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k o s te n lo s
Das junge Magazin des GrenzEchos
Fotografinnen
im Interview
Ein Gespräch über
die Liebe zur Kamera
Das winterliche Sporttief
Wie komme ich fit
durch die kalte Jahreszeit?
Erik Elektrik im Portrait
Eupener Jungs starten
neues Musikprojekt
Dabei
Partys und
Konzerte
/generation
Oktober 2012 · Ausgabe 21
Beilage zum GrenzEcho vom 17.10.2012
3
Endlich Kunst!
Das Wahljahr in Belgien ist vorbei. Einige
junge Menschen haben sich zur Wahl
gestellt und zum teil beeindruckende Ergebnisse eingefahren. Viele von euch sind
wählen gegangen, auch das gehört in
einer Gesellschaft, die ständig über die
Politikverdrossenheit der „verlorenen
Generation“ klagt, gelobt. Und jetzt ist
das Wahljahr vorbei. Es kommt der kalte
Herbst, der von uns in diesem Heft
verstärkt dokumentiert wird. Da haben
wir den Herbst der Comebacks. Gleich
zwei regionale Bands haben ein neues
Album aufgenommen, während eine bekannte Band ein Nebenprojekt gestartet
hat. Neben Modetipps von unserer Bloggerin Jil geben wir euch außerdem zur
bekannten Herbstdepression die nötigen
Tipps, um fit zu bleiben und mit Motivation in den dunklen Morgen zu starten.
Das große Thema ist aber die Kunst. Wir
haben die Foto-Künstlerinnen Mandy
Hermanns und Christine Bongartz zum
Doppelinterview geladen, wir portraitieren den Künstler und St.Vither Kunststudenten Jan Alimohammadian und haben
Zuwachs in der Redaktion bekommen.
Der talentierte Jonas Dederichs aus Recht,
der sich den Künstlernamen „Weapon“
gegeben hat, weil für ihn die Kunst eine
Art Waffe ist, illustriert nun für uns bestimmte Themen. Den Anfang macht der
22-Jährige mit einem Halloween-Cartoon
und einer Nazi-Karikatur. Angesichts dieser Fülle an Kunstthemen schließen wir
gerne mit Goethe, der einmal gesagt haben soll: „Die Kunst ist eine Vermittlerin
des Unaussprechlichen.“ Das lassen wir
gerne so stehen.
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PS: Das Titelbild ist von Mandy Hermanns
und wurde in New York geschossen.
Mario Vondegracht
Jan Alimohammadian im Portrait
Heimat
Ein Iran-Eifeler ist auf der Suche
nach der eigenen Identität .....................................S. 4
Nazis bei Alemannia Aachen
Was hinter den faninternen Rivalitäten beim
Drittligisten aus der Kaiserstadt steckt...................S. 6
Christine Bongartz und
Mandy Hermanns im Doppelinterview
GEneration stellt Fragen über die Leidenschaft
der Lichterkunst ...................................................S. 10
Aus dem Tagebuch eines
Aussteiger-Pärchens
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Leben
Was ein Eifeler Paar in Neuseeland
erlebt hat. .............................................................S. 14
Aufstehen oder liegen bleiben?
Wir sagen euch, wie man sich fit hält
und motiviert bleibt .............................................S. 18
Mein grüner Kleiderschrank
Jeder kann seinen Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Selbst bei der Kleidung...............S. 19
Elektrisierend
Nebenprojekt der Peter Steivver Jungs
ist kritisch und elektronisch.................................S. 20
Kultur
Pandoras’ Bliss mit neuem Album
Regionale Grunge-Band hat ihr neues Werk
in den USA aufgenommen ...................................S. 22
Horror der Extreme
Wie heißt der älteste Horrorfilm der Welt?
Das und noch mehr verraten wir euch! ...............S. 26
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4
Jan Alimohammadian ist Kunststudent in Lüttich und hat schon im Bozar ausgestellt
Von verlorenen Werken und Werten und
Lüttich. In einem der Häuser mit den vielen Studios in
der Nähe der Rue St. Gilles,wohnt ein junger
Kunststudent namens Jan Alimohammadian. Der Glanz
in seinen Augen, wenn er redet und philosophiert, zeigt
einen Menschen, der sich auf die Suche gemacht hat
und noch immer ist. Eine poetische Annährerung von
Sandy Brüls.
In einem lockeren Gespräch verrät Jan
seine Sicht der Dinge. Er denkt viel nach,
über die Welt, über die Gesellschaft.
Provozierend richtet er sich an sie: „Es ist
so verletzend zu sehen, wie wenig die
Menschen kommunizieren, oder wie sie
sich eine Meinung bilden anhand von simplen Klischees, ohne sie zu hinterfragen“,
sagt Jan.
„Wo sind die coolen Zeitgeister,
für die Reden nicht gleich Reden
ist?!“
An der Academie Royal Des Beaux-Arts in
Lüttich gibt man ihm die Werkzeuge, die
er braucht, um sein Leben zu leben. Neben Pinsel und Farbe ist das grenzenlose
Freiheit, Zeit und Raum. Ist es vielleicht
das, was vielen Menschen heute fehlt?
Inne halten, sich zu besinnen, bevor man
als Workaholic, depressiv und krank, mit
einer Packung Tabletten nach einer Woche
erneut an den Start gestellt wird.
„Ich bin davon überzeugt, dass jeder
Mensch durch die Malerei etwas für sich
gewinnen kann. Wenn ich zum Beispiel
ein Bild male, in dem viele Farben sind,
dann spiegelt das meine Emotion wieder.
Das mache ich aber nur für mich“, sagt
Jan „Ali“.
Seine Bilder fallen durch einfache Ton in
Ton Hintergründe ins Auge. Der 27-Jährige, der besonders die Portraitmalerei
mag, meint, dass generell der Hintergrund oft das Wichtigste sei. Desto mehr
man sich mit etwas beschäftige und es
genauer betrachte, umso unterschiedlicher sei auch das Bild, das man plötzlich
von der Person entwickle, erzählt Jan
weiter. Nahezu schockierend ist
dementsprechend die Ausdrucksstärke
seiner Bilder. Ausdrücke wie Wut, Kampf,
Animalität oder auch Ruhe stehen im
Mittelpunkt seiner sehr realistischen
Darstellungsform.
So ist es nicht verwunderlich, dass bei einem in Teheran geborenen Vater, welcher
im Iran keine Möglichkeit gesehen hat
unter einem religiösen Joch zu studieren
und zu leben, sowie einer Mutter, die
gebürtig aus der Eifel stammt und an
Politik und Philosophie interessiert ist, ein
junger Mann heranwächst, der sich
geschichtlich mit alldem auseinandersetzen muss. „Ich habe mich immer irgendwie ein bisschen exotisch gefühlt, schon
alleine wegen meinem Namen“, erzählt
Jan weiter.
Doch das Forschen in der Vergangenheit,
wo alles wissenschaftlich belegt wird und
Erklärungen gegeben werden, soll nicht
alles sein...
Auf der Suche nach innerem Frieden findet er heraus, wie sehr er die persische
Sprache liebt, doch gleichzeitig auf den
„Khoda Hafez“, das ist Persisch und heißt
„Gott segne dich“.
5
d dem Finden der eigenen Identität
heutigen Iran mit seinem System hinabsieht. Es stellen sich Fragen: „Ist es das absolute Wollen, das niemals erreichen lässt?
Ist Glaube vielleicht Heilung oder Zerstörung? Was ist Glaube? Was unterscheidet
das Leben in der Stadt von dem auf dem
Land?“
Die Demokratie, wie die Menschen sie
hier kennen, sei so ein Luxus. „Ich bin
hier aufgewachsen und kulturell weitaus
mehr von Belgien geprägt als von sonst
was. Ich verstehe daher oft nicht, warum
die Leute, vor allem die Jugend, sich mit
scheinbaren Problemen konfrontiert
sehen. Seit einigen Jahren ist mir sehr
bewusst, wie sehr ich es zu schätzen weiß,
hier groß geworden zu sein“, erzählt der
Künstler weiter.
Kann man verlorene Werke
mit einer verlorenen Welt
gleichstellen?
Das dritte Jahr an der Akademie fühlt sich
für Jan gut an. Er überlegt, den Master in
Malerei anzustreben. Die Idee, an dieser
Schule zu studieren, kam, weil vor vielen
Jahren sein Onkel hier Schüler war. „Ich
weiß das noch genau, als er mir seine
Bilder zeigte“, erinnert sich der Kunststu-
dent an das für ihn einprägsame Erlebnis.
Im letzten Jahr nahm Jan Alimohammadian dann zum ersten Mal an einem Kunstwettbewerb teil, bei dem gleich zwei
seiner Arbeiten in die engere Auswahl
kamen. Durch Missverständnisse hat er
diese bis heute jedoch nicht mehr wieder
gesehen.
Hört man da leise einen
Edvard Munch schreien?
Was bleibt, sind Fragen. Hört man da leise
einen Edvard Munch schreien, wenn Jan
redet? Durchlebte der gebürtige St.Vither
etwas, das vielleicht viele Kinder mittlerweile erfahren? Nämlich nicht die Position
eines Außenseiters als Ausländer, sondern
jene eines hier Aufgewachsenen mit
vermischtem Erbe? Kann man hier gar in
irgendeiner Form von einem Vorzeigebeispiel in der Gesellschaft reden.
Mit diesem Bild schaffte es Jan in die
Canvas/RTBF-Kollektion. Es heißt: Ein Schritt
nach vorne. Leider hat es der junge Künstler
seit der Expo nicht mehr wiedergesehen.
6
Nazi-Probleme auf dem Tivoli
Links, Rechts, Links, Rechts
Von Alexander Barth
Dass es unter Fußballfans auch solche gibt, denen am
Spiel nichts liegt, sondern denen es um handfestere
Auseinandersetzungen geht, ist bekannt. Dass sich aber
Fans desselben Vereins, der Alemannia aus Aachen,
untereinander prügeln, ist neu. Eine Geschichte von
hirnloser Gewalt und der Mär vom „Unpolitisch sein“.
Beim Heimspiel gegen Erzgebirge Aue am
11. Dezember 2011 hatte eine größere
Clique grimmiger Jungen und Männer den
Block der Aachen Ultras gestürmt, diese
bepöbelt, in Handgreiflichkeiten verwickelt. Es kam zu Blessuren, unter anderem
stürzte auch ein Ordner auf den Stufen.
Schnell identifizierte man die Aggressoren
als Mitglieder der Ultra-Gruppe Karlsbande sowie der sogenannten „Supporters“.
Ihr mehr oder weniger schwammig formulierter Vorwurf lautete: Die Gruppe der
Aachen Ultras hätte Politik ins Stadion
getragen, und die habe per se, und nach
Meinung der meisten Alemannia-Fans,
dort nichts zu suchen. Den traurigen, weil
handfesten Höhepunkt fand der Konflikt
dann am 7. August 2012: Nach dem Auswärtsspiel der Alemannia in Saarbrücken
prügelten sich Mitglieder von Aachen
Ultras und Karlsbande auf das Heftigste.
Letztere aktiv unterstützt von bekannten
Gewalttätern und solchen, die bereits
offen ihre Gesinnung in ein braunes Licht
getaucht haben.
Vorausgegangen war allerdings ein
zunächst sparsam köchelnder, dann stetig
brodelnder Konflikt, der sich beim AueSpiel endgültig entlud. Seit 2010 ist das
Lager der Aachener Ultra-Fans gespalten.
Auf der einen Seite die „Ur-Gruppe“ ACU
99, auf der anderen die Karlsbande. Während sich die ACU mittlerweile deutlich
von rassistischen und diskriminierenden
Erscheinungen rund um den Fußball
distanzieren, pflegt die Karlsbande die
Mär vom „Unpolitisch sein“, will nach
eigenem Bekunden weder von Braun
noch Rot etwas wissen. Tatsächlich tauchen in ihrem Dunstkreis immer wieder
Sympathisanten oder gar Mitglieder der
mittlerweile verbotenen Kameradschaft
Aachener Land, aber auch der Kameradschaft Alsdorf-Eupen auf.
Doch was macht der Rest der Fans dagegen? Die konkrete Forderung nach einer
nazifreien Kurve ist bis heute kein laut
7
ausgerufener Konsens in der schwarzgelben Anhängerschaft. Hört man sich in
Fankreisen um, wird die Gruppe der
Aachen Ultras bis heute als eine Art Zappelzirkus belächelt, der abgeschottet in
Block S 6 und mit monotonen Gesängen
nur die eigene Außenwirkung anstatt die
Alemannia selbst im Sinn hat. Dass diese
Gruppe aber nicht zuletzt einen offenen
Antirassismus auslebt, bleibt meist unerwähnt.
Das Problem der offenen Gewalt ist nicht
mit dem Abstieg der schwarz-gelben
Kicker untergegangen. So alt Gesänge wie
die „U-Bahn bis nach Ausschwitz“ oder der
„Asylanten“-Ruf mittlerweile sind, so
verhärtet sind die Fronten zwischen den
Ultra-Gruppierungen. Seit den Geschehnissen vom Dezember 2011 kam es im
Nachhall von mehreren Heimspielen
erneut zu Übergriffen auf die antirassistischen Aachen Ultras, wieder waren offenbar Menschen aus dem Dunstkreis der
Karlsbande und eben deren Mitglieder
selbst beteiligt. Allein, für das Problem an
sich ist bislang keine Lösung in Sicht.
Außer einer bereits im Sommer 2011 –
und auf eigene Initiative der Ultras - vollzogenen räumlichen Trennung hält sich
das Durchgreifen gegen Nazis rund um
den Tivoli in überschaubarem Rahmen.
Vermittlungsversuche von
Außen, so es sie denn gibt,
wirken bislang eher halbherzig. Klare Kante zeigen weder
der Verein, der das Problem
nach wie vor unter der Fahne
„Extremismus“ allgemein laufen lässt, noch die große Fangemeinde, die mit einem Aufruf
zum Zusammenhalt auf den
Rängen eher eine Art „Deckel
drauf und Zusammenhalt“-Zustand zu wünschen scheint. Den
vorläufig letzten Einfluss auf das
über Jahre zur glücklichen Familie verklärte Konstrukt namens
Alemannia-Anhängerschaft hatte
der Ultra-Konflikt mit der Verlegung des
Pokal-Derbys gegen den SV Eilendorf Mitte
Oktober. Die Polizei befürchtete, na klar,
Auseinandersetzungen zwischen Aachen
Ultras und Karlsbande.
8
Was machen eigentlich?
Die Euroskills-Teilnehmer
Cédric
Im letzten Heft wurden euch die
vier Teilnehmer der Euroskills
vorgestellt. Die Euroskills, das sind
die Europameisterschaften der
Handwerker und Techniker, die in
Spa-Francorchamps vor zirka
43.000 Zuschauern Anfang Oktober über die Bühne gingen. Die
Redaktion und bestimmt auch ihr
habt euch gefragt, wie die vier
jungen Handwerker aus Ostbelgien, die ihre Arbeit mit viel
Leidenschaft und Spaß betreiben,
abgeschnitten haben. Übrigens
kämpften insgesamt 407 Teilnehmer aus 28 Ländern in 44 Berufssparten um Medaillen und
Auszeichnungen.
So hat der 21-jährige Schönberger
Benjamin Trost, der als Heizungsinstallateur in St.Vith arbeitet, im
Team für Belgien eine „ExzellenzMedaille“ herausgeholt.
Der 20-jährige Christian Schlenter
aus Raeren holte in der Kategorie
Steinmetz leider keine Medaille,
doch die Erfahrung, unter Zeit-
druck und vor Publikum zu
arbeiten, brachte ihm persönlich sehr viel ein.
Kevin Ballmann aus Amel ging
in der Sparte „Schreinerei“ an
den Start. Der 17-Jährige holte
ebenfalls im Team die
„Exzellenz-Medaille“.
Der letzte in der DG-Mannschaft war Cédric Schlenter. Für
den 20-jährigen Verputzer aus
Eupen reichte es trotz der
Unterstützung seiner Mitschüler
nicht zum Podestplatz.
Allerdings unterstützten alle
DG-Teilnehmer durch ihre
Präsenz und ihre Arbeit das
belgische Team, das hinter
Finnland und Österreich auf
dem dritten Platz landete.
Die Stimmung bei der
Abschlussfeier und der Preisverteilung entschädigte alle Euroskills-Teilnehmer sowieso für
ihre Mühen, Kosten und vor
allem den geflossenen Schweiß.
Benjamin
9
Städtetest
Köln
Von Mareike Lambertz
Für alle, die in Köln studieren, beginnt in diesen Tagen
wieder der Ernst des Lebens. Köln hat auch abseits des
Karnevals viel zu bieten. Es ist eine Stadt mit
einzigartigem Flair, besonderer Lockerheit und
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wichtig: Köln ist ein Shoppingparadies!
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Nicht zu verpassen!: Bald ist es wieder soweit: Am 11.11. wird in Köln die
fünfte Jahreszeit eingeläutet. Wer sich schon im November auf Kostüme,
Schunkeln und die Höhner einlassen kann, der sollte den Tag unbedingt in
Kölns Innenstadt am Heumarkt verbringen. Allerdings gilt die Devise:
Wer früh kommt, gewinnt.
10
Leidenschaft der
Lichterkunst
Von Mareike Lambertz
Foto: Christine Bongartz
11
Foto: Mandy Hermanns
Christine Bongartz und Mandy Hermanns sind den meisten in Eupen
durch ihre Bilder bekannt. Doch die Wenigsten wissen:
Beide fotografieren nur in ihrer Freizeit. GEneration hat sie zu einem
Gespräch getroffen und beide Fotografinnen einmal zusammengeführt.
12
Seit wann fotografiert ihr?
Mandy: Ich fotografiere, seitdem ich in
der Kunstabteilung des RSI war – das ist
also jetzt rund fünf Jahre her.
Christine: Ich fotografiere jetzt seit etwa
sechs Jahren.
Was war der Auslöser, wieso ihr
euch da so rein gehängt habt?
C: Fotografie hat mich einfach fasziniert.
Motiviert hat mich damals ein Bekannter,
der Fotografie studiert hatte. Er hat mir
viel beigebracht und durch ihn habe ich
meine Passion Fotografie entdeckt.
M: Bei mir war der Auslöser die analoge
Fotografie im RSI – fotografieren und in
der Dunkelkammer entwickeln. Danach
wurde das aber leider abgeschafft, weshalb ich einfach mit digitaler Fotografie
weitergemacht habe.
Woraus besteht eure Ausrüstung?
M: Meine bisherige Ausrüstung bestand
aus einer Pentax K-M, zwei Objektiven,
UV-Filter, Stativ und sonstigen kleinen
Hilfsmitteln. Ich kann meine Ausrüstung
zwar weiterempfehlen, allerdings ist das
Zubehör in der Anschaffung ziemlich teuer – und deshalb für Einsteiger vielleicht
suboptimal. Aus diesem Grund bin ich vor
zwei Wochen auf eine Nikon 5100 umgestiegen. Bisher bin ich damit sehr zufrieden.
C: Natürlich musste auch ich bei der Ausrüstung klein starten. Mittlerweile besitze
ich aber eine sehr gute Kamera der Marke
Canon und ein Objektiv, das sich gut für
die Portraitfotografie eignet. Ich fotografiere ausschließlich mit diesem Objektiv, da
es sehr lichtintensiv ist.
die fotografiert werden, das Foto gefällt.
Mich motiviert natürlich auch, immer
Neues zu finden und neue Dinge auszuprobieren.
C: Bei mir sind das eher Dinge wie Fantasie, Originalität und Kreativität. Man kann
vielfältig sein. Das motiviert mich immer
aufs Neue, etwas Anderes, Spannendes zu
finden.
Bearbeitet ihr eure Bilder und
wenn ja, mit welchem Programm?
M: Ich fotografiere eigentlich alles gerne.
Mir ist es wichtig, alles, was mir gefällt,
festzuhalten. Mein liebstes Motiv momentan sind aber Personen. Gerade versuche
ich, eine eher härtere Seite aus den
Personen herauszubringen, die Menschen
weniger sanft darzustellen... Ob’s klappt,
ist eine andere Frage.
C: Ich liebe die Portraitfotografie in der
Natur. Da hat man einfach das beste Licht.
Ich mag es simpel und clean.
C: Ich bearbeite nur ein wenig die Helligkeit, den Kontrast und die Farben. Und ich
schneide die Fotos zu. Aber ich versuche,
die Bilder immer so natürlich wie möglich
zu belassen. Das ist ja gerade das
Spannende.
M: Hm, ich bin dagegen leider ein Bearbeitungsfreak. Die gängigen Sachen, die
Christine auch bearbeitet, mache ich in
Lightroom. Andere Kleinigkeiten auch mit
Photoshop.
C: Ich benutze auch Photoshop.
Woher nehmt ihr eure Motivation?
M: Mich motivieren natürlich immer
Komplimente und wenn den Personen,
Welche Motive fotografiert ihr
besonders gern?
Passieren euch auch schon mal
lustige oder komische Situationen?
C: Bei mir passte mal eine „Prominenz“
nicht aufs Bild. Und ich habe schon Fotos
im Wasser gemacht. Als ich mein Model
„Wer sehen kann,
kann auch fotografieren.
Sehen lernen kann
allerdings lange
dauern.“
(Leica)
Mandy
13
von oben fotografieren wollte, bin ich fast
von der Brücke gerutscht und selbst ins
Wasser gefallen. An sich ist es generell
meist sehr lustig, bei mir darf viel gelacht
werden. Es ist ja schließlich mein Hobby!
M: Das sehe ich auch so. Es sollte sowieso
meist locker und lustig zugehen. Bei mir
lachen wir irgendwann immer wegen
meines Größenunterschieds. Da ich klein
bin, muss ich mich oft auf Zehenspitzen
stellen oder immer wieder fragen, ob
einer kurz in die Hocke gehen kann.
Wo kann man eure Fotos sehen?
Fotografiert ihr auch auf Auftrag?
M: Die Frage stelle ich mir auch manchmal. Aber nach meinem Fotografie- und
Design-Studium an einer Aachener Privatschule habe ich einfach herausgefunden,
dass es echt schwer ist, sich als Fotografin
durchzusetzen. Und Studiofotografie kam
für mich auf keinen Fall in Frage. Um nicht
in ständiger „Angst“ leben zu müssen, ob
ich eigentlich gut genug bin und morgen
was auf dem Teller habe, habe ich mich
für ein anderes Studium entschieden.
C: Ich differenziere die Ungezwungenheit
zwischen Reiz und Beruf. Irgendwie kann
ich mich nur im Hobby richtig verwirklichen. Mandys Gründe sind da auch
nachvollziehbar.
M: Ja, ab und zu – ich habe zum Beispiel
für Chudoscnik Sunergia einige Fotos zu
den Lesungen von „SEITENStraße – Lesen
hinterm Tresen“ gemacht. Meistens mache
ich das aber privat, nur für Freunde.
C: Ich fotografiere nur für Freunde und
Bekannte. Oft frage ich auch Leute, die
mir interessant für Fotos erscheinen. Aber
für Chudoscnik habe ich auch schon
Sachen gemacht, beispielsweise Konzerte
oder den Musikmarathon. Das ist dann
natürlich ehrenamtlich – und eine super
Gelegenheit, bekannte Leute auf der
Bühne vor die Linse zu bekommen. Das ist
wirklich interessant und macht Spaß.
C: Ich arbeite gerade an einem Blog. Aber
auf meiner Facebookseite veröffentliche
ich die besten Fotos jedes Shootings.
M: Meine Fotos kann man seit neustem
auf meiner Website www.azooo.de.vu
sehen.
Aus welchem Grund ist die
Fotografie für euch denn nur
ein Hobby? Wieso seid ihr keine
professionellen Fotografen?
Wenn die Fotografie nur Hobby
ist, was ist euer Beruf?
M: Ich studiere gerade in Aachen im letzten Bachelorjahr Soziologie und Politische
Wissenschaft und arbeite nebenbei an der
RWTH als Hilfskraft.
C: Ich arbeite in einer Apotheke in
Aachen.
Ihr kennt sicherlich die Fotos der
jeweils anderen. Was gefällt euch
daran?
C: An Mandys Fotos gefällt mir vor allem,
wie sie mit dem Kontrast arbeitet.
Dadurch wird alles so ausdrucksstark.
M: Christines Fotos kennt ja praktisch
jeder! Ich finde vor allem ihre farbigen
Bilder immer sehr harmonisch. Ich mag,
dass die Personen immer so natürlich
wirken.
Vielen Dank, dass ihr euch Zeit
genommen habt und weiterhin
viel Erfolg!
„Um das Schöne zu finden,
mögen wir die Welt durchreisen.
Aber wir müssen es in uns tragen,
sonst finden wir es nicht.“
(Ralph Waldo Emerson)
Christine
14
Ein Reisebericht aus Neuseeland von Mélina Sody und Jérôme Weynand
„Wenn es nicht klappt, dann geht
jeder seinen Weg ...“
„… das haben wir beide uns von Anfang an gesagt.“
Mélina aus Bütgenbach und Jérôme aus Nidrum
beschlossen vor über einem Jahr mit einem Work &
Travel-Visa, als Jäger und Sammler Neuseeland zu
entdecken.
Nachstehend sind einige Auszüge aus ihrem
gemeinsamen Reise-Tagebuch notiert.
Auckland - Angekommen in der größten
Stadt Neuseelands, wo die meisten internationalen Flüge landen, suchten wir
direkt Arbeit. Generell ist das Land bekannt für seine wunderschöne Landschaft,
die Vielfalt der Natur und die Häufigkeit
seiner Vegetationszonen. Durch die Rugby-WM, der Nationalsport des Inselstaates,
war in der Stadt so viel los, dass wir uns
Richtung Norden, dem Northland orientierten. Dort kamen wir bei unserer ersten
„WOOF“- Stelle (Woof = Working On Organic Farms) an. Dementsprechend näherten wir uns auch dem Ziel, uns der eigentlichen Kultur und dem wirklichen Neuseeland zu nähern. Unsere erste Station war
eine Olivenfarm. Es war gerade September, wir halfen dort bei der Anlegung
einer Drainage, stellten neue Pfähle auf,...
Woofing beinhaltet ein Austauschprinzip:
Durch das Arbeiten auf dem Hab und Gut
eines Farmers stellt dieser als Gegenleistung eine Schlafunterkunft und Verpfle-
Von Sandy Brüls
Restaurants und Ferienhäusern. Dann kam
auch schon Besuch aus Belgien und wir
reisten fortan sehr intensiv: Wir machten
eine eintägige Vulkanwanderung und
reisten dann drei Tage lang per Kanu.
Wir übernachteten in Nationalparks in
unseren Zelten. Und anschließend suchten wir Wellington auf.
gung zur Verfügung. Unsere erste Begegnung gab uns mehr als nur ein Gefühl
von Willkommen sein. Neuseeländer
sind sehr offene, hilfsbereite und
vertrauenswürdige Menschen.
Kaitaia - Über das Internet fanden
wir eine neue Stelle ganz hoch im
Norden. Hier erkundeten wir den
Ort Cap Reinga, wo der Pazifische
Ozean auf das tasmanische Meer
trifft. Die Vegetation nennt man hier
„Bush“. Das sind grüne Wälder, eine Art
Regenwald.
Bay of Islands - Wir beschlossen, uns ein
Auto zu kaufen. Wir begeisterten uns nun
für das Prinzip „Working for Accomodation“, was nichts anderes besagt, als für
zwei bis drei Stunden Arbeit einen Schlafplatz zu erhalten. Viele Wochen blieben
wir hier und suchten uns zusätzliche Arbeit. Wir kellnerten und putzten in Hotels,
„Für mich ist das Reisen etwas Essentielles geworden,
es tut so gut und gehört für mich in meinem Leben einfach dazu!“,
schreibt Mélina Sody.
Hauptstadt Wellington - Was uns hier
besonders beeindruckt hat, war das „Te Papa“ Museum über Tiere, Natur und Kultur.
Eigentlich sind wir vor Städten immer
geflüchtet. Die einzige Ausnahme war da
wohl die Jadestadt Hokitika. Einmal auf
der Südinsel angekommen, begaben wir
uns dann mit unseren Freunden auf den
Franz-Josef-Gletscher.
15
Steward Island - ist eine einzelne Insel.
Die Wandertour hier zählt zu den Schönsten weltweit, wobei man dazu sagen
sollte, dass das Wandern hier eine aufregende Angelegenheit sein kann.
Jérôme und ich campten viel in Nationalparks und oft sind wir die einzigen Camper weit und breit gewesen. Wir haben,
offen zugegeben, sehr einfach gelebt und
sind viel gewandert. Die Menschen in
Neuseeland sind im Allgemeinen sehr
naturbezogen. Sie möchten einfach jede
freie Minute draußen verbringen. Da
passten wir uns an! Wir haben viele Delfine gesehen. Einmal als Jérôme mit einem
Maori Grünlippmuscheln von den Felsen
pflückte, waren dort plötzlich zwei, drei
Delfine ringsherum. Robben, Pinguine,
Vögel, versteinerte Wälder,... all das haben
wir auch sehen dürfen.
Waimate – hier lernten wir ein altes Ehepaar wie aus dem Bilderbuch kennen.
Während zweieinhalb Wochen haben wir
den Stall und die Fenster der Schaf – und
Getreidefarm gestrichen. Durch die
liebenswürdige Bekanntschaft der beiden
entstanden weitere Kontakte, bei denen
wir für kurze Zeit immer wieder verweilen
konnten.
Christchurch - war eine von Erdbeben
gezeichnete Stadt, als wir sie besuchten.
Ihre Einwohner lebten inzwischen größtenteils außerhalb der abgesperrten Zone.
Geschäfte, Banken, Apotheken waren in
Containern untergebracht.
Mélina: „Immer wenn Jérôme angelte, fand ich Zeit, mir einige Notizen zu machen (...).“
Arapawa Island ist eine Insel der
Malborough Sounds. Hier arbeiteten wir während einem Monat auf einer Paua Farm, das ist
eine Meeresschneckenfarm. Die
Schnecken werden hauptsächlich wegen ihres Fleisches, der
Perlen und den Nachkömmlingen
gezüchtet. Wir konnten bei der
Arbeit nicht recht mithelfen. Daher habe ich jeden Tag einen
Kuchen gebacken. Einmal
in der Woche fuhren wir
dann raus auf das offene Meer und besorgten 100 kg Algen,
die als Futter für
die Schnecken
dienten. Und wir
versuchten uns im
Wasserski!
Schließlich nahmen
wir die Fähre zurück
zur Nordinsel, wo wir
wieder viel campten. An
der Ostküste machten wir kurz
Halt in Gisborne - das ist die Stadt Neuseelands, die den Sonnenaufgang als erste
sieht.
Waiheke Island - Hier verbrachten wir
unsere letzten drei Wochen. Unser Auto
verkauften wir schnell, während wir unsere angesammelte Ausrüstung verschenkten.
16
Herbstzeit ist Parkazeit
Von Jil Rosewick - jillepille.blogspot.com
Das Thema Parka wird in diesem Herbst
für mich ganz groß geschrieben. Meiner
Meinung nach gibt es keine andere Form
von Mänteln, die man ähnlich vielseitig
kombinieren kann. Ob locker mit einem
flachen Schuh, etwas schicker mit einer
etwas höheren Stiefelette oder sogar in
Kombination mit derben Boots und
verspielten Kleidchen.
Ein Parka ist immer eine gute Voraussetzung für ein gelungenes Outfit. Am
Schönsten sind sie in Grüntönen, aber es
gibt auch tolle Modelle in Brauntönen
oder mit Lederdetails. Falls auch ihr auf
den Geschmack gekommen seid, habe ich
euch unten ein paar Modelle rausgesucht,
die ihr noch schnell online shoppen
könnt.
Gina Tricot
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18
Wie raffe ich mich auf?
Das winterliche Sporttief
Anne Brüll
Von Mareike Lambertz
Wer kennt es nicht? Sport macht man immer ab morgen.
Winter sowie frühe Dunkelheit tragen nicht gerade zur
Motivation bei, und dann hat man ja auch noch so viel
anderes zu tun.
Als gelernte Sportwissenschaftlerin und als
Spielertrainerin der ersten Damenmannschaft der KTSV Eupen kennt Anne Brüll
sich mit Motivationsproblemen aus. Wer
nicht über die sogenannte intrinsische,
eine selbstantreibende Motivation verfügt,
braucht externe Anreize, um sich zu motivieren. „Am besten“, rät Anne, „bringt man
sich in verbindliche Situationen. Man verabredet sich beispielsweise mit Freunden,
das ist eine sehr effektive Maßnahme.“
Belohnungen gehören auch zu diesen Anreizen, wie zum Beispiel das Kaufen neuer
Schuhe nach geschaffter Trainingseinheit
oder der Gang zur nächsten Fritüre oder
auch einfach die Aussicht auf eine Bikinifigur. Hilfreich kann auch ein Wochenvorausplan sein, indem man Zeit für körperliche Aktivität fest einplant und kurz- und
längerfristige Ziele formuliert, wie zum
Beispiel die Teilnahme am nächsten Osterlauf. Irgendwann wird man die externen
Anreize nicht mehr brauchen, sondern ist
von selbst motiviert und hat Spaß an der
Bewegung. Die Bewegungseinheiten im
Wochenplan sollten allerdings realistisch
geplant werden. Es nützt nichts, sich
jeden Tag ein Pensum von zwei Stunden
einzubauen, wenn man es schon aus Zeitgründen gar nicht schaffen kann. Dafür
sind kleinere Einheiten wichtig. Es reicht
schon, Bewegung in den Alltag zu integrieren. Beispielsweise 15 Minuten Kraftund Dehnübungen vor dem Fernseher, zu
Fuß oder mit dem Fahrrad in die Uni und
Treppen steigen statt den Aufzug zu nehmen. „Eine gute körperliche Verfassung
fördert die Konzentration und hilft auch
dem Kopf“, sagt Anne. „Nach einem harten Tag Sport zu treiben und sich auszu-
Bewegungstipps:
Joggen: Kleine Joggingrunde mit
Freunden (oder auch alleine) zwischen
20 und 45 Minuten
Für Studenten: Nach Hochschul- bzw.
Universitätssportgruppen suchen
Übungen mit Thera-Band: kostengünstig
und in der Beilage findet man viele
Übungsbeschreibungen.
Dehnübung: Bein gestreckt gegen einen
Türrahmen lehnen, der Oberkörper sollte
so nah wie möglich an den Türrahmen
ran, sodass ein 90°-Winkel in der Hüfte
entsteht. Nun zieht man die Zehenspitzen
so weit wie möglich nach unten, sodass
eine Dehnung im gesamten Bein zu
spüren ist.
Arme heben: Nicht jeder hat Hanteln zuhause, Wasserflaschen reichen auch. Beine
schulterbreit aufstellen. Arme jeweils bis
auf Schulterhöhe seitlich gestreckt anheben und wieder herabsenken.
Unterarmstütz
Der Körper wird bäuchlings auf den
Unterarmen und den Zehen aufgestützt.
Der Körper sollte eine Linie bilden. Achtung: kein Hohlkreuz! Der Blick ist zum
Boden gerichtet, sodass der Kopf in
Verlängerung der Wirbelsäule ist.
Sit up:
Arme kreisen
Schulterbreit hinstellen, Arme seitlich
gestreckt auf Schulterhöhe heben und
kleine Kreisbewegungen durchführen.
Fersen werden parallel auf den Boden
gestellt, 90°-Winkel im Kniegelenk. Arme
seitlich gestreckt am Körper entlang. Der
Oberkörper wird nach oben geführt bis
nur noch das Gesäß den Boden berührt,
beim Herabsenken darauf achten, dass
die Schultern den Boden nicht berühren.
powern, tut immer gut
und macht den Kopf frei. Aufraffen ist
schwer, aber für das Gefühl danach lohnt
es sich.“ Um zu wissen, wo man steht,
kann man ein Sporttagebuch führen. Alles,
was man wirklich gemacht hat, kann man
dort am Ende des Tages eintragen und vergleicht es danach mit dem Vorausplan. Hat
man seinen Plan nicht eingehalten, kann
man das als Ansporn sehen, in der nächsten Woche konsequenter zu sein. War
man diszipliniert, kann man stolz auf seinen Erfolg zurückblicken und den Plan
immer weiter anpassen. Den Plan kann
man auch anpassen, wenn man das Ziel
nicht erreicht hat. Bei der Reflektion
kommt dann vielleicht raus, dass man zu
viel eingeplant hat, einem die Zeit fehlt
oder man langsamer einsteigen muss.
Durch ihr Zusatzstudium der Bewegungsund Sportpsychologie kann Anne Pläne
individuell anpassen und hilft euch gerne.
Falls ihr Probleme haben solltet, euch
selbst einzuschätzen oder falls ihr noch
weitere Fragen habt, schickt einfach eine
E-Mail an [email protected]
Seitstütz:
Der Körper wird auf dem Unterarm in
Seitlage aufgestützt, sodass nur noch
Füße und Ellebogen den Boden berühren. Wichtig: Körperspannung, keine
Verdrehung der Wirbelsäule und des
Beckens, der Kopf sollte immer in Verlängerung der Wirbelsäule sein.
Knieliegestütz
(leichtere Version des Liegestütz): Der
Körper liegt auf den Knien auf. Die
Hände befinden sich etwas über Schulterbreite voneinander entfernt am Boden,
der Körper ist gestreckt (Achtung: Kein
Hohlkreuz und auch keine „Banane“!).
Arme werden gebeugt bis zu einem
90°-Winkel im Ellbogengelenk und dann
wieder gestreckt.
19
Kaufgewohnheiten ablegen, ohne auf Spaß zu verzichten
Mein grüner Kleiderschrank
Von Mareike Lambertz
Jedes Jahr erinnert uns die faire Woche aufs Neue daran,
dass die meisten unserer Konsumprodukte nicht fair
produziert werden. Immer mehr Menschen nehmen sich
vor, daran etwas zu ändern. Gut so! Doch viel zu oft
beschränkt sich dieser Gedanke auf Nahrungs- und
Kosmetikartikel. Dabei kann man mittlerweile auch bei
der Kleidung auf Nachhaltigkeit und gerechte
Produktion achten. Doch wo finde ich Klamotten, die gut
produziert wurden und die ich mir leisten kann?
Hundert Prozent „ethisch korrekt“ leben
und konsumieren, das ist unmöglich.
Doch jeder kann seinen kleinen Beitrag
leisten. Wem die Umwelt am wichtigsten
ist, der achtet auf recycelbares Material
und schadstoffarme Herstellung. Andere
setzen auf fairen Handel ohne Kinderarbeit oder legen
Wert auf tierproduktfreie Güter.
Das Schöne an
der Sache: Für
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Möglichkeiten.
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Umgang mit Rohstoffen und Energie im
Herstellungsprozess. Hier wird also auf
Stromverbrauch, Wassernutzung und die
Transportkette geachtet.
Wer „fair & sozial“ anklickt, kauft Rohstoffe, die aus Fair Trade zertifiziertem Anbau
stammen. Labels und Kontrollen stellen sicher, dass die Arbeiter in den Produktionsstätten auch wirklich genug verdienen, um
davon leben zu können. Außerdem wird
darauf geachtet, dass nicht unter menschenunwürdigen Umständen hergestellt
wird. Beim Durchstöbern der virtuellen
Auslage fällt vor allem immer wieder auf,
wie kreativ manche Rohstoffe durch Recycling in ein neues Produkt verwandelt
werden können – vor allem im Outdoor
und Taschenbereich.
Das gilt auch für www.dawanda.de. Fair
produziert ist hier fast alles, da bei Dawanda viele kleine kreative Köpfe ihre Produkte selbst herstellen und anbieten – oft auch
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20
Peter Steivver mit Nebenprojekt „Erik Elektrik“ - Gesellschaftskritische Texte
Jetzt wird’s elektrisch!
Von Mario Vondegracht
Ein geheimer Probeort inmitten der Industriezone in
Eupen. Neben Kisten und hinter einer Holzwand stehen
vier Kerle. Man erkennt den Sound sofort wieder,
obschon hier niemand Steivver heißt.
„Allein die Habgier der Eliten bietet Anlass
zum Verzweifeln, doch die Ignoranz der
Massen ist noch schwerer zu begreifen“,
so klingt es, wenn Damien Mélard im
Proberaum am Gesang loslegt. Solche Sätze hätte man aus dem Mund seines Alter
Egos Peter Steivver, der es verstand,
gekonnt mit den Ladys zu turteln und
stets lässig seine Show abzuziehen, nie
gehört. „Peter Steivver ist natürlich nicht
von uns gegangen und wir sind auf keinen
Fall die Nachfolgeband“, berichtet uns
Frank Niessen, der treibende Mann hinter
dem neuem Elektronik-Rock-Pop-Projekt
Erik Elektrik. Doch der Wille, etwas anderes und am besten noch mit elektronischer Musik zu machen, war so groß, dass
sich die vier Jungs (Bassist Alexander Hezel ist diesmal nicht dabei) nach einiger
Zeit dazu entschlossen haben, kritischer
und gleichzeitig elektronischer zu werden.
Frank Niessen, der diesmal verstärkt mitsingt, steuert die Texte bei. Er geht auf unsere Gesellschaft ein, hinterfragt die gängigen Muster und fordert: „Demonstrate!“,
„Power to the people“ und „We have to
Dass Damien Mélard nun auf Englisch und Deutsch singt,
stört ihn nicht sonderlich. „Es geht eben um den Stil und vor
allen Dingen um die Inhalte“, sagt der Frontmann.
21
Warum sind sie blind und warum machen sie den Mund nicht auf,
sie lachen nur, obschon sie nichts verstehen – warum sind sie so drauf,
sie arbeiten den ganzen Tag, wozu das interessiert sie nicht,
sie finden Demos peinlich, Haltung steht ihnen nicht zu Gesicht.
Die Leute sind bequem – Die Leute sind bequem
Sie wollen mündig sein, doch merken nicht, dass sie nur Sklaven sind,
von mächtigen Eliten, deren Märchen ihr Weltbild bestimmt,
sie schämen sich noch nicht einmal dafür, dass sie das Zeug verbreiten,
das private Medien zur Irreführung vorbereiten.
Die Leute sind bequem – Die Leute sind bequem
Allein die Habgier der Eliten bietet Anlass zum Verzweifeln,
doch die Ignoranz der Massen ist noch schwerer zu begreifen,
Es könnte alles anders sein, viel besser und gerechter,
aber die bequemen Leute mögen's offensichtlich schlechter.
Die Leute sind bequem – Die Leute sind bequem
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Verviers
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Sie sind benutzbar, weil sie keine Meinung haben,
schauen nie hinter den Horizont und stellen keine Fragen,
aufs Private und Persönliche ist ihre Sicht beschränkt,
weshalb gesellschaftlicher Fortschritt ihre Vorstellungskraft sprengt.
✁
Von den Live-Qualitäten vor großem Publikum, die die Band bisher in der Pigalle
und im Jakobshof (siehe Bild) unter
Beweis stellten, konnten wir uns bis zum
Redaktionsschluss leider noch nicht überzeugen. Das geschieht aber spätestens am
30. November, wenn die vier Jungs im Vorprogramm der flämischen Erfolgstruppe
„A Brand“ im Camping Hertogenwald aufschlagen – und das unverkleidet. Die Veranstaltung, die von Chudoscnik Sunergia
organisiert wird, beginnt um 21 Uhr.
Karten gibt es via www.sunergia.be.
Ermäßigt (Schüler, Studenten, EUROjuka,
Sunergia Karte) kommt man für 7 Euro
rein, ansonsten zahlt man einen Zehner.
Die bequemen Leute
✁
change the system“. Das klingt zwar nach
abgedroschenen Phrasen, ist aber ernst
gemeint. Das merkt man nicht nur beim
Gespräch mit den Bandmitgliedern. Das
neue Projekt und was dahinter steht, ist
ihnen wichtig. Dazu passt, dass die Erlöse,
die sie mit ihrer neuen Demo-CD (10 Euro
für 15 Lieder) erzielen, integral gespendet
werden.
„Wir haben uns jetzt ein Jahr lang vorbereitet. Nun wird es langsam Zeit, dass wir
raus kommen. Wir brauchen Publikum
und endlich Feedback“, sagt Johannes
Niessen, der Schlagzeuger der Band.
Dabei können die Zuhörer viele neue Facetten der musikalischen Bandbreite der
vier Musiker erfahren. Doch das Grundsoundgerüst aus dem Steivver-Projekt bleibt
bestehen. Vielleicht hat man auch deshalb
wieder eine vollständige Person als Bandnamen aus der Taufe gehoben. Die Band
kann sich das nicht erklären, doch vielleicht ist es der stille Wunsch, dass die
(neuen) Fans „ihrem“ Erik bei den LiveKonzerten genauso begeistert zurufen wie
sie einst Peter anhimmelten: „Sie liebt
mich, ja ja ja, ich lieb Dich!“
Nur gültig bei McDonald’s
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gültig bei McDonald’s
Verviers
Verviers
und Eupen
und Eupen bis zum xx/xx/2011.
bis
zum 25.11.2012
Nicht mit anderen Werbeangeboten kombinierbar:
1 Gutschein pro Person pro Tag.
Nicht auf die Straße werfen! V.H. Philippe Bouchat
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22
Pandora’s Bliss mit zweitem Album am Start
Handgemachter Grunge aus
Ostbelgien
Die Raerener Geschwister Michelle (22) und Annika
Kreusch (24) alias Mia und Annie Pandora sowie der
Aachener Roman Grohol (29) bilden zusammen
Pandora’s Bliss (ehemals Pandora). Am 5. Oktober
präsentierte die Band im Aachener Jakobshof ihr in den
USA produziertes Album: „Oh Glorious Serenity”. Es ist
das zweite Werk der Bandgeschichte, die die junge
Gruppe bereits auf mehrere Kontinente führte.
Aachen, das ist natürlich nicht Japan,
Ungarn, Tschechien, Frankreich oder die
USA, wo das Trio bereits gut besuchte
Konzerte feierte. Die Release-Party im
Jakobshof konnte sich demnach durchaus
sehen lassen. Es war berauschend und es
war richtig viel los. So gab es im Anschluss
an das Konzert von den Gästen auf Facebook auch reichlich Lob für die Live-Performance des Trios.
Das Album, in das
GEneration zuvor einmal
Probehören durfte, reiht
sich ein in die professionelle Entwicklung der
Band. Es wurde in den
Seventh Wave Studios in
Harrisburg (bei New York)
in den USA aufgenommen
und produziert. Niemand
geringeres als Jason
Rubal, der auch schon mit
der Dresden-Dolls-Ikone
Amanda Palmer und Robert Smith von The Cure
zusammengearbeitet hat,
gab als Produzent sein Bestes. Herausgekommen ist ein Album, das
mit harter und treibender Musik doch nie
ins Klischeehafte abdriftet. Sängerin Annie
Pandora bildet mit ihrer Gitarristin und
Schwester sowie dem Schlagzeuger Roman eine perfekte Grunge-Punk-Symbiose.
Es geht voran. Besonders charakteristisch
ist der dynamische, powervolle, düstere
Sound, der auch dadurch entstanden ist,
dass die Songs ohne Ausnahme live eingespielt wurden. Das macht die Platte frisch
und echt – fast wie dahingerotzt. „Dieses
Live-Gefühl haben wir uns als Ziel gesetzt.
Bass, Gitarren und Vocals wurden dann
nachher über das Live-Drum-Recording
eingespielt. Eine weitere Neuheit: Zwei
Stücke haben wir mit einer Geige bzw. einer Viola bereichert“, schildert Annie den
Reifeprozess des neuen Albums. Vor allem
letzteres beweist, dass es auch manchmal
mit langsamen Tönen funktioniert.
Beim Song „The Shower“ gelingt das der
Band vorzüglich. Annie Pandora zum
neuen Titel des Albums: „Oh Glorious
Serenity“ ist eine ironische Hommage an
unsere heutige frohe und muntere Feiergesellschaft, die sich mit billigen Drogen
und Musik aus der Dose wunderbar bei
Laune hält, während beim Arabischen
Frühling und jetzt noch in Syrien täglich
unschuldige Menschen von Bomben
zerfetzt werden und
Deutschland gleichzeitig Leopard-2Panzer nach SaudiArabien verkauft; in
Afrika im 21. Jahrhundert alle sieben
Sekunden Kinder an
Hunger sterben und
an den Aktienmärkten täglich Milliarden
gewissenlos
verballert werden;
Deutschland auf erneuerbare Energien
baut und Frankreich
zeitgleich neue
Atomkraftwerke bauen lässt und dann zu
allem Überdruss von einer gemeinsamen
Europäischen Union gesprochen wird.
Nach außen hin scheint alles perfekt, geregelt und unter Kontrolle, alles muss gut
aussehen, es muss vor allem jung sein, es
darf niemals stinken oder anders sein,
muss sich nahtlos in die von Politik und
Medien vorgegebenen Maßgaben und
Schablonen einfügen. Macht, Geld und
Kokain regieren die Welt. Eine sehr gefährliche Mischung.“
Unter http://bit.ly/OQNvVg findet ihr das
offizielle Video zur Single-Auskopplung
„I'm Burnt“. Unbedingt anschauen!
Die CD gibt es im Plattenladen zu kaufen.
Mehr Infos findet ihr aber hier:
facebook.com/pandorasbliss. Auf der
Seite www.pandorasguitar.com gibt es
zudem Gratis-Downloads einiger Lieder
der neuen Platte.
Von Mario Vondegracht
Songtext zu „THE SHOWER“
Life is a room with artificial gloom
The fear that you feel means not that its
real - I´m covered in mud, my dirt and
your blood - Surrounded by night it
seems I could hide
I live in a shower
I piss on the ground
I hope it excites me
The water´s so hot, immunisized spot
Just like a child the utero´s pride
The room is all mine, but I noticed the
tiles - Their white is as clean as their race
never been
I live in a shower
I piss on the ground
I hope it excites me
The shower smells bad, my historical
death - It´s out of my sight while the pictures burn bright - I wish there´s a god
to revange what they taught - But the
world is profane that´s the choice that
we claim
I live in a shower
I piss on the ground
I hope it excites you
In der nächsten Ausgabe beleuchten wir
das neue Album von 14 Weeks. Natürlich
wird auch die Band ausführlich
vorgestellt. Ihr dürft gespannt sein.
23
Neuartiger Musikunterricht mit Philippe Reul im Alten Schlachthof
Im Oktober öffnet die erste
Pop-Akademie in Eupen
Was haben Gershwin, die Beatles und Nirvana
gemeinsam? Sie waren inspirierte Songwriter, die mit
einfachen musikalischen Ideen die Hitparaden stürmten.
„Es ist wie mit der italienischen Küche:
Das Prinzip ist einfach, aber genial. Man
muss die Zutaten genau kennen und wissen, wie man sie mixt“, erklärt Musikpädagoge Philippe Reul das Erfolgsrezept. Für
alle, die die Musik, die sie gerne hören,
auch selbst spielen möchten, gibt es nun
eine gute Nachricht. Ab Oktober bietet der
Musiker und Pädagoge Philippe Reul
einen neuartigen Musikunterricht an: In
Zusammenarbeit mit der VoG „Die Raupe“
gibt er Kurse für Keyboard und Gitarre zur
Begleitung von Pop/Jazz-Songs.
Anders als beim herkömmlichen Musikunterricht liegt der Schwerpunkt nicht auf
dem Erwerb technischer Fähigkeiten und
Erlernen der Theorie, sondern auf der
Verknüpfung von Verstand und Sinneseindrücken; von Wissen, Hören und rhythmischem Erleben.
Das Ziel dabei ist, dass die Teilnehmer
lernen, wie Popsongs funktionieren und
so am Ende des Kurses eine Methode
beherrschen, wie sie sich selbst Songs
erarbeiten und diese begleiten können.
Für Einsteiger: Erlernen musikalischer
Grundkenntnisse zur Songbegleitung
anhand eines Tasteninstruments/Gitarre:
Notennamen (keine Notenschrift!),
Intervalle (Abstand zwischen den Noten),
einfache Akkorde (Gleichklang von drei
Noten).
Für Fortgeschrittene: Für diejenigen, die
bereits Songs spielen können, sich aber
weiterentwickeln möchten: Akkorde mit
Optionstönen, Umkehrungen, verschiedene Grooves, die „Dramaturgie“ einer
guten Begleitung ...
Anmeldungen und weitere Infos:
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[email protected]
www.facebook.com/
popakademiedg
Philippe Reul wurde
in Eupen geboren,
Erste musikalische
Schritte an der Musikakademie Eupen. Ausbildung für Jazz-Piano
und Jazz-Harmonie
am Königlichen Konservatorium Brüssel.
Arbeitete mit mehreren nationalen und
internationalen Musikern als Begleitmusiker, Arrangeur und
Komponist. So zum
Beispiel mit der afrikanischen Künstlerin
Manou Gallo (Ex „Zap
Mama“), Calvin
Owens Blues Orchestra (USA), zuletzt als Studiogitarrist für
das neue Album der deutschen Band
„Wise Guys“.
Er unterrichtete an verschiedenen Musikschulen in Brüssel, Namur, Amay und gab
Kurse auf verschiedenen Workshops in
Belgien, Frankreich und Benin.
Wettstreit für Abiturienten
Rhetorika geht in eine neue Runde
Der Rhetorika-Wettstreit geht in eine neue Runde. Und jeder Abiturient kann
teilnehmen. Die einzige Bedingung ist: Ihr müsst euch bis zum 30. November
angemeldet haben. Dann endet nämlich die Einschreibefrist.
Man ist aufgeregt, doch im Nachhinein ist
man gelöst. Man hat Selbstzweifel, doch
am Ende überwiegt der Stolz. Das alles ist
Rhetorika. Der Wettbewerb unter Abiturienten, deren Sieger das Publikum am
Besten um den Finger wickeln und deren
Sieger am besten die Argumente klar darlegen konnten. Beweise es dir selber und
nimm teil! Vielleicht stehst du ja im Finale
am 13. März im BRF-Funkhaus in Eupen
vor deinen Freunden, Verwandten und
einem großem Publikum. Vielleicht bist du
an dem Abend der gefeierte RhetorikHeld!
Alles, was du dazu machen musst, ist eine
E-Mail an [email protected] senden.
Du kannst aber auch zum Telefon
(087/596127) greifen oder dich per Post
(Jugend & Gesundheit VoG, Team Rhetorika, Klosterstraße 29, 4700 Eupen) anmelden. Folgende Infos werden benötigt:
Name, Adresse, Telefonnummer (am
besten Handy), Emailadresse, Geburtsdatum und Schule (Einsendeschluss ist
der 30. November).
Mehr Infos zu Rhetorika hier:
www.rhetorika-dg.be oder hier:
www.facebook.com/Rhetorika
24
Green Day
Mumford & Sons
¡Uno!
Babal
Man hätte es eigentlich seit „American
Idiot” ahnen können, dass Green Day eines Tages ein lupenreines Konzeptalbum
rausballern. Aber direkt drei im Abstand
von ein paar Monaten? Ambitioniert. Dieser erste Teil zumindest lässt noch nichts
vom Überbau ahnen. Ein Album voller Power-Punk-Kracher. Der Sound ist natürlich
glatter als früher, aber was Green Day inzwischen an Songwriter-Fähigkeiten zugelegt haben, ist schon beeindruckend. Vom
runterpreschten „Angel Blue“, was so
auch schon auf „Dookie“ hätte sein können - wie auch so manch anderes Stück über die Clash-Reminiszenz „Kill The DJ“
bis zum abschließenden Mitgröhl-Shanty
„Oh Love“, wie er demnächst in den Stadien der Welt erklingen
wird: Alles dabei, um
Fans glücklich zu machen und sich selbst
nicht uninteressant zu
wiederholen. Nächste
Stationen der Trilogie:
Garagen-Rock und RockEpen. Da steigt die Spannung doch noch ein wenig an.
Sie waren eine der Überraschungsbands der letzten Jahre, die
Londoner um den Sänger Marcus Mumford mit ihren inbrünstig
vorgetragenen, von galoppierendem Banjopickings, schnell
geschlagenen Akustikgitarren und dem straffen Beat einer
Basstrommel angetriebenen kernigen Folk-Hymnen. Bei den
Konzerten, vor allem bei Festivals, wurde rasch klar: Hier stand
eine Band auf der Bühne, auf die sich alle Geschmäcker einigen
konnten. Entsprechend lautstark wurden Hits wie „Little Lion
Man“ mitgesungen. Warum also sollte die Band an ihrem
Erfolgsrezept etwas ändern? So klingt „Babel“ im Grunde wie
das Debüt „Say No More“. Die Unterschiede sind minimal, die Stimmung trotz aller
glücklich machenden Refrains ein wenig nachdenklicher, die Texte dunkler und das
nicht nur weil das Wort „dark“ ziemlich oft vorkommt. Die leisen Balladen klingen noch
etwas herzzerreißender als beim Vorgänger.
Mouse On Mars
WOW
Flying Lotus
Until The Quiet
Comes
Mit dem dritten Album „Cosmogramma”
(2010) hatte der L.A.-HipHop-Produzent
Steven Ellison sich so weit vom klassischen instrumentalen HipHop entfernt
wie irgend möglich. Das war eher eine
Zeitreise, ein Space Trip, eine Wundertüte
voller knallbunter Sounds & Beats, die
möglichst ungerade takteten und darüber
dann Soundscapes, Space-Funk, Ambient
Jazz und was sonst noch aufschichtete.
Die Musik von „Until The Quiet Comes“
hat Flying Lotus als eine Collage aus Träumen, Schlaf und Lullabies definiert. Und
fast schlafwandlerisch singen die Sirenen
Niki Randa, Erykah Badu und Laura Darlington (mit dem butterweichen „Phantasm“) und holen die Musik ein Stück weit
aus dem experimentellen Baukasten. Und
Thundercats Fusionbass packt dann den
Jazz mit in den
Electro-Jam.
Seeed
So klingt das also, wenn Mouse On Mars
sich an Großraumdisco versuchen bzw.
einfach nur mal die Sau rauslassen. Herrlich oldschoolig, so ca. 1992-94, als
Drum’n Bass noch ein Britzeln zwischen
zwei Lötstellen war, kommt „HYM“ daher,
mit schön eckigen Keyboardpatterns und
rumpelnder 303. Dann aber kommt der
MOM’sche Alb der Perversheit zum Zug
und sorgt für Tracks, die Skrillex als ‚zu
nervig, zu prollig‘ von seiner
Playlist verbannt. Aber darum
geht’s vielleicht ja auch: Wir können böllern, aber dazu fällt uns
leider immer doch noch was ein,
was dringend genau jetzt gespielt
werden muss. Ministry of Silly Beats eben. Da wo sich Mr. Oizo, die
Chemical Brothers und Autechre
Gute Nacht sagen, befindet sich
diese Großraumdisco WOW. Absinth Happy Hour: Immer!
Seeed
Die sieben Jahre seit dem letzten Album haben sie geschickt
kaschiert, durch die Präsenz von Peter Fox, Boundzound und
der mächtigen Doppelsingle „Molotov/Beautiful Life“. Kein
Wunder, dass viele motzen: „Wie, nur 39 Minuten lang, 2
Songs kennt man schon und einen als Instrumentalversion
doppelt?“ Aber gute Musik misst man ja nicht in Minuten.
Trotzdem: Es will alles nicht so recht zünden. Die neue, vergrößerte Bläsersektion, drängelt sich arg ins Bild, und so wird
aus dem eigentlich so upliftenden „Beautiful“ am Schluss doch
eher eine Raab-Auftrittsmusik. Fast wirkt es so, als solle jeder
Geschmack bedient werden: „Augenbling“ ist das „Ding“-Update 2012, „You & I“ befriedigt die Roots-Fans, „Seeeds Haus“ schielt Richtung DeichkindJünger und Uptempo-Nummern wie „Waste My Time“ behaupten mehr Energie als sie zu
versprühen. „Lovelee“ dagegen zeigt, wie Seeed in Würde älter werden könnten: Mit
schön sattem Schlafzimmersoul.
25
Düsterer Drogenkrimi von Oliver Stone
„Savages“
Oliver Stone hat Don Winslows Krimi „Savages“ über den
bis in die USA reichenden mexikanischen Drogenkrieg
verfilmt. Ein topbesetzter und sehr düsterer Thriller.
Das Geräusch der Kettensäge nimmt es
vorweg. Nichts wird gut in „Savages“,
Oliver Stones düsterem Krimi über den
mexikanischen Drogenkrieg, der bis in die
USA reicht. Menschen werden enthauptet,
aus kalifornischen Hippies werden Killer.
Ob Serien wie „Breaking Bad“ oder „The
Wire“: Die amerikanische Popkultur hat
Drogen als Thema wiederentdeckt. Viele
Fans hat Bestsellerautor und Ex-Detektiv
Don Winslow, der mit „Zeit des Zorns“ die
Vorlage für „Savages“ lieferte.
Der mit Salma Hayek, John Travolta und
Benicio Del Toro topbesetzte Thriller ist
nichts für schwache Nerven oder Zuschauer, die bei Stones „Natural Born Killers“
das Kino verlassen haben. Hier zeigt sich
der 66-Jährige von seiner kontroversen
Seite, wobei er das Film-Kalifornien in
eine trügerische Flausch-Optik verpackt.
Das Surferparadies Laguna Beach, die
Häuser am Meer, schöne Menschen - wie
einer Magazinstrecke entsprungen.
Ein Kontrast zu den Abgründen der Geschichte: „Nur weil ich euch diese Story
erzähle, heißt das noch lange nicht, dass
ich deren Ende erleben werde. Es ist nämlich eine von den Geschichten, die total
außer Kontrolle geraten.“ Das ist die
Vorwarnung der Erzählerin namens O,
gespielt von „Gossip Girl“ Blake Lively. Sie
ist die Geliebte von zwei Männern, die in
Kalifornien ein Haschisch-Imperium aufgebaut haben. Der eine ist der friedliebende
Hippie Ben (Aaron-Taylor Johnson), der
andere der Ex-Soldat Chon (Taylor Kitsch),
der beim Sex mit „Wargasms“ sein Kriegstrauma verarbeitet.
Natürlich ist dieses Dreier-Idyll zu schön
für diese Welt. Die beiden Kalifornier
bekommen ein Drohvideo aus Mexiko.
Die Kartellchefin Elena (stark: Hayek) will
am Geschäft beteiligt werden, Chon und
Ben lehnen ab - der Kampf beginnt. Wie
aus der Drehbuchschule: Es gibt für die
Figuren keinen Weg zurück. Der Film ist
stellenweise grausig, der Showdown
schwach, dennoch ist „Savages“ einer der
besseren Stone-Filme.
John Travolta spielt einen korrupten
Drogenfahnder, ein Auftritt, der an „Pulp
Fiction“ erinnert. Travolta hätte nach dem
Tod seines Sohnes im Jahr 2009 beinahe
mit dem Filmemachen aufgehört. „Ich war
an gar nichts mehr interessiert“, sagte er
der Nachrichtenagentur dpa. Erst langsam
sei die Einsicht gekommen, dass Arbeit
helfen könnte. Und plötzlich habe Stone
wegen einer Rolle angerufen - eine Art
Comeback für Travolta.
Die Mexikanerin Salma Hayek („Frida“)
hofft, der Film werde die Menschen aufrütteln, welches Ausmaß der Drogenhandel habe. Er sei nicht nur ein mexikanisches Problem, sondern ein gemeinsames.
„Das eine Land verkauft, das andere kauft,
vorbei an den Behörden beider Nationen.“
Stone verweist auf 50.000 Morde zwischen
2006 und 2012. Das erinnert den KriegsVeteranen an Vietnam. Antworten, wie das
Blutvergießen und die seiner Meinung
nach sinnlose Strafverfolgung von
Haschisch enden könnten, hat der OscarPreisträger weder auf der Leinwand noch
im echten Leben. „Es gibt keinen Ausweg.“
Es ist die Gier nach Geld, die Stone wie in
„Wall Street“ anprangert. Die „Savages“,
die „Wilden“, wohnen auf beiden Seiten
der Grenze. (dpa)
jugend macht kultur
Der Kulturbeutel unterstützt Kulturprojekte von Jugendlichen
zeig, was drin steckt !
Weitere Infos findest du unter
kulturbeutel.be
KU LT U R B E U T E L
Eine Initiative der Kulturministerin der
kulturbeutel.be
26
Am 31. Oktober ist Halloween
Horror der Extreme
Von Nathanael Ullmann
Halloween, das Fest der Geister und Gespenster, rast nur so auf uns zu. Fast hört man
schon die Kettensäge surren und das Hackbeil sausen. Damit ihr in der AlptraumNacht nicht aufgeschmissen seid, haben wir uns einmal durch die Welt der Horrorund Splatterfilme gegruselt und eine Liste der Extreme aufgestellt. Die ist natürlich
zum Großteil nur subjektiv, aber lest selbst:
Der älteste Horrorfilm:
Lange, lange vor Milliarden-Dollar-Blockbustern und kurz nach der Erfindung des
Films stand auch schon der Horrorfilm in
den Kinderschuhen, nämlich 1896 mit „La
Manoir du diable“ von Georges Méliès.
Der gerade mal rund zwei Minuten lange
Stummfilm war ursprünglich dazu gedacht, das Publikum zu amüsieren. Das
ging aber damals gehörig schief, die Kinobesucher waren schockiert und so zählt
der Film heute zu den Horrorfilmen. Wer
sich das uralte Meisterwerk einmal
ansehen möchte, kann das hier tun:
http://bit.ly/tdg1Dw
Der kürzeste Horrorfilm:
„Le Manoir du diable“ ist ja schon kurz,
aber noch kürzer geht es mit diesem Film
ohne Namen: http://bit.ly/Q8UFkM.
In gerade einmal sechs Sekunden
geschieht hier eine Vampirjagd der etwas
anderen Sorte. Zwar ist das nicht wirklich
zum Gruseln, aber doch sind die Elemente
des Horrors vorhanden.
Der längste Horrorfilm:
Gut Ding will Weile haben. Und so handelt
man eben auch einen Roman von Stephen
King nicht in einer Stunde ab. Deshalb ist die
Verfilmung von „Es“ auch ganze drei Stunden
lang und zählt damit sicher zu den längsten
Horrorfilmen, wenn es nicht sogar der längste
ist. Ob man dann aber nicht lieber doch das
Buch um das grausame Monster, das zeitweise
als Clown „Pennywise“ auftritt, liest, muss
wohl jeder selbst entscheiden.
Der erfolgreichste Horrorfilm:
Zwar zählt kein Horrorfilm zu den 100 erfolgreichsten
Filmen, doch war „Der Exorzist“ 1973 für ein Jahr lang der
erfolgreichste Film der Welt. In diesem Jahr nahm er 402,5
Millionen Dollar ein. Und noch heute ist das Werk um die
Dämonen-Austreibung so bedeutend, dass immer noch
zahlreiche Anspielungen auf den Film gemacht werden
(man sehe nur eine aktuelle Werbung für ein OnlineSchuhgeschäft).
Der kultigste Horrorfilm:
Es lässt sich sicher streiten, ob „The Rocky
Horror Picture Show“ wirklich ein Horrorfilm ist. Wahrscheinlich eher nicht, doch
trotz allem ist es eine Persiflage auf diverse
Horrorklassiker (allen voran „Frankenstein“). Und eine verdammt kultige noch
dazu. Wenn der Film heute in den Kinos
läuft, gibt es für die Besucher ganz
bestimmte Rituale. So wird an einer Stelle
z.B. Reis geworfen, mit Wasserpistolen geschossen und in manchen Szenen dazwischengerufen.
27
Mein Lieblings-Horrorfilm ist „Funny
Games U.S.”. Der Film ist an und für
sich nicht das typische Hollywood
Horror-Klischee. Es geht eher um
den Gedanken, andere Menschen
zu foltern und wie man dabei
Spaß haben kann. Und das ist
meiner Meinung nach von der
Idee her furchteinflößender als
vieles andere. Simon Radermacher, 20 Jahre, Raeren
Der blutigste Splatterfilm:
Auch wenn „Braindead“ von Peter Jackson ebenfalls nur als eine
Persiflage gedacht war, so enthält er doch die wohl blutigste
Szene in der bisherigen Filmgeschichte. Für ein RasenmäherMassaker wurden rund 300 Liter Kunstblut (20 Liter pro Sekunde) verschleudert. Der Film ist in Deutschland nur in gekürzter
Fassung zu erwerben.
Der absurdeste Splatter:
Zu den absurdesten Horror- bzw. Splatterfilmen kann man sicher „Tokyo Gore Police“ zählen. Bereits nach einer Minute
platzt ein Kopf, wenig später werden Geschlechtsteile abgebissen und mutieren zu Monsterwaffen. Aber so ist japanischer
Horror bzw. Splatter eben. Wer sich zu dem Film eine amüsante
Kritik anschauen möchte, sollte das hier unbedingt tun:
http://bit.ly/AkOow2
Mein Lieblings-Horrorfilm ist „Saw“, weil
er zeigt, dass Menschen bereit sind, sich
und andere zu verletzen, um den
eigenen Überlebensinstinkt zu
wahren. Die Hauptsache ist,
man überlebt, egal, ob mit
nur einem Fuß oder Arm
oder ob man jemanden,
der schwächer ist, dafür tötet. Bei „Saw“ kommen die
Menschen mit ihrer primitiven Angst bis an die Grenzen, versuchen zu überleben,
koste es, was es wolle und auf
eine eher perfide Art und Weise.
Mike Houben, 24 Jahre, Kettenis
Mein Lieblings-Horrorfilm ist „The
Ring“, weil ich Angst vor kleinen
Kindern mit langen schwarzen
Haaren habe, die im Spiegel erscheinen. Kinder sind generell
irgendwie gruselig, weil so
mit der Unschuld gebrochen
wird, und der Erwartungshorizont, den man mit Kindern
verbindet, aufgebrochen wird.“
Alana Radermacher (Habt ihr
sie erkannt? Alana ist das Mädchen
von Seite 10), 20 Jahre, Eupen
Mein Lieblings-Horrorfilm ist „Alien“, weil
man immer irgendetwas erwartet und
dann kommt nichts. Und
dann, wenn alles ruhig
ist, wird man plötzlich erschreckt.
Spannung und
Action kommen
nicht zu kurz.
Kein übertriebenes Blut und keine
Qualen, einfach
nur spannend gemacht. Jonathan
Schuler, 18 Jahre, Kelmis
28
FIFA 13
Von Gregory Wintgens
Alle Jahre wieder aktualisiert Electronic Arts seine
Sportspielreihen und liefert mit diesen Produkten mal
mehr, mal weniger umfangreiche Neugestaltungen.
Während FIFA 12 im letzten Jahr als Revolution gesehen
werden konnte, konzentriert sich FIFA 13 darauf, diese
hohe Qualität zu halten und durch kleine, aber feine
Zusätze noch weiter auszubauen. Wir haben uns auf den
Platz begeben, um herauszufinden, ob das Vorhaben
gelungen ist.
Der FIFA-Fan wird schnell feststellen, dass
es sich bei den überarbeiteten Spielelementen meist um Erweiterungen oder
Verbesserungen von Features handelt, die
in FIFA 12 eingeführt wurden. Allen voran
das Kollisionssystem der Spieler, das nun
genauer zu arbeiten scheint und so die
teils höchst albernen Zusammenstöße
zweier Akteure aus dem Vorjahrestitel fast
komplett ausmerzt. Die größte Verbesserung der Physik Engine auf dem Weg in
Richtung Realismus ist definitiv das überarbeitete System der Ballannahme. Viel öfter verspringt dem
Passempfänger mal
der Ball, sei es aufgrund seiner nicht
ganz überzeugenden Fähigkeiten
oder dem ungenauen Zuspiel des
Passgebers. So entsteht ein ganz neues Spielverständnis
beim Spieler, jeder
Pass muss genauer
durchdacht und
geplant werden als
es noch in den vorherigen FIFA-Spielen der Fall war.
Denn wenn euch
in den höheren
Schwierigkeitsgraden der Ball kurz vor dem eigenen Strafraum bei einem unachtsam geschlagenen
Pass verspringt lässt sich der Gegner im
Normalfall nicht lange bitten und wird
euch für die Fahrlässigkeit bestrafen.
Zu den weiteren verbesserten Spielelementen gehört das Dribbling, bei dem
sich die FIFA 13-Entwickler von den hauseigenen FIFA Street-Kollegen haben inspirieren lassen. Durch einfachere Kombinationen lassen sich spezielle DribblingTricks weitaus natürlicher umsetzen –
einen Gegner so stehen zu lassen, ist nach
wie vor extrem befriedigend. Im Spielaufbau machen sich die Überarbeitungen
auch sehr schnell bemerkbar. Die künstliche Intelligenz der Mitspieler reagiert sehr
viel ausgeprägter und cleverer, sodass sich
die Kollegen häufiger in vorteilhafte Positionen begeben und dort dann auf den
Pass warten. So wird jede Partie in FIFA 13
zu einem sehr ausgeglichenen und angenehmen Spielerlebnis.
Neben den klassischen Online-MultiplayerModi und der Karriere (als Manager
oder Spieler) ist
auch der Ultimate
Team Modus, ein
Mix aus Managerspiel und Sammelkarten-Rollenspiel,
wieder mit an Bord.
Neu sind die sehr
spaßigen und herausfordernden Skill
Challenges, in denen ihr euer Können am Ball in verschiedenen Kategorien (Schuss, Pass,
Dribbling, Standardsituationen usw.) so
richtig unter Beweis
stellen müsst.
FIFA 13 behält alle positiven Punkte des
Vorgängers bei und merzt die kleinen Problemchen weiter aus. Durch intelligente
Verbesserungen und Erweiterungen ist das
beste Fußballspiel der letzten fünf Jahre
29
Resident Evil 6
Einst die größte und populärste Survival HorrorVideospielereihe, zuletzt Maßstab für großartig
inszenierte Actionspiele. Die Resident Evil-Reihe aus dem
Hause Capcom hat sich im Laufe ihrer Geschichte
deutlich verändert. Seit der Veröffentlichung von
Resident Evil 4 im Jahre 2005 ist Schluss mit
Psychospielchen und ergrauten
Steuerungsmechanismen.
Des einen Freud, des anderen Leid:
Während sich die letzten beiden Action
orientierten „Resis“ bestens verkauften, erhoffen sich vor allem langjährige Fans der
Serie eine Rückkehr zu den Wurzeln. Mit
Resident Evil 6 wird
dies nicht erfüllt –
doch das ist nicht
mal das größte Problem.
Eines lässt sich ohne jeden Zweifel
und Raum für eine
andere Meinung
gleich zu Beginn
sagen: Vom Produktionsstandpunkt
aus spielt auch Resident Evil 6 wieder
in der oberen Liga
der atmosphärischen 3rd Person
Action-Shooter mit.
Viele verschiedene
Handlungsstränge
werden in einer
einzelnen Erzählung clever miteinander verknüpft und aus
verschiedenen Perspektiven beleuchtet.
Doch genau so klar lässt sich schnell feststellen, dass Resident Evil 6 eher ein
Möchtegern-Actionfilm ist, als ein den
Spieler fesselndes Videospiel. Dies bemerkt der Spieler in nahezu allen Facetten
des Gameplays, hauptsächlich jedoch
dadurch, dass umfangreiche Zwischensequenzen immer wieder den Spielfluss brutal unterbrechen und dadurch zur frustrierenden Angelegenheit werden. Und wenn
nicht gerade eine Zwischensequenz läuft,
dann wird der Spieler durch Quick-TimeEvents gehetzt, gefolgt von – richtig –
einer weiteren Zwischensequenz.
Die Einzelspielerkampagne von Resident
Evil 6 wird auf die verschiedenen spielbaren Charaktere aufgeteilt. Leon Kennedy,
bekannt aus den Episoden 2 und 4, ist
wieder mit von der Partie und im Team
Von Gregory Wintgens
mit der neuen Figur Helena Harper unterwegs. Leons Kampagne erinnert am meisten an die positiven Punkte von Teil 4 und
5 und ist somit die stärkste. Chris Redfields Kampagne hingegen, die an der Seite des BSAA Operatives Piers Nivens spielt,
erinnert viel eher an einen militärischen
Shooter. Bei der Kampagne von Jake Muller und Sherry Birkin nehmen die gescripteten Events letztlich vollends überhand.
Sind diese drei Handlungen beendet
worden, schaltet der Spieler die Ada Wong
Kampagne frei, die mehr Wert auf Puzzles
und Rätsel legt.
Zum Ärgernis der häufigen Spielunterbrechungen gesellen sich Kameraspielereien,
die kaum zu erklären sind. Konstant wechseln die Kamerawinkel in Resident Evil 6,
selbst außerhalb
von sehr actionlastigen Sequenzen, in denen es
schnell gehen
muss. Das macht
an vielen Stellen
weder Sinn noch
verbessert es das
Spielgefühl.
Abseits der zahlreichen negativen
Aspekte von Resident Evil 6 hat das
Spiel trotzdem
zahlreiche monumentale Momente
und der Produktionswert ist
enorm, vor allem
was den Sound
und die Erzählweise betrifft. Letztlich
kommt es aber in erster Linie immer aufs
Gameplay an und hier kann Resident Evil
6, zum Bedauern aller Fans, leider nicht
überzeugen. Man darf gespannt sein, wie
Capcom mit der Kritik umgeht und was
sie sich für das nächste Kapitel einfallen
lassen.
30
Must Have Apps
Letter Gap
Solar Walk
Spielerisch sein Englisch benutzen – Letter Gap
macht’s möglich. Das Spiel ist denkbar simpel
gestrickt: Euch werden Wörter präsentiert, in denen einige Buchstaben fehlen. Die Buchstaben,
mit denen diese Lücken gefüllt werden müssen,
sind durcheinander gemischt auf dem Bildschirm zu sehen. Da die App nur auf Englisch
erhältlich ist, kommen nicht nur die grauen
Zellen, sondern auch die fremdsprachlichen
Fähigkeiten zum Zug. Letter Gap bietet Wörterlisten in sieben verschiedenen Kategorien, Game
Center Integration ist
bereits komplett für das 4
Zoll Retina-Display des
iPhone 5 optimiert worden.
Das Spiel ist zum Preis von
0,79 Euro im App Store erhältlich und eignet sich
perfekt für eine schnelle
Spielpause zwischendurch.
Eine etwas einfachere Version ist unter dem Namen
Letter Gap for Kids gratis
verfügbar.
Astronomisch interessierte iPhone-Besitzer
werden mit Solar Walk ihren Spaß haben. Die
App lässt den Benutzer auf virtuelle Art und
Weise unser Sonnensystem entdecken, von
Planet zu Planet reisen und diese erkunden. Mit
ansprechender, realistischer Grafik und ruckelfreien Animationen
begeistert
Solar Walk
im Vergleich
zu vielen
anderen
AstronomieApps. Neben
vielen Informationen zu
den unterschiedlichen Planeten warten auch
diverse Interaktionsmöglichkeiten auf den
Benutzer. Dabei wird für die Weltraum-Erkundungstour keine aktive Internetverbindung
benötigt. Solar Walk wurde bereits für das
iPhone 5 optimiert und ist zum Preis von
0,79 Euro im App Store erhältlich.
Ringer
AppZapp
In einer der vergangenen Ausgaben haben wir
AppZapp bereits für iPhone und iPad vorgestellt.
Mittlerweile ist die empfehlenswerte Benachrichtigungs-App auch auf Google Play für Android Smartphones und Tablets kostenlos erhältlich. AppZapp bietet
einen Überblick darüber,
welche Apps zur Zeit im
Preis gesenkt wurden
oder gar kostenlos
verfügbar sind. Per PushNachricht oder E-Mail
kann man sich so direkt
informieren lassen und
verpasst keine Schnäppchen mehr auf Google
Play. Im Vergleich zur
iOS-Version fehlen noch
einige Features, jedoch
werden diese in zukünftigen Updates auch der
Android-Fassung hinzugefügt. Clever sparen auf
Google Play wird mit
AppZapp Realität.
Android User können ganz einfach über das eigene Betriebssystem ihre individuellen Klingeltöne erstellen, iPhone Besitzer müssen tricksen.
Ringer ist eine App, die es möglichst einfach
macht, eigene Songs bzw. Auszüge eines Liedes
als Klingelton einzurichten. Diese Klingeltöne
können zwischen 2 bis 40 Sekunden lang sein –
den entsprechenden Teil des Liedes wählt man
über Schieberegler aus und speichert anschließend ab. Bei der Auswahl helfen sowohl Zeitanzeige als auch Darstellung der tatsächlichen Wellenform mit Zoom-Funktion. Wie alle anderen
Klingelton-Apps
auf Apples Betriebssystem müssen die Klingeltöne anschließend
in iTunes importiert und mit dem
Smartphone
synchronisiert
werden, bevor sie
benutzt werden
können. Ringer ist
für 1,59 Euro im
App Store erhältlich.
31
Das Leben von John Lennon
in Briefen
John Lennon ganz privat: Zum ersten Mal werden die
Briefe des Beatles-Stars veröffentlicht. Entstanden ist so
eine sehr persönlich gefärbte Autobiografie eines
Ausnahmekünstlers.
John Lennon ist längst zum Mythos geworden. Der 1980 in New York ermordete
Songwriter, Schriftsteller, Beatles-Gründer,
Friedensaktivist und Provokateur hatte
viele Talente - und bleibt
bis heute eine der
schillerndsten und auch
widersprüchlichsten
Figuren der Popgeschichte.
Wer sich für den
Menschen Lennon interessiert, der sich selbst
immer wieder dem öffentlichen Zugriff entziehen wollte, kann jetzt in
einem opulenten Prachtband fündig werden.
„The John Lennon Letters - Eine Erinnerung in
Briefen“ versammelt und
kommentiert auf über
400 Seiten Hunderte
schriftliche Hinterlassenschaften von Lennon - angefangen von
einem veilchenblauen Weihnachtsbrief an
Tante Harriet aus dem Jahr 1951 bis zu
einem Autogramm für eine Telefonistin
am Abend des 8. Dezember 1980, wenige
Stunden vor seinem gewaltsamen Tod.
Der Autor, Journalist und profunde Beat-
les-Kenner Hunter Davies hat in jahrelanger Detektivarbeit Briefe, Postkarten, Notizen, Zeichnungen, Einkaufslisten, Nonsensverse und Autogrammkarten Lennons
aufgespürt. Er entdeckte
sie in Auktionshäusern,
Zeitungsredaktionen,
Museen und bei Privatpersonen. Über 100
dieser Fundstücke sind
zudem in vierfarbigen
Faksimiles im Band abgebildet. Und so kann der
Leser auf eine Entdeckungsreise ins bewegte
Lebens einer der einflussreichsten Popstars
des 20. Jahrhunderts
gehen.
Dabei waren Lennons
frühe Liverpooler Jahre
alles andere als rosig.
Sein Vater Freddie fuhr
zur See und hat sich nie
um seinen Sohn gekümmert, Mutter Julia
war auch mehr mit sich beschäftigt. John
Lennon wuchs bei seiner Tante Mimi auf,
die Familie war groß, viele Briefe richten
sich auch später noch an diverse Onkel,
Tanten und Cousins. 1957 trifft Lennon
den fast zwei Jahre jüngeren Paul McCart-
ney, ein Jahr später stirbt seine Mutter bei
einem Verkehrsunfall, zwei Jahre später
formieren sich die Beatles und gehen nach
Hamburg, wo sie unter anderem im
„Starclub“ auftreten. Die enthusiastischen
Liebesbriefe an seine erste Frau Cynthia
zeigen, wie sehr sich der fast elternlos
aufgewachsene Lennon nach Liebe und
Geborgenheit sehnte.
Die „Beatlemania“ erreichte 1966 ihre
Höhepunkt, „Ich denke, wir könnten auch
vier Wachspuppen auf die Bühne stellen,
und das würde das Publikum zufriedenstellen“, schrieb der frustrierte, vom
Wahnsinns-Hype um die Band genervte
Lennon 1966 und sah sich selbst in einem
Song als „Nowhere Man“. Zwei Jahre später trifft er die Künstlerin Yoko Ono, ein
Jahr später heiraten sie. Eine symbiotische
Beziehung nimmt ihrer Lauf. Es finden
sich keine Briefe an Yoko Ono in dem
Band, nicht zuletzt deshalb, weil die
beiden fast immer zusammen waren. Sie
veranstalten spektakuläre Happenings wie
das „Bed-In“ in Amsterdam, Lennon gibt
den Friedensaktivisten, zieht sich aber
auch immer mehr ins Privatleben zurück.
Die Witwe Yoko Ono, die bei der Auswahl
der Briefe vermutlich das letzte Wort
hatte, war voll des Lobes für dieses Buch:
„Hunter, das hast Du gut gemacht“, heißt
es in ihrem Vorwort. Dem kann man nur
zustimmen. (dpa)
The John Lennon Letters. Erinnerungen in
Briefen, herausgegeben von Hunter
Davies, Piper Verlag München, 416 S.,
38 Euro, ISBN 978-3-492-05523-9
32
Partys, Konzerte, Kirmes, u.v.m.
Dabei sein!
Eine Auswahl der Termine der nächsten Wochen! Rausgehen, feiern, Leute treffen.
Diese und andere Tipps auch auf www.grenzecho.net/agenda
Mittwoch, 17. Oktober
Heerlen
School Is Cool
Poppodium Nieuwe Nor, mehr Infos
unter: www.nieuwenor.nl
Köln
Max Herre: Hallo Welt!
E-Werk, mehr Infos unter:
www.e-werk-cologne.de
Donnerstag, 18. Oktober
Düsseldorf
Alex Clare
Stahlwerk, mit Grey Television, ab
20 Uhr, mehr Infos unter:
www.stahlwerk.de
Köln
The Tallest Man on Earth
Live Music Hall, mehr Infos unter:
www.livemusichall.de
Freitag, 19. Oktober
Aachen
The KDMS
Jakobshof Aachen, ab 20 Uhr
Nachdem Madonna auf ihrem letzten Album einen Song von The
KDMS gecovert hat, ist der Deep
Disco/House/Electro-Sound der Londoner ein Stück bekannter geworden. Herzstück der Gruppe sind
Soul-Diva Kathy Diamond und Produzent Maximilian Skiba. Ihr Album
„Kinky Dramas And Magic Stories“
ist im Frühjahr auf dem Münchner
Label Gomma Records erschienen.
Inwieweit eine Kritikermeinung wie
„Indie-Disco-Antwort auf Adele“ zutrifft, lässt sich im Jakobshof nachprüfen. Auf jeden Fall haben The
KDMS viel Chic & Sister Sledge gehört – nicht die schlechteste Wahl!
Therapy?
Musikbunker, ab 20 Uhr, mehr Infos
unter: www.eventim.de
Eupen
Russenparty
Garnstock, ab 20 Uhr, Kosaken,
hebet die Gläser! Die Russen übernehmen wieder den Garnstock...,
Eintritt: 4 Euro (162.78 Rubel) Bons: 1,20 Euro (48,83 Rubel),
Spezialgetränke: 2 Bons
Kerkrade
Manowar
Rodahal, ab 19 Uhr, mehr Infos
unter: www.rodahal.nl
Köln
Simian Mobile Disco
Club Bahnhof Ehrenfeld, mehr Infos
unter: www.cbe-cologne.de
Samstag, 20. Oktober
Aachen
Die Kassierer
Musikbunker, ab 20 Uhr, Die Kassierer liefern satirischen Punk mit Oi!Anleihen und zum Teil extremen
Texten - kompromisslos und gut!
Wenn man auf seiner Party die Kassierer auflegt, wenden sich die einen angewidert ab, die anderen liegen sich in den Armen und singen
mit. „Ich töte meinen Nachbarn und
verprügel seine Leiche“ ist noch einer der vorzeigbaren Songtexte dieser Fäkal-Punk-Band aus dem Ruhrpott. Die Kassierer über ihr Songwriting: „Der Text sollte möglichst asozial und abscheulich sein und sollte
mindestens eins von den Worten
Kot, Sack, oder V*** enthalten“
(Sternchen von der Redaktion hinzugefügt). Vorsicht: Die Kassierer
ziehen sich auf der Bühne gerne
aus! Eigentlich kaum zu empfehlen,
aber ohne Frage Kult.
Mehr Infos unter: www.eventim.de
Eupen
Funky-deep-Session!
Camping Hertogenwald, ab 22 Uhr,
Funk & Rare Grooves 68er-79er!
Hauset
Oktoberfest Hauset 2012 Ausverkauft!
Festzelt Hauset, ab 20.30 Uhr. Das
Fest ist leider restlos ausverkauft.
Samstag, 20. Oktober
Raeren
Suvival Weekend
Jugendheim Raeren
Back 2 the roots! (Zurück zu den
Wurzeln) heißt das völlig neue Angebot des Jugendheims Raeren und
Hauset sowie des Jugendtreffs Hergenrath. Es geht hierbei um zweitägige Survival-Trainingswochenenden mit dem Coach Tony Lennartz.
Alle zwischen 14 und 30 Jahren
können an diesem Projekt teilnehmen. Die Wochenenden finden in
der freien Natur statt und bieten
ein Höchstmaß an Kommunikation,
Verantwortung mit Erfolgserlebnissen und Nachhaltigkeit.
Die Teilnehmer sammeln neue Erkenntnisse und nutzen diese auch
im persönlichen Alltag. Die Tatsache, dass Kommunikation der wesentliche Faktor zum gedeihlichen
Miteinander ist, wird deutlich. Gute
Ideen, spannende Erlebnisse und
kreatives Handeln führen unweigerlich zum Ziel.
Der Kostenbeitrag beläuft sich auf
nur 30 Euro pro Person, pro Wochenende.
Mit zu bringen ist folgendes:
- Schlafsack
- Isomatte
- hohe und feste Schuhe
- Wetterfeste Klamotten
- Ersatzsocken
- Eine Blechtasse
- Eine Wasserflasche (Plastik)
- ein paar Meter Paketschnur
- einen Rucksack
Anmeldungen und Informationen
bei [email protected],
Tel.: 0486 035 504 oder unter
www.jugendheim-raeren.com/
back-2-the-roots
mit original Oktoberfest-Stimmung
und dem Waschbrett-Duo.
Wilco
E-Werk, mehr Infos unter:
www.e-werk-cologne.de
Sonntag, 21. Oktober
Köln
Parov Stelar
E-Werk, mehr Infos unter:
www.e-werk-cologne.de
Montag, 22. Oktober
Brüssel
As I Lay Dying, Caliban,…
AB, mehr Infos unter:
www.abconcerts.be
Mittwoch, 24. Oktober
Aachen
Sebastian Pufpaff: Warum?
Saalbau Rothe Erde, ab 20 Uhr,
mehr Infos unter: www.eventim.de
Lüttich
David Guetta
Halles des Foires de Liège,
ab 20 Uhr, mehr Infos:
www.davidguetta2012.be
Düsseldorf
Katie Melua
Mitsubishi Electric Halle, mehr Infos
unter: www.philipshalle.de
Rodt
Oktoberfest mit Hüttengaudi
In der Skihütte Rodt, ab 19.30 Uhr,
Wahnsinns-Abend im Biermuseum
Köln
Julia Stone
Kulturkirche, mehr Infos unter:
www.kulturkirche-koeln.de
Donnerstag, 25. Oktober
Köln
The Gaslight Anthem
E-Werk, mehr Infos unter:
www.e-werk-cologne.de
Freitag, 26. Oktober
Aachen
The Late Call
Raststätte, ab 20 Uhr
Nach den beiden Vorgängern „Leaving Notes“ und „Your Already Have
A Home“ hat Johannes Mayer nun
sein drittes Album „Pale Morning
Light“ veröffentlicht. Geblieben ist
seine ganz eigene Klangwelt und die
damit verbundene Melodieverliebtheit, die Vergleiche zu Bands wie
King of Convenience, John Martyn
oder auch James Yorkston ziehen
lässt. Neu ist das Experimentelle des
aktuellen Albums: Der Fokus der
Songs liegt auf ausdrucksstarken
Klangbildern, auf Rhythmen und erzählenden Texten. Dabei haben die
Stücke sehr komplexe Strukturen
und sind sehr lebendig.
33
Eupen
Waingunga präsentiert die
„Biste' Gabber oder Skater?“Party
Camelot, ab 21 Uhr, ab 16 Jahren,
DJ M, mit Verkleidung bzw.
Lebenseinstellung natürlich
Halloween Horror Night
Bosten, ab 21 Uhr, mit DJ Picco
Düsseldorf
Madness
Stahlwerk, mehr Infos unter:
www.stahlwerk.de
Köln
Kilians
Gebäude 9, mehr Infos unter:
www.gebaeude9.de
Samstag, 27. Oktober
Lommersweiler
Weinfest
Dorfsaal, mehr Infos siehe Seite 34.
Montag, 29. Oktober 2012
Brüssel
Julia Stone
AB, mehr Infos unter:
www.abconcerts.be
Köln
Hot Chip
Live Music Hall, mehr Infos unter:
www.livemusichall.de
Samstag, 27. Oktober
Welkenraedt
Rocktoberfest
Forum des Pyramides, mit: Von
Durden, Bikinians, Gaetan Streel,
Nicolas Donnay und exklusiver
After Show by Peter Steivver,
VVK: 8 Euro, mehr Infos unter:
www.electrock.be
Dienstag, 30. Oktober 2012
Düsseldorf
Gotye
Mitsubishi Electric Halle, mehr Infos
unter: www.philipshalle.de
Köln
The Vaccines
Bürgerhaus Stollwerck,
mehr Infos unter:
www.buergerhausstollwerck.de
Robyn
E-Werk, mehr Infos unter:
www.e-werk-cologne.de
Mittwoch, 31. Oktober
Esch
The Tallest Man On Earth
Rockhal, mehr Infos unter:
www.rockhal.lu
Köln
Ellen Allien
Roxy
Caravan Palace
Gloria, mehr Infos unter:
www.gloria-theater.com
Citizens!
Gebäude 9, mehr Infos unter:
www.gebaeude9.de
M83
Bürgerhaus Stollwerck,
mehr Infos unter:
www.buergerhausstollwerck.de
Raeren
Halloweenparty
Kantine des RFC Raeren, ab 22 Uhr,
mehr Infos unter: www.lustige11.be
Freitag, 2. November
Kerkrade
J.B.O.
The Rock Temple, mehr Infos unter:
www.therocktemple.nl
Köln
Grizzly Bear
Essigfabrik, mehr Infos unter:
www.essig-fabrik.de
Samstag, 3. November
Esch
Gotye
Rockhal, mehr Infos unter:
www.rockhal.lu
Kelmis
CD-Vorstellung Promi Bröör
und Lot Dech Jue 2012
Patronage, mit: Promi Bröör, Los
Cannonos, Sven, Die Hexen, Die
Spassvögel, Nicolas, D'r Mäfiu en
Kowalski, Bauer Werner, Gino, die
singende Piemontkirsche, Iech & die
Anger Tswei, Schnütze Will & his
Singing Boys, José Hagelstein, Lot
dech Jue Allstars, und einige neue
Formationen!!! Natürlich auch dieses Jahr mit der neuen KenehemoTollität, für die Unterhaltung sorgt
wie immer der Haus-DJ Patrice, ab
19 Uhr
Köln
Amanda Palmer &
The Grand Theft Orchestra
Luxor, mehr Infos unter:
www.luxor-koeln.de
Montag, 5. November
Brüssel
Sam Sparro
AB, mehr Infos unter:
www.abconcerts.be
Dienstag, 6. November
Brüssel
Sophie Hunger
AB, mehr Infos unter:
www.abconcerts.be
Düsseldorf
Die Ärzte
ISS Dome, mehr Infos unter:
www.iss-dome.de
Köln
Kosheen
Luxor, mehr Infos unter:
www.luxor-koeln.de
Mittwoch, 7. November
Brüssel
The Maccabees
AB, mehr Infos unter:
www.abconcerts.be
Gotye gastiert mehrmals
in unserer Region
34
Der Weingott Cédric
und die Weinkönigin
Isabelle 2012
Traditionsfest am 26. und 27. Oktober lockt jährlich viele Besucher nach Lommersweiler
Von Weingöttern und
Weinköniginnen
Jedes Jahr hört man, dass sich wieder viele Leute auf das
Weinfest freuen. Viele können es kaum erwarten, endlich
16 zu werden, um das Weinfest besuchen zu dürfen.
Andere wiederum verlegen extra ihre allwöchentlichen
Fußballspiele um. Grund genug, den Organisatoren der
Traditionsveranstaltung einmal über die Schulter zu
schauen.
Wie viel Arbeit steckt eigentlich hinter
solch einem großen Fest? Dieser Frage
ging GEneration nach – mit Fragen an den
aktuellen JGV-Präsidenten Patrick Nilles.
Nilles: „Da der JGV Lommersweiler dieses
Jahr zum 24. Mal das Weinfest organisiert,
ist das mit der Organisation schon etwas
einfacher geworden. Die erste Sache, die
wir organisieren, ist die Musik. Hier
können wir auf eine jahrelange Zusammenarbeit mit den DJ-Teams NoLimit
und Spotlight (DJ Claude) zurückblicken.
Sie halten sich den vierten Samstag im
Oktober immer automatisch frei. Die VoG,
die die Sport- und Kulturhalle in Lommersweiler verwaltet, reserviert uns die
Halle für dieses Wochenende, ohne dass
wir nachfragen müssen. Wichtig ist natür-
Impressum
Verantwortlicher Herausgeber:
Grenz-Echo AG,
Marktplatz 8, 4700 Eupen,
Telefon: 087-59 13 00, Fax: 087-74 38 20
Internet: http://www.grenzecho.net/generation, E-Mail: [email protected]
lich auch, die Vereine einzuladen. Das
Problem dabei ist allerdings, dass wir nicht
mehr als 22 Vereine einladen können, da
wir durch die relativ kleine Halle etwas
begrenzt sind. Am Samstag vor dem Weinfest wird deshalb noch ein Zelt aufgebaut,
damit auch die restlichen Besucher ihren
Platz finden.“
Aber das kann doch nicht schon
alles gewesen sein?
Nilles: „Nein. Es muss an so viele Dinge
gedacht werden: Vorverkaufskarten,
Plakatdruck und Getränkebons, die
Verpflegung der Gäste, die Kellner, der
Taxidienst, die Tanzgruppe, das Rote
Kreuz und die Security, die Garderobe,
der Glühweinstand, das Parken, das Zelt,
die Heizpilze, die Bühnen, die Müllcontai-
Von Sandy Brüls
ner, die Absperrgitter bis hin zu den DixieKlos und natürlich der Fragen-Katalog, um
den Weingott zu bestimmen.“
Wer besorgt denn den Wein?
Nilles: „Das geschieht in Form einer sehr
schönen Zeremonie. Bei der traditionellen
Weinprobe bei unserem Weinlieferanten
aus Weywertz herrscht immer eine gute
und familiäre Stimmung. Der Lieferant
unterstützt uns schon seit vielen Jahren
und dafür sind wir ihm auch sehr dankbar.
Doch auch am Freitag und Samstag sind
wir auf die Hilfe anderer angewiesen. Und
hier zeigt sich, dass das ganze Dorf hinter
dem Weinfest und auch dem JGV steht. Es
ist schön zu sehen, dass wir auf die Hilfe
vieler Freiwilligen zurückgreifen können.
Den ganzen Helfern möchte ich bei dieser
Gelegenheit, im Namen des JGV Lommersweiler, für ihre tolle Arbeit ein großes
Danke sagen!“
Weinfest Lommersweiler
Saal Lommersweiler
Freitags: Weindisco mit Spotlight
NewGeneration, NoLimit, etc.
Samstags: Weinfest, Halle: DJ Claude,
Festzelt: DJ NoLimit
(Kein Einlass unter 16 Jahre),
Beginn: 20.30 Uhr, Eintritt: 5 Euro
Koordination:
Sylvie Jousten
Druck: Grenz-Echo AG
Redaktion:
Sandy Brüls, Jonas Dederichs, Mareike
Lambertz, Jil Rosewick, Nathanael
Ullmann, Mario Vondegracht,
Gregory Wintgens
Verteilung: Als kostenlose Beilage zum
Grenz-Echo sowie zur Mitnahme an
ausgesuchten Auslagestellen.
Titelfoto: Mandy Hermanns
Die Beiträge in diesem Magazin unterliegen dem Autorenrecht. Die Verwertung,
Vervielfältigung und Speicherung der
Texte und Bilder, auch auszugsweise,
sind nicht gestattet.
Werbung:
Jean-Luc Girretz
Layout: Carolin Schulzen
Auflage:15.000 Exemplare
© Alle Rechte vorbehalten
35
Donnerstag, 8. November
Brüssel
Efterklang
AB, mehr Infos unter: www.abconcerts.be
Donnerstag, 8. November
Köln
MIA.: TACHELES Tour 2012
Palladium, mehr Infos unter:
ww.palladium-koeln.de
Freitag, 9. November
Esch
Vitalic
Rockhal, mehr Infos unter:
www.rockhal.lu
Köln
Alexander Marcus
E-Werk, mehr Infos unter:
www.e-werk-cologne.de
Amy Macdonald
Palladium, mehr Infos unter:
www.palladium-koeln.de
Lüttich
Der talentierte Mr. Ripley
Die Schaubühne Berlin spielt den
Krimi-Klassiker „Der talentierte Mr.
Ripley“ in Lüttich! Zu diesem Anlass
organisiert Chudoscnik Sunergia
eine Busfahrt. „Der talentierte Mr.
Ripley“ ist eine der berühmtesten
Romanfiguren der Krimi-Autorin
Patricia Highsmith und wird von
Jan-Christoph Gockel, junger Regisseur der Schaubühne Berlin, mit
drei Schauspielern adaptiert. Ein gefährliches und faszinierendes Räderwerk aus Täuschung und Lüge...
www.theatredelaplace.be /
www.schaubuehne.de
Eintritt: 22 Euro (inklusive Busfahrt
Eupen-Lüttich)
Busfahrt im Rahmen von Regio
Theater Tanz: 19 Uhr am Alten
Schlachthof / Rotenbergplatz 19,
Eupen. Anmeldung erforderlich:
[email protected] / +32 87 59 46 20
Samstag, 10. November
Brüssel
The Van Jets
AB, mehr Infos unter:
www.abconcerts.be
St.Vith
„Black and White“-Party zum
25-jährigen Bandjubiläum
der Coverband Wallstreet
Triangel, ab 20.30 Uhr
Die bekannte ostbelgische Coverband Wallstreet, in der Jenny Palm
seit 1997 als Leadsängerin mitwirkt,
feiert im Herbst 2012 ihr 25-jähriges
Bandjubiläum. Eine große „Black
and White“-Party im Triangel ist zu
diesem Anlass geplant am 10. November 2012 im Triangel geplant.
Vor mittlerweile 14 Jahren war Jenny Palm im Alter von 17 Jahren bei
Wallstreet eingestiegen. In den letzten Jahren hat die Coverband sich in
ihrer ostbelgischen Heimat ein bisschen rar gemacht, ist aber deshalb
nicht weniger aktiv.
Sonntag, 11. November
Esch
Kettcar
Rockhal, mehr Infos unter:
www.rockhal.lu
Dienstag, 13. November
Düsseldorf
Gossip
Mitsubishi Electric Halle, mehr Infos
unter: www.philipshalle.de
Kelmis
„Küschespektakel“
Im Festzelt auf dem Koulgelände
im Galmeipark, von 15 bis 3 Uhr,
Karnevalseröffnungsfete mit Umzug
in den Hauptstraßen der Gemeinde
Kelmis - mit anschließendem Stimmungsabend im großen Festzelt.
Köln
Bonaparte
Live Music Hall, mehr Infos unter:
www.livemusichall.de
Köln
Karnevalsbeginn
In der ganzen Stadt, Karneval und
Alaaf, kostümiert anreisen.
Triggerfinger
Kantine, mehr Infos unter:
www.kantine.com
Montag, 12. November
Köln
Rodrigo y Gabriela
Kulturkirche, mehr Infos unter:
www.kulturkirche-koeln.de
Die Orsons
Club Bahnhof Ehrenfeld, mehr Infos
unter: www.cbe-cologne.de
Mittwoch, 14. November
Aachen
David Werker
Franz, ab 20 Uhr
Der Germanistik-Student David
Werker gibt tiefe Einblicke in seinen
Studentenalltag – und das mit einer
gehörigen Portion Selbstironie und
Sarkasmus. Sein Programm „Morgens 15.30 Uhr in Deutschland –
Aus dem Leben eines aufgeweckten
Studenten“ wurde bereits auf RTL
ausgestrahlt, bei 1Live gehört er
zum regelmäßigen Comedy-Programm. Intelligent, locker und mit
jugendlichem Charme erzählt er von
seinem schwierigen Leben zwischen Aufstehen, Klausuren und
durchzechten Nächten, und dazu
muss er sich auch noch mit der
Elterngeneration herumschlagen.
Alexander Marcus ist am
9. November in Köln zu Gast.
36
Deichkind spielen am 17. November
in der Rockhal in Luxembourg
Brüssel
Shantel & Bucovina Club
Orkestar
AB, mehr Infos unter:
www.abconcerts.be
Köln
Boys Noize
E-Werk, mehr Infos unter:
www.e-werk-cologne.de
Donnerstag, 15. November
Brüssel
Shackleton
AB, mehr Infos unter:
www.abconcerts.be
Köln
The Used
Luxor, mehr Infos unter:
www.luxor-koeln.de
Freitag, 16. November bis
Sonntag, 18. November
Eupen
Figuma –
10. Figurentheatertage
Jünglingshaus Eupen
Am Wochenende vom 16. bis zum 18.
November organisiert Chudoscnik
Sunergia zum zehnten Mal die internationalen Figurentheatertage Figuma in Eupen. Während drei Tagen
bieten sechs renommierte Kompanien facettenreiches Figurentheater
aus Belgien, Frankreich, Deutschland
und den Niederlanden. Die Bandbreite der Vorstellungen reicht von hu-
morvollem Objekttheater für Erwachsene bis hin zu musikalischem Schattenspiel für kleine Besucher!
Mit viel Humor wird das Festival am
Freitagabend eröffnet. Auf dem
Programm steht das Objekttheater
„Ma foi“ der Compagnie à sowie das
Figurentheater „Poli dégaine“ von La
Pendue. Der Samstag hingegen beginnt poetisch: Ananda Puijk präsentiert das visuelle Theater „Momentum“. Anschließend tritt das Stuttgarter Materialtheater mit der clownesken Parabel „Drei Affen“ auf. Für
Familienpublikum ist der Sonntagmorgen interessant. Das Clair de
Lune Théâtre überrascht mit „Omelette“, einem verspielten Schattentheater für Kinder. Nicht zu verpassen am Sonntagabend ist das
spannende Objekttheater „Troubles“
der Compagnie Gare Centrale.
Freitag, 16. November
Esch
Netsky
Rockhal, mehr Infos unter:
www.rockhal.lu
Eupen
Abi-Party KAE
Capitol Eupen (K2), VVK: 4 Euro –
Abendkasse: 6 Euro, Bons: 1,2 Euro,
ab 21 Uhr, Vorverkauf bei allen KAEAbiturienten
Köln
Beach House
Gloria, mehr Infos unter:
www.gloria-theater.com
Samstag, 17. November
Esch
Deichkind
Rockhal, mehr Infos unter:
www.rockhal.lu
Dienstag, 20. November
Brüssel
The Human League
AB, mehr Infos unter:
www.abconcerts.be
Köln
Die Toten Hosen
Lanxess Arena, mehr Infos unter:
www.lanxess-arena.de
Köln
Plan B
Luxor, mehr Infos unter:
www.luxor-koeln.de
Mittwoch, 21. November
Raeren
Eis am Stiel Party Das verflixte 7. Jahr
Jugendheim Raeren, ab 20 Uhr, DJ
M und die besten Hits aus der
geilsten Zeit der Musikgeschichte,
Eintritt: 4 Euro, alle Filme der
Eis-Am-Stiel-Reihe auf Leinwand und
Gratis Eis, der Erlös geht an ein
Projekt für Kinder in den Armutsvierteln Indonesiens www.jabezkidz.org
Sonntag, 18. November
Eupen
Sessionseröffnung 2012
Clown-Denkmal, ab 9.30 Uhr, mit
reichlich Karnevalsprogramm
Montag, 19. November
Köln
Two Door Cinema Club
E-Werk, mehr Infos unter:
www.e-werk-cologne.de
The Hives
Palladium, mehr Infos unter:
www.palladium-koeln.de
Donnerstag, 22. November
Köln
Milow
Gloria, mehr Infos unter:
www.gloria-theater.com
Freitag, 23. November
Eindhoven
Motörhead
Klokgebouw, mit Anthrax und
Diaries of a Hero, mehr Infos unter:
www.klokgebouw.nl
Heerlen
Scala
Parkstad Limburg Theaters, mehr
Infos unter:
www.parkstadlimburgtheaters.nl
37
Samstag, 24. November
Eupen
SEITENstraße - Lesen hinterm Tresen!
88 Lesungen in 22 Geschäften der
Eupener Innenstadt
Am Samstag, den 24. November,
startet das Literaturhappening SEITENstraße von Chudoscnik Sunergia bereits in die fünfte Runde! SEITENstraße - das bedeutet „Lesen
hinterm Tresen“ in gleich 22 Geschäften der Eupener Innenstadt von der Klosterstraße bis hin zur
Bergstraße.
Bereits ab 18 Uhr bieten leidenschaftliche Literaturliebhaber, Sprecher und Schauspieler aus der Region abwechslungsreiche Lesungen
in gemütlicher Atmosphäre. Gedichte, Gruselgeschichten, Klassiker
und humorvolle Kurzgeschichten
tummeln sich durch die unter-
schiedlichsten Geschäftslokale. Zu
der Vielfalt an literarischen Häppchen gesellen sich amüsante Theaterperformances und musikalisches
Hörgut. Nicht zu vergessen ist
außerdem die Kinderlesung im
Nachmittag.
Ganz neu in diesem Jahr ist die offene Lesebühne! Sie hält so manche Überraschung für das Publikum
bereit. Hier kann nämlich jeder, der
mag, spontan seine Lieblingskurzgeschichte, sein Lieblingsgedicht
oder seinen Lieblingswitz unter die
Leute bringen. Weitere Infos und
Programm bei Chudoscnik Sunergia: www.sunergia.be, +32 (0)87 59
46 20, [email protected]
Der Eintritt ist frei!
Köln
Olli Schulz
Bürgerhaus Stollwerk
Mittwoch, 28. November
Esch
Florence & The Machine
Den Atelier, mehr Infos unter:
www.rockhal.lu
Balthazar
Club Bahnhof Ehrenfeld
Samstag, 24. November
Heerlen
Shantel
Parkstad Limburg Theaters,
mehr Infos unter:
www.parkstadlimburgtheaters.nl
Welkenraedt
Dan San
Forum des Pyramides, mit: Monday
Morning, VVK: 6 Euro, ab 20 Uhr,
Info-Tickets: 087 89 91 70, mehr
Infos unter: www.electrock.be
Dienstag, 27. November
Aachen
Frittenbude
Musikbunker, ab 20 Uhr, mehr Infos
unter: www.eventim.de
Köln
TV Noir Konzerte # 7
Gloria, mit Herrenmagazin und
Dear Reader, mehr Infos unter:
www.gloria-theater.com
Köln
Deichkind
Palladium, mehr Infos unter:
www.palladium-koeln.de
Seeed
Lanxess Arena, mehr Infos unter:
www.lanxess-arena.de
Donnerstag, 29. November
Köln
Totally Enormous Extinct
Dinosaurs
Live Music Hall, mehr Infos unter:
www.livemusichall.de
Freitag, 30. November
Eupen
A Brand + Erik Elektrik
Camping Hertogenwald
Am 30. November 2012 präsentiert
Chudoscnik Sunergia die laut „De
Standaard“ beste flämische Band: A
Brand. Sie werden ihr zehnjähriges
Bandjubiläum auf einer großen Tour
und einem außergewöhnlichen
Konzertkonzept unter anderem im
Eupener Camping Hertogenwald
feiern. Eröffnet wird der Abend von
der Eupener Band Erik Elektrik, die
zu diesem Anlass exklusiv ihr neues
Album vorstellen wird.
10 Euro, ermäßigt: 7 € (Schüler,
Studenten, EUROjuka, Sunergia
Karte) (+ VVK Gebühr)
Abendkasse sofern noch Tickets
erhältlich. Einlass: 20.30 Uhr /
Beginn: 21, mehr Infos unter:
www.sunergia.be
Düssldorf
Florence + the Machine
Mitsubishi Electric Halle, mehr Infos
unter: www.philipshalle.de
Köln
Asaf Avidan
E-Werk, mehr Infos unter:
www.e-werk-cologne.de
38
Liebt dein Schatz dich wirklich?
Selbst in der besten Beziehung läuft’s manchmal nicht so
klasse. Zweifel kommen auf. Teste dich und du weißt,
wie’s um die Liebe steht.
1. Dein Schatz ist verreist und meldet sich
nicht bei dir. Was denkst du?
a) Ich bin dem total unwichtig.
b) Der hat bestimmt Stress.
c) Ob es ihm schlecht geht?
2. Wie oft werden Worte in dein Ohr geflüstert wie ‚Ich liebe dich.‘?
a) Ganz selten.
b) Gar nicht.
c) Das ist Standard.
3. Du hattest ein Date und ihr habt gemeinsam schöne Stunden erlebt. Was
sagt der andere zum Abschied?
a) Ich ruf‘ dich an.
b) Man sieht sich.
c) Melde dich mal.
4. Das erste Date war…
a) … einfach gigantisch.
b)… etwas schleppend.
c)… leicht irritierend.
5. Auf einer Party flirtet dein Schatz mit anderen. Ist das okay?
a) Nein, aber besser nichts sagen. Das gibt
nur Streit.
b) Absolut nicht. Der kann was erleben.
c) Jeder braucht auch seinen Freiraum.
Das ist wichtig.
6. Ihr verbringt viele Stunden miteinander.
Macht ihr dann alles gemeinsam?
a) Auf keinen Fall. Manchmal spielt der andere stundenlang alleine am Computer.
b) Klar! Das muss sein. Wenn der andere
nur sein Ding durchzieht, kann er zu
Hause bleiben.
c) Das ist ganz verschieden und kommt
auf die Stimmung oder die Situation an.
7. Du warst einige Zeit mit jemandem
zusammen. Nun triffst du ihn auf einer
Party und er grüßt nicht. Was denkst du?
a) Einfach kindisch.‘
b) Wohl unsicher, was?‘
c) Der fand mich nie toll.‘
8. Ihr seid schon seit einiger Zeit zusammen und auf einmal kommt die Äußerung: „Ich brauche Zeit für mich.“ Wie
reagierst du?
a) Verständnislos. Sofort muss eine Erklärung auf den Tisch.
b) Dann eben nicht. Das ist eine blöde
Hinhaltetaktik.
c) Einfühlsam wird alles hinterfragt und
diskutiert.
Du ermittelst dein Ergebnis, indem du
die Punkte deiner Antworten addierst.
a
b
c
1
0
8
4
2
4
0
8
3
8
4
0
4
8
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4
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4
0
6
0
8
4
7
8
4
0
8
8
4
0
TESTAUSWERTUNG
0 – 24 Punkte:
Du gibst eine ganze Menge und zeigst immer wieder, dass du für deinen Schatz da
bist. Sicher findet der das auch ganz
klasse, doch bekommst du oftmals einfach nicht das, was du brauchst. Hilfreich
wäre es, wenn du mal nicht nachgeben,
sondern Forderungen stellen würdest.
Überlege einmal in aller Ruhe, was dir
wichtig ist. Ziehe das auf jeden Fall durch.
Auch wenn es am Anfang schwierig sein
mag und Diskussionen aufkommen:
Bleib hart. Mit der Zeit wird dein Schatz
merken, dass du Grenzen setzt und er
nicht mit dir spielen kann. Die Beziehung
gewinnt an Tiefe.
25 - 40 Punkte:
Das Miteinander ist ein ständiges
Auf und Ab, das dich nicht nur
irritiert, sondern manchmal auch
belastet. Der Grund dafür liegt
darin, dass du deine Beziehung oft
mit der deiner Freunde vergleichst.
Unverhofft stellst du dann an
deinen Schatz Ansprüche, die zu
hoch sind und die er nicht erfüllen
kann und eventuell auch nicht möchte. Er
spürt, dass es gar nicht um ihn geht und
wendet sich ab. Hilfreich ist es, sich nicht
von anderen beeinflussen zu lassen,
sondern den eigenen Weg einzuschlagen.
Gemeinsam könnte ihr eine intensive
Beziehung aufbauen, und du spürst: dein
Schatz liebt dich total.
41 – 64 Punkte:
Ihr seid am liebsten immer nur zusammen und unternehmt alles gemeinsam.
Alleine auf eine Party zu gehen, kommt
absolut nicht in Frage. Auch wenn das
alles nach Friede und Freude klingt,
kommt es mitunter zu Streit. Dieser wird
aber nicht offen ausgetragen, sondern
bleibt unter der Oberfläche.
Keiner von euch möchte den anderen
verletzen. Hilfreich wäre aber Offenheit,
sonst könnte es bald zu einem heftigen
Streit kommen. Äußere, was dir wichtig
ist – auch wenn es mal ein Alleingang sein
sollte. Schritt für Schritt werdet ihr euch
so noch näherkommen und besser
verstehen. Totale Liebe.
rätsel
Bühnenausstattungsstück
Mann,
Mannsbild
dt. TVModerator
(Thomas)
Fest der
Auferstehung
Christi
Spielkartenfarbe
maßloses
Begehren
Kurznachricht
vom Handy
Sumpfvogel,
Teichhuhn
Sänger
von
"Ridin
Solo"
Fellart
Mutter, d.
ein fremdes Kind
stillt
metallhaltiges
Gestein
süddeutsch:
Brauerei
Nachtvogel
Strom
durch
Hamburg
H
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mager
Ausruf
des
Schmerzes
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Kfz.-Z.:
Libanon
Richtschnur,
Norm
Gliedmaßen
Stück
für 2
Instrumente
Stück
vom
Ganzen
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G
W
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Großvater
(Kosewort)
Löwe 23.7.-23.8.
Mit Selbstbeherrschung erreichst Du jetzt am meisten.
Wahrscheinlich erscheint Dir
zuerst einiges undurchsichtig, aber
durch Nachdenken kommst Du den
Dingen auf den Grund.
bestimmter
Artikel
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erlernte
Arbeit
Krebs 22.6.-22.7.
Alle Deine Planungen sollten
möglichst auf zukünftige Ereignisse, soweit sich die absehen lassen, ausgerichtet sein. Da im
Augenblick alles recht gut läuft, kannst
Du auch optimistisch sein.
Abschiedsgruß
Indogermane
ehem.
Flughafen
von
München
Missfallensruf
Kieferngewächs
Zwillinge 21.5.-21.6.
Durch ein Imponiergehabe
nervt Dich ein Kumpel ganz
besonders. Schau einfach darüber hinweg. Auf seine großartigen
Versprechungen fällst Du zum Glück
nicht herein.
Brudermörder
im Alten
Testament
veralt.:
Onkel
Darsteller
Gewürzpflanze
D
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L
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nord.
Männername
Stier 21.4.-20.5.
Zerbrech Dir bitte nicht den
Kopf darüber, ob und wie man
ohne Dich auskommen könnte. Umgekehrt nimmt Dein Partner auch
nicht Rücksicht auf Dich! Es wird schon
so geschehen, wie es soll.
Dotter
Schachausdruck
unbiegsam
Widder 21.3.-20.4.
Versuche, einen Kompromiss
herbeizuführen, indem Du
nun auf Deinen Kontrahenten
zugehst und ein Gespräch anbietest.
Nur so können Probleme aus der Welt
geräumt werden.
Leichtmetall
(Kurzwort)
in
ferner
Zeit
schnelle
Bewegung
Deine Sterne
roter
Edelstein
Staatsschatz
Lorbeerrose
Wohnraum
Album von
Stanfour:
"Rise
and …"
G A
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redlich,
regierungstreu
IT-Girl:
…
Hilton
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Abk.:
Energieeinheit
Tochter
von Lenny
Kravitz
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TV-Moderator:
…
Pocher
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USSänger
(Adam)
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heiß
oder
kalt
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E I L
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Handlung,
Unternehmung
I
N
T
E
R
P
R
E
T
Festkleid,
Hoftracht
Der Fächer
4
3
2
1
7
8
9
10
11
12
Im Fächer sind 12 fünfbuchstabige
Wörter von außen nach innen einzutragen, wobei immer zwei Wörter einen gemeinsamen Endbuchstaben haben. Nach richtiger Auflösung nennen die Anfangsbuchstaben dieser erratenen Begriffe
das gesuchte Lösungswort.
1 männliche Katze, 2 antikes
Zupfinstrument, 3 damals, 4 das ist
(latein., zwei Wörter), 5 staatlich
vereidigter Jurist, 6 Getreideanbaufläche, 7 Ordensfrau, 8 ehemaliger Name eines afrik. Staats,
9 Osteuropäerin, 10 persönliches
Fürwort, 11 heiliger Drachenkämpfer, 12 winkelig.
Auflösung Der Fächer:
1 KATER, 2 LEIER, 3 EINST, 4 ID EST,
5 NOTAR, 6 ACKER, 7 NONNE 8 ZAIRE,
9 ESTIN, 10 IHNEN, 11 GEORG,
12 ECKIG. – KLEINANZEIGE.
5
6
39
Jungfrau 24.8.-23.9.
Du hältst ein Zusammenhalten für die beste Lösung.
Vermittel Deinem Liebsten
diesen Standpunkt! Schon bald wird
sich zeigen, wie dringend nötig diese
Entscheidung ist.
Waage 24.9.-23.10.
Vielversprechende neue Gesichter tauchen jetzt in Deinem Leben auf. Diese könnten dafür sorgen, dass Du wieder besser
drauf bist. Ein Umstand, der für Dich
wirklich zu wünschen wäre.
Skorpion 24.10.-22.11.
Ihre originelle Idee hat so
langsam Dein Leben in einen
anderen,
angenehmeren
Rhythmus versetzt. Leider lässt der
Erfolg noch auf sich warten, doch eine
Besserung ist bereits in Sicht.
Schütze 23.11.-21.12.
Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, wie gut Du bei
einer Prüfung abgeschnitten
hast. Immer mehr Freunde wenden sich
daher an Dich mit der Bitte um einen
Ratschlag.
Steinbock 22.12.-20.1.
Anderen etwas unter dem
Siegel der Verschwiegenheit
mitzuteilen ist die beste Gewähr dafür, dass es prompt und schnell
die Runde macht. Diese menschliche
Schwäche sollest Du nutzen!
Wassermann 21.1.-20.2.
Vor Dir liegen einige erfreuliche Tage, denn endlich erkennt man Deine Bemühungen an, und Du kannst Deinen verdienten Lohn einstreichen. Überlege gut,
wie Du ihn einsetzen willst.
Fische 21.2.-20.3.
Versuche die kommenden
Tage, die Erfolge der letzten
Zeit noch weiter auszubauen.
Dabei kommt es, in erster Linie, auf
Deine Beständigkeit an. Die Bitte eines
Freundes sollten Du sofort erfüllen.
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/Monat
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Anrufe und SMS in Belgien in alle belgischen Fest- und Mobilfunknetze, mit Ausnahme
der Sondernummern. Unbegrenzte SMS ausschließlich für eine persönliche Nutzung
gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Das eingeschlossene Surfvolumen ist nur in Belgien gültig. Der Verbrauch innerhalb
und außerhalb der Pauschale wird im 1 KB-Takt in Rechnung gestellt.

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