W idemann - J ournal - Widemann Systeme GmbH

Сomentários

Transcrição

W idemann - J ournal - Widemann Systeme GmbH
W i d e m a n n - J o u r n a l
Neues aus der CAD- und GIS-Welt · 1. Ausgabe 2009
Widemann Systeme GmbH
Autodesk EMEA Partner of the Year
· Geospatial ·
E
ME
A
Erfahren Sie mehr
über Geospatial:
• 3D-Stadtmodelle mit Autodesk LandXplorer - Seiten 3 - 7
• Geodatenserver Autodesk Topobase - Seiten 14, 15
• Grünflächen-Management mit IRIS GM - Seiten 12 - 14
Editorial
Inhalt
Liebe Kundinnen und Kunden,
mit schöner Regelmäßigkeit erscheint unser Kundenjournal, von dem Sie jetzt die brandneue Ausgabe in Ihren Händen halten. Mit anderen Worten:
Alles beim Alten?
Natürlich nicht. Zunächst einmal haben wir mit dem
Ablauf des 31. März unser altes Fiskaljahr erfolgreich abgeschlossen. Dafür möchten wir uns ganz
herzlich bei Ihnen bedanken und können Ihnen versichern, dass wir stetig und mit hohem Einsatz daran arbeiten, unsere Produkte und Dienstleistungen
noch weiter zu verbessern.
Dazu haben wir schon im gesamten Verlauf des
letzten Jahres kräftig investiert, hauptsächlich in
neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in die Weiter­
bildung des gesamten Teams, in neue Technologien,
in modernste technische Ausstattung und vieles
mehr. Nur diese kontinuierlichen Investitionen versetzen uns in die Lage, Ihnen auch in Zukunft als
verlässlicher Partner zur Seite zu stehen.
Für unsere Leistungen rund um die GIS-Produkte
wurde die Widemann Systeme GmbH jüngst auf der
OneTeamConference der Firma Autodesk in Las Vegas zum „EMEA Partner of the Year“ für den Bereich
Geospatial ausgezeichnet (EMEA: Europa, Mittlerer Osten, Afrika). Diese besondere Auszeichnung
ist uns Bestätigung und Ansporn zugleich, auf dem
eingeschlagenen Weg weiterzugehen und nicht in
unserem Bemühen nachzulassen, Ihnen - unseren
Kunden - stets die bestmögliche Lösung und Unterstützung anzubieten.
Wir alle können selbstverständlich nicht genau
prognostizieren, was gerade in dem derzeitigen
wirtschaftlichen Umfeld das weitere Jahr bringen
wird. Wir, die Widemann Systeme GmbH, stellen
uns aber auf die Möglichkeiten bereits heute ein.
Dieses „vorbereitet sein“ ist ebenfalls ein wichtiger
Baustein, um Ihr uns entgegengebrachtes Vertrauen zu erfüllen.
So werden Sie sicher auch in dieser Ausgabe viel Interessantes, Bemerkenswertes und Wissenswertes
entdecken.
Viel Spaß beim Lesen wünschen Ihnen
Petra Werr und Rüdiger Nowak
2
Editorial
3
3D-Stadtmodell zur Wirtschaftsförderung in Dachau
- Anwenderbericht
3
Autodesk LandXplorer 2010 - Servertechnologie
- Produktnews
5
3D-Forum in Lindau
- Veranstaltungsrückblick
5
LandXplorer in Gelsenkirchen
- Anwenderbericht
7
LandXplorer-Fachvortrag auf der KOMCOM Nord
- Veranstaltungsrückblick
7
CAD unter Linux bei der Stadt Schwäbisch Hall
- Dienstleistung
8
WS·LANDCAD-Anwendertreffen 2008 und 2009
- Veranstaltungsrückblick und -ausblick
10
Straßenplanung mit PLATEIA und AutoCAD Civil 3D
- Produktnews
11
CANALIS-HYDRA
- Produktnews
12
IRIS GM - für das Grünflächen-Management in Kommunen
- Produktnews
13
IRIS-Baumkataster überzeugt Sachverständigenbüro
- Praxistest
15
Topobase - Datenmigration von 2.X auf 20XX
- Dienstleistung
16
Autodesk 2010 Produktfamilie
- Produktnews, Seminare, Informationsveranstaltungen
17
AutoCAD Architecture - der Mehrwert mit Wartung
- Produktnews
18
Google SketchUp 7
- Produktnews
19
Betreuung von CAD-Infrastrukturen
- Dienstleistung
20
Neue Mitarbeiter bei Widemann Systeme
- Firmennews
21
Tipps und Tricks
23
Plangrafik-Wettbewerb
24
Veranstaltungskalender, Adressen
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
3D-Stadtmodelle
3D-Stadtmodelle
Anwenderbericht
LandXplorer in der Praxis
Altstadtmodell der Stadt Dachau
Die Stadt Dachau geht mit ihrem
Altstadtmodell einen innovativen
Weg
Städteplanung ist seit jeher eine enorme
Herausforderung für die Verantwortlichen. Vor allem in sensiblen Kernzonen
oder Altstadtbereichen mit ihren zum Teil
historischen und denkmalgeschützten
Baubeständen sind neue Bauprojekte
oftmals umstritten.
So auch in der bayerischen Stadt Dachau,
wo über einige solcher Bauprojekte im
Altstadtbereich in den Gremien des Bauausschusses und in den behördlichen
Abteilungen der Städteplanung viel diskutiert wurde. Man sehnte sich nach einer
Entscheidungshilfe, um die Veränderungen kostengünstig darzustellen. Diese
Entscheidungshilfe sollte ein maßstabs­
getreues Modell sein.
Altstadtmodell als Lösung
So wurde dem Unternehmen APV Ingenieurgesellschaft mbH aus Dachau der
Auftrag erteilt, ein Konzept zur Erstellung eines Altstadtmodells auszuarbeiten.
Dieses sollte auf dem Stand der Technik
aufgebaut sein und eine nachhaltige und
flexible Wirkung erzielen. Der Weg, der
eingeschlagen wurde, führte über eine
effiziente und kostengünstige Vermessung zu einem digitalen 3D-Stadtmodell
und daraus abgeleitet zum physischen
Stadtmodell.
Aufbauphasen des Stadtmodells in LandXplorer Studio
Quelle: APV Ingenieurges. mbH
Ziele und Nachhaltigkeit eines
Stadtmodells
Das digitale Stadtmodell soll durch stetige
Evidenthaltung das tatsächliche Stadtbild
repräsentieren und durch einfache Handhabung mittels einer geeigneten Software
eine geplante Veränderung in den verschiedensten Perspektiven darstellen
können. Des Weiteren sollte es aber
auch möglich sein, bereits vorhandene Daten wie zum Beispiel Luftbilder,
die Digitale Flurstückskarte (DFK), den
Flächennutzungsplan, Infrastrukturdaten aus dem Leitungskataster - aber
auch Daten aus dem Baum- und Grün­
flächenkataster - mit darzustellen.
Fortsetzung nächste Seite
Autodesk LandXplorer 2010 - Servertechnologie
2008 hat die Firma Autodesk die Firma
3D Geo GmbH aufgekauft und damit die
Entwicklung der Softwarelösung für virtuelle 3D-Stadtmodelle „LandXplorer“
übernommen.
Als erste Autodesk-LandXplorer-Lösungen sind LandXplorer Studio und Studio Professional in den Versionen 2009
auf den Markt gekommen.
Die in den Studio-Lösungen erstellten 3DStadtmodelle können konvertiert werden,
um sie mit den kostenlosen XPress- und
CityGML-Viewern via Internet oder DVD
betrachten zu können.
Jetzt wird die Autodesk-LandXplorer-Produktgruppe um eine Serverlösung erweitert.
Der Autodesk LandXplorer Server 2010
ermöglicht es, auf LandXplorer-Projekte
via Internet/Intranet zuzugreifen - ohne
die Installation von Viewern und ohne besondere Hardware-Voraussetzungen.
Weitere Informationen zu den Lösungen
rund um LandXplorer, wie z. B. den Möglichkeiten der Datenbankanbindung, erhalten Sie von unseren Fachleuten.
Rufen Sie uns an unter 0611-77819-0.
Frank Skrozki
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Das physische Stadtmodell soll zum
einen als öffentliches Ausstellungsobjekt dienen und zum anderen durch eine besondere Bauweise und die damit
verbundene, einfache Zerlegbarkeit den
verschiedenen Diskussionsgruppen wie
dem Bauausschuss eine große Flexibilität
und Hilfestellung bieten.
Außerdem wurde auch über nachhaltige
Ziele für eine Nutzung des digitalen und
physischen Stadtmodells nachgedacht.
Daraus ergaben sich durchaus sinnvolle
Einsatzmöglichkeiten in der kommunalen
Verwaltung in den Bereichen Hoch- und
Tiefbau, Bauhof, Stadtgärtnerei, Tourismus, Wirtschaftsförderung und Bürgerservice.
Erstellung des
digitalen Altstadtmodells
Die Vermessung des Projektgebietes wurde mittels digitalem Laserscanning aus
der Luft durchgeführt. Diese Punktdaten
wurden in die Bereiche Gebäudepunkte,
Bodenpunkte und Vegetationspunkte
klassifiziert. Somit konnten daraus das
digitale Geländemodell und die Gebäude im LOD 2 (Level of detail) modelliert
werden. Hier kamen besonders die softwaretechnischen Möglichkeiten und die
Erfahrungen in der Gebäudemodellierung
der Widemann Systeme GmbH zum Einsatz. Um einen eindeutigen Wiedererkennungseffekt des Stadtbildes zu erzielen,
wurden zusätzliche Gebäudedetails und
Bauwerke durch ein tachymetrisches Aufmaß erfasst und in das bereits vorhandene digitale Stadtmodell modelliert.
LandXplorer als Softwarelösung
Die Produkte aus der Softwarepalette
LandXplorer erwiesen sich als die geeignetsten, um die enormen Datenmengen zu bearbeiten und zu verwalten. Mit
LandXplorer war es auch möglich, bereits vorhandene Daten wie Luftbilder,
DFK, Infrastrukturpläne usw. in das digitale Stadtmodell einzubinden. Wiederum
trug das Softwarehaus Widemann Systeme GmbH in dieser Leistungsphase
wesentlich zum Gelingen bei. Weitere
Kriterien der Stadt Dachau waren, die
Kosten sowie den Schulungsaufwand für
die gewählte Software möglichst gering
zu halten. Hier wurde eine Lösung geschaffen, die es der Stadt Dachau in der
Einstiegsphase ermöglichte, mittels entsprechender externer Betreuung durch
die APV Ingenieurgesellschaft mbH und
3D-Stadtmodelle
3D-Plottverfahren des physischen Modells; Quelle: voxeljet technology GmbH
Anwenderbericht
durch die Auswahl der Softwarekomponenten diesen Kosten- bzw. Schulungsaufwand auf ein Minimum zu reduzieren.
Somit konnte die Stadt Dachau ihr Risiko
reduzieren und kostbare Arbeitszeit einsparen.
Erstellung des physischen
Altstadtmodells
Bei der Erstellung des physischen Altstadtmodells wurde aus verschiedensten
Herstellungsvarianten auf ein Verfahren
zurückgegriffen, das vielfach im Berufsfeld des Maschinenbaus zu finden ist.
Es handelt sich um ein 3D-Printing-Verfahren, welches beim Rapid Prototyping
verwendet wird. Hier werden, ausgehend
von den digitalen 3D-Daten, Modellbauteile über ein Schichtbauverfahren vollautomatisch und werkzeugfrei erstellt.
Als Formstoff wurde für das Altstadtmodell Dachau ein sehr feinkörniger, epoxidharzgehärteter Sand verwendet.
Für das physische Altstadtmodell Dachau
wurden erst die digitalen Daten in nicht
geometrische Formen segmentiert. Das
heißt, durch kleine Segmentbauteile, die
beim Aufbau des Modells aneinander geschoben werden, ist eine hohe Flexibilität
garantiert. Es können dadurch einzelne
Modellsegmente herausgezogen und zu
den Fachdiskussionen bzw. Ausschusssitzungen getragen oder durch andere
Modellnachbildungen ersetzt werden.
Das physische Stadtmodell wird zur Zeit
noch fertiggestellt und kann ab ca. Mai
2009 im Rathaus der Stadt Dachau besichtigt werden.
Fazit
Eine innovative Lösung mit hoher Flexibilität zeichnet das Altstadtmodell von
Dachau aus. Die Verwendung des digitalen und physischen Altstadtmodells ist
nicht nur den Fachleuten aus der Städteplanung sowie auch aus anderen Fach­
sparten möglich, sondern hat zudem
einen großen öffentlichen Bezug für die
Bürger. Bei stetiger Evidenthaltung kann
die historische Entwicklung des Stadtbildes dokumentiert werden. Insgesamt
bildet das Altstadtmodell Dachau in vielen
Bereichen einen großen Mehrwert.
Thomas Mair
Eckdaten:
Konzept:
APV Ingenieurgesellschaft mbH
Umsetzung: Arbeitsgemeinschaft
Ingenieure-Zentrum Dachau
Partner: Widemann Systeme GmbH
Herr Lutz Becker
Tel: +49 (0) 89 54 88 89 – 11
[email protected]
Rückfragehinweise:
APV Ingenieurgesellschaft mbH
Herr Thomas Mair
Tel: +49 (0) 81 31 90 70 46
[email protected]
Vom digitalen zum physischen 3D-Stadtmodell; Quelle: Patzke, Uwe und APV Ingenieurgesellschaft mbH
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
3D-Stadtmodelle
Anwenderbericht
Achtes internationales
3D-Forum
Lindau
LandXplorer-Praxisbericht
Konzeption eines virtuellen
3D-Gebäudemodells der Stadt Ratingen
Widemann Systeme GmbH und
LandXplorer auf dem 3D-Forum
In diesem Jahr fand bereits zum achten
Mal das 3D-Forum in Lindau statt. Die
rege Teilnahme - die Besucherzahl errang einen bisherigen Rekord von 170
- zeigt, dass das Thema 3D-Stadt- und
Landschaftsmodelle nichts an Brisanz
verloren hat.
Das Besucherspektrum setzte sich aus
Mitarbeitern von Kommunen und Ingenieurbüros sowie Lehrkräften und Studenten von Hoch- und Fachhochschulen
zusammen. Dementsprechend war das
Vortragsprogramm sowohl theoretisch als
auch praktisch ausgerichtet.
Schwerpunktthemen waren die Weiterentwicklung der 3D-Stadtmodelle hin zu
einem 3D-GIS, die Erstellung von 3DStadt- und Landschaftsmodellen mit Hilfe von Radardaten sowie die Verwendung
von Stadtmodellen in Standortinforma­
tionssystemen und im Rahmen der Wirtschaftsförderung.
Auch diesmal war die Firma Widemann
Systeme GmbH mit einem eigenen Stand
für Informationen zu 3D-Stadtmodellen
mit Autodesk LandXplorer vertreten.
Neben den Vorträgen boten die FirmenWorkshops am zweiten Tag einen vertiefenden Einblick in die Erstellung und
Nutzung von 3D-Modellen. Im Rahmen des Autodesk-Workshops hat die
Widemann Systeme GmbH in Zusammenarbeit mit Herrn Mair von der APV
Ingenieurgesellschaft mbH gezeigt, wie
das Stadtmodell von Dachau entstanden
ist. Dabei wurde der gesamte Prozess
- von der Zielsetzung über die Realisierung bis hin zur Ausgabe als physisches
Modell - vorgeführt. Lesen Sie dazu den
Anwenderbericht ab Seite 2.
Lutz Becker
Übersicht des konzipierten 3D-Gebäudemodells der Stadt Ratingen in unterschiedlichen Detaillierungsgraden
D
en Begriff 3D umgibt eine gewisse
Faszination. Obwohl die dreidimensionale Erfassung einer räumlichen Situation durch einen gesunden Sehsinn
zum alltäglichen Leben gehört, ist es immer wieder erstaunlich, wenn ein 3D-Eindruck erzeugt wird. Die Faszination der
Abstraktion der realen Welt findet man
besonders bei virtuellen dreidimensionalen Gebäude- oder Städtemodellen,
welche in den letzten Jahren immer stärker zum Einsatz gekommen sind. Aufgrund des hohen finanziellen Aufwands
sind die Anforderungen an 3D-Stadtmodelle sehr hoch und eine Multifunktionalität ist anzustreben. Genau dies war die
Intention, mich in meiner Masterarbeit mit
diesem Thema zu beschäftigen.
Das Thema der Masterarbeit war die Konzeption eines virtuellen 3D-Gebäudemodells der Stadt Ratingen. Die Masterarbeit
wurde im Rahmen des Studiums der Geo­
graphie (Vertiefungsrichtung Geomatik)
an der Ruhr-Universität in Bochum durchgeführt und von Prof. Dr. Frank Dickmann,
Dr. Werner Herzog und von Herrn Jürgen
Störy (Stadt Ratingen) betreut. Ziel der
Masterarbeit war die Erstellung eines
virtuellen, multifunktionalen 3D-Gebäudemodells unter der Verwendung von
verschiedenen Programmen.
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Für die Umsetzung hat die Firma Wide­
mann Systeme GmbH eine kostenfreie
Lizenz der Software LandXplorer Studio
Professional zur Verfügung gestellt.
Die Stadt Ratingen liegt im Bundesland
Nordrhein-Westfalen und gehört dem
Kreis Mettmann im Regierungsbezirk
Düsseldorf an.
Als zu modellierendes Gebiet wurde die
Innenstadt von Ratingen ausgewählt. Der
Marktplatz sowie Teile der vier sternförmig davon abgehenden Straßen wurden im Detaillierungsgrad LoD (Level of
Detail) 2 (Blockmodell mit Dachform und
-struktur sowie texturierten Dächern und
Fassaden) modelliert (insgesamt 78 Gebäude). Die weiteren Gebäude der Ratinger Innenstadt wurden entsprechend
den Grundrissen der Automatisierten
Liegenschaftskarte (ALK) im Detaillierungsgrad LoD 1 („Klötzchenmodell“ ohne Dachstrukturen) modelliert.
Aufgrund der in der Ausgangssitua­tion
vorliegenden heterogenen Datenbestände erwies sich nach intensiver Recherche die Software LandXplorer Studio
Professional als am geeignetsten. Insgesamt gesehen hat sich gezeigt, dass die
Fortsetzung nächste Seite
Anwenderbericht
3D-Stadtmodelle
Blick Richtung Marktplatz
Software über ein sehr umfangreiches
Funktionsspektrum verfügt, um heterogene Geodaten verschiedenster Formate
zu einem 3D-Stadt-/Gebäudemodell zu
generieren. Weiterhin ist auch die Integration von schon vorhandenen, extern erzeugten Gebäudemodellen in ein
LandXplorer-Projekt möglich, welche
dann weiter verarbeitet und gespeichert
werden können. Somit ist es möglich, ein
individuelles dreidimensionales Gebäudemodell mit unterschiedlichen Detailierungsgraden zu erzeugen.
• Import des Digitalen Geländemodells (DGM) als Grundlage für jedes
virtuelle 3D-Gebäudemodell (in diesem Fall als *.xyz-Datei).
• Import der georeferenzierten Orthofotos (auch [Bild-]kacheln genannt) über einen Rasterlayer.
• Import der Gebäudegrundrisse aus
der Automatisierten Liegenschaftskarte (ALK) als *.shp-Datei. Die Gebäudehöhe (Attribut: Vollgeschosse)
wurde nun individuell angepasst (es
wurde von einer mittleren Geschosshöhe von 3,20 m ausgegangen).
Die Gebäude, welche im nächsten
Schritt in einem höheren Detailierungsgrad modelliert werden, wurden gelöscht.
• Modellierung der Gebäude im Detailierungsgrad LoD 2 mit der Software
Google SketchUp Pro 6.0 sowie
Google Earth. Die Gebäudegrundrisse wurden hierbei den Satellitenbildern von Google Earth entnommen, die in Google SketchUp Pro
6.0 importiert wurden. Bezüglich der
Gebäudehöhen wurden die Angaben der Vollgeschosse aus der ALK
übernommen. Lagen keine Angaben vor, wurde die Gebäudehöhe
aus dem Digitalen Oberflächenmodell (DOM) entnommen, welches
von der Stadt Ratingen zur Verfügung gestellt wurde. Nun wurden die
Dachformen, Gauben und Fenster
in das Modell eingezeichnet. Hierfür wurde mit Hilfe von Schrägluftbildern, die von der Stadt Ratingen
zur Verfügung gestellt wurden und
Blick vom Marktplatz
Nach Analyse der Ausgangssituation und
Organisierung der verschiedenen Geodaten sowie deren Aufbereitung wurde
das 3D-Gebäudemodell im LandXplorer
Studio Professional in folgenden Schritten konzipiert:
Blick auf das Frankenheim (Ratinger Marktplatz)
•
•
•
•
dem Internet-Service “Windows Live
Search Maps“ von Microsoft Virtual Earth (http://maps.live.de/LiveSearch.LocalLive [09.03.2009]),
gearbeitet.
Texturierung der Fassaden
Hierfür wurden Fotos verwendet, die
bei mehreren Stadtrundgängen gemacht und später in Photoshop entzerrt und bearbeitet wurden. Google
SketchUp Pro 6.0 ermöglicht die
präzise Anpassung der Fotos an die
Fassade.
Export der 78 in Google SketchUp
Pro 6.0 konzipierten Gebäude im
LoD 2 als *.3ds-Modell.
Import dieser Modelle als Objektlayer in den LandXplorer Studio Professional und Integration in das Stadtmodell. Mit der Software können die
neu integrierten 3D-Modelle in ihrer
Lage, Skalierung, Oberflächenorien­
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
tierung, ihrem Größenverhältnis sowie ihren Attributangaben individuell
verändert und dem Modell angepasst werden.
Mit dem in der Masterarbeit beschriebenen Workflow soll eine Möglichkeit
der Konzeption eines virtuellen 3D-Gebäudemodells mit Hilfe verschiedener
Programme aufgezeigt werden. Durch
verschiedene Visualisierungsmöglichkeiten kann die Stadt Ratingen von den
unterschiedlichsten Standpunkten aus
und mit den verschiedensten Fragestellungen präsentiert werden. Weiterhin
kann das virtuelle 3D-Gebäudemodell
auf relativ einfache Weise erweitert, verändert und aktualisiert werden. Somit wird
eine gewisse Multifunktionalität gewährleistet.
Melanie Kappestein
Kontakt: [email protected]
WS·LANDCAD
3D-Stadtmodelle
KOMCOM Nord
AutoCAD Map 3D und
WS·LANDCAD unter Linux
im Einsatz bei der Stadt Schwäbisch Hall
LandXplorer-Workshop
von Widemann Systeme
Reges Gedränge herrschte an der Tür
zu Raum 15 im Congress Center Hannover; der kleine Vortragsraum war bis
auf den letzten Platz besetzt. Was hier,
ob sitzend oder stehend, bestaunt wurde, war die Entstehung einer „Stadt in 3D
– Auskunft durch Visualisierung und Veredelung von 2D-/3D-Grundlagendaten“,
so der Workshoptitel.
Warum überhaupt ein 3D-Stadtmodell?
Und was brauche ich dafür? Die Messebesucher bekamen im Workshop und auf
dem Messestand der Widemann Systeme GmbH ausführliche Antworten. Der
offensichtliche Nutzen für Tourismus,
Stadtplanung oder Wirtschaftsförderung
war ebenso ein Thema wie die Frage
nach den benötigten Grundlagendaten.
Digitales Geländemodell, Luftbild und
Gebäudegrundrisse – mehr braucht es
nicht, um mit der Erstellung eines digitalen Stadtmodells zu beginnen.
So konnten die Zuschauer in einer LivePräsentation mitverfolgen, wie schnell
und einfach im Autodesk LandXplorer Professional Geobasisdaten zu einer dreidimensionalen Stadt kombiniert
werden können. Vom einfachen Klötzchenmodell über den detaillierten Architekturentwurf bis hin zur Visualisierung
von Vegetationsmodellen – all diese und
weitere Komponenten wurden nach und
nach zu einem 3D-Stadtmodell zusammengefügt.
Besonders überzeugen konnten die Performance und die Einfachheit der Handhabung des LandXplorers. Zudem hat
uns die große Teilnehmerzahl davon
überzeugt, dass das Thema 3D-Stadtmodell immer noch wachsendes Interesse genießt. Wir bedanken uns bei allen
Teilnehmern und freuen uns, wenn wir Sie
auf einer unser nächsten Veranstaltungen
wiedersehen.
Katja Rösen
Der Marktplatz der Stadt Schwäbisch Hall mit Pinguin; Quelle: Horst Braeuner, Stadt Schwäbisch Hall
B
ereits im letzten Kundenjournal hatten wir kurz über den möglichen Einsatz von AutoCAD unter Linux berichtet.
Als eine der ersten Kommunen Deutschlands hat Schwäbisch Hall seine gesamte
Windows-Infrastruktur durch das OpenSource-Betriebssystem Linux ersetzt.
kompetenten Partner. AutoCAD Map 3D
und WS·LANDCAD 2008 wurden unter
Windows XP Professional auf einer virtuellen Maschine installiert. Für die Virtualisierung wurde die Software „Virtual-Box“
eingesetzt, welche auf einer aktuellen
Linux-Version läuft.
Zitat Schwäbisch Hall:
„Die ausschlaggebenden Kriterien für
unsere Entscheidung waren und sind
Unabhängigkeit, Sicherheit, Kostensenkung und Wirtschaftsförderung. Wir
wollten und wollen nicht länger von den
„Innovationen“ eines Quasi-Monopolisten [Microsoft] abhängig sein, der durch
regelmäßige kostenpflichtige Updates
seiner Software einen dauernden Kostenfaktor verursacht. Zumal die „Innovationen“ keinen direkten Einfluss auf die
Steigerung der Produktivität oder sonstige Vorteile für uns mit sich bringen.“
Doch wie stellt sich der Planungsalltag
für die Anwender und die Administratoren
dar? Ist es möglich, performant auf einer
virtuellen Maschine mit anspruchsvoller
CAD-Hardware - auch in großen Projekten - zu arbeiten? Ist die Einbindung
in die übrige Infrastruktur (z. B. Plotter)
praktikabel?
Da natürlich auch das Stadtplanungsamt von dieser Umstellung betroffen war,
stellte sich hier konkret die Frage, wie ein
kontinuierlicher Betrieb der nicht unter Linux laufenden Programme AutoCAD Map
und WS·LANDCAD gewährleistet werden
kann.
Hier fand die Stadt Schwäbisch Hall mit
der Widemann Systeme GmbH einen
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Zitat Thomas Thamm, Stadt Schwäbisch Hall, Fachbereich Planen und
Bauen, Abteilung Stadtplanung:
„Aus der Sicht von uns Anwendern ist
das Arbeiten unter diesem System ohne Probleme möglich. Auch komplexe
Zeichnungen sind ohne erkennbare Einschränkungen zu bearbeiten. Im Teststadium haben sich noch folgende Probleme
gezeigt: So konnten Rasterdaten (z. B.
jpg, tiff) zwar eingelesen werden, erschienen in der Zeichnung aber nur als grauer
Rahmen. Dies hatte mit der Vergabe von
Zugriffsrechten der eingefügten Dateien
zu tun. Weiter hatten wir zunächst mit
langen Wartezeiten beim Anklicken des
Fortsetzung nächste Seite
Dienstleistung
WS·LANDCAD
Rückblick auf das Treffen in der
Residenzstadt Würzburg 2008
V
om 16. bis 17. Oktober 2008 wurde
das beliebte Treffen - von Anwendern für Anwender - vom engagierten
Team des Stadtplanungsamtes der Stadt
Würzburg ausgerichtet. Wie auch schon
in den vergangenen Jahren kamen die
Anwender aus allen Teilen Deutschlands,
um sich zu informieren und untereinander
auszutauschen. Insgesamt waren weit
über 100 Teilnehmer angereist.
Auf der eindrucksvollen Festung Marienberg hoch über der Stadt, im großzügigen
Tagungszentrum, wurden wieder viele interessante Workshops angeboten.
Screenshot von AutoCAD Map 3D und WS·LANDCAD unter Linux; Quelle: Horst Braeuner, Stadt Schwäbisch Hall
Druckbefehls zu kämpfen. Bis sich das
Menüfenster für den Druck öffnete vergingen zwischen 30 und 45 Sekunden. Das
hört sich erst einmal nicht sehr lang an,
ist aber im Zeichneralltag sehr unbefriedigend. All diese Feinheiten konnten in enger Zusammenarbeit mit der Widemann
Systeme GmbH bei uns im Hause aber
innerhalb eines Tages behoben werden.
Seit Anfang November 2008 läuft das
System aus Anwendersicht störungsfrei
und anwenderfreundlich.“
Die Vorteile
haben uns überzeugt:
Zitat Horst Braeuner,
Stadt Schwaebisch Hall, IT-Services:
„Aus unserer Sicht ist die jetzt eingesetzte
Lösung optimal. Wir haben uns 2002 für
den Einsatz von Linux und OpenSource
entschieden, da u. a. der Support für das
damals genutzte Windows abgekündigt
wurde. Die veränderte Lizenzpolitik der
Firma Microsoft hätte für uns wesentlich
höhere Kosten verursacht. Außerdem
waren die Punkte Sicherheit und Unabhängigkeit von Herstellern ausschlaggebend. Proprietäre Applikationen wie z. B.
AutoCAD und WS·LANDCAD werden für
Linux nicht angeboten.
Das Host-System (SUSE Linux Enterprise Desktop 10) kann ganz normal als
Standardarbeitsplatz in unserer Umgebung verwendet werden. Der Einsatz unserer gewohnten Programme wie z. B.­ ­
OpenOffice, Firefox, OpenExchange
Groupware wird durch die virtuelle CADMaschine in keinster Weise beeinträch­
tigt. Selbst die Datenhaltung der VM
erfolgt auf unserem Linux FileserverCluster.
Die vorhandenen CAD-Arbeitsplätze
unter Windows mussten im Laufe der
Zeit aktualisiert werden. Dabei entstanden erhebliche Probleme durch mehrere
Versionssprünge von AutoCAD. Auf der
physikalischen Hardware war daher ein
effizientes Arbeiten sehr schwer möglich.
Deshalb haben wir uns dazu entschieden,
diese virtuell zur Verfügung zu stellen.
• vereinfachte Updates
• Backup des gesamten Arbeitsplatzes in wenigen Minuten (virtuelle
Maschine kopieren)
• schnelle Wiederherstellung bei Hardware-Defekt oder Fehlkonfiguration
• mögliches Rollback nach miss­
lungenen Softwareänderungen
• Unabhängigkeit von der darunter liegenden Hardware
Als Fazit können wir sagen, dass der Einsatz von AutoCAD und WS·LANDCAD in
einer virtuellen Umgebung mit VirtualBox
eine Vereinfachung der Administration
und Erleichterung für die EDV-Abteilung
ist.“
Planen auch Sie einen Einsatz von
AutoCAD / WS·LANDCAD unter Linux
oder ein ähnlich komplexes Projekt?
Wir unterstützen Sie gerne mit unseren
individuellen IT-Dienstleistungen nach
Maß - sprechen Sie uns an!
Axel Bastian
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Zur Eröffnung hielt Herr Baudirektor Stephan einen interessanten Vortrag über
aktuelle Stadtentwicklungsprojekte im
Würzburger Stadtgebiet.
Der anschließende Vortrag mit dem Titel
„Personalentwicklung - auf dem Weg in
die Zukunft ist Technik nicht alles“ von
Frau Vossebein fand ebenfalls viele aufmerksame Zuhörer.
Direkt danach starteten die folgenden
Workshops der nächsten beiden Tage:
• Vom Map ins GIS in 90 Minuten
Herr Porcu + Herr Schnierer, Stadt
Nürnberg
• Erstellung eines FNPs mit AutoCAD
Map und WS·LANDCAD
Frau Kohl + Herr Thiemann, Stadt
Nürnberg
• AutoCAD Map im Kommunalen Gewerbeflächenmonitoring
Frau Kusebauch + Herr Wegner,
Büro Wegner Stadtplanung
• Grundlagen der Gestaltung und
technischen Durchführung der Präsentation von Planungsergebnissen
im Zuge einer Mixed-Media-Strategie mit Hilfe von Adobe Photoshop
und Adobe InDesign
Herr Westendorf, Stadt Würzburg
• Erstellen von Flyern, Broschüren und
Faltblättern mit PowerPoint und Erstellen von PDF-Dateien
Dr. Bernd Schmitt, Stadt Würzburg
• Darstellung und Verarbeitung verschiedener Daten in AutoCAD Map
3D, auch mit Hilfe von EasyMap
Herr Blanke, Planungsgruppe Blanke
+ Drangmeister
WS·LANDCAD
Veranstaltungen
WS·LANDCAD Anwendertreffen
Von Residenzstadt zu Residenzstadt
Foto: F. Kogerer
Foto: Stadt Würzburg
Foto: M. Seeland
Foto: Th. Pommer
Foto: U. Fleig
Foto: F. Kogerer
Foto: Stadt Würzburg
Foto: A. Bastian
Foto: Stadt Würzburg
• Das 3D-Stadtmodell von Celle
Frau Jäger + Herr Hanning, Stadt
Celle
• Die neuen Gebäudefunktionen in
WS·LANDCAD, Schattenwürfe und
Visuelle Stile in AutoCAD
Herr Hellberg, Widemann Systeme
GmbH
• Das neue WS·LANDCAD 2009
Herr Linda, Widemann Systeme
GmbH
Der beliebte Supportservice „Dr. Hotline“
stand den WS·LANDCAD-Anwendern
an beiden Tagen in Form kompetenter
Widemann Systeme GmbH Mitarbeiter
für alle Support-Fragen zu WS·LANDCAD
und AutoCAD zur Verfügung.
Das abwechlungsreiche Rahmenprogramm begeisterte die Teilnehmer:
So gab es am Anreiseabend eine Nachtwächterführung durch das alte Würzburg,
nach welcher man sich in der gemütlichen
Mainmühle bei einem leckeren Abendessen über die vielen neu gewonnenen Eindrücke austauschen konnte.
Am späten Nachmittag des ersten Workshoptages wurden in drei parallel laufenden Stadtführungen entweder die
besonderen städtebaulichen oder die historischen Highlights dargestellt, bevor es
im Anschluss einen romantischen Ausklang im Residenz-Hofkeller bei Weinprobe und Brotzeit gab.
Das Anwendertreffen klang schließlich am
Freitagmittag mit einer hochinteressanten
Führung durch die Residenz aus, ehe die
Teilnehmer die Heimreise antraten.
Als Team der Widemann Systeme GmbH
möchten wir uns bei dem Veranstalter,
der Stadt Würzburg, und allen Anwendern
für die Teilnahme und Mitwirkung an der
außerordentlich gelungenen Veranstaltung herzlich bedanken. Wir freuen uns
schon auf das diesjährige Anwendertreffen in der Residenzstadt Celle.
Axel Bastian
Anwendertreffen 2009 in Celle
vom 17. bis 18. September
Das diesjährige Anwendertreffen wird in einer der schönsten Altstädte Deutschlands
- der Residenzstadt Celle - stattfinden.
Das Stadtplanungsamt der Stadt Celle organisiert die Veranstaltung. Informationen
zu Workshops, Rahmenprogramm, Übernachtungsmöglichkeiten und ein Anmeldeformular finden Sie unter www.widemann.de/wslc-anwendertreffen.htm.
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Straßenplanung
Geo-Engineering
2010
Foto: F. Skrozki
gungen für die Parameter der Bögen,
Übergangsbögen und der Geraden zu
definieren.
Auch die Kreisverkehrsfunktion aus dem
Verkehrsausstattungs-Modul wurde komplett überarbeitet. Sie können nun z. B.
den Zentrumspunkt eines Kreisverkehrs
verschieben und alle vorhandenen Anschlüsse werden automatisch aktualisiert. In der aktuellen Version können Sie
auch direkt beim Erstellen der Anschlüsse eventuelle Zebrastreifenmarkierungen
mit erzeugen lassen.
ein überzeugendes Dreamteam
I
n der letzten Ausgabe des WidemannJournals, habe ich unter der Überschrift
„Pure Synergie“ von dem Dreamteam der
Straßenplaner, PLATEIA in Kombination
mit AutoCAD Civil 3D, berichtet. Passend
hierzu können Sie nun auch die Längsschnitte untereinander austauschen.
Wie Sie wissen, ist das Ausarbeiten von
Querprofilen einer der wesentlichen und
zeitraubendsten Schritte bei der Planung von Straßen. Hier zeigt sich, ob
die Höhe der Gradiente mit den jeweiligen Querneigungen und den geplanten
Bordsteinhöhen auch an der vorhandenen Sockelhöhe ankommt.
In der 2010er PLATEIA-Version können
Sie jetzt die vorhandenen Querschnittsbestandteile editieren. Stellt sich z. B.
heraus, dass der Gehweg auf der rechten Seite eine andere Neigung haben
soll, können Sie nun einfach den neuen
Neigungswert eingeben und festlegen,
welche Profile von der Änderung betroffen sein sollen. Es werden natürlich alle
weiteren davon abhängigen Bestandteile
angepasst. Der gesamte Unterbau geht
mit und die Böschungsdurchstoßpunkte
werden ebenfalls aktualisiert. Damit lassen sich die Querprofile deutlich schneller
bearbeiten. Diese neue Funktion ist auch
sehr hilfreich, wenn es um verschiedene
Varianten-Entwürfe geht. So können Sie
einen Wert ändern und haben sofort eine
neue Variante.
10
Kennen Sie das auch? Sie haben zwei
Straßenränder und müssen nun eine
Achse zwischen den beiden Rändern
konstruieren? Ganz egal, ob die beiden
Ränder als Linien oder nur als reine Vermessungspunkte vorliegen, können Sie
nun die neue Funktion für die automatisierte Achstrassierung im Achs-Modul
nutzen.
Sind beispielsweise zwei Straßenränder oder Flurstückgrenzen in Form von
Polylinien vorhanden, so generiert diese
neue Funktion annähernd mittig zwischen
diesen beiden Linien den Achsverlauf,
inklusive der Hauptelemente und dem
Tangentenpolygon. Maßgebend für die
automatisierte Konstruktion der Achse
sind im genannten Beispiel die Stützpunkte der Polylinien. Sie haben außerdem im Dialogfeld der Funktion die
Möglichkeit, vereinfachte Randbedin-
Eine weitere wesentliche Neuerung in
der 2010er Version ist auch, dass Sie
entscheiden können, ob zum Aufbau
der Längs- oder Querschnitte die Daten
wie bisher aus einer ASCII-Datei oder direkt aus der Lageplan-DWG verwendet
werden sollen. Die zweite Variante hat
den großen Vorteil, dass Sie z. B. nicht
kontrollieren müssen, ob die vewendete
ASCII-Datei auch die Daten der letzen
Achsänderung enthält.
Wie Sie sehen hat sich in der 2010er
PLATEIA-Version einiges getan. An dieser Stelle möchte ich Sie herzlich einladen, sich diese Neuerungen in einem
unserer Webcasts anzusehen. Sie brauchen nur einen Internetanschluss, ein
Telefon, eine halbe Stunde Zeit und eine Tasse Kaffee. Ich freue mich auf Ihre
Teilnahme.
Informationen zu unseren Webcasts
erhalten Sie telefonisch unter 0611 /
77819-31.
Mustafa Kocatürk
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Geo-Engineering
Kanal- und Wasserleitungsnetze
CANALIS-HYDRA
Planungsgrundlage für ein GIS in der Wasserwirtschaft
Foto: M. Kocatürk
werden sollen - diese wichtigen Funktionen sind sicherlich für einen schnellen
und vollständigen Arbeitsablauf in der
Kommune von Bedeutung.
W
asserleitungsnetze können aus der
Planungs- und Erfassungsebene
in ein GIS-System überführt werden und
umgekehrt aus einem GIS-System zurück in die Planungsebene. Am Beispiel
von CANALIS-HYDRA, auf der Basis
von Autodesk Topobase, wird der gesamte Workflow in einer Kommune dargelegt - von der Planung und Erfassung
bis hin zur vermögenstechnischen Bewertung.
Aus einer Linie wird eine
Wasserleitung
CANALIS-HYDRA ist eine SoftwareApplikation auf Basis von AutoCAD /
Autodesk Topobase für den Entwurf und
die Bemessung von Wasserleitungsnetzen. Dem Anwender stehen damit alle
Zeichenfunktionalitäten aus AutoCAD
und alle GIS-spezifischen Funktionen
aus der Topobase zur Verfügung.
Somit kann der in AutoCAD erfahrene
Planer mit CANALIS-HYDRA die Wasserleitungsnetze sehr schnell erstellen. Eine Wasserleitung kann wie eine Polylinie
gezeichnet werden und die leitungstechnischen Eigenschaften weist CANALISHYDRA zu.
Vorhandene Netze können digitalisiert
werden oder aus anderen CAD-Programmen via DXF oder DWG aus Linien oder
Blöcken übernommen werden.
Der Planer kann anhand des gezeichneten Wasserleitungsnetzes direkt die hydraulische Berechnung durchführen.
CANALIS-HYDRA beinhaltet auch ein
DGM und Funktionen zum automatischen
Erstellen von Leitungslängsschnitten sowie die Möglichkeit, Formstücke und Details zu konstruieren.
Ebenfalls integriert sind Automatismen,
die sowohl im Lageplan als auch im Höhenplan berechnen, wie viele Schachtteile, mit welchem Durchmesser und
welchen Anschlüssen, benötigt werden
oder wieviel Boden auszuheben ist. Somit kann CANALIS-HYDRA z. B. mit der
Ausschreibungssoftware der Kommune
verknüpft werden und hilft so, die richtigen Massen in Leistungsverzeichnisse
einzutragen.
Aus Wasserleitungen
wird ein GIS
CANALIS-HYDRA kann als Eingabemedium für die vorhandenen Leitungsdatenbanken dienen oder Daten daraus
übernehmen. CANALIS-HYDRA selbst
benötigt keine eigene Datenbank, hat
aber vielfältige Schnittstellen und die
Möglichkeit, direkt an vorhandene Datenbanken anzudocken, z. B. an Topobase,
den Geodatenserver von Autodesk, für
die Katasteraufgaben rund um Leitungsnetze.
Ganz gleich, ob nun unter dem Stichpunkt
„Leitungsverfolgung“ bei einem eventuellen Wasserleitungsschaden ermittelt
wird, welche Schieber die Bautruppe vor
Ort schließen muss, oder ob anschließend die von dem Schaden betroffenen
Anwohner über Serienbriefe informiert
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Die Kommune möchte natürlich auch wissen, welchen Wert die Wasserleitungen
haben. Hier geht es darum, eine Bewertung der vorhandenen Vermögenswerte
durchzuführen. So kann der aktuelle
Vermögenswert mit den zukünftig zu erwartenden notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen und -kosten verwaltet und
berücksichtigt werden.
Ein Leitungsnetz wächst natürlich mit
der Zeit. Neue Baugebiete kommen hinzu, Leitungen werden erneuert, Hausanschlüsse saniert usw. Hier ist die
Möglichkeit sehr hilfreich, zusätzlich zu
den aktuellen Daten auch die historischen
Daten in den Datenbeständen zu verwalten. Damit ist die Visualisierung beliebiger
früherer Leitungsbestände möglich.
Für das Erstellen von regelmäßigen Berichten gibt es einen integrierten Berichtsgenerator. Es können sehr einfach
Berichte zu vorgegebenen Themen angelegt und den Anwendern zentral zur
Verfügung gestellt werden.
Wasserleitungsnetze können auch als
Schemaplan dargestellt werden. So werden beispielsweise geoschematische
oder orthogonale Schemapläne erstellt,
um elektrische Schaltungen von Pumpen
darzustellen.
Zusammenfassung
CANALIS-HYDRA mit Autodesk Topobase ist eine Komplettlösung für die
Planung, Erfassung, Analyse und Auswertung - und letztlich ein komplettes
GIS für die Wasserwirtschaft, in dem alle
in Deutschland geforderten Normen und
Verordnungen in der Wasserwirtschaft
berücksichtigt sind.
Weitere Informationen erhalten Sie gerne
auch telefonisch unter 0611-77819-0.
Mustafa Kocatürk
11
IRIS - webbasiertes Auskunftssystem
GIS
IRIS GM
- für das Grünflächen-Management in Kommunen
IRIS-Baumkataster
IRIS-Grünflächen
IRIS-Spielgeräte
Screenshots von IRIS GM
mit den Kartenfenstern:
· Baumkataster
· Grünflächenkataster
· Spielgerätekataster
I
RIS GM ist die bevorzugte Lösung,
wenn es im kommunalen Umfeld darum geht, die Verkehrssicherungspflicht
bei Grünflächen, Bäumen und Spielgeräten Zeit- und Personal-Ressourcen schonend zu dokumentieren.
IRIS GM ist eine vollständige Webapplikation zur Dateneingabe, -bearbeitung,
und -analyse und ersetzt herkömmliche
Desktoplösungen. Der Vorteil dieser Web­
lösung liegt in der freien Kombination von
Fachdaten mit beliebigen Geobasisdaten
in einem System.
Es kann über einen einfachen Browser
aufgerufen werden und erfordert somit
keine Installation auf den Computern der
Anwender und damit auch keine Neuanschaffung von Hardware.
Veraltete Desktopsoftware erweist sich in
der heutigen Zeit, mit immer kleiner werdenden Personal-Ressourcen, als wahrer
Daten-Dinosaurier. Zwar können sie oft
alles mögliche abbilden, haben aber enor­
12
men Datenhunger bis in kleinste Details
hinein und erfordern so eine Datenerfassung und -pflege, die in den Kommunen
nicht mehr geleistet werden kann.
Deswegen gibt es einen großen Bedarf
an einem einfachen und übersichtlichen
System zur Erfassung, Bearbeitung
Analyse und Auskunft von Daten, die
im Grünflächenmanagement einer Kommune anfallen. Dabei sollen natürlich alle
Arbeitsschritte entsprechend der Verkehrssicherungspflicht zur Dokumenta­tion
von Ersterfassung und Regelkontrollen
der Pflegeobjekte, zur Ausweisung von
Pflegemaßnahmen und zur Analyse der
Zustandsdaten protokolliert werden - mit
Nachweis der Objekthistorie.
IRIS GM entspricht dem Maximalprinzip:
maximal schnell einsetzbar oder maximal anpassbar - ganz wie die Kommune
möchte - denn es kann sowohl als „Fertigsystem“ eingesetzt als auch bei Bedarf
gemäß den speziellen Anforderungen einer Kommune individualisiert werden.
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
IRIS GM deckt die Kataster für Grünflächen, Bäume und Spielgeräte ab - die
wesentlichen Einsatzgebiete des Grünflächenmanagements einer Kommune.
Durch die Flexibilität von IRIS GM können die Module auf Wunsch auch einzeln in bestehende Systemlandschaften
integriert werden.
IRIS GM beinhaltet:
IRIS-Grünflächenkataster
Das webbasierte Grünflächenkataster ist
ein wichtiger Baustein im kommunalen
Finanzmanagement (NKF). Grundlage
für das Grünflächenkataster ist die vom
GALK-Arbeitskreis „Organisation und Betriebswirtschaft“ erstellte Systematik.
Im Ergebnis der Entwicklung werden im
Hauptdialog des IRIS-Grünflächenkatasters zum einen die Daten einer gesam­
ten Grünfläche erfasst und zum anderen,
differenziert in die 6 Flächenkategorien
(Vegetation, befestigte Flächen, Wasserflächen, bauliche Anlagen, Ausstattungen
GIS
IRIS - webbasiertes Auskunftssystem
und Gebäude), über dynamische Auswahllisten die einzelnen Pflegeeinheiten
(z. B. Gebrauchsrasen) erfasst. Für die
Pflegeeinheiten lassen sich Pflegepläne
für beliebig viele Maßnahmen aufstellen,
deren Durchführung u. a. unter Angabe
von Mann- und Gerätestunden protokolliert werden kann.
IRIS-Baumkataster
unterstützt die Umsetzung
der FLL-Baumkontrollrichtlinie
IRIS-Spielgerätekataster
Das Spielgerätekataster ergänzt die softwaregestützen Möglichkeiten zur Umsetzung der Verkehrssicherungspflicht auch
für die Austattungsobjekte auf Spielplätzen und Grünanlagen.
Neben der Ersterfassung von Spielgeräten können, entsprechend der DIN
und den Empfehlungen der FLL, die
Zustandsdaten bei Sicht- bzw. Funktionskontrollen sowie bei Verschleiß- und
Jahreskontrollen aufgenommen und entsprechende Maßnahmen ausgewiesen
werden. Die Spielgeräte werden im IRISKartenbild im räumlichen Kontext zu den
Geobasisdaten oder anderen integrierten
Fachdaten dargestellt und stehen u. a. für
Abfragen und Berichte in IRIS bereit.
IRIS-Baumkataster
Die Dokumentation der regelmäßigen
Sichtkontrollen, der Pflegemaßnahmen
sowie der Baumzustandsdaten sind die
klassischen Aufgaben eines Baumkatasters.
Einem breiten Nutzerkreis können alle
Informationen - wie Bestandsdaten, Zustandsdaten, Kontrollgänge, Pflegemaßnahmen sowie Baumbilder - zur Auskunft
zur Verfügung gestellt werden. Den Fachanwendern stehen weitergehende Analysefunktionen zur Verfügung.
Zum Beispiel können Baumschäden, die
eine Verkehrsgefährdung zur Folge haben, durch gezielte Abfragen leicht ermittelt werden.
Dabei werden natürlich die FLL Baumkontrollrichtlinie von 2004 und FLL ZTV
Baumpflege von 2001 verwendet. Die
Baumliste von Lorenz von Ehren ermög­
licht eine zügige und durchgängige Datenerfassung. Viele nützliche Arbeitsschritte
aus der täglichen Praxis wurden in Zusammenarbeit mit zertifizierten Baumkontrolleuren des Sachverständigenbüros
Leitsch in Nauheim implementiert.
Frank Dietrich
Mobile Baumaufnahme, Frau Remus, Firma Leitsch, Nauheim
Verkehrssicherungspflicht
Die Aufgabenschwerpunkte der Grünämter bzw. -verwaltungen von Städten
und Gemeinden haben sich in den letzten
Jahren erheblich verändert. Insbesondere der Zwang zu personellen und finanziellen Einsparungen führt dazu, dass
es den Verwaltungen nur noch möglich
ist, den unabwendbaren Pflichtaufgaben
nachzukommen. Eine solche Kernaufgabe ist die Baumkontrolle zur Umsetzung
der Verkehrssicherungspflicht, der die öffentlich zugänglichen Wege, Straßen und
Einrichtungen unterliegen.
Der Begriff „Verkehrssicherungspflicht“
findet sich in keiner gesetzlichen Bestimmung, sondern wird aus der allgemeinen
Haftungsregelung nach § 823 Abs. 1 BGB
abgeleitet: „Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein
sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum
Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“ (s. auch § 836)
wie z. B. die Beseitigung von Totholz, zu
veranlassen. Insbesondere tragen die
Städte und Gemeinden mit ihren umfangreichen Baumbeständen bei einer
unzureichenden Wahrnehmung dieser
Aufgabe das Risiko und im Schadensfall
die Kosten.
FLL-Baumkontrollrichtlinie
Eine gesetzliche Regelung, wie die
Baumkontrollen durchzuführen sind, gibt
es nicht. Daher werden die Kontrollen in
Städten und Gemeinden z. T. sehr unterschiedlich durchgeführt. Insbesondere
die Kommunalversicherer sind aber an
einem allgemeingültigen Regelwerk zur
Baumkontrolle interessiert, an das sich
die Kommunen verpflichtend zu halten
haben, wenn Versicherungsschutz gegeben sein soll.
Grundstücks-Eigentümer haften demnach
ggf. für Sach- und Personenschäden, die
beispielsweise durch herabstürzende Äste eines über ihr Grundstück hinausragenden Baums verursacht werden. Zur
Wahrung der Verkehrssicherheit sind die
Eigentümer daher verpflichtet, die Bäume regelmäßigen Kontrollen zu unterziehen und wenn nötig, Pflegemaßnahmen,
Bereits 2002 hat die Ständige Konferenz
der Gartenamtsleiter beim Deutschen
Städtetag (GALK-DST) die Initiative ergriffen, eine einheitliche Grundlage zur
Verkehrssicherheitskontrolle der Bäume
in den Kommunen zu schaffen. In Folge
wurde die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.
(FLL) gebeten, eine Baumkontrollrichtlinie zu erarbeiten, die als „Richtlinie zur
Überprüfung der Verkehrssicherheit von
Bäumen“ 2004 veröffentlicht wurde. Die
Publikationen der FLL spiegeln stets den
Stand der Technik wieder und sind stets
produktneutral. Da sie den DIN-Grundsät-
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Fortsetzung nächste Seite
13
IRIS - webbasiertes Auskunftssystem
zen entsprechen, haben sie in der Fachwelt eine große Akzeptanz.
Die FLL-Baumkontrollrichtlinie informiert
über rechtliche Grundlagen des Themas
und gibt Empfehlungen zu Art und Umfang, Ablauf und Maßnahmen zur Baumkontrolle. Als Vorgabe zur Regelkontrolle
enthält sie ein Musterkontrollblatt.
Auf Grundlage der FLL-Baumkontrollrichtlinie wurde im Jahr 2006 vom
GALK-Arbeitskreis Stadtbäume und der
Bundsarbeitsgemeinschaft Deutscher
Kommunalversicherer (BADK) eine Musterdienstanweisung zur Baumkontrolle
erarbeitet, die bei konsequenter Anwendung und Ausführung entsprechender
Baumpflegemaßnahmen den Städten
und Gemeinden umfassenden Versicherungsschutz bei allen Kommunalversicherern gewährleistet.
Baumkontrolle
mit IRIS-Baumkataster
In der Praxis muss der Baumkontrolleur
am Tag eine große Anzahl von Bäumen
durch Inaugenscheinnahme vom Boden
aus kontrollieren und innerhalb weniger
Minuten mögliche Gefahren für die Verkehrssicherheit erkennen und entsprechende Maßnahmen festlegen. Neben
der fachlichen Kompetenz, die durch
die Ausbildung zum FLL-Zertifizierten
Baumkontrolleur erfolgen kann, ist es
wichtig, dass ihm ein Instrument zur Verfügung steht, das ihm an Ort und Stelle
eine schnelle Dokumentation der Baumkontrolle jedes einzelnen Baumes ermöglicht. Diese Dokumentation ist hinsichtlich
der Beweispflicht im Schadensfall von besonderer Bedeutung.
Mit dem IRIS-Baumkataster bietet die
Widemann Systeme GmbH ein vollständig der FLL-Baumkontrollrichtlinie-kon-
GIS
formes System zur Ersterfassung und
zur Erfassung der Regelkontrollen. Die
Benutzerdialoge von IRIS-Baumkataster
sind für den Feldeinsatz mit einem Tablet-PC, also für die Bedienung mit einem
Eingabestift, optimiert. Im Außendienst
erfasste Daten werden im Anschluss
durch einen intelligenten Datenaustausch
über eine Netzwerkverbindung sicher auf
den zentralen Server übertragen, so dass
sie unmittelbar zur Auskunft und Analyse bereit stehen, um beispielsweise die
notwendigen Pflegeaufträge anzuweisen.
Parallel zu der Vor-Ort-Erfassung können
auch bereits vorhandene Daten (z. B.
Baumstandorte aus Straßenbestandsplänen) im Innendienst eingegeben werden.
Alle erfassten Zustandsdaten sowie Pflegemaßnahmen bleiben im IRIS-Baumkataster gespeichert, so dass jederzeit die
vollständige Baumhistorie abgerufen werden kann.
Das IRIS-Baumkataster deckt zusammen mit dem IRIS-Grünflächenkataster
und dem IRIS-Spielgerätekataster den
Aufgabenbereich zur Dokumentation von
Kontrollen und ausgewiesenen Pflegemaßnahmen in der Grünverwaltung ab.
IRIS-Baumkataster im Einsatz
„Das IRIS-Baumkataster der Widemann
Systeme GmbH hat uns im täglichen
Einsatz bei der Baumkontrolle durchweg überzeugt. Die Oberfläche ist übersichtlich und lässt sich intuitiv ohne eine
besondere Einarbeitung bedienen. Im
Praxiseinsatz hilft uns IRIS Baum bei
der zügigen und 100%ig verlässlichen
Baumerfassung und Kontrolle. Die FLLkonforme Erfassung der Zustandsdaten
und Schadsymptome ist voll gegeben“
Zitat Dipl. Forstwirtin Franka Remus,
FLL-Zertifizierte Baumkontrolleurin, Eiko Leitsch Sachverständigenbüro, Nauheim
Thomas Baron
Live-Vortrag:
Baumkontrolle in der Praxis
Besuchen Sie im Juni die Geospatial Days
- in Düsseldorf und in Mainz wird das Sachverständigenbüro Leitsch einen Anwendervortrag halten.
Weitere Infos und kostenfreie Anmeldung unter:
www.widemann.de/geospatialdays.htm
14
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Warum Migration
Die Umstellung von TB 2.X auf 20XX
bedeutet die Umstellung der Geodaten
von einem Datenbankmodell in ein neues. Dazu kommt die Aktualisierung der
Werkzeuge für die Anwender von Topobase, AutoCAD Map und MapGuide mit
all den neuen Funktionalitäten.
Migration in Eigenregie
Erste Frage bei der Aktualisierung eines
Systems ist aus unserer Erfahrung:
„Können wir das selbst tun?“
Grundsätzlich ja, die Werkzeuge und Dokumentationen stehen zur Verfügung. Die
Fragen heißen hier eher: „Stehen zusätzliche Ressourcen neben dem Tagesgeschäft für diese Aufgabe zur Verfügung
und macht es Sinn diese einmalige Aufgabe selbst zu organisieren? Gibt es
einen internen Fachmann, der die Techniken beherrscht?“
Aufwandsabschätzung
Die Abschätzung des Aufwandes und die
Aufstellung eines Zeitplanes sind für einen reibungsarmen Betrieb in der Umstellungsphase zu empfehlen.
Projekttage
Es können z. B. in einem Projekttag die
Datenstrukturen der vorhandenen TB 2
analysiert und in einem Grobkonzept der
zeitliche Ablauf von Anpassungen und der
Migration vorgeschlagen werden.
Je nach Komplexität der Systemumgebung und der Zuständigkeit der verantwortlichen Mitarbeiter kann es Sinn
machen, getrennte Projekttage für die
Fachbereiche und das Web-GIS durchzuführen.
Ziel der Projekttage ist es, zusammen
mit den Administratoren und den Anwendern die vorhandene Systemlandschaft
zu dokumentieren und abhängig von der
Systemarchitektur Vorschläge und Empfehlungen für die zukünftige Systemarchitektur auszusprechen. Ergebnis sollte ein
Grobkonzept mit Kosten- und Zeitplanung
sein.
Inhalte der Analyse
• Sichtung der Datenmodelle in Topobase 2
• Ermittlung der eigenen Anpassungen in TB 2
• Dokumentation von Darstellungen
(thematischen Karten, Symbole etc.)
GIS
Geodatenmanagment mit Topobase
Von Topobase 2.X
nach Topobase 20XX
Umstieg auf Generation 20XX
Migirierte Daten in Topobase 2010
• Dokumentation von Berechtigungen
und Berichten
• Ermittlung von Abhänigkeiten aus
TB 2 Anwendungen (Workflows,
Schnittstellen)
• Abstimmung zu bekannten Anforderungen spezieller Fachbereiche
• Möglichkeit von Eigenleistungen
• Beispiel für möglichen Ablauf der
Migration (Erfahrungswerte, Beispiele)
• Dokumentation von Änderungs- und
Erweiterungswünschen
Start der Datenmigration
Im ersten Schritt sind die Geodaten in
die neue Struktur von Topobase 20XX zu
übernehmen.
Danach stehen Benutzeranpassungen,
Verknüpfungen zu externen Programmen, individuelle Schnittstellen und die
Workflows im Fokus der Migration.
Interessanter Punkt der Übernahme von
Netzdaten sind die erweiterten topologischen Möglichkeiten von Topobase
20XX. Evtl. lassen sich hier bereits Verbesserungen der Netzlogik integrieren.
Für diesen Abschnitt stehen mehrere
Tools zur Verfügung, die eine parame­
trisierte Arbeitsweise erlauben.
Testphase und Kontrolle
der Geodaten
Für die Migration wird die Web-GIS-Umgebung komplett neu aufgebaut. Layer
und Darstellungen der Grafikdaten können mit Tools nach Bedarf übernommen
werden.
Aus den Rückmeldungen der Testmigration werden die Parameterdateien
angepasst und die Echtmigration kann
durchgeführt werden.
Eine große Änderung gibt es im Grafikzugriff aus dem Web auf die Topobase
Fachschalen: Es werden ausschließlich
Spatialobjekte genutzt, ein Modul wie TB
Online ist damit obsolet.
Mit dem ersten Ergebnis der Datenumstellung geht es in die Testphase zur Prüfung beim Kunden.
Diese Umstellung findet eng mit der Organisation beim Kunden statt. Mit der Echt­
umsetzung und einer zügigen Prüfung
sollten die Installationen und Systemumgebungen bereits eingerichtet sein.
Die Schulung der Mitarbeiter sollte ebenfalls zeitnah stattfinden, damit es eine
geringstmögliche Unterbrechung des
Tagesgeschäftes gibt und kein Bearbeitungsstau entsteht.
Web-GIS mit MapGuide
Enterprise und Topobase
Mit den neuen Versionen von MapGuide
und Topobase haben sich Datenformate
und Arbeitsweisen signifikant geändert.
Die Web-Umgebung aus MapGuide 6.X
lässt sich mit der Umgebung in MapGuide
Enterprise und Topobase schwer vergleichen.
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Neue Funktionen wie z. B. das Plotten
von AutoCAD Map nach MapGuide vereinfachen und beschleunigen den Aufbau
der Web-GIS-Umgebung erheblich. Alle
Maßstäbe, Symbole oder thematischen
Karten werden 1:1 übernommen.
Bei den Einzelaufgaben der Migration
gibt es einige Fleißaufgaben wie z. B. das
Anlegen von Berichten, das Ausgestalten von Texten oder thematischen Karten
usw. - Punkte, die gut in Eigenleistung
erbracht werden könnten.
Brigitte Kösterke
15
Produktnews
Autodesk
AutoCAD 2010 Produktfamilie
Neue Funktionen mit Fokus auf Anwenderwünschen
W
idemann Systeme bietet aufeinander abgestimmte Hard- und Software-Lösungen sowie unterstützende
Schulungen und Dienstleistungen.
Die Grundlage für viele unserer Programme ist AutoCAD, welches nun in
der Version 2010 erhältlich ist.
AutoCAD 2010 und die darauf basierenden branchenspezifischen Planungslösungen von Autodesk, wie z. B.
AutoCAD Architecture, Civil 3D, Map 3D,
usw., bieten neue Werkzeuge, mit denen
wichtige Anregungen von Anwendern umgesetzt wurden.
Hervorzuheben sind dabei der FreiformEntwurf für parametrisches Zeichnen, ein
weiterentwickelter PDF-Support und die
Unterstützung von 3D-Plotten.
Als Komponenten umfassender Lösungen für die optimale, effiziente Nutzung und Verwertung Ihrer Projektdaten
über den gesam­ten Entwicklungszyklus
hinweg bilden Sie eine Einheit mit Geodatenmanagementlösungen wie dem Geo­
datenserver Autodesk Topobase 2010
und dem Auskunftssystem Autodesk
MapGuide Enterprise 2010.
Integrierte branchenspezifische Standard-Arbeitsabläufe der GIS-Lösungen
erweitern die Prozesse zur Infrastrukturverwaltung um intelligente Funktionen
und ermöglichen den noch effizienteren
Einsatz.
Die neuen Lösungen live
Entdecken Sie die AutoCAD 2010 basierte Produktfamilie in ihrer Anwendung in
Bauplanung und Architektur, Visualisierung, GIS und Kartographie, Tiefbau,
Landschaftsplanung und Flächennutzung
am besten live!
Zum Beispiel in einem unserer Schnupperkurse zu den aktuellen Branchenlösungen
oder auf unseren Informationsveranstaltungen im Juni, den „Architekturtagen“
und den „Geospatial Days“.
Termine und Orte dazu finden Sie zusammen mit weiteren Informationen und
Anmeldemöglichkeiten auf unserer Webseite www.widemann.de.
Frank Skrozki
Für den schnellen praxisgerechten Einsatz der 2010er Versionen:
Updateseminare bei der Widemann Systeme GmbH
· Profitieren Sie vom Know-how unserer Fachplaner
· Lernen Sie die neuen Funktionen sinnvoll zu nutzen
· Frischen Sie Ihr Wissen auf
Rufen Sie uns an! Unsere Seminarabteilung erreichen Sie unter: 0611 - 77819-36
16
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Architektur · Plangrafik · Visualisierung
Produktnews
AutoCAD Architecture
Ihr Mehrwert mit Wartung
Mit der Programmerweiterung für den deutschsprachigen Raum (D/A/CH) wird
der Funktionsumfang von AutoCAD Architecture entscheidend erweitert. Wir
möchten Ihnen die wichtigsten Highlights vorstellen:
Die Programmerweiterung beinhaltet acht Module
für den deutschsprachigen Raum (D/A/CH). Hier sind
die fünf wichtigsten Highlights:
Modul Dienstprogramme:
•
•
•
•
Bezugsebenen
Parametrische Tür- / Fensterkombinationen
Parametrische Fensterleibungen
Editor für Fenstersprossen
Modul Flächen:
• Einfache Anpassung der Flächenstempel
• Bruttorauminhalt
Modul Massen und Baukosten:
• Detaillierte Massenermittlung für alle Bauteile
(inkl. Wandschichten)
• VOB-gerechte Raumauswertungen
(inkl. Wand- und Deckenflächen)
• Schnittstellen für Baukostenkalkulation
(BAU / GAEB)
Modul Dächer:
•
•
•
•
Dachflächenfenster
Dachgauben-Editor
Bauwesenspezifische Dachgeschossdarstellung
Automatische Wand-Dach-Verschneidung
Modul Umbau:
• Abrissplanung
• Umbauplanung
• Revisionsplanung
Fazit:
Die zusätzlichen Werkzeuge stellen eine enorme Erleichterung im Arbeitsalltag
des Architekten dar. Hervorzuheben ist
der gesamte Workflow der Flächen- und
Massenermittlung, die den deutschen
Anforderungen entspricht und fast keine
Wünsche offen lässt.
Und das Beste kommt zum Schluss: Für
alle Kunden, die einen aktiven Wartungsvertrag haben, gibt es im Subskriptionscenter einen kostenlosen Download:
www.autodesk.com/subscriptionlogin.
Selbstverständlich unterstützen wir Sie
auch mit entsprechenden Schulungen zu
diesem Thema.
Bei weiteren Fragen hilft Ihnen unser
Vertriebsteam der Widemann Systeme
GmbH gerne weiter!
Meinhard Frank
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
17
Produktnews
Architektur · Plangrafik · Visualisierung
7
Kann man ein bereits genial einfaches
CAD-Programm verbessern? „Yes, we
can!“, sagt der Hersteller, die Firma
Google - und das zu Recht!
Dem Internetzeitalter sei Dank, weiß die
eingefleischte Fangemeinde natürlich
schon seit geraumer Zeit, dass es eine neue Version von SketchUp gibt. Wir
möchten an dieser Stelle nun die Neue­
rungen der siebten Version etwas genauer betrachten.
Zunächst einmal sei erwähnt, dass zur
Zeit natürlich erst einmal nur die englische
Version verfügbar ist. Einen genauen Erscheinungstermin für die deutsche Übersetzung gibt es noch nicht, aber ersten
Gerüchten zufolge können wir uns wohl
auf Mai oder Juni diesen Jahres freuen.
Nach wie vor unterscheiden wir zwischen
zwei Versionen:
• Google SketchUp ist die kostenlose Version, die aufgrund fehlender
Schnittstellen (z. B. DWG) für CADPlaner eigentlich keine Rolle spielt.
• Google SketchUp PRO ist die kostenpflichtige Version ohne Einschrän­
kungen und mit den Zusatzprogrammen Layout und StyleBuilder.
Fazit:
Die grundlegende Funktionalität, die bereits in den Vorgängerversionen durch ihre einfache Handhabung überzeugt hat,
wurde beibehalten und nur im Detail verbessert. Die neuen dynamischen Blöcke
werden vor allem die fortgeschrittenen
Anwender motivieren, sich dem Thema
zu widmen. Durch das 3D-Warehouse hat
man einen einfachen Zugriff auf die Symbolbibliothek im weltweiten Netz. Und für
die kreativen Entwurfs- und Wettbewerbsplaner sind die Zusatzprogramme Layout
und StyleBuilder sicher eine erfreuliche
Ergänzung.
Meinhard Frank
Google SketchUp Pro 7
rfe
twe
n
E
D
3
Highlights in SketchUp 7
Dynamische Komponenten
Die herausragendste Neuerung in SketchUp 7 sind sicher die Dynamischen Komponenten (Blöcke). So können einem
Block beispielsweise verschiedene Attribute (Bezeichnung, Abmessungen, Material, Preis usw.) zugewiesen werden. Mit
Hilfe eines Eingabefensters können die
Attributwerte bequem geändert werden
und der Block passt sich entsprechend
an. Sämtliche Attribute lassen sich übrigens als CSV- oder HTML-Datei exportieren und damit auswerten.
Eine weitere Neuerung ist die Integration
des 3D-Warehouse in den KomponentenBowser. Über eine einfache Suchfunktion
(Google lässt grüßen) hat man nun einen
schnellen Zugriff auf alle Komponenten,
die im Internet veröffentlicht wurden.
Layout 2
Das Zusatzprogramm zum Erstellen und
Layouten von SketchUp-Zeichnungen hat
nun mit der Version 2 den Beta-Status
endgültig verlassen und verfügt über
zahlreiche Möglichkeiten der Plangestaltung:
• Textwerkzeuge zur Planbeschriftung
• Maßstabsgerechte Ansichtsfenster
• Hochauflösender Grafikexport
(PDF-Export inkl.)
• Bildschirmpräsentationen
Style Builder
Mit dem neuen Style Builder kann der
Anwender eigene grafische Darstellungen entwerfen. Von der Linienfarbe über
die Linienart bis hin zu den Hintergrundfarben können Sie nahezu alle Darstellungselemente nach eigenen Wünschen
gestalten.
Neulizenz: 381,- €*
Update von 4/5/6: 73,- €*
*Nettopreise zzgl. Versand und gesetzl. MwSt.,
Sprachwechsel kostenlos
18
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
ff
t Pfi
i
m
n
Dienstleistungen
Dienstleistungen
von Widemann Systeme
Professionelle Betreuung
Ihrer CAD-Infrastruktur
Unsere IT-Spezialisten beraten Sie gerne und helfen Ihnen dabei, Schwachstellen zu finden. Profitieren Sie von unserer
langjährigen Erfahrung und nutzen Sie
unsere Kompetenz. Wir konfigurieren und
optimieren Ihre Systeme - von der passenden CAD-Workstation über ein ausreichend dimensioniertes Netzwerk mit
entsprechenden Server- und BackupLösungen bis hin zum passenden Plotter. Darüber hinaus stehen wir auch für
Wartungsarbeiten zur Verfügung.
Meinhard Frank
Komponenten optimal abstimmen
Damit eine Planungsabteilung effizient
und reibungslos arbeiten kann, ist es
unerlässlich, eine passende, den Anforderungen gerechte CAD-Infrastruktur vorzuhalten.
Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt,
dass in vielen Fällen Reibungsverluste
durch mangelnde Hardware- oder Softwareunterstützung zu unnötigen und
teilweise teuren Planugsverzögerungen
führen.
So dauert beispielweise die Verarbeitung
eines Plotvorganges oder eines 3D-Renderings in manchen Fällen nur deswegen
zu lang, weil bestimmte Komponenten
nicht richtig aufeinander abgestimmt sind.
Weiterhin schreitet die Softwareentwicklung jedes Jahr voran und bietet dem
Anwender neue faszinierende Möglichkeiten, die es vorher nicht oder nur eingeschränkt gab. Man vergisst eben leicht,
dass die Datenmengen, mit denen man
heutzutage arbeitet, um ein Vielfaches
größer sind als noch vor einigen Jahren
(Stichwort 3D-Daten, Rasterbildinformationen etc). Aus diesem Grund müssen
die evtl. vorhandenen „Flaschenhälse“ lokalisiert und entfernt werden. Findet dies
nicht statt, verbreitet sich bei den Anwendern oft Frust und das schadet dem Arbeitsklima und führt unter dem Strich zu
schlechteren Ergebnissen.
Falls Ihr HP-Plotter kurzfristig eine Wartung/Reparatur braucht,
rufen Sie uns an: 0611 - 77819-0
Wartung DesignJet 250 / 350 / 450 / 600 / 650C / 750C
inkl. Zahnriemen (soweit verfügbar), Reinigung, Schmierstoffe und Funktionstest
Pauschalpreis: 200,- EUR*, zzgl. Anfahrt und gesetzl. MwSt.
Wartung DesignJet 500 / 800 - 24“ / 42“
inkl. Zahnriemen (soweit verfügbar), Reinigung, Schmierstoffe und Funktionstest
Pauschalpreis: 250,- EUR*, zzgl. Anfahrt und gesetzl. MwSt.
Wartung DesignJet 1050C / 5000 / 5500
inkl. Zahnriemen, Reinigung, Schmierstoffe und Funktionstest
Pauschalpreis: 320,- EUR*, zzgl. Anfahrt und gesetzl. MwSt.
Ersatzplotter oder Plottdienstleistung auf Anfrage
* die genannten Preise sind freibleibend
Weitergehende Reparaturen nach Aufwand (und Verfügbarkeit der Ersatzteile bei älteren Modellen)
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
19
Firmennews
Neuer Mitarbeiter in der CAD- und GIS-Beratung
Herr Beling hat nach seiner Lehrzeit als
Landschaftsgärtner und seinem Studium
der Landschaftsarchitektur Berufserfahrung in Planungsbüros sowie Garten- und
Landschaftsbaufirmen in Luzern, Hamburg und dem Rhein-Main-Gebiet gesammelt.
Sven Beling
Unser neuer Mitarbeiter, Herr Sven Beling, ist Diplom-Ingenieur Landschaftsarchitektur.
Seit dem 01.02.2009 ergänzt er das Vertriebsteam in Wiesbaden, mit besonderer
Ausrichtung auf WS·LANDCAD.
Seine Aufgaben sind die CAD- und GISBeratung und die vertriebliche Kundenbetreuung. Auch ist er ein Ansprechpartner
für Hochschulen mit den Fachbereichen
Freiraumplanung und für die Grünen
Fachverbände der Rhein-Main-Region.
Aufgrund seiner Ausbildung, Berufserfahrung und seines Interesses für zeitgemäßes Design in der Freiraumplanung
unter Anwendung von CAD-Programmen
und am täglichen Umgang mit Menschen
ist Herr Beling ein kompetenter Ansprechpartner für Freiraumplaner.
HP – Quadcore Workstation
XW4600
• Intel Core 2 Quad Q9550 / 2,83 GHz
Prozessor
• 4 GB RAM (max 8GB)
• 500 GB Serial ATA-300 / 7200 rpm
Festplatte
• Double Layer DVD+/-RW mit LightScribe
• NVIDIA Quadro fx1700 512 MB
(AutoCAD zertifiziert)
• Ethernet 10/100/1000B-TX
Netzwerkkarte
• HP PS/2-Tastatur /
optische USB-Rad-Maus
• 7 USB 2.0, SATA extern,
serieller Anschluss,
• Parallelanschluss
• Microsoft Windows Vista Business
• mit XP Professional Downgrade vorinstalliert
Garantie: 3 Jahre, Service am nächsten
Arbeitstag vor Ort durch HP
1.440,- EUR zzgl. MwSt.*
Abbildung ähnlich
Frischer Wind bei der
Widemann Systeme GmbH
Petra Werr
Fachkräfte ausbilden - Zukunft sichern
HP Flachbildschirm - TFT - 24“
Vom Wissen und den Erfahrungen einer Gesellschaft sollte jeder Einzelne
profitieren können und diese wiederum im Gegenzug mit seinem Wissen
und Können bereichern.
•
•
•
•
Eine gute Ausbildung eröffnet daher sowohl Auszubildenden als auch Unternehmen neue Perspektiven.
Wir, die Widemann Systeme GmbH, sind
daher bestrebt, eine ganzheitliche Ausbildung zu bieten und den jungen Berufskollegen und -kolleginnen die nötigen
Fähigkeiten und Kenntnisse wie Fach-,
Eigen- und Sozial-Kompetenz zu vermitteln. Weiter möchten wir Auszubildende
dazu ermuntern, vernetztes Denken anzuwenden, um Wesentliches rasch zu
erfassen und die ihnen übertragenen
Arbeiten wirtschaftlich und rationell zu
bewältigen.
20
•
•
•
•
Hierzu bildet die Widemann Systeme
GmbH schon seit vielen Jahren Fachkräfte im Bereich der Informationstechnologie aus. Es ist unser Bestreben, die
neuen Kollegen in das CAD- und GISUmfeld einzuarbeiten und zusätzlich die
Ausbildungsschwerpunkte des Systemelektronikers oder des Fachinformatikers
im Bereich Systemintegration oder Anwendungsentwicklung abzudecken.
Uwe Nöller
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
•
•
•
•
24“ LCD
digital/analog
TFT-Aktivmatrix Panel
entspiegelte und antistatische Beschichtung
Auflösung: 1920 x 1200 Pixel
Kontrastverhältnis: 1000 :1
Helligkeit: 400 cd/qm
Einblickwinkel:
horiz. 178 °/ vert. 178 °
Reaktionszeit: 6 ms
Pivot drehbar 90°
Höhenverstellbar
Eingänge: Display Port,
2 x DVI-I (analog / digital)
3 Jahre Garantie durch HP
540,- EUR zzgl. MwSt.*
* Vorbehaltlich Preisänderungen und Verfügbarkeit
Tipps & Tricks
AutoCAD Architecture 2009
Stücklisten mit AutoCAD-Blöcken
F
ast jeder AutoCAD Architecture-Anwender kennt die Bauteiltabellen, mit
denen man unterschiedliche AEC-Bauteile (Wände, Türen, Fenster, Räume
etc.) auflisten bzw. auswerten kann.
Manuelle
Eigenschaftssatzdefinition
Allerdings wissen nur die Wenigsten,
dass man mit den Bauteiltabellen auch
einfache AutoCAD-Objekte, wie z. B. Polylinien oder Blöcke, zählen und auswerten kann.
Automatische
Eigenschaftsdefinition
Hier ist das Beispiel einer Stückliste, die
einen oder mehrere Blöcke zählt und deren Eigenschaften auflistet:
• Rufen Sie aus dem Menü Format
den Stil-Manager auf.
• Unter den Dokumentationsobjekten
erstellen Sie eine neue Eigenschaftssatzdefinition (z. B. Stückliste).
• Im Reiter Gilt für setzen Sie das
Häkchen bei Blockreferenz.
• Im Reiter Definition können Sie nun
beliebige Eigenschaften definieren.
Hierfür verwenden Sie einfach die
Schaltflächen auf der rechten Seite
des Dialogs.
• Damit erzeugen Sie ein Attribut, welches später einen beliebigen Text
enthalten kann.
• Damit erzeugen Sie ein Attribut, welches automatisch einen bestimmten
Wert (z. B. die Objekteigenschaft
Layer, Blockname usw.) annimmt.
• Jetzt können Sie beliebige
AutoCAD-Blöcke erstellen (oder
einfach vorhandene verwenden)
und diesen Blöcken in der Palette Eigenschaften im Reiter Erweiterte
Daten den neuen Eigenschaftssatz
hinzufügen.
• Danach benötigen Sie nur noch
einen Bauteiltabellenstil, der keine Wände aufnimmt, sondern
AutoCAD-Blöcke (Bauteiltabellenstil / Gilt für / Blockreferenz). Die
Spalten müssen natürlich auch noch
angepasst werden.
Meinhard Frank
Eigenschaftsdefinitionen
hinzufügen
AutoCAD-Blöcke
Eigenschaftssätze
hinzufügen
Bauteiltabelle
mehr Freiheit in der Plangrafik
für Architekten, Designer, Konstrukteure,...
attraktive Präsentationen
verständliche Bildsprache
Entwurf: Projekt 17
www.cadshow.de
individuelle Ausdrucksweise
Widemann Systeme GmbH · CAD- und GIS-Systemhaus · Egerstr. 2 · 65205 Wiesbaden · Tel. 0611 - 77819 - 0 · Fax 0611 - 77819 - 99 · E-Mail: [email protected]
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
21
Tipps und Tricks
WS·LANDCAD
Schnell von 2D nach 3D - mit „Objekte modifizieren“
S
ie möchten in Ihren 2D-Plänen mit
wenigen Klicks beliebige Objekte
in 3D-Elemente verwandeln, um später
dreidimensionale Ansichten zu generieren? Dann hilft Ihnen der WS·LANDCAD
Befehl Objekte modifizieren.
Sie erreichen den Befehl über Landcad/
Editieren/Objekte modifizieren. Der
multifunktionale Editierbefehl ermög­licht
die bequeme Modifizierung aller relevanten Eigenschaften von Blöcken, Block­
attributen und Texten inklusive Mtext. Sie
können mit diesem Befehl z. B. beliebige
Blöcke austauschen, ihren Drehwinkel
oder Teile der Skalierung ändern.
Der Aufruf des Befehls öffnet eine in
zwei Spalten gegliederte Dialogbox, welche alte und neue Eigenschaften gegen­
überstellt. Die Eigenschaften können je
nach Typ entweder manuell eingetragen, durch Picken von vorhandenen Elementen übernommen oder aus Dialogen
gewählt werden.
In unserem Beispiel wollen wir alle 2DBäume gegen einen 3D-Baum aus der
WS·LANDCAD-Symbolbibliothek austauschen.
Nachdem wir den Objekttyp Block eingestellt haben, picken wir über das Pinselsymbol die alten Eigenschaften eines
Baumes. Sofort werden alle Werte des
Blocksymbols dargestellt (hierzu gehören z. B. der Blockname und die geometrischen Eigenschaften des Symbols).
Da wir alle Bäume mit dem gleichen
Namen austauschen möchten und uns
die Geo­metrie egal ist, ersetzen wir die
Zahlenwerte bei Faktor X, Y, Z und Drehung durch einen Stern * - auch Joker
genannt.
Bei den neuen Eigenschaften klicken wir
in das Feld neben Block, scrollen in der
Liste herunter und wählen den Befehl
Weitere Blöcke.
Es öffnet sich der WS·LANDCAD-Detailmanager, in dem wir uns aus der Bibliothek einen 3D-Baum aussuchen können.
Dessen Dateiname wird nach dem Übernehmen in das Feld eingetragen.
Da wir nur die Art des Symbols, nicht jedoch die Geometrie, verändern möchten,
achten wir auch auf der rechten Seite bei
den neuen Eigenschaften darauf, dass
überall der Stern eingetragen ist. Wenn
wir nun den Button Suchen betätigen,
wird die gesamte Zeichnung nach dem
auf der linken Seite eingetragenen Block
mit den entsprechenden Eigenschaften
durchsucht – in unserem Fall sind es 17
Objekte. Über Anwenden werden alle
diese Symbole durch den auf der rechten Seite angegebenen Block (mit den
jeweiligen spezifischen Eigenschaften)
ersetzt.
Auf diese Art und Weise können Sie
blitzschnell beliebige Objekte in Ihrer
gesamten Zeichnung austauschen - zur
Auswahl stehen neben Blöcken auch die
Typen Attribut, Text und Mtext. So ist das
mächtige Werkzeug auch bei der zweidimensionalen Arbeit eine große Bereicherung! Hinzu kommt die Möglichkeit alle
getroffenen Einstellungen in einem sogenannten Filter abzulegen, um sie bei
kommenden Projekten schnell aufrufen
zu können.
Axel Bastian
22
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
Präsentieren Sie Ihre Arbeiten
Plangrafik-Wettbewerb
Wie fit sind Sie im Layouten mit AutoCAD und Co.?
E
ine überzeugende Plangrafik wird
bei der Projektakquise immer wichtiger. Wir möchten herausstellen, wie Sie
sich im harten Wettbewerb behaupten.
Oftmals ist das Ergebnis auch durch eine
Kombination von mehreren Produkten (z. B.
AutoCAD und Adobe Photoshop) entstanden, was natürlich auch möglich ist.
• Sie haben einen tollen Entwurf
gemacht?
• Ihre Pläne bestechen durch ein
klares Layout und eine
überzeugende Grafik?
• Bei Wettbewerben werden Ihre
Visualisierungen bestaunt?
• Sie haben ein originelles
Präsentationskonzept?
Egal ob Hochbau, Innenarchitektur, Tiefbau, Stadtplanung oder Objektplanung
- wichtig ist ausnahmsweise nicht der Inhalt, sondern die grafische Umsetzung
und der visuelle Eindruck.
Und Sie haben auch noch Spaß an der
ganzen Sache?
Dann sind Sie bei uns richtig!
Schicken Sie uns Ihren Plan, Ihre Zeichnung oder Visualisierung per Post oder
E-Mail und erläutern Sie uns in kurzen
Stichworten, mit welcher Software-Lösung Sie zum Ergebnis gekommen sind.
Zum Beispiel:
•
•
•
•
•
•
•
•
AutoCAD
WS·LANDCAD
AutoCAD Architecture
PLATEIA
AutoCAD Civil 3D
Google SketchUp
AutoCAD Map 3D
Autodesk 3ds Max / Design
Impressum
•
•
•
•
•
Unter allen Einsendungen prämieren
wir den schönsten Plan bzw. „Eyecatcher“ und stellen die besten Projekte in
der nächsten Ausgabe der Hauszeitung
(und auf unserer Homepage) vor. Damit
Ihre geistige Fitness (Know-how und Ihre
Kreativität) zukünftig auch körperlich unterstützt wird, belohnen wir den 1. Platz
mit einem Wii-Fit-Set von Nintendo im
Wert von 369,- €.
Es lohnt sich also für Sie!
Schicken Sie uns Ihren Plan in digitaler
Form (PDF oder JPG) an:
[email protected]
(max. Dateigröße 8 MB)
oder per Post (CD, DVD) an:
Widemann Systeme GmbH
Stichwort „Wettbewerb“
Egerstraße 2
65205 Wiesbaden
das kann Ihr Preis sein
- ein Wii-Fit-Set von Nintendo
Einsendeschluss ist der
31.08.2009!
Wir behalten uns vor, Ihre Einsendungen
mit dem entsprechendem Quellenverweis
in unseren Printmedien und im Internet zu
veröffentlichen. Eine Weitergabe an Dritte
wird ausdrücklich ausgeschlossen!
Wir sind gespannt und freuen uns auf Ihre
Zusendungen!
Meinhard Frank
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
Herausgeber: Widemann Systeme GmbH · Egerstr. 2 · 65205 Wiesbaden
Geschäftsführer: Rüdiger Nowak, Petra Werr
Ust-Ident-Nummer: DE 255864324 · Eingetragen beim Amtsgericht Wiesbaden, HRB 23345
Redaktionelle Leitung, Konzept und Grafik: Frank Skrozki
Textredaktion: Jürgen Riedl
Widemann-Journal · 1. Ausgabe 2009 · April
23
Veranstaltungskalender
2009
Widemann Systeme GmbH
CAD- und GIS-Systemhaus
Stammhaus
Messen
KOMCOM Süd 2009 vom 28. bis 29.04.2009
MESSE KARLSRUHE, 76287 Rheinstetten,
dm-Arena, Stand A07
INTERGEO 2009 vom 22.09. bis 24.09.2009
MESSE KARLSRUHE, 76287 Rheinstetten
dm-Arena, Stand 4.117
Egerstraße 2
65205 Wiesbaden
Fon 06 11 - 7 78 19-0
Fax 06 11 - 7 78 19-99
E-Mail [email protected]
Geschäftsstelle Nord
Ackermannstraße 21
22087 Hamburg
Fon 040 - 22 94 77-0
Fax 040 - 22 94 77-29
E-Mail [email protected]
Geschäftsstelle NRW
Fachtage
Architekturtag 2009 am 18.06.2009 in Frankfurt am Main
Geospatial Days 2009 am 09.06.2009 in Düsseldorf
Geospatial Days 2009 am 17.06.2009 in Ludwigsburg
Geospatial Days 2009 am 23.06.2009 in Mainz
Geospatial Days 2009 am 25.06.2009 in Bremen
Aktuelle Infos und weitere Termine unter:
www.widemann.de/aktuelles/events.htm
Bachstraße 2
41564 Kaarst
Fon 0 21 31 - 2 98 48-0
Fax 0 21 31 - 2 98 48-29
E-Mail [email protected]
Geschäftsstelle Südwest
Poststraße 48
66386 St. Ingbert
Fon 0 68 94 - 9 29 90-0
Fax 0 68 94 - 9 29 90-29
E-Mail [email protected]
Geschäftsstelle Süd
Schwanthalerstraße 81
80336 München
Fon 089 - 54 88 89-0
Fax 089 - 54 88 89-19
E-Mail [email protected]
Internet
Homepage: www.widemann.de
Online-Shop: www.shop-widemann.de
Anwendertreffen
WS·LANDCAD-Anwendertreffen 2009
vom 17. bis 18.09.2009 in Celle
Aktuelle Infos unter:
www.widemann.de/wslc-anwendertreffen.htm
2009
Eventuell genannte Produkte bzw. Markennamen von Fremdherstellern sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber, deren Rechte hiermit anerkannt werden.

Documentos relacionados