servus - Studentenwerk München

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servus - Studentenwerk München
STUDENTENWERKSMAGAZIN FÜR MÜNCHEN – FREISING – ROSENHEIM
AUSGA BE
11/2015
GUT AUFGEHOBEN
Spiel, Spaß und Bildung in den Krippen und
Kindergärten des Studentenwerks
BENEFIZ-KABARETT FÜR DIE STUDENTENHILFE:
Drei Künstler im Interview
LECKERES AUS LEIPZIG:
in der Mensa Leopoldstraße
IMPRESSUM
EDITORIA L
A U S G A B E 11 / 2 015
LIEBE STUDENTINNEN
U N D S T U D E N T E N,
LIEBE LESERINNEN
UND LESER,
HER AUSGEBER:
Studentenwerk München
Dr. Ursula Wurzer-Faßnacht
(Geschäftsführerin)
Leopoldstr. 15, 80802 München
REDA K TIO N:
Eva Pfeiffer
Ingo Wachendorfer (verantwortlich)
Julia Andres
Elisabeth Ebentheuer
Yannik Westerhaus
Silvie Tillard
K O N TA K T:
Telefon: +49 89 38196-148
E-Mail: [email protected]
S AT Z U N D L AY O U T:
elementare teilchen GmbH
FOTO S:
Silvie Tillard (Titelbild), Superhasi /
Fotolia.com, Appaloosa / Wikipedia
http://creativecommons.org/licenses/
by-sa/3.0/legalcode, Astrid Eckert / TUM,
Silvie Tillard, Münchner Kultur GmbH,
Robert Kneschke / Fotolia.com,
Maren Willkomm, destina / Fotolia.com,
Andreas Battenberg / TUM, Martina Nickel,
Manu Theobald, Daniel Delang, Susie Knoll,
Hochschule München, Fotoclub Olydorf,
Jens Herrndorff, Kiwi Verlag, Bettina Scheiber
HERSTELLUNG UND DRUCK:
Druckerei Joh. Walch GmbH & Co.
Im Gries 6, 86179 Augsburg
U M W E LT H I N W E I S :
servus ist auf ökologisch einwandfreiem
Papier sowie C02-kompensiert gedruckt.
Die Herstellung und die Nachhaltigkeit wird
überwacht.
Print
kompensiert
Id-Nr. 1439475
www.bvdm-online.de
AU F L AG E:
19.000
servus wird kostenlos in den Einrichtungen
des Studentenwerks München und an den
vom Studentenwerk betreuten Hochschulen
verteilt.
es gibt viele Faktoren, die auf unsere Wahrnehmung der Welt Einfluss
haben. Neben der Erziehung durch die Eltern, durch Erzieher/-innen,
Lehrer/-innen, Pädagogen/-innen, ist es auch das soziale Umfeld, das
uns prägt. Die Kinder in den 21 Kinderkrippen und -gärten des Stu­­den­
tenwerks München kommen schon früh mit vielen Spielkameraden/
-innen in Kontakt, deren Eltern aus verschiedenen Kulturen stammen.
Das Studentenwerk München fördert diese frühe interkulturelle Bildung
im Rahmen seiner pädagogischen Konzepte und durch einzelne Aktionen und Programme. Wie Mutter und Kind einen Korea-Nachmittag in
der Kindertagesstätte Ingeborg-Ortner-Kinderhaus in Garching erleben,
davon handelt unser Report auf den Seiten 6 bis 9 dieser Ausgabe der
servus. Einige spannende Fakten zu unseren Kinderkrippen fassen wir in
unserer Rubrik „Wussten Sie schon…?“ auf Seite 18 zusammen. Die
Leiterin des Ingeborg-Ortner-Kinderhauses können Sie im Steckbrief auf
Seite 19 etwas näher kennenlernen.
Außerdem möchte ich Sie noch auf
eine besondere Kabarett-Veranstal- „Nur Künstler und Kinder
tung hinweisen, die das Studenten- sehen das Leben wie es ist.“
werk München gemeinsam mit der
Studierendenvertretung der TU
HUGO VON HOFMANNSTHAL (1874 - 1929),
München und zugunsten des
ÖSTERREICHISCHER SCHRIFTSTELLER
Studentenhilfe München e.V. am
18.11.2015 durchführt. Erscheinen
Sie bitte zahlreich, denn mit jedem Ticket unterstützen Sie hilfsbedürftige Studierende. Mit den auftretenden Künstlern haben wir ein
amüsantes Gespräch geführt (siehe S. 14 / 15).
Weitere spannende Veranstaltungstipps sind auf den Seiten 16 und 17 zu
finden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein abwechslungsreiches
Semester und viele kulturelle und interkulturelle Erlebnisse, die Ihren
Blick auf die Welt erweitern.
Ihre
A NZEIG EN:
Deutsche Hochschulwerbung
Daniela Johl
Telefon: +49 89 27 27 52 - 29
E-Mail: [email protected]
2
SERVUS
# 01 / 2015
Dr. Ursula Wurzer-Faßnacht
Geschäftsführerin des Studentenwerks München
I N H A LT
A U S G A B E 11/2 015
4
6
R e po r t
18
SERVICE • Nachschlag: Leckeres aus Leipzig
• Städte der Zukunft – die Münchner Wissenschaftstage
• Frag doch! Wie lerne ich andere Studierende kennen?
• Workshop: Erfolgreich bewerben
4
Mensa & Cafeteria
restaurants universitaires
cafeteria
餐厅
Wohnen
résidences universitaires
acccomodation
住宿
R E P O R T6
Gut aufgehoben: Spiel, Spaß und Bildung in den Krippen und
Kindergärten des Studentenwerks München
BAföG
A N G UA D N
Der neue Mensaspeiseplan für den Monat November
10
Information
Z U R S AC H E
Marcus H. Rosenmüller, Gerd Baumann und Maxi Schafroth im Interview
14
W O H I N? / E R L E B E N
• Klassik-Winterkonzert der Hochschule München
• Kabarettwettbewerb im Olydorf: der ComOly
• Tickets für Fettes Brot zu gewinnen!
16
information
information
信息
Internationales
relations internationales
international affairs
国际
Kultur
service culturel
cultural affairs
文化和休闲时间
18
Ü B R I G E N S 18
• Wussten Sie schon, dass das Studentenwerk 501 Kinder-Betreuungsplätze in
21 Einrichtungen anbietet?
• Kabarett, Gedichte, Lieder und mehr
• Lesetipp: „Seid fruchtbar und beschwert euch!“
W E R I S T E I G E N T L I C H ... ?
Bettina Scheiber, Leiterin des Ingeborg-Ortner-Kinderhauses in Garching
aides financières
grant
(联邦德国教育促进发中规定的)
贷学金的申请
19
Beratung
aide social
advicement
咨询
Studieren mit Kind
étudiants parents
studying as a parent
带孩子的大学生
Studieren mit Behinderung
étudier et handicap
students with disablilities
残疾人士
SERVUS
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3
SERVICE
Forschung und Wissenschaft
STÄDTE
DER ZUKUNFT
Nachschlag*
LECKERES AUS LEIPZIG
In der Mensa Leopoldstraße werden am 3. und 4. November 2015
Spezialitäten aus Sachsen angeboten. Köche aus der Hochschulgastronomie des Leipziger Studentenwerks sind zu Gast und verköstigen
die Studierenden mit Gerichten aus ihrer Heimat:
Dienstag, 3. November:
geschmelzte sächsische Kartoffelsuppe (vegetarisch)
Köstritzer Schwarzbierpfanne mit Majoran-Kartoffeln
Mittwoch, 4. November:
sächsischer Wildbraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen
Quarkkeulchen mit eingelegten Rosinen und Apfelmus
Die Essen gibt es als Tellergerichte am Aktionsschalter zum Studierendenpreis von je 3,50 Euro.
Am Dienstag, 3. November, bekommen Mensa-Gäste ein Geschenk
obendrauf: „Leipziger Lerchen“. Die kleinen Makronentörtchen
bestehen aus Mürbeteig und sind mit zerdrückten Mandeln und
Nüssen gefüllt.
Das Team der Hochschulgastronomie freut sich auf Ihren Besuch!
* für Wissens-Hungrige jeden Monat in unserem Magazin
Kostenloses
Mensaessen
für Kinder
von Studierenden
bis einschließlich
6 Jahre
4
SERVUS
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Nach neuesten Prognosen werden im Jahr
2050 circa 70 Prozent der Weltbevölkerung in
Städten leben. Was bedeutet das für Mensch
und Umwelt, und wie könnten diese Städte
der Zukunft aussehen? Mehr als 300 Wissenschaftler und Experten widmen sich in
rund 30 Vorträgen dieser Thematik und
präsentieren vom 14. bis 17. November 2015
in der Alten Kongresshalle auf der Theresienhöhe verschiedene Zukunfts-Konzepte.
Unterhaltsam und leicht verständlich werden aktuelle Forschungen erklärt, etwa zu
globaler Urbanisierung, Kriminalität in
Großstädten, Public und Social Design, Stress
und Burnout in Großstädten, neuer urbaner
Landwirtschaft sowie Migration und Kosmopolitisierung der Stadtgesellschaften. Zudem
finden Ausstellungen, Workshops und Programmpunkte für Kinder statt. Der Eintritt
ist frei. Weitere Informationen finden Sie unter: www.muenchner-wissenschaftstage.de.
SERVICE
FR AG D O CH!
Gibt es etwas, was Sie das Studentenwerk schon immer fragen wollten?
In unserer Rubrik „Frag doch!“ erhalten Sie Antworten.
„Ich bin neu in München und würde gerne andere
Studierende kennenlernen. Gibt es dafür spezielle
Freizeitangebote?“ fragte ein Student per E-Mail.
Unsere Antwort:
Willkommen in München! Wenn Sie neue Kontakte knüpfen und München und Umgebung erkunden möchten, ist das Kulturprogramm des Studentenwerks München genau das Richtige für Sie. Zu
studierendenfreundlichen Preisen werden Ausflüge zu bekannten Zielen in ganz Bayern (etwa Neuschwanstein oder Rothenburg ob der Tauber) ebenso organisiert wie Führungen und Besichtigungen von spannenden Orten in München. Ob eine Führung durch das Münchner Kanalsystem, ein
Besuch des Bayerischen Landtags oder eine Straßenbahnfahrt durch die vorweihnachtliche Stadt –
für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auch wer ein neues Hobby ausprobieren möchte, wird fündig:
Das Workshop-Angebot reicht von Theater- und Tanzkursen bis hin zu Achtsamkeits- oder ZenMeditation. Ein besonderes Schmankerl ist das Pilotprojekt Interkulturelles Theater. Internationale
und deutsche Studierende erlernen in dem Workshop Schauspiel- und Improvisationstechniken.
Indem gemeinsam Themen und Gefühle dargestellt und ausgedrückt werden, lernen Teilnehmer/innen nicht nur etwas über sich selbst, sondern setzen sich auf intensive Art mit den anderen
Teilnehmern/-innen auseinander.
Eine Übersicht aller Aktivitäten finden Sie unter www.stwm.de/kultur.
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an [email protected] Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen muss
die Teilnahmegebühr im Voraus beim Kulturbüro des Studentenwerks bezahlt werden.
Das Studentenwerk wünscht viel Spaß und eine schöne und aufregende erste Zeit in München!
Sie fragen – das Studentenwerk antwortet! Einfach eine E-Mail schreiben an: [email protected]
Workshop
ERFOLGREICH BEWERBEN
Sei es für ein Praktikum, eine Werkstudentenstelle, einen Nebenjob oder
den Berufseinstieg nach dem Studium – wie präsentiere ich mich optimal
in einer Bewerbung? Antworten darauf gibt ein Workshop des Jobcafes in
Kooperation mit dem Studentenwerk München am 6. November 2015.
Von 14.00 bis 18.00 Uhr lernen die Teilnehmer/-innen, wie man beim
Bewerben Fehler vermeidet und sich positiv von Konkurrent/-innen abhebt.
Personalberaterin Claudia Glunz vermittelt eine schrittweise Anleitung
zur Vorbereitung sowie das Üben des schriftlichen Bewerbens, analog und
digital. Außerdem wird die Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch in
Rollenspielen veranschaulicht.
Der Workshop findet im Studentenhaus, Leopoldstraße 15, statt und kostet
30 Euro bzw. 10 Euro mit Studierendenausweis. Mitzubringen sind die eigenen Bewerbungsunterlagen. Anmeldung und Fragen per E-Mail an:
[email protected]
Weitere Workshops des Studentenwerks München finden Sie hier:
www.stwm.de/kultur/workshops-fuer-studierende
SERVUS
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5
RUBRIK
r
R e po
t
GUT
AUFGEHOBEN
„Für uns war die
Krippe in Garching
die Rettung“ –
Stefanie Rupp und
Tochter Amelie
6
SERVUS
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REPORT
Studieren mit Kind – geht nicht? Geht doch! In den 21 Krippen
und Kindergärten des Studentenwerks München ist der Nachwuchs nicht nur gut aufgehoben, sondern wird zudem optimal
gefördert. Aktionen wie der Korea-Tag im Ingeborg-Ortner-Kinderhaus in Garching etwa zeigen, wie sich Spiel, Spaß und inter­
kulturelle Bildung verbinden lassen.
W
enn sich die schwere Eingangstüre öffnet,
wird es laut. In dem großen Raum mit
den hohen Fenstern mitten auf dem Gelände
der Technischen Universität München (TUM)
in Garching toben kleine Kinder. Einige Mädchen tragen bunte koreanische Kleider, sie spielen Fangen und kreischen vor Vergnügen. Die
kleinen Tische sind zu einer langen Tafel zusammengeschoben. Erwachsene sitzen daran auf
kleinen Stühlen und trinken Kaffee aus Plastikbechern. Es ist Ländertag im Ingeborg-OrtnerKinderhaus, einer Kinderkrippe des Studentenwerks München in Garching.
GESCHICHTEN ÜBER KULTUR
UND HEIMAT
Eine Woche lang steht im Kindergarten das Land
Korea im Mittelpunkt. Heute sind auch die Eltern zu einem gemeinsamen Länder-Nachmittag
eingeladen. Die koreanischen Eltern eines Kindergartenkindes haben für die anderen Familien
landestypische Kleidung mitgebracht, Süßigkeiten und viele Geschichten über ihre Kultur und
die Heimat.
Stefanie Rupp und ihre Tochter haben auch von
den koreanischen Süßigkeiten probiert, und die
fünfjährige Amelie durfte ein koreanisches Kleid
anziehen. Jetzt tobt sie mit den anderen in dem
weitläufigen Garten des Kindergartens. Stefanie
unterhält sich mit anderen Müttern. Allen am
Tisch geht es ähnlich: Zwischen Studium oder
Kinder und Eltern feiern
im Ingeborg-Ortner-Kinderhaus
gemeinsam den Korea-Tag.
Doktorandenstelle und dem Alltag mit Kindern
bleibt nicht viel Zeit – einen Nachmittag wie diesen genießen alle sehr. Und ohne die langen Öffnungszeiten des Ingeborg-Ortner-Hauses wären
viele von ihnen aufgeschmissen. „Jeder mit zwei
Kindern ist voll gestresst“, sagt Linda Anton lachend. Sie kommt aus der Slowakei und absolviert an der TUM ein Aufbaustudium in Informatik. Ihre Töchter gehen beide in den Kindergarten. Für Linda ist es wichtig, dass die Kinder
gut aufgehoben sind, wenn sie Vorlesungen besucht und sich auf Prüfungen vorbereitet.
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REPORT
VIELE INTERNATIONALE FREUNDE
Zwei Drittel der Kinder hier haben studierende
Eltern, so auch Amelie. Seit ihrem ersten Lebensjahr ist sie tagsüber in Garching. Die Eröffnung
des Hauses im September 2010 war für ihre
Mutter Stefanie ein großes Glück. Die 29-jährige Alleinerziehende steckte bei Amelies Geburt
mitten in ihrem Tiermedizin-Studium. Manche
Professoren erlaubten ihr, das Baby mit in die
Vorlesung zu nehmen. Doch die junge Mutter
war auf Kulanz angewiesen – und ihre Eltern
wohnten zu weit entfernt, um kurzfristig als Babysitter einzuspringen. „Für uns war die Kinderkrippe in Garching die Rettung“, erzählt Stefanie Rupp. „In der Stadt waren damals alle Einrichtungen voll, und das hier war unsere letzte
Chance.“ Weil die Garchinger Krippe damals
komplett neu war, hat Amelie direkt einen Platz
bekommen. Das Mädchen kommt gerne hierher.
Sie hat viele internationale Freunde gefunden.
„Deine Sprache zeigt, was Du heute bist,
und sie bestimmt, was Du morgen sein wirst.”
RAYMOND HULL, BRITISCH-KANADISCHER SCHRIFTSTELLER
(1919 – 1985)
SEHEN, WIE ANDERE FAMILIEN
LEBEN
Die Eltern ihrer Spielkameraden kommen aus
Ägypten, Korea, Australien, Österreich, der Slowakei und vielen anderen Regionen der Erde
und studieren oder arbeiten an der TUM. Die
Internationalität sei eine Stärke der Einrichtung,
viele Kinder wüchsen zwei- oder mehrsprachig
auf, erklärt Martina Nickel. Doch oft komme
die eigene Kultur zu kurz, wenn die Kinder den
ganzen Tag in der Krippe und im Kindergarten
verbringen. Martina Nickel ist Fachkraft für
Sprachförderung im Ingeborg-Ortner-Kinderhaus und möchte den Kindern und ihren Eltern
so die Bräuche und Besonderheiten ihrer Herkunftsländer näher bringen. Deshalb hat sie die
Länderwochen ins Leben gerufen.
Der Korea-Nachmittag kommt bei den Eltern
gut an. „Es ist super, wenn die Kinder andere
Länder kennenlernen und sehen, wie andere Familien leben“, findet Stefanie Rupp. Draußen
beginnt es schon zu dämmern, als sie ihrer Tochter Amelie die Schuhe bindet und sich von den
anderen verabschiedet. Im Ingeborg-Ortner-Haus
wird es ruhig. Die Tische sind wieder auseinandergezogen und stehen an ihrem alten Platz. Morgen früh um 7.30 Uhr kommen schon wieder die
ersten Kinder, um 8.00 Uhr beginnen für ihre
Eltern die Vorlesungen.
SABRINA CZECHOFSKY
FRÜHE CHANCEN
Zwei Drittel der Kinder im
Ingeborg-Ortner-Kinderhaus haben
studierende Eltern.
8
SERVUS
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Spracherwerb gilt als Schlüssel zur Integration ins
gesellschaftliche Leben. Um Kindern diese Kompetenz zu vermitteln, nimmt das Ingeborg-OrtnerKinderhaus des Studentenwerks München und
des Trägervereins Studentische Eltern-Kind-Initiativen e.V. an dem Programm „Frühe Chancen“ teil.
In der Garchinger Kita besuchen Familien aus
18 Nationen die Einrichtung. Das Kita-Team wird
in der Zusammenarbeit mit und Inte­gration von
Familien und Kindern im Rahmen dieses Programms
beraten. Außerdem wird mit den Kindern (unter
drei Jahren) im Einzelnen auch sprachpädagogisch
und interkulturell gearbeitet. In kleinen Teams
leisten die Fachkräfte auf diese Weise interkulturelle Integrationsarbeit. „Frühe Chancen“ ist eine
Initiative des Bundesminis­teriums für Familie,
Senioren, Frauen und Ju­­gend. Gefördert werden
mit diesem Pro­­­gramm rund 4.000 Kindertageseinrichtungen.
REPORT
K U R Z I NTE RVI E W
mit Martina Nickel, zusätzliche Fachkraft für sprachliche Bildung des
Programms „Frühe Chancen“ im Ingeborg-Ortner-Kinderhaus
Frau Nickel, was tun Sie, um die Sprachentwicklung der Kinder zu fördern?
Ich führe im Team Material zur Sprachentwicklung ein,
wie zum Beispiel Karten für Sprachförderspiele. Dies
dient dazu, immer wieder neue Impulse zu setzen, die
die Kinder dann aufnehmen, um sich weiterzuentwickeln. Ebenso habe ich gezielte Beobachtungsmöglichkeiten zum Thema Sprachentwicklung eingeführt.
Außerdem beziehen wir die Eltern mit ein. So können
sich diese in Eltern-Kind-Runden für neue Projekte
engagieren.
Worin sollen die internationalen Kinder gefördert
werden: in der deutschen Sprache oder in ihrer
Muttersprache?
Wir fokussieren uns auf die deutsche Sprache. Die
anderen Sprachen fließen durch Projekte wie etwa
den Korea-Tag mit ein, bei denen sich die Eltern durch
ihre Kultur, Sprache, Tänze und so weiter gezielt einbringen können. Außerdem gebe ich den Eltern in Gesprächsrunden Anregungen, wie sie die Kinder zu
Hause in ihrer Muttersprache fördern können. Das ist
ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Die Eltern sind hierbei sehr engagiert und achten darauf, dass zu Hause
die Muttersprache lebendig wird, zum Beispiel beim
Spielen oder durch traditionelle Feste.
Haben Sie in der Einrichtung viele internationale
Kinder?
Ja, mehr als die Hälfte sind internationale Kinder. Hinzu kommt ein hoher Anteil an binationalen Familien, so Was konnten Sie seit Beginn des Programms
dass der Anteil an mehrsprachigen Kindern bei uns „Frühe Chancen“ bewegen?
außergewöhnlich hoch ist.
Es gab vorher viele Familien, die sich sprachlich nicht
gut ausdrücken konnten und dadurch etwas außerhalb
standen. Mithilfe des Projektes konnten wir diese Familien bildlich gesprochen in die Mitte des Hauses holen. Außerdem werden die Teammitglieder von mir in
Kleinteams und durch Inhouse-Schulungen für das
Thema sensibilisiert. Mir hat das Projekt sehr viel
Spaß gemacht, weil ich auch persönlich viel für meine
tägliche Arbeit mitnehmen konnte.
Bei den Länder­t agen
lernen die Kinder andere
Kulturen kennen.
18 Nationen sind im
Ingeborg-OrtnerKinderhaus vertreten.
SERVUS
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AN GUADN
November
M ENSAS PE I S E PLAN*
Zusätzliche Gerichte in den einzelnen Mensen:
Tagesgerichte in allen Mensen:
Grüne Mensa
Länder-Mensa
Mensa-Klassiker
MENSA LEOPOLDSTR ASSE
SELF-SERVICE
MENSA
ARCISSSTRASSE
Länder-Mensa
Pastaschalter
Mensa Spezial
Montag,
02.11.15
Kürbis-Linsen-Curry
V
Pasta mit TomatenRäuchertofu-Sauce
V
Paniertes
Truthahnschnitzel
h
Grünkohl mit
gebratener Wurst
s
Erbseneintopf
mit Kornspitz
v
Penne
all’arrabiata
V
Dienstag,
03.11.15
Frisches Gemüse
aus der Pfanne
mit Reis
V
Pasta Emiliana mit
(Vorder-)Schinken
und Erbsen
s
Gebratene
Hähnchenkeule
mit Oreganosauce
h
Kartoffel(GQB)Sauerkrautgratin
mit Kräuterdip
v
q
Pasta mit
Gemüsebolognese
V
Penne mit
Zucchini und
Hackfleisch
r
Mittwoch,
04.11.15
Italienischer
Bohneneintopf
V
Fränkische
Bratwurst mit
Sauerkraut
r
s
Münchner
Biergulasch (GQB)
r
q
Indische
Reispfanne mit
roten Linsen und
Datteln
V
Gnocchi mit
Schafskäse
TomateHühnerbrust
v
Donnerstag,
05.11.15
Kräuterpolenta
mit Tomatenragout
V
Knöpflepfanne
mit Putenfleisch
und Gemüse
h
Bio-Chili con carne
b
r
s
Blätterteigtasche
mit Spinat und
Hirtenkäse
v
Linseneintopf
mit Kornspitz
v
Penne mit
Zucchini und
Hackfleisch
r
Freitag,
06.11.15
Kartoffeleintopf
mit Majoran
V
Pfannkuchen
mit Apfelmus
v
Gebackene
Calamari-Ringe
mit ZitronenKnoblauch-Dip
f
Hackbraten mit
Rahmsauce
r
s
Montag,
09.11.15
Würfelkartoffeln
mit Karotten,
Sonnenblumen­
kernen und Sesam
V
Tortellini
(Käsefüllung)
mit KürbisTomatensauce
v
Schweineschnitzel
Wiener Art
s
Köttbullar mit
Rahmsauce
r
s
Rahmchampignons
v
r
q
Spaghetti
pomodori
V
Dienstag,
10.11.15
Reistopf
mexikanische Art
mit Bohnen, Paprika
und Mais
V
Hähnchenbrust
Thai-Style
mit Gemüse
h
Spaghetti
Bolognese
r
Pikanter
Reisauflauf mit
Gemüse, Käse und
Paprikasauce
v
Pasta mit
Kürbis-KokosSauce
Penne mit
Austernpilzen
und Spinat
V
Mittwoch,
11.11.15
BlumenkohlKartoffel-Curry
V
Prager
Bratwurst
r
s
Schweinebraten
mit Biersauce
s
Rotes
Gemüsecurry
mit Tofu
V
Pasta mit
Speck­­bohnen
Pasta m. Mangoldrahmsauce
s
Cornetti mit
Basilikumpesto
V
Donnerstag,
12.11.15
Couscous
arabische Art
mit Karotten und
Kichererbsen
V
Bio-Linsen
mit Bio-Spätzle
b
v
Rinderroulade
nach Hausfrauenart mit SenfGemüse-Sauce
r
s
Hühnereintopf mit
Kokosmilch und
frischer Minze
h
Pasta mit
Putenbolognese
Pasta Quattro
Formaggi
h
Spaghetti mit
Lachs-SahneSauce
f
Freitag,
13.11.15
Grüner
Erbseneintopf
V
Apfelstrudel
mit Vanillesauce
v
Seelachs (MSC)
Rhodos, überb.
mit Tomaten
und Oliven
f
m
Debrecziner­
gulasch mit
Rindfleisch
Wiener
Gulaschtopf
h
V
v
v
Pasta mit Pesto
von getrockneten
Tomaten
V
s
r
BO
Die Preise entnehmen Sie bitte der Website und den Monitoren vor Ort. Technisch bedingt ist die vollständige Darstellung des neuen Mensaspeiseplans im Internet voraussichtlich erst ab 2016 möglich.
Speiseplan
StuBistroMensa
Rosenheim:
10
SERVUS
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*
N EU ES D ES I G N – G E WO H NT GÜNSTI G E PR E I SE:
D I E D A R S T E L L U N G D E S S P E I S E P L A N S H AT S I C H G E Ä N D E R T,
DIE PREISE SIND JEDOCH GLEICH GEBLIEBEN!
MENSA
GARCHING
WEIHEN­
STEPHAN
MENSA
MARTINSRIED
MENSA
MENSA
LOTHSTR ASSE PASING
Aktionsschalter
Schmankerl
Self-Service
Ab in die Semmel
s
Peruanischer
Kartoffelauflauf
(GQB)
v
q
Pastaschalter
Tellergericht
Gnocchi mit
Gorgonzola und
Mangold
v
Asiapfanne mit
Hähnchen,
Gemüse und
Reis
h
Grünes Curry
mit Schweinefleisch
Pasta mit
verschiedenen
Schwammerl
V
Fleischpflanzerl
m. Rahmgemüse
und Kartoffelbrei
r
s
Jägerschnitzel
mit Pommes
frites (GQB)
s
q
Laugensemmel
mit
Fleischpflanzerl
r
s
Bulgur indische
Art (süß-scharf)
f
Pulled-PorkBurger
s
Lasagne
Bolognese
(hausgemacht)
r
s
Mediterrane
GnocchiGemüse-Pfanne
mit Kräutersauce
v
s
Jägerschnitzel
mit Knöpfle
s
Dönerteller mit
Pommes frites
(GQB) und Salat
h
q
Sandwich­
semmel
mit Hähnchen­
schnitzel
h
f
Bierbrauersteak
mit Zwiebelschmelze und
Knöpfle
s
Gebratene
Chinanudeln
mit Rindfleisch
(GQB)
r
q
Asia-Pfanne mit
Schweinefleisch
s
Gnocchi mit
Maronen und
Kürbis
V
Asiapfanne mit
Hähnchen,
Gemüse und
Reis
h
Ofenfrischer
Leberkäse mit
Kartoffelsalat
(GQB)
r
s
q
Baguettesemmel
mit 5 Nürnberger
Würstel
Veggie-Pasta
mexikanische
Art
V
Hamburger mit
Sourcream und
Wedges
r
Münchner
Schweinebraten
mit Knödel
s
Penne
all’arrabiata
V
Pulled Pork mit
Veggie-Chili und
Wedges
s
Dönerteller mit
Pommes frites
(GQB) und Salat
h
q
Fettuccine
Frutti di Mare
Spaghetti
Carbonara
Fettuccine
Frutti di Mare
AN GUADN
Veggie-Spezial
Hot-DogSemmel mit
Prager
Bratwurst
r
s
V
Sesamweckerl
mit Fleisch­
pflanzerl
r
s
Gnocchi mit
Tomatensauce
v
Farfalle mit
BasilikumMandel-Pesto
v
Sandwich­
semmel mit
Hähnchenschnitzel
h
Gebratene
Chinanudeln mit
Gemüse
v
Pasta mit
Kürbis-KokosSauce
V
Bratensemmel
mit
Schweinehals
s
Kartoffel(GQB)Pilz-Auflauf
v
q
Laugensemmel
mit Leberkäse
r
s
s
Berner
Röstigratin (GQB)
mit Bergkäse
v
q
s
Orientalischer
GemüseCouscous
v
Baguette­
semmel mit
5 Nürnberger
Würstel
Schinkennudeln
(Vorderschinken)
mit Zwiebeln
und Ei
s
Pasta mit
Kürbiskernpesto
v
Weizensemmel
mit Backfisch
(MSC) und
Remoulade
f
m
Ravioli mit
Pilzfüllung
v
Steaksemmel
vom Schwein mit
Schmorzwiebeln
s
Pfannengyros
vom Schwein
mit Tsatsiki
s
Kaisersemmel
mit weißer
Bratwurst
r
s
Mediterrane
Röst­kartoffeln
(GQB)
v
q
Zusätzlich werden in den Mensen Leopoldstraße, Arcisstraße, Garching, Martinsried und Pasing
Schnitzel, Würstchen oder Fisch in der Semmel angeboten.
SERVUS
# 11 / 2015
11
November
M E N SASPE I SE PLA N
Zusätzliche Gerichte in den einzelnen Mensen:
Tagesgerichte in allen Mensen:
Grüne Mensa
Länder-Mensa
Mensa-Klassiker
MENSA LEOPOLDSTR ASSE
SELF-SERVICE
MENSA
ARCISSSTRASSE
Länder-Mensa
Pastaschalter
Gnocchi mit
Hähnchen-Ragout
Gnocchi mit
Maronen u. Kürbis
h
Pasta mit
Champignon­
rahmsauce
Pasta
all’amatriciana
v
r
s
Hähnchenknusperfilet mit
Mango-Chili-Dip
V
Allgäuer
Käsespätzle mit
Röstzwiebeln
v
Schweineschnitzel
nach
Calabreser Art
s
Hütten-Gröstl
Curcumareis
mit Wokgemüse
V
Countrykartoffeln
mit Sahnequark
und Petersilie
v
Rheinischer
Sauerbraten (GQB)
r
q
Lasagne
Bolognese
(hausgemacht)
Donnerstag,
19.11.15
Indisches
Linsencurry
V
Bio-Penne mit
Bio-TomatenFrischkäse-Sauce
b
v
Schweinerückensteak mit
grünem Pfeffer
s
Rindfleischtajine
mit Kartoffeln und
Kichererbsen
Freitag,
20.11.15
Feuriger Eintopf
von weißen Bohnen
mit Gemüse
V
Pfannkuchen mit
Kirschfüllung und
Vanillesauce
v
Fischstäbchen
(MSC) mit
Remoulade
f
m
Hühnerbrust mit
grünen Oliven und
Rotweinzwiebeln
h
Montag,
23.11.15
Zartweizen
mit Gemüse
V
Thailändische
Frühlingsrolle mit
Sweet-Chili-Sauce
v
Paniertes
Truthahnschnitzel
mit Sweet-Chili-Dip
h
Holzfällersteak
vom Schwein
s
Pasta mit Zucchini
Pasta mit
RindfleischPfeffer-Sauce
V
r
q
V
Ćevapčići von der
Pute mit Ajvar
h
Pikantes Rinder­­
geschnetzeltes mit
Paprika (GQB)
r
q
Millirahmstrudel
mit Äpfeln und
Vanillesauce
v
Pasta mit
Ziegenfrischkäse
Pasta mit
Broccoli-SahneSauce
s
V
Überbackenes
Putenschnitzel
Toscana
h
Currywurst mit
Curry-Ketchup­
sauce
r
s
SchupfnudelGemüse-Pfanne
v
Pasta mit
Maronencreme­
sauce
Pasta Puttanesca
Pikanter
Nudelauflauf mit
Rindfleisch und
Schafskäse
r
Montag,
16.11.15
Gemüsegulasch
Dienstag,
17.11.15
V
Fleischpflanzerl
mit Kümmelsauce
Polenta mit Pilzen
und Zwiebeln
Mittwoch,
18.11.15
Dienstag,
24.11.15
Kartoffelcurry
Mittwoch,
25.11.15
Couscous
mit mediterranem
Gemüse
Donnerstag,
26.11.15
Reis mit
asiatischem Gemüse V
und Koriander
Bio-Tortelloni
all’arrabbiata
h
Vegetarisches
Nasi Goreng mit
Sojasprossen
Mensa Spezial
V
s
r
r
BO
b
v
Halbe
Schweinshaxe
mit Biersauce
s
f
Geflügeltajine
mit Gemüse
h
s
Berner Röstigratin
(GQB) mit
Kräuterdip
v
q
Freitag,
27.11.15
Linseneintopf
mit Gemüse
V
Dampfnudel mit
Vanillesauce
v
Ganze gebratene
Forelle (praktisch
grätenfrei)
Montag,
30.11.15
Bunte ReisGemüse-Pfanne
V
Hähnchencurry
h
Cordon bleu
vom Schwein
(mit FormfleischKochschinken)
v
s
Pasta LinsenStaudensellerie
v
Pasta Casalinga
s
Pasta Frutti di Mare f
Pasta
Sojabolognese
Geflügeleintopf
Thai-Style
V
v
v
f
Bündner Eintopf
h
r
Pasta TomatenFrischkäse
v
Pasta Carbonara
s
BO
Penne
all’arrabiata
Spaghetti Vongole
(mit Muscheln)
V
f
Nudelpfanne mit
mediterranem
Schmorgemüse
V
Nussnudeln (süß)
V
Gebratene
Currynudeln mit
Gemüsestreifen
V
Penne
all’arrabiata
V
Penne mit
Austernpilzen
und Spinat
V
Spaghetti mit
Hackfleisch­
bällchen (pikant)
s
Pasta mit Pute
und Maronen
h
Die Preise entnehmen Sie bitte der Website und den Monitoren vor Ort. Technisch bedingt ist die vollständige Darstellung des neuen Mensaspeiseplans im Internet voraussichtlich erst ab 2016 möglich.
B E T R I E B S R E G E L U N G E N F Ü R N O V E M B E R 2 015
Im November haben alle Mensen, Mensarien, StuBistrosMensa, StuCafés und StuLounges für Sie geöffnet.
LEGENDE
v
V
s
r
h
vegan
l
mit Schweinefleisch w
mit Rindfleisch
f
ohne Fleisch
mit Geflügel
mit Lamm
mit Wild
mit Fisch
b Bioessen kontrolliert durch Kontrollstelle DE-ÖKO-006 q
m MSC-Siegel für nachhaltig gefangenen Fisch
BO
SGS-NL-MSC-C-0812
„Geprüfte Qualität Bayern“
für Rindfleisch und Kartoffeln
„BayernOX“:
GQB-Rindfleisch
aus den Gebieten
Miesbach, Traunstein
und Weilheim
Die Allergen- und Zusatzstoffkennzeichnung zu unseren Essen finden Sie auf den jeweiligen Thekenaufstellern in den Mensen.
12
SERVUS
# 11 / 2015
AN GUADN
Pastaschalter
Tellergericht
MENSA
GARCHING
WEIHEN­
STEPHAN
MENSA
MARTINSRIED
MENSA
MENSA
LOTHSTR ASSE PASING
Aktionsschalter
Schmankerl
Self-Service
Ab in die Semmel
V
Indonesisches
Chili-Rinderhack
mit Basmatireis
r
Fettuccine
Frutti di Mare
f
Tortellini (mit
Käsefüllung)
mit KäseSahne-Sauce
V
Panierter See­­lachs (MSC) mit
Kartoffel(GQB)Gurken-Salat
f
m
q
Pizza-Slice mit
Oliven,
Schinken oder
Salami
v
s
Buntes
Wokgemüse auf
Chinanudeln
Spaghetti mit
Lachs-SahneSauce
f
Hamburger mit
Sourcream und
Wedges
r
Schnitzel
Schweizer Art
Lasagne
Bolognese
r
Jägerschnitzel
mit Knöpfle
s
Penne mit
Austernpilzen
und Spinat
Pasta mit Pesto
von getrockneten Tomaten
v
Veggie-Spezial
Steaksemmel
vom Schwein
mit Schmorzwiebeln
s
s
Rotes
Gemüsecurry
V
v
Rigatoni mit
Pesto rosso
(scharf)
v
Sandwich­
semmel mit
Schnitzel
Wiener Art
s
Sandwich­
semmel mit
Schnitzel
Wiener Art
s
Kartoffelgröstl
mit Gemüse und
Speck
s
Hot-DogSemmel mit
Käsekrainer
r
s
KürbisMezzalune mit
Gorgonzola
v
Dönerteller mit
Pommes frites
(GQB) und Salat
h
q
Schwäbische
Maultaschen mit
Zwiebelsauce
s
Gebratene Hähnchenbrust mit
Chinagemüse
h
Hot-DogSemmel mit
Prager
Bratwurst
r
s
Mediterraner
NudelGemüse-Auflauf
v
Baguette­
semmel mit
5 Nürnberger
Würstel
s
Pasta mit
verschiedenen
Schwammerl
V
Fleischpflanzerl
mit Rahmgemüse
und Kartoffelbrei
r
s
Nudelauflauf mit
Rindfleisch und
Schafskäse
r
Pasta mit
PaprikaTomatensauce
V
Spaghetti
Pomodori
V
Schweinefleisch
süß-sauer mit
Basmatireis
s
Kasseler auf
Sauerkraut
s
Pasta
mit Zucchini
V
Pasta in
Tomaten-OlivenSauce
V
Bratensemmel
mit
Schweinehals
s
Pasta mit
Tomatensauce
V
Jambalaya
Louisiana mit
Shrimps
f
h
Gnocchi mit
GorgonzolaSauce
v
Gebratene
Chinanudeln
mit Wokgemüse
und Ei
v
Sesamweckerl
mit
Fleischpflanzerl
r
s
Knöpflepfanne
mit Gemüse und
Pilzen
v
Fleckerl mit
Schinken und
Erbsen
s
Falafel an
orientalischem
Gemüse
V
Tortellini al forno
v
Bratwurst mit
Sauerkraut und
Kartoffelbrei
r
s
Dönerteller mit
Pommes frites
(GQB) und Salat
h
q
Kartoffel (GQB)Sauerkrautgratin
mit Kräuterdip
v
q
Grünes
Hähnchen-Curry
(enthält
Erdnussöl)
h
Laugensemmel
mit Leberkäse
r
s
Kartoffel(GQB)Sauerkrautgratin
v
q
Schupfnudeln
mit Mangold
v
Würstelgulasch
mit Knöpfle
r
s
Gnocchi mit
Tomaten und
Hühnerbrust
h
Pasta
Quattro Formaggi
v
Pasta mit Pesto
von getrockneten
Tomaten
V
Hot-DogSemmel mit
Käsekrainer
r
s
Pasta mit
Champignonrahmsauce
v
Gesundheit in besten Händen
MEGA
VISUALS
ULTRA
B Ä SSE
HOUSE &
TECHNO
Der AOK Studenten-Service:
Für alles rund um Job und Praktikum
Beim AOK Studenten-Service gibt es viele Infos rund um Versicherung,
Job und Bezahlung. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf Sie:
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SERVUS
# 11 / 2015
13
ZUR SACHE
I
vie
r
e
t
n
w
»MÜNCHEN IST
EINE FUNDGRUBE«
Beim Benefiz-Kabarett für die Studentenhilfe München e.V. gibt es
mit Marcus H. Rosenmüller, Gerd Baumann und Maxi Schafroth drei
bayerische Originale zu sehen. Im Interview verraten sie, was ihre
Freundschaft ausmacht, ihre Lieblingsorte in München und wie sie
sich inspirieren lassen.
Was verbindet Sie drei miteinander?
Was sind Ihre liebsten Orte in München?
Rosenmüller: Der Spaß am absurden Humor!
Baumann: Freundschaft und ein Faible für alte
Schlauchboote.
Schafroth: Eine ähnliche Haarstruktur. Vielleicht deshalb auch ein ähnlicher Humor.
Rosenmüller: Isar und Viktualienmarkt.
Baumann: Die Wittelsbacher Brücke und mein
Studio.
Schafroth: Wenn ich arbeite, also witzige
Menschen beobachte, dann sind es die Theatinerstrasse, der Manufactum, das Schumanns.
Nirgends bekommt man die Pointen direkt vom
Nebentisch geliefert, ohne dass man sie umschreiben muss.
Wie wichtig ist Ihnen Heimat?
Rosenmüller: Es ist eine wunderbare Basis.
Baumann: Der Begriff Heimat ist so überstrapaziert, millionenfach diskutiert und interpretiert,
dass er sich etwas müde fühlt. Die Heimat unserer
Heimat, die Milchstraße, ist mir aber sehr wichtig.
Schafroth: Irgendwer hat mal gesagt: ‚Heimat,
das ist da, wo die Post hingeht.‘ Das find ich eine
angenehme Auffassung.
G ER D BAU M A N N
wurde 1967 in Forchheim (Oberfranken) geboren und machte am
Münchner Gitarreninstitut eine
Ausbildung zum Musiker und
Komponisten. Baumann schreibt
häufig die Musik für Marcus H.
Rosenmüllers Filme. 2007 gewann
er dafür den Deutschen Filmpreis
(Beste Filmmusik „Wer früher stirbt
ist länger tot“).
14
SERVUS
# 11 / 2015
Was inspiriert Sie für Ihre Arbeit?
Rosenmüller: Sehr unterschiedlich: Zeitungsberichte, Gespräche, Bücher, andere Filme – und
alle zehn Jahre ein Geistesblitz, von dem ich
nicht weiß, woher er kam. Der letzte ist schon
wieder länger her: Ich warte täglich!
Baumann: Alles inspiriert. Die Frage ist nur, ob
man sich inspirieren lassen möchte. Ideen kommen,
wenn man sich auf die Suche nach Ideen begibt.
Schafroth: München ist eine Fundgrube. Es ist
für jemanden, der in einer Landwirtsfamilie
aufgewachsen ist, absurd, wie selbstverständlich
die Leute hier mit ihrem Wohlstand umgehen.
Diese ‚Fahren wir schnell noch nach Kitzbühel‘Leichtigkeit. Dieses sorgenfreie ‚durch die Stadt
Wandeln‘ – mit den Daunensteppjacken vom
Lodenfrey. Wenn viele auf einem Haufen sind,
die ähnlich denken, wird’s interessant. Das ist
hier der Fall.
ZUR SACHE
M A RCUS H. ROS EN M Ü LLER
wurde 1973 in Tegernsee geboren und als
Regisseur mit Filmen wie „Wer früher stirbt
ist länger tot“ und „Sommer in Orange“
bekannt. Während seines Studiums an der
Hochschule für Fernsehen und Film (HFF)
wohnte Rosenmüller auch in der Wohn­
anlage Chiemgaustraße des Studentenwerks München. Rosenmüller engagierte
sich bereits 2009 für die Studentenhilfe
München e.V., als er am Benefizlauf
teil­­nahm (siehe Foto).
Welchen Tipp würden Sie heutigen
Studierenden geben?
Humor und Dialekt –
gehört das zusammen?
Rosenmüller: Ich denke, dass, egal welcher
Dialekt, das Humoristische, aber auch das
Tragische erdet und durch die verliehene Authentizität dem Zuhörer halt näher geht.
Baumann: Nein. Wie der Torten-Wurf ins Gesicht
ist der Dialekt ein Lach-Auslöser. Kann lustig
sein, muss aber nicht.
Was sind die Unterschiede zwischen süddeutschen und norddeutschem Humor?
Schafroth: Der Norddeutsche, mir tut er ja leid.
Es fehlt ihm halt die Fähigkeit zum Dialekt. Ihm
fehlen also unsere Ausdrucksmöglichkeiten. Eine
Gruppe regierungsnaher bayrischer Pathologen
hat rausgefunden, dass dem Norddeutschen ein
Stimmband fehlt. Drum kann er das nicht mit dem
Dialekt.
Herr Rosenmüller, hat Sie das Studium an
der Hochschule für Fernsehen und Film
(HFF) auf die Realität im Filmgeschäft
vorbereitet?
Rosenmüller: Eigenen Ideen nachgehen, sich
finden, wenn möglich zu Beginn viel drehen und
Reinfälle als Erfahrungen erleben, daraus für sich
lernen und dann beim nächsten Projekt verfeinern!
Baumann: Mein Lieblings-Zitat von Kurt Vonnegut (nicht wörtlich übersetzen!): ‚We are here on
earth to fart around. Don’t let anybody tell you
any different!‘
Herr Schafroth, können Sie spontan etwas
über das Studentenwerk reimen?
Schafroth: Gerne:
Entzaubert, die Welt
schützender Nebel
Dem träumenden Kinde
Von mächtger Hand genommen
Wissender Zwerg
1000 Märchen zerronnen
Studentenwerk.
M A X I SC H A FROTH
wurde 1985 im Allgäu geboren.
Neben seinem Job als Bankkaufmann entwickelte er sein KabarettProgramm und heimst dafür bis
heute zahlreiche Preise ein. 2010
Rosenmüller: Ich denke schon, vor allem die
Kurzfilmdrehs haben einen sehr gut auf den
Arbeitalltag am Set vorbereitet. Das war dann im
professionellen Berufsleben nicht groß anders,
eher fast leichter, weil dir mehr Arbeit abgenommen wurde und man sich wirklich auf das
Inszenieren konzentrieren konnte.
war er Finalist beim KleinkunstWettbewerb um die „Goldene
Weißwurscht“, die vom Studentenwerk München und dem Verein
Kulturleben in der Studentenstadt e.V.
vergeben wird.
SERVUS
# 11 / 2015
15
WOHIN?
nd
K al e
er
NOVEMBER
M I T M AC H E N
04.11.
FÜHRUNG DURCH DIE
M Ü N C H N E R A LT S TA D T
Die Münchner Altstadt ist das Zentrum des
kulturellen Lebens der bayerischen Landeshauptstadt. Der Rundgang startet vor dem
Rathaus neben dem Fischbrunnen am Marienplatz und führt kreuz und quer durch die
Altstadtgassen vorbei an bekannten Kirchen,
Wirtshäusern, durch den Alten Hof, weiter
zum Jakobsplatz und zum beliebten Viktualienmarkt. Beginn ist um 16.30 Uhr (Dauer
der Führung ca. 1,5 Std.), Kosten: 4,50 Euro
(mit Studierendenausweis). Weitere Infos und
Anmeldung unter: [email protected]
05.11., 12.11. UND 19.11.
B E R U F S W A H L – ( K ) E I N P R O B L E M?
Wie finde ich eine Einstiegsposition nach
dem Studium? Welche Berufe kommen für
mich in Frage? Wie sind meine Chancen auf
dem Arbeitsmarkt? Antworten auf diese und
weitere Fragen gibt das Hochschulteam der
Agentur für Arbeit München mit einem
umfassenden Beratungsangebot und einer
Reihe von Veranstaltungen zu Themen rund
um Bewerbung und Berufseinstieg. Die
Infoabende finden am 05.11., 12.11. und
19.11., jeweils um 18.00 Uhr, statt, Anmeldung nicht erforderlich. Treffpunkt: LMU,
Schellingstr. 3, Hörsaal S 005 (U3/U6 Universität). Weitere Infos unter:
www.arbeitsagentur.de/muenchen
07.11.
NACHTFLO HM A RK T I M Z ENITH
Nirgendwo sonst in Bayern gibt es so viel Platz,
um Klamotten, Schuhe, Bücher, CDs, Möbel
und vieles mehr zu verkaufen oder zu ergattern.
Auf 5.000 Quadratmetern Standfläche erstrecken sich Kuriositäten und einzigartige Secondhand-Teile. Beginn ist um 17.00 Uhr (Dauer
bis ca. 0.00 Uhr), Eintritt frei. Weitere Infos
unter: www.midnightbazar.de
22.11.
FÜHRUNG DURCH DAS
N AT I O N A LT H E AT E R
Die Führung vermittelt Wissenswertes über
die Abläufe im Nationaltheater und interessante Informationen über die Architektur und
16
SERVUS
# 11 / 2015
die mehr als 350-jährige Geschichte des
Hauses. Der Rundgang beinhaltet unter
anderem die Besichtigung des Königssaals,
des Zuschauerraums und des Bühnenbereiches. Beginn ist um 14.00 Uhr (Dauer ca.
1 Std.), Kosten: 5 Euro. Weitere Infos unter:
www.staatsoper.de/fuehrungen
ANSCHAUEN
NOVEMBER 2015
ELISABETHMARKT
Der Elisabethmarkt bietet auf 3.000 Quadratmetern einen Spielplatz, eine Wiese, einen
kleinen Biergarten und vor allem viele kleine
Läden. Besonders toll sind die Angebotsvielfalt an Gemüse und Obst und die Blumenläden, die Exotisches wie Wasabipflanzen im
Sortiment haben. Öffnungszeiten: werktags
von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
15.11. BIS 21.11.
FILMSCHOOLFEST MUNICH
Das Münchner Filmmuseum zeigt rund 50
Kurzfilme von jungen Nachwuchsregisseuren,
unter anderem sind 36 Spielfilme, fünf Dokuund fünf Animationsfilme aus 22 Ländern
beim Festival vertreten. Eintritt: 5 Euro.
Termine und weitere Infos unter:
www.filmschoolfest-munich.de
25.11. BIS 29.11.
GENUSSMESSE FOOD & LIFE
Food & Life in München inspiriert Feinschmecker zu leckerer, nachhaltiger und
bewusster Ernährung. Die Besucher sind
eingeladen, nach Lust und Laune von den
angebotenen Spezialitäten zu kosten. Die
Messe ist ein Mekka für alle, die Essen nicht
nur als Konsum, sondern als Faszination und
Erlebnis betrachten. Öffnungszeiten: täglich
von 09.30 bis 19.00 Uhr, Eintritt: 9 Euro (mit
Studierendenausweis). Weitere Infos unter:
www.food-life.de
BIS 24.01.
NACHBA RN, FR EUNDE,
KO N K U R R E N T E N
Eine Sonderausstellung im Lenbachhaus:
Paul Klee und Wassily Kandinsky sind zwei
Namen, die heute als Synonyme für die
Klassische Moderne gebraucht werden. Fundamentale Bewegungen der Avantgarde wie
„Der blaue Reiter“ oder das Bauhaus sind mit
den Lebensläufen dieser Künstler eng verwoben. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag
von 10.00 bis 20.00 Uhr, Eintritt: 6 Euro
(mit Studierendenausweis). Weitere Infos:
www.lenbachhaus.de
FEIERN
18.11. BIS 06.12.
L I T E R AT U R F E S T M Ü N C H E N
07.11.
F R E A K O U T I M B A C K S TA G E
Das Fest vereint drei literarische Ereignisse
unter einem Dach: die Münchner Bücherschau im Gasteig, das von Albert Ostermaier
kuratierte „forum:autoren“ und das Festprogramm des Literaturhauses. Die Themen
Flucht und Migration stehen dieses Jahr im
Mittelpunkt des Literaturfests. Termine und
weitere Infos unter:
www.literaturfest-muenchen.de
DJ Dan L. präsentiert in der Halle von Ska
über Gitarren-Pop alles, was das Herz der
Tanzwütigen begehrt. Im Club tanzen die
Fans von Metal und Hardcore. Beginn ist um
23.00 Uhr, Eintritt: 6 Euro. Weitere Infos
unter: www.backstage.eu
AB 24.11.
T O L LW O O D W I N T E R F E S T I VA L
Das Motto des Winterfestivals 2015 lautet
„Na sauber!“ und steht für alles rund um
Müll und Recycling. Im Weltsalon etwa geht
es um Plastik, das die Meere vergiftet. Außerdem gibt es wie jedes Jahr buntes Markttreiben, den Markt der Ideen und viele Performances zwischen den Ständen und Zelten.
Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 23.00 Uhr.
Weitere Infos unter: www.tollwood.de
IMMER FREITAGS
TIME OF MY LIFE
Die Nachtgalerie spielt jeden Freitag die
absoluten Tophits der vergangenen 30 Jahre!
Das Beste aus den 80ern, den 90ern, den
2000ern – und natürlich auch die aktuellen
Hits! Beginn ist um 22.30 Uhr, Eintritt:
8 Euro (mit Studierendenausweis). Weitere
Infos unter: www.nachtgalerie.de
U
SZ
KET
:
TIC IN NEN
W
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G
ERLEBEN
s
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Bro
Max Olbrich beim
ComOly 2014
Chor und Orchester der
Hochschule München
Fettes Brot schmeißen
'ne Party im Zenith
T I CK E T S FÜ R FE T T ES
B ROT Z U G E W I N N E N!
K L AS S I K- W I N T E R­
KO N Z E R T D E R H O CH SCH U L E M Ü N CH E N
06.12 ab 17.00 Uhr / Große Aula der LMU /
Eintritt: 8 Euro (mit Studierendenausweis) /
07.12 ab 20.00 Uhr / Herkulessaal der Residenz /
Eintritt: 8 – 12 Euro (mit Studierendenausweis)
Zum Start in die Weihnachts- und
Adventszeit lädt die Hochschule München an zwei aufeinander folgenden
Tagen zum klassischen Konzert. Unter
Leitung von Prof. Dr. Theodor Schmitt
musizieren mehr als 180 in Chor und
Orchester mitwirkende Studierende und
Ehemalige der Hochschule München
zusammen mit vier renommierten Solisten (Sonja Philippin/Sopran, Regine
Jurda/Alt, Markus Schmid/Tenor, Jussi
Järvenpää/Bariton). Die Konzerte widmen sich dem zweiteiligen „Paulus“ von
Felix Mendelssohn Bartholdy, ein Oratorium für Soli, Chor und Orchester.
Karten gibt es ab dem 23. November
im Vorverkauf:
Sekretariat der Fakultät des Studium
Generale der Hochschule München,
Dachauer Straße 100 A, Raum T
3.005, Tel. +49 89 1265 4312.
Mehr Infos finden Sie unter:
www.gs.hm.edu/musikensembles/
chor/konzertechor.de.html
17.11.2015 ab 20.00 Uhr / Zenith / 36,50 Euro /
Tickets: www.muenchenticket.de, www.eventim.de
Das Kulturbüro empfiehlt:
CO M O LY
03., 05., 10. und 17.11.2015, Beginn jeweils
20.00 Uhr / Cocktailbar „The O(n)ly Lounge“ im
Studentenviertel Olympisches Dorf / Eintritt frei
An vier Comedy-Abenden in der Cocktailbar „The O(n)ly Lounge“ im Studentenviertel Olydorf gehen im November
engagierte Nachwuchskünstler an den
Start. Vertreten sind Genres wie Poetry
Slam, Stand-Up-Comedy, Wort- und
Musik-Kabarett. Gemeinsames Ziel aller
Künstler ist es, das Publikum zum Lachen zu bringen – wie schon der Name
des Wettbewerbs verrät, der für „COMedy im OLYmpiadorf “ steht. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem
Kulturbüro des Studentenwerks München statt und bietet die Chance, den
mit 555,55 Euro dotierten ComedyKabarett-Preis zu ergattern (2. Platz:
222,22 Euro).
Der ComOly beginnt mit zwei Vorrunden am 3. und 5. November. Eine Fachjury bestimmt dabei aus den acht antretenden Kandidatinnen und Kandidaten
die vier Halbfinalisten. Das Halbfinale
steigt am 10. und das Finale am 17. November, jeweils um 20.00 Uhr. Freier
Eintritt bei allen Veranstaltungen. Mehr
Infos finden Sie unter: www.comoly.de
Fettes Brot sind zurück und touren mit
ihrem neuen Album „Teenager vom
Mars“ durch Deutschland, Österreich
und die Schweiz. Erstmals seit „3 is ne
Party“ aus dem Jahr 2013 lässt die
Hamburger Hip-Hop-Kombo, die mit
Hits wie „Nordisch by Nature“, „Jein“,
„Schwule Mädchen“ und „Emanuela“
bekannt wurde, wieder Neues von sich
hören. Die Singleauskopplung „Von der
Liebe“ und das abgedrehte Sci-Fi-Musikvideo zum Albumtitel „Teenager vom
Mars“ geben einen Vorgeschmack darauf, was die Fans auf den Konzerten
von Björn Beton, Dokter Renz und
König Boris in diesem Herbst erwartet.
Das Studentenwerk München verlost
10x2 Freikarten für das Konzert am
17. November im Zenith! Einfach bis
zum 11. November eine E-Mail mit
Name und Betreff „Fettes Brot“ an
[email protected] senden. Die Gewinner
werden benachrichtigt.
SERVUS
# 11 / 2015
17
R
BR
ÜU
BR
I GI K
ENS
W USSTEN S I E SCHO N, DASS…
rund fünf Prozent der Studierenden in
die Kindertagesstätten des Studenten-
das Studentenwerk München insgesamt
Deutschland Kinder haben?
werks über den Trägerverein „Studenti-
501 Betreuungsplätze für Kinder in 21 Ein­­-
das Studentenwerk seit 2012 fast 100
neue Kita-Plätze geschaffen hat?
sche Eltern-Kind-Initiativen e.V.“ organi-
richtungen anbietet? Darunter sind 434
siert und verwaltet werden? Der Verein
Krippenplätze und 67 Kindergartenplätze.
feiert am 1. April 2016 sein 25-jähriges
Bestehen.
Quelle: 20. Sozialerhebung des
Deutschen Studentenwerks (DSW)
Studierende mit Kind auch während
einer Beurlaubung aufgrund von Mutter­­
schutz oder Elternzeit dennoch Scheine
und Prüfungsleistungen erbringen
können?
das Studentenwerk regelmäßig offene
Gesprächskreise und Infoveranstaltungen für studentische Eltern organisiert?
Die nächsten Termine finden Sie unter:
www.stwm.de/studieren-mit-kind.
Benefizveranstaltung
K ABARETT, GEDICHTE,
LIEDER UND MEHR
Lust auf einen Abend voller Gaudi, mit
Musikkabarett, szenischer Lesung – und
vor allem: mit drei bayerischen Originalen?
Dann unbedingt Mittwoch, den 18. November 2015, im Kalender vormerken! An diesem
Abend treten Regisseur Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt, ist länger tot“,
„Sommer in Orange“), Musiker und Komponist Gerd Baumann und Kabarettist
Maxi Schafroth auf der großen Benefizveranstaltung zugunsten der Studentenhilfe
München e.V. im Audimax der TUM auf.
Die drei Künstler verzichten komplett auf
die Gage und alle Helfer arbeiten ehrenamtlich. Der gesamte Erlös kommt dem
Verein Studentenhilfe zugute, der Studierende in akuten Notlagen unterstützt. Das
Studentenwerk München veranstaltet das
Event gemeinsam mit der Studentischen
Vertretung der TUM und mit Unterstützung der Technischen Universität München. Beginn ist um 20.00 Uhr, Einlass
um 19.00 Uhr. Tickets gibt es für 25,00
Euro (Studierendenpreis für nur 10,00 Euro)
an allen Infopoints des Studentenwerks.
Weitere Vorverkaufsstellen: AStA TUM,
Fachschaft Maschinenbau TUM und Studentische Vertretung der LMU.
18
SERVUS
# 11 / 2015
Lesetipp von Elisabeth Ebentheuer
„SEID FRUCHTBAR UND
BESCHWERT EUCH!“
Warum passen Kinder immer weniger in die Lebensplanung der Deutschen?
Weshalb fühlen sich immer mehr Erwachsene von der bloßen Präsenz von Kindern belästigt – wurden sie als Erwachsene geboren? In einer Münchner Wohnanlage liefen Anwohner Sturm gegen Kinderspielnachmittage zwischen 15.00
und 18.00 Uhr. In einem Hamburger Stadtteil setzten Nachbarn beim Neubau
eines Kindergartens eine 60 Meter lange und zwei Meter hohe Lärmschutzwand
durch. In Kaiserslautern ging der Streit um einen neuen Spielplatz so weit, dass
Anwohner sämtliche Spielgeräte demontierten. Es gibt immer mehr Cafés, Gaststätten und Hotels mit der Ansage: „Nur für Erwachsene oder nur wohlerzogene
Kinder erwünscht“. Diese Liste ließe sich endlos fortführen. Warum ist Deutschland so kinderfeindlich?
Kolumnist und Drehbuchautor Malte Welding, selbst Vater eines kleinen Sohnes,
begibt sich in Politik, Wirtschaft und dem Gefühlsleben der Deutschen auf die
Suche nach den Ursachen der Kinderlosigkeit. Mit „Seid fruchtbar und beschwert
euch!“ ist ihm in Zeiten des Selbstoptimierungswahns eine humorvolle Streitschrift und gleichzeitig ein kluges Plädoyer fürs Kinderkriegen gelungen.
„Seid fruchtbar und beschwert euch!“,
Malte Welding,
Verlag Kiepenheuer & Witsch,
208 Seiten, 13,99 Euro
W E R I S T E I G E N T L I C H ... ?
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B E T T IN A
S C H E IB E R
A LT E R :
Was macht für Sie die Arbeit im
Ingeborg-OrtnerKinderhaus aus?
Das Besondere an der Arbeit im
IOK ist die bunte Mischung
vieler verschiedener Nationen und
Kulturen, sowohl bei den
Kindern und Eltern als auch bei
den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern. Diese Kulturen sich
t- und erlebbar zu machen,
gestaltet die Arbeit sehr spannend.
Dies geschieht in enger
Zusammenarbeit mit den Eltern
und macht großen Spaß.
32
STUDIUM:
Kindheitspädagogin B.A.
I H R J O B B EI U N S:
Leitung Ingeborg-Ortner-Kinderhaus
P E R S Ö N LI C H ES:
(IOK )
Meine Füße tragen mich durch die ganz
e Welt –
dieses Jahr nach Singapur. Reisen und
die Welt
entdecken , das gehört zu meinen liebs
ten
Freizeitbeschäf tigungen.
Ihr Rezept, wenn es stressig wird
?
Wenn es mal richtig stressig wird
, versuche ich, mich nicht
aus der Ruhe bringen zu lassen.
Kurz durchatmen, einen
Schluck Kaffee trinken, und weit
er geht’s.
Ihre Lieblingsfigur in Dichtung
, Literatur oder Film?
Michel aus Lönneberga
Ihr Hauptcharak terzug?
Meine wichtigsten Charakterzüge
sind meine Flexibilität
und Offenheit. Das ermöglicht mir,
mich innerhalb kürzester
Zeit auf neue Situationen einzuste
llen und Kindern, Kollegen und Eltern meine volle Aufm
erksamkeit zu schenken.
Was können Sie gar nicht leiden?
Oberflächlichkeit
Ihr Motto?
Meine Bürotür steht immer offen
– ich nehme die Dinge so,
wie sie kommen.
Was fällt Ihnen zu diesem Bild
ein?
„Wie sich entfalten? – Etwas gest
alten!“, sagt Wolfgang
Lörzer. Dieses Zitat steht für mei
ne Haltung zum Thema
Kreativität und Persönlichkeitsen
twicklung in der Kindheit.
Lieder, Gedichte,
Kabarett und mehr
Gedich te
und
Lieder
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Gedichte,
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Regisseur von „Wer früher
stirbt ist länger tot“ und
„Sommer in Orange“ u.a.
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eren und Gedich
Musiker und Komponist von
Filmmusik u.a. für Filme von
Marcus H. Rosenmüller
Maxi
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Schafroth
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Kabarettist aus dem Allgäu,
bekannt u.a. aus Filmen von
Marcus H. Rosenmüller
Mittwoch, 18. November 2015
Eintritt: 25 Euro
Eintritt Studierende: 10 Euro
20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
Audimax TUM
VVK im AStA TUM, FS MB, StuVe LMU und an allen Infopoints des Studentenwerks München
Eine Benefizveranstaltung zugunsten des Studentenhilfe
München e.V.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Studentischer Vertretung
der TUM und dem Studentenwerk München. Unterstützt durch
die Technische Universität München.
www.studentenhilfe-muenchen.de
S
STUDENTENHILFE
MÜNCHEN

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