Nachhaltige Lösungen sichern den Erfolg

Сomentários

Transcrição

Nachhaltige Lösungen sichern den Erfolg
Besuchen Sie uns auf der Bauma 2016, Halle B4, Stand 213
Trailer
Services
Technology
Nur 150 mm Bauhöhe
durch Einlassen
in die Decke
Die Stückgutkooperation System Alliance
hat sich für neue W.KO COOL Wechselkoffer entschieden.
Seite 4
Schmitz Cargobull Telematics bietet
TrailerConnect in weiteren Staaten
wie Polen und England an.
Seite 8
Mit zahlreichen neuen Details wurde
die Ausstattung des Sattelkoffers S.KO
weiterentwickelt.
Seite 4–5
Nr. 49 · 2016
Marktführerschaft
weiter ausbauen
D
ie Entwicklung und Pflege nachhaltiger Konzepte ist heute für
Investitionsgüter – wie Trailer oder Aufbauten – die entscheidende Geschäftsbasis für Spediteure und Logistiker. Kunden
bestätigen unsere kontinuierliche Entwicklung von Produkten und
Dienstleistungen. Hier zeigt sich, wie wichtig der Dialog zwischen
Hersteller und Kunde ist. Gerade unsere seit Jahren gepflegten Kundenforen, Expertenrunden sowie unsere Fachsymposien bieten hier
eine Plattform, um „die Nase immer im Wind“ zu haben. Mit diesem
Wissen aus der Praxis der Transportbranche können wir Strategien
und Planungen für die Zukunft deutlich besser entwickeln. Dabei
ist die Globalisierung der Märkte eine große Herausforderung und
Chance zugleich. Diesem Fakt werden wir uns bewusst und zielgerichtet stellen. Jeder Kunde ist uns wichtig und darum werden
wir unsere heutigen Märkte noch weiter ausbauen und neue Märkte
„Schritt um Schritt“ angehen. Wachstum um jeden Preis ist nicht
unsere Philosophie. Wir stehen für Premiumprodukte, für Zuverlässigkeit, für Qualität und für nutzenstiftende Innovation.
Dafür arbeiten auch unsere Mitarbeiter. Mit deren Kompetenz und
Wissen sowie einer oft über Generationen andauernden Firmenzugehörigkeit schaffen sie die besten Lösungen, auf die Sie sich
verlassen können.
Ob Langstrecken-Güterverkehr, Verteilerverkehr oder die „letzte
Meile“ – wir haben die passenden Fahrzeuge und Aufbauten. Gerade durch die sich verändernden Verbrauchergewohnheiten und die
Produktionstechniken wird die Transportbranche in allen Ländern
der Welt vor neue Aufgaben gestellt. Um diese effizient und nachhaltig zu lösen, sind durchgängige Baukasten- und Modul-Systeme für
die Fahrzeuge notwendig. Dabei sichert eine industrielle Fertigung
mit einer gleichbleibend hohen Qualität und Professionalität die
­Arbeitsplätze von morgen. Schmitz Cargobull ist hier seit Jahrzehnten anerkannter Technologieführer und wird aus diesem erprobten
Modulbaukasten in diesem Geschäftsjahr etwa 48.000 kundenindividuelle Fahrzeuge produzieren.
Auch im Jahr 2016 werden wir wieder in der Branche Benchmarks
setzen, sowohl auf der weltgrößten Baumaschinen-Ausstellung
Bauma im April in München als auch auf der internationalen Nutzfahrzeug Messe IAA im September. Ich lade Sie schon jetzt herzlichst zu diesen Treffpunkten der Branche auf unsere Messestände
ein und freue mich auf Ihren Besuch.
Ich bedanke mich für das gute
Jahr 2015 und wünsche Ihnen
weiterhin viel Erfolg im
gestarteten Jahr 2016.
Ulrich Schümer,
Vorstand Schmitz Cargobull AG
Schmitz Cargobull im
Video: einfach per
Smartphone-App den
Code scannen.
2016
Verleihung an den stolzen Gewinner (v. l.): Christoph Huss,
Geschäftsführer Huss-Verlag, Ulrich Schöpker, Vorstand
Schmitz Cargobull, Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Fraunhofer
Institut, Torsten Buchholz, Chefredakteur „Transport“.
Kühlsattelauflieger
Schmitz Cargobull
Sattelkoffer S.KO COOL EXECUTIVE
Nachhaltige Lösungen
sichern den Erfolg
Transportlösungen: Sie müssen „aus einem Guss“ sein, sonst
leidet die Effizienz. Gerade bei temperaturgeführten Fahrzeugen müssen
die Schnittstellen aller Komponenten daher exakt abgestimmt sein.
N
achhaltigkeit ist noch eine
relativ neue Preiskategorie
unter den prestigeträchtigen
Awards in der Transportbranche.
Jedoch wird das Thema immer
wichtiger, da auch die Kunden unserer Kunden immer häufiger darauf
achten, dass Ressourcen auf dem
Transportweg der Waren sinnvoll
eingesetzt werden. Zum dritten
Mal setzte sich unter Federführung
des Huss-Verlages eine namhafte
Jury mit fundierten Kenntnissen der
Nutzfahrzeugbranche zusammen.
Die unabhängigen Fachleute aus
Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Medien setzten sich mit
zahlreichen eingereichten Vorschlägen aus der Industrie auseinander.
Nach sorgfältiger Bewertung wurden in 15 Kategorien die Sieger
gekürt. Ulrich Schöpker, Vorstand
der Schmitz Cargobull AG, nahm
die Auszeichnung im Rahmen der
Preisverleihung des Huss-Verlages in München für das Team der
Schmitz Cargobull-Mitarbeiter entgegen.
Alles aus einer Hand
Das innovative und komplette „Leistungspaket Executive“ für temperaturgeführte Transporte von Schmitz
Cargobull wurde für die ganzheitliche Lösung in der Kategorie „Trailer“
ausgezeichnet. Es steht für mehr
Leistung, mehr Sicherheit und mehr
Service bei Kühlfahrzeugen. Mit dem
Konzept „Alles aus einer Hand“ werden die Schnittstellenproblematiken
unterschiedlicher
Komponentenhersteller vermieden, da hier für alle
Komponenten Schmitz Cargobull
verantwortlich ist.
Erstmals bietet Schmitz Cargobull
mit der Executive-Ausstattung eine
komplette, in sich stimmige Transportlösung für temperierte Fracht
– beginnend beim meist verkauften
Sattelkoffer Europas über die neue
leistungsstarke Transportkältemaschine, die bewährte Trailer-Telematik mit einer funktionssicheren Sensorik bis hin zu einem zertifizierten
Interface. Selbstverständlich gehört
auch der Full Service mit der europaweiten
24-Stunden-Betreuung
an 365 Tagen sowie eine maßgeschneiderte Finanzierung dazu.
Lesen Sie bitte
weiter auf Seite 2
Auch in Zukunft fit
Schmitz Cargobull erhält für das innovative Personalförderungs-Programm für zukünftige
Führungskräfte einen Preis. Michael Große Verspohl, Leitung Konzernpersonalwirtschaft,
nahm ihn auf dem Kongress „600 Minutes Human Resources“ entgegen.
jh
www.cargobull.com
2
Cargobull News · Nr. 49
Fortsetzung von Seite 1
Nachhaltige Lösungen
sichern den Erfolg
Dabei stammen alle Komponenten
und Dienstleistungen aus dem Hause Schmitz Cargobull und stehen für
umfassendes Know-how, eine hohe
Zuverlässigkeit sowie zukunftssichere Innovation.
Kundennutzen im Vordergrund
„Wir werten den Nachhaltigkeitspreis als Bestätigung für unsere Arbeit und zugleich als Signal für die
Kunden, mit praxisgerechten und
effizienten Innovationen die Verfügbarkeit der Transportfahrzeuge in
der Logistikkette zu steigern“, sagt
Ulrich Schöpker. Bei dem Executive-Paket steht der Kundennutzen absolut im Vordergrund – der
Kunde konzentriert sich auf sein
Kerngeschäft des Transportes und
Schmitz Cargobull kümmert sich
um die Fahrzeugwelt. Diese effiziente „Win-win-Situation“ bietet für beide Seiten heute und zukünftig mehr
ökonomische Chancen und rechnet
sich schnell im Alltag.
Prestigeträchtige Preise
Bereits im Jahr 2013 ehrte die Jury
Schmitz Cargobull für die TrailerTelematik-Lösung „TrailerConnect“
mit dem Nachhaltigkeitspreis in der
Kategorie „Telematik“ und im Jahr
2012 für den aerodynamisch gestalteten, zweiachsigen Sattelcurtain­
gro
sider S.CS ECOCARGO.
Weitere Informationen?
Einfach per Smartphone
den Code scannen.
Immer auf neuestem Stand
Werkstatt-Training: Belgisches Wirtschaftsministerium zertifiziert Schmitz
Cargobull Parts & Services als Werkstatt-Trainer.
M
it Schmitz Cargobull Parts &
Services zertifizierte das Belgische Ministerium für Arbeit
und Wirtschaft erstmals ein nichtbelgisches Unternehmen als staatlich anerkannten Werkstatt-Trainer.
Teilnehmer von Weiterbildungsveranstaltungen können jetzt Unterstützung beim belgischen Staat
beantragen, wenn sie bei Schmitz
Cargobull Parts & Services trainieren. Damit können alle belgischen
Schmitz Cargobull-Werkstattpartner
für ihre Mitarbeiter bis zu 5.000 Euro
Unterstützung jährlich bekommen.
Im Einzelfall erstattet die belgische
Wirtschaftsfördergesellschaft „KMO
Portefeuille“ die Hälfte der Trainingsgebühren zurück.
Das Team von Peter Weidner,
After Sales Manager Benelux, Verena Krauss, Trainingsmanagement,
und Ann Dekeyzer, Vertrieb Innendienst Schmitz Cargobull Belgien,
konnten das hohe Ausbildungsniveau nachweisen und das staatliche Audit mit Bravour bestehen.
Damit ist gewährleistet, dass die
Kunden in den Schmitz CargobullWerkstätten immer den besten
njo
Service erhalten.
Ihr kurzer Weg
Sie wünschen mehr Informationen zu
unseren Fahrzeugen und Dienstleistungen?
Bei Interesse, Fragen und Terminwünschen einfach
den QR-Code scannen. Dort erhalten Sie Kontakt zum
Sie erreichen uns auch bei
internationalen Vertrieb.
IMPRESSUM
CARGOBULL NEWS NR. 49
Die Kundenzeitung der
Schmitz Cargobull AG
SCB-CBN-DE-7484-0416
Herausgeber:
Schmitz Cargobull AG, Postfach 109,
48609 Horstmar, www.cargobull.com
Verantwortlich für den Herausgeber:
Gerd Rohrsen (gro)
[email protected]
Redaktionelle Leitung
Schmitz Cargobull: Silke Hesener (sh)
Redaktion: Jana Bronsch-Chassard (jbr),
Nicole de Jong (njo), Frank Hausmann (fh),
Frank Jörger, Ralf Johanning (jh), Arne Sommer (as), Georg Weinand (gw), Ann-Christin
Wimber (acw), Sebastian Wollny (sw)
Fotos: Aldi, ALS, Arco Transport, EWTGruppe, Fisole Oy, Frank Bruns Transporte, MAN Bus & Truck, Ravitex, Schmitz
Cargobull, Topco, Transimeksa
Textredaktion: Birte Labs, Isabel Link,
Monika Roller
Grafik und Produktion: Marcus Zimmer
Realisation:
EuroTransportMedia (ETM)
Verlags- und Veranstaltungs-GmbH
Handwerkstraße 15, 70565 Stuttgart
Telefon: (07 11) 7 84 98-80,
Internet: www.eurotransport.de
Druck: W. Kohlhammer Druckerei
GmbH + Co. KG
Hinweis: Fachkommentare geben die
­Meinung des Verfassers wieder. Die
Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen.
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und
elektronische Verarbeitung sind nur mit
ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung
des Herausgebers möglich. Technische
Änderungen vorbehalten.
Adressänderungen:
Bitte wenden Sie sich an
Telefon (0 25 58) 81-13 07
Im Gespräch (v. l.): Reiner Kirch (Boehringer Ingelheim), Benjamin Brüser (Emmas Enkel), Josef Warmeling
(Schmitz Cargobull), Moderatorin Andrea Kurtz und Prof. Dr. Christian Kille (Uni Würzburg-Schweinfurt).
Eiskalter Wechsel
Symposium: Temperaturgeführte Transporte wandeln sich. Wie, das
­diskutierten Experten auf der vierten Veranstaltung „Unser täglich Brot“.
T
ransporte für die Lebensmittelund Pharmabranche werden
zunehmend anspruchsvoller.
Die gesetzlichen Auflagen nehmen
ständig zu. Gleichzeitig sorgt der
Online-Handel dafür, dass die Lieferkette erst beim Endkunden endet. Das sorgt für veränderte Supply
Chains, denen sich alle Akteure der
Branche verstärkt stellen müssen.
Das ist eines der Ergebnisse des
4. Fachsymposiums „Unser täglich
Brot“ von Schmitz Cargobull.
Willem Zonnevijlle, Präsident des
Branchenverbandes Transfrigoroute
International, machte den rund 100
Gästen gleich zu Beginn Hoffnung.
Er betonte den Stellenwert des
europäischen Transportmarkts, der
­
über ständig wachsendes Poten­
zial verfüge, welches sicherlich auch
auf den wachsenden Online-Handel
für Lebensmittel zurückzuführen ist.
„Für die Branche gilt es jedoch, die
Lieferketten noch exakter anzupassen“, analysierte der Verbandsvorsitzende. Eine Ansicht, die Prof. Dr.
Christian Kille von der Hochschule
Würzburg-Schweinfurt teilt. Seiner
Meinung nach hat sich das Konsumverhalten zu hoher Verfügbarkeit
(„just in time“) hin verändert. Daher
müsse gleichzeitig beim Konsumenten das Bewusstsein dafür geschärft
werden, dass „Logistik einen Wert
hat und nicht nur ein Kostenfaktor
ist“, erklärte der Wissenschaftler.
Dass der Online-Lebensmittelhandel
gelebte Praxis ist, zeigte Benjamin
Brüser, Gründer und Geschäftsführer des Online-Supermarkts
„Emmas Enkel“. Nach vier Jahren
erfolgreicher Kombination aus integriertem Online- und stationärem
Warengeschäft breitet sich das
Unternehmen mit weiteren ­
TanteEmma-Läden aus. Der Anbieter ergänzt sein Warensortiment durch
4.000 online verfügbare Produkte
– inklusive terminierter Lieferung bis
zum Endkunden. Dadurch ändere
sich auch die Logistik zunehmend.
Das gilt laut Reiner Kirch, Leiter
des Bereichs Logistik und Flottenmanagement beim Pharmariesen
Boehringer Ingelheim, auch für die
Pharmabranche: „Die Anforderungen an individualisierte Produkt- und
Prozessqualität bei der Lagerung
und dem Transport von Medikamenten steigen stetig.“ Für ihn wird
deshalb die Zusammenarbeit aller
Partner innerhalb der Lieferketten
zunehmend wichtiger. Das beginnt
bei der Beschaffung und endet erst
sw
beim Kunden.
Rund um die Uhr im Einsatz
D
Kältemaschine: Seit August 2015 gehört „Anlagen Logistik
Service“ mit zum Schmitz Cargobull Service-Netzwerk.
ie Firma „Anlagen Logistik
Service“ (ALS) bietet für
den Raum Hamburg einen Rundum-Service für Transportkältemaschinen von Schmitz
Cargobull an. Ausgestattet mit
entsprechenden
Service-Fahrzeugen kommt ALS für die Wartung oder Reparatur der Transportkältemaschinen direkt zum
Kunden. Dieser kann sein Kühlgerät aber auch in die ALS-Werkstatt bringen.
„Jeder, der in Norddeutschland
ein Problem mit seinem Kühlaggregat hat, kann rund um die
Uhr bei uns anrufen“, sagt ALS-­
Geschäftsführerin Sandra Garbe.
Das geschulte Fachpersonal be-
Immer im Dienst für den Kunden: Betriebsleiter Dirk Schulle und
Servicetechniker Volkan Kaplan.
sitzt langjährige Erfahrung im Bereich Kältemaschinen. Es sorgt für
einen einwandfreien Service, in-
klusive einer Ersatzteilversorgung
vor Ort. So ist das Kühlfahrzeug
schnell wieder einsatzbereit. njo
T h e Tr a i l e r C o m p a n y.
Cargobull News · Nr. 49
3
2.222. Trailer – gelebte
Partnerschaft
Übergabe: Der Nutzfahrzeugvermieter
KLVrent aus Troisdorf erhält seinen 2.222.
S.KO EXPRESS von Schmitz Cargobull.
E
ine solche Schnapszahl verlangte nach einer festlichen
Übergabe: Der 2.222. Auflieger von Schmitz Cargobull rollte
kürzlich aus dem Kompetenzwerk
für Sattelkoffer in Vreden in Richtung KLVrent. Der Vermieter schwerer Nutzfahrzeuge bestückt seinen
Fuhrpark seit Jahren mit gezogenen
Einheiten von Schmitz Cargobull.
„Die Kombination aus Innovation,
Qualität und Service macht die
Fahrzeuge von Schmitz Cargobull
zu einem festen und wichtigen
Bestandteil in unserem Mietangebot“, betont Bernd Kaindlsdorfer,
Geschäftsführer bei KLVrent. Wie
bei den Zugfahrzeugen setzt der
Vermieter auch bei den gezogenen
Einheiten auf starke Marken wie
Schmitz Cargobull.
FERROPLAST®-Wände mit einer
Wandstärke von 30 Millimetern aus.
Zudem sind sie mit einem Doppelstocksystem ausgerüstet. Flächenbündig in die Seitenwände inte­
grierte Doppelstockschienen bieten
eine hohe Flexibilität und Sicherheit
für optimale Ladungssicherung. Die
leicht zu verstellenden Doppelstockbalken tragen Paletten bis zu 1.000
Kilogramm. Werden die Balken nicht
benötigt, lassen sie sich bis unter
die Decke schieben. Zudem sind sie
als Ladungssicherungssystem zur
Aufnahme von horizontalen Kräften
einsetzbar. Die hohen Sicherungskräfte von 3.000 daN je Balken sind
vom TÜV geprüft und bestätigt.
Ulrich Schöpker, Vorstand Vertrieb
der Schmitz Cargobull AG, freute sich bei der Übergabe über die
Die eingesetzten S.KO Express
langjährige
Geschäftsbeziehung,
zeichnen sich durch robuste
die von Anfang an auf einem wechselseitig partnerschaftlichen Umgang beruht. Zudem betonte
er, dass sich KVLrent
immer auf die Marke
Schmitz Cargobull verlassen könne: „Praxisgerechte und effiziente
Transportlösungen –
dafür stehen die 2.222
Fahrzeuge.
Gerade
wenn es um Zuverlässigkeit und europaweiUlrich Schöpker, Vorstand Schmitz
te Verfügbarkeit geht,
­Cargobull (2. v. l.), gratuliert Bernd Kaindlskann KLVrent auf uns
acw
dorfer, ­Geschäftsführer KLVrent (3. v. l.).
bauen.“
Neu im Fuhrpark: Seit Kurzem fährt die finnische Spedition Fisole Oy mit drei M.KO von Schmitz
Cargobull. Zu den großen nationalen Kunden gehört der Discounter Lidl.
Zuverlässig auf Achse
Kundenporträt: Fisole Oy schätzt die Beladung und die
Ladungssicherung bei den Fahrzeugen von Schmitz Cargobull.
D
as südfinnische Transportunternehmen Fisole Oy
kennt sich aus im Bereich
Nahrungsmitteltransporte:
Die
Spedition aus Forssa (zwischen
Tampere und Helsinki gelegen)
fährt unter anderem für Lidl, besitzt zwölf Trucks und 30 Trailer. Zu
etwa zwei Dritteln sind die Fahrer
auf nationalen Strecken unterwegs. Nur 35 Prozent der Touren
führen über die Grenze zum Baltikum. Damit die Ausfallzeiten so gering wie möglich sind, hat Fisole Oy
Fahrzeuge von Schmitz Cargobull
im Einsatz. Dazu gehören auch drei
neue Lkw der
M.KO-Baureihe
und zwölf S.KO
COOL-Kühlauflieger.
Erfolgreiches Team (von links nach rechts):
Hannu Mansikkaniemi, Henri Mansikkaniemi
und Heikki Alamettäläe.
Insbesondere
letztgenannte
Fahrzeuge kennzeichnen
sich
besonders durch
neue Details, die
den Heckbereich
bei der starken
Beanspruchung
beim „Andocken“ schützen sollen.
Hannu Mansikkaniemi, geschäftsführenden Inhaber, erklärt: „Edelstahlkompressible Rollrammpuffer,
verstärkte Eckprofile wie auch eine
doppelte heckseitige Gummipufferleiste schützen sicher den Aufbau und auch die Drehstangenverschlüsse.“
Das sorgt für weniger Reparaturkosten und einen höheren Restwert. „Dadurch fallen die Fahrzeuge nicht aus und ich kann sie
rund um die Uhr auf die Straße
schicken“, ergänzt M
­ ansikkaniemi.
Auch das Doppelstocksystem
findet der Geschäftsführer vorteilhaft. Durchdachte und stabile
Systeme aus Doppelstockbalken
und -schienen sorgen für sicherere Transporte und schnelles
as
Laden.
Party zum Jubiläum
Händlernetzwerk: Die EWT-Gruppe mit Sitz in Polen, Tschechien und
der Slowakei hat ihr 20-jähriges Bestehen in Prag gefeiert.
E
uropas größtes Truck & Trailer
Center im polnischen Stryków
mit einer Fläche von 16 Hek­
tar gehört zu den beeindruckenden
Niederlassungen der EWT-Gruppe.
Darüber hinaus hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren
acht Standorte in Polen, Tschechien
und der Slowakei eröffnet. „Dank unseres flächendeckenden Standortnetzes und der Kompetenzzentren
an strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkten können Kunden und
Logistikunternehmen vom Netzwerk
und unseren Full Service-Leistungen
profitieren“, sagt Dirk Hoffmann, geschäftsführender Gesellschafter der
EWT-Gruppe.
Im Jahr 1995 hatte er gemeinsam
mit seiner Frau Natacha die EWT
GmbH gegründet. Später wurden
dann gemeinsam mit Ing. Michal
Žižák die tschechischen Firmen EWT
spol. s r.o. und Hoffmann & Žižák
spol. s.r.o sowie die CET – Central
Europe Trailer s.r.o. in der Slowakei
gegründet. Sie suchten sich gleich
zu Beginn mit Mercedes-Benz und
Schmitz Cargobull starke PremiumMarken. Dem Trio war klar, dass
sie mit diesen Partnern ein großes
Netzwerk aufbauen könnten. „Mit
den Transportlösungen von Schmitz
Cargobull und Mercedes-Benz können wir maßgeschneiderte Lösungen für den Transportmarkt anbieten“, sagt Dirk Hoffmann.
Immer steht für die etwa 480 Mitarbeiter der Kunde im Mittelpunkt.
Die Mitarbeiter der Gruppe legen
dabei nach eigenen Aussagen großen Wert auf eine umfassende und
kompetente Beratung. So findet
man gemeinsam stets die beste
Transportlösung. Gleichzeitig zeigt
sich das Unternehmen auch bei der
Finanzierung flexibel. Zu Stoßzeiten oder zur Abdeckung von Spitzen während des Jahres bietet das
Unternehmen darüber hinaus auch
temporäre Nutzungsvarianten an.
EWT erarbeitet zudem mit Verladern
und dessen Dienstleistern komplette Transportkonzepte. Das beinhaltet dann unter anderem auch die
Pflege und Reparatur der ­Lastzüge
sowie einen flächendeckenden
24-Stunden-Service.
Um die Position im zentral- und
osteuropäischen Raum in den kommenden Jahren zu stärken, plant
die EWT-Gruppe einen Neubau am
bestehenden Standort Brandýs nad
Labem in der Nähe Prags in Tschechien. Damit will das Unternehmen
jh
die Strategie 2020 einleiten.
20-jährige Erfolgsgeschichte: Die Firmengründer der EWT-Gruppe
Ing. Michal Žižák, Natacha und Dirk Hoffmann.
Die Mitarbeiter und viele Partner feierten im Forum Karlin in Prag.
www.cargobull.com
4
Cargobull News · Nr. 49
Wechselkoffer mit Mehrwert
Stückgutkooperation: System Alliance
kauft für den temperaturgeführten Transport
W.KO COOL-Wechselbrückenkoffer.
D
ie neun Gesellschafter und
vier
Systempartner
der
Stückgutkooperation ­System
Alliance mit Sitz im hessischen
­
­Niederaula haben sich bei der Anschaffung einer neuen Generation
von Wechselbrückenkoffern für Produkte von Schmitz Cargobull entschieden.
Im Netzwerk zwischen den 42 Regionalbetrieben und dem Zentral-
HUB in Niederaula werden nun
im täglichen Linienverkehr W.KO
COOL-Wechselkoffer
neuester
Bauart eingesetzt. Sie punkten bei
den Kunden von Schmitz Cargobull
mit ihrer langen Lebensdauer bei
konstant hoher Isolierung durch die
­FERROPLAST® Thermo Technology.
Sie sichert die hohe Transportqualität für Trocken-, Kühl- und Frischfrachten. Die Wechselbrücken sind
flexibel einsetzbar und passen sich
Übergabe der Wechselkoffer W.KO COOL (von links): Alwin Lürwer,
Schmitz Cargobull, Hans Wischnitzki, Leiter des Geschäftsbereichs
National L. W. Cretschmar GmbH & Co. KG, Jörg Irsfeld, Schmitz
­Cargobull, und Georg Köhler, Geschäftsführer System Alliance.
durch ein variables Ausrüstungs­
paket den Transporterfordernissen
der Speditionen an. Nicht zuletzt
sorgen minimaler Wartungsbedarf
und hohe Reparaturfreundlichkeit
für günstige Lebenszyklus­kosten.
Diese Vorteile haben auch System
Alliance überzeugt: „Die Produkte
von Schmitz Cargobull sind funktional und innovativ. Die Technik befindet sich auf dem neuesten Stand
der Entwicklung und verspricht
unseren Unternehmen nachhaltige
Vorteile im Betrieb und in den Betriebskosten“, sagt System AllianceGeschäftsführer Georg Köhler.
Die Wechselkoffer verfügen über
das Trailer-Telematiksystem TrailerConnect von Schmitz Cargobull.
Damit werden alle relevanten Informationen über Trailer und Frachtraum wie Temperaturen, Standort
und Tür-Status in Echtzeit an die
Firmenzentralen übertragen. Auch
Jürgen Müller, Leiter des HUBs von
System Alliance in Niederaula, findet lobende Worte für die Schmitz
­Cargobull-Lösung: „Die konfigurierten Datenmenüs sind übersichtlich
und verständlich aufgebaut. Sie erfüllen unsere Anforderungen in jeder
Hinsicht und vereinfachen die Übergw
wachung der Einheiten.“
Über System Alliance
Das mittelständisch geprägte Speditions-Netzwerk bietet deutschlandweit Transportlösungen für unterschiedliche Branchen an und unterhält
einen eigenen Hauptumschlagbetrieb (HUB) in Niederaula. Mit einer
Regellaufzeit von 24/48 Stunden gelangt Stückgut sicher ans Ziel. Zahlreiche Premium-Produkte ergänzen das Angebot. Dem Netzwerk gehören 42 Regionalbetriebe mit insgesamt rund 10.000 Mitarbeitern an.
Käpt’n Iglo lässt grüßen …
Marketing: Fischstäbchen „en masse“ –
Frank Bruns Transporte hat einen seiner
Tiefkühl-Sattelkoffer ganz besonders gestaltet.
E
in derzeit einmaliger Anblick
auf Deutschlands Autobahnen: der Schmitz Cargobull
Tiefkühlsattelkoffer mit der speziellen Fischstäbchen-Beschriftung
von Iglo.
Das Fahrzeug ist Eigentum des Düsseldorfer Transportunternehmens
Frank Bruns Transporte und im
gesamten Ruhrgebiet unterwegs,
um die Fischstäbchen des Traditionsunternehmens Iglo pünktlich
zu den hungrigen Verbrauchern zu
bringen. Inhaber Frank Bruns dazu:
„Im Fahrzeug können über 760.000
leckere Fischstäbchen transportiert werden. Die Fahrzeuge von
Schmitz Cargobull bieten hierfür
hervorragende Kühleigenschaften
und umfangreiche Service-Dienstsh
leistungen.“
Über 760.000 Fischstäbchen passen in den Kühlauflieger von Schmitz
Cargobull. Das zeigt Frank Bruns Transporte auf eindrucksvolle Weise.
Mehr Sicherheit und Komfort
Ausstattung: Neues Zubehör für Kühlfahrzeuge von Schmitz Cargobull
macht die Arbeit für den Spediteur und Verlader leichter und sicherer.
O
ft sind es die kleinen, pfiffigen
Dinge, mit denen der Spediteur seine Arbeit noch effizienter gestalten kann. Gerade beim
Be- oder Entladen von temperaturgeführten Waren zählt jede Minute.
Hier darf die Kühlkette auf keinen
Fall unterbrochen werden.
Da kommt schon mal Hektik auf,
gerade wenn die Paletten für die
Doppelstockbeladung hoch be-
Flexible Ladungssicherungsschienen
im Doppelstock
packt sind – hier zählt jeder Millimeter unter dem hinteren Deckenzusatzverdampfer. Je flacher die
Bauhöhe, desto geringer die Gefahr
eines ungewollten Touchierens.
Wenn der Deckenzusatzverdamp-
Sperrstangen
für Multifunktionsboden
Neues
Doppelstocksystem V7
Klappbare
Zirkulationswand
Multifunktionsboden MF6
Verschiebbare
Trennwand
fer zudem noch in die Decke eingelassen ist, hat der Staplerfahrer
bei dem Schmitz Cargobull-Gerät
bis zu 135 Millimeter mehr Durchfahrtshöhe gegenüber den bisher
üblichen Ausführungen der Wettbewerber! „Das Be- und Entladen
ist damit deutlich komfortabler und
einfacher“, sagt Alois Kerkhoff, Leiter Produktmanagement Kofferfahrzeuge bei Schmitz Cargobull.
Effizienter Kältehaushalt
Auch die Kältemittelrohre und elektrischen Zuleitungen für den Deckenzusatzverdampfer werden bereits im Produktionsprozess in das
Dach eingeschäumt und sind somit
gegen Beschädigungen geschützt.
„Die industrielle Fertigung des kompletten Systems ab Werk bietet
höchste Qualität und Zuverlässigkeit. Alle Komponenten – vom Kühlgerät,
Deckenzusatzverdampfer,
eingeschäumten Rohren, Luftverteilungssystem sowie dem Aufbau
– bieten einen effizienten Kältehaushalt“, erklärt Kerkhoff.
Der Deckenzusatzverdampfer ist
trotz hoher Leistung zudem so
schmal gebaut, dass er im Feld zwischen den Doppelstockschienen
Pfiffig umgesetzt: Der Sattelkühlauflieger S.KO hat viele
praktische Ausstattungen
bekommen.
eingelassen werden kann. Die nicht
benötigten und hochgeschobenen
Doppelstockbalken lassen sich so
uneingeschränkt und bequem bis
unter die Decke schieben und vor
und hinter dem Verdampfer arretieren. Sie dienen damit quasi als
zusätzlicher Schutz. „Als Gesamtsystem sind der neue Deckenzusatzverdampfer und das leichtgängige Doppelstocksystem perfekt
aufeinander abgestimmt und bieten
einen hohen Werterhalt für den Kunden“, so Kerkhoff.
Kraftpaket für die Sicherheit
Mit dem Doppelstocksystem lassen
sich bei voller Auslastung bis zu 66
Paletten unterbringen. Neu ist, dass
der TÜV das Doppelstocksystem
und die Doppelstockbalken zertifiziert hat: Diese können eine horizontale Sicherungskraft von 3.000
Dekanewton (daN) aufnehmen.
„Damit können sie die höchsten
horizontalen Kräfte zur Ladungssicherung aufnehmen und sind somit
bisher einmalig im Markt! Das geht
so weit, dass Unternehmen mit
drei Doppelstockbalken eine ‚zweite Stirnwand‘ im Laderaum schaffen können. Diese hält dann bis zu
9.000 daN und schafft eine optimale
Lastverteilung“, erläutert Kerkhoff.
Die „zweiten Stirnwände“ können
zur Entlastung der Truck-Hinterachse beitragen und beugen so bei
verschobenen Lastschwerpunkten
T h e Tr a i l e r C o m p a n y.
Cargobull News · Nr. 49
5
Service überzeugt
D
Partnerschaftliche Übergabe (von links): Gerhard Kaufmann
(Pac­Lease), Sabine Essmann (Schmitz Cargobull), Willem van
Sambeek (PacLease), Josef Warmeling und Frank Rövekamp
(beide Schmitz Cargobull).
Vermieter kauft 65 Trailer
Partnerschaft: Seit 25 Jahren arbeiten
PacLease und Schmitz Cargobull zusammen.
S
eit einem Vierteljahrhundert verbindet Schmitz
Cargobull und PacLease
eine erfolgreiche Partnerschaft.
Der Nutzfahrzeugvermieter hat
diese erst kürzlich durch eine
Neubestellung von 65 Fahrzeugen unterstrichen. Den ersten Auflieger lieferte Schmitz
Cargobull jetzt aus. „Wir sind
immer im Gespräch mit unseren Kunden und bieten ihnen die
Mietkonzepte, die sie brauchen“,
sagt Willem von Sambeek,
­ eschäftsführer von PacLease.
G
Deswegen setzt der Vermieter
auch auf das komplette Kühlkonzept von Schmitz Cargobull.
Nach der Markteinführung des
S.KO COOL Executive, dem innovativen Sattelkoffer mit der
Schmitz Cargobull eigenen Kühlmaschine und der TrailerConnect-Telematik, inklusive des
Full Service-Pakets, wird dieses
zukunftsweisende
Gesamtpaket in das Produkt-Portfolio von
­PacLease aufgenommen. acw
Nur 150 mm Bauhöhe
durch Einlassen
in die Decke
Einmalig im Markt: Der eingelassene Deckenzusatzverdampfer
schränkt die Durchfahrtshöhe nur um 150 Millimeter ein.
Strafgeldern bei Kontrollwiegungen der Polizei vor. „Zudem ist das
neue System bei gleichbleibender
Tragkraft von 1.000 Kilogramm pro
Balken 40 Prozent leichter als sein
Vorgänger“, ergänzt Kerkhoff.
Die in der Seitenwand flächenbündig integrierten Doppelstock- und
Ladungssicherungsschienen haben
ein neues Design erhalten. Dieses
sorgt dafür, dass sich die Fahrzeuge
noch einfacher reinigen lassen. Die
Trailer: Topco setzt auf Fahrzeuge von Schmitz Cargobull. Der
italienische Logistiker schätzt die Produkte und Dienstleistungen.
er Logistiker Topco aus Bologna hat sich auf dem italienischen Markt als Transport-,
Logistik- und Outsourcing-Spezialist
etabliert. Das 1999 gegründete Familienunternehmen organisiert Komplettladungen ebenso wie Sammelgutverkehre und versteht sich in den
Bereichen Lebensmittel und Getränke, Hygienepapiere und Tierfutter als
nationaler Marktführer.
Bei der eigenen Flotte von 120 Aufliegern (zu 90 Prozent Sattelcurtainsider) kennt das Unternehmen keine
Kompromisse: Alle stammen von
Schmitz Cargobull – und das schon
seit 2002. Erst kürzlich wurden zehn
neue Sattelcurtainsider an Topco ausgeliefert. Alle Fahrzeuge sind mit den
Schmitz Cargobull-eigenen ROTOSAchsen ausgestattet. „Wir haben zwischendurch mal eine andere Marke
getestet, sind aber vor allem aufgrund
des sehr guten Kundendienstes zu
Schmitz Cargobull zurückgekehrt“,
sagt Ottaviano Messori von Topco.
Der Logistiker Topco finanziert
die Trailer über Schmitz Cargobull
Finance. Topco übernimmt alle
­
Fahrzeuge mit einem Wartungs- und
zunehmend strenger werdenden
Hygienevorschriften lassen sich so
einwandfrei erfüllen. Die flächenbündig integrierten Schienen erlauben beim Be- oder Entladen ein beschädigungsfreies „Entlanggleiten“
der Waren an den Seitenwänden –
auch bei empfindlichen Verpackungen. „Bei unserer Konstruktion gibt
es keine hervorstehenden B
­ auteile,
an denen Ware hängen bleiben
könnte“, betont Kerkhoff.
Keine Kompromisse: Bereits seit 14 Jahren setzt die Spedition Topco
aus Bologna auf einen markenreinen Schmitz Cargobull-Fuhrpark.
Reparaturvertrag sowie dem hauseigenen Telematiksystem. Zudem
nutzt das Unternehmen die Dienstleistungen der Tochtergesellschaft
Schmitz Cargobull Parts & ­Services.
„Wir werden gut vom Schmitz
­Cargobull-Vertragshändler
Bartoli
betreut und sind von der Qualität der
Fahrzeuge überzeugt“, sagt Messori.
Selbst wenn es mal ein Problem
mit einem der Trailer gebe, werde
schnell und zuverlässig geholfen.
Für die Dauer des Werkstattaufenthalts bekommt das Unternehmen
ein Ersatzfahrzeug. So läuft das
­Tagesgeschäft weiter.
Topco lagert auch Waren und erledigt Mehrwertdienste für Drittkunden. Dafür hat der Third Party
Logistics Provider (3PL) an fünf
Standorten über mehr als 35.000
Quadratmeter Lagerfläche. „Wir
arbeiten zuverlässig und bieten unseren Kunden maßgeschneiderte
Lösungen an“, sagt Messori. Das
erwarte und bekomme er auch von
njo
Schmitz Cargobull.
Die Sicherheitsleuchte ist
auch bei schlechten Sichtverhältnissen für alle anderen Verkehrsteilnehmer
von Weitem sichtbar.
Helle Leuchte
Ein weiteres Detail für mehr Sicherheit ist die neue Sicherheitsrückleuchte am Heckportal des Sattelkoffers S.KO COOL. Besonders im
Winter, wenn es früher dunkel wird,
und die Sichtverhältnisse durch Nebel oder Nieselregen zunehmend
schlechter werden, ist es wichtig,
dass Fahrzeuge frühzeitig erkannt
werden. Schmitz Cargobull baut daher zusätzliche Brems-, Blink- und
Rückleuchten oben in den Rückwandrahmen ein. „Die Lichtsignale
sind deutlich besser und schon von
Weitem sichtbar. Sowohl am Stauende als auch im normalen Straßenverkehr unterstützen die Leuchten
eine bessere Sichtbarkeit und somit
die Verkehrssicherheit. Die neue
Sicherheitsrückleuchte wird werk­
jh
seitig eingebaut.
Weitere Informationen?
Einfach per Smartphone
den Code scannen.
www.cargobull.com
6
Cargobull News · Nr. 49
Für die Expansion gerüstet
D
Australien: Aldi vergrößert das Filialnetz in „Down Under“ und
orderte für eine lückenlose Logistik elf Sattelkühlauflieger.
ie deutsche Supermarkt­
kette Aldi startet in Australien
weiter durch. Das in Europa
etablierte Konzept kommt auch
in Australien gut an. So gut, dass
es Aldi seit dem Markteintritt 2001
gelungen ist, sich einen Marktanteil
von etwa 14 Prozent im Osten des
Kontinents zu sichern. Auf diese
Region hatte sich das Unternehmen
bisher hauptsächlich konzentriert
und 392 Geschäfte eröffnet. Auch
in den kommenden Jahren will der
Discounter in der Region jährlich
25 Filialen eröffnen.
Durch den Erfolg im Osten hat sich
Aldi vorgenommen, auch im Süden
und Westen Australiens Geschäfte
zu eröffnen. Bereits vor zwei Jahren
kündigte das Unternehmen diesen
Schritt an. Jetzt setzt der Discounter die Pläne um und will in den
neuen Regionen in den kommenden Jahren bis zu 120 Märkte etablieren. Noch in diesem Jahr sollen
bis zu 20 Filialen stehen.
Auch bei der Logistik und beim
Transport der Waren geht Aldi in
Australien neue Wege. Erstmals orderte der weltweit aktive Discounter bei Schmitz Cargobull ­Australien
elf S.KO Sattelkühlauflieger. Die
Fahrzeuge sind nach vorgegebenen Spezifikationen ausgerüstet
worden, damit sie den Bedingungen des Marktes entsprechen. So
gehören das Sicherheitssystem
RSP (Roll Stability Programm), eine
Auto-Reset-Funktion bei der Luftfederung und Scheibenbremsen
genauso zur Standardausstattung
wie ein Zwei-Kammer-System mit
unterschiedlichen
Temperaturzonen und eine Innenraumbreite von
2,41 Metern. Zudem entschied sich
Aldi für die nachhaltige Kombination
mit dem stabilen FERROPLAST®Aufbau und dem verzinkten, gebolzten Kurzchassis.
Die Mitarbeiter in der vor zwei
Jahren
gegründeten
Tochter-
Büro in Dubai eröffnet
S
Vertrieb: Schmitz Cargobull verstärkt Präsenz im Mittleren Osten.
chmitz Cargobull dehnt die
weltweiten Aktivitäten aus und
gründet die Schmitz Cargobull
Middle East FZE in den Vereinigten
Arabischen Emiraten. Das Land hat
sich in den vergangenen Jahren zu
einem wichtigen Knotenpunkt für
den Mittleren Osten entwickelt. Zudem werden die Vereinigten Arabischen Emirate zur Schnittstelle im
Handel zwischen Asien, Afrika und
Europa. Andreas Schmitz, Vorstand
Schmitz Cargobull AG: „Sowohl
für die Heavy Duty-Fahrzeuge aus
dem chinesischen Werk in Wuhan
als auch für die klassischen europäischen Fahrzeuge sehen wir neue
Absatzmärkte.“ Schmitz betont: „Mit
unserem langjährigem Know-how
sowohl im Fahrzeugbau als auch
bei der gesamten Transportlösung
können wir dem Kunden deutliche
Vor­
teile gegenüber anderen New­
comern bieten.“
Der modulare Baukasten für Fahrwerk, Chassis und Aufbau sowie
umfangreiche Ausrüstungsvarianten
erlauben eine hohe Vielfalt für die
kundenorientierten Transportlösun-
Aldi gibt es bald auch
im Süden und Westen
Australiens.
gesellschaft Schmitz Cargobull
Australia bauen dabei bewusst
auf die hohen Qualitätsstandards
und die Langlebigkeit des europäischen Marktführers. Bereits
im Jahr 2009 wurden die ersten
Trailer auf dem fünften Kontinent
verkauft und laufen zur vollen Zufriedenheit des Kunden. Mit Aldi
hat Schmitz Cargobull einen weiteren großen Kunden hinzugewinnen
jh
können.
Fabian Bahlmann, General M
­ anager
bei Schmitz Cargobull Middle
East FZE, leitet die Geschäfte.
gen. Dabei gelten immer die hohen Industriestandards für Qualität,
Langlebigkeit und Nachhaltigkeit.
Die Mitarbeiter in den V.A.E., unter
der Leitung von Fabian Bahlmann
als General Manager, beraten und
verkaufen Fahrzeuge und Dienstleistungen an Kunden aus dem Mittleren
sh
Osten sowie Ostafrika.
Gemeinsam Europa gestalten
Kooperation in Belgien: Schmitz Cargobull-Kunden erhalten
exzellenten Service in ausgewählten MAN-Werkstätten.
I
Emil und Dorin Jurjut, die Ravitex-Inhaber (von rechts), setzen auf
die Betreuung durch Verkaufsleiter Constantin Burcioi (links).
Hauptsache Sicherheit
Rumänien: Ravitex hat sich in
Westeuropa durch qualitativ
hochwertige Arbeit einen Namen gemacht.
S
ichere und zuverlässige Transporte, die jederzeit überwacht werden – das verspricht die internationale Spedition Ravitex aus
dem rumänischen Timisoara ihren Kunden. Um dieses Ziel zu
erreichen, hat sie viele der gezogenen Einheiten von Schmitz ­Cargobull
mit dem Telematiksystem von Schmitz Cargobull Telematics ausgestattet. Dadurch gelingt es der Spedition, die Fahrzeuge und damit
auch die Ladung permanent zu verfolgen. Ravitex kann so die Kunden
immer über den aktuellen Lieferstatus informieren und sorgt für eine
effiziente Transportabwicklung.
Dank dieses Mehrwerts ist es Ravitex gelungen, immer weiter zu
­wachsen. Heute fahren über 200 Fahrzeuge hauptsächlich ­Automotive,
Reifen und temperaturgeführte Güter durch Europa. Bei der Gründung
jh
im Jahr 2002 waren es gerade mal vier Lastzüge.
m klassischen Transitland Belgien
baut Schmitz Cargobull das Servicenetz weiter aus. Dafür schloss
das Unternehmen eine Partnerschaft mit MAN Truck & Bus. Ab
sofort erhalten Kunden in den MAN
Truck & Bus Servicewerkstätten in
Kobbegem, Antwerpen, Courcelles,
Doornik sowie in Neufchâteau auch
einen umfassenden Service für ihre
Auflieger und Aufbauten.
die Anhänger und Aufbauten von
Schmitz Cargobull. Zudem verfügen
die Servicewerkstätten über Spezialwerkzeuge und viele gängige
Ersatzteile. Reparaturen und Wartungen können damit schnell und
effizient erledigt werden.
MAN Truck & Bus und Schmitz
Cargobull wollen mit der vertieften
Kooperation ihren Kunden einen
umfassenden, auf den Kunden zugeschnittenen Service bieten. Damit erfüllen sie die Bedürfnisse der
Spediteure nach höchster Verfügbarkeit. Denn Logistikunternehmen
benötigen für ein effizientes Flotten­
management kurze Ausfall- und
schnelle Reaktionszeiten, und zwar
für den kompletten Zug. Das können die Partner in den fünf Serviceacw
Centern bieten.
Mit der Auswahl der fünf Standorte
deckt Schmitz Cargobull die strategisch wichtigen Transportrouten
im Land ab. So liegen die Werkstätten in Antwerpen, Kobbegem
und Courcelles auf der wichtigen
Nord-Süd-Route in der Nähe der
Europastraße E19/E20. Der Standort in Doornik/Tournai deckt den
­Westen Belgiens ab und die Werkstatt in Neufchâteau, in der Nähe
der E 411, betreut den Südosten
des Landes.
Die Kunden haben in den fünf
Standorten nur einen Ansprechpartner für Lkw und Trailer. Das reduziert den Organisationsaufwand und
führt im Idealfall dazu, dass Wartung
und Reparatur kombiniert werden.
MAN schulte für die erweiterte Kooperation die eigenen Mitarbeiter für
Handschlag: Bart Jans, Director Retail Operations MAN Truck & Bus
(links), und Peter van Holm, Geschäftsführer Schmitz Cargobull Belgien.
T h e Tr a i l e r C o m p a n y.
Cargobull News · Nr. 49
7
Ruckzuck
Vorhang auf
Der Sattelcurtainsider S.CS FIXED
ROOF XL ist auch ohne Aufsatzlatten nach EN 12642 XL zertifiziert.
Technik: Der Schmitz Cargobull SPEED
CURTAIN hat sich im Automotive-Bereich und
in der Getränkelogistik bewährt.
N
XL-Sicherheit in
United Kingdom
Großbritannien: Der S.CS FIXED ROOF XL erfüllt ohne
Aufsatzlatten alle Anforderungen an die Ladungssicherung.
J
eder Markt hat seine speziellen Anforderungen. Das gilt besonders für den britischen und
irischen Markt. So sind beispielsweise Aufsatzlatten in Aufliegern jedem britischen Transportunternehmen ein Dorn im Auge. „Gerade bei den
strengen Arbeitssicherheitsvorschriften erschweren sie das Handling beim Be- und Entladen“, sagt
Matthias Muffert, Produktmanager bei Schmitz
­
­Cargobull. Um dem Kunden die Arbeit zu erleichtern, hat Schmitz Cargobull daher den Sattelcurtainsider S.CS FIXED ROOF XL so gebaut, dass
dieser auch ohne Aufsatzlatten das Ladungssicherungszertifikat EN 12642 XL Anhang B erhalten hat.
Das für den englischen Markt konzipierte Fahrzeug
besitzt ein festes Aluminiumdach. Mit dieser konstruktiven Lösung wird die Ladungssicherheit jetzt
auch ohne Aufsatzlatten gewährleistet. Zusätzlich
zum Ladungssicherungszertifikat nach Code XL
erfüllt der S.CS FIXED ROOF XL auch die Anforderungen für den Getränketransport. „Damit ist der
S.CS FIXED ROOF XL branchenübergreifend in UK
einsetzbar“, sagt Muffert.
Die besonderen Marktgegebenheiten in England
wie zum Beispiel ein höheres zulässiges Gesamtgewicht von 44 Tonnen und Fahrzeughöhen über vier
Meter beeinflussen das Fahrzeug-Design ebenfalls.
Durch das geringe Eigengewicht von nur 6.600 Kilogramm hat der S.CS FIXED ROOF XL eine Nutzlast von bis zu 32 Tonnen. Zudem stehen maximal
3,1 Meter seitliche Durchladehöhe zur Verfügung.
Dass macht das Be- und Entladen einfacher, da
das Dach nicht angehoben werden muss. Optional
lässt sich die Ladung noch durch die marktüblichen
„load restraint straps“ in Verbindung mit „restraint
tracks“, die unter dem Dach fixiert sind, sichern.
Sie können ein Verrutschen der Ladung verhindern und somit ein Herabfallen von Gütern beim
Öffnen der Plane. Damit wird zugleich auch die
Ar­beits­sicherheit beim Vorbereiten zum Be- oder
Entladen erhöht.
Zur Erlangung des Zertifikats wird zusätzlich ein
drittes Paar Rungen montiert. Zudem wurden weitere Details am Fahrzeug neu konstruiert. So erhöht ein in die Plane integriertes Drahtgeflecht die
Aufbaufestigkeit und dient zugleich als Diebstahlschutz, da es ein großflächiges Zerschneiden der
jh
Plane verhindert.
Weitere Informationen?
Einfach per Smartphone
den Code scannen.
ach dem Lösen von nur zwei
Spanngurten und dem Entriegeln der Spannratsche
am Heck lässt sich der SPEED
CURTAIN nach vorn verschieben.
­
So ist der Aufbau in nur 35 Sekunden zugänglich. Auch das komplette Verschieben der Plane von vorn
nach hinten und umgekehrt ist genauso einfach. Dabei ist das System
so leichtgängig, dass sich der Kraftaufwand des Fahrers deutlich verringert. Durch die in die Plane integrierten Micro-Rungen ist diese glatt
gespannt, was sich positiv auf den
Luftwiderstand auswirkt. Somit wird
der Kraftstoffverbrauch vermindert.
Des Weiteren werden keine Mittelrungen und Aufsatzlatten mehr
benötigt. Es besteht keine Gefahr
durch herabfallende lose Teile wie
z. B. Aufsatzlatten. Dadurch werden
die Fahrer geschützt, da bei formschlüssiger Komplettladung kein
Klettern auf die Ladefläche zur Ladungssicherung mehr nötig ist.
Optional kann der S.CS mit SPEED
CURTAIN mit einer zu den vorderen
Eckrungen formschlüssigen Stirnwand ausgestattet werden. Dabei kommt der Gabelstapler beim
Be- und Entladen ohne Seitenhub
aus, der Trailer kann dann bis zur
Stirnwand direkt von der Seite beladen werden. Das beschleunigt den
Vorgang und das Fahrzeug kommt
schneller wieder auf die Straße.
Damit wird der S.CS mit SPEED
­CURTAIN zum optimalen Fahrzeug
für den Transport von Gitterboxen
oder Getränkepaletten im Komplettladungsverkehr. Besonders dort, wo
täglich oft be- und entladen wird,
wie es im Werksverkehr der Automobil- und Getränkeindustrie der
Fall ist, kann der S.CS mit SPEED
Die gerade Stirnwand macht das
Be- und Entladen für den Gabelstaplerfahrer zum Kinderspiel.
CURTAIN seine zeitsparenden Eigenschaften unter Beweis stellen.
Dazu gehört auch ein serienmäßiger
Rammschutz für die Stirnwand. Der
S.CS kann optional auch nur auf
­einer Seite des Fahrzeugs mit SPEED
CURTAIN bestellt werden. Für den
Getränketransport ist der Aufbau
gemäß EN 12642 Code XL für
30 ­­­t Nutzlast zertifiziert. Als Ausstattung gibt es optional ein adaptives
Ladungssicherungssystem für den
zertifizierten Reifentransport.
Ein weiteres Highlight ist die faserverstärkte Dachplane. Sie macht
den Einsatz von Diagonalstreben
zur Stabilisierung des Daches überflüssig. Damit reduziert sich das
Gewicht des Fahrzeugs. Zudem
­
kann das Fahrzeug per Kran belajh
den werden.
Weitere Informationen?
Einfach per Smartphone
den Code scannen.
Die glorreiche Mitte
D
Schüttgut: Schmitz Cargobull hat die Stahl-Rundmulden um eine
Variante mit einer Bordwandhöhe von 1.560 Millimetern erweitert.
er Sattelkipper S.KI SOLID
mit Stahl-Rundmulde bekommt Zuwachs. Das neue
Modell der Reihe 7.2 ist mit einer
Mulden-Bauhöhe von 1.560 Millimetern auf den europäischen und
insbesondere auf den französischen
Markt zugeschnitten. Damit haben Kunden ab diesem Quartal die
Wahl zwischen drei unterschied­
lichen Bordhöhen.
Die kleinste Mulde hat eine Seitenrandhöhe von 1.460 Millimetern.
Hinzu kommt noch eine Variante
mit 1.660 Millimetern. Die glorreiche
Mitte verkörpert das neue Modell.
Mit einem Volumen von rund 26
Kubikmetern fasst die Mulde zwei
bis drei Kubikmeter mehr als das
kleinere Modell. „In Frankreich beträgt das zulässige Gesamtgewicht
44 Tonnen für 5-achsige Sattel­
züge. Bei einer Bordwandhöhe von
1.560 Millimetern lässt sich das
besser ausnutzen. Daher erwarten
wir hier eine verstärkte Nachfrage“,
sagt Frank Reinartz, Leiter Produkt­
management in Gotha.
Auch im Vergleich zum größeren
„Bruder“ hat das neue Modell seine
Vorzüge. Das zeigt sich beispielsweise beim Gewicht. So sind die
vergleichbaren Seitenwände etwa
60 bis 80 Kilogramm leichter. Das
wirkt sich auf die Nutzlast aus. Die
Seitenwände gibt es in Blechstärken von 3,2 bzw. 4 und 5 Millimetern. Zudem hat die mittlere Variante eine geringere Einladehöhe. Das
verringert bei Radladerbeladungen
deutlich die Schadenquote.
Die neue Stahl-Rundmulde bietet zwei bis drei Kubikmeter mehr
Volumen als die kleinere Variante.
dafür Kombinationen mit 4 zu 3,2
Millimetern, 5 zu 4 Millimetern, 6 zu 5
Millimetern und 8 zu 5 Millimetern im
Das neue Modell kann der Kunde
Programm. Zudem sind verschiedeauch mit verschiedenen Boden-­ ne Rückwände erhältlich. Im Sinne
Seitenwandkombinationen ausstatdes Schmitz Cargobull-Baukastenten lassen. Schmitz Cargobull hat
Prinzips kann sich damit jeder Kun-
de die für ihn optimale Kombination
jh
zusammenstellen.
Weitere Informationen?
Einfach per Smartphone
den Code scannen.
www.cargobull.com
8
Cargobull News · Nr. 49
In Europa zu Hause
T
Flottenmanagement: Schmitz Cargobull Telematics baut den
europäischen Vertrieb 2016 mit England und Polen weiter aus.
railertelematik wird für Spediteure und Verlader zu einem
immer wichtigeren Instrument
für das Logistik- und Flottenmanagement. Sie liefert den Kunden
permanent Echtzeitdaten über
Fahrzeug und Ladung. Längst ist
die Trailertelematik fester Bestandteil von Disposition, Fuhrpark- und
Transportmanagement geworden.
Daher nutzen auch immer mehr
internationale
Kunden
zunehmend TrailerConnect von Schmitz
Cargobull Telematics.
Zu den Anwendern gehört der
estnische Logistiker Arco Transport aus Saue in der Nähe Tallinns.
„Viele unserer Auflieger werden
von Subunternehmern gezogen.
Die Trailertelematik bietet uns dabei einen Online-Überblick unserer
Flotte. So können wir bei Unregelmäßigkeiten sofort reagieren oder
gewünschte Stellen informieren“,
sagt Ivo Krumm, Inhaber von Arco
Transport. Eine wichtige Telematikinformation ist für das Unternehmen
das Monitoring der Aggregatlast,
also des Beladungszustandes.
Darüber hinaus wird auch der Reifendruck geprüft. Für andere Logistiker sind andere Informationen
wichtig wie z. B. die lückenlose
Überwachung der Kühlkette oder
der Türöffnungen. Jeder Kunde hat
hier seine spezifischen Wünsche,
abhängig von der benötigten Transportlösung.
Bereits im Jahr 2005 erhielten Kunden aus Deutschland, Österreich,
der Schweiz und den skandinavischen Ländern als erste Unternehmen die Möglichkeit, TrailerConnect
beim Kauf eines neuen Aufliegers
mitzubestellen. Seitdem ist Schmitz
Cargobull Telematics systematisch
dabei, TrailerConnect europaweit
auszurollen. Im Jahr 2012 folgten
die Niederlande und Belgien – im
darauffolgenden Jahr kamen Spa-
nien und Portugal hinzu. Der französische, ungarische und italienische
Markt wird seit etwa zwei Jahren
mit Telematiklösungen versorgt.
2015 kamen Rumänien und Estland
hinzu. „Wir werden in diesem Jahr
in weiteren Ländern TrailerConnect
anbieten. Dazu gehören Großbritannien und Polen“, sagt Karl-Heinz
Neu, Geschäftsführer bei Schmitz
Cargobull Telematics. Damit gehe
die Internationalisierung weiter. „Es
kommt uns auf zwei Voraussetzungen an, die ein Land erfüllen muss“,
ergänzt Neu. „Es muss vor Ort immer in Vertriebs- und Beratungskapazität, also in Menschen, investiert
werden. Unsere Kunden haben
einen Anspruch darauf, einen muttersprachlichen
Ansprechpartner
zu haben. Ebenso wichtig ist es,
dass wir ein für das Land geeignetes Geschäftsmodell entwickeln.
Letztendlich gibt es auch für Telematik doch sehr intensive regionale
Unterschiede.“
Ganz vorn in Litauen
W
Kundenporträt: Transimeksa zählt zur festen Größe im Baltikum
und ist mit Schmitz Cargobull-Trailern auf der Erfolgsspur.
er Gütertransporte ins Baltikum organisiert, kommt
um die litauische Spedition Transimeksa mit Sitz in ­Vilnius
kaum herum. Das Unternehmen existiert seit 22 Jahren und
erhielt als beste Spedition Litauens
jüngst die Trophäe „Carrier of The
Year 2015“.
Im vergangenen Jahr gelang es
Transimeksa,
eine
langfristige
Ausschreibung für den Transport
von Ersatzteilen zu gewinnen. Um
diesen Vertrag erfüllen zu können, setzt das Unternehmen auf
die S.CS Sattelcurtainsider von
Schmitz Cargobull, welche die Vorgaben des Daimler-Zertifikats 9.5
erfüllen. Zehn von den insgesamt
37 neuen Fahrzeugen sind darüber
hinaus mit der VARIOS-Technologie für den Aufbau ausgestattet.
Aktuell verfügt Transimeksa über
eine Flotte von 260 Lastkraftwagen
sowie 350 Anhängern und Aufliegern. Darüber hinaus sind 300
Lastzüge von Subunternehmern
regelmäßig für das Unternehmen
unterwegs. Zum Kerngeschäft
zählen nationale wie internationale Transporte innerhalb der EU,
nach Russland und anderen GUSStaaten sowie Lagerlogistik und
die damit verbundenen Dienstleistungen. Neben gekühlter Ware,
Stück-, Schütt- und Gefahrgut
transportiert Transimeksa vor allem
Fahrzeugteile für die Automobil­
produktion.
Seit dem vergangenen Jahr gehört auch Arco Transport aus
Estland zu den Kunden von Schmitz Cargobull Telematics.
Die europaweite Kommunikation
zwischen den Fahrzeugen und
dem zentralen Rechenzentrum läuft
international über den Mobilfunkstandard GSM. Schmitz Cargobull
Telematics setzt hierbei seit 2004
auf den Service der Deutschen
Telekom. Das Unternehmen bietet eine internationale Flatrate für
alle Ländergruppen und arbeitet
in über 200 Ländern mit über 500
Roaming-Partnern zusammen. Es
ist also keine Frage des Mobilfunknetzes, wo Schmitz Cargobull Telematics seine Dienstleistungen anbietet.
Auf dieses sichere Netz setzen
auch Unternehmen wie die rumänische Spedition Ravitex (vgl. S. 6)
Seit Mitte 2015 verstärken 55 Sattelcurtainsider S.CS MEGA den
Fuhrpark. Transimeksa setzt diese
Sattelzüge für die Lieferverkehre
der Automobilindustrie ein. Die Volumenzüge mit Schiebeplane und
Hubdach bieten 100 Kubikmeter
Laderaum. Hier finden pro Ebene bis zu 34 Europaletten Platz.
Dank drei Meter Innenhöhe lassen
sich in den Aufliegern bis zu drei
Gitterboxen übereinanderstapeln.
„Ausschlaggebend für die Trailer
von Schmitz Cargobull sind eine
solide Fahrzeugkonstruktion, die
hohe Qualität und das Renommee
des Herstellers. „Zudem überzeugt
uns der flexible Einsatz der Produkte“, sagt Vaidotas Vyšniauskas,
Geschäftsführer der Transimeksa
UAB. Deshalb gehören StandardTrailer, Curtainsider und Kühlkoffer
von Schmitz Cargobull schon seit
1997 fest zum Fuhrpark des Unternehmens. Das 1994 gegründete
Transportunternehmen expandiert
seit dem Jahr 2000 verstärkt ins
Ausland und besitzt heute neun
Niederlassungen in Europa und den
GUS-Staaten.
Erst mit der Russlandkrise verlagerten sich die internationalen Transporte vermehrt nach Westeuropa.
Anfang 2015 eröffnete die Spedition
mit mehr als 500 Beschäftigten dafür ein neues Warenlager der Klasse
„A“ mit 9.000 Palettenstellplätzen.
Das 22.500 Quadratmeter große
Areal in der litauischen Hauptstadt
verfügt über ein Gefahrgutlager, ein
Zolllager, eine Freihandelszone sowie Platz für übergroße und extrem
fh
teure Fracht.
Im skandinavischen Raum fährt
Arco Transport insbesondere Metall, Papier und Holz. „Gerade bei
diesen Transporten hilft uns die
Telematiklösung, das Zuladungsgewicht im Auge zu behalten“,
sagt Krumm. Bisher sind noch viele
Subunternehmen mit kompletten
Lastzügen für Arco unterwegs.
Doch das soll sich möglichst bald
ändern. „Wir planen, unsere eigene
Flotte auf 100 Trailer auszubauen“,
betont Krumm, „und diese werden
natürlich mit TrailerConnect ausgejh
stattet sein.“
Synergien richtig nutzen
Partnerschaft: KM Import, langjähriger
Schmitz Cargobull Service Partner und
Händler, übernimmt das 3.000. Fahrzeug.
D
Feste Partner (von links): Rytis Martinėnas, IDM Schmitz Cargobull
Baltic UAB, und Arvydas Klimašauskas, Serviceleiter Transimeksa.
und Arco in Estland, wenn sie die
wertvollen Ladungen für die Industrie und Handel quer durch Europa
transportieren.
as fast 30 Personen umfassende Unternehmen KM Import aus Pila in Polen sowie
die EWT TRUCK & TRAILER aus Polen und Schmitz Cargobull verbindet
eine langjährige Partnerschaft. Mit
der Übergabe des 3.000. Fahrzeugs
haben die beteiligten Unternehmen
die bestehenden Synergien erfolgreich genutzt. KM Import bietet seit
1990 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge
an und fungiert nicht nur als Schmitz
Cargobull Service Partner, sondern
auch als Händler für die Region Pila
in Nordpolen. „Über die erfolgreiche
und langjährige Partnerschaft mit
dem europäischen Marktführer für
Trailer sind wir sehr froh“, erklärt Waldemar Kożuchowski, Inhaber KM
Import, und fügt hinzu: „Die praxis­
erprobten Fahrzeuge und die umfangreichen Dienstleistungen ‚rund
um den Trailer‘ machen Schmitz
Cargobull für uns zu einem bevorzugten Partner.“ Die Absatzzahlen
in Polen sprechen ebenfalls für den
Erfolg der Kooperation: Pro Jahr
setzt das Unternehmen bis zu 200
Gebrauchtfahrzeuge und bis zu 300
Neufahrzeuge um.
Bei den Neufahrzeugen sind besonders Komplettlösungen gefragt. Über
30 Sattelkoffer S.KO COOL konnten
mit dem Executive-Paket, das Fahrzeug, Kühlmaschine, Telematik und
Services umfasst, bereits polnische
jbr
Kunden überzeugen.
Übergabe des 3.000. Trailers (von links): Anselm Steinhaus, Leiter
Cargobull Trailer Store, Maciej Kożuchowski und Waldemar
Kożuchowski, Inhaber KM Import, Jens Zeller, Leiter Vertrieb Zentraleuropa, Günter Göcke, Verkauf Gebrauchtfahrzeuge Cargobull Trailer
Store Altenberge.

Documentos relacionados