Psychoscope 4/2012

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Psychoscope 4/2012
Zukunft der Psychoanalyse
Entwicklung und Perspektiven
Avenir de la psychanalyse
Pensée et pratique
PsyG praktisch
Zur Schwierigkeit der Umsetzung
La LPsy en pratique
Une mise en œuvre difficile
Neue Serie
«Die Geschäftsstelle stellt sich vor»
Nouvelle rubrique
«Le Secrétariat général se présente»
www.psychologie.ch
Föderation der Schweizer
Psychologinnen
und Psychologen FSP
Fédération Suisse
des Psychologues FSP
Federazione Svizzera
delle Psicologhe
e degli Psicologi FSP
4/2012
vol. 33
Impressum
Inhalt/Sommaire
Psychoscope 4/2012
Psychoscope ist die Zeitschrift der Föderation
der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP).
Psychoscope est le magazine de la
Fédération Suisse des Psychologues (FSP).
Psychoscope è la rivista della
Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli
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Dossier
«Kompetenten Nachwuchs gibts»
Interview mit Brigitte Boothe
Theorie, Empirie und Anschluss
Von Dragica Stojkovic
Entre psychanalyse et neurosciences
Par Vincent Dallèves
Le cadre et la psychanalyse
Par Nathalie Humair Guidotti
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Les articles signés reflètent l’opinion de leurs auteur(e)s
Die Artikel stellen die Meinung der Autoren/Autorinnen dar
Vorstand/Comité/Comitato
PsyG praktisch/La LPsy en pratique
Stilles Schaffen
Professionnel et discret
FSP aktuell/Actu FSP
Wie geht es nach dem Studium weiter?
Coaching Meets Research
Eine starke Stimme für die Psychologie
Kurzmeldungen
Etudes et diplômes: et après ?
Coaching Meets Research
Une voix forte pour la psychologie
En bref
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Panorama
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Agenda
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Editorial
Simone Eberhart
Deutschsprachige Redaktion
Von der Couch in die Röhre
Du divan au scanner
Das Bild des Patienten auf einem alten ausgefransten Sofa liegend hält sich erstaunlich hartnäckig. Das
prototypische Setting der Psychotherapie ist aber nicht
mal mehr in der Psychoanalyse das gängigste. In ihrer nunmehr über 100-jährigen Geschichte hat sich
die Psychotherapie stark weiterentwickelt – und damit
auch die Psychoanalyse.
L’image du patient étendu sur un vieux sofa mité a la
vie dure, et cela ne laisse pas d’étonner. Aujourd’hui
pourtant, le setting originel de la psychothérapie est
loin d’être le plus répandu. Depuis ses débuts, il y a
plus de 100 ans, la psychothérapie n’a cessé d’évoluer,
et avec elle la psychanalyse.
An den Schweizer Universitäten steht dieser nun sogar
unmittelbar das Ende bevor: Nächstes Jahr wird die Inhaberin des letzten Lehrstuhls mit psychoanalytischer
Ausrichtung – Brigitte Boothe – emeritiert. Die Professorin und Fachpsychologin für Psychotherapie FSP berichtet im Interview von ihren Erfahrungen als Psychoanalytikerin und verrät ihre Vorstellungen zur Zukunft
der Psychoanalyse – an vielversprechendem Nachwuchs scheint es nicht zu mangeln.
Wie dieser die Psychoanalyse sieht, kommt in einem
weiteren Artikel zur Sprache: Die Masterstudentin
Dragica Stojkovic schreibt darüber, warum die Psychoanalyse theoretisch verankert bleiben, das empirische
Überprüfen ihrer Annahmen aber zulassen sollte.
Besonders eine Tendenz fällt in der aktuellen Geschichte der Psychoanalyse auf: die Neuropsychoanalyse. Vincent Dallèves, Psychologe FSP, beschreibt den Dialog
zwischen den Neurowissenschaften und der Psychotherapie.
Die Fachpsychologin für Psychotherapie FSP Nathalie Humair Guidotti schliesslich zeigt in ihrem Beitrag
die Entwicklung der Psychoanalyse auf, angefangen bei
Freud bis hin zu aktuellen Konzepten und Theorien.
Wie die Zukunft der Psychoanalyse aussehen wird,
weiss niemand. Vielleicht wird sie historisch sein, vielleicht als etablierte Wissenschaft weiter betrieben. Eines ist klar: Veränderungen wird es geben, und sei es
auch nur, dass sich die Vorstellungen von der Psychotherapie endlich etwas lockern.
Dans les universités suisses, cette dernière touche à sa
fin: l’année prochaine, la titulaire de la dernière chaire
d’orientation psychanalytique, Brigitte Boothe, prendra
sa retraite. La professeure et psychologue spécialiste en
psychothérapie FSP évoque dans un entretien ses expériences de psychanalyste et dévoile ses idées sur le futur de la psychanalyse, qui lui paraît pouvoir compter
sur une relève pleine de promesses.
L’article suivant donne la parole à cette nouvelle génération: comment voit-elle la psychanalyse ? Dragica
Stojkovic, étudiante en master, explique pourquoi la
psychanalyse devrait rester ancrée dans la théorie tout
en acceptant la vérification empirique de ses hypothèses.
S’il est une tendance, pour n’en retenir qu’une, qui ne
passe pas inaperçue dans l’histoire récente de la psychanalyse, c’est bien la neuropsychanalyse. Vincent
Dallèves, psychologue FSP, décrit le dialogue entre
neurosciences et psychothérapie.
Nathalie Humair Guidotti, psychologue spécialiste en
psychothérapie FSP, suit enfin dans son article le développement de la psychanalyse depuis ses débuts chez
Freud jusqu’aux concepts et théories les plus récents.
Quel sera l’avenir de la psychanalyse, personne ne le
sait. Peut-être s’inscrira-t-elle dans l’histoire, peut-être
continuera-t-elle d’exister sous forme de science établie.
Une chose est claire: il y aura des changements, ne serait-ce que dans l’image que l’on a de la psychothérapie,
qui finira bien par s’assouplir un peu.
Dossier
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Zukunft der Psychoanalyse
DOSSIER: Zukunft
???
der Psychoanalyse
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
«Kompetenten Nachwuchs gibts»
Erkenntnisse aus 22 Jahren
Professur in Psychoanalyse
Brigitte Boothe besetzt den letzten Lehrstuhl für Psychoanalyse in der Schweiz –
noch bis Ende Jahr. Die langjährige Professorin erzählt, wie sie diese Zeit erlebte
und welche Zukunft sie für die Psychoanalyse sieht.
Sie sind nun seit 22 Jahren Inhaberin des Lehrstuhls für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse an der
Universität Zürich. Welche Aufgaben hatten/haben Sie in
dieser Tätigkeit?
Es war sehr interessant und ist es bis heute geblieben:
Es gab ein sehr offenes Spektrum des Forschens und
Lehrens – neben der quantitativen hatte auch die qualitative Forschung viel beizutragen. Psychoanalyse
an der Universität für Psychologiestudierende unterrichten zu können, ist Glücksfall und Herausforderung.
In der Psychologie in Deutschland – dort habe ich
Psychologie studiert und in verschiedenen Bereichen
lange gearbeitet – war die Psychoanalyse nicht expansiv intensiv präsent, in der Medizin seinerzeit sehr viel
mehr. Umso schöner, dass es die Psychoanalyse hier
in Zürich als reguläres Lehrangebot geben konnte und
gleichzeitig auch noch die Möglichkeit, an der Universität eine Praxisstelle zu betreiben. Und ab etwa 1994
wurde man an der Universität Zürich angeregt, auch
postgraduale Weiterbildungen aufzubauen, so dass wir
die Chance hatten, nach und nach eine vierjährige
Foto: © virtua73 – Fotolia.com
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postgraduale universitäre Weiterbildung in psychodynamischer Psychotherapie einzurichten (heute Master
of Advanced Studies in psychodynamic psychotherapy
MASP).
Was machen Sie am liebsten?
In ruhigen Stunden und im Gespräch mit Kolleginnen oder Kollegen und Studierenden Ideen, Projekte
entwickeln, Texte diskutieren, Einfälle für anregenden
Unterricht konkretisieren, Transkripte und Videoaufnahmen therapeutischer Gespräche und narrativer Interviews im Gruppengespräch analysieren.
Was hat sich während Ihrer Professur verändert?
Man muss heute wahnsinnig effizient sein. Die Universität fordert jederzeit sichtbaren und messbaren Ertrag
im aufgeregten internationalen Wettbewerb. Gleichzeitig nimmt kontinuierlich und umfassend die Reglementierung zu, weswegen ständig neue Stellen auf Ebene
der Administration geschaffen werden, die man dann
wiederum legitimieren muss, indem man noch mehr
Administration generiert. Diese Situation ist allgemein
bekannt. Sie wird – auch dies weiss man – kontrovers
diskutiert. Wie sich die Universität in Zukunft als Bildungs-, Forschungs- und Ausbildungsinstitution positionieren und öffentlich verantworten wird und kann,
das ist ein offener Entwicklungsprozess.
Und wie hat sich die Psychoanalyse verändert?
Psychoanalyse wird nun seit langer Zeit als Behandlungsverfahren bei vielen verschiedenen Patientinnen
und Patienten eingesetzt – gerade mit Persönlichkeitsstörungen, die seit einigen Jahrzehnten so viel Aufmerksamkeit in Forschung und Praxis erfahren, auch
mit körperlichen Störungen und im Kontext von Gewalt, sozialen Konflikten und Delinquenz; grosse Bedeutung haben inzwischen auch vielfältige Angebote
im Bereich der Kinder- und Jugendpsychotherapie. Es
liegt viel Erfahrungswissen in veschiedenen Behandlungssettings vor – Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppensetting –, das auch immer wieder daraufhin geprüft
wurde, ob es nicht neue oder modifizierte Behandlungsverfahren gibt. Etwa bei Menschen mit Traumati-
sierungsbiografien; auch da sind viele neue Ideen und
Verfahren gekommen. Das war ein ganz wichtiger Entwicklungsschub. Die wissenschaftlich qualifizierte Psychotherapie stellt sich heute als ein breit diversifiziertes
Spektrum mit vielfältiger theoretischer und programmatischer Basis dar, aber auch gestützt und begleitet
von breiter Forschungsinitiative. Was empirische Wirksamkeitsnachweise angeht, stehen die Psychoanalyse
und die psychodynamische Psychotherapie sehr gut da.
Sie haben Psychologie im Zweitstudium belegt. Weswegen
haben Sie sich dazu entschieden?
Ich denke mit Freude und Dankbarkeit an mein erstes
Studium – Philosophie, Deutsch und Französisch – zurück. Ich hatte grosses Glück: Es gab seinerzeit an der
Universität Mannheim wenig Studierende, und man
hatte persönlichen Kontakt zu den Dozenten. Es gab
viel Gespräch, Austausch und persönliche Anregung.
Das hat mir viel bedeutet. In der Psychologie war das
von Anfang an anders. Psychologie interessierte mich
damals, weil ich im Lehrerberuf für mich persönlich
keine dauerhafte Zukunft sah und mehr über psychisches Leben in der Alltagserfahrung lernen wollte.
Und wann begannen Sie sich dann für Psychoanalyse zu interessieren?
Ich bin eigentlich gar nicht wegen der Psychotherapie zur Psychologie gekommen, sondern weil damals in
Mannheim der Sozialpsychologe Martin Irle und seine
Mitarbeiter einen intensiven Austausch mit den Einstellungstheoretikern hatten, allen voran mit Leon Festinger mit seiner Dissonanztheorie. Und ich fand diese
Experimente und die damit verbundenen Annahmen
hochspannend. Menschen unter Einfluss – ein psychologisches Thema, das an Aktualität nie verlieren wird.
Im Psychologiestudium konnten wir dann Verhaltenstherapiegrundlagen lernen, und nach dem Studium
habe ich die Zertifizierung in Gesprächspsychotherapie und Psychodrama erworben. Gesprächstherapie
hat mir gut gefallen wegen des genauen Zuhörens. Die
haben wirklich genau zugehört. Das finde ich heute
noch sehr überzeugend. Und zur Psychoanalyse bin
ich eigentlich gekommen, weil ich die Chance hatte, in
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DOSSIER: Zukunft der Psychoanalyse
PSYCHOSCOPE 4/2012
Düsseldorf eine Habilitationsstelle zu bekommen; das
war verbunden mit der Auflage, eine psychoanalytische
Weiterbildung zu machen. Gut, dachte ich, das ist eine
attraktive Herausforderung.
Dann würden Sie also nicht sagen, Psychoanalyse sei das
einzig Wahre.
Wissenschaftliche Theorien und wissenschaftlich begleitete Praxis dürfen die Lernenden nie zur Anbetung
nötigen, niemals in die Knie zwingen. Psychoanalyse
ist gut, wenn Forscher und Praktikerinnen deren reichhaltiges kreatives Potenzial für die Weiterentwicklung
nutzen. Ich bin dankbar, dass ich in Düsseldorf die Psychoanalyse-Weiterbildung bei Frau Prof. Dr. Annelise
Heigl-Evers machen konnte: In Ambulanz und Konsiliardienst hatte man es sofort mit sehr vielen Patientinnen und Patienten zu tun, bei denen gleich klar war,
dass sie für eine Psychoanalyse im traditionellen Verständnis nicht geeignet waren. Bei Patientinnen und
Patienten, bei denen psychosomatische Störungen im
Vordergrund standen, war so etwas wie Deuten oder
auf die Couch Legen kein Thema. Es kam darauf an,
zugeschnitten auf einen individuellen Patienten beziehungsweise eine individuelle Patientin zu arbeiten. Es
gab auch damals schon sehr viele Diskussionen über
Grenzen und Möglichkeiten psychoanalytischer Behandlung – von daher ist sie keine heilige Kuh.
Es ist eine Annäherung an andere Therapieschulen
zu verzeichnen. Wird sich dieser Trend Ihrer Meinung
nach fortsetzen?
In Zürich haben wir seit 2011 ein universitäres psychotherapeutisches Zentrum, und da sind die vier klinischen Lehrstühle und ihre Repräsentanten vereinigt.
Derzeit bin ich als Psychoanalytikerin dabei. Ich denke,
dass dieses Modell ein sehr fruchtbares ist. Was ich
mir vorstellen kann, ist, dass es integrative Angebote
gibt, zum Beispiel postgraduale Weiterbildungsmodule,
die Weiterbildungsstudierende verschiedener Richtungen gemeinsam besuchen können – und daneben gibt
es spezifische Module. So begegnet man sich einerseits
mit einem bestimmten Profil, andererseits findet man
aber auch immer wieder Gemeinsamkeiten. Das geht
aber natürlich nur, wenn bestimmte Ausbildungsinhalte weiterhin tradiert werden. Psychoanalytische Expertise an der Universität im Bereich der klinischen Psychologie ist aus meiner Sicht auch künftig wertvoll und
produktiv, aber … wenn ich da in die Zukunft blicken
könnte! Es gibt vielversprechende junge, wissenschaftlich fähige Leute, die psychoanalytische Kompetenz
mitbringen und zukunftsfähig anbieten könnten.
Welche Themen könnten wichtig werden?
Wir sind wieder in einer Ära, in der das experimentell
Empirische sehr stark im Vordergrund steht; das ist das
ausgewiesene Profil, für das die Psychologie an der
Universität Zürich steht. Doch denkt sie auch an Ausbau und Diversifizierung. Psychologie kann sich an vielen Stellen aber auch noch andere Zielpunkte setzen,
wie das zum Beispiel die Anthropologie macht. Auch
wichtig ist und wird die kulturelle Psychologie, die ist
ja schon aus praktischen Gründen sehr dringlich in
der globalisierten Gesellschaft – mit den immer bedeutender werdenden Mitgrationsaspekten und der neuen Konfrontation mit gewichtigen religiösen Fragen.
Oder auch Psychoanalyse und Soziologie (man denke
an Konfliktforschung) – Psychoanalyse und politische
Philosophie.
Welche Themen standen bei Ihnen im Fokus?
Traum, Wunsch, Erzählung: Das sind die drei Themen,
die ich in besonderer Weise vertieft habe, und sie hängen miteinander zusammen. Auch Traummitteilungen
sind ja Formen von Erzählungen, wenn man so will –
wenn auch ganz besondere Formen von Erzählungen.
Aber beim Träumen interessiert natürlich auch, welche Funktion der Traum möglicherweise hat. Hier sind
weiterhin viele Fragen offen. Die Idee mit der Wunscherfüllung hat mich immer sehr beschäftigt. Heuristisch habe ich mit dieser Hypothese gute Erfahrungen
in Behandlungen gemacht. Dann hat mich das Wünschen als Befindlichkeitsregulativ sehr interessiert, also
inwiefern die Möglichkeit des Menschen, Wunschvorstellungen zu entwickeln, auch wenn die Wirklichkeit im Augenblick gar nicht günstig dafür ist, ein Aspekt ist, der Befriedigungsaufschub, Warten-Können,
Selbstbesänftigung ermöglicht. Die Imagination wunscherfüllender Vorstellungen empfiehlt sich als kostengünstiges Verfahren, um in kargen Zeiten und auf
Durststrecken Wohlbefinden zu erzeugen, vorübergehende Entspannung und momentane Stimmungsaufhellung zu erleben. Und im Zusammenhang mit dem
Erzählen stand die Frage im Vordergrund, wie man
literaturwissenschaftliches Wissen nutzen kann, um
auch Erzählungen von Patientinnen und Patienten zu
analysieren und für die Praxis fruchtbar zu machen.
Wie sehen Sie die weitere Rolle der Erzählanalyse JAKOB,
die Sie entwickelt haben?
Auch wenn sie im Dunkel der Geschichte verschwinden sollte, war es aufregend, gemeinsam mit anderen
daran zu arbeiten.
Wie fühlt sich das an?
So gehts halt. (lacht)
Wie sieht es mit der postgradualen Weiterbildung aus?
Sie wird beendet. Wenn im Studium kein psychoanaly-
tisches Wissen vermittelt wird, dann würde ein Rekrutierungsproblem entstehen.
Das ist ja die einzige psychoanalytische Weiterbildung in der
Schweiz.
An der Uni ja. In Deutschland gibt es noch zwei Weiterbildungen, die postgradual an der Uni angesiedelt
sind: eine in Kassel und eine in Berlin. Ansonsten
müsste man schon an London, Paris oder New York
denken. In anderen Weltteilen mag die Skepsis gegenüber der Psychoanalyse kleiner sein.
Was wird sich sonst an der Universität Zürich ändern, wenn
Sie weg sind?
Es gibt noch keine offizielle Verlautbarung darüber,
wie die künftige Besetzung des Lehrstuhls nach dem
Januar 2013 aussehen wird, aber die Orientierung wird
sicher anders und neu sein.
Viel diskutiert wird derzeit die Richtung Neuropsychoanalyse.
Was halten Sie davon?
Es werden interessante Studien gemacht, mit denen
bestimmte psychoanalytische Konzepte mit neurowissenschaftlichen Befunden verbunden werden. Da gibt
es findige Ideen. Mark Solms beispielsweise sucht auf
neurophysiologischer Ebene Argumente dafür, dass der
Traum als wunscherfüllendes Regulativ funktioniert.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Psychoanalyse?
Ich würde mir wünschen, dass sie wieder vielfältiger
werden kann. Durch den ganz grossen Leistungs- und
Effizienzdruck ist vieles – natürlich nicht nur bei uns
Psychoanalytikern – sehr stark in eine scheinbar produktive Einseitigkeit gerückt. Auch in der Psychoanalyse ist es natürlich wichtig, dass man sich als Spektrum nützlicher effizienter Verfahren behaupten kann
und dass die Diagnostik international Anschluss findet,
aber ich persönlich schätze es nicht, wenn wir Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten etwa genötigt
sind, Patientinnen und Patienten als hoch und niedrig
strukturiert oder als mehr oder weniger reif einzuschätzen. Ich möchte verfolgen, wie ein Mensch sein Leben
gestaltet, und masse mir nicht an, es gleichzeitig zu bewerten. Mit dieser Defekt- und Effizienz-Orientierung
habe ich grösste Mühe. Und bedaure sehr, dass wir da
voll dabei sind!
Was haben Sie nach der Emeritierung vor?
Da ist freie Zeit. Die fülle ich jetzt noch nicht. Ich habe
Ideen, manches realisiert sich vielleicht, aber vom Festlegen habe ich erst mal genug!
Interview:
Simone Eberhart
Interviewpartnerin
Prof. Dr. Brigitte Boothe ist Professorin für Klinische
Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse an der
Universität Zürich. Sie beschäftigt sich insbesondere mit dem
Wünschen, Träumen und Erzählen. Neben praktischer klinischer
Tätigkeit ist sie ausserdem die
Leiterin der universitären postgradualen Weiterbildung in Psychoanalyse. Nach 23 Jahren Professur wird sie im Januar 2013
emeritiert.
Buch
Boothe, B., & Riecher-Rössler, A. (2012). Frauen in Psychotherapie. Stuttgart: Schattauer.
Kontakt
Prof. Dr. Brigitte Boothe, Universität Zürich, Psychologisches Institut, Klinische Psychologie, Psychotherapie und
Psychoanalyse, Binzmühlestr. 14/16, 8050 Zürich.
[email protected]
Links
• Erzählanalyse JAKOB
www.jakob.uzh.ch
• Interdisziplinäres Psychoanalytisches Forum der Universität Zürich und der ETH Zürich
www.ipf.uzh.ch
Résumé
Brigitte Boothe a étudié la philosophie, l’allemand et le
français. L’apport de ces disciplines s’est révélé aussi utile
qu’enrichissant pour son second domaine d’études, la
psychologie, avec pour centre d’intérêt la psychologie sociale. Après une formation postgrade en psychodrame et
en thérapie conversationnelle, elle décide de poursuivre
sa formation en psychanalyse, condition pour occuper un
poste lié à une habilitation. Ce détour par la psychanalyse, elle ne le regrettera pas.
Impossible pour elle de prédire si la psychanalyse continuera d’exister. Mais elle fonde beaucoup d’espoirs dans
une nouvelle génération de psychanalystes qui pourraient
jouer un rôle moteur dans le développement des formes
de pensée psychanalytique. Pour l’avenir de la psychanalyse, elle souhaite que celle-ci fasse preuve de davantage
d’ouverture et sache aller au-delà des contraintes d’efficacité et d’une orientation axée sur la déficience.
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DOSSIER: Zukunft der Psychoanalyse
PSYCHOSCOPE 4/2012
Theorie, Empirie
und Anschluss
Ein Plädoyer für eine denkende, aber sich prüfende Psychoanalyse
Obwohl in der Schweiz das Ende der
universitären Psychoanalyse naht, ist der
Nachwuchs und dessen Interesse noch
lange nicht versiegt. Studierende der
Psychoanalyse sehen der Zukunft nicht
nur negativ entgegen, darunter auch die
Masterstudentin Dragica Stojkovic.
Offensichtlich und unbestritten lässt sich eine Definition der Psychoanalyse mit dem Bezug auf Sigmund
Freud als Gründervater beginnen. Im 1923 erschienenen Aufsatz «Psychoanalyse und Libidotheorie» schrieb
er: «Psychoanalyse ist der Name 1. eines Verfahrens
zur Untersuchung seelischer Vorgänge, welche sonst
kaum zugänglich sind; 2. einer Behandlungsmethode neurotischer Störungen, die sich auf diese Untersuchung gründet; 3. eine Reihe von psychologischen,
auf solchem Wege gewonnenen Einsichten, die allmählich zu einer neuen wissenschaftlichen Disziplin
zusammenwachsen.» Die Psychoanalyse lässt sich also
als Erkenntnismethode, Behandlungsmethode und als
ein psychologisches Theoriengeflecht konzeptualisieren, wobei sich die drei Gebiete gegenseitig beeinflussen und bedingen. Freilich ist damit nicht erklärt, was
die Psychoanalyse ist und welcher Kriterien es bedarf,
um eine Methode oder eine Theorie als psychoanalytisch bezeichnen zu dürfen. Schwierig gestaltet sich die
Nennung dieser Kriterien vor allem, weil es nicht die
Psychoanalyse, sondern viele verschiedene psychoanalytische Strömungen gibt, die untereinander ausdiskutieren müssen, was das verbindende Element ist.
Psychoanalyse als Erkenntnismethode
Forschungsgegenstand der Psychoanalyse ist menschliches Erleben, Denken und Verhalten, wobei der Fokus
hauptsächlich auf unbewussten Prozessen und Bedeutungen liegt. Erkenntnisgegenstand sind dabei nicht
nur Individuen und (therapeutische) Dyaden, sondern
auch Gruppen, ganze Kulturen und daraus entstehende
Produkte wie Literatur, Film oder andere Formen der
Kunst. Gerade im Bereich der Kulturwissenschaften
durften und dürfen sich psychoanalytische Erkenntnismethoden immer noch grosser Beliebtheit erfreuen.
Im Schnittbereich Kunst und Psychoanalyse wurden
verschiedenste Veranstaltungsreihen angeboten, beispielsweise die «Cinépassion»: Zuerst wird gemeinsam
ein Film geschaut, anschliessend kommentiert ihn eine
Expertin beziehungsweise ein Experte. Mit Hilfe psychoanalytischer Expertise begibt man sich so auf die
Suche nach dem «Film hinter dem Film».
Psychoanalytisches Wissen und Können ist auch im
Bereich der Migration hochaktuell und wird es hoffentlich auch in Zukunft sein. Sei es im Erklärungsversuch
von Fremdenfeindlichkeit oder in der Psychotherapie
von Migrantinnen und Migranten. Auf institutioneller Ebene haben sich diese Trends abgezeichnet: Es
gibt inzwischen auch in der Schweiz universitäre Studiengänge zu Ethnopsychoanalyse, und neu bietet die
Deutsche Psychoanalytische Vereinigung die Weiterbildung Psychoanalytische Sozial- und Kulturtheorie
an. Ganz anders sieht es im universitären Studium der
Psychologie aus. Es gibt kaum noch Psychologie-Lehrstühle, deren Lehr- und Forschungsprogramm psychoanalytisch ausgerichtet ist, und mit Professor Boothes
Emeritierung 2013 wird womöglich auch an der Universität Zürich die Lehre von psychoanalytischem Gedankengut eingestellt. Es ist anzunehmen, dass sich die
mangelhafte Besetzung von Lehrstühlen der klinischen
Psychologie mit psychoanalytischen Fachkräften negativ auf den Nachwuchs in der Psychoanalyse auswirken wird – besonders auf jenen, der eine akademische
Karriere anstrebt. Dabei hat die Psychoanalyse viel zu
bieten: Angefangen von Erkenntniswegen im klassischen Couchsetting bis hin zu empirischen Erkenntnismethoden vorwiegend qualitativer, aber auch quantitativer Art.
Psychoanalytische Therapien wirken
Scheinbar ist die Erkenntnismethode im klassisch analytischen Setting denkbar einfach: Es braucht einen
ausgebildeten Analytiker, einen Analysanden, einen
Raum, eine Couch, regelmässig Sitzungen à 50 Minuten und eine gemeinsame Sprache. Die Patientin
oder der Patient versucht sich in der freien Assoziati-
Foto: © Tyler Olson – Fotolia.com
on, während die Analytikerin oder der Analytiker dies
in gleichschwebender Aufmerksamkeit verfolgt. Die
eigene Analyse, Praxiserfahrung sowie fundiertes theoretisches Wissen haben sie/ihn darauf geschult, das
Anliegen und die Konflikte der Analysanden zu erkennen und für das eigene sowie fremde Unbewusste geöffnet zu bleiben. Mit zunehmender Empirisierung der
Forschungswelt ist aber auch die Psychoanalyse unter
den Druck gekommen nachzuweisen, dass die so gewonnenen Erkenntnisse und das, was im Rahmen einer Analyse gemacht wird, für die Analysanden messbar nützlich sind. Die Wirksamkeit der eigenen Praxis
mit Zahlen zu untermauern hat in vielen psychoanalytischen Schulen zu grossen Widerständen und zu
Verweigerung geführt. Unter anderem hiess und heisst
es bei einigen noch immer, die Psychoanalyse kultiviere ein Denken, das durch empirische Forschung
verfälscht werde, da diese einseitig sei und deswegen
auf einem vereinfachten Weltverständnis beruhe. Viele Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker waren
anderer Meinung und kritisierten die Tendenz in der
psychoanalytischen Gemeinschaft, sich vom akademischen Betrieb abzuschotten und psychoanalytische
Konzepte keiner empirischen Prüfung zu unterziehen. Forschende wie Helmut Thomä und Horst Kächele leisteten mit innovativem Forschungsgeist Pionierarbeit, so dass inzwischen reichlich Evidenz für die
Effektivität der Psychoanalyse sowie psychodynamischer Psychotherapien besteht. Beispielsweise hat der
Psychologe Jonathan Shedler letztes Jahr eine viel beachtete Metaanalyse publiziert, die zeigt, dass psychodynamische Psychotherapien genauso wirksam sind
wie andere und sich auch nach Beendigung der Behandlung positiv auf die Lebensqualität des Patienten
oder der Patientin auswirken. Dass Zahlen der Psychoanalyse den Rücken stärken, ist in einer vom KostenNutzen-Denken durchtränkten Welt von unschätzbarem Wert.
Auf den Schienen der Neurowissenschaft
Besonders verheissungsvoll scheint in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit der Neurowissenschaft, die in die Neuropsychoanalyse gemündet ist.
Man könnte sich denken, die Zukunft der Psychoanalyse liege in der Neuropsychoanalyse, denn die Neurowissenschaft ist weltweit im Trend und bietet objektive und wahrlich anschauliche Erkenntnismethoden,
die falsifizierbar sind und der Psychoanalyse verhelfen
könnten, sich vom Vorwurf der «Pseudowissenschaft»,
der seit Karl Popper auf ihr lastet, zu befreien. Zudem
hat Freud, wie die Neurowissenschaftler und Psychoanalytiker Mark und Karen Solms in ihrer 2007 publizierten Einführung in die Neuropsychoanalyse darlegten, sich von der Neurowissenschaft nur abgewandt,
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DOSSIER: Zukunft der Psychoanalyse
PSYCHOSCOPE 4/2012
weil deren Erkenntnismethoden noch nicht fein genug
und deren Verständnis der Hirnfunktionen kein holistisches war. Beides hat sich inzwischen geändert – jetzt
also liesse sich die Psychoanalyse zu dem machen, was
Freud ursprünglich mit ihr vorhatte. Die heutige(n)
Psychoanalyse(n) an den «Neurozug» zu hängen und
ihre Zukunft von der Zusammenarbeit mit der Neurowissenschaft abhängig zu machen, birgt aber die Gefahr, dass ein beträchtlicher Teil ihres Inhalts verloren geht. Die Neurowissenschaft mag bestimmte und
wichtige Prämissen, wie zum Beispiel, dass der Traum
ein Schlafhüter ist, empirisch bestätigen – die Art und
Weise, wie diese Prämissen generiert werden, wird sie
so jedoch nicht fördern, und es bleibt fraglich, ob neurowissenschaftliche Forschungsmethoden ohne Hinzunahme qualitativer Methoden mehr als theoretische
Oberflächenstrukturen erforschen können. In diesem
Sinne ist die Substantivbildung «Neuropsychoanalyse»
bedenklich, denn sie suggeriert, dass es sich um eine
eigenständige Disziplin handelt, die über Synergieeffekte im Sinne einer gegenseitigen Ergänzung und Bereicherung hinausgeht.
Psychoanalyse als Behandlungsmethode
Als Methode der Behandlung von psychischen Krankheiten hat sich die Psychoanalyse im Verlauf ihrer inzwischen über 100-jährigen Geschichte stark gewandelt. War sie einst nur bei neurotischen Leiden in Form
einer hochfrequenten Analyse im Couchsetting indiziert, gibt es heute verschiedenste Formen der niederfrequenten Psychotherapie, in der sich Therapeut beziehungsweise Therapeutin und Patient oder Patientin
gegenübersitzen. Es waren Psychoanalytikerinnen und
Psychoanalytiker wie Sándor Ferenczi und später Otto
Kernberg, die Behandlungsmethoden für Menschen
entwickelt haben, die an ihrer Persönlichkeit leiden –
man spricht in diesem Zusammenhang von Persönlichkeits-, strukturellen oder von frühen Störungen.
Die Psychoanalyse fungiert(e) also auch als Hintergrundtheorie in der Erweiterung ihres Behandlungsrepertoires. Daraus resultierten unter anderem tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapien, analytische
Gruppentherapien und analytische Paar- und Familientherapien. Die Konsequenz daraus ist, dass die Psychoanalyse in der heutigen Praxislandschaft vor allem ein
psychotherapeutisches Verfahren ist. Diese Entwicklung hat der Psychoanalyse den Wiedereintritt in die
Psychiatrie ermöglicht sowie ein Angebot psychotherapeutischer Weiterbildungen, die hinsichtlich finanziellem und zeitlichem Engagement weitaus weniger
aufwendig sind als die Weiterbildung zum Psychoanalytiker beziehungsweise zur Psychoanalytikerin. Dadurch werden die Chancen der Psychoanalyse auf dem
Weiterbildungsmarkt erhöht – es können so jene Leute
aufgefangen werden, die sich für Psychoanalyse interessieren, aber den Aufwand der fünfjährigen Ausbildung zum Psychoanalytiker beziehungsweise zur Psychoanalytikerin scheuen.
Skepsis gegenüber empirischer Forschung
Inzwischen bestehen auch diagnostische und therapeutische Manuale, welche für die psychoanalytische
Forschung von Bedeutung sind. Leider sind nur wenige Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker bereit,
an Psychotherapiestudien teilzunehmen, wie Jennifer Protz, Horst Kächele und Svenja Taubner in einer
neuen Studie anhand der Auswertung von leitfadengestützten Interviews mit sechs Psychoanalytikerinnen
und Psychoanalytikern darlegen konnten. Obwohl die
Befragten empirische Forschung sowohl aus wissenschaftlichen als auch aus berufspolitischen Gründen
als wichtig erachten, konnte gezeigt werden, dass zum
Beispiel Tonbandaufnahmen trotzdem unwillkommene Dritte sind, vor allem in Analysen. Dies deutet ungelöste Ambivalenzen gegenüber der Forschung an.
Protz, Kächele und Taubner schlagen vor, den Kontakt
zwischen Analytikerinnen und Forschern zu intensivieren sowie Veränderungen in der psychoanalytischen
Weiterbildung vorzunehmen (zum Beispiel in Form von
Weiterbildungen oder Anerkennungshonoraren), um
Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern Beschämungsängste zu nehmen und das Misstrauen gegenüber der Forschung zu mindern.
Psychologisches Theoriengeflecht
Während sich der schulübergreifende theoretische Eklektizismus in vielen psychotherapeutischen Schulrichtungen durchgesetzt hat, stösst er bei Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern auf Ablehnung. Dies
mag darauf zurückgeführt werden, dass die Psychoanalyse bereits in sich eklektizistisch ist: Es gibt, um
nur einige wenige zu nennen, klassische und zeitgenössische Freudianer, klassische und postkohutianische
Selbstpsychologen, Objektbeziehungstheoretiker und
Postkleinianer.
Gute Gründe sprechen dafür, im interdisziplinären Gespräch zu bleiben und die eigene Arbeit durch einen
fremden Blick neu zu verstehen und zu überdenken.
Was sich empirisch als nützlich erwiesen hat, unreflektiert ins theoretische und behandlungstechnische Repertoire zu übernehmen, ist jedoch zu unterlassen. In
Anlehnung an Ludwig Wittgensteins «Philosophische
Untersuchungen» lässt sich diese Einstellung folgendermassen begründen: Sprachspiele – und dazu zählen auch Fachsprachen – treten in bestimmten Praxen
auf, und ihre Bedeutung sowie ihre Regeln sind nur in
der sie bestimmenden Praxis gültig. Psychoanalytisches
Vokabular, das aus dem psychoanalytischen Diskurs
gespeist wird, in Kombination mit Vokabular, das aus
anderen psychotherapeutischen Schulen mit anderen
Wissenschaftsprämissen und Menschenbildern übernommen wird, führt zu einer Mischung von Spielregeln aus verschiedenen Spielen. Mit anderen Worten:
Begriffe wie «Konflikt», «Übertragung» oder «Widerstand» werden so zu leeren Worthüllen, die beliebig
und individuell mit Bedeutung gefüllt werden können.
In der Praxis mag dieser Umstand für viele befreiend
wirken und mehr oder weniger problemlos sein, einer
Therapieschule hingegen – sollte ihr Ziel keine «allgemeine Psychotherapie» sein – läutet er das Ende ein.
Die Zukunft baut auf dem Vergangenen
Die Psychoanalyse hat eine Geschichte und diese Geschichte lässt sich fortführen, indem ein roter Faden
konstruiert und Neues mit Altem verknüpft wird. Unter anderem müssen dafür Freuds Werk sowie später
erstellte psychoanalytische Texte aus der Perspektive neu generierten Wissens immer wieder gelesen und
neu ausgelegt werden.
Die Psychoanalyse ist über ihren behandlungstechnischen Wert hinaus bedeutend: Sie vermittelt in einer
Zeit von ausgeprägtem Kosten-Nutzen-Denken und zunehmender Beschleunigung sowie Technisierung den
theoretisch fundierten und von Utilitarisierungsprozessen freien Glauben an das mündige Subjekt, dessen
Gedeihen Raum, Zeit und der Reflexion bedarf.
Wird dieses Ideal des selbstbestimmten Individuums,
das sich lebenslänglich der eigenen Leidenschaft und
der eigenen inneren Konflikte annimmt, auch in Zukunft tradiert, werden sich Menschen der Psychoanalyse zuwenden – sei es als Analysanden, Patientinnen
beziehungsweise Patienten oder als Auszubildende,
Forschende und Lehrende.
Literatur
Kaplan-Solms, K., & Solms, M. (2007). Neuro-Psychoanalyse. Eine Einführung mit Fallstudien. Stuttgart: KlettCotta.
Mertens, W. (2010–2011). Psychoanalytische Schulen im
Gespräch (2 Bd.). Bern: Verlag Hans Huber.
Protz, J., Kächele, H., & Taubner, S. (2012). Die Ambivalenz mit der Therapieforschung. Beweggründe
und Erfahrungen von Psychoanalytikern. Forum der Psychoanalyse, 28, 67–88.
Shedler, J. (2011). The Efficacy of Psychodynamic Psychotherapy. American Psychologist, 65(2), 98–109.
Thomä, H., & Kächele, H. (2006). Psychoanalytische Therapie (3 Bd.). Heidelberg: Springer Medizin Verlag.
Autorin
Dragica Stojkovic studiert Psychologie im Hauptfach sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
im Nebenfach an der Universität Zürich und ist Chefredaktorin des Studierendenmagazins «aware». Sie befindet
sich im letzten Semester ihres Studiums und wird danach
an der Universität Zürich ein Doktorat im Bereich der qualitativen Forschung mit Abschiedsbriefen beginnen.
Kontakt
Dragica Stojkovic, Sagenstrasse 17, 6030 Ebikon.
[email protected]
www.aware-magazin.ch
Dragica Stojkovic
Résumé
Alors que la psychanalyse suscite un grand intérêt dans
le domaine des sciences humaines et sociales et qu’elle
s’appuie, du côté des neurosciences, sur des bases empiriques en pleine croissance, elle occupe dans le domaine de la psychologie académique une position marginale – et cela bien que, par ses fondements théoriques et
son profond souci de clarté, elle ouvre un espace de réflexion susceptible de représenter dans le monde actuel
un contrepoids bienvenu.
Une perspective d’avenir est ici esquissée, sous la forme
d’un plaidoyer pour davantage de recherche empirique
et la poursuite des efforts déployés autour des capacités
d’intégration et de communication, sans oublier, bien sûr,
le travail théorique basé sur les relectures.
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Dossier
12
Avenir de la psychanalyse
DOSSIER: Avenir
???
de la psychanalyse
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
Entre psychanalyse et
neurosciences
De la métapsychologie à la
psychothérapie l
Vincent Dallèves, psychologue FSP,
aborde la psychanalyse freudienne,
dans sa pensée et sa pratique, qui est
sous-tendue par une conception implicite de la mémoire et de son fonctionnement. Les connaissances développées
aujourd’hui par les neurosciences sur les
mécanismes mnésiques ouvrent sur un
dialogue entre ces deux domaines du
savoir, autant dans le champ de la neurobiologie que dans celui de la psychothérapie.
«Aucun concept n’apparaît plus important et plus approprié pour être l’objet d’une recherche commune de
la psychanalyse et de la psychologie que celui de la mémoire.» Cette phrase introductive d’un article de Lewy
et Rapaport, intitulé The Psychoanalytic Concept of Memory and its Relation to Recent Memory Theories (1944),
pointe déjà, cinq ans après la mort de Freud, quel sera
l’un des domaines de discussion privilégiés entre la psychanalyse et les courants de la psychologie académique,
depuis la moitié du XXe siècle jusqu’à aujourd’hui.
A l’époque de Lewy et Rapaport, les «théories récentes»
de la mémoire étaient issues de la psychologie de la
Gestalt (Lewin, Koffka…), puis ce fut le tour des
sciences cognitives, avant l’avènement, grâce au développement de moyens techniques jusque-là inimagi-
yPhoto: © DX – Fotolia.com
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nables, de l’ère des neurosciences et des différentes disciplines qui les composent, telles que la neurobiologie,
la neuropsychologie et autres.
des barrières de contact (Kontaktschranke) régulant le passage d’énergie (durchlässig – undurchlässig) entre les neurones.
Métapsychologie et neurobiologie
Du côté de la psychanalyse, deux raisons peuvent expliquer ce possible dialogue à l’endroit de la mémoire
entre ces deux domaines du savoir. La première n’est
évidemment pas étrangère au fait que le fondateur de
la psychanalyse ait lui-même été neurologue de formation. Freud reste en effet imprégné de la terminologie
et du paradigme neurologiques. Les trois dimensions de
sa «métapsychologie» (compréhension à la fois topique,
dynamique et économique de la psyché) ne sont ainsi
pas sans rappeler, par un lointain écho, un certain type
d’interrogation usité en biologie quant à la localisation,
la fonction et l’énergie biochimique des organes et tissus
vivants. C’est du reste très souvent ce genre de parallèle
«terme à terme» qui est utilisé aujourd’hui pour opérer
le glissement – épistémologiquement très discutable –
des concepts d’une discipline à l’autre. La deuxième raison est que la thématique de la mémoire possède une
place centrale autant dans la pensée que dans la pratique psychanalytiques. La moindre lecture d’un texte
de Freud donne raison à Laplanche lorsqu’il fait remarquer que l’un des deux types de modèles de la pensée
freudienne se définit comme «modèles à mémoire» ou
«modèles à traces». (Nouveaux fondements pour la psychanalyse, 1987). En effet, tous les principaux concepts de
la psychanalyse réfèrent d’une manière ou d’une autre à
une conception de la mémoire: l’inconscient, le refoulement, le sexuel infantile, la répétition, les rêves, les lapsus, l’association libre, le trauma, les souvenirs-écrans,
l’amnésie hystérique… Pourtant, Freud ne consacra aucun ouvrage ou article spécifique à rendre compte de
sa conception du fonctionnement mnésique: celle-ci est
à reconstruire au moyen des différents éléments laissés
par l’auteur au travers des chapitres de son œuvre.
Davantage que ce ne fut le cas avec la Gestalt ou les
sciences cognitives, il apparaît bien que c’est avec les
neurosciences que la psychanalyse semble avoir possiblement quelques «neurones crochus». En effet, les récentes découvertes en neurobiologie de la mémoire,
toujours plus pointues, incitent à un questionnement
mutuel renouvelé entre ces deux disciplines.
Un exemple de ce dialogue, aujourd’hui et en Suisse,
est représenté par la collaboration des Professeurs P.
Magistretti (médecin neurobiologiste, directeur du
Brain Mind Institute de l’EPFL et du Centre de neurosciences psychiatriques de l’Université de Lausanne) et
F. Ansermet (psychanalyste, professeur de pédopsychiatrie à l’Université de Genève), qui ont rédigé à ce jour
trois ouvrages en commun, dont A chacun son cerveau.
Plasticité neuronale et inconscient (2004), Neurosciences et
psychanalyse. Une rencontre autour de la singularité (2010).
Dans ce dialogue, les auteurs font se questionner le
modèle explicatif de la mémoire actuellement dominant
en neurobiologie, celui de la plasticité neuronale, et
les intuitions freudiennes sur le fonctionnement mnésique. Pour l’exprimer d’une manière extrêmement
concise, on peut dire que le modèle de la plasticité neuronale veut que la force ou la faiblesse de l’inscription
d’un souvenir soit réalisée dans le tissu cérébral par
l’accroissement ou le dépérissement des connexions synaptiques entre les neurones. Une telle «plasticité» des
connexions du tissu neuronal, qui a pu être observée et
mise en évidence, n’est en effet pas sans rappeler différents concepts freudiens déjà présents dans les textes
de la psychanalyse naissante (Le projet d’une psychologie
scientifique, 1895; le chapitre VII de L’interprétation des
rêves, 1900): par exemple celui de trace mnésique (Erinnerungsspur) laissée dans l’appareil psychique par la stimulation sensorielle externe ou fantasmatique interne;
celui de frayage (Bahnung) comme lieu de passage de la
décharge énergétique (Abfuhr) entre les neurones; celui
Mémoire et clinique psychothérapeutique
Au-delà du modèle neurobiologique de la plasticité neuronale et de son parallèle possible avec la terminologie
freudienne, il est un autre domaine touchant la mé-
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DOSSIER: Avenir de la psychanalyse
PSYCHOSCOPE 4/2012
moire où le consensus est, par contre, loin d’être
établi. Ce domaine est celui des rapports entre les
connaissances neuropsychologiques des mécanismes
mnésiques cérébraux et la pratique psychothérapeutique clinique, et cela non seulement dans le champ
des pathologies cérébrales de la mémoire (maladies
d’Alzheimer, dégénérescence, lésion, vieillissement…),
mais véritablement sur le terrain de la psychothérapie.
En effet, la découverte de systèmes cérébraux séparés
correspondant à des fonctions mnésiques distinctes a
passablement remis en question le modèle psychothérapeutique psychanalytique du recouvrement des souvenirs refoulés, et cela d’autant plus que la neurobiologie
actuelle ne considère plus la mémoire comme un phénomène unitaire, mais comme la résultante de toute
une série de mécanismes cérébraux parallèles et séparés selon le type de mémoire et leurs objets. Rendre
compte des différentes réactions et positions de la communauté psychanalytique face à ces nouveaux savoirs
issus des neurosciences est d’autant moins aisé que le
monde psychanalytique est formé d’une multitude de
courants et tendances qui ne se laissent pas réduire à
une prise de position officielle et unique, quand on sait
qu’à l’intérieur même de chaque école la diversité peut
se faire sentir. Néanmoins, il est certain que ce que l’on
appelle communément et par simplification «la» psychanalyse n’est aucunement imperméable aux nouvelles
connaissances développées par la neurobiologie. Ces
dernières sont, en effet, l’objet de discussions et controverses jusqu’à l’intérieur des milieux psychothérapeutiques psychanalytiques. Je prendrai pour exemple,
dans le cadre de ce court article, la position exprimée
par Peter Fonagy, Mary Target (Professeurs de Psychanalyse à l’University College London et membres de la direction du Anna Freud Centre London) et Liz Allison.
Dans un article intitulé Gedächtnis und therapeutische
Wirkung, publié en 2003 dans la revue Psyche, les auteurs remettent en cause le premier modèle thérapeutique freudien, défendu dans les Etudes sur l’hystérie
(1895), qui voudrait que le ressouvenir à la conscience
d’événements d’enfance jusque-là refoulés ait en soi
une efficacité thérapeutique. Même s’ils constatent
que les recherches sur l’efficacité des psychothérapies
n’ont jusqu’à ce jour pu fournir aucune théorie alternative satisfaisante, les auteurs doutent du fait que combler les lacunes de sa mémoire biographique puisse
avoir un effet thérapeutique quelconque. Tout au plus
cela peut-il créer et témoigner d’une relation thérapeutique de confiance. Leur argument se fonde sur le recoupement existant entre la psychologie cognitive et la
neuropsychologie quant à la distinction des deux systèmes mnésiques: l’un déclaratif (explicite), relevant
d’informations biographiques du passé, d’événements
précis dont on peut se ressouvenir consciemment;
l’autre procédural (implicite), se rapportant à des mécanismes «appris», mémorisés et répétés sans recours
à la conscience, sans qu’on s’en ressouvienne: ce sont
par exemple des savoir-faire moteurs comme conduire
une voiture, des schémas interactionnels inconsciemment reproduits dans les relations avec autrui, des réactions émotionnelles et somatiques se manifestant dans
certaines circonstances données. Il a été mis en évidence que ces deux fonctions mnésiques se réalisent
dans deux systèmes cérébraux différents: pour le premier, au travers de l’hippocampe et des lobes temporaux; pour le deuxième, dans les structures subcorticales, les noyaux gris centraux, le cervelet et l’amygdale.
Partant d’une psychopathologie découlant du modèle
des relations d’objet (Objektbeziehungsmodell), Fonagy,
Target et Allison soulignent que les troubles psychiques
ont pour origine les relations à la mère durant la prime
enfance, c’est-à-dire l’époque où les relations d’objet ne
pouvaient aucunement être conscientes. A cet âge, l’enfant ne peut mémoriser ce qu’il vit sous forme d’événements biographiques (l’appareil cérébral et psychique
du bébé n’y étant pas encore approprié); par contre
toutes ses expériences et vécus relationnels vont former
des modèles inconscients, enregistrés dans la mémoire
implicite, qui vont par la suite imprégner inconsciemment ses schémas interactionnels adultes avec autrui.
De là, les auteurs vont expliquer les troubles comportementaux et relationnels, observables en clinique, à partir de la réactivation de modèles perturbés de relations
d’objet précoces. De manière cohérente, ils remettent
donc également en cause ce qu’on peut appeler le deuxième modèle thérapeutique freudien (où l’efficacité
thérapeutique n’est plus considérée dans le ressouvenir
des événements refoulés de l’enfance, mais dans la levée des résistances mêmes qui entretiennent le refoulement) au profit d’un changement de pondération dans
les modèles de relations d’objet implicites à disposition
du patient. Dans cette perspective, ce ne serait pas
l’émergence du souvenir, ni même l’abréaction de l’affect qui lui est originellement lié, ni encore la levée des
résistances qui l’empêchaient de devenir conscient qui
sont thérapeutiques, mais la prise de conscience par
le patient de son modèle relationnel pathologique et sa
transformation – au sein de la relation transférentielle
et grâce à elle – en un modèle plus intégré.
Peut-être une vieille question
A l’appui de leur thèse selon laquelle le ressouvenir des
événements biographiques de l’enfance n’a pas en soi
d’effet thérapeutique se trouve également l’observation
que les souvenirs biographiques de la mémoire déclarative ne sont pas toujours authentiques. Ils sont parfois
faux, reconstruits ou imprégnés de phantasmes. D’une
manière semblable, bien que sous un angle différent,
c’est également une critique qui apparaissait déjà dans
l’ouvrage de S. Viderman (La construction de l’espace analytique, 1970) – malheureusement absent de la bibliographie de l’article de Fonagy et al. – où est remis en
cause le modèle archéologique de la mémoire et l’effet
thérapeutique de la mise à jour des souvenirs enfouis
et perdus. Il n’est même pas insensé de faire remonter
cette question bien plus en avant dans l’histoire de la
psychanalyse. En effet, même si Freud est connu pour
cette célèbre formule – «les hystériques souffrent de réminiscence» – même s’il est toujours resté ambivalent
sur la question de l’origine historique du trauma (allant
même chercher les «sources du Nil» jusque dans la
phylogénèse), c’est bien lui qui, avant même la naissance de la psychanalyse, écrit à son ami Fließ (Lettre
du 21.9.1897) qu’il ne croit plus à sa «neurotica», c’està-dire à la théorie du traumatisme fondé sur un événement historique réel de séduction d’un parent sur l’enfant, événement dont le souvenir aurait été refoulé dans
l’inconscient et dont le ressouvenir aurait dû libérer le
patient de ses symptômes. Est ici, en germe, l’idée que
ni l’hypnose (du reste déjà abandonnée à ce moment)
ni même l’association libre à venir n’ont pour but de reconstituer au plus près une biographie infantile, que là
ne résident ni le but ni l’effet thérapeutiques.
Cette relativisation de l’importance du rôle thérapeutique dans le seul ressouvenir d’événements biographiques de l’enfance, telle que soulevée par l’article de
Fonagy et al., n’apparaît donc finalement pas être tout
à fait neuve. Ce qui semble nouveau est par contre le
point de vue à partir duquel cette observation clinique
se trouve aujourd’hui corroborée, autant par les modèles des sciences cognitives que par ceux de la neuropsychologie.
Bibliographie
Une bibliographie plus complète peut être obtenue
auprès de l’auteur.
Ansermet, F., & Magistretti, P. (2004). A chacun son cerveau. Plasticité neuronale et inconscient. Paris: Odile Jacob.
Ansermet, F., & Magistretti, P. (2010). Neurosciences et
psychanalyse. Paris: Odile Jacob.
Fonagy, P., Target, M., & Allison, L. (2003). Gedächtnis
und therapeutische Wirkung. Psyche, 57(09/10), 841-856.
Freud, S. (1950). Aus den Anfängen der Psychoanalyse.
Briefe an Wilhelm Fließ. Abhandlungen und Notizen aus
den Jahren 1887-1902. Frankfurt a. M.: S. Fischer.
Laplanche, J. (1987). Nouveaux fondements pour la psychanalyse. La séduction originaire. Paris: PUF.
Viderman, S. (1970). La construction de l’espace analytique. Paris: Denoël.
L’auteur
Vincent Dallèves a mené des études de philosophie et de
psychologie à l’Université de Lausanne, où il travaille actuellement comme assistant-doctorant à l’Institut de Psychologie, au département d’Histoire et d’Epistémologie
de la Psychologie. Par ailleurs, il suit une formation continue en psychothérapie psychanalytique à l’Université de
Zurich. Ses recherches actuelles portent sur le modèle de
la mémoire dans la psychanalyse freudienne.
Adresse
Vincent DALLÈVES, Psychologue FSP-APPOPS, Assistant diplômé, doctorant, Université de Lausanne – Institut
de Psychologie, Dorigny – Anthropole 5194, 1015 Lausanne.
[email protected]
Vincent Dallèves
Zusammenfassung
Der Freud’schen Psychoanalyse liegt in Theorie und Praxis eine implizite Vorstellung des Gedächtnisses und dessen Funktionierens zugrunde. Die heutigen Erkenntnisse
aus den Neurowissenschaften über die Gedächtnismechanismen führen zu einem Dialog zwischen den beiden
Fachgebieten Neurobiologie und Psychotherapie.
Die gegenwärtige Zusammenarbeit zwischen den Professoren Ansermet und Magistretti zeigt beispielhaft, dass
dieser Dialog auf dem Gebiet der Neurobiologie stattfindet. Auch in der Psychotherapie erfolgt dieser Austausch,
wie die Überlegungen der Psychoanalytiker Fonagy und
Target zu der therapeutischen Wirkung des Erinnerns beweisen.
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DOSSIER: Avenir de la psychanalyse
PSYCHOSCOPE 4/2012
Le cadre et la
psychanalyse
Histoire, fondements théoriques, évolution
Penser le cadre dans sa dimension historique signifie lui donner un statut vivant,
en mouvance, qui s’est modifié dans le
temps, non seulement en ce qui concerne
son application mais surtout en ce qui
concerne sa conceptualisation. Son histoire nous parle d’une constante interaction entre un dispositif qui vise à soigner
des troubles psychiques et une théorie du
fonctionnement psychique.
La notion de cadre n’a été ainsi dénommée que dans
les années 1960, bien que S. Freud en ait déjà décrit
les différents éléments dès 1904, sous le nom de «procédé». On est à l’aube de la méthode psychanalytique
et S. Freud s’écarte de la méthode cathartique de J.
Breuer, qui à son tour s’était déjà éloignée de la suggestion, pour abandonner définitivement l’hypnose. Son
procédé avait comme but de parvenir aux pensées incidentes responsables des névroses*, et de récupérer les
souvenirs pathogènes sans mettre le patient hors état
de conscience. L’élargissement du champ de conscience
était obtenu à travers et grâce au travail psychique du
patient. L’ambition de l’analyse était de faire prendre
conscience des causes des symptômes, selon sa célèbre
phrase «Wo Es war soll Ich werden», et pas seulement
de les faire disparaître afin d’en éviter le retour. Il arrivait fréquemment en effet, avec l’hypnose, qu’un symptôme revienne tôt ou tard sous une forme ou une autre.
Deux règles et deux attitudes
Ce procédé est décrit dans différents articles recueillis
dans l’ouvrage «La technique psychanalytique», écrits
qui s’étendent de 1904 à 1919. Bien que le sujet principal de ces articles soit toujours le processus analytique
dans ces manifestations dans la cure, la notion d’un ensemble de règles pour obtenir ce processus est reconnue comme nécessaire et décrite. Il s’agit de deux règles
pour le patient: 1. la libre association des idées ou règle
de la non-omission. Le patient est invité à exprimer tout
ce qui lui vient à l’esprit, comme cela lui vient, et surtout à ne pas omettre les pensées perturbantes qu’il
considère hors lieu; cette règle permet aux pensées
refoulées d’entrer dans le domaine du conscient;
2. la règle de l’abstinence. Le patient doit se limiter aux
relations verbales, ce qui exclut les relations privées,
sociales, sexuelles ou agressives. Cette règle est au service de l’activité représentative, et donne les meilleures
conditions à l’analyse du transfert*. L’analyste, en effet,
ne doit être que le miroir de ce que le patient projette
sur lui.
Dans le procédé, S. Freud décrit aussi deux attitudes
que doit avoir l’analyste: 1. La neutralité bienveillante.
L’analyste ne donne pas satisfaction, par exemple avec
des commentaires, aux désirs transférentiels du patient;
il ne donne pas de conseils mais il essaie de comprendre
ces désirs au lieu de les juger. Cette attitude réduit au
maximum l’effet parasite de l’analyste sur les productions psychiques du patient. 2. L’attention flottante.
L’analyste doit écouter le patient sans se soucier de se
focaliser sur une chose ou l’autre; il ne doit pas orienter
ses pensées, mais se laisser surprendre par sa propre
activité représentative en écho de celle du patient.
Ecouter sans rien privilégier est lié au fait que la signification des choses ne se révèle souvent que plus tard.
L’Espace et le Temps
Le cadre prévoit aussi un dispositif spatiotemporel. La
position sur le divan est une installation qui permet au
patient de suspendre l’activité motrice, sollicitant ainsi
le système de représentation, la parole remplaçant toute
action. De plus elle soustrait la perception de l’analyste,
en focalisant l’attention du patient sur sa propre activité
psychique.
Même les précisions sur la durée des séances et leur
fréquence font partie du cadre. Le dispositif analytique
prévoit un rythme régulier et soutenu de séances par
semaine, qui permettent une intensité suffisante pour
qu’un processus analytique puisse se dérouler sans se
perdre en route, en le maintenant bien vivant et perceptible. La durée fixe d’environ 45 minutes est inévitablement arbitraire, mais l’expérience montre qu’il s’agit
d’un temps qui donne un bon rythme au processus en
séance. Par contre, une fois établie la durée, elle doit
rester invariable, manifestant ainsi une neutralité par
rapport au matériel apporté: tout est important, et rien
ne peut modifier la durée de la séance.
Vacances et honoraires, bien que variables d’analyste à
analyste, font partie du cadre et doivent être précisés.
Si les vacances ponctuent le rythme présence/absence
et introduisent la séparation, l’honoraire resitue la cure
dans le cadre d’un travail fourni, en remettant à leur
juste place les liens qui se tissent inévitablement dans
cette relation particulière.
S. Freud précise bien que les dispositions à prendre ne
sont que des conseils, qui ont leur raison d’être, mais
qui ne doivent pas être pensés comme des obligations
inconditionnelles, car il faut aussi tenir compte des
différentes constellations psychiques que présentent
les patients. Il ne s’agit pas de règles à appliquer, mais
d’une procédure à ajuster selon le patient.
Toutes ces règles, qui constituent le procédé, sont
conçues pour engendrer le processus analytique et donnent la possibilité à l’analyste d’interpréter le matériel
psychique produit.
A. Green, parmi d’autres, nous fait remarquer que le
procédé proposé par S. Freud présente une homologie
avec la structure de l’appareil psychique, telle qu’il la
concevait à l’époque de L’interprétation des rêves (système
inconscient, pré-conscient et conscient). Le fonctionnement psychique en séance, grâce à cet ensemble de
dispositions pratiques, se rapprochait de la production
du rêve.
Des difficultés cliniques
Bien que S. Freud ait rencontré différentes difficultés
cliniques émergeant durant les traitements, il ne les a
jamais pensées en relation au procédé; il a toujours saisi
l’occasion pour approfondir les connaissances de l’appareil psychique et de son fonctionnement.
C’est S. Ferenczi qui y pensera en premier. Il considérait que, pour certains patients, la répétitivité du procédé pouvait faire revivre des traumatismes vécus, activer de fortes résistances et en bloquer l’analyse. Son
attitude devint plus active, avec des injonctions et des
prohibitions, pour amener le patient à ne pas éviter des
contenus psychiques pénibles. Si, d’une part, ces aménagements se voulaient moins inducteurs de traumas,
de l’autre il dut constater un effet paradoxal: plus il
ajustait le cadre, plus la répétition de traumas se renforçait, en posant des aménagements de plus en plus
conséquents. S. Freud prendra clairement distance de
la pratique de S. Ferenczi en ce qui concerne l’activité
du thérapeute. Pour lui l’analyste doit rester dans
l’abstinence, pour que le patient ne trouve pas dans
la cure et dans le transfert une satisfaction substitutive aux symptômes. Si S. Freud prend une telle posi-
tion, contradictoire si on pense que ces règles n’étaient
considérées par lui-même que comme des conseils, c’est
avant tout parce que certains aménagements proposés
par S. Ferenczi risquaient de provoquer un retour à
l’hypnose, ce que S. Freud ne souhaitait guère.
Une nouvelle réflexion
Il faudra attendre les années 1950 pour que le «procédé» devienne à nouveau objet de réflexion. Selon R.
Roussillon, pour deux raisons: d’une part la publication
posthume des lettres de S. Freud à W. Fliess (publication à laquelle S. Freud s’était toujours opposé de son
vivant) signe la mort symbolique du père de la psychanalyse et laisse champ à la réflexion pour que sa pensée
soit re-pensée. D’autre part l’existence de pathologies
pour lesquelles la psychanalyse n’était pas efficace,
voire praticable, donnait à réfléchir sur la théorie, mais
également sur le procédé et sa pertinence.
Selon A. Green on s’occupe du cadre dans ces annéeslà aussi parce que J. Lacan en popularisait des distorsions, ce qui appelait à une réflexion urgente. La diatribe concernait entre autres la fixité de la durée de la
séance: deux courants se sont affrontés, produisant une
rupture historique au sein de l’Association Internationale de Psychanalyse. Pour J. Lacan, la variabilité de la
séance imposée par l’analyste avait une valeur interprétative en soi; la fixité de la durée de la séance ne faisait
qu’entrer en collusion avec les résistances* du patient.
Pour l’autre courant, cette variabilité était une forme de
technique active et ouvrait les portes aux agis de l’analyste, lequel agirait à la place de comprendre. Sans entrer dans les détails des deux courants, nous mentionnons cet exemple, car la théorie sous-jacente a, dans
ce cas en ce qui concerne les résistances et le contretransfert, des répercussions sur le procédé.
Deux réalités
Dans les années 1950, D. Winnicott est le premier à
poser une différence nette entre technique psychanalytique (entendue comme matériel inconscient et technique interprétative) et situation psychanalytique dans
laquelle ce travail se déroule. Cette situation, appelée
par D. Winnicott «setting», devient l’environnement
qui contient et constitue le lieu qui permet la régression
nécessaire pour retrouver son vrai Self.
Dans sa théorie
sur le développement psychique, il souligne l’importance de l’unité de la mère – qui doit être suffisamment
bonne – et son enfant, dans un «holding» que la cure
psychanalytique devrait reconstruire. On comprend
alors l’intérêt de D. Winnicott pour le contenant du
processus. Il doit, comme la mère, favoriser le développement d’une aire transitionnelle, zone intermédiaire
entre réalité extérieure et réalité intérieure, où le psy-
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DOSSIER: Avenir de la psychanalyse
PSYCHOSCOPE 4/2012
chisme peut être externalisé et rendre possible le jeu
entre ces deux réalités.
Nous retrouvons une sorte d’isomorphisme entre la
théorie du développement psychique et la conception
de ce que contient la cure. A. Green nous fera remarquer comment, avec D. Winnicott, le jeu remplacera le
rêve comme paradigme de l’analyse.
La notion de cadre
Dans les années 1960, J. Bleger utilise en premier le
terme de cadre. Il précise que «la situation analytique
est l’ensemble des phénomènes inclus dans la relation
thérapeutique entre analyste et patient. Cette situation
comprend des phénomènes qui constituent le processus, lequel est l’objet d’étude, d’analyse et d’interprétation; mais elle comprend également un cadre, c’està-dire un non-processus, en ce sens qu’il est fait de
constantes, à l’intérieur duquel le processus lui-même a
eu lieu.» (J. Bleger, p. 225).
J. Bleger théorise aussi que le cadre devient le dépositaire de la partie la plus primitive de la personnalité,
notamment celle psychotique, moins différenciée,
qui résulte ainsi clivée du processus intégrateur. Le
cadre dans ces cas doit alors aussi devenir objet d’analyse dans la cure, au même titre que le matériel psychique produit, afin de récupérer et intégrer ces parties
«muettes» de la personnalité du patient. En paraphrasant R. Roussillon, le cadre vise aussi à symboliser
quelque chose qui est à symboliser, et pas seulement
permettre la symbolisation .
Dans les années 1980, D. Anzieu propose aussi une
théorisation du cadre qui tient compte de l’articulation
entre les éléments qui le constituent et sa théorie du
développement psychique. Selon lui, la règle de l’abstinence et la règle de la libre association activent les deux
enveloppes qui constituent le psychisme, à savoir le
pare-excitation, système protecteur, et la surface d’inscription, système de signification. Si la première met à
l’abri de l’excitation interne et la canalise dans la création du transfert, la deuxième favorise la production du
matériel en vue de sa communication.
Le développement du Moi et de l’appareil psychique,
défini par lui comme un appareil à penser les pensées,
contenir les affects et transformer l’économie pulsionnelle*, se fait par la différenciation progressive de ces
deux enveloppes. Leur emboîtement forme la peau psychique qui permet d’avoir des représentations supportables, et de garder un jeu souple entre intérieur et extérieur.
Selon D. Anzieu, les pathologies qu’on rencontre correspondent à chacune des trois étapes du développement, à savoir l’indifférenciation, le décollement et
l’emboîtement, et se manifestent dans des distorsions
correspondantes du cadre, qui sert ainsi de révélateur.
Variation du cadre
Actuellement il existe un certain consensus à l’intérieur
de la communauté psychanalytique en ce qui concerne
la variation du cadre: la cure est au service du patient
et, selon ses particularités psychiques, il s’agit de trouver un dispositif qui présente plus d’avantages que d’inconvénients afin que les capacités de représentation
soient favorisées au maximum.
R. Roussillon considère que, selon le type de souffrance
que le patient présente, il est bien possible que la curetype ne soit pas le dispositif qui favorise au mieux la
symbolisation. Il pense aux pathologies narcissiquesidentitaires, par exemple, où les ressentis et les vécus
ne se traduisent pas en langage, mais en acte: le patient
vient alors faire sentir, faire voir ce qu’il n’arrive pas à
dire. Le dispositif doit faciliter l’analyse, la rendre possible, être un bon étayage pour la mise en mots.
B. Brusset rejoint R. Roussillon quand il affirme que la
question est de savoir établir quel est le dispositif optimum entre un patient et un analyste donné, pour que
la dialectique entre les deux soit la plus féconde possible. Comme le dit aussi F. Duparc, il s’agit de repérer
le défaut dans les représentations dont l’appareil psychique dispose, et de penser le meilleur cadre en fonction de la nature de ce défaut.
A. Gibeault considère également qu’il faut évaluer les
capacités de représentation du patient, au niveau du
récit, de l’organisation fantasmatique et onirique. Il
s’agit alors de proposer le traitement qui favorise le
mieux l’élaboration du conflit intrapsychique, compte
tenu de la capacité du patient à organiser la régression
sans risquer une désorganisation ou un effondrement.
La différence majeure entre une psychanalyse et une
psychothérapie analytique se traduit au niveau du cadre
par un nombre moins fréquent de séances et un effet moins déréalisant du face-à-face. Cet aménagement
a forcément des conséquences sur le processus analytique, parce qu’il amène une différence de nature, de
forme et de fonction de la régression, du transfert et des
résistances. Par conséquent la variation du cadre va de
pair avec la variation du but de la cure. Ce qui est visé
n’est plus uniquement l’interprétation des conflits inconscients, la levée du refoulement, l’élaboration pour
une meilleure solution psychique des conflits, mais plutôt la relance du travail représentatif et symbolique.
Représentation et symbolisation sont plus à construire,
à travers le cadre, qu’à interpréter, en devenant le but
du travail thérapeutique.
O. Kernberg pense aussi que les objectifs des deux
formes de cure sont différents, même si elles ont une
théorisation commune. Une psychanalyse a comme but
une mutation structurelle de fond, avec l’intégration au
Moi conscient des conflits refoulés ou clivés; la psychothérapie analytique par contre vise à une organisation
partielle de la structure psychique dans un contexte
significatif de changement au niveau des symptômes.
Elle garde pourtant une technique essentiellement
psychanalytique pour analyser les conflits inconscients
activés dans le transfert. Mais ce qui diffère entre les
deux est produit par la variation du cadre.
Bibliographie
En guise de conclusion…
Bleger. J. (1979). Psychanalyse du cadre psychanalytique.
Crise, rupture et dépassement. Paris: Dunod.
L’objectif de cet article était d’essayer de mettre en
relief comment la pertinence du cadre est pensée en
fonction des relations qu’il entretient avec les différentes
théories du développement et du fonctionnement
psychique. Cette pertinence aujourd’hui n’est pas remise en cause, mais on parvient à varier le cadre, en
créant ainsi un processus analytique différent, qui répond pourtant mieux aux besoins/possibilités psychiques du patient.
Nous ne sommes plus à l’ère de la conceptualisation du
cadre, mais dans celle de la conceptualisation de son
aménagement. La variation du cadre trouve son origine
dans les difficultés de certains patients à pouvoir utiliser les règles et le dispositif spatiotemporel du cadre de
la cure-type, pour réussir à jouer, avec un certain plaisir, avec leurs propres représentations.
Nathalie Humair Guidotti
Une bibliographie plus complète peut être obtenue
auprès de l’auteure.
Anzieu, D. (1986). Cadre psychanalytique et enveloppes
psychiques. Journal de la psychanalyse de l’enfant, Le
cadre, n°2. Paris: Bayard.
Freud. S. (2007). La technique psychanalytique.
Paris: P.U.F.
Roussillon. R. (1995). Logiques et archéologies du cadre
psychanalytique. Paris: P.U.F.
Winnicott. D. (1975). Dalla pediatria alla psicanalisi.
Firenze: Martinelli & Co.
L’auteure
Nathalie Humair Guidotti s’est formée comme psychothérapeute au Service médico-pédagogique de Genève.
Elle a travaillé à la consultation pour enfants, à celle pour
adolescents, et dans l’unité d’intervention de crise de ce
même service. Elle travaille en cabinet privé et comme
psychothérapeute déléguée auprès du Dr M. Christe, psychiatre et psychanalyste, à Bellinzone.
Adresse
Nathalie Humair Guidotti, c/o Dr M. Christe, Via Alberto di
Sacco 6, 6500 Bellinzona.
[email protected]
Glossaire
• Contre-transfert: ensemble de réactions inconscientes
de l’analyste au transfert du patient.
• Cure-type: thérapie suivie selon les règles proposés
par Freud.
• Economie pulsionnelle: le processus psychique consiste
en la circulation et répartition d’une énergie quantifiable (énergie pulsionnelle).
• Névrose: affection psychogène où les symptômes sont
l’expression symbolique d’un conflit psychique.
• Régression: retour à des formes antérieures du développement de la pensée et de la relation d’objet.
• Résistance: tout ce qui s’oppose, dans les paroles et
actions du patient, à l’accès de son inconscient.
• Transfert: processus par lequel les désirs inconscients
s’actualisent dans le cadre de la cure.
Zusammenfassung
In seinem Beitrag vermittelt der Autor einen Überblick
über die theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse,
angefangen beim von Freud beschriebenen Vorgehen bis
hin zu den verschiedenen Konzeptualisationen, die sich
seit den 1950er Jahren entwickelt haben.
Diese wurden immer anhand einer Theorie über das psychische Funktionieren formuliert, so dass vielfältige – angesichts neuer Krankheitsbilder notwendige – Behandlungsmöglichkeiten greifbar waren.
19
actu – FSP – aktuell
20
psychoscope 4/2012
Vorstand – Comité – Comitato
PSYCHOSCOPE 4/2012
Aus dem Vorstand
Du Comité
Dal Comitato
Sybille Eberhard
Über sichere und weniger
sichere Baustellen
Das PsyG verändert unser Berufsumfeld schneller als vorgesehen, und
wir stellen täglich fest, dass mit dem
PsyG ein Stein ins Rollen gebracht
wurde. Es gilt nun die Lawine zu
bändigen, damit unsere Mitglieder
auf der sicheren Seite stehen. Nebst
dem Tagesgeschäft, das gemeistert
werden muss, damit die Leistungen
für Mitglieder reibungslos funktionieren, muss unsere Geschäftsstelle etliche Herausforderungen und viele offene Baustellen verwalten. Und nicht
alle sind ganz abgesichert:
Psychotherapie in der Grundversicherung wurde vor einigen Wochen
in allen Medien debattiert. Wir haben mitgeredet und uns für das Anordnungsmodell ausgesprochen, das
die delegierte Psychotherapie ersetzen soll. So weit, so gut. Es gilt nun
fundierte Daten und Fakten zur psychotherapeutischen Tätigkeit zu erheben, um eine solide Grundlage für
die weiteren Verhandlungen mit den
institutionellen Partnern wie BAG,
Ärzteschaft und Versicherern herzustellen. Eine Umfrage bei unseren
FSP-Psychotherapeutinnen und -therapeuten ist für den Frühsommer geplant. Baustelle Orange.
Die Fragen rund um die kommende
Akkreditierung der im PsyG geregelten Weiterbildungen sind ein Dauerthema. Eine riesige Baustelle mit
vielen unter- und oberirdischen Interventionen. Die Qualitätsstandards
für die zu akkreditierenden Weiterbildungen sind erst im Rohbau oder es
existieren erst Skizzen. Die provisorische Akkreditierung der psychotherapeutischen Weiterbildungen ist zwar
am Laufen, aber es gibt noch viele
Fragen zu klären. Der Informationsbedarf ist riesig und beansprucht einen grossen Teil der GeschäftsstellenRessourcen. Um richtig informieren
zu können, sind noch zu viele Fragen
offen. Baustelle Rot.
Managed Care, ein gesellschaftlich brisantes Thema mit einem hohen politischen Stellenwert. Auch
die FSP wird sich positionieren müssen – in einem widersprüchlichen
Umfeld: die Hausärzteschaft ist für
das Modell, die Psychiatrie dagegen.
Ende Monat werden wir an der Präsidialkonferenz mit unseren Gliedverbandspräsidentinnen und -präsidenten das Thema behandeln. Wir sind
sicher, dass wir zu einer fundierten
Position kommen, die auch auf politischer Ebene beachtet wird. Baustelle Orange.
Der Einfluss der FSP hängt stark
von ihren Ressourcen ab. Unsere
Gliedverbände haben sich zur FSPStrategie 2013–2017 zur Bewältigung
der aktuellen Baustellen und kommenden Herausforderungen sehr positiv geäussert. Wir hoffen auf breite
Zustimmung zur Mitgliederbeitragserhöhung, damit wir die kommenden Herausforderungen meistern
können.
Ihr FSP-Vorstand
Alfred Künzler
Chantiers sûrs et moins sûrs
La LPsy amène dans nos professions
des changements plus rapides que
prévu, et nous constatons jour après
jour qu’avec la LPsy, c’est tout un
mécanisme qui s’est mis en branle.
A nous maintenant de rassurer nos
membres en empêchant que la machine ne s’emballe. A côté des tâches
quotidiennes que nous devons remplir de façon à ce que le service à nos
membres continue de fonctionner
sans à-coups, notre Secrétariat général doit relever maints défis et gérer
nombre de chantiers ouverts. Et tous
ne sont pas totalement sécurisés.
La psychothérapie dans l’assurance
de base a fait l’objet d’un débat dans
les médias il y a quelques semaines.
Nous en avons discuté et nous nous
sommes prononcés pour un modèle
de prescription appelé à remplacer la
psychothérapie déléguée. Ni plus, ni
moins. Il est dès aujourd’hui nécessaire d’être parfaitement au clair sur
les données et les chiffres concernant
l’activité de psychothérapeute afin de
disposer d’une base solide pour négocier avec nos partenaires institutionnels comme l’OFSP, les médecins ou
les assureurs. Un questionnaire destiné à nos membres psychothérapeutes
est en préparation pour le début de
l’été. Chantier en attente.
Le problème de la future accréditation des formations postgrades réglementées par la LPsy est une affaire
de longue haleine: un chantier géant
avec une foule d’interventions, en surface ou souterraines. Les standards
de qualité des formations postgrades
21
Peter Sonderegger
soumises à accréditation ne sont pour
l’instant qu’à l’état de gros œuvre
ou n’existent que sous la forme d’esquisses. L’accréditation provisoire des
formations postgrades en psychothérapie est en cours mais soulève encore
beaucoup de questions. Le besoin
d’information est énorme et mobilise
une grande part des ressources du Secrétariat, et les réponses sont en partie insatisfaisantes. Trop de questions
sont encore ouvertes pour pouvoir
donner des renseignements exacts.
Chantier à l’arrêt.
Le managed care est un sujet brûlant
et d’une grande importance sur le
plan politique. Là aussi, la FSP aura
à déterminer sa position, dans un domaine très controversé: les médecins
de famille sont pour, les psychiatres
contre. A la fin du mois, dans le
cadre de la Conférence présidentielle,
nous discuterons la question avec les
président(e)s des associations affiliées.
Nous sommes convaincus que nous
arriverons à une solution solide, qui
tienne compte aussi de l’aspect politique. Chantier en attente.
L’influence de la FSP dépend beaucoup de ses ressources. Les associations affiliées à la FSP se sont largement prononcées en faveur d’une
stratégie 2013-2017 visant à mener à
leur terme les chantiers en cours et à
relever les défis à venir. Nous comptons sur une large approbation de la
hausse des cotisations si nous voulons faire face aux défis qui nous attendent.
Le Comité
Karin Stuhlmann
Molti cantieri aperti
La LPPsi sta cambiando il nostro
contesto professionale più rapidamente del previsto: ogni giorno abbiamo la conferma che la nuova legge ha
messo in modo un processo profondo. Ora dobbiamo impedire l’effetto
valanga e mettere al sicuro i nostri
soci. Oltre ai compiti di ordinaria
amministrazione necessari per poter
fornire efficacemente prestazioni ai
nostri soci, la nostra Segreteria deve
affrontare una serie di sfide e gestire
molti cantieri aperti. Con sviluppi in
parte ancora incerti.
Alcune settimane fa i media hanno
aperto un dibattito sull’integrazione
della psicoterapia nell’assicurazione
di base. Abbiamo espresso il nostro
punto di vista e ci siamo pronunciati
a favore del «modello di prescrizione»,
che dovrà sostituire la psicoterapia
delegata. Fin qui tutto bene. Si tratta
ora di raccogliere dati fondati e elementi concreti sull’attività psicoterapeutica per preparare una base solida
in vista delle ulteriori trattative con
i partner istituzionali quali l’UFSP, i
medici e gli assicuratori. A inizio estate è previsto un sondaggio presso gli
psicoterapeuti FSP. Semaforo giallo.
Le questioni legate al futuro accreditamento dei cicli di perfezionamento disciplinati dalla LPPsi è un
tema costante, un cantiere enorme
che prevede molti interventi, in superficie e in sotterraneo. Gli standard
di qualità dei cicli di perfezionamento
da accreditare sono ancora allo stato
grezzo oppure esistono solo sulla carta. L’accreditamento provvisorio dei
Anne-Christine Volkart
cicli di perfezionamento in psicoterapia è sì in corso, ma restano ancora
molti punti da chiarire. Il bisogno di
informazione è enorme e mobilita
gran parte delle risorse della Segreteria. Ci sono ancora troppe questioni
aperte per poter informare in modo
preciso. Semaforo rosso.
Quello del Managed Care è un tema
di grande attualità e importanza sul
piano politico. Anche qui la FSP
dovrà posizionarsi e dovrà farlo in un
contesto molto controverso: i medici
di famiglia sono favorevoli, gli psichiatri contrari. A fine mese discuteremo il tema con i presidenti e le presidentesse delle associazioni affiliate
nel quadro della Conferenza presidenziale. Siamo convinti che troveremo una soluzione condivisa che terrà
conto anche della dimensione politica. Semaforo giallo.
L’influenza della FSP dipende molto dalle risorse disponibili. Le associazioni affiliate si sono pronunciate
ampiamente a favore di una strategia
2013-2017 per portare a buon fine i
cantieri aperti e cogliere le sfide future. Contiamo su un ampio consenso
all’aumento della quota sociale: solo
così potremo superare le sfide che si
profilano all’orizzonte.
Il Comitato FSP
Vorstand – Comité – Comitato
PSYCHOSCOPE 4/2012
Roberto Sansossio
Stilles Schaffen
22
ACTU praktisch
PsyG
FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
Seit das Psychologieberufegesetz (PsyG) im Parlament
angenommen worden ist (März 2011), erreichen uns unzählige Anfragen zur praktischen Umsetzung per E-Mail
oder Telefon. Diese beantworten wir natürlich immer gerne und möglichst schnell. Bei einigen Themenbereichen
sind leider zum aktuellen Zeitpunkt noch keine abschliessenden Antworten möglich. Warum ist das so?
Zur besseren Vermittlung von In­
formationen haben wir seit Oktober
2011 eine neue Rubrik im Psychoscope
und auf unserer Website eingerichtet:
die Rubrik «PsyG praktisch». Darin
nimmt die FSP sämtliche Fragen und
Bemerkungen zum PsyG in einen
Fragenkatalog auf.
willigung nach Inkrafttreten des
PsyG gelten wird
• Wie es sich bei einem Kantons­
wechsel verhält
• Ob die kantonale Bewilligung
sinnvollerweise bereits heute oder
erst nach Inkrafttreten des PsyG
beantragt werden soll
Bis anhin konnten wir Fragen zu fol­
genden Themen beantworten:
Fehlende Antworten
Die praktische Umsetzung des PsyG
ist ein Vorgang, der noch etliche
Etappen des gesetzgeberischen Pro­
zesses durchlaufen muss. Insbeson­
dere muss der Verordnungsentwurf
den interessierten Kreisen zur Stel­
lungnahme unterbreitet werden. Des­
halb können einige wenige Fragen
schnell und abschliessend beantwor­
tet, andere jedoch nur häppchenwei­
se und sukzessive kommentiert wer­
den, als Etappe der Umsetzung oder
als Teilinformation.
Auf viele – teilweise auch grundle­
gende – Fragen können derzeit da­
her keine vollständigen Antworten
gegeben werden. So weiss man zum
Beispiel noch nicht, wann das PsyG
tatsächlich in Kraft treten wird – «vo­
raussichtlich im Januar 2013», aber
eine definitive Aussage des Bundes­
rates diesbezüglich fehlt. Der definiti­
ve Termin kann erst genannt werden,
wenn die Ergebnisse der Vernehmlas­
sung zum Verordnungsentwurf vor­
liegen und absehbar wird, wie gross
der Überarbeitungsbedarf ist und
welche Aspekte noch geregelt werden
müssen. Auch der Fragenkomplex
zur provisorischen und definitiven
Akkreditierung der Weiterbildungen
kann nur teilweise aufgeklärt wer­
den und bedarf noch einiger Koordi­
Titelschutz
(Psychoscope 11/2011)
• Titelschutz «Psychologin»/«Psycho­
loge», und warum der Titelschutz
wichtig ist
• Wer den Titel tragen darf und wer
nicht
• Wie es sich mit dem im Aus­
land erworbenen Titel «Psycho­
login»/«Psychologe» verhält
• Der Stellenwert des Bachelor­
abschlusses in Psychologie
Fachtitel
(Psychoscope 12/2011)
• Welche Fachtitel vom PsyG betrof­
fen sind und welche nicht
• Wer mit einem eidgenössischen
Fachtitel in Psychotherapie rech­
nen darf
• Wie der FSP­Fachtitel umgewan­
delt wird
Praxisbewilligungen
(Psychoscope 1­2/2012)
• Ob es auch in Zukunft Praxisbe­
willigungen braucht
• Wer eine Praxisbewilligung braucht
• Welche Voraussetzungen hierfür
gemäss PsyG zu erfüllen sind
• Ob und wie die jetzige Berufsbe­
nation zwischen dem BAG, der FSP,
anderen psychologischen Verbänden
sowie den Anbietenden.
Das erwartet Sie
Insbesondere folgende Fragen kön­
nen noch nicht ausführlich beant­
wortet werden, wir greifen sie aber
auf, sobald wir mehr wissen:
• Welche Konsequenzen hat es,
wenn die Psychotherapie­Weiter­
bildung bereits begonnen wurde
und erst nach dem Inkrafttreten
des PsyG abgeschlossen sein wird?
• Was gilt es zu beachten, wenn die
Psychotherapie­Weiterbildung erst
nach Inkrafttreten des PsyG, ab
2013, in Betracht gezogen wird?
• Führt ein FSP­Fachtitel in Neuro­
psychologie zum eidgenössischen
Weiterbildungstitel?
• Welche Weiterbildungen werden
anerkannt werden, welche nicht?
• Wie steht es mit den Fachtiteln
aufgrund individueller Curricula?
Infos aus erster Hand
Mit unserer Rubrik «PsyG prak­
tisch» wollen wir möglichst aktuelle
Informationen vermitteln. Themen,
die eine starke Entwicklungsphase
durchlaufen, sind kommunikativ sehr
schwierig zu behandeln. Eine Ant­
wort von heute kann daher morgen
ergänzt und übermorgen leicht mo­
difiziert werden. Deshalb findet sich
online immer das Datum der Ant­
wort, um deutlich zu machen, dass es
sich dabei um den jeweils aktuellen
Wissensstand handelt.
Deshalb bitten wir unsere Mitglie­
der um Verständnis, wenn sie unter
«PsyG praktisch» keine Neuigkeiten
finden. Wir sind nicht untätig, son­
dern warten auf Informationen und
bereiten die Antworten für Sie vor.
Tiziana Frassineti
Leiterin Kommunikation und Marketing
Informationen:
www.psychologie.ch > PsyG praktisch
Professionnel et discret
Pour améliorer la circulation de l’information, nous avons créé depuis octobre
2011 une nouvelle rubrique dans Psychoscope et sur notre site Internet, «La
LPsy en pratique». La FSP y recueille
dans un catalogue toutes les questions
ou remarques sur la LPsy. Jusqu’ici nous
avons pu répondre à des questions sur
les sujets suivants:
Protection du titre
(Psychoscope 11/2011)
• Protection du titre de «psychologue»,
importance de cette protection.
• Qui a le droit de porter ce titre, et qui
ne l’a pas ?
• Que se passe-t-il si le titre de psychologue a été obtenu à l’étranger ?
• Statut et valeur du bachelor en psychologie.
Titre de spécialisation
(Psychoscope 12/2011)
• Quels sont les titres de spécialisation
touchés par LPsy ? Lesquels ne le
sont pas ?
• Qui peut compter sur un titre de
spécialisation en psychothérapie ?
• Quel changement la loi implique-t-elle
pour le titre de spécialisation FSP ?
Autorisations de pratique
(Psychoscope 1-2/2012)
• Aura-t-on toujours besoin d’une autorisation de pratique dans le futur ?
• Qui a besoin d’une autorisation de
pratique ?
• Quelles sont, selon la LPsy, les conditions à remplir pour l’obtenir ?
• Les actuelles autorisations resterontelles valables après l’entrée en vigueur
de la LPsy, et à quelles conditions ?
• Que se passe-t-il si l’on change de
canton ?
• Vaut-il mieux solliciter une autorisation cantonale aujourd’hui déjà,
ou attendre l’entrée en vigueur de la
LPsy ?
Réponses manquantes
La mise en place de la LPsy sur le plan
pratique est un processus qui doit encore passer par un certain nombre
d’étapes voulues par le mécanisme législatif. Le projet d’ordonnance, notamment, doit être soumis aux instances
concernées pour qu’elles prennent position. Aussi est-il possible de répondre
rapidement et de manière définitive à
un petit nombre de questions, alors que
d’autres seront abordées par petites bouchées, au fur à mesure des étapes de
mise en place de la loi et de diffusion de
l’information. Beaucoup de questions,
qu’elles soient de base ou de détail, ne
peuvent pour l’instant recevoir de
réponse complète. En l’absence d’une
déclaration définitive du Conseil fédéral, on ne connaît pas encore, par
exemple, la date effective d’entrée en vigueur de la LPsy, «prévue pour janvier
2013». Celle-ci ne pourra être communiquée qu’une fois que l’on connaîtra les
résultats de la consultation sur le projet
d’ordonnance, l’importance des amendements à y apporter et les aspects qui
devront encore être réglés. Le problème
de l’accréditation provisoire et définitive
des formations postgrades n’est pas davantage réglé, ou en partie seulement,
et il demande encore un effort de coordination entre l’OFSP, la FSP, d’autres
associations de psychologues et les instituts de formation.
23
Ce qui vous attend
Parmi les problèmes pendants figurent
notamment les questions suivantes, sur
lesquelles nous nous pencherons dès
que nous en saurons plus:
• Que se passe-t-il si l’on a déjà commencé une formation postgrade en
psychothérapie, mais qui ne s’achèvera qu’après l’entrée en vigueur de
la LPsy ?
• A quoi faut-il faire attention si l’on envisage d’entreprendre une formation
postgrade en psychothérapie après
l’entrée en vigueur de la LPsy, soit à
partir de 2013 ?
• Un titre de spécialisation en neuropsychologie débouche-t-il sur un titre
de formation postgrade fédéral ?
• Quelles formations postgrades seront
reconnues, et lesquelles ne le seront
pas ?
• Qu’en est-il des titres de spécialisation
obtenus dans des cursus individuels ?
Infos de première main
Avec notre rubrique «La LPsy en pratique», nous voulons faire circuler des
informations qui soient les plus actuelles possible. Les thèmes qui sont
en pleine phase de développement sont
les plus difficiles à traiter en matière de
communication. La réponse donnée aujourd’hui devra peut-être être complétée
demain ou légèrement modifiée aprèsdemain. C’est pourquoi la date de la réponse, donnée online, est toujours mentionnée pour que l’on sache qu’il s’agit
chaque fois de l’état actuel de la question.
Aussi demandons-nous à nos membres
de faire preuve de compréhension s’ils
ne trouvent rien de bien nouveau sous la
rubrique «La LPsy en pratique». Nous
ne sommes pas inactifs, mais nous attendons des informations et préparons
les réponses à votre intention.
Tiziana Frassineti,
Responsable communication et marketing
Informations:
www.psychologie.ch > LPsy en pratique.
ACTUen
LPsy
FSP
pratique
AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
Depuis l’adoption de la Loi sur les professions de la psychologie (LPsy) au Parlement (mars 2011), un nombre
incroyable de questions nous sont parvenues par e-mail
ou par téléphone: elles concernent toutes la mise en
place de la loi sur le plan pratique. Il est évident que nous
faisons tout pour y répondre le plus vite possible. Sur
certains points cependant, nous ne pouvons pas encore
fournir de réponses définitives. Pour quelle raison ?
Wie geht es nach dem Studium weiter?
24
ACTUAKTUELL
FSP
FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
Jeweils ein Jahr nach Studienabschluss befragt das
Bundesamt für Statistik Absolventinnen und Absolventen
der Schweizer Universitäten zu deren Arbeitssituation.
Die letzten Daten: 2009 waren rund 30 Prozent der Psy­
chologinnen und Psychologen, die 2008 abgeschlossen
hatten, im Gesundheitswesen beschäftigt. Und sechs
Prozent suchten eine Stelle.
Als Bachelor ins Masterstudium
95 Prozent der Bachelorabsolventinnen und -absolventen der Psychologie 2008 haben spätestens ein Jahr
nach Bachelorabschluss ein Masterstudium begonnen. 96 Prozent gaben
als Grund an, dass der Bachelorabschluss nicht berufsqualifizierend sei.
Knapp ein Fünftel hat nicht direkt im
Anschluss mit dem Masterstudium
begonnen, sondern erst nach ein oder
zwei Semestern. Diese Zeit wurde in
der Regel zum Jobben oder Sammeln
beruflicher Erfahrung genutzt.
Stellensuche schwierig
2009 gaben 59 Prozent der Befragten an, auf Schwierigkeiten bei der
Suche nach einer Stelle gestossen zu
sein – 20 Prozent mehr als von den
Neuabsolventinnen und -absolventen der Universitäten insgesamt. 96
Prozent der betroffenen Psychologinnen und Psychologen führen dies auf
die Stellensituation in der Psychologie zurück. An zweiter Stelle folgt die
gewählte Studienrichtung als Grund,
dann die fehlende Berufserfahrung.
Erst an vierter Stelle wird die aktuelle Wirtschaftslage genannt. Trotz der
Schwierigkeiten beim Übergang vom
Studium in den Beruf sind 52 Prozent der Meinung, ihr Studium biete
eine gute Grundlage für den Berufseinstieg.
Der Anteil an stellensuchenden
Psychologinnen und Psychologen ist
seit 2003 deutlich zurückgegangen.
2009 sind ein Jahr nach Studienabschluss nur noch sechs Prozent auf
Stellensuche – somit sogar knapp weniger als bei den Uni-Neuabsolventinnen und -absolventen insgesamt
üblich.
Weiterbildung statt Job
62 Prozent der Psychologinnen und
Psychologen haben 2009, ein Jahr
nach Studienabschluss, bereits eine
Weiterbildung begonnen. Dabei handelt es sich meistens um eine Therapieausbildung, ein Doktorat oder
ein anderes Nachdiplomstudium an
einer Hochschule. Dieser Anteil ist
in den vergangenen Jahren deutlich
gestiegen und auch höher als unter
den Absolventinnen und Absolventen
insgesamt.
Meist im Gesundheitswesen
Die Psychologinnen und Psychologen
verteilen sich über ein breites Spektrum von Beschäftigungsbereichen.
In den letzten Jahren gewann das
Gesundheitswesen immer mehr an
Gewicht und stellte 2009 den grössten Bereich dar. Insbesondere in Spitälern und Kliniken finden Psychologinnen und Psychologen eine Stelle.
Dort sind sie in erster Linie als Postgraduierte beschäftigt, wo sie die für
eine Praxisbewilligung notwendige
klinische Erfahrung sammeln. Kennzeichnend für diese Stellen ist, dass
Kennzahlen Beschäftigungslage
Schwierigkeiten bei der Stellensuche
sie befristet und sehr schlecht bezahlt
sind. Hochschule, soziale Dienste (vor allem Heime) und private
Dienstleistungen sind weitere wichtige Beschäftigungsbereiche.
Die Neuabsolventinnen und -absolventen werden nicht nur nach der
Branche, in der sie tätig sind, sondern
auch nach ihren Berufsbezeichnungen gefragt. 47 Prozent bezeichnen
sich als Psychologin beziehungsweise
Psychologe.
Teilzeitbeschäftigung ist die Regel
Bei 90 Prozent der Psychologinnen
und Psychologen besteht ein inhaltliBeschäftigungsbereiche
Gesundheitswesen
30 %
Hochschule
18 %
Soziale Dienste u. Ä.
17 %
Private Dienstleistungen
13 %
Öffentliche Dienste
10 %
Schule
5%
Verbände/Organisationen
3%
Industrie
2%
Rechtswesen
1%
Information und Kultur
1%
cher Zusammenhang zwischen dem
Studium und der jetzigen Tätigkeit.
Das Jahresbruttoeinkommen, auf
eine Vollzeitstelle hochgerechnet,
liegt bei den Psychologinnen und
Psychologen mit 76 000 Franken
nur unwesentlich unter dem Durchschnitt. Berücksichtigt man aber,
dass zwei Drittel teilzeitlich beschäftigt sind und entsprechend weniger
Einkommen erzielen, sieht die Situation anders aus: Tatsächlich liegt das
Durchschnittseinkommen bei nur
51 000 Franken, so dass den Psychologinnen und Psychologen real
Psychologie
Uni total
59.3 %
38.1 %
Studium als gute Grundlage für Berufseinstieg betrachtet
51.6 %
57.3 %
Weiterbildung nach Studienabschluss begonnen
62.3 %
43.3 %
25
Psychologie
Jahresbruttoeinkommen
Uni total
76 000 CHF
77 350 CHF
Zufriedenheit mit Einkommen: Anteil Zufriedene
36.0 %
44.8 %
Anteil Teilzeitbeschäftigte
66.3 %
33.5 %
Anteil befristet Angestellte
56.7 %
49.4 %
Ja, im entsprechenden Fach
51.9 %
39.8 %
Ja, in irgendeinem Fach
33.9 %
44.0 %
Nein
14.2 %
16.2 %
Hochschulabschluss für jetzige Tätigkeit verlangt
weniger in der Tasche bleibt als den
Absolventinnen und Absolventen insgesamt. So sind auch nur 36 Prozent
mit ihrem Einkommen zufrieden.
Befristete Arbeitsverhältnisse – auch
bedingt durch die verbreiteten Postgraduierten-Stellen – sind ebenfalls
sehr häufig.
Im Rückblick eher unzufrieden
Würden die Neuabsolventinnen und
-absolventen der Psychologie nochmals vor der Studienwahl stehen,
würden 65 Prozent wieder dasselbe
Studium an der gleichen Universität
wählen. Das sind weniger als bei den
Uni-Neuabsolventinnen und
-absolventen insgesamt, was sicherlich auch auf den eher schwierigen
Einstieg ins Erwerbsleben zurückzuführen ist.
Markus Diem
Nathalie Bucher
Studienberatung Basel
Coaching Meets Research
Am 5. und 6. Juni 2012 findet in Basel der «2. Inter­
nationale Coaching­Forschungskongress im deutsch­
sprachigen Raum» statt – und FSP­Mitglieder können
mit Vergünstigung teilnehmen. Der Kongressleiter
Robert Wegener gibt einen kleinen Vorgeschmack.
Mit den Internationalen CoachingForschungskongressen soll ein Beitrag an die nachhaltige Entwicklung
und Etablierung von Coaching geleistet werden. Begegnung und Dialog
führender Forschender und praktizierender Coachs – auf der Grundlage
aktueller Forschungsergebnisse und
Best-Practice-Berichten – stehen dabei im Vordergrund.
Inhalte des Kongresses
Fokussiert wird diesmal Coaching
in unterschiedlichen Praxisfeldern
wie Politik, Wissenschaft, Bildung,
Gesundheit/Pflege und Soziales.
Neben den sechs Key-Note-Refe-
raten international anerkannter
Expertinnen und Experten aus der
Schweiz, Deutschland, Österreich,
England und den USA gibt es über
40 Workshop-Beiträge von Persönlichkeiten aus Forschung und Praxis.
Weitere Elemente wie der KongressThink-Tank, der Social-Event und der
Coaching-Marktplatz bieten Orte des
Austauschs für alle Teilnehmenden
und Referierenden.
Bedeutung für die Psychologie
Warum ist die Veranstaltung auch
für Psychologinnen und Psychologen von Interesse? Coaching als
zunehmend wichtiges Beratungs-
format wird auch von Personen mit
psychologischer und/oder psychotherapeutischer Grundausbildung
und entsprechenden Zusatzqualifikationen angeboten. Darüber hinaus
gründet Coaching auch auf theoretischen Ansätzen aus der Psychologie.
Der Kongress mit seinen aktuellen
Beiträgen aus Forschung und Praxis bietet die Möglichkeit, die neuesten Entwicklungen, Potenziale und
Herausforderungen von Coaching
kennenzulernen, und richtet sich an
alle Personen, die an der Zukunft von
Coaching interessiert sind und diese
mitgestalten möchten.
Robert Wegener
Kongressleiter
Informationen:
www.coaching-meets-research.ch
FSP-Mitglieder erhalten eine Preisermässigung.
ACTUAKTUELL
FSP
FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
Kennzahlen Anstellungsbedingungen
Eine starke Stimme für die Psychologie
26
ACTUAKTUELL
FSP
FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
Die Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen ist ein Berufsverband. So weit, so gut. Aber
was heisst das eigentlich genau? Die Serie «Die Geschäftsstelle stellt sich vor» zeigt auf, was die FSP leistet
und welche Aufgaben die Geschäftsstelle dabei konkret
übernimmt. Den Auftakt macht ein Übersichtsartikel über
die FSP.
Die FSP wurde 1987 gegründet und
ist mit über 6500 Mitgliedern der
grösste Berufsverband von Psychologinnen und Psychologen in der
Schweiz. Sie setzt sich auf nationaler Ebene für die berufspolitischen
und wirtschaftlichen Interessen der
Schweizer Psychologinnen und Psychologen ein. Die Förderung von
Ethik und Qualität der psychologischen Dienstleistungen sowie der
Schutz der Öffentlichkeit vor missbräuchlicher Anwendung der Psychologie sind ihr ebenfalls ein grosses
Anliegen.
Ursprünglich nahm die FSP nur Psychologinnen und Psychologen mit
Universitätsabschluss auf, seit 2012
werden im Hinblick auf das Psychologieberufegesetz (PsyG) auch
Fachhochschulabsolventinnen und
-absolventen als Mitglieder willkommen geheissen. Zwingend ist aber
weiterhin ein Abschluss auf Masterstufe in Psychologie. Zudem müssen
sich FSP-Mitglieder zu regelmässiger
Fortbildung und der Einhaltung der
Berufsordnung verpflichten.
Mitglied der FSP kann nur werden,
wer Mitglied in einem der 48 Gliedverbände ist, aus denen die FSP besteht. Diese Gliedverbände sind entweder Fachverbände, Verbände also,
die sich einer bestimmten Fachrichtung der Psychologie verschrieben
haben, oder Regionalverbände wie
beispielsweise der Kantonalverband
der Zürcher Psychologinnen und Psychologen (ZüPP) oder die Association
Vaudoise des Psychologues AVP, der
Verband der Waadtländer Psychologinnen und Psychologen.
Wer entscheidet was?
Das höchste Organ der FSP ist die
Delegiertenversammlung (DV), die
mindestens einmal jährlich durchgeführt wird und ihre Beschlüsse mit
dem einfachen Mehr der abgegebenen Stimmen fasst. Jeder Gliedverband entsendet eine(n) bis maximal
drei Delegierte an die DV und hat
pro 50 Mitglieder eine Stimme – die
Grösse des Verbandes bestimmt somit das Gewicht seiner Meinung.
Der ZüPP zum Beispiel, einer der
grössten Gliedverbände, konnte an
der letzten DV 16 Stimmen und damit über zehn Prozent der insgesamt 152 Stimmen in die Waagschale werfen, während der AVP auf 12
Stimmen kam. Die DV bestimmt
über Statutenänderungen, genehmigt Leitbild, Legislaturprogramm,
Jahresbericht und Jahresrechnung,
wählt Vorstandsmitglieder und vieles
mehr. Beschlüsse der DV können nur
durch einen weiteren DV-Beschluss
oder durch eine Urabstimmung umgestossen werden. Zu einer Urabstimmung, und damit einer Befragung der Gesamtheit der Mitglieder
zu einem Beschluss der DV, kommt
es dann, wenn dies zehn Prozent der
Mitglieder verlangen.
Vorbereitet werden die Geschäfte
der DV durch die Präsidialkonferenz
(PK), die mindestens zweimal im Jahr
stattfindet. An den PKs nehmen die
Präsidentinnen und Präsidenten der
Gliedverbände teil. Auch hier vertreten die Teilnehmenden die Stimmen
ihres Verbandes, die aufgrund der
Verbandsgrösse (eine Stimme pro 50
Mitglieder) berechnet werden. Die
PK genehmigt das Jahresprogramm
und das Budget und dient zudem als
Plattform für den Informationsaustausch zwischen den Gliedverbänden
und der FSP.
Der Vorstand ist das exekutive und
strategische Führungsorgan der FSP
und besteht aus fünf bis sieben Personen, die von der DV für eine Amtszeit von jeweils vier Jahren gewählt
werden. Zurzeit sind im Vorstand drei
Frauen und drei Männer vertreten:
Roberto Sansossio (Präsident),
Sybille Eberhard, Alfred Künzler,
Peter Sonderegger, Karin Stuhlmann
und Anne-Christine Volkart.
Der Vorstand erarbeitet das Legislaturprogramm, das Jahresprogramm, das Budget und die Jahresrechnung. Er vertritt die FSP nach
aussen und überwacht die Führung
der Geschäftsstelle. An den Vorstandssitzungen nimmt auch die Geschäftsleiterin beziehungsweise der
Geschäftsleiter teil, allerdings nur in
beratender Funktion. Die Geschäftsleiterin – seit 2008 wird diese Stelle
von Verena Schwander bekleidet –
leitet die Geschäftsstelle, das operative Zentrum der FSP. Hier werden die
Beschlüsse der DV, der PK, des Vorstands und der verschiedenen Kommissionen von rund 20 Mitarbeitenden vorbereitet und umgesetzt.
Sieben Kommissionen
Insgesamt sieben Kommissionen
sind für einzelne Aspekte der FSPAufgaben zuständig. Die Geschäftsprüfungskommission GPK kontrolliert die Amtsführung der einzelnen
Organe. Die Berufsethikkommission
BEK behandelt die Beschwerden, die
aufgrund von mutmasslichen Verletzungen der Berufsordnung eingehen.
Die Rekurskommission RK entscheidet in letzter Instanz über Beschwerden gegen Entscheide von Kommissionen oder des Vorstands. Gesuche
um Aufnahme in die FSP werden
von der Aufnahmekommission AUK
27
6 500 Mitglieder in 48 Fach- und
Kantonalverbänden
Präsidialkonferenz (PK)
Delegiertenversammlung (DV)
DV-Kommissionen
• Berufsethikkommission (BEK)
• Geschäftsprüfungskommission (GPK)
• Rekurskommission (RK)
Vorstand (VS)
VS-Kommissionen
Geschäftsleitung
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Geschäftsstelle
behandelt. Die Fachtitel- und Zertifikatskommission FZK prüft Anträge zur Verleihung von Fachtiteln und
Zertifikaten, während die Weiterund Fortbildungskommission WFBK
die eingereichten Weiterbildungsund Fortbildungscurricula dahingehend prüft, ob sie den Richtlinien
der FSP entsprechen. Die Redaktionskommission REKO schliesslich
verantwortet den wissenschaftlichen
Thementeil der Verbandszeitschrift
Psychoscope. Auch bei der Kommissionsarbeit spielt die Geschäftsstelle
eine wichtige Rolle, indem sie Gesuche und Beschwerden entgegennimmt, Fragen von Gesuchstellern
und Beschwerdeführerinnen beantwortet, Sitzungen organisiert und Beschlüsse der Kommissionen teilweise
auch vorbereitet. Drei dieser Kommissionen, die GPK, die BEK und
•
•
•
•
•
Aufnahmekommission (AUK)
Fachtitel- und Zertifikatskommission (FZK)
Redaktionskommission Psychoscope (REKO)
Weiter- und Fortbildungskommission (WFBK)
Schlichtungsstelle
die RK, sind der DV unterstellt, ihre
Mitglieder werden auch von der DV
gewählt. Die anderen vier Kommissionen, die AUK, die FZK, die WFBK
und die REKO sind direkt dem Vorstand unterstellt. Bei diesen Kommissionen wird nur das Präsidium von
der DV gewählt, die übrigen Mitglieder werden vom Vorstand bestimmt.
Das jüngste Organ der FSP schliesslich ist die Schlichtungsstelle, die die
Aufgabe hat, Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Verbandes in einem möglichst einfachen, fairen und
raschen Verfahren einvernehmlich
zu lösen.
Was bringt die FSP ihren
Mitgliedern?
Mitglieder der FSP ermöglichen das
berufspolitische Engagement der
FSP und verleihen ihm mehr Ge-
wicht. Beispiele für aktuelle Projekte in diesem Bereich sind der Einsatz
der FSP für eine Aufnahme der psychologischen Psychotherapie in den
Leistungskatalog der obligatorischen
Grundversicherung, das Engagement
für das PsyG und dessen Umsetzung
(inklusive der PsyG-konformen Reform der Weiter- und Fortbildung)
oder die Weiterentwicklung des erfolgreichen FSP-Assistenzprojekts,
das Psychologie-Studienabgängerinnen und -abgängern die Eingliederung in den Arbeitsmarkt erleichtert.
Das berufspolitische Engagement ist
nicht das einzige Argument für eine
FSP-Mitgliedschaft: Mitglieder haben das Recht, den Titel «Psychologin FSP» beziehungsweise «Psychologe FSP» zu tragen und das FSP-Logo
zu benutzen. Dieses Qualitätslabel
bringt auf dem Stellenmarkt wie
FSP AKTUELL
PSYCHOSCOPE 4/2012
Organigramm der FSP
28
FSP
ACTUAKTUELL
FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
Entwicklung der Mitgliederzahlen
7000
6464
5641
6000
5211
4645
5000
3885
4000
3113
3000
2000
2025
2370
1000
0
1988
1992
1995
1998
auch auf dem Markt für psychologische Dienstleistungen einen entscheidenden Vorteil, da es für seriöse
und qualitativ hochstehende Psychologie steht. Ausserdem stellt die FSP
ihren Mitgliedern aktuelle und exklusive Informationen über praxisrelevante Entwicklungen in der Gesundheitspolitik zur Verfügung, wie zum
Beispiel zur Frage der Umsetzung des
PsyG.
Und nicht zuletzt bietet die FSP-Mitgliedschaft handfeste finanzielle Vorteile: So profitieren Mitglieder von
überaus kostengünstigen Lösungen
für Berufshaftpflicht-, Rechtsschutz-,
Motorfahrzeug- und Krankenversicherung, einer kostenlosen Rechtsbe-
2001
2004
2007
2011
ratung, einer Gratis-E-Mail-Adresse
([email protected]), einem günstigen
Angebot für die Erstellung einer eigenen Website, einem Gratiseintrag im
grössten Online-Verzeichnis für Psychologinnen und Psychologen, das
jährlich von gut 33 000 Ratsuchenden konsultiert wird, und von vielen
anderen exklusiven Angeboten.
Philipp Thüler
Stv. Leiter Kommunikation
und Marketing
Die Serie «Die Geschäftsstelle stellt
sich vor» beleuchtet pro Ausgabe je
einen der Leistungsbereiche der FSP
etwas näher.
Kommissionen
29
Die Fachtitel- und
Zertifikatskommission FZK hat
an ihrer Sitzung vom 11. Februar
2012 folgende Fachtitel vergeben.
Herzliche Gratulation!
KINDER- UND
JUGENDPSYCHOLOGIE
Aeschimann-Kummli, Denise
Klasen-Brander, Roland
Limacher, Roland
Müller, Andrea
NEUROPSYCHOLOGIE
Brioschi Guevara, Andrea
PSYCHOTHERAPIE
Aepli, Susan
Bazzana, Fabian
Bechtler, Barbara
Beretta, Véronique
Bochese, Stefania
Bollier, Rea
Brokatzky, Christian
Buchli-Kammermann, Jacqueline
Burger, Andrea
Chatton Zühlke, Ruth
Ducommun, Anne-Sophie
Epper, Nicolas
Fölling, Claudia
Grandjean, Giovanna
Gross Zmilacher, Patrick
Halder, Christine
Isik, Rukiye
Kern-Schlumpf, Kristina
Korpès Crivelli, Elena
Lang, Laurence
Lexow, Grit Inken
Licht-Albeck, Batya
Lüdi, Sabine
Melchers, Frauke
Miguez Fernandez, Mélissa
Moix, Elisabeth
Molle, Lucy Mary
Moreno, Concepcion
Neuburger-Maslinkov, Tzvetelina
Neuburger-Schlumberger, Brigitte
Pasini, Roberto
Petrillo, Christian
Pickert, Susanne
Prioni-Keutgen, Flavia
Rechsteiner-Cebula, Chantal
Sansone, Paola
Sauterel, Virginie
RECHTSPSYCHOLOGIE
Braunisch, Stefan
Gespräche über
psychoanalytische Schulen
Gesundheit Schweiz
Die häufigsten
F-Diagnosen
Anfang März aktualisierte das
Schweizerische Gesundheitsobservatorium die Zahlen zu
den häufigsten psychiatrischen
Diagnosen in der stationären
Psychiatrie. In der Schweiz
wurden 2009 folgende fünf
psychiatrischen Hauptdiagnosen
beziehungsweise Diagnosegruppen
am häufigsten verwendet: Depressionen (21,2 Prozent aller F-Diagnosen), Störungen durch Alkohol
(17,4 Prozent), Psychosen
(15,6 Prozent), neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
(14,3 Prozent) sowie Störungen
durch psychotrope Substanzen
(7,5 Prozent). Frauen wurden am
häufigsten wegen Depressionen
hospitalisiert (25 Prozent), Männer
vorwiegend wegen Störungen durch
Alkohol (24 Prozent).
Wolfgang Mertens
Psychoanalytische Schulen im Gespräch,
Band 1
Strukturtheorie, Ichpsychologie
und moderne Konflikttheorie
2010. 311 S., 1 Abb., 6 Tab., Kt
€ 34.95 / CHF 52.00 ISBN 978-3-456-84863-1
E-Book € 30.99 / CHF 43.99
Eine lebendige Diskussion über
grundlegende behandlungstechnische Vorgehensweisen.
Aufruf Leserumfrage
Testleser/-innen
gesucht!
Bis 2013 möchten wir das
Psychoscope inhaltlich sowie
optisch verbessern. Dazu sind wir
auf Ihre Meinung angewiesen!
Anhand eines Papier- oder
Online-Fragebogens können Sie
in den nächsten Monaten eine
bestimmte Ausgabe bewerten. Für
Ihren Einsatz erhalten Sie einen
symbolischen Betrag.
Bei Interesse melden Sie sich bei:
[email protected]
Wolfgang Mertens
Psychoanalytische Schulen im Gespräch,
Band 2
Selbstpsychologie, Post-Selbstpsychologie,
relationale und intersubjektive Kritik
2011. 301 S., Kt € 34.95 / CHF 52.00
ISBN 978-3-456-84961-4
E-Book € 30.99 / CHF 43.99
Welche Theorien und Methoden
der psychoanalytischen Behandlungstechnik sind heute noch
maßgeblich?
www.verlag-hanshuber.com
29
FSP AKTUELL
PSYCHOSCOPE 4/2012
ACTU FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE X-X/200X
Fachtitel
Thalmann-Aebi, Laure-Anne
Vilsmeier Grabinski, Bettina
Vriends, Noortje
Wechsler, Rebekka
Würsch, Peter
Etudes et diplômes: et après ?
30
ACTU FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
Un an après la fin de leurs études, l’Office fédéral de
la statistique interroge les diplômé(e)s des universités
suisses sur leur situation par rapport au travail. Selon
les dernières données, 30% environ des psychologues
ayant achevé leurs études en 2008 avaient en 2009 un
emploi dans le secteur de la santé, et 6% étaient à la recherche d’un poste.
Du bachelor au master
95 pour cent des étudiant(e)s qui ont
obtenu un bachelor en psychologie en
2008 ont entrepris au plus tard un an
après leur bachelor des études de niveau master. 96% ont donné comme
raison à ce choix le fait que le bachelor ne déboucherait pas sur une qualification professionnelle. Un cinquième à peine n’ont pas commencé
leurs études de master immédiatement après le bachelor, mais seulement après un ou deux semestres. Ce
délai a en général été utilisé pour des
jobs ou pour acquérir de l’expérience
professionnelle.
Une recherche d’emploi difficile
En 2009, 59% des personnes interrogées ont indiqué être confrontées à
des difficultés pour trouver une place
– 20% de plus que les nouveaux diplômés des universités dans leur ensemble. 96% des psychologues expliquent ces problèmes par la situation
de l’emploi dans le secteur de la psychologie. En deuxième position,
on cite comme raison la direction
d’études choisie, puis le manque d’expérience professionnelle. La situation
économique actuelle n’est mentionnée qu’en quatrième position. Malgré
les difficultés soulevées par le passage des études à la profession, 52
pour cent sont d’avis que leurs études
offrent une bonne base pour entrer
dans le monde professionnel.
La proportion de psychologues en recherche d’emploi a nettement reculé
depuis 2003. En 2009, ils ne sont
plus que 6% à rechercher une place
un an après la fin de leurs études,
c’est-à-dire à peine moins que la
moyenne globale des nouveaux diplômés.
qu’ils sont limités dans le temps et
très mal payés. Les HES, les services
sociaux (avant tout les homes) et les
services privés sont d’autres domaines
importants d’activité.
Les nouveaux diplômés ne sont pas
seulement interrogés branche par
branche mais aussi sur leur désignation professionnelle. 47% se désignent
sous l’appellation de psychologue.
L’occupation à temps partiel
Près de 90 pour cent des psychologues ont un emploi ou une activité en
rapport étroit avec leurs études.
Avec un montant de 76’000 francs
Domaines d’activité:
Formation complémentaire ou job ?
En 2009, une année après la fin de
leurs études, 62% des psychologues
ont déjà commencé une formation
complémentaire. Il s’agit dans la plupart des cas d’une formation en thérapie, d’un doctorat ou d’une autre
formation postgrade dans une HES.
Dans les années passées, cette proportion n’a cessé de croître et se situe
à un niveau plus élevé si on la compare à l’ensemble des diplômé(e)s.
En tête, le domaine de la santé
Les psychologues se répartissent dans
un large éventail de domaines d’activité. Ces dernières années, le secteur de la santé a gagné toujours plus
d’importance et il représentait en
2009 le domaine d’emploi principal.
C’est surtout dans les hôpitaux et les
cliniques que les psychologues trouvent un poste. Ils y exercent d’abord
des emplois postgrades qui leur permettent d’acquérir l’expérience clinique nécessaire pour obtenir par la
suite une autorisation de pratique.
Une caractéristique de ces postes est
Situation de l’emploi: les chiffres
Difficultés lors de la recherche d’une place
Santé
30 %
HES
18 %
Services (par ex. sociaux)
17 %
Services dans le privé
13 %
Services publics
10 %
Ecoles
5%
Associations/organismes
3%
Industrie
2%
Droit et justice
1%
Information et culture
1%
par an, le revenu des psychologues,
compté sur la base d’un plein temps,
se situe très légèrement au-dessous de
la moyenne. Mais si l’on tient compte
du fait que les deux tiers d’entre eux
travaillent à temps partiel et, de ce
fait, ont une revenu inférieur, la situation se présente différemment: dans
les faits, le revenu moyen n’est que
de 51’000 francs, si bien qu’il reste
moins en définitive dans la poche des
psychologues que dans celle des diplômés en général. Ils ne sont même
que 36% à être satisfaits de leur revenu. Les contrats de travail à durée
Psychologie
Total Uni
59.3 %
38.1 %
Etudes vues comme une bonne base pour l’entrée dans la profession
51.6 %
57.3 %
Formation complémentaire entreprise après la fin des études
62.3 %
43.3 %
31
Psychologie
Revenu annuel brut
Total Uni
76 000 CHF
77 350 CHF
Revenu: taux de satisfaction
36.0 %
44.8 %
Taux d’emploi à temps partiel
66.3 %
33.5 %
Part des emplois à durée limitée
56.7 %
49.4 %
Oui, dans la branche en question
51.9 %
39.8 %
Oui, quelle que soit la branche
33.9 %
44.0 %
Non
14.2 %
16.2 %
Diplôme universitaire exigé pour l’activité présente:
limitée – également dus au grand
nombre des places pour postgrades –
sont aussi très répandus.
Avec le recul, plutôt insatisfaits
Si les nouveaux diplômés avaient à
choisir une nouvelle fois un domaine
d’études, ils ne seraient que 65% à
opter pour les mêmes études dans la
même université. Ce taux est inférieur à celui de l’ensemble des nouveaux diplômés de l’université, ce qui
est sûrement imputable aussi aux difficultés rencontrées lors de l’entrée
dans la vie active.
Markus Diem, Nathalie Bucher,
Conseil aux études, Bâle
Coaching meets research
Les 5 et 6 juin 2012 se tiendra à Bâle le 2e Congrès international de langue allemande de recherche sur le coaching; des réductions sont prévues pour les membres de
la FSP qui y participeront. Robert Wegener, directeur du
congrès, en donne ici un petit avant-goût.
Le Congrès international de recherche sur le coaching doit contribuer à l’établissement et au développement durables du coaching.
L’accent y sera mis sur la rencontre et
le dialogue entre chercheurs et praticiens du coaching, en s’appuyant sur
les résultats les plus récents de la recherche et l’expérience des meilleurs
praticiens.
key-notes, d’experts de réputation internationale venus de Suisse, d’Allemagne, d’Autriche, d’Angleterre et
des Etats-Unis répondront plus de
40 workshop reports de chercheurs et
de praticiens de renom. Autres lieux
d’échanges pour l’ensemble des participants et des intervenants: le thinktank du congrès, le social-event et le forum du coaching.
Les thèmes du congrès
Au programme de cette année, on
trouvera les divers domaines d’application du coaching: politique,
science, éducation, santé et social.
Aux 6 interventions, sous forme de
Intérêt du congrès
Que peut apporter cette manifestation aux psychologues ? Mode de
conseil en pleine croissance, le coaching concerne aussi les personnes
qui ont suivi une formation de base
en psychologie et/ou en psychothérapie et obtenu les qualifications complémentaires correspondantes. Il repose en outre sur les mêmes bases
théoriques que la psychologie. En
présentant les recherches et les expériences pratiques les plus actuelles, le
congrès offrira la possibilité de s’informer sur les développements, les
possibilités et les défis les plus récents
en matière de coaching; il s’adresse à
toute personne susceptible de s’intéresser au futur du coaching et souhaitant y prendre une part active.
Robert Wegener,
Directeur du congrès
Informations:
www.coaching-meets-research.ch
Les membres de la FSP bénéficient d’un
prix réduit.
ACTU FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
Conditions d’emploi: les chiffres
Une voix forte pour la psychologie
32
ACTU FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
La Fédération Suisse des Psychologues est une association professionnelle. Ni plus, ni moins. Mais qu’est-ce
cela signifie exactement ? La série «Le Secrétariat général
se présente» s’attache à décrire la mission de la FSP et
les tâches que remplit concrètement le Secrétariat général. Elle s’ouvre ici sur une brève présentation de la FSP.
La FSP a été fondée en 1987 et, avec
ses 6’500 membres, elle est actuellement la plus grande association
professionnelle de psychologues en
Suisse. Elle défend sur le plan
national les intérêts professionnels et
économiques des psychologues de
Suisse. La promotion de l’éthique et
de la qualité des prestations psychologiques, ainsi que la protection du
public contre l’emploi abusif du terme
«psychologie», font aussi partie de ses
priorités.
A l’origine, la FSP n’acceptait en son
sein que les psychologues porteurs
d’un diplôme universitaire; depuis
2012 et l’entrée en vigueur de la Loi
sur les professions de la psychologie
(LPsy), elle ouvre aussi ses portes aux
diplômé(e)s des HES. Mais la condition d’entrée reste toujours un
diplôme en psychologie de niveau
master. En outre les membres de la
FSP ont l’obligation de suivre régulièrement une formation continue et de
se conformer aux règles fixées par le
Code déontologique.
et prend ses décisions à la majorité
simple des voix exprimées. Chaque
association affiliée envoie d’un à trois
délégué(e)s au maximum à l’AD et
dispose d’une voix pour 50 membres:
la grandeur de l’association détermine de ce fait le poids de ses avis. La
ZüPP, par exemple, numériquement
l’une des plus importantes associations, a pu disposer lors de la dernière
AD de 16 voix, jetant ainsi dans le
plateau de la balance plus de 10% du
total de 152 voix; l’AVP, de son côté,
«pesait» 12 voix. L’AD a le pouvoir de
modifier les statuts, elle entérine les
lignes directrices, le programme de
législature, le rapport et les comptes
annuels, élit les membres du Comité
et prend bien d’autres décisions.
Celles-ci ne peuvent être annulées
que par une autre décision de l’AD ou
par un vote de la base (référendum).
Le référendum, qui permet de
consulter l’ensemble des membres à
propos d’une décision de l’AD, est
organisé quand 10% des membres le
demandent.
Pour devenir membre de la FSP, il
faut appartenir à l’une des 48 associations affiliées qui la composent. Elles
correspondent soit à des associations
regroupant des spécialistes se rattachant à l’une des diverses orientations
de la psychologie, soit à des associations régionales, telles l’Association
cantonale des psychologues zurichois
(ZüPP) ou l’Association Vaudoise des
Psychologues (AVP).
L’ordre du jour de l’AD est préparé
par la Conférence présidentielle (CP),
qui se réunit au moins deux fois par
an. Y prennent part les président(e)s
des associations affiliées. Ici aussi les
participant(e)s disposent des voix de
leurs associations respectives, au prorata du nombre de membres (une voix
pour 50 membres). La CP approuve
le programme annuel et le budget
et sert également de plateforme pour
l’échange d’informations entre les
associations affiliées et la FSP.
Le Comité est l’organe directeur,
exécutif et stratégique de la FSP et se
compose de 5 à 7 personnes, élues
Qui décide quoi ?
L’organe suprême de la FSP est
l’Assemblée des Délégué(e)s (AD), qui
se réunit au moins une fois par année
par l’AD pour une durée de quatre
ans chacune. Actuellement le Comité
comprend trois femmes et deux
hommes: Roberto Sansossio (Président), Sybille Eberhard, Alfred
Künzler, Peter Sonderegger, Karin
Stuhlmann et Anne-Christine
Volkart.
Le Comité élabore le programme de
législature, le programme annuel, le
budget et le compte annuel. Il
représente la FSP vis-à-vis de l’extérieur et contrôle la gestion du Secrétariat général. La Secrétaire générale
ou le Secrétaire général prend part
aux séances du Comité, avec voix
consultative seulement. La Secrétaire
générale – depuis 2008 ce poste est
occupé par Verena Schwander – dirige le Secrétariat, centre opérationnel de la FSP. C’est ici qu’une vingtaine de collaborateurs et
collaboratrices préparent et mettent
en œuvre les décisions de l’AD, de la
CP, du Comité et des diverses
commissions.
Sept commissions
Les commissions, au nombre de sept,
sont chargées de traiter tel ou tel
aspect des affaires de la FSP. La
Commission de gestion (CG) contrôle
le fonctionnement de ses différents
organes. La Commission de déontologie (CDD) traite les plaintes déposées en cas de violation supposée du
Code déontologique. La Commission
de recours (CR) statue en dernière
instance sur les recours interjetés
contre des décisions des commissions
ou du Comité. Les demandes d’admission à la FSP sont traitées par la
Commission d’admission (CA). La
Commission des titres de spécialisation et des certificats (CTSC) examine les demandes de remise de
titres de spécialisation et de certificats, alors que la Commission de
formation postgrade et de formation
continue (CFPFC) vérifie dans ce
cadre les cursus de formation post-
33
6 500 membres dans
48 associations cantonales et
professionnelles
Conférence présidentielle (CP)
Assemblée des Délégué-e-s (AD)
Commissions de l’AD
• Commission de gestion (CG)
• Commission de déontologie (CDD)
• Commission de recours (CR)
Comité
Commissions du Comité
Secrétariat général
Collaboratrices/teurs du SG
grade et de formation continue pour
voir s’ils correspondent aux lignes
directrices de la FSP. La Commission
de rédaction (CORED), enfin, est
responsable des dossiers thématiques
et scientifiques de la revue Psychoscope. Le rôle que joue le Secrétariat
général dans le travail des commissions a aussi son importance dans la
réception des demandes et plaintes,
la réponse aux questions posées,
l’organisation des séances et la
préparation, ne serait-ce que partielle,
des décisions des commissions.
Trois de ces commissions, la CG, la
CDD et la CR, dépendent de l’AD, et
leurs membres sont aussi élus par
l’AD. Les quatre autres commissions,
• Commission d’admission (CA)
• Commission de formation postgrade et de
formation continue (CFPFC)
• Commission de rédaction Psychoscope (CORED)
• Commission des titres de spécialisation et des
certificats (CTSC)
• Organe de conciliation
CA, CTSC, CFPFC et CORED,
dépendent directement du Comité.
Dans ces dernières, seule la présidence est élue par l’AD, les autres
membres étant désignés par le
Comité.
Pour terminer, le dernier né de la
FSP est l’Organe de conciliation, qui
a pour tâche d’aplanir les divergences
d’opinion au sein de l’association en
cherchant à mettre les gens d’accord
par la voie la plus simple, la plus
correcte et la plus rapide possible.
Les atouts de la FSP
Les membres de la FSP rendent
possible l’engagement politique de la
FSP en faveur de la profession et lui
donnent plus de poids. Parmi les
exemples de projets récents dans ce
domaine, on mentionnera les efforts
déployés par la FSP pour faire
admettre la psychothérapie effectuée
par des psychologues dans le catalogue des prestations de l’assurance de
base obligatoire, son engagement en
faveur de la LPsy et de sa mise en
œuvre (y compris la réforme de la
formation postgrade et continue et sa
mise en conformité avec la LPsy), ou
encore la poursuite et le développement du programme d’aide à l’insertion des nouveaux diplômés dans le
marché du travail, un projet qu’on
peut qualifier d’abouti.
L’engagement de la FSP en matière
de politique professionnelle n’est pas
ACTU FSP
PSYCHOSCOPE 4/2012
Organigramme FSP
34
ACTU FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE 4/2012
X-X/200X
Evolution des membres
7000
6464
5641
6000
5211
4645
5000
3885
4000
3113
3000
2000
2025
2370
1000
0
1988
1992
1995
1998
le seul argument en faveur d’une
adhésion à l’association: les membres
de la FSP ont le droit de porter le titre
de psychologue FSP et d’utiliser le
logo de la FSP. Ce label de qualité
constitue un avantage décisif à la fois
sur le marché de l’emploi et sur celui
des services psychologiques: il atteste
en effet le sérieux et la haute qualité
des prestations des psychologues. La
FSP fournit en outre à ses membres
des informations actuelles et exclusives sur des questions pratiques,
comme celle de la mise en application de la LPsy.
Enfin l’appartenance à la FSP
apporte des avantages financiers non
négligables: ses membres bénéficient
de solutions très avantageuses en
matière d’assurances (RC, protection
2001
2004
2007
2011
juridique, véhicules à moteur,
maladie), d’une consultation juridique à titre gracieux, d’une adresse
email gratuite ([email protected]),
d’une offre bon marché pour créer
son site internet personnel, d’une
insertion sans frais dans la plus
grande liste en ligne de psychologues,
consultée chaque année par près de
33’000 personnes à la recherche d’un
conseil, ainsi que de nombreuses
autres offres exclusives.
Philipp Thüler,
Resp. adj. Communication et Marketing
Dans les prochains numéros de
Psychoscope, chaque domaine de
prestation fera l’objet d’une présentation détaillée.
commission
35
Lors de sa séance du 11 février
2012, la Commission des titres
de spécialisation et des certificats
(CTSC) a délivré les titres suivants:
NEUROPSYCHOLOGIE
Brioschi Guevara, Andrea
PSYCHOLOGIE LEGALE
Braunisch, Stefan
La FSP présente ses plus sincères
félicitations aux nouveaux titulaires.
PSYCHOTHERAPIE
Aepli, Susan
Bazzana, Fabian
Bechtler, Barbara
Beretta, Véronique
Bochese, Stefania
Bollier, Rea
Brokatzky, Christian
Buchli-Kammermann, Jacqueline
Burger, Andrea
Chatton Zühlke, Ruth
Ducommun, Anne-Sophie
Epper, Nicolas
Fölling, Claudia
Grandjean, Giovanna
Gross Zmilacher, Patrick
Halder, Christine
Isik, Rukiye
Kern-Schlumpf, Kristina
Korpès Crivelli, Elena
Lang, Laurence
Lexow, Grit Inken
Licht-Albeck, Batya
Lüdi, Sabine
Melchers, Frauke
Miguez Fernandez, Mélissa
Moix, Elisabeth
Molle, Lucy Mary
Moreno, Concepcion
Neuburger-Maslinkov, Tzvetelina
Neuburger-Schlumberger, Brigitte
Pasini, Roberto
Petrillo, Christian
Pickert, Susanne
Prioni-Keutgen, Flavia
Rechsteiner-Cebula, Chantal
Sansone, Paola
Sauterel, Virginie
Thalmann-Aebi, Laure-Anne
Vilsmeier Grabinski, Bettina
Vriends, Noortje
Wechsler, Rebekka
Würsch, Peter
PSYCHOLOGIE DE L’ENFANCE
ET DE L’ADOLESCENCE
Aeschimann-Kummli, Denise
Klasen-Brander, Roland
enquête
Vos avis
comptent
Psychoscope informe son lectorat, les
psychologues FSP, sur les progrès
actuels des projets de la FSP et sur
d’importants sujets scientifiques.
Pour concevoir des contenus encore plus intéressants et attrayants,
nous pensons reprendre jusqu’en
2013 concept et maquette.
Nous cherchons des lecteurs/trices
pour tester et évaluer un numéro
sur la base d’un certain nombre de
critères.
Votre participation sera rétribuée
d’un montant symbolique.
Les personnes intéressées peuvent
s’annoncer à:
[email protected]
santé en Suisse
Diagnostics F les
plus fréquents
Au début du mois de mars, l’Observatoire suisse de la santé a actualisé
les chiffres des diagnostics psychiatriques les plus fréquents en psychiatrie stationnaire.
En Suisse, en 2009, les cinq
troubles ou groupes principaux
le plus souvent diagnostiqués ont
été les dépressions (21,2% de l’ensemble des diagnostics), les troubles
dus à l’alcool (17,4%), les psychoses
(15,6%), les troubles névrotiques,
liés au stress et somatoformes
(14,3%) et les troubles dus aux
substances psychoactives (7,5%).
Les femmes ont avant tout été hospitalisées pour dépression (25%),
les hommes essentiellement pour
des troubles dus à l’alcool (24%).
psychothérapie
Le débat public
est ouvert
Le souhait de la FSP de voir rembourser par l’assurance de base la
psychothérapie effectuée par des
psychologues a finalement fait son
entrée dans les médias (cf. www.nzz.
ch: « Bund senkt Hürden für die
Psychotherapie – La Confédération
abaisse les obstacles à la psychothérapie»).
Les arguments qui justifient notre
engagement sont les suivants: il est
impossible d’assurer tous les soins
nécessaires aux personnes souffrant
de problèmes psychiques sans recourir aux psychothérapeutes. Pour
évaluer les conséquences financières d’une telle mesure, il n‘existe
pas de données fiables. Mais nous
ne croyons pas à une hausse des
coûts puisque, aujourd’hui déjà, les
prestations assumées par des psychologues-psychothérapeutes sont
prises en charge par l’assurance de
base via la psychothérapie déléguée.
Une nouvelle réglementation aurait
l’avantage d’instaurer une véritable
transparence.
Informations et prise de position:
www.psychologie.ch
35
ACTU FSP
PSYCHOSCOPE 4/2012
ACTU FSP AKTUELL: ???
PSYCHOSCOPE X-X/200X
Nouveaux titres
Limacher, Roland
Müller, Andrea
Panorama
36
psychoscope 4/2012
PANORAMA
PSYCHOSCOPE 4/2012
Drei Fragen an …
Christoph Flückiger, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
Ve r a n s t a l t u n g e n
SGPO-Tagung
Am 14. Juni findet in Olten die
«Fachtagung Psychoonkologie
2012» der Schweizerischen
Gesellschaft für Psychoonkologie
(SGPO) statt. Darin integriert ist
auch die überregionale Plattform
2012 der Krebsliga Schweiz.
Der Alltag psychoonkologisch
Arbeitender ist geprägt von der
Konfrontation mit Tod und Sterben.
Die Tagung stellt daher die Fragen
in den Vordergrund: Was macht der
Tod mit uns? – Was machen wir
mit dem Tod?
Informationen:
www.psycho-oncologie.ch >
Fachtagung SGPO
Aktionstag Alkoholprobleme
Im Rahmen der Kampagne «Ich
spreche über Alkohol» findet am
10. Mai 2012 der «Aktionstag
Alkoholprobleme 2012» statt.
Das Ziel ist, die Bevölkerung
für die vielfältigen Belastungen,
die durch Alkoholprobleme bei
Betroffenen und deren Umfeld
entstehen, zu sensibilisieren. Das
Motto «Und wo ist das Problem?»
soll den «sehr individuellen
Problemwahrnehmungen Raum
lassen».
Informationen:
www.aktionstag-alkoholprobleme.ch
Sie arbeiteten die beiden letzten
Jahre in einer APA-Taskforce* der
Division 12 (Klinische Psychologie) und 29 (Psychotherapie). Können Sie kurz skizzieren, worum es
sich hierbei handelt?
Solche Taskforces setzen sich aus
Expertengruppen zusammen, die das
Feld möglichst breit repräsentieren.
Die erwähnte Taskforce beschäftigte
sich mit der Frage, inwieweit die verschiedenen Aspekte der therapeutischen Beziehung den Therapieerfolg
vorhersagen können. Basierend auf
201 Primärstudien veröffentlichten
wir in diesem Zusammenhang im
Januar dieses Jahres eine Meta-Analyse** zur Bedeutung der Arbeitsallianz in randomisiert kontrollierten
Studien.
Wie lassen sich die Resultate
dieser Meta-Analyse zusammenfassen?
Die Erfolgsvorhersage ist insgesamt
nicht berauschend. Die Arbeitsallianz
erklärt zirka acht Prozent des Therapieerfolgs, was mit anderen Aspekten
der Therapeuten-Patienten-Interaktion vergleichbar ist, wie beispielsweise mit der Aufrechterhaltung der
Empathiefähigkeit der Therapeutinnen beziehungsweise Therapeuten
oder dem systematischen Einfordern
von Patienten-Feedback. Aber: Im
Gegensatz beispielsweise zur Manualtreue (Adhärenz), die weniger
als ein Prozent der Erfolgsvarianz
erklärt, ist die Voraussagekraft der
Beziehungsaspekte vergleichsweise hoch. Weiter erweisen sich die
Zusammenhänge zwischen Arbeits-
allianz und Erfolg über verschiedene
Interventionen, Messmittel und
Versuchsdesigns hinweg als äusserst
robust.
Welche praktischen Implikationen
haben diese Forschungsresultate?
Gelegentlich sind Behandelnde stark
mit sich selbst und ihren Interventionen beschäftigt und können deshalb
ihre Patientinnen und Patienten
und deren Sichtweise etwas aus den
Augen verlieren. Die Versteifung auf
einen einzelnen Interventions- oder
auch Beziehungsaspekt, der Wunder
bewirken oder verhindern soll, ist
jedoch eindeutig zu einfach. Therapieerfolg ist multifaktoriell bedingt
und responsiv. Bricht ein Wirkfaktor
ein, so entstehen alternative Faktorkonstellationen.
Interview:
Simone Eberhart
Christoph Flückiger ist promovierter
Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
und arbeitet als Forschungsgruppenleiter
am Psychotherapeutischen Zentrum des
Psychologischen Instituts der Universität
Zürich. www.sorgenkette.ch
*APA steht für «American Psychological
Association», eine wissenschaftliche und
berufsbezogene Organisation, welche die
Psychologie in den Vereinigten Staaten
repräsentiert. Ihre Standards sind auch
international von grosser Bedeutung.
**Mit Zugang abrufbar unter:
http://dx.doi.org/10.1037/a0025749
Panorama
37
psychoscope 4/2012
PANORAMA
PSYCHOSCOPE 4/2012
PANORAMA
PSYCHOSCOPE X-X/200X
Trois questions à…
Jean-Claude Métraux, pédopsychiatre
journée d’étude
Retard mental
L'Unité de psychiatrie du développement mental des Hôpitaux Universitaires de Genève (HUG) organise la 5e journée d'étude du
Réseau et Retard Mental (RRM)
sous le thème Edifices, parcs et jardins: soins et lieux de soins dans le retard mental.
Cette journée se déroulera le vendredi 11 mai 2012, de 08h30 à
17h30, à Belle-Idée, Bâtiment Ajuriaguerra, Ch. du Petit-Bel-Air 2,
1225 Chêne-Bourg.
Plusieurs spécialistes prendront
part aux conférences et aux workshops organisés.
Informations:
[email protected]
l i v re
Etre plus heureux
La Psychologie positive: pour aller
bien, tel est le titre du nouvel ouvrage d'Yves-Alexandre Thalmann,
psychologue FSP. Il traite d'une
branche de la psychologie qui s'intéresse spécifiquement au bien-être.
Ce livre, qui se veut un manuel de
psychologie positive, résume les
principales découvertes sur le bonheur et propose des exercices pratiques et ciblés visant l'épanouissement.
Yves-Alexandre Thalmann, La
Psychologie positive: pour aller mieux.
Editions Jouvence, 2011.
Votre livre s’intitule «La migration comme métaphore»*.
Pourquoi ce titre ?
Je travaille avec des migrants depuis
ma participation à la création de l’association Appartenances en 1993.
Leurs histoires, me suis-je aperçu,
rencontrent la mienne. Ainsi ma
grand-mère quitta jeune adulte son
village vaudois et demeura étrangère
à Lausanne prendant près de soixante
ans. Serions-nous donc tous des migrants ? Oui: sinon dans l’espace, du
moins dans le temps. Sans même
nous déplacer d’un centimètre, les
mutations de nos sociétés nous obligent à changer de mondes plusieurs
fois par vie. La définition étroite de la
migration – passage d’une frontière
entre Etats – oppose autochtones et
étrangers; entendue comme métaphore, elle nous réunit, fait dialoguer
nos expériences.
Ce titre lance un clin d’œil à l’essai de
Susan Sontag, La maladie comme métaphore, paru en 1979. Elle y montra
que les maladies défiant le pouvoir de
la médecine suscitent des métaphores
guerrières. La maladie et son complice, le malade, deviennent des ennemis à vaincre, tels, de nos jours, la migration et le migrant.
Pouvez-vous nous dire en quelques mots le contenu du livre et
quelles solutions vous proposez
face au thème des migrants ?
Malgré notre commune essence migrante, nous ne logeons pas à la
même enseigne. Certains migrants
bénéficient de considération, d’autres
souffrent d’un cruel manque d’estime
37
sociale. Nos écrits et nos pratiques,
analysés dans ce livre, reproduisent à
notre insu ce déni de reconnaissance,
source d’une souffrance sociale infinie. Je propose dès lors de transformer
nos pratiques et certains concepts
qui les fondent, telles la distance et
l’écoute. L’attention prioritaire au lien
social entre thérapeute et patient, à
leur reconnaissance mutuelle, soigne
les maladies de la reconnaissance, endémiques dans nos sociétés. Et, dans
la mesure où «nous sommes tous des
migrants», tous nos patients d’ici ou
d’ailleurs finiraient par en bénéficier.
Y a-t-il une partie de personnel
dans votre ouvrage ?
Le premier chapitre s’intitule Autobiographie de migrant. Mon histoire et
celle de ma famille, en Suisse depuis
toujours, me permettent de sonder
notre commune essence migrante.
Les phrases parfois intimes que j’ai
écrites illustrent en outre le don de
paroles précieuses – de la part du thérapeute ou de l’intervenant – que je
suggère à la fin de l’ouvrage. Engageant les partenaires dans la réciprocité, en deçà de l’asymétrie soignant/
soigné, aidant/aidé, elles soignent les
blessures du lien social qui affectent
les «précaires».
*La migration comme métaphore.
Jean-Claude Métraux, Edition La Dispute.
agenda
Veranstaltungsagenda der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP
Agenda des manifestations de la Fédération Suisse des Psychologues FSP
Calendario della Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli Psicologi FSP
38
AGENDA I PSYCHOSCOPE 4/2012
April/avril 2012
Weiterbildung «Psychodrama mit Kindergruppen,
Soziodrama mit Jugendlichen»
IAP Zürich, Zentrum Klinische Psychologie & Psycho­
therapie
Datum: Donnerstag/Freitag, 12./13. April 2012, 1½ Tage
Ort: IAP Institut für Angewandte Psychologie,
Beustweg 14, 8032 Zürich
Leitung: Helena Brem, Eugen Hodapp, Fabian Blobel
Anmeldung: [email protected]
Weiterbildung in Schematherapie UPK Basel
«Schematherapeutische Interventionen III –
schwierige Therapiesituationen»
Leitung: lic. phil. Lukas Nissen und lic. phil. Marina
Poppinger
Datum: Do 19./Fr 20. 4. 2012, 9.30–16.45 Uhr
Ort: Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel
Informationen: [email protected]
Lehrgang SVEB 1
Spezifisch ausgearbeiteter Lehrgang für Fachleute aus
beratenden/therapeutischen Berufen, die auch Lernver­
anstaltungen mit Erwachsenen durchführen. Mit dem
Methodensystem TZI.
Datum: Start am 26.–27. 4. 2012
Ort: Herzberg, Asp ob Aarau
Leitung: David Keel, einfach komplex genossenschaft
Anmeldung: www.ibp­institut.ch, Tel. 052 212 34 30
Stabilisierung und Ressourcenaktivierung
Datum: 28. April
Ort: Winterthur
Leitung: Dr. E. Lichtenegger, C. Ellegast
Informationen: www.egostates.ch
Globaler Burn-Out: Spannungsfelder,
Krisen und Veränderungsprozesse
mit Wolf Büntig, Sumaya Farhat­Naser, Anna Gamma,
Andreas Gross, Franz Hohler, Antoinette Hunziker,
Amy+Arnold Mindell, Max Schupbach, Matthias Varga
von Kibéd u.v.m.
Datum: 28.–30. April 2012
Ort: Zürich
Informationen: www.iapop­conference.org
Mai/mai 2012
Ist geben wirklich seliger als nehmen?
Burnout: Entstehung & Therapie
Datum: 4. Mai 2012
Ort: Bern
Leitung: Andi Zemp
Informationen: www.sgvt­sstcc.ch
MAS Systemische Psychotherapie mit kognitivbehavioralem Schwerpunkt
In Kooperation mit dem ZSB
Beginn: 30. Oktober 2012
Ort: IAP Institut für Angewandte Psychologie,
Merkurstrasse 43, Zürich
Informationen: Der MAS ist eine empirisch abgesi­
cherte, störungsbezogene Psychotherapie­Weiterbildung,
in der die praktische Umsetzung im Zentrum steht.
Infoveranstaltungen: 8. Mai 2012, 18.15 Uhr ZSB,
Bern sowie 25. September 2012, 18.15 Uhr IAP, Zürich
Anmeldung: Tel. 058 934 83 72,
[email protected],
www.iap.zhaw.ch/wb­therapie
Positionierung der Psychologischen Psychotherapie in der Schweiz!?
Abendforum der SGVT
Datum: 10. Mai 2012
Ort: Bern
Informationen: www.sgvt­sstcc.ch
Infoabend für die Fortbildungsprogramme
«Integrative Körperpsychotherapie IBP» und
«Integratives Coaching/Integrative Beratung IBP»
Datum: 10. 5. 2012, 19.30–21.30 Uhr
Ort: IBP Institut, Winterthur
Leitung: Dr. med. Markus Fischer
Anmeldung: www.ibp­institut.ch, Tel. 052 212 34 30
Empowerment für Teams & Organisationen (BSO
anerk.) mit Dr. Gunther Schmidt
Datum: ab 10. 5. 2012
Kosten: CHF 5 500.–
Informationen: www.wilob.ch
Systemische Beratung konkret
Datum: 11. Mai 2012, 9.00–17.00 Uhr
Ort: Bern, UniS
Leitung: Michael Gschwind, lic. phil., Fachpsychologe
für Coaching­Psychologie FSP / Ausbildner SSCP
Organisation: Coaching Academy SSCP
Informationen: www.coaching­psychologie.ch
«Lust und Liebe» Integrative Sexualtherapie IBP
Datum: 11. 5. 2012, 13.15–19.45 Uhr
Ort: Open Way Institute, Winterthur
Leitung: M. Keller, Fachpsychologe für Psychotherapie
FSP & S. Radelfinger, Psychotherapeutin SPV
Anmeldung: www.ibp­institut.ch, Tel. 052 212 34 30
Ursprünge der psychoanalytischen Methode
aus wissensgeschichtlicher Perspektive
Datum: 11. Mai 2012, 20.30 Uhr
Ort: Freud­Institut Zürich, Zollikerstr. 144, 8008 Zürich
Leitung: Referent: Giovanni Vassalli, Dr. theol. (Zürich)
Informationen: www.freud­institut.ch
Eintritt: CHF 30.–/Studierende CHF 10.–
«Life Span Integration – Connecting Ego States
Through Time» Basisseminar
Lifespan Integration fördert die neuronale Integration
traumatischer Erlebnisse und erlaubt so die erfolgreiche
Behandlung von Erwachsenen, die aufgrund eines Kind­
heitstraumas mit Bindungsproblemen, Angststörungen,
Schwierigkeiten der Affektregulation und einer mangeln­
den Selbstachtung konfrontiert sind.
Datum: 11.–12. 5. 2012
Ort: IBP Institut, Winterthur
Leitung: Cathy Thorpe, MA
Anmeldung: www.ibp­institut.ch, Tel. 052 212 34 30
Informationsveranstaltung
MAS Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Datum: 14. Mai 2012, 18.15 Uhr
Ort: IAP Institut für Angewandte Psychologie,
Merkurstrasse 43, Zürich
Informationen: Im Zentrum dieser Ausbildung steht
eine Methodenübergreifende Ausrichtung, die an Stärken
und Ressourcen der Kinder, Jugendlichen und Familien
anknüpft. Verschiedene evidenz­ basierte Ansätze sowie
Erkenntnisse aus der Ent­wicklungspsychologie werden
integriert.
Anmeldung: Telefon 058 934 83 30,
[email protected], www.iap.zhaw.ch/mas­kjpt
CAS Grundlagen der Kinder- & Jugendpsychotherapie
Beginn: 18. Oktober 2012
Ort: IAP Institut für Angewandte Psychologie,
Merkurstrasse 43, Zürich
Informationen: Der CAS beinhaltet Grundlagen der
Kinder­ & Jugendpsychotherapie mit besonderem Fokus
auf entwicklungsbezogene Aspekte. Die Ausbildung ist
als Basis für die therapeutische Arbeit mit Kindern und
Jugendlichen geeignet.
Infoveranstaltung: 14. Mai 2012 und 21. September
2012, 18.15 Uhr, am IAP
Anmeldung: Tel. 058 934 83 30,
[email protected], www.iap.zhaw.ch/mas­kjpt
Fortbildung «Sexualtherapie & Sexualberatung»
6 Ausbildungsblöcke à 3 Tage über 1½ Jahre.
Start: 14.–16. 5. 2012
Ort: Seminarhaus Idyll, Gais (AR)
Leitung: Dr. med. Robert Fischer, Facharzt für Psychia­
trie und Psychotherapie FMH & Notburga S. Fischer,
Körperpsychotherapeutin
Anmeldung: www.ibp­institut.ch, Tel. 052 212 34 30
Konfliktmanagement für Führungskräfte
Datum: Montag–Dienstag, 21.–22. Mai 2012
Leitung: Dieter Steudel und James Peter
Ort: IEF Zürich
Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und
Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief­zh.ch
Fortbildungs-Workshop «Mut zur Wut»
Ein körperorientierter Ansatz zur konstruktiven Ausei­
nandersetzung mit dem Thema Wut und Aggression in
Therapie und Beratung.
Datum: 25. 5. 2012 und 8. 6. 2012, 13.00–19.30 Uhr
Ort: Winterthur
Leitung: K. Bindschedler, Psychotherapeutin SPV &
M. Froesch, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
Anmeldung: www.ibp­institut.ch, Tel. 052 212 34 30
Juni/juin 2012
Schuld, Schuldgefühle und schlechtes Gewissen
Leitung: Dr. Dipl.­Psych. Ortwin Meiss
Datum: 1.–2. 6. 2012
Informationen: Institut für Ökologisch­systemische
Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich,
www.psychotherapieausbildung.ch
agenda
39
System.- lösungsorientierte Supervision /
Coaching mit J. Hargens, D. Pfister u.v.m.
Datum: ab 4. 6. 2012
Kosten: CHF 3 500.–
Informationen: www.wilob.ch
Strategien für aktuelle Herausforderungen –
das IEF lädt ein, zu einem Themenabend mit Apero
Datum: Mittwoch, 6. Juni 2012
Leitung: IEF­Team und Gäste
Ort: IEF Zürich
Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und
Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief­zh.ch
Weiterbildung in Schematherapie UPK Basel
«Selbsterfahrung – Eigene Schemata»
Leitung: lic. phil. Michael Sturm
Datum: Do 7. 6. 2012, Fr 8. 6. 2012, 9.30–16.45 Uhr
Ort: Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel
Informationen: [email protected]
3. Winterthurer ACT-Tage
(Akzeptanz­ und Commitmenttherapie)
Mit Workshop zu ACT in der Burn­out Prophylaxe mit
Fanny Robichaud, Tagung
Einführungs­ und Fortgeschrittenenworkshop,
Kurzworkshops, Vortrag und Fest
Datum: 7. –9. Juni 2012
Informationen: [email protected],
Tel. 078 878 44 83, www.zumbeherztenleben.ch
Anmeldung: [email protected]
Eye Movement Integration – traumatische
Erinnerungen wirkungsvoll überwinden
Datum: Donnerstag–Samstag, 7.–9. Juni 2012
Leitung: Woltemade Hartmann
Ort: IEF Zürich
Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und
Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief­zh.ch
Fachliche Hilfen im Umgang mit hocheskalierten
Familienkonflikten
Datum: Dienstag–Mittwoch, 12.–13. Juni 2012
Leitung: Heiner Krabbe
Ort: IEF Zürich
Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und
Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief­zh.ch
Achtsamkeit für psychotherapeutisch Tätige
Datum: 13.–17. Juni 2012 resp. 15.–17. Juni 2012
Ort: Haus Rutishauser, Mattwil
Anmeldung: Monika Schäppi, Fachpsychologin
für Psychotherapie FSP, Stolzestrasse 3,
8006 Zürich, Telefon 044 281 32 82,
Mail: [email protected]
9. Schweizer Fachtagung Psycho-Onkologie
der Schweizerischen Gesellschaft für PsychoOnkologie, SGPO
Datum: 14. Juni 2012
Ort: Hotel Arte, Olten
Informationen: [email protected]­onkologie.ch,
www.psycho­onkologie.ch
Burnout als Wachstumkrise mit Klaus Mücke
Datum: 14.–16. 6. 2012
Kosten: CHF 840.–
Informationen: www.wilob.ch
Onlinesucht – Behandlung und systemische
Interventionen
Leitung: Lic. phil. Franz Eidenbenz
Datum: 15.–16. 6. 2012
Ort: Zürich
Informationen: Weiterbildungsinstitut für Phasische
Paar­ und Familientherapie, Florastrasse 58,
8008 Zürich, Tel. 044 253 28 60/61 Fax,
[email protected], www.phasischesystemtherapie.ch
2. Hypnosystemische Tagung in Zürich
Mit Joseph Barber, Reinhold Bartl, Kai Fritzsche, Stefan
Geyerhofer, Woltemade Hartmann, Liz Lorenz Wallacher,
Ortwin Meiss, Burkhard Peter, Gunther Schmidt, Claudia
Weinspach, Charlotte Wirl u.v. A.
Datum: 15.–17. Juni 2012
Anmeldung: www.hypnosystemisch­tagung.ch
(in Zusammenarbeit Ghyps und IEF)
Einführungskurs «IBP erleben»
Zum lebens­ und praxisnahen Kennnenlernen der Kon­
zepte der Integrativen Körperpsychotherapie IBP
Datum: 21.–23. 6. 2012
Ort: Seminarhaus Schöpfe, Büttenhardt, SH
Leitung: Dr. med. Markus Fischer
Anmeldung: www.ibp­institut.ch, Tel. 052 212 34 30
Weiterbildung in Schematherapie UPK Basel
«Ausbildung zu Kursleitung & Supervision»
Leitung: lic. phil. Michael Sturm
Datum: Fr 22. 6. 2012, 9.30–16.45 Uhr
Ort: Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel
Informationen: [email protected]
Juli/juillet 2 012
Die Behandlung traumabezogener Dissoziation
der Persönlichkeit. Basiskurs 2012 und 2013
Neue vierteilige Fortbildungsreihe: 6. und 7. Juli 2012,
19. und 20. Oktober 2012, 11. und 12. Januar 2013 und
8. und 9. März 2013
Leitung: Ellert R. S. Nijenhuis, PhD
Datum: ab 6. und 7. Juli 2012
Ort: Schaffhausen
Informationen: Psychotherapeutisches Institut im Park,
Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen,
Tel. 052 624 97 82, [email protected], www.iip.ch
Rêve et créativité
Animation: Philippe Wandeler, formateur acp
Date: du 16 au 19 juillet 2012
Lieu: Suisse romande
Informations: pca.acp, Société Suisse pour l’approche
centrée sur la personne, Josefstr. 79, 8005 Zurich,
Tel. 044 271 71 70, www.pca­acp.ch, [email protected]­acp.ch
Achtsamkeit und Atmung,
Wege zur Transformation
Datum: 24. bis 27. Juli 2012
Ort: Kientalerhof, Kiental Berner Oberland
Kosten: Fr. 450.– zzgl. Kost und Logis
Leitung: Angela Osborn, www.angela­osborn.ch
Informationen: [email protected]­osborn.ch,
Tel. 078 805 22 22
August/août 2012
Kurz-Zeit-Mediation
Datum: Montag–Dienstag, 20.–21. August 2012
Leitung: Heiner Krabbe
Ort: IEF Zürich
Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und
Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief­zh.ch
Zeit und Familie – Reflexion, Prävention und
Intervention
Fachtagung des Lehrstuhls für Klinische Psychologie mit
Schwerpunkt Kinder/Jugendliche und Paare/Familien,
Universität Zürich
Organisation: Prof. Dr. Guy Bodenmann,
Dr. Kathrin Widmer & Dr. Irina Kammerer
Datum: 24. 8. 2012, 09.00–17.30
Ort: Universität Zürich, Hauptgebäude,
Rämistrasse 71, 8032 Zürich
Informationen: Frau Flavia Reginato,
Universität Zürich, Attenhoferstrasse 9, 8032 Zürich,
Tel. 044 634 52 54; Mail: [email protected]
psychologie.uzh.ch; Download des Flyers:
www.psychologie.uzh.ch/fachrichtungen/kjpsych/
tagung/2012.html
September/septembre 2012
Der Crucible Approach in der Praxis
Leitung: David Schnarch, Ruth Morehouse
Datum: 6.–8. 9. 2012
Informationen: Institut für Ökologisch­systemische
Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich,
www.psychotherapieausbildung.ch
Systemisch Denken und Handeln im
Personzentrierten Ansatz
Leitung: Rainer Bürki, Ruth Hobi, Ausbilder pca
Datum: 6.–8. 9. 2012
Ort: Zürich
Informationen: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft
für den Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79,
8005 Zürich, Tel. 044 271 71 70, www.pca­acp.ch,
[email protected]­acp.ch
AGENDA I PSYCHOSCOPE 4/2012
Achtsamkeit in Yoga Bewegung und Tanz
Vertiefte Selbsterfahrung für Stressbewältigung
durch Achtsamkeit
Datum: 2./3. Juni 2012
Ort: Stella Matutina, Hertenstein am Vierwaldstättersee
Leitung: Dipl. Psych. Christiane Wuddel (SPV),
Robert Jordi, Yoga Lehrer
Anmeldung: Christiane Wuddel, Tel. 071 670 09 68,
www.achtsamkeit­in­bewegung.ch, Robert Jordi,
Tel. 031 302 87 37, www.yogaundmeditation.ch
agenda
40
AGENDA I PSYCHOSCOPE 4/2012
Krisen in der Paarbeziehung – neue Interventionsmöglichkeiten
Leitung: Dr. Carole Gammer
Datum: 7.–8. 9. 2012
Ort: Zürich
Informationen: Weiterbildungsinstitut für Phasische
Paar­ und Familientherapie, Florastrasse 58,
8008 Zürich, +41(0)44 253 28 60/61 Fax,
[email protected], www.phasischesystemtherapie.ch
Intuitives Bogenschiessen – Trainerausbildung
mit Rolf Krizian
Datum: ab 8. 9. 2012
Kosten: CHF 3 600.–
Informationen: www.wilob.ch
Kinderschutz durch Elternarbeit
Datum: Montag–Dienstag, 10.–11. September 2012
Leitung: Anna Flury Sorgo
Ort: IEF Zürich
Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und
Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief­zh.ch
Spuren des Erfolges: Systemische Therapie trifft
Neurobiologie
Datum: Mittwoch–Donnerstag,
12.–13. September 2012
Leitung: Rainer Schwing
Ort: IEF Zürich
Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und
Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief­zh.ch
Cybersex II. Virtuelle Sexualität im Internet?
Psychoanalytische Arbeitstage Zürich
Datum: 14./15. 9. 2012
Ort: Psychiatrische Universitätsklinik Burghölzli, Lengg­
strasse 31, 8032 Zürich.
Inhalt: Die zweite Tagung zum Thema Sexualität und
Internet fragt nach der Bedeutung des sogenannt virtuel­
len Raums für die Sexualität. Welche Wechsel­wirkungen
ergeben sich zwischen dem Internet und unserem Fanta­
sieleben? Zu welchen Zwecken nutzen wir es, wozu ver­
führt es uns? Vorträge, Diskussionen und Arbeitsgruppen
mit den
Referenten: Reimut Reiche, Frankfurt; Michael Günter,
Tübingen; Martin Dannecker, Berlin; Michael Pfister,
Zürich.
Verantwortlich für das Programm: Thomas Koch,
Agatha Merk, Heinz Müller­Pozzi, Freud­Institut Zürich.
Informationen: Sekretariat Freud­Institut Zürich,
Zollikerstrasse 144, CH­8008 Zürich, [email protected]
freud­institut.ch, Tel. 44 382 34 19, Fax 044 382 04 80
Tagungsprogramm: www.freud­institut.ch
MiniMax-Interventionen
Leitung: Dr. phil. Dipl.­Psych. Manfred Prior
Datum: 19.–20. 9. 2012
Informationen: Institut für Ökologisch­systemische
Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich,
www.psychotherapieausbildung.ch
Weiterbildung Paartherapie mit systemischem
Schwerpunkt 2012–2013
7 Module und Supervision (14 Monate)
Beginn: 20. 9. 2012
Informationen: Institut für Ökologisch­systemische
Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich,
www.psychotherapieausbildung.ch
Ressourcenarbeit und Stabilisierungstechniken in
der Traumatherapie
Leitung: Hanne Hummel
Datum: 21. und 22. September 2012
Ort: Schaffhausen
Informationen: Psychotherapeutisches Institut im Park,
Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 624 97 82,
[email protected], www.iip.ch
Nouvelles perspectives sur la psychose et la
schizophrénie: Trauma, dissociation et attachement
Date: 21 & 22 septembre 2012
Lieu: Lausanne – site de Cery
Formateur: Andrew Moskowitz, Professeur de psycho­
logie clinique
Organisation: Institut Romand de Psychotraumatologie
Information et inscription: [email protected],
www.irpt.ch
Supervision für Supervisoren
Daten: 28./29. September2011
Ort: Bern
Leitung: Dr. Maren Langlotz­Weis
Informationen: www.sgvt­sstcc.ch
Kognitive und verhaltenstherapeutische Ansätze,
Verfahren und Interventionen in der Traumatherapie
Leitung: Dr. phil. Doris Denis
Datum: 28. und 29. September 2012
Ort: Schaffhausen
Informationen: Psychotherapeutisches Institut im Park,
Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 624 97 82,
[email protected], www.iip.ch
Oktober/octobre 2012
«ich schaff’s» das lösungsorientierte Programm
für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Datum: Montag–Dienstag, 1.–2. Oktober 2012
Leitung: Thomas Hegemann
Ort: IEF Zürich
Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und
Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief­zh.ch
Marte Meo Basisausbildung
Datum: Beginn 3. Oktober 2012
Leitung: Simone d’Aujourd‘hui
Ort: IEF Zürich
Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und
Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief­zh.ch
Einführung in die Klärungshilfe und die Lust am
Doppeln
Datum: Donnerstag–Freitag, 4.–5. Oktober 2012
Leitung: Christian Prior
Ort: IEF Zürich
Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und
Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief­zh.ch
Weiterbildung Gruppentherapie mit Jugendlichen
und jungen Erwachsenen
Mit Elementen aus dem Psychodrama und der Gestalt­
therapie
Datum: 6 Seminare à 2 Tage
5./6. Oktober 2012, 9./10. November 2012,
14./15. Dezember 2012; 25./26. Januar 2013,
22./23. März 2013, 31. Mai/1. Juni 2013
Leitung: Matthias Vogt, Marco Della Chiesa
Ort: Zürich
Informationen: Seminar Gruppenleiten,
Josefstrasse 21, 8005 Zürich, Tel. 044 273 23 90,
[email protected],
www.gruppentherapie­jugendliche.ch
Kongress «Humanistische Psychotherapie –
Einheit und Vielfalt»
Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie
(AGHPT)
Datum: 12.–13. 10. 2012
Ort: Freie Universität Berlin
Informationen: http://www.aghpt.de
Weiterbildung zum Lösungsorientierten Berater
mit Dr. Theres Steiner u.v.m.
Datum: ab 25. 10. 2012
Kosten: CHF 3 100.–
Informationen: www.wilob.ch
November/novembre 2012
Einführung in die systemische Therapie
Leitung: lic. phil. Bernhard Limacher,
med. pract. Yvonne Imlauer
Datum: 2.–3. 11. 2012
Informationen: Institut für Ökologisch­systemische
Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich,
www.psychotherapieausbildung.ch
EMDR-Einführungsseminar
Leitung: Hanne Hummel, EMDR­Institut Schweiz
Datum: 8. bis 10. November 2012 mit Praxistag am
19. Januar 2013
Ort: Schaffhausen
Informationen: Psychotherapeutisches Institut im Park,
Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 624 97 82,
[email protected], www.iip.ch, www.emdr­institut.ch
Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstakzeptanz
Datum: 9. November 2012
Ort: Olten
Leitung: Dr. Andreas Dick
Informationen: www.sgvt­sstcc.ch
Einführungsseminar in die Grundstufe der Postgradualen Weiterbildung in Psychotherapie mit
phasisch-systemischem Schwerpunkt (3 Jahre)
Leitung: Dr. Carole Gammer
Beginn Grundstufe der 3jährige Weiterbildung:
5.–9. 3. 2013 (Seminar 1)
Datum: 9./10. 11. 2012
Ort: Zürich
Informationen: Weiterbildungsinstitut für Phasische
Paar­ und Familientherapie, Florastrasse 58,
8008 Zürich, Tel. 044 253 28 60/61 Fax,
[email protected], www.phasischesystemtherapie.ch
agenda
Cohérence cardiaque en TCC
Dates: 9 et 10 novembre 2012
Lieu: Lausanne
Conférencier: Docteur Charly Cungi
Informations: www.sgvt­sstcc.ch
State of the Art Seminar
«Dialektisch Behaviorale Therapie für komplexe
Posttraumatische Belastungsstörungen nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit (DBT-PTSD)»
Leitung: Prof. Dr. Marin Bohus
Datum: 15. November 2012, 9.15 Uhr bis 17.00 Uhr
Informationen: Klaus­Grawe­Institut für Psychologische
Therapie, Grossmünsterplatz 1, 8001 Zürich
Anmeldung: per E­Mail an [email protected] oder telefonisch
044 251 24 40. Maximal 20 Teilnehmer.
Systemisches Elterncoaching Jahreskurs
Datum: Beginn: 26. November 2012
Leitung: Anna Flury Sorgo
Ort: IEF Zürich
Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und
Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief­zh.ch
Traumafolgestörungen
Datum: 30. November 2012
Ort: Olten
Leitung: lic.phil. Anja Jossen
Informationen: www.sgvt­sstcc.ch
Angst und Panikstörungen
Leitung: Dr. med. Thomas Utz
Datum: 30. 11.–1. 12. 2012
Ort: Trigon­Bildungszentrum, Heuelstrasse 7,
8032 Zürich
Informationen: Weiterbildungsinstitut für Phasische
Paar­ und Familientherapie, Florastrasse 58,
8008 Zürich, Tel. 044 253 28 60/61 Fax,
[email protected], www.phasischesystemtherapie.ch
Dezember/décembre 2012
Preise/Tarifs
Fortbildung zum/r Integrativen Körperpsychotherapeut/in IBP
4­jähriger berufsbegleitender Fortbildungslehrgang für
PsychiaterInnen, ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen.
Start: 9.–13. 12. 2012
Ort: Deutschschweiz
Leitung: Dr. med. Markus Fischer
Anmeldung: www.ibp­institut.ch, 052 212 34 30
September/septembre 2013
Postgraduale Weiterbildung in Personzentrierter
Psychotherapie (anerkannt durch FSP und SBAP)
Leitung: Regula Häberli, Walter Joller, Simone Grawe,
Ausbilder pca
Datum: Sept. 2013 – März 2015, Vorgespräche ab sofort
Ort: verschiedene Tagungshäuser
Informationen: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft
für den Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79,
8005 Zürich, Tel. 044 271 71 70, www.pca­acp.ch,
[email protected]­acp.ch
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Im Grundtarif enthalten sind 5 Zeilen. Je weitere
angefangene Zeile erhöht sich der Preis um CHF 5.–.
Tarif de base par annonce: CHF 50.–.
Le tarif de base concerne les textes de 5 lignes.
Chaque ligne supplémentaire coûte CHF 5.–
Informationen / Informations:
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welche Lust hat, bei uns mitzumachen.
www.kitz-uster.ch. Tel. 044 577 13 22
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Nouvelles perspectives sur la psychose et la
schizophrénie: Trauma, dissociation et attachement
Prof. Andrew Moskowitz
Prof. de psychologie clinique à l’Université d’Aarhus-Danemark
Editeur principal de «Psychosis, trauma and dissociation:
emerging perspectives on severe psychopathology» (Wiley 2008)
21 & 22 septembre 2012, Lausanne, Site de Cery
Organisation: Institut Romand de Psychotraumatologie
www.irpt.ch – e-mail: [email protected] – Tél. 021 311 96 71
Verein notfallpsychologie.ch
Fortbildung in Notfallpsychologie 2013
Der Verein notfallpsychologie.ch, ein Gliedverband der FSP,
bietet ab Dezember 2012 erneut den Fortbildungsgang in Notfallpsychologie an. Das Curriculum führt zum Zertifikat in Notfallpsychologie FSP resp. NNPN.
Januar bis Dezember 2013 an verschiedenen Kursorten in der
Schweiz; 3 Module, insgesamt 13 Tage zusätzlich Einführungsveranstaltung am 1. Dezember 2012 und Abschlusstag im März 2014,
zusätzlich drei Tage Praxiserfahrung und vier Stunden Supervision
Kosten:
CHF 5700.– (exkl. Spesen, Supervision und Zertifizierungsgebühr)
Information, detailliertes Kursprogramm und Anmeldung:
www.notfallpsychologie.ch; E-Mail: [email protected]
28.– 30. April im Volkshaus Zürich
Globaler Burn-Out? Spannungsfelder,
Krisen und Veränderungsprozesse
Mit: Wolf Büntig, Andreas Gross, Franz Hohler,
Sumaya Farhat-Naser, Antoinette Hunziker,
Arnold + Amy Mindell, Max Schupbach,
Matthias Varga v. Kibéd, u.v.a.
http://www.iapop-conference.org
CAS Grundlagen der Kinder- &
Jugendpsychotherapie
Der CAS beinhaltet Grundlagen der Kinder- & Jugendpsychotherapie mit besonderem Fokus auf entwicklungsbezogene Aspekte. Die Ausbildung vermittelt das Basiswissen für
die therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Der
CAS ist ein Teilmodul des MAS Kinder- & Jugendpsychotherapie. Abschluss: Certificate of Advanced Studies.
Beginn: 18. Oktober 2012
MAS Kinder- & Jugendpsychotherapie
Im Zentrum der Ausbildung steht eine methodenübergreifende Ausrichtung, die an Stärken und Ressourcen der
Kinder, Jugendlichen und Familien anknüpft. Es werden
verschiedene evidenzbasierte Ansätze sowie Erkenntnisse
aus der Entwicklungspsychologie integriert.
Abschluss: Master of Advanced Studies ZFH.
Die Privatklinik Wyss AG ist eine anerkannte Fachklinik für Psychiatrie und
Psychotherapie und Mitglied der Swiss Leading Hospitals. Rund 280 Mitarbeitende bieten den stationären, teilstationären und ambulanten Patientinnen und
Patienten optimale Dienstleistungen an.
Wir suchen per 1. Juli 2012
eine Fachpsychologin /einen Fachpsychologen für
Psychotherapie FSP
(BG 70–100%)
als Bereichsleitung Fachtherapeutische Dienste
Ihr Verantwortungsbereich
Sie übernehmen die Leitung des Bereichs Physiotherapie, Körpertherapie und
Sport der Fachtherapeutischen Dienste sowie des psychotherapeutischen Programms für Patienten ab 60 Jahren.
Ihr Profil
Sie verfügen über Führungserfahrung. Psychotherapeutische Gruppen leiten Sie
gerne, der Bereich Alterspsychiatrie spricht Sie an. Sie sind selbstständiges Arbeiten gewohnt und offen für interdisziplinäre Zusammenarbeit. Zudem legen Sie
Wert auf eine qualitativ hohe Leistung in Ihrer Arbeit.
Ihre Perspektiven
Es erwartet Sie eine vielseitige, verantwortungsvolle und spannende Tätigkeit in
einem sich stetig wandelnden Umfeld mit attraktiven Anstellungsbedingungen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr lic. phil. Andi Zemp, Fachpsychologe
für Psychotherapie FSP, Leitender Psychologe, +41 31 868 33 90
Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Post an Privatklinik Wyss AG,
Herr lic. phil. Andi Zemp, Leitender Psychologe, Fellenbergstrasse 34,
3053 Münchenbuchsee
www.privatklinik-wyss.ch
Beginn: 18. Oktober 2012
Infoveranstaltung CAS und MAS:
Montag, 14. Mai 2012, 18.15 Uhr
IAP, Merkurstrasse 43, Zürich
Info und Anmeldung:
Telefon +41 58 934 83 30, [email protected],
www.iap.zhaw.ch/mas-kjpt
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Klinischen Psychologen/Psychologin
MAS Systemische Psychotherapie mit kognitivbehavioralem Schwerpunkt
In Kooperation mit dem ZSB, Bern
Der MAS ist eine empirisch abgesicherte, störungsbezogene Psychotherapie-Weiterbildung, in der die praktische
Umsetzung im Zentrum steht.
Abschluss: Master of Advanced Studies ZFH.
Beginn: 30. Oktober 2012
Infoveranstaltungen:
Dienstag, 8. Mai 2012, 18.15 Uhr
ZSB, Villettemattstrasse 15, 3007 Bern
Der Aufgabenbereich umfasst:
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Dienstag, 25. September 2012, 18.15 Uhr
IAP, Merkurstrasse 43, Zürich
Info und Anmeldung:
Telefon +41 58 934 83 72, [email protected],
www.iap.zhaw.ch/wb-therapie
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en charge d affections neurologiques et musculo-squelettiques organis e en r seau, l Hôpital
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Offres crites à faire parvenir avec mention "postulation / r f rence no 2012-E-006"
jusqu au 16 avril 2012 à :
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Akademie für Verhaltenstherapie und Methodenintegration
Neue Weiterbildungsgänge in kognitiver
Therapie und Methodenintegration
Postgraduale Ausbildung in Psychoanalyse
ab März 2012 (Zürich, Wil) und ab September 2012 (Bern, Basel)
Das Angebot richtet sich an Psychologinnen und Psychologen mit einem
Universitätsabschluss im Hauptfach Psychologie sowie an Ärztinnen und Ärzte.
Schwerpunkte der vierjährigen Weiterbildung für PsychologInnen bilden
kognitive Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin. Weitere empirisch
begründbare Therapieansätze anderer Therapieschulen werden ebenfalls
berücksichtigt. Die Weiterbildung umfasst «Kurse», «Supervision» und
«Selbsterfahrung». Der erfolgreiche Abschluss der vierjährigen Weiterbildung führt zum FSP-Fachtitel «FachpsychologIn für Psychotherapie FSP».
Die kantonale Praxisbewilligung kann ebenfalls erlangt werden.
Für externe InteressentInnen besteht auch die Möglichkeit, nur einzelne
Kurse zu buchen. Preis pro Kurs CHF 390.– bzw. 420.–.
Nächste Veranstaltungen:
31.03./01.04.12 Bader Klaus, Dr. phil.
Depression
31.03./01.04.12 Kleinstäuber Maria, Dr. phil.
Somatoforme Beschwerden
14./15.04.12
Kämmerer Annette, Prof. Dr. phil.
Standardmethoden II: Kognitive Verfahren
14./15.04.12
Burmeister Jörg, Dr. med.
Burnout
20./21.04.12
Leihener Florian, Dipl.-Psych.
Borderline-Persönlichkeitsstörung
21./22.04.12
Wittgen Kornelia, Dipl.-Psych.
Verhaltenstherapeutische Standardmethoden I –
Operante Verfahren, soziales Kompetenztraining,
Entspannung usw.
28./29.04.12
Burmeister Jörg, Dr. med.
Psychodrama
28./29.04.12
Delsignore Aba, Dr. phil.
Zwangsstörungen
28./29.04.12
Berner Michael M., Priv.-Doz. Dr. med.
Therapie sexueller Funktionsstörungen
Anmeldung und weitere Infos
AIM, Cornelia Egli-Peierl, Psychiatrische Klinik, Zürcherstr. 30, 9500 Wil
Direktwahl Tel. 071 913 12 54 (telefonisch erreichbar:
Mo-/Mi-Morgen und Freitag), [email protected] oder
www.aim-verhaltenstherapie.ch
Curriculum des 4-jährigen theoretisch-klinischen Grundkurses innerhalb der
Ausbildung zum assoziierten Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für
Psychoanalyse (SGPsa):
• Einführung in psychoanalytisches Denken anhand von Fallbeispielen.
Psychoanalytische Grundkonzepte. Psychoanalytische Entwicklungspsychologie. Geschichte der Psychologie.
• Erstinterview und Indikation. Grundbegriffe der psychoanalytischen Technik.
Störungsformen I: Hysterie, Zwang, Phobie, Angst. Traumdeutung und
Traumtheorie.
• Störungsformen II: narz. Störungen, Depression, Borderline, Psychosomatik,
Essstörungen, posttraumat. Belastungsstörungen. Spezielle Konzepte der
Theorie und Technik: Agieren, Container, Holding, Spaltung, projektive
Identifikation, negative therapeutische Reaktion u.a.
• Forschung in der Psychoanalyse. Psychoanalyse und psychoanalytische
Psychotherapie. Evaluation und Qualitätssicherung.
• Klinische Seminare mit Fallpräsentationen.
Die Ausbildung zur Psychoanalytikerin/zum Psychoanalytiker SGPsa
setzt sich aus einer persönlichen Lehranalyse, der Supervision von
zwei Analysefällen und einer theoretischen Ausbildung zusammen. Der
theoretische Teil besteht aus dem 4-jährigen Grundkurs, weiterführenden
Seminaren und wissen-schaftlichen Veranstaltungen.
Der 4-jährige Grundkurs ist FSP – anerkannt. Er führt zum Fachtitel
«Fachpsychologe/in für Psychotherapie FSP».
Ebenso ist er ein Modul innerhalb der Facharztweiterbildung, SGPPanerkannt und erbringt entsprechende Credits.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Erlangung des Kandidatenstatus in
der SGPsa. Bedingungen siehe www.freud-institut.ch.
Beginn: Dienstag,
– 21.40, wöchentlich.
Dienstag, 25.
23.Oktober
Oktober2011,
2012,20.00
20.00–21.40,
Information und Anmeldung: Freud-Institut Zürich, Zollikerstrasse 144,
8008 Zürich, Tel. 044 382 34 19, Fax 044 382 04 80
[email protected], www. freud-institut.ch
Psychiatrische Praxis mit neuartigem
Behandlungskonzept sucht ein/e
Psycholog/in 80%
Für eine psychiatrische Praxis in einer Kleinstadt in der Zentralschweiz suchen wir per 1. Mai 2012 oder nach Vereinbarung eine/n Psycholog/in für ein Arbeitspensum von 80%.
Idealerweise bringen Sie 3–5 Jahre Arbeitserfahrung mit, sind
gerne in einem interdisziplinären Team tätig und verfügen
über Erfahrung in der fallführenden Behandlung akutpsychiatrischer Patienten. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit zum Einstieg in eine Praxis mit einem neuartigen Behandlungskonzept
für chronische Schmerzpatienten und gerontopsychiatrische
Patienten sowie ein attraktives und spannendes Arbeitsumfeld in grosszügigen und frisch renovierten, modernen Räumlichkeiten. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, dann melden
Sie sich bitte schriftlich unter der Referenznummer 4590 bei:
FEDERER & PARTNERS,
Unternehmensberatung im Gesundheitswesen AG,
Mitteldorfstrasse 3, 5605 Dottikon
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GRUPPENTHERAPIE MIT
JUGENDLICHEN UND JUNGEN
ERWACHSENEN
Weiterbildung in Prozessorientierter Gruppenpsychotherapie mit Elementen aus dem Psychodrama
und der Gestalttherapie.
Kurs:
6 Seminare à 2 Tage: Methodenvermittlung,
Selbsterfahrung in Zusammenhang mit den
vermittelten Methoden, Gruppenleitungstraining, Theorie
Ort:
Zürich Nähe HB
Daten:
5./6. Oktober 2012; 9./10. November 2012,
14./15. Dezember 2012; 25./26. Januar 2013,
22./23. März 2013, 31. Mai/1. Juni 2013
Kosten: Fr. 3360.– für 12 Kurstage
Leitung: Matthias Vogt, Dr. phil. Fachpsychologe für
Psychotherapie FSP, Marco Della Chiesa, lic.
phil. I. Soziologe und Psychotherapeut SPV,
Weitere Informationen und Anmeldung:
Seminar Gruppenleiten
Josefstrasse 21, 8005 Zürich
Tel. 044 273 23 90
[email protected]
www.gruppentherapie-jugendliche.ch
SBAP.
Schweizerischer Berufsverband für Angewandte Psychologie
Association Professionnelle Suisse de Psychologie Appliquée
Associazione Professionale Svizzera della Psicologia Applicata
Schweiz. Berufsverband für Angewandte Psychologie
in Zusammenarbeit mit ZHAW IAP und Carelink
Postgraduale Weiterbildung in
kognitiver Verhaltenstherapie
und Verhaltensmedizin
Neuer postgradualer Weiterbildungskurs 2012
Ziel derpostgradualer
postgradualen Weiterbildung
in kognitiver 2012
Verhaltenstherapie und Verhaltens­
Neuer
Weiterbildungskurs
medizin ist die Befähigung zur selbständigen,verantwortungsvollen und kompetenten
Durchführung
von Psychotherapie
in unterschiedlichen
Settings
und bei unterschiedli­
Zie
l der postgradualen
Weiterbildung
in kognitiver
Verhaltenstherapie
und
chen Personen und Patientengruppen.
Die Weiterbildung
ist berufsbegleitend
und praxis­
Verhaltensmedizin
ist die Befähigung
zur selbständigen,
verantwortungsvol-­‐
len
und kompetenten
Durchführung
von Psychotherapie
in unterschiedlichen
orientiert.
Es werden theoretische
Grundkenntnisse
sowie evidenzbasierte
praktische
Settings
und bei unterschiedlichen
Personen-­‐
und Patientengruppen.
Basiskompetenzen
und spezifische Methoden
zur kognitiven
VerhaltenstherapieDie
bei Wei-­‐
terbildung
berufsbegleitend
und Erkrankungen
praxisorientiert.
Es werden
theoretische
psychischen ist
Störungen
und somatischen
vermittelt.
Die postgraduale
Grundkenntnisse
evidenzbasierte
praktische Basiskompetenzen
und
Weiterbildung ist vonsowie
der Föderation
Schweizer Psychologinnen
und Psychologen (FSP)
spezifische Methoden zur kognitiven Verhaltenstherapie bei psychischen Stö-­‐
anerkannt.
rungen und somatischen Erkrankungen vermittelt. Die postgraduale Weiter-­‐
Beginn ist von September
2012 Schweizer Psychologinnen und Psychologen
bildung
der Föderation
(FSP)
Daueranerkannt.8 Semester
Ort
Beginn
Universität Zürich
September
2012
Postgraduale Weiterbildung in kognitiver Verhaltenstherapie
und
Verhaltensmedizin
Dauer
8
Semester
Attenhoferstrasse 9, 8032 Zürich
Ort
Universität Zürich
Abschluss
Fachpsychologe/in für Psychotherapie FSP und Masters of Advanced
Postgraduale Weiterbildung in kognitiver Verhaltenstherapie
Studies in Psychotherapy der Philosophischen Fakultät der
und Verhaltensmedizin
Universität Zürich (MASP)
Attenhoferstrasse
9
Zürich ist berufsbegleitend konzipiert. Der Arbeitsaufwand
Durchführung 8032
Die Ausbildung
beträgt während vier Jahren ca. 1.5 Wochentage.
Abschluss
Fachpsychologe/in
für Psychotherapie
FSP und Masters of
Unterrichtet wird in Gruppen
mit max. 15 Teilnehmerinnen.
Advanced
Psychotherapy
der Philosophischen Fa-­‐
TrägerschaftStudies
Prof. Dr.inrer.
nat. Ulrike Ehlert
kultät der Universität Zürich (MASP)
Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie
Psychologisches
Universität Zürich
Durchführung Die
AusbildungInstitut
ist berufsbegleitend
konzipiert. Der Ar-­‐
beitsaufwand
Anmeldung
Dr. phil. Tizianabeträgt
Perini während vier Jahren ca. 1-­‐1.5 Wochen-­‐
tage.
Unterrichtet
wird in Gruppen
Attenhoferstrasse
9, CH­8032
Zürich mit max. 15 Teilnehme-­‐
rinnen.
[email protected]
Internet
Trägerschaft
Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Ehlert
www.psychologie.uzh.ch/fachrichtungen/klipsypt/
Lehrstuhl für Klinische Psychologieweiterbildung/pt.html
und Psychotherapie
Psychologisches Institut
Universität Zürich
Anmeldung
Dr. phil. Tiziana Perini
Attenhoferstrasse 9
CH-­‐8032 Zürich
[email protected]
Internet
www.psychologie.uzh.ch/fachrichtungen/klipsypt/weiterbildung/pt.html
NOTFALLPSYCHOLOGIE
Am 28./29. September 2012 startet erneut die NNPN
zertifizierte SBAP. Ausbildung in Notfallpsychologie.
Vermittelt werden aktuelles Wissen und die Kompetenz zur psychologischen Akut- und Krisenintervention
in Notfallsituationen, sei es im Alltag oder bei GrossSchadenereignissen.
Zielgruppe: PsychologInnen, SozialpädagogInnen,
Pflegepersonal, PädagogInnen, Einsatzkräfte und Notfallseelsorger.
Kursdaten 2012: 28./29. 9., 26./27. 10., 16./17. 11.,
7./8.12., 18./19.1. 2013 und 8./9. 2. 2013
Kosten: 6 Module CHF 3750.–
Prüfungskosten inkl. Zertifikat CHF 300.–
Detailprogramm und Anmeldung: [email protected] oder
Tel. 043 268 04 05
Nächste Weiterbildung:
Start 1./2. März 2013 – 5./6. Juli 2013
Anerkannte Fortbildung: 12. 05. 2012
Pathologische Trauer mit Dr. med. Jürg Häfliger
Zunftsaal Linde Oberstrass, Universitätsstrasse 91, Zürich
9.30–12.30 Uhr / verbindliche Anmeldung unter
[email protected]
Tagung am 2 .
ugust 2012
eit und Familie
Reflexion, Pr vention und ntervention
andel der Familie in der eit, eit im andel der Familie
eit, eitmangel und die uche nach dem l c
eit und Partnerschaft
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ie viel eit ver ringen Paare miteinander und wie
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eit und Rituale in Partnerschaft und Familie
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Tagung am . eptem e
Organisation
Programm online
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Psychologisches
Institutin
Postgraduale
Weiterbildung
Klinische
Psychologie
kognitiver
Verhaltenstherapie
undKinder/Jugendliche
Verhaltensmedizin
& Paare/Familien
Prof. Dr. Guy Bodenmann
Master of Advanced Studies (MAS) in Schulpsychologie
Im Herbst
2012 startet derWeiterbildungskurs
berufsbegleitende postgraduale
Neuer
postgradualer
2012 Weiterbildungsgang MAS in
Schulpsychologie an der Universität Zürich. Die erfolgreiche Absolvierung führt zum
Titel
Master
of Advanced Studies
in Schulpsychologie.
Die Weiterbildung
erfüllt weitgeZie
l der
postgradualen
Weiterbildung
in kognitiver
Verhaltenstherapie
und
hend die Anforderungen
des Fachtitels
«Fachpsychologe/in
Kinder- und
Verhaltensmedizin
ist zur
dieErlangung
Befähigung
zur selbständigen,
verantwortungsvol-­‐
Jugendpsychologie
FSP». Durchführung von Psychotherapie in unterschiedlichen
len
und kompetenten
Settings und bei unterschiedlichen Personen-­‐ und Patientengruppen. Die Wei-­‐
Ziele
Der MAS-Studiengang
in Schulpsychologie
vermittelttheoretische
Wissen,
terbildung
ist berufsbegleitend
und praxisorientiert.
Es werden
Können,
methodische Grundlagen
und praktische
Anwendung und
im
Grundkenntnisse sowie
evidenzbasierte
praktische
Basiskompetenzen
Bereich
der allgemeinen
und klinischen Kinderund Jugendpsyspezifische Methoden
zur kognitiven
Verhaltenstherapie
bei psychischen
Stö-­‐
rungen und somatischen
vermittelt. Die postgraduale Weiter-­‐
chologieErkrankungen
im Kontext Schule.
bildung ist von der Föderation Schweizer Psychologinnen und Psychologen
Zielpublikum
Fachpersonen
mit
Hochschulabschluss
auf Masterstufe (Universi(FSP) anerkannt.
täten oder Fachhochschulen) in Psychologie, die im Gebiet der
Schulpsychologie
Beginn
September
2012 oder in einer ähnlichen Institution der psychosozialen Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Familien
Dauer
8 Semester
arbeiten.
Leitung
Abschluss
Lehrstuhl für Klinische Psychologie mit Schwerpunkt
Fachpsychologe/in für Psychotherapie FSP und Masters of
Kinder/Jugendliche
Paare/Familien,
Dr. Guy Bodenmann
Advanced
Studies in und
Psychotherapy
derProf.
Philosophischen
Fa-­‐
undder
Dr. Irina
Kammerer
kultät
Universität
Zürich (MASP)
Anmeldung und bis Ende Mai 2012
Durchführung
Ausbildung
ist berufsbegleitend konzipiert. Der Ar-­‐
Informationen DieDr.
Irina Kammerer
beitsaufwand beträgt während vier Jahren ca. 1-­‐1.5 Wochen-­‐
Universität Zürich, Psychologisches Institut,
tage. Unterrichtet wird in Gruppen mit max. 15 Teilnehme-­‐
Lehrstuhl für Klinische Psychologie mit Schwerpunkt Kinder/
rinnen.
Jugendliche und Paare/Familien (Prof. Dr. Guy Bodenmann),
Attenhoferstrasse
9, 8032
Zürich, Telefon +41 (0)44 634 52 55,
Ehlert
Trägerschaft Prof.
Dr. rer. nat. Ulrike
[email protected],
http://www.weiterbildung.uzh.ch
Lehrstuhl
für Klinische Psychologie
und Psychotherapie
Psychologisches Institut
Universität Zürich
Anmeldung
Dr. phil. Tiziana Perini
Attenhoferstrasse 9
CH-­‐8032 Zürich
[email protected]
Internet
www.psychologie.uzh.ch/fachrichtungen/klipsypt/weiterbildung/pt.html
Zentrum für Gerontologie
CAS Gerontologie heute
besser verstehen, erfolgreich
vermitteln, innovativ gestalten
Das interdisziplinäre Zertifikatsprogramm vermittelt in 13
Tagesveranstaltungen das neueste gerontologische Grundlagenwissen in den Themenbereichen Alterstheorien, soziodemographische Entwicklung, psychische und somatisch
verursachte Erkrankungen, Palliative Care, Gesundheitsförderung und Alterspolitik. Auch erweitert es die Methodenkompetenzen zur besseren Analyse und Vermittlung altersspezifischer Inhalte. Angesprochen sind Fachleute aus dem
Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich, die sich auf die
Planung und Vermittlung gerontologischer Fragestellungen
und deren Besonderheiten spezialisieren möchten.
Dauer: 24. August 2012 bis 31. Januar 2013
Abschluss: Certificate of Advanced Studies in Gerontologie der
Universität Zürich; anerkannt im Rahmen der Bologna-Reform.
Information: Friederike Geray, Programmleitung, Universität Zürich, Zentrum für Gerontologie, Sumatrastrasse 30,
8006 Zürich, www.zfg.uzh.ch (Weiterbildung),
Tel. +41 44 635 34 24, [email protected]
5./ 6. Juni 2012, Basel / Schweiz
Master of Advanced
Universität
Zürich Studies in Schulpsychologie (60 ECTS)
der Universität
Zürich
Postgraduale
Weiterbildung
in kognitiver Verhaltenstherapie
und
Verhaltensmedizin
Dauer
2 Jahre
Attenhoferstrasse 9
Studienbeginn 8032
Herbst
2012
Zürich
Coaching meets Research
… Praxisfelder im Fokus
Abschluss
Ort
2. Internationaler Coaching-Forschungskongress
im deutschsprachigen Raum
www.coaching-meets-research.ch
Klosbachstrasse 123 CH-8032 Zürich
Tel. +41 (0)44 923 03 20
Fax +41 (0)44 923 72 55
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dkurs in sysngskurse: Jährlich im November
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Beginn: Jährl
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Zweijährige, berufsbegleitende und schulen bergreifende Fortbildung
in traumatherapeutischen Verfahren f r psychotherapeutisch Tätige.
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gemäss aktuellem Forschungsstand, Assessment und Diagnostik, spezielle Psychotraumatologie.
(Edna Foa, Patricia Resick, Thomas Elbert, Berthold Gersons)
( Komplexe’) gemäss Konzepten der strukturellen Dissoziation,
Bindungs- und Mentalisierungst rungen sowie KVT-Verfahren
(Dominik Sch nborn, Erwin Lichtenegger, Marylene Cloitre).
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Landolt).
Einjährige, berufsbegleitende Fortbildung in Grundlagen, Diagnostik,
spezieller Psychotraumatologie und Beratung. F r Interessierte, die
beruflich mit Traumatisierten zu tun haben.
ere
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Mitglied
: Prof. Dr. med. Ulrich Schnyder
: Oktober 2012
: Z rich
ü :
Master of Advanced Studies in Psychotraumatology (60 ECTS)
Certificate of Advanced Studies in Psychotraumatology (15 ECTS)
: Cecilia Greber, Sekretariat, Klinik f r Psychiatrie und
Psychotherapie USZ, Culmannstr.8, CH-8091 Z rich, +41 (0)44 255 52 51
Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen
Fédération Suisse des Psychologues
Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli Psicologi
Choisystr. 11, Postfach, 3000 Bern 14
031 388 88 00, [email protected]
www.psychologie.ch
Kantonal-/Regionalverbände
Associations cantonales
régionales / Associazioni cantonali/regionali
ASPCo/SVKoP: Association Suisse de psychothérapie
cognitive, Section des Psychologues/Schweizerischer Verein
für kognitive Psychotherapie, PsychologInnensektion
P: Christine Favre, S: Joana Iadaresta, 38, av. de Crozet,
1219 Châtelaine, 022 796 39 82, [email protected],
www.aspco.ch
SGGPsy/SSPsyS: Schweizerische Gesellschaft für Gesundheitspsychologie/Société Suisse de Psychologie de la Santé
P: Holger Schmid, Fachhochschule Nordwestschweiz,
Institut für Soziale Arbeit und Gesundheit, Riggenbachstr. 16,
4600 Olten, 062 311 95 97, [email protected],
www.healthpsychology.ch
ASPSC-SPVKS: Association suisse des Psychologues
sexologues cliniciens/Schweizerischer Psychologenverband
Klinischer Sexologen
P: Ursula Pasini, S: Yvonne Iglesias, 14 rue du Roveray, 1207 Genève,
022 344 62 67, [email protected], www.aspsc-spvks.ch
SGIT: PsychologInnen-Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Integrative Therapie/Section des psychologues de
la société suisse de thérapie intégrative
P: Andreas Collenberg, S: Lotti Müller, Birt 519, 9042 Speicher,
071 244 25 58, [email protected],
www.integrativetherapie-schweiz.ch
AFP/FPV: Association Fribourgeoise des Psychologues/
Freiburger PsychologInnen-Verband
P: Karin Wörthwein, S: Elisabeth Rumo, Dép. de Psychologie, 2,
Rue Faucigny, 1700 Fribourg, 026 300 73 60/76 33,
[email protected], www.psyfri.ch
AGPsy: Association Genevoise des Psychologues
P: Loïc Deslarzes, S: Pat Goldblat, Rue des Cordiers 12, 1207
Genève 1, 022 735 53 83, [email protected], www.psy-ge.ch
AJBFPP: Association Jurassienne et Bernoise Francophone
des Psychologues et Psychologues-Psychothérapeutes
P: Simone Montavon Vicario,
S: Anne-Catherine Aiassa, La Franay 11, 2735 Malleray,
032 481 40 41, [email protected], www.ajbfpp.ch
ANPP: Association Neuchâteloise des Psychologues et
Psychologues-Psychothérapeutes
P: Jean-Christophe Berger, S: Magali Kraemer Voirol, Rue Ph.
Henri-Mathey 15, 2300 La Chaux-de-Fonds, 079 767 93 03,
[email protected], www.anpp.ch
APPV/VWPP: Association des Psychologues et Psychothérapeutes du Valais/Vereinigung der Walliser Psychologen und
Psychotherapeuten
APPV: P: Ambroise Darbellay, S: Nadine Ecabert-Constantin,
Rte d’Italie 71, 1958 Uvrier, 079 369 23 46, [email protected]
gmail.com, www.psy-vs.ch, VWPP: P: Christine Sidler, S: Samuel
Bischoff, Oberdorfstrasse 5, 3930 Eyholz, 027 946 11 14,
[email protected], www.psy-vs.ch
ATPP: Associazione Ticinese degli Psicologi e degli Psicoterapeuti
P: Fabian Bazzana, S: Segretaria ATPP, Mariela Browne Balestra,
CP 112, 6850 Mendrisio, [email protected], www.atpp.ch
AVP: Association Vaudoise des Psychologues
P: Carlos Iglesias, S: Julia Mosimann, Case postale 62, 1001
Lausanne, 021 323 11 22, [email protected], www.psy-vd.ch
OSPP: Verband der Ostschweizer Psychologinnen und
Psychologen
P: Markus Sigrist, S: Rolf Franke, Zentrum f. Schulpsychologie
und therap. Dienste, Waisenhausstr. 10, 9100 Herisau,
071 354 71 01, [email protected], www.ospp.ch
PPB: Verband der Psychologinnen und Psychologen beider Basel
P: Sandrine Burnand, S: Eliane Scheidegger, Baselmattweg 145,
4123 Allschwil, 061 264 84 45, [email protected], www.ppb.
psychologie.ch
VAP: Verband Aargauischer Psychologinnen und Psychologen
P: Sara Michalik-Imfeld, S: Helen Wehrli, Vorstadtstr. 60, 5024
Küttigen, [email protected], www.vap-psychologie.ch
VBP: Verband Berner Psychologinnen und Psychologen
P: David Schmid, S: Daniela Schäfer, 3000 Bern, 033 654 60 70,
[email protected], www.vbp.psychologie.ch
VIPP: Verband der Innerschweizer Psychologinnen und
Psychologen
P: Franziska Eder, S: Margareta Reinecke, Berglistrasse 17 a,
6005 Luzern, [email protected], www.vipp.ch
VSP: Verband der Solothurner Psychologinnen und
Psychologen
P: Franz Schlenk,
S: VSP, Postfach 1817, 4502 Solothurn, www.vsp-so.ch
ZüPP: Kantonalverband der Zürcher Psychologinnen und
Psychologen
P: Peter Hain, S: Geschäftsstelle ZüPP, Sonneggstrasse 26,
8006 Zürich, 044 350 53 53, [email protected], www.zuepp.ch
Fachverbände
Associations professionnelles
Associazioni professionali
AVM-CH: Psychologensektion der Arbeitsgemeinschaft für
Verhaltensmodifikation Schweiz
P: Alessandra Colombo, S: Manuela Jimenez, AVM-CH Sektion
PsychologInnen, c/o Stiftung AK15, Juravorstadt 42, Pf 4146,
2500 Biel 4, 032 321 59 90, [email protected], www.avm-ch.ch
GhypS: Psychologensektion der Gesellschaft für Klinische
Hypnose Schweiz
P: Josy Höller, S: Carmen Beutler, Bernstrasse 103a, 3052
Zollikofen, 031 911 47 10, [email protected], www.hypnos.ch
IBP: PsychologInnen-Sektion des Schweizer Vereins für
Integrative Körperpsychotherapie IBP
P: Jasmin Ackermann, S: Sekretariat IBP, Wartstr. 3, 8400 Winterthur, 052 212 34 30, [email protected], www.ibp-institut.ch
IIPB: Sektion Schweiz des Internationalen Instituts für
Psychoanalyse und Psychotherapie Charles Baudouin/Section Suisse de l‘Institut International de Psychanalyse et de
Psychothérapie Charles Baudouin
P: Thierry Freléchoz,
S: Danielle Pfenniger, Rue Virginio-Malnatti 28, 1217 Meyrin,
[email protected], www.institut-baudouin.org
NWP/RPPS: Netzwerk für wissenschaftliche Psychotherapie/
Réseau Professionel de la Psychothérapie Scientifique
P: Daniela Belarbi, S: Linda Rezny, Stauffacherstr. 1, 3014 Bern,
[email protected], www.nwpsy.ch
pca.acp (früher SGGT), FSP-Sektion der Schweizerischen
Gesellschaft für den Personzentrierten Ansatz/Section FSP de
la Société Suisse pour l’approche centrée sur la personne
P: Karin Hegar, S: Josefstrasse 79, 8005 Zürich, 044 271 71 70,
[email protected], www.pca-acp.ch
PDH: Psychodrama Helvetia
P: Lilo Steinmann, S: Sekretariat PDH, c/o Brunau-Stiftung,
Edenstr. 20, 8045 Zürich, [email protected], www.pdh.ch
RR: Relance Relationnelle
P: Rodolphe Soulignac, S: Alain Bochud, Bonne Fontaine 53,
1700 Fribourg, 026 466 66 93, [email protected],
www.relancerelationnelle.ch
SAGKB/GSTIC: Psychologensektion Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Katathymes Bilderleben/Section des Psychologues
du Groupement Suisse de Travail d’Imagination Catathyme
P: Ueli Zingg, S: Sekretariat SAGKB, Postfach 721, Marktgasse 55,
3000 Bern 7, 031 352 47 22, [email protected], www.sagkb.ch
SASP/ASPS: Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie/Association Suisse de Psychologie du Sport
P: Hanspeter Gubelmann, Stauberbergstr. 35, 8610 Uster, 044 942
12 24, [email protected], www.sportpsychologie.ch
SFDP: Psychologensektion des Schweizerischen
Fachverbandes für Daseinsanalytische Psychotherapie
P: Valeria Gamper, Luegete 16, 8053 Zürich, 044 381 51 51,
[email protected], www.daseinsanalyse.com
SGAOP/SSPTO: Schweizerische Gesellschaft für Arbeits- und
Organisationspsychologie/Société suisse de Psychologie du
Travail et des Organisations
P: Toni Wäfler, S: SGAOP, c/o Silvia Moser Luthiger, Steinmühle 5,
8854 Siebnen, 055 442 91 02, E-Mail: [email protected],
www.sgaop.ch
APPOPS/SPPVP: Association des Psychologues et des
Psychotherapeutes d’Orientation Psychanalytique de
Suisse/Schweizer Psychologen- und Psychotherapeutenverband Psychoanalytischer Richtung
P: Stephan Wenger, Route de Genolier 14A, 1270 Trélex,
[email protected], www.appops.ch
SGAT/SSTA: Psychologensektion der Schweizerischen Ärzteund Psychotherapeuten-Gesellschaft für Autogenes Training
und verwandte Verfahren/Section des Psychologues de la
Société Suisse des Médecins et Psychothérapeutes pratiquant
le Training Autogène et méthodes apparentées
P: Marianne Jossi, Bergstrasse 160, 8032 Zürich, [email protected]
psychologie.ch, [email protected], www.sgat.ch
APSYTRA: Association des Psychologues du Travail et des
Organisations en Suisse Romande
P: Sibylle Heunert Doulfakar, S: Laure Pittet-Dupuis,
[email protected], www.apsytra.ch
SGFBL: Schweizerische Gesellschaft für Fachpsychologie in
Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
P: Priska Fritsche, S: Geschäftsstelle SGFBL, Im Russer 108, 8708
Männedorf, 079 827 39 05, [email protected], www.sgfbl.ch
SGP/SSP: Schweizerische Gesellschaft für Psychologie/
Société Suisse de Psychologie
P: Sabine Sczesny, S: Heidi Ruprecht, Universität Bern, Institut für
Psychologie, Muesmattstrasse 45, 3000 Bern 9, 078 902 26 95,
[email protected], www.ssp-sgp.ch
SGPO: Sektion FSP der Schweiz. Ges. für Psycho-Onkologie/
Section FSP de la Société Suisse de Psycho-Oncologie
P: Diana Zwahlen, S: Claudia Bigler, c/o Krebsliga Schweiz,
Effingerstrasse 40, 3001 Bern, 031 389 91 30,
[email protected], www.psycho-onkologie.ch
SGRP/SSPL: Schweizerische Gesellschaft für Rechtspsychologie/Société Suisse de Psychologie Légale
P: Leena Hässig, S: Jürg Vetter, Im Eisernen Zeit 21, 8057 Zürich,
078 746 38 80, [email protected], www.rechtspsychologie.ch
SGVT-PsyS/SSTCC-PsyS: Sektion PsychologInnen der
Schweizerischen Gesellschaft für Verhaltens- und Kognitive
Therapie/Section des psychologues de la Société Suisse de
Thérapie Comportementale et Cognitive
P: Claudine Ott-Chervet, S: Laurence Swoboda-Bohren, Worblaufenstr. 163, Postfach 30, 3048 Worblaufen, 031 311 12 12 (Mo/Di),
[email protected], www.sgvt-sstcc.ch
SKJP/ASPEA: Schweizerische Vereinigung für Kinder- und
Jugendpsychologie/Association Suisse de Psychologie de
l’enfance et de l’adolescence
P: Roland Buchli, S: SKJP Geschäftsstelle, Josef Stamm, Postfach
4138, 6002 Luzern, 041 420 03 03, [email protected], www.skjp.ch
SPK: Sektion FSP der Schweiz. Ges. der PsychotherapeutInnen
für Kinder und Jugendliche/Section FSP de la Société Suisse
des Psychothérapeutes d’enfants et d’adolescents
P: Roland Straub, Brambergerstrasse 3, 6004 Luzern,
041 410 46 25, [email protected], www.spkspk.ch
SSCP: Swiss Society for Coaching Psychology
P: Ursula Niederhauser, Postfach 855, 3000 Bern 9,
[email protected], www.sscp.ch
SSS: Swiss Society of Sexology, Section psychologues
P: Xavier Pislor, S: Rodolphe Soulignac, Rue des Eaux-Vives 15,
1207 Genève, 076 30 35 478, [email protected]
ecoleducouple.ch, www.swissexology.ch
SVG: PsychologInnensektion des Schweizer Vereins für
Gestalttherapie und Integrative Therapie
P: Daniel Emmenegger, Scheibenschachenstr. 10, 5000 Aarau,
062 822 71 58, [email protected], www.gestalttherapie.ch
SVKP/ASPC: Schweizerische Vereinigung Klinischer Psychologinnen und Psychologen/Association Suisse des Psychologues Cliniciennes et Cliniciens
P: Monika Bamberger, S: Eliane Scheidegger, Baselmatt 145,
4123 Allschwil, 061 264 84 44, [email protected], www.svkp.ch
SVNP/ASNP: Schweiz. Vereinigung der Neuropsychologinnen
und Neuropsychologen/Ass. Suisse des Neuropsychologues
P: Joachim Kohler, S: Sekretariat SVNP, Gabriela
Deutsch, c/o IMK Institut für Medizin und Kommunikation AG,
Münsterberg 1, 4001 Basel, 061 271 35 51, [email protected],
www.neuropsychologie.ch
systemis.ch: PsychologInnensektion der
Schweizerischen Gesellschaft für Systemtherapie
P: Thomas Estermann, S: Beatrice Wapp, Mühleplatz 10,
6004 Luzern, 041 410 66 57, www.systemis.ch
VfV/SPC: Schweizerische Vereinigung für Verkehrspsychologie/Société Suisse de Psychologie de la Circulation
P: Andreas Widmer, Marktgasse 34, 4600 Olten, 062 212 55 56,
[email protected], www.vfv-spc.ch
VNP.CH: Verein notfallpsychologie.ch
P: Jacqueline Frossard, S: Katharina Lyner, Bammertackerweg 23,
4105 Biel-Benken, 079 734 92 42, [email protected],
www.notfallpsychologie.ch

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