connect 08/2013

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connect 08/2013
home connect
Breitbandsortiment
Susto et lore facip estie et, suscips usciliquis eugait, quismoluptat iriure magnis nulput aliqui eriure Rit, velisi enisi te consectem zzriliquat, sequate mod te dolorti onsequat.
im Test
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ea consioa rciliquatet accumquatuer ad
ea consioa rciliquatet accum quatuer ad
ea consioa rciliquatet accum quatuer ad
ea conseniat.
Ut ip euismolore
vercipit alit augiam, volorti sissendrem
zzrit eriustinit la faccumsan el endre conse min hent prat. Rud dolumsan verat. Ut
sequam iril ut vel utatisl ip elisi.Ulputat.
Iduisis num zzrit dipsumsandre duis ad
ero eugue feugiatue diat, velent alis um
DSL oder Breitbandkabel, Premium- oder
Billiganbieter, regionaler oder bundesweiter Netzbetreiber? Deutschlands härtester
Festnetztest liefert Antworten und zeigt,
wer im Breitbandmarkt die Nase vorn hat.
b
ereits zum vierten Mal führt
connect gemeinsam mit dem
Festnetztestexperten zafaco den
großen Test von NGN-Anschlüssen durch. Diese Next-Generation-Network-Anschlüsse kombinieren schnellen Datenverkehr
mit IP-Telefonie (VoIP, Voice over
IP). Die Technik gilt als Zukunft
der Festnetzanschlüsse. Denn
kon­ventionelle ISDN- und Analogtelefonleitungen sollen nach
dem Willen der Netzbetreiber im
Lauf der nächsten Jahre vom
Markt verschwinden, weil sie im
Vergleich zu reinen IP-Anschlüssen zu teuer im Betrieb sind.
ISDN dient als Referenz
Deshalb ist gerade der Vergleich
zum ISDN-Netz, den zafaco als
Referenz nutzt, so interessant: An
der vermeintlich veralteten Technik müssen sich die IP-gestützten
Anschlüsse messen. Die Testergebnisse, die sich aus rund 1,6
Millionen Messungen ergeben,
66
8/2013
zeigen, dass dies keineswegs allen
Kandidaten gelingt – insbeson­
dere, wenn die Leitungen durch
gleichzeitig stattfindenden Datenverkehr verstopft werden.
Mit zum Test treten diesmal
auch Discount- und Citynetz-Betreiber an, die in ihren Produkten
nicht durchgängig NGN-Lösumgen anbieten und deshalb in einer
eigenen Kategorie bewertet wurden (Seite 75). Auch die als DSLErsatz vermarkteten LTE-Zugänge
haben wir außer Konkurrenz unter
die Lupe genommen (Seite 76).
Sprache und Daten im Fokus
Erstmals bewerten wir in diesem
Jahr Sprache und Daten mit gleicher Gewichtung, was der zunehmenden Nutzung von IP- und Internetkommunikation Rechnung
trägt. Wer die genannten Herausforderungen der neuen All-IPWelt besser meistert und wer
schlechter, lesen Sie auf den folgenden Seiten. Hannes Rügheimer
ANBIETER
Telekom Seite 68
Unity Media Seite 68
Vodafone Seite 70
1&1 Seite 70
Kabel BW Seite 72
O2/Telefónica Seite 72
Kabel Deutschland Seite 74
Sipgate Seite 74
67
home connect
Telekom
Verdienter Lohn
für sehr gute
Sprach- und DatenPerformance: der
Testsieg 2013.
Den Spitzenplatz des letztjährigen Netztests (siehe
­­connect 6/2012) kann die Deutsche Telekom mühelos
halten – auch wenn der Zweitplatzierte, der Kabelnetzbetreiber Unitymedia, dem DSL-Primus dicht
auf den Fersen ist. Die getesteten Telekom-DSL-Anschlüsse überzeugen mit hoher und stabiler RundumPerformance. Egal, ob Sprach- oder Datenverkehr –
die Messwerte lassen kaum Wünsche offen. So liegt
die durchschnittliche Rufaufbauzeit für VoIP-Verbindungen mit 2,15 Sekunden sogar noch unter der des
ISDN-Referenznetzes (2,77 Sekunden). Mit durchschnittlich 4,11 Sekunden sinkt dieser Wert allerdings
Überzeugendes Bild: Neben anderen Spitzenwerten lieferte die Telekom auch die schnellsten Ping-Zeiten. Dicht dahinter rangieren in dieser Disziplin Kabel BW, Teléfonica, Unitymedia und Kabel Deutschland.
Unitymedia
Das Netz des
­ ölner KabelanbieK
ters überzeugt mit
­hoher und zuverlässiger Leistung.
Seit Juli 2012 ist der in Köln ansässige Kabelnetzbetreiber Unitymedia auch Besitzer des ehemaligen Mitbewerbers Kabel BW. Angebote und Marketing sind
ein Jahr später bereits weitgehend vereinheitlicht, die
Fusion der beiden Netze war zum Testzeitpunkt dagegen noch in vollem Gange. Deshalb bewerten wir sie
im dies­jährigen Netztest noch getrennt.
Die Testergebnisse bestätigen diese Entscheidung:
In der Gesamtwertung belegt das in Nordrhein-Westfalen und Hessen angebotene Netz von Unitymedia
einen respektablen zweiten Platz und rangiert knapp
Einbrüche unter Last: Bei Verbindungen aus dem Unitymedia-Netz zu
ISDN-Anschlüssen zeigen sich leichte Schwächen in der Sprachqualität. Auch dem Konkurrenten Kabel Deutschland geht’s kaum besser.
68
8/2013
spürbar, wenn die Verbindung ins Netz eines der
­Mitbewerber gehen soll. In dieser Konstellation steigt
auch die Zahl der unerwünschten Gesprächsabbrüche
leicht. Doch insgesamt liegen die Sprachqualität,
­Signallaufzeiten und Fehlerraten bei der Telekom auf
­Topniveau. Auch die in diesem Jahr erstmals mit getesteten Übertragungen von DTMF-Tonsignalen bereiten den Telekom-Anschlüssen keine Probleme.
Ebenfalls sehr gute Ergebnisse liefern die Datentests: Datenraten, Ping-Zeiten und die flotte Geschwindigkeit der Rückmeldungen auf HTTP-Seitenaufrufe führen zu Top-Punktzahlen. Lediglich in
dem Szenario, bei dem FTP-Uploads mit parallelen
HTTP-Downloads über dieselbe Leitung kombiniert
wurden, sinkt der erzielbare Datendurchsatz – und
dies in praktisch allen Fällen unter 75 Prozent der
nominellen Leistung des jeweiligen Anschlusses. Besonders unschön ist das bei den im Test auch berücksichtigten VDSL-50-Leitungen, die im Upload ein
theoretisches Maximum von 10 Mbit/s bieten sollten
– dieses in der Praxis aber selten erreichen.
Insgesamt liefert der Breitbandmarktführer im
connect-Festnetztest 2013 überzeugende Leistungen
ab. Ihren Kunden ist zu wünschen, dass die Telekom
diesen Vorsprung auch in Zukunft halten kann.
connect-Urteil
sehr gut
(450 Punkte)
hinter dem Testsieger ­Telekom, während Kabel BW
nur den fünften Platz erreicht. Sehr gute Werte erzielen
die Kabelanschlüsse von Unitymedia bei NGNSprach­verbindungen und HTTP-Downloads, wobei
die Werte bei paralleler Datenlast vor allem während
der Telefonate etwas einbrechen. Dennoch liegen
Sprachverständlichkeit (PESQ-Wert) und Signallaufzeiten auf sehr hohem Niveau. Überwiegend zuverlässig lieferten die getesteten Anschlüsse im Testzeitraum
Daten-Downloads, wobei parallele Uploads die erzielbaren Download-Geschwindigkeiten doch etwas sinken lassen. Sehr überzeugend fallen dafür die Datenraten und Reaktionszeiten bei Uploads aus – hier waren im Unity­media-Netz zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe zu ­beobachten. Auch die
Reaktions­zeiten auf DNS-Abfragen und HTTP-Seitenaufrufe waren durchwegs vorbildlich.
Leichte Schwierigkeiten deckten die Tests bei
DTMF-Übertragungen auf: Wer etwa einen Anruf­
beantworter oder Voicemail-Systeme mit diesen Tonsignalen über einen Anschluss von Unitymedia bedient, sollte währenddessen lieber auf größere DatenDownloads verzichten. Alles in allem erzielt Unitymedia mit seiner Performance aber verdient die Gesamtnote „Sehr gut“.
connect-Urteil
sehr gut
(448 Punkte)
home connect
Vodafone
Insgesamt überzeugende Netzleistungen be­
scheren den Düsseldorfern Platz 3.
Hatte Vodafone im Vorjahr größere Probleme durch
Störungen an mehreren Standorten, lief das Netz der
Düsseldorfer im diesjährigen Testzeitraum stabiler –
sieht man von kleineren Störungen durch einen knapp
zweistündigen Stromausfall in Frankfurt sowie den
halbtägigen Ausfall einer Netzkomponente in Berlin
ab. Insgesamt konnte das DSL-Netz von Vodafone
überzeugen und beschert dem Anbieter einen guten
dritten Platz in der Gesamtwertung. Die guten Ergebnisse spiegeln sich gleichermaßen bei den Sprachtestverbindungen wie den getesteten Datenübertragungen wider: In den Voice-Tests lieferte Vodafone
Überlastung am Abend: In den Abendstunden (gegen 19 Uhr) steigt bei
Vodafone die Antwortzeit für Zugriffe auf die Website Bild.de erheblich
– vermutlich, weil dann besonders viele Kunden surfen.
1&1
Die Gesamt­
leistung des günstigen Anbieters
aus ­Montabaur
geht in Ordnung.
Obwohl 1&1 zu einem nicht unerheblichen Teil DSLAnschlüsse von Telekom und Vodafone weiterverkauft,
zeigen unsere Testergebnisse doch deutliche Unterschiede auf. Vor allem in den Datenmessungen schneidet der
Durch­schnitt der getesteten Leitungen des günstigen
Anbieters aus Montabaur etwas schlechter ab als etwa
bei Telekom, Vodafone, Unitymedia und Kabel BW. In
der Gesamtwertung kommt 1&1 damit auf Platz 4.
Durchschnittliche Ping-Zeiten von über 25 Millisekunden sind keine Glanzleistung, und auch bei den
gemessenen HTTP-Antwortzeiten und den Reaktions­
Schnell an der Strippe: Bei Verbindungen ins eigene Netz unter Datenlast liefert 1&1 die kürzesten Verbindungsaufbauzeiten, dicht gefolgt
von der Telekom, Kabel Deutschland und Kabel BW.
70
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mit einer durchschnittlichen Rufaufbauzeit von 2,87
Sekunden und einem durchschnittlichen PESQ-Wert
von 4,39 respektable Leistungen. Auch Sprachlaufzeiten und die Anzahl unerwünschter Gesprächsabbrüche
geben keinen Anlass zur Klage. Auch die über VoIPVerbindungen getesteten DTMF-Signalübertragungen
zeigen keine Auffälligkeiten.
Ähnliches gilt für die Messungen beim Datenverkehr: Hohe Datenraten und geringe Fehlerraten führen auch hier zu guten Ergebnissen. Die durchschnittliche Ping-Zeit könnte allerdings besser sein: knapp
25 Millisekunden sind kein Ruhmesblatt, zumal es
die meisten Kabelprovider in der halben Zeit und die
Telekom sogar in durchschnittlich 7,5 Millisekunden
schaffen. Wie bei den meisten Mitbewerbern verzeichnen die zafaco-Messungen zudem Einbrüche in
der Datenrate, wenn auf derselben Leitung gleichzeitige FTP-Uploads und HTTP-Downloads stattfinden.
Eine weitere Auffälligkeit: In den Abendstunden steigen die Antwortzeiten für Webzugriffe signifikant –
ein Indiz dafür, dass zu viele gleichzeitig surfende
Kunden das Netz an seine Lastgrenzen führen.
Dennoch können Vodafone-Kunden alles in allem
mit ihrem Netz zufrieden sein. Es liefert eine ausgeglichene Performance im Sprach- und Datenbereich.
connect-Urteil
gut (422 Punkte)
zeiten auf DNS-Anfragen liegen die 1&1-Anschlüsse
auf den hinteren Plätzen. 11,8 Prozent der Testverbindungen erzielen Datenraten, die weniger als Dreiviertel
der zugesicherten Bandbreite lieferten. Belastet ein paralleler FTP-Upload die Leitung zusätzlich, steigt diese
Rate sogar auf 14,6 Prozent – und die Datenraten in
beiden Richtungen sinken deutlich, während die Aufbauzeiten für die Verbindung zunehmen. All dies weist
auf Lastprobleme im 1&1-Netz hin, wenngleich sich
die Situation im Vergleich zu früher bereits gebessert
hat. Offen­sichtlich arbeiten die Experten aus Montabaur an der kontinuierlichen Verbesserung des Netzes.
Weniger Probleme zeigen sich in der Disziplin
Telefonie. Hier liegt 1&1 mit Verbindungsaufbau­zeiten
von rund 2,5 Sekunden und PESQ-Werten um 4,4 auf
dem Niveau der Mitbewerber oder teils sogar darüber.
In besonders guter Qualität verliefen die Testanrufe zu
anderen 1&1-Anschlüssen, aber auch zu den Netzen
anderer NGN-Betreiber. Auch die Tests von DTMFSignalen liefern ordentliche Ergebnisse.
Alles in allem erzielen die Anschlüsse von 1&1 eine
verdiente Note „Gut“ und liegen im gesamten Konkurrenzvergleich stabil im Mittelfeld. Angesichts der besonders günstigen Preise aus Montabaur geht die dafür
gebotene Leistung also voll in Ordnung.
connect-Urteil
gut (415 Punkte)
home connect
Kabel BW
Das UnitymediaSchwesternetz bietet gute Leistung,
kämpfte aber mit
Voice-Problemen.
Dass auch das baden-württembergische Kabelnetz der
Unitymedia-Tochter Kabel BW auf sehr hohem Niveau spielt, zeigt die erzielte Gesamtnote „Gut“. Im
Vergleich zum Vorjahr, in dem Kabel BW noch den
zweiten Platz hinter der ­Telekom belegte, rutscht das
Schwaben-Netz ­allerdings um einige Plätze nach hinten. Verantwortlich dafür dürften mehrere Großausfälle der für Sprachtelefonate wichtigen Voice-Switches
im Kabel-BW-Netz während des Testzeitraums sein.
Ärgerlich für Kabel BW, vor allem aber für die Kun-
Lange Leitung: Die Zeit für den Verbindungsaufbau aus dem Netz von
Kabel BW zu ISDN-Anschlüssen ist unter Datenlast die höchste im
Testfeld. Nur Sipgate rangiert in ähnlich schlechten Größenordnungen.
O2/
Telefónica
Gegenüber dem
schwachen Ergebnis in 2012 haben
sich die Münchener
stark verbessert.
Die Note „ausreichend“ im Festnetztest des Vorjahres
ließ in der Münchener Zentrale von Telefónica
Deutschland die Alarmglocken schrillen. Der Anbieter
steckte jede Menge Arbeit in die Qualität seines Netzes, in dem zwischenzeitlich die Anschlüsse und Kunden von Hansenet und Alice aufgegangen waren. Die
Ergebnisse dieser Anstrengungen sind klar sichtbar: In
der Gesamtplatzierung konnte sich Telefónica zwar
nur um einen Platz nach vorne schieben, doch von seinerzeit 316 auf nun immerhin 376 Punkte und ­somit
auf die Gesamtnote „Gut“ – das ist tatsächlich ein riesiger Schritt.
Bitte warten: Die HTTP-Antwortzeiten bei gleichzeitigem Upload und
paralleler Sprachverbindung fallen bei Telefónica mit Abstand am läng­s­­
ten aus. Fast eine Sekunde warten O2-Kunden hier auf Rückmeldung.
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8/2013
den, die in den Ausfallzeiten nicht telefonieren konnten beziehungsweise nicht über ihre Festnetzanschlüsse erreichbar waren. Diese Probleme zeigen sich in
den Testergebnissen durch einen recht hohen Prozentsatz nicht zustande gekommener oder unerwünscht
abgebrochener Gespräche. Schade, denn die anderen
Merkmale wie Sprachqualität, Rufaufbauzeit oder Signallaufzeiten liegen auf sehr hohem Niveau. Auch
bei den Interconnection-Tests (Verbindungen zu anderen NG-Netzen) oder Anrufen ins ISDN zeigen
sich leichte Probleme.
Überzeugend fallen die Ergebnisse der Datenmessungen aus, die ähnliche Punktzahlen liefern wie bei
den Testsiegern Telekom und Unitymedia. Nur FTPUploads bei gleichzeitigem HTTP-Download lassen
die erzielten Datenraten etwas sinken. Doch dies
geht den meisten anderen Kan­didaten ähnlich – interessanterweise mit Ausnahme der neuen Kabel-BWMutter Unitymedia.
Sofern Kabel BW die aufgetretenen Probleme bei
der Sprachvermittlung in den Griff bekommt, haben
die beiden in Fusion befindlichen Schwesternetze im
nächsten Jahr gute Aussichten auf einen – dann voraussichtlich gemeinsam belegten – Spitzenplatz.
connect-Urteil
gut (411 Punkte)
Vor allem in der Sprachdisziplin spielen die
Testergebnisse der Münchener nun in der Oberliga mit. Rufaufbauzeiten und Sprachverständlichkeit
haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Allerdings zeigt sich, dass paralleler Datenverkehr die PESQ-Werte immer noch unter Druck setzt:
In knapp 17 Prozent der Verbindungen in dieser Kategorie sanken sie unter den wichtigen Schwellenwert
von 4,0.
Bei den Daten zeigt sich ein gemischtes Bild: PingZeiten und HTTP-Antwortzeiten sind gut, auch die
erzielten Datenraten können sich insgesamt sehen lassen. Auffällig sind jedoch extrem lange ­HTTP-Antwortzeiten, wenn die Leitung durch einen parallelen
FTP-Upload und gleichzeitige Sprachverbin­dungen
belastet wird. Hier müssen O2-Kunden bis zu einer
Sekunde und somit zehn Mal länger auf Rückmeldung
aus dem Netz warten als bei anderen Anbietern.
Ein Teil der Testergebnisse erklärt sich durch sporadische Ausfälle an einigen Netzknoten im Testzeitraum. Außerdem verweist O2 auf Probleme mit einigen Routern – im kommenden Jahr sollen sie gegen
leistungsstärkere Hardware ausgetauscht werden. Zudem will O2 dann auch VDSL-Anschlüsse der Telekom verkaufen. Insgesamt sind die Breitbandaktivitäten von Telefónica also auf einem guten Weg.
connect-Urteil
gut (376 Punkte)
home connect
Die Testergebnisse
weisen auf starke
Netzbelastung und
auch gelegentliche
­Überlastung hin.
Kabel Deutschland betreibt Breitbandnetze in allen
Bundesländern außer Baden-Württemberg, Hessen
und Nordrhein-Westfalen (wo die Mitbewerber Unitymedia/Kabel BW aktiv sind). Derzeit schreibt das Unternehmen jedoch vor allem Schlagzeilen durch eine
laufende Bieterschlacht: Sowohl Voda­fone als auch
Unitymedia wollen sich das größte deutsche Kabelnetz einverleiben. Es locken 8,5 Millionen Kunden
und ein weitverzweigtes Fernseh- und Datennetz.
Diese bestehenden Kunden können zwar insgesamt mit der Leistung ihres Anbieters zufrieden sein
– im Vergleich zur Konkurrenz sowohl unter den
Am Abend viel Nachfrage: In den Abendstunden zwischen 19 und 22
Uhr bricht die Datenrate bei Downloads über das Kabel-DeutschlandNetz spürbar ein – auch hier wohl Überlast durch zu viele Kunden.
Sipgate
Der VoIP-Provider
betreibt kein eigenes DSL-Netz und
kann deshalb nur
wenig optimieren.
Der bundesweit aktive VoIP-Provider richtet sich an
Privat- und auch Geschäftskunden und lockt diese mit
kostenloser oder zumindest sehr günstiger Sprachtelefonie. Weil der in Düsseldorf ansässige Anbieter kein
eigenes Zugangsnetz betreibt, testet zafaco seine VoIPAnschlüsse über DSL-Leitungen der Telekom. Eine
Bewertung von Datenübertragungen wäre deshalb
sinnlos – für sie ist Sipgate nicht zuständig. Und auch
die Messung von Querverbindungen zu anderen NGNAnbietern oder in Mobilfunknetze wäre wenig aussagekräftig, weil auch diese Netzabschnitte nicht im
Einflussbereich von Sipgate liegen. Wie in den Vorjah-
Schwierig bei Datenlast: Testverbindungen über Sipgate zu Gegenstellen
im eigenen Netz liefern die schlechteste Sprachqualität (PESQ-Werte
unter 4), sobald die Leitung mit parallelen Downloads belastet wird.
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8/2013
Breitbandkabel- als auch DSL-Anbietern offenbart
der connect-Test jedoch Schwächen. Diese zeigen
sich zum Beispiel in den real erzielbaren Bandbreiten
bei Down- und Uploads: In immerhin rund 28 Prozent der Testverbindungen sinkt die tatsächliche Geschwindigkeit unter 75 Prozent der vom Anbieter
versprochenen Datenrate. Bei FTP-Uploads mit pa­
rallelem Download passiert dies sogar in 95 Prozent
der Fälle, also quasi immer. Diese Ergebnisse weisen
klar auf häufigere Netzüberlastung hin. Besonders
deutlich spüren Kabel-Deutschland-Kunden dies in
den frühen Abend­stunden, wenn im Netz besonders
viele Surfer unterwegs sind. Insgesamt bessere Ergebnisse erzielt der Kabelanbieter bei den getesteten
Sprachverbindungen. Hier liegen die Kennwerte wie
Rufaufbauzeiten und Sprachqualität auf recht gutem
Niveau. Etwas hoch ist allerdings die Anzahl der Gesprächsabbrüche, was wiederum für die starke Belastung des Netzes spricht.
Wer auch immer den Zuschlag beim Aufkauf von
Deutschlands größtem Kabelprovider erhält – neben
neuen Kunden und Netzsegmenten wartet auch einiges an Arbeit bei der Verbesserung der Netzleistung.
Bleibt im Sinne der Kunden zu hoffen, dass dies auch
dem künftigen neuen Besitzer bewusst ist.
connect-Urteil
befriedigend
(374 Punkte)
ren nimmt der Anbieter deshalb auch im Festnetztest
2013 außer Konkurrenz teil.
Eine praktische Auswirkung des auf die reine
VoIP-Dienstleistung beschränkten Geschäftsmodells
der Düsseldorfer: Sie können den Datenverkehr auf
der DSL-Leitung nicht durch Quality-of-ServiceMechanismen (QoS) beeinflussen. Sichtbar wird dies
etwa, wenn die Leistung durch parallelen Datenverkehr belastet wird. Dann leidet die Sprachqualität
deutlich – oder technisch ausgedrückt: Der durchschnittlich gemessene PESQ-Wert sinkt in 29 Prozent der Fälle unter die wichtige Schwelle von 4,0.
Auch die gemessenen Sprachlaufzeiten sind deutlich
länger als bei vollwertigen Netzbetreibern. Ein Komplettausfall sind zudem die von zafaco erstmals untersuchten DTMF-Tonübertragungen: Sie funktionieren über Sipgate-Verbindungen schlicht nicht.
Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Ergebnisse
in etwa konstant. Starken Fokus legte der Anbieter
auf die Integration von Mobilfunkkarten in sein Netz,
wofür er als virtueller Netzbetreiber (MVNO, Mobile Virtual Network Operator) SIM-Karten im
E-Plus-Netz vertreibt (siehe connect 6/2013). Da sich
dieses Angebot aber nur an Geschäftskunden richtet,
fand es in diesem Test keine Berücksichtigung.
Anbieter, die nur regional tätig sind oder
keine NGN-Sprachdienste anbieten, bewerteten wir in einer eigenen Unterkategorie.
Neben den bundesweit aktiven Anbietern von Sprach- und DatenVollanschlüssen untersuchten die Netztestexperten von zafaco auch
Anschlüsse von regionalen Anbietern sowie der Billiganbieter
Congstar, Tele 2 und Versatel. Nur in Teilregionen vertreten: KielNET; der in Bremen, Brandenburg, im Kreis Ems-Weser-Elbe sowie auf Rügen aktive Anbieter EWE; der in München tätige Netzbetreiber M-net sowie der Kölner Anbieter Net Cologne. Weil die
zum Test antretenden Anschlüsse nicht durchgängig NGN-Dienste
enthielten, beschränkten sich die Messungen bei diesen Anbietern
auf den Datenbereich. Die unten dargestellten Ergebnisse und Endnoten berücksichtigen also nur das Testprogramm rund um PingZeiten, HTTP-Downloads, FTP-Uploads und unsere Benchmarks
zu Web- und Cloud-Diensten. Sie sind somit nicht mit den Ergebnissen der im vollem Umfang getesteten Kandidaten vergleichbar
– weshalb wir auf ein vollwertiges connect-Urteil verzichten. Die in
den einzelnen Disziplinen erreichten Punktzahlen können Sie aber
mit den entsprechenden Kategorien der Volltestkandidaten in der
Ergebnis­tabelle auf Seite 79 vergleichen.
Innerhalb dieser Untergruppe schlägt sich Tele 2 am besten. Die
Werte für HTTP-Downloads ohne parallele Datenlast und FTPUploads mit und ohne parallelem HTPP-Download sind nah am
Optimum. Läuft über die getestete Leitung ein paralleler FTPUpload, knickt die HTTP-Downloadleistung allerdings etwas ein.
Und bei den Benchmarks rund um Web- und Cloud-Dienste ist
ebenfalls noch Luft nach oben. Auf ähnlichem Niveau landet der
Münchner Citynetzbetreiber M-Net.
Das Mittelfeld bestreitet die Telekom-Billigtochter Congstar.
Bei ihr sinkt die Upload-Leistung, wenn über dieselbe Leitung
gleichzeitig größere Downloads laufen, und auch die Antwortzeiten für DNS-Anfragen und HTTP-Aufrufe sind allenfalls Durchschnitt. Auffällig war, dass der Download komplexer Webseiten
(im Test etwa bild.de) bei Congstar, Tele 2, KielNet und M-net
länger dauert als bei den meisten anderen Testteilnehmern.
Nur die Note „Ausreichend“ erzielen KielNet, EWE und Net
Cologne – wobei ein Blick in die erzielten Teilergebnisse zeigt,
dass sie unterschiedliche Stärken und Schwächen in den getesteten
Kategorien haben. So bietet KielNET recht gute Downloadraten,
schwächelt aber in den anderen Disziplinen, während EWE und
Net Cologne schnelle Reaktionen auf DNS- und HTTP-Anfragen
zeigen, aber nur durchschnittliche Datendurchsätze liefern. Besonders auffällig bei Net Cologne und anderen sind Leistungstiefs
in den Abendstunden. Miserable Upload-Werte und hohe Fehlerraten katapultieren Versatel auf den letzten Platz.
Länger warten im Stadtnetz: Viele Carrier wie Tele 2, M-Net oder
KielNET brauchen auffällig lang, um DNS-Anfragen aufzulösen.
Löbliche Ausnahmen sind hier EWE, Net Cologne und Versatel.
Keine Rekordbrecher: Auch der Download einer Webseite – hier am
­ eispiel bild.de dargestellt – dauert bei den Anbietern Congstar, Tele 2,
B
KielNET und M-net länger als beim Großteil der anderen Anbieter.
Warten am Abend: Auch bei Net Cologne ließ sich bei FTP-Uploads in
den Abendstunden ein Einbruch der ­Datenübertragungsrate feststellen
– hier konkurrieren wohl (zu) viele Surfer um die verfügbare Bandbreite.
TESTERGEBNISSE
Anbieter
Tele 2
M-net
Congstar
KielNET
EWE
Net Cologne
Versatel
Ergebnisse Sprache
(nicht getestet)
Ergebnisse DATEN
HTTP-Downloads
(max. 50)
49
47
47
42
29
30
33
HTTP-Download mit parallelem Upload
(max. 50)
30
45
48
30
29
25
34
FTP-Uploads
(max. 50)
45
45
40
36
27
30
0
FTP mit parallelem Download
(max. 50)
45
25
25
25
25
25
5
Website- und Cloud-Benchmarking
(max. 50)
25
29
26
25
45
44
44
194
191
186
158
155
154
116
gut
gut
befriedigend
ausreichend
ausreichend
ausreichend
mangelhaft
Summe Daten
(max. 250)
ENDNOTE
Fotos: © BigKnell, Gelpi JM, Gutzemberg, bioraven, Gergely Attila, pixelnest – shutterstock.de / © Spiderstock, DNY59 – istockphoto.de
Kabel
Deutschland
Discount- und Citynetze
75
home connect
In Regionen ohne Kabel- oder DSL-Anschluss bietet sich LTE als
Alternative an. Die Messungen zeigen pro Standort und Anbieter unterschiedliche Leistungen auf – für Kunden lohnt sich der direkte Vergleich.
Gerade für Orte, an denen keine kabelgebundene Breitbandversorgung
zur Verfügung steht, propagieren Telekom, Vodafone und O2 den 4G-Funkstandard LTE als DSL-Alternative. Des­halb untersucht zafaco an seinen Teststandorten auch solche Anschlüsse.
Allerdings sind die Angebote aus
mehreren Gründen nur schwer untereinander vergleichbar: So versprechen die Netzbetreiber ihren Kunden
an den getesteten Standorten unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten
– als Grundlage betrachten connect
und zafaco die Geschwindigkeitsangaben, die für die Teststandorte in den
LTE-Verfügbarkeitschecks der Anbieter angezeigt werden. LTE-Newcomer
O2 begrenzt sein Angebot derzeit ohnehin noch auf 7,2 Mbit/s im Downlink und 2 Mbit/s im Uplink. Die Telekom verspricht bis zu 100 Mbit/s im
Downlink und bis zu 50 Mbit/s im
Uplink – erreicht diese Maximalwerte
aber nur selten. Vodafone ist bei seinen Versprechungen konservativer
und setzt das Limit in den meisten
Fällen bei 21,6 Mbit/s im Downlink
und 5,7 Mbit/s im Uplink. Die Messungen ergaben gerade bei Vodafone
zum Teil deutlich höhere Geschwindigkeiten – etwa am zafaco-Standort
in der Frankfurter Innenstadt, wo
Vodafone 7,2 Mbit/s Downlink zusagt,
die Testdaten dann jedoch mit rund
16 Mbit/s liefert. Allerdings gab es
auch Beispiele, in denen auch die
Düsseldorfer geringere Datenraten
erreichten als laut Verfügbarkeitscheck versprochen. Die gemessenen
Ping-Zeiten aller drei Anbieter liegen
mit Werten von 35 bis 40 ms ähnlich.
Für Kunden, die keine anderen
­­Anschlüsse bekommen können, bestätigen die Messungen das LTE-Netz
aber als brauchbare Ausweichlösung.
Fotos: © Victor Tongdee, bioraven, Gutzemberg, Tatiana Popova – shutterstock.de
LTE
Versprechen bisweilen übererfüllt: An einigen Standorten lieferten die
Anbieter höhere Datenraten als ihre LTE-Verfügbarkeits­checks verspre­chen – etwa Vodafone in Frankfurt 16 Mbit/s statt zugesagter 7,2 Mbit/s.
Referenz ISDN
Für Sprache ist das digitale Netz nach wie vor top.
Auch wenn die Netzbetreiber – allen voran die Telekom – das konventionelle
ISDN vor allem aus Kostengründen gern loswerden
möchten, ist das rund 25
Jahre alte digitale Telefonnetz in vieler Hinsicht nach
wie vor ungeschlagen.
connect und zafaco nutzen ISDN-Anschlüsse deshalb als Referenz für ihre
Sprachmessungen. Vor allem bei der Sprachqualität
und Signallaufzeit ist das
76
8/2013
digitale Telefonnetz gegenüber den IP-basierten NGNAnschlüssen klar im Vorteil.
Auch der Rufaufbau erfolgt
regelmäßig in weniger als
drei Sekunden.
Prinzipbedingt kann eine
ISDN-Leitung bei aufgebauter Sprachverbindung
jedoch nicht parallel für
Datenübertragungen genutzt werden. Zudem bietet
ISDN im Vergleich zu DSL
ohnehin keine konkurrenzfähige Datenrate. Auf Mes-
sungen unter Datenlast
oder reine Datenmessungen haben wir deshalb
­verzichtet – solche Werte
tauchen in der Ergebnis­
tabelle auf Seite 78 deshalb auch nicht auf.
Dennoch bleibt festzuhalten: Für Sprachtelefonie
ist das vermeintliche Auslaufmodell ISDN immer
noch vorbildlich. Die NGNAnschlüsse aller Anbieter
haben Mühe, seine Referenzwerte zu erreichen.
Fixer Klassiker:
Der Gesprächsaufbau gelingt
bei ISDN (graue
Linie) am
schnellsten.
Digital und
­stabil: Auch
die Sprachlaufzeiten sind bei
ISDN mit Abstand am besten.
home connect
MESSWERTE
Telekom Unitymedia Vodafone
1&1
Messwerte Sprache
Messwerte NGN ZU eigenem NGN und FESTNETZ ohne parallelen Datenverkehr
Anzahl Proben
19.638
22.321
8.133
22.287
22.255
Rufaufbauzeit/Standardabweichung (s)
2,77 / 0,88
2,15 / 1,34
2,48 / 1,15
2,87 / 1,48
2,54 / 1,78
nicht erfolgreiche Verbindungen (%)
0,00
0,10
0,75
1,09
0,62
Sprachqualität/Standardabweichung (PESQ MOS)
4,45 / 0,03
4,41 / 0,08
4,43 / 0,05
4,39 / 0,08
4,43 / 0,08
Anteil PESQ MOS < 4 (%) / Sprachlaufzeit > 150 ms (%)
0,03 / 0,00
1,45 / 0,15
0,36 / 0,16
1,40 / 0,21
1,43 / 0,22
Sprachlaufzeit/Standardabweichung (ms)
18,50 / 2,54
76,16 / 11,29
90,92 / 11,47
78,28 / 9,22
83,35 / 9,60
Fehlerrate bei DTMF-Übertragung (%)
0,00
0,41
0,11
0,10
1,02
Messwerte NGN ZU eigenem NGN und FESTNETZ mit parallelem Datenverkehr
Anzahl Proben
18.717
22.771
7.061
22.796
22.571
Rufaufbauzeit/Standardabweichung (s)
2,92 / 1,01
2,24 / 1,39
2,81 / 1,13
3,01 / 1,54
2,65 / 1,81
nicht erfolgreiche Verbindungen (%)
0,00
0,68
1,02
1,09
0,62
Sprachqualität/Standardabweichung (PESQ MOS)
4,45 / 0,03
4,42 / 0,05
4,30 / 0,33
4,39 / 0,06
4,42 / 0,08
Anteil PESQ MOS < 4 (%) / Sprachlaufzeit > 150 ms (%)
0,03 / 0,00
0,54 / 0,27
8,43 / 8,11
0,61 / 0,41
1,03 / 1,08
Sprachlaufzeit/Standardabweichung (ms)
18,58 / 2,52
80,45 / 11,77
106,01 / 39,36
83,32 / 11,62
94,32 / 15,71
Fehlerrate bei DTMF-Übertragung (%)
0,00
0,23
5,87
0,09
1,59
Messwerte NGN ZU ANDEREN NGN-ANBIETERN
Anzahl Proben
30.369
12.983
30.178
30.249
Rufaufbauzeit/Standardabweichung (s)
4,11 / 1,23
2,09 / 0,84
2,68 / 1,38
1,95 / 1,10
nicht erfolgreiche Verbindungen (%)
0,99
1,03
1,56
0,97
Sprachqualität/Standardabweichung (PESQ MOS)
4,39 / 0,08
4,39 / 0,07
4,39 / 0,07
4,40 / 0,08
Anteil PESQ MOS < 4 (%) / Sprachlaufzeit > 150 ms (%)
1,42 / 44,40
1,32 / 61,39
1,12 / 28,95
1,33 / 36,08
Sprachlaufzeit/Standardabweichung (ms)
148,20 / 14,22
155,54 / 14,22
132,05 / 24,11
136,48 / 26,21
Fehlerrate bei DTMF-Übertragung (%)
1,09
0,92
0,80
1,38
Messwerte NGN ZU Mobilfunk
Anzahl Proben
1.617
704
1.454
1.491
Rufaufbauzeit/Standardabweichung (s)
4,16 / 0,72
3,72 / 0,76
4,20 / 1,00
4,33 / 0,84
nicht erfolgreiche Verbindungen (%)
0,19
0,71
0,89
1,27
Sprachqualität/Standardabweichung (PESQ MOS)
3,92 / 0,10
3,83 / 0,13
3,85 / 0,13
3,87 / 0,14
Anteil PESQ MOS < 3,5 (%) / Sprachlaufzeit > 250 ms (%)
2,32 / 65,92
4,86 / 74,75
4,61 / 48,68
4,14 / 57,91
Sprachlaufzeit/Standardabweichung (ms)
265,28 / 26,61
295,54 / 60,39
239,18 / 16,80
254,52 / 24,07
Messwerte Daten
Ping-Test
Anzahl Proben
7.000
2.723
6.468
6.441
Durchschnittliche Ping-Zeit/Standardabweichung (ms)
7,57 / 0,30
13,62 / 1,22
24,83 / 1,38
25,55 / 3,61
Ping-Fehler (%)
0,00
0,40
0,29
0,37
HTTP-Download
Anzahl Proben
7.393
2.731
7.305
7.392
HTTP-Antwortzeit/Standardabweichung (ms)
10,25 / 1,96
14,30 / 5,79
25,46 / 3,90
27,28 / 9,00
HTTP-Download-Durchsatz < 75% der Bandbreite (%)
0,03
0,73
0,08
11,75
fehlerhafter HTTP-Download (%)
0,01
0,07
0,21
0,19
HTTP-Download mit parallelem Upload
Anzahl Proben
7.866
2.813
7.858
7.868
HTTP-Antwortzeit/Standardabweichung (ms)
35,82 / 66,09
97,87 / 240,38
79,27 / 89,41
84,02 / 80,67
HTTP-Download-Durchsatz < 75% der Bandbreite (%)
0,01
5,59
0,08
14,61
fehlerhafter HTTP-Download (%)
0,00
0,07
0,24
0,29
FTP-Upload
Anzahl Proben
7.338
2.730
7.253
7.230
FTP-Aufbauzeit/Standardabweichung (ms)
45,66 / 5,92
67,37 / 13,37
104,38 / 17,75
111,88 / 16,70
FTP-Upload-Durchsatz < 75% der Bandbreite (%)
2,64
0,00
0,00
0,19
fehlerhafter FTP-Upload (%)
0,01
0,11
0,21
0,30
FTP-Upload mit parallelem Download
Anzahl Proben
7.668
2.798
7.658
7.669
FTP-Aufbauzeit/Standardabweichung (ms)
213,96 / 318,31
91,18 / 38,00
443,42 / 374,81 512,66 / 292,26
FTP-Upload-Durchsatz < 75% der Bandbreite (%)
99,35
0,00
67,89
67,03
fehlerhafter FTP-Upload (%)
0,01
0,25
0,25
0,33
Website- und ClOUD-Benchmarking
Anzahl Proben
88.798
29.097
88.947
88.377
DNS-Auflösung/Standardabweichung (ms)
16,92 / 39,61
29,70 / 28,00
28,68 / 26,35
41,12 / 44,32
fehlerhafte DNS-Auflösung (%) / fehlerhafter HTTP-Download (%)
0,07/ 0,00
0,03 / 0,00
0,01 / 0,00
0,09 / 0,01
HTTP-Antwortzeit/Standardabweichung (ms)
42,64 / 73,69
47,15 / 75,98
55,13 / 72,42
52,32 / 74,38
HTTP-Sitzungsdauer/Standardabweichung (s)
4,03 / 2,54
4,05 / 2,64
4,36 / 2,82
4,42 / 2,87
78
8/2013
Kabel
O2/
Kabel BW Telefónica
Deutschland
Sipgate
ISDNReferenz
(Telekom)
Anbieter
Telekom Unitymedia Vodafone
1&1
Kabel
O2/
Kabel BW Telefónica
Deutschland
Sipgate
Ergebnisse Sprache
5.949
3,01 / 1,77
1,43
4,43 / 0,04
0,29 / 0,03
86,11 / 8,53
0,51
22.176
2,65 / 1,57
0,28
4,43 / 0,07
1,28 / 0,31
85,25 / 10,82
2,87
8.431
3,01 / 1,77
1,43
4,43 / 0,04
0,29 / 0,03
86,11 / 8,53
0,51
4.946
4,02 / 1,49
0,16
4,37 / 0,12
4,53 / 57,78
168,27 / 39,06
100,00
5.750
3,24 / 1,89
1,97
4,41 / 0,08
1,94 / 0,27
89,72 / 12,06
0,73
22.650
2,83 / 1,66
0,39
4,27 / 0,26
16,95 / 5,51
100,50 / 25,69
4,50
6.705
2,66 / 1,73
0,15
4,38 / 0,15
6,18 / 1,01
102,38 / 13,09
0,57
5.010
4,12 / 1,50
0,30
4,12 / 0,21
28,95 / 99,03
226,11 / 51,90
100,00
9.475
2,28 / 1,23
2,34
4,38 / 0,09
1,09 / 48,48
152,97 / 21,85
2,38
30.003
2,30 / 1,35
1,50
4,40 / 0,09
1,09 / 36,06
138,91 / 28,86
4,94
13.517
3,61 / 0,80
1,13
4,40 / 0,09
1,65 / 82,07
166,68 / 13,66
1,27
491
3,70 / 0,68
1,22
3,76 / 0,16
10,31 / 70,00
278,57 / 59,11
1.597
3,87 / 0,60
0,38
3,77 / 0,15
8,42 / 74,07
271,39 / 24,07
731
4,17 / 1,35
2,05
3,81 / 0,12
5,45 / 50,77
264,10 / 69,90
1.976
11,52 / 1,86
0,05
6.412
11,87 / 0,93
0,14
2.512
19,07 / 2,21
0,08
1.970
12,97 / 1,68
0,00
0,00
7.386
14,33 / 8,67
0,14
0,01
2.796
27,24 / 2,77
28,15
0,00
2.042
74,21 / 169,53
0,00
0,00
7.875
737,38 / 828,74
2,47
12,63
2.901
145,24 / 209,29
27,83
0,03
1.979
57,39 / 16,70
0,30
0,00
7.198
62,25 / 5,76
18,45
0,01
2.783
163,37 / 20,58
0,62
0,27
2.019
187,49 / 487,92
77,58
0,59
7.670
714,86 / 231,12
99,27
0,13
2.866
247,25 / 384,99
95,57
0,07
22.370
39,02 / 55,28
0,56 / 0,00
46,02 / 75,18
4,22 / 2,86
89.844
20,32 / 15,71
0,02 / 0,00
50,88 / 77,45
4,27 / 2,79
32.425
37,92 / 51,71
0,03 / 0,00
55,57 / 77,17
4,25 / 2,52
NGN zu eigenem NGN und Festnetz ohne Datenverkehr(max. 65)
64
63
65
55
61
56
60
65
44
NGN zu eigenem NGN und Festnetz mit Datenverkehr
(max. 65)
64
64
41
55
60
53
49
57
43
NGN zu anderen NGN-Anbietern
(max. 60)
–
47
45
45
51
37
42
40
–
NGN zu Mobilfunk
(max. 60)
–
52
53
54
45
43
51
37
–
128
226
204
209
217
189
202
199
87
Summe Sprache
(max. 250)
Ergebnisse DATEN
HTTP-Downloads
(max. 50)
50
50
49
41
50
50
29
HTTP-Download mit parallelem Upload
(max. 50)
50
49
50
45
50
20
30
FTP-Uploads
(max. 50)
50
50
48
48
50
38
45
FTP mit parallelem Download
(max. 50)
28
50
25
25
28
25
27
Website- und Cloud-Benchmarking
Summe Daten
URTEIL
(max. 50)
(max. 250)
max. 500
46
45
41
39
44
41
44
224
244
213
198
222
174
175
450
sehr gut
448
sehr gut
422
gut
415
gut
411
gut
376
gut
374
befr.
So testen
connect und zafaco
zafaco Testanschlüsse an insgesamt
26 Standorten wie etwa Nürnberg,
Frankfurt, München, Stuttgart oder
Berlin – wobei nicht an jedem Standort jeder Provider verfügbar war. Dort
nahmen automatisierte Testsysteme
im Zeitraum vom 27. Mai bis zum 23.
Juni 2013 insgesamt rund 1,6 Millionen Messungen vor und analysierten
Sprachqualität, DaExperten für Netz­
tenraten und vieles
qualität: Die zafacomehr. Dabei kamen
Geschäftsführer
Christoph Sudhues
jeweils die Original(links) und Bernd
Modem-VoIP-Router
Oliver Schöttler
der Anbieter mit ak(rechts), hier am
tueller Firmware zum
Test-Standort in
Einsatz. Automatisiert
München – einem
wurden rund um die
von 26 Stationen der
Qualitätsmessungen.
Uhr Messungen von
Den großen Festnetztest führt connect
mit der langjährig bewährten Unterstützung der zafaco GmbH mit Sitz in
Ismaning aus. Auf die Expertise dieser
Netzexperten setzte jüngst etwa auch
die Bundesnetzagentur, die in Zusammenarbeit mit zafaco eine umfangreiche Breitband-Messkampagne durchführte. Für den connect-Test nutzte
Telefonie und Datenübertragungen in
allen erdenk­lichen Varianten durchgeführt: Zu Anschlüssen desselben Anbieters, aber auch seiner Mitbewerber,
von NGN zu Mobilfunk. Die Testtelefonate fanden jeweils mit und ohne
parallelem Datenverkehr statt. Zur
Bestimmung der Sprachqualität wurden sogenannte PESQ-Werte (Perceptual Evaluation of Speech Quality) ermittelt – Ergebnisse über 3,5 gelten
im Mobilfunk als gut, im Festnetz
sollte die Zahl über 4,0 liegen. Bei
den Daten-Messungen verdient der
75-Prozent-Wert besondere Beachtung: Er beschreibt, zu wieviel Prozent
der erreichte Durchsatz unterhalb
75 Prozent der zum Anschluss ge­
hörenden Werte liegt.
Fotos: © Peter Fenyvesi (2)
Anbieter
TESTERGEBNISSE
ISDNReferenz
(Telekom)
Router-Parade: Im
Rack stehen die mit dem
Messrechner verbundenen
Modems der einzelnen
Provider.
Vollautomatisch: Über das Messtool TEMS ist
eine einfache Erstellung von Tests möglich. Hier
zu sehen: der Ablauf einer Sprachmessung.
Fazit
Hannes Rügheimer,
connect-Autor
Insgesamt zeigt der diesjährige connectFestnetztest erfreuliche Ergebnisse: Es
ist klar sichtbar, dass die Betreiber an der
Qualität ihrer Netze arbeiten. Dabei gelingt es dem verdienten Testsieger Telekom, die Mitbewerber weiter auf Distanz
zu halten. Doch der nah an den Sieger
heranrückende Zweitplatzierte Unity­
media beweist, dass gerade die großen
DSL-Provider auf die Konkurrenz durch
gut ausgebaute Kabel­netze aufpassen
sollten. Nicht umsonst will sich der Drittplatzierte Vodafone das Netz von Kabel
Deutschland einverleiben. Letztgenannter Anbieter muss allerdings noch an der
Qualität seines Netzes arbeiten. 1&1 und
Kabel BW landen im Mittelfeld, wobei
dieses Ergebnis bei 1&1 verdient ist und
bei Kabel BW durch ein wenig Pech in
Form von Netzausfällen begründet war.
Telefonica/O2 schließlich konnte sich im
Vergleich zum Vorjahresergebnis stark
verbessern, was sich in der Gesamtnote
deutlicher als in der Platzierung zeigt.
79

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