Melody Maker - Weststadt Online

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Melody Maker - Weststadt Online
We st stadt P rint
Nr. 3 | Juli - August - September 2013
Kleinod
Das Boulevard-Café
Hörkultur
Audiophilisten am Werk
Stadtteilmagazin für die West- und Südstadt
Braukultur
Heidelberger Bier
Celebration
400th Wedding Jubilee
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
Titelbild: Stadtarchiv
wer sich mit der Geschichte unserer Stadt
und den Stadtteilen westlich der Kernaltstadt
beschäftigt, merkt bald, dass Bergheim, die
West- und die Südstadt, wie auch demnächst
die Bahnstadt gemeinsame Wurzeln besitzen.
Als Ende des 19. Jahrhunderts geplant
wurde, den damaligen Hauptbahnhof weiter
nach Westen zu verlegen, stand die Idee
Pate, die Stadtteile Weststadt und Bergheim
miteinander zu verbinden und so eine natürlich gewachsene Einheit herzustellen.
Stattdessen wurde mit der KurfüstenAnlage auf den alten Gleistrassen die Trennung fortgeführt.
Heute will WeststadtPrint in
seiner Berichterstattung diese
Grenze überwinden und auch
aus Bergheim interessante Geschichten erzählen.
Ihr Hans D. Wagner
Kleinod
Hörkultur
Das Boulevard-Café
Ganz Ohr
Plätze zum draußen sitzen sind in der
Weststadt dünn gesät, daher wissen
die Bewohner der Weststadt „IHR”
Café am Danteplatz ganz besonders
zu schätzen. Die großen, mit Palmen
bestückten Pflanzenkübel, die im
Sommer die Außenterrasse umrahmen, machen aus dem kleinen Platz
eine exotisch angehauchte Oase.
Wenn man die Geschichte der Boxenbaukunst aus dem Mund von Manfred
Zoller erfährt, kann man nur eins sein:
verblüfft. Sowohl die Geschichte seines Werdegangs als auch sein Fachwissen über seine Audiopassion sind
echte Highlights.
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2
Weststadt Print 03 | 2013
Braukultur
Celebration
16
14
DIPL.-KFM.
STEUERBERATER
400 Jahre Kurfürstenhochzeit
2009 hatte Nichola Hayton die Idee,
das 400. Jubiläum der Eheschließung zwischen Kurfürst Friedrich V.
und seiner englischen Braut Elisabeth
Stuart als einen großen Event im binationalen Miteinander zu arrangieren.
Nach über drei Jahren Vorbereitungsarbeiten konnte sie 2012 den britischen Botschafter Simon McDonald
überzeugen, Königin Elisabeth II. die
Übernahme der Schirmherrschaft für
diese Feierlichkeiten anzutragen.
Eine lange Tradition des
Bierbrauens
Um die denkbar beste Bierqualität
zu erreichen, erließ der Fürst 1603
die „Heidelberger Bierordnung“, die
noch strenger als das deutsche Reinheitsgebot ist. Schonende Brauverfahren und ausgewählte Rohstoffe
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Inhalt 3| 2013
4
Das Boulevard-Café
Der Draußen-Treff
am Danteplatz
6
Der Henker von Heidelberg
Leben und sterben lassen
7
8
Weinloch reloaded
Damals ein Streitpunkt
in der Bevölkerung
14 400 Jahre Kurfürstenhochzeit
Eine Engländerin aus der
Weststadt ist dabei
Traditionsgaststätte
mit Nostalgiepotenzial
15 Kalkül und Gefühl
Hörkultur
16 Eine lange Tradition
des Bierbrauens
Ganz Ohr
10 Melody Maker
Gitarrist Wolfgang
„Lobo” Ackermann
11 HALT
Ökumenischer Kirchenraum
in der Bahnstadt
Weststadt Print 03 | 2013
12 Die Dreibogenbrücke
Elisabeth Stuart und Friedrich V.
Die Heidelberger Brauerei
22 Tipps & Trends
Aktuelles, Neues und Gutes
24 Ihr gutes Recht
Haben Sie ein Testament
gemacht?
25 Wilhelm Furtwängler
Berühmter Dirigent
und Zankapfel
26 Weststadt-Splitter
Vermischtes aus dem Viertel
27 Impressum
18 Seniorenzentrum Weststadt
Vorträge, Veranstaltungen
20 Vom Baggerloch zur
Bahnstadt
Vom Spielplatz zum Stadtteil
Nicht vergessen:
07. bis 08. September 2013
42. Weststadtfest auf dem
Wilhelmsplatz
3
Kleinod
Das Boulevard-Café
Der Draußen-Treff am Danteplatz
Plätze zum draußen sitzen sind in der
Weststadt leider dünn gesät, daher wissen die Bewohner der Weststadt „IHR“
Café am Danteplatz ganz besonders zu
schätzen. Die großen, mit Palmen bestückten Pflanzenkübel, die im Sommer
die Außenterrasse umrahmen, machen
aus dem kleinen Platz eine exotisch angehauchte Oase.
Seit 2001 wird das Biergartencafé
liebevoll von der Familie Raj geführt.
Familienoberhaupt Raj mit seiner Frau,
dem Sohn und den beiden Töchtern
erhält außerdem tatkräftige Unterstützung von seiner Schwägerin.
Die Familie stammt ursprünglich aus
dem indischen Bundesstaat Punjab und
kam 1980 nach Deutschland an den
Bodensee. Der gelernte Restaurantfachmann Raj wechselte nach Heidelberg
an die Molkenkur, wo er 10 Jahre lang
arbeitete. Als sich 2001 die Gelegenheit bot, den Kiosk am Danteplatz zu
übernehmen, zögerte er nicht lange.
Mittlerweile konnte er die Außenbestuhlung auf ca. 80 Plätze aufstocken
und das kulinarische Angebot um einige
Schmankerl erweitern.
So kann man hier, abgesehen von
den Klassikern wie Currywurst mit
Pommes, Bockwurst mit Kraut oder Kartoffelsalat, ein sehr leckeres Truthahn-
curry, ein indisches Linsengericht (Dal)
oder Samosas (gefüllte Teigtaschen) bekommen.
2009 konnte Raj den Kiosk in eigener Regie durch einen Anbau soweit
erweitern, dass er auch im Winter
seine Stammgäste bewirten kann. Ein
cleverer Schachzug, wenn man in mitteleuropäischen Breitengraden eine
Gartenwirtschaft betreibt.
Über den Tag kann man hier am
Danteplatz einen regelrechten Schichtwechsel beobachten. Von 8:00 bis ca.
11:00 Uhr sind die Tische meist von
einzelnen Zeitungslesern besetzt, die
hier in aller Ruhe ihren Tag mit einer
Tasse Kaffee (alle gängigen Kaffeevariationen im Angebot) beginnen und das
vielfältige Angebot des Boulevard-Cafés
an Tageszeitungen zu schätzen wissen.
Ab 11:00 Uhr tauchen die ersten jungen Mütter mit Kleinkindern und Kinderwägen auf, die sich zum Plausch
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4
Weststadt Print 03 | 2013
Kleinod
und Erfahrungsaustausch treffen. Ab
12:00 Uhr gesellen sich dann verstärkt
ältere Herrschaften aus dem nahegelegenen Seniorenzentrum in der Dantestraße dazu.
Ein kleines Mittagessen, Kaffee und
Kuchen, ein Eis am Stil für die Kurzen,
und nach ausgiebigen Streifzügen über
den großen Kinderspielplatz nebenan,
einmal die „gemischte Tüte” mit Gummibärchen, Lakritz und weißen Mäusen
– auch bei vielen Erwachsenen immer
wieder ein Highlight.
Die Abendschicht setzt sich dann
aus allen Altergruppen zusammen. Senioren kommen auf eine Schorle oder
ein gepflegtes Bier, viele Weststädter
kehren auf dem Heimweg von der Arbeit kurz ein, junge Leute finden sich
auf ein Schwätzchen zusammen, die
sportlichen Typen beschließen ihre Radrundfahrten über den Königstuhl gerne
hier mit einem isotonischen Weizenbier. Und wenn einem mal die Decke
Ein buntes, lebendiges Fleckchen,
unser Danteplatz. Für manche leider
zu lebendig. Daher achtet Herr Raj
sehr genau auf die Einhaltung seiner
Sperrstunde (23:00 Uhr) und bereitet
seine Gäste allabendlich frühzeitig auf
den Kehraus vor. Ausgelassenes Public
Viewing wie noch 2010 bei der Fussball-WM ist leider nicht mehr möglich.
Die Redaktion des WeststadtPrint
wünscht der Familie Raj auf jeden Fall
weiterhin gute Geschäfte und freut sich
über jeden sonnigen Tag, an dem sich der
Weststädter unter den großen Sonnenschirmen entspannt niederlassen kann.
m.b. n
Der Fundus für die „gemischte Tüte”, auch
bei vielen Erwachsenen heiß begehrt.
auf den Kopf fällt – am Danteplatz findet man oft den einen oder anderen
Bekannten oder Nachbarn zum Gedankenaustausch.
Boulevard-Café am Danteplatz
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Tel.: 0 62 21 - 2 33 28
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| 2013
1
12.10.2012 14:34:10 5
Bildquelle: Wikipedia
Historie I
Der Henker von Heidelberg
Leben und sterben lassen
23. März 1819: der Burschenschafter
und Theologiestudent Karl Ludwig Sand
ermordet in Mannheim den Schriftsteller
August Kotzebue.
Der Jenaer Burschenschafter und Theologiestudent Karl Ludwig Sand folgte
August Kotzebue nach Mannheim und
erstach ihn vor den Augen seines vierjährigen Sohnes mit den Worten „…
hier, Du Verräter des Vaterlandes.“
Ermordet wurde Kotzebue in seinem
Wohnhaus in A 2, 5, wo heute eine Ge-
denktafel angebracht ist. Im Mai 1820
wurde Sand wegen des Mordes vom
Heidelberger Scharfrichter Widemann
hingerichtet. Das Grab von Kotzebue
befindet sich auf dem Hauptfriedhof in
Mannheim, nur wenige Meter von dem
Grab seines Mörders Karl Ludwig Sand
entfernt.
(Text: Wikipedia)
Es wird die Anekdote erzählt, dass der
Attentäter und sein Henker sich kannten, weil sie in den gleichen nationalliberalen Zirkeln verkehrten.
Scharfrichter Widemann bekam nach
getaner Arbeit das Holz der Hinrichtungsstätte geschenkt. Damit baute er
im Steigerweg eine Hütte, in der er
dann wohnte.
Die letzte öffentliche Hinrichtung mit
dem Schwert in Heidelberg fand in
Gegenwart von mehr als zehntausend
Schaulustigen am 22. Januar 1844 statt.
Es wurde die 28 jährige Christina
Beckenbach, geb. Quick aus Wilhelmsfeld hingerichtet, die ihren Mann vergiftet hatte.
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Weststadt Print 03 | 2013
Foto: privat
Exkurs
Weinloch
reloaded
Traditionsgaststätte mit Nostalgiepotenzial
Nach 3-wöchiger Schließung wurde am
1. April 2013 das Weinloch, Traditionsgaststätte in der Heidelberger Altstadt
seit 1949, unter neuer Regie wiedereröffnet. Eine kurze Durststrecke – im
wahrsten Sinne des Wortes – war für
viele Stammgäste vorüber. Ein Seufzer
der Erleichterung hallte durch die
Untere Straße.
Nach 13 Jahren unter der Leitung von
Heiner Seibert weht nun ein frischer
Wind in der ältesten Kneipe der
Heidelberger Altsatdt. Elke Ränk, langjährige Mitarbeiterin von Heiner
Seibert, hat zum 1. April 2013 die Pacht
in der Unteren Straße 19 übernommen.
Gleich nachdem bekannt wurde,
dass „der Heiner” nun seinen wohlverdienten Ruhestand antreten würde,
kochte die Gerüchteküche förmlich
über. Von der Hiobsbotschaft „Weinloch schließt für immer” bis hin zu der
Nachricht, eine neue Szenebar würde
in die Räume Einzug halten, war wohl
alles zu hören, was es bei solchen Gelegenheiten zu munkeln gibt. Es wird ja
viel erzählt in der Altstadt, die Nächte
sind lang und der Phantasie sind keine
Grenzen gesetzt.
Weststadt Print 03 | 2013
Viele treue Stammgäste der traditionellen Altstadtbeiz’, darunter auch etliche aus der Weststadt, hatten schon befürchtet, dass mit dem Pächterwechsel
auch ein Imagewechsel ihrer geliebten
Weinstube vollzogen werden würde.
Aber Elke Ränk hat rechtzeitig versichert, das urige Flair der Kneipe genau
so zu erhalten, wie es die letzten 64
Jahre bestanden hat. Und genau so lieben es die Stammgäste. Das rustikale
Mobiliar, die weinseligen Sprüche und
Skizzen an den dunklen, nikotingetönten Wänden, die eigentlich schon unter
Denkmalschutz gestellt gehören, das
ehrliche Viertel (0,25 l) und der familiäre, manchmal recht rauhe Umgangston.
Das Weinloch war niemals „hip”
oder „stylisch” und das wollte es auch
nie sein. Hier geht es noch um gewachsene Nachbarschaft, um Kartenrunden,
um Stammtische. Man trifft Kumpels,
Nachbarn und Freunde, wenn nicht
woanders, dann mit Sicherheit hier,
und das mit sicherer Regelmäßigkeit.
Ob jung oder alt, da wird gezecht und
gezofft, geschwoft und gelacht wie eh
und je. Es läuft keine Musik im Hintergrund, hier hat jeder selbst genug zu
sagen und zum allgemeinen Lautstärkepegel beizutragen.
Die Belegschaft kennt die Gewohnheiten ihrer Stammgäste und die
Stammgäste lieben es, ungefragt ihr
Lieblingsgetränk hingestellt zu bekommen, sobald sie den Gastraum betreten.
Ab und zu verirrt sich auch mal ein
Tourist in die Kneipe. Er wird es sehr
lieben... oder gar nicht, dazwischen
gibt es nichts. Aber so war es schon
immer und so soll es bleiben im Weinloch – hop oder top: WOHLSEIN!
n
m.b.
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Hörkultur
Foto: privat
Ganz Ohr
Die Weststadt-Audio-Philisten
aus kleinen Boxen den Klang eines Symphonieorchesters...
Das Design und die Konzeption enthalten das beste zur Zeit
am Markt verfügbare Material, wie es sonst in der fünfstelligen Preisklasse zu finden ist. Durch Direktvertrieb vom
Hersteller direkt an den Kunden können sie den Preis drastisch um fast 60% senken.
Audiophilisten sind Menschen, die überdurchschnittlich
hohen Wert auf Klangqualität legen. Und in der Weststadt
gibt es einen Laden dafür.
Der Inhaber von Analog-Audio-Arts, Ruben Dannenmaier,
ist ein echtes Weststadtkind, in der Landhausschule und
auf dem Dantespielplatz gross geworden. Er repräsentiert
eine neue Generation von Unternehmern, die ihr Glück in
die eigene Hand nehmen und sich durch Kompetenz und
Kundennähe einen Platz zwischen den großen Ladenketten erarbeiten. Er lässt den Begriff des Fachhandels wieder
aufleben. Hierbei tritt er in die Fußstapfen seines Vaters
Manfred Zoller, der das erfolgreich seit fast 35 Jahren praktiziert. Das Wissen und Know-How wird so an die nächste
Generation weitergegeben.
Ihre Spezialität: preiswerte und hochwertige Lautsprecher.
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Foto: privat
Die Audiomanufaktur
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Manfred Zoller ist der Mastermind hinter den Lautsprecherkonzepten. Er entwickelte bereits 1973 erste Hornlautsprecherkonzepte, weil er als Musiker/Bassist die besten Boxen
haben wollte.
Ab 1979 gründete er in Speyer, Mannheim und Heidelberg
diverse HiFi Studios, unter anderem auch das Musik&Design
Konzept mit einem Laden in der Plöck.
Ab 1983 auch Großhandel, deutschlandweiter Alleinvertrieb berühmter Marken wie FOCAL, ScanSpeak, Morel,
SonusFaber.
Ab 1985 über den Zeitraum von ca. 12 Jahren folgten
unzählige Testsiege in den deutschen HiFi Fachzeitschriften
mit seinen Eigenentwicklungen.
1990 bescheinigtem ihm die Leser der STEREOPLAY
Zeitschrift in einer Umfrage, dass sie zu 97% mit seinen
Lautsprecherentwicklungen zufrieden sind, und das Produkt wieder kaufen würden. Das war Platz 2 unter allen
Herstellern!
Ab 1992er folgten zusätzlich Referenztests mit Plattenspielern von Zarathustra und Röhrenverstärkern von PATHOS
Italien und DYNACO USA. Ebenso wurden Verstärker von
AUDIOLINK und LECSON aus England vertrieben.
Ab 1995 war Zoller der erste THX Berater Deutschlands.
(THX ist ein Qualitätsstandard für Heimkinosysteme). Er be-
Weststadt Print 03 | 2013
Hörkultur
suchte dazu LUCASFILM in den USA, professionelle Heimkinoinstallationen und eine sehr aufwändige METROPOLIS
Referenz Lautsprecheranlage mit Magnetostaten folgte.
Diese wurden auch in den USA auf der CES Messe 1998
vorgestellt.
Ab 2000 verzog er sich in ein Studio und produzierte
Deutschlands erste DTS 5.1 Musik CD mit einem Freund
aus der Jugendzeit, der seit Jahren als Jazzgitarrist und Produzent von Jazz Produktionen Furore macht.
Das AudioVideoForum
2002 war das Geburtsjahr des AudioVideoForum.de, eines
der ältesten Foren für Musikliebhaber im Internet. Dort
treffen sich Gleichgesinnte, die dann aus ganz Deutschland
nach Heidelberg fahren, um sich hier die Entwicklungen anzuhören.
Ca. 80% der Ladenkunden kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, auch Belgier und Tschechen
waren zum Einkaufen schon in Heidelberg. Im Forum konnte
zusammen mit den Kunden eine Produktlinie von kompakten, schlanken Lautsprechern entwickelt werden, die selbst
doppelt so große Boxen der etablierten Marken klanglich
übertreffen. Im Laden kann man das gut im A/B Vergleich
nachvollziehen. Diese Lautsprecher werden in der Weststadt
entwickelt und in Handarbeit produziert. So kann auch die
Qualität gut kontrolliert werden.
Schauen Sie doch einfach rein in den Laden und reden mit
den Fachleuten. Dann erfahren Sie was es noch alles gibt an
Equipment, Lautsprechern, Zubehör und Serviceangeboten.
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Welche Philosophie steckt dahinter?
Mit der bewussten Rezeption von Musik findet eine „Entschleunigung” statt, hier wird der Emotion und Leidenschaft
Rechnung getragen. Das ist eine Analogie zur „Slow-Food”
Bewegung aus Italien, in der Essen als Genuss mit Muße
zelebriert wird.
Nur der beste Klang mit feingezeichneter Dynamik und exzellenter räumlicher Wiedergabe der Reproduktion lässt
einen erahnen, was der Musiker mit uns teilen will. Sie
sollen Musik so subtil wahrnehmen wie nie zuvor, und dabei
den Wert der künstlerischen Interpretation wieder schätzen
lernen. MP3 und I-Pod ist nur FastFood Kultur. Musik ist
Lebensqualität!
Was gibt es sonst noch zu entdecken?
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also keine oberflächlichen Elektroniksupermarktprodukte,
sondern nachhaltige Produkte mit langer Lebensdauer. Die
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Dienstleistungen. Sie modifizieren auch vorhandene Anlagen
und bringen sie auf den neuesten Stand.
Weststadt Print 03 | 2013
9
Musik
Melody Maker
Gitarrist Wolfgang „Lobo“ Ackermann
Immer wieder erstaunlich ist die große Zahl hervorragender
Musiker verschiedenster Couleur und Stilrichtungen, die in
der Weststadt leben und arbeiten. Diesmal haben wir den
Gitarristen und Songwriter Wolfgang Ackermann getroffen,
der unter dem Namen „Lobo“ seine Musik veröffentlicht.
Im Sommer 1978 hatte Wolfgang Ackermann eine Zusage für
ein Studium an der TH Darmstadt, sowie eine Zusage fürs DI
in Heidelberg. Er scheiterte daran, dieses Problem mit praktischen Überlegungen zu lösen und warf ein Fünfmarkstück
in die Luft. Es entschied für ihn, daß seine „Fahrt ins Blaue“
vorläufig in HD enden sollte.
Das Spanischstudium führte zu einem längeren Aufenthalt
in Madrid, wo er bald feststellte, daß die Spanier zu viel und
zu schnell reden. Also verbrachte er die Zeit hauptsächlich
mit dem Besuch von Flamenco- und Jazzkonzerten. Zurück in
HD, ließ er das Studium sausen und suchte einen Proberaum.
Ackermann bekam einen Keller in der Unteren Straße, den er
die nächsten 20 Jahre nutzen konnte. Dann übte er jeden Tag
Wolfgang „Lobo“ Ackermann auf Youtube. Er spielt auf
der klassischen Gitarre Duke Ellington‘s „Caravan“ und
„Caramba“, eine Habanera von Bartolomé Calatayud.
10
vier bis sechs Stunden abwechselnd Gitarre und Schlagzeug.
Ein Workshop mit dem großartigen Drummer Elvin Jones
gab ihm soviele Impulse, daß er 1985 entschied, sich nur
noch der Musik zu widmen. Die ersten Bands, in die er einstieg, waren zwar nicht besonders professionell, aber lustig:
HEXENSCHUSS, eine Jazzrock-Formation, die vorwiegend
aus Medizinstudenten bestand, TRIO AM RANDE (TRARA),
eine Spaßkapelle mit dadaistischen Anklängen, FUN AND
GAMES, eine völlig unlustige Jazzcombo.
1985 gabs keine der drei Bands mehr, also spielte er mit
einem Akkordeonisten Bayern Folklore aus den Alpen, was
ihm in der „Jazz-Szene“ den Ruf eines unseriösen Musikers
einbrachte. Was soll‘s? Er hatte noch nie das Bedürfnis, ein
Fachidiot zu werden.
1986 gründete er mit dem Saxophonisten RICK VON BRACKEN das Duo TWO STEPS, mit dem die beiden die nächsten
Jahre viel unterwegs waren.
Als Drummer spielte er in diversen Jazz-Combos, in den
Bluesbands von MAISHA GRANT und LOUISIANA RED sowie in der Chaostruppe SAMBA GAFIERA, wo er den fantastischen Alt-Saxophonisten GABRIEL PEREZ kennenlernte, mit
dem er auch Duo-Gigs spielte, die sehr viel Spaß machten.
Seine Spanischkenntnisse konnte Ackermann als Sänger und
Gitarrist in der Salsaformation CAMALEONES einsetzen, wo
er das Vergnügen hatte, mit hervorragenden Musikern wie
dem Trompeter NITO REYES und dem Congero ENRIQUE
MORENO zusammenzuarbeiten. Die ersten eigenen Stücke
spielte er mit der Jazz- und „Weltmusik“-Combo CATWALK.
Der Kontrabassist CHRISTOPH RER verpaßte ihm 1994 den
Titel MR. BANDMAN
Danach folgten noch zahlreiche Band-Projekte von Tanzmusik bis Dixieland. 1997 gründete Wolfgang Ackermann
das ORQUESTA CAMINANDO, mit dem er sich der traditionellen Musik Kubas widmete.
Mit Partner „Soul“ hat „Lobo“ Ackermann eine CD produziert (siehe auch Seite 22).
n
Weststadt Print 03 | 2013
Kirche in der Bahnstadt
Ökumenischer Kirchenraum
Am Sonntag, 14. Juli, wird unser ökumenischer Kirchenraum in
der Bahnstadt mit einem Gottesdienst und anschließendem Fest
eingeweiht. Er trägt den Namen „HALT“.
In diesem Raum der Kirche in der Bahnstadt laden wir ein,
• HALT zu machen für ein Gespräch, eine Ruhepause, eine Tasse
Kaffee oder Tee,
• HALT zu suchen in allen Fragen, bei der Suche nach Informationen,
im persönlichen Gespräch,
• HALT zu machen, um religiöse Bücher, Bildkarten oder Waren aus
dem fairen Handel zu kaufen.
Der HALT soll ein Ort zum Ausruhen sein. Hierzu wird der Raum
einen Lounge-Bereich bieten, in dem man sich niederlassen, eine
Tasse Kaffee oder Tee trinken und etwas lesen kann.
Der HALT soll ein Ort der Begegnung sein. Verschiedene Personen
werden dort als Ansprechpartner zu finden sein: evangelischer sowie
katholischer Pfarrer, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen
unserer Gemeinden und Mitarbeiter/innen der Nachbarschaftshilfe.
Neben Informationsblättern, Zeitungen und Zeitschriften, werden Sie dort religiöse Bücher und Karten, sowie Waren aus fairem
Handel erwerben können.
Auch regelmäßige Veranstaltungen kann es im HALT geben. Angedacht ist bisher ein wöchentlicher „geistlicher Abend“, bei dem
Gruppen aus den Gemeinden sich vorstellen und den Abend auf
ihre Weise gestalten.
Auch ein monatliches Familiencafé mit Spiel- und Bastelmöglichkeiten für Kinder entlang dem Kirchenjahr können wir uns vorstellen. Schön wäre außerdem eine Kooperation mit Menschen, die im
HALT ein musikalisches Angebot machen. Und als Intensivangebot
könnte es einen 6- bis 8-wöchigen Glaubenskurs geben, der jeweils
einmal die Woche abends stattfindet.
Wir würden uns freuen, wenn unsere Ideen noch durch Ideen
aus den Reihen unserer Gemeindemitglieder, besonders der neuen
Bahnstadt-Bewohner/innen, ergänzt würden.
Der HALT bietet Raum für Vieles und für viele, die sich einbrinn
gen möchten!
Weststadt Print 03 | 2013
Das zentral und dennoch
ruhig gelegene Hotel
in der Heidelberger Weststadt.
HOTEL KOHLER
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Telefon 0 62 21 / 97 00-97
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Treffen Sie Freunde und Kollegen und genießen
Sie Ihr Frühstück oder Dinner.
Wir verwöhnen Sie mit einer Kombination
aus regionalen und internationalen Gerichten,
bei sommerlichem Wetter auch auf unserem
Aussenbereich.
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Kleinschmidtstraße 12
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Foto: Stadtarchiv
Historie II
Die Dreibogenrücke
Damals ein Streitpunkt in der Bevölkerung
Als im Jahre 1912 die Dreibogenbrücke als „Ringstraßenbrücke” geplant
wurde, um dem modernen Zeitalter
des aufkommenden Verkehrs und der
Industrialiserung Rechnung zu tragen,
gab es lange eine tiefgreifende Ablehnung in der Bevölkerung gegen die
Bauausführung. Der damals noch junge
Weststadtverein West-Heidelberg e.V.
unterstützte die Baugegner mit verschiedenen Eingaben an die Obrigkeit.
Im Jahresbericht 1912/13 des Vereins
klang das so:
Zu dieser Versammlung wurde beschlossen, in einer Eingabe beim Großherzoglichen Ministerium vorstellig zu
werden und wir sandten am 24. April
nachstehendes Gesuch an das Großherzogliche Ministerium der Finanzen ab
und ließen Abschriften davon an den
Stadtrat und an die Generaldirektion
der badischen Staatsbahn abgehen: „In
der vom Verein für Heimatschutz,
Verein West-Heidelberg und von Verein Heidelberger Architekten einberufenen öffentlichen Versammlung am
Das Spiele-Fachgeschäft
in der Weststadt
Mittwoch, den 23. April wurden der
Versammlung in einem eingehenden
Vortrag des Herrn Privatdozenten Dr.
Ing. Kleinlogel aus Darmstadt die Vorteile der Eisenbetonbrücke gegenüber
einer Eisenbrücke in Heidelberg so
anschaulich und einleuchtend auseinandergesetzt, daß die Teilnehmer an
der Versammlung einstimmig beschlossen haben, für die Erbauung einer
Eisenbetonbrücke an der Kriegskurve
in Heidelberg mit aller Energie einzutreten und das Projekt einer eisernen
Das Spiele-Fachgeschäft
in der Weststadt
Montag biseinkaufen.
Samstag, 11-19 Uhr
Spielend
Kaiserstraße 38, 69115 Heidelberg
Tel. 4(06221) 652 783 4
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was gespielt
wird!
Tabletop Spiele/Zubehör
Rollenspiele
Sammelkarten
Weststadt Print 03 | 2013
Historie II
Brücke zu verwerfen. Die Gründe, die
die ergebens Unterfertigten zu dieser
Resolution bestimmen, sind die, daß
eine Eisenbetonbrücke, welche in architektonisch schöner Weise ausgebildet wird, sich wesentlich besser in der
landschaftlich außerordentlich schönen
Gegend in Heidelberg anpaßt, daß sie
einen freien Blick auf die umliegenden
Berge und das Neckartal gewährt und
so eine Zierde des Stadtteils wird.
tes und der Steuerzahler Badens über
100.0000 Mark gespart werden können. Da die Eisenbetonbrücke außerdem keinerlei Unterhaltung benötigt,
während die Eiserne Brücke dauernd
große Unterhaltungskosten für Anstrich und Nietrevisionen erfordert, so
ergibt sich weiter eine jährliche große
Ersparnis für den badischen Staat, die
ebenfalls dem Steuerzahler zu gute
kommt.
Anders werden die Verhältnisse liegen
bei der Eisenbrücke, welche mit ihren
hochragenden Bögen und starken eisernen Träger den freien Ausblick hindert
und von weitem einen gitterartigen
und käfigartigen Eindruck hervorruft.
Die anwesenden Bewohner Heidelbergs sind sich sämtlich darüber klar,
daß eine eiserne Brücke ihrem ganzen
Gepräge und Wesen nach, im Industriegebiet etwa von Rheinland oder Westfalen oder von Oberschlesien heimisch
ist und stets nur als notwendiges Übel
betrachtet werden darf. Keineswegs
aber darf eine derartige Brücke in der
schönsten Stadt zur Ausführung kommen.
Außerdem wird die Eisenbetonbrücke
fast durchweg aus bodenständigem Material hergestellt und zahlreiche ortsansässige Arbeiter und Handwerker
werden dabei durch die erforderlichen
Holzverschalungen, durch die Erdarbeiten, den Transport von Kies und
Zement, durch die Stampf- und Steinmetzarbeiten längere und lohnende
Beschäftigungen finden.
Dies wurde von der Grossen Generaldirektion der Staatseisenbahnen abgelehnt und die Dreibogenbrücke wurde
(aus: Chronik des Stadtteilvereins WestHeidelberg, von Alfred J. Knobel, 1992)
(Siehe auch Titelbild dieser Ausgabe)
Soweit die historische Ausführung des
städtebaulichen Konzepts anno 1913.
Heutzutage ist die Frage nach ästhetischen Anliegen wie nachhaltigen und
umweltpolitisch vertretbaren Baumaßnahmen aktueller denn je. Dennoch wird
in Heidelberg in oft nicht nachvollziehbarer Weise immer noch ahistorisch
und fremdkörperhaft gebaut. Was modern erscheint ist oft eine Zeiterscheinung mit eingebautem Verfallsdatum,
was zu sichtbaren Wertverlusten führt,
wenn sich dadurch soziale Problemflächen manifestieren.
Daher muß jetzt deutlich nach architektonischen, verkehrs- und städteplanerischen Konzepten gefragt werden,
die im Rathaus für die US-Konversionsflächen, die Bahnstadt und die gesamte
Stadtentwicklung erarbeitet werden.
Gute Stadtplanung ist die Voraussetzung für gute Architektur.
n
Foto: Stadtarchiv
Es kommt ferner hinzu, da die Eisenbetonbrücke wesentlich billiger wird
als die Eisenbrücke und das schon in
der ersten Anlage zu gunsten des Staa-
Aus all diesen Gründen bitten die Unterzeichneten ganz gehorsamst die Einstellung der Arbeiten an dem Bau der
eisernen Brücke sofort veranlassen zu
wollen und das Projekt einer Betonbrücke erneut in Erwägung ziehen zu
wollen.
1913/14 gebaut. 60 Jahre später gingen
die Wünsche der Heidelberger Bürger
in Erfüllung. Die Ringstraßenbrücke
wurde abgerissen und durch eine gewaltige Betonbrücke ersetzt, um schließlich in „Montpellierbrücke“ umbenannt
zu werden.
Weststadt Print 03 | 2013
13
Foto: Kunz-Hartmann
Celebration
400 Jahre Kurfürstenhochzeit
Eine Weststädterin hatte die Idee dazu
Nichola V. Hayton kam 1988 in die
Metropolregion und lebt seither in der
Weststadt. 2006 wurde sie zur Vorsitzenden der Deutsch-Britischen-Gesellschaft Rhein-Neckar gewählt und kümmert sich mit Energie und Kreativität
um den lebendigen Kulturaustausch
zwischen den beiden Ländern.
Schon im Jahre 2009 hatte Nichola
Hayton die Idee, das 400. Jubiläum
der Eheschließung zwischen Kurfürst
Friedrich V. und seiner englischen
Braut Elisabeth Stuart als einen großen
Event im bi-nationalen Miteinander zu
arrangieren.
Nach über drei Jahren Vorbereitungsarbeiten schrieb sie 2012 an den britschen Botschafter Simon McDonald
einen Brief mit der Bitte, Königin
Elisabeth II. die Übernahme der Schirmherrschaft für diese Feierlichkeiten anzutragen.
Nach geraumer Zeit erreichte Nichola Hayton ein Schreiben des Bot14
schafters, in dem dieser antwortete:
„[...] that The Queen would be glad
to grant her patronage to the series of
commemorative events which you are
organising in 2013 to mark the 400th
Anniversary of the wedding between
Elisabeth Stuart and Frederick V. [...]“.
Das war ein großer Erfolg für die überzeugte Monarchistin.
Nichola Hayton schickte darauf direkt
an OB Dr. Würzner einen Brief und informierte ihn über ihr Projekt und die
Schirmherrschaft der Queen.
Der Oberbürgermeister zeigte sich
davon begeistert. Die Stadt hat dann
sogleich ihr Projekt übernommen und
sich entschlossen, im August selbst eigene Events unter dem Titel „The Wedding” zu veranstalten.
Unverdrossen organisierte die Britin
eine Bilderausstellung auf dem Schloss
mit schwer zu erhaltenden Gemälden
aus englischen Museen, sowie weitere
Veranstaltungen parallel zu den Jubiläumsaktivitäten der Stadt.
Das speziell für dieses Fest in London
geschriebene Theaterstück „The Road to
Heidelberg“, wird vom 9. – 17. August
von Schauspielern aus dem Königreich
und Heidelberg gemeinsam aufgeführt.
Es findet jeden Abend um19:00 Uhr im
Kunstverein statt, die Uraufführung ist
am Freitag, 9. August.
Am 7. August hält Nichola Hayton
selbst einen Vortag in der VHS, Bergheimer Str. 76, über „A Love Story in
Pictures“.
Ein Vorbild in ihrem Engagement für
das deutsch-britische Verhältnis ist
für Nichola Hayton die Gründerin des
Englischen Instituts, Gladys Fischer
(1914-2011), mit der sie eine persönliche Freundschaft verband.
Im Jahre 2000 verlieh Queen Elizabeth II. Gladys Fischer den Titel
„Member of The British Empire“ für
ihr Lebenswerk von gelebter Völkerverständigung. Nichola Hayton sieht
darin Motivation und Ansporn für ihre
eigene Arbeit im deutsch-britischen
Kulturleben.
n
Deutsch-Britische
Gesellschaft
Rhein-Neckar e.V.
Weststadt Print 03 | 2013
Bildquelle: Wikipedia
Familienbande
Kalkül und Gefühl
Elisabeth Stuart und Kurfürst Friedrich V.
Kurfürst Friedrich V., der Winterkönig,
war eine jener Figuren der Weltgeschichte, bei denen Aufstieg und tiefer
Fall ganz dicht bei einander lagen.
Gut, dass die Brautleute Friedrich und
Elisabeth nicht wussten, wie dramatisch
ihr Lebensweg sich noch gestalten
sollte.
Die Heiratspolitik des kurpfälzischen
Fürstenhauses war darauf ausgerichtet,
die Stellung des Landes im reformierten
Lager zu stärken.
Für Friedrich bot sich eine Heirat
mit Elisabeth Stuart, der einzigen Tochter des englischen, schottischen und irischen Königs Jakob I., an. Auch wenn
der schon einige Bewerber als nicht
standesgemäß abgelehnt hatte und die
Kurpfalz weder über die territoriale
Ausdehnung noch die politische Macht
einer großen europäischen Monarchie
verfügte, versuchte man die Gelegenheit zu nutzen.
So reiste der Hofmeister des Kurprinzen Hans Meinhard von Schönberg
im Frühjahr 1612 nach London. Am
dortigen Hof hob er die königsgleichen
Rechte des Kurfürsten und dessen Stellung als Führer der protestantischen
Kräfte im Reich hervor.
Friedrich landete am 16. Oktober 1612
auf englischem Boden. Dort traf er erst-
Weststadt Print 03 | 2013
mals mit Elisabeth zusammen und machte
durch sein gutes Aussehen und freundliches Benehmen einen sehr günstigen
Eindruck auf den Hof und seine künftige
Braut.
Die Verlobung fand am 7. Januar 1613
statt. Am 24. Februar 1613 wurde in
der königlichen Kapelle am WhitehallPalast Hochzeit gefeiert.
Diese ungewöhnliche Heirat eines
Kurfürsten mit einer der zu jener Zeit
höchstgestellten Bräute Europas konnte
nur zustande kommen, weil König Jakob seinen ursprünglichen Plan aufgab,
Elisabeth mit dem französischen König
zu verheiraten, denn dies hätte nach
seiner Meinung das Gleichgewicht der
Konfessionen in Europa gestört.
Am 13. Juni wurde beiden in Heidelberg ein großartiger Empfang durch die
Stadtbevölkerung zuteil. Die anschließenden Feierlichkeiten zogen sich mehrere Tage hin. Bereits seit 1612 hatte
Friedrich mit Blick auf die Heirat im
Heidelberger Schloss umfangreiche Baumaßnahmen durchführen lassen, um
seiner Gattin eine standesgemäße Unterkunft zu bieten. So ließ er den sogenannten Englischen Bau als Palast für
Elisabeth errichten. 1615 entstand zur
Erinnerung an den triumphalen Einzug
in Heidelberg das Elisabethentor, mit
dem Friedrich für Elisabeth einen sepa-
raten Eingang in seine Residenz schuf.
Elisabeth war von Anfang an bei ihren
Untertanen sehr beliebt. Diese Beliebtheit nahm nach der Geburt ihres Sohnes Friedrich Heinrich am 1. Januar
1614 noch weiter zu. Elisabeth gebar
ihrem Mann bis 1632 dreizehn Kinder,
von denen fünf ihre Mutter überlebten.
Nach vielen Wirrungen, ausgelöst
von den religiösen und politischen
Auseinandersetzungen im damaligen
Europa, musste Friedrich als König von
Böhmen für einen Winter nach Holland
ins Exil fliehen. Seine Erblande hatte
er verloren, sein Ruf war der Lächerlichkeit preisgegeben
Friedrich V. starb 1632 mit 37 Jahren in Mainz, Elisabeth lebte noch bis
zum 13. Februar 1662 in London.
Ihre Tochter Sophie, als zwölftes
Kind 1630 im Exil in Den Haag geboren, war durch ihre Heirat Herzogin zu
Braunschweig und Lüneburg und Kurfürstin von Braunschweig-Lüneburg.
Durch den Act of Settlement war sie
seit 1701 die designierte Thronfolgerin
der britischen Monarchie. Ihr Sohn
Georg Ludwig, Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg (Hannover), bestieg
im Jahre 1714 als Georg I. als erster
aus dem Haus Hannover den britischen
Thron.
n
(Text ist hauptsächlich Wikipedia entnommen)
15
Braukultur
Das Anwesen der Brauerei wuchs mit
der Zeit erheblich und die Besitzer
wechselten mehrmals. Schließlich übernahmen 1820 die Halbbrüder Kleinlein die Brauerei. Zum beachtlichen
Anwesen gehörten damals u. a. ein
Wohnhaus, das dreistöckige Brauhaus,
eine Dampfmaschine, ein dreistöckiges Kühlschiff, ein Malzspeicher,
Stallungen sowie ein Felsenkeller im
Klingenteich als Bierlager mit Sommerausschank. Gebraut wurde nämlich
ausschließlich von September bis Mai.
Die Überschussproduktion wurde dann
in Felsenkellern mit Eis aus Neckar
und Schlossteich eingelagert, welches
die Bierfässer bis zum Sommer kühlte.
Eine lange Tradition
des Bierbrauens
Bildquelle: Heidelberger Brauerei
Die Heidelberger Brauerei
Um die denkbar beste Bierqualität zu erreichen, erließ der Fürst 1603 die „Heidelberger Bierordnung“, die noch strenger als das deutsche Reinheitsgebot ist. Schonende Brauverfahren und ausgewählte Rohstoffe sorgen seither in Heidelberg für
Bier von höchster Qualität. 150 Jahre später nahm die Heidelberger Brauerei ihren
Anfang, direkt im Herzen der malerischen Heidelberger Altstadt. 1816 gab es insgesamt 38 Brauereien in Heidelberg. Die meisten stellten Bier für den Bedarf ihrer
eigenen Wirtschaft her. Als einzige davon ist die Heidelberger Brauerei, die viele
noch als Heidelberger Schloßquell Brauerei kannten, übrig geblieben.
Genau wie heute kamen die besten
Rohstoffe damals unmittelbar aus der
Umgebung. In der Region wurde Braugerste angebaut, auch Hopfen wurde
schon gezielt kultiviert und nicht mehr
wild eingesammelt. Von den Quellen
vom Königstuhl bekamen die Brauereien Trinkwasser bester Güte. Nur über
das Wirken der für den Gärprozess
notwendigen Hefe war wenig bekannt;
denn gezüchtete Hefen kommen erst
seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Einsatz. So musste sich
der Bierbrauer damals ganz auf seine
Erfahrung und seine Beobachtungen
verlassen. Heute hilft ihm die moderne
Technik bei der Braukunst.
1870 erwarben die Gebrüder Kleinlein
das Grundstück „Acker im Paradies“ in
der Bergheimer Straße (Nr. 91 heute)
und bauten dort eine neue Brauerei,
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16
Weststadt Print 03 | 2013
Braukultur
dann die führende lokale Brauerei und
eine der größten in Baden.
1914 setzte die Heidelberger Aktienbrauerei erstmals ihr Markenzeichen
ein: das Profil des Heidelberger Schlosses. Trotz mehrerer Namens- und Eigentümerwechsel blieb dieses Logo bis
heute erhalten. Als Kleinlein AG kaufte
die Brauerei 1934 fünf Quellen am
Königstuhl, womit die neue Biermarke
Es ist wichtig, dabei stets auch an die
Umwelt zu denken: Bereits seit 1991
wird auf die Abfüllung in Einweggebinde wie Dosen oder Einwegflaschen
verzichtet. Als erstes Unternehmen in
Heidelberg führte Heidelberger 1996
ein Umweltmanagement-System ein
und erhielt dafür sogar ein EU-Umweltzertifikat.
Heute braut die Heidelberger Brauerei im Stadtteil Pfaffengrund, in einer
Bildquelle: Heidelberger Brauerei
die bald zur absatzgrößten am Platze
wurde. Das Geheimnis ihres Erfolges:
helles Bier „Wiener Brauart“, welches
das bis dahin übliche dunkle Bier an
Beliebtheit bald schlug. Dennoch mussten die Brüder die Brauerei 1884 veräußern, denn mit dem Neubau in der
Bergheimer Straße hatten sie sich finanziell übernommen. Der Besitz ging an
den Ingenieur Ludwig Scholl über, der
die Firma „Heidelberger Aktienbraue-
Das Haupthaus der Heidelberger Brauerei in der heutigen Bergheimerstraße 91, erbaut im Jahre 1870 durch die Gebrüder Kleinlein.
rei vorm. Kleinlein Heidelberg“ gründete. Karl Kleinlein blieb jedoch deren
Braumeister und war bis 1897 als Vorstandsmitglied aktiv.
Von der einstigen Vielzahl an Brauereien waren um 1900 nur mehr sechs
in Betrieb: Kleinlein, Schroedl, Engel,
Goldenes Fässchen, Krone und Ziegler.
Ein Großteil dieser Brauereien wurde
aufgekauft oder stillgelegt, sodass 1920
nur noch die Engel-Brauerei und die
Heidelberger Aktienbrauerei existierten. Und der Fortschritt machte auch
vor der Stammbrauerei nicht Halt. Die
erste Eismaschine wurde bereits 1887
bestellt. 1912 wurden erstmals zur
Bierauslieferung Lastautos verwendet
und neue Dampfmaschinen aufgestellt.
Im letzten Geschäftsjahr vor dem Krieg
war die Heidelberger Aktienbrauerei
Weststadt Print 03 | 2013
Bis in die Anfänge des 20sten Jahrhunderts wurde das Bier noch mit
Pferdefuhrwerken ausgeliefert.
„Schloßquell“ gebraut wurde. Doch
1968 erhielt die Berliner SchultheißBrauerei die Aktienmehrheit – das
Ende der Selbstständigkeit. Wenigstens
konnte die Brauerei weiter fortbestehen und wurde nicht wie Engelbräu
stillgelegt. 1985 wurde sie in „Heidelberger Schloßquellbrauerei AG“ umbenannt. Schließlich erwarb 1996
Werner Kindermann die Brauerei samt
ihren Gaststätten.
2005 übernahm Michael Mack mit Freude
die Heidelberger Brauerei GmbH. Sie ist
eine der wenigen existierenden Privatbrauereien und die einzige Brauerei, die
in der Brauereigeschichte Heidelbergs
über viele Jahre überleben konnte.
Daher ist die Brauerei stolz darauf, mit
Heidelberger eine jahrhundertealte Tradition so frisch und lebendig zu halten.
der modernsten Brauereien Europas;
nach strengen Brauregeln, dem Können
und der Erfahrung unserer Braumeister und mit ausgewählten Rohstoffen
der Region.
Das große Sortiment bietet alles von
Heidelberger Premium Export, Heidelberger Pils, Heidelberger Radler, Heidelberger Original, Heidelberger Weizen
in hell, dunkel und kristall bis zu saisonalen Bieren wie Heidelberger Lenzen
und Weihnachtsbier und der absoluten
Besonderheit, dem Heidelberger 1603
Premium Pilsener.
Bei allen Bieren liegt dem Unternehmen eines aber besonders am Herzen:
die feine Heidelberger Braukunst weiterhin zu bewahren und zu pflegen. n
17
Seniorenzentrum Weststadt
Juli 2013
Mi. 03.07. -ganztägigMi.
Do.
Do.
So.
Do.
Fr.
Mi.
03.07.
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04.07.
07.07.
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12.07.
17.07.
14:00 Uhr
15:00 Uhr
15:00 Uhr
14:00 Uhr
14:00 Uhr
14:30 Uhr
09:00 Uhr
Mi. 17.07. 14:00 Uhr
Mi. 17.07. 15:15 Uhr
Do. 18.07. 15:00 Uhr
Mo. 22.07. 18:30 Uhr
Mi. 24.07. 10:00 Uhr
Programm
2013
Monatsübersicht
Do. 25.07. 14:00 Uhr
Kulturtreff: „Kaiser, Kronen, Kurioses“ Fahrt nach Seligenstadt
– Nur für Angemeldete! Infos unter Tel. 58 38 360.
„Sing dich fit“
Stammtisch 55+
„Kniffel“ (Würfelspiel)
Sonntagscafé
Grundkurs in Kalligrafie
Sommerfest
„Qigong-Wanderung“ auf dem Königsstuhl
Infos & Anmeldung bis Dienstag, 16.07.2013
unter Tel.: 58 38 360
„Sing dich fit“
Meditatives Malen mit Senioren
Infos & Anmeldung unter Tel.: 58 38 360
„Kniffel“ (Würfelspiel)
NEU: Bauchtanzgymnastik Ü50
Infos & Anmeldung unter Tel.: 58 38 360
Informationsveranstaltung zum Fotoprojekt:
„Heidelberg aus meiner Perspektive“
Grundkurs in Kalligrafie
August 2013
Do. 01.08. 10:00 Uhr
Mi. 07.08. 15:00 Uhr
Do. 15.08. 15:00 Uhr
Mi. 21.08. 09:00 Uhr
Mi. 21.08. 14:30 Uhr
Vorträge
Do. 22.08. 14:30 Uhr
Veranstaltungen
Di. 27.08. 14:00 Uhr
Mi. 28.08. 14:30 Uhr
Do. 29.08. 15:00 Uhr
„Kniffel“ (Würfelspiel)
NEU: MännerRunde
Infos & Anmeldung unter Tel.: 58 38 320
„Kniffel“ (Würfelspiel)
„Qigong-Wanderung“ auf dem Königsstuhl
Infos & Anmeldung bis Dienstag, 20.08.2013
unter Tel.: 58 38 360
Frauen erzählen Geschichten aus ihrer Heimat
Heute: „Südafrika & Scones“
Reisebericht mit Bildervortag
„Unterwegs in Jordanien – Petra & die Wüste“
„BINGO“
Sammeltassencafé & Ausstellungseröffnung mit Fotos
„Heidelberg aus meiner Perspektive“
„Kniffel“ (Würfelspiel)
September 2013
Di. 03.09. 14:00 Uhr
Mi. 04.09. 15:00 Uhr
Do.
Do.
So.
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05.09.
05.09.
08.09.
11.09.
10:00 Uhr
15:00 Uhr
14:00 Uhr
-ganztägig-
Mi. 11.09. 15:00 Uhr
Do. 12.09. 10:00 Uhr
Do. 12.09. 15:00 Uhr
Mi. 18.09. 09:00 Uhr
Mi.
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18
18.09.
19.09.
24.09.
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26.09.
14:30 Uhr
14:30 Uhr
14:30 Uhr
15:00 Uhr
14:30 Uhr
„BINGO“
Frauen erzählen Geschichten aus ihrer Heimat
Heute: „Chile mit Wein & Käse“
Mitarbeiterbesprechung
Stammtisch 55+
Sonntagscafé
Kulturtreff: „Fischessen auf der Insel Rott“
Infos & Anmeldung bis spätestens 04.09.2013
Neue Spiele entdecken – Schnupperveranstaltung
„Qwirkel - das Spiel des Jahres 2011“
PatenOmaTreffen
„Kniffel“ (Würfelspiel)
„Qigong-Wanderung“ auf dem Königsstuhl
Infos & Anmeldung bis Dienstag, 17.09.2013
unter Tel.: 58 38 360
Gesprächsrunde:„Ernährung im Alter zum Thema Diabetes“
Reisebericht mit Bildervortrag „Königreich Marokko“
„BINGO“
Sammeltassencafé & Lesung „Heidelberg – Geist & Rätsel“
„Kniffel“ (Würfelspiel)
Weststadt Print 03 | 2013
Seniorenzentrum Weststadt
JULI 2013
Sommerfest im Garten
Am Freitag, 12. Juli 2013 ab 14:30 Uhr
laden wir Sie wieder ganz herzlich zu
unserem traditionellen Sommerfest im
idyllischen Garten des Seniorenzentrums
Weststadt ein. Gerne können Sie auch Ihre
Verwandten & Freunde mitbringen. Es erwartet Sie ein buntes Programm mit verschiedenen Aufführungen wie „Historische
Tänze“, Ballett, Bauchtanz & Tai Chi. Eine
Tombola wird auch geboten. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch bestens gesorgt.
Feiern Sie mit uns! Wir freuen uns auf Sie!
Mal- und Zeichengruppe Ü55
Jeden Dienstag von 14:30 bis 16:30 Uhr
findet unter der Leitung von Swetlana Dardykina der Mal- & Zeichenkurs Ü55 im Seniorenzentrum Weststadt statt. Es ist jeder
willkommen, egal ob Einsteiger oder Fortgeschrittener. Sie bekommen professionelle
Unterstützung mit individueller Anleitung.
Ihre persönlichen Fähigkeiten und Kenntnisse werden berücksichtigt und gefördert. Sie können neue Techniken erlernen,
oder der Künstlerin beim Malen „über die
Schulter schauen“. Motiv-Wünsche werden
gerne entgegengenommen. Lassen Sie sich
von der kreativen Atmosphäre einfach inspirieren. Bitte bringen Sie, wenn vorhanden, Ihre Mal-Utensilien mit. Die Malgruppe
freut sich auf Ihr Kommen. Infos & Anmeldung unter Tel.: 58 38 360.
NEU „Bauchtanzgymnastik Ü 50“
Am Montag, 22. Juli 2013 findet von 18:30
bis 19:30 Uhr eine Informationsveranstaltung über dieses neue Bewegungsangebot
unter der Leitung von Bauchtanzlehrerin
Simone Fomuki im Seniorenzentrum Weststadt statt.
Bauchtanz ist ästhetisch und elegant. Gerade reife Frauen möchten gerne diese
feminine Tanz-Art mit den weichen und
fließenden Bewegungen für sich und ihr
Körpergefühl erlernen. Das Lebensalter, die
Figur und bisherige Tanzerfahrung spielen
hierbei keine Rolle. Beim Training steht immer die Freude am Tanz und an der Musik
im Vordergrund. Die erfahrene Kursleiterin achtet auf eine gesunde Körperhaltung
und korrekte Bewegungsausführung. Mit
der Zeit wird sich dadurch Ihre Haltung
verbessern und Ihr Becken und die Wirbel-
Weststadt Print 3 | 2013
säule beweglicher werden. Bei ausreichender Nachfrage wird ab Montag, 19. August
2013 ein fortlaufender Kurs beginnen. Infos
& Anmeldung unter Tel. 58 38 360.
Fotoprojekt:
„Heidelberg aus meiner Perspektive“
Am Mittwoch, 24. Juli 2013 um 10:00 Uhr
findet im Seniorenzentrum Weststadt eine
Einführungsveranstaltung zu diesem besonders interessanten Filmprojekt statt.
Inhaltlich geht es darum, dass 3 bis 5 Lieblingsplätze/-orte in Heidelberg von Senioren bestimmt werden, ebenso 3 bis 5 unschöne Plätze/Straßen/Orte. Diese werden
dann nach vorheriger Terminabsprache
gemeinsam aufgesucht und fotografiert.
Im Anschluss wird eine Fotoausstellung entwickelt, die am Mittwoch, 28.08.2013 um
14:30 Uhr im Rahmen unseres Sammeltassencafés eröffnet wird. Interessierte sind
herzlich zu dieser Einführungsveranstaltung eingeladen. Infos erhalten Sie unter
Tel. 58 38 360.
AUGUST 2013
• Am Mittwoch, 04.09.2013 um 15:00 Uhr
mit Eva Kunert
Heimatland „Chile“: Hier gibt es die köstliche Variante Wein & Käse.
Die Reihe „Frauen erzählen Geschichten aus
ihrer Heimat“ wird sich bis 2014 erstrecken.
Sammeltassencafé & Fotoausstellung
„Heidelberg aus meiner Perspektive“
Im Rahmen unseres nostalgischen Cafés
mit Kaffeetrinken wie zu Großmutters Zeiten präsentieren wir Ihnen am Mittwoch,
28. August 2013 um 14:30 Uhr im Seniorenzentrum Weststadt die Ausstellungseröffnung „Heidelberg aus meiner Perspektive“ mit äußerst beeindruckenden Fotos
aus dem gleichgenannten Projekt. Sie sind
herzlich dazu eingeladen und wir freuen
uns auf Ihren Besuch!
*Im Rahmen des nächsten Sammeltassencafés am Mittwoch, 25. September um
14:30 Uhr findet eine Lesung aus dem
kürzlich erschienenen Text- und Bildband
„Heidelberg – Geist und Rätsel“ statt. Wir
freuen uns auf Ihren Besuch!
NEU „MännerRunde“
Am Mittwoch, 07. August 2013 um 15:00
Uhr trifft sich zum ersten Mal unsere neue
„MännerRunde“ im Seniorenzentrum Weststadt. Bei einem kühlen Weizen, in unserem idyllischen Garten, wird über aktuelle
Themen wie die große & auch kleine Politik, über Sport, Film & Fernsehen diskutiert,
„über Gott und die Welt“ erzählt und gelacht. Interessierte sind herzlich willkommen. Infos unter Tel. 58 38 320 bei Günter
Hochmuth.
„Frauen erzählen Geschichten
aus ihrer Heimat“
Lassen Sie sich inspirieren durch Anekdoten und Geschichten aus der Heimat der
jeweiligen Erzählerinnen. Dazu werden
landestypisches Gebäck und dazugehörige
Getränke gereicht.
Spüren und genießen Sie den Flair des jeweiligen Landes! Wir freuen uns auf Sie!
• Am Mittwoch, 21.08.2013 um 15:00 Uhr
mit Gabriele Wehrmann
Heimatland „Südafrika“: Hier werden
„Scones“ zum Kaffee gereicht.
SEPTEMBER 2013
„Qwirkle“ – Spiel des Jahres 2011
Am Mittwoch, 11. September 2013 um 15:00
Uhr findet im Seniorenzentrum Weststadt
unter der Leitung von Gabriele Wehrmann
eine Schnupperveranstaltung dazu statt.
„Qwirkle“ ist ein abstraktes Kombinations& Legespiel von Susan McKinley Ross. Das
Spielprinzip erinnert an Spiele wie „Scrabble“,
„Rommé“ und „Domino“. Das macht Spaß!
Interessierte sind herzlich willkommen! Infos unter Tel. 58 38 360.
„Ernährung im Alter zum Thema
Diabetes“ – Gesprächsrunde
Am Mittwoch, 18. September 2013 um
14:30 Uhr findet unter der Leitung von
Dolly El-Ghandour im Seniorenzentrum
Weststadt eine Gesprächsrunde zum oben
genannten Thema statt. Mit dem Alter verändert sich der Körper und es ist & tut gut,
die Ernährungsgewohnheiten anzupassen.
Interessierte sind ganz herzlich willkommen.
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Stadtentwicklung
Vom Baggerloch zur Bahnstadt
Vom Spielplatz zum Stadtteil
Gründung und Entwicklung der Weststadt stehen nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Heidelberger Eisenbahngeschichte. Die Verlegung des
Hauptbahnhofs an seinen jetzigen
Standort war sicherlich ein erneuter
Impuls für die weitere Entwicklung für
das Gelände im Westen Heidelbergs.
Es war quasi der dritte Anlauf. Denn
schon lange vor 1914 hatte man mit
der Ausbaggerung für die Verlegung
des Hauptbahnhofs begonnen, dann
stoppte der Erste Weltkrieg das Vorhaben, das bis in die zweite Hälfte der
dreißiger Jahre liegenblieb. Als es dann
wieder losgehen sollte, kam der Zweite
Weltkrieg, und als um 1950 dann erneut die Baumaßnahme in Angriff genommen wurde, befürchteten nicht
wenige Weststadtbürger, daß der Dritte
Weltkrieg bevostehe. Gottlob ist uns
der erspart geblieben.
„Am 5.5.1955 war es, und die Schuljugend hatte schulfrei, als Bundespräsident Theodor Heuss den neuen
Bahnhof seiner Bestimmung übergab.
Zentraler Entwicklungsbereich eines
echten Weststadtbuben und gleichzeitig das „Paradies unserer Jugend“ war
das Baggerloch. Es umfasste den gesam-
Ein neuer Stadtteil entsteht gerade
dort, wo jahrzehntelang ein Abenteuerspielplatz, Eisenbahnbetrieb und
später sich selbst überlassene Natur
zu finden waren.
ten Bereich des heutigen Bahnhofsgeländes und erstreckte sich von der
Czernybrücke im Nordwesten bis zur
Römerbrücke (heute Hermann-MaasBrücke) im Südosten, dazwischen überspannt von der Ringbrücke, wir nannten sie Dreibogenbrücke (heute Montpellierbrücke), und durch die damalige
Bahnlinie nach Karlsruhe in das große
und kleine Baggerloch unterteilt.
Was haben wir dort nicht alles angestellt. Es fuhren keine Autos. es schimpften keine lärmgestörten Anwohner und
kaputtmachen konnten wir eigentlich
auch nichts. Und riesig viel Platz hatten
wir. Nicht immer waren unsere Spiele
ungefährlich, deshalb sei zur Verhinderung von Nachahmungen eine Schilderung unterlassen. Nur eines sei erwähnt: das barfüßige Überqueren der
glühendheißen Eisenbögen der Ringbrücke im Sommer.“
(Auszug aus „Weststadterinnerungen“ von Karl
Weber, in: Festbuch zum 90-jährigen Bestehen
des Vereins West-Heidelberg Milte-Verlag, 1982)
Foto: Stadtarchiv
Aus dem Bahngelände, zu dem ja auch
weitläufige Areale für die Kohle- und
Materiallagerung gehörten, genauso die
Stellwerke für die Signale und Weichen,
Waggonreparaturwerke und Drehschei20
Weststadt Print 03 | 2013
Stadtentwicklung
Bahngebäude, Weichen, Signale und
Arbeitskräfte wurden nicht mehr gebraucht und einfach außer Dienst gestellt. Das große Gelände blieb sich
selbst überlassen und brachte etwas
Neues hervor: ein unbedrohtes Naturgebiet mit seltenen Pflanzen und
Tieren, die sich ungestört auf dem
nicht mehr benötigten Stück Land
ansiedeln und ausbreiten konnten.
Dann wurde das Areal verkauft, mit der
Ruhe war es aus – ein neuer Stadtteil
wurde geplant.
(Un-)Sinnigerweise wird er
Bahnstadt getauft,
obwohl rein gar
nichts mehr an
diese Zeit seiner
Geschichte erinnert.
Riesige Wohngebäude und wis-
Weststadt Print 03 | 2013
Aufkeimende Befürchtungen, die Bahnstadt könne zur Betonwüste und zum
Ghetto werden, weisen die Verantwortlichen als unbegründet zurück.
Hoffentlich zu Recht.
n
Fotos: Weststadt-Online
ben für Lokomotiven, legte sich nach
Jahren größter Aktivität und Betriebsamkeit im Laufe der Zeit eine verdächtige Ruhe. Sie signalisierte den einsetzenden Abbau von Arbeitsplätzen und
eine grundlegende Umstrukturierung,
die das schnell heraneilende Ende der
guten alten Dampflok-Ära verkündete.
senschaftliche Büro-/Labor-Komplexe
verstellen sich gegenseitig den Blick auf
die nahen Odenwaldhügel, Aussicht
gibts nur im Penthouse und kostet extra.
Auch die gewählten Straßennamen des
neuen Stadtteils haben mit Eisenbahn
nichts mehr zu tun. Da gibt es jetzt
die Cambridgestraße, Einsteinstraße,
Darwinstraße, Da-Vinci-Straße, RobertKoch-Straße, Galileistraße – sie stehen
für den wissenschaftlichen Anspruch
und eine neue ahistorische Betrachtung des Areals.
Spricht man mit den ersten Anwohnern hört man aber meistens Begeisterung für die Bauqualität der Häuser
trotz hoher m2-Preise. Die geplante
gute Verkehrsanbindung, Kinderbetreuung und Infrastruktur sollen auch
vorbildlich werden.
Fotos: Weststadt-Online
Fotos: Martin Koop
Impressionen vom brachliegenden Bahnstadtareal
vor Baubeginn – die Natur
hatte sich das Gelände für
lange Zeit vom Menschen
zurückerobert.
Der Mensch greift ein
und gestaltet nach seinen
Vorstellungen einen neuen
Stadtteil. Wie viel Zeit wird
vergehen, bis das ganze
Areal begrünt, bewohnt und
belebt sein wird?
21
Tipps & Trends
Lobo & Soul
Nadel & Faden
Buch & Kultur
Schon das Cover des Albums lässt vermuten, dass es sich bei Lobo & Soul um besondere Musiker handelt. Solche, denen die
verschlafene Ländlichkeit ihrer heimatlichen
Umgebung – Dossenheim bei Heidelberg –
in keinster Weise unangenehm ist. Muss sie
auch nicht, denn “Blueberry Thrills” ist ein
ausschweifender Beweis für die Weltoffenheit des Gitarristen Wolfgang Ackermann
und des Produzenten Niko Reif. Ausflüge
in exotische Gefilde bieten das lateinamerikanisch inspirierte “Bottom Lines” und “Cosa
Rica”, welches mit kubanischem Flair daherkommt. Der Funk-Stomper “Barbecue
Chicken” rundet das Album ab und knüpft
mit seinen oppulenten Saxophoneinspielungen ohne Schwierigkeiten an renommierte
Smooth-Jazz-Combos an. Insgesamt charakterisiert durch das Gitarrenspiel von Ackermann, der hier eine beachtliche Sammlung
an Akustikgitarren zu präsentieren scheint,
getragen von Reifs feinfühliger und dezenter
Produktion ist das hier eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Mischung. Die CD
ist über die website zu bestellen.
www.loboandsoul.de
In der Bahnhofstraße 23 hat sich ein tolles
Geschäft angesiedelt. Die Änderungsschneiderei “Nadel & Faden” von Latef Ahmad
bietet für die Weststädter einen schnellen
Service rund um das Ändern und Reparieren von Klei-
dungsstücken und anderen Textilien. Der gebürtige Iraker Ahmad
bietet dazu auch einen 1 Stunden-Service
für ganz eilige Fälle an. Die größte Überraschung erfährt der Kunde beim Abholen
seiner Ware. Die Änderungen sind nicht
nur handwerklich hochwertig ausgeführt,
sondern auch preislich sehr günstig.
In der Büchergilde in der Kleinschmidtstraße 2 trifft sich einmal im Monat eine
kleine Schar von Literaturinteressierten,
die gemeinsam über ein zusammen ausgewähltes Buch diskutieren. Dabei wird kein
Wert auf pure literarische Wissenschaftlichkeit gelegt, sondern subjektive Meinungen der verschiedenen Teilnehmer sind
erwünscht, um erhellende Gespräche und
Gedanken zu erhalten.
Das Spektrum der diskutierten Bücher
geht über alle Epochen und Autoren, wobei gerade wiederveröffentlichte Titel
genauso ausgewählt werden wie Neuausgaben aktueller Literatur. So wurden
zum Beispiel Stefan Zweigs Tagebücher,
der Roman „Madame Bovary“ von Gustave Flaubert gelesen und besprochen.
Interessierte Leserinnen und Leser können
sich unter 06221-28288 in der Büchergilde
über den nächsten Termin informieren.
Nadel & Faden
Bahnhofstr. 23 · 69115 Heidelberg
Telefon: (06221) 6 72 72 05
BÜCHERGILDE
Kleinschmidtstr. 2 · 69115 Heidelberg
Telefon: (06221) 28 2 88
„Blueberry Thrills“
Guter Schneider-Service
•
•
Steuerberaterin
Anja Mehnert
Diplom Betriebswirtin (FH)
www.steuerbüro-mehnert.de
Ihre Steuerberaterin in der Weststadt betreut Sie bei:
Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung
Erstellung von Einnahmen-Überschussrechnungen
Betreuung laufender Buchhaltungen
Beratung/Erstellung von Erbschaft- und Schenkungsteuererklärungen
Vollumfängliche Betreuung von Firmenkunden
Bahnhofstr. 3 · 69115 Heidelberg · Tel. 06221/893444 · Mobil 0162/9144620
22
Lesen im Kreis
•
§
Rechtsanwältin und Fachanwältin
Barbara Knape
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Familien- und Erbrecht
Scheidungs-, Unterhalts- u. Ehevertragsrecht
vermögensrechtl. Auseinandersetzungen
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(Nähe Bismarckplatz)
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Weststadt Print 03 | 2013
Tipps & Trends
Neu in der Weststadt
Die Elisabeth-Stuart-Rose
Wer steckt hinter FREIRAUM ?
400 Jahre „The Wedding“
Das sind Tanja Günther und Anna-Lena
Holzer, beide Friseurmeisterinnen und
ausgebildete Visagistinnen mit langjähriger
Berufserfahrung. Sie führen einen kleinen,
modernen und innovativen Friseuralon mit
besonderer Geschäftsidee im Herzen der
Heidelberger Weststadt.
Das Besondere an dieser Geschäftsidee
ist das Konzept der angebotenen Dienstleistungen und Warenzusammenstellungen,
verbunden mit zusätzlicher Visagistikdienstleistung – alles gepaart mit ihrer Liebe zum
Beruf.
Der Anspruch der beiden Inhaberinnen
ist hoch, das spiegelt sich in ihrer Leistung
wider: Professionelle Beratung, hohe Qualität und guter Service in einer Atmosphäre,
in der sich ihre Kunden rundherum wohl
fühlen. Kurzum: sie möchten schöne Haare
machen! Für dich, für mich, für alle.
www.freiraum-friseur.de
Einkaufen im Wohnzimmer
Im Rahmen der Feierlichkeiten von „The
Wedding“ ist Rosemarie Schulz aus der
Weststadt vom 9. bis 11. August 2013 im
Spiegelsaal des Palais Prinz Carl mit einer
Ausstellung beteiligt.
Rosemarie und Martin Schulz haben mit
ihrem Geschäft in der Rohrbacher Str. 30
sehr engen Kontakt zu England. Seit über
15 Jahren sind sie mit ihren Produkten
auf der CHELSEA FLOWER SHOW zu sehen. Die berühmte „Elisabeth-Stuart-Rose”,
1613 zur Hochzeit in Frankreich gezüchtet,
wird als Nachzucht in Töpfen während der
Feierlichkeiten im Palais Prinz Carl präsentiert. Das historische Rosen-Motiv wird
auch als Druck auf Tischsets und auf weiteren Produkten vorgestellt.
www.rosemarie-schulz.eu
•
•
FREIRAUM friseur
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Wir setzen Sie immer in die erste Reihe
Wieder in der Weststadt
Mal nach Lust und Laune ganz privat in angenehmer, entspannter Atmosphäre schönste
ökologische Bekleidung anprobieren? Natural Outfitters macht’s möglich.
Claudia Meyer aus Nürnberg hat sich dieses
Prinzip auf die Fahnen geschrieben. Um eine
Nische jenseits globaler Massenmode oder
großer ökologischer Versender anzubieten,
bereist sie zu ausgesuchten Terminen die
Bundesrepublik und stellt im privaten Rahmen kleine Kollektionen verschiedener Hersteller der Sparte „Ökomode” vor. Pioniere
wie „Lana” oder „Lanius” finden sich ebenso
im Programm wie junge urbane Designer wie
„les racines du ciel”, „Komodo” oder „Mandala”. Von A bis Z ökologisch, ist die
Kleidung ebenso fair gehandelt wie sozial
verträglich hergestellt. Und sie ist schön!
Von lässig bis trendig, zeitgemäß bis zeitlos, schlicht und elegant ist alles zu haben für
die moderne, bewußte, anspruchsvolle Frau
jeden Alters – zu guten Preisen.
Denn einen Laden gibt es, ganz bewußt,
nicht.
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Weststadt Print 03 | 2013
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Verkaufstermin Natural Outfitters
Samstag, 13. Juli, Zähringerstraße 51
11:00 –19:00 Uhr
Natural Outfitters freut sich auf Sie!
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Ihr gutes Recht
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Haben Sie ein Testament gemacht?
Wenn Sie diese Frage mit „Ja“ beantworten, dann sollten Sie es an einem Ort verwahren, an dem es auch gefunden werden kann. Sollte Ihr Testament im Erbfall
nämlich nicht auffindbar sein und auch die
Existenz und der Inhalt Ihres Testaments
nicht nachgewiesen werden können, dann
tritt – wie ohne Testament – die gesetzliche
Erbfolge ein. Es erben dann Ihre lieben
Verwandten, wobei die näheren (lebenden) Verwandten, also zum Beispiel Ihre
Kinder, die entfernteren von der gesetzlichen Erbfolge ausschließen. Daneben hat
aber auch Ihr Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner ein eigenes gesetzliches
Erbrecht.
Für die gesetzliche Erbfolge und -quote
gelten bestimmte Regeln. Sollten Sie beispielsweise zwei Kinder haben, verheiratet
sein und im Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben, dann werden Sie von
Ihrem Ehegatten zur Hälfte und von Ihren
Kindern jeweils zu einem Viertel beerbt.
Sofern Sie im vorstehenden Fall allerdings
keine eigenen Kinder haben oder hatten
und Ihre beiden Eltern noch leben, dann
erben nach Ihrem Tod Ihr Ehegatte drei
Viertel und sowohl Ihre Mutter als auch Ihr
Vater jeweils ein Achtel.
Bei fehlender Regelung tritt die gesetzliche
Erbfolge bei den Erben automatisch ein.
Durch eine fristgerechte Ausschlagung der
Erbschaft kann man sich der Erbenstellung
aber wieder entledigen. Grundsätzliches zu
Erbschaftserwerb und Ausschlagung hat
Herr Rechtsanwalt Wolfgang Heinz bereits
in der Ausgabe 03/2012 ausgeführt.
Wenn Sie die gesetzliche Erbfolge zum Teil
oder ganz vermeiden wollen, dann sollten
Sie Ihre Erbfolge durch letztwillige Verfügung, also durch Testament oder Erbvertrag
regeln. Ihr so verfügter letzter Wille geht
der gesetzlichen Erbfolge vor. Dies gilt aber
nur, wenn Ihre letztwillige Verfügung wirksam ist.
Bei einem eigenhändigen Testament ist
zu beachten, dass dieses handschriftlich geschrieben und am Schluss unterschrieben
sein muss. Zur Vermeidung von Unklarheiten sollte mit Vor- und Familienname
unterschrieben und auch Ort und Datum
angegeben werden. Fehler können nämlich
bis zur Unwirksamkeit des Testaments und
damit zum Eintritt der gesetzlichen Erbfolge führen. Eine Unwirksamkeit würde hier
zum Beispiel eintreten, wenn Sie Ihr Testament mit dem Computer verfassen und
ausdrucken.
Durch eine letztwillige Verfügung können
Sie aber nur im Ausnahmefall erreichen,
dass die von der Erbfolge sodann ausgeschlossenen gesetzlichen Erben vollständig
„enterbt“ werden. Das Gesetz bestimmt
nämlich, dass der „enterbte“ Angehörige
einen so genannten Pflichtteil vom Erben
verlangen kann. Der Pflichtteilsanspruch
besteht dabei – mit Ausnahmen – in Höhe
der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. Ein Pflichtteilsrecht besteht allerdings
nur für Abkömmlinge, Eltern und den Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner
des Erblassers. Ein vorhandener Abkömmling lässt jedoch das Pflichtteilsrecht von entfernteren Abkömmlingen und den Eltern des
Erblassers entfallen.
Unklare Formulierungen im Testament
können dazu führen, dass das Testament
entgegen Ihren eigentlichen Absichten ausgelegt wird. Es kann daher ratsam sein, dass
Sie Ihr Testament durch einen Rechtsanwalt
– auch im Hinblick auf steuerliche Möglichkeiten – überprüfen lassen.
Zuletzt gilt zu beachten, dass zwar jeder
ab Kenntnis vom Todesfall verpflichtet ist,
ein Testament unverzüglich beim Nachlassgericht abzuliefern. Hierdurch ist eine Ablieferung aber nicht sichergestellt. Sie sollten
daher überlegen, ob Sie Ihr eigenhändiges
Testament in amtliche Verwahrung geben.
Dann ist es im Erbfall auffindbar, da die Verwahrangaben im Zentralen Testamentsren
gister gespeichert werden.
HEINZ
RECHTSANWÄLTE
SEBASTIAN KÖDITZ Rechtsanwalt
Arbeitsrecht z.B. außergerichtliche und gerichtliche
Vertretung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bei
Abmahnung, Kündigung, Befristung, Versetzung oder
Gehalt und Sondervergütung;
Arbeitsvertragsgestaltung: Vergütungsbestandteile,
Zielvereinbarungen, Wettbewerbsklauseln
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Erbrecht z.B. Beratung und Unterstützung bei nationalen
und internationalen Erbfällen, Gestaltung von Testamenten
und Erbverträgen, Vertretung bei Erbauseinandersetzungen,
Durchsetzung von Pflichtteilsansprüchen, Erbscheinverfahren,
Erbschaftsteuer, Testamentsvollstreckung
Wolfgang Heinz Fachanwalt
In vielen weiteren Bereichen bieten wir Ihnen eine umfassende Rechtsberatung:
Karin Langer Fachanwältin für
Verena Heinz Fachanwältin für Familienrecht
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Sie erreichen uns unter: Bahnhofstraße 5, 69115 Heidelberg, Tel.: 06221-90543-0, [email protected]
Weststadt Print 03 | 2013
Bergfriedhof
Bildquelle: Wikipedia
Wilhelm Furtwängler
Berühmter Dirigent und Zankapfel
Wilhelm Furtwängler (*25. Januar 1886 in Schöneberg, †30.
November 1954 in Ebersteinburg bei Baden-Baden, beigesetzt auf dem Bergfriedhof in Heidelberg) war ein deutscher
Dirigent und Komponist. Er gilt als einer der bedeutendsten
Dirigenten des 20. Jahrhunderts.
Seine ersten Engagements führten ihn 1906 als 2. Repetitor
nach Berlin, 1907 über Breslau als Chorleiter nach Zürich
und anschließend wieder nach München. 1910 engagierte
ihn Hans Pfitzner als 3. Kapellmeister nach Straßburg. 1915
wurde Furtwängler Operndirektor in Mannheim, 1920 übernahm er als Nachfolger von Richard Strauss die Konzerte der
Berliner Staatsoper. Von 1921 bis 1927 hatte er (gemeinsam
mit Leopold Reichwein) die Stelle des Konzertdirektors der
Gesellschaft der Musikfreunde in Wien inne und dirigierte in
dieser Funktion das 1921 neu konstituierte Wiener Sinfonieorchester (seit 1933: Wiener Symphoniker). Ab 1922 arbeitete er als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und dirigierte außerdem bis 1928 das Gewandhausorchester in Leipzig
als Gewandhauskapellmeister. 1933 wurde er außerdem zum
Leiter der Berliner Staatsoper ernannt, wobei er gleichzeitig auch
am Deutschen Opernhaus Berlin-Charlottenburg gastierte.
Die Nationalsozialisten hofierten Furtwängler wegen seiner
internationalen Reputation als kulturelles Aushängeschild. Er
selbst betrachtete sich grundsätzlich als apolitischen Künstler.
Tatsächlich kam er den neuen Machthabern 1933 insoweit
entgegen, als er sich dazu bereit fand, sich zum Vizepräsidenten der Reichsmusikkammer ernennen zu lassen.
1945 erhielt Furtwängler von den amerikanischen Besatzungsbehörden zunächst Dirigierverbot. Verheerender noch war
für ihn seine internationale Ächtung und seine Brandmar-
kung als Sündenbock: Man titulierte ihn als „Hitlers gehätschelten Maestro“, „musikalischen Handlanger der nazistischen Blutjustiz“ und „eine der verhängnisvollsten Figuren
des Nazireiches“. Der Fürsprache der „entarteten“ Musiker
Paul Hindemith, Yehudi Menuhin, Szymon Goldberg sowie
seiner langjährigen jüdischen Sekretärin Berta Geissmar verdankte es Furtwängler, dass er 1947 freigesprochen wurde.
Am 25. Mai 1947 dirigierte er erstmals wieder in einem
öffentlichen Konzert die Berliner Philharmoniker. Es dauerte jedoch noch weitere fünf Jahre, bis er 1952 wieder zum
Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker ernannt wurde,
diesmal auf Lebenszeit.
n
(Text: Wikipedia)
Der Tod ist ein Thema, das gerne verdrängt
wird.
Deshalb wissen selbst die nächsten Angehörigen
nicht, was zu tun ist, wenn dieser Fall eintritt.
Trotzdem: Einmal sollte man darüber reden
und sich beraten lassen. Denn Vorsorge für die
Bestattung zu treffen, ist inzwischen für jeden
notwendig geworden. In einem Vorsorgevertrag werden dabei Ihre persönlichen Vorstellungen in einem Kostenrahmen festgehalten,
den Sie selbst bestimmen.
Auch unvorhergesehene Ereignisse, die bei
Auslandsreisen eintreten können, werden dabei berücksichtigt.
Wir finden den für Sie besten Weg der finanziellen Absicherung. Entweder in Form der günstigen Einmalzahlung oder als geringe monatliche Beiträge. Eine Sterbegeldversicherung der
Nürnberger, angeboten über das Kuratorium
Deutsche Bestattungskultur e.V., kostet z.B.
für Frauen – Eintrittsalter 65 Jahre – 12,99 1 –
Männer 16,46 1 – monatlich. Das Sterbegeld
beträgt in diesem Falle 2.000 1 zuzüglich anteilige Überschussbeteiligung. Die Aufnahme
ist möglich bis zum 80. Lebensjahr ohne Gesundheitsfragen.
Wahlweise kann aber auch der von Ihnen bestimmte Betrag zu einem für Sie günstigen
Zinssatz angelegt werden. Für welche Form
unserer Vorsorgemöglichkeiten Sie sich auch
immer entscheiden: Sie bleiben der verfügungsberechtigte Eigentümer Ihres Geldes.
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Weststadt Print 03 | 2013
25
Weststadt-Splitter
Wilhelmsplatz
Heimat
Franz-Marc-Straße
Buchprojekt
Das neue Markthäusel
Wo ist der Ort?
Warum heißt die so?
Alte Fotos gesucht
Die Bauarbeiten für die Umgestaltung des Marktmeisterhäusels gehen voran. Zuerst wurden
die Innenwände herausgegerissen, das alte Markthausfenster
entfernt und die Tür nach Westen
zugemauert, damit eine längere
Wand für die Innennutzung entsteht.
Inzwischen ist das neue Fenster
eingebaut, der alte Rolladen ausgebaut, die Wasseranschlüsse
und Elektroinstalltionen erneuert.
Nach dem Innenspachteln kam
der Bodenleger, dann wird dass
Dach von aussen aufwändig saniert. Es gibt noch viel zu tun.•
Die Inschrift sagt: Hier stand
das alte Heidelberger Schloss
urkundlich zum ersten Mal erwähnt im Jahre 1225.
Wenn sie den Ort der Inschrift
erkennen, schicken Sie ihre
Antwort bitte per Email an:
[email protected]
Franz Moritz Wilhelm Marc
(*8. Februar 1880 in München;
†4. März 1916 in Braquis bei
Verdun, Frankreich) war ein
deutscher Maler, Zeichner und
Grafiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Maler des Expressionismus in Deutschland. Neben Wassily Kandinsky war er
Mitbegründer der Redaktionsgemeinschaft „Der Blaue Reiter”,
die am 18. Dezember 1911 ihre
erste Ausstellung in München
eröffnete. „Der Blaue Reiter”
ging aus der Neuen Künstlervereinigung München hervor,
in der Marc kurzzeitig war. •
Für ein Buchprojekt über die
Entwicklung der westlichen Vorstädte Heidelbergs, Bergheim,
Weststadt, Südstadt und Bahnstadt sucht der Weststadt-Verlag
historische Fotoaufnahmen aus
alten Zeiten in Privatbesitz.
Leider sind viele Aufnahmen von
damals heute nicht mehr verfügbar, so dass wir über diesen
Aufruf hoffen, doch noch Bilder
aus privaten Sammlungen zu bekommen, um sie der Nachwelt
erhalten zu können. Die Fotos
werden vom Verlag hochwertig
eingescannt und dann sogleich
den Besitzern zurück gegeben.•
Der Weinladen „Feine Weine in
der Weststadt”, Kleinschmidtstraße 18, stiftet wieder als Preis
für die erste richtige Lösung einen Wein der gehobenen Art.
Diesmal ist es ein Montepulciano d‘Abruzzo aus der Kellerei
•
Fattoria Buccicatino.
Kontakt:
Weststadt-Verlag
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69115 Heidelberg
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Weststadt Print 3 | 2013
Weststadt-Splitter
Gemeinden
Samstagsmarkt
Einladung
Fest der Kirchen
Marktfrühstück
Bahnhofstraße: Stadt informiert über Neugestaltung
Am 20./21. Juli wird es in der
Südstadt wieder das beliebte
„Südstadtfest“ geben. Seit 31
Jahren richten es die Kirchen
für den Stadtteil aus, da sie –
wie es jetzt im Konversionsprozess auch deutlich wurde – in
der Südstadt von Anfang an ihre
Aufgaben auch in der Stadtteilarbeit sehen.
Auf dem Südstadtfest wird von
den Ökumenischen Kinderchören der Gemeinden Markus
und Michael, Südstadt in Zusammenarbeit mit dem evangelischen Kinderchor der Christusgemeinde, Weststadt, die „Zauberflöte“ aufgeführt.
•
Der bei den Weststädtern so beliebte Samstagsmarkt hält sich
trotz der anhaltenden Schlechtwetterperiode im Mai wacker
und weiß bei jedem Termin
mit neuen Überraschungen aufzuwarten. Nicht nur tauchen
immer wieder neue Marktbetreiber mit schmackhaften kulinarischen oder interessanten
kunsthandwerklichen Angeboten auf, langsam etabliert sich
auch das „Marktfrühstück”.
Nachbarn, Freunde und Bekannte
treffen sich zum gemeinsamen
Frühstück auf dem Wilhelmsplatz. Tische und Bänke stehen,
dank des Veranstalters IHKKG,
Kaffee, Brötchen, Marmelade, etc.
gibt es rundherum, ein bißchen
Geschirr und gute Laune eingepackt und es kann losgehen zu
einem leckeren Frühstück in geselliger Runde. Wir wünschen uns
einen strahlenden Sommer! •
Die Stadt Heidelberg beabsichtigt, Ende Juli 2013 mit der Umgestaltung der Bahnhofstraße im ersten Bauabschnitt zwischen Römerkreis und Landhausstraße zu beginnen. Der Gemeinderat hat die
Baumaßnahme mit Kosten von 2,25 Millionen Euro am 14. März
2013 genehmigt. Zuvor sind die Bürgerinnen und Bürger sowie die
Gewerbetreibenden zu einer Informationsveranstaltung unter der
Leitung des Ersten Bürgermeisters und Baudezernenten Bernd Stadel am Donnerstag, 11. Juli 2013, um 19:00 Uhr in der Stadtbücherei Heidelberg, Hilde-Domin-Saal, Poststraße 15, 69115 Heidelberg,
eingeladen.
Vertreter des Tiefbauamtes und des Amtes für Verkehrsmanagement
der Stadt Heidelberg werden die Neugestaltung der Straße und den
Bauablauf erläutern. Für Fragen stehen auch Vertreter des Amtes für
Wirtschaftsförderung und Beschäftigung sowie des Landschafts- und
Forstamtes zur Verfügung. Im Zuge
der Neugestaltung der Bahnhofstraße wird die Kleinschmidtstraße bis
zur Kurfürsten-Anlage verlängert.
Die Bauarbeiten werden vor«Ja gu
aussichtlich etwa zehn Monat, es g
ibt nu
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te dauern und sollen bis Ende
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Mai 2014 abgeschlossen sein.
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Während der Bauzeit wird
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soweit nicht anders vermerkt
Weststadt Print 03 | 2013
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Hans D. Wagner (verantw.)
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Mail: [email protected]
Das Copyright liegt, soweit nicht anders angegeben,
beim Weststadt-Verlag. Es umfasst auch die
vom Verlag gestalteten Anzeigen. Nachdruck,
Vervielfältigung oder Sendung nur mit schriftlicher
Genehmigung.
Die nächste Ausgabe von WeststadtPrint erscheint
Anfang Oktober 2013
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