Der Archipel der Unberührten

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Der Archipel der Unberührten
BurmaReisen
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11. MÄRZ 2012
DER INTERNAUT
Ein Zimmer für
gewisse Stunden
Wer kaut, der spuckt –
auch im Bus
Der Archipel der Unberührten
Anregende Tipps für individuelles Reisen in Burma
Nicht nur die Tauchgründe, die ganze Inselwelt im Süden Burmas bietet paradiesische Überraschungen
Der intensive Odor von McDonald’s wehte direkt in
die Lobby. Die Hotelzimmer waren entlang eines
engen Gangs aufgereiht und so grosszügig konzipiert
wie Zweitklass-Schlafwagenkabinen, das Dekor in
knalligem Lila. Kurz: Kein Gasthaus, das den Einzug
in einen Führer der Haute Hôtellerie schaffen wird.
Und doch wollte ich das Hotel, im Airside-Teil des
Amsterdamer Flughafens gelegen, besichtigen. Immerhin erzählen Traveller in Internetforen immer
wieder von dieser Boxen-Herberge, angelehnt an den
japanischen Schubladenstil. Als ich den Hoteldirektor fragte, was denn ein Aufenthalt im Yotel Schiphol, www.yotel.com/Hotels/
«Das Geschäft Amsterdam-Schiphol, koste,
läuft, weil die konnte er keine genaue AntZimmer oft wort geben: «Das hängt davon
ab, wie viele Stunden Sie bumehrmals pro chen.» Tatsächlich lassen sich
Tag gemietet die Yotel-Kojen zwischen vier
werden» und 24 Stunden reservieren.
Was Sinn macht für eine
Schlafstätte, die vor allem für Reisende gedacht ist,
die zwischen zwei Flügen Pause machen möchten.
Das Geschäft läuft, weil die Zimmer oft mehrmals
pro Tag ausgemietet werden, wie mir der Manager
sagte: «Wir kommen auf eine durchschnittliche Belegungsrate zwischen 130 und 160 Prozent.»
Der Terminus «Day Use» wird zwar von vielen
hochanständigen Hoteliers gebraucht, trotzdem
macht sich jeder beim Thema «Hotelzimmer für ein
paar Stunden» seine eigenen Gedanken. Und gewisse
findige Geister machen ein länderübergreifendes Geschäftsmodell daraus. Unter www.dayuse-hotels.com
fasst eine französische Firma 200 Hotels in Europa
zusammen, die Zimmer für nur ein paar Stunden anbieten. Meistens Boutique-Hotels mit gutem Namen
und tollen Interieurs, darunter auch eines in Montreux. «La discrétion» lautet der Slogan der findigen
Franzosen. Ein Schuft, wer Schlechtes denkt dabei.
Andreas Güntert ist der Internaut. Er lotet das Reise-Internet
aus, sucht Nützliches und findet oft Absurdes. Haben Sie was
Interessantes im Web gefunden: [email protected]
REISE-TIPP
Ich habe gelesen, dass die Swiss ab 31. März neu
täglich nach Newark fliegt. Welchen Flughafen
bevorzugen Sie für einen Trip nach New York:
Newark oder JFK?
MARTIN KUSTER, BASEL
Das kommt darauf an. Der Weg von Newark ins südliche Manhattan ist sicher kürzer, doch einige fahren
gerne mit dem Taxi von JFK in die Stadt – wegen der
tollen Sicht auf die Skyline! Generell ist Newark
neuer, kleiner und unkomplizierter als JFK, der Weg
zum Gate kürzer. In JFK wartet man meistens lange
vor der Immigration wegen der vielen internationalen Flüge – aber auch da kann man Glück haben,
wie die Kommentare zu dieser Frage auf der SonntagsZeitungs-Facebook-Page zeigen. JFK gilt als
einer der Flughäfen mit den weltweit grössten
Verspätungen – ein weiterer Punkt für Newark.
Haben Sie Fragen, Anregungen, Wünsche
zu Reise-Themen? Schreiben Sie uns auf
[email protected]
Eintauchen in die Stille einer urwüchsigen Natur: mächtiger Gitarrenrochen, üppige Vegetation am Traumstrand auf Macleod Island, Doris Oswald und Martin Sigrist vom Nabucco Resort, feuerfarbene Nacktschnecke am Meeresgrund
VON KATJA RICHARD
Tipps und Infos: Einreisen und untertauchen
Beim Tauchen geht es um nackte
Tatsachen. Genauer gesagt: um
Nacktschnecken. Hinter diesen
Kreaturen ist Tauchbegleiter Alex
(720 Tauchgänge) her. Statt verträumt zwischen farbenprächtigen Korallen zu schweben, sucht
er gründlich den kargen Sandboden ab, die Kamera immer knipsbereit. Wir (30 Tauchgänge) sind
derweil noch damit beschäftigt,
die Tarierung zu perfektionieren.
Das heisst, weder wie ein gestrandeter Wal auf dem Meeresboden
zu landen, noch sich an die Oberfläche ziehen zu lassen, sondern
elegant und schwerelos über dem
Grund zu schweben.
Beim vierten Tauchgang entdeckt das Anfängerauge sie dann
endlich auch, die kleinen, bizarren Schönheiten. Mit einem halben bis sechs Zentimeter Länge
sind sie erst auf den zweiten Blick
erkennbar, dafür dann umso auffälliger. Da gibts eine schwarze
Schnecke mit leuchtend roten
und gelben Punkten, eine andere
sieht aus wie ein kleiner Drachen
mit Blümchentapetenmuster, das
von einem Ikea-Designer entworfen sein könnte. Besonders süss
sind die Schnecken mit den pastellfarbenen Rüschen, fast wie ein
Petticoat!
Nach einer Stunde gehts langsam wieder an die Wasseroberfläche, wo das Longtailboot wartet.
Dass wir in Burma sind, davon
merkt man eigentlich nichts. Ausser an der Flagge am Schiff, dem
einzigen Tauchboot weit und breit.
Die 800 Inseln im Mergui Archi-
Republik der Union von Myanmar ist seit 1989 der offizielle Name
des Landes. Im deutschsprachigen Raum ist weiterhin die Bezeichnung Burma gängig, die während der englischen Kolonialherrschaft
verbreitet war.
Anreise: Mit Thai Airways via
Bangkok oder mit Singapore
Airlines via Singapur nach Rangun
(offiziell Yangon). Wer zum
Tauchen auf Macleod Island will,
fliegt ins thailändische Phuket
(von November bis April Direktflug mit Edelweiss Air), von dort
Transfer per Minibus nach Ranong
(4 Std.), dann Bootstransfer nach
Macleod Island (2 Std.).
Direkte Einreise (z. B. in Rangun):
Visum für maximal 28 Tage bei
der Botschaft in Genf oder online,
www.myanmargeneva.org
Einreise via Thailand: Schweizer
Bürger benötigen einen Reisepass, 6 Monate über das Rückreisedatum gültig. Beim Grenzübertritt «Entry Fee» von 110 Dollar.
Arrangement Tauchen: Der
Tauchspezialist Manta Reisen
bietet das Nabucco's Myanmar
Andaman Resort auf Macleod
Island an. Sechs Nächte mit HP,
Flug Singapore Airlines/Silk Air,
Taxen und Transfers kosten ab
1485 Fr. (Resort Juni bis September geschlossen). Buchen:
Manta Reisen, Tel. 044 277 47 03,
www.manta.ch
Geld: Pro Person dürfen offiziell
2000 Dollar eingeführt werden.
Bargeldbezug ist, ausser in Rangun gegen hohe Kommission,
nicht möglich. Seit Anfang Jahr
INDIEN
CHINA
Mandalay
LAOS
Bagan
Inle-See
BURMA
THAILAND
Rangun
Bangkok
GOLF VON BENGALEN
MERGUI
ARCHIPEL
Macleod
Ranong
PHUKET
300 km
SonntagsZeitung Huwi
können Dollar und Euro auf der
Bank – früher auf dem Schwarzmarkt – in die Landeswährung
Kyat gewechselt werden.
Beste Reisezeit:
Dezember bis März
Allg. Infos:
www.myanmar-tourism.com
pel sind fern jeder Zivilisation und
touristisch kaum erschlossen. Erst
seit Mitte der Neunzigerjahre
kommen Safariboote aus Thailand
her, und nur eine einzige Insel bietet Unterkunft, das Nabucco’s Myanmar Andaman Resort auf Macleod. Darauf nimmt das Boot Kurs,
während wir uns für heute zum
letzten Mal aus dem feuchten
Tauchanzug schälen und uns an
der Sonne bei einem Bier aufwärmen – das schmeckt nach einer
Stunde trockener Pressluft doppelt so gut.
Geschätzt wird die Ruhe, kein
TV und kein Handyempfang
Wer in die hufeisenförmige Bucht
von Macleod einfährt, wähnt sich
im Robinson-Paradies: türkisblaues Wasser, schneeweisser
Sand und üppige Vegetation. An
Land wartet ein schwimmender,
für Neuankömmlinge etwas wackliger Steg. «Alles andere wird immer wieder weggeschwemmt», erklärt Doris Oswald (4500 Tauchgänge). Die Schweizerin führt mit
ihrem Partner Martin Sigrist
(6000 Tauchgänge) seit fünf Jahren das Resort auf der Insel, Pächter ist Extra Divers Worldwide.
Das Schweizer Paar leistet in der
touristisch noch jungfräulichen
Region Pionierarbeit. Die 25 Angestellten kommen alle aus Burma, können kaum Englisch und
hatten mit der Welt ausserhalb
ihrer Heimat bis anhin kaum
Kontakt. Es braucht Geduld und
Verständnis von beiden Seiten.
Auch was die Technologie angeht:
«Ich hatte für die Küche einen Mixer aus der Schweiz mitgebracht»,
erzählt Doris Oswald, «die Köchin hatte aber Angst, ihn zu benutzen.» Der Ablauf auf der Insel
funktioniert jedoch reibungslos.
Maximal 50 Gäste finden in den
Bungalows am Strand Platz, so
viele sind aber selten da. Beim
Abendessen rückt die Gruppe
meist an einem grossen Tisch zusammen und tauscht sich über die
Unterwasser-Entdeckungen des
Tages aus. Es gibt weder Abendunterhaltung noch Handyempfang oder Fernseher. Wer Kontakt
zur Aussenwelt will, gelangt im
Büro von Doris Oswald ins Internet, für Notfälle steht ein Satellitentelefon bereit. Wer die lange
Anreise auf sich nimmt, schätzt in
der Regel die Ruhe auf der Insel.
Wenn man tagsüber nicht aufs
Tauchboot geht, verfällt man auf
dem Liegestuhl dem stillen Rhythmus der Insel. Hier nerven keine
Verkäufer, niemand, der einem ein
Hirschgeweih auf den Hintern malen möchte. Den 600 Meter langen
Strand läuft man von Tag zu Tag
langsamer ab, plötzlich hat man
Augen für die Farben von Himmel,
Sand und Meer, die sich mit dem
Lichteinfall verändern. Man beobachtet Einsiedlerkrebse, sammelt
Muscheln und bemerkt eine feine
Melodie, wenn sich das Wasser
durch die Korallenstücke am
Strand zurückzieht.
Für Nichttaucher kann die Idylle nach ein paar Tagen eintönig
werden. Macleod zieht in erster
Linie Unterwasserfreaks an, die
mit Kameras auf der Suche nach
intakten und unberührten Tauchgründen sind. Die Gewässer vor
Burma sind ein Paradies fürs Mikrotauchen, für die kleinen Dinge und Ereignisse: winzige Putzergarnelen bei der Arbeit an
FOTO: SEATOPS
grösseren Fischen, Fangschreckenkrebse, die wie Ballerinas vor
der Taucherbrille rumhüpfen oder
das gelbe Seepferdchen, das
glücklicherweise immer in derselben Koralle wohnt. Nirgendwo
sonst hat die Evolution so viele
Spielarten des Lebens hervorgebracht wie in den Korallenriffen,
sie bedecken weniger als ein halbes Prozent des globalen Meeresbodens und beherbergen doch ein
Viertel aller Arten der Ozeane.
Und plötzlich schlägt das Herz
schneller – mein erster Hai!
Das Highlight für Taucher bleibt
der Tagesausflug zum Sea Fan Forest. Kaum steigt man ins Wasser
ab, flitzen Fischschwärme herum,
zwei Sepias paaren sich. An der
über und über mit bunten Weichkorallen bewachsenen Felswand
entdecken wir gut getarnte Dra-
chenkopffische, und in einer Spalte windet sich eine riesige violett
glänzende Muräne im Licht der
Taschenlampe. Hinter Fächerkorallen begegnen wir zwei kämpfenden Oktopussen; bei unserem
Anblick lassen sie sofort voneinander ab, schweben elegant zu Boden und passen ihr Äusseres perfekt der Umgebung an. Plötzlich
schlägt Tauchguide Ko Paing (1200
Tauchgänge) auf seine Sauerstoffflasche. Im dunklen Blau schwimmt
etwas Grosses. Mein Herz arbeitet
schneller: mein erster Hai! Der
Augenblick ist rasch vorüber, der
mächtige Fisch – sicher über zwei
Meter lang – verschwindet blitzschnell in der Weite des Meeres.
Wieder an Bord erfahre ich: Mein
«Hai» war ein Gitarrenrochen.
Die Reise wurde unterstützt von
Manta Reisen
Lange galt es als unethisch, nach
Burma zu reisen. In dieses Land,
das über fast fünf Jahrzehnte von
seiner rigiden Militärregierung
von der Aussenwelt abgeschnitten war. In Erinnerung ist der
Aufruf zum Reiseboykott von Oppositions-Leaderin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu
Kyi – weil sonst das Regime die
nötige Legitimation erhielte. Im
vergangenen Jahr zog sie den
Appell zurück, es weht der Wind
demokratischer Hoffnung.
Suu Kyi blieb aber dabei: «Wer
im klimatisierten Taxi durchs
Land fährt, sieht nicht, was hier
wirklich passiert.» Und meint damit auch, dass von Pauschalreisenden hauptsächlich die Regierung profitiert, die etwa die Eisenbahn, viele Hotels und ganze
Strände besitzt. In Burma verantwortungsvoll zu reisen, heisst deshalb, individuell zu reisen.
Private Busgesellschaften sind
pünktlich und zuverlässig und die
Fahrzeuge in gutem Zustand –
meist sogar in besserem als die
staatlichen. Das Gleiche gilt für
die Airlines. Einziger Haken am
öffentlichen Verkehr ist derzeit
noch die Schnellstrasse, der sogenannte Express Way, zwischen
den beiden grössten Städten Rangun (Yangon) und Mandalay. Die
Strasse ist seit Ende 2010 in Betrieb, die Fahrzeiten wurden massiv reduziert. Allerdings wurden
die Abfahrtszeiten noch nicht angepasst, sodass man oft mitten in
der Nacht am Zielort ankommt.
Die frühe Ankunft also unbedingt
anmelden im Hotel – wenn man
nicht, wie wir, auf dem Boden der
Réception schlafen will.
Apropos – steigen Sie nie aus
dem Velo-Seitenwagen aus
An eine Sache muss man sich
beim Reisen durch Burma gewöhnen: die Betelnuss. Die einheimischen Männer kauen ständig auf
den anregenden Nussstücken
herum. Und wer kaut, der spuckt.
Und das überall – auch im Bus.
Statt Kotztüten gibt es dort transparente Beutel für die Betelspucke. Die blutroten Flecken bleiben aber nicht dem öffentlichen
Verkehr vorbehalten. Selbst in
den historischen Tempeln von Bagan gibt es spezielle Spuckeimer.
In Städten und Dörfern sind die
unzähligen Fahrrad- und Motorradtaxis am schnellsten und eine
gute Möglichkeit, Einzelpersonen
zu unterstützen. Apropos: Steigen
Sie nie aus dem Velo-Seitenwagen aus, auch wenn der Fahrer
kurz vor dem Herzinfarkt scheint.
Die Burmesen sind stolze Menschen – lieber stossen sie einen
den ganzen Weg.
Es lohnt sich, zwei Tage vorher
ein Zimmer zu reservieren
Burmas politische Öffnung bringt
auch einen grösseren Zustrom an
Touristen mit sich. Letztes Jahr
waren es 360 000 Reisende – bereits 21,8 Prozent mehr als noch
im Vorjahr. Das sind noch immer
wenige, wenn man bedenkt, dass
das kleinere Thailand jährlich von
14 Millionen besucht wird.
Bereits von zu Hause etwas zu
buchen, ist für Rucksackreisende
deshalb nicht nötig. Es lohnt sich
einzig, jeweils zwei Tage vorher im
nächsten Ort ein Zimmer zu reservieren. Denn weil viele Gebiete
für Touristen noch geschlossen
sind, bewegen sich die meisten
Reisenden im Viereck Rangun–
Inle Lake–Mandalay–Bagan.
Doch mit der telefonischen
Reservation eines Zimmers ist es
so eine Sache. Und selbst das Bestellen in einem Strassenrestaurant kann eine Herkulesaufgabe
sein. Denn obwohl Burma eine
ehemalige britische Kolonie ist,
sprechen die Menschen kaum
Englisch. Selbst ganz einfache
Fragen, etwa ob man zahlen
könne, werden meist mit grossen
Augen beantwortet. Ein Bilderwörterbuch bleibt jedenfalls nicht
ungenutzt.
Auch wenn man auf jemanden
trifft, der etwas besser Englisch
kann, ist man vor kulinarischen
Überraschungen nicht gefeit: In
einem Strassenrestaurant in Mandalay brachte der Chef persönlich
ungefragt eine Suppe. In der Brühe schwamm obenauf ein ganzer
Hühnerfuss. «Ihr habt ja gesagt,
dass ihr kein Fleisch esst», sagte
er. «Trinkt diese Suppe!»
GABI SCHWEGLER
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Diese Berge. Diese Weite. Dieses Licht!
Dem Himmel
ganz naH sein.
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