Studieren in den USA Go West?

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Studieren in den USA Go West?
Mai 2014 | 38. Jahrgang | Heft 2
Ausbildung
Innovative Konzepte
„mit Mehrwert“
Berufsbild
Was macht eine
… Afrikanistin?
Arbeitsmarkt
Branchenreport
Automobilindustrie
go
abi.de
Mit Beilage:
Studieren in den USA
Go West?
„go out!
studieren weltweit“
abe 2014)
(Magazin des DAAD, Ausg
abi.de
I n n o v at i v e A u s b i l d u n g s k o n z e p t e
S TUD Y ING IN T H E UNITED S TATE S
Beim Nachwuchs punkten
„The Best Year of My Life“
Juniorfirma & Co.: Immer mehr Unternehmen lassen
sich beim Wettbewerb um die klügsten Azubis
interessante Aktionen einfallen.��������������������������������� 6
go
abi.de
MAI 2014 | 38. JAHRGANG | HEFT 2
Ausbildung
Innovative Konzepte
„mit Mehrwert“
Berufsbild
Was macht eine
… Afrikanistin?
Arbeitsmarkt
Branchenreport
Automobilindustrie
go
abi.de
Mit Beilage:
Studieren in den USA
Go West?
abi2_01-01_titel_2014 1
„go out!
studieren weltweit“
(Magazin des DAAD, Ausgabe
2014)
09.04.2014 11:49:38
Every year, more than 9.000 young people take
up their studies in the „land of unlimited oppor­
tunities.“ abi>> introduces the country.����������������10
editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
d
ie Vereinigten Staaten von Amerika gelten als Land der unbegrenzten
Möglichkeiten. Grund genug für viele, dort einen Teil ihres Studiums
zu absolvieren oder gleich die ganze Studienzeit irgendwo zwischen
Kalifornien und New Jersey zu verbringen. Die Statistik hierzulande
bestätigt diesen Trend und zeigt, dass die USA bei den beliebtesten
Gastländern außerhalb Europas unangefochten auf Platz eins rangieren. Die meisten
Studierenden zieht es auf den Kontinent, weil sie dort ein vielseitiges Studienangebot
finden und nebenbei ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern können.
Allerdings sollte dieser Schritt gut vorbereitet werden, und häufig gilt es, vorab einige Hürden wie etwa Sprach- und Eignungstests zu nehmen. Mit Blick auf die teilweise
sehr hohen Studiengebühren sollte außerdem geklärt werden, wie die Finanzierung
gestaltet werden kann. Welche Schritte sind also nötig, um einen Studienplatz in den
USA zu bekommen? Welche Ansprechpartner stehen bei Fragen mit Rat zur Seite?
Und welche Stipendien oder Förderprogramme kommen infrage? Im Heftschwerpunkt
„Studieren in den USA“ geben wir dir darauf Antworten – und zwar „in English“. Damit
beim Lesen keine Lücken entstehen, werden besonders knifflige Vokabeln erläutert.
Falls du noch nicht sicher weißt, ob du im Ausland studieren oder ein Praktikum
machen willst und wohin es überhaupt gehen soll, lohnt sich ein Blick in das „go out!“
– Magazin des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD), das mit diesem
Magazin verteilt wird. Darin findest du Informationen von Auslands-BAföG bis Versicherungsschutz – und einen Test, mit dem du deine interkulturelle Kompetenz auf die
Probe stellen kannst.
Viel Spaß beim Lesen wünscht die abi>> Redaktion
2
abi>> 2 | 2014
i n h a lt
I ausbildung I studium I beruf I arbeitswelt I fun & facts
abi.de
AUTO M OBILBRAN C H E
W A S M A C H T EINE … ?
Auf Erholungskurs
Afrikanistin
Wieder erfreuliche Tendenzen nach der Krise:
Die Automobilbranche blickt positiv in die Zukunft,
steht aber auch vor Herausforderungen.�������������� 22
Lena Giesbert kennt sich mit Namibia und Uganda
aus, muss in ihrem Beruf aber auch fit in Projekt­
management und Statistik sein.������������������������������� 26
ausbildung
im fokus
arbeitsmarkt
Ausbildung mit Sahnehäubchen
Eine Firma, in der die Azubis das Sagen
haben, oder Kennenlern-Tage mit
Adrenalin-Kick – viele Unternehmen
wollen mit solchen Aktionen bei ihrem
Nachwuchs punkten. ���������������������������6
The Land of Unlimited Study
­Opportunities
New York, Los Angeles, National Parks
and Niagara Falls – the United States
are not only popular with German tourists but also with German Students. 10
Deutschland einig Autoland
Die Automobilindustrie gilt als Schlüsselbranche der deutschen Wirtschaft. abi>>
wirft einen Blick hinter die Kulissen. ����22
„Gütesiegel für die Ausbildung“
Mit dem „Ausbildungs-Ass“ werden
Unternehmen ausgezeichnet, die mit
besonders originellen Ideen in Sachen
Ausbildung punkten. Corinna Trips
von den Wirtschaftsjunioren Deutschland berichtet darüber im Interview
mit abi>>. ���������������������������������������������9
Application and finances
abi>> has compiled all the informations
you need if you plan to study in the
United States. ������������������������������������13
„The Best Year of My Life“
Meeting people from all corners of the
world: Eugenia Nürnberg spent a year in
Michigan. ����������������������������������������������������16
Two at One Blow
Why one degree if you can get two?
Alexander Rief decided to tackle
a dual degree – in Reutlingen and in
Boston.�����������������������������������������������18
Wie studiert es sich in den USA?
Wir berichten darüber - in English.
All Inclusive
Hockey is her passion, so Felicitas
Heinen decided to study with a sports
scholarship at Fairfield University in
Connecticut. ��������������������������������������20
abi>> 2 | 2014
Von der Idee zum serienreifen Auto
Er kennt sich aus mit alternativen
Antrieben: Matthias Feuerbacher ist
Ingenieur für Fahrzeugtechnik bei der
Daimler AG in Sindelfingen. ���������������25
was macht eine …?
Afrikanistin
Während eines Freiwilligen Jahres verliebte sich Lena Giesbert in Afrika. Inwiefern
sie als Afrikanistin mit dem Kontinent zu
tun hat, erzählt sie abi>>. ��������������������26
weitere rubriken
Editorial�����������������������������������������������2
News����������������������������������������������������4
Impressum����������������������������������������27
Leseraktion, Vorschau���������������������28
3
Foto: Martin Rehm
news
Foto: M.Buschman
News
Studie
Deutsche Studien­
landschaft wird
immer beliebter
Ausbildungspakt
Berufliche Bildung
Positive Bilanz
für 2013
Aufwertung des
Meisterbriefs
Die Partner des
Ausbildungspaktes
2010-2014 ziehen ein
Zwischenfazit: Das Angebot
für die duale Berufsausbildung
in Deutschland konnte
weiter ausgebaut werden.
Das Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF)
will die Gleichwertigkeit von
beruflicher und akademischer
Bildung im deutschen Meisterbrief sichtbar machen.
Laut Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF) standen 2013 über 60.000
neue Ausbildungsplätze für Interessenten einer dualen Berufsausbildung
zur Verfügung. Auch die Anzahl der
Ausbildungsbetriebe übertraf 2013 die
Erwartungen.
Der seit 2010 bestehende Ausbildungspakt zielt darauf ab, die Bedingungen für den Beginn einer Ausbildung,
insbesondere einer dualen Berufsausbildung, für Jugendliche zu verbessern
und zu fördern. Dennoch finden Ausbildungssuchende nicht immer sofort
eine Stelle. Aus diesem Grund soll
im kommenden Jahr verstärkt darauf
gesetzt werden, die duale Ausbildung
noch attraktiver und interessanter zu
machen.
>>mehr infos:
www.bmbf.de/press/3571.pnp
4
Versehen mit dem Hinweis auf die
Niveaustufe sechs des Deutschen und
Europäischen Qualifikationsrahmens
(DQR/EQR) soll der Meistertitel damit
auf einer Bildungsebene mit dem
Bachelorabschluss angesiedelt
­werden.
Bereits im Mai 2013 legten Bund
und Länder fest, dass neu ausgestellte
Qualifikationsbescheinigungen, wie
zum Beispiel ein Meisterbrief, das
jeweilige DQR/EQR-Referenzniveau in
den Stufen eins bis sieben enthalten
sollen.
Nach Angabe des BMBF wird damit
der hohe Stellenwert der b
­ eruflichen
Ausbildung auch im Vergleich zur akademischen Bildung unterstrichen. Ziel
dieser Regelung ist vor allem die Vereinfachung von EU-weiten Bewerbungen
und Jobwechseln.
>>mehr infos:
www.bmbf.de/de/12189.php
abi>> 2 | 2014
Laut dem Statistischen
Bundesamt begannen im
Studien­jahr 2013/14 insgesamt
über 507.000 junge Menschen
ein Studium in Deutschland.
Darunter waren erstmals auch
über 100.000 Studienstarter mit
ausländischem Pass.
Die Gesamtzahl aller Studien­anfänger
in Deutschland stieg demnach im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent
auf über 507.000 - der zweithöchste
bisher gemeldete Wert nach dem
Rekord 2011.
Nicht nur bei jungen Menschen
im Inland hat Studieren Hochkonjunktur, auch das Interesse
ausländischer Studierender an
Deutschland wächst:
Mit 101.000 Studienanfängern
mit ausländischem Pass meldet das Statis­tische Bundesamt in Wiesbaden einen
Zuwachs von 5,8 Prozent
im Vergleich zum Vorjahr.
Besonders beliebt bei
dieser Gruppe waren
Studiengänge in den
Fachbereichen der
Rechts-, Wirtschaftsund Sozialwissenschaften. Für Fächer aus
diesem Bereich entschieden sich etwa 29.000
Personen und somit 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Zum
stärksten Anstieg mit etwa 25.000
Anfängern kam es im Fachbereich
der Ingenieurwissenschaften: plus
10,2 Prozent.
>>mehr infos:
www.destatis.de
News
Foto: Hans-Martin Issler
Bildungsmesse Heilbronn
Konzerte oder
Festivals organisieren? Ein Master
in Kulturmanage–
ment macht‘s
möglich.
Masterstudium
Masterstudiengang
Kulturmanagement
Ab dem Wintersemester 2014/15 kann
man an der Hochschule für Technik und
Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) in
Kooperation mit der Hochschule für Musik
Saar in vier Semestern Kulturmanager werden.
Der neue Masterstudiengang soll den Studierenden sowohl betriebswirtschaftliches als auch kulturelles Fachwissen vermitteln, um sie auf die klassischen Aufgaben eines
Kulturmanagers vorzubereiten. Dazu zählen beispielsweise
die Planung und Organisation von Kulturprojekten. So
umfasst das Studienprogramm unter anderem betriebswirtschaftliche Aspekte des Nonprofit-Bereichs sowie die
Vermittlung kultur- und kunstspezifischer Kompetenzen.
Der Masterstudiengang Kulturmanagement richtet sich
an Studierende, die bereits einen
Studienabschluss in einem wirtschaftswissenschaftlichen oder
künstlerisch orientierten Studiengang haben und schließt mit
dem Master of Arts ab.
Bewerbungen für das Wintersemester 2014/15 sind
bis zum 15. Juli bei der htw
saar möglich.
> >mehr infos:
www.htw-saarland.de
abi>> 2 | 2014
Vom 15. bis 17. Mai 2014 findet in diesem Jahr erstmals
eine von IHK und Handwerkskammer gemeinsam organisierte Bildungsmesse in Heilbronn statt.
Dabei erhalten Jugendliche die Möglichkeit, sich über die
vielseitigen Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten
in der Wirtschaft und im Handwerk zu informieren. Über
150 Aussteller aus Industrie, Handel und Handwerk werden
an den drei Messetagen über 200 Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an ihren Ständen präsentieren. Dabei soll den
Schülern aufgezeigt werden, dass die Karrieremöglichkeiten
einer dualen Ausbildung in Wirtschaft und Handwerk eine
Alternative zum klassischen Studium darstellen können. Auf
dem Programm stehen unter anderem auch 80 Vorträge.
Um die Besucher zum Messegelände zu bringen, wird der
Sonderbusverkehr weiter ausgebaut. Nachmittags stehen
Schulklassen Direktbusse zur Verfügung, die die Klassen
von der Schule abholen und auch wieder zurückbringen.
Die Bildungsmesse findet im Veranstaltungscenter redblue und im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer statt. Öffnungszeiten sind am Donnerstag
von 8.30 Uhr bis 17 Uhr, am Freitag von 8.30 Uhr bis
17.30 Uhr und am Samstag von 9 Uhr bis 15 Uhr.
>>mehr infos:
www. ihk-bildungsmesse.de/
bmebildungsmesseheilbronn.aspxl
A m 2 7. b i s 2 8 . M a i 2 014 i n N ü r n b e r g
akademika
Die akademika in Nürnberg bietet Studierenden die Gelegenheit, Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Insgesamt 150 Unternehmen sämtlicher Branchen stellen sich
und ihre Arbeit bei der Job-Messe vor. Interessierte können
unmittelbar mit Personalverantwortlichen reden, eventuell
ergeben sich sogar Bewerbungsgespräche. Um sich auf dem
Gelände zurechtzufinden, wird auf der Messe mit einem
Farbsystem gearbeitet: Den verschiedenen Fachrichtungen
und Firmen werden entsprechende Farben zugeteilt. Jeder
Besucher erhält außerdem am Eingang eine Farbe, die seinem Studiengang entspricht. So können Interessenten und
Unternehmen gegenseitig aufeinander zukommen.
Zusätzlich zu den Ständen der Firmen werden zahl­reiche
Vorträge angeboten. Dabei geht es um Infos zum Arbeitsmarkt, um Branchentrends oder Tipps für die Bewerbung.
Für Studenten und Absolventen ist die Messe kosten­frei,
alle anderen Besucher zahlen fünf Euro für ein Zwei-TagesTicket.
>>mehr infos:
www.akademika.de
V e r an s t a l t u n g e n
A m 15 . b i s 17. M a i i n H e i l b r o n n
5
Ausbildung
Innovative Ausbildungskonzepte
Ausbildung mit Sahnehäubchen
Eine Firma, in der die Auszubildenden das Sagen haben, Kennenlerntage mit AdrenalinKick, eine Azubi-Band oder besonders geförderte Auslandsaufenthalte – dies sind nur
einige Beispiele von Ideen, mit denen Unternehmen beim Nachwuchs punkten.
Foto: Oliver Heinl
Es lohnt sich, das jeweilige Ausbildungskonzept unter die Lupe zu nehmen.
Bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle lohnt es sich, genau hinzuschauen: Viele Unternehmen bieten innovative
Ausbildungskonzepte an - von der Juniorfirma bis hin zu Theaterworkshops.
6
abi>> 2 | 2014
Foto: WillmyCC Studios; Frank Pieth; Martina Striegl
Ausbildung
Ein Zuckerl für die besten
Azubis: Manche Unternehmen locken mit
Sportevents, andere mit
Auslandsaufenthalten oder
Outdoor-Veranstaltungen.
Attraktive Möglichkeiten
Wertvolle Tipps dazu gibt die Berufsberatung der
Arbeitsagenturen. Hans Nick, Teamleiter Abiturientenberatung der Agentur für Arbeit Dortmund,
nennt einige Beispiele für innovative Ausbildungskonzepte. „Mehrere Firmen lassen ihre Auszubildenden in Juniorfirmen für einen bestimmten
Zeitraum die Chefrolle übernehmen. International tätige Unternehmen ermöglichen Auslandsaufenthalte in Tochterfirmen. Bei einigen Ausbildungsbetrieben gehören auch Angebote wie
zum Beispiel Theaterworkshops zur
Ausbildung.“ Mögliche Azubi-Projekte
sind auch die Organisation eines Betriebsfestes oder eines Messeauftritts,
bei denen sich der Nachwuchs beweisen kann. Andere Ausbildungskonzepte
beinhalten spezielle Zusatzqualifikationen: Die Azubis können etwa mehrere
Abschlüsse in kürzerer Zeit erwerben.
Foto: Privat
m
an spricht auch von einem
„Kampf um die klügsten
Köpfe“: Gut ausgebildetes
Personal ist in Deutschland
gefragt wie noch nie. Dafür
sorgen der demografische Wandel und ein erhöhter Fachkräftebedarf, der sich Prognosen zufolge
noch ausweiten wird. Wer ein überzeugendes
Bewerberprofil vorweisen kann, ist hier also im
Vorteil.
In den vergangenen Jahren haben auch viele
Unternehmen erkannt, dass es sich auszahlt, die
Attraktivität der eigenen Ausbildung zu steigern
– nicht nur, weil sich dann mehr Interessierte bewerben, sondern auch, weil das eigene Personal
am Ende rundherum qualifiziert ist und neben
den nötigen fachlichen Kompetenzen noch weitere Schlüsselqualifikationen mitbringt. Denn: In
besonderen Ausbildungsprojekten werden Soft
Skills wie Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und interkulturelle Kompetenzen geschult. Hinzu kommt
der Spaß an der Sache, der die Motivation steigert. Man sollte also bei der Suche nach einem
geeigneten Ausbildungsbetrieb auch auf mögliche
Extras achten.
„Incentives“ als Zuckerl
„Mehrere Firmen
Einige Firmen, die sich im Wettbewerb lassen ihre Auszubilum die Azubis gut positionieren wollen, denden in Juniorfirmen
bieten auch sogenannte „Incentives“, für einen bestimmten
zusätzliche Anreize, die motivieren. Zeitraum die Chefrolle
Dazu zählen die Nutzung eines Dienst- übernehmen.“
wagens, Konzertkarten oder Ähnliches Hans Nick
– besonders dort, wo Bewerber es sich
aussuchen können. „Sicher ist dies in
Regionen, in denen die Bewerber für
Ausbildungsstellen bereits knapp werden, ausgeprägter als in Regionen, in
denen es einen Bewerberüberhang
gibt“, sagt Hans Nick.
Ein Trend in diesem Bereich sei,
dass es inzwischen sogar Dienstleister gebe, die Firmen maßgeschneiderte Projekte, Events und Incentives
für ihre Auszubildenden anböten.
Der Arbeits-Experte verweist zudem
auf Programme wie „Berufsausbildung ohne Grenzen“, die die Mobilität
von Auszubildenden durch Praktika im
Ausland unterstützen und damit auch die Ausbildung aufwerten.
Um die Motivation und den Teamgedanken
der Auszubildenden zu steigern, werden häufig <<
abi>> 2 | 2014
7
Foto: Oliver Heinl
Ausbildung
Foto: Privat
Als Azubi auch mal
Chef sein: Die Juniorfirma macht‘s möglich.
„Wir möchten von
den Unternehmen
bundesweit erfahren,
welche innovativen
Ideen und Konzepte sie
einbringen“
Andreas Pieper
auch sogenannte Kennenlerntage angeboten,
bei denen sich die Jugendlichen gegenseitig
beschnuppern können.
oder etwa bei Messen
zu informieren. Und:
„Wer sich bewirbt, sollte herausstellen, warum
ihn gerade diese Form
der Ausbildung interessiert und welche Fähigkeiten er oder sie dafür
mitbringt.“ Ein Blick auf
die jeweilige Firmenhomepage verrät zum
Beispiel auch, ob das Unternehmen bereits besondere Anerkennung für seine Ausbildung erhielt,
etwa durch Preise oder positive Presseberichte.
Mehrwert für Azubis
Hermann-Schmidt-Preis
Inwieweit kann man als Azubi von solchen neuen Formen in der Berufsbildung profitieren? Hans
Nick erklärt es am Beispiel der Juniorfirma: „In
jungen Jahren bereits Verantwortung für einen Teil
der Firma zu übernehmen ist natürlich reizvoll und
fördert unternehmerisches Denken, selbstständiges Handeln, Projekterfahrung und nicht zuletzt
Soft Skills wie Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit.“ Vergleichbares gilt für Workshops
und andere Azubi-Projekte. Auslandsaufenthalte
fördern insbesondere die Fremdsprachenkenntnisse und vermitteln Wissen über andere Kulturen. „Wer Wert darauf legt, solche Möglichkeiten
bereits in seiner Ausbildung wahrzunehmen, sollte
dies bei der Suche nach einer passenden Stelle im
Hinterkopf behalten“, rät der Berufsberater. „Die
dort gesammelten Erfahrungen nutzen im Anschluss an die Ausbildung im Berufsleben oder in
einem anschließenden Studium. Manche Arbeitgeber belohnen ein solches Engagement auch mit
einem Stipendium für ein Studium.“
Mit dem jährlich verliehenen Hermann-SchmidtPreis hat sich der Verein „Innovative Berufsbildung e.V.“ das Ziel gesetzt, auf innovative Ansätze in der Berufsbildungspraxis aufmerksam zu
machen, sie zu fördern und zur Nachahmung zu
empfehlen.
Träger des Vereins sind das Bundesinstitut für
Berufsbildung (BIBB) in Bonn und der W. Bertelsmann Verlag (wbv) in Bielefeld. Namensgeber des
Preises ist der frühere Präsident des BIBB, Prof.
Dr. Hermann Schmidt, der das Institut von 1977
bis 1997 leitete.
Was genau aber verbirgt sich hinter dieser
Auszeichnung? „Der Hermann-Schmidt-Preis
ist stets themenbezogen“, sagt BIBB-Sprecher
Andreas Pieper, „und wir möchten von den Unternehmen bundesweit erfahren, welche innovativen Ideen und Konzepte sie zu dem jeweiligen
Thema in ihrer betrieblichen Ausbildung einbringen.“ So lautete etwa das Thema 2013 „Innovative Konzepte zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals“.
Die Preisträger waren die Unternehmen
Boehringer Ingelheim Pharma, Karl Otto Braun
und die Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft“ aus
Halle an der Saale.
Für die Teilnahme bewerben können sich – je
nach Themengestaltung – Betriebe, Berufsschulen, Bildungsträger und Weiterbildungseinrichtungen. Dazu Pieper: „Uns ist dabei wichtig, dass
sich die Konzepte bereits in der Praxis bewährt
haben und auch auf andere Unternehmen übertragbar sind. Es geht also um sogenannte ‚Good
Practice Beispiele‘, die im Idealfall langfristig auch
zur Modernisierung von Ausbildungsordnungen
beitragen können.“ <<
Volles Programm – früh informieren
>>mehr info
www.abi.de
Gib Folgendes
in die Suche
ein: CodeOEA
8
Sorgen vor einer Überforderung durch eine prall
gefüllte Ausbildung brauchen Bewerber nach seiner Einschätzung nicht zu haben. „Wer sich für
ein Unternehmen entscheidet, das ein innovatives
Ausbildungskonzept bietet, sucht diese Extras und
empfindet dies daher sicher als Bereicherung. Es
liegt im Interesse des Unternehmens, die jungen
Leute nicht zu überfordern, sondern für eine sinnvolle Aufteilung zu sorgen.“ Abiturienten und Abiturientinnen, die eine Ausbildungsstelle mit innovativem Konzept suchen, empfiehlt Hans Nick, sich
frühzeitig auf den Homepages der Unternehmen
abi>> 2 | 2014
Ausbildung
Foto: Thomas Rosenthal
>>interview
„Gütesiegel
für die Ausbildung“
Ein weiterer Preis, der seit 1997 Unternehmen mit
herausragenden Ausbildungs-Ideen auszeichnet, verbirgt
sich hinter dem Namen „Ausbildungs-Ass“. Corinna Trips
von den Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V. erklärt im Interview, worum es geht.
Der Verband verleiht den Preis zusammen mit den Junioren des Handwerks e.V.,
den INTER Versicherungen und dem Wirtschaftskurier.
abi>> Wer kann sich bewerben?
Corinna Trips: Unternehmen und Initiativen, die entweder selbst ausbilden oder Jugendliche dabei unterstützen,
sich auf eine Ausbildung vorzubereiten beziehungsweise
den Übergang von der Schule in den Beruf gut zu meistern. Das können auch Schulen sein, die eine besonders
gute Berufsvorbereitung bieten, oder Vereine.
abi>> Welche Voraussetzungen muss ein
Unternehmen erfüllen?
Corinna Trips: Das ist ganz unterschiedlich und hängt
auch von der Unternehmensgröße ab. Bei einem größeren
Unternehmen erwartet die Jury natürlich, dass es grundsätzlich ein rundum gutes Ausbildungskonzept gibt. Und
dann wird nach Besonderheiten geschaut, nach kreativen
Ansätzen oder Förderschwerpunkten.
abi>> Inwieweit profitiert die Ausbildung – und damit
auch die Azubis selbst – vom Ausbildungs-Ass und
einem preisgekrönten Betrieb?
Corinna Trips: Für die ausgezeichneten Unternehmen
ist der Preis oft ein Ansporn, um noch besser zu werden.
Für Jugendliche hat das Ausbildungs-Ass darüber hinaus
den großen Vorteil, dass die Auszeichnung auch ein Gütesiegel ist. Sie können sich also darauf verlassen, dass
die Ausbildung in einem Ausbildungs-Ass-Unternehmen
vorbildlich ist.
abi>> Können Auszubildende auch etwas dafür tun,
damit „ihr“ Unternehmen gewinnt?
Corinna Trips: Wir erhalten oft Bewerbungen, die von
den Auszubildenden gestaltet worden sind oder in denen sie selbst zu Wort kommen. Das gibt der Bewerbung
natürlich eine besondere Glaubwürdigkeit, weil man eben
merkt, dass hier junge Menschen ehrlich und direkt von
dem berichten, was sie tagtäglich in ihrem Unternehmen
erleben.
abi>> Welche kreativen Beispiele gibt es?
Corinna Trips: Ein Luxushotel hat seine Auszubildenden einen Tag pro Woche freigestellt, an
dem die jungen Menschen im Altenheim gearbeitet
haben, einfach weil man verhindern wollte, dass sie
„abheben“. Aber auch ganz kleine Unternehmen werden
gewürdigt, weil sie zum Beispiel einen einzelnen Jugendlichen, der sonst vielleicht keine Chance gehabt hätte,
erfolgreich durch die Ausbildung begleiten.
abi>> 2 | 2014
Foto: WillmyCC Studios
abi>> Welche Idee steckt hinter dem
Ausbildungs-Ass?
Corinna Trips: Mit dem Ausbildungs-Ass zeichnen wir
Unternehmen und Initiativen aus, die sich ganz besonders
für eine gute Ausbildung von jungen Menschen einsetzen.
Zum einen möchten wir denen danken, die sich über Jahre
um eine gute Ausbildung kümmern. Zum anderen wollen
wir diese Beispiele bekannt machen.
9
im fokus
Studying in the United States
The Land of Unlimited
Study Opportunities
New York, Los Angeles, National Parks and Niagara Falls –
the United States is not only popular with German tourists but also with German students.
Every year, more than 9,000 young people take up their studies in the “land of unlimited
Foto: Carmen Freyas
opportunities.” abi>> introduces the country.
There are many students who leave Germany to study in the U.S. every year, for example in San Francisco.
f
1
10
aus der Nähe
rom her own experience, Lisa
Goldschmidt knows a lot can
change in a year – she spent
one year of her bachelor studies in industrial engineering at
Braunschweig Technical University in the United
States. Her summary: “I now have a very good
command of the English language and have developed personally.” Goldschmidt lived in diverse
private shared accommodations, mostly with U.S.
students. Studying at the University of Rhode
­Island also helped her advance professionally:
abi>> 2 | 2014
“I worked on many projects in collaboration with
companies and participated in a number of field
trips to organizations. This allowed me to become
familiar up close 1 with a whole different economic culture.” Unlike her ­American peers, Lisa
was not required to pay tuition – an enormous
financial burden she did not have to worry about
– since the University of Rhode Island and Braunschweig Technical University are partners. Her
expenses in Rhode Island were covered by a oneyear scholarship from Deutscher Akademischer
Austausch­dienst (DAAD).
im fokus
2
Goldschmidt is just one of many students who leave Germany to study in
the U.S. every year. According to the report on “German Students Abroad”
issued by the Federal Statistical Office in 2013, a total of 9,347 young men
and women made use of this opportunity in 2011. Even though this figure
was slightly below that for 2001, the United States invariably ranks near
the top of the list of preferred study destinations. In 2011, seven percent
of the 133,800 Germans studying abroad went to the U.S., which puts the
U.S. in fifth place overall, and highlights it as the most preferred destination
outside of Europe.
In 2011, 37.3 percent of German students enrolled in courses in law,
business and social sciences, followed by math and natural sciences
(11.7 percent). Another 991 (10.6 percent) registered for languages and cultural sciences, and for sports.
The report does not give any specifics on the preferred states or the duration of the students’ stays. However, according to experts in academic foreign offices at German universities and the DAAD, the majority stay for one
or two semesters. Frequently, students make use of the exchange program
between their universities and a partner university abroad. Some of them,
however, go on their own initiative. Another option is courses that lead to
dual degrees: students are registered at a university in Germany and abroad
and graduate from both of them. A smaller percentage complete their entire
studies in the ­United States.
Foto: Privat
abi>> blogs
The preferred place to study outside of Europe
Studien­gebühren
Katharina
lebt seit 2008 in den
USA und studiert
„Media Studies“ am
Queens College in
Long Island.
„In der Art und Weise,
wie ein Kurs abläuft,
gibt es zum Teil große
Unterschiede. Das
liegt aber vor allem
an den Professoren.
Manche lesen stur
ihr Skript vor, und die
Studenten machen
sich Notizen. Anderen
ist es wichtig, dass die
Studenten sich aktiv
beteiligen. Ich habe
sehr viele MedienKurse belegt, in denen
durch Präsentationen
und Gruppenarbeiten
intensive Mitarbeit
gefordert wird. Es ist
hier sehr beliebt, die
Professoren, bevor
man sich in die jeweiligen Kurse einschreibt,
bei ratemyprofessors.
com ‚auszuchecken‘.
Auf dieser Website
bewerten Studenten
Professoren, was sich
manchmal als sehr
hilfreich erweist.“
Differences between the US and the German university
systems
Foto: Verena Westernacher
“In the U.S., students can choose between public and private universities,”
says Gabriele Knieps, Head of the DAAD’s North America Section “Programs
for Germans.” Studying at a public university typically is less expensive
than at a private institution. Tuition 2 at the latter can add up to more >>
>>mehr info
www.abi.de/
blogs
Students can choose
between public and
private universities.
Studying at a public
university typically is
less expensive.
abi>> 2 | 2014
11
im fokus
than $30,000 a year. Costs are high because the
U.S. university system is not regulated by the federal government and the universities are independent enterprises.
“The university system in the U.S.A. is very
decentralized and extremely varied,” explains
Knieps. The educational sector encompasses
close to 10,000 institutions, of which approximately 4,000 are accredited universities including the two-year community colleges that are
similar to the gymnasiale Oberstufe in Germany.
For German students, the most relevant institutions are colleges where they can earn a bachelor
of arts or sciences in four years (undergraduate
colleges) and the universities which, in addition to
college education, offer advanced (or graduate)
studies leading to a master’s or doctoral degree.
Depending on the region, courses start in August or September and run through May or June.
As in Germany, most universities divide the year
into semesters; others operate with trimesters or
quarters.
University accreditation is crucial
3
erworben
Foto: Martin Rehm
If you plan to organize your studies in the U.S.
without any help and want to have your credits
earned abroad accepted by your home university,
it is crucial to remember that U.S. universities are
autonomous when it comes to acceptance policies, contents of courses and award of credit. This
is why a university’s accreditation by a recognized
association plays a significant role. “Accredi­tation
is the key criterion if you want to have your credits accepted back home,” says Knieps. “Before
­applying, make sure the institution you selected is
accredited.” In any case, the institution where the
student wants to continue his or her studies after
having studied abroad will have the final say with
regard to accepting credits. “If you have questions, contact the person in charge of internat­ional
studies at your department – ideally before you
leave.” Having credits accepted is much easier if
they have been acquired 3 at a partner university
or as part of a dual study program.
Dr. Harald David of the Department of International Affairs at Ludwig Maximilians University in
Munich, who provides consultation services for
studying in the U.S.A., highlights a key consideration: “In the U.S.A., most bachelor’s programs
run for four years as compared to three years
in Germany.” According to Dr. David, this could
become problematic for students wishing to apply for a master’s course in the United States. “If
the university only is interested in the number of
years you have studied so far, sometimes a bachelor’s degree obtained in Germany will not be
enough.” However, if the university reviews the
contents of the courses taken, decisions usually
are more favorable because the first bachelor’s
year in the U.S. focuses on what is referred to as
“general education.” “Since every university handles this procedure a bit differently, you should
seek as much information as possible about
their regulations well in advance,” recommends
Dr. David. <<
Studying in the U.S. gives you the chance to meet people from all corners of the world.
12
abi>> 2 | 2014
Foto: Martin Rehm
im fokus
New York - one of the most interesting, but also most expensive cities in the U.S. to take up your studies.
Studying in the United States
Application and finances
From applications to finances: abi>> has compiled all the information you need
a
if you plan to study in the United States
variety of options are available
if you intend to 4 study in the
U.S. If your university in Germany has an exchange program,
the partner university and the
application process will be clear. Generally, you
will be provided with information on mandatory
courses and on the acceptance of your credits
r­ eceived abroad. Typically you will be exempt
from 5 tuition, and your contact will be your
home university’s academic foreign office or international office.
The situation is different if you plan to look for
a place to study in the U.S. on your own initiative.
In this case, you will be required to contact the
admissions offices of the universities of your >>
abi>> 2 | 2014
4
eabsichtigen,
b
etwas zu tun
5
efreit von,
b
erlassen
bekommen
13
im fokus
6
Lebenslauf
7
is heute,
b
bis jetzt
Wohnheim
Plan sufficient time for completing
applications and other preparations
Regardless of the method you choose, plan sufficient time for making preparations – one year
minimum. “We emphasize this important fact
as early as the first semester,” says Dr. Harald
­David of the Department of International Affairs
at Ludwig Maximilians University in Munich. Getting started early is essential: “Many students
are in their third year when they go abroad, so
they should prepare their application documents
at the beginning of their second semester.”
Typical application documents include a curri–
culum vitae 6 (also referred to as a CV) as well
as a letter detailing your reasons for studying in
the U.S., your personal interests and your qualifications. In addition, you will be required to provide a list of all the courses you have taken and
the credits you have earned to date 7 . Most universities also require one or two reference letters
from your professors. It goes without saying that
all these documents must be in English. Please
remember: your applications must comply with
the format and wording expected in the U.S.
Most universities require a TOEFL (Test of
English as a Foreign Language) as proof of your
language skills. You may also be asked to take
an admission test – either the SAT or the ACT
(American College Testing) – which also is required of all high-school graduates applying for
university. In some cases, German applicants can
be exempt from this test if they have acquired
allgemeine Hochschulreife. If you plan to complete your entire studies in the U.S., ask in advance if an admission test will be required.
Funding through a scholarship
Since the costs for studying in the U.S. can
quickly add up – even if you are exempt from
tuition – carefully planning your expenses is
important because you still will have to pay for
your living costs and/or travel expenses. “The
amount you will need will depend on the state
and the city in which you want to study,” says
Dr. David. According to the Deutscher Akademischer Austausch­dienst (DAAD), students need
about $1,000 a month if they live in a dorm 8
on campus.
Scholarships are a good source of funding and
must be applied for at an early stage. Applications
for one-year scholarships with the DAAD must
be submitted by July 15. According to ­Gabriele
Knieps, Head of the DAAD’s North America Section “Programs for Germans”, about fifty percent
of applicants are invited to a personal interview
after initial selection and are notified about November. If a scholarship has been granted, the
student will receive 925 euros per month (current
rates) toward his or her studies in the U.S.A., and
Foto: Martin Rehm
8
choice and request information about the application process and courses.
Typical application documents are a curriculum vitae and a letter detailing your reasons.
Most universities also require one or two reference letters from your professors.
14
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Foto: WillmyCC Studios
im fokus
Hot dogs and
much more: There‘s
a lot to discover in the U.S.
a grant for travel expenses of 700 to 1,250 euros. In addition,
the DAAD will assume the student’s health insurance premium
and will provide a contribution towards tuition of up to 18,000
euros per year.
Alternatively, if you want to go the U.S. for only one semester, you should contact your home university. “With its Promos program, the DAAD subsidizes stays abroad of up to six
months. The details, however, may vary among universities,”
says Knieps and recommends that students refer to their
home university’s academic foreign office or international office for information about the specific rules and conditions.
The German-American Fulbright Commission grants annual
scholarships of up to $34,500 for travel and living expenses,
and tuition. Applications for one-year stipends must be submitted by early July. To learn about other sources of scholarships,
you can browse the databases at www.­stipendienlotse.de
set up by the Federal Ministry of Education and Research and
the career network at www.e-fellows.net.
International BAföG and sports scholarships
Another financing possibility is international BAföG that typically is granted for studies in the U.S. for terms of up to one
year. Applications must be submitted to the office responsible
for study grants at least six months before departure. You can
apply for international BAföG even if you are not eligible for
such grants in Germany since studies abroad are subject to
different funding regulations. International BAföG can include
tuition fees totaling up to 4,600 euros plus an international
supplement and a lump sum for travel costs.
If you are good at sports, you may want to consider applying for a sports scholarship from a university in the U.S.
According to Philipp Liedgens of Sport-Scholarships.com,
you will have the best chance if you apply one year before
finishing school in Germany. Sports scholarships are granted
for four-year terms and cover a complete bachelor’s degree
program. During your stay at the American university you will
belong to the institution’s sports team and will represent it at
­competitions.
All German students are required to obtain a student visa.
To get it, you will have to prove reasonable language skills
and specify in detail how you will fund your stay in the U.S.
For further information, please contact the diplomatic representative of the United States in Germany – either online or
in Berlin, Munich, Frankfurt am Main, Leipzig, Düsseldorf or
Hamburg. <<
Foto: Privat
abi>> blogs
Britta
studiert Evangelische Theologie und hat zwei Semester an
der renommierten Yale University verbracht.
„Bei der Vorbereitung entstehen einige Kosten, auch bei der Beantragung
des Visums, wo zusätzlich noch eine Fahrt zum US-Konsulat in Frankfurt,
München oder Berlin hinzukommt. Schon beim Ausfüllen des OnlineFormulars vorab stößt man auf einige irritierende Fragen wie: „Planen Sie
Terroranschläge in den USA?“, „Haben Sie schon einmal Genozid verübt?“
Weder noch ... Und dann dürfte die Einreise auch kein Problem sein, außer
dass man beim Konsulat noch einige persönliche Fragen beantworten und
auch Finanzen offenlegen muss. Die Vorbereitung bietet also allerhand
Herausforderungen, ist etwas zeitaufwendig, und man kann leicht den
Eindruck erhalten, nicht sehr willkommen zu sein. Das ändert sich aber im
Land selbst sehr schnell!“
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>>mehr info
www.abi.de/
blogs
15
im fokus
“I wanted to live there and experience it for myself.” Eugenia Nürnberg decided to study in Michigan.
One year in Michigan
“The Best Year of My Life”
Eugenia Nürnberg deliberately looked for a field of studies that included a
mandatory stay abroad. As part of a seven-semester bilingual bachelor course in applied
linguistics at Dortmund Technical University, 24-year-old Nürnberg
spent a year in Michigan.
Foto: Privat
m
„It was the best
thing that could have
happened to me.”
Eugenia Nürnberg
16
y home university granted me
a lot of leeway to structure my
stay in the United States,”
says Nürnberg. The only
prerequisite was that she
complete certain basic modules in Dortmund
before leaving and that she spend at least one
semester abroad. Nürnberg wanted to go to the
United States. “A great deal of politics, eco­nomics,
the media and the cultural sector around the
world relates to the U.S.,” she comments.
“Everybody has an opinion, though not all of
them are well-founded, and many people don’t
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know the country up close. I wanted to live there
and experience it for myself.”
200 students, 50 places
In her fifth semester – one year before her
planned departure – Nürnberg applied for an
exchange semester at one of her university’s
partner institutions. Among other things, she was
required to write a three-page essay and answer
questions such as, “why do you want to go to that
specific country?”, and “what are your strengths
and qualifications for a stay abroad?” Close to
Foto: Carmen Freyas
im fokus
200 students applied for the 50-odd 9 places.
Nürnberg was invited to an interview where she
was asked to explain her motivation – in German
and in English.
A few weeks later, she was informed that she
had been accepted and that her new home would
be Michigan Technological University in Houghton, known for its focus on natural sciences and
technology. “That was an ideal match because
my minor 10 was engineering sciences and it
gave me the opportunity to combine my major
and minor perfectly,” she explains.
Originally from Meppen, Nürnberg was fortunate
in another way as well: Michigan Technological
University asked her if she wanted to teach
German in Houghton and to stay not one but
two semesters. The advantage: she would
make about $1,000 a month, allowing her to
pay for her room and board 11 herself. She
received the offer to work as a teaching assistant
directly with her acceptance letter, making it
easy to obtain a visa. Her parents chipped in 12
for the travel costs. Since her home university in
Dortmund and Michigan Technological University
are partners, Nürnberg was exempt from tuition
of $21,000 per year.
No language problems thanks to
bilingual studies
“It was the best year of my life and the best thing
that could have happened to me,” she raves.
Why? There are several reasons: “I met people
from all corners of the world and now have good
friends in the United States, Argentina, Mexico,
China and France.” This has helped her advance
personally, she says: “I have become more open
to other cultures. Here in Germany, I no longer
take everything for granted. And I have become
more self-confident.” In Michigan, Nürnberg had
to move twice. The first time was difficult and
she asked her mother for advice, but the second
time she managed everything by herself and
did not even let her parents know until she had
moved in.
Nürnberg also came to appreciate the different
study system: “Many of the courses were more
comparable to school, but I liked that.” Students,
she found, were more engaged than at home.
“We had tons to do and had to prepare for our
courses all the time. That made me sit down and
study regularly, and I enjoyed that very much.”
Nürnberg experienced few language problems
because even at home approximately half of her
courses and exams had been in English.
Before heading to Michigan, she had agreed
with her university in Dortmund which courses
she would take, and all her credits were accepted
back home. After her return, Nürnberg wrote her
bachelor thesis and completed her studies in
November 2013. She went on to do a master’s
degree in linguistics in Dortmund, for which
studying abroad is not mandatory. “If I get the
chance, though, I’m off,” she says laughing. <<
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9
um die, circa
10
Nebenfach
11
Verpflegung
12 beitragen zu,
sich beteiligen an
(Kosten)
17
im fokus
German-American Double Degree
Two at One Blow
Why settle for only one degree if you can get two at one blow?
Having asked himself this question, Alexander Rief (23) decided to tackle a dual degree –
a Bachelor of International Management Double Degree at
EBS Business School of Reutlingen University
and Northeastern University in Boston.
Foto: privat
have to go through a second admission process.
Cooperation between the two partner universities
was close and each of them accepted the credits
he earned at the other.
Financing through a scholarship
and an internship 14
Studying in the United States: an international experience.
Stipendium
14
Praktikum
Foto: Privat
13
„It was a unique opportunity to study in the
U.S. without having to
pay the high tuition.”
Alexander Rief
18
o
riginally I wanted to study business management or economics,
but during an information session at Reutlingen University I
learned about the international
management course”, Rief, who comes from
Filderstadt near Stuttgart, remembers. He was
enthralled by the idea of leaving Germany for two
years and studying in German and in English. He
saw the advantages of the double degree as well
as of the organization of the studies abroad.
“After school, I applied for a place both in Reutlingen
and in Boston.” He had to submit a letter detailing
his motivation, had to prove his good command of
the English language, and had to introduce himself
in person in an interview.
When he received the acceptance letter from
the German institution, he knew that after four
semesters he would go on to Northeastern University
in Boston for the last four. He was pleased not to
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13
For his stay in Boston, where Rief moved in September 2012, he had to obtain a visa and arrange
accommodation. “In this program I am exempt
from tuition in Boston,” he explains. Never­theless,
he applied for a one-year stipend with the
Deutscher Akademischer Austauschdienst
(DAAD) to cover his rent and living expenses for
at least half of his stay. Thanks to a paid internship in the credit risk department at USB in New
York which he was required to complete as part
of his studies, he managed to save a bit for the
second year. “The Double Degree was a unique
opportunity to study in the U.S. for two years
without having to pay the immensely high tuition
or face the huge organizational challenge,” he
says. “Without the program, it would have been a
whole different story.”
Rief also was pleased to find that though many
of the case studies at Northeastern related to
U.S. companies, much of what he learned could
be applied beyond the U.S. How would you
fi­nance the small company XY? How do you go
about finding the right staff for a specific
corporation? “The concepts and strategies I was
taught do not apply only in the U.S.; they serve
me well for diverse other countries,” he says.
Rief has plans for an international career. In
May 2014 he will be awarded a bachelor of
science from EBS Business School as well as a
bachelor of science from Northeastern University.
He then wants to pursue a master’s degree,
ideally in Europe because he can’t afford the
tuition without the back-up of the Double Degree
program. His plans for later? “I can see myself
working for an international company – be it in
Germany, Europe or the United States.” <<
im fokus
Full -time studies with a sports scholarship
All Inclusive
Originally, Felicitas Heinen wanted to go to Africa for a year after school.
However, she wouldn’t have been able to play hockey there. In a newspaper, Heinen,
who is now 22 years old, found an advertisement for a sports scholarship in the United States
and decided to study at Fairfield University in Connecticut immediately after school.
Foto: privat
She joined their field hockey team.
Classes in the morning, hockey matches in the afternoon: Felicitas Heinen snatched a sports scholarship.
i
applied with Sport-Scholarships.
com in Germany about one year
before my departure 15 ,” she says.
The agency helps young German
athletes find sports scholarships
granted by universities in the United States. “The
university asked me to submit short videos of me
playing field hockey.” Also, she was required to
introduce herself briefly in English on video and
explain who she is and what she can do. The
university also was interested in her final school
grades and wanted to see a statement from her
hockey trainer. Heinen then took the TOEFL (Test
of English as a Foreign Language) as proof of her
English skills as well as the SAT to demonstrate
her linguistic and academic skills. >>
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15
Abfahrt/Abflug
19
Foto: Privat
im fokus
Retaining good athletes: Success at sports competitions is key to an institution’s image,
especially in the United States.
„By playing hockey
I was part of a team
from the beginning and
made friends quickly.“
Felicitas Heinen
16
Unterkunft
bis zum Rand
gefüllt, sehr voll
17
entscheidend,
maßgeblich
18
20
Heinen’s presentation was well received. She was
offered sports scholarships from several American universities. “I opted for Fairfield University,
a private institution in Connecticut, because I
liked their curriculum and sports program best.”
Sport-Scholarships.com helped her with the application process, forwarding her documents to
universities abroad, providing tips for test preparation and clarifying visa questions. Everything
was done by e-mail and phone and the agency
charged no money for this assistance. After
­Heinen signed a contract with Fairfield University, she paid 2,000 euros in agency fees to SportScholarships.com.
In August 2011, Heinen relocated from Munich
to the United States and started a bachelor’s
degree in biology and psychology at Fairfield
University supported by a full scholarship. “That
means that I don’t have to pay tuition and the
university assumes my expenses for my accom­
modation 16 , books and even my food.” In return,
Heinen agreed in a contract to play field hockey
for the university team and maintain a good grade
average. By granting scholarships, universities
expect to retain good athletes because success
at sports competitions is key to an institution’s
image, especially in the United States.
“You really have to love
sports.”
Heinen’s day is full to the brim 17 . After going
to her classes every day, she attends training,
goes to the gym and to matches. “On some days I
have a class in the afternoon so I don’t start with
my homework and preparations until the evening,
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all before I can relax.” On weekends, she often
participates in matches against other university
teams. Between August and November, there
may even be two matches per weekend, usually
involving a couple of hours on the road.
Despite it all, Heinen does not regret her
decision: “By playing hockey I was part of a
team from the beginning and made friends
quickly.” Due to the intensive training, she also
advanced in her sport. At home she played for
the youth league of Munich SC, but in the United
States she learned new techniques and received
individual coaching. “Of course you really have to
love sports to do what I do.”
After her return, Heinen plans to study
medicine in Germany and is currently trying to
find out which credits earned in the U.S. will be
accepted. “Even if they don’t recognize a single
credit, the time I spent in the U.S. has allowed me
to make a great leap forward.” <<
Sports play a decisive 18
role for universities in the
United States.
Foto: WillmyCC Studios
Foto: Privat
Fees against delivery
Foto: Lisa Zirkelbach
im fokus
Studying in the United States
Further Information
Hochschulkompass
Sport-Scholarships.com
The Hochschulkompass developed by the
Hochschul­rektorenkonferenz (HRK) provides
an overview of partnerships between German
universities and institutions in the U.S. and in
other countries
www.hochschulkompass.de/internationalekooperationen.html
provides information on and ­applications for
sports-scholarships
www.sport-scholarships.com/de/
voraussetzungensportstipendiumusa.htm
Deutscher Akademischer
Austauschdienst (DAAD)
provide information about and requirements for
student visas
http://german.germany.usembassy.gov/visa/niv/
visakategorien/f/
provides information on studying abroad and on
individual countries as well as tips for planning
and applying
www.daad.de/ausland/studieren/de
and offers scholarships for studying abroad
www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/
de/70-stipendien-finden-und-bewerben
Fulbright Kommission
provides information on the German-American
Fulbright program
www.fulbright.de
Stipendienlotse
database of scholarships published by the
Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF)
www.stipendienlotse.de
Diplomatic representatives
in Germany
College Board
offers information on admission tests
and a search engine for universities in the
United States
www.collegeboard.org
International Education Centre (IEC)
application service for studies abroad
www.ieconline.de
TOEFL
The Test of English as a Foreign Language
is one of the most renowned English tests
worldwide
www.ets.org/toefl
e-fellows.net
carreer network with a dedicated scholarship
database
www.e-fellows.net/STUDIUM/Stipendien/
Stipendien-Datenbank/Stipendium-suchenfinden
U.S. Department of Education
official website
www.ed.gov
Deutsches Studentenwerk (DSW)
Council for Higher Education
Accreditation
provides information about international BAföG
www.studentenwerke.de/pdf/Mit-Bafoeg-insAusland.pdf
provides information on accredited universities
in the U.S.A.
http://chea.org
abi>> 2 | 2014
>>mehr info
www.abi.de
Weitere Infos
zum Auslandsstudium gibts
online im Interview mit Klaus
Dieter Habbich
vom Deutschen
Akademischen
Austauschdienst (DAAD).
Code:
CodeKBW
21
Foto: Tilman Weishart
Arbeitsmarkt
Die Automobilbranche blickt nach einigen Krisenjahren wieder optimistisch in die Zukunft.
22
abi>> 2 | 2014
Arbeitsmarkt
Automobilbranche
Innovationsstarke Branche
Deutschland einig Autoland: Nach Angaben des Verbandes der
Automobilindustrie (VDA) liefen 2013 hierzulande mehr als 5,4 Millionen Fahrzeuge
vom Band. Etwa drei Viertel der Autos gehen dabei in den Export. Auch deshalb gilt die
Automobilindustrie als Schlüsselbranche der deutschen Wirtschaft. Zu ihr zählen nicht nur
eray Ersöz ist von der Auto­
mobil­branche fasziniert. An der
Fachhochschule der Wirtschaft
(FHDW) in Bergisch Gladbach
hat sie Betriebswirtschaft mit
der Spezialisierung Automotive Management
­studiert und sich damit gezielt auf eine Berufs­
tätigkeit in der Automobilindustrie oder im Auto­
mobilhandel vorbereitet. „Im Studium habe ich
die Branche in ihren ganzen Facetten kennen­
gelernt. Mir ist deutlich geworden, dass zur Auto­
mobilindustrie nicht nur die großen Hersteller
zählen, sondern dass die Branche auch die Liefe­
ranten und einzelnen Autohäuser umfasst“, sagt
die 26-jährige Bachelor-Absolventin.
Seit zwei Jahren arbeitet sie im Bereich „Be­
schaffung, Neue Produktanläufe“ bei der Marke
Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover. Ihr Auf­
gabenbereich ist an der Schnittstelle zwischen
Hersteller und Zulieferbetrieben angesiedelt. „Ich
vertrete die Beschaffung in VW-internen Gremi­
en, in denen Änderungen am Fahrzeug bewertet
werden und die technische und wirtschaftliche
Umsetzbarkeit geprüft wird.“ Während Seray Er­
söz die Angebote prüft, beurteilen die Entwickler
die technische Qualität der benötigten Teile. Ein­
gekauft wird bei Lieferanten weltweit. „Entweder
haben unsere Entwickler ein Teil bereits selbst
entwickelt und wir erteilen einem Zulieferer den
Auftrag, es entsprechend unseren technischen
Daten und Normen zu bauen. Oder wir sagen
dem Zulieferbetrieb, was wir brauchen, und des­
sen Entwicklungsabteilung befasst sich damit,
wie das entsprechende Teil konstruiert werden
kann“, erklärt sie. „Der Entscheidungsprozess ist
mehrstufig und hängt von der Wertgrenze des
Bauteils ab.“
Zweitgrößte Branche im
­Verarbeitenden Gewerbe
Nach Angaben des Verbands der Automobilindus­
trie (VDA) arbeiten 38 Prozent aller ­Arbeitnehmer
innerhalb der Branche bei Zulieferfirmen. Ralf
Beckmann, Arbeitsmarktexperte der Bundes­
agentur für Arbeit, betont die Bedeutung der
Branche. „Gemessen an der Beschäftigtenzahl ist
die Automobilindustrie – nach dem Maschinen­
bau – die zweitgrößte Branche innerhalb des Ver­
arbeitenden Gewerbes. Die Zahl der Beschäftig­
ten bei Herstellern und Zulieferern nimmt in den
letzten Jahren tendenziell zu.“ Laut Statistik der
Bundesagentur für Arbeit waren 2013 847.000
Menschen in der Automobilbranche sozialversi­
cherungspflichtig beschäftigt.
Gefragt sind besonders Arbeitskräfte mit guter
Qualifikation. „Jeder sechste Beschäftigte in der
Branche übte 2013 eine Tätigkeit aus, die einen
Hochschulabschluss voraussetzt. Hinzu kom­
men 120.000 Menschen mit einer Meister- bzw.
Technikerausbildung“, erläutert Ralf Beckmann.
Aktuell sei die Nachfrage nach neuen Fachkräf­
ten infolge der wirtschaftlich etwas schwächeren
Entwicklung rückläufig. „Sie bewegt sich jedoch
auf einem ordentlichen Niveau. Gerade die Auto­
mobilindustrie steht aufgrund guter Entlohnungsund Arbeitsbedingungen als sehr attraktiver
Arbeitgeber da. Im Wettbewerb um die
besten Köpfe ist die Branche
gut aufgestellt“, fasst Ralf
Beckmann zusam­
men. >>
Foto: Privat
s
Hersteller und Zulieferbetriebe, sondern auch Autohäuser.
Bereits im Studium hat
sich Seray Ersöz auf
die Automobilbranche
spezialisiert.
Zur Automobil­
industrie gehören
auch zahlreiche Zuliefer­
betriebe, die etwa
Bremsen herstellen.
Foto: WillmyCC Studios
abi>> 2 | 2014
23
Arbeitsmarkt
Foto: Sonja Trabandt
einem erfolgreich absolvierten Studium für das
internationale Traineeprogramm oder den Direkt­
einstieg bewerben. Einstiegsmöglichkeiten beste­
hen grundsätzlich in allen Geschäftsbereichen
und somit für sehr viele Studienrichtungen. Da
wir ein technikgetriebenes Unternehmen sind,
liegt der Schwerpunkt im Ingenieursbereich“,
­erläutert der Audi-Personaler.
Investitionen in Forschung
und Entwicklung
Unternehmen der Branche fertigen nicht nur komplette Fahrzeuge, sondern
auch einzelne Komponenten wie Motoren und Ersatzteile.
Foto: Privat
Ausbildung, Duales Studium,
Trainee oder Direkteinstieg
„Smartphones und
Autos verbinden sich
immer stärker.“
Matthias Wissmann
24
In der Branche werden nicht nur Fahrzeuge ge­
fertigt, sondern auch einzelne Komponenten wie
Motoren und Ersatzteile. Die großen Konzerne
bilden dabei in zahlreichen Berufen aus – ange­
fangen bei kaufmännischen Tätigkeiten wie Auto­
mobil- oder Industriekaufmann bis zu technischen
Berufen wie dem Kraftfahrzeug-Mechatroniker.
In einigen Unternehmen, etwa bei der Audi
AG, haben Abiturienten zudem die Möglichkeit,
ein duales Studium zu absolvieren. „An unserem
Standort Ingolstadt bieten wir gemeinsam mit
der Hochschule für Angewandte Wissenschaften
­Ingolstadt das Programm ,Studium und Erfahrung
in der Praxis‘, kurz StEP, an. In Neckarsulm koope­
rieren wir mit verschiedenen Standorten der Dua­
len Hochschule Baden-Württemberg. Bei beiden
Programmen haben Abiturienten die Möglichkeit,
eine Berufsausbildung bei Audi mit einem techni­
schen dualen Studium zu kombinieren“, sagt Mi­
chael Groß, Leiter Audi Personalmarketing.
Wer ausschließlich eine akademische Ausbil­
dung absolviert, kann bereits während des Stu­
diums Kontakt zu Unternehmen der Branche
suchen: „Studierende können sich während des
Studiums für ein Praktikum bewerben, eine Ab­
schlussarbeit bei Audi schreiben oder sich nach
abi>> 2 | 2014
Auch Forschung und Entwicklung spielen eine
wichtige Rolle. „Die Automobilindustrie kommt
für rund ein Drittel der gesamten industriellen
Forschungsinvestitionen in Deutschland auf. Kei­
ne andere Branche investiert so viel in Forschung
und Entwicklung“, betont VDA-Präsident Matthias
Wissmann. Auf mehr als 27 Milliarden Euro bezif­
fert der Verband die Investitionen deutscher Her­
steller und Zulieferer auf diesem Gebiet weltweit.
Um in diesen Bereich einzusteigen, haben zum
Beispiel Bewerber mit einem abgeschlossenen
Hochschulstudium im Bereich Fahrzeugtechnik,
Energietechnik oder Mechatronik sowie mit Er­
fahrung im Bereich E-Fahrzeuge/Hybridfahrzeuge
gute Chancen. Personalverantwortliche achten
dabei nicht nur auf die Noten, sondern auch auf
Auslandserfahrung und Fremdsprachenkenntnis­
se. Wichtig sind außerdem Soft Skills. „Wir wün­
schen uns auch im Ingenieursbereich Team- und
Kommunikationsfähigkeit, Engagement, Selbst­
ständigkeit und Analysefähigkeit. Darüber hinaus
legen wir Wert auf unternehmerisches Denken
und Handeln, Flexibilität und außeruniversitäres
Engagement“, so Michael Groß.
Automatisiertes Fahren
und E-Mobilität
Doch wie zukunftsfähig ist die Automobilindustrie
angesichts von Klimawandel und abnehmenden
Ölvorräten, von Lärm- und Umweltbelastungen
aufgrund zunehmender Mobilität? „Der Verkehr
der Zukunft wird noch sicherer und effizien­
ter und damit auch umweltfreundlicher“, sagt
­Matthias Wissmann. „Zwar ist der Marktanteil
von E-Fahrzeugen noch gering, aber die Absatz­
zahlen in Deutschland verdoppeln sich seit 2007
von Jahr zu Jahr.“
Die Entwicklung alternativer Antriebe ist nur
eine der Innovationen der Branche – auch das
automatisierte Fahren wird zum Beispiel immer
realistischer. „Intelligente Assistenzsysteme, wie
etwa Spurhaltesysteme, entlasten den Fahrer
und sorgen für mehr Sicherheit im Straßenver­
kehr. Daneben verzahnt sich die moderne Infor­
mationstechnologie zusehends mit dem Auto­
mobil. Smartphones und Autos verbinden sich
immer stärker, ,always online‘ wird bei künftigen
­Modellen unverzichtbar sein“, erklärt Matthias
Wissmann. <<
Arbeitsmarkt
Ingenieur – Fahrzeugtechnik
Von der Idee zum serienreifen Auto
Langeweile gibt es im Arbeitsalltag von Matthias Feuerbacher nicht:
Der 31-jährige Ingenieur für Fahrzeugtechnik arbeitet bei der Daimler AG in Sindelfingen
an der Entwicklung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben mit.
atthias Feuerbacher ver­
bringt viel Zeit vor dem
Rechner. Mithilfe von Daten
und technischen Zeichnun­
gen entwickelt er Lösungen
für die Integration alternativer Antriebe in die
Fahrzeuge. Dabei stimmt er sich auch im Kolle­
genkreis mit unterschiedlichen Spezialisten ab.
Welche konkreten Aufgaben sein Berufsalltag
mit sich bringt, macht er an einem Beispiel
deutlich: „Hochvoltbatterien benötigen in einem
­Elektro- oder bestimmten Hybridfahrzeug viel
Platz. Eine Frage ist deshalb, wie der Akku optimal
in einem Auto untergebracht werden kann. Dabei
gilt es, die beste Lösung aus Sicht des Kunden zu
finden – etwa in Bezug auf Kofferraum­volumen,
elektrische Reichweite oder auch Crash- und
­Sicherheitsanforderungen.“
Kein Job für Einzelkämpfer
Foto: Frank Pieth
Oft sitzt Matthias Feuerbacher bei der Suche
nach den besten Lösungen gemeinsam mit Kon­
strukteuren am Computer, um CAD-Entwürfe zu
Konstruktion per CAD-Software: Jedes Bauteil
wird zunächst am PC entworfen.
diskutieren. Das sind Konstruktionspläne, die
am Rechner erstellt werden. Manchmal ist es
beispielsweise nötig, den Umfang einer ­Batterie
noch weiter anzupassen. Neue Ideen stimmt
er mit den beteiligten Fachabteilungen ab. Ver­
triebs- und Marketingexperten wissen zum Bei­
spiel, ob sich die alternativen Antriebe in der
entwickelten Form tatsächlich an Verbraucher
verkaufen lassen, Produktdesigner beurteilen, wo
und wie eine Ladesteckdose für das Ladekabel
am Fahrzeug positioniert sein sollte. Die Ergeb­
nisse präsentiert der Ingenieur schließlich seinen
Vorgesetzten. Wenn sie ihre Zustimmung gege­
ben haben, werden weitere Schritte eingeleitet
und ein Prototyp gebaut.
Als Einzelkämpfer hätte der 31-Jährige in sei­
nem Job nur wenige Chancen, denn er braucht
nicht nur viel Kommunikationstalent, sondern
auch interkulturelle Fähigkeiten. „Ich arbeite auch
mit Kollegen aus China zusammen, da der Kon­
zern dort ebenfalls Autos baut“, sagt er.
Foto: Privat
m
Sein Ziel dabei: die modernen Vehikel zur Serienreife führen.
„Ich arbeite auch mit
Kollegen aus China
zusammen.“
Matthias Feuerbacher
In der Autobranche
lernt man nie aus
Der Entwicklungsingenieur, der an der Hoch­
schule Esslingen Fahrzeugtechnik studiert hat,
hatte zuvor eine Ausbildung zum Automobil­
mechaniker gemacht. „Die Affinität zu Autos war
also schon gegeben. Irgendwann wollte ich sie
nicht nur reparieren, sondern auch an ihrer Ent­
wicklung mitarbeiten.“ Im Hauptstudium konnte
er einen Schwerpunkt wählen und hat sich für
„Antrieb und Service“ entschieden. Praktika bei
verschiedenen Automobilherstellern absolvier­
te der gebürtige Baden-Württemberger bereits
während seiner Studienzeit. Unter anderem hat
er ein halbes Jahr bei Mercedes-Benz in Malaysia
gearbeitet.
Routine ist für den Diplom-Ingenieur auch nach
fünf Jahren Berufserfahrung nicht eingekehrt. „Es
macht viel Spaß, die Entwicklung von der Idee bis
hin zum fertigen Auto, das irgendwann auf der
Straße fährt, hautnah zu erleben und aktiv mit zu
gestalten“, findet er. <<
abi>> 2 | 2014
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25
was macht eine ...
Afrikanistin
Der schwarze Kontinent ist ihr Beruf
Während eines Freiwilligen Sozialen Jahres verliebte sich Lena Giesbert in Afrika.
Damals begann auch der berufliche Weg der Afrikanistin, der die 34-Jährige zum
German Institute of Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg führte.
Ihrer Leidenschaft für
Afrika geht Afrikanistin
Lena Giesbert auch
beruflich nach.
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26
Projektmanagement und Feld­forschung
Immer wieder verfasst Lena Giesbert Publikationen, etwa für die Reihe GIGA Focus. Doch
auch Projektmanagement-Fähigkeiten sind
gefordert. Zurzeit ist sie Koordinatorin eines
Kleinunternehmer-­Projekts, zu dem auch Feldforschungen in Burkina Faso und
­Uganda gehören. Hier ist ihre
Expertise gefragt – und viel
Organisations­talent. „Zu Beginn eines Projekts müssen
Leute eingestellt werden,
dazu führe ich dann auch Bewerbungsgespräche und wähle Mitarbeiter aus. Ich erstelle
Projekt-, Zeit- und Budget­pläne,
sitze in Meetings und bereite
die Feld­forschungs-Aufenthalte vor.“
Lena Giesbert arbeitet an der Entwicklung
von Fragebögen, bereitet Daten auf und
führt statistische Analysen durch.
Ab und zu fährt sie auch selbst auf Feldforschung: „2013 war ich zum Beispiel
mehrere Wochen in Uganda.“ Außerdem
stellt sie wissenschaftliche Ergebnisse auf
­Konferenzen vor, zuletzt in Norwegen zum
Thema Mikrofinanzierung.
abi>> 2 | 2014
Mühelos bewegt sich Lena Giesbert in der
Arbeits­sprache Englisch, doch während ihres
Magister­studiums im Fach Afrikanistik an der Universität Leipzig lernte sie auch die afrikanischen
Sprachen Hausa und Kisuaheli. „In Leipzig lag der
Schwerpunkt jedoch nicht wie üblicherweise auf
Linguistik und Kulturwissenschaften, sondern
auch auf Wirtschaft und Politik.“
Praktische Erfahrungen und Auslandsauf­
enthalte – das sei schon während des Studiums
ein Muss, so die Afrika-Expertin. Sie selbst absolvierte ein Praktikum bei einer Organisation
für Entwicklungszusammenarbeit in Stuttgart
sowie bei einem Thinktank – eine Art politischer
Denk­fabrik – in Namibia, ging auf Exkursion
nach Uganda und mit einem DAAD-Stipendium
für zwei Monate nach Nigeria. „Wer wie ich einen ökonomischen Weg einschlagen möchte,
sollte sich auch mit Volkswirtschaftslehre befassen“, rät sie. „Sich möglichst breit aufzustellen
ist wichtig.“ <<
Jenseits von Safari: Die Afrikanistin verfasst in erster
Linie Publikationen.
Foto: WillmyCC Studios
Foto: Privat
s
eit sieben Jahren arbeitet Lena
Giesbert als Wissenschaftlerin
am GIGA Institut für AfrikaStudien. Eine abwechslungsreiche Tätigkeit, die vor allem
viel Eigenverantwortung mit sich bringt. So verfasst die promovierte Afrikanistin beispielsweise
Aufsätze für wissenschaftliche Fachzeitschriften.
„Ich arbeite dazu viel mit Co-Autoren zusammen,
mit denen ich mich über die Inhalte abstimme.“
Ein Thema, mit dem sich Lena Giesbert derzeit
beschäftigt, sind Kleinunternehmen in Entwicklungsländern, sie untersucht deren Chancen
und Erfolgskriterien. „Der Arbeitsmarkt in ­Afrika
unter­scheidet sich grundlegend von dem in
­Europa“, erklärt die Forscherin.
impressum
Herausgeber
Bundesagentur für Arbeit
abi>> fun
False Friends ...
Sie sind die Stolperfallen bei Fremd­sprachen schlechthin: false
friends. Wörter, die zum Beispiel im Englischen und Deutschen
­ähnlich klingen, aber jeweils eine völlig andere Bedeutung haben.
abi>> hat einige ­Paradebeispiele recherchiert – und bringt
Licht ins Dunkel.
Tipp: Decke die rechte Spalte ab und teste dich selber!
Englisch
False Friend
Korrekte
Übersetzung
to become
bekommen
werden
actual
aktuell
wirklich, tatsächlich
equal
egal
gleich
photograph
Fotograf
Foto, Bild
handy
Handy, Mobiltelefon
griffbereit, handlich,
bequem
hose
Hose
Schlauch
justice
Justiz
Gerechtigkeit
lecture
Lektüre
Vortrag
craft
Kraft
Handwerk
to mob
mobben
angreifen
musical box
Musikbox
Spieldose, Spieluhr
serious
seriös
ernst
still
still
(immer) noch
theme
Thema
Motto, Motiv
to overhear
überhören
mithören, etwas
zufällig mit anhören
vital
vital
entscheidend,
wesent­lich, lebens-
wand
Wand
(Zauber)stab
when
wenn
wann
I will
ich will
ich werde
to wink
winken
zwinkern, blinzeln
to wonder
sich wundern
sich fragen
process
der Prozess (Gericht)
Ablauf, Verfahren
ordinary
ordinär
gewöhnlich,
durchschnittlich
menu
Menü
Speisekarte
abi>> 2 | 2014
Herausgeberbeirat
Petra Beckmann, Wolfgang Biersack,
Dr. Oliver Fischer, Heike Hessenauer,
Yvonne Hollmann, Nils Kämpfer,
Nicole Künzel, Stefanie Langen,
Sabine Peters, Natascha Rediske,
Katarina Stein, Judith Wüllerich
Redaktion/Verlag
abi>> dein weg in studium und beruf
Willmy Consult & Content GmbH
Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
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Redaktion
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Autoren
Christine Lendt, Aliki Nassoufis,
Sabine Schrader, Wiebke Toebelmann
Gestaltung und Layout
Art Direktor: Nero A. Kaiser
Stellvertr. Art Direktorin: Viviane Schadde
Layout: Claudia Costanza, Kathrin Hartisch,
Nicole Weber
Titelbild: Eugenia Nürnberg
Druck
Westermann, Braunschweig
Copyright 2014 für alle Inhalte
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Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck,
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jedem Fall ist eine genaue Quellenangabe
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der Redaktion und des Herausgebers
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Erscheinungsweise
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Einzelexemplare sind im
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Agenturen für Arbeit erhältlich.
27
Vo r s c h au
abi>> Por tal
Das nächste Heft
Arbeitsmarkt
Geisteswissenschaftler
Beim Schlagwort „Mode“ denken die meisten zuerst an die
Crème de la Crème der großen Designer-Labels wie Versace,
Prada oder Dior. Allerdings umfasst dieses Berufsfeld mehr als
Haute Couture. Grund genug für uns, dem Arbeitsfeld Mode
einen Heftschwerpunkt zu widmen. Im neuen abi>> stellen wir
euch Schmuckdesigner vor, beleuchten den Arbeitsalltag von
Textillaboranten und haken bei der österreichischen Mode­
designerin Magdalena Hoschek nach, wie sich ein Leben als
erfolgreiche Designerin anfühlt. Das alles gibt es ab dem
26. Juni 2014. <<
Foto: Sonja Trabandt
Foto: Hans-Martin Issler
Manche arbeiten bei Unternehmensberatungen, andere in
Werbeagenturen oder Museen: Häufig haben Geisteswissenschaftler in ihrem Job nicht mehr konkret mit den Inhalten ihres Studiums zu tun. Wie es um ihre Berufsaussichten steht,
erfährst du bei abi>> ab dem 7. Juli in einem Thema der Woche.
Dann stellen wir Historiker, Kommunikations- und Theaterwissenschaftler vor und sprechen mit Experten über Chancen auf
dem Arbeitsmarkt. <<
Autumn
or
was
th
Summ
Am Anfang ist die Stecknadel: In der nächsten abi>> Ausgabe
dreht sich alles um die Modebranche.
Welche Chancen haben Geisteswissenschaftler auf dem
Arbeitsmarkt? Mehr dazu online ab dem 7. Juli auf www.abi.de.
abi>> Leserak tion
Create an English poem!
Wir verlosen drei Oxford Advanced Learner’s Dictionary von Cornelsen.
Was du dafür tun musst? Dichten!
Schicke uns ein englischsprachiges Gedicht,
das die nebenstehenden fünf Wörter enthält:
Sende dein literarisches Meisterwerk per E-Mail an
[email protected] oder per Postkarte an:
Willmy Consult & Content GmbH, abi>> Redaktion,
Gutenstetter Str. 8d, 90449 Nürnberg.
up
b u tt e rc
unc l e
p o e t ry
Einsendeschluss ist der 20. Juni 2014.
Teilnahme und Gewinnchance sind pro Teil­nehmer
nur einmalig möglich. Eine Baraus­zahlung des
Gewinns ist nicht möglich. Mitarbeiter des Verlags
und der Bundesagentur für Arbeit dürfen nicht
teilnehmen. Der Rechtsweg ist ­ausgeschlossen.
n os e
sun
abi>> 2 | 2014

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