Alle lieben Maja - Stadtwerke Langen

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Alle lieben Maja - Stadtwerke Langen
3/2013
Das Magazin für Energiesparer –
für Sie von Ihren Stadtwerken
Lernfabrik
Wie Pittler Azubis fürs
Handwerk begeistert
Imkern in Langen
Alle lieben Maja
Wellenfänger
Neue Wege zur Erzeugung
von Strom aus dem Meer
Günstiger heizen
Hocheffizienzpumpe spart
bis zu 80 Prozent Strom
Mitraten und
Trekking-
Fahrrad
gewinnen!
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DICH!
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Ausbildungsjahr 2014
suchen wir ...
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Bürokauffrau/Bürokaufmann! Auf Dich wartet
eine zukunftsorientierte Ausbildung mit guten
Perspektiven und spannenden Aufgaben
in einem freundlichen Umfeld.
Schicke Deine Bewerbung an:
Stadtwerke Langen GmbH
Bereich Personal • Frau Beate Stephens
Weserstraße 14 • 63225 Langen
oder per E-Mail an:
[email protected]
Nadine Faß, Auszubildende und Kathrin Roth, ehemalige Auszubildende der Stadtwerke Langen
News
Mit den Stadtwerken auf Techniktour
Wie wird aus Sonne Strom? Was
passiert in einem Blockheizkraftwerk? Wie ist ein Windrad aufgebaut? Antworten auf diese und
andere Fragen finden Technikbegeisterte bei den Techniktouren
der Stadtwerke Langen. Für das
zweite Halbjahr 2013 bieten die
Edertalsperre
Stadtwerke zwei solcher Informationstouren an.
Am 27. September erkunden die Teilnehmer das
Pumpspeicherkraftwerk Waldeck 1 am Edersee.
Nach einer Führung geht es mit der Standseilbahn
zum Obersee, danach gibt es eine anderthalbstündige Mittagspause. Die Tour beginnt um 8 Uhr an
der Zentrale der Stadtwerke in der Weserstraße. Ge-
gen 18.30 Uhr kehrt die
Gruppe mit dem Reisebus wieder nach Langen
zurück.
Für den Rundgang ist
geschlossenes, festes
Schuhwerk Pflicht. Die
Teilnahme kostet für
St a d t w e r ke - K u n d e n
25 Euro, sonstige Technikinteressierte zahlen 30 Euro. Anmeldungen bitte
bei Petra Kelter, Telefon (0 61 31) 5 95-1 81.
Zum Vormerken hier schon mal der zweite Termin:
Für den 25. Oktober ist die Besichtigung des Technikmuseums und Planetariums in Mannheim geplant.
Infos folgen rechtzeitig: www.stadtwerke-langen.de
Wie senken Sie Ihre Heizkosten?
Werden die Tempera­
turen kälter, haben
wir es drinnen gern
kuschelig warm. Fast
die Hälfte der energietipp.de-Leser zieht
dann auch zu Hause
wärmere
Kleidung
an.
Quelle: www.energie-tipp.de; Infografik: www.isabelgrosseholtforth.de
Günstiger Gas geben mit Erdgasautos
In einem Vollkostenvergleich des Magazins „AUTOStraßenverkehr“ belegen Erdgasautos die ersten drei
Plätze von 47 getesteten Kleinwagen. Bei einer jährlichen Laufleistung von 30 000 Kilometern entstehen
beim VW eco up! Gesamtkosten von 396 Euro pro
Monat. Der zweitplatzierte Seat Mii EcoFuel Eco­
motive schlägt mit 403 Euro monatlich zu Buche, gefolgt vom Fiat Panda Natural Power mit 422 Euro.
Als Kraftstoff ist Erdgas etwa um die Hälfte preis-
werter als Benzin und 30 Prozent billiger als Diesel.
Dazu kommen güns­tigere Tarife bei Kfz-Steuer und
Autoversicherern. Auch die Umwelt profitiert: Erdgasautos stoßen weniger CO2 und Luftschadstoffe aus, der Anteil
von Bio-Erdgas am getankten Erdgas beträgt mittlerweile
fast ein Fünftel.
Editorial
Manfred
Pusdrowski,
Geschäftsführer der
Stadtwerke
Langen
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Stadtwerke genießen als
Arbeitgeber in der Region
hohes Ansehen. Jobs und Ausbildungsplätze bei uns sind
begehrt, seit Jahrzehnten bieten
wir sichere Arbeitsplätze, ein
gutes Betriebsklima und interessante Aufgaben. Langeweile ist bei den Stadtwerken ein
Fremdwort: Die Energiewende stellt uns ständig vor neue
Heraus­forderungen.
Trotzdem sind auch die Stadtwerke vom demografischen
Wandel und dem wachsenden
Fachkräftemangel betroffen.
Für unsere Entwicklung ist es
sehr wichtig, geeignete Auszubildende und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
zu finden. Aus- und Fortbildung
bei den Stadtwerken und der
Pittler ProRegion Berufsausbildung sind deshalb ein Schwerpunkt des aktuellen Kundenmagazins.
Außerdem gibt es viel Wissenswertes rund um das Thema
Energie und aus der Region. Lesen Sie, wie kluge Ingenieure in
den Ozeanen nach Stromquellen suchen und Langener Hobby-Imker ihren Honig ernten.
Gute Unterhaltung und viel
Spaß bei der Lektüre wünscht
Ihnen
Ihr
Impressum
Stadtwerke Langen GmbH, Weser­stra­ße 14, 63225 Langen, ­Telefon (0 61 03) 5 95-0 | ­Lokalteil: ­Roland ­Sorger (verantw.) |
Heraus­geber: Frank Trurnit & Partner Verlag GmbH, Putz­brun­ner Straße 38, 85521 Otto­brunn | Redak­tion: ­Heiko Küffner (ChR) |
Bildredak­tion: Marko ­Godec | Ge­staltung: Petra Kargl | Druck: hofmann ­infocom, Nürnberg | ­Papier: chlorfrei gebleicht
Manfred Pusdrowski
3
Imkern
Alle lieben Biene Maja
Beim Bienenzuchtverein Langen und Umgebung können sich Laien ein Bienenvolk ein Jahr lang „mieten“.
Erfahrene Paten bringen ihnen bei, wie man mit Bienen arbeitet, Schädlinge bekämpft und seinen eigenen
Honig erntet. Ein Besuch bei Nachwuchsimkern.
Mehr als ein Dutzend Nachwuchsimker
drängen sich auf dem Gelände der Kinder- und Jugendfarm Langen um einen
Bienenkasten. Einige tragen weiße
Schutzwesten, stichfeste Handschuhe
und Imkerhauben. Axel Wirth hat seine
bienendichte Montur heute daheim gelassen, Jeans und Poloshirt müssen reichen. Dabei soll er gleich ein ganzes Volk
in Schach halten: rund 40 000 Bienen.
„Unsere Bienen sind ganz friedlich“, sagt
Wirth und zieht behutsam eine Wabe
aus dem Bienenstock. In pelzigen Trauben krabbeln Hunderte Bienen über die
goldglänzende Wachsfläche und ver-
4
schließen die Zellen, hinter denen sich
ihre Essensvorräte für den Winter verbergen. „Schauen Sie nur, wie ruhig die
auf der Wabe sitzen.“
Als einer von 31 Nachwuchsimkern lernt
Axel Wirth in diesem Sommer, wie man
mit Bienenvölkern arbeitet, Schädlinge
bekämpft und Honig erntet. Erfahrene
Imker bringen dem Nachwuchs das
Handwerk von der Pike auf bei. Mit der
Aktion „Miete Dir ein Bienenvolk“ will
der Bienenzuchtverein Langen und Umgebung e.V. Einsteiger für die Imkerei
begeistern. „Das Interesse ist riesig“,
sagt der 2. Vorsitzende Josef Lindenau.
Jetzt, Anfang August, ist die meiste Arbeit schon getan, der Honig geerntet
und in Gläser verfüllt. „Wir bereiten das
Volk nun auf den Winter vor“, erklärt
Axel Wirth. Damit die Bienen gesund
durch die kalten Monate kommen, füttern die Imker sie mit Zuckerwasser als
Ersatz für den Honig und schützen sie
vor Varroamilben: Die stecknadelkopfgroßen Schäd­linge sind die größten
Feinde der Bienen. Sie nisten sich in die
Brut ein und vermehren sich dort. Damit
die Milben nicht das ganze Volk zerstören, bekämpft der Imker sie mit organischen Säuren.
Um ohne Stiche an die Waben zu kommen, müssen die Imker das Volk aber
zunächst besänftigen. „Dazu blasen wir
Rauch in den Bienenstock“, sagt Josef
Lindenau und stopft Lavendelkräuter in
den „Smoker“, einen handlichen Blechzylinder. Das Feuer im Inneren heizt er
mit einem Blasebalg an. „Der Rauch simuliert einen Waldbrand. Die Bienen
sind alarmiert, rücken im Stock enger
zusammen und füllen ihre Honigblasen
mit Vorrat.“
Jedes Volk haust in einer „Beute“, drei
übereinandergestapelten Holzkästen mit
Deckel, Boden und einem Flugloch. Die
unteren beiden Kästen sind Bruträume,
der darüber ein Honigraum. In jedem
Kasten hängen zehn Rähmchen, auf denen die Bienen ihre Waben bauen. Diese
lassen sich einzeln herausnehmen. „So
kann der Imker die Abläufe im Stock be­
Nachwuchsimker Axel Wirth
besänftigt die Bienen mit
Rauch, ­bevor er eine Wabe
heraus­zieht. ­A nschließend
werden sie mit Puder­zucker
bestäubt, um zu sehen, ob die Varroamilbe, der ­g rößte
Feind der Bienen, den Stock
befallen hat.
ob­ach­ten und in sie eingreifen“, erklärt Josef
Lindenau.
Nachwuchsimker Axel Wirth stößt kräftig
Rauch auf die Rahmen, eilig verziehen sich
die Bienen in ihre Gänge. Mit einem Stockmeißel löst er die klebrigen Rahmen voneinander, zieht eine weitere Wabe heraus und
schüttelt mit einem Ruck eine Traube Bienen
herunter. Sie fallen auf eine auf dem Boden
ausgelegte Plastikfolie. Von der Folie kippt
Imkerkollege Hans Dürr die Insekten in einen Plastikbecher, der etwa 100 Tiere aufnimmt, und von dort in einen mit Puder­
zucker gefüllten Becher. Dürr schüttelt den
Becher kräftig, sodass die Bienen rundum
bepudert werden. Drei Minuten lang „baden“ sie im Puderzucker: Durch den Gitterboden des Behälters sieht man ein summendes, weißes Insektenknäuel. „Für die Bienen
ist der Zucker völlig unschädlich: Die putzen
sich später gegenseitig und haben was zu
schlecken“, weiß Hans Dürr. „Die Milben
können sich dagegen nicht mehr am Körper
der Biene festhalten.“ Wie beim Kuchen­
backen schüttet Hobbyimker Dürr den Puderzucker durch ein Feinsieb, in dem die
Milben hängen bleiben. Anschließend werden die Schädlinge gezählt: Bei mehr als
neun Milben müssen die Imker das Volk behandeln. „Zwei Milben nur, super!“, ruft Axel
Wirth. Die wenigen Schädlinge im Volk stellen vorerst keine Gefahr dar. Ein Puderzucker-Test im September noch, und der Winter kann kommen. Und was machen die
Imker in der dunklen Jahreszeit? „Sie genießen ihren Honig“, sagt Vereinsvorsitzende
Verena Jakel. „Und freuen sich aufs Frühjahr,
den Start ins neue Bienenjahr.“
Imkern auf Probe
Mit einer Ak­tion „Miete Dir ein Bienenvolk“ will der Bienenzuchtverein Langen
und Umgebung e.V. ­Einsteiger für die
Imkerei gewinnen. Erfahrene Paten bringen den Teilnehmern ein Jahr lang bei,
wie man Bienen hält. Der Verein stellt
die Bienenvölker, und die Neuimker treffen sich von April bis Juli wöchentlich,
um mit ihnen zu arbeiten. Das Interesse
ist so groß, dass die Bienenzüchter inzwischen insgesamt zwanzig Völker auf
der Kinder- und Jugendfarm in Langen
und dem Birkenhof in Egelsbach betreuen. „Früher war Imkern ein Nebenverdienst für Rentner, heute entdecken es
auch junge Leute und Frauen für sich“,
weiß Vereinsvorsitzende Verena Jakel.
Viele gute Gründe treiben die Bienenhalter an: „Ich möchte meinen eigenen
Honig ernten – gesund und naturbelassen“, erklärt Carola Bock. „Beim ­Imkern
lasse ich die Hektik des Alltags hinter
mir, man wird automatisch gelassener“,
findet Dagmar Pausewang. „Seit ich
­Bienen halte, nehme ich die Natur bewusster wahr“, sagt Axel Wirth.
Nachwuchs können die Imker gut gebrauchen. Obwohl das Bienenhalten seit
einigen Jahren im Trend liegt, trauen
sich immer noch zu wenig Leute an die
nützlichen Bestäuber heran. „Dabei ist
Imkern gar nicht schwierig“, sagt ­Verena
Jakel. Weder benötige man ein eigenes
Grundstück noch ein Bienenhaus. Auch
der zeitliche Aufwand hält sich in Grenzen: „Für die reine Arbeit mit den Bienen muss man pro Volk und Jahr etwa
sieben Stunden aufwenden.“
Weitere Infos gibt’s im Internet unter
www.langener-imker.de
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Abenteuer Energie
Illustration: Schaeffler Gruppe
Künstliche Seeschlangen,
Wellenfänger oder Unterwasser-Swinger: Die Suche
nach dem besten Weg, um
aus Meereswogen Energie zu
gewinnen, bringt einfallsreiche Lösungen.
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Ozeane bedecken mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche. Wind, Sonne und Mond
halten die gigantischen Wassermassen ständig in Bewegung. Ingenieure testen
weltweit Wege, um die gewaltige Kraft für die Erzeugung von Strom zu nutzen.
J
an Peckolt hat eine ganz besondere Beziehung zu
Wind und Wellen. Der Duisburger Forscher und
Wirtschaftsingenieur segelte zusammen mit seinem Bruder Hannes in der 49er Jolle, dem spektakulärsten aller olympischen Boote, und holte 2008 in
Peking die Bronzemedaille. „Bei meinem Sport spürte ich am eigenen Leib die enormen Kräfte, die in einer Welle stecken und denen wir trotzen mussten“,
erinnert sich der 32-Jährige. Diese Energie lässt ihn
nicht mehr los. Denn er kennt auch die Schätzungen,
nach denen die Kraft der Ozeane 75 Mal mehr Energie produzieren kann, als die Menschheit heute auf
der Erde verbraucht.
Im Rahmen seiner Diplomarbeit untersuchte er am
Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme der Universität Duisburg-Essen ver7
Fotos: NEMOS GmbH
Abenteuer Energie
Schwimmkörper
Drehteller
Turm der
Windkraftanlage
Ankerplatten
Arbeits- und
Führungsseile
schiedene Formen zur Nutzung der Wellenkräfte
und entwickelte ein völlig neues System. Er nannte es „Nemos“: Nutzung des Energiepotenzials von
Meereswellen in Offshore-Windparks zur Stromerzeugung. Eine Abkürzung, die natürlich auch an Jules
Vernes Romanfigur Kapitän Nemo und den kleinen Clownfisch im legendären Walt-Disney-Animationsfilm erinnert. Jan Peckolt erläutert die Grund­
idee: „Wir lassen die Wellen auf einen länglichen
Schwimmkörper treffen. Er ist mit drei Seilen verankert.“ Die Seile übertragen die Bewegungsenergie
des Körpers über Umlenkrollen an einen elektrischen
Generator, der am Turm der Windkraftanlage sicher
und trocken untergebracht ist.
Das Meer bringt länger Energie
Der Dreh der Sache im Wortsinn ist der Teller unter
dem Schwerpunkt des stählernen Schwimmkörpers,
wo die drei Seile zusammenlaufen. Durch ihn kann
sich der Körper selbsttätig parallel zu den Wellen
ausrichten. Der Schwimmer bewegt sich im Wellenspiel nicht einfach vertikal auf und ab, sondern er
wird auf eine bestimmte Bewegungsbahn gezwungen. Jan Peckolt: „Durch diese im Vergleich zu einer
herkömmlichen Boje deutlich intelligentere Bewegungsform können wir die Wellenenergie zu 80 Prozent nutzen.“ Bei normalen Bojen sind das nur um
die 50 Prozent.
Wenn ein Sturm aufkommt und die Kaventsmänner
anrollen, also riesige Wellen anbranden, wird der
Schwimmer eingezogen und auf dem Meeresboden
in Sicherheit gebracht. Die Kombination mit einer
Offshore-Windkraftanlage hat noch weitere Vorteile:
Wie beim Segeln wird auch hier das gemeinsame
Spiel von Wind und Welle ausgenutzt. Während das
Windrad bei Flaute schon stillsteht, beruhigt sich das
aufgewühlte Meer nur langsam und liefert immer
noch Strom. „Das bringt einen gleich­mäßigeren Gesamtertrag“, weiß Peckolt. Und die ganze Infrastruktur samt der aufwendigen Netzanbindung kann von
beiden Energie­formen gemeinsam genutzt werden,
das macht die Sache kostengünstig.
Drei Jahre testete das Team um Jan Peckolt das pfiffige Projekt im Wellenkanal des Duisburger Instituts.
Im Mai dieses Jahres ging es hinaus zum Härtetest
im rauen Wasser. Die Nemos-Pilotanlage im Limfjord
in Dänemark läuft nun im natürlichen Gewässer und
produziert Strom.
Jan Peckolt hat mit „Nemos“
ein Wellenkraftwerk erfunden,
das an Windparks auf hoher See
an­gebunden ist. Der Schwimmer
bewegt sich nicht nur auf und
ab, sondern auf einer effizienten
Bewegungsbahn.
So funktioniert Nemos
Bildcode mit Smartphone scannen
und einen Film über die Funktionsweise des Wellenkraftwerks Nemos
ansehen. Oder den Film am Computer betrachten: www.nemos.org/
technologie
Fotos: dpa, Statkraft, Pelamis
Poseidons Geschenk:
Die Kraft der Meere nutzen
Technikwunder gewinnen Energie aus Meereskraft: Gezeitenkraftwerk im nordfranzösischen
Saint-Malo (oben links), das ­erste
Osmose-Kraftwerk der Welt
(oben rechts) in Tofte/Norwegen
und Wellenkraftwerk „Pelamis“
(links).
8
Neben „Nemos“ gibt es auch andere Arten der Wasserkraftnutzung. Gezeitenkraftwerke machen
sich den Tidenhub (Unterschied
des Meerespegels zwischen Ebbe
und Flut) zunutze, der an manchen
Küsten bis zu 15 Meter beträgt.
Ein Osmose­k raftwerk gewinnt
Ener­g ie aus dem unterschiedlichen Salzgehalt von Süß- und
Meerwasser. Mithilfe von Mem­
branen wird dabei gehörig Druck
auf­gebaut. Wellenkraftwerke wie
„Pelamis“ holen sich den Strom
aus dem ständigen Schlag der
Wellen. Pelamis heißt Seeschlange und so sieht das Kraftwerk
auch aus: Es besteht aus schwimmenden Röhren, deren Gelenke
miteinander verbunden sind.
Energieberater
Jetzt Stromverschwender austauschen
Alte Heizungspumpen raus!
Einer der größten Energieverschwender versteckt sich nicht in der Küche oder im Bad, sondern im Keller. Höchste Zeit die alte
Heizungspumpe in Rente zu schicken und durch eine moderne Hocheffizienzpumpe zu ersetzen. Es lohnt sich: Die neue
Technik spart bis zu 80 Prozent Energie.
Was macht eigentlich eine Heizungspumpe?
Die Umwälzpumpe ist das Herz
jeder Heizungsanlage. Sie hält
den Heizkreislauf in Schwung
und transportiert das warme
Heizwasser vom Kessel zu den
Heizkörpern. Von dort strömt
das abgekühlte Wasser wieder
zurück, damit es die Heizung
erneut erwärmen kann.
Warum soll ich die alte Pumpe austauschen?
Ein Kühlschrank schaltet sich
nur dann an, wenn es nötig ist
und er kühlen muss. Eine unge­
regelte Heizungspumpe arbeitet
dagegen konstant, oft sogar mit
Höchstleis­tung. Sie schickt auch
dann die gleiche Menge warmes
Wasser durch die Rohre, wenn ein
Thermostatventil den Durchfluss
am Heizkörper begrenzt.
Warum jetzt noch vor dem
Winter?
Gerade in der kalten Jahreszeit
macht die Heizungspumpe selten
Pause: Pro Jahr kommen etwa
6000 Betriebsstunden zusammen.
Umgerechnet sind das 250 Tage
pro Jahr ohne Unterbrechung.
Was ist die Lösung?
Raus mit dem Energieverschwen­
der: Eine elektronisch geregelte
Umwälzpumpe passt die Leistung
an den Wärmebedarf an und
braucht deshalb weniger Strom.
Was spare ich dabei?
Ungeregelte Heizungspumpen
brauchen etwa 500 bis 800 Kilo­
wattstunden (kWh) Strom pro Jahr,
die geregelten Modelle nur 60 bis
150 kWh. Neue Standardumwälz­
pumpen sparen rund zwei Drittel
stimmt arbeiten. Das spart noch
einmal 5 bis 20 Prozent Ener­gie.
Dauer: für ein Einfamilienhaus je
nach Heizkörperanzahl und Ar­
beitsaufwand etwa ein Tag.
Was kostet das?
Geregelte Um­
wälzpumpen gibt
es ab 200 Eu­ro oh­
ne Einbau. Hoch­
effi­zienz­pumpen
kosten ab 350 Euro und machen
sich nach vier Jahren von selbst
bezahlt.
Wo informiere ich mich?
Im Pumpencheck per Internet er­
fahren Sie in drei Minuten, ob Ihre
Heizungspumpe wirtschaftlich ar­
beitet, wie stark Stromverbrauch
und -kosten sinken und wie schnell
sich eine neue Pumpe bezahlt
macht: www.sparpumpe.de
Pumpentausch mit den Stadtwerken
Moderne Regel­technik
lässt die Heizung
­w irt­schaft­licher arbeiten:
Hocheffizienzpumpe
­Stratos Pico von Wilo
Energie und damit jährlich 80 Euro
Stromkosten. Hocheffizienzpum­
pen brauchen dank ausgefuchster
Feinabstimmung bis zu 80 Prozent
weniger Energie und reduzieren
die Stromkosten sogar um bis zu
140 Euro.
Wie lange dauert der Austausch
der Pumpe?
Ein- und Ausbau der Umwälzpum­
pe dauern etwa eine Stunde.
Bevor der Installateur die neue
Pumpe montiert, sollte er einen hy­
draulischen Abgleich durchführen.
Oft stellt er dabei fest, dass eine
Pumpe mit kleinerer Leistung ge­
nügt. Der Abgleich sorgt dafür,
dass genau so viel Wasser durchs
Rohrnetz fließt, wie tatsächlich ge­
braucht wird. Und dass alle Kom­
ponenten genau aufeinander abge­
80 Euro
Stromkosten pro Jahr spart, wer seine ungeregelte Heizungspumpe gegen ein energie­effizientes
­Modell tauscht – mit dem Austausch­programm
der Stadtwerke Langen.
Wer sich eine neue Hocheffizienzpumpe in den ErdgasBrennwertkessel einbauen lässt, kann bis zu 80 Prozent
Strom sparen. Auch die Umwelt profitiert: Denn mit jeder Kilowattstunde weniger verringert sich der Ausstoß
von Kohlendioxid. Wer seine veraltete
Heizungspumpe in ­Pension schicken und
durch moderne ­Technik ersetzen will,
für den bieten die Stadtwerke Langen das
Heizungs­pumpen-Austausch-Programm
an. „In Kooperation mit dem Energienetzwerk Langen organisieren wir die komplette Montage. Der Kunde braucht sich
um nichts mehr zu kümmern“, sagt Projektleiter Dirk Humbert. Ein weiterer Vorteil ist die clevere Finanzierung durch die Stadtwerke:
Bei einem Einfamilienhaus fallen fünf jährliche Raten zu
80 Euro an. Das entspricht etwa der Stromeinsparung
durch die neue Pumpe. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer der Pumpe von 25 Jahren kommt eine Ersparnis
von rund 3500 Euro zusammen.
9
Fotos: ABB
Energiewelt
Strom auf Reisen
Elektrische Energie von einem Ort zum anderen zu bringen ist keine leichte Aufgabe. Besonders wenn die Kabel unter Wasser liegen und Strom von Windparks im Meer an Land transportieren müssen. 320-Kilovolt-Seekabel wie im Bild in einer schwedischen Fabrik werden in
20 Kilometer langen Stücken produziert, über Muffen verbunden, aufgerollt und auf ein Verlegeschiff gebracht. Mit bis zu 120 Kilometern Kabel an Bord verbindet es ein Umspannwerk
auf See mit dem Festland in einem Arbeitsgang. Bisher sind vor Deutschlands Küsten einige
Dutzend Windräder mit einer Leistung von 280 Megawatt installiert, bis 2030 sollen zehntausend Windmühlen 25 000 Megawatt Strom erzeugen. Um sie ins Stromnetz einzubinden,
sind rund 3900 Kilometer Seekabel notwendig. Kabelfabriken haben derzeit gut zu tun.
10
Film über Seekabelvernetzung
Bildcode mit Smartphone scannen
und eine Arte-Dokumentation über
die Verlegung von Seekabeln auf
dem Handy ansehen. Oder Film
am Computer betrachten: www.
youtube.de, im Suchfeld „20 000
Kabel unter dem Meer“ eingeben.
Die Seekabel
werden auf
riesige Kabelrollen gewickelt
und auf dem
Verlegeschiff
verstaut. Eine
Rolle wiegt bis
zu 7000 Tonnen.
11
Ausbildung
„Unsere Durchfallquote liegt
bei unter zwei Prozent“,
sagt Geschäftsführer Thomas Keil.
„Unter den Azubis sind regelmäßig
Innungs- und Landessieger,
10 bis 15 Jugendliche machen ihren
Abschluss vorzeitig.“
Langens Lernfabrik
Rund 200 Lehrlinge bildet die Pittler ProRegion Berufsausbildung in Langen
überbetrieblich aus: Sie entwickeln Mountainbikes, bauen Trolleys
oder kreieren Aufzüge. Auch die Stadtwerke Langen sponsern das bundesweit
­einzigartige Aus­bildungsmodell.
In der Werkhalle herrscht reges Treiben. Lehrlinge in roten Latzhosen drehen, fräsen oder bohren. An einer Drehmaschine spannt Dennis Nees
eine runde Metallstange ein. Sorgfältig vergleicht der 18-Jährige die Maße in der techni­
schen Zeichnung mit den eingestellten Werten,
dann fährt er mit dem Drehmeißel am Rohling
entlang. In der Auffangwanne sammeln sich
Metallspäne. Die fertig gedrehte Säule ist ein
Teil einer Übung: Der angehende Zerspanungsmechaniker baut den Frankfurter Fernsehturm
als Miniatur nach.
Dennis Nees ist einer von rund 70 Auszubil­
denden, die im vergangenen Jahr ihre Lehre bei
der Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH
(PBA) in Langen begonnen haben. Im Ausbildungszentrum in der Ampèrestraße 13 lernen
insgesamt rund 200 Lehrlinge in elf Berufen
ihr Handwerk: Elektroniker, Maschinen- und
Anlagenführer, Mechatroniker oder Industriekaufleute. Fast 40 Firmen aus der Rhein-Main-­
Region lassen ihre Azubis bei Pittler ausbilden:
Großunternehmen wie Fraport und ThyssenKrupp ebenso wie Klein- und Mittelbetriebe,
die selbst nicht ausbilden können. Auch die
Stadtwerke Langen finanzieren drei Ausbildungsplätze: einen Elektroniker, einen Industriemechaniker und einen Mechatroniker.
Ausbildung ist jedoch nur eines von drei Standbeinen der PBA: In dem 3600 Quadratmeter
großen Schulungszentrum bilden sich Berufstä12
tige fort, Elektrotechniker, Maschinenbauer und
Mechatroniker absolvieren das Vorpraktikum
für ihre Studiengänge. Selbst ein berufsbegleitendes Studium ist möglich. Ein in dieser Vielfalt
bundesweit einzigartiges Ausbildungsmodell.
Vom insolventen Hersteller
zum Erfolgsbetrieb
Dabei stand der Ausbildungsbetrieb 1997 kurz
vor dem Ende: Die ehemalige Pittler-Muttergesellschaft war insolvent, die Stadt Langen übernahm die PBA für den symbolischen Preis von
einer D-Mark. „Damals waren wir eine BettelGmbH, die um ihr Überleben kämpfte. Heute
sind wir ein selbst finanzierter Ausbildungsdienstleister auf höchstem Niveau“, sagt Geschäftsführer Thomas Keil stolz. Mit dem Einstieg der Stiftung proRegion der Fraport AG in
die GmbH und deren finanzieller Hilfe entstand
2006 das neue Ausbildungszentrum. Durch sein
Büro­fenster schaut Keil auf die Azubis in der
Werkhalle: „Viele Firmen jammern, dass sie keine geeigneten Bewerber bekommen. Aber die
jungen Leute sind ja nicht dümmer als früher.
Man muss sie nur gut ausbilden.“
Thomas Keil, früher selbst Ausbilder bei der PBA
und seit 2002 Geschäftsführer, will die jungen
Leute motivieren – mit Praxisnähe, modernsten
Maschinen und individueller Förderung. Einen
großen Teil seiner Kosten deckt Pittler mit Einnahmen aus Fertigungs- und Dienstleistungs-
Hier entsteht der Frankfurter Fernsehturm: Azubi Dennis Nees baut den Turm
als Miniatur an der Drehmaschine nach.
Bild unten: Mit Pressluft pustet Azubi
­Marius Müller den Schraubstock sauber.
Maßarbeit: Azubi
Marius Müller
­fi xiert das Metallstück im
Schraubstock –
sonst landet
das Bohrloch
an der falschen
Stelle.
aufträgen. „Die Ausbildung lebt auch von den
Ideen ihrer Partnerbetriebe.“ Die Azubis entwickeln Mountainbikes mit Elektroantrieb, bauen
Trolleys für die Bordverpflegung im Flugzeug,
kreieren Aufzüge und unterhalten ein Servicecenter für Gartengeräte. Vor zwei Jahren entstand in der Ampèrestraße eine Metallstele, die
der türkischen Partnerstadt Tarsus gewidmet
ist. „Solche Aufträge machen Freude und wecken den Ehrgeiz unserer Auszubildenden“, sagt
­Thomas Keil. Ebenso wie die Codierchips, die
je nach Kenntnisstand des Lehrlings neue Funktionen an einer Maschine freischalten – wie die
Levels eines Computerspiels.
Auch weniger glatte Lebensläufe bekommen bei
der PBA eine Chance: Fast jeder fünfte Ausbildungsplatz ist reserviert für Bewerber, die wegen ihrer unzureichenden Schulbildung oder ihrem sozialen Hintergrund auf dem freien Markt
schwer eine Lehrstelle finden. Ein zusätzlicher
Dozent hilft schwächeren Lehrlingen, Defizite
aufzuarbeiten. „Unsere Durchfallquote liegt bei
unter zwei Prozent“, sagt Thomas Keil. „Unter
den Azubis sind regelmäßig Innungs- und Landessieger, zehn bis 15 Jugendliche machen ihren
Abschluss vorzeitig.“
Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind hervorragend: „Viele Firmen übernehmen unsere Azubis nach dem Abschluss direkt, von den anderen
finden fast 100 Prozent einen Job“, sagt Keil. „Sie
werden von den Unternehmen aus der Region
mit Kusshand übernommen.“ Mittlerweile hat
sich die Ausbildung „Made in Langen“ sogar
über die Landesgrenzen hinaus herumgesprochen: Seit 2012 bildet die PBA gemeinsam mit
der Strabag Mechatroniker für Kältetechnik
aus – ein neuer Lehrberuf, der Auszubildende
aus ganz Deutschland nach Langen lockt.
Eine prima Gelegenheit für junge Leute, die
PBA kennenzulernen, sind die Tage der offenen Tür am 27. und 28. September. Sie können den Betrieb besichtigen und mit den Azubis sprechen. Infos unter www.pba-online.de
Spannend: Lehrjahre bei den Stadtwerken
Kathrin Roth (rechts im Bild) hat ihre Ausbildung bei den Stadtwerken Langen schon hinter sich,
Nadine Faß (links) steht kurz vor der Abschlussprüfung. Während ihrer zweijährigen ­Ausbildung
zur Bürokauffrau durchwandert die 18-Jährige alle Abteilungen der Stadtwerke ­L angen – vom
Lager über Einkauf und Technik bis zur Geschäftsleitung. Zurzeit ist sie im Rechnungs­wesen und
Controlling. „Die Arbeit hier ist sehr vielfältig. Ich kann überall reinschnuppern und verstehe,
wie die einzelnen Abteilungen zusammenhängen.“
Die Stadtwerke besetzen jährlich einen Ausbildungsplatz für Bürokaufleute. Engagierte Bewerberinnen und Bewerber wie Nadine Faß und Kathrin Roth haben gute Chancen. Auch auf eine
spätere Übernahme: In den vergangenen 30 Jahren wurde etwa die Hälfte der Auszubildenden
nach der Lehre übernommen. Weitere Infos unter www.stadtwerke-langen.de
13
Junge Forscher
Bau dir einen Katamaran
Segeln mit dem Wind
Wie viel Kraft im Wind steckt, kannst du überall in der Natur sehen oder erleben. Er treibt große
Windräder an, häuft Sand zu gewaltigen Dünen auf und schleift damit sogar Felsen ab. Wir
nutzen den Wind aber auch zur Fortbewegung, zum Beispiel in Segelbooten.
Windmühlen und Segelboote kennt jeder, aber
kannst du dir auch eine Lokomotive mit Segelantrieb
vorstellen? Die gab es tatsächlich: Im Jahr 1830 war
sie in den USA zwischen Baltimore und dem Fluss
Ohio unterwegs. Die Technik hat sich allerdings nicht
durchgesetzt. Anders bei den Windmühlen: Mit
ihrer Hilfe mahlten die Menschen früher Getreide zu
Mehl. Oder sie trieben Ölpressen, Säge- und Ham-
merwerke an. Heute baut man große Windräder, um
damit auf umweltfreundliche Weise Strom zu gewinnen. Besonders viele von ihnen drehen sich in Norddeutschland, wo oft und stark der Wind weht.
Wind bewegt aber nicht nur die Rotorblätter von
Windkraftanlagen, sondern auch Segelboote. Zum
Beispiel einen Flaschen-Katamaran, den du dir ganz
leicht selbst basteln kannst.
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7
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So wird’s gemacht:
1. Das brauchst du dazu:
• Heißklebepistole
• Klebestreifen
• 4 Plastikflaschen (0,5 Liter), die
Etiketten vorher entfernen
• 2 Holzstäbchen
• Zollstock und Schere
• Bindfaden
• Plastikfolie (aufgeschnittene Tüte)
2. Klebe jeweils zwei Flaschen
mit dem Boden zusammen. Dafür
Heißkleber auf eine Flasche geben
und die andere kräftig andrücken.
3. Jetzt die vier Flaschen in der
Mitte verkleben, sodass der Boden
deines Katamarans entsteht.
4. Den ersten Holzstab kürzt du
nun auf 25, den zweiten auf
14
40 Zentimeter Länge. Der längere
Stab ist der Mast, den kürzeren
baust du unten quer an.
5. Lege die Stäbe im rechten Win­
kel an das Stück Plastikfolie und
zeichne vom Ende des einen Stabs
zum Ende des anderen hin dein
Segel, das du dann ausschnei­
dest. Achtung: Der Mast muss am
unteren Ende gut fünf Zentimeter
länger sein als das Segel.
6. Mit dem Klebeband befestigst
du das Segel an Mast und Groß­
baum. Zuerst das Klebeband an der
Großbaumseite zur Hälfte auf die
Folie kleben, die andere Hälfte um
den Holzstab wickeln. Er sollte zum
Mast hin ein Stück herausragen.
Nun den Mast mit Klebestreifen am
Segel befestigen.
7. Jetzt den Mast zwischen die
Fla­schen klemmen, eventuell mit
etwas Klebeband vor dem Ver­
rutschen schützen. Nun verknotest
du einen Faden oben am Segel und
bindest seine Enden unten um die
Flaschenverschlüsse.
8. Einen zweiten Faden bindest du
ebenfalls oben am Mast fest und
führst die Enden unter dem Boden
deines Katamarans herum. Das geht
am besten in der Mitte der ver­
klebten Flaschen, denn dort kann
der Faden nicht verrutschen. Unter
dem Segel zubinden. Nun befesti­
ge noch am Ende des Großbaums
einen kurzen Faden und verknote
diesen lose am Verschluss einer der
hinteren Flaschen, damit sich das
Segel noch gut hin und her bewegen
kann.
Dein Katamaran ist nun bereit für
eine erste Fahrt. Probiere ihn doch
gleich an einem Teich oder See aus.
Schiff ahoi und viel Spaß!
Tipp: Damit der Kata­
maran stabiler im
Wasser schwimmt,
fülle etwas Wasser in
die Flaschen.
Fotos: Ekkehard Winkler
Basteln online
Noch mehr Fotos,
die dir Schritt für
Schritt zeigen, wie der
Flaschen-Katamaran
gebaut wird, findest
du im Internet. Einfach
diesen QR-Code mit
deinem Smartphone
scannen oder am
Computer lesen:
www.energie-tipp.de/
junge-forscher
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Rätsel
Sieben-Gang-Trekking-Rad
zu gewinnen
Lösen Sie unser Kreuzworträtsel und gewinnen Sie
ein Traveller 5.3 von Kettler.
Dieses schicke, robuste Trekking-Rad
garantiert ungetrübte Fahrfreude
bei der Radwander-Tour genauso wie
beim Sonntagsausflug oder beim
Weg zum Job: Machen Sie mit und
gewinnen Sie das Traveller 5.3
von Kettler.
› Robustes Allroundrad mit sieben
Gängen
› Aluminiumrahmen
› Nabenschaltung Shimano Nexus 7
mit Rücktrittbremse
› Shimano-Nabendynamo für Scheinwerfer und Rücklicht
› Gabel und Vorbau verstellbar
Lösungswort:
1
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11
Schreiben Sie das Lösungswort unseres Kreuzworträtsels
auf eine Postkarte und senden Sie diese an:
Stadtwerke Langen GmbH
Preisrätsel 3/2013
Weserstraße 14
63225 Langen
Sie können die Lösung auch gern per E‑Mail schicken an:
[email protected]
Egal ob Sie per E-Mail oder per Post teilnehmen – ­geben Sie
­bitte Ihre Telefon­nummer an, wir rufen Sie an,
falls Sie gewonnen ­haben. Mit der Verwendung
­Ihrer ­Daten für ­Zwecke der Stadtwerke
­L angen ­er­klären Sie sich damit zugleich
einverstanden.
Einsendeschluss: 30. September 2013
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen,
Sammel­ein­sen­dun­gen bleiben unberücksichtigt. Mit­ar­bei­ter der Stadtwerke ­L angen und ihre An­gehörigen
können an dem ­Gewinnspiel nicht
teilnehmen.
Das Lösungswort des Kreuzwort­rätsels in
Heft 2/2013 lautete ­kraftwerk .
Je eine Speiseeismaschine haben gewonnen:
Eva Helterhoff, Lothar Knöchel und ­
Georg Mazur aus Langen sowie Rita Blanke
und Anita Hickler aus Egelsbach.