Alphalive-Kurs - Evang. Kirchgemeinde Frauenfeld

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Alphalive-Kurs - Evang. Kirchgemeinde Frauenfeld
f ü r d i e E v a n g e l i s c h e L a n d e s k i r c h e d e s K a n t o n s T h u r g a u / 11 4 . J a h r g a n g / N r . 1 / J a n u a r 2 0 0 7
Aus dem Inhalt dieses Mantels
www.evang-frauenfeld.ch
• Alphalive-Kurs
• «Schnupperpraktikum Theologie»
• Kinderhütedienst
• Jubiläumsreise nach Taizé
• Gottesdienste und Veranstaltungen
«Erkennt ihr’s denn nicht?»
D
er Jahreswechsel ist die Zeit
der Standortbestimmung.
Firmenbilanzen werden analysiert und Ziele überprüft. Auch
im persönlichen Bereich fragen
wir uns: Was war im vergangenen
Jahr möglich, worin konnte ich
persönlich reifen? Dabei stellen
wir wohl auch schmerzlich fest,
dass Etliches nicht möglich war
und auch einige Ziele nicht realisiert werden konnten.
Jahreswechsel ist auch die Zeit
der neuen und guten Vorsätze.
Doch was wird dann daraus werden?
Die Jahreslosung 2007 weist uns
auf eine offene Zukunft hin:
«Siehe, ich will ein
Neues schaffen;
jetzt wächst es auf,
erkennt ihr’s denn
(Jes 43,19)
nicht?»
Jesaja gibt diese Botschaft Gottes
dem Volk Israel in einer ausweglosen Situation weiter: Israel
wurde von den Babyloniern
besiegt, das Königtum ausgelöscht (dramatisch zu lesen am
Bild: Andreas Felger
Ende von 2. Könige) und grosse
Teile der Bevölkerung ins Exil
nach Babylon verschleppt.
Gerade in diese Zeit und zu diesen Menschen spricht Gott:
«Siehe, ich will ein Neues schaffen.»
Gott selber schafft hier etwas
Neues, nicht wir Menschen –
auch das Aufwachsen geschieht
ohne unser Dazutun. Erkennen
wir es nicht? Das wäre unsere
Aufgabe: Gottes Tun wahrzunehmen.
Aus dieser Perspektive können
wir die Fragen zum Jahreswechsel
ganz anders stellen:
Wo hat Gott im letzten Jahr Neues
geschaffen, das jetzt aufwächst?
Womöglich habe ich das bis jetzt
gar nicht erkannt. Indem wir uns
ständig nach unseren Massstäben
messen, vergessen wir, mit Gottes
Gegenwart zu rechnen.
Die Jahreslosung ist eingebettet in
einem interessanten
Zusammenhang: «Gedenkt nicht
an das Frühere und achtet nicht
auf das Vorige!» (V18) Das ist ein
tröstlicher Zuspruch zum
Jahreswechsel. Wie oft bin ich
doch gefangen mit alldem, was
ich erlebt habe? Jetzt darf ich das
auch ablegen. Damit bleibt das,
was passiert ist, ein Teil von mir,
aber es soll mich nicht mehr
hindern, mich auf das Neue einzulassen.
Das Neue? Der Prophet Jesaja
fährt fort: «Ich mache einen Weg
in der Wüste und Wasserströme
in der Einöde.» (V19.b)
Gott will, dass unser Leben gelingen kann. Es soll nicht dabei bleiben, dass das Leben wie eine
Wüste ist, dass alle Hoffnung in
der Einöde verdorrt. Das
Lebensfeindliche, die Lebenswüste wird gangbar werden: Gott
selber macht uns einen Weg,
selbst durch schwierigste
Umstände hindurch. Die Einöde,
in der alle Lebenslust vertrocknet
ist, wird zu fruchtbarem Land,
und Wasserströme werden uns
Kraft geben, sodass unser Leben
neu blühen kann.
Diese Vision hat Jesaja nicht nur
dem bedrängten Volk Israel in
der babylonischen
Gefangenschaft überbracht, sondern durch alle Generationen
hindurch auch uns. «Erkennt ihr’s
denn nicht?»
Für das neue Jahr wünsche ich
Ihnen die Erkenntnis, dass Gott
am Werk ist und auch in Ihrem
Leben erfahrbar und spürbar
wird.
Hansruedi Vetsch, Pfarrer
Kirchenbote · Frauenfeld
Alphalive-Kurs 2007 in Frauenfeld
Anfang 2007 findet unter der
Leitung von Pfr. A. Bänziger der
10. Alphalive-Kurs in unserer
Kirchgemeinde statt. Prospekte
Obwohl mit zahlreichen Plakaten auf
den 9.9.2005 aufmerksam gemacht
wurde, waren es doch zwei andere
Gründe, welche mich motiviert haben, mich für diesen Kurs anzumelden.
liegen in den Kirchen auf.
Daten: 11 Donnerstagabende:
Beginn mit einem Abendessen
um 19.00 Uhr:
8./15./22. Februar,
1./8./15./22./29. März, 5.+26. April,
3. Mai 2007;
11. Mai 2007 Alphalive-Schlussparty
23.–25. März 2007: Alphalive-Weekend in Walzenhausen
Ort: Begegnungsraum Oberwiesen,
Häberlinstr. 50
Kosten: Richtpreis pro Essen:
Fr. 10.–; Wochenende: Fr. 139.–
bis 232.– (je nach Zimmer)
Auskunft: Heinz und Marianne
Stübi, Buechhölzlistrasse 5, 8500
Frauenfeld
Anmeldung: Tel. 052 720 74 50;
[email protected]
Dazu ein Interview mit René Stillhard,
Gerlikon, der den letzten Kurs besucht
hat.
René, du hast im September 2005
einen Alphalive-Kurs in Frauenfeld
besucht. Könntest du uns mitteilen,
was dich dazu bewogen hat?
Zuerst hat mich ein guter Freund, er
heisst Martin, auf diesen Kurs aufmerksam gemacht. Seit vielen Jahren
unternehmen wir zusammen ausgiebige Velotouren, und ich weiss, dass er
gläubig ist. Martin ist für mich mit
seiner Lebensauffassung und seinem
täglichen Handeln das eindrückliche
Beispiel und Vorbild, wie Christ sein
aktiv gelebt werden kann. Mit ihm
hatte ich vor fünf Jahren ein Schlüsselerlebnis, welches ich nie vergessen
werde:
Wir waren mit unseren Velos unterwegs, ich damals mit meinem ganz
neuen Velo. Plötzlich überquerten vor
uns zwei freilaufende Hunde die
Strasse. Martin fuhr voraus und
bremste leicht, ich touchierte ihn, und
wir beide fielen hin und wurden auf
die Wiese hinausgeschleudert. Was
anschliessend folgte, erstaunte mich
sehr. Ich stand auf und dachte, dass
wir nochmals Glück gehabt haben, da
wir beide nur einige Schürfwunden
davontrugen und auch mein neues
Velo hatte nur einen kleinen Kratzer
abbekommen. Martin stand auf und
ging auf die verunsicherte Frau zu
und sagte mit ruhiger Stimme zu ihr,
dass es vielleicht besser wäre, wenn
sie in Zukunft ihre beiden Hunde
beim Überqueren der Strasse an die
Leine nehmen würde, da es gefährlich
sei – für ihre Hunde! Ich weiss nicht,
ob die Frau oder ich mehr überrascht
war über diese Worte von Martin. Er
verabschiedete sich mit den Worten:
«Ich wünsche Ihnen noch einen ganz
schönen Sonntag!» – Für mich war
das ein sehr tiefes Erlebnis. Martin
hat eine fast unglaubliche Nächstenliebe, und in jeder noch so schwierigen Situation sieht er immer nur das
Gute. Ich war wirklich tief beeindruckt. Martin strahlt etwas aus, das
ich nicht habe und eigentlich auch
gerne hätte. Als er mich auf den
Alphalive-Kurs hingewiesen hat,
hatte dies natürlich Signalwirkung.
Der zweite Anstoss kam von einer
guten Kollegin, welche uns eine Karte
schickte und uns persönlich für diesen Kurs einlud. Sie hatte sich auf eine
sehr angenehme und sympathische
Art ausgedrückt, so gut, dass wir uns
schlussendlich entschlossen, daran
teilzunehmen.
Was ist denn eigentlich dieser
Alphalive-Kurs genau, wie läuft so
ein Abend ab?
Nach einem gemeinsamen Essen gab
es jeweils immer ein Referat mit sehr
lebensnahen und praxisbezogenen
Themen. In Gruppen diskutierten wir
gemeinsam über das Gehörte, beispielsweise alltägliche Situationen
(Beruf, Familie usw.) und miteinander lernten wir auf eine ganz natürliche Art und Weise, uns mit dem
Glauben an Gott auseinanderzusetzen. Die Atmosphäre war jederzeit
locker, und wir haben uns nie zu
etwas gezwungen gefühlt.
Was hat sich in deinem Leben seit
dem Kurs verändert?
Mein Leben hat eine wichtige Stütze
erhalten, und ich habe auf jeden Fall
mehr Lebensqualität. Ich habe nun
eine lebendige Beziehung zu Gott und
nehme mir Zeit, um diese Beziehung
mit ihm zu pflegen. Das Gebet ist für
mich sehr wichtig geworden – nicht
nur das Bitten, sondern auch das
Danken. Ich habe gelernt, negative
Punkte in meinem Leben als Prüfung
und Herausforderung anzunehmen
und daran zu wachsen. Auch grössere
Probleme kann ich nun Gott hinlegen, ihn um Rat bitten, und ich erhalte eine Lösung, wenn ich mich gut
achte. Er lässt mich nie im Stich.
Würdest du den Alphalive-Kurs
weiterempfehlen und an wen?
Mit gutem Gewissen kann ich den
Alphalive-Kurs weiterempfehlen. Ich
denke, er ist besonders geeignet für
Menschen, die mehr über den tieferen
Sinn des Lebens erfahren möchten.
Ich finde es von Vorteil, wenn sich bei
Ehepaaren beide für diesen Kurs entscheiden können, da man anschliessend über die neuen Erfahrungen
diskutieren kann. Bei uns war es so,
dass ich meine Frau Esther dazu begeisterte, bis es funktionierte.
Vielen Dank, René, für deine Offenheit und deine Zeit. Ich wünsche dir
und deiner Familie weiterhin Gottes reichen Segen.
Mit René Stillhard hat
Hedy Mc Loughlin gesprochen.
Kirchenbote · Frauenfeld
Eindrücke vom
«Schnupperpraktikum Theologie»
Jubiläumsreise nach Taizé
Rosmarie Birchler aus Arbon
hat bei Pfarrer Hansruedi
Vetsch Ende Oktober ein
«Schnupperpraktikum Theologie» gemacht. Dieses Praktikum wurde von den Landeskirchen geschaffen, um am
Theologiestudium Interessierten die Arbeit des Pfarramtes zu
zeigen. Pfarrer Hansruedi
Vetsch hat Rosmarie Birchler
gebeten, zum Schluss dieses kurzen Praktikums einen Bericht
zu schreiben. Einige Auszüge
daraus zeigen, wie Aussenstehende unsere Kirchgemeinde
wahrnehmen können:
Donnerstag, 17. (Auffahrt) bis Sonntag, 20. Mai 2007
Montagmorgens sind wir durch die
Kirchgemeinde gelaufen. Mit der Lust
und dem Interesse, einem Pfarrer
zum Thema Theologie und Diakonie
ein wenig über die Schultern zu
sehen, zu erfahren wie Kirche an diesem Ort so funktioniert. In der kurzen Zeit nahm ich die Gemeinde als
eine vielschichtig lebende Gemeinschaft war, die eine breite Palette von
Aktivitäten für die verschiedensten
Gruppen zur Verfügung stellt, um
christliche Werte zu leben und zu
überdenken.
Sonntagstreff
für Alleinstehende
Am Sonntag, 21. Januar, um 14.30
Uhr, sind alleinstehende Frauen und
Männer ins Kirchgemeindehaus eingeladen. In Worten und Bildern erfahren wir von Walter Vogel viel Interessantes zum Thema «Frauenfeld
und seine Kirchen zur Zeit der
Reformation». Anschliessend gemütliches Beisammensein bei Kaffee und
Gebäck.
Magdalena und Samuel Herzog und
Walter Vogel freuen sich auf Ihr Erscheinen!
Ein Schwerpunkt waren die Besuche:
Hier wollte ich zusehen, wie Menschen reagieren, agieren oder aber
auch, was sie wünschen, welches ihre
Lebensbilder sind. Menschen, insbesondere Älteren, zuzuhören, die mit
Gelassenheit, Freude, manchmal auch
mit Wehmut über Vergangenes sprechen. Dieses Erzählen ermöglicht es
Ihnen, intensive Phasen nochmals zu
durchleben und sie neu mit dem
Zuhörer zu teilen. In solchen Gesprächen liegt viel Reichtum und Gewinn
für alle Beteiligten.
Am Missionsbasar, wo Altes auf
Neues stossen kann, traf ich auf gutgelaunte Menschen, vorwiegend mittleren Alters. Die aktiven Frauen begeisterten durch ihren Spass am Tun
oder am Getanen. Brot, Gebäck und
hausgemachte Leckereien an die Frau
respektive an den Mann zu bringen,
empfand ich als belebende, witzig
freudige Tätigkeit.
10. Burgundreise der Evangelischen Kirchgemeinde Frauenfeld
Leitung: Pfr. Christoph Naegeli und Silvia Hügli
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Busfahrt im bequemen Nichtraucherbus Frauenfeld – Mâcon
3 Übernachtungen im Hotel Park Inn in Mâcon
Besichtigung des Städtchens Cluny inkl. Schifffahrt
Besuch in Taizé
Bummeln in der Altstadt Annecy
Arrangement pro Person (inklusive Mehrwertsteuer und Autobahngebühren):
Busfahrt, 3 Übernachtungen mit Nachtessen und Frühstück vom Buffet,
Stadtführung in Cluny, Schifffahrt auf der Saône mit Apéro
Doppelbettzimmer Fr. 620.–
Einzelbettzimmer Fr. 760.–
Anmeldung an
Silvia Hügli, Lilienweg 5, 8500 Frauenfeld
Telefon / Fax 052 720 36 14
per Internet an: [email protected]
Anmeldeprospekte liegen im Kirchgemeindehaus und in den Kirchen auf.
Info-Abend: Mittwoch, 14. Februar 2007, um 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus
Freiestrasse 10
Ich frage mich, was war, oder ist
«Mission». Ich sehe darin den Auftrag, christliche Werte zu leben und
weiterzugeben, mit viel Respekt für
die Verschiedenartigkeit. Die Farben,
Töne und Gerüche anderer wahrzunehmen und daraus die Kraft zu
schöpfen, um weiterzugehen.
Nun, ich gehe weiter, bleibe dran, mit
neuen, wertvollen Erfahrungen und
bin gespannt, wann sich die Wege mal
wieder treffen.
Romy Birchler, Arbon.
Das Sekretariat
ist während der Schulferien
(27. Januar bis 3. Februar
2007) am Morgen von
8.15 bis 11.30 Uhr geöffnet.
Cluny
Kirchenbote · Frauenfeld
www. evang-frauenfeld.ch
Gottesdienste und Veranstaltungen im Januar 2007
Neujahr, 1. Januar
Samstag, 13. Januar
Allianzgebetswoche 7.–12. Januar
Sonntag, 7. Januar
10.00 Stadtkirche: Festgottesdienst
der Allianz, Pfr. A. Bänziger / David
Maienfisch; mit Kinderprogramm
Kollekte: Allianzprojekte
17.30 Oberkirch: Liturgische Abendfeier, Pfr. C. Naegeli
Kollekte: Dargebotene Hand
Montag, 8. Januar
Kirchgemeindeversammlung
Haupttraktanden: Budget und Orgel
20.00 Kirchgemeindehaus
Singe mit Chind
ab 3 Jahren mit Begleitung
16.30 Kirchgemeindehaus
Kontakt: H. Stettler, 052 723 22 49
und K. Meyer, Tel. 052 722 49 37
ab 15.30 Uhr: Bibliothek im Kirchgemeindehaus geöffnet bis 18.00 Uhr
Fiire mit de Chliine
16.30 Stadtkirche
Thema: Der Schneerabe
Sonntag, 14. Januar
ab 8.15 Kirchgemeindehaus:
Chirchezmorge
9.15 Stadtkirche: Gottesdienst
(Predigtreihe), Pfrn. B. Keller
10.30 Kurzdorf: Gottesdienst,
Pfr. E. Gysel
Kollekten: Fürsorge in der Gemeinde
Freitag, 19. Januar
Tanz – Gebärde – Gebet
Leitung: Brigitte Meier und Karin
Schenkel
9.00 Begegnungsraum Oberwiesen
Mittwoch, 10. Januar
Evangelische Allianz
Frühgebet
6.00 Heilsarmee, Murgstrasse 3
Spiel- und Gesprächsnachmittag
für Seniorinnen und Senioren
14.00 Kirchgemeindehaus
«Über den Glauben ins Gespräch
kommen»
20.00 Kirchgemeindehaus:
Offenes Gospelsingen
Leitung: R. Zuberbühler
20.00 Chrüterhus, Rheinstrasse 48
Sonntag, 21. Januar
09.15 Kurzdorf: Gottesdienst,
Pfr. A. Bänziger
10.30 Stadtkirche: Familiengottesdienst, Pfr. H.Vetsch
Kollekten:
Stiftung Tischlein deck dich
anschliessend Bibliothek im Kirchgemeindehaus geöffnet
Sonntagstreff für Alleinstehende
14.30 Kirchgemeindehaus mit
Magdalena und Samuel Herzog
19.00 Stadtkirche: Allianz-Godi
Donnerstag, 11. Januar
Kirche im Quartier
20.00 Bibelabend in den Schulhäusern Erzenholz und Herten
Freitag, 12. Januar
Evangelische Allianz
Montag, 22. Januar
Singe mit Chind
ab 3 Jahren mit Begleitung
16.30 Kirchgemeindehaus
Kontakt: H. Stettler, Tel. 052 723 22 49
und K. Meyer, 052 722 49 37
Mittwoch, 24. Januar
«Über den Glauben ins Gespräch
kommen»
20.00 Kirchgemeindehaus:
AZB
8500 Frauenfeld
10.00 Stadtkirche: Neujahrsgottesdienst, Pfr. H.Vetsch
Kollekte: Dargebotene Hand
Frauenfelder Abendmusiken
17.00 Stadtkirche: Festliches Neujahrskonzert
Lobpreis- und Gebetsabend
19.30 Chrischona, Ringstrasse 2
Gemeinsam unterwegs
Gruppe für Menschen in schwierigen
Lebenssituationen
20.15 Uhr
Auskunft: Iris Gsell, Tel. 052 720 63 65
Freitag, 26. Januar
Treffpunkt für Senioren
14.30 Kirchgemeindehaus mit Pfr. C.
Naegeli
Thema: Mit Alfred Huggenberger und
Walter Schmid ins neue Jahr
Sonntag, 28. Januar
evangelisch am 12. (Pfr. C. Naegeli)
und 26. Januar (Pfrn. B. Keller)
9.15 Stadtkirche: Gottesdienst,
Pfr. C. Naegeli
anschliessend Kirchenkaffee
10.30 Oberkirch: Gottesdienst,
Pfrn. B. Keller
Kollekten: Lepramission
Unsere Bibliothek
Sunntigschuel im Januar
Gottesdienst in der Spitalkapelle
(Geschoss P)
So, 7. 10.00 Kinderprogramm zum
Allianzgottesdienst im Kirchgemeindehaus
So, 14. und 21. 10.30 Kirchgemeindehaus
So, 14. 10.30 Chrüterhuus
So, 21. 9.15 Chrüterhuus
Mi, 17. und 24. 17.30 Kirchgemeindehaus
Besinnung auf den Sonntag
Jeden Samstag
16.15–16.45 im Kirchgemeindehaus
Andachten und Gottesdienste
in Altersheimen
Fr, 5.1. 10.30, Friedau, Haus C, Dachstock (Pfr. H.Vetsch)
Do, 11.1. 9.15 Alterssiedlung Kesselstrasse 9 (Pfr. C. Naegeli)
Fr, 19.1. 10.30 Friedau, Haus C, Dachstock (G. Wieland)
Mi, 24.1. 10.00 Altersheim Stadtgarten (Pfr. A. Bänziger)
jeden Mittwoch, 9.45 Alters- und
Pflegeheim, Zürcherstr. 84, Kapelle
(ökumenische Andachtsgruppe)
jeden Freitag, 15.30 Alters- und
Pflegeheim, Zürcherstrasse 84, Haus
Ergaten
im Kirchgemeindehaus (Untergeschoss) ist jeden Mittwoch von
14.00–16.00 Uhr geöffnet
Besuche und Begleitung
von Trauernden oder Personen, die
mit Betroffenen in Kontakt sind.
Iris Gsell, Telefon 052 720 63 65
9.45 Uhr, jeden Sonntag
(evangelisch am 7. und 21. Januar)
Der Kirchenchor dankt ...
allen Besuchern der Weihnchtskonzerte in Stein am Rhein und Frauenfeld ganz herzlich für die Kollekten
von insgesamt 7822 Franken. Dieser
Betrag geht vollumfänglich an die
Stiftung andante (Menschen mit
zerebraler und geistiger Behinderung).
Adressen/Impressum:
Evangelische Kirchgemeinde
Frauenfeld
Redaktion:
Pfr. Andreas Bänziger/Margrit Wyss,
Freiestrasse 16, 8500 Frauenfeld
Tel./Fax 052 723 22 44 / 723 22 40
[email protected]
Herstellung:
Huber PrintPack AG
8501 Frauenfeld
Auflage: 5440 Exemplare
Redaktionsschluss für die Ausgabe
Februar 2007: 1. Januar 2007.
Kirchenbote · Frauenfeld
· 16
Freud und Leid
Trotzdem Ja zum Leben sagen
Getauft wurden im November
«Eros, Gott und Auschwitz» –
Ein Theaterabend im evangelischen Kirchgemeindehaus.
19. Jonas Thalmann, Neuhauserstrasse 68
26. Noé Nicola Crameri, Unterfeldstrasse 13
Bestattet wurden im November
02. Hermann Hugener (81), Stadtgartenweg 1
03. Rudolf Michel (79), Zürcherstrasse 244
07. Nils Schiesser (19), Talackerstrasse 57
10. Martha Neiger-Loosli (96),
Lilienweg 2
13. Margarethe Streich (82),
Deutschland
24. Margrit Zahnd-Schmid (94),
Zürcherstrasse 84
Herzlichen Dank
für die Kollekten
Oktober
15. ÖRK
Dekade Kirchenrat
29. Schweizerische Hilfe
für Mutter und Kind
November
05. Protestantisch-kirchlicher Hilfsverein TG
364.50
1470.80
1308.90
Abdankung
Oktober
24. Lungenliga Thurgau
71.15
Die Tagebuchaufzeichnungen
der Jüdin Etty Hillesum, die mit
ihrer gesamten Familie in
Auschwitz starb, wurden erfolgreich vom Ostschweizer
Regisseur Pierre Massaux
inszeniert.
Rosen trinken das Wasser. Ein Krug
auf dem Boden. Stille herrscht im
Raum. Das Bühnenbild ist karg: Ein
Tische, ein Stuhl, die Lampe und das
Buch. Es ist ein Tagebuch der mit 29
Jahren in Auschwitz verstorbenen
Etty Hillesum. Der Regisseur erklärt:
«Es ist eine Biografie, die mich fasziniert, sie ist ein stark ansteigender
philosophischer Weg. Etty Hillesums
Leben ist ein Sonnenuntergang und
zugleich das Morgenrot.» Wenn wir
die Gedanken dieser beeindruckenden Frau verinnerlichen könnten,
würde es unser Wesen verändern. Der
Inhalt zeuge von einer enormen
Geisteskraft. «Es lohnt sich, diese
grossartig ethische Seite ins Licht zu
bringen.» Es ist die erste deutsche
Bühnenfassung überhaupt.
Das Leben – ein Leiden
Die zarte Ähnlichkeit der Schauspielerin mit Etty Hillesum verblüffte.
Nathalie Gubler verfügt über ein ausgeprägtes Sprachgefühl, eine beeindruckende Konzentration und eine
energetische Präsenz und Kraft, die
den Raum füllt. Es ist ihr gelungen,
Antworten wie Ahnungen zu der
Frage nach dem Sinn des Lebens und
des Leidens in die Herzen der Zuschauer zu führen Sie zitierte die
Jüdin: «Ich will dem Leid der Menschheit gerade ins Auge schauen. Wissen
ist Macht, Weisheit nur ist Freiheit.»
«Was hilft die Wissenschaft, wenn ich
nicht die Liebe habe?» Die Inszenierung von Pierre Massaux ist ein
Wechselspiel von Fragen und Gefühlen, Hoffnung und Wut.
Das denkende Herz
Es gäbe keine Grenze zwischen leidenden Menschen, liess die Schauspielerin Etty sprechen. «Der Mensch
schafft sich sein Schicksal selbst, zumindest sein Verhältnis dazu. Wenn
man den Tod in das Leben einbezieht,
bereichert er das Leben. Lass mich
ein denkendes Herz der Baracke sein.
Wir dürfen zwar leiden, doch nicht
daran zerbrechen.»
Die Schauspielerin packte den Rucksack, verabschiedete sich, Dunkelheit.
Ihr Atem blieb im Publikum zurück.
Die Leute warten, Stille. Ein Gefühl
bleibt: Es geht weiter, das Stück geht
weiter. Etty Hillesum schrieb in ihrem
Tagebuch: «Ich habe verarbeitet und
durchlebt und arbeite schon jetzt an
einer neuen Gesellschaft.»
Franziska Salazar
Über den
Glauben
ins Gespräch
kommen
Lese- und Gesprächsabende mit Predigtreihe zu den Psalmen:
Die sechs Abende und vier Predigten
laden ein, sich auf Psalmen und deren
Bildsprache einzulassen.
• Jeder Abend besteht aus Vorlesen
von wichtigen Textpassagen, Erläuterung und Interpretation durch die
Pfarrperson und Gespräch unter
den Anwesenden.
• Die behandelten Texte können als
Kopie bezogen und müssen nicht
zwingend im Voraus gelesen werden.
• Alle Abende und Predigten bilden
eine in sich abgeschlossene Einheit
und können auch einzeln besucht
werden.
• Anmeldung ist nicht notwendig.
• Literatur wird am ersten Abend
abgegeben oder kann bei Pfr.Vetsch
bezogen werden.
Gesprächsabende jeweils Mittwoch
um 20.00 Uhr im Kirchgemeindehaus
10. und 24. Januar, 7. und 21. Februar,
7. und 21. März
Predigten jeweils am Sonntag um
9.15 Uhr in der Stadtkirche:
14. Januar, 11. Februar, 11. März,
1. April
Für Fragen steht Pfr. Hansruedi
Vetsch gerne zur Verfügung, Telefon
052 721 22 27.
Gesucht: Betreuerinnen für den Kinderhütedienst – Dank an Frau Margrit Halter
Seit 22 Jahren
steht Frau Margrit
Ha lter-Sto cker
(89) jeden Sonntagmorgen um 9
Uhr im Gruppenraum des Kirchgemeindehauses bereit, um die kleineren Kinder in
Empfang zu nehmen, die sie während
des Gottesdienstes in der Stadtkirche
betreut. Oft steht ihr auch Frau Dora
Leuthold zur Seite. Frau Halter möchte diese Aufgabe nun in andere Hände
legen. Gesucht werden Frauen oder
Männer, welche Freude an dieser
Aufgabe haben und die bereit sind,
wenigstens einmal im Monat oder
öfters die Kinder im Alter zwischen
einem und sechs Jahren zu betreuen.
Für die Kinder stehen Spielsachen,
Bilderbücher und Zeichenmaterial
zur Verfügung. Die Betreuung der
Kinder ermöglicht den Eltern, in
Ruhe am Gottesdienst teilzunehmen.
Interessenten melden sich beim Sekretariat, Telefon 052 723 22 44 oder
bei einer der Pfarrpersonen.
Frau Margrit Halter danken wir an
dieser Stelle herzlich für ihren langjährigen Dienst an den Kindern und
wünschen ihr weiter gute Gesundheit
und Gottes Segen. Frau Halter ist
immer noch rüstig: Sie besorgt ihren
eigenen Haushalt, pflegt den Garten
ums Haus an der Algisserstrasse und
stellt mit Geschick für Menschen in
der Nähe und Ferne Stricksachen und
Bastelarbeiten her. Viel bedeutet ihr
auch der Kontakt mit ihren fünf erwachsenen Kindern, den elf Enkeln
und den beiden Urenkeln. Sie freut
sich jetzt schon, wenn sie dieses Jahr
im Kreise ihrer Lieben ihren 90. Geburtstag feiern kann. Pfr. Ernst Gysel

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