Pflegedokumentation - Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach

Сomentários

Transcrição

Pflegedokumentation - Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach
EDV-Pflegedokumentation
In einem modernen Unternehmen wie
der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH, das für seine Kunden die
bestmögliche Versorgung garantieren will,
war es nur eine Frage der Zeit, bis eine
EDV-gestützte Pflegedokumentation das
„Hängemappensystem“ ersetzen würde.
Im Altenheim Windberg wurde 2001 mit
der Einführung des neuen Systems begonnen, und zum 31. März 2004 war diese
mit dem Altenheim Odenkirchen abgeschlossen. So wird nun in allen AltenheiSilvia Kleinfeld
men der Altenheime der Stadt Mönchengladbach GmbH und in der Kurzzeit-
der Leistung der MitarbeiterInnen. Dieje-
und Tagespflege (Ambulante Dienste
nigen, die vorher noch nie am PC saßen,
GmbH) mit diesem System gearbeitet. In
sind jetzt Experten. Frau Kleinfelder hat
vorbereitenden Schulungen wurden den
auch als Anwenderbetreuerin den Ein-
MitarbeiterInnen aus der Pflege erste
führungsprozess in den Einrichtungen be-
Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC
gleitet. Diese Aufgabe wird in Zukunft an
vermittelt, um dann in Zusammenarbeit
eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter
mit der Herstellerfirma „DAN-Produkte
in jeder Einrichtung delegiert.
Pflegedokumentation GmbH“ die Handhabung des Software-Programms „ZippZapp®“ zu erlernen.Auch die Mitarbeite-
Durch die direkte Zusammenarbeit mit
rInnen des Begleitenden Dienstes und der
die notfalls auch am Wochenende direkt
Hauswirtschaft wurden im neuen Pflege-
vor Ort erscheint, kam es bisher noch
dokumentationsprogramm geschult.
nicht zu größeren Schwierigkeiten.
EFQM-Kriterium :
Die Leiterin des Projektes „Einführung
So wie das Arbeiten im „Pflegeprozess“
Prozesse
der EDV-gestützten Pflegedokumentati-
ein prozesshaftes Arbeiten ist, so ist auch
on“, Frau Kleinfelder, ist begeistert von
das Arbeiten mit der EDV-gestützten
42
der EDV-Abteilung der Sozial-Holding,
Pflegedokumentation ein Prozess. Nach
der Evaluation und Informationssammlung mit Feedback an den Hersteller
kommt wieder ein neues Update oder,
wie in drei Einrichtungen ein aktuelleres
Betriebssystem oder, wie in einer Einrichtung, eine neue Generation von Rechnern. „Lebenslanges Lernen“ für die MitarbeiterInnen und eine „lernende Organisation“ sind hierfür als Voraussetzung
zu betrachten.
Das oberste Ziel ist es, dass alle MitarbeiterInnen, die am Pflegeprozess beteiligt
sind, mit dem EDV-System arbeiten. Die
Vorteile liegen auf der Hand: Die gebündelten Informationen über Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen eine
individuellere und vor allem effektivere
Betreuung.
Jens Heilmann führte das Gespräch
mit Silvia Kleinfelder,
Leiterin des Projekts „Einführung der EDVgestützten Pflegedokumentation“.
43