FK 10 - Hochschule München

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FK 10 - Hochschule München
Servus, Hier möchte ich einen Erfahrungseinblick zu meinem Auslandssemester an der HM-­‐Partnerhochschule Drexel University Philadelphia während dem SS’14 (spring term) geben. Nachdem sämtliches Organisatorische wie TOEFL, Versicherungen und J1 Visum erledigt war (sämtliche Details bitte auf hm.edu ‚international’ und ‚Wege in die Welt’ etc. pp. entnehmen. Dort sind immer alle aktuell vorzubereitenden Dinge mit allen Details aufgelistet und beschrieben). Bei der Drexel University handelt es sich um eine Volluniversität mit den Fakultäten Rechts-­‐, Wirtschafts-­‐, Ingenieurwissenschaften, sowie Humanmedizin. Die Semesteraufteilung ist der erste auffallende Unterschied. Anstatt zwei Semestern gibt es hier vier 12wöchige Terms (Quartale) pro Jahr. Und um gleich zu Beginn einen Eindruck zu geben, nenne ich die Gesamtkosten der Studiengebühren pro Term: 15.203USD bzw. 60.812USD bei Vollbelegung pro Jahr. Die Miete in Doppelzimmern des Studentenwerks beträgt 3.300USD/Term, also zusätzliche 13.200USD/Jahr. Ein durchschnittlicher undergraduate Degree (≈Bachelor) dauert dabei 4 Jahre. Ohne Stipendien wäre das Studium für die meisten also eher weniger direkt finanzierbar. Es gleicht somit quasi einer sozialen Selektion. Als an einer Partner-­‐Uni eingeschriebener Student (wie bspw. Hochschule M. sowie TU München) fallen jedoch keine Studiengebühren an. Um einen generellen Eindruck zu geben: Philadelphia „Philly" ist die fünftgrößte Stadt der USA (nach NYC, LA, Chicago u. Houston). Aus München kommend bin ich am 02. März erstmal direkt nach Chicago geflogen, um dort zwei Wochen zu verbringen und die Stadt ein bisschen kennen zu lernen. Anschließend bin ich mit dem Zug in 5h nach Detroit gefahren, habe dort gut drei Tage verbracht, um mir wenn man es etwas überspitzt ausdrücken möchte, die Kehrseite der Medaille „des Kapitalismus“ anzusehen ;) Detroit ist (v.a. ursprünglich) DIE Autoschmiede Amerikas mit den nach wie vor bestehenden Headquarters von u.a. GM, Ford, Chrysler, Cadillac... Von Detroit aus ging es weiter mit dem Nachtzug ca. 16Std. nach Washington DC, wo ich somit weitere fünf Tage in mit der einflussreichsten Stadt der Welt bleiben durfte. Wohnen jeweils übrigens über airbnb.com, in deren Headquarter ich am Ende meines US-­‐
Aufenthalts sogar noch in San Francisco vorbeigeschauen sollte... Aber erst einmal hier weiter im Text: von Washington gings dann auf der letzten Etappe nach Philadelphia. Neben der Drexel University befindet sich auch die University of Pennsylvania (UPenn) in der Stadt, die in sämtlichen internationalen Rankings ganz oben mit dabei ist (Studiengebühren aber genau gleichhoch; insgesamt gibt es fünf Universitäten in Philadelphia mit UPenn und Drexel an der Spitze). Der Ruf der Drexel ist auch insgesamt ganz ordentlich in den USA. Sowohl in New York, Washington D.C., wie auch in Chicago war sie vielen Leuten, die ich getroffen habe, bekannt und ich persönlich wurde während meiner Zeit in Philadelphia von einem recht bekannten amerikanischen Konzern aus Cupertino kontaktiert , bei dem ich jetzt erst einmal Berufserfahrung sammle, bevor ich mein Studium beenden werde. Durch die hohen Studiengebühren hat die Drexel University ein ordentliches Budget, was sich auch auf dem Campus ausdrückt. Gerade der Hochschulsport lässt mit seiner großen und modernen Anlage keine Wünsche offen und auch die Öffnungszeiten (7-­‐24Uhr) sprechen für sich. Kommen wir noch zu einem wichtigen Tipp: Nehmt euch auf keinen Fall ein Zimmer im „student housing“ der Universität, sondern holt euch etwas auf dem freien Markt (z.B. craigslist.com). Ich hatte mich anfangs bei der Uni für ein Einzelzimmer auf dem Campus beworben, auf das ich vertraut hatte. Als ich aber ankam, wurde ich in eine 6er Wohnung mit drei Doppelzimmern eingewiesen. Und der Preis dazu: 1.100US$ pro Monat. Unglaublich, aber wahr ;-­‐) Abgesehen davon (die Mieten in amerikanischen Großstädten sind allesamt auf einem Niveau, gegen das München ein kleines Licht darstellt) – ich habe dann in der Innenstadt in einer WG von einem Start-­‐up Unternehmer mit insg. drei super Leuten gewohnt und so auch genug von der amerikanischen (Eastcoast)Kultur mitkriegen können. Das Nachtleben in Philadelphia ist wie in Chicago deutlich abgeschnitten durch die gesetzliche „Sperrstunde“ in den Clubs um 2:00 Uhr, jedoch gewöhnt man sich auch daran und kann tatsächlich einiges machen in der Zeit... auch weil die dortigen Amerikaner/innen nichts anderes gewohnt sind, ... ;-­‐) Zum Schluss kann ich nur ein sehr positives Fazit ziehen; ein Auslandssemester ist das Beste, was man machen kann; die USA sind ein super Ziel dafür und Philadelphia in der Mitte zwischen New York und Washington DC war zumindest für mich im Endeffekt so ziemlich der perfekte Ort!! Wenn man sich ein bissel anstrengt, kann man hier nur gewinnen!!! Gruß und viel Spaß! Drexel University – Stadtteil ’University City’, den sie sich mit der UPenn teilt beide Bilder: Philadelphia City Center mit Markethall oben – Mai 2014 Rocky Balboa – Silvester Stallone im Film Rocky, an der Treppe zum Art Museum Brooklyn Bridge, New York City – 1. Juli 2014 Silicon Valley, CA – 15. Juli 2014; und hier >>Gutes Schlusswort<< Detroit, Michigan – 18. März 2014 

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