thenew - AbiTreff.de

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THE
NEW
Extra-Fragestunde > Referendare ausgefragt (S. 8-11)
Extra-Bubble-Gum > schlauer Kaugummi (S. 14)
Extra-Young-Pages > junge Nachwuchstexter (S. 17-19)
Impressum
Freie Mitarbeiter:
Anne-Kathrin Schreiber
Anne M.
Tina Steglich
Martin Trippensee
Lysett Wagner
Claudia Grätz
Katharina Lötzsch
Anzeigen:
Bianca Gränz (12)
Kati Eiselt (12)
Chef vom Amt:
Kati Eiselt (12)
Fotos/ Zeichnungen:
Katja Wittig (12)
René Siegert (12)
Layout:
Michael Neubert (12)
René Siegert (12)
Druck:
Lebenshilfe Freiberg e.V.
Behindertenwerkstatt Langenau
Am Schacht 7
09636 Langenau
Dank an die freundliche Unterstützung
von Herrn Klaus Bessert.
Verbreitungsgebiet:
Bernhard-von-Cotta Gymnasium
Haasenweg 2
09618 Brand-Erbisdorf
Auflage:
400 Stück
Seite 2
Halli Hallo Hallöle und erstmal
heeeeeeerrrrzlich wiiiiiiillkommeeeeeen
im neuen Schuljahr!
Die Begrüßung kommt zwar leider etwas spät, aber immerhin haben
wir es doch noch geschafft. Und wie habt ihr die lange Pause
zwischen Schulstreß, Lehrern und anderen Dingen verkraftet?
Hoffentlich gut, auch wenn sie die meisten von euch trotzdem
zu kurz fanden. Aber mittlerweile durften wir ja schon wieder
zwei Wochen pausieren, da kann doch eigentlich keiner klagen.
Die Länge der Ferien ist ja auch deswegen bloß so kurz, damit
man sich nicht daran gewöhnt und der Schulstart leichter fällt.
Apropo, jetzt seid ihr ja wieder in bekannten Gefilden und
dieses Jahr ging es ja auch gleich richtig los. Schließlich sollen
wir die größte Schule im Bezirk Chemnitz und vielleicht auch
in ganz Sachsen sein. Das haben wir dann wohl den 5-ten Klassen zu verdanken, da die
nicht vier, fünf oder sechs Mal auftreten, sondern gleich sieben Mal. Wobei zu erwähnen
wäre, dass nicht nur die Schülerzahl auf sage und schreibe 1363 - das sieht in Worten
ungefähr so aus:
EINTAUSENDDREIHUNDERTUNDDREIUNDSECHZIG gestiegen ist, sondern auch die Lehreranzahl hat sich vermehrt, was bei dem einen mehr und
bei dem anderen weniger Begeisterung hervorruft. Allerdings haben sich einige mit
Sicherheit über die Unterbrechung ihrer Unterrichtsstunde gefreut, die durch einen Feueralarm, den ein neuer noch unwissender Lehrer, in Bezug auf Bunsenbrenner, in seinem ChemieUnterricht fabrizieren lassen hat. (Red.: Bei nicht Verstehen auf Grund der Satzlänge das
Lesen einfach nochmal wiederholen!) Allerdings kennen wir ja solche Chaosgeschichten schon
zur Genüge, zum Beispiel von diversen Ausflügen der 12er in ferne Länder, von denen es auch
dieses Jahr wieder Einiges zu berichten gibt. Denn während es in Paris diesmal keine
Fensterstürze, kaputte Busscheiben oder Plüschtierdiebstähle gab, wie in den vergangenen
Jahren, wollte man stattdessen in der Toskana eine kinoreife und dramatische BaywatchFolge verfilmen. In die Rolle der David Hasselhoffs sprangen die Herren der Schöpfung
und die anwesenden Strandgirls mimten die Opfer. (Red.: Es fehlte nur noch die Kamera
und die muskelstählernen braungebrannten Bodys der männlichen Hauptakteure. Schade
eigentlich.) Während die einen in Italien versuchten ihren Kummer über die Fluten im Alkohol
zu ertrinken, bestiegen die andere in Paris den Eiffelturm und wurden vom feuchten nass überrascht als sie mitten in einer Regenwolke standen. Aber Leute laßt trotz der schönen
Erinnerungen, die das ganze Gegenteil zu den jetzigen Unmengen an Klausuren, LK's, Vorträgen
und den ganzen anderen Kram sind, den Kopf nicht hängen, denn erstens habt ihr 12’er es
fast geschafft und ihr anderen kommt auch mal in die 12. Klasse, und zweitens:
"IT'S A BEAUTIFUL DAY!”
Zum Schluß noch das Wort in eigener Sache: Der wohl einzige und wahre Grund für unsere
Verspätung ist schlicht und ergreifend gesagt der Personalmangel. Deswegen nochmal an alle
die mehr Schülerzeitungen lesen wollen: "Macht was dafür, rafft euch auf , engagiert euch,
bringt euch ein und ihr werdet den Erfolg sogar auf “Händen tragen können!”
Seite 3
Goethes Weimar - Kulturhauptstadt 1999
In diesem Jahr (übrigens das Letzte in diesem Jahrtausend)
steht erstmals eine Stadt aus den neuen Bundesländern im
Mittelpunkt des deutschen und europäischen Kulturlebens:
Weimar. Eröffnet wurde das Nationaltheater Weimar durch den
Bundespräsidenten Roman Herzog, der in
seiner Rede dazu aufrief, das Erbe der Klassiker nicht zu vergessen. Die bisher kleinste
für diesen Titel prämierte Stadt, erwartete in
den folgenden Monaten an die fünf Millionen kunstinteressierte Touristen aus aller
Welt und stellte für diese ein recht interessantes Programm zusammen. Ein besonderes Highlight stellte die Feier vom 27. Bis
29. August zu Goethes 250. Geburtstag am Goethe und Schiller
28. August dar, bei der es zum Beispiel ein Straßentheater und
Goethe-Rezitationen gab. In Weimar treffen jedoch das
Schöne und das Grausame aufeinander, denn nur wenige Kilometer entfernt vom geistigen Zentrum der Klassik wird man mit
den Überresten des einstigen Hitler-Regimes in Buchenwald
konfrontiert. Trotz allem war und ist
Weimar noch mit seinen über 300 geplanten Veranstaltungen gerade in diesem Jahr einen Besuch wert. Nähere
Informationen kann man im Internet
(www.weimar.de) oder über die Touristen-Information erhalten. Unter der
Telefonnummer 03643/24000 können Tickets und Übernachtungen beWeimar heute
-reits vorbestellt werden. Na dann, los geht’s. Weimar ist immer
einen Besuch wert, auch nach dem Millennium.
Seite 4
Seite 5
Wunder gibt es!?
Ja, es gibt sie und zwar hier in BED. Unser Briefkasten war
nur mit einer Flasche Baldrian zu beruhigen. Kurz vor dem
Verhungern bekam er einen DREI Seiten langen Brief. Diese
Freude wurde durch Lysett Wagner (86) verursacht. Sie war die
EINZIGE, die eine Geschichte zu unserem Gustav schrieb!!!
Und los geht’s:
Nagut, Ihr habt’s nicht anders gewollt:
Dieser Bericht beruht auf einer wahren Begebenheit! Ich
kaufte mir die neuste Ausgabe des BED-Geflüsters und betrachtete das Titelblatt und sagte mir: “Den kennste doch!”
Auf der ewig langen Busfahrt in mein Heimatkaff durchwühlte ich meine dunklen Erinnerungen. Es war damals im Märchenland! Ich plauderte gerade angeregt mit dem RotkäppIchen, die auf dem Weg zu ihrer Omi war. Ich
bog jedoch nach rechts ab, da ich meine
Freundinnen Schneeweißchen und Rosenrot gesehen hatte. Meine Uhr zeigte
jedoch erst kurz vor zwei an, so
entschloß ich mich noch bei
Frau Holle vorbeizuschauen
Ich wählte den direkhatte ich
ten Weg zu Frau
echt O-Bock
Holles Haus,
auf ‘Brote vor dem
heute
Verbrennen retten ’
und überreifte Äpfel zu pflücken.
Frau Holle, unsere alte Quasseltante, erzählte mir sofort den neuesten
Tratsch und Klatsch des Märchenwaldes.
Schneewittchen ist vom 6. Zwerg schwanger, der
Gestiefelte Kater hat Tollwut und ein neues Märchenwesen
oder etwas in der Art wäre aufgetaucht. Die 7 Geißlein
haben es im Uhrenkasten gefunden. Frau Holle schwärmte
Seite 6
von diesem “Etwas”. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet mir,
dass es Zeit war zu gehen. Ich verabschiedete mich und
stürzte los, um nicht zu spät nach Hause zu kommen. Doch
mein Lauf wurde durch die Bremer Stadtmusikanten unterbrochen, die gegen Tierversuche demonstrierten. Mir fiel auf,
dass bei dem Quartett einer zu viel war. Das “Etwas”, was
mir zuviel war, klapperte lautstark seine Meinung. Doch auf
einmal verstummte es, denn es war abgestürzt und lag nun
kopfüber auf seinem Schnäbelchen. Keiner bemerkte es, nur
ich! Ich, hilfsbereit wie immer, nehme das kleine Wesen und
trage es zu Schneeweißchen und Rosenrot, die sich sofort
um mein “Etwas”kümmern.
Seit jenem Tag habe ich nie wieder etwas von GUSTAV
gehört, fragt ihn mal, ob er sich an mich erinnert!!! Name:
Gustav / Alter: Sturm- und Drangzeit / Gattung: Flitzevöglein
/ Art:besonders hell / Hobbies: reiten, schwimmen und lesen
Ich bin geschockt über sein Verschwinden und habe deshalb
sofort meinen Privatdetektiv eingeschaltet. Er hat mir auch
ein Foto geschickt, welches erst vor kurzem entstanden ist:
Mein Tip: RAUCHERECKE
PS: Da dies leider der einzige Einfall zu Gustav war, hat Lysett
unseren kleinen Wettbewerb gewonnen und erhält in den
nächsten Tagen ihren Preis.
Im Namen der Redaktion danken wir Dir. DANKE!!!
Seite 7
Extra große Fragestunde
Diesmal war uns “einfach” nicht genug, auch “zweifach” nicht, und deswegen gaben wir uns erst mit
“dreifach” zufrieden und haben mit unseren drei jungen Referendaren Anja Zirnstein, Kerstin Franke
und Sven Müller Interviews geführt. Ganz getreu nach dem Motto “Lady´s First” haben wir das
Interview im Doppelpack mit Fr. Franke und Fr. Zirnstein zuerst abgedruckt. Aus gewissen Gründen,
die eventuell auf der Angst beruhten uns allein ausgesetzt zu sein, durften sie uns gemeinsam Rede und
Antwort stehen und konnten bei der Gelegenheit testen, wer das meiste über den anderen weiß.
Anja Zirnstein
Kerstin Franke
Sven Müller
Interview mit Anja Zirnstein und Kerstin Franke
R.: Fangen wir mit den Geburtstagen an. Wer weiß es denn?
A. Z.: Das ist schwer. Ich weiß bloß, dass Du glaub ich, 71 geboren bist.
(R.: Wir wissen es genauer. Kerstin Franke wurde am 2.12.71 in Freiberg geboren.)
K. F.: Anja kam am 8.2.71 auf die Welt.
A. Z.: Da muß ich das wohl immer erzählt haben, wenn du das weißt.
R.: OK. Kommen wir zum Familienstand. Verheiratet, Kinder, Single?
A. Z.: Kerstin ist nicht verheiratet, hat aber einen Sohn von 2 Jahren und ist auch kein Single.
K. F.: Für Anja trifft das Gleiche zu. Nur statt des Kindes hat Sie einen Hund.
R.: Wie sind sie auf die Idee gekommen Lehrerin zu werden?
A. Z.: Ich wollte eigentlich schon immer Lehrerin werden. Ich hab als Kind gern mit meinen Puppen Schule gespielt.
K. F.: Na die konnten Dir wenigstens nicht widersprechen.
A. Z.: Ich hab ja mein Abitur zu DDR-Zeiten gemacht und da waren die Studienplätze begrenzt. Ich hab dann Deutsch und Russisch
studiert, da das in dieser Kombination möglich war.
K. F.: Es hat mir auch schon immer Spaß gemacht mit Jugendlichen zu arbeiten, zum Beispiel im Ferienlager.
R.: Warum haben Sie ausgerechnet Russisch dazu gewählt, Frau Zirnstein?
A. Z.: Es fiel mir einfach leicht. Meine Lehrerin hat es immer gut rübergebracht und es hat Spaß gemacht. Außerdem hatte man Chancen
auf ein Auslandsstudium. Die Situation war zwar sehr unsicher, aber ich war trotzdem ein halbes Jahr in Russland.
R.: Wieso fiel Ihre Wahl, Frau Franke, auf Biologie und vor allem auf Chemie?
K. F.: Zur Chemie hatte ich ein angespanntes Verhältnis, aber irgendwann hat es Klick gemacht. Es war auf einmal logisch und hat Spaß
gemacht. (R.: Schön wär´s, dachten wir uns da bloß.) Biologie hab ich gewählt, weil ich mich schon immer mit Tieren und Pflanzen beschäftigt habe. Außerdem fasziniert mich, wie geringe Veränderungen in der Umwelt oder Entwicklung eine große Wirkung
erzielen können.
Seite 8
R.: Wollen Sie an unserer Schule bleiben?
K. F.: Gern.
A. Z.: Beim heutigen Arbeitsmarkt kann man auch nichts anderes sagen. Ich würde dann mit noch größerer Freude um 5 Uhr
aufstehen. (R.: Kommt jeden Tag aus Dresden hergefahren.)
R.: Wie ist Ihre Einstellung zu den Schülern?
K. F.: Sehr gut.
A. Z.: Es macht unheimlich Spaß.
K. F.: Wenn nicht, wäre man wahrscheinlich auch fehl am Platz.
R.: Mit was kann man Sie auf die Palme bringen?
A. Z.: Puuh. Das kann ich nicht einschätzen.
K. F.: Es ist schwer vorstellbar, dass Du aus der Fassung zu bringen bist.
(R.: Beide sagten aus Selbstschutz lieber nichts, denn wenn die lieben Schüler so was wissen, probieren sie es auch aus.)
R.: Was nervt Sie am alltäglichen Leben?
K. F.: Unehrlichkeit und Feigheit, d.h. z. B. wenn jemand Mist gebaut hat und sich dann hinter anderen versteckt.
A. Z.: Lügen und Staus in Freiberg.
R.: Was hören Sie am liebsten für Musik an?
A. Z.: R´n´G.
K. F.: Und ich höre gern Rosenstolz. (R.: allgemeines Erstaunen)
R.: Haben Sie ein Idol oder Lebensmotto?
A. Z.: Ich kann mit gutem Recht behaupten keins zu haben, denn man muß immer aus seinem Inneren heraus handeln.
K. F.: Das sehe ich auch so. Es kann gefährlich werden immer hinter anderen herzulaufen, denn so findet man nie zu sich selbst.
R.: Welche positiven und negativen Eigenschaften haben Sie?
(R.: Zunächst nur ratlose Blicke)
K. F.: Negative Eigenschaften werden nicht verraten.
A. Z.: Überhaupt keine?!
K. F.: Nein, nur eine Gute. Ich bin nicht nachtragend.
A. Z.: Eigentlich vermeidet man es, sowas über sich selbst zu sagen, denn das wird immer falsch gedeutet.
Kannst Du nicht was über mich sagen?
K. F.: Sie ist ganz tierlieb.
R.: Was für Träume haben Sie?
A. Z.: Mein großes Ziel sind Reisen. Den Rest des Landes kennenlernen und Amerika.
K. F.: Ein langer Urlaub in Neuseeland. Überhaupt mal richtig Urlaub!!
A. Z.: 5, 6 Lottogewinne wären auch nicht schlecht.
K. F.: Ich hätte gern mehr Zeit und glückliche, entspannte Mitmenschen.
R.: Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie drei Wünsche frei hätten?
K. F.: 1. viel mehr Zeit
2. immer Gesundheit und Glück in der Familie
3. nochmal drei Wünsche
A. Z.: (R.: Scheint wunschlos-glücklich zu sein, denn es wurde eine lange Pause zum Nachdenken eingelegt.)
1. Immer nach einem Ziel das Nächste erreichen
2. Ein sorgenfreies Leben
R.: Was würden Sie uns Schülern mit auf den Weg geben?
K. F.: Macht fleißig Hausaufgaben und lernt fleißig etwas. (R.: kleiner Scherz am Ende) Versuche nie jemand anders zu sein, als du selbst.
,,Bleib Du Du”.
A. Z.: Laß Dich nie von Deinem richtigen Weg abbringen und mach alles, was Du als richtig empfindest.
Seite 9
Interview mit Sven Müller
R.: Da wir ja nicht vom Prinzip abweichen wollen, stellen wir gleich mal die allgemein übliche Frage:
Wann und wo wurden Sie geboren?
S. M.: In Olbernhau am 29.4.71
R.: Sind Sie verheiratet, vergeben oder haben Kinder?
S. M.: Verheiratet bin ich, also auch vergeben und Kinder hab ich noch keine.
R.: Warum sind Sie Lehrer geworden?
S. M.: Das ist Familientradition, denn meine Eltern sind beide Lehrer. Sportlehrer bin ich geworden, weil ich immer sportlich aktiv war.
R.: Gefällt es Ihnen hier und wollen Sie hier bleiben?
S. M.: Jetzt darf ich ja nichts falsches sagen. Also zweimal ja, natürlich.
R.: Wie ist Ihr Lehrer-Schüler-Verhältnis?
S. M.: Das müßte man ja eigentlich die Schüler fragen. Mein Verhältnis zu den Schülern ist ausgesprochen gut, find ich.
R.: Nervt Sie was an den Schülern?
S. M.: (R.: Muß lange überlegen.) Oooch, eigentlich nur kleine Dinge oder mal einzelne Schüler. (R.: Denkpause) Und Unpünktlichkeit
stört mich.
R.: Was ist Ihre Lieblingsmusik bzw. -Film?
S. M.: Eigentlich Querbeet, ja nach Stimmung, und Aktuelles. Ins Kino geh ich selten, da ich keine Zeit habe. (R.: Endlich mal ein
Leidensgenosse, dem es genau so geht wie uns.)
R.: Was für positive und negative Eigenschaften haben Sie?
S. M.: (R.: Lacht, ganz spontan) Negative hab ich eigentlich keine. Ansonsten lieb, nett, ehrgeizig und sportlich.
(R.: Wer das glauben soll?!)
R.: Haben Sie noch Träume?
S. M.: Selbstverständlich! Beruflich gesehen, Erfolg und Spaß an der Arbeit und privat Glück in der Familie, Kinder und Urlaub.
R.: Was würden Sie sich von einer guten Fee wünschen (3 Wünsche)?
S. M.: 1. Endlich keine Prüfungen mehr zu haben.
2. Einen Lottogewinn, wenn ich spielen würde.
3. Das ich mir alles wünschen darf, also nochmal 3 Wünsche frei habe, wenn mal eine Gute Fee kommt. (R.: Tip der Redaktion)
R.: Was würden Sie uns Schülern als Lebensweisheit übermitteln?
S. M.: Wenn Ihr was anpackt, dann richtig und zieht es auch durch und bleibt nicht auf halben Weg stehen. (= sein Lebensmotto)
Das waren eine ganze Menge interessanter Informationen und zur Belohnung für das fleißige Lesen, könnt ihr diesmal
noch was gewinnen. Unsere Lehrer durften ihrer Kreativität mal wieder freien Lauf lassen und ihr Traumbett zeichnen.
Ihr sollt jetzt herrausfinden welches Bett zu welchem Lehrer bzw. Lehrerin gehört.
Wenn ihr glaubt, es herausgefunden zu haben, schreib die Lösung und euern Namen auf ein Stück Papier, vermerkt
auf der Rückseite welches der Betten euch am besten gefallen hat und schon könnt ihr ganz einfach was Schönes
gewinnen.
(Einsendeschluß ist der 21.12.1999)
Seite 10
Traumbetten
A)
B)
C)
Seite 11
? Wofür und Warum ?
Manchmal frag ich mich
was soll ich hier
Ich frag mich wofür
Warum spiel ich mit
Das böse Spiel
Was ist mein Ziel
Gedichte
Jeden Tag neu
Ich stehe auf
Die Dinge nehmen ihren Lauf
Ich weiß nicht warum
Die Zeit vergeht
Mein Herz es nicht versteht
Wofür und Warum
Dies kann schon genügen
Um diese Welt zu lieben
Doch alles
Ist´s noch lange nicht
oft die Zeit den Sinn verwischt
Ich werd weiter suchen
Auch mal die Welt verfluchen
Und meinen Sinn finden
Um die Leere in mir zu überwinden
Andy, 7.9.´98
Was wirklich wichtig ist
Ist es wichtig wie groß man wirklich ist
oder vielleicht was man ist
Ist es unwichtig wie Du wirklich bist
oder vielleicht wie alt Du bist
Ist es wichtig was man wirklich denkt
oder vielleicht was man schenkt
Ist es unwichtig was andere sagen
oder worüber alle klagen
Ist es wichtig oder unwichtig
Wirklich wichtig ist Liebe
Gedanken und Gefühle
Doch was ist wichtig für Dich
vielleicht ich oder doch nicht
by Mausi, Nov.´98
Sehnsucht
Ich sehne mich so sehr nach Dir
Wer immer Du bist
komm zu mir
Fühle die Kühle
die mich umgibt
Mit Deiner Wärme
die alles besiegt
Gib mir Kraft
sei mein Gott
steh zu mir
ich halte Wort
Ich werde Dich vergöttern
Dein Fleisch
Meine Sehnsucht macht es leicht
Dein Traum mich verfolgt
bis er mich eingeholt
ich werde laufen
Dich suchen
Wird man mich auch tausendmal verfluchen
Ich finde Dich
Deine Wahrheit
Weil ich Dich brauch
Du Schönheit
In aller Ewigkeit
Ich Dein
Wenn Du mich liebst
so soll es sein
Vor der tödlichen Sehnsucht rette mich
Höre meine Schreie
Ich brauch Dich
Ich sehne mich so sehr nach Dir
Wer immer Du bist
finde zu mir!
Andy, 28.11.´98
Seite 12
Sehnsucht nach Liebe
Und wieder sitz ich hier,
allein in meiner kleinen Welt
Ich hab das Gefühl, dass alles zusammenfällt
und mich nichts mehr hält
Ich treibe hinaus ins Gedankenmeer
und breite meine Flügel aus
auf der Suche nach Antworten
auf das Chaos in mir
Die Frage nach dem Warum
macht mich stumm
Wie kann ein Mensch 3 Jahr´ allein sein
und immer noch glücklich sein
Vielleicht geht es ihm einfach gut
und er hat mit Freunden Spaß genug
oder es gibt da ein helles Licht
an meinem Horizont,
was Hoffnung genannt wird
Die Hoffnung jemanden zu finden,
der alle Unklarheiten beseitigen kann
und Vertrauen schenken kann
Wie ein Engel vom Mond gesandt
Ein Traum und viel zu schön um wahr zu sein
Die Freunde werden weniger,
Regen fällt wieder nieder
und ich bin plötzlich ganz allein
Der Tag geht vorbei,
die Nacht kommt herbei
und ich schau einsam zu dabei
Das Licht verliert seinen Schein
und Dunkelheit tritt langsam ein
Das Feuer in mir droht zu ersticken
aus Angst davor völlig allein zu sein
Ohne Hoffnung hat das Leben keinen Sinn
Ueberall ist Liebe auf der Welt
und ich warte,
bis sie vom Himmel auf mich fällt
Das scheint mein Sinn
warum ich hier bin
Doch wo ist der Gewinn
Ich glaube, ich bin ein Verlierer
in meinem eigenen Spiel
auf der Suche nach ein bißchen Glück
Ich wünsche mir, dass Träume wahr werden
Doch das sind stumme Schreie in die Dunkelheit
Ein Funke durchbricht die Wirklichkeit
Eine Person die mich glücklich stimmt
und mich endlich in den Arm nimmt
Aber wo bist Du
finde zu mir
denn ich habe Sehnsucht nach Dir
“Sehnsucht nach Liebe”
By Mausi, Valentinstag ´99
Seite 13
Wissenschaftlich erwiesen!
Nun hat es uns die Wissenschaft bestätigt. Das, was
wir Schüler schon längst wußten und was uns die
Lehrer nie glauben wollten: Kaugummi kauen macht
schlau!!! Durch das Kauen gelangt mehr O2 in unser
Gehirn, dadurch sind wir wacher und bekommen
mehr mit. So behaupten das zumindest die Experten,
aber wir wissen das natürlich besser: Beim Küssen
verbrennt man viele Kalorien und dabei hat man
auch gelegentlich etwas im Mund. Außerdem erweitert Küssen den Horizont und man lernt immer was
dazu. Also genau wie beim Kaugummi kauen. Dazu
kommt, daß beides mit „K" anfängt. Nebenbei entdeckte man auch, daß Sex dumm macht. Was soll
man dazu sagen? Soll man jetzt immer neben den
Kondomen eine Packung Wrigley´s in der Tasche
haben und die „Zigarette danach" durch einen
Kaugummi ersetzen? Oder
hilft es, wenn man(n) sich ab
jetzt statt eines „Parisers"
einen Kaugummi überzieht?
Ich meine Gummi ist Gummi,
ist doch egal ob da noch ein
Kau- davor steht, oder!? Um
dies herauszufinden mußten
unsere Wissenschaftler bestimmt lange Zeit auf Sex verzichten. Damit die Welt mit
noch mehr interessanten und
wissenschaftlich bewiesenen Neuentdeckungen bereichert wird,
müssen sie wohl auch noch in
Zukunft keuch leben oder
zumindest immer einen
Kaugummi zur Hand
haben...
Seite 14
Seite 15
?
?
RÄTSEL
?
Auflösung:
Tina
Nadia
Susi
Mädl
Til
Torsten
Mario
Junge
Schule
Disco
Kino
Wo ?
Mittwoch
Samstag
Montag
Wann ?
?
Tina
Nadia
Susi
Schule
Kino
Disco
Samstag
Montag
Mittwoch
?
??
?
Torsten
Mario
Til
Samstag
Montag
Mittwoch
Schule
Kino
Disco
Tina, die noch nie im Kino war, ist verliebt in Til
Am Montag verguckte sich Mario in Susi
Das Kino war am Mittwoch geschlossen
Dort war ein Pärchen am Montag
Til war am Mittwoch in der Schule und liebäugelte dort mit seiner Maus
Pärchen 1
2
3
1.
2.
3.
4.
5.
Seite 16
An alle Spürnasen!
Wir, der Kosmos-Krimi-Club, sind ein Team
von vier Detektiven und wollen euch heute
kurz zeigen, wie Geheimtinte und Rußpulver
hergestellt werden. Ab ans Werk: man
nehme ein kleines Gefäß (z.B. leerer
Farbtopf), Wasser und 2 Teelöffel Zitronensaft.
Jetzt schließt ihr das Gefäß und schüttelt es
kräftig durch. Nehmt dann ein Schreibgerät
(z.B. einen Pinsel oder ein zerkautes
Streichholz) und taucht es in die Geheimtinte und schreibt auf ein leeres Blatt Papier. Wartet, bis es trocken
ist. So, nun ist eure Geheimbotschaft fertig. Aber wie macht ihr sie
wieder sichtbar? Hier folgt die Lösung: Nehmt eine Kerze (seid
aber vorsichtig) und zündet sie an. Haltet die verschlüsselte
Nachricht darüber und - simsalabim - nach einer Weile wird die
Schrift sichtbar. Wenn es euch gelungen ist, dann folgt hier das
zweite “Rezept”:
Wie stellt man Rußpulver her?
Nimm einen Bleistift oder Kohlestift und weiterhin einen Spitzer
oder Sandpapier. Reibe jetzt die Stiftspitzen auf dem Sandpapier oder
drehe sie im Spitzer. Fülle dieses schwarze Pulver in ein
verschließbares Gefäß und fertig ist unser Rußpulver. Ihr könnt es
z.B. verwenden, um Fingerabdrücke sichtbar zu machen.
Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg beim Spurensuchen.
Falls ihr Aufträge für unseren kleinen, aber interessanten Krimi-Club habt, dann
schreibt uns einen kleinen Brief (aber bitte nicht mit Geheimtinte) und steckt
diesen in den immerhungrigen Briefkasten.
Seite 17
Skipping
Was stellst du Dir unter “Skipping” vor? Vielleicht etwas zum Essen, oder
gar ein Kleidungsstück? Damit liegst du völlig falsch! Na, überleg’
mal. Was könnte es denn noch sein? Nicht etwa eine Pferderasse,
nein, es ist schlicht und einfach eine Sportart, in der man
viele verschiedene Sprünge und Figuren mit dem Springseil einübt (natürlich bei Herrn Matthes).
Wenn du jetzt denkst: “Ach, Springseil springen ist doch öde!”, dann
hast du echt keine Ahnung! Denn es ist nicht nur einfach irgendein Herumgehüpfe, sondern viel interessanter! Denn: vergiß
nicht, auch auf dem Trampolin kann man Figuren
mit dem Springseil darstellen. Verschiedene
Sprünge und Posen machen Dir
garantiert viel Spaß!!!
Wer Interesse an dieser Sportart hat, kann jeden Donnerstag von
15.00 Uhr bis 16.30 Uhr in die Turnhalle kommen. Bringt
Lust und Sportsachen mit - Springseile haben wir für
euch. Wie du nach Hause kommst, ist Dir überlassen (Es fahren auch Busse). Los geht’s,
wir warten auf große Sprünge!
Tschüß, eure Anne M. und Anne S.!
Brand-Erbisdorf
Wettinstraße 5
Tel.: 037322/2359
Habt Ihr Lust mal ein richtig teures
vollgefedertes Mountain-Bike zu fahren?
NEU! Ab sofort steht ein Leihbike bereit!
Seite 18
Gefrorenes Wasserwittchen
Ein Märchen der Gebrüder Krimskoye
Es war einmal ein Bürger King, der hatte keinen Wilkenson, sondern eine Tochter, deren Haut
war so perlweiß und red-bull und ihre Haare waren so black & decker. Die neue Stiefmutter war
die Krönung. Das Kind’l wuchs heran und wurde odol-nice. Die Sunile Königin hatte den Spiegel
abonniert, den sie allabendlich befragte:“Spiegel, Spiegel an der Wand, wer ist die Schönste im
ganzen Land?“ ”Ihr Frau Königin seid die Schönste hier, aber Schneewittchen ist 47 11-mal
schöner als Ihr.“ Jetzt war sie ganz von der Prinzenrolle. Sie bestellte ihren Jägermeister im
24-Stunden Service und befahl:“Hör zu, nimm Deine Schiesser mit Philipp, lehre sie Kellogs und
mach sie Fuji.“ Der Jäger gehorchte, ging mit Schneewittchen und seinem treuen Freund Labello
hinter die Sensodyne. Mit seiner Magnum nahm er sie ins Visier-Ultra und sprach:“Ich soll Dir
von Deiner Mutter aus VW-tun. Ich will Dir aber Niveau tun.“ Er setzte seine Chappi ab und
erschoß eins-zwei-twix einen Reebock. Schneewittchen war nun allein im Wald und kam plötzlich an eine Schwäbische Hall. War das Fantasie oder Werthers Echte! Sie trat ein, denn ihr knorrte der Magen. Sie rief:“Hier ist Dea - Hier tanke ich auf!” Es war aber niemand daheim. Gegen
after-eight kamen die sieben Fruchtzwerge nach Hause, denen gehörte nämlich das Iglo. Als sie
den weißen Riesen erblickten, sprachen sie erstaunt:“Sowas Schönes wird noch Nissan!“ Zwerg
Dittmeyer:”Wer hat auf meiner elektrischen Commerzbank gesessen?“ Zwerg Ariel:”Wer hat mit
meinem Gäbelchen mein Leibgericht ausgelöffelt?“ Und Zwerg Veltins:”An meinem Krug ist der
Henkel trocken!” Schneewittchen erwachet und erklärte ihr Mißgeschick. Fortan lebte sie bei den
Gnomen und machte sich im Hause nützlich. In der Turborg hingegen las die böse Stiefmutter im
Spiegel:“Spiegel, Spiegel, in der Hand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Der Spiegel recherchierte:“Ihr Frau Königin seid die Schönste hier, aber Schneewittchen hinter den sieben Schneekoppen und den sieben Clausthälern, die den Pro-Sieben Zwergen ist 47 11-mal schnöner als Ihr.“
Sie schrie:”Ich werde Davidoff!” Sie mußte die Wahrheit canon und mit Zauberei und Maggi
machte sie sich an die List. Als Toffifee verkleidet ging sie übers Lagerfeld, durch den Obstgarten
der Zwerge wo Schneewittchen zu Gange war. Mit verstellter Stimme sprach die Kömigin:
“Frische Citroèn’s und Apple Mini’s!” Schneewittchen griff nach der vergifteten Piromont-Kirsche,
aß sie und war auf der Stelle tot. Die Stiefmutter lachte boshaft:“Ideen á la Kraft” Als die sieben
Zwerge nach Hause kamen und das leblose Mädchen sahen, bekamen sie eine Langnese.
Oberzwerg Duplo zu Zwerg Jacob:“Hör auf zu Wein-Brand!” Sie legten Schneewittchen in einen
Glassarg und trugen sie auf den Underberg. Auf einmal ächzte
der Kleinste:“Jungs, das wird mir zu Fiel-mann!”“Manchmal
muß es eben Mum sein“ entgegnete Zwerg Unox. Der Kleine
stürzte. Da mußte Schneewittchen nießen:“Hitachi, Tschibo!”
wie durch ein Wunder erwachte sie wieder und erblickte das
Grubenlicht von Zwerg Osram. Schneewittchen kehrte zurück
aufs Feldschlösschen, wo sie rief:“Hallo Herr Kaiser, ich will
die Landskrone!” Die böse Königin aber bekam ihre gerechte
Strafe. Sie muß bis ans Lebensende Kodak zu Gold spinnen.
Tui, Tui, Tui! Sie hat es sich verdient.
Johannes R. Bechert gern
Seite 19
Grüße
Viele liebe Grüße
von Mario (11.Klasse)
an Nicole M. (9.Klasse)
und Kai, Rene, Daniel
und Robert
X. Schmar ist wieder da, narf...
Er grüßt alle die er nicht kennt
und die, die ihn nicht kennen...
Zum Schluß noch viele liebe,
hochachtungsvolle* Grüße an:
Herrn Ähh Monsieur Xnr, Diddi,
Klaus, Gitta und Herrn Weiner.
Schöne Grüße Hallo Frau Dietze, wir wollten
an Fr. Reister. ihnen nur noch etwas sagen:
KATALÜÜÜÜWir wissen
SAAAAübrigens schon
TOR.
lange wo die Glocken hängen,
Gez.: ehem. 10/1
aber Sie?
Gez.: Die vom Hahngestrampelten
Hier noch ein paar Grußworte an alle ehemaligen
Zwölfer. (Ihr habt es endlich geschafft!)
Grüße auch an die korrigierfreudigen
Lehrer und an die mit den vielen Freistunden.
(Lehrer müßte man sein oder Monsieur Theurrich?!)
Außerdem viele liebe Grüße an die lieben,
oftmals genervten Seki-Frauen und an die nie
auffindbaren Hausmeister. (Danke Herr Feldmann!)
Also dann, Tschaui sagen
Mausi und Keks (ehem. 12)!
(Das sind die, die überall sind und alles, außer Unterricht machten!)
Seite 20
Lehrersprüche
Bellmann (Reli.): “Das habe ich optisch jetzt nicht genau verstanden!”
Berger:
“Es wird das abgedruckt was hochsteht!”
“Was Sie jetzt drin haben ist das Hohlmesser und nicht der Geisfuß”
“Was weg ist, ist weg, das kriegen Sie dann auch nicht mehr rein!”
Schmidt:
“Wenn Sie einen Staubsauger kaufen dann rammeln Sie erstmal bis Sie
das Ding rauskriegen!”
“O.K. Ich müßte es also mit der Hand durchführen!”
Zimmermann:
“Ich lerne eine Frau kennen, heirate und habe Kinder!”
Watzlawik:
“Wenn jemand erregt ist, dann geht´s rauf und runter!”
Fedgenhäuer:
“Wo ist denn meine Alde hin?”
Liebscher:
“Unter einem `Bountie´ mache ich nichts...”
Griesbach und Colditz bei ihrem täglichem Pausenrendezvous:
G: “Hast Du an mich gedacht?”
C: “Ich denk´ ständig an Dich.”
Griesbach:
“Das ist vollkommen unegal!”
Illgen:
“Ich könnte ja wenn ich wollte, ich muß es aber wirklich tun.”
“P.P.: Persönliches Pech”
Exner:
“Was soll´s denn noch?!”
(zu Lukas) “Ich hack Dich in die Wurst!”
Seite 21
Ein Phänomen erklären heißt, sich davon zu entfernen
Die Reise ins ewige Eis oder Fräulein Smilla Jasperson gegen die Elemente
Man(n) erzählt ja oft wenig, wenn die
Nacht kurz war. Und erwähnt beiläufig
“Smilla”. Wer das ist? Eine Frau,
natürlich, sonst würde man(n) sie ja wohl
kaum erwähnen! Und was für eine! Die
gute Fee, der letzte Gast vorm
Morgengrauen, der Klabautermann.
Aha?! Sie ist heldenhaft weiblich und
übermenschlich - unbeschreiblich - eben
die Hauptfigur in Peter Hoegs Roman
“Fräulein Smillas Gespür für Schnee”.
Bezeichnender Titel, ist das Überweib
doch in Grönland herangewachsen, kann
die Eiskristalle deuten wie kein anderer
und geht zwischendurch und mittendrin
noch der Todesursache eines kleinen
Jungen nach. Ihre Maxime? - Worte
können an der Trauer relativ wenig
ändern. Worte können an allem relativ
wenig ändern. Aber was haben wir denn
sonst schon.
Taten zum Beispiel, und die läßt sie
folgen, in dem abenteuerlichen Streifzug
des Dänen Høeg durch (Lebens-)
Philosophie und reist von der Stadt,
übers Meer bis ins Eis, nach Grönland,
der Insel der ewigen Horizonte, ohne die
sie nicht leben kann, unsere Smilla, die
nur Zahlen glücklich machen - Schnee
und Eis und Zahlen.
Am Ende ist es dann wohl doch so, wie
man(n) und der “Stern” sagten: Man will
nur noch Smillas Stimme hören. Sie
könnte sprechen wovon sie wollte.
PRÄDIKAT: Philosophisch,
galaktisch -gut. Nicht nur was
für Mathefreaks.
Peter Hoeg:
“Fräulein Smillas
Gespür für Schnee”,
rororo
Von einem der auszog, erwachsen zu werden
Alle Welt rezensiert derzeit ein Buch. Ob SPIEGEL, Süddeutsche Zeitung oder Unikum
abi - alle verfallen ihm, reden schon jetzt von Kult und heben den Autor in den Himmel,
dabei ist der erst 17 und ein “Krüppel”, wie Benjamin Lebert selbst behauptet. Ein
bißchen “Crazy” scheint die Geschichte in und um sein Buch ja schon. Und deshalb wurde es
wohl so betitelt - als hätte es Lebert geahnt
Mit Vorahnung hat der Stoff aus dem die Träume jener Literaturkritiker sind, freilich nichts zu
tun, eher mit Realität. Der eines Internats für gestrandete Seelen - solche wie Benjamin. Das
autobiographische Werk, stellenweise arg an der Wirklichkeit, streift den
ganzen Wust an Daseinsfragen eines Spätpubertierenden: Wer ist Gott? Wer bin überhaupt
ich? Was hab ich hier verloren? Seine Unschuld auf alle Fälle. Nachts. In der Toilette des
Mädchenganges. Wegen dieser hautnah-Darstellung des Normalen, was heutzutage
oft bequemerweise verschwiegen statt geschrieben wird, orderten es schon Schulen in die
Riege der Klassensätze (!!!). Vielleicht kein Bestseller, aber durch und durch “crazy”, oder
wie Benjamins Freund Janosh zu sagen pflegt: “Laß uns einfach lesen. Aus Freude am
Lesen. Und aus Freude am Verstehen. Und laß uns nicht darüber nachdenken, ob es
Literatur ist oder nicht. Das können andere tun. Wenn es tatsächlich Literatur ist, dann
um so besser. Wenn nicht, dann ist es auch scheißegal.“
PRÄDIKAT: Crazy, amüsant, obszön und ehrlich
Benjamin Lebert: “Crazy”, KIWI, 14,90 DM
Seite 22
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