Bräuche, Rituale, Traditionen Pensionierung Marcel Bolliger Neue

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Bräuche, Rituale, Traditionen Pensionierung Marcel Bolliger Neue
Treffpunkt
Schule
9. Ausgabe
September 2011
Schwerpunktthema
Bräuche, Rituale,
Traditionen
Birrwil
Pensionierung
Marcel Bolliger
Beinwil am See
Neue Gesichter!
Gontenschwil
Ritual am
ersten Schultag
Leimbach und Zetzwil
Alte und neue
Traditionen
Reinach
TÜFOSTA
Magazin der Schulen
Beinwil am See
Birrwil
Gontenschwil
Leimbach
Reinach
Zetzwil und der
Kreisschule Homberg
Editorial
Schule und Politik?!
Was haben diese beiden Punkte gemeinsam?
Auf den ersten Blick sehr viel und doch
eigentlich nichts.
Im Herbst dieses Jahres wird mit den Wahlen
die politische Zukunft der nächsten Jahre vorgespurt. Dies ist wichtig und auf Bundesebene auch zwingend, so wie dies auch auf
kantonaler Ebene absolut Sinn macht.
In Bezug auf die Schule werden damit Rahmenbedingungen geschaffen, welche die
Arbeit der Ortsschulen und damit der Schulpflegen vorbestimmen. Und damit sind wir
auch beim Punkt, dass Politik und Schule
zwar insofern zusammenhängen, dass die
Politik die Rahmenbedingungen schafft, aber
auf Ebene der Ortsschule Politik wenig Raum
haben kann, da hier Sachprobleme im Sinne
der Schule und vor allem der Kinder zu lösen
sind.
Diese Rahmenbedingungen waren und sind
immer wieder Inhalt von politischen Auseinandersetzungen, welche nicht immer zum
Wohle der Schule geführt werden. Hier sind
nicht zuletzt auch die Schulen vor Ort gefordert, im Rahmen der Möglichkeiten ein Optimum für die Schulen umzusetzen.
Was mich wiederum zum letzten Punkt
bringt, nämlich dem Engagement der Bürger
einer Gemeinde für ihre Schule, sei dies durch
das Verhalten an der Urne, durch direkte Mitarbeit in Arbeitsgruppen oder auch dem Einsitz in eine Schulbehörde. Leider wird es hier
immer schwieriger, Personen zu finden, die
bereit sind, sich in ihrer Freizeit für die Belange der Schule im Rahmen der Schulpflegearbeit einzusetzen. Wir sind dankbar, dass wir
in der Vergangenheit immer wieder solche
Personen finden konnten, mussten aber auch
feststellen, dass es hier einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten gilt, um neue Mitglieder zu werben.
Daher mein Aufruf an Sie alle: Interessieren
Sie sich für Ihre Schule, engagieren Sie sich
für die Schule vor Ort und leisten Sie damit
eine wichtige Arbeit für die Zukunft unserer
Kinder und damit auch unseres Landes!
Roland Schneider
Schulpflege Gontenschwil
2
Inhaltsverzeichnis
Editorial / Schwerpunkt-Thema . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Rituale und Bräuche im Kindergarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Tüfteln, forschen, staunen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4/5
Das Hallwilerseee-Wettschwimmen / Pensionierung Marcel Bolliger. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Theres Iten / Barbara Stalder / Patrizia Räber / Karin Zimmermann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Christine Bötschi / Bernadette Lipp / Thomas Müller / Susanne Delz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Pensionierung Kathrin Bruder / Pensionierung Susanne Müller . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Ursula Habegger / Eva Hager / Thomas Widmer / Marlis Tata . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Alte und neue Traditionen an unserer Schule / Shacire Zenku . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Lisa Jablonski / Barbara Gashi / Barbara Bucher / Patrizia Elsässer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Breite-Picknick / Zeitreise ins Mittelalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Tageseinstieg mit Karten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14/15
Gabriela Beyeler / Jacqueline Heuberger / Melanie Lehner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Begrüssungsrituale im Schulhof . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16/17
Helena Lohri Riechsteiner / Carolin Staudt / Silvia Dittli . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Schulleitungs-Fenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Im Ambulanzjet der Rettungsflugwacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Ritual zum ersten Schultag für die neuen Erstklässler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20/21
Marcel Brünggel / Maggie Zwyssig / Mario Huwyler / Samuel Bär . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Lilian Wick / Franziska Lieder / Pia Erni / Emanuel Gamper. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Hände bewegen – die Aktionswoche – die Ausstellung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Das Centralschulhaus bekommt einen Pausenplatz / Pensionierung von Franz Wiehl . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Bez goes Sherwood Forest – Erlebnistag der Bez Reinach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26/27
Graffiti als Schulprojekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Interview mit Herrn Marco Dahinden, Abwart im Neumattschulhaus Reinach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Marco Dahinden / Felix Rodel / Luca Marti / Martina Frey. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Alexandra Steiner / Manuel Leumann / Isabelle Menin / Der Schulleiter vor der Pensionierung. . . . . . . . . 30
Musikschule Reinach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Ferienplan / Impressum / Schlusspunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Schwerpunkt
Bräuche, Rituale, Traditionen
Wer kennt sie nicht, die Sporttage und die Projektwochen, die Weihnachtsapéros, Elternabende und die sonstigen kleineren und grösseren Events: Allesamt traditionsreiche Ereignisse, die praktisch zu jedem Schulhaus gehören, die wahrlich Schul-Traditionen sind. Andere
Bräuche sind nur in einzelnen Schulhäusern zu finden; nichtsdestotrotz sind diese für die Identitätsfindung eines Schulstandortes von nicht zu unterschätzender Bedeutung. In diese Kategorie fällt an der Oberstufe Gontenschwil beispielsweise das von der jeweiligen 4.-Sek-Klasse
geplante und organisierte Spielturnier, welches aufgrund des Zeitpunktes der Durchführung
(Anfang Dezember) liebevoll Mandarindli-Cup genannt wird. Schlussendlich gibt es auch Traditionen, die nicht für ein ganzes Schulhaus, sondern nur für eine Klasse oder bei einer Lehrperson gelten: Das Lösen eines Sudokus zu Beginn einer neuen Schulwoche zum Beispiel; oder
dass ein Schüler zu Beginn einer Mathematikstunde an die Tafel muss, um den Stoff der letzten
Lektion zu repetieren.
Im Schwerpunktthema dieser Ausgabe unserer Schulzeitung geht es um eben diese kleineren
oder grösseren Traditionen, Bräuche und Rituale, die an den verschiedenen Schulstandorten
gepflegt und gelebt werden.
Thomas Allgäuer
Schwerpunkt
Rituale und Bräuche
im Kindergarten
Geburtstag
Jedes Jahr wird der Geburtstag im Kindergarten besonders gefeiert. In
der Halb- oder der Gesamtgruppe wird das Kind in den besonders
dekorierten Raum geholt. Es wird gesungen, gespielt, einer Geschichte zugehört, das Geschenk gesucht und die Kerzen werden ausgeblasen. Natürlich darf das süsse Geburtstagsznüni nicht fehlen.
Zwölfi-Glöggli
Jeden Mittag um 11.35 Uhr wird das Zwölfi-Glöggli gesungen, bevor
es mit hungrigen Bäuchen auf den Nachhauseweg geht.
Znüni
Ein «Brauch» ist es, im Kindergarten ein gesundes Znüni mitzunehmen, das nach Lust des Kindes von der Kindergärtnerin noch in diverse
Motive geschnitzt wird (z. B. Glückskäfer, Autos, Pinocchios, Krokodile,
Piratenschiff, Glacé ...)
Es gibt noch viele unterschiedliche Rituale in jedem Kindergarten,
doch einige werden in allen Kindergärten jedes Jahr gefeiert: Geburtstage, Räbeliechtli-Umzug, Samichlaus, Weihnachten, Muttertag und
Ostern.
Sandra Schläpfer
3
Kindergarten und Unterstufe Reinach
TÜFOSTA:
Tüfteln, forschen, staunen
freche Kugel in die Flasche pusten waren nur ein paar Aufgaben aus
dem Experimentierfeld Luft. Die Kinder hielten im Forscherheft ihre
Beobachtungen fest. Es wurde gemalt oder geschrieben, je nach Können. Die Kinder machten sich Gedanken über die Phänomene und
lernten über ihre Beobachtungen zu reflektieren.
Gemeinschaftprojekt Kindergarten und Unterstufe
In altersgemischten Gruppen lernen Kinder Toleranz und Achtung im
Umgang miteinander, eine grosse Chance für das soziale Lernen.
Im Schuljahr 2010/2011 durften die beiden Unterstufenklassen von
Frau Beyeler (Pfrundmatt) und Frau Bucher (Breite) mit den sechsjährigen Kindern des Kindergartens Volta von Frau Gygax und Frau Fahrni
gemeinsam in einem Jahresprojekt mitwirken. In dieser altersgemischten Gruppe hatten die Kinder viel Spielraum für Lehren und
Lernen.
Mit Hilfe des Lehrmittels «Zauberblume & Löschkanone» konnten
die Kinder zu den Themen Luft, Erde, Feuer und Wasser experimentieren. Das Lehrmittel kommt ohne oder mit nur wenig Schrift aus, so
dass auch die Kindergartenkinder die Experimentieranleitungen «lesen» können.
Feuer
Im Winter ging es weiter mit dem Thema Feuer. Wie kann eine Brausetablette eine Kerze löschen? Warum dreht sich eine Papierspirale
über einer Kerze? Wie funktioniert eine Teebeutelrakete? Dies nur ein
paar Fragen, mit denen sich die Kinder beim Thema Feuer auseinandersetzten.
An jedem Forschermorgen trafen sich die vier Klassen in der Aula
Breite. Nach einem gemeinsamen Lied machten sich die Kinder in
ihrer Forschergruppe ans Arbeiten.
Luft
Im Herbst starteten wir mit dem Thema Luft. Im Luftballonbett liegen,
eine Ballonrakete starten lassen, die Löschkanone einsetzen oder die
4
Erde
Im Frühling stand das Element Erde im Mittelpunkt. Um die Erde richtig
erleben zu können, verbrachten wir zwei ganze Vormittage im Wald.
Jede Gruppe steckte sich mit einem Absperrband ein Forschungsgebiet ab. In diesem Gebiet lösten die Gruppen verschiedene Aufträge.
Sie siebten die Erde und entdeckten dabei die einzelnen Bestandteile.
Mit Wasser vermischt konnten sie mit der Erde malen. Mit der Schaufel wurden Löcher gegraben. In der Becherlupe wurde genau beobachtet, was sie in der Erde entdeckt hatten. Mit verschiedenen Naturmaterialien legten sie auf dem Waldboden Bilder. So lernten sie die
Erde und einige ihrer Bewohner genauer kennen.
Kindergarten und Unterstufe Reinach
Zum Znüni gab es für alle Kinder Brot, Schokolade und Sirup. Während
der Pause durften die Kinder den Waldplatz auch als Riesenspielplatz
nutzen.
Wasser
Auf den Sommer hin befassten wir uns intensiv mit dem Element
Wasser. Dabei waren die Kinder wieder in den Schulräumen. In den
Gruppen wurde erforscht, wie das Wasser sich in verschiedenen Situationen verhält. Dabei haben die Kinder ausprobiert, wie man eine
Glaskugel zum Schwimmen bringt, was mit einem Gummibärchen
passiert, wenn es im Wasser liegen bleibt, wie man einen «Berg» aus
Wasser macht oder wie das Wasser eine Papierblume zum Erblühen
bringt.
Zum Abschluss des Projekts «Tüfteln, forschen, staunen» verbrachten wir einen gemeinsamen Morgen im Kindergarten Volta. Dort
konnten die Kinder in ihren Forschergruppen noch einmal zu allen vier
Elementen etwas erleben.
Fünf Klassen führen das Projekt im Schuljahr 2011/2012 weiter. Aus
dem Schulhaus Breite die Unterstufenklassen von Frau Bucher, Frau
Fricker und Herrn Brunssen und aus dem Kindergarten Volta die Klassen von Frau Fahrni und Frau Gygax. Neu dürfen auch die fünfjährigen
Kindergartenkinder dabei sein. Die Kinder und Lehrpersonen freuen
sich auf fünf tolle Projekte zum Thema Kunst.
Gabriela Beyeler, Silvia Bucher,
Sibylle Fahrni, Anja Gygax
5
Schwerpunkt
Das HallwilerseeWettschwimmen
Seit vielen Jahren veranstaltet die Schule am
ersten sonnigen Mittwoch nach den Sommerferien diesen Wettkampf über 50 Meter
für die Mittel- und Oberstufe. Ins Leben gerufen wurde diese Tradition im Jahr 1971 vom
langjährigen Beinwiler Lehrer René Kaspar.
Für die Feierlichkeiten zur Eröffnung der neuen Badi am Seeufer hatte der Lehrer Kaspar
die Idee eines Schwimmwettkampfes. Ein
Unternehmer namens Grisch, dessen Frau zu
dieser Zeit in der Schulpflege war und die
später auch noch das Amt der Schulpflegepräsidentin innehatte, stiftete als Preis für
jede Alterskategorie 100 Gläser mit einem
Böjuer Sujet. Als diese Gläser nach einigen
Jahren zur Neige gingen, entwarf Lehrer Kaspar selber ein Glasbild, von Hand gezeichnet!
Das heutige Glas mit dem Böjuer Wappen ist
also die 3. Aufmachung. Seit der Einführung
wurde kein einziges Wettschwimmen abgesagt. Diese Tradition ist in Böju so stark verankert, dass der Bevölkerung etwas fehlen
würde, könnte der Anlass einmal nicht stattfinden. Viele Eltern und Interessierte feuern
während dem Wettkampf die Schwimmerinnen und Schwimmer an. Dabei spielt natürlich auch der Aspekt vom gemeinschaftlichen Treffen im Badcafé eine wichtige Rolle!
Nun haben wir just in diesem Jahr an dieser
Tradition etwas geändert: Das Wettschwimmen fand nämlich vor den Sommerferien und
an einem Montag statt! Seit vielen Jahren
beginnt das neue Schuljahr ja nach den Som-
merferien und somit werden viele frische
Schülerinnen und Schüler buchstäblich ins
kalte Wasser geworfen (und die Lehrer damit
auch). Zudem herbstet es häufig schon an
den Augustmorgen. Somit hatten wir letztes
Jahr beschlossen, in Zukunft das Wettschwimmen vor den Sommerferien zu veranstalten.
Dieses Jahr war das Wetter im Juni nicht günstig. So konnten wir den Wettkampf nur am
Montag vor den Sommerferien durchführen.
Auch wenn der Tag heiss war und einige trotz
den hochsommerlichen Temperaturen Mühe
hatten, ins Wasser zu steigen, ging der
Schwimmwettbewerb reibungslos über die
Bühne beziehungsweise durchs Wasser! Mit
Stolz trugen die besten drei jeder Altersgruppe ihr Böjuer Glas nach Hause!
Simone von Arx
Schule Birrwil
Die Schullegende von Birrwil
Marcel Bolliger
1974 suchte man in Birrwil für die Schule einen neuen
Lehrer, der die 5. und 6. Klasse übernehmen sollte.
Unter anderen stellte sich ein junger Mann mit
Schnurrbart und fast schulterlangen Haaren vor. «Nun,
wenn Sie bei uns arbeiten wollen, sollten Sie Ihre
Haare noch etwas kürzer schneiden», meinte «Prüss
Max» im Vorstellungsgespräch.
Die Haare wurden etwas kürzer, und der junge Mann
bekam die Stelle als Lehrer. Dieser tat nun das, was
ihn bekannt und berühmt gemacht hat: einen gewissenhaften Lehrerjob mit einem unglaublichen Engagement, mit Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und mit einer an Perfektion grenzenden Arbeit,
wie man es bisher in Birrwil noch nicht erlebt hat.
Für den jungen Lehrer war die Schulstube bald gleichbedeutend mit einer Wohnung; am Morgen kam er
immer zur rechten Zeit, mittags war er nur kurz weg
und am Abend gingen viele Birrwiler bereits ins Bett,
während Marcel immer noch im Schulzimmer weilte.
Heute haben wir eine Schulleitung, ein Qualitätsleitbild, ein Schulleitbild, erweiterte Lehr- und Lernformen. Marcel hat seit langem sein eigenes Leitbild,
was den Unterricht betrifft, in dem er Ziele für seine
Schüler definiert hat:
So zum Beispiel galt für die Kinder: «Mir ist es grundsätzlich wohl in der Schule».
Ein Tag, an dem die ganze Klasse nicht mindestens
einmal schallend lachen kann, ist ein verlorener Tag.
«Ich werde vom Lehrer und von meinen Klassenkame6
raden ernst genommen und darf meine Gefühle, Wünsche und Anregungen mitteilen».
Lehrer Bolliger hat in seiner langen Berufskarriere in
Birrwil eine unendliche Liste von Aufgaben und Tätigkeiten wahrgenommen. Hier ein Auszug:
Rund 20 Jahre hat er das Amt des Rektors inne gehabt.
Bei 30 Skilagern hat er mitgemacht und die meisten
davon geleitet. Eine ganze Reihe von Projektwochen
hat er für die ganze Schule organisiert und das Lehrerteam dabei geführt.
Mehrmals hat er eine Waldprojektwoche in der Waldhütte Birrwil durchgeführt und dies mit nachhaltiger
Wirkung für alle teilnehmenden Kinder.
In den Neunzigerjahren hat er nach einer intensiven
Weiterbildung mit Werkstattunterricht begonnen, und
dieser war so interessant, dass die Kinder schlichtweg
die Zeit vergassen.
Er ist zudem quasi der Vater der Birrwiler Musikschule,
in der er seit der Gründung in der Musikschulkommission mitgearbeitet und bis heute eine wichtige Rolle
eingenommen hat.
Die Musikschulkonzerte stehen immer unter einem
bestimmten Motto. Für Marcel war es selbstverständlich, dass man dafür ein passendes Lied komponieren
muss.
Lustige Verschreiber gab es natürlich auch in der Schulstube. Hier ein Beispiel: «Erst am dritten Tag nach der
Überschwemmung konnten die Bewohner des Altersheims vakuumiert werden».
Wer Marcel kennt, weiss, dass Anekdoten und Witze
zu ihm gehören wie sein Schnurrbart.
Nun – jedes Leben, jede Karriere und jede Reise geht
einmal zu Ende.
Marcel hat sich entschlossen, auf Schuljahresende die
aktive Zeit als Lehrer zu beenden. Nach mehr als 37
Jahren Schule trat Lehrer Bolliger in Frühpension, wo
er noch persönliche Pläne und Ideen verwirklichen
will.
Die Schule Birrwil wird Marcel Bolliger in bester Erinnerung behalten. Es ist nicht bloss die Arbeit, die er
geleistet hat oder seine immense Präsenz, die ihn
geprägt hat.
Er hat der Schule ein Gesicht und eine Identität gegeben, die ihn zu einer Legende macht.
Die Schule Birrwil und die Behörden danken ihm für
seine langjährige Treue und sein endloses Engagement für die Schule und wünschen ihm alles Gute in
seinem Unruhestand!
Mauro Mungo
Neu an der Schule Birrwil
Theres
Iten
Neu an der Primar Beinwil
Barbara
Stalder
Im letzten Herbst lernte ich die
Gemeinde Birrwil während einer
Stellvertretung für Marcel Bolliger näher kennen. Das Dorf erinnerte mich an meinen Heimatort Oberägeri, der ebenfalls
an einem See liegt. Es freut mich
sehr, dass ich hier dieses Schuljahr die Erstklässler unterrichten
darf!
Nach dem Seminarabschluss in
Menzingen begann ich mein Berufsleben mit Erstklässlern. Danach absolvierte ich in Luzern ein
Weiterstudium; gab Religionsunterricht und machte eine berufsbegleitende Ausbildung zur Geigenlehrerin. Als Deutschlehrerin
stieg ich in den Neunzigerjahren
wieder in die Primarschule ein,
besuchte Kurse zu neuen Beurteilungs- und Unterrichtsformen
und wandte das Wissen in eigenen Klassen und später im Teamteaching mit jungen Kolleginnen
an. Seit der Pensionierung
meines Mannes wohnen wir in
Gränichen.
Idyllische Wanderwege, ein märchenhaftes Wasserschloss, malerische Landschaften... Was haben all diese Dinge gemeinsam?
Genau, sie alle sind rund um den
romantischen Hallwilersee anzutreffen. Es freut mich besonders,
dass ich seit August nicht nur in
dieser schönen Gegend wohnen,
sondern auch arbeiten darf. Aufgewachsen bin ich in Lenzburg.
Später zog ich mit meinem Mann
nach Meisterschwanden. Nach
meiner Ausbildung zur Kindergärtnerin machte ich viele gute
Erfahrungen im Kindergarten in
Merenschwand. Nach zehn interessanten Jahren suchte ich eine
neue Aufgabe. Mit der Gemeinde
Birrwil und dem herzlichen Kollegium fand ich genau das, wonach ich suchte. Das durch die
Schülerzahl bedingte 80%-Pensum ergänze ich mit meiner Tätigkeit als dipl. Ernährungs-Psychologische Beraterin.
Patrizia
Räber
Karin
Zimmermann
Als neue Lehrperson in Beinwil
am See freue ich mich über die
Gelegenheit, mich kurz vorstellen zu dürfen. Seit den Sommerferien unterrichte ich die 3. Klasse b. Mit der Übernahme dieser
Klasse habe ich die Lehrtätigkeit
aufgenommen.
Mein Name ist Karin Zimmermann und ich wohne in Gränichen.
Aufgewachsen bin ich in Beromünster, wo ich die Primar- sowie die Kantonsschule besucht
habe. Diese habe ich im Jahr
2007 mit der Maturität abgeschlossen. Nach einem Zwischenjahr in England nahm ich
das Studium an der Pädagogischen Hochschule in Luzern
auf. Im Sommer 2011 konnte ich
die Ausbildung zur Primarlehrerin erfolgreich abschliessen.
Auch privat hat es mich ins Seetal
gezogen, seit kurzem bin ich in
Baldegg wohnhaft.
In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport, ich tanze und mache
Power Yoga. Ein weiteres Hobby
ist die Musik, ich spiele Violine
und Klavier und bin in einem Orchester tätig.
Meine Liebe zur Musik entstand
schon im frühen Alter, als ich
noch nicht sprechen konnte. Dies
jedoch hinderte mich nicht
daran, Melodien nachzusummen
und meine Familie damit zu unterhalten. Schon da war es vorprogrammiert, dass auch ich, das
vierte Kind, die chaotischen
Klänge der Familie im Haus unterstützen würde.
Mit sieben Jahren bekam ich
meine lang ersehnte Violine geschenkt, welche bis heute ein
Teil von mir ist.
Durch die Praktika in verschiedenen Kinderkrippen und die
Ausbildung im Kindermusikladen wurde mir immer mehr
klar, Musik und Kinder, dies ist
ein grosser Traum von mir. Nach
zwei Jahren war es möglich, die
Ausbildung für Musikgrundschule und Früherziehung an der Kodaly Schule zu beginnen.
Ich unterrichte bereits Musikgrundschule in der Schule Merenschwand und Benzenschwil.
Ich freue mich sehr die Stelle hier
in Beinwil am See mit viel Freude
weiterzuführen.
7
Neu an der Primar Beinwil
Christine
Bötschi
Bernadette
Lipp
Thomas
Müller
Susanne
Delz
Seit den Sommerferien bin ich
als Schulzahnpflege-Instruktorin
(SZPI) im Schulhaus Steineggli in
Beinwil am See tätig.
Die Schülerinnen und Schüler der
3. bis 5. Primarschule werden
zielgerecht in die Mundhygiene
eingeführt. Zudem wird der altersgerechte Umgang der Zahnpflege-Techniken mit fluoridhaltigen Präparaten vermittelt. Im
Weiteren informiere ich die Kinder über eine zahngesunde Ernährung, zahnmedizinische Anatomie und Funktion der Zähne
sowie über mögliche Krankheitsentstehungen.
Mit dieser Anstellung als SZPI an
der Schule Böju kann ich wieder
an meinen gelernten Beruf als
Dentalassistentin mit grosser
Freude anknüpfen. Es freut mich
sehr, dass ich Ihre Kinder auf diesem Weg begleiten und unterstützen darf.
Hallo zusammen
Ich bin im ersten Semester des
Schuljahres 2011/12 der Stellvertreter von Christoph Zumsteg. Ich
unterrichte also wie er als Klassenlehrer die 4a, dazu noch vier
Lektionen bei der 3a und eine
Lektion bei der 3b. Ich freue
mich, an einem geographisch
solch schön gelegenen Ort tätig
zu sein, obschon ein halbes Jahr
wie im Flug vergeht.
Seit Dezember 2010 arbeite ich
als Schulische Heilpädagogin in
Beinwil am See.
Nach einigen Jahren pädagogischer Arbeit forderte mich das
Leben mit meiner geistig behinderten Tochter Lea ganz neu heraus.
Sie lehrte mich, ihren Defiziten
und Einschränkungen weniger
Beachtung zu schenken. Das ebnete mir den Weg für das Erkennen ihrer Möglichkeiten, die wie
verborgene Schätze darauf warteten, entdeckt und beachtet zu
werden.
Heute bin ich fasziniert von
allem, was Gelingen unterstützt,
was neugierig macht und Freude
mehrt, was verbindet und Einzigartigkeit hervorlockt.
Und es ist nicht leicht. Manches
gelingt. Anderes bleibt spannende Herausforderung.
Als Mutter von zwei Kindern im
jugendlichen Alter verbringe ich
meine Freizeit gerne mit Reiten
und mit Wandern. Im Weiteren
engagiere ich mich mit grosser
Freude im Pferdesport, dies als
Jugend-&-Sport-Leiterin und als
Springrichterin.
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Ich möchte mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Bernadette Lipp,
aber alle die mich kennen, nennen mich Beni.
Ich habe zwei erwachsene Töchter im Alter von 22 und 20 Jahren.
Zu meinen Hobbys gehören meine Hunde, Musik, Tanz und noch
vieles mehr…
Ich arbeite seit dem 1. Juli 2011
als Hausabwartin im Schulhaus
Steineggli in Beinwil am See. In
meinen Zuständigkeitsbereich
fällt auch noch das Gemeindehaus in Böju.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit den Behörden, den Lehrpersonen und den
Lernenden.
Mein Hauptaugenmerk in schulischen Angelegenheiten liegt
bei der Musik und der Rhythmik
sowie dem aktiven Handeln und
Herausfinden eigener Strategien. Ob das jetzt mit dem Fach
Deutsch, Realien oder Turnen zu
tun hat, ist für mich nebensächlich. Ich lasse gerne in Lerngruppen arbeiten. Durch immer wieder neue Gruppenkonstellationen werden die Kinder regelmässig gezwungen, sich in einer
Kleingruppe zu behaupten und
ihre Rolle zu finden.
«Wir alle sind Lehrer, und was
wir lehren, ist das, was wir lernen müssen, und so lehren wir es
wieder und wieder, bis wir es lernen.»
Aus: A Course in miracle
Schule Beinwil am See
Pensionierung
Kathrin Bruder
Liebe Kathrin
Nun ist die Zeit gekommen, wo
Du Abschied nimmst und Deinen
verdienten Ruhestand geniessen
wirst. Endlich hast Du Zeit für
Dich, Deine Familie und für Deinen geliebten Garten!
Pensionierung
Susanne Müller
Liebe Susanne
Mit Dir verlieren wir eine herzliche, aufgestellte, eine tüchtige
und coole Hauswartin, die zum
Steinegglischulhaus einfach dazugehörte.
Liebe Kathrin, wir wünschen Dir
eine langanhaltende, gute Gesundheit und weiterhin viel Freude mit Familie und Hobby! Wir
werden Dich vermissen!
Nihal Körber-Catmaz,
Schulleitung Beinwil am See
Fast 30 Jahre lang hast Du, zusammen mit Deinem Ehemann
Heinz, unser Schulhaus in Schuss
gehalten. Etliche Aufgaben hast
Du gemeistert. Wie oft hast Du
den Pausenplatz gewischt, das
fallende Laub beseitigt,
die
Schultoiletten geputzt? Wie viele
Male bist Du die Leiter hinaufund hinabgestiegen, um die höher gelegenen Fensterscheiben
zu putzen? Wie oft hast Du die
Turnhalle gereinigt? Wie oft den
Abfall geleert? Wie viele «Frühlingsputzete» hast Du schon organisiert und fieberhaft nach
tauglichen Helferinnen gesucht?
Wie häufig warst Du anwesend
an etlichen ausserschulischen
Anlässen, an Jugendfesten, an
den Hallwilersee- oder Hombergläufen oder hast mitgeholfen, dass der Christchindlimarkt
ohne Probleme hat stattfinden
können?
Auch wenn es viel Arbeit gab:
Dein Lächeln und Deine aufgestellte Art haben Dich begleitet,
auch wenn Du manchmal Schüler
und Schülerinnen ermahnen
musstest, welche wieder mal den
ganzen Schnee in die Gänge
brachten oder ihre Schuhe nicht
richtig abputzten. Unzählige Kinder haben bei Dir Unkraut gejätet,
nicht immer zu Deiner Entlastung!
Zwischen Altem und Neuem
Das vertraute Leben endet,
etwas Neues kann beginnen,
wieder wird ein Blatt gewendet,
und es gilt, sich zu besinnen.
Trauerst Du dem Alten nach?
All dem, was Dir so bekannt ist,
oder macht Dich Neues wach,
weil es Reiz für den Verstand ist?
Wärst Du lieber noch geblieben,
hättest weiter mitgetan,
oder fängt für Dich ab heute
erst das wahre Leben an?
Schaust Du auf die Tür im Rücken,
die sich nun auf einmal schliesst,
oder siehst Du voll Entzücken,
wie Dein Leben weiter fliesst?
Wie Du’s anfängst, ist es richtig.
Es geht nicht mehr um Gewinn.
Nicht das Ziel ist jetzt mehr wichtig,
sondern nur der Weg dorthin.
Möge alles Dir gelingen,
mögest Du voll Tatkraft sein,
Dich auf neue Pferde schwingen
und Dich auf die Zukunft freu’n!
Renate Eggert-Schwarten
Seit dem 1. August 1982 bis zu
deiner Pensionierung auf Schuljahresende 2010/2011 hast Du
an unserer Schule Beinwil am
See als Fachlehrperson für Textiles Werken unterrichtet.
Du überzeugtest von Anfang an
durch eine hohe fachliche, soziale und menschliche Kompetenz. Du hast ausgesprochen
gern mit jungen Menschen zusammengearbeitet. Obwohl sich
im Fach Textiles Werken grosse
Unterschiede in Bezug auf die
Motivation der Lernenden zeigten, ist es Dir gelungen, die Schülerinnen und Schüler dort abzuholen, wo sie standen und alle
ihren Möglichkeiten entsprechend zu fördern. Dein Verhältnis
zu den Lernenden war geprägt
von gegenseitiger Achtung und
Respekt. Besonders beeindruckt
hat uns Deine grosse Kreativität,
welche Deinen Unterricht zusätzlich belebte. Ohne Übertreibung
möchte ich festhalten, dass Du
über grosse künstlerische Fähigkeiten verfügst, von welchen die
Lernenden viel profitieren konnten.
Auch im Team warst Du eine
durchaus engagierte und beliebte Persönlichkeit. Gerne diskutierten wir mit Dir über politisch brisante und aktuelle The-
men oder einfach nur über Gott
und die Welt.
Jetzt mit der Pensionierung hast
Du endlich genügend Zeit, Deinem grössten Hobby, dem Reisen, nachzugehen. Die wenigen
Orte auf dieser Welt, die Du noch
nicht gesehen hast, warten jetzt
darauf, von Dir und Deinem
Mann entdeckt zu werden.
Liebe Susanne, ich danke Dir im
Namen des Teams und aller
Schülerinnen und Schüler für
Deine 29 Jahre Engagement an
unserer Schule ganz herzlich und
wünsche Dir für den weiteren Lebensabschnitt alles Gute!
Nihal Körber-Catmaz,
Schulhausleitung Oberstufe
Beinwil am See
Nach etlichen Arbeitstagen,
davon die meisten hier im Haus
– kann man mit Fug und Recht doch
sagen –
geht jedem mal die Puste aus.
Drum wird´s nun Zeit zum Abschied
nehmen.
Doch diesen Abschied nimmt man
gern.
So wird sich doch fortan Dein Leben
ganz deutlich hin zum Guten kehr’n.
Was man sich jahrelang erträumt,
für Dich nun in Erfüllung geht.
Denn Zeit wird Dir eingeräumt,
nach der doch jeder von uns strebt.
Du hast Zeit, ob Tag, ob Nacht,
Deinem grossen Hobby, dem Reisen,
nachzugehen.
Und wenn die Sonne montags lacht,
im Sonnenschein umherzuziehen.
So wünsch’ ich Dir viel Gesundheit
für die nächsten 40 Jahr’
Als Ausgleich für die gleiche Zeit,
die früher voll mit Arbeit war.
Stefanie Freud
9
Neu an der Kreisschule Beinwil
Ursula
Habegger
Eva
Hager
NI HAO, HELLO!
So habe ich meine SchülerInnen
bis vor einiger Zeit jeweils begrüsst! Dies war in China in
einem internationalen Kindergarten. Das Arbeiten mit den
Kleinen hat mir viel Spass gemacht. Jetzt freue ich mich aber,
Vor 19 Jahren bin ich zum ersten
Mal vor meinen «Kochschülern»
gestanden. Ich erinnere mich
noch gut, wie nervös ich war und
wie mir das Herz geklopft hat.
Doch schon damals überwog die
Freude bei weitem. Wenn ich zu
Beginn dieses Schuljahres (nach
sechs Jahren Babypause) wieder
neue Klassen übernommen
habe, so ist das Herzklopfen
längst verflogen, geblieben ist
aber die Freude am Unterrichten.
Ich freue mich auf euch, liebe
Schülerinnen und Schüler, die ihr
meinen Unterricht besucht und
so Garantie für lebendige und
lebensnahe Stunden seid. Ich
freue mich, wenn ihr zu kritischen Konsumenten werdet.
dass ich wieder in meiner Muttersprache und in meiner gewohnten Stufe tätig sein kann.
Seit den Sommerferien unterrichte ich Textiles Werken an der
Oberstufe in Beinwil, wo ich
mich bereits gut eingelebt habe.
Mit meiner Familie wohne ich
auf einem Hobbybauernhof in
Leimbach. Meine zwei Kinder
sind neun und sieben Jahre alt. In
meiner Freizeit bin ich gerne
draussen, sei es mit den Tieren
oder beim Wandern und Skifahren in den Bergen. Während den
Ferien zieht es mich immer wieder in die Ferne. Ich geniesse es,
meinen Rucksack zu packen, zu
reisen und neue Kulturen und
Menschen kennen zu lernen.
Ich freue mich aber auch abends
auf meine Familie – meinen
Mann und unsere 3 kleinen Kinder, auf die schönen Sommerabende, Schwimmen im See,
Wandern in den Bergen, Velofahren…
Ich freue mich auf die kommende Zeit an der Kreisschule Homberg.
Thomas
Widmer
Marlis
Tata
Mein Name ist Marlis Tata.
Ich wohne mit meiner Familie in
Gontenschwil.
Hier erteile ich seit Jahren Textiles Werken an der Mittel- und
Oberstufe.
Dieses Schuljahr unterrichte ich
in Beinwil an der 1. Real und an
der 2. Sek.
Seit August unterrichte ich die
1. Realklasse in Beinwil am See.
Ich bin in Menziken aufgewachsen. Nach Abschluss der Verkehrsschule in Olten und einer
Verwaltungslehre, liess ich mich
zum Programmierer/Analytiker
ausbilden.
Während längeren Auslandaufenthalten erwarb ich das «Cambridge Proficiency» und liess
mich zum «Dive Master PADI»
ausbilden.
1996 entschloss ich mich zur Lehrerausbildung.
Im August 2000 begann ich in
Burg zu unterrichten und
sammelte dort während 10 Jahren wichtige Erfahrungen. Nach
längeren Stellvertretungen an
verschiedenen Stufen liess ich
mich für die KS Homberg anstellen.
Ich
liebe
Motorradtouren,
schnaufe fest beim Biken, spiele
gerne Gitarre, lese viel und bin
gerne mit Freunden zusammen.
Ich freue mich, Reinacher und
Beinwiler Jugendliche gemeinsam zu unterrichten und bin sicher, dass wir eine tolle Zeit haben!
Kindermund
Alle Fische legen Eier. Die
russischen sogar Kaviar.
Wenn man kranke Kühe
isst, kriegt man ISDN.
Eine Halbinsel ist eine Insel, die noch nicht ganz
fertig ist.
Wo auf der Welt wird
Baumwolle angebaut? Auf Schafen.
Der größte Dinosaurier war
der Bronchitis, aber er ist
ausgestorben, weil er soviel gehustet hat.
10
Schwerpunkt Leimbach und Zetzwil
Neu in Leimbach + Zetzwil
Alte und neue
Traditionen an
unserer Schule
Shacire
Zenku
Grüezi Mitenand
Seit August darf ich die Aufgabe
der Schulzahnpflegeinstruktorin
in Leimbach und Zetzwil übernehmen. Mit grossem Engagement und Elan nehme ich diese
Herausforderung an. Die Arbeit
mit den Kindern wird mir Spass
machen und hoffentlich auch
umgekehrt.
Vor fünf Jahren schloss ich meine
Lehre als Dentalassistentin erfolgreich ab. Anschliessend arbeitete ich in einer Gemeinschaftspraxis mit sechs Zahnärzten, in der ich sehr viele Erfahrungen sammeln durfte.
Inzwischen bin ich eine stolze
Mama von einem fast dreijährigen Sohn und lebe zusammen
mit meinem Mann seit vier Jahren in Lenzburg. Nebenbei arbeite ich noch als Dentalassistentin
in Aarau.
de schnällschti Zetzbuer
Schulschlussfeier
Projektwoche
1. Schultag
Herbstwanderung
Lichterumzug
Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen, der Schulleitung, den Eltern und vor allem mit den Kindern.
Skilager
Samichlaus
Schulreise
Lesenacht
Vreni Gubler
11
Neu in Leimbach
Gemeinsam neu an der Schule Zetzwil
Neu in Zetzwil
Lisa
Jablonski
Kennen Sie uns noch?
Patrizia
Elsässer
Meine glückliche Kindheit habe
ich mit meinen Eltern und vier
Brüdern in Reinach im Grünen
verbracht. Bald nach der Lehrerausbildung ergab sich für mich
die Gelegenheit, meinen zweiten Traumberuf zu realisieren:
Nach einer Buchhändlerlehre
verbrachte ich einige Jahre im
Studentenladen der Uni Zürich.
Um viele wertvolle Erfahrungen
reicher zog es mich dieses Jahr
wieder zurück in die Schule. In
Leimbach fühle ich mich sehr
wohl und freue mich, zusammen
mit Claudia Marci seit Beginn
dieses Schuljahres an der Unterstufe zu unterrichten.
Gehören Sie zu den eifrigen Lesern der Schulzeitung Treffpunkt Schule? Wenn ja, kommen Ihnen diese beiden Gesichter vielleicht bekannt
vor. Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir uns vorgestellt haben.
Nun gibt es uns im Doppelpack in Zetzwil. Gemeinsam unterrichten
wir die Erst- und Zweitklässler.
Von Madrid nach Zetzwil
Wohnhaft bin ich seit einigen
Jahren mit meinem Mann und
meiner zweijährigen Tochter in
Aarau.
Einen grossen Teil unserer Freizeit und viel Herzblut stecken
mein Mann und ich ins alljährlich
in Menziken stattfindende Openair Mutterschiff. Viel Ausgleich
finde ich auch in der Musik und in
kreativen Arbeiten.
Barbara
Gashi
Nach einem spannenden Semester mit den Zweitklässlern in
Gontenschwil bin ich nun bereits
mitten in einer neuen Herausforderung. Zwölf quirlige Erstklässler und zehn aufmerksame
Zweitklässler machen jeden Tag
einzigartig. Freudige Erzählungen, offensichtlicher Wissensdurst, strahlende Gesichter,
grosse und kleine Blessuren,
zwischendurch auch mal ein
Tränchen, ein Trotzen und das Suchen nach Grenzen gilt es jeden
Tag zu meistern.
Barbara
Bucher
Nach mehreren Jahren mit Teilpensum an der Unterstufe freue
ich mich sehr auf dieses neue
Schuljahr hier in Zetzwil. Für
mich ist es besonders schön, nun
in dem Schulzimmer zu unterrichten, in welchem ich selbst als
kleines Mädchen meine schulische Karriere starten durfte.
Kindermund
Die offenen Kamine in England sind sehr unpraktische Heizanlagen. Wenn man davor steht, kann man vorne braten und
hinten klappert man mit den Zähnen.
12
Seit Januar erst wieder in der
Schweiz, habe ich nach den Sommerferien die Stellvertretung für
Englisch und DaZ übernommen.
Die letzten 17 Jahre lebte ich in
Madrid, wo mein Mann, unser
dreijähriger Sohn und ich für
einen halbjährigen Aufenthalt
hingezogen waren – und hängengeblieben sind.
Vorher hatte ich 16 Jahre in Wettingen an der Primarschule unterrichtet – in Madrid gründeten
wir dann unsere eigene Spanischschule für Erwachsene. Eine
spannende Herausforderung, die
uns sehr viel Erkenntnis gebracht
hat.
Ich habe gern in Madrid gelebt,
meine Heimat aber nie vergessen, wollte immer irgendwann
einmal zurückkehren. Und hier
bin ich wieder.
Madrid – Zetzwil... ich habe mich
sofort zu dieser hübschen, kleinen, ländlichen Schule hingezogen gefühlt. Tolle Kolleginnen
und ganz herzige Kinder: ich bin
sehr gern in Zetzwil!
Schwerpunkt
Breite-Picknick
Wenn an einem sonnigen Freitag im August alle Kinder um 12 Uhr
mittags nicht nach Hause gehen, wenn es nach Holzfeuer und gebratenen Würsten zu riechen beginnt, dann findet wieder einmal das
Breite-Picknick statt!
Bei diesem Anlass können sich die SchülerInnen der 1. bis 5. Klassen
in einem ungezwungenen Rahmen besser kennen lernen. Während
die Einen mit ihren Würsten sofort die Grills ansteuern, um sich die
mitgebrachte Wurst bräteln zu lassen, vergnügen sich die Andern
zuerst auf der Spielwiese mit den vorbereiteten Spielen, nach einer
halben Stunde wird gewechselt.
Dieses Jahr suchten sich alle Kinder gern ein schattiges Plätzchen zum
Picknicken, war es doch so ein richtiger Hitzetag! Die Spiele im Foyer
des Schulhauses standen wohl auch aus diesem Grund bei den Kindern hoch im Kurs.
Bei diesem Anlass wurde Christina Schwob von den Kindern als Schulhausleiterin mit einer Welle verabschiedet. Sie bekam von den SchülerInnen eine selber gestaltete Mosaik-Kugel für ihren Garten. Da sie
jetzt viel mehr freie Zeit hat als in den letzten Jahren, wird sie diese
sicher gern im Garten verbringen!
Vreni Kaspar
Schulhaus Breite Reinach
Zeitreise ins Mittelalter
32 aufgeregte Fünftklässler des Schulhauses Breite reisten am
22. August ins Klassenlager nach Aarburg. Zwar liegt Aarburg nur etwa
30 km von Reinach entfernt, umso grösser war aber die zeitliche Entfernung: Wir reisten etwa 1000 Jahre zurück, ins Mittelalter.
Wir Lehrerinnen wollten den Kindern ermöglichen, ein Stück Geschichte hautnah zu erleben. Deshalb war in dieser Woche nicht theoretisches Wissen gefragt, sondern es galt vor allem praktische, handwerkliche Aufgaben zu erfüllen. Hier ein paar Beispiele: Kochen, ein
eigenes Wappen erfinden und malen, mit einer Vogelfeder schreiben
und das Schriftstück versiegeln, eine Gugel nähen, Pfeil und Bogen
herstellen und damit möglichst weit schiessen, ein Kettenarmband
aus einzelnen Gliedern zusammenfügen (für ein Kettenhemd hätte
die Zeit nicht ganz gereicht!), das Kämpfen mit dem (Holz-)Schwert
üben, Marzipan herstellen, den Tisch fürs Ritterfest feierlich schmücken, mittelalterliche Spiele und Tänze üben etc.
Führungen in der Altstadt Zofingen sowie auf der Festung Aarburg, die
Wanderung zum Säli-Schlössli und der Ruine Alt-Wartburg, die Vorstellung eines Fakirs und Feuerspuckers sowie der Besuch von Ruetwolf
von Spitzenberg waren weitere Programmpunkte dieser Woche. Als
Höhepunkt feierten wir am letzten Abend – eingekleidet in mittelalterliche Gewänder – ein Ritterfest mit einem Festessen. Die vereinzelten Regentropfen vermochten nicht die super Stimmung zu trüben!
Viele Kinder wären am Freitag gerne noch länger im Klassenlager
geblieben!
Vreni Kaspar
13
Schwerpunkt
Tageseinstieg mit Karten
Die Fünftklässler beginnen jeden Schulmorgen mit dem gleichen Ritual. Die Kinder
sitzen im Kreis. Ein Schüler oder eine Schülerin leitet die Gesprächsrunde mit Hilfe der
Tageseinstiegskarten. Die Lehrkraft ist eher im Hintergrund. Alle paar Monate besprechen die Kinder den Inhalt der Karten, verändern ihn oder entwerfen neue Ideen.
Annalise Gubler
Begrüssen
Guten Morgen
Buon giorno
Good morning
....
Heute ist der....
zählen...
Wer fehlt?
Das Klassenziel dieser Woche….
14
Schwerpunkt
Möchte jemand
etwas vorstellen?
e
E s wa r
einHu
inmal
ndDer
H
essBe
undhi
lloBel
lo
Zahl oder Satz
des Tages
Mein Wunsch
an die Klasse...
Hat jemand etwas
Neues gelernt?
Ich gebe ab an ...
15
Neu in der Breite
Gabriela
Beyeler
Neu in der Pfrundmatt
Jacqueline
Heuberger
In der Treffpunkt-Schule-Ausgabe vom September 2009 habe ich mich bereits einmal vorgestellt. Damals als Klassenlehrerin einer Unterstufenklasse im Schulhaus Pfrundmatt. Bereits
seit zwei Jahren nehme ich also täglich den Weg
von Aarau, wo ich mit meinem Lebenspartner
wohne, nach Reinach unter die Räder – und
daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern.
Seit dem 1. August 2011 arbeite ich im Schulleitungs-Team der Primarschule als Stufenleiterin
Mittelstufe. Ich habe mein Büro im Schulhaus
Breite bezogen und bin neben der Mittelstufe
auch zuständig für die Schulhausbelange Breite. Daneben unterrichte ich nach wie vor in
einem Teilpensum an der Unterstufe.
Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und wünsche allen ein spannendes, lehrreiches, fröhliches und unfallfreies Schuljahr
2011/12.
Melanie
Lehner
Seit den Sommerferien bin ich im Schulhaus
Pfrundmatt als Primarlehrerin tätig (1./2. Klasse). Ich bin in Gränichen, also auch im Wynental, aufgewachsen. Dort bin ich bis heute wohnhaft. Nach einer Mittelschule in Aarau habe ich
die Pädagogische Hochschule in Solothurn besucht. Dort habe ich 2008 die Ausbildung zur
Kindergarten- und Primarlehrperson abgeschlossen. Meine ersten Berufsjahre habe ich in
einer Projektklasse der Basisstufe unterrichtet.
Im letzten Jahr war ich hauptsächlich im Kindergarten tätig.
Grüezi metenand. Ich freue mich, dass ich in
diesem Artikel die Gelegenheit bekomme,
mich kurz vorzustellen. 1988 wurde ich in
Menziken geboren, wo ich auch aufgewachsen und heute noch wohnhaft bin. In meiner
Freizeit spiele ich gerne Volleyball. Zu meinen
weiteren Hobbys gehören: Schwimmen, Reisen und Lesen.
Letzten Sommer habe ich das Studium an der
Pädagogischen Hochschule in Luzern abgeschlossen und bin sehr motiviert, das erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen und
eine eigene Klasse zu übernehmen. Momentan habe ich eine Stellvertretung in der Gemeinde Burg und unterrichte eine 1. Klasse.
Ab kommendem Januar werde ich auf der
Mittelstufe (3. Klasse) unterrichten. Ich freue
mich sehr, gemeinsam mit den Schülerinnen
und Schülern einen Lebensabschnitt zu beschreiten. Auf meine zukünftige Klasse bin
ich sehr gespannt.
Hier in Reinach wurde ich sehr herzlich aufgenommen und habe mich schnell eingelebt. Ich
freue mich, wieder in einer altersgemischten
Klasse zu unterrichten.
Schwerpunkt: Begrüssungsrituale im Schulhof – demonstriert von der Real 4b und Michelangelo
16
Neu in der Pfrundmatt
Helena
Lohri Riechsteiner
Carolin
Staudt
Silvia
Dittli
Seit Schuljahresbeginn unterrichte ich als
Heilpädagogin
im
Schulhaus
Pfrundmatt
und in verschiedenen
Kindergärten.
Nach der Ausbildung im Seminar Cham und einer ersten
Anstellung im Kanton Zürich absolvierte ich die Zweitausbildung zur Schulischen Heilpädagogin an der HfH in Zürich. Anschliessend arbeitete ich an der heilpädagogischen Frühberatungsstelle Rodtegg in Luzern. Nach
neun Jahren Berufstätigkeit wechselte ich ins «Familienfach». Mit meinem Mann zog ich nach Hochdorf, wo unsere Tochter und später dann unser Sohn zur Welt kamen.
Inzwischen sind die beiden an der Schwelle zum Erwachsenenalter, was uns als Eltern viel Freude und oft auch
«Aufregendes» beschert.
Am Heilpädagogischen Zentrum in Hohenrain unterrichtete ich mehrere Jahre die Erst- und Zweitklässler an der
Sprachheilschule. Im Juni 2011 habe ich den Lehrgang
CAS-Basisstufe abgeschlossen.Während dieser Weiterbildungszeit hatte ich Gelegenheit, Erfahrungen in Regelklassen zu machen. Nach über 20 Jahren Unterrichtstätigkeit in Sonderschulinstitutionen habe ich mich wieder für
einen Wechsel in die Volksschule entschieden.
Hier in Reinach bin ich sehr herzlich aufgenommen worden, die Arbeit mit den «Kleinen» bereitet mir sehr viel
Freude.
Seit Januar 2011 unterrichte ich in Reinach im
Schulhaus Pfrundmatt.
Ich komme ursprünglich aus Deutschland, bin
in Freiburg im Breisgau geboren und in der
Fauststadt Staufen aufgewachsen. In Freiburg
im Breisgau habe ich auch Lehramt studiert.
Mein zweites Staatsexamen habe ich 2009 abgeschlossen. Danach unterrichtete ich als Stellvertretung an mehreren Schulen im Freiburger
Raum, bis ich mich im Dezember 2010 an der
Primarschule Reinach bewarb.
Seit den Sommerferien bin ich im Schulhaus
Pfrundmatt als Schulische Heilpädagogin tätig.
Aufgewachsen bin ich und die Schulzeit
durchlief ich in Cham (ZG). Anschliessend
Nun wohne ich mit meinem Lebenspartner in
Reinach. Er unterrichtet seit diesem Schuljahr
als Werklehrer an der Schule Muhen und uns
gefällt es in der Schweiz sehr gut.
Als Klassenlehrerin der nun mittlerweile 5.
Klasse, fühle ich mich hier sehr wohl. Die Arbeit
mit den Kindern bereitet mir grosse Freude und
ich freue mich auf die weitere gemeinsame Zeit
an der Schule Reinach.
besuchte ich in Menzingen das Primarlehrerinnenseminar und wurde 1998 als Primarlehrerin diplomiert. Als Flight Attendant hatte ich daraufhin die Möglichkeit, die Welt zu
bereisen. In den folgenden vier Jahren arbeitete ich in verschiedenen Berufsbranchen.
Dadurch sammelte ich vielfältige Arbeitserfahrungen ausserhalb des schulischen Bereiches. Nach meiner fünfjährigen Tätigkeit
als Klassenlehrperson auf der Sekundarstufe
I, Niveau D (Kleinklasse Oberstufe) in Hochdorf, arbeitete ich während vier Jahren auf
der Mittelstufe II im Kanton Zug, ebenfalls als
Klassenlehrperson. Mit viel Freude nahm ich
meine Tätigkeit als Schulische Heilpädagogin
in Reinach auf und ich habe mich bereits
prima eingelebt.
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Schulleitungs-Fenster
Schulleitungs-Fenster
Änderung im Schulleitungs-Team!
Anfangs August hat Gabriela Beyeler ihre Arbeit als Stufenleiterin der
Mittelstufe aufgenommen. Wir begrüssen sie ganz herzlich im SL-Team
und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Gabriela Beyeler ist auch
für die Belange des Schulhauses Breite zuständig.
Institutionalisierte Rituale an unserer Schule (Bereich Lernende: Ein paar Beispiele)
1. Schultag
· Gemeinsame Aktivitäten
· Begrüssung der Erstklässler
Offene Anfangszeiten an der Unterstufe
· Eintrudelphase ab 08.00 Uhr
Herbstwanderung
· Ganze Schule
· In diesem Jahr: Homberg
Besuchstage der Lernenden
· Zwei Besuche der KindergartenKinder in ihrer zukünftigen Klasse
Adventssingen
· Alle interessierten Kinder
· Jeweils am 3. Advent
Letzter Schultag
· Gemeinsame Aktivitäten
· Verabschiedung der Fünftklässler
Institutionalisierte Rituale an unserer Schule (Bereich Lehrpersonen: Ein paar Beispiele)
Planungstag(e) vor Schulbeginn
· In diesem Jahr: Do, 4.8.11
Weihnachts -«Konferenz»
· Gemütliches Zusammensitzen
und Feiern
Schwerpunkt im Schuljahr
Der Schwerpunkt in der Mehrjahresplanung
der Primarschule bildet die Auseinandersetzung mit unserer Schulkultur. Dabei spielen
gemeinsame Werte und Rituale eine wichtige Rolle. Es geht aber auch um Rollen, Beziehungen zum Umfeld, um Strukturen und
18
Eröffnungs-Apéro
· Schwerpunkte des Schuljahres
· Vorstellung neue Lehrpersonen
· Anstossen auf neues Schuljahr
Schuljahresabschluss
· Offizielle Feier
· Gemeinsames Essen
Normen, um Klassenführung und Unterrichtsgestaltung und um Regeln und Disziplinfragen.
Gemeinsam sind wir stark und können unsere Schule so weiterentwickeln, dass sie den
Kindern eine optimale Lernumgebung bietet.
Schulleitung Reinach, Adrian Vogel
Fixe Sitzungszeit
· Dienstag, 16.30 – 18.15 Uhr
Teamausflug
· In diesem Jahr: Stufenweise
Centralschulhaus Reinach
Im Ambulanzjet der
Rettungsflugwacht!
Die Beinwiler und Birrwiler Schüler der
Sek 4c Reinach besuchten mit ihrem Klassenlehrer René Fuchs und der Hauswirtschaftslehrerin Claudia Hediger die Einsatzzentrale der Rettungsflugwacht in
Zürich.
Nach einer herzlichen Begrüssung von Herrn
Schuler im Rega-Center Zürich-Flughafen
durften wir in einem Vorführungsraum auf
bequemen Stühlen Platz nehmen. Uns wurde
eine Power Point Präsentation über die Aktivitäten der Rega vorgeführt und Herr Schuler
erklärte uns zuerst ihre Geschichte, dann erläuterte er uns die Vorgehensweise bei einer
Rettung und zeigte uns die verschiedenen
Helikopter- und Flugzeugtypen. Wie Sie ja bestimmt wissen, wird die Rega grösstenteils
von den Gönnerbeiträgen finanziert. Deswegen lohnt sich eine Gönnerschaft auch, denn
sollten Sie einmal in eine Notsituation geraten, aus der Sie nur die Rega befreien kann,
ist die Rettung gratis. Denn es kann jeden von
uns treffen, jederzeit und egal wo.
Nach der spannenden Präsentation erhielten
wir eine kleine Karte, die wir uns umhängen
mussten und die uns als Besucher auswies.
Dann ging’s los, rein in den Hangar zu den
Flugzeugen und Helikoptern. Die Halle war
schlichtweg riesig und es roch etwas speziell,
doch dann fielen unsere Blicke auf den imposanten Rettungs-Jet. Staunendes und anerkennendes Raunen machte bei uns die Runde
und wir starrten den Jet ehrfürchtig an. Nun
teilten wir uns in Gruppen zu je sieben Leuten
auf, die nacheinander den Rettungs-Jet besichtigen durften. Die anderen warteten
draussen und schossen fleissig Fotos. Von
aussen sieht der Jet zwar fast so aus wie ein
Linienflugzeug, doch im Innern ähnelt er
mehr einer Intensivstation. Es hat zwar normale Sitze, doch man kann auch maximal
drei Bahren darin unterbringen. Aber nicht
nur der Jet führt Patienten aus dem Ausland
zurück, sondern manchmal werden sie auch
mit Linienflügen zurückgeholt, sofern die Patienten bei einigermassen guter Gesundheit
sind, sie keine ansteckenden Krankheiten haben oder Lebensgefahr besteht. Nachdem
alle den Jet auch von innen gesehen hatten,
gingen wir hinüber zu den Helikoptern, die
gerade in Wartung waren. Mehrere Mechaniker schraubten an ihnen herum, damit sie
bald wieder einsatzbereit sind. An die flugbereiten Helikopter wird ein Schild gehängt:
«Einsatzbereit, bitte nicht berühren». Denn
jede Berührung kann die Instrumente, die
sorgsam eingestellt wurden, wieder verstellen. So ein Helikopter ist auch eine sehr teure
Anschaffung, schon nur ein Rotorblatt kostet
etwa 100’000 Franken, und das dann mal
vier. Die Rega besitzt 16 Helis, 3 Ambulanzjets und hat ca. 320 Mitarbeiter, verteilt auf
13 Basen.
Weiter ging es zur Einsatzzentrale. Dort durften wir aber nur bis zur Scheibe, damit wir die
Arbeitenden nicht störten. In diesem Raum,
der hell und freundlich mit vielen Pflanzen
eingerichtet ist, klingelt niemals das Telefon.
Nicht, dass es da keines gäbe, sondern es
geschieht alles optisch. Das heisst, wenn jemand in der Zentrale auf die Nummer 1414
anruft, blinken die Signale grün, die man sich
ähnlich vorzustellen hat wie eine Verkehrsampel. Das ist so, damit man, wenn man eine
ohnehin schon schlechte Verbindung ins Ausland hat, nicht noch weniger versteht, weil
dauernd das Telefon klingelt. In der Einsatzzentrale ist Tag und Nacht jemand; es wird im
Schichtdienst gearbeitet. Die Leute, die dort
tätig sind, müssen vor allem belastbar sein
und viele Sprachen sprechen. Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch sind ein
Muss; kann man dazu auch noch Spanisch
oder Portugiesisch, kann man sich fast überall auf der Welt verständigen.
Danach gingen wir wieder hinab in den Vorführraum, setzten uns hin und sahen uns einen spannenden Film über die Arbeit der
Rega an. Wussten Sie eigentlich, was Rega
genau bedeutet? Rettungsflugwacht ist klar,
aber wofür steht das ga? Diese zwei Buchstaben stehen für Garde Aérienne, dies symbolisiert die verschiedenen Sprachen der
Schweiz: Rettungsflugwacht + Garde Aérienne = Rega. Der Film handelte über die verschiedenen Einsätze und Rettungstechniken
der Rega, alle schon erlebt, aber für den Film
nachgestellt. Herr Schuler ergänzte die ganze
Führung mit spannenden Tatsachenberichten, Hintergrundinfos und Anekdoten. Es war
ein sehr spannender und lehrreicher Tag für
uns hinter den Kulissen der Rega. Natürlich
hoffen wir, niemals so einen Heli von innen
sehen zu müssen, doch wer weiss.
Ein Dankeschön geht an Herrn Schuler und
das nette Team der Rega. Ein ganz herzliches
Dankeschön gilt auch Herrn Fuchs für die vielen spannenden und abwechslungsreichen
Exkursionen, die uns sicherlich noch lange in
Erinnerung bleiben werden. Wir danken, dass
er uns solche Momente ermöglicht hat.
Im Namen der Klasse Sek 4c
Larissa Hunziker & Jeannine Willi
19
Schwerpunkt
Ritual zum ersten
Schultag für die
neuen Erstklässler
Eines ist klar: Der erste Schultag ist für alle
neuen Erstklässler ein ganz besonderer Tag.
Wahrscheinlich erinnert sich noch manch ein
Erwachsener an diesen speziellen Tag in seinem eigenen Leben. Und in dieser Erinnerung
überwiegen meist positive Elemente.
Was macht denn diesen Tag so wichtig?
Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Jetzt
gehört der Neuling auch «dazu». Für all die
Kleinsten an der Schule gehen ab jetzt nach
und nach die Türen zu unseren Kulturtechniken auf. Für die einen verläuft das eher
gemächlich, während andere kaum zu bremsen sind.
Und der erste Schultag ist der Start dazu.
Seit längerem wollte das Unterstufenkollegium in Gontenschwil diesen einmaligen Tag
auch speziell gestalten. Die Arbeit in Unterrichtsteams bot den idealen Rahmen, dieses
kleine Projekt anzupacken und fertig zu planen. Auch wenn es nach wenig aussieht, so
ist es halt wie immer: Die Details sind we-
sentlich. Die vergisst man, wenn nicht ausreichend Zeit für eine Planung vorhanden ist.
Das Unterrichtsteam konnte sich diese Zeit
nehmen; es hat sich gelohnt.
So sah dieser 8. August 2011 aus:
Die grösseren Schüler bereiteten einen Apéro
aus Knabberzeug und Getränken für alle Kinder vor. Um 9 Uhr trafen die neuen Erstklässler mit ihren Eltern ein. Mit einem Lied, vorgetragen von den grösseren Schülern, wurden sie willkommen geheissen und durften
anschliessend den Apéro geniessen. Nach
einer kurzen Ansprache des Schulleiters und
dem nochmals vorgetragenen Lied «Mer sind
en Schuel, wo eifach zwäg esch» bildeten die
Zweit- bis Fünftklässler mit Sonnenblumen
einen Spalier bis zur Schulzimmertüre der
Erstklässler. Durch diesen blumigen Weg
schritten danach die jüngsten Gontenschwiler Schüler in ihr neues Klassenzimmer.
Dieser ganz besondere, einmalige Weg war
aber nur für die Erstklässler bestimmt; die
Eltern hatten dieses Vergnügen nicht.
Noch ein Hinweis zu den Details: Das Lied
wurde natürlich bereits im alten Schuljahr
eingeübt.
Schön sahen diese Sonnenblumen danach in
den grossen Vasen in den Korridoren des
Schulhauses aus; und jeder Erstklässler durfte
Viele Steine – ganz unterschiedlich: die neuen Erstklässler gleiten nahtlos in ihre erste Schulstunde.
20
am Schluss des ersten Schultages eine Sonnenblume mit nach Hause nehmen.
In den kommenden Jahren soll dieser erste
Schultag immer ungefähr so ablaufen. Es
kann so ein schönes Ritual daraus entstehen.
In diesem Jahr war alles neu und noch nicht
erprobt; aber allmählich wissen alle Beteiligten, was sie erwartet. Und so kann im Laufe
der Jahre ein Ritual entstehen, nichts Grosses
oder sogar Dramatisches. Nein: schlicht, einfach und sicher wohltuend.
Markus Läser
Sonnenblumen und Sympathie: farbiger erster Gang ins
Schulzimmer.
Schwerpunkt
Erstklässler in gespannter Erwartung: für neun Mädchen und neun Knaben begann in Gontenschwil der Ernst des Lebens.
Ein Apéro zum Auftakt: der erste Schultag im neuen Schuljahr wurde auch für die Älteren zum Ereignis.
Schulstart in Gontenschwil: der Schulleiter begrüsst die älteren Primarschüler und die neuen Erstklässler.
21
Neu an der Primar Gontenschwil
Marcel
Brünggel
Maggie
Zwyssig
Alter: sechzig Beruf: Lehrer
Computer: an Stelle des Bleistiftes getreten Deutsch: muss
als Fach gepflegt werden Eltern:
Partner der Schule Frust: dagegen hat der Lehrer eine gesunde
Resistenz Gewalt: davon gibt es
zuviel Heimatkunde: mein liebstes Fach Interesse: im Schüler
wecken Klasse: die gegenwärtige ist es auch Lehrer: arbeitet
mit ihr Meister: wird man durch
lange Schulung Name: Brünggel
Orthographie: ein steiniger
Acker Primar: für mich die vielseitigste Schulstufe Quartett:
meine Frau, meine Söhne und
ich Reformen: zahlreiche Segel:
mit Wind gefüllt am Liebsten
Turnen: macht Schüler und Lehrer Spass Unterricht: wandelt
sich stetig Vorname: Marcel
Wetter: im Schulzimmer soll
gutes herrschen X: den Schülern
kann man keines für ein U vormachen Yacht: lässt mein Herz
höher schlagen Ziel: dorthin
sollte Lehren führen.
Aufgewachsen in Safenwil und
Kölliken, habe ich nach der obligatorischen Schulzeit eine dreijährige Lehre als Damenschneiderin absolviert. Anschliessend
liess ich mich am Seminar Brugg
zur Textilwerklehrerin ausbilden.
Dieser Tätigkeit bin ich bis heute
treu geblieben. Nach einigen Abstechern in die Erwachsenenbildung entschied ich mich 2008,
nochmals selber die Schulbank
zu drücken. An der Fachhochschule in Zofingen erwarb ich das
Zusatzpatent für das Werken. Seit
August unterrichte ich hier in
Gontenschwil die 5. Klasse von
Marcel Brünggel in diesem Fach.
Das Arbeiten mit den sogenannt
«harten» Materialien ist für mich
eine neue Herausforderung und
bereitet mir sehr viel Freude.
In meiner Freizeit arbeite ich gerne draussen, pflege meine Blumen und geniesse die
Natur. Im Winter bin ich ab und
zu auf der Skipiste anzutreffen.
Neu im Centralschulhaus
Mario
Huwyler
Samuel
Bär
Seit diesem Schuljahr unterrichte
ich in Gontenschwil an der
vierten Klasse.
Primarschüler sind aufgeweckt,
spontan, kreativ und neugierig.
Sie gehen meist gern zur Schule
und lassen sich begeistern. Darum unterrichte ich gerne an der
Primarschule.
Meine Schüler habe ich als sehr
lebendig und interessiert kennengelernt. Ich freue mich, ein
kleines Pensum an der Klasse
von Frau Hasler zu unterrichten.
Ich bin seit zwanzig Jahren regelmässig auf verschiedenen Schulstufen als Lehrer tätig.
Bewegung ist mir wichtig – in der
Schule und ausserhalb der Schule. Nach Abschluss meiner Ausbildung bewegte ich mich die
letzten drei Jahre in und um Bern
und blickte in zahlreichen Stellvertretungen in die verschiedenen Schulstufen hinein.
Mit meiner Familie wohne ich in
Hellbühl im Kanton Luzern.
In meiner Freizeit bin ich gern
mit meiner Frau und meinem
Sohn im Wohnmobil unterwegs.
Nach einem halben Jahr auf Reisen habe ich beschlossen, mich
in Reinach, wo ich übrigens auch
aufgewachsen bin, als Sportlehrer für die Real- und Sekundarstufe fest anstellen zu lassen.
Mich fasziniert es, die Begeisterung für Bewegung und Sport auf
die Jugendlichen zu übertragen.
Meine Leidenschaften sind Reisen, Snowboarden, Windsurfen,
Trekken und die Fotografie.
Kindermund
In der Tropfsteinhöhle ist es sehr nass; denn es tropft von oben
und von unten.
22
Neu im Centralschulhaus Reinach
Lilian
Wick
Franziska
Lieder
Aufgewachsen bin ich in der Ostschweiz und im Laufe der Jahre
immer weiter westwärts gezogen, mit kleinen Abstechern ins
Ausland.
… das bin ich: Vom Beruf her Musiklehrerin für die Oberstufe – im
Privaten leidenschaftliche Chorsängerin. Und so wird in meinem
Unterricht sehr viel gesungen
und musiziert. Aber auch das
Nachdenken über Musik darf bei
mir nicht fehlen: Warum mag ich
diese Musik und jene nicht? Und
warum macht mich diese Musik
so nachdenklich und eine andere
fröhlich?
So kam ich vor gut einem Jahr mit
meiner Familie nach Beinwil am
See und bin begeistert von dieser Gegend.
Nach sieben Jahren Familienpause bin ich letzten November
mit einer Stellvertretung wieder
in den Lehrerberuf eingestiegen.
Meine Hauptausbildung ist Turnund Sportlehrerin, als Zweitausbildung habe ich eine Reallehrerinnenausbildung mit Schwerpunkt phil. II abgeschlossen. So
unterrichte ich nun an der 4. Sek
Chemie und Turnen, was mir
wirklich Spass macht. Ich hoffe
mit den Schülerinnen und Schülern viel Neues und Spannendes
entdecken zu können. Dabei will
ich auch ihre Neugierde am Lernen aufrechterhalten oder wieder wecken.
In meiner Freizeit entdecke ich
gerne in Wanderschuhen die
Schweiz. Als ostdeutsche «Flachländerin» (meine Heimat ist die
wunderschöne Oberlausitz mit
ihren vielen Birken und Kiefern)
fällt es mir allerdings wesentlich
leichter, weit als hoch zu laufen.
Doch schon durch mein Studium
in Weimar und meine Lehrerausbildung im Bergischen Land wurde ich langsam an etwas hügeligere Gegenden gewöhnt, so
dass ich mich hier, nach inzwischen fünf Monaten, schon recht
gut eingelebt habe.
Pia
Erni
Emanuel
Gamper
Mein bisheriger Weg
Ich bin 51 und komme aus Feldkirch in Vorarlberg, das unmittelbar an der Schweizer Grenze
liegt. Nach Studien in der Pädagogik, Psychologie, Soziologie
und den Sportwissenschaften
hat mich meine Tätigkeit als Lehrer an Berufsschulen, Real- und
Sekundarschulen und zuletzt an
ein öffentliches Internat geführt.
Davor war ich leitend in der
Industrie tätig und bin daher praxisorientiert und lebenszugewandt.
In meiner Karriere als Lehrerin an
der Volksschule kann ich schon
lange zurückblicken und während all dieser Jahre habe ich die
Freude behalten an diesem
spannenden und abwechslungsreichen Arbeitsfeld und dem Umgang mit Jugendlichen mit ganz
verschiedenen Lebensgeschichten.
Besonders freue ich mich, in
Reinach/AG weiterhin – wie bereits viele Jahre zuvor im Kanton
Luzern – als Klassenlehrerin auf
Kleinklasse Oberstufe unterrichten zu dürfen.
Ich mag klassische Opernstücke,
liebe die italienische Sprache
und Kultur, technische Herausforderungen am PC, gemütliches
Zusammensitzen mit Freunden –
und besonders schön finde ich
es, wenn ich zusammen mit
meinem Partner und unserem
Golden Retrievermädchen Gina
gemütliche Spaziergänge an
einem See, Fluss oder Meeresstrand entlang machen kann.
Meine Ziele
Ich sehe es als meine Herausforderung an, den Schülern der mir
jetzt anvertrauten Klasse mit
ihrem reizvollen multikulturellen
Hintergrund den Weg in eine optimale berufliche und gesellschaftliche Integration zu ebnen.
23
Centralschulhaus Reinach
Aktionswoche und Ausstellung
«Hände bewegen»
Hände bewegen –
die Aktionswoche
Für unser tägliches Leben sind unsere beweglichen Hände unglaublich wichtig. Ohne Hände könnten wir weder unseren Hosenknopf
schliessen, noch die Zähne putzen. Ohne
Hände wären wir auf fremde Hilfe angewiesen. Wir könnten nichts tun, was für uns heute selbstverständlich ist.
Im Textilen Werken und auch in anderen Fächern wird die Feinmotorik unserer Hände
trainiert. Wenn du zum Beispiel mit deinen
Fingern immer wieder die gleiche Bewegung
machst, wird dies dem Gehirn gemeldet und
dort abgespeichert. Später musst du dann
nicht mehr «studieren» wie diese Bewegung
geht. Sie funktioniert «automatisch» richtig.
Beim Essen denkt kein Mensch über die Bewegung nach, die seine Hand macht, wenn
sich der Suppenlöffel zum Mund bewegt.
Im Textilen Werken lernst du verschiedene
Techniken kennen wie Weben, Häkeln, Stricken, Knüpfen, Nähen und vieles mehr. Mit
deinen Händen kannst du eine eigene Idee
verwirklichen. Mit Wolle und Stricknadeln
kannst du zum Beispiel einen originellen
Schal stricken, mit der Nähmaschine ein eigenes Kleidungsstück nähen und wenn dir ein
Knopf abfällt, kannst du ihn selber wieder
annähen.
Es wird dich mit Stolz erfüllen und dein
Selbstvertrauen stärken, wenn du dein selbst
erschaffenes Werk in den Händen hältst. Du
trainierst dabei Ausdauer und Konzentration,
was dir später auch im Berufsleben nützen
wird. Gute Feinmotorik wird in jedem Beruf
gebraucht und heute im Textilen Werken trainiert.
Einige Klassen der Primarschule Reinach und
der Kreisschule Homberg beteiligten sich im
Textilen Werken aktiv an der Aktionswoche
«Hände bewegen», die im Mai im ganzen
Kanton Aargau stattfand. Es wurden originelle Kleinigkeiten hergestellt, die mit einer
wunderschönen Postkarte zusammen verschenkt wurden.
Lehrerinnen Textiles Werken Reinach
Hände bewegen – die Ausstellung
Eine Werkschau im Centralschulhaus
Freitag, 25. 11. 2011, 10–12 Uhr und 15–18.30 Uhr
und Samstag, 26. 11. 2011, 10–12 Uhr
aus den Bereichen Textiles Werken, Bildnerisches Gestalten, Werken und
Hauswirtschaft, während der Einweihung des neuen Pausenplatzes.
Wir laden Sie ganz herzlich zur Ausstellung im Centralschulhaus ein.
Wir freuen uns, Sie dort begrüssen zu dürfen.
Am Freitag, 25. 11. 2001 findet um 10 Uhr
die Einweihung des neuen Pausenplatzes statt.
Auch hier haben die Hände der Bauarbeiter einiges bewegt.
Lehrpersonen Werken, Textiles Werken und Bildnerisches Gestalten
24
Centralschulhaus Reinach
Das Centralschulhaus bekommt
einen Pausenplatz!
Sehr wenig wurde reklamiert, erstaunlich wenig, über diesen oft ohrenbetäubenden Lärm, dem wir seit diesem Frühling in unserem
Centralschulhaus ausgesetzt sind. Recht leicht wird’s akzeptiert, wenn
mitten in die interessanteste und verflixt anspruchsvolle Mathikstunde unvermittelt der Presslufthammer dröhnt, gerade im Moment, in
welchem der Lehrer seiner Klasse die vertrackte Bruchrechnung mit
einer methodisch durchdachten Wendung hätte schmackhaft machen
wollen!
Ärger über den Presslufthammer, über die Presslufthämmerer? – In
keiner Weise. Sie und die Lastwagenmotoren, die Teerwalzen und die
Baggerkrallen, der Trax und der Betonmischer, sie alle verwandeln ja
den ehemaligen Centralschulhausparkplatz in einen Pausenplatz –
und dafür opfern wir ohne Murren halt einmal oder ein paar Mal die
Stimmung unserer schönsten Schulstunden! Nach den Herbstferien
soll es ja soweit sein, unser 107-jähriges Schulhaus ist seiner Ehrwürdigkeit gemäss auf einen Sockel gestellt und auf dem Pausenplatz
freuen sich Schülerinnen und Schüler über die wachsenden Bäume
und Büsche, über die neuen Sitzgelegenheiten und die neuen Regendächer.
Darüber hinaus ist dieses Werk bestimmt auch für die gesamte Reinacher Bevölkerung ein Gewinn, denn wie der neue Pausenplatz das
heimatgeschützte Schulgebäude mit der bedeutend moderneren
Bauweise des Saalbaus verbindet, darf doch ohne «Wenn und Aber»
als sehr gelungen bezeichnet werden.
Martin Bär
«Bewegte Hände», die genau und flink das Werk vollenden.
«Bewegte Hände», raue Hände. Was sie erschaffen: einen sehr schönen Hauseingang.
Der Sockel ums Haus entsteht. Darauf lässt’s sich später auch sehr gut sitzen zum Plaudern.
Pensionierung von
Franz Wiehl
sätze sind, das bewies Franz Wiehl mit seinem Unterricht.
Ein engagierter Kollege
Neben seinem Unterricht als Sekundarlehrer
hat sich Franz Wiehl auch für das Funktionieren der Schule als Ganzes überdurchschnittlich eingesetzt: Der Bau und die Einrichtung
des naturwissenschaftlichen Zimmers, die
sehr gut ausgerüstete Mediothek, das sind
nur zwei Beispiele, welche die Handschrift
von Franz Wiehl tragen. Die hohe Sachkompetenz in Bau- und Schulhauseinrichtungsfragen kam unserer Schule immer wieder
zugute.
Auf Ende Schuljahr 2010/2011 trat Franz
Wiehl in den wohlverdienten Ruhestand. Anlässlich einer kleinen Feier im Reinacher
Schneggli haben wir Lehrkräfte einen Kollegen verabschiedet, der sich auf vielfältige Art
für seine Schüler und die Reinacher Schule
während 22 Jahren eingesetzt hat.
Ein verdienter Lehrer
Für seine Schüler war Franz Wiehl Vermittler
eines guten, soliden Schulsacks. Er verlangte
viel von ihnen, aber noch mehr von sich
selbst. Grosses Gewicht legte er auf die Vermittlung von Sozialkompetenzen: Anständiges Auftreten, korrekte Umgangsformen
und gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz sind Werte, welche Franz Wiehl wichtig
sind. Seine Schüler zur richtigen Berufswahl
heranführen, sie auf das Leben nach der
Schule vorbereiten, das war ihm sehr wichtig.
Fürsorglich, verständnisvoll, stets um das
Wohl seiner Schüler bemüht, unterrichtete er
gut vorbereitet und mit grosser Begeisterung
und ansteckendem Eifer. Dass Fordern und
Fördern keine sich ausschliessenden Gegen-
Danke
Franz Wiehl hat an unserer Schule markante
Spuren hinterlassen. Für seinen überdurchschnittlichen Einsatz danke ich ihm im Namen der Behörden und des ganzen Lehrerteams und wünsche ihm für den dritten Lebensabschnitt noch viele schöne Dinge, welche das Leben für ihn bereithält.
Kurt Keller, Schulhausleiter
25
Neumatt Reinach
Bez goes Sherwood
Forest – Erlebnistag
der Bez Reinach
und erweckten so die Figuren der RobinHood-Saga zum Leben. Klassenweise eingeübt wurde auch ein mittelalterlicher Kreistanz. Bald ertönten aus allen Ecken des Schulhauses mittelalterliche Flötenklänge und
rhythmisches Stampfen und Klatschen hallte
durch die Gänge.
Wer am 11. März 2011 gegen Abend durch
den Gontenschwiler Wald spazierte, begegnete seltsamen Gestalten. In Kapuzen gekleidete Männer stürmten mit Pfeil und Bogen
bewaffnet durch den Wald, edle Ritter und
elegante Hofdamen gaben sich ein Stelldichein und allerlei bäuerliches Volk tummelte
sich hinter Bäumen und Sträuchern. Alle waren sie unterwegs zu Robin Hoods geheimem
Lagerplatz, wo am Abend beim Brünnelichrüz Gesang, Spiel und Tanz auf die mittelalterliche Gesellschaft wartete. Den Festplatz
betreten durfte aber nur, wer sich als würdig
erwies und auf dem Weg durch den Sherwood
Forest erfolgreich verschiedenste Aufgaben
gelöst hatte.
Natürlich musste für das Fest auch das richtige Outfit gefunden werden. Viele Schülerinnen und Schüler hatten sich so richtig ins
Zeug gelegt und erschienen in mehr oder
weniger zum Motto passenden Verkleidungen. Die Jury hatte alle Hände voll zu tun,
die tollen Kostüme zu prämieren und zu dokumentieren.
Am späten Nachmittag galt es dann für die
ersten Klassen ernst. Nach einem kurzen
Marsch den Hügel hinauf zum Gontenschwiler Wald warteten hinter jeder Wegbiegung die Gesandten Robin Hoods. Nun galt es
zu beweisen, dass man zu mittelalterlicher
Musik tanzen konnte und man sich und seine
getreuen Begleiter beim Feste nicht blamieren würde. Geprüft wurde auch, ob man das
nötige Wissen über Robin Hood und seine
wilde Schar hatte. Genauso gefragt war
handwerkliches Geschick. Holzscheite mussten in angemessener Geschwindigkeit transportiert und die Eier bruchsicher verpackt
werden. Selbstverständlich musste auch mit
Pfeil und Bogen geschossen werden und der
Pfeil sollte möglichst ins Schwarze treffen.
Auf die weiteren Herausforderungen, die im
Wald auf sie warteten, hatten sich die Klassen
bereits am Morgen im Schulhaus vorbereitet.
Ausschnitte aus dem Film Robin Hood – König
der Diebe, hatten ihnen die Geschichte rund
um Robin Hood und Lady Marian näher gebracht und sie ins mittelalterliche England
versetzt. Einige Szenen des Films spielten die
Schülerinnen und Schüler in Gruppen nach
26
Neumatt Reinach
Die letzten Gesetzlosen erreichten den Festplatz weit nach Einbruch der Dunkelheit. Im
Schein des Feuers und einem Dutzend Holzkerzen wurde gegessen, getrunken und gelacht. Ein Feuerspucker und Bänkelsänger
zeigte bald sein Können und eine Wahrsagerin trieb ihr Unwesen, begleitet von einem
tapsigen, an der Kette gehaltenen Tanzbären.
Es wurde gemunkelt, dass es sich dabei gar
nicht um einen echten Bären handle, sondern
um einen verzauberten Bogenschützen, der
Wochen zuvor die Gemeinschaft von Robin
Hood verlassen hatte…
Den Abschluss des Festes bildete der mittelalterliche Kreistanz. Gleichzeitig tanzten über
200 Schülerinnen und Schüler zur mittelalterlichen Musik und drehten sich an den Händen
gefasst im Kreis. Nach dem Verklingen der
letzten Töne löste sich die Festgemeinde
nach und nach auf und die mittelalterliche
Schar nahm klassenweise und mit Fackeln
bewaffnet den Weg nach Hause unter die
Füsse. Ein Meer von Lichtern entfernte sich
vom Festplatz hinunter durch den Wald nach
Gontenschwil. Die letzen Fackeln erloschen
gegen zehn Uhr abends und im Brünnelichrüz
kehrte wieder Ruhe ein.
Lea Wey
Ei, Ei, Ei - entzwei!
Im Sherwood Forest erwartet euch am Abend
die heikle Aufgabe, ein rohes Ei bruchsicher
zu verpacken. Ihr dürft dazu alles verwenden,
was ihr auf eurem Weg durch den Wald findet. Überlegt euch also schon auf eurem Weg
hinauf zum Sherwood Forest, was ihr alles
brauchen könnt und wie eure Verpackung
aussehen könnte. Vor Ort müsst ihr dann das
rohe Ei so verpacken, dass man das Ei aus
Schulterhöhe fallen lassen kann, ohne dass
es kaputt geht. Die Verpackung muss sich im
Anschluss wieder öffnen lassen.
Graffiti
als Schulprojekt
An der Bezirksschule Reinach haben zwei
talentierte Schüler im Wahlfachkurs Freies
Gestalten ein beachtliches Resultat erzielt!
Sollen eigene Projekte Erfolg haben, müssen
sie von Grund auf geplant und realisiert werden. Diese Erfahrung machten auch die beiden initiativen 4. Bezler Robin Hager und
Andreas Räber. Im Freien Gestalten unter der
Leitung von Eva Eder haben sie den Geräteschuppen auf dem Sportplatz Neumatt verschönert. Die Vorstudie, das Einholen der
Bewilligung bei der Gemeindebehörde, das
Experimentieren mit Formen und Farben sowie die Realisierung am Objekt waren die
Hauptaufgaben der kreativen Schüler. Ein
eindrückliches Produkt ist entstanden!
Gianin Müller
27
Neumatt Reinach
Interview
mit Herrn Marco Dahinden,
Abwart im Neumattschulhaus
Reinach
Ärgern Sie sich manchmal auch bei der Arbeit?
Am meisten rege ich mich auf, wenn Schüler ihren Abfall einfach
achtlos wegwerfen, die WCs nicht spülen oder über ähnliche Dinge,
die eigentlich selbstverständlich funktionieren sollten. Auch die Kaugummis, die überall unter die Tische oder Stühle geklebt statt in den
Abfallkorb geworfen werden, sind ein grosses Ärgernis, erst recht, da
Kaugummikauen im Schulhaus verboten ist.
Treffpunkt Schule: Herr Dahinden, Sie haben vor einem Jahr den
pensionierten Abwart Peter Gautschi abgelöst. Wie haben Sie
sich inzwischen eingelebt? Fühlen Sie sich wohl hier?
Herr Dahinden: Ja, ich fühle mich sehr wohl hier. Die Arbeit gefällt
mir wirklich gut und auch das Arbeitsklima stimmt für mich. Die Schüler sind anständig und grüssen immer freundlich.
Können Sie sich daran erinnern, ob Sie als Kind einen Traumberuf
hatten?
Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich keinen Traumberuf, so wie
viele andere zum Beispiel Pilot werden wollen. Aber so genau weiss
ich das nicht mehr.
Was haben Sie vor Ihrer Anstellung hier gearbeitet?
Ursprünglich habe ich Drucker gelernt, doch vor meiner Arbeit hier
war ich zehn Jahre als Informatiker tätig.
Wie sind Sie auf den Beruf des Abwarts gekommen?
Ich hatte das Gefühl, dass ich etwas Neues tun müsste. Darauf entdeckte ich das Inserat im Wynentaler, dass hier eine Stelle als Abwart
frei wird, und bewarb mich erfolgreich.
Welche Arbeiten erledigen Sie?
Ich erledige viele verschiedene Arbeiten, von der Reinigung des
Schulhauses, inklusive Gelände, über Reparaturen bis zur Büroarbeit,
was eben gerade so anfällt.
Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?
Wenn ich morgens zwischen sechs und halb sieben Uhr beginne, putze ich als Erstes die Turnhalle, weil diese fast den ganzen Tag über
benutzt wird und sich sonst wenig Gelegenheit dazu bietet. Für die
Klassenzimmer habe ich einen Putzplan, damit ich weiss, wann
welches Zimmer unbesetzt ist und gereinigt werden kann. Kleinere
Arbeiten erledige ich zwischendurch.
Was gefällt Ihnen am besten an Ihrem Beruf?
Das Schöne ist, dass ich selbständig arbeiten kann und mir niemand
sagt, was ich als Nächstes tun soll. Ich bin frei in der Zeitplanung und
kann mir alles selber einteilen.
Hatten Sie schon einmal ein besonders schönes Erlebnis, seit Sie
diese Stelle angenommen haben?
Das Jugendfest und der Auftritt der Schülerband Snow Cone ist mir in
besonders guter Erinnerung geblieben.
Bilden Sie auch Lehrlinge aus?
Ja, momentan sind es zwei, ein Junge und ein Mädchen. Sie machen
bei der Gemeinde die Ausbildung zur Fachperson im Bereich Betriebsunterhalt.
28
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Ich verbringe natürlich Zeit mit meiner Familie, ausserdem engagiere
ich mich in der Feuerwehr und im Militärsanitätsverband.
Können Sie uns zum Schluss noch sagen, welche Voraussetzungen
man erfüllen muss, um Abwart zu werden?
Es ist sehr wichtig, dass man ein Allrounder ist und Interesse an allem
hat. Wenn man ausserdem gut anpacken kann und relativ gerne putzt,
auch wenn es halt manchmal WCs sind, bringt man sicher die wichtigsten Voraussetzungen mit.
Amanda Lüscher, Ann-Kathrin Amstutz und Ursina Eichenberger
Bez 4abc
Neu in der Neumatt Reinach
Marco
Dahinden
Felix
Rodel
Luca
Marti
Martina
Frey
Mein Name ist Marco Dahinden.
Ich bin 38 Jahre alt und wohne
mit meiner Frau Carolina und unseren drei Kindern in einem
Häuschen in Reinach. Unsere Kinder sind alle im schulpflichtigen
Alter und besuchen die Primarschule in Reinach.
Geboren wurde ich eigentlich in
Menziken, bin dann aber schnell
nach Hause, das ist in Fahrwangen, und da wohne ich auch heute noch. In Fahrwangen bin ich
aufgewachsen und zur Schule
gegangen. Nach der Bezirksschule habe ich eine Berufslehre
als Elektroniker absolviert. Das
Technische hat mir sehr gut gefallen aber leider hat mir da die
Bewegung im Berufsalltag zu
sehr gefehlt. Deswegen habe ich
mich dann für ein Studium an der
Eidg. Hochschule für Sport in
Magglingen entschieden.
Aufgewachsen bin ich in der Gemeinde Brittnau, wo ich auch
Grüezi metenand! Ich heisse
Martina Frey, bin gebürtige Seetalerin und wohne mit meiner
Familie in Emmen. Seit August
2011 unterrichte ich an der Bezirksschule Reinach Bildnerisches Gestalten und freue mich
darauf, mit den Schülern und
Schülerinnen viele neue Entdeckungen zu machen und Spannendes und auch mal Schräges
auszuprobieren. Falls Sie also
einmal Jugendliche sehen, die
mit Hasenohren über eine Parkbank robben oder mit flippigen
Sonnenhüten durch das Dorf flanieren – seien Sie unbesorgt, es
ist alles in Ordnung. Wir produzieren vielleicht grad einen Trickfilm oder sind unterwegs um
Skizzen anzufertigen. Bildnerisches Gestalten ist ein wunderbares Fach für Experimente, aber
auch eine Herausforderung,
Standpunkte zu beziehen und
bildnerische Entscheidungen zu
treffen. Ich freue mich, die Jugendlichen auf dieser Bild- und
Sinnsuche zu begleiten.
Ich bin seit Mai 2010 als Hauswart im Schulhaus Neumatt tätig. Zur Zeit besuche ich in Lenzburg die Hauswartschule. Diese
ist berufsbegleitend und dauert
noch bis Herbst 2012.
An meiner Arbeit schätze ich vor
allem die Selbständigkeit. Meine
Aufgaben sind sehr vielfältig und
interessant. Ich schätze die gute
Zusammenarbeit mit den Vorgesetzten, den Lehrkräften und den
Hauswarten in den anderen
Schulhäusern und im Saalbau.
In meiner Freizeit bin ich in der
Feuerwehr Reinach-Leimbach
als Oberleutnant aktiv. Ich leiste
seit ca. 15 Jahren Dienst in der
Feuerwehr.
Im weiteren bin ich als Mitglied
der Technischen Kommission des
Schweizerischen Militärsanitätsverbandes als Chef Logistik tätig.
In meiner Freizeit mag ich es
auch gerne abwechslungsreich,
am liebsten natürlich sportlich;
sei es beim Geräteturnen, Rudern, Skispringen, Ski- oder Telemarkfahren oder beim Bergsteigen.
Und seit kurzem hat mich das
Reisefieber wieder gepackt und
ich möchte am liebsten die ganze Welt bereisen. Als nächstes
stehen auf meiner Wunschliste
Skandinavien und New York.
meine obligatorische Schulzeit
absolviert habe. In der Kantonsschule Zofingen entwickelte sich
meine Begeisterung für diejenigen Fächer, welche ich heute an
der Bezirksschule Reinach unterrichte: Geografie, Geschichte und
Ethik & Religion. Da mir die Zusammenarbeit mit Jugendlichen
schon immer gefallen hat, entschied ich mich für die Ausbildung zur Lehrperson. Praktische
Erfahrungen habe ich während
verschiedener Praktika, einem
Jahr Berufserfahrung, sowie Leitertätigkeiten in Sportvereinen
und Lagern gesammelt. Sportliche Betätigungen (Torhüter
beim Inlinehockeyclub Black
Panthers Zofingen) und Musik
(Schlagzeug) bestimmen einen
grossen Teil meiner Freizeit. An
der Bezirksschule Reinach vertrete ich Andreas Müller für ein
Semester. Ich freue mich auf die
Herausforderungen und die
neuen Erfahrungen. Anschliessend an meine Stellvertretung
möchte ich meinen geographischen und kulturellen Horizont erweitern und werde deshalb mit meiner Freundin Kolumbien, Ecuador und Peru bereisen.
29
Neu in der Kreisschulpflege
Alexandra
Steiner
Schulleitung KS Homberg
Manuel
Leumann
Isabelle
Menin
I sabelle Menin ist mein Name
S port gehört zu mir, alle Tage.
A rbeiten tu ich im Menziker
Spital
B emüht, um zu lindern, des Patienten Qual.
E igene Söhne habe ich zwei
L eben tun wir in Reinach, alle
drei.
L ernbegierig, ausdauernd und
spontan
E igenschaften für einen guten
Start, von Anfang an.
Seit Anfang März arbeite ich als
neues Mitglied in der Kreisschulpflege Homberg mit. Es freut
mich, als Interessenvertreterin
der Verbands- und Standortgemeinde Gontenschwil in diesem
Gremium mitwirken und mitgestalten zu können. Ich bin zuständig für das Ressort Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit
und Elternmitwirkung.
Seit 1. März 2011 bin ich als Mitglied der Kreisschulpflege Homberg für das Ressort Betriebliches/Infrastruktur verantwortlich. Dass dieses Amt so spannend und vielseitig ist, hätte ich
nicht erwartet. Es macht viel
Spass und ich geniesse die tolle
Zusammenarbeit in diesem
Team und auch mit allen anderen
involvierten Kolleginnen und
Kollegen.
Wir wohnen seit zwölf Jahren in
Gontenschwil und haben zwei
Kinder im Alter von neun und
sechs Jahren. Gerade unser aktueller Bezug zur Schule hat mich
zur Mitarbeit in der Kreisschulpflege motiviert. Diesen Frühling
habe ich mein Nachdiplomstudium in psychologischer Gesprächsführung und Beratung in
Zürich abgeschlossen. Vorgängig
habe ich Jura an der Uni Zürich
studiert und im Kanton Aargau
das Anwaltspatent erworben.
Ich freue mich auf die weitere
Mitarbeit im Team der Kreisschulpflege Homberg.
30
Als Vater von zwei Kindern (der
ältere Sohn hat diesen Sommer
mit der 1. Klasse gestartet) hat
das Thema Schule für mich wieder eine neue und andere Bedeutung erhalten als früher, wo
ich selber einmal die Schulbank
gedrückt habe. So hoffe ich, dass
ich meine Erfahrungen und auch
Vorstellungen einbringen und
mithelfen kann, die Kreisschule
Homberg weiterzuentwickeln.
Privat sind meine Frau und ich
zusammen mit unseren beiden
Söhnen seit über sechs Jahren
wohnhaft in Beinwil am See.
M eine Freizeit verbringe ich am
liebsten hoch oben auf dem
Berg
E nergie loswerden, kann ich
auch gut beim OL und Rennen
am Stierenberg.
N ach dem Feierabend, so soll
es sein, trinke ich auch gerne
ein Glas Wein.
I nteressant wird die Arbeit,
das ist keine Frage
N un freue ich mich darauf, auf
meine neue Aufgabe.
Der Schulleiter
vor der
Pensionierung
Am 1. März 2005 durfte ich als
erster Schulleiter der Kreisschule
Homberg meine Stelle antreten.
Für alle an der KS Homberg Beteiligten war es Neuland, eine
Kreisschule zu leben und eine
Schulleitung zu haben. Bald wurde das Leitungsteam eine bestens funktionierende Truppe. Die
Lehrpersonen begannen zu spüren, dass eine Schulleitung eine
grosse Hilfe sein kann, die Schulbehörde erledigte ihre strategischen und die Schulleitung ihre
operativen Aufgaben. Zahlreiche
Kontakte zu Behörden und Organisationen ermöglichten eine
gute Zusammenarbeit. Der Kreisschulrat sprach der Kreisschule
die benötigten Finanzen zu. Die
Administration als zentrale Stelle
wurde ausgebaut, die Schulsozialarbeit eingeführt, an der
Verbesserung der Unterrichtsqualität gearbeitet, das Leitbild
erarbeitet und viele Neuerungen
in massvollen Schritten umgesetzt.
Am 1. Februar 2012 tritt mein
Nachfolger Christian Gantenbein
die interessante Aufgabe an. Ich
darf ihn während den Monaten
Februar und März 2012 noch mit
einem reduzierten Pensum begleiten. Mit 65 Jahren beginne
ich meinen neuen Lebensabschnitt, die Pension. Ich wünsche
dem neuen Schulleiter und der
ganzen KS Homberg alles Gute
und danke allen für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.
Walter Mächler
Schulleiter KS Homberg
Musikschule Reinach
Musikschule Reinach
Spezieller Konzertanlass
Das Aargauer Klaviertrio, bestehend aus KarlAndreas Kolly (Klavier), Simone Riniker (Violine) und David Riniker (Cello) wird in Zusammenarbeit mit dem «Verein Aargauer Musikschulen», dem Dachverband der Musikschulen im Kanton Aargau, eine Reihe Konzerte
durchführen. Ein Austragungsort ist Reinach.
In der Aula des Neumattschulhauses findet
das Konzert am Montag, dem 23. Januar
2012, um 19.30 Uhr statt. Vorgängig ist ein
Workshop mit begabten Streicher- und Klavierschülern geplant.
Neu an der Musikschule Reinach
Nach 22 Jahren an der Musikschule Reinach
hat sich Marlène Züsli (Violine) verabschiedet, weil sie näher an ihrem Wohnort eine
neue Stelle gefunden hat. Ihre Schüler und
Schülerinnen hat Aruna Buser aus Luzern
übernommen.
Aruna Buser (geboren 1982 in Arlesheim)
wuchs in Gelterkinden auf. Ihren ersten Violinunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren, später kamen Klavier- und Ballettunterricht hinzu. 2001 wurde sie mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Nach der Matur am
Gymnasium Liestal studierte sie an der
Musikhochschule Luzern bei Ina Dimitrova,
erlangte 2007 das Lehrdiplom und erhielt im
gleichen Jahr den Walter Strebi Gedenkpreis.
Es folgte die Erlangung des Konzertdiploms
2009. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit an der
Musikschule Nebikon-Altishofen und neu an
der Musikschule Reinach ist Aruna Buser
Konzertmeisterin des Sinfonieorchesters
TriRhenum Basel sowie Mitglied des 21st
Century Orchestra und der Camerata Musica
Luzern. Auch konzertiert sie regelmässig mit
ihren Ensembles «Arco» und «Luna Bleue»,
welche sich der Volksmusik aus Irland, Italien
und Osteuropa widmen, sowie mit der Luzerner Singer-Songwriter-Band «Rudi Hayden».
Nach einem Jahr Unterricht in Musik & Bewegung hat Petra Schaller ihre Anstellung gekündigt, da sie an einem weit entfernten Ort
ein grosses Pensum übernehmen konnte. Andreas Lüchinger übernimmt diesen Unterricht.
Andreas Lüchinger schloss seine Primarlehrerausbildung in Zug ab und unterrichtete
anschliessend an verschiedenen Schulen des
Kindergartens, der Unter-, Mittel- und Oberstufe der Kantone Appenzell, St. Gallen und
Aargau. Er bildete sich an verschiedenen
Hochschulen weiter (Uni Bern Deutsch/Pädagogik, Konservatorium BE, ZH und SMPV
Schule in Gesang, HPS ZH). Er ist verheiratet
und hat einen Sohn. In der Freizeit arbeitet er
an seinen Liedern mit seinen Gitarren, zeichnet, schreibt Briefe und liest. Auch führt er
gerne Gespräche mit seiner Frau bei einer
Tasse Kaffee.
Unterrichtsangebot und Lehrpersonen
Wenn die Eltern Fragen zu einem bestimmten
Instrument oder zum Unterricht haben, werden sie gebeten, sich direkt mit der entsprechenden Lehrkraft in Verbindung zu setzen.
Musik & Bewegung, Chor
A. Lüchinger
062 776 07 55
Blockflöte: S. Furrer
062 771 85 31
R. Gehrig
062 843 00 82
M. Piehler
062 771 56 10
Xylofon:
S. Furrer
062 771 85 31
Violine:
L. Wolf
041 420 97 03
A. Buser
041 360 50 29
Cello:
N. Straubhaar
041 240 18 41
Klavier:
M. Burri
062 965 26 49
A. Deuber
041 780 73 42
Keyboard: R. Gehrig
062 843 00 82
Oboe:
R. Mössinger
062 721 46 37
Querflöte: K. Stöckli
062 772 16 62
Klarinette: C. Bertschi
062 797 12 80
Saxofon:
S. Häfeli
062 771 84 22
Schlagzeug: R. Richner
062 772 98 04
L. Flaiban
061 311 91 05
Trompete: E. Weber
062 827 36 05
H. Schweighofer 062 771 67 48
Tiefes Blech:R. Lehnherr
062 771 54 19
Sologesang:A. Hofstetter
062 891 79 75
Gitarre:
S. Meister
062 771 55 00
T. Kindhauser
061 321 77 27
Trommel, Perkussion:
P. Merz
062 771 20 28
Ensembles
Die Musikschule bietet verschiedene Ensembles zum Zusammenspiel an. Die Kinder lernen
aufeinander zu hören, aufeinander Rücksicht zu nehmen und zusammenzuarbeiten. Die
festen Ensembles sind das JBO (Jugendblasorchester), JSO (Jugendstreichorchester) und das
Xylofon-/Blockflötenensemble.
Wer ein bis zwei Jahre Unterricht auf seinem Instrument erhalten hat, kann mitmachen. Wir
würden uns freuen, wenn noch mehr Schüler und Schülerinnen von diesem Gratisangebot
Gebrauch machen würden.
Die Ensembles spielen zu folgenden Zeiten an folgenden Orten:
Jugendblasorchester (R. Lehnherr):
Montag, 17.05 – 17.55 Uhr
Jugendstreichorchester (N. Straubhaar):
Montag, 17.05 – 17.55 Uhr
Xylofon-/Blockflötenensemble (S. Furrer): Montag, 16.10 – 17.00 Uhr
Aula Neumatt
Aula Pfrundmatt
Pfrundmatt Musikzimmer 3
Musikschule Reinach aktiv: Vorspiele (Änderungen vorbehalten)
Montag, 14. November
19.30 Uhr
Aula Breite
Vorspiel Klavier
Montag, 30. April
19 Uhr
Aula Breite Vorspiel Blockflöte, Klavier, Keyboard
Montag, 7. Mai
19.30 Uhr
Aula Breite
Vorspiel Klavier
Dienstag, 15. Mai
19.30 Uhr
Aula Breite
Vorspiel Gitarre
Mittwoch, 6. Juni
19 Uhr
Aula Breite
Vorspiel Saxofon, Querflöte
Donnerstag, 14. Juni
19 Uhr
Aula Breite
Vorspiel Gesang
Mittwoch, 27. Juni
19 Uhr
Aula Breite
Vorspiel Blockflöte, Xylofon
Regula Gehrig
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Ferienplan
Schuljahr 2011 / 2012
Herbstferien
Weihnachtsferien
Sportferien
Frühlingsferien
Sommerferien
erster Ferientag
Samstag, 01.10.2011
Samstag, 24.12.2011
Samstag, 28.01.2012
Freitag,
06.04.2012
Samstag, 07.07.2012
letzter Ferientag
Sonntag, 16.10.2011
Sonntag, 08.01.2012
Sonntag, 12.02.2012
Sonntag, 22.04.2012
Sonntag, 12.08.2012
Schuljahr 2012 / 2013 Beginn: Montag, 13. August 2012
Herbstferien
Weihnachtsferien
Samstag, 29.09.2012
Samstag, 22.12.2012
Sonntag, 14.10.2012
Sonntag, 06.01.2013
Weitere schulfreie Tage sind Ostermontag, Auffahrt, Freitag nach Auffahrt, Pfingstmontag.
Ferienverlängerungen werden nicht bewilligt! Tatil uzatma isteklerine müsade edilmeyecektir! Non è possibile prolungare le vacanze! Produžavanje odmora nije dozvoljeno! Prolongaciones de vacaciones no es possible!
Impressum
September 2011, 9. Ausgabe
Auflage 8400
Urs Zuber AG
Offsetdruck
Reinach
Gedruckt auf chlorfreiem Papier
Redaktions-Team
Beinwil am See
Ruth Amstutz (Primar/Real/Sek)
Simone von Arx (Primar/Real/Sek)
Birrwil
Andrea Huser (Primar)
Gontenschwil
Marcel Brünggel (Primar)
Thomas Allgäuer (Real/Sek)
Leimbach/Zetzwil
Fränzi Gautschi (Primar)
Reinach
Irene Läser (Kindergärten)
Sibylle Fahrni (Kindergärten)
Nevena Pajic (Primar Pfrundmatt)
Verena Kaspar (Primar Breite)
Kurt Suter (Bez Neumatt)
Ruedi Steinmann (Real/Sek Central)
Marianne Eichenberger (Korrektur)
Mailadresse Redaktion:
[email protected]
Schlusspunkt
Traumhochzeit
im Reich der Mitte
Diesmal ist der Schlusspunkt eigentlich ein
Anfangspunkt.
Welches war das grosse Ereignis im April 2011? Die
Hochzeit von William und Kate im fernen England? Nein,
wo denken Sie hin! Ganz in der Nähe, im Reich der
Mitte, also mitten in Reinach, noch genauer: im Centralschulhaus hat sich die eigentliche Traumhochzeit des
Jahres angebahnt.
Blicken wir zurück: Vor ein paar Jährchen, in einem August, begannen ein Luzerner Ueli und eine Basler Denise, zwei frischgebackene Lehrkräfte, ihr Berufsleben
an der Realschule im Centralschulhaus.
«Und s’goht e kes Jöhrli, so fönd si scho aa...», würde die
Mundartdichterin Sophie Hämmerli-Marti sagen: Schon
im Dezember sah man da und dort glänzende Äuglein
im Centralschulhaus und gut unterrichtete Kreise wissen
zu berichten, dass die beiden im Januar im Car der
Schneesportschule Beinwil bei der Rückfahrt auf der
hintersten Bank... aber das gehört nicht hierher.
Ein paar Jährchen später, am 9. April 2011, noch vor
William und Kate, gaben sich Denise und Ueli in der
Reinacher Kirche das Jawort. Ihre beiden Klassen empfingen sie vor der Kirche mit prächtigen Spalierbögen.
Beim exklusiven Fototermin des Brautpaares mit ihren
Klassen hinter der Kirche war auch das Reich der Mitte
zugegen: Man beachte im Nacken des Bräutigams das
Centralschulhaus, wo alles angefangen hat.
Ruedi Steinmann

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