projektwoche 2008 / semana de proyectos 2008

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projektwoche 2008 / semana de proyectos 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
INFORMATION / INFORMACIÓN
1
Inhalt
Información
Information
What’s up III! – Das Video zur Zeitung
Gesellschaftliches und Historisches
Sociales e históricos
¿Quién es quién?
Tolle Knolle
– Leben und Essen in den Anden rund um Tarma
Mich und andere wahrnehmen
La comunicación juvenil en el mundo global
Gesellschaftstanz in Europa und Lateinamerika
La Calle: un producto de moda
Intercambio con Pozuzo
Eine kultur-psychologische Betrachtung des Straßenjargons
Familienkunde – Die Geschichte meiner Vorfahren
5
Sozialprojekte
Ayuda social
Visita al hogar “La Tablada”
Los admirables detalles de la vida cotidiana en Julcamarca
Gemeinsam mit Straßenkindern
Das alltägliche Wunder der Kommunikation
in unserer Umgebung
Theater und Film
Teatro y Cine
Cómo nos cambian la vida los inventos
„Kartoffeltheater“: Rund um die Kartoffel
“El Clown y sus locuras”
Documental
¡Hagamos teatro!
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Aire – papel - agua
Bacterias de la vida diaria
El Mapa de Peters
Los números en la historia y en el mundo actual
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Índice
Musik
Música
Instrumentos Creativos
Lima, Perú, Klangwelten der Stadt
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Naturwissenschaft
Ciencias Naturales
Las maravillas de la luz (luz y sombra)
Woher kommt die Kartoffel?
De la selva peruana, sus maravillas
Aus der Erde – auf der Erde: Kleinigkeiten mal ganz groß
Mar Peruano
Adopta una planta
La papa: Una maravilla cotidiana del Perú para el mundo
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Wissenschaft
Ciencias
Lebensmitteltechnologie
Mathematik im Alltag
Physikalisches Spielzeug
Wasser macht Schule!
Sonnenlicht und Wärme
– Planung einer thermischen Solar-Anlage für Huampaní
Physik der Musikinstrumente
Nuklearmedizin in Peru
– wissenschaftliche und wirtschaftliche Nutzung
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Sportklettern
El ejercicio físico y la salud
Natación como deporte de la vida diaria
La maravilla de las piedras (Wunder der Steine)
Rund um die Mode
A mano, al estilo del Antiguo Perú
Cazando Mariposas
Trickfilm – Wunder des Alltäglichen
La ciudad y yo
Die Poesie der einfachen Dinge
– La poesía de las cosas simples
Tie Dye - Teñido en tela
– Expresa tu estilo con diseño
Tarapoto 2008 – Dibujo, pintura, fotografía y cerámica
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Kulinarisches
Culinaria
El secreto de una buena lonchera
Sabores del Perú a través de la historia
Sport
Deporte
Kunst und Handwerken
Arte y manualidades
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63
Wirtschaft
Economía
El reto de hacer una empresa exportadora en
un mundo globalizado sin perder la identidad
Von Bilanz zu Bilanz
Der Manager im Handelsbetrieb
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
INFORMATION / INFORMACIÓN
5
INFORMATION / INFORMACIÓN
TITEL / TÍTULO :
XXXXXXX
BETREUUNG / TUTORES : XXXXXXX
STUFE / NIVEL :
XXXXXXX
TITEL / TÍTULO :
WHATSUP
BETREUUNG / TUTORES : S. Vollprecht
STUFE / NIVEL :
Wie in jedem „Projekt-Jahr“ sollten auch jetzt
wieder die „historischen Momente“ eines jeden Tages der Projektwoche digital eingefangen werden, allerdings sollte diesmal vor allem
in Form von Filmreportagen und Bilderserien
ein lebendiges Projekttagebuch auf der Homepage unserer Schule entstehen.
Am ersten Tag bildeten sich dazu fünf Gruppen,
die sich die Reportagen über die verschiedenen Projekte untereinander aufteilten.
Als ersten Programmpunkt gab es von
Herrn Luis Landa einen Crashkurs zu den
Interviewtechniken eines Reporters.
n
Die Einführung in das Video-Schnittprogramm „Magix-Moviemaker“ war das
zweite große Thema. ( „Wie kommt der
Film von der Kamera in den Computer?“
„Wie bekomme ich den Schnitt, die Musik,
die Titel, Blenden und (nicht zu viel) Effekte in den Film?“)
n
Als letztes ging es um die Erstellung der
eigentlichen „Homepage“, in der die fertigen Filme zusammen mit Texten und Fotos
ihren endgültigen Platz finden sollten.
n
III – Das Video zur Zeitung
Nebenbei war es weiterhin erforderlich, sich
mit den Möglichkeiten und Grenzen der YouTube-Technik gründlich auseinanderzusetzen.
Die folgenden Tage begannen dann jeweils mit
den Projektbesuchen in Humboldt I und Humboldt II, einer kleinen Redaktionsbesprechung
um 11.00h und dann folgte das Füttern der
Computer mit den ganzen wertvollen Daten
und Bildern, die zuvor aufgezeichnet worden
waren.
Bis zur letzten Minute wurde zum Teil von
einzelnen Schülern auch noch am Präsentationstag gearbeitet. Und bei dem sehr frustrierenden Zusammenbruch der Server am vorletzten Tag zeigte sich, dass die Mehrzahl der
Projektteilnehmer dem dadurch entstandenen
Zeitdruck trotzdem gewachsen war, und wie
richtige Reporter alles daransetzte die DEADLINE pünktlich zu erreichen.
Was sonst noch alles so in diesen Tagen stattgefunden hat und wie weit die Schüler mit ihren
ersten Reportagen gekommen sind, sollte man
sich jetzt lieber direkt auf der entsprechenden
Seite im Internet anschauen: http://www.colegio-humboldt.edu.pe/whatsup2008/index.
htm ...Viel Vergnügen!
S. Vollprecht
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
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TITEL / TÍTULO :
¿Quién es
BETREUUNG / TUTORES : Abdalú Belaúnde
STUFE / NIVEL :
6º - I
TITEL / TÍTULO :
Tolle Knolle
BETREUUNG / TUTORES : Inge Da-Fieno
STUFE / NIVEL :
6º - II
y sus hermanos o la audacia y
decisión de B.Benz para probar
el auto creado por su esposo; fuimos creando crucigramas,bingos,
función de títeres, que hicieran
participar a los visitantes el día
de la exposición.
Ahora que vemos a distancia (ha
pasado ya una semana) sabemos
que valió el esfuerzo; el producto
final: un ensayo de revista (en Biblioteca), fichas enmicadas para
las aulas y la satisfacción de la tarea cumplida entre alegrías, exigencias, chocolates, gomitas y.....
Iniciamos nuestra investigación
con una encuesta donde averiguábamos el nombre del personaje y si se conocía algún hecho
característico u obra del mismo.
Posteriormente sobre una muestra de cien encuestas (nivel medianos, 21 secciones) tabulamos
los resultados. Los mismos que
nos animaron a continuar en nuestra labor
de investigación con la finalidad de encontrar
datos que nos permitieran luego elaborar una
pequeña revista.
dablemente, no era fácil, entre biblioteca, internet y consulta juntamos algunos datos que
organizamos en la elaboración de una ficha de
cada personaje.
Dos días dedicamos a la búsqueda del hecho
anecdótico, el símbolo,la característica, el valor que nos transmite cada vida. La tarea indu-
Entre la fantasía de los hermanos Grimm, las
zapatillas de A.Dassler,los encantadores peluches producto del esfuerzo solidario de M.Steiff
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GESELLSCHAFTLICHES / SOCIALES
quién?
Nuestro proyecto partió de una
premisa, cuánto conocen nuestros alumnos de los personajes
paradigmas de su clase? Es el
nombre que día a día leemos en
la puerta del aula. La idea entusiasmo a diez alumnos entre 6° y
l° del nivel medianos.
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
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GESELLSCHAFTLICHES / SOCIALES
Quedan como recuerdo esas
palabras gratificantes de algunos padres que
identificaron una educación en valores a través de algunos hechos anecdóticos.
Aunque nosotros pensamos que ahora tenemos nuevos retos. El primero encontrar el
cuento “El pajarito que corregía las faltas de
ortografía”de J.Lepman.
Abdalú Belaunde V.
Unter diesem Thema machten sich 2 Lehrer
mit 35 Schüler-innen aus 7 Klassen und 3
Jahrgangsstufen auf nach Tarma. Diese Stadt
liegt mitten in den Anden auf 3000m Höhe.Sie
wird auch „Perle der Anden“ gennant und ist
bekannt als „Blumental“. Dort wachsen jedoch
auch viele verschieden Sorten von Kartoffeln,
dieser tollen Knolle, die wir etwas näher kennenlernen wollten, da ja das Jahr 2008 das
„Kartoffeljahr“ ist.
Untergebracht waren wir auf dem Bauernhof
„Hacienda La Florida“. Nachdem wir Mittag gegessen hatten, ging gleich das Programm los.
Noch durften sich die Schüler selbst entscheiden, in welcher Gruppe sie sein wollten um die
Hacienda und ihre uralte Geschichte kennen
zu lernen. Viel gab es zu Bestaunen, zB. Eine
350 Jahre alte Cypresse, den höchsten Eukalyptusbaum von Südamerika, die ehemaligen
Stallungen und das „Celular“ (ein riesiges Gebäude für Brieftauben) des Generals Franzisco
de Paulo Otero der hier 1817 seine kleine Armee untergebracht hatte u.v.a.m.
Nach dem Abendessen wurde das Programm
– Leben und Essen in den Anden rund um Tarma
erklärt und ausgehängt und die Schüler-innen
in 3 Gruppen aufgeteilt, in der alle durcheinandergewürfelt waren. Diese Gruppen arbeiteten
in den nächsten drei Tagen rotierend.
Morgens um 7.15 ging es los:
Kühe melken
Kleintiere füttern und Eier suchen
nFrühstück zubereiten
n
n
Im Biogarten wurden Kartoffeln geerntet
und gepflanzt, andere Gemüsesorten wurden untersucht, auch mit der Lupe und gezeichnet etc.
Feuerholz wurde gesucht, gesägt und dann
wurden kleine Lehmziegel hergestellt und
damit gebaut
Die dritte Gruppe durfte kochen: Kartoffelgerichte natürlich
n
n
n
Auch Theoie gab es: eine Einführung in das
Kartoffelthema: 10 verschiedene Sorten mussten gefunden und bezeichnet werden und
dann erzählte Don Pepe ganz viel über die
Kartoffelpflanze, Kartoffelanbau und Kartoffelgeschichte.
Weiter gings in den Gruppen: Jeder hatte einen Artikel über die Kartoffel mitgebracht, sie
wurden gelesen und zusammengefasst. Dann
wurden Gedichte oder Geschichten über und
mit der Kartoffel erfunden. Abends wurde
dann alles den anderen vorgestellt und Tagebuch geschrieben.
Natürlich gab es auch Zeit für verschiedene
Tischspiele, Wettspiele im Freien und Feizeit.
Nicht zu vergessen: ein grosses Lagerfeuer
mit Geschichten und an einem anderen Abend
eine Schatzsuche.
Der kleinen Stadt Tarma wurde auch ein kurzer Besuch abgestattet.
Viel haben unsere Schüler-innen in diesen 4
Tagen gelernt – unter anderem ein ganz anderes Leben und: ein Miteinander-Leben und
-Arbeiten.
Wir möchten uns bedanken bei den Eltern: Für
Ihr Vertrauen uns Ihre Kinder zu überlassem
– und bei den Schülerinnen: Dass sie so gut und
verantwortungsvoll mitgemacht haben.
Fernando Acevedo
Inge K. de Da-Fieno
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GESELLSCHAFTLICHES / SOCIALES
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Dröge, Witt
I.5
Unsere Projektwoche beginnt mit dieser Erfahrung: Wir sehen gemeinsam ein und dasselbe
Bild. Sobald wir versuchen, es gemeinsam
zu zeichnen, müssen wir feststellen, dass der
andere doch ein anderes Bild gesehen haben
muss. Hat er nicht so genau hingesehen wie
wir, ja hat er einen „Knick in der Optik“?! Nein,
er hat dasselbe gesehen und er hat doch etwas
ganz anderes wahrgenommen. Kann das sein?
Wir erleben dasselbe und erleben es doch jeder für sich wieder ganz anders? Und dennoch
funktioniert das Zusammenleben, dennoch
haben wir meist den Eindruck, einander zu
verstehen. Das ist ein Wunder des Alltags – immer wieder neu!
Auf dieser Erfahrung aufbauend, bekommen
wir einen „Einblick“ (?!), was es bedeutet,
nicht(s) zu sehen. Mit verbundenen Augen
verlassen wir uns auf unseren Mitschüler und
auf unsere Mitschülerin, die uns führen soll.
Verlässt sie uns? Verführt sie uns? Können wir
vertrauen? Wollen wir? Jeder erlebt auch diese
Situation unterschiedlich – jeder auf seine Art.
Schließlich sagen wir Nein! Schluss! Genug!
Stop! Das ist doch leicht, denkst Du? Denkste!
Es ist fast genauso schwierig, wahrhaftig Nein
zu sagen, wie es zu hören. Was bedeutet ein
Nein? Was bedeutet es für mich, was für Dich?
Nein-Sagen heißt eine Grenze zu ziehen. NeinHören bedeutet respektieren. Auch ein leises
Nein ist ein Nein. Meine Körpersprache hilft
mir, mich zu schützen: Nein – Stop! Das will
ich nicht. Nicht mit mir!
Außerdem haben wir gekocht, gelacht, gespielt,
gelärmt, gegessen, gescherzt, geschwiegen,
gesungen, getanzt, gestanden, gesessen, gewartet, gepfiffen, geruht, gelernt, sind gelaufen,
gegangen, gesprungen, gestürzt, gerannt und
hatten viel Spaß – gemeinsam, jeder für sich.
Leonardo Costa hat die oben beschriebene
Eingangssituation so erlebt:
Mit Mann und Maus
Mrs. Witt und Herr Dröge teilten die Klasse in
zwei Gruppen. Mrs. Witt ging mit einer Gruppe
nach draußen, während Herr Dröge mit uns in
der Klasse blieb.
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
GESELLSCHAFTLICHES / SOCIALES
Das Wunder des Alltäglichen – Sich und andere besser wahrnehmen
Jeder sieht am Anfang erst einmal nur sich
selbst. Wir sind der festen Überzeugung, alle
Menschen hätten dieselben Gedanken und
Interessen wie wir. Wenn wir einmal merken,
dass das nicht der Fall ist, denken wir schnell,
der andere ist doof, dumm oder irgendwie
„nicht richtig“, oder?
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
Zuerst zeigte er uns ein Bild eines Mannes.
Dann wurde uns ein Klebestreifen über den
Mund geklebt, um uns daran zu erinnern, dass
wir nicht reden durften. Dann sahen wir ein
ähnliches Bild, das wir anschließend mit einem
Partner gemeinsam zeichnen sollten. Herr
Dröge behauptete, Mrs. Witt würde den anderen dasselbe Bild zeigen.
Die andere Gruppe kam zurück in den Raum,
und ich bildete mit Thomas Bickel zusammen
ein Team. Er hatte auch einen Klebestreifen
über dem Mund.
Wir bekamen ein Blatt und einen Stift, um das
Bild, das wir gesehen hatten zu zeichnen. Den
Stift sollten wir gemeinsam führen. Ich wollte
den Mann zeichnen, aber Thomas machte etwas völlig anderes! Er zeichnete eine Ratte! Am
Ende sah ich, dass das Bild, das wir gesehen
hatten, sowohl ein Mann als auch eine Ratte
sein konnte. Mrs. Witt hatte ihrer Gruppe allerdings vorher ein Bild gezeigt, das eindeutig
eine Ratte (oder eine Maus) zeigte.
Ich habe gelernt, dass man manchmal dasselbe sehen kann, aber etwas Anderes versteht
als ein anderer. Man hat manchmal zwei verschiedene Meinungen über dasselbe, weil jeder vorher etwas anderes gesehen oder erfahren hat als der andere.
9
10
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
GESELLSCHAFTLICHES / SOCIALES
TITEL / TÍTULO :
La comunicación
BETREUUNG / TUTORES : Lupe Urresti, Ana María Vlásica
STUFE / NIVEL :
I - II
Frente a la abundancia informativa y de imágenes se hace necesario aprender a discriminar la información para que nuestros niños y
adolescentes puedan usar los medios actuales
de comunicación, de una manera eficaz y productiva por cuanto son parte de su vida social
y cotidiana.
Este fue el objetivo del proyecto “La comunicación juvenil en el mundo global” que congregó a 19 entusiastas y dinámicos alumnos de I y
II de secundaria.
Dada la amplitud y complejidad del tema a
tratar, se priorizaron algunas áreas para lo
cual se conformaron tres grupos de trabajo.
El primer grupo se encargó de explorar el
área de comunicación digital debido a la importancia que ha adquirido este medio entre
los jóvenes. Para ello aplicaron encuestas sobre los medios más utilizados y la frecuencia
y finalidad de su uso. Complementariamente,
indagaron sobre el nuevo tipo de lenguaje que
juvenil en el mundo global
emplean y cómo influye este en la comunicación general.
El segundo grupo realizó una pequeña investigación sobre el lenguaje juvenil y observaron
que a nivel de comunicación oral, la jerga
constituye una forma común de expresión,
especialmente entre los jóvenes, aunque también se ve su empleo entre los niños y las personas mayores.
El tercer grupo analizó diferentes formas de
comunicación no verbal, tal es el caso de la
moda juvenil, los gestos, la música, etc. Tomaron conciencia de que estas expresiones
también se constituyen en signos en cuanto
comunican status, personalidad, estados de
ánimo, etc.
Una actividad importante dentro del proyecto
fue la visita a la Universidad de Lima, a la Facultad de Comunicación, en donde tuvieron la
oportunidad de apreciar diferentes talleres que
realizan los alumnos en su formación profesio-
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
11
GESELLSCHAFTLICHES / SOCIALES
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
nal como la grabación de radionovelas y comerciales, utilizando los mayores efectos posibles.
Además asistieron a la Ventana Indiscreta, que
es un proyecto especial en el cual se presenta
los trabajos producidos en esta Facultad.
Los alumnos tuvieron, así mismo, la oportunidad de participar en la charla sobre “La jerga
en Lima”, a cargo del profesor Julio Hevia Garrido Lecca.
Como conclusión de la labor realizada durante la semana, los integrantes de los diferentes
grupos de trabajo expusieron, con aplomo y
confianza, ante los padres de familia y visitantes los resultados de sus investigaciones.
En general, fue una semana sumamente productiva e interesante, en la que nuestros alumnos pudieron ampliar su cultura audiovisual,
comprendiendo que deben superar el rol pasivo de consumidores y optar por una función
más participativa. Este es el gran reto actual de
la tarea educativa.
Lupe Urresti y Ana María Vlásica.
Gesellschaftstanz in Europa und Lateinamerika
Kathrin und Holger Männich
III – 12º
Gespannt, ob sich Schüler in Perú auch für europäische Tänze begeistern lassen, haben wir
Hobby–Tänzer dieses Thema zu den Projekttagen angeboten. Und siehe da, wir hatten interessierte Schüler und Schülerinnen, die mit viel
Engagement dabei waren.
Ja, am Ende waren alle ganz schön geschafft
– wir auch.
Immerhin haben wir 3 Stunden täglich Tanzsport betrieben. Wir erlebten, wie viel Spaß es
allen machte und waren sehr begeistert davon,
wie schnell unsere Paare weit mehr als nur die
Grundschritte lernten.
Anfangs etwas schüchtern, fegten doch zum
Schluss alle Paare prima übers Parkett und
bekamen zur Präsentation am Samstag bei beiden Vorführungen im voll besetzten Musiksaal
ihren wohlverdienten, großen Applaus.
Beim ersten Treff verständigten wir uns, auf
welche Tänze die Gruppe Lust hat und welche
in Perú zu besonderen Anlässen, wie z.B. einer
Hochzeit, getanzt werden.
So begannen wir jeden Tag von 7.35 Uhr
bis 10.00 Uhr hart zu trainieren. Unheimlich
schnell lernten unsere 17 Teilnehmer die ersten Schritte der Standardtänze wie Langsamer
Walzer, Wiener Walzer, Tango, Foxtrott und der
lateinamerikanischen Tänze wie ChaChaCha,
Rumba und Discofox.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen fleißigen Tänzern aus der III, IV und 12. Klasse: Carolina und Johanna, Paola und Samanta, Macarena und Flavia, Solange und Indira, Gabriela
und Pamela, Catarina und Marie, Manuel und
Patricia, Oscar und Adriana, und Melanie.
Weitere 2 Stunden am Tag holten unser Mädels und Jungs Informationen zur Geschichte
der Tänze, zur typischen Tanzkleidung oder
Instrumentalisierung der Rhythmen aus den
verschiedensten Quellen. Daraus bauten sie
eine Powerpointpräsentation und verschiedene Dokumentationen auf Papier.
Für uns war dieses gelungene Projekt einmal
eine ganz andere Art, mit den Schülern zusammen zu arbeiten und es hat uns viel Spaß bereitet, so dass wir es jederzeit wieder machen
würden.
Kathrin und Holger Männich
Wir waren überrascht zu erfahren, dass das
Bandoneon zum Spielen des Tango Argentino
ursprünglich in unserem Nachbarort Carlsfeld
(im Erzgebirge - in Sachsen) erfunden und produziert wurde. So lernten auch wir Vieles dazu.
Natürlich beendeten wir jeden Projekttag mit
einer Präsentation der gefundenen Ergebnisse und einer einstündigen Wiederholung aller
gelernten Tänze. Besonders beliebt waren bei
unseren jungen Tänzern ChaChaCha, Rumba,
Tango und Walzer.
Es ist gar nicht so leicht, Tango zu lernen, hier
in Südamerika ist es natürlich super, ihn tanzen
zu können! Der Foxtrott bereitete die meisten
Schwierigkeiten, ebenso der Wiener Walzer.
Dennoch hatten wir Paare dabei, die es perfekt
lernten, besser als wir!
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
GESELLSCHAFTLICHES / SOCIALES
TITEL / TÍTULO :
La Calle:
BETREUUNG / TUTORES : R. Diaz, P. León
STUFE / NIVEL :
III – 12º
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
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GESELLSCHAFTLICHES / SOCIALES
un producto de moda
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Intercambio con Pozuzo
U. Dehne, M. Reitzig
III – 12º
¿Quién es Escarle?
En las grandes urbes, las calles son el reflejo
de quienes las habitan y Lima, no es una excepción. Durante las últimas décadas, nuestra
ciudad ha experimentado un crecimiento acelerado que ha traído consigo cambios significativos; sin embargo, para la mayoría de nuestros
jóvenes, éstos son poco o nada importantes.
Tres calles limeñas -Quilca, en el Centro de
Lima; La Mar, Miraflores y Vivanco, Pueblo Libre- fueron visitadas durante la Projektwoche
de la última semana de mayo. El proyecto “La
calle: un producto de moda”, brindó a nuestros alumnos la posibilidad de explorar, desde
el tránsito cotidiano por estas calles, nuestra
realidad.
Entrevistar al librero o al vendedor de música,
conversar con el ferretero o el dueño de Cinco
Esquinas, así como, degustar un sánguche en
el centenario bar Queirolo (rodeados de retra-
tos en sepia); les brindó los suficientes insumos para crear una original calle que mostrara
a sus visitantes nuestra particular esencia.
Así crearon el Jirón Escarle, en el cual, la diversidad que define nuestra peruanidad -el mestizaje, lo popular, la gastronomía, la cultura y la
contracultura- se manifestó a través de característicos y curiosos establecimientos.
Lo histórico no podía quedar de lado, había
que develar quién era Escarle y dar a conocer
lo que dice la tradición. Por eso, al ingresar podía leerse un texto que decía algo así:
“Allá por 1825, exisitió en Lima una hermosa
joven de ojos rojos llamada Escarle. Esta particular característica atraía las miradas de las
damas y caballeros de la época. El Libertador
Don Simón Bolívar, no pudo escapar a sus encantos y conquistándola inició un relación que
pronto formalizó.
Don José de San Martín, la conoció mientras
negociaba con Bolívar los últimos detalles sobre la Independencia del Perú. Escarle y San
Martín empezaron un furtivo romance que
tendría un trágico final. Cuenta la leyenda que
una tarde de mayo, cuando Escarle había partido a la eternidad, Don José de San Martín designó una calle con su nombre para que ésta
nunca fuera olvidada.”
Y la ficción superó la realidad. Los visitantes
del sábado 31 de mayo, confundidos e impactados por la historia, al terminar su recorrido
por el Jirón Escarle, se despedían y preguntaban: “Pero... ¿dónde queda exactamente ese
jirón?”, “Qué curioso, no conocía esta historia”,
sin notar que el Jirón Escarle sólo existía ese
sábado, de nueve de la mañana a una de la
tarde, en ese pasadizo de nuestro colegio interrumpido por una “calle en construcción”.
R. Diaz y P. León
Schüleraustausch mit Pozuzo
(24.05.-30.05.)
Bereits am Samstag vor dem Beginn der Projektwoche machten wir uns auf den weiten
Weg nach Pozuzo in der Selva Central. Unsere illustre Reisegruppe, bestehend aus 23
Schülern (III. Sekundaria – Abitur), einem
Ex-Schüler, einem Praktikanten und zwei Lehrern blickte voller Erwartungen auf die vor
ihr liegende Woche. Viel hatten wir von der
von Rheinländern und Tirolern Mitte des 19.
Jahrhunderts gegründeten Siedlung und ihrer
abenteuerlichen Reise bis zur Erreichung ihres
Zielortes schon gehört.
Gedacht als Impuls zur Initiierung eines Schüleraustausches, wurden unsere Erwartungen
in jeder Hinsicht übertroffen. Die Herzlichkeit
des Empfangs, die herrliche Natur sowie der
ehrliche Wunsch, eine dauerhafte Zusammenarbeit mit unserer Schule aufzubauen, hinterließen bei uns einen tiefen und bleibenden
Eindruck. Freundschaften zwischen Schülern
und Lehrern wurden geschlossen und entfachten bei vielen einen großen Enthusiasmus
zur Fortsetzung des Projektes über die Projektwoche hinaus. Daran änderten auch die
kollektiven Rückenschmerzen nach der Fahrt
in den eng bemessenen Combis auf der abenteuerlichen „Straße“ von Oxapampa nach Pozuzo nichts…
Wir denken gerne an diese Woche zurück und
freuen uns bereits auf den Gegenbesuch der
Pozuziner Schüler.
Markus Reitzig
14
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
TITEL / TÍTULO :
Eine kultur-psychologische
BETREUUNG / TUTORES : R. Valenzuela
STUFE / NIVEL :
V - 12º
Betrachtung des Straßenjargons
TITEL / TÍTULO :
Familienkunde
BETREUUNG / TUTORES : D. Millies
STUFE / NIVEL :
III – 12º
l
Ya pues causa, tú me haces la taba hasta mi
jato, y mañana nos quitamos pa’tu corral
en el Norte.
l Negativo, cuñau. La tejen de la bruja me ha
mochado el sobre; el verraco del viejo me
ha dejao sin una china ni pa’ lustrarme los
chuzos.
l No hay roche, cuñau, yo la he hecho linda
con unos chuecos colombianos,cuñau, y
‘toy con harta ficha. Así que ponte las pilas
al toquepala nomás, cuñau, porque hay un
chaleco que me’stá buscando con su máquina, y no quiero quedar hecho un triller.
Así que mejor chapamos carro en Larapa y
somos fuga.
l No, en Yerba mejor ‘pe, porque en Larapa
hay un lomo saltado que hace rato que’stá
que se me quiere acollerar, y es muy vista,
pe’ causa.
l Yanto cuñau, en Yerba nos bajamos unas
aguas que’stoy con la secona y zafamos al
toque.
l Es de ley, ‘peee…
l De ley ‘pe, causa.
Los participantes en el proyecto de interpretación psicológica y cultural de la jerga callejera
estamos seguros, amable lector, de que usted
conoce, comprende y hasta usa algunas de las
expresiones que aquí le presentamos. Posible-
15
GESELLSCHAFTLICHES / SOCIALES
A continuación un primer intento de trascripción/interpretación del diálogo con el
que iniciamos estas líneas.
l
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
GESELLSCHAFTLICHES / SOCIALES
mente sepa el significado de varias de ellas, y
quizá hasta conozca su origen. Otras, seguro
que ni las conocía, y más de una hasta se le
pasó sin darse cuenta.
El ambicioso objetivo original del proyecto
era recolectar la mayor cantidad posible de
expresiones populares. En un comienzo quisimos hacerlo en español y alemán, para luego
intentar establecer las referencias psicológicas,
históricas y culturales, que nos permitiesen
comprender un poco mejor a los pueblos que
las produjeron. Ello ayudaría a hacer algunas
inferencias que “mañana-más tarde” (como
han dado en decir ultimamente tan bonito
los peruanos) pudiesen ser de utilidad para
nuestra tarea de enseñanza-aprendizaje en
nuestro colegio de encuentro bi-cultural.
Sin embargo, muy pronto nos dimos cuenta
de que, más que bi-cultural, el mundo contemporáneo es enormemente plural, con ejes
que atraviesan no solo naciones, sino también
edades, clases sociales, actividades económicas, aficiones y demás; vinculadas todas, además, por puentes y pasarelas como las vías de
comunicación, los intereses compartidos, la
tecnología y hasta la disminución de los costos
comunicacionales.
De otra parte, un altísimo porcentaje de participantes varones de lengua materna castellana y edades que van de los 16 a los 19 años
nos llevó a concentrarnos en la jerga limeña,
muestra viva de la enorme multiplicidad de la
cultura popular peruana contemporánea.
Pero el campo de acción no fue lo único que
debimos restringir. También lo fueron los productos finales. Originalmente habíamos pensado hacer un análisis teórico sesudo sobre
las condicionantes históricas, culturales y de
psicología profunda que accionan como causas y también como altavoces de las particularidades del argot de los distintos pueblos. La
dinámica de las cosas, empero, nos llevó a la
producción de materiales gráficos –escenificaciones presentadas en cuatro videos, así como
en una foto-historieta–, y la confección de una
larguísima lista de expresiones populares que
los chicos recogieron en diversas “arterias de
la ciudad”. Resta la tarea de edición/interpretación de dicha lista, cuyos insumos se encuentran “a buen recaudo”. Resta igualmente
la enorme tarea que constituía la propuesta
original: el análisis teórico comparativo de
diversas expresiones del lenguaje popular
peruano y el alemán. Ello será motivo de otro
marco de acción.
Quiero expresar mi reconocimiento personal a
todos y cada uno de los chicos que hicieron de
esta enorme tarea una actividad sumamente
provechosa, en la cual adquirieron un poco
más de experiencia de la calle (muy útil para
su pronto ingreso a la vida adulta caracterizada por los rigores de la lucha), cultivaron sus
habilidades lingüísticas y, sobre todo y muy
especialemente, se divirtieron tanto, a pesar
del rigor del esfuerzo requerido. Estoy seguro
de que todos entenderán que es “de ley” destacar especialmente la colaboración de Marcos
Armstrong (12.) en la recolección e interpretación de una profusa cantidad de expresiones
registradas (suman cerca de mil) y Rodolfo
Castillo (Instituto) por el gran apoyo técnico.
Un agradecimiento muy especial a Marianna
Plumbohm (V.6) por la paciencia al soportar
alguna que otra expresión un tantico subida
de tono siendo la única mujer en medio del
cotarro de otros 15 muchachones.
l
l
l
l
l
l
Ya pe’ causa, (implicados en la misma
causa penal – “Ya pues, amigo, compañero”); tú me haces la taba (me acompañas,
hacer la taba: de zapato, andar juntos, ir
juntos) hasta mi jato, (jatear, raposear:
valerse de ardides por parte de un grupo determinado –orig.: zorros o perros–;
por extensión, dormir en un lugar en donde se está a salvo de dichos ardides), y
mañana nos quitamos pa’ tu corral: nos
vamos a tu chacra en el Norte.
Negativo, cuñau: no se va a poder, amigo (tomado de las comunicaciones radiales entre los miembros de un mismo
cuerpo de vigilancia)… la tejen –gente– de la bruja: (la familia de mi esposa)
me ha mochado el sobre: (me ha quitado la plata); sobre todo el viejo (papá)
verraco (persona despreciable por su
mala conducta), me ha dejado sin una
china (50 céntimos) para lustrarme los
chuzos (los zapatos: shoes, antiquísima
expresión del puerto del Callao adonde
llegaban muchos marineros ingleses).
No hay roche cuñau (¿de roach: cucaracha?; no hay problema, amigo), yo
la he hecho linda (a mí me ha ido muy
bien) con unos chuecos colombianos
(dólares falsos hechos en Colombia)
y ‘toy con harta ficha (y ahorita tengo
mucho dinero), así que ponte las pilas,
pero al toquepala nomás pe’ (anímate
inmediatamente) porque hay un chaleco (policía que vigila bancos en sus días
de franco) que me está buscando con
su máquina (pistola ametralladora) y
no quiero quedar hecho un triller (carne descompuesta). Así que mejor chapamos carro en Larapa (tomamos un
ómnibus en La Parada) y somos fuga (y
nos escapamos).
En Yerba mejor, pe’ (el paradero informal de Yerbateros)… Porque en La
Parada hay un lomo saltado (un jorobado) que se nos quiere acollerar (quiere
venir con nosotros) y es muy vista, ‘pe
(fácilmente visible).
Ya ‘pe, nos bajamos unas aguas (beber
unas cervezas) que’stoy con la secona
(que tengo mucha sed) y zafamos al toque (y nos vamos inmediatamente).
Ya ‘pe, es de ley ‘pe… (es lo que corresponde, pues).
De ley, ‘pe(¡!)
Dr. Raúl Valenzuela L.
¿Cómo elaborar un árbol genealógico?
Conocer sus raíces, descubrir quienes fueron
nuestros antepasados, la trama y los retos de
su vida para a fin de cuentas descubrir algo
de nosotros en el reflejo de sus biografías es
seguramente una necesidad que todos sentimos en determinado momento de nuestra
vida. Sin embargo, esta tarea no es tan fácil en
un colegio como el Humboldt, cuyos alumnos
muchas veces descienden de inmigrantes, sea
en primera, segunda o tercera generación, y
por lo tanto no siempre forman parte de aquel
segmento de la población que ha dejado rastros en publicaciones, archivos o genealogías
ya bien investigadas.
No obstante, los cinco integrantes del proyecto,
Ananda Friese, Bruno Moretti, Samir Jawwad,
Edgar Llamoca y Carolina Ward no se dejaron
desanimar: En primer lugar porque recibimos
la visita del señor Felipe Voysest Zöllner del
Instituto Peruano de Investigaciones Genealógicas (IPIG), quien nos brindó una introducción general a la genealogía como ciencia auxiliar de la historia y a sus métodos de trabajo.
Aprendimos de este modo que las narraciones
familiares sobre los antepasados pueden a
veces contener errores y que es aconsejable
remitirse adicionalmente a fuentes documentales existentes en archivos públicos civiles o
eclesiásticos para corroborar y ampliar la información. También nos indicó una serie de
páginas web que nos ayudaron en la búsqueda y nos enseñó a manejarlas.
Para conocer de más cerca las fuentes documentales, realizamos una visita al Archivo General de la Nación en el centro de Lima. Allí
nos enseñaron los registros de migraciones
– Die Geschichte meiner Vorfahren
que existen desde 1922. En las páginas de estos registros encontramos a varias personas
cuyos nietos son compañeros del colegio. Asimismo, nos llevaron a los sótanos del archivo,
donde pudimos apreciar el cuidado con el cual
se restauran documentos antiguos. Además de
registros sobre inmigrantes, los archivos públicos, como el Archivo General de la Nación o
los Archivos Departamentales en ciudades
de provincias, recopilan actas de nacimiento,
de defunción, testamentos y otras actas que
pueden ayudarnos a descubrir más acerca de
quiénes fueron nuestros antepasados.
Al día siguiente nos dirigimos al Archivo Arzobispal de Lima, donde nos recibió la directora
Dra. Laura Gutiérrez. Nos explicó que aquel
archivo recopila actas de bautizo y de matrimonio, provenientes de seis de las siete parroquias del Cercado de Lima y de otras iglesias
desde el año de 1532. Por lo tanto es una colección muy valiosa y hasta pudimos apreciar
algunos documentos coloniales.
El señor Voysest ya nos había advertido que
un arbol genealógico no se establece de un día
para otro. Más bien es un trabajo de hormigas
que nos puede entretener durante años. Sin
embargo, en el transcurso de la semana, todos
los integrantes lograron iniciar su arbol genealógico o incluso a completarlo para una determinada rama de su familia. Al efecto, pasamos
muchas horas buscando en internet, entrevistando a familiares y revisando viejos álbumes
de fotos. Decidimos completar nuestro trabajo
con un mapa mundi, donde se pudieron apreciar los países donde vivieron antepasados
nuestros y nos sorpendimos de ver que entre
cinco integrantes del grupo reunimos más de
veinte países en cuatro continentes.
Diana Millies
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
SOZIALES / AYUDA SOCIAL
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Visita al hogar “La Tablada” -en Villa María del Triunfo
TITEL / TÍTULO :
Los admirables detalles de la vida
BETREUUNG / TUTORES : Luis Landa, Malgorzata Siejka, Martin Perli, Helga Buttermann
STUFE / NIVEL :
6º - 12º
Karin Rüttgardt, Ursula Schwend
5º - II
Nuestro proyecto consistió en visitar el Hogar
La Tablada en el distrito de Villa María del
Triunfo. A este Hogar van niños de familias de
muy pocos recursos económicos, en su mayoría niños que solo tienen mamá. En la zona los
colegios tienen dos turnos, el de la mañana y
el de la tarde. Los niños que asisten al colegio
en la tarde van al Hogar desde temprano, donde toman desayuno y realizan sus tareas escolares, supervisados por profesores. También
participan en talleres creativos y de formación,
como panadería, repostería, carpintería y diferentes actividades manuales. A media mañana
tienen una pausa con un refrigerio; luego pueden jugar y también se bañan y se alistan para
ir al colegio después del almuerzo. El almuerzo
se sirve en dos turnos, porque en el comedor
17
SOZIALES / AYUDA SOCIAL
no hay capacidad para tantos alumnos. Después del colegio regresan al Hogar para tomar
lonche y entonces se van a su casa. Los niños
que van al colegio en la mañana también toman desayuno muy temprano en el Hogar y
de allí se van a clases. Regresan después del
colegio y almuerzan allí. Estos niños realizan
las mismas actividades que los de la mañana,
solo que en la tarde. Después del lonche se
van a su casa.
El día sábado 31 vinieron nuevamente estos 12
niños para estar presentes durante la exposición de los proyectos.
El martes 27, miércoles 28 y jueves 29 de mayo
fuimos con 24 alumnos de 5to. grado a segundo de secundaria. Nuestros alumnos compartieron la mañana con los niños del Hogar, participando también en los talleres, ayudándolos
a hacer las tareas y jugando con ellos. Final-
La visita al Hogar La Tablada fue una experiencia muy gratificante tanto para los niños
de nuestro colegio como para los del Hogar.
Muchos de nuestros alumnos quieren repetir
esta experiencia de forma regular durante el
año escolar.
mente almorzaron también y después de lavar
la vajilla regresaron al colegio.
El día viernes 30 fueron 12 niños del Hogar
a nuestro colegio y prepararon junto con los
nuestros la presentación del día siguiente y almorzaron todos juntos en la cafetería.
Karin Rüttgardt, Ursula Schwend
cotidiana en Julcamarca
niños salían a jugar y los adultos a pasear o a
descansar al aire libre; o compartían ambas
generaciones un tiempo de relajo con alguno
de los muchos fulbitos de mano del parque
principal. Otros, sin embargo, tanto grandes
como chicos, seguían trabajando en deberes
como el limpiado de habas o cuidando a los
más pequeños de casa.
Un mundo llamado Julcamarca
Ya en el trayecto de 2 horas desde la ciudad
más cercana, sobre una pista sin asfaltar,
sabíamos que no estábamos yendo al lugar
más moderno del mundo. Ni siquiera pasaba por nuestra mente la palabra “moderno”.
Sabíamos que por cuatro días también tendríamos que eliminar de nuestro diccionario
las palabras “internet”, “televisor”, “celular”
y cualquier derivado de “comunicaciónconelmundomoderno”. Así llegamos a Julcamarca,
un pequeño pueblo en Huancavelica.
El cielo azul, los caminos de tierra de distintos relieves, la casi total desaparición de
vehículos motorizados y la presencia de
chanchos, burros, gallos y gallinas en la calle
nos confirmaban un mundo paralelo. El convento donde nos hospedábamos, tal vez el
sitio más limeño de Julcamarca, también nos
recordaba que en este universo teníamos
que preocuparnos de cosas totalmente diferentes como construir barricadas de sillas
alrededor de los cuartos para que no entren
los temibles pollos y nos llenen de regalitos.
La palabra “ducha” también se esfumó rápidamente mientras nos preguntábamos cómo
el agua podía estar por debajo de los cero
grados y mantenerse líquida.
Eran los mismos pollos quienes nos despertaban contra nuestra voluntad. Julcamarca
se levantaba: los niños se alistaban para ir
a la escuela, los adultos se preparaban para
sus quehaceres cotidianos y los animales
eran llevados a pastar. En el camino a los
colegios nos cruzábamos con algún chancho
fielmente resguardado por un perro compañero y veíamos las primeras tiendas abrir. Al
llegar recibíamos un acogedor desayuno a
base de choclo y papas, mientras los alumnos, tanto en el local de primaria como el
de secundaria, formaban en los patios principales para recibir las primeras indicaciones
de la jornada.
Así comenzaba la fracción de día más parecida al horario limeño. Los mayores trabajando, los estudiantes en sus salones y las
calles un mar de silencio. En primer grado
aprendían sílabas básicas como “ma”, “me”
y “mi” cantando, casi jugando; en quinto se
preparaban en educación física para el campeonato intersecciones de fútbol; y en sexto,
por ciencias sociales, se conocían los principios de la democracia. En secundaria, mien-
tras tanto, en primero se recibían las primeras lecciones de flauta dulce en educación
artística y la monjita a cargo de formación
religiosa profundizaba, en tercero, el cuarto
mandamiento.
Así pasaba el tiempo hasta casi las dos de la
tarde, cuando las clases concluían y la mayoría de alumnos regresaba a casa y algunos
otros, los que vivían más lejos, permanecían
en la escuela hasta el fin de semana. Los animales comenzaban a ser traídos de regreso
y guardados en sus pequeños corrales. El silencio de la mañana no cesaba hasta un poco
después de almuerzo, que era muy similar al
desayuno, aunque esta vez podía incluir un
trozo de carne de cordero o cuy y un plato de
sopa. La plaza comenzaba a cobrar vida; los
A las seis de la tarde, a falta de sacerdotes, la
lectura del evangelio se llevaba a cabo por
las monjas en la única iglesia de un pueblo
sumamente religioso, donde se cuenta de la
aparición de Jesús Nazareno hace poco más
de un siglo. Después de esto y antes de que
oscurezca demasiado a falta de alumbrado
público, los Julcamarquinos se apresuraban
a tener una pequeña cena con lo que había
sobrado del día, frecuentemente reuniendo
todo en una sopa. Luego, bajo el hermosísimo cielo estrellado, difícilmente encontrábamos un alma en las calles; no obstante,
nunca faltaba algún trabajador sacrificado
que se manejaba perfectamente en una oscuridad total.
Después de haber vivido casi media semana
este intercambio, en el que conocimos la vida
de un pueblo totalmente apartado de la ciudad y aprendimos a acomodarnos en ella, la
combi que nos regresaba a Ayacucho parecía
haber perdido su forma de carro. Más había
adoptado la de una nave interespacial. Nos
alejaba de ese mundo llamado Julcamarca.
Rodrigo Arca, V.5
18
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
SOZIALES / AYUDA SOCIAL
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Gemeinsam mit Straßenkindern
TITEL / TÍTULO :
Das alltägliche
BETREUUNG / TUTORES : Lanzendörfer
STUFE / NIVEL :
12º
Helga Johannes, Andrea Dabringer
I – III
„Soziale Verantwortung lernen“
Die Projektidee ist letztes Schuljahr entstanden,
als wir das Unterrichtsprojekt “Strassenkinder”
mit den Klassen V.1 und V.2 durchgeführt haben. Uns ist nach der Vollendung dieses Unterrichtsprojektes ein Unbehagen darüber geblieben, dass unsere Schüler oft nur die “heile”
Welt um unsere Schule und ihr Elternhaus
kennen, sonst aber kaum einen Einblick in die
reale Umgebung haben.
Erstaunt waren wir, als 22 Schüler auf unserer
Einschreibungsliste standen. Es war anzunehmen, dass nur Schüler kommen würden, die
die soziale Komponente Perus in irgendeiner
Form interessiert. Trotzdem wollten wir am
ersten Tag die Schüler auf die Problematik einstimmen. Deshalb machten wir einige Übungen,
bei denen sie besonders auf den Ausdruck der
Gefühle achten und diese selber mit Mimik
aber auch mit Gestik ausdrücken sollten. Anschließend sollten die Schüler in einem Brainstorming darstellen, was sie über das Thema
denken und wissen. Diese Vorinformation
schrieben sie auf Plakate, damit wir dann das
“Vorher”, vielleicht auch mit einigen Vorurteilen,
mit dem “Nacher”, der schon bekannten Sachlage, vergleichen konnten. Dann sahen wir
einen Film über Straßenkinder in Casablanca.
Schließlich machten sie in Gruppen eine Collage zu dem Thema.
Herr Dewald von dem Projekt “Transformadores” erzählte dann über seine Arbeit und bereitete den Besuch in La Victoria vor.
Am zweiten Tag besuchten wir ein Heim, das
die “Transformadores” für eine Gruppe von
8 Straßenkindern in der Nähe unseres Schulgebäudes Humboldt I eingerichtet haben. Für
19
SOZIALES / AYUDA SOCIAL
diese Kinder wird dringend Hilfe bei der Hausaufgabenbetreuung gebraucht.
Danach fuhren wir mit dem Bus nach La Victoria. Der Weg führte uns durch “La Parada” und
“Tacora”, Gegenden, in die unsere Schüler vorher nie gekommen waren.
An einem relativ sicheren Ort unterhalten “los
Transformadores” eine Art Tagesstätte für Kinder, die freiwillig von der Straße kommen, dort
ihre Hausaufgaben machen und spielen können, dann aber wieder nach Hause gehen. Wir
spielten mit ca. 15 solcher Kinder. Es war er-
staunlich zu sehen, wie normal Kinder aus den
verschiedensten sozialen Schichten miteinander umgehen können. Unsere Schüler kamen
zu dem Schluss, dass diese Kinder ebenso wie
sie eben Kinder sind.
Am dritten Tag war wieder ein Besuch von
einem Heim in Cieneguilla geplant, dafür bereiteten wir Interviewfragen vor. Wir fanden
in Cieneguilla eine andere Realität vor. Hier
wohnen im CIMA ca. 100 Jungen im Alter von 8
– 18 Jahren. Es waren allerdings nur wenige im
Haus. Die meisten haben vormittags Unterricht.
In diesem Fall handelt es sich nicht nur um Kinder und Jugendliche, die auf der Straße gelebt
haben, sondern auch um Drogenabhängige,
permanente Schulschwänzer, Diebe, usw. Das
ist leider auch eine Realität bei vielen, die auf
der Strasse leben. Sie kommen freiwillig und
sie bleiben freiwillig, die Tore stehen offen.
Die Anlage ist groß, aber nicht so “schön” wie
das Heim von den Transformadores. Dafür hat
CIMA aber eine Reihe von Werkstätten, in denen die Jugendlichen ihre handwerklichen Fähigkeiten entwickeln und Grundkenntnisse in
verschiedenen Handwerksberufen erlernen.
Unsere Schüler nutzten die Gelegenheit, einigen jungen Leuten ihre Interviewfragen zu
stellen. Die Aufregung war groß, als sie ihre
Erfahrungen austauschten und festellten, dass
sie manchamal mit ehemaligen Dieben und
Abhängigen gesprochen hatten. Auch ihre
Vorstellungen über Straßenkinder mussten sie
variieren. Nur wenige Straßenkinder sind Waisenkinder. Einige kommen sogar aus finanziell
stabilen Familien und flüchten vor allem vor
der Gewalt in der Familie.
Am letzten Tag wurden die Interviews ausgewertet, die Stellwände vorbereitet. Was uns
besonders freut ist, dass einige Schüler der
I.1 freitags zur Hausaufgabenbetreuung in das
Heim der Transformadores gehen werden. Das
ist für uns Lehrerinnen ein konkretes Ergebnis.
Wir glauben und hoffen, dass die Schüler unseres Projektes ihre Welt ein wenig anders sehen
werden als vor dieser Projektwoche. Uns ist am
Präsentationstag besonders angenehm aufgefallen, dass alle Schüler planmäßig ihren Dienst
an unseren Stellwänden wahrgenommen haben und den Besuchern mit sehr viel Enthusiasmus erklärt haben, was sie die ganze Woche
über erlebt haben. Auch das sagt etwas über
ihre Identifizierung mit dem Projekt aus.
Helga Johannes, Andrea Dabringer
Pünktlich am Dienstag Morgen um 7:30 Uhr
saßen wir uns im Kreis gegenüber: 9 Schüler
der IV., V. und der 12 sowie der das Projekt
betreuende Lehrer. Über uns schwebte die
Themenstellung, die ein anspruchsvolles Ziel
formulierte: Soziale Ver­antwortung wollten
wir lernen... Geht das überhaupt?
Dieses Projekt entstand auf andere Art und
Weise als die Mehrzahl der anderen Projekte, schließlich ist sein Zustandekommen nicht
den Überlegungen eines Lehrers zu verdanken, sondern der Initiative einer Gruppe von
Schülern. Anknüpfend an den Besuch des
sozialen Brennpunktgebietes Lomas de Carabayllo im Mai d.J. meldeten einige Schüler das
Interesse an, das Thema „Soziale Gerechtigkeit in Peru“ weiter zu behandeln. Die zeitlich
nah liegende Projektwoche bot sich hierzu an,
wurde hier doch die Möglichkeit eröffnet, in
einem Zeitraum von knapp einer Woche ein
Thema ausführlich und von verschiedenen
Blickwinkeln aus zu behandeln.
Nach den ersten Diskussionsbeiträgen im Stile einer „Lluvia de ideas“ wurde sehr schnell
deutlich, was die eigentliche Motivation der
Teilnehmer an diesem Projekt war: Die Armut
im Lande sollte den Schülern des Colegio
Humboldt mehr ins Be­wusstsein gerückt werden, ja es wurde sogar die Ansicht vertreten,
dass es zur Pflicht eines privilegierten peruanischen Schülers gehören sollte, sich der
Verant­wortung zu stellen und sich aktiv an
der Bekämpfung des Grundleidens dieser Ge­
sellschaft, der Armut, zu beteiligen. - Große
Ziele in einer kleinen Gruppe...
Wunder der Kommunikation in unserer Umgebung
Nach diesen Grundsatzdebatten erstellten
wir einen Zeitplan für den weiteren Ver­lauf.
Am Mittwoch verließen wir die Schule und
unter der souveränen Leitung Herrn Alois
Kennerknechts, ein erfahrener Kenner und
Initiator ökologisch orientierter Projekte,
lernten wir unterschiedliche soziale Wirklichkeiten Limas kennen. Dabei erfuhren wir so
manche Hintergründe, z.B. über die Möglichkeit auf Kosten der Ärmsten der Ar­men gute
Geschäfte zu machen. Außerdem führte uns
Herr Kennerknecht zu ver­schiedenen Schulen, die doch so ganz anders
waren als wir das gewohnt
sind.
Am Donnerstag werteten wir
diese Exkursion aus, nicht
ohne die erworbenen Erfah­
rungen ausgiebig zu diskutieren. Danach stand die Vorbereitung der Präsentation im
Vordergrund. Auch bei diesem Unterfangen wurde ein
für alle zufrieden stellendes
Ergebnis erst nach wortreichen Debatten gefunden.
Schließlich näherten wir uns am Freitag den
Sphären der Politik auf spielerische Weise an.
Mit Hilfe des Planspiels „Estratagema“ wurde
die typische Situation eines sich im Entwicklungsstadium befindlichen Landes simuliert.
Politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen waren erforderlich, um den Lebensstandard der Bevöl­kerung dieses Landes
zu verbessern. Man muss hier, wenn auch in
einer virtuel­len Welt, Verantwortung übernehmen und erkennen, dass jede Entscheidung auch nicht intendierte Konsequenzen
nach sich zieht, ein Grundproblem komplexer
Sys­teme.
Waren wir am Dienstag angesichts der von
uns selbst gewählten Themenstellung doch
recht ernsthaft an unser Projekt herangegangen, so fanden wir am Freitag über diesen
spielerischen Zugang einen ausgleichenden
Abschluss.
Was bleibt, was folgt? – Ob das Projekt seinen
eigenen Ansprüchen letztendlich ge­nügen
kann, liegt in dem weiteren Engagement der
Beteiligten. Allen wurde durch das in dieser
Woche Erlebte deutlich vor Augen geführt,
dass nur der soziale Ver­antwortung lernen
kann, der auch bereit ist, sie in der einen oder
anderen Form zu übernehmen.
Johannes Lanzendörfer
20
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
THEATER / TEATRO
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
21
THEATER / TEATRO
Cómo nos cambian la vida los inventos (una puesta en escena)
Gisella de Pierola, Patricia Salazar
5º - II
TITEL / TÍTULO :
„Kartoffeltheater“:
BETREUUNG / TUTORES : Roswitha López, Luz María Pimentel
STUFE / NIVEL :
5º + 6º
Rund um die Kartoffel
Teatro de papas
El televisor, la cámara de fotos, la
secadora de pelo, el CD, la luz, el
horno microondas….
 
Cada día tenemos más tecnología
y accesorios, pero olvidamos cómo
era nuestra vida, la vida, sin ellos.
Tomar conciencia del cambio en los
últimos 100 años, fue el objetivo del
proyecto.
Un abuelo con sus dos nietos, recordaba cómo era la vida en los tiempos
de sus padres, los cambios que hubo
hasta el día de hoy, y en un viaje imaginario cómo podría ser la vida de los
nietos en el futuro. La presentación,
a pesar de los nervios, fue todo un
éxito. Los padres se sintieron plenamente identificados con algunas de
las situaciones presentadas y junto a
los alumnos y profesores gozaron de
una mirada al pasado y una proyección al futuro.
Participó un grupo de 21 alumnos
de 5 grado a II de Secundaria. Con
ellos, a través de una lluvia de ideas,
identificamos inventos que han contribuido a cambiar radicalmente la
vida en los últimos 100 años.
Para poder entender mejor esta evolución en
el tiempo, se recopilaron objetos de antaño,
desde planchas a carbón, máquinas de escribir
hasta tocadiscos. El desconcierto fue grande y
las preguntas abundaron:
¿Por dónde se mete el papel en la máquina
de escribir?  Y si me equivoco ¿cómo borro?
¿Cómo se hace para que suene el disco, qué
botón aprieto? ¿Cómo cambio el canal del televisor? ¿Y los colores?
Para poder representar como ha cambiado la
vida en los últimos tiempos, se decidió hacer el
seguimiento de una familia desde los años 1900
hasta el 2023; por grupos, los chicos armaron
los guiones, diseñaron y pintaron la escenografía, folletos, líneas de tiempo, árbol genealógico
y afiches. Juntos escogimos el vestuario, apropiado para cada época y luego, ¡a ensayar!
Felicitaciones a  todos los alumnos
que participaron en el proyecto, fue
un gusto trabajar con ustedes...  ¡Lo disfrutamos muchísimo!
“Me gustó cuando pintamos e hicimos la escenografía.” “¡Nunca antes había visto una secadora
de pelo tan antigua!” “El proyecto fue muy interesante.”
(Rocío, Adriana y Daphne e Inés, 5to grado)
“El proyecto nos pareció bien diveritdo e interesante. ¡Los guiones los hicimos nosotros, igual
que las pinturas en la pared! Por eso fue una
experiencia muy bonita.”
(Camila, Renzo y Joaquín, 6to grado)
imaginadas. Después de mucho jugar salieron
cinco historias las cuales practicamos muchas
veces sin que se perdiera la espontaneidad
tan rica en los niños. Uno de los días creamos
nuestro propio escenario, pintamos con témperas distintos tipos de papas que nos sirvieron para decorarlo.
Desde una base real que fueron las papas ,el
año internacional de la papa y lo que la papa
significa para el Perú y los peruanos nos fuimos con un grupo de 5 y 6 grado al mundo de
la imaginación.
Durante esta semana fue la papa el personaje
principal en nuestro trabajo y nuestras improvisaciones. Luego de investigar e informarnos
sobre la papa, su origen y sobre algunos tipos
de los muchos que existen, vino Noris,  una
especialista en arpilleras y nos enseñó como
coser papas. ¡Increíble! Con pantys, waipe,
algodón, lana de colores, hilos, pabilo teñido
y otros materiales hicimos papas casi reales;
unas eran Huamantanga, otras Huayro, otras
Peruanita y otras que ni ustedes ni nosotros
conocemos. Al día siguiente con estas papas
creamos cada uno un personaje, algunos lo
vistieron, otros no, pero cada uno era distinto y tenía sus propias características. Después
formamos  5 grupos que sirvieron para jugar
con los personajes que habíamos creado, darles distintos roles, hacerlos actuar en distintas
situaciones, percibidas, creadas, sentidas o
El sábado hicimos dos presentaciones de las
cuales nos sentimos muy satisfechos. Pero
aún nos quedamos más felices de haber podido explorar a través del juego ese mundo
de la imaginación, de la creación, ese espacio del juego a donde está permitido actuar
desde diversas situaciones percibidas, contactarnos con el mundo y los demás, con sus
diferencias, sus frustraciones, sus logros y sus
grandes encuentros que simbolizan diversos
mundos internos.
Luz Maria Pimentel.
22
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
THEATER / TEATRO
TITEL / TÍTULO :
Crear admirables
BETREUUNG / TUTORES : F. Kollmann, I. Belletti
STUFE / NIVEL :
1.Gruppe: I - II ; 2.Gruppe: III – V
cosas comunes: El Clown y sus locuras
Wort? wie kann ich es aussprechen und 1000
fach übertreiben, sodass ICH es mag und das
Publikum auch ? Ich wiederhole es dann mehrfach, weil ich ihnen gefallen, und sie zum Lachen bringen ,und in meinen Reaktionen mit
ihm ehrlich sein will.
Projektmitglieder:
Fiorella Kollmann,Ines Belletti
„En este curso van a ser todo lo que verdaderamente son y no tienen que ser; el clown vive de
sus fracasos y es siempre sincero…”
Mit diesen Worten von Fiorella Kollmann, eröffnete unser Kurs „Las locuras del Clown“. Wo
bitte darf man so sein, wie man will und auch
noch von seinen Misserfolgen profitieren?- In
der Aula der Alexander von Humboldtschule
von Dienstag bis Samstag von 7.45-13.50.
Mann, ist das ein Luxus,sage ich euch !
23
THEATER / TEATRO
Ein Moment der Ruhe trat ein, als wir die Frage
stellten :Wem ist es egal, ob er von dem anderen gemocht wird oder nicht, wem ist es egal
ob er akzeptiert wird.....ein Paar Hände gingen
in die Höhe, danach sofort wieder eine Improvisation, und wie das so bei Impros ist:es
kommt ein Moment der Leere, wo einige nicht
wissen, was sie tun sollen weil man ständig
unter dem Zwang steht, etwas BESONDERS
GUTES machen zu müssen, sind viele streng
zu sich selbst und das Gefuehl von NICHT GESCHAFFT HABEN bleibt zurück.....und dann am
Ende ein unsicheres Lächeln, das verrät, dass
es keinem egal ist, ob er gemocht ,akzeptiert
und applaudiert wird.
Alle wärmten sich auf mit Übungen, die regelrecht unter die Haut gingen. Hast du schon
mal die Hand und das Gesicht eines Freundes
gespürt, der jeden Tag an deiner Seite vorbeigeht?- Ein Mädchen sagte, sie habe dieses
Gefühl bis zum Abend mitgenommen; eine
andere wiederum bemerkte, sie beginne erst
jetzt jemanden kennenzulernen, den sie sich
so vorher garnicht vorgestellt habe.
Am ersten Tag war zu beobachten, dass die
ganz kleinen wichtigen Dinge, die einen selbstbewussten Menschen so auszeichnen, verflixt
schwer waren, z. B: Auf der Bühne stehen und
gemocht werden, Lob und Zustimmung annehmen.......Applaus.
...ein Clown gibt ,schenkt, ist unsagbar grosszügig ,raubt seinem Freund nicht die Show sondern spielt mit ihm, geht auf den anderen ein
und dialogisiert und reagiert auf ihn. Da er so
gerne übertreibt ,artikuliert und verbalisiert
er glasklar, weil er verstanden werden will.
Wenn ihm nicht zum Lachen ist, dann lacht er
nicht,er ist todernst in seiner Trauer in seinem
Spiel und in seiner Lausbubenhaftigkeit, er ist
Mensch genug um Clown zu sein.
Ein unwichtiges kleines, aber aussagestarkes
Wort :Hola...in vielen verschiedenen Arten
kann ich es sagen. Was alles bedeutet dieses
Eine wunderbare Woche, wunderbare Kinder,
wunderbare Clowns, wunderbares Team.
Danke.
Clown zu sein ist eine sehr ernstzunehmende
Arbeit:
TITEL / TÍTULO :
Documental
BETREUUNG / TUTORES : Wahible Sabla
STUFE / NIVEL :
III – V
Ya hace algún tiempo que vemos cómo la
realidad (o una aparente realidad) invade en
nuestro televisor los espacios antes destinados
a la ficción. Además, existe una necesidad de
capturar cada instante de la realidad antes de
que desaparezca y se convierta en historia. Al
parecer la historia ya no se escribe, ahora, se
filma. Un signo de nuesta época, de los tiempos que corren ¿Quién sabe? Igual no nos quisimos quedar atrás y filmamos un documental
para tratar de capturar nuestra vida cotidiana
en el colegio.
Nuestra primera intención fue tratar de filmar
las 24 horas de la vida de un alumno cualquiera. Idea que pronto descartamos, en nuestra
primera reunión, por presentar demasiados
inconvenientes prácticos. Optamos por filmar
pequeñas secuencias organizadas en torno a
los temas diarios que preocupaban a los alumnos: los horarios (Tarde, otra vez... ), tratar de
comer en clase (El pueblo tiene hambre), lo
que llevan al colegio (Mochilas, carteras y otras
bolsas), cómo se distraen en clase (Sí, sabemos
como distraernos), algunos talentos ocultos
que no sirven para nada práctico, pero que a
los alumnos divierte (Habilidades inútiles).
Empezamos a filmar la última semana de clases, antes de que nuestra rutina diaria desapareciera. Durante la semana de proyectos, organizamos nuestro trabajo de tal manera que el
primer día elaboramos el guión, a partir de lo
que habíamos filmado; el segundo y tercer día,
filmamos las declaraciones de los alumnos y
recreamos las escenas necesarias. Además, el
jueves empezamos la etapa que más tensión y
trabajo nos demandó: la edición.
Y es que en la edición está el truco. Lo que se
ve y cómo se ve no depende de la realidad, sino
de quién la selecciona, corta y pega. Y, por supuesto, le pone música. Eso fue lo que hicimos:
teníamos una idea que demostrar, una historia
que contar. En fin, armados de cuatro lap-tops,
(programa Movie Maker incluido), innumerables MP3-4, i-Pod (con toda la música posible en
el universo) editamos. Antes de la edición solo
teníamos un video, al concluir tuvimos un documental. Concluirlo sí que costó, terminamos a
la 1:35 p.m. del día viernes con las justas. No
es ninguna novedad que la edición no solo depende de nuestro ingenio, también es un asunto
de “tecnología” y comprender sus misterios:
archivos que inexplicablemente desaparecen (sí,
lo sabemos nosotros no los guardamos), programas que deciden dejar de funcionar (bueno,
alguna tecla de más habremos presionado).
Logramos acabar y con orgullo vimos que
efectivamente: lo habíamos logrado. Descubrir
el día de la presentación que nuestro público
-alumnos, padres y profesores- coincidía con
nosotros y se reía en las escenas que consideramos graciosas fue la recompensa que esperábamos: “nuestros 12 minutos de fama”.
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
THEATER / TEATRO
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Pomareda, P. Valenzuela
III – V
El primer paso que debía darse era elegir el
tema por presentar, así que surgieron “mil
ideas” del diario vivir,muchos argumentos de
cuentos leídos y estudiados....así que se resol-
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
THEATER / TEATRO
¡Hagamos teatro!
El proyecto !Hagamos teatro! Se realizó como
se había planificado y desde el primer momento se notó disposición de trabajo y plena
participación. Para empezar se dio a conocer
el horario que debía cumplirse cada día y efectivamente se cumplió.
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
vió unas cuantas ideas de “las mil” presentadas y se dio el segundo paso: escribir el libreto
de la obra teatral cuyo nombre era: ¿Cómo se
llama la obra?, un título abierto para cambiar
el argumento si es que era necesario.
Ya en el tercer paso,se debía escoger quién
interpretaría a determinado personaje y luego
de conversar, discutir, se llegó a la conclusión
de quiénes debían actuar, quiénes se ocuparían del vestuario, del sonido, del maquilaje,
escenografía; todo quedó listo en teoría y después en la práctica.
Se dio el cuarto paso: ensayar, ensayar y ensayar, por supuesto que se hizo cambios de
personajes, del argumento.
Por fin se dio el último paso: la presentación
de las dos funciones en la sala de música del
Humboldt II, a las que asistieron padres de familia, profesores y alumnos.
Gabriela Pomareda, P.Pablo Valenzuela.
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
MUSIK / MÚSICA
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Instrumentos Creativos
TITEL / TÍTULO :
Lima,
BETREUUNG / TUTORES : J. Oetz
STUFE / NIVEL :
II - V
Rubén Romero
5°- 6°
Este proyecto consiste en estimular la creatividad en su forma mas
natural, pero utilizando los conocimientos que han permitido la
elaboración de instrumentos en la
historia de la humanidad. Los instrumentos musicales tienen un origen, un punto de partida. Los seres
humanos al descubrir y caracterizar el sonido han ideado distintas
maneras para manipular y generar
sonidos cada vez mas interesantes.
El proyecto se ha caracterizado por las experiencias sensibles, descubriendo, entendiendo e interviniendo sobre  los principios físicos
que rigen el sonido, y sobre los cuales se construyeron los instrumentos musicales que hoy
en día conocemos.
Para la creación de instrumentos se han recogido los elementos cotidianos, material de
27
MUSIK / MÚSICA
conseguir distintos colores de
sonido.
reciclaje, que sin transformación pueden
quedarse en su estado natural. Por ejemplo un balde de pintura, que fue construido
para este fin, ha pasado a convertirse en un
tambor. No ha consistido solo en percutir
objetos, sino en transformar de alguna manera simple pero creativa su estructura, sus
espacios de resonancia, con otros materiales
como plásticos, tubos de manguera, etc. para
Los alumnos no solo han trabajado en la sonoridad, sino que tambien el diseño y la “ingeniería”,
que ha resultado en un interesante aporte para complementar
lo sonoro con lo visual. Previamente se desarrollaron trabajos
en equipo, pequeños foros de
discusión para definir que tipo de
instrumento y que aspecto debía
tener, donde todos tenían participación muy
interesada.
Para la presentación de los trabajos, los alumnos decidieron por crear una escenificación de
un día de clases, donde el tema principal era
explorar  con humor al estilo de Les Luthiers
las posibilidades que nos brinda el sonido y las
formas de conseguirlo.
Rubén Romero
Perú, Klangwelten der Stadt
Wir begannen unser Projekt am Dienstag,
nach einer Einführung in die Philosophie und
Geschichte von Klang-Musik, Fieldrecordings
und John Cage’s 4:11, mit einer Rundfahrt
durch Lima. Auf diesem Ausflug sammelten
wir, bewaffnet mit Minidisc- und mp3 aufnahmegeräten, verschiedenste Klänge unserer Stadt. An den 4 Stationen Kennedypark,
Skaterpark am Malecón, Markt von Surquillo und Jockey Plaza nahmen wir Auto- und
Verkehrsgeräusche, Meeresrauschen, Skater,
Marktfrauen und –männer, Vogelgezwitscher,
Casino- und und Einkaufszentrumsatmosphäre, Handwerker, Cambistas, Cobradores, Capoeiramusiker und nochmals Autolärm auf.
Obwohl wir einen klaren Arbeitsauftrag hatten, besaß der ganze Ausflug eine angenehm
entspannte Sich-treiben-lassen-Atmosphäre.
Mehr als einer in der Gruppe äußerte das
Empfinden, das erste Mal Klänge wahrzunehmen, die einen quasi immer umgeben, die
man im Alltag aber normalerweise ausblendet, verdrängt oder als störend erlebt.
Die bei unserem Klangsammelstreifzug aufgenommenen Sounds wurden von Mittwoch bis
Freitag von einer Untergruppe des Projekts,
bald berühmt als „Gereon y su pata“, auf Computer runtergeladen und zu einer 4 CDs umfassenden Klangkollage  zusammengeschnitten. Diese 4 CDs bildeten als Klanginstalltion
auf CD-playern in vier Ecken des Raumes am
Präsentationssamstag die Geräuschkulisse für
die Photoausstellung des Projektes der Herren
Knoch und Ulmer.
Während „Gereon y su pata“ am Computer tüftelten, arbeitete der grosse Rest der Gruppe an
einem Repertoire von 5 Stücken Musik im traditionelleren Sinne. Durch die Einbeziehung von
Alltagsgegenständen wie metallene Aschenbecher, Stühle oder Plastiktöpfen bekamen zwei
reine Perkussionsstücke ihren Bezug zum Alltäglichen. In einem weiteren Stück kombinierten wir die Harmonien des Charterfolges „Apologize“ mit dem peruanischen Rhythmus Landó,
Melodien von Cello und Saxophon sowie einem
exklusiv für diese Komposition geschriebenen
Gedicht über Grossstadterfahrungen aus der
Feder unseren Bassisten Gabriel.
Die zwei Stücke „El Embrujo“ und „Pan con
Mantequilla“, die das Programm abrundeten,
repräsentieren einen kleinen Teil der diversen
peruanische populären Kultur. Rock und Cumbia bildeten so den Abschluss unserer zwei kleinen Konzerte am Samstag, die von der großen
Konzentration und Energie der Schüler-Musiker
geprägt wurden. Die Präsentation fand großen
Anklang beim Publikum und fügte sich harmonisch in das Programm des Saales ein, das Tanz
und Theater komplementierten.
Als persönliches Fazit möchte ich den Schülern
für ihre motivierte Mitarbeit danken und feststellen, dass unser Projekt für alle Beteiligten,
inklusive mir, neue Lernerfahrungen gebracht
hat. Ich hoffe, die erweckte Neugierde und
Kreativität wird in uns allen weiter gedeihen
und viele interessante Ergebnisse bringen.
Vielen Dank an Frau Patricia Costa für ihre Unterstützung!
Joscha Oetz
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
TITEL / TÍTULO :
Las maravillas de la luz (luz
BETREUUNG / TUTORES : A. Pimentel, C. Pastor, R. Pastor, C. Cuba, D. Lastres
STUFE / NIVEL :
1ros grados
29
y sombra)
Luces, cámara,…oscuridad!!!!
la oscuridad... desde relatos y cuentos hasta
experimentos con luz y con sombras, juegos
de memoria en quechua, aprendiendo a decir
“Sol”, “Luna”, “Estrella”, jugando con los filtros
de colores, experimentando con su perfil contra la pared y luego pintándolo, ideando una
historia y creando a sus personajes para el
teatro negro,...., y además presentándolo!
Entre pinceles, colores, luces ,salones oscurecidos y experimentos entretenidísimos se dio
inicio a la primera semana de proyectos para
nuestros niños del primer grado.
Los nervios eran tales, que muchos no sabían
ni cómo se llamaban, ni en qué grupo estaban,..., a pesar de haberlo practicado casi una
hora el día anterior.
Luego de lograr identificar a su grupo los chicos empezaron lo que sería una aventura in-
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
olvidable por cuatro diferentes perspectivas
de algo tan simple y cotidiano como la luz y
Los chicos disfrutaron de una experiencia inolvidable, vivieron el colegio de una
manera distinta y pudieron compartir con
otros niños, que normalmente no son de
su grupo de amigos e incluso de su salón
de clases.
Aprendieron y algunos nos enseñaron todo
lo que saben de las constelaciones, las dibujaron, se fabricaron anteojos con diferentes
filtros, pintaron atardeceres, jugaron y conocieron también a todas las profes del primer
grado. Para nosotras las “profes” fue también
muy enriquecedor conocer y disfrutar de todos los niños de nuestro primer grado , que
dio muestras de mucha creatividad, gran talento artístico y muy probablemente buenos
guionistas a futuro.
Pero todo no fue color de rosa,..., no faltaron
las lágrimas al perder a su grupo o los nervios
al no saber a dónde ir;..., los olvidos, pérdidas
y extravíos de objetos fueron también una
parte fuerte del menú de todos los días!!!
A pesar de ello todos nos sentimos muy sa-
tisfechos de haber logrado fascinarnos y
fascinar también a nuestros alumnos, con
algo que nunca deja de salir para nosotros
y cuya ausencia es a veces fuente de inspiración para taaantas cosas: que vivan la luz
y la oscuridad!
Bravo por todos los niños del primer grado
que mostraron que son capaces de trabajar
como los GRANDES!!!!!
Ana María Pimentel, Therese Hinojosa, Roxana Pastor, Cecilia Cuba y Diana Lastres
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
Am Dienstag fuhren wir zur „Universidad
Agraria“ in La Molina. Dort machten wir eine
geführte Tour und lernten verschiedenste Kartoffelsorten kennen, sahen, wie sie kultiviert
werden, lernten ihre Namen (die meisten sind
auf Quechua) und auf welcher Höhe sie wachsen. Die „Papa Amarilla“ heißt zum Beispiel
übersetzt vom Quechua ins Deutsche „Eigelb“.
TITEL / TÍTULO :
De la selva peruana,
BETREUUNG / TUTORES : M. León, A. Flórez, J. García, E. Cáceres
STUFE / NIVEL :
3ros grados
Para lograr una mayor integración de los alumnos, formamos grupos de diferentes colores
(rojo, verde, azul y amarillo) en cada clase.
Repartimos el trabajo diario en cuatro bloques
con sus pequeños recreos.
Nuestro proyecto se llamó “De la Selva, sus
maravillas” porque deseamos poner en contacto a nuestros niños con una de las regiones
más grandes del Perú, la selva peruana.
En el proyecto participamos los alumnos y las
tutoras del 3.1, 3.2 , 3.3 y 3.4, del nivel primario, como teníamos que trabajar con más de
80 alumnos , acordamos realizar el proyecto a
través de los siguientes talleres:
n
n
n
n
Sabine Wehrle
Am Mittwoch erarbeiteten wir uns mit vielfältigstem Material eine alte peruanische Legende
der Inkas, die uns erzählte, woher die Kartoffel
wirklich kommt, aus den Höhen der Anden. Die
Legende hieß „Almayta und das Bergelicht“.
Almayta musste ein Licht auf den blauen Berg
transportieren. Die „Chaqua“ (das Perlhuhn),
der „Anaz“ (das Stinktier), die „Taruca“ (das
Reh) und der Kondor halfen ihm bei der schwierigen Aufgabe. Am Ende bekam Almayta eine
Kartoffelpflanze als Geschenk von den Göttern
der Berge. Almayta brachte die Kartoffelpflanze
zu seiner Familie und zu seinen Freunden.
sus maravillas
Cada tutora fue responsable de un taller, también contamos con el apoyo de la señora Violeta
Saldaña de Block, profesora de cursos extracurriculares.
Am Donnerstag machten wir Kartoffeldruck.
Wir bedruckten mit selbst gemachten Kartoffelstempeln weiße T-Shirts. Die Ergebnisse
waren super! Danach lernten wir alles über
die Kartoffelpflanze und erstellten ein Kartoffelbuch. Auch die Kinder brachten vielfältigstes
Anschauungsmaterial in die Schule mit.
Am Freitag durften die Kinder in die Küche
um „Pan de Papa“ zu formen und danach
zu backen. Dabei hatten wir Hilfe von einem
Bäcker der Panaderia „La Baguette“. Jedes
Kind bekam ein bisschen Teig und der wurde kräftig durchgeknetet und geformt. Dabei
entstanden nicht nur Schneemänner und
Herzen, sonder auch Zöpfe und vieles mehr.
Außerdem kochten wir zusammen ein peruanisches und ein deutsches Gericht, „Causa Limena“ und Kartoffelsalat mit Würstchen. Am
Ende ließen wir es uns gut schmecken und
auch die Eltern durften am Samstag von den
Leckereien kosten.
Nach der durchgeführten Projektwoche waren
wir alle sehr zufrieden. Die Kinder waren mit
Feuereifer bei der Sache und lernten wirklich
viel über die Kartoffel. Und auch wir, die Lehrerinnen, haben dazugelernt und hatten großen Spaß mit unserem Projekt.
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NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
TITEL / TÍTULO :
Woher kommt die Kartoffel?
BETREUUNG / TUTORES : Cecilia Gomez-Sanchez, Edith Reyes, Karin James, Paola Rosell, Sabine Wehrle
STUFE / NIVEL :
2dos grados
Als wir hörten, dass es in diesem Schuljahr
wieder eine Projektwoche geben soll, haben
wir uns überlegt, mit welchem Projekt wir
den Erfahrungsbereich sowohl peruanischer
als auch deutscher Kinder gleichermaßen ansprechen können. Eines Tages hatten wir dann
die Idee. Wieso machen wir nicht ein Projekt
über die Kartoffel? Sie kommt aus Peru und
vor etwa 500 Jahren wurde sie von den Spaniern nach Europa gebracht, wo sie bis heute
großen Erfolg genießt. Gerichte aus Kartoffeln
sind in beiden Ländern sehr beliebt und stehen in Deutschland wie auch in Peru auf jeder
Speisekarte. Erst dieses Jahr gewann eine peruanische „Papa Nativa“ den ersten Platz.
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
Hábitat y vivienda
Artesanía
Costumbres e instrumentos
Música y danza
La víspera del inicio del proyecto, el grupo Yuyachkani nos hizo una introducción narrándoles cuentos de las diferentes regiones del Perú.
Los niños estuvieron en contacto con el paisaje selvático al visitar el Parque de las Leyendas
donde las guías les hicieron el recorrido por
esa región.
También nuestros alumnos, compartieron vivencias con el grupo de artesanos Shipibos que
acudieron al apoyo del proyecto, por gestión de
los voceros de clase.
Fue un trabajo laborioso. Pero tuvimos la satisfacción de ver el interés con que los niños participaban en los talleres, que culminó con la presentación de los cuatro grupos de danzarines
a lo largo del día sábado, que nos proporcionó
una gran alegría a todos los presentes, especialmente a los papás que vieron a sus hijos bailar.
Al finalizar la presentación del día sábado, nos
reunimos las tutoras que preparamos el proyecto y brindamos por el éxito y término de éste,
con chicha de jora.
Mafalda León.
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
TITEL / TÍTULO :
Aus der Erde, auf
BETREUUNG / TUTORES : G. Nettelnstroth, U. Rosenkranz
STUFE / NIVEL :
3.5 + 4.4 in 2 gemischten Gruppen
Gemeinsam überlegten Udo und ich, welchen
Namen wir unserem Projekt geben könnten....
Er, der ans Beobachten und Mikroskopieren
von Kleinstlebewesen, die sich im Schulgarten auf dem Boden aufhalten, dachte und ich,
der es wichtig war, den Kindern bewusster zu
machen, wie wichtig eine ausgewogene und
gesunde Ernährung für unser körperliches
Wohlbefinden ist. Als wir dann, wie uns schien,
den geeigneten Namen gefunden hatten, war
mein Part „Aus der Erde......“
Die Kinder lernten die verschiedenen Getreidesorten kennen und, was sehr wichtig war,
wie diese in der Küche verwertet werden. Die
Entdeckung, das selbstgemahlener Weizen ja
gar nicht weiß ist, so wie die meisten Kinder
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
33
NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
der Erde – kleine Dinge mal ganz groß
das Mehl bisher kannten, brachte etliche ins
Staunen.... Dass es wichtig ist, das Getreide
mitsamt seiner Schale zu verwenden, weil genau dort die für unsere Ernährung so wichtigen
Bestandteile sind, das sollte ihnen bewusst
werden. Dazu haben sie bei einem Brottest
erfahren können, wie sehr viel schmackhafter
die Brotsorten sind, die aus Vollkornmehl hergestellt waren. Einstimmig kam von allen das
Urteil, dass die Vollkornbrote leckerer seien.
Und was man so alles aus Getreide zubereiten
kann, das konnten sie konkret erfahren. Die
Kinder schälten und schnitten Früchte für das
gemeinsame Frühstück am nächsten Morgen,
welches dann noch mit Cornflakes (dass diese
aus Mais hergestellt werden, war längst nicht
allen Kindern bekannt) und Kiwicha-Pop angereichert wurde; sie kochten Haferschleim
und machten Pop-Corn; und der krönende
Höhepunkt waren die Vollkornbrötchen und
Vollkornpizzen, die sie zubereiteten.
Der Pizzaofen, Produkt einer Projektwoche vor
5 Jahren, sollte in diesen Tagen von den Schülern der Klasse 3.5 und 4.4 eingeweiht werden...... Die vielen „kleinen – großen -Bäcker“
schleppten stolz ihre Brötchen und Pizzen auf
großen Blechen quer durch das Schulgebäude
zum Pizzaofen, wo diese dann gebacken wurden.
Beim anschließenden Mittagessen sprachen
die leeren Teller für sich: Die Vollkornpizza
war lecker!
Gertrud Nettelnstroth
Im Rahmen des Thementeils “auf der Erde”
ging es darum, das Auge für die kleinen Lebewesen zu schärfen, die tagtäglich und überall
um uns herum sind, dabei aber kaum wahrgenommen werden. Angeregt zu diesem Projektwochenbeitrag wurde ich durch das ForscherVerhalten einiger Jungs in meiner Klasse (3.5)
zu Beginn des Schuljahres. Sie erschienen
morgens mit Lupe und kleinem Fangbehälter,
um in den Pausen “auf die Jagd” zu gehen.
Nach einer kleinen Einführung, bei der wir
auch über unseren Namenspatron Alexander
von Humboldt sprachen, machten wir einen
Mini-Ausflug in den Garten von Humboldt II.
Bewaffnet mit Handlupen, Becherlupen und
Pinzetten sammelten wir Untersuchungsobjekte.
Zurück im Biologie-Saal von Humboldt I betrachteten wir die Funde dann genauer mit
dem Binokular (Stereoskop). Wir besprachen
Gemeinsamkeiten und die Unterscheidung
nach Gattungen aufgrund von Körperteilen
und -gliederung.
Der zweite Projekttag begann für beide Gruppen mit dem Kennenlernen der Teile eines
Mikroskops, den notwendigen Fachbegriffen
und den Einsatzgebieten dieses Gerätes. Bei
der praktischen Handhabung schauten wir uns
Haare, Schnittpräparate, die Zellen einer Zwiebel und Teichwasser an. Dabei zeigte sich, dass
die Freude am Untersuchen und Betrachten
quer durch die Gruppe ging und sich Mädchen
wie Jungen mit Eifer um einen “scharfen” Blick
bemühten.
Den Schwerpunkt und Abschluss dieses Tages
bildete dann eine Werkarbeit. Die Aufgabe bestand darin, eines der zuvor genau betrachteten Krabbeltierchen aus Wegwerfmaterialien
wie Styropor-Schälchen, Korken, 0,5-l-Plastikflaschen, Draht, Stoffresten, Papprollen etc.
möglichst realistisch, aber natürlich vergrößert zu gestalten.
Udo Rosenkranz
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
TITEL / TÍTULO :
Adopta una
BETREUUNG / TUTORES : P. Lund, S. Holzapfel
STUFE / NIVEL :
4.2 + 4.5
El apoyo brindado por los padres de familia
planta -Adoptamos un árbol
Objetivo del proyecto:
Actividades Previas:
Con las delegadas de la clase coordinamos la
entrega del dinero para los gastos. Incluían
los traslados, el cebiche, gaseosas, descartables, pago del salvavidas, fotos y “el regalito”.
Este consistía en un pececito de plástico (muy
vistoso) confeccionado por un grupo de personas enfermas de cáncer que se autoayudan a
través de la venta de este producto.
35
NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
TITEL / TÍTULO :
Mar Peruano
BETREUUNG / TUTORES : Zoila Chong, Araceli Panizo
STUFE / NIVEL :
4.1 + 4.3
Con un mes de anticipación visitamos Pucusana. La profesora Magali Paredes nos recibió
en su casa y a través de ella coordinamos, con
el Sr. Asunción Yupanqui, el traslado de los niños en su bote hacia “la Isla” así como la preparación del “cebiche para todos”.
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
fue muy importante, nos acompañaron (dos)
también a la visita a Pucusana y el Sr. De Tramontana les dio una “conferencia” sobre LA
PESCA.
De todas las actividades tomamos las respectivas fotografías las cuales se han enviado a los
padres vía e-mail.
Esta actividad ha sido muy gratificante para
profesores, alumnos y padres de familia , todos hemos quedado muy satisfechos.
El día de la exposición de proyectos resultó ser
una GRAN FIESTA de confraternidad y camaradería.
Es todo lo que tenemos que informar
Zoila Chong, Araceli Panizo
Las actividades realizadas fueron:
1. Corina la Corvina (nuestra canción)
2. Preparación del fólder recordatorio.
3. Naylamp “El dios que vino del mar” Tradición oral. El pueblo peruano siempre
estuvo vinculado al mar.
4. Estudio de los Peces.
5. Visita a Pucusana Capitanía del Puerto,
Terminal Pesquero, El Boquerón, Las
Ninfas, La Isla, Cebiche, paseo en bote.
6. Guía de la Visita de Estudio a Pucusana.
7. Recetario
8. Cocinamos “Papitas con Atún”
9. Almuerzo compartido
10.Fantástico viaje de la Anguila.
11. Contaminación del mar
12.Video “Reserva Nacional de PARACAS
Hacer que los niños reconozcan la importancia de los árboles en el cuidado del medio
ambiente.
Los niños prepararon carteles en madera con
su nombre para colgarlos en el árbol que plantarían.
Labores previas al proyecto (Entre 1 y 2 meses antes). Se les indicó a los alumnos que
adoptaran una planta para lo cual se empleó
el siguiente procedimiento:
Se realizó una visita de estudio a la UNALM
(Univ. Agraria La Molina) con la finalidad de
observar y comparar distintos tipos de árboles
y conocer sobre el cultivo hidropónico.
a. Comprar una planta elegida por ellos
b. Mantenerla en su casa
c. Preocuparse por el cuidado de la misma
d. Investigar las características de su planta
- Nombre científico
- Nombre común
- Etapas de su vida
- Origen
- Cantidad de riego
- Cantidad de luz, temperatura,
humedad, etc
e. Registrar los cambios que se dan en su
crecimiento
f. Incluir fotos del proceso
Una representante del grupo ANIA (Tierra de
Niños), Srta. Ursula Leyva, exalumna del Colegio, dio una charla con videos y otras ayudas
para mostrar el proyecto de reforestación de
la selva realizado por niños.
Días de Proyecto
Los niños llevaron sus plantas adoptivas al Colegio y por grupos expusieron los resultados de
su investigación. Se conversó sobre la importancia del árbol, en especial del molle serrano
indicando sus características y propiedades.
Se coordinó la compra de 43 molles serranos
(árbol nativo).
Visita a la sede de Huampaní con la finalidad
de sembrar los 43 molles serranos, actividad
realizada por los mismos niños.
Presentación del proyecto a los padres de familia en la Sala de Arte de Primaria.
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Miriam Oswald, Pilar Ulfe (Profesoras de biología)
5º - V
Comenzamos nuestra semana conociendo el
cultivo, algo de Botánica y Fisiología de la papa
para luego continuar la investigación a través
de la Internet haciendo uso del equipo multimedia de nuestro laboratorio de Biología. Fue
visible y contagiosa la alegría de estar en el
salón de “los grandes” y disponer de todos los
recursos que fueran necesarios. El material en
vivo estaba compuesto por una colección de
doce variedades nativas de papa, cuatro variedades comerciales y otros tubérculos andinos
como la oca y la mashwa. Al final de la jornada
sembramos algunas variedades en el área de
biohuerto del Humboldt II.
La preparación del engrudo no debía esperar.
Todavía en el primer día, quince alumnos con
guantes lavaron, pelaron, rallaron muchas
papas y luego de un par de horas de espera,
recuperaron el almidón, tan blanco y hermoso
como las nieves de los Andes. Tocarlo fue una
experiencia fascinante ¡Convertirlo en pegamento también! Al día siguiente, el almidón
seco y disuelto en agua, con la ayuda del calor
de un potente mechero, produjo una masa es-
37
NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
La papa: Una maravilla cotidiana del Perú para el mundo
En el marco de la Semana de Proyectos 2008,
quince alumnos entusiastas se inscribieron en
un proyecto que ofrecía cosas tan diversas
como aprender a preparar el tradicional “engrudo”, hacer volar una cometa o entrevistar
a un científico alemán del Centro Internacional
de la Papa. Podría parecer que una cosa no tiene nada que ver con la otra. Sin embargo, con
mucha paciencia y ganas de aprender, estos
quince chicos fueron descubriendo la maravilla cotidiana que tienen en las mesas de sus hogares. Ella ha vivido en el Perú por siglos y es
el componente esencial para la alimentación
de la humanidad: “Causay” para los antiguos
peruanos, papa o Kartoffel para nosotros.
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
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NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
pesa y pegajosa. Con ella pegaríamos papel y
confeccionariamos las cometas.
TITEL / TÍTULO :
Proyecto multidisciplinario:
BETREUUNG / TUTORES : S. Kennedy
STUFE / NIVEL :
5º + 6º física y química
La idea de repetir un proyecto que resultó
tan agradable me convenció desde el inicio.
El gran reto: adaptarlo a los alumnos del
nuevo grupo y mejorarlo. ¡Y así fue! El grupo empezó muy entusiasta y dando muchas
ideas que se incorporaron al planeamiento
del proyecto.
Poco a poco, y casi sin darse cuenta, cada uno
asimiló conceptos que abarcan el campo de
la física y la biología, y aplicaron sus nuevos
aprendizajes a aquello que realizaban como
actividad, ya sea realizar un experimento o
simplemente construir un avioncito de papel
y verlo volar.
Observar la curiosidad de los alumnos de 5to y
6to grado por las ciencias naturales, y por algo
tan cotidiano como el aire era tan interesante.
El tema fue enfocado de la manera más diversa, y cada quién tenía la oportunidad de
descubrir talentos ocultos al dibujar, realizar
Aunque tener la idea fue muy facil, llevarla a la
práctica fue toda una hazaña. Necesitamos tiempo para ensayar, errar y volver a probar. Asi es
la Biología. Mientras tanto hicimos un recorrido
por el mercado de Surquillo y la Feria de la papa
nativa en Surco, para conocer los precios y comentar sobre sus fluctuaciones. Como prueba
de las diversas posibilidades del almidón, preparamos con él una deliciosa mazamorra, agregándole jugo de naranja recién prensado. Luego
de vencer el escepticismo, nuestros alumnos
hicieron fila con sus cucharitas para degustarla.
Con repetición, porque había llovido y la mazamorra se sentía cálida y reconfortante.
La presentación de los resultados del proyecto
fue un éxito. Los alumnos se lucieron explicando a los visitantes, con soltura y propiedad,
todos los logros de su trabajo. Como despedida hubo trocitos de papa nativa recién cocida
para degustar con cáscara y todo.
Miriam Oswald y Pilar Ulfe
un viaje de fantasía con música, hacer objetos
voladores de papel y por supuesto probarlos,
hacer burbujas de jabón, representar el mito
de Ícaro y Dédalo, escribir poesías, observar
muy de cerca un helicóptero y un avión de verdad y hacer experimentos.
Los alumnos participantes del proyecto se dieron cuenta que a través de un proyecto se puede aprender de manera divertida y autónoma,
y eso es excelente.
Selma Kennedy
En el penúltimo día del proyecto recibimos la
visita del Dr. Roland Schafleitner, genetista del
CIP. Roland, como lo llamaban los chicos, trajo de regalo para cada uno de ellos pequeñas
plántulas de papa en tubos de ensayo con medio de cultivo y les explicó como podían hacer
crecer su plantita para obtener una de tamaño
natural y comestible,....... si ponían mucho cuidado. Toda una técnica de biotecnología puesta al alcance de los niños.
Por fin, luego de muchos reveses, enredos,
despegues y aterrizajes forzosos, las cometas
volaron. Fueron vuelos cortos, inseguros, altos
o bajos, pero portadores de esperanza y satisfacción, como sólo cabe en el corazón de los
niños y de los maestros felices.
Aire Papel y Agua
Durante la visita al
Centro de Aviación Policial.
Haciendo experimentos
de biología en el colegio.
Grupo de alumnos del proyecto durante
la visita a la Escuela de Parapente
Fly Adventure en Miraflores.
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Bacterias de la vida diaria
TITEL / TÍTULO :
El Mapa
BETREUUNG / TUTORES : Eugenio Valdivia
STUFE / NIVEL :
5º - II
Elizabeth Chirinos
5º - II
Cuando se nombra a las bacterias
generalmente se piensa en enfermedades o algo que causa daño, No todas las bacterias son patógenas. Con
el proyecto de “Bacterias de la vida
diaria”se trato de cambiar esta idea,
investigando y analizando diferentes
productos comestibles diarios en
cuya elaboración intervienen bacterias.
Después de obtener la información
teórica vía internet, revistas científicas, libros etc, los alumnos escogieron
determindas bacterias benéficas para estudiar, la bacterias del yogurt. (Lactobacillus
acidophilus) Estas bacterias probióticas
forman una barrera protectora del intestino
por tener la capacidad de adherirsae al las
células intestinales, fortalecen al sistema inmunológico y producen vitamina B . Se elaboró yogurt casero de fresa. Las bacterias
(Lactococcus) participan en la elboración
del queso, dando consistencia y forma. Las
bacterias (Acetobacter) convierten el vino
en vinagre, otras bacterias del vino intervienen en el aroma y tamaño de las burbujas
y por último se investigo a las bacterias del
suelo (Bacillus Thuringensis) que colaboran
en la agricultura eliminando a los insectos.
Para el presente proyecto se utilizaron como
medios de cultivo naturales, asi en zanahoria crecieron bacterias del género Bacillus,
en la papa se desarrollan bacterias del sue-
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
39
NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
lo, en la leche se cultivaron las lactobacterias, para colorear a las bacterias
se emplearon colorantes naturales de
repostería los alumnos disfrutaron al
ver a las bacterias en el microscopio
de diferentes formas y tamaños.
Para ver su consumo diario de las
bacterias en diferentes productos se
visito el parque Kennedy (Metro) y
Ovalo Higuereta (Plaza Vea) , fuimos
acompañados por el profesor J. Hidalgo, los alumnos observaron la compra
de productos lacteos y realizaron
encuestas. Luego de tabularlas se comprobo que en un 60% de personas consumen
productos lacteos, que presentan bacterias
probióticas.
En el presente proyecto participaron 16
alumnos, del nivel medianos. Al finalizar el
proyecto, se tenía a los “pequeños especialistas” explicando con mucho entusiasmo sus
conocimientos y experiencias a sus padres,
quienes luego degustaron el yogur casero.
Elizabeth Chirinos R.
de Peters
Este proyecto lo pudimos realizar gracias a la
colaboración del Sr. Zanella, quien hace algunos años me proporcionó el mapa y el material
necesario para entenderlo.
En el mapa de Peters se puede
apreciar con más claridad la verdadera proporción que existe entre las
distintas superficies de los países.
Mas que describir el mapa, quisiera hacer algunos comentarios, que
me parecen valiosos para entender la importancia de la semana
de proyectos. Afortunadamente
contamos con alumnos muy disciplinados que se interesan por la
geografía, y que están dispuestos a
hacer muchas mediciones, muchos
cálculos y muchos diseños.
Durante el desarrollo del trabajo pudimos vivir el verdadero espíritu de la semana
de proyectos, pues todos estaban dispuestos
a trabajar en equipo y con mucho interés. Fue
muy grato observar el esfuerzo que ponían los
alumnos por cumplir las metas de trabajo de
cada día y su capacidad para replanterse objetivos y trabajar con mucho entusiasmo.
Tengo que reconocer que mi participación en
el trabajo estuvo limitada mayormente a la
orientación y la supervisión, debido a que los
alumnos mayores se encargaron
de dirigir a los menores, trabajando con mucha eficiencia y en
un ambiente muy familiar. Creo
que la interacción de alumnos de
diversos grados fue muy productiva y los alumnos mayores se ganaron el respeto y la admiración
de los menores. Gracias a Tareg
y a Humberto hubiera podido
ausemtarme completamente del
aula y creo que toda la labor se
habría realizado con la misma
eficiencia. En la semana se desarrolló un espíritu de equipo muy
fuerte y a todos, a pesar del cansancio, nos dio pena que la semana hubiera
pasado tan rápido.
Eugenio Valdivia
40
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
NATURWISSENSCHAFT / CIENCIAS NATURALES
TITEL / TÍTULO :
Los números
BETREUUNG / TUTORES : Antonieta Ferro
STUFE / NIVEL :
5º - II
Al organizar este proyecto escogimos la actividad de contar a través de la historia porque
como dice Bishop, un estudioso de la matemática desde la perspectiva cultural, “contar” es
probablemente la actividad matemática mejor
investigada y documentada pues se han catalogado y clasificado más de 225 sistemas de
contar. La idea surgió por el interés que generó en los alumnos la escritura de los números
egipcios que se encuentra en un apéndice del
libro de matemática de 5º grado. Después de
estudiar los números romanos, algunos alumnos trataron con gran curiosidad de descifrar
los egipcios y me preguntaron: “Frau Ferro y
ahora, ¿por qué no estudiamos los números
egipcios?” Les contesté que ese era un tema
especial de investigación que tomaba tiempo
y les propuse hacerlo durante la semana de
proyectos.
Cumpliendo mi promesa, recibí 13 participantes que conformaron cuatro equipos y a pesar
de que todos teníamos dos horas descifrando
el sistema propuesto en una reunión conjunta,
donde lanzábamos hipótesis sobre las reglas
de la numeración elegida, luego nos separábamos para archivar información y recabar
fotos en Internet con el fin de elaborar nuestro trabajo de grupo. Los niños de 5º grado
eligieron sobre todo los números egipcios, los
números griegos y romanos. Uno de los niños
de 6º se dedicó con gran interés al estudio de
los números en el Japón. En cambio, los niños
de 1º y 2º de secundaria ayudaron sobre todo
en el estudio de la numeración clásica china
en la historia y en el mundo actual
cuya caligrafía nos dio bastante trabajo en los
posters que presentamos, aunque la escritura
japonesa no se quedaba atrás. También ellos
fueron los encargados de elaborar los posters
de los sistemas posicionales de base, aunque
las practicamos todos, y cualquiera de los pequeños podía traducir a base 10, los números
que los mayores proponían en la diversas bases, 2, 3, 4 y 5.
Con todos los sistemas de números que de
algún modo, se basaban o relacionaban con
el 10, no había mucho problema. El reto era
con los otros. Uno de los sistemas que más nos
costó investigar y descifrar fueron los números de la antigua cultura mesopotánica de los
sumerios. Cuando dimos con la clave que era
la base 60 hasta llegar al 3600 y más, pudimos comprobar que su sistema, desarrollado
en tablillas labradas con cuñas, aún supervive
41
WISSENSCHAFT / CIENCIAS
TITEL / TÍTULO :
Lebensmitteltechnologie
BETREUUNG / TUTORES : Feigenbutz
STUFE / NIVEL :
III – 12º
en las unidades de tiempo como los minutos
y segundos. La motivación para descifrar este
y otros tipos de escritura numérica de las antiguas culturas llegó al máximo cuando entramos a redescolar.ilce.edu.mx. La página web
señala ejemplos de traducción de diversas
culturas, inclusive la sumeria, sin dar las reglas
y luego a partir de la deducción de las mismas,
plantea interesantes retos de números para
descifrar. Cuando después de numerosos intentos, el grupo daba con la clave y acertaba
se oía algo así como un estruendoso grito de
gooooool¡
La etapa final consistió en la elaboración de
los posters para la exposición. ¿Cómo íbamos
a llamar la atención? Decidimos preparar posters con retos similares para nuestros visitantes,
inclusive con premios para los que acertaban.
Así que después de escuchar las explicaciones
de los participantes, el concursante debía traducir el número a nuestro sistema. Tuvimos en
concurso a madres de familia, niños aficionados a la matemática y hasta padres dedicados
a la ciencia, como un ex Decano de la UNI,
que muy seriamente escuchaban el documentado discurso de los niños. En ese momento
sintieron orgullo de su propio trabajo y me
dijeron: “Nunca hemos estudiamos tanto en
un proyecto”. Creo sinceramente que la clave para generar esa capacidad de estudio es
lograr que el niño encuentre ese singular gozo
intelectual que produce en el espíritu resolver
un reto matemático.
Antonieta de Ferro
Zum Thema der diesjährigen Projektwoche
„Wunder des Alltäglichen“ fiel mir spontan als
Thema „Unser täglich Brot“ ein. Elf Schülerinnen und Schüler schrieben sich für das Projekt
„Lebensmitteltechnologie“ ein. Beim Vorbereitungstreffen steckten wir gemeinsam die Ziele
für die Woche ab: verschiedene Lebensmittel
sollten auf ihre Bestandteile hin untersucht
und nach Möglichkeit auch selbst hergestellt
werden. Die Möglichkeit, selbst Bier zu brauen, war so faszinierend, dass die Gruppe sich
bereits eine Woche vor Projektbeginn am
Nachmittag und Abend zum Bierbrauen im
Labor von Humboldt II traf. Entsprechend dem
deutschen Reinheitsgebot verwendeten wir
nur bestes, weiches Wasser, Malz, Hopfen und
Bierhefe (Spende von Backus Lima).
Während der Projektwoche arbeiteten die
Schüler eigenverantwortlich in drei Gruppen
an folgenden Themen:
Eine Gruppe beschäftigte sich mit verschiedenen Erfrischungsgetränken und versuchte
experimentell zu klären, worin sich Coca-Cola
und Inca-Kola unterscheiden. Nach dem Entfärben beider Getränke stellten sie mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede fest. Beide
Lösungen enthalten fast die gleiche Zuckermenge und schmecken säuerlich wegen der
Phosphorsäure. Die Gruppe prüfte verschiedene Cola-Sorten und konnte zeigen, dass die
„light“- und „zero“-Version keinen Zucker enthalten, das normale Cola dagegen 12 – 13%.
Das entspricht 24 Zuckerwürfeln in einem Liter
Cola. Weiter konnte die Gruppe zeigen, dass
die Säure in Cola nicht nur den Zahnschmelz
angreift, sondern auch die Oxidschicht an Eisenteilen abbaut und somit als Rostschutzmittel geeignet ist. Der Versuch, eine blau gefärbte
Cola selbst herzustellen, scheiterte leider an
den verschiedenen Aromastoffen wie Orangenund Zitronenöl, Zimt- und Vanillearoma, die
wir nicht besorgen oder herstellen konnten.
Die zweite Gruppe bestimmte den Brennwert verschiedener Lebensmittel sowie den
Fettgehalt von Fast Food-Produkten. Im reinen Sauerstoff verbrennen alle Lebensmittel,
wenn sie zuvor getrocknet wurden. Proben
verschiedener Lebensmittel wie Brot, Wurst,
Käse, Banane und Salat wurden gewogen,
zwei Tage bei 100°C getrocknet und erneut
gewogen. Aus der Massendifferenz erhielten
wir den Wassergehalt des Lebensmittels. Anschließend wurden die Proben in einem einfachen Kalorimeter unter Zufuhr von Sauerstoff
verbrannt. Aus der Temperaturzunahme des
umgebenden Wassers konnten wir den Energiegehalt berechnen. Ein Vergleich mit den
Literaturwerten zeigte, dass wir mit unserem
Experiment den Energiegehalt einiger Lebensmitteln ganz exakt ermitteln konnten. Um den
Fettgehalt von Pizza, Hamburger, Pollo und Papas fritas bestimmen zu können, mussten die
Fast Food-Produkte zuerst im Mixer zu einem
homogenen Brei zerkleinert werden. In einer
so genannten Soxhlet-Apparatur wurde aus jeder Probe das Fett mit Heptan extrahiert. Nach
dem Abdestillieren des Lösungsmittels verglichen wir die Masse des enthaltenen Fettes mit
der Masse der jeweiligen Probe. Dabei stellten
wir fest, dass die Produkte teilweise mehr als
50 % Fett enthalten.
Die dritte Gruppe war während der vier Tage
mit dem Bier beschäftigt. Leere Bügelflaschen mussten organisiert, gewaschen und
ausgekocht werden. Eigene Etiketten wurden
entworfen, ausgedruckt, geschnitten und die
Flaschen beklebt. Der Verkaufspreis wurde
diskutiert und festgelegt. Ganz entscheidend
für das Gelingen war neben dem sauberen
Arbeiten der richtige Zeitpunkt für das Abfüllen des Bieres. Ein Restzuckergehalt von 0,3 %
wird in den Flaschen von den Hefezellen vergoren. Dabei entsteht das Kohlenstoffdioxid,
das für die Schaumkrone im Glas benötigt wird.
Zwei Tage lang verfolgten wir durch „Spindeln“
die Abnahme der Dichte des Bieres. Am Donnerstag füllten wir etwa 20 Liter naturtrübes
Bier in die Flaschen ab. Diese fanden am Präsentationstag reißenden Absatz. Als weiteren
Leckerbissen wollten wir den Besuchern selbst
gebackene Brezeln anbieten. Mehrere Schüler
probierten zuhause eine Rezeptur aus. Nach
mehrfacher Abwandlung des Grundrezeptes
formten und backten wir in einer Zusatzschicht am Freitagnachmittag Brezeln aus zwei
kg Mehl und hatten unseren Besuchern am
Samstag über 60 goldbraune, leckere Brezeln
anzubieten - allerdings nur für ganz kurze Zeit.
Wenn der Leser nun den Eindruck gewonnen
hat, dass die Teilnehmer in diesem Projekt intensiv naturwissenschaftlich geforscht haben,
kann ich dies nur bestätigen. Dieses Projekt
hat mal wieder gezeigt, dass selbstständiges
Experimentieren fast zwangsläufig die Begeisterung für die Naturwissenschaften weckt.
Gut, dass das Schülerlabor am Humboldt den
Raum für solche Aktivitäten bietet.
Peter Feigenbutz
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
WISSENSCHAFT / CIENCIAS
TITEL / TÍTULO :
Mathematik
BETREUUNG / TUTORES : J. Lanzendörfer, S. Droll
STUFE / NIVEL :
I – 12º
Überall im Alltag findet sich Mathematik - häufig wird das Fach aber von den Schülern als
theoretisch und weltfremd eingeschätzt. 2008
ist das Jahr der Mathematik, und daher hat
sich dieses Projekt zur Aufgabe gemacht, den
Teilnehmern aufzuzeigen, dass die Mathematik nicht nur „graue“ Theorie sein muss.
Leider hat sich nur eine kleine Gruppe von 7
Schülerinnen und Schülern für dieses Projekt
gemeldet. 4 Schüler besuchen die 7. Klasse,
die anderen 3 sind Schüler der Klasse 9 und 10.
Daher waren die mathematischen Grundlagen,
die für das Projekt vorausgesetzt werden konnten, nur sehr eingeschränkt. Trotzdem gab es
vieles zu entdecken und zu erforschen.
Wir begannen das Projekt mit dem „Einsatz“
von Mathematik in der Küche. Die Schüler
behandeln gerade Proportionalität, und daher
war der Dreisatz unser Hilfsmittel. „Wie rechnet man ein Rezept für 4 Personen auf 11 Per-
43
WISSENSCHAFT / CIENCIAS
im Alltag
sonen um?“ „Wie viel Zucker braucht man für
3 kg Mangos, wenn man Marmelade kocht?“
Natürlich hat auch das Kochen und das anschließende gemeinsame Mittagessen viel
Spaß gemacht. Die Gruppe konnte sich dabei
besser kennen lernen. Außerdem haben wir
an diesem ersten Tag den weiteren Verlauf des
Projektes gemeinsam geplant. Es kristallisierte
sich heraus, dass sich die größeren Schüler für
(antike) Konstruktionsmethoden interessieren.
Wir entschieden uns, uns genauer mit dem
„Goldenen Schnitt“ zu beschäftigen. Die größeren Schüler verfügen über die mathematischen
Grundlagen und die jüngeren Schüler konnten
zumindest die Definition verstehen und das
Vorkommen des „Goldenen Schnitts“ in Kunst,
Architektur und der Natur entdecken.
Nachdem wir die mathematischen Grundlagen
der Konstruktion erschlossen hatten, machten
wir uns gemeinsam auf die Suche um die Ge-
TITEL / TÍTULO :
Physikalisches
BETREUUNG / TUTORES : E. Droll
STUFE / NIVEL :
I – 12º
setzmäßigkeiten des „Goldenen Schnitts“ in
der Natur zu entdecken. Goldene Spiralen entdeckten wir in der Puya Raimondi, der Ananas
oder in den Blüten von Sonnenblumen. Das
regelmäßige Fünfeck fanden wir in der Sternfrucht oder den Blütenständen eines Apfels,
um nur einige Beispiele zu nennen. Messungen an Lehrern und Schülern zeigten uns Gesetzmäßigkeiten der Körperproportionen auf.
Im Internet fanden wir Beispiele in der Kunst
und der Architektur.
Neben diesem Thema beschäftigten wir uns
auch mit den Anwendungen der Zinsrechnung.
Wir besuchten einige Banken und erkundigten
uns nach den aktuellen Zinskonditionen. Die
ausführliche Beschäftigung mit diesen Daten
zeigte den Schülern, dass mathematische Fertigkeiten auch im täglichen Leben sehr gewinnbringend sind.
Stefani Droll
Knapp 10 Schüler (leider wieder mal nur Jungen) trafen sich in diesem Projekt, um Spielzeug, welches in irgendeiner Art und Weise
durch Physik erklärbar ist, zu untersuchen und
– wenn möglich – auch nachzubauen. An dem
Präsentationstag wurde dann den Besuchern
ein kleines Anfassmuseum mit teils fertigem
und teils selbst gebasteltem physikalischen
Spielzeug mit erklärenden Schaubildern und
Führung durch die Projekt-Teilnehmer geboten.
Am ersten Tag stellte ich über 100 verschiedene Spielzeuge von A wie Anamorphe oder
Astroblaster bis Z wie Zootrop oder Zaubermusikant vor. Das gesamte Spektrum der klassischen Physik wird von diesen Spielzeugen
abgedeckt: Mechanik – insbesondere Energie- und Impulserhaltung, Optik, Magnetismus,
Wärmelehre, elektronische Schaltungen, ....
und natürlich Kreisel in verschiedensten Ausführungen.
Die Schüler suchten sich aus diesem breiten
Angebot jeweils ein Spielzeug heraus, welches
sie besonders interessierte. Natürlich fanden
sie die komplizierteren Spielzeuge besonders interessant, wobei sie übersahen, dass
solche Spielzeuge auch besonders schwierig
nachzubauen sind. So war das „Schwebende
Spielzeug
Schwein“, welches durch Mehrfachreflektionen über zwei Hohlspiegeln zu schweben
scheint, schon wegen der fehlenden exakten
Parabolspiegel nicht realisierbar. Auch die Herstellung von Hologrammen war nicht möglich,
weil in der Kürze der Zeit das benötigte Fotomaterial nicht zu besorgen war. Aber immerhin konnte der Schüler sich mit der Natur des
Lichtes beschäftigen und so verstehen, wie ein
dreidimensionales Foto überhaupt entstehen
kann. Für das Levitron, ein Kreisel, welcher
scheinbar schwerelos über einer Kiste frei in
der Luft sich dreht, besorgten zwei Schüler in
den „Polvos“ starke Ringmagnete, schafften
aber die extrem schwierige Feinabstimmung
zwischen den Ringmagneten in der Basis und
dem schwebendem Magnetkreisel nicht. Aber
auch das ist eine Erfahrung, dass physikalische
Forschung nicht immer so glatt läuft, wie es
der reguläre Physik-Unterricht vermuten lässt.
Weniger Schwierigkeiten machte es, ein einfaches Kaleidoskop nur aus Papier und Folie zu
basteln. Auch die Galgenlampe, eine Glühbirne, die man mit dem Streichholz anzündet und
dann wieder ausblasen kann, funktionierte bei
der Präsentation. Der Heronbrunnen aus zwei
Joghurtbechern, welcher durch sein geschicktes Innenleben der Energieerhaltung zu trotzen
scheint, kämpfte bis zum Schluss mit Dichtigkeitsproblemen. Die elektronische Schaltung
des ewigen Kreisels hatten wir schnell entschlüsselt und uns in diesem Zusammenhang
mit der Arbeitsweise des Transistors vertraut
gemacht. Auch schafften wir es, mit diesem
erworbenen Wissen ein „ewig schwingendes
Pendel“ zu bauen. Nur für die Fertigstellung
des ewigen Kreisels fehlte schließlich die Zeit.
Anders die Gruppe, die sich mit dem Solarballon beschäftigte. Sie brachten einen fertigen
Solarballon zum Fliegen und rechneten aus,
wie stark sich die Luft im Inneren mindestens
erwärmt haben musste. Leider schien die folgenden Tage keine Sonne, sodass sie keine
Chance hatten, den selbst gebauten Ballon
steigen zu lassen. Dadurch ließen sie sich aber
nicht entmutigen und bauten eine Wasserrakete aus einer Plastikflasche. Liebevoll wurde
eine Startrampe und Leitwerk designt und am
Präsentationstag ließen sie ihr Werk erfolgreich starten.
Einige Teilnehmer äußerten bereits den
Wunsch, ihr Experiment im Rahmen meiner
Physik-AG fertigzustellen. Wenn dieses Projekt
so bei einigen das Interesse am physikalischen
Experiment geweckt haben sollte, hat es mehr
bewirkt, als ich zu hoffen wagte.
E. Droll
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
WISSENSCHAFT / CIENCIAS
TITEL / TÍTULO :
Wasser
BETREUUNG / TUTORES : A. Wakenhut
STUFE / NIVEL :
II – 12°
45
WISSENSCHAFT / CIENCIAS
macht Schule – ein Projektthema, das uns alle angeht
TITEL / TÍTULO :
Sonnenlicht
BETREUUNG / TUTORES : H. Schmidt
STUFE / NIVEL :
V – 12º
und Wärme – Planung einer thermischen Solar-Anlage für Huampaní
Rentiert sich eine Solaranlage in Huampaní? Wunder des Alltäglichen! Etwas Alltäglicheres
als unser Wasser gibt es nicht. Wir bestehen zu
ca. 2/ 3 aus Wasser und benötigen täglich 2 bis
2 ½ l Trinkwasser zum Leben. Dieses Trinkwasser sollte keimfrei sein, denn in ungereinigtem
Wasser befinden sich viele Krankheitserreger,
die sich dort vermehren und darin verbreiten
können. Jährlich sterben nach offiziellen Schätzungen 5 Millionen Menschen an Krankheiten,
die durch unsauberes Trinkwasser entstehen,
besonders Kinder sind betroffen.
In vier Projekttagen ist ein so globales Thema
nicht zu erfassen und es ist auch wichtig, die
Lebenswelt der Schüler nicht zu vernachlässigen. So begann der erste Projekttag mit MindMapping zu den Themen Wasser sparen, reinigen und gewinnen „sowie“ zur Wüstenbildung
(Desertifikation). Eine Dokumentation zum
Problem der weltweiten Desertifikation brachte sehr viele Informationen und Anknüpfungspunkte für weitere Diskussion. Den Abschluss
des ersten Tage bildeten Filterexperimente mit
Teichwasser. Erste Lösungsvorschläge (Steine,
Wasser, Sand, Filterpapier) brachten Ergebnisse, trinken wollte indes keiner von uns dieses
Wasser.
Am nächsten Tag besuchten wir mit der Biologin Heike Hoffmann ein Projekt in einer
Behindertenschule in Chorillos. Die Firma der
Biologin hat mit Spendengeldern eine Pflanzenkläranlage gebaut, die es ermöglicht, dass
das Wasser zweimal genutzt werden kann. Das
Abwasser wird dabei gesammelt und grob vorgereinigt. Das Grauwasser aus der Küche oder
Wäscherei wird dann durch die Pflanzenkläranlage gereinigt und kann zur Bewässerung
der Felder genutzt werden. Die große und
sehr staubige Freifläche wurde nach und nach
begrünt und ist nun zum Spielen viel besser
geeignet.
Die Schüler aus der I. bis IV. Sekundaria haben die Exkursion zur Behindertenschule
sicher am meisten genossen. Der große und
liebevoll angelegte Spielplatz war durch die
gewonnen Wasserkapazitäten zu einer grünen
Oase geworden. Beim Besuch der Lomas am
nächsten Tag konnte man auf den Gesichtern
der Schüler jedoch öfter Unbehagen sehen.
Nur 10 km Luftlinie entfernt gibt es eine Welt,
die ganz anders ist, als die eigene. Durch die
Erläuterungen von Alois Kennerknecht haben
die Schüler einen ganz anderen Blick auf die
Probleme „vor ihrer Haustüre“ bekommen.
Viele unserer Schüler waren noch niemals in
einem der Viertel, in denen sauberes Trinkwasser aus der Dusche eine Seltenheit ist. Heiß ist
es schon gar nicht, denn es kommt nicht durch
Rohre, sondern mit dem Wasserwagen. Der
Preis ist 10 Mal so hoch wie für unser Wasser
in Surco oder Miraflores, dabei ist die Qualität
oftmals zweifelhaft. Kenner der Szene sagen,
dass es für die mobilen Wasserlieferanten lukrativ sei, die Anbindung an das Wassernetz
hinauszuzögern, denn nur das Monopol kann
den Wasserpreis so ungerecht gestalten.
Aber es gibt auch immer wieder Lichtblicke,
und so sahen wir in diesen Projekttagen in den
Dörfern nicht nur mehr oder weniger saubere
Wassertonnen an den staubigen Straßen stehen, sondern auch Projekte, die den Bewohnern von Villa Maria del Triunfo helfen können,
die kargen Lomas zu begrünen und so den
früheren bewaldeten Zustand wieder herzustellen. Der Nebel z.B. wird in den Wintermonaten durch riesige Netze eingefangen, denn
er kondensiert an Bäumen wie an anderen Gegenständen. Das so gewonnene Wasser wird in
Auffangbehälter geleitet und steht auch für die
Bewässerung von Kleingärten zur Verfügung.
Die beiden deutschen Biologen Anne Lummerich und Kai Tiedemann haben uns ihr Projekt
„Nebel melken“ sehr ausführlich vor Ort erläutert. Dabei wurden vor allem die ökologischen
Zusammenhänge, aber auch leider die Schwierigkeiten, von Renaturierung deutlich.
Am Präsentationstag merkte man deutlich,
dass die Schüler mit dem schwierigen Thema
gewachsen sind. Ihr Blick auf die Probleme Limas hat ihnen vielleicht ein wenig Kompetenz
im Umgang mit den sozialen und ökologischen
Aufgaben vermittelt. Und zum Schluss wurde
dem Filterversuch noch eine weiterer Komponente hinzu gefügt: Aktivkohle. Damit sind wir
dem trinkbaren Wasser doch am Ende sehr
nahe gekommen.
Alexandra Wakenhut- Dreßler
Das wollten 10 Schülerinnen und Schüler der
Oberstufe unserer Schule
wissen. Am Dienstagmorgen schätzten die Schüler
die Strahlungsenergie der
Sonne – und was davon
auf der Erde ankommttheoretisch ab und
bestimmten die Sonnenleistung durch ein Experiment. Sie lernten unter
anderem den grundlegenden Unterschied der
beiden Energie-Formen
kennen: Während Licht
(oder z.B. Bewegungsenergie und elektrische
Energie) – zumindest
theoretisch - vollständig
in andere Energieformen umgewandelt werden
kann, gelingt das mit Wärme nicht. Will man
Wärme in Strom oder Bewegung umwandeln,
treten in der Praxis typische Verluste von etwa
2/3 auf. Sie werden als Abwärme abgegeben
– beim Auto z.B. über den Kühler. Immer, wenn
Energie über eine Verbrennung erzeugt wird,
treten diese Verluste auf, zusätzlich entsteht
fast immer CO2, welches für den Treibhauseffekt verantwortlich gemacht wird.
Kollektoren identisch ist. Er
besteht aus einer Kupferplatte, 12 m Rohr, schwarzer
Farbe und einem Gehäuse.
Die Schüler lernten, wie
man lötet, um das Rohr auf
der Platte wärmeleitend zu
befestigen.
Um die Verstaubung des
Kollektors in den Griff zu
bekommen, stellten die
Schüler ein Silikonpräparat
her, welches die Reinigung
durch einfaches Abspritzen
mit Wasser ermöglicht.
Auch Strom wird teilweise über Verbrennung
und dann mit Verlusten von etwa 50-60% erzeugt. Daher war unser Anliegen, die besonders
umweltbelastenden Elektroheizungen in Huampaní durch so genannte thermische Solaranlagen zu ersetzen. Wir fragten bei peruanischen
und deutschen Händlern Preise an und überlegten vor Ort, was wir für die Anlage bräuchten.
Parallel dazu bauten wir selbst einen Flächenkollektor, der mit dem Aufbau professioneller
Der fertige Kollektor konnte
Wasser bei bedecktem Himmel auf 30 °C. erwärmen,
nachdem sich am Samstag
die Sonne sehen ließ, erreichte das zirkulierende Wasser eine Temperatur von 71 °C. Der
Kollektor wird in Huampaní zum Erwärmen des
Duschwassers in einem der Bungalows eingesetzt werden.
Ob mehr Kollektoren in Huampani eingesetzt
werden, ist auch eine ökologische Entscheidung.
Ihre Investition würden sie nach frühestens 5
– 10 Jahren erwirtschaften.
Dr. Hans-Jürgen Schmidt
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WISSENSCHAFT / CIENCIAS
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Physik der Musikinstrumente
TITEL / TÍTULO :
Nuklearmedizin
BETREUUNG / TUTORES : C. Moesgen, R. Arias
STUFE / NIVEL :
IV, V, BK1
C. Datzko, R. Bretschneider
III – 12º
aus Didgeridoo-Spielern
und Gitarristen formten.
Cajons rundeten das Ensemble ab.
Wir wollten erkunden,
was eigentlich hinter
Klang steht, wie er entsteht und warum zum
Beispiel eine Geige wie
eine Geige ist. Hierzu
wollten wir einfache Instrumente bauen (zum
Beispiel ein Monochord
oder ein Didgeridoo)
und mit Mitteln der Physik und Elektronik untersuchen.
Bei der Vorbesprechung stellte sich heraus,
dass bei den Schülern zudem ein großes Interesse bestand, eine Elektrogitarre zu bauen. Auch wenn sich dies aus Kostengründen
als
undurchführbar herausstellte,
konnten wir mit
den Mitteln der
hervorragend ausgerüsteten PhysikSammlung in Humboldt II doch das
Prinzip einer Elektrogitarre
nachvollziehen und ein
Modell einer einfachen Elektrogitarre
nachbauen. Doch
von Anfang an.
Um die physikalischen Phänomene von Musik zu erfassen, mussten wir uns zunächst
um Grundlagen der Akustik kümmern:
Wellen, stehende Wellen und Schwingungen wurden systematisch untersucht und
mit Begriffen der Musik wie Ton, Geräusch,
Tonhöhe und Obertonspektren verknüpft.
Hierbei halfen Veranschaulichungen mittels
Federn, Seilmaschine, Kundtschem Rohr
47
WISSENSCHAFT / CIENCIAS
und Wellenmaschine. Diese Erkenntnisse
wurden anhand von Orgelpfeifen, Stimmgabeln und Gitarren sowie später auch dem
Didgeridoo musikalisch verifiziert.
Mit Oszilloskopen untersuchten wir Schallwellen, wie wir sie aus
dem Alltag kennen:
Gesprochene
Laute,
gesungene Vokale und
stimmlose Konsonanten wie „sch“. Den
Zusammenhang
zwischen Tonhöhe und
Wellenlänge konnten
wir dabei unmittelbar
am Oszilloskop erkennen. Diese Erfahrungen
konnten wir später bei
der Modellierung der Elektrogitarre gut anwenden. Mithilfe des Programmes „Scope“
konnten wir sogar die Frequenzen, die wir
hörten, mit einer Fourier-Transformation
analysieren und in Echtzeit anzeigen. So
konnten wir auch erkennen, dass ein charakteristischer Klang eines Instruments
durch eine Überlagerung von Sinus-Schwingungen bestimmter Frequenzen entsteht.
Zur genaueren Untersuchung bauten wir aus
einem (sauberen!) Abflussrohr Didgeridoos:
wir recherchierten die
notwendige Rohrlänge
für ein C, sägten die
Abflussrohre auf die
gewünschte Länge und
mussten fortan nur
noch das Instrument
als solches meistern,
was nicht allen leicht
fiel. Dennoch machte
es so viel Spass, dass
wir spontan eine Band
Da ein Schwerpunkt auf
der Modellierung einer
Elektrogitarre lag, mussten
wir auch hier zunächst einige Grundlagen auffrischen.
Den
Zusammenhang
zwischen sich veränderndem magnetischem Feld
und elektrischen Strömen
konnten wir mit einem Magneten, einer Spule
und einem Oszilloskopen herstellen. Da jedoch
die Saiten einer Elektrogitarre keine Magneten
sind, sondern nur ferromagnetische Metalle,
mussten wir noch experimentell verifizieren,
dass schon eine Bewegung eines ferromagnetischen Metalls in einem Magnetfeld eine
Spannung in einer Spule erzeugen kann. Zusammengefasst: eine schwingende Metallsaite
erzeugt eine messbare Spannung in einem um
einen Magneten gewickelten Draht.
Diese Schwingung konnten wir mit einem Verstärker und einem
Lautsprecher hörbar machen: wir
hatten eine Elektrogitarre gebaut!
Auch wenn sich
die Klangqualität
aufgrund des kruden Versuchsaufbaus in Grenzen
hielt, konnten wir
eindeutig den zu
erwartenden Ton
aus dem Lautsprecher hören.
Insgesamt kann das Projekt als gelungen bezeichnet werden: mit vielen physikalischen Experimenten sind wir dem Geheimnis von Klängen ein Stück weit auf die Schliche gekommen
und haben so viel über das gelernt, was uns so
alltäglich entgegenschallt.
Am 27. Mai wurde vor einer
Gruppe von 25 Teilnehmern
im Raum L 15 HII die Zerfallsfunktion eingeführt, ebenso
der Begriff „Halbwertszeit“
und einige der gebräuchlicheren radioaktiven Substanzen. Versuche mit dem Geiger Müller-Zählrohr wurden
durchgeführt und Einzelheiten
des Uranzerfalls mit Internetapplets simuliert. Aufgaben
mit Anwendung der Zerfallsfunktion anhand konkreter Fälle wurden teilweise vorgelöst
und teilweise den Schülern
zum weiteren Durcharbeiten
mitgegeben.
Am 28. Mai brachte uns ein Bus pünktlich um
7:30h zum Atomreaktor in Huarangal. Es ist
der einzige Reaktor Perus. Seine Teile wurden aus Argentinien Anfang der 70er Jahre
importiert und die Installation im Jahre 88
abgeschlossen. Im gleichen Jahr wurde die
Anlage sofort in Betrieb genommen.
Nach zwei strengen Kontrollen nahm uns ein
freundlicher Herr in Empfang, der sich selber
als Jounalist vorstellte. Leider war das, was
er zu dem Reaktor mitteilte, entweder triviale oder falsche Information. Die Reaktorgebäude sind gross und beeindruckend. Neben
dem eigentlichen Versuchsreaktor (10 Megawatt Leistung) befindet sich ein Laboratorium
zur Aufbereitung radioisotopischer Substanzen mit dem Zweck medizinischer Anwendung. Die Anlage heißt offiziell „Oscar Miro
Quesada de La Guerra (RACSO) ein in den
60er und 70er Jahren renommierter peruanischer Wissenschaftler.In einem mittelgroßen
und bequemen Empfangsraum erhielten wir
einen Filmvortrag zur Anlage, die unter anderem radiochemische Produkte nach Panama,
Cuba und Costa Rica exportiert. Anschließend übernahmen sehr freundliche und aus-
in Peru – wissenschaftliche und wirtschaftliche Nutzung
Die 25 Schüler waren in vier
Gruppen eingeteilt worden.
Eine musste die radioaktive
Zerfallsgleichung mit einem
dazu geeigneten Laborversuch
vorführen. Erwin Dorer, der
Leiter dieser Gruppe, schuf zu
diesem Zweck eine sehr ansprechende Power-Point-Präsentation. Jede der anderen
Gruppen musste jeweils einen
der Besuche vorstellen.
gezeichnet informierte Wissenschaftler die
weitere Führung. Höhepunkt für die teilnehmenden Schüler war der Besuch im Reaktor
selber (wassermoderiert mit Cadmiumstäben zur Regulierung des Neutronenflusses).
Vorher wurde auch der zentralen Steuerkonsole ein ausführlicher Besuch abgestattet.Ein
peruanischer Wissenschaftler erklärte uns
mit viel Hingabe die Funktionsweise mehrer
Strahlendosimeter, die für etliche Versuche
bereit lagen. Die Schüler legten ein vorbildliches Verhalten an den Tag und der Abschied
gipfelte in der Bemerkung eines Ingeniers:
„Besuchen Sie uns doch bitte wieder!“
Am Donnerstag, den 29. Mai erhielten wir
eine Führung durch die radiologische Abteilung des Hospitals „Neoplasicas“ an der Avenida Primavera. Die Führung wurde pünktlich
begonnen und glänzend von Dr. Rodriguez,
dem Chef der radiologischen Abteilung durchgeführt. Mit modernsten computergesteuerten Geräten (hauptsächlich von der Firma
Siemens) ausgestattet, wurde uns unter mehreren Vorführungen auch eine „resonancia
magnética“ am Patienten vorgeführt. Jeder
Schüler zeigte grosses Interesse in den sich
mitten im Einsatz befindenden Abteilungen.
Dr. Rodriguez bewies pädagogische Fähigkeiten im Umgang mit der großen Gruppe.
Am Tag darauf besuchten wir die Firma Merck,
die unter anderem wichtige Chemikalien für
Radio- und Chemotherapie vertreibt. Wir
wurden sehr freundlich empfangen und
erhielten sogar einen Imbiss, aber wir saßen
über 2,5 Stunden in einem Vortragsraum, wo
man leider auf unser zentrales Thema nicht
einging. Außerdem erhielten wir nicht die
erhoffte führung durch die Abteilungen der
Firma.
Großer Dank geht an Anya
Hein, die es schaffte die, drei
Besuche mit den entsprechenden Institutionen zu organisieren und alle in aufeinander
folgenden Projekttagen unterzubringen.
Ebenso bin ich meiner Kollegin Raquel Arias
zu großem Dank verpflichtet, da sie sich um
die Logistik vor und nach den Besuchen als
auch die Beschaffung der Arbeitsmaterialien
und eine ensprechenden Einteilung der Zeiten für die Ausstellung erfolgreich einsetzte. Unermüdlich half sie bei der Kontrolle
der Schüler während der Besuche und der
Zusammenstellung und pünktlichen Entsorgung der Ausstellung.
Dem BBZ Humboldt danke ich für die Bereitstellung eines geeigneten Ausstellungsraumes.
Abschließend danke ich den teilnehmenden
Schülern für ihr Interesse und die Gewinnung einer neuen Perspektive bezüglich der
Atomenergie, nämlich als Mittel zur Rettung
menschlichen Lebens.
Karl Moesgen
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
SPORT / DEPORTE
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
SPORT / DEPORTE
TITEL / TÍTULO :
Sportklettern
BETREUUNG / TUTORES : Stephan Wagner
STUFE / NIVEL :
5° - 12°
Die Vorbereitungen des Baus der schuleigenen Kletterwand sind in der Endphase. Deshalb mussten wir – die ersten Kletterer an
der Humboldtschule – auf die transportable
Wand des Erbauers unserer künftigen Kletterwand zurückgreifen. Ein ca. 7 m hoher
Turm, der von drei Seiten bekletterbar war.
Acht Schüler konnten gleichzeitig in Zweierteams agieren: vier kletterten, vier sicherten. Die verbleibenden fünf Schüler “überwachten“ die Aktionen ihrer „Seilpartner“.
Unser Programm während der Projektwoche:
Dienstag
Kennenlernen der Ausrüstung, verschiedene Gurttypen, verschiedene Karabiner,
Seilarten, die Halbmastwurfsicherung, der
geschlaufte Achterknoten, Partnercheck,
Klettern und Sichern
Mittwoch
Wiederholung vom Dienstag, Grifftechniken, Boulderspiele, Projekte klettern
Donnerstag
Wiederholung Dienstag und Mittwoch, der
gesteckte Achterknoten, Tritttechniken,
Boulderspiele, Projekte klettern, Sturztraining
Freitag
Wiederholung der Woche, Abseilen mit Abseilachter, Sturztraining, Projekte klettern,
Boulderspiele
Samstag
Vorstellung des Sportkletterns; unwahrscheinlicher Andrang an Interessierten, die
klettern wollten; die Schüler sind mitlerweile sicher in der Anwendung der Sicherheitsstandards und managen die Gäste alleine.
Es war wieder einmal ein außerordentliches Erlebnis, mit Menschen verschiedenen
Alters die Erfahrung zu machen, was Vertrauen und Partnerschaft bewirken können.
Abgesehen von der Erweiterung des persönlichen Horizonts ist die Übertragung der
zwischenmenschlichen Beziehung in den
Alltag eine der schönsten Seiten des Klet-
terns. Wenn ich die Kletterer meiner Projektwoche im Unterricht, auf dem Schulhof
oder irgendwo in den Gängen und Fluren
unserer Schule treffe, ist dies nun ganz anders; einfach „näher“.
Standort Peru
Die in der Schule entstandene Begeisterung
(mehr als 280 Schüler wollten sich in dieses
Projekt einschreiben und der Publikumsverkehr riss während der gesamten Projektwoche nicht ab) führt den aktiven Kletterer unweigerlich an den natürlichen Fels. Und die
Möglichkeiten in Peru sind nahezu unbegrenzt. Jahr für Jahr locken z.B. Cordillera
Blanca und Cordillera Huayhuash Kletterer
und Bergsteiger aus aller Welt nach Peru.
Für unsere Schüler und uns eine einmalige
Chance, die wunderschönen Seiten dieses
Landes zu erleben – mit Erfahrung, nicht
mit Information.
Stephan Wagner
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
SPORT / DEPORTE
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
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SPORT / DEPORTE
El ejercicio físico y la salud
E. González, F. García
III – 12º
El objetivo principal de este proyecto era hacer conocer a los participantes la importancia del ejercicio físico como un componente cada vez
mas presente en le ámbito de la salud, tanto en su fase preventiva como
por su capacidad de recuperación de ciertas lesiones y enfermedades.
Para ello previamente se hizo una exposición audiovisual donde se les
explico el sustento teórico del proyecto así como los diversos temas a
tratar y las evaluaciones físicas que se realizarían.
Se ejecutaron una variedad de ejercicios y se aplicó una batería de
test de aptitud física para evaluar las cualidades físicas de cada uno de
los participantes. Los test de Fuerza, Velocidad, Resistencia, Flexibilidad,
Saltabilidad, etc. nos iban indicando su real capacidad física, igualmente se orientó en la correcta ejecución del ejercicio y así evitar lesiones.
Se culminó este proyecto realizando una caminata por las calles de Miraflores recorriendo una distancia de 6.5 Km. demostrando con ello la
importancia que tiene caminar para la buena salud de las personas.
Finalmente el día sábado se hizo la exposición de todo el proyecto, se
publicaron los resultados de las pruebas administradas a los alumnos y
se acondicionó un circuito en el Gimnasio del HII en donde los alumnos
organizados en grupos demostraron el trabajo realizado, igualmente se
orientó y motivó a los visitantes a la práctica del ejercicio físico y sus
beneficios para la salud.
Enrique Gonzáles
Felipe García
TITEL / TÍTULO :
La natación como
BETREUUNG / TUTORES : M. Valle, G. Essenwanger
STUFE / NIVEL :
6º - 12º
Tuvimos la participación de 16 alumnos de
5to grado hasta la clase de abitur.
Para ellos obtener información sobre la natación, la que resumían a competencia, les
sorprendió ver la amplitud del tema.
En nuestro proyecto abarcamos 4 temas referidos a la natación; como salud, competitiva, ejercicio físico y deportes.
Nos dividimos en grupos de trabajo, un grupo sacaba información sobre los diferentes
temas a trabajar, otros desarrollaban el logo
que identificaría a nuestro proyecto, otro
grupo realizaba un tríptico informativo para
el día presentación de todos los proyectos.
Los participantes trabajaron con mucho
interés, dedicación y responsabilidad para
buscar la información requerida. Los temas
que más les gusto fueron la delfino terapia,
la rehabilitación y los grandes nadadores del
mundo.
El segundo día de proyectos fuimos a la piscina para tener una clase práctica de salvamento, este día aprendieron las diferentes
técnicas de salvamento tanto para piscinas
y en aguas abiertas. Para la realización de
esta clase contamos con la colaboración
de salvavidas de la Guardia Civil. Para los
alumnos fue muy interesante, terminaron
agotados y con mucho frío, pero contentos
de haber aprendido algo nuevo y útil para
su vida.
forma de vida
Lamentablemente los días siguientes el clima no nos ayudó para poder ingresar a la
piscina y poder hacer los trabajos planificados como recreación, rehabilitación, y un
entrenamiento. Tuvimos que reprogramar
nuestro proyecto.
Se hicieron encuestas sobre el tema y los
resultados sorprendieron a nuestros participantes, el 98 % de los encuestados practica
un deporte acuático.
Luego había que preparar los paneles para la
presentación con artículos muy interesantes,
las encuestas con sus respetivos gráficos .
El día de la presentación tuvimos muchas
personas interesadas en los diferentes artículos y los participantes se habían preparado
para explicar al público asistente del día sábado. Las personas se interesaron mucho en
los artículos sobre salud , rehabilitación y la
vida de grandes nadadores.
Mónica Valle
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
KUNST UND HANDWERKEN / ARTE Y MANUALIDADES
TITEL / TÍTULO :
La maravilla
BETREUUNG / TUTORES : Team Kindergarten
STUFE / NIVEL :
KG I + II
Dies reichte um die Phantasie und das Interesse der Kinder für das Thema Steine zu wecken!
Der Rest kam fast von selbst.
Steine bewirken Wunder, sie bringen Ruhe und
Harmonie, der körperliche Kontakt der Kinder
mit den Steinen war konstant und jedes Kind
genoss das Gefühl des Steines in seiner Hand.
Woher kommen Steine, aus was bestehen sie
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
KUNST UND HANDWERKEN / ARTE Y MANUALIDADES
de las piedras (Wunder der Steine)
Was für ein Thema!! Wer hätte am Anfang gedacht, dass Steine so viel bewegen
könnten, ins uns, um uns und mit uns?!!
Die Projektwoche fing im Kindergarten mit
den Steinen an die die Kinder von ihren Ferien mitgebracht hatten. Dann durfte der KG I
selbst Steine am Meer suchen, was ein ganz
besonderes Erlebnis für die Kinder war.Sich
die schönsten Steine vom Strand mitnehmen
zu können,... für die Kinder wertvolle Funde!
Auch der KGII kehrte mit einem prägenden Erlebnis aus Huampani zurück, wo sie eine wirkliche Pachamanca mit heißen Steinen in einem
großen Erdloch miterleben durften. Und während das Essen unter den heißen Steinen und
der Erde „kochte“, wurden jede Menge Spiele
mit Steinen gespielt, in denen die Kinder Steine suchen und auf einem Löffel balancieren
mussten.
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
und was wird aus Ihnen herausgeholt…? Das
Thema Bergbau und Minen wurden uns durch
mitgebrachte Steine und mit dem Besuch eines echten Geologen lebhaft gemacht. Wie ein
Zauberer demonstrierte er uns, wie mit einem
Magneten die Mineralien aus dem Sand der
Strände herausgezogen werden können. Es
wurde gefühlt, experimentiert, gebaut, gemalt,
analysiert und beobachtet mit der Vielzahl von
Steinen.
Die Kinder des KGII durften in Werken ihre
eigenen Steine aus Ton selbst formen, die
später emailiert wurden. Wo kann man diese
schönsten und wertvollsten Steine aufbewahren???!!! Na klar, in Schatzkisten! Auch diese
wurden von den Kindern fein geschmückt, mit
den verschiedensten kleinen Steinen dekoriert
und eigens hergestellte Wundersteine wurden
bunt bemalt. Alle Erzieherinnen und Kinder
hatten gemeinsam die Möglichkeit verschiedene Steine zu betrachten, sie zu erkennen
und zu differenzieren: glatte und raue, matte
und glänzende, große und kleine, schwere
und leichte, runde, eckige, scharfe und weiche
Steine. Nie glich ein Stein dem anderen. Einige
waren einfarbig, andere hatten Punkte, Flecken oder Streifen und das in den verschiedensten Farben, grau, gelb, braun, rot, grün oder
schwarz. Besondere und ganz Gewöhnliche,
Steine, die schwer sind, andere die nur so aussehen, aber im Wasser schwimmen, anstatt
unterzugehen. Steine, deren Farbe erst dann
zur Geltung kommt, wenn sie im Wasser sind,
andere, die glitzern und ganz scharfe Spitzen
haben, nämlich Kristalle, auch in den verschiedensten Farben! Fossilien bekamen wir ebenfalls zu sehen! Durch all diese Erfahrungswerte
konnten wir uns langsam dem Endresultat nä-
hern: ein Mandala aus Steinen als Gruppenarbeit in jeder Klasse fertigzustellen; sowohl im
Kindergarten I als auch im Kiga II. Dank der
Phantasie der Kinder kamen etliche wunderbare Vorschläge für mögliche Entwürfe. Dann
das Urteil treffen und mit der Arbeit loslegen.
Das war sozusagen der Endspurt!
Alles ist in Bildern festgehalten, unersetzbare Momente und unvergessliche Erlebnisse.
Steine auf Schwarz-weiss-Fotos, Steine in der
Hand oder im Nacken, Spiele, Steinpyramiden
und Feuervögel. Der Höhepunkt war definitiv
der Ausstellungstag: Alles unterzubringen, um
die Fantasie und Kreativität, den Einsatz, die
Identifikation, den Enthusiasmus und die Arbeit der Kinder darzustellen und den Eltern zu
offenbaren, was ihre Kinder alles leisten können, das musste geboten werden! Dass wir alle
miteinander Spass hatten, bewiesen im Gang
des Kigas die unterschiedlichen Spiele von
1-99 Jahre, für 2-4 Personen und die interessante Vorführung eines Steinhauers in Aktion.
Was haben wir gelernt und geerntet?? Alltägliches bietet - mit offenen Augen – Vielfältigkeit,
Anlass zur Gemeinsamkeit, Zusammenhalt
und Mandalas aus Kinderhand als ein Zeugnis
auf lange Zeit...
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
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KUNST UND HANDWERKEN / ARTE Y MANUALIDADES
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Rund um die Mode
TITEL / TÍTULO :
A mano, al
BETREUUNG / TUTORES : Elizabeth Perasso
STUFE / NIVEL :
5º - II
Perinne, Höltken
I – III
All die kleinen alltäglichen Dinge, an denen
unsere Herzen hängen, sind Dinge, die uns
tagtäglich begleiten und die wir in der Schule
und in der Freizeit bei uns haben können. Modesachen, das sind Dinge, die andere an uns
kennen und mit denen wir ausdrücken können, was wir mögen und wie wir sind, es sind
die kleinen Sachen im Alltag, die uns freuen,
begeistern oder trösten, um die wir uns bemühen und die wir dennoch nicht allzu ernst
nehmen.
Für die Projektgruppe von 25 Schülern und
Schülerinnen, die mit großem Engagement
zum Thema Mode gearbeitet haben, war vor
allem interessant, dass wir während der Projekttage nicht nur über Mode reden konnten,
sondern wir konnten Mode erleben, ansehen
und selbst gestalten und herstellen.
Beim Besuch von zwei Modefirmen, die Damenmode bzw. Strickmode herstellen, konnten wir uns über den Herstellungsprozess von
Kleidung informieren; bereitwillig wurden
alle unsere Fragen beantwortet.
Dann versuchten wir es selbst. Die ersten
Modezeichnungen verliefen nicht zur vollen
Zufriedenheit, erfolgreicher gelang aber dann
die Arbeit mit Draht und Papier, womit Mo-
Fenster unseres Klassenraums und demnächst
unsere Hälse schmücken können.
deschmuck erfunden, geklebt, geschnitten
und angemalt werden konnte. Auch die Jungen, die zuerst voller Skepsis den Schmuck der
Mädchen beobachteten, hatten bald auch für
männliche Wesen tragbare Halsbänder hergestellt.
Beim Stoffmalen waren dann alle voll dabei.
Die meisten brachten Farbgefühl mit und mit
den leuchtenden Seidenfarben konnte man
sorgfältige Muster malen, oder einfach bunte
Punkte oder wilde Linien auf den Stoff auftragen. Mit Alkohol aus der „Enfermeria“ konnte
man dann die Farben auf dem Stoff auflösen
und tolle Effekte erzielen. So entstanden Seidenschals, mit denen wir am Projekttag die
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
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KUNST UND HANDWERKEN / ARTE Y MANUALIDADES
Andere Schals, die für das kalte Winterklima in
Lima nützlich sind, wurden in der Strick- und
Nähgruppe während der Nachmittage hergestellt. Fast alle Mädchen entschlossen sich, die
Gelegenheit zu nutzen, am Nachmittag zusammen mit den anderen Gruppenmitgliedern
zu stricken und zu nähen. So brachten einige
Mädchen, für die das Stricken neu war, während der Projekttage schon schicke Wollschals
zustande. Praktische Taschen wurden aus Nesselstoff genäht und mit Punkten oder Blümchen mit Stofffarben gemalt und appliziert.
Es war interessant auch hier zu erfahren, wie
das „Werkeln“ in der Gruppe oder zu zweit,
uns geholfen hat, Ideen zu entwickeln und
uns zu trauen, auch Ungewöhnliches zu versuchen und auch Kritik am eigen Werk zu verstehen und anzunehmen.
Während dieser kleinen Projektwoche entstanden viele kleine Dinge, die uns Spaß machen
und als Geschenke dienen können, aber auch
einige größere Ideen, die in der Zukunft der
Schüler und Schülerinnen Bedeutung bekommen werden.
Beate Höltken, Laurence Perinne
estilo del Antiguo Perú
Logros:
Los alumnos estuvieron permanentemente
motivados, mediante diversas actividades
culturales: creativas, didácticas, dinámicas,
lúdicas, originales y con ello profundizaron y
ampliaron su interés y conocimiento científicohistórico. Aprendiendo y desarrollando algunas técnicas y manifestaciones culturales de
los pobladores del Antiguo Perú (época Preinca-Inca), mediante la elaboración a mano de
algunos productos al estilo del pasado histórico peruano: yupanas, textiles, hilados, adobitos, iconografía inca, etc.
n Usaron apropiadamente variados materiales, herramientas y técnicas.
n Desarrollaron
adecuadamente diversos
procesos de aprendizajes pedagógicos, en
forma grupal, en parejas e individual.
n El proceso de integración de los alumnos
fue continuo y satisfactorio (en el colegio y
en las visitas a las zonas arqueológicas).
n Durante el proyecto se reafirmaron sus valores, mostraron una buena actitud de trabajo, colaboración, participación, responsabilidad, calidad de sus trabajos, logrando
satisfactoriamente buenos resultados y
excelentes productos.
Actividades de la semana
Miércoles 28
Adobitos:
Elaboración y construcción de recintos. Huaca Pucllana, arquitectura
Preinca. Cultura Lima.
Jueves 29
Hilados: con Pushca o Rueca
(Lanas: Llama – Alpaca)
Tejidos con telar:
Pulseras (Técnica Prehispánica)
Visita al Museo Ernst Middendorf
Curacazgo de Maranga
(Preinca-Inca)
Opiniones de los alumnos
Fue un lindo proyecto, muy dinámico, educativo, creativo, divertido, interesante, original,
conocimos nuevos compañeros, interesantes
experiencias y fue muy visitado el día de la
exposición.
¡Volveríamos a repetir esta linda experiencia!
Viernes 30
Iconografía Incaica (Vasijas)
Redes de pescar:
técnica textil incaica (anillados)
Tejidos con bastidor:
muestra textil, técnica incaica.
Telar de cintura
Fibras textiles
Sábado 31
Exposición de trabajos y guía informativa, por los alumnos del proyecto
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PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
KUNST UND HANDWERKEN / ARTE Y MANUALIDADES
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Cazando Mariposas
TITEL / TÍTULO :
Trickfilm
BETREUUNG / TUTORES : A. Forster
STUFE / NIVEL :
I - IV
Henry Block
6º - I
Martes 27.05.08
Cazando a través del Lenguaje :
En el salón de clase se llevó a cabo esta jornada, en la que alumnos trataron de asociar de
acuerdo al tema planteado todo aquello que
tuviera relación con éste dentro de los 4 aspectos planteados a continuación, siendo este
el resumen :
Palabras :
Eine Hürde ist die Menge der Einzelbilder, die
für einen Film benötigt wird: Eine Sekunde
Film besteht aus 24 Einzelbildern (NTSC). Das
sind 1440 Bilder für eine Minute oder 86.400
Bilder für eine Stunde Film.
Sueño, vida, esperanza,
libertad, cielo, diversión,
mar, deporte, etc
Dichos / Ex- ¡Gracias!, ¡habla!, ya, pues,
presiones : bravazo, maravilloso
n
n Oraciones :
Una imagen vale más que mil palabras
Me gustas mucho
Te deseo un buen día
La comida estaba rica
Gracias por venir
Refranes :
- A Dios rogando y con el mazo dando
- Camarón que se duerme se lo lleva la corriente
- A caballo regalado no se le mira el diente
- El flojo trabaja doble
- De tal palo tal astilla
- Barriga llena, corazón contento
n
Miércoles 28.05.08
Tema a través de Fotos : esta jornada consistió
en trabajo de campo en todo el colegio. Objetivo : Que los alumnos capten con sus cámaras
las escenas que más les parecieran estar de
acuerdo con el tema central.
Las fotos se pasaron a CDs y se revelaron las
mejores (Selección de alumnos), las que posteriormente se pegaron sobre cartulinas para
el día de presentación. Todas las fotos se grabaron en un Cd para poder exponerlas en la
sala de multivideo el día sábado
Jueves 29.05.08
Tema a través de Videos : esta jornada consistió en trabajo de campo en todo el colegio.
Incluso HII . Objetivo : Que los alumnos capten
con sus cámaras las escenas que más les parecieran estar de acuerdo con el tema central.
Los videos se pasaron a CDs y se grabaron en
un Cd para poder mostrarlos en la sala de multivideo el día sábado.
Viernes 30.05.08
Tema a través de Entrevistas: esta jornada consistió en trabajo de campo en todo el colegio.
Objetivo : Que los alumnos entrevisten tanto
a alumnos, profesores y demás personal del
colegio(incluso visitantes)la opinión espontánea dentro del tema central sobre 6 aspectos
mencionados.
57
– Wunder des Alltäglichen
Trickfilme erfreuen sich großer Beliebtheit, seit
mit “Gertie the Dinosaur” der erste Trickfilm in
die Kinos kam. Walt Disney ist der Name, der
mit Trickfilm verbunden wird und seit seinem
ersten “Mickey Mouse” SW-Film von 1928 hat
sich viel getan. Nicht nur ist Farbe hinzugekommen, in den letzten Jahren hat sich durch
den Einsatz von Computern die Herstellung
vereinfacht und es sind neue Möglichkeiten
entstanden.
Tema central :
Sencillo, Cotidiano, Maravilloso
n
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
KUNST UND HANDWERKEN / ARTE Y MANUALIDADES
La encuesta en resumen :
¿Qué es lo primero que se te viene a la
mente con respecto a . . . . . ?
n
Cosas :
. . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . .
n
Plantas :
. . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . .
n
Flores :
. . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . .
n
Animales : . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . .
n
Personas :
n
Relaciones entre personas : . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . .
De regreso se efectuó un resumen de cada
grupo, que se pegó en el panel de exposición.
Finalmente el día sábado se expuso en un panel el resumen previsto y en 3 horarios se mostraron la totalidad de fotos y videos realizados
por los alumnos.
Durante la exposición, los padres y visitantes
mostraron bastante interés, y los alumnos encargados, por turnos, informaron elocuentemente
del trabajo que habían realizado. Igualmente
hubo mucha concurrencia a la sala de videos
(B18), donde se mostró complementariamente
las fotos y videos de todos los alumos
Zwölf Schüler haben sich in der Projektwoche
der Herausforderung gestellt, eigene Ideen zu
einem Film zu verarbeiten. Es bildeten sich
vier Gruppen, die zuerst in einem Storyboard
ihre Ideen ausgearbeitet haben, um dann die
Geschichte in einen Ablauf von Bildern zu verwandeln.
Für die eigentlichen Filme wurden dann drei
verschiedene Wege gewählt: Legetrick, StopAnimation und rein am Computer erstellte
Animation. Beim Legetrick wurden Hintergründe und Figuren getrennt auf Pappe gemalt, so
dass die Figuren beweglich sind. Bewegungen
werden in ganz kleine Schritte unterteilt und
mit einer Webcam abfotografiert. Aus acht
Bewegungen ergaben sich so eine Sekunde
Film, ein Drittel der eigentlich benötigten Anzahl, was aber noch gute Ergebnisse gibt. Möglich ist dies durch MonkeyJam, ein einfaches
Freeware Programm, das man sich im Internet
besorgen kann (http://www.giantscreamingrobotmonkeys.com/monkeyjam/index.html).
Eine andere Gruppe wählte Stop-Animation
als Weg, bei der Puppen vor einem gezeichneten Hintergrund zum Einsatz kamen, auch hier
ergeben acht Bilder eine Sekunde Film. Zwei
Gruppen entschieden sich für Srichmännchen,
die sich am Computerbildschirm manipulieren
lassen und vor verschiedenen Hintergründen
platziert wurden. Auch dieses Programm ist
frei im Internet erhältlich (http://www.geocities.com/peter_bone_uk/pivot.html).
Die fertigen Filme wurden am Computer von
den einzelnen Gruppen nachvertont, was für
viele eine ganz lustige Erfahrung war. Nicht
nur einmal mussten wir neu anfangen, weil
das Lachen die Aufnahmen unbrauchbar gemacht hatte.
Was ist in den vier Tagen entstanden? Vier Filme: Ein Film über Konflikte in der Schule, eine
„South Park“ Parodie, ein Science-Fiction Film
mit Aliens, die auf der Erde gegeneinander
kämpfen, und ein Film über Drogen und Gewalt. Die Filme und die benötigten Programme
hat jeder Teilnehmer im Anschluss als SVCD
bekommen.
Spaß gemacht hat es allen, man hat sich untereinander kennen gelernt und einige sitzen bereits an neuen Trickfilmprojekten. Vielleicht ist
ja der Nachfolger von Walt Disney unter ihnen
– die nächsten Jahre werden es zeigen.
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KUNST UND HANDWERKEN / ARTE Y MANUALIDADES
TITEL / TÍTULO :
La ciudad
BETREUUNG / TUTORES : H. Camino
STUFE / NIVEL :
IV – 12º
y yo
El Proyecto ‘La ciudad y yo’ tuvo como objetivo emplear las imágenes y experiencias de los
alumnos en la ciudad de Lima y traducirlas en
obras de arte.
Con ese fin fuimos el martes 24 al centro de
Lima y caminamos por el ‘Mercado Central’,
el ‘Barrio Chino’, el ‘jiròn de la Unión’ y, entre
otros lugares, el jirón Quilca.
Durante el paseo por el centro los alumnos
tomaron algunas fotografías y entrevistaron a
diferentes personajes en la calle.
Al dìa siguiente se plantearon las diferentes
posibilidades de trabajo artístico relacionado
con las impresiones e imágenes recopiladas.
Los alumnos trabajaron en base a algunas fotografías. Emplearon diferentes técnicas, dibujos
a lápices de color o pluma y tinta china, pastel,
oleo-pastel, etc. Pintaron con témperas, acua-
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
59
KUNST UND HANDWERKEN / ARTE Y MANUALIDADES
TITEL / TÍTULO :
Die Poesie der einfachen
BETREUUNG / TUTORES : Johannes Hauck y Kristina Mäckelmann
STUFE / NIVEL :
I - IV
Dinge - La poesía de las cosas simples
al grupo a ensayar técnicas de representación
escénica que estimularon la expresión personal
de cada uno de los participantes.
relas, hicieron collages y también maquetas y
relieves. Intervinieron fotocopias y se dejaron
llevar por su imaginación al inventar letras chinas evocando lo visto en la calle Capón.
Finalmente, la presentación del proyecto se inspiró en la metáfora de la “casa de las odas”, empleada por Neruda al inicio de una de sus obras.
Al interior de esta “casa” compuesta por los paneles se expusieron los textos, las fotografías y
los dibujos obtenidos a lo largo de la semana.
La experiencia fue enriquecedora y nueva
para muchos. La ciudad de Lima es parte de
nuestra experiencia cotidiana, pero siendo tan
grande es difícil conocer muchos lugares. Por
eso aunque en parte conocida, resulta misteriosa y con muchas posibilidades para ser
recreada.
En cuanto al ambiente de trabajo, vale destacar
la amabilidad y la calidez así como la madurez
y autonomía que pusieron de manifiesto los
participantes. Si bien el grupo estuvo compues-
Helena Camino
El proyecto “La poesía de las cosas simples”
abordó el lema central de la semana -Admirables cosas comunes- desde una perspectiva literaria. La idea surgió a partir de la obra poética
del chileno Pablo Neruda, quien entre 1954 y
1957 publicó tres libros de composiciones llamadas “Odas elementales”. Se trata de poemas
de alabanza a lo cotidiano en que Neruda devela y realza de manera sorprendente los matices
de lo que compone nuestra vida diaria: prendas
de vestir, herramientas, materias primas, frutos
y otros alimentos, fenómenos naturales, animales, sentimientos humanos.
Luego de que los participantes recibieran una
antología de odas de Neruda, la aproximación
a estos textos se inició con ejercicios de escritura creativa cuyo espíritu lúdico contribuyó a
integrar a los participantes entre ellos y con los
profesores: redacción de poemas a partir de
palabras elegidas al azar; creación de poemas
colectivos; representación gráfica de metáforas
extraídas de algunas odas de Neruda.
Un objetivo adicional de las actividades referidas fue facilitar la elaboración de odas de propia factura. Previo a la redacción, los alumnos
definieron el objeto de su poema, crearon un
mapa conceptual y léxico y se pudieron beneficiar del comentario del grupo acerca de sus
avances a fin de fijar la versión definitiva de su
oda personal.
Un día de trabajo se realizó fuera del colegio.
Estuvo dedicado a observar detenidamente los
detalles del mercado “Edén” en Surco para luego plasmar tales impresiones en textos cuyos
extractos, a modo de un collage, dieron origen a
un poema colectivo. Adicionalmente, la preparación de distintos alimentos sirvió como fuente
de inspiración para redactar composiciones
breves y tomar fotografías.
Más allá de las actividades relacionadas a la escritura, cabe mencionar que el profesor Hauck
propició otras formas de creatividad motivando
to por alumnos de diferentes edades (desde I°
de secundaria hasta el Instituto), primaron el
respeto mutuo, la solidaridad y la atención a las
sugerencias de los profesores de parte de cada
uno. Con mucha satisfacción, pudimos detectar
también una gran sensibilidad artística y un notable potencial creativo.
A modo de muestra del trabajo realizado en “La
poesía de las cosas simples”, a continuación se
ofrecen algunos poemas breves basados en la
preparación de palomitas de maíz. Estos textos
fueron redactados en un “concurso de haikus”:
Copo de nieve
de dorado corazón
¡sé feliz!
Beatriz
Bramido de flor
cinéfilo amigo
cometa de sal.
Roberto
Científico club
en torno a la olla
hierve alegría.
Daniela
Nieve lo cubre,
es el oro que cruje,
la sal los reta.
Jan
60
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
KUNST UND HANDWERKEN / ARTE Y MANUALIDADES
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
61
KUNST UND HANDWERKEN / ARTE Y MANUALIDADES
Tie Dye (Anudado y teñido en tela) – Expresa tu estilo con diseño
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
C. Girola
III – V
Tarapoto 2008 Dibujo, pintura, fotografía y cerámica en Tarapoto
G. Nindel, A. Becker
IV – 12º
de plátano verde para alisar la arcilla roja que
extraen de una cantera cerca al lugar. Practicamos el amasar -“llapchazo”, el hacer “tripas” o
“chunchullas”, el pulir-“llunguar” tratando de
formar vasijas. William hizo la demostración
del dominio del torno a pedal enseñándonos
a trabajar en él. Los alumnos tuvieron esta
experiencia maravillosa y por horas pudimos
trabajar con ellos, conociendo del proceso de
pintado, secado y quema de los ceramios.
Al aire libre, con música, pocos materiales
y técnicas sencillas, logramos apartarnos de
la rutina diaria y exigencia académica para
expresar nuestra creatividad y desarrollar
habilidades artísticas.
Fruto del paciente trabajo de cuatro días
anudando y experimentando distintas combinaciones de tintes, coloridas prendas de
vestir, así como artículos decorativos, fueron
expuestos el sábado 31 de mayo en el HII.
Nuestro proyecto se convirtió en una experiencia en donde se pudo desarrollar habilidades sociales y también demostrar responsabilidad en el uso de materiales químicos a
altas temperaturas y artefactos eléctricos.
Los alumnos del nivel de mayores trabajaron en equipo y las muestras personales
reflejaron el resultado creativo de un largo
proceso de anudado, teñido, secado y finalmente planchado para la fijación del color
en las prendas.
A pesar de inesperados cambios de clima e
incomodidades, logramos originalidad y cantidad de producción. Culminamos nuestro
encuentro con un desayuno o “chocolatada”
que nos dejó un sabor dulce a la espera de
otro reencuentro artístico.
Caterina Girola
El proyecto “Arte en Tarapoto” comprendía el
trabajo en dos lugares. Una parte del proyecto
se desarrolló en el albergue Pumarinri, a una
hora de Tarapoto donde nos hospedamos. La
otra parte del proyecto se desarrolló en el pueblo de Chazuta, distante 45 minutos de Pumarinri.
Lo resaltante de la comunidad rural “Chazuta”, pueblo ceramista por tradición, con urnas
funerarias ancestrales, dominando el quechua
como el castellano, es la característica de su
gente: humilde pero tan acogedora, amigable,
sencilla y abierta a compartir con nosotros sus
conocimientos adquiridos a través de la práctica y el tiempo.
El trabajo con cerámica se realizó con William,
maestro artesano y las señoras que trabajan
con él, bajo la dirección de la madre Juanita
Bartra. Nos orientaron, demostraron y enseñaron cómo moldear a mano los ceramios, ayudándose tan sólo con trozos de huingos (frutos
de la selva en forma de mates) y con cáscaras
El trabajo de tallado en Huingos (fruto no comestible de uso medicinal) se realizó con David, el maestro especializado; nos introdujo en
el arte de la talla, enseñándonos las diferentes
técnicas de tallado y cortes. Aplicamos como
diseños los símbolos y figuras de jeroglifos
encontrados en los alrededores de Chazuta.
Los huingos fueron recolectados de árboles
cercanos y utilizamos sus herramientas para
trabajarlos: diferentes cuchillas, variados formones pequeños y cucharas que se usaron
para ahuecar los frutos.
La comida que nos ofrecieron, típica de la
zona, fue hecha por la familia de William, quienes compartían la mesa con nosotros a la hora
del almuerzo (juanes, inchicapi, cecina, plátano verde, rosquitas, ñutos, etc.) dándonos la
oportunidad de conocer algo de sus hábitos y
costumbres.
El jueves tuvimos el honor de ser recibidos en
la Municipalidad por el alcalde de Chazuta y
varios representantes como el prefecto y el
representante de cultura entre otros. Fuimos
nombrados visitantes ilustres de la “Ciudad de
San Pedro y San Pablo de Chazuta, pueblo de
la amistad”. Nos agasajaron con discursos y
bocaditos especiales, el infaltable jugo de coco
y un recuerdo para cada uno. Luego nos guiaron al museo de sitio, al museo de la municipalidad y al centro cultural Wasichay, brindán-
donos una clara explicación de los hallazgos
arqueológicos realizados en la zona.
Nuestros alumnos entregaron para los niños
de Chazuta los materiales donados por el colegio: cuadernos, lápices de colores, lápices
y plumones, así como diversos artículos que
donaron ellos de manera personal: zapatillas,
polos, cuadernos grandes, más lápices de colores, dulces y otros.
De esta experiencia tan rica en técnicas y elaboraciones artísticas, quiero resaltar algo que
me impactó gratamente al compartir con los
Chazutinos, además de su destreza y conocimiento: sentir su calidez, humildad, sus corazones grandes. Verlos felices y agradecidos a
la naturaleza que les rodea, el apoyo que se
brindan, el trabajo en equipo y servicio, una
enseñanza para todos.
En mi opinión esta fue una experiencia inolvidable, valiosa, enriquecedora e ilustrativa como
intercambio cultural para nuestros alumnos.
Ana Isabel Contreras de Becker
62
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
KULINARISCHES / CULINARIA
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
TITEL / TÍTULO :
Sabores del Perú
BETREUUNG / TUTORES : Danitza Bakovic, Pierina Bertocchi
STUFE / NIVEL :
6º - I – II
M. Cohn
5º + 6º
El trabajo se inició con el diagnóstico de lo que
los alumnos traen conmo lonchera; para ello
se elaboró una encuesta, que los participantes
aplicaron a una muestra representativa de sus
compañeros de 5° y 6°. Luego de la tabulación
se comprobó que la mayoría trae su lonchera con lácteos y carbohidratos pero, también,
con alimentos “chatarra”.
La nutricionista, Lic. Gisela Otazú, nos dio una
charla sobre la pirámide nutricional y los requerimientos diarios de los escolares de esa
edad. Los participantes formularon interesantes preguntas que demostraron su interés en el
tema y su buena preparación. A continuación
realizaron diferentes tipos de collage y crearon
el acróstico de algunas frutas, entre ellas:
mango, fresa, naranja, mandarina, palta...
Placer de los dioses
Avocado es tu nombre
La preferida en ensaladas.
Tu cáscara verde encierra
Agradable y exótico sabor.
También degustaron una riquísima ensalada
de frutas luego de una provechosa visita al
Mercado Nr. 1 de Surquillo, donde apreciaron
la variedad y colorido de las frutas y verduras, especialmente las exóticas. La profesora
de Música, Maricela Valencia, realizó con los
alumnos un trabajo rítmico-corporal basado
en los nombres de las frutas y verduras. Asimismo, los motivó para que después realizaran en forma creativa la sonorización del proceso digestivo.
63
KULINARISCHES / CULINARIA
El secreto de una buena lonchera
Veintisiete alumnos de 5° y 6° cuyas edades
fluctúan entre 10 y 11 años participaron activamente en este proyecto, que consistió en dar
las bases para la preparación de una buena
lonchera considerando los nutrientes básicos
y la premisa de que la lonchera no es un reemplazo de las comidas principales.
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
a través de la historia
El día viernes cada participante trajo su propuesta de lonchera saludable y con mucho
entusiasmo la presentó a los demás. Pudimos
apreciar que el 100% había entendido el objetivo del proyecto, lo que fue corroborado
por los padres de familia el día sábado en la
presentación de los trabajos. Los alumnos
distribuidos por turnos explicaron con orgullo
y aplomo cómo los habían realizado. Cabe
resaltar la forma creativa en la que algunos
participantes, con habilidades musicales, demostraron que con algunos alimentos como:
calabazas, berenjenas, granadillas, hierbas secas y otros se puede realizar la sonorización
del proceso digestivo.
El proyecto resultó positivo, todos los alumnos
participaron con entusiasmo e interés y mostraron sus habilidades artísticas. Queremos
terminar este informe con un acróstico motivador:
Lo que te estimula
O te impulsa a estudiar
No debe ser siempre el dulce, el chocolate,
Caramelo o golosina sino
Huevos y verduras, ¡proteína pura!
¡Energéticos cereales!
¡Ricas frutas y legumbres!
Amiga, amigo...¡Cambia tus costumbres!
Nuestro proyecto consistió en realizar una
investigación histórica acerca del origen, la
inclusión y la asimilación de los principales
ingredientes que dieron origen a una amplia
variedad de platos que a través del tiempo se
han asimilado como propios.
Los alumnos buscaron descubrir cuánto conocían las personas acerca de estos temas a través de una encuesta, que luego procesaron y
convirtieron en cuadros estadísticos.
También se realizaron investigaciones grupales acerca de algún plato o bebida tradicional
limeña, acompañadas de un pregón creado
por ellos.
Durante el día jueves de esta semana de
proyectos, preparamos y degustamos una
variedad de comidas, bebidas y dulces limeños, tales como ceviche, papa a la huancaina,
lomo saltado, pastel de choclo, ají de gallina,
mazamorra y chicha morada, arróz con leche,
suspiro a la limeña, etc, descubriendo juntos
sabores y secretos.
Tuvimos la oportunidad de ver dos películas sobre la vida de los siglos XVI al XIX en las calles
limeñas, sus costumbres, creencias y personajes, especialmente el de Pancho Fierro, creador de imágenes que registraron momentos
y detalles curiosos de la vida limeña de esos
tiempos, en los que resalta la presencia de los
pregoneros, hoy casi extinguidos.
64
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
BERUFSBILDUNGSZENTRUN / CENTRO DE ESTUDIOS PROFESIONALES
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
El reto de hacer una empresa exportadora en un mundo globalizado sin perder la identidad
Sra. Blanca Revoredo,
Sr. Emilio Huamán,
Sra. María Menacho
Blanca Revoredo (Responsable, diseno, ejecución y evaluacion), Marita Menacho (ejecución)
III – 12º
Equipo coordinador: Sr. Emilio Huamán, presidente de la Asociación de Artesanos LLaullikasa, Chinchero, Cusco; Sra. María Menacho; Sra.
Blanca Revoredo
Analizando en retrospectiva el proyecto, podría decir que resultó ser una experiencia muy
positiva, creativa y con logros que alcanzaron
y hasta excedieron las metas propuestas en el
mes de diciembre de 2007, cuando se planeó.
La propuesta pedagógica fue la de relacionar el aprendizaje escolar con la realidad del
trabajo en un mundo globalizado. Se debía
efectuar un trabajo conjunto de 23 alumnos
de secciones de mayores con 8 artesanos de
textileras de Chinchero, Cusco. La tarea no era
simple, porque la característica esencial de los
productos debería incluir la simbología incaica,
“herencia de los antepasados”, con el mismo
significado de esa época. El reto consistía, por
lo tanto, en crear una empresa formal, proporcionarle un logotipo, un etiquetado para prendas destinado al mercado europeo y folletería
difusora. Esto significó plantear un trabajo
intercultural que incluyera la comprensión de
visiones del mundo distintas a la de ambos
grupos: alumnos y artesanos. Debíamos comprender y respetar la simbología de Chinchero
e incluir en la empresa todo esto con cara a un
mercado internacional.
A su vez, la Semana de Proyecto debía desarrollar a nuestros alumnos en diferentes áreas
de conocimientos, en actitudes, habilidades y
valores: (ver infografías)
Para poder llevar a cabo las tareas, todos los
participantes nos organizamos en tres grupos:
1er grupo: Empresa
Coordinadora: Sra. María Menacho
Los participantes debían proporcionar la información de cómo formalizar una empresa.
Este grupo entregó toda la información necesaria de la SUNAT, de Seguridad Social y creó
un tríptico informativo con los pasos a seguir
para lograr el objetivo. Así mismo preparó un
Power Point explicativo del proceso.
“Nuestra meta fue la de simplificar el proceso de
formación de empresa”, dijo Vasco Valdman.
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
65
BERUFSBILDUNGSZENTRUN / CENTRO DE ESTUDIOS PROFESIONALES
2do grupo: Publicidad
Coordinadora: Blanca Revoredo
Este equipo creó el logotipo, partiendo de uno
de los símbolos Inca-Chinchero. Además, creó
un sistema de etiqueta destinado al mercado
europeo, el cual estaba redactado en Boma bilingüe: en combinaciones de quechua, castellano, inglés, alemán y francés. Adicionalmente,
entregó un folleto explicativo con un catálogo
de productos.
“Llegar a un consenso fue difícil por el choque de
culturas porque fusionar tendencias significaba
alterar también una forma de vida tradicional”,
opinaron Ana Dorich y Diego de la Torre.
Impresiones sobre
la experiencia
3er grupo:
Diseño de
nuevas prendas
Coordinadora:
Blanca Revoredo
Este grupo procedió a elaborar una carpeta
de nuevos diseños: 35 en borradores y 15 en
formato de presentación.
“Llegar a un acuerdo para alcanzar mayor competividad en el mercado”, acotó Ana Dorich.
Ya en la etapa de ejecución y para poder
comprender la simbología e intereses de los
artesanos de LLaullikasa recibimos una charla
del Sr. Huamán como primera sesión. Luego
procedimos a trabajar en los respectivos grupos de interés hasta el día sábado, día en que
armamos la exposición.
“El proyecto significó una nueva base por la cual
podíamos tomar caminos interesantes en nuestra
vida futura. No sólo aprendimos el aspecto laboral sino también el trato con personas de diferente cultura” de la Torre, Dorich y Valdman.
“Ańankaiki Tumachka Yanapailikivua”, gracias
por la oportunidad, Sr. Emilio Huamán.
Blanca Revoredo
“mi primer temor fue el que
los artesanos pudieran sentirse
ofendidos”
Vasco Valdman
‘llegar a consenso fue difícil por
el choque de culturas”
Ana Dorich
“llegar a un acuerdo para
fusionar tendencias y alcanzar
mayor competitividad en el
mercado significaba alterar
tambien una forma de vida
tradicional”
Diego de la Torre
“nuestra meta fue simplificar
el proceso de formación de
empresa “
Vasco Valdman
“ayudo el mostrarles las
tendencias de la moda“
Ana Dorich
“no solo fue el tema de la
moda en sí, si no el ampliar el
horizonte de los participantes
hacia una integración en un
mundo globalizado“
todos
“El proyecto significo una nueva
base desde la cual podíamos
tomar nuevos caminos en
nuestra vida futura . No solo
aprendimos el aspecto laboral,
sino también el trato con
personas de diferente cultura
y lograr una madurez personal
y grupal”
todos
Grupo Diseño: Creación de diseños de prendas con simbologia inca y Chinchero Cuzco
Grupo Marketing: Producción de logo, slogan, Folleto publicitario y etiquetas en 5 idiomas
Grupo de artesanos de Chincheros, Cuzco
Grupo de artesanos de Chincheros, Cuzco
66
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT
INFORMATION / INFORMACIÓN
TITEL / TÍTULO :
BETREUUNG / TUTORES :
STUFE / NIVEL :
Von Bilanz zu Bilanz
TITEL / TÍTULO :
Der Manager im
BETREUUNG / TUTORES : Henn, Hofer, Wegmann, Arnaiz
STUFE / NIVEL :
K1
Henn, Hofer, Wegmann, Arnaiz
BK2 + K2
Was hat das Projekt „Von Bilanz zu Bilanz“ mit
dem „Wunder des Alltäglichen“ zu tun? Das
werden Sie sich sicherlich fragen.
die handschriftliche Realisierung (Eröffnungs­
bilanz, Buchungssätze, Gewinn- und Verlustrechung, Abschlussbilanz) wurden ihre Vorkenntnisse aktiviert, und so konnten sie sich
nun in das neue „alltägliche“ Buchhaltungs­
programm einarbeiten, die Angaben eingeben,
mit eigener Initiative forschen und entstandene Probleme lösen. Nach getaner Partnerarbeit erstellten Sie durch einen Knopfdruck
am Computer eine Bilanz – falsch oder richtig?
Nun ging es daran, die Fehler zu berichtigen
und das Programm noch besser in den Griff
zu bekommen.
Jeden Tag gehen wir einkaufen und geben Geld
aus. Auch die Firmen machen das täglich, und
um den Überblick nicht zu verlieren, haben
sich die „Kaufmänner“ ein Werkzeug erstellt:
die Buchführung.
Im ersten Teil des Projektes haben die Studenten des BBZ die Zusammenhänge der Datenbank (Grund­lagen der Datenerfassung, Betriebsarten und Datenverarbeitungsverfahren,
Daten­sicher­heit, Notwendigkeit des Datenschutzes, Aufgaben der Datenbank) kennen
gelernt. Mit dem Neuerworbenen stürzten
sich die Gruppen mit viel Eifer auf die nächsten
Arbeits­aufträge.
Mit den in der Ausbildung erlernten Buch­
führungs­kenntnissen entwickelten die Studenten den buchhalterischen Ablauf eines
Geschäftsjahres (die Einkäufe, Verkäufe und
sonstige Ausgaben und Ein­nahmen). Durch
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
67
INFORMATION / INFORMACIÓN
Bei der Präsentation ihrer Ergebnisse am
Samstag konnten die Besucher sowie das
Lehrper­sonal feststellen, dass die angehenden
Kaufleute wieder einen Schritt weiter in ihrer
Ausbildung sind.
Raphaela Hofer
Die Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen:
vier hervorragende Unternehmen, die die
Studenten mit Hilfe einer Simulation gründeten und über drei Spieljahre leiteten, wurden
den Eltern der jungen „Managern der Handelsunternehmen“ als Investitionsprojekte
angeboten. Beeindruckend waren das wirtschaftliche Fachwissen und die modernen
Medien, mit denen die sich in Ausbildung befindenden Industriekaufleute und Groß- und
Außenhändler ihre Unternehmen präsentierten. „Die Schüler hatten wirklich großartige
Ideen”, kommentierte ein Vater anschließend
die Vorführungen.
Handelsbetrieb
Nachdem sich die Studenten am ersten Tag
die Wirkungsweisen von lenkbaren und nicht
lenkbaren Elementen eines Handelsbetriebes
erarbeitet hatten, konnten sie Entscheidungen treffen und sich die Konsequenzen dieser
mit einer modernen Softwaresimulation vom
Computer errechnen lassen. Schwerpunkt
war es hierbei, die zeitlichen Verzögerungen
zu berücksichtigen. So konnte man erkennen,
wie lange es dauert, bis eine Werbekampagne
oder Verbesserungen in der Logistik zu einer
messbaren Erhöhung des Gewinns führen.
Die Geschäftsideen der Kaufleute waren realitätsnah. So wollte eine Gruppe Bio-Treibstoff
in Peru produzieren über eine eigene Tankstellenkette vertreiben. Ein anderes Unternehmen
importierte Schokolade aus der Schweiz und
verkaufte sie auf dem peruanischen Markt
je nach Zielgruppe in unterschiedlichen Verkaufspräsentationen. Eine weitere Firma wollte in den nationalen Biermarkt investieren
und ihr Produkt unter dem Namen „Duff Bier“
vertreiben, und die letzte Gruppe importierte
Vitamin-Präparate und verkaufte sie über Supermärkte und Apotheken.
Ein schwieriger Job war es für die InvestorenJury, sich zum Kauf eines Unternehmens zu
entscheiden.
Christoph Wegmann
68
PROJEKTWOCHE 2008 / SEMANA DE PROYECTOS 2008
INFORMATION / INFORMACIÓN
COLEGIO PERUANO ALEMÁN - DEUTSCHE SCHULE - ALEXANDER VON HUMBOLDT

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