Jahresbericht 2007/2008 - Kantonsschule Sursee

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Jahresbericht 2007/2008 - Kantonsschule Sursee
Kantonsschule Sursee
Gymnasium
Fachmittelschule
141. Jahresbericht 2007/2008 Kantonsschule Sursee
Moosgasse 11
6210 Sursee
Telefon 041 926 60 30
Fax 041 926 60 40
[email protected]
www.kssursee.ch
Jahresbericht 2007/2008
Kantonsschule Sursee
Redaktion
Stefan Deeg
Michel Hubli
Konstanze Mez
Layout
Fabrizio Brentini aufgrund des Konzeptes von
Gabriela Kupferschmidt
Auflage
1300
Druck
Schlüssel Druck AG Sursee
Abbildungsnachweis
Alle Fotos von Christian Siegenthaler
mit Ausnahme von:
Eliane Zwimpfer S. 3, 21, 38, 39,
45, 69, hintere Umschlagseite
Marcel Gühr S. 28, 29
Erich Wigger S. 40, 41, 66
Internet S. 25, 26
zVg S. 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37
© Kantonsschule Sursee 2008
Rückblicke 1
Wir freuen uns, Ihnen den 141. Jahresbericht unserer Schule vorzulegen. Er eröffnet
Ihnen Einblicke in die Organisation unseres Ortes des Lehrens und Lernens und er vermit­
telt Ihnen einen Überblick über die Ereignisse und erbrachten Leistungen im vergangenen
Schuljahr.
Unter dem Titel «Begegnung» erhalten Sie in einem ersten Teil Eindrücke aus Unterrichts­
projekten, kulturellen Veranstaltungen und anderen wichtigen Ereignissen des Schul­
jahres 2007/08. Unter dem Stichwort «Bewegung» können Sie sich über die unaufhalt­
samen Veränderungen und die Weiterentwicklung der Schule informieren. Dort ist auch
der Rückblick auf den äusserst erfolgreichen Matura- und FMS-Abschluss-Jahrgang zu
finden. Etwas schematisch kommt die Rubrik «Zahlen, Daten, Fakten» daher; sie lässt le­
diglich die Vielfalt und den Reichtum des schulischen Alltags erahnen.
Deshalb schlagen wir Ihnen vor, sich auch auf unserer Webseite www.kssursee.ch
umzusehen; Sie können sich dort weitere und nähere Informationen in Form von Text-,
Bild- und Tondokumenten über unseren Schulbetrieb verschaffen und etwas den unsere
Schulgemeinschaft prägenden Geist der Begegnung und Bewegung nachempfinden.
Sursee, im Herbst 2008
Die Redaktion
Editorial
2 Rückblicke
Inhaltsverzeichnis
Rückblicke
Bericht des Rektors
Panorama der Fachschaftsarbeit
3
4
12
Begegnung
Lust auf Kanti geweckt
Potenzial Gymnasium
Neue Basis für Latein
Matheaufgaben, oh je!
Turnen mit einem Olympiasieger
Das Besondere an Sonderwochen
Literatur an der Kanti
Unique
Flowers of Danaan
Good Morning Starshine
21
22
24
25
28
30
31
35
38
40
42
Bewegung
Matura und Abschlüsse
Preise für besondere Leistungen
Das Glück und die Weisheit
Gesundheit und Soziales
Kommen und Gehen
Abschied von Werner Käufeler Au revoir, Monsieur Zehnder!
Legic-Card und Fass-Strasse
Die Schulkommission hat das Wort
45
46
51
55
59
60
62
64
66
67
Daten, Zahlen, Fakten
Organisation
Lehrpersonen
Schülerinnen und Schüler
Chronik 2007/2008
Statistik
69
70
74
79
94
98
Dank
102
Rückblicke
Rückblicke 3
4 Rückblicke
Bericht des Rektors
Im August 2007 begannen 838 Lernende
das neue Schuljahr. Der Anstieg der Schü­lerzahl von 827 auf 838 ist darauf zurückzu­
führen, dass sowohl mehr Schülerinnen
und Schüler von der Primarschule ins
Langzeitgymnasium als auch von der Se­
kun­darschule ins Kurzzeitgymnasium über­
getreten sind. Das Langzeitgymnasium
startete wie im Vorjahr mit fünf Klassen,
während die erste Klasse des Kurzzeitgymnasiums erstmals doppelt geführt
wurde. Dieser Aufwärtstrend bestätigt,
dass wir in einer Region leben, die konti­
nuierlich wächst; und wir werden darin be­
stärkt, den eingeschlagenen Weg zielstre­
big weiter zu gehen.
Unsere 43 Klassen wurden von 89 Fach­
lehr­per­so­nen betreut. 27 Instrumental- und
Sologesangslehrpersonen erteilten 275
Lernenden Einzelunterricht, während 240
das Angebot regionaler Musikschulen
nutzten. Neben den 116 Lehrpersonen ar­beiteten 26 Fachkräfte in Verwaltung und
Betrieb. Somit sorgten insgesamt 142 Mit­arbeitende für einen reibungslosen Be­
Rückblicke 5
trieb, ohne dass dabei die verschiedenen
Stellvertretungen und Spezialengagements
gezählt sind.
Einen schmerzlichen Einschnitt in unser
Schulleben mussten wir im Frühjahr 2008
erfahren, als wir für immer von unserem
Lehrer für Bildnerisches Gestalten und
Hauskünstler Werner Käufeler Abschied
nehmen mussten. Zwar wussten alle um
den ernsthaften Gesundheitszustand von
Werner, doch war die Betroffenheit bei
der Schülerschaft und im Lehrerkollegium
gross, als wir die überraschende Nachricht von seinem Tode erhielten.
Wir blicken auf ein Jahr des Wandels,
aber auch auf ein Jahr der Konsolidierung
zurück. In den letzten Jahren ist rund ein
Drittel des Lehrkörpers unserer Schule
nach meist über 30-jähriger Tätigkeit in
Pension gegangen. Ein einschneidender
Generationenwechsel hat stattgefunden
und musste auf allen Ebenen verarbeitet
werden. Bedingt durch die personellen
Veränderungen, aber auch durch die Inten­sivierung der Arbeit in Teams ergab sich
eine neue Dynamik in der Zusammenarbeit
in der Lehrerschaft. In der Strukturierung
des Schuljahres, die neben vier Sonderwo­
chen im Gegenzug vierunddreissig regu­
läre Unterrichtswochen ohne grössere
Zeitverluste zulässt, konnten in rollender
Planung organisatorische und inhaltliche
Verbesserungen vorgenommen werden.
Während im Vorjahr die Grundlagen für ei­
ne neue Zeitorganisation geschaffen wurden, konnten im vergangenen Schuljahr die
Unterrichtsprojekte bereits frühzeitig ge­plant und vorbereitet werden. Projektar­
tiger und fachübergreifender Unterricht,
Exkursionen, Studienreisen und Studien­
wochen wurden neu- oder weiter entwi­
ckelt, so dass die Zufriedenheit und die Er­gebnisse für die Lernenden und Lehrenden
weiter erhöht werden konnten. Die neue
Zeitorganisation hat sich auf den Arbeits­
rhythmus im Schulbetrieb positiv ausge­
wirkt. Die begonnenen Projekte und Vor­
haben konnten umgesetzt und konsolidiert
werden.
Der Qualitätsgrundsatz über die Hinführung
der Lernenden zu grösserer Selbstverant­wortung stand ein weiteres Jahr als Motto
6 Rückblicke
im Zentrum. Es ist unser Anliegen, die Ler­nenden zu Eigenständigkeit und Verantwor­tung für ihr Tun anzuleiten und sie entspre­
chend zu fördern und zu unterstützen.
Erstmals haben sich in diesem Schuljahr
auf Grund des kantonalen Auftrages und
gemäss dem vorgeschlagenen Weg der
Steuerungsgruppe QSE alle Lehrpersonen
in Qualitätsgruppen organisiert. Gegensei­
tige Unterrichtsbesuche, gemeinsame Un­terrichtsprojekte, Reflexion über Un­ter­­richt, Auswertung von Schülerfeedback,
Weiterentwicklung von Unterrichtsmate­
rialien und Medieneinsatz waren Themen
(vgl. Auswahl von Q-Themen). Zur Quali­
tätsentwicklung und -sicherung im weiteren Sinne zählen wir auch die Mitarbeit in
Projekt- und Arbeitsgruppen, wie beispiels­
weise in der Arbeitsgruppe Weiterbildung
(s. Anhang 1), Sonderwochen, Latein,
Lehrplan Fachmaturität Pädagogik, ESP
(Europäi­sches Sprachenportfolio), Kultur,
Gesund­heit, Information und Evaluation
(s. Anhang 2).
Q-Gruppen 0708 – eine Auswahl bearbeiteter
Themen
• Hospitation
• Lern- und Arbeitstechnik in der Klassenstunde
• Persönlichkeitswahrnehmung, Stressabbau,
Entspannung, Zeitmanagement, Lehr- bzw.
Lerntypus, Suchtproblematik
• Prüfungsangst
• Hausaufgabenhilfe in der Mathematik
• Unterrichtsprojekte im naturwissenschaftlichen
Unterricht (Sonderwoche)
• Standardisierung von Prüfungen (Fachschaft
Chemie)
• Entwicklung von Ideen und deren Umsetzungen
für Schulanlässe oder Ausstellungen auf dem
Schulkorridor
• Flusslandschaften
• Fächerübergreifender Unterricht zwischen
Hauswirtschaft sowie Wirtschaft und Recht
• Optimierung und Vertiefung des FranzösischLiteraturunterrichts im Obergymnasium
• Einführung in das neue Englischlehrmittel im
Untergymnasium
• «Ab ins Theater!» – Spielerische Umsetzung im
Literaturunterricht
• Aktualisierung der Textsammlung Deutsch für das
Untergymnasium
• Materialien für selbstorganisiertes Lernen für die
Epochen Mittelalter und Aufklärung
• Eine fächerübergreifende Unterrichtseinheit in
Deutsch/Pädagogik und Psychologie
• Medien-Organisation im Bildnerischen Gestalten
• Sonderwochen-Themen in Musik
• Modul-Unterricht im Ergänzungsfach Sport
Rückblicke 7
Für das kantonale Projekt Plattform Poten­
zial Gymnasium wurden der Schulleitung
10 Projektvorschläge eingereicht; drei Pro­
jekte wurden an den externen Beirat (Jury)
geschickt. Das Projekt «Historischer Tag»
erhielt einen der Förderpreise. So folgt
nach einem Sputnik-Tag im Herbst 2007 im
Jahr 2008 ein Thementag zur Erinnerung an
die 68er-Bewegung.
Die Gründe für das abnehmende Interesse
am gymnasiumstypischen Fach Latein wur­den analysiert. Das Projekt «Zukunft des
Lateins» ist die konkrete Antwort auf die­
se Entwicklung. Es wurde den Eltern und
Lernenden der 1. Klassen vorgestellt. Eine
Umfrage über die Wahlintentionen für ei­
nen neu konzipierten Lehrgang ergab eine
grosse Zustimmung zur neuen Formel.
Latein in einem Kultur- und Sprachenfach
integriert, jedoch ausserhalb der Schwer­
punktfach-Auswahl angeboten, soll zwei
Ziele ermöglichen: Wahl des neuen Zu­satz­-
faches und bessere Auslastung der rest­
lichen sechs Schwerpunkte. Die Ein­zelhei­
ten werden im Schuljahr 2008/09 ausgear­
beitet, damit es ab Schuljahr 2009/10 ver­
wirklicht werden kann.
Parallel zu unserem schulischen Programm
konnten wir auch in diesem Schuljahr eine
Reihe von Anlässen und Aktivitäten kultu­reller Prägung anbieten und diese auch
den Eltern und einer interessierten Öffent­
lichkeit zugänglich machen.
Jedes Jahr bin ich von Neuem beein­
druckt, wenn die Lernenden in der
Schluss­­phase ihres Bildungsweges an der
Kantonsschule zeigen, zu welchen Leis­
tungen sie fähig sind, wie sie mit komple­
xen Fragestellungen umgehen kön­nen und
wie sie ihre Kreativität und Sinnlich­keit zu
entfalten wissen. Dies ist für alle, die
unse­re Jugendlichen auf diesem Weg
begleiten und fördern, eine Bestätigung
und Genugtuung, dass wir unseren gesell­
schaftlichen und bildungsspezifischen
Auftrag voll wahrnehmen und gut erfüllen.
8 Rückblicke
Dahinter stecken all die Lehr- und Lernpro­
zesse in unserer «Kerntätigkeit» Unterricht,
die intensive Arbeit des Be­treuens und Be­ratens während eines Schuljahres, das
Hinführen zu Lösungen von individuellen
Problemen und das Überwinden von
Schwie­rigkeiten der Ler­nenden oder Grup­
pen, die Planung und Umsetzung von an­
spruchsvollen Projekten, das Beurteilen
der erbrachten Leistungen und die Verar­
beitung der Rückmeldungen zur laufenden
Anpassung und Verbesserung der Pro­
zesse.
Unsere Absolventinnen und Absolventen
wurden für ihren Einsatz, ihre Leistung, das
kontinuierliche Lernen, das Durchhalten
und Dranbleiben mit der bestandenen
Matura oder dem bestandenen Abschluss
der FMS belohnt. Speziell erwähnen
möchte ich, dass alle Kandidatinnen und
Kandidaten, die zu den Abschlussprüfungen angetreten sind, diese auch mit Erfolg
bestanden haben. Über dieses einmalige
Resultat freuen wir uns sehr und gratulie­
ren allen herzlich.
Zusammenfassend und rückblickend auf
die guten Promotionsquoten auf allen Stufen, die verliehenen Zertifikate sowie das
vielfältige Jahresprogramm darf ich festhalten, dass wir unseren Leistungsauftrag
wiederum gut erfüllt haben. Dies war nur
möglich dank dem Einsatz und dem Enga­
gement aller Beteiligten für ihre Schule, ih­
ren Arbeitsbereich, ihre Klassen und ihre
Lernenden. Im Namen der Schulleitung und
persönlich danke ich deshalb allen für
die Unterstützung, die geleistete Arbeit
und das Engagement im Schuljahr 2007/08.
Möge sich Wandel und Konsolidierung
weiterhin in einem gesunden Gleichge­
wicht halten und sich positiv auf unsere
Schulgemeinschaft auswirken.
Im Namen der Schulleitung
Michel Hubli, Rektor
Die Fotos zeigen Begegnungen und Bewegungen
anlässlich des Sommersporttages 2008.
Rückblicke 9
Anhang 1
Schulinterne Weiterbildung
Im vergangenen Jahr wurde die schulinter­
ne Weiter­bildung von einer Arbeitsgruppe
unter der Leitung von Georges Zahno und
Rolf Wirth koordiniert und durchgeführt.
Schulinterne Weiterbildung hat den Zweck,
die Lehrpersonen bei Projekten der Quali­
tätssiche­rung und der Schulentwicklung zu
unterstützen. Für unsere Schule hiess das
konkret, den Bedarf an Weiterbildung aus
dem Sonderwochenprojekt, aus der Arbeit
in den Qualitätsgruppen und aus dem Pro­
jekt Lerntechniken abzudecken.
Daraus entstanden folgende Weiterbil­
dungs­veranstaltungen:
• Unterrichten in grösseren Zeiteinheiten:
Wie können wir die Chancen der Son­
der­wochen für einen projektorientierten
und vernetzten Unterricht optimal nüt­
zen? Dazu referierte Dr. Dominicq Riedo,
Dozent und Didaktiker an der Universität
Fribourg.
• Informations- und Kommunikationstech­
nologien: Der Schilw-Halbtag hatte das
Ziel, im Bereich ICT überall dort Lücken
abzudecken, wo die Schulgemeinschaft
auf einen Minimalstandard bei allen
Lehrpersonen angewiesen ist.
• Qualitätsgruppen: Nach einem Referat
von Dr. Hans Hirschi (Rektor des Ober­
gymnasiums der Kantonsschule Luzern)
zum Thema Perspektiven für das Gym­
na­sium arbeiteten die Q-Gruppen an ih­
ren Projekten weiter.
• Das Lernen lehren: Die Schülerinnen
und Schüler zur Selbständigkeit führen
heisst auch, ihnen das Lernen zu lehren,
d. h. ihnen Techniken zu vermitteln, die
beim Lernen nützlich sind. Dazu hörten
wir ein Grundsatzreferat von Prof. Dr.
Lutz Jäncke von der Universität Zürich
zum Thema Lernen und Gedächtnis aus
neuropsychologischer Sicht – Konse­
quen­zen für den Unterricht. In verschie­
denen Ateliers, geleitet von Frau Helga
Hotz, Psychologin aus Luzern, Frau
Karin Kopse, Psychologin aus Bern und
Herrn Bruno Tanner, Gesundheits- und
Lebensberater aus St. Erhard, wurden
anschliessend Möglichkeiten der prak­
tischen Anwendung aufgezeigt.
10 Rückblicke
Anhang 2
Selbstevaluation
Die 7-köpfige Arbeitsgruppe Evaluation
unter der Leitung von Tobias Gräff und
Herbert Ulrich hat sich im abgelaufenen
Schuljahr mit folgenden Evaluationen be­
fasst:
Elternfeedback: Zum zweiten Mal wurden
die Eltern der ersten und dritten Klassen
des Lang- sowie die ersten Klassen des
Kurzzeitgymnasiums und der FMS ange­
schrieben. Unser Ziel ist es jeweils fest­
zustellen, wie die Eltern die Situation ihrer
Söhne und Töchter an unserer Schule
einschätzen, wie sich diese an der Kanti
fühlen, wie gross ihre Arbeitsbelastung
ist und ob die Kommunikation zwischen
Schule und Elternhaus gut funktioniert.
Die meisten Eltern fin­den, dass sich ihre
Söhne und Töchter an der Schule wohl
oder gar sehr wohl fühlen und dass die
an sie gestellten Anforderungen ange­
messen sind. In Sa­chen Information und
Kommunikation muss es weiterhin unser
Bestreben sein, neben den bestehenden
Kanälen auch neue Wege zu finden, damit
unsere Mitteilungen bei den Eltern unge­
hindert ankommen und zur Kenntnis ge­
nommen werden.
Ehemaligenumfrage: Bereits zum zehnten
Mal führte die Arbeitsgruppe eine Umfrage
bei Ehemaligen der KSS durch. Drei Jahre
nach ihrem Abschluss (Matura bzw. Di­
plom) werden sie zu Schule und Unterricht
be­fragt. Wir möchten von ihnen wissen,
ob sie für die weiterführenden Studien in
ausreichendem Masse vorbereitet und
ob ihnen inhaltlich relevante Stoffe fach­
lich korrekt vermittelt worden sind. Und
wir möch­ten auch wissen, wie die Art der
Vermittlung und der Prüfungen von den
Lernenden, die bereits mit einer gewissen
Studien- und Lebenserfahrung auf ihre
Schulzeit zurück blicken können, beurteilt
wird.
Jede Lehrperson erhält ihre individuellen
Rückmel­dungen von einer externen Aus­
wertungsstelle. Die Gesamtresultate der
Rückblicke 11
einzelnen Fachschaften werden von der
Arbeitsgruppe analysiert und ihnen zur
Dis­kussion und Weiterverarbeitung über­
geben. Betrach­tet man die Resultate im
Überblick seit dem Matura­jahrgang 1995,
so kann man feststellen, dass wir uns
in allen Bereichen mehr oder weniger
verbessern konn­ten. Die Relevanz der
vermittelten Stoffe und deren korrekte
Vermittlung werden viel besser be­urteilt
als zu Beginn der Erhebungen. Auch die
Ange­messenheit der Methoden und die
Unter­richts­atmosphäre erhielten gute
Noten.
Evaluation Sonderwochen: Zu den erwähn­
ten Erhe­bungen, deren Durchführung und
Weiterverarbeitung von den Mitgliedern
der Arbeitsgruppe routiniert betrieben
wird, kam eine umfassende Datenerhe­
bung, welche die Entscheidung über die
definitive Einfüh­rung der jährlichen vier
Sonderwochen erleichtern sollte. Die
Lernenden von sechs Klassen und die an
Pro­jekten in diesen Klassen beteiligten
Lehrpersonen wurden zu verschiedenen
Aspekten von Sonderwo­chen befragt.
Die Ergebnisse, in welchen das Sonder­
wochenprojekt gute Noten bekam, wurden
den Lehr­personen und den Schülerinnen
und Schülern be­kannt gemacht. Es ist an­
zunehmen, dass die Vorbe­halte einiger
Lehrpersonen deshalb beseitigt werden
konnten, weil in den Rückmeldungen von
einer Viel­zahl an positiven Erfahrungen
und Erlebnissen berich­tet wurde. Auf je­
den Fall konnten sich dank der sau­beren
Erhebung von gesicherten Daten und auf­
grund der umfassenden Darstellung der
Materie alle eine klare Meinung bilden,
und so wurde das Projekt von der grossen
Mehrheit der Schulkonferenz gutgeheis­
sen.
12 Rückblicke
Französisch
Die Projektwoche in der Romandie wurde
auch dieses Jahr von den FranzösischLehrpersonen und ihren Begleitern mit vie­
len unterschiedlichen fächerübergrei­fen­
den Projekten gestaltet und die Schüler
Panorama der Fachschaftsarbeit
Auszüge aus den Jahresberichten der Fachschaften
Die Aufnahmen auf den folgenden Seiten zeigen Szenen
aus der Theaterfassung von
George Orwells «Animal Farm».
Das Stück wurde am 21. Februar
2008 in englischer Sprache in der
Aula der KSS aufgeführt.
konnten erleben, dass ihre Französisch­
kennt­nisse es erlauben, sich mit Einheimi­
schen in deren Sprache zu unterhalten.
Laut Aussage vieler Jugendlicher bedeutet
dieses Projekt für sie einen eigentlichen
Hö­he­punkt in ihrer Kanti-Karriere. Erneut
konnte als kulturelles Element eine Thea­
terproduktion mit französischsprachigen
Schauspielern angeboten werden. Es war
dies «Rhinocéros» von Eugène Ionesco,
ein vom surrealistischen Hintergrund her
leicht befremdend wirkendes Stück. Die
Darbietung war jedoch derart hervorra­
gend und die Schauspieler so überzeugend, dass der Theaterbesuch für das Ver­
ständnis des Stücks eine grosse Hilfe war.
Oliver Morach
Deutsch
Im Zeichen der Leseförderung standen ei­nerseits das von der Schulleitung am 20.
September 2007 dem Beirat der kantonalen Plattform «Potenzial Gymnasium» ein­
gereichte Projekt «achtung fertig lies!»,
das Schüler dazu motiviert und anleitet,
eine eigene Lektüre zu wählen und diese
für Kollegen zu rezensieren; der zur Wei­
terführung gedachte Leseblog ist auf der
Homepage der KSS aufgeschaltet worden.
Andererseits ist es in Zusammenarbeit mit
der PHZ-Reihe «Literatur aus erster Hand
– Autorinnen und Autoren lesen in der
Zentralschweiz» wie in den Vorjahren ge­­lungen, bereichernde klasseninterne Le­sungen und Vorträge durchzuführen – die
Palette der eingeladenen Kunstschaffen­
den reichte dabei, um nur drei zu nennen,
von Klaus-Peter Wolf, der u. a. «Tatort»Drehbücher verfasst, über Regisseur Nino
Jacusso mit breitem filmhistorischem
Wissen bis hin zum Jugend-Erfolgsautor
Werner J. Egli.
David Lienert
Rückblicke 13
Englisch
Die Ablösung des alten Buches «Ready for
English» wird im nächsten Schuljahr abge­
schlossen sein, und es wird ein sinnvoller
lehrmitteltechnischer Anschluss der Mit­
tel­stufe an die Unterstufe gewährleistet
sein. Der Übergang zum «New Headway»
Intermediate Kurs wird nun nach den
Herbstferien der 3. Klasse LZG stattfinden,
womit mehr Zeit für Lektüre in der 4. Klas­
se bleibt. Mit der Einführung der neuen
Englischlehrmittel auf der Unter- und Mit­­telstufe leistet die KSS schweizweit Pio­nierarbeit. Im Rahmen unseres Freifachan­
gebotes können wir ein reges Interesse
an den Cambridge First und Advanced
Kursen verzeichnen: viele Schülerinnen
und Schüler bestanden auch im letzten
Schuljahr erfolgreich die entsprechenden
Examen. Auch der Englisch-Club floriert,
und seine Absolventinnen und Absolventen
zeigen in den mittlerweilen traditionellen
mündlichen Twin-Exams, die es kantonal
nur an unserer Schule gibt, erstaunliche
Leistungen an der Matura, nicht zuletzt
dank der fruchtbaren Kombination von
Advanced Kurs und English-Club.
Iso Peyer
Latein
Zum zweiten Mal fand in der 4. Klasse die
Kulturreise – mit geringer Abweichung und
Erweiterung – nach Trier und Umgebung
statt. Die römische Hinterlassenschaft, die
im Feld und im Museum besichtigt werden
konnte, beeindruckte die Teilnehmer und
wird bestimmt in guter Erinnerung bleiben.
Die 2. Klassen erfuhren im Projekt «Kochen
nach Apicius» römischen Alltag und Ge­
nuss. Dazu gehörten auch der Besuch der
Römervilla von Augst und ein Abstecher
nach Basel ins Antikenmuseum und in die
Sammlung Ludwig (Griechische Vasen).
Sehr schmerzlich traf die Fachschaft wie­
derum der Mangel an Interessenten für
das SF Latein. Die Schule will nun ein
Projekt starten, mit dem die Zukunft des
Lateins gesichert werden soll.
Urs Lütolf
Spanisch
Der Kulturtag der Kantonalen Fachschaft
Spanisch für alle Schüler und Schülerinnen
der zweiten Jahrgangsstufe der Luzerner
Kantonsschulen (ca. 120 Schülerinnen und
Schüler) fand dieses Jahr im März an der
14 Rückblicke
KS Luzern statt. Er war eingebunden in
die Projektwoche der KSL anlässlich der
Feierlichkeiten 40 Jahre Kantonsschule
Luzern.
Benno Frank
Italienisch
Das Lehrmittel «Orizzonti», mit dem wir seit
fast zehn Jahren arbeiten, ist mittlerweilen
in die Jahre gekommen. Unsere persönli­
chen Beurteilungen, die von uns im Unter­
richt gemachten Erfahrungen sowie die
von Schülerinen eingeholten Feedbacks zu
zwei neuen Lehrmitteln haben uns über­
zeugt, in Zukunft mit «Azzurro» zu arbeiten.
«Azzurro» ist ein kompaktes, übersichtli­
ches Lehrbuch von gymnasialem Niveau
und einer recht steilen Progression, das
unsere Lernenden fördert und fordert, und
wir sind sicher, dass das neue Lehrmittel
neue Impulse für den Unterricht liefern
wird.
Michael Nellen
Musik
Beinahe schon institutionalisiert sind die
Auftritte unserer verschiedenen Ensem­
bles: Das Weihnachtskonzert, die musika­
lische Umrahmung am Infotag KSS, Sgt.
Pepper’s mit verschiedenen Formationen
im Kulturwerk, die Pausenmusik beim El­
ternbesuchstag, das grosse Chor- und
The­aterprojekt «Hair» unter Mitwirkung
von Chor, Solisten und Instrumentalisten.
Die Schwerpunktfach-Klasse 6D hat mit
ihrem Schlusskonzert vor einem sehr
zahl­reichen Publikum einen hoch stehen­
den Quer­schnitt durch ihr musikalisches
Schaffen gezeigt.
Robert Pfister
Biologie
Ein wichtiges Thema unserer Fachschaft
war das Überarbeiten bzw. Neukonzipieren
der zahlreichen Sonderwochen-Veranstal­
tungen aufgrund der Erfahrungen im vor­
angegangenen Schuljahr. Insgesamt bot
die Fachschaft Biologie 41 Veranstaltungen
im Rahmen dieser Sonderwochen an. Zu­
Rückblicke 15
sammen mit der Fachschaft Chemie orga­
nisierten wir eine fachschaftsspezifische
Weiterbildung in Statistik.
Christoph Isenegger
Chemie
Wie jedes Jahr legte die FS Che­mie den
Fokus auf das Kerngeschäft, nämlich un­
seren Schülerinnen und Schülern einen
qualitativ hoch stehenden, zeitgemäs­
sen, abwechslungsreichen und interes­
santen Chemieunterricht zu bieten. Eine
enge Zusammenarbeit mit der Fach­­schaft
Biologie ermöglichte es, im Schwerpunkt­
fach, interdisziplinäre Projekte durchzufüh­
ren, wie zum Beispiel das Brauen von Bier,
Wachstumsversuche mit Hefepilzen oder
chemische und biologische Versuche zum
Thema Photosynthese.
Thierry Bregnard
Physik
Physik gehört zur Gegenwartskultur: Schon
ein Jahr vor der erfolgreichen Inbetrieb­
nah­me des neuen Teilchenbeschleunigers
LHC am weltgrössten Kernforschungslabor
in Genf hat Prof. G. Dissertori (ETHZ, CERN)
uns einen Blick in die Welt der Elementar­
teilchen und ihrer fundamentalen Wechsel­
wirkungen eröffnet. Sein Vortrag war «eine
erstaunlich verständliche, auf ein brei­tes
Publikum ausgelegte Einführung in die
The­matik des LHC, der Teilchenphysik und
der Kosmologie. Prof. Dissertori vermochte
zu faszinieren: Er zeigte den Schü­lern,
dass einem als (zukünftiger?) Teilchenphy­
siker die interessante Arbeit kaum aus­
gehen wird. Oder wussten Sie etwa, dass
wir alle etwa 14 Milliarden Jahre alt sind,
da alle Atome kurz nach dem Urknall ent­
standen sind, und dass wir wortwörtlich
aus Sternenstaub bestehen?» (R. Fuchs,
Surseer Woche, Nov. 2007).
Jurek Sromicki
Mathematik
Ein Zitat von Jean-Henri Fabre (1823– 1915)
lautet: «Die Mathematik ist eine wun­der­
bare Lehrerin für die Kunst, die Gedan­ken
zu ordnen, Unsinn zu beseitigen und Klar­
heit zu schaffen.» Ganz anders das Zitat
einer deutschen Maturandin aus einem
Internet-Blog: «mannchaml versteh ich
des und dan gibts so tage da denk ich mir
16 Rückblicke
„häää...was willn der von mir? ich raff nua
bahnhoff“.» Im Spannungsfeld zwischen
diesen zwei Zitaten bemühen wir uns von
der Fachschaft Mathematik um einen in­
teressanten, abwechslungsreichen aber
auch anspruchsvollen Unterricht, auch
im vergangenen Schuljahr. Das ist uns
vermutlich nicht in allen rund 8000 Ma­
thematiklektionen gelungen. Mathematik
ist nicht immer spannend, ist oft harte
Arbeit. Die Belohnung bei erreichtem Ziel
ist dafür umso grösser.
Rolf Probst
Informatik
Nach einer Pause von mehreren Jahren
konnte wieder einmal das Freifach Infor­
matik durchgeführt werden. Einer Gruppe
von 10 Lernenden wurden Kenntnisse im
Programmieren vermittelt. Gearbeitet wur­de vor allem mit Top-Pascal, aber auch mit
der objektorientierten Programmiersprache
Java. Im Rahmen der Revision der neuen
Maturitätsordnung soll das Ergänzungs­
fach Informatik eingeführt werden. In einer
Q-Gruppe erarbeiteten die Informatik-Leh­
rer die Umsetzung des Rahmenlehrplanes
Ergänzungsfach Informatik. Diese Arbeit
fand im Kanton und schweizweit grosse
Beachtung.
Bruno Wicki
Geografie
Da sich alle gesellschaftlichen Prozesse im
Raum abspielen, müssen sie im Raum sel­
ber beobachtet und analysiert werden. Exkursionen sind somit ein wichtiger Be­
stand­teil des Geografieunterrichtes. Bei
diesen Exkursionen legen wir grossen Wert
auf die Umsetzung des interdisziplinä­ren
Ansatzes der Geografie und auf die Förderung der Mitverantwortung der Lernen­den bei der Aufarbeitung der Themen im
Ge­lände. Die Auswahl der Exkursions­
themen und der Exkursionsräume folgt
dem didakti­schen Prinzip «Vom Nahen
zum Fernen». Einige Mitglieder der Fach­schaft planten und evaluierten im Rahmen
einer Q-Gruppe die Exkursion «Flussland­
schaf­ten» für die 2. Klasse im Ürketal.
Rückblicke 17
Dabei erarbeiteten wir gemeinsam die
Landschaftsgeschichte und die Raumnu­t­
zung in diesem Seitental des Suretals.
Severin Disler
Philosophie
In diesem Schuljahr haben alle Fach­
schafts­mitglieder philosophische Sonder­
wochenkurse geleitet. Dank fachschafts­
interner Weiterbildung, Themenabsprache
und gemeinsamer Erarbeitung von Unter­
richtsmaterialien sind sowohl der Logikund Argumentationskurs, als auch die
Einführung in die Wissenschaftstheorie zu
einem eigentlichen Fachschaftsunterneh­
men geworden und erhalten dadurch auch
das der Thematik zustehende Gewicht. Es
ist uns gelungen, mehrere Schülerinnen
und Schüler aus verschiedenen Klassen
zur Teilnahme an der Internationalen Philo­
sophie-Olympiade für Gymnasiastinnen und
Gymnasiasten zu bewegen. Eine Schülerin
erzielte in der zweiten Runde in Bern einen
guten fünften Rang. Unter der Herausge­
berschaft der Fachschaft Philosophie der
KSS konnte eine herausragende Matura­
arbeit publiziert werden, die auf ein gutes
Medienecho stiess und auch in der Öffent­
lichkeit zur Kenntnis genommen wird.
Herbert Schweizer
Instrumentallehre und Sologesang
Die Schülerinnen und Schüler, aber auch
die Lehrkräfte, konnten ihr Können im grös­
seren und kleineren Rahmen unter Beweis
stellen und sowohl in Ensembles als auch
solistisch glänzen. Zu nennen sind an er­
ster Stelle sicher das Weihnachtskonzert,
das Konzert des Kammerchores (Flowers
of Danaan), die Serenade und das Projekt
«Hair» des Kantichores.
Gerhard Unternährer
Tastaturschreiben
Abgesehen von einzelnen Ausnahmen mel­deten alle Lernenden am Ende des Schul­
jahrs, dass sie in Zukunft mit dem er­lern­
ten 10-Fingersystem Texte am Compu­ter
verfassen würden. Beim Abschlusstest
schrieben die Lernenden flüssig und mehr­
heitlich fehlerfrei einen längeren Text ab.
18 Rückblicke
Im Bereich der Textverarbeitung verfügen
sie über erste Anwenderkenntnisse im
Programm Word.
Markus Fuchs
Sport
Die Mitglieder der FS Sport haben sich zum
Ziel gesetzt, den Lernenden altersadäquat
die Möglichkeit zu geben, im Unterricht auf
unterschiedliche Art mehr Ver­antwortung
für sich und das Erreichen der Lernziele zu
übernehmen: Die 3. Klas­sen werden z. B.
im zweitägigen Sonder­wochenprojekt di­
rekt in die Planung mit­ein­bezogen, können
ihre individuellen Stär­ken in den Unter­­richt einbringen und übernehmen auch
die Verantwortung für Teile der Unter­
richts­inhalte. Lernende der 5. Klassen
können im Bereich Leicht­athletik und
Geräteturnen individuelle Schwerpunkte
und Lernziele setzen.
Patrick Studer
Wirtschaft und Recht
Im Schuljahr 2007/08 hat die KSS erneut
am Projekt YES mit folgenden vier Miniun­ternehmen teilgenommen: Im Schwer­
punkt­fach mit dem Projekt Personal Cases,
im Ergänzungsfach mit Cada Moneda,
Watch EM und Funbrella. Ausser Watch-
Rückblicke 19
EM qualifizierten sich alle Miniunterneh­
men für den nationalen Wettbewerb.
Awards konnten aber leider keine gewon­
nen werden. Alle vier Projekte waren
mehr­fach in den Medien präsent, eines so­
gar im Schweizer Fernsehen.
Jürg Regli
Textiles Gestalten
Zum Semesterbeginn gestalteten wir im
Unterricht ein Portmonee aus RecyclingMaterial, was die Schüler sehr mo­ti­vierte. Parallel dazu wurde das Nähma­
schinennähen auch theoretisch angegan­
gen und das Thema mit einer schriftlichen
Prüfung abgeschlossen. Mit den Themen
«Applikation, Sticken mit der Nähmaschi­ne, Stoffverzieren» und dem «Nähma­schi­
nennähen allgemein» war das Programm
sehr ausgefüllt.
Rahel Suter-Portmann
Technisches Gestalten
In einem Sonderwochen-Projekt haben die
Lernenden der 1. Klasse im Surseerwald
Landartinstallationen erstellt. In einem an­
deren Projekt wurden aus Plastiksäcken
Kleider nach eigenen Ideen kreiert und in
einer Schlusspräsentation der Klasse vor­
geführt. In einem BG/TG Projekt wurden
aus diversen Materialien Farbpigmente
hergestellt und anschliessend aus diesen
selbst hergestellten Pigmentfarben Bilder
gemalt.
Christian Stucki
Geschichte
Auch dieses Jahr wurde ein historischer
Aktionstag durchgeführt, es wurde der
Sputnik-Schock von 1957 thematisiert. Der
Erfolg dieser historischen Tage in den letz­
ten Jahren hat uns motiviert, im Rahmen
der Plattform «Potenzial Gymnasium» ein
entsprechendes Projekt einzureichen. Wir
sind stolz darauf, dass unser Konzept,
welches schülerzentrierten, selbstverant­
wortlichen und projektorientierten Unter­
richt integriert, die Jury überzeugen konn­
te und mit einem Preis ausgezeichnet
wurde.
Bernhard Büchel
20 Rückblicke
Religionskunde und Ethik
Sowohl innerhalb der Fachschaft als auch
in einer fächerübergreifenden Hospita­
tions­gruppe wurde in diesem Schuljahr viel
über Unterrichtsformen und Prüfungsan­
ord­nungen diskutiert. In den Sonderwo­
chen bestreitet die Fachschaft Religions­
kunde und Ethik einen Tag in den 1. Klas­
sen. Dieser muss, da er nicht für jede
Klasse in derselben Woche stattfindet, ver­
schiedenen Themen gewidmet sein.
Fabrizio Brentini
Bildnerisches Gestalten
Im Frühjahr fand im Foyer der Kantons­
schu­le die Ausstellung «Objekt – Bild»
statt, an der Zeichnungen, Malereien,
Skulpturen und Fotografien von Lernenden
aller Stufen ausgestellt wurden. Während
der Projekttage zum Thema Filmkunde
entstan­den ganz unterschiedliche Arbei­
ten zu diversen Themen, wie z. B. «Vom
Einzelbild zum Trickfilm»: Hier wurden
Kulissen aus Karton gebaut und mit Knet­
masse wurden Figuren hergestellt, deren
Aktionen mit Fo­tokameras digital aufge­
nommen wurden. Schliesslich wurden
diese Bilder am Com­puter zu einem
Kurzfilm zusammengefügt.
Christian Siegenthaler
Pädagogik und Psychologie
Das Schuljahr verlief für die Fachschaft
PP sehr gut. Neben dem Unterricht im Er­gänzungsfach auf der 5. und 6. Gymna­
sialstufe und in der Fachmittelschule, den
positiv abgeschlossenen Maturaarbeiten
und -prüfungen, den verschiedenen Pro­
jek­ten in den Sonderwochen, konnten auch
gute Abschlüsse bei den selbständigen
Arbeiten der FMS-Schülerinnen verbucht
werden.
Rigo Söder
Hauswirtschaft
Unsere Fachschaft war in den Sonderwo­
chen insbesondere zusammen mit der
Fachschaft Wirtschaft und Recht mit einem
Projekt zum Thema Detailhandel vertreten.
Auch dieses Jahr haben wir wieder bei
einem gesunden Apfel den Eltern und inte­
ressierten Jugendlichen unsere Anliegen
im Bereich Gesundheit vorgestellt.
Ruth Glanzmann
Rückblicke 21
Begegnung
22 Begegnung
Lust auf Kanti geweckt
Der Informationstag aus der Sicht eines Vaters
Mit einem eigentlichen Feuerwerk präsen­
tierte sich die Kantonsschule Sursee allen
interessierten Schülerinnen und Schülern
der 5. und 6. Primarklasse und ihren Eltern.
Auf grosses Interesse stiess bei uns die
Vorstellung der einzelnen Fächer, vor allem
die der naturwissenschaftlichen, wo sich
Sohn Martin als Chemiker, Physiker und
Biologe versuchen durfte.
Der Schritt will wohlüberlegt sein: Soll un­
ser Kind in die Sekundarschule oder an die
Kantonsschule? Es ist ja nicht nur die Fra­
ge, wie viel Schule das Kind erträgt. Son­
dern es geht – wie man weiss – um noch
viel mehr: Soll das Kind der obligatorischen
Schulzeit ein Studium anhängen? Soll es
sich, besser gesagt, sollen wir uns auf den
schulischen Kulturwechsel einlassen? Ist
unser Kind für die Kanti geeignet? Genau
um diese Fragen beantworten zu können,
besuchten wir mit unserem Sohn Martin
den Informationstag am 17. Novem­ber. Und
wir erhielten die gewünschte Ant­wort.
Doch dazu später.
Schon der Empfang durch die schuleigene
Band erfolgte vielversprechend-attraktiv.
Bereits bei der Begrüssung kam der Rektor
der Schule, Michel Hubli, auf die Anforde­
rungen an die zukünftigen Schülerinnen
und Schüler zu sprechen. Lerninteressiert,
ausdauernd, neugierig, selbständig sollen
sie sein. Über genügend Reserven und
auch über ein bisschen psychische Wider­
standsfähigkeit sollen sie verfügen, um
temporäre Tiefschläge überwinden zu kön­
nen. Der Turn-, Deutsch- und Spanischleh­
rer Benno Frank informierte anschliessend
über das Leben an der Kanti. Dabei räumte
er bei den Anwesenden rigoros mit einem
Vorurteil auf. Nämlich dass es an der Kanti
trocken zu- und hergeht. Dass nur das
Fachwissen im Mittelpunkt steht und das
Schicksal der jungen Geschöpfe den Lehr­
personen egal wäre. Genau das Gegenteil
ist der Fall: Die Lehrpersonen kümmern
Begegnung 23
sich sehr um die Schüler und Schülerinnen,
Herzlichkeit und eine Portion Humor sind
unabdingbar in den akademischen Gemäu­
ern.
Sehr aufschlussreich war das Interview
mit vier Schülerinnen und Schülern der
aktuellen 1. Klassen. Ihre Ausführungen
wirkten sehr authentisch und kamen – vor
allem auch durch die an­genehme Art der
Moderation – bei den Interessierten sehr
gut an. Dass der Informationsgehalt dabei
sehr hoch war, zeigte die Tatsache, dass
nur wenige Fragen ge­stellt wurden, diese
aber sehr kompetent beantwortet wurden.
Auf grosses Interesse stiess neben der
Führung der Neubau für die naturwissen­
schaftlichen Fächer. So auch bei unserem
Sohn Martin. Er betätigte sich bald als
Biologe, schaute sich unter anderem Chlo­rophyllkörner unter dem Mikroskop an und
liess eine Maus den Weg durch das Laby­
rinth zum Futter suchen. Er zeigte sich be­eindruckt von der Ausrüstung dieser Fach­
zimmer und drängte schon in die Chemie­
abteilung. Dort machte er die Lackmuspro­
be mit verschiedenen Lebensmitteln, weiss
nun, dass Eistee sauer und Zahnpasta alka­lisch sind. Er verbrannte Eisen, eine ganz
neue Erfahrung, und stellte Pharaos
Schlange her. Viel zu schnell verging der
Morgen. Und nur der knurrende Magen und
das lockende Mittagessen in der Mensa
vermochten ihn von ihr wegzulotsen.
Eigentlich wollte er nachher noch physi­
kalische Experimente durchführen. Wegen
Zeitmangel musste er die wohl auf später,
auf die Kantizeit, verschieben. Was aber
blieb, war die grosse Lust auf mehr Kanti.
Für Martin das Verlangen: Da möchte ich
künftig in die Schule gehen. Und für uns
Eltern das Gefühl: Dorthin möchte ich mein
Kind in die Schule schicken.
Lukas Bucher
24 Begegnung
Auf der gemeinsamen Plattform der kanto­nalen Gymnasien sollen Projekte erschei­
nen, die geeignet sind, die Marke «Gymna­
sium» in der Öffentlichkeit profiliert darzu­
stellen; sie haben Entwicklungspotenzial
und sind entsprechend zukunftsweisend
und erfolgversprechend für das Lernen an
unseren Schulen. Die Schulleitung hatte im
Potenzial Gymnasium
Projekteingaben für eine kantonale Plattform
September 2007 die Qual der Wahl, als sie
drei Projekte für die kantonale Plattform
«Potenzial Gymnasium» zu bestimmen
hatte, da insgesamt zehn Vorschläge ein­
gegangen waren. Ausgewählt wurden die
drei folgenden Projekte:
«achtung fertig lies!» – ein Projekt zur För­
derung der Lesekompetenz und Motivation
für das Lesen! Das Projekt hat gesell­
schaftliche Relevanz und steht im Zentrum
einer fundamentalen Kulturtechnik, welche
die Geschichte des Gymnasiums entschei­
dend geprägt hat und auch künftig prägen
wird; es bestehen Möglichkeiten für fä­
cherübergreifende Anwendung und auf
Fremdsprachenlektüre.
Historischer Tag – Förderung des Ge­
schichts­bewusstseins! Durch jährliches
Fokussieren auf ein historisches Thema,
das in Verbindung mit einem konkreten
Ereignis in der Geschichte steht, bieten
sich fächerübergreifender Zugänge und
Vertiefungsmöglichkeiten an.
Naturwissenschaft und Technik – ein
neues Fach im Untergymnasium! Das neue
Profilfach ermöglicht die Differenzierung
zu anderen Schultypen. Der ganzheit­
liche Ansatz für Fragestellungen und
Themen aus Technik, Mathematik, Physik
und Informatik wirken bei Jungen und
Mädchen motivierend.
Der externe Beirat, zusammengesetzt aus
Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und
Gesellschaft, wählte aus den eingegan­
genen Projekten das Projekt «Historischer
Tag» für die kantonale Plattform aus. Wir
dürfen gespannt sein auf den nächsten
Historischen Tag, der die 68er-Bewegung
thematisiert.
Michel Hubli
Das Schwer­punktfach Latein wurde zwei­mal hintereinander nicht mehr von einer
nennenswerten Zahl von Schülern und
Schülerinnen gewählt. Für das Kolle­gium
wie für Schulleitung und Schulkom­mission
war klar, dass dies nicht einfach so hinge­
nommen werden kann. Eine Phase der
Standortbestimmung und der Konzept­arbeit
setzte ein. Projekt­gruppen sammelten Ideen
und prüften, wie andere Schulen ihr Latein­angebot halten oder sogar festigen konn­
ten. Zudem wurde erneut über eine Neu­
struk­turierung des Lateinangebots im Un­
ter­gymnasium nachgedacht. Mit dem Ziel,
den Lateinunterricht wieder auf eine trag­fähige Basis zu stellen, wurde ein Pro­jekt
ins Leben gerufen. Wir möchten eine Leis­tungsklasse mit Latein sowie mit Modulen
in Hebräisch und Altgrie­chisch führen.
Projektidee
Latein soll neu allen Schülerin­nen und
Schülern der KSS als Zu­satzfach «Euro­
päische Spra­chen und Kulturen» offen ste­
hen und neu nicht mehr als zu wäh­lendes
Schwer­punktfach angeboten werden. Mit
anderen Worten heisst dies, dass alle einen
Schwerpunkt aus den fol­gen­den Fächern
wäh­len: Italienisch, Mu­sik, Bildnerisches
Gestalten, Biologie und Chemie, Physik
und Anwen­dun­gen der Mathematik so­
wie Wirtschaft und Recht. Als freiwillige
Ergänzung kann das Zusatz­fach «Europäi­
sche Sprachen und Kul­turen» gewählt wer­
den. Lernende, die dieses Fach wählen,
Begegnung 25
Neue Basis für Latein
26 Begegnung
müssen mit einem erhebli­chen Zusatzauf­
wand rech­nen; dies umso mehr als das
Zusatz­fach zur Semes­terpro­motion zählt.
Als Ma­turafach kann es jedoch nicht gel­
ten, da die Maturafächer vom Bund vorge­
geben werden. Vorgese­hen sind für dieses
Fach durchschnittlich vier Jahreswochen­
stunden.
Alte Sprachen – neue Inhalte
Den Kern des neuen Zusatzfaches wird
auch weiterhin der Lateinunterricht bilden
– mit Grammatik und Lektüre. Ergänzend
kommen allgemeine Sprachtheorie und
fächerübergreifende Themen dazu. Lange
Jahrhunderte bevor Europa sich als Einheit
zu verstehen begann, verband die lateini­
sche Sprache die verschie­de­nen europä­
ischen Regionen und sorgte für eine gemeinsame kulturelle Basis. Da die Schüle­rin­­nen und Schüler vom zusätzlichen
Sprachtraining generell profitieren, kann
zum Ausgleich in einzelnen Fächern und
Semestern die jeweilige Wochenstunden­
zahl reduziert werden. Über das Ganze ge­sehen, müssen die Lernenden mit Zusatz­
fach rund zwei Jahreswochenstunden
mehr als ihre Kolleginnen und Kollegen oh­
ne Latein absolvieren. Geplant ist, dass
dieses Zusatzfach am Ende der 6. Klasse
mit einer schriftlichen und mündlichen
Prüfung abgeschlossen wird, deren Ergeb­
nis mit einem zusätzlichen Notenblatt aus­gewiesen wird. Prinzipiell steht die Latein­
klasse allen Bewerbern offen. Wegen des
absehbaren Mehraufwandes werden die
Lernenden vor einem Übertritt individuell
beraten, um sicherzustellen, dass die An­forderungen zumutbar sind. Ein vergleich­
bares Aufnahmeverfahren ist für Schüle­
rinnen und Schüler vorgesehen, die ins
Kurzzeitgymnasium eintreten.
Andere Lernendenbiografien
Mit diesem neuen Angebot, das ab 2009/
2010 als Schulversuch schrittweise einge­
führt werden soll, wird für die Lernenden
der KSS eine Möglichkeit geschaffen, bei
ihrer Bildung neue Akzente zu setzen. Wir
denken hier z. B. an leistungsfähige, natur­
wissenschaftlich interessierte Lernende,
die ein Medizinstudium anstreben und des­
halb Biologie und Chemie als Schwerpunkt
wählen. Auch diese Lernen­den müssen
künftig nicht auf eine klassisch-humani­
stische Bildung mit Alten Sprachen ver­
zichten. Mit vertretbarem Zu­satzaufwand
können sie das Sowohl-als-auch genies­
sen: sich sowohl in die moder­nen Natur­
wissenschaften hineinknien als auch eine
Sprache lernen, die jahrhunder­telang
gleichzeitig Motor der Wissenschaf­ten und
Kulturmedium par excellence war.
Ausblick
Ob dieses Angebot auch eine Nachfrage
finden wird, bleibt offen. Eine Präsentation
des Projektes vor Lernenden der ersten
Klassen und ihren Eltern stiess auf viel
Wohlwollen, was uns sehr gefreut hat.
Unter­stützung haben wir auch von exter­
nen Fachleuten erhalten, so etwa von Dr.
Chris­tian Utzinger, dem Verantwortlichen
für Alte Sprachen der Universität Zürich,
der uns die Anerkennung des Kurses im
Sinne der Erfüllung der Latinumspflicht in
Aus­sicht gestellt hat. Im kommenden
Schuljahr gilt es, ein tragfähiges Kurskon­
zept und den Lehrplan für das Zusatzfach
zu erarbeiten sowie die Detailabsprachen
mit den Fachschaften zu treffen. Und dann
wird es sich im Frühjahr 2009 bei den
Anmeldungen zeigen, ob wir im August mit
dem Zusatzfach »Europäische Sprachen
und Kulturen» werden starten können.
Stefan Deeg
Begegnung 27
Latein setzt sich mit der Vergan­
genheit auseinander, etwa mit
dem Zeitalter von Kaiser Augus­
tus, aber nicht nur ...
Die Abbildung auf der vorhergehenden Seite entstammt der
Website www.veritas.at/sbo/
extproj/Glossar/latein.php
28 Begegnung
Lisa: «Hallo Sven, hast du die Matheauf­
gaben auf heute lösen können?»
Sven: «Na, ja, ehrlich gesagt, nicht wirk­
lich. Ich habe begonnen mit der Aufgabe
34 und kam dann nicht mehr weiter. In der
Matheaufgaben, oh je!
Mathestunde hätte mir unsere Lehrerin
vermutlich mit einem kleinen Hinweis hel­
fen können, aber zuhause war niemand,
den ich fragen konnte.»
Lisa: «Aufgabe 34 ging ja noch, aber die
37 war echt happig. Da wusste ich nicht
mehr weiter. Du weisst, dass wir bald eine
Prüfung haben. Ich habe ein etwas mul­
miges Gefühl, und du?»
Dieser fiktive Gesprächsfetzen von Lisa
und Sven hat uns Mathematiklehrer und
-lehrerinnen dazu bewogen, eine Hilfe­
stellung anzubieten. Zweimal pro Woche,
jeweils montags und donnerstags, haben
ratsuchende Schülerinnen und Schüler
der Klassen 1 bis 3 und der FMS die Mög­
lichkeit, sich bei ihren Hausaufgaben von
einem Mathelehrer helfen zu lassen. In
einem speziell dafür reservierten Zimmer
steht während der Mittagszeit eine Lehr­person zur Verfügung, gibt Tipps zur Lö­s­ung oder schliesst Lücken im Verständnis
des Stoffes. Die Hilfestellung erfolgt völlig
unkompliziert. Wer Lust hat, kann kommen,
an den Hausaufgaben arbeiten und jeder­
zeit Fragen stellen.
Die Präsenzliste des vergangenen Schul­
jahres zeigt, dass dieses Angebot auch
wahrgenommen wird. In den 55 statt­
gefundenen Mittagsstunden haben sich
insgesamt knapp 350 Schülerinnen und
Schüler eingefunden. Bei durchschnittlich
gut sechs Lernenden pro Sitzung gab es
auch Tage, an denen über 20 Lernende
teilnahmen. Viele Lernende zeigten sich
sehr dankbar für die ihnen angebotene
Hilfe. Es fällt ihnen leichter, ausserhalb des
Klassenverbandes Fragen zu stellen und
Probleme zu bearbeiten, die Ablenkung ist
kleiner und man hat «keinen Ruf zu verlie­
ren».
Das fiktive Gespräch könnte sich nun fol­
gendermassen weiterentwickeln:
Sven: «Ich glaube, ich werde heute diese
Hausaufgabenhilfe besuchen. Schaden
kann’s ja nicht. Kommst du auch?»
Lisa: «Heute habe ich leider keine Zeit,
aber am nächsten Montag gehe ich auch
hin. Eigentlich finde ich Mathematik ja
teilweise recht spannend, aber nur wenn
ich auch den Durchblick habe und die
Aufgaben lösen kann.»
Marcel Gühr, Fachschaft Mathematik
Begegnung 29
30 Begegnung
Turnen mit einem Olympiasieger
Sommersporttag 2008 mit Donghua Li
Wir, die 1F waren dieses Jahr erstmals
dabei. Seit Tagen freuten wir uns auf dieses
Ereignis unter dem Motto Olympische Spiele
2008 in Peking. Nach einer lustigen Eröff­
nungsfeier – wir entzündeten zuerst das
Olympische Feuer –, absolvierten wir einen
modernen Fünfkampf und massen uns in
Rückschlagspielen (Tischtennis, Badminton
und Tennis), um möglichst viele Punkte für
die Klassenwertung zu erzielen. Nach einem
anstrengenden Vormittag stürzten wir uns
aufs Mittagessen. Alle waren gespannt, wer
denn der schon lange angekündigte Spezial­
gast sein würde. Schnell merkten wir: Es
war Donghua Li. Plötzlich stand Herr Frank
vor uns. Er brauchte zwei Freiwillige, denn
Donghua Li wollte auch etwas mit Schülern
machen. Nach kurzem Zögern meldeten wir
uns. Nach einem kurzen Interview, das Herr
Frank mit Donghua Li führte, wurden wir auf
die Bühne gerufen.
Der Olympiasieger 1996 (Atlanta) begrüsste
uns freundlich. Dann zeigte er uns am
Pferdpauschen verschiedene Übungsteile,
die wir nachmachen sollten (Wandern auf
dem Pferd im Stütz, Scherenbewegung,
etc). Bei ihm sah das alles so spielend
leicht aus, doch bald merkten wir, dass es
das nicht war. Schon bei einer «einfachen»
Runde um das Pauschenpferd scheiterten
wir. Doch das störte uns nicht sonderlich.
Von da an hatten wir noch mehr Respekt
vor Donghuas Leistung. Nun durften wir die
Bühne verlassen. Dass uns viel Applaus
entgegenbrandete, machte uns irgendwie
stolz.
Mit der Schlussfeier, die zugleich die Rang­
verkündigung war, ging ein schöner, erleb­
nisreicher Tag zu Ende. Übrigens belegte
unsere Klasse den 2. Platz unter den ersten
Klassen!
Andreas Mäder, Dennis Erni 1F
Begegnungen im Val Müstair
Die beiden Klassen der Fachmittelschule
F1A und F1B führten in der 4. Sonderwo­
che vom 26. bis 30. Mai 2008 eine Studien­
woche in einem geografisch und kulturell
äusserst interessanten Bergtal an der
Gren­ze zum Südtirol durch. Die von den
Lernenden gewählten und im Voraus ge­
planten Projekte befassten sich mit ver­
schiedensten Formen der Begegnung:
Flora und Fauna, Sagen und Märchen,
Architektur, Historische Hotels, Sgraffito,
Kalkbrennen, Glurns, Kloster St. Johann
(Weltkulturerbe), einheimisches Kultur­
schaffen, Traditionen (Museum) etc. Ein
wichtiger Aspekt dabei war die mediale
Umsetzung. Es wurden nicht einfach Tex­
te formuliert, sondern die Ergebnisse der
Begegnungen wurden als Videofilme,
Audio-Interviews, Powerpoint-Präsenta­
tionen mit medialen Elementen und als
reich illustrierte Dokumente publiziert. In
einem umfangreichen Mediensaal standen
16 Notebooks, 10 Videokameras, 10 MP3Rekorder sowie 10 Fotoapparate zur Ver­
fügung, dazu kamen ein paar private Ge­räte. Das Lagerhaus verfügte über ein
W-LAN, was dazu führte, dass im Ge­
meinschaftssaal, in den Schlafräumen wie
Begegnung 31
Das Besondere an Sonderwochen
Drei Projektberichte
auch im Garten gearbeitet wurde. Die Video-Bearbeitung erfolgte mit der Gratis­
software der JVC-HD-Kamera und die
Audiobearbeitung mit dem OpenSourceTonstudio Audacity.
Die aus beiden Klassen zusammengesetz­
ten Küchenmannschaften wurden von
Renata Lussi sehr zuverlässig, kompetent
und mit Fingerspitzengefühl geleitet. Die
Kochkünste der künftigen Lehr­personen
dürfen sich sehen lassen: Wir haben aus­gezeichnet gegessen! Ich als Klassenleh­
rer der F1A war als Transporteur, Magazin­
chef, Organisator und ICT-Supporter tätig.
Alle Studierenden haben ihre Arbeiten
in den Teams selber organisiert. Die bei­
den Klassen haben sich sehr gut kennen
gelernt, vielfältige Kontakte wurden ge­
knüpft. Gelegenheit hatten sie unter ande­
rem an Jennys Geburtstagparty, die in der
Disco im Keller ausgiebig und mit hohen
32 Begegnung
Dezibelwerten gefeiert wurde. Unterstützt
haben uns tageweise die Lehrpersonen
Tobias Gräff und der Prorektor der Fach­
mit­telschule, Herbert Ulrich, der uns auch
auf der erlebnisreichen Wanderung vom
Ofenpass nach Valchava begleitete. Beein­
druckend und lehrreich war auch die Klos­terführung in Müstair am vorletzten Tag.
Insgesamt eine tolle, erlebnisreiche Wo­
che für alle!
Marcel Brücker
Naturlehrgebiet Ettiswil
Im Rahmen der vierten Sonderwoche be­
suchte die Klasse 1E das Naturlehrgebiet
Buchwald in Ettiswil. An diesem Tag hatten
die Lernenden die Gelegenheit, die Natur
mit Kopf, Hand und Herz zu erleben und zu
erforschen. Der Tag begann mit einer kur­
zen Führung, auf der sie einen Überblick
über die stillgelegte Kiesgrube mit ihren
Weihern und Trockenstandorten erhielten.
Darauf ging es auf die Jagd nach den zahl­
reichen Tieren, die im und ums Wasser he­
rum leben. Einige Frosch- und Molcharten,
Insekten (wie z. B. die bis 3 cm langen, ge­
frässigen Larven der Libellen), Schnecken
und mikroskopisch kleine Krebstiere
wurden in grossen Ein­mach­gläsern zum
Sammelpunkt gebracht und dort fortlau­
fend mit Hilfe von Fachbüchern und Lupen
bestimmt und beschriftet. Nach einem
gemütlichen Grillieren über Mittag unter­
suchten die Lernenden die Pflanzen der
Teiche. Dabei gelang es zwei Schülerinnen
eine junge Ringelnatter zu fangen. Zum
Abschluss des Tages legten wir selbst
Hand an, um einen Beitrag zur Erhaltung
des Naturlehrgebietes zu leisten. Hecken
wurden zurück geschnitten, Geröllhalden
frei geräumt und Laubhaufen für Reptilien
und Amphibien aufgeschichtet. Somit wur­
de für die Schüler das Öko­system Teich
unmittelbar greifbar. Die Erkenntnisse und
Erlebnisse dieses Tages flossen direkt
in den Naturlehreunterricht ein, in dem
wir uns vertieft mit dem Aufbau und den
Kreisläufen dieses Lebensraumes aus­
einandersetzten.
Weitere Bilder dieser Exkursion siehe:
www.biologiekss.ch.vu
Wolfgang Käppeli
Le lac, la ville, la langue –
une expérience inoubliable
Der Begriff Sonderwoche sagte mir zu
Beginn des Schuljahres nichts und vom
Romandieaufenthalt der 3. Klassen hatte
ich auch noch keine grosse Ahnung. Den
Lernenden der Klassen 3C und 3E erging
es ähnlich bei ihrer Recherche zur Stadt
Lausanne, welche in den Sonderwochen
3 und 4 unser Ziel sein sollte. Es gab also
viel Neues zu entdecken und soviel vorne­
weg: «Tout est bien qui finit bien!»
Die Französischkenntnisse sollten gleich
bei unserer Ankunft angewandt werden:
wie gelangt man zur Jugendherberge?
Wie beschafft man sich einen Stadtplan?
Die Erkundigungen einer Schülergruppe
im «Office de tourisme» dauerten dann
doch etwas lang. Der Stadtplan war zur
Stadtführung geworden und das Personal
am Schalter versuchte verzweifelt, die
Reservation einer Führung für die Klasse
aus Sursee zu finden. «Honi soit qui mal y
pense!»
Danach ging’s gut gelaunt zur Jugendher­
berge, die uns für zwei Nächte eine kom­
fortable und geräumige Unterkunft sein
sollte. Als Knüller erwies sich auch die im
Übernachtungspreis inbegriffene Tages­karte für die ÖV in ganz Lausanne. Einige
Schülerinnen haben sich so sehr gefreut,
dass sie daraus kurzerhand ein Freizeitver­
gnügen machten und gewisse Buslinien
mehrmals ganz durchgefahren sind. «Tous
les goûts sont dans la nature!»
Die sprachliche Herausforderung des Auf­
enthalts bestand dann aber darin, vor Ort
die Recherche zu einem frei gewählten
Thema zu vertiefen und darüber Inter­views
zu führen. Die Themen reichten von ver­
schie­denen Museen (Musée olympique,
Musée de la photographie) über die Gas­
tro­nomie in Lausanne bis zum Lac Léman
oder die im Bau befindliche Metrolinie. Es
wurden zwar nicht alle Gruppen zu einem
Gespräch mit dem Direktor des Musée de
la photographie gebeten oder an der
«Table d’Edgar» (Hotel Palace****) mit ei­
ner hauseigenen Leckerei verwöhnt, aber
fast alle stiessen bei ihren Gesprächen
auf viel Wohlwollen und Interesse, was
den Lernenden Mut machte, die Sprache
ohne Hemmungen anzuwenden und die
Begegnungen zu einem schönen Erlebnis
werden liess. Die Vorträge an der Kanti
Begegnung 33
34 Begegnung
Sursee am vierten Tag waren Beweis da­
für. Neben der Arbeit in Gruppen standen
pro Klasse zwei Exkursionen auf dem Pro­
gramm. Eine Stadtführung resp. ein Besuch
des Musée historique brachte uns die Ge­
schichte der «Ville sur trois collines» ein
wenig näher. Und unter Tag erlebten wir
(am eigenen Leib), welcher Aufwand in
den «Mines de sel» in Bex betrieben wurde und noch heute betrieben wird, um das
Salz aus dem Felsen zu lösen. Ein überaus
spannendes Kapitel Industriegeschichte!
Die Ausstellung im Alimentarium in Vevey
wiederum gab uns einen Einblick in die
Kul­tur des Essens. Zudem bot sich mit
einem so genannten «Atelier en cuisine»
die Möglichkeit, eine spezielle Immersions­
übung einzubauen. Dabei ging es darum,
unter Anleitung von zwei Köchen selber
Chutney herzustellen. Es wurde geschält,
geraffelt und gebrutzelt – teilweise so
gewissenhaft, dass wir zeitlich leicht in
Verzug gerieten. «L’habit (ne) fait (pas) le
moine!»
Neben der Arbeit in Gruppen und den Ex­
kursionen blieb den Lernenden genügend
Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkun­
digen. Und wer noch nicht genug hatte,
der konnte sich danach am Billard- oder
Tischtennistisch in der Jugendherberge
weiter betätigen. So waren die drei Tage
dann doch ein wenig zu kurz!
Zu guter Letzt ein herzliches Dankeschön
an N. Burkard, S. Mundwiler und meine
Frau Véronique Fischer, welche mich und
die Klassen während des Aufenthaltes be­
gleitet haben.
Moritz Fischlin
Begegnung 35
Die Reihe «Literatur an der Kanti», die Ur­
sula Bründler Stadler und Edith Budmiger
zusammen aufgebaut haben und leiten,
konnte in den letzten zwei Jahren wich­
tige Begegnungen mit namhaften Autoren
ermöglichen. Über die Begegnungen mit
Endo Anaconda und Peter von Matt infor­
mierten wir im letzten Jahresbericht.
Thomas Hürlimann (März 2007) überzeugte
mit seinem «Buch der Mutter». Es ist die
Geschichte einer Frau mit jüdischem Hin­tergrund, die einen katholisch-konservati­
ven Politiker heiratet, diesem durch ge­
schicktes Taktieren als graue Eminenz zu
politischem Ruhm verhilft und dabei stets
das mühsame und fassadenhafte Rollen­
spiel der Politikergattin zu bewältigen hat.
Mit dem Rektor der Klosterschule seien
sie keineswegs auf gutem Fuss gestanden,
Kutten hätten sie verbrannt und als der
Rektor schliesslich auf einer Italienreise
gestorben war, wäre unter ihnen zynische
Schadenfreude ausgebrochen. Indem
Thomas Hürlimann bereits zu Beginn der
Lesung mit einer gehörigen Portion Schalk
Literatur an der Kanti
Rückblick auf drei Lesungen
und Humor derartige Episoden aus sei­
ner prägenden Schulzeit zum Besten gab,
schaffte er es einerseits, auf gekonnte
Art an die von Rektor Michel Hubli gehal­
tene und mit Anspielungen auf des Gastes
Schulzeit versehene Begrüssungsrede
anzuknüpfen. Andererseits gelang es ihm
dadurch, das zahlreiche Publikum und
dessen Aufmerksamkeit auf seine Seite zu
ziehen, als es dann endlich losging mit der
zweiteiligen Lesung.
Journalistenteam der Klasse 6A
36 Begegnung
300 Literaturinteressierte verfolgten im
Oktober 2007 die von Pascal Mercier ge­
konnt gehaltene Lesung aus seiner aktu­
ell erschienenen Novelle «Lea. Es geht
um die Zerbrechlichkeit des Menschen
und der Fremdheit sich selber und ande­
ren gegenüber. Die Existenz sei behaftet
mit einer Fremdheit, welche die Intimität
zwischen zwei Menschen sowie die ei­
gene Selbsterkenntnis verunmögliche. So
taucht auch im Roman eine andere Art der
Fremdheit in den Gesprächen des Vaters
mit dem Erzähler, einem Chirurgen, auf.
Beide sind Männer, welche die Sprache
der Gefühle nie erlernt haben und deren
Denken durch Logik geprägt ist. Jedoch
sind sie gezwungen, über ihre persönli­
chen Tragödien zu sprechen. Die Klasse
6F hat sich auf die Begegnung mit Pascal
Mercier beziehungsweise Peter Bieri, dem
früheren Philosophieprofessor an der frei­
en Uni Berlin, intensiv vorbereitet. Die Lek­
türe «Nachtzug nach Lissabon» beschäf­
tigte sie mehrere Wochen. Auszüge aus
dem persönlich geführten Lesejournal ga­
ben einen Einblick in die Verarbeitung des
anspruchsvollen Romans.
Journalistenteam der Klasse 6F
Das Publikum wartete gespannt, als
Eveline Hasler, die Autorin der «Anna
Göldin. Letzte Hexe», mit feiner Stimme
zur Lesung (März 2008) aus dem Roman
«Stein bedeutet Liebe» auf die Bühne kam.
Re­gi­na Ullmann, die zum Katholizismus
konvertierte Schriftstellerin, sei eine ihrer
Begegnung 37
schwierigsten Protagonistinnen gewesen.
Ullmann zeige zwei Gesichter: die faszinie­
rende Schriftstellerin mit ihrem intuitiven
Schreiben – eben jüngst ist der Erzählband
«Die Landstrasse» veröffentlicht worden –
und zugleich die Frau, die in ihren Briefen
eher Banales geschrieben habe. Als Has­
ler den Kulturpreis der Stadt St. Gallen
erhalten habe, sei sie zum ersten Mal auf
Regina Ullmann aufmerksam geworden,
da diese 1954 die erste Frau war, die über­
haupt diesen Preis gewonnen habe. Dies
regte Eveline Hasler dazu an, die eher tra­
gische Lebensgeschichte Ullmanns bis ins
letzte Detail zu recherchieren. Ein­­ein­­halb
Jahre Studium als Vorarbeit für den mög­
lichst wirklichkeitsgetreuen Zeitbericht ha­
be sie gebraucht. 98 Prozent ihrer Erzäh­lung beruhe auf dokumentarisch belegba­
rem Material, wie in den anderen Büchern
auch.
«Wir dümpeln in den flachen Gewässern
unserer Existenz.» Ihr Ziel sei es, «die
Wirklichkeit in Wörter und Sätze einzukrei­
sen». So suchte Eveline Hasler nach den
Hintergründen der tragischen Liebesaffäre
zwischen dem morphiumabhängigen Psy­
chiater Otto Gross und der jungen Ullmann,
die von ihm ein uneheliches Kind hatte.
Otto Gross habe als Arzt zunächst mit Ko­
kain experimentiert und sei dann selber
süchtig geworden. Die Epoche war geprägt
von der Idee, die Welt zu verändern, so
auch über die erotische Revolution gegen
das spröde wilhelminisch geprägte gesell­
schaftliche Sein. «Stein bedeutet Liebe» ist
gespickt mit bekannten Persönlichkeiten
aus dem frühen 20. Jahrhundert, der Café­
hausatmosphäre in München-Schwabing,
wo sich alle namhaften Künstler trafen,
vor allem die Bohème-Szene und die Dada­
künstler, und den Besuchern auf dem
Monte Verità, Ascona. Auf gekonnte Art
und Weise gelang es Eveline Hasler, leben­
dige Einblicke in diese Zeit zu Beginn des
20. Jahrhunderts zu geben.
Ursula Bründler Stadler
38 Begegnung
Unique
«Unique» war ein Musicalprojekt im Rah­
men der Maturaarbeit von Sara Wicki und
Christoph Amrein, eine Mischung aus
Theater, Gesang und Tanz. Das Musical
beruhte auf der Geschichte von Max
Lucado «Du bist EINMALIG» und der Musik
Über ein Musicalprojekt im Rahmen einer Maturaarbeit
aus bekannten Musicals. Am 16. August
2007 begann der erste der drei Probetage.
Den Morgen verbrachten die Tänzer damit,
die Choreographien einzustudieren und
die Sänger die Songs mit den Musikern zu
proben. Parallel dazu wurde das Bühnen­
bild gestaltet. Die beiden Schülerinnen der
Zeichnungsklasse schöpften mehr aus den
Vorgaben, als wir uns je vorstellen konn­
ten. Am folgenden Tag beschäftigten wir
uns mit dem Schauspiel und dem Dreh­
buch. Sara, welche die Regie führte, hatte
nun die Aufgabe, die rund 20 Mitwirkenden
mit den zuvor besprochenen Szenen ver­
traut zu machen und allen die richtigen
Anweisungen zu geben. Keine leichte Auf­gabe, wenn man bedenkt, dass uns bis zur
Premiere nur noch rund drei Wochen zur
Verfügung standen. Hoch motiviert und mit
vollem Engagement vergassen wir die Zeit
und den Hunger und tauchten ab in die
einzigartige Welt von «Unique». Am Abend
stellten wir fest, dass das Musical Gestalt
angenommen hatte und wir beruhigt nach
Hause gehen konnten. Am letzten Sommer­
ferienprobetag waren wir alle gespannt,
wie es herauskommen würde, wenn wir
Theater, Gesang und Tanz zusammenfügen.
Es war für uns eine Freude zu sehen, dass
alle mit Herzblut hinter der Sache standen
und sich bemühten, ihr Bestes zum Musical
beizusteuern.
Nach den harten und intensiven Probeta­
gen waren alle froh, eine Pause zu bekom­
men, denn es war für alle fordernd und
anstrengend. Doch es hatte sich mehr als
gelohnt. In den folgenden zwei Wochen
verbrachten Sara und Christoph die meiste
Zeit damit, Verbesserungen und Änderun­
gen am Musical vorzunehmen. Choreogra­
phien, Lieder und Texte wurden verbessert
und perfektioniert. Am 6. September, am
Tag vor der Aufführung, installierten wir
die gesamten tontechnischen Anlagen und
waren bereit für die Hauptprobe. Alles ver­lief nach Plan, alle waren aufgeregt und
gespannt, wie das Musical bei den Zu­
schauern ankommen werde.
Am Freitag, 7. September war es dann
soweit. 16.15 Uhr versammelte sich die
gesamte Unique-Crew, für die Premiere.
Mikrophone wurden überprüft, Gesichter
geschminkt, die Bar gedeckt, es wurde
eingedehnt und eingesungen und der Vor­-
hang geschlossen. Alles war bereit für
die grosse Aufführung. Es klappte alles
wie am Schnürchen, keine Patzer im Text,
das Publikum war guter Laune und wie
vielleicht viele mitbekommen haben, blieb
nicht jedes Auge trocken. Es folgte eine
weitere Aufführung am darauf folgenden
Samstag. Die entscheidende Botschaft,
die wir mit dem Musical vermitteln wollten,
war angekommen und mehr als das. Sie hat
die Herzen berührt. Ein erfolgreiches und
einmaliges Projekt nahm mit dem Schlies­
sen des Vorhanges am Samstagabend ein
Ende. Auch wenn die Aufführungen vorbei
sind, bleiben uns die Erinnerungen an die
wunderschöne Zeit und die wunderbare
Zusammenarbeit mit rund 25 Jugendlichen.
Uns allen wird diese schöne Zeit immer
in Erinnerung bleiben und in jedem von
uns wird die Geschichte von Jane, Marek
und den anderen einen Platz im Herzen
haben, die wir alle mit uns mittragen und
mit so vielen Menschen wie möglich teilen
werden, denn es ist eine entscheidende
Botschaft, die wir alle hören sollten: «Du
bist EINMALIG!»
Sara Wicki und Christoph Amrein
Begegnung 39
40 Begegnung
Flowers of Danaan
Schottisches traf Schweizerdeutsch
Für einmal waren im Lichthof der Kantons­schule leise Töne angesagt. Der Kammer­chor und ein vorwiegend aus Instrumenta­
lis­tinnen und Instrumentalisten, die an der
Kantonsschule Sursee unterrichten, zu­
sammengestelltes Kammerorchester inter­
pretierten Volkslieder aus den britischen
Inseln in Sätzen von John Rutter (*1945),
einem der erfolgreichsten Chormusik-Kom­
ponisten unserer Zeit. Unter der Leitung
von Gerhard Unternährer gelang den
Schülerinnen und Schülern eine Leistung,
die – entgegen den Erwartungen, die man
an Produktionen von Jugendlichen beob­
achten bzw. erfahren kann – aufgrund der
leisen Töne und der feinen Gestalt be­
stach.
Das Interesse an Volksliedern oder eben
an Folksongs datiert in der Romantik. In
den Jahren um 1800 sind solche Lieder
gesammelt und neu herausgegeben wor­
den. Die Dichter, die häufig als Sammler
tätig waren, haben diese Töne auch nach­
geahmt und häufig die Vorlagen bei wei­
tem übertroffen. So lag es nahe, zwischen
die gesungenen «originalen» Folksongs
volkstümliche Kunstgedichte einzuflech­
ten. Gerhard Unternährer hat Gedichte
des schottischen Dichters Robert Burns
(1759–1796) ausgewählt. Die Lieder von
Burns stellen an die Vortragenden und
Zuhörenden Ansprüche vom Dialekt und
vom Wortschatz her. Und so erklang je­
weils nach den von Lina Meyer (Klasse
F2) vorgetragenen schottischen Originalen
die zürichdeutsche Nachdichtung aus dem
Off. Stefan Deeg (Prorektor Oberstufe)
hatte den vom Volks­poeten August Corrodi
(1826–1885) bis in Tonfall und Vokalmusik
nachgezeichneten von Burns-Gedichten
Stimme und Zürcher­dialekt verliehen.
Begegnung 41
So rezitierte Lina Meyer
My heart is sair – I dare na tell,
My heart is sair for Somebody;
I could wake a winter night
For the sake o‘ Somebody.
O-hon! for Somebody!
O-hey! for Somebody!
I could range the world around,
For the sake o‘ Somebody.
Und des Prorektors Stimme echote
Mis Herz ist schwer – i säge’s nid –
Ist schwer vu wegen Öpperem;
I chönt e langi winternacht
Durewache wegen Öpperem.
O weh, dä Öpper!
Juhe, dä Öpper!
I luff gern zringelum um d’welt
Un nu vu wegen Öpperem.
Ye Powers that smile on virtuous love,
O, sweetly smile on Somebody!
Frae ilka danger keep him free,
And send me safe my Somebody!
O-hon! for Somebody!
O-hey! for Somebody!
I wad do-what wad I not?
For the sake o‘ Somebody
Ihr gueten Engel, händem sorg
Und leugedmer mim Öpper!
Und löndem nie nüt böses gscheh
Un bringedmer gsund min Öpper!
O weh! Dä Öpper!
Juhe! Dä Öpper!
I thät – i thät, was weissi nid
Für desäb Öpper!
Volkslieder und Gedichte waren gebunden
zu einem Strauss von Blumen der Danaan,
der irischen Schutzgeister oder Göttinnen,
die schauen, dass die Menschen zu ihrem
Portiönchen Licht, Güte und Glück kom­
men. Die Ausführenden haben auf diese
Weise sich selber und den zahlreichen
Zuhörenden eine gute Stunde des feinen
Genusses verschafft.
Herbert Ulrich
42 Begegnung
Good Morning Starshine
Retrospektive auf das Kanti-Musical-Theater «Flower Power»
«Schade, dass die Crew mit dieser Produk­
tion nicht auf Schweizer Tournee gehen
kann!» Dies eine Aussage eines begeis­
terten Besuchers des Musical-Theaters
«Flower Power». Im Jahr 2008 sind die
Erinnerungen an die 68er-Bewegung aus­
giebig zelebriert und neu ausgekostet wor­
den. In die Reihe dieser Anlässe darf auch
die Aufführung von «Flower Power», der
Adaptation des Rock-Musicals «Hair» für
unseren Kanti-Chor und die Kanti-The­atergruppe aufgenommen werden.
Wie war es möglich, dass das MusicalTheater eine noch nie dagewesene An­zahl
Besucherin­nen und Besucher in die Aula
gelockt hat? Erfahrungsgemäss hat ein
Mu­sical gute Chancen für einen Publi­
kums­erfolg. Natür­lich war nicht nur das
ausgewählte Werk massgebend für die
Anziehungskraft, die es auf die Besucher
ausübte. 125 Leute waren aktiv beteiligt
und vermochten Ge­schwister, Eltern,
Verwandte und Freun­de, aber auch viele
nostalgisch Veranlagte aus der 68er-Ge­
neration in die Kanti-Aula zu locken. Noch
vielversprechender war die Tatsache, dass
eine Gemeinschaftspro­duktion für unsere­
Jugendlichen, in der sich Mario Thürig
und Dieter Ockenfels zusammentun, ga­
rantiert von Erfolg gekrönt sein würde.
In diesem Fall darf man sagen, dass die
Produktion von «Flower Power» alle un­
sere Erwartungen übertroffen hat. Es ist
den Drahtziehern dieses Unterneh­mens
gelungen, einen Musical-Klassiker aktuell,
für den grossen Chor, für jugendliche SoulStimmen, für Theater und Be­wegung, für
Licht und Farbe, schlicht und einfach mit
viel Spielfreude aufzuführen. Das Publikum
wurde komplett mitgerissen und sichtlich
begeistert.
Dank geschickter Arrangements, einer
schlichten Dramaturgie, einer zügigen
Choreographie und einer schnörkellosen
Begegnung 43
44 Begegnung
Begleitung einer Band im Stile der 60er
Jahre zeigten die Schauspielerinnen und
Schauspieler, Sängerinnen und Sänger
musikalische und theatralische Glanzleis­
tungen. Musik, Theater, Gesang und Tanz
flossen dynamisch ineinander über und
liessen die Spannung bis zum Schluss an­steigen. Die Songs wurden auf die Solis­
tinnen und Solisten des Chors verteilt und
begleiteten die parallel inszenierte Hand­
lung der Geschichte über Freundschaft
und Liebe, Frieden und Krieg, durch die
Theatergruppe. Nicht umsonst musste im
Vorfeld für die Wahl der Interpreten der
Solo-Darbietungen ein Casting durchge­
führt werden. Viele junge Talente erhielten
so ihre Chance für eine Song-Interpreta­
tion und das Publikum kam in den Genuss
eines Happenings der Stimmen- und
Klangvielfalt.
«Flower Power» wird den Mitwirkenden
als intensives Gemeinschaftserlebnis und
dem Publikum als farbenfrohes, vitales und
facettenreiches Gesamtwerk in Erinnerung
bleiben.
Michel Hubli
Regie: Dieter Ockenfels
Musikalische Leitung: Mario Thürig
Bühnenbild: Christian Stucki
Kostüme: Rahel Suter
Licht: Maurus Achermann
Ton: Musikhaus Niederberger Wolhusen
Graphik: Christian Siegenthaler
Film: Seppi Baumann
Schauspiel: Benjamin Gisi (Claude Hooper Bukowski),
Fabian Gloor (George Berger), Anna Kaufmann
(Woof Daschund), Natascha Zoller (Hud, Lafayette),
Julia Häfliger (Jeanie Ryan), Sarina Büchler (Sheila
Franklin), Aline Bachmann (Claire), Corina Achermann
(Bukowskis Mutter), Noémi Hausheer, Jana Roos,
Seraina Willi
Soli: Judith Galliker (Donna), Niklaus Manser
(Manchester England), Stefanie Erni (I got life),
Matthias Bieri (Hair), Rahel Erni (Where do I go),
Elena Ruckstuhl (Black boys), S. + R. Erni (White
boys), Nora Küng (Easy to be hard), Antonia Schaffner
(Good morning starshine), Flavia Jecklin (Let the
sunshine in)
Tanz: Valérie Luternauer, Fabienne Suppiger,
Natascha Zoller, Anna Kaufmann
Band: Raphael Disler (dr), Fabian Kraus (b), David
Lichtsteiner (p), Francesco Camenzind (g)
Anzahl Aufführungen: 3
Anzahl Mitwirkende: 125
Verkaufte Eintritte: 1107
Informationen www.kantichor.ch
Bewegung 45
Bewegung
46 Bewegung
Matura und Abschlüsse
Alle 164 Kandidatinnen und Kandidaten haben bestanden!
Mit besonderer Freude und Genugtuung
kann der Rektor für den diesjährigen
Abschlussjahrgang ein Ausnahmeresultat
verkünden: Alle 164 Kandidatinnen/
Kandidaten, die zur Prüfung angetreten
sind, haben diese bestanden! Herzliche
Gratulation!
Langzeit- und Kurzzeitgymnasium
124 Lernende (65 Damen und 56 Herren)
traten an der Kantonsschule Sursee
zur Prüfung an und bestanden sie. Der
Gesamtdurchschnitt lag bei 4,74.
25 Maturi und Maturae, also 23,1 Prozent,
erreichten einen Durchschnitt von 5,0 und
mehr. Das beste Resultat war 5,73.
Die erfolgreichen Maturi und Maturae
hatten folgende Schwerpunkte gewählt:
Latein
14
11,3 %
Italienisch
15
12,1 %
Wirtschaft und Recht 24
19,4 %
Musik
14
11,3 %
Physik und Mathematik 14
11,3 %
Biologie und Chemie
20
16,1 %
Bildnerisches Gestalten 23
18,5 %
Maturandinnen und Maturanden
Aebli Michael, Eich
Albisser Isabel, Geuensee
Albisser Sabrina, Schenkon
Amrein Christoph, Oberkirch
Amrein Eliane, Buttisholz
Amrhyn Melanie, Buttisholz
Arnold Angela, Oberkirch
Balazi Behije, Reiden
Bärenbold Lukas, Roggliswil
Bärenbold Oliver, Roggliswil
Basler Christoph, Oberkirch
Basler Pascal, Triengen
Baumeler Marcel, Grosswangen
Bieri Matthias, Sursee
Bisang David, Sempach
Blum Stephanie, Pfaffnau
Bolt Sabrina, Reiden
Bewegung 47
Boog Nicole, St. Erhard
Bösch Sarah, Buttisholz
Bucher Janine, Buttisholz
Bucher Patrick, Schenkon
Bucher Stefanie, Oberkirch
Burkart Tabitha, Sempach
Burri Martin, Nottwil
Cremer Kevin, Neuenkirch
Dao Trong Phuong, Sursee
Degiacomi Alexandra, Luzern
Dubach Flavia, Nottwil
Egli Andrea, Geiss
Egli Peter, Grosswangen
Erni Katharina, Willisau
Erni Sara, Sursee
Erni Stefanie, Triengen
Frank Manuel, Mauensee
Furrer Isabel, Sursee
Gerber Ruth, Sursee
Gloggner Rita, Ruswil
Gmür Roman, Eich
Grüter Balz, Sempach
Haas Mischa, St. Erhard
Häfliger Urs, Reiden
Hellmüller Lilian, Sursee
Hess Angelika, Triengen
Hodel Jonas, Egolzwil
Huber Jasmin, Nebikon
Huber Simona, Triengen
Hunkeler Lea, Dagmersellen
Hunkeler Marcel, Wauwil
Hunkeler Michael, Oberkirch
Hürlimann Manuela, Schenkon
Hurni Sybille, Schenkon
Jost Sophie, Dagmersellen
Juchli Andreas, Wauwil
Juchli Rebekka, Triengen
Käch Roman, Buttisholz
Kamlesh Gian, Sursee
Käser Sarah, Sempach
Kaufmann Andreas, Knutwil
Koch Benjamin, Langnau
Koch David, Sursee
Kottmann Sonja, Oberkirch
Kronenberg Lukas, Dagmersellen
Kunz Markus, Dagmersellen
Kunz Regula, Triengen
Künzli Lukas, Büron
Ledergerber Tony, Schenkon
Mattmann Prisca, Sempach
Melillo Andreas, Buttisholz
Mignoli Marco, Sempach
Müller Alexandra, Reiden
Müller Eliane, Sempach
48 Bewegung
Müller Stefanie, Wauwil
Müller Urs, Knutwil
Muri Lukas, Sursee
Näf David, Schenkon
Najer Daniel, Dagmersellen
Neuenschwander Melanie, Rickenbach
Niederberger Rahel, Winikon
Nietlisbach Silvan, Schenkon
Nietlispach Thomas, Egolzwil
Nussbaumer Luca, Schötz
Portmann Céline, Eich
Reber Melanie, Nottwil
Röösli Marina, Sursee
Rutz Géraldine, Richenthal
Sert Janine, Sursee
Sieger Dominik, Schenkon
Spälti Jan, Reiden
Sperb Luca, Schenkon
Spielhofer Manuel, Sursee
Subasic Kristina, Sursee
Sutter Nadine, Dagmersellen
Schaffner Antonia, Nottwil
Schärli David, Oberkirch
Schindler Dominik, St. Erhard
Schindler Kilian, St. Erhard
Schmid Aurel, Geuensee
Schmidlin Ramona, Sursee
Schmidlin Sandra, Geuensee
Schürch Caterina, Langnau
Stampfli Franziska, Winikon
Steiger Flavio, Uffikon
Steiner Céline, Triengen
Steiner Melanie, Triengen
Theiler Sandro, Dagmersellen
Thürig Marlene, Triengen
Tobón Christine, Wauwil
Trüssel Jonas, Sursee
Tschopp Sara, Geuensee
Ulrich Sven, Sursee
Villiger David, Dagmersellen
Vonarburg Fabio, Reiden
Waller Tanja, Schenkon
Wechsler Andrea, Kaltbach
Wechsler Christa, Oberkirch
Wechsler Cyrill, Nebikon
Wicki Andreas, Buttisholz
Wicki Riccarda, St. Urban
Wicki Sara, Wauwil
Willi Chantal, Egolzwil
Willimann Lucas, Oberkirch
Zahner Tobias, Sempach
Zemp Brigitte, Sursee
Zwyssig Céline, Sempach
Bewegung 49
Bestleistungen
Tony Ledergeber hat mit einem Durch­
schnitt von 5,73 das beste Resultat er­zielt
und erhält dafür den Preis der Industrieund Handelsvereinigung der Region Sur­
see in der Höhe von 1000 Fr.
Das zweitbeste Resultat mit 5,68 wurde
von Lukas Künzli erreicht. Er erhält den
Preis von 500 Fr. von der Stadt Sursee.
Das drittbeste Resultat erzielte mit 5,64
Pascal Basler. Er erhält den Preis von
500 Fr. von der Stadt Sursee.
Vorhergehende Seite:
Die drei Maturi mit den
Bestleistungen – Tony
Ledergerber (oben), Lukas Künzli
(Mitte), Pascal Basler (unten)
Fachmittelschule
Fachrichtung Pädagogik und
Fachrichtung Gesundheit/Soziales
40 FMS3-Absolventinnen (32 Damen) und
-Absolven­ten (8 Herren) haben die Prüfung
absolviert und auch bestanden. Der Ge­
samtdurchschnitt lag bei 4,65, das beste
Resultat war 5,26.
Absolventinnen und Absolventen
Apostol Dominique, Ettiswil
Bandel Nils, Schötz
Baumgartner Karin, Reiden
Bieri Silvan, Sursee
Birrer Marielle, Reiden
Brun Tina, Reiden
Bucher Michaela, Ruswil
Bucher Stefanie, Ruswil
Buchmann Daniela, Sursee
Bühlmann Sandra, Reiden
Burgherr Hanna, Wikon
Funk Isabelle, Buttisholz
Gabriel Simona, Buttisholz
Gauglitz Arno, Luzern
Ghisoni Romina, Sursee
Grüter Sandra, Luzern
Ineichen Miriam, Triengen
50 Bewegung
Dominique Apostol mit dem
bestem Abschluss der FMS
Jung Michèle, Reiden
Kaufmann Alexandra, Egolzwil
Lehmann Janine, Reiden
Meyer Martina, Sursee
Meyer Ramon, Reiden
Nurmi Samuel, Schwarzenbach
Oehen Annabel, Sursee
Pantic Irena, Sursee
Portmann Carmen, Ettiswil
Prendi Valon, Zell
Ronner Stefanie, Triengen
Schaerer Corinne, Reiden
Schäfer Felicia, Sursee
Schenk Sonja, Dagmersellen
Schmidlin Ornella, Oberkirch
Stocker Judith, Reiden
Tollardo Ramona, Wikon
Wechsler Andrea, Oberkirch
Wechsler Selina, Dagmersellen
Wechsler Yanik, Dagmersellen
Wüest Isabelle, Rickenbach
Zekaj Benita, Knutwil
Zimmerli Pascal, Wikon
Wyss Markus, Sempach Station
Zwyssig Sarah, Sempach
Bestleistung
Dominique Apostol hat mit dem Durch­
schnitt von 5,26 das beste Resultat der
Fachmittelschule erzielt. Sie erhält
einen Preis des Zonta Clubs in der Höhe
von 500 Fr.
Die Schulleitung gratuliert allen Absolven­
tinnen und Absolventen zur bestandenen
Matura und zum bestandenen Abschluss
ganz herzlich, dankt ihnen für die erbrach­
ten Leistungen und das Durchhaltevermö­
gen und wünscht ihnen auf ihrem weiteren
Studien- und Berufsweg viel Erfolg.
An dieser Stelle sei auch ein Dank an alle
gerichtet, welche die Lernenden direkt
oder indirekt unterstützt und begleitet
haben.
Die Schulleitung
Aus 24 Arbeiten mit der Note 6 wurden von
den betreuenden Lehrpersonen 12 Maturaund Abschlussarbeiten für einen Preis vor­
geschlagen (siehe Kasten S. 53). Prämiert
wurden:
Nadine Sutter
«Schadstoffbeobachtungen»
Nadine Sutter hat sich in ihrer Matura­
arbeit mit dem Nachweis und der Isolie­
rung von Toluol abbauenden Bakterien aus
unterschiedlich belasteten Böden ausein­
andergesetzt. Toluol ist ein Giftstoff, der u.
a. in Autoabgasen vorkommt und der die
Qualität des Grundwassers beeinträchti­
gen kann. Ihre Hypothese, dass ein Boden
unmittelbar neben der Autobahn viel mehr
Toluol abbauende Bakterien enthalten
müsse als ein unbelasteter Waldboden,
konnte sie bestätigen. Sie isolierte hier­
für die Bakterien aus den verschiedenen
Böden, kultivierte sie in einer ToluolAtmosphäre und hielt ihre Resultate foto­
grafisch fest. Zusätzlich untersuchte sie,
ob diese Bakterien auch im Belebtschlammbecken der ARA Oberwiggertal
auftraten. Ihre Ziele verfolgte sie mit gros­
ser wissenschaftlicher Neugierde, viel
Enthusiasmus und Hartnäckigkeit. Die
Bewegung 51
Preise für besondere Leistungen
Experimente wurden sorgfältig geplant und
durchgeführt, die Resultate professionell
ausgewertet und auf einem für diese Stufe
hohen fachlichen Niveau diskutiert. Alles
in allem: Nadine Sutter verfasste mit über­
durchschnittlichem Engagement eine fun­
dierte und solide wissenschaftliche Arbeit.
Nadine Sutter erhält für ihre Leistung ei­
nen Preis des Zonta Clubs in der Höhe von
500 Fr.
Thierry Bregnard, Fachschaft Chemie
Behije Balazi
«Bekämpfung der Geldwäscherei»
«Pecunia non olet» – Geld stinkt nicht! Die­
se altrömische Weisheit veranlasste Behije
Balazi, sich vertieft mit dem Phänomen
der Geldwäscherei in ihrer Maturaarbeit
auseinander zu setzen. Das heikle Thema
erschwerte der Autorin das Finden von ge­
eigneten Interviewpartnern. Teilweise wur­
Nadine Sutter (oben)
und Behije Balazi (unten)
52 Bewegung
Andreas Kaufmann (oben)
und Valon Prendi (unten)
de sie auch beschimpft oder ihre Telefon­
anrufe aufgehängt. Trotz der Hindernisse
ist es der Autorin dank Beharrlichkeit,
Fleiss, guter Arbeitstechnik, realistischer
Zeitplanung und Intelligenz hervorragend
gelungen, die gewählte Problemstellung
zu lösen. Die Autorin untersuchte sehr
gründlich Wesen, Begriff, Statistik, Aus­
wirkungen, Bekämpfung und internationale
Entwicklung der Geldwäscherei. Dabei hat
sie auf eindrückliche Art und Weise bewie­
sen, dass eine systematische Geldwäsche
in der Schweiz unmöglich ist. Behije Balazi
hat in ihrer Maturaarbeit klar zwischen
Fakten und Hypothesen unterschieden und
hat ihre Aussagen widerspruchsfrei und
gestalterisch anspruchsvoll abgefasst.
Es ist ihr bestens gelungen, ihre These zu
verifizieren. Entstanden ist während eines
Jahres eine Maturaarbeit, welche das
geforderte Niveau in formaler und materi­
eller Hinsicht bei weitem übersteigt. Behije
Balazi erhält für ihre Leistung einen Preis
des Zonta Clubs in der Höhe von 500 Fr.
Jürg Regli,
Fachschaft Wirtschaft und Recht
Andreas Kaufmann
«Banlieue entre marginalisation et
intégration»
Andreas Kaufmann verdient aus folgenden
Gründen die Auszeichnung:
– Selbständigkeit, Vielseitigkeit und Kre­
ativität des Verfassers: schöne Gestal­
tung der Arbeit; Ergänzung der Arbeit
durch Rap-Texte und der Präsentation
durch ein selbst gemaltes Bild.
– Grosse Sachkenntnis in einem Themen­
bereich, der den Verfasser seit Jahren
sehr interessierte, zu vertiefen und
wissenschaftlich anzugehen.
– Fähigkeit des Verfassers, sich in die
ziemlich fremde Problematik der sozi­
alen Situation der jungen Immigranten
in französischen Vorstädten einzufühlen
und sein grosses Interesse an soziolo­
gischen Aspekten.
– Sehr gute französische Sprachkennt­
nisse (insbesondere im Bereich des
Wortschatzes), welche sich der Verfas­
ser angeeignet hat, obwohl er nie einen
längeren Aufenthalt im französischen
Sprachraum absolviert hat; diese er­
möglichten es ihm, eine Arbeit auf sehr
anspruchsvollem Niveau sprachlich zu
bewältigen.
– Scharfer Blick des Verfassers für die
soziolinguistischen Seiten der Fremd­
sprache Französisch und auch ein
Gefühl für ihre künstlerischen Mög­
lichkeiten im Zusammenhang mit den
Raptexten.
– Reichhaltigkeit, sorgfältige Gestaltung
und Illustration der Arbeit.
Andreas Kaufmann erhält für seine
Leistung einen Preis des Lion Clubs in der
Höhe von 500 Fr.
Sibylle Kurt, Fachschaft Französisch
nicht beeindruckt war. Der Film wurde im
albanischen Fernsehen gezeigt. Die Arbeit
war sehr komplex. Es galt u. a. technische,
ethische, filmische Probleme zu lösen und
mit einer Fülle von Material auszukommen.
Es war auch sehr mutig, sich mit diesem
heiklen und emotionalen Thema auseinan­
derzusetzen. Es liegt eine reife und durch­
dachte Arbeit vor, ein wahres Highlight!
Valon Prendi erhält für seine Leistung ei­
nen Preis des Lion Clubs in der Höhe von
500 Fr.
Stefan Rösli, Fachschaft Bildnerisches
Gestalten
Valon Prendi
«Tränen in Kosovo»
Valon Prendi hat mit viel Enthusiasmus
und Eigenleistung einen Film gedreht. Viel
Herzblut wurde hineingelegt und unzählige
Lernschritte wurden gemacht, die in der
Arbeit als Letztes nicht ersichtlich sind.
Er hat es nicht gescheut, viele, nützliche
Kontakte zu knüpfen (Sfor, UCK). Er hat
jene Leute gesucht und gefunden, die
bei seinem Unternehmen nützlich waren.
Zudem hat er den Film in der Öffentlichkeit
gezeigt. Es gab niemand, der von der Arbeit
Öffentliche Präsentation des Films «Tränen
in Kosovo – eine Familie zwischen Trauer
und Hoffnung» in der Aula der KSS
Die Präsentation von Valon-Enrico Prendis
Film wurde in vielen Zeitungen angekün­
digt. Entsprechend hoch war auch die Zahl
an Interessenten, welche am 17. April 2008
die Aula beinahe füllten. Dass über die
Hälfte der Zuschauer einen persönlichen
Bezug zu den schrecklichen Ereignissen im
Kosovo-Krieg hatten, war an der Stimmung
während des Filmes spürbar. Es dauerte
nicht lange, bis die meisten Leute Tränen
in den Augen hatten und Taschentücher
Bewegung
Nominationen für
Preise
53
Bereich Mathe­matik/Naturwiss.:
Basler Pascal: Laser – Arbeits­
prin­zip und Konstruktion
Bucher Janine: Geschichte der
Gleichungen von der Antike bis
zur Renaissance
Sutter Nadine:
Schadstoffbeobachtungen
Bereich Sprachen/Geisteswis­s.:
Kaufmann Andreas: Banlieue
entre marginalisation et intégration
Schindler Kilian: Die Welt in
Tolkiens «Der Hobbit» Schürch Caterina: Homöopathie,
eine wissenschaftstheoretische
Analyse Bereich Sozialwissenschaften:
Balazi Behije: Bekämpfung der
Geldwäscherei
Käser Sarah: Die amerikanische
Diplomatie 1943 in der Schweiz
Wechsler Selina: Emanzipation
der Frau
Bereich Kunst und Kultur:
Hodel Jonas: Licht und Raum Prendi Valon: Tränen in Kosovo
Zemp Brigitte/Sert Janine:
Phaeton – musikalische
Umsetzung der griechischen
Sage
54 Bewegung
herumgereicht wurden. Als der Film zu
Ende war, dauerte es eine gewisse Zeit, bis
sich die Zuschauer aus ihrer Betroffenheit
etwas gelöst hatten und die eingebrochene
Stille durch immer lauter werdendes Ap­
plaudieren durchbrochen wurde.
Anschliessend wurden die Besucher auf
die Türkollekte aufmerksam gemacht, von
welcher knapp die Hälfte an die im Film
interviewte Familie nach Kosovo geschickt
wurde. Die Gäste hatten zum Schluss noch
die Möglichkeit, zusammen einen Aperi­
tif einzunehmen und sich über die noch
frischen Eindrücke des Filmes zu unterhal­
ten. Wahrscheinlich trug die Aktualität des
Themas aufgrund der einseitig erklärten
Unabhängigkeit des Kosovos zum grossen
Interesse an diesem Film bei. Die Präsenta­
tion wäre ohne die grosszügigen Spender,
die Hilfe der Mitschüler und der Schullei­
tung nicht möglich gewesen.
Selina Wechlser
Stellvertretend für die Gruppe
des Musicals UNIQUE Sara
Wicki und Christoph Amrein
Sonderpreis 2008
der Kantonsschule Sursee
Der diesjährige Maturajahrgang hat sich
nicht nur mit Einzelleistungen positiv her­
vorgetan. Wir konnten bei verschiedensten
Ereignissen und Anlässen eine beachtliche
Sozialkompetenz feststellen, eine gegen­
seitige Animation zu Glanzleistungen im
musikalischen und kulturellen Bereich und
eine grosse Bereitschaft, Projekte gemein­
sam zu verwirklichen und viele am Ergeb­
nis und Erfolg teilhaben zu lassen.
Deshalb honoriert die Schule die eindrück­
liche Gesamtleistung einer Gruppe, bei
der Beteiligte aus verschiedenen Klassen
mithalfen, eine ambitiös angelegte Matura­
arbeit zu verwirklichen. Es handelt sich
um das Musical-Projekt mit dem Namen
UNIQUE.
Die Gruppe, geleitet von Sara Wicki und
Christoph Amrein, erhält den Sonderpreis
von 1000 Fr der Kantonsschule Sursee.
Michel Hubli, Rektor
Liebe Fachmittelschulabsolventinnen und
-absolventen, liebe Maturandinnen und
Maturanden, liebe Eltern, liebe Gäste, liebe
Kolleginnen und Kollegen
In Kürze werden Sie, liebe Lernende, phy­
sisch erfahrbar ein amtliches Papier in
Händen halten, das Ihnen bestätigt, dass
Sie nun so weit gereift sind, dass Sie un­
sere Schule verlassen können. Zu Ihren
Leistungen in den vergangenen drei, vier
oder auch sechs Jahren und insbesonde­
re in den abgelegten Prüfungen, die Sie
erst hierher zu dieser Feier gebracht ha­
ben, gratuliere ich Ihnen herzlich und für
Ihre Zukunft wünsche ich Ihnen viel Glück.
Glück!? – Wenn Sie an Glück denken, dann
könnte es sein, dass bei einigen von Ihnen
sich nochmals alle Schrecksekunden aus
den Prüfungen etwa in Form von Hitzewal­
lun­gen und Schweissausbrüchen bemerk­
bar machen. Vor allem aber werden Sie
wohl in Ihre Zukunft denken und daran,
dass diese hoffentlich glücklich sein wer­
de. – Was genau soll denn einen günstigen
Ausgang haben? Wenn wir Sie, liebe Eltern,
fragen würden, was Sie Ihren Töchtern und
Söhnen für die Zukunft wünschen, dann
würden Sie wohl antworten: Was auch im­
Bewegung 55
Das Glück und die Weisheit
Maturarede von Rolf Wirth, Prorektor Mittelstufe
mer sie machen, wir wünschen ihnen, dass
sie glücklich sein werden.
Glückwünsche sind leicht ausgesprochen.
Was aber ist überhaupt das Glück?
Und: Wie findet es mich? Oder besser: Wie
finde ich es? Wenn der Deutschlehrer sich
schwieriger Fragen annimmt, nimmt er –
wie könnte es anders sein – ein Buch zur
Hand und liest – zum Beispiel bei Schiller:
Das Glück und die Weisheit. Im nachfol­
genden Gedicht treffen die Glücksgöttin
Fortuna und die Weisheit mit Namen
Sophia aufeinander. In der ersten Hälfte
des Gedichts beklagt sich Fortuna über
einen Favoriten oder Günstling, der vom
Glück nie genug bekommen kann. Erst ganz
am Schluss folgt eine kurze Entgegnung
der weisen Sophia.
56 Bewegung
Das Glück und die Weisheit
Entzweit mit einem Favoriten
Flog einst Fortun’ der Weisheit zu:
«Ich will dir meine Schätze bieten,
Sei meine Freundin du!
Mit meinen reichsten, schönsten Gaben
Beschenk ich ihn so mütterlich,
Und sieh, er will noch immer haben
Und nennt noch geizig mich.
Komm, Schwester, lass uns Freundschaft
schliessen,
Du marterst dich an deinem Pflug;
In deinen Schoss will ich sie giessen,
Hier ist für dich und mich genug.»
Sophia lächelt diesen Worten
Und wischt den Schweiss vom Angesicht:
«Dort eilt dein Freund, sich zu ermorden,
Versöhnt euch – ich brauch dich nicht.»
Fortuna, die Glücksgöttin im Gedicht, ist
ein flatterhaftes Wesen und hat ihre Günst­linge, die sie zu Königen und – beim Entzug
der Gunst – zu Bettlern machen kann. Der
Favorit im Gedicht oder eben der Bevorzug­
te, der die Gunst der Fortuna genossen hat,
kann offenbar ohne das ihm zufällig zufal­
lende Glück nicht leben und macht sich
auf, von der nächsten Brücke zu springen.
Dieses unverfügbare Zufalls-Glück findet
mich oder eben nicht, selber kann ich es
nicht finden. Entscheidend ist deshalb un­
sere Haltung diesem Glück gegenüber:
Wo es uns ungünstig ist, wollen wir es er­
dulden; wo es uns günstig ist, wollen wir
es ergreifen. Im Gedicht steht der Fortuna
die Weisheit gegenüber. Vielleicht entge­
gen ersten Erwartungen sitzt Sophia, wie
die Weisheit genannt wird, nicht auf einer
Anhöhe, versunken in philosophische Be­
trachtung. Nein, sie «martert (sich) an
(ihrem) Pflug». Die Weisheit dennoch als
alternatives Glück zum Zufalls-Glück?
Statt sich Fortunas «Gaben» «in [den]
Schoss giessen» zu lassen, arbeiten im
«Schweiss[e] [unsres] Angesichts» und
dies auch noch als Glück empfinden?
Die Alternative zum Arbeiten wäre das
Vergnügen. Leider aber taugt diese Lösung
nicht. Wir können nämlich bei Schiller und
auch bei fast allen Philosophen nachle­
sen, dass der hemmungslose Wettlauf mit
den Vergnügungen nicht zu Glück, sondern
letztlich zu einer tiefen Bitterkeit führt.
Warum das? Wir wissen es alle: Wo nur
noch Vergnügen herrscht und es keinerlei
Ernst mehr gibt, wo der Spass zum alleini­
gen Lebensprinzip geworden ist, wird
dieser Spass bald schon zum blanken Ent­setzen, denn er erweist sich ohne Gegen­
gewicht als hohl und leer. Wer einzig dem
Vergnügen nachjagt, kommt dadurch nicht
zu sich selbst – nein, im Gegenteil: Er wird
seiner selbst überdrüssig.
Glückssuche also doch als Arbeit? Der 1953
geborene Philosoph Wilhelm Schmid nennt
diese Arbeit Lebenskunst. Dieser Begriff
könnte uns vielleicht gefallen, wären wir
doch wohl alle gerne Lebenskünstler.
Schmid hält fest, dass früher Religion und
Traditionen den Menschen den Lebenssinn
vorgegeben haben. Er spricht von einer
ehemals normativen Lebensgestaltung.
Die Entdeckungen in den modernen Naturund Geisteswissenschaften haben jedoch
aus den früheren Sicherheiten in den gros­
sen Lebensfragen Unsicherheiten gemacht.
So geben uns heute auch die Literaten kei­
ne Antworten mehr, sondern konfrontieren
uns mit den grundlegenden Fragen unseres
Daseins. Was können wir wissen? Was sol­
len wir tun? Was dürfen wir glauben? Die
Philosophie und die Literatur schaffen uns
keinen Himmel auf Erden, sondern sie zie­
hen uns immer wieder den Boden unter
den Füssen weg. Wir können uns dieser
Provokation verweigern oder aber uns ihr
stellen und die Offenheit unseres Daseins
aushalten. Vor allem aber ist diese Offen­heit auch eine grosse Chance, denn sie
bedeutet Freiheit – sie gibt uns die Frei­
heit, vieles in unserem Leben selber zu ent­
schei­den.
Zusammengefasst: War der Einzelne mit
der früheren normativen Lebensgestaltung,
in der alles seinen festen Platz hatte, von
der Sinnsuche entlastet, so ist heute der
Einzelne aufgefordert, selber seinen
Lebens­­sinn zu suchen und damit zum
Lebenskünstler zu werden. Schmid nennt
dies eine optative Lebensgestaltung. Das
Wort Option kommt vom lateinischen optio
und meint den freien Willen bzw. die kogni­tiven Voraussetzungen, die gegeben sein
müssen, um überhaupt eine Wahlfreiheit
haben zu können. Dazu gehören u. a.: Auf­merksamkeit, Erinnerung, Lernen, Kreati­
vität, Planen, Orientierung, Imagination,
Introspektion, Wille.
Bewegung 57
58 Bewegung
Damit kommen wir zurück zum amtlichen
Schein, den Sie bald erhalten werden. Er
ist hoffentlich eben nicht nur ein Billett,
sondern auch ein Symbol dafür, dass Sie
gebildet und damit auch ein wenig weise
geworden sind. Dafür, dass Sie in der
Schule nicht normiert und mit Antworten
abgefüllt worden sind, sondern dass Sie
Voraussetzungen mitbekommen haben,
sich den offenen Fragen des Lebens immer
wieder neu zu stellen, diese immer wieder
neu frei, kritisch und kreativ für sich zu be­
antworten. Sie sehen, dieses individuelle
Schaffen von Sinn – von Zusammenhängen
im ganzen eigenen Leben – ist Arbeit,
Lebensarbeit: Arbeit an der Freundschaft,
Arbeit an der Familie, Bürgerarbeit, Musse­
arbeit, Erwerbsarbeit und vor allem Arbeit
an sich selbst. Und: Mit dem persönlichen
Entscheid trägt der Einzelne, also Sie und
ich, die Verantwortung sowohl für das Ge­lingen als auch für das Misslingen. Weis­
heit ist deshalb verbunden mit Verstand,
vor allem aber mit Charakter oder auch
Mut.
Sie, liebe Prüflinge, die nun die KSS ver­las­sen, machen sich jetzt auf, Lebenskünst­
ler und Glücksfinder zu werden im Be­
wusst­sein, dass Glück nicht andauert und
immer wieder neu erarbeitet werden muss.
Dabei hilft es möglicherweise, sich zwi­
schendurch vor den Spiegel zu stellen und
mit dem Gedicht von Erich Fried konstruk­
tive Selbstkritik zu üben:
Meine Schwäche
war
mein Gefühl
der Überlegenheit
Das habe ich
überwunden
Jetzt bin ich
vollkommen
Allen Anwesenden wünsche ich einen
schönen Abend.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Rolf Wirth
Bewegung 59
Im Juni 2007 haben fünf Damen und zwei
Herren der Fachmittelschule an der Kan­
tonsschule Sursee den allgemein bilden­den Teil ihrer Ausbildung mit dem Fachmit­
telschulausweis «Gesundheit/Soziales» ab­
geschlossen. Während drei Jahren hat­ten
sie vollzeitlichen Unterricht zu be­suchen,
wobei im zweiten und dritten Ausbildungsjahr wöchentlich fünf Lektionen berufs­
kundlicher Unterricht und zusätzlich über­betriebliche Kurse hinzu kamen. Die Prä­sentation einer Projektarbeit sowie schrift­liche und mündliche Prüfungen bildeten
den Endpunkt der theoretischen Ausbil­
dung. Im Juli 2008 wurde den Damen und
Herren nach einem Jahr praktischer Aus­bildung das eidgenössische Fähigkeits­
zeugnis Fachangestellte Gesundheit (FAGE)
erteilt. Auf Grund der theoretischen und
praktischen Leistungen konnten die Absol­
ventinnen und Absolventen kürzlich das
Gesundheit und Soziales
Erste Berufsmatura via FMS
Berufsmaturitätszeugnis in Empfang neh­
men, das ihnen erlaubt, ihre Studien an
einer Fachhochschule fort zu setzen. Am
2. September 2008 nahmen die erfolg­
reichen Absolventen Heller Ueli, Lütolf
Cornelia, Marfurt Janine, Minder Stefanie,
Odermatt Miriam, Mutiangpil Jasmine
und Vonmoos Simon bei einem Apero mit
den Lehrpersonen und der Schulleitung
Abschied von der Kantonsschule Sursee.
Herzliche Gratulation!
Herbert Ulrich, Prorekor und Leiter der
Abteilung FMS an der Kantonsschule
Sursee
60 Bewegung
Kommen und Gehen
Neu an der Schule
Folgende Lehrpersonen konnten wir
im Team willkommen heissen:
Nicole Burkard (Englisch)
Thomas Clemens (Deutsch)
Moritz Fischlin (Französisch)
Ulrike Gerhardt (Wirtschaft und Recht)
Shabir Hansraj (Chemie)
Wolfgang Käppeli (Biologie)
Manuela Kronenberg (Sport)
Jann Loosli (Chemie)
Matthias Lussi (Biologie)
Stefan Mundwiler (Chemie)
Franziska Schnyder (Sport)
Eine längere Stellvertretung übernahmen
Achim Schroeteler und Gabriela Gyr in
Bildnerischem Gestalten für Werner
Käufeler.
Ein herzlicher Willkommensgruss geht
auch an Markus Kneubühler (Geschichte
und Geografie), der seine Arbeit nach
einem Jahr Urlaub wieder aufnimmt und an
Otto Steiger (Physik, Naturwissenschaften
und Technik), der für eine nicht angetre­
tene neue Lehrperson ein weiteres Jahr
auf seine geplante Pensionierung verzich­
tete.
Austritte
Während des Schuljahres verliess uns
Chantal Grossmann infolge Mutterschaft
(2000–2008); ihr Nachfolger im Tastatur­
schreiben ist Markus Fuchs.
Auf Ende des Schuljahres 2007/08 ging
Jules Zehnder, Französisch, in Pension.
Er war 1970–2008 an der Schule tätig. Die
Schulleitung dankt ihm für seine jahrelan­
ge Treue und seine Dienste und wünscht
ihm im neuen Lebensabschnitt Gesundheit
und viele glückliche Jahre.
Auf Ende des Schuljahres 2007/08 verlies­
sen uns zudem folgende Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Hausdienste:
20 Dienstjahre
Marcel Gühr
Stefan Rösli
Gerber Rahel, 1.2.2007–20.3.2008
Jakob Brigitte, 20.11.2006–31.8.2007
Emmenegger Maria, 1.8.1999–31.8.2008
Meinen Peter, 1.9.1999–9.10.2007
25 Dienstjahre
Urs Lütolf
Die Schulleitung dankt allen Mitarbeiten­
den, die unsere Schule verlassen, recht
herzlich und wünscht ihnen in der neuen
Umgebung Glück und Erfolg.
Dienstjubiläen
Im Jahr 2007 feiern folgende Lehrpersonen
der Kantonsschule Sursee Dienstjubiläen:
10 Dienstjahre
Evelyne Balmer
Adrian Büchel
Markus Oswald
Iso Peyer
15 Dienstjahre
Benno Blättler
Fabrizio Brentini
Karin Grabher
30 Dienstjahre
Marcel Brücker
Matthias Forrer
Herzlichen Dank und Gratulation!
Die Schulleitung
Bewegung 61
62 Bewegung
Abschied von Werner Käufeler
27. Juli 1946 – 20. April 2008
Seit längerer Zeit wussten wir, dass Wer­
ner Käufeler ernsthaft krank war. Und
wir hatten seit einiger Zeit damit rech­
nen müssen, dass er nie mehr an unsere
Schule zurück kommen würde. Trotzdem
sind wir zutiefst erschrocken und betrof­
fen gewesen, als wir vernahmen, dass
Werner Käufeler gestorben ist. Wenn der
Platz eines Menschen, mit dem wir wäh­
rend Jahren zusammengearbeitet haben,
definitiv verwaist bleibt, stellen wir uns
immer auch die Frage, inwieweit unser
Lebenswerk gediehen ist, bzw. wie viel Zeit
uns noch bleibt, Angefangenes fort oder zu
Ende zu führen.
Wenn wir auf Werner Käufelers 37-jähriges
Wirken an unserer Schule zurück blicken,
so dürfen wir bei all unserem Trauern fest­
halten, dass er in seinem relativ kurzen
Leben sichtbare Spuren hinterlassen hat.
Konkrete Resultate – dies war es auch
immer, was Werner anstrebte und suchte.
Mühselige Grundsatzdiskussionen, welche
die Praxis nur wenig oder gar nicht zu prä­
gen vermochten, waren nicht seine Sache.
Werner war ein Mann der Tat, ein Mann
des praktischen Vollzugs, ein Meister des
Bewegens. Das hat er im Schulalltag im­
mer wieder gezeigt. Statt Stapel von Papier
mit Buchstaben zu Papiertigern aufzubla­
sen, hat er skizzierend Lösungen gesucht
und dann auch gleich Hand angelegt und
das Entworfene sinnvoll und gewinnbrin­
gend umgesetzt.
So würde er wahrscheinlich nur den Kopf
schütteln, wenn man davon spräche, dass
er im Kanton Luzern mit einem Pilotprojekt
den Weg für das Fach Werken im Gymna­
sium geebnet hat. Für ihn war Werken
nichts anderes als die Ausweitung des
Zeichnens auf eine weitere Dimension und
deshalb gehörte dieser Bereich einfach
zum traditionellen Unterricht. Und was
Werner Käufeler als notwendig erachtete,
das setzte er um. Heute werden Projekte
von den Durchführenden üblicherweise mit
papierener Reflexion und Dokumentation
und von den Instanzen mit Finanzen beglei­
tet. Werner Käufeler musste sein Fach mit
kleinem Budget etablieren. Dies liess ihn
immer wieder individuelle und improvi­sierte Lösungen finden. Und wenn das Geld
immer noch nicht reichte, dann setzte er
sein fachliches und handwerkliches Kön­
nen ein, um Finanzquellen zu erschliessen
und Notwendiges für den Unterricht an­schaffen zu können. Nicht nur die Fach­
schaftskolleginnen und -kollegen wussten,
dass Werner eine gute Adresse war, wenn
man etwa funktionierende Fotoapparate
oder anderes Material brauchte. Und viele
von uns haben seine beinahe unbegrenzte
Hilfsbereitschaft immer wieder beanspru­
chen dürfen. Im Lehrerkollegium und in der
Fachschaft war Werner einer derjenigen,
an denen die Wellen der Betriebsamkeit
und Hektik gebrochen wurden. Wie im
Unterricht hörte und schaute er sich die
Dinge mit Ruhe und Gelassenheit an, und
wenn er seine Vorbehalte anmeldete, so
geschah dies in der Regel mit einem
schalk­haften Augenzwinkern und einem
witzigen Kommentar. Den Verkündern von
pädagogischen und methodischen Heils­lehren stand er wie innovativen Neuerun­
gen abwartend kritisch gegenüber, sodass
sogar die Informatik einen relativ hohen
Entwicklungsstand aufweisen musste, bis
Werner sich diese Technik zu eigen mach-
te. Seine Unterrichtsmethode bestand
darin, den Schülerinnen und Schülern klar
und offen entgegen zu treten und ihnen an
der Wandtafel oder im Skizzenbuch zu
zeigen, auf welche Weise was wie zu ma­
chen ist. Er setzte den Lernenden weite
Grenzen und er musste oder konnte auch
laute Worte verlieren, wenn diese überschritten wurden. Er hat die Grenzüber­
schreiter mit sicherer Hand zurückgeholt,
fair und korrekt, und er hat ihnen ihre Ver­
fehlungen nie nachgetragen. Wer sich ihm
anvertraute, dem zeigte er Wege und Mög­lichkeiten zu kreativem Tun auf, wer auf
ihn hörte, der konnte sich – von Geschich­ten und Anekdoten aus allen Lebensberei­
chen begleitet – in die Welt des Sich-Er­
fahrens und Sich-Ausdrückens entführen
lassen.
Wir sind traurig, dass wir einen verständ­
nisvollen und einfühlsamen Lehrer ver­
lieren, wir sind traurig, dass wir einen
markanten und lieben Freund und Kollegen
verlieren – aber wir sind auch dankbar für
all das, was er für uns und für die Schule
getan hat.
Michel Hubli, Rektor
Bewegung 63
64 Bewegung
Au revoir, Monsieur Zehnder!
Wenn sich heute Schülerinnen und Schüler
der Luzerner Primarschule selbstverständ­
lich mit einem «Bonjour, Monsieur» oder
einem «Au revoir, Madame» an ihre Lehr­
personen wenden und damit eine Brücke
in die nur zwei Auto-Stunden entfernte
Westschweiz schlagen, ist das auch ein
Verdienst unseres Kollegen Jules Zehnder,
der mit Ende dieses Schuljahres in Pen­sion
gegangen ist. Als kantonaler Verantwort­
licher für Lehrerfortbildung, Lehrpläne und
Lehrmittel hat er massgeblich an der Ein­füh­rung und Konsolidierung des Franzö­
sischunterrichts mitgewirkt und Primar­lehrpersonen auf ihre Arbeit im Franzö­
sisch­unterricht vorbereitet: zunächst mit
«Bonne Chance», später dann mit dem
noch aktuellen «Envol».
Als Französischlehrer ist er der Kantons­
schule Sursee und dem Kanton Luzern 38
Jahre lang treu geblieben und hat auf allen
Stufen von der ersten Klasse bis hin zur
Matura unterrichtet.
Neben seinen pädagogischen und lern­
psychologischen Anliegen – wir in der
Fachschaft nannten Jules manchmal un­
seren «pédagogue» – verstand er es im­
mer wieder, den Lernenden die in der
Innerschweiz zeitweise doch sehr fremde
Sprache Französisch auf lebendige und
natürliche Art und Weise näher zu bringen:
durch Schüler- und Klassenaustausche,
Kontakte mit französischsprachigen Per­sonen, durch Klassenlager und Studien­
reisen.
Ein Meilenstein in der fachlichen Tätigkeit
von Jules Zehnder als Romanist war in den
letzten Jahren die Einführung des ESP
(Europäisches Sprachenportfolio): In einem
übersichtlichen Ordner geben sich Lernen­de über ihre Leistungen und Fortschritte
in verschiedenen Fremdsprachen Rechen­
schaft. Wichtiger als die buchhalterische
Arbeit ist aber das Bewusstsein, dass im
heutigen modernen Sprachunterricht nicht
mehr die quasi perfekte Imitation des (zu­
meist geschriebenen) Französisch das Ziel
sein kann, sondern eine geduldige, be­
harrliche Entwicklung der «4 Fertigkeiten»
Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen
und Schreiben. Um dies in den Köpfen von
Lernenden, Lehrenden und auch Behör­
den zu verankern, brauchte es viel Über­
zeugungsarbeit und leidenschaftliche
Beharrlichkeit. Diese Eigenschaften hat
uns Jules als Kollege in der Fachschaft
Französisch oft vorgemacht und uns er­
mutigt, diesen Weg konsequent weiter zu
verfolgen.
Aber auch auf anderen Ebenen der Bil­
dungslandschaft hat sich Jules Zehnder
engagiert, neben oder nach dem Unter­rich­
ten, nach Feierabend sozusagen: bei der
Evaluation neuer Lehrmittel, als Leiter der
kantonalen und der schulinternen Fach­schaft Französisch, als Mentor und Prakti­
kumsleiter für junge Lehrpersonen, als
Mitglied der Diplomprüfungskommission
für Primarlehrpersonen, als Organisator
methodisch-didaktischer Kurse für Gym­
nasiallehrpersonen, als Experte bei Prü­
fungen und Anstellungen, als Gründer des
Ehemaligenvereins der Kantonsschule
Sursee. Die Liste aller Engagements ginge
«auf keine Kuhhaut», es bräuchte dafür
schon mehrere Kühe!
Wir Kolleginnen und Kollegen wünschen
Jules Zehnder «le repos du guerrier», Zeit
zum Ausruhen von den Strapazen des
manchmal doch hektischen Schulalltags,
vor allem aber die Musse, ein Buch zu le­
sen, ohne es am nächsten Tag bereits in
ein didaktisches Schema verarbeiten zu
müssen. Et garde ton sourire!
Harald Kolb
Bewegung 65
66 Bewegung
Im Dienstleistungsbereich konnten zu Be­­ginn des 2. Semesters zwei Meilensteine
umgesetzt werden. Mit dem Unterrichts­
beginn nach den Fasnachtsferien 2008
wurde der bargeldlose Zahlungsverkehr
in der Mensa und den dazugehörenden
Selbstbedienungsstellen (Automaten)
eingeführt. Für die Erstellung der rund 1000
Legic-Card und Fass-Strasse
Neue Dienstleistungen an der KSS
Legic-Cards wurde im Januar von allen
Lernenden, Lehrpersonen und Mitarbeiten­
den der Verwaltung eine Passfoto aufge­
nommen. Unsere Lernende Mediamatikerin
Jessica Singer überarbeitete die Fotos,
führte alle notwendigen Personalinforma­
tionen zusammen und druckte die LegicCards. In der Mensa können Essen und
Bezüge an den Automaten nur noch mittels
Legic-Card bezahlt werden. Den Eltern wird
von der Schule eine Rechnung von Fr. 50
zugestellt (Startguthaben und Depot, das
beim Schulaustritt bei Rückgabe der Karte
inkl. Restguthaben zurückerstattet wird).
Das Kartenguthaben kann an der Ladesta­
tion mit Geldnoten aufgeladen werden.
Die Legic-Card gilt zugleich als neuer
Schülerausweis (Student Identity Card)
für die Lernenden, als Ausweis für Lehr­
personen (Teacher Identity Card) bzw. als
Schulausweis für Mitarbeitende.
Einführung einer zweiten Fass-Strasse
für das Mittagsmenü: Gleichzeitig mit der
Einführung der Legic Card wurden in der
Mensa eine zweite Fass-Strasse für die
Essensausgabe und zwei neue Kassen für
die Bezahlung eingerichtet. Eine zusätz­
liche Mitarbeiterin unterstützt das Men­
sateam während den Spitzenzeiten. Mit
diesen Massnahmen konnte eine spürbare
Verbesserung für die Mensakunden bei
der Essensausgabe erreicht werden.
Unser Mensateam wird weiterhin für ein
ausgewogenes und reichhaltiges Verpfle­
gungsangebot an der Kanti sorgen sowie
periodisch Früchte-Aktionen im Rahmen
des Gesundheitsförderungskonzeptes gra­
tis anbieten. Wir danken allen bei diesen
Projekten engagierten Mitarbeitenden und
den beteiligten Unternehmern für die ein­
wandfreie Ausführung der Arbeiten.
Erich Wigger, Leiter Zentrale Dienste
Bewegung 67
Die Schulkommission und die Schulleitung
arbeiten gut zusammen. Es wird bei Pro­
blemen der Schule respektvoll nach ge­meinsam vertretbaren Lösungen gesucht.
Dies ist nicht selbstverständlich, zeugt
aber von der aktuell wirklich guten Stim­
mung und Ruhe an der Front unserer Kanti.
Dadurch können die Ressourcen für das
Wohl der Lernenden eingesetzt werden
und es muss nicht an zermürbenden Ne­
benschauplätzen Kraft verschwendet wer­den. Wir sind bestrebt, weiterhin die
Schul­leitung im nicht immer einfachen
Umfeld zu unterstützen, konstruktiv mit­
zudenken und uns für die Qualität an der
Kanti im Rahmen der Möglichkeiten zu en­
gagieren.
Es ist schwierig, unsere Tätigkeitsgebiete
im vergangenen Schuljahr auf ein paar
Worte zusammenzufassen, weshalb ich
mich auf zwei Aspekte beschränke: Aus
vol­ler Überzeugung, dass das im Planungs­
bericht der Regierung enthaltene Leis­
tungs­lohnsystem bei Lehrpersonen mit sei­
Die Schulkommission hat das Wort
Gezieltes Engagement und konstruktives Mitdenken
68 Bewegung
nem Aufwand in keinem Verhältnis zum
Ertrag stünde, haben wir die anderen
Schulkommissionen, aber auch die Politi­
ker persönlich zur klaren Ab­lehnung
aufgefordert. Das klare Ergebnis in der
Bildungskommission des Kantons­rates
hat uns entsprechend gefreut. Wie­der­
holt zu Diskussionen hat auch die «Zukunft
des Lateins» geführt. Unsere Kommission
nahm nun erfreut Kenntnis vom breit ab­
gestützten Projekt mit dem Zusatzfach
«Europäische Sprachen und Kulturen,
welches ab dem Schuljahr 2009/10 starten
soll und welchem gute Chancen einge­
räumt werden dürfen.
Neu als Ersatz für die zurückgetretenen,
langjährigen Mitglieder durften wir in der
Schulkommission Othmar Dubach (Mitglied
Konzernleitung Emmi Gruppe Luzern),
Christiane Schildknecht (Prof. an der UNI
Luzern) und Peter Stocker (Schulleiter
Sursee) begrüssen.
Wir sind stolz: Die Kanti Sursee ist zu
einem Begriff geworden! Die vier Sonder­wochen sind ebenso bekannt wie der «His­
torische Tag» oder die bekannten «Nights»
(Jazz, Beatles, Celtic), die beliebten KantiTheater usw. Die Schulkommission freut
sich über diese nicht mehr wegzudenken­
den Veranstaltungen, alles ein Verdienst
der Schulleitung, vieler Lehrpersonen,
aber auch unserer Lernenden selber. Für
solch wertvolle Institutionen, aber auch
ganz generell für die grossen Verdienste
an der gut gebildeten Jugend möchten
wir der Schulleitung und der Lehrerschaft
beziehungsweise dem ganzen Kanti-Team
abschliessend den verdienten Dank aus­
sprechen.
Die Schule kann nur leben, wenn wir alle
uns gemeinsam um sie kümmern!
Beat Frischkopf, Präsident
Daten Zahlen Fakten 69
Daten, Zahlen, Fakten
70 Daten Zahlen Fakten
Organisation
Schulkommission
Frischkopf Beat, Präsident
Albisser Hofstetter Verena
Bühlmann Paul
Dubach Othmar
Künzli-Rohrer Monika
Schildknecht Christiane
Stocker Peter
Wangler Werner A.
Schüpbach Werner (Vertreter Bildungsund Kulturdepartement)
Hubli Michel, Rektor (Einsitz
mit beratender Stimme)
Frank Benno, Lehrervertreter
(Einsitz mit beratender Stimme)
Wigger Erich (Protokoll)
Schul- und Geschäftsleitung
Hubli Michel, Rektor
Deeg Stefan, Prorektor Oberstufe
Wirth Rolf, Prorektor Mittelstufe
Schindler Beat, Prorektor Unterstufe
Ulrich Herbert, Prorektor Fachmittelschule
Wigger Erich, Leiter Zentrale Dienste
Schulleitungsforum
Vertretung Schulleitung:
Deeg Stefan, Hubli Michel, Ulrich Herbert
Vertretung Lehrerschaft:
Büchel Adrian, Kurt Sibylle, Sandel Scott
Schulinterne Schüler/innenberatung
Bründler Ursula, Büchel Adrian, GraberGrossmann Chantal (bis 28.2.2008), Häusler
Beat
Studienberatung
Rämer Bettina
Fachstelle für Schulberatung
Brantschen Karin (bis 29.2.2008)
Rothenbühler Eva (seit 1.3.2008)
Sekretariat, Verwaltung
Erni Ruth
Lana-Hofstetter Gisela
Daten Zahlen Fakten 71
Die Schul- und Geschäftsleitung,
von links nach rechts:
Erich Wigger, Rolf Wirth, Beat
Schindler, Stefan Deeg, Michel
Hubli, Herbert Ulrich
72 Daten Zahlen Fakten
Informatik-Support
Weyermann Thomas (First-Level-Support)
Singer Jessica (Lernende Mediamatik)
Biologie-Assistentin
Meneghelli Ursulina
Chemie-Assistentin
Graf Ursula (seit 1.10.2007)
Bibliothek
Schönborn Annegret
Hausdienste
Meier Herbert, Hauswart
Achermann Rita
Arnold Tanja
Emmenegger Maria
Frei Anita
Gerber Rahel (bis 20.3.2008)
Habegger Ruth
Hurni-Stucki Ursula
Kathriner Ernst
Mazza Maria Luisa (seit 25.3.2008)
Meinen Peter (bis 31.10.2007)
Muri Lisbeth
Nobel Elisabeth
Prela Jeton
Schindler Lisabeth
Mensa
Wilkens Björn, Küchenchef
Frei Anita
Graser Esther
Hierzer Margrith
Hummel Ruth (seit 11.2.2008)
Hurni-Stucki Ursula
Schöpfer Maya
Weltert Beatrice
Permanente Funktionen
und Leitung von Arbeitsgruppen
Qualitätsbeauftragte
Severin Disler, Stefan Deeg
Steuerungsgruppe QSE
Weiterbildungskoordination
Georges Zahno, Rolf Wirth
Arbeitsgruppe schulinterne Weiterbildung
Evaluationsbeauftragte
Tobias Gräff, Herbert Ulrich
Arbeitsgruppe Evaluation
Sonderwochenkoordination
Rolf Probst, Beat Schindler, Rolf Wirth
Begleitgruppe Koordination und
Organisation, Begleitgruppe Inhalte und
Beurteilung
Daten Zahlen Fakten 73
Redaktion «Einblicke»
Fabrizio Brentini, Stefan Deeg
Internes Informationsblatt
Tobias Gräff
Europäisches Sprachenportfolio
Michael Nellen
Arbeitsgruppe ESP
Stundenplanung
Rolf Probst, Beat Schindler, Tobias Gräff
Webmaster
Marcel Brücker
Vertretungsplanung
Tobias Gräff
ICT-Koordination
Marcel Brücker, Erich Wigger
Koordination Maturaarbeiten,
FMS-Abschlussarbeiten
Peter Inauen
Medienbeauftragter
Marcel Brücker
Pressebeauftragter
Fabrizio Brentini (bis Mai 2008),
David Lienert (ab Juni 2008)
Kultur
Michel Hubli
Koordination Kulturprogramm
Beauftragter Bilddokumente
Christian Siegenthaler
Musikkoordination
Robert Pfister
Koordination Schulmusik und indiv.
Instrumental- und Vokalunterricht
Erscheinungsbild, PR
Michel Hubli
Präsentation Publikationen
Gesundheit
Beat Schindler
Koordination Programm und Arbeitsgruppe
74 Daten Zahlen Fakten
Lehrpersonen
Arnet Matthias lic. phil. I
Bachmann Edi MSC, Fachlehrer Englisch Balmer Evelyne dipl. Turn- u. Sportlehrerin II Baumgartner Mirjam Hauswirtschaftslehrerin
Berger Hutchings Monika lic. phil I
Biland Susanna lic. phil. I
Blättler Benno dipl. Turnlehrer ETH
Blum Michael lic. phil. I
Bregnard Thierry Dr. sc. nat. ETH Brentini Fabrizio Dr. phil I, lic. theol. Brücker Marcel lic. phil. I Bründler Stadler Ursula lic. phil. I Büchel Adrian lic. phil. I Büchel Bernhard lic. phil. I Bucher Stefan Lehrdiplom Klavier, Chorleiter A
Bühler Stanja dipl. Turn- und Sportlehrerin Bühlmann Stefan Lehrdiplom
Burkard Nicole lic. phil. I
Callmar Roland dipl. Trompetenlehrer, Musiker
Clemens Thomas lic. phil. I
Deeg Stefan lic. phil. I Disler Severin lic. phil. nat. Egli Peter Musikpädagoge Fischlin Moritz lic. phil. I
DE
SH, EN
SD, MA, EFSP HW
DE
FR, GS
SH, DE
FR
CH, NL, SFBC
RE, PH
DE
DE
EN, DE, IF
GS, EFGS
Klavier
SD
Horn
EN
Trompete, Brassensemble
DE
Prorektor, DE, GS
GG, EFGG, IF
MU, EFMU, Gitarre
FR
Forrer Mathias dipl. math. ETH Frank Benno dipl. Turnlehrer Fuchs Markus lic. phil. I Geiser Urs dipl. Gymnasiallehrer Gerhardt Ulrike dipl. Handelslehrerin
Ghezal Abdelhakim Dr. phil. II, dipl. math.
Glanzmann Ruth Hauswirtschaftslehrerin
Grabher Karin lic. phil. I Gräff Tobias dipl. math. ETH Grossmann Chantal lic. phil. Psychologin FSP Gühr Marcel dipl. math. ETH Hammer Susanne lic. phil. I Häusler Beat lic. phil. hist.
Hess Sue B. Mus., Hon. Perf., A. Mus. A.
Hubli Michel mag. oec. HSG Hügi Charlotte dipl. Instrumentallehrerin
Hunkeler-Czàka Trudi dipl. Instrumentallehrerin
Inauen Peter lic. phil. I Isenegger Christoph dipl. natw. ETH Käufeler Werner Zeichenlehrer Kneubühler Markus lic. phil. hist.
Koch Rainer dipl. Instrumentallehrer
Kolb Harald dipl. Gymnasiallehrer Käppeli Wolfgang dipl. biol.
Kreder Daniel Musiker MH
Kronenberg Manuela dipl. Turn- und Sportlehrerin II
Kurmann René lic. phil. hist.
Kurt Sibylle PD Dr. phil. I
Kyburz Verena Lehrdiplom Sologesang
MA
SH, DE, FFES, IF
TA
MA, IN, GG, EFAM, SFPM
WR
MA, IN
HW
EN, FR
MA, IN
TA
MA, SFPM
EN
GS, DE
Klavier
Rektor, IF
Klavier
Querflöte
PH, GS
BI, NL, SFBC
BG
GG, GS, IF
Querflöte
FR, SFIT
BI, NL
Klavier
SD
EN, GG, IF
FR
Sologesang, Chorleitung
Daten Zahlen Fakten 75
76 Daten Zahlen Fakten
Lienert David lic. phil. I
Loosli Jann dipl. phil. natw.
Lusser Niklaus dipl. phil. II
Lussi Matthias dipl. Umwelt-Natw. ETH Lussi Schmidli Renata dipl. Zeichen- u. Werklehrerin Lütolf Urs lic. phil. I
Mauderli Donatina lic. phil. hist. Meneghelli Claudio Lehrdiplom
Mez Brentini Konstanze Dr. phil. II
Morach Oliver lic. phil. I Mössinger Robert Lehr- und Konzertdiplom
Müller Beat lic. phil. I Müller Urs Instrumentallehrer
Mundwiler Stefan Dr. phil. II
Neher Martin Lehrdiplom
Nellen Michael lic. phil. I Niederer Ruedi Prof. Dr. phil. II, dipl. math. ETH Ockenfels Dieter Theaterpädagoge
Oftinger Claudio Lehrdiplom
Oswald Markus Lehrdiplom
Peschak Viliam dipl. phys. ETH
Peyer Iso Dr. phil. I
Pfister Robert dipl. Musiklehrer
Probst Rolf dipl. math. ETH
Regli Jürg Dr. oec. publ., mag. rer. pol.
Regli Robert Religionslehrer
Rösli Stefan dipl. Zeichenlehrer
Salopek Schallehn Vlasta Pianistin
Sandel Scott B. Mus., Ed. M.
DE, GS
CH
GG
BI, NL, IF
BG, TG
SFLA, WPLA
PP, EFPP
Gitarre
BI, NL
DE, FR, IN
Oboe
FR, SFLA, WPLA, FFLA
Gitarre
CH
Klarinette
FR, SFIT
MA, SFPM
FFTH
Cello
Gitarre
PS
EN, GS
MU, SFMU
MA, NT, IN
WR, SFWR, IF
RE
BG, TG, SFBG
Klavier
MU
Daten Zahlen Fakten 77
Schärer Lothar lic. iur.
Scheidegger Franziska lic. phil. I
Scherer Josef dipl. Violinlehrer
Schindler Beat lic. phil. II
Schneider Berger Johanna dipl. Instrumentallehrerin
Schnyder Franziska dipl. Turn- und Sportlehrerin II
Schroeteler Achim Zeichenlehrer
Schweizer Herbert Dr. phil. I, lic. theol. Shabir Hansraj dipl. natw. ETH
Siegenthaler Christian dipl. Zeichenlehrer Silvestra Sebastian dipl. Musiklehrer
Söder Rigo mag. phil.
Söder Thomas Dr. phil. I
Soldan Elisabeth dipl. Violinlehrerin
Sromicki Jerzy PD Dr. sc. nat. ETH Stadler David dipl. natw. ETH Stalder Marcel dipl. Instrumentallehrer
Staub Raphael dipl. Instrumentallehrer
Steffen Daniel Lehrdiplom SMPV
Steiger Martin dipl. phys. ETH
Steiger Otto dipl. phys. ETH
Strube Andel Solistendiplom
Stucki Christian dipl. Zeichenlehrer
Studer Patrick dipl. Turn- und Sportlehrer
Suter-Portmann Rahel Lehrerin für TG
Thürig Mario dipl. Musiklehrer
Ulrich Herbert Dr. phil. I
WR, IF
EN
Violine, Viola, Kanti-Orchester
Prorektor, MA
Klavier
SD
BG
PH, RE CH
TG, BG, SFBG
Panflöte
RE, EFPP, IF
DE
Violine
PS, SFPM
BI, NL, SFBC, IF
Elektrobass, Rock-Workshop
Euphonium, Posaune
Klavier
MA, PS
NT, PS
Blockflöte, -ensemble
BG, TG
SH, EFSP
TG
MU, EFMU, Chor
Leiter FMS, EN, DE
78 Daten Zahlen Fakten
Unternährer Gerhard dipl. Musiklehrer II
Voney Jürg Lehrdiplom, Orchesterdiplom
Wernli Roger lic. phil. nat.
Wey Marcel dipl. Turnlehrer
Wicki Bruno dipl. math.
Wigger-Lötscher Franziska dipl. Gesangspädagogin Wirth Rolf lic. phil. hist.
Zahno Georges dipl. Gymnasiallehrer
Zehnder Jules dipl. Gymnasiallehrer
Sologesang, Kammerchor
Schlagzeug
GG, BI
SH, MA
MA, IN
Sologesang
Prorektor, DE
FR, GS, EFGS
FR
Lehrer und Lehrerinnen im Ruhestand
Amrein Ruedi, pens. seit 2006; Bachmann Katrin, pens. seit 2004; Bossart Regina, pens. seit 2007; Balmer
Bruno, pens. seit 2007; Bossart Otto, pens. seit 2003; Düggelin Yvonne, pens. seit 2006; Geisser Heinrich, pens.
seit 2001; Furrer Robert, pens. seit 2007; Hägi Fredy, pens. seit 2005; Hardegger Hans, pens. seit 2001; Imboden
Michael, pens. seit 2005; Kurmann Edy, pens. seit 2004; Lutz Hans-Peter, pens. seit 2007; Portmann Werner,
pens. seit 1994; Pfister Franz, pens. seit 1999; Röllin Stefan, pens. seit 2005; Schallberger Anton, pens. seit 2001;
Steiger Otto, pens. seit 2007; Urech Hans, pens. seit 2006; Vogel Hugo, pens. seit 2005; Weingartner Elisabeth,
pens. seit 2003; Wenger Hanspeter, pens. seit 2006
Fächerabkürzungen
BG Bildnerisches Gestalten; BI Biologie; CH Chemie; DE Deutsch; EFAM Ergänzungsfach Anwendungen der
Mathematik; EFGS Ergänzungsfach Geschichte; EFMU Ergänzungsfach Musik; EFPP Ergänzungsfach Psycho­logie/Päda­gogik; EFSP Ergänzungs­fach Sport; EN Englisch; FFES Frei­fach Spanisch; FFLA Frei­fach Latein;
FFTH Frei­fach Theater; FR Franzö­sisch; GG Geografie; GS Geschichte; HW Haus­wirtschaft; IF Inte­grationsfach;
IN Informatik; MA Mathematik; MU Musik; NL Naturlehre; NT Naturwissenschaft und Technik; PH Philo­sophie;
PP Psychologie/Pädagogik; PS Physik; RE Religionskunde und Ethik; SD Sport Damen; SFBC Schwer­punkt­fach
Biologie/Che­mie; SFBG Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten; SFIT Schwerpunktfach Italie­nisch;
SFLA Schwerpunktfach Latein; SFMU Schwerpunktfach Musik; SFPM Schwerpunktfach Physik/Ma­the­matik;
SFWR Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht; SH Sport Herren; TA Tastaturschrei­ben; TG Technisches bzw.
Textiles Gestalten; WPLA Wahlpflichtfach Latein; WR Wirtschaft und Recht
1A
Klassenlehrer Rolf Probst
Arondekar Anisha, Bachmann Ramona, Barth
Fabienne, Birrer Michèle, Felder Yannick, Fischer
Sandro, Frischkopf Martina, Gnana Segaram Mariya,
Grimm Silja, Guglielmo Melissa, Horni Joana, Keller
Daria, Korthus Rahel, Küng Lukas, Meyer Alain,
Rüttimann Amanda, Steiner Marc, Thierstein Aline,
Tschudi Johannes, Wandeler Meret, Wey Livia,
Witschi Fabienne, Zemp Yannis
1B
Klassenlehrer Georges Zahno
Ackermann Cindy, Ademi Artan, Bründler Roxane,
Frei Nicole, Gamma Sabrina, Häfliger Jasmin, Hofer
Nicole, Ineichen Geraldine, Kaufmann Jan, Künzli
Tobias, Loosli Samara, Michimura Samuel, Sartori
Larissa, Stauber Anina, Steinmann Jana, Strohbecke
Silja, Studer Stephanie, Studhalter Laura, Tardit Alain,
Vonesch Leonard, Wälti Anja
1C
Klassenlehrer Christian Siegenthaler
Bachmann Jil, Birrer Lena, Bisang Jana, Burri Eva,
Camenzind Moira, Dalvai Vanessa, Eggerschwiler
Alina, Gachnang Lara, Galliker Antonia, Ghidoni
Céline, Gisler Livio, Hausheer Michael, Hodel Vera,
Jurt Nadine, Kaufmann Andrea, Konyo Jacqueline,
Lauber Johanna, Mitteregger Reto, Perren Niklaus,
Reichmuth Levin, Rickli Nora, Stadelmann Fabian,
Tschopp Anja
Daten Zahlen Fakten 79
Schülerinnen und Schüler
1D
Klassenlehrer Benno Blättler
Amrein Christian, Arnold Julia, Bakker Louis, Bieri
Simeon, Birrer Miranda, Estermann Patricia, Fischer
Moritz, Frank Carmela, Gaber Glenn, Gschwind
Annina, Gut Timeo, Guyer Luc, Huwyler Benjamin,
Kiener Dominik, Kronenberg Severin, Lemmenmeier
Corinne, Leuthard Jessica, Lindauer Manuel, Löchler
Katharina, Odermatt Pascal, Rütter Severino,
Sebastiampillai Silvia, Tanner David
1E
Klassenlehrer Benno Frank
Beqiri Egzon, Boog Beatrice, Craven Daniel, Geiser
Darja, Hauser Matthias, Jost Tarek, Kaufmann
Markus, Kaufmann Ronny, Kaufmann Sophia, Kunz
Martina, Lehner Julian, Milosavljevic Nevena,
Peter Nicole, Schmid Franziska, Stadelmann Talia,
Thiyagalingam Gumanan, Vogel Lukas, Vukajlovic
Dejan, Wigger Andreas, Witschi Karin, Wüest
Alexander, Wyss Elisa, Wyss Matthias
1F
Klassenlehrer Marcel Wey
Brunner Patricia, Buholzer Jonas, Cesljic Linda,
Darusman Virginia, Dragusha Diamant, Duss Seraina,
Egli Romana, Erni Dennis, Felder Timo, Gähwiler
Sarah, Hunkeler Marco, Hurni Stefan, Joos Kevin,
Kaufmann Frederik, Kreienbühl Belinda, Maeder
Andreas, Maric Danilo, Romanelli Flavio, Steiger
Josiana, Urwyler David, Vesti Siro, Willimann Saskia
80 Daten Zahlen Fakten
2A
Klassenlehrerin Konstanze Mez
Affentranger Anna-Lena, Arnold Christoph, Dillier Luca,
Grabher Sandra, Haas Viviane, Hunkeler Fabienne,
Hunkeler Melanie, Koller Sven, Kottmann Jolanda,
Kramis Carla, Lorétan Thimna, Michelon Lea, Odermatt
Brigitte, Rinert Janosch, Röder Claudia, Roth Katja, Sert
Jasmin, Ulrich Irène, Walther Annatina, Wolfisberg
Linda, Zowa Carmen
2B
Klassenlehrer Thomas Söder
Bosshard Nadja, Brunner Céline, Bühler Lina, Carneiro
Jessica, Cozzio Mario, Dahinden Sandrine, Felician
Felicita, Frey Deborah, Graf Aurel, Heini Priscilla, Illi
Angela, Ineichen Sarah, Keusch Michelle, Koller Antonia,
Montagano Federica, Müller Leo, Pilger Michelle-Sybille,
Rickli Oliver, Romic Aleksandra, Schuler Larissa, Villiger
Aline
2C
Klassenlehrer Mario Thürig
Alicioglu Hebun, Baumli Nicole, Böni Tobias, Felder
Nicole, Hutchings Catherine, Kiener Patrick, Lipp Stefan,
Menz Mara, Pimol Priyakorn, Reiter Oliver, Röösli Dario,
Spitaleri Marc, Stalder Larissa, Wanner Benjamin,
Wechsler Ramona, Wespi Remo, Wey Yannick, Witschi
Mathias, Wyss Steven
2D
Klassenlehrer Stefan Rösli
Aebli Jonas, Aydin Vedat, Blum Marcel, Brand Flurin,
Calchini Laura, Davanzo Chiara, De Rosa Luca,
Estermann Christian, Estermann Lukas, Felber André,
Felder Marvin, Galliker Lukas, Hammans Pascal,
Ineichen Martin, Kamber Anna, Lustenberger Eva, Matter
Oliver, Oswald Jonathan, Urwyler Samuel, Wicki Jonas,
Zemp Yannik, Zimmermann Hannes
2E
Klassenlehrerin Evelyne Balmer
Albisser Simon, Demaj Ermir, Erni Sarah, Fischer Joel,
Forster Eva, Gnana Segaram Raj, Gut Michelle, Häfliger
Martin, Hodel Carmen, Kaufmann Angela, Lazareva Sara,
Müller Anna-Tina, Müller Selina, Schwegler Christian,
Spiess Deborah, Steinhoff Selma, Suter Jonatan, Thiede
Roman, Vonarburg Luca, Wanner Natascha, Zeder Julia
3A
Klassenlehrer Jules Zehnder
Bachmann Amina, Barth Florian, Drescher Andrea, Ehrler
Nadine, Fischer Tina, Hofstetter Vera, Ineichen Luzia, Iten
Mike, Keller Simone, Lang André, Manser Julia, Müller
Kilian, Ruf Maurus, Schuler Tanja, Spichtig Livio, Stöckli
Simona, Süess Rahel, Trachsel Markus
3B
Klassenlehrer René Kurmann
Alicioglu Artes, Bärenbold Jana, Boog Jaqueline, Boog
Stefan, Bühlmann Lena, Burkhard Raphael, Frey Claudia,
Gnana Segaram Mary, Höltschi Petra, Iten Nico, Jenni
David, Keller Silvan, Müller Livia, Roth Marius, Spälti
Daniela, Stadelmann Thomas, Wyss Caroline
3C
Klassenlehrer Roger Wernli
Basile Samira, Baumgartner Daria, Boppart Michelle,
Deplazes Larissa, Felder Rahel, Frank Larissa, Fries
Sandro, Gander Laura, Gerig Selina-Barbara, Hausheer
Noëmi, Ljutow Thomas, Müller Sarah-Lea, Plüss Silvan,
Reiter Anna, Ruckstuhl Elena, Schaer Satya, Schmid
Yvette, Tanner Michelle, Troxler Betina, Wey Carmela,
Willi Seraina, Zurkirch Selina
3D
Klassenlehrerin Susanna Biland
Beck Laura, Bijelic Boris, Egli Stefan, Eiholzer Flavio,
Felder Perrine, Grossmann Manuel, Gschwend Damian,
Häfliger Julia, Kirchhofer Selina, Kramis Benjamin,
Kraus Elias, Kronenberg Cindy, Lattion Silvan, Purtschert
Jonas, Schönitz Léonard, Steiner Urban, Stutz Domenika,
Troxler Patrick, Wagner Jonathan, Weingartner Selina,
Wermelinger Irene, Zemp Eliane
3E
Klassenlehrer Markus Kneubühler
Arondekar Neha, Felber Pascal, Frey Nadja, Huber
Christian, Ineichen Simon, Kaufmann Anna, Koller
Philipp, Lanz Steven, Meyer Cyril, Mignoli Severin,
Rogger Peter, Rogger Raphael, Siegenthaler Milena,
Spiess Sandro, Tschuppert Nicolas, Vogel Jolanda,
Weltert Elias, Wyder Tobias, Zoller Natascha
3K
Klassenlehrer Adrian Büchel
Brunner Dominik, Faden Michael, Fischer Karin, Glaus
Jessica, Hafner Bettina, Heller Anja, Hunn Ellenor, Imfeld
Sonja, Köchli Kyra, Müller Michael, Neumann Jannik,
Popp Valerie, Sieger Evelyne, Simmen Lea, Steiger
Raphael, Vukelic Sanja, Wernli Maurice, Wüst Tina
3L
Klassenlehrer Niklaus Lusser
Amgarten Marco, Andermatt Sandro, Dejanovic Ana,
Eggerschwiler Kornel, Felber Julia, Fischer Manuela,
Heini Mario, Herdener Yannick, Juchli Raphael,
Kneubühler Julian, Kottmann Kevin, Lanz Jérôme,
Lindegger Jan, Nüssli Carlo, Racaj Liridona, Schürch
Manuel
Daten Zahlen Fakten 81
82 Daten Zahlen Fakten
4A
Klassenlehrer Urs Lütolf
Cozzio Alexandra, Erni Rahel, Frischkopf Patricia, Heim
Patrick, Huwyler Oliver, Iten Laura, Köpfli Corinne,
Kronenberg Hans-Paul, Künzli Jonas, Lujanovic Iva, Regli
Dorina, Schärli Selina, Siegenthaler Rachel, Steiner
Stefanie, Tuor Tina, Zemp Christian
4B
Klassenlehrer Michael Nellen
Aebli Lina Maria, Bärenbold Rebekka, Barmet Livia, de
Jesus Melanie, Ernst Svenja, Frank Leandra, Kämpf
Sylvina, Käslin Angela, Küng Franziska, Lütolf Livia,
Richards Ella, Simona Michèle, Suppiger Melanie,
Tolusso Silja, Troxler Patricia
4C
Klassenlehrer David Stadler
Brechbühl Nina, Burkart Angela, Fiorentino Italo,
Grabher Iris, Hammans Chantal, Helfenstein Andrina,
Hess Valentin, Hozjan Patrick, Müller Flavia, Nlabu
Jessica, Peter Livia, Pierroz Benoît, Rost Martina,
Schmid Jennyfer, Schumacher Max, Sperb Nadine,
Wangler Gina, Weber Stephan, Wicki Rebekka
4D
Klassenlehrer Lothar Schärer
Arioli Marcel, Cremer Sven, Fuchs Tobias, Hodel Cyril,
Leuenberger Adrian-Philipp, Marbach Rebecca, Muff
Andrea, Müller Rebekka, Roos Jana, Roos Vera, Troxler
Chantal, von Wartburg Jonas, Wespi Kevin, Wey Fabiano,
Wicki Dominik, Willimann Reto, Wobmann Andrea, Wyss
Andreas, Zimmermann Florian
4E
Klassenlehrer Beat Häusler
Bauersfeld Cilgia, Büchler Sarina, Burkard Christian,
Burkhalter Philippe, Disler Andrea, Gaber Linda, Gabriel
Carla, Herzog Jolanda, Juchli Lukas, Krasnic Paskal,
Küng Nora, Ledergerber Gisela, Metzler Tamara,
Portmann Cyrill, Reiher Viktoria, Schwarzentruber Rahel,
Studer Alexandra, Wildhaber Philipp, Wolfisberg Selina,
Wüst Alexandra, Yoon Gabi, Zemp Matthias
4K
Klassenlehrer Martin Steiger
Borer Stefan, Brunner Lukas, Burri Ramona, Fernandes
Telmo, Galliker Judith, Häfliger Barbara, Herdener
Philippe, Jecklin Flavia, Jurt Pascal, Kneubühler Daniela,
Knüsel Christof, Lerch Sandro, Moita Saraiva André,
Muharemovic Tamara, Peter Miriam, Schmidli Rahel,
Stadler Beat, Vogel Pirmin, Vogel Tobias
5A
Klassenlehrer Marcel Gühr
Cappiello Lucia, Egli Tobias, Erni Pius, Furrer Thabea,
Hagmann Dominik, Kaufmann Eva, Lang Philip, Lötscher
Dominik, Portmann Andrea, Sen David, Spichtig Luca,
Spychiger Florian, Wangler Marco, Weltert Matthias,
Zemp Martina
5B
Klassenlehrer Peter Inauen
Baeriswyl Damien, Bucher Sarah, Diaz Lucas Elizabeth,
Estermann Manuel, Frischkopf Amanda, Manser
Niklaus, Meyer Yves, Pascarella Antonio, Reiterer Katrin,
Schuler Claudia, Suppiger Fabienne, Wandeler Simona,
Wermelinger Mario, Wildhaber Franziska
5C
Klassenlehrer Michael Blum
Aeschimann Ralph, Camenzind Francesco, Dahinden
Jennifer, Disler Raphael, Everts Alain, Graf Tatjana,
Gschwend David, Hofer Micha, Imbach Benjamin, Krapf
Beatrice, Kraus Fabian, Lichtsteiner David, Luternauer
Valérie, Moser Anina, Müller Samuel, Sieber Kevin,
Stadelmann Raphael, Stofer Celine, Tanner Sandra,
Theiler Flavio, Töngi Martina, Willi Samuel
5D
Klassenlehrerin Karin Grabher
Achermann Corina, Arnold David, Arnold Nicole,
Bachmann Charlotte, Graf Barbara, Kämpf Raphael,
Kost Rahel, Lindegger Marcel, Lustenberger Myriam,
Lustenberger Saphira, Ruckstuhl Samuel, Stadelmann
Daniel, Steiger Ronnie, Steiner Deborah, Van Eenam
Kathryn, Wyss Larissa, Yoon Ji-Na, Zust Anna
Daten Zahlen Fakten 83
5E
Klassenlehrer Matthias Forrer
Albisser Julia, Arnosti Fiorina, Bachmann Aline, Bossert
Céline, Helfenstein Beatrice, Jovic Milan, Kristic
Zorka, Kunz Nadine, Lüthi Raffaela, Manojlovic Isidora,
Manstein Isabelle, Müller Marius, Pantic Sabrina, Roos
Lea, Vonäsch Jill, Wey Melanie, Wüest Jonas
5F
Klassenlehrer Jürg Regli
Aeschimann Margaux, Blum Sebastian, Bucher Simon,
Estermann Céline, Faes Yannik, Gisi Benjamin, Gloor
Fabian, Hiller Dominik, Ilieva Ivana Sofija, Kronenberg
Philipp, Lindegger Oliver, Marberger Lea, Mijailovic
Dejan, Pavlovic Ivana, Renggli David, Schürch Simon,
Wüest Sabrina
5K
Klassenlehrer Urs Geiser
Allemann Ramona, Andermatt Mario, Andermatt Roman,
Burkart Julia, Estermann Lea, Gasser Corinne, Getzmann
Marie-Luise, Hodel Anja, Huber Sandro, Huber Sibylle,
Kaczmarczyk Gian, Kaufmann Silvan, Lauber Yves-René,
Peterhans Claudia, Rogger Alexandra, Rubeli Gianna,
Schilliger Jasmin, Schmidlin Melanie, Stalder Simon
84 Daten Zahlen Fakten
F1A
Klassenlehrer Marcel Brücker
Achermann Jasmin, Bachmann Franziska, Blatty Jenny,
Dedaj Martin, Dörig Andreas, Erni Sonja, Güntensperger
Anja, Hawk Kyly, Joos Sabrina, Keller Toniolo Paula,
Laureijs Jasper, Merz Corinne, Ottenbacher Leila, Rudaj
Drite, Stalder Sven, Winiker Frecia, Wyss Franziska
F1B
Klassenlehrer Herbert Ulrich
Arnet Cynthia, Bucheli Daniela, Caluori Alexandra,
Christen Fabienne, Daehn Salome, Fallegger Janine,
Fuchs Laura, Inik Didem, Lorétan Mahela, Luternauer
Selina, Minder Karin, Muff Isabel, Nietlispach Myriam,
Stauber Patricia, Steiger Silvan, Trüssel Isabelle
F2
Klassenlehrer Tobias Gräff
Bader Manuela, Beck Marusca, Bernet Nina, Boppart
Fabienne, Bösiger Susanne, Bucher Armanda, Bürkli
Nicole, Darusman Tamara, Kiener Antonia, Lauber
Jasmin, Machado Claudia, Meyer Lina, Polat Duygu,
Rösli Simone, Schmitt Lena, Schwaller Valerie, Stanga
Martina, Toprak Gülsah, Troxler Mirjam, Wicki Ramona,
Zünd Anna
Daten Zahlen Fakten 85
Hintere Reihe von links:
Schindler Kilian, Juchli Andreas, Künzli Lukas, Kaufmann
Andreas, Müller Urs, Wechsler Cyrill, Bisang David
Vordere Reihe von links:
Hunkeler Marcel, Huber Jasmin, Tschopp Sara,
Müller Alexandra, Kunz Regula, Huber Simona,
Ledergerber Tony
Klasse 6A
Klassenlehrer Iso Peyer
86 Daten Zahlen Fakten
Hintere Reihe von links:
Dubach Flavia, Bucher Janine,
Rutz Géraldine, Blum Stephanie,
Zemp Brigitte, Albisser Isabel,
Burkart Tabitha, Furrer Isabel
Vordere Reihe von links:
Müller Eliane, Hürlimann
Manuela, Subasic Kristina, Käser
Sarah, Amrein Eliane, Kottmann
Sonja, Erni Sara
Klasse 6B
Klassenlehrerin Sibylle Kurt
Daten Zahlen Fakten 87
Hintere Reihe von links:
Albisser Sabrina, Gloggner
Rita, Wicki Sara, Sutter Nadine,
Mattmann Prisca, Egli Peter
Mittlere Reihe von links:
Sert Janine, Jost Sophie, Tobón
Christine, Müller Stefanie,
Niederberger Rahel
Vorderer Reihe von links:
Spälti Jan, Muri Lukas, Käch
Roman, Aebli Michael, Vonarburg
Fabio, Baumeler Marcel, Sperb
Luca
..und:
Kamlesh Gian
Klasse 6C
Klassenlehrer Christoph Isenegger
88 Daten Zahlen Fakten
Klasse 6D
Klassenlehrer
Robert Pfister
Hintere Reihe von links:
Basler Christoph, Bärenbold Oliver, Steiger Flavio, Theiler
Sandro, Bieri Matthias, Villiger David, Frank Manuel,
Kronenberg Lukas
Vordere Reihe von links:
Koch David, Reber Melanie, Stampfli Franziska,
Steiner Melanie, Schaffner Antonia, Erni Stefanie
Daten Zahlen Fakten 89
Hintere Reihe von links:
Steiner Céline, Bucher Stefanie, Najer Daniel, Wicki
Riccarda, Willi Chantal, Juchli Rebekka, Schürch
Caterina, Haas Mischa
Vordere Reihe von links:
Koch Benjamin, Arnold Angela, Amrhyn Melanie,
Wechsler Christa, Schmidlin Sandra, Gerber Ruth,
Wechsler Andrea, Näf David, Wicki Andreas
...und:
Nussbaumer Luca
Klasse 6E
Klassenlehrer
Christian Stucki
90 Daten Zahlen Fakten
Klasse 6F
Klassenlehrer
Herbert Schweizer
Hintere Reihe von links:
Bärenbold Lukas, Häfliger Urs, Sieger Dominik, Balazi
Behije, Erni Katharina, Bösch Sarah, Schmidlin Ramona,
Hurni Sybille, Waller Tanja, Amrein Christoph, Boog
Nicole
Vordere Reihe von links:
Nietlispach Thomas, Degiacomi Alexandra, Burri Martin,
Röösli Marina, Zahner Tobia, Hunkeler Michael, Grüter
Balz, Mignoli Marco
...und:
Melillo Andreas, Thürig Marlene
Daten Zahlen Fakten 91
Hintere Reihe:
Kunz Markus, Basler Pascal, Schindler Dominik,
Bucher Patrick, Trüssel Jonas, Nietlisbach Silvan,
Hodel Jonas, Willimann Lucas, Schärli David,
Cremer Kevin
Vordere Reihe von links:
Schmid Aurel, Egli Andrea, Neuenschwander Melanie,
Hunkeler Lea, Zwyssig Céline, Hess Angelika,
Hellmüller Lilian, Spielhofer Manuel, Ulrich Sven
Klasse 6G
Klassenlehrer
David Lienert
92 Daten Zahlen Fakten
Klasse F3A
Klassenlehrerin
Renata Lussi
Hintere Reihe von links:
Oehen Annabel, Schenk Sonja, Prendi Valon, Bandel
Nils, Bieri Silvan, Apostol Dominique, Baumgartner Karin,
Wechsler Yanik
Vordere Reihe von links:
Bühlmann Sandra, Wechsler Selina, Jung Michèle, Brun
Tina, Wechsler Andrea, Birrer Marielle, Zekaj Benita,
Bucher Stefanie, Lehmann Janine
...und:
Schäfer Felicia
Daten Zahlen Fakten 93
Hintere Reihe von links:
Meyer Martina, Tollardo Ramona, Grüter Sandra, Gauglitz
Arno, Funk Isabelle, Gabriel Simona, Pantic Irena,
Ineichen Miriam, Wüest Isabelle
Vordere Reihe von links:
Burgherr Hanna, Bucher Michaela, Stocker Judith,
Portmann Carmen, Schmidlin Ornella, Ghisoni Romina,
Buchmann Daniela
...und:
Ronner Stefanie
Klasse F3B
Klassenlehrer
Matthias Arnet
94 Daten Zahlen Fakten
Chronik 2007/2008
August 2007
Beginn des Schuljahres
September 2007
Mi 5.9.
Fr/Sa 7./8.9. Mo 10.9.
Di 11.9.
Sa 15.9.
Mo 24.9.–Fr 28.9.
Schulinterner Weiterbildungstag «Unterrichten in längeren Einheiten», Sonderwochenplanung.
Musical im Rahmen einer Maturaarbeit
Elternabend für neu Eingetretene (ausser 1. Klassen LZG)
Elternabend 1. Klassen
EGS 6. Klassen: Exkursion «Auf den Spuren des Kriegs» im Elsass
Sonderwoche 1: Projekte und Unterricht nach speziellem Plan
Oktober 2007
Mo 15.10.
Di 16.10.
Okt/Nov
Di 23.10.
Fr 26.10.
Mi 31.10.–Mo 5.11.
November 2007
Mo 5.11.
Do 8.11.–Di 13.11.
Literatur in der Kanti: Öffentliche Lesung mit Pascal Mercier
1. und 2. Klasse sowie F1: Schulbesuchstag.
5. Klassen: Besuch des BIZ in Sursee
Reise ins Innerste der Materie, Vortrag von Prof. G. Dissertori
(ETH Zürich)
«Flowers of Danaan», Konzert
Kulturreise Barcelona für ausgewählte Lernende
der Klassen 5A, 5B, 5C, 5D, 5F und F1A
Orientierung über das Kurzzeitgymnasium
ZEBI (Zentralschweizer Bildungsmesse), Allmend, Luzern
Fr 9.11.
Mo 12.11.
Do 15.11.
Fr 16.11.
Sa 17.11.
Di 27.11.
Mi 28.11.
«Rhinocéros» von Eugène Ionesco, Aufführung in französischer Sprache für 5. und 6. Klassen und Auswärtige
Orientierung über die Fachmittelschule
Sputnik, Spionage, Kalter Krieg, Ausstellung zum Sputnikschock
Tag der Luzerner Mittelschullehrpersonen im KKL Luzern
Infotag der Kantonsschule Sursee
5. Klassen: Fachschaftsbörse (Bazar) zu den Maturaarbeiten.
3. Klassen: Elternabend
Dezember 2007
Do 6.12.
Do 13.12.
Sa 22.12.
«Julius Caesar» von William Shakespeare,
Aufführung in englischer Sprache
Weihnachtskonzert in der Stadtkirche Sursee
Willisauer und Surseer Lehrpersonen: Eishockeymatch in der Eishalle
Januar 2008
Do 3.1.
Fr 4.1.
Mi 16.01.
Di 22.1.–Do 25.1.
Di 22.1.
Schulinterner Weiterbildungstag zu ICT-Themen ?
6. Klassen: Präsentation der Maturaarbeiten nach besonderem Plan
Schnuppertag für KZG-Interessenten
Sonderwoche 2: Projekte und Unterricht nach speziellem Plan.
2. Klassen: Ateliers zur Wahl des Schwerpunktfachs
Februar 2008
Mo 11.2.
Do 14.2.
Di 19.2.–Fr 22.2. Beginn des 2. Semesters
Klassenlehrpersonen 2. Klassen: Elternabend zur Schwerpunktfachwahl
Schulbesuchsmöglichkeit für Schüler und Schülerinnen
der 6. Primarklassen in unseren 1. Klassen
Daten Zahlen Fakten 95
96 Daten Zahlen Fakten
Do 21.2.
Di 26.2.
Mo 25.2.
«Animal Farm», Theater in englischer Sprache nach der Satire von George Orwell, Aufführung für 6. Klassen und Auswärtige
Winter-Aktivitätstag
Projektauszeichnung Potenzial Gymnasium, Luzern
März 2008
Do 6.3.
Do 6.3.
Sa 8.3.
Sa 8.3.
Mo 10.3.
Mi 12.3.
Do 13.3.
Fr 14.3.
Mo 17.3.–Do 20.3. Di 18.3.
Freie Vortragsübung, Fachschaft Musik
EGS 6. Klasse: «Gelenkte Demokratie. Russland nach den Wahlen», Vortrag Max Schmid, Radio DRS, im Romeohaus Luzern
F3: Präsentation der selbständigen Arbeit nach besonderem Plan
Aufnahmeprüfung FMS
Vernissage zur Ausstellung «Objekt – Bild» im Foyer, Werke aus dem Bildnerischen Gestalten. Dauer der Ausstellung bis 28.3.
Serenade der Sologesangsklassen
Schulbesuchstag 1. Klassen.
Lesung mit Eveline Hasler
Sonderwoche 3: Projekte und Unterricht nach speziellem Plan
«Brennpunkt Wasser», Vortrag von Bruno Strebel zum Ressourcenproblem Wasser
April 2008
Mo21.4.–Fr 25.4.
Mi 23.4.
Fr 25.4.
Di 29.4.
Mi 30.4.
Klasse F3B: Überbetrieblicher Kurs, FAGE, Modul 4
Freie Vortragsübung, Fachschaft Musik
Sgt. Pepper’s Lonely Heart’s Club Night. Musikalisches Forum
im Kulturwerk 118
Ecce Musica: Abschlusskonzert der Maturaklasse 6d, Aula.
Schulinterne Weiterbildung zu «Klassenlehreraufgaben» und Sonderwochenplanung
Mai 2008
Mo 5.5. und Di 6.5. Vortragsübungen für Musikmaturanden und -maturandinnen
Do 8.5.
Eltern und Lernende der 1. Klassen: Orientierungsabend
zum Lateinprojekt
Di 13.5.
Fussballmatch: Maturanden – Lehrpersonen
Di 13.5. und Mi 14.5.Vortragsübungen für MusikmaturandInnen
Do 16.5.
Sommersporttag
Di 20.5.–Di 27.5.
Schriftliche Matura- und FMS-Prüfungen
Mi 21.05.
2. Klassen: «Finale Furioso», Grammatikstufentest
Mo 26.5.–Fr 30.5. Sonderwoche 4: Projekte und Unterricht nach speziellem Plan
Juni 2008
Sa 3.6.–Sa 17.6.
Fr 13.6.–Sa 15.6.
Fr 20.6.
Fr 27.6.
Mo 30.6.
Mündliche Matura- und FMS-Prüfungen gemäss Plan
«Flower Power», Musiktheater mit Chor und Theatergruppe der KSS
Matura- und Diplomfeier
FS MU: Vorspiel der Musikmaturandinnen und -maturanden im Marianischer Saal, Luzern
Betriebsausflug und Jahresabschluss
Juli 2008
Mo 30.6. und Di 1.7. 5 Klassen: Zeitgefäss zur Arbeit an der Maturaarbeit
F2: Zeitgefäss zur Arbeit an der Facharbeit
Mo 30.6.–Fr 4.7.
F1: Zeitgefäss für das Praktikum bzw. den Sprachaufenthalt
Do 3.7.
Gemeinsame Abschlussfeier des Schuljahres 2007/2008.
Daten Zahlen Fakten 97
98 Daten Zahlen Fakten
Statistik
Langzeitgymnasium LZG
Klassen
Schüler total
davon weiblich
1. Klasse
2. Klasse
6
5
135
107
76
61
Total UG
11
242
137
3. Klasse
4. Klasse
5. Klasse
6. Klasse
5
5
6
7
102
92
104
127
54
61
52
65
Total OG
23
425
232
Total LZG
34
667
369
Daten Zahlen Fakten 99
Kurzzeitgymnasium KZG
Klassen
Schüler total
davon weiblich
1. Klasse
2. Klasse
3. Klasse
4. Klasse
2
1
1
0
36
20
22
0
17
10
14
0
Total KZG
4
78
41
38
745
409
Klassen
Schüler total
davon weiblich
1. Klasse FMS
2. Klasse FMS
3. Klasse FMS
2
1
2
33
20
40
26
20
32
Total FMS
5
93
78
Total KSS
43
838
488
Total Gymnasium
Fachmittelschule FMS
100 Daten Zahlen Fakten
Wohnort
Altishofen
Ballwil
Beromünster
Buchrain
Büron
Buttisholz
Dagmersellen
Egolzwil
Eich
Ettiswil
Geuensee
Grossdietwil
Grosswangen
Gunzwil
Knutwil
Kriens
Luzern
Mauensee
Menznau
Nebikon
Neudorf
total
m
w
Wohnort
3
1
6
1
26
21
35
20
35
4
34
1
5
2
39
1
5
36
1
12
1
0
0
5
0
14
8
12
12
20
0
10
0
5
0
22
1
2
12
0
5
0
3
1
1
1
12
13
23
8
15
4
24
1
0
2
17
0
3
24
1
7
1
Neuenkirch
Nottwil
Oberkirch
Pfaffnau
Reiden
Rickenbach
Roggliswil
Rothenburg
Ruswil
Schenkon
Schlierbach
Schötz
Sempach
Sursee
Triengen
Wauwil
Wikon
Willisau
Winikon
Wolhusen
Zell total
m
w
9
34
53
12
63
4
5
1
8
48
2
4
71
129
59
24
6
3
12
1
1
5
13
16
4
21
1
2
1
1
26
1
3
38
47
21
12
2
2
4
1
1
4
21
37
8
42
3
3
0
7
22
1
1
33
82
38
12
4
1
8
0
0
Daten Zahlen Fakten 101
Lernende
nach Freifächern
Lernende
nach Ländern
Schweiz
Albanien
Bosnien-Herzegowina
Costa Rica
Deutschland
Indien
Italien
Kosovo
Kroatien
Mazedonien
Niederlande
Österreich
Portugal
Serbien
Slowenien
Sri Lanka
Thailand
Türkei
784
1
1
1
10
1
5
3
4
3
1
2
5
5
1
5
1
4
Chor
Musikensembles
Instrumentalunterricht* Englisch Cambridge Advanced
Englisch First Certificate
Französisch DELF
Latein
Spanisch
Bildnerisches Gestalten
Textiles Gestalten
Sport **
Theater
Informatik
*
fakultativer Instrumentalunterricht
und Sologesang
** Sport inkl. Wahlfachobligatorium
Oberstufe
98
89
268
23
21
41
13
60
12
13
457
23
10
102 Dank
Dank
Die Kantonsschule Sursee erfüllt einen wesentlichen Leistungsauftrag im Bildungsbe­
reich. Auf das erreichte Jahresergebnis dürfen wir stolz und dankbar sein. Es war nur
möglich dank dem grossen Einsatz aller Beteiligten zum Wohle unserer Lernenden und
unserer Institution. Mein Dank geht deshalb an alle Lehrpersonen, Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in Sekretariat, Informatik, Bibliothek, Hausdiensten und Mensa, an die
Prorektoren und den Leiter Zentrale Dienste, an den Präsidenten und die Mitglieder un­
serer Schulkommission und natürlich auch an alle Schülerinnen und Schüler sowie ihre
Eltern.
Die Fotos der Titelseiten zeigen Ausschnitte des Musicals
UNIQUE. Den entsprechenden
Bericht finden Sie auf Seite 38
dieses Jahresberichtes.
Hintere Umschlagseite:
Gruppenbild mit allen Teilneh­
menden des Musicals UNIQUE.
Einen Dank richte ich auch an die Verantwortlichen im Bildungs- und Kulturdepartement
des Kantons Luzern für ihre Unterstützung unserer Anliegen, insbesondere an unseren
Bildungs- und Kulturdirektor, Regierungsrat Dr. Anton Schwingruber, an den Sekretär
des Bildungs- und Kulturdepartementes, Dr. H.R. Burri, an den Leiter der Dienststelle
Gymnasialbildung, Dr. Werner Schüpbach, und an alle ihre Mitarbeitenden in der
Verwaltung.
Michel Hubli, Rektor Kantonsschule Sursee
Redaktion
Stefan Deeg
Michel Hubli
Konstanze Mez
Layout
Fabrizio Brentini aufgrund des Konzeptes von
Gabriela Kupferschmidt
Auflage
1300
Druck
Schlüssel Druck AG Sursee
Abbildungsnachweis
Alle Fotos von Christian Siegenthaler
mit Ausnahme von:
Eliane Zwimpfer S. 3, 21, 38, 39,
45, 69, hintere Umschlagseite
Marcel Gühr S. 28, 29
Erich Wigger S. 40, 41, 66
Internet S. 25, 26
zVg S. 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37
© Kantonsschule Sursee 2008
Kantonsschule Sursee
Gymnasium
Fachmittelschule
141. Jahresbericht 2007/2008 Kantonsschule Sursee
Moosgasse 11
6210 Sursee
Telefon 041 926 60 30
Fax 041 926 60 40
[email protected]
www.kssursee.ch
Jahresbericht 2007/2008
Kantonsschule Sursee

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