Musiktheater
Carolina Gleichauf
Dramaturgin für Presseund Öffentlichkeitsarbeit
Jens Kowsky
Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Ann Kathrin Hickl
Dramaturgieassistentin
Claudia Göbel
Theaterpädagogin
Matthias Brandt
Theaterpädagoge
Michael Hahn
Freischaffender Grafiker
N.N.
Freiwillige im sozialen Jahr
in der Kultur
KÜNSTLERISCHES
BETRIEBSBÜRO
Rainer Worms
Chefdisponent /
Leitender Geschäftsführer
Musiktheater
Nicole Tharau
Referentin für den Gastspielbetrieb
und für das regionale Marketing
Anke Middeke
Leiterin des Künstlerischen
Betriebsbüros
Sylvia Goldmann
Mitarbeiterin
Marco Struffolino
Leiter der Statisterie
REGISSEURE
Anna Drechsler • Claudia Göbel
Hinrich Horstkotte • Malte
Kreutzfeldt • Swentja Krumscheidt
Kay Metzger • Andreas Nathusius
Kay Neumann • Martin Pfaff
Christian Poewe • Corinna
Preisberg • Guta N. Rau • Tatjana
Rese • Axel Stöcker • Oliver
Trautwein • Elisabeth Wirtz
Angelica Zacek
BÜHNEN - UND
KOSTÜMBILDNER
Martin Dolnik • Günter Hellweg
Hinrich Horstkotte • Michael Engel
Alexander Martynow • Heiko
Mönnich • Petra Mollérus
Torsten Rauer • Sabine Pommerening • Hans-Günther Säbel
Tatiana Tarwitz • Ben Voorhaar &
Sabrina Zyla • Pia Wessels •
Reiner Wiesemes • Jenny Wolf
Jacqueline Schienbein
MUSIKTHEATER
Lutz Rademacher
Generalmusikdirektor
Rainer Worms
Leitender Geschäftsführer
Musiktheater
Matthias Wegele
1. Kapellmeister
Marbod Kaiser
Chordirektor/Kapellmeister
Mathias Mönius
Kapellmeister / Studienleiter
Simone Lahutta
Orchester-Geschäftsführerin
Erhard Naschinski
Stellvertretender Orchestergeschäftsführer / Bibliothekar
REPETITOREN
David Behnke
mit Dirigierverpflichtung
Birgit Eckel • Sachie Mallet
Ruslana Pavlovska-Holowko
REGIE-ASSISTENZ
Karin Kotzbauer • Guta G. N. Rau
INSPIZIENZ
Marco Struffolino
SOUFFLEUSE
Dietlind Eger
// 95 //
OPERNENSEMBLE
Katharina Ajyba • Brigitte
Bauma • Gritt Gnauck • Markus
Gruber • Sarah Alexandra
Hudarew (Teilspielzeit) Andreas
Jören • Marianne KienbaumNasrawi • Carlos Moreno Pelizari
Susanne Serfling • Ewandro
Stenzowski • James Tolksdorf
Anna Werle (Teilspielzeit) N.N. /
Ico Benayga • Catalina Bertucci
Julia Bielinski • Heiko Börner
Annika Brönstrup Myriam Anna
Dewald • Julia Hinze • Fabian
Kaiser • Sorina Kiefer • JohannesPaul Kindler • Martin Kiuntke
Robin Koger • Stephan Luethy
Janina Moser • Sven Niemeyer
Jörn Ortmann • Manfred Ohnoutka
Patrick Schenk • Sascha Stead
Andrea Sánchez del Solar
Wolfgang von der Burg Gäste
OPERNSTUDIO
Beoung Kyu Jeon • Franziska
Ringe • Milena Stefanski
CHOR
Marbod Kaiser
Chordirektor
Annette Blazyczek • Mila Feiden
Christine Friedek-Dwornik
Rita Gmeiner • Irina Meierding
Emilia Nedialkova • Almut Orthaus
Ulyá Tekrin-Brux • Anneke van der
Velden-Niggemann• Klaus Belzer
Valyeriy Gross • Grzegorz
Franciszek Holowko • Georgi
Karadjov • Zenon Kielemoniuk
Bonghan Kim • Hoe Chun Kim
Torsten Lück • Ludmil Z. Mitev
Kyung- Won Yu / Uwe Berger
(Coruso e. V.) Gast
ORCHESTER
1. Violinen
Yongchun Dou
Konzertmeister
Alonso Fernandez
Stellv. Konzertmeister
Wojciech Wieczorek
Vorspieler
Levon Kharatyan • Mikhail
Antipov • Almut MeierhenrichZisopoulus • Stefanie Claucig
Mariia Krupodorova • Nicole
Inoue • Ying-Chieh Li
Ensemble
2. Violinen
Sandra Fleischmann
Stimmführerin
Verena Anschütz
Stellv. Stimmführerin
Lukas Spittler Vorspieler
Michela Gelati • Ute Weller
Gerald Benner
Bratschen
Mino Sasaki Solo
Anca Nan stellv. Solo
Marc Frettlöh Vorspieler
Celso Monteiro Mercaldi
Violoncelli
Sabine Horlemann Solo
Jörg Haastert stellv. Solo
Judith Hasmann Vorspielerin
N.N.
Kontrabässe
Leszek Dabrowski Solo
Jens Schirpke stellv. Solo
Rainer Lüdike Vorspieler
Matthias Wilhelm
Harfe
Gerdie Broeksma Solo
Flöten
Gabriele Bertolini Solo
Mechthild Braun Piccolo
Horst Kreidler stellv. Solo
Oboen
Eva-Maria Liebe Solo
Andrea Haastert Englischhorn
Eckart Adorf stellv. Solo
Klarinetten
Achim Hennes Solo
Rhianon Fadle Bassklarinette
Michael Mayr stellv. Solo
Fagotte
Sebastian Ott Solo
Anette Kober Kontrafagott
Michael Matthewes stellv. Solo
Hörner
Jan Klaus Solo
Ulrike Strothmann
Matthias Evard stellv. Solo
Candace Devine-Koczera
Trompeten
Akio Ogawa-Müller Solo
Jörg Kockelmann
Daniel Konttori stellv. Solo
Posaunen
Matthias Weiß Solo
N.N. stellv. Solo
Manuel Morgenthaler
Bassposaune
Tuba
Matthias Wilhelm
Ensemble
Pauken / Schlagzeug
Ulf Liebe Solo
Vadim Vladimirskij Solo
Orchesterwarte
Ralf Mischke • Kurt Wille
BALLETT
Richard Lowe
Ballettdirektor/Choreograf
Gisela Fontarnau i Galea
Assistentin des Ballettdirektors /
Tänzerin
BALLETTENSEMBLE
Karina Campos Sabas • Charline
Pinxteren-Dujardin • Caroline
Lusken • Gaëtan Chailly • Narcís
Subatella Sánchez • Keegan
Raven May • Isabella Heymann /
Egid Mináč • Stevie Taylor
Jérôme Peytour • N.N. Gäste
SCHAUSPIEL
Tatjana Rese
Schauspieldirektorin
Claudia Göbel • Matthias Brandt
Leitung KASCHLUPP!
REGIE-ASSISTENZ
Anna Drechsler • Silke Harder
INSPIZIENZ
Elke Wittek
SOUFFLEUSE
Lydia Voigt
SCHAUSPIELENSEMBLE
Simon Breuer • Philipp
Baumgarten • Stephan Clemens
Christoph Gummert • Markus
Hottgenroth • Henry Klinder
Kerstin Klinder • Ewa Rataj
Jürgen Roth • Joachim Ruczynski
Anna Katharina Schwabroh
Karoline Stegemann • Marie
Suttner • Roman Weltzien /
Marianne Thies Gast
Kinder- und Jugendtheater
Claudia Mooz • Adrian Thomser
Stephanie Pardula
Schauspielmusik
Thomas Wolter Gast
AUSSTATTUNG
Petra Mollérus
Ausstattungsleitung
Hans-Günther Säbel
Bühnenbildner
// 96 //
KOSTÜMABTEILUNG
Tatiana Tarwitz
Leiterin der Kostümabteilung
und Herrengewandmeisterin
Torsten Horst Rauer
Assistent der Leitung
der Kostümabteilung
Lothar Wollmann
Herrengewandmeister,
Leiter der Herrenschneiderei,
stellv. Leiter der Kostümabteilung
Christine Löhr
Damengewandmeisterin, Leiterin
der Damenschneiderei
DAMENSCHNEIDEREI
Irene Altmann • Sylke Bente
Evelyn Deppemeier • Monika
Franke • Sandra Schollähn
Inka Nolte Hutmacherin
HERRENSCHNEIDEREI
Andreas Jahnke • David Kahe
Lisa Karkhof • Swetlana Saal
Iris Seifert • Lysann Teucher /
Gila Leifhold Auszubildende
ANKLEIDERINNEN
Sabine Wagener Leitung
Olga Hoibian • Agnieszka Kick
Karin Meyer • Ursula Moltrecht
Arunas Rugys • Helena Multhaupt
Olga Tscherkaschin
KOSTÜMFUNDUS
Irene Janz • Monika Wiesner
WÄSCHEREI
Rita Holz • N.N.
MASKENBILDNEREI
Kerstin Steinke
Chefmaskenbildnerin
Tatjana Röttger
Stellv. Chefmaskenbildnerin
Birgit Belzer • Tanja Buller
Nina Franke • Katharina Leick
Vera Mans • Maria Rösler
Irmtraud Schultz • Julia Sedlak
Britta Vogt /
Lena Luft • Fabian Michler
Friederike Knüppel
Auszubildende
Friederike Flüß
Freiwillige im sozialen Jahr
in der Kultur
TECHNIK
Kay Viering
Technischer Direktor
Markus Schäfers
Personaldisponent / Assistent des
technischen Direktors
BÜHNENTECHNIK
Erwin Schultz
Bühneninspektor
Reiner Florian • André Leenen
Bühnenmeister
Frank Berger
Komm. Bühnenmeister
Michael Brede • Ferit Demirkan
Udo Dörenmeier • Helmut
Fuhrmann • Mario Fuhrmann
Johannes Harten • Elmar Kick
Werner Klein • Nils Lange
Orlow Lira • Bruno Macke • Björn
Multhaupt • Stephan Ostmann
Dirk Pysall • Dieter Raschke
Ingo Rateischak • Joachim
Rochlitz • Thomas Röttger
Reinhold Schöpf • Benjamin
Schult • Martin Stennes • Uwe
Szage • Eckhard Tölle • Andreas
Unger • Kay Wiedebusch
Heinz Wille / Patrick Pilarski •
Sebastian Dörenmeier • Fynn
Felgenhauer Auszubildende
FAHRDIENST
Udo Wille
Leiter des Fuhrparks
Andreas Paul • Janos Radacs-Mair
BELEUCHTUNG
Eva-Nadin Krischok
Leiterin der Beleuchtungstechnik
Helge Schiller
Beleuchtungsmeister
Klaus Lenger
Stellv. Beleuchtungsmeister
Bernd Marius Binder • Klaus
Ehren • Martin Giebel • Udo Groll
Hans-Dieter Kraus-Budde
Gerhard Lühr • Lars Meister
Wolfgang Rottschäfer • Lutz
Schindler • Dittmar Siemann
Andreas Stadlmann • Heinz Szage
Martin Tüshaus
TONTECHNIK
Frank Niebuhr
Leiter der Tontechnik
Nikolay Schröder
Dieter Schweitzer
REQUISITE
Axel Wagener
Leiter der Requisite
Detlev Hagemann • Karl-Heinz
Ostmann • Wolfgang Otte
DEKORATION
Klaus Borrmann
Leiter der Dekorationswerkstatt
Jörg Brüggemann
MALSAAL
Hans-Günther Säbel
Leiter des Malsaals
Ute Höfinghoff • Uwe Hördemann
Timon Kokott • Mirjam Steinsiek /
David Cordes Auszubildender
TISCHLEREI
Andrea Dalbkermeyer
Leiterin der Tischlerei
Franz Altmann • Lutz Berger
Steven Diekmann • Sebastian
Neumann /
Claudia Engsfeld Auszubildende
SCHLOSSEREI
Timo Oberkrome
Leiter der Schlosserei
Sven Kohring
HAUSTECHNIK
Peter Niewald
Leiter Haustechnik / Hauselektriker
Robert Giebel
Hausmeister
PERSONALWESEN
Anke Heck
Referentin für Personalwesen
BUCHHALTUNG
Sigrun Dannhäuser-Huppke
Christina Szage
Finanzbuchhaltung
Jean Pierre König
Controlling und Kostenrechnung
Gerd Kucharski • Katja Menn
Susan Saage
Lohnbuchhaltung
// 97 //
Simone Fechtelpeter
Sachbearbeitung allgemeine
Buchhaltung / Organisation
Verena Klemme
Auszubildende
EDV
Holger Lehmbeck
Systemadministrator
KASSE / ABONNEMENTBÜRO
Karin Nummer
Leiterin Theaterkasse
Abo-Beraterin
Anke Müller
Abo-Beraterin / stellv. Leiterin
Theaterkasse
Friedhard Eitzeroth • Petra
Fornefeld • Elvira Hanisch
Dorothe Postert • Nicole
Schweitzer
HAUS - UND BESUCHERSERVICE
Petra Gutsche
Besucherservice /
Leitung Vorderhaus und Pforte
PFORTE
Bernd Blaszkowski
Peter Gollojuch • Andreas Prust
RAUMPFLEGE / EINLASS
Anette Achenbach • Senem
Akkaya • Dagmar Borrmann
Ilona Brüggemann • Tatjana
Elias • Anna Epp • Gülseren
Gizlenci • Petra Hansmann
Rita Holz • Tatjana Jaufmann
Marion Koberstein • Sabire
Korucu • Valentina Koteljanez
Gabriele Lewandowski • Simone
Markolwitz • Bärbel Mischke
Angelina Pronenko • Nezire
Vatandas
EHRENMITGLIEDER
Ulf Reiher † • Otto Röhler †
Dr. Franz Wirtz †
Großes Haus
Sitzplan Landestheater
SITZPL A N L A NDESTHE ATER
EINTR IT TSPR EISE
Theaterkasse
Eintrittspreise
SCHAUSPIEL (Normalpreise/Ermäßigungen)
L a ndestheater Detmold
Platzgruppe A
Platzgruppe B Platzgruppe C Platzgruppe D
LANDESTHEATER DETMOLD
3. Rang
106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91
89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73
25 € / 12,50 €
71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55
35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19
2. Rang Rechts
9
8
7
6
5
4
3
2
1
102 104 106 108 110 112 114 116 118 115 113 111 109 107 105 103
s
s
2
40
4
66
42
6
5
10
8
44
6
68
70
46
12
3
14
4
72
48
2
16
50
20
ch
ts
1
18
52
38
64
it t
M
g
an
1.
R
74
s
ch
t
54
en
re
22
56
62
ch
t
re
e
12
10
8
re
ite
24
18
20
42
40
16
38
14
36
s
34
ch
t
32
6
og
nl
ite
ks
Se
25
lin
1
8
7
4
3
2
1
Orchesterloge rechts
Prosceniumloge rechts
2
9
Orchestersitze
Bühne
1
6
5
4
3
2
1
10
9
8
7
5
4
3
2
1
Prosceniumloge links
3
3
Orchesterloge links
4
5
ks
23
24
lin
57
58
22
44
3
46
ch
t
re
2
nk
1
Ba
g
an
2.
R
re
g
an
30
4
Se
ite
g
1
Se
21
en
26
3
g
55
19
og
40 42 44 46 48 50 52 54 56 55 53 51 49 47 45 43 41 39 37
7
Konzerte
Platzgruppe
D für Kinder, Schüler, Jugendliche und Familien:
Pinocchio / Till Eulenspiegels lustige Streiche
20 € / 10 €
55 €
50 €
DasMusiktheater
Wirtshaus im Spessart
XXL
35 €
Preiseermäßigt
25 €
Platzgruppe D30,–
Platzgruppe D
K a mmerkonzerte 10 € / Hoftheater,
5€
Preisermäßigt
Platzgruppe B
Platzgruppe C
Platzgruppe D
8,–
Sonderpreise:
Rubbeldiek atz / Funny Money!
Konzerte
für Kinder,
Schüler,
Jugendliche
und
Familien 12 € / 6 €
Bei besonders
aufwändigen
Produktionen
kann ein
Preiszuschlag
erhoben werden. Alle Vorstellungen vom 24. bis einschließlich
26. Dezember(Normalpreise/Ermäßigungen)
2014 erhalten einen Preiszuschlag von 5,–€.
GASTSPIELE
Die Preisverleihung zum Detmolder Theaterpreis
Innenhof des Detmolder Schlosses
Platzgruppe
A Plätzen
Platzgruppe
B Platzgruppe C Platzgruppe D
kostet auf allen
10,– €.
Preisermäßigt
35 € / 17,50 €
30 € / 15 €
25 € / 12,50 € 15 € / 7,50 €
Freier Eintritt:
TimMatineen,
FischerMitreden:
singt ein
Walter
Sittler:
Als ich einFreie
kleiner
dasKnef-Konzert,
Publikumsgespräch,
Nachtcafé,
Vis-à-vis,
Platzwahl 20,– 10,–
Junge
war,
Chinesischer
Nationalcircus,
Die
Phoniker:
Zwischen
Tag
Öffentliche Bühnenorchesterprobe, Hörfest Neue Musik
und Nacht
Jedermann
Stand: 16. April 2014
HOFTHEATER, KAMMERKONZERTE Freie Platzwahl 14 € / 7 €
WORT-REICH: DIE LESEREIHE Freie Platzwahl 7 €
// 98 //
6,–
L‘elisir d `amore /Die Gärtnerin aus Liebe / Meine SchwesSilvesterPreise
ter
und
ich
/
Mahler.
Der
Teufel
tanzt
(es)
mit
mir
/
SILVESTER
Salome / Akkordverdächtig! Symphonische Meisterwerke
Platzgruppe A 60,– im Dialog A
Platzgruppe
B 55,– Platzgruppe
Platzgruppe B Platzgruppe C Platzgruppe
D
Platzgruppe C40,–
Platzgruppe A
60 62 64 66 68 70 72 74 76 77 75 73 71 69 67 65 63 61 59 57
9
ermäßigt
Alle Platzgruppen 12,– JUNGE KONZERTE im Landestheater (Normalpreise/Ermäßigungen)
Freie Platzwahl 16,– 84 86 88 90 92 94 96 98 100 101 99 97 95 93 91 89 87 85 83 81 79
10 12 14 16 17 15 13 11
Preis
Die Hochzeit des Figaro, Die Zauberflöte, La Traviata, Oklahoma!
Neujahrskonzert / Gastspiele
104 106 108 110 112 114 116 118 120 122 123 121 119 117 115 113 111 109 107 105 103
8
Platzgruppe C27,– 13,50
40 Platzgruppe
€ / 20 € D15,–
35 € / 17,50 € 30 € / 15 7,50
€
DerOtello
kleine/ Die
Muck,
Maxlöte
und/ West
Moritz,
Zauberf
SideSchulvorstellungen
Story / Anatevka /
130 132 134 136 138 140 142 144 146 148 147 145 143 141 139 137 135 133 131 129 127 125
6
PlatzgruppeAB
16,– C
Platzgruppe
Platzgruppe B 32,–
Platzgruppe
Platzgruppe
D20,–
14 €
/7€
14 € / 7 €
10 € / 510,–
€
150 152 154 156 158 160 162 164 166 168 170 172 171 169 167 165 163 161 159 157 155 153 151 149
5
MUSIKTHEATER
XXL (Normalpreise/Ermäßigungen)
Platzgruppe A 38,– 19,–
Platzgruppe B 38,– 19,–
176 178 180 182 184 186 188 190 192 194 196 195 193 191 189 187 185 183 181 179 177 175 173
10
Preiseermäßigt
Platzgruppe
Platzgruppe B Platzgruppe
PlatzgruppeAC32,–
16,–C
200 202 204 206 208 210 212 214 216 218 220 221 219 217 215 213 211 209 207 205 203 201 199 197 997
5
Platzgruppe D
Platzgruppe
A
42,– (Normalpreise/Ermäßigungen)
21,–
Meine Schwester und ich
JUNGES
THEATER
im Landestheater
228 230 232 234 236 238 240 242 244 246 248 247 245 243 241 239 237 235 233 231 229 227
22 24 26 28 30 32 34 36 35 33 31 29 27 25 23 21 19
ks
27
an
53
17
nl
311 309 307 305 303 301
254 256 258 260 262 264 266 268 270 272 274 273 271 269 267 265 263 261 259 257 255 253 251
6
lin
29
2.
R
g
28
an
5
2
ks
7
R
1.
15
1. Parkett
51
13
49
323 321 319 317 315 313
302 304 306 308 310 312
73
47
ite
331 329 327 325
314 316 318 320 322 324
31
71
Se
2. Parkett
R
2.
69
ks
1
an
lin
lin
11
Fremdenloge
2. Parkett
326 328 330 332
nk
e
45
2
1
Platzgruppe C
Black Rider / Landesbühnentage 2011: Anatevka, Faust, 44 Grad im
Junge Konzerte Schatten, Linie 1
Musiktheater
9
it t
43
9
2
3
3
67
7
4
4
7
33
M
41
5
5
11
g
65
39
3
6
8
35
13
an
63
37
5
20 19 18 17 16 15
Ba
1
37
15
R
1.
61
1
6
1.
R
g
39
17
2. Rang Mitte
Platzgruppe B
Platzgruppe B 16,– 8,–
Platzgruppe C12,– 6,–
Platzgruppe D
12,–6,–
Die vier Himmelsrichtungen / Mefisto forever /
Peterchens Mondfahrt / Schulvorstellungen vormittags
35 €
/ 17,50Tante
€ / Totentanz
30 € / 15/ Herzog
€
25 € / 12,50
€ 15 € / Gastspiel:
7,50 € Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
Charleys
Theodor
von Gothland
/
Mammon
zieht
blank!
Das Wirtshaus im Spessart, Gräfin Mariza, Macbeth, Rusalka, The
an
2
41
19
48 50 52 54 56 57 55 53 51 49 47
3
21
60 62 64 66 68 70 69 67 65 63 61 59
43
23
45
72 74 76 78 80 82 84 83 81 79 77 75 73
9
Platzgruppe A
R
2.
86 88 90 92 94 96 98 100 99 97 95 93 91 89 87
13 12 11 10
10 € / 5 €
Platzgruppe B 20,– 10,–
Platzgruppe C15,– 7,50
MUSIKTHEATER
(Normalpreise/Ermäßigungen)
Platzgruppe D10,–
5,–
2. Rang Links
120 122 124 126 128 130 132 134 136 135 133 131 129 127 125 123 121 119
28 27 26 25 24 23 22
15 € / 7,50 €
Der Boss vom Ganzen, Die bessere Hälfte, Einer flog über das Kuckucksnest, Kommt ein Mann zur Welt, Prinz Friedrich von Homburg, TraumSchauspiel
Preiseermäßigt
Junges Theater
Preiseermäßigt
novelle,
Urfaust / Landesbühnentage
2011: Die Ermittlung, Elemente
– Ögeler (Erlöserkirche), Kaspar Häuser Meer, Der Richter und sein
Platzgruppe
A
25,–Steppenwolf
12,50
Platzgruppe A16,– 8,–
Henker,
Die schmutzigen
Hände, Der
53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37
17 16 15 14 13 12 11 10
20 € / 10 €
// 99 //
Sitzplan
Detmolder Sommertheater
Theaterkasse
Balkon-Loge
Eintrittspreise Spielstätten
12
12
11
Balkon-Loge
9
8
7
6
5
4
3
2
Reihe 15
1
11
12
10
9
12
11
11
12
8
12
10
10
11
11
9
9
10
10
8
8
9
9
7
7
8
8
6
6
7
7
5
5
6
6
4
4
5
5
3
3
4
4
2
2
3
3
Reihe 14
1
1
2
2
1
12
6
5
12
4
3
20
11
11
10
10
9
9
8
8
7
7
6
6
5
5
4
4
3
3
2
2
1
19
18
17
16
15
14
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
18
17
16
15
14
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
19
18
17
16
15
14
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
1
20
1
19
20
18
19
18
20
20
20
18
17
16
17
16
18
15
16
15
17
14
15
14
16
13
14
13
15
12
13
12
14
11
12
11
13
10
11
10
12
9
10
9
11
8
9
8
10
7
8
7
9
6
7
6
8
5
6
5
7
4
5
4
6
3
4
3
5
2
3
2
4
1
2
1
3
2
1
The Beggar‘s Opera (Des Bettlers große Oper)
Musiktheater
ChristusKirche
Preiseermäßigt
Preise
Reihe 9
Reihe 8
Ballett: Schumann. Strings
Judas
Reihe 6
Silvester
P reise
Reihe 2
Gr abbe-Haus
*Karten für „Wort-Reich“ erhalten Sie ausschließlich
in der Buchhandlung „Kaf ka & Co.“
Preisermäßigt
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
Reihe 1
Freie Platzwahl 16,– 19
18
17
16
15
14
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
Reihe 5a
Harold und Maude / Der Weibsteufel / Laurel & Hardy /
Die Verwandlung / Weltkrieg für alle / Mordshunger
19
18
18
17
17
17
16
16
16
15
15
15
14
14
14
13
12
13
13
12
11
12
12
11
10
11
11
10
9
10
10
9
8
9
9
8
7
8
8
7
6
7
7
6
5
6
6
5
4
5
5
4
3
4
4
3
2
3
3
2
2
2
1
Reihe 4a
1
1
1
„K afk a & Co” / Detmolder Hof
Preis
Wort-Reich – Die Lesereihe* / Kost-Bar**
13
13
8,–
Freie Platzwahl 8,–
**Bei Veranstaltungen der Reihe „Kost-Bar“ ist die
­Inanspruchnahme eines mehrgängigen Menüs
inkl. Getränk zum Preis von 25,– € obligatorisch.
Eintrittskarten erhalten Sie ausschließlich im
Detmolder Hof.
Reihe 3a
Reihe 2a
Reihe 1a
Bühne
// 100 //
8,–
Rubbeldiek atz
14
14
Freie Platzwahl 16,– Reihe 4
15
15
ermäßigt
Reihe 5
16
16
6,–
Platzgruppe A 38,– Platzgruppe B 32,– Platzgruppe C27,–
17
17
Freie Platzwahl 12,– Platzgruppe A
38,– 19,–
Platzgruppe B
32,– 16,–
Platzgruppe C
27,–13,50
18
18
P reisermäßigt
Reihe 12
Reihe 3
1
Preiseermäßigt
19
19
19
18
19
19
20
17
Schauspiel
Der dickste Pinguin vom Pol / Der Essotiger / Hokus
Pokus Holderbusch /Koffer auf Reisen / Logbuch: Sex?! /
Meins meins meins / Scherbenpark
Reihe 7
2
K ASCHLUPP! / Theaterbus
Reihe 13
Reihe 10
1
Detmolder Sommertheater
Platzgruppe A
25,– 12,50
Platzgruppe B
20,– 10,–
Platzgruppe C
15,–7,50
Reihe 11
1
7
20
Balkon-Loge
10
// 101 //
theaterKasse: 0 52 31 – 974 803
Theaterkasse
The ater k a sse
K ASCHLUPP!
Die Kinder- und Jugendbühne des Landestheaters
(variable Bestuhlung, freie Platzwahl)
Bahnhofstr. 1, 32756 Detmold
Öffnungszeiten
dienstags – freitags 10.00 Uhr – 18.00 Uhr
samstags 10.00 Uhr – 13.00 Uhr
montags geschlossen
Detmolder Sommertheater
Neustadt 24, 32756 Detmold
Landestheater Detmold, Theaterplatz 1, 32756 Detmold
Eingang Doktorweg, Höhe Wiesenstraße
Die Theaterkasse ist vom 30. Juni 2014 bis 4. August 2014 und
vom 2. Januar 2015 bis einschließlich 7. Januar 2015 ge schlossen.
Hoftheater
Innenhof des Landestheaters Detmold
(variable Bestuhlung, freie Platzwahl)
Christuskirche
Bismarckstr. 23, 32756 Detmold
Freie Platzwahl
Anschriften unserer Spielstätten
Schloss Detmold
Rosental, 32756 Detmold
Landestheater Detmold
Theaterplatz 1, 32756 Detmold
Buchhandlung „K afk a & Co.“
Krumme Straße 8, 32756 Detmold
Gr abbe-Haus (variable Bestuhlung, freie Platzwahl)
Bruchstr. 25, 32756 Detmold
Detmolder Hof
Lange Straße 19, 32756 Detmold
Gefährlich
Telefonischer K a rtenserv ice
Telefon: 0 52 31 – 974 803 / Fax: 0 52 31 – 974 877
montags – samstags 9.00 Uhr – 13.00 Uhr
montags – freitags 14.00 Uhr – 17.00 Uhr
Öffnungszeiten der Theaterk asse
vor den Vorstellungen
Landestheater-Sommertheater-Hoftheater
1 Stunde vor Vorstellungsbeginn /
bei Märchen, Konzerten, Extras ½ Stunde vor Vorstellungsbeginn
Grabbe-Haus, KASCHLUPP! und andere Spielstätten
½ Stunde vor Vorstellungsbeginn
Die Abendkasse schließt mit Beginn der Vorstellung.
Tickets online: www.landestheater-detmold.de
Anfragen unter: [email protected]
Lange Straße 20-24
32756 Detmold
wiese-modewelt.de
// 102 //
Sparkasse Paderborn-Detmold
IBAN: DE 5747 6501 3000 4616 0057
BIC: WELADE3L
Über nicht fristgerecht bezahlte Karten wird anderweitig verfügt.
Bezahlte Karten können auf Wunsch an der Abendkasse hinterlegt oder aber gegen eine Versandgebühr von 1,50 € zugeschickt
werden. Nicht abgeholte Karten werden nicht ersetzt. Kurzfristig
für die Abendkasse reservierte Karten müssen bis spätestens
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden.
Online-Tickets
Sie können Ihre Theaterkarten von zu Hause aus auf Plätzen
Ihrer Wahl über unseren Vertriebspartner Adticket buchen und
ausdrucken, gegen eine Systemgebühr und eine preisabhängigen
Vorverkaufsgebühr pro Einzelticket. Darüber hinaus sind an
vielen Vorverkaufsstellen der Region und allen LZ-Ticketshops
Theaterkarten des Landestheaters zu erwerben.
Rücknahme/Tausch von Eintrittsk arten
Eine Rückgabe oder ein Umtausch gekaufter Karten oder Gutscheine ist generell nicht möglich. Für verloren gegangene oder
verfallene Gutscheine wird kein Ersatz geleistet.
Fälle von höherer Gewalt, Verkehrsbehinderung, Krankheit oder
Witterung begründen ebenfalls kein Umtausch- oder Rückgaberecht. Das Landestheater Detmold behält sich vor, aus technischen
Gründen Platzänderungen vorzunehmen.
K a sseninfor m ationen
Vorstellungsabbruch /
Änderung von Aufführungen
Bei Vorstellungen im Hoftheater, die bei schlechtem Wetter bis
zur Stückpause abgebrochen werden, entfällt der Anspruch auf
Erstattung des Eintrittspreises. Bei Vorstellungen in allen Spielstätten des Landestheaters, die durch höhere Gewalt ausfallen,
wird kein Ersatz gewährt. Sollte eine Vorstellung aus dispositionstechnischen Gründen geändert werden müssen oder ausfallen,
bemühen wir uns, Sie rechtzeitig zu informieren.
Vorverk aufsbeginn
Bereits ab dem 5. August 2014 können Karten für alle Vor­
stellungen bis zum 31. Januar 2015 gebucht werden. Karten für
die zweite Spielzeithälfte vom 1. Februar 2015 bis zum Spiel­
zeitende sind ab dem 1. Dezember 2014 erhältlich. Ausgenommen
sind Sonderveranstaltungen. Der Vorverkauf für Schulen und
sonstige Einrichtungen für „Peterchens Mondfahrt“ beginnt am
8. September 2014.
anziehend!
Reservierungen
Sie können Karten per Telefon oder Fax reservieren. Bestellte
­Karten müssen spätestens 10 Tage nach Bestelleingang bezahlt
sein, entweder an der Tageskasse oder per Überweisung:
ErmäSSigungen
Folgende Preisnachlässe in Höhe von 50% gewähren wir für:
—Inhaber eines Schwerbehinderten-Ausweises
mit einem GdB von mind. 80%,
—Empfänger von ALG I und II
—Empfänger von Sozialhilfe
— Wehrdienstleistende des freiwilligen- und
bundesfreiwilligen Dienstes
—Freiwillige im Sozialen Jahr
— Schüler, Studenten und Auszubildende
bis zum Alter von 27 Jahren
— Inhaber der Ehrenamtskarte und der tanzCard NRW
(Spielzeit 2014/15, nur an der Abendkasse für
Tanzproduktionen)
— Gruppennachlass 20% auf den Normalpreis
Die Ermäßigungen werden gegen Vorlage eines gültigen Ausweises
beim Kauf der Karten und beim Einlass gewährt. Ausgenommen
sind Silvestervorstellungen und Sonderveranstaltungen.
Nacheinlass
Nach Beginn der Vorstellung besteht bis zur Pause kein Anspruch
auf Einlass in den Zuschauerraum.
// 103 //
Service
Liebe auf den ersten Biss
Ob Zauberflöte, Carmen
oder West Side Story –
im Theater dreht sich wie
im Leben (fast) alles um
Leidenschaft. Auch beim
Backen von Brot ist es
die Liebe zu den guten
Dingen, die den Unterschied macht. Wir backen
seit Generationen für
Genießer im Lipperland
und setzen aus Überzeugung auf Zutaten aus
ökologischem Anbau
und Getreide aus unserer
Region.
Garderobenservice
Sie haben an allen Spielstätten des Landestheaters die Möglichkeit, Ihre Garderobe
und Ihr Gepäck zur Aufbewahrung während der Vorstellung abzugeben. Dieser
Service ist für Besucher der Vorstellungen
kostenfrei.
Service für
Rollstuhlfahrer und
Hörgeschädigte
Das Landestheater verfügt über Aufzüge, Rollstuhlplätze und Toiletten für
Rollstuhlfahrer. Hörgeschädigte haben
bei Vorstellungen im Landestheater die
Möglichkeit, eine Anlage zur Tonunterstützung zu nutzen. Bitte wenden Sie sich
hierfür an die Mitarbeiterinnen des Informationsstandes und der Garderobe, die
Ihnen gegen eine Leihgebühr von 1 € ein
Empfangsgerät/Kopfhörer zur Verfügung
stellen.
Tischreservierungen
Das Foyer-Restaurant im Landestheater
und das Gothland im Grabbe-Haus laden
die Theaterbesucher jeweils mit neuen
Betreibern zum Verweilen vor den Vorstellungen und während der Pausen ein.
Das Theaterrestaurant im Landestheater
öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Tischreservierungen sind möglich unter
0 52 31 – 9746 42. Auch im Café Gothland
kann telefonisch reserviert werden:
Tel: 0 52 31 – 30 57 53
// 104 //
Parkmöglichkeiten
In unmittelbarer Nähe des Landestheaters
stehen Ihnen im Parkhaus Lustgarten
Parkplätze zur Verfügung, an denen Sie
Ihr Fahrzeug gegen eine Gebühr für die
Dauer der Vorstellung abstellen können.
Parktickets erhalten Sie auch am Informationsstand im Foyer des Landestheaters.
Progr a mminform ationen
Wir informieren regelmäßig über unseren
Spielplan in unseren Halbjahres- und
Monatsleporellos sowie der 5 Mal pro
Spielzeit erscheinenden Theaterzeitung
des Landestheaters. Im Internet erhalten
Sie ausführliche Informationen über das
Theater, das Ensemble, die Stücke des
Spielplans, Termine und unsere theaterpädagogischen Angebote unter
www.landestheater-detmold.de.
Taubenmotiv: © mashakotcur - Fotolia.com | gestaltung: imort · bielefeld
LTD-Treff:
Ihr Informationsstand
Zu allen Vorstellungen im Landestheater
haben Sie die Möglichkeit, an unserem
Informationsstand im Theater-Foyer u.a.
T-Shirts, Programmhefte und Plakate
aktueller Produktionen zu erwerben. Sie
erhalten hier auch Tickets für das Parkhaus Lustgarten im Wert von 1 €.
// 105 //
Themenwochenende
Schlachten
Feste
Katastrophen
Sa / So 14. & 15.2.2015
100 Jahre Erster Weltkrieg
75 Jahre Zweiter Weltkrieg
Am 28. Juli 1914 erklärt Österreich-Ungarn Serbien den Krieg, nur wenige Wochen nach dem
Attentat auf den Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand. Kurz darauf macht Deutschland gegen
Frankreich mobil, auch Großbritannien tritt in den Krieg ein, innerhalb eines Monats sind bereits
15 Nationen von Europa bis Japan in die Kämpfe verwickelt.
Am 1. September 1939 beginnt mit dem deutschen Angriff auf Polen der zweite global von über
60 Staaten und 110 Millionen Soldaten geführte Krieg, gekennzeichnet durch Genozid und den
Einsatz von Massenvernichtungs- und Atomwaffen, unzählige Kriegsverbrechen und 70 Millionen
Todesopfer.
Viele Künstler begleiten als Chronisten und Augenzeugen in Tagebüchern, Briefen und Werken
die Ereignisse der beiden Weltkriege. Komponisten, Literaten und Maler verarbeiten ihre Empfindungen und Erfahrungen, entweder – durch glückliche Umstände vom Fronteinsatz verschont
– schreibend aus der sicheren Distanz oder als Soldaten unmittelbar mit dem Kriegsgeschehen
konfrontiert. Mit möglichst nüchterner Objektivität oder aber im emotionalen Ausnahmezustand
geschaffen, werden ihre Werke zu bedrückenden Klagen angesichts menschlicher Abgründe
oder zu dokumentierenden Beschreibungen der Kriegsgräuel. Was die Künstler zu erfassen suchen, ist das singuläre Ausmaß der Grausamkeiten, sind die Verheerungen an Körper und Seele.
In den Notizen, Dichtungen, Kompositionen klingen die vielfachen Schrecken und Leiden nach.
Die Allgegenwart von Hass und Tod beeinflusst die künstlerische Arbeit, in der es auch darum
geht, angesichts von ungeheuerlichen Schändungen und Zerstörungen das Mitgefühl, den Sinn
für Schönheit und Momente von Humanität zu bewahren.
Das Themenwochenende „100 Jahre Erster Weltkrieg / 75 Jahre Zweiter Weltkrieg“ am 14. und
15. Februar 2015 umfasst einerseits Aufführungen von Grabbes „Herzog Theodor von Gothland“
und John von Düffels „Weltkrieg für alle“, Publikumsgespräche, Lesungen, Vorträge und Konzerte in den Spielstätten des Landestheaters und an Aufführungsorten in der Stadt. Das genaue
Programm entnehmen Sie bitte dem Monatsleporello.
// 106 //
// 107 //
Gastspiele
Dienstag, 16. Dezember 2014,
19.30 Uhr, Landestheater
Sonntag, 8. Februar 2015, 18.00 Uhr,
Landestheater
Dienstag, 19. Mai 2015, 19.30 Uhr
Landestheater
Walter Sit tler
The World Famous
Glenn Miller
Orchestr a
Dominique
Horwitz
und das Jourist
Quartet t
spielt Erich Kästner „Prost, Onkel
Erich! Oder: Vom Kleinmaleins des
Seins“ Die Fortsetzung der
Lebensgeschichte Erich Kästners
Walter Sittler erzählt, im Ensemble mit den
sechs Musikern unter der Leitung Libor
Simas, die Lebensgeschichte Erich Kästners weiter. Gemeinsam begeben sich die
sieben Protagonisten auf einen Streifzug
durch das Leben eines Moralisten, porträtieren einen „konsequenten deutschen
Poeten“ (Hermann Kesten) – in ­Gedichten,
Briefen und Kurzgeschichten. Sie erzählen
vom Rausch Berlins in den 20er Jahren –
und vom Kater, der darauf folgte. Und sie
beschreiben die Liebe, die Kästner zeitlebens mit seiner Mutter verband. So zählen die Erinnerungen Erich Kästners an
gemeinsam mit seinen Eltern verbrachte
Weihnachtsabende zu den Höhepunkten
dieses bewegenden Stücks – mal melancholisch, manchmal ernst, immer aber mit
viel Herz und Humor.
Directed by Wil Salden
„The History Of Big Bands“
Mit dem neuen Programm „The History Of
Big Bands“ geht das Glenn Miller Orchestra
directed by Wil Salden in der Spielzeit
2014/2015 erneut auf Europa-Tour. In den
vergangenen drei Jahren war Wil Salden
bereits mit dem Programm „In the Miller
Mood“ in vielen europäischen Ländern
unterwegs, feierte triumphale Erfolge und
löste damit eine wahre Swing-Euphorie
aus. Bei „Moonlight Serenade“, „A String Of
Pearls“, „Little Brown Jug“, „Pennsylvania
6-5000“, „In The Mood“, „Somewhere Over
The Rainbow“ und vielem mehr lässt das
Glenn Miller Orchestra das Lebensgefühl
und den Groove der 40er Jahre wieder
auferstehen. Keep Swinging mit „The History Of Big Bands“!
Home Office Arbeiten
in vertrauter Umgebung –
USM Möbelbausysteme
verbinden Welten.
Fragen Sie nach detaillierten Unterlagen
beim autorisierten Fachhandel.
planB GmbH & Co. KG, Büro- u. Objekteinrichtungen
Friedrich-List-Straße 29, 33100 Paderborn
Tel. 05251-5 00 88 0, Fax 05251-5 00 88 20
[email protected], www.planb-einrichtungen.de
Spielzeitheft_April14_ho 4c.indd 1
16.04.2014 08:37:10
// 109 //
„Liebe und andere Unglücksfälle“ Als Kosmopolit wider Willen kannte der
russische Literaturnobelpreisträger Iwan
Bunin die Côte d‘Azur und das algerische
Constantine so gut wie die sommerlichen
Boulevards von Moskau und die Absteigen und Gerichtssäle von Sankt Petersburg.
Kleinstädte am Ende der Welt, dunkle
Alleen und kaukasische Kurorte sind die
Schauplätze der plötzlichen Leidenschaften sowie der unerklärlichen Verbrechen,
von denen er in den Novellen der Jahre
1916 -1944 erzählt.
In diese Welt, die Dominique Horwitz
lesend auferstehen lässt, weben sich die
Kompositionen von Efim Jourist, gespielt
vom Jourist Quartett, die die Melodie der
russischen Seele erklingen lassen.
Und Gibt es auch
Abonnements?
Nutzen Sie unser Begleitheft
oder sprechen sie direkt mit uns:
Tel. 0 52 31 – 974 802
Die Tagesabonnements
Themenabonnements
Entdecker-Abo
Streiflichter 1-2
GroSSe Literatur
Leichte Muse
Spezial-aboS
SchweinehundAbo
Scheck-Abonnement
Gemischtes Doppel
Grabbe-Haus
Abos 1-5
Tagesabonnements
Freitag 1-3
Samstag 2-3
Sonntag
Mittwoch 1-3
Abos Schule
und Theater
Abos für
Kinder und
Jugendliche
Premieren
Abonnement
Wechselabonnement
Nachmittagsabonnement
// 110 //
// 111 //
Abonnement
Spielerisch unterwegs –
einfach mitfahren
d
n
u
h
e
n
i
e
w
Sch al im Monat muss sein!
Einm
In der Kultur- und Musikstadt Detmold mit den
Stadtbussen der SVD zu Ihrem Ziel.
SVD – einfach einsteigen und mitfahren!
Informationen zum Stadtverkehr Detmold erhalten
Sie im „Service im Rosental“ | Rosental 13
32756 Detmold | Telefon 0 52 31-97 77 44
www.stadtverkehr-detmold.de
Geistige Fitness ist mindestens genauso
wichtig wie körperliche. Für den Bizeps
besitzen Sie wahrscheinlich eine Jahreskarte im Fitnessstudio Ihrer Wahl, doch wie
sieht es mit Ihrer kulturellen Grundversorgung aus? Einmal im Monat sollten Sie auf
unterhaltsame Weise etwas für Ihre grauen
Zellen tun und sich auf den Weg ins Landestheater begeben. Überwinden Sie Ihre
innere ­Theater-Hemmschwelle mit unserem
„Schweinehund-Abo“! Sie haben freie Wahl
über unser Programm der ­nächsten Spielzeit: alle Stücke, alle Spielstätten, alle Genres, alle Plätze (nach Verfügbarkeit), doch
einmal pro Monat müssen Sie sich einen
Stoß geben und Ihr Abo nutzen, sonst verfällt Ihr Anspruch auf eine Theaterkarte
im jeweiligen Monat – ein Umtausch ist
leider nicht möglich.
Geben Sie aber Ihrem inneren Schweinehund regelmäßig die Sporen, wie es Denksportler tun sollten, dann können Sie in
jedem der 10 Monate der Theaterspielzeit
jeweils einmal ganz frei nach Geschmack
Theater genießen und das für 180 €.
Wenn das keine Motivation ist!
© VRD - Fotolia.com
Theater – (schon) immer
ein außergewöhnliches Erlebnis.
Klingenbergstraße 4 ▪ 32758 Detmold
Fon + 49 (0) 5231 603-0
Fax + 49 (0) 5231 603-197
[email protected] ▪ www.ecclesia.de
Internationaler
Versicherungsmakler
Begehrt
:
und beliebt
© Weltweit
einmalig !
// 113 //
Die Dauer des „Schweinehund-Abos“
ist jeweils auf eine Spielzeit begrenzt.
Das Abo verlängert sich um eine ­weitere
Spielzeit, wenn es nicht bis zum 15. Juni
gekündigt wird.
Wert-Coupons aus dem „SchweinehundAbo“ sind nicht einlösbar für Gastspiele,
Sonderverkäufe und Stücke mit Aufpreis.
Es geht nichts über eine gemütliche Stunde
mit der Lesemappe!
Lesezirkel Periskop
Der Detmolder Theaterring
Schnüll GmbH & Co KG • 32805 Horn-Bad Meinberg
233_7
Kombi-Anz.
29.07.2004
20:15
Uhr Seite 1
07.2004
20:15
Uhr Seitefarb04.04
1
Tel. 05234 / 879 776 • Fax 05234 / 879 775
Krumme Straße 25 · 32756 Detmold
0 52
3 18 04Detmold
Krumme Fon
Straße
2731· /32756
www.ingrids-teeladen.de
Fon 0 52 31/ 98 27 94
WOLFGANG HAUCK
www.lesezirkel-periskop.de
/ e-mail:
C
M
Y
CM
M
Y
CM MY CY CMY
K [email protected]
WOLFGANG HAUCK
C
Krumme Straße 34 · 32756 Detmold
Krumme Straße
· 32756
Fon27
0 52
31/70Detmold
93 94
Fon 0 52 31/ 98 27 94
www.weinhandlung-hermann.de
MY
CY CMY
K
Eine Auszeichnung der Lippischen Landes-Zeitung,
des Landestheaters und der Theaterfreunde
Der schönste Lohn des Bühnenkünstlers ist der Applaus des Publikums. Zum Abschluss der Spielzeit kommt dank der ­Theaterfreunde und
der Lippischen Landes-Zeitung eine mindestens ebenso noble Auszeichnung hinzu: der ­Detmolder Theaterpreis. Aus den vielen heraus­
ragenden darstellerischen Leistungen der Theatersaison wählt eine Jury jeweils drei Kandidaten aus dem Ensemble des Theaters in den
Kategorien Musiktheater, Ballett und Schauspiel aus; die ­Theaterfreunde und Leser der LZ küren dann im Mai und Juni den Preisträger der
jeweiligen Kategorie. Die Gewinner erhalten im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung den exklusiv von der Detmolder Goldschmiede
Friemel kreierten Detmolder Theaterring. Ebenfalls honoriert werden die beste Inszenierung der Saison, junge Talente im Ensemble und
mit dem Ehrenring des Landestheaters ein die Arbeit der Bühne langjährig prägender Künstler.
Ein starker Verein für ein starkes ­Theater. Der Förderverein Theaterfreunde e.V. unterstützt
das ­Landestheater Detmold mit vielfältigen Aktivitäten – Werden Sie Mitglied!
Krumme Straße 34 · 32756 Detmold
Fon 0 52 31/70 93 94
www.weinhandlung-hermann.de
Probedruck
// 114 //
// 115 //
Danksagung
Kerstin Schomburg (Fotoserie: „Zimmer No. 1“) lebt und arbeitet in Hamburg.
Nach ihrer Ausbildung zur Fotografin studierte sie Visuelle Kommunikation und Freie
Kunst in Hannover. Zunächst wendete sie sich der Hamburger Independent-Musikszene zu, bald konzentrierte sie sich in ihren Arbeiten jedoch auch auf die darstellende
Kunst. Seit 2004 ist sie als Grafikerin und Fotografin für das Deutsche Schauspielhaus
in Hamburg tätig. Zusätzlich arbeitet sie für verschiedene Magazine und Agenturen
wie z.B. NEON und Plainpicture. Ihre Arbeiten erscheinen r­ egelmäßig u.a. in der
Süddeutschen und Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der taz, der ZEIT und in Theater
heute. Kerstin Schomburg portraitiert immer wieder Schauspieler und Musiker.
Sven Koch (Autor: „Zimmer No. 1“) lebt und arbeitet in Detmold.
Neben seiner Tätigkeit als Journalist bei der Lippischen Landes-Zeitung
widmet er sich der künstlerischen Fotografie und als Bassist bei „The
Jerks“ der Musik zwischen Punk und Grunge. Seit mehreren Jahren
veröffentlicht er erfolgreich Kriminalromane beim traditionsreichen
Verlag Droemer Knaur. Nach dem Erstling „Purpurdrache“ folgten u.a.
„Brennen muss die Hexe“, „Totenmond“, „Dünengrab“ und zuletzt im Mai
2014 „Dünentod“, die letztgenannten auch als Hörbuch.
Das Landestheater Detmold dankt den Inserenten für die Unterstützung unserer Spielzeitvorschau 2014/2015. Dank
gilt ebenso dem Detmolder Hof, dem Modehaus Wiese, der Ressource Detmold, dem Institut Mergenthaler, dem
­Lippischen Hof, der Praxis Dr. Koerdt sowie den Polizeihauptkommissaren Ulrich Kipshagen und Klaus Engel bei der
Realisierung unserer Krimifotoserie für das Spielzeitheft des Landestheaters.
// 116 //
Michael Hahn (Grafik: „Zimmer No. 1“) studierte sowohl Grafik-Design als auch
Illustration in Hamburg und arbeitet seit 1992 als freier Grafiker. Mit seinen Grafiken
und Illustrationen für verschiedene Theater und überregionale Zeitungen und Magazine wie Boston-Magazine, Los Angeles Times, „Rolling Stone“, den Berliner Tagesspiegel und die Süddeutsche Zeitung erarbeitete er sich einen Ruf als vielseitiger und
origineller Künstler. Vielfach wurden seine Arbeiten prämiert, etwa durch die Society
of Illustrators New York, den Dr.-Hedwig-Meyn-Preis der Stadt Lüneburg oder beim
Wettbewerb „100 beste Plakate“. In der 2014 vom Folkwang Museum Essen veranstalteten Ausstellung zur Geschichte und Entwicklung des Theaterplakats wurde unter
80 repräsentativen Werken aus ganz Europa u.a. von Toulouse-Lautrec, Johannes
Grützke oder Tomi Ungerer auch ein Plakat von Michael Hahn präsentiert, das er für
das Landestheater Detmold zu Ingrid Lausunds „Bandscheibenvorfall“ kreierte.
// 117 //
Gremien
Gr emien der L a ndesthe ater
Detmold GMBH
Aufsichtsr at
Vorsitzender des Aufsichtsrats:
Friedel Heuwinkel Kreis Lippe
Lauschige Kinonächte
Wilde Konzerte
Feinsinnige Künste
Mitglieder des Aufsichtsr ats
Gabriele Bröker Kreis Lippe
Dr. Lucas Heumann Kreis Lippe
Moritz Ilemann Kreis Lippe
Rainer Heller Stadt Detmold
Detlef Langhans Stadt Detmold
Anke Peithmann Landesverband Lippe
Dirk Tolkemitt Landesverband Lippe
Carsten Venherm Stadt und Kreis Paderborn
Waldbühne am Hermannsdenkmal
Beratendes Mitglied:
Brigitte Harten
Betriebsrat Landestheater Detmold
www.landesverband-lippe.de
Ei
en
e
t
t
s
e
c
l
h
a
ö
P
n
e
e
t
rR
n
u
e
b
i
s
e
n
Gesellschafterversammlung
der Landestheater Detmold GmbH:
Kreis Lippe, Stadt Detmold, Landesverband
Lippe, Stadt Paderborn, Kreis Paderborn,
Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH, Verein zur
Förderung des Landestheaters Detmold e.V.
Geschäftsführer
Kay Metzger Intendant
Stefan Dörr Verwaltungsdirektor
Kooperationspartner
Kreis Herford, Stadt Herford
mit Niveau
DetmolderReisen
Studienreisen
Inh. Rolf Wieneke
N
E
H
E
S
N
E
B
E
L
ER SSEN
GENIE
S
E
Niemeierstr. 22 • 32758 Detmold
Telefon 0 52 31 /EHEN
96 44-0
Telefax 0 52 31 / 96 44-44
RLEBEN
E-Mail: [email protected]
www.haenschen.de
Förderer
Land Nordrhein-Westfalen, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Kreis Gütersloh, Stadt
Hameln, Kreis Höxter, Kreis Minden-Lübbecke
Ansprechpartner
Ihr e Anspr echpa rtner
Kay Metzger, Intendant
Telefon 0 52 31 – 974 611
[email protected]
Stefan Dörr, Verwaltungsdirektor
Telefon 0 52 31 - 974 614
[email protected]
Dr. Christian Katzschmann, Chefdramaturg
Telefon 0 52 31 – 974 675
[email protected]
Carolina Gleichauf, Dramaturgin für
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 0 52 31 – 974 646
[email protected]
Jens Kowsky, Referent für Marketing
und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 0 52 31 – 974 714
[email protected]
Elisabeth Wirtz, Leitende Dramaturgin Musiktheater
Telefon: 0 52 31 – 974 623
[email protected]
Claudia Göbel, Leitung KASCHLUPP! / Theaterpädagogin
Telefon 0 52 31 – 302 89 97
[email protected]
Matthias Brandt, Leitung KASCHLUPP! / Theaterpädagoge
Telefon 0 52 31 – 302 89 97
[email protected]
Nicole Tharau
Referentin für den Gastspielbetrieb
und für das regionale Marketing
Telefon 0 52 31 – 974 621
mobil 0170 – 852 71 81
[email protected]
Büro der Landestheater in NRW
Manuela Schürmann
Oberstr. 95, 41460 Neuss
Telefon 0 2131 – 269 935
[email protected]
// 119 //
Impressum
L a ndestheater Detmold
Theaterplatz 1, 32756 Detmold / Telefon 0 52 31 – 974 60, Fax 0 52 31 – 974 701
[email protected] / www.landestheater-detmold.de
Intendant: Kay Metzger / Verwaltungsdirektor: Stefan Dörr
Gr abbe-Haus
Bruchstr. 27, 32756 Detmold
Detmolder Sommertheater
Neustadt 24, 32756 Detmold
Hoftheater im Landestheater
Innenhof: Eingang Doktorweg, 32756 Detmold
K ASCHLUPP!
Die Kinder- und Jugendbühne
Bahnhofstraße 1, 32756 Detmold
Christuskirche
Bismarckstr. 23, 32756 Detmold
Theaterk asse
dienstags bis freitags 10.00 – 18.00 Uhr
samstags 10.00 – 13.00 Uhr
Bankverbindung:
Sparkasse Paderborn-Detmold
IBAN: DE 5747 6501 3000 4616 0057
BIC: WELADE3L
K arten telefonisch
unter 0 52 31 – 974 803
montags bis samstags 9.00 Uhr – 13.00 Uhr
montags bis freitags 14.00 Uhr – 17.00 Uhr
K artenbestellung per Fa x
unter 0 52 31 – 974 877
Tickets online
www.landestheater-detmold.de
Abendk asse
Im Landes-, Hof- und Detmolder Sommertheater eine
Stunde vor Beginn der Vorstellung; im Grabbe-Haus,
KASCHLUPP!, bei Vormittagsvorstellungen, Märchen,
Extras und Kammerkonzerten
jeweils 30 Minuten vor der Vorstellung.
Abonnementbüro
Telefon 0 52 31 – 974 802
dienstags bis freitags 10.00 Uhr – 13.00 Uhr
und 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
[email protected]ter-detmold.de
Bankverbindung:
Sparkasse Paderborn-Detmold
IBAN: DE 1947 6501 3000 4615 1817
BIC: WELADE3L
Impressum: Herausgeber: Landestheater Detmold / Intendant Kay Metzger / Spielzeit 2014/2015
Redaktion: Dramaturgie / Grafik: Michael Hahn, Hamburg / Szenenfotos: Alfredo Mena, Berlin / Björn Klein, Detmold / Klaus Lefebvre,
Witten / Jochen Quast, Bad Bevensen / Kerstin Schomburg, Hamburg / Ensemblefotos: Kerstin Schomburg, Hamburg / Portraitfoto
Sven Koch: Vera Gerstendorf-Welle / Redaktionsschluss: 27. April 2014 / Herstellung: Bösmann Medien und Druck GmbH & Co. KG /
Auflage: 15 000 / Änderungen und Irrtümer vorbehalten
Type: Levato von Felix Bonge (Linotype) / Classic Grotesque Pro von Rod McDonald (Linotype)
Papier: Pla noPlus – Holzfrei weiß matt Offset
// 120 //

Documentos relacionados