Georgenberg informativ

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Georgenberg informativ
Georgenberg
informativ
www.georgenberg.at
Jänner / Februar 2015
ÖFFNUNGSZEITEN UNSERER KIRCHE:
Samstag
Sonn- u. Feiertag
14:00-20:00 Uhr
09:00-16:30 Uhr
Anmeldung zu Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten bei Fam. Kratochwil
0650 3324833
GOTTESDIENSTE UND GEBETSSTUNDEN:
Mittwoch
Samstag
Sonn- u.Feiertag
19:00 Uhr
8.00 Uhr
18.30 Uhr
9.30 Uhr
TERMINE:
Do, 01.01.15
Sa, 03.01.15
So, 04.01.15
Mo, 05.01.15
Di, 06.01.15
Sa, 10.01.15
So, 11.01.15
Do, 15.01.15
Sa, 17.01.15
So, 18.01.15
So, 18.01.15
Do, 22.01.15
Sa, 24.01.15
So, 25.01.15
Sa, 31.01.15
So, 01.02.15
Sa, 07.02.15
So, 08.02.15
Do, 12.02.15
Fr, 13.02.15
11:00-12:00
18:30-19:30
09:30-10:30
18:30-19:30
09:30-10:30
18:30-19:30
09:30-10:30
20:00-21:30
18:30-19:30
09:30-10:30
10:00-11:00
15:00-17:00
18:30-19:30
09:30-10:30
18:30-19:30
09:30-10:30
18:30-19:30
09:30-10:30
20:00-21:30
20:00-22:00
Sa, 14.02.15
Sa, 14.02.15
18:30-19:30
20:00-22:00
So, 15.02.15
Mi, 18.02.15
Do, 19.02.15
Sa, 21.02.15
So, 22.02.15
Sa, 28.02.15
So, 01.03.15
Fr, 06.03.15
09:30-10:30
19:00-20:00
15:00-17:00
18:30-19:30
09:30-10:30
18:30-19:30
09:30-10:30
18:30-20:30
Cursillomesse, zu der jeder herzlich eingeladen ist
Morgengebet
Vorabendmesse
Gemeindemesse, anschließend Pfarrkaffee
Gemeindemesse
Vorabendmesse
Gemeindemesse
Vorabendmesse
Gemeindemesse-Erscheinung des Herrn
Vorabendmesse
Gemeindemesse
Bibel Jour Fixe (Mk 6,1b-6, Ez 1,28c-2,5)
Vorabendmesse
Gemeindemesse-2. Sonntag im JK
Ökumen. Messe
senior aktiv
Wortgottesdienst
Wortgottesdienst-3. Sonntag i. JK
Vorabendmesse
Gemeindemesse-4. Sonntag im JK
Vorabendmesse
Gemeindemesse-5. Sonntag im JK
Bibel Jour Fixe (Mk 8,27-35, Je 50,5-9a)
Georgenberger Komödianten: KABARETTREVUE
Wortgottesdienst
Georgenberger Komödianten: KABARETTREVUE
Wortgottesdienst-6. Sonntag i. JK
Aschermittwoch
senior aktiv
Vorabendmesse
Gemeindemesse-1. Fastensonntag
Vorabendmesse
Gemeindemesse-2. Fastensonntag
Ökumenischer Weltgebetstag
Franz
Franz
Franz
Franz
Franz
Franz
Franz
Gabriele Lang-Czedik
Franz
Franz
Ev. Kirche Liesing
Training der Sinne
Hubert
Hubert
Franz
Franz
Franz, Predigt Hubert
Franz, Predigt Hubert
Roswitha&Hubert Keindl
"Sie lachen zu wenig"
Martin Müller
"Sie lachen zu wenig"
Martin Müller
Franz
Zauberhaftes mit Albert
Franz
Franz
Franz, Predigt Hubert
Franz, Predigt Hubert
Erlöserkirche Endresstr.
57a
Wer macht was?
Hier ist ein kurzer Überblick über die wichtigsten Aktivitäten der Gemeinde und die
jeweiligen Ansprechpartner.
Genaueres dazu findet man auf www.georgenberg.at unter Gemeinde-Aktivitäten > Unsere Medien > Mach Mit
Rektorat & Leitungsteam
Mission & Gemeindecari-
Senior Aktiv
Anita Keindl-Puschmann
Elisabeth & Peter Müller
tas
0699 16 27 02 72 Albert Axmann
0680 122 57 00
01 889 82 02
Eva Hensely
0664 43 14 789 Roswitha Keindl 0699 11 44 81 31
Franz Mikl
0650 332 48 32
Babyspielgruppe
Hubert Keindl
0699 11 44 81 31 Pfarrkaffee
Gerda Novak-Hiess
Maria Staudinger 0699 18 89 27 72 Lieselotte Kratochwil
0664 441 73 20
Martin Müller
0699 18 69 94 75
0650 582 24 24
0650 332 48 33 Evi Merc
Finanzteam
Musik
EZA
Maria Staudinger
069918892772 Roswitha&Hubert Keindl
Robert Mayer
Martin Müller
0699 18 69 94 75
0699 19 42 06 64
0699 11 44 81 31
Liturgie & Verkündigung
St. Georgs-Chor
Flohmarkt
Peter Studnicka
0699 10 88 33 66 Heinz Fuchsluger
Thomas Heinrich
Roswitha Schützner 0664 575 20 65
0676 610 03 23
0699 18 11 66 12
MinistrantInnen
Johannes Kunath
Organisation
0680 207 14 12 Elfi Steiger
Gospeltrain
01 888 01 66
Robert Mayer
0699 19 42 06 64
Kinderwortgottesdienste
Blumenschmuck
Andrea Graf
0680 300 41 28 Susi Mraz
Christine Schnürer-Amstler
0664 276 38 52 Termine,
0676 358 31 29
Saalreservie-
Wandern
Gerda Novak-Hiess
0664 441 73 20
rung
Cursillo
Roswitha&Hubert Keindl
0699 11 44 81 31
Kirchen-Taxi
Lieselotte Kratochwil
0650 332 48 33 Helmut Kalz 0650 332 48 34
Kirchenführungen
Taufgespräche
Komödianten
Lieselotte Kratochwil
Albert Axmann
Roswitha&Hubert Keindl
0650 332 48 33
0699 11 44 81 31 Christl Ayad
0699 19 92 30 07 Pfadfinder
Theresia Schmid
0660 155 81 42 Walter Bilek
01 889 45 79 Edith Jarisch
Lilo Sarauer
01 889 20 27
01 889 82 02
0650 360 57 59
Information & Kommuni- Manuel Gager
Samstag Morgengebet
kation
0650 395 44 55
Hubert Keindl
0699 11 44 81 31
Robert Hensely
Piotr Gawin
Bibel Jour-Fixe
Gerda Davy
01 877 02 81
Gemeindewochenende
02236 533 80 René Kommer
0664 816 35 68
0660 685 84 66
Hompage
Robert Hensely
02236 533 80
Gisela Ebermayer-Minich
Georgenberg
0664 488 10 57
Eva Meingassner
Andrea Kronfellner 0664 163 11 08
Peter Schützner
Peter Studnicka
0699 10 88 33 66
01 865 43 21
Ökumene
Gerda Davy
01 865 28 31
01 888 10 48
Nachlese
Teegespräch
Angela Püspök
Informativ
01 877 02 81
Gerhard Sochor 0664 564 47 17
Thesy Poszvek 0699 15 31 24 76
Familienrunden
Franz Mikl
Martin Müller
0650 332 48 32
0699 18 69 94 75
2
ER kann auch nicht einen viereckigen Kreis
machen.
ER kann nicht unsere menschliche Freiheit
beseitigen. Die Freiheit hat er uns als
Schöpfer geschenkt.
ER kann nicht die Evolution beseitigen, da
Seine Schöpfung wesentlich in totaler
Veränderung nur existieren kann und
existiert.
ER kann nicht einen zweiten Gott, einen
anderen Gott erschaffen.
ERKLÄRUNGEN
KOMMENTARE
ANREGUNGEN
ERLÄUTERUNGEN
HINWEISE ANTWORTEN
IMPULSE
zu Themen, die uns wichtig
sind
ALLMÄCHTIG
ALLGÜTIG?
Allmächtig ist also ein schönes „Erlebniswort“,
das nur hilft, über allem Irdischen zu stehen,
gleichsam in die UN-endlichkeit
zu
entfliehen, statt die irdische Endlichkeit zu
verstehen.
ODER
Wenn Rektor Franz Mikl von unserem
liebenden Gott spricht, verwendet er
nicht das Attribut „allmächtig“,
sondern ersetzt es durch den Begriff
„allgütig“
Warum? Hier
Erklärung:
gibt
er
uns
Schauen wir auf all-gütig. Wiederum dieses
„all“, das kein Begriff ist, sondern das
Entschweben in die UN-begrenztheit in uns
Menschen wachruft.
Gott ist gut! Gott ist gütig! Sein Gutsein
fließt zu uns, in unser Leben! Das ist Güte,
Zuwendung des Guten!
Gott bejaht mich,
Gott nimmt mich an,
Gott steht zu mir, auch wenn ich krank
bin, wenn ich erfolglos bin, wenn ich
„vieles erleiden“ muss.
seine
Jeder Mensch lebt in seiner Begriffswelt. Er
verkostet jedes Wort nur auf seine Weise,
also sehr subjektiv. Das Wort „all“ ist nicht
wirklich definierbar; es ist ein Gefühls-Wort,
man spürt und fühlt, was dieses Wort sagen
will.
Auch in allen Unseligkeiten meines Lebens:
ER steht zu mir – das ist Gutsein – seine
Güte! Um diese Güte zu verstehen muss der
Mensch die Güte der Mitmenschen erfahren,
erleben, erspüren,…
Macht ist mächtig! Diese Mächtigkeit erleben
wir all-überall. Macht ist faszinierend. Jeder
möchte „mächtig“ sein.
Wie mächtig will
denn jeder sein? Vielleicht will man ein bisserl
da und ein bisserl dort mächtig sein? Mächtig
sein ist ein gutes Lebensgefühl, der mächtige
Mensch steht über allem, darum ist Macht ja
auch so begehrt.
Auch die Güte ist ein Erlebniswort – kein
Begriff! Güte ist ein umschreibendes Wort für
Liebe! Was versteht ein Mensch unter Liebe?
Je mehr du liebst und geliebt wirst, desto
mehr ahnst du – weißt du – was das ist:
Liebe. Güte ist leichter zu spüren, fühlen und
erleben.
Dies
übertragen
wir
jetzt
einmal
„vergleichsweise“ auf Gott: Das kann aber
nur ein Bild – eine Ahnung – ein Wortspiel
sein, denn man muss bedenken: Gott ist ja
total anders und daher auch sein Bezug zur
Macht.
Jenseits
aller
menschlichen
Dimensionen, Begriffe und Worte ist Gott
nicht allmächtig, denn
Gott ist all-gütig! er bejaht alles: sich selbst,
alles Geschaffene in jedem Moment.
Anders ausgedrückt könnte man sagen: ER
IST DA! Er ist kein Alles-Macher, sondern der
Da-Seiende! Die Sonne ist ein wunderbares
Bild für den allgütigen Gott: Er ist da in
seinem sich Verströmen in uns Menschen.
ER kann nicht sündigen,
ER kann nicht krank werden,
ER kann nicht Unsinn machen: z.B. Gott
kann nicht ein so schweres Gebilde
machen, das so schwer ist, dass ER es
nicht aufheben kann.
Daher beten wir am Georgenberg zu unserem
ALLGÜTIGEN Gott, denn das ist leichter zu
verstehen für uns Menschen und entspricht
unserem Gott.
3
Feiertagskalender der Weltreligionen 2015
x
syrisch-orthodox
ser-ch-orthodox
x
russisch-orthodox
x x
rumänisch-orthodox
koptisch-orthodox
6 Weihnachten
griechisch-orthodox
x x
bulgarisch-orthodox
6 Epiphanie/
armenisch-apostolisch
Jan
evangelisch
CHRISTENTUM
römisch-katholisch
JUDENTUM
x
x x
Feb
4 Tu Bi‘Sch‘vat
Baumfest
18 Aschermittwoch
x x
Mar
5 Purim
Fest der Lose
29 Palmsonntag
x x x x x x x x x x
Mai
3 Mawlid an-Nabi
x
7 Weihnachten
Apr
ISLAM
6-11 Pessach
24-25 Schawuot
Wochenfest
Jun
3 Karfreitag
x x x x x x x x x x
5 Ostern
x x x x x x x x x x
14 Christi Himmelfahrt
x x x x x x x x x x 16 Laylat al Isra
24 Pfingsten
x x x x x x x x x x
4 Fronleichnam
x
3 Laylat al Bara'a
17 Beginn Ramada
Jul
26 Tischa b‘ Av
Zerst. d. Tempels
14 Lailatu al-Qadr
18 Id al-Fitr
Aug
15 Mariae Himmelfahrt x
x x
28 Entschlafung
Sep
Okt
14-15 Rosch
Neujahr 5776
23 Yom Kippur
Versöhnungsfest
28 Sukkot Beginn
Laubhüttenfest
4 Sukkot Ende
6 Simchat Tora
x
1 Tag der Schöpfung
x x
x
15 Al-Hidjra
Fest der Tora
24 Ashura
1 Allerheiligen
x
22 Ewigkeitssonntag
29 Adventbeginn
7-14 Chanukka
x
x x x x x x x 23 Id al-Adha
31 Reformationstag
Nov
Dez
x
Lichterfest
8 Mariae Empfängnis
x
x
x
4
25 Weihnachten
x x
x x
x
x
i
HINDUISMUS
Geb. Mohammeds
14 Makar Sankranti
4 Vasanta Panchami
17 Mahashivratri
6 Holi
28 Rama Navami
BUDDHISMUS
Wintersonnenwende
Frühlingsbeginn
Nacht Shivas
Fest der Farben
15 Parinirvana
19-21 Losar
20 Shunbun No-Hi
Tibet. Neujahr
Sonnenwende
Geburtstag Ramas
Nachtreise Mohammeds
8 Hanamatsuri
Geb.tag
4 Vaisakha Puja
Geb.Buddhas (j)
Buddhas
at
Nacht der Vergebung
an
Fastenmonat
18 Ratha Yatra
Herrschaft Krishnas
11 Asala
Rad der Lehre
13-15 Obon
Fest der Toten
Nacht d. Bestimmung
Fastenbrechen
Opferfest
5 Krishna Jayanti
Geburtstag Krishnas
17 Ganesh Chaturthi
Geburtstag Ganeshs
Neujahr 1437 n. H.
13 Navaratri Beginn
Fest der Neun Nächte
Todestag Husseins
18 Durga Puja
Fest der Königin Durga
22 Navaratri Ende
Fest der Neun Nächte
11 Divali
Neujahrsfest
23 Shunbun No-Hi
Sonnenwende
24 Pavarana
8 Bodhi
5
31 Omisoka
Jahreswechsel
Unser Projekt greift zwar nicht direkt in die
bauliche
Substanz
des
„De nkmals
Wotrubakirche“ ein. Dennoch wurden im
Rahmen des weiteren Verfahrens Fragen, die
wir schon längst mit dem Bundesdenkmalamt
und
der
MA19
geklärt
hatten,
neu
aufgeworfen und bewertet und dabei unsere
eigentlichen Anliegen (barrierefreier Zugang
in die Kirche, die räumliche Erweiterung der
Unterkirche und das Hereinbringen des
Tageslichtes) in den Hintergrund gedrängt.
Letztlich
wurde
das
Projekt
in
der
vorliegenden Form trotz zweimaliger Anläufe
vor dem Fachbeirat von diesem als
problematisch gesehen. Die barrierefreie
Erschließung und die Erweiterung wurden
zwar als grundsätzlich möglich eingestuft, das
Projekt aber insgesamt abgelehnt. Auch ein
Gutachten der „Fritz Wotruba Privatstiftung“,
das unser Anliegen sehr befürwortet und den
konkreten Plan in keinem Widerspruch zum
Kunstwerk Wotrubas sieht, fand keine
positive Berücksichtigung.
Projekt: Lift & Licht & Raum
Liebe Gemeinde!
Zur Entwicklung unseres Projektes „Lift &
Licht & Raum“ möchten wir Euch gerne den
derzeitigen Stand mitteilen:
Unsere Kirche am Georgenberg erfüllt
verschiedenste Funktionen. Für die meisten
von uns ist sie zu einem „Geborgen-Berg“
geworden, sie ist Heimat eines wegweisenden
Gemeindemodells für die Kirche unserer Zeit
– und sie ist ein Kunstwerk, vermutlich eine
der bedeutendsten Sakralbauten Österreichs
der letzten Jahrzehnte. Aus diesem letzten
Grund steht sie auch im Blickpunkt
verschiedener Menschen und Institutionen
außerhalb unserer Gemeinde oder der
unmittelbaren örtlichen Umgebung.
In Wien werden alle Bauplanungen von der
MA19, der Abteilung für Architektur und
Stadtgestaltung,
auf
die
gestalterische
Einfügung in das Stadtbild überprüft. Diese
Begutachtung ist mitentscheidend für die
Erteilung der notwendigen Bewilligungen der
verschiedenen Behörden und Magistratsabteilungen (z.B. der Baupolizei etc.).
Darüber hinaus ist unsere Kirche nach einer
Verordnung des Bundesdenkmalamtes eines
von 26 „unbeweglichen und archäologischen
Denkmalen“ in Mauer und steht als solches
unter Denkmalschutz.
Das letzte Wort wird schlussendlich die MA 19
haben. Es wurde angeboten, mit uns und
dem Baudirektor der Diözese die weitere
Vorgangsweise zu besprechen. Leider ist aus
terminlichen Gründen dieses Gespräch erst
im Februar 2015 möglich, was jetzt jedenfalls
einmal zu einer ungeplanten Verzögerung des
Projektfortschritts führt.
Ein Blick in die Geschichte unserer Kirche
zeigt, dass in den verschiedenen Phasen der
Entwicklung immer wieder Schwierigkeiten
und
Widerstände
auftraten.
Von
den
Entwürfen Wotrubas bis zum Baubeginn sind
aus diesen Gründen 10 Jahre vergangen!
Schließlich haben wir aber mittlerweile mehr
als 38 Jahre Gemeindeleben in unserer Kirche
erlebt. Und es wird auch mit diesem Projekt
weitergehen. Wir sind sehr zuversichtlich,
dass wir trotz der nun auftretenden
Erschwernisse Lösungen finden werden, die
unsere Vision von „Lift & Licht & Raum“
Wirklichkeit werden lassen.
Nach der informellen Zustimmung des
Bundesdenkmalamtes, der MA19 und anderer
maßgeblicher Magistratsabteilungen zu der
euch bekannten Planungsvariante haben die
Planer über den Sommer die umfangreichen
und
detaillierten
finalen
Arbeiten
zur
behördlichen Einreichung abgeschlossen. In
letzter Minute wurde von Behördenseite auf
Grund einer Intervention aber noch der
„Fachbeirat für Stadtplanung und Stadtgestaltung“ in das Genehmigungs-verfahren
einbezogen. Der Fachbeirat wird laut Wiener
Bauordnung über Ersuchen der Behörde bei
der Begutachtung einzelner Bauvorhaben als
beratendes
Gremium
zusätzlich
hinzugezogen, „wenn diese von maßgeblichem
Einfluss auf das örtliche Stadtbild sind“.
Maria Staudinger
6
Geländer gestellt, wie war das möglich?
Ludwig:
Natürlich musste ich eine Rechnung stellen,
aber meine persönliche Arbeitszeit habe ich
ausgeklammert. Was mich besonders freut:
wir konnten in das Geländer Lichtpunkte
einbauen, damit ist der Abgang nun besser
beleuchtet.
G.I:
Ihr Entgegenkommen lässt vermuten, dass
sie
ein
besonderes
Verhältnis
zum
Georgenberg haben, liege ich da richtig?
Ludwig:
Ja, durchaus. Meine ganze Familie fühlt sich
hier wohl und kommt gerne her, obwohl wir
nicht in der Nähe wohnen.
GI:
Wie sind Sie dann hier gelandet?
Ludwig:
Wir waren auf der Suche nach
einer Messe, die uns zum
Nachdenken, Weiterdenken
anregt. Das erste Mal, als wir am
Georgenberg waren, erlebten wir
mitreißende Musik und unsere
Kinder bemerkten, dass im
Messetext manchmal "etwas
anderes" gesagt wird, das sie
mehr anspricht. Seitdem fahren
wir fast jeden Sonntag aus dem
5. Bezirk hierher. Dann hat sich
unser ältester Sohn Leonhard
entschlossen, hier zum Firmunterricht zu gehen. Auch unsere
beiden
anderen
Kinder,
Laurenz
und
Margarethe, wurden mittlerweile hier gefirmt.
Bei allen Dreien spendete Prälat Rühringer die
Firmung, Er war übrigens der Jugendkaplan
von Veronika, meiner Frau — das ergab noch
eine zusätzliche Verbindung. Nun singen zwei
Kinder beim Gospel-Train mit. Jugendliche
aus der Firmgruppe organisieren schon zum
wiederholten Mal das Generationsspiel am
Gemeindewochenende-mit Begeisterung und
auch zur Freude für alle. Dieses Jahr waren
wir erstmals alle fünf beim Gemeindewochenende mit. Veronika und ich sind auch
bei einer Eherunde – wir fühlen uns hier
wirklich "geborgen"!
GI:
Wunderbar, wie sich das entwickelt hat und
schön, dass sich die ganze Familie Kyral zu
uns zugehörig fühlt. Danke für die Planung
und Gestaltung des Geländers, aber auch für
das Engagement der Familie! Und danke für
das Gespräch.
In unserer Gemeinde gibt es viele Menschen,
die im Hintergrund tätig sind, ohne dass es
besonders auffällt. Nicht auszudenken, was
alles nicht passieren würde ohne ihren
Einsatz. Ihnen ist diese Serie gewidmet.
Wir stellen vor:
Ludwig Kyral
Hat Kirchenbesuchern einen
wichtigen Halt gegeben
Georgenberg Informativ:
Wir haben seit einiger Zeit ein Geländer beim
Abgang in die Unterkirche. Sie haben das
geplant und angefertigt. Ein absoluter
Glücksfall, wie alle betonen, die damit
beschäftigt waren. Und vor allem alle, die auf
diesen Halt beim Auf- und
Abstieg angewiesen sind. Wie
ist es dazu gekommen?
Ludwig Kyral:
Ich bin mit Maria Staudinger
und Stefan Puschmann, dem
Architekten, ins Gespräch
gekommen und habe erfahren,
dass ein Geländer gebraucht
wird. Es sollte aus Nirosta sein,
ein Metall, das in der Kirche
schon an anderen Stellen
verwendet wurde und mit dem
ich auch viel arbeite.
GI:
Sie haben eine Firma, die
solche Arbeiten macht?
Ludwig:
Ja, ich bin Kunstspengler und Gürtler.
GI :
Ein nicht alltäglicher Beruf, was wird da alles
gemacht?
Ludwig:
Wir machen
Beleuchtungskörper, Metallelemente im Ladenbau, Bauornamente, aber
auch Vasen, Schalen und Kirchengeräte oder
Tabernakel.
GI:
Wie kommt man zu einem solchen
Handwerk?
Ludwig:
Ich führe einen Familienbetrieb in der vierten
Generation. Mein Urgroßvater hat die Firma
1910 gegründet, ich habe sie von meinem
Vater
1995 übernommen. Wer sich
interessiert, was wir alles anfertigen, kann
auf unsere Homepage schauen: www.kyral.at
oder uns besuchen kommen.
GI:
Sie haben ein sehr günstiges Angebot für das
Das Gespräch führte Eva Meingassner
7
Ökumenischer Gottesdienst im
Dekanat 23
Der Vormittag ist bewusst gewählt. Zu dieser
Zeit sind wir meist in unseren jeweiligen
Kirchen. Zu dieser „besten Zeit“ wollen wir
das Gemeinsame herausheben.
Im Jahre 2017 wird der 500 Jahre
zurückliegenden
Reformation
gedacht
werden. Die Vorbereitungen dazu laufen. In
der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ wird
die Frage gestellt, was da genau gefeiert
wird. Die katholische Kirche weiß das noch
nicht. In unserem Dekanat ist das keine
besondere Frage. Vor allem dann, wenn wir in
der Gebetswoche für die Einheit der Christen
einen ökumenischen Gottesdienst feiern.
Vielleicht kostet es ein wenig Überwindung
einmal am Sonntag woanders hinzugehen.
Vielleicht gibt es auch den Einwand auf die
gewohnte Eucharistiefeier nicht verzichten zu
wollen. Aber anderen Menschen zu begegnen
ist auch Kommunion und eine Chance dass
sich in uns etwas wandelt.
„Wer geht mit?“
Und zwar am Sonntag den 18. Jänner 2015
um 10 Uhr in der evangelischen Kirche in
Liesing.
fragt Euer Diakon Hubert.
IMPRESSUM:
Eigentümer, Herausgeber, Redaktion: Rektorat "Am
Georgenberg" , Kirche zur Hl. Dreifaltigkeit
Rysergasse, 1230 Wien, Tel. 888 61 47
für den Inhalt verantwortlich:
Peter Schützner, Tel. 01 / 888 10 48 DVR: 0029874(10852)
GEORGENBERG INFORMATIV erscheint zweimonatlich. Bitte
um Zusendung von Beiträgen für die nächste Nummer per Mail
an [email protected]
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe:
Sonntag, 15. Februar 2015
8

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