Mitarbeiter - Regens Wagner Zell

Сomentários

Transcrição

Mitarbeiter - Regens Wagner Zell
Regens Wagner Zell
Hauszeitung
für Mitarbeiter,
Bewohner, Freunde und Nachbarn
Ausgabe: 2∗2006
Wenn wir
aufeinander zugehen
und zueinander stehen
ehrlich und echt sind
und auf Floskeln verzichten
geduldig warten
und wohlwollend zuhören
Feines beschützen
und Schwaches stärken
Trauriges gemeinsam tragen
und uns an den Erfolgen anderer freuen
Hindernisse als Möglichkeiten sehen
und Ansätze weiterdenken
liebevoll begleiten
und herzlich danken
Halt geben
statt festzuhalten
Raum lassen und ermutigen,
den eigenen Weg zu gehen
wird Weihnachten
Max Feigenwinter
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
so häufig kann Weihnachten sein! Immer wieder im Jahr kann es stattfinden, unbemerkt von
vielen und doch da, wenn Menschen sich nicht verschließen, sondern sich einander öffnen
und „Begegnung“ zulassen.
Ein schöner Gedanke, finde ich.
Wenn es uns gelingt, uns für die Geheimnisse ganz verschiedener Begegnungen zu öffnen,
werden wir uns gleichzeitig öffnen für die neuen Möglichkeiten, die darin verborgen sind.
Wenn wir nicht festgelegt sind auf das Alte und erstarrt in dem, was wir gerade leben, können wir neue Ideen aufnehmen, andere Verhaltensweisen lernen und uns den Herausforderungen stellen, die in vielen Lebensbereichen auf uns warten.
Offene Menschen sind lebendig und wach - für sich selbst, für andere und das Neue, das
kommt.
Gesegnete Weihnachten!
Rollentausch
Politiker erleben
Behindertenarbeit
hautnah
Herr Eckstein (Landrat) kümmerte sich in einer Pflegegruppe um hörgeschädigte ältere
kranke Frauen.
Vom 6. bis 16. Oktober 2006 fand die bundesweite Aktion „Rollentausch“ statt. Regens
Wagner Zell hat sich beteiligt und Politikerinnen und Politiker eingeladen, um einzelne Bereiche der Einrichtung besser kennen zu lernen.
Die Mandatsträger sollen dabei die Gelegenheit erhalten, für einige Stunden in einem Arbeitsbereich oder einer Wohngruppe mitzuarbeiten und einen Einblick in die soziale Arbeit
mit hörgeschädigten Menschen bekommen.
Die Entscheidungsträger aus der Politik sollten
durch diese Aktion sensibilisiert werden, um
den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung mehr Stimme und Gehör in Politik und
Wirtschaft zu verschaffen.
14 Politikerinnen und Politiker zeigten sich
interessiert an der Aktion und folgten der Einladung:
• Karin Halbig, Kreisrätin
• Maria Helbach, Kreisrätin
• Marlene Mortler, MdB
• Helga Peter, Kreisrätin
• Christine Rodarius, Kreisrätin
• Marina Schuster, MdB
• Barbara Titzsch, Bezirksrätin und
Behindertenbeauftragte der Reg. Mfr.
• Bernd Beringer, Kreisrat
• Ottmar Brunner, 1. Bürgermeister in
Heideck
• Herbert Eckstein, Landrat
• Otto Heiß, Stv. Landrat und Kreisvorsitzender des VdK
• Josef Lerzer, 3. Bürgermeister in
Hilpoltstein
• Helmut Neuweg, 1. Bürgermeister in
Hilpoltstein
• Dr. Manfred Weiß, MdL
Aufmerksam folgte Herr Heiß (stv. Landrat)
den Arbeitsschritten, die ihm der hörgeschädigte Beschäftigte in der WfbM erklärte.
Tatkräftig unterstützte Herr Brunner (Bürgermeister in Heideck) in der WfbM die Beschäftigten im Bereich Metallmontage an der
Blistermaschine, was ihm sichtlich Freude
machte.
Herr Neuweg (Bürgermeister in Hilpoltstein)
stellte in der Förderstätte seine Kochkünste
unter Beweis. Am Nachmittag nahm er am
„Tag der Begegnung“ teil.
Die Resonanz bei den Politikern war durchwegs positiv:
Bürgermeister Helmut Neuweg: „Ich habe
zwar schon öfters die Einrichtung besucht, aber
auf diesem Weg bekommt man erst so richtig
mit, was Beschäftigte und Mitarbeiter leisten.
Wenn ich mir selbst ein bild von der Situation
mache, dann kann ich sie in Zukunft besser
bewältigen!“
Landrat Herbert Eckstein war sichtlich beeindruckt. Er verließ die Einrichtung mit den
Worten: „Wenn du da ein paar Stunden mitmachst, siehst du manches anders. Mir ist es
wichtig, mit den Mitarbeitern ins Gespräch zu
kommen, vom Alltag und der Knochenarbeit
möglichst viel mitzubekommen.
(Quelle: Hilpoltsteiner Kurier und Hilpoltsteiner Volkszeitung)
Brigitte Hirscheider
Frau Mortler (MdB) nahm in unserem Förderzentrum am Schulunterricht der 2. Klasse teil,
ging u. a. mit in den Wald zum Blätter sammeln und klebte mit den Kindern diese auf.
Geschickt erwies sich Herr Beringer (Kreisrat) beim Basteln mit den Schülern unserer
Regens-Wagner-Schule. Im Anschluss konnte
er bei den Hilfestellungen im Turnunterricht
seine Muskelkraft unter Beweis stellen.
Regens Wagner
auf der Heimund Handwerk
Regens
Wagner war erstmals auf
der Heim– und Handwerksmesse
in München mit einem Verkaufs–
und Infostand vertreten.
Zur Eröffnung am 2. Dezember be-
suchten Wirtschaftsminister Erwin Huber
und OB Christian Ude mit einer Delegation unseren Stand. Ihr besonderes Interesse
galt der „lebenden“ Werkstatt (Arbeitsmitschau). Unser Stand war im Eingangsbereich platziert und zog viele Besucher
an, die nicht nur einkaufen, sondern sich
auch über Regens Wagner informieren lassen wollten.
Sr. M. Gerda Friedel
Schalom Zell Kultur 2006 Begegnung der Kulturen
Die diesjährige Veranstaltung hatte es sich
zum Ziel gesetzt, über die drei großen Weltreligionen Judentum, Christentum und den Islam
zu informieren und Begegnungen mit Vertretern der verschiedenen Glaubensrichtungen
möglich zu machen.
Durch die Möglichkeit zu vielschichtigen kulturellen Begegnungen sollte an diesem Tag ein
lebendiges, offenes und kreatives Miteinander
von Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und von Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen werden.
Schon bei der Auftaktveranstaltung am Nachmittag kamen sehr viele Gäste.
Sie konnten sich an den Ständen und Schautafeln über die verschiedenen Religionen informieren und mit den Vertretern des islamischen
Vereins Medina aus Nürnberg, Frau FeinbaumHeischkel von der jüdischen Gemeinde Fürth
und mit Schwestern aus Zell sprechen. Interessierte Gäste konnten sich Hennah-Tattoos auf
die Hand malen lassen und Kreistänze aus den
verschiedenen Kulturen erlernen und ein Videoangebot nutzen, um sich über die Religionen zu informieren. Die Besucher konnten sich
dazu bei türkischem Cay (schwarzer Tee), Apfeltee und Sesamgebäck stärken.
Die Schwarzlichtgruppe unter der Leitung von
Susanne Baum führte ein Theaterstück mit
dem Titel „ Die Schöpfung“ auf, bei dem viele
Menschen mit Behinderung als Akteure mitspielten. Das Publikum war beeindruckt. Zum
Abschluss der Auftaktveranstaltung sangen
und gebärdeten alle Besucher gemeinsam das
Lied „Schalom für dich, Salam für mich und
Frieden für alle Menschen“.
- Frieden - Salam
Bei der sich anschließenden Abendveranstaltung konnten die Besucher Musik aus den unterschiedlichen Kulturen erleben.
Schwester Gerda begrüßte die Gäste mit einer
kurzen Ansprache. Sie verwies unter anderem
auf Abraham als den Urvater von
Juden, Muslimen und Christen. Gottes Auftrag
an Abraham: „Ein Segen sollst du sein“, gelte
für uns alle. Ein Segen zu sein heiße demnach,
geschwisterlich und in Frieden miteinander zu
leben. Sie wünschte allen Gästen einen Abend
mit schönen Erlebnissen und guten Begegnungen, um einander kennen und verstehen zu lernen.
Dann trat der bekannte Nürnberger
„Peterschor“ in der frisch renovierten Kirche in
Zell mit Gospels und geistlichen Liedern auf
und begeisterte das Publikum.
Währenddessen hatte das Küchenteam unter
der Leitung von Herrn Rupp in der Begegnungsstätte ein köstliches Buffet mit Speisen
aus den vorgestellten Kulturen „gezaubert“.
Hauswirtschaftsleitung Frau Köbler und ihr
Team versorgte die Gäste mit Getränken. Sie
wurde dabei von Auszubildenden der Berufsschule unterstützt.
Auch wenn die
Schlange lang war,
es war genug für alle
da …..
Nach dem Essen trat die Gruppe „Tournam“
mit traditioneller islamischer Folklore auf. Obwohl diese Art von Musik für unsere Ohren
nicht so vertraut ist, beeindruckte das Trio mit
musikalischer Virtuosität und sehr gutem Gesang.
Der abschließende Auftritt der Gruppe
„Passage“ war der Höhepunkt des Abends. Sie
präsentierte Klezmermusik in allen Facetten
und riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin.
Am Ende dieser gelungenen Veranstaltung
traten alle Musikgruppen gemeinsam auf und
sangen zusammen mit dem Publikum das Gebärdenlied:
Schalom für dich,
Salam für mich
und Frieden für alle Menschen.
Peter Münch
Großes Kabarett in Zell
„Die Mehlprimeln“
Im Rahmen der Hilpoltsteiner KultTour
traten am 24. November die „Mehlprimeln“ in der Begegnungsstätte der Einrichtung auf.
Hinter dem Namen „Mehlprimeln“ verber-
bei Sr. Gerda für die Möglichkeit, in Zell
auftreten zu können. Für einen schönen
und passenden Rahmen hatte das Küchenteam um Herrn Rupp und das Hauswirtschaftsteam um Frau Köbler gesorgt. Frau
Kaiser und Auszubildende für Hauswirtschaft der Regens Wagner Berufsschule
bewirteten die Gäste.
Diese erlebten in der ausverkauften Begegnungsstätte ein beeindruckendes
Konzert.
Die „Mehlprimeln“ begeisterten das Publikum sowohl mit ihren kabarettistischen als auch mit ihren
musikalischen Vorträgen
m i t
G i t a r r e ,
Ukulele, Hackbrett oder
Harfe.
Donnernder Applaus verh a l f
d e n
Zuhörern zu mehreren Zugaben.
gen sich die Brüder Reiner und Dietmar
Panitz, eine feste Größe in der deutschen
Kleinkunstszene. Mit kabarettistischer
Leichtigkeit, Lyrik, Witz, böser Satire,
Nonsens und hoher Musikalität begeistern
sie ihr Publikum seit 27 Jahren.
KultTour-Organisatorin Ruth Kiefer, bedankte sich am Anfang der Veranstaltung
Peter Münch
Schul Nach getaner Arbeit zündete Familie
Ran an die
Kartoffeln
Am 27. September war für die Schüler der
Regens-Wagner-Schule Zell ein ereignisreicher Tag.
Um 8:30 Uhr brachen Schüler und Lehrer
mit vielen Eimern zum Kartoffelacker der
Familie Kirchberger in Oberrödel auf.
Kirchberger ein riesiges Lagerfeuer an. Zur
Stärkung gab es Stockbrot, das die Kinder
über dem Feuer rösteten. Manche legten in
Alufolie eingewickelte Kartoffeln direkt
ins Feuer und konnten es kaum erwarten,
bis sie diese endlich genießen konnten.
Nach der verdienten und ausgiebigen Pau-
Dort erwarteten uns Frau und Herr Kirchberger mit einem Traktor und leeren Kartoffelsäcken zur Kartoffelernte. Fleißig und
mit großer Begeisterung sammelten die
Schüler Unmengen an Kartoffeln.
se traten alle gemeinsam den Heimweg an.
Dankenswerterweise durften wir einen riesigen Sack Kartoffeln mitnehmen.
An den nächsten Tagen durchströmte die
Schule der wunderbare Duft verschiedenster Kartoffelgerichte, die in den Klassen
zubereitet wurden.
Wir danken Familie Kirchberger herzlich
für diesen tollen Tag!
Sonja Mählert-Berner
Melanie Drescher
Aktivitäten
Wir haben
gewonnen!
Letztes Jahr im Herbst haben Lehrer des
Förderzentrums aus der Menge der Projekte, die das ganze Jahr über durchgeführt werden, zwei ausgewählt und sich
damit an einem Wettbewerb beteiligt.
Im Frühjahr und Sommer gab es dann
viel zu tun:
Der Fußfühlpfad, der zwar angelegt, aber
noch nicht gestaltet war, wurde im Detail
geplant und bis zum Sommerfest mit Hilfe
von Andre, Ugur, Alexander, Lena, Renin,
Manuel, Herrn Waldmüller und Hannah
(FÖJ) fertig gestellt.
Faruk, Sebastian, Thoren, Jonathan und
Tobias haben zusammen mit Frau Grüner und Tabea (FÖJ) am Bach weiter
gearbeitet. Dabei wurden sie unterstützt
von Schülern der Realschule Berching
und Herrn Holtmeier
Die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung hat unsere Projekte ausgezeichnet. Seit der Preisverleihung in
München sind wir „Umweltschule in
Europa“. Sobald die Umbaumaßnahmen im Schulhaus abgeschlossen sind,
werden wir die Fahne und die Urkunde
aufhängen.
Natürlich haben wir den Fußfühlpfad
und die Arbeiten am Bach für alle gemacht!
Also: Den Bach kann man immer besuchen. Wenn das nächste Frühjahr
kommt, kann jeder sehen, was die Schüler alles angepflanzt haben, damit es
schön aussieht und viele Tiere sich ansiedeln. Außerdem wird Herr Waldmüller mit seiner Klasse im Frühjahr den
Fußfühlpfad wieder begehbar machen.
Dann sind alle herzlich einge-laden, mit
ihren Füßen dort auf Ent-deckungsreise
zu gehen.
Monika Stanzel
von links:
Monika Stanzel
Staatssekretär Otmar Bernhard
Schwester M. Gerda Friedel
Martin Holtmeier
Gebärdenwochenende
Erwachsene
lernen Gebärden
Reaktion einer Mutter auf das diesjährige
Eltern-Gebärdenwochenende:
Vom 20. bis 24. Oktober kamen viele El-
Liebe Schwester Ruth!
tern, Großeltern, Freunde und Verwandte
von Bewohnern nach Zell, um Gebärden
zu lernen. Besonders schwer war es für die
Eltern, die richtige Mimik und Gestik zu
erlernen.
Am Samstag hat Markus Willam in einem
Das Elternwochenende war wieder ein ganz
tolles Erlebnis. Es ist doch sehr schön zu
sehen, wie interessiert die Eltern (wir eingeschlossen) sind, sich mit ihrem Kind in
ihrer „Sprache“ zu unterhalten. Dieses
Jahr waren ja sehr viele Eltern dabei, die
„neu“ waren.
Der Vortrag von Marcus war für uns heuer
das Glanzstück des Wochenendes. Weil es
natürlich ein Ansporn ist, zu sehen wie ein
junger Mensch „leiden“ muss, weil sich die
Eltern und auch die Umgebung des jungen
Menschen nicht herablässt, demjenigen in
seiner schwierigen Situation entgegenzukommen. Außerdem gibt es einem schon
sehr viel, zu sehen wie trotzdem aus den
Kindern, wie er eines war, ein ganz toller
Mensch werden kann – trotz aller Schwierigkeiten die seine Behinderung mit sich
bringt! Es gibt mir persönlich jedenfalls
doch sehr großen Aufschwung in Bezug auf
Elias.
Vortrag von seiner Kindheit als gehörloses
Kind erzählt.
Alle haben viele neue Gebärden gelernt,
Liebe Grüße,
25.10.2006
S. Krause
In der Adventszeit erzählt
Jan (4 1/2) seinem Bruder
Julius (2 1/2) die Weihnachtsgeschichte. Am Ende erklärt er,
dass die heiligen drei Könige
dem Kind Geschenke bringen:
Gold, Weihrauch und Möhren“!
hatten viel Spaß zusammen und freuen sich
auf das nächste Jahr!
Andrea Kretschmer
Spendenaktion
… keine Macht
den Drogen!
An
einem sonnigen Nachmittag überraschte Herr Tratz, Inhaber der FürstenhofApotheke, die Kinder im Garten der Regens-Wagner-Einrichtung in Zell.
Sie durften einen großen
Karton voller Bälle in Empfang nehmen und gleich damit spielen. Die Freude war
groß.
Grund der Übergabe war die
Teilnahme von mehr als
1000 Apotheken an der bundesweiten Aktion „Keine
Macht den Drogen“.
Alle Kunden, die sich mit
dieser Aktion solidarisch erklärten, konnten auf
einem Ball in der Apotheke
unterschreiben.
Die Apotheken überwiesen pro Unterschrift einen gewissen Geldbetrag für die
Aktion „Keine Macht den Drogen“.
Diese Aktion fand während der WM 2006
statt und hatte durch die Ballspende für die
Kinder noch ein attraktives „Nachspiel“.
Erika Mährlein
Neues aus der
Neue Gruppe
„Vinzenz“
Am 01. September 2006 wurde in der Förderstätte eine neue Gruppe eröffnet. Die
Mitarbeiter benannten ihre neue Gruppe
nach dem heiligen Vinzenz von Paul, dessen ganze Liebe den Armen und Ausgestoßenen galt. Mit Hilfe von Priestern, Nonnen und Laien baute Vinzenz von Paul
Kranken-, Waisenhäuser und Altersheime
auf und gründete den Orden der Vinzentinerinnen.
In der Gruppe Vinzenz werden derzeit fünf
Frauen und Männer im Alter von 26-37
Jahren ganztägig betreut und gefördert.
Mitarbeiter sind:
Martin Tyrolt (Ansprechpartner), Petra Knedlik, Nicolette
Wenzel (beide in Teilzeit) und Lisa Frodl
(Praktikantin).
In den ersten Wochen war es die Hauptaufgabe, einen festen Tages- und Wochenablauf zu integrieren und den Gruppenraum
so zu gestalten, dass sich Beschäftigte und
Mitarbeiter wohl fühlen.
Dies ist gelungen und auch der Ein- bzw.
Umgewöhnungsprozess ist gut verlaufen.
Kurt Köstner
Förderstätte
Gruppenübergreifendes
Kreativangebot
Seit letztem Jahr gibt es in der Förderstätte
eine „Kreativgruppe“, die von Petra Knedlik ins Leben gerufen wurde. Sie wurde
dabei, vom jeweiligen Themenangebot abhängig, entweder von Roswitha Rudat, Elisabeth Tempelmeier oder von Erika Paulus
unterstützt. Je nach Interesse und Fähigkeiten nahmen Beschäftigte der verschiednen
Fördergruppen an diesem Kreativangebot
teil.
Sie mussten zunächst lernen, sich gegen-
schalen, Mosaikplatten-Untersetzer
geflochtene Körbe aus Peddigrohr .
und
Dieses Kreativangebot ermöglicht unseren
Beschäftigten neue Erfolge. Sie können
seitig zu akzeptieren. Bei den gemeinsamen Aktivitäten lernen die Teilnehmer unterschiedlichste Materialien und Arbeitstechniken kennen und üben den Umgang
mit verschiedensten Werkzeugen. So haben Sie z. B. das Arbeiten mit Tapetenkleister, Gips und Ton, sowie den Umgang
mit einem Cutter-Messer, mit einer Zange,
einer Heißklebepistole und mit einem Lötkolben probiert.
In der Zwischenzeit sind ganz tolle
„Kunstwerke“ entstanden, z. B. Tischschmuckbänder für unseren Elterntag,
dekorative Bilder aus Wurstgarn, SpachtelTechnik-Bilder, Flechtbilder aus Filz, Ton-
viel lernen und nehmen mit großem Eifer
und großer Begeisterung daran teil.
Kurt Köstner
20 - jähriges Jubiläum in den
spiel der FFW Eysölden: „Heißer Draht“
Beschäftigte und
Mitarbeiter feiern
Das 2o-jährige Jubiläum der Zeller Werkstätten wurde am 01.09.2006 mit einem
Festtag für die Beschäftigten und Mitarbeiter gefeiert.
Der Tag begann mit einem Gottesdienst
und der Besinnung auf die Gemeinschaft,
durch die wir Kraft erfahren und die uns
im Arbeitsalltag stärkt.
Am Vormittag gab es ein buntes Angebot
an Spielstationen, die die Beschäftigten
wahrnehmen konnten. Das Umweltspiel
„Wasserspritzen“
erforderte z. B. Fähigkeiten im Sachkundebereich, bei den Feuerwehrspielen
und beim
Spickern
und Dosenwerfen
w a r e n
Feinmotorik
und
Treffsicherheit
erforderlich. Der
Spaß kam
nie
zu
kurz.
Feuerwehr-
Umweltspiel
„Spickern“
Zeller Werkstätten
16 Jubilare wurden durch Schwester Ruth und Herrn Wolfert geehrt, davon
15 Beschäftigte (Jane Bökemann, Heike Coenen, Rosemarie Eisner, Theresia Fruth, Luise
Krieger, Erich Krottenthaler, Michaela Kunz, Josef Maier, Marianne Nachtmann, Kurt Plaumann, Edith Neubauer, Beate Panny, Irene Polkoszek, Bärbel Thierbach, Marga Wohlfart)
und der Mitarbeiter Alois Forster.
Für das
leibliche Wohl war mit einem Hähnchenwagen und einem Eiswagen bestens gesorgt.
Am Nachmittag war ein vielfältiges
Programm geboten: neben Auftritten von
einem Jongleur, einer Pantomimevorstellung von Beschäftigten (Irene Kröker und
Andreas Koch) und dem Gebärden und
Mitarbeiterchor konnte man sich beim Torwandschießen sportlich betätigen.
Sarah Lokananta
Arbeitsbereich in der WfbM
Spielzeugmontage
Die Spielzeugmontage gibt es von Anfang
an in den Zeller Werkstätten. Somit ist diese Arbeitsgruppe eine der ältesten und hatte in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum.
Seit 1986 hat sich in diesem Arbeitsbereich
viel getan: Bis 2004 war die Spielzeugmontage in den Räumen der alten Werkstatt untergebracht, seit 2004 befindet sie
sich in der neuen Werkstatt.
gestellt, Lampen für Osram oder CHF produziert und nach wie vor Spielzeug montiert und verpackt.
Die Beschäftigten haben somit die Möglichkeit, verschiedene Tätigkeiten zu erlernen, was den Arbeitsalltag abwechslungsreich macht.
Das Team der Spielzeugmontage würde
sich freuen, Sie beim Oster- oder Weihnachtsbasar begrüßen zu dürfen.
Sarah Lokananta
Während es früher vorwiegend um die
Montage und Verpackung von LENASpielzeug ging, zeichnet sich die Spielzeugmontage heute durch verschiedene
Arbeiten aus, z. B. werden Schleifteile her-
(Von links nach rechts) Jane Bökemann, Michael Hopf, Hilde Peter, Maria Loibl, Melanie
Schoop, Josef Maier, Gilbert Martinez, Richard Struller, Michael Holzschuh und Franz
Schmidt.
Partner der WfbM
CHFLichttechnik GmbH
Arbeit und die günstigen Produktionskosten, die die Konkurrenzfähigkeit mit ausländischen Herstellern ermöglicht.
Die professionelle und fachlich fundierte
Zusammenarbeit sowie die technisch hoch-
Seit 10 Jahren produziert und vertreibt die
Firma CHF-Lichttechnik GmbH in Hilpoltstein, Ohmstraße 9, Leuchten für Küchen,
Schlaf- und Badezimmer sowie für Caravans und Wohnmobile. Design, Musterbau
und Herstellung von Kleinserien werden
von 22 Mitarbeitern/innen durchgeführt,
darunter eine Auszubildende für Bürokommunikation und ein gehörloser Mitarbeiter.
Lieferungen gehen hauptsächlich an inländische Kunden sowie an Kunden in 20 europäischen und außereuropäischen Ländern.
Die Serienproduktion ist an verschiedene
Werkstätten vergeben, wobei die Zeller
Werkstätten eine wichtige Rolle bei der
Produktion von vielen Leuchten spielen.
Dies bedeutet zum einen, dass die Zeller
Werkstätten viele Aufträge von der Fa.
CHF bekommen, was einen wichtigen Lebensinhalt für die Beschäftigten in der
Werkstatt darstellt. Zum anderen muss die
Firma CHF keine aufwändigen eigenen
Produktionsstätten aufbauen, führen und
verwalten.
Wichtige Kriterien für die sehr gute Zusammenarbeit sind die gute Qualität der
wertige Ausstattung der Zeller Werkstätten
haben dazu geführt, dass die Zusammenarbeit im Laufe der Jahre stetig verbessert
wurde und man sich heute als verlässliche
Geschäftspartner achtet und respektiert.
Klaus Richter, Fa. CHF
Willi Wolfert, WfbM
(Herr Fürnkäß/Firmenchef)
Förderverein
Elternwanderung
und mehr …!
Am 22. Oktober war es wieder soweit: Der
Förderverein lud zur Jahreshauptversammlung und dem damit verbundenen Elternwandertag ins Restaurant am Rothsee ein.
Das Wetter spielte optimal mit und war
bestens geeignet für die geplante Wanderung am Nachmittag um den herrlichen
Rothsee. Die Beteiligung war erfreulich
gut.
Der Förderverein lud alle Menschen mit
Behinderung zu einem Essen mit Getränk
ein.
Die anfänglich herrschende Unruhe, die
wegen einer Zeitverschiebung von einer
halben Stunde vorlag, legte sich rasch (die
Vorstandschaft veränderte den Zeitplan
geringfügig, um den Eltern des Gebärdenwochenendes die Möglichkeit zu geben,
bei der Versammlung teilnehmen zu können).
Nachdem so die erste kleine Hürde über-
wunden war, ging man einen Stock höher,
um die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen durchzuführen.
Unser langjähriger Mitstreiter Hans Alt (2.
Vorstand) legte sein Amt aus Altersgründen nieder. Hans Alt war immer zur Stelle,
wenn Not an Mann war. Er setzte sich für
„seine Behinderten“ in mannigfacher Weise mit vollem Herzblut ein. Ihm möchten
wir an dieser Stelle nochmals ein herzliches Vergelt´s Gott sagen.
Herr Michael Ziegmann, dessen Sohn Yannik in Zell die Schule besucht, wurde als
Nachfolger gewählt. Er wird mit neuem
Elan unseren Verein, der seit 23 Jahren
besteht, sicherlich gut mittragen.
Frau Walburga Puff, Herr Friedrich Reiser,
Frau Andrea Kretschmer (Konrek-torin der
Schule) und Herr Otto Wagmann (Rektor
der Schule) werden uns mit Rat und Tat
zur Seite stehen, um die Wichtigkeit unseres Fördervereins weiter bekannt zu machen, weitere Mitglieder zu werben und
den Kontakt zwischen Frühförderung –
Schule – Werkstatt – Wohnbereich – Seniorenbereich zu erhalten. Ohne stabiles
Fundament durch Mitglieder und Spender
könnten wir die vielen Aufgaben nicht
stemmen.
Wir beide, Karl Neef und ich, bleiben noch
zwei Jahre im Amt.
Damit auch dann der Übergang nahtlos
gelingt, wurde ein Arbeitsausschuss gebildet. Auf mehreren Schultern soll der Förderverein, der in Zell nicht wegzudenken
ist, verteilt werden.
Der Förderverein hilft immer bei allen finanziellen Engpässen und unterstützt seit
vielen Jahren auch größere Projekte wie z.
B. die Ausstattung der neuen
Therapieräume, neue Computer, das Freizeithaus am Rothsee mit einer stattlichen
Summe, u. v. m. Die Auflistung würde
manchen erstaunen.
Die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit mit der Gesamtleitung – Sr. Gerda
und ihrem Team - war stets sichtbar und
auch spürbar und dies wird sich auch in
Zukunft nicht ändern.
Wir freuen uns alle auf ein neues Miteinander und hoffen, dass viele Eltern, die bis
jetzt noch nicht zu unseren Mitgliedern
zählen, sich für eine Mitgliedschaft bei uns
entscheiden .
Mit herzlichem Gruß vom Förderverein
Gabriele Luther
-----------------------------------------
Gruppe Miriam
Im
Haus Regenbogen hat am 24. September
2006 die neue Gruppe Miriam Einzug gehalten.
In den während der Sommerferien neu renovierten Räumen leben sechs hörgeschädigte
Jugendliche mit ihren Betreuern.
Die Jugendlichen erzählen:
Manchmal kaufen wir ein und kochen dann
unser Essen selbst
Wir freuen uns, dass alles so schön geworden ist und zeigen euch gerne die neue
Gruppe Miriam. Bei einem Besuch bei uns
könnt ihr euch überzeugen und alles anschauen.
Wir haben Schwester Gerda, Herrn Müller
und Frau Mährlein zu einer kleinen Einzugsfeier und Besichtigung eingeladen.
Bis bald!
Eure Gruppe Miriam,
Jürgen Egensamer
Jugendtreff „COOL“
Grund
zum Feiern
Martin betreute Treff verfügt mittlerweile
über eine Musikanlage, einen DVD-Player,
ein TV-Gerät und einen Kühlschrank. Für
Getränke und Snacks ist immer gesorgt.
Der Jugendtreff „COOL“ wurde am
08. Mai 2001 in Zell feierlich eröffnet und
feierte heuer sein 5-jähriges Jubiläum.
Der Jugendtreff ist auf dem Prinzip der
Selbstbestimmung aufgebaut und darum
jederzeit offen für Vorschläge, Anregungen und Ideen der Besucher. Die Organisation von Feiern, Discobesuchen und Filmabenden ist ebenso möglich wie das Mitbringen von Spielen oder anderen Beschäftigungsangeboten.
Er ist zu einem Treffpunkt für junge Be-
Zahlreiche Jugendliche kommen gerne und
nutzen die gemütliche Atmosphäre zu einem Plausch, denn auch „miteinander abhängen“ und zusammen gebärden außerhalb der Gruppenatmosphäre und den übli-
wohner unterschiedlichster Wohngruppen
geworden, in dem sie eigene Ideen verwirklichen können. So wurden z. B. die
Räumlichkeiten weitgehend von den jungen Leuten nach ihren Vorstellungen und
Wünschen gestaltet und einge-richtet.
Der während der Öffnungszeiten (jeden
Dienstag von 19 bis 21 Uhr) von einem
Mitarbeiter aus dem Haus Klara oder Haus
chen Einrichtungsstrukturen ist wichtig.
Also: Herzlich willkommen im „COOL“!
Stephan Doktorowski
Zeller
Fünf Bewohner (Uwe Cegla,
Fabio Chifeci, Thomas Schiller, Alexandra Schwarzbäcker, Tobias Weiß) haben in
Heideck die Fahrradprüfung
bestanden. Jeder bekam für
seine guten Leistungen von
dem Polizeibeamten Rudi
Eberle eine Urkunde und einen Fahrradwimpel.
Die + / - Bemerkungen wollen
ein Forum sein für das, was uns
bei uns gefällt oder missfällt, für
Schönes und auch weniger
Schönes, für Gelungenes, vielleicht auch Misslungenes, für
Trauriges und Freudiges, …
Die Redaktion freut sich über +
und vor allem auch über - Beiträge. Beide können Bewusstsein schaffen und möglicherweise Motor für entsprechendes
Engagement sein.
Am
+
-
+
+
Die neuen Bänke und das
Tretrad am Kräuterlabyrinth
werden sehr gerne von unseren Senioren besucht
Schüler und Lehrer der Berufsschule sind seit September in ihrem neuen Schulhaus in Hilpoltstein. Leider
gehen die Baumaßnahmen
nicht besonders zügig voran.
12.09.2006
verfolgten
die
Senioren der Einrichtung
die
Papstmesse
in
Regensburg auf
einer extra aufgestellten Großleinwand im WirRaum.
Herzlichen Glückwunsch!
Matthias Weidinger, der im Helen-Keller-Haus wohnt, trainiert regelmäßig seit 11 Jahren Kampfkunst. Dieses
Jahr hat er den blauen
Gürtel bekommen.
Bei uns arbeiten schon 8
hörgeschädigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Umbaumaßnahmen im
Förderzentrum gehen
relativ zügig voran
v.li.: Mitarbeiter und Trainer Artur Zdzralka und Matthias Weidinger
Wer Lust hat, mit Matthias und Hörenden
InJungDo
- koreanisches
Zen Karate –
zu trainieren, kann dies
gerne tun:
Montag und Mittwoch
von 18.30 – 20.30 Uhr
im Corpus in Hilpoltstein.
Augenblicke
Interessiert lauschte
die Gruppe des Frauenbundes Heideck den
Ausführungen unserer
Gärtnermeisterin Ursula Klobe, die das
Kräuterlabyrinth erstmals
in
einer gebuchten Führung vorstellte. Wer eine Führung buchen möchte, kann unter der Telefonnummer 09177 97301 einen Termin vereinbaren.
+ Der ehemalige Abt des Klosters Plankstetten, Gregor Maria Hanke, ist neuer Bischof
der Diözese Eichstätt. Herzlichen Glückwunsch ihm und
uns!
-
Platzangst
durften die Besucher
nicht haben, die
am 26.11.2006
zum Advents–
und Weihnachtsbasar in die Zeller Werkstätten
kamen. In Massen
drängelten
sich die Menschen
durch die Verkaufsräume, in denen eine große Auswahl an DekoArtikeln zum Verkauf angeboten wurde.
Die St. Martins-Feier
fand wieder
gemeinsam
mit dem Don
Bosco Kindergarten
statt.
Die
Feier
begann im
Theatron mit
einer Einstimmung zum Thema „Teilen und Helfen“. Jugendliche
vom Haus Martin spielten eine Szene zum Helfen
beim Fußballspielen, anschließend teilte St. Martin
(Sascha Täuber) den Mantel mit dem Bettler (Karl
Sinke). Darauf folgte traditionell der Martinsumzug.
+
+
Manchmal gibt’s Missverständnisse und nicht so schöne Erlebnisse, wenn Menschen miteinander leben und
arbeiten. Schade, wenn solche
Erlebnisse die positiven Erfahrungen zudecken.
Erstaunlich, was manche
Menschen bei uns über lange
Zeiträume leisten und es trotzdem gerne tun. Eine besondere Würdigung verdienen die
Handwerker und die Bereiche
Küche und Hauswirtschaft,
die seit September regelmäßig
und sehr intensiv immer wieder gebraucht wurden. Sie
haben Arbeitskreise versorgt,
ein Elternwochenende hat
stattgefunden. ZellKultur
musste vorbereitet und die
Menschen verköstigt werden,
eine Veranstaltung der KultTour fand in der Begegnungsstätte statt, natürlich die Mitarbeiterfeier und… und…
und… Vielen Dank dafür!
Im Förderzentrum hatten
sechs neue Kinder ihren ersten Schultag. Herzlich willkommen!
Großer Frauentag
Kräuterbuschen
zu Maria Himmelfahrt
Die Einladung zum Binden von Kräuterbuschen wurde gut angenommen. Einen Tag
vor Maria Himmelfahrt fand sich eine
Gruppe von meist älteren Bewohnerinnen
auf den Bänken vorm Gartenhaus ein.
Der „Große Frauentag“ am 15. August ist
das älteste und größte Marienfest der katholischen Kirche. Die Tradition der Kräuterweihe geht auf einen volkstümlichen
Brauch zurück. Schon bei den Kelten galt
der August als besonders fruchtbar und
heilkräftig, und mit dem Fest zur Erhaltung
der Fruchtbarkeit der Erde während des
Augustvollmondes war ein großer Kräuterkult verbunden. Im Zuge der Christianisierung wurden viele der vormals der Erdmutter zugeschriebenen Eigenschaften auf die
Gottesmutter Maria übertragen. So wird
Maria heute noch als die Königin der Blumen und Beschützerin der Feldfrüchte verehrt.
Daran erinnerte Ruth, bevor wir mit
dem Binden begannen. Sie erzählte die
Legende, der zufolge sich im Grab der
Gottesmutter statt des Leichnams Blumen befanden.
Wir hatten Eimer und Schüsseln voll
von verschiedensten Kräutern gesammelt, die wir nun vor den Frauen ausbreiteten. Aus Johanniskraut, Beifuß,
Wermuth, Spitzwegerich, Ysop, Schafgarbe, Ringelblume, Wegwarte,
Salbei, Baldrian, Lavendel, Thymian,
Labkraut, Kamille, Mädesüß, Frauenmantel und Rose durfte sich jede 9 Kräuter aussuchen.
Während im Bayerischen bis zu 77 verschiedene Kräuter für einen Buschen ge-
sammelt werden, haben bei uns im Fränkischen 7 bis 15 Tradition.
Immer jedoch soll eine Königskerze die
Mitte bilden. Sie und die als Fruchtbarkeitssymbol verwendeten Getreideähren
werden nicht mitgezählt.
Um die Königskerze herum banden wir
mit Blumendraht die verschiedenen Kräuter.
Dabei wurden wir von Stefanie Becker
(ehemalige FÖJlerin) unterstützt, die uns
an dem Tag mit einem Besuch überraschte.
Zuletzt wurden die Stängel mit Alufolie
umwickelt
und mit Bändern in den
Kirchenfarben Weiß und Gelb geschmückt.
Alle waren zufrieden und auch ein bisschen stolz auf ihr Werk.
Am „großen Frauentag“ nahm jede Frau
ihre Kräuterbuschen mit in die Kirche, wo
sie gesegnet wurden. Die geweihten Buschen werden nun als Schutz vor Krankheiten und Unwetter an einem besonderen
Ort in Haus oder Stall bis zum kommenden
Sommer aufbewahrt.
Wir freuen uns schon auf den 14. August
2007, wenn wir mit euch zusammen wieder Kräuterbuschen binden werden.
Ruth Grünwedel und Ursula Klobe
Franziskusfest
Die Kirche war bis auf den letzten Platz
gefüllt, als wir am 05. November 2006 einen Ausschnitt aus einer FranziskusLegende spielten:
… und das Treffen kommt endlich zustande.
„Mit Franziskus und Klara
zurück zu den Quellen“.
Franziskus und Klara (Reinhold Schneider
und Nicole Bunk) möchten sich gern treffen, aber es klappt nicht.
Ein breiter Fluss liegt zwischen ihnen. Aber so schnell geben sie nicht auf. Sie überlegen, was sie tun können.
Was möchte uns diese Geschichte sagen?
Die Quelle ist ein Symbol für Gott.
Je näher Menschen der „Quelle“ kommen,
desto näher sind sie sich untereinander!
Mitarbeiter spielten während der Feier den
Sonnengesang...
… zu dem Claudia Großmann Gebärden
zum Mitmachen für alle zeigte.
Schließlich finden sie einen Weg zueinander: Sie gehen zur Quelle. Dort kann Franziskus über das Wasser steigen….
Bewohner aus den Außenwohngruppen
hatten schöne Bilder gemalt.
Das Publikum verfolgte das Geschehen
sehr aufmerksam und wirkte aktiv mit.
Sr. M. Ruth
Freiwillige Feuerwehren
Haus Martin
übt den
Ernstfall
Am
Abend des 7. November 2006 steigt
dichter Rauch aus dem Keller des Haus
Martins in Zell in die Wohnräume des Erdgeschosses. Die hörgeschädigten jungen
Männer des Hauses begreifen sofort, dass
es in den Kellerräumen brennt. Ruhig und
ohne Panik gehen sie nach dem erlernten
„Alarm- und Rettungsplan“ vor: Die anwesenden Erzieher werden auf den Brand aufmerksam gemacht, gemeinsam verlassen
alle das Haus und begeben sich zum Sammelplatz auf der nahen Wiese. Ein Bewohner hat sich eine „Alarmkarte“ genommen
und klingelt bei den Nachbarn, die telephonisch die Feuerwehr alarmieren. Bereits
kurze Zeit später rückt diese mit Blaulicht
an. Alles verläuft bestens, da fällt es den
hörgeschädigten jungen Männern auf: “Wo
ist unser Alexander“?
Die Feuerwehrübung, über die die Bewohner des Hauses Martin im Vorfeld nicht
informiert wurden, fand unter möglichst
realistischen Bedingungen statt. Die Nebelmaschine im Keller produzierte eine Menge Rauch, die Orientierung im Haus war
stark behindert. Ein Bewohner hatte den
B r a n d
a l l e r d i n g s
nicht bemerkt und alle hoffen, dass es nie
zu einem derartigen Vorfall im Haus Martin kommt. Dank der gelungenen Feuerwehrübung sind aber alle jetzt gut vorbereitet.
Michael Inselsberger
Theresia-Haselmayr-Haus
ohne Panik
Es ist 7.00 Uhr abends und in den beiden
Theresia-Haselmayr-Häusern in Heideck
ist es ruhig. Die Mitarbeiterin Bettina Lehmeier bemerkt „den Brand“ im ersten
Stock als Erste. Sie alarmiert die Feuerwehr aus Heideck und drückt den HausAlarm – rotes Licht blitzt in allen Räumen
auf.
Die Menschen mit Behinderung, die in diesen Häusern wohnen, wirken bei der Evakuierung ruhig und gelassen. Alle wissen:
Dies ist „Gott sei Dank“ nur eine Übung.
Alle liefen auf den Parkplatz an der Straße
und warten gespannt und sehr neugierig
auf die Feuerwehr, die mit drei Löschzügen und 30 Mann Besatzung und mit
Blaulicht und Martinshorn anrückt.
Bettina Lehmeier stellt beim Zählen der
wartenden Personen fest, dass Uwe Cegla
und Udo Klinger fehlen.
im Einsatz
und Udo Klinger fehlen. Sie stehen am
Fenster, rufen um Hilfe und müssen mit
der Leiter gerettet werden. Alle schauen
vom Sammelplatz aus gespannt zu, wie
schnell die Feuerwehrleute die Häuser
durchsuchen und Löschleitungen legen.
500 € für die Wohngruppen in Heideck
überreicht. Die Freude über dieses Geschenk ist natürlich sehr groß. Peter Münch
bedankt sich im Namen der Leitung, der
Mitarbeiter und aller Menschen mit Behinderung sehr herzlich für die Spende, aber
Als nach ungefähr einer Stunde der Brand
„gelöscht“ und alles wieder in die Löschfahrzeuge verstaut ist, gibt es für alle Feuerwehrmänner/-frauen einen kleinen vorbereiteten Imbiss.
Im Rahmen dieser Übung erhielt Bereichsleiter Peter Münch vom Kommandanten
Theo Leitner im Beisein von Bürgermeister
Brunner
eine
Spende
von
auch für die gute Zusammenarbeit mit der
Feuerwehr Heideck. Von dem Geld wollen
sich die Gruppen schon lange gewünschte
Digitalkameras kaufen.
Roman Schwarz, Hausleitung
Feuerwehren spenden
Am 7. Dezember überreichten Kreisbrandrat Hans Dess und Kreisbrandinspektor
Werner Löchl die diesjährige Spende der
Freiwilligen Feuerwehren des südlichen
Landkreises Roth. Jörg Schneider, Leiter
der Heime Auhof und Schwester Gerda
konnten jeweils 2.000 EURO in Empfang
nehmen. Schwester Gerda will mit dem
Betrag elternlose Kinder, die in der Tagesstätte sind, unterstützen.
Wir bedanken uns bei den Freiwilligen
Feuerwehren für die alljährliche großzügige finanzielle Unterstützung.
Brigitte Hirscheider
Von links: Kreisbrandinspektor Werner Löchl,
Kreisbrandrat Josef Gruber, Jörg Schneider,
Schwester Gerda Friedel, Kreisbrandrat Hans
Dess und Kreisbrandinspektor Erhard Schneider
Erstes internationales
„Kommunikation
und Freude“
... war das Thema des ersten österreichischen Treffens für Gehörlose mit zusätzlicher Beeinträchtigung vom 5. - 7. September 2006 in Bad Ischl.
Am Dienstag früh, kurz vor 6 Uhr, trafen
sich zwei Mitarbeiter und sieben Bewohnerinnen und Bewohner vom
Helen-KellerHaus und Haus
Arche, um zusammen nach
Österreich
zu
fahren:
(von links)
Stefan Schuller
Heike Weidner,
Christian
Fierlbeck,
Melanie
Reitzenstein,
Regina Ressl,
Siggi Göbel,
Markus Brust,
Heidi Pöltl und
Bernd
Holländer)
Wir wussten nicht
genau, was uns erwartet und waren sehr
gespannt auf die Tage, die vor uns lagen.
In Bad Ischl erwarteten uns viele Gehörlose aus ganz Österreich und Deutschland.
Nach einer kurzen Einführung wurden wir
in Arbeitsgruppen eingeteilt. In diesen
wurden dann kurze Theaterstücke eingeübt, um sie beim Gehörlosenkongress zu
zeigen.
Ich heiße Heidi und war in einer Gruppe
mit Ingrid, Maria, Barbara, Franz,
Michael, Stefan, Andrea, Christian, Bernd
und Markus. Ich spielte im Theaterstück
ein Einhorn-Tier. Wir machten mit der
Gruppe einen Ausflug zum Bergwandern.
Oben auf dem Berg trank ich einen Milchkaffee und plauderte mit den anderen. Es
war schönes Wetter und hat Spaß gemacht.
Stefan Schuller
Heidi Pöltl
Gehörlosentreffen in Österreich
Am Dienstag kamen wir nach Bad Ischl
Mein Name ist Melanie. Ich war mit Karin,
Rosie, Daniel, Corssineu u. a. in der Gruppe. Ich habe einen Ballon bemalt und Bilder über verschiedene Länder angeschaut.
Wir haben Theaterspielen geübt. Wir waren in der Stadt zum Einkaufen und Eis
essen. Wir waren sehr viele Gehörlose und
haben viel geplaudert. Es war sehr sonnig
und warm. Wir haben Theaterstücke angeschaut und bekamen ein Buffet zum Essen.
Es war sehr schön.
um 11 Uhr. Wir haben gebastelt, gemalt,
geschnitten und wurden nach unseren Namen gefragt. Es waren viele behinderte
Menschen aus Österreich und Deutschland
da, auch viele Rollstuhlfahrer.
Als wir Pause vom Theaterspielen hatten,
haben wir uns die schönen hohen Berge
angesehen. Am Donnerstag fuhren wir
wieder nach Hause.
Heike Weidner
Melanie Reitzenstein
¾
¾
¾
¾
¾
¾
F o rd N eu w ag en
E r s a t z t e ile u n d Z u b e h ö r
G ebrau c h t- u n d Jahre sw ag e n
L e ih f a h r z e u g e u n d M ie t w a g e n
K u n d e n d ie n s t u n d R e p a r a t u r e n
K a r o s s e r ie u n d U n f a ll in s t a n d s e t z u n g
9 1 1 6 1 H ilp o lt s t e in
B o s c h r in g 1
T e l. : 0 9 1 7 4 / 4 7 9 9 - 0
F a x : 0 9 1 7 4 / 4 7 9 9-5 0
M a il: a h - s t u r m @ t - o n lin e . d e
In te rn e t: w w w .a u to h a u s-stu rm .d e
Zeller Künstler
Kunst als
Therapie
Viele Bewohnerinnen und Bewohner kommen in die
„Malwerkstatt“, um zu malen,
töpfern oder mit Holz zu arbeiten.
Durch eine großzügige Spende
des Fördervereins konnten Farben
und Holzschnitzwerkzeuge für
den kunsttherapeutischen Bereich
angeschafft werden.
Bei einem Projekttag am 26. August wurden schöne Holzkunstwerke geschaffen.
Albine Rosner
Dienstag, 13. Februar 2007:
Faschingsfeier für hörgeschädigte Erwachsene und MitarbeiterInnen
Sonntag, 18. März 2007:
Osterbasar in den Zeller Werkstätten
Fr./Sa., 23./24. März 2007:
Besinnungstage für BewohnerInnen
Sonntag, 17. Juni 2007:
Sommerfest bei Regens Wagner Zell
Sa./So., 7./8. Juli 2007:
ZellKultur
Kickerturnier
WM-Nach-Fieber
Am Samstag, den 22. Oktober 2006 fand
im Helen-Keller-Haus das zweite einrichtungsübergreifende Kickerturnier statt.
Wir freuten uns über die 28 Teilnehmer
aus den Außenwohngruppen der Lebenshilfe, des Auhofs und von Regens
Wagner Zell.
Die hohe Teilnehmerzahl ermöglichte es,
dass 14 Zweierteams gegeneinander in den
Wettbewerb treten konnten.
Nach den spannenden Gruppenspielen standen die Finalpaarungen fest. Im Spiel
um Platz 1 setzten sich Bilent Ramadan und Sebastian
Steiner gegen Sven Selzam
und Marco Werzinger
durch.
Alle Teilnehmer freuten sich
über ihre Preise und fiebern
schon dem nächsten Kickerturnier im Frühjahr 2007
entgegen.
Nicole Bunk, Marco Werzinger
Platzierungen:
1. Platz:
Bilent Ramadan
Sebastian Steiner
2. Platz:
Sven Selzam
Marco Werzinger
3. Platz:
Erich Krottenthaler
Alexander Jahn
4. Platz:
Nazike Uysal
Johannes Rauscher
5. Platz:
Thorsten Jansky
Christian Hofmann
Ab nach Griechenland
Inselfeeling
Am Mittwoch, den 18. Oktober, flogen wir
morgens um 3:25 Uhr mit dem Flugzeug
für eine Woche nach Griechenland auf die
Insel Kos. Das Wetter war schön, viel wärmer als in Deutschland.
Wir haben viele Ausflüge gemacht, z. B.
in die Hafenstadt Kos. Das ist eine sehr
alte Stadt mit vielen Häusern und schönen
Geschäften in engen Gassen. Es gibt auch
viele Tempel und Museen. Einige davon
haben wir uns angeschaut.
Die Landschaft in Griechenland ist sehr
schön. Es gibt viele kleine Inseln und auf
dem Meer kann man viele Schiffe, Segelschiffe und kleine Fischerboote sehen. Bei
einer Inselrundfahrt haben wir sehr alte
(über 2000 Jahre alt!!!) Tempelstätten angeschaut.
Auch das malerische Bergdorf Zia im In-
neren der Insel haben wir besucht. Dafür
hatten wir uns Autos gemietet. Wir mussten lange auf kurvenreichen und bergigen
kleinen Straßen fahren. Das Dorf war sehr
schön. Es gab viele kleine Geschäfte, wo
man Andenken wie Wein, Öl, Postkarten
kaufen konnte.
Natürlich haben wir auch gefaluenzt. Das
Hotel war sehr schön. Es gab gutes Essen
und ein Schwimmbecken zum Baden. Die
Hotelangestellten waren sehr nett.
Diese Reise war sehr schön und sehr interessant. Wir (Eutychia Georgantoni, Michaela Kunz, Brigitte Herbold, Stefanie
Wittwar, Tobias Teichert, Andreas Langheinrich, Martin Pfitzinger, Roland Schiller und ich) hatten viel Spaß, haben viel
erlebt und konnten uns gut erholen!
Christof Kämpf
Haus Mauritius
Wellness - Reisen
Das Geheimnis
der „Duftwässerchen“!
Zum ersten Mal nahmen acht Bewohnerinnen vom Haus Arche I und II sowie drei
Bewohnerinnen der Gruppe Walburga das
Angebot „Wellness für Gehörlose“ im „
Lindenhof “
in Gunzenhausen wahr. Drei
Tage lang verwöhnten
sich
unsere Damen
mit Massagen
und Saunabesuchen.
Jeden
Morgen haben
sie bereits vor
dem Frühstück
An einem Nachmittag wurden alle in die
Geheimnisse von Düften und Duftölen eingeführt, danach hatten sie die Möglichkeit,
ihr persönliches Öl mit Lieblingsdüften zu
mischen.
Bummeln im Städtchen Gunzenhausen und
eine Schifffahrt auf dem Brombachsee rundeten das Programm ab.
Der einstimmige Beschluss bei der Rückkunft im Haus Arche
lautete:
Dorthin fahren wir
nächstes Jahr wieder
und selbstverständlich
wieder
ohne Männer!
Martina Müller
die Wirbelsäule mit Gymnastik aktiviert.
Entspannung pur ...
Am letzten Septemberwochenende nutzten
Petra Fugmann, Christof Nasse und Manfred Bauer vom Regens Wagner Haus in
Heideck das Angebot der Arbeiterwohlfahrt, ein speziell auf die Wünsche und Bedürfnisse gehörloser Menschen abgestimmtes Wohlfühlwochenende in Gunzenhausen.
Nach der Ankunft
und Begrüßung ging
es gleich zum
„Schwitzen“ in die
Sauna, wo erste Kontakte mit gehörlosen
Frauen aus Nürnberg
geknüpft wurden.
Am zweiten Tag
standen Entspannungsübungen,
Massagen sowie ein Ausflug an dem nahen
Altmühlsee mit Schifffahrt auf dem Programm.
Nach
einer kurzen Einweisung durfte Petra Fugmann „Kapitän“ sein und das Schiff kurzzeitig steuern, worauf sie sehr stolz war.
Anschließend machten wir noch einen
kleinen Stadtbummel durch Gunzenhausen.
Alle
haben
dieses
Wochenende sehr genossen, was in den Worten
eines Bewohners Ausdruck fand, der sich mit
den Worten „Tschüss,
bis nächstes Jahr“ vom
Masseur verabschiedete.
Andreas Baumgart
Senioren unterwegs
Schöne
Urlaubstage
verbrachte
die Gruppe
St. Josef
im
Bayerischen
Wald
Text: Anna Sturm
Tag der Begegnung
… für Senioren
Am Dienstag, 10. Oktober 2006, hatte Regens Wagner Zell zum Begegnungstag für
Senioren eingeladen. Schwester Gerda
freute sich, Seniorinnen und Senioren aus
Hilpoltstein, Jahrsdorf, Weinfeld, Zell, Auhof sowie Bürgermeister Helmut Neuweg,
begrüßen zu können.
Die Tagesstätte für Senioren (TSS)
gestaltete den Nachmittag mit
einem Begrüßungslied, mit einer Meditation über einen Schmetterling
und einem Tüchertanz.
Bei Kaffee und Kuchen kamen die
Anwesenden ins Gespräch, und neue
Kontakte wurden geknüpft.
Abschließend begleitete Schwester Ger-
da die Gäste ans Kräuterlabyrinth, wo unsere Gärtnermeisterin Ursula Klobe viel
Wissenswertes über die einzelnen Pflanzen
erzählte.
Die Besucher erhielten einen
Schmetterling als Erinnerung.
Walli Rupp, TSS
Adventsfeier für
Seht die gute Zeit ist nah!
To be nu chuckwu!
(Lasst uns Gott preisen)
Das
war das Motto der vorweihnachtlichen
Feier für Mitarbeiter/Innen am 01.12.2006, zu
der sich erstmals über 400 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in der Begegnungsstätte einfanden. Diese wurde von den dezentralen
Wohnbereichen Hilpoltstein, Heideck und Zell
gestaltet.
Der Abend begann mit einer Sonate für Altflöte und Klavier, gespielt von Priska Bartke und
Kerstin Rießbeck.
Schwester Gerda begrüßte anschließend alle
Mitarbeiter/Innen unter anderem mit den Worten „Begegnungen sind es, die das Leben lebenswert machen“ und erzählte von Begegnungen mit vielen Mitarbeitern, z. B. bei den
verschiedensten Anlässen wie Exerzitien
oder in der täglichen Arbeit. Mit dem Wunsch
nach lebendigen Begegnungen in der Adventsund Weihnachtszeit schloss sie ihre Begrüßung.
Jetzt folgte der erste Teil des Theaterstückes
„Die vergessene Botschaft“, das Elisabeth
Dietz eigens für diese Feier geschrieben
hatte. Mitspieler waren Elisabeth Dietz, Roman
Schwarz, Wally Peintinger, Julia Müller, Tina
Betz und Josef Wenzl.
Das Stück beschrieb in seinen vier Teilen einen
Adventsabend eines Ehepaares, der im Streit
endete, weil beide verschiedene Vorstellungen
hatten. Kaum jemand, weder die Freunde des
Ehemannes noch er selbst, konnten sich an die
Weihnachtsgeschichte und deren Botschaft
erinnern. Die verschiedensten biblischen Szenarien wurden durcheinander gewürfelt. Ein
Engel hielt die Zeit an und machte allen bewusst, dass Gemeinsamkeit und Begegnungen
das Leben reicher machen.
Der Mitarbeiterchor sang zwischen den ver-
Anschließend sang der Mitarbeiterchor des
schiedenen Teilen des Theaters „Ubi sunt gaudia“ und „Engel bringen frohe Kunde“. Der
musikalische Höhepunkt war wohl das afrikanische Lied „To be nu chuckwu“, was übersetzt „Lasst uns Gott preisen“ bedeutet.
dezentralen Wohnbereichs unter der Leitung
von Priska Bartke das Mundartlied „Die stille
Zeit“.
Mitarbeiter
Nach dem Abendessen, das wie immer vorzüglich schmeckte, spielte die Band des dezentralen Wohnbereichs (Werner Ferstl, Peter Fischer, Martin Pfitzinger) eine jazzige Version
des Liedes „Angels we have heard on
high“ („Engel bringen frohe Kunde“).
Stefan Lauterkorn von der MAV las eine Geschichte, in der Götter überlegten, wo sie denn
die Weisheit vor den Menschen verbergen sollten. Sie kamen dabei zu dem Entschluss, sie im
Menschen selbst zu verstecken, weil sie da
wohl am sichersten sei.
Vor dem afrikanischen Lied stellte Kornelia
Schwarz ein Hilfsprojekt vor, bei dem gegen
eine in der Höhe frei wählbaren Spende, ein
Halbedelstein eingetauscht werden konnte. Im
Rahmen dieser Aktion kamen ca. 680,00 € zusammen. Diese Spende wird an aidsinfizierte
Waisenkinder in Namibia gegeben. Herzlichen
Dank dafür!
Jeder mag diese Geschichte selbst weiter denken.
Anschließend wurden zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schwester Gerda und
Herrn Müller für ihre langjährige Mitarbeit und
ihr Engagement bei Regens Wagner Zell geehrt:
10-jähriges Jubiläum konnten feiern:
Rainhild van Berg, Martina Bittner, Jürgen
Egensammer, Roland Schiller, Barbara
Schmauser, Friedrich Schneider, Kornelia
Schwarz, Rainer Sütterlin, Anton Bittner,
Christa Hofbeck, Martina Kaiser, Renate
Kirchberger, Heike Klier, Wolfgang Meixner,
Rita Pfahler, Josef Rupp, Theresia Ruppert,
Maria Stengel, Anita Weber und Frieda Wolfsberger.
25-jähriges Jubiläum konnten feiern:
Rudi Benda und Theresia Lutz.
In einer besinnlichen Geschichte erzählte uns
Judith Deyerler, wie die Liebe Gottes und der
Glaube an ihn über einen guten Freund zu einem Obdachlosen Menschen kam.
60-jähriges Jubiläum konnte feiern:
Schwester Ewalda, sie war 10 Jahre in
Holnstein und ist seit 50 Jahren in Zell.
Rudi Obermeyer
MAV - News
Miteinander Anliegen
vertreten!
Unter diesem Motto fand am 13. Oktober
die diesjährige Mitarbeiterversammlung
der Mitarbeitervertretung von Regens
Wagner Zell statt.
Der 1. Vorsitzende Stefan Lauterkorn
übernahm die Moderation und Leitung der
zweistündigen Veranstaltung, zu der ca.
150 Mitarbeiter gekommen waren.
Nach dem Tätigkeitsbericht wurden die
Entwicklungen im Arbeitsrecht erläutert.
Johannes Kurreck informierte in diesem
Zusammenhang anschaulich und verständlich über Beschlüsse und Aktuelles aus der
Arbeitsrechtlichen Kommission.
Weiterhin war es der MAV ein Anliegen,
Arbeitsaufträge zu verschiedenen Bereichen, zum Beispiel zur Gesundheitsfürsorge, direkt von den anwesenden Mitarbeitern zu erhalten.
Weinfest
für Gesellige
Zu unserer großen Freude sind wieder viele von euch zum Weinfest gekommen, das
traditionell am Donnerstag vor den Herbstferien stattfindet.
Im Saloon neben dem Reiterhof wurde bis
in die frühen Morgenstunden so manches
Glas Wein getrunken, Musik gemacht, gelacht und getanzt.
Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitern
für ihr Interesse an unserer Arbeit. Das
motiviert uns, so dass wir uns weiterhin in
hohem Maße engagieren werden.
Im letzten Teil der Versammlung kamen
Schwester Gerda und Herr Müller dem
Wunsch der MAV nach und informierten
die Mitarbeiter über Auszüge aus der
Grundordnung des kirchlichen Dienstes.
Zum Schluss wurden an alle Teilnehmer als „Schmankerl“ - Fragebögen verteilt.
Die Rückmeldungen an die MAV waren
größtenteils positiv, was uns natürlich sehr
freut.
Wir wünschen Euch eine besinnliche und
gesegnete Weihnachtszeit, ohne Stress…
ohne Hektik... mit viel Zeit für Euch und
eure Lieben... zum Entspannen und Ausspannen… um zur Ruhe zu kommen… und
einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches, neues Jahr.
Eure MAV Zell
Glückwünsche
Alles Gute und Gottes Segen
zur Silberhochzeit
zur Vermählung/
kirchlichen Trauung
Carolin Birkel, geb. Kostolnik
Franziska und Jan van Geldern
Alexandra Roth, geb. Bott und
Martin Roth
Elisabeth und Bernd Szakadics
Evelyn Keil und
Konrad Käsbatzinger-Keil
zur Geburt
Nicole Artmann:
Christina Bubenberger:
Ilonka Dechet:
Sylvia Fiegl:
Astrid Grella-Zuber:
Tanja Heumann:
Margit Rapp:
Marianne Strigl:
Sohn Emil
Sohn Elias
Sohn Silas
Tochter Melina-Marie
Tochter Ida
Sohn Linus
Sohn Jonathan
Tochter Sarah
zur Altersteilzeit/
zum Ruhestand
zum 50. Geburtstag
Heinz Doppl
Brigitte Hirscheider
Richarda Lämmer
Inge Lobischer-Hauken
Marianne Rabus
Frieda Stoll
Josef Wenzl
Reingard Herbst
Gisela Eckert
zur Sonderpädagogischen
Zusatzqualifikation für
Werkstattleiter
Willi Wolfert
zum 60. Geburtstag
zum staatl. Anerkannten
Arbeitserzieher
Schwester M. Christiana
Hans Harrer
Marcus Willam
Adventsfeier der
„Ein Licht geht
um die Welt“
Mit diesem Thema wurde die Adventfeier
am 10. Dezember 2006 in der Begegnungsstätte eingerahmt. Martin Thanner begrüßte
etwa 200 Menschen mit Behinderung aus
Zell, Hilpoltstein und Heideck in Begleitung von Mitarbeiter/innen und Angehörigen. Schwester Gerda griff in ihrer Einleitung die Weihnachtsgeschichte auf und
wies auf die von Ruth Grünwedel und Gisela Eckert an der Pforte gestaltete Krippe
hin.
Eine besondere Begrüßung gelte Edeltraud
Stadler, die als Vertreterin der Stadt Hilpoltstein an der Ehrung langjähriger Bewohner/innen teilnahm.
Das Weihnachtsevangelium wurde durch
Ruth Grünwedel anhand unterschiedlicher
Kerzen in Szene gesetzt. „Entzünde dein
Herz am Gotteslicht“ – so die Botschaft
der Geschichte. Mit dem Lied „Mache dich
auf u. werde Licht“ wird der Übergang
gestaltet zum Szenenspiel von Bewohner/
innen aus Haus Klara und dem Reiterhof,
in dem Menschen unterschiedlicher Nationen gleichermaßen das Kommen von Jesus
erwarten.
Den Höhepunkt bildete die Ehrung zahlreicher Bewohner/innen anlässlich ihres langjährigen Aufenthaltes bei Regens Wagner
Zell.
Geehrt wurden:
für 20 Jahre:
Cegla Uwe, Ergin Pamela, Hantschk
Jürgen, Hartl Sandra, Kerling Alexandra,
Kröner Gerald, Geyer Renate,
Kerschensteiner Siegfried, Ponnath
Stefan, Schober Reinhard,
für 25 Jahre:
Erwachsenenwohngruppen
Coenen Heike, Holländer Bernd, Hopf Michael, Magg Karl, Roßmair Günther, Stadler Franz, Zeidler Michaela;
für 40 Jahre:
Geus Erika, Sollfrank Rita,
Thierbach Bärbel;
für 50 Jahre:
Wehrl Gerda;
für 60 Jahre:
Dürr Ruth, Graml Maria, Heindl Rosemarie, Maier Theresia, Riedl Bernadette;
für 70 Jahre:
Hofweber Margarete;
für 75 Jahre:
Schilpp Maria
für 80 Jahre:
Seufert Katharina, Sturm Anna;
Schwester
Gerda hebt heraus, dass viele
ältere Menschen mit Behinderung inzwischen Heimat gefunden haben in Zell.
Edeltraud Stadler überreicht den Geehrten,
die länger als 70 Jahre in Zell leben, zur
Erinnerung die Anstecknadel der Stadt Hilpoltstein. Martin Thanner dankt den Mitwirkenden für die Organisation der Feier
sowie Edeltraud Stadler für die Unterstützung und Wertschätzung durch die Stadt
Hilpoltstein. Den Abschluss der Feier bildet das Lied: „Leise rieselt der Schnee“,
das von zahlreichen Bewohner/innen ge-
Katharina Seufert, Anna Sturm, Sr. Gerda,
Maria Schilpp, Edeltraud Stadler,
sitzend: Ruth Dürr, Margarete Hofweber
bärdet wurde. Ein herzliches Vergelt’s
Gott gilt dem Förderverein für seine finanziellen Hilfen für die Senior/innen in Zell.
Martin Thanner
Runde Geburtstage
75. Geburtstag:
Frau Marianne Roßmeier feierte am
14. Dezember 2006 in Gruppe St. Marien
ihren 75. Geburtstag. Seit 1951 lebt sie in
Zell und hat 35 Jahre lang mit Schwester
Klara im hauswirtschaftlichen Bereich gearbeitet. Frau Roßmeier hilft in der Gruppe
St. Marien fleißig im Haushalt mit und ist
immer zu einem Spaß bereit.
Gerne besucht sie die Tagesstätte für Senioren.
Wir wünschen Frau Roßmeier alles Gute,
Gesundheit, Gottes Segen und noch viele
schöne Stunden in Gruppe St. Marien.
Josef Geitner
60. Geburtstag:
Judith Kolb
Leonie Koch
Coletta Singer
50. Geburtstag:
Beate Panny
Klaus Schönhoff
Bärbel Thierbach
Wir wünschen allen Geburtstagskindern alles Gute,
Gesundheit und Gottes Segen
Glückwunsch
Unglaublich, aber wahr!
Schwester Christiana
ist 60 Jahr!
Im Kreis ihrer Mitschwestern, Verwandten
und Arbeitskollegen konnte Schwester
Christiana am 12. August 2006 ihren runden Geburtstag feiern. Musikstücke und
Sketcheinlagen leisteten einen Beitrag zu
diesem gelungenen Fest.
Schwester Christiana ist seit 1998 in Zell,
zuvor war sie seit 1968 in der Direktion in
Dillingen tätig.
Die Mitarbeiter der Verwaltung schenkten
Sr. Christiana einen Ausflug „nach Wahl“,
dessen Zielort sie selbst bestimmen konnte.
Sr. Ruth
Schwester Christiana on Tour
Sie entschied sich für das nah gelegene
Donau- und Altmühltal.
Eine geschichtliche Exkursion führte uns in
die Befreiungshalle nach Kelheim. Der Bau
wurde seinerzeit von König Ludwig I. zum
Dank errichtet, nachdem der französische
Feldherr Napoleon seine territorialen Ansprüche nicht durchsetzen konnte.
Auf dem Programm stand auch - nicht des
Bieres wegen - das Kloster Weltenburg. Vor
der notwendigen körperlichen Stärkung wurden wir in einer kurzen Führung durch die
Klosterkirche in die Künste der Asam-Brüder
eingewiesen. Dass man eine flache Kirchendecke durch entsprechende Bemalung wie ein
Gewölbe wirken lassen kann, ist schon bemerkenswert.
Den Abschluss bildete eine „Tief-Flugshow“
der Greifvögel auf dem Falkenhof der Rosenburg.
Gerhard Ramsauer
Tanzen verbindet
Tanz ist ein Ausdruck von Lebensfreude.
Tanz zeigt mir meine Lebendigkeit.
Tanz verbindet mich mit mir
und meinem Nächsten.
Im Tanz erfahre ich meine Mitte.
Unter
diesem Motto biete ich seit Mai
2006 gruppenübergreifend im AWGBereich einen Tanzkreis für Gehörlose an.
Wir treffen uns einmal im Monat im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in
Hilpoltstein, das uns Pfarrer Thoma
freundlicherweise zur Verfügung stellt.
Mit einfachen Schritten und Gebärden
kommen wir zu einer gemeinsamen Tanz-
bewegung. Wir tanzen im Kreis um eine
gestaltete Mitte. Den Inhalt von LiedTexten setzen wir in Bewegung um. Manche Tänze werden auch von Musik bewegt,
die für die Gehörlosen nur über ihre Wirkung erfahrbar ist.
Durch den Tanz fühlen wir uns beschwingt, die Seele ist im Körper geborgen
und die Freude an der Bewegung springt
vom einen zum anderen über.
Wer sich noch mit uns auf dem Tanzweg
bewegen möchte, ist herzlich willkommen
und kann sich an mich wenden.
Priska Bartke, WV Don Bosco
Im Gedenken
Im Alter von 96 Jahren verstarb am
26.10.2006 unsere liebe Sr. Hulda Frauenknecht in Lauterhofen.
Sr. Hulda lebte von 1932 bis 2004 in Zell.
30 Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin
und danach an der Pforte. In ihrer Freizeit
bastelte sie gern filigrane Sterne, deren Erlös der Mission zugute kam.
Aus ihrem reichen Erlebnisschatz, auch
aus der Kriegszeit, wusste sie stets viel zu
erzählen.
Nach einem Sturz und dem folgenden
Krankenhausaufenthalt kam sie zur Pflege
nach Regens Wagner Lauterhofen. Viele
Mitarbeiter und Bewohner haben Sr. Hulda
dort besucht, worüber sie sich immer sehr
gefreut hat!
Wir danken Sr. Hulda für ihre Gebete, ihre
Arbeit in Zell und ihre Freundlichkeit!
Gott schenke ihr Frieden!
Sr. M. Ruth Gebhard
Zum neuen Jahr
Wie heimlicher Weise
ein Engelein leise
mit rosigen Füßen
die Erde betritt,
so nahte der Morgen.
Jauchzt ihm, ihr Frommen,
ein heilig Willkommen!
Ein heilig Willkommen,
Herz, jauchze du mit!
In ihm sei’s begonnen,
der Monde und Sonnen
an blauen Gezelten
des Himmels bewegt.
Du, Vater, du rate!
Lenke du und wende!
Herr, dir in die Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt!
Eduard Mörike
Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Bewohnerinnen und Bewohnern für ihre Beiträge.
Nächste Ausgabe: Juli 2007
Redaktionsschluss: Juni 2007
Impressum
Herausgeber:
Regens Wagner Zell
Zell A 9
91161 Hilpoltstein
Telefon: 09177 97-0
Telefax: 09177 97-102
E-Mail: [email protected]
Internet: www.regens-wagner.de
Regens-Wagner-Stiftung Zell
Zell A 9, 91161 Hilpoltstein
Spendenkonto:
Konto-Nr.: 240 000 224
Sparkasse Mittelfranken-Süd
BLZ: 764 500 00
Für die finanzielle Unterstützung
unserer Zeitung bedanken wir uns
ganz herzlich bei:
•
•
•
•
Redaktionsteam:
Sr. M. Gerda Friedel
Brigitte Hirscheider
Monika Stanzel
Peter Münch
Gerhard Ramsauer
Textverarbeitung:
Brigitte Hirscheider
Reproduktion und Druck:
Druckerei A. Semmler,
Daßwang/Seubersdorf
•
•
Praxis Helene Alt in Heideck
Apotheke im Fürstenhof
in Hilpoltstein
Draxler-Sanitätshaus
in Hilpoltstein und Schwabach
Metzgerei Lutz in Roth
Bäckerei Schmidtkunz in Eysölden
Autohaus Sturm in Hilpoltstein

Documentos relacionados