bull power audiovox

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bull power audiovox
amz
Sonderheft
auto motor zubehör
Mehr als ein Pflichttermin
Die AMITEC wird sich auch 2010 behaupten
spezial
März 2010
Werkstattausrüstung im Wandel
Interessante Neuheiten und bewährte Problemlöser
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amz
editorial inhalt
auto | motor | zubehör
amitec
Herausgeber und Verlag:
Schlütersche Verlagsgesellschaft
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30173 Hannover
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Redaktion:
Jürgen Rinn (Chefredakteur)
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(BLZ 250 501 80), Konto 101 99 00
Siehe Anzeigenpreisliste amz –
auto motor zubehör Nr. 48
Nachdruck nur mit Genehmigung
des Verlages unter ausführlicher
Quellenangabe gestattet. Gezeichnete
Artikel decken sich nicht unbedingt
mit der Meinung der Redaktion.
Für unverlangt eingesandte
Manuskripte haftet der Verlag nicht.
Gerichtsstand und Erfüllungsort:
Hannover
Druck: CW Niemeyer Druck GmbH
Böcklerstraße 13, 31789 Hameln
Die Titel des Verlagsbereichs KFZ
im Überblick:
Keine verflixte 13
L
eicht wird sie es in diesem, ihrem 13. Jahr nicht
haben – die AMITEC. Findet doch nur rund ein
halbes Jahr später die Automechanika in Frankfurt
statt, und dann gibt es ja auch noch die vielen
Hausmessen oder Leistungsschauen der großen
Teilehändler und Kooperationen rundum. Trotzdem hat
die Leipziger Branchenfachmesse mit ihrem Ausstellerangebot aus dem Bereich der Werkstattausrüster, Service- und Teileanbieter, dem Rahmenprogramm, Branchencafé und vielen Sonderveranstaltungen wieder eine
Menge zu bieten. Auch in diesem Jahr werden viele GVAMitglieder aus Handel und Industrie die AMITEC nutzen,
um dem Fachpublikum zur Verfügung zu stehen. Und
zu guter Letzt kann die Leipziger Kfz-Branchenfachmesse
der gleichzeitig stattfindenden Automesse AMI dieses
Mal noch einen Joker draufsetzen: Mit der AMICOM
gesellt sich zeitgleich ein weiterer Messe-Partner dazu,
der unisono interessierte Fachleute aus der Kfz- Branche
anspricht. Auf dieser neuen Branchenmesse steht alles
rund um die Kfz-Unterhaltungs-, Kommunikations- und
Navigationstechnik im Fokus. Hier können sich die Besucher über alle Bereiche rund um die In-Car-ElektronikProdukte informieren. Und weil mobile Elektronik, wenn
sie in moderne Fahrzeuge integriert wird, höchsten technischen Anforderungen gerecht werden muss, erwartet
man auch hier viele Besucher aus Kfz-Werkstätten und
Autohäusern. So werden sowohl die AMITEC wie auch
die benachbarte AMICOM 2010 dem Fachpublikum ein
Höchstmaß an Informationen bieten und machen einen
Besuch lohnenswert, auch bei weiterer Anfahrt.
Wie schon in den Jahren zuvor, haben wir mit dieser Ausgabe für Sie einen AMITEC-Messeführer zusammengestellt, der einmal als Übersicht den direkten Weg
zu Ihren Ansprechpartnern sowie einen ersten Überblick zur AMITEC sowie AMICOM aufzeigen und Appetit auf Ihren Messebesuch machen soll. Wir wünschen
Ihnen eine stressfreie An- und Abreise sowie einen angenehmen Messeaufenthalt mit interessanten Impressionen und vielen Anreizen für Ihr Tagesgeschäft.
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Jürgen Rinn
4 Mehr als ein Pflicht-Termin
Zum 13. Male dreht sich wieder alles um
Fahrzeugteile, Werkstattservice, Wartung,
Pflege und Reparatur von Pkw sowie
Nutzfahrzeugen. Die Kfz-Fachmesse
AMITEC wird sich auch 2010 in schwierigem Umfeld behaupten.
6 Familien-Zuwachs
Auf der neuen Branchenmesse AMICOM
steht alles rund um die Kfz-Unterhaltungs-, Kommunikations- und Navigationstechnik im Fokus. Hier können sich
die Besucher über das gesamte Spektrum
an In-Car-Elektronik-Produkten informieren.
8 „Zuwachs für die
AMI-Familie in Leipzig“
Vieles ändert sich in Leipzig: AMI und
AMITEC finden künftig im zweijährigen
Turnus statt, neu im Reigen ist die AMICOM. Wir haben uns mit Projektleiter
Matthias Kober über die Vergangenheit
und die Zukunft der Messe unterhalten.
Das Gespräch führte Tom Vahle.
9 Regional verankert und
auf neue Märkte ausgerichtet
Auch in diesem Jahr nutzen wieder viele
GVA-Mitglieder aus Handel und Industrie
die AMITEC, um dem Fachpublikum zur
Verfügung zu stehen.
10 Ausstellerverzeichnis und Hallenpläne
14 Werkstattausrüstung im Wandel
Auf der AMITEC werden Fachbesucher
interessante Neuentwicklungen und bewährte Problemlöser für den Werkstattalltag entdecken können. Die amz-Redaktion hat Klaus Burger, Präsident des
ASA-Verbandes, und dessen Stellvertreter
Harald Hahn zu aktuellen Trends bei der
Werkstattausrüstung befragt.
16 Was treibt uns morgen an?
Der zweite Internationale AMI-Kongress
am 13. April 2010 soll die spannende
Frage „Antriebe, Mobilität, Innovationen
– was treibt uns morgen an?“ beantworten.
19 Messe-Service
amz-spezial AMITEC 2009 3
spezial
Ami/AMItec – Leipzig 2010
Die AMITEC bietet Entscheidern die Möglichkeit, anstehende Investitionen vorzubereiten.
Fotos: Rinn
Große Anstrengungen betreiben die
AMITEC-Macher dabei vor allem in Polen
und Tschechien.
Werkstattausrüster und Teileanbieter
Mehr als ein Pflicht-Termin _ Zum 13. Male dreht sich hier wieder alles um Fahrzeugteile,
Werkstattservice, Wartung, Pflege, und Reparatur von Pkw sowie
Nutzfahrzeugen. Die Kfz-Fachmesse AMITEC wird sich auch 2010 in
schwierigem Umfeld behaupten.
W
enn die AMITEC zum 13.
Mal ihre Pforten öffnet,
dreht sich auf dem Leipziger
Messegelände
wieder alles um Wartung,
Pflege, Service und Reparatur von Pkw
und Nutzfahrzeugen sowie Fahrzeugteile,
Werkstatt und Service. Vom 10. bis zum
14. April 2010 steht dann wieder alles im
Zeichen der mittel- und osteuropäischen
Kfz-Fachwelt. Auf rund 15.000 Quadratmetern werden führende Anbieter aus
den Bereichen Autoteile, Werkstatt und
Service modernste Diagnoseverfahren,
innovative Pflegeprodukte, pfiffige Reparaturhelfer oder das breite Spektrum an
Fahrzeugteilen sowie branchenspezi-
fischen Dienstleistungen präsentieren.
Auch wenn ihr die im Herbst in Frankfurt
am Main stattfindende Automechanika
im Nacken sitzt, gilt die AMITEC für Praktiker und Entscheider der KraftfahrzeugBranche als wichtiger Frühjahrs-Branchentreffpunkt, wenn nicht gar als ein
Pflichttermin.
„Ungeachtet der angespannten wirtschaftlichen Lage im Kfz-Gewerbe ist
das Interesse der Unternehmen an der
AMITEC nach wie vor groß. Die Ausstellerzahlen liegen auf dem Niveau des Vorjahres und bei den Standgrößen sieht es
ähnlich aus“, freut sich Matthias Kober,
Projektdirektor der AMITEC. Insgesamt
erwarten er und sein Team rund 250
Aussteller, die das gesamte Marktspektrum
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4
amz-spezial AMITEC 2010
Neben zahlreichen Herstellern aus der
Werkstattausrüsterszene werden auch
wichtige Handelsunternehmen der KfzBranche nach Leipzig kommen, dessen ist
sich Kober sicher. „Für Besucher ist das eine
perfekte Konstellation, garantiert sie doch
Informationen aus erster Hand sowie die
Möglichkeit, anstehende Investitionsentscheidungen vorzubereiten“, führt Kober
aus. Dabei zählt er zu den angemeldeten
Unternehmen unter anderem ad AUGROS,
Berner, Blitz Rotary, Consul, Eder, Förch,
HAWEKA, Magneti Marelli, Makra Chemie,
Pro-Cut, Snap-on, Stahlgruber, Texa, WERBAS und Würth. Erstmals mit dabei sind
unter anderem ERC, GETTYGO, Lesjöfors
und Puls Air.
Das gebündelte Knowhow zweier
starker Partner demonstrierten Markus
Neudeck, Geschäftsführender Gesellschafter bei Optimal, und Andrew D.
Graham, Geschäftsführer bei Suplex,
mit ihrem Strut-Kit auf der AMITEC im
vergangenen Jahr. Die beiden mittelständischen Unternehmen entwickelten
ein komplett vormontiertes StandardFederbein für den Kfz-Aftermarket. Die
All-in-One-Lösung beinhaltet neben
Stoßdämpfer und Fahrwerksfeder auch
alle anderen Anbauteile wie ProtectionKit und Montageschrauben. „Wir waren
das erste Mal in Leipzig dabei. Von der
ersten Minute an haben wir eine große
Resonanz erfahren. Dabei kamen wir mit
durchaus hohen Erwartungen zur Messe.
Neben den Kunden, die wir selbst eingeladen hatten, konnten wir vor allem viele
neue Werkstätten in Ostdeutschland
erreichen“, sagt Graham, auf seine erstmalige Teilnahme im vergangenen Jahr
angesprochen.
Ausbildung im Fokus
Die Sonderschau der Nachwuchsförderung
im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe „AutoBerufe – Chancen für Könner“ präsentiert in der Glashalle moderne Berufsbilder
rund ums Automobil. Eine Mischung aus
Kfz-Technik-Demonstration, Information
und Unterhaltung stellt Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Entwicklungschancen im Kfz-Gewerbe in sehr
lebendiger Form dar. Jugendliche können
sich hier vor der Berufswahl ein persönliches Bild von den High-Tech-Berufen in
der Branche und deren Anforderungen ma-
AMITEC-Spektrum
Für Werkstätten, Autohäuser, Handel mit Autoteilen und anderen ServiceBetrieben für Kraftfahrzeuge sind folgenden Bereiche vorgesehen:
-
Das gesamte Spektrum für Interessierte aus
Werkstätten, Autohäusern, Handel mit Autoteilen
und anderen Service-Organisationen für
Kraftfahrzeuge wird auf der AMITEC angesprochen.
Autoteile,
Werkstattausrüstung,
Autopflege und -versorgung,
Dienstleistungen für das Kfz-Geschäft,
Abschleppen und Bergung, Ausrüstung,
Tankstelle, Ausrüstung,
Wirtschaftsbau / Lagereinrichtungen / Organisation
Umweltschutz / Recycling / Entsorgung
Tipps fürs Kfz-Geschäft:
Das AMITEC-Branchencafé soll inmitten des Messegeschehens Gelegenheit zum
Erfahrungsaustausch unter Experten einladen. Fachbesucher können sich hier
in ungezwungener Atmosphäre an Diskussionsrunden beteiligen oder sich bei
Vorträgen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen des Kfz-Gewerbes über
technische Entwicklungen und Branchentrends informieren. Täglich ab 10.00
Uhr (Samstag und Sonntag) beziehungsweise 11 Uhr (Montag bis Mittwoch) wird
es im Branchencafé um handwerkliche, betriebswirtschaftliche und rechtliche
Fragestellungen gehen. Neben den Landesverbänden des Kfz-Gewerbes und deren
Partner nutzen weitere Aussteller die Möglichkeit, zusätzliche Informationen zu
vermitteln. So lädt die Sächsische Energieagentur (SAENA) zu einer Vortragsreihe
zum Thema Elektromobilität ein. Ebenfalls in die Rubrik „Alternative Antriebe“
zählt der Vortrag „Umrüstung auf Gasantrieb – Marktüberblick und Tipps für die
Werkstatt“. Außerdem gibt es Expertentipps zu alternativen Diagnosestrategien,
zur Sachmängelhaftung, zum Werkstattrecht oder zur Energiekostenoptimierung.
Besucher der AMI, AMITEC und AMICOM können an den Veranstaltungen im
Branchencafe in Halle 4 kostenfrei und ohne gesonderte Anmeldung teilnehmen.
AMI-Halle 3
Stand: D26
Markus Neudeck (links), Geschäftsführender Gesellschafter bei Optimal, und Andrew D. Graham,
Geschäftsführer bei Suplex, mit ihrem Strut-Kit
auf der AMITEC im vergangenen Jahr.
chen. Partner sind der VDIK und der Zentralverband Deutsches
Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).
Tradition ist die Sonderschau in Form einer lebendigen
Werkstatt. 2010 lautet das Thema „Karosserie- und Fahrzeugbau – Mit umweltbewussten Fahrzeugen in die Zukunft“. In Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Landesinnungsverband der Karosserie- und Fahrzeugbauer werden
Techniken rund ums Automobil vorgestellt. Die Besucher
sind eingeladen, sich Tricks und Kniffe der Profis zeigen zu
lassen. Umrahmt wird die AMITEC erneut von einem umfangreichen Fachprogramm. Kongresse, Workshops sowie
Vorträge über aktuelle und praxisnahe Themen der KfzBranche bieten dem Besucher eine kompetente Weiterbildungsmöglichkeit. Zusätzliche Anreize für das autoaffine
Fachpublikum verspricht die Kombination von AMITEC
mit der parallel stattfindenden Automobilausstellung
AMI sowie der neuen Branchenmesse für Unterhaltungs-,
Kommunikations- und Navigationstechnik im Fahrzeug,
AMICOM. Auch können sich Werkstattbetreiber ausgiebig
über die Möglichkeiten im Umgang mit modernen Elektronikgeräten für Fahrzeuge informieren.
Jürgen Rinn
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amz-spezial AMITEC 2010 5
spezial
Ami/AMItec – Leipzig 2010
Familien-Zuwachs
_ Auf der neuen Branchenmesse AMICOM steht alles
rund um die Kfz-Unterhaltungs-, Kommunikations- und Navigationstechnik im Fokus. Hier können sich die Besucher über das gesamte Spektrum an In-Car-Elektronik-Produkten informieren.
W
enn die 20. AMI wieder
das automobile Publikum
nach Leipzig bringt, wird
sie in der Zeit vom 10. bis
14. April durch eine klangvolle Novität unter ihrem Dach bereichert.
Erstmals findet dann die AMICOM als
Branchenmesse für Unterhaltungs-, Kommunikations- und Navigationstechnik
im Fahrzeug statt. Parallel zur AMI und
AMITEC können sich Messebesucher auf
15.000 Quadratmetern umfassend über
das gesamte Spektrum an In-Car-Elektronik-Produkten informieren.
„Von der neuesten Hifi-Anlage über
interaktive Navigationslösungen bis hin
zu multimedialen TV-Einbindungen werden dem technikbegeisterten Autofahrer
heute keine Grenzen mehr gesetzt. In
Leipzig können sich Messebesucher über
die Vielfalt an Produkten sowie die notwendigen Einbauvorgänge informieren“,
sagt Matthias Kober, Projektdirektor
der AMICOM. Seitens der Messeleitung
werden rund 100 Aussteller zu dieser
Premierenveranstaltung erwartet. Vom
Hersteller über den Fachhandel und den
Einbauspezialisten bis zur einschlägigen
Szene – die neue Branchenmesse AMICOM soll sie alle an einem Ort versammeln und selbst zum neuen Mittelpunkt
der mobilen Infotainment-Welt avancieren. Neben der Präsentationen der Aussteller, werden eine lebendige Werkstatt
mit Live-Einbau, Vorträge und Workshops
sowie diverse Wettbewerbe
dem Publikum demonstrieren, was
machbar ist und dass erst die Summe der
richtigen Komponenten den vollendeten Unterhaltungsspaß ins Auto bringt.
Deshalb findet die AMICOM gemeinsam
mit der AMI (Auto Mobil International)
und der AMITEC als Fachmesse für Fahrzeugteile, Werkstatt und Service auf dem
Leipziger Messegelände statt
„Die Entscheidung für das Konzept
in Verbindung mit der AMI/AMITEC und
für Leipzig ist ein wichtiger Baustein für
die strategische Entwicklung der ganzen
AMI-Gruppe. Unser ganzheitlicher Messeansatz, der neben Audio auch die zukunftsträchtigen Themen Infotainment
und Navigation umfassend abbildet, hat
die Industrie überzeugt. Dazu kommt,
dass wir durch die Synergien mit den
Schwesterveranstaltungen AMI und
AMITEC der Branche neue Fach- und
Privatbesucherzielgruppen erschließen
können“, bringt es Kober auf den Punkt.
Elegant in der Optik, uneingeschränkt
alltagstauglich und ultrastark in puncto Entertainment kann sich heute ein
Fahrzeug mittels neuester InfotainmentTechnologien als mobiles Zentrum für
Kommunikation, Navigation und hohen
Unterhaltungsspaß offenbaren. Die mobile Elektronik, die sich in moderne Fahrzeuge integrieren lässt,
wird dabei höchsten
technischen und audiophilen Anforderungen
gerecht. Rollendes Büro,
Kino auf vier Rädern,
motorisierte Spielothek,
klangstarkes
Gesamtkunstwerk,
optimale
Routenführung – heute
kann ein Auto heute alles in einem sein.
Gute Aussichten
für 2010
Flachbildschirme, DVDPlayer und digitales Fern-
6
amz-spezial AMITEC 2010
Die AMI-Familie bekommt klangvollen
Zuwachs. Parallel zur AMI und AMITEC
können sich Messebesucher vom 10. bis
14. April auf der AMICOM umfassend über
das gesamte Spektrum an In-Car-ElektronikProdukten informieren.
Fotos: Rinn
sehen sind jetzt nicht mehr nur im Wohnzimmer zu Hause. Was bisher nur den
Luxuslimosienen vorbehalten war, kommt
jetzt auch in Fahrzeugen unterer Klassen
zum Einsatz. Experten messen dem CarMedia-Bereich wesentliche Bedeutung
bei und rechnen mit einem Umsatz von
rund einer Milliarde Euro in Deutschland.
Davon entfällt mehr als die Hälfte auf
mobile Navigationsgeräte. Außerdem
sollen laut Marktforschung hochwertige
Produkte und Dienstleistungen, die mehr
Komfort und Lebensqualität beitragen,
weiterhin Konjunktur haben. „Der Trend
geht zu immer komfortableren, komplett
ins Fahrzeug integrierte Lösungen“, urteilt Alexander Klett, Geschäftsführer des
Branchenverbandes EMMA. Ganzheitliche
Lösungen beinhalten Möglichkeiten für
das Hören von Musik, Schauen von Filmen,
Navigieren sowie das mobile Freisprechen.
Mehr denn je, so Klett, verbringen wir Zeit
im Auto: „Entsprechend steigen unsere Ansprüche an Komfort, Sicherheit und Unterhaltung auf vier Rädern.“
Als Förderer, Begleiter und Beobachter
dieser Szene entgeht den professionellen
Herstellern nicht, dass die Car-Audio-Fans
eine große Rolle als Meinungsmacher spielen und dass sie wertvolle Hinweise für die
Produktentwicklung liefern können. Von
dieser Synergie können sowohl Fachhandel, Einbauwerkstätten und Verbraucher
profitieren und dem Erlebnis „Mobile Media“ neue Akzente verleihen. Denn was
für die einen das Plus an Komfort, Unterhaltung und Sicherheit bedeutet, ist für
engagierte Enthusiasten der ultimative
Sound im Auto. Und hier steht nicht nur
der eigene Unterhaltungsspaß im Vorder-
grund. Auch Gleichgesinnten und sogar
nicht-Szene-Insidern soll gezeigt werden,
was klang- und showtechnisch aus nahezu jedem fahrbaren Untersatz herauszuholen ist. Deshalb lautet die Botschaft,
dass nicht die Wattleistung, sondern das
richtig umgesetzte Knowhow aus einer
Car-HiFi-Anlage ein wettbewerbstaugliches Soundsystem macht.
Schon früh im Vorfeld hatten sich
marktführende Unternehmen wie AIV,
Audio Design, AUDIO SYSTEM, Clarion,
DLS Svenska, German MAESTRO, Hama,
JVC, Kenwood, Magnat und Pioneer als
Aussteller angemeldet. „Die Unternehmen schätzen die unmittelbare Nähe zur
AMI und AMITEC, mit der sie neue Zielgruppen, zum Beispiel Kfz-Werkstätten
und Autohäuser, sowie das Privatpublikum direkt erreichen“, sagt Kober. Denn
bei der Frage, wie kommt das passende
Entertainmentsystem ins Auto, wer
berät, wer baut ein, ist der Spezialist gefragt. Das wird auch von Marktforschern
bestätigt.
Qualität, Beratung und Service sind
in den Augen des Verbrauchers auch in
wirtschaftlich angespannten Zeiten die
Domänen des Fachhandels und spezialisierter Einbaubetriebe. Fragen, ausprobieren, informieren und schon bei der
Auswahl einen Vorgeschmack auf den
Spaß bekommen, das gehört zur multimedialen Aufrüstung im Fahrzeug dazu.
Ein selbstständiger Einbau, wie er früher
möglich war, ist bei Fahrzeugen neuer
Generationen durch die Komplexität der
von Werk aus verbauten Komponenten
heute für den Laien nahezu unmöglich.
An allen fünf Messetagen können Besucher den Einbau einer Multimedia-Anlage an einem Ford Mustang verfolgen.
Schritt für Schritt zeigen dann EinbauExperten einer Leipziger Fachwerkstatt,
wie die einzelnen Komponenten eingebaut, verkabelt und aufeinander abgestimmt werden. Dabei können sich Tüftler auch den einen oder anderen Trick
erklären lassen. Das macht die AMICOM
besonders für Kfz-Werkstätten sowie
klassische Einbaubetriebe, den Teilefachund Einzelhandel interessant.
Viele telefonieren ohne
Freisprechanlagen
Wider besseres Wissen greifen viele
Autofahrer während der Fahrt auch
ohne Freisprecheinrichtung zum Mobiltelefon, hat eine Umfrage der ExpertenOrganisation Dekra ergeben. In Autos
ohne Freisprechanlage telefoniert mehr
als jeder fünfte Fahrer (22 Prozent) am
Steuer – obwohl über 90 Prozent dies
als gefährlich ansehen.
Als wichtigsten Grund für den Verzicht
auf ein Freisprechgerät nannten die Autofahrer, das Verbot sei ihnen schlicht
egal (58 Prozent). Knapp ein Drittel (31
Prozent) der 1800 Befragten hält eine
Freisprecheinrichtung für zu teuer, die
Anlage passe nicht beim neuen Telefon
meint ein Viertel (24 Prozent), und
es werde nur selten kontrolliert (20
Prozent). Junge Autofahrer gaben als
Hinderungsgrund für eine Freisprecheinrichtung besonders häufig (41 Prozent)
einen zu hohen Preis an. Mehr als jeder
vierte Autofahrer (26 Prozent) gab an,
er könne auf das Telefon im Auto nicht
mehr verzichten. Von den Männern
muss fast ein Drittel (29 Prozent) im
Auto unbedingt telefonisch erreichbar
sein (Frauen: 19 Prozent). In punkto
Fahrzeugausstattung liegen die Männer
ebenfalls vorn: Ihre Autos haben zu 40
Prozent ein Freisprechgerät an Bord, bei
den Frauen sind es nur 24 Prozent.
Quelle: Dekra-Umfrage zum Handy am
Steuer
Jürgen Rinn
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spezial
Ami/AMItec – Leipzig 2010
„Zuwachs für die
AMI-Familie in Leipzig“
_ Vieles ändert sich in Leipzig: AMI und AMITEC finden künftig im
zweijährigen Turnus statt, neu im Reigen ist die AMICOM. Wir haben
uns mit Projektdirektor Matthias Kober über die Vergangenheit und
die Zukunft der Messe unterhalten. Das Gespräch führte Tom Vahle.
amz: Herr Kober, die AMI geht in diesem Jahr
in die 20. Runde. Können Sie kurz ihre Entwicklung skizzieren?
Kober: Als die Leipziger Messe vor 20 Jahren
kurz nach der Wiedervereinigung die erste eigene Automobilmesse aus der Taufe hob, war
es der Anspruch, insbesondere Besuchern aus
Mitteldeutschland einen Überblick zum aktuellen Angebot an Neufahrzeugen und Zubehör
zu geben. Dazu wurde die Messe von Anfang
an als Autoschau zum Anfassen konzipiert.
Mit 273 Ausstellern und 120.000 Besuchern
konnte auf dem alten Messegelände am Völkerschlachtdenkmal eine gelungene Premiere
verzeichnet werden. Ideeller Träger der damaligen „AUTO`91 – aber sicher“ war bereits der
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK), der bis heute unser Partner ist. Die steigenden Aussteller- und Besucherzahlen in den Folgejahren etablierten die
AMI unter den deutschlandweit beachteten
Veranstaltungen. Die Einweihung des Neuen Messegeländes im Jahr 1996 sorgte dann
für einen Quantensprung mit erstmals über
250.000 Besuchern und 386 Ausstellern. 1998
wurde die AMITEC als eigenständige Fachmesse für Fahrzeugteile, Werkstatt und Service
eingeführt. Mit der EU-Osterweiterung 2004
rückten die östlichen Nachbarländer verstärkt
in den Fokus und die AMI entwickelte sich
zum mitteleuropäischen Automobilsalon. Der
nunmehr anstehende Wechsel in den ZweiJahres-Turnus stellt den Beginn einer weiteren
Epoche der AMI dar. In den vergangenen 20
Jahren erlebten wir in Leipzig zahlreiche automobile Meilensteine. Dabei waren die Eintritte
von Proton aus Malaysia sowie Daewoo und
Kia aus Südkorea in den deutschen Markt genauso nennenswerte Höhepunkte wie die Präsentation von Brilliance als erster chinesischer
Automobilhersteller auf einer europäischen
Messe im Jahr 2005. Nicht zu vergessen die
verschiedenen Weltpremieren deutscher und
internationaler Hersteller seit 1996 oder die
einzigartigen Sonderschauen.
amz: Künftig finden AMI und AMITEC im
Zwei-Jahres-Rhythmus statt. Ist das ein Rückschritt?
Kober: Nein, im Gegenteil. Es ist die konsequente
Anpassung an die Entwicklungen des Marktes
und die Wünsche der Aussteller. Mit dem ZweiJahres-Turnus verbunden ist die Neupositionierung der AMI als wichtigste Messe rund um den
PKW in den geraden Jahren in Deutschland und
Mitteleuropa. Weiter ausgebaut werden der
Charakter als Kunden- und Käufermesse und
die bestehende Ausrichtung auf die Märkte in
Mittel- und Osteuropa. Wir gehen davon aus,
dass die AMI damit auch in ihrer einzigartigen
Verbindung mit AMITEC und AMICOM alle
Voraussetzungen für eine noch stärkere bundesweite und internationale Aufmerksamkeit
erfüllt. Die breite Unterstützung unserer Aussteller und Partner gibt uns Zuversicht für eine
erfolgreiche Zukunft der AMI.
amz: Dieses Jahr ergänzt die AMICOM als
Branchenschau für Unterhaltungs-, Kommunikations- und Navigationstechnik im
Fahrzeug das Angebot in Leipzig. Ist das ein
Versuchsballon oder wird es in den nächsten
Jahren beim Dreigestirn AMI/AMITEC/AMICOM bleiben?
Kober: In Gesprächen mit marktführenden Unternehmen der In-Car-Elektronik-Branche kristallisierte sich heraus, dass es einen großen Bedarf nach einer neuen Präsentationsplattform
gibt. Gemeinsam mit der Branche entwickelten
wir daraufhin die AMICOM als Branchenmesse für Unterhaltungs-, Kommunikations- und
Projektdirektor Matthias Kober.
Navigationstechnik im Fahrzeug. Die gemeinsame Durchführung mit der AMI und der
AMITEC bietet den Ausstellern der AMICOM unter anderem die Möglichkeit, in Leipzig neben
ihren klassischen Zielgruppen neue Kunden zu
erreichen, zum Beispiel Firmen des Kfz-Gewerbes als potenzielle Einbaubetriebe oder auch
Endverbraucher. Die Messe integriert eine Produktgruppe, auf die zahlreiche Autofahrer immer größeren Wert legen und zu der ein hoher
Informationsbedarf besteht. Kurzum: Mit AMI,
AMITEC und AMICOM haben wir eine in Europa
einzigartige Messekombination geschaffen. Die
AMICOM ist als jährliche Messe konzipiert. Die
sehr gute Ausstellerbeteiligung in diesem Jahr
mit über 100 Herstellern und Marken, darunter
fast alle Marktführer, bestärkt uns in dem Optimismus, dass sie sich schnell als Branchentreffpunkt etabliert.
amz: Welche Erwartungen knüpfen Sie an
die diesjährige Messe?
Kober: Trotz der aktuell schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen bewegen sich
die derzeitigen Ausstellerzahlen auf dem Niveau des Vorjahres. Das bestätigt uns, dass
die Neuprofilierung richtig war und von der
Industrie angenommen wird. Keine andere
Veranstaltung in Deutschland zeigt 2010 ein
umfassenderes Angebot rund um das Auto.
Von den Fahrzeugpremieren und aktuellen
Entwicklungen zu alternativen Antrieben über
modernste Ausrüstungen für Wartung, Pflege,
Service und Reparatur von Kraftfahrzeugen bis
zum audiovisuellen Equipment können sich
Privat- und Fachbesucher über alle automobilen Themen informieren. Dazu kommen verschiedene Sonderschauen und Aktionen, das
in seiner Breite europaweit einzigartige Probefahrtangebot sowie zahlreiche Fachveranstaltungen. Damit sind alle Weichen für eine
erfolgreiche Jubiläumsmesse gestellt.
amz: Herr Kober, vielen Dank für das
Gespräch.
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8
amz-spezial AMITEC 2010
Regional verankert und auf neue
Märkte ausgerichtet
_ Auch in diesem Jahr nutzen wieder viele GVA-Mitglieder aus
Handel und Industrie die AMITEC, um dem Fachpublikum zur
Verfügung zu stehen und engagieren sich im Rahmen ihres
Messeauftritts für die europaweite „Right to Repair“ Kampagne.
Eine Betrachtung von GVA-Präsident Hartmut Röhl.
D
as Jahr 2010 ist aus Sicht des
Kfz-Aftermarket ein wichtiges
Jahr. Die vergangenen Monate
waren durch eine tiefgreifende
ökonomische Krise geprägt,
von der auch unsere Branche nicht gänzlich verschont blieb. Die allgemeine wirtschaftliche Talfahrt konnte in den vergangenen Monaten gestoppt werden. Der
Aftermarket war im Krisenjahr 2009 der
Stabilisierungsfaktor im Kfz-Sektor, wenn
man von der künstlich erzeugten und nicht
nachhaltigen Belebung des Neuwagenverkaufs durch die Abwrackprämie absieht.
Teilehersteller, Großhändler und Werkstätten melden konstante bis wachsende
Umsätze. In 2010 wird es darum gehen,
den sich andeutenden Trend zur gesamtwirtschaftlichen Erholung zu nutzen und
wenn möglich nachhaltig zu stärken. Die
anstehenden Messen des Jahres übernehmen dabei wichtige Funktionen.
Für den weltweiten Kfz-Aftermarket
kann die Frankfurter Automechanika als
globale Leitmesse der Teilebranche im September der Prüfstein sein, inwieweit ein
gesamtwirtschaftlicher Aufschwung sich
auch auf den Kfz-Service und -Wartungsmarkt auswirkt. In der ersten Jahreshälfte
2010 liegt es aber zunächst an der AMITEC,
ein Zeichen zu setzen, sozusagen der symbolische Startschuss zur Konjunkturrallye
zu sein. Die Leipziger Messe folgt dabei
ihrem Selbstverständnis als ein wichtiges
Branchenevent insbesondere für den mittel- und osteuropäischen Markt. Sowohl
von regionalen Unternehmen auf Ausstellerseite als auch von den Fachbesuchern seit Jahren gut angenommen, ist die
AMITEC auch für viele national und inter-
national tätige Teilehändler und Zulieferer
immer bedeutender geworden. Für Unternehmen, die einen Blick auf die Absatzmärkte Osteuropas werfen, insbesondere
Polen oder die Tschechische Republik, ist
die Leipziger Messe geradezu ein Pflichttermin.
seplanungen der Unternehmen des KfzTeilemarktes bleiben wird und dies ungeachtet der stark angewachsenen Zahl
und Bedeutung etwa der Hausmessen
des Handels.
GVA-Mitglieder aus Handel
und Industrie sind dabei
Auch in 2010 nutzen wieder viele GVAMitglieder aus Handel und Industrie die
AMITEC, um sich auf den zur Verfügung
stehenden 15.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche dem Fachpublikum zu
stellen, einige sind in diesem Jahr erstmalig in Leipzig vertreten und zeigen
damit Vertrauen in den Messestandort.
Viele der GVA-Mitglieder engagieren sich
im Rahmen ihres Messeauftritts für die
Kfz-Branchenmessen
sind Pflichttermine
Veranstaltungen wie die AMITEC oder die
Automechanika sollten auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht vernachlässigt werden. Die Möglichkeit, die Produkte
und Leistungen des eigenen Unternehmens in einem solchen „Schaufenster“ zu
präsentieren, darf nicht ungenutzt bleiben.
Umso erfreulicher deshalb, dass sowohl
Automechanika als auch AMITEC stabile
Ausstellerzahlen und vermietete Standflächen im Vergleich zu den Vorjahren melden
können. So rechnet die Leipziger Messegesellschaft wieder mit über 250 Ausstellern
und etwa 50.000 Fachbesuchern der Teilemesse.
Nach der diesjährigen Veranstaltung
wechselt die AMITEC in einen Zweijahresrhythmus mit dem Bestreben, die Automesse AMI zukünftig in den Jahren zu
veranstalten, in denen die Frankfurter
Branchenleitmesse IAA nicht stattfindet.
Aus Sicht der AMI macht dieser Wechsel sicherlich Sinn, im Sinne der AMITEC und des
Kfz-Aftermarket ist es aber als unglücklich
zu bezeichnen, dass das Leipziger Branchenevent somit in den AutomechanikaJahren stattfindet. Dennoch kann man
davon ausgehen, dass die AMITEC auch in
der Zukunft eine feste Größe in den Mes-
„Die Leipziger AMITEC ist regional verankert
und auf neue Märkte ausgerichtet“, sagt
Hartmut Röhl, GVA-Präsident. Foto: Rinn
europaweite „Right to Repair“ Kampagne (R2RC) zur Stärkung des Profils des
freien Kfz-Teile- und Servicemarkts. Die
AMITEC bietet ein gutes Forum, um weitere Unterstützer für den Kampf um faire
Wettbewerbsbedingungen im Kfz-Aftermarket zu gewinnen. Das Fachpublikum
aus den Werkstätten kann in Leipzig gezielt auf die Inhalte von „Right to Repair“
hingewiesen werden und auch die vielen
Autofahrer, die in erster Linie von der AMI
und der neuen AMICOM auf das gemeinsam genutzte Messegelände gezogen
werden, können für ihre Rechte als Verjr.
braucher sensibilisiert werden. amz-spezial AMITEC 2010
9
10
amz-spezial AMITEC 2010
amz-spezial AMITEC 2010
11
spezial
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Ami/AMItec – Leipzig 2010
amz-spezial AMITEC 2010
ACV GmbH
AIV GmbH + Co. KG
Altendorf GmbH
AMMS
Audio Design GmbH
AUDIO SYSTEM
Audiotec Fischer
Audiotechnik Dietz
Audiovox
Audison
Autotek
Axion
AZ audiocomp
Blaupunkt
BOA
BRAX
Brodit
Bull-Audio
Bury
car akustik
CHP car hifi produkte
Clarion Europa GmbH
ClarionMiND
Connection audison
Connects2
CRUNCH
CSB-System
D.A.S.
Dietronics
Dietz
DLS
elettromedia.de GmbH
EMMA european mobile media association
ESX
German MAESTRO
Ground Zero
Hama GmbH & Co. KG
Helix
Hertz
Hifonics
hiir
Hybrid Audio Technologies
Jabra
JL-Audio
JVC Deutschland GmbH
Kenwood Electronics Deutschland GmbH
Kicker
Lampa
Lightning Audio
Mac Audio
MACROM
MAESTRO Badenia
Magnat
Magnat Audio-Produkte GmbH
MB-Quart
MIDAC
MOSCONI
MTM-Mobilfunk
Naviservice
Nextbase
Pilot
Pioneer Electronics Deutschland GmbH
PM-BOARDS
power cell
Rainbow
Renegade
Rockford Fosgate
Silent Coat
SONY
Soundstream
SPL Dynamics
Stinger
TomTom WORK
V-Design
VNSmedia
VST
WollniKom
Xplus1 GmbH
amz-spezial AMITEC 2010
13
spezial
Ami/AMItec – Leipzig 2010
Werkstattausrüstung im Wandel
_ Auf der AMITEC werden Fachbesucher interessante Neuent-
wicklungen und bewährte Problemlöser für den Werkstattalltag
entdecken können. Die amz-Redaktion hat Klaus Burger, Präsident
des ASA-Verbandes, und dessen Stellvertreter Harald Hahn zu
aktuellen Trends bei der Werkstattausrüstung befragt.
D
amit Kfz-Fachleute ihre Arbeit
professionell erledigen können,
sind sie seit jeher auf gutes Werkzeug und geeignete Geräte und
Maschinen angewiesen. Jedoch
unterliegt die Werkstattausrüstung einem
ständigen Wandel. Sie wird maßgeblich
von der Fahrzeugtechnik und der aktuellen Gesetzgebung geprägt. So war in der
Vergangenheit öfter zu beobachten, dass
einige Segmente der Werkstattausrüstung
an Bedeutung verloren, andere wiederum
zugenommen haben.
Vernetzte Geräte für
höhere Effektivität
„In Zukunft wird sich der Trend weiter in
Richtung elektronische Diagnose unter Beteiligung der Mechanik beziehungsweise
Mechatronik bewegen“, sagt Klaus Burger,
Präsident des ASA-Verbandes. Dabei werde
vor allem die Diagnose der elektronischen
Bauteile im Vordergrund stehen. Aber auch
in die Werkstattausrüstung selbst zieht
immer mehr Elektronik ein, berichtet der
Marktkenner. „Geräte ohne elektronischen
Hintergrund und ohne Möglichkeit der Vernetzung werden in den Hintergrund treten“, prognostiziert Burger. Denn moderne
Prüftechnik muss heute und künftig nicht
nur verlässliche Resultate liefern, sondern
die Arbeitsprozesse in der Werkstatt rationalisieren. Auf diesen Aspekt werden Werkstätten künftig viel mehr achten müssen,
um schwarze Zahlen zu erwirtschaften.
Gesetzliche Einflüsse
Gesetzliche Vorgaben für die periodische
technische Fahrzeugüberwachung haben
in Vergangenheit die Werkstattausrüstung
stark geprägt. Hier seien vor allem die
Richtlinien für Bremsprüfstände und Abgasmessgeräte erwähnt. Derzeit werden
in mehreren Gremien, sowohl europaweit
als auch in Deutschland, die Richtlinien
für die technische Reihenuntersuchung
überarbeitet. „Künftig sind in diesem Bereich weitere Veränderungen vor allem bei
der Abgasmessung, der Prüfung elektronischer Bauteile und der Überprüfung der
Bremsen an Nutzfahrzeugen zu erwarten“,
sagt Burger. Allerdings sei davon auszugehen, dass Werkstätten für die AU- und HUbeziehungsweise SP-Abnahme im eigenen
Betrieb keine zusätzlichen Investitionen
tätigen müssen.
Erwähnenswertes Novum seien vor
allem die Geräte und Daten für die Elek-
tronikprüfung bei der HU. Diese sind aber
speziell auf die Bedürfnisse der Prüforganisationen zugeschnitten und werden
von Werkstätten für die Diagnose und
Fehlersuche nicht genutzt werden können.
Burger geht jedoch davon aus, dass Werkstätten aufgrund von mehr Reparaturaufträgen durchaus von der Elektronikprüfung
bei der HU profitieren werden.
Sensiblere Messtechnik,
angepasste Grenzwerte
Recht kontrovers wird derzeit das Thema
Diesel-AU in der Branche diskutiert. Die
Fakten sind eindeutig: Die heute bei der
AU eingesetzten Opazimeter sind viel zu
ungenau, um an modernen Selbstzündern
mit Dieselpartikelfilter irgend etwas messen zu können. Zudem gelten für letztere
bei der AU die gleichen Grenzwerte wie für
zehn bis 20 Jahre alte Diesel. Deshalb setzt
sich der ASA-Verband auf allen politischen
Ebenen für das Einführen einer sensibleren
Messtechnik und angepasste Grenzwerte
ein. „Es kann nicht sein, dass Fahrzeuge mit
hochempfindlichen Abgasreinigungssystemen und grüner Umweltplakette Grenzwerte von 1.5 1/m und höher haben dürfen
und während ihres gesamten Lebenszyklus
gegen diesen Grenzwert geprüft werden“,
sagt Harald Hahn, Vizepräsident des ASAVerbandes und Vorsitzender des ASA-Arbeitskreises Diagnose.
Die größten Hürden, um diesen Missstand zu ändern, lägen derzeit in der Gesetzgebung. Sowohl in der europäischen,
als auch in der deutschen Gesetzgebung
sei derzeit die Messung der Opazität festgeschrieben. Diese Gesetzgebung ist Hahn
zufolge mittlerweile mehr als 15 Jahre alt
und wurde sowohl in der Art der Messung
als auch in der Grenzwertvorgabe nur unwesentlich verändert. „Zum anderen wurde in der Vergangenheit immer wieder
versucht, die Wirkprüfung abzuschaffen
und die AU auf die Daten über die OBDSchnittstelle zu reduzieren. Dies hat sicherlich die Diskussion über die Notwendigkeit
der Partikelmessung beeinflusst“, meint
Hahn.
Die Werkstattausrüster haben mittlerweile eine neue Gerätegeneration entwickelt, die künftig das Opazimeter ersetzen
kann. Hahn: „Damit leisten die ASA-MitDer Wandel in der Automobiltechnik
beeinflusst die Werkstattausrüstung.
Die Elektronik spielt hierbei eine sehr
wichtige Rolle.
Fotos: Linzing
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amz-spezial AMITEC 2010
Spitzentechnologie
vom Erstausrüster!
Klaus Burger, Präsident des
ASA-Verbandes.
die mehrere Marken betreut, kann sich keine
zehn oder mehr Originaldiagnosetools oder
Zugänge zu original Reparaturinformationen
leisten. Für die eine oder andere Marke, die
sie als Hauptmarke betreut, vielleicht schon.
Die restlichen Marken werden aber alleine
aus Kostengründen über Mehrmarkentools
abgedeckt werden müssen. Nur so wird eine
freie Werkstatt die Kosten in den Griff bekommen.“
Mehr Funktionen
für Diagnosetools
Harald Hahn, Vizepräsident des
ASA-Verbandes.
glieder einen wichtigen Beitrag zum Reduzieren der CO2- und Rußpartikelemissionen sowie zur Ressourcen- und Umweltschonung.“
Auswirkungen des
Technologiewandels
In den vergangenen Jahren vollzieht sich im
Fahrzeugbau ein stetiger Wandel im Bereich
der Fahrzeugelektronik und der Antriebstechnologien. Einzelsysteme wachsen zu komplexen Netzwerken zusammen und gestatten
so das Realisieren bisher ungeahnter Funktionen. Zudem werden künftig mehr und mehr
Hybrid- und Elektrofahrzeuge in Werkstätten
auftauchen. Gerade der letztgenannte Trend
hat Auswirkungen auf die Werkstatt, deren
Ausrüstung und die Weiterbildung der Mitarbeiter. „Der Diagnoseprozess wird sich grundsätzlich nicht verändern. Der Anteil der Elektronik wird in Elektro- und Hybridfahrzeugen
jedoch noch weiter zunehmen. Ein ganz anderer Aspekt ist das Thema Sicherheit. In diesen Fahrzeugen wird mit lebensgefährlichen
Spannungen im Bereich zwischen 200 und
500 Volt gearbeitet. Dies setzt eine entsprechende Qualifikation und Schulung der Mitarbeiter voraus“, sagt Hahn.
Das Thema Fahrzeugdiagnose wird für
den freien Reparaturmarkt zunehmend brisanter. Denn trotz Euro 5-Richtlinie ist zu beobachten, dass die Fahrzeughersteller in Diagnosefragen immer wieder Wege finden, ihr
Servicenetz abzuschotten. Viele Tätigkeiten
sind bei neueren Fahrzeugen nur noch mit
einer Online-Verbindung des Diagnosetools
möglich. Zudem nimmt die Daten- und Informationsflut bei neueren Fahrzeugmodellen
enorm zu. Dazu Hahn: „Eine freie Werkstatt,
Auch die Diagnosegerätehersteller stehen
aufgrund der wachsenden Systemkomplexität aktueller und künftiger Fahrzeugmodelle
vor großen Herausforderungen. „Sie können
nur mit einer entsprechenden Datenfreigabe, wie sie in der Euro 5-Verordnung geregelt ist, gemeistert werden“, meint Hahn.
„Standardisierungen bei Diagnosesteckern,
Kommunikationsprotokollen sowie Datenformaten vereinfachen für die unabhängigen
Diagnoseanbieter die Arbeit erheblich. So
kann man sich mehr auf die wachsenden Diagnosefunktionalitäten und Serviceabläufe
konzentrieren, was dem Anwender und vor
allem der Arbeitsqualität zugute kommt“,
so der Diagnoseexperte. Die Daten seien ja
letztendlich Originaldaten, so wie sie auch im
Original-Herstellertool umgesetzt werden.
Sicherlich bleibe weiterhin die Frage, welche
Marken man in welcher Tiefe umsetzt, dem
jeweiligen Toolhersteller überlassen.
C
CarPOWER
Rippenband
RBK
Keilriemen
MARATHON 1
Diagnosekosten
im Griff behalten
Zahnriemen
ZRK
Die steigende Menge an Daten und Funktionen für die Diagnose wird sich künftig auch
auf die Kostenstruktur für Diagnosetools
auswirken. Hier stellt sich die Frage, wie die
Kfz-Werkstatt diese künftig im Griff behalten kann. Dazu Hahn: „Diagnose ist, und
das kann man nicht oft genug wiederholen,
ein Prozess, an dem das Diagnosetool zwar
als Werkzeug eine nicht unerhebliche Rolle
spielt. Viel wichtiger in dieser Prozesskette
ist jedoch der Mechaniker, der das Tool bedient und die notwendigen Schlüsse zieht.
Hier denke ich, kann durch geeignete Qualifikation und Weiterbildung eine weitaus
größere Effizienzsteigerung erzielt werden,
als es heute der Fall ist, so dass sich zusätzliche Geräteinvestitionen schnell amortisieren. Die Messtechnik ist ein weiteres Werkzeug, das Marken übergreifend einsetzbar
ist. Aber auch hier ist eine umfassende
Systemkenntnis Voraussetzung, um den
Prozess Diagnose effizient in den Griff zu
bekommen.“
Reparatursätze
KIT
Richard Linzing
www.optibelt.com
spezial
Ami/AMItec – Leipzig 2010
Was treibt uns
_
morgen an?
W
as treibt uns morgen an
– Elektromotor, Hybrid
oder Diesotto? Auf dem 2.
Internationalen AMI-Kongresss stehen nachhaltige
Konzepte für zukünftige Antriebstechnologien zur Diskussion. Die zunehmende
Elektrifizierung der Antriebe wird die
Mobilität verändern und zukunftsfähig
machen. Dies ist kein Selbstzweck,
sondern dient der Erreichung der Klimaschutzziele sowie der Reduktion
unserer Abhängigkeit vom Erdöl. Dabei
wird der Verbrennungsmotor auf absehbare Zeit seine Bedeutung behalten und
zusammen mit biogenen Kraftstoffen
stetig in seiner Effizienz gesteigert
werden. Ein universell einsetzbarer Automobilantrieb ist in der Zukunft nicht
zu erwarten. Die Vielfalt der Automobilformen, nach Größe, Einsatzbereich
und regionalen
Merkmalen
begründen spe… ideal für Einlagerung zifische Antriebsz.B. von konfigurationen
Reifen, von neuartigen
neu + ucht Teile …
Verbrennungsgebra
motoren
mit
alternativen
0 70 34 Kraftstoffen,
279 110 über
Hybridsysteme bis hin
w w w . s e e - c o . i n f o zum
Elektro-
Seecontainer
16
amz-spezial AMITEC 2010
Der 2. Internationale
AMI-Kongress am 13. April
2010 soll die spannende Frage
„Antriebe, Mobilität,
Innovationen – was treibt uns
morgen an?“ beantworten.
antrieb mit Brennstoffzellen oder mit
neuartigen Batterien. Renommierte
Experten der internationalen Automobilindustrie präsentieren auf dem Kongress aussichtsreiche Antriebskonzepte
für repräsentative Automobilgattungen,
mit denen in den nächsten zehn bis 15
Jahren zu rechnen ist. Wichtige Bewertungskriterien sind dafür neben Leistung
und Drehmoment die zu erwartende
Kohlendioxid- und Schadstoffemission,
der Energieverbrauch, die Verfügbarkeit
und die Speicherfähigkeit der vorgesehenen Energieträger, aber auch technische Komplexität, Kosten, Sicherheit,
Infrastruktur und Service.
Zu Beginn des Kongresses, der von
der Albert Berner Deutschland GmbH,
dem Forschungs- und Transferzentrum
(FTZ) an der Westsächsischen Hochschule
Zwickau, der Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) sowie dem
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und der Leipziger
Messe GmbH durchgeführt wird, sollen die Hauptthemen im Rahmen eines
Runden Tisches präsentiert und danach
Die Bundesregierung hat mit dem
nationalen Entwicklungsplan für die
Elektromobilität die mittelfristigen
Rahmenbedingungen klar umrissen.
Die zunehmende Elektrifizierung der
Antriebe wird die Mobilität verändern
und zukunftsfähig machen.
Foto: Rinn
durch Fachvorträge weiter vertieft werden. Geklärt werden sollen dabei die Erwartungen an die Elektromobilität auch
im Vergleich zu anderen alternativen Antriebsarten oder Kraftstoffen, um diese
realistisch einschätzen zu können. Entscheidend für deren Erfolg werde die Akzeptanz durch die Autofahrer sein. Dazu
müsse ausgereifte Technik angeboten
werden und die Fragen der Ladezeiten,
Reichweiten und Kosten für die Batterien
gelöst sein, heißt es beim Veranstalter.
Dazu merkt VDIK-Präsident Volker
Lange an: „Der VDIK wird im Rahmen der
neuen strategischen Ausrichtung der AMI
dieses wichtige Zukunftsthema während
des 2. Internationalen Kongresses unter
Leitung von Professor Cornel Stan intensiv behandeln.“
Der Kongress richtet sich insbesondere an Automobilhersteller, Systemlieferanten und Automobilzulieferer, an
Händler, Servicebetriebe und Werkstätten. Die Teilnahmegebühr beträgt 390
Euro zuzüglich Mehrwertsteuer und enthält neben den Tagungsunterlagen eine
Vielzahl von Zusatzleistungen sowie eine
Eintrittskarte für den Besuch der Ausstellerparty im Volkspalast auf dem alten
Messegelände in Leipzig. Der Kongress
wird am 13. April 2010 im Congress-Center Leipzig auf dem neuen Messegelände
jr.
stattfinden.
www.berner.de/ami-kongress2010
Fährt das Auto bald elektrisch?
_ Elektromobilität ist ein wich-
tiges Zukunftsthema und wird
deshalb im Rahmen der AMI 2010
einen zentralen Platz einnehmen.
Daimler wird in diesem Jahr drei serienreife Elektrofahrzeuge produzieren.
Es handelt sich vorerst aber noch um
Kleinserien. Neu ist die Mercedes-Benz
A-Klasse E-Cell. Sie ergänzt ab Oktober
das Angebot von Mercedes-Benz Cars an
rein elektrisch angetrieben Fahrzeugen.
Mit dem „Concept Active E“ stellte BMW
auf der Motor Show in Detroit ein Elektrofahrzeug auf Basis des 1er Coupés vor.
Der US-Automobilkonzern Ford richtet
sich verstärkt auf den Einsatz von Elektroantrieben ein. Das Unternehmen hat
dazu einen neuen Managementbereich
eingerichtet, der sich um die Planung und
die Strategie für das zukünftige Elektroauto-Portfolio der Amerikaner kümmern
soll. Bei Toyota hängt die Zukunft des Autos an der Batterie. Kein kleines Auto für
die Stadt, sondern ein vollwertiges und
langstreckentaugliches Elektroauto für
die Familie soll der Opel Ampera werden,
mit dem Opel ab Ende 2011 elektrisch fahren möchte.
Das Elektroauto ist in aller Munde.
Mit der Einführung elektrisch betrie-
bener Autos wird sich in der Werkstattlandschaft ein Wandel vollziehen, wenn
es um die neuen Funktionen dieser Antriebstechnik geht. Das betrifft insbesondere die Aus- und Weiterbildung.
So will Opel einen Teil der Ausbildung
ab September 2010 auf Elektromobilität ausrichten, die im Unternehmen
Ende 2011 mit der Markteinführung
des Ampera beginnen soll. Das dazu
angebotene Kooperative Ingenieurstudium Elektrotechnik bietet in acht
Semestern die Möglichkeit, den Beruf
des Elektronikers mit dem Studium von
Automatisierungstechnik, Energietechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik zu kombinieren. Darüber hinaus wollen die Rüsselsheimer
für Facharbeiter verschiedener Berufe
zusammen mit der IHK ein Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramm
zum Systemtechniker Elektromobilität
anbieten.
Auf der AMI, AMITEC und AMICOM
wird dem Interessierten ein breiter Fundus in Sachen Elektronik und Elektroautos geboten. Verschiedene Automobilhersteller zeigen ihre Innovationen und
Entwicklungen in diesem Bereich auf
ihren Messeständen. Erstmals werden
auch Energiekonzerne wie E.ON auf der
Bei Opel können sich junge Menschen jetzt für Ausbildungsberufe bewerben, die auf moderne Fahrzeuge
wie den wasserstoffbetriebenen Hydrogen 4 oder den
geplanten Amepera zugeschnitten sind.
Fotos: Auto-Medienportal.net
Auf der AMI, AMITEC und AMICOM wird dem Interessierten ein breiter Fundus in Sachen Elektronik,
Funktionalität und Stand der Technik bei Elektroautos
geboten.
AMI 2010 präsent sein. Die Sächsische
Energie-Agentur (SAENA) zählt ebenfalls zu den Neuausstellern der Messe.
Im Rahmen der umfangreichen Probefahrtangebote erwarten den Messebesucher auch Fahrzeuge mit alternativen
Antrieben zu einem ausgiebigen Prajr.
xistest im Straßenverkehr. Sicherer Einbau elastischer Keilrippenriemen
Elastische Antriebsriemen, die keine
Spannvorrichtung mehr benötigen,
sind öfter bei Reparaturen in der Werkstatt anzutreffen und werden unter
Optibelt EPK Keilrippenriemen für den
freien Markt angeboten. Diese Nebenaggregatsriemen müssen bei einem
Wechsel schadfrei und sicher auf die
Riemenscheiben montiert werden, um
diese nicht zu beschädigen. Das kann
zur Folge haben, dass der Riemen die
Spannung nicht mehr dauerhaft aufrecht erhalten kann, was zu einem Ausfall führen könnte.
Mit dem Optibelt MT-A bekommt
die Werkstatt laut Hersteller ein universelles Werkzeug an die Hand, das
eine Vielzahl von Spezialwerkzeugen
der Fahrzeughersteller ersetzen kann.
Das Werkzeug soll sich durch hohe
Materialbeständigkeit und einfache
Bedienung auszeichnen. Die Riemen
können damit schnell und fachgerecht
montiert werden. Dann sei nur noch ein
Optibelt EPK Riemen und ein Schrau-
Durch die spezielle Funktionsweise des
Optibelt MT-A kann eine Vielzahl von
Fahrzeugen mit neuen Riemengeneration
abgedeckt werden.
Fotos: Optibelt
ben- oder Steckschlüssel erforderlich, um
die Antriebsscheibe manuell drehen zu
können, teilt der Hersteller mit. Optibelt
MT-A (Mounting Tool – automotive) wird
in einer Kunststoffbox geliefert, die auch
eine Anleitung und ein Hilfsmittel zur
Demontage der Riemen enthälten. jr.
amz-spezial AMITEC 2010
17
spezial
Ami/AMItec – Leipzig 2010
Individuelle Boxen
Container sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Standardboxen bieten viele Möglichkeiten
von der Seefracht-Logistik über StraßenSchienentransport bis hin zu Einsätzen
als praktische Helfer in Betrieben und bei
Veranstaltungen. Manchmal sind hier
auf der Basis der Standards ganz spezielle Lösungen gefragt. Eine Spezialität
des Hauses Thollembeek sind daher „individuelle Umbauten“. Archiv-Container,
Regale, Elektrik, Aggregate sowie Container mit Schallisolation gehören zum
Geschäft des Unternehmens.
Neben Mobilität und Verfügbarkeit
bieten die Container Stabilität, hohe
Traglasten und sind stapelbar. Für den
Transport oder auch zu Lagerzwecken
bieten sie Raum mit Einbruchschutz für
Maschinen- und Fahrzeugteile, Kleinmaterial, Messeartikel, Kommissionslager,
Kartonagen, Exportartikel und als Herberge für eingelagerte Räder und Reifen.
Auf den Depots in Moerdijk, Rotterdam
und Antwerpen steht auf über 75.000
Quadratmetern Fläche laufend ein Vorrat
von über 5000 Container zum Verkauf bereit – in allen Größen und Ausführungen
Bessere Öko-Bilanz
dank Erdgas
Standardboxen bieten viele Möglichkeiten von
der Seefracht-Logistik über Straßen-Schienentransport bis hin zu Einsätzen als praktische
Helfer in Kfz-Betrieben und Handelsunternehmen. Foto: R.Thollembeek
in jeder Menge zum Kauf oder zur Miete. Zudem berät man bei Thollembeek
nach eigener Aussage seine Kunden entsprechend deren Anforderungen, baut
um, übernimmt Frachtdienstleistungen
und bietet einen Montageservice. Mit
den eigenen Bereichen für Stahl- und
Lackierarbeiten können Modifikationen,
Umbauten oder Aufbereitungen firmenintern vorgenommen werden. Die Firma
R. Thollembeek GmbH stellt auf der diesjr.
jährigen AMITEC aus.
www.t-cont.de
Das Teuerste bei
Ölabscheidern ist
die Wartung !
war
INOWA Abwassertechnologie
GmbH & Co KG
83395 Freilassing;
Tel.: 08654/479090,
Fax: 08654/479477
18
Zentrale Österreich:
4614 Marchtrenk;
Tel.: +43 (0) 72 43 / 51414
Fax: +43 (0) 72 43 / 51414-15
amz-spezial AMITEC 2010
Erdgas ist ein umweltschonender Treibstoff,
der im Vergleich mit Benzin und Diesel weniger Kohlendioxid sowie keinen Russ und Feinstaub an die Umwelt abgibt und so das Klima
schont. Erdgas (CNG, Compressed Natural Gas;
Methan) ist nicht mit Flüssiggas/Autogas/LPG
(Propan/Butan) zu verwechseln. Diese beiden
Treibstoffe und Fahrzeugtechnologien sind
untereinander nicht kompatibel. Erdgas-Fahrzeuge können sowohl mit Erdgas wie auch mit
Biogas betrieben werden und verfügen zudem
über einen Benzintank. Erdgas/Biogas bietet die zurzeit klimaschonendste Technologie
bei serienmässigen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Neu entwickelte Turbo-Motoren
wie beim Fiat Doblo Natural Power Turbo (1.4
l/115 PS) machen den Treibstoff Erdgas/Biogas
noch effizienter und klimaschonender.
Auf der diesjährigen AMI geben Fachleute
Antworten auf alle Fragen rund um Erdgas/
Biogas als Treibstoff und über die aktuellen
Fahrzeugmodelle. Die Ausstellung wird einen Querschnitt durch das neueste Angebot
klimaschonender Erdgas-Autos zeigen. Spitzenleistung dank Turbomotoren sind auch bei
VW und Opel anzutreffen. Der VW Passat 1.4
TSI EcoFuel verfügt über einen zweifach aufgeladenen 1.4 Liter-Motor, eine Kombination
von Kompressor und Turbo, der mit 150 PS
Leistung glänzt. Auch der Familien-Van Opel
Zafira ecoFLEX Turbo CNG mit 1.6 Liter-Motor
verfügt dank Aufladung über 150 PS. Mehrere Hersteller werden ergänzend auch an ihren
eigenen Ständen Erdgas-Fahrzeuge und umweltschonende Neuentwicklungen vorstellen.
Jedes Erdgas-Fahrzeug verfügt auch über einen
Benzintank. Ist der Erdgas-Tank leer, schaltet
das Fahrzeug automatisch auf Benzinbetrieb
um. Die Gesamtreichweite ist damit gleich gut
oder besser als bei Benzin- oder Dieselmodeljr.
len.
www.inowa.at
Auf der diesjährigen AMI geben Fachleute Antworten
auf alle Fragen rund um Erdgas/Biogas als Treibstoff
und über die aktuellen Fahrzeugmodelle. Foto: Rinn
Messe-Service
_ AMITEC 10. bis 14. April 2010
AMI 10. bis 18. April 2010
AMICOM 10. bis 14. April 2010
Öffnungszeiten:
Anreise:
Täglich von 9 bis 18 Uhr
Mit dem Flugzeug:
Mit dem Auto:
Vom Flughafen Leipzig/Halle mit dem
Flughafen-Express der Deutschen
Bahn (30-Minuten-Takt) direkt zum
Messegelände (Fahrtzeit etwa acht
Minuten).
A14 – Ausfahrt Leipzig Messegelände
oder Bundesstraße B2 über MesseAllee und Handelsring. Den Ausschilderungen folgen.
Karten im Vorverkauf:
Autofahrer-Sparticket (keine freie
Fahrt im MDV)…...............9,50 Euro
Tageskarte....................…10,50 Euro
Ermäßigte Tageskarte..…7,00 Euro
Tageskasse:
Tageskarte….....................10,50 Euro
Ermäßigte Tageskarte…...7,00 Euro
Kinder-Tageskarte
(6 bis 12 Jahre)…................5,00 Euro
Feierabendticket
(ab 15 Uhr)….......................6,50 Euro
Dauerkarte…....................21,50 Euro
Messekatalog…..................3,00 Euro
Die Eintrittskarten berechtigen am
Tag des Messebesuchs zur kostenlosen Fahrt zum beziehungsweise
vom Messegelände mit den Verkehrsmitteln des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV).
Mit der Bahn:
Bis Leipzig Hauptbahnhof, anschließend mit der Straßenbahnlinie 16
Richtung Messegelände (Fahrtzeit
etwa 20 Minuten). Oder mit der Regionalbahn bis Leipzig Messe (Fahrtzeit
etwa sechs Minuten).
Übernachtung:
Die Abteilung Kundenservice der Leipziger Messe unterstützt Gäste bei der
Hotelbuchung. Fragen und Wünsche
erwartet das Kundenservice-Team
unter der Telefonnummer +49 341
678 89 46.
Auf der Homepage findet sich ein PdfFormular mit Hotelempfehlungen und
der Möglichkeit für eine Reservierung.
www.amitec-leipzig.de
Fachveranstaltungen im CCL
Samstag, 10. April:
FSP-Sachverständigentag 2010
Kfz-Service-Symposium
Mittwoch, 14. April:
BDEW-Fachtagung Erdgasfahrzeuge
DEKRA / VDIK-Symposium
Dienstag, 13. April:
2. Internationaler AMI-Kongress
Kongress crash.tech 2010
(auch Mittwoch)
Donnerstag, 15. April:
9. VDIK / Allianz-Kongress
ausführliche Informationen unter
www.amitec-leipzig.de
amz-spezial AMITEC 2010
19
Verlagsbereich Kfz und Mobilität
Bei uns ist mehr drin!
Auto
trAnSporter
bFp-ForuM
Motor
lkw
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