Willkommen in NP und LSG Böhmerwald

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Willkommen in NP und LSG Böhmerwald
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Willkommen
im Nationalpark und Landschaftsschutzgebiet
Böhmerwald (auf Tschechisch Šumava)
Im Einklang mit der Natur
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Willkommen
im Böhmerwald
Der Nationalpark Böhmerwald bildet zusammen mit dem benachbarten Nationalpark Bayerischer Wald das größte zusammenhängende mitteleuropäische Waldgebiet, auch „Grünes Dach
Europas“ genannt. Bergplateaus mit emporragenden Gipfeln, die
canyonartigen, durch Erosion entstandenen Taleinschnitte mit
Flussläufen im Westen, das weitläufige Hochland Trojmezenská
hornatina oder die Moldau-Auen im Süden – jedes Gebiet bietet
Lebensraum für die unterschiedlichsten Tier- und Pflanzenarten an.
Zahlreiche Moorlandschaften ermöglichen den Fortbestand einiger Insektenarten aus der Nacheiszeit. Reste von urwaldähnlicher
Vegetation, Gletscherseen, Tal- und Berghochmoore, durchzogen
von Spuren des jahrhundertlangen menschlichen Daseins, die den
besonderen geheimnisvollen Reiz dieses dünn besiedelten Gebiets
noch verstärken, machen diesen Landstrich zum Naturkleinod.
Der systematische Schutz des Böhmerwaldes begann 1963 mit
der Erklärung zum Landschaftsschutzgebiet Böhmerwald (nachstehend nur LSG). 1991 wurde ein Teil zum Nationalpark Böhmerwald (nachstehend nur NP) erklärt – mit seinen 680 km² der
größte Nationalpark Tschechiens. Der restliche Teil des Landschaftsschutzgebiets mit etwa 1 000 km² Fläche dient als Schutzzone des Nationalparks.
Der Nationalpark Böhmerwald bildet zusammen mit dem benachbarten Nationalpark Bayerischer Wald (240 km²) das größte
zusammenhängende Waldgebiet in Mitteleuropa, das sich zahlreicher internationaler Auszeichnungen rühmt. Eine Oase der Ruhe
mitten im relativ dicht besiedelten Mitteleuropa - der Böhmerwald
mit seinen erhaltenen Naturschönheiten und dem unschätzbaren
Reichtum an Gewässern gewinnt immer mehr an internationaler
Bedeutung und Interesse.
Aufgabe
des Nationalparks
Die wichtigste Aufgabe der Nationalparks ist es, einzigartige, ausgedehnte,
von menschlicher Hand beinahe unberührte Naturlandschaften samt Fauna
und Flora zu schützen und als Beweis für
die Schönheit, Vielfältigkeit und Kraft der
Natur und als Basis für die Fortsetzung
des Lebens auf diesem Planeten zu erhalten.
Im Unterschied zum Naturpark oder
Landschaftsschutzgebiet haben im
Nationalpark nicht die Bedürfnisse
des Menschen, sondern die ungestörte Entwicklung der Natur Vorrang.
Nationalparks sind:
1. Ausgedehnte „Naturinseln“ und
Erholungsgebiete für Menschen, als
Gegenpol zu den intensiv genutzten
Gebieten.
2. Vermittler von Schönheit, Kraft und
„Verletzlichkeit“ der Natur und
Lehrmeister der Gesetzmäßigkeiten
der Natur.
3. Ein Raum für innere Einkehr und
Erfüllung des Menschen, und zur
körperlichen und geistigen Entspannung.
Lediglich einige europäische Nationalparks genügen zur Gänze
den internationalen Kriterien.
Die anderen sind im Begriff,
diese zu erfüllen – und der Böhmerwald ist einer von ihnen.
Böhmerwald – ein Blick von Řetenice
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Geografische
und Naturverhältnisse
Lage:
Der Nationalpark und das Landschaftsschutzgebiet Böhmerwald erstrecken sich im Südwesten Tschechiens entlang der Grenze zu
Deutschland und Österreich, von Svatá Kateřina im Nordwesten bis zu
Přední Výtoň im Südwesten.
Fläche:
Nationalpark – 68 064 ha, Landschaftsschutzgebiet – 99 900 ha, Länge
111 km.
Meereshöhe:
Nationalpark – zwischen 600 m ü. M., Wottava (Otava) -Tal bei
Rejštejn, und 1378 m ü. M. Plöckenstein (Plechý); Landschaftsschutzgebiet – zwischen 465 m ü. M. (Milence bei Nýrsko) und 1362 m ü.
M. (Boubín), Böhmerwald im Schnitt – 922 m ü. M.
Klima:
Je nach Meereshöhe mildes, leicht feuchtes Klima im Moldautal bis
zum kühlen feuchten Klima, niederschlagsreich (insbesondere in höheren Lagen 800 – 1600 mm Niederschlag pro Jahr, davon etwa die
Hälfte als Schnee), die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 2°C.
Wasserverhältnisse:
Der Böhmerwald ist die europäische Wasserscheide zwischen der
Nordsee und dem Schwarzen Meer. Mit unzähligen Gewässern, wie
Tümpeln und Seen, Bächen und Wildbächen bis hin zu den wichtigsten
Flüssen Moldau (Vltava) und Wottava (Otava), ist der Böhmerwald ein
bedeutendes Quellgebiet.
Gebirgsland Trojmezenská hornatina und Gemeinde Stožec
Geomorphologie:
Widra Tal (Údolí Vydry)
– ein Blick von Srní
Plöckensteiner See
(Plešné jezero)
Kleiner Rachel (Malý Roklan) und Großer Rachel
(Velký Roklan) – ein Blick von der Filip-Hütte
Der Böhmerwald als Teil des
Böhmischen Massivs entstand
im Zuge der variszische Orogenese (Gebirgsbildung) vor etwa
380 bis 310 Millionen Jahren
bei der Kollision zweier Kontinentalplatten – Gondwana im
Süden und Laurusie im Norden. Das Gebirgsgestein besteht hauptsächlich aus Granit,
Gneis und Glimmerschiefer. Bei
der alpinen Faltung wurde das
Randgebiet des Böhmischen
Massivs einschließlich des heutigen Böhmerwaldes emporgehoben. Durch Erosion und
klimatische Einflüsse bildete
sich nach und nach ein standhaftes bewaldetes Gebirge mit
weitläufigen Hochplateaus
(Pláně), stellenweise ausgeprägten Gipfeln im Zentralteil
und tiefen, durch Erosion entstandenen Taleinschnitten mit
Flussläufen, wie z. B. Widra
(Vydra) und Kieslingbach (Křemelná), heraus. Touristisch attraktiv sind insbesondere die 8
Gletscherseen (5 auf der tschechischen und 3 auf der deutschen Seite der Grenze) in einer
Seehöhe von etwa 1000 –
1100 m (die einzigen dieser Art
in Tschechien), ein Überbleibsel
der Gletschertätigkeit, im Rahmen derer das Wasser der geschmolzenen Gletscher durch
Stirnmoränen aufgehalten und
in Oberflächenvertiefungen gestaut wurde.
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Flora
Fauna
Der Böhmerwald ist ein ziemlich weitläufiges Gebirge
mit mannigfaltigen Landschaften. Die ortstypischen Naturverhältnisse manifestieren sich in der Vielfalt und Vertretung der Pflanzenarten.
Die Fauna bildete sich seit der Nacheiszeit bis zur heutigen Ausprägung als ursprünglich reine Waldfauna heraus. Die meisten Wald- und waldabhängige Tiere
(ausgenommen große Raubtiere wie Bär, Luchs, Wolf,
Wildkatze) überlebten bis heute. Der Böhmerwald ist das
landesweit wichtigste Gebiet der Fischotter, die sich an
den Ufern von sauberen, fischreichen Gewässern wohl
fühlen.
Die Vegetation besteht
größtenteils aus Waldvegetation, die sich im Laufe der
langen Entwicklung seit der
Nacheiszeit bis zur heutigen
Ausprägung formierte. Der
natürliche Charakter der Vegetationsgemeinschaften
wurde jedoch durch die
Forstwirtschaft in den letzten
zwei Jahrhunderten stark beeinträchtigt. Darum spiegelt
die heutige Waldvegetation
ein breites Vegetationsspektrum wider, wo stark veränderte nicht urwüchsige
Gemeinschaften sowie urwüchsige Überreste des
Bergfichte
urwaldähnlichen Baumbestandes (Boubín, Smrčina,
Stožec etc.) vorkommen. Kahlflächen sind auf die extensive landwirtschaftliche Nutzung der entwaldeten Flächen zurückzuführen. Die Wiesen- und Weidevegetation blieb nur auf einem Teil
der ursprünglichen Fläche erhalten, wo die meisten der bedrohten und geschützten Arten der Böhmerwälder Flora anzutreffen sind. Der floristische Reichtum des Böhmerwaldes besteht
nicht in der Anzahl und Vielfalt der Arten, sondern in deren Kombination und in der Erhaltung seltener Gemeinschaften, insbesondere an extremen Standorten (seenreiche Moor- und
Karlandschaften). Der Böhmerwald ist außerdem eine wichtige
NATURA-2000-Lokalität.
Rundblättriger Sonnentau
Holunder-Knabenkraut
Besonders einzigartig sind
die in Moorgemeinschaften
lebenden wirbellosen Organismen, darunter zahlreiche
seltene Relikte nordländischen Ursprungs. Weitläufige
bewaldete Gebiete bieten
wiederum genug Lebensraum
für Wirbeltiere aller Art. In
dem zum NATURA-2000Schutzgebiet erklärten Vogelgebiet können sich die
europaweit
geschützten
Vögel ungestört fortpflanzen
– beispielsweise Auerhuhn,
Birkhuhn, Haselhuhn, Dreizehenspecht,
Weißrückenspecht,
Schwarzspecht,
Sperlingskauz, Raufußkauz,
Schwarzstorch.
Von den größeren bedrohten Tieren lebt im Böhmerwald
lediglich
eine
Nordluchs-Population.
Rothirsch
Auerhuhn
Nordluchs
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Gebiet mit eingeschränkter
Bewegungsfreiheit
Markierung der I. Schutzzone im Terrain
Zonen
Zur Sicherung des Naturschutzes wurde das gesamte Gebiet in Schutzzonen mit klar definierten Schutzmaßnahmen
unterteilt. Der Nationalpark besteht aus 3 und das Landschaftsschutzgebiet aus 4 Schutzzonen. Die strengsten
Schutzmaßnahmen gelten in der I. Schutzzone mit den wertvollsten Lokalitäten (Moorlandschaften, Seen, urwüchsige
Fichtenwälder, kleine seltene Territorien im LSG usw.), in der
III. und IV. Schutzzone sind die Vorschriften weniger streng.
Im Nationalpark dürfen Besucher der I. Schutzzone die markierten Wanderwege nicht verlassen. Im Landschaftsschutzgebiet ist man lediglich in Reservaten und ausgewählten
Landstrichen mit Vorkommen von Waldfrüchten an markierte Wanderwege angewiesen. Es ist verboten, Waldfrüchte und Pilze zu sammeln, denn sie sind ein natürlicher
Bestandteil der Umwelt und die Sammelwut schädigt die
Natur und stört die Waldtiere.
Die I. Schutzzone ist durch gut sichtbare Schilder mit der
Aufschrift „Nationalpark - I. Schutzzone“ gekennzeichnet.
Außerdem ist der Verlauf der Grenze der I. Schutzzone mit
zwei roten Streifen an Grenzpfosten oder -bäumen markiert.
Der untere Streifen ist in Richtung der I. Schutzzone offen.
Eingeschränkte Bewegungsfreiheit gilt in Gebieten des Nationalparks mit Vorkommen der
wertvollsten und menschenscheuen Tiere wie beispielsweise
Auerhuhn (Tetrao urogallus),
Birkhuhn (Tetrao tetrix), HaselBirkhuhn
huhn (Bonasa bonasia), Dreizehenspecht (Picoides tridactylus),
Weißrückenspecht (Dendrocopos leucotos), Nordluchs (Lynx
lynx) und Fischotter (Lutra lutra)
sowie in wertvollen Lokalitäten
wie beispielsweise Sumpf- und
Moorlandschaften, Uferzonen
mit natürlichen Pflanzengemeinschaften und Gebiete mit urwaldähnlichem Baumbestand,
um die natürliche Flora vor
übermäßiger Beschädigung zu
schützen.
Natürliche Entwicklung
Eingeschränkte Bewegungsfreiheit gilt in folgenden Gebieten im Nationalpark Böhmerwald: „Smrčina“, „Trojmezná“, die
Moldau-Aue „Vltavský luh“, Moorlandschaften „Horskokvildské slatě“ und „Modravské slatě“, „Lakaberg und Mittelstein (Plesná und Poledník)“ und „Kieslingbach (Křemelná)“.
In diesen Gebieten ist die Bewegung außerhalb der markierten Wanderwege streng verboten.
Moorlandschaft Modravské slatě
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Geschichte, Besiedlung,
Sehenswürdigkeiten
Die natürliche Entwicklung
des Böhmerwaldes wurde durch
Eingriffe des Menschen in die
Natur und Landschaft erst seit
der ersten Ansiedlung Ende des
12. Jahrhunderts beeinflusst. Bis
Mitte des 18. Jahrhunderts war
das Gebiet mit zusammenhänMensch und Landschaft
gendem Urwald bewachsen, das
einen dunklen und undurchdringlichen Grenzforst bildete. Trotzdem gab es bereits in längst vergangenen Zeiten frequentierte Grenzübergänge (beispielsweise der
bereits im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnte „Goldene Steig“).
Von großer Bedeutung für die Bildung der bewaldeten und nicht bewaldeten Ökosysteme im Böhmerwald waren erst die späteren Ansiedlungen im 17. und 18. Jahrhundert, die das Glas- und
Holzgewerbe und die Hirtenwirtschaft vorantrieben. Größere Flächen
des Urwaldes wurden abgeholzt, an bisher unzugänglichen Orten entstanden neue Holzfällersiedlungen. Die ersten Folgen der gestörten
Umweltstabilität machten sich bemerkbar (künstliche Fichtenanpflanzungen, intensive Nutzung von Waldlichtungen als Weideplätzen,
Waldkalamitäten in 1970-er Jahren usw.). Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich die traditionelle Landschaftsnutzung grundlegend. In den nachfolgenden vierzig Jahren kamen alle Aktivitäten im
Grenzgebiet beinahe zum Stillstand. Der Charakter des Böhmerwaldes
wird auch durch einige, erhaltene historische Denkmäler und die Spuren der Besiedlung und des menschlichen Daseins geprägt. Heute gibt
es im Nationalpark Böhmerwald 7 Gemeinden mit etwa 1 000 Einwohnern, in den Sommer- und Wintermonaten steigt die Zahl der Besucher um ein Vielfaches. Trotz alledem sind im Böhmerwald die
negativen Folgen der menschlichen Tätigkeit bei weitem nicht so verheerend wie in anderen Gebieten Tschechiens.
Stein am Bärenweg (Medvědí cesta)
Kapelle Stožecká
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Březník
Ein Wächter mit Besuchern
Erkunden, jedoch nicht verletzen
Informations- und Bewachungsdienst
Bei Beachtung der Verhaltensregeln im Nationalpark Böhmerwald können Sie und Ihre Liebsten erlebnisreiche und ungestörte Ferientage genießen.
Die Nationalparkwächter kennen ihr Revier sehr gut. Ihre Aufgabe ist
unter anderem, den Besuchern behilflich zu sein, durch:
Stellen Sie Ihr Fahrzeug bitte auf markierten Parkplätzen ab.
Zelten ist nur auf markierten Campingplätzen erlaubt.
Verhalten Sie sich leise und rücksichtsvoll, um die Tiere nicht zu stören.
Das Pflücken von Pflanzen und Fangen von Tieren ist verboten.
Vernünftige Menschen verschmutzen die Umwelt nicht und allen anderen ist es verboten.
Wassersport ist nur auf den markierten Abschnitten der Flüsse Moldau
(Vltava), Wottava (Otava) und Widra (Vydra) erlaubt.
Hunde dürfen nicht unbeaufsichtigt umherlaufen.
Alpinismus und Gleitflüge mit Gleitschirmen oder Drachen sind im Nationalpark verboten.
Das Betreten von Höhlen und unterirdischen Gängen ist verboten.
Radfahren ist lediglich auf Straßen, Ortswegen und markierten Radwegen erlaubt; Diese werden auch von Wanderern benutzt, deswegen fahren Sie mit äußerster Vorsicht!
Hinweis:
Der Aufenthalt im Nationalpark birgt auch Gefahren, wie beispielsweise
das Umfallen von abgestorbenen Bäumen oder Herunterfallen von abgebrochenen Zweigen. Darum ist äußerste Vorsicht geboten. Befolgen
Sie bitte die Anweisungen der Verwaltung des Nationalparks und des
Landschaftsschutzgebiets Böhmerwald.
Informationen zur Natur und Naturprozessen.
Informationen zum Tourismus im Nationalpark.
Informationen zu erlaubten Aktivitäten im Nationalpark.
Informationen zur Geschichte des Gebiets und örtlichen Sehenswürdigkeiten.
Hilfe und Rat in Notsituationen.
Erste Hilfe vor der ärztlichen Behandlung.
Andererseits sind sie jedoch nach Gesetz Nr. 114/92 Slg., § 81, Abs. 8
berechtigt:
Erzieherische oder repressive Maßnahmen zu ergreifen (bei Nichteinhaltung der Vorschriften im Schutzgebiet kann Ermahnung ausgesprochen oder Ordnungsgeld auferlegt werden).
Identität der vorschriftsverletzenden Personen zu prüfen, ggf. die Person zwecks Identitätsfeststellung festzuhalten.
Im Notfall fremde Grundstücke zu betreten.
Störende Tätigkeiten zu unterbinden.
Hilfe oder Mitwirkung der tschechischen Polizeiorgane in Anspruch zu
nehmen.
Notrufnummer: 800 977 977
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Radwege
Markierte befestigte Radwege, darunter auch zahlreiche Rundwege, erlauben es
Ihnen, den Böhmerwald ausführlich zu erkunden.
Beförderungsmöglichkeiten
im Böhmerwald
In den Böhmerwald kommt man vor allem wegen der
fast unberührten Natur, um sich zu erholen und neue körperliche und geistige Kräfte zu tanken. Die Natur, Naturgesetze und das Kulturerbe im Böhmerwald hautnah zu
erleben ermöglicht ein dichtes Netz von markierten Wander-, Rad- und Kanuwegen, welche die touristisch interessantesten Orte verbinden, ergänzt um thematische
Lehrpfade und Erlebniswege.
„Grüne Busse“
In den Sommermonaten verkehren im Nationalpark Böhmerwald Grüne Busse, die einen ökologischen Personennahverkehr gewährleisten, mit Anschluss an ein ähnliches
Beförderungssystem im benachbarten Bayerischen Wald.
Březník
Horská Kvilda
Langlaufen
Im Winter ist der Böhmerwald
ein Paradies für alle Wintersportliebhaber. Langlaufbegeisterte finden hier gut präparierte und
gepflegte Loipen.
„Erreichbarer Böhmerwald“
Gute Alternative für weniger tüchtige Senioren ist das Programm „Erreichbarer Böhmerwald". Begleitete Busausflüge außerhalb der Hauptsaison führen zu Orten, an denen der
Autoverkehr verboten ist.
Wanderwege
Ein gut ausgebautes Netz von markierten Wanderwegen aller
Schwierigkeitsgrade, von leicht bis anspruchsvoll, kreuz und quer
durch den Nationalpark, erschließt den Besuchern interessante
Orte. An dem rot markierten Hauptwanderweg durch den Böhmerwald, der in der Grenznähe zu Deutschland verläuft, wurden
Notübernachtungsstellen errichtet, die anhand der Hinweisschilder leicht zu finden sind.
Grüner Bus
– ökologische Beförderung
Notübernachtungsstelle
am Hauptwanderweg durch den Böhmerwald
Kleine Parkplätze
Das Programm „Kleine Parkplätze“ ermöglicht es, das Fahrzeug auf einem kleinen Parkplatz „an der Schwelle zur Böhmerwälder Natur“ abzustellen und von dort aus den Ausflug zu
Fuß, mit dem Rad oder auf Skiern zu starten, oder aber - bei
weit entfernten Zielen – einen Teil der Strecke mit dem „Grünen Bus“ zurückzulegen, bevor es aus eigener Kraft weiter geht.
Kleine Parkplätze wurden zusätzlich zu bestehenden Abstellplätzen in Gemeinden errichtet.
Bei geführten Wanderungen die wilde Natur im Böhmerwald erleben
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Lehrpfade im Nationalpark
Gunter-Pfad (Vintířova stezka) - Ein historischer Pfad von Bayern nach Böhmen. Ausgangspunkt ist Niederalteich an der Donau,
über Zwiesel, Grenzübergang Gsenget bei Prášily, auf markiertem
Weg vorbei an den Gunter-Felsen (Vintířova skála, mit renovierter
Kapelle), Dobrá Voda (Glasaltar), Hartmanice (Bergsynagoge) nach
Mouřenín, wo der markierte Weg endet. Der einstige Weg führte
weiter über Příbram und endete am Břevnov-Kloster bei Prag.
Schwemmkanal Vchynicko-Tetovský - Ausgangspunkt Brücke
in Rechle (2 km von Modrava entfernt), wo der Schwemmkanal
vom Fluss Widra (Vydra) abzweigt, alternative Ausgangspunkte:
Parkplatz in Rokyta, in Srní oder in Mechov. Der 16 km lange Weg
ist für Wanderer und Radfahrer bestimmt, es gibt Kürzungsmöglichkeiten. Unterwegs 9 Infotafeln zur Geschichte und Gegenwart
der Gegend.
Rundweg auf dem Hügel Kostelní vrch - Ausgangspunkt am
Schwemmkanal Vchynicko-Tetovský oberhalb der Gemeinde Srní,
weiter geht es zur ehemaligen Hauswald-Kapelle mit Heilwasserquelle und mit dem Böhmerwälder Schriftsteller Karel Klostermann durch den Zauberwald auf dem Hügel.
Moorlandschaft Tříjezerní slať - Erreichen des Ausgangspunktes vom Parkplatz in Rokyta (4 km) oder von Modrava (3,5 km).
Wanderung über Holzstege durch das Moor, ein typisches Hochmoor mit drei Moorseen und seltener Vegetation (rundblättriger
Sonnentau und weitere).
Verwandlung des Fichtenwaldes
– Erlebnispfad - Erreichen des Ausgangspunktes von Modrava (5 km)
über den blau markierten Weg. Ausgangspunkt ist an der Weggablung
Richtung Březník, Länge 1,5 km.
Wanderung durch einen „Wilden
Wald“, wo sich die Vegetation ungehindert nach Naturgesetzen ausbreitet.
Wildfluss Widra
(Vydra)
Widra-Tal (Povydří) - 7 km entlang
des Wildflusses Widra (Vydra) von
Antýgl bis zur Mühle Čeňkova Pila.
Ein canyonartiges Tal mit eindrucksvollen geomorphologischen Formationen in der I. Schutzzone des
Nationalparks. Für Wanderer und
Rollstuhlfahrer.
Riesenburg (Obří hrad) - Ausgangspunkt ist der Parkplatz in Popelná bei Nicov, Länge 1,5 km.
Sehenswürdigkeiten: Überreste der
am höchsten gelegenen keltischen
Burgstätte in Böhmen, Steinmeer,
Aussichtspunkt, 3 Infotafeln.
Moorlandschaft Jezerní slať - Erreichen des Ausgangspunktes vom
Parkplatz zwischen Kvilda und
Horská Kvilda. Wanderung über
Holzstege durch das Moor, zweigeschossiger Aussichtsturm, ein typisches Hochmoor an der Wasserscheide der Moldau (Vltava) und Wottava (Otava), seit 1933 ein Naturschutzgebiet, Fläche 103,5 ha, an
diesem Ort wurde die niedrigste Temperatur in Tschechien gemessen (41,8 °C).
Moorlandschaft Chalupská slať - Ausgangspunkt ist der Parkplatz in
Svinná Lada bei Borová Lada. 300 m langer Holzsteg durch das Moor,
am Ende ein Aussichtspunkt mit Blick auf den größten Moorsee Tschechiens (1,3 ha, Tiefe 1,5 m). In der Nähe befindet sich ein Infozentrum.
Wald - Rundweg 4 km, Ausgangspunkt in Borová Lada, Thema – Bedeutung des Waldes, Forstwirtschaft, Fauna und Flora im Mischwald.
Nicht bewaldete Landschaft - Rundweg 4 km, Ausgangspunkt ist
am Südende der Gemeinde Kvilda über Vilémov, durch Wald und Wiesen, wo Menschen früher ein paar Felder bestellten, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Interessante Wiesenvegetation (Böhmerwälder
Enzian).
Moorlandschaft Tříjezerní slať
Nationalpark - Rundweg 6,5 km über die Gebirgsebene Knížecí Pláně,
Ausgangspunkt am tschechisch-deutschem Infopavillon in Bučina (ein
Ortsteil der Gemeinde Kvilda) unweit vom grenzüberschreitenden Weg
in den Bayerischen Wald.
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Stožec Urwald (Stožecký prales) - Erreichen des Ausgangspunktes
von Stožec oder České Žleby (3 km). Der 1 km lange Weg führt durch
den Urwald zur Walfahrtskapelle Stožecká, hinauf auf den Felsen Stožecká skála mit Aussichtspunkt..
Lernpfade
Urwaldgeist - Erlebnisweg zum Thema „Wie erkennt man einen Urwald?“. Ausgangspunkt am Plöckensteiner See (Plešné jezero), 6,5 km
von Jelení Vrchy oder Nová Pec. Der Pfad führt zum A. Stifter-Denkmal mit
Aussicht auf den See und auf den Plöckenstein (Plechý) 1378 m ü. M.
Nýrsko - Ausgangspunkt in Nýrsko. Die Waldlandschaft um die Burg
Pajrek herum erleben.
Schwarzenberger Schwemmkanal - eine einzigartige technische Sehenswürdigkeit. Ausgangspunkt Jelení Vrchy (Museum Expo Kanal)
oder oberhalb der Gemeinde Nová Pec. Der Pfad führt entlang des Kanals und erschließt den Wanderern den interessantesten Abschnitt: den
Tunnel mit 419 m, die Rosenauer Kapelle, das Aquädukt, die Brücken
und Schleusen. 4 Infotafeln zur Geschichte, Bedeutung und Entwicklung
des Kanals.
im Landschaftsschutzgebiet
Spitzberg (Špičák) – Schwarzer See (Černé jezero) - Ausgangspunkt Spitzbergsattel. Wälder und Ökosysteme im Königsforst (Královský Hvozd) und das Kar unterhalb des Sees - Geschichte und
Gegenwart
Hamižná bei Hartmanice - Ausgangspunkt am Naturschutz-Treffpunkt in Hamižná. Zahlreiche Infotafeln über das Biosphärenreservat
Böhmerwald, Ereignisse des Zweiten Weltkrieges und Bedeutung der
Region in der Geschichte des Böhmerwaldes.
Churáňov - Ausgangspunkt am Berghotel Churáňov. Ein 7 km langer Rundweg mit 10 Infotafeln zu örtlichen Natur- und historischen
Sehenswürdigkeiten.
Weideland Hornovltavické pastviny - Ausgangspunkt Kubova
Huť über die brach liegenden Feuchtwiesen mit ihren typischen Pflanzengesellschaften und Bewohnern im Umland von Kubova Huť.
Boubín-Urwald (Boubínský prales) - Erreichen des Ausgangspunktes vom Parkplatz in Kaplice, unterwegs Infozentrum Idina Pila
(2 km). Ausgangspunkt am See Boubínské jezero. Ein 3,8 km langer
Rundweg im Herzen des Nationalschutzgebiets (Fläche 666 ha) durch
einen der ältesten Urwälder Mitteleuropas (seit 1858). Am BoubínGipfel befindet sich ein Aussichtsturm.
Schwarzenberger Schwemmkanal – das obere Portal
Bärenpfad
- Ausgangspunkt an der
Bahnstation Ovesná (2 km
von Nová Pec) oder in Černý
Kříž. Der 14 km lange Pfad
führt über Jelení Vrchy (Kürzungsmöglichkeit um die
Hälfte). Sehenswürdigkeiten: „Felsenstadt“ aus Granit
mit
zahlreichen
Steinformationen (Viklan,
Obří kostky und andere),
Hirschsee (Jelení jezírko), Bärenstein (Medvědí kámen)
zum Gedenken an den Abschuss des letzten Bären im
Böhmerwald.
Am Zusammenfluss - Ausgangspunkt an der Mühle in Záblatí. Ein
Erlebnispfad durch das Blanice-Tal im Naturschutzgebiet. Beim Hochwasser 2002 bewies der Fluss seine „zerstörende und schöpferische“
Kraft.
Stifter-Pfad - Ausgangspunkt am Geburtshaus von A. Stifter in
Horní Planá. Ein knapp 4 km langer Rundweg mit zahlreichen Infotafeln zu diesem Böhmerwälder Dichter und zu den Sehenswürdigkeiten der Region.
Bärenpfad
Panoramablick – das Boubín-Hochland
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Empfehlenswerte Ausflugsziele
im NP und LSG Böhmerwald
Wasserfall Bílá strž – der größte
Wasserfall im Böhmerwald (14
m), erreichbar vom Schwarzen
See (Černé jezero) oder Hamry.
Hůrka – einstige Gemeinde mit
renovierter Kapelle und der Grabstätte der Familie Abel, erreichbar
von Nová Hůrka.
Dobrá Voda bei Hartmanice –
Judenmuseum und Glasaltar in
der dortigen Kirche.
Geologische Ausstellung in
Rokyta – die im Böhmerwald
vorkommenden Gesteine mit
ausführlichen Informationen.
Gletscherseen in Meereshöhe von ca. 1 000 m sind ein Überbleibsel
der Gletschertätigkeit
Schwarzer See (Černé jezero) – der größte und tiefste See im Böhmerwald und Lebensraum des seltenen See-Brachsenkrautes; erreichbar
von Spitzberg (Špičák) bei Železná Ruda.
Teufelssee (Čertovo jezero) – der einzige See im Böhmerwald,
dessen Abflusswasser in die Donau fließt und der sauerste See; erreichbar auch von Spitzberg (Špičák) oder Železná Ruda.
Laka-See – der seichteste See mit schwimmenden Inseln; erreichbar
von Nová Hůrka.
Stubenbacher See (Prášilské jezero) – die umliegenden zerstörten
Wälder werden schrittweise rekultiviert; erreichbar von Prášily.
Plöckensteiner See (Plešné jezero) – ein Lebensraum des Stachelsporigen Brachsenkrautes (das einzige Vorkommen in Tschechien), auf
dem 240 m hohen Seedamm steht ein Stifter-Obelisk; erreichbar von Jelení Vrchy oder Nová Pec.
Wasserfall Bílá strž
Mühle Čeňkova Pila – am Zusammenfluss der Widra (Vydra)
und des Kieslingbachs (Křemelná),
das älteste funktionstüchtige Wasserkraftwerk, Energie-Museum.
Mittagstein (Poledník, 1315 m
ü. M.) – am Gipfel ein Aussichtsturm mit weiten Ausblick in die Nationalparks Böhmerwald und
Bayerischen Wald, erreichbar von
Prášily, Srní oder Modrava.
Aussichtsturm Mittelstein
(Poledník)
Laka-See
Pürstling (Březník) – einer der kältesten Orte in Tschechien mit Blick ins
Luzenský-Tal und auf den steinigen Gipfel von Luzný, erreichbar von
Modrava.
Moldau-Quelle – jener Ort, wo der Schwarze Bach (Černý potok) entspringt, gilt als Quelle der Warmen Moldau, erreichbar von Kvilda.
Geologische Ausstellung Stožec – die im südlichen Teil des Böhmerwaldes vorkommenden Gesteine.
St. Thomas (Svatý Tomáš) – eine Burgruine, nach der Instandsetzung
ein Aussichtsturm, erreichbar von Přední Výtoň.
Stubenbacher See (Prášilské jezero)
Böhmerwald
und Bayerischer Wald
LEGEND
State Boundary
Museum
Šumava NP, Bavarian Forest NP
“Park and Go” Car Park
Šumava Protected Landscape Area (CHKO)
Car Park
Roads
Border Crossing for Cars
Railroad
Border Crossing for Walkers
Walking Trails
Peaks
Waterways
Water Area
Towns
Villages
Information Centres of the Šumava NP and CHKO Administration
Information Centres of Other Subjects
Infozentren
der NP- und LSG-Verwaltung
IZ Alžbětín
Gemeinsames Infozentrum für den Nationalpark Böhmerwald und
Bayerischer Wald
Tel.: 376 387 060, E-Mail: [email protected];
[email protected]
IZ Rokyta
Ausstellung zum Thema Schwemmkanal Vchynicko-Tetovský
Tel.: 376 599 009, E-Mail: [email protected]
IZ Kašperské Hory
Ausstellung zum Thema Geschichte der Besiedlung des Böhmerwaldes,
Moorlandschaften, Gewässer, Gletscherseen, Schwemmkanäle
Tel.: 376 582 734, E-Mail: [email protected]
IZ Březník
Ausstellung zum Thema Ortskunde mit Veranschaulichung der Entwicklung der Kartographie, Ausstellung Karel Klostermann – Böhmerwälder Schriftsteller, saisonal geöffnet (Juni bis September)
E-Mail: [email protected]
IZ Kvilda
Ausstellung zum Thema Geschichte der Gebietsbesiedlung (Goldwäscherei, Handelswege, Hammergewerbe, Glasgewerbe, Holzgewerbe), Moorvegetation, alles rund um den Bergwald
Tel.: 388 435 544, E-Mail: [email protected]
IZ Svinná Lada
Ausstellung zum Thema Böhmerwälder Moore und verschiedene
Moorarten
Tel.: 388 434 180, E-Mail: [email protected]
IZ Idina Pila
Ausstellung Boubín-Urwald – das älteste Schutzgebiet im Böhmerwald
saisonal geöffnet, Tel.: 388 436 216
IZ Stožec
Ausstellung zum Thema Wald und seine Geschichte, Waldarten,
Waldfauna und -flora
Tel.: 388 335 014, E-Mail: [email protected]
NP- und LSG-Verwaltung Böhmerwald
1. máje 260, 385 01 Vimperk
Tel.: 388 450 111, www.npsumava.cz
Herausgeber: NP- und LSG-Verwaltung Böhmerwald, 2010
Foto: D. Albrecht,M. Drha, V. Hošek, P. Hubený, V. Hričovská, V. Hřebek, J. Jiřička, T. Jiřička, J.
Kadoch, I. Mašková, M. Rudlová a O. Vojtěch
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Empfehlenswerte Ausflugsziele …
im Nationalpark Bayerischer Wald
Informationszentrum Hans-Eisenmann-Haus
in Neuschönau
Informationen, mit Projektor ausgestatteter Kinosaal (auch auf
Tschechisch), Aufenthaltsraum und Bibliothek.
Botanischer Garten mit den im Bayerischen Wald
beheimateten Pflanzen
Informationen zu Geologie, Gesteinen und Bodentypen im Böhmerwald und Bayerischen Wald, ein Tierfreigehegemit 40 beheimateten Tierarten.
Baumwipfel-Pfad
Ausgangspunkt ist das Infozentrum in Neuschönau. Der
weltweit längste BaumwipfelPfad (1 300 m) in luftiger
Höhe zwischen 8 und 25 Metern. Von dem 44 Meter
hohen Aussichtsturm oberhalb der Baumwipfel öffnet
sich eine schier unbegrenzte
Aussicht auf die nicht besiedelte Gebirgswildnis sowie die
Kulturlandschaft des Bayerischen Waldes mit Alpenpanorama am Horizont.
Aussichtsturm
Haus zur Wildnis
in Ludwigsthal
Informationen zum Nationalpark Böhmerwald und Bayerischer
Wald, Freizeitangebote für die ganze Familie, Ausstellungen, 3DKino, Tierfreigehege, Höhlen aus der Steinzeit, Aussichtsturm.
Waldspielgelände in Spiegelau
Frei nach dem Motto „Spielend die Natur begreifen” bietet das
Waldspielgelände Spiel- und Naturerlebnisse für die ganze Familie. Das Angebot richtet sich ausschließlich auf Familien und
Schulklassen.
Bayerischer Wald – Natur und Geschichte
Im östlichen Teil des Nationalparks gibt es zahlreiche Lehrpfade
und Infostätten, um die Natur und ihre Geschichte auf erlebnisreiche und informative Weise zu erkunden und zu erleben.
Freilichtmuseum Finsterau
Das Freilichtmuseum mit zahlreichen Dorfbauten lädt zu einem
informativen und interessanten Spaziergang durch die niederbayerische Vergangenheit mit Einblick in das Leben der Bauern
und Handwerker im Bayerischen Wald und im Donautal vor ca.
hundert Jahren ein.

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