Standing Ovations für neues Thriller-Stück

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Standing Ovations für neues Thriller-Stück
Wochenspiegel
KULTUR
Nr. 3
14. Januar 2015
9
Standing Ovations für neues Thriller-Stück
«Ein gemeiner Trick» ist der
Titel des Thrillers von David
Foley, der am Freitag unter
der Regie von Urs Blaser als
Premiere bei den Kammerspielen Seeb über die Bühne ging. Die Gäste belohnten die schauspielerischen
Leistungen mit Standing
Ovations.
Béatrice Christen
Die Kammerspiele Seeb präsentieren
in den nächsten Monaten einen Thriller, der dem Publikum Hühnerhaut
beschert, dieses aber auch zum Lachen bringt. Ort der Handlung ist das
Appartement in Manhattan von Camilla Dargus (Ulrike Cziesla-Hitz).
Die Lebedame hat eine geheime Leidenschaft. Sie mag junge Kellner und
nimmt hie und da einen von ihnen
mit nach Hause. Eines Abends trifft
sie Billy (Gabor Nemeth), der ebenfalls in diesem Berufsstand tätig ist.
Nach der Liebesnacht will sie ihn bezahlen, aber Billy will mehr und zwar
sehr viel mehr. Als Dritter im Bund
steht Wachmann Ted (Reto Mosimann) auf der Bühne.
«Der gemeine Trick» bietet dem
Publikum Spannung und Überraschungen: Es wird geschossen, es
fliesst Blut, und eine Leiche wird zerstückelt.
Premiere mit prominenten Gästen
Die Premiere kam beim Publikum
sehr gut an: Der Applaus war kräftig,
die Schauspielenden wurden mit einer Standing Ovations belohnt. Regisseur Urs Blaser und sein Team freuten sich sichtlich über den Erfolg. Er
sagt zum Stück: «Dieses ist anspruchsvoll und verlangt viel von den
Darstellern.» Letztere wurden denn
auch mit einem weiteren Applaus geehrt, als sie sich nach der Vorstellung
unter das Publikum mischten.
Unter den prominenten Besuchern befand sich auch Lys Assia. Sie
erzählt, dass sie jede Premiere der
Kammerspiele Seeb besuche. Sie ist
begeistert vom Thriller «Ein gemeiner Trick». Sie lobt ihn und sagt: «Es
war spannend. Die Leistung der
Schauspieler hat mich überzeugt. Es
ist aufwendig, einen Text auswendig
zu lernen. Die Dialoge auf der Bühne
sind länger und schwieriger als ein
Schlagertext.»
Begeisterung hat das Stück auch
beim Schauspieler Walter Andreas
Müller, kurz auch WAM genannt, ausgelöst. Er betont: «Ich kenne die drei
Schauspieler persönlich. Sie haben
eine hochprofessionelle Leistung erbracht, die ein herzliches Kompliment verdient.» Kamil Krejci, Regisseur aus Adliswil, weilte ebenfalls
unter den Besuchern in Bachenbülach. Ihm hat der Thriller auf der
Kammerspiel-Bühne
offensichtlich
ebenfalls gefallen.
Nachdem der Regisseur und Theaterleiter der Kammerspiele Seeb
sich bei seinem Team, das vor und
hinter den Kulissen im Einsatz war,
bedankt hat, eröffnete er das Büffet
Spannender Thriller: Lys Assia ist
an jeder Premiere der Kammerspiele Seeb dabei.
Als Camilla (Ulrike Cziesla-Hitz) ihren Wachmann Ted (Reto Mosimann) ruft, eskaliert die Situation.
Foto: Michael Schroer
Standing Ovations für die drei Schauspieler.
Fotos: Béatrice Christen
Kammerspiele feiern 100 000. Besucher
Hin und wieder geht die wohlhabende Hausherrin ihrer Leidenschaft für
junge Kellner nach.
Foto: Michael Schroer
für seine Gäste. Diese liessen sich
nicht zweimal bitten. Sie bedienten
sich mit delikaten Häppchen und liessen sich an den weiss gedeckten Tischen nieder. Gesprächsthema war –
wie könnte es anders sein – der
Thriller mit dem vielversprechenden
Titel «Ein gemeiner Trick».
Professionelle Leistung Walter Andreas Müller (WAM) mit Gesprächspartnerin.
Der Thriller «Ein gemeiner Trick» von Autor David Foley über Geld, Macht und
Mord wird im Verlauf der nächsten Monate bei den Kammerspielen Seeb noch einige Male gespielt. Informationen über
Spieldaten und Vorverkauf sind auf der
Homepage www.kammerspiele.ch ersichtlich. Abend-Vorstellungen: 50 Franken/
Sitzplatz; Matinée-Vorstellungen mit Frühstücksbuffet 80 Franken/Sitzplatz.
Regisseur Urs Blaser freut sich
über den Erfolg des Thrillers «Ein
gemeiner Trick».
Am Sonntagabend feierten die
Kammerspiele Seeb ihren 100 000.
Zuschauer. Nach fast neun Jahren
an ihrem neuen Domizil an der Zürichstrasse in Bachenbülach betrat
René Nickler mit seiner Frau Rita
den roten Theatersaal. Zu diesem
Zeitpunkt wusste er noch nichts
von seinem Glück, am Ende der
Vorstellung als 100 000. Zuschauer
gefeiert zu werden. Unter Applaus
des Publikums und der Schauspieler überreichte ihnen Urs Blaser
auf der Bühne einen Blumenstrauss
und einen Geschenkgutschein.
Das Ehepaar Nickler wohnt in
Frauenfeld. Sie gehören zu den
treuen Gästen der Kammerspiele
Seeb. Seit über 20 Jahren besuchen
sie jede neue Produktion, denn sie
haben einen ganz speziellen Bezug
zu diesem Theater: Als sie noch in
Bachenbülach wohnten, arbeitete
ihr Sohn Domenic als Haustechniker während fünf Jahren bei den
Kammerspielen. Damals logierte
das Theater noch in der Scheune in
Winkel-Seeb, die gerade mal 44
Gästen Platz bot.
Blumenstrauss und Gutschein für
die 100 000. Besucher: Ehepaar
F: zvg.
Rita und René Nickler.
fDer Charme und die Professionalität des Unterländer Kleintheaters würden sie seit vielen Jahren
verzaubern.

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