Asklepios Klinikum Bad Abbach GmbH

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Asklepios Klinikum Bad Abbach GmbH
Qualitätsbericht 2008
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Strukturierter Qualitätsbericht gemäß §137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V für das Berichtsjahr 2008
Stand: 31. Dezember 2009
Klinikum Bad Abbach
Asklepios Kliniken
Das Unternehmen Asklepios
Asklepios hat sich in 25 Jahren zu einem der größten privatwirtschaftlich
tätigen Klinikunternehmen in Deutschland entwickelt. Es verfügt über langjährige Erfahrungen in der Trägerschaft und im Management von Krankenhäusern sowie komplementären sozialen Einrichtungen.
Strukturierter Qualitätsbericht gemäß
§ 137 Absatz 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V
für das Berichtsjahr 2008
Verantwortliche für den Qualitätsbericht:
Geschäftsführung:
Raimund Rauscher
Tel.: (09405) 18–2213
[email protected]
Qualitätsmanagement:
Dorothee Wessinghage-Schäfler
Tel.: (09405) 18-4816
[email protected]
Verantwortlicher für die
Öffentlichkeitsarbeit:
Sven Malte Oelkers
Tel.: (09405) 18-2258
[email protected]
Asklepios Klinikum Bad Abbach
Kaiser-Karl V.-Allee 3
93077 Bad Abbach
Tel.: (09405) 18-0
Fax: (09405) 18-2950
[email protected]
www.asklepios.com/badabbach
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Im Unternehmensverbund deckt Asklepios nahezu das gesamte Versorgungsspektrum stationärer Leistungen ab; neben der Grund-, Regel- und
Schwerpunktversorgung sind Fachkrankenhäuser mit besonderen Spezialgebieten weit über die jeweilige Versorgungsregion hinaus tätig. Einzelne
Einrichtungen erbringen Leistungen der Maximalversorgung. Als Träger
von Rehabilitationskliniken hat Asklepios die Möglichkeit, die gesamte
stationäre Versorgung aus einer Hand zu gewährleisten („Therapeutische
Kette“). Die Versorgungspalette wird durch Pflegeeinrichtungen und andere
komplementäre Sozialeinrichtungen ergänzt.
Ein wichtiges Element in allen Einrichtungen ist das interne Qualitätsmanagement, mit dessen Hilfe kontinuierlich das medizinische Leistungsangebot und die Abläufe optimiert werden. Dies ermöglicht einen sicheren
Aufenthalt der Patienten und eine Behandlungsqualität auf hohem Niveau.
Zahlen, Daten, Fakten
Zahl der Einrichtungen insgesamt
Einrichtungen in Deutschland
Kliniken
Akutkliniken
Rehaeinrichtungen und akutnahe Rehabilitation
Forensische Einrichtungen
Soziale Einrichtungen
Anzahl der Mitarbeiter
Anzahl der Betten/Plätze
Gesamtumsatz des Unternehmens
104
96
77
56
14
7
19
ca. 36.000
ca. 21.000
ca. 2,3 Mrd. Euro
Vorwort
Sehr geehrte Damen und Herren,
gemäß § 137 SGB V sind die Krankenhäuser ab dem Jahr 2005 verpflichtet, im Abstand von zwei Jahren einen strukturierten Qualitätsbericht zu veröffentlichen. Dieser Bericht ist ein medizinischer Jahresbericht. Er dient den Krankenkassen und
kassenärztlichen Vereinigungen zur vergleichenden Auswertung. Zum andern geben wir Ihnen als unseren Patienten und
Partnern einen Überblick über die medizinischen Leistungen des Asklepios Klinikums Bad Abbach im vergangenen Jahr.
Gleichzeitig möchten wir uns bei allen beteiligten Kliniken und überweisenden Ärzten für die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir danken allen Patienten für das uns entgegengebrachte Vertrauen und unseren Mitarbeitern, weil sie stets das Wohl
und die Gesundung unserer Patienten im Auge haben.
Ziel unserer Arbeit ist es, im Interesse der Patienten eine kontinuierliche Verbesserung der Behandlungsergebnisse zu erreichen. Dazu gehört eine ständige Qualitätsverbesserung im personellen und medizinisch- technischen Bereich genauso wie
die weitere Steigerung des Unterbringungsstandards. Unseren Patienten möchten wir den Klinikaufenthalt durch ein freundliches Klima und ein angenehmes Ambiente so komfortabel wie möglich gestalten, um auch auf diesem Wege den Gesundungsprozess zu fördern.
Das Asklepios Klinikum Bad Abbach besteht heute aus einem Fachkrankenhaus für orthopädische und rheumatologische
Krankheitsbilder sowie einer Klinik für orthopädische und rheumatologische Rehabilitation. Die Klinik und Poliklinik für
Orthopädie und die Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/Klinische Immunologie sind Kooperationskliniken der Universität Regensburg. Die Schwerpunkte und Stärken des Klinikums liegen in der Diagnostik und in der operativen und konservativen Therapie von Patienten mit Traumen und Knochenerkrankungen, degenerativen und entzündlichen Erkrankungen
der Arm- und Beingelenke und der Wirbelsäule sowie systemisch rheumatischer Erkrankungen.
Unser Ziel ist es, Patienten mit hoher medizinischer Qualität zu versorgen und zu betreuen sowie unsere Tätigkeiten nach
deren Erfordernissen auszurichten. Unserem qualifizierten und engagierten Personal gelingt es, eine angenehme und ansprechende Atmosphäre für Patienten, Angehörige und Besucher zu schaffen. Da uns die Eindrücke und Meinungen der Patienten von großer Wichtigkeit sind, führen wir zur Überprüfung von deren Zufriedenheit sowohl Befragungen, als auch ein
kontinuierliches Patientenmeinungsmanagement durch. Unsere Mitarbeiter werden in regelmäßig stattfindenden Schulungen über das Qualitätsmanagement im Klinikum informiert, und haben jederzeit die Möglichkeit, an der Weiterentwicklung
des Qualitätsmanagementsystems im Hause mitzuwirken.
Ein wichtiger Bereich unseres Klinikums ist das Zentrum für orthopädische und rheumatologische Rehabilitation mit 268
Betten. Hier können nach operativen Behandlungen im orthopädischen Bereich Anschlussheilbehandlungen durchgeführt
werden. Zudem besteht die Möglichkeit von stationären und teilstationären Rehabilitations- und Sanatoriumsmaßnahmen.
Die Krankenhausleitung, vertreten durch Herrn Raimund Rauscher, ist verantwortlich für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben im Qualitätsbericht.
Raimund Rauscher
Verwaltungsdirektor
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Inhalt
A. Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
A-1Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses ................................................................................................... 8
A-2Institutionskennzeichen des Krankenhauses . ..................................................................................................... 8
A-3Standortnummer....................................................................................................................................................... 8
A-4
Name und Art des Krankenhausträgers . ............................................................................................................. 8
A-5Akademisches Lehrkrankenhaus .......................................................................................................................... 8
A-6
Organisationsstruktur des Krankenhauses ....................................................................................................... 12
A-7Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie ................................................................................ 12
A-8
Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses............................................ 12
A-9
Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses ............ 12
A-10Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses .......................................................... 15
A-11
Forschung und Lehre des Krankenhauses.......................................................................................................... 19
A-12Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus................................................................................................... 22
A-13
Fallzahlen des Krankenhauses.............................................................................................................................. 22
A-14
Personal des Krankenhauses................................................................................................................................. 23
B. Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-1Rheumatologie......................................................................................................................................................... 26
B-2
Orthopädie............................................................................................................................................................... 40
C. Qualitätssicherung
C-1Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach § 137 SGB V (BQS-Verfahren)....... 60
C-1.1 Im Krankenhaus erbrachte Leistungsbereiche/Dokumentationsrate............................................... 60
C-1.2 Ergebnisse für ausgewählte Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren................................... 60
C-2Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß § 112 SGB V............................................................... 61
C-3
Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP) nach § 137f SGB V.... 61
C-4Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung................................. 61
C-5Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V.................................................................. 61
C-6Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualtätssicherung nach
§ 137 SGB V („Strukturqualitätsvereinbarung“)................................................................................................ 61
D. Qualitätsmanagement
D-1
Qualitätspolitik........................................................................................................................................................ 64
D-2
Qualitätsziele.......................................................................................................................................................... 70
D-3Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements.............................................................................. 72
D-4Instrumente des Qualitätsmanagements............................................................................................................ 76
D-5
Qualitätsmanagement-Projekte............................................................................................................................ 81
D-6Bewertung des Qualitätsmanagements.............................................................................................................. 84
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Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
A
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
A-1Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses
A-2Institutionskennzeichen des Krankenhauses
A-3Standortnummer
A-4
Name und Art des Krankenhausträgers
A-5Akademisches Lehrkrankenhaus
A-6
Organisationsstruktur des Krankenhauses
A-7
Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie
A-8
Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses
A-9
Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische
Leistungsangebote des Krankenhauses
A-10Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses
A-11
Forschung und Lehre des Krankenhauses
A-11.1
Forschungsschwerpunkte
A-11.2Akademische Lehre
A-11.3Ausbildung in anderen Heilberufen
A-12Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus
A-13
Fallzahlen des Krankenhauses
A-14
Personal des Krankenhauses
A-14.1Ärzte
A-14.2 Pflegepersonal
7
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
A-1
Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses
Name:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
Telefax:
E-Mail:
Internet:
A-2
Asklepios Klinikum Bad Abbach GmbH
Kaiser - Karl V. - Allee 3
93077 Bad Abbach
09405 / 18 - 0
09405 / 18 - 2950
[email protected]
www.asklepios.com
Institutionskennzeichen des Krankenhauses
Institutionskennzeichen:
A-3
260920274
Standort(nummer)
Standortnummer:
00
00: Dies ist der einzige Standort zu diesem Institutionskennzeichen.
A-4
Name und Art des Krankenhausträgers
Träger:
Art:
Internetadresse:
A-5
Asklepios Klinikum Bad Abbach GmbH
privat
www.asklepios.com
Akademisches Lehrkrankenhaus
Lehrkrankenhaus:
nein
Das Asklepios Klinikum Bad Abbach auf einen Blick:
Fachkrankenhaus
Klinik und Poliklinik für Orthopädie
Kooperationsklinik der Universität Regensburg
Klinikdirektor: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Joachim Grifka
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Joachim Grifka, Lehrstuhlinhaber für Orthopädie an der Universität Regensburg, ist seit
dem Jahr 2000 Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie am Asklepios Klinikum Bad Abbach. Die
Leitung des Lehr- und Forschungsbetriebes obliegt Prof. Grifka als Ordinarius für Orthopädie der Universität
Regensburg. In der Orthopädischen Klinik werden pro Jahr rund 4.200 stationäre Behandlungen, 300 ambulante
Operationen sowie im gesamten Klinikum 13.000 ambulante Behandlungen durchgeführt. Für akute
Erkrankungen und Verletzungen der Knochen und Gelenke gewährleistet die Orthopädische Klinik eine 24Stunden-Notfallversorgung mit OP-Bereitschaft. Dadurch können zum Beispiel jederzeit Knochenbrüche,
Sportverletzungen,Bandscheibenvorfälle oder Gelenkentzündungen mit allen Maßnahmen – bis zur Operation –
behandelt werden. Die Klinik für Orthopädie deckt derzeit das gesamte Behandlungsspektrum des Fachgebietes
ab, einschließlich Kinderorthopädie und Handchirurgie sowie die konservativen Behandlungsmethoden inklusive
der gezielten Schmerztherapie, Osteologie und der Orthopädietechnik.
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Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/Klinische Immunologie
Kooperationsklinik der Universität Regensburg
Chefarzt: Prof. Dr. med. Martin Fleck
Mit der Berufung von Prof. Dr. med. Martin Fleck zum Chefarzt für Rheumatologie und Klinische Immunologie
wurde die Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg im Frühjahr 2006 ausgeweitet. Prof. Fleck ist
gleichzeitig verantwortlich für den Forschungs- und Lehrbetrieb seines Fachgebiets an der Universität. Diese enge
Verzahnung von Wissenschaft und Klinikbetrieb gewährleistet, dass die Behandlung stets den neuesten
wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. In der Klinik für Rheumatologie / Klinische Immunologie werden
pro Jahr rund 1.200 Patienten stationär aufgenommen und 3.200 ambulant behandelt. Zusammen mit der Klinik
und Poliklinik für Innere Medizin I der Universität Regensburg bildet die Klinik das Rheumazentrum Regensburg
- Bad Abbach, das in der Arbeitsgemeinschaft der kooperativen Rheumazentren in der Deutschen Gesellschaft für
Rheumatologie vertreten ist (weitere Informationen unter www.rheumanet.org). Sowohl diagnostische, als auch
therapeutische Maßnahmen können ambulant in unserer Hochschulambulanz durchgeführt werden. Bei
komplexen Erkrankungen und aufwändiger Diagnostik und Therapie wird jedoch eine stationäre Behandlung
erforderlich sein. Es ist uns ein besonderes Anliegen, Patienten mit akuten Beschwerden ohne wesentliche zeitliche
Verzögerung in unseren Sprechstunden zu behandeln. Bei schwerwiegenden akuten Problemen, die außerhalb der
Sprechzeiten auftreten, kann sich jeder Patient in unserer interdisziplinären Notaufnahme vorstellen. Darüber
hinaus bieten wir Spezialsprechstunden für Patienten mit Früharthritis, Psoriasis- Arthritis, Sklerodermie oder
Kinderwunsch an. Die Betreuung von Patienten im Rahmen klinischer Studien erfolgt über unsere
Studienambulanz. Neben der Krankenversorgung liegen weitere Schwerpunkte des Bereichs Rheumatologie und
Klinische Immunologie auf der klinischen und Grundlagen-orientierten Forschung sowie der kompetenten
Ausbildung von Studenten und Fachärzten.
Klinik für Konservative Orthopädie
Chefarzt: Dr. med. Siegfried Marr
In der Konservativen Orthopädie werden akute Schmerzsyndrome, die zu schweren Mobilitätseinschränkungen
der Patienten führen können, ohne Operation behandelt. Diese Behandlung erfolgt in der Regel, wenn die
ambulante Therapie ausgereizt ist, bzw. wenn die Schmerzen so stark sind, dass der Transport zu ambulanten
Behandlungen nicht mehr in Frage kommt. Unser Team erstellt für jeden Patienten ein individuelles
Therapiekonzept aus medikamentöser Behandlung und physiotherapeutischen Maßnahmen, das auch „sanfte“
Heilmethoden wie Akupunktur oder manuelle Therapie und psychologische Betreuung umfasst. Durch
Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Rheumatologie /Klinische Immunologie können internistische
Begleiterkrankungen auf höchstem medizinischen Niveau mitbehandelt werden.
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Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
Institut für Anästhesiologie
Chefarzt: Dr. med. Georg Bonnländer
Das Team des Instituts für Anästhesiologie ist besonders für die medizinische Versorgung von Risikopatienten mit
schweren Begleiterscheinungen qualifiziert. Die Geräteausstattung der Operationssäle und der postoperativen
Überwachungsstation entspricht dem neuesten Stand. Die Abteilung ist für über 4.000 Narkosen jährlich
verantwortlich.
Kompetenzzentrum für Teilnarkosen:
Unser Institut führt inzwischen über 80 Prozent aller Eingriffe als Teilnarkose durch. Im Gegensatz zur
Vollnarkose werden bei dieser besonders schonenden Vorgehensweise nur einzelne Nerven betäubt. Dies
bedeutet eine geringere Belastung für den gesamten Organismus. Auf Wunsch verabreichen wir bei Teilnarkosen
zusätzlich ein Schlafmittel. Die Patienten nehmen dann keine störenden Geräusche wahr, sind aber dennoch
schmerzfrei. In jedem Fall sorgen wir durch entsprechende medikamentöse Therapie für Schmerzfreiheit und eine
stressfreie, entspannte Atmosphäre während der Operation.
Wirkungsvolle Schmerztherapie:
Unser Ziel ist, dass die Patienten bereits in den ersten Tagen nach der Operation schmerzfrei sind. Dies ermöglicht
der umfassende Einsatz von Schmerzmittelpumpen, die der Patient zum Teil auch selbst steuern kann. Jeder
anerkannt schmerzhafte Eingriff wird durch die Technik der Nervenblockade mit einem Schmerzkatheter
versorgt. Dazu gehören zum Beispiel alle größeren Knieeingriffe (Endoprothetik, Kreuzbandersatz), alle
Schultereingriffe sowie alle komplexen Fuß- und Handeingriffe. Der Einsatz von Schmerzkathetern wird in der
Kinderorthopädie bis ins Säuglingsalter ausgedehnt. Neben einer hochgradig wirksamen Schmerztherapie werden
weitere Vorteile erreicht, wie zum Beispiel bessere Wundheilung, Durchblutungsförderung, geringere
Thromboseraten und geringerer Blutverlust. Des Weiteren wird ein besserer Schutz vor Schmerzchronifizierung
(Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses) durch den Schmerzkathetereinsatz ermöglicht. Insgesamt ist eine
bessere Bekämpfung der stressbedingten Folgeeffekte des operativen Eingriffs zu erzielen. Im Einsatz von
Schmerzkathetern nimmt unsere Klinik im deutschlandweiten Vergleich einen der ersten Plätze ein.
Postoperative Überwachung:
In den acht Betten der postoperativen Überwachungsstation werden die Patienten von qualifiziertem Fachpersonal
betreut. Schwerpunkte dieser Betreuung sind die Kontrolle der wichtigsten Organfunktionen, eine angemessene
Schmerztherapie und bei Bedarf eine weitergehende intensivmedizinische Behandlung. Dafür stehen moderne
apparative Möglichkeiten zur Verfügung.
Fremdblutsparende Maßnahmen:
Durch eine Kombination von Infusionskonzepten und Wundblutaufbereitung kann weitestgehend auf eine Gabe
von Blutkonserven oder auf die Eigenblutspende verzichtet werden.
10
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
Röntgeninstitut
Chefarzt: Dr. med. Walter Söndgen
Im Röntgeninstitut unseres Kinikums werden jedes Jahr rund 65.000 Untersuchungen an ca. 15.00 Patienten mit
den unterschiedlichsten Indikationen durchgeführt. Geräte und Methoden, die dem aktuellen Stand der Technik
entsprechen, liefern die Grundlage für eine exakte Diagnosestellung. Gerade bei komplexen Krankheitsbildern,
etwa bei rheumatischen Erkrankungen, ist dies eine entscheidende Voraussetzung für den späteren
Behandlungserfolg. Unsere moderne Ausstattung ermöglicht auch spezielle Untersuchungen, wie zum Beispiel
Wirbelsäulenganzaufnahmen, mit nur geringer Strahlenbelastung. Im ambulanten Bereich besitzt das Institut die
Ermächtigung für Aufnahmen der Lunge und des Skelettsystems. Patienten können die Leistungen nach
Überweisung durch einen niedergelassenen Arzt in Anspruch nehmen.
Kontakt und Terminvereinbarung: (0 94 05) 18 - 23 98
Physikalisch Therapeutische Ambulanz
Leitung: Armin Kolb
Die Physikalische Therapie rundet das Konzept der umfassenden therapeutischen Behandlungen im gesamten
Klinikum ab. Nach ihrem stationären Krankenhausaufenthalt oder nach ihrer Reha-Maßnahme haben Patienten
die Möglichkeit, ihre physikalisch- therapeutischen Behandlungen ambulant im Therapiebereich unseres
Klinikums fortzuführen. Auch Begleitpersonen stationärer Patienten können – nach Verordnung einer
physikalisch- therapeutischen Maßnahme durch ihren Haus- oder Facharzt – hier ihre Anwendung erhalten. Das
Angebot im Asklepios Klinikum Bad Abbach ist für Krankenversicherte aller Versicherungsträger zugelassen.
Auszüge aus unserem Therapieprogramm: Physiotherapie, Manuelle Therapie, Massagen, Thermopackungen,
Medizinische Bäder, Moorpackungen. Gerne informieren wir Sie über unsere zusätzlichen Pauschalangebote.
Kontakt und Terminvereinbarung: (0 94 05) 18 - 23 76
Zentrum für orthopädische und rheumatologische Rehabilitation
Chefärzte: Dr. med. Siegfried Marr (Abteilung für Orthopädie)
Dr. med. Josef Seidl (Abteilung für Innere Medizin /Rheumatologie)
Direkt neben dem Krankenhausbereich befindet sich mitten im Kurpark das Zentrum für orthopädische und
rheumatologische Rehabilitation. Nach dem Krankenhausaufenthalt besteht hier die Möglichkeit einer
fächerübergreifenden Anschlussheilbehandlung. Das Asklepios Zentrum für Rehabilitation in Bad Abbach ist eine
hochmoderne Klinik für orthopädische und rheumatologische Rehabilitation. Anschlussheilbehandlungen,
Heilverfahren und Sanatoriumsbehandlungen sämtlicher Erkrankungen des Bewegungsapparates und des
rheumatischen Formenkreises werden hier den aktuellsten Erkenntnissen der Forschung entsprechend
durchgeführt. Durch den interdisziplinären Ansatz von Orthopädie und Innerer Medizin können auch
internistische Begleiterkrankungen mitbehandelt werden.
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Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
A-6
Organisationsstruktur des Krankenhauses
Geschäftsführung ASKLEPIOS Klinikum Bad Abbach
Geschäftsführer Thomas A. Kräh
Stv. GF Raimund Rauscher, Verwaltungsdirektor
Bau-, Fördermittelrecht,
Medizinische Netzwerke
Jahresabschluss, Budgetverhandlungen
Zentraler Verwaltungs- und Dienstleistungsbereich
Zentraler Dienstbereich
Stabstellen der Geschäftsführung
Arbeitsmedizin: Dr. Walter Söndgen
Arzneimittelbeauftragter: Dr. Unterburger
Medizincontrolling: Dr. Siegfried Borchert
Qualitätsmanagement: Dorothe Wessinghage-Schäfler
Hygienefachkraft: Anneliese Stamm
nur mit gemeinsamer Unterschrift gültig: Chefarztangelegenheiten, Riskmanagement
Pflegedienstleitung
Gerhard Schlegl
Klinik und Poliklinik für
Orthopädie
CA Prof. Dr. Dr. h.c.
Joachim Grifka
Klinik und Poliklinik für
Rheumatologie/Immunologie
CA Prof. Dr. Martin Fleck
Anästhesieabteilung
CA Dr. Georg Bonnländer
Röntgenabteilung
CA Dr. Walter Söndgen
-Ärztlicher Direktor-
Zentrum für Rehabilitation
CA Orthopädie:
Dr. Siegfried Marr
CA Innere Medizin:
Dr. Josef Seidl
Zentrallabor
CA Prof. Dr. Martin Fleck
A-7
Personalabrechnung
Joachim Schubert
Alexandra Jancic
Stationsbereiche:
Klinik für Orthopädie
Klinik für Rheumatologie
Zentrum für Rehabilitation
Funktionsbereiche
OP
Anästhesie / Aufwachraum
Zentralfunktionen
EDV Abteilung
Coordinator Jens Grabs
Sven Mayer
Physikalische Therapie
Dorothee Wessinghage-Schäfler
Armin Kolb
Technik
Horst Cvijic
Wirtschaft und Versorgung
ASKLEPIOS Service GmbH
Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie
Verpflichtung besteht:
A-8
Rechnungswesen/Controlling
Bettina Falkert
nein
Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses
Fachabteilungsübergreifende medizinisch- therapeutische Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses wurden
nicht in den Krankenhausplan aufgenommen.
A-9
Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des
Krankenhauses
Nr.
Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot
MP02
Akupunktur
In der Klinik für Konservative Orthopädie werden traditionelle Akupunktur und Laserakupunktur
angeboten.
MP03
Angehörigenbetreuung / -beratung / -seminare
Individuelle Beratungen werden angeboten.
MP04
Atemgymnastik / -therapie
Wird angeboten.
12
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
Nr.
Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot
MP07
Beratung / Betreuung durch Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen
Beratung durch die Fachkraft für Pflegeüberleitung.
MP08
Berufsberatung / Rehabilitationsberatung
Wird angeboten.
MP09
Besondere Formen / Konzepte der Betreuung von Sterbenden
Die Ethikkommission des Klinikums beschäftigt sich mit der Thematik und hat Richtlinien zum
Umgang mit Sterbenden für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verfasst.
MP10
Bewegungsbad / Wassergymnastik
Wird angeboten.
MP11
Bewegungstherapie
Wird angeboten.
MP14
Diät- und Ernährungsberatung
Wird angeboten.
MP15
Entlassungsmanagement / Brückenpflege / Überleitungspflege
Für die Betreuung durch weiterführende Einrichtungen ist unsere Fachkraft für Pflegeüberleitung
zuständig.
MP16
Ergotherapie / Arbeitstherapie
Wird angeboten.
MP58
Ethikberatung / Ethische Fallbesprechung
Die Ethikkommission des Klinikums trifft sich zweimal jährlich, um ethische Fragestellungen zu
diskutieren und Richtlinien für das Klinikum aufzustellen.
MP18
Fußreflexzonenmassage
Wird angeboten.
MP23
Kreativtherapie / Kunsttherapie / Theatertherapie / Bibliotherapie
Kunsttherapie kann im Rahmen der Ergotherapie durchgeführt werden.
MP24
Manuelle Lymphdrainage
Wird angeboten.
MP25
Massage
Wird angeboten.
MP26
Medizinische Fußpflege
Kann auf Wunsch durch externe Anbieter durchgeführt werden.
MP28
Naturheilverfahren / Homöopathie / Phytotherapie
In der Klinik für Konservative Orthopädie
13
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
Nr.
Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot
MP29
Osteopathie / Chiropraktik / Manuelle Therapie
In allen Fachbereichen werden Chirotherapie und Manualtherapie angeboten.
MP31
Physikalische Therapie / Bädertherapie
Alle physikalisch-therapeutischen Leistungen können nach dem stationären Aufenthalt auf Rezept ausgestellt durch Hausarzt oder Facharzt - auch ambulant in Anspruch genommen werden.
MP32
Physiotherapie / Krankengymnastik als Einzel- und / oder Gruppentherapie
Wird angeboten.
MP33
Präventive Leistungsangebote / Präventionskurse
Rückenschulung
MP60
Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
Wird angeboten.
MP34
Psychologisches / psychotherapeutisches Leistungsangebot / Psychosozialdienst
Psychoedukation, Gruppenpsychotherapie, Einzelpsychotherapie, Krankenhausseelsorge
MP35
Rückenschule / Haltungsschulung / Wirbelsäulengymnastik
Wird angeboten.
MP37
Schmerztherapie / -management
Wird angeboten.
MP63
Sozialdienst
Der in der Fachklinik für Rehabilitation angesiedelte Sozialdienst steht bei Bedarf auch den
Patienten im Fachkrankenhaus zur Verfügung.
MP64
Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit
Vorträge und Informationsveranstaltungen werden der Öffentlichkeit über die lokale Presse bekannt
gegeben.
MP39
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
Die Beratung zur Sturzprophylaxe wird vom Pflegedienst bei der Aufnahme und während des
Aufenthaltes und von den Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen der Abteilung für Physikalische Therapie
während der Behandlungseinheiten durchgeführt.
MP40
Spezielle Entspannungstherapie
Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Qi Gong werden unseren
Patienten/Patientinnen nach ärztlicher Verordnung angeboten.
MP13
Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen
Individuelle Beratung durch die Diätassistentinnen.
MP47
Versorgung mit Hilfsmitteln / Orthopädietechnik
Die orthopädietechnische Versorgung wird durch zwei Orthopädietechniker im Hause
gewährleistet.
14
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
Nr.
Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot
MP48
Wärme- und Kälteanwendungen
Wird angeboten.
MP49
Wirbelsäulengymnastik
Wird angeboten.
MP68
Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen / Angebot ambulanter Pflege / Kurzzeitpflege
Ist vorhanden.
MP52
Zusammenarbeit mit / Kontakt zu Selbsthilfegruppen
Rheumaliga, Vereinigung Morbus Bechterew, Arthroseliga.
MP00
Gelenkpunktionen/ Gelenkinjektionen unter Röntgenkontrolle
Wird angeboten.
MP00
Geräteraum für Medizinische Trainingstherapie
Wird angeboten.
MP00
Lokale Steroidinjektionen
Wird angeboten.
MP00
Chemosynoviorthesen
Wird angeboten.
MP00
Ultraschallassistierte Injektionstherapie
Wird angeboten.
MP00
Nervenwurzelblockaden
Wird angeboten.
MP00
Sacralblockaden
Wird angeboten.
MP00
Facettengelenksinfiltrationen
Wird angeboten.
MP00
Schmerzbehandlung unter dem Aspekt der speziellen Schmerztherapie
Wird angeboten.
A-10
Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses
Nr.
Serviceangebot
SA01
Räumlichkeiten: Aufenthaltsräume
Aufenthaltsbereiche
SA03
Räumlichkeiten: Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
Auf Wunsch können Einzelzimmer als Wahlleistung zur Verfügung gestellt werden.
15
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
Nr.
Serviceangebot
SA04
Räumlichkeiten: Fernsehraum
Alle Zimmer sind mit einem kostenfreien Fernsehgerät ausgestattet.
SA05
Räumlichkeiten: Mutter-Kind-Zimmer / Familienzimmer
Begleitpersonen können nach Anmeldung im gleichen Zimmer untergebracht werden.
SA06
Räumlichkeiten: Rollstuhlgerechte Nasszellen
Bei Bedarf können rollstuhlgerechte Zimmer zur Verfügung gestellt werden.
SA09
Räumlichkeiten: Unterbringung Begleitperson
Begleitpersonen können nach Anmeldung im gleichen Zimmer untergebracht werden.
SA11
Räumlichkeiten: Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
SA43
Räumlichkeiten: Abschiedsraum
Das Abschiednehmen wird den Angehörigen ohne Zeitdruck und in persönlicher Atmosphäre im
Patientenzimmer ermöglicht.
SA12
Ausstattung der Patientenzimmer: Balkon / Terrasse
Ein Großteil der Zimmer verfügt über einen Balkon.
SA13
Ausstattung der Patientenzimmer: Elektrisch verstellbare Betten
Teilweise vorhanden.
SA14
Ausstattung der Patientenzimmer: Fernsehgerät am Bett / im Zimmer
Jedes Zimmer verfügt über ein kostenfrei zur Verfügung gestelltes Fernsehgerät.
SA15
Ausstattung der Patientenzimmer: Internetanschluss am Bett / im Zimmer
Auf Wunsch (Wahlleistung), nur in speziellen Zimmern möglich.
SA16
Ausstattung der Patientenzimmer: Kühlschrank
Bei Wahlleistung Einzelzimmer vorhanden.
SA17
Ausstattung der Patientenzimmer: Rundfunkempfang am Bett
Bei Wahlleistung Einzelzimmer vorhanden.
SA18
Ausstattung der Patientenzimmer: Telefon
An jedem Stellplatz als kostenpflichtige Wahlleistung vorhanden.
SA19
Ausstattung der Patientenzimmer: Wertfach / Tresor am Bett / im Zimmer
In den meisten Zimmern vorhanden.
SA20
Verpflegung: Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)
Menuewahl möglich.
SA21
Verpflegung: Kostenlose Getränkebereitstellung
Tafelwasser, Kaffee und Tee werden auf allen Stationen kostenfrei angeboten.
SA44
16
Verpflegung: Diät-/Ernährungsangebot
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
Nr.
Serviceangebot
SA46
Verpflegung: Getränkeautomat
Im Eingangsbereich befinden sich kostenpflichtige Getränkeautomaten.
SA47
Verpflegung: Nachmittagstee / -kaffee
Kaffeezubereiter befinden sich auf jeder Station.
SA22
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Bibliothek
Ein Bücherdienst wird von der Krankenhausseelsorge angeboten. In der Klinik und Poliklinik für
Rheumatologie/ Klinische Immunologie steht ein Leseraum zur Verfügung.
SA23
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Cafeteria
SA25
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Fitnessraum
Ein Raum für Medizinische Trainingstherapie steht zur Verfügung (nur nach Verordnung durch den
behandelnden Arzt).
SA26
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Frisiersalon
Auf Wunsch kann ein Frisör ins Haus bestellt werden.
SA27
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Internetzugang
Auf Wunsch, nur in speziellen Zimmern als Wahlleistung möglich.
SA28
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Kiosk / Einkaufsmöglichkeiten
SA29
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Kirchlich-religiöse Einrichtungen
Eine Kapelle im Fachkrankenhaus, und ein Raum der Stille laden zum Verweilen ein.
SA30
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Klinikeigene Parkplätze für Besucher
und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen
Langzeitparkplätze eingeschränkt und nur auf Anfrage verfügbar.
SA32
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Maniküre / Pediküre
Kann durch externe Anbieter auf Wunsch im Hause durchgeführt werden.
SA33
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Parkanlage
Große Parkanlage vorhanden.
SA34
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Rauchfreies Krankenhaus
In allen Klinikgebäuden ist das Rauchen nicht erlaubt.
SA36
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Schwimmbad / Bewegungsbad
Das hauseigene Bewegungsbad ist auch zum Schwimmen geeignet.
SA37
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Spielplatz / Spielecke
In der Orthopädischen Ambulanz sowie auf der Station 34 befinden sich kleine Spielecken für
Kinder.
SA38
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Wäscheservice
17
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
Nr.
Serviceangebot
SA48
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Geldautomat
Ein Geldautomat steht in der Rehaklinik (direkt angegliedert) zur Verfügung.
SA49
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Fortbildungsangebote /
Informationsveranstaltungen
Öffentliche Veranstaltungen, wie z.B. Symposien sind auch für unsere Patientinnen/ Patienten
zugänglich. Patientenschulungen werden je nach Krankheitsbild im Rahmen der Physikalischtherapeutischen Behandlungen und von den Psychologen durchgeführt (nur nach ärztlicher
Verordnung).
SA51
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Orientierungshilfen
Alle Bereiche des Klinikums sind mit einer Beschilderung ausgestattet. Wo notwendig sind
Piktogramme eingesetzt.Unser freundliches Personal steht bei Fragen nach dem Weg
selbstverständlich auch gerne zur Verfügung.
SA52
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des Krankenhauses: Postdienst
Die für unsere Patientinnen/Patienten bestimmte Post wird über den hauseigenen Postdienst auf die
Stationen gebracht. Der Pflegedienst sorgt für die Auslieferung der Post an den Adressaten.
SA39
Persönliche Betreuung: Besuchsdienst / „Grüne Damen“
Auf Wunsch.
SA40
Persönliche Betreuung: Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher
und Besucherinnen
Bei Bedarf.
SA41
Persönliche Betreuung: Dolmetscherdienste
Auf Anfrage möglich.
SA42
Persönliche Betreuung: Seelsorge
Die Patientinnen und Patienten können auf Wunsch von unserer Klinikseelsorgerin oder einem
katholischen oder evangelischen Geistlichen betreut werden.
SA55
Persönliche Betreuung: Beschwerdemanagement
Die Qualitätsbeauftragte des Klinikums ist zuständig für das gut organisierte Patientenmeinungsund Patientenbeschwerdemanagement.
SA57
Persönliche Betreuung: Sozialdienst
Die Aufgaben des Sozialdienstes übernehmen im Krankenhaus unsere Überleitungsfachkräfte
(Pflegedienst) und die Mitarbeiter der Patientenverwaltung. Eine Sozialpädagogin steht in der
Fachklinik für Rehabilitation bei Bedarf zur Verfügung.
18
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
A-11
Forschung und Lehre des Krankenhauses
A-11.1
Forschungsschwerpunkte
Die Klinik und Poliklinik für Orthopädie und die Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/ Klinische
Immunologie nehmen als Kooperationskliniken der Universität Regensburg auch Forschungstätigkeiten wahr.
Forschung
Klinik und Poliklinik für Orthopädie
(siehe auch http://www.uni-r.de/Fakultaeten/Medizin/Orthopaedie|Jahresbericht der Klinik und Poliklinik für
Orthopädie)
Die wissenschaftlichen Arbeiten haben zu einer Reihe von Veröffentlichungen und Auszeichnungen geführt:
Auszeichnungen
•
Sportmedizinisches Fellowship der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische
Sportmedizin (GOTS). Herr Dr. med. Tobias Renkawitz wurde mit dem sportmedizinischen
"GOTS-Fellowship 2008/2009" ausgezeichnet.
•
Albert - Hoffa-Preis 2008 (Norddeutschen Orthopädenvereinigung). In 2008 erhielt die
Forschergruppe unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med.Markus Tingart und Priv.-Doz. Dr. rer.
nat. Susanne Grässel diese Auszeichnung in Würdigung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten auf
dem Gebiet der Hüftkopfnekrose.
•
Innovationspreis Medizintechnik 2008 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Für
ihr Konzept zur Entwicklung einer navigationsgestützten OP- Methode beim Hüftgelenkersatz
wurden im Oktober 2008 Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Grifka, Priv.-Doz. Dr. Thomas
Kalteis, Dr. Ernst Sendtner und Dr. Tobias Renkawitz mit dem "Innovationspreis Medizintechnik
2008" prämiert.
Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/Klinische Immunologie
(siehe auch http://www.asklepios.com/badabbach/Kliniken und Institute/Klinik und Poliklinik für Rheumatologie
und klinische Immunologie/ Jahresbericht 2008|Jahresbericht der Klinik und Poliklinik für
Rheumatologie/Klinische Immunologie)
Neben klinischen Studien werden patientenorientierte Forschungsprojekte durchgeführt.
Forschungsförderung
•
Fördermittel im Rahmen der Regensburger Forschungsförderung in der Medizin (ReForM-C,
Teilprojekt A1): “Elimination autoreaktiver T-Zellen mit Spezifität für verschiedene BetazellAutoantigene bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ I durch CD95 Ligand (CD95L/FasL)exprimierende Killer-DC in vitro”.
•
Klinische Forschergruppe der DFG: “Zellvermittelte Suppression von auto- und alloreaktiven
+
Immunrektionen”, Teilprojekt 4: “AntigenspezifischeElimination von primären humanen CD4 -
19
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
+
und CD8 -T-Zellen durch Apoptose-induzierende artefizielle antigenpräsentierende Zellen in
vitro” zusammen mit Prof. Dr. A. Mackensen
•
Screening-Sudie zur Erkennung von Patienten mit axialen Spondyloarthritiden, MulticenterStudie, Fa. Abbott
•
A randomized, double-blind, placebo-controlled, multicenter evaluation of the efficacy and safety
of terguride tablet, administered orally for 3 months, to patients with fibromyalgia, MulticenterStudie der Firma ErgoNex
•
Dokumentation von arthrosonographischen Daten im Rahmen der Versorgung von Patienten mit
rheumatischen Erkrankungen. Multicenter-Studie der Firma Abbott
Publikationen 2008
Klinik und Poliklinik für Orthopädie
Bücher & Buchbeiträge
•
Bolm-Audorff U, Bergmann AK, Ditchen D, Ellegast R, Elsner G, Grifka J, Haerting J, Hofmann F,
Jäger M, Linhardt O, Luttmann A, Michaelis M, Petereit-Haack G, Seidler A (2008): Die Deutsche
Wirbelsäulenstudie (DWS) - Design und Ergebnisse zu Dosis-Wirkungs-Beziehungen In:
Arbeitsmedizin im Gesundheitsdienst. Edition FFAS
•
Grifka J, Dullien S (2008): Knie und Sport Deutscher Ärzteverlag Köln
•
Michaelis M, Hofmann F, Bolm-Audorff U, Bergmann A, Ditchen D, Ellegast R, Elsner G, Grifka J,
Haerting J, Jäger M, Linhardt O, Luttmann A, Petereit-Haack G, Seidler A (2008): Risikoberufe für
die Entwicklung bandscheibenbedingter Erkrankungen der Lendenwirbelsäule - Ergebnisse der
Deutschen Wirbelsäulenstudie unter besonderer Berücksichtigung der Pflege In: Arbeitsmedizin
im Gesundheitsdienst. Edition FFAS
Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/Klinische Immunologie
Buchkapitel und Übersichtsarbeiten
•
Hartung W, Fleck M.: Sinnvolle Bildgebung bei Arthritis. Der Bayerische Internist, 2008; 1:18-24
•
Härle P, Fleck M.: Immunsuppressive Therapie bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen
im Vorfeld von Operationen. Arzneimitteltherapie 2008; 9:332-337
•
Härle P, Fleck M.: Evidenzbasierte Therapie der Osteoarthritis. Der Internist 2008; 49:1458-1462
•
A. Judex , W. Hartung , J. Schölmerich, M. Fleck: Manifeste Hyperthyreose mit führender
Myopathie bei einer Patientin mit systemischem Lupus erythematodes und HashimotoThyreoiditis. Med. Klinik: 2008; 103: 731-5
Zu Gunsten der besseren Übersicht wurden nur ausgewählte Publikationen aufgeführt. Eine Gesamtübersicht der
Publikationen sowie Journalbeiträge, Vorträge, Poster, Abstracts und Vorsitze von 2008 finden Sie in den oben
aufgeführten Jahresberichten.
20
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
A-11.2
Akademische Lehre
Nr.
Akademische Lehre und weitere ausgewählte wissenschaftliche Tätigkeiten
FL01
Dozenturen / Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten
FL03
Studierendenausbildung (Famulatur / Praktisches Jahr)
FL04
Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten
FL05
Teilnahme an multizentrischen Phase-I/II-Studien
FL06
Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-Studien
FL07
Initiierung und Leitung von uni- / multizentrischen klinisch-wissenschaftlichen Studien
FL08
Herausgeberschaften wissenschaftlicher Journale
Die Klinik und Poliklinik für Orthopädie und die Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/ Klinische
Immunologie sind Kooperationskliniken der Universität Regensburg. In diesem Zusammenhang werden auch
Lehrtätigkeiten wahrgenommen.
Lehre
Klinik und Poliklinik für Orthopädie
An der Orthopädischen Klinik wurde zur besseren Studentenausbildung das Bedside-Teaching in kleinen
Gruppen etabliert und ausgebaut. Dieses Prinzip sieht vor, dass maximal vier Studenten von einem klinischen
Lehrer an einem Patienten(bett) geschult werden. Vor dem ersten Patientenkontakt erfolgt zunächst eine
systematische Vermittlung des erforderlichen Grundlagenwissens in einer Blockvorlesung mit einer sich
anschließenden schriftlichen Klausur. Anschließend treffen sich die Studenten in kleinen Gruppen zwei Wochen
lang jeden Vormittag zur Frühbesprechung der Klinik, um die Abläufe einer orthopädischen Abteilung näher
kennen zu lernen. Die dabei besprochenen Krankheitsbilder, Indikationsstellungen und Patientenverläufe werden
im anschließenden Seminar detailliert besprochen und den Studenten anhand von Fallbeispielen nahe gebracht.
Häufige und wichtige Krankheitsbilder werden genau hinsichtlich Entstehung, Beschwerden, Diagnosestellung,
Behandlungsoptionen und Entwicklung rekapituliert. An das Seminar schließt sich ein betreuter Kurs in
Kleinstgruppen an. Hier wird die manuelle Fertigkeit der körperlichen Untersuchung zunächst im Rahmen der
Selbstuntersuchung unter direkter Aufsicht vertieft, um anschließend im Rahmen des Bedside-Teachings
zusammen mit dem klinischen Trainer praktiziert und kritisch begutachtet zu werden. Der 2-wöchige Block aus
Frühbesprechung, Seminar und Bedside-Teaching Kurs schließt mit einer mündlichen Prüfung ab, in der jeweils
zwei bis drei Teilnehmer am Patientenbett geprüft werden und die Studenten das erlernte Fachwissen, die
Befundung häufiger Röntgenbilder und auch die erlernten manuellen Fähigkeiten reproduzieren.
21
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/Klinische Immunologie
Studenten der Medizin werden im Rahmen von Famulaturen, des internistischen Blockpraktikums sowie des
praktischen Jahres ausgebildet. Sie nehmen im Rahmen ihrer Ausbildung auch an den regelmäßigen Konferenzen
und Besprechungen teil:
Röntgenbesprechung: Montag - Freitag
Patientenbesprechung: Montag - Freitag
Pathologie-Besprechung (Uniklinikum Regensburg): jeden Freitag
Rheumatologisches Kolloquium (Uniklinikum Regensburg): 14tägig, freitags
Rheumatologische Visite (Uniklinikum Regensburg): 14tägig, freitags
Fachbesprechung Rheumatologie: jeden Mittwoch
A-11.3
Ausbildung in anderen Heilberufen
Nr.
Ausbildung in anderen Heilberufen
HB01
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin
HB02
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin
HB03
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
HB04
Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin (MTA)
HB05
Medizinisch-technischer-Radiologieassistent und Medizinisch-technische-Radiologieassistentin
(MTRA)
HB06
Ergotherapeut und Ergotherapeutin
HB07
Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA)
HB08
Masseur / Medizinischer Bademeister und Masseurin / Medizinische Bademeisterin
HB00
Psychologe/Psychologin
HB00
Arzthelfer/Arzthelferin
A-12
Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus
Bettenzahl:
A-13
225
Fallzahlen des Krankenhauses
Gesamtzahl der im Berichtsjahr behandelten Fälle
Gesamtzahl der im Berichtsjahr behandelten Fälle:
Stationäre Fälle:
5.550
Ambulante Fälle:
- Patientenzählweise:
22
13.491
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
A-14
Personal des Krankenhauses
A-14.1
Ärzte und Ärztinnen
Ärzte und Ärztinnen
Anzahl
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
41,3 Vollkräfte
- davon Fachärztinnen/ -ärzte
20 Vollkräfte
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB V)
0 Vollkräfte
Ärztinnen/ Ärzte, die keiner Fachabteilung zugeordnet sind
A-14.2
6,8 Vollkräfte
Pflegepersonal
Pflegekräfte
Ausbildungsdauer
Anzahl
Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen
3 Jahre
78,3 Vollkräfte
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ -innen
3 Jahre
2 Vollkräfte
Altenpfleger/ -innen
3 Jahre
1 Vollkräfte
Pflegeassistenten/ -assistentinnen
2 Jahre
0 Vollkräfte
1 Jahr
2,5 Vollkräfte
ab 200 Std. Basiskurs
0,8 Vollkräfte
Hebammen/ Entbindungspfleger
3 Jahre
0 Vollkräfte
Operationstechnische Assistenz
3 Jahre
3 Vollkräfte
Krankenpflegehelfer/ -innen
Pflegehelfer/ -innen
Hol- und Bringedienst
2 Vollkräfte
Anästhesie-Pflegedienst
17,5 Vollkräfte
OP-Pflegedienst
12,3 Vollkräfte
Funktionsdienst
3,0 Vollkräfte
23
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-1 Rheumatologie
B-2 Orthopädie
25
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-1
Rheumatologie
B-1.1
Name Organisationseinheit / Fachabteilung
Name:
Schlüssel:
Art:
Rheumatologie
Rheumatologie (0900)
Hauptabteilung
Poliklinik oder Ambulanz vorhanden
Chefarzt
Prof. Dr. med. Martin Fleck (Internist/ Rheumatologe)
Leitender Oberarzt
Dr. med. Wolfgang Hartung (Internist/Rheumatologe/Chirotherapie/Sportmedizin)
Funktions-Oberärztin Dr. med. Rotraud Meyringer (Internistin/Rheumatologin)
Straße:
Kaiser - Karl V. - Allee 3
PLZ / Ort:
93077 Bad Abbach
Telefon:
09405 / 18 - 2221
Telefax:
09405 / 18 - 2930
E-Mail:
[email protected]
Internet:
www.asklepios.com
Chefarzt Prof. Dr. med. Martin Fleck leitet zugleich den Bereich Rheumatologie und Klinische Immunologie der
Regensburger Universitätsklinik und forscht seit vielen Jahren aktiv auf dem Gebiet der Autoimmunerkrankungen. Diese enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis garantiert eine Behandlung, die stets den neuesten
wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Durch eine enge Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für
Orthopädie unter Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Dr. h. c. Grifka, die ebenfalls mit der Universität Regensburg
kooperiert, und sich auch im Asklepios Klinikum Bad Abbach befindet, wird eine optimale interdisziplinäre
Versorgung unserer Patienten ermöglicht.
B-1.2
Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit / Fachabteilung
Nr.
Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin
VI17
Diagnostik und Therapie von rheumatologischen Erkrankungen
VI18
Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen
Betreuung und Therapie von Patienten nach Stammzelltransplantation nach der akutstationären
Phase.
VI21
Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation
Betreuung und Therapie von Patienten nach Stammzelltransplantation nach der akutstationären
Phase.
VI23
Diagnostik und Therapie von angeborenen und erworbenen Immundefekterkrankungen
(einschließlich HIV und AIDS)
Im Rahmen von rheumatologischen Krankheitsbildern
VI27
Spezialsprechstunde
Internistisch- rheumatologische Sprechstunde
26
VI30
Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen
VI39
Physikalische Therapie
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Nr.
Versorgungsschwerpunkte im Bereich Sonstige medizinische Bereiche
VX00
Hämatologie
VX00
Klinische Immunologie
VX00
Rheumatologie
Besondere Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung
Die besonderen Versorgungsschwerpunkte der Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/ Klinische Immunologie,
Kooperationsklinik der Universität Regensburg, liegen auf der Diagnostik und Therapie von:
•
akuten und chronischen Gelenkentzündungen u.a. rheumatoide Arthritis,
•
Kristallarthritis, Psoriasisarthritis
•
Gelenkinfektionen u.a. Borreliose
•
entzündlichen Wirbelsäulenerkrankungen u.a. Spondylitis ankylosans, enteropathische
Spondylitis, Psoriasisarthritis
•
Gefäßentzündungen u.a. M. Wegener, mikroskopische Polyangiitis, Panatreiitis nodosa
•
Kollagenosen u.a. Systemischer Lupus erythematodes, Sklerodermie, Dermato-/ Polymyositis
•
degenerativen Skeletterkrankungen u.a. Arthrose, Spondylarthrose
•
weichteilrheumatischen Erkrankungen u.a. Fibromyalgiesyndrom
•
Knochenerkrankungen u.a. primäre und sekundäre Osteoporose
Seit Januar 2006 führt das Klinikum in Zusammenarbeit mit dem Klinikum der Universität Regensburg die
Weiterbehandlung stammzellentransplantierter Patienten durch. In einem Zwei -Stufen-Konzept werden die
Patienten nach Stabilisierung der Blutbildung in unsere Klinik verlegt, um hier durch Anpassung der
medikamentösen Therapie sowie individuell abgestimmte physiotherapeutische Behandlung optimal auf die
Entlassung oder eine Reha- Maßnahme vorbereitet zu werden. Die medizinische Betreuung erfolgt in enger
Zusammenarbeit mit Ärzten des Universitätsklinikums.
Therapieschwerpunkte sind zudem:
•
Differenzierte Behandlung mit immunmodulierenden Medikamenten einschließlich Biologika
•
Differenzierte medikamentöse Schmerztherapie
•
Injektionstherapie
•
Gezielte Physiotherapie und Ergotherapie
•
Psychosomatische Behandlungstechniken durch geschulte Diplom-Psychologen
•
Zertifizierte Schulungen für Patienten mit Rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew und
Fibromyalgie
•
Mulitmodale rheumatologische Komplextherapie
27
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Folgende diagnostische und therapeutische Angebote werden zusätzlich bereitgehalten:
•
stationäre und ambulante Akutversorgung (Zentrale Patientenaufnahme)
•
Ultraschall einschließlich funktioneller Untersuchungen des Bewegungsapparates
•
Konventionelle Radiologie
•
Osteodensitometrie (Knochendichtemessung)
•
Videoendoskopie
•
Umfassende Immundiagnostik
•
Chemosynoviorthesen (Verödung der Gelenkinnenhaut durch ein chemisches Medikament)
•
Medikamentöse Therapieeinstellung
•
Differenzierte Steroidtherapie (Therapie mit Cortison)
Gemeinsam gegen Rheuma
Wir sind Kooperationspartner der Arbeitsgemeinschaft der Regionalen Kooperativen Rheumazentren (AGRZ)
innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). Dieses Netzwerk besteht aus 27 regionalen
Rheumazentren und stellt den Patienten in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit. Das oberste Ziel ist die Verbesserung
der medizinischen Versorgung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen. Darüber hinaus sind wir im
Kompetenznetzwerk „Rheumatologie“ als eines von siebzehn beteiligten Zentren aktiv. Im Rahmen des
Europäischen Netzwerks für Sklerodermie (EUSTAR) und des Deutschen Netzwerks für systemische Sklerodermie
(DNSS) sind wir ebenfalls in der Betreuung von Patienten sowie wissenschaftlich engagiert. Forschungarbeiten
werden auch im Rahmen des German- Endocrine-Brain-Immune-Network (GEBIN) durchgeführt.
B-1.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote Organisationseinheit / Fachabteilung
Nr.
Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot
MP17
Fallmanagement / Case Management / Primary Nursing / Bezugspflege
Konzept Primary Nursing findet im Bereich Klinische Immunologie Anwendung.
Das Leistungsspektrum der Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/ Klinische Immunologie, Kooperationsklinik
der Universität Regensburg, basiert auf der Diagnostik und Therapie von:
•
entzündliche Gelenkerkrankungen (z.B. Rheumatoide Arthritis, Psoriasisarthritis, Borreliose,
reaktive Arthritis, Arthritis bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Gicht und
Pseudogicht),
•
entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen (z.B. Morbus Bechterew, undifferenzierte
Spondloarthritis),
•
entzündliche Gefäßerkrankungen (z.B. M. Wegener, mikroskopische Polyangitis, Churg-StraussSyndrom, Arteriitis temporalis, Polymyalgia rheumatica),
•
Kollagenosen (z.B. Systemischer Lupus erythematodes, Polymyositis, Sklerodermie, SjögrenSyndrom, Mischkollagenosen),
28
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
•
degenerative Skeletterkrankungen (z.B. Arthrose),
•
Osteoporose, Fibromyalgie.
Die Diagnostik und Therapie umfasst die Notfall- und Akutversorgung, sowie die elektive, ambulante und
stationäre Behandlung. Weitere medizinische Leistungsangebote sind bereits unter Punkt A - 9 beschrieben.
B-1.4
Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit / Fachabteilung
Die nicht - medizinischen Serviceangebote sind bereits unter Punkt A - 10 ausführlich aufgeführt.
B-1.5
Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung
Vollstationäre Fallzahl:
1.176
Teilstationäre Fallzahl:
0
Anzahl Betten:
70
B-1.6
Diagnosen nach ICD
B-1.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD
Bezeichnung
1
M05
Anhaltende (chronische) Entzündung mehrerer Gelenke mit im Blut
Fallzahl
371
nachweisbarem Rheumafaktor
2
M35
Sonstige entzündliche Krankheit, bei der das Immunsystem vor allem das
118
Bindegewebe angreift
3
M06
Sonstige anhaltende (chronische) Entzündung mehrerer Gelenke
112
4
M79
Sonstige Krankheit des Weichteilgewebes
95
5
L40
Schuppenflechte - Psoriasis
63
6
M45
Entzündung der Wirbelsäule und der Darm-Kreuzbeingelenke mit Schmerzen
58
und Versteifung - Spondylitis ankylosans
7
M13
Sonstige Gelenkentzündung
38
8
M31
Sonstige entzündliche Krankheit, bei der Immunsystem Blutgefäße angreift -
36
nekrotisierende Vaskulopathien
9
M15
Verschleiß (Arthrose) an mehreren Gelenken
29
10
M32
Entzündliche Krankheit, bei der das Immunsystem Bindegewebe, Blutgefäße und
22
Organe angreift - Lupus erythematodes
B-1.6.2
Weitere Kompetenzdiagnosen
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
29
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-1.7
Prozeduren nach OPS
B-1.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS
Bezeichnung
1
8-158
Behandlung durch gezieltes Einstechen einer Nadel in ein Gelenk mit
Anzahl
784
anschließender Gabe oder Entnahme von Substanzen, z.B. Flüssigkeit
2
8-983
Fachübergreifende Rheumabehandlung
670
3
8-563
Kombination unterschiedlicher körperlich-medizinische Übungen und
341
Anwendungen
4
1-632
Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms durch eine
233
Spiegelung
5
1-440
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem Verdauungstrakt, den
222
Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung
6
1-650
Untersuchung des Dickdarms durch eine Spiegelung - Koloskopie
188
7
3-823
Kernspintomographie (MRT) von Wirbelsäule und Rückenmark mit
145
Kontrastmittel
8
1-444
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren Verdauungstrakt bei
143
einer Spiegelung
9
6-001
Gabe von Medikamenten gemäß Liste 1 des Prozedurenkatalogs
130
10
9-411
Bestimmtes psychotherapeutisches Verfahren, bei der Patienten in Gruppen
100
behandelt werden - Gruppentherapie
B-1.7.2
Weitere Kompetenzprozeduren
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-1.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Hochschulambulanz der Klinik für Rheumatologie/Klinische Immunologie
Art der Ambulanz:
Erläuterung:
Hochschulambulanz nach § 117 SGB V
Rheumatologie
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen und HIV-assoziierten Erkrankungen
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Haut und Unterhaut
Mund / Hals: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Kopfspeicheldrüsen
Diagnostik und Therapie von sonstigen neurovaskulären Erkrankungen
Diagnostik und Therapie von neuroimmunologischen Erkrankungen
Diagnostik und Therapie von Polyneuropathien und sonstigen Krankheiten des peripheren Nervensystems
Diagnostik und Therapie von Arthropathien
30
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Systemkrankheiten des Bindegewebes
Diagnostik und Therapie von Deformitäten der Wirbelsäule und des Rückens
Diagnostik und Therapie von Spondylopathien
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Muskeln
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Synovialis und der Sehnen
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Weichteilgewebes
Diagnostik und Therapie von Osteopathien und Chondropathien
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes
Diagnostik und Therapie von Tumoren der Haltungs- und Bewegungsorgane
Spezialsprechstunde
Schmerztherapie / Multimodale Schmerztherapie
Sportmedizin / Sporttraumatologie
Konventionelle Röntgenaufnahmen
Ultraschalluntersuchungen: Native Sonographie
Ultraschalluntersuchungen: Eindimensionale Dopplersonographie
Ultraschalluntersuchungen: Duplexsonographie
Ultraschalluntersuchungen: Sonographie mit Kontrastmittel
Ultraschalluntersuchungen: Endosonographie
Projektionsradiographie: Projektionsradiographie mit Spezialverfahren (Mammographie)
Projektionsradiographie: Fluoroskopie / Durchleuchtung als selbständige Leistung
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), nativ
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT) mit Kontrastmittel
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), Spezialverfahren
Andere bildgebende Verfahren: Knochendichtemessung (alle Verfahren)
Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Computergestützte Bilddatenanalyse mit 3D-Auswertung
Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Intraoperative Anwendung der Verfahren
Gelenkpunktionen
Gelenkpunktionen mit Gelenkinjektionen
Infiltration von Weichteilen ( z.B. Therapeutische örtliche Betäubung (TLA), Triggerpunkte, Quaddelung)
Stichelung von Kalkherden
Infusionstherapie ( z.B. Biologika)
Chirotherapie
31
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Angebotene Leistung
Medikamentöse Therapieeinstellungen
Schmerztherapie
Studienambulanz
Spezialambulanz Kinderwunsch und Schwangerschaft für Patienten mit rheumatischen Erkrankungen
Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von Krankheiten des Lungenkreislaufes
Diagnostik und Therapie von sonstigen Formen der Herzkrankheit
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien, Arteriolen und Kapillaren
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Venen, der Lymphgefäße und der Lymphknoten
Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit)
Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen
Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen
Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darmausgangs
Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Peritoneums
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Pleura
Diagnostik und Therapie von rheumatologischen Erkrankungen
Diagnostik und Therapie von infektiösen und parasitären Krankheiten
Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation
Diagnostik und Therapie von angeborenen und erworbenen Immundefekterkrankungen (einschließlich HIV
und AIDS)
Spezialsprechstunde
Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen
Endoskopie
Physikalische Therapie
Schmerztherapie
Transfusionsmedizin
Fachabteilungsübergreifende Physikalisch- Therapeutische Ambulanz
Art der Ambulanz:
Physiotherapeutische und ergotherapeutische Leistungen
Angebotene Leistung
Krankengymnastik Einzeltherapie
Manuelle Therapie
32
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Angebotene Leistung
Krankengymnastik Gruppentherapie
Krankengymnastik im Bewegungsbad Einzeltherapie
Krankengymnastik im Bewegungsbad Gruppentherapie
Krankengymnastik am Gerät (Medizinische Trainingstherapie)
Klassische Massage
Bindegewebsmassage
Manuelle Lymphdrainage
Unterwassermassage
Moorpackung
Thermopackung
Medizinische Bäder
Sulfomoorbäder
Elektrotherapie (Interferenz, Ultraschall, Diadynamik, Magnetfeld, Reizstrom)
Stangerbad
Heißluft
Extensionsbehandlung
Ergotherapeutische Einzelbehandlung
Ergotherapeutische Gruppenbehandlung
Ergotherapeutische Funktionsanalyse mit Beratung
Herstellung und Anpassung ergotherapeutischer temporärer Schienen
Schwefelbewegungsbad
Solarium
Pauschalangebote
Fachabteilungsübergreifendes Röntgeninstitut
Art der Ambulanz:
Röntgeninstitut
Angebotene Leistung
Konventionelle Röntgenaufnahmen
Projektionsradiographie: Fluoroskopie / Durchleuchtung als selbständige Leistung
Projektionsradiographie: Projektionsradiographie mit Kontrastmittelverfahren
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), nativ
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT) mit Kontrastmittel
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), Spezialverfahren
Andere bildgebende Verfahren: Knochendichtemessung (alle Verfahren)
33
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Angebotene Leistung
Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Computergestützte Bilddatenanalyse mit 3D-Auswertung
Allgemein: Kinderradiologie
Folgende Untersuchungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung:
•
Video- Endoskopie (Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Dickdarm inkl. Polypektomie)
•
Röntgen
•
Computertomografie
•
Hochauflösende Ultraschalluntersuchungen der Gelenke und inneren Organen
•
Knochendichtemessung (DXA, QCT)
•
Ruhe- und Belastungs- EKG, Langzeit- EKG
•
Doppler-/ Duplex-Sonografie
•
24-Stunden-Blutdruckmessung
•
Lungenfunktionsmessung und CO-Diffusionsmessung
•
Klinisch-chemisches Labor
•
Immunologisches Speziallabor
•
Kapillarmikroskopie
Durch Kooperation mit dem Universitätsklinikum sind alle Spezialuntersuchungen eines Zentrums der
Maximalversorgung verfügbar.
Telefonische Terminvereinbarung
Rheumatologische Hochschulambulanz
Telefon: 0 94 05/ 18- 22 19
B-1.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-1.10
¨
¨
¢
34
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-1.11
Apparative Ausstattung
Nr.
Vorhandene Geräte
AA03
Belastungs-EKG / Ergometrie
24h*
*
vorhanden; 24 Stunden verfügbar
AA05
Bodyplethysmograph
*
vorhanden
AA39
Bronchoskop
¨
vorhanden
AA08
Computertomograph (CT)
¢
vorhanden
AA40
Defibrillator
*
vorhanden; 24 Stunden verfügbar
AA41
Gerät zur Durchflusszytometrie / FACS-Scan
*
vorhanden
AA12
Gastroenterologisches Endoskop
¨
vorhanden
AA49
Kapillarmikroskop
*
vorhanden
AA19
Kipptisch
*
vorhanden
AA52
Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie
¨
vorhanden
AA27
Röntgengerät / Durchleuchtungsgerät
¢
vorhanden; 24 Stunden verfügbar
AA29
Sonographiegerät / Dopplersonographiegerät / Duplexsonographiegerät
¢
vorhanden; 24 Stunden verfügbar
AA31
Spirometrie / Lungenfunktionsprüfung
*
vorhanden
AA58
24h-Blutdruck-Messung
*
vorhanden; 24 Stunden verfügbar
AA59
24h-EKG-Messung
*
vorhanden; 24 Stunden verfügbar
AA62
3-D-/4-D-Ultraschallgerät
*
vorhanden; 24 Stunden verfügbar
35
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Nr.
Vorhandene Geräte
AA00
Immunologisches Labor
24h*
¨
vorhanden
¢
Notfallverfügbarkeit 24 Stunden am Tag sichergestellt
¨
Notfallverfügbarkeit nicht 24 Stunden am Tag sichergestellt
*
24h-Notfallverfügbarkeit muss bei diesem Gerät nicht angegeben werden.
Durch Kooperation mit dem Universitätsklinikum Regensburg stehen alle Spezialuntersuchungen eines Zentrums
der Maximalversorgung zur Verfügung.
B-1.12
Personelle Ausstattung
B-1.12.1 Ärzte und Ärztinnen
Anzahl¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB V)
¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben
Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen
Facharztbezeichnungen
Innere Medizin
Innere Medizin und SP Rheumatologie
Kinder- und Jugendmedizin
Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatzweiterbildungen
Zusatzweiterbildungen (fakultativ)
Manuelle Medizin / Chirotherapie
Sportmedizin
36
7,1 VK
5 VK
0 Pers.
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-1.12.2 Pflegepersonal
Pflegekräfte
Ausbildungsdauer
Anzahl
Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen
3 Jahre
15 Vollkräfte
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ -innen
3 Jahre
1 Vollkräfte
Altenpfleger/ -innen
3 Jahre
1 Vollkräfte
Pflegeassistenten/ -assistentinnen
2 Jahre
0 Vollkräfte
1 Jahr
1 Vollkräfte
ab 200 Std. Basiskurs
0 Vollkräfte
Hebammen/ Entbindungspfleger
3 Jahre
0 Vollkräfte
Operationstechnische Assistenz
3 Jahre
0 Vollkräfte
Krankenpflegehelfer/ -innen
Pflegehelfer/ -innen
Hol- und Bringedienst
2 Vollkräfte
Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen
Nr.
Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse
PQ03
Hygienefachkraft
PQ05
Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten
1 Mitarbeiterin mit abgeschlossenem Stationsleitungslehrgang.
Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen
Nr.
Zusatzqualifikationen
ZP00
Sozialpädagogische Fachkraft
37
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-1.12.3 Spezielles therapeutisches Personal
Nr.
Spezielles therapeutisches Personal
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP04
Diätassistent und Diätassistentin
SP05
Ergotherapeut und Ergotherapeutin / Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und
Beschäftigungstherapeutin
SP42
Manualtherapeut und Manualtherapeutin
Physikalische Therapie
SP15
Masseur / Medizinischer Bademeister und Masseurin / Medizinische Bademeisterin
Physikalische Therapie
SP43
Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin / Funktionspersonal
Funktionsdiagnostik, Radiologie, Labor
SP18
Orthopädietechniker und Orthopädietechnikerin / Orthopädiemechaniker und
Orthopädiemechanikerin / Orthopädieschuhmacher und Orthopädieschuhmacherin / Bandagist und
Bandagistin
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
Physikalische Therapie
SP22
Podologe und Podologin / Fußpfleger und Fußpflegerin
auf Wunsch von extern zu vermitteln
SP23
Psychologe und Psychologin
SP24
Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
Fachkraft für Pflegeüberleitung
SP46
Sportlehrer und Sportlehrerin / Gymnastiklehrer und Gymnastiklehrerin / Sportpädagoge und
Sportpädagogin
Gymnastiklehrerin, Physikalische Therapie
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
SP00
Therapeuten für knochenmarkstransplantierte Patienten
in der Nachsorge, Physikalische Therapie
SP00
Therapeut für Medizinische Trainingstherapie
Physikalische Therapie
SP00
Manuelle Lymphdrainagetherapeuten
Physikalische Therapie
38
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Nr.
Spezielles therapeutisches Personal
SP00
Sportphysiotherapeut
Physikalische Therapie
SP00
Brügger- Therapeut
Physikalische Therapie
SP00
Skoliosetherapeut nach Lehnert- Schroth
Physikalische Therapie
SP00
PNF Therapeut
Physikalische Therapie
39
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-2
Orthopädie
B-2.1
Name Organisationseinheit / Fachabteilung
Name:
Schlüssel:
Art:
Klinikdirektor:
Chefarzt:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
Telefax:
E-Mail:
Internet:
Orthopädie
Orthopädie (2300)
Hauptabteilung
Poliklinik oder Ambulanz vorhanden
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Joachim Grifka
Dr. med. Siegfried Marr
Kaiser - Karl V. - Allee 3
93077 Bad Abbach
09405 / 18 - 0
09405 / 18 - 2950
[email protected]
www.asklepios.com
Kontaktdaten Klinik und Poliklinik für Orthopädie:
Klinikdirektor Prof. Dr. med. Dr. h. c. Joachim Grifka
Telefon: 0 94 05/18 24 01
Fax: 0 94 05/18 29 20
e-Mail: [email protected]
Kontaktdaten Klinik für Konservative Orthopädie:
Chefarzt Dr. med. Siegfried Marr
Telefon: 0 94 05/18 10 93
Fax: 0 94 05/18 10 06
e-Mail: [email protected]
B-2.2
Versorgungsschwerpunkte Organisationseinheit / Fachabteilung
Nr.
Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie
VC26
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Metall-/Fremdkörperentfernungen
VC27
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Bandrekonstruktionen / Plastiken
VC28
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Gelenkersatzverfahren / Endoprothetik
VC29
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Behandlung von Dekubitalgeschwüren
VC30
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Septische Knochenchirurgie
VC31
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Knochenentzündungen
VC32
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Kopfes
Im Rahmen der Notfallversorgung.
VC34
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Thorax
Im Rahmen der Notfallversorgung.
40
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Nr.
Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie
VC35
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen der
Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule und des Beckens
VC36
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter
und des Oberarmes
VC37
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen des
Ellenbogens und des Unterarmes
VC38
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen des
Handgelenkes und der Hand
VC39
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Hüfte und
des Oberschenkels
VC40
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und
des Unterschenkels
VC41
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen der
Knöchelregion und des Fußes
VC42
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von sonstigen Verletzungen
VC45
Neurochirurgie: Chirurgie der degenerativen und traumatischen Schäden der Hals-, Brust- und
Lendenwirbelsäule
VC49
Neurochirurgie: Chirurgie der Bewegungsstörungen
VC50
Neurochirurgie: Chirurgie der peripheren Nerven
VC63
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Amputationschirurgie
VC65
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Wirbelsäulenchirurgie
VC66
Allgemein: Arthroskopische Operationen
VO15
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Fußchirurgie
VO16
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Handchirurgie
VO19
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Schulterchirurgie
VO20
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Sportmedizin / Sporttraumatologie
Nr.
Versorgungsschwerpunkte im Bereich Neurologie
VN14
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Nerven, der Nervenwurzeln und des Nervenplexus
VN15
Diagnostik und Therapie von Polyneuropathien und sonstigen Krankheiten des peripheren
Nervensystems
VN23
Schmerztherapie
Nr.
Versorgungsschwerpunkte im Bereich Orthopädie
VC26
Metall-/Fremdkörperentfernungen
VC65
Wirbelsäulenchirurgie
41
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Nr.
Versorgungsschwerpunkte im Bereich Orthopädie
VC66
Arthroskopische Operationen
VO01
Diagnostik und Therapie von Arthropathien
VO02
Diagnostik und Therapie von Systemkrankheiten des Bindegewebes
VO03
Diagnostik und Therapie von Deformitäten der Wirbelsäule und des Rückens
VO04
Diagnostik und Therapie von Spondylopathien
VO05
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens
VO06
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Muskeln
VO07
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Synovialis und der Sehnen
VO08
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Weichteilgewebes
VO09
Diagnostik und Therapie von Osteopathien und Chondropathien
VO10
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des
Bindegewebes
VO11
Diagnostik und Therapie von Tumoren der Haltungs- und Bewegungsorgane
VO12
Kinderorthopädie
VO13
Spezialsprechstunde
VO14
Endoprothetik
VO15
Fußchirurgie
VO16
Handchirurgie
VO17
Rheumachirurgie
VO18
Schmerztherapie / Multimodale Schmerztherapie
VO19
Schulterchirurgie
VO20
Sportmedizin / Sporttraumatologie
Nr.
Versorgungsschwerpunkte im Bereich Pädiatrie
VK17
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neuromuskulären Erkrankungen
VK19
Kindertraumatologie
VK20
Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angeborenen Störungen oder
perinatal erworbenen Erkrankungen
42
VK22
Diagnostik und Therapie spezieller Krankheitsbilder Frühgeborener und reifer Neugeborener
VK26
Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen im Säuglings-, Kleinkindes- und Schulalter
VK29
Spezialsprechstunde
VK31
Kinderchirurgie
VK32
Kindertraumatologie
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Nr.
Versorgungsschwerpunkte im Bereich Radiologie
VR01
Konventionelle Röntgenaufnahmen
VR02
Ultraschalluntersuchungen: Native Sonographie
VR06
Ultraschalluntersuchungen: Endosonographie
VR08
Projektionsradiographie: Fluoroskopie / Durchleuchtung als selbständige Leistung
VR09
Projektionsradiographie: Projektionsradiographie mit Kontrastmittelverfahren
VR10
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), nativ
VR11
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT) mit Kontrastmittel
VR12
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), Spezialverfahren
VR25
Andere bildgebende Verfahren: Knochendichtemessung (alle Verfahren)
VR26
Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Computergestützte Bilddatenanalyse mit 3DAuswertung
VR28
Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Intraoperative Anwendung der Verfahren
VR29
Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Quantitative Bestimmung von Parametern
Klinik und Poliklinik für Orthopädie
Operative und minimalinvasive Therapie Behandlungsschwerpunkte:
•
Gelenkersatzoperationen an Knie-, Hüft-, Schulter-, Ellenbogen-, Finger- und oberem
Sprunggelenk bei degenerativen und entzündlichen Erkrankungen
•
Operative Behandlung bei Verletzungen der Knochen, Gelenke und Weichteile an Armen und
Beinen
•
Operative Behandlung des diabetischen Fußsyndroms
•
Operative Behandlung bei Binnenschädigungen des Kniegelenkes
•
Knorpelzelltransplantationen bei Knorpelschädigungen am Knie-, oberen Sprung- und
Ellenbogengelenk
•
Engpasssyndrome der Nerven an Armen und Beinen
•
Minimalinvasive Injektions- und Infiltrationstherapie (multimodale Schmerztherapie) und
operative Therapie bei akuten und chronischen Wirbelsäulenbeschwerden
•
Gelenk- und Weichteileingriffe bei degenerativen und entzündlichen Erkrankungen
•
Umstellungsoperationen an Hüft- und Kniegelenk bei angeborenen oder erworbenen
Fehlstellungen
•
Metallentfernungen nach operativen Eingriffen
•
Spezielle kinderorthopädische Eingriffe bei angeborenen Deformitäten und neuroorthopädischen
Syndromen
•
Operative Eingriffe bei Gelenkinfekten
43
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Navigation
Ein wesentlicher Faktor für die optimale Funktion und eine Voraussetzung für eine gute Belastbarkeit ist eine
exakte Platzierung der Prothese. Dies ermöglicht die Navigationstechnik, die nicht mit einem Roboterverfahren
gleichzusetzen ist. Bei der Navigation wird die Operation vom orthopädischen Chirurgen eigenhändig
durchgeführt. Er nutzt die spezielle Computertechnik, hat aber die Operation stets selbst in der Hand.
In unserer Klinik wurde ein System für die sogenannte bildfreie Navigation (ohne CT) bei der Knieprothetik
entwickelt, das heute weltweit im Einsatz ist. Seit 2001 konnten wir mehr als 250 erfahrene ausländische
Knieoperateure aus Europa und anderen Kontinenten als Gäste in unserer Klinik begrüßen, die sich über unser
Verfahren informiert haben. Um die Navigation weiter zu perfektionieren, wurde in unserer Klinik Anfang 2008
der erste integrierte orthopädische Brain LAB Navigations- Operationssaal weltweit in Betrieb genommen.
Sämtliche Informationen, wie zum Beispiel das Röntgenbild und alle für die Operation sonst relevanten Daten,
stehen hier digital mit Bildschirmen und Deckengeräten zur Verfügung. Die neue Technik erlaubt es auch,
Operationsverfahren und Implantate weiterzuentwickeln und kleinere Schnitte zu machen. Damit werden die
Gewebe geschont.
Knorpelzelltransplantation
Die Behandlungsmethoden für Schäden des Gelenkknorpels wurden in unserer Klinik weiterentwickelt. Es stehen
verschiedene Matrices (Trägermaterialien) zur Verfügung, mit denen neben dem Kniegelenk auch bei anderen
Gelenken, zum Beispiel dem Ellbogen oder dem oberen Sprunggelenk, Knorpeltransplantationen versorgt werden
können. Hierdurch kann in geeigneten Fällen, wie etwa bei Sportverletzungen, ein Knorpelschaden durch ein
Transplantat mit körpereigenen Knorpelzellen oder Stammzellen behandelt werden.
Minimal - invasive Therapie/Schmerztherapie
Für die spezielle orthopädische Schmerztherapie (MIT: Minimal Invasive Therapie) haben wir im Laufe der Jahre
Techniken entwickelt, wie wirbelsäulenbedingte Nervenschmerzen gezielt mit Injektionen und Infiltrationen
behandelt werden können. Sowohl Bandscheibenvorfälle als auch Verschleißerkrankungen können mit einem
komplexen Programm der Schmerztherapie erfolgreich behandelt werden. In vielen Fällen lässt sich dadurch eine
Operation vermeiden.
Minimal - invasiver Gelenkersatz
Die Klinik bietet die Möglichkeit des minimalinvasiven Gelenkersatzes sowohl am Hüft- wie auch am Kniegelenk.
Hierbei kommen gewebeschonende Techniken zur Anwendung, die eine Implantation von neuen Gelenken mit
einem kleineren Schnitt und damit eine schnelle Rehabilitation ermöglichen. In speziellen Fällen sind auch
Alternativen zum üblichen Gelenkersatz möglich.
Unfallchirurgie
Verletzungen wie z.B. Knochenbrüche an Armen oder Beinen werden mit modernsten Behandlungsmethoden
versorgt. Auch in der aufwändigen Versorgung kindlicher Brüche mit offenen Wachstumsfugen besteht Expertise.
Die operative Versorgung ist rund um die Uhr, wochentags wie am Wochenende, gewährleistet.
44
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Kinderorthopädie
Die Sektion für Kinderorthopädie hält das gesamte Spektrum an konservativen und operativen
Behandlungsmöglichkeiten in diesem Bereich vor, inklusive Skolioseoperationen und Umstellungsosteotomie des
Beckens. Behandelt werden Kinder aller Altersstufen, vom Säuglingsalter bis zum Jugendlichen.
Hand- / Fußchirurgie
Für Hand und Fuß gibt es jeweils spezielle Sprechstunden. Alle Versorgungsmöglichkeiten – auch für seltene und
aufwändig zu behandelnde Erkrankungen – stehen zur Verfügung. Im Fußbereich betrifft dies auch die
gewebeerhaltende Therapie bei Diabetikern oder Sprunggelenksprothesen bei Arthrose und Rheuma, im
Handbereich zum Beispiel angeborene Fehlbildungen und Fingergelenkprothesen. Die Klinik und Poliklinik für
Orthopädie verfügt über eine Zulassung zum H - Arzt -Verfahren.
Klinik für Konservative Orthopädie
Konservative Therapie bei:
•
verschleißbedingten Erkrankungen der Gelenke an Armen und Beinen
•
verschleißbedingten Erkrankungen der Wirbelsäule
•
akuten Wirbelsäulenbeschwerden ( z.B. Bandscheibenvorfälle, Verengungen des Wirbelkanals)
•
chronischen Schmerzkrankheiten
•
Erkrankungen der Muskulatur, Sehnen und Bänder
•
Skoliose
•
Osteoporose, auch bei durch Osteoporose verursachte Wirbelfrakturen
•
Schulter- Arm- Syndrom
Therapieschwerpunkte
Medikamentöse Schmerztherapie:
In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesie bieten wir folgende Methoden der speziellen
Schmerztherapie an:
•
Spezielle Injektionstechniken, zum Beispiel Nervenblockade, Plexus -Anästhesie
•
Spezielle Infusionstherapie
•
Medikamentöse Therapie
•
Komplementäre Therapie mit Einsatz von Naturheilverfahren
Für die effektive Schmerzbehandlung ist oft als erster Schritt die Anwendung schmerzstillender Medikamente
unumgänglich. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Schmerzen sich chronifizieren und verselbständigen. Um
der Entwicklung einer chronischen Schmerzkrankheit vorzubeugen, richten wir uns bei der medikamentösen
Therapie nach dem Stufenschema der Weltgesundheitsorganisation WHO. Dabei wird das Krankheitsbild genau
analysiert und das jeweilig verträglichste Schmerzmittel verwendet.
45
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Akupunktur / Laserakupunktur:
Mit der Jahrtausende alten chinesischen Heilmethode lassen sich bei Rücken-, Knie und Kopfschmerzen
hervorragende Ergebnisse erzielen. Chefarzt Dr. med. Siegfried Marr hat diese Technik bei zwei Aufenthalten an
der WHO -Akademie für Akupunktur in Peking direkt in ihrem Ursprungsland vertieft. Nachdem die
Wirksamkeit der Akupunktur mittlerweile wissenschaftlich bestätigt wurde, haben die Krankenkassen die
Methode für bestimmte Beschwerden in ihren Katalog aufgenommen. Eine hochmoderne Variante, die bei uns
zum Standard gehört, ist die Laserakupunktur: Anstelle von Nadeln werden die Impulse mittels Laser-Adaptern
gesetzt. Da hierbei nicht durch die Haut gestochen wird, ist die Methode schmerzfrei. Laserakupunktur wirkt in
der Regel schneller als die klassische Nadelakupunktur und eignet sich daher besonders gut bei akuten
Beschwerden.
Psychologische Schmerzbewältigungsstrategien:
Chronische Schmerzsyndrome führen die Betroffenen in einen Teufelskreis: Die ständigen Schmerzen stellen eine
große psychische Belastung dar, durch die sich wiederum die körperlichen Beschwerden verstärken. Aus diesem
Grund können Schmerzzustände, die über einen längeren Zeitraum bestehen, nur ganzheitlich behandelt werden.
Unsere speziell ausgebildeten Psychologen zeigen in Einzelgesprächen und Schmerzgruppen Lösungsstrategien
auf und üben diese mit den Patienten ein.
Physiotherapie:
Unser Team besteht aus langjährig erfahrenen Physio- und Sporttherapeuten sowie Masseuren, die sich
kontinuierlich fortbilden und eng mit den behandelnden Ärzten zusammenarbeiten.
Wir bieten folgende Behandlungsmöglichkeiten:
•
Manuelle Therapie
•
Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage (PNF, Maitland)
•
Cranio -sacrale Therapie
•
Skoliosetherapie nach Lehnert Schroth
Medizinische Trainingstherapie:
•
Computer -gestützte medizinische Trainingstherapie
•
Isokinetik -System BIODEX
Massagetherapie:
46
•
Manuelle Massage
•
Manuelle Lymphdrainage
•
Bindegewebsmassage
•
Unterwassermassage
•
Fußreflexzonenmassage
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-2.3
Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote Organisationseinheit / Fachabteilung
Nr.
Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot
MP51
Wundmanagement
MP00
Minimalinvasive Injektions- und Infiltrationstherapie der Wirbelsäule
MP00
Schmerzbehandlung unter dem Gesichtspunkt spezieller Schmerztherapie
Die medizinischen Leistungsangebote sind bereits unter Punkt A - 9 beschrieben.
B-2.4
Nicht-medizinische Serviceangebote Organisationseinheit / Fachabteilung
Die nicht - medizinischen Serviceangebote sind bereits unter Punkt A - 10 ausführlich aufgeführt.
B-2.5
Fallzahlen Organisationseinheit / Fachabteilung
Vollstationäre Fallzahl:
4.374
Teilstationäre Fallzahl:
0
Anzahl Betten:
162
B-2.6
Diagnosen nach ICD
B-2.6.1
Hauptdiagnosen nach ICD
Rang
ICD
Bezeichnung
Fallzahl
1
M17
Gelenkverschleiß (Arthrose) des Kniegelenkes
880
2
M16
Gelenkverschleiß (Arthrose) des Hüftgelenkes
609
3
T84
Komplikationen durch künstliche Gelenke, Metallteile oder durch Verpflanzung
343
von Gewebe in Knochen, Sehnen, Muskeln bzw. Gelenken
4
M51
Sonstiger Bandscheibenschaden
288
5
M23
Schädigung von Bändern bzw. Knorpeln des Kniegelenkes
240
6
M48
Sonstige Krankheit der Wirbelsäule
235
7
M20
Nicht angeborene Verformungen von Fingern bzw. Zehen
170
8
M19
Sonstige Form des Gelenkverschleißes (Arthrose)
136
9
M75
Schulterverletzung
93
10
M65
Entzündung der Gelenkinnenhaut bzw. der Sehnenscheiden
85
zu Rang 3 - T84 - Komplikationen durch künstliche Gelenke, Metallteile oder durch Verpflanzungvon Gewebe
in Knochen, Sehnen, Muskeln bzw. Gelenken :
Unter dieser Hauptdiagnose finden sich am Asklepios Klinikum Bad Abbach aufgrund der vorhandenen
Expertise im Hause die Fälle (auch aus anderen Kliniken) mit Endoprothesenrevisionen und Wechseln z.B. nach
47
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Lockerung der Endoprothese, bei Zustand nach Endoprothesen-Infekt oder anderen Problemen mit der
implantierten Endoprothese (z.B. postoperative Arthrofibrose, rezidivierende Luxationen, Schmerzen an der
Kniescheibe).
B-2.6.2
Weitere Kompetenzdiagnosen
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-2.7
Prozeduren nach OPS
B-2.7.1
Durchgeführte Prozeduren nach OPS
Rang
OPS
Bezeichnung
1
5-812
Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen Zwischenscheiben
Anzahl
778
(Menisken) durch eine Spiegelung
2
5-822
Operatives Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks
734
3
5-820
Operatives Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks
607
4
5-810
Erneute Operation eines Gelenks durch eine Spiegelung
599
5
8-914
Schmerzbehandlung mit Einspritzen eines Betäubungsmittels an eine
575
Nervenwurzel bzw. an einen wirbelsäulennahen Nerven
6
5-811
Operation an der Gelenkinnenhaut durch eine Spiegelung
549
7
8-918
Fachübergreifende Behandlung von Patienten mit lang andauernden Schmerzen
525
8
5-786
Operative Befestigung von Knochenteilen z.B. bei Brüchen mit Hilfsmitteln wie
501
Schrauben oder Platten
9
9-411
Bestimmtes psychotherapeutisches Verfahren, bei der Patienten in Gruppen
484
behandelt werden - Gruppentherapie
10
8-910
Regionale Schmerzbehandlung durch Einbringen eines Betäubungsmittels in
einen Spaltraum im Wirbelkanal (Epiduralraum)
B-2.7.2
Weitere Kompetenzprozeduren
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
48
469
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-2.8
Ambulante Behandlungsmöglichkeiten
Hochschulambulanz der Klinik für Orthopädie
Art der Ambulanz:
Hochschulambulanz nach § 117 SGB V
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neuromuskulären Erkrankungen
Kindertraumatologie
Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angeborenen Störungen oder perinatal
erworbenen Erkrankungen
Diagnostik und Therapie spezieller Krankheitsbilder Frühgeborener und reifer Neugeborener
Neugeborenenscreening
Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen im Säuglings-, Kleinkindes- und Schulalter
Spezialsprechstunde
Kinderchirurgie
Kindertraumatologie
Diagnostik und Therapie von Arthropathien
Diagnostik und Therapie von Systemkrankheiten des Bindegewebes
Diagnostik und Therapie von Deformitäten der Wirbelsäule und des Rückens
Diagnostik und Therapie von Spondylopathien
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Muskeln
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Synovialis und der Sehnen
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Weichteilgewebes
Diagnostik und Therapie von Osteopathien und Chondropathien
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes
Diagnostik und Therapie von Tumoren der Haltungs- und Bewegungsorgane
Kinderorthopädie
Spezialsprechstunde
Endoprothetik
Fußchirurgie
Handchirurgie
Rheumachirurgie
Schmerztherapie / Multimodale Schmerztherapie
Schulterchirurgie
Sportmedizin / Sporttraumatologie
49
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Angebotene Leistung
Metall-/Fremdkörperentfernungen
Wirbelsäulenchirurgie
Arthroskopische Operationen
Unfallchirurgische Sprechstunde
Sprechstunde des Zentrums für Technische Orthopädie
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Metall-/Fremdkörperentfernungen
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Bandrekonstruktionen / Plastiken
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Gelenkersatzverfahren / Endoprothetik
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Septische Knochenchirurgie
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Knochenentzündungen
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Kopfes
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Halses
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Thorax
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen der
Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule und des Beckens
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter und des
Oberarmes
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Ellenbogens und
des Unterarmes
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Handgelenkes und
der Hand
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Hüfte und des
Oberschenkels
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und des
Unterschenkels
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Knöchelregion und
des Fußes
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und Therapie von sonstigen Verletzungen
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Amputationschirurgie
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Wirbelsäulenchirurgie
Neurochirurgie: Chirurgie der degenerativen und traumatischen Schäden der Hals-, Brust- und
Lendenwirbelsäule
Neurochirurgie: Chirurgie der Missbildungen von Gehirn und Rückenmark
Neurochirurgie: Chirurgie der Bewegungsstörungen
Neurochirurgie: Chirurgie der peripheren Nerven
50
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Angebotene Leistung
Neurochirurgie: Chirurgie chronischer Schmerzerkrankungen
Neurochirurgie: Wirbelsäulenchirurgie
Allgemein: Minimalinvasive endoskopische Operationen
Allgemein: Spezialsprechstunde
Allgemein: Arthroskopische Operationen
Diagnostik und Therapie von degenerativen Krankheiten des Nervensystems
Diagnostik und Therapie von Polyneuropathien und sonstigen Krankheiten des peripheren Nervensystems
Diagnostik und Therapie von Krankheiten im Bereich der neuromuskulären Synapse und des Muskels
Diagnostik und Therapie von zerebraler Lähmung und sonstigen Lähmungssyndromen
Spezialsprechstunde
Fachabteilungsübergreifende Physikalisch - Therapeutische Ambulanz
Art der Ambulanz:
Physiotherapeutische und ergotherapeutische Leistungen
Angebotene Leistung
Krankengymnastik Einzeltherapie
Manuelle Therapie
Krankengymnastik Gruppentherapie
Krankengymnastik im Bewegungsbad Einzeltherapie
Krankengymnastik im Bewegungsbad Gruppentherapie
Krankengymnastik am Gerät (Medizinische Trainingstherapie)
Klassische Massage
Bindegewebsmassage
Lymphdrainage
Unterwassermassage
Moorpackung
Thermopackung
Medizinische Bäder
Sulfomoorbäder
Elektrotherapie (Interferenz, Ultraschall, Diadynamik, Magnetfeld, Reizstrom)
Stangerbad
Heißluft
Extensionsbehandlung
Ergotherapeutische Einzelbehandlung
Ergotherapeutische Gruppenbehandlung
51
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Angebotene Leistung
Ergotherapeutische Funktionsanalyse mit Beratung
Herstellung und Anpassung ergotherapeutischer temporärer Schienen
Solarium
Schwefelbewegungsbad
Pauschalangebote
Fachabteilungsübergreifendes Röntgeninstitut
Art der Ambulanz:
Röntgeninstitut
Angebotene Leistung
Konventionelle Röntgenaufnahmen
Projektionsradiographie: Fluoroskopie / Durchleuchtung als selbständige Leistung
Projektionsradiographie: Projektionsradiographie mit Kontrastmittelverfahren
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), nativ
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT) mit Kontrastmittel
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), Spezialverfahren
Andere bildgebende Verfahren: Knochendichtemessung (alle Verfahren)
Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Computergestützte Bilddatenanalyse mit 3D-Auswertung
Privatambulanz der Klinik für Konservative Orthopädie
Art der Ambulanz:
Privatambulanz
Angebotene Leistung
Diagnostik und Therapie von Arthropathien
Diagnostik und Therapie von Deformitäten der Wirbelsäule und des Rückens
Diagnostik und Therapie von Spondylopathien
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Muskeln
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Synovialis und der Sehnen
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Weichteilgewebes
Diagnostik und Therapie von Osteopathien und Chondropathien
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes
Diagnostik und Therapie von Tumoren der Haltungs- und Bewegungsorgane
Schmerztherapie / Multimodale Schmerztherapie
Sportmedizin / Sporttraumatologie
52
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-2.9
Ambulante Operationen nach § 115b SGB V
Rang
OPS
Bezeichnung
1
5-812
Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen Zwischenscheiben
Anzahl
89
(Menisken) durch eine Spiegelung
2
5-787
Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von Knochenteilen z.B. bei
64
Brüchen verwendet wurden
3
5-811
Operation an der Gelenkinnenhaut durch eine Spiegelung
49
4
5-810
Erneute Operation eines Gelenks durch eine Spiegelung
42
5
5-056
Operation zur Lösung von Verwachsungen um einen Nerv bzw. zur
25
Druckentlastung des Nervs oder zur Aufhebung der Nervenfunktion
6
5-841
Operation an den Bändern der Hand
21
7
5-830
Operativer Einschnitt in erkranktes Knochen- bzw. Gelenkgewebe der Wirbelsäule
17
8
5-788
Operation an den Fußknochen
16
9
5-782
Operative Entfernung von erkranktem Knochengewebe
14
10 – 1
8-310
Aufwändiger Gipsverband
10
10 – 2
5-840
Operation an den Sehnen der Hand
10
10 – 3
5-846
Operative Versteifung von Gelenken an der Hand außer am Handgelenk
10
B-2.10
¨
¨
¢
Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
Keine Zulassung zum Durchgangsarztverfahren. Die Klinik und Poliklinik für Orthopädie hat die Zulassung zum
H- Arzt- Verfahren. Eine Zulassung zum Verletzungsartenverfahren der Berufsgenossenschaft besteht.
B-2.11
Apparative Ausstattung
Nr.
Vorhandene Geräte
AA37
Arthroskop
24h*
*
vorhanden
AA03
Belastungs-EKG / Ergometrie
*
In der Funktionsdiagnostischen Abteilung
AA04
Bewegungsanalysesystem
*
AA06
Brachytherapiegerät
*
vorhanden
AA39
Bronchoskop
¨
vorhanden
53
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Nr.
Vorhandene Geräte
AA07
Cell Saver
24h*
*
vorhanden
AA08
Computertomograph (CT)
¢
vorhanden
AA40
Defibrillator
*
vorhanden
AA12
Gastroenterologisches Endoskop
¨
In der Funktionsdiagnostischen Abteilung
AA19
Kipptisch
*
vorhanden
AA20
Laser
*
Laserakupunktur
AA24
OP-Navigationsgerät
*
vorhanden
AA27
Röntgengerät / Durchleuchtungsgerät
¢
vorhanden
AA29
Sonographiegerät / Dopplersonographiegerät / Duplexsonographiegerät
¨
vorhanden
AA31
Spirometrie / Lungenfunktionsprüfung
In der Funktionsdiagnostischen Abteilung
54
¢
Notfallverfügbarkeit 24 Stunden am Tag sichergestellt
¨
Notfallverfügbarkeit nicht 24 Stunden am Tag sichergestellt
*
24h-Notfallverfügbarkeit muss bei diesem Gerät nicht angegeben werden.
*
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-2.12
Personelle Ausstattung
B-2.12.1 Ärzte und Ärztinnen
Anzahl¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
34,95 VK
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
15 VK
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB V)
0 Pers.
¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben
Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Facharztbezeichnungen
Facharztbezeichnungen
Allgemeine Chirurgie
Orthopädie
Orthopädie und Unfallchirurgie
Physikalische und Rehabilitative Medizin
Radiologie
Unfallchirurgie
Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatzweiterbildungen
Zusatzweiterbildungen (fakultativ)
Akupunktur
Handchirurgie
Kinder-Orthopädie
Manuelle Medizin / Chirotherapie
Notfallmedizin
Orthopädische Rheumatologie
Physikalische Therapie und Balneologie
Rehabilitationswesen
Röntgendiagnostik
Sozialmedizin
Spezielle Orthopädische Chirurgie
Spezielle Schmerztherapie
Sportmedizin
55
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
B-2.12.2 Pflegepersonal
Pflegekräfte
Ausbildungsdauer
Anzahl
Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen
3 Jahre
63,3 Vollkräfte
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ -innen
3 Jahre
1 Vollkräfte
Altenpfleger/ -innen
3 Jahre
0 Vollkräfte
Pflegeassistenten/ -assistentinnen
2 Jahre
0 Vollkräfte
1 Jahr
1,5 Vollkräfte
ab 200 Std. Basiskurs
0,8 Vollkräfte
Hebammen/ Entbindungspfleger
3 Jahre
0 Vollkräfte
Operationstechnische Assistenz
3 Jahre
3 Vollkräfte
Krankenpflegehelfer/ -innen
Pflegehelfer/ -innen
Pflegerische Fachexpertisen - anerkannte Fachweiterbildungen
Nr.
Anerkannte Fachweiterbildungen/ zusätzliche akademische Abschlüsse
PQ03
Hygienefachkraft
PQ04
Intensivpflege und Anästhesie
PQ08
Operationsdienst
PQ00
Fachkraft für Rehabilitation
Pflegerische Fachexpertisen - Zusatzqualifikationen
Nr.
Zusatzqualifikationen
ZP16
Wundmanagement
ZP00
Case Management
ZP00
Strahlenschutz
ZP00
Technische/r Sterilisationsassistent/-assistentin
ZP00
Rettungsassistent/in
ZP00
OP- Koordinator/in
B-2.12.3 Spezielles therapeutisches Personal
Nr.
Spezielles therapeutisches Personal
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
Ambulanz
SP04
Diätassistent und Diätassistentin
SP05
Ergotherapeut und Ergotherapeutin / Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und
Beschäftigungstherapeutin
56
Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen
Nr.
Spezielles therapeutisches Personal
SP42
Manualtherapeut und Manualtherapeutin
Physikalische Therapie
SP15
Masseur / Medizinischer Bademeister und Masseurin / Medizinische Bademeisterin
Physikalische Therapie
SP43
Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin / Funktionspersonal
Funktionsdiagnostik, Radiologie, Labor
SP18
Orthopädietechniker und Orthopädietechnikerin / Orthopädiemechaniker und
Orthopädiemechanikerin / Orthopädieschuhmacher und Orthopädieschuhmacherin / Bandagist und
Bandagistin
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
Physikalische Therapie
SP22
Podologe und Podologin / Fußpfleger und Fußpflegerin
extern, auf Wunsch des Patienten
SP23
Psychologe und Psychologin
SP24
Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
Fachkräfte für Pflegeüberleitung
SP46
Sportlehrer und Sportlehrerin / Gymnastiklehrer und Gymnastiklehrerin / Sportpädagoge und
Sportpädagogin
Gymnastiklehrerin, Physikalische Therapie
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
SP00
Skoliosetherapeut nach Lehnert- Schroth
Physikalische Therapie
SP00
Medizinische Trainingstherapie
Physikalische Therapie
SP00
PNF Therapeut
Physikalische Therapie
SP00
Brügger- Therapeut
Physikalische Therapie
SP00
Sportphysiotherapeut
Physikalische Therapie
SP00
Manuelle Lymphdrainagetherapeuten
Physikalische Therapie
57
Qualitätssicherung
C
Qualitätssicherung
C-1
Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach
§ 137 SGB V (BQS-Verfahren)
C-1.1
C-2
Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß § 112 SGB V
C-3
Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen
(DMP) nach § 137f SGB V
C-4
Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden
Qualitätssicherung
C-5
Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V
C-6
Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualtätssicherung nach
§ 137 SGB V („Strukturqualitätsvereinbarung“)
C-1.2
Erbrachte Leistungsbereiche/Dokumentationsrate für das Krankenhaus
Ergebnisse für ausgewähle Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren für das
Krankenhaus
59
Qualitätssicherung
C-1
Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach § 137 SGB V
(BQS-Verfahren)
C-1.1
Erbrachte Leistungsbereiche/Dokumentationsrate für das Krankenhaus
Leistungsbereich
Fallzahl
Dok.-Rate
Ambulant erworbene Pneumonie
≤ 5
0,0%
Dekubitusprophylaxe
193
99,0%
Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation
585
99,5%
Hüft-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel
69
100,0%
Hüftgelenknahe Femurfraktur
17
82,4%
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation
714
99,9%
Knie-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel
39
100,0%
C-1.2
Ergebnisse für ausgewählte Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren für das
Krankenhaus
C-1.2 A
Vom Gemeinsamen Bundesausschuss als uneingeschränkt zur Veröffentlichung geeignet
bewertete Qualitätsindikatoren
C-1.2 A.I Qualitätsindikatoren, deren Ergebnisse keiner Bewertung durch den Strukturierten Dialog
bedürfen oder für die eine Bewertung durch den Strukturierten Dialog bereits vorliegt
Bewertung Vertrauensbereich Ergebnis
Zähler/
Nenner
Referenzbereich
8
0/0
≤ 5%
0,0 - 1,0
0,2%
Hüftgelenkersatz:
Ausrenkung des künstlichen Hüftgelenkes nach der Operation
Bezeichnung der Qualitätskennzahl: Endoprothesenluxation
Bewertung Vertrauensbereich Ergebnis
Zähler/
Nenner
Referenzbereich
8
0/0
≤ 3%
0,0 - 1,0
0,2%
Hüftgelenkersatz:
Entzündung des Operationsbereichs
nach der Operation
Bezeichnung der Qualitätskennzahl: Postoperative Wundinfektion
Bewertung Vertrauensbereich Ergebnis
Zähler/
Nenner
Referenzbereich
8
0/0
≤ 9%
0,1 - 1,5
0,5%
Bezeichnung der Qualitätskennzahl: Reoperationen wegen Komplikation
60
Hüftgelenkersatz:
Ungeplante Folgeoperation(en) wegen
Komplikation(en)
Qualitätssicherung
Bewertung Vertrauensbereich Ergebnis
Zähler/
Nenner
Referenzbereich
8
0/0
≤ 2%
0,0 - 0,8
0,1%
Kniegelenkersatz:
Entzündung des Operationsbereichs
nach der Operation
Bezeichnung der Qualitätskennzahl: Postoperative Wundinfektion
Bewertung Vertrauensbereich Ergebnis
Zähler/
Nenner
Referenzbereich
8
0/0
≤ 6%
0,2 - 1,6
0,7%
Kniegelenkersatz:
Ungeplante Folgeoperation(en) wegen
Komplikation(en)
Bezeichnung der Qualitätskennzahl: Reoperationen wegen Komplikation
Legende zur Spalte „Bewertung durch Strukt. Dialog”
8 = Das Ergebnis ist unauffällig. Es ist kein Strukturierter Dialog erforderlich.
C-2
Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß § 112 SGB V
Über § 137 SGB V hinaus ist auf Landesebene keine verpflichtende Qualitätssicherung vereinbart.
C-3
Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP) nach
§ 137f SGB V
Das Krankenhaus nimmt nicht an Disease-Management-Programmen teil.
C-4
Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung
Das Krankenhaus nimmt nicht an sonstigen Verfahren der externen Qualitätssicherung teil.
C-5
Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V
Leistungsbereich
Mindestmenge (im
Berichtsjahr 2008)
Erbrachte Menge (im
Berichtsjahr 2008)
Knie-TEP
50
734
C-6
Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualitätssicherung
nach § 137 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V [neue Fassung] ("Strukturqualitätsvereinbarung")
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
61
Qualitätsmanagement
D
Qualitätsmanagement
D-1
Qualitätspolitik
D-2
Qualitätsziele
D-3
Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements
D-4
Instrumente des Qualitätsmanagements
D-5
Qualitätsmanagement-Projekte
D-6
Bewertung des Qualitätsmanagements
63
Qualitätsmanagement
D-1
Qualitätspolitik
Das Prinzip Asklepios
•
Die Asklepios Kliniken haben ihr Handeln unter eine klare Maxime gestellt: „Gemeinsam für
Gesundheit“. Denn Gesundheit geht uns alle an und kann nur gemeinschaftlich erzeugt, erhalten
oder wiederhergestellt werden.
•
Unser unternehmerisches Handeln zielt dabei auf eine zukunftsorientierte und an höchsten
Qualitätsstandards ausgerichtete Medizin für alle uns anvertrauten Patienten. Medizinische
Versorgung in der Fläche wie an der Spitze der Krankenhauslandschaft zählen dazu genauso wie
die Präsenz entlang der gesamten Behandlungskette. Unterstützt wird die stetige
Weiterentwicklung unserer medizinischen Leistungen auch durch eigene klinische Forschung.
Mittels modernster Instrumente des Wissensmanagements sorgen wir zudem für die Verbreitung
der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in unseren Kliniken.
•
Im Mittelpunkt der Asklepios -Philosophie steht der Mensch: Auch in der Spitzenmedizin ist die
persönliche Zuwendung entscheidend, damit Sie wieder gesund werden. Jeder Patient soll diese
im bestmöglichen Maße erhalten. Dieses Prinzip gilt auch für unsere Mitarbeiter: Deren
Identifikation und Zufriedenheit mit ihrer Arbeit steht in unserem Fokus. Wir erreichen sie durch
Transparenz und Respekt sowie die individuelle Forderung und Förderung. Hohe
Eigenverantwortung durch Dezentralität, kurze Entscheidungswege und das Prinzip der
„offenen Tür“ tragen ebenso wie umfassende Angebote zur Aus-, Fort- und Weiterbildung dazu
bei.
•
Wir bekennen uns zu unserer Rolle als ein Unternehmen mit einer besonderen gesellschaftlichen
Bedeutung. Mit den unseren Krankenhäusern übertragenen öffentlichen Versorgungsaufträgen
nehmen diese eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe wahr. Asklepios hat deshalb das
Prinzip höchster Integrität zum Maßstab für alle Handlungen nach innen und außen erhoben. Als
Familienunternehmen verfolgt Asklepios langfristige unternehmerische Ziele. Der Gesellschafter
nimmt keine Ausschüttungen vor, sondern reinvestiert sämtliche erwirtschafteten Gewinne in
das Unternehmen. Unser Engagement für die Prävention bei Schulkindern an möglichst allen
unseren Standorten rundet unser Bekenntnis zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung
ab.
Integrität
Das Asklepios Klinikum Bad Abbach ist ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in den Landkreisen Kelheim
und Regensburg. Dies verpflichtet uns nicht nur, unseren Versorgungsauftrag wahr zu nehmen, sondern über
unser Leistungsangebot umfassend und regelmäßig zu informieren und jederzeit auf die Belange und Fragen der
Öffentlichkeit einzugehen. Wir sind ein zuverlässiger Partner in der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten
sowie anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens und des öffentlichen Lebens. Vor diesem Hintergrund sind
sich alle Beschäftigten ihrer Verantwortung als Repräsentanten unseres Hauses bewusst und tragen positiv zum
Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit bei. Das Leitbild des Asklepios Klinikums Bad Abbach wurde mit
Mitarbeitern aus verschiedenen Berufs- und Hierarchieebenen gemeinsam in der Ethikkommission entwickelt, um
einen breit akzeptierten Orientierungsrahmen zur Weiterentwicklung der Klinik zu schaffen.
64
Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagementansatz
Die Sicherstellung der bestmöglichen medizinischen Versorgung unserer Patienten ist die erste und wichtigste
Aufgabe unseres Klinikums. Um unserem Grundsatz gerecht zu werden, setzen wir die Säulen der Asklepios®
Philosophie und die Aspekte des Qualitätsverfahrens KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im
Gesundheitswesen), welches die qualitätsrelevanten Elemente Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung,
Sicherheit im Krankenhaus, Informationswesen, Krankenhausführung und Qualitätsmanagement beinhaltet, wie
folgt um:
Patientenorientierung
Alle Aktivitäten innerhalb des Qualitätsmanagements orientieren sich an den drei Hauptanliegen „Mensch,
®
Medizin, Mitverantwortung“. Die Unternehmensgrundsätze werden durch die Orientierung am KTQ -Modell,
und der sich daraus ergebenden hohen Patientenorientierung aktiv in der täglichen Arbeit umgesetzt.
Folgende Maßnahmen hinsichtlich der Patientenorientierung wurden in 2008 ergriffen:
•
Informationsverbesserung der Patienten durch das Erstellen von weiteren
Informationsbroschüren und Infoflyern
•
Inbetriebnahme des neu erstellen OP-Traktes und der neuen Aufwachräume
•
Planung für die Einführung eines professionellen, EDV-gestützten Terminplanungssystems
•
Kontinuierliche Verbesserung der Homepage durch einen externen Anbieter
•
Durchführung des etablierten kontinuierlich praktizierten Patientenmeinungs- und
Beschwerdemanagements
Verantwortung der Führung
Qualitätsmanagement ist im Asklepios Klinikum Bad Abbach als Führungsaufgabe definiert. Die Klinikleitung,
sowie alle Abteilungsleitungen sind in das Qualitätsmanagement eingebunden und verantwortlich für die
Umsetzung der Qualitätsziele. In der Steuerungsgruppe für das Qualitätsmanagement, dem Qualitätskomitee,
sind alle Chefärzte und Abteilungsleitungen des Klinikums vertreten.
Wirtschaftlichkeit
Die Sicherstellung der bestmöglichen medizinischen Versorgung unserer Patienten ist die erste und wichtigste
Aufgabe unseres Klinikums und unserer Mitarbeiter. Die Qualität medizinischer Versorgung wird kontinuierlich auch unter ökonomischen Gesichtspunkten - überprüft, um sie, trotz wirtschaftlicher Ansätze, auf einem hohen
Niveau zu halten und bei Bedarf zu verbessern.
Mitarbeiterorientierung
Im Asklepios Klinikum Bad Abbach werden Mitarbeiterbefragungen durchgeführt, um die Zufriedenheit der
Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsplatz zu überprüfen. Ziel ist die kontinuierliche Steigerung der Zufriedenheit der
Mitarbeiter durch Schaffung eines optimalen Arbeitsumfeldes und optimaler Arbeitsbedingungen.
65
Qualitätsmanagement
Folgende Möglichkeiten werden für die Mitarbeiter unseres Hauses angeboten:
•
Externe und interne Fortbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten
•
Betriebs- und Mitarbeiterversammlungen
•
Durchführung von Mitarbeiterseminaren (z.B. Kommunikationstraining, QualitätsmanagementSchulungen, Englischkurs)
•
Aktive Beteiligung der Mitarbeiter in Projekt- und Arbeitsgruppen
•
Betriebliches Vorschlagswesen für unsere Mitarbeiter
•
Aktives Beschwerdemanagement für unsere Mitarbeiter
•
Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement
Zielorientierung
Durch die jährliche Gesamtzielplanung des Klinikums, deren Bestandteil auch der jährliche Qualitätszielplan ist,
werden eine Zielorientierung aller durchgeführten Qualitätsmaßnahmen und die Ausrichtung auf ein
gemeinsames Ziel hin gewährleistet. Über Leistungsindikatoren, Kennzahlen und Daten der internen und
externen Qualitätssicherung erfolgt eine kontinuierliche Zielerreichungskontrolle. Bei eventuellen Abweichungen
erfolgt eine Einleitung von Korrekturmaßnahmen.
Fehlervermeidung und Umgang mit Fehlern
Es ist unser Ziel, Abläufe und Prozesse so zu strukturieren, dass ein optimales Ergebnis erzielt wird und Fehler
vermieden werden. Kommt es doch einmal zu einem Fehler, erfolgt eine Ursachen- Analyse mit dem Ziel der
Vermeidung einer Wiederholung, und als Chance zur Optimierung.
Meinungsmanagement
Die Einschätzung unserer Kunden ist die Grundlage für eine weitere Verbesserung unserer Leistungen. Wir
ermutigen Mitarbeiter, Patienten und Angehörige Ideen, Wünsche und Beschwerden zu äußern.
Über folgende Maßnahmen erfolgt eine systematische Sammlung und Auswertung:
•
Regelmäßige Befragung von Patienten, Mitarbeitern und Einweisern
•
Kontinuierliche Patientenbefragung der Patienten in der Physikalisch Therapeutischen Ambulanz
•
Kontinuierliches Meinungsmanagement für unsere Patienten
•
Betriebliches Vorschlagswesen
•
Kontinuierliches Mitarbeiterbeschwerdemanagement
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Nach dem Erstellen einer Schwachstellen- Analyse erfolgt die Optimierung der identifizierten
Verbesserungspotentiale in Qualitätszirkeln, Projektgruppen, Arbeitsgruppen und über Arbeitsaufträge. Diese
Optimierungen von z.B. Prozessen und Abläufen gehen nach erfolgreicher Umsetzung wieder in die nächste
Selbstbewertung ein. Sowohl an der Bewertung als auch an der Optimierung werden Mitarbeiter aller
66
Qualitätsmanagement
Klinikbereiche beteiligt. Jeder Beteiligte am Prozess der Patientenversorgung ist für die Qualität der
Krankenhausleistung mitverantwortlich, und wirkt daran mit, diesen Prozess kontinuierlich zu verbessern.
Kommunikation der Qualitätspolitik
Die Qualitätsaktivitäten des Asklepios Klinikums Bad Abbach möchten wir sowohl innerhalb des Klinikums
gegenüber unseren Patienten und Mitarbeitern kommunizieren, als auch die Öffentlichkeit darüber informieren.
Hierzu nutzen wir folgende Maßnahmen:
•
Durchführung von Veranstaltungen für Patienten, Besucher und die interessierte Öffentlichkeit,
z.B. Symposien, Patienteninformationsveranstaltungen
•
Durchführen von Seminaren für Selbsthilfegruppen, z.B. Rheumaliga und Selbsthilfegruppe
Morbus Bechterew
•
Erstellen von Patienten- Informationsbroschüren
•
Anbringen von Informationstafeln in den Eingangsbereichen des Klinikums
•
Veröffentlichungen in der lokalen Presse und der Fachpresse
•
Information der Mitarbeiter über den Stand des Qualitätsmanagements im Hause durch
Rundschreiben der Geschäftsführung und durch Abbildung im Intranet
•
Qualitätsmanagement- Schulungen für die Mitarbeiter
Leitlinien zum Qualitätsmanagement
In Zeiten, in denen immer höhere Ansprüche an unsere Leistungen gestellt werden und der Wettbewerb wächst,
nimmt die Bedeutung der Qualität als Wettbewerbsfaktor weiter zu. Qualität ergibt sich nicht von selbst, sie muss
erarbeitet werden, jeden Tag von jedem Mitarbeiter aufs Neue.
Das Asklepios Klinikum Bad Abbach bekennt sich daher zu folgenden Leitlinien:
•
Wir wollen zufriedene Patienten. Deshalb ist hohe Qualität unserer Dienstleistungen eines der
obersten Unternehmensziele.
•
Den Maßstab für unsere Qualität setzen unsere Kunden. Das Urteil dieser externen und internen
Kunden über medizinische, pflegerische und sonstige Dienstleistungen ist ausschlaggebend.
•
Informations- und Aufklärungsgespräche sind sorgfältig und so zu führen, dass sie von den
Patienten und anderen Kunden ausreichend und sicher verstanden werden. Anfragen,
Absprache, Beschwerden usw. sind gründlich und zügig zu bearbeiten.
•
Jeder Mitarbeiter des Asklepios Klinikums Bad Abbach trägt an seinem Platz zur Verwirklichung
unserer Qualitätsleitlinien bei. Es ist deshalb die Aufgabe eines jeden Mitarbeiters, vom
Auszubildenden bis zum Chefarzt oder Geschäftsführer, einwandfreie Arbeit zu leisten. Wer ein
Qualitätsrisiko erkennt und dies im Rahmen seiner Befugnisse nicht abstellen kann, ist
verpflichtet, seinen Vorgesetzten unverzüglich zu unterrichten.
•
Als Qualitätsziel gilt immer „Null Fehler“ oder „100% richtig“. Jede Arbeit soll daher schon von
Anfang an richtig ausgeführt werden. Das verbessert nicht nur die Qualität, sondern senkt auch
unsere Kosten. Qualität erhöht die Wirtschaftlichkeit.
67
Qualitätsmanagement
•
Nicht nur die Fehler selbst, sondern die Ursachen von Fehlern müssen beseitigt werden.
Fehlervermeidung hat Vorrang vor Fehlerbeseitigung.
•
Die Qualität unserer Leistungen hängt auch von der eingesetzten Medizintechnik und von
zugekauften Produkten, Materialien sowie Dienstleistungen ab. Wir fordern deshalb von unseren
Lieferanten höchste Qualität.
•
Unsere Patienten sollen nicht durch unnötige Doppeluntersuchungen belastet werden. In der
Regel gilt: Das Erforderliche und Zweckmäßige an Diagnostik und Therapie ist durchzuführen,
unnötige Belastungen des Patienten durch Überdiagnostik und Übertherapie sind zu vermeiden.
Maßstab für Diagnose und Therapie sind ausschließlich das Wohl und die Erfordernisse des
Patienten. Die Betriebsabläufe des Krankenhauses werden danach ausgerichtet.
•
Trotz größter Sorgfalt können dennoch gelegentlich Fehler auftreten. Deshalb wurden erprobte
Verfahren eingeführt, um Fehler rechtzeitig entdecken und zukünftig vermeiden zu können.
Leitbild des Asklepios Klinikums Bad Abbach:
Präambel
Das Asklepios Klinikum Bad Abbach GmbH ist eine Klinik im Verbund der Unternehmensgruppe Asklepios. Die
Unternehmensgrundsätze „Mensch, Medizin, Mitverantwortung“ sind Maßstab unseres Handelns. Wir achten
deshalb Wert und Würde jedes einzelnen unserer Patienten, unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion,
Nationalität und sozialer Stellung und bieten ihm Hilfe in seiner Erkrankung. Wir sind uns bewusst, dass unser
Leitbild auch Visionen aufzeigt. Es ist einem ständigen Prozess der Anpassung und Weiterentwicklung
unterworfen. Unser Haus bietet mit seiner überschaubaren Größe eine individuelle Patientenbetreuung. Hier
sollen sich unsere Patientinnen und Patienten wohl fühlen und gut behandelt wissen. Die Ausgewogenheit
zwischen moderner Medizin und Medizintechnik bzw. individueller Zuwendung ist eine ständige
Herausforderung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Patientenorientierung
Unsere Patientinnen und Patienten stellen wir in den Mittelpunkt unseres Tun und Denkens. Für sie wurden die
ärztlichen, pflegerischen, therapeutischen und serviceorientierten Angebote entwickelt mit dem Ziel, ihre Leiden
zu heilen, zu lindern oder akzeptieren zu lernen, Gesundheit und individuelle Ressourcen zu fördern und zu
erhalten. Wir achten die Würde unserer Patienten und nehmen uns ihrer als Menschen in einer
Ausnahmesituation an. Wir wollen ihnen mit ihrem persönlichen, kulturellen und religiösen Umfeld und im Sinne
einer ganzheitlichen Sichtweise gerecht werden. Dazu zählen wir die Wiederherstellung ihrer Gesundheit und die
Erhaltung oder Zurückgewinnung ihrer Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Lebensqualität. Bei allem
wollen wir auch Angehörige mit einbeziehen, und handeln partnerschaftlich gemeinsam mit niedergelassenen
Ärzten sowie nachsorgenden Einrichtungen. Für Anregungen und Kritik sind wir offen. Wir begreifen sie als
Chance zur Verbesserung. Den Maßstab für unsere erbrachten Leistungen setzen schlussendlich unsere Kunden.
Dies sind neben unseren Patientinnen und Patienten die einweisenden bzw. niedergelassenen Ärzte, Kostenträger
und die mit uns zusammenarbeitenden Kliniken. Das Urteil unserer Kunden über medizinische, pflegerische,
therapeutische und serviceorientierten Dienstleistungen ist für uns ausschlaggebend.
68
Qualitätsmanagement
Mitarbeiterorientierung
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Garanten des Erfolges unseres Hauses und bestimmen durch ihr
Fachwissen, Engagement und Auftreten unsere Leistungsfähigkeit und unser Erscheinungsbild. Die
Vorbildfunktion von Leistungsträgern, die Delegation von Verantwortung, Lob und Anerkennung aber auch eine
offene Diskussionskultur sollen die Motivation innerhalb des Teams prägen und sind Grundlage eines
menschenfreundlichen Arbeitsklimas. Freundlichkeit, Aufrichtigkeit und Hilfsbereitschaft innerhalb des Teams
und mit unseren Partnern bestimmen die menschliche Umgangsform. Das Gespräch und die enge
Zusammenarbeit zwischen allen Mitarbeitern und Bereichen sowie flache Hierarchien und kurze
Entscheidungswege sichern das Erreichen der gemeinsamen Ziele. Wir wollen so unseren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern ein motivierendes und angenehmes Arbeitsumfeld ermöglichen. Darüber hinaus steuert jeder seinen
individuellen Beitrag eigenverantwortlich bei.
Qualitativ hochwertige und innovative Medizin
Wir verfolgten das Ziel, durch qualitativ hochwertige und innovative Medizin die Gesundheit des Patienten
möglichst schnell wiederherzustellen. Darüber hinaus wollen wir mithelfen, dem Patienten die wiedererlangte
Gesundheit auf Dauer zu erhalten.
Die Sicherung des Versorgungsauftrages soll medizinisch zweckmäßig und ausreichend erfolgen. Maßstab für
Diagnose und Therapie sind ausschließlich das Wohl und die Erfordernisse des Patienten. Unsere Aktivitäten
gelten der Sicherstellung der bestmöglichen Krankenversorgung in medizinischer, pflegerischer, therapeutischer
und ökonomischer Hinsicht unter Berücksichtigung ethischer Grundsätze. Wir sehen unsere Aufgabe in der
Wiederherstellung der Gesundheit des Patienten, und bieten den Patienten und ihren Angehörigen Hilfe und
Beratung, wie sie ihre Gesundheit sichern oder auf Dauer mit ihrer Erkrankung leben können. Hierzu stehen wir
den Patienten und ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Verfügung.
Schutz der Umwelt und Wirtschaftlichkeit
Die Schonung der Umwelt ist uns ein wichtiges Anliegen. Daher sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
unseres Hauses aufgefordert, ökologische Belange zu beachten und zu einer stetigen Verbesserung der
Umweltleistungen der Kliniken beizutragen. Wir sensibilisieren unser Personal, mit knappen Ressourcen wie
Energie und Wasser verantwortungsbewusst umzugehen. Es werden notwendige Maßnahmen getroffen, um
Umweltbelastungen zu vermeiden bzw. zu beseitigen und wo dies nicht realisierbar ist, Umwelt belastende
Emissionen und das Abfallaufkommen auf ein Mindestmaß zu verringern. Umweltfreundliche Produkte und
Technologien finden Berücksichtigung. Bei Beschaffungs- und Entsorgungsmaßnahmen werden deshalb neben
den ökonomischen auch die ökologischen Auswirkungen beachtet. Strategie und Handeln sind ausgerichtet auf
die dauerhafte Existenz unseres Hauses. Auch wir müssen uns der Herausforderung der gesellschaftlichen
Entwicklung stellen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Eine Hauptverantwortung liegt dabei in der
Sicherung unserer Arbeitsplätze.
69
Qualitätsmanagement
Identifikation und Verpflichtung
Wir sind uns unserer besonderen Verpflichtung gegenüber unseren Patientinnen und Patienten bewusst.
Aufgrund des öffentlichen Versorgungsauftrages tragen wir eine große gesellschaftliche Verantwortung. Vor
diesem Hintergrund sind sich alle Beschäftigten ihrer Verantwortung als Repräsentanten unseres Hauses bewusst
und tragen positiv zum Erscheinungsbild des Asklepios Klinikums Bad Abbach in der Öffentlichkeit bei.
Verabschiedet durch die Ethikkommission des Asklepios Klinikums Bad Abbach am 18.10.2005. Geprüft zuletzt
am 10.12.2008 durch die Ethikkommission. Basierend auf dem Leitbild des Klinikums wurden jeweils ein Leitbild
für den Pflegedienst und ein Leitbild für die Abteilung für Physikalische Therapie abgeleitet.
D-2
Qualitätsziele
Unsere Qualitätsziele dienen der Konkretisierung der Qualitätspolitik im Asklepios Klinikum Bad Abbach. Als
Teil der Gesamtzielplanung des Klinikums wird jährlich ein Qualitätsmanagement-Zielplan aufgestellt. Dieser
beinhaltet die Evaluation der Ziele des Vorjahres sowie definierte Qualitätsziele auf Klinik- und Abteilungsebene
für das kommende Jahr. Zur Erreichung der Ziele sind im Qualitätsmanagement-Zielplan konkrete
Umsetzungsmaßnahmen festgelegt. Die Qualitätsziele orientieren sich an den Erwartungen unserer Kunden, am
Klinikleitbild, der Qualitätspolitik, den Unternehmenszielen sowie an äußeren Bedingungen (gesetzliche Auflagen
etc.). Verantwortlich für den Aufbau des Qualitätsmanagementsystems sind die Geschäftsführung, die
Qualitätsbeauftragte und das Qualitätskomitee. Die Zuständigkeiten, Aufgabenbereiche und Verfahrensabläufe
des Qualitätsmanagements sind in einer Geschäftsordnung zum Qualitätsmanagement geregelt, die zweijährlich
den sich verändernden Gegebenheiten angepasst wird. Grundlage des Qualitätsmanagementsystems des
Klinikums ist das Asklepios Modell für Integriertes Qualitätsmanagement (AMIQ), welches den kontinuierlichen
Verbesserungszyklus abbildet. Jährlich erfolgt ein externes Audit zur Überprüfung der Weiterentwicklung des
Qualitätsmanagementsystems durch die Zentralen Dienste Asklepios, welches 2008 unter dem Focus
Risikomanagement und Patientensicherheit stand. Die Phasen des AMIQ werden so kontinuierlich durchlaufen
und stellen damit die systematische Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems sicher. Die
Projektplanung und Erstellung eines zentralen Maßnahmenplanes erfolgt durch die Qualitätsbeauftragte in
Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und den Zentralen Diensten Asklepios. Übergeordnetes Ziel aller
Bemühungen im Qualitätsmanagement ist die kontinuierliche Steigerung der Zufriedenheit unserer Kunden. In
erster Linie sind dies unsere Patienten, aber auch Angehörige, Besucher, einweisende Ärzte, kooperierende
Einrichtungen, Kostenträger und Mitarbeiter zählen wir zu unseren Kunden.
Folgende Grundsätze sowie strategische und operative Ziele der Qualitätspolitik unserer Organisation werden
im Klinikum umgesetzt:
Die Qualitätsziele unseres Klinikums stehen mit der Qualitätspolitik des Hauses und der Verpflichtung zur
ständigen Verbesserung in Einklang. Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess, orientiert sich am P-D-C-A
Zyklus (Plan- Do- Check- Act). Dieser ist der elementare Kern unseres Qualitätsmanagementsystems.
70
Qualitätsmanagement
Ziele des Qualitätsmanagements im Asklepios Klinikum Bad Abbach
•
Aufrechterhaltung unseres klinikinternen Qualitätsmanagementsystems mit dem Ziel die
Zufriedenheit unserer Kunden und unserer Mitarbeiter kontinuierlich zu steigern
•
Ermittlung von Schwachstellen und darauf bezogene Weiterentwicklung unseres
Qualitätsmanagementsystems im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses
•
Durchführung von regelmäßigen Qualitätsprüfungen zur Aufdeckung von
Verbesserungspotentialen, z.B. jährliche externe Audits, Selbstbewertung und Fremdbewertung
®
im Rahmen des KTQ - Modells
•
Einbeziehung der Mitarbeiter in den Qualitätsmanagementprozess mit dem Ziel der Förderung
des Qualitätsbewusstseins, auch durch Informations-veranstaltungen und Schulungen.
•
nachhaltige Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen
•
Ausrichtung aller Qualitätsmanagement-Maßnahmen auf gemeinsame Ziele
•
strukturierte und fortlaufende Verbesserung der Prozesse durch abteilungsübergreifende
Prozessoptimierungen unter Einbeziehung aller Klinikbereiche und Berufsgruppen.
Folgende Qualitätsziele wurden im Jahr 2008 umgesetzt:
•
Kontinuierlicher Ausbau des Informationsangebotes im Intranet (z.B. Einstellen der Protokolle
®
der wichtigsten Gremien im Hause, Einstellen der QM- Dokumente in die KTQ Kataloge)
•
Ausbau der Homepage des Asklepios Klinikums Bad Abbach
•
Überprüfung und Aktualisierung der vorhandene Informationsbroschüren für Patienten;
Erstellen weiterer Infobroschüren, auch in Fremdsprachen
•
Erhöhung der Teilnehmerzahl an den einzelnen Pflichtfortbildungen
(Brandschutz/Arbeitsschutz/Hygiene/Datenschutz)
•
Ausweisung eines Fortbildungsbudgets durch die Geschäftsleitung in mehreren Abteilungen des
Klinikums
•
Überarbeitung und Neukonzeption des Mitarbeiterbeschwerdemanagements
•
Umsetzung der identifizierten Verbesserungspotentiale aus der Fremdbewertung im
Krankenhaus und im Zentrum für Rehabilitation
•
Eröffnung der neu erbauten Überwachungsstation
Erfolgreich abgeschlossene Projekte/Arbeitsgruppen/Maßnahmen im Jahr 2008:
•
Erarbeitung und Umsetzung eines Therapiestandards für Fibromyalgie Patienten
(Fibromyalgieseminar)
•
Eröffnung des neuen Operationssaales
•
Einführung der digitalen Aktensteuerung in der Klinik und Poliklinik für Orthopädie
•
Erstmalige Planung eines Regionalanästhesie- Workshops für niedergelassene Ärzte und
Anästhesisten
•
Abbildung des Mitarbeiterbeschwerdemanagements direkt auf der Intranetseite des Betriebsrates
71
Qualitätsmanagement
Externe Überprüfungsmaßnahmen zur Qualitätssicherung im Jahr 2008:
•
Jährliche Begehung durch die Firma G&U Arbeitssicherheit und Brandschutz
•
Externes Audit der Zentralen Dienste Qualitätsmanagement
•
Externe Audits in der Küche durch die Lufthansa Service GmbH
•
Externe Audits in der Reinigung durch die Lufthansa Service GmbH
•
Fortführung des obra- Projektes in der Rheumatologie als kontinuierliches Projekt, Beginn
09/2008 (kobra- Projekt)
•
Kontinuierliches Benchmark innerhalb der Asklepios Unternehmensgruppe
•
Erstellen eines Flyers des Betriebsrates im Hause für jeden Mitarbeiter
•
Erstellung und Ausgabe eines Patienteninfoflyers Telefon
•
Einführung des Orbis Infektionsmanagements
Folgende Ziele wurden klinikübergreifend im Qualitätszielplan für das Jahr 2009 festgelegt:
•
Strukturierung der Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiter
•
Vorbereitung von Patienten-, Einweiser- und Mitarbeiterbefragungen für Mitte 2009
•
Weitere Einbindung der Mitarbeiter in den Prozess Qualitätsmanagement
•
Umsetzung weiterer erkannter Verbesserungspotentiale aus der Fremdbewertung 2007
•
Erlangung des Zertifikates "Paincert" (Schmerztherapie)
Davon abgeleitet wurden für die einzelnen Fachabteilungen beispielsweise folgende Ziele festgelegt:
•
Verbesserung der Abläufe (OP, Ambulanz, ZPA) in der Klinik und Poliklinik für Orthopädie
•
Erarbeitung eines Konzepts zur Umsetzung der multimodalen, nichtoperativen
Komplexbehandlung des Bewegungssystems in der Klinik für Konservative Orthopädie
•
Gründung einer Laborkommission als ständige Einrichtung; initiiert durch die Klinik und
Poliklinik für Rheumatologie/Klinische Immunologie
•
Erstellen eines Qualitätsmanagementhandbuches für das Klinikum
•
Erarbeitung von Klinischen Pfaden durch den Pflegedienst
•
Einführung eines EDV- gestützten Terminierungssystems in der Abteilung für Physikalische
Therapie
D-3
Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements
Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements im Asklepios Klinikum Bad Abbach
Zur Sicherstellung der Umsetzung der Qualitätspolitik und Erreichung der gesetzten Qualitätsziele sind im
Asklepios Klinikum Bad Abbach die im Folgenden beschriebenen Strukturen implementiert. Die Aufgaben und
Verantwortlichkeiten der einzelnen Organe sind in einer Geschäftsordnung zum Qualitätsmanagement festgelegt,
die alle zwei Jahre durch das Qualitätskomitee überprüft, ggf. aktualisiert wird. Ziele der Organisation des
Qualitätsmanagements sind die klare Regelung von Verantwortlichkeiten und Aufgaben, die Schaffung von
effektiven Strukturen und die Sicherstellung der Einbindung aller Bereiche ins Qualitätsmanagement. Das
Qualitätsmanagementsystem ist in der EDV abgebildet und somit über das Intranet allen Mitarbeitern zugänglich.
72
Qualitätsmanagement
Eine Stabstelle "Qualitätsbeauftragte/r" wurde geschaffen. Die im Rahmen des Qualitätsmanagements
verantwortlichen und zu dessen Implementierung sowie Weiterentwicklung verpflichteten organisatorischen
Einheiten sind:
•
Geschäftsführung/ Krankenhausleitung
•
Qualitätsbeauftragte/r
•
Qualitätskomitee
•
Qualitätsverantwortliche der Abteilungen und Bereiche
•
Abteilungsleiter
•
Qualitätszirkel, Projektgruppen, Arbeitsgruppen
•
Konzernbereich Zentrale Dienste Qualitätsmanagement Asklepios
Die Information der Mitarbeiter ist sichergestellt durch die Darstellung des Qualitätsmanagementsystems im
Intranet, durch Informationsveranstaltungen und Rundschreiben zum Qualitätsmanagement und durch
Qualitätsmanagementschulungen im Hause. Im Folgenden werden die Strukturen des Qualitätsmanagements im
Asklepios Klinikum Bad Abbach näher beschrieben. Der Aufbau ist in einer Geschäftsordnung zum
Qualitätsmanagement geregelt.
Geschäftsführung/Krankenhausleitung
Die Hauptverantwortung für das Qualitätsmanagement liegt bei der Geschäftsführung.
Aufgaben:
•
Sicherstellung der Einhaltung der festgelegten Qualitätspolitik und der Qualitätszielplanung
•
Bereitstellung der erforderlichen finanziellen und personellen Ressourcen
•
Freigabe der durch das Qualitätskomitee beschlossenen Qualitätsprojekte
•
Initiierung von Qualitätsprojekten
Abteilungsleiter
Die Abteilungsleiter sind verantwortlich für die Weitergabe von Informationen hinsichtlich des
Qualitätsmanagements. Sie sind, zusammen mit den Qualitätsbeauftragten der Abteilungen und Bereiche, für die
Kommunikation und Umsetzung der einzelnen Projekte im Hause und in den Abteilungen zuständig.
Aufgaben:
•
Information aller Mitarbeiter der Abteilung zum Themenbereich des Qualitätsmanagements in
Abstimmung mit der Qualitätsbeauftragten.
•
Koordination der Arbeit der ihnen zugeordneten Qualitätszirkel, Projekt- und Arbeitsgruppen
der Abteilung in Zusammenarbeit mit der Qualitätsbeauftragten.
•
Führung aller Unterlagen des Qualitätsmanagements in der Abteilung. Sie unterstützen die
Qualitätsbeauftragte bei der Erstellung und Führung des Qualitätshandbuches und des
Selbstbewertungsberichtes.
73
Qualitätsmanagement
Qualitätsbeauftragte
Die Qualitätsbeauftragte berät die Geschäftsführung in Stabsfunktion. Sie ist für die Initiierung, Begleitung und
Koordination der Struktur, Planung und Maßnahmen des Qualitätsmanagements in Absprache mit der
Geschäftsführung zuständig.
Aufgaben:
•
Organisation, Koordinierung und Begleitung aller Maßnahmen im Bereich Qualitätsmanagement
•
Beratung der Geschäftsführung im Bereich Qualitätsmanagement
•
Regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsführung zum aktuellen Stand des
Qualitätsmanagements
•
Initiierung, Steuerung und Koordinierung der Tätigkeiten von Projektgruppen, Arbeitsgruppen
und Qualitätszirkeln
•
Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Stand und die Maßnahmen im bzw.
zum Qualitätsmanagement zusammen mit den Abteilungsleitern
•
Initiieren der Patienten-, Mitarbeiter- und Einweiserbefragungen
•
Bearbeitung und Auswertung des Patientenbeschwerdemanagements
•
Prüfung und Kontrolle der Protokollführung und der Themen des Qualitätsmanagements.
•
Entgegennahme von Vorschlägen für Qualitätsprojekte.
•
Bearbeitung von Vorschlägen für Qualitätsprojekte, insbesondere die Formulierung der
Problembeschreibung und des Projektzieles.
•
Aufstellung einer Tagesordnung in Abstimmung mit dem Vorsitzenden des Qualitätskomitees
und Einladung zu den Sitzungen.
Qualitätsverantwortliche der Abteilungen und Bereiche
Die Qualitätsverantwortlichen der Abteilungen und Bereiche sind Koordinatoren des umfassenden
Qualitätsmanagements in den Abteilungen und Bereichen. Für die Berufsgruppen des ärztlichen Dienstes, des
Pflegedienstes, der Verwaltung und der Therapeuten wurden jeweils Qualitätsverantwortliche der Abteilungen
und Bereiche benannt. Diese sind zum Teil Mitglieder im Qualitätskomitee. Dadurch soll sichergestellt werden,
dass die Arbeit im Bereich Qualitätsmanagement auf breite Akzeptanz und Unterstützung aller Mitarbeiter trifft.
Aufgaben:
•
Information aller Mitarbeiter der Abteilungen und Bereiche zum Themenbereich des
Qualitätsmanagements in Abstimmung mit der Qualitätsbeauftragten.
•
Koordination der Arbeit der ihnen zugeordneten Qualitätszirkel, Projekt- und Arbeitsgruppen
der Abteilungen und Bereiche in Zusammenarbeit mit der Qualitätsbeauftragten.
•
Führung aller Unterlagen des Qualitätsmanagements in den Abteilungen und Bereichen. Sie
unterstützen die Qualitätsbeauftragte bei der Erstellung und Führung des Qualitätshandbuches
und des Selbstbewertungsberichtes.
•
Die Qualitätsverantwortlichen berichten in regelmäßigen Abständen der Qualitätsbeauftragten
ausführlich über den Stand der Qualitätsprojekte der Abteilungen und Bereiche.
•
74
Fachliche Begleitung der Qualitätsprojekte der Abteilungen und Bereiche.
Qualitätsmanagement
Qualitätskomitee:
Das Qualitätskomitee ist die oberste Instanz des Qualitätsmanagements in unserem Klinikum. Unter dem Vorsitz
des Verwaltungsdirektors treffen sich mindestens vierteljährlich die Führungskräfte des Klinikums. An den
Sitzungen des Qualitätskomitees nehmen teil: der Verwaltungsdirektor, der Ärztliche Direktor, die Chefärzte der
einzelnen Fachbereiche, die Abteilungsleitungen, die Pflegedienstleitung, der Betriebsrat und die
Qualitätsbeauftragte.
Das Qualitätskomitee initiiert u.a. qualitätsbezogene Aktivitäten, und gibt damit der Qualitätsentwicklung eine
gemeinsame Ausrichtung.
Aufgaben:
•
Entgegennahme von Vorschlägen für Qualitätsprojekte
•
Information der Mitarbeiter über den Stand des Qualitätsmanagements
•
Auswahl der Teilnehmer von Qualitätszirkeln nach Funktionen
•
Entgegennahme von Lösungsvorschlägen aus der Qualitätszirkelarbeit
•
Festlegung von Verbesserungsmaßnahmen
•
Lenkung und Koordinierung aller Tätigkeiten im Bereich des umfassenden
Qualitätsmanagements in Abstimmung mit der Qualitätsbeauftragten.
•
Erstellung einer Geschäftsordnung für das umfassende Qualitätsmanagement.
•
Ernennung von Qualitätszirkel - Leiter/ Moderatoren für Qualitätszirkel.
•
Festlegung der Zusammensetzung von Qualitätszirkeln. Das Qualitätskomitee legt die
Funktionen fest, die im Qualitätszirkel vertreten sein sollen. Die entsprechenden Mitarbeiter
werden vom Qualitätszirkel- Leiter in Abstimmung mit der Qualitätsbeauftragten namentlich
ausgewählt und angesprochen.
•
Regelmäßige Information der Mitarbeiter über den Stand der Qualitätsverbesserungsarbeit und
die Projekte der Qualitätszirkel in Abstimmung mit der Qualitätsbeauftragten.
•
Genehmigung der internen Auditplanung und Entgegennahme der Auditberichte.
Konzernbereich DRG-, Medizin- und Qualitätsmanagement
Externe Unterstützung im Qualitätsmanagement erhält das Asklepios Klinikum Bad Abbach durch den
Konzernbereich DRG-, Medizin- und Qualitätsmanagement der Asklepios Unternehmensgruppe. Hierfür stehen
Fachexperten für Qualitätsmanagement und Projektmanagement zur Verfügung.
Aufgaben:
•
Unterstützung bei Aufbau und Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems nach dem
Asklepios Modell für Integriertes Qualitätsmanagement (AMIQ) entsprechend den Bedürfnissen der
Klinik
•
Beratung der Geschäftsführung und Qualitätsbeauftragten in Fragen des Qualitätsmanagements
•
Unterstützung bei der Umsetzung des Qualitätsmanagementzielplanes aus den Jahreszielplänen
•
Unterstützung bei der Festlegung von Qualitätskriterien, Qualitätszielen und Qualitätsstandards
•
Unterstützung der Kliniken bei der kontinuierlichen internen Qualitätsverbesserung
•
Erhebung von Ist-Analysen der Struktur- und Prozessqualität in den Kliniken
75
Qualitätsmanagement
•
Unterstützung bei internen Visitationen
•
Durchführung externer Visitationen
•
Bereitstellung und Verwaltung von Daten zum konzerninternen Benchmarking
•
Beurteilung der Ergebnisqualität anhand von Leistungsindikatoren und Qualitätskennzahlen
•
Vorbereitung der Klinik auf die Zertifizierung nach dem Verfahren und den
®
Qualitätsanforderungen der KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im
Gesundheitswesen)
Kommissionen und Gremien
Im Asklepios Klinikum Bad Abbach arbeiten folgende Kommissionen und Gremien an der Sicherstellung einer
kontinuierlichen Einhaltung und Verbesserung der Qualität:
•
Leitungsgremium
•
Hygienekommission
•
Transfusionskommission
•
Ethikkommission
•
Arzneimittelkommission
•
Arbeitssicherheitsausschuss
•
Laborkommission
•
Kommission zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement
•
Gremium zum Betrieblichen Vorschlagswesen
•
Betriebsratsgremium
•
Wirtschaftsausschuss
•
Arbeitsgruppe Medizinisches Notfallmanagement
Aufgaben:
Die Aufgabe der genannten Gremien ist die Überwachung und Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben, und der
Beschluss wesentlicher Maßnahmen zu den einzelnen Themengebieten innerhalb ihrer Zuständigkeitsbereiche.
D-4
Instrumente des Qualitätsmanagements
Instrumente des Qualitätsmanagements im Asklepios Klinikum Bad Abbach
Zur Überprüfung der Umsetzung der Qualitätspolitik und Qualitätsziele und der kontinuierlichen Verbesserung
der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Qualität werden im Asklepios Klinikum Bad Abbach
folgende Instrumente angewandt:
76
•
Qualitätszirkel
•
Projektgruppen
•
Arbeitsgruppen
•
Arbeitsaufträge
•
Dokumentationsanalysen
•
Gremien und Kommissionen
Qualitätsmanagement
•
Patienten-, Mitarbeiter- und Einweiserbefragungen
•
Durchführung von Fallbesprechungen
•
Patientenbeschwerdemanagement
•
Mitarbeiterbeschwerdemanagement
•
Interne und externe Qualitätsaudits
•
Erhebung und Auswertung von Qualitätskennzahlen
•
Risikomanagement
Qualitätszirkel im Asklepios Klinikum Bad Abbach:
Aufgaben:
Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zu einem vorgegebenen Thema aus dem Qualitätskomitee.
Für Qualitätsprojekte wird vom Qualitätskomitee in Absprache mit der Qualitätsbeauftragten ein Qualitätszirkel
berufen. Der Qualitätszirkel ist eine Organisationseinheit im Qualitätsmanagement mit regelmäßig drei bis fünf
Mitgliedern. Bei Bedarf ist eine Erweiterung möglich. Über die Arbeit der Qualitätszirkel berichtet der
Qualitätszirkel-Leiter, der Qualitätsbeauftragten. Die Qualitätszirkel werden von der Qualitätsbeauftragten
koordiniert. Nach Projektabschluss beschließt das Qualitätskomitee über die Auflösung des Qualitätszirkels. Von
der Qualitätsbeauftragten können unabhängig von der Berufung von Qualitätszirkeln durch das Qualitätskomitee
Arbeitsgruppen und Projektgruppen eingerichtet, und Einzelaufträge vergeben werden. Für jeden Qualitätszirkel
wird vom Qualitätskomitee ein Qualitätszirkel- Leiter berufen. Das Qualitätskomitee beauftragt über die
Qualitätsbeauftragte den Qualitätszirkel- Leiter mit der Bearbeitung des Qualitätsprojektes im Qualitätszirkel und
dessen Moderation. Dem Qualitätszirkel- Leiter obliegen insbesondere die Leitung und die Koordination der
laufenden Geschäfte und die Moderation der Qualitätszirkel.
Teilnehmer:
Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen und Hierarchieebenen, je nach Themenstellung, mindestens ein Mitarbeiter
jedes Bereiches, der von der Thematik betroffen ist.
Projektgruppen im Asklepios Klinikum Bad Abbach:
Aufgaben:
Konzeptionelle Bearbeitung eines durch die Geschäftsführung vorgegebenen, bzw. mit der Geschäftsführung
abgestimmten Projektes.
Teilnehmer:
Interne und zum Teil auch externe Fachexperten hinsichtlich der Projektthematik.
Beispiel:
Projektgruppe "Paincert" mit dem Ziel, durch die geplante Zertifizierung einer qualifizierten Schmerztherapie den
Patienten in unserem Klinikum eine effektive Schmerzbehandlung zukommen zu lassen. Schaffung und
Sicherstellung der für eine qualifizierte Schmerztherapie notwendigen Strukturen und Prozesse (interdisziplinär).
77
Qualitätsmanagement
Arbeitsgruppen im Asklepios Klinikum Bad Abbach
Aufgaben:
Konzeptionelle Bearbeitung eines durch den Qualitätsbeauftragten, den Abteilungsleiter oder die Mitarbeiter
vorgeschlagenen, mit der Geschäftsführung abgestimmten Themas.
Teilnehmer:
Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen und Hierarchieebenen bei schnittstellenrelevanten Themen, ansonsten
Mitarbeiter aus der betreffenden Berufsgruppe.
Beispiel:
Arbeitsgruppe zur Erstellung eines Konzeptes zur Neuorganisation des Patientenmeinungsmanagements
Arbeitsaufträge im Asklepios Klinikum Bad Abbach
Aufgaben:
Konzeptionelle Bearbeitung eines durch den Qualitätsbeauftragten anhand des Maßnahmenplanes ausgewählten,
mit der Geschäftsführung abgestimmten Themas.
Teilnehmer:
Mitarbeiter aus den betreffenden Berufsgruppen, oder als Einzelauftrag.
Beispiel:
Arbeitsauftrag zur Erstellung einer Stellenbeschreibung für die Mitarbeiter der Rezeption
Dokumentationsanalysen im Asklepios Klinikum Bad Abbach
Die Durchführung von Dokumentationsanalysen dient dazu, die Dokumentation und den Informationsfluss
hinsichtlich der Versorgung der Patienten zu verbessern. Hierbei wird die ärztliche und pflegerische
Dokumentation durch Beauftragte (Oberärzte/Stationsleitungen) anhand definierter Kriterien überprüft und
anonym ausgewertet.
Gremien und Kommissionen im Asklepios Klinikum Bad Abbach:
Die im Asklepios Klinikum Bad Abbach tätigen Kommissionen und Gremien unterstützen die Mitarbeiter und die
Geschäftsführung bei ihrer Qualitätsarbeit.
Aufgaben:
Die Aufgabe der Gremien ist der Beschluss wesentlicher Maßnahmen innerhalb ihrer Aufgabenbereiche.
Projektbezogene Arbeitsgruppen werden nach Bedarf gegründet.
Teilnehmer:
Mitglieder des jeweiligen Gremiums und der jeweiligen Kommission.
78
Qualitätsmanagement
Beispiele:
•
Erstellen von Leitlinien zum Umgang mit Patientenverfügungen (Ethikkommission)
•
Erstellen von Leitlinien zum Umgang mit Patienten mit Durchgangssyndrom (Ethikkommission)
•
Erstellen eines Konzeptes zum Betrieblichen Vorschlagswesen (Gremium für das Betriebliche
Vorschlagswesen)
•
Verabschiedung einer Betriebsvereinbarung zum Betrieblichen Vorschlagswesen (Betriebsrat und
Geschäftsführung)
•
Organisation von Arbeitssicherheitsbegehungen (Arbeitssicherheitsausschuss)
•
Kontinuierliche Überarbeitung der Bestellliste für Arzneimittel (Arzneimittelkommission)
•
Kontinuierliche Überprüfung der Notfallausrüstung (Arbeitskreis Notfallmanagement)
Patienten-, Mitarbeiter- und Einweiserbefragungen im Asklepios Klinikum Bad Abbach
Einen wesentlichen Anhaltspunkt für die Initiierung von Qualitätsverbessernden Maßnahmen stellt die
Rückmeldung unserer Kunden zu deren Zufriedenheit mit den Leistungen unserer Klinik dar. Zu diesem Zweck
werden Befragungen von Patienten, Mitarbeitern und einweisenden Ärzten in regelmäßigen Abständen
durchgeführt. Dabei wird auf bewährte und vielfach erprobte standardisierte Fragebögen und eine unabhängige,
externe Auswertung durch ein beauftragtes Institut zurückgegriffen.
Durchführung von Fallbesprechungen im Asklepios Klinikum Bad Abbach
Die Durchführung von Fallbesprechungen dient der Verbesserung der Vorsorgungsqualität durch berufsgruppenund fachabteilungsübergreifende Betrachtung der Erkrankung. Hierbei werden schwierige und komplexe
Krankheitsverläufe von Patienten anonym vorgestellt und gemeinsam mit allen beteiligten Ärzten die
Therapiemöglichkeiten besprochen.
Patientenbeschwerdemanagement im Asklepios Klinikum Bad Abbach
In unserer Klinik ist ein Beschwerdemanagement für Patienten, Angehörige und sonstige Kontaktpersonen
etabliert. In monatlichen Abständen wird eine Auswertung der eingegangenen Rückmeldungen und Beschwerden
vorgenommen.
Aufgrund der Ergebnisse des Patientenbeschwerdemanagements wurden in 2008 beispielhaft folgende
Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt:
•
Aufstellen von höheren Bänken im Park für unsere hüft- und knieoperierten Patienten
•
Implementierung eines Hol- und Bringe- Dienstes in der Klinik für Rheumatologie
•
Bereitstellung von Kaffeeautomaten für kostenfreien Kaffee und Tee auf allen Stationen
Mitarbeiterbeschwerdemanagement im Asklepios Klinikum Bad Abbach
In unserer Klinik ist über den Betriebsrat ein Beschwerdemanagement für Mitarbeiter etabliert. In vierteljährlichen
Abständen wird eine Auswertung der eingegangenen Rückmeldungen und Beschwerden vorgenommen. Nach
79
Qualitätsmanagement
Eingang der Mitarbeiterbeschwerde berät der Betriebsrat - nach Rücksprache mit dem Mitarbeiter und mit dessen
Zustimmung - zusammen mit der Geschäftsführung das weitere Vorgehen.
Interne und externe Qualitätsaudits und Risikomanagement im Asklepios Klinikum Bad Abbach:
Zur Überprüfung der Umsetzung Qualitätsverbessernder Maßnahmen und zur Identifizierung von
Verbesserungspotentialen werden in der Klinik Begehungen sowie interne und externe Audits durchgeführt:
•
Hygienebegehung mindestens 1x jährlich in allen Bereichen,
•
Datenschutzbegehung 1x jährlich in allen Bereichen,
•
Arbeitsschutz- und Brandschutz-Begehungen 1x jährlich in allen Bereichen,
•
Audit zum Transfusionswesen (Blut und Blutprodukte) 1x jährlich,
•
Externes Audit Qualitätsmanagement durch den Konzernbereich Qualitätsmanagement, 1x
jährlich in ausgewählten Bereichen.
Die Ergebnisse der Begehungen werden von den Verantwortlichen analysiert und sukzessive umgesetzt. Eine
Überprüfung der Umsetzung erfolgt regelmäßig. Insbesondere Patienten sind zu schützen. Deshalb liegt uns das
Thema Patientensicherheit besonders am Herzen. In 2008 wurde begonnen ein Risikomanagementsystem in
unserer Klinik aufzubauen. Das externe Audit 2008 des Konzernbereiches Qualitätsmanagement stand daher
schwerpunktmäßig unter dem Focus Patientensicherheit.
Erhebung und Auswertung von Qualitätskennzahlen im Asklepios Klinikum Bad Abbach:
Beginnend in 2006 wurden qualitätsrelevante Daten identifiziert, Erhebungsmethoden eingeführt bzw. verfeinert
sowie schrittweise ein Kennzahlensystem für die interne Qualitätssicherung aufgebaut. Hausintern kommen
kontinuierlich erfasste leistungs- und qualitätsbezogene Kennzahlen zum Einsatz, die in den regelmäßigen
Besprechungen kommuniziert werden. Insbesondere die Erhebung und Auswertung von Kennzahlen bietet die
Möglichkeit, die vielfältigen Prozesse der Klinik zu überwachen und zu steuern und damit eine qualitativ
hochwertige Versorgung der Patienten sicherzustellen und eine hohe Qualität in Aufbau- und Ablauforganisation
zu gewährleisten.
Beispiel Wartezeitenmessungen:
Wartezeitenmessungen fanden 2008 z.B. in der Abteilung für Physikalische Therapie, in der administrativen
Patientenaufnahme, in der Telefonzentrale und in der Zentralen Patientenaufnahme der Klinik und Poliklinik für
Rheumatologie /Klinische Immunologie statt. In allen Bereichen wurden keine signifikanten Wartezeiten ermittelt.
In der Zentralen Patientenaufnahme der Klinik und Poliklinik für Orthopädie konnten die Wartezeiten durch eine
Prozessoptimierung gesenkt werden.
80
Qualitätsmanagement
D-5
Qualitätsmanagement-Projekte
Qualitätsmanagementprojekte im Asklepios Klinikum Bad Abbach
Im Asklepios Klinikum Bad Abbach ist ein Projektmanagement etabliert, in dessen Rahmen die strukturierte
Initiierung, Durchführung und Evaluation von Projekten zur Qualitätsverbesserung erfolgt. Für die Initiierung,
Organisation, Abstimmung und Durchführung der Projekte in unserem Klinikum ist die Geschäftsführung in
Zusammenarbeit mit den benannten Projektverantwortlichen und der Qualitätsbeauftragten zuständig. Vor
Beginn des Projektes werden jeweils das Projektziel, der Projektverantwortliche, das Projektteam und der
Projektzeitraum festgelegt. Nach Abschluss des Projektes wird ein Projektergebnis festgehalten. Eine Evaluation
erfolgt zu einem jeweils festgelegten Zeitpunkt.
Folgende Projekte des Qualitätsmanagements wurden in bzw. werden seit 2008 durchgeführt:
®
Weiterführung des Projekts KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen)
1. Rezertifizierung
®
Die KTQ - Zertifizierung ist ein Zertifizierungsverfahren, das getragen wird von der Bundesärztekammer, der
Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Deutschen Pflegerat und den Spitzenverbänden der gesetzlichen
Krankenversicherungen. Die Entwicklung des Verfahrens wurde finanziell und ideell vom Bundesministerium für
Gesundheit unterstützt und vom Institut für medizinische Informationsverarbeitung in Tübingen wissenschaftlich
begleitet. Die Verfahrensinhalte wurden ausschließlich von Krankenhauspraktikern entwickelt und erprobt. Mit
diesem Zertifizierungsverfahren können die Krankenhäuser ein Instrument einsetzen, mit dem sie die Qualität
®
ihrer Leistungen durch die Zertifizierung und den zu veröffentlichenden KTQ - Qualitätsbericht nach außen
transparent darstellen können. Im Asklepios Klinikum Bad Abbach wurde in 2004 begonnen ein internes
Qualitätsmanagementsystem zu implementieren. Der Prozess der Einführung und der Umsetzung
qualitätsrelevanter Parameter unter oben genannten Kriterien ist seit diesem Zeitpunkt ständiger Bestandteil der
®
täglichen Arbeit. Im Rahmen der Selbstbewertung nach KTQ hat sich unser Klinikum (Fachkrankenhaus und
Zentrum für Rehabilitation) in 2006 zunächst selber beurteilt und bepunktet. Anschließend wurde durch ein
besonders geschultes Visitorenteam 2007 in einer externen Prüfung des Klinikums eine Fremdbewertung
vorgenommen. Während dieser Fremdbewertung wurden die im Selbstbewertungsbericht dargestellten Inhalte
von den Visitoren gezielt hinterfragt und durch Begehungen einzelner Krankenhausbereiche überprüft und mit
Punktwerten versehen. Auf Grund des positiven Ergebnisses der Selbstbewertung und der Fremdbewertung
®
®
wurden unserem Klinikum im Oktober 2007 das KTQ - Zertifikat für das Fachkrankenhaus und das KTQ ®
Zertifikat für das Zentrum für Rehabilitation verliehen. Der eigens erstellte KTQ - Qualitätsbericht beider Bereiche
®
wurde auch auf der KTQ - Homepage unter www.KTQ.de veröffentlicht. Das Projekt "Einführung eines
Qualitätsmanagementsystems und Zertifizierung nach dem KTQ®- Modell" wurde danach umgewandelt in das
®
Projekt " Weiterführung des Projekts KTQ - 1. Rezertifizierung".
Projekt Haftungsrechtliches Risikomanagement
Im 1. Quartal 2005 beauftragte das Asklepios Klinikum Bad Abbach GmbH ein externes Institut mit der
Durchführung einer haftungsrechtlichen Risikoanalyse im Klinikum. Zu untersuchen waren mehrere zentrale
Funktionsbereiche sowie medizinische Abteilungen des Asklepios Klinikums Bad Abbach GmbH, Klinik und
81
Qualitätsmanagement
Poliklinik für Orthopädie, Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/ Klinische Immunologie. Unter interner
Koordination der Qualitätsbeauftragten Frau Dorothee Wessinghage - Schäfler analysierte das externe
Beraterteam, nachdem die Mitarbeiter in einer Eröffnungsveranstaltung zum Projekt informiert wurden, die
einzelnen Bereiche des Klinikums bezüglich der Hauptkategorien
•
Allgemeine Haftungsrisiken
•
Organisation
•
Aufklärung
•
Behandlung
•
Dokumentation
Die Erkenntnisse wurden in einem durch das Beraterteam erstellten Risikobericht festgehalten. Zusammengefasst
fanden die Empfehlungen des externen Beraterteams Eingang in einen Maßnahmenkatalog. Viele der
empfohlenen Maßnahmen konnten im Anschluss bereichsübergreifend umgesetzt werden. In jedem Fall wurde
ein dauerhafter Prozess der Risikominimierung eingeleitet, bei dem nicht nur die Verbesserungs-maßnahmen
begleitet und evaluiert, sondern auch laufend neue Präventivmaßnahmen zur Schadenminimierung installiert
werden. Jeder Mitarbeiter und jeder Bereich wurde überdies dazu angehalten, die eigene Arbeit nicht nur auf
medizinische und pflegerische Qualität, sondern zusätzlich auf haftungsrelevante Risiken zu hinterfragen. Nur
dann können Qualitätsmanagement und Risikomanagement die Risikolage in dieser Verzahnung positiv
beeinflussen. Dies war eines der Ziele des Projektes. Die umgesetzten Maßnahmen wurden 2008 durch den
Konzernbereich DRG-, Medizin- und Qualitätsmanagement erneut im Rahmen eines externen Risikoaudits
überprüft.
obra Projekt
Im Jahr 2006 wurde das Projekt „obra“ (outcome benchmarking in der rheumatologischen Akutversorgung) des
Verbandes rheumatologischer Akutkliniken abgeschlossen. Seit 2004 wurden in der Klinik für Rheumatologie/
Klinische Immunologie unterschiedliche Messungen durchgeführt. So wurden u.a. die Patientenzufriedenheit, die
Arztbrieflaufzeiten, die Dekubitushäufigkeit und die Behandlungseffektivität bei der Tracer-Diagnose
"Rheumatoide Arthritis" gemessen. An dem Projekt waren insgesamt 13 deutsche rheumatologische Akutkliniken
beteiligt. Ziel des Projektes war es, durch „Lernen am Besten“ Verbesserungsprojekte in der eigenen Klinik zu
initiieren und anzustoßen. Aufgrund des Projekterfolges wird seit 2008 das zeitlich begrenzte Projekt "obra" als
Projekt "kobra" (kontinuierliches outcome benchmarking in der rheumatologischen Akutversorgung) fortgeführt.
Die Vergleichsmessungen unterschiedlicher, festgelegter Parameter werden nun kontinuierlich weitergeführt.
Projekt Paincert
Ziel des 2008 initiierten Projektes "Paincert" ist die Optimierung der postoperativen und konservativen
Schmerztherapie im Fachkrankenhaus am Asklepios Klinikum Bad Abbach nach den QualitätsmanagementKriterien von "Paincert" mit dem Ziel der Erlangung des Zertifikats Ende 2009.
82
Qualitätsmanagement
Die Hauptaufgaben im Rahmen des Projektes sind die Erstellung und Umsetzung eines schmerztherapeutischen
Konzeptes nach den Vorgaben von "Paincert" mit folgenden Schwerpunkten:
•
Implementierung einer multiprofessionellen Arbeitsgruppe „Schmerz“
•
Erarbeiten von Regelungen zur quantifizierbaren Schmerzerfassung
•
Erarbeiten von Regelungen zur Dokumentation von Schmerzen und Erstellen und Vorhalten von
Dokumentationsvorlagen
•
Erarbeiten von fachübergreifenden Verfahrensregelungen zur medikamentösen Schmerztherapie
•
Erarbeiten von fachübergreifenden Verfahrensregelungen zur nicht- medikamentösen
Schmerztherapie
•
Planung und Umsetzung von fachübergreifenden Fortbildungsveranstaltungen „Schmerz“
•
Erarbeitung von Kriterien zur Information und Beratung der Patienten
Die Fachbereiche des Fachkrankenhauses sowie Pflegedienst, Therapeutischer Dienst und Qualitätsmanagement
sind an der Bearbeitung der Aufgaben beteiligt, so dass ein multiprofessioneller Ansatz gewährleistet ist.
Projekt Reorganisation Prozesse in der Klinik und Poliklinik für Orthopädie
Optimierung ausgewählter organisatorischer Prozesse der Klinik und Poliklinik für Orthopädie am Asklepios
Klinikum Bad Abbach ist das Ziel des 2007 ins Leben gerufenen Projektes. Die Etablierung einer neuen
prozessorientierten Handlungs- und Gestaltungslogistik für die Teilbereiche Zentrale Patientenaufnahme, OPPlanung und Bettenmanagement, Orthopädische Ambulanzen/Notaufnahme sowie die Prozessoptimierung an
den Schnittstellen sowie die Erarbeitung neuer Personalverteilungsmodelle für die neue prozessorientierte
Ablauforganisation sind angestrebt. Nach einer Bestandsaufnahme in 2007 wurde zügig begonnen, im Rahmen
von themenbezogenen Arbeitsgruppen Lösungsansätze zu erarbeiten. Diese Lösungsansätze wurden im
multiprofessionell besetzten Entscheidergremium diskutiert, ggf. modifiziert und danach im Konsens beschlossen.
Nach der Beschlussfassung erfolgten die Information der Mitarbeiter und die Umsetzung der interdisziplinär
festgelegten Verbesserungen. Nach einer Einführungsphase wurden die veränderten Prozesse noch einmal auf
ihre Praktikabilität hin überprüft, bewertet und bei Bedarf neu angepasst. Das ursprünglich extern vergebene
Projekt wurde im 1. Quartal 2008 zur Weiterführung an das Qualitätsmanagement im Klinikum übergeben.
Projekt Patienten-, Mitarbeiter- und Einweiserbefragung
Im Rahmen seines Qualitätsmanagementprozesses führt das Asklepios Klinikum Bad Abbach in 2009 die zweite
Erhebung zur Beurteilung der Zufriedenheit von Patienten, Mitarbeitern und Einweisern durch. Nach der ersten
Befragungsrunde 2005/2006 wurden auf Grund der erkannten Verbesserungspotentiale Maßnahmen ergriffen,
welche durch die jetzt zweite Befragungsrunde evaluiert werden sollen. Die Befragungen sollen - um valide
Ergebnisse zu erzielen - zusammen mit einem professionellen externen Befragungsinstitut durchgeführt werden.
Daher erfolgten bereits in 2008 die Vorbereitungen zur Durchführung der Befragungen mit der Sichtung der
unterschiedlichen Anbieter.
83
Qualitätsmanagement
D-6
Bewertung des Qualitätsmanagements
Qualitätsbewertung im Asklepios Klinikum Bad Abbach
Das Asklepios Klinikum Bad Abbach geht bei der Bewertung des Qualitätsmanagements weit über die
gesetzlichen Anforderungen hinaus und lässt sein Qualitätsmanagementsystem von externen unabhängigen
Gutachtern überprüfen. Das Klinikum liefert damit einen Nachweis über die geleistete Qualität und das erreichte
Qualitätsniveau anhand definierter Qualitätsstandards. Mit der Aufrechterhaltung der Zertifizierung bzw. der
Rezertifizierung erfolgt eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements des Klinikums.
Das Asklepios Klinikum Bad Abbach hat sich an folgenden Maßnahmen zur Bewertung von Qualität bzw. des
Qualitätsmanagementsystems beteiligt:
®
Ende 2006 erstellte das Klinikum für alle Fachbereiche einen Selbstbewertungsbericht nach dem KTQ - Modell. Bei
diesem speziell für das Gesundheitswesen entwickelten Verfahren werden Strukturen und Abläufe des gesamten
Klinikums in folgenden Kategorien überprüft:
•
Patientenorientierung im Krankenhaus
•
Sicherstellung der Mitarbeiterorientierung
•
Sicherheit im Krankenhaus
•
Informationswesen
•
Krankenhausführung
•
Qualitätsmanagement
Drei unabhängige Gutachter bestätigten der Klinik eine hohe Patienten- und Mitarbeiterorientierung sowie ein
®
weit entwickeltes Qualitätsmanagement-System. Das KTQ -Zertifikat ist drei Jahre gültig. In 2010 wird eine
Rezertifizierung des gesamten Klinikums angestrebt. Jährlich findet ein externes Audit (Prozess- und Systemaudit)
der Zentralen Dienste Asklepios im Klinikum statt. In diesem werden die einzelnen Abteilungen und Bereiche in
Hinblick auf die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagement-Systems und die Umsetzung der Maßnahmen aus
dem erstellten Maßnahmenkatalog überprüft. Seit 2004 werden die Bereiche Küche und Reinigung regelmäßig
durch die Lufthansa Service GmbH (LSG) bzw. durch die Asklepios Service GmbH überprüft. Die Ergebnisse
werden in einem Bericht an die Geschäftsführung weitergeleitet. Die erkannten Verbesserungspotentiale werden
in den einzelnen Bereichen umgesetzt. Während der Überprüfung erfolgt zum Beispiel eine Befragung von
Mitarbeitern und Patienten zur Zufriedenheit mit der Speisenversorgung befragt werden. Die Auswertung dieser
Befragungen bestätigte uns eine hohe Zufriedenheit mit den in unserer Klinik angebotenen Speisen. Diese
Bewertungen motivieren uns, die Qualität unserer Speisenversorgung kontinuierlich zu steigern. Zweimal jährlich
erfolgt durch die Asklepios Service-Gesellschaft eine unangemeldete Hygieneüberprüfung der Küche. Hierbei
wird die Einhaltung definierter Hygienestandards nach HACCP (Hazards Analysis and Critical Control Point)
kontrolliert. Der Reinigungsdienst in unserer Klinik wird jährlich einer unangemeldeten Qualitätsprüfung durch
die Asklepios Service GmbH unterzogen. Hierbei werden Organisation der Reinigung, Reinigungsleistung und
die Einhaltung von Hygienekriterien bewertet. Parallel dazu erfolgt jeweils eine Zufriedenheitsabfrage von
Mitarbeitern und Patienten zur Reinigungsqualität.
84
Qualitätsmanagement
Von den 104 Asklepios Einrichtungen (Trägerschaft und Management) sind die 96 deutschen
Standorte auf der Karte markiert. Acht weitere Kliniken befinden sich in Griechenland.
*) Einrichtungen in Betriebsführung der Asklepios Kliniken
Stand: Juli 2009
Zertifizierung:
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:ERTIFIK
Adresse:
Asklepios Klinikum Bad Abbach
Kaiser-Karl V.-Allee 3 · 93077 Bad Abbach · Tel.: (09405) 18-0 · Fax: (09405) 18-2950
[email protected] · www.asklepios.com/badabbach

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