Volksbank Wildeshauser Geest eG Offenlegungsbericht nach § 26a

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Volksbank Wildeshauser Geest eG Offenlegungsbericht nach § 26a
Volksbank
Wildeshauser Geest eG
Offenlegungsbericht
nach § 26a KWG i. V. m. §§ 319 ff.
Solvabilitätsverordnung
sowie
i. S. d. InstitutsVergütungsverordnung
per 31.12.2013
Risikomanagement
Inhaltsverzeichnis
1
Risikomanagement ............................................................................................................................ 3
2
Eigenmittel ......................................................................................................................................... 5
3
Adressenausfallrisiko ......................................................................................................................... 7
4
Marktrisiko ........................................................................................................................................ 11
5
Operationelles Risiko ....................................................................................................................... 11
6
Beteiligungen im Anlagebuch .......................................................................................................... 11
7
Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch ................................................................................................ 12
8
Kreditrisikominderungstechniken ..................................................................................................... 14
9
Instituts-Vergütungsverordnung ....................................................................................................... 15
Abkürzungsverzeichnis..................................................................................................................... 16
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
Volksbank Wildeshauser Geest eG
2
Risikomanagement
1 Risikomanagement
Geschäfts- und
Risikostrategie
Die Ausgestaltung des Risikomanagementsystems ist bestimmt durch unsere festgelegte Geschäfts- und Risikostrategie. Für die Ausarbeitung dieser Strategien ist
der Vorstand verantwortlich. Die Unternehmensziele unserer Bank und unsere geplanten Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolges sind in
der vom Vorstand festgelegten Geschäfts- und Risikostrategie beschrieben. Darin ist
das gemeinsame Grundverständnis des Vorstandes zu den wesentlichen Fragen
der Geschäftspolitik dokumentiert. Risiken gehen wir insbesondere ein, um gezielt
Erträge zu realisieren. Ferner sind in der Geschäfts- und Risikostrategie insbesondere die Ziele der Risikosteuerung der wesentlichen Geschäftsaktivitäten erfasst.
Unser Lagebericht enthält umfangreiche Ausführungen zu unserem Risikomanagement.
Risikosteuerung Aufgabe der Risikosteuerung ist nicht die vollständige Risikovermeidung, sondern
eine zielkonforme und systematische Risikohandhabung. Dabei beachten wir folgende Grundsätze:
Risikotragfähigkeit
•
Verzicht auf Geschäfte, deren Risiko vor dem Hintergrund der Risikotragfähigkeit und der Risikostrategie unserer Bank nicht vertretbar sind
•
Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Privat- und Firmenkundengeschäft (einschließlich Landwirtschaft)
•
Weitestgehende Vermeidung von Risikokonzentrationen
•
Ausgewogene Kreditstreuung und Branchenstruktur
•
Hereinnahme von Sicherheiten zur Absicherung von Kreditrisiken
•
Verwendung rechtlich geprüfter Verträge
Planung und Steuerung der Risiken erfolgen auf der Basis der Risikotragfähigkeit
unserer Bank. Die Risikotragfähigkeit, die periodisch berechnet wird, ist gegeben,
wenn die wesentlichen Risiken durch das Gesamtbank-Risikolimit laufend gedeckt
sind. Aus der Risikodeckungsmasse leiten wir unter Berücksichtigung bestimmter
Abzugsposten das Gesamtbank-Risikolimit ab. Durch die Abzugsposten stellen wir
insbesondere die Fortführung des Geschäftsbetriebs sicher und treffen Vorsorge
gegen Stressverluste und für nicht explizit berücksichtigte Risiken. Das ermittelte
Gesamtbank-Risikolimit verteilen wir auf das Adressenausfall- und das Marktpreisrisiko (inklusive Zinsänderungsrisiko). Interne Kontrollverfahren gewährleisten, dass
wesentliche operationelle Risiken regelmäßig identifiziert und beurteilt werden. Sie
werden in einer Schadensdatenbank erfasst. Das Liquiditätsrisiko stellt für uns unter
aufsichtsrechtlichen Aspekten eine wesentliche Risikoart dar, die im Allgemeinen
aufgrund Ihrer Eigenart nicht sinnvoll durch Risikodeckungspotenzial begrenzt werden kann und somit nicht in die Risikotragfähigkeitsbetrachtung der Bank einbezogen wird. Andere Risikoarten werden als unwesentlich eingestuft.
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
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3
Risikomanagement
Risikodeckungs- Um die Angemessenheit des aus der ermittelten Risikodeckungsmasse und den geschäftspolitischen Zielen abgeleiteten Gesamtbank-Risikolimits auch während eines
masse
Geschäftsjahres laufend sicherstellen zu können, wird die Höhe der Risikodeckungsmasse unterjährig durch das Risikocontrolling überprüft.
Berücksichtigung Die Betrachtung des Liquiditätsrisikos erfolgt in einem angemessenen RisikosteueLiquiditätsrisiko rungs- und Controllingprozess. In dem für unser Haus in Bezug auf die Risikotragfähigkeit, Ressourcen und Geschäftsmöglichkeiten angemessenen Liquiditätsmanagement sind die bankaufsichtlichen Liquiditätsanforderungen als strenge Nebenbedingung einzuhalten.
Risikoabsicherung
Auf der Grundlage der vorhandenen Geschäfts- und Risikostrategie bestimmt der
Vorstand, welche nicht strategiekonformen Risiken beispielsweise durch den Abschluss von Versicherungsverträgen oder durch das Schließen offener Positionen
mithilfe von Derivaten auf andere Marktteilnehmer übertragen werden.
Dadurch werden bestimmte Risiken abgesichert oder in ihren Auswirkungen gemindert. Das Risikocontrolling stellt die Überwachung der laufenden Wirksamkeit der
getroffenen Maßnahmen sicher.
Risikoberichterstattung
Zum Zweck der Risikoberichterstattung sind feste Kommunikationswege und Informationsempfänger bestimmt. Die für die Risikosteuerung relevanten Daten werden
vom Risikocontrolling zu einem internen Berichtswesen aufbereitet und verdichtet.
Die Informationsweitergabe erfolgt dabei entweder im Rahmen einer regelmäßigen
Risikoberichterstattung oder in Form einer ad hoc-Berichterstattung.
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
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4
Eigenmittel
2 Eigenmittel
Eingezahltes
Der Geschäftsanteil unserer Genossenschaft beträgt 200 EUR, die Pflichteinzahlung
Kapital und Haft- darauf beläuft sich auf 20 EUR.
summe
Die Haftsumme (je Geschäftsanteil) beträgt 1.000 EUR. Die Anzahl der Geschäftsanteile je Mitglied ist lt. Vorstandsbeschluss auf 1 Anteil begrenzt.
Angemessenheit Die Angemessenheit des internen Kapitals beurteilen wir, indem die als wesentlich
der Eigenmittel eingestuften Risiken quartalsweise am verfügbaren Gesamtbank-Risikolimit gemessen werden. Im Rahmen unserer Ergebnis-Vorschaurechnung beurteilen wir die
Angemessenheit des internen Kapitals zur Unterlegung der zukünftigen Aktivitäten.
Einzelheiten sind in der Beschreibung des Risikomanagements enthalten.
Modifiziertes
verfügbares Eigenkapital
Unser modifiziertes verfügbares Eigenkapital nach § 10 Abs. 1d KWG setzt sich am
31.12.2013 wie folgt zusammen (in TEUR):
29.535
Kernkapital
davon: eingezahltes Kapital
davon: sonstige anrechenbare Rücklagen
1.262
19.937
davon: Sonderposten für allgemeine Bankrisiken
nach §340g HGB
10.500
davon: bereits abgezogen: Sonstige Abzugspositionen
vom Kernkapital nach § 10 Abs. 2a Satz 2 KWG
2.165
darunter: Abzugspositionen nach §10 Abs. 6
und 6a KWG
+
2.159
Ergänzungskapital nach § 10 Abs. 2b KWG nach
Abzug der Abzugspositionen gemäß
§ 10 Abs. 2b Satz 2 KWG
=
Modifiziertes verfügbares Eigenkapital
8.641
38.175
nachrichtlich:
Summe Abzugspositionen nach §10 Abs. 6 und 6a KWG
4.318
Summe der Abzugspositionen gem. §10 Abs. 2b S. 2 KWG
2.159
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5
Eigenmittel
Kapitalanforde- Folgende Kapitalanforderungen, die sich für die einzelnen Risikopositionen (Kreditrirungen nach dem siken, Marktrisiken, Operationelle Risiken) ergeben, haben wir erfüllt:
Kreditrisikostandardansatz
Eigenkapitalanforderung
TEUR
Risikopositionen
Kreditrisiko
Zentralregierungen
0
Regionalregierungen und örtliche Gebietskörperschaften
0
Sonstige öffentliche Stellen
0
Multilaterale Entwicklungsbanken
0
Internationale Organisationen
0
Institute
468
Von Kreditinstituten emittierte gedeckte Schuldverschreibungen
Unternehmen
43
11.347
Mengengeschäft
9.028
Durch Immobilien besicherte Positionen
0
Investmentanteile
0
Beteiligungen
462
Sonstige Positionen
537
Überfällige Positionen
314
Verbriefungen
0
darunter: Wiederverbriefungen
0
Marktrisiken
Marktrisiken gemäß Standardansatz
0
Operationelle Risiken
Operationelle Risiken im Basisindikatoransatz/Standardansatz
Eigenkapitalanforderung insgesamt
Eigenkapitalquote
1.677
23.876
Unsere Gesamtkennziffer betrug 12,79 %, unsere Kernkapitalquote 9,90 %.
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
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6
Adressenausfallrisiko
3 Adressenausfallrisiko
Definition von
Als „notleidend“ werden Forderungen definiert, bei denen wir erwarten, dass ein
„notleidend“ und Vertragspartner seinen Verpflichtungen, den Kapitaldienst zu leisten, nachhaltig
„in Verzug“
nicht nachkommen kann. Für solche Forderungen werden von uns Einzelwertberichtigungen bzw. Einzelrückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet.
Eine für Zwecke der Rechnungslegung abgegrenzte Definition von „in Verzug“ verwenden wir nicht. Derivatgeschäfte wurden nicht getätigt.
Der Gesamtbetrag der Forderungen (Bruttokreditvolumen nach Maßgabe des § 19
Abs. 1 KWG) kann wie folgt nach verschiedenen Forderungsarten aufgegliedert
werden:
Forderungsarten (TEUR)
Kredite, Zusagen u.
andere nicht-derivative
außerbilanzielle Aktiva
Gesamtbetrag der Forderungen ohne
Kreditrisikominderungstechniken
384.059
Derivative
Instrumente
Wertpapiere
63.235
0
Verteilung nach bedeutenden Regionen
Deutschland
EU
• Belgien
• Frankreich
• Großbritanien
378.717
35.753
0
5.089
24.891
0
13
0
0
0
2.132
0
6
4.692
0
12
1.043
0
• Kroatien
5
0
0
• Luxemburg
0
5.004
0
• Niederlande
20
7.486
0
• Österreich
5.033
0
0
• Schweden
0
2.325
0
• Italien
• Spanien
0
2.209
0
253
2.591
0
0
1.004
0
222
122
0
• Vereinigte Staaten
10
366
0
• Argentinien
21
0
0
0
1.099
0
Nicht-EU
• Norwegen
• Schweiz
• Australien
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
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7
Adressenausfallrisiko
Forderungsarten (TEUR)
Kredite, Zusagen u.
andere nicht-derivative
außerbilanzielle Aktiva
Derivative
Instrumente
Wertpapiere
Verteilung nach Branchen/Schuldnergruppen
Privatkunden
107.418
0
0
Firmenkunden
276.641
63.236
0
• Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
und Fischzucht
85.500
0
0
• Energie- u. Wasserversorg., Bergbau
und Gewinnung von Steinen und Erden
39.106
2.221
0
• Verarbeitendes Gewerbe
18.924
6.483
0
• Baugewerbe
22.164
0
0
• Groß- und Einzelhandel, Reparaturen
15.252
0
0
640
3.176
0
37.970
44.990
0
• Versicherungsgewerbe
0
0
0
• Öffentliche Verwaltung
• Verkehr und Nachrichten
• Kreditinstitute
133
1.043
0
• Forschung, Entwicklung, Erziehung
und Unterricht
2.321
0
0
• Grundstücks- und Wohnungswesen
20.708
0
0
8.232
0
0
19.729
974
0
131
0
0
5.831
4.349
0
• Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen
• Dienstleistungen (einschl. freier Berufe)
• Interessenvertretungen, kirchliche und
sonstige religiöse Vereinigungen
• Sonstige
Forderungsarten (TEUR)
Kredite, Zusagen u.
andere nicht-derivative
außerbilanzielle Aktiva
Wertpapiere
Derivative
Instrumente
Verteilung nach Restlaufzeiten
< 1 Jahr
139.483
13.674
0
1 bis 5 Jahre
104.921
27.842
0
> 5 Jahre
139.655
21.719
0
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
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8
Adressenausfallrisiko
Risikovorsorge
Die Risikovorsorge erfolgt gemäß den handelsrechtlichen Vorgaben nach dem
strengen Niederstwertprinzip. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.
Für zweifelhaft einbringliche Forderungen werden Einzelwertberichtigungen/rückstellungen gebildet. Für das latente Ausfallrisiko haben wir Pauschalwertberichtigungen in Höhe der steuerlich anerkannten Verfahren gebildet. Außerdem besteht
eine Vorsorge für allgemeine Bankrisiken gem. § 340f HGB. Unterjährig haben wir
sichergestellt, dass Einzelwertberichtigungen/-rückstellungen umgehend erfasst
werden. Eine Auflösung der Einzelrisikovorsorge nehmen wir erst dann vor, wenn
sich die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers erkennbar mit nachhaltiger
Wirkung verbessert haben.
Darstellung der notleidenden Forderungen nach Hauptbranchen (in TEUR):
Hauptbranchen
Gesamtinanspruchnahme aus
notleidenden
Krediten
Nettozuführg./
Eingänge auf
Auflösung von Direktabschreiabgeschriebene
EWB/Rückbungen
Forderungen
stellungen
Bestand
Rückstellungen
Bestand
EWB
Privatkunden
2.660
1.326
0
393
11
Firmenkunden
7.004
2.684
20
-804
0
798
183
0
14
0
0
0
0
0
0
0
1.810
765
0
-219
0
0
500
170
0
-13
0
1
1.105
361
20
-159
0
1
• Verkehr und Nachrichten
0
0
0
0
0
0
• Kreditinstitute
0
0
0
0
0
0
• Versicherungsgewerbe
0
0
0
0
0
0
• Öff. Verwaltung
0
0
0
0
0
0
• Forschung, Entwicklung,
Erziehung und Unterricht
0
0
0
0
0
0
1.717
872
0
-82
0
0
• Gesundheits-, Veterinärund Sozialwesen
677
261
0
-476
0
2
• Dienstleistungen
(einschl. freier Berufe)
397
180
0
130
39
4
0
0
0
0
0
0
07.004
0
0
0
0
6
9.664
4.118
20
-411
50
29
• Land- u. Forstw., Fischerei u. Fischzucht
• Energie- u. Wasserv.,
Bergbau u. Gewinnung
v. Steinen u. Erden
• Verarbeitendes Gewerbe
• Baugewerbe
• Groß- und Einzelhandel,
Reparaturen
• Grundstücks- und Wohnungswesen
• Interessenvertretungen,
kirchliche und sonstige
religiöse Vereinigungen
• Sonstige
Summe
17
Der Bestand an Pauschalwertberichtigungen beträgt 487 TEUR.
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
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9
Adressenausfallrisiko
Darstellung der notleidenden Forderungen nach bedeutenden Regionen (in TEUR):
Gesamtinanspruchnahme
aus notleidenden
Krediten
Bedeutende
Regionen
Deutschland
Bestand
EWB
Bestand
Rückstellungen
Bestand
PWB
9.664
4.118
20
EU
0
0
0
Nicht-EU
0
0
0
Summe
487
Entwicklung der Risikovorsorge (in TEUR):
Anfangsbestand
der Periode
EWB
Anerkannte Ratingagenturen
sowie Forderungen je Risikoklasse
Auflösung
Verbrauch
6.159
604
1.016
1.629
0
4.118
20
0
0
0
0
20
368
119
0
0
0
487
Rückstellungen
PWB
Fortschreibung
in der Periode
wechselkursbedingte
und sonstige Endbestand der
Veränderungen
Periode
Gegenüber der Bankenaufsicht wurden die Ratingagenturen Fitch, Moodys sowie
Standard & Poor’s nominiert.
Der Gesamtbetrag der ausstehenden Positionswerte ergibt sich für jede Risikoklasse wie folgt:
Risikogewicht
in %
Gesamtsumme der ausstehenden Forderungsbeträge (Standardansatz; in TEUR)
0
58.090
.
10
0
.
20
29.245
.
35
0
.
50
9.382
.
70
0
.
75
192.871
.
100
163.859
.
150
2.275
.
200
0
.
Sonstiges
0
.
4.318
.
Abzug von den
Eigenmitteln
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
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10
Marktrisiko
4 Marktrisiko
Marktpreisrisiken Als Nichthandelsbuchinstitut finden für unsere Bank bei den Marktpreisrisiken im
Solvabilitätsgrundsatz nur Fremdwährungspositionsrisiken Berücksichtigung. Unsere
Fremdwährungsposition ist jedoch von untergeordneter Bedeutung, sodass sich daraus keine Eigenmittelanforderungen ergeben.
5 Operationelles Risiko
Verwendeter
Ansatz
Die Eigenmittelanforderungen für das operationelle Risiko werden nach dem Basisindikatoransatz gemäß § 271 SolvV ermittelt.
6 Beteiligungen im Anlagebuch
Verbund
beteiligungen
Wir halten überwiegend Beteiligungen an Gesellschaften und Unternehmen, die
dem genossenschaftlichen Verbund zugerechnet werden. Die Beteiligungen dienen
regelmäßig der Ergänzung des eigenen Produktangebotes sowie der Vertiefung der
gegenseitigen Geschäftsbeziehungen.
Die Bewertung des Beteiligungsportfolios erfolgt nach handelsrechtlichen Vorgaben.
Einen Überblick über die Verbundbeteiligungen gibt folgende Tabelle:
Verbundbeteiligungen
Buchwert
TEUR
beizulegender
Zeitwert TEUR
Nicht börsengehandelte
Positionen
1.809
1.809
Andere
Beteiligungspositionen
6.547
7.068
Die auf Grundlage der Bilanzierung nach dem deutschen Handelsgesetzbuch bestehenden latenten Neubewertungsgewinne betragen 521 TEUR.
Mit Feststellung des Jahresabschlusses 2013 werden davon keine latenten Neubewertungsreserven i.S.v. § 10 Abs. 2b S. 1 Nr. 6 und Nr. 7 KWG dem haftenden Eigenkapital zugerechnet.
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
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11
Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch
7 Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch
Das von der Bank eingegangene Zinsänderungsrisiko als Teil des Marktpreisrisikos
resultiert aus der Fristentransformation. Risiken für die Bank entstehen hierbei insbesondere bei einer Drehung der Zinsstrukturkurve. Die gemessenen Risiken werden in einem Limitsystem dem entsprechenden Gesamtbank-Risikolimit gegenübergestellt.
Periodische GuV- Das Zinsänderungsrisiko wird in unserem Hause mit Hilfe der Zinselastizitätenbilanz
Messung
gemessen und gesteuert. Dabei legen wir folgende wesentlichen Schlüsselannahmen zu Grunde:
•
Die Zinselastizitäten für die Aktiv- und Passivpositionen werden gemäß der
institutsinternen Ermittlungen, die auf den Erfahrungen der Vergangenheit
basieren, berücksichtigt.
•
Neugeschäftskonditionen werden auf Basis der am Markt erzielbaren Margen angesetzt.
•
Wir planen mit einer unveränderten Geschäftsstruktur.
Zur Ermittlung der Auswirkungen von Zinsänderungen verwenden wir folgende
DGRV-Zinsszenarien:
Standard-Szenarien
Zinsveränderung nach
einem Handelstag:
Szenario 1: Steigend
Szenario 2: Fallend
+ 35 BP
-35 BP
+107 BP
-200 BP
Zinsveränderung nach
250 Handelstagen:
Drehung
Zinsveränderung nach
einem Handelstag:
Zinsveränderung nach
250 Handelstagen:
Zinsveränderung nach
einem Handelstag:
Zinsveränderung nach
250 Handelstagen:
Szenario 3: kurzes Zinsende steigend / langes fallend
+27 BP
+/-0
- 8 BP
bei 1 Tag
bei 5 Jahren
bei 10 Jahren
+55 BP
bei 1 Tag
+/-0
bei 5 Jahren
- 100 BP
bei 10 Jahren
Szenario 4: kurzes Zinsende fallend / langes steigend
- 21 BP
+/-0
+10 BP
bei 1 Tag
bei 5 Jahren
bei 10 Jahren
-146 BP
+/-0
+50 BP
bei 1 Tag
bei 5 Jahren
bei 10 Jahren
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
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12
Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch
Historische StressSzenarien
Zinsveränderung nach
einem Handelstag:
Szenario 5: Steigend
Szenario 6: Fallend
+73 BP
-98 BP
+304 BP
-425 BP
Zinsveränderung nach
250 Handelstagen:
Drehung
Zinsveränderung nach
einem Handelstag:
Zinsveränderung nach
250 Handelstagen:
Zinsveränderung nach
einem Handelstag:
Zinsveränderung nach
250 Handelstagen:
Szenario 7: kurzes Zinsende steigend / langes fallend
+116 BP
+/-0
- 18 BP
bei 1 Tag
bei 5 Jahren
bei 10 Jahren
+259 BP
bei 1 Tag
+/-0
bei 5 Jahren
- 136 BP
bei 10 Jahren
Szenario 8: kurzes Zinsende fallend / langes steigend
-71 BP
+/-0
+23 BP
bei 1 Tag
bei 5 Jahren
bei 10 Jahren
-257 BP
+/-0
+191 BP
bei 1 Tag
bei 5 Jahren
bei 10 Jahren
Hypothetische Szenarien (nur nachrichtliche Darstellung)
Szenario 9: Bessere Entwicklung der Konjunktur
Zinsveränderung nach einem Handelstag:
150 BP
Zinsveränderung nach 250 Handelstagen:
250 BP
Szenario 10: Schlechtere Entwicklung der Konjunktur
Zinsveränderung nach einem Handelstag:
-150 BP
Zinsveränderung nach 250 Handelstagen:
-250 BP
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
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13
Kreditrisikominderungstechniken
Zinsänderungsrisiko incl. Bewertungsrisiko eigener Wertpapiere
Rückgang der
Erträge TEUR
Zeitpunkt und
Bewertung
Erhöhung der
Erträge TEUR
Szenario 1:
1.685
-
Szenario 2:
-
67
Szenario 3:
267
-
Szenario 4:
45
-
Szenario 5:
5.025
-
Szenario 6:
-
15
Szenario 7:
1.187
-
Szenario 8:
613
-
Szenario 9:
4.111
-
Szenario 10:
4
-
Das Zinsänderungsrisiko wird von unserem Haus vierteljährlich gemessen. Hierbei
wird eine periodische Bewertung des Risikos vorgenommen.
8 Kreditrisikominderungstechniken
Verwendung
Kreditrisikominderungstechniken werden von uns nicht verwendet.
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
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14
Instituts-Vergütungsverordnung
9 Instituts-Vergütungsverordnung
Beschreibung
des Geschäftsmodells
Wir sind eine regional tätige Kreditgenossenschaft. Unsere Bilanzsumme betrug am
31. Dezember 2013 389 Mio. Euro.
Im Rahmen des Kundengeschäftes wird insbesondere das Kredit- und Einlagengeschäft sowie das Wertpapierdienstleistungsgeschäft betrieben. Das Vermittlungsgeschäft erfolgt überwiegend mit unseren Partnern der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Die Eigenanlagen konzentrieren sich auf die Liquiditätsanlage. Handelsbuchgeschäfte und das Investmentbanking werden nicht getätigt.
Unsere Geschäftstätigkeit beschränkt sich weitgehend auf die Kunden aus unserem
regional abgegrenzten Geschäftsgebiet. Dementsprechend werden grenzüberschreitende Geschäfte mit Kunden aus dem benachbarten Ausland nur in überschaubarem Umfang betrieben. Im Eigengeschäft werden nur im banküblichen Umfang Wertpapiere von Emittenten mit Sitz im Ausland von uns gehalten.
Durch die Geschäftsstruktur und die Überschaubarkeit der Verträge im Kundengeschäft sowie im Eigengeschäft ist eine Beschränkung auf die banküblichen Risiken
einer regional ausgerichteten Genossenschaftsbank gewährleistet.
Angaben zur Ein- Die Vergütung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter basiert auf dem Manteltarifverhaltung der An- trag und dem Vergütungstarifvertrag für die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die
forderungen der genossenschaftlichen Zentralbanken. Übertarifliche Zulagen werden fix gezahlt und
Institutsvergübeschränken sich auf Funktionszulagen.
tungsverordnung
Darüber hinaus gibt es übertarifliche variable Sonderzahlungen, deren maßgebliche
Vergütungsparameter von der Zielerreichung (Teilmarktergebnisse, Qualitätsanforderungen) im Aufgabenfeld abhängen, wobei die Zielsetzungen aus der Gesamtbankplanung abgeleitet sind.
Weder bei der Geschäftsleitung noch bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
bestehen nennenswerte Abhängigkeiten von variablen Vergütungen; negative Anreize zur Eingehung unverhältnismäßig hoher Risikopositionen entstehen dadurch
nicht. Unsere Vergütungsregelungen sind konform mit unseren strategischen Zielsetzungen.
Im Bereich der Kontrolleinheiten setzen wir über das Vergütungssystem keine Anreize, die der Überwachungsfunktion dieser Einheiten zuwiderlaufen.
Daten zur Vergü- Unsere gesamten Personalbezüge (laut GuV) einschließlich sozialer Abgaben und
tungssystematik betrieblicher Altersvorsorge betragen 4,7 Mio. Euro.
Der Anteil der fixen Vergütungsbestandteile beträgt rd. 91,2 %; die variablen Vergütungsbestandteile (rd. 8,8 %) erhält die gesamte Belegschaft.
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
Volksbank Wildeshauser Geest eG
15
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzung
Beschreibung
CDS
Credit Default Swap
EG
Europäische Gemeinschaft
EU
Europäische Union
EWB
Einzelwertberichtigung
HGB
Handelsgesetzbuch
KSA
Kreditrisiko-Standardansatz
KWG
Kreditwesengesetz
OTC
Over-the-Counter
PWB
Pauschalwertberichtigung
SolvV Solvabilitätsverordnung
Offenlegungsbericht gem. Solvabilitätsverordnung
Volksbank Wildeshauser Geest eG
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