Ausgabe 5 - USC Münster

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Ausgabe 5 - USC Münster
Ausgabe 5 | Saison 2015/16
Journal
Volleyball Bundesliga
Aktuelles
Pokalfight nicht belohnt
Der Gast
Stuttgarter Ambitionen
Sonntag, 6. Dezember, 14.30 Uhr
USC Münster - Allianz MTV Stuttgart
USC-Mannschaften
Ehemalige helfen mit
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Journal
| 3
Willkommen
Volleyball Bundesliga
Inhalt
Seite
Willkommen
Seite 3
Sonntag zu Gast in Berg Fidel: MTV Stuttgart
Seite 4
USC im DVV-Pokal ausgeschieden
Seite 5
Das Team des USC und die Statistiken
Seite 6 und 7
Aktuelles aus der Bundesliga
Seite 9
Neue Phase für die USC-Zweite
Seite 10
Ex-Nationalspielerinnen helfen mit
Seite 11
Titelbild: USC-Spielerin Ashley Be s n jub lt n
erfolgreichen Angriff. Foto: J rge
e
Jubeltanz in Berg Fidel mit (von links) Amanda Sa, Marvin Mallach, Andreas Vollmer, Ines
Bathen und Leonie Schwertmann.
Foto: Jürgen Peperhowe
Jochen Herwig, Vorstandsvorsitzender LVM Versicherungen
L
iebe USC-Fans, liebe
Volleyballfreunde,
die neu formierte
Mannschaft zeigte in dieser
Saison bereits eindrucksvoll,
dass sie über absoluten Siegeswillen und Spielfreude
verfügt und souverän auf
dem Court steht. Das sind
genau die richtigen Zutaten,
um im Spiel gegen Allianz
MTV Stuttgart siegreich zu
sein.
An die letzten Aufeinandertreffen des USC und Allianz MTV Stuttgart erinnern
wir Münsteraner uns nur
ungern: In der Bundesliga
folgte auf zwei Hauptrunden-Begegnungen ein dreimaliges Kräftemessen im
Viertelfinale der Play-offs –
keines dieser Spiele konnten
wir für uns entscheiden.
Auch im DVV-Pokal-Halbfinale am vergangenen Mittwoch konnte die Mannschaft
trotz starker Leistung gegen
die Stuttgarter nicht Punkten. Es ist an der Zeit, diese
Negativerlebnisse vergessen
zu machen und in der Liga
erfolgreich gegen die Schwaben anzutreten.
Unter dem Trainer Andreas Vollmer haben die
Spielerinnen an Selbstbewusstsein gewonnen und
sind präsenter als je zuvor
auf dem Spielfeld. Vor allem
USC Münster Geschäftsführung
Präsident: Jörg Adler
„Spielerinnen sind
präsenter als je zuvor“
e
Vizepräsident Sport:
Jürgen Schulz
Vizepräsident Finanzen:
Martin Gesigora
Vizepräsident Spielbetrieb und Marketing:
Jürgen Aigner
Vorsitzende des Jugendausschusses: Ute Zahlten
Vizepräsident Sponsorenbetreuung und Marketing:
Karl Werner Rinker
Beirat: Karin Reismann
(Vorsitzende), Marko Feldbaum, Wolfgang Heuer,
Rolf Jungenblut, Roland
Klein, Gregor Meyer, Detlef
Nagel, Josefine Paul,
Ruprecht Polenz, Bernd
Redeker, Marc Arne Schümann, Stephanie Simon,
Prof. Dr. Bernd Strauß
Beisitzer: Dr. Christian
Klöver, Dr. Linus Tepe
Geschäftsführer:
Mariano Pala
Kurz-Info USC Münster
Gründungsjahr: 1961
Erfolge: Deutscher Meister: 1974, 1977, 1980, 1981, 1992,
1996, 1997, 2004, 2005 | Pokalsieger: 1973 bis 1976,
1979, 1991, 1996, 1997, 2000, 2004, 2005
Europapokalsieger: 1982, 1994, 1996 (jeweils CEV-Pokal),
1992 (Europapokal der Pokalsieger)
Jochen Herwig
setzten sich Ashley Benson
und Leonie Schwertmann
mit
ihren
gefährlichen
Schnellangriffen bei den vergangenen Spielen durch.
Und die dynamischen Aufschläge der USC-Spielerinnen sind immer wieder ein
probates Druckmittel gegen
die Gegner.
Aber es ist auch an uns Zuschauern, einen Beitrag zu
leisten: Lassen Sie uns die
Foto: Erik Hinz
USC-Spielerinnen tatkräftig
unterstützen und lautstark
anfeuern. Gemeinsam können wir den Volleydome
zum Beben bringen und
unseren Spielerinnen zeigen, dass wir hinter ihnen
stehen.
Wir freuen uns auf ein
spannendes Spiel!
Jochen Herwig
Vorstandsvorsitzender
LVM Versicherung
Impressum
Redaktion: Alexander
Heflik (verantwortlich),
Henner Henning, Wilfried
Sprenger, Thomas Austermann
Anzeigen: Marc Arne
Schümann (verantwortlich)
Layout: Lisa Stetzkamp,
Livingpage GmbH & Co.
KG
Fotos: Jürgen Peperhowe,
Pressedienst Volleyball-
Bundesliga, dpa, Peter
Leßmann, Gunnar A. Pier
Druck: Druckhaus
Aschendorff
An der Hansalinie
48163 Münster
Redaktionsanschrift:
An der Hansalinie 1
48163 Münster
Telefon: 0251 / 690 76 06
Telefax: 0251 / 69 07 06
E-Mail: [email protected]
4
Zu Gast in Berg Fidel
Journal
Volleyball Bundesliga
Zwei Ausfälle dämpfen
die Ambitionen
Der Gegner
Allianz MTV Stuttgart
Stuttgart jetzt auch mit Lisa Thomsen in drei Wettbewerben
1
Jelena
Wlk
Außenangriff
1993 | 1,78 m
9
Caroline
Jarmoc
Mittelblock
1991 | 1,88 m
2
Femke
Stoltenborg
Zuspiel
1991 | 1,90 m
10
Stevi
Robinson
Libero
1989 | 1,68 m
3
Micheli
Tomazela Pissinato
Mittelblock
1984 | 1,84 m
11
Tamari
Miyashiro
Libero
1987 | 1,70 m
4
Valerie
Nichol
Zuspiel
1993 | 1,81 m
12
Deborah
van Daelen
Diagonal
1989 | 1,88 m
5
Kim
Renkema
Außenangriff
1987 | 1,79 m
15
Nichole
Lindow
Mittelblock
1992 | 1,85 m
7
Renata
Sandor
Außenangriff
1990 | 1,82 m
16
Michaela
Mlejnkova
Außenangriff
1996 | 1,85 m
8
Kaja
Grobelna
Diagonal
1995 | 1,89 m
T
Guillermo
Hernandez
Trainer
1977
-tau/wis- STUTTGART. Pokal war
gestern, jetzt geht es um
Punkte: Vier Tage nach dem
Duell in Stuttgart sind die
Volleyballerinnen des USC
Münster als Gastgeber des
Ligavierten Allianz MTV gefordert. Am Nikolaustag
steht für die Unabhängigen
zugleich das letzte Heimspiel
des Jahres an – erst am 17.
Januar wird in Berg Fidel
wieder das Netz hochgezogen zum Spiel gegen Straubing.
Drei Niederlagen hat der
international besetzte MTVKader von Coach Guillermo
Hernandez in der Bilanz stehen, die überraschendste
gab es sicherlich daheim
gegen Vilsbiburg. Beim 1:3
hatten die Gäste doppelt so
viele Breakpunkte. Stuttgart
fand nur wenige Tage nach
dem
Pokal-Coup
gegen
Schwerin nicht wirklich in
die Spur. Vor der Serie wurden durchaus Ambitionen
formuliert. So sagte MTVManager Bernhard Lobmül-
ler voller Überzeugung, der
Club habe „den besten Kader
aller Zeiten“ beisammen.
Aus der Gruppe fielen aber
zwei heraus: Die US-amerikanische Libera Tamari Miyashiro zog sich einen Riss
des Kreuzbandes zu, auch
erwischte es die ungarische
Außenangreiferin
Renata
Sandor mit dieser folgenschweren Blessur. In dieser
Serie, in der der Pokalsieger
auch in der Champions
League gefordert wird, ist
mit beiden nicht zu rechnen.
Schnell reagierte der Club
mit der Verpflichtung der
vertragslosen Nationalspielerin Lisa Thomsen (30), die
nach zwei Serien in Aserbaidschan für Azzerail Baku
und Lokomotiv Baku keinen
neuen Verein gefunden hatte. Dass in Baku gutes Geld
verdient wird, ist bekannt –
der MTV musste also einen
Weg finden, um die Libera
an sich binden zu können.
Die „Stuttgarter Nachrichten“
nehmen an, dass die ehemali-
ge USC-Spielerin in der Landeshauptstadt mit angepassten Gehaltsvorstellungen erschien. Jedenfalls ist Stuttgart überzeugt davon, durch
den Zugang in der Abwehr
wieder Vorjahresniveau erreichen zu können.
Leidtragende ist aktuell
noch die US-Amerikanerin
Stevi Robinson, die als Libera hintansteht und deren Zukunft im Club fraglich zu
sein scheint. Die 19 Jahre
alte Tschechin Michaela
Mlejnkova setzte im Außenangriff derweil ein Zeichen
und überzeugte im Pokal
gegen Schwerin auf der Sandor-Position. Gegen erheblichen Widerstand punktete
Stuttgart zuletzt in Thüringen. Beim 3:1 fielen Diagonalangreiferin Kaja Grobelna
(15 Punkte) und die Mittelblockerinnen Micheli Tomazela Pissinato und Nichole
Lindow (je 13) auf. Hernandez lobte zudem die USamerikanische Zuspielerin
Valerie Nichol.
Kader-Überblick
AA
1 Jelena Wlk
16.04.93
1,78 m
GER
Z
2 Femke Stoltenborg
30.07.91
1,90 m
NED
MB
3 Micheli T. Pissinato
28.03.84
1,84 m
BRA
Z
4 Valerie Nichol
29.04.93
1,81 m
USA
AA
5 Kim Renkema
28.06.87
1,79 m
NED
AA
7 Renata Sandor
15.12.90
1,82 m
HUN
D
8 Kaja Grobelna
04.01.95
1,89 m
BEL
MB
9 Caroline Jarmoc
18.06.91
1,88 m
CAN
L
10 Stevi Robinson
15.10.89
1,68 m
USA
L
11 Tamari Miyashiro
08.07.87
1,70 m
USA
D
12 Deborah van Daelen
24.03.89
1,88 m
NED
MB 15 Nichole Lindow
06.08.92
1,85 m
USA
AA 16 Michaela Mlejnkova
26.07.96
1,85 m
CZE
T
18.06.77
Guillermo Hernandez
ESP
111 Länderspiele für Lisa Thomsen (30) führt der Verband in seiner Statistik auf. Die gebürtige
Aachenerin spielte zwei Jahre lang in Aserbaidschan und ist nun in Stuttgart.
Foto: dpa
Journal
Volleyball Bundesliga
| 5
DVV-Pokal
Meister
Dresden
gegen den
Cupsieger
Enttäuschte Blicke: Chefcoach Andreas Vollmer (r.) und Assistent Marvin Mallach nach dem Pokalaus.
Foto: Jürgen Peperhowe
Immer wieder Stuttgart
Wie im Vorjahr scheitert der USC im Pokal-Halbfinale an den Schwaben
-hen- MÜNSTER. Der USC
Münster muss weiter warten, muss weiter warten auf
seine erste Finalteilnahme
im DVV-Pokal seit 2006. Mit
0:3 (26:28, 26:28, 19:25)
unterlagen die Unabhängigen am vergangenen Mittwoch bei Allianz MTV Stuttgart und scheiterten damit
wie im Vorjahr in der Vorschlussrunde an den Schwaben, die nun ihren Titel verteidigen können.
Überhaupt Stuttgart, immer wieder Stuttgart. Mittlerweile entpuppt sich der
Champions-League-Teilnehmer als Angstgegner des
USC, der nicht nur im Dezember 2014 gegen den MTV
ausschied. Auch im PlayoffViertelfinale der vergangenen Saison stellte der Pokalsieger den Westfalen das
Stoppschild in den Weg, in
den beiden Pokal-Spielzeiten 2011/12 und 2012/13 kegelte er Münster ebenfalls
aus dem Wettbewerb.
Die jüngste Niederlage in
der Scharrena aber war nicht
unbedingt nötig – auch
wenn sie ein 0:3 klar anhört.
Doch eine eindeutige Angelegenheit war das Duell zwischen Stuttgart und Münster
nicht, in den beiden ersten
Durchgängen war der USC
mindestens auf Augenhöhe.
„Ich habe gedacht, dass wir
die
bessere
Mannschaft
sind“, sagte Techniktrainer
Benedikt Frank, der im ersten Satz drei vergebene Satzbälle (24:21) und im zweiten
dann zwei verpasste Möglichkeiten (24:22) des USC
sah.
„Ich kann der Mannschaft
keinen Vorwurf. Sie hat lange sehr viel richtig gemacht,
nur den entscheidenden Ball
nicht auf den Boden gebracht“, meinte Chefcoach
Andreas Vollmer. „Schade, es
hat nicht viel gefehlt.“ Doch
wer nach so langer Zeit mal
wieder in ein Pokalfinale
will, muss halt die wenigen
Chancen nutzen – gerade bei
einem so unangenehmen
Kontrahenten wie es Stuttgart für den USC ist.
Gekämpft, aber verloren: Ines Bathen (r.) und Libera Linda
Dörendahl.
Foto: Jürgen Peperhowe
Mit den Critters nach Hamburg
Auswärtstouren nach Aachen und Hamburg sind seit
Jahren „die Klassiker“ unter den Fanfahrten des Volleyball-Fanclubs Critters. Weniger als 50 Fans buchen
kaum. Am 13. Dezember steht das USC-Spiel an der Alster an und die Critters gehen davon aus, dass der Hinweis „die Fahrt geht los bei ausreichender Beteiligung“
eigentlich überflüssig ist.
Gestartet wird am 13. Dezember (Sonntag) um 10.30 Uhr
an der Sporthalle Berg Fidel. Das Spiel beim bisher we-
nig erfolgreichen VTA beginnt um 15 Uhr, die Rückfahrt
wird wie üblich rund 30 Minuten nach Spielende angetreten. Der Preis für die Fahrt einschließlich Eintritt beträgt 25 €. Verbindliche Anmeldungen sind bis spätestens 7. Dezember möglich: Per Email unter
[email protected]
telefonisch unter 02541 / 7922 sowie während des Heimspiels gegen Stuttgart am 6. Dezember am FanartikelStand in der Halle Berg Fidel.
-tau- MÜNSTER/DRESDEN. Mit
dem Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart stehen
sich am 28. Februar 2016 im
DVV-Pokalfinale der Frauen
der amtierende Deutsche
Meister und der im Titelkampf vom DSC bezwungene
Pokal-Titelverteidiger
gegenüber. Dresden löste das
Finalticket im Heimspiel
gegen die Ladies in Black
Aachen vor 2740 Zuschauern mit 3:1 (25:27, 25:17,
25:22, 25:16).
Das Spiel ist ein „sportlicher Kracher“ und ein historisches Ereignis zugleich,
denn erstmals findet das
Pokalfinale in Mannheim in
der SAP Arena statt. „Eine
Premiere kann man nur einmal mitfeiern“, sagte DSCCheftrainer Alex Waibl nach
dem Sieg gegen Aachen.
„Diese Chance kommt nicht
noch mal.“ Bis zu 15 000 Zuschauer dürfen dabei sein.
Dresden gewann in den Jahren 1999, 2002 und 2010 den
„Pott.“
104 Minuten brauchte sein
Team zum ersten Finaleinzug seit sechs Jahren. Und
wirkte durchaus nervös zu
Beginn, als Aachen im Angriff besser punktete. Dresden hatte trotzdem Satzball,
vergab die Chance aber. Mit
Lisa Izquierdo für Gina Mancuso lief es besser, denn die
eingewechselte
Außenangreiferin hatte direkt gute
Aktionen in Angriff, Block
und Abwehr. Auch Libera
Valérie Courtois kam zum
Heimdebüt im DSC-Trikot.
Sie kam spielte für Lisa Stock
und spielte durch.
Dresden glich aus, blieb
aber nicht direkt am Drücker. Die Ladies wirkten stabil und punkteten bis zum
15:6. „Erst beim Rückstand
im dritten Satz haben wir
angefangen, unseren Volleyball zu spielen und ruhiger
zu werden“, meinte Waibl
später zu dieser Phase, die
über das 17:17 die Wende
brachte.
Auch ein 1:4 im vierten
Satz steckte Dresden weg.
Eine Serie von guten Aufschlägen durch Kristina Mikhailenko zum 12:9 sorgte für
Sicherheit und Spielfluss.
Den Vorsprung gaben die
Gastgeberinnen nicht mehr
aus der Hand.
Journal
Seitentitel
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Volleyball Bundesliga
Mannschaft
Sp
+
– 3:0 3:1 3:2 2:3 1:3 0:3
Schweriner SC
Dresdner SC
USC Münster
Allianz MTV Stuttgart
VC Wiesbaden
Ladies in Black Aachen
Rote Raben Vilsbiburg
SC Potsdam
NawaRo Straubing
Köpenicker SC Berlin
VT Aurubis Hamburg
VolleyStars Thüringen
VCO Berlin
10
8
10
9
9
9
9
9
9
8
9
8
9
9
6
6
6
6
6
6
3
4
2
3
1
0
1
2
4
3
3
3
3
6
5
6
6
7
9
1
Andrea
Laković
Irina
Kemmsies
Michala
Kvapilová
Diagonal
02. Februar 1990
Größe: 1,82 m
Beim USC seit 2015
5
6
MVP
1
Pia
Leweling
Außen/Annahme
04. Januar 1998
Größe: 1,83 m
Beim USC seit 2013
1
1
2
0
0
0
1
4
0
3
0
1
1
0
0
1
3
1
1
1
0
3
1
3
2
1
0
1
1
0
2
2
1
2
2
2
3
4
7
1,19
1,14
1,04
1,13
1,12
1,03
1,04
0,99
0,94
0,95
0,95
0,80
0,72
2. Sina Fuchs
25. Ashley Benson
Aufschlag
Punkte
pro Satz
20
9
0,59
0,32
Satz
-quotient -verhältnis
908 : 761
689 : 606
881 : 846
755 : 667
711 : 636
731 : 713
821 : 793
802 : 814
717 : 766
695 : 730
682 : 721
529 : 664
526 : 730
2,90
2,00
1,35
1,75
1,58
1,36
1,31
0,81
0,79
0,65
0,60
0,33
0,11
29 : 10
20 : 10
23 : 17
21 : 12
19 : 12
19 : 14
21 : 16
17 : 21
15 : 19
13 : 20
12 : 20
7 : 21
3 : 27
P
25
18
18
17
17
17
17
12
11
9
8
4
1
www.volleyball-bundesliga.de finden Sie diese Rankings während der gesamten Saison im
Vergleich aller Spielerinnen der Saison.
Stand der Spielerinnen-Statistiken: 01.12.2015
Aufschlag Punkte Effizienz
Diese Statistik weist die Aufschlageffizienz aus.
Gezählt werden alle direkten Aufschlagpunkte (#),
die direkten Aufschlagfehler (=) sowie die Gesamtzahl
aller Aufschläge. Der Spieler mit der größten positiven Differenz zwischen Punkt- und Fehlerquote führt
diese Rangliste an.
Aufschlag P.
Effizienz % (#-/-=) / Tot
Pos. Spielerin
7. Sina Fuchs
24. Leonie Schwertmann
3,85
0,00
(20-15)/130
(7-7)/106
SPIELE DES USC MÜNSTER:
MVP
1
1
Sina
Fuchs
Außen/Annahme
28. September 1992
Größe: 1,80 m
Beim USC seit 2006
7
Pos. Spielerin
Amanda
Sá
Zuspiel
25. Juni 1983
Größe: 1,79 m
Beim USC seit 2015
3
1
2
1
1
1
2
1
1
0
1
0
0
Aufschlag Punkte
In dieser Statistik werden die absolut erzielten
Aufschlagpunkte eines Spielers erfasst. Zusätzlich
werden die Anzahl der Spiele und Sätze, in denen
der Spieler eingesetzt wurde, sowie die Anzahl der
Aufschlagpunkte pro Satz angezeigt. Der Spieler, der
die meisten Aufschlagpunkte (absolute Zahl) erzielt
hat, führt diese Rangliste an. Die Anzahl der Fehler
wird dabei nicht berücksichtigt.
Zuspiel
14. Mai 1996
Größe: 1,81 m
Beim USC seit 2011
4
1
2
1
1
1
3
3
1
2
2
0
0
0
Mit dem USC Journal möchten wir die Leserinnen und Leser auch ein wenig in die umfangreichen Statistiken einführen. Sie lernen
damit unser USC Team kennen, die Aufgaben
der Spielerinnen und deren Stärken. Unter
Mittelblock
20. Februar 1989
Größe: 1,85 m
Beim USC seit 2015
2
5
3
3
4
4
2
1
1
1
0
2
1
0
Ball
-quotient -verhältnis
MVP
1
1
Spieltag
Uhrzeit
So, 18.10. 14:30
Mi, 21.10. 19:30
Sa, 24.10. 14:30
So, 25.10. 14:30
Fr, 30.10. 19:00
So, 08.11. 14:30
Sa, 14.11. 19:00
Sa, 21.11. 19:00
Mi, 25.11. 19:00
So, 29.11. 14:30
So, 06.12. 14:30
So, 13.12. 15:00
Mannschaft
USC : Dresdner SC
NawaRo Straubing : USC
USC : VCO Berlin
USC : SC Potsdam
Rote Raben Vilsbiburg : USC
USC : VolleyStars Thüringen
Ladies in Black Aachen : USC
VC Wiesbaden : USC
Schweriner SC : USC
USC : Köpenicker SC Berlin
USC : Allianz MTV Stuttgart
VT Aurubis Hamburg : USC
0 P. 1 P. 2 P. 3 P.
0
0
3
5
8
11
14
15
16
18
E
1:3
3:0
3:0
3:2
0:3
3:0
1:3
3:2
3:2
3:2
Journal
Angriff Punkte
In dieser Statistik werden die absolut erzielten
Angriffspunkte eines Spielers erfasst. Zusätzlich
werden die Anzahl der Spiele und Sätze, in denen
der Spieler eingesetzt wurde, sowie die Anzahl der
Angriffspunkte pro Satz angezeigt.
Angriff in Prozent
Diese Statistik weist die Punktquote der Angreifer
aus. Gezählt werden alle direkten Angriffspunkte (#)
sowie die Gesamtzahl aller Angriffe.
Angriffseffizienz
Diese Statistik weist die Angriffseffizienz aus.
Gezählt werden alle direkten Angriffspunkte (#)
und die direkten Angriffsfehler (/ und =) sowie die
Gesamtzahl aller Angriffe.
Block Punkte
In dieser Statistik werden die absolut erzielten Blockpunkte eines Spielers erfasst. Zusätzlich werden die
Anzahl der Spiele und Sätze, in denen der Spieler eingesetzt wurde, sowie die Anzahl der Blockpunkte pro
Satz angezeigt.
Perfekte Annahme
Diese Statistik weist die Quote eines Spielers aus,
eine perfekte Annahme zu machen. Gezählt werden
alle perfekten Annahmen (#) sowie die Gesamtzahl
aller Annahmen (perfekte Annahmen + nicht verwertbare Annahmen + Fehler + neutrale Bälle).
Pos. Spielerin
5. Ines Bathen
8. Sina Fuchs
|
Seitentitel
Volleyball Bundesliga
Perfekte
Annahme %
Gesamt
34,25
32,60
181
227
Pos. Spielerin
4. Michala Kvapilová
20. Ines Bathen
Pos. Spielerin
2. Ashley Benson
16. Andrea Laković
18. Leonie Schwertmann
pro Satz
129
73
3,39
2,03
Angriff
Kills %
51,72
42,86
41,23
# / Tot
60/116
27/63
47/114
Angriffseffizienz % (#-/-=) / Tot
Pos. Spielerin
1.
Angriff
Punkte
Ashley Benson
Pos. Spielerin
9. Leonie Schwertmann
15. Ashley Benson
40,52
(60-7-6)/116
Block
Punkte
pro Satz
19
16
0,58
0,57
Annahme Effizienz
Diese Statistik weist die Annahmeeffizienz aus. Gezählt werden alle perfekten Annahmen (#) und die
direkten Annahmefehler (/ und =) sowie die Gesamtzahl aller Annahmen.
Annahme
(#-/-=) / Tot
Effizienz %
Pos. Spielerin
2.
7.
Ines Bathen
Sina Fuchs
25,97
21,15
(62-9-6)/181
(74-15-11)/227
Zuspieler
(#-/-=) / Tot
Effizienz %
Pos. Spielerin
6. Amanda Sá
13. Lucie Smutná
32,93
29,21
(80-13-12)/167
(73-12-9)/178
Mannschaft
Dresdner SC : USC
USC : NawaRo Straubing
VCO Berlin : USC
SC Potsdam : USC
USC : Rote Raben Vilsbiburg
VolleyStars Thüringen : USC
USC : Ladies in Black Aachen
USC : VC Wiesbaden
Köpenicker SC Berlin : USC
USC : Schweriner SC
Allianz MTV Stuttgart : USC
USC : VT Aurubis Hamburg
10
Ashley
Benson
Mittelblock
20. Februar 1989
Größe: 1,90 m
Beim USC seit 2012
11
3
Lucie
Smutná
Zuspiel
14. April 1991
Größe: 1,80 m
Beim USC seit 2015
12
MVP
MVP
1
Hanna
Orthmann
Außen
03. Oktober 1998
Größe: 1,88 m
Beim USC seit 2013
13
Sarah
Petrausch
Außen/Diagonal
31. Juli 1990
Größe: 1,86 m
Beim USC seit 2012
Linda
Dörendahl
Libera
20. Juli 1984
Größe: 1,76 m
Beim USC seit 2010
16
MVP
1
Julia
Schaefer
Diagonal
03. Juli 1996
Größe: 1,79 m
Beim USC seit 2011
SPIELE DES USC MÜNSTER:
Spieltag
Uhrzeit
Sa, 19.12. 17:30
So, 17.01. 14:30
Sa, 23.01. 19:00
So, 24.01. 16:00
So, 31.01. 14:30
Mi, 03.02. 19:00
So, 07.02. 14:30
So, 14.02. 14:30
Mi, 17.02. 19:00
So, 21.02. 14:30
Mi, 02.03. 19:00
Sa, 05.03. 19:30
Alisha
Ossowski
Außen/Annahme
26. März 1995
Größe: 1,73 m
Beim USC seit 2010
14
Zuspieler Effizienz
Diese Statistik weist die Zuspieleffizienz im Spielkomplex K1 (Aufschlag-Annahme) bei perfekter oder guter
Annahme (# und +) aus. Gezählt werden alle direkten
Angriffspunkte (#), die direkten Angriffsfehler (/ und
=) sowie die Gesamtzahl aller Angriffsaktionen, die
vom Zuspieler eingeleitet werden.
9
0 P. 1 P. 2 P. 3 P.
E
17
Ines
Bathen
Außen/Annahme
27. August 1990
Größe: 1,73 m
Beim USC seit 2007
18
MVP
2
Leonie
Schwertmann
Mittelblock
12. Januar 1994
Größe: 1,93 m
Beim USC seit 2010
Andreas
Vollmer
Trainer
30. Juli 1966
Größe: 1,83 m
Beim USC seit 2015
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Journal
Liga aktuell
Volleyball Bundesliga
DVV wird
einen
Sponsor
verlieren
MÜNSTER. Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) gab
bei der Sitzung des Hauptausschusses in Frankfurt am
Main durch Präsident Thomas Krohne bekannt, dass
die Ergo Versicherungsgruppe die seit 2013 bestehende
Zusammenarbeit beenden
wird.
„Ergo will nach unserer Erkenntnis zukünftig einen
anderen Schwerpunkt in
ihrem Sponsoring setzen
und wird deshalb wohl die
Zusammenarbeit mit dem
DVV, die zum Jahresende
ausläuft, kurzfristig beenden“, so Krohne. Für den finanziell nicht eben günstig
gestellten DVV ist das eine
schlechte Nachricht in der
vor-olympischen Phase.
Bisher soll Ergo, wie „volleyball.de“ annimmt, dem
Vernehmen nach für sein Engagement eine Summe zwischen 300 000 und 400 000
gezahlt haben. Ein neuer Ergo-Vorstand bewerte das bisherige Engagement im Sport
anders als seine Vorgänger,
weshalb auch Handballer
und Basketballer vom neuen
Kurs betroffen sind.
Krohne gab sich unterdessen kämpferisch und erhielt
für seine Analyse des Ist-Zustandes breite Zustimmung
unter den Mitgliedern. „Wir
müssen uns neu ausrichten
und modernisieren, wir
müssen eine Plattform für
alle Volleyballerinnen und
Volleyballer schaffen sowie
einen Mehrwert für unsere
Mitglieder sowie die Volleyball spielenden Nicht-Mitglieder bieten“, sagte Krohne.
Er skizzierte die Notwendigkeit für den deutschen Volleyball, sich attraktiver, moderner und emotionaler zu
inszenieren und hierfür
auch die entsprechenden
eigenen Online- und SocialMedia-Plattformen zu schaffen.
Max Günthör, Ex-Nationalspieler
bei
Olympia
(2012) und der WM (2014),
wurde in Frankfurt zum
Athletensprecher mit Sitz
und Stimme im DVV-Vorstand
gewählt.
„Meine
hauptsächliche
Aufgabe
wird sein, die Athleten zu
vertreten und die Kommunikation zum Vorstand und
zum Verband zu stärken.“
| 9
Europacup:
Dresden
überrascht
Baku-Stars
Wiebke Silge und SCP nah dran an der Überraschung
Die aus Münster nach Potsdam gewechselte Nationalspielerin Wiebke Silge (re.)
war nah dran, dem Meister sportlich ein
Bein zu stellen. Vor 900 Zuschauern verlor dieser SCP nur mit 2:3 gegen Dresden
und bäumte sich nach dem 0:2-Satzrückstand energisch auf. Nach 117 Minuten
aber stand der erwartete Gewinner dann
doch fest. Potsdam hat bisher nur drei
Siege geholt.
Foto: Jürgen Peperhowe
SSC dreht seine Runden
unangefochten
Schwerin wird mit der gesunden Kanadierin Love noch stärker
-tau- MÜNSTER/SCHWERIN. Unangefochten
dreht
der
Schweriner SC ganz oben
seine Runden. Ein Straucheln gab es in dieser Saison
nur gegen Straubing. Das 2:3
Ende Oktober steht als bisher einzige Niederlage in
zehn Partien zu Buche. Auch
in Aachen trumpfte der Souverän mit 3:0 auf. Und ist mit
der bereits gegen Münster
auffälligen Tabitha Love
noch besser geworden.
Trainer Felix Koslowski
fand zwar „unsere Angreiferinnen heute nicht überragend.“ Der Nationaltrainer
sah aber eine überzeugende
Leistung von Neuzugang Tabitha Love. Die kanadische
Nationalspielerin stand bereits in der Startformation
und wurde erst kurz vor
Spielende ausgewechselt. Sie
schraubte ihre Ausbeute auf
13 Punkte. Die 24-jährige
Außenangreiferin wurde erneut als wertvollste Schweriner Spielerin geehrt. Zum
dritten Mal nacheinander
kam die 1,96 m lange Athletin in den Genuss dieses
Spieltagtitels.
Grund genug für den SSC
selbst, die Spielerin ausführ-
Viel Freude macht Tabitha
Love dem SSC.
Foto: PR
lich in einem Interview zu
Wort kommen zu lassen. So
klärte die lange Zeit verletzte
Tabitha Love auf, dass sie in
Europa wiederholt gefragt
werde, ob sie ihren Namen
geändert habe. „Hier in
Europa wollen alle wissen,
ob ich ihn geändert habe.
Aber nein, habe ich nicht,
das ist tatsächlich mein Geburtsname. Ich habe ihn
auch behalten, nachdem ich
vor fast drei Jahren geheiratet habe, weil er für mich zu
mir als Spielerin gehört, das
ist meine Identität im Volleyball.“ Nach Stationen in
Puerto Rico, Polen und Aserbaidschan scheinen sie und
ihr Mann Jorel die neue
Sportheimat sehr zu schätzen. „Wir malen uns schon
aus, wie wir hier leben
könnten, weil wir es wirklich
toll hier finden. Das ist auch
das erste Mal, dass ich die
Sprache lernen will.“
Die ehemalige Basketballerin hat sich für den Volleyball entschieden, „weil es
hier keinen Alleingang geben kann und auch keinen
schwachen Punkt im Team,
weil der Gegner das sofort
ausnutzt. Man muss lernen,
miteinander zu arbeiten. Im
Volleyball wird man nie allein beste Spielerin.“ In
Deutschland hat sie sogar
eine neue Intensität des
Sports schätzen gelernt.
Nämlich „die unglaubliche
Unterstützung der Fans, die
gibt es so in Kanada nicht.
Ich kann es immer noch
nicht fassen, dass – egal, wo
wir hinkommen – die Hallen
voller Leute sind, die Volleyball lieben und die klatschen
und uns anfeuern.“
MÜNSTER.
Champions
League, CEV-Pokal, Challenge Cup – auf drei Ebenen
sind, international betrachtet, deutsche Frauenbundesliga-Teams in der laufenden
Serie zusätzlich gefordert.
Zwei Siege und eine Niederlage lautete zuletzt die Bilanz
der Europapokal-Abende.
Für ein Highlight sorgte
der Deutsche Meister Dresdner SC, der in der Champions League furios aufspielte und Telekom Baku aus
Aserbaidschan
mit
3:0
(25:16, 25:21, 26:24) bezwang. Baku, international
besetzt zum Beispiel mit
dem polnischen Superstar
Katarzyna Skowronska-Dolata, galt als Gruppenfavorit,
bekam in diesem Match aber
vor 3000 Zuschauern in der
Margon Arena das Vermögen des DSC zu spüren, der
mit Laura Dijkema, Kristina
Mikhailenko, Kathleen Slay,
Jennifer Cross, Michelle
Bartsch (wurde mit 21 Zählern beste Punktesammlerin), Gina Mancuso und Lisa
Stock begann und im Spielverlauf auch auf eine veränderte Taktik des Gegners reagierte. Nach 83 Minuten
stand der Erfolg fest. Dresden ist jetzt Erster im „Pool
E“ dieses Wettbewerbs.
Allianz MTV Stuttgart hatte bei Lokomotiv Baku keine
Chance und unterlag 0:3
(18:25, 17:25, 18:25). Stuttgart wartet auch nach dem
dritten Spiel weiter auf den
ersten Satzgewinn in der Königsklasse.
Die Roten Raben Vilsbiburg haben das Rückspiel
der zweiten Runde des Challenge Cups gegen Famalicao
aus Portugal relativ ungefährdet 3:0 gewonnen und
spielen in der nächste Runde
gegen das Team aus dem belgischen Charleroi.
Im CEV-Cup gastierte der
VC Wiesbaden in Polen bei
Polski Cukier Muszyna und
schied mit dem 0:3 aus dem
Wettbewerb aus. Im Challenge Cup geht es für den
VCW weiter.
Der Schweriner SC verlor
beim tschechischen Erstligisten in Olomouc (Olmütz)
zwar das Rückspiel, zieht
aber nach dem 3:0-Hinspielsieg in die nächste Runde
des CEV-Cups ein.
10
USC-Mannschaften
Journal
Volleyball Bundesliga
Nach Frustbewältigung
zu neuer Konsequenz
USC-Zweite „jung wie nie zuvor“ / Trio spielt für Deutschland
In der Annahme gefordert: Johanna Müller-Scheffsky (17)
aus der USC-Zweiten löst die Aufgabe gut. Foto: Peter Leßmann
-tau- MÜNSTER. Vor 700 Zuschauern in Borken und vor
90 in Münster spielen die
Bundesstützpunkt-Volleyballerinnen der USC-Zweiten. Derlei erklärbare Resonanzunterschiede sind sie
im
Bundesliga-Unterhaus
längst gewöhnt. Trainer
Christian Wolf (29) kann
auch andere Schwankungen
problemlos verständlich machen.
„Der Kader ist so jung wie
nie zuvor besetzt“, schaut
Wolf auf die Mischung, der
eine Kim Behrens als „Seniorin“ mit ihren 23 Jahren erst
in wenigen Partien hat helfen können. „Kim ist eine
Konstante in unserem Spiel,
keine Frage. Hätten wir häufiger mit ihr gespielt, hätten
wir mehr Punkte“, ist der
Coach überzeugt. Und hiervon auch: „Die Leistungskurve zeigt klar nach oben. Ob
wir das Niveau dann wirklich länger halten können,
wird sich zeigen.“ Anfang
November war intern Frustbewältigung angezeigt, denn
beim 0:3 gegen Köln holte
dieser USC im dritten Satz
ganze sieben Punkte. „Das
habe ich noch nie erlebt“,
nahm Wolf diesen Negativrekord zum Anlass, zur Sache zu sprechen. Mit Erfolg.
Siege gegen Dingden und
Gladbeck sowie das knappe
2:3 beim Topteam in Borken
brachten Aufwand und Ertrag ins Lot.
„Wir müssen lernen, dass
Niederlagen dazugehören.
Dass die Spielerinnen immer
gewinnen wollen, ist doch
klar. Aber sie müssen sich
dem Prozess der Entwicklung stellen“, findet Wolf, der
sich selbst als durchaus ungeduldig charakterisiert. „Ich
bin der Trainer, ich muss
auch meckern.“ Nach zehn
absolvierten Partien sieht
der eine (Lern-)Phase als abgeschlossen an. „Wir haben
nun unsere Erfahrungen gesammelt, wir sollten jetzt
Zweitligareife dokumentieren und konsequent auf den
Erfolg aus sein.“
Persönliche Erfolge sind
auch erwünscht: Pia Leweling und Hanna Orthmann
knüpfen mit der Teilnahme
an
U-19-Länderspielen
gegen Frankreich im Dezember an ihre Karriere im Elitekreis der Juniorinnen an,
Stella Dreisewerd ist von
DVV-Trainer Jan Lindenmair
erstmals nominiert worden.
Wolf freut das: „Pia und Hanna sind absolute Leistungsträgerinnen bei uns und
Stella hat sich binnen eines
Jahres enorm gemacht.“ Die
Mittelblockerin zog Mitte
2014 ins Sportinternat.
Sportlich und dynamisch unterwegs
Vovis Automobile übergibt die neue Fiat-Flotte an das Bundesligateam des USC
MÜNSTER. Sympathisch und
sportlich, jung und dynamisch: Der Fiat 500 macht
einfach Spaß. Die „Knutschkugel“ aus Italien passt hervorragend zu den Bundesliga-Volleyballerinnen
des
USC Münster. Ab sofort sind
sie mit diesen Fahrzeugen
unterwegs. Bei der Vovis
Automobile GmbH, einer
Tochtergesellschaft
der
AGRAVIS Raiffeisen AG,
nahmen die Spielerinnen,
Trainer Andreas Vollmer
und Präsident Jörg Adler wenige Tage vor dem Pokalkracher in Stuttgart 16 Autos in
Empfang. „Sie haben eine
gute Wahl getroffen“, sagte
Vovis-Geschäftsführer JanBernd Kappelhoff. Der Fiat
500 gehöre zu den Verkaufsschlagern in dem Autohaus
am Albersloher Weg.
Die Vovis Automobile
GmbH engagiert sich seit der
laufenden Saison bei den
Bundesligaspielerinnen des
USC. „Der Sport in Münster
liegt uns besonders am Herzen. Und der USC ist ein
wirkliches Aushängeschild
für die Stadt“, sagte Kappel-
Bei der Vovis Automobile GmbH nahmen die Bundesliga-Volleyballerinnen des USC ihre neuen Fiat 500er in Empfang.
hoff. Insofern sei die Vovis
Automobile GmbH sehr gern
eine Partnerschaft mit dem
Verein eingegangen.
„Der Fiat 500 ist ein dynamisches Auto mit Kultstatus.
Er ist aus dem Straßenverkehr nicht mehr wegzudenken. Das vereint ihn mit dem
USC Münster, dessen erfolg-
reiche Bundesliga-Frauenmannschaft ebenfalls Kultstatus hat und aus der Volleyballszene nicht mehr
wegzudenken ist“, erklärte
USC-Präsident Jörg Adler
während der Fahrzeugübergabe. „Wir sind glücklich
über diese neue Partnerschaft und werden uns von
der neuen Mobilität zu weiteren Höchstleistungen anspornen lassen.“ 16 Markenbotschafter würden dies von
nun an täglich im Straßenverkehr dokumentieren.
Adler und die Spielerinnen erhielten einen Fiat 500
in Gelato Weiß und der Ausstattung Lounge. Dazu gehö-
Foto: PR
ren Panorama-Dach, Klimaanlage, beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung
mit
Funkfernbedienung,
Touchscreen-Radio
und
Leichtmetallfelgen. Das Auto
bringt 69 PS auf die Straße.
Trainer Andreas Vollmer
fährt Fiat 500L in gleicher
Ausstattung mit 95 PS.
Journal
Volleyball Bundesliga
USC-Mannschaften
|11
Die Oberliga-Dritte
Zum Abschied gedrückt und gefeiert wurde USC Münsters Andrea Berg, die im Oktober 2013 in Berg Fidel offiziell ihre Karriere
beendete. Die 26-fache A-Nationalspielerin arbeitet wieder in Vollzeit als Versicherungskauffrau.
Foto: Jürgen Peperhowe
In der mit elf Teams besetzten Oberliga 2 des
westdeutschen Verbandes
ist die Dritte des USC
Münster eingruppiert
und holte mit ihren sehr
jungen Spielerinnen aus
acht Begegnungen sechs
Punkte. Ein Sieg steht in
der Bilanz, es gab drei
2:3-Niederlagen. Für
manche Spielerinnen aus
dem Bundesstützpunkt,
und zu dem zählt auch
die USC-Dritte, ist der
Sport auf diesem Niveau
neu. Längst nicht jede
hat vor ihrem münsterischen Engagement unter
diesen Qualitätsbedingungen zuvor um Punkte
gespielt. In der Dritten
wird der Schritt zum
Leistungssport getan.
Keine ist wirklich weg
Know-how-Transfer: Drei Ex-Nationalspielerinnen helfen im Training der Bundesstützpunkt-Teams
Von Thomas Austermann
MÜNSTER. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag. Genau
aufgeteilt ist die Mithilfe der
besonderen Art im Training
der
Bundesstützpunktmannschaften des USC. Esther Schulz (42), Andrea
Berg (34) und Johanna Thewes (41) sind eingebunden.
Mit ihnen sind ausgewiesene
Expertinnen dieses Sports
tätig, allesamt Ex-Nationalspielerinnen und während
ihrer Karriere hoch erfolgreich mit ihren Mannschaften. Wohl dem, der auf derlei
Know-how
zurückgreifen
kann.
Eine jede hilft als Co-Trainerin freiwillig mit bei den
Einheiten der jungen Jahrgänge und „Jonny“ Thewes,
die als Frau Reinink 100 ALänderspiele für Deutschland bestritt, hat sogar schon
gespielt. Für die OberligaDritte gegen Paderborn. Den
Mitspielerinnen,
manche
sind 2000 geboren, tat das
gut, eine große Portion Routine an der Seite zu haben.
Die 1,90 m große Diagonalspielerin,
Versicherungskauffrau wie Andrea Berg,
will dazu beitragen, „die
Mannschaft auf die sichere
Linie zu bringen.“
Johanna Thewes ist auf
dem Platz die Ruhe selbst
und verwandelt die Anspiele
einfach. „Die Dritte soll ja si-
Esther Schulz hat jeden Dienstag im Training mit den USC-Teams zu tun. Foto: Gunnar A. Pier
cher in der Liga bleiben und
wird garantiert besser in der
Rückrunde. Wenn ich bis dahin ein bisschen helfen
kann, dann ist es gut.“ Trainer Andre Sa (34) hat schon
die nächsten Termine im
Kopf, die Thewes bitte notieren möchte. Die zweifache
Mutter steht für ein paar
Heimspiele parat.
In erste Linie aber hilft Johanna Thewes in der Donnerstagseinheit und ist hier
in die Detailarbeit eingebunden. Fit, wie sie ist, kann sie
mitmischen. „Die Mädels
merken schon, dass ich nicht
alles verlernt habe.“ Und der
Coach ist froh, auf professionellen Sachverstand und
Einfühlungsvermögen setzen zu können. Esther
Schulz, als Frau Volicerova
für Tschechien in 160 Länderspielen im Einsatz und
bis 2003 für den USC am
Ball, ist am Dienstag im Kreis
der Zweiten und Dritten tätig, Andrea Berg am Mittwoch. Im Oktober 2013
nahm die zweifache Deutsche Meisterin (2004 und
2005) und langjährige Führungsspielerin des Bundesligateams offiziell ihren Abschied. Spätere Einsätze für
die Zweite brockten ihr bis
heute anhaltende Schulterprobleme ein.
„Ich wollte den Kontakt
nicht abreißen lassen und
will noch immer gerne etwas
weitergeben von dem, was
ich gelernt habe“, sagt Andrea Berg, die eine LVMVollzeitstelle inne hat. Klartext spricht sie intern auch,
wenn das erforderlich ist.
„Manchmal ist es gut, wenn
das nicht der Trainer machen muss.“
Andrea Berg begleitet die
„sehr wissbegierigen Mädels“
gerne, von denen viele „erstmals zu spüren bekommen,
welche Umstellungen der
Leistungssport von ihnen
verlangt.“ Sie bekommt mit,
„wie hart sie alle arbeiten“,
und ist sicher, „dass sie den
Lohn dafür kassieren.“
Mit 41 Jahren wieder aktiv ist Johanna Thewes, die der Dritten noch immer helfen kann.
Foto: Peter Leßmann
Immer alles im Blick.
Alle Infos zu Ihrem Verein.
In unserem Online-Special
zu Ihrer Lieblingsmannschaft
finden Sie
• Infos
• Spielberichte
• Tabellen • Fotostrecken
• Videos
• u.v.m.
www.wn.de/usc

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