20% - St. Galler Tagblatt

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20% - St. Galler Tagblatt
Donnerstag, 8. September 2016
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Nr. 209/AZ 9501 Wil
Fr. 3.50 / € 4.–
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Überzeugender Start
Der Sieg der Schweizer Nationalmannschaft in der
WM-Qualifikation gegen Europameister Portugal ist
nicht hoch genug einzuschätzen.  SPORT 16
Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï Ï
Rihanna ist begeistert
Die Toggenburgerin Christa Bösch
macht mit ihrer Mode in New York
Furore.  FOCUS 25
Italienische Meisterweine
Zürcher Str. 204E, 9014 St.Gallen
www.caratello.ch
Alpstein Halbmond leuchtet und provoziert
LOKALTEIL
Gewerkschaft
fordert generelle
Lohnerhöhung
REGION
Bühler investiert in
Schweizer Standorte  33
REGION
Bütschwil nimmt
80 Asylbewerber auf  33
REGION WIL
Wil Tourismus ist in
einer heiklen Phase

35
REGION UZWIL/FLAWIL
Als in Bichwil eine
F/A-18 abstürzte

40
FOCUS
Forscher konnten aus
körpereigenen Zellen
neue Haut züchten.  26
Salzkorn
Die Landwirtschaft hat sich
diese Woche wieder einmal als
Vorreiterin des freien Marktes
entpuppt. So hat die Branchenorganisation Emmentaler Switzerland am Dienstag einen dringenden Appell an den Bundesrat
lanciert. Er möge doch bitte dafür sorgen, dass die Mengensteuerung bei der Produktion des
löchrigen Käses auch für Nichtmitglieder der Branchenorganisation gelte. Dass dafür die
höchste politische Stelle im Land
angerufen wurde, rechtfertigt
sich allein durch die Grösse des
Problems: Mit der Käserei Rohner in Bazenheid gibt es nämlich
genau einen EmmentalerBetrieb, der Nichtmitglied der
Branchenorganisation ist.
Ein Büro, das jeden Monat
ausrechnet, wie viele Laibe jede
Käserei maximal produzieren
darf; Sanktionen für Betriebe, die
sich nicht an die Spielregeln der
allmächtigen Branchenorganisation halten; Disziplinierungsmassnahmen für Käsereien, die
auf dem Absprung sind. Man
kann es nennen, wie man will.
In der früheren Sowjetunion
gab es dafür nur einen Begriff:
Planwirtschaft.
J.A.
Der Coup ist gelungen: Das Ziel, mit dem Halbmond auf dem
Gipfel Freiheit im Alpstein zu provozieren, hat der Künstler
Christian Meier erreicht. Seine Aktion hat landesweit ein
SBB prüfen die Aufrüstung
der Bahnpolizisten
LIVIO BRANDENBERG
BERN. Nach den tödlichen Atta-
cken in den Regionalzügen in
Salez, Würzburg und Vorarlberg
haben die Diskussionen um die
Sicherheit im öffentlichen Verkehr an trauriger Aktualität gewonnen. Doch bereits im April
2015 haben die SBB beim Bundesamt für Verkehr (BAV)schon
nachgefragt, ob es rechtlich
möglich wäre, ihre Bahnpolizisten besser zu bewaffnen. «Die
SBB haben sich danach erkun-
nach mass und wunsch
trendig – qualitativ – preiswert
rt
071 982 80 21
digt, ob eine Einführung von
Maschinenpistolen
möglich
wäre», sagt BAV-Sprecher Gregor
Saladin.
Ein konkreter Antrag für eine
Bewilligung von Maschinenpistolen und Tasern liege dem BAV
aber nicht vor, wie das Bundesamt bestätigt.
Gesetz verbietet Langwaffen
Laut
SBB-Sprecher
Reto
Schärli haben sich die «Sicherheitsverantwortlichen der SBB»
beim BAV erkundigt, «ob die gel-
Notstandsgesetz verschärft
Flüchtlingsproblematik
WIEN. Österreich plant ein Asyl-
küchen
beratung
badmöbel
planung
innenausbau fabrikation
Bild: Christian Meier
grosses Medienecho ausgelöst. Im Interview erklärt sich der
Innerrhoder. Gipfelkreuze finde er absurd, der Halbmond
 THEMA 2
solle eine Diskussion über Religionen lostreten.
Notstandsgesetz, welches das
Land vor einer neuerlichen
Flüchtlingswelle schützen soll.
Es gründet im wesentlichen auf
Abschottung und einer weiteren
Einschränkung des Asylrechts.
Begründet wird das Gesetz unter
anderem mit angeblich «deutlich
gestiegenen Straftaten von Asylbewerbern», mit drohenden
Engpässen in der Aufnahmekapazität sowie mit der Überlastung des Sozial- und Gesundheitswesens. Teile der Opposi-
tion sind sich einig, dass in
Österreich kein Notstand drohe,
sondern dieser aus populistischen Motiven herbeigeredet
werde. Die für 2016 festgesetzte
Obergrenze von 37 500 Asylanträgen ist erst zu zwei Dritteln
ausgeschöpft. Das UNO-Flüchtlingshilfswerk warnte Wien
gestern vor dem «Tabubruch»,
Flüchtlingen den Schutz zu verwehren. Nicht zuletzt wird mit
dem Notstandsgesetz eine gesamteuropäische Lösung unter AUSLAND 7
laufen. (red.)
tenden gesetzlichen Bestimmungen die Beschaffung von
Langwaffen ermöglichen». Damit sind unter anderem Sturmgewehre und Maschinenpistolen
gemeint.
Eine solche Aufrüstung der
Bahnpolizei lässt das geltende
Bundesgesetz derzeit nicht zu.
Aktuell sind die SBB-Transportpolizisten mit einer Pistole, einem Polizeistock und Pfefferspray bewaffnet unterwegs.
Überdies dürfen sie den sogenannten 40-Millimeter-Werfer,
Zu Recht in
der Sonderschule
ST. GALLEN. Der St. Galler Erziehungsrat hat einen Schüler mit
Entwicklungsrückständen
im
kognitiven, sprachlichen und
emotionalen Bereich zu Recht
gegen den Willen der Eltern in
eine Sonderschule eingewiesen.
Das Bundesgericht bezeichnet
nach den kantonalen Vorinstanzen die externe Sonderschulung
des heute siebenjährigen Buben
in der Heilpädagogischen Schule
in seiner Wohngemeinde als bedarfsgerecht. Sie habe sich aus
der Sicht des Kindeswohls aufge OSTSCHWEIZ 19
drängt. (red.)
BERN. Die grösste Arbeitnehmerorganisation der Schweiz, der
Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB), fordert generelle
Lohnerhöhungen von bis zu 1,5
Prozent. «Wir haben den optimalen Zeitpunkt erwischt», sagte
SGB-Präsident Paul Rechsteiner.
Optimal, weil einen Tag zuvor
die neuesten Wachstumszahlen
der Schweizer Wirtschaft bekannt wurden. Demnach scheint
die Schweizer Wirtschaft den
Frankenschock verdaut zu haben. Die Binnenwirtschaft habe
sich besser entwickelt als erwartet, sagte Rechsteiner. Auch Teile
der Exportwirtschaft hielten sich
gut. «Das muss sich spiegeln in
den Lohnabschlüssen», verlangte er.
Weitere Begründungen findet
der SGB zum Beispiel in den
höheren Lebenshaltungskosten
erfüllt. Ein halbes Prozent der
geforderten 1,5 Prozent soll für
den prognostizierten Teuerungsausgleich aufkommen. Alleine
die Krankenkassenprämien werden um bis zu 5 Prozent ansteigen, heisst es beim SGB. Zudem
müssten generelle Lohnerhöhungen gewährt werden, um
auch der Lohnschere entgegenzuwirken. (red.).  WIRTSCHAFT 9
Digitaler Wandel
stärker als gedacht
REHETOBEL. Die Digitalisierung
ein Gummischrotgewehr, einsetzen.
Bewaffnung erst seit 2011
Die Diskussionen um die Bewaffnung der Bahnpolizei sind
nicht neu. In den 1990er-Jahren
gab es Bestrebungen, das Gesetz
zu revidieren. Dies gelang dann
erst 2010. Seit dem 1. Oktober
2011 dürfen Bahnpolizisten mit
Schusswaffen ausgerüstet werden. Derzeit gehören 247 Personen zum Korps, davon sind 191
 THEMA 3
Polizisten.
beschäftigt früher oder später
alle Branchen. Online-Welt und
Offline-Welt dürften aber noch
viel stärker verschmelzen, als
dies angenommen wird. Das
machte das diesjährige Gipfeltreffen auf dem Gupf ob Rehetobel deutlich, zu dem das spezialisierte
Personalberatungsunternehmen Nellen & Partner
eingeladen hatte. Querdenker
und Investoren aus der digitalen
Wirtschaft gaben Einblick in ihre
Konzepte und lieferten überraschende Erkenntnisse: Etwa,
dass das bedingungslose Grundeinkommen wegen der Digitalisierung doch noch aktuell werden könnte. (T.F.)  WIRTSCHAFT 9
HARMOS
Die Streitpunkte
An der Schulharmonisierung
ist gar nichts harmonisch. Im
politischen Hickhack rund
um die Abstimmung zum Austritt des Kantons St. Gallen aus
dem Konkordat bleibt die
Wahrheit oft auf der Strecke.
Kindergarten-Obligatorium, Sprachen-Harmonisierung,
Abschaffung der Sonderklassen – rund
um Harmos ranken
sich Gerüchte und
Irrtümer. In der Ost-
schweiz, wo nur der Kanton
St. Gallen Mitglied ist, ist die
Sprachen-Harmonisierung
gut gelungen. Die Kantone
St. Gallen, Thurgau und
Appenzell Ausserrhoden
beginnen in der dritten
Klasse mit Englisch und in
der fünften mit Französisch. Eine Ausnahme ist
bisher Appenzell Innerrhoden, wo Französisch erst
ab der siebten Klasse unterrichtet wird. (cz)
 OSTSCHWEIZ 17
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Wil Obere Bahnhofstr. 35, T 0719132828, F 0719132810, Pikettnatel 0791350091 Zentralredaktion 9001 St.Gallen, T 0712727711, zentralredaktionytagblatt.ch
2 Thema
ZUR SACHE
Ein Ritual, das für
Transparenz sorgt
Donnerstag, 8. September 2016
«Gipfelkreuze sind absurd»
Mit seinem Halbmond auf einem Berggipfel im Alpstein hat der 38jährige Innerrhoder Künstler
Christian Meier ein grosses Medienecho ausgelöst. Er sagt, er wolle damit eine Debatte lostreten.
TIM NAEF
Die herbstlichen Lohnforderungen der Gewerkschaften sind ein
schützenswertes Ritual. Nicht nur
rufen sie die wichtige Sozialpartnerschaft in Erinnerung, sie sorgen auch für ein Mindestmass an
Transparenz.
D
ie Eröffnung des «Lohnherbstes» ist ein
Ritual, das zu den Gewerkschaften gehört
wie das «Vater unser» zur Kirche. Doch
hüben wie drüben stossen die Zeremonienmeister auf immer weniger Begeisterung im Publikum.
So wie der sonntägliche Kirchgang für viele Gläubige nicht mehr zum Pflichtprogramm gehört,
spielen sich auch die alljährlichen Lohnverhandlungen zwischen den Sozialpartnern längst nicht
mehr im Geist des Arbeitskampfes früherer Zeiten
ab.
Der Strukturwandel der Schweizer Wirtschaft
ist weit fortgeschritten. Das heisst nicht, dass es
keine Industriebetriebe mehr gäbe. Diese haben
sich in den schwierigen Jahren sogar sehr wacker
gehalten. Doch das, was man gemeinhin unter
Blue-Collar-Arbeit versteht, wird inzwischen oft
von Spezialisten ausgeführt. Arbeiter in der
Schweiz sind immer öfter qualifizierte Berufsleute
mit spezifischen Kenntnissen im Umgang mit
modernen Maschinen. Der ungelernte Arbeiter,
der im Akkord zum Beispiel Autoreifen produziert, ist ein seltener Fall geworden. Um im Bild zu
bleiben: Seit Firestone 1978 in Pratteln die Fabrik
schloss und 600 Leute auf die Strasse stellte, werden in der Schweiz keine Pneus mehr produziert.
Mit der Fragmentierung des Arbeitsmarktes in
viele kleine Zellen von Berufsspezialisten verlieren naturgemäss auch Referenzlöhne an Bedeutung. Trotzdem sind die herbstlichen Lohnforderungen der Gewerkschaften ein schützenswertes
Ritual. Nicht nur rufen sie die wichtige Sozialpartnerschaft in Erinnerung, sondern sorgen
auch für ein Mindestmass an Transparenz. Das
auch dort, wo die unsichtbare Hand des Marktes
die Dinge richtig zu lenken scheint.
Ein Halbmond auf einem Innerrhoder
Berggipfel – Sie wollten schlicht provozieren.
Christian Meier: Natürlich wollte ich
mit dem ganzen Spass provozieren.
Es geht aber darüber hinaus. Die
Kunstaktion soll optisch wie auch inhaltlich ein Denkanstoss sein.
Inwiefern optisch?
Meier: Der Mond in der wunderschönen Appenzeller Landschaft stösst
den Betrachter vor den Kopf. Ich mag
Dinge, die beim Betrachter anecken
und nicht dem Mainstream entsprechen.
Und inhaltlich?
Meier: Wenn es optimal läuft, habe
ich mit meiner Aktion eine Debatte
losgetreten.
Etwa eine Debatte über den Islam?
Immerhin ist der Halbmond ein moslemisches Symbol.
Meier: Nein, nicht über den Islam
speziell – über Religionen im allgemeinen. Ich bin Atheist. Ich habe
mich an den unzähligen Gipfelkreuzen im Alpstein gestört und wollte
mit dem Halbmond ein Gegengewicht schaffen. Gleichzeitig sieht der
drei Meter grosse Halbmond einfach
phantastisch aus.
leuchtet und drei Meter gross wurde,
war nicht geplant.
Was stört Sie an den Gipfelkreuzen?
Meier: Sie sind schlicht absurd. Religion sollte Privatsache sein. Deshalb
gehört ein christliches Symbol nicht
auf einen Berggipfel. Ich bin ein Gegner unvernünftiger Denksysteme wie
Religion, Homöopathie oder Astrologie.
Wie haben Sie den Mond auf den Gipfel
gebracht?
Meier: Ursprünglich war geplant, das
Ganze mit Freunden zu Fuss zu
transportieren. Dann hätte es aber
drei Tage gedauert, und der Überraschungseffekt wäre dahin gewesen.
Mit dem Helikopter ging es dann
ziemlich schnell. Während des Aufbaus hat sich lediglich ein Bauer gewundert, dass schon wieder eine
neue Wetterstation auf einem Gipfel
montiert wird.
Es war also eine Art Trotzreaktion gegen
Religionen?
Meier: Im ersten Moment war dies
sicher der Fall – auch jetzt noch. Die
Idee existiert aber schon länger und
hat auch einen künstlerischen Aspekt. Das Kunstwerk soll einfach
auch schön aussehen.
Wie lange haben Sie die Aktion geplant?
Meier: Die Idee geistert schon seit drei
Jahren in meinem Kopf herum. Diesen Winter habe ich mich entschlossen, die Aktion durchzuführen. Die
Teile für den Halbmond habe ich alle
in Shanghai produziert und nach
Appenzell verschifft
Und es war von Beginn weg klar, dass es
ein Halbmond sein würde?
Meier: Ja, das Motiv war von Anfang
an gewollt. Dass er schliesslich be-
Und warum war es gerade der Gipfel der
Freiheit?
Meier: Der Name spielte bei den
Überlegungen nur eine untergeordnete Rolle. Hauptsächlich war es der
Standort. Es sieht einfach phantastisch aus: Ein beleuchteter Halbmond, der so gar nicht in die wunderschöne Landschaft des Appenzellerlands passt. Und gleich daneben
steht ein riesiges Kreuz.
Für die Polizei ist der beleuchtete
Halbmond gefährlich. Man könnte
meinen, es befände sich jemand
in Not. Deshalb müsse er wieder
abmontiert werden.
Meier: Wieso genau eine Gefahr von
meinem Mond ausgehen sollte, ist
mir nicht klar. Es ist mir aber auch
egal. Ich habe sogar mit meinen
Freunden gewettet, wie lange er wohl
stehen bleibt. Einige meinten, er sei
noch in einem halben Jahr da oben.
Gab es bereits Reaktionen auf Ihre
Kunstaktion?
Meier: Von Bekannten habe ich positive Antworten bekommen. Online
sieht dies ein wenig anders aus. Es gab
einige, die sich am Halbmond extrem
gestört haben. Diese Leute sind mir
aber nicht persönlich bekannt.
Sind noch ähnliche Aktionen geplant?
Meier: Nein, es war eine einmalige
Aktion.
Bild: pd
Christian Meier
Innerrhoder Künstler
Daniel Zulauf
wirtschaftytagblatt.ch
PRESSESCHAU
Die Wahlen im deutschen Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern sind weiterhin Thema.
Trotz erheblicher Gewinne der
AfD wird sie nirgends eingeladen, sich an einer Koalition
zu beteiligen. Keine Partei will die Kollegen von rechts
aussen in eine Regierung aufnehmen. Man kann das als
Diskriminierung bezeichnen. Die etablierten Parteien
haben Angst vor den populistischen Neulingen. Sie trauen sich nicht, die Protestbewegung in
Entscheidungen einzubeziehen, obwohl diese immer
mehr Wähler vertritt.
Es wäre verfrüht, den Aufstieg
der migrationsfeindlichen Rechten als unumkehrbar
zu betrachten. Die Lage könnte sich aber auch verschlimmern. Der Flüchtlingsdeal mit der Türkei könnte
platzen, oder die öffentliche Meinung wird durch einen
Anschlag beeinflusst. Doch einstweilen hat Angela
Merkel trotz der Querschüsse ihrer Koalitionspartner
ausreichend Autorität und politischen Spielraum, um
mit der Flüchtlingskrise fertig zu werden. Es liegt in
Deutschlands wie in Europas Interesse, dass sie Erfolg
hat.
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Bild: Christian Meier
Der Mond auf dem Gipfel Freiheit im Alpstein – nicht allen gefällt er.
Sex, Politik und Religion provozieren
CHRISTINA GENOVA
Christian Meier ist nicht der erste
Appenzeller, der mit einem Kunstwerk die Gemüter erhitzt. 1987 sorgte
Roman Signers «Wasserturm» im
St. Galler Grabenpärkli für wütende
Reaktionen. Der im Volksmund «rotes Fass» genannte Brunnen provozierte derart, dass eine Petition mit
4000 Unterschriften die Entfernung
des «Schandmals» verlangte. Das rote
Fass steht noch heute, die Bevölkerung hat sich mittlerweile daran gewöhnt. Und der 78jährige Signer gehört zu den weltweit renommiertesten zeitgenössischen Künstlern.
Eine Moschee in der Kirche
Während Christian Meier es mit
seinem Halbmond darauf angelegt
hat, Diskussionen zu provozieren, lag
der Fall bei Roman Signer anders. Die
negativen Reaktionen auf sein Kunstwerk verletzten ihn tief. Gemeinsam
ist beiden Werken, dass sie sich im
öffentlichen Raum befinden. Dort
reagieren wir besonders sensibel auf
künstlerische Interventionen. Nicht
nur wenn sie neu plaziert werden,
sondern auch wenn sie wieder entfernt werden sollen. Auch dazu liefert
St. Gallen ein schönes Beispiel. Im
Zuge der Neugestaltung des Bahnhofplatzes war geplant und vom
Stimmvolk abgesegnet, die Brunnenskulptur «Textil» von Köbi Lämmler
zu entfernen. Der Unmut darüber
war in der Bevölkerung aber derart
gross, dass der Stadtrat zurückkrebste. Der Brunnen wird nach Abschluss
der Bauarbeiten im Herbst 2018 auf
den Kornhausplatz zurückkehren.
Reiche Erfahrungen mit Skandalen hat auch der Rheintaler Künstler
Christoph Büchel. Auch er will mit
seiner Kunst die Menschen aufrütteln. Dabei hat er ein untrügliches
Gespür für wunde Punkte und Tabuzonen. Vor sechs Jahren hat er in
einem Wiener Museum einem Swingerclub Gastrecht gewährt. Letztes
Jahr richtete er im Rahmen der Biennale in Venedig in einer ehemaligen
Kirche eine funktionierende Moschee ein. Nach nur wenigen Tagen
wurde sie geschlossen. Wie Christian
Meier liefert Büchel seinem Projekt
einen spannenden Diskussionsbeitrag zu unserem Verhältnis zur Religion im allgemeinen und zum Islam
im speziellen.
Sex und Religion vermögen heute
noch zu provozieren. Aber auch wer
als Künstler am Selbstverständnis der
Schweiz kratzt, muss mit erbosten
Bild: Michel Canonica
Roman Signers Fassbrunnen.
Anzeigen: Marktplatz 8 Fonds 11 Traueranzeigen 23 Ostevent 24 Service: Börse 11 Kino 24 Radio/TV 30 Wetter/Sudokus 31
Reaktionen rechnen. Das erfuhr Ben
Vautier, als er seinen Schriftzug «La
Suisse n’existe pas» im Schweizer
Pavillon an der Weltausstellung in
Sevilla von 1992 zeigte. Er wurde als
Nestbeschmutzer beschimpft.
Gelassenheit statt Strafaktion
Nicht empfehlenswert ist es ausserdem, sich mit amtierenden Bundesräten anzulegen. Den grössten
Kunstskandal der letzten Jahre provozierte Thomas Hirschhorn. 2004 zeigte er im Centre Culturel in Paris seine
Installation «Swiss-Swiss Democracy». Während einer Performance hob
dort ein Schauspieler das Bein und
pinkelte auf ein Bild Christoph Blochers. Das Parlament kürzte daraufhin als Strafe das Budget von Pro Helvetia einmalig um eine Million von 34
auf 33 Millionen – keine sehr souveräne Reaktion. Der Innerrhoder
Landammann Roland Inauen demonstriert im Falle Christian Meiers
mustergültig, wie man auf künstlerische Provokationen am besten reagiert – mit Gelassenheit.
Thema 3
Donnerstag, 8. September 2016
Schärfere
Waffen
für Bahnpolizei?
Die SBB haben sich beim Bund erkundigt, ob die
Bahnpolizei mit Maschinenpistolen bewaffnet werden
könnte. Die Gesetzeslage lässt dies jedoch nicht zu.
LIVIO BRANDENBERG
Salez, Vorarlberg, Würzburg: In den vergangenen Monaten ist es in Regionalzügen im In- und im nahen Ausland zu
Attacken gekommen. SBB-Züge waren
zwar keine betroffen, dennoch beschäftigen sich die Schweizerischen Bundesbahnen schon länger mit der Aufrüstung ihrer Transportpolizei. Bereits im
April 2015 hat sich diese beim Bundesamt für Verkehr (BAV) erkundigt, ob es
rechtlich möglich wäre, ihre Bahnpolizisten mit Maschinenpistolen und Tasern (Elektroschockpistolen) auszurüsten.
Dies bestätigte BAV-Sprecher Gregor
Saladin gestern auf Anfrage. Ein konkreter Antrag für eine Bewilligung von
Maschinenpistolen und Tasern liege
dem BAV aber nicht vor. Auch die SBB
bestätigen, dass sich die «Sicherheitsverantwortlichen der SBB» beim BAV
erkundigt hätten, «ob die geltenden gesetzlichen Bestimmungen die Beschaffung von Langwaffen ermöglicht», wie
Sprecher Reto Schärli sagt.
Unter Langwaffen sind Sturmgewehre und Maschinenpistolen zu verstehen.
Heute sind die SBB-Transportpolizisten
mit einer Pistole, einem Polizeistock
und Pfefferspray bewaffnet. Überdies
dürfen sie auch den sogenannten
40-Millimeter-Werfer, ein Gummischrotgewehr, einsetzen.
Gesetz verbietet Aufrüstung
Eine Aufrüstung mit Maschinenpistolen, Sturmgewehren oder Tasern lässt
das geltende Gesetz nicht zu. Laut Reto
Schärli von den SBB ist eine «Beschaffung von Langwaffen» denn auch «nicht
vorgesehen». BAV-Sprecher Saladin
betont derweil, es sei lediglich «im Rahmen der regelmässigen Kontakte zwischen Transportpolizei und BAV» über
diese Frage gesprochen worden. Eine
konkrete Anfrage habe es von Seiten der
SBB nicht gegeben.
Laut einem Auszug eines internen
Berichts des BAV vom August dieses Jahres haben die SBB betreffend Aufrüstung bei der Bewaffnung jedoch ziemlich konkret beim BAV angefragt. Wörtlich heisst es: «Gemäss einer Anfrage der
SBB soll der Transportpolizei erlaubt
werden, bei besonderer Bedrohungslage (Amokläufe, Terroranschläge) statt
nur mit Pistolen nötigenfalls auch mit
Langwaffen auszurücken, wie dies heute z. B. bereits auf Flughäfen der Fall ist.
Dabei geht es um die Ausrüstung mit
Maschinenpistolen oder Sturmgewehren (Automatische Waffen).»
Tests in Salez
Ausserdem hat die SBB-Transportpolizei dem Vernehmen nach kurz nach
der Attacke auf einen Zug der Südostbahn (SOB) in Salez Mitte August Tests
mit Tasern durchgeführt. Neben dem
Kommandanten der Transportpolizei,
Jürg Monhart, soll dabei auch Jeannine
Pilloud, Leiterin Personenverkehr der
SBB, anwesend gewesen sein.
Bezüglich der Einführung von Maschinenpistolen sagt die SBB: «Wie alle
Sicherheitsorgane in der Schweiz setzt
sich auch die SBB-Transportpolizei mit
der Entwicklung der Sicherheitslage
und allfälligen Massnahmen zum
Schutz der Kundinnen und Kunden sowie unserer Mitarbeitenden auseinander», so Sprecher Schärli.
Transportpolizei darf mehr
Seit 2009 sind alle konzessionierten
Schweizer Transportunternehmen verpflichtet, «Sicherheitsorgane» zu unterhalten. Die Unternehmen müssen laut
Gesetz für die Sicherheit ihrer Passagiere und Angestellten sorgen. Dazu
kann jedes Transportunternehmen eine
eigene Sicherheitsfirma aufbauen und
führen oder eine solche beauftragen.
Das Bundesgesetz unterscheidet zwei
Arten von Sicherheitsorganen: den Sicherheitsdienst und die Transportpolizei.
Die Unterschiede zeigen sich vor
allem bei den Befugnissen. So darf die
SBB-Transportpolizei
beispielsweise
Bild: ky/Christian Beutler
Bahnpolizisten dürfen Pistolen tragen. Der Einsatz von Maschinenpistolen ist derzeit nicht erlaubt.
Personen vorläufig festnehmen, auch
wenn nur eine Übertretung vorliegt.
Übertretungen sind Taten, die mit Busse bedroht sind, also weniger schwere
Delikte, etwa der Konsum von Haschisch. Zusätzlich darf die Transportpolizei Gegenstände beschlagnahmen.
Privaten Sicherheitsdiensten, etwa der
Securitas, ist dies nicht erlaubt. Die
Transportpolizei muss laut Gesetz aber
beschlagnahmte Gegenstände und vorläufig festgenommene Personen «möglichst rasch der Polizei» übergeben.
Hier zeigt sich auch die Abgrenzung
zur staatlichen Polizei: Die Transportpolizei darf keine Personen festnehmen
und in einer Zelle einsperren. Auch
beim Einsatz der Schusswaffe gibt es
unterschiedliche Befugnisse: Während
die Transportpolizei die Schusswaffe
lediglich zur Notwehr einsetzen darf,
kann zum Beispiel ein Kantonspolizist
seine Pistole auch ziehen, um einen
Flüchtigen oder Verdächtigen zu stellen
oder zu verfolgen.
«Sicherheitsorgane sind Private»
Das Erkundigen der SBB-Transportpolizei beim Bundesamt für Verkehr, ob
sie allenfalls auch Maschinenpistolen
beschaffen dürfte, legt nahe, dass die
Verantwortlichen der Transportpolizei
diese eher als staatliche, den kantonalen Polizeikorps gleichgestellte Behörde
sehen. Für eine solche Auslegung sprechen würde, dass die Transportpolizis-
Bahnpolizei Seit 2012 mit Pistolen bewaffnet
Die Bewaffnung der Bahnpolizei sorgt
in der Schweiz schon lange für Diskussionsstoff. Der Sicherheitsaspekt im
öffentlichen Verkehr wurde Anfang der
1990er-Jahr zum Gegenstand politischer Diskussionen – ohne dass das
bisherige Gesetz von 1878, das die
Bahnpolizei regelt, zügig revidiert
wurde.
Das gelang erst im neuen Jahrtausend.
Nachdem im Frühling 2009 ein Gesetzesentwurf des Bundesrats zur Bewaffnung der Bahnpolizei im Parlament gescheitert war, erarbeitete die zuständige
Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats noch im
selben Jahr einen Gesetzesentwurf, der
dasselbe Ziel hatte. Über alle Parteigrenzen hinweg bestand ein Konsens,
dass es Handlungsbedarf gebe. Die
Kommission begründete damals den
Schritt mit «zunehmender Gewaltbereitschaft» auch im öffentlichen Verkehr.
Der Gesetzesentwurf sah die Schaffung
einer eigentlichen Transportpolizei im
öffentlichen Verkehr vor. Zur Bewaffnung schrieb die Kommission, dass
Schlagstöcke, Pfefferpräparate und
Fesselungsmittel im Vordergrund stünden. «Ob und in welchen Situationen es
sinnvoll ist, dass Destabilisierungsgeräte
und Schusswaffen zum Einsatz gelangen dürfen, hat der Bundesrat auf Verordnungsstufe festzulegen», hiess es
weiter. 2010 wurde das Gesetz durch
das Parlament angenommen. Dies
machte den Weg frei für die Bewaffnung der Bahnpolizisten. Seit dem
1. Oktober 2011 dürfen sie mit Schusswaffen ausgerüstet werden. Das hat der
Bundesrat per Verordnung ermöglicht.
Die SBB rüsteten daraufhin ihre Bahnpolizisten per Sommer 2012 mit Pistolen
aus.
Zurzeit gehören 247 Personen zum
Korps der Transportpolizei der Staatsbahnen, davon sind 191 Polizisten. (red.)
ten die exakt gleiche Ausbildung wie
Kantons- oder Stadtpolizisten durchlaufen und den eidgenössischen Fähigkeitsausweis «Polizist/in» besitzen.
Der Bundesrat schreibt in einer Antwort auf eine ständerätliche Motion
Ende November 2015 allerdings klar,
dass dem nicht so sei: «Die Sicherheitsorgane der Transportunternehmen sind
nicht staatliche Behörden, sondern Teil
der Transportunternehmen und somit
letztlich Private.»
Auch die zuständige nationalrätliche
Kommission kam beim Entwurf des
heute massgebenden Gesetzes zum
Schluss, dass die Aufgaben der Sicherheitsorgane «sehr eingeschränkt» sein
müssen und gingen «nicht wesentlich
über die Rechte hinaus, die auch Privatpersonen zustehen».
Wenn nun ein solches, laut dem Bundesrat «privates» Sicherheitsorgan Maschinenpistolen oder Schnellfeuergewehre anschaffen und allenfalls einsetzen dürfte, wäre dies ein Novum in der
Schweiz. Denn das Gewaltmonopol
liegt beim Staat, also im wesentlichen
bei den Kantons- und Stadtpolizeien.
Dass die Transportpolizei der SBB die
Bezeichnung «Polizei» im Namen führt,
spielt dabei keine Rolle. Denn vereinfacht sagt diese Bezeichnung nur aus,
dass Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung wahrgenommen werden und dass
dies in einem hoheitlichen Verhältnis
geschieht.
So gibt es in den Städten einiger Kantone beispielsweise eine «Baupolizei» –
doch schwere Waffen tragen darf diese
deswegen nicht.
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Schweiz 5
Donnerstag, 8. September 2016
Parteien erhöhen Druck
auf den Bundesrat
ROGER BRAUN
BERN. Die Kontingente für hoch-
qualifizierte Ausländer von ausserhalb der EU werden knapp.
Ende August waren von 2500
Aufenthaltsbewilligungen noch
89 übrig (siehe Ausgabe von gestern). Angesicht dieses Engpasses schlagen Kantone und Wirtschaft Alarm. Sie fordern die
Rückkehr zu den Kontingentzahlen von 2014, bevor die Masseneinwanderungs-Initiative angenommen wurde. Damals vergab
die Schweiz 3500 Aufenthaltsbewilligungen.
«Trotzreaktion des Bundesrats»
Bild: ky/Gaëtan Bally
Das Nachrichtendienstgesetz ist in linken und bürgerlichen Kreisen umstritten: Die unheilige Allianz ist jedoch gescheitert.
Linke schiessen Eigengoal
Ein bürgerliches Komitee gegen das Nachrichtendienstgesetz war geplant,
zum Fliegen kam es allerdings nie. Daran ist nicht zuletzt die Linke schuld.
ROGER BRAUN
BERN. Eigentlich käme der Widerstand gegen das Nachrichtendienstgesetz nicht nur von
links: Prominente SVP-Nationalräte wie Lukas Reimann oder Pirmin Schwander stimmten im
Parlament gegen ihren Bundesrat Ueli Maurer, weil sie einen
Überwachungsstaat fürchteten.
Weitere enthielten sich oder
nahmen nicht an der Abstimmung teil. Auch in der Wirtschaft
rumorte es.
Die JSVP sowie die Jungfreisinnigen taten sich mit den Jungparteien von links zusammen,
um das themenverwandte Bundesgesetz zur Überwachung des
Post- und Fernmeldeverkehrs
(Büpf ) zu bekämpfen, das später
zur Abstimmung gelangen sollte.
Auch beim Referendum zum
Nachrichtendienstgesetz
half
man verschiedentlich mit.
8000 Unterschriften gesammelt
Hinter den Kulissen machte
man sich daran, ein bürgerliches
Komitee gegen das Nachrichtendienstgesetz aufzustellen. «Wir
waren auf gutem Weg», sagt
Henrique Schneider, stellvertretender Direktor beim Gewerbeverband, der die bürgerlichen
Anstrengungen als Privatperson
koordinierte. Laut Schneider
steuerten bürgerliche Kräfte
rund 8000 Unterschriften zum
Referendum bei.
Die Idee war es, das Büpf und
das Nachrichtendienstgesetz gemeinsam zu bekämpfen. «Ja zur
Freiheit – Nein zum NDG» und
später «Ja zur Freiheit – Nein
zum Büpf» sollte das Komitee
heissen. Mit dabei sein sollten
die bürgerlichen Jungparteien,
kritische
GLP-Parlamentarier,
Nationalrat Lukas Reimann sowie die Operation Libero.
Molinas Fauxpas
Das erste Mal öffentlich in Erscheinung treten wollte man im
Abstimmungskampf gegen das
Nachrichtendienstgesetz – doch
dann kam der 7. Juni. Es lief die
Unterschriftensammlung gegen
das Büpf. Noch einen Monat Zeit
hatten die Gegner des Gesetzes,
um die 5000 Unterschriften zusammenzubringen. Dann sagte
der damalige Juso-Präsident Fabio Molina angesichts des
durchzogenen Sammelstands:
«Wer jetzt noch an das Gelingen
des Referendums glaubt, glaubt
wohl auch an den Samichlaus.»
Die Bürgerlichen reagierten empört auf diese Äusserung: Für die
meisten von ihnen stand der
Kampf gegen das Büpf im Vordergrund, das Gesetz zum Nachrichtendienst kam erst an zweiter Stelle.
Anders bei der SP: Hier stand
man vor allem dem Geheimdienst kritisch gegenüber. Die
auf einer richterlichen Genehmigung beruhende Überwachung wurde als weniger gravierend gesehen – umso mehr, als
die zuständige Bundesrätin Simonetta Sommaruga hiess.
«Als das Büpf-Referendum
scheiterte, fiel unsere Gruppe
auseinander», sagte Schneider.
«Viele erachteten den Widerstand zum Nachrichtendienstgesetz für sinnlos, da die technischen Hilfsmittel für die Bespitzelung im Büpf angelegt sind.»
Andere seien auch verärgert
gewesen über das Verhalten von
Molina, da sie nach wie vor an
das Zustandekommen des Referendums glaubten. «Molinas
Worte waren komplett sinnfrei –
ausser, er verfolgte das Interesse,
das Referendum zu torpedieren», sagt Schneider. Dementsprechend klein sei die Motivation der Bürgerlichen gewesen,
sich beim Nachrichtendienstgesetz zu engagieren.
Sommarugas langer Arm
Heute ist nicht mehr viel vom
bürgerlichen Widerstand zu sehen. Die Jungparteien der FDP
und der SVP haben inzwischen
beide die Ja-Parole gefasst. Nationale Politiker wie Lukas Reimann verspüren wenig Lust, sich
im Abstimmungskampf zu exponieren.
«Wir hatten einen Deal mit
den Jungsozialisten – der wurde
mit dem mutwillig herbeigeführten Scheitern des Büpf-Referendums verletzt», sagt Reimann.
Für ihn ist das kein Zufall. Sommaruga habe ihren Einfluss innerhalb der SP geltend gemacht.
«Und leider ist ihr Plan aufgegangen – mit dem Resultat, dass
nicht nur das Büpf, sondern
wohl auch das Nachrichtendienstgesetz
angenommen
wird.»
Unterstützung erhalten sie
nun von den Parteien. CVP-Präsident Gerhard Pfister sagt: «Die
Reduktion der Kontingente war
eine Kurzschluss- und Trotzreaktion des Bundesrates.» Ähnlich
äussert sich GLP-Präsident Martin Bäumle. Es sei falsch, aus
dem MEI-Ja tiefere Kontingente
abzuleiten, da bei den Drittstaaten die Forderungen der Initiative nach einem Inländervorrang
und Kontingenten bereits erfüllt
seien. Unterstützung kommt
auch von der FDP: Sie befürwortet ebenfalls die Erhöhung, die
Kantone und Wirtschaft fordern,
sagt
FDP-Präsidentin
Petra
Gössi.
Selbst die Urheberin der Masseneinwanderungs-Initiative,
die SVP, kritisiert die reduzierte
Zahl der Kontingente. Parteipräsident Albert Rösti spricht ebenfalls von einer Trotzreaktion des
Bundesrats – «ganz nach dem
Motto, jetzt soll es wehtun». Rösti
steht hinter der Forderung der
Kantone. «Wer die Zuwanderung
beschränken will, muss vielmehr
bei der schrankenlosen Einwanderung aus der EU ansetzen.»
Auf linker Seite unterstützt
man die Erhöhung genauso.
«Viele Branchen in der Schweiz
sind nach wie vor auf spezialisierte Berufsleuten aus dem Ausland angewiesen», sagt die Präsidentin der Grünen, Regula Rytz.
Nur SP und BDP dagegen
Mit SP und BDP stellen sich
nur zwei Parteien hinter den
Bundesrat. BDP-Präsident Martin Landolt äussert zwar Verständnis für die Bedürfnisse der
Wirtschaft: «Wenn wir dem
Volkswillen nach einer tieferen
Zuwanderung Rechnung tragen
und gleichzeitig die Bilateralen
nicht gefährden wollen, dann
geht das eben nicht ohne jegliche Auswirkungen.» Die BDP
habe die Masseneinwanderungs-Initiative bekämpft, «aber
nun ist sie leider eine schmerzhafte Tatsache, die nicht einfach
ignoriert werden kann».
Ähnlich äussert sich die SP.
«Dem Bundesrat blieb nach
Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative gar nichts anderes übrig, als die Kontingente
zu kürzen», sagt SP-Präsident
Christian Levrat. Eine Erhöhung
ist für die SP derzeit nicht angezeigt.
Über die Höhe der Kontingente entscheidet der Bundesrat
jeweils im November. Bisher hatte er die Zahl der Aufenthaltsbewilligungen unverändert tief
gelassen. Diese Position dürfte
angesichts des zunehmenden
Drucks aus Parteien, Wirtschaft
und Kantonen dieses Jahr
schwierig zu halten sein.
Justiz will Immunität von
Pirmin Schwander aufheben
BERN. Die Aufhebung der Immu-
nität von Nationalrat Pirmin
Schwander (SVP/SZ) wird im
Bundeshaus zum Thema. Die
Staatsanwaltschaft Berner JuraSeeland hat am Montag bei der
Immunitätskommission des Nationalrats ein entsprechendes
Gesuch eingereicht. Dies bestätigte deren Sprecher Christof
Scheurer auf Anfrage.
Der Schwyzer soll sich der
Beihilfe zur Kindesentziehung
oder Kindesentführung schuldig
gemacht haben. Diesem Verdacht gehen die Strafverfolger
nach. Schwander hatte einer
Frau aus Biel, die sich wegen
eines Streits mit der Kesb mit
ihrer Tochter nach Frankreich
abgesetzt hatte, rund 7000 Franken bezahlt. Sie wurde verhaftet
und in die Schweiz zurückgeholt
(Ausgabe vom Donnerstag).
Letzte Woche prüfte die
Staatsanwaltschaft erst, ob sie
ein Gesuch zur Aufhebung der
parlamentarischen Immunität
einreichen will. Nun hat sich der
Verdacht offenkundig erhärtet.
Noch offen ist, wann die Immunitätskommission des Nationalrats über den Antrag entscheidet. Pirmin Schwander war gestern nicht für eine Stellungnahme erreichbar. (tga)
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Ausland 7
Donnerstag, 8. September 2016
Österreich igelt sich ein
Österreich setzt weiter auf nationale Lösungen in der Asylpolitik. Jetzt kommt ein umstrittenes
Notstandsgesetz, das eine Reihe von Konflikten mit Nachbarländern provozieren könnte.
weiter eine gesamteuropäische
Lösung und stellt sich endgültig
an die Seite der osteuropäischen
«Allianz der Unwilligen». Gleichwohl riskiert Wien eine Reihe
von Nachbarschaftskonflikten,
vor allem mit Ungarn und möglicherweise auch mit Slowenien
und Italien. So will Innenminister Sobotka Ungarn notfalls beim
Europäischen Gerichtshof auf
Einhaltung des Dublin-Abkommens verklagen. Dessen Aussenminister Peter Szijjarto wiederholte darauf unbeeindruckt den
Standpunkt seines Landes, keine
Flüchtlinge zurückzunehmen,
die nicht in Ungarn erstmals EURaum betreten haben.
RUDOLF GRUBER
WIEN. Österreich soll vor einer
sicherheitspolitischen Katastrophe stehen. Dies ist einer Gesetzesvorlage zu entnehmen, auf
die sich die rot-schwarze Regierung nach monatelangen Querelen gestern geeinigt hat. Sie soll
noch im Herbst vom Parlament
verabschiedet werden. Es heisst
darin: «Der überdurchschnittlich
hohe Zuzug von Schutzsuchenden stellt eine enorme Herausforderung für die allgemeine
Sicherheitslage dar.» Begründet
wird dies mit angeblich «deutlich
gestiegenen
Straftaten
von
Asylbewerbern», mit drohenden
Engpässen in der Aufnahmekapazität, mit Überlastung des
Sozial- und Gesundheitswesens,
des Arbeitsmarktes und des
Schulsystems sowie «mit einem
hohen Potenzial an ethnischkulturellen
beziehungsweise
sozialen
Konflikten».
Kurz:
Österreich könne «eine Flüchtlingswelle wie im Vorjahr nicht
mehr verkraften», so Innenminister Wolfgang Sobotka von der
konservativen Österreichischen
Volkspartei (ÖVP).
Streit um Grenzschutz
Asylanträge nicht ausgeschöpft
Besser hätte es auch HeinzChristian Strache, Chef der rechten Freiheitlichen Partei (FPÖ),
nicht formulieren können. Er
triumphiert: «Endlich werden
die Vorschläge der FPÖ aufgegriffen.» Die oppositionellen
Grünen und Neoliberalen kritisieren dagegen, die weitere Verschärfung der Asylbestimmungen sei wohl der endgültige Abschied Österreichs aus der internationalen Menschenrechtskonvention. Das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) warnte Wien
gestern vor dem «Tabubruch»,
Flüchtlingen den Schutz zu verwehren. Denn bei Inkrafttreten
der Notverordnung erlischt – abgesehen von wenigen Ausnahmen – das Grundrecht, an den
Grenzen einen Asylantrag stellen
zu können.
Teile der Opposition und politische Beobachter sind sich ei-
Über 25 Millionen Kinder
sind auf der Flucht
NEW YORK. Weltweit wachsen fast
50 Millionen Kinder in der Fremde auf – über die Hälfte von
ihnen sind auf der Flucht vor
Krieg und Gewalt. Das zeigt der
erste globale Bericht zu Flucht
und Migration von Kindern, den
das UNO-Kinderhilfswerk (Unicef ) gestern publizierte. Darin
eingerechnet sind schätzungsweise 17 Millionen Kinder und
Jugendliche, die innerhalb ihres
eigenen Landes vertrieben wurden. Jeder zweite Flüchtling oder
Vertriebene auf der Welt ist minderjährig, der Anteil von Kindern
und Jugendlichen ist damit
überproportional hoch. (afp)
Feierlicher Staatsakt
für Walter Scheel
BERLIN. Mit einem Staatsakt hat
Deutschland gestern Abschied
genommen vom früheren Minister und Bundespräsidenten Walter Scheel. Bundespräsident
Gauck würdigte ihn als «Glücksfall für unser Land». Der Ende
August mit 97 Jahren gestorbene
FDP-Politiker habe ein «feines
Gespür für die Notwendigkeiten
und Chancen seiner Zeit» bewiesen. «Walter Scheel ist ein Wegbereiter der Reformära gewesen,
im Wortsinne ein Pfadfinder unserer Republik.» (dpa)
Bild: apa/Erwin Scheriau
Geschafft: Flüchtlinge in Österreich im Januar dieses Jahres.
nig, dass in Österreich kein Notstand drohe, sondern dieser aus
populistischen Motiven herbeigeredet werde. Denn die für 2016
festgesetzte Obergrenze von
37 500 Asylanträgen ist erst zu
zwei Drittel ausgeschöpft. Sozialdemokraten (SPÖ) und ÖVP
wollen – zwei Jahre vor der
nächsten Wahl, die auch früher
kommen könnte – nicht länger
zusehen, wie die FPÖ allein mit
der Asylpolitik ihren Vorsprung
immer weiter ausbaut. Die Angst
der Regierungsparteien scheint
gross, denn andernfalls hätten
sie den aussenpolitischen Folgen mehr Beachtung geschenkt.
Nicht zuletzt unterläuft Österreich mit dem Notstandsgesetz
Ausgerechnet Ungarns Botschafter entlarvt die populistischen Motive der Wiener Regierung: «Wenn wir in der EU bei
der Sicherung der SchengenGrenzen besser zusammenarbeiten, braucht man keine Notverordnung.» Österreich entsandte nur 20 Polizisten zur Unterstützung der ungarischen
Grenzwächter an die SchengenAussengrenze zu Serbien; das
neue Gesetz würde den Einsatz
von 2200 Soldaten an Österreichs östlicher und südlicher
Grenze erfordern, wie Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil sagte. Auch Sloweniens Premier Miro Cerar kritisiert in
einem Interview Österreich, eine
innere Schengen-Grenze zu
schliessen statt mitzuhelfen, den
Schutz der äusseren zu stärken.
Zudem müssten, bleibt Ungarn stur, Aufnahmelager für
im Niemandsland gestrandete
Flüchtlinge eingerichtet werden.
Amnesty International warnt bereits vor einem «neuen Idomeni
in Nickelsdorf», dem Grenzort zu
Ungarn. Trotz Schliessung der
Balkanroute warten derzeit auf
serbischer Seite rund 5000
Flüchtlinge auf ihre Weiterreise,
täglich kommen 200 neue hinzu.
Österreich spürt den Druck vorerst nur deshalb kaum, weil Ungarn täglich nur 30 Flüchtlinge
passieren lässt.
Saudi-Arabien und Iran
heizen Glaubenskrieg an
MICHAEL WRASE
LIMASSOL. Wenige Tage vor dem
Beginn der diesjährigen Pilgerfahrt nach Mekka haben die
ohnehin schon stark belasteten
Beziehungen zwischen SaudiArabien und Iran einen neuen
Tiefpunkt erreicht. Angeheizt hat
den Streit Irans Revolutionsführer
Ali Chamenei. Er erinnerte zu
Wochenbeginn auf seiner Webseite an die Massenpanik während der letztjährigen Wallfahrt
zu den heiligen Stätten des Islam.
Mehr als 2000 Pilger, unter ihnen
über400 Iraner,kamen bei der bisher nicht aufgeklärten Tragödie
ums Leben.
«Die herzlosen und mörderischen Saudis sperrten die Verletzten mit denToten in Container
statt sie medizinisch zu versorgen. Diese kümmerlichen Teufel
haben sie ermordet», schrieb
Chamenei provokativ. Der Geistliche forderte, dem saudischen
Königshaus müsse die Aufsicht
über die islamischen Heiligtümer
in Mekka und Medina entzogen
werden. Es trägt den Ehrentitel
«Hüter der heiligen Stätten».
Chamenei forderte damit de facto
zur Entmachtung der wahhabitischen Herrscher Saudi-Arabiens
auf.
«Iraner gar keine Moslems»
So dürfte auch der saudische
Grossmufti Abdulaziz al-Sheikh
die Botschaft des iranischen
Revolutionsführers interpretiert
haben. Ausser sich vor Wut behauptete der ranghöchste wahhabitische Geistliche gestern in
einer in Mekka gehaltenen Predigt, dass die überwiegend schiitischen Iraner gar keine Moslems
seien. «Mit dem Islam haben
diese Leute nichts zu tun.» Es
seien, so al-Sheikh weiter, in
Wirklichkeit die Nachfahren der
Zoroastrier. Deren Religion gehört zu den ältesten monotheistischen Religionen. Ihre Ursprünge reichen bis ins altpersische Reich zurück. Sowohl
der Islam als auch das Christenund Judentum haben viele ihrer
Grundsätze aus den Lehren des
Zarathustra hergeleitet.
Dass der saudische Mufti den
Schiiten nun die Zugehörigkeit
zum Islam abspricht, kommt für
den österreichischen Iranisten
Walter Posch nicht überraschend.
Der Vorwurf sei so alt wie die
Schia selbst, also die Konfession
der Schiiten. Bislang hätten die
sunnitischen Fundamentalisten
allerdings argumentiert, dass
jüdischer Einfluss die Schiiten
vom rechten Weg abgebracht
habe. Die heftige Reaktion des
saudischen Muftis, glaubt Posch,
habe auch mit dem wachsenden
Druck des «Islamischen Staates»
(IS) auf das Königshaus in Riad
zu tun.
Blutige Folgen möglich
Tatsächlich hätte die Behauptung, Iraner seien gar keine Moslems, auch aus dem Mund eines
Jihadistenführers kommen können. Dass der saudische Mufti
Abdulaziz al-Sheikh diesen Vorwurf nun zum offiziellen Dogma
macht und damit Millionen von
Moslems als Orientierungshilfe
mit auf den Weg gibt, wird den
Graben zwischen den beiden Religionsgemeinschaften nicht nur
weiter vertiefen. In den Bürgerkriegen in Syrien, Irak und Jemen
könnten sich die sunnitische
Kämpfer jihadistischer Gruppierungen nun zusätzlich angespornt fühlen, Schiiten nur
wegen ihres vermeintlichen Irrglaubens zu töten. Entsprechende
Aufrufe verbreiten auch vom
Staat bezahlte saudische Prediger
praktisch täglich. Nach der von
ihnen propagierten saudischen
Staatsdoktrin, welche in die gesamte islamische Welt exportiert wird, sind Anhänger anderer Islam-Auslegungen «Ungläubige», welche bekämpft werden
müssen.
Sarkastische Reaktion
Die iranische Regierung reagierte auf die Behauptung des
saudischen Muftis mit beissendem Sarkasmus. In einer TwitterBotschaft schrieb Aussenminister
Mohammed Javad Zarif: «In
Wahrheit besteht keinerlei Ähnlichkeit zwischen dem Islam der
Iraner und der Mehrheit der
Moslems einerseits und dem rassistischen Extremismus, welchen
die wahhabitischen Muftis propagieren, andererseits.»
Der Premier tritt gegen den Burkini an
Steht der Burkini für die Unterdrückung der Frau oder doch eher für die Bekleidungsfreiheit?
Frankreichs Premierminister Manuel Valls liefert sich mit der «New York Times» eine sehr grundsätzliche Debatte.
STEFAN BRÄNDLE
PARIS Das islamische Badekleid
Burkini bleibt in Frankreich strittig. Das höchste Verwaltungsgericht suspendierte zwar Ende
August ein kommunales BurkiniVerbot an der Côte d’Azur. Das
Gericht argumentierte, eine
Ganzkörper-Bekleidung
stelle
am Strand keine Störung der
öffentlichen Ruhe und Ordnung
dar. Diese Woche hat das Verwaltungsgericht von Bastia auf der
Mittelmeerinsel Korsika aber ein
Burkini-Verbot im Ort Sisco gutgeheissen. Dort war es zu einer
handfesten Auseinandersetzung
zwischen Maghrebinern und
Korsen gekommen, deren Grund
ein Burkini gewesen sein soll.
Das Gericht in Bastia urteilte deshalb, ein Verbot könne gerechtfertigt sein, um den Frieden am
Strand zu gewährleisten.
Ausserhalb Frankreichs erregen die Burkini-Verbote einiges
Kopfschütteln. Kritik kommt vor
allem aus dem englischsprachigen Raum. Die «New York Times»
(NYT) schaltete sich Anfang September direkt in die Debatte ein,
indem sie Muslimas aufrief, sich
zu äussern. Über tausend Frauen
meldeten sich zu Wort.
«Endlich am Strand»
Dina, eine 23jährige Studentin
aus dem belgischen Gand, meinte: «Als der Burkini aufkam, war
ich glücklich für meine Schwester, die in den Ferien war und mit
ihren Kindern endlich am Strand
spielen konnte, statt im Schatten
zu bleiben.» Die 27jährige Designerin Hajet berichtete über das
Kopftuch-Tragen in Lyon: «Man
beleidigt mich, man bespuckt
mich (auch buchstäblich) in der
Metro, im Bus und der Schule.
Ich habe Angst, bald einen gelben Halbmond auf meinem Kleid
tragen zu müssen wie den Davidstern, den Juden vor nicht allzu
langer Zeit tragen mussten.» Die
Architekturstudentin Charlotte
aus Toulouse teilte mit, sie habe
sich erkundigt: «An den Orten, an
denen der Burkini verboten wurde, haben die Hunde das Recht
zu schwimmen. Ich bin schockiert, dass Hunde mehr Rechte
haben als verschleierte Frauen.»
Derlei konnte in Frankreich
nicht unwidersprochen bleiben.
Premierminister Manuel Valls
griff selbst in die Tasten. Der für
seinen strikten Laizismus bekannte Sozialist räumte in einer
offiziellen Replik ein, dass es in
Frankreich durchaus Rassismus
gebe. Aber das Land sei aus historischen Gründen auch «stolz darauf, dass der Islam die zweite
Landesreligion» sei. Jedoch sei
Frankreich auch «das Land der
Aufklärung und der Freiheiten».
Valls weist vor allem das Bild
eines Landes zurück, das Frauen
– zumal moslemischen Glaubens
– unterdrücke. Valls behauptet,
Bild: epa
Bleibt umstritten: Burkini.
dass die meisten Wortmeldungen in der NYT auf ein «antikoloniales Sommercamp» in Frankreich zurückgingen, bei dem jene
von «Nicht-Rassismus-Opfern»
unerwünscht waren.
«Eine Provokation»
Valls kritisiert vor allem, dass
in der Zeitung einzig Kopftuchträgerinnen zu Wort kämen. «Die
immense Mehrheit der Muslimas
erkennt sich in einem ultra-rigorosen Islam nicht wieder», meint
der Ex-Bürgermeister der Pariser
Immigranten-Vorstadt Evry. Laut
ihm halten alle Französinnen,
gleich welcher Religion, an der
Gleichheit von Mann und Frau
fest. «Wir müssen die Augen öffnen vor dem wachsenden Einfluss des Salafismus, der die
Frauen für unterlegen und unrein hält. Der Burkini ist kein beliebiger Badeanzug. Er ist eine
Provokation des radikalen Islam,
der sich im öffentlichen Raum
auszubreiten sucht!» Das Burkini-Verbot aber stigmatisiere keine Bürgerinnen und schränke
auch die Kulturfreiheit nicht ein:
«Wir setzen uns für die Freiheit
ein. Es die Freiheit der Frauen,
nicht unter dem Joch einer machistischen Ordnung zu leben.
Der Körper der Frauen braucht
nicht versteckt zu werden, um
ihn vor einer wie auch immer gelagerten Versuchung zu schützen», schreibt Valls: «Durch eine
unglaubliche Verdrehung wird
der Burkini als Mittel zur Frauenbefreiung hingestellt.»
Keine Belehrungen aus den USA
Valls’ Reaktion ist nicht nur
seinem impulsiven Temperament und dem nahenden Präsidentschaftswahlkampf geschuldet. Während das Schleier-Verbot
an Schulen und auf Ämtern oder
der Burka-Bann in Frankreich
breit akzeptiert sind, spaltet der
Burkini die Feministinnen weiterhin.
Ausserdem liess sich Frankreich – das sich als Hort der Zivilisation sieht – von den Amerikanern noch nie gerne in Sachen
Freiheit belehren. Heikel ist das
Thema auch, weil die umstrittensten Burkini-Pressebilder aus
der Nähe des Terrororts Nizza
stammten. Dort wie in Paris bleiben heute namentlich amerikanische Touristen fern.
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Wirtschaft 9
Donnerstag, 8. September 2016
DIE ZAHL
12,5
Prozent sind die Flugpreise
aufgrund von Überangebot des
Rohölmarktes und starkem Wettbewerb der Airlines weltweit in
einem Jahr gefallen. Die OnlineReiseagentur Kiwi.com hat einen
Index erstellt, welcher detailliert
die Länder mit den günstigsten
und teuersten Flügen aufzeigt.
Die Recherchen von über einer
Million In- und Auslandsflügen
haben ergeben, dass Indien die
günstigsten Flugpreise pro 100
Kilometern anbietet, während es
in den Vereinigten Arabischen
Emiraten die teuersten Flugtickets gibt. Österreich rangiert
auf Platz 9 mit durchschnittlichen Kosten von 33.14 Euro,
gefolgt von der Schweiz auf Platz
10 mit Kosten von umgerechnet
33.08 Euro. Das günstigste Land,
Indien, hat durchschnittlich 2.92
Euro pro 100 km zu bezahlen.
Am anderen Ende liegen die Vereinigten Arabischen Emirate mit
94.91 Euro pro 100 km und damit
mehr als 30mal höher als das
günstigste Land. (bor)
«Jetzt ist wieder
die Schweiz dran»
UZWIL. Der Technologiekonzern
Bühler startet ein Modernisierungsprogramm mit dem Ziel,
die Konkurrenzfähigkeit der
Schweizer Standorte zu sichern.
Wie der Konzern mitteilt, zielt
das Programm auf die Bereiche
Produktion und Logistik, Innovation, Forschung und Ausbildung. «Wir fokussieren uns damit
auf die Stärken des Schweizer
Standorts», sagt Bühler-Chef
Stefan Scheiber. Das Programm
sei auf die nächsten fünf Jahre
angelegt. «Wir wollen in Uzwil
eine Vorzeige-Produktion sein»,
sagt Scheiber.
Die Modernisierung werde
vorgenommen, weil einerseits
die Notwendigkeit bestehe, die
Produktivität durch eine Optimierung der Standorte in Uzwil
und Appenzell zu verbessern.
Andererseits sollen die betrieblichen Tätigkeiten dort angesiedelt werden, wo es im Netzwerk
von Bühler am sinnvollsten ist.
In den vergangenen Jahren hat
das Unternehmen viel in die
Internationalisierung investiert.
«Jetzt ist wieder die Schweiz
dran», sagt Scheiber.
Sichtbarer Start der Modernisierung ist die Optimierung der
Produktion und Logistik, die mit
einem Umbau in Uzwil einhergeht. Parallel dazu investiert
Bühler auch in den Standort
Appenzell. Während der Standort Uzwil auf hohe Stückzahlen
ausgelegt ist, konzentriert sich
das Werk Appenzell auf Sonderanfertigungen. (bor)
Das Virtuelle wird zum Rohstoff
Wer denkt, alle Folgen der Digitalisierung zu kennen, könnte trotzdem überrascht werden. Denn der Trend ist sehr
tiefgreifend, wie das Gipfeltreffen von Nellen & Partner zeigte. Und es ist anspruchsvoll, auf die richtigen Firmen zu setzen.
THORSTEN FISCHER
REHETOBEL. Alles, was sich digitalisieren lässt, wird auch digitalisiert werden. Diese sachlich
tönende, bei genauer Überlegung aber weitreichende Entwicklung bekamen die Teilnehmenden des Gipfeltreffens 2016
gestern im Gasthaus zum Gupf
zu hören. Alle zwei Jahre lädt das
Personalberatungsunternehmen
Nellen & Partner eine ausgewählte Zahl von Spitzenvertretern aus
Wirtschaft und Unternehmertum zu diesem Anlass ob Rehetobel ein.
Karl-Heinz Land sprach vor
den 65 Gästen nicht nur als
Gründer der Strategie- und
Transformationsberatung Neuland. Er tat dies auch als erklärter
«digitaler Darwinist und Evangelist». Entsprechend durften die
Zuhörer – Unternehmer, Verwaltungsräte und Fachspezialisten –
einen visionären Blick in die Zukunft erwarten.
Weniger greifbare Produkte
Sogar wenn nicht alle Trends
eins zu eins umgesetzt werden,
bleibt der bevorstehende Wandel gesellschaftlich äusserst herausfordernd; er fasziniert aber
auch. Karl-Heinz Land geht davon aus, dass die Digitalisierung
eine fortschreitende Dematerialisierung der Welt und damit
auch der Wirtschaft einläutet.
Immer mehr Abläufe werden
derzeit elektronisch erfasst. Alltägliche Dinge wie das Bezahlen,
das Öffnen einer Tür oder das
Autofahren. Ist alles erst einmal
in Datensätze verwandelt, folgen
laut Land unweigerlich die
nächsten Stufen. Die Daten
werden vernetzt, im nächsten
Schritt aufeinander abgestimmt,
und schliesslich werden die Abläufe automatisiert.
Dazu braucht es ausser Computer-Hardware immer weniger
physische Gegenstände – also
Münzen zum Bezahlen, Schlüssel zum Türöffnen oder weitere
Geräte aller Art. Autos werden
zwar noch hergestellt, doch die
Fahrzeugkonzerne der Zukunft
werden mehrheitlich auf den
Verkehr spezialisierte Softwarehäuser sein, wie Land voraussagt. Das Virtuelle wird damit
zum eigentlichen Rohstoff von
TURGI. Die auf dem Gebiet der
Industrie-Elektronik und Medizinaltechnik tätige Firma Enics
Schweiz mit Sitz in Turgi plant
den Abbau von 40 Stellen. Das
Unternehmen mit derzeit 170
Angestellten begründet den Abbau mit Einbussen und dem harten Franken. Die Stellen sollen
bis April 2017 gestrichen werden,
teilte Enics Schweiz AG am Mittwoch mit. (sda)
Wirtschaft und Gesellschaft aufsteigen.
Grundeinkommen doch aktuell
Physische Produkte, die als
Folge der Digitalisierung nicht
mehr nachgefragt werden, werden nicht mehr hergestellt. Das
heisst, ganze Branchen und ihre
Arbeitsplätze dürften verschwinden. Für den digitalen Vordenker
Land ist deshalb klar, dass die
Gesellschaft um neue Ansätze
nicht herumkommt. So könnte
das bedingungslose Grundeinkommen – auch als Folge der
zunehmenden Automatisierung
– in vielen Ländern doch noch
aktuell werden.
So gross die Möglichkeiten
der Digitalisierung sind, so zahlreich sind auch die Geschäftsideen dazu. Hier als Investor
aufs richtige Pferd zu setzen, ist
anspruchsvoll. In der Branche
spricht man bevorzugt von Einhörnern («Unicorns»): rare und
einzigartige Geschäftsideen, die
zum Grosserfolg werden. Daniel
Gutenberg ist in diesem Segment einer der erfolgreichsten
Schweizer Investoren. Speziell,
was Informationstechnologien
anbelangt, hat er seit Jahrzehnten umfassendes Know-how
gesammelt. Gutenberg vertrieb
beispielsweise in den 90er-Jahren hierzulande den ersten Internetbrowser (Netscape). Auf-
sehenerregend war auch Gutenbergs Investition in Facebook im
Jahr 2007. Dem damals noch
sehr jungen sozialen Netzwerk
räumten viele Beobachter, anders als Gutenberg, zunächst
kaum Chancen ein. Am Gipfeltreffen ob Rehetobel zeigte er,
wie anspruchsvoll die Suche
nach zukunftsträchtigen Firmen
Bild: Thorsten Fischer
IT-Unternehmer und Investor Daniel Gutenberg (links) diskutiert
mit Stephan Klapproth, Moderator des Gipfeltreffens auf dem Gupf.
ist: Gutenberg prüft jährlich 500
Projekte. Tatsächlich investiert
wird dann in fünf. Zwar kann die
Marktresonanz immer noch unterschiedlich ausfallen. Laut Gutenberg ist aber entscheidend,
dass ein paar Investments zu
richtig erfolgreichen Einhörnern
werden. So können Rückschläge
andernorts abgefedert werden.
Und es braucht Durchhaltewillen – fünf bis fünfzehn Jahre Engagement sind laut Gutenberg
durchaus angebracht. Zum israelischen Auto-Softwareunternehmen Mobileye etwa hatte er
schon vor vielen Jahren Kontakte
geknüpft. Der milliardenschwere
Börsengang gelang dann im
Sommer 2014.
Gastgeber Roger Nellen zog
auch diesmal eine positive
Bilanz zum Gipfeltreffen, an dem
insgesamt vier Referentinnen
und Referenten Anleitungen
zum innovativen Querdenken
vermittelten. Das nächste Treffen wird voraussichtlich im September 2018 stattfinden.
Löhne im unteren Bereich sollen steigen
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert pauschal höhere Löhne. Es brauche im kommenden Jahr generelle
Lohnerhöhungen von bis zu 1,5 Prozent. Der SGB begründet das mit den Geschäftsgängen und steigenden Lebenshaltungskosten.
DANIEL ZULAUF
BERN. Mit dem Schweizerischen
Gewerkschaftsbund hat nun
auch der grösste ArbeitnehmerDachverband der Schweiz die
Lohnforderungen auf den Tisch
gelegt. Die Inhalte gleichen sich
über weite Strecken, weisen in
gewissen Branchen aber auch
deutliche Unterschiede auf.
Unia prescht vor
Enics Schweiz plant
Abbau von 40 Stellen
Bild: fotolia/Halfpoint
Künstliche Welten lassen sich mit einer Brille erleben: Nebst spielerischen Anwendungen erwarten Experten auch den Einsatz in der Wirtschaft.
Forsch verlangt zum Beispiel
die Unia gegenüber der vom
Frankenproblem stark geforderten Maschinen-, Elektro- und
Metallindustrie (Mem) eine
Lohnerhöhung von mindestens
70 Fr. pro Monat für alle und von
120 Fr. für Monatsgehälter unter
6000 Franken. Damit geht die
mächtigste Gewerkschaft der
Schweiz deutlich über den Verband Angestellte Schweiz hinaus. Auch von der Chemie- und
Pharmaindustrie verlangt die
Unia mit einem Zuschuss von
150 Fr. im Monat für die Tieflohnbezüger (unter 6000 Franken) deutlich mehr als ihre Konkurrenzorganisationen. Einig ist
man sich aber, dass die Löhne in
diesem Sektor am stärksten steigen müssen. In der Tat ist die
Pharmaindustrie schon seit geraumer Zeit das Zugpferd der
Schweizer Wirtschaft, und sie
brilliert mit einer starken Exportleistung. Im Baugewerbe und in
anderen Industriezweigen liegen
die Arbeitnehmerverbände mit
Forderungen zwischen 80 Fr.
und 100 Fr. im Monat relativ eng
beieinander.
Generelle Erhöhungen
Post und Swisscom sollen ihren Angestellten generell ein
Prozent mehr zahlen, fordert
Syndicom, und auch die Medienhäuser sollen trotz des
schwierigen Branchenumfeldes
mindestens 100 Fr. pro Mitarbeiter und Monat mehr bezahlen.
Auffallend ist, dass sowohl die
SGB-Verbände wie auch die Mitglieder von Travail Suisse explizit
und lauter als in den früheren
Jahren auf generelle Lohnerhöhungen pochen. Hüben und
drüben wird diese Forderung mit
dem Problem der wachsenden
Lohnungleichheit
begründet.
Generelle Lohnerhöhungen sind
allerdings ein Relikt aus früheren
Zeiten, wie dies auch gestern an
der Medienkonferenz in Bern
auch Unia-Chefin Vania Alleva
einräumte. Die Berechtigung
Lohnforderungen des Gewerkschaftsbundes pro Monat
Chemie/Pharma
mindestens
+100.–
Quelle: SGB, Grafik: sgt
Bau
MEM-Industrie
Detailhandel
Telekom
+80.–
+70.–
+1%
+1%
hätten sie deswegen aber nicht
verloren. Generelle Lohnerhöhungen führten zu weniger Ungleichheit, betonte SGB-Ökonom Daniel Lampart und Gabriel Fischer von Travail Suisse
betonte bei seinem eigenen Auftritt im August die Bedeutung
von Transparenz. Bei individuellen Lohnanpassungen drohe
Willkür und Missgunst, sagte Fischer.
Kritik an Nullrunden
Was die Lohnentwicklung anbelangt, so sind diese in der
Schweiz in den vergangen fünf
Jahren jedes Jahr zwischen 0,7%
und 1,5% gestiegen, wie der
Lohnindex des Bundesamtes für
Statistik zeigt. Katharina PreliczHuber, Präsidentin des Schweizerischen Verbandes des Personals öffentlicher Dienste, kritisierte die zunehmenden Nullrunden, wie sie die Kantonsparlamente und der Bund im öffentlichen Dienst ausrufen.
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Donnerstag, 8. September 2016
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Auslandaktien
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1 005.77
CAC 40 +0.61%
4 557.66
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52 Wochen
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13.9 4.51
3.56 2.15
253.5 142.8
56.25 35.15
1.25 0.96
13.5 8.76
148.2 125.7
17.3 15.2
110 60.55
84.4
57
68 58.55
42.35 22.45
425
369
53.5 33.81
20.85 14.35
289.5 166.3
91.1
49
131.7 102.5
1343 1019
935
860
109.5 58.8
75.85 62.05
59.95 38.98
3408 1955
449
253
15.25 12.47
198.9
182
694
557
43.05
40
46.3 35.9
0.75 0.45
58 37.95
131.9 88.75
295.25 250
61.5 49.7
1.5
1
253 193.7
1860 1540
371
266
138.5 95.15
579.5
452
36.4
27
39.3
27
17.2 15.9
17 14.25
72.5 54.05
338
240
11.65
4.3
6.5 3.61
29.95 18.4
19.3 15.26
880
562
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700
570
175 137.3
42.2 29.8
112.5 80.5
153
111
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51.5 32.45
7.75
1
11.1 3.18
370
335
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548.5
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27 21.5
29.5 12.2
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116 72.4
191
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1367
960
30 25.6
1617 1121
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15.05 12.15
248.9 191.3
38.75 22.05
4.25 2.11
2.12
1.2
7.5
1.8
30.9 13.85
10.8 7.76
13.3 6.51
136
105
76.7
52
140.4 90.4
68.35 53.55
461.25 321
1400 1210
15.7 9.25
0.06 0.03
54.5
39
505 418.25
245 187.5
68.5 54.25
99.1 78.25
470
410
0.06 0.02
218.4 132.5
280 233.7
1115
892
138.9 48.5
248.5
202
195.3
136
197.5 133.2
43.75 28.3
0.78 0.45
1185
753
1599 1028
10.2 5.55
214 165.7
4827 2902
143.2 110.9
28
22
412.75 273
113.5 75.55
71.4 48.4
90.9
80
78.7 48.25
90.95
70
0.49 0.11
28.5 20.55
183.9 152.9
167.4 126.1
62.7 33.55
450 332.5
3.55 2.57
249 162.3
12.5
7.2
13.45
5.6
118.5 87.95
288.25 178.2
535
470
1673 1350
575 469.75
1 0.51
53.45 36.9
335 225.5
83.48 72.55
38.7
32
1972 1715
15 3.32
200.1 102.8
43.25 29.5
217.15 17.3
1683 1364
5000 4450
324
144
3091.66
Kudelski
18.65 +1.08
Kühne & Nagel N° 140 +0.14
Kuros Bios.
22.9 +0.44
lastminute
14.15
0
Leclanché N
2.55 -4.49
Lem Hold. N
1066 +0.09
Leonteq
63.95 +2.08
LifeWatch
9.12 +0.22
Lindt & Spr.°
68355 -0.34
Lindt&Sprüngli PS° 5795 +0.26
Logitech Int. N° 21.25 +2.41
Lonza Gr.°
187.5 -0.11
Luzerner KB N
406 +0.93
MCH Group N
71.5
0
Metall Zug AG N 3113 -0.26
Meyer Burger
3.88 +0.52
Mikron Hold. N
6.5 -0.31
Mobilezone Hold. 13.95
0
Mobimo Hold.
247 +1.19
Molecular Partn.
24
0
Myriad Group
2.84
0
New Value N
1.51 -8.48
New Venturetec
2.35 +18.69
Newron Pharma
23.6 -0.84
Oerlikon Corp.°
9.89 +0.61
Orascom Dev.
6.56
-0.3
Orell Füssli N
123.2
0
Orior
76.7 +1.05
Panalpina Welt. 135.2 +0.3
Pargesa Hold.
67.85 +0.07
Partners Gr. Hold.°460.25 +0.33
Pax-Anlage N
1305 +0.31
Peach Prop.
15.5 +0.32
Perfect Hold. SA
0.03
-25
Perrot Duval Hold. 54.35 +3.92
Phoenix Mecano
490
0
Plazza
240.6 +1.22
Private Equity N
66 -1.49
PSP Swiss Prop.°
95.5 +0.37
Rapid Hold.
425
0
Relief Th.
0.03
0
Rieter N
199 -1.09
Roche Holding
243.6 +0.08
Romande Energie 1053 +0.48
Santhera Pha. N
50.7 +1.4
Schaffner Hold. N 240.2 -0.66
Schindler Hold.
185.3 +0.11
Schindler Hold. PS°185.4 +0.22
Schlatter Hold.
41.1
0
Schmolz & Bickenb. 0.69 +1.47
Schweiter Tech.
1160 -1.36
Schweizer NB N
1496 -1.25
SHL Telemed.
6.76 -2.87
Siegfried N
211.9 +0.43
Sika°
4800 +0.71
Sonova Hold.°
137 -0.65
Spice Private
26.3
0
Straumann N°
380.5 +0.53
Sulzer N°
97.3 +0.88
Sunrise Comm. N° 68.9 +0.58
Sw. F. & Prop.
89.95
0
Swatch Gr. N°
53.1 +0.85
Swiss Pr. Site N° 88.65 +0.17
Swissmetal Hold.
0.13
0
Swissquote Gr. N 27.4
0
Tamedia
170 -3.52
Tecan N
158.8 +1.73
Temenos Gr. N°
61.05
0
Titlisbahnen N
348 +0.07
Tornos Hold. N
2.93 +1.03
u-blox Hold. N
219.1 +0.41
USI Gr. Hold.
8.49
0
Valartis Gr.
7.29 -0.14
Valiant Hold.
92.75 +0.65
Valora Hold. N
278 +0.36
Vaudoise
518.5 +0.48
Vetropack
1630 +0.25
Villars N
490
-0.1
Von Roll Hold.
0.69 +1.47
Vontobel Hold. N 48.15 +0.31
VZ Hold.
275.25 +1.38
Walliser KB
77 -0.26
Walter Meier
34.5 -1.15
Warteck Inv. N
1885 -0.79
Wisekey
5.92 -1.33
Ypsomed Hold.
185.1 +0.05
Zehnder Gr.
39.45
0
Züblin Immob.
19.05 -1.04
Zug Estates
1679
0
Zuger KB
4973
-0.1
Zwahl. & Mayr SA 151.1 -4.79
Berner Börse
26
10
18 Art & Fragrance
6.2 BV Hold.
25*
9*
0
0
y +0.7 %
Kurs
07.09.
+/-%
06.09.
Air Liquide
98.71
Airbus Group
54.75
Allianz SE vN
135.05
Anh.-Busch Inbev 113.85
ASML Hold.
96.23
AXA
19.37
Banco Santander
4.13
BASF N
74.29
Bayer N
96.95
BBVA
5.66
BMW St
78.24
BNP Paribas
46.98
Carrefour
23.43
Daimler N
64.17
Danone
69.78
Deutsche Post N 28.86
Dt. Bank N
12.95
Dt. Telekom N
15.04
E.ON N
8.22
Enel
4.13
Engie
14.67
Eni
13.88
Essilor Internat. 116.75
Fresenius SE&Co 70.53
Generali
11.58
Iberdrola
6.11
Inditex
33.11
ING Groep
11.31
Intesa Sanpaolo
2.16
L’Oréal
173.5
LVMH
156.45
Münch. Rück vN 164.75
Nokia
5.19
Orange
13.61
Philips Elec.
26.33
Safran
64.51
Sanofi S.A.
70.4
SAP SE
80.66
Schneider Electr. 62.28
Siemens N
108.2
Soc. Générale
32.41
St. Gobain
39.71
Telefónica
9.56
Total
44.61
Unibail-Rodamco 250.15
UniCredit
2.33
Unilever
42.27
Vinci
69.32
Vivendi
18.03
Volkswagen Vz. 126.75
+0.11
+0.64
+0.26
+0.44
+0.18
+0.96
+1.47
+1.7
+1.07
+1.16
+0.89
+0.55
+1.65
+1.39
+0.75
+0.17
+0.39
0
-2.25
+2.74
-0.61
+1.02
-0.21
+0.14
+1.4
+1.48
+2.51
+0.09
+0.94
-0.14
+0.19
+0.67
+1.96
+0.07
+0.4
-0.15
+0.46
+0.37
+0.4
+0.23
+0.76
+0.52
+2.27
+1.16
+0.36
+1.04
-0.19
+0.42
+0.42
+1.36
FTSE MIB
IBEX 35
RTX
WIG 20
ATX
AEX
OMX 30
PSI 20
17292.84
9015.3
1368.52
1810.02
2394.33
463.27
1441.52
4757.07
+1.41
+1.3
+1.16
+1.07
+0.55
+0.47
+0.44
+0.32
WWWWWWWWWW
WWWWWWWWW
WWWWWWWW
WWWWWWWW
WWWW
WWWW
WWWW
WWW
07.09. ±% z. 06.09.
Stoxx Europe 50 2913.59 +0.22
Bel 20
3635.51 +0.16
Nasdaq 100
4831.86 +0.05
S&P 500
2186.15 -0.02
Straits Times
2890.8
-0.2
Merval
16230.12 -0.28
Comp.Ind. Athen 575.06 -0.59
IPC
47301.02 -0.68
WW
WW
TAGESGEWINNER SPI
Cassiopea
30
+3.81
Basilea Pharm. N
70.55
+2.92
Gurit Hold.
773
+2.52
W
W
WW
WWW
WWWWW
WWWWW
TAGESVERLIERER SMI
Roche GS
242.9
-0.29
Actelion N
167.1
-0.12
Nestlé N
79.2
0
SMI
52 Wochen
Hoch
Tief
22.11
179
76.4
25.72
434.1
2116
50.5
58.65
80.05
95.8
86.75
281.4
2317
402.8
273.8
99.75
528.5
433.3
20.27
272.9
15.94
115.3
45.01
9.76
289.5
1521
35.81
33.29
69
67
53
229.9
1644
246.2
209.4
79
445
288.5
11.58
194.7
Div.
Kurs
07.09.
ABB N
0.74
Actelion N
1.5
Adecco Group
1.5
Credit Suisse N 0.7
Geberit N
8.4
Givaudan N
54
Julius Bär N
1.1
LafargeHolcim
1.5
Nestlé N
2.25
Novartis N
2.7
Richemont
1.6
Roche GS
8.1
SGS N
68
Swatch I
7.5
Swiss Life N
8.5
Swiss Re N
4.6
Swisscom N
22
Syngenta N
11
UBS Group
0.85
Zurich Insur. Gr. 17
21.97
167.1
57.5
12.99
431.8
2069
42.71
52.9
79.2
78.1
60
242.9
2210
267.5
248.5
85.65
478
430.3
14.15
257.2
%
06.09.
+0.18
WW
+0.61
+1.56
+0.56
+0.88
+1.38
+1.63
0
+0.26
+0.33
WWW
+0.68
+0.83
+0.44
+0.47
0
+0.16
+0.07
+0.55
Perform.
3 Jahre
WW
-0.12
WWWW
WWWWWWWWWW
WWWW
WWWWWW
WWWWWWWWW
WWWWWWWWWW
WW
WWW
-0.29
WWWWW
WWWWWW
WWW
WWWW
WW
W
WWWW
MKP
in Mio.
5.17 48657.91
168.65 18006.93
-6.66
9841.48
-52.16 27147.77
83.28 15994.49
60.14 19104.29
-3.63
9558.9
-19.48 32105.49
29.2 246483.07
9.85 205177.67
-34.99
31320
3.32 170652.48
1.94 17287.58
-51.67
8249.7
39.69
7972.16
19.46 30840.21
10.52 24761.33
15.83 39836.38
-24.05 54482.03
8.75 38716.72
TAGESVERLIERER SPI
Perfect Hold. SA
0.03
-25
dorma+kaba
704
-7.85
Leclanché N
2.55
-4.49
MEISTGEHANDELT IM SMI
Credit Suisse N
12.99
+1.56
UBS Group
14.15
+0.07
ABB N
21.97
+0.18
MEISTGEHANDELT IM SPI
Logitech N
21.25
+2.41
Clariant N
17.48
+0.23
Evolva Hold. N.
0.63
-1.56
SMI leicht im Plus
ZÜRICH. Der Swiss Market Index (SMI) legte zum Handels-
schluss 0,2% zu auf 8320.99 Punkte. Von den 30 Blue Chips
schlossen 23 im Plus, fünf im Minus und zwei (Nestlé,
Swisscom) unverändert. CS-Valoren legte zum Schluss
1,6% zu. Auch Julius Bär (+1,4%) war weit vorne zu finden.
Etwas mehr Mühe hatte dagegen UBS (+0,1%). Die grössten Abgaben bei den Blue Chips gingen an die Papiere des
Hörgeräte-Herstellers Sonova (-0,7%) und Roche-Genussscheine mit einem Verlust von 0,3%. Knapp im Minus
schlossen Actelion, Lonza und Aryzta. (sda)
Rohwaren
Kurs 07.09.
3M
179.75
American Express 66.19
Apple Inc.
108.37
Boeing
132.64
Caterpillar
83.72
Chevron Corp. 102.88
Cisco Systems
31.79
Coca Cola
43.64
Disney Co.
93.71
DuPont
69.41
Exxon Mobil
88.24
General Electric 31.06
Goldman Sachs 169.67
Home Depot
132.79
IBM
161.64
Intel
36.46
Johnson&Johns. 119.61
JP Morgan Chase 67.16
McDonald’s
116.92
Merck & Co.
62.87
Microsoft
57.66
Nike
57.72
Pfizer
34.84
Procter & Gamble 87.95
Travelers Comp. 118.68
United Technol. 105.85
UnitedHealth
134.99
Verizon
53.71
VISA Inc.
83.24
Wal-Mart Stores 72.06
-0.39
+0.65
+0.62
-0.26
+2
+0.44
-0.25
-0.34
-0.1
-0.4
-0.37
+0.03
+0.2
-0.98
+0.8
-0.3
-0.12
-0.42
-0.28
-0.59
+0.09
+0.54
+0.2
-0.78
-0.51
-0.15
-0.72
+0.37
+0.86
-1.29
Weitere (Auslandaktien)
AstraZeneca
4877
Barclays PLC
169.75
BP PLC
433.35
Brit. Am. Tobacco 4819
BT Group
390
Diageo
2117
GlaxoSmithKline 1633
HSBC Hold.
567.3
Imperial Tobacco 4021
Lloyds Bank.Group 57.62
National Grid
1067
Novo-Nordisk AS B303.8
Prudential
1405
Reckitt Benckiser 7400
Rio Tinto
2334
Roy. Dutch Shell A 1896
Unilever plc.
3621
Vodafone Group 223.5
+0.23
+0.03
+1.33
+0.93
-1.27
+0.45
+0.06
-0.21
-0.37
-0.79
-0.47
+0.3
+0.29
-0.48
+0.47
+1.83
+0.14
-0.42
52 Wochen
Hoch
Tief
1270
16.7
465
620
40.5
350
73.5
434.1
777
1655
587.5
63.2
866
40.8
77.95
187
76.7
415
55.95
103
95.5
79
103
1150
8.74
440
503
31.8
300
56.05
289.5
470.75
1350
469.5
39.9
700
33.35
37.3
139
58.05
346.5
40.55
96
78
50.3
77.65
Div.
Acrevis Bank N
32
AFG N
0.22
Alpha Rh. Bk (OTC)8.5
Bank Linth
8
BFW Liegens. N 1.35
CasaInv.Rh. N (OTC)6
Coltene N
2.2
Geberit N
8.4
Gurit Hold.
15
H. Weissb. (OTC)31.6
Helvetia N
19
Huber & Suhn. N
1
Hügli
16
Liechtenst. LB
1.6
Looser Hold.
0.27
Menzi Muck (OTC) SFS Group N
1.5
St.Galler KB N
15
Starrag Gr. N
1.2
Thurella (OTC)
2
Thurgauer KB PS 2.75
VAT Group N
VP Bank
4
Kurs
07.09.
1245
16.25
445
562.5
38.95
315
72.5
431.8
773
1500
508
63
800
38.55
77.15
175
74.05
389.5
50.25
101.5
94.25
74
102.5
%
06.09.
0
WW
0
+0.81
W
0
+1.97
+0.56
+2.52
0
+0.3
+0.72
WWWWW
WWW
+0.33
0
WWW
+0.32
0
0
+0.91
+0.2
+0.49
Perform.
3 Jahre
-0.31
WWWW
-0.13
WWWWWWWW
WWW
WWWWWWWWWW
WW
WWWW
-1.05
-0.52
WW
-0.54
WW
WWWW
WW
WWW
06.09.
INDIZES
DJ-UBS
134.63
134.63
FTSE Goldminen
1841.75
1841.75
GSCI
212.08
212.08
Moody´s
5246.66
5246.66
Unternehmen in der Ostschweiz & in Liechtenstein
Dow Jones
MKP
in Mio.
16.9
454.14
-28.17
738.92
7.23
157.53
31.12
453.04
51.56
182.72
14.55
79
60.75
305.88
83.28 15994.49
90.86
324.66
6.38
25.13
24.59 5052.13
42.05
1272.6
52.38
224
4.19 1187.34
11.01
293.29
11.46
69.75
- 2776.88
9.8 2170.85
-20.24
168.84
41.35
377
2220
23.57
616.54
07.09. Ankauf
1.0902
Y -0.07 %
Währungen
Ankauf
0.7316
1.2774
1.0745
12.3051
0.9415
0.7437
0.9562
Verkauf
0.7552
1.3131
1.1044
12.6972
0.9677
0.7644
0.9827
Noten
Ankauf
1 Australischer Dollar
0.7025
1 Britisches Pfund
1.225
100 Dänische Kronen
13.8
1 Euro
1.0635
100 Hongkong-Dollar
11.8
100 Japanische Yen
0.91
1 Kanadischer Dollar
0.72
100 Norwegische Kronen
11.1
100 Schwedische Kronen
10.75
1 Südafrikanischer Rand
0.0625
100 Thailändische Baht
2.65
100 Tschechische Kronen
3.8
100 Türkische Lira
31.5
100 Ungarische Forint
0.3225
1 US-Dollar
0.935
Verkauf
0.7825
1.375
15.55
1.1235
13.6
1
0.795
12.7
12.25
0.0825
3.05
4.3
37
0.3825
1.01
Devisen
1 Australischer Dollar
1 Britisches Pfund
1 Euro
100 Hongkong-Dollar
100 Japanische Yen
1 Kanadischer Dollar
1 US-Dollar
Diese Angaben gelten bis 50 000 Franken.
Anlagefonds
Kurs +/-%
07.09. 06.09.
Bonhôte-Immobilier141.7
CS Interswiss
209.8
CS LivingPlus
136
CS PropertyPlus
149.6
CS R.Est. Fd. Hosp. 95.3
CS Siat
194
F. Immo.Romand 183.7
Immo Helvetic
234.5
Immofonds
442.25
La Foncière
1041
Patrimonium Swiss 146.6
Procimmo Sw. Com.162.9
Realst. Swiss
141
Schroders Immo.
1330
Solvalor 61
252
Swissc. Ifca
135
Swissinv. R. Est. Fd 173.5
UBS Anfos
69.6
UBS Direct
18.05
UBS Foncipars
90.8
UBS Mix
105.1
UBS Swissreal
69.9
Obligationenfonds
Raiffeisen Conv Bond Global B
Raiffeisen Euro Obli A
Raiffeisen Euro Obli B
Raiffeisen Futura Global Bond A
Raiffeisen Futura Global Bond I
Raiffeisen Futura Swiss Franc Bond A
Raiffeisen Futura Swiss Franc Bond I
Raiffeisen Swiss Obli A
Raiffeisen Swiss Obli B
CHF 2/1 e
EUR 2/1 e
EUR 2/1 e
CHF 4/1 e
CHF 1/1 e
CHF 4/1 e
CHF 4/1 e
CHF 2/1 e
CHF 2/1 e
106.92
85.98
196.48
90.61
104.54
112.78
106.02
119.22
199.93
-1.1
6.2
6.2
4.8
5.1
3.0
3.3
2.3
2.3
Aktienfonds
Raiffeisen EuroAc A
Raiffeisen EuroAc B
Raiffeisen Futura Global Stock A
Raiffeisen Futura Global Stock I
Raiffeisen Futura Swiss Stock A
Raiffeisen Futura Swiss Stock I
Raiffeisen SwissAc A
Raiffeisen SwissAc B
EUR 2/1 e
EUR 2/1 e
CHF 4/1 e
CHF 4/1 e
CHF 4/1 e
CHF 4/1 e
CHF 2/1 e
CHF 2/1 e
103.51 -14.1
146.19 -14.1
85.00 -8.0
114.11 -7.4
226.57 4.3
117.61 4.7
342.10 -0.1
399.42 -0.1
Strategiefonds
Raiffeisen Global Invest Balanced A
CHF 2/1 e
119.10
1.0
Raiffeisen Global Invest Balanced B
Raiffeisen Global Invest Equity A
Raiffeisen Global Invest Equity B
Raiffeisen Global Invest Growth A
Raiffeisen Global Invest Growth B
Raiffeisen Global Invest Yield A
Raiffeisen Global Invest Yield B
Raiffeisen Pens.Inv.Fut.Balanced A
Raiffeisen Pens.Inv.Fut.Balanced I
Raiffeisen Pension Invest Futura Yield A
Raiffeisen Pension Invest Futura Yield I
CHF 2/1 e
CHF 2/1 e
CHF 2/1 e
CHF 2/1 e
CHF 2/1 e
CHF 2/1 e
CHF 2/1 e
CHF 4/1 e
CHF 4/1 e
CHF 4/1 e
CHF 4/1 e
150.59
88.48
92.22
101.49
105.41
107.64
142.36
125.81
133.64
138.48
148.46
1.0
-3.1
-3.1
-0.5
-0.4
2.6
2.6
2.2
2.2
2.4
2.4
Andere Fonds
EURO STOXX 50 EUR Dis
Pension Growth A Dis
Pension Growth I Acc
Raiffeisen Index-SPI Dis
EUR 4/4 e
CHF 4/4 e
CHF 4/4 e
CHF 4/1 e
117.55
114.55
116.22
137.36
-4.3
5.4
5.4
-1.0
RBA BANKEN
Tel. 031 660 44 44
Fax 031 660 44 55
www.rba.ch
ETF
Aktien Schweiz
Kurs
07.09.
+/-%
06.09.
SMI CHF
SMI CHF
SLI CHF
SLI CHF
SMIM CHF
SMIM CHF
MSCI Switzerland CHF
UBS
CS
UBS
CS
CS
UBS
Amu
84.35
86.19
129.5
134.1
210.29
200.9
262.42
-0.8
+0.23
-1.54
+0.28
+0.25
-1.83
+0.04
DAX EUR
CAC 40 EUR
Euro Stoxx 50 EUR
Euro Stoxx 50 EUR
Euro Stoxx 50 CHF
Euro Stoxx 50 EUR
Com
Com
Amu
CS
UBS
iSh
105.46
51.18
62.24
90.28
33.37
31.47
+0.29
-8.8
-0.16
+0.43
+0.06
-0.29
Aktien Europa
Adagio (Lux) - Konservativ - I
Adagio (Lux) - Konservativ - P
Allegro (Lux) - Dynamisch - I
CHF 2/1 e
CHF 2/1 e
CHF 2/1 f
99.61
83.86
93.81
0.9
0.6
-4.4
128.7
198
122
132.6
88.5
176.7
166.1
210
415
955.5
131.5
138
128
1.178
218.5
117.6
156
64.5
16.1
80.1
100.2
65.9
Verkauf
EDELMETALLE
Gold (1 Unze/CHF)
1299
1343.5
Silber (1 Kilo/CHF)
595.5
732.78
Platin (1 Kilo/CHF)
33591
38295.72
MÜNZEN
Britannia
1303
Krüger-Rand
1297.26
Maple Leaf
1284
Napoleon
242
Vreneli (20 Fr.)
243
1383
1376
1372
268.5
265.5
Quelle: Degussa Gold AG
Euro Stoxx 50 CHF
Euro Stoxx Sel. Div. CHF
FTSE 100 CHF
FTSE 100 GBP
FTSE UK Div. Pl. CHF
MSCI EMU EUR
MSCI EMU CHF
MSCI EMU Sm. Cap EUR
MSCI Europe EUR
MSCI Europe EUR
MSCI Europe ExSW EUR
MSCI N. Countries EUR
MSCI UK GBP
iSh
DB
UBS
CS
iSh
CS
UBS
CS
Lyx
UBS
Amu
Amu
CS
34.07
21.27
81.88
97.69
12.06
94.77
115.7
159.64
117.01
57.9
181.33
314.27
92.4
0
+0.38
-1.36
-0.01
+0.58
+0.59
-0.4
+0.34
-0.36
-0.14
0
-1.33
-0.14
DJ Industrial USD
S&P 500 USD
MSCI USA USD
MSCI USA Mid Cap USD
MSCI USA Sm. Cap USD
Nasdaq 100 USD
CS
CS
UBS
Com
CS
CS
195
205.55
208.29
31.14
256.67
265.46
+0.13
+0.2
+0.24
-10.7
+0.07
+0.6
Aktien Nordamerika
Allegro (Lux) - Dynamisch - P
CHF 2/1 e
93.82
0.5
Andere Fonds
Vivace (Lux) - Ausgewogen - I
CHF 2/1 e
99.53
1.2
Finreon Tail RiskCont®0-100(CHF) A
Vivace (Lux) - Ausgewogen - P
CHF 2/1 e
88.21
0.9
41609
Y -0.43 %
HEIZÖL
Menge in l
7.9.16 Rp./kWh
6.9.16
2200–2999
76.50
7.24
77.05
3000–5999
74.25
7.02
74.80
6000–9000
73.20
6.93
73.75
Die Preise verstehen sich inkl. CO2-Abgabe von
Fr. 22.26 pro 100 l, inkl. MwSt. (Alle Angaben
ohne Gewähr.)
Kursfeststellung um 22.06 Uhr MESZ.
Aktienkurse der entsprechenden Heimatbörse; * =
letztgenannter Kurs; ° = Titel gehören zu SMIM;
Div. = Dividende; GS = Genussscheine; I = Inhaberaktien; N = Namensaktien; PS = Partizipationsscheine; St. = Stammaktien; Vz = Vorzugsaktien;
MKP = Marktkapital pro Gattung; 52-WochenHoch/Tief: Bezieht sich nur auf börslichen Handel.
Alle Angaben ohne Gewähr. Quelle
MSCI Canada CAD CAD
MSCI Canada CAD
MSCI N. America CHF
CS
UBS
Com
145.53
37.46
0.058
+0.09
+0.43
-99.9
Nikkei 225 JPY
MSCI Japan CHF
MSCI Japan Large Cap JPY
MSCI Japan Sm. Cap JPY
MSCI Australia USD
FTSE Xinhua China25 USD
HS China Enterprise USD
MSCI Korea USD
FTSE Vietnam CHF
MSCI AC FE. ExJP USD
MSCI Pacific Ex JP USD
DJ Asia/Pac.Sel.D.30 USD
CS
UBS
CS
CS
CS
iSh
Com
CS
DB
iSh
UBS
iSh
15373
38.7
12291
13692
133.36
111.22
13.9
129.26
23.5
46.5
38.94
29.22
0
+0.73
0
0
0
+0.4
-3.67
-1.41
-1.05
+0.24
+0.31
+0.9
MSCI World USD
MSCI World CHF
Stoxx Global Sel.D. CHF
iSh
UBS
DB
37.23
169.04
30.63
+0.46
-0.54
-0.68
Aktien Asien
Aktien Global
ANZEIGE
ERKLÄRUNG INDIZES:
97.97
-
CHF 2/1 e
99.61
83.86
93.81
93.82
99.53
88.21
0.9
0.6
-4.4
0.5
1.2
0.9
CHF 2/1 e
99.53
1.0
CHF 2/1 e
103.59
-1.9
CHF 4/4 e
VALIANT BANK
Tel. 031 320 91 11
Fax 031 320 91 12
www.valiant.ch
ST. GALLER KANTONALBANK
Tel. 0844 811 811
www.sgkb.ch
Strategiefonds
Obligationenfonds
SGKB(Lux)-Bond CHF B
CHF 2/2 e
113.39
2.1
SGKB(Lux)-Bond EUR B
EUR 2/2 e
125.17
3.8
Aktienfonds
Adagio (Lux) - Konservativ - I
Adagio (Lux) - Konservativ - P
Allegro (Lux) - Dynamisch - I
Allegro (Lux) - Dynamisch - P
Vivace (Lux) - Ausgewogen - I
Vivace (Lux) - Ausgewogen - P
Finreon Euro Eq IsoPro (EUR) B
EUR 4/4 e
112.65
-2.2
Finreon Swiss Eq IsoPro® (CHF) A
CHF 2/1 e
161.53
4.6
Finreon US Eq IsoPro (USD) A
USD 4/4 e
123.18
8.6
Vescore AG
SGKB(Lux)-MultiSpec (CHF) B
CHF 1/1 e
86.83
3.8
SGKB(Lux)-Schweiz (CHF) B
CHF 1/1 e
209.46
4.8
Tel. +41 58 458 48 00
www.vescorefondsleitung.com
SGKB(CH)-Multi Defendo
CHF 2/1 e
94.27
0.4
SGKB(CH)-Multi Fokus
CHF 2/1 e
109.61
0.7
Strategiefonds
Strategiefonds
148.4
218
137.7
152.8
98.4
202.8
192.1
248.8
455
1.082
151
169.5
148.9
1.358
257.5
139.5
179.6
72.4
18.45
94.85
111.5
74.7
Gold 1 Kilo/CHF
Reihenfolge Fondsinformationen: Fondsname, Rechnungswährung, Konditionen Ausgabe / Rücknahme, Kursbesonderheiten, Inventarwert (Werte vom Mittwoch, 07.09.2016, Abweichungen siehe Besonderheiten) Performance 2016 in %
RAIFFEISENBANKEN
Tel. 0844 888 808
www.raiffeisen.ch
-2.21
-0.33
+0.22
0
-0.57
-0.26
-1.45
-1.26
-0.39
-1.23
-0.74
-1.39
-1.26
-1.12
-0.98
-0.81
-1.42
-0.57
-0.55
0
-0.38
-0.71
52 Wochen
Hoch
Tief
Dienstag: Rohöl, Staatsanleihen, Libor-Sätze I Mittwoch: Obligationen I Donnerstag: ETF (Aktien) I Freitag: ETF (Verschiedene) I Samstag: SMI im Vergleich
TÄGLICH WECHSELNDE INFORMATIONEN
y +0.2 %
+/-% 06.09.
TAGESGEWINNER SMI
LafargeHolcim
52.9
+1.63
Credit Suisse N
12.99
+1.56
Julius Bär N
42.71
+1.38
All Ordinaries +0.19%
5 521.1
07.09. ±% z. 06.09.
8320.99
Kurs 07.09.
Hang Seng -0.19%
23 737.94
b
JSE -0.45%
80 197.83
Euro in CHF
Statistik
Nikkei 225 -0.41%
17 012.44
b
b
DAX +0.62%
10 752.98
b
Bovespa +0.95%
60 129.44 (06.09.)
b
SGKB(Lux)-Danube Tiger B
EUR 1/1 e
200.01
-1.5
SGKB(Lux)-M.A.Strategy B
EUR 1/1 e
148.65
0.4
CHF 2/1 e
CHF 2/1 e
CHF 2/1 f
CHF 2/1 e
CHF 2/1 e
Obligationenfonds
1741 Fixed Inc.Act.Bd CHF - A
Aktienfonds
1741 Eq. Systematic Wrld.
Die erste Ziffer verweist auf die Ausgabekonditionen:
1. keine Ausgabekommission und/oder Gebühren zugunsten des Fonds (Ausgabe erfolgt zum Inventarwert)
2. Ausgabekommission zugunsten der Fondsleitung
und/oder des Vertriebsträgers (kann bei gleichem Fonds
je nach Vertriebskanal unterschiedlich sein)
3. Transaktionsgebühr zugunsten des Fonds (Beitrag zur
Deckung der Spesen bei der Anlage neu zufliessender
Mittel)
4. Kombination von 2) und 3)
5. Besondere Bedingungen bei der Ausgabe von Anteilen
Die zweite Ziffer verweist auf die Rückgabekonditionen:
1. keine Rücknahmekommission und/oder Gebühren zugunsten des Fonds (Rücknahme erfolgt zum Inventarwert)
2. Rücknahmekommission zugunsten der Fondsleitung
und/oder des Vertriebsträgers (kann bei gleichem Fonds
je nach Vertriebskanal unterschiedlich sein)
3. Transaktionsgebühr zugunsten des Fonds (Beitrag zur
Deckung der Spesen beim Verkauf von Anlagen)
4. Kombination von 2) und 3)
5. Besondere Bedingungen bei der Rücknahme von
Anteilen
Besonderheiten:
a) wöchentliche Bewertung, b) monatliche Bewertung,
c) quartalsweise Bewertung, d) keine regelmässige Ausgabe und Rücknahme von Anteilen, e) Vortagespreis, f)
frühere Bewertung, g) Ausgabe von Anteilen vorübergehend eingestellt, h) Ausgabe und Rücknahme von Anteilen vorübergehend eingestellt, i) Preisindikation, I) in
Liquidation, x) nach Ertrags- und/oder Kursgewinnausschüttung
Wertangaben ohne Gewähr
g
ahnberatun
fb
u
a
L
d
n
u
dienBerufs-, Stu
r:
Wir stellen vo
St. Gallen
Mut zur Veränderung – Laufbahn neu planen?
Themen rund um die eigene Laufbahn begleiten Menschen in der Berufs- und Arbeitswelt
immer mehr. Berufstätige spielen mit dem Gedanken einer beruflichen Veränderung oder
einem Richtungswechsel in der Laufbahn. Gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel
halten sie an, sich weiterzubilden, die Stelle
zu wechseln und neue Wege und Ziele ins
Auge zu fassen.
Dreitägige Laufbahnseminare
Die BSLB St. Gallen bietet regelmässig
dreitägige Laufbahnseminare zur Standortbestimmung und Neuorientierung an. Diese
ermöglichen eine Auseinandersetzung mit
der beruflichen und persönlichen Situation.
Dabei überdenken die Teilnehmenden unter
fachkundiger Leitung in einer kleinen Gruppe
ihre momentane Ausgangslage. Verschiedene Methoden in Gruppen- wie auch in Einzelarbeit helfen ihnen, ihre Kompetenzen und
Neigungen zu erfassen und sich der eigenen
Ressourcen und Interessen bewusst zu werden.
Die Teilnehmenden erstellen ein individuelles
Kompetenzenprofil, informieren sich gezielt
über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
und entwickeln neue Ideen und Perspektiven,
um nächste Schritte zu planen und berufliche
oder persönliche Ziele zu realisieren.
Das Seminar hat das Ziel, sich mit der aktuellen Situation auseinanderzusetzen, Kompetenzen zu reflektieren und Interessen zu
kennen, Aus- und Weiterbildungsmöglichkei-
ten kennenzulernen, Selbst- und Fremdeinschätzung zu vergleichen, das Entscheidungsverhalten zu reflektieren, Visionen und neue
Wege zu erarbeiten und die nächsten Schritte
zu planen.
Professionelle Leitung
Als Arbeitsformen werden in den Laufbahnseminaren Inputreferate, Gruppen- und Einzelarbeiten sowie Vertiefungsarbeiten zwischen
den Seminartagen eingesetzt. Zielpublikum
sind Personen, die sich mit sich selbst und
ihren beruflichen Möglichkeiten auseinandersetzen wollen. Den Kurs leiten Karin Kuster
und Ruth Aeppli, beide diplomierte Berufsund Laufbahnberaterinnen. Die Kosten belaufen sich auf 490 Franken und 40 Franken
für Seminarunterlagen. Das nächste Seminar
findet am 5., 12. November und 3. Dezember
2016 von 9 bis 16.30 Uhr in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung St. Gallen statt.
Anmeldeschluss ist der 18. Oktober 2016.
Anmeldeformulare und Detailinformationen
gibt es bei der BSLB St. Gallen. (pd)
Bild: pd
Die Laufbahnseminare ermöglichen eine Auseinandersetzung mit der beruflichen Situation.
Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
St. Gallen
Teufener Strasse 1/3
9001 St. Gallen
Telefon 058 229 72 11
www.berufsberatung.sg.ch
toggenburg
«das sind wir»
«Globi und die Energie»
Das neue Globi-Kindersachbuch erzählt von der
Energiezukunft im Energietal Toggenburg.
Bestellung: www.globi-im-toggenburg.ch
energietal toggenburg
9630 Wattwil
www.energietal-toggenburg.ch
Buch-Cover: Copyright©
Globi Verlag, Zürich
Kanton St.Gallen
Gewerbliches Berufs- und
Weiterbildungszentrum St.Gallen
ZHAW, Wädenswil
Berufsmatura
Infoanlass
Dienstag, 13. September 2016 | 19 Uhr
Aula | Demutstrasse 115 | 9012
St.Gallen Ausrichtungen
Gestaltung und Kunst
– Gesundheit und Soziales
– Technik, Architektur, Life Sciences
– Wirtschaft und Dienstleistung, Typ Dienstleistung
–
Infoanlass für
Zukünftige BM-Schülerinnen und -Schüler
– Interessierte an den Vorbereitungskursen
für die Aufnahmeprüfung
–
Weitere Informationen unter
058 228 2710 | [email protected] | gbssg.ch
Bachelor Info-Anlässe
8. Oktober und 1. November 2016
Biotechnologie
Chemie
Lebensmittel
Umwelt und Natürliche Ressourcen
Facility Management
Zürcher Fachhochschule
www.zhaw.ch/lsfm/bachelor
r:
Wir stellen vo
ntrum
hhilfeze
Impuls Nac
Fit in das neue Schuljahr
Mit dem neuen Schuljahr warten für viele
Schülerinnen und Schüler neue Herausforde­
rungen wie der Eintritt in die Oberstufe, eine
provisorische Promotion oder die Probezeit ei­
ner weiterführenden Schule. Im Impuls Nach­
hilfezentrum lernen die Schüler, sich diesen
Herausforderungen mit viel Selbstvertrauen
zu stellen. Das Impuls Nachhilfezentrum un­
terstützt Interessierte in ihrer Nähe an zwölf
Ostschweizer Standorten (plus neun im Raum
Zürich) und ist damit der führende Anbieter in
der Deutschschweiz.
mit professionellem Nachhilfeunterricht zu
besseren Noten sowie selbstmotiviertem Ler­
nen verholfen und über Aufnahmeprüfungen,
Probezeiten, schwierige Schulsituationen und
Lebensabschnitte begleitet.
Der Lehrer als Erfolgsfaktor
Aus langjähriger Erfahrung lernte man,
dass nicht bestimmte Methoden oder pädago­
gische Konzepte den Unterschied zwischen
mehr oder weniger Lernerfolg ausmachen.
Entscheidender Erfolgsfaktor ist vielmehr der
Lehrer mit seiner Persönlichkeit und seiner
Fähigkeit, Probleme der Schüler in Schul­ und
Lernsituationen rasch zu verstehen und ent­
sprechend individuelle und kompetente Hilfe
anzubieten. Die Qualität des Angebots und
das Know­how steht und fällt somit in erster
Linie mit dem sorgfältig ausgewählten Team
von Lehrpersonen. (pd)
Zwölf Schulen an zwölf Standorten
In den Ostschweizer Nachhilfezentren in
St. Gallen, Wil, Gossau, Heerbrugg, Rappers­
wil, Herisau, Frauenfeld, Weinfelden, Amris­
wil, Arbon, Schaffhausen und Chur wird unter
der langjährigen Schulleitung von Christian
Frischknecht und Claudia Nüssli kompetente
Nachhilfe für alle Fächer und Stufen ange­
boten. Der Unterricht erfolgt mehrheitlich im
Einzelunterricht, auf Oberstufe aber auch
in Kleingruppen. Vermehrt nehmen auch
erwachsene Personen mit Weiterbildungs­
plänen diese Dienste in Anspruch.
Erfahrung und Tradition
Tradition und Erfahrung verbindet: Seit
15 Jahren werden Schüler und Lernende in
allen Fächern von der Primarschule bis zur
LAP unterrichtet. Über 6000 Schüler hat das
Team von Lehrpersonen in den letzten Jahren
Bild: pd
Sind für die Impuls Nachhilfezentren in der Ostschweiz verantwortlich: Christian Frischknecht
und Claudia Nüssli
Schnuppervormittag
Samstag, 29. Oktober 2016, 09.00 Uhr
Informationsabend
Mittwoch, 9. November 2016, 19.30 Uhr
Prüfungsvorbereitungskurse
für die Aufnahmeprüfungen ins
Gymnasium und ins Untergymnasium
Handelsschule VSH
■ am Abend
■ am Samstag
■ am Montag
Beginn ab 29. Oktober 2016
Gymnasium Untere Waid
9402 Mörschwil, T +41 71 866 17 17
www.unterewaid.ch
Kaufmann/-frau eidg. FZ
• B-Profil / E-Profil
23 Ausbildungstage
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Donnerstag, 8. September 2016
Sport
16
Tütüneker
aus der Haft
entlassen
FUSSBALL. Was passiert mit dem
ehemaligen Wiler Trainer Ugur
Tütüneker in seiner Heimat?
Diese Frage beschäftigt auch
zwei Wochen nach seiner Entlassung beim Ostschweizer Challenge-League-Club. Für viele
überraschend hatte er kurz nach
seiner Freistellung beim FC Wil
angekündigt, in die Türkei reisen
zu wollen, obwohl gegen ihn ein
Haftbefehl ausgestellt worden
war. Seit vergangener Woche
wurde er nicht mehr in der Ostschweiz gesichtet. Dafür berichteten türkische Medien, er sei
schon bei der Einreise in sein
Heimatland am Flughafen in
Istanbul festgenommen worden.
Gestern war nun der türkischen
Presse zu entnehmen, dass Tütüneker aus der Haft entlassen
worden sei. Weitere Details waren vorerst nicht bekannt.
In der Zwischenzeit haben die
Ostschweizer mit Martin Rueda
den Nachfolger präsentiert. Dieser sagte nach zwei Tagen und
dem 3:1-Sieg im Testspiel gegen
den
Promotion-League-Club
United Zürich: «Die ersten Eindrücke sind gut. Wir haben eine
qualitativ gute Mannschaft, und
auch der Mix stimmt. Allerdings
müssen wir noch zu einer Einheit zusammenfinden.» (sdu)
Hingis auch mit
Vandeweghe stark
TENNIS. Martina Hingis und ihre
neue Doppelpartnerin Coco Vandeweghe erreichten an den US
Open mit einem 6:1-6:2-Erfolg
gegen Barbora Krejcikova/Katerina Siniakova den Halbfinal. Gegen die als Nummer 16 gesetzten
Tschechinnen brauchte das Duo
nur 61 Minuten für den Sieg. So
einfach dürfte es in der Runde
der letzten Vier nicht mehr werden. Die Französinnen Caroline
Garcia und Kristina Mladenovic
sind topgesetzt, nachdem Mirza
und Hingis, die Nummern eins
und zwei der Weltrangliste, getrennte Wege gehen. Die FrenchOpen-Siegerinnen sind als Einzige neben Hingis/Mirza bereits
für die WTA-Finals in Singapur
qualifiziert. Sie bräuchten noch
etwas Zeit, um sich aneinander
zu gewöhnen, hatte Hingis zu Beginn des Turniers über Vandeweghe gesagt. Nach vier Siegen in
New York dürfte die Chemie
mittlerweile schon ziemlich gut
stimmen. (sda)
Bild: ky/Jean-Christophe Bott
Schweizer Freude über den Sieg bei Spielern und Trainer Vladimir Petkovic, der sagt: «Das bringt uns etwas Euphorie.»
Der Wert eines Sieges
Der Vollerfolg gegen Portugal zum Auftakt der WM-Qualifikation bringt die Schweiz in eine zuversichtliche Position.
Neben der wachsenden Wertschätzung bestärkt er das Team und seinen Trainer im gemeinsam eingeschlagenen Weg.
CHRISTIAN BRÄGGER
FUSSBALL. Noch ist die Euphorie
für die Schweizer Nationalmannschaft und ihren Coach
Vladimir Petkovic nicht überschwenglich. Zu harzig lief der
Beginn an, als der Tessiner mit
bosnischen Wurzeln das Traineramt von Ottmar Hitzfeld vor
etwas mehr als zwei Jahren übernommen hatte und man mit
zwei Niederlagen schlecht aus
den Startlöchern in die EMKampagne gekommen war.
Zweifler und Nörgler erhielten
damals kurzzeitig Oberwasser.
Doch das ist längst passé, und
mit jedem positiven Resultat
steigt die Zuversicht für das
Schweizer Team ein wenig an,
mit jedem guten Auftritt wächst
nun der Glaube an seine Stärke –
besonders nach diesem berau-
schenden 2:0 vom Dienstagabend gegen Portugal. Und so
sagte auch Petkovic: «Der Erfolg
hilft uns. Jedes positive Ergebnis
bringt auch etwas Euphorie.»
Vieles richtig gemacht
Wer wie die Schweiz den neuen Europameister nach dem Titelgewinn sogleich besiegt und
ihm die erste Pflichtspielniederlage seit 24 Monaten zufügt,
muss alles richtig gemacht haben. Die Nationalmannschaft
darf das für sich durchaus beanspruchen, selbst wenn gegen die
Lusitaner nicht alles perfekt war
und sie sich vom Gegner bisweilen auch ein wenig dominieren
lassen musste. Doch als die
Schweiz im ausverkauften St. Jakob-Park 2:0 in Führung lag und
sich in der zweiten Halbzeit
etwas sehr zurückzog, selbst in
dieser Periode kamen trotz Nanis
Kopfball an den Pfosten nie jene
Gedanken von früher auf, die
einen sagen liessen: Wenn das
alles nur gutgeht.
Falls man nach der bisherigen
Zeit mit Petkovic etwas feststellen darf, dann ist es vielleicht
das: Das Schweizer Team strahlt
Sicherheit aus, es ist gefestigt,
und so tritt es seit Beginn des
EM-Camps im Mai in Lugano auf
und neben dem Platz auf – auch
dank der klaren Hierarchien, die
sich um die Leitfiguren Stephan
Lichtsteiner, Valon Behrami und
Granit Xhaka herausgebildet haben. Und es spielt mutig nach
vorne, selbst am Schluss einer
Partie, wenn es eigentlich darum
geht, einen Vorsprung zu verwalten. «Der Trainer will immer Präsenz im gegnerischen Strafraum», sagte dazu Admir Meh-
medi, der Torschütze des 2:0.
Das Team versteht nach der Angewöhnungszeit den Trainer und
umgekehrt, und es ist noch viel
mehr: Man vertraut sich.
«Wir waren mutig und zogen
unser Spiel durch», sagte Breel
Embolo, der Torschütze des Führungstreffers. «Und wir sind positiv. Aber es war erst ein kleiner
Schritt.» Diese Positivität im
Team führt dazu, dass die
Schweizer Spieler inzwischen sogar den Ausfall ihres einzigen
Torgaranten Xherdan Shaqiri
verkraften. Und damit ausgerechnet gegen den Europameister die eigene Stärke und mannschaftliche Geschlossenheit bewiesen, von der sie stets selbstbewusst geredet hatten; seit dem
Sieg an der WM gegen Spanien
vor sechs Jahren gab es sportlich
keinen wertvolleren Erfolg. Meh-
medi sagte: «Der Trainer hat gesagt, wir wollen auf der EM aufbauen. Wir sind eine Mannschaft
auf dem Platz. Und wir sind effizienter geworden, setzen Ideen
besser um. Doch wir dürfen uns
nicht ausruhen. Auch in guten
Zeiten muss man hart arbeiten.»
Noch nichts gewonnen
Noch gebe es Luft nach oben,
mahnte Petkovic. «Es gibt noch
neun weitere, wichtige Spiele.»
Er weiss, dass es sehr wohl auch
wieder anders kommen kann.
Nach dem Unentschieden der
Ungarn gegen die Färöer Inseln
steht das aber überhaupt nicht
zur Diskussion, es sieht schon
einmal gut aus für den zweiten
Gruppenplatz. Doch diesem
Schweizer Team steht der Sinn
nach Höherem, nach der direkten Qualifikation für die WM.
Laut, stolz und endlich mit Dach
Die US Open in New York hatten dringend eine Rundumerneuerung nötig. Mit 550 Millionen Dollar brachte der amerikanische Verband Usta
die Tennisanlage in Flushing Meadows auf Vordermann. Das neue Dach auf dem Arthur Ashe Stadium ist nur ein Teil der Neuerungen.
TENNIS. Um 17.52 Uhr Lokalzeit
geschah am Dienstagabend Historisches. Im Doppel-Viertelfinal
der Männer ging ein Return von
Mike Bryan ins Aus − es war der
letzte Punkt im ehrwürdigen
Louis Armstrong Stadium. In
diesem Jahr wird der zweitgrösste Platz nicht mehr gebraucht,
und nach dem Turnier fahren
auch hier die Bagger auf. Denn
mit dem neuen Dach auf dem
Arthur Ashe Stadium ist die
Modernisierung der Anlage im
New Yorker Stadtteil Queens
noch lange nicht beendet. Die
Planungszeit von 15 Jahren für
ein Dach über der mit 23 Plätzen
www.tagblatt.ch/sport
fassenden grössten Tennisarena
der Welt erinnert an Schweizer
Stadionprojekte.
Dach reflektiert jedoch selbst leise Gespräche, so dass ein konstantes Brummen entsteht.
Drei Fussballfelder
Für die Weltausstellung 1964
Die Zahlen des nun realisierten Projekts sind beeindruckend:
Das Dach besteht aus 5500 Tonnen Stahl und hat die Grösse von
drei Fussballfeldern. Es schliesst
in weniger als zehn Minuten. An
den zwei Tagen, an denen es regnete, zeigte sich allerdings auch
ein Problem: Es ist laut im geschlossenen Oval. Das war es an
den US Open schon immer, da
die Amerikaner wenig von tennisspezifischer Ruhe halten. Das
Das Dach ruht auf acht im
Boden verankerten Säulen und
nicht direkt auf dem 1997 erbauten Stadion. Dieses ersetzte das
Louis Armstrong Stadium, das
1964 für die Weltausstellung eröffnet und 1978 in ein Tennisstadion umfunktioniert wurde, als
Kernstück des nationalen Tenniscenters.
Das noch zweitgrösste Stadion der Anlage wurde von
18 000 auf 10 000 Plätze zurück-
Bild: ap/Julie Jacobson
Ein Dach, so gross wie drei Fussballfelder: Das Arthur Ashe Stadium.
gebaut. Nun soll es wieder grösser werden. Deshalb wird das
Louis Armstrong Stadium nach
dem Ende des diesjährigen Turniers abgerissen. An seiner Stelle
entsteht ein neues, wiederum
nach dem Jazzmusiker benanntes Stadion, das im nächsten Jahr
teilweise betriebsbereit sein und
bis 2018 nochmals auf 15 000
Plätze aufgestockt werden soll.
550 Millionen Dollar gibt die
Usta für die Bauten aus. Dafür ist
man dann wieder die Nummer
eins unter den Grand-Slam-Turnieren. Und nichts anderes wäre
für New York gut genug: laut, riesig und stolz eben. (sda)
Sport 15
Donnerstag, 8. September 2016
Lieber Stimmen als Tore
Wiedererstarkter
Frank gewinnt an
der Vuelta
Trotz mühevollem 2:1 zum Auftakt gegen Ambri: Der härteste Brocken für die ZSC Lions in
RAD. Der Luzerner Mathias Frank
gewann an der Spanien-Rundfahrt die 17. Etappe solo und feierte damit den grössten Erfolg
seiner Karriere. Für den Captain
des Westschweizer IAM-Teams
war es ein starkes Ausrufezeichen nach einer bisher enttäuschenden Saison. Ende Mai erfuhren der Teamleader und seine
Kollegen von IAM-Besitzer Michel Thétaz, dass die Equipe
wegen fehlenden Sponsorengeldern per Ende Saison aufgelöst
wird. Anstatt mit guten Leistungen auf sich aufmerksam zu machen, musste der zweifache Familienvater im Sommer weitere
Rückschläge verkraften.
Den Auftritt an der Tour de
Suisse musste er aufgrund einer
Erkältung bereits nach sechs Tagen beenden. Und auch an der
Tour de France, die er im Vorjahr
als starker Gesamt-Achter beendet hatte, warfen ihn gesundheitliche Probleme aus der Bahn.
Mit Magenproblemen musste
Frank nach zwei Wochen aussteigen. Danach liess sich der
29-Jährige Zeit, erholte sich, unterschrieb bei der französischen
Mannschaft AG2R einen neuen
Zweijahresvertrag und kehrte
nach einer einmonatigen Wettkampfpause mit frischer Motivation an die Vuelta zurück.
Anders als zuvor legten er und
sein Team den Fokus aber nicht
aufs Gesamtklassement, sondern auf einen Etappensieg. In
der 17. von 21 Etappen wurde
dieser für Frank nun Tatsache.
Zusammen mit dem Italiener
Dario Cataldo lancierte er 30 km
vor dem Ziel einen Angriff, liess
den Astana-Profi mit einer weiteren Tempoverschärfung in der
kurzen, aber extrem steilen
Schlusssteigung zum Alto Mas
de la Costa stehen und rettete
schliesslich sechs Sekunden auf
den Tschechen Leopold König
ins Ziel, der Lucena als Zweiter
erreichte. «Ich war oft nahe dran,
aber heute hat es endlich geklappt», sagte Frank. (sda)
Bild: epa
Mathias Frank triumphiert.
dieser Saison ist das Zürcher Stimmvolk. Am 25. September befindet es über die neue Eishalle.
MATTHIAS HAFEN/ZÜRICH
EISHOCKEY. Wenn die ZSC Lions
nicht den Meistertitel zum
höchsten Ziel erklären, was
dann? In dieser Saison ist es ein
neues Stadion, das am 25. September
vors
Stadtzürcher
Stimmvolk kommt. 169 Millionen Franken kostet die clubeigene Arena in Altstetten, die
ab 2022 das gemietete Hallenstadion als Spielstätte des NLAClubs ablösen soll. Die Baukosten werden hauptsächlich von
den beiden Unternehmern und
ZSC-Verwaltungsräten
Walter
Frey und Peter Spuhler getragen.
Andere weibeln dafür seit Wochen für ein positives Resultat an
der Urne, etwa Peter Zahner, der
CEO der ZSC Lions. Er besuchte
Talkshow um Talkshow, und auch
vor dem gestrigen Spiel gegen
Ambri – dem vorgezogenen Saisonauftakt der NLA – referierte er
zum übergeordneten Ziel seines
Clubs in dieser Saison. «Dass wir
die Meisterschaft aus terminlichen Gründen an einem Mittwoch beginnen müssen, zeigt gerade, wie sehr wir ein eigenes Stadion brauchen», so Zahner. Die
lukrativen Einnahmen aus einem
eigenen Catering sowie eine integrierte Trainingshalle für Spitzen- und Breitensport seien weitere Argumente.
Ecclestone soll
an Bord bleiben
werde. Möglich wäre beispielsweise auch ein Umstieg auf den
Ironman. Die grösste Herausforderung bestehe nun darin, alle
Verpflichtungen, Familie, Training und so weiter unter einen
Hut zu bringen, so Spirig.
Bild: ky/Walter Bieri
Der Zürcher Mathias Seger (rechts) kämpft gegen den Tessiner Lukas Lhotak um den Puck.
städtische Wahrzeichen wie das
Grossmünster, der Sechseläuten-Böögg und die Bahnhofstrasse inszeniert – und das gekonnt. Die visuelle Charmeoffensive gehört zum Besten,
was in den Schweizer Stadien
diesbezüglich je zu sehen war.
Während des Spiels bekamen
die 8433 Zuschauer hingegen
magere Kost vorgesetzt. Am
Ende siegten die ZSC Lions ge-
Meinungsänderung der Ausnahmeathletin: «Sie schliesst eine
Teilnahme in Tokio als Triathletin nun nicht mehr aus. Aber die
Möglichkeit ist trotzdem klein.
Und es ist noch kein Entscheid
gefallen.»
«Möglichkeit ist trotzdem klein»
Gegenüber Swiss Triathlon
hatte sich Spirig so geäussert,
dass sie zwar «nicht mehr bis
Tokio 2020 weitermachen, aber
auch nicht sofort zurücktreten
wird», sagte Christoph Mauch,
Sportchef von Swiss Triathlon,
noch in Rio de Janeiro. Gestern
hat Mauch selbst mit Spirig telefoniert. Er bestätigte gegenüber
der Nachrichtenagentur sda die
Bernie Ecclestone
scheint der Formel 1 auch nach
der bevorstehenden Machtübernahme durch den Amerikaner
John Malone und dessen Medien-Imperium Liberty Media
der Rennserie erhalten zu bleiben. Der Brite soll nach eigenen
Aussagen vom neuen Teilhaber
eine Anfrage für drei Jahre Zusammenarbeit vorliegen haben.
Dies sagte der Ende Oktober 86
Jahre alt werdende Engländer in
einem Interview mit dem britischen Fernsehsender BBC. Ob er
das Angebot annehmen will, hat
Ecclestone im Interview allerdings nicht verraten. (sda)
AUTOMOBIL.
gen den aufsässigen Aussenseiter Ambri-Piotta mühevoll mit
2:1 nach Verlängerung.
Premiere in der Verlängerung
Ambris Matt D’Agostini glich
67 Sekunden vor Schluss den
späten Führungstreffer von Ryan
Shannon aus und sorgte damit
für eine Premiere im Schweizer
Eishockey. Erstmals wurde die
Verlängerung mit nur drei gegen
Nicola Spirig war in Rio de Janeiro noch davon überzeugt, ihre olympische Triathlonkarriere beendet
zu haben. Nun kann sich die 34-Jährige doch einen Start als Dreikämpferin 2020 in Tokio vorstellen.
Spirig alles verändert. «Ich weiss,
du kannst Gwen schlagen», sagte
Trainer Brett Sutton dieser Tage
zu ihr. Diese Idee ergab für die
Olympiasiegerin von 2012 in
London und die Olympiazweite
hinter der Amerikanerin Gwen
Jorgensen 2016 in Rio de Janeiro
nun eine veränderte Ausgangslage. «Einen Start im Triathlon in
Tokio schliesse ich nicht mehr
aus», sagte die 34jährige Spirig
an einem Podiumsgespräch von
«Weltklasse Zürich» zum Thema
«Spitzenleistungen um jeden
Preis?»
Sie habe sich jedoch noch
nicht entschlossen, in welcher
Form sie ihre Karriere fortsetzen
Champions Hockey League nach
einem 4:3-Heimsieg nach Verlängerung gegen Adler Mannheim in den Sechzehntelfinals.
Damit haben in der dritten Auflage seit dem Relaunch erstmals
alle sechs Schweizer Mannschaften die Vorrunde überstanden.
Den nötigen Punktgewinn sicherte der neuverpflichtete Patrik Zackrisson 59 Sekunden vor
dem Ende der regulären Spielzeit
mit dem Ausgleich zum 3:3. Der
Schwede traf nach einem Pfostenschuss von Alessandro Chiesa das Tor. In der 63. Minute
zeichnete schliesslich Luganos
Linus Klasen im Powerplay für
den Siegtreffer verantwortlich.
Ganz nach Wunsch verlief der
Abend für die Tessiner aber
nicht; in der 47. Minute schied
Verteidiger Julien Vauclair nach
einem Bandencheck verletzt
aus. (sda)
EISHOCKEY. Schweizer Meister
Bern muss sechs bis sieben Wochen ohne Andrew Ebbett auskommen. Der kanadische Stürmer verletzte sich am Dienstag
im
Champions-League-Spiel
gegen Linz. Genaue Diagnosen
kommuniziert der Verein in dieser Saison nicht mehr. Damit stehen den Bernern beim morgigen
Saisonauftakt zu Hause gegen
Langnau nur noch zwei Ausländer zur Verfügung. Es sind dies
die beiden Neuzugänge Maxim
Noreau und Mark Arcobello. Der
Kanadier Kris Versteeg, zweimaliger Stanley-Cup-Sieger mit den
Chicago Blackhawks, bestand
den Medizin-Check nicht und
wird deshalb nicht für den SC
Bern spielen. (sda)
«Tokio schliesse ich nicht aus»
TRIATHLON. Ein Satz hat für Nicola
EISHOCKEY. Lugano steht in der
Berns Ebbett
fällt länger aus
Fast 400 000 Franken investiert
Im Wissen, wie schwer es in
vergangenen Jahren Zürcher Stadionprojekte im Fussball hatten,
ziehen die ZSC Lions im Abstimmungskampf alle Register. Insgesamt investieren sie fast 400 000
Franken in die Kampagne, die
am 25. September ein Ja für die
neue Arena in Altstetten bringen
soll. «Dafür verzichteten wir für
einmal auf eine grössere Kampagne zur Erneuerung der Saisonabonnements», sagt Zahner. Die
Werbekanäle, die bespielt werden, sind mannigfaltig. In der
ganzen Stadt hängen Plakate, die
Haushalte wurden mit Flyern
beglückt, in den sozialen Medien
zahlreiche Werbefilmchen geteilt, und dank einer Zusammenarbeit mit Zürcher Altersheimen
gehen die Lions auch bei den
Senioren gezielt auf Stimmenfang, wie CEO Zahner sagt.
Und natürlich bekamen auch
die Matchbesucher den Abstimmungskampf mit – teils sehr
subtil. Mit der neuen Lichtshow
vor Spielbeginn geben sich die
ZSC Lions noch zürcherischer
als sonst schon. Nebst dem altbekannten Slogan «Mir sind
Züri» wurden heuer bewusst
Auch Lugano im
Sechzehntelfinal
Mit fünf Olympiateilnahmen
im Triathlon wäre Spirig alleinige
Rekordhalterin in dieser Sportart. Noch kein anderer Triathlet
stand bei Olympia fünfmal im
Dreikampf an der Startlinie. Als
einzige Frau hat Spirig bislang
überhaupt zweimal TriathlonEdelmetall bei Olympia gewinnen können.
Auch der Marathon ist möglich
Bild: ky
Nicola Spirig
Olympiazweite von Rio
Spirigs Trainer Sutton hatte in
der brasilianischen Metropole
betont, dass sich Spirig von ihrem Rendement her problemlos
auch im Marathon oder im RadStrassenrennen der Frauen für
die Olympischen Spiele qualifizieren könnte. (sda)
drei Feldspieler ausgetragen. Allerdings dauerte die Overtime
nur 20 Sekunden. Dann bezwang
Roman Wick den unglücklichen,
zuvor jedoch tadellosen AmbriGoalie Sandro Zurkirchen zum
2:1. Auf der Teppichetage der
Lions war die Erleichterung
förmlich zu spüren. Denn, so
Zahner: «Positive Resultate haben eine positive Auswirkung auf
die Abstimmung.»
Schweizer erkämpfen
sich ein Unentschieden
HANDBALL. Einen Tag nach dem
30:24-Sieg erreichte die Schweizer Nationalmannschaft im
zweiten Testspiel in Minsk gegen
Weissrussland ein 27:27. Vor allem kämpferisch überzeugte das
Team von Michael Suter. Am
Vortag hatten die Schweizer zu
Beginn der zweiten Halbzeit für
die Differenz gesorgt. Diesmal
erwischten die konsequenter
spielenden Weissrussen nach
der Pause den besseren Start und
zogen von 13:12 auf 16:12 davon.
In der 50. Minute lagen die Gäste
immer noch mit vier Treffern zurück. Bis zur 55. Minute glich die
SHV-Auswahl jedoch zum 23:23
aus, nachdem Suter den Torhüter konsequent durch einen
siebten Feldspieler ersetzt hatte.
In der Folge gerieten die im Ver-
gleich zum Dienstag nicht mehr
so effizienten Schweizer noch
zweimal mit zwei Toren ins Hintertreffen. Das 27:27 erzielte
Lenny Rubin nach der Schlusssirene mit einem verwandelten
Freiwurf. Der Aufbauer von Wacker Thun erwischte den Keeper
zwischen den Beinen.
Die Schweizer verdienten sich
das Glück, scheiterten sie doch
ihrerseits einige Male an der Latte oder am Pfosten. Zudem
kämpften sie aufopferungsvoll.
Rubin war mit acht Toren wie bereits am Vortag, als er siebenmal
getroffen hatte, der beste Werfer
seiner Mannschaft. Dabei bestritt er in Weissrussland seine
ersten beiden Länderspiele. «Ich
bekam viel Vertrauen vom Trainer», sagte Rubin. (sda)
14 Sport
Armon Orlik
gewinnt die
Jahreswertung
SCHWINGEN. Im Schlussgang des
Eidgenössischen Schwingfests in
Estavayer reichte es Armon Orlik
knapp nicht zum Sieg. Der 21
Jahre junge Bündner darf sich
deswegen zwar nicht Schwingerkönig nennen, aber zumindest
steht seither fest, dass er die Jahreswertung der Schwinger gewonnen hat. In der Jahrespunkteliste sicherte sich der Maienfelder überlegen den Sieg mit
51 Punkten vor Matthias Sempach mit 41 Punkten und Christian Schuler mit 37 Punkten.
Daniel Bösch und Samuel Giger
folgen auf Rang fünf und sechs.
Dass die Jahreswertung nur
begrenzt über die Stärkeverhältnisse Auskunft gibt, zeigt die Tatsache, dass der aktuelle Schwingerkönig Matthias Glarner mit
35 Punkten nur auf Rang vier
klassiert ist. Dennoch ist es kein
Zufall, dass Orlik in dieser Wertung obenaus schwang. Der Maienfelder brillierte mit sechs
Kranzfestsiegen und bezwang
insgesamt 14 Eidgenossen. Mit
dem Sieg in dieser inoffiziellen
Wertung reiht sich Orlik in eine
Liste mit klingenden Namen ein.
Seine Vorgänger sind Matthias
Sempach, Christian Stucki und
Philipp Laimbacher. (ibr)
ALLGEMEINES
Neues Schweizer
Sportfernsehen in Betrieb
Mit ULS Network ist seit gestern
ein neuer Free-TV-Sportsender in
Betrieb, der laut Medienmitteilung ein «Sport- und Lifestyle-affines Publikum» ansprechen soll.
Zu den Sportarten, denen auf ULS
Network eine Plattform geboten
werden soll, zählen unter anderen
Volleyball, Basketball, Handball,
und Unihockey sowie Curling und
Golf.
BOXEN
Staatsanwalt ermittelt
gegen Felix Sturm
Die Kölner Staatsanwaltschaft
nahm ein Ermittlungsverfahren
wegen Dopings gegen den 37jährigen Profiboxer Felix Sturm auf.
Dem Weltmeister im Supermittelgewicht droht eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren. Nach seinem Sieg im WM-Kampf gegen
den Russen Fjodor Tschudinow
am 20. Februar 2016 war Sturm
positiv auf das Mittel Stanozolol
getestet worden. Die B-Probe
wurde noch nicht geöffnet.
EISHOCKEY
Langnau länger
ohne Murray und Blaser
Der NLA-Club Langnau muss
noch mehrere Wochen über den
Saisonstart hinaus ohne Jordy
Murray und Yannick Blaser auskommen. Stürmer Murray leidet
nach wie vor unter den Folgen der
im November erlittenen schweren
Hirnerschütterung. Der vom EV
Zug gekommene Verteidiger Blaser wiederum erlitt am Wochenende in einem Testspiel gegen
Visp einen Muskelabriss der Adduktoren. Er muss sich einer Operation unterziehen und fällt rund
vier Monate aus.
NLA
1. Runde:
ZSC Lions – Ambri
2:1 n. V. (0:0, 0:0, 1:1)
ZSC Lions − Ambri 2:1 n. V. (0:0, 0:0, 1:1)
8433 Zuschauer − Sr. Stricker/Vinnerborg,
Borga/Kaderli.
Tore: 43. Shannon (Wick) 1:0. 60. (58:53)
D’Agostini (Mäenpää) 1:1 (ohne Goalie).
61. (60:20) Wick (Shannon, Marti) 2:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die ZSC
Lions, 1mal 2 Minuten gegen Ambri.
Bemerkungen: ZSC Lions Rundblad (spielt
erstmals am Freitag), Schäppi und Suter.
Ambri ohne Hall, Bastl und Bianchi
(alle verletzt). − Pfosten-/Lattenschüsse:
Donnerstag, 8. September 2016
Aus Pflichtsieg wird Niederlage
St. Otmar verliert in der zweiten NLA-Runde gegen Basel mit 27:30. Im ersten Heimspiel der Saison passt auf Seiten
der St. Galler wenig zusammen. Kein Spieler erreicht seine Normalform, und so sind es am Ende die Gäste, die jubeln.
IVES BRUGGMANN
HANDBALL. Wenn Zwei-MinutenStrafen, Fehlwürfe und eine zu
wenig aggressive Deckung sich
abwechseln, ist es schwierig zu
gewinnen. Und wenn der Gegner
die Geschenke dann auch noch
annimmt, dann ist die Niederlage kaum mehr abzuwenden. In
der zweiten Halbzeit des ersten
Heimspiels St. Otmars ist all dies
zusammengekommen. Während
elf Minuten erzielten die St. Galler keinen Treffer. In der gleichen
Zeitspanne gelang es zudem
dem neuen Torhüter Michal
Shejbal nicht, auch nur einen
Ball auf sein Tor zu entschärfen.
Basel nutzte hingegen meist in
Person von Bruno Kozina die
Nachlässigkeiten in der Deckung
rigoros aus.
Hiess es in der 42. Minute
noch 19:19, so stand es sieben
Minuten vor Schluss 19:25.
Eigentlich war die Vorentscheidung damit schon gefallen. Und
dennoch versuchte St. Otmar
nochmals alles und deckte äusserst offensiv. Mehr als bis auf
zwei Tore kamen die St. Galler
aber nicht mehr heran. Aus dem
5. Monnet, 10. Karrer. − Time-out Ambri
(59.). − Ambri von 58:33 bis 58:53 ohne
Goalie.
Die nächsten Spiele. Freitag, 9. September, 19.45 Uhr: Ambri – Davos, Bern Langnau, Biel – Lausanne, Fribourg – Servette,
ZSC Lions – Kloten, Zug – Lugano.
CHAMPIONS LEAGUE
Gruppe C. Lugano − Adler Mannheim 4:3
n. V. (0:1, 2:1, 0:1). − Tabelle: 1. Lugano 4/8
(11:9). 2. Adler Mannheim 3/4 (9:8). 3. Tappara Tampere 3/3 (5:8). − Letztes Spiel.
Sonntag: Tappara Tampere − Adler Mannheim (18.00 Uhr).
FUSSBALL
Francesco Gabriele
neuer Trainer von Wohlen
Der FC Wohlen hat einen Nachfolger für den zum Ligakonkurrenten Wil abgesprungenen Martin
Rueda gefunden. Der 39jährige
Italoschweizer Francesco Gabriele erhielt beim Vorletzten einen
Vertrag bis Saisonende. Als Cheftrainer hatte Gabriele in der Vergangenheit Baden, Bellinzona,
Lausanne und Wil jeweils für
einige Monate geführt. In der Saison 2013/14 war Gabriele zudem
als Assistent von Urs Fischer beim
FC Thun angestellt.
Neymars Tor sichert
Brasilien den Sieg
Nach knapp der Hälfte des Pensums ist in der WM-Qualifikation
von Südamerika die Hierarchie
wieder zurechtgerückt. Brasilien
und Argentinien haben sich in der
Doppelrunde in die Top drei
gespielt. Olympiasieger Neymar
erzielte für Brasilien in der Nacht
auf gestern den Treffer zum
2:1-Heimsieg gegen Kolumbien.
In Manaus brachte Abwehrchef
João Miranda die Einheimischen
auf Zuspiel von Neymar bereits in
der zweiten Minute in Führung.
Der zwischenzeitliche Ausgleich
fiel durch ein Eigentor von Marquinhos.
WM-QUALIFIKATION
Südamerika
Uruguay – Paraguay
4:0 (3:0)
Chile – Bolivien
0:0
Venezuela – Argentinien
2:2 (1:0)
Brasilien – Kolumbien
2:1 (1:1)
Peru – Ecuador
2:1 (1:1)
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
Uruguay
Brasilien
Argentinien
Kolumbien
Ecuador
Paraguay
Chile
Bolivien
Peru
Venezuela
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1
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3
1
1
3
2
1
1
2
2
1
1
3
3
2
3
5
5
6
16 : 5
16 : 9
9: 6
12 : 10
13 : 12
9 : 11
13 : 12
9 : 13
8 : 15
9 : 21
16
15
15
13
13
12
11
7
7
2
Pflichtsieg gegen Basel ist innerhalb von 60 Minuten eine
unnötige Niederlage geworden.
Dementsprechend enttäuscht
waren Spieler und Trainer nach
dem Spiel.
te, der sich in der zweiten Halbzeit in einen Rausch spielte.
Kozina vorn und Torhüter Sebastian Ullrich hinten gelang phasenweise alles. Florian Goepfert
spielte zudem seine Gelassenheit von der Sieben-Meter-Linie
mit vier verwandelten Versuchen
aus.
«30 Tore sind zu viel»
Kreisläufer Tobias Wetzel, der
bis auf seine Zwei-Minuten-Strafe das ganze Spiel durchspielte,
suchte nach der Partie nach Erklärungen. «Wenn ich die Gründe wüsste, dann hätten wir es bereits während des Spiels umgesetzt», sagte er. Vielleicht sei die
Deckung zu wenig konsequent
gewesen. An diesem Punkt setzte
auch St. Otmars Trainer Predrag
Borkovic an. «30 Gegentore von
Basel sind einfach viel zu viel»,
sagte er, um dann seine Mannschaft dennoch aufzubauen.
«Immerhin hat es meine Mannschaft bis zum Ende probiert»,
versuchte Borkovic etwas Positives zu sehen. Er weiss bereits,
was seine Männer im Derby am
Sonntag gegen Fortitudo besser
machen sollen. «Enger decken
und mehr als 27 Tore erzielen.»
Mit Basel stand gestern abend
ein Gegner auf der anderen Sei-
Brasilien − Kolumbien 2:1 (1:1)
Manaus. – Tore: 2. Miranda 1:0. 36. Marquinhos (Eigentor) 1:1. 74. Neymar 2:1.
Brasilien: Alisson; Dani Alves, Marquinhos, Miranda, Marcelo; Paulinho (71. Giuliano), Casemiro, Augusto; Willian (66.
Coutinho), Gabriel Jesus (86. Taison), Neymar.
Venezuela − Argentinien 2:2 (1:0)
Merida. – Tore: 35. Juanpi 1:0. 53. Martinez
2:0. 58. Pratto 1:2. 83. Otamendi 2:2.
Argentinien: Romero; Zabaleta, Otamendi,
Mori, Rojo (83. Gaitan); Biglia (71. Alario),
Mascherano; Di Maria, Banega, Lamela
(67. Correa); Pratto.
Uruguay − Paraguay 4:0 (3:0)
Montevideo – Tore: 18. Cavani 1:0.
42. Rodriguez 2:0. 45. Suarez (Penalty) 3:0.
54. Cavani 4:0.
Peru − Ecuador 2:1 (1:1)
Lima – Tore: 19. Cueva (Foulpenalty) 1:0.
31. Achilier 1:1. 78. Tapia 2:1.
Bemerkung: 93. rote Karte gegen Arroyo
(Ecuador).
Die Favoriten setzen sich bei
der WM-Qualifikation durch
In der WM-Qualifikation von
Nord-/Mittelamerika und Karibik, genannt Concacaf, haben
sich die Favoriten für die letzte
Phase qualifiziert. Die USA, Mexiko, Costa Rica und Honduras,
die bereits an der WM in Brasilien
teilgenommen haben, spielen
ebenso um die Tickets für die WM
in Russland wie Trinidad & Tobago und Panama. Ab November
geht es um drei Plätze für die WM
2018. Der Tabellenvierte muss ins
Playoff und spielt gegen ein Team
aus Asien um ein WM-Ticket.
WM-QUALIFIKATION
Zdrahala mit Licht und Schatten
Bild: Ralph Ribi
St. Otmars Ondrej Zdrahala erzielte zwar sieben Tore,
er leistete sich jedoch auch sechs Fehlwürfe.
St. Otmar − Basel 27:30 (12:13)
600 Zuschauer − Sr. Jergen/Zaugg.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen St. Otmar,
4mal 2 Minuten gegen Basel.
St. Otmar: Kindler/Shejbal (30. bis 55.);
Hörler (3), Gasser, Gwerder, Cemas (5),
Bamert, Rauch, Jurilj, Zdrahala (7), Wetzel
(2), Kaiser (3/1), Banic (2), Milovic (5).
Basel: Ullrich; Timon Steiner, Hylken (2),
Berger, Goepfert (9/4), Stamenov (3/2), Ebi
(1), Cvijetic (4), Basler (2), Kozina (7), Wittlin (2), Schröder, Silas Steiner.
Bemerkungen: St. Otmar ohne Geisser
(verletzt). Verhältnis verschossener Penalty: 1:0.
NLA FRAUEN
1. Runde:
Basel – Nottwil
15:37
Die nächsten Spiele. Samstag, 10. September: 15.00 Thun – Winterthur. 16.00
Kreuzlingen – Zug. 19.30 Stans – Brühl. –
Sonntag, 11. September: 15.00 Stans –
Winterthur. 16.00 Kreuzlingen – Basel.
19.15 Brühl – Thun.
LÄNDERSPIEL
Weissrussland − Schweiz 27:27 (13:12)
Minsk − 1210 Zuschauer − Sr. Butskewitsch/Butskewitsch (BLR).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Weissrussland, 6mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Huwlyer/37.) gegen die Schweiz.
Schweiz: Wick (1)/Rosenberg (48. bis 55.
plus für 1 Penalty); Meister (4), Rubin (8),
Tynowski, Vernier (1), Lier (2), Alili (2/1),
Delhees, Raemy (5), Röthlisberger, Küttel
(4), Huwyler.
Bemerkungen: Schweiz ohne Schmid,
Portner (beide Verein), Svajlen, Sidorowicz
(beide verletzt), Maros (angeschlagen), Liniger, Von Deschwanden und Markovic
(alle nicht eingesetzt). Rosenberg hält Penalty von Wailupow (14./7:6). Saldatsenka
hält Penaltys von Alili (29./13:12) und von
Raemy (45./19:18). Rubin schiesst Penalty
an die Latte (50./22:19).
LEICHTATHLETIK
Nord-/Mittelamerika
Gruppenphase. 6. und letzte Runde. Gruppe A: Mexiko − Honduras 0:0. Kanada − El
Salvador 3:1. − Tabelle (je 6 Spiele):
1. Mexiko 16. 2. Honduras 8. 3. Kanada 7.
4. El Salvador 2. – Gruppe B: Costa Rica −
Panama 3:1. Jamaika − Haiti 0:2. − Tabelle
(je 6 Spiele): 1. Costa Rica 16. 2. Panama
10. 3. Haiti 4. 4. Jamaika 4. – Gruppe C:
Guatemala − St. Vincent und die Grenadinen 9:3. USA − Trinidad & Tobago 4:0. −
Tabelle (je 6 Spiele): 1. USA 13. 2. Trinidad
& Tobago 11. 3. Guatemala 10. 4. St. Vincent und die Grenadinen 0. – Modus: Die
ersten zwei jeder Gruppe für die SechserEndrunde qualifiziert.
Schweizer Trio
in Brüssel am Start
Zum internationalen Saisonschluss beim Diamond-LeagueMeeting in Brüssel erhält morgen
ein Schweizer Trio eine Startgelegenheit. Im Stabhochsprung treten die Olympia-Sechste Nicole
Büchler sowie Angelica Moser an.
Im Weitsprung geht Benjamin
Gföhler an den Start. Der 22jährige Zürcher hatte im Juni mit
einem Flug auf 8,13 m überrascht.
HANDBALL
RAD
NLA
VUELTA
2. Runde:
St. Otmar – RTV Basel
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
Wacker Thun
Basel
Kriens-Luzern
Suhr Aarau
GC Amicitia
St. Otmar
Bern Muri
Pfadi Winterthur
Gossau
Kadetten SH
2
2
1
2
2
2
2
1
2
2
27:30 (12:13)
2
2
1
1
1
1
1
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
2
2
60 : 47
55 : 51
33 : 27
60 : 53
52 : 48
56 : 57
47 : 53
24 : 25
48 : 59
51 : 66
4
4
2
2
2
2
2
0
0
0
17. Etappe. Castellon−Llucena (177,5 km):
1. Mathias Frank (SUI) 4:34:38. 2. Leopold
König (CZE) 0:06 zurück. 3. Robert Gesink
(NED) 0:11. Ferner: 11. Marcel Wyss (SUI)
1:10. 15. Silvan Dillier (SUI) 1:34. 25.
Froome (GBR) 3:27. 26. Quintana (COL). 27.
Chaves (COL), alle gleiche Zeit. 70. Danilo
Wyss (SUI) 10:11. 75. Pellaud (SUI) 11:11. −
163 Fahrer gestartet, 161 klassiert. –
Gesamtklassement: 1. Quintana 69:35:32.
2. Froome 3:37. 3. Chaves 3:57. Ferner: 20.
Marcel Wyss 29:36. 46. Frank 1:29:20. 47.
Danilo Wyss 1:30:08. 88. Dillier 2:47:26.
109. Pellaud 3:07:12.
SCHIESSEN
SCHWEIZER MEISTERSCHAFT
Thun. Männer. 300 m. Liegend: 1. Gilles
Dufaux (Granges-Paccot) 595/34. 2. Marcel
Ackermann (Gossau SG) 595/32. 3. Rolf
Hodel (Hergiswil LU) 595/27. − Standardgewehr Dreistellung: 1. Dufaux 579. 2.
René Homberger (Grafstal) 576. 3. Rafael
Bereuter (Müswangen) 574. − CISM
Schnellfeuer: 1. Sandro Greuter (Heiligkreuz) 559. 2. Bereuter 546. 3. Pascal Loretan (Düdingen) 544. − CISM Kombination:
1. Greuter 1125. 2. Bereuter 1120. 3. Homberger 1117. – 25 m. Zentralfeuerpistole:
1. Sandro Loetscher (Gelterkinden) 584.
2. Christian Klauenbösch (Bottenwil) 582
(Shoot-off 50). 3. Steve Demierre (Auboranges) 582 (49). − CISM Schnellfeuer: 1.
Klauenbösch 585. 2. Hansruedi Götti (Marbach) 580. 3. Guido Muff (Rothenburg)
579. − CISM Kombination: 1. Klauenbösch
1167. 2. Götti 1161. 3. Loetscher 1159. –
Schnellfeuerpistole 25 m: 1. Christian
Klauenbösch (Bottenwil) 23. 2. David
Schafroth (Burgdorf) 18. 3. Christof Gerber
(Gondiswil) 16.
SCHWINGEN
JAHRESWERTUNG ESV
Jahrespunkteliste 2016 des Eidgenössischen Schwingerverbandes, Schlussstand: 1. Armon Orlik (Maienfeld, NOSV) 8
Kränze/51 Punkte. 2. Matthias Sempach
(Alchenstorf, BKSV) 8/41. 3. Christian
Schuler (Rothenthurm, ISV) 8/37. 4. Matthias Glarner (Meiringen, BKSV) 10/35.
5. Daniel Bösch (Zuzwil SG, NOSV) 10/32.
6. Samuel Giger (Ottoberg, NOSV) 7/32.
7. Bernhard Kämpf (Sigriswil, BKSV) 10/31.
8. Remo Käser (Alchenstorf, BKSV) 9/28.
9. Andreas Ulrich (Gersau, ISV), 8/27.
10. Kilian Wenger (Horboden, BKSV) 9/27.
11. Christian Stucki (Lyss, BKSV) 5/25.
12. Michael Bless (Gais, NOSV) 9/25.
13. Bruno Gisler (Rumisberg BE, NWSV)
10/25. 14. Thomas Sempach (Heimenschwand, BKSV) 9/24. 15. Sven Schurtenberger (Buttisholz, ISV) 6/23. 16. Mike Müllestein (Steinen, ISV), 8/23. 17. Arnold Forrer (Stein AR, NOSV) 7/22. 18. René Suppiger (Sursee, ISV) 7/21. 19. Nick Alpiger
(Staufen, NWSV) 8/21. 20. Matthias Aeschbacher (Hasle-Rüegsau, BKSV) 9/21. Ferner: 66. Martin Grab (Rothenthurm, ISV)
3/8. – BKSV = Berner Verband. ISV = Innerschweizer Verband. NOSV = Nordostschweizer Verband. NWSV = Nordwestschweizer Verband.
TENNIS
US OPEN
Grand-Slam-Turnier (46,3 Mio. Dollar/
Hart). Männer. Viertelfinal: Djokovic
(SRB/1) s. Tsonga (FRA/9) 6:3, 6:2 Aufgabe
(Knieverletzung). – Halbfinal-Tableau: Djokovic (1) − Monfils (10), Del Potro/Wawrinka (3) − Nishikori (6)/Murray (2). – Frauen. Einzel. Viertelfinals: Pliskova (CZE/10)
s. Konjuh (CRO) 6:2, 6:2. Wozniacki (DEN)
s. Sevastova (LAT) 6:0, 6:2. – HalbfinalTableau: S. Williams (1)/Halep (5) − Pliskova (10), Wozniacki − Kerber (2). – Doppel.
Viertelfinal: Hingis/Vandeweghe (SUI/
USA/6) s. Krejcikova/Siniakova (CZE/16)
6:1, 6:2. − Hingis/Vandeweghe im Halbfinal
gegen Garcia/Mladenovic (FRA/1).
Ondrej Zdrahala auf Seiten
der St. Galler war ein Spiegelbild
seiner ganzen Equipe. Während
er mit sieben Toren seine zweifelsohne vorhandene Klasse aufblitzen liess, so leistete er sich
eben auch eine Zwei-MinutenStrafe, einen technischen Fehler
und sechs Fehlwürfe.
Sicherlich anders hat sich der
neue Torhüter seine Heimpremiere vorgestellt. Von elf Schüssen hielt Michal Shejbal gerade
mal einen. Sein Partner im Tor,
Jonas Kindler, hielt in der ersten
Hälfte zumindest acht von
21 Würfen. St. Otmars Trainer
versuchte im Rückraum und auf
den Flügeln mit Wechseln etwas
zu bewirken. Am Ende erreichte
aber kein Spieler sein gewöhnliches Niveau.
MITTWOCHS-LOTTO
Schweizer Lottozahlen
3, 8, 13, 14, 36, 42. Glückszahl: 1
Replayzahl: 6
Joker: 0 6 0 4 2 4
Deutsche Lottozahlen
7, 11, 18, 19, 21, 27.
Superzahl: 0
Spiel 77: 0 9 2 7 0 0 3
Super 6: 8 7 8 6 4 8
Österreichische Lottozahlen
1, 7, 11, 12, 25, 29. Zusatzzahl: 28
Joker: 9 7 7 9 0 0
Euro Millions
12, 24, 30, 34, 45. – Sterne 7/10
5 Richt.
3
à Fr.
434 320.65
4 Richt.+2[[ 18
à Fr.
16 027.45
4 Richt.+1[ 597
à Fr.
422.85
4 Richt.
1164
à Fr.
216.85
3 Richt.+2[[ 1290
à Fr.
139.75
2 Richt.+2[[ 18 403
à Fr.
45.05
3 Richt.+1[ 27 416
à Fr.
28.95
3 Richt.
56 294
à Fr.
23.70
1 Richt.+2[[ 97 750
à Fr.
24.00
2 Richt.+1[ 393 013 à Fr.
16.15
2 Richt.
805 392 à Fr.
8.05
Nächster Jackpot: 26 Mio. Franken.
Super-Star
V/6/6/3/P
V663P
0
à Fr.
0.00
V6Ÿ3P
3
à Fr.
3546.10
V66ŸP/VŸ63P
8
à Fr.
1108.15
V663Ÿ/Ÿ663P
5
à Fr.
2482.30
V6ŸŸP/VŸŸ3P
36
à Fr.
295.50
V66ŸŸ/ŸŸ63P
105
à Fr.
54.90
VŸŸŸP
176
à Fr.
22.65
V6ŸŸŸ/ŸŸŸ3P
1057
à Fr.
10.90
VŸŸŸŸ/ŸŸŸŸP
10 663
à Fr.
4.15
Nächster Jackpot: 250 000 Franken
(ohne Gewähr)
SPORT AM TV
SRF2
9.00: Tennis. US Open: Viertelfinal
Stan Wawrinka − Juan Martı́n del
Potro (Aufzeichnung) − 22.00: Sport
aktuell. − 22.45: Behindertensport.
Paralympics Rio 2016: Leichtathletik.
ARD
16.05: Behindertensport. Paralympics Rio 2016: Leichtathletik, Judo,
Schwimmen.
SAT 1
2.00: American Football. Carolina
Panthers − Denver Broncos.
EUROSPORT
14.45: Rad. Vuelta: 18. Etappe.
SPORT 1
17.30: Fussball. Bundesliga aktuell.
− 17.55: Eishockey. Internationale
Testspiele. – 21.15: Eishockey.
Champions League.
Donnerstag, 8. September 2016
Ostschweiz
17
Stand der Harmonisierung in der Ostschweiz
TG
SG
AR
AI
nicht
abgestimmt
Harmos-Mitglied
AI: Fingerzeig war die Landsgemeinde 2008,
an der ein obligatorisches zweites Kindergartenjahr
abgelehnt wurde.
Schuleintrittsalter (erfülltes 4. Altersjahr), Stichtag
Mythen, Fakten,
Halbwahrheiten
Kindergartenobligatorium, Sprachenharmonisierung, Abschaffung der
Sonderklassen: Um Harmos ranken sich zahlreiche Gerüchte
und Irrtümer. Eine Übersicht über die wichtigsten Streitpunkte.
CHRISTOPH ZWEILI
ST. GALLEN. Hier sechs Jahre Pri-
marschule, dort fünf. Hier Frühenglisch ab der fünften Klasse,
dort stattdessen Französisch.
Hier der direkte Anschluss von
der Primar- an die Kantonsschule, dort der Umweg übers Vorgymnasium. – Kinder, die den
Kanton wechselten, hatten in der
Vergangenheit oft einen enormen Aufwand zu leisten, um
schulisch wieder Anschluss zu
finden. Mit Harmos soll sich das
ändern. Das Konkordat ist seit
2009 in Kraft, der Kanton St. Gallen gehört ihm heute mit weiteren 14 Kantonen an. Die Vereinheitlichung der Volksschule wider den Kantönligeist warf schon
beim Start hohe Wellen. Jetzt ist
das Konkordat erneut umstritten. Am 25. September stimmt
St. Gallen als erster Schweizer
Kanton über einen Austritt ab. In
der heftig geführten Abstimmungsdebatte
beschuldigen
sich Gegner und Befürworter
von Harmos gegenseitig, das
Volk mit Unwahrheiten zu verunsichern. Was ist richtig, was ist
falsch?
In der Ostschweiz ist St.Gallen der
einzige Kanton, der Harmos beigetreten ist. Die anderen Kantone
haben das Konkordat abgelehnt.
Halbrichtig: Der Kanton St. Gallen
hat dem Konkordat im November 2008 zugestimmt, die Thurgauer haben den Beitritt abgelehnt. Alle grossen Parteien, einschliesslich der SVP, standen damit im Regen: Sie alle hatten den
Beitritt befürwortet. Bekämpft
worden war er vor allem aus freikirchlichen Kreisen und konservativen Parteien. Kritisiert worden waren in erster Linie die
obligatorische Früheinschulung
und die vorgesehenen Tagesstrukturen. Auch das Ausserrhoder Stimmvolk wollte im Juni
2010 nichts von Harmos wissen.
Als Grund wurde vor allem die
Angst vor überbordenden Reformen in den Schulen vermutet.
Die Ausserrhoder wollten das
erste Kindergartenjahr nicht als
obligatorisch erklären. Die SVP
hatte die Vorlage mit dem Slogan
«Zwangsschule für Vierjährige?»
und mit Plakaten bekämpft, auf
denen weinende Kinder abgebildet waren. Der Kanton Appenzell
Innerrhoden gehört schweizweit
zu vier Kantonen, die nicht über
einen Beitritt zum Konkordat befunden haben. Für die Standeskommission war der Entscheid
der Landsgemeinde 2008 ein
entsprechender Fingerzeig gewww.tagblatt.ch/ostschweiz
wesen, an der ein obligatorisches
zweites Kindergartenjahr abgelehnt worden war.
Die Sprachenharmonisierung hat
nichts gebracht.
Falsch: Erreicht ist, dass nicht die
einen in der zweiten, die anderen in der vierten und wieder
andere in der fünften Klasse mit
einer Fremdsprache beginnen.
Heute kann ein FremdsprachenLehrmittel eingeführt werden –
im Wissen darum, dass eine ganze Reihe von Kantonen in der
dritten Klasse mit Französisch
beginnen. Diese Sprachenharmonisierung ist in der Ostschweiz gut gelungen – mit Ausnahme von Appenzell Innerrhoden beginnen alle Kantone in der
dritten Klasse mit Englisch und
in der fünften mit Französisch.
Das gilt für alle Deutschschweizer Kantone ausser den mehrsprachigen.
Harmos zwingt die Kantone, auf
der gleichen Stufe mit den Fremdsprachen anzufangen.
Richtig: Das stimmt so, heisst
aber nicht, dass in der dritten
Klasse alle Französisch lernen
müssen. Mit Harmos wurde definiert, dass in der dritten Klasse
mit der ersten Fremdsprache begonnen wird – das kann eine
Landessprache sein oder Englisch. In der fünften Klasse wird
mit der zweiten Fremdsprache
begonnen. Das kann wiederum
eine Landessprache oder Eng-
lisch sein. Für die Berner, nahe
am französischen Sprachgebiet,
ist es naheliegend, dass sie zuerst mit Französisch statt mit
Englisch beginnen.
Ohne Harmos steht es den Kantonen frei, wann sie mit einer Fremdsprache beginnen.
Richtig: Die Kantone müssen
aber garantieren, dass ihre
Volksschule die gesetzlich festgelegten Bildungsstandards erfüllt. Das heisst, egal, wann sie
mit einer Fremdsprache beginnen, sie müssen am Schluss der
Volksschule am gleichen Ort
sein. Verlegt der Thurgau das
Französisch in die Oberstufe, wie
das ein Motionsauftrag des Grossen Rats verlangt, wird er Probleme haben, die vorgegebenen
Ziele bis zum Ende der Volksschule zu erreichen.
Die Stundentafel ist im Kanton
St.Gallen weder im Lehrplan noch
in Harmos geregelt.
Richtig: Wie viel Deutsch, wie viel
Französisch, wie viel Mathematik – das hat im Kanton St. Gallen
einzig der Erziehungsrat in der
Hand, der das dann über das
Volksschulgesetz regelt oder
über eine durch eine Weisung erlassene Stundentafel. Im Kanton
St. Gallen wird weit mehr Unterricht erteilt als im Kanton Solothurn: Wenn man alles zusammenzählt, gehen die Schüler im
Kanton St. Gallen mehr als ein
Jahr länger in die Schule. Sie er-
31. Juli
31. Juli
AR: Beginn der Schulpflicht (2. Kindergartenjahr)
mit erfülltem 5. Altersjahr, Stichtag
1. Kindergartenjahr freiwillig, wird aber faktisch
von nahezu 100 Prozent der Kinder besucht.
30. April
AI: Beginn der Schulpflicht (2. Kindergartenjahr)
mit erfülltem 5. Altersjahr, Stichtag,
1. Kindergartenjahr freiwillig, wird aber faktisch
von nahezu 100 Prozent der Kinder besucht.
1. April
Primarstufe und Kindergarten dauert 8 Jahre
Primarstufe und Kindergarten dauert 8 Jahre,
aber nur der Besuch von 7 Jahren ist obligatorisch
Sekundarstufe I dauert 3 Jahre
In diesen Kantonen haben die Gemeinden die
Möglichkeit zum Führen einer Grund- oder Basisstufe
TG: Bei besonderen strukturellen Verhältnissen.
Einführung Lehrplan 21 beschlossen
Ab Schuljahr 2017/18
SG: Lehrplan Volksschule, basierend auf Lehrplan 21
Auf Schuljahr 2018/2019 geplant,
Entscheid im Herbst 2016
E (3) F (5)
Fremdsprachenunterricht
E (3) F (5)
TG: Motionsauftrag des Grossen Rats an die
Regierung zur Streichung des Französisch
im Lehrplan der Primarstufe. Einführung offen,
kommt noch einmal in den Grossen Rat.
AR: Im 9. Schuljahr werden die Inhalte stärker auf
die persönlichen Laufbahninteressen ausgerichtet.
Beschränkte Abwahl beim Fremdsprachenunterricht
möglich.
AI: Hat 2001 bei der Einführung von Englisch
im 3. Schuljahr das Französisch von der Primarstufe
auf die Sekundarstufe I verschoben.
E (3) F (5)
E (3) F (7)
Quelle: Ostschweizer Kantone, Tabelle: sgt
halten auch mehr Unterricht als
etwa die Zürcher Schüler.
Dank Harmos folgt in allen Kantonen eine dreijährige Oberstufe
auf die Primarstufe.
Halbrichtig: Mit Harmos haben
auch die beiden Basel ihre Schulstrukturen der übrigen Schweiz
angepasst (zwei Jahre Kindergarten, sechs Jahre Primarschule,
drei Jahre Sekundarschule). Eine
Ausnahmeregelung gibt es immer noch: Im Tessin dauert die
Sekundarstufe I vier Jahre.
Harmos lässt den Kantonen keine
Freiheiten mehr. Die Schulpolitik
wird künftig von der Erziehungsdirektorenkonferenz diktiert.
Falsch: Harmos definiert Eckwerte in der Bildung, die zu erreichen sind. Der Weg dahin steht
den Kantonen aber frei. Im Kan-
Bild: ky/Gaetan Bally
Die Sprachenharmonisierung ist in der Ostschweiz gut gelungen – mit Ausnahme von Appenzell Innerrhoden.
ton St. Gallen gäbe es mehr Differenzierungsmöglichkeiten, als
tatsächlich genutzt werden. Zum
Beispiel auf der Oberstufe – Realund Sekundarschüler könnten
dort gemischt werden, wo sie
Begabungen haben. Harmos
und das kantonale Volksschulgesetz würden das zulassen.
Harmos hat die Abschaffung des
Kindergartens zum Ziel.
Falsch: Harmos versteht den Begriff «Einschulung» etwas unglücklich nur juristisch und
nicht pädagogisch. Das Konkordat schreibt den Kantonen nicht
vor, wie die ersten Schuljahre zu
organisieren sind. Das kann ein
Kindergarten sein, aber auch
eine Grund- oder Basisstufe. Der
Entscheid über die Einführung
einer Grund- oder Basisstufe hat
mit dem Beitritt zu Harmos
nichts zu tun.
Harmos will die Sonderklassen
abschaffen.
Falsch: Dieses Gerücht hält sich
hartnäckig. Das ist aber kein
Harmos-Thema. Ob der Diskussion, ob der Kindergarten den
Vierjährigen nachhaltige Schäden zufügt, ging die Integration
der Sonderschule in die Volksschule fast vergessen. Dass die
Volksschule integrativ werden
soll, ist in erster Linie das Ergebnis eines finanzpolitischen Entscheids im Zuge des neuen
Finanzausgleichs, der die Aufgaben zwischen Bund und Kantonen neu geregelt hat.
18 Ostschweiz
Donnerstag, 8. September 2016
Der Tunnelblick vor dem Suizid
Bütschwil nimmt
befristet 80
Asylsuchende auf Thomas Lampert wollte nicht mehr leben – und raste um ein Haar mit dem Auto in den Tod. Später lernte er, mit
BÜTSCHWIL. In der Unterkunft in
der Sportanlage Breite in Bütschwil will der Kanton St. Gallen von
November 2016 bis März 2017
rund 80 Asylsuchende unterbringen. Dies teilt Gemeindepräsident Karl Brändle im neusten Mitteilungsblatt von Bütschwil-Ganterschwil mit, das heute
verteilt wird.
Es fehlen Betten
Da der Zustrom von Asylsuchenden schwer abzuschätzen ist und die in den bestehenden kantonalen Asylzentren in
Oberbüren, Necker, Eggersriet
und Mols zur Verfügung stehende Bettenzahl nicht mehr ausreicht und günstiger Wohnraum
in den Gemeinden immer
schwieriger zu finden ist, sucht
das Migrationsamt überall im
Kanton nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten.
Informieren am 21. September
Betreuung und Unterbringung von Asylsuchenden ist
nach dem kantonalen Sozialhilfegesetz Aufgabe der Gemeinden. Zur Entlastung der Gemeinden führt das kantonale
Migrationsamt seit Jahren Kollektivunterkünfte, in denen die
Asylsuchenden auf die Rückkehr
in ihr Herkunftsland oder ein
möglichst selbständiges Leben in
den Gemeinden vorbereitet werden. Im Anschluss daran werden
die Asylsuchenden den Politischen Gemeinden zugeteilt.
Das
Migrationsamt
lädt
zusammen mit dem Gemeinderat Bütschwil-Ganterschwil zu
einer Informationsveranstaltung
am Mittwoch, 21. September,
19.30 Uhr, in der Turnhalle der
Primarschulhaus Dorf ein. (red.)
Mehr Steuerertrag
im Fürstentum
VADUZ. Die Steuereinnahmen im
Fürstentum Liechtenstein sind
2015 zum zweitenmal in Folge
gewachsen. Land und Gemeinden nahmen 878 Millionen Franken ein, 10,9 Prozent mehr als im
Vorjahr. Der Anstieg geht insbesondere auf höhere Einnahmen
aus der Coupon- und der Ertragssteuer zurück. Am ergiebigsten war die Ertragssteuer mit
228 Millionen Franken, wie das
Amt für Statistik gestern mitteilte. Das sind 23 Prozent mehr
als im Vorjahr. Zweitwichtigste
Steuerart war die Vermögensund Erwerbssteuer der natürlichen Personen mit 227 Millionen Franken, was sechs Prozent
weniger als im Vorjahr sind.
Der Rückgang geht auf geringere Einnahmen aus Selbstanzeigen von Steuersündern zurück. Die Einnahmen aus der
Mehrwertsteuer wuchsen um
sechs Prozent auf 186 Millionen
Franken. (sda)
Komitee für
Grüne Wirtschaft
ST. GALLEN. Ein St. Galler Komitee
sieht im Ja zur Grünen Wirtschaft ein klares Zeichen für eine
Kursänderung auch in der Ostschweiz, wie es in einem Communiqué heisst. Im Grundsatz
seien sich alle einig: Die Wegwerfwirtschaft sei durch eine
Kreislaufwirtschaft abzulösen,
heisst es in der Mitteilung. Auch
eine breite Allianz von St. Galler
Parteien und Organisationen
stelle sich hinter dieses Ziel. Die
Initiative, über die am 25. September abgestimmt wird, verlangt eine nachhaltige Wirtschaft bis 2050. (red.)
schwierigen Gefühlen umzugehen. Heute hilft der Psychiatriefachmann anderen bei ihrem Weg aus der Depression.
REINHOLD MEIER
PFÄFERS. Fast 95 Prozent der
Menschen, die sich einmal töten
wollten und mit Glück überlebten, sterben nicht an einem Suizid. Das bestätigt Thomas Meier,
Chefarzt der St. Galler Psychiatrie-Dienste Süd. Menschen mit
Suizidabsicht würden sich also
keineswegs sowieso umbringen,
wie weithin gemutmasst werde.
«Im Gegenteil, sie haben vorübergehend einen Tunnelblick
und sind nachher sehr dankbar,
überlebt zu haben.» Darum sei
Prävention so wichtig.
Thomas Lampert hat genau
das erfahren. Der Mitarbeiter der
Klinik St. Pirminsberg in Pfäfers
war 21 Jahre alt, als er in eine
tiefe innere Anspannung geriet.
Der Lehrabschluss nahte, er hatte eine neue Freundin, die Rekrutenschule stand an. Lampert
war eher konfliktscheu und
machte halt, was man so macht.
Einzeln betrachtet, war da nichts
Alarmierendes, doch in der Summe wurde es plötzlich zu viel.
«Mir war diese Spannung gar
nicht bewusst», erinnert er sich.
«Erwachsenwerden ist kein
Schleck», sagt er heute.
«Es war wie ein Film»
Als Lampert auch noch neue
Pneus brauchte, aber kein Geld
hatte, löste dies das aus, was er
heute eine Kurzschlusshandlung
nennt. «Ich habe getrunken und
bin davongefahren.» Er könne
nicht einmal sagen, ob er den
Suizid zu diesem Zeitpunkt bewusst gewollt habe. «Es war wie
ein Film, der lief, und es gab
keine Option, Stop zu sagen.» Er
erinnere sich an eine emotionale
Distanz. «Es schien mir alles
egal: Die Welt dreht sich auch
ohne mich weiter, dachte ich.»
So raste er frühmorgens über
die menschenleere Fürstenlandbrücke, mit über 100 Kilometern
pro Stunde, ohne angegurtet zu
sein. «Dann bog ich rechtwinklig
ab.» Er verlor sofort das Bewusstsein. Doch das schwere Geländer
hielt ihn vom Sturz zurück. Seine
erste Erinnerung danach: ein Polizist, der ihn fand. «Der riecht
nach Alkohol», hörte er. Lampert
kam ins Spital, mit offenem Kieferbruch, aber er überlebte und
ging am folgenden Montag wie-
der zur Schule. «Die ganze Klasse
war geschockt.» Erst da habe er
gemerkt, wie gross die Betroffenheit gewesen sei.
«Immer in Kontakt bleiben»
«Im Rückblick war das die Geburt eines neuen Bewusstseins»,
sagt Lampert. «Ein Startschuss
für eine Entwicklung, wie bei
einem Champagner, der gärt –
bloss, dass es bei mir den Zapfen
verjagte.» Er habe gelernt, sich
mit schwierigen Gefühlen nicht
zu verstecken, mit Scham,
Schwäche, Versagen etwa. Zuvor
sei er unerreichbar gewesen und
habe den Kontakt zu sich und zu
anderen verloren.
Nun achte er darauf, immer in
Kontakt zu bleiben. Gerade bei
Patienten sei er sehr einfühlsam,
sagt der 46-Jährige. Er spreche
sie direkt an, wenn er merke,
dass sich einer innerlich verabschiede, und trage die Schwere
aus eigener Erfahrung mit. Auch
mit sich selbst sei er besser im
Gespräch, mit mehr Gespür für
die eigenen Bedürfnisse. «Früher
habe ich mich gefragt: Was
braucht es? Heute frage ich lieber: Was möchte ich?»
«Der grösste Teil von Suiziden
geschieht wie in Trance», sagt
Chefarzt Meier – Lamperts Geschichte sei typisch. In Studien
zu Suiziden an der Golden-GateBrücke in San Francisco berichteten Überlebende, dass sie noch
während des Sturzes aus der
Trance erwacht seien und sich
fragten, was sie da eigentlich
machen. «Deshalb ist Prävention
so wichtig, etwa durch Sicherungen an Brücken, Türmen und
Gleisen, aber auch durch Einschränkungen im Waffengesetz
und bei gefährlichen Mitteln.»
«Betroffene sind dankbar»
Einsame Menschen seien
stärker suizidgefährdet als integrierte, sagt Meier. Besonderes
Augenmerk gelte zudem den Depressionen: «Sie müssen unbedingt behandelt werden, weil sie
in bis zu 20 Prozent der Fälle zu
Suizidversuchen führen.» Nach
dem Abklingen der Erkrankung
klängen auch die Suizidgedanken wieder ab, sagt Meier. Sein
Credo: «Man kann Suizide verhindern und die Betroffenen
sind dankbar dafür.»
Bild: Michel Canonica
«Es gab keine Option, Stop zu sagen»: Thomas Lampert über seinen Suizidversuch vor über 20 Jahren.
Suizid Kurzschlusshandlungen sind am häufigsten
In der Schweiz sterben jährlich
über tausend Menschen an Suizid, dreimal mehr als im Strassenverkehr. Der Welt-Präventionstag der WHO vom 10. September macht darauf aufmerksam, dass die meisten Suizide
Kurzschlusshandlungen in akuten Krisen sind und keineswegs
von langer Hand geplante «Freitode». Nichtbehandelte Depressionen sind einer der Hauptgründe für Suizidversuche.
Junge Mutter bekommt recht
Die Thurgauer Behörden haben einer Mutter zu Unrecht
die Lohnfortzahlung verweigert. Dies hat das Bundesgericht entschieden.
URS-PETER INDERBITZIN
FRAUENFELD. Vor etwas mehr als
zwei Jahren gebar eine beim Amt
für Wirtschaft des Kantons Thurgau angestellte Frau eine Tochter. Aus medizinischen Gründen
musste das Neugeborene während zweier Monate im Spital
bleiben. Die Mutter machte deshalb von der Möglichkeit Gebrauch, den Mutterschaftsurlaub aufzuschieben und diesen
erst nach Entlassung der Tochter
aus dem Spital zu beziehen. Das
kantonale Amt für Wirtschaft
entschied daraufhin, die Mutter
habe bis zur Entlassung des Kindes trotz attestierter Krankheit
keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung und müsse unbezahlten
Urlaub beziehen. Die Personalrekurskommission und das Verwaltungsgericht des Kantons
schützten dieses Vorgehen.
Genügend Zeit für das Kind
Die Frau erhob Beschwerde
ans Bundesgericht. Dort führt sie
an, die Anordnung, wonach sie
in der Zeit zwischen Niederkunft
und dem aufgeschobenen Beginn der Mutterschaftsentschädigung unbezahlten Urlaub zu
beziehen habe, könne sie nicht
akzeptieren. Sie habe während
dieser Zeit wegen ärztlich attestierter Krankheit Anspruch auf
Lohnfortzahlung. Die Betrachtungsweise des Verwaltungsgerichts sei geschlechterdiskriminierend, da die männlichen Arbeitnehmer nicht in eine Situation kämen, in der sie trotz ärztlich attestierter Krankheit ohne
Lohnfortzahlung seien. Zudem
verstosse die Anordnung gegen
das – auch im öffentlichen
Dienstrecht – geltende Beschäftigungsverbot in den ersten acht
Wochen nach der Geburt.
Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Frau gutgeheissen
und die kantonale Regelung als
bundesrechtswidrig bezeichnet.
Sinn und Zweck des Mutterschaftsurlaubs ist es, so das Bundesgericht, dass sich die Mutter
von Schwangerschaft und Geburt erholen kann und ihr genug
Zeit eingeräumt wird, sich in den
ersten Monaten um ihr Kind zu
kümmern, ohne dabei in finanzielle Bedrängnis zu kommen.
Eine ungleiche Behandlung
Die Thurgauer Regelung, welche die Frauen zwingt, bei aufgeschobenem Mutterschaftsurlaub
unbezahlten Urlaub zu beziehen, ist laut Bundesgericht eine
Ungleichbehandlung, weil andere Mitarbeiter, die infolge Unfalls oder Krankheit nicht arbeiten können, vollen Lohnersatz
erhalten. Die Regelung sei zudem umso stossender, als eine
Mutter, auch wenn sie arbeiten
könnte, dies in der Regel in den
ersten acht Wochen nach der
Geburt nicht tun darf. Das Bundesgericht hat nun angeordnet,
dass die Frau für die zwei Monate nach der Geburt Anspruch
auf den vollen Lohn hat.
Urteil 8CŸ90/2016
Darum ist die frühzeitige Behandlung zentral. In der Region
unterstützt das Ostschweizer
Forum für Psychische Gesundheit das Anliegen. Der Kanton
St. Gallen, beide Appenzell und
das Fürstentum Liechtenstein
arbeiten im Forum zusammen
und bieten Betroffenen, Angehörigen sowie Fachstellen Informationen und Kontakte an.
Zum Welt-Präventionstag am
Samstag findet – im Rahmen
der St. Galler Museumsnacht –
ein Anlass in der Hauptpost
St. Gallen statt. «Spiel mit Worten und Klängen zwischen Hoch
und Tief, Reden und Schweigen,
Trauer und Freude», heisst die
Lesung von Pia Waibel mit
Musik von Goran Kovacevic.
Ausserdem sind Filmsequenzen
zu sehen, in denen Menschen
über erfolgreich überwundene
Krisen sprechen. Beginn ist um
20, 22 und 23 Uhr. (rm)
Pensionskasse des
Kantons erneut in Schieflage
ST. GALLEN. Die St. Galler Regie-
rung wollte dieses Jahr eine Abstimmung durchführen, um gut
200 Millionen Franken in die
Pensionskasse der öffentlichen
Hand (SGPK) einzulegen. Damit
sollte ein Teil der Kosten finanziert werden, die sich aufgrund
der Reduktion des technischen
Zinssatzes von 3,5 auf 3,0 Prozent ergeben. Da die Steuerzahler erst vor drei Jahren mit
knapp 300 Millionen Franken
zur Kasse gebeten wurden, um
eine Unterdeckung bei der staatlichen Pensionskasse zu finanzieren, formierte sich Widerstand im Parlament. Angesichts
dessen und vieler offener Fragen
hat die Finanzkommission weitere Informationen von der Regierung und vom Stiftungsrat der
SGPK verlangt. Daraufhin wurden die Behandlung im Kantonsrat und die Volksabstimmung
auf später verschoben.
Bedenken ernst nehmen
Die Industrie- und Handelskammer
St. Gallen-Appenzell
(IHK) und der Kantonale Gewerbeverband St. Gallen (KGV) begrüssen das Vorgehen der Finanzkommission. Sie nehme mit
ihrem Entscheid berechtigte Bedenken der Bevölkerung ernst,
schreiben die Verbände in einer
gemeinsamen Mitteilung. Zurzeit fehle es an Transparenz und
am Glauben, mit den 200 Millionen Franken das Problem nachhaltig zu lösen. Aus Sicht der IHK
und des KGV benötigt die St. Galler Pensionskasse eine umfassende und langfristige Sanierung
– die vorgeschlagene Einmaleinlage erfülle dies nicht.
Auch Versicherer in der Pflicht
Die Regierung sei gut beraten,
wenn sie aufgrund des Ergebnisses der Finanzkommission eine
neue Vorlage ausarbeite. Für die
Wirtschaftsverbände ist allerdings auch klar, dass die Sanierung nicht nur durch die Arbeitgeber – sprich Kanton respektive
Steuerzahler – getragen werden
kann. Die Versicherten müssten
sich ebenfalls beteiligen. (red.)
Ostschweiz 19
Donnerstag, 8. September 2016
Regionen fordern
bessere
Bahnplanung
Die Regio Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee, die Region St. Galler Rheintal und die Regio Wil
begrüssen die geplanten Ausbauschritte der SBB im Fernverkehr ab 2019 (Ausgabe vom
6. September). Sie führten allerdings «zu nicht akzeptierbaren
Nachteilen für den Knoten Wil»,
heisst es im gestrigen Communiqué.
Probleme im Knoten Wil
Im Knoten Wil fiele die Verknüpfung zwischen Regionalverkehr (Bus, Bahn) und Fernverkehr auseinander, heisst es in der
Mitteilung. So wären zum Beispiel die Verbindungen aus dem
Umland von Wil Richtung
St. Gallen mit Wartezeiten von
bis zu 20 Minuten am Bahnhof
Wil verbunden. «Diese Situation
ist für Wil und die Region nicht
akzeptierbar», sagt Susanne
Hartmann, Stadtpräsidentin von
Wil. Auch sei keine gute Abfolge
der Interregio- und S-Bahn-Züge
auf der Strecke Wil–Uzwil–Flawil–Gossau–St. Gallen in Form
eines annähernden Viertelstundentakts geplant.
Bahn 2000 nicht erfüllt
Für die Agglomerationen am
Bodensee und im Rheintal wird
mit
Interregio-Zügen
eine
stündliche
Direktverbindung
Zürich–Rorschach–Heerbrugg–
Altstätten geschaffen. «Der lange
versprochene
saubere
Anschlussknoten 00/30 im Fernverkehr und damit Bahn 2000 für
St. Gallen bleibt aber weiterhin
ein leeres Versprechen», betont
Thomas Scheitlin, Präsident der
Stadt und Regio St. Gallen.
Ein 2015 von sämtlichen Fraktionen des St. Galler Kantonsrates unterstütztes Postulat mit
dieser Forderung könne damit
auch nicht eingelöst werden,
halten die Regionen fest. Eine
gravierende Folge davon sei,
dass die S-Bahn St. Gallen unvollendet bleibe: Der für 2019
geplante
Viertelstundentakt
St. Gallen–Rorschach
werde
nicht realisiert, die Durchbindungen in St. Gallen blieben unvollständig und die Bedienung
der Stadtbahnhöfe Bruggen und
Winkeln weiterhin ungenügend.
«Bahn 2000 muss nun endlich
mit 20 Jahren Verspätung in der
Ostschweiz ankommen», fordert
Thomas Ammann, Nationalrat
und Präsident der Region St. Galler Rheintal. (cz)
Bild: ky/Jean-Christophe Bott
Der grösste Windpark der Schweiz steht auf dem Mont Crosin und dem Mont Soleil im Jura.
Viel Wind um die Windparks
Auf Hügeln im thurgauischen Braunau und Wuppenau sowie im appenzellischen Oberegg könnten
Windturbinen schon bald Strom für Tausende produzieren. Doch Anwohner laufen gegen die Projekte Sturm.
MICHAEL NYFFENEGGER/SDA
Im Prinzip stossen Windkraftanlagen in der Ostschweizer Bevölkerung auf Akzeptanz. Dies
zeigte Ende 2015 eine Umfrage
der Universität St. Gallen (HSG)
im Auftrag der Kantone St. Gallen, Thurgau und Graubünden
sowie des Bundesamts für Energie. Werden die Pläne aber konkret, schlägt die Akzeptanz vor
Ort auch mal in Opposition um.
Dies zeigt sich derzeit im
thurgauischen Wuppenau und
Braunau bei Wil. Auf den Hügeln
will die Firma Ennova, eine Partnerin der Genfer Stadtwerke, vier
bis fünf Windturbinen bauen.
Die rund 200 Meter hohen Windräder könnten Strom für 6600
Haushalte liefern. Windmessungen zeigten, dass das Potenzial
vorhanden ist.
Noch bevor das Projekt im
Detail bekannt ist, hat sich in
Braunau und Wuppenau Opposition formiert (Ausgabe vom 27.
August). Gegner nutzten die Vernehmlassung zum kantonalen
Richtplan, um sich gegen einen
Windpark in ihrer Region zu
wehren. Im Richtplan können
Gebiete bezeichnet werden, die
sich für Windenergieanlagen
eignen.
Andrea Paoli, Leiter der kantonalen Abteilung Energie, findet
die Kritik aus Braunau und Wuppenau voreilig. Zuerst brauche es
konkret für diesen Standort Studien zu Infraschall (tiefe, für
Menschen nicht hörbare Frequenzen), Gefahren für Zugvögel
oder Auswirkungen auf Immobilienpreise.
Privates Projekt in Oberegg
Einen Schritt weiter ist das
Projekt für zwei ebenfalls knapp
200 Meter hohe Windräder bei
Oberegg in Appenzell Innerrhoden. Dort ist der Richtplan genehmigt. Die Anlage der privat
finanzierten Appenzeller Wind
AG könnte laut den Initianten ab
2019 sauberen Strom für 3500
Haushalte liefern.
Messungen seit Mitte 2015
zeigten laut dem Oberegger Un-
Ein überbehütetes Kind
Der St. Galler Erziehungsrat hat einen Schüler mit Entwicklungsrückständen
zu Recht gegen den Willen der Eltern in eine Sonderschule eingewiesen.
ST. GALLEN. Der heute siebenjährige Bub, dessen Eltern aus Serbien stammen, wurde vor drei
Jahren erstmals vom Schulpsychologischen Dienst begutachtet. Dabei wurde festgestellt,
dass der Knabe von den Eltern
überbehütet und verwöhnt wurde und deshalb von vielen wichtigen Erfahrungen im Umgang
mit Kindern, Gefahren und Situationen ferngehalten wurde.
Auch die deutsche Sprache wurde ihm nicht vermittelt. Der
Schulrat der zuständigen Politischen Gemeinde verfügte deshalb den Aufschub der Einschulung in den Kindergarten um ein
Jahr.
stände im sprachlichen und
emotionalen Bereich sowie deutlich unterdurchschnittliche intellektuelle Fähigkeiten. Trotz
des
Entwicklungsrückstandes
besuchte der Knabe den Regelkindergarten, allerdings mit integriertem Förderunterricht in
der Kleingruppe. Zusätzlich erhielt der Knabe – nebst anderen
Hilfen – Deutschunterricht für
Kinder mit Migrationshintergrund. Auch eine dritte schulpsychologische Standortbestimmung ergab, dass er in verschiedener Hinsicht zurückgeblieben
war. Es wurde erkannt, dass der
Junge einen kleinen Klassenverband, viel Einzelbetreuung und
seinen Bedürfnissen angepasste
Schulstrukturen benötigte.
Viel Einzelbetreuung nötig
Im Interesse des Kindeswohls
Ein Jahr später wurde der
Knabe erneut schulpsychologisch abgeklärt. Die Untersuchung ergab Entwicklungsrück-
Der Schulrat der zuständigen
Gemeinde beschloss deshalb für
den Knaben eine externe Sonderschulung in der Heilpädago-
URS-PETER INDERBITZIN
gischen Schule seiner Wohngemeinde. Dagegen erhoben die
Eltern des Knaben erst Beschwerde an den Erziehungsrat,
später an das St. Galler Verwaltungsgericht und schliesslich
ans Bundesgericht. Sie unterlagen vor allen drei Instanzen.
Das Verwaltungsgericht war zum
Schluss gelangt, dass der Besuch
der Heilpädagogischen Sonderschule bedarfsgerecht ist und
sich aus der Sicht des Kindeswohls aufdrängt. Dagegen vermochten die von den Eltern in
Serbien eingeholten kinderärztlichen und psychologischen Gutachten nicht anzukommen, da
diese nicht geeignet waren, die
Auffassung und die Schlussfolgerungen des Schulpsychologischen Diensten zu erschüttern.
Auch eine erneute Begutachtung
des Knaben erachtete das Bundesgericht nicht für nötig.
Urteil 2CŸ703/201
ternehmer Adalbert Hospenthal,
dass am geplanten Standort am
Übergang vom Appenzellerland
ins Rheintal starke Winde wehen. Die Anlage, die voraussichtlich 15 bis 17 Millionen Franken
kostet, könne rentabel betrieben
werden.
Neben fünf privaten Initianten beteiligten sich die IG Appenzeller Naturstrom und rund
70 weitere Personen aus der
Region am Startkapital von etwa
500 000 Franken. Auch in Oberegg regt sich aber Widerstand
von Anwohnern gegen das Projekt. So sei der Mindestabstand
von 300 Metern zu bewohnten
Häusern zu klein.
Zudem würden die Windräder
die Landschaft verschandeln,
und der Infraschall könne Tiere
schädigen. Die Kritiker, unter
ihnen der ehemalige Innerrhoder Regierungsrat Melchior Looser, wollen die Bewilligung des
Projekts verhindern.
Bevor die beiden Windräder
gebaut werden dürfen, braucht
es einen Sondernutzungsplan
und danach eine Baubewilligung. Derzeit prüfen die Behörden die Machbarkeit und die
Umweltverträglichkeit. Man sei
«auf einer Odyssee», sagte Hospenthal zum komplizierten Bewilligungsverfahren.
Allgäuer Vorbild
Vorbild der Appenzeller Wind
AG ist das Dorf Wildpoldsried im
Allgäu in Süddeutschland. Dort
wurden in einem Bürgerprojekt
seit dem Jahr 2000 elf Windräder
gebaut − mit Erfolg. Die Initianten aus Oberegg liessen sich vor
Ort über das Projekt in Wildpoldsried informieren.
Anders als in der Schweiz, in
der sich erst rund 35 Windräder
drehen und im vergangenen Jahr
0,15 Prozent des Strombedarfs
deckten, setzen die Nachbarländer Deutschland und Österreich
viel stärker auf Windenergie. In
Deutschland produzierten 2015
rund 26 000 Anlagen 13,3 Prozent des Stroms.
Neben grossen OffshoreWindparks an der Nordsee, de-
Zollstellen: Wieder ein
Funke Hoffnung
ROMANSHORN. Die Schliessung ist
zwar amtlich noch nicht vom
Tisch, aber seit gestern die Hoffnung konkreter geworden, dass
sich die Schliessung der Zollstellen in Buchs, Romanshorn und
St. Gallen doch noch abwenden
lässt. Ende August hat die Finanzkommission des Ständerats
entschieden, auf die für 2017
vorgesehene Schliessung von
Zollstellen zu verzichten, die
im Stabilisierungsprogramm des
Bundes enthalten sind.
Das Gespräch gesucht
Um die Fähre Romanshorn–
Friedrichshafen zu erhalten, hat
die Thurgauer Regierung zusätzlich den Weg für Gespräche zwischen der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt AG (SBS) und
der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) gesucht. Der Widerstand von Politik und dem regionalen Gewerbe unter anderem
mit einer Petition hat SBSHauptaktionär und Nationalrat
Hermann Hess nicht gereicht.
Die Aufgaben würden anders
verteilt und die Abläufe besser
koordiniert, sagt Hess nach zwei
Besuchen von Vertretern der
EZV Anfang Monat. Der Handelswarenverkehr könne in praktisch unverändertem Umfang
passieren. So sei der Zoll nicht
nur für den Moment, sondern
auf längere Sicht gesichert.
«Druck entgehen»
Hess ist erfreut ob des Ausgangs der Verhandlungen. Die
SBS entgehe dem Druck von Seiten des deutschen Seeufers nach
niedrigen Preisen. Letztlich sei
der Erhalt des Zolls nicht nur für
die Schweizer Seite, sondern
auch für die deutsche von Vorteil. Der Weiterbestand der Fähre
sei gesichert, und die SBS könne
die Beschaffung einer dritten
Fähre für den Halbstundentakt
wieder ernsthaft prüfen, glaubt
auch
Regierungsrat
Walter
Schönholzer. (tva)
ren Turbinen bis zu acht Megawatt leisten, stehen auch in Süddeutschland − etwa in Bayern −
Hunderte kleinerer Anlagen mit
zwei bis drei Megawatt Leistung.
Bewährt haben sich «Bürgerwindprojekte» mit Beteiligung
lokaler Kleininvestoren.
Schweiz hinkt hinten nach
Im Vergleich hinkt die
Schweiz hinterher. Die Energiestrategie des Bundes sieht vor,
dass Windkraftwerke bis 2050
sieben bis zehn Prozent des
Strombedarfs decken sollen. Das
wäre rund 50mal mehr als heute.
Um ein Atomkraftwerk in der
Grösse Mühlebergs zu ersetzen,
braucht es etwa 700 Windenergieanlagen. Der bisher grösste
Windpark in der Schweiz mit 16
Turbinen steht auf dem Mont
Crosin und dem Mont Soleil im
Jura. In der Ostschweiz dreht
sich das stärkste Windrad im
bündnerischen Haldenstein. Geplant, aber ebenfalls lokal umstritten, ist der Windpark Chroobach im Kanton Schaffhausen.
Müller soll in den
KOS-Vorstand
ST. GALLEN. Der SVP-Nationalrat
und Rorschacher Stadtpräsident
Thomas Müller soll als Vertreter
der St. Galler Gemeinden in den
Vorstand der kantonalen Konferenz für Sozialhilfe (KOS) gewählt werden. Müller hat die
Sozialhilfe immer wieder kritisiert, Rorschach hält sich zudem
nicht an KOS-Empfehlungen.
Thomas Müller sei der einzige
Kandidat,
bestätigte
Boris
Tschirky, Präsident der Vereinigung der St. Galler Gemeindepräsidenten (VSGP), Recherchen
des
«Regionaljournals
Ostschweiz» vom Mittwoch.
Die Stadt Rorschach ist 2013
demonstrativ aus der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe
(Skos) ausgetreten. Deren Ansätze sind im Kanton St. Gallen
allerdings nicht verpflichtend.
Mit der Stadt St. Gallen liegt Rorschach beim Thema Sozialhilfe
im Clinch. Der Vorwurf: Rorschach soll eine bedürftige Frau
nach St. Gallen abgeschoben haben. (sda)
Premiere
9. September
20 Uhr, LOK
Hamlet_LOK
Inszenierung
Jonas Knecht
Choreografie
Sergiu Matis
Bühne
Markus Karner
Kostüme
Friederike Meisel
Komposition & Musik
Andi Peter
Licht
Roger Stieger
071 242 06 06
theatersg.ch
0900 325 325
CHF 1.19 / Min. ab Festnetz
Foto: Sebastian Hoppe; Konzept: tgg.ch
Frei nach
William Shakespeare
Forum 21
Donnerstag, 8. September 2016
Feuer im Dach des
Spitalverbunds
Ausgabe vom 25. August 2016
Trauerspiel
Spitalverbund AR
In gewohnt pointierter Art und
Weise bringt es Monika Egli mit
ihrer Standortbestimmung bezüglich aktuellem Zustand SVAR
wieder einmal auf den Punkt. In
meiner langjährigen Tätigkeit
als Hausarzt und regelmässiger
Zuweiser im Einzugsgebiet des
Spitals Heiden konnte ich die
unselige Entwicklung hautnah
mitverfolgen.
Begonnen hat es meiner Meinung nach mit der letztlich destruktiven Eisener-Besen-Politik
des Vorvorgängers des aktuellen
(Noch-)CEO, wo bewährte
Strukturen (man ist fast versucht zu sagen, mutwillig) zerstört wurden, wohl in einer egozentrischen Profilierungssucht.
Sein relativ rascher Abgang und
weitere Stationen seines Wirkens andernorts in rascher
Folge sprechen für sich. Leider
waren die Verantwortlichen des
SVAR mit ihrer fragwürdigen
Burka: Ein Hindernis
für Integration
Die Vernehmlassung über die
Einstellung der Parteien zum
Burkaverbot ist bemerkenswert.
SP-Parteipräsident Christian
Levrat hält nichts von der
Burka, wie die meisten unserer
Mitbürger. Er hält auch nichts
von einem staatlichen Verbot,
denn der Staat solle sich nicht
in Religionsangelegenheiten
mischen. Die Frage ist nur, ob
die tausendjährige Geschichte
der Verschleierung orientalischer Frauen mit Religion überhaupt etwas zu tun hat. Diese
trugen ihre Tracht zum Schutz
vor räuberischen Wilden der
und nicht nachvollziehbaren
Personalpolitik, vor allem im
Bereich Chefärzte Chirurgie,
anschliessend nicht in der Lage,
wieder Stabilität und Vertrauen
der zuweisenden Ärzte und
Patienten aufzubauen, was sich
dann in sinkenden Zuweisungen und somit auch in den Umsatzzahlen niederschlug. In der
heutigen Zeit ist es ein einfaches, seine Patienten einer
anderen medizinischen Institution zuzuweisen.
Auch wenn es schon länger
etwas zweifelhaft war, in unserem Halbkanton mit den doch
recht kurzen Distanzen zwei
kantonale Spitäler mit allen drei
(Haupt-)Fachrichtungen aufrechtzuerhalten, beschleunigen
diese fragwürdigen Wahlen von
chirurgischen Chefärzten letztlich die Schliessung oder zumindest die Umnutzung des
Spitals Heiden, was ich aber
persönlich sehr schade finden
würde aufgrund meiner Erfahrungen vor der Ära Furrer.
Michael Steinbrecher
Dr. med.
Oberrechstein 279, 9035 Grub
arabischen und asiatischen Völkerstämme und wollten sich wie
die Damen am byzantinischen
Kaiserhof nicht von jedermann
begaffen lassen. Da sich
Mohammed und sein Gefolge
aus den gleichen Landstrichen
rekrutierten, erhielt sich diese
Bekleidungsart bis heute und
wurde zu Unrecht zum religiösen Zeichen emporstilisiert. Für
eine Abstimmung wären daher
nicht religiöse Gründe massgebend, sondern die Feststellung der FDP-Frau Petra Gössi,
der Ganzkörperschleier sei als
bedeutendes Hindernis für die
Integration abzulehnen.
Otto Wüst
Dorfstr. 43, 9125 Brunnadern
Ein Nein für
mehr Stabilität
Die Austrittsbefürworter wünschen sich ein Schulsystem wie
früher: Frontalunterricht, Auswendiglernen und «Zucht und
Ordnung». Als Vater von zwei
jugendlichen Söhnen darf ich
diesen Leuten mitteilen, dass
sich die Welt verändert hat.
Unsere Kinder sind heute selbständiger und besser informiert
als wir damals. Die grosse Herausforderung ist heute der Umgang mit der Informationsflut
und allen Kommunikationsmitteln. Dazu braucht es ergänzende Fähigkeiten und neue
Lernmethoden.
Die heutige Schule wandelt
sich so schnell, wie sich die Gesellschaft verändert. Da macht
es Sinn, gewisse Themen mit
anderen Kantonen zu koordinieren. Wir alle sind einmal zur
Schule gegangen. Das qualifiziert uns aber noch nicht zu
Experten im Bildungswesen.
Alle Verantwortlichen im Bildungswesen des Kantons
St. Gallen sind gegen einen Austritt aus Harmos. Unser Kanton
stünde isoliert da, und für Jahre
wäre unklar, wie es im Bildungs-
Kein Kaffee – ohne
mich!
Mir geht es wohl wie vielen
Schweizerinnen und Schweizern: Der morgendliche Kaffee
gibt Schub für den Start in den
Arbeitstag. Am 25. September
stimmen wir über die von den
Grünen lancierte Initiative
«Grüne Wirtschaft» ab. Die Initianten fordern, dass der Ressourcenverbrauch bis 2050 um
über 65 Prozent gesenkt wird.
Bei einer Annahme würden
zahlreiche Güter und Dienstleistungen sehr viel teurer.
wesen unseres Kantons weitergehen soll. Das politische Hickhack soll nicht auch noch Unruhe in die Schulzimmer bringen. Sorgen wir für Klarheit,
Ruhe und Stabilität und lehnen
deshalb den Ausstieg aus Harmos ab.
Urs Stillhard
Winkeln, 9607 Mosnang
tonsgrenzen hinweg ist anspruchsvoll und braucht Zeit.
Die von den Kantonen erarbeiteten gemeinsamen Eckwerte
können und werden sich weiterentwickeln. Um daran mitzuwirken, muss der Kanton St. Gallen im schweizweiten Konkordat
dabei bleiben (und unsere
25. September
Ein Austritt löst
nicht alle Probleme
«Jedes Problem war einmal eine
Lösung»: Dass die im Kanton
Thurgau – abweichend zur koordinierten schweizerischen
Lösung – vorgesehene Verschiebung des Französischunterrichts auf die Oberstufe Probleme aufwerfen würde, war
abzusehen. Wenn vorher die
Überlastung der Primarschüler
beklagt wurde, so scheint nun
die Sprachenlastigkeit des Stundenplans in der Oberstufe das
Problem.
Die Initianten der Initiative
zum Harmos-Austritt gaukeln
den Bürgern vor, dass der Austritt aus dem Konkordat alle
Probleme löse. Das ist nicht der
Fall. Koordination über die Kan-
Neben Zitrusfrüchten, Fleisch
und Treibstoffen müsste man
auch für Kaffee tiefer in die
Tasche greifen. Auch Mieten
und Auslandsreisen würden mit
höheren Preisen zu Buche
schlagen. Ich müsste meinen
gewohnten Lebensstil radikal
ändern. Ich bin nicht bereit,
derart gravierende Eingriffe in
mein Konsumverhalten zu
akzeptieren. Deshalb stimme
ich am 25. September Nein zum
grünen Zwang.
Christoph Graf
Alte Ruppenstr. 9
9450 Altstätten
ABSTIMMUNG
Harmos-Austritt
Nachbarkantone Thurgau,
Appenzell Ausserrhoden und
Innerrhoden mögen sich doch
anschliessen). Ich stimme
darum überzeugt Nein zum
Harmos-Austritt!
Arno Noger
Wolfgangstr. 33, 9014 St. Gallen
Raus aus der Zwangsjacke Harmos
Mit dem Vorwand «Harmonisierung der Volksschule» wurden am 30. November 2008 die
Stimmbürger in dieses undemokratische Konkordat gelockt.
Seither hat das Volk zur Volks-
So geht das nicht
Ausgabe vom 3. September 2016
Früher ins politische
Geschehen eingreifen
Herr Schmid geht in seinem
Leitartikel äusserst provokant
und gleichzeitig fahrlässig mit
dem Begriff der (direkten)
Demokratie um. Um das eigentliche Problem an der Wurzel zu
packen, bleibt festzuhalten, dass
die MasseneinwanderungsInitiative in ihrem Inhalt a priori
gegen geltendes, übergeordnetes Recht verstossen hat und
damit de iure den Weg an die
schule im Kanton St. Gallen
nichts mehr zu melden – Demokratie ade. Die Überforderung
der Kinder nimmt zu, und das
schon im Kindergarten. Fremdsprachen in der Unterstufe –
Französisch soll den Landeszusammenhalt stärken. Was ist
denn mit den Tessinern und
den Rätoromanen? Diskriminierung pur! Die Kernaufgabe der
Schule ist doch, die Talente der
Kinder (nicht alle sind sprachbegabt) zu fördern und die Verbindung zur Wirtschaft sicherzustellen. Wir brauchen nicht
Akademiker bis zum Abwinken,
sondern unser Ziel müssen
glückliche Kinder und Jugendliche sein, und das zementiert
in der tiefsten Jugendarbeitslosigkeit. Dazu ist die Geldschleuder Harmos völlig ungeeignet, denn da werden unter
dem Deckmantel Bildung
soziale Strukturen wie etwa
Blockzeiten, Mittagstisch und
Tagesschulen gefördert. Wir
sollten in der Bildung sicherlich
nicht sparen, aber die Ausgaben
können optimiert werden. Deshalb sage ich Ja zum Ausstieg
aus dem Harmos-Konkordat.
Carmen Bruss
Bitziweg 17, 9444 Diepoldsau
Urne nicht hätte finden dürfen,
wenn denn die Instrumente
der politischen Handhabung
gespielt hätten. Haben sie
aber – einmal mehr – nicht.
Wenn sich Herr Schmid damit ach so freundeidgenössisch
starkmacht für die direkte
Demokratie, sollte er zu einem
früheren Zeitpunkt des politischen Geschehens eingreifen
und nicht erst danach mit bereits angefaulten und leicht
gammligen Tomaten um sich
werfen.
Roland Breitler
Churfirstenstr 8, 9533 Kirchberg
WANDERPARADIES OSTSCHWEIZ
Nach Lust und Laune rund um Wil wandern
Wil Sportplatz Bergholz–Gloten–Trungen–Bronschhofen–Maugwil–Hittingen–Greutensbärg–Rislen–Gampen–Thurau–Schwarzenbach Brücke–Rickenbach–Wil Sportplatz Bergholz
6. Hittingen
5. Maugwil
8. Rislen
3. Trungen
7. Greutensberg
4. Bronschhofen
9. Gampen
Landschaftliche Idylle auf dem Weg von Trungen nach Bronschhofen.
Start und Ziel: Die Rundwanderung kann an einem beliebigen Ort
begonnen und unterbrochen werden. Ein idealer Punkt ist bei den
Sportanlagen Bergholz in Wil.
Wanderzeit: ca. 81⁄2 Stunden
Weglänge: 32,9 km
Gesamtaufstieg: 614 m
Gesamtabstieg: 619 m
Ausrüstung: Turnschuhe, Trekkingoder Wanderschuhe
Gaststätten: Wil, Gloten,
Dreibrunnen, Bronschhofen
Parkplätze: überall in der Nähe
Öffentlicher Verkehr: Je nach
Start-/Zielort Bus und/oder Bahn.
Kartenmaterial: Landeskarte
1:25 000, Blatt 1073 Wil; spezielle
Wanderkarte erhältlich bei Wil
Tourismus www.wiltourimus.ch
2. Gloten
Der «Weg rund um Wil» wurde
2016 von Wil Tourismus lanciert.
Anlass war die Fusion der Stadt
Wil mit der Politischen Gemeinde
Bronschhofen im Jahr 2013. Dadurch hat sich die Stadt Wil stark
verändert: Sie hat seither eine
deutlich grössere Fläche, mehr
Einwohnerinnen und Einwohner
und längere Grenzen. Diese lassen
sich jetzt zu Fuss oder mit dem
Velo erkunden. Der relativ gut ausgeschilderte Rundweg ist 32,9
Kilometer lang. Die Wanderung
lässt sich beliebig beginnen und
unterbrechen. Dank mehrerer Bushaltestellen kann der Rundweg gut
in mehreren Etappen genossen
werden. Für Kinderwagen ist die
Strecke weniger gut geeignet. (hs)
1 km
Ausruhen beim Nieselbergwald.
12. Rickenbach
10. Thurau
A1
11. Schwarzenbacher Brücke
Bilder: Hans Suter, Karte: sgt
Einen ausführlichen Wanderbeschrieb – auch als PDF zum
Herunterladen – sowie weitere Bilder finden Sie im Internet unter
www.tagblatt.ch/wanderparadies.
Anzeige
Diese Schilder weisen den Weg.
1./13. Sportplatz
Bergholz
Blick von der Schwarzenbacher Brücke auf die Thur.
Traueranzeigen 23
Donnerstag, 8. September 2016
Lehre uns bedenken, dass wir
sterben müssen, auf dass wir
klug werden.
www.agentur-c.ch
Psalm 90, 12
BESTATTUNGEN
St. Gallen
Gestorben am 5. September:
Brunner geb. Kranz Eva Maria, von Appenzell, geboren am 20. Oktober 1933, wohnhaft gewesen in St.Gallen,
Splügenstrasse 24. Kremation. Die Abdankung findet am Montag, 12. September 2016, um 14 Uhr auf dem Friedhof Bruggen statt, der Trauergottesdienst im Anschluss an die Abdankung in der evang. Kirche Bruggen.
Gestorben am 6. September:
Junker Sonja Martha, von Rapperswil BE, geboren am 20. April 1935, wohnhaft gewesen in St.Gallen, Bernhardswiesstrasse 11. Kremation. Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 13. September 2016, um 11 Uhr auf dem
Friedhof Bruggen statt.
Waldkirch
Gestorben am 6. September:
Lässer geb. Zuber Josefina Rosa, von Waldkirch, geboren am 23. August 1927, wohnhaft gewesen in Bernhardzell,
Wohn- und Pflegezentrum Wiborada. Die Abdankung findet am Dienstag, 13. September 2016, um 10 Uhr auf dem
Friedhof Waldkirch statt.
www.tagblatt.ch/traueranzeigen
24
Donnerstag, 8. September 2016
Kaderausbildungen
Karriere
mit Ziel
■ am Abend
Interessiert? staatliche Beiträge
■ am Samstag
■ am Montag
• Bürofach-/Handelsdiplom VSH
• Dipl. Wirtschaftsfachmann/-frau HWD/VSK
• Technischer Kaufmann/-frau mit eidg. Fachausweis
• Betriebswirtschafter/-in VSK/HF
• Bachelor/Master Degree
• Marketing-/Verkaufs-Assistent VSK/MarKom
• Marketing-Verkaufsfachmann/-frau eidg. FA
• Personal-Assistent mit Zertifikat
• Sachbearbeiter/-in Rechnungswesen VSK
Beginn: ab 29.Oktober 2016
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11 Uhr, Foyer, Grosses Haus
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17 – 19.45 Uhr, Grosses Haus
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PREMIERE
19 Uhr, Studio
Do 15.9.
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20 Uhr, LOK 1
Fr 16.9.
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Le nozze di Figaro
PREMIERE
19.30 Uhr, Grosses Haus
Di 20.9.
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20 Uhr, LOK 1
Mi 21.9.
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Sa 10 Sept 19:30 | Gais, evang Kirche
So 11 Sept 11:00 | Pfalzkeller St.Gallen
Fr 16 Sept 20:00 | Ziegelhütte Appenzell
Donnerstag, 8. September 2016
Focus
25
Verbrannte
Kleider
RANDNOTIZ
Kranke Romane
oder entgleiste
Literaturkritik
Die Toggenburgerin Christa Bösch macht
unter dem Name Ottolinger Mode, die in
New York gerade ziemlich Furore macht.
Die Vogue und auch Rihanna sind begeistert.
SUSANNE HOLZ
Ihre Mode ist sicher nicht jedermanns Sache. Christa Bösch und
Cosima Gadient fackeln nämlich
gerne Kleider ab – oder, weniger
heftig und etwas genauer formuliert: Sie brennen viele kleine
Löcher in diese. Und nicht nur
das. Die zwei Schweizer Jungdesignerinnen, die seit anderthalb Jahren ihre Mode in Berlin
entwerfen, bevorzugen kastige
Silhouetten, lassen Stoffe überlappen, Säume ausfransen und
Hosenbeine in Fetzen um Frauenbeine hängen.
Werkbeitrag von St. Gallen
Was wohl kaum dem konventionellen Geschmack entspricht,
begeistert umso mehr die Modewelt. Gerade mal 29 und 30 Jahre
alt sind Cosima Gadient aus Basel und Christa Bösch aus Stein
im Toggenburg. Erst vor kurzem
konnte Bösch einen Werkbeitrag
in der Höhe von 20 0000 Franken
des Kantons St. Gallen entgegennehmen. Am Freitag nun laden
sie zu ihrer ersten eigenen Präsentation an der New York Fashion Week ein. Bereits in der
vergangenen Saison waren «Ottolinger» an der Fashion Week im
Big Apple präsent – in einer
Gruppenshow der US-Modeplattform VFiles, zusammen mit
weiteren Newcomern.
Die Punks unter den Designern
Seither geht es nur bergauf,
die «Vogue» lobte, Rihanna performte in Ottolinger gekleidet
auf der Bühne. Das «W Magazine» attestiert den Schweizerinnen einen Look «zwischen Punk
und Couture». Mehr noch: Unter
den Punk-Labels gehöre Ottolinger zu den lebhafteren Vertretern
dieser Designer-Szene.
Dabei gibt es das Label gerade
mal 18 Monate. Doch wieso
eigentlich der etwas verstaubt
klingende Name Ottolinger? Der
sei ein Zufallsprodukt. Ottolinger ist ein Familienname, den
das Duo auf einer nachbarschaftlichen Türklingel entdeckt
hatte. Kennengelernt haben sich
Cosima Gadient und Christa
Bösch während des Modedesign-Studiums am Institut für
Modedesign in Basel (Hochschule für Gestaltung). Sie würden
sich ergänzen, seien sich aber in
den relevanten Bereichen und
Ansichten ähnlich, erklären die
beiden auf Anfrage. «Es gibt keine fixe Rollenverteilung – je nach
Saison können sich die Rollen
ändern.» Und auch das Team
variiere, je nach Saison und Zeit.
Mit Schweizer Werten in Berlin
Befragt, was das international
erfolgreiche Duo noch mit der
Heimat verbinde, antworten
«Ottolinger»: «Wir arbeiten teilweise in der Schweiz, nehmen
Schweizer Werte und Textilien
mit in unsere Arbeit und finden
Inspiration in der Schweiz.» Als
Avantgarde möchte sich das Duo
nicht bezeichnen. Und seinen
Stil – wie definiert es diesen?
Cosima Gadient und Christa
Bösch erklären: «Uns gefällt die
Diversität. Es gibt nicht die eine
Stilrichtung, die wir verfolgen –
uns interessiert der Mix.» Jede
Stilrichtung habe etwas extrem
Spannendes, von jedem Stil könne man etwas lernen.
Mit Mut zur
Lücke. Ottolinger Fashion im
Februar in New
York.
Bild: Getty
«Darum lieben wir Mode»
Da gibt es vermutlich auch
kein modisches No-Go für die
beiden. Oder etwa doch? Vielleicht die Radlerhose? Das
Dirndl? Der Mokassin? Die Antwort klingt so sympathisch wie
intelligent: «Es gibt nie etwas
nicht, und genau darum lieben
wir Mode. Von was wir heute behaupten würden, es nie zu machen – genau das würden wir
vielleicht bereits in der nächsten
Saison tun.»
Die Kollektionen der zwei
Schweizer
Jungdesignerinnen
sind beispielsweise bei Selfridges in London oder VFiles in New
York City zu haben.
Der Satz bleibt unverdaulich:
«Wenn das ernst gemeint ist,
dann hat die Autorin eine ernsthafte Störung.» Im Literaturclub
des Schweizer Fernsehens
schob Elke Heidenreich damit
Michelle Steinbecks ersten
Roman in die Ecke geistig verwirrter Phantasie. Das Buch ist
ein mit den Stilmitteln des Surrealen und Makabren geschriebener Entwicklungsroman. Die
Protagonistin bringt ein Kind
um und schleppt es im Koffer
mit sich, als Sinnbild einer Last
und einer Befreiung. Grauenhaft
sei das Buch, meinte Elke Heidenreich. Den Roman zu lesen,
sei ein Albtraum.
Man kann die Szenen geschmacklos finden und das
Buch weglegen. Als Kritiker
sollte man aber den Kopf nicht
verlieren (also nur bildlich gesprochen! – nicht, dass Frau
Heidenreich auch diesen Text
als Albtraum abkanzelt). Nicht
zuletzt, weil einem diese Rhetorik bekannt vorkommt. Schriftsteller können davon ein Lied
singen, hat doch 1966 der Zürcher Literaturprofessor Emil
Steiger die neuere Literatur mit
dem Hinweis gegeisselt, diese
wimmle von Psychopathen und
ausgeklügelten Perfidien. Sie
habe ihre Aufgabe, das Nützliche und Ergötzliche zu schildern, aus den Augen verloren.
Die Autoren reagierten entsetzt.
Max Frisch konterte: «Nun darf
man es wieder sagen.» Und
meinte jene historische Ecke
des «Entarteten», «Kranken», die
Elke Heidenreich gerade als
Deutsche gut kennen und meiden müsste. Ob Autoren gesund
und glücklich oder verwirrt und
todessüchtig sind, ist zweitrangig. Robert Walser war schizophren, Friedrich Glauser drogensüchtig – ihre Werke bleiben.
Hansruedi Kugler
Die Frauen
hinter Ottolinger: Christa
Bösch (links)
und Cosima
Gadient.
Bild: pd
ZU TISCH
UND DAS NOCH
«Seehuus», Wiedehorn: Mit Blick auf den See
Sex ist nicht
immer gesund
Es ist eine schöne neue Adresse
am Bodensee, das Restaurant
Seehuus beim Strandbad und
Camping Wiedehorn. Charakteristisch am Bau sind die aus
Weiden geflochtenen Fassadenelemente sowie die breiten
Fensterfronten. Sie öffnen aus
den verschiedenen Räumen den
Blick auf den See und im ersten
Stock gar auf den Alpstein. Die
Räume sind lichtdurchflutet
und mit dem Steinboden und
viel Holz nüchtern-modern gestaltet. Der Übergang zu den
Terrassen ist kaum bemerkbar.
Im «Seehuus» der Gastronomenfamilie Hasen wirkt als
Küchenchef der erfahrene Helder Correia. Die Küche will an
diesem speziellen Ort verschiedenen Ansprüchen gerecht wer-
den – und hat das gut gelöst,
zumal man sich im Sommer
auch an einem Take-away bedienen kann. Das Angebot
reicht von «Nette Baguette» bis
zum Tomahawk-Steak.
Überraschende Akzente
Wir entschieden uns bei
unserem Besuch zunächst für
eine Wiedehorner Festsuppe,
eine wohlschmeckende Weissweinschaumsuppe mit Gemüseund Mostbröckliwürfeli (8.50),
sowie für ein Rindfleischtatar.
Dieses, schön saftig und in
gewünschter Schärfe,
wurde für einmal auf leicht
getoasteter Focaccia serviert
(16.–). Dazu tranken wir ein
Glas vom Hauswein, einem
frischen Müller-Thurgau vom
Weingut Wolfer in Weinfelden
(5.50). Als Hauptgerichte gab es
einerseits Kalbs-Spareribs mit
Pommes frites (28.–), die zartere
Variante dieses Grillklassikers,
anderseits gebratenes Zanderfilet auf Saisongemüse mit Bratkartoffeln (32.–). Das waren
zwei dicke Stücke Fisch, auf der
Haut knusprig gebraten, aber
nur so lang, dass sie noch saftig
waren. Begleitet wurden die
Hauptgänge von einem eleganten, fruchtigen Brunello di Montalcino 2010 vom Weingut Uccelliera (75.–). Ein hausgemachtes Stück Wähe und ein spezieller Öpfelchuche mit Vanilleglace
(9.50) rundeten das gelungene
Essen ab.
Wert legt man auch deshalb auf
Hausgemachtes, weil Lehrlinge
ausgebildet werden.
Unser Eindruck: Das «Seehuus» ist ein attraktiver Ort. Die
Küche bietet eine überschaubare, aber gleichwohl vielfältige
Auswahl an Gerichten für unterschiedliche Geschmäcker. Präsenter und freundlicher Service.
Sommer gibt den Ton an
Urs Bader
Die Küche, die sich bei den
Produkten so weit wie möglich aus der Region bedient,
war bisher vor allem auf sommerlich eingestellt. Im Herbst
wird sie dann aber saisonal angepasst. Neben Zander und Felchen auf der Karte tauchen bei
den Tagesangeboten auch
andere Fische aus dem See auf.
Seehuus, 9322 Egnach
Seeweg, Strandbad Wiedehorn,
Tel. 071 477 26 06, www.seehuus.ch
Öffnungszeiten: Anfang März bis
Ende Oktober täglich ab 8 Uhr, danach bis Mitte Januar Fr/Sa/So.
Karte: Vorspeisen/Salat ab 8.50,
Hauptgerichte ab 14.–, Wein ab
4.–/dl, ab 42.–/Flasche.
Welch ein Nackenschlag für den
aufrechten Mann. Häufiger Sex
im höheren Alter ist gemäss
einer Studie gesund, aber nur
für Frauen. Diese können durch
ein aktives Sexualleben mit
intensiven Orgasmen das Risiko
von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren – dank des beim
Sex freiwerdenden Sexualhormons. Bei den Männern steige
das Herzinfarkt-Risiko bei häufigem Sex. Eine Forscherin führt
dies auf den Stress zurück, unter
dem der Mann beim Sex stehe.
Vor allem dann, wenn die Erektion oder der Orgasmus nicht
kommen wollen. Wird deswegen eine blaue Pille genommen, verschlimmere das die
Situation noch. Kein Stress beim
Sex ist somit entscheidend. (Kn.)
26 Focus
Donnerstag, 8. September 2016
Haut aus eigenen Zellen züchten
LESBAR CH-KRIMI
Wieder glatte Haut statt entstellende Narben: Forscher des Kinderspitals Zürich sind auf gutem Weg, um das Leiden
von Kindern mit Verbrennungen zu lindern. Auch grössere Hautfetzen können ersetzt werden.
ANDREA SÖLDI
Wenn der Helikopter beim Kinderspital Zürich landet, sind 70
bis 80 Mal pro Jahr Kinder mit
schweren Verbrennungen an
Bord. Trotz aufwendiger und belastender Behandlung werden
sie zeitlebens von hässlichen
Narben gezeichnet sein.
Doch nun besteht Anlass zur
Hoffnung auf eine bessere Therapie. Spezialisten des Kinderspitals haben im Rahmen einer
Studie zehn Brandversehrten
zwischen 7 und 17 Jahren hinter
dem Ohr etwas Haut entnommen und diese im Labor gezüchtet. Aus einem hauchdünnen
Stück von der Grösse einer Briefmarke wurden Zellen isoliert, mit
denen ein einen Millimeter dicker Hautlappen von 50 Quadratzentimetern Grösse hergestellt werden konnte. «Wir gaben
die Unterhautzellen in ein komprimiertes Hydrogel von der
Konsistenz eines Puddings», erklärt Martin Meuli, Direktor der
chirurgischen Klinik am Kinderspital. Innert drei bis fünf Wochen wuchs das Gewebe zu einem Quadrat mit Unter- und
Oberhaut heran.
Fast wie gesunde Haut
Zum ersten Mal wurde die
sogenannte Denovo Skin im Juli
2014 einem Kind eingesetzt. Bis
zum März 2016 folgten neun
weitere Verpflanzungen. Mit
grösstenteils gutem Erfolg: «Die
Sicherheit war bei allen Patienten gewährleistet», betont Meuli.
In keinem Fall traten Infektionen
auf. Bei acht Patienten entwickelte sich das Hautstück erfreulich. Drei bis vier Tage nach dem
Eingriff begannen die Blutgefässe aus der Unterhaut, in das
Transplantat hineinzuwachsen,
so dass es mit Sauerstoff und
Nährstoffen versorgt werden
konnte. Zu Beginn war das Gewebe noch leicht gerötet, aber
fein und glatt. Nach einem Jahr
war es kaum noch von der unverletzten Haut zu unterscheiden.
Eine der Studienteilnehmerinnen ist Stéphanie Zurbuchen.
Die 19-Jährige hatte vor zehn
Jahren bei einer Benzinexplosion
auf einem Motorboot schwere
Verbrennungen an Armen und
Übereifriger Dorfpolizist
Bild: Valérie Jaquet
Die erste Verpflanzung eines gezüchteten Hautstücks im Juli 2014 mit Clemens Schiestl (links) und Martin Meuli (sitzend, in der Mitte).
Beinen erlitten. 50 Prozent ihrer
Haut waren verletzt. Vor zwei
Jahren liess sie sich am Oberschenkel ein aus eigenen Zellen
gezüchtetes Transplantat einpflanzen. «Das Hautstück ist
elastisch und frei von Narben»,
freut sich die angehende Pflegefachfrau.
Weniger Nachoperationen
Dass Haut im Labor gezüchtet
wird, ist nicht ganz neu. Bereits
seit Ende der 80er-Jahre kann
Unterhaut so vermehrt werden.
Darüber verpflanzen die Chirurgen dann sogenannte Spalthaut:
An einer nicht verletzten Stelle
tragen sie die oberste Lage ab
und trennen das Stück in hauchdünne Schichten auf. So kann
die Fläche bis auf das Sechsfache
vergrössert werden. Doch bei
grossflächigen Verbrennungen
ist es oft schwierig, überhaupt
noch genügend unversehrte
Haut zu finden. Ausserdem seien
die hauchdünnen Schichten sehr
fragil und würden immer wieder
Solarzellen mit doppelter
Ausbeute entwickelt
Der Solarzellen-Prototyp des
Start-ups Insolight der ETH Lausanne liefert eine Ausbeute von
36,4 Prozent. Handelsübliche
Solarzellen schaffen derzeit nur
etwa 18 bis 20 Prozent. Die
Hochleistungszellen erreichen
im Prinzip sogar Umwandlungsraten von bis zu 42 Prozent, haben aber eine sehr kleine Oberfläche von nur wenigen Quadratmillimetern. Weil sie sehr teuer
herzustellen sind, werden sie nur
in hochspezialisierten Sektoren
verwendet, wie beispielsweise
der Raumfahrt. Insolight entwickelte ein flaches optisches
System aus Kunststoff, welches
das Sonnenlicht einfängt und
auf die Oberfläche der Superzellen fokussiert. Die transparente
Platte besteht quasi aus nebeneinander aufgereihten Lupen.
Um das Sonnenlicht effizient
einzufangen, bestimmt ein Sensor die Position der Sonne, und
ein metallischer Rahmen bewegt
die transparente Platte mit den
Mini-Lupen entsprechend jeden
Tag mehrere Millimeter. Ähnliche Systeme werden auch in
anderen Laboren entwickelt, der
nun vorgestellte Prototyp sei
aber nahezu marktreif. (sda)
aufbrechen, erklärt Clemens
Schiestl, Leiter des Zentrums für
Plastische und Rekonstruktive
Chirurgie. Weil sie nur begrenzt
elastisch sind, muss bei Menschen im Wachstum immer wieder operiert werden. Mit der
neuen Methode, bei der Unterund Oberhaut gleichzeitig transplantiert werden, sollen Korrek-
Bild: Valérie Jaquet
Im Labor gezüchtetes Hautstück, 7 auf 7 Zentimeter.
turoperationen dereinst nicht
mehr oder deutlich seltener nötig werden.
Kinderspital führend
Bis die neue Therapie im klinischen Alltag angewendet werden
kann, dürfte es aber noch dauern. Den ersten Resultaten gingen gut 15 Jahre Forschung voraus. Das Projekt hat bis anhin
gegen 30 Millionen Franken verschlungen. Finanziell beteiligt
haben sich neben dem Kinderspital die EU, die Universität
Zürich, die Fondation Gaydoul
sowie private Geldgeber.
Nun soll das Forschungsprojekt in die nächste Phase gehen.
Stand bis anhin vor allem die
Sicherheit der Probanden im
Vordergrund, soll nun mit einer
grösseren Studie gezeigt werden,
dass die neue Methode im Vergleich zu herkömmlichen besser
abschneidet. Die Forscher wollen das Problem der manchmal
aufgetretenen Blutungen unter
dem Transplantat angehen sowie
die operative Technik verbessern. Ausserdem hoffen sie auf
die Bewilligung, um vier Hautstücke gleichzeitig transplantieren zu können. Die Methode soll
auch bei Hautproblemen wie
Entzündungen und grossflächigen Muttermalen zum Einsatz
kommen. Weiter arbeitet das
Team an einer Haut, die mit allen
Bestandteilen versehen ist: Pigmente, Blutgefässe, Haare, Nerven, Drüsen und Nägel. Im Labor
sei es bereits gelungen, verschiedene Teints sowie Haut mit Blutgefässen zu züchten, sagt Meuli.
Obwohl auch Zentren in den
USA und Kanada an dieser Haut
forschen, ist das Team des Kinderspitals zuversichtlich, dass es
die Nase vorn hat. «Wir glauben,
dass wir die Konkurrenten mittlerweile überholt haben», sagt
Clemens Schiestl. Künftig werde
man Kindern mit schweren Verbrennungen nicht nur das Leben
retten können, sondern sie werden auch eine viel bessere Lebensqualität haben.
iPhone 7 ohne Ohrhörerbuchse
Apple hat beim iPhone 7 das Aussehen kaum verändert − aber die Technik im
Inneren aufgerüstet. Die Kamera wurde verbessert, das Telefon ist wasserfester.
Apple schafft bei seinen neuen
iPhones die Ohrhörerbuchse ab.
Beim iPhone 7 wird man die
Ohrhörer stattdessen über Apples «Lightning»-Anschluss einstöpseln oder drahtlos per Bluetooth anschliessen können. Ein
Grund für den Schritt sei, dass
der Platz im Inneren der immer
dünneren Telefone kostbar werde, sagte Apple-Manager Phil
Schiller bei der Vorstellung des
Geräts gestern in San Francisco.
Äusserlich sieht das iPhone 7
weitgehend wie die bisherigen
Modelle der 6er-Reihe aus. Aber
Bild: ky/Marcio Jose Sanchez
Apple-Chef Tim Cook stellt
das neue iPhone 7 vor.
unter anderem Kamera und Display wurden verbessert. Zudem
sind die Geräte jetzt weitgehend
wasser- und staubfest. Das grössere iPhone 7 Plus bekam eine
zweite Linse für optischen Zoom
und Tiefenschärfe-Effekte. Der
neue Chip «A10 Fusion» sei 120mal schneller als der Prozessor
im ersten iPhone von 2007. Erstmals spendierte Apple seinem
Telefon Stereolautsprecher. Das
iPhone ist das wichtigste AppleProdukt und brachte zuletzt
mehr als die Hälfte der Erlöse
des Konzerns ein. (dpa)
Max Wattenhofer träumt davon,
in seinem Beruf als Dorfpolizist
ein Held zu sein – wie in einem
Roman. Doch in seinem Kaff
passiert nichts. Als er ein Päckli
Zigaretten mit einem Garderobenschlüssel findet, vermutet er
dahinter einen grossen Raub.
Die Recherchen führen ihn aber
zu seinem Sohn, zur örtlichen
Kifferszene und zu Hausbesetzern, zu einer Tänzerin und
einem Autovermieter. Wattenhofer trägt mit seinem Übereifer
etliche Verletzungen davon. So
aufregend wird der Krimi dann
aber doch nicht. Autor Lorenz
Langenegger hat zwar bereits
Drehbücher für den «Tatort» geschrieben. Die Krimihandlung
ist aber in «Dorffrieden» eher
Nebensache. Vielmehr zeichnet
Langenegger ein liebevolles Porträt eines Dorfpolizisten, der
sich in seinem Leben wohl fühlt
und der Gemeinschaft nützen
will. Mit viel Liebe sind auch die
Nebenfiguren dargestellt: Alle
haben sie Macken und mehr
oder weniger heftige Traumata.
Lorenz Langenegger: Dorffrieden.
Jung und Jung Verlag 2016. 180 S.,
Fr. 27.90.
Riskantes Fälscher-Spiel
Frau weg, Geschäftspartner weg
und die schönste Wohnung der
Zürcher Altstadt ebenfalls. Der
mit IT-Geschäften reich gewordene 50jährige Lukas Ritter muss
sich ein «Time-out» nehmen. Da
lockt ihn sein alter Kumpel
Krächzer in eine riskante Geschichte mit einem Millionendeal und einer rothaarigen
Schönheit. Krächzer ist an geheime Pläne einer High-TechUhr gekommen und will diese
nun an einen chinesischen Fälscher-Mafioso verkaufen. Dazu
braucht er einen ComputerFachmann. Lukas Ritter lebt
zwar unterdessen auf dem Campingplatz und ist meist betrunken. Aber am Laptop und in
Businessfragen ist er immer
noch sattelfest. Unter seiner gewitzten Führung laufen die Verhandlungen mit den Chinesen
besser als erwartet. Allein: Wo
Betrüger Betrüger betrügen, sind
weitere Betrüger nicht weit. Autor Martin Wanner, der im
Hauptberuf Grafiker und Musiker ist, pflegt einen locker-flockigen Stil, geschult an bundesdeutscher Saloppheit. Sein Held
ist sarkastisch und ohne Hemmungen politisch unkorrekt.
Martin Wanner: Time Out. Kein und
Aber 2016. 250 S., Fr. 13.50.
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Focus 27
Donnerstag, 8. September 2016
Vor 50 Jahren
sprach Captain
Kirk ins Handy
Bild: Urs Bucher
SRG-Generaldirektor Roger de Weck macht sich in St. Gallen für das nationale Fernsehen und Radio stark.
Mehr Luft für private Medien
Die SRG soll sich zurücknehmen und privaten Medien mehr Luft lassen – dies ist das Fazit eines Medienforums
der SRG Ostschweiz in St. Gallen. Im Lokalen leiste die SRG keinen Service public, sondern die privaten Medien.
MARGRITH WIDMER
Die SRG Ostschweiz liess an
ihrem dritten Medienforum in
St. Gallen den nationalen Chef
reden: Roger de Weck äusserte
sich zur Rolle der elektronischen
Medien, öffentlich-rechtlich und
privat. Grundlage war der Bericht des Bundesrats zum medialen Service public, den BakomDirektor Philipp Metzger vorstellte. Neben de Weck nahmen
der Ombudsmann der SRG
Deutschschweiz, Roger Blum,
der Leiter Publizistik der NZZRegionalmedien, Pascal Hollenstein, und der Leiter Elektronische Medien der Tagblatt-Medien, André Moesch, Stellung zur
Situation der Medien. Diskutiert
wurde unter Leitung von Susanne Brunner, Gesprächsleiterin in
der SRF 1-Sendung «Rendezvous».
Die privaten Medien dürften
in ihrer unternehmerischen Entfaltung nicht durch eine zu dominante SRG behindert werden.
Vor allem dürfe die SRG keine
Online-Werbung schalten, auch
nicht über interaktives Fernsehen und die kommende Konvergenz der Kanäle. Darin waren
sich die Vertreter der privaten
Medien einig.
Dominante SRG
Werbebeschränktes
SRGFernsehen müsse beibehalten
werden, mehr Kooperation mit
Privaten sei nötig, sagte Metzger.
Aber: «Die Beschränkung des
Service public auf lineares Radio
und TV ist nicht mehr zeitgemäss.»
Das Problem sei nicht die Distribution, sondern die Produktion, so de Weck: «Damit lässt
sich kein Geld verdienen.» Sportübertragungen seien krasse Verlustgeschäfte. Weniger Geld bedeute auch weniger Schweizer
Filme. Ohne einen grossen Anbieter mit kritischer Masse funktioniere es nicht. «Die SRG stellt
sich der Debatte», versicherte er.
Mit Grabenkämpfen fahre man
die Medienpolitik an die Wand.
Er wünscht sich in der Deutschschweiz Kooperationen wie in
der Romandie.
Der Bericht sei «self fulfilling
prophecy» und viel zu pessimistisch, was die privaten Medien
betreffe, stellte Pascal Hollen-
«Mit eigenen
Produktionen lässt
sich kein Geld
verdienen.»
Roger de Weck
SRG-Generaldirektor
würden Katzenfutter oder Autos
verkaufen, wie das einige schon
täten. Die Verlage müssten journalistische Inhalte online verkaufen und an Werbung verdienen können. Und da sei die SRG
schon – «gratis».
Service public sei Grundversorgung: Die leiste die SRG nicht
– bei gemeindepolitischen Vorlagen reichten rudimentäre SRGInformationen nicht zur Entscheidfindung der Bürger. Beispielsweise deckten im Kanton
Thurgau zwanzig Journalisten
jeden Tag den Kanton ab: «Das
macht die SRG nicht.»
«Es brodelt im Volk»
stein fest. Der Bericht unterschätze die wichtigste Quelle,
den Journalismus. Den klassischen Verlagen brächen Werbeeinnahmen weg. Bei den NZZRegionalmedien seien das rund
zwölf Prozent – 2017 würden es
weitere sechs Prozent sein. Das
sei potenziell existenzgefährdend – es sei denn, die Verlage
Die SRG sei eine Ritterburg
mit Türmen, Wassergräben und
5300 Rittern. Sie sei zu gross und
zu teuer. «Es brodelt im Volk»,
sagte André Moesch. Die SRG als
einzige Möglichkeit des Service
public sei existenzbedrohend für
private Medien. «Die SRG kann
nicht so gross bleiben; es
braucht Platz für Vielfalt und
mehr Luft für Private.» Die SRG
soll sich darauf konzentrieren,
was Private nicht können.
Potenziell existenzgefährdend
Die direkte Demokratie benötige Medien, die Service public
böten, so Blum. Ein Abbau schade dem politischen System. In
der Diskussion forderte Moesch,
die SRG müsse sich zurücknehmen; durch den Koloss entstehe
Enge. De Weck spreche von neuen Redaktionen, während die
Zeitungen Redaktionen schliessen müssten, sagte Hollenstein:
«Es ist die letzte Chance, es muss
uns gelingen, online Geld zu verdienen.» Wenn man die SRG
schwäche, stärke man die Privaten nicht, konterte de Weck. Er
votierte für «gegenseitiges Stärken auf Augenhöhe». Hollenstein
darauf: «Ich lasse mich nicht
politisch einbinden in die SRG.»
Die Marke sei wichtig, konstatierte Moesch. Blum bestätigte:
«Die Marke ist die Chance für
den Journalismus.»
Heute vor genau 50 Jahren lief im
US-Fernsehsender NBC die erste
«Star Trek»-Folge. In «The Man
Trap» bekamen die Zuschauer am
8. September 1966 viel Erstaunliches zu sehen. Captain Kirk
sprach mit einem Kommunikator
genannten Gerät beim Besuch
eines Planeten mit Lieutenant
Uhura auf der Brücke der «Enterprise». Der aufklappbare Kommunikator erinnert optisch äusserst stark an Handys inzwischen
längst überholter Bauart. Der
Mobilfunkkonzern
Motorola
nannte sein an den Kommunikator erinnerndes weltweit erstes
Klapphandy so auch StarTAC.
Zwischen der Vision und dieser
Präsentation lagen 30 Jahre.
Metin Tolan, Physikprofessor
an der Technischen Universität
Dortmund, findet faszinierend,
wie das in «Star Trek» selbstverständliche Unterhalten zwischen
Menschen und verschiedenen
Ausserirdischen mit Hilfe von
Apparaten auch Einzug in die
Informationstechnologie hält. Es
gebe die ersten Geräte, in die
auf Englisch etwas gesprochen werde, was auf Deutsch
übersetzt wieder herauskomme.
«Die Vision von Star Trek, dass
wir keine Sprachhürde mehr
haben, wird man umsetzen
können.»
Dabei war «Star Trek» in den
USA trotz dieses Ideenreichtums
lange ein Flop. Schon nach der
ersten Staffel mit 29 Folgen sollte
die Serie abgesetzt werden, erst
Proteste von Science-Fiction-Fans
verhinderten dies und so wurde
sie zur Erfolgsgeschichte.
Während in der Kommunikationstechnologie vieles den
Sprung aus dem Fernsehen ins
Leben nahm, sind einige der
physikalischen Besonderheiten
auf Dauer auf die Theorie begrenzt. Die komfortable Reisemethode des Beamens ist theoretisch möglich, die Technik
scheitert aber an der dafür notwendigen Energiemenge. (afp)
Bild: ap
Spock, Kirk und der Doktor.
Muntere Uneinigkeit in der Debatte um die SRG
Neue Vorschläge wie ein ETH-Lehrstuhl für Medientechnik bereichern die vom Verband Schweizer Medien einberufene Service-public-Konferenz. Die
Positionen der Hauptprotagonisten, Tamedia-Chef Pietro Supino und SRG-Generaldirektor Roger de Weck, liegen trotz konstruktiver Ansätze weit auseinander.
PHILIPP LANDMARK
BERN. Die Verleger unterstützen
eine SRG, die zum Zusammenhalt des Landes beitrage, betonte
der designierte Präsident des
Verbands Schweizer Medien, Tamedia-Verleger Pietro Supino,
gestern vor einem illustren Branchen-Publikum. Und fügte an:
«Wir tun das ebenfalls.» Aber die
privaten Anbieter vermissten bei
der SRG die Selbstbeschränkung,
die ihr die Bundesverfassung
auferlegt.
Roger de Weck entgegnete in
seinem späteren Referat, die Verfassung postuliere «Rücksichtnahme, nicht Verzicht». Völlige
Subsidiarität würde die Medienvielfalt beschneiden. Vielerorts
sei das Publikum dankbar, dass
es neben einem dominanten Medienhaus noch ein Regionaljournal gebe. Der Medienverband
wünsche ein komplementäres
Verhältnis, erklärte dagegen Supino, «wir sind gegen einen Wettbewerb von privaten und öffentlich finanzierten Angeboten». Ein
solcher Wettbewerb führe zu
Marktverzerrungen und mache
private Investitionen weniger attraktiv. Dadurch würde das mediale Gesamtangebot leiden:
«Das wäre das Gegenteil dessen,
was mit Service public angestrebt wird.»
Medientechnik an der ETH
Pietro Supino und Roger de
Weck sprachen sich beide für
Investitionen in die Erforschung
künftiger Medientechnik aus.
Wenn die SRG und das Bakom
zehn Millionen für einen Lehrstuhl an der ETH Zürich aufbrächten, würden die Verleger
dieselbe Summe beisteuern, erklärte Supino. De Weck begrüsste
die Idee und verwies auf ein Projekt der SRG mit der ETH Lausanne, die einbezogen werden
solle.
Die Erkenntnis, dass SRG und
Private im Sinne einer Coopetition auch zusammenarbeiten sollten, ist in der Debatte kaum noch
umstritten. Allerdings gibt es
sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wie dies geschehen könnte. De Weck wies darauf
hin, dass es in der Romandie
schon gute Beispiele gebe. So
zeige etwa «20 minutes» auf seiner Online-Plattform Ausschnitte einer populären Satire-Sendung des welschen Fernsehens.
Eine zu enge Kooperation der
SRG mit allen anderen Anbietern
hält Supino nicht für erstrebenswert, da dies einer offenen und
freien Medienlandschaft widerspreche. Die SRG solle sich vielmehr zu einer Open-Source-An-
bieterin entwickeln, schlug Supino vor, sie solle weiterhin Radio- und Fernsehprogramme
produzieren und verbreiten,
gleichzeitig könnten etablierte
oder neue private Anbieter diese
Inhalte ebenfalls nutzen und verbreiten. So würde die Medien-
Bild: ky
Pietro Supino
landschaft Schweiz von einer dynamischen Entwicklung profitieren. Gegen diese Belebung des
Medienangebots führte de Weck
urheberrechtliche Bedenken ins
Feld. Viele Sendungen dürften
nicht weiterverbreitet werden.
Auch Wissenschaft uneins
Die unterschiedlichen Sichtweisen spiegelten sich später
auch in einem Panelgespräch
mit Wissenschaftern wider. Peter
Hettich, Professor für öffentliches Wirtschaftsrecht an der
Universität St. Gallen, skizzierte
die Idee, Leistungen im Sinne des
Service public nachträglich auf
ihre Wirkung hin zu messen und
erst dann mit öffentlichen Geldern abzugelten. Mark Eisenegger, Präsident des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich,
wehrte sich gegen die Darstel-
lung, dass die SRG das wesentliche Problem der privaten Verleger sei. Im Online-Bereich etwa
hätten die Portale von Tamedia
und Ringier deutlich höhere
Reichweiten als das der SRG. Der
früher in St. Gallen tätige Christian Hoffmann, Professor für
Kommunikationsmanagement
in Leipzig, widersprach: Die
Grösse der SRG und die Breite
ihres Angebots schwäche die Privaten. Stephan Russ-Mohl, Professor für Journalismus und Medienmanagement an der Università della Svizzera Italiana, verwies auf das Tessin. Die Onlineredaktion von RSI habe 30 Stellen, diejenige des grössten privaten Anbieters drei oder vier. «Das
ist maximale Marktverzerrung.»
So munter auch weitere Diskussionsbeiträge waren: Es wird
noch einige Gespräche für eine
echte Annäherung brauchen.
28 Kulturtips
Donnerstag, 8. September 2016
WOCHENENDE
Tips der Redaktion
Veranstaltungen
der Woche
Kunst der Improvisation
ORGELKONZERT. Das zweitletzte
Int. Orgelkonzert Konstanz ist
ein reines Improvisationskonzert. Giampaolo di Rosa aus Rom
spielt eine «Phantasie, Adagio
und Fuge über B.A.C.H.» und
eine sinfonische Dichtung über
ein gegebenes Thema.
Fr, 20 Uhr, Münster, Konstanz
Das kulturelle Angebot in der
Ostschweiz ist so vielfältig
wie die Region selber. Ganz
können wir unseren Leserinnen und Lesern die Qual der
Wahl nicht abnehmen – aber
einmal wöchentlich weist die
Redaktion an dieser Stelle
auf Anlässe hin, die ihr speziell aufgefallen sind. Ein ausführlicher Veranstaltungskalender findet sich unter
www.tagblatt.ch/agenda
Der Bilder letzter Wille
KUNSTGESPRÄCH. Was geschieht
mit Kunstwerken, wenn ihre Besitzer sterben? Werden sie profane Erbmasse oder Waisenkinder? Kann man sie einfach verkaufen? Haben Bilder nicht auch
einen letzten Willen? Philosophin Ursula Pia Jauch, Theologin
Ruth Näf-Bernhard und Kunstsammlerin Helga Sonanini unterhalten sich mit Kurator Guido
Magnaguagno.
Fr, 18 Uhr, Villa Flora, Winterthur
DEMNÄCHST
Wölflis Allmacht
MUSIKTHEATER. Adolf Wölfli war
Heinz de Spechts Party
KONZERT. Heinz de Specht finden,
es ist Zeit für eine «Party». Die
drei Musiker Christian Weiss,
Daniel Schaub und Roman Riklin feiern nach drei Jahren kostspieliger Supervision ihr viertes
Liederprogramm mit fünf Songs
in sechs Tonarten und siebenstimmigem Gesang.
Fr/Sa, 20 Uhr, Bären, Häggenschwi
Nur Komponistinnen
KONZERT. Früher hatten Kompo-
nistinnen gegen Vorurteile zu
kämpfen. Es lohnt sich, die Musik von Frauen zum Klingen zu
bringen, sagte sich der Oratorienchor St. Gallen. Das tut er
gleich zweimal. Werke von Komponistinnen erzählen von der
Schönheit der Natur, von Freude
und Leid, Liebe und Sehnsucht,
Hoffnung und Vertrauen.
Sa, 19 Uhr, Aula Kanti Trogen;
So, 17 Uhr, Christkatholische Kirche
St. Gallen
Menschliche Viecher
THEATER. Das Kreuzlinger Thea-
ter an der Grenze startet mit dem
Weinfelder Schauspieler Samuel
Mosima in die Saison. Er verkörpert in seinem witzig-nachdenk-
lichen Ein-Mann-Stück «Der
Bauernhof» einen Landwirt in
Trogen – und gut ein Dutzend
tierische Charaktere. Denn auf
dem Hof suchen Zirkustiere Asyl.
Sa, 20 Uhr. theaterandergrenze.ch
Optimum mit Anet Corti
KABARETT. «SpurBar – Kultur im
Pfarreizentrum» bringt seit 15
Jahren Kultur nach Flawil, vorwiegend Kabarett und Comedy.
Morgen beginnt die neue Saison
mit Anet Corti, einer der Schweizer Kabarettistinnen, und ihrem
neuen Programm «Optimum».
Fr, 20 Uhr, kath. Kirche, Flawil.
Vorverkauf bei www.ticketino.com
Klassik-Matinee
KONZERT. Das Trio Vivice spielt
Werke von Carl Stamitz und Hyacinthe Jadin und «Nothing Else
Matters» von Metallica. Dazu
Gedichte und Geschichten.
So, 11 Uhr, Schloss Dottenwil,
Wittenbach; Reserv. 071 298 21 66
Spanische Gitarrenmusik
Kompositionen von
Sor, Albéniz, Rodrigo, Tárrega
und die Bearbeitung einer CelloSuite von J. Netter spielt Alexander Palm. Er war 2015 beim Zeltfestival Konstanz mit dem Ensemble der Südwestdeutschen
Philharmonie oder bei den Bregenzer Festspielen zu hören.
So, 17 Uhr, Schloss Wartegg
KONZERT.
Bild: Ralph Ribi
Staunen im Keller des Naturmuseums St. Gallen: Kinder sind mit Taschenlampen unterwegs an der Museumsnacht 2015.
Museen sind zum Spielen da
MUSEUMSNACHT. Museen sind ver-
staubt? Nicht doch! Und besonders nicht an der Museumsnacht
St. Gallen. Fast drei Dutzend Museen, Galerien und andere Ausstellungsorte öffnen am Samstag
ihre Türen und laden zu spielerischen Entdeckungsreisen ein.
«Spielt» steht auf dem Programmheft, und das ist als
«Spielt!» gemeint. Macht also
zum Beispiel beim grossen Museumsspiel mit. Einige Museen
vermissen ein Ausstellungsstück,
das von Unbekannten über Geheimgänge abtransportiert und
anderswo versteckt wurde. Wer
herausbekommt, wo es fünf Geheimgänge gibt, kann tolle Preise
gewinnen. Und einzelne Ausstellungsorte laden zusätzlich zum
Spielen ein. Teste etwa dein Würfelglück im Historischen und
Völkerkundemuseum oder spiel
mit einem Handschriftenquartett in der Stiftsbibliothek.
Malen oder tönende Gurken?
Wie jedes Jahr lockt die Museumsnacht mit zahlreichen Mitmach-Angeboten. So kann man
im Kulturraum Parterre 33 gemeinsam mit der Künstlerin
Martina Ludwig eine weisse
Wand bemalen. Übrig bleibt davon aber nur ein Film, denn kurz
vor 1 Uhr wird das Kunstwerk
wieder übermalt.
Ungewöhnliche Erlebnisse gehören auch zur Museumsnacht:
eine Tätowiervorführung im Textilmuseum St. Gallen oder im Architekturforum Ostschweiz die
Musiker Tim und Puma Mimi,
die Gurken zum Klingen bringen.
Oder wie wär’s mit einer mitternächtlichen Kriminalführung im
Historischen und Völkerkundemuseum?
Ein nigelnagelneues Museum
Gut zu wissen: Man darf an
Orte, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt. Zum Beispiel mit
Taschenlampen durch das Gemäldedepot des Kunstmuseums
St. Gallen.
Ausserdem eröffnet an der
Museumsnacht ein nigelnagelneues Museum – das Museum
der Leere von Gilgi Guggenheim.
Der Duftpoet und Konzeptkünstler Paul Divjak wird mit seiner
olfaktorischen Installation «Memories of Water» den leeren
Raum bespielen.
Einen besinnlichen Moment
im ganzen Trubel kann man um
19.15 Uhr im Chorraum der Kathedrale geniessen. Dort singt
das Collegium Vocale einen anglikanischen Choral als meditatives Abendgebet. (dl/gen)
Sa, ab 18 Uhr, St. Gallen
www.museumsnachtsg.ch
Improvisierte Malerei
Hommage an Eileen Gray
PERFORMANCE. Das
PERFORMANCE. Seit Frühling steht
Kulturhaus
Kronenbühl in Rehetobel bietet
seit Anfang Jahr eine Plattform
für Kunst und Kultur aus der
Region. Lesungen, Konzerte und
den ersten Rehetobler Koffermarkt konnte man dort bisher
besuchen. Am Freitag tritt im
Kronenbühl die Malerei in den
Dialog mit musikalischer Improvisation: Der Maler Werner Meier entwickelt in unmittelbarer
Interaktion mit drei Musikern
zeichnerisch-malerische Kompositionen auf der Bildfläche.
Mit dabei sind Remo Signer, Perkussion, Flurin Rade, Akkordeon,
und Jürg Surber, Kontrabass. Das
Werk entsteht am Freitag mit
Start der Performance um 19.30
Bild: pd
Malerei trifft Musik.
Uhr. Zu besichtigen sind die daraus entstandenen Werke am
Samstag und am Sonntag. (red.)
Fr, 19.30 Uhr, Performance;
Sa/So 11–17 Uhr, Ausstellung;
Kulturhaus Kronenbühl, Bürgerheimstrasse 8, Rehetobel
vor dem Thurgauer Kunstmuseum ein Glashaus, das zu Spekulationen Anlass gibt. Das rätselhafte Objekt ist ein Werk des
international bekannten Konzeptkünstlers Olaf Nicolai, das
vieles sein kann. Auch eine Bühne. Die «Baraque de Chantier» ist
ein Nachbau eines kleinen Holzhauses, das sich Le Corbusier an
der Côte d’Azur als Arbeitsort
während seiner Sommerferien
bauen liess. Gleich neben dem
Haus Eileen Grays, einer der bekanntesten Designerinnen der
Moderne.
Le Corbusier «verzierte» Eileen Grays Haus mit Wandmalereien. Felix Leon Westner ver-
wendet den Konflikt zwischen
Eileen Gray und Le Corbusier als
freies Material und entwickelt
daraus ein Klangstück, in dem er
sich der zeitlosen Frage der
Gleichberechtigung und des Originals annähert.
Nach der Performance gehen
Westner, Nicolai und Museumsdirektor Markus Landert im Gespräch auf die Fragen ein, wann
ein Zitat zu einem eigenen Werk
wird und wie in der heutigen
Copy-Paste-Zeit Kreativität und
Originalität definiert werden
können. Die Ittinger Museen
sind bis zum Ende der Veranstaltung geöffnet. (dl)
Fr, 19 Uhr, Kartause Ittingen, Warth
Zufalls» in der Saison 2013/2014
bringt die St. Galler Kleinbühne
Parfin de siècle in einer Eigenproduktion ein weiteres Stück
von Yasmina Reza auf die Bühne.
Es spielen Erich Furrer, Gabriela
Benesch sowie die Hausherren
Regine Weingart und Arnim Halter. Das Ehepaar Finidori (Hubert und Ines) besucht ein anderes Ehepaar (Henri und Sonja).
Zunächst geht es um die Frage,
ob der Hausherr Henri seine Karriere durch seinen Gast Hubert
protegieren lässt; in den Vordergrund drängt jedoch das Problem, wie Henri mit einer von
Hubert erwähnten Nachricht
Bild: Urs Bucher
Zwei Ehepaare mit rivalisierenden Prinzipien.
Bach-Messe aus Gent
KONZERT. Bachs h-Moll-Messe ist
eine der bedeutendsten geistlichen Kompositionen und sein
letztes grosses Vokalwerk breit.
Das Collegium Vocale Gent ist
weltbekannt für seine Werkinterpretationen vor allem Bachs, die
sich durch eine Detailverliebtheit und adäquate Lesart der
Standardwerke
auszeichnen.
Vorverkauf: Tel. 071 791 07 70
(Mo–Fr, 10–13/14–18 Uhr) oder
infoyhochuli-konzert.ch.
Mi, 14.9., 20 Uhr, Klosterkirche,
Münsterlingen
Abgründig komisch
LESUNG. Der Bündner Autor und
Performer Arno Camenisch liest
aus seinem neuen Roman «Die
Kur», ein abgründig komisches
Buch über Liebe und Tod. Mit
der gleichen Originalität, mit der
Camenisch seine Wort- und Bildersprache kreiert, trägt er auch
seine Texte vor. Camenisch liest
zudem Spoken-Word-Texte. Begleitet wird er vom Bündner Musiker Pascal Gamboni.
Do, 15.9., 20 Uhr, Würth Haus,
Rorschach
KINDER
LESUNG MIT WORKSHOP. Ernst Krei-
dolf haucht in seinen Kinderbüchern Schmetterlingen, Heugümpern und Blumen Leben
ein. Wir lesen seine Geschichten
Federleichte Zimmerschlacht
THEATER. Nach «Der Mann des
Waise, Verdingkind, Art-BrutKünstler, er wurde ins Zuchthaus
gesteckt, dann in eine psychiatrische Klinik. Dem Berner
Künstler widmet die AvantcoreBand Steamboat Switzerland ein
Musiktheater, «Das Allmachtsrohr», das Wölfli wieder zum
Leben erweckt.
Di, 13.9., 20 Uhr, Lokremise,
St. Gallen
umgeht, die seine vor dem Abschluss stehende Forschungsarbeit möglicherweise zu Makulatur macht. Das Kind von Henri
und Sonja schreit immer wieder
nach den Eltern. Dies löst Streitereien um Erziehungsprinzipien aus. Was sich daraus an
Konfrontationen und wechselnden Koalitionen entwickeln
könnte, wird auf der Bühne in
drei Versionen durchgespielt.
Das Stück betont damit den
Kunstcharakter des Theaters,
wirkt zeitlos und modern zugleich, ist aktionsreich und psychologisch tiefgründig. (hak)
Premiere Fr, 20 Uhr, Theater Parfin
de siècle, St. Gallen
und malen danach im Atelier.
Für Kinder von 5 bis 10 Jahren.
Mi, 14.9., 14–16 Uhr, Forum Würth,
Rorschach, Kosten: 5 Fr., Anmeldung bis 12.9.: rorschachyforumwuerth.ch
ALLE VERANSTALTUNGEN AUF
tagblatt.ch/agenda
da
Ostschweizer Kultur 29
Donnerstag, 8. September 2016
VERNISSAGE
Kopainig/Bodamer
KREUZLINGEN. Aurelio Kopainig
untersucht
im
Kunstraum
Kreuzlingen die radikalen Umbrüche in Biologie und Wirtschaft. Julia Bodamers Räume
sind andere als die, die wir aus
der Realität kennen, sind Modelle von Raum (Tiefparterre).
Fr, 9.9., 19.30 Uhr, Bodanstrasse 7a.
Fr 15–20, Sa/So 13–17 Uhr; bis 23.10.
«Extremes»
RAPPERSWIL. «The world no lon-
ger exists» ist die fünfte und
letzte Ausstellung in der Reihe
«120%». Sie widmet sich dem
Thema Optimierung als zeitdiagnostischem Phänomen, das
durch ständiges Streben nach
Sublimierung charakterisiert ist.
Fr, 9.9., 19 Uhr, Alte Fabrik,
Klaus-Gebert-Strasse 5.
Mi 12–18, Sa/So 11–17 Uhr; bis 23.10.
Johannes Dörflinger
KONSTANZ. Am Tag des offenen
Denkmals öffnet Johannes Dörflinger wieder sein Atelier in der
Rochuskirche. Mit der Ausstellung «Es steigt» bezieht er sich
auf seine letztjährige Ausstellung
«Flammen». Tod und Flügelwesen herrschen heuer vor und
verleihen der Ausstellung einen
sakralen Charakter.
Fr, 9.9., 18 Uhr, Galerie Kunstgrenze,
Kreuzlinger-Strasse 56.
Fr 14–18, Sa 11–15; bis 22.11.
«Ricordi e stima»
Annäherung an
den Alltag: Fotografie und Oral
History zur italienischen Migration nach dem Zweiten Weltkrieg
bis in die 80er-Jahre zeigt der
Verein «Ricordi e stima» im Museum Rosenegg.
KREUZLINGEN.
Sa, 10.9., 17 Uhr, Bärenstrasse 6.
Mi 17–19, Fr/So 14–17 Uhr; bis 9.10.
Überfall auf Wirklichkeit
SCHAFFHAUSEN. Frank und Patrik
Riklins bevorzugtes Arbeitsfeld
sind vernachlässigte Nischen.
Die Zwillinge vom St. Galler Atelier für Sonderaufgaben glauben
an die gesellschaftliche Relevanz
der Kunst, sofern sie nicht im
Kunstrahmen stattfindet. Sie bespielen die Schaffhauser Kunstkästen und weisen auf die «Aktion 14.9. – Überfall auf die Wirklichkeit» hin.
Sa, 10.9., 17 Uhr, Bahnhofstrasse 21
(vor Ticketeria Verkehrsbetriebe)
«Stille ist nichts für Feiglinge»
Peter Roth, der bekannte Toggenburger Musiker, hat sich auf den Weg gemacht, die Stille musikalisch auszuloten. Zum
30-Jahr-Jubiläum seines Chorprojekts St. Gallen hat der Komponist mit «Silence» Texte verschiedener Mystiker vertont.
MARTIN PREISSER
ST. GALLEN. Wir finden sie immer
weniger, und wenn sie da ist, ertragen wir sie kaum. «Wir sind
auf der Flucht vor der Stille, aber
sie wird uns einholen. Und dann
werden wir entdecken, dass Stille
nicht Mangel, sondern Fülle bedeutet», sagt Peter Roth. Der Toggenburger Musiker startet morgen mit seinem neuen, breit angelegten Projekt «Silence». Wie
eine Vase der Leere die Form
gebe, so gebe die Musik der Stille
die Form, hat der französische
Künstler Georges Braque gesagt.
Vertrauen in das Wenige
Um dieses Wunder Stille kreist
Peter Roths neue Musik. Eine bewusst reduzierte Musik, die dem
Werden und Vergehen des
Klangs nachlauscht, in leisen Tönen und sanft pulsierenden
Rhythmen. Das Komplexe, allzu
Dichte, das Virtuose ist Peter
Roth eher fremd. «Es passiert bei
mir sehr wenig. Mein Weg heisst
immer mehr Vertrauen in das
Möglichst-Wenig
zu
entwickeln.» Stille Musik, Musik an
den Übergängen von Hörbar zu
Nicht-mehr-Hörbar mutet Roth
seinem Publikum und seinem
Chorprojekt St. Gallen zu, pünktlich zu dessen 30-Jahr-Jubiläum.
«Die Stille ist ein unbekanntes
Land, der Weg zu ihr wie ein
Gang in die Wüste», sagt der
Komponist. Stille müsse man
aushalten, und sie sei «nichts für
Feiglinge», zitiert er Niklaus
Brantschen, den Schweizer Jesuiten und Zen-Meister, der mit
«Weg der Stille» selbst ein Plädoyer für eine Kultur der Stille
geschrieben hat. Roths Komposition «Silence» vertont mystischspirituelle Texte von Hildegard
von Bingen und Angelus Silesius,
Dichtungen des persischen Mystikers Rumi und der deutschen
Theologin Dorothee Sölle.
Klang braucht Zeit
Die dreizehnteilige Musik für
Chor und improvisierende Musiker wird mit Klängen des Gongs
eingeleitet und beendet. «Der
Gong birgt das Potenzial von
allen Klängen», sagt Peter Roth.
«Musik kommt aus der Stille und
geht wieder in sie ein. Der Gong
steht für diese Bewegung.» Jeder
Bild: Michel Canonica
Peter Roth ist mit seiner neuen Musik auch auf der Suche nach den fliessenden Übergängen zwischen Klang und Nichtklang.
Ton hat einen Ein- und einen
Ausschwingvorgang,
braucht
Zeit, um sich zu entfalten. «Im
gregorianischen Choral, aber
auch in vielen ethnischen Gesängen wie etwa dem Naturjodel
hat der Klang genau diesen
Raum zur Entfaltung. Daher
richtet sich ‹Silence› auch an diesen Stilrichtungen vorrangig
aus», erklärt Peter Roth seinen
kompositorischen Ansatz. Dazu
kommen Soulballaden und lyrische Improvisationen.
Mit von der Partie sind dabei
prominente Ostschweizer Musikerinnen und Musiker, wie etwa
der Trompeter Michael Neff oder
die Jazzsängerin Barbara Balzan,
der Perkussionist Ferdinand
Rauber, der Klarinettist Markus
Gsell oder Adelina Filli, die
Klangkünstlerin am Kontrabass.
Mystik und Quantenphysik
«Wohin geht der Klang, wenn
er verklingt, wohin das Leben,
wenn es verlischt?», solche Fragen treiben Peter Roth spirituell
um, aber eben nicht nur spirituell. Im Gespräch kommt er
schnell auf komplizierte Gebiete
wie die Quantenphysik oder die
Theorien des sogenannten morphogenetischen Feldes des britischen Biologen Rupert Sheldrake. Auf Roths Musik sehr vereinfachend angewendet: Im
Quantenfeld sind alle Formen
bereits da und in der musikalischen Stille liegt ebenfalls als
Potenzial ein Meer an klanglichen Möglichkeiten bereit. «Viel
zu lange haben wir Geist und
Materie getrennt. Heute trifft
sich die moderne Quantenphysik praktisch punktgenau mit
mystischen Vorstellungen», sagt
Roth. Auf die Vorstellung, dass
alle Formen bereits entwickelt
seien und nur abgerufen werden
müssten, bezieht sich auch Peter
Roths Auffassung der eigenen
Projekt Silence Begleitprogramm
für einen stillen September
Zusätzlich zu den drei Konzerten mit der Komposition
«Silence» von Peter Roth gibt
es den ganzen Monat ein vielfältiges Begleitprogramm zum
Thema Stille, das unter dem
Motto «Stiller September»
steht. Da ist morgen Freitag,
20 Uhr, wieder einmal der Pianist Peter Waters mit Trompeter
Michael Neff zu hören (evang.
Kirche Teufen). Dann gibt es
Vorträge über «Stille – Wasser
– Klang» mit dem Wasserforscher Alexander Lauterwasser
(17.9.) oder über «Stille und
Alpkultur» mit Museumsleiter
Roland Inauen (21.9.). Sämtliche
Veranstaltungen sind unter
www.silence.sg zu finden. (map)
Klangspielereien mit dem Augenblick
Fünf Abende an fünf passenden Orten in St. Gallen, mit Gästen aus diversen Musikrichtungen und Sparten:
In der neuen Konzertreihe «Moment x Musik» will das Ensemble StimmSaiten Spielräume für Improvisation ausloten.
BETTINA KUGLER
ST. GALLEN. Schwer einzuordnen,
leicht aufzunehmen: So soll ihre
Musik sein. Musik, die im Moment entsteht – immer dann,
wenn sich Sonja Morgenegg und
Marcello Wick, Lorena Dorizzi
und Marc Jenny als Improvisationsensemble StimmSaiten treffen. Das Quartett ist mit zwei Vokalperformern und zwei tiefen
Streichern ungewöhnlich besetzt; seit zwei Jahren finden die
vier regelmässig zum gemeinsamen Improvisieren zusammen.
Dann ergründen sie Klangwelten
zwischen Reibung, Harmonie
und Geräusch: ein kreativer Prozess, der, ausgehend vom Raum,
nach innen zielt.
Alder, Niggli, Text und Tanz
Doch nur im stillen Kämmerlein herumtüfteln wollen sie
nicht. «Wir sind Gleichgesinnte,
die hier in der Region Neues ausprobieren wollen», sagt Kontra-
bassist Marc Jenny. «Moment x
Musik», diesen verspielten Titel
haben sie ihrer fünfteiligen Konzertreihe gegeben. An fünf verschiedenen
Veranstaltungen,
jede davon mit spezieller Ausstrahlung, werden sie einen passenden Gast einladen: zum Auftakt am kommenden Sonntag
den Appenzeller Volksmusik-Erneuerer Noldi Alder, im Februar
den Percussionisten Lukas Niggli
in der Lokremise. Ausserdem die
Autorin Laura Vogt und die Tänzerin Marisa Cervini, mit der das
Quartett bereits im Munot in
Schaffhausen aufgetreten ist.
für das schwer Definierbare. Das
Ohr braucht ohnehin nicht für
alles Schubladen.
Zu verkopft soll es nicht zugehen. «Wenn Musiker mit Improvisation Brücken schlagen
wollen, dann geht das auch.
Dann funkt es», ist Marc Jenny
überzeugt. «Ein Zuviel an Komplexität ist nie das Problem.» Er
hat schon Musik mit Literatur
verbunden, mit Poetry Slam,
Film oder Performance. 2006 erhielt er mit dem Live-Sampling-
Von Jazz bis «Weissdergeierwas»
Musikalisch kommen die vier
aus diversen Richtungen; alle
sind auch in anderen Formationen aktiv. Mit Neuer Musik und
Jazz haben sie ebenso experimentiert wie mit Klassik und
Folk, mit Jodel, Obertongesang,
Rock, Songwriting und «Weissdergeierwas»: ein schönes Label
Bild: pd
Lieber verspielt als verkopft: StimmSaiten improvisieren in St. Gallen.
Projekt Stereodoppler den Werkpreis der Stadt St. Gallen.
Intim – und auf Distanz
Gerade kommt Jenny von einer Probe mit Laura Vogt; sie
wird im November im Raum für
Literatur mit StimmSaiten auftreten. Der Raum mit seinen beschrifteten, lustvoll bekritzelten
Wänden ist akustisch schwierig,
inspiriert aber zur Kommunikation. «Wir haben heute daran gearbeitet, Laura mit einzubeziehen, sie zum Teil des Ensembles
zu machen», erzählt Jenny. Improvisation, sagt er, lebe von Präsenz, vom Gespür für den richtigen Moment, um eine musikalische Idee zu plazieren. Das kann
im intimen Rahmen sein – oder
raumgreifend: Im Juni 2017 werden die Vier im Klosterviertel
unterwegs sein.
So, 11.9., 19 Uhr, ref. Kirche Bruggen
(mit Noldi Alder). Weitere Konzerte: 13.9.; 1917: 11.2., 11.4., 18.6.
kompositorischen
Begabung.
«Irgendwann beginnt ein Text
einfach zu klingen. Was ich dann
an Musik höre, existiert bereits.»
So sieht sich Peter Roth – salopp
formuliert – als eine Art Drucker,
der das schon Fertige einfach
herunterlädt und aufs Papier
bringt.
Werden und Vergehen
Für den Toggenburger Künstler ist «Silence» ein wichtiges
Projekt. «Ich komme mit dieser
Musik auch auf den Punkt meiner Entwicklung, genau dorthin,
wo ich jetzt stehe.» «Silence»,
Peter Roths ganz persönliches
Lob der Stille, das er selbst dirigiert, lädt den Hörer zu einer
spannenden Klangreise ein, an
den Punkt, wo Musik zwischen
Werden und Vergehen, zwischen
Klingen und Verklingen atmet.
Aufführungen: Fr, 16.9., und Sa, 17.
9., je 20 Uhr, sowie So, 18.9., 17 Uhr,
Pfalzkeller, St. Gallen; Karten und
Infos: www.silence.sg
Was Kunstwerke
genial macht
WEINFELDEN. «Before Tomorrow»,
das Kunst- und Buchprojekt von
Mark Staff Brandl in der Remise,
wird bald abgeschlossen. Die Inszenierungen für das Sommeratelier werden abgebaut, doch
Bildmaterial und Notizen, Erkenntnisse und Erinnerungen
fliessen in die weitere künstlerische Tätigkeit ein. Der in Trogen
lebende Künstler und Dozent
macht Kunstgeschichte in überraschender Weise erfahrbar: unten als Inszenierung aus riesigen
Notizbögen zu den massgebenden
Kunstbewegungen,
im
Obergeschoss als «Bühne», auf
der Kunstgeschichte mit Schwert
und Beamer vermittelt wird. Ein
drittes und im Rahmen des Sommerateliers letztes Mal lässt sich
der Trogener live erleben. Zur
Finissage steigt Dr. (Great) Art
noch einmal die Treppe hoch
und erklärt, was ein Kunstwerk
denn genial macht – am Beispiel
der legendären Malerin Artemisia Gentileschi. (red.)
Sa, 10.9., 18 Uhr, Haus zum Komitee,
Frauenfelderstrasse 16a
30 Programme
HINSCHAUEN
Star Trek: Into
Darkness
ORF 1 20.15
Nach einem Anschlag auf ein
Londoner Waffenlabor trifft sich
der Generalstab der Sternenflotte in San Francisco zu einer Krisensitzung. Kaum hat Admiral
Marcus den ehemaligen Agenten
John Harrison als Drahtzieher
des Attentats identifiziert, greift
dieser die Versammlung mit seinem Shuttle an. Captain Kirk
(Chris Pine) nimmt die Verfolgung auf.
Einstein
TV
SRF 1
SRF 2
ARD
ZDF
ORF 1
ORF 2
RTL
SAT. 1
BIS
9.15 Ängste. 9.35
Achtung! Experiment.
9.45 Achtung! Experiment. 9.55 nano.
10.30 #SRFglobal.
10.55 Kulturplatz.
11.30 Rundschau.
12.15 Mini Beiz, dini
Beiz. 12.45 Tagesschau. 13.00 Meteo.
13.10 Glanz & Gloria.
13.30 Der Landarzt.
14.20 Rosamunde
Pilcher: Wo die Liebe
begann. Liebesfilm
(A/D 2006) 16.00
ManneZimmer. 16.30
myZambo. 16.55
Pätagei. 17.30
Guetnachtgschichtli.
17.40 Telesguard.
5.15 Psych. 5.55 Drei
auf zwei. 8.55 Rosanna checkt’s!. 9.15
myZambo. 9.40 Die
Millers. 10.00 Mom.
10.20 Kommissar Rex.
11.15 Wege zum Glück.
12.00 Alisa – Folge
deinem Herzen. 12.45
Mom. 13.05 Die Millers. 13.30 Brothers
& Sisters. 14.15 Royal
Pains. 15.05 Desperate
Housewives. 15.50
SOKO Leipzig. Krimiserie. Schatzsuche.
16.45 SOKO Leipzig.
Krimiserie. Musikalisches Opfer. 17.40
Kommissar Rex. Krimiserie. Tödliche Teddys.
5.00 Plusminus. 5.30
Morgenmagazin.
9.05 Rote Rosen.
9.55 Sturm der Liebe. 10.45 Wer weiss
denn sowas?. 11.35
Nashorn, Zebra & Co..
12.00 Tagesschau.
12.15 ARD-Buffet.
Heimatküche: Forelle
Müllerin mit Salzkartoffeln und Kopfsalat.
13.00 Mittagsmagazin.
14.00 Tagesschau.
14.10 Rote Rosen.
15.00 Tagesschau.
15.10 Sturm der Liebe.
16.05 Paralympics Rio
2016. Leichtathletik /
Judo / Schwimmen.
17.25 Brisant.
5.10 hallo deutschland. 5.30 Morgenmagazin. 9.03
Paralympics extra.
Die Eröffnungsfeier.
11.15 SOKO Stuttgart.
12.00 heute. 12.10
drehscheibe. 13.00
Mittagsmagazin.
14.00 heute – in
Deutschland. 14.15
Die Küchenschlacht.
15.05 Bares für Rares. 16.00 heute – in
Europa. 16.10 SOKO
Wien. Krimiserie. In
vino veritas. Mit Stefan
Jürgens. 17.00 heute.
17.10 hallo deutschland. Magazin. 17.45
Leute heute. Magazin.
11.05 Paralympische
Spiele Rio 2016. Höhepunkte. Eröffnung.
12.05 O.C., California.
12.45 Brothers & Sisters. 13.30 Last Man
Standing. 13.50 Die
Nanny. 14.15 Scrubs –
Die Anfänger. 14.35
How I Met Your Mother.
15.00 Malcolm mittendrin. 15.20 The Big
Bang Theory. 15.40
The Big Bang Theory.
16.00 The Big Bang
Theory. 16.25 Scrubs –
Die Anfänger. 16.45
How I Met Your Mother.
17.10 Two and a Half
Men. 17.30 Die Simpsons. Zeichentrickserie.
8.35 Guten Morgen
Österreich. 9.05
Frisch gekocht. 9.30
Julia – Eine ungewöhnliche Frau. 10.20
Kaisermühlen Blues.
11.10 Sturm der Liebe.
12.00 kreuz und quer.
12.50 Wetterschau.
13.00 ZIB. 13.15 heute
mittag. 14.00 Frisch
gekocht. 14.25 Julia – Wege zum Glück.
15.10 Sturm der Liebe.
16.00 Die BarbaraKarlich-Show. Kinder
kriegen auf Abruf:
Geht das zu weit?
17.05 heute österreich.
Magazin. 17.30 heute
leben. Magazin.
6.00 Guten Morgen
Deutschland. Magazin.
Moderation: Wolfram
Kons, Jennifer Knäble.
8.30 GZSZ. Soap. Mit
Janina Uhse. 9.00
Unter uns. 9.30 Der
Blaulicht-Report.
11.00 Die Trovatos –
Detektive decken auf.
12.00 Punkt 12. Das
RTL-Mittagsjournal.
Moderation: Katja Burkard. 14.00 Der Blaulicht-Report. 15.00
Der Blaulicht-Report.
16.00 Verdachtsfälle.
Doku-Soap. 17.00 Betrugsfälle. Doku-Soap.
17.30 Unter uns. Soap.
Mit Tabea Heynig.
5.30 Sat.1-Frühstücksfernsehen. ViP mit
Vanessa Blumhagen /
Reality-Experte Peer
Kusmagk. 10.00 Teletip Shop. 11.00 Richterin Barbara Salesch.
Show. 12.00 Richter
Alexander Hold.
Show. 13.00 Richter
Alexander Hold. Show.
14.00 Auf Streife. Reportagereihe. 15.00
Auf Streife. Reportagereihe. 16.00 Auf
Streife – Berlin. Reportagereihe. 17.00 Mein
dunkles Geheimnis.
Verrückt nach Liebe.
17.30 Schicksale. Lilly – Stimme der Liebe.
18
18.00 Tagesschau.
18.15 Mini Beiz, dini
Beiz. Kanton Luzern.
18.40 Glanz & Gloria.
People-Magazin.
19.00 Schweiz
aktuell. Magazin.
19.30 Tagesschau.
19.55 Meteo.
18.30 Harnas.
19.00 Rick Stein –
Faszination Indien.
Der britische Fernsehkoch Rick Stein
besucht in dieser Folge mit Lucknow die
Curry-Hauptstadt des
Landes.
18.00 Wer weiss
denn sowas? Mitwirkende: Fritz Egner,
Michael Schanze.
18.50 In aller Freundschaft – Die jungen
Ärzte. Dramaserie.
Abschiede. Mit Katharina Nesytowa.
18.05 SOKO Stuttgart. Krimiserie. Das
Versprechen. Mit Astrid M. Fünderich.
19.00 heute.
19.25 Notruf Hafenkante. Actionserie. Gelegenheit macht Diebe.
Mit Sanna Englund.
18.00 Die Simpsons.
Zeichentrickserie.
18.25 The Big Bang
Theory. Comedyserie.
Traum mit Spock /
Man lernt nie aus / Die
Spockumentation.
19.45 ZIB Magazin.
19.54 Wetter.
18.30 heute konkret.
18.51 heute infos und
tipps. Magazin.
19.00 Bundesland
heute. Magazin.
19.23 Wetter.
19.30 Zeit im Bild.
19.49 Wetter.
19.55 Sport aktuell.
18.00 Explosiv –
Das Magazin.
18.30 Exclusiv –
Das Star-Magazin.
18.45 RTL aktuell.
19.05 Alles was zählt.
Soap. Mit Jörg Rohde.
19.40 GZSZ. Soap.
Mit Janina Uhse.
18.00 Auf Streife.
Reportagereihe.
19.00 Fahndung
Deutschland.
Magazin. Moderation:
Karen Heinrichs.
19.55 Sat.1 Nachrichten. Moderation:
Marc Bator.
20
20.05 Zum Beispiel
Neftenbach – Die
Flüchtlinge und wir. Siamand lebt seit 3 Jahren
als anerkannter Flüchtling in der Schweiz. Er
spricht gut Deutsch,
aber er stottert.
20.00 Extrem laut &
unglaublich nah.
Drama (USA 2011)
Mit Sandra Bullock,
Tom Hanks, John
Goodman. Regie:
Stephen Daldry.
20.00 Tagesschau.
20.15 Mordkommission Istanbul. Im
Zeichen des Taurus.
Krimireihe (D 2015)
Mit Erol Sander, Oscar
Ortega Sànchez, Idil
Üner. Regie: B. Grass.
20.15 Deutschlands
Superhirn. Steven
Gätjen präsentiert
unglaubliche Gedächtnisleistungen.
Moderation: Steven
Gätjen.
20.00 ZIB 20.
20.15 Star Trek: Into
Darkness. Sci-Fi-Film
(USA 2013) Mit Chris
Pine, Zachary Quinto,
Benedict Cumberbatch. Regie: J.J.
Abrams.
20.05 Seitenblicke.
Magazin.
20.15 Die RosenheimCops. Krimiserie. Ein
ganz besonderer Gast.
Mit Dieter Fischer.
20.15 Alarm für Cobra
11 – Die Autobahnpolizei. Actionserie. Auf
den Spuren meines
Vaters. Mit Daniel
Roesner.
20.15 Blindspot. Krimiserie. Wer ist Jane
Doe? Auf dem Times
Square in New York
steigt eine nackte Frau
aus einer Reisetasche,
die ihr Gedächtnis
verloren hat.
21
21.00 Einstein. Wasserkraft bringt Fische
in Not / Muschelinvasion aus Asien /
Gefahr für unsere
Wasserressourcen.
21.50 10vor10.
21.45 Monitor. Berichte zur Zeit. «Monitor», mit Georg Restle,
will Hintergrund
liefern, Diskussionen
anstoßen und Themen
setzen.
21.45 heute-journal.
Wetter. Dieses Nachrichtenjournal bietet
neben Hintergrundberichten und Analysen
seriösen Journalismus
auf hohem Niveau.
21.05 Am Schauplatz.
Die Themenpalette
der Reportage-Reihe
ist breit gefächert: Berührende Sozialreportagen, ungewöhnliche
Lebensgeschichten.
21.15 Alarm für Cobra
11 – Die Autobahnpolizei. Actionserie. Geld
regiert die Welt. Mit
Erdogan Atalay.
22
22.15 Meteo.
22.25 Aeschbacher.
Und sie bewegt sich
doch. Zu Gast: Nikolai
Räber, Erich Fässler,
Charles Nguela u.a..
22.15 Tagesthemen.
22.45 Nuhr im Ersten.
Zu Gast: Ingo Appelt,
Torsten Sträter, Florian Schroeder, Sarah
Bosetti.
22.15 Maybrit Illner.
Mit ihren zumeist politischen Gästen diskutiert die Berlinerin
kontrovers das Thema
der Woche.
22.15 ZIB Flash.
Nachrichten.
22.25 Blindspot. Krimiserie. Vertraue niemandem. Mit Sullivan
Stapleton.
22.00 ZIB 2.
22.30 Eco. Rekordsommer für Tourismus: höchste Nächtigungszahlen seit über
20 Jahren.
22.15 Anwälte der
Toten – Rechtsmediziner decken auf. Der
Mörder von nebenan /
Nachbar zerstückelt.
22.15 Promi Big Brother. Show. Moderation: Jochen Schropp,
Désirée Nick.
23
23.20 NZZ Format.
Flamenco – Gesichter
eines Tanzes.
23.30 Paralympics
Rio 2016. Leichtathletik / Schwimmen /
Radsport (Bahn) /
Judo / Rollstuhlbasketball / Schiessen
23.15 Markus Lanz.
Prominente Gäste und
Experten aus allen
Bereichen des Lebens
diskutieren mit Lanz
aktuelle Themen.
23.10 Blindspot. Krimiserie. Zweifel. Mit
Sullivan Stapleton.
23.55 ZIB 24. Nachrichten.
23.05 Stöckl. Talkshow. Moderation:
Barbara Stöckl.
23.10 Anwälte der
Toten – Rechtsmediziner decken auf. Das
Mädchen im blauen
Müllsack / Entführt, gefoltert und erschlagen.
23.15 Profiling Paris. Die Zeit danach.
Matthieus Tod hat
Chloé aus der Bahn
geworfen, weswegen
sie untergetaucht ist.
AB
24
0.00 Tagesschau. 0.15
Wie der Wind sich
hebt. Animationsfilm (J
’13) Regie: H. Miyazaki
1.00 Extrem laut & unglaublich nah. Drama
(USA 2011) Mit Sandra
Bullock. 3.00 Harnas.
3.50 Mordkommission
Istanbul. Im Zeichen
des Taurus. Krimireihe
(D 2015) Mit E. Sander.
0.30 heute+. 0.45
Tom Thorne: Der Kuss
des Sandmanns. Thriller (GB/AUS 2010)
0.15 Anchorman – Die
Legende von Ron Burgundy. Komödie (USA
2004) Mit Will Ferrell.
0.05 The Cop – Crime
Scene Paris. Krimiserie. 0.50 The Cop.
1.35 Am Schauplatz.
0.00 Nachtjournal.
0.30 Alarm für Cobra
11. 1.25 Alarm für Cobra 11 – Autobahnpolizei.
0.20 Criminal Minds.
Krimiserie. Schmerzlos. 1.10 Criminal
Minds. Krimiserie.
TV
TVO
3 SAT
B3
SWR
PRO 7
KABEL 1
RTL 2
VOX
18.15 60 Minuten
Studio. 18.30 Wetter.
18.35 60 Minuten Magazin. 18.45 60 Minuten Kompakt. 19.00
60 Minuten News.
19.15 60 Minuten
Studio. 19.30 Wetter.
19.35 60 Minuten
Magazin. Gespräch.
19.45 60 Minuten
Kompakt. 20.00 60
Minuten News. 20.15
60 Minuten Studio.
20.30 Wetter. 20.35
60 Minuten Magazin.
20.45 60 Minuten
Kompakt. 21.00 Wiederholungen.
14.05 Frauen und
Ozeane. 14.50 Die
Teeroute. 15.35 Die
Teeroute. 16.15 Die
Teeroute. 17.00 Die
Teeroute. 17.45 Die
Teeroute. 18.30 nano.
19.00 heute. 19.20
Kulturzeit. 20.00
Tagesschau. 20.15
Das Erdzeitalter des
Menschen. 21.00
scobel. 22.00 ZIB 2.
22.25 Der englische
Patient. Liebesmelodram (USA/GB 1996)
Mit Ralph Fiennes.
0.55 10vor10. 1.25
Rundschau.
15.30 Irgendwas is
immer. 16.00 Rundschau. 16.15 Wir in
Bayern. 17.30 Regionales. 18.00 Abendschau. 18.30 Rundschau. 19.00 mehr/
wert. 19.30 Dahoam
is Dahoam. 20.00
Tagesschau. 20.15
Die Alpen von oben.
21.00 SchleichFernsehen Extra. 21.45
Rundschau Magazin.
22.00 Pfarrer Braun.
Im Namen von Rose.
Krimireihe (D 2009)
23.30 PULS. 0.00
Rundschau Nacht.
15.15 Die fantastische
Reise der Vögel.
16.05 Kaffee oder
Tee. 17.05 Kaffee oder
Tee. 18.00 Aktuell.
18.15 Grünzeug. 18.45
SWR Landesschau
Baden-Württemberg.
19.30 Aktuell. 20.00
Tagesschau. 20.15
Zur Sache BadenWürttemberg!. 21.00
Der Südwesten von
oben. 21.45 Aktuell.
22.00 frag odysso.
22.45 Kunscht!. 23.15
Fliegende Fische müssen ins Meer. Komödie
(CH/D 2011)
10.35 The Middle.
11.25 Mike & Molly. 12.15 How I Met
Your Mother. 13.05
Two and a Half Men.
14.50 2 Broke Girls.
15.40 The Big Bang
Theory. 17.00 taff.
18.00 Newstime.
18.00 Energy Now.
18.10 Die Simpsons.
19.05 Galileo. 20.15
Veronica Mars. Kriminalfilm (USA 2014)
22.20 Zimmer 205 –
Traust Du Dich rein?.
Horrorfilm (D 2011)
0.25 The Return. Thriller (USA 2006)
14.00 Navy CIS. 14.50
The Mentalist. 15.50
News. 16.00 Castle.
16.50 Abenteuer
Leben täglich. 17.55
Mein Lokal, Dein Lokal – Spezial. 18.55
Achtung Kontrolle!.
20.15 Volcano. Katastrophenfilm (USA 1997)
Mit Tommy Lee Jones.
Regie: Mick Jackson.
22.20 Anaconda.
Horrorfilm (USA/BRA/
PER 1997) Mit Jennifer
Lopez. Regie: Luis
Llosa. 0.05 Volcano.
Katastrophenfilm
(USA 1997)
7.00 Privatdetektive
im Einsatz. 9.00 Frauentausch. 10.55 Family Stories. 12.55 Köln
50667. 13.55 Berlin –
Tag & Nacht. 14.55
Hilf mir!. 15.55 Privatdetektive im Einsatz.
16.55 Die Strassencops West – Jugend
im Visier. 18.00 Köln
50667. 19.00 Berlin –
Tag & Nacht. 20.00
RTL II News. 20.15
Die Kochprofis. 21.15
Frauentausch. 23.20
Der Knast – Schwerverbrecher am Limit.
0.10 The Closer.
12.00 Shopping
Queen. 13.00 Zwischen Tüll und Tränen.
14.00 Schrankalarm.
15.00 Shopping
Queen. 16.00 4
Hochzeiten und eine
Traumreise. 17.00
Zwischen Tüll und Tränen. 18.00 Hautnah:
Die Tierklinik. 19.00
Das perfekte Dinner.
20.00 Prominent!.
20.15 Kindsköpfe II.
Komödie (USA 2013)
22.10 Zwölf Runden.
Actionthriller (USA
2009) 0.20 vox nachrichten.
TELE TOP
KIKA
ARTE
3+
STAR TV
ESP
RTS Un
RSI LA 1
19.00 Top News /
Wetter / TKB Invest /
Top Fokus. 19.30
Top Med. 20.00 Top
News / Wetter / TKB
Invest / Top Fokus.
20.30 Top Med. 21.00
Top News / Wetter /
TKB Invest / Top Fokus.
21.30 Top Med. 22.00
Top News / Wetter /
TKB Invest / Top Fokus. 22.30 Top Med.
23.00 Top News /
Wetter / TKB Invest /
Top Fokus. 23.30 Top
Med. 0.00 Top News /
Wetter / TKB Invest /
Top Fokus.
13.40 Die Pfefferkörner. 14.10 Schloss
Einstein. 15.00 Mako –
Einfach Meerjungfrau.
15.45 H2O. 16.10
Zoom – Der weisse
Delfin. 16.45 Kein Keks
für Kobolde. 17.35
Tashi. 18.00 Der kleine
Nick. 18.15 Feuerwehrmann Sam. 18.35 Nele
& Nora. 18.50 Unser
Sandmännchen. 19.00
Mia and me – Abenteuer in Centopia. 19.25
Wissen macht Ah!.
19.50 logo!. 20.00 Ki.
Ka Live. 20.10 Durch
die Wildnis.
15.50 Tiere im Fokus. 16.20 Die Hohe
Tatra. 17.00 X:enius.
17.30 Der Stoff, aus
dem der Kosmos ist.
18.25 Grenzenloses
Frankreich. 19.10
ARTE Journal. 19.30
Auf den Dächern der
Stadt. 20.15 Mord im
Mittsommer. Heute
Nacht bist du tot.
Krimireihe (S 2014)
22.30 Schossgebete.
Komödie (D 2014)
23.55 Klimawechsel.
2.10 Der Unverstandene. Drama (I/F 1966)
3.50 28 Minuten.
17.20 How I Met Your
Mother. 17.45 How
I Met Your Mother.
18.10 How I Met Your
Mother. 18.35 The
Big Bang Theory.
Comedyserie. 19.25
The Big Bang Theory.
Comedyserie. 19.50
The Big Bang Theory.
Comedyserie. Das
Lalita-Problem. 20.15
Bauer, ledig, sucht....
Schweizer Bauern suchen ihre Traumfrau.
22.15 Notruf. 23.35
Notruf. Doku-Soap.
1.05 Unforgettable.
Krimiserie. Omega.
13.00 Mediashop.
16.00 Universal Music. 16.30 Shop 24
Direct. 17.00 Mediashop. 18.00 Shop 24
Direct. 20.00 Film
App. 20.15 Versuchung – Kannst Du
widerstehen. Drama
(USA 2012) Mit John
Krasinski, Olivia Thirlby, Rosemarie DeWitt.
Regie: Ry RussoYoung. 22.30 Parada.
Drama (SRB/SLO/
KRO/MTN/MAZ 2011)
Mit Nikola Kojo. Regie:
Srdjan Dragojevic.
0.30 Nachtprogramm.
14.00 Radsport.
Vuelta a España.
Aufzeichnung. 14.45
Radsport. Vuelta extra. 15.00 Radsport.
Vuelta a España.
17.45 Radsport. Vuelta
extra. 17.55 Eurosport
News. 18.00 Tennis.
21.00 Motorradsport.
22.15 Tennis. US Open.
Aufzeichnung aus
New York Flushing
Meadows. 22.55 Eurosport News. 23.00
Tennis. US Open. Aus
New York Flushing
Meadows. 1.00 Tennis. US Open
15.00 Dans la peau
de mon fiancé. Comédie dramatique
(D 2015) 16.50 The
Mentalist. 17.35 Star à
la TV. 17.45 Le court
du jour. 17.55 Top
Models. 18.20 C’est
ma question!. 18.55
Couleurs locales.
19.20 Météo. 19.30 Le
19h30. 20.10 Temps
présent. 21.15 NCIS:
Enquêtes spéciales.
22.05 NCIS: Enquêtes
spéciales. 22.50 La
puce à l’oreille. 23.45
3 coeurs. Drame
(F/D/B 2014)
14.30 Brothers &
Sisters – Segreti di
famiglia. 15.15 ERMedici in prima linea.
16.05 Il Commissario
Kress. 17.10 Cuochi
d’artificio. 18.00
Telegiornale Flash.
18.10 Zerovero. 19.00
Il quotidiano. 19.45 Il
rompiscatole. 20.00
Telegiornale. 20.40
Via col venti. 21.10
Falò. 22.30 Il filo della
storia. 23.35 Meteo
notte. 23.45 Hawaii
Five-0. 0.30 Hawaii
Five-0. 1.10 Repliche
continuate.
Radio SRF 1
3 vo 5. 14.00 Nachrichten. 15.45 Vergissi
nümm. 16.00 Heute
um Vier. 16.30 Regional Diagonal. 16.50
Wetter. 17.00 Heute
um Fünf. 17.12 Sport.
17.30 Regionaljournal.
18.00 Echo der Zeit.
18.45 Sport. 19.03
Zambo. 19.10 Zambo
Geschichten. 19.17
Zambo. 20.03 Forum.
21.03 Schnabelweid.
«Querfeldeins» durch
die Innerschweizer Dialektlandschaft. 22.00
Nachrichten. 22.08
Nachtclub. 23.04
Nachtclub. 0.00
Nachrichten. 0.06
Nachtclub.
Polder. Ein Game, ein
Film – viele Welten.
10.00 Nachrichten.
10.20 100 Sekunden
Wissen. 11.00 Nachrichten. 11.30 Lyrik am
Mittag. Maren Kames:
Achtung an Bahnsteig
3 (Deutschland).
11.45 SRF 4 News
Tageschronik. 12.00
Nachrichten. 12.10
Kultur kompakt. 12.30
Rendez-vous. 13.00
Klassiktelefon. 13.45
Concerto. ProkofiewViolinkonzerte neu
eingespielt. 15.00
Nachrichten. 16.00
Nachrichten. 16.30
Kultur-Nachrichten.
17.00 Nachrichten.
17.08 Kultur-Aktualität. 17.30 Kultur-Nachrichten. 18.03 Kontext.
Künste im Gespräch.
Filmfestival Venedig,
Othmar Schoeck, Polder. / Venedig – Filmfestivalausgabe 2016 /
Der Komponist mit den
blauen Augen – Othmar Schoeck / Polder.
Ein Game, ein Film –
viele Welten. 19.30
Weltklasse auf SRF 2
Kultur. Lucerne Festival:
Barocke Philharmoniker. 22.00 Nachrichten.
22.06 CH-Musik. Von
der Schweiz nach
Tschechien und an
andere «Great Places».
0.00 Nachrichten.
8.50 Peter Schneider.
11.50 SRF 3 Wirtschaft.
12.00 Info 3. 12.20
SRF 3 macht es Büro
uf. 13.45 Peter Schneider. 14.03 Lesezunder.
17.00 Info 3. 17.40 SRF
3 Wirtschaft. 19.03
SRF 3 punkt CH. 20.03
World Music Special.
CH Beats goes World.
22.06 Sounds!
Radio SRF 3
seinem Morgenteam.
Einfach gut in den Tag
starten – mit den FM1
Wachmachern! 9.00
FM1 Eifach gueti Musig
am Vormittag. 12.00
FM1 Eifach guet informiert am Mittag. 13.00
FM1 Eifach gueti Musig
am Nachmittag. 16.00
FM1 Feierabend – einfach gut nach Hause
kommen!
Musik fürs Herz. 17.00
Info am Abend mit
aktuellen Berichten
aus der Region. 19.00
Werners Schlagerwelt.
22.00 Musik fürs Herz.
FM 1
RadioMelody
5.59 News, Wetter und
Verkehr (stündlich).
6.00 FM1 Wachmacher mit Chäller und
5.00 Musik fürs Herz.
12.00 Info am Mittag
mit aktuellen Beiträgen
aus der Region. 13.00
18
SRF 1 21.00
«Einstein»-Moderator
Tobias
Müller begibt sich auf den Fluss
und fährt mit dem Kanu vom
Quellfluss in Graubünden bis
nach Basel. Dabei geht er den
Fragen nach, wie stark die vielfältige Nutzung den Rhein belastet und welche Konzepte es gibt,
um ihm ein Stück seiner Ursprünglichkeit zurückzugeben.
Der Südwesten
von oben
SWR 21.00
Eine Dokumentation von Nadine Klemens. Der Bodensee
entstand, als vor 12 000 Jahren
die letzten Eiszeit-Gletscher
schmolzen. An seinen Ufern siedelten sich Menschen an, es entstand die grösste Siedlungsdichte der prähistorischen Zeit.
Wie der Wind
sich hebt
SRF 1 0.15
Animationsfilm. Auf dem Dach
seines Elternhauses hängt der
kleine Jiro dem Traum vom Fliegen nach. Zu kurzsichtig für eine
Karriere als Pilot, ist Jiro schon
früh vom Wunsch beseelt, Flugzeuge zu bauen. Im Traum lädt
ihn der Flugpionier Giovanni Caproni zu einem Testflug ein.
Anchorman
Donnerstag, 8. September 2016
ORF 1 0.15
Anfang der 1970er-Jahre führt
Anchorman Ron Burgundy (Will
Ferrell) durch das erfolgreichste
Nachrichtenmagazin von San
TV
Diego. Als man ihm die Reporterin Veronica Corningstone zur
Seite stellt, gerät die aalglatte
Welt des Machos ins Wanken.
HINHÖREN
CH-Musik
Radio SRF 2 22.06
Tschechiens Musik ist immer
eine akustische Reise wert, auch
von der Schweiz aus. Der Pianist
Karl-Andreas Kolly zum Beispiel
widmet seine neue CD der Klaviermusik von Josef Suk. Wir
folgen ihm und anderen nach
Tschechien – und reisen von dort
über New York, Paris und Wien
zu einem anderen Planeten.
18.00 Uhr 60 Minuten
10 Prozent mehr AHV für alle
– klar doch! Aber wer bezahlt?
In der heutigen TVO-Debatte
treffen die Freisinnige St. Galler Ständerätin Karin KellerSutter und SP-Nationalrätin
Barbara Gysi aufeinander.
Stündlich wiederholt
RADIO
6.00 HeuteMorgen.
6.32 Regionaljournal.
7.00 HeuteMorgen.
7.30 Nachrichten.
7.43 Morgenstund hat
Gold im Mund. 8.00
HeuteMorgen. 8.13
Espresso. 8.30 Nachrichten. 8.40 Morgengeschichte. «Voralpenexpress 4» von
Achim Parterre. 9.00
HeuteMorgen. 10.03
Querfeldeins. Wirtschaftsparadies Zug?
11.00 Nachrichten.
12.03 Regionaljournal.
12.22 Wetter. 12.30
Rendez-vous. 13.00
Tagesgespräch. 13.40
22.10 Creature Comforts America.
22.20 sportaktuell.
22.45 Paralympics
Rio 2016. Aus Rio de
Janeiro (BRA).
Radio SRF 2
6.10 Früh-Stück. 6.20
100 Sekunden Wissen.
6.30 HeuteMorgen.
7.03 Kultur-Nachrichten. 7.30 HeuteMorgen. 7.50 Blick in
die Feuilletons. 8.03
Kultur-Nachrichten.
8.30 HeuteMorgen.
9.02 Kontext. Künste
im Gespräch. Filmfestival Venedig, Othmar
Schoeck, Polder. /
Venedig – Filmfestivalausgabe 2016 /
Der Komponist mit
den blauen Augen –
Othmar Schoeck /
TOP
6.40 Wettertalk.
7.10 Sportnews. 7.40
Presseschau. 8.10
Starnews. 11.10 Kulturtipps. 13.10 Geburtstagsmusikwünsche.
14.10 Album der Woche. 16.40 TV-Tipps.
17.30 Regio-News.
17.45 Tages-News.
18.10 Sportnews.
Wetter & Service 31
Donnerstag, 8. September 2016
Kreuzlingen
12°
28°
23°
17°
26°
13° Romanshorn
28°
Frauenfeld
Winterthur
12°
28°
Bregenz
Arbon
13°
25°
Wil
Dornbirn
St. Gallen
11°
28°
13°
28°
12°
24°
Appenzell
Wattwil
22°
12°
26°
Rapperswil-Jona
13°
27°
Säntis
Schneehöhe
0 cm
Buchs
13°
26°
Bodensee Pegelstände
Konstanz
3,80 m, -1 cm
Romanshorn 396,01 m, -1 cm
Bregenz
3,82 m, -2 cm
Bad Ragaz
162 Ihre Nummer für jedes Wetter
Tel.
Basel 29°
St. Gallen 25°
Zürich
28°
Bern 28°
Am Freitag meist sonnig, im Mittelland lokale Morgennebelfelder. Am
Samstag recht sonnig. Besonders am
Nachmittag ausgedehntere Wolkenfelder und in den Alpen einzelne Schauer
oder Gewitter.
5°
6°
10°
14°
17°
1000 m
20°
500 m
28°
Nullgradgrenze 4500 m
Schneefallgrenze ---- m
Nebelobergrenze ---- m
Zenit
13.23
18.39
Untergang
19.52
23.32
1.10.
Namenstag
Allan
Belina
Sergius
Stephan
Mondphasen
0.50 Fr. + 0.50 Fr./Min.
Luzern 27°
Chur 28°
9.9.
16.9.
23.9.
Heute
18°
Genf
29°
Sitten 29°
Locarno 29°
Daten/Grafik: MeteoSchweiz
www.meteoschweiz.ch
Pegeldaten: BAFU
www.bafu.admin.ch
Wer
rechnet,
stärkt
die
ja
Sonntag
24°
16°
Samstag
15°
Morgen
28°
Weltweit
Afrika
Casablanca
Dakar
Johannesburg
Kairo
Kapstadt
Lagos
Nairobi
22°
Sonntag
27°
15°
26°
18°
Asien
Bangkok
Delhi
Hongkong
Manila
Mumbai
Peking
Tokio
27°
30°
27°
36°
16°
27°
26°
Samstag
28°
19°
Nordamerika
Chicago
Los Angeles
New York
San Francisco
Lateinamerika
Bogotá
Buenos Aires
33°
37°
29°
30°
28°
30°
28°
Sonntag
28°
18°
28°
Havanna
Mexiko-Stadt
Rio de Janeiro
São Paulo
Ozeanien
Auckland
Papeete/Tahiti
Sydney
29°
24°
30°
19°
17°
19°
31°
23°
22°
22°
11°
25°
21°
Reykjavik 13°
17° Helsinki
Oslo 21°
St. Petersburg 17°
Stockholm 18°
Edinburgh 19°
Moskau
18°
Kopenhagen 22°
20° Dublin
Minsk 18°
23° London
Amsterdam
25°
Brüssel 26°
Berlin 28°
Warschau 23°
Kiew 26°
25° Paris
Lissabon 24°
Wien 29°
Budapest 29°
Bern 28°
23° Bordeaux
<wm>10CAsNsjY0MDA21jW0sDQwMAQARQQ-SA8AAAA=</wm>
St. Moritz
21°
Samstag
15°
AUSSICHTEN FÜR DIE SÜDSCHWEIZ
AUSSICHTEN
Kalendarium 8.9.2016
Aufgang
Sonne
6.54
Mond
13.45
www.meteoschweiz.ch
Vormittag
Nachmittag
Ein umfangreiches Hochdruckgebiet
Heute
Morgen
bestimmt das Wetter in der ganzen
12° 28°
17° 24°
Schweiz. Meist sonnig. Im Mittelland
lokale Morgennebelfelder, am NachAUSSICHTEN FÜR DIE WESTSCHWEIZ
mittag über den Bergen wenige flache
Heute
Morgen
Quellwolken. In den Bergen schwacher
12° 28°
14° 27°
bis mässiger West- bis Nordweswind,
im Flachland schwacher Südwestwind.
Bergwetter
3500 m
3000 m
2500 m
2000 m
1500 m
13° min.
27° max.
19°
Glarus
AUSSICHTEN FÜR DIE OSTSCHWEIZ
HEUTE
Konstanz
28° Belgrad
Nizza 28°
Madrid 32°
Barcelona 26°
Bukarest 30°
Rom 29°
Istanbul 27°
Gibraltar 32°
Algier 28°
am 25. September
Palermo 25°
Tunis 28°
Athen 28°
Antalya 36°
Nikosia
34°
SUDOKU
St. Galler Tagblatt Thurgauer Zeitung Appenzeller Zeitung Toggenburger Tagblatt Der Rheintaler Wiler Zeitung Werdenberger & Obertoggenburger
Leitung Regionalmedien: Jürg Weber
Publizistische Leitung: Pascal Hollenstein (pho.)
Chefredaktion: Stefan Schmid (ssm, Chefredaktor), Silvan Lüchinger (lü,
Stv. – Leitung Ostschweiz am Sonntag), Jürg Ackermann (ja., Stv. – Leitung
überregionale Ressorts), Sarah Gerteis (sg, Stv. – Leitung Online-Redaktion),
Andri Rostetter (ar, Stv. – Leitung Ostschweiz und Regionen)
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Erweiterte Chefredaktion: David Angst (da, Chefredaktor Thurgauer Zeitung),
Andreas Bauer (bau, Dienstchef), Bruno Scheible (Bs., Blattmacher), Daniel
Wirth (dwi, Leitung St.Gallen/Gossau)
Sonderaufgaben: Umberto W. Ferrari (uwf.)
Nachrichten & Politik: Urs Bader (ub, Leitung – Ausland), Thomas Griesser Kym
(T.G., Stv. – Wirtschaft), Tobias Gafafer (tga – Leitung Inland, Bundeshaus),
Tobias Bär (bär, Inland), Stefan Borkert (bor – Wirtschaft), Walter Brehm (wbr –
Ausland), Michel Burtscher (mbu – Inland), Thorsten Fischer (T.F. – Wirtschaft),
David Scarano (dsc, Produzent), Dominic Wirth (dow – Inland)
E-Mail: [email protected], [email protected], [email protected],
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Focus: Rolf App (R.A., Leitung), Katja Fischer De Santi (kaf, Stv.), Christina Genova (gen), Diana Hagmann-Bula (dbu), Beda Hanimann (Hn.), Bruno Knellwolf
(Kn.), Bettina Kugler (bk.), Hansruedi Kugler (hak), Dieter Langhart (dl, Frauenfeld), Melissa Müller (mem), Martin Preisser (map), Andreas Stock (as).
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Sport: Patricia Loher (pl, Leitung), Matthias Hafen (mat, Stv.), Raya Badraun
(rba), Christian Brägger (cbr), Ives Bruggmann (ibr), Daniel Good (DG),
Ralf Streule (rst)
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Ostschweiz: Andri Rostetter (ar, Leitung), Marcel Elsener (mel), Roman Hertler
(hrt), Marion Loher (lom), Adrian Vögele (av), Christoph Zweili (cz).
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Reporter: Richard Clavadetscher (cla.), Philipp Landmark (pla, ständige Mitarbeit),
Brigitte Schmid-Gugler (B.S.G.), Regula Weik (rw)
Forum: Adrian Vögele (av)
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Ostschweiz am Sonntag
Nachrichten/Hintergrund: Odilia Hiller (oh) Leben: Yvonne Stadler (ys)
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WESHALB
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Pavlovic (lex), Janique Weder (jmw).
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Appenzeller Zeitung: Patrik Kobler, (pk, Leitung)
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Toggenburger Tagblatt: Geschäftsführer und Redaktionsleiter
Serge Hediger (hed)
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Der Rheintaler: Gesamtverantwortung René Wuffli, Chefredaktor Gert Bruderer
E-Mail: [email protected]
Wiler Zeitung: Hans Suter (hs, Leitung)
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8
1
4
7
5
Verlag: St. Galler Tagblatt AG,
Fürstenlandstrasse 122, Postfach 2362, 9001 St. Gallen,
Tel. 071 272 78 88, Fax 071 272 74, 75,
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Tagblatt AG)
Sonderbeilagen: Rabea Huber (Leitung), Thomas Werner (Stv.),
Ursula Garbauer, Martina Luterbacher, Sandra Metzger, Tobias Söldi
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Verbreitete Auflage: WEMF 2015, 122 745 Ex. (inkl. Liechtensteiner Vaterland
und Rheintalische Volkszeitung)
4
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1
2
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In den Sudokus sind die leeren Felder so auszufüllen, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem
der dreimal drei Kästchen jeweils alle Zahlen von 1
bis 9 einmal vorkommen.
Das Sudoku unten auf der Seite variiert im Schwierigkeitsgrad. Montags sind die Sudokus am einfachsten und samstags am schwierigsten zu lösen.
Abonnentenservice: Tel. 071 272 72 72, Fax 071 272 72 70,
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Variabel
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6
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www.ostjob.ch, www.osthome.ch
Druck: Tagblatt Print, NZZ Media Services AG, Im Feld 6, 9015 St. Gallen
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7
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Conceptis Puzzles
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06010017788
Donnerstag, 8. September 2016
Schauplatz
AUFGEFALLEN
Ein 73jähriger Japaner hat als
ältester Mensch der Welt die
Tsugaru-Strasse zwischen
den japanischen Inseln Hokkaido und Honshu durchschwommen. Toshio Tominaga brauchte für seinen
Rekord gestern knapp zehn
Stunden. Die Passage der
Meerenge gilt als besonders
schwierig, weil dort starke
und unvorhersehbare Strömungen herrschen. An ihrer
schmalsten Stelle ist die Tsugaru-Strasse 19,5 Kilometer
breit, doch Tominaga musste
38 Kilometer weit schwimmen, weil ihn die Strömung
Richtung Osten trieb.
AUSGEFALLEN
Der zwölfjährige Indonesier
Cendikiawan Suryaatmadja
hat es eilig mit seiner Ausbildung: Heute wird der Musterschüler sein
Physikstudium an
der kanadischen Eliteuniversität
Waterloo beginnen. Suryaatmadja ist der jüngste Bewerber, der jemals an der Hochschule zugelassen wurde.
Neben Physik will er auch
noch Klassen in Chemie und
Mathematik belegen. Der
Junge sei einer der besten Studienplatzbewerber in diesem
Semester gewesen, sagte ein
Uni-Vertreter dem Sender CTV.
«Akademisch ist er voll und
ganz vorbereitet.» Der Student
wird mit seinem Vater in einer
Wohnung nahe des Campus
leben.
Starker Regen
in Griechenland
Starker Regen hat in der Nacht
auf gestern Schäden in weiten
Teilen Griechenlands angerichtet. Windböen entwurzelten Bäume, Bäche wurden zu
reissenden Strömen. In der
Hafenstadt Kalamata starben
drei Menschen in ihren überschwemmten Häusern. Ein
Mann wird vermisst. Die
Schäden sind enorm. In zahlreichen
Regionen
fielen
Strom und Telefon aus. Die
Feuerwehr rettete mehrere
Menschen aus Fluten.
32
Mit einem Finger auf den Everest
Der Japaner Nobukazu Kuriki versucht erneut, den höchsten Berg der Welt zu besteigen – ohne Sauerstoffgerät und
mit nur noch einem ganzen Finger. Bei einem gescheiterten Versuch verlor er nämlich die Spitzen von neun seiner Finger.
auf technische Hilfsmittel zu
verlassen. «Was ist dann noch
der Sinn des Bergsteigens?», fragt
Kuriki.
FINN MAYER-KUCKUK
TOKIO. Er wird den Berg mit sei-
ner eigenen Geschwindigkeit angehen. Schritt für Schritt will er
sich durch den Schnee vorarbeiten, dem eiskalten Wind trotzen.
Die Luft in der Gipfelregion des
Mount Everest ist so dünn, dass
das Gehirn jedes Bergsteigers
beim Aufstieg Schaden nimmt.
Doch Nobukazu Kuriki wird
auch diesmal auf das Sauerstoffgerät verzichten. Das ist Teil des
Ziels, das er sich selbst gesetzt
hat: Er will den höchsten Berg
der Welt allein, ohne Sauerstoff
und im Herbst besteigen. Normale Bergsteiger versuchen es
im Frühjahr: Dann ist der Luftdruck höher, der Wind schwächer, die Schneedecke dünner.
Und normale Bergsteiger wagen
den Aufstieg nur mit Atemausrüstung und einem Heer von
tibetischen Sherpas als Helfer.
Vorbild Reinhold Messner
Doch Kuriki ist kein normaler
Bergsteiger. Er jagt Rekorde, die
noch keiner vor ihm geschafft
hat. Den Everest geht er dieses
Jahr zum sechstenmal unter den
erschwerten Bedingungen an.
2012 hat er dabei die Spitzen von
neun seiner Finger verloren, nur
der rechte Daumen ist noch heil.
«Das macht es schwerer, einen
Berg zu besteigen», sagt Kuriki.
«Aber das gehört nun für mich zu
der gesamten Herausforderung
Grosse Opfer bringen
Bild: fotolia
Nobukazu Kurikis Ziel der Begierde: Der Mount Everest.
dazu.» Er verwendet dieses Wort
oft: «Herausforderung». Die eigenen Grenzen auszutesten und
zu erweitern, ist der Lebensinhalt des 34-Jährigen. Der Extrembergsteiger hat in Tokio vor
seiner Abreise mit dieser Zeitung
gesprochen. Er befindet sich
derzeit im Basislager auf der
tibetischen Seite des Himalajas
und wird in den nächsten Tagen
über eine Flugverbindung nach
Lhasa auf die chinesische Seite
wechseln. Das Wetter wirkt bislang günstig für sein Vorhaben.
Kuriki ist kein Verrückter.
Bergsteigen ist sein Beruf, und er
hat bereits einige der höchsten
und schwierigsten Gipfel der
Welt bezwungen – allesamt allein und ohne Sauerstoff. Unter
anderem arbeitet er die «Seven
Summits» ab, eine Liste der
höchsten Berge jedes Kontinents, die der österreichische
Bergsteiger Reinhold Messner
entwickelt hat. Kuriki fehlt auf
der Liste nur noch der Everest.
Sein nächstes Ziel ist danach die
Besteigung aller Achttausender
alleine und ohne Sauerstoff. Auf
den Everest hat es allein und
ohne künstlichen Sauerstoff bisher nur Messner geschafft. «Er ist
ein Vorbild», sagt Kuriki. Viele
seiner Ziele hatte sich zuerst
Messner gesetzt. Wie Messner
lehnt Kuriki es ab, sich zu sehr
Kuriki ist heute in Japan so
etwas wie ein Prediger für ambitionierte Ziele und Durchhaltefähigkeit. Er hält oft Vorträge,
und aus jeder Gruppe, vor der er
spricht, kündigt eine Reihe von
Mitarbeitern den Job, um mehr
Selbstverwirklichung anzustreben. Kuriki hat von seinen Büchern mit Titeln wie «No Limit»
bereits 170 000 Exemplare verkauft. Dass er selbst mit einer
Körpergröße von 1,62 und einem
Gewicht knapp über 60 Kilogramm eben kein bergsteigender
Übermensch ist, erhöht die
Glaubwürdigkeit seiner Botschaft: Jeder kann es schaffen.
Kurikis Vater hat ihn in seiner
Rekordjagd immer bestärkt. Er
hat ihn aufgefordert, nach den
Bergen Japans die höchsten Gipfel aller sieben Kontinente anzugehen. Als ihm 2012 am Himalaja die Fingerkuppen abgefroren sind, hat der Vater ihm sogar
gratuliert: «Nur, wer grosse Opfer
bringt, wird etwas erreichen.»
Schnell rauf und wieder runter
Dabei ist die Gefahr erheblich.
Während Messner es im Sommer
ohne Luftversorgung auf den
Everest geschafft hat, geht Kuriki
nun im Herbst – bei niedrigerem
Flugzeug stürzt in
Mazedonien ab – sechs Tote
500 Morde in neun
Monaten in Chicago
Bei einem Flugzeugabsturz in Mazedonien sind
sechs Ausländer getötet worden.
Alle Insassen der Privatmaschine
seien gestorben, erklärte am
Dienstagabend die Behörde für
öffentliche Sicherheit. Bei den
Opfern habe es sich um vier Italiener und zwei Staatsbürger aus
Kosovo gehandelt, zwei von ihnen gehörten zur Besatzung. Der
Privatflieger war im italienischen
Treviso gestartet und unterwegs
CHICAGO. Bei Schiessereien am
SKOPJE.
nach Kosovos Hauptstadt Pristina. In Mazedoniens Hauptstadt
Skopje sollte ein Zwischenstop
zum Auftanken eingelegt werden. Das Unglück ereignete sich
beim Landeanflug auf Skopje in
einer bergigen Region.
Anwohner berichteten von einer starken Explosion. Es regnete
laut dem Wetteramt zum Zeitpunkt des Absturzes. Es habe
aber keinen Sturm und keine
starken Winde gegeben. (afp)
verlängerten
Labor-Day-Wochenende sind in Chicago 13
Menschen getötet worden. Damit stieg die Zahl der Menschen,
die in der Stadt in diesem Jahr
bislang getötet wurden, nach
Angaben der Zeitung «Chicago
Tribune» auf mehr als 500. Das
sind, vier Monate vor Jahresende, nicht nur mehr als im gesamten Vorjahr. In der drittgrössten Stadt der USA starben
damit auch mehr Menschen in
einem Jahr durch Mord als in
den beiden grösseren Metropolen New York und Los Angeles
zusammen.
Allein im August kamen 92
Menschen in Chicago gewaltsam
zu Tode, eine Zahl, die die meisten US-Grossstädte nicht einmal
in sechs Monaten erreichten. Die
meisten Mordfälle gehen laut
den Berichten auf Waffengewalt
zurück. (sda/dpa)
22 Tote bei
Unfall in Ägypten
Bei einem schweren Verkehrsunfall im Westen Ägyptens sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen.
Auf einer Strasse in der Wüste
zwischen den Oasen Baharija
und Farafra rund 450 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Kairo ist ein Minibus mit
einem Transporter zusammengestossen. In Ägypten
kommt es wegen schlechter
Strassen und einer oft riskanten Fahrweise häufig zu
schweren Verkehrsunfällen.
www.tagblatt.ch/schauplatz
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Luftdruck. Für einen Profi wie
Kuriki gibt es jedoch noch Gründe jenseits der Rekordjagd, im
Herbst zu gehen. «Im Frühjahr
findet ja inzwischen so etwas wie
Massentourismus am Everest
statt.» Es komme zu dreistündigen Staus vor Engstellen auf dem
Weg nach ganz oben. «Ohne
Sauerstoff kann ich es mir nicht
leisten, da anzustehen, ich muss
schnell rauf und wieder runter.»
Ebenfalls professionell ist Kurikis Grundhaltung zu den Gefahren am Berg. «Das Wichtigste
ist, lebend und heil zurückzukehren», sagt er und blickt unwillkürlich auf die vielen Pflaster,
die seine verstümmelten Fingerkuppen schützen. Wenn das
Wetter umschlage, dann kehre er
sofort um – so wie im vergangenen Jahr, als er zwei Versuche abgebrochen hat. Doch natürlich
ist die grosse Gefahr auch Teil
des Gesamtkunstwerks Kuriki.
«Wenn es einfach wäre, dann
wäre es uninteressant.»
Bild: pd
Nobukazu Kuriki
Extrembergsteiger
13jähriger Sohn
als Chauffeur
ROSENHEIM. Ein französisches Elternpaar hat sich von seinem
13jährigen Sohn auf der Autobahn in Richtung Augsburgchauffieren lassen. Die Familie war zufällig in eine Kontrolle geraten,
wie das Hauptzollamt in Rosenheim gestern mitteilte. Zuvor hatten die Franzosen das Vergehen
durch einen fliegenden Fahrerwechsel korrigieren wollen – vergeblich. Bei der Befragung gaben
die Eltern ihr Vergehen zu. Sie erhielten eine Strafanzeige. (afp)
LEUTE
Leuchtturm
Die letzte ihrer
Art in den USA
Sally Snowman schaut von dem
Lampenhaus des Boston Lights
auf das Meer hinaus. Sie ist die
letzte Leuchtturmwärterin, die es
in den USA gibt. Der BostonLight-Leuchtturm steht auf der zu
Boston gehörenden Insel Little
Brewster Island in Massachusetts.
Bezogen auf das erste, an gleicher Stelle 1716 errichtete Boston
Light ist es der älteste Leuchtturm auf dem nordamerikanischen Kontinent. Er wird als einziges Bauwerk seiner Art in den
USA noch von einem Wärter betreut. Die Küstenwache feiert den
300. Jahrestag seiner ersten Beleuchtung am 14. September.
Bild: ap/Elise Amendola
Michael Douglas zählt zu den
gefragtesten
Schauspielern,
doch seine Anfänge waren
nicht leicht als Sohn der Filmlegende Kirk Douglas. Bei «Good
Morning Britain» erinnerte sich
der 71-Jährige an seinen ersten
Theaterauftritt als Bub und an
die Reaktion seines Vaters. «Er
sagte mir ‹Michael, du warst
schrecklich.› Er war aber erleichtert, weil er jetzt nicht befürchten musste, dass sein Sohn
Schauspieler werden würde»,
lachte Douglas. «Ich blieb dabei
und arbeitete daran. Einige
Auftritte später kam er wieder
und sagte ‹nicht schlecht›.»
Donnerstag, 8. September 2016
Regionalteil für den Wirtschafts- und Lebensraum
Wil–Uzwil–Flawil und den Hinterthurgau
WILER ZEITUNG
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33
Wils neuer Lette
zweimal in der
Nati eingesetzt
WIL Einer der neuesten Zuzüge
beim FC Wil, Stürmer Arturs Karasausks, wurde in die lettische
Nationalmannschaft einberufen.
Er kam dabei zu zwei Teileinsätzen. Am vergangenen Freitag
wurde er beim 3:1-Heimsieg im
Testspiel gegen Luxemburg für
23 Minuten eingewechselt. Am
Dienstagabend kam er beim
Auftakt zur WM-Qualifikation
auswärts gegen Andorra beim
1:0-Sieg ab der 74. Minute zum
Einsatz. In beiden Partien stand
das Schlussergebnis zum Zeit-
Bild: pd
Blick auf Produktionsgebäude und Hauptsitz des Technologiekonzerns Bühler in Uzwil: Hier begann vor mehr als 150 Jahren, was nun für die Zukunft gesichert werden soll.
Bild: pd
Arturs Karasausks
Stürmer des FC Wil und der
lettischen Nationalmannschaft
punkt der Einwechslung bereits
fest. Der 24-Jährige wartet somit
auch nach seinem zehnten und
elften Einsatz in der lettischen
Nationalmannschaft noch auf
den ersten Treffer. Anders sieht
es beim FC Wil aus, wo er im ersten Einsatz mit der ersten Ballberührung seine Torpremiere
feierte und den 2:0-Heimsieg gegen Servette sicherstellte.
Nächstes Jahr trifft Lettland in
der WM-Qualifikation zweimal
auf die Schweiz. Am 25. März
ist es für die Letten ein Auswärtsspiel, am 3. September ein
Heimauftritt. Womöglich hat
sich Karasausks die Tore in der
Nationalmannschaft für diese
beiden Spiele aufgespart. (sdu)
Erste zehn Millionen sind bewilligt
«Wir wollen in Uzwil eine Vorzeigeproduktion sein», sagt Bühler-CEO Stefan Scheiber. Der Technologiekonzern startet
dazu ein Modernisierungsprogramm mit dem Ziel, die Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Standorte zu sichern.
HANS SUTER
UZWIL. Das Programm zielt ge-
mäss einer Mitteilung von gestern auf die Bereiche Best-inClass-Produktion und Logistik,
Innovation, Forschung und Ausbildung. «Wir fokussieren uns
auf die Stärken des Schweizer
Standorts», lässt sich BühlerCEO Stefan Scheiber zitieren.
Auf fünf Jahre ausgelegt
Das Programm ist auf die
nächsten fünf Jahre ausgelegt. In
einem ersten Schritt liegt der
Schwerpunkt auf der Optimierung von Produktion und Logistik. «Wir wollen in Uzwil eine
Vorzeigeproduktion sein», sagt
Stefan Scheiber. Wie viel Geld
investiert wird, gibt der weltweit
tätige Technologiekonzern noch
nicht bekannt. «Die ersten zehn
Millionen Franken sind freigegeben.» Mehr mochte sich Mediensprecher Burkhard Böndel
noch nicht entlocken lassen.
Gemäss der Medienmitteilung wird die angestrebte Modernisierung durch mehrere Motive ausgelöst. Genannt werden
insbesondere die Notwendigkeit,
die Produktivität durch eine optimale Aufstellung der Standorte
in Uzwil und Appenzell zu verbessern, und die Absicht, die betrieblichen Tätigkeiten dort an-
zusiedeln, wo es im globalen
Netzwerk von Bühler am sinnvollsten ist. In den vergangenen
Jahren habe das Unternehmen
massiv in die Internationalisierung investiert. «Jetzt ist wieder
die Schweiz dran», sagt Scheiber.
Umbau ist Voraussetzung
Sichtbarer Start der Modernisierung ist die Optimierung der
Produktion und Logistik, die mit
einem Umbau von Gebäuden in
Uzwil einhergeht. Um den Materialfluss im Werk für Grossteile
und Druckgussmaschinen zu
verbessern, werden mehrere alte
Gebäude abgerissen, um den
Zu- und Auslieferungsverkehr zu
optimieren. «An unserem Standort Uzwil mit seiner über 150jährigen Tradition und historisch
gewachsenen Gebäudestrukturen wollen wir jetzt einiges optimieren», sagt Holger Feldhege,
Chef der Produktion in Uzwil
und in der Konzernleitung von
Bühler verantwortlich für die
Werke weltweit. Diese Umbauphase sei die Voraussetzung für
weitere Investitionen.
Trübbach wird geschlossen
Parallel zu den Massnahmen
in Uzwil investiert Bühler auch
in den Standort Appenzell. Hier
sei bereits mit der Modernisierung der mechanischen Blech-
bearbeitung mit einem neuen
Maschinenpark begonnen worden, auch hier verbunden mit
einer Optimierung der Logistik
und des Materialflusses. Während der Standort Uzwil auf hohe
Stückzahlen ausgelegt ist, konzentriert sich das Werk Appenzell auf Sonderanfertigungen.
Im Zuge dieser klaren Aufgabenteilung der Schweizer Standorte wird die Abteilung in Trübbach, die bislang als verlängerte
Werkbank für den Standort Uzwil fungierte, in die Werke in
Uzwil und Zamberk (Tschechien) integriert. Bühler bietet
allen Mitarbeitenden eine Anstellung in Uzwil an.
Bütschwil nimmt Asylsuchende auf
Rund 80 asylsuchende Frauen und Männer werden von November bis nächsten März in der Unterkunft Breite in Bütschwil wohnen.
Für die Organisation, die Sicherheit und den Betrieb dieser zeitlich befristeten Unterkunft ist das kantonale Migrationsamt verantwortlich.
ANINA RÜTSCHE
BÜTSCHWIL. In der Unterkunft auf
der Sportanlage Breite am Ortsrand von Bütschwil werden in
der Zeit von November 2016 bis
Ende März 2017 rund 80 Asylsuchende wohnen. Die Betreuung wird im 24-Stunden-Betrieb
erfolgen. Für die Organisation,
die Sicherheit und den Betrieb
ist das kantonale Migrationsamt
verantwortlich. Darüber informiert Gemeindepräsident Karl
Brändle im Mitteilungsblatt von
Bütschwil-Ganterschwil, das der
Bevölkerung heute Donnerstag
zugestellt wird.
Die Unterkunft Breite dient in
der Regel als Wohnmöglichkeit
für die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer von Jugend- und
Sportlagern. Da die Unterkunft
in den Wintermonaten kaum belegt ist, habe der Gemeinderat
Ende August entschieden, die
Räume vorübergehend umzunutzen, erklärt Karl Brändle auf
Anfrage. Die «Breite» ist eine
unterirdisch angelegte Anlage,
teilweise mit Tageslicht. Es gibt
www.wilerzeitung.ch
drei grosse Schlafräume mit je
36 oder 28 Plätzen, eine Küche,
einen Ess- und Aufenthaltsraum
sowie Duschen.
Günstiger Wohnraum ist rar
Der Zustrom von Asylsuchenden ist schwer abzuschätzen.
Die in den bestehenden kantonalen Asylzentren in Oberbüren,
Necker, Eggersriet und Mols zur
Verfügung stehende Bettenzahl
reicht gemäss Karl Brändle nicht
aus, und günstiger Wohnraum
in den Gemeinden sei immer
schwieriger zu finden. Deshalb
sucht das Migrationsamt im
ganzen Kanton nach geeigneten
Unterbringungsmöglichkeiten.
So wurde auch BütschwilGanterschwil für die befristete
Aufnahme von Asylsuchenden
angefragt. «Wir haben die Notlage des Kantons erkannt und
uns bereit erklärt, die ‹Breite› anzubieten, dies nicht zuletzt aus
humanitären Gründen und aus
Solidarität gegenüber den anderen Gemeinden», sagt Brändle.
Nur Erwachsene, keine Kinder
Die Betreuung und Beherbergung von Asylsuchenden ist
nach dem kantonalen Sozialhilfegesetz Aufgabe der Gemeinden. Zu deren Entlastung führt
Bild: Anina Rütsche
Die Unterkunft befindet sich auf dem Gelände der Sportanlage Breite am Ortsrand von Bütschwil.
das Migrationsamt seit Jahren
Kollektivunterkünfte, in denen
diese Menschen auf die Rückkehr in ihr Herkunftsland oder
ein möglichst selbständiges Leben in der Schweiz vorbereitet
werden. Danach werden die
Asylsuchenden den politischen
Gemeinden zugeteilt, dies nach
einem Verteilschlüssel, den die
Vereinigung St. Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten festgelegt hat.
Wie die Verantwortlichen des
kantonalen Migrationsamts auf
Anfrage mitteilen, ist derzeit
noch nicht bekannt, aus welchen
Ethnien und Ländern die Asylbewerberinnen und -bewerber
stammen, die der Gemeinde
Bütschwil-Ganterschwil demnächst zugeteilt werden. Es gebe
mehrere aktuelle Krisenherde,
aus denen die Leute flüchteten,
nämlich Syrien, Eritrea, Afghanistan, Gambia und Sri Lanka.
Feststehe, dass es sich bei den
temporären Bewohnern der
«Breite» um Frauen und Männer,
nicht aber um Kinder handeln
werde.
Das Thema Asylsuchende ist
in Bütschwil-Ganterschwil übrigens nicht neu. Laut Karl Brändle sind in Bütschwil-Ganterschwil seit Jahren jeweils rund
30 Menschen untergebracht, die
in der Schweiz einen Antrag auf
Asyl gestellt haben. Sie lebten bis
anhin aber nicht in Gruppenunterkünften wie der «Breite»,
sondern in Wohnungen. «Gemäss Verteilschlüssel müsste
unsere Gemeine 45 Asylsuchende aufnehmen», sagt Karl Brändle. «Aktuell sind 31 Personen, sie
kommen aus Eritrea, Afghanistan, Syrien und Libanon.»
Bild: pd
Karl Brändle
Gemeindepräsident
Bütschwil-Ganterschwil
34 Lesernotizen
Donnerstag, 8. September 2016
KUNST- UND MUSEUMSFREUNDE WIL
KNEIPPVEREIN DUSSNANG
Heilige, Wunder, Visionen
Geschichten aus alter Zeit
Das Kunstmuseum St. Gallen
kam mit der umfangreichen
Schenkung von Dr. med. René
und Lotti Gürtler im Jahre 2013
schlagartig in den Besitz der
grössten und bedeutendsten
Ikonensammlung der Schweiz.
Es sind über 150 Holz- und
Metallikonen aus dem 16. bis
19. Jahrhundert sowie von rund
dreissig Kleinantiquitäten und
gotischen Skulpturen, die in der
Ausstellung «Heilige, Wunder
und Visionen» in einer stimmungsvollen Inszenierung
erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Die Ikone – das griechische
Wort Eikon bedeutet Bild,
Abbildung, Ebenbild – besitzt in
den orthodoxen Kirchen eine
zentrale Bedeutung. Auf Wunderlegenden beruhend fungiert sie
als Mittler zwischen Diesseits
und Jenseits. Die Darstellungs-
Bei herrlichem Sommerwetter
erlebten die reisefreudigen
Kneipperinnen und Kneipper in
Arbon einen spannenden und
genussvollen Tag. Einen ganz
besonderen und eindrücklichen
Stadtrundgang ermöglichten die
Zeitfrauen.
Arbon verfügt über eine
lebendige geschichtliche Vergangenheit, bei welcher Frauen
eine wesentliche Rolle gespielt
weise, die durch die geographische und politische Distanz
von westlichen Einflüssen abgeschirmt war, präsentiert eine in
sich geschlossene Bilderwelt mit
einer besonders starken bildhaften, narrativen Ausprägung.
Die Kunstvermittlerin
Daniela Mittelholzer vom
Kunstmuseum St. Gallen begeisterte die Kunst- und Museumsfreunde aus Wil und Umgebung
mit ihrer fundierten Führung,
in welcher sie die Entstehungsgeschichte, den theologischen
Hintergrund und die Bedeutung
dieser herrlichen Bildwerke
lebendig vermittelte. Der Nachmittag klang aus im angeregten
Gespräch der Teilnehmer bei
einem Apéro im Restaurant
Concerto der benachbarten
Tonhalle.
Hans Vollmar
Bild: pd
Einführung der Kunst- und Museumsfreunde Wil in die Ausstellung.
haben. So tauchten an verschiedenen Plätzen Frauen auf und
erzählten eindrückliche Geschichten von anno dazumal.
Nach einer feinen Mittagsverpflegung in der «Wunderbar»
direkt am See wanderte die
Gruppe nach Egnach ins neue
«Seehus» und rundete dort den
Tag ab.
Susanna Vogel-Engeli
Bild: pd
Das Trainerteam Jasmin Näf und Urs Müller zusammen
mit Gabriel Nzinga auf dem Letzigrund.
LEICHTATHLETIK TV LÜTISBURG
Auf dem richtigen Weg
Im Mai qualifizierte er sich in
Lütisburg für den Kantonalfinal
in St. Gallen. Am Kantonalfinal
qualifizierte er sich für den
Schweizer Final im Letzigrund
in Zürich. Die Rede ist von
Gabriel Nzinga von der LA-Lütisburg. Er durfte am Schweizer
Final im Letzigrund teilnehmen.
Der Wettkampf, auch UBSKids-Cup genannt, besteht aus
drei Disziplinen: 60-MeterSprint, Ballwurf 200 Gramm und
Weitsprung.
Wo erst kürzlich die Weltstars
ihren Wettkampf absolvierten
und ihr Geld verdienten, sprintete Gabriel mit 30 Konkurrenten in der Kategorie M12 aus
der ganzen Schweiz um die
Ehre. Der Startschuss des
60-Meter-Sprints war auch der
Wettkampfbeginn. Mit der Zeit
von 8,95 Sekunden war er nicht
ganz zufrieden.
Der Ballwurf gelang ihm
etwas besser. Mit der Weite von
50,1 Metern kam das Lachen
wieder. Mit 4,53 Meter im Weitsprung beendete Gabriel den
Dreikampf.
Zum Schluss warteten alle
Mitgereisten auf die Siegerehrung. Alle waren sehr zufrieden mit dem guten 12. Rang von
Gabriel. Dieser unvergessliche
Tag und die Leistung des zwölfjährigen Sportlers zeigen, dass
die Strategie der LA-Lütisburg
auf dem richtigen Weg ist. (pd)
Bild: pd
Auf ihrer Reise an den Bodensee treffen die Kneipper
immer wieder auf die Zeitfrauen, wie hier am Brunnen.
Region Wil 35
Donnerstag, 8. September 2016
AGENDA
HEUTE
BAZENHEID
Mittagstisch, ökum. Seniorengruppe Kirchberg-Bazenheid,
anschliessend Singen, 12.00,
kath. Pfarreizentrum
BÜTSCHWIL
Rentnerzvieri , mit Barbara Gysi,
Nationalrätin, Peter Hartmann,
Kantonsrat, und den Toggenburger Muulörgelern, Gewerkschaftsbund des Kantons St. Gallen und SP Toggenburg, 15.00
Informationsveranstaltung, zur
Grundsatzabstimmung zur Gemeindevereinigung, 20.00, Turnhalle Dorf
TOBEL
Mittagstisch, 12.00, Alters- und
Pflegeheim Sunnewies, Cafeteria
WIL
Radtour am Bodensee, nur bei
schönem Wetter, Jahrgängerinnenverein 1951–1955, beim Taxistand, 9.00, Bahnhof
Stadtbibliothek geöffnet,
9.00–18.00, Marktgasse 88
Wanderung , Frauen-Jahrgängerverein 1946–1950, nach Programm, 12.50, Bahnhof
BIZ geöffnet, Berufs- und Laufbahnberatung Wil, Ob. Bahnhofstr. 20, 13.30–17.00
Jasstreff und Höck, MännerJahrgängerverein 1936–1940,
14.00, Restaurant Fass
Minigolf, Frauen-Jahrgängerverein 1931–1935, 14.00, Psychiatrische Klinik
lernbarwil, Raum zum Lernen,
Jugendarbeit Wil, 17.00–20.00,
Jugendzentrum Obere Mühle
WILEN
Mittagstisch und Spiel, Anmeldung: Tel. 071 923 50 07, 11.30,
Alterszentrum
Patientenverfügung, Referat von
Christian Griess, Sozialarbeiter
von Pro Senectute Thurgau,
19.30, Kirchen- und Gemeindezentrum
MORGEN
BAZENHEID
Konzert, über die musikalische
Lebensgeschichte Ulrich Bräkers,
Musikschule Toggenburg, 20.00,
Alte Zwirnerei Mühlau
BÜTSCHWIL
Vernissage der Bilderausstellung Herzens-Farben, von
Solino-Bewohnerinnen und
-Bewohnern (Ausstellung
bis 6. Januar), 18.30, Solino
GANTERSCHWIL
Rohbaubesichtigung, Aewilerstrasse 4 (Egli+ Partner AG, Wil),
16.00–19.00
KIRCHBERG
Gottesdienst im Seniorenheim ,
Perlavita Rosenau, Evang. Kirchgemeinde Kirchberg-Bazenheid,
16.00
MÜNCHWILEN
Schul- und Gemeindebibliothek, 18.00–20.00, Villa Sutter
Konzert mit erwachsenen Schülern, Musik- und Kulturschule
Hinterthurgau, 19.00, Aula Oberhofen
Chili Chocolate Convention,
Funk-/Soul-Konzert, 20.30,
Sound Industrie
WIL
Mütter- und Väterberatung,
9.30–11.00, Hubstrasse 33
Stadtbibliothek geöffnet,
14.00–18.00, Marktgasse 88
Jassen, Männer-Jahrgängerverein 1951–1955, 15.00, Rest. Fass
Ludothek geöffnet, 17.00–19.00,
Obere Mühle
ZUZWIL
Mütter- und Väterberatung,
15.00–16.30, kath. Pfarreiheim
«Beim Bahnhof am richtigen Ort»
An der Tourist Info im Stadtsaal-Komplex entzünden sich die Geister. Nicht nur tritt Wil-Tourismus-Interimspräsident
Ruedi Schär überraschend zurück, auch stellt die SP-Stadtparlamentarierin Mirta Sauer dem Stadtrat heikle Fragen.
PHILIPP HAAG
WIL. Eclat bei Wil Tourismus:
Interimspräsident Ruedi Schär
wirft nach zwei Jahren den Bettel
hin. Er tritt per Ende Monat zurück, wie diese Zeitung gestern
berichtete. Schär sieht sich nicht
mehr in der Lage, weiter mit dem
Vorstand zusammenzuarbeiten.
Innerhalb des Gremiums herrschen Unstimmigkeiten, die
Schär als mangelnde Gesprächsbereitschaft, eine Anti-StadtHaltung und destruktives Verhalten einzelner Exponenten beschreibt. Die restlichen Wil-Tourismus-Vorstandsmitglieder
möchten zu den Vorwürfen keine Stellung nehmen. Auf Anfrage
sagt Kurt Leuenberger im Namen des Vorstands, dieser werde
eine Sitzung einberufen, an der
die neue Situation sachlich analysiert und beurteilt werde und
allenfalls Entscheide zum künftigen Handeln gefällt würden.
Eine schwierige Lage
Wil Tourismus befindet sich in
einer schwierigen Lage und einer heiklen Phase. Besprechungen und Verhandlungen mit der
Stadt über eine neue Leistungsvereinbarung stehen an, die auf
Anfang des nächsten Jahres eingeführt werden soll. Es ist gut
möglich, dass der neue Vertrag
Auswirkungen auf die Struktur
des Vereins und die von ihm betriebene Tourist Info beim Bahnhof hat. Dass das TourismusBüro in die Altstadt verlegt wird,
ist ein realistisches Szenario. Eines, das der SP-Stadtparlamentarierin Mirta Sauer allerdings
nicht behagt. Sie fordert, die
Tourist Info am heutigen Standort zu belassen. «Beim Bahnhof
befindet sie sich am richtigen
Ort», sagt sie. Für ältere oder
gehbehinderte Personen sei es
mühsam bis unmöglich, Tageskarten in der Altstadt abzuholen.
Aus diesem Grund lancierte Mirta Sauer eine von 29 Stadtparlamentarierinnen und Stadtparlamentariern mitunterzeichnete
Interpellation Unter dem Titel
«Tourismusförderung: Ja oder
Nein?», in der sie vom Stadtrat,
«der die Beiträge an Wil Tourismus kürzen möchte», eine klare
Antwort verlangt, weshalb die
Bild: Simon Dudle
Gegen eine mögliche Verlegung des Tourist-Info-Büros in die Altstadt regt sich Widerstand.
«gut besuchte und perfekt gelegene» Tourist Info in die
schlechter erreichbare Altstadt
verlegt werde. Rund 6000 Besucherinnen und Besucher hätten
im vergangenen Jahr die Dienstleistungen der Tourist Info in Anspruch genommen. Dazu seien
circa 2000 telefonische und 1000
schriftliche Anfragen bearbeitet
worden. Mirta Sauer nimmt es
darum wunder, ob die neue Infostelle, die innerhalb der Stadtverwaltung angesiedelt werden
soll, die gleichen Leistungen erbringen wird wie die bisherige
Geschäftsstelle.
Ein weiterer Punkt, den die
Stadtparlamentarierin
nicht
nachvollziehen kann: die Kündigung auf Ende Jahr für die beiden Tourist-Info-Mitarbeitenden, Geschäftsführer Christian
Schmid und Claudia Dönni. Sie
verstehe nicht, weshalb mit einer derart einschneidenden
Massnahme bei Personal, «das
seit vielen Jahren bei der Tourist
Info tätig ist, über ein grosses
Know-how verfügt und gar
Lohneinbussen in Kauf genommen hätte», nicht gewartet worden sei, bis der Bericht des Instituts für Tourismus und Freizeit
der Hochschule für Technik und
Zuerst Parlament informieren
Bild: pd
Mirta Sauer
Stadtparlamentarierin SP
TBW senken Strompreise
Per 1. Januar 2017 gilt ein um durchschnittlich 5,2 Prozent tieferer Stromtarif.
Für einen durchschnittlichen Haushalt macht dies 21 Franken pro Jahr aus.
WIL. Die Technischen Betriebe
Wil (TBW) senken per 1. Januar
2017 die Strompreise um durchschnittlich 5,2 Prozent respektive 0,75 Rappen pro Kilowattstunde, nachdem die Kundinnen
und Kunden bereits im Vorjahr
von einer Reduktion von 5,9 Prozent profitieren konnten. Für einen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 4500 Kilowattstunden pro Jahr senkt sich somit die jährliche Stromrechnung
um 21 Franken. Die Preisanpassungen variieren für die TBWKundinnen und -Kunden je nach
Tarifgruppe und Verbrauchsverhalten.
Die TBW geben einerseits die
Einkaufsvorteile der marktgerechten Strombeschaffung und
andererseits die tieferen Kosten
aus dem Netzbetrieb weiter. Die
Energie, die kostenmässig nur
mehr einen Drittel des gesamten
Strompreises beträgt, wird dabei durchschnittlich um 13 Prozent gesenkt. Die Netzkosten, die
umfangmässig fast die Hälfte
des Stromgesamtpreises ausmachen, sinken durchschnittlich
um vier Prozent. Bei den Ab-
Wirtschaft Chur vorliege. Die
sich mit der touristischen Entwicklung der Stadt sowie der
Organisation im Bereich Tourismus befassende Studie ist vom
Stadtrat im Hinblick auf die neue
Leistungsvereinbarung in Auftrag gegeben worden.
Die Stadtparlamentarierin erwartet vom Stadtrat eine Stellungnahme, wie dieser die touristischen Entwicklungsperspektiven von Wil sieht. Soll die Stadt
eine Destination bleiben, die ein
touristisches Angebot bereithält
und dieses gar weiterentwickelt,
fragt Mirta Sauer, «oder soll Wil
in einen touristischen Dornröschenschlaf verfallen?».
gaben, die gesamthaft 20 Prozent des Stromgesamtpreises
ausmachen, ergibt sich eine Erhöhung um neun Prozent. Geprägt ist diese Erhöhung durch
den weiteren Anstieg der gesetzlichen Förderabgabe für die
kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), die durch den
Bund um 0,2 Rappen pro Kilowattstunde erhöht wurde. Der
Abgabenanteil an die Stadt Wil
bleibt gegenüber dem Vorjahr
unverändert. (sk)
Infos: www.tb-wil.ch
Der Stadtrat hätte die mittlerweile vorliegende Studie der
Hochschule für Technik und
Wirtschaft Chur gerne in der
nächsten Zeit präsentiert, «nicht
zuletzt, um so Gerüchten und
Halbwahrheiten etwa um den
Standort, die Aufgaben oder die
Besetzung einer künftigen Tourismus-Anlaufstelle begegnen zu
können», wie der Wiler Kommunikationschef Stefan Hauser
sagt. Der Bericht wird nun aber
zuerst dem Stadtrat unterbreitet
und in diesem Rahmen diskutiert, da dieser den Vorstoss von
Mirta Sauer, der sich unter anderem auf die Studie bezieht,
schriftlich beantworten muss.
Im politischen Prozess in der
Stadt Wil gilt das parlamentarische Erstinformationsrecht. Erst
danach «kann der Stadtrat kommunikativ gegen aussen treten
und die Ergebnisse der Studie
öffentlich kommunizieren und
kommentieren», sagt Hauser.
Bronschhoferstrasse: Neuer
Geh-/Radwegübergang
WIL. Der Kanton St. Gallen reali-
siert auf der Bronschhoferstrasse
auf Höhe des neu angelegten
Holunderweges einen neuen
Geh- und Radwegübergang. Dieser Übergang, der mit einer Mittelinsel ausgestattet und neben
dem Neubau des Betriebsgebäudes des Sicherheitsverbundes
Region Wil erstellt wird, ersetzt
den bisherigen, etwas weiter
südöstlich gelegenen Fussgängerstreifen über die Bronschhoferstrasse.
Der Baubeginn ist auf nächsten Montag vorgesehen, der
Kanton St. Gallen rechnet für die
neue Gehwegverbindung mit
einer Bauzeit von etwa sieben
Wochen. Während der Bauphase
wird der Strassenverkehr auf der
Bronschhoferstrasse mit einer
Lichtsignalanlage geregelt. Für
Fussgängerinnen und Fussgänger ist eine Umleitung über den
Bildweg und die Lettenstrasse
ausgeschildert. Die Bauherrschaft und das beauftragte Unternehmen setzen alles daran,
die Behinderungen für Anwohnerschaft und die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu beschränken. (sk)
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36 Lesernotizen
Donnerstag, 8. September 2016
MÄNNER-JAHRGÄNGERVEREIN 1946–60 WIL UND UMGEBUNG
In schwindelerregender Höhe
Am 22. Juni des nächsten Jahres
wird die Tamina-Brücke eröffnet. Bei diesem kühnen Bauwerk, das die rund 200 Meter
tiefe Tamina-Schlucht überspannt, werden die beiden bisher voneinander getrennten
Dörfer Valens und Pfäfers verbunden.
82 Männer-Jahrgänger haben
sich in zwei Cars auf den Weg
ins St. Galler Oberland gemacht
und die grösste Bogenbrücke
der Schweiz in schwindelerre-
gender Höhe überquert. Eingeführt in die Geschichte dieser
Brücke wurden die Teilnehmenden vom Wiler Ruedi Vögeli,
Leiter Kunstbauten beim Tiefbauamt des Kantons St. Gallen.
Von ihm war unter anderem zu
erfahren, dass in einem geologisch höchst anspruchsvollen
Gelände auch eine neue Strasse
von 1,9 Kilometern Länge erbaut wurde und über 20 000
Quadratmeter Wald gerodet
werden mussten.
Im Anschluss an die Besichtigung, welche die Jahrgänger
tief beeindruckt hat, ging es von
Bad Ragaz mit dem Postauto ins
Alte Bad Pfäfers. Nach dem Mittagessen in diesem historischen
Gebäude folgte die Durchschreitung der imposanten 450 Meter
langen Tamina-Schlucht, wo die
36,5 Grad warme Heilwasserquelle bereits im Jahr 1240 entdeckt worden war. Dieses beeindruckende Naturschauspiel befindet sich gleich hinter dem
Alten Bad Pfäfers.
Den rund einstündigen Rückweg nach Bad Ragaz nahmen
die Jahrgänger der rauschenden
Tamina entlang im Kühlung
verschaffenden Wald in Angriff.
Bild: pd
Freddy Kugler
Die Jahrgänger auf dem Weg zur grössten Bogenbrücke der Schweiz.
Bild: pd
Die Wiler Wölfe konnten ihren Titel verteidigen.
PFADI WIL
Wölfe verteidigen den Titel
Das kantonale Wolfstreffen der
Pfadi findet alle zwei Jahre,
jeweils beim letztmaligen Sieger,
statt, diesmal also in Wil. 400
Kinder in 30 Wolfsrudeln nahmen am Treffen unter dem
Motto «101 Dalmatiner in Not»
teil. Bei einem Postenlauf sowie
verschiedenen Workshops ver-
gnügten sich die Wölfe. Es galt,
Farbpunkte zu gewinnen, denn
den Dalmatinern kam die Farbe
abhanden.
Am Ende des Tages standen
die Sieger fest: Die Pfadi Wil belegte die Ränge eins, zwei und
vier. Der Titel wurde somit erfolgreich verteidigt. (pd)
KIRCHENCHOR CÄCILIA, FLAWIL
Megalithen und geistliche Musik
Über die Bündner Herrschaft,
Reichenau, wo Vorder- und Hinterrhein zusammenfliessen, gelangten die Reisenden oberhalb
der Rheinschlucht durch Flims/
Laax in die Surselva zum Dorf
Falera. Dort erwartete den Kirchenchor Cäcilia Flawil ein Mitglied des «Parc La Mutta» und
führte die Frauen und Männer
durch die Kultstätte aus der
Bronzezeit. Megalithen und
Menhire stehen in regelmässigen Abständen und bilden
rechtwinklige Dreiecke. In der
Verlängerung der wichtigsten
Steinreihe findet man im Westen verschiedene Kirchen und
Kapellen. Mithilfe der prähistorischen Anlage kann man Winter- und Sommersonnenwende
und andere wichtige Daten berechnen. Der bemerkenswerteste Fund ist die 83 Zentimeter
lange Bronzenadel mit ovalem
Scheibenkopf und ornamentalen Verzierungen.
Im Kirchlein St. Remigius ist
das monumentale Abendmahlsbild auf der gesamten Länge der
Nordwand zu bewundern.
«Jubilate Deo» und «Dein, o
Herr, ist die Kraft» erklang es
aus den Kehlen des Kirchenchors.
In der ehemaligen Klosterkirche Pfäfers erfuhren die Kirchenchormitglieder beim Singen eines Kanons wandelnd auf
der Umlauf-Empore ein überwältigendes Erlebnis.
Den Abschluss der eindrücklichen Reise machten die Lichtfeier mit rezitativem Psalmgesang und das Lied «Der Tag,
mein Gott, ist nun vergangen».
Bild: Christof Lampart
Rosmarie Keil-Neuhaus
Einige TC-Wil- und Yamato-Mitglieder posieren am Ende des Abends für ein gemeinsames Gruppenbild.
TC WIL UND KULTURVEREIN YAMATO
Fernöstliches Flair beim Tennisclub
Bild: Silja Marano
Der Kirchenchor Cäcilia beim Singen in der Kirche Pfäfers.
WILER BÄRETATZE
Zwei neue Ehrenmitglieder
Kürzlich fand die 38. Hauptversammlung der Guggenmusik
Wiler Bäretatze statt. Die Mitglieder trafen sich im Restaurant
Hof zu Wil, um auf die vergangene Saison zurückzublicken
und sich auf die nächste Saison
einzustimmen.
Der Verein konnte das Neumitglied Larissa Rüegg begrüssen, musste sich aber leider
auch von einigen austretenden
Mitgliedern verabschieden. Zudem gab es im Vorstand zwei
Mutationen. So trat Christian
Glosse als Vizepräsident zurück;
Michael Stillhart übernimmt
seine Nachfolge. Das Amt vom
bisherigen Materialwart Philipp
Fischer übernimmt neu Sonja
Bischof. Der Verein bedankt sich
herzlich bei den Vorstandsmitgliedern für ihr grosses
Engagement. Karin Stillhart
und Reto Forrer wurden für ihre
20jährige Mitgliedschaft zu
Ehrenmitgliedern ernannt. Ein
grosses Dankeschön für ihren
Einsatz und die Treue zum Verein
und herzliche Gratulationen
sind ihnen gewiss.
Bald sammeln sich die
Bäretatze wieder zu ihren
wöchentlichen Proben und
sie freuen sich bereits wieder
auf den ersten Auftritt zum
Fasnachtsbeginn am 11.11. in
Sirnach und Bichwil. (pd)
Bild: pd
Der Vorstand mit Ehrenmitgliedern und Neumitglied.
Im Rahmen von «Sport-verein-t» fand kürzlich die interkulturelle Begegnung zwischen
den Mitgliedern des TC Wil und
des Schweizerisch-Japanischen
Kulturvereins Yamato statt.
«Wir haben uns sehr über die
Einladung des TC Wil gefreut.
Unseren Mitgliedern hat das
Tennisspielen genauso viel
Spass gemacht wie die Zubereitung des traditionellen japanischen Gerichtes Okonomiyaki»,
erklärte Yamato-Präsidentin Atsuko Lampart-Fujii. Erika Zehnder vom TC Wil freute sich über
den gelungenen Event. «Wir
durften auf eine sehr ange-
nehme Art und Weise viel über
eine Kultur erfahren, die vielen
von uns, sieht man einmal von
den gängigen Klischees ab,
nicht gerade sehr geläufig sein
dürfte», so Zehnder.
Und es zeigte sich, dass das
Interesse am weiteren interkulturellen Austausch vorhanden
ist. «Es haben sich einige spontan dazu bereit erklärt, am
25. September unser Wiler Japanfest in der Lokremise zu besuchen, was uns natürlich sehr
freut», so Atsuko Lampart-Fujii.
Das seinige zum guten Gelingen
dürfte auch das perfekte Wetter
– 24 Grad und Sonnenschein –
beigetragen haben, denn am
Ende jagten nicht weniger als
50 Personen dem gelben Filzball
nach und nahmen anschliessend gemeinsam in geselliger
Runde das Okonomiyaki sowie
zum Dessert den Grünteekuchen ein. Der Abend hatte
mit einem Willkommensapéro
begonnen und wurde mit einer
Trainingsstunde für die «Yamatos» fortgesetzt, welche sie bei
drei Tennislehrern sichtlich genossen, bevor sie sich im Doppelplausch mit den TC-Wil-Mitgliedern messen durften.
Christof Lampart
GERÄTERIEGE BAZENHEID/LÜTISBURG
Mit einer Auszeichnung belohnt
An der Kantonalen Gerätemeisterschaft in Oberriet startete
Sven Leuenberger im K1. Er
turnte eine sehr schöne Bodenübung und erhielt eine 9.05.
Unter den K1-Turnerinnen
konnte Romy Fäh ihre Leistungen aus dem Training am besten umsetzen, mit 8.90 am Reck,
9.00 am Sprung und 9.10 am
Boden erturnte sie sich die verdiente Auszeichnung auf Rang
26. Im K5 turnten vier Turnerinnen der Riege Bazenheid/Lütisburg. Lea zeigte einen ausgeglichenen, guten Durchgang mit
Noten von 8.65 bis 9.10. Am
Sonntag turnte Adrian Heeb K5.
Bild: pd
Romy Fäh gelingt ein guter
Sprung.
Für eine gute Übung am Boden
und einen guten Sprung gab es
die Note 8.95. In der höchsten
Kategorie startete David Stauffacher mit einer hohen SprungNote von 9.40 gut in den Wettkampf. Am Boden kam nochmals eine gute Note von 9.30 in
die Wertung. Mit etwas Mühe
an Barren und Reck klassierte er
sich auf dem 6. Rang. Livia Roth
erturnte sich in der Kat. Damen
mit drei Noten über 9.00 den
guten 11. Rang in einem starken
Teilnehmerinnenfeld. Als zweitbeste St. Gallerin ist sie eine
Kandidatin für die Schweizer
Meisterschaft. (pd)
Region Wil 37
Donnerstag, 8. September 2016
«Sonnegrund»
liefert für Private
KIRCHBERG. Verbunden mit Kuli-
narik und Unterhaltung wurde
im «Haus für Betagte – Ort der
Begegnung» in Kirchberg gefeiert. Es war ein Fest für die Bewohner des «Sonnegrund», an
dem sie mit den Angehörigen ein
Mittagessen geniessen konnten
sowie von Freunden und Bekannten besucht wurden. Dazu
gehörte auch Unterhaltung,
diesmal von den Rickner-Buebe
Florin Ziegler und Tobias Bachofer. Zuhörerin war auch Luzia
Räbsamen, Präsidentin der Betriebskommission.
Sowohl im Haus als auch
im Freien wurden verschiedene Dienstleistungen vorgestellt,
darunter die Auswahl von Ausbildungsplätzen und der tägliche Mahlzeitendienst. Aus der
«Sonnegrund»-Küche
werden
von freiwilligen Helfern der Spitex in der ganzen Politischen Gemeinde Kirchberg Privatpersonen, der Mittagstisch Bazenheid
und Firmen beliefert. Betriebsleiter Christof Gisler beteiligte
sich an den geführten Rundgängen durchs Haus. (pjm)
Schweizer holt Gold in Finnland
Der 17jährige Ramon Holenstein holte an der diesjährigen UICR-Berufskraftfahrer-Weltmeisterschaft die Goldmedaille
als jüngster Teilnehmer in der Kategorie «Lehrlinge». Ein tolles Erlebnis für den Gähwiler.
«Ich bin stolz auf mich», so
Holenstein, «denn das war das
erste Mal, dass ich an so einem
Wettbewerb mitgemacht und
gleich den ersten Platz gemacht
habe.» Er wolle in zwei Jahren auf
jeden Fall wieder mitmachen, da
es ihm viel Freude bereitet habe
und er sich mit seinem Gewinn
bereits für die nächste Meisterschaft qualifiziert habe.
JULIA MIKELADZE
GÄHWIL. Die meisten Jugendlichen sind mit 17 noch nicht einmal hinter einem Steuer gesessen. Der Chauffeur-Lehrling Ramon Holenstein jedoch hat bereits eine Goldmedaille für seine
Fahrkünste erworben. Der Lernende bei der Camion Transport
AG bewies sein Können an der
alle zwei Jahre stattfindenden
Weltmeisterschaft für Berufsfahrer, die dieses Mal am 24. und
25. August in Finnland stattfand.
Um dort überhaupt mitmachen zu dürfen, musste Holenstein sich zuerst qualifizieren. Im
Neudorf und in Bern musste er
Geschicklichkeits- und Theorietests absolvieren sowie den Nothelfer vorweisen können. Diese
Qualifikation haben er und noch
zwei weitere Schweizer bestanden. Und so ging es für Ramon
Holenstein und seinem ganzen
Betrieb nach Finnland.
Traumberuf Chauffeur
cours bestand aus verschiedensten Geschicklichkeitsaufgaben,
die vor allem mit Abschätzen von
Distanzen zu dem Fahrzeug und
der Grösse des Wagens tun hatte.
Für jeden vermasselten Zentimeter gab es Strafpunkte. Zudem mussten alle vier einen
Theorietest mit zehn Fragen bestehen.
Nach einer Mittagspause ging
es weiter mit einem geladenen
Sattelschlepper, der bei einer
Rundumkontrolle auf Fehler
untersucht werden musste. Am
Samstagabend wurde bei der
Preisverleihung die frohe Botschaft verkündet: Ramon Holenstein macht den ersten Platz in
seiner Kategorie. Und nicht nur
das. Auch in der Gesamtbewertung schneiden die Schweizer
Lehrlinge am besten ab und
holen noch eine Goldmedaille.
Zum Beruf gekommen ist der
17-Jährige, weil auf einem Bauernhof aufgewachsen ist und viel
mit dem Traktor herumfahren
durfte, aber auch, weil er in der
Firma seiner Verwandten oft mit
dem Lastwagen mitfuhr, was
ihm viel Freude bereitete. Ihm
gefalle es, alleine und unabhängig auf der Strasse unterwegs
sein und den Tag selbst planen
zu können. «Keine festen Zeiten
zu haben und jeden Tag etwas
Neues zu erleben, finde ich super», so Holenstein. Er freue sich
nun vor allem darauf, 18 zu werden, denn dann dürfe er ganz
alleine auf die Strasse. Die
Chauffeur-Lehrlinge
dürften
nämlich die Autoprüfung bereits
mit Siebzehneinhalb machen,
alleine fahren jedoch erst , wenn
sie volljährig sind.
Zurzeit fährt Holenstein mit
einer Begleitperson mit seinem
Camiontransporter überall in
die Ostschweiz und verteilt jegliche Waren. Transporte in die
ganze Schweiz, die mit Übernachtungen verbunden seien,
dürften Lehrlinge leider noch
nicht machen, erklärt der Gähwiler.
Obwohl der Job psychisch und
physisch viel abverlangt, ist es
Ramon Holensteins Traumberuf.
Er will ihn auch nach der Lehre
weiterverfolgen und vielleicht
irgendwann nach Australien
auswandern und dort auf den
langen, weiten Strassen in der
Wüste entlangbrettern.
Wil; Umbau des Einfamilienhauses, Anbau einer Terrasse
sowie Abbruch des Swimmingpools mit Aufschüttung der
Grube auf dem Grundstück
Hörnlistrasse 21, Wil, Parz. Nr.
1779W
Gerig Neil, Buchenstrasse 50,
Wil; Innenumbauarbeiten, Fassadenänderungen sowie Anbau
einer Aussentreppe auf der Südseite auf dem Grundstück
Buchenstrasse 50, Wil, Parz. Nr.
1394W
Telsonic AG, Industriestrasse 6b,
Bronschhofen; Umbau/Umnutzung von Büroräumlichkeiten
im 1. Obergeschoss auf dem
Grundstück Industriestrasse 6b,
Bronschhofen, Parz. Nr. 2310B
Chellakudam Stephen und Selfeena, Fürstenlandstrasse 1a,
Wil; Erstellen einer Sitzplatzüberdachung auf dem Grundstück Fürstenlandstrasse 1a,
Wil, Parz. Nr. 3259W
Thurvita AG, Haldenstrasse 18,
Wil; Umnutzung eines Lagerraums in einen Lebensmittel-
verpackungsraum auf dem
Grundstück Haldenstrasse 18,
Wil, Parz. Nr. 118W (BaurechtsNr. 20014W)
Zhgjini Nikolla und Manuell,
Bildfeldstrasse 19a, Bronschhofen; Einbau einer Luft/Wasser-Wärmepumpe (Innenaufstellung) für den Neubau eines
Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage auf dem Grundstück
Hauptstrasse 42, Bronschhofen,
Parz. Nr. 73B
Auto Eberle AG, Zürcherstrasse
59, Wil; Neuanbringung und Ersatz von Reklameeinrichtungen
auf dem Grundstück Zürcherstrasse 59, Wil, Parz. Nr. 1853W
Scheiwiller Barbara, Weierwisenstrasse 7, 9500 Wil; Montage
einer Photovoltaikanlage als
Vordächer an der Südfassade
auf dem Grundstück Weierwisenstrasse 7, Wil, Parz. Nr. 2425W
Sauder Patrick und Petra,
Rosenstrasse 29a, Wil; Erstellen
einer Sitzplatzüberdachung auf
dem Grundstück Rosenstrasse
29a, Wil, Parz. Nr. 3348W
Heuberger-Hollenstein Urs und
Susanne, Dörfliweg 1, Wil; Abbruch und Wiederaufbau
Veranda sowie Ersatz Fenster
durch Gartentüre auf der Südseite auf dem Grundstück Dörfliweg 1, Wil, Parz. Nr. 1462W
Baudepartement des Kantons St
Gallen, Hochbauamt, Lämmlisbrunnenstrasse 54, St. Gallen;
Liftsanierung in den Gebäuden
A02/A03 (Assek-Nr. 761W/
763W) auf dem Grundstück
Zürcherstrasse 30, Wil, Parz.
Nr. 29W
Stihl Kettenwerk GmbH & Co
KG, Waiblingen (DE), Hubstrasse 100, 9501 Wil 1; Aufstellen eines Stickstofftanks auf der
Nordwestseite auf dem Grundstück Hubstrasse 100, Wil, Parz.
Nr. 3W
Oriovich-Rengel Stefan und
Denise, Josefsweg 12, Wil; Erstellen von zwei Aussenparkplätzen
auf dem Grundstück Josefsweg
12, Wil, Parz. Nr. 1538W
Strässle Derby Wil AG, Obere
Bahnhofstrasse 1, Wil; Erneue-
rung Glasfront im Erdgeschoss
auf der Westseite, Erhöhung der
Balkonbrüstungen sowie
Schliessen eines Fensters auf
der Ostseite auf dem Grundstück Obere Bahnhofstrasse 1,
Wil, Parz. Nr. 613W
Wincasa AG, ImmobilienDienstleistungen, Grüzefeldstrasse 41, Winterthur; Teilweise
Verglasungen von Loggien auf
dem Grundstück St. Gallerstrasse 13–17c, Wil, Parz. Nr.
1038W (Baurechts-Nr. 20018W)
Star-food Imbiss, Toggenburgerstrasse 132, Wil; Ersatz der bestehenden Lüftung auf dem
Grundstück Toggenburgerstrasse 132, Wil, Parz. Nr. 1601W
Paul Angele AG, Industriestrasse
15, Bronschhofen; Flachdachsanierung auf dem Grundstück
Bildfeldstrasse 10, Bronschhofen, Parz. Nr. 1973B
Künzle Josef, c/o Credor AG, Säntisstrasse 2, Wil; Isolierung des
Estrichbodens auf dem Grundstück Heinrich-Federerstrasse
5/5a, Wil, Parz. Nr. 1062W
Geschickt aufs Siegertreppchen
Über die Terrasse
eingebrochen
WIL. Am Dienstagabend ist eine
unbekannte Täterschaft an der
Feldstrasse in Wil durch die Terrassentür in ein Einfamilienhaus
eingebrochen. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert
Franken. Das Deliktsgut ist noch
nicht bekannt. (kapo)
Chor singt
«Missa Pro Patria»
WIL. Am nächsten Sonntag um
11 Uhr singt der Chor zu St. Nikolaus in der Stadtkirche von Wil
die «Missa Pro Patria» für Chor
und Orgel vom Wiler Lokalkomponisten J. B. Hilber. Der Chor
steht unter der Leitung von Kurt
Pius Koller. (pd)
Dort angekommen am Donnerstag, lernten die Teilnehmer
erst die Fahrzeuge kennen, die
sie am Wettbewerb fahren würden. Für Ramon Holenstein
stand ein Solowagen bereit, mit
dem er den Parcours fahren sollte. Nach den Inspektionen fand
am Abend eine Eröffnungsfeier
statt. Da nicht alle Teilnehmer
am selben Tag fahren konnten,
wurde der Freitag für die, die am
Samstag an der Reihe waren, mit
einer Kreuzfahrt überbrückt, erklärt Holenstein, der ebenfalls
erst am Samstag fuhr. Tags darauf war es dann so weit, und der
Gähwiler durfte nach einem
Alkoholtest und dem Vorweisen
seiner Papiere ans Steuer.
Holenstein trat in der Kategorie «Lehrlinge» an. Zwei seiner
drei Mitstreiter kamen aus der
Schweiz, der dritte war ein Finne; alle drei waren um die 20
Jahre alt. Der zu meisternde Par-
Bild: pd
Ramon Holenstein mit seinem Pokal aus finnischem Holz, den er zur Goldmedaille dazu bekam.
BEWILLIGTE BAUVORHABEN
Die Baukommission der Stadt
Wil und die Abteilung Bewilligungen des Departements Bau,
Umwelt und Verkehr genehmigten verschiedene Bauvorhaben.
Die Baukommission bewilligte
folgende Bauvorhaben:
Sarbach-Schwendimann
Michael und Claudia, Lindenstrasse 7, Wil; Umbau Wohnhaus als Wohnraumerweiterung
zum Gebäude Assek-Nr. 338B
auf dem Grundstück Oberdorfstrasse 14, Rossrüti, Parz. Nr.
1243B
Stadt Wil; Neubau eines gedeckten Personenunterstandes (Bushaltestelle Langegg) auf dem
Grundstück Grubenstrasse
58/60, Wil, Parz. Nr. 3364W
Swisscom (Schweiz) AG, Dürrenmattstrasse 9, Wireless Access
East, St. Gallen; Antennenwechsel sowie Ersatz und Erhöhung
Mast bei der bestehenden
Mobilfunkanlage auf dem
Grundstück Sirnacherstrasse/
Bild, Bronschhofen, Parz. Nr.
238B
Anzeige
Foodbalance GmbH, Lehmetweg
5, Henau; Renovation der
Ladenfront (Malerarbeiten) sowie Anbringen einer Reklameeinrichtung an die Nordwestfassade des Altstadthauses auf
dem Grundstück Marktgasse 47,
Wil, Parz. Nr. 838W
Die Abteilung Bewilligungen des
Departements Bau, Umwelt und
Verkehr genehmigte folgende
Bauvorhaben:
Post CH AG, Poststellen und Verkauf, Wankdorfallee 4, Bern;
Ergänzung von Reklameeinrichtungen für die Postagentur sowie Aufstellen einer Postfachund Briefeinwurfanlage auf dem
Grundstück Konstanzerstrasse
11, Rossrüti, Parz. Nr. 1822B
Sonderegger-Boss Markus und
Edith, Jonenstrasse 28, Ottenbach; Balkonerneuerung und
-vergrösserung auf dem Grundstück Weierhofstrasse 4, Wil,
Parz. Nr. 2411W
Josef Alexander und Knellwolf
Jacqueline, Hörnlistrasse 21,
38 Region Wil
LESERBRIEF
Abrupter Abgang
bei Wil Tourismus
Ausgabe vom 7. September 2016
Eine Realsatire
Der Wiler Stadtrat hat noch keinen neuen Standort des WilTourismus-Büros. Er hat nicht
einmal die Studie besprochen,
welche er in Auftrag gegeben
hat. Im Studien vergeben gehört
die Stadt Wil schon fast zu den
Weltmeistern. Jedenfalls die
Kündigung ist dann selbständig
für die zwei sehr langjährigen
Mitarbeitenden ausgesprochen
worden, obwohl diese bereit
wären, einen Kompromiss beim
Arbeitspensum einzugehen.
Ja, denken die Verantwortlichen wirklich, dass Leute, welche vom Bahnhof kommen,
durch die ganze Stadt Wil
gehen, um dann eventuell noch
die Altstadt zu erklimmen?
Nein, sie denken, alle Menschen
arbeiten mit dem PC und niemand wolle mehr den persönlichen Kontakt am Schalter.
Weshalb sieht denn die Statistik
des Tourist-Büros so eindrücklich aus? 6000 Schalterkontakte,
2200 Telefonate und ebenso
viele E-Mails pro Jahr. Mit
Sicherheit ist die Stadt Wil gut
beraten, wenn sie die Dienstleistung eines Tourismus-Büros
in der Nähe des Bahnhofes anbietet. Und ebenso gut würde es
den Verantwortlichen zu Gesicht
stehen, die beiden versierten,
langjährigen Mitarbeitenden zu
behalten. Vom Wiler Tourismusbüro erwarten die Leute, dass
man von Menschen aus Fleisch
und Blut beraten wird. Was
würde wohl Viktor Giacobbo als
ehemaliger Wiler-Botschafter zu
dieser Realsatire sagen?
Evelyne Engeler Mohn
Bergholzstrasse 16, 9500 Wil
Werkleitungen
werden erneuert
WIL. Infolge der anstehenden
Deckbelagsarbeiten auf dem
Von-Thurnweg werden vorgängig durch die Technischen Betriebe Wil die Versorgungsleitungen von Wasser und Elektrizität
saniert. Gleichzeitig werden, wo
nötig, auch die Hauszuleitungen
erneuert. Davon betroffen sind
die Gebäude Von-Thurnweg Nr.
1 bis 4. Baubeginn ist am Montag, 19. September, die Bauarbeiten dauern voraussichtlich drei
bis vier Wochen. Während der
Bauphase ist die Zufahrt zu den
betroffenen Liegenschaften für
Anwohnerinnen und Anwohner
gestattet, wobei örtlich mit Behinderungen zu rechnen ist, wie
die Stadt schreibt. (red.)
Donnerstag, 8. September 2016
Eine Bleibe für Heimatlose
Barbara Kaiser hat ein Herz für Tiere. Katzen sind ihre Lieblinge. Die Itaslerin hat deshalb die Betreuung
der Katzenauffangstation des Tierschutzvereins Sirnach übernommen. In Notfällen ist sie stets erreichbar.
MAYA HEIZMANN
ITASLEN. «Katzen machen glücklich», sagt Barbara Kaiser. In
ihrem Einfamilienhaus sind zurzeit Filou, Felix, Giny, Bonita,
Soraya und vier quirlige Jungtiere daheim. Diese Büsi sind
keine Fundkatzen, sondern gehören privat zur Familie.
Patenschaft möglich
Barbara Kaiser betreut offiziell
die Katzenauffangstation des
Tierschutzvereins Sirnach und
«Ich habe schon
viele wilde Katzen
in Stubentiger
verwandelt.»
Barbara Kaiser
Tierschutzverein Sirnach
Umgebung (TSV), die früher in
Aadorf untergebracht war. Heute
betreut Präsidentin Elisabeth
Tromp die Geschäftsstelle an der
Dorfstrasse 9. Hier gibt es nur ein
Gehege für Katzen, die in Quarantäne müssen. Der Verein setzt
sich für Tiere in Not im Bezirk
Münchwilen ein. Tierfreunde
können eine Patenschaft für heimatlose, alte und schwer vermittelbare Tiere aufnehmen. In ihrer offiziellen Katzenauffangstation sucht Barbara Kaiser ein
neues Zuhause für heimatlose
Katzen. In ihrem Haus kann sie
bis zu sechs Katzen aufnehmen.
«Diese Büsi sind entweder zugelaufen, werden vermisst oder
sind gar Verzichtkatzen», sagt die
Tierbetreuerin. Oft werden die
Tiere wegen chronischen Krank-
Bild: Maya Heizmann
Tierschützerin Barbara Kaiser spielt mit Rambo und Sumo.
heiten, aggressivem Verhalten
durch falsche Behandlung, hohem Alter oder unbefriedigenden Schönheitsmerkmalen einfach abgeschoben und landen
beim Tierschutz.
25 Katzen vermittelt
Bei Barbara Kaiser werden die
fremden Stubentiger in ihrem
vorübergehenden Daheim betreut. «Ich habe schon viele
schwierige und wilde Katzen in
schnurrende Stubentiger ver-
wandelt», sagt sie lachend. Doch
diese Zähmung brauche sehr viel
Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen. Viele dieser leidgeprüften Tiere benötigen besondere Fürsorge und liebevolle
Pflege. «Das Ziel ist nicht, möglichst schnell die Büsi wegzugeben», sagt die Katzenfreundin.
«Das Wichtigste ist, für sie einen
geeigneten Platz zu finden»,
meint Kaiser. Vielfach unterhält
sie Kontakt zu den Personen, die
eine Katze aufgenommen haben.
25 heimatlose Katzen hat sie bereits plazieren können.
«Ich habe mein Hobby zum
Beruf gemacht», sagt Kaiser. Sie
hat einen Kurs als «Tierpfleger
light» absolviert. Dies befähigt
sie, bis zu 19 Katzen zu betreuen.
Telefonischer Notfalldienst
Nebst ihrem Engagement im
Sirnacher Tierschutzverein, wo
sie auch Telefondienste für Notfälle übernimmt, bietet sie private Ferienbetreuung für Katzen
Eintauchen in die Stadtoasen
Jahrgänger auf
der Baustelle
Morgen Freitag starten die Europäischen Tage des Denkmals unter dem Titel «Oasen» in Wil
mit einem Stadtspaziergang. Beleuchtet wird ausserdem die Bedeutung von Stadtgrün.
WIL. An diesem Wochenende fin-
den die Europäischen Tage des
Denkmals statt. Ziel dieses jährlichen Anlasses ist es, die Öffentlichkeit auf den Wert und die Bedeutung des kulturellen Erbes
aufmerksam zu machen. Der Anlass rückt in diesem Jahr unter
dem Titel «Oasen» schützenswerte Entspannungsorte aller
Art ins Scheinwerferlicht – beispielsweise historische Gärten,
Landschaftsparks und urbane
Plätze, Friedhöfe und Garten-
stadt-Siedlungen, gestaltete Firmenareale, botanische Gärten
und Kulturlandschaften.
In den Stadtoasen von Wil findet morgen Freitag der st. gallische Auftakt zu den diesjährigen
Tagen des Denkmals statt. Ab
16.45 Uhr findet ein Stadtspaziergang statt: Treffpunkt und
Start ist um 16.45 Uhr auf dem
Hofplatz. René Haefeli (Stadtplaner Wil), Martin Klauser (Landschaftsplaner BSLA) und Michael
Niedermann (Kantonaler Denk-
malpfleger) leiten diesen Rundgang, der bis 18 Uhr dauert. Anmeldungen nimmt die Kantonale
Denkmalpflege,
St. LeonhardStrasse 40, 9001 St. Gallen unter
058 229 38 71 oder via denkmal
pflegeysg.ch
entgegen;
die
Platzzahl ist beschränkt.
Das Hauptprogramm startet
um 18.15 Uhr mit der offiziellen
Begrüssung im Gewölbekeller
durch Stadtpräsidentin Susanne
Hartmann und den kantonalen
Denkmalpfleger Michael Nieder-
mann. Anschliessend beleuchtet
Martin Klauser (Landschaftsarchitekt BSLA) das Thema «Bedeutung von Stadtgrün» an Beispielen im Umkreis der Altstadt,
und René Haefeli (Stadtplaner
Wil) berichtet «Vom Nutzen und
vielfältigen Leben in den öffentlichen und privaten Aussenräumen der Altstadt». Anschliessend erfolgt um 19 Uhr die Auszeichnung der Gewinnerinnen
und Gewinner des Fotowettbewerbs «Stadtoasen». (pd)
anzeigefenster
BEGLEITET DURCH DAS JUNG-UNTERNEHMER-ZENTRUM
Klare Botschaften in Videos übermitteln
Videos werden für Unternehmen immer wichtiger. Die Firma Zindeo produziert Videos
ohne Schnickschnack. Dafür
kostengünstig und mit klarem
Inhalt. Videos können viele
Menschen erreichen. Über soziale Medien oder über E-Mail
lassen sich Videoklicks vervielfachen. Für Unternehmen stellen sie ein wichtiges MarketingInstrument dar. Durch professionell erstellte Videos können
auf einfache Weise Botschaften
übermittelt werden, und die eigene Marke wird gestärkt. Sie
lassen sich auch auf Internetseiten einbinden und verhelfen
so zu mehr Aufmerksamkeit.
Professionell und günstig
Matthias Zindel hat 2014 die
Firma Zindeo mit Sitz in Wil
Matthias Zindel produziert für Unternehmen kostengünstige Videos.
Bild: pd
gegründet. Er rückt mit seiner
Kamera Firmen und ihre Produkte oder Dienstleistungen,
Vereine, Sportler oder Veranstaltungen in den Fokus. Er
produziert Videos, wie man sie
von der Tagesschau oder dem
Lokalfernsehen kennt. Ohne aufwendige Dreharbeiten
und Spezialeffekte und ohne
Schnickschnack. Dafür aber
kostengünstig.
«Ein Video sollte einfach sein
und eine klare und verständliche Botschaft übermitteln»,
ist Matthias Zindel überzeugt.
«Kurz und knackig», bringt er
es auf den Punkt. Durch die
kostengünstige Produktion sei
eine aktive Videokommunikation möglich, beispielsweise in
Form eines Video-Newsletters,
der monatlich erscheint.
an. Während der Abwesenheit
der Katzenhalter versorgt sie die
Stubentiger in deren Zuhause. So
können die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung bleiben
und erhalten Zuwendung mit
vielen Streicheleinheiten. Ab
und zu nimmt sie auch Ferienkatzen bei sich zu Hause auf. Für
diese Tiere stehen zwei grosse
Büsizimmer bereit. Zurzeit sind
keine Katzen in der Station des
TSV untergebracht. Ein gutes
Zeichen.
Langjährige Erfahrung
Matthias Zindel ist gelernter Polygraf und Videojournalist. Zehn Jahre lang war er im
Lokaljournalismus mit Kamera und Mikrophon unterwegs
und berichtete im Fernsehen
über das aktuelle Geschehen.
Mehr als 3500 redaktionelle
Videos realisierte er in dieser
Zeit. Später übernahm er beim
Nachrichten-Videoportal Fürstenland TV die redaktionelle
Leitung. Mit seiner Erfahrung
weiss Matthias Zindel, wie ein
Video im Internet die grösste
Beachtung findet. (pd.)
Zindeo
Matthias Zindel
www.zindeo.ch
Telefon 079 752 34 04
WIL. Am Donnerstag, 15. September, besichtigt der Männer-Jahrgängerverein 1936 bis 40 Wil ab
14 Uhr die Baustelle Umfahrung
Bütschwil. Nach einer Präsentation von 30 Minuten begeben
sich die Teilnehmer auf die
Grossbaustelle des Tunnels beim
Bahnhof Bütschwil. Sie treffen
sich um 13.25 Uhr am Bahnhof
Wil beim Avec-Shop. Eine Anmeldung morgen Freitag ab
8 Uhr ist unbedingt erforderlich
an Eugen Attenhofer per Telefon:
071 923 37 80 oder E-Mail: e.at
tenhoferythurweb.ch. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. (pd)
Wir sorgen
für die beste
Optik...
Wir sind in:
Flawil, Gossau, Wattwil, Wil
www.jungunternehmerzentrum.ch
Region Uzwil/Flawil 39
Donnerstag, 8. September 2016
Zusammenarbeit statt Fusion
An der Wahlveranstaltung der vier Uzwiler Ortsparteien plädierte Gemeindepräsident Lucas Keel für eine stärkere regionale Zusammenarbeit
und stellte eine Steuerfusssenkung in Aussicht. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte Gegenkandidat Remo Wicki.
rungen stünden. Er machte zwar
keine konkreten Angaben, aber
in der Gemeinde ist durchgesickert, dass die Migros im Abschnitt des Werkareals zur Lindenstrasse ein neues Einkaufszentrum erstellen möchte.
URS BÄNZIGER
UZWIL. Die Überraschung der
überparteilichen Wahlveranstaltung vom Dienstagabend war
der Auftritt von Remo Wicki. Die
Uzwiler kennen den graubärtigen Mann mit Kappe und Militärhose vom Sehen her, denn er
ist oft mit seinen Hunden unterwegs. Der 50-Jährige kandidiert
für das Gemeindepräsidium, er
ist parteilos.
Podiumsleiter Marcel Bauer
wollte von Remo Wicki wissen,
wie er Uzwil im Jahr 2026 sehe.
Ein solch langfristiger Ausblick
Eigenkapital reduzieren
25. September
Gemeindewahlen
Kanton St. Gallen
sei gar nicht möglich, antwortete
der Herausforderer von Lucas
Keel. Uzwil und die Schweiz seien keine Inseln. «Das Kapital der
Menschen ist das Wissen, und
das Wissen zu vermitteln unsere
Pflicht», sagte Wicki. Menschen
und nicht Sachen stünden im
Vordergrund. Bauer hakte nach
und fragte, welches denn die
konkreten Probleme in der Gemeinde seien. Uzwil brauche gesundes Wasser, ebenso Beamte
und nicht Firmen, die öffentliche Ämter besetzen, so Wicki.
Angesprochen auf seine Visionen, sagte Gemeindepräsident
Lucas Keel (CVP), dass «sympathisch kurze Wege» sein Credo
Bild: Urs Bänziger
Remo Wicki, der Mann mit Bart und Militärhose, will Gemeindepräsident werden. Lucas Keel nimmt die Kandidatur seines Herausforderers gelassen.
seien. Uzwil müsse weiblicher
werden, denn die Gemeinde
werde von aussen als «technischer Ort» wahrgenommen.
Regionale Trägerschaften
In der Gemeinde herrsche
eine gute Diskussionskultur. Der
Gemeinderat drücke sich nicht
davor, auch «heisse Kartoffeln»
anzupacken. Keel stellte in Aussicht, dass das im Jahr 2007 zusammen mit der Bevölkerung erarbeitete Strategiepapier in vier
Jahren überarbeitet wird. Uzwil
verfüge mit seinen Sport- und
Freizeitanlagen über eine gute
Infrastruktur, die teils zwar re-
gional genutzt, aber nicht regional getragen werde. Keel will
deshalb die Zusammenarbeit
mit den Nachbargemeinden vorantreiben. Er verspricht sich von
regionalen Trägerschaften mehr
als von Gemeindefusionen. «Von
dieser Idee müssen wir uns verabschieden, denn Fusionen lö-
sen nicht die Probleme.» Um
Uzwil als regionales Zentrum zu
positionieren und die dafür nötige Dichte zu erlangen, brauche
die Gemeinde mehr Menschen.
In diesem Zusammenhang erwähnte Lucas Keel, dass die
Bahnhofstrasse, aber auch das
Benninger-Areal vor Verände-
Auf die Frage von FDP-Präsident Bruno Lusti nach einer Senkung des Steuerfusses sagte Lucas Keel, dass der Gemeinderat
vorhabe, das Eigenkapital um 8
bis 10 Millionen zu reduzieren
und für Entschuldungen und zusätzliche Abschreibungen zu
verwenden. Entschieden sei
zwar noch nichts, aber durch
diese Entlastung sei eine Steuerfussreduktion wahrscheinlich.
Die Wahlveranstaltung der
vier Ortsparteien bot auch den
Kandidierenden des Gemeinderates eine Plattform, um sich
kurz vorzustellen. Sie wolle sich
für Lebensqualität und einen attraktiven Lebensraum in Uzwil
einsetzen, sagte die neue Kandidatin der CVP, Renate Graf, zu
ihrer Motivation. Ihre Kontrahentin der SVP, Arlette Winter,
möchte sich im Gemeinderat für
die Anliegen des Gewerbes einsetzen. Motiviert zeigten sich
auch Ruedi Müller (FDP), Dora
Hadorn (SP), Hanspeter Haltner
(FDP) und Christine Wirth
(CVP), die ihre Tätigkeit im Gemeinderat gerne fortsetzen wollen und sich deshalb der Wiederwahl stellen.
Schulrat Steigende Schülerzahlen, fehlende Klassenzimmer
GPK Betroffenheit über den Tod von Adrian Stauffer
Ob es kein Problem sei, Kinder
aus 40 Nationen zu unterrichten, wollte Podiumsleiter Marcel
Bauer von Schulratspräsident
Daniel Wyder wissen. Dank der
vor zwei Jahren wieder eingeführten Integrationsklasse könnten zugezogene fremdsprachige
Schulkinder stufenweise in die
Regelklassen eingegliedert werden, antwortete Wyder. Mehr
beschäftigt den für die SP zur
Wiederwahl antretenden Schulratspräsidenten die steigenden
Kinderzahlen. Vor allem im
Eigentlich waren auch für die
fünfköpfige Geschäftsprüfungskommission (GPK) Kampfwahlen angesagt, nachdem die
SVP ihren Ortsparteipräsidenten
Marco Baumann als Kandidaten
nominiert hatte. Der Tod von
Adrian Stauffer hat die Ausgangslage jedoch unerwartet
verändert. Stauffer war von der
FDP für die Wiederwahl in die
GPK nominiert worden. Ende
August wurde der 55-Jährige
nach kurzer, schwerer Krankheit
jäh aus dem Leben gerissen.
Schulhaus Kirchstrasse ist das
Raumangebot knapp: Es fehlen
Gruppenzimmer. Zudem müssen
im Schulhaus Herrenhof drei zusätzliche Klassenzimmer eingerichtet werden. Gemeinderat
und Schulrat arbeiteten intensiv
an der Investitionsplanung, um
den fehlenden Schulraum auszugleichen, sagte Wyder.
Peach Alpert (FDP), Marlies Keller (CVP) und Marcelina Schläpfer (SP) hoben die gute Zusammenarbeit im Schulrat hervor,
was sie motiviert, zur Wieder-
wahl anzutreten. Zur Kampfwahl
kommt es, weil die SVP auch im
Schulrat vertreten sein will und
Daniela Mäder als Kandidatin
nominiert hat. Sie wohnt seit
zehn Jahren in Uzwil und ist
Mutter von zwei schulpflichtigen
Kindern. Neben dem Präsidenten besteht der Schulrat aus vier
Mitgliedern. Der fünfte, ebenfalls
neue Kandidat Thomas Walker
wurde von der CVP nominiert.
Er ist Vater von zwei schulpflichtigen Kindern und wohnt seit
20 Jahren in der Gemeinde. (urb)
Philipp Herzog für die GPK
nominiert. Ebenfalls neu kandidiert Urs Brun. Der 60Jährige
arbeitete zehn Jahre für die Gemeinde Uzwil als Betreibungsbeamter. Aus dieser früheren
Tätigkeit wisse er, wie die Gemeinde funktioniere, sagte der
Kandidat der SP. Marco Baumann teilte die Ansicht von
Romano Ruch, dass die GPK
kein politisches Amt sei. «Sie ist
mehr der Sparringspartner für
den Gemeinderat», sagte der
52jährige Betriebsökonom. (urb)
Neue Energien für Fahrzeuge
Dorfchilbi mit
Traktoren-Treff
An der Sonderschau «Ecocars 2016» vom Samstag auf dem Raiffeisenplatz
können die Besucher Elektro-, Gas- und Hybridautos Probe fahren.
NIEDERGLATT. Am Wochenende
findet in Niederglatt die Chilbi
statt. Die Dorfvereine haben
sich wiederum zusammengetan,
um den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Am Samstagnachmittag organisiert die Jugi ein Geländespiel im Wald. Die Sportschützen
führen ihr Volksschiessen durch.
Kulinarisch können sich die Besucher mit verschiedenen Spezialitäten verwöhnen. Für Stimmung sorgen die Tanzmusik am
Samstagabend und für Gemütlichkeit der Frühschoppen am
Sonntag. Die Attraktion werde
der Köpfli-Traktoren-Treff sein,
teilt das OK mit. (pd)
NIEDERUZWIL. Seit einigen Jahren
Besuch von Schwestern
aus Weissrussland
An diesem Wochenende besuchen Schwestern aus Minsk, Weissrussland,
die Katholische Kirchgemeinde
Jonschwil. Sie werden an den
Gottesdiensten in Schwarzenbach und Jonschwil teilnehmen.
Seine Kollegen in der Geschäftsprüfungskommission zeigten
sich am Wahlpodium tief betroffen. Mit einer Schweigeminute
wurde an das Wirken von Adrian
Stauffer gedacht.
Die Tätigkeit in der GPK sei kein
politisches Amt, die Parteizugehörigkeit spiele keine Rolle,
sagte Romano Ruch, der als
Parteiloser für die Wiederwahl
kandidiert. Als bisheriges Mitglied kandidiert auch Mario von
Dach. Neben ihm hat die CVP
den 40jährigen Bankkaufmann
JONSCHWIL.
Leserbild Entenförmig gewachsen
Melitta Dilitz in Uzwil pflückte die Tomate aus ihrem Garten.
bieten die Autohersteller immer
mehr und immer attraktivere
Elektro-, Hybrid- und Erdgasautos an. Sie ermöglichen den
Einsatz von erneuerbaren Treibstoffen. Biogas wird dem Erdgas
beigemischt, welches Gasautos
antreibt. Biogas gilt als CO2-neutral. Ein klarer Vorteil des Elektromotors ist, dass er einen sehr
hohen Wirkungsgrad und deshalb einen um das Zwei- bis
Vierfache geringeren Energieverbrauch als ein Benzinmotor
hat. Hybridautos haben sich in
den vergangenen Jahren auf dem
Markt etabliert. Sie haben einen
Verbrennungs- und einen Elektromotor. Letzterer dient vor
allem zur Rückgewinnung der
Bremsenergie und zum Ausgleich der Leistungsspitzen.
Dadurch sinken Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen um
je bis zu 30 Prozent, der Schadstoff-Ausstoss nimmt noch stärker ab.
An der Ausstellung «Ecocars
2016» informieren am Samstag
auf dem Raiffeisenplatz in Niederuzwil E’Mobile, eine Fachgesellschaft von Electrosuisse,
zusammen mit Fahrzeuganbietern der Region über vielfältige
Fragen wie Reichweite, Kosten, Ladeinfrastruktur zu Hause
und unterwegs, Stromproduktion, Speicherung von Solar-
strom, Umwandlung von erneuerbarem Strom in Erdgas, das
Förderprogramm der Energieagentur und vieles mehr.
Interessierte können die ausgestellten Fahrzeuge selber Probe fahren und verschiedene Modelle unmittelbar miteinander
vergleichen. (pd)
Bild: pd
Die Gemeinde Uzwil macht es vor: Für die Dienstfahrten stehen
den Mitarbeitenden E-Bikes und drei Renault-Twizy zur Verfügung.
40 Region Uzwil/Flawil
Donnerstag, 8. September 2016
Ein Tag, der nie vergessen geht
Die Wirren um die F/A-18, die an einer Felswand im Sustengebiet zerschellt ist, rufen auch in der Region Erinnerungen wach. Vor 18 Jahren
stürzte ein Trainingsflugzeug der Schweizer Armee auf einer Wiese bei Bichwil ab. Der 36jährige Pilot kam dabei ums Leben. Ein Rückblick.
hauses. «Ich sah, wie sich die
Flieger in der Luft streiften und
wie ein Flugzeugteil herunterfiel.» Erst dachten er und seine
Mutter – sie hatte den Crash
ebenfalls mitbekommen – dass
«alles nochmal gutgegangen ist».
URSULA AMMANN
BICHWIL. Ein Gedenkstein erinnert heute noch an das tragische
Ereignis, das sich am 14. Oktober
1998 in Bichwil abspielte. Nach
einer Streifkollision stürzte eines
von zwei PC-9-Trainingsflugzeugen der Schweizer Luftwaffe ab
und zerschellte auf einer Wiese.
Dem Piloten gelang es zwar
noch, den Schleudersitz zu be-
«Offenbar gewichtete
der Pilot den Schutz
der Bevölkerung
höher als sein Leben.»
«Das Militär hat nie,
aber auch gar nie
etwas gesagt nach
dem Unfall.»
Cornel Egger
Oberuzwiler Gemeindepräsident
Dann sei eine der Maschinen
doch abgestürzt, erzählt Mario
Fuchs. Er konnte zusehen, wie
sie am gegenüberliegenden
Hang in die Wiese donnerte.
Arnold Chiavi
Augenzeuge
tätigen. Doch der Schirm öffnete
sich offenbar nicht mehr vollständig. Der 36jährige zweifache
Vater aus dem Kanton Nidwalden wurde mit schweren Verletzungen ins Spital eingeliefert
und starb noch am selben Tag.
Mit dem Leben bezahlt
Im Boden «eingebohrt»
Einer der Augenzeugen des
Unfalls war Arnold Chiavi. Er
und sein Arbeitskollege hielten
sich gerade ausserhalb der Werkstatt auf und waren dabei, ein
Blech zu transportieren. «Plötzlich gab es einen riesigen Knall in
der Luft, und es fielen feine Teilchen herunter», erzählt der Bichwiler. Die beiden stellten das
Blech sofort hin und rannten zur
Absturzstelle, wo die Maschine
in Flammen aufgegangen war.
Der Pilot befand sich ein Stück
weiter entfernt unter seinem
Fallschirm. «Er war richtiggehend im Boden ‹eingebohrt› und
hat stark geblutet», erinnert sich
Chiavi. Gemeinsam mit einem
Archivbild: Rainer Bolliger
Feuerwehrleute bei der Absturzstelle des Trainingsflugzeuges. Der Unfall ereignete sich am Morgen des 14. Oktober 1998.
anderen Anwohner, der sich zuerst an Ort befand, versuchten
sie, dem Schwerverletzten zu
helfen. «Wir haben ihm noch gut
zugeredet, wollten ihm Hoffnung machen», sagt Chiavi.
Militär hielt sich bedeckt
«Das Militär hat nie, aber auch
gar nie etwas gesagt nach dem
Unfall», bedauert Arnold Chiavi.
Diese Erfahrung hat auch Philipp Stutz gemacht. Als Redaktor
der Wiler Zeitung war er einer
der ersten an der Unfallstelle. Es
sei nicht einfach gewesen, zu Informationen zu kommen, sagt er.
Das Militär habe sich bedeckt
gehalten. Bei der Berichterstattung musste er sich vornehmlich
auf die Aussagen der Zeugen
stützen. «Im Dorf war die Betroffenheit gross, und der Unfall war
noch lange Tagesgespräch», erinnert er sich. Viele hätten nicht
verstanden, wieso die Armee solche Übungen über besiedeltem
Gebiet durchführe. Für ihn selbst
sei dieses Erlebnis eines der prägendsten in seiner ganzen Jour-
nalistenkarriere gewesen, sagt
Stutz. «Diesen Tag vergesse ich
nie mehr.»
Auch der gebürtige Oberuzwiler Mario Fuchs hat die Bilder
des Absturztages noch immer
präsent. Er war damals gerade
mal zehn Jahre alt und stand an
jenem Morgen auf einem Mäuerchen im Garten des Eltern-
Als der Absturz passierte, hatte der Oberuzwiler Gemeindepräsident Cornel Egger gerade
seinen letzten Ferientag. Zusammen mit seiner Familie sass er zu
Hause beim Frühstück. «Wir hörten einen Crash», erinnert er
sich. Das Flugzeug sei schätzungsweise 300 Meter vom Haus
entfernt zu Boden gegangen.
An diesem Tag begleitete Cornel Egger einen Offizier der
Schweizer Armee zur Unfallstelle, hielt engen Kontakt mit der
Feuerwehr. Auch an die vielen
Anfragen aus der Bevölkerung
kann er sich gut erinnern. «Insbesondere die Anwohner in
Bichwil waren sehr betroffen»,
sagt er. Nicht zuletzt deshalb,
weil der Pilot, der beim Unfall
starb, die Maschine vom Siedlungsgebiet weg auf eine Wiese
gelenkt habe. «Offenbar gewichtete er den Schutz der Bevölkerung höher als sein Leben.»
ZUM GEDENKEN AN ADRIAN STAUFFER
In kleinen Dingen Grosses erkennen
UZWIL. Media vita in morte
sumus. Mitten im Leben ist
Adrian Stauffer nach kurzer,
schwerer Krankheit im Alter von
erst 55 Jahren gestorben. Er war
kein Blender, sondern eine tiefgründige Persönlichkeit mit
Phasen von Nachdenklichkeit
und Schweigsamkeit. Adrian
Stauffer engagierte sich in der
Evangelisch-methodistischen
Kirche (EMK) und war Mitglied
der Geschäftsprüfungskommission der Gemeinde Uzwil, für
die er erneut kandidierte. Seine
Familie bedeutete ihm alles.
Nun wurde er jäh aus dem
Leben gerissen. Ende August ist
er seiner schweren Krankheit
erlegen.
Bild: Andrea Häusler
Wer von Wilen-Watt nach Niederuzwil fährt, ist gewarnt.
Doppelt gesetzeswidrig
«Radar» steht in Rot auf der Flawilerstrasse
in Niederuzwil. Strafbar ist nicht nur die Warnung.
ANDREA HÄUSLER
NIEDERUZWIL. Der «Blitzer» ver-
birgt sich im Gebüsch nach der
Kurve. Das ist bekannt, zumal
die Kantonspolizei St. Gallen die
Standorte der semistationären
Radarkästen veröffentlicht. Weil
es nicht um primär Bussen,
sondern um die Verbesserung
der Verkehrssicherheit gehe, wie
Kapo-Mediensprecher Florian
Schneider sagt. Dennoch hat
sich der Urheber der aufgesprayten Botschaft strafbar gemacht.
Und zwar gleich doppelt. Denn
nicht nur das Warnen vor Geschwindigkeitskontrollen ist gesetzeswidrig, sondern auch das
Verschmutzen öffentlichen Eigentums. Sollte die Täterschaft
eruiert werden, drohte ihr nebst
einer Strafe auch die Abgeltung
des Sachschadens.
Fotografie und Fliegen
Adrian Stauffers Leidenschaft
galt der Fotografie. Er konnte
stundenlang in der Natur verweilen. Ging nie ohne seine
Kamera aus dem Haus. Er erkannte auch in kleinen Details
Grosses. Zu seinen Hauptmotiven zählten Tiere, Landschaften
und Flugzeuge.
Schon während der Schulzeit
zeigte Adrian Stauffer Interesse
an der Fliegerei. Auf dem Geissberg beobachtete er Flugzeuge
und nahm deren Geräusche auf
Tonband auf. Nach Abschluss
der Schulzeit entschied er sich,
seinem grössten Berufswunsch
nachzugehen: Er wollte Militärpilot werden. Und begann die
fliegerische Vorschulung. Bei
weiteren Tests für die Pilotenausbildung scheiterte Adrian
Stauffer aber mit seiner Einstellung, keine Zivilisten gefährden
zu wollen.
Nach diesem Rückschlag
absolvierte er eine Lehre als
Elektromonteur. Er zeigte sich
motiviert und hatte Freude an
der Ausbildung. Später trat
Adrian Stauffer eine Stelle als
Elektromonteur und Projektleiter bei Elektro Wegmann in
Niederuzwil an. Seit 1997 war er
als Telematiker und Projektleiter
bei der ETU Elektro Kuster
GmbH in Goldach angestellt.
Die Wege von Adrian Stauffer
und Conny Hugentobler hatten
sich in der Jugendgruppe der
EMK gekreuzt. Adrian schrieb
seiner Conny jede Woche einen
Brief, obwohl sie im gleichen
Dorf lebten. Nach sieben Jahren
Beziehung heirateten sie am
5. Mai 1984. Ein Jahr später kam
die erste Tochter Janine zur
Welt. Ein weiteres Jahr später
folgte Sohn Pascal und im März
1989 die zweite Tochter Gina.
Ein Höhepunkt im Familien-
Interesse an Politik
Adrian Stauffer übernahm
verschiedene Aufgaben in der
Verwaltung der EMK. Amtierte
als Liegenschaftsverwalter und
war Mitglied der Finanzkommission. Darüber hinaus zeigte
er sich politisch interessiert und
war über 30 Jahre aktives Mitglied der Freisinnig-Demokratischen Partei Uzwil. Dabei waren
ihm die Werte Familie, Umwelt
und Unternehmertum wichtig.
Von 1996 bis 2004 gehörte er der
Kindergarten-Kommission an.
Seit 2006 fungierte er als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission der Gemeinde
Uzwil. Seit 2007 war der Verstorbene aktives Mitglied der Männerriege Uzwil. Er knüpfte dort
viele neue Freundschaften, und
die Zeiten im Verein besassen
für ihn hohen Stellenwert.
leben ereignete sich wenige
Monate vor seiner Krankheit.
Adrian und Conny Stauffer
wurde ihr erstes Grosskind geschenkt. Adrian Stauffer betonte
mehrfach, dass es sein Wunsch
sei, die Kleine aufwachsen zu
sehen. Dies verlieh ihm während der Krankheit viel Kraft.
Kindheitstraum erfüllt
Vor vier Jahren konnte sich
Adrian Stauffer einen Kindheitstraum erfüllen. Als Co-Pilot
einer Cessna durfte er die Flugroute in seine Heimatgegend
selbst steuern. Es war ihm ein
Anliegen, über den Geissberg,
seine Heimat, und die Wattstrasse zu fliegen.
Ende Juni erschütterte eine
schwere und unerwartete
Krankheit die Familie. Nach
dreiwöchigem Spitalaufenthalt
wurde Adrian Stauffer nach akutem Leberversagen ein neues
Organ transplantiert. Nach der
erfolgreichen Operation gab es
leider eine weitere Komplikation. Adrian Stauffer kämpfte
bis zuletzt, blieb stets voller
Hoffnung und Zuversicht. Er
war schon immer positiv eingestellt, und auch während der
Krankheit lebte er nach dem
Motto «Think positive». Doch
leider stellte sich keine Besserung ein. Am 26. August durfte
er im Beisein seiner Familie
friedlich einschlafen.
Bild: pd
Adrian Stauffer
Philipp Stutz
Region Uzwil/Flawil 41
Donnerstag, 8. September 2016
FraueXang und
Schöpfungszeit
FLAWIL/OBERGLATT. Am kommenden Sonntag, 11. September,
singt der Frauenchor FraueXang
um 10 Uhr im reformierten Gottesdienst in der Kirche Oberglatt.
Dieser wird begleitet von Liedern rund um die Schöpfung.
Denn jeweils im September findet die ökumenische Kampagne
«Schöpfungszeit» statt, die dazu
anregen soll, sich mit allen Sinnen an der bunten Welt zu freuen. Im Gottesdienst werden auch
zwei Kinder getauft. Ebenfalls
ein Grund zum sich freuen und
staunen. (pd)
Als Freidenker gegen Regulierung
In Degersheim aufgewachsen, ist er eben wieder nach Degersheim zurückgekehrt. Gleich wurde er für eine Kandidatur
um den freiwerdenden Sitz im Gemeinderat angefragt. Patrick Gemperle (CVP) über seine Person und seine Tätigkeit.
ZITA MEIENHOFER
DEGERSHEIM. Patrick Gemperle
erging es wie vielen anderen
Jugendlichen auch: Er wollte weg
aus dem Kaff, in dem er aufgewachsen war, weg von Degersheim. Nach der Ausbildung als
25. September
Gemeindewahlen
Kanton St. Gallen
Galapagos in
Wort und Bild
Am nächsten Treff60plus-Anlass erzählt die Flawiler Pfarrerin Melanie Muhmenthaler von ihrer eindrücklichen
Reise zu den Galapagosinseln in
Ecuador. Am Dienstag, 13. September, 15 Uhr, nimmt sie alle
Interessierten mit in die Welt von
Humboldtpinguinen, Leguanen
und Riesenschildkröten. Die
Veranstaltung findet im Zwinglisaal der Reformierten Kirchgemeinde statt. (pd)
FLAWIL.
Hochbauzeichner zog es ihn hinaus in die Welt, er brauchte die
Freiheit, wollte sich nicht binden
lassen. Seither sind mehr als
zwei Jahrzehnte vergangen. Beruflich ist der heute 45-Jährige
schon vor einigen Jahren nach
Degersheim zurückgekehrt, als
Architekt zu Jörg & Kuster AG.
Privat folgte die Rückkehr in seinen Geburtsort im vergangenen
Dezember, als das mit seinem
Vater gemeinsam gebaute Haus
fertig erstellt war. Und binden
lassen hat er sich vergangene
Woche auf dem Zivilstandsamt.
Die kirchliche Hochzeit findet im
Oktober statt.
Lage, Infrastruktur, Steuerfuss
AGENDA
HEUTE
DEGERSHEIM
Brockenhaus geöffnet,
10.00–12.00/13.30–18.00,
Taastrasse 11
FLAWIL
Brockenhaus geöffnet,
9.00–12.00/13.30–18.00, Waldau 1
b’treff geöffnet,
9.00–12.00/14.00–17.30,
Bahnhofplatz
Mütter- und Väterberatung,
10.00–11.30/14.00–16.30,
Gupfengasse 8
Gemeindebibliothek geöffnet,
16.00–18.00, Bezirksgebäude
Ludothek geöffnet, 17.00–19.00,
Badstrasse 20
MOGELSBERG
Podium Gemeindewahlen 2016,
Restaurant Löwen, Ortsparteien
des Neckertals; 20.00
NIEDERUZWIL
Mütter- und Väterberatung,
9.30–11.30/15.00–17.00,
kath. Pfarreizentrum
Seniorenmittagstisch, ab, 11.45,
Seniorenzentrum Uzwil
(Haus Marienfried)
«Nützt Steuersenkung der
Standortattraktivität?», Apéro
und Gespräch SP Uzwil, 18.30,
Begegnungsplatz
UZWIL
Bibliothek geöffnet,
9.00–11.30/14.00–18.00,
Bahnhofstrasse 83a
MORGEN
BRUNNADERN
Preisjassen, H. Bucher, 20.00,
Restaurant Bahnhof
DEGERSHEIM
Brockenhaus geöffnet,
10.00–12.00/13.30–18.00,
Taastrasse 11
FLAWIL
Brockenhaus geöffnet,
9.00–12.00/13.30–18.00, Waldau 1
b’treff geöffnet, 14.00–17.00,
Bahnhofplatz
Gemeindebibliothek geöffnet,
18.00–20.00, Bezirksgebäude
Ludothek geöffnet, 18.00–20.00,
Badstrasse 20
Anet Corti: Optimum, Kabarett,
Kultur im Pfarreizentrum St. Laurentius, 20.00, kath. Kirche
OBERUZWIL
Ludothek geöffnet, 14.00–17.00,
Alti Gerbi
UZWIL
Bibliothek geöffnet, 14.00–19.00,
Bahnhofstrasse 83a
Holzwerkstatt geöffnet,
18.30–21.30, Freizeitwerkstatt
Um die Schönheiten Degersheims, davon wusste Patrick
«Der Steuerfuss,
der gefällt
niemandem
in Degersheim.»
Gemperle eigentlich schon lange. Je älter, umso mehr schätzt er
die gute Lage dieser Gemeinde,
das schöne Naherholungsgebiet
vor der Haustüre, die Nähe zu
St. Gallen, den Kontakt zu Leuten, die er kennt, die Infrastruktur, von der andere Gemeinden
nur träumen können. Nun, frisch
verheiratet und in der Hoffnung,
eine Familie gründen zu können,
weiss er um die Vorzüge, die
Degersheim Kindern und Jugendlichen bietet. Und was ge-
Bild: Zita Meienhofer
Der Föhrenwald oberhalb Degersheim ist einer der Lieblingsplätze von Patrick Gemperle. Von dort hat er den Blick in die Weite, aber auch aufs Dorf.
fällt ihm nicht? «Der Steuerfuss,
der gefällt niemandem in Degersheim», sagt er sofort. Er habe
jedoch das Gefühl, dass man nun
auf einem guten Weg sei, die
Finanzen der Gemeinde ins Lot
zu bringen. Was ihm generell
nicht gefällt sind die Regelungen
und Verbote für X-Beliebiges –
auch schweiz- und weltweit.
«Das ist das Resultat einer egoistischen Menschheit. Der gesunde Menschenverstand bleibt da
oft auf der Strecke», so Gemperle, der sich als Freidenker bezeichnet. Als einer, der Freiräume braucht und anderen
Freiräume lässt.
Gestalter und Handwerker
Auf dem politischen Parkett
war Gemperle bislang nicht zu
Hause. Seine Vorliebe gehört
dem Werken und Gestalten. So
restauriert er Oldtimer-Autos
britischer Herkunft, formt Skulpturen und beschäftigte sich die
vergangenen Jahre mit seinem
Hausbau. Zudem ist er ein begeisterter Töfffahrer.
Im täglichen beruflichen Kontakt mit Degersheimern kam
nach seinem Einzug ins neue
Heim die Anfrage zur Kandidatur
für den freiwerdenden Sitz
im Degersheimer Gemeinderat.
«Da ich kein Vereinsmensch bin,
habe ich abends Zeit, Gemeinderat ist eine spannende Aufgabe, die mich in neue Bereiche
führt, ich schätze es, in der
Gruppe etwas zu gestalten, und
ich könnte so einen aktiven Beitrag für die Gemeinde leisten»,
begründet er seine Zusage. Diese
war zugleich verbunden mit dem
Brandschaden wird behoben
Die Schadensumme der Brandstiftung in der Flawiler Kirche Feld wird auf
300 000 Franken geschätzt. Die Instandstellung wird jetzt in Angriff genommen.
ANDREA HÄUSLER
FLAWIL. Die beiden 14jährigen
Schülerinnen waren bereits in
der polizeilichen Einvernahme
geständig. Sie hatten am Nachmittag des 2. Juni in der reformierten Kirche Feld Prospektmaterial angezündet und damit
eine hölzerne Kirchenbank in
Brand gesetzt. Der angerichtete
Schaden ist beträchtlich. Die
Rauchentwicklung hatte in grossen Teilen des Kirchenraums zu
Russablagerungen geführt. Die
Kostenschätzung für die Instandstellung liegt nun vor. Sie
beläuft sich auf knapp 300 000
Franken, wie Kirchenvorsteherschaftspräsidentin Daniela Zillig
sagt. Die Gebäudeversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen werde den Schaden in diesem Rahmen übernehmen. Mit
den Reinigungsarbeiten werde
nun unverzüglich begonnen.
Advents- und Weihnachtsgottesdienste geöffnet werden kann.
Fertigstellung im März 2017
Voraussichtlich ab Mitte Januar nächsten Jahres soll die
zweite Instandstellungsetappe
in Angriff genommen werden.
Am aufwendigsten dürfte dabei
die Reinigung des Gewölbes
sein. An der Goll-Orgel werde
hingegen nur das Nötigste gemacht, sagt Daniela Zillig. Denn
diese werde ja im Jahr 2018
ohnehin umfassend renoviert.
Ab Mitte März 2017 soll die
Kirche Feld wieder normal genutzt werden können.
Zwei Etappen
Bis Mitte November sollen in
einer ersten Etappe das Kirchenschiff, die Sitzbänke und Ablagen, die Böden sowie die
Mönch-und-Prachtel-Orgel gereinigt werden. Mit dem Ziel,
dass die Kirche Feld für die
Archivbild: kapo
Der Brand der Kirchenbank und die damit verbundene Rauchentwicklung führte zu Russschäden, die jetzt behoben werden.
Beitritt zur CVP, jener Partei, der
er sich verbunden fühlt. Nicht
nur deshalb, weil er sich als gläubigen Katholiken bezeichnet.
Vertrauen in die Person haben
Für den politischen Neuling
ist klar, dass er keinen aktiven
Wahlkampf betreiben wird. Sein
«Entweder
die Degersheimer
wollen mich oder sie
wollen mich nicht.»
Konterfrei wird nirgends zu sehen sein. «Entweder die Degersheimer wollen mich oder sie
wollen mich nicht», sagt er. In
einem öffentlichen Amt gehe es
um das Vertrauen in eine Person,
so Gemperle, eine Eigenschaft,
die nicht gekauft oder erzwungen werden könne. Bereit, das
Amt als Gemeinderat zu übernehmen, ist er.
Durch seinen Job habe er gelernt, sich durchzusetzen, sei
sich an Stress und den Druck im
Alltag gewohnt. Seine Arbeit im
Architekturbüro ermögliche es
ihm auch, flexibel zu sein, Termine zu unterschiedlichen Zeit
wahrnehmen zu können. Nicht
zuletzt sind da seine kommunikativen Fähigkeiten, die ihm in
den vergangenen Jahren immer
wieder geholfen haben, in problematischen Situationen einen
Konsens zu finden. Das, was er,
wenn er als Gemeinderat gewählt wird, bestimmt öfters tun
müsste.
LESERBRIEF
Leserbrief «Nein zu 1,2 Mio. Fr.
versteckter Steuern»
Ausgabe vom 6. September 2016
Weder Salamitaktik
noch Abzocke
Noldi Baumann kritisiert in seinem am vergangenen Dienstag
veröffentlichten Leserbrief, dass
der Gemeinderat, nachdem die
Bürgerschaft die Verselbständigung der Technischen Betriebe
Flawil (TBF) beschlossen hatte,
eine Gebührenerhöhung vornehme und dass dies eine
Salamitaktik sei.
Ich möchte folgendes in Erinnerung rufen.
Im Gutachten zur Verselbständigung der TBF ist unter
«Entschuldigung des Gemeindehaushalts» zu lesen: Durch die
Rückführung des Eigenkapitals
kann sich die Gemeinde als
Eigentümerin weiter entschulden. Die jährliche Abgabe an die
Gemeinde setzt sich künftig aus
folgenden Teilen zusammen:
Verzinsung des Dotationskapitals, Nutzungsgebühr für Strassen und einen Gewinnanteil.
Dies ergibt im Idealfall eine
jährliche Abgeltung von circa
1,2 Millionen Franken, was rund
6 bis 7 Steuerprozenten entspricht. Mit dem Gewinnanteil
ist die Gemeinde unmittelbar
am Erfolg der TBF beteiligt.
Dass alle Abgaben an die Ge-
meinde rund 1,2 Mio. Fr. betragen werden, hat der Gemeinderat im Gutachten aufgeführt.
Das hat somit mit Salamitaktik
nichts zu tun. Vielmehr erfüllt
der Gemeinderat die Vorgaben,
die er uns Bürgern versprochen
hat. Wie sich die Abgaben zusammensetzen, ist transparent
dargestellt. Ein Teil dieser Abgeltung ist die Gewinnablieferung. Ein Gewinnanteil an
einem Unternehmen ist nichts
Unanständiges, denn der Eigentümer trägt auch das Risiko und
die Verantwortung. Die Gewinnablieferung ist auch keine Neuerfindung. In der Erfolgsrechnung 2015 der TBF kann nachgelesen werden, dass die TBF
750 000 Franken an die Gemeinde abgeliefert haben.
Mit dem Ja zur Verselbständigung der TBF haben wir Bürger auch Ja gesagt zu den
1,2 Mio. jährlicher Abgeltung.
Dass alle diese Abgaben im
Endeffekt weiterhin der Konsument zahlt, ist die logische
Folge, woher soll denn das Geld
sonst kommen? Das Geld wird
dem Konsumenten nicht abgezockt, sondern die TBF müssen
ihre Leistungen zu konkurrenzfähigen Preisen erbringen. Nur
erfolgreiche Unternehmen können einen Gewinn erzielen.
Felix Bossart
Rosenberg 4, 9230 Flawil
42 Nachbarschaft/Traueranzeigen
Donnerstag, 8. September 2016
Spielend durch die Nacht
Parlament zeigte
Anträgen der SVP
die kalte Schulter
34 Institutionen laden am Samstag zur Museumsnacht. Diese findet zum Thema «Spielen» statt,
Zielpublikum sind Kinder. Bei Tattoos oder Duft-Poetry kommen auch Erwachsene zum Zug.
GOSSAU. Die Gossauer Stadtpar-
lamentarier waren an der Sitzung vom Dienstag grösstenteils
gleicher Ansicht. Dennoch gab
es 28 Wortmeldungen. Zum Teil
führten diese zu aufreibenden
Debatten, nicht zuletzt wegen
der SVP-Fraktion. Den Vorlagen
stimmt sie im Grundsatz zu, sah
aber mit eigenen Anträgen Sparoder Verbesserungspotenzial.
KATHRIN REIMANN
ST. GALLEN. Am Samstag ab
18 Uhr, kann man in 34 Kulturinstitutionen in der Stadt St. Gallen auf Schatzjagd gehen. Und
dies nicht nur im übertragenen
Sinn: Erstmals wird während der
Museumsnacht ein übergreifendes Spiel angeboten, auf welchem man nach verschwundenen Exponaten suchen muss.
Das Thema Spiel taucht zudem in der Form diverser Angebote auf: Im Nextex findet ein
Gesichtsmuskel-Wettbewerb
statt, in der Bibliothek in der
Hauptpost wird das Turmzimmer zum Spielsalon und in der
Frauenbibliothek kann man ein
Quiz über berühmte Frauen lösen. Spiele aus aller Welt sind das
Thema im Historischen und Völkerkundemuseum, im Museum
im Lagerhaus werden Bilder zum
Leben erweckt und ein Action
Painting Reloaded kündigt die
kleine Kunstschule an. Schachspieler können sich am Pic-oPello-Platz im Garten oder am
Tisch messen und ein Handschriftenquartett gehört zu den
Angeboten der Stiftsbibliothek.
Die Kreativität der Kriminellen
Natürlich werden in allen 34
teilnehmenden Museen, Galerien und Institutionen auch die
aktuellen Ausstellungen aus den
Bereichen Kunst, Kultur und Geschichte zu sehen sein. Im Rahmen seines 50-Jahr-Jubiläums
öffnet das Kriminalmuseum der
Kantonspolizei St. Gallen erstmals seine Tore für die Museumsnachtbesucherinnen
und
-besucher. Zu erfahren gibt es an
den Führungen spektakuläre
Geschichten von Falschgeld,
Drogen, Masken, gefälschten
Kontrollschildern, Waffen, Abtreibungsutensilien und gezeigt
werden Fotos von aussergewöhnlichen Fällen. Die Beweisstücke aus mehr als drei Jahrhunderten zeigen, dass nicht nur
Künstler, sondern auch Kriminelle sehr kreativ sein können.
Museum der Leere ist vertreten
Ebenfalls zum ersten Mal an
der Museumsnacht vertreten ist
das Museum of Emptiness (das
Museum der Leere). Es wird an
Sicherheitskonzept verfrüht
Archivbild: Reto Martin
Im Naturmuseum kamen Kinder schon immer auf ihre Kosten. Dieses Jahr bieten auch andere Museen Familienprogramme an.
diesem Abend von der Künstlerin hinter dem Projekt, Gigi Guggenheim, eröffnet. Zum Auftakt
wird Konzeptkünstler Paul Divjak, der als Duftpoet internationale Museen olfaktorisch verwandelt, aus Wien einreisen, um
mit seiner molekularen Installation «Memories of Water» das
Museum einzuweihen. Ebenfalls
neu dabei ist das «Parterre 33»,
welches seine Besucher dazu
auffordert, den Pinsel selbst in
die Hand zu nehmen. So soll an
einer weissen Wand im Lokal ein
neues Kunstwerk entstehen,
welches noch in der selben
Nacht wieder weiss übertüncht
wird. Einen besonderen Programmpunkt hält auch das Textilmuseum bereit: Die Textilbibliothek wird zum Tattoostudio. Ein St. Galler Tattoo Artist
wird dort vor den Augen der Museumsnachtbesucher ein Muster
aus der Bibliothek auf die Haut
bringen. «Wir haben festgestellt,
dass viele Familien die Museumsnacht besuchen», sagt Nora
Fuchs vom Verein Museumsnacht. Aus diesem Grund habe
man zum ersten Mal ein breites
Kinderprogramm erarbeitet (siehe Zweittext). Das allgemeine
Rahmenprogramm halte aber
für Besucher jeden Alters genug
Spannendes bereit.
Auch Konzerte und Parties
Die Museumsnacht startet am
Samstag um 18 Uhr. Es finden
auch Konzerte und Parties statt.
An Bar- und Restaurantständen
gibt es Verpflegung. Tickets kosten 20 Franken, für Kinder unter
16 Jahren ist der Anlass gratis.
Tickets sind im Vorverkauf im
VBSG-Provisorium beim Rathaus, im Tourist Information
Center an der Bankgasse und bei
der Tagblatt AG an der Fürstenlandstrasse erhältlich.
www.museumsnachtsg.ch
Fokus auf kleine Gäste
Das Extraprogramm für Kinder
an der Museumsnacht ist vielfältig. Unter anderem finden im
Botanischen Garten zwei Demonstrationen zum Thema Bionik statt. Das Kunstmuseum lädt
zur Suche nach Verborgenem
mit Taschenlampen im Depot
und zu Materialspielereien im
Labor. Im Naturmuseum wird
geschminkt, gebastelt und gespielt. Ausserdem können Kinder mit Hammer und Meissel
Versteinerungen freilegen.
Das Museumsgespenst Musuh sucht derweil im Historischen und Völkerkundemuseum
sein Lieblingsspielzeug: das
Maskottchen des FCSG. Sein
Würfelglück kann man zudem
beim Orakel und anderen Spielen aus der Antike herausfordern. Ausserdem haben Kinder
die Möglichkeit, ein indianisches
Fangspiel zu basteln. Mit Majong, Go und Pokémon werden
zudem alte und neue Klassiker
aus Ostasien thematisiert. Kinder können auch spielerisch
nach Afrika reisen oder im Rokoko-Saal Sieg und Niederlage
im Krieg spielerisch ergründen.
In der Kantonsbibliothek Vadiana werden schöne Dinge
selbst hergestellt, und auch in
der Stiftsbibliothek dürfen sich
Kinder kreativ in der Malwerkstatt austoben. Im neuen Museum of Emptiness heben Ideen
ab und lernen schweben, und im
Textilmuseum findet unter dem
Titel «Am seidenen Faden» ein
Workshop für kleine Gäste statt.
Ein Improvisationstheater erweckt im Museum im Lagerhaus
Bilder zum Leben, und auch die
Universität bietet ein Programm
speziell für Kinder an. (kar)
Von links bis rechts waren sich
alle Parlamentarier einig, dass
sich das Warten auf den Bushof
gelohnt hat. Das ursprüngliche
Projekt aus dem Jahr 2010 wurde
damals bemängelt und zurückgewiesen. Entstanden ist nun
eine komplett neue Vorlage. Der
Bushof wird nach Osten verlegt
und die vier Haltekanten auf
acht ausgeweitet. Damit kann
der Bahnhofplatz gestalterisch
aufgewertet werden. Mit 3,4 Millionen Franken kostet das Projekt deutlich mehr als die erste
Version. Hinzu kommen 400 000
Franken für die Erneuerung der
Werkleitungen. Ein Antrag der
SVP, jetzt ein Sicherheitskonzept
auszuarbeiten, löste bei anderen
Parlamentariern Kopfschütteln
aus. Stadtrat Stefan Lenherr erklärte, dass ein solches Konzept
bei Baubeginn nicht mehr zeitgemäss und daher eine Fehlinvestition wäre. Den Antrag der
SVP lehnten die Parlamentarier
ab und gaben dem Projekt Bushof grünes Licht.
Tagesstrukturen in drei Schulen
Ebenfalls vors Volk gelangt der
Kredit für die familienergänzenden Tagesstrukturen in den Primarschulhäusern Büel, Othmar
und Haldenbüel. Der Stadtrat
rechnet mit einem jährlichen
Aufwand von 420 000 Franken.
Noch sind die Subventionen
vom Bund nicht abgezogen. Dieser Zuschuss dürfte sich jährlich
auf ungefähr 100 000 Franken
belaufen. Hinzu kommen einmalige Ausgaben von 90 000
Franken für bauliche Anpassungen und Einrichtungen der Betreuungsangebote. Wieder war
es die SVP, die bei dieser Vorlage
Einwände erhob. In einem Antrag wollte sie den Kredit um die
Hälfte kürzen. Bei allen anderen
Parlamentariern fand sie allerdings kein Gehör. (ad)
BESTATTUNG
Obwohl wir dir die Ruhe gönnen,
ist voller Trauer unser Herz.
Dich leiden sehen und nicht helfen können,
war uns der grösste Schmerz.
Wil
Gestorben am 30. Juni:
Misherchi Tarek, von Oberriet-Eichenwies, geboren am 10. Februar 1936, wohnhaft gewesen in Wil, Haldenstrasse
16a. Ehemann der Misherchi geb. Gächter Yvonne Gabriela Clothilde. Die Bestattung hat in Libyen stattgefunden.
Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem
Vater, Grossvater, Schwiegervater und Bruder
Bruno Kamm-Wellauer
17. August 1943 – 6. September 2016
Nach langer, schwerer Krankheit durfte er ruhig und friedlich einschlafen.
In stiller Trauer
Martha Kamm-Wellauer
Anita und Rolf Cavelti-Kamm mit Chiara, Laurin und Alyssa
Esther und Jens Wiebe-Kamm mit Sarah, Jannis und Timon
Yvonne und Roman Stadler-Kamm mit Marius und Melina
Geschwister und Anverwandte
Traueradresse:
Martha Kamm, Freudenbergstrasse 37, 9242 Oberuzwil
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Die Abdankung mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am
Mittwoch, 14. September 2016, um 14 Uhr in der evangelischen
Kirche in Oberuzwil statt.
Regionalsport 43
Donnerstag, 8. September 2016
Zur Nachwuchssportlerin
des Jahres gewählt
YVES BRUGGMANN
ALLGEMEIN. Der Skirennfahrerin
Bild: pd
Die RiWi-Damen spielen nächste Saison in der Nationalliga B.
RiWi-Damen realisieren
Aufstieg in die Nationalliga B
FAUSTBALL. So kann es in einem
Verein gehen. Die Männer der
Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen (RiWi) mussten am
vergangenen Wochenende erdauern, dass sie nächste Saison
«nur» noch in der Nationalliga B
spielen werden. Dafür durfte
sich das Damenteam in Elgg
über den Aufstieg in die zweithöchste Klasse freuen.
Halbfinalhürde überstanden
Im Halbfinal trafen die RiWiFrauen auf Jona. Bereits in diesem Spiel wollte RiWi-Präsenz
aufzeigen. Es wurde von Beginn
an druckvoll und sehr effizient
gespielt, so das Jona gar nie in
sein Spiel fand. Es resultierte ein
klarer Halbfinalsieg mit 2:0
(11:4/11:4) Sätzen. Die Freude
bei den Spielerinnen hielt sich
noch in Grenzen. Der Fokus lag
nun auf dem Finalspiel. Dieses
musste gewonnen werden, damit der Aufstieg Tatsache wurde.
Nichts für schwache Nerven
Im Finalspiel stand RiWi Elgg
gegenüber. In der Qualifikation
trennten sich diese beiden
Teams jeweils mit je einem Sieg
und einer Niederlage. Die Partie
war nichts für schwache Nerven.
Das grosse Ziel vor Augen hinderte die Spielerinnen lange
Zeit daran, unbeschwert aufzuspielen.
Glücklicher erster Satzgewinn
Im ersten Satz lagen die Hinterthurgauerinnen noch mit 9:10
im Hintertreffen, ehe sie das Unmögliche noch möglich machten
und sich einen 12:10-Satzgewinn
gutschreiben liessen. Dank dieses Zwischenerfolgs war die Nervosität zu Beginn des zweiten
Satzes wie weggeblasen, RiWi
konnte mit 9:6 davonziehen und
brauchte nur noch zwei Punkte
zum Matchgewinn. Durch unerklärliche Eigenfehler seitens RiWi konnte Elgg jedoch auf 9:9
ausgleichen, ehe der Satz doch
noch mit 11:9 gewonnen werden
konnte. Der enorme Druck entlud sich in Freudentränen, der
Aufstieg war geschafft. (pd)
Für RiWi spielten: Rahel Hess, Jasmin
Müller, Michelle Egli, Alexandra Stahel,
Karin Spiranelli, Cornelia Chollet und
Cassandra Hagen.
Aline Höpli aus Flawil vom Skiclub Gossau wurde die Ehre zuteil, zur besten St. Galler Nachwuchssportlerin erkoren zu werden. Die vierfache Schweizer
Nachwuchsmeisterin im Slalom
und Super-G verwies in der Publikumswahl den Mountainbiker
Simon Vitzthum vom RV Altenrhein sowie den FCSG-Nachwuchsfussballer Silvan Hefti auf
die Plätze. Höpli belegte zudem
in der Jahreswertung der Unter-16-Jährigen den ersten Rang.
Die Auszeichnung mit Siegercheck wurde von Christoph Meier vom Panathlon-Club St. Gallen übergeben. «Es war eine riesige Überraschung für mich. Ich
hätte nie damit gerechnet», sagte
Höpli. Die Vorbereitung auf die
neue Saison beginnt bei ihr demnächst. «Wir werden in eine SkiHalle in Holland gehen, um zu
trainieren.» Zudem stünden viele Herbst-Trainings an. Ihre Ziele
für die Zukunft hat Höpli bereits vor Augen. «Ich will
ins Nachwuchs-Leistungszentrum Ost aufgenommen werden», sagte sie. Dazu benötige sie
gute Resultate. Wenn Höpli so
weitermacht, dürfte dieses Ziel
reine Formsache sein.
Wichtiger Termin
Der volle Pfalzkeller am Montag hat es gezeigt: Der St. Galler
Sportpreis ist mittlerweile ein
wichtiger Termin im St. Galler
Sportkalender. Die vier Organisationen Panathlon-Club, IG
Sport Stadt, Sportamt und Swiss
Volunteers haben den sechsten
St. Galler Sportpreis verliehen.
Spektakel
mit zwei
Landesmeistern
BADMINTON. Der Badmintonclub
Uzwil startet am 24. September
in die neue NLA-Meisterschaftssaison. Doch schon kommendes
Wochenende steht ein erster
Höhepunkt an. In Oberuzwil findet ein Vorbereitungsturnier mit
namhaften Mannschaften aus
der Schweiz und Österreich statt.
Dieses Vorbereitungsturnier
wird seit drei Jahren durchgeführt. Der Austragungsort ist
jeweils entweder in der Ostschweiz oder in Vorarlberg. Erstmals organisiert der Badmintonclub Uzwil dieses Turnier, welches am Samstag in der Breite
Oberuzwil stattfinden wird. Insgesamt nehmen sechs Mannschaften teil.
Mit zwei Landesmeistern
Bild: Samuel Schalch
Aline Höpli zeigte sich überrascht und erfreut ob ihrer Wahl.
In der Kategorie «Sportler
des Jahres» setzte sich in einer
spannenden Publikumswahl das
international gefragte Handball-Schiedsrichter-Duo Arthur
Brunner und Morad Salah vom
SV Fides gegen Daniel Lopar, die
Nummer eins im Tor des FC
St. Gallen, und die Cheerleader
des FC St. Gallen durch.
Ehrenpreis an Stöckli
Der Ehrenpreis ging an den
Uzwiler Ralph Stöckli, ehemaliger Curlingspieler und Leiter der
Abteilung Leistungssport von
Swiss Olympic und Chef de Mis-
sion Rio 2016 und Pyeong Chang
2018. In Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus Politik und
Sport überreichte der St. Galler
Stadtrat und Sportdirektor Markus Buschor den Preis. Stöckli
wurde für seine nationalen und
internationalen Erfolge als Curler sowie für seine Arbeit als Leiter der Abteilung Leistungssport
von Swiss Olympic und Chef de
Mission Rio 2016 ausgezeichnet.
Der 40jährige gebürtige Uzwiler
hat als aktiver Curlingspieler mit
dem Curlingclub St. Galler Bär
national und international zahlreiche Erfolge erzielt.
Der Badmintonclub Uzwil ist
mit zwei Teams am Start – mit
seiner NLA- und NLB-Mannschaft. Auch St. Gallen wird
mit zwei Teams anreisen. Aus
dem Vorarlberg haben sich die
Bundesligavereine Wolfurt und
Montfort-Feldkirch angemeldet.
Damit nehmen gleich zwei
Landesmeister an diesem hochdotierten Vorbereitungsturnier
teil. St. Gallen ist amtierender
Schweizer Meister und Wolfurt
ist der aktuelle Mannschaftsmeister aus Österreich.
Finalspiele um 15 Uhr
Das Freundschaftsturnier startet um 10.30 Uhr in der Breite
Oberuzwil. Es wird auf mehreren
Spielfeldern gespielt. Die Finalspiele finden um 15 Uhr statt.
Das Publikum darf sich auf eine
geballte Ladung spannender
Spiele innert weniger Stunden
freuen. Dazu wird für Uzwil
erstmals der neu verpflichtete
Stiliyan Makarski auflaufen. (zi)
Eine Frau, die auch anpackt
Während des Cupspiels der 2. Hauptrunde zwischen Bazenheid und den Young Boys vom 18. September werden über
100 Helferinnen und Helfer im Einsatz stehen. Eine davon wird Clubhausleiterin Claire Frei sein. Sie feiert heuer 20 Jahre Vereinstreue.
BEAT LANZENDORFER
FUSSBALL. Der Vormarsch der
Bild: Sergio Brunetti
Der Flawiler Beat Gächter
(8) zeigte als Quarterback
viel Übersicht.
Bestes Resultat in
der Geschichte
AMERICAN FOOTBALL. Die Schwei-
zer American-Football-Nationalmannschaft bestritt ihre erste
B-Weltmeisterschaft und hat dabei das beste Resultat in ihrer
Geschichte erreicht. Die Schweiz
wurde dank zwei Siegen und
einer Niederlage etwas unerwartet dritte und gewann die Bronzemedaille.
Einen Beitrag zu diesem Erfolg leistete auch der Flawiler
Beat Gächter, der jeweils als
Quarterback zum Einsatz kam
und grossen Kampfgeist und
Übersicht bewies. Beat Gächter
ist unterdessen wieder zu Hause
und trainiert wieder mit seinem
vorarlbergischen Team Blue Devils Hohenems. (uno)
Frauen ist auch im Fussball nicht
aufzuhalten. Ein Blick in die
Führungsetage bestätigt die Vermutung: An den wichtigen
Schaltstellen ist das vermeintlich
«schwache Geschlecht» noch
immer untervertreten. Umso gefragter ist «frau» dann, wenn es
darum geht, Chargen zu besetzen, bei denen auch körperliche
Arbeit gefragt ist. Eine, die anpackt und deren Präsenzzeit das
normale Mass um Längen übersteigt, ist Claire Frei. Seit 20 Jahren steht sie hinter dem Tresen
im Clubhaus, was einem Drittel
ihres Lebens entspricht. Damit
ist auch die Frage geklärt, welchen runden Geburtstag sie in
diesem Jahr noch feiern darf.
heute unvergessen. «Ich war bei
Heimspielen der 1. Mannschaft
selten vor Mitternacht zu Hause», erinnert sich Claire Frei mit
einem Schmunzeln. In Erinnerung bleiben auch etliche Grossereignisse, die sie «helfend» mitmachte.
Spontan kommen ihr die
«Champions Night 2004» zwischen Basel und Werder Bremen
sowie das Cupspiel 2008 gegen
St. Gallen in den Sinn.
Schöne Kontakte geknüpft
Lange Jahre war sie zusammen mit Franziska Nagel auch
für die Festwirtschaft während
der Hallenturniere im Januar zuständig. «Aus jener Zeit stammen
auch die Kontakte mit Mitgliedern des FC Tafers. Jahrelang
kam eine Mannschaft aus dem
Freiburgischen zu uns. Irgendwann luden sie uns zum Gegenbesuch ein, Franziska und ich
haben ihn wahrgenommen.» Als
Franziska Nagel vor einigen Jahren den Wunsch äusserte, kürzer
zu treten, erklärte sich Claire Frei
bereit, die Nachfolge zu übernehmen. Seit 2014 ist sie Leiterin
des Clubhauses und froh, wenn
ihre Vorgängerin auch weiterhin
aushilfsweise einspringt. Zum
Team gehören aktuell noch An-
drea Lüthi und Angela Bernet. In
ihrer Funktion ist Claire Frei
auch für den Einkauf zuständig.
Auf die Frage, mit wie vielen
Würsten sie es im Jahr zu tun hat,
meint sie: «2000 dürften es sicher
sein, die jeweils auf dem Grill liegen». Als Grillmeister stellen sich
Beni Baggenstos und Toni Di
Nardo zur Verfügung – beide
ebenfalls langjährige Helfer. Und
weil das Clubhaus auch eine
Familiensache ist, springt Claires
Ehemann Silvano hie und da ein,
wenn Not am Mann ist. Auch abseits des Ifang-Areals wird es
Claire Frei selten langweilig. Seit
einem Jahr ist sie «Omi» von
Cupfieber
Jahrhundertspiel
in Bazenheid
Über den Sohn zum Fussball
Bis Mitte der Neunzigerjahre
hatte Claire Frei mit Fussball
wenig am Hut. Zu ihrer zweiten
Heimat ist der Sportplatz Ifang
erst geworden, als Sohn Roger
dem
Fussballclub
beitrat.
Schnell kam der Kontakt mit
Franziska Nagel zustande, die
damals und bis 2014 das Clubhaus leitete. «Sie fragte mich
eines Tages, ob ich keine Lust
hätte, in ihrem Team mitzuhelfen – das hatte ich». Claire Frei
begann in einer Zeit, als das
Clubhaus nach Heimspielen
noch aus allen Nähten platzte.
Die Ära «Jack Hörler», der als
Spielertrainer 1996 den erstmaligen Aufstieg in die 2. Liga realisierte, ist bei alten FCBlern noch
Dario, dem Sohn ihrer Tochter
Fabienne, die mit Lebenspartner
Andi in Teufen lebt.
Claire Frei, die nebst ihrem
«Job» beim FC Bazenheid mit
einem 50-Prozent-Pensum bei
der Spitex der Gemeinde Kirchberg angestellt ist, freut sich auf
das Jahrhundertspiel Bazenheid
– Young Boys. «Die Anspannung
im Verein ist spürbar. Die Arbeit
wird uns an diesem Tag kaum
ausgehen. Ich bin mir sicher,
dass wir mit den vielen freiwilligen Helfern einen Anlass organisieren, an den ich mich auch
noch in einigen Jahren gerne zurückerinnere».
Der FC Bazenheid hat sich
zum ersten Mal in seiner
78jährigen Vereinsgeschichte
für die 2. Hauptrunde des
Helvetia Schweizer Cups qualifiziert. Nach 2008, als
St. Gallen in der 1. Hauptrunde zu Gast war, die Espen
spielten damals allerdings
während einer Saison in der
Challenge League, dürfen die
Toggenburger am 18. September gegen die Berner
Young Boys erneut ein Spiel
der Superlative organisieren.
Der Vorverkauf ist gut angelaufen. Weitere Infos auf:
Bild: Beat Lanzendorfer
Claire Frei in ihrem Reich – im Clubhaus des FC Bazenheid.
www.fcbazenheid.ch
Donnerstag, 8. September 2016
Schauplatz Ostschweiz
44
Die Phantasien entstanden am PC
LEUTE
Der Mann könnte der nette Nachbar sein. Doch im Internet konsumierte der 60-Jährige Pornos mit Kindern und
chattete mit Minderjährigen. Das Bezirksgericht Kreuzlingen verurteilte ihn zu einer Geldstrafe und einer Psychotherapie.
URS BRÜSCHWEILER
KREUZLINGEN. Da sass er nun, in
17 Jahre wirtete Claudia Loher
im
St. Margrether
«PöstliSnack», dann machte sie eine
zweite Karriere als Sportschützin. Als Quereinsteigerin stiess
sie zum Schweizer Nationalteam der Pistolenschützen und
nahm zweimal an den Europameisterschaften teil. Heute ist
Loher Pistolentrainerin und
Assistentin in der Nachwuchsförderung
des
Schweizer
Schiesssportverbandes.
Am
kommenden Sonntag ist die
54-Jährige nun zu Gast in der
SRF-Sendung «Persönlich» in
der St. Galler Lokremise. Zusammen mit dem Zürcher
Thomas Fisler, einem Entwicklungshelfer in Nordkorea,
spricht Loher über unkonventionelle Lebenswege und ihre
eigene Lebensgeschichte. (rab)
Turnschuhen und im Polo-Shirt
auf dem Stuhl des Angeklagten,
und es war ihm sichtlich unwohl
in seiner Haut. Der Mann ist
knapp über 60 Jahre alt, Schweizer, verheiratet, berufstätig und
nicht vorbestraft. Er wohnt in
einem bürgerlich geprägten
Dorf. Er könnte der nette Mann
von nebenan sein. Die Fragen
der Gerichtspräsidentin liess er
über sich ergehen, antwortete so
gut es ihm möglich war. Doch
meistens fand er keine passenden Worte, um zu erklären, welcher Teufel ihn bei seinen Handlungen geritten hatte. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft
trieben nicht nur dem Angeklag-
ten selber die Schamröte ins Gesicht.
Einsame Abende im Hotel
Im Internet in einschlägigen
Foren, Chats und sozialen Netzwerken hat er während etwa
zwei Jahren pornographische
Bilder mit Kindern und Tieren
konsumiert und ausgetauscht.
Es wurde ihm auch ein Fall eines
Sex-Chats mit einem 13jährigen
Mädchen nachgewiesen, der
sich über mehrere Monate erstreckte. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung installierte der Mann zudem eine
Webcam auf einer Toilette. Mit
der Absicht, anschliessend mit
den Aufnahmen seine sexuellen
Gelüste zu befriedigen, filmte er
so insgesamt 67 Personen bei
ihrem Gang aufs WC. Zeitlich
einige Jahre früher ereignete sich
zudem noch eine weitere Tat, bei
welcher er seine damals 17jährige Tochter unsittlich berührte.
«Aus Langeweile», erklärte der
Angeklagte, sei er überhaupt auf
die Idee gekommen zu diesen
Chats. Oft sei er an den Wochenenden für sein Hobby unterwegs
gewesen und habe dann die einsamen Abende im Hotel im Internet verbracht. Und dort seien
seine Phantasien erst entstanden, er habe sich in etwas hineingesteigert. Obwohl ihm klar
gewesen sei, dass solche Bilder
illegal sind. Der Mann bereut
seine Taten und gesteht auch
alles ein. Seit der polizeilichen
Hausdurchsuchung habe er die
Finger von solchen Sachen ge-
lassen. «Ich habe eins auf die
Finger bekommen, jetzt gehe ich
abends ins Bett anstatt vor den
Computer.» Und er könne gut
ohne leben, fügt er an. Mit seiner
Frau und seiner Tochter habe er
sich ausgesprochen. «Ich habe
mich entschuldigt, und wir haben heute ein gutes Verhältnis.»
Mit der Neigung leben lernen
«Bereuen ist das eine», sagte
die Richterin. «Aber Sie müssen
auch lernen zu akzeptieren, dass
bei ihnen diese Neigungen vorhanden sind.» Eine entsprechende Störung der Sexualpräferenz
war bei dem Angeklagten diagnostiziert worden. Ein Gutachten attestierte eine moderate
Rückfallgefahr. Bei der Strafzumessung, welche zuvor von der
Ostsicht Ein kleiner Mann schafft es nach oben
In Kreisel
verunfallt
Kollision
beim Abbiegen
KREUZLINGEN. Ein 31-Jähriger
wollte am Mittwoch in Kreuzlingen von der Löwenstrasse in
die Sonnenstrasse abbiegen. Gemäss Kantonspolizei Thurgau
übersah er beim Abbiegen jedoch einen entgegenkommenden Velofahrer. Die Fahrzeuge
stiessen zusammen, und der
34jährige Velofahrer stürzte. Er
wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht.
Am Velo und am Auto entstanden insgesamt einige tausend
Franken Sachschaden. (cg)
Gegen Pfosten
geprallt
Sie tragen Mützen, und sie schieben Schubkarren oder
schleppen Giesskannen. Gartenzwerge arbeiten hart für die
Idylle. Das liegt diesem schlauen Kopf fern. Er sitzt auf einem
Bild: Urs Bucher
Sims an der Rorschacherstrasse in St. Gallen. Und lächelt – so
lange, bis ihm einer die Mütze stiehlt. Denn auf seinen Körper kann ein Zwerg verzichten, nicht aber auf seine Mütze.
WILEN. Ein E-Bike-Fahrer war
kurz nach 18 Uhr auf der Freudenbergstrasse von Busswil
kommend in Richtung Wilen unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen stiess er dann gegen einen Holzpfosten am Strassenrand und stürzte. Beim Unfall
wurde der 49-Jährige schwer verletzt. Nach der Erstversorgung
flog ihn ein Helikopter der Rega
ins Spital. Der genaue Unfallhergang wird derzeit noch abgeklärt. (cg)
Vom Velo gestürzt
THAL. Am Dienstagabend ist ein
41jähriger Velofahrer auf der
Dorfstrasse in Thal wegen eines
Fahrfehlers gestürzt. Der Rettungsdienst brachte den Mann
mit eher leichten Verletzungen
ins Spital. Der Sachschaden beträgt laut Kantonspolizei rund
100 Franken. (cg)
www.tagblatt.ch/ostschweiz
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Staatsanwaltschaft und der Verteidigung ausgehandelt worden
war, nahm das Bezirksgericht
Kreuzlingen deshalb eine Anpassung vor. Die Probezeit wird von
zwei auf drei Jahre verlängert.
Die Geldstrafe von 45 000 Franken wird auf Bewährung erlassen. Jedoch muss der Mann eine
Busse von 9000 Franken sowie
Gerichts- und Untersuchungskosten von 26 000 Franken bezahlen. Ausserdem kommen
noch Genugtuungsforderungen
von Privatklägern auf ihn zu.
Der Mann muss sich zudem in
eine ambulante psychotherapeutische Behandlung begeben.
«Sie müssen daran arbeiten, Einsicht zu zeigen. Dieser Weg muss
gegangen werden», gab ihm die
Richterin mit auf den Weg.
WEINFELDEN. Beim Zusammenstoss mit einem Lastwagen wurde am Dienstag in Weinfelden
ein Velofahrer verletzt. Er musste
ins Spital gebracht werden.
Nachmittags kurz vor 13.30 Uhr
fuhr ein 47jähriger Chauffeur
mit seinem Sattelschlepper auf
der Industriestrasse in Richtung
Kreisel an der Dufourstrasse. Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau
stiess er im Kreisel mit einem
66jährigen Velofahrer zusammen. Beim Unfall geriet der Velofahrer unter den Lastwagen. Er
wurde dabei leicht verletzt. An
den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von einigen
hundert Franken. Der genaue
Unfallhergang wird noch abgeklärt, wie die Kantonspolizei
mitteilt. Zur Auswertung des
Fahrtenschreibers wurde ein
Spezialist der Verkehrspolizei
hinzugezogen. (cg)
«Die vielen Tore gehen in Ordnung»
Die Traumelf hat gegen die FCSG-Profis eine 0:21-Klatsche kassiert. Für Traumelf-Torhüter Andreas Vogler bleibt das Spiel
trotz der hohen Niederlage ein unvergessliches Erlebnis, vor allem der Trikottausch mit seinem Lieblingsspieler Daniel Lopar.
ALEXANDRA PAVLOVIC
Herr Vogler, Ihr Team ging gegen
die FCSG-Profis mit 0:21 unter.
Wie fühlt es sich an, so viele Tore
kassiert zu haben?
Vogler: Alles andere als berauschend. Aber wir wussten ja von
Anfang an, dass es kein Plausch-,
sondern eben ein Freundschaftsspiel war. Daher gehen
die vielen Tore in Ordnung.
Neben Ihnen waren auch zwei weitere Torhüter im Einsatz. Wissen
Sie überhaupt, wie viele Treffer Sie
kassiert haben?
Vogler: Ich habe nicht mitgezählt.
Hat die Traumelf ein derart hohes
Resultat erwartet?
Vogler: Unser Ziel war es, nicht
zweistellig zu verlieren. Dies haben wir leider nicht erreicht.
Hatte Ihr Team überhaupt
Torchancen?
Vogler: Wenige. Das Ehrentor
blieb uns verwehrt. Wir sind bis
zum Sechzehner vorgedrungen,
danach gab es aber kein Durchkommen mehr. Zinnbauers
Jungs liessen uns keine Chance.
Wie zufrieden sind Sie mit der
Leistung des Teams und Ihrer
eigenen?
Bild: Philipp Knoepfel
Andreas Vogler
Torhüter der Traumelf,
die gegen den FCSG antrat.
Vogler: Dafür, dass wir als Team
nur dreimal zusammen trainieren konnten, bin ich sehr zufrieden. Wir hielten die ersten
20 Minuten gut mit. Danach
haben wir unsere technischen
und konditionellen Defizite zu
spüren bekommen.
War der Leistungsunterschied so
gross wie erwartet?
Vogler: Dass er so gross ausfallen
würde, hätten wir nicht gedacht.
Man merkte aber, dass der FC
St. Gallen zweimal pro Tag trainiert. Wenn man ein Spiel am
Fernseher verfolgt, denkt man
sich: ‹Ach komm, den hätte ich
rein gemacht.› Aber auf dem Feld
merkt man dann schon, dass es
nicht so einfach ist.
Ihr persönliches Highlight?
Vogler: In der Pause kam mein
Lieblingsspieler Daniel Lopar zu
mir und hat mit mir das Leibchen getauscht. Das fand ich
eine coole Aktion, wie auch der
Applaus der Zuschauer bei der
Ein- und Auswechslung. Ich
habe mich ein bisschen wie ein
Profi gefühlt. Nach Spielschluss
durfte ich sogar einige meiner
Autogrammkarten verteilen.

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