Das Flaggschiff

Сomentários

Transcrição

Das Flaggschiff
Mönchengladbach Juni 2002
Das Flaggschiff
Ein Ziel, das viele Produzenten und Zulieferer Im Markt des Werkzeug- und Formenbaus verfolgen
und das essentiell für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit ist, ist die optimale Ausrichtung der
Unternehmensstrategie und der Produktionsprozesse an den Bedürfnissen der Kunden. Nicht
immer fällt das leicht, und häufig kommt es vor, dass die Anforderungen von Kundenseite sehr
komplex werden, so daß Standardlösungen schon fast nicht mehr in Frage kommen. So sind es
schließlich die Kunden, die immer wieder zu neuen Lösungsansätzen antreiben und den Fortschritt
mit ihren Bedürfnissen in Gang halten.
Wer sich diesen Kundenanforderungen stellt, stellt sich gleichzeitig einem harten Wettbewerb. Das
bedeutet eine Menge Arbeit, die jedoch mitunter auch durch in der Tat beeindruckende Ergebnisse belohnt
wird. Wie das Beispiel der FOGS 40 78 M30 K aus dem Hause DS Technologie Werkzeugmaschinenbau
GmbH beweist, die kürzlich bei VW Nutzfahrzeuge in Hannover in Betrieb genommen wurde.
Der Stapellauf
Nach etwa 12 Monaten Bau- und Installationszeit war es soweit. Im Hause VW Nutzfahrzeuge in Hannover
nahm eine neue Maschine ihren Betrieb in der Halle des Werkzeugbaus auf.
Die Tatsache allein ist nicht weiter beeindruckend. Jedoch die Entstehung der Maschine wie auch das
fertige Ergebnis waren Grund genug, mit einer kleinen Feierlichkeit den Stapellauf des „Flaggschiffs“, wie
die FOGS 40 78 M30 K im Produktbereich Droop+Rein schon kurz nach Projektbeginn genannt wurde, zu
begehen.
Ihren Anfang nahm die Entwicklung dieser Maschine in der größten Saugpressenstrasse Europas, die in
der Halle nebenan ihren Platz hat. Für die Werkzeuge dieser Pressen, deren Abmessungen etwa 4,0 x 12,0
Meter betragen können, wurde eine Maschine benötigt, die schnell, effizient und mit höchster
Oberflächengüte selbige zu Zwecken der Instandhaltung und Reparatur bearbeiten konnte. Der flexible
Einsatz
der
Maschine
sowohl
für
das
Schruppen
als
auch
für
Schlichtarbeiten
mit
hohen
Durchlaufgeschwindigkeiten war maßgebend, um somit auch die Produktivität der Saugpressenstraße
aufgrund langer Laufzeiten nicht zu beeinträchtigen. Nachdem alle Anforderungen definiert waren, wurde
das Projekt schließlich auf internationaler Ebene ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt schließlich das
Konzept der Firma DS Technologie Werkzeugmaschinenbau GmbH, Produktbereich Droop+Rein, deren
Vorschlag eine multifunktionale Hochgantry-Maschine mit Zahnstangenantrieb und den KundenBedürfnissen entsprechenden Abmessungen vorsah, kombiniert mit einer FIDIA-Steuerung. „Bezogen auf
die Ansprüche im Werkzeug- und Formenbau ist die Verbindung Droop+Rein und FIDIA das Beste, was
man bekommen kann“, bekräftigt der Leiter des Maschinenzentrums, Herr Drewitz, auch heute mit voller
Überzeugung die damals getroffene Entscheidung.
Volle Kraft voraus
Bei DS Technologie, setzt man schon lange Zeit auf den Gedanken der Kundenorientierung. „Wir fragen
unsere Kunden und fertigen nach Maß“, erläutert der Geschäftsführer Herr Stein. „Auf Basis der hier
vorliegenden Anforderungen entstand somit eine multifunktionale HSC Maschine mit einer sehr hohen
Seite 1 von 3
Zerspanleistung“, ergänzt sein Kollege, Herr Wiehagen, Verkaufsleiter bei Droop+Rein. Und so erhielt die
VW Nutzfahrzeuge eine konkret auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösung: „Die FOGS 40 78 M30 K
besticht
durch
die
Kombination
ihrer
Vorteile.
Leistungswerte
von
30KW
und
700Nm
beim
Frässpindelantrieb, eine mechanische und zwei elektrische Spindeln, mechanischer Fräskopfwechsel,
Spindelwechsel und Werkzeugwechsel sowie die Performance in der Kontur machen diese Maschine zu
etwas Besonderem“, führt Herr Wiehagen weiter aus.
Zu ihren wesentlichsten Merkmalen gehört allen voran der Zahnstangenantrieb, der bei einer Maschine
dieser Größe ein gewaltiges Potential eröffnet. Er ermöglicht eine äußerst hohe Achssteife und somit
Verfahrwege, welche die hier verwirklichten 7800mm in der x-Achse oder 4000mm in der Y-Achse beliebig
übersteigen können. Sie weist eine sehr hohe Dynamik auf und eignet sich mit ihren schnellen
Bearbeitungszeiten gerade für die Bearbeitung großer Flächen in hoher Geschwindigkeit bei gleichzeitig
einwandfreier Oberflächengüte.
Neben mechanisch angetriebenen Fräseinheiten für hohe Zerspanleistungen ist das „Flaggschiff“ mit
einem Gabelfräskopf nebst Wechseleinrichtung für diverse Motorfrässpindeln zum exakten und schnellen
Schlichten ausgestattet.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die 5-Achsigkeit. Mit ihrer Hilfe lassen sich sowohl Freiformflächen
vektoriell als auch Bohrungen und Flächen frei im Raum bearbeiten.
Der automatische Wechsel von Fräsköpfen, Spindeln und Werkzeugen sowie das ebenfalls automatsiche
Vermessen von Zerspanwerkzeugen steigern darüber hinaus die Hauptzeiten und erhöhen somit die
Wirtschaftlichkeit.
In Europa ist dies die erste Maschine dieser Art aus dem Hause DS Technologie, die einen Verfahrweg von
beachtlichen 4000mm auf der Y-Achse aufzuweisen hat. Man ist froh, dem Kunden eine Maschine
konstruiert zu haben, die gemäß der Anforderungen sowohl Schrupparbeiten für Großwerkzeuge
vornehmen als auch beim Schlichten der Konturen eingesetzt werden kann. Und das mit den erforderlichen
Qualitätsmerkmalen. Bleibt die Frage nach der geeigneten Steuerung für ein solches „Flaggschiff“.
Der Steuermann
„Warum FIDIA?“, schaut Herr Wiehagen fragend. „Nun, eine Hochleistungsmaschine mit einer nur
unzureichend zu handhabenden Steuerung erzielt nicht den gewünschten Effekt“, erklärt er die
Entscheidung für den italienischen Hersteller. Herr Drewitz von VW Nutzfarhzeuge fügt an: „In Sachen
Oberflächengüte ist FIDIA einfach das Topmodell.“ Eine Beurteilung über die sich Frank Schneider,
Verkaufsleiter bei FIDIA GmbH Frankfurt, besonders freut, ist doch die hier eingesetzte M20 die erste
Steuerung aus dem Hause FIDIA, die in diesem VW-Werk zum Einsatz kommt.
„Die Steuerung ist gewissermaßen das Gehirn der Maschine“, führt er aus. „Die M20 mit ihrer
Multiprozessorstruktur und ihrer offenen Windows NT Architektur ist bestens für die hier zu erfüllenden
Anforderungen ausgerüstet. Und vor allem ist sie sehr leicht zu bedienen.“ Gerade letzteres Argument wird
sich als wichtig erweisen, denn bei VW Nutzfahrzeuge in Hannover konnten bisher noch keine Erfahrungen
mit einer FIDIA
Seite 2 von 3
Steuerung gesammelt werden. Bedenken bzgl. neuer Technologien hatte man in Hannover keineswegs.
„Wir wissen um den hervorragenden Service sowohl bei DS Technologie als auch bei FIDIA“, begründet
Herr Drewitz und fügt an: „Die FIDIA Steuerung ist für diese Anforderungen einfach die bessere Wahl.“
Der Kapitän
Fortan lotst der Kapitän das Flaggschiff stolz durch die rauhen Gewässer des Wettbewerbs. Und bereits mit
Erfolg. Offene Laufzeiten werden am freien Markt angeboten und erste externe Aufträge liegen bereits vor.
Der Stapellauf im März diesen Jahres war also tatsächlich Grund genug, eine Feierlichkeit zu begehen, zu
der sich auch die „Prominenz“ aus den eigenen Reihen einfand. Seitens VW Nutzfahrzeuge waren Herr
Lefave, Vorstand der Produktherstellung, der Leiter des Werkzeugbaus Herr Dr. Blum sowie der
Betriebsratsvorsitzende zur Einweihung eingeladen. Darüber hinaus standen u.a. Herr Stein, Herr
Wiehagen und Herr Burkahrdt von der Firma DS Technologie sowie Frank Schneider und Herr Dr. Morfino,
Geschäftsführer und Gründer der Firma FIDIA auf der Gästeliste. Ein Großteil der 228 Mann starken
Belegschaft, die sich hinsichtlich der Herstellung, Bearbeitung und Wartung der benötigten Werkzeuge um
die Betreuung der gesamten VW-Produktion kümmert, war ebenfalls anwesend. Und so nahm das
„Flaggschiff“ unter reichlich Applaus Fahrt auf.
Weiter auf Erfolgskurs?
Mit der größten FOGS Maschine dieser Art weltweit legte DS Technologie in Kooperation mit FIDIA die
Meßlatte wieder einmal ein Stück höher. Darüber, wie man weiter auf Erfolgskurs segeln will, ist man sich in
beiden Häusern einig: selbst oder gerade wenn alle Hürden überwunden zu sein scheinen, beflügeln die
Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden zu neuen, auf ihre Weise besseren Lösungen. Herr Wiehagen
bringt es abschließend auf den Punkt: „Wir lassen uns von den Entwicklungen des Marktes und unserer
Kunden überraschen und gerne für Weiterentwicklungen inspirieren. Wie wir es schon immer getan haben.“
Mit freundlicher Unterstützung der Firma FIDIA S.p.A.
Weitere Infos unter:
DS Technologie Werkzeugmaschinenbau GmbH
Abteilung Marketing
z.H. Herrn Michael Schedler
Hugo-Junkers-Str. 12-32
D-41236 Mönchengladbach
Tel.: +49-(0)2166-454-0
Fax: +49-(0)2166-454-477
Email [email protected]
Seite 3 von 3

Documentos relacionados