W anderung Kreith – Telfer Wiesen – Telfes · V ariante Stockerhof

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W anderung Kreith – Telfer Wiesen – Telfes · V ariante Stockerhof
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WANDERUNG 1
Kreith – Telfer Wiesen – Telfes
Wanderung Kreith – Telfer Wiesen – Telfes · Variante Stockerhof
Ausgangspunkt: Kreith, 991m
Parken: im Ort
Höhenunterschied: 90 m
Wanderzeit: 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: 쏹 leicht
Einkehr: in Kapfers und Telfes
it dem Auto, oder
M
von Innsbruck mit
der Stubaitalbahn, er-
reicht man den Ausgangspunkt Kreith.
Ein schattiger Waldweg
führt etwa dem Verlauf
der Schmalspurbahn folgend in den Kreither
Graben, überquert bei
der Stahlbrücke den Sagbach und bringt uns in
¼ Std. zu den Telfer
Wiesen, wo schon die
Serles zu sehen ist.
Zu jeder Jahreszeit hat
diese Landschaft ihren Reiz.
Unter den verstreuten Lärchengruppen dehnen sich üppige Wiesen, deren Blüten-
0
1000 m
2000 m
pracht besonders im Frühjahr
sehenswert ist und einen reizvollen Kontrast zu den alten
dunklen Heustadeln bildet.
Den Duft frischen Grases genießen
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RÜCKWEG-VARIANTE
Telfes – Stockerhof, 1156 m – Kreith
Ausgangspunkt: Telfes/Ortsteil Kapfers
Höhenunterschied: 160 m
Wanderzeit: 1½ Std.
Schwierigkeitsgrad: 쏹 leicht
Einkehr: Alpengasthaus Stockerhof,
1156 m (ganzjährig geöffnet)
Die beliebte Stubaitalbahn
An der Haltestelle Telfer Wiesen wandern wir vorbei und
bald öffnet sich der Blick ins
Stubaital. Der Fahrweg steigt
nun langsam an und führt in
½ Std. zu den Höfen von Kapfers. Von dort sind es nur noch
wenige Minuten nach Telfes.
Mit der schon seit 1904 betriebenen Stubaitalbahn kehren
wir zu unserem Ausgangspunkt in Kreith zurück.
om Ortsteil
VdernKapfers
wanwir auf
dem breiten Güterweg in Richtung Kreith.
Nach 10 Minuten zweigt vor
dem Bildstock
Hl. Wendelin
des hl. Wendelin links der
markierte Weg Nr. 7 ab, der
sanft ansteigend an einer
Quelle vorbei durch lockeren
Lärchenwald nach Nordosten
führt. Von den Waldlichtungen
hat man einen herrlichen Ausblick auf die Serles.
Nach ¾ Std. gemächlichen
Wanderns erreicht man den
schön gelegenen Stockerhof,
1156 m, einen Tiroler Erbhof
von 1856. Hier sollte man das
großartige Panorama genießen, bevor man nach gemütlicher Einkehr auf dem Güterweg in ½ Std. zur Haltestelle Kreith absteigt.
Info
An der südlichen Außenwand der Pfarrkirche Telfes ist eine von Peter Anich
(1723-1766) geschaffene Sonnenuhr
zu bewundern. Der berühmte Tiroler
Kartograph und Künstler schuf mit
Blasius Hueber den Atlas Tyrolensis, ein
großartiges Werk der Topographie.
Alpengasthaus Stockerhof, 1156 m
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BERGTOUR 2
Telfes – Pfarrachalm – Nockspitze
Ausgangspunkt: Telfes, 994 m
Parken: im Ort
Höhenunterschied: 1410 m
Wanderzeit: 6½ Std. (Aufstieg 4 Std.)
Schwierigkeitsgrad: 쏹 mittelschwierig
Einkehr: Pfarrachalm (Sommer)
Bergtour Telfes – Pfarrachalm – Nockspitze (Saile)
on der Ortsmitte wandern
Vengen,
wir nordwestlich auf einer
steilen Gasse hinauf
Alpengasthof Pfarrachalm, 1740 m
Eine verdiente Rast bietet uns
die gute Gelegenheit, bodenständige Tiroler Küche und
den weiten Blick auf das vordere Stubaital und den SerlesHabicht-Kamm zu genießen.
왖 Aufstiegsvariante: der bequemere, aber ¼ Std. längere
Forstweg (Nr. 13A) führt in
weiten Kehren ebenfalls zur
Pfarrachalm.
nach Gagers. Nach der Brücke
zweigt rechter Hand ein Karrenweg (Nr. 12) ab, der anfangs dem Bach folgend steil
durch Hochwald bergan führt.
Nach zwei Stunden stehen wir
vor der sehr schön gelegenen
Pfarrachalm (Alpengasthof),
1740 m, die knapp an der
Waldgrenze liegt.
0
1000 m
2000 m
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Der Weiterweg führt uns von
der Pfarrachalm leicht bergab,
an einer Quelle vorbei, in die
Senke zum Ißboden (1672 m).
Mäßig steil geht es nun durch
Latschenfelder aufwärts in
den Einschnitt des Halsl, wo
südseitig eine kleine Kapelle
steht, 1992 m (Gehzeit von der
Pfarrachalm 1 Std.).
Beim Wegweiser steigen
wir rechts auf dem AV-Weg
Nr. 112 zuerst steil bergan und
dann über einen Grasrücken
nach Nordosten zum aussichtsreichen Gipfel der Nockspitze
(Saile), 2403 m, (1 Std.).
Nockspitze (Saile) und Nederjoch
und mit der Stubaitalbahn
zurück nach Telfes (2½ Std.).
Über Birgitzköpfl – Birgitzer
Alm – Adelshof – Axams
(3 Std.) oder vom Halsl in die
Axamer Lizum (¾ Std.) und
mit dem Postbus nach Axams.
왔 Von der Pfarrachalm zum Ißboden und auf dem „Gloatsteig“ am Osthang des Ampfersteins in leichtem auf und
ab zum Berglerbründl (1 Std.).
In ¾ Std. steigt man zur
Schlicker Alm, 1643 m, ab, und
in einer ½ Std. erreicht man
auf breitem Fahrweg die Jausenstation Froneben, 1306 m.
Von dort mit der Gondelbahn
oder in 1 Std. zu Fuß nach
Fulpmes und in ¼ Std. zurück
nach Telfes (Gehzeit von der
Pfarrachalm 3½ – 4 Std.).
Tip
Ein schwitzender Körper braucht viel
Flüssigkeit. Legen Sie alle zwei Stunden
eine kurze Proviantrast ein – auch wenn
Sie, vielleicht aus Ermüdung, keinen
großen Hunger und Durst verspüren.
왔 Abstiegsvarianten: wie beim
Aufstieg über Halsl – Pfarrachalm – nach Telfes (3 Std.).
Über Birgitzköpfl – Mutterer
Alm – Mutters/Nockhofweg
Gipfelkreuz der Nockspitze (Saile), 2403 m, mit Blick auf die Kalkkögel
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Bergwanderung Fulpmes – Kreuzjoch – Starkenburger Hütte
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BERGWANDERUNG 3
Fulpmes – Kreuzjoch – Sennjoch –
Starkenburger Hütte
sichtsreiche Bergweg südlich
vorbei am Hohen Burgstall zur
Starkenburger Hütte, 2237 m
(1½ Std.). Dort eröffnet sich die
prachtvolle Berg- und Gletscherwelt der Stubaier Alpen,
allen voran der mächtige Gebirgsstock des Habicht sowie
die Aussicht ins Unter- und
Oberbergtal.
왖 Gipfeltour: Vom Sennjoch
aus kann der geübte Bergwanderer über den Rücken des
Niederen Burgstall in 1½ Std.
zum Hohen Burgstall, 2611 m,
Ausgangspunkt: Fulpmes, 937 m
Parken: Talstation Gondelbahn
Schlick 2000
Höhenunterschied: von der Bergstation
Kreuzjoch 500 m
Gehzeit: Anstieg 2½ Std.
Gesamt 4¼ Std.
Schwierigkeitsgrad: 쏹 mittelschwierig
Einkehren: Bergrestaurant Kreuzjoch,
Starkenburger Hütte (1. 6. – 1. 10.)
0
1000 m
2000 m
aufsteigen und den herrlichen
Gipfelrundblick genießen. Der
Abstieg auf dem gut erhaltenen Steig zum Sennjoch erfordert 1 Std. Gehzeit.
V
on der Bergstation Kreuzjoch der Gondelbahn Schlick
2000 wandern wir leicht ansteigend in 1 Stunde zum
Sennjoch, 2190 m. Hier sollte
man das großartige Gebirgspanorama genießen, ehe man
dem Steig in die Burgstallmulde folgt. Den Südhang des
Niederen Burgstall fast eben
querend, verläuft der aus-
왔 Abstiegsvarianten:
a) Zurück zur Bergstation
Kreuzeck (2 Std.) und mit der
Gondelbahn nach Fulpmes.
b) Von der Starkenburger
Hütte zum Sennjoch (1 Std.),
5
Tip
Der Bergfrühling (Juni, Juli) ist hier besonders schön: Durch die Verbindung
von Silikatgestein und Kalken entstand
eine artenreiche Flora in unterschiedlicher Ausprägung.
Am Kreuzjoch kann man auf dem gut beschilderten A l p e n p f l a n z e n - L e h r p f a d
viele typische Pflanzen der alpinen Kalkflora kennenlernen, von steinigen Schotterfluren bis zu den farbenfrohen Blumenwiesen.
Starkenburger Hütte, 2237 m
hinunter zur Zirmachalm und
auf breitem Weg 114 zur
Schlicker Alm (Alpengasthof),
1643 m (1½ Std.), nach Froneben (Jausenstation), 1306 m
(¾ Std.) und dem Güterweg
folgend zur Talstation Fulpmes
(Gesamtgehzeit 3 ¼ Std.).
Alpenrosen
Von der Station Froneben
kann man in wenigen Minuten
mit der Gondelbahn zu Tal
schweben, oder auf dem breiten Güterweg in ¾ Std. nach
Fulpmes wandern.
In der ersten Kehre nach der
Jausenstation zweigt nach
links ein Waldweg ab, der in
den Weg Nr. 10 mündet und
entlang des Schlicker Baches
über Plöven nach Fulpmes
führt. (Gesamtgehzeit 3½ Std.).
Kaserstattalm, 1890 m
c) Von der Starkenburger
Hütte in einer guten ½ Std.
zur schön gelegenen Kaserstattalm (Jausenstation) und
weiter auf dem bequemen Güterweg in ¼ Std. zur Knappenhütte (Jausenstation), 1830 m,
in deren Nähe einst Eisen abgebaut wurde. Mit dem schönen Blick auf Serles, 2717 m,
Kirchdachspitze, 2840 m, und
Habicht, 3277 m, wandern wir
zur Galtalm (Jausenstation),
1634 m, und in einer ½ Std. zur
Fronebenalm (Jausenstation).
Jausenstation Fronebenalm, 1306 m
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Wanderung Fulpmes – Vergör – Pfurtschell – Omesberg – Fulpmes
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WANDERUNG 4
Fulpmes – Vergör – Pfurtschell –
Omesberg – Fulpmes
platz querend und südlich am
Seilbahngebäude vorbei. Auf
dem breiten Güterweg (Nr. 9)
wandern wir meist im Schatten dem Gasthof Vergör, 1266
m, zu, den wir in 1 Std. erreichen. Von der Terrasse des
Gasthofes bietet sich ein herrlicher Ausblick auf den gegenüberliegenden Serleskamm mit
seinen markanten Gipfeln.
왖 Variante: Von Vergör kann
man auf dem Verbindungsweg
(Nr. 10) zur Galtalm (Jausenstation), 1634 m, aufsteigen
und auf dem Teilstück des
Zentralalpenweges 02 über
Froneben, 1306 m, nach Fulpmes zurückwandern (2¼ Std).
Ausgangspunkt: Fulpmes, 937 m
Parken: Talstation Gondelbahn
Schlick 2000
Höhenunterschied: 360 m
Gehzeit: Anstieg 1½ Std.
Gesamt 2¾ Std.
Schwierigkeitsgrad: 쏹 leicht
Einkehren: Gasthof Vergör
(ganzjährig bewirtschaftet),
Jausenstation Pfurtschellalm
und Außer-Pfurtschell
Dorfzentrum in Fulpmes
Vbahnom
zur Talstation der GondelSchlick 2000, den Park-
0
1000 m
2000 m
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auf dem aussichtsreichen Wiesenweg an Heustadeln vorbei
in ½ Std. zum Waldrand absteigen. Der Waldweg bringt
uns in ¼ Std. zum Gasthof Riesen, wo der Fußweg in den asphaltierten Fahrweg mündet
und über den Omesberg zum
Talweg führt.
Gasthof Vergör, 1266 m
Wir aber gehen geradeaus
weiter, queren auf dem Forstweg den Seebachgraben und
wandern durch lichten Lärchenwald bis nach ¼ Std. links
der alte Steig (Nr. 8) abzweigt.
Dieser führt zu den Gschmitzmähdern, die im Frühling mit
Enzian übersäht sind und ein
wunderschönes Bild abgeben.
Bald darauf führt der Weg
in den Omesberggraben hinab
und jenseits empor zur schmalen Fahrstraße, die von Neder
heraufzieht und in wenigen
Minuten zu den schön gelegenen Berghöfen von Pfurtschell
(Jausenstation), 1297 m, führt
(Gehzeit von Fulpmes 1½ Std.).
Von Pfurtschell kann man
den Fahrweg nach Außerrain
benutzen oder noch besser:
Jausenstation Pfurtschellalm, 1297 m
Bei der Wegkreuzung wenden wir uns nach links und
gehen leicht ansteigend in 20
Minuten zum Gasthaus Gröbenhof.
Hier kann man in wenigen
Minuten nach Medraz absteigen oder auf dem breiten Fahrweg am Waldrand entlang
nach Fulpmes wandern.
Gesamtgehzeit 2¾ Std.
Heumähder bei Pfurtschell
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Bergwanderung Fulpmes – Berggasthof Sonnenstein – Maria Waldrast
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BERGWANDERUNG 5
Fulpmes – Sonnenstein –
Maria Waldrast
Ausgangspunkt: Fulpmes, 937 m
Parken: am südlichen Ortsende
Höhenunterschied: 750 m
Wanderzeit: 3½ – 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: 쏹 leicht
Einkehr: Alpengasthof Sonnenstein,
Bergrestaurant Maria Waldrast
Alpengasthof Sonnenstein, 1364 m
A
m südlichen Ortsende von
Fulpmes, gleich nach der
Ruetzbrücke die Hauptstraße
querend, folgt man links dem
Wegweiser zum Alpengasthof
Sonnenstein. Nach 300 m
zweigt rechts der breite Waldweg Nr. 2 zur Blutschwitzerkapelle, 998 m, ab. Im Giebel der
Kapelle zeigt ein Fresko das
Kloster Maria Waldrast, das
auch unser Wanderziel ist.
Von der Kapelle wandern
wir auf breitem Forstweg
durch Kiefernwald über den
0
1000 m
Griesbach in 1½ Std. zum Alpengasthof Sonnenstein.
Hierher führt auch der von
der Blutschwitzerkapelle kommende, von Marterln und
Kreuzwegstationen gesäumte
Talersteig (Nr. 11).
Der Alpengasthof Sonnenstein, 1364 m, liegt ein wenig
versteckt „im Echo“ am Nordosthang der Serles. Von der
Terrasse des Hauses sieht man
die Serles, 2717 m, aus einer
seltenen Perspektive.
2000 m
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Nach einer gemütlichen
Rast wandern wir durch Fichtenwald und lockere Latschenfelder auf dem Wallfahrtsweg
in einer weiteren Stunde zum
höchsten Punkt unserer Wanderung, dem Jöchl, 1689 m.
Jenseits des Jöchls geht es
in 10 Minuten hinunter zum
Wallfahrtsort Maria Waldrast,
1638 m, mit Kloster und Bergrestaurant, das von Servitenpatres ganzjährig bewirtschaftet wird.
Nachdem wir die Aussicht
von der großen Terrasse des
Berggasthofes genossen haben, kehren wir ein Stück am
selben Weg zurück. Unmittelbar nach dem höchsten Punkt,
1689 m, zweigt der breite
Forstweg (Nr. 15) zur SesselliftBergstation Koppeneck ab, die
wir in ½ Std. erreichen.
Von dort fahren wir mit dem
Sessellift hinunter nach Mieders und kehren entweder mit
dem Bus oder zu Fuß nach
Fulpmes zurück.
왘 Alternative: Wenn man sich
zu Fuß von der Sessellift-Talstation nach Fulpmes auf den
Weg macht, geht man zuerst
100 m entlang der alten Straße
Info
Der Legende nach fanden im Jahr 1407
zwei Hirten in einem hohlen Lärchenstamm das geschnitzte Bildnis der
hl. Maria, das seither verehrt wird.
1429 erbaute Christian Lusch an diesem
Ort die Auffindungskapelle, und 1621
begannen die Serviten mit dem Bau des
Klosters, das erst 1912 vollendet
wurde. Die 1850 geweihte Wallfahrtskirche Maria Waldrast zeigt in ihrem
Deckenfresko (um 1666) die Auffindung des Waldraster Gnadenbildes.
in den Mühlbachgraben, dann
zur Straßenunterführung, geradeaus weiter und auf der alten
Fahrstraße hinunter zum Gasthof Kirchbrücke.
Nahe dem Gasthaus überschreitet man die Ruetz und
wandert auf breitem Fußweg
den Fluß entlang nach Fulpmes (Gehzeit von der Sessellift-Talstation ¾ Std.).
왔 Abstiegsvariante: Bis zum
Alpengasthof
Sonnenstein,
dann auf Weg Nr. 102 A zum
Gasthof Jägerhaus, der Straße
entlang kurz taleinwärts und
rechts über die Brücke nach
Fulpmes (1¾ Std).
Das Kloster Maria Waldrast, 1638 m
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WANDERUNG 6
Neustift – Kampl – Medraz – Fulpmes
Wanderung Neustift – Kampl – Medraz – Fulpmes
Ausgangspunkt: Neustift, 993 m
Parken: im Ort
Höhenunterschied: 80 m
Wanderzeit: 2½ Std.
Schwierigkeitsgrad: 쏹 leicht
Einkehr: Gasthöfe entlang des Weges
0
1000 m
Fensterblumen an jedem Haus
Bauernhöfen vorbei
zum Weiler Schmieden am Eingang ins
Pinnistal (¾ Std.).
Wir gehen nun
ein kurzes Stück taleinwärts und bei
einem Wegweiser
links über den Pinnisbach. Dann folgen wir dem Waldweg (Nr. 2) in Richtung Kampl (½ Std.).
Nur kurz geht es
auf der Fahrstraße
abwärts, dann auf
breitem Forstweg
am Waldrand bis zu
einer Kurve. Hier
biegen wir rechts
ab und wandern
oberhalb der Gewerbezone Medraz den
Hinweispfeilen folgend in Richtung
Fulpmes (¾ Std.).
2000 m
om Ortszentrum gehen wir
VCampingplatz,
in südlicher Richtung zum
und auf der
Holzbrücke über die Ruetz
zum asphaltierten Fahrweg. In
östlicher Richtung ansteigend
wandern wir unter dem Elferlift hinauf zum Ortsteil Obergasse. Das aussichtsreiche
Hangsträßchen führt in sanftem auf und ab an schönen
Fulpmes mit Pfarrkirche
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Info
Neustift ist mit 24.900 Hektar die
flächenmäßig größte Gemeinde des Stubaitals und eine der größten Österreichs.
Auf ihrem Gebiet erheben sich insgesamt
71 Dreitausender in den Himmel.
Bedeutende Größe hat auch der „Dom
im Stubai“. Die Dorfkirche Neustift ist
ein schon von weitem sichtbarer Saalbau von Franz de Paula Penz (1774).
Medraz bei Fulpmes
Bei einer Wegkreuzung nahe
der Blutschwitzerkapelle nehmen wir den links abzweigenden Weg, der uns in einer
knappen ½ Std. zur Bundesstraße bringt. Wir überqueren
die Straße und gehen über die
Ruetzbrücke nach Norden dem
Ortszentrum von Fulpmes zu.
(Gesamtgehzeit 2½ Std.)
Rückweg mit dem Bus oder
zu Fuß: entlang der Medrazer
Straße bis zur überdachten
Holzbrücke am östlichen Ortseingang. Knapp davor zweigt
der Fahrweg (Nr. 6) ab, dem
wir taleinwärts bis zum Gasthof Zegger in Neder folgen.
Die Bundesstraße bei der
Ruetz überquerend folgen wir
dem Uferweg (Nr. 1) bis Neustift (Gehzeit 1¾ Std.).
Blick auf Neustift mit Pfarrkirche
Auf dem Weg zur Medrazer Stille
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Orientierungskarte
So finden Sie Ihr Wanderziel!
Auflage 01-99
© KOMPASS-Karten GmbH
Kaplanstraße 2 · A-6063 Rum/Innsbruck
Tourenbeschreibung: KOMPASS/Günther Haas
Gestaltung und Layout: HG Publishing, Innsbruck
Fotonachweis
Titelbild: Wanderer am Sennjoch (Günther Haas)
Irene Ascher S. 1; Lilli Veit S. 3, 6 l.o., 9, 18 r.m., 22 l./r.
Günther Haas S. 2, 4, 6 m/r.u., 8, 10-18 o., 20, 22 o., 23-24
Robert Oberarzbacher S. 18 u.
Für die Routenskizzen wurden Ausschnitte der
Wanderkarte 36 verwendet,
Grundlage der Orientierungskarte ist die Marco Polo Generalkarte Österreich 8.