Pfarrecho Juni 2016

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Pfarrecho Juni 2016
Nr.: 116 * 28. Mai 2016 * SBKZ 237 * Seelsorgebereich Bergheim/Erft
St. Cosmas & Damianus * St. Hubertus * St. Pankratius/St. Gereon * St. Remigius * St. Simon & Judas Thaddäus
Liebe Leserinnen und Leser,
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Ostern, Pfingsten, Fronleichnam, das Jahr eilt wie immer voran, und
vielleicht denkt der ein oder andere schon an seinen wohlverdienten
Urlaub. Zuvor dürfen wir uns aber noch auf ein Großereignis freuen,
nämlich die Fußball-Europameisterschaft, die vom 10. Juni bis 10. Juli
in Frankreich stattfindet. Wenn auch nicht alle sich für diesen Sport
begeistern, so muss man doch feststellen, dass Fußball viele Menschen
in der Welt verbindet. Auch in unserem Seelsorgebereich kann dies
geschehen, wenn wir die verschiedenen Angebote des Public-Viewing
nutzen oder mit Freunden und Nachbarn gemeinsam die Spiele verfolgen und mitfiebern.
Wem der Trubel aber zu viel ist, der sollte sich an der Jahreszeit erfreuen und vielleicht bei einem netten Spaziergang schöne Bilder in der
Natur entdecken, so wie auf dem Foto das kleine Panorama am Rande
von Kenten.
Was auch immer Sie also im Juni machen, es soll Ihnen gelingen und
Freude bereiten
Ihre Redaktion
Jugendmessen in Zieverich
Zu unserem großen Bedauern geben wir bekannt, dass die Jugendmessen in Zieverich in Zukunft nicht mehr stattfinden. Die Gründe
hierfür sind vor allem, dass die Sängerin Jana Nießen im September
dieses Jahres für ein halbes Jahr nach England geht. Vor allem aber
lag die Vorbereitung die ganzen Jahre über nahezu alleine bei Daniela Nießen. Da diese Arbeit für eine Person einfach zu zeitintensiv
ist und sich immer weniger Jugendliche finden, die sich an der Gestaltung beteiligen, wird am 2. Juli 2016 die letzte Jugendmesse in
Zieverich stattfinden.
Sofern sich in Zukunft eine Messdienergruppe findet, die noch einmal eine Jugendmesse gestalten möchte, ist die Band nach Janas
Rückkehr (ab 31. März 2017) gerne bereit, die musikalische Gestaltung zu übernehmen.
Wir danken Familie Nießen im Namen der ganzen Gemeinde für die
jahrelange Gestaltung der Jugendmessen. Dank ihres Engagements
wurde diese schöne Tradition viele Jahre lang aufrechterhalten. Die
inhaltsvollen und musikalisch mitreißenden Gottesdienste werden
uns allen fehlen. Vielleicht finden sich ja Jugendliche und Begleiter,
die sich zutrauen, ab 2017 eine Jugendmesse zu gestalten – wir
würden uns alle freuen!
Katrin Beißel
Anmerkung aus dem PGR:
Die Jugendmessen waren u.a. auch Thema der letzten PGR-Sitzung
im Mai. Pater Charles wurde gebeten, die Messdienergruppen für
die Gestaltung der Jugendmessen anzusprechen. Wichtiger Bestandteil der Jugendmessen ist natürlich auch die musikalische Gestaltung. Es wird also auf längere Sicht eine neue Band gesucht.
Vielleicht hat aber auch unser Regionalkantor Hettinger eine gute
Idee, das Problem zu lösen.
Nievenheim 2016
Am 29. Mai treffen sich alle Pilger um
sieben Uhr vor der Pfarrkirche in
Thorr. Wir fahren dann nach Nievenheim, um dort um 8.00 Uhr die Pilgermesse zu feiern. Anschließend
beginnt der Pilgergang, der gegen
16:30 Uhr in der Thorrer Kirche mit
dem Schlusssegen endet.
Termine vom Seniorenkreis
Thorr:
Donnerstag, den 9. Juni:
Gemütliches Beisammensein
Donnerstag, den 14. Juli:
Sommerfest
Mittwoch, 7. September 2016:
Jahresausflug der Thorrer Senioren
Nicht Barmherzigkeit
sondern Selbstachtung
Eines der bekanntesten Zitate weltweit sind die Worte
„Man sieht nur mit dem Herzen gut.“ (Saint-Exupéry
in „Der kleine Prinz“) Für Generationen vor uns bargen
diese Worte eine ungebrochene Faszination, die aber
seit einiger Zeit zu einem fahrlässigen Lippenbekenntnis zu werden drohen. In der Debatte um die Flüchtlingsproblematik (besser wäre, wir sprächen von
„Neuen Nachbarn“ oder wie man in Köln singt „Minsche wie mir“) breitet sich in Politik und Gesellschaft und leider auch unter uns Kirchenchristen zunehmend eine gefährliche Blindheit aus, über die die
Geschichte einmal ihr Urteil fällen wird.
Und wenn ich sie alle abgenommen habe,
werden meine Augen vielleicht wieder
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zu Fenstern des Herzens
dann kann ich manches „über“-sehen
kann ich auch mal ein Auge zudrücken
behalte ich meine Selbstachtung und
verstehe die Blindenheilung durch Jesus,
wie es die Bibel erzählt.
Zum Glück gibt es immer mehr Menschen auch bei uns in Bergheim - die diese Blindenheilung an sich geschehen lassen. Doch noch
ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein!
Aber, wie singt Reinhard Mey in seinem Lied
„Aber deine Ruhe findest du“ erschienen auf
„Wie vor Jahr und Tag“ so treffend:
Jetzt aber ist es nicht die Geschichte, nicht der liebe
Gott oder sonst wer, jetzt bin Ich es, der dieses Urteil
fällen muss.
Pirmin Spiegel, Vorstandsvorsitzender von Misereor
und ehemaliger Missionar in Brasilien sagt dazu in einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger vom 11.
Mai 2016: „Ich (und damit meint er mich, den europäischen Menschen und Christen) bin betroffen vom Leid
und Schmerz anderer; das Leid anderer lässt mich
nicht in Ruhe leben. Damit wird die Hilfe, die ich leiste, nicht zu einem Akt der Barmherzigkeit, sondern
der Selbstachtung.“
So sieht es sicher auch der Papst, der das andauernde
Jahr zu einem Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen
hat, dabei aber ganz genau weiß, dass diese Anstrengungen weit über die 365 Tage hinausgehen müssen,
will Europa nicht seine Selbstachtung verlieren. Im
Moment steht sie auf dem Spiel und jeder spielt mit!
Wenn ich diese Selbstachtung beim Blick in den Spiegel in meinen Augen wiederfinden will, muss ich die
vielen Brillen, die ich trage, einmal absetzen (Dorf–
und Milieubrille, Geldbrille, CDU - SPD - AfD...Brillen,
Kirchenbrillen, Fußballbrillen….es gibt unendlich viele
Brillen).
„Was kann ich ändern an dem Los,
ist meine Hilfe denn nicht bloß
ein Tropfen auf den heißen Stein?
Und doch kann, was ich tu‘ vielleicht,
wenn meine Kraft allein nicht reicht,
in einem Strom ein Tropfen sein,
so stark, dass er Berge versetzt,
sagt denn ein Sprichwort nicht zuletzt,
höhlt steter Tropfen auch den Stein.“
Wir müssen nicht die Welt retten. Das verlangt
keiner von uns - auch Gott nicht. Aber ein
Tropfen im Fluss…
Lesen wir in Zukunft doch immer mal im Pfarrecho von den Begegnungen mit den Menschen, die zu uns finden möchten - und lesen
wir mit unserem Herzen.
Klaus Mehl
Renovierung Pfarrzentrum St. Hubertus
Kenten: Nachdem in unserem Pfarrzentrum bereits im Juli 2015 der Pfarrsaal, die
Toilettenräume und die Flure einen neuen Anstrich erhielten, wurde jetzt noch das
Konferenzzimmer renoviert. Durch ein von Frau Gisela Stumm gemaltes Bild erhielt
der Raum zusätzlich eine neue Dekoration. Das Bild (70x200 cm) ist farblich sehr
schön gelungen. Es zeigt eine Landschaft der Provence, mit den typischen Lavendelfeldern und die für die Region üblichen Gebäude. Es wurde dem Förderverein als
Leihgabe freundlichst überlassen.
Den Pfarrsaal schmückt bereits seit Jahren ein als Triptychon gestaltetes Gemälde
unter dem Titel „LOBGESANG an Gottes wunderbare Schöpfung“. Eine zeitgemäße Darstellung zum Sonnengesang des Franz von Assisi. Es ist ebenfalls ein Werk der Hobbykünstlerin.
Wir danken Gisela Stumm für die Bereitstellung der Bilder, wodurch die Räume unseres Pfarrzentrums sehr
schön gestaltet wurden.
Josef Fabricius
St. Hubertus Schützenbruderschaft Kenten 1450/1924 e.V.
Anfang Juli ist wieder einer der Höhepunkte im Kentener Ortsleben angesetzt, die
Schützen richten ihr traditionelles Schützenfest aus. Fühlen Sie sich herzlich eingeladen und willkommen bei unseren Veranstaltungen. Gemeinsam mit unserem
Schützenkönig Karl-Josef Hachenberg, besser bekannt als Hacky, freuen wir uns
auf Freunde und Besucher aus Kenten und der Umgebung.
Programm zum Schützenfest 2016
Freitag, 1. Juli 2016:
10. Große Mallorca Party, Beginn 19.30 Uhr, Eintritt 8,00 Euro
Samstag, 2. Juli 2016: 17.00 Uhr Krönungsmesse in St. Hubertus
19.30 Uhr Totenehrung auf dem Kirchplatz
20.00 Uhr Krönungsball im Festzelt
Sonntag, 3. Juli 2016: ab 6.00 Uhr Traditionelles Wecken
15.00 Uhr Großer Festzug durch Kenten
15.00 Uhr Cafeteria im Festzelt
anschl. Gemütlicher Ausklang
Montag, 4. Juli 2016:
ab 9.30 Uhr Frühstück im Pfarrheim
11.00 Uhr Hl. Messe in St. Hubertus
12.00 Uhr Erbsensuppe am Schützenheim
Gemütlicher Nachmittag am Schützenheim
17.00 Uhr Ausschießen der Majestäten für 2017, Ausklang des Festes
Bei allen Veranstaltungen, außer der Mallorca-Party, ist der Eintritt frei.
Neue Nachbarn Offener Treff
donnerstags,
14 bis 16 Uhr
in der Otto-Hahn-Str. 23
Beim letzten Treffen wurden in fröhlicher Runde die Namen der Anwesenden und ihre Bedeutung erfragt und
ergründet. Der Name Nikolaus war allen ein Begriff:
Baba Noel, Weihnachtsmann….
Aber da ist ja noch ein anderer, von dem es ein weithin
bekanntes und hoch interessantes Kirchlein (Kapelle)
gibt: Die Bruder Klaus (von der Flüe) Kapelle in der Eifel, ganz nah bei uns. Jedenfalls wurde der Vorschlag,
einen Ausflug dorthin zu machen - mit Picknicken – von
allen begeistert aufgenommen. Sollte jemand in der Lage sein, mit seinem Auto drei oder vier Personen mitzunehmen… ein Anruf unter Tel. 0176-29798603 (Klaus
Mehl) genügt.
Sie werden Augen machen, es wird toll.
Ansonsten ist jede(r) herzlich eingeladen, sich ein eigenes Bild zu machen, mit seinen Augen zu sehen und sicher zu sein, umgekehrt gern gesehen zu werden.
Ehrenamtliche
Mitarbeit
Heute stellen wir Frau
Hildegard Mathea vor:
Als ehemalige Lehrerin
engagiert sie sich an
zwei
Bergheimer
Grundschulen im Bereich der Sprachförderung für Flüchtlingskinder.
Im kirchlichen Umfeld
arbeitet sie (gemeinsam mit Frau Bollig) im
Pfarrarchiv von St. Remigius. Außerdem unterstützt Frau Mathea die Arbeit im Bergheimer Hospiz. Und auch an Fronleichnam ist sie aktiv: Zusammen mit Frau Kohlgraf bereitet sie seit Jahren die Texte für die Fronleichnamsprozession vor.
„Ich empfinde es als Verpflichtung und Aufgabe,
anderen Menschen - meinen Fähigkeiten gemäß zu helfen.“
Frau Mathea gehört ein ganz herzliches Dankeschön, und wir sind alle froh, Menschen mit einem
solchen Engagement in unserer Mitte zu wissen.
Gebet:
Gott
In unserer Welt
In der wir leben
Wimmelt es
Von Blinden
Die Blinde führen
Es wimmelt
Von Selbstsicheren
Blindmachern
Die Sehende
Täuschen wollen,
Die aus Schwarz Weiß machen
Es wimmelt
Von Einäugigen
Die die Sache
Der Sehenden
In die Hand genommen haben
Gott
Gib uns
Genug Zweifel
In Bezug auf unsere eigenen
Scheinbar gut
funktionierenden Augen
Nimm unsere Augen
Das arrogante Selbstvertrauen
Denn unsere Augen
Werden nur gut
Sehen können
Wenn sie bescheiden sind
Und demütig
Und freundlich
Und wohlwollend
Und barmherzig
Wenn sie vorsichtig
Im Geiste des Evangeliums
Um ihre totale
Oder partielle
Blindheit wissen
Und wenn sie wissen
Dass uns dann
Am schönsten die Augen
Aufgehen werden
Wenn sie einmal
Ganz erblindet sein werden.
Wilhelm Willms
Ravensburger Chor zu Besuch beim St. Remigius Chor
Über einen besonderen Besuch freute sich der St. Remigius Chor am Christi Himmelfahrts-Wochenende. Der
Ravensburger Chor der Liebfrauenkirche kam zum Gegenbesuch nach Köln (der Bergheimer Chor besuchte
vergangenes Jahr Ravensburg und die Bodenseeregion).
Das Besuchsprogramm beinhaltete u. a. einen Besuch des Tagebaus Hambach. Georg Hartwig vom St. Remigius Chor begleitete die süddeutschen Gäste und vermittelte Grundsätzliches über den Braunkohleabbau
in unserer Region. Vom Aussichtspunkt "Terranova" konnte alles gut gesehen und weitere Fragen beantwortet werden. Anschließend fuhren die Ravensburger ins Bergheimer Pfarrheim zu einer gemeinsamen Probe.
Nach dem gemeinsamen Singen konnte sich der St. Remigius Chor für die Gastfreundschaft, die er im vergangenen Jahr in Ravensburg genossen
hat, mit einem großen Buffet bedanken.
Das gemütliche Beisammensein wurde
durch Lieder aus der jeweiligen Heimat
wunderbar untermalt. Als krönenden
Abschluss des Wochenendes gestalteten
vier befreundete Chöre musikalisch das
Kapitelamt im Kölner Dom am siebten
Sonntag der Osterzeit:
Chor der Liebfrauenkirche, Ravensburg
(Leitung: Udo Rüdiger);
St. Pankratius Chor, Gütersloh (Leitung:
Andreas Mattes);
Gutenbergchor Bergheim (Leitung:
Heinz Boden);
St. Remigius Chor Bergheim (Leitung: Manfred Hettinger).
So sangen insgesamt 140 Sängerinnen und Sänger die „Vierne-Messe“, „Messe solenelle“ für 2 Orgeln und
Chor von Louis Vierne, „Ave verum corpus“ von Edward Elgar und „Halleluja" von Colin Mawby.
Für die beteiligten Chorsängerinnen und -sänger war es ein absolutes Highlight. Auch aus musikalischer
Sicht war es eine sehr gelungene Aufführung, insbesondere wenn man die sehr schwierigen räumlichen Verhältnisse des Domes berücksichtigt. Dies war auch der großen Erfahrung der beiden Organisten zu verdanken – Domorganist Winfried Bönig an der Großen Orgel und Stefan Klösges an der Schwalbennest-Orgel.
Link zur Domradio-Aufzeichnung:
https://www.domradio.de/video/kapitelsamt-aus-dem-koelner-dom-am-siebten-sonntag-der-osterzeit
Der nächste öffentliche Termin des St. Remigius Chor ist am 3. Juli 2016 beim Tag der Vereine vor der
Georgskapelle in der Bergheimer Innenstadt. Schauen Sie vorbei und singen einfach mit!!!
Anke Hettinger-Schneider
Gelungene Veranstaltung in Kenten
Unter dem Motto „Ne Kölsche Mundart Nommedach“ hatte der Förderverein Pfarrzentrum St. Hubertus
e.V. Kenten zu einem unterhaltsamen Nachmittag ins Pfarrzentrum eingeladen. Rund hundert Besucher waren gekommen – unter ihnen die Bürgermeisterin, Frau Maria Pfordt. Die drei Musiker – in Regie von Gerd
Wiesner – verstanden es, das Publikum von der ersten Minute an zu begeistern und eröffneten das Programm mit dem Gassenhauer „Ming
eetste Fründin“. Mitsingen war angesagt und wurde lautstark während der
ganzen Veranstaltung auch wahrgenommen. Der Förderverein hatte für
kostenlose Erfrischungsgetränke und
Kaffee und Kleingebäck vorgesorgt.
Mit der weltberühmten Kölner Hymne
„Am Dom zo Kölle“ endete nach rund
zwei Stunden der fröhliche und unterhaltsame Nachmittag mit dem allgemeinen Wunsch um Wiederholung bei
passender Gelegenheit.
Josef Fabricius
Zum wiederholten Male fand rund um das Pfingstfest die Aktion „Geistesblitze“
statt. Die Kreisjugendseelsorge lud zu Gottesdiensten an besonderen Orten ein,
u.a. nach Bergheim ins
Energiezentrum Faßbender
in der Kirchstraße. Die Jugendlichen waren hier aufgefordert, sich Gedanken
darüber zu machen, wo sie
Gott in den letzten Tagen begegnet sind und was sie
morgens als Erstes im Bad denken.
Neben Bergheim wurden weitere ungewöhnliche Orte
von der Jugend aufgesucht: Der Beach-Club am OttoMaigler-See, eine Flüchtlingsunterkunft in Erftstadt,
Theo‘s Blumenhaus in Wesseling und der Golfplatz am
Alten Fliess in Fliesteden.
Die seit 2014 laufende Aktion findet bei den Jugendlichen großen Anklang und man darf gespannt auf die Auswahl der Orte im nächsten Jahr sein.
Eine gelungene Aktion:
die Seniorenwoche vom 25. bis 29.April 2016
in der Kita St. Pankratius Paffendorf
Unsere Seniorenwoche startete am Montag mit
Schwung im Bewegungsraum. Laufen, singen,
klettern und rutschen an der Sprossenwand wurde begeistert mitgemacht. Ein Opa feuerte die
Kinder zum Weitsprung vom Kasten an und die
Kinder waren motiviert. Beim Ballspiel bewiesen
die Senioren ihre unendliche Geduld.
Dienstag stand Waffelbacken auf dem Programm. Die Stimmung war locker, und es wurde
viel gelacht. Die Großeltern nahmen sich auch
der Freunde ihrer Enkel an und wurden schnell
zu Ersatzoma oder –opa. Das gemeinsame Essen
trug natürlich auch dazu bei.
Der Bewegungstag in der Natur am Mittwoch fiel
leider den Wetterkapriolen zum Opfer. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Am Donnerstag wurde gemeinsam gebastelt. Kleine bunte Vögel, in ruhiger Runde aber mit Eifer ausgeschnitten und geklebt, zieren jetzt einen Baum in der Kita. Auch hier boten die Senioren allen Kindern ihre
Hilfe an.
Einen schönen Abschluss der Seniorenwoche bildete der Wortgottesdienst am Freitag.
Unter dem Thema „Freundschaft“ wurde gemeinsam in der Kirche gebetet, gesungen
und Jesu Wort beherzigt: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da
bin ich mitten unter ihnen.“
Wir danken Herrn Hettinger für die musikalische Unterstützung und ganz besonders
allen Omas, Opas und Senioren, die uns in dieser Woche besucht und mitgemacht haben.
Die kleinen und großen Leute der Kita St. Pankratius Paffendorf
Firmung am 1. Mai im hohen Norden
Zitat aus Facebook: “Ich find's ja toll, dass der Erzbischof bis nach Amrum,
also bis in den letzten Winkel seines Erzbistums reist. Vorbildlich“.
Ebenfalls in der Nähe von Amrum, auf der Insel Föhr, war zu dieser Zeit unser Pfarrgemeinderatsmitglied Frau Ursula Düster in Urlaub. Als sie erfuhr,
dass der frühere Kaplan von St. Remigius, Stefan Heße, jetzt Erzbischof in
Hamburg, dort am 1. Mai das Sakrament der Firmung an fünf Jugendliche
spenden würde, war für Frau Düster klar, an dieser Feierstunde in St. Elisabeth auf Amrum teilzunehmen.
Die Firmung fand unter Beteiligung der Gemeindemitglieder und zahlreichen Urlaubsgästen in der kleinen,
geschmackvollen Kirche in Norddorf statt. Der Erzbischof konnte sich der großen Aufmerksamkeit in einer
wunderbaren Predigt sicher sein. Dr. Stefan Heße animierte die Firmlinge, neugierig im Glauben zu sein
und immer wieder die Freundschaft mit Gott zu suchen. Er verglich den Glaubensweg mit einem Marathonlauf, der nur mit immer neuen Anstrengungen zu bewältigen sei. Auch das Schreien eines Babys beim
Vortragen der Lesung deutete er mit unvorhergesehenen Ereignissen im Leben eines Glaubenden, denen man sich immer wieder stellen müsse.
Nach der Firmfeier hatten die Gläubigen Gelegenheit, mit Erzbischof Stefan
Heße noch persönliche Worte zu wechseln. So freute sich der Erzbischof, der
in seiner Predigt schon zweimal auf seine rheinische Heimat hingewiesen
hatte, ihm vertraute Töne zu hören. Nachdem Frau Düster ihren Heimatort
Thorr erwähnte, kam vom Erzbischof spontan der Ausruf: „Dort wohnt doch
Frau Teller!“ Stefan Heße war sichtlich erfreut, aus der Gemeinde seiner Kaplanstätigkeit Besucher anzutreffen und verabschiedete sich mit den Worten:
„Dann bestellen sie Pfarrer Brockers einen schönen Gruß von mir“.
Jubelkommunion in St. Simon und Judas Thaddäus
Am 23. April trafen sich die diesjährigen
„Jubelkommunionkinder“ aus unserem Seelsorgebereich zur gemeinsamen Messe und anschließendem gemütlichen Beisammensein mit
Pater Charles in Thorr. Nach der feierlichen
Messe erfreuten sich die Festgäste in netter
Runde an den dargereichten Schnittchen und
leckeren Getränken im Pfarrheim. Pater Charles
überreichte jedem Teilnehmer ein Erinnerungsbild. Besonders erwähnt wurde Margareta
Weitz aus Glesch, die vor 80 Jahren mit zur
Erstkommunion ging. Drei Jubilare sind vor 75
Jahren mit zur Erstkommunion gegangen: Elfriede Smeets, Johannes Malzkorn und Annetrude Schneider.
Zum Abschluss wurde ein gemeinsames Foto mit Pater Charles gemacht, und man sprach Elisabeth Gohr
und Inge Schilbert einen herzlichen Dank für die liebevolle Bewirtung aus.
kfd Thorr
Da der vierte Donnerstag im Mai der Fronleichnamstag war, fand in diesem Monat kein Kaffeenachmittag
statt. Dafür wird nun am Donnerstag, dem 2. Juni 2016, um 15 Uhr für die diesjährige Jahreshauptversammlung mit anschließender Messe der kfd Thorr eingeladen.
Am 18. Juni 2016 feiert die kfd Thorr ihr einhundertjähriges Bestehen. Mit einer hl. Messe um
18.30 Uhr in der Pfarrkirche und anschließendem Empfang im Pfarrheim möchte die kfd Thorr an das
Gründungsdatum am 18. April 1916, erinnern. An diesem Tag wird auch eine Festzeitschrift verteilt, die an
die Geschichte des Vereins christlicher Mütter unter dem Titel der allerseligsten Jungfrau und Schmerzensmutter Maria in der Pfarrkirche zu den heiligen Aposteln Simon und Judas Thaddäus in Thorr erinnert.
Paffendorf und Schützenfrauen feiern ihre Majestäten
Unser diesjähriges Schützenfest vom 17. bis 20. Juni 2016 steht
zu unserer besonderen Freude unter dem Stern der Schützenfrauen.
Im Jahre 1978 war es erstmals den Frauen in unserer Bruderschaft
vergönnt, in Schützentracht aktiv am Bruderschaftsleben teilnehmen
zu dürfen. Was anfangs eine Besonderheit war, ist aus heutiger
Sicht eine Tradition, die aus unserem „Schützen(er)leben“, wie es
unser Brudermeister Karl-Heinz Hamacher gerne beschreibt, nicht
mehr wegzudenken. Damals, im Jahre 1979, war es Margarete Lechenich, die als erste Schützenkönigin hervorging, gefolgt von Inge
Schlang im Jahre 1993. Nun war es einfach mal wieder an der Zeit,
diese Durststrecke der Schützenfrauen zu beenden. Hildegard Lechenich-Liebig ließ sich diese Gelegenheit mit dem finalen Schuss
im letzten Jahr nicht nehmen. Hildegard ist seit Mitte der 80er Jahre
Mitglied unserer Bruderschaft und wenig später auch fester Bestandteil der Schützenfrauen geworden. Hier kann sie bereits in den
Jahren 1999 und 2006 auf zwei Titel als Zugkönigin zurückblicken.
Danach reifte in ihr der Entschluss, einmal als Königin der Bruderschaft für ein Regentschaftsjahr voranzugehen. Nun, mit der Königswürde, darf sie sich mal in Gänze zurücklehnen und ihren lang
erhegten Lebenstraum genießen.
Mit Elisabeth Gau haben wir
bereits eine „alte Häsin“ als diesjährige Jungschützenkönigin. Bereits
seit ihrem 6. Lebensjahr ist sie Mitglied unserer Bruderschaft und feierte bereits im Jahre 2007 ein unvergessliches Fest als Schülerprinzessin. Elisabeth kommt aus einer traditionsreichen Schützenfamilie. Ihr
Großvater und Vater führten bzw. führen die Bruderschaft als Kommandanten an. So ist es wenig verwunderlich, dass auch sie sich dieser Tradition nicht entziehen kann und mit Begeisterung dabei ist. Im
letzten Jahr hat sie sich dann mit dem 27. Schuss die Königswürde der
Jungschützen gesichert und sich somit ihren nächsten Wunsch erfüllt.
Wir werden ihren Weg weiter verfolgen und begleiten, denn wer weiß,
ob in einigen Jahren nicht noch das „Tripple“ mit dem Titel Altschützenkönigin komplettiert wird. Am Schützenfestsonntag findet nach dem großen Festzug traditionell der
Dämmerschoppen mit Cafeteria statt. Wir würden uns an diesem Tag über Kuchenspenden sehr freuen.
Bitte diese bei Karl-Heinz Hamacher unter Tel. 02271/43503 oder 0173 257 7137 anmelden. Vielen Dank!
Ihre Schützenbruderschaft Paffendorf
Kleine Nachlese zu Karfreitag:
In Paffendorf zogen die Messdiener am Karfreitag
und Karsamstag mehrmals am Tag durch das Dorf,
um das fehlende Angelus-Läuten zu ersetzen und die
Bewohner an den Tod des Herrn und den Besuch der
Osternachtfeier zu erinnern. Wir finden es toll, dass
es noch Kinder und Jugendliche gibt, die diesen alten
Brauch aufrechterhalten.
Seelsorgebereich Bergheim/Erft:
Verantwortlich: Der Pfarrgemeinderat
Redaktion: Katrin Beißel, Herbert Düster, Gerd Hopstein,
Susanne Kirsch, Reinhard Stumm
Grafiken und Fotos aus pfarrbrief.de und eigenem Archiv
Auflage: 1500 - Nächste Ausgabe : 25. Juni 2016
Beiträge bitte bis zum 15. Juni 2016 an:
[email protected]
Bergheim: 42285 * Glesch: 02272/2115 *
Kenten: 61321 * Paffendorf: 42260 * Thorr: 62431

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