WPA-Zeitung Nr 10 Entwurf

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WPA-Zeitung Nr 10 Entwurf
Rundbrief Nr 19
Dezember 2014
Eine Reise nach Thailand
Import! Der Humefasan
Hühnervögel - Die Serie
JHV WPA-Tschechien, Deutschland
und UK; Edelfasantreffen
Mitgliederversammlung
Handelsmärkte
Einladung JHV WPA-Österreich
Allgemeines
Liebe Freunde und
Mitglieder der
WPA - Österreich!
Ein Jahr geht wieder zu Ende und ich hoffe es war züchterisch ein erfolgreiches!
Der Vorstand war im abgelaufenen Jahr wieder sehr aktiv und wir versuchten die Treffen
der anderen europäischen Sektionen zu besuchen. So waren wir bei der Jahreshauptversammlung der WPA-Deutschland in Rietberg, der JHV der WPA-UK in Dublin, der JHV der
WPA-Tschechien in Olmütz und beim Edelfasantreffen in Rostock bei Wolfgang Vandrey
vertreten (Berichte im Blattinneren).
Auch waren die Bemühungen vor allem von Franz Prisching von Erfolg gekrönt und so
konnten wir im November 3 Paare Humefasane der Unterart S.h.burmanicus und jeweils ein
Paar der Roten Kammhühner der Art G.g.gallus und G.g.spadiceus aus Thailand nach Österreich bringen. Bei den roten Kammhühnern war ja eine Blutauffrischung schon dringend
notwendig! Inwieweit es sich bei den importierten Tieren um eine Unterart bzw. eigene Art
handelt, haben wir im Blattinneren mit Fotos zur Diskussion gestellt. Jeder kann sich sein
Bild machen und wir würden uns über Diskussionsbeiträge freuen.
Vom 1. bis 3. Mai 2015 steht die Jahreshauptversammlung der WPA-Österreich in Kaindorf
bei Hartberg auf dem Programm. Angeschlossen ist auch die Tagung der ECBG (European Conservation Breeding Group). Tagungsort ist wieder die Waldpension Rechberger in
Kaindorf. Wir ersuchen die Mitglieder zahlreich an der Tagung teilzunehmen! Wir halten die
JHV in einem 2 Jahres Rythmus ab und da meinen wir, dass es schon möglich sein sollte, an
der Tagung teilzunehmen. Wir haben ein ungefähres Programm, siehe Einladung im Blattinneren, zusammengestellt. Für Vorschläge zur endgültigen Planung wären wir sehr dankbar.
Da wir auch ein Damenprogramm geplant haben, bitten wir alle Mitglieder sich rechtzeitig
zur Tagung anzumelden.
Manfred Prasch
Liebe Mitglieder der
WPA-Österreich!
Seit nunmehr 2 Jahren bin ich innerhalb des Vereines WPA-Österreich
als Kassier verantwortlich für die Finanzen des Vereines.
In dieser Funktion möchte ich sie sehr verehrtes Mitglied ersuchen,
den Mitgliedsbeitrag für 2014 sofern sie ihn noch nicht einbezahlt haben, so bald als möglich zur Einzahlung zu bringen. Der Mitgliedsbeitrag wurde in etwa von 60 % der Mitglieder für das Jahr 2014 bezahlt.
Die Vereinsnachricht oder Vereinszeitung wäre ansonsten in dieser Form weiterhin nicht
finanzierbar. Jeder einzelne Mitgliedsbeitrag trägt dazu bei, dass die Vereinszeitung, welche wohl sehr anschaulich und informativ mit erheblichen Zeitaufwand unseres Herrn Präsidenten Manfred Prasch fast im „Alleingang“ erstellt und verschickt wird, in dieser Form
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Dezember 2014
Allgemeines, Tierbörse
erhalten bleibt.
Ich möchte mich aber auch bei dieser Gelegenheit im Namen des Vereinsvorstandes für
die bezahlten Mitgliedsbeiträge und auch für die eingegangenen Spenden sehr herzlich
bedanken.
Sollten die Bankdaten nicht vorhanden sein:
Raika Markt Hartmannsdorf
WPA Österreich
BIC RZSTAT2G131
IBAN AT83 3813 1000 0001 3136
Nun möchte ich auch die Gelegenheit nützen, Ihnen und Ihrer Familie schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten „Rutsch“ in das neue Jahr zu wünschen.
Für 2015 möchte ich Ihnen viel Freude bei unserem gemeinsamen Hobby, der Kleintierzucht,s
wünschen und möge die Erwartung hinsichtlich der „Aufzucht von Jungtieren “ in Erfüllung
gehen.
Euer Vereinskassier
Josef Auner
Tierbörse Tierbörse Tierbörse Tierbörse Tierbörse Tierbörse
Abzugeben: Auerwild, Alpenschneehühner und Präriehühner, Nachzucht 2014. Jungtiere
Temminck- und Satyr-Tragopane, pastellfarbige Goldfasane, Gelbe Mutation vom Lady Amherst Fasan, Trauerturteltauben, Lachtauben (verschiedene Farben), und Waldturteltauben.
Suche Jungtiere: 1.1 Cabot-Tragopane, 0.1 Lachsfarbigen Goldfasan, 1.1 Haselhühner und
1.1 Schottische Moorschneehühner. Wagner Manfred, 0676/842251705
Abzugeben: 1:1 Bianchii Edelfasane, 1:1 Versicolor-Versicolor Edelfasane , 2:2 Amherstfasane aus dem Kontingent Programm 5000 , Auner Josef, 0664/1404812
Abzugeben: Felsentauben; Manfred Prasch, 0664/8108264
Abzugeben: 3.3 Mikado-, 2.2 Gold- und 2.2 Swinhoefasane, alle 2014; 0.1 Koklass 2011,
Karl Posch, 0664/5244037
Die WPA - Österreich wünscht
allen ihren Mitgliedern und
Freunden ein gesegnetes
Weihnachtsfest und alles Gute
für 2015!
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Reisebericht Thailand
Eine Reise nach Thailand
Besuch bei Prani Prannoi und Fritz Esser
vom 16. bis 21. November 2014
In Nordthailand kommt eine der beiden Arten
des Humefasans vor: Der Syrmaticus humiae burmanicus. Er wird dort auch in einer Zuchtanstalt gehalten, zu der Fritz Esser
sehr gute Kontakte pflegt. So wurde Franz
Prisching von Fritz Esser angeboten, diese
Art nach Österreich zu holen. Nachdem mir
Franz das mitgeteilt hatte, brauchte es von
ihm keine besondere Überredungskunst, um
mich für dieses Projekt zu begeistern!
(Die Umstände des Importes beschreibt
Franz Prisching in einem Artikel im An-
schluss in dieser Ausgabe.)
Nachdem die Formalitäten weitgehend abgeklärt waren, buchte ich am 4. November
die Flüge und am 16. November starteten
wir um 09.00 Uhr bei mir zuhause und fuhren
mit dem Auto nach Frankfurt zum Flughafen.
Um 21.00 Uhr gings dann los und wir starteten nach Bangkok. Nach der Landung am
Montag, um 13.00 Uhr Ortszeit (+ 6 Stunden
zur MEZ), hatten wir am Flughafen Bangkok
2 Stunden Aufenthalt und hoben dann Richtung Chiang Mai ab. Um 16.00 Uhr landeten
Typisches Straßenbild in Chiang Mai
Blick aus dem Hotelfenster auf die Reisfelder
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Dezember 2014
Reisebericht Thailand
O.:Volierenanlage in der Zuchtstation Doi Tung
U.: Wat Rong Khun, eine buddhistisch-hinduistische Tempelanlage in Chiang Rai
O.v.r.:Prisching, Prannoi,Klinsak, Champ, Prasch
wir dann in Chiang Mai und wurden von Prani Prannoi und Fritz Esser schon am Flughafen empfangen. Mit einem Mietauto fuhren
wir dann weiter ca. 25 km nach Doi Saket
zum Haus von Fritz und Prani. Dort kamen
wir noch vor der Dunkelheit an und konnten
noch kurz die weiträumigen Anlagen besichtigen. Hier sieht man die grünen Pfaue in der
Art Pavo muticus imperator artenrein in mehreren Paaren vertreten. Außerdem hält Fritz
noch verschiedene Fasane aus der Region
und auch einen Diamanthahn, der noch von
Dieter Arnolds gezüchtet wurde. Anschließend noch ein Abendessen und dann war
Ausruhen angesagt!
Teilansicht Zuchtstation Doi Tung
Silberfasananlage in Doi Tung
Dezember 2014
U.: Franz, Fritz und Manfred mit „Grünzeug“
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Reisebericht Thailand
Oben: Zuchtanlagen bei Fritz Esser
Unten: Ein sichtlich zufriedener Fritz
Oben: Fritz und Pranis Domizil
Unten: Ein Teil der Importtiere
Am Dienstag starteten wir um 09.00 Uhr in terreich arttypisch. Die Malaiischen PfaufaRichtung Norden zur Zuchtanlage, in der die sane sind die selben wie bei uns, nur bei den
Burmanicus gehalten und gezüchtet werden. grauen Pfaufasanen dürfte es sich um eine
bei uns nicht vertretene UnterNach 4 stündiger Fahrt gegen
art handeln. Unsere StrichelNorden in die Provinz Chiang
fasane kommen der Art schon
Rai, trafen wir gegen 14.00 Uhr
recht nahe, aber es zeigen
in Doi Tung ein. Wir wurden vom
sich immer wieder schwarze
Leiter der Zuchtanstalt, Herrn
Federn in der Brust einiger
Klinsak, herzlich empfangen
und auf einen Imbiss eingelaHennen. Das deutet auf eine
Hybridisierung mit dem Crawden. Anschließend besichtigten
wir die Zuchtstation, in der alle
furdfasan hin. Hier müssen wir,
glaube ich, auch noch was tun!
zehn in Thailand vorkommenden
Die Hume in Thailand unterFasanarten gehalten und gescheiden sich schon von den
züchtet werden. Hier kann man
bei uns gehaltenen. Der Rüinsgesamt mehrere hundert Fasane in mehr als 150 Volieren
cken erscheint bei den Alttieren bei der Draufsicht fast
bewundern. Unsere in Österreich gehaltenen Jones- und Crawweiß. Im Anschluss an diesen
Bericht versuche ich den Unfurdfasane sind mit denen in der
Zuchtstation identisch. Auch die
terschied mit Bildern zu verdeutlichen.
Prälat-, Vieillotfeuerrücken- und
Pavo
muticus
imperator
Lewissilberfasane sind in Ös-
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Reisebericht Thailand
Nach dem Rundgang und einem
ausführlichen
Erfahrungsaustausch besuchten wir dann noch
weiter nördlich eine Station, in
der die Rheinart-Argus (Rheinardia ocellata ocellata) gehalten
werden. Es war schon ein bewegender Moment für mich, erstmalig den Rheinarts gegenüberzustehen und sie beobachten zu
dürfen. Allein der Anblick dieser
anmutigen Vögel war eine solche
Reise wert! In dieser Station werden zurzeit neun Hähne und drei
Hennen gehalten. Dieses Jahr gelang die Nachzucht eines Hahnes.
Zuchthahn Rheinart Argus
Aufenthalt auf einer Polizeistation und eine
empfindliche Geldstrafe bedeuten.)
Nach dem Abendessen fielen wir dann förmlich ins Bett!
Zuchthenne Rheinart Argus
Bei Anbruch der Dunkelheit fuhren wir dann
wieder zurück nach Doi Saket. Diese Reise
hatte für mich einen besonderen „Reiz“, da
ich meinen Reisepass im Hotel vergessen
hatte und wir vier Polizeisperren zu überstehen hatten. Ich habs zwar nicht verstanden, aber Prani dürfte den Polizisten erklärt
haben, dass wir grundehrlich sind und nicht
des Rauschgiftes wegen in dieser Gegend
waren. (Diese Gegend ganz im Norden Thailands wird das „Goldene Dreick“ genannt.
Hier im Dreiländereck von Laos, Myanmar
und Thailand leben die Menschen seit Jahrhunderten vom Opiumanbau- und Handel.
Die Thailändische Regierung versucht dies
durch verschiedene Arbeitsprogramme aber
auch durch strenge Polizeikontrollen zu unterbinden. Hier ohne Pass erwischt zu werden, würde zumindest einen kurzfristigen
Dezember 2014
Oben: Strichelfasane in Doi Tung
Unten: Crawfurdfasane in Doi Tung
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Rreisebericht Thailand
Nach den Flughafenformalitäten konnten wir
die Tiere um 11.30 Uhr gesund und wohlauf
übernehmen. Die Heimfahrt verlief ohne
Zwischenfälle und um 19.30 Uhr tranken wir
bei mir zuhause erschöpft aber zufrieden ein
steirisches Bier!
Eine wundervolle Reise mit einmaligen Eindrücken von Thailand und der äußerst liebevollen Bevölkerung war zu Ende und ich
hoffe, es war nicht die letzte zu Fritz und Prani!
Oben: Lewis-Silber in Doi Tung
Unten: Prälatfasane in Doi Tung
Am Mittwoch fuhren wir nach Chiang Mai
und erledigten die Formalitäten für den Export und machten dann eine kleine Tour
durch Chiang Mai. Chiang Mai ist die Provinzhauptstadt der Provinz Chiang Mai und
hat ca. 200.000 Einwohner und sicher mehr
als 150 Tempel und Pagoden. Den Mittwoch
ließen wir dann bei einem guten Chiang-Bier
ausklingen.
Am Donnerstag machten wir dann noch einige Besorgungen und gegen 16.00 Uhr waren wir mit den Tieren (3 Paar Burmanicus, 1
Paar G.g.spadiceus und 1 Paar G.g.gallus)
am Flughafen Chiang Mai, wo sie dann um
17.00 Uhr die Reise antraten. Wir reisten
dann um 21.00 Uhr nach und pünktlich um
23.45 Uhr hoben wir dann gemeinsam in
einem Airbus A380 vom Flughafen Bangkok
ab und landeten nach einem fast 12 stündigem Flug wohlbehalten am Freitag, gegen
05.45 Ortszeit in Frankfurt.
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Prani, Fritz und Reinhold, ohne euch
wäre das alles nicht möglich gewesen! Danke!!!
m.p.
Oben: Gallus gallus gallus
Unten: Gallus gallus spadiceus
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Fotogalerie Thailand
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Fotogalerie Thailand
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Die Fasane Thailands
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Bericht - Import
Import!
Einige werden sich denken:
Schon wieder der mit seinen
Importen!
Es lässt sich nicht umgehen, ohne blutfremde
Tiere die Arterhaltung weiter zu betreiben.
Viele werden es schon versucht haben,
neues Blut zu holen und sind dann wegen
der Großen Auflagen gescheitert. Es geht
nicht von heute auf morgen und die Kosten
die dadurch entstehen wird eine Generation
nie reinholen können. Das im Voraus.
Der letzte Import, den wir
gemacht haben, hat eine
längere Vorgeschichte:
Vor 5 Jahren
besuchte ich
Südostasien
und
lernte
dadurch Fritz
Esser kennen,
dem ich behilflich war die
Pfauenzuchtstation
in
Nord-Thailand
aufzubauen.
Durch
Fritz
hatte ich die
Fritz bereitet die
Transportkisten vor
Gelegenheit mehrere
Zuchtstationen von dort lebenden Hühnervögeln zu besichtigen und lernte auch viele Leute kennen, die mittlerweile Freunde sind, wie
seine Frau Prani. Da diese Leute auch interessiert waren, Fasane, die in Thailand nicht
leben, zu halten und zu vermehren, habe ich
denen verschiedene Fasanen Arten, die wir
in Europa halten, nach Asien exportiert. Eini-
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ge davon wurden von Prasch Manfred, Kohl
Martin, Posch Karl, Dieter Arnolds und Martin Zotter, gratis zur Verfügung gestellt. Mittlerweile haben sich die Tiere vermehrt und
die Leute haben es ermöglicht, heimische
Tiere von Thailand zurückzugeben, wobei
Fritz Esser die treibende Kraft war.
Um den ganzen Vorgang zu dokumentieren würde ich den Rahmen der WPA News
sprengen.
Am Freitag, 14.11.2014 kamen in Wien von
der USA, 7:7 Präriehühner, 3:1 Fichtenwaldhünner und 1:1 Spitzschwanzhühner an,
die Manfred und
Resi Prasch und
ich am Flughafen
Wien in Empfang
genommen haben.
Am
Sonntag,
dem 16.11.2014
fuhren Manfred
Prasch und ich
mit dem Auto
nach Frankfurt
und flogen mit
der Thai Air nach
Chiang Mai und
kamen am Freitag 21.11.2014 Prani versorgt die Tiere mit
wieder in FrankPapayas
furt an - mit 3: 3
Hume Burmanicus und 1:1 Gallus gallus und
1:1 Gallus spadiceus.
Nach der problemlosen Veterinär- und Zollkontrolle, dank der perfekten Papiere die
Reinhold Bauer erledigt hat, haben wir die
Heimreise angetreten.
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Bericht - Import
Unser Vorhaben ist, für die wunderbaren
F- 1 Spezies Zuchtbuch zu führen und so zur
Arterhaltung beizutragen.
Einen besonderen Dank möchte ich all denen aussprechen die geholfen haben so ein
Projekt zu verwirklichen.
Um einige zu nennen:
Dan & Seline Snyder USA
Fritz Esser
Prani Pannoi
Mr. Klinsak
Mr. Jamp
Veterinäramt Chiang Mai
Thai Air Cargo
Veterinär Flughafen Frankfurt
Zollamt Frankfurt
Reinhold Bauer
Veterinär Feldbach:
Frau Freiberger
Frau Pucher- Leitgeb
Dr. Klauber
Dr. Novosel
Tierschutz Graz Dr. Turk
Manfred Prasch der 50% der Kosten übernommen hat und mitgeflogen ist.
Letzte Vorbereitungen
Bruder Otto der in all der Zwischenzeit meine Tiere versorgt hat und nicht zuletzt Neffe
Mario der immer meine Sorgen geduldig angehört hat.
Franz
Bereit für den Abflug nach Europa
Endlich kommen die Tiere aus dem
Cargo Frankfurt
Eine letzte Unterschrift und dann
ab nach Hause!
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Der Humefasan
Der Humefasan
(Syrmaticus humiae)
Gibt es eine Unterart?
Der amerikanische Ornithologe Charles William Beebe (1877 - 1962) beschreibt in seinem
Buch „ A Monograph of the Pheasants“, den Hume-Fasan in zwei Arten, nämlich die Nominatform, Syrmaticus humiae humiae (Zeichnung links oben) und Syrmaticus humiae burmanicus (Zeichnung rechts oben). Darin beschreibt er auch verschiedene Vorkommensgebiete, die sich nicht überschneiden dürften.
Syrmaticus.h.humiae: Nordostindien von
den Bundesstaaten Manipur, Mizoram bis in
den Chin-Staat im westlichen Myanmar - in
der Karte unten das rote Gebiet.
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Syrmaticus h. burmanicus: Südwest-China über Teile Yunnans und Guangxis in den
Norden Myanmars und nach Thailand hinein
- in der Karte unten das blaue Gebiet.
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Der Humefasan
Wir stellen nun einige Fotos von Fasanen aus
europäischen Volieren den Tieren aus Thailand
als Diskussionsgrundlage gegenüber.
Hume aus Europa
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Hume aus dem
Thailand Import
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Hühnervögel - Die Serie
Die Hühnervögel
Galliformes
Die Serie von
David & Melanie
Fürstaller
Teil 6f Eigentliche Fasane-Phasianidae
Die Eigentlichen Fasane bilden eine aus 38 Gattungen mit 155 Arten und 399 Unterarten
bestehende Familie, die ausschließlich in der Alten Welt vorkommen.
Da die Eigentlichen Fasane so komplex sind werde ich sie in mehrere Teile aufteilen und
fahre mit der nächsten Gattung und 22 Arten fort.
Waldrebhühner: Diese, in der Größe zwischen Wachtel und Rebhuhn stehenden Urwaldhühnchen sind anatomisch durch eine am oberen Rand der Augenhöhle sitzende Reihe
rundlicher Knochen charakterisiert, eine Besonderheit, die von Hühnerartigen sonst nicht
bekannt ist. Der sporenlose Lauf ist im Verhältnis zum Körper länger als bei Rebhühnern
und Frankolinen. Die langen Vorderzehenkrallen sind wenig gebogen, oft fast gerade,
während die Hinter-Zehen-Kralle sehr kurz und klein ist. Eine ausgedehnte nackte Orbitalhaut umgibt die Augen, während die nur spärlich befiederte rote Kehlhaut im Ruhezustand
zwischen dem Kinngefieder verborgen, erst beim Rufen gedehnt und sichtbar wird. Am
kurzen runden Flügel ist die 1. Handschwinge nur so lange wie die 8. und 10., die 4. und
5. am längsten. Der aus 14 weich strukturierten Federn bestehende kurze Schwanz ist
etwa halb so lang wie der Flügel und wird beim lebenden Vogel abwärts und schräg nach
vorn getragen. Die Geschlechter sind wenig oder gar nicht verschieden gefärbt. Waldrebhühner sind monogam und beide Geschlechter an der Küken-Aufzucht beteiligt. Die Gattung besteht aus 22 Arten mit zahlreichen Subspezies, die über Tropenwälder der hinterindischen und indonesischen Region mit Ausläufern bis zum Himalaya sowie nach Südchina
einschließlich Taiwans verbreitet sind.
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Hühnervögel - Die Serie
80 Hügelhuhn
Arborophila torqueola – 5
millardi (Stuart Baker, 1921)
torqueola (Valenciennes, 1826)
interstincta (Ripley, 1951)
batemani (Ogilvie Grant, 1906)
griseata (Delacour & Jabouille, 1930)
Verbreitung: Die Himalayaketten in Lagen
zwischen 1500 und 3600m, gelegentlich bis
4200 m in Indien von Gerwhal im Westen ostwärts Nepal, Sikkim, Bhutan, Assem , West
und Nord Burma, Vietnam in Nodwest- Tongking, China in Süd-Tibet, Nodwest-Jünnan und
Südwest-Szetschuan;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: das mit dem Fukien- Waldrebhuhn wohl am häufigsten gehaltene Waldrebhuhn;
Gelege: 3-9 Eier werden 24 Tage bebrütet;
81 Boulton- Hügelhuhn
Arborophila rufipectus (Boulton, 1932)
Verbreitung: Pin Shan und Ta Cho Fu in SüdSzetschuan und Yünnan;
Wildpopulation: ca. 1000-2499 Tiere;
Gehege: nichts bekannt;
Gelege: 3-6 Eier sonst nichts bekannt;
STARK GEFÄHRDET
82 Rotbrust- Waldrebhuhn
Arborophila mandellii (Hume, 1874)
Verbreitung: Bergketten nördlich des Brahmaputra
in Sikkim, Bhutan, Assem ostwärts bis nach Arunachal Pradesh sowie Südost-Tibet;
Wildpopulation: ca. 2500 – 9999 Tiere;
Gehege: 1982 2 Tiere in Europa gehalten, sonst
nichts bekannt;
Gelege: nur ein Nest gefunden mit 4 Eiern;
GEFÄHRDET
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Hühnervögel - Die Serie
83 Fukien-Waldrebhuhn
Arborophila gingica – 2
guangxiensis (Zhou Fang & Jiang Ai-Wu, 2008)
gingica (Gmelin, 1789)
Verbreitung: Südost-China in Zentral Fukien, NordKwangtung und Yao Shan in Kwangsi;
Wildpopulation: ca.10000 – 19999 Tiere;
Gehege: das mit dem Hügelhuhn am meisten gehaltene
Waldrebhuhn;
Gelege: ca 5-7 Eier werden 24 Tage bebrütet;
POTENZIELL GEFÄHRDET
84 Rotkehl-Waldrebhuhn
Arborophila rufogularis – 6
rufogularis (Blyth, 1850).
intermedia (Blyth, 1856)
tickelli (Hume, 1880)
euroa (Bangs & Phillips, 1914)
guttata (Delacour & Jabouille, 1928)
annamensis (Robinson & Kloss, 1919)
Verbreitung: Himalayagebiet Indiens von Kumaon
im Westen ostwärts Garwhal, Nepal, Sikkim, Assem in Berglagen zwischen 1000 und 2400
m, Manipur, Chittagong, Burma in Lagen von 600 bis 1800 m, Nordwest- Thailand, Vietnam in Mittel- und Süd Annam sowie
Nordwest- Tongking, Nord- und Mittel- Laos, in China Nordwest- und Süd Yünnan;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: bis mind. 1908 im Londoner Zoo, 1928 in Cleres und 1982 5 Tiere in Asien gehalten, seit dem nichts bekannt;
Gelege: 4-8 Eier werden 20-21 Tage bebrütet;
85 Weisswangen-Waldrebhuhn
Arborophila atrogularis (Blyth, 1850)
Verbreitung: Assam, Bangladesch und
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: 1906 im Berliner Zoo und 1910 im Londoner
Zoo , sonst nichts bekannt;
Gelege: 3-7 Eier sonst nichts bekannt;
POTENTIELL GEFÄHRDET
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Hühnervögel - Die Serie
86 Taiwan- Waldrebhuhn
Arborophila crudigularis (Swinhoe, 1864)
Verbreitung: Insel Taiwan;
Wildpopulation: ca. 20000 – 49999 Tiere;
Gehege: soll 1988 mit 44 Exemplaren im Londoner Zoo vertreten gewesen sein, auch in
Europäischen Privatanlagen, ich habe bis jetzt
noch keine gesehen und es sind mir auch keine
Haltungen bekannt;
Gelege: 6-8 Eier werden 20-24 Tage bebrütet;
87 Hainan- Waldrebhuhn
Arborophila ardens (Styan, 1892)
Verbreitung: Bergwälder der zur VR China
gehörenden Insel Hainan im Golf von Tongking;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: keine Haltungen bekannt;
Gelege: nichts bekannt;
GEFÄHRDET
88 Java-Waldrebhuhn
Arborophila javanica – 3
javanica (Gmelin, 1789)
bartelsi(Siebers, 1929)
lawuana (Bartels, 1938)
Verbreitung: West- und Mittel- Java
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: gelegentlich gehalten und war
schon in vielen Europäischen Zoos vertreten
unter anderem in Walsrode;
Gelege: 3 -4 Eier werden ca. 24 Tage bebrütet;
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Hühnervögel - Die Serie
89 Malaien-Waldrebhuhn
Arborophila campbelli (Robinson, 1904)
Verbreitung: Berge von Peninsular Malaisien;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: keine Haltungen bekannt;
Gelege: 2-4 Eier sonst nichts bekannt;
89a Orangebrust-Waldrebhuhn
Arborophila rolli (Rothschild, 1909)
Verbreitung: Batak Hochland in Nord- Sumatra;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: keine Haltungen bekannt;
Gelege: 2-4 Eier sonst nichts bekannt;
89b Sumatra-Waldrebhuhn
Arborophila sumatrana (Horsfield, 1821)
Verbreitung: Zentral und Süd- Sumatra;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: sehr selten gehalten, evtl. noch im
Zoo Pilsen vorhanden;
Gelege: 2-4 Eier sonst nichts bekannt;
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Dezember 2014
Hühnervögel - Die Serie
89c Weißgesicht-Waldrebhuhn
Arborophila orientalis (Horsfield, 1821)
Verbreitung: Berge von Ost- Java;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: Kölner Zoo bis 2004, Dvur Kralove
Zoo in Tschechien und bis ca. 2007 in Walsrode;
Gelege: 2-4 Eier sonst nichts bekannt;
GEFÄHRDET
90 Braunbrust-Waldrebhuhn
Arborophila brunneopectus-3
brunneopectus (Blyth, 1855)
henrici (Oustalet, 1896)
albigula (Robinson & Kloss, 1919)
Verbreitung: Burma, Südwest- China,
Nordwest- und Südwest Thailand, Laos,
Vietnam;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: wird in den letzten Jahren immer
wieder gehalten und müssten auch noch im
Zoo Pilsen und Prag vorhanden sein;
Gelege: ca 4 Eier sonst nichts bekannt;
91 David-Waldrebhuhn
Arborophila davidi (Delacour, 1927)
Verbreitung: Süd- Vietnam;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: keine Haltungen bekannt;
Gelege: nichts bekannt;
POTENZIELL GEFÄHRDET
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Hühnervögel - Die Serie
92 Kambodscha-Waldrebhuhn
Arborophila cambodiana – 3
diversa (Riley, 1930)
chandamonyi (J. C. Eames et al.,2002)
cambodiana (Delacour & Jabouille, 1928)
Verbreitung: Kambodscha, Südost- Thailand;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: 1982 2 Tiere in Europa gehalten, sonst
nichts bekannt;
Gelege: nichts bekannt;
93 Borneo-Waldrebhuhn
Arborophila hyperythra (Sharpe, 1879)
Verbreitung: Nord- Borneo;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: 1982 im Vogelpark Walsrode, sonst
nichts bekannt;
Gelege: nichts bekannt;
94 Rotschnabel-Waldrebhuhn
Arborophila rubrirostris (Salvadori, 1879)
Verbreitung: Gebirgswälder Nord- und Mittel- Sumatras;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: nichts bekannt;
Gelege: nichts bekannt;
95 Grünfuß-Waldrebhuhn
Arborophila chloropus – 6
chloropus (Blyth, 1859)
peninsularis (Meyer de Schauensee, 1941)
olivacea (Delacour & Jabouille, 1928)
merlini (Delacour & Jabouille, 1924)
vivida (Delacour, 1926)
cognacqi (Delacour & Jabouille, 1924)
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Hühnervögel - Die Serie
Verbreitung: Nord- Burma ostwärts bis nach West- und Süd- Thailand, Süd-China, Laos,
Kambodscha und den Süden der VR. Vietnam;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: bis 1945 im Berliner Zoo, bis 1936 im Tiergarten Schönbrunn und mehrfach in
Cleres ;
Gelege: nur ein Nest mit 3 Eier gefunden;
96 Tonkin-Waldrebhuhn
Arborophila tonkinensis (Delacour, 1927)
Verbreitung: Nord- Vietnam ;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: 1927 in Cleres, sonst nichts bekannt;
Gelege: nicht bekannt;
97 Charlton-Waldrebhuhn
Arborophila charltonii – 2
charltonii (Eyton, 1845)
atjenensis (Meyer de Schauensee & Ripley,
1940)
Verbreitung: Süd- Thailand, Norden der VRVietnam, Südwesten der VR-China in SüdYünnan, Indonesien in Nord-Sumatra und
Borneo ;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: 1912 im Londoner Zoo und bis
1939 im Natura Artis Magistra in Amsterdam
sonst nichts bekannt;
Gelege: nicht bekannt;
GEFÄHRDET
97a Sabah-Waldrebhuhn
Arborophila graydoni (Sharpe & Chubb, 1906)
Verbreitung: Sabah in Nordost-Borneo ;
Wildpopulation: nicht erfasst;
Gehege: 1959 im Londoner Zoo, 1992 im Hamerton Zoo in England gehalten, sonst nichts bekannt;
Gelege: nicht bekannt;
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JHV - Dublin
WPA UK Jahrestagung
vom 19. bis 21. September 2014
in Dublin - Irland
Vom 19. bis 21. September lud die WPA United Kingdom zur Jahreshauptversammlung
nach Dublin. Da wir schon einige Versammlungen der WPA UK nicht besucht hatten,
beschlossen wir, heuer daran teilzunehmen.
Hotelrestaurant. Das Guinness beim sehr
schmackhaften Abendessen hat uns sofort
gemundet und so wurden es dann im Gespräch mit den schon anwesenden Freunden aus England einige mehr. Gegen Mit-
Das City North Hotel in Dublin
Weitläufige Anlage bei David Campion
Am 18. September gings dann los: Franz Prisching, Resi, Sohn Harald und ich flogen ab
Wien mit einem Zwischenstopp in München
nach Dublin. Nach der Ankunft gegen 18.00
Uhr Ortszeit im City North Hotel (eine Stunde vor der MESZ) begaben wir uns in das
ternacht beendeten wir die Kamingespräche
dann und begaben uns zur Ruhe.
Am Freitag genossen wir das sehr gute
irische Frühstück und plangemäß brachen
wir dann gegen 12.30 Uhr mit einem Bus
auf um die Anlage von Donal Campion in
24
Dezember 2014
JHV - Dublin
David Campion, der Organisator der Tagung
Billy Wilson und der Vorsitzende der WPA UK
Keith J. Watson
Swinhoe-Fasan Henne mit weißen Schwanzfedern bei David Campion
Kilkenny zu besuchen. Nach einer gut zweistündigen Busfahrt kamen wir dann bei einer
sehr weitläufigen Anlage mit einer riesigen
Artenvielfalt an. Neben Kranichen und einer
Vielzahl an Wassergeflügel konnten wir auch
einige Fasanarten bewundern. Hier tummelten sich neben weißen und braunen Ohrfasanen, Königs- und Swinhoefasanen, auch
Pfauentruthühner und verschiedene andere
Hühnervögel. Auch beschäftigt sich
Oben: Gemütliches Mittagessen auf Einladung
der Familie Campion
Oben: Teichanlage bei David Campion
Unten: Leiter des Tayto-Parks
Unten: Volierenanlage im Tayto-Park
Dezember 2014
25
JHV - Dublin
Anlage mit über 250 Volieren bei Tommy Haran
Donal Campion mit der Zucht von Jagdfasanen, von denen er sicher einige hundert
hält. Nach einem Rundgang durch die Anlage wurden wir von der Familie Campion auf
ein verspätetes Mittagsbuffet mit Kuchenvariationen eingeladen. Nach der Stärkung
gings nochmal durch die Anlage und gegen
17.00 Uhr verabschiedeten wir uns von der
Familie Campion und traten die Rückreise in
unser Hotel an.
Nach einem Dinner besprachen wir den Tag
in gewohnter Runde bei gutem Guiness Bier
bis in die frühen Morgenstunden.
Am Samstag stand dann der Tayto Park in
Ashbourne auf dem Programm. Beim Tayto Park handelt es sich um einen Familienund Erlebnispark - man findet hier aber
auch einiges an Tieren. Aber auch einige
Fasanarten konnten wir in den neu errichteten, großzügig angelegten Volieren bewun-
26
Einladung der Familie Haran zum „Lunch“
dern. Während die meisten der Teilnehmer
einen geführten Rundgang durch den Park
unternahmen, wurde im Konferenzraum
des Parks die 145. Sitzung des WPA Kollegiums abgehalten. Hier wurden allgemeine Belange, die WPA-International betreffend, besprochen. Auch hier wurden wir alle
von der Parkführung wieder zum Lunch im
Parkrestaurant eingeladen.
Am Nachmittag fand dann die offizielle Jahreshauptversammlung der WPA UK statt.
Hier referierten unter anderen auch James
Pfarr, Autor des Edelfasanbuches, über verschiedene Arten und Unterscheidungsmerkmale bei Fasanen und Eric Callaghan der
Universität Dublin über einen Besuch in Sri
Lanka.
Nach dem Vortragsprogramm gings dann
Strichelfasan-Henne bei Tommy Haran
Dezember 2014
JHV - Dublin
Cabot bei Tommy Haran
Muss bei einem Dublin Besuch dabei sein:
„The Temple Bar“
wieder zurück zum Hotel zu einem Gala my Haran war sicherlich der Höhepunkt der
Dinner mit einigen sehenswerten Einlagen Reise und hat bei uns allen einen bleibenden
einer volkstümlichen Tanzgruppe. Und den Eindruck hinterlassen!
üblichen Kamingesprächen.......
Nach der Rückkehr ins Hotel unternahmen
Am Sonntag besuchten wir dann die gleich wir noch mit einigen deutschen Freunden eiin der Nähe
nen Ausflug in
des Hotels liedie Innenstadt
genden Anlavon Dublin. Bei
gen von Tomeinem
guten
my Haran. Die
Abendessen
Artenvielfalt an
und
einigen
Fasanen, PerlGuiness konnhühnern Pfauten wir noch eien und Trutnige Eindrücke
hühnern war in
vom
abenddieser Anlage
lichen Leben in
beispiellos. AlDublin mit nach
lein 239 VoHause
nehlieren
waren
men.
durchnummeriert, wobei siWir bedanken
Die
deutsch-österreichische
Reisegruppe!
cher noch 30
uns bei der
mehr auf dem
WPA UK für die
Anwesen zu finden waren. Alles was derzeit Einladung zur Tagung und vor allem für die
an Fasanen auf dem Festland auch gehal- fürsorgliche Betreuung durch Billy Wilson
ten wird, war hier zu bewundern. So ließen und Tommy Haran! Den Familien Campion
wir uns von Tommy durch seine Anlage füh- und Haran bzw. dem Tayto Park danken wir
ren, was ja bei dieser Größe den halben Tag für die freundliche Aufnahme und großzübeanspruchte. Zu Mittag war für das Dinner gige Gastfeundschaft! Wir freuen und schon
ein Zelt aufgebaut und wir waren die Gäste auf ein nächstes Treffen der WPA UK und
der Familie Haran. Am Nachmittag wurden würden uns freuen, auch unsere irischen
die Eindrücke noch vertieft und so ging ein Freunde in Österreich begrüßen zu dürfen!
herrlicher Tag zu Ende. Die Anlage von Tomm.p.
Dezember 2014
27
Tagungssplitter Dublin
Tagungssplitter
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Dezember 2014
Tagungssplitter Dublin
Dezember 2014
29
Mitgliedertreffen
Eine gelungene Überraschung
oder Mitgliedertreffen der WPA Österreich
von Wolfgang Vandrey
Am 30.08.2014
Uhr
beim
lud der VorsitRechberger in
zende der WPA
Kaindorf.
Österreich um
Erstmal
ein
15.00 Uhr zum
Bierchen und
Stranz
nach
für den BlutGrambach bei
druck 2 ObstGraz zu einem
ler!
gemütlichen
Nun teste ich
Zusammensein
die
Überraein - als kleiner
schung. Anruf
Ersatz für die
bei Manfred:
Jahreshaupt„ Hallo Manversammlung,
fred, ich lade
die das nächste
dich auf ein
Mal wieder 2015
Bier ein!“ Antv.l.:
Albert
God,
Rene
Felix,
Franz
Stöhr,
Hans
Brunnhofer;
v.r.:
stattfindet.
wort: „ Ja gerReinhold Stranz, Walter Haring, Franz Prisching
Die WPA Österne, wir sehen
rich hat zur Zeit
uns ja in Riet80 Mitglieder, davon ca. 15 aus Deutschland berg!“ „Nee, ich dachte, du kommst jetzt vorund der Schweiz.
bei...“, „ Wo bist du? „Im Hotel in Kaindorf!“
Also denke ich mir, da fliegst du hin - ohne - Kurzes betretenes Schweigen „ Ich bin mit
Ankündigung!
Resi zum Grillen beim Sohn!“ Manfred mag
Da Graz nicht unbedingt zu den Weltstädten nicht, wenn er von anderen überrascht wird,
zählt (aber sehr schön ist), gab es von Berlin denke ich!
nur am Donnerstag einen Direktflug..
So ging es mit einem Freund zum Flughafen
Berlin-Tegel. Auf der halben Strecke auf der
Autobahn war Schluss - brennender LKW,
Vollsperrung - Stau!
Bei der Ankunft am Flughafen sahen wir nur
noch den Flieger wegfliegen - für mich galt
aber: Nicht aufgeben, die Freunde warten!
Neubuchung nach Wien mit neuerlicher Bezahlung und um 14.50 Uhr gings dann los.
In Wien bin ich gut angekommen, aber der
Mietwagen war ja für Graz gebucht! Also
nochmal umbuchen und dann auf Richtung v.l.: Martin Zotter und Josef Lachnit mit Gattin,
Resi, Gerhard Flois, Wolfgang Vandrey
Graz. Nach 160 km Fahrt Ankunft um 19.00
30
Dezember 2014
Mitgliedertreffen
Nächster Anruf bei Martin Zotter. Und Martin
war mit Rosi auf der Kirmes, was man im Hitergrund gut hören konnte!
Ich trinke noch einige Bierchen und Obstler mit der Chefin vom Rechberger und wer
steht in der Tür? Manfred und Resi!
Es folgte ein herzlicher und schöner Abend!
Am Freitag spannte ich aus: Tolles Mittagessen bei Resi und ein schöner Abend bei Rosi
und Martin und zwischendurch einige Exkursionen.
ro und Rene, sowie Herrn Albert God. Auch
sie hatten einen sehr weiten Weg!
Nun wurde natürlich gefachsimpelt, Nachzuchtergebnisse wurden ausgetauscht und
andere persönliche Dinge. Alles, wie es
eben so ist.
Die Brettljause hat sehr gemundet. Die Getränke waren nicht so mein Fall - sie förderten mein Sodbrennen, so dass ich Resi
und Manfred gegen 22.00 Uhr bat, in Kaindor einzukehren, um mit einem Bierchen den
Abend ausklingen zu lassen.
Gerhard Flois mit Siro Serena als aufmerksamen Zuhörer
Hans Brunnhofer, wie immer gut gelaunt!
Am Samstag sah ich mir die Edelfasananlage bei Josef Auner an. Da hat er wirklich
etwas ganz Tolles für die Tiere geschaffen man merkt, diese Tiere hat er gern!
Ohne Navi zurück nach Kaindorf auf einen
erholsamen Mittagsschlaf. Um 15.00 Uhr
holten Resi und Manfred mich ab. Weiße
Haare habe ich schon, aber Resi ist eine
ernste Konkurrenz für Sebastian Vettl!
Bei Stranz Reinhold haben wir uns dann die
immer wieder schöne Anlage angesehen;
sowohl die Pflanzen als auch die Papageien,
Kraniche, Fasane und Tauben - alles passt!
Es folgte eine herzliche Begrüßung der anderen 15 anwesenden Mitgleider, die Beteiligung fand ich etwas schwach: 15 zu 80!!
Erstaunt war ich über das Kommen von SieDezember 2014
Ich glaube alle Anwesenden haben sich sehr
wohl gefühlt, aber aus Achtung vor den Organisatoren und der Sache hätten schon einige Mitglieder mehr teilnehmen können!
Am Sonntag trat ich meine Heimreise an .
Der Flughafen Graz ist ja sehr übersichtlich.
Die Suche nach der Luke zur Abgabe der
Kfz-Unterlagen vom Mietwagen von EUROCAR hätte aber jeden Pfadfinder ins Schwitzen gebracht!
Dann sah ich den Flieger - eine Propellermaschine, klein, aber laut und sicher. So landete ich wohlbehalten in Berlin.
Vielen Dank, liebe österreichischen Zuchtfreunde. Ich bin gern bei euch. Und solange Gesundheit und Portemonaie mitspielen,
werde ich wieder kommen!
31
JHV - Tschechien
WPA Tschechische Republik und Slowakei
lud zur Jahreshauptversammlung 2014
vom 16. bis 17. August nach Sternberk und Olmütz
Šternberk
ren, durften
wir
natürlich
jetzt auch nicht
fehlen. Nach
einem kurzen
Rundruf wars
fix: Petra und
Josef Auner,
Franz Prisching, Martin Zotter, Resi und
ich meldeten
unseren
Besuch an!
Wir starteten
am 16. August,
um 05.30 Uhr
in
Gleisdorf
und nach einer
problemlosen
Fahrt über Brünn und durch die schönen
Landschaften Osttschechiens landeten wir
um 10.00 Uhr in Sternberk. Nach einem ausgiebigen Frühstück, zu für uns ungewohnt
niedrigen Preisen, gings dann im Konvoi
ungefähr 15 Kilometer südlich zum Zoo
Olomouc. Der Zoo Olomouc begann in den
frühen fünfziger Jahren mit der Haltung von
Rot- und Rehwild, Wellensittichen, Pfauen
und Fasanen. Immer wieder wurde über die
Errichtung eines echten Zoos nachgedacht
und so begann man mit dem Bau und 1956
konnte dann die Eröffnung stattfinden. Auf
Im Juni erhielten wir die
Einladung zur
ersten
Jahre s h a u p t v e rsammlung der
W PA - Ts c h e chien und Slowakei, vom 16.
bis 17. August
2014
nach
Sternberk.
Nachdem wir
schon bei der
Gründungsversammlung
im September Die österreichische Reisegesellschaft: v.l. Resi und Manfred
des Vorjahres Prasch, Petra und Josef Auner, Franz Prisching und Martin Zotter
vertreten wa-
Der Vorsitzende der WPA Tschechien und
Slowakei: Ing. Jiri Mrnka
32
Dezember 2014
JHV - Tschechien
den ca 45 Hektar werden verschiedene Wildtiere (Wölfe, Dachse, Wildkatzen, Rotwild,
fasste sich mit dem 5000er Goldfasanenprojekt. Die WPA-Tschechien und Slowakei
Adam Bura referierte über das 5000er
Goldfasanenprojekt
Petr Rejzek erläuterte die Situation der
Rebhühner in Tschechien
Steinwild, versch. Antilopenarten) wie auch
Gänse, Enten und Tauben (Hühnergänse,
Rostgänse, Pfaue etc.) einige Affenarten
(Paviane, Makaken, Rhesus-Affen, Kapuzineraffen etc.) gehalten.
Nach der offiziellen Begrüßung der Tagungsteilnehmer und der österreichischen Gäste
durch den Vorsitzenden Ing. Jiri Mrnka begann das Vortragsprogramm.
Zur Tagung waren 29 der insgesamt 31 Mit-
nimmt sehr engagiert an dem Projekt teil
und hat durch Tierimporte aus Belgien und
Deutschland genetisch sehr wertvolle Zuchtstämme dieser schönen Fasanenart aufgebaut.
Im zweiten Beitrag erläuterte der Vorsitzende Ing. Jiri MRNKA das Edwardsfasanenprojekt, an dem die WPA-Tscheschien und
Slowakei auch aktiv teilnimmt und es auch
finanziell unterstützt.
Hoffentlich war der Vortrag besser als das Foto:
Manfred Prasch mit seinen Weißhaubenfasanen
Das Spanferkel war schon eine tolle Sache
glieder der WPA-Tschechien und Slowakei
erschienen! Eine solche Teilnehmeranzahl
würde ich mir auch mal bei einem Treffen in
Österreich wünschen!!!
Der erste Vortrag durch Adam BURA be-
Im dritten Beitrag beschäftigte sich Petr REJZEK äußerst engagiert mit einem Zuchtprojekt für Rebhühner und deren Brutverhalten.
In einem ausführlichen Vortrag wurde die Situation der Rebhühner in Tschechien (auch
Dezember 2014
33
JHV - Tschechien
Hühnergänse im Zoo Olmütz
Bedrich Gavenda, 2. v. l., führt durch
seine Anlage
nicht sehr rosig), deren Vorkommen und die
Maßnahmen zur Hebung des Bestandes in
der Wildnis erläutert.
Schwarzfasangruppe ist hier fast überhaupt
nicht vertreten. Deshalb war es für Franz,
Martin und mich eine wertvolle Gelegenheit,
Anmutiger Serval im Zoo Olmütz
Im Anschluss an die drei Vorträge im Tagungsraum des Zoos Olomouc erfolgte ein
geführter Zoorundgang. Der Zoodirektor erklärte die Anlagen und nach einem eineinhalbstündigen Rundgang trafen wir wieder
im Tagungsraum ein. Ich durfte dann über
Ersuchen des Vorsitzenden Ing. Jiri Mrnkaeinen Vortrag über die Schwarz- und Silberfasane halten. In einer Powerpoint Präsentation versuchte ich die Lust an der Haltung
dieser schönen und einfach zu züchtenden
Arten zu wecken. Wie ich bei meinen Besuchen in Tschechien selbst festgestellt hatte, befinden sich in den Anlagen der tschechischen und slowakischen Züchter mehr
Cabot-Tragopane als Silberfasane. Die
34
Goldfasan bei Bedrich Gavenda
das Bewusstsein für diese schönen und anmutigen Vögel zu wecken. Im Vortrag ging
ich besonders auf jene Arten ein, die sich in
den österreichischen Volieren befinden. Wir
hoffen, dass sich der eine oder andere Züchter bei unseren Nachbarn bereit erklärt und
Dezember 2014
JHV - Tschechien
Temminck-Tragopan in der Anlage
von Bedrich Gavenda
Seltene Nepaltauben in der Anlage von
Milan Dlabek
die eine oder andere Art in seine Volieren
setzt!
Nach dem Vortrag gings zurück nach Sternberk und es wartete ein Vortrag von Bedrich
GAVENDA. Während sich das Spanferkel
auf dem Grill drehte, drehte sich im Saal natürlich alles um Fasane. Bedrich gab einen
Überblick in Wort und Bild über alle aktuell
in menschlicher Obhut gehaltenen Fasanarten. Nach diesem sehr aufschlussreichen
Vortrag gings dann ans Schwein. Das sehr
gut, kräftig und scharf gewürzte Ferkel animierte uns natürlich zum Genuss des einen
oder anderen tschechischen Bieres.
Zu späterer Stunde startete Jiri dann noch
einen Vortrag über das Brut- und Balzverhalten der Blutfasane. Seine sehr interessanten
Ausführungen, es war schon gegen Mitternacht und das würzige Fleisch wurde weiter
mit Bier neutralisiert, wurden aber nur mehr
teilweise aufgenommen. Die Folgen des anstrengenden Tages waren unübersehbar!
Nach dem Gute-Nacht-Bier gings dann in
den ersten Stock - Erholung für Sonntag war
angesagt.
Nach einem üppigen Frühstück brachen wir
zur Besichtigungstour auf.
Der erste Besuch führte uns zu Bedrich Gavenda. Hier konnten wir in einer sehr naturbelassenen Anlage verschiedene Taubenund Fasanenarten bewundern.
Milan Dlabek
Bohumil Bruza
Dezember 2014
35
JHV - Tschechien
Den Abschluss bildete der Besuch bei Bohumil Bruza. Hier erwartete uns eine weiträumige und tolle, sehr gepflegte Anlage mit
einer großen Vielfalt an Fasanen. Auch hier
wurden wir sehr herzlich empfangen und bewirtet. Am frühen Nachmittag traten wir dann
voller neuer Eindrücke die Heimreise an.
Garten- und Volierenanlage bei Bohumil Bruza
Aufgrund unseres zeitlichen Rahmens konnten wir uns nicht wirklich lange aufhalten
und nach Kaffee und Kuchen gings weiter
zu Milan Dlabek. Eine in den Hang gebaute
Anlage mit einigen Fasanen- und sehr vielen
Taubenarten war zu bewundern.
36
Wir danken der WPA-Tschechische Republik
und Slowakei, vor allem dem Vorsitzenden
Ing. Jiri Mrnka, für die Einladung zur Jahreshautpversammlung und für den gemütlichen
Züchterabend. Ein Danke auch an die gastfreundlichen Züchter, die uns mit ihrem Engagement für die Fasane begeisterten.
Die WPA-Österreich freut sich, unsere
tschechischen und slowakischen Freunde
bei einem Treffen in Österreich begrüßen zu
dürfen!
m.p.
Weißhaubenfasane
Kaffeepause bei Bohumil Bruza
Elliotfasan
Diamantfasan
Dezember 2014
JHV - Deutschland
Jahreshauptversammlung der
WPA - Deutschland
4. bis 7. September 2014 in Rietberg
immer herzlichen Empfang folgte ein Rundgang durch die einzigartige Anlage. Nicht
nur die Volieren und die Vögel begeistern
hier jedesmal, nein, auch die geschnittenen
Buxbäume sind jeder ein Kunstwerk für sich!
Nach einem vorzüglichen Abendessen von
Maria gingen wir dann nach dem anstrengenden Tag gleich einmal ins Bett.
Am Freitag besuchten wir eine Blumenhandlung in Holland und zu Mittag waren wir dann
Oben: Maria und Hubert Jütten;
Unten: Die Reisegesellschaft
Vom 5. bis 7.
September fand
die diesjährige
Jahreshauptversammlung
der
WPA - Deutschland in Rietberg
statt.Natürlich
war es für uns,
das waren Franz Prisching, Martin Zotter,
Resi und ich, eine Pflicht daran teilzunehmen. Schon beim West-Treffen in Kaevelaer hat uns Hubert Jütten eingeladen, einen
Tag vorher anzureisen und ihn zu besuchen.
Dieser Einladung kamen wir natürlich gerne
nach und so starteten wir schon am 4. September in den frühen Morgenstunden. Auf der
Strecke mussten wir wieder Tiere übergeben
und nach einem Kurzbesuch bei Heiner Jacken trafen wir gegen 18.00 uhr bei Hubert
und Maria Jütten in Birgden ein. Nach dem
Dezember 2014
Oben: Gartenanlage bei den Jüttens;
Unten: Salvatorifasan-Henne bei Erlei
37
JHV - Deutschland
pünktlich
im
Tagungslokal Gasthof
„Zum Toppe“ in Rietberg. Anschließend
wurden die Tagungsteilnehmer in zwei
Gruppen
aufgeteilt
und wir besuchten
die Anlagen von Hubertus Erlei und Lothar Bunger. Beide
Anlagen waren uns
schon von früheren
Besuchen bekannt,
aber es gibt natürlich
immer was Neues
zu sehen und immer
wieder viel zu besprechen. Bei Kaffee und
Kuchen verging der
Nachmittag wie im
Flug und bei einem
gemütlichen Beisammensein ließen wir
den Tag im „Toppe“
ausklingen.
Am Samstag fuhren
wir dann zur Lundi
Farm. Hier erwartete
uns wirklich eine VielVon oben: Hubertus
falt
an Vögeln ( Enten,
Erlei, Lothar Bunger,
Gänse, Fasane, RauLudger Bremehr
fußhühner) - eigentlich alles was man sich so als Vogelliebhaber
vorstellen kann. Da sich die Gesamtfläche
auf ca 20 ha erstreckt, kann man sich die
Innenansicht einer Voliere bei Lothar Bunger
Dimensionen vorstellen. Nach einer sehr interessanten Führung durch den Inhaber der
Anlage, Ludger Bremehr, gabs Kaffee und
Kuchen. Zu früh mussten wir dann wieder
zurück ins Tagungslokal!
Nach dem Mittagessen erwartete uns das
immer sehr umfangreiche und interessante
Vortragsprogramm der WPA -Deutschland.
Hier reichten die Vorträge von Wildtierhaltung und Artenschutz über diverse DNA Projekte bis zu den Edwardsfasanen im Zoo
Hanoi. Anschließend stellte Stuart Wilson
die legendäre Hokko-Anlage von Lopez in
Mexiko vor. Nach Abschluss der Vorträge
trafen sich noch einige Fokusgruppen zum
Erfahrungsaustausch.
Das gemütliche Beisammensein dauerte
dann üblicherweise wieder ein bisschen länger.
Am Sonntag machten wir uns dann schon
zeitig auf den Heimweg, um unsere bestell-
Neubau einer Voliere bei Erlei
Volierenanlage bei Bremehr
38
ten Wildputen noch unterbringen zu können.
Wir danken der WPA - Deutschland für die
gelungene Tagung und bei den Veranstaltern
für die gastfreundliche Bewirtung!
m.p.
Dezember 2014
Tagungssplitter JHV - Deutschland
Dezember 2014
39
Reisebericht Monor
Handelsmarkt in
Monor
Mittelungarn
Unter den Kleintierhaltern ist der Handelsmarkt in Monor immer wieder ein Thema.
Also beschloss ich, mir vor Ort ein Bild zu
machen. Im August machten wir uns dann
auf die 350 km lange Reise nach Ungarn.
Martin Kohl mit Freundin und fast meine gesamte Familie fuhren die 4 Stunden im Konvoi. Bei Tagesanbruch am 10. August trafen
wir in Monor ein. Der Markt wird auf einem
weitläufigen Wiesengrundstück abgehalten.
Was wir hier an Tiervielfalt bewundern konnten, war einmalig. Hier ist alles vertreten:
Alles Federvieh, jegliche Art von Kleintieren
und sogar Fische in einer Vielzahl von Arten.
Natürlich dürfen die Händler mit Kleintierbedarf und Futtermittel nicht fehlen.
Die Tierschutz und sonstigen Bestimmungen, die wir in unserer überregulierten
EU gewohnt sind darf man hier einmal kurzzeitig vergessen - was ja auch einmal gut tut!
Natürlich ist die Haltung, der Transport und
die Darbietung der Tiere hier schon mal
grenzwertig - trotzdem ist die Vielfalt und
auch teilweise die Qualität der angebotenen
Tiere von ansprechendem Niveau. Rein zufällig habe ich hier sehr schöne Nepalfasane
gesehen. Mir ist es seit Jahren nicht
gelungen, reine Nepal-Fasane zu
bekommen. Der Nepal Fasan, den
ich hier gesehen habe, entspricht
absolut dem Arttypus mit seiner dunklen Erscheinung und der sehr dunklen Henne. Ich hoffe, wir können mit
Hilfe der ungarischen Züchter wieder
artenreine Stämme dieser Fasanart
aufbauen.
Zusammenfassend kann gesagt
werden, dass Monor immer einen
40
Besuch wert ist. Diese Artenvielfalt an Kleintieren kann man nirgends sonst noch bewundern.
Der Markt wird im März, April, Mai, August,
September und Oktober jeweils am 2. Sonntag im Monat abgehalten.
Die folgenden Fotos sollen ein paar Eindrücke vermitteln.
m.p.
Dezember 2014
Fotogalerie Monor
Dezember 2014
41
Reisebericht Geel
Ziergeflügelmarkt
in Geel
25.Oktober 2014
Am 25. Oktober fand wieder der von Avionis
International veranstaltete Ziergeflügelmarkt
in Geel in Belgien statt. Auf diesem Markt
trifft man natürlich Ziergeflügelfreunde aus
ganz Europa und der Erfahrungsaustausch
stand natürlich wieder im Vordergrund. Martin Kohl und ich verbanden diese Veranstaltung auch mit einem Besuch bei Peter Reinders in Vosberg. Der Hauptgrund der Reise
war aber ein Transport einer Schwarzrückenfasanhenne von der Nachzucht 2013 zu
Dirk Calebaut nach Schendelbecke. Dirk hat
noch einen Althahn, der noch von Wauters
42
abstammt. Die Henne legte heuer neun Eier,
die aber, da sie mit ihrem Bruder zusammen in einer Voliere gehalten wurde, nicht
erbrütet werden konnten. Wir versuchen nun
gemeinsam, mit dem Althahn von Dirk und
meiner Nachzuchthenne, dem Bestand der
Schwarzrückenfasane wieder auf die Beine
zu helfen.
Vor der Heimfahrt besuchten wir noch den
Händler Janssen in Bocholt. Die Artenvielfalt mit den tausenden Tieren ist auch immer
wieder sehenswert!
Einige Eindrücke von Geel und Janssen:
Dezember 2014
Reisebericht Geel
Janssen - Bocholt
Dezember 2014
43
Sanitz - Bericht
Edelfasanentreffen vom
3. bis 5. Oktober 2014 in Sanitz/Rostock
Petrus war
uns
wohl
gesonnen.
Bereits am
Donnerstag
reiste Erwin
Burghard,
der FocusgruppenChef, an. Er
half mir am
Freitag die
letzten Vorbereitungen
zu treffen.
Neben den
Unser liebenswerter Gastgeber:
FachgeWolfgang Vandrey
sprächen
und
dem
Erfahrungsaustausch stehen der Handel
und der Tausch mit Tieren im Vordergrund.
Etwa 20 Volieren waren für die Kurzzeitgäste
vorbereitet und wurden auch befüllt.
Im Laufe des Tages trudelten dann Peter
Reinders (Niederlande), Rene Felix, Siro Serena (Schweiz), Jürgen Holzsteiner, S. Krüger (Bielefeld), Familie Wegner (Holstein),
Familie Klockmann (Kl. Wesenberg), Josef
Gehlmann (Dülmen-Mehrfeld), Roger (Erfurt), Rainer Gabrecht (Krakow am See) und
Michael Groth aus Lütau ein.
Besonders freute ich mich natürlich über
Resi und Manfred Prasch, Martin Zotter aus
Österreich sowie Petra Hajsmanova und
Thomas Pec vom Zoo Pilsen (Tschechien).
Bei herrlichem Sommerwetter wurde mit Kar-
44
toffelsalat und Schweinebraten ein gemütlicher, sehr langer Abend eingeleitet. Meine
„neuen“ Edelfasane von Peter Reinders und
Josef Auner waren wohl untergebracht, die
Zwischengäste ebenso.
Nach einem zünftigen Frühstück am nächsten Morgen (Monika und meine Tochter
Anja waren mit den Frauen nach RostockWarnemünde gefahren und verbrachten
dort gemeinsam den Tag) erfuhren wir von
Thomas Pec in einem sehr interessanten
Vortrag Neues vom Formosa-Ringfasan und
über die Gesamtsituation der Edelfasane in
Brauner Ohrfasan bei Wolfgang Vandrey
der Welt. Die Wichtigkeit unserer Arbeit und
die Genauigkeit (z.B. Beringung) waren einer der herausgearbeiteten Schwerpunkte.
Christian Möller und Jochen Friedrich waren
kurz vor dem Vortrag angereist. Christian
zeigte uns 40 Jahre alte Dias der in Gefangenschaft gehaltenen Unterarten der EdelfaDezember 2014
Sanitz - Bericht
sane. Siehe da, die sehen heute auch noch
so aus. Lothar Schröder von der VZE aus
Satow, er war nach dem Frühstück dazu gekommen, hörte sehr interessiert zu.
Wie es so ist, verließen uns dann schon
die ersten Gäste. Die Zeit geht einfach zu
schnell um!
Das gemeinsame Abendbrot am Grill, sowie
Zwei „Grillmeister“
Die Nachmittagsrunde
Nach dem zünftigen Gulaschtopf besichtigten dann die Besucher die Anlage und die
Ausstellung „Hühnervögel der Welt“. Schnell
war so auch die Kaffeezeit herangerückt.
Meine Mutter (mittlerweile 80jährig) hatte
Pflaumenkuchen und zwei Obsttorten gebacken, die allen schmeckten. Pünktlich zum
Kaffee kamen dann noch zwei Urgesteine
der WPA zu uns, Adolf Meier und seine Frau
aus Schwarme bei Bremen.
Später sahen wir uns Impressionen über die
Reise von Manfred Prasch und seiner Familie nach Irland zur Tagung der WPA-UK und
den Anlagen, vor allem von Tommy Haran,
an. Es war sehr interessant. Die gezeigten
Tiere entsprachen aber nicht immer meinen
Vorstellungen.
frisch geräucherter Aal, Dorsch und Scholle waren so gut, dass der Abend sehr ruhig
verlief.
Sonntag früh wurden Tiere gefangen und
dann, nachdem alle Autos startklar waren,
Kirstin und Rainer Gabrecht
ordentlich gefrühstückt.
Die Frauen halfen Monika noch beim Aufräumen und um 10.00 Uhr war es in Wendfeld
wieder still...
Liebe Zuchtfreunde, wir danken Euch für Euren Besuch!
Christian Möller und Thomas Pec
Dezember 2014
Monika und Wolfgang Vandrey
45
Einladung JHV - Österreich
Einladung zur Jahreshauptversammlung der WPA - Österreich
mit ECBG Treffen, vom 1. bis 3. Mai 2015,
in Kaindorf in der Steiermark
Vom 1. bis 3. Mai 2015 findet die Jahreshauptversammlung der WPA - Österreich in Kaindorf
in der Steiermark statt. Angeschlossen ist die Tagung ECBG (European Conservation Breeding Group).
Tagungslokal:
Waldpension Rechberger in Kaindorf
8224 Kaindorf, Ebersdorferstraße 189
Die Teilnehmer werden ersucht, sich für die Jahreshauptversammlung bzw. für die Teilnahme an der jeweiligen Tour anzumelden. Für die Planung ist die Teilnehmeranzahl sehr
wichtig. Auch wird die Zimmerreservierung zentral vorgenommen.
Anmeldungen zur Tagung :
Tel: +43(0)664/8108264 (Manfred Prasch)
Mail: [email protected]
46
Dezember 2014
Einladung JHV - Österreich
Nach jetzigem Stand ist folgender Tagungsablauf geplant:
30. April 2015:
Anreise der Teilnehmer zum Treffen der ECBG
1. Mai 2015:
09.00 Uhr bis 12.00 Uhr: ECBG Treffen im Tagungslokal
Anreise der Teilnehmer zur Jahreshauptversammlung
14.00 Uhr bis 14.20 Uhr: Jahreshauptversammlung der WPA - Österreich
14.30 Uhr bis 17.00 Uhr: Vortragsprogramm:
1) Information über die gesetzlichen Bestimmungen des Artenschutzes im Einklang
mit den EU Richtlinien (Franz Prisching und Manfred Prasch in Abstimmung mit Dr.
Turk der Stmk LReg.)
2) Bericht über den Import von Humefasanen aus Thailand (Franz Prisching)
3) Silberfasanenprojekt der WPA - Österreich - Iststand (Manfred Prasch)
4) Edelfasane in Österreich (Josef Auner)
5) Neues von den Fasanen in China und Indien (John Corder)
2. Mai 2015:
Ab 09.00 Uhr: Die Teilnehmer können nach Wahl an einer Fahrt zu verschiedenen Züchtern
(Wird zu Tagungsbeginn bekannt gegeben) oder an einer Besichtigungstour teilnehmen
(voraussichtlich Besichtigung mit Führung einer Schokoladenfabrik und Besichtigung der
Riegersburg) teilnehmen. Die Gruppen fahren getrennt mit zwei Bussen und treffen sich
zum gemütlichen Ausklang in einer Buschenschank in der Nähe des Tagungslokales. Bei
Teilnahme ist die Anmeldung für eine der Touren erforderlich.
3. Mai 2015
Ende der Tagung und Heimreise
Impressum:
Der nächste
Rundbrief der
WPA-Österreich
erscheint im
Juni 2015
Eigentümer, Herausgeber und Verleger: WPA-Österreich
Für den Inhalt verantwortlich: Manfred Prasch, 8224 Kaindorf,
Schulgasse 169
Titelbild: Syrmaticus humiae burmanicus aus der Zuchtstation
Doi Tung in Nordthailand. Fotos auf der Seite Termine wurden
im November 2014 in der Zuchtstation Doi Tung in Nordthailand
aufgenommen.
Fotos: Heiner und Ariel Jacken, Manfred Prasch, Stuart Wilson,
Sigi Klaus, Roland Wirth,
Redaktion: Manfred Prasch; [email protected]
Tel: +43/664/8108264
Druck: Scheiblhofer, Kaindorf
Dezember 2014
47
Termine
Termine 2015
21. März 2015
Jahrestagung der WPA - Benelux
1. bis 3. Mai 2015
Jahreshauptversammlung der
WPA Österreich und ECBG Tagung in Kaindorf/Steiermark
4. bis 6. September 2015
40 Jahre WPA - Ashmere-UK
11. bis 12. September 2015
Jahreshauptversammlung der WPA - Deutschland in Heidelberg
48
Dezember 2014

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