Filmstoffe Frühjahr 2014 - Medienagentur Random House

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Filmstoffe Frühjahr 2014 - Medienagentur Random House
Filmstoffe Frühjahr
2014
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Kontakt:
Bettina Breitling: [email protected], Tel.: 0049 – 89 – 4136 – 3484
Sabine Kohl: [email protected], Tel.: 0049 – 89 – 4136 – 3883
Barbara Schmidt: [email protected]ur-randomhouse.de, Tel: 0049 – 89 – 4136 – 3366
INHALTSVERZEICHNIS
Komödie
Bartels, Stephan: Dicke Freunde ......................................................................................
Böhme, Dorothea: Neben der Spur ist auch ein schöner Weg .........................................
Borowiak, Sucht ..............................................................................................................
Fried, Amelie: Traumfrau mit Lackschäden .....................................................................
Grote, Tom: Wolfsburg! ...................................................................................................
Kanitz, Brigitte: Onkel Humbert guckt so komisch ...........................................................
Matzig, Gerhard: Nettelbeck & Familie .............................................................................
Nink, Stefan: Freitags in der faulen Kobra ........................................................................
Peters, Christoph: Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln .................................................
Steffan, Kristina: Land in Sicht..........................................................................................
Winter, Leonie: Unter Umständen verliebt .......................................................................
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Krimi und Thriller
Barth, Marina: Blutspur unter fetten Hennen ....................................................................
Bonnet, Sophie: Provenzialische Verwicklungen .............................................................
Elsberg, Marc: ZERO ......................................................................................................
Hültner, Robert: Tödliches Bayern ...................................................................................
Lanfermann, Mechthild: Wer ruhig schlafen kann ............................................................
Marten, Robert: Im dunklen Holz .....................................................................................
Mayer, Berni: Der große Mandel .....................................................................................
Pellissier, Marie: Die tödliche Tugend der Madame Blandel ............................................
Reißmann, Britt: Blutopfer ...............................................................................................
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Drama
Becker, Martin: Der Rest der Nacht .................................................................................
Beil, Brigitte: So friedlich das Meer ..................................................................................
Flotow, Andreas von: Tage zwischen Gestern und Heute ...............................................
Leithold, Norbert: Herrliche Zeiten ...................................................................................
Lind, Hera: Verwandt in alle Ewigkeit ..............................................................................
Lott, Sylvia: Die Glücksbäckerin von Long Island ............................................................
Miller, Sophie: Ein Jahr in Cornwall .................................................................................
Schacht, Andrea: Triumph des Himmels .........................................................................
Stanisic, Sasa: Vor dem Fest ..........................................................................................
Wilken, Constanze: Der Duft der Wildrose .......................................................................
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Kinder und Jugend
Bieniek, Christian: Frisch verliebt ist halb gelogen ...........................................................
Blazon, Nina: Der dunkle Kuss der Sterne........................................................................
Hertz, Anne: Juni und ich – Schummeln wie verrückt ......................................................
Luhn, Usch: Nele im Zeltager ...........................................................................................
Müller, Dagmar H.: Die Chaosschwestern gegen den Rest der Welt ................................
Nahrgang, Frauke: Mias erster Schultag ..........................................................................
Schröder, Patricia: Lilly – Total verrückt und auch ganz anders .......................................
Theisen, Manfred: Nerd forever 2 ....................................................................................
Theisen, Manfred: Weil es nie aufhört .............................................................................
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Fantasy und SciFi
Brandhorst, Andreas: Das Kosmotop .............................................................................. 69
Roberts, Aileen P.: Der letzte Drache .............................................................................. 70
Thon, Wolfgang: Das Lied der Dämonen ......................................................................... 72
History
Qunaj, Sabrina: Die Tochter des letzten Königs ............................................................... 74
Seidel, Jürgen: Der Krieg und das Mädchen ................................................................... 75
Wolf, Daniel: Das Licht der Welt ...................................................................................... 77
Non-Fiction
Duregger, Verena: Die Pusterer Buben ...........................................................................
Einhart, Edith: Mit Mutter ans Meer .................................................................................
Gabriel, Andreas: Übers Wasser .....................................................................................
Höpfner, Anna Sofia: Das Lächeln der Leere ...................................................................
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Filmstoffe Frühjahr 2014
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Komödie, Buddy-Komödie
Stephan Bartels
Dicke Freunde
Heyne Taschenbuch
352 Seiten
Juni 2014
Genre:
Komödie, Buddy-Komödie
Thema:
Unterhaltsam wie Nick Hornby, witzig wie "Macho Man" und
anrührend wie "Ziemlich beste Freunde"
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland/Hamburg
Hauptfigur:
Männlich, 30-40 Jahre
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Als Simon seine Freundin in flagranti mit dem Fahrradkurier erwischt, muss schnell eine neue
Bleibe her. Die findet er bei Hotte – einem eigenbrötlerischen Computerfreak, der noch nie eine
Freundin hatte. Simons beste Freundin Anke, selbst kein Kind von Traurigkeit, bringt die Sache
auf den Punkt: Ihr seid einfach zu dick! Sie verdonnert die beiden zu einer eisenharten Diät.
Gemeinsam starten die beiden so unterschiedlichen Männer ein umfangreiches
Abnehmprogramm, bei dem keine noch so abseitige Therapie unversucht bleibt, und werden
darüber schließlich Freunde. Von Elektroschocks bis Hypnose, von Raw-food und Schlank-imSchlaf bis Akupunktur bleibt den beiden nichts erspart. Und auch an der Liebesfront zeichnen
sich nach einigen Turbulenzen erste Erfolge ab …
An seinem 36. Geburtstag wird Simon Havlicek betrogen. Er erwischt seine Freundin Katrin auf der
Bürotoilette, mit dem Fahrradkurier. Bei der anschließenden Aussprache allerdings ist es Simon, der
sich urplötzlich auf der Anklagebank wiederfindet: Katrin wirft ihm vor, in den acht Jahren ihrer
Beziehung zu träge und zu langweilig geworden zu sein. Und vor allem: zu dick.
In der Tat: Gut 25 Kilo hat der einst sportliche Simon in dieser Zeit draufgesattelt. Er isst halt gern, und
seit einem Sportunfall fehlt ihm jegliche Bewegung. Doch betrügen lassen will er sich deshalb noch
lange nicht, und einen Stolz im voluminösen Leib hat er auch: Simon will seine Freundin nicht mehr
sehen, jedenfalls eine Zeitlang. Also packt er seine Sachen und geht. Der Haken bloß: Ihm fehlt eine
Unterkunft. Er muss nämlich feststellen, dass er nicht nur seinen Körper, sondern auch seine
Freundschaften schwer vernachlässigt hat – ihm fällt niemand ein, der ihn für länger beherbergen
könnte, ohne dass es ihm unangenehm wäre.
Auf seiner Arbeitsstelle – Simon ist Disponent in einer großen Kinokette – bekommt er von seiner
Kollegin Anke einen Tipp: Holger Behrens, ein ihm vom Sehen bekannter junger Computernerd aus
der Firmen-IT, habe eine Fünf-Zimmer-Wohnung. Simon weiß nicht so recht, schließlich kennt er den
Typen kaum. Auch Holger zeigt sich nicht gerade euphorisch. Aber die resolute Anke fädelt den Deal
ein – soll ja auch nur für ein paar Tage sein. Simon bezieht ein leerstehendes Zimmer in Holgers
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opulenter Wohnung. Ab sofort bilden die beiden eine Männer-WG mit Gewicht. Holger, Spitzname
Hotte, ist nämlich mit etwa 1,95 Meter nicht nur sehr groß – er wiegt auch in etwa drei Zentner, schätzt
Simon.
Anfangs fremdeln die beiden ziemlich. Schließlich sind Simons soziale Kompetenzen etwas
eingerostet, und die von Hotte von Haus aus eher mau. Doch nach ein paar Tagen begegnen sie sich
in der Küche. Simon hat dort einen frischen Kasten Bier hingestellt, Hotte eine Ladung Steaks
gebraten – und als unverhofft auch noch die betriebsnudelige Anke vorbeikommt, beginnen sie zu
reden, essen und trinken. Und werden immer offener. Probleme mit Hüftgold, Frauen, Doppelkinn, die
Blicke auf ihre Bäuche .
Sie verdammt die beiden Pfundskerle an diesem Abend zu einer eisenharten Diät.
Simon verliert in den folgenden Wochen rasch Gewicht und steigert sich in einen wahren AbnehmRausch hinein. Hottes Lust abzunehmen stößt schnell an Grenzen, Simon erwischt ihn mal mit einer
Tüte Chips bei Joggen oder beim heimlichen Verdrücken einer Schlachterplatte. Simon muss
feststellen, dass Katrin seine Abwesenheit nicht zur Trauer, sondern zu ungezügeltem
Geschlechtsverkehr mit dem Fahrradkurier nutzt. Simon ist auch verletzt, aber so sehr nun auch
wieder nicht. Er selbst fühlt sich nämlich auch zu jemand anderem hingezogen – zu Camilla, einer
dänischen Austausch-Studentin, die in seinem Kino einen am Popcorn-Stand aushilft. Und die, selbst
eher wild und weltoffen, findet seine schüchterne Art so süß, dass beide eine Affäre beginnen.
Eines Morgens steht überraschend Katrin vor der Tür, um Simon ein paar Briefe zu bringen. Als sie
ihn mit inzwischen 18 Kilo weniger in Boxer-Shorts und sonst nichts sieht, fällt sie, unglücklich über
die körperlich interessante, emotional aber substanzlose Geschichte mit dem Radfahrer, über Simon
her, der seine verblüffte Ex in hohem Bogen rauswirft. Er fühlt sich so gut und stark wie schon lange
nicht mehr.
Und Hotte? Der verliebt sich. In Susanne, die Leiterin ihrer Weight-Watchers-Gruppe. Nach ein paar
Wochen traut sich Hotte Susanne zum Essen einzuladen. Und das Wunder geschieht: sie werden ein
Paar.
An Silvester kommt es zum Showdown. Simon und Hotte feiern mit Camilla, Susanne und deren
neunjähriger Tochter Jule. Auch Anke ist dabei, der gute Geist der Operation Abnehmen, wie so oft in
den letzten Monaten. An diesem Abend eröffnet Hotte seinem Freund, dass Susanne bei ihm
einziehen will. Simon müsse sich eine andere Bleibe suchen. Ob er nicht bei Camilla? Die lacht und
sagt, dass ihr Zimmer nun wirklich zu klein sei, außerdem würde sie am Ende des Semesters nach
Odense zurückgehen, wo im Übrigen ihr Freund auf sie warte. Beide Informationen waren für Simon
ebenso neu wie die Wohnungspläne von Hotte. Katrin, unglücklich und schwer angetrunken, kommt
vorbei, weint sich die Augen aus dem Kopf und will Simon zurück. Ihr Fahrradkurier folgt wenig später
und will Simon verprügeln, wird aber ohne viel Federlesen von Susanne in die Flucht geschlagen.
Camilla sagt, sie müsse jetzt los auf den Kiez, irgendwie sei ihr der Zock hier zu öde für so’n richtiges
Silvester.
Das ist zuviel. Die eine will er nicht mehr, die andere will ihn nicht, sein neuer bester Freund wirft ihn
raus, und in der Küche sitzen seine heulende Ex, ein Radfahrer mit gebrochenem Nasenbein und
seine beste Freundin, die sich das Spektakel mit einem schiefen Grinsen anschaut. Einsam und
wütend verlässt Simon die Wohnung und wandert ziellos umher. Er endet gegen vier Uhr am
Neujahrsmorgen schließlich am Elbstrand. Dort spricht ihn eine ebenso einsam herumlaufende Frau
von schräg hinten an: Ob er wohl eine Zigarette hätte?
Simon dreht sich um und erkennt Anke. Ihm wird so unvermittelt warm ums Herz, dass er sich fragt,
ob sie eigentlich wirklich Freunde bleiben müssen. Oder ob nicht vielleicht mehr drin wäre, schließlich
gibt es niemandem, in dessen Nähe er sich so wohl fühlt wie in ihrer, das wird ihm das jetzt so
deutlich wie nie vorher bewusst. Er lädt sie zum Essen ein. Und so verschwinden beide vom
nasskalten Januarstrand in Richtung eines Dönerladens. Wohin sie dieser Weg noch führt – wer weiß.
Zum Autor
Stephan Bartels, geboren 1967, arbeitet als Redakteur bei der Frauenzeitschrift Brigitte, schreibt auch
für den Stern und Die Zeit, ist begeisterter Krimileser, Musikkenner und ein Fan des FC St. Pauli. Sein
Selbstversuchsdiät-Blog Der Kilo-Killer war auf Anhieb ein großer Erfolg, sein daraus entstandenes
Buch ein Spiegel-Bestseller. Im August 2011 erschien sein zusammen mit Till Raether geschriebenes
Buch Männergefühle. Eine Enthüllung. Er weiß, wie Männer ticken. Und von Frauen ist er ja ohnehin
den ganzen Tag umgeben.
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Komödie, Frauenkomödie
Dorothea Böhme
Neben der Spur ist auch ein schöner Weg
Blanvalet TB
300 Seiten
Mai 2014
Genre:
Komödie, Frauenkomödie
Thema:
Drei Frauen, ein Koffer voller Geld, eine Spritztour nach Bella Italia
und der Beginn einer wunderbaren Freundschaft
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Italien, Österreich
Hauptfigur:
Gruppe, weiblich
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Laura, Margot und Sabine haben eines gemeinsam: gute Gründe, dem Alltag für einige Zeit zu
entfliehen! Und sie alle haben dasselbe Ziel: Bella Italia. Als sie einander zufällig auf dem Weg
nach Süden begegnen, beschließen sie spontan, zusammen weiterzufahren. In Margots
klappriges kleines Auto gequetscht, beginnt eine abenteuerliche, chaotische Reise, bei der die
drei vor einem privaten Ermittler flüchten, ein Verbrechen aufklären, sich mit Liebesdingen
herumschlagen und noch viele andere Turbulenzen gemeinsam überstehen. Doch am Ende
haben sie auf ihrer Suche nach dem Glück das Wichtigste im Leben gefunden: Freundschaft!
In einer Jugendherberge in Innsbruck treffen sich die junge Laura und die alte Margot: Laura, die noch
zur Schule geht, hat nach einem positiven Schwangerschaftstest die Flucht ergriffen und hofft so, sich
interessant zu machen und die Liebe ihres Exfreundes zurückzugewinnen. Margot hat nach der
Beerdigung ihres Mannes beschlossen, eine Reise in den Süden zu unternehmen, bevor sie dem
Wunsch ihres Sohnes nachgibt und in ein Altersheim zieht. Spontan beschließen die beiden,
gemeinsam nach Italien zu fahren.
Noch vor der Grenze gabeln sie eine Anhalterin auf: Sabine, die ein blaues Auge hat und nur einen
Aktenkoffer bei sich trägt. Darin befindet sich eine ganze Menge Geld, stellen Margot und Laura bald
fest. Ihnen drängt sich der Gedanke auf, dass Sabine die gesuchte Bankräuberin ist, von der sie in der
Zeitung gelesen haben.
Da Sabine sie jedoch davor rettet, ausgeraubt zu werden, beschließen die beiden vorerst, sie nicht bei
der Polizei zu melden. Laura ist zwar nicht glücklich damit, gemeinsam mit einer Verbrecherin zu
reisen, aber sie lässt sich von Margot, die gerade ihre jugendlich-wilde Seite entdeckt, zunächst
überreden.
Die Probleme werden jedoch nicht weniger: Sabine wird von einem Privatdetektiv verfolgt, den ihr
Mann auf sie angesetzt hat, Margot bekommt drängende Anrufe von ihrem Sohn, schließlich lässt er
sie unter dem Vorwand, sie sei geistig verwirrt, von der Polizei suchen. Lauras Eltern haben ebenfalls
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eine Vermisstenanzeige aufgegeben, ihr Exfreund Matthias lässt hingegen nichts von sich hören, und
Laura wird immer verzweifelter. Ihr Unrechtsbewusstsein meldet sich und nach einem Streit mit
Margot beschließt sie, zurück nach Deutschland zu fahren.
Am Bahnhof trifft sie den Privatdetektiv Thomas Hinterhofer, der, wie sich herausstellt, Sabine
mittlerweile nur noch folgt, weil er sich in sie verliebt hat. Er erklärt Laura, woher das Geld in Sabines
Koffer wirklich stammt: Sabine ist keine Bankräuberin, sondern hat ihren gewalttätigen Ehemann
verlassen und ihre gesamten Ersparnisse mitgenommen. Diese Erkenntnis bringt Laura dazu, wieder
umzukehren.
Doch damit fangen die Probleme erst richtig an: Durch ihr auffälliges Verhalten ist die Polizei auf die
drei Frauen aufmerksam geworden – Margot schubste versehentlich den Polizeichef Roms in den
Trevibrunnen.
In ihrem Drang nach Jugendlichkeit hat sich Margot Marihuana besorgt, das die drei nun zu einem
Joint verarbeiten. Als sie anschließend auf der Suche nach etwas Essbarem in einer Tankstelle
Zeuginnen eines Überfalls werden, trauen sie sich nicht, in ihrem Zustand die Polizei zu rufen. Da die
Kriminellen aber eine Geisel genommen haben – Thomas Hinterhofer, den Privatdetektiv –
beschließen sie kurzerhand, die Verbrecher selbst zu verfolgen. Währenddessen treffen sie auf
Matthias, Lauras große Liebe, der sie inzwischen zurückhaben will. Doch Laura hat erkannt, dass sie
sich selbst um ihr Schicksal und ihr Glück kümmern muss und lässt ihn erst einmal stehen. Gerade in
diesem Moment bekommt sie ihre Periode und stellt fest, dass der Schwangerschaftstest ein falsches
Ergebnis gezeigt haben muss.
Der große Showdown ereignet sich an der Südspitze Italiens, direkt am Meer. Nicht nur die drei
Frauen in Margots Auto, auch die Polizei hat sich inzwischen an die Fersen der Verbrecher geheftet,
deren Wagen schließlich nach einem wilden Wendemanöver nicht rechtzeitig bremsen kann und ins
Meer stürzt. Sabine rettet den in sie verliebten Privatdetektiv aus den Fluten, die Polizei kümmert sich
um die Kriminellen.
Der faszinierte Matthias bittet Laura noch einmal um eine zweite Chance, die sie ihm schließlich
gewährt. Margot bietet ihrem Sohn endlich die Stirn und verschiebt einen Umzug ins Altersheim in die
ferne Zukunft.
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Zur Autorin
Dorothea Böhme wurde 1980 in Hamm (Westfalen) geboren. Es hat sie immer schon in die Welt
hinausgezogen: Sie studierte in Deutschland und Österreich, verbrachte einige Monate in Ecuador
und Italien und arbeitet momentan als Deutschlehrerin in Ungarn.
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Komödie, Tragikomödie
Simon Borowiak
Sucht
Knaus
280 Seiten
März 2014
Genre:
Komödie, Tragikomödie
Thema:
Bitterernst und federleicht – ein Roman über Sucht, wie es ihn noch
nie gab.
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
männlich, 30-40 Jahre
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Bitterernst und federleicht – ein Roman über Sucht, wie es ihn noch nie gab.
Cromwell hat sieben Hausärzte am Start, die nichts voneinander wissen und ihm reichlich
Aufputsch- und Beruhigungsmittel verschreiben. Das geht natürlich nicht ewig gut, und so
beschließen seine Freunde, den Tablettensüchtigen zur Entgiftung in die Klinik einzuweisen.
Simon Borowiak gelingt das Meisterstück, über das Innenleben einer psychiatrischen
Notaufnahme, über die Abgründe von Süchtigen und die Schmerzen der Depression so zu
schreiben, dass jede Zeile Spaß macht. Denn Borowiak erzählt von eigenen leidvollen
Erfahrungen, weiß aber sehr genau: Die schlimmsten Dinge im Leben kann man nur als
Komödie erzählen.
Zum Autor
Simon Borowiak, geboren 1964, war sieben Jahre Redakteur bei dem Satireblatt "Titanic" und ist
Autor des Bestsellers "Frau Rettich, die Czerni und ich" (verfilmt mit Iris Berben). 2007 erschien "ALKfast ein medizinisches Sachbuch", laut Spiegel "ein Wunder an Komik, Recherche und Weisheit".
Simon Borowiak lebt und arbeitet in Hamburg. 2007 erhielt er gemeinsam mit Margit Schreiner den
Belletristikpreis der LITERA (Internationale Buchmesse in Linz).
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Komödie, Frauenkomödie
Amelie Fried
Traumfrau mit Lackschäden
Heyne Hardcover
380 Seiten
Juni 2014
Genre:
Komödie, Frauenkomödie
Thema:
An ihrem 50sten findet sich Beziehungsexpertin Cara – die
einstige "Traumfrau mit Nebenwirkungen" im Mittelpunkt einer
chaotischen Liebesgeschichte wieder.
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 50-60 Jahre
10
Traumfrau Cora Schiller wird fünfzig – und gerät in die Krise. Ihr Sohn ist weg, ihr Mann ist
weg, dafür taucht ein ehemaliger Liebhaber auf, und in ihrer Wohnung drängeln sich ihre
Freundinnen, die es noch mal wissen wollen. Sie wünschen sich neue Männer, neue Jobs,
neue Abenteuer – nur Cora wäre es am liebsten, wenn alles so bliebe, wie es ist. Erst als ihre
Ehe mit Ivan vor dem Aus steht, begreift sie, dass vieles sich ändern muss. Und überrascht
stellt sie fest, dass auch Frauen über Fünfzig noch ein aufregendes Leben haben.
Graue Strähnen im Haar, über Nacht entstandene Fältchen, unerklärliche Gewichtszunahme – als
»Traumfrau« älter zu werden ist eine echte Herausforderung. Cora Schiller ist entschlossen, ihr mit
Würde zu begegnen, aber mit ihrem fünfzigsten Geburtstag wird alles anders. Sohn Paul zieht in eine
WG, Ehemann Ivan braucht für sein Kunstprojekt eine Auszeit, und in ihrem Freundeskreis herrscht
Gefühls-Chaos: Hella verlässt ihren Mann, Katja hat sich in eine Frau verliebt, Uli will endlich das
große erotische Abenteuer erleben, und dann taucht auch noch Coras ehemaliger Lover auf und sorgt
für Verwicklungen. Coras Zweifel am Ideal der monogamen Zweierbeziehung werden immer größer,
während sie als Paarvermittlerin ihren Kunden zum ersehnten Traumpartner verhelfen soll. Als es zur
Krise mit Ivan kommt, fragt Cora sich besorgt: Haben alleinstehende Frauen über fünfzig noch ein
Leben? Haben sie noch Sex? Und wie lange können sie Reizwäsche tragen, ohne sich zu blamieren?
Zur Autorin
Amelie Fried, Jahrgang 1958, wurde als TV-Moderatorin bekannt. Alle ihre Romane waren Bestseller.
Traumfrau mit Nebenwirkungen, Am Anfang war der Seitensprung, Der Mann von nebenan, Liebes
Leid und Lust und Rosannas Tochter wurden erfolgreiche Fernsehfilme. Für ihre Kinderbücher erhielt
sie verschiedene Auszeichnungen, darunter den „Deutschen Jugendliteraturpreis“. Zuletzt erschienen
bei Heyne ihr Sachbuch Schuhhaus Pallas – Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte, der
Kolumnenband Wildes Leben und der Bestsellerroman Eine windige Affäre. Die Autorin lebt mit ihrer
Familie in der Nähe von München.
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Komödie, Liebesgeschichte
Tom Grote
Wolfsburg!
Knaus
300 Seiten
März 2014
Genre:
Komödie, Liebesgeschichte
Thema:
Keiner will in die Provinz – und schon gar nicht nach Wolfsburg!
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland/Wolfsburg
Hauptfigur:
männlich, 30-40 Jahre
11
Jan liebt Line. Und er will mit ihr zusammen leben. Sie wohnt in Wolfsburg und kann dort nicht
weg. Hilft ja nix, da muss Jan also aus Berlin weg, weil er seinen Job von überall aus machen
kann. Tom Grote erzählt in seinem Romandebüt von einem Metropolenbewohner, den es in das
Paralleluniversum der VW-Stadt verschlägt und der lange braucht, bis er erkennt, wie
lebenswert dort das Leben ist, und dass man nicht nur in Mitte existieren kann. Mit sehr
genauem Blick und mit überaus skurril-liebenswertem Personal ist Grotes Roman eine
Hommage an die Un-Stadt Wolfsburg, eine Hymne auf das Leben jenseits der Metropolen.
Zum Autor
Tom Grote (Jahrgang 1968) kam von Thüringen und Rostock nach Berlin. Von dort verschlug es ihn
der Liebe wegen nach Wolfsburg. Er pendelt alle zwei Wochen nach Bremen, wo er beim
Nordwestradio (Radio Bremen) als Moderator arbeitet.
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Komödie, Liebesgeschichte
Brigitte Kanitz
Onkel Humbert guckt so komisch
Blanvalet TB
320 Seiten
August 2014
Genre:
Komödie, Liebesgeschichte
Thema:
Ein Fluch, eine tapfere Heldin und eine schrecklich nette Familie...
Gedanken lesen zu können ist nicht immer ein Segen!
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 30-40 Jahre
12
Maja Glück würde sich an ihrem 30. Geburtstag am liebsten verkriechen, denn nichts läuft in
ihrem Leben so wie geplant. Zu dumm, dass ihre Mutter eine Überraschungsparty organisiert
hat ... Um diese zu überstehen, trinkt Maja ordentlich einen über den Durst – und stolpert so
unglücklich über einen Gartenzwerg, dass sie erst im Krankenhaus wieder zu sich kommt.
Doch etwas ist anders: Plötzlich hört sie Stimmen, die ihr die unglaublichsten Dinge erzählen.
Als sie schon meint, verrückt zu werden, klärt ihr Onkel Humbert sie auf: Maja hat den Fluch
der Familie geerbt. Sie kann Gedanken lesen…
Haben Sie sich schon mal gewünscht, die Gedanken anderer Leute lesen zu können? Überlegen Sie
sich das gut, lesen Sie erstmal Majas Geschichte. Könnte sein, dass Sie dann Ihre Meinung ändern.
Maja kann das nämlich plötzlich wirklich, die Gedanken anderer lesen, genau wie ihr komischer
Großonkel Humbert. Und es ist nicht nett, was ihre Familie und der Mann ihrer Träume so über sie
denken. Aber Maja entdeckt, wie sie ihr Leben besser meistern kann. Fast nebenbei starten sie noch
eine Rettungsaktion für ihre Heimatstadt, und die Gedanken von diesem netten Arzt, die sind wirklich
interessant...
Theoretisch ist der dreißigste Geburtstag einer Frau ja was Feines. Der Mann des Herzens ist nun an
ihrer Seite, die Familienplanung läuft. Na gut, klappt nicht bei allen. Aber wenigstens geht es mit der
Karriere steil bergauf. Für Maja gilt weder das eine, noch das andere. Da sitzt sie nun im Reihenhaus
der Eltern und jobbt bei einem Getränkehändler. Manchmal möchte sie wissen, was die Familie und
Freunde wirklich von ihr denken – oder lieber nicht?
Pünktlich zu ihrem Dreißigsten hat sie auch noch fünf Kilo zugenommen. Majas Mutter Marion plant
heimlich eine Geburtstagsparty im heimischen Garten. Gar nicht so leicht, genügend Gäste
zusammenzubekommen. Da müssen eben auch Majas Kollegen, Freunde, die schon lange keine
mehr sind, und die Familie aushelfen – inklusive Großonkel Humbert, der mindestens neunzig ist und
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allgemein als wunderlich gilt. Maja hat sich schon als Kind vor Humbert gefürchtet. Der hatte immer so
eine Art, einen anzustarren, dass es einem kalt den Rücken runterlief.
Auch ihr Chef Kurt ist da, und in den ist Maja rettungslos verliebt. Sobald sie zehn Kilo abgenommen,
sich in Paris eingekleidet und bei Udo Walz erneuern lassen hat, wird sie den Mut finden, ihm tief in
die Augen zu schauen. Aber erst dann, bitte! Nicht jetzt!
Und Großonkel Humbert! Der starrt schon wieder!
Maja leert mehrere Sektgläser hintereinander. Die Katastrophe ihres dreißigsten Geburtstages kann
sie nur volltrunken überstehen. Und wer hat den blöden Gartenzwerg genau vor ihre Füße gestellt?
Majas Kopf knallt gegen die Tischkante.
Im Krankenhaus sagt ein junger, verflixt gut aussehender Arzt zu ihr: „Verdammt. Jetzt komme ich zu
spät zu meinem Date.“
Hä? Maja blinzelt. Der Arzt sagt: „Wenigstens kein Koma.“
Okay, denkt Maja sehr langsam, offensichtlich ist bei dem Sturz etwas verrutscht und die Folgen sind
akustische Halluzinationen.
Als die Familie zu Besuch kommt, geht das so weiter, bis es ihr im Kopf dröhnt. Und der Humbert, der
starrt schon wieder. Der bleibt sogar noch, als alle gegangen sind. „Du bist es also“, sagt er.
Maja erfährt, dass sie Gedanken lesen kann, dass die Gabe in der Familie liegt und immer nach
einem Stoß mit dem Kopf zum Vorschein tritt.
Humbert erklärt ihr, dass man das Gedanken-Hören nicht abstellen kann, nur lautes Singen kann es
übertönen.
Während er selbst gern alte Militärmärsche schmettert, legt sich Maja ein modernes Repertoire zu.
Dennoch stößt sie bald auf einige Missbilligung. Egal. Maja möchte einfach nicht wissen, dass Mama
mit Papa endlich in den neuen Sexshop will, dass ihr Schwager Roland finstere Pläne für ihre
Heimatstadt hegt, und dass ihr Chef sie für einen übergewichtigen Tollpatsch hält – nett, ausgedrückt.
Andererseits ist dieser Arzt, Carlo Friedenslieb heißt er, wirklich freundlich, und er denkt, Maja ist eine
hübsche junge Frau, die nur zu wenig aus sich macht. Gleichzeitig will er sie zu Tests an ihrem armen
Gehirn überreden, und das geht nun gar nicht. Besser, sie hält sich von ihm fern.
Maja beschließt, erst einmal ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Sie treibt wieder Sport und
findet einen neuen, besser bezahlten Job bei einem italienischen Öl- und Weinimporteur.
Sie könnte zufrieden sein, wenn sie nicht von der Verschwörung erfahren hätte, zu der sich einige
Geschäftsleute zusammengetan haben, darunter ihr Schwager Roland. Das schöne Städtchen
Schaunbeck soll Immobilienhaien zum Fraß vorgeworfen werden!
Maja sammelt Verbündete um sich. Auch ihr Ex Winfried und die ganze alte Clique machen mit. Sogar
Carlo, dem sie eigentlich aus dem Weg gehen will. Es kommt zur nächtlichen Schlacht auf dem
Marktplatz, die für alle Beteiligten einigermaßen glimpflich ausgeht. Einzig Maja ist am Ende
unglücklich, weil Carlos Gedanken nicht besonders liebevoll sind. Dann fällt sie auch noch eine
Treppe hinunter und findet sich im Krankenhaus wieder.
Geht jetzt alles von vorn los?
Wenigstens erklärt Carlo ihr endlich seine Liebe. Er hatte gezweifelt, weil Maja manchmal so komisch
ist und weil sie merkwürdige Verwandte wie den alten Onkel hat, aber nun ist er sich seiner Sache
sicher.
Humbert beobachtet Maja und erklärt ihr, dass ihre Gabe verschwunden sei.
Echt? Tatsächlich! Sie kann keine Gedanken mehr lesen. Wie entspannend!
Humbert möchte das auch endlich loswerden und schlägt wo er geht und steht mit dem Kopf gegen
die Wand, aber das bekommt Maja nicht mehr mit, weil sie damit beschäftigt ist, Carlo ausgiebig zu
küssen.
Zur Autorin
Brigitte Kanitz, Jahrgang 1957, hat zunächst lange in Norddeutschland gewohnt. Inzwischen lebt und
schreibt sie seit vielen Jahren in ihrer Wahlheimat Italien. Sie war Redakteurin bei diversen
Printmedien, bevor sie sich ganz der Belletristik widmete. Bei Blanvalet veröffentlichte sie bereits
erfolgreich einige Familienkomödien und einen Regionalkrimi.
© 2013 Medienagentur Random House in der Verlagsgruppe Random House, München
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Sabine Kohl ([email protected]/ Tel: 0049-89-4136-3883)
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13
Komödie, Familienkomödie
Gerhard Matzig
Nettelbeck & Familie
Goldmann
256 Seiten
April 2014
Genre:
Komödie, Familienkomödie
Thema:
Notenterror, Elternabend, Zeugniswahnsinn - wie die Familie
Nettelbeck es dennoch schafft, den Weg zum Glück zu finden.
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland/München
Hauptfigur:
Gruppe
14
So hatte sich Nettelbeck das perfekte Leben immer vorgestellt: eine hinreißende Frau, drei
Kinder und dazu ein Häuschen am Stadtrand. Ein Idyll. Doch dann kommen Julia, Anton und
Max in die Schule. Es kommt zu Chaos und Aberwitz. Das Leben besteht jetzt aus
Pausenbrotschmieren und Elternsprechstunde. Zum Glück, denkt Nettelbeck, gibt es ja noch
Wochenenden und Ferien. Leider enden die Ferien im Desaster, und die Wochenenden wurden
von Tiger-Mom Pia schon längst verplant: Der beste Kindergeburtstag der Welt muss
organisiert werden und dann stellt sich noch die Frage aller Fragen: Hund kaufen oder
Kaninchen leihen? Nettelbeck könnte verzweifeln, doch zu einem perfekten Leben und einer
richtigen Familie gehören auch die Dramen, die alles andere als perfekt sind. Dafür sind sie oft
sehr komisch.
Zum Autor
Gerhard Matzig, geboren 1963, hat Politische Wissenschaften und Architektur in Passau und
München studiert. Seit 1997 ist er Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Für seine
journalistische Tätigkeit in den Bereichen Architektur und Design wurde er mit renommierten Preisen
ausgezeichnet. Gerhard Matzig ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in München.
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Komödie
Stefan Nink
Freitags in der Faulen Kobra
Limes
400 Seiten
März 2014
Genre:
Komödie
Thema:
Urkomisch, kurios und schräg - Siebeneisen ist zurück!
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Tonga, Neuseeland, Hawaii, Kanada
Hauptfigur:
männlich, 30-40 Jahre
15
Und wieder ist Siebeneisen auf einer unfreiwilligen Reise um die Welt - dieses Mal auf der
Suche nach den Einzelteilen einer magischen Ganesha-Statue, die James Cook vor 250 Jahren
aus der Schatzkammer eines Maharadschas in Sicherheit gebracht hat. Jetzt versucht ein
Meisterdieb, die Stücke in seinen Besitz zu bringen, und nur Siebeneisen kann ihn stoppen. Ein
Wettrennen um den Globus beginnt: Die Suche nach dem Elefantengott führt von Tonga nach
Neuseeland, Hawaii und Kanada. Und während sich Siebeneisen mit Straußen, Eisbären und
einem kleptomanischen Buschbaby herumschlagen muss und seine Freunde ihn aus dem
Teehaus „Zur Faulen Kobra“ unterstützen, wird im Palast des Maharadschas ein ganz anderer
Plan verfolgt.
REIHENTITEL:
Donnerstags im Fetten Hecht (1)
Zum Autor
Stefan Nink fliegt, fährt und läuft für Magazine, Radiostationen und Verlage über den Planeten. Seine
Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet und übersetzt. Er hat über dreißig Reisebücher
veröffentlicht; in seinem Blog www.47tukane.de schreibt er über das, was ihm unterwegs sonst so
auffällt. Wenn er zu Hause ist, steht er samstags bei Heimspielen von Mainz05 im P-Block.
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Komödie, Sozial-Komödie
Christoph Peters
Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln
Luchterhand HC
180 Seiten
Mai 2014
Genre:
Komödie, Sozial-Komödie
Thema:
"Lost in Translation" an der Ostsee
Zeit:
20. Jahrhundert/1980er Jahre
Ort:
Deutschland/Ostsee
Hauptfigur:
männlich, 30-40 Jahre
16
Rensen, ein verschlafenes Dorf an der Ostsee: zur Küste hin flach, vereinzelte Feldeichen,
Dornenhecken und hier und da ein Herrenhaus, alleinstehende Höfe, klinkergemauert, mit
halbrunden Scheunentoren. 740 Einwohner, Bäckerei, Postamt mit Schreibwarenverkauf, eine
Sparkassenfiliale und das Gasthaus 'Pit's Schollenkutter', wo die Wirtin Herta Mölders
ganzjährig Bier und Schnaps ausschenkt...
Hier, wo sich Fuchs und Hase buchstäblich gute Nacht sagen, will sich der Keramikkünstler Ernst
Liesgang – nach einigen Lehrjahren in Fernost - Ende der achtziger Jahre niederlassen, um sich im
Hof des alten Pfarrhauses einen original japanischen Anagama-Brennofen errichten zu lassen. Durch
einen mehr als glücklichen Zufall ist es Liesgang nämlich gelungen, keinen geringeren als Tatsuo
Yamashiro, einen der erfahrensten und angesehensten Ofensetzer seines Landes, für diese Aufgabe
zu gewinnen. Mit einem ganzen Tross japanischer Verwandter und Helfer trifft Herr Yamashiro dann
im Frühling 1989 in Rensen ein. Und schon in kürzester Zeit entspinnt sich eine herrlich burleske
Begegnung der beiden gegensätzlichen Kulturen. Denn Liesgangs Freunde, die das Projekt auf
deutscher Seite begleiten, sehen sich – ebenso wie die Bewohner des Ortes, die es ebenso amüsiert
wie irritiert aus der Ferne verfolgen – einem zutiefst fremden und doch merkwürdig faszinierenden
Kunst- und Lebensverständnis gegenüber. Und den japanischen Besuchern geht es umgekehrt nicht
viel anders. Allen voran Herrn Yamashiro, der – sehr zur Enttäuschung seiner eigens mitgebrachten
japanischen Köchin – in Rensen seine tiefe Liebe zu Mettbrötchen, Frikadellen, Schnitzel, Kartoffeln
und klaren Schnaps entdeckt...
Ähnlich wie schon Christoph Peters‘ Romanerfolg Mitsukos Restaurant ist Herr Yamashiro bevorzugt
Kartoffeln wieder eine federleichte Komödie der Irrungen über die Begegnung zweier Welten und
Kulturen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten.
Zum Autor
Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er besuchte selbst ein katholisches Internat und ist
Autor zahlreicher Romane sowie mehrerer Erzählungsbände. Für seine Bücher wurde er vielfach
ausgezeichnet, u.a. mit dem „aspekte-Literaturpreis“. Christoph Peters lebt heute in Berlin.
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Komödie, Liebesgeschichte
Kristina Steffan
Land in Sicht
Diana Taschenbuch
352 Seiten
Juni 2014
Genre:
Komödie, Liebesgeschichte
Thema:
Wie das Landleben so spielt
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 30-40 Jahre
17
Charlotta mag keine Veränderungen. Doch dieser Sommer meint es nicht gut mit ihr. Als ihre
Oma stirbt, ist sie plötzlich Hausbesitzerin. Auf dem Land. Gemeinsam mit der ungeliebten
Schwester. Von nun an kämpft Charlotta mit Kühen im Garten, mit den Dorfbewohnern und mit
Handwerkern, die gerne mal die falsche Wand einreißen. Der attraktive, wenn auch sehr
zurückhaltende Nachbar stürzt ihre Gefühle vollends ins Chaos. Aber ist Charlotta zu noch
mehr Veränderung bereit?
Charlotta Ellenberg, genannt Lotta, mag keine Veränderungen. Veränderungen in ihrem Leben waren
meistens nicht gut: Da ist ihr Vater, der in der Ostsee ertrunken ist, als sie zehn Jahre alt war, und ihr
Ex-Verlobter, der sie wenige Tage vor der Hochzeit per SMS verlassen hat. Jetzt hat sich Lotta in
ihrem Leben eingerichtet und alles soll so bleiben, wie es ist. Sie ist 32, freiberufliche Übersetzerin
und lebt in Kiel. Doch dieser Sommer meint es nicht gut mit ihr. Ihre Oma stirbt und hinterlässt ein
Testament, das für viel Aufregung sorgt: Das gemütliche alte Häuschen der Oma, an das Lotta so
viele Kindheitserinnerungen hat, soll das Rote Kreuz bekommen – es sei denn, Lotta und ihre
Schwester Lea schaffen es, dort gemeinsam ein Jahr zu wohnen. Dann gehört das Haus ihnen. Die
Aussicht, ein Jahr mit Lea zusammenzuwohnen, ist für Lotta alles andere als erbaulich. Mit dem
unsteten Lebenswandel ihrer jüngeren Schwester könnte sie sich vielleicht noch anfreunden. Dass
Lea aber grundsätzlich dagegen ist, immer zu spät kommt und sich um rein gar nichts kümmert, raubt
Lotta den letzten Nerv. Ihre Mutter ist in dieser ganzen Geschichte leider überhaupt keine Hilfe – denn
die weilt im sonnigen Thailand und sorgt sich höchstens um die Auren ihrer Töchter. Lotta hängt aber
so sehr an dem Haus ihrer Oma, dass sie sich auf das Experiment einlässt. Und ab jetzt kämpft sie an
allen Fronten. Nicht nur mit der ungeliebten Schwester, sondern auch mit den Handwerkern, die bei
der Renovierung gerne die falsche Wand einreißen, mit Kühen im Garten und mit den Ratschlägen
der Dorfbewohner, die strengstens den Zustand des Rasens in Lottas neuem Zuhause überwachen.
Einen Lichtblick gibt es aber doch in diesem Sommer: Denn es gibt da noch Erik van Dahlen. Auch
wenn ihn alle Dorfbewohner so nennen, ist er kein Graf, sondern Chocolatier. Er sieht also nicht nur
sehr gut aus, sondern macht auch die köstlichsten Pralinen der Welt. Zu Lottas Überraschung schafft
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es Erik, ihre Gefühle so richtig durcheinander zu bringen - noch ahnt sie aber nicht, dass er ihr noch
nicht die ganze Wahrheit über sich erzählt...
Zur Autorin
Kristina Steffan lebt in Norddeutschland, ist Mitglied einer großen Patchworkfamilie und arbeitet als
Mediatorin und systemischer Coach. Im Diana Verlag erschien bisher ihr Roman Nicht die Bohne!. Die
Autorin schreibt auch unter dem Namen Kristina Günak.
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Komödie, Frauenkomödie
Leonie Winter
Unter Umständen verliebt
Goldmann Taschenbuch
350 Seiten
September 2014
Genre:
Komödie, Frauenkomödie
Thema:
Partnersuche mit Babybauch – gar nicht mal so leicht. Aber
"Bikinifigur" ist ein dehnbarer Begriff und wo ein Wille ist, ist auch ein
Mann...
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 30-40 Jahre
Mit 35 Single-Frau in einer Großstadt zu sein, ist scheiße. Mit 35 schwangere Single-Frau in
einer Großstadt zu sein, ist eine absolute Katastrophe. Findet jedenfalls Nora. Frisch vom
zukünftigen Kindsvater verlassen beschließt sie, dass ein Leben als alleinerziehende Mutter
überhaupt nicht in Frage kommt. Deshalb schmiedet sie einen ehrgeizigen Plan: Bis zur
Entbindung muss ein neuer Daddy her. Aber es ist gar nicht so einfach, einen Kerl zu finden,
wenn man in anderen Umständen ist… oder vielleicht doch?
Und so beginnen neun sehr turbulente Monate zwischen Übelkeit, Fressattacken, Geburtsvorbereitungskursen und Blasensprung-Alarm, in denen Nora nur ein einziges Ziel verfolgt:
Nicht ohne einen Papa!
Zur Autorin
Leonie Winter wurde 1972 – anders, als der Name vermuten lässt – an einem warmen Sommertag
nahe der holländischen Grenze geboren. Diesem Umstand verdankt sie ihr sonniges Gemüt, mit dem
sie sich seither durchs Leben laviert. So studierte sie nach dem Abitur erst einmal Germanistik, weil
ihr das als sinnvolle Freizeitbeschäftigung erschien, arbeitete im Anschluss als Werbetexterin und
erfreute sich an der bunten Welt der Anzeigen, bis sie schließlich ihre Leidenschaft fürs Schreiben von
Geschichten entdeckte. Leonie Winter lebt mir ihren drei K's – Kerl, Köter & Klamottentick – in
Hamburg. Eine Niete käme ihr nie ins Bett – wogegen auch Kerl & Köter etwas hätten!
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Filmstoffe Frühjahr 2014
- Krimi und Thriller b
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Krimi & Thriller, Krimi-Komödie
Marina Barth
Blutspur unter fetten Hennen
Knaus
240 Seiten
März 2014
Genre:
Krimi & Thriller, Krimi-Komödie
Thema:
Der erste Köln-Comedy-Krimi…
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland/Köln
Hauptfigur:
weiblich, 30-40 Jahre
21
Hier werden einfach zu viele Leute mit derselben Waffe erschossen!
Einstürzende Neubauten, Polit-Filz und Russen-Mafia – liebevoll-böse erzählt die Kölner
Kabarettistin Marina Barth einen Kriminalfall, wie er sich so komisch und irrwitzig nur in Köln
zwischen Domplatte und Sado-Maso Bordell, Rheinschiffahrt und U-Bahntunnel abspielen
kann. Und das Beste: Garantiert vollkommen frei erfunden!
Zur Autorin
Marina Barth ist Kabarettistin und leitet das Kölner Klüngelpütz-Theater. Einen Monat im Jahr
entwickelt sie gemeinsam mit dem Impro-Theater einen Krimi auf der Bühne. Aus diesen
facettenreichen Geschichten hat sich der erste Fall entwickelt. 2011 erschien ihr Erzählband
„Lästerday“.
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Krimi & Thriller, Krimi/Reihe
Sophie Bonnet
Provenzalische Verwicklungen
Blanvalet
April 2014
Genre:
Krimi & Thriller, Krimi/Reihe
Thema:
Ein Dorf in der Provence, ein eigenwilliger Ermittler und ein Mordfall
voller köstlicher französischer Kochrezepte
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Frankreich/Provence
Hauptfigur:
männlich, 40-50 Jahre
22
Saint-Valerie, ein idyllisches Dorf in der Provence inmitten von Weinbergen und Olivenhainen.
Der ehemalige Pariser Kommissar Pierre Durand würde den Spätsommer in seiner Walheimat
genießen, wenn ihn nicht gerade seine Freundin verlassen hätte. Doch auch mit der dörflichen
Ruhe ist es plötzlich vorbei: Der Lokalcasanova wird ermordet in einem Weinkeller
aufgefunden – neben einem Rezept für ein "Coq au vin". War es ein makabrer Racheakt eines
gehörnten Ehemanns? Die Dorfbewohner halten fest zusammen. Und schon bald ahnt Pierre,
dass sich hinter der schönen Fassade Saint-Valeries ganze Abgründe auftun...
Seit in dem kleinen Dorf Saint-Valerie die luxuriöse Hotelanlage Domaine des Grès eröffnet wurde,
hat der ehemalige Commissaire Pierre Durand alle Hände voll zu tun. Erst vor vier Jahren war er nach
einem eskalierten Streit um einen ungelösten Fall aus Paris in die Provence gezogen, um künftig das
ruhige Leben eines einfachen Dorfpolizisten zu führen, doch plötzlich ist es mit der Beschaulichkeit
vorbei. Statt eines erfahrenen Kollegen hat man ihm den dümmlichen Assistenten Luc an die Seite
gestellt, der sich mehr als Hemmschuh denn als Hilfe erweist, und dann wird auch noch der
Dorfcasanova tot im Weintank des Luxushotels aufgefunden. Mit ihm ein Rezept für Coq au vin (=
Hahn in Wein), welches wohl den Hinweis liefern soll, dass diese Tat nicht als banales
Kapitalverbrechen, sondern vielmehr als kulinarisch-morbides Kunstwerk verstanden werden soll.
Inspiration hierzu scheint der Mörder bei den Kochkursen der Domaine des Grès erhalten zu haben,
geleitet von der attraktiven Charlotte Berg, die nur wenige Tage zuvor ihren Unterricht mit genau
diesem Rezept begonnen hat.
Ein Fall für Pierre Durand? Zunächst sieht es nicht danach aus. Denn so sehr ihn die Aufklärung des
Falles auch umtreibt, er ist bloß ein Dorfpolizist, und somit bei einem Mordfall nicht zuständig. Die
Ermittlungen leitet Commissaire Barthelemy aus Cavaillon, der jedoch mit seiner arroganten Art bei
den Dorfbewohnern auf Widerstände stößt und Pierre schließlich um Mithilfe bitten muss.
Selbstverständlich nur inoffiziell, denn wenn es bis nach Paris dringen sollte, dass dieser seine
Kompetenzen überschreitet, wäre das eine Katastrophe für die gesamte Kommandatur des Districts
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Provence-Vaucluse – und das Ende für Pierres ruhiges und beschauliches Leben in der Gendarmerie
von Saint-Valerie!
Pierre Durand verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen. Er plaudert mit den Dorfbewohnern und
meldet sich sogar im Kochkurs in der Domaine des Grès an. Zum einen nämlich möchte er das Herz
seiner Exfreundin Celestine zurückgewinnen, die seine allzu männlich-bequeme Seite satt hatte. Zum
anderen hat die Teilnahme vor allem einen beruflichen Vorteil: Hier kann er verdeckt arbeiten, die
mitkochenden Gäste genau unter die Lupe nehmen und bei Direktor und Angestellten nach Motiven
für die Tat ermitteln. Mit wachsender Begeisterung lässt er sich gemeinsam mit acht anderen
Teilnehmern von der Köchin in die Feinheiten der französischen Küche einweisen, was bei den
Männern im Dorf für einige Erheiterung sorgt, die ihren Polizisten bislang nur als waschechten Macho
kannten.
Allem Spott zum Trotz eine Maßnahme, die sich auszahlt. Denn nachdem es zunächst danach
aussieht, dass der Mord an dem jungen Mann, der auch verheiratete Frauen verführt hatte, in der
Dorfgemeinschaft beschlossen wurde, gibt es plötzlich Hinweise in eine ganz andere Richtung: War
der Mord nur Mittel zum Zweck, um der Domaine des Grès zu schaden?
Motive dafür finden sich genügend. Der Besitzer, ein Schweizer Industrieller namens Frank Leuthard,
bietet hinreichend Grund für Ablehnung und Hass. In der Dorfkneipe, der Bar du Sud, erzählt man sich
sogar Geschichten von gepanschten Weinen und geprellten Erben. Und auch Immobilienmakler Farid
hat üble Erfahrungen mit dem feinen Herrn gemacht.
Während Pierre Durand tagsüber auf Verbrecherjagd geht, übt er abends an einem ausgefallenen
Menü, mit dem er seine Verflossene verführen möchte. Charlotte, die sich als Testperson für seine
kulinarischen Versuche anbietet, ist von seinen Fortschritten begeistert. Und bald sind diese Abende
mehr als nur informeller Natur. Bei Diskussionen um den perfekten Wein oder die romantischste
Musik, um Bouillabaisse oder Tarte tatin, kommen die beiden sich näher. Es entwickelt sich eine
amour fou, in deren Verlauf der eigentliche Grund der Kochübungen, die Rückeroberung von
Exfreundin Celestine, rasch in Vergessenheit gerät.
Doch mit der trauten Zweisamkeit ist es schnell vorbei, als neue Morde geschehen. In der Umgebung
des Dorfes wird eine junge Tänzerin gefunden, die am Essen erstickt ist, danach liegt eine ältere
Dame mit gerupften Haaren im Kräuterbeet und den Gemüsebauern entdeckt man verbrannt in einem
großen Kessel. Pierre begreift, dass der Verbrecher näher ist, als angenommen. Denn die Morde sind
nichts weiter als perfide Nachahmungen weiterer Rezepte aus Charlottes Kochkurs: der Lapin rempli
(= gefüllter Hase), die Poularde aux herbes (= Huhn an Kräuter) und der Pot au feu (= Feuertopf)! Hat
Pierre bei seinen Ermittlungen etwas Wesentliches übersehen? Ist sein Assistent Luc darin verwickelt
und doch nicht so dumm, wie alle dachten? Oder sind diese Toten sogar ganz persönliche gemeinte
Fingerzeige? Denn plötzlich rückt auch Pierres Vergangenheit wieder in den Blickpunkt, und der
verlorene Fall von Paris bekommt eine ganz neue Bedeutung. Doch als Pierre endlich begreift, dass
alles nur ein Vorspiel war, um einen ihm nahestehenden Menschen ans Messer zu liefern, ist es
beinahe schon zu spät...
Zur Autorin
Sophie Bernard ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Sie veröffentlichte bereits
mehrere Spannungsromane in deutschen und internationalen Verlagen. Der Frankreich-Krimi
Provenzalische Verwicklungen ist ihr erstes Werk, in das sie ihre beiden großen Leidenschaften mit
einbezieht: die französische Küche und ihre Vorliebe für die Provence, die sie beinahe jährlich bereist.
Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
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Krimi & Thriller, Thriller
Marc Elsberg
ZERO — Sie wissen, was du tust
Blanvalet
480 Seiten
März 2014
Genre:
Krimi & Thriller, Thriller
Thema:
Datennetze, Datenkraken, Datenschutz - wissen Sie, wer Herr Ihrer
Daten ist?
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 40-50 Jahre
24
Der Tod eines Jungen führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der beliebten Internetplattform
Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen
Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht,
die es einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt.
Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt
voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen …
Der Tod eines Jugendlichen nach einer Verfolgungsjagd in London führt die um ihre Existenz
kämpfende Journalistin Cynthia Bonsant zu dem jungen und höchst erfolgreichen
Internetunternehmen Freemee, das auch ihre sechzehnjährige Tochter Viola bereits nutzt, wie sie
feststellt. Cynthia begreift, dass sie Freemee deren positive Verwandlung in den vergangenen
Monaten verdankt. Und Viola ist nicht die einzige, die sich verändert hat.
Freemees Erfolgsgeheimnis besteht im Sammeln und Analysieren besonders hochwertiger Daten, mit
denen die schon 140 Millionen Nutzer hilfreiche Ausblicke in ihre persönliche Zukunft werfen und
diese dank kleiner Ratgeberprogramme verbessern können – Methoden, die große Unternehmen seit
Jahren nutzen. Doch Freemee verbirgt ein noch viel mächtigeres Geheimnis – das die Welt verändern
und einigen wenigen Menschen unbeschränkte Macht verleihen wird.
Als Cynthia Fragen stellt, die bislang niemand stellte, sorgen Freemees Gründer auf Umwegen für
Ablenkung. Für das Onlineunternehmen Worlds Faces soll Cynthia die Aktivistengruppe „Zero“
suchen, die gegen die allgegenwärtigen Datensammel- und Überwachungsexzesse von Unternehmen
und Staaten kämpfen. Cyn braucht das Geld, erhofft aber auch Einblicke in das undurchsichtige
Treiben der Datenkraken. Ihre Suche nach Zero und neuen Erkenntnissen führt sie bald durch die
halbe Welt.
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Währenddessen entdeckt ihre Tochter Viola Hinweise auf tödliche Nebenwirkungen Freemees. Als
Cynthia Freemee damit konfrontiert, bestätigt sie das bis dahin ahnungslose Vorstandsmitglied Phil
Dekkert nach anfänglichem Zögern.
Er selbst hat erst kurz davor von den dämonischen Plänen der Freemee-Gründer erfahren. Bevor sie
die Öffentlichkeit darüber informieren können, werden sie selbst zu Gejagten.
Doch in einer Welt voll Kameras, Datenbrillen und Smartphones, die jeden unserer Schritte verfolgen
gibt es kein Entkommen. Um ihre Pläne nicht zu gefährden, lassen die Freemee-Gründer sogar Viola
entführen.
Eine dramatische Menschenhatz beginnt, an deren Ende Cynthia unterstützt von Zero und dem
übergelaufenen Phil Dekkert die erschreckenden Aussichten auf unsere Zukunft ans Licht bringt.
Zum Autor
Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der
Standard« sowie Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg. Heute lebt
und arbeitet er in Wien.
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Krimi, Regional
Robert Hültner
Tödliches Bayern
btb
288 Seiten
März 2014
Genre:
Krimi, Regional
Thema:
Neun historische Kriminalfälle aus zwei Jahrhunderten
bayerischer Geschichte, erzählt von einem der versiertesten
deutschen Krimi-Autoren
Ort:
Deutschland/Bayern
Niederbayern, 1818. Ein Dorfpriester begeht ein Verbrechen nach dem anderen, bis er den
Fehler macht, eine clevere 15jährige zu unterschätzen. München, 1867. In der Maxvorstadt
wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt, Ehefrau des höchsten kaiserlichen Beamten
Österreichs. Der Arzt bemerkt den Geruch bitterer Mandeln. München-Haidhausen, Sommer
1919. Der 16jährige Jakob A. träumt von einer Karriere als Filmschauspieler. Als es darüber
zum Streit mit seinen Eltern kommt, zieht er seine Flobert, erschießt erst die Mutter, dann den
Vater. München, 1920. Dienstmädchen Marie Sandmayr glaubt, das Richtige zu tun, als sie den
Behörden von einem illegalen Waffenlager rechter Wehrverbände berichten will. Am nächsten
Morgen wird ihre Leiche im Forstenrieder Wald entdeckt. Niederbayern, 1918 bis 1934. Lorenz
Rettenbeck, ein seit Jahren im Straubinger Zuchthaus einsitzender Landwirt, sitzt unschuldig
in lebenslanger Haft. Die Justiz denkt nicht daran, den Fall erneut aufzurollen.
Berchtesgadener Land, 1962. Am Grund einer Schlucht bei Reichenhall wird die Leiche einer
jungen Mutter und ihres sieben Monate alten Sohnes entdeckt. Oberbayern-Pfaffenwinkel, 1984
bis 89. Der Hof, zu dem der Notarzt gerufen wird, liegt abgelegen. Am Totenlager des 80jährigen Altbauern vermerkt er trotz des hohen Alters eine nicht-natürliche Todesursache - und
wird Recht behalten. Niederbayern-Bayerischer Wald, 2004. Die Ermittler der Kripo und des
Staatsschutzes sind ratlos: Seit Monaten terrorisiert ein Unbekannter Politiker mit
Briefbomben.
Neun historische Kriminalfälle aus zwei Jahrhunderten bayerischer Geschichte, in akribischen
Recherchen rekonstruiert und atemberaubend erzählt von einem der versiertesten deutschen
Krimiautoren.
Zum Autor
Robert Hültner wurde 1950 in Inzell geboren. Er arbeitete unter anderem als Regieassistent,
Dramaturg, Regisseur von Kurzfilmen und Dokumentationen, reiste mit einem Wanderkino durch
kinolose Dörfer und restaurierte historische Filme für das Filmmuseum. Für seine Inspektor-KajetanRomane wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem „Deutschen Krimipreis“
und mit dem renommierten „Glauser-Preis“. Robert Hültner lebt in München und in einem Bergdorf in
den südfranzösischen Cevennen.
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Kontakt: Bettina Breitling ([email protected]/ Tel: 0049-89-4136-3484)
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Krimi & Thriller, Krimi/Reihe
Mechthild Lanfermann
Wer ruhig schlafen kann
btb Taschenbuch
420 Seiten
Juli 2014
Genre:
Krimi & Thriller, Krimi/Reihe
Thema:
Ein totes Mädchen, ein Bauernopfer und eine Reporterin auf der
Suche nach der Wahrheit
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland/Berlin
Hauptfigur:
weiblich, 30-40 Jahre
27
Berlin im Hochsommer: Radioreporterin Emma Vonderwehr springt als Gerichtsreporterin ein,
und schon meldet sich ihr Instinkt für knifflige Kriminalfälle wieder. Auf dem Alexanderplatz ist
ein Straßenmädchen erwürgt aufgefunden worden. Dafür zur Rechenschaft gezogen werden
soll ein älterer obdachloser Mann. Als Emma im Gericht die Freundin der Toten befragt,
bemerkt sie sofort, dass diese vor etwas Angst zu haben scheint. Emma beginnt in der
Straßenszene zu recherchieren und wird mit Drogen, Gewalt und dem tagtäglichen
Überlebenskampf konfrontiert. Doch hinter Hilkes Tod scheint noch etwas ganz anderes zu
stecken...
Es ist Sommer, 4 Monate nach dem Band „Wer ohne Liebe ist“. Es ist heiß und die Stadt wirkt leer, bis
auf die Ströme von Touristen, die nachts an Emmas Haus vorbei durch Mitte ziehen.
Emma übernimmt die Urlaubsvertretung für den Gerichtsreporter.
Die Verhandlung eines Falles steht auf dem Programm, der vor einem Jahr für Aufsehen gesorgt hat,
der Mord an einer jungen Frau, einer Treberin vom Alex mit Namen Hilke. Der Fall geriet wieder aus
den Schlagzeilen, da die Polizei innerhalb weniger Stunden den mutmaßlichen Mörder, einen
Obdachlosen, gestellt hatte.
Emma fällt eine junge Frau auf, die während der Verhandlung dem Angeklagten zunickt. Maren, die
junge Frau, war eine Freundin des Opfers. Sie glaubt nicht, dass der Angeklagte das Mädchen
umgebracht hat.
Emma erzählt Edgar Blume, ihrem Ex-Freund und zuständigem Kommissar von den Zweifeln des
Mädchens. Da Blume die Ermittlungen geleitet hat, fühlt er sich in seiner Kompetenz angegriffen und
reagiert ablehnend. Aber Emma lässt nicht locker. Sie taucht in die Obdachlosenszene am Alex ein
und erfährt von Maren und anderen Jugendlichen, dass Hilke, das Opfer, in ihren letzten Monaten mit
einem älteren Paar zu tun hatte. Die Spur führt sie zu Nikolaus Dorn, einem Personalmanager,
erfolgreicher Vermittler von Spitzenkräften in der Wirtschaft. Dorn arbeitet gemeinsam mit einer
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Psychologin vom Traumazentrum der Charite an einem Medikament, das die Resilienz der
Angestellten vervielfachen soll. Denn nur wer seine eigenen Schwachstellen überwindet, so lautet
sein Credo auf den ausgebuchten Managerfortbildungen, ist in der Lage, Außergewöhnliches zu
leisten.
Emma versucht zu beweisen, dass Dorn sein Medikament an Hilke ausprobiert hat, einem Mädchen,
dessen seelische Widerstandskraft nach einer traumatischen Kindheit gegen Null ging. Und dass der
Versuch aus dem Ruder lief. Zu spät merkt sie, dass Maren, die Freundin des Opfers, sie ausspioniert
und versucht, Dorn zu erpressen.
Kommissar Edgar Blume hat vor Emma ablehnend reagiert, aber er nimmt sich die Akten wieder vor
und entdeckt Unstimmigkeiten bei der Ermittlung. Er leitet ein internes Verfahren gegen den
betroffenen Beamten ein und wird deswegen von seiner eigenen Truppe angefeindet.
Als Maren verschwindet, wendet sich Emma an ihn und bittet ihn um Hilfe. Er glaubt, dass sie auf der
falschen Spur ist. Der Kreis schließt sich erst, als sie erkennen, dass der Kriminalbeamte, der
zuständig für den Fall war, der Mann der Psychologin ist. Sie hoffen, Maren noch lebend zu finden
und setzen alles daran, Dorn zu überführen. Aber der Mann ist trainiert darauf, die Schwächen der
anderen herauszufinden. Längst weiß er, dass Emma sich schon einmal für den Tod eines jungen
Mädchens verantwortlich gefühlt hat. Maren ist sein Trumpf und ihr Tod soll Emma endgültig das
Genick brechen ...
REIHENTITEL:
Wer im Trüben fischt (1)
Wer ohne Liebe ist (2)
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Zur Autorin
Mechthild Lanfermann ist 1969 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Theater, Film- und
Fernsehwissenschaften und später Journalistik an verschiedenen deutschen Hochschulen und an der
Sorbonne in Paris. Nach dem Studium arbeitete sie als Reporterin und Redakteurin beim WDR, bei
Radio Bremen, beim RBB und bei Deutschlandradio Kultur. Als Dozentin an der Hochschule für
Musik, Theater und Medien in Hannover lehrt sie seit kurzem Hörfunk. Mechthild Lanfermann lebt mit
ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin.
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Krimi & Thriller, Thriller
Robert Marten
Im dunklen Holz
Blanvalet TB
320 Seiten
August 2014
Genre:
Krimi & Thriller, Thriller
Thema:
Eine Journalistin deckt ein jahrzehntelang gehütetes
Familiengeheimnis auf und gerät dabei in das Kreuzfeuer eines
ganzen Dorfes
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland/Lüneburger Heide
Hauptfigur:
weiblich, 30-40 Jahre
Die gefeierte Journalistin Sophie von Wiedenthal erleidet einen schweren Zusammenbruch. Um
wieder zu Kräften zu kommen, nimmt sie sich eine Auszeit in der Lüneburger Heide. Hier im
kleinen Ort Hohenholz trifft Sophie zu ihrer Überraschung auf die berühmte und
zurückgezogen lebende Schriftstellerin Dorothea Helmke. Sophie interviewt sie und stößt dabei
auf ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit der alten Dame. Sophies Verdacht, einer
brisanten Story auf der Spur zu sein, wird zur schrecklichen Gewissheit, als der erste Mord
geschieht...
Bei der Verleihung eines Pressepreises erleidet die gefeierte Journalistin Sophie von Wiedenthal
einen Zusammenbruch und landet im Krankenhaus. Auf Veranlassung ihres Maskenbildners Tilman genannt „Tante Tilly“ - erklärt sie sich widerstrebend bereit, im Dorf Hohenholz in der Lüneburger
Heide bei Tillys Familie eine Auszeit zu nehmen. Eben noch am Boden zerstört verliebt sie sich auf
der Stelle in das pittoreske Dörfchen, das inmitten eines Truppenübungsplatzes der in der Heide
stationierten britischen Streitkräfte gelegen ist und nur über Transitstraßen erreicht werden kann. Vor
allem aber stellt sie zu ihrer Überraschung fest, dass es sich bei Tillys Mutter, die sie aufs Herzlichste
willkommen heißt, um niemand anderen handelt als die legendäre Heideschriftstellerin Dorothea
Helmke. Sophie hat die Idee, gemeinsam mit Dorothea deren Biographie zu schreiben. Zögernd willigt
diese ein.
In dieser Nacht schläft Sophie nicht gut. Sie hat einen Traum, wie sie durch ein unwirtliches
Waldgebiet verfolgt wird. Der Traum wird sich in den folgenden Nächten fortsetzen. An ihrem ersten
Morgen in Hohenholz hat Sophie einen Zusammenstoß mit Dorotheas Enkel Gino, der auf der Suche
nach seiner Tochter Rieke ist, die sich neugierig in Sophies Unterkunft in der Remise geschlichen hat.
Sophie findet den Mann unsympathisch und kann nicht verstehen, warum er sich um das kleine
Mädchen solche Sorgen gemacht hat. Die Hintergründe erfährt sie erst aus Dorotheas Erzählungen:
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Bei einem großen Brand in Ginos Kindheit sind dessen Eltern und Schwester ums Leben gekommen,
woran er sich die Schuld gibt. Sophie sieht Gino nun mit anderen Augen, doch dieser bleibt zunächst
abweisend. Nur langsam freunden sich die beiden an.
Aus Dorotheas Worten und alten Fotos werden die vergangenen Jahrzehnte lebendig. Auf einigen
Aufnahmen sind auch Ginos Eltern zu sehen, die lange Zeit in Italien gelebt haben. Am dunklen Teint
der Mutter glaubt sie zu erkennen, dass er von ihr nicht allein den ausländischen Namen, sondern
auch die vergleichsweise dunkle Hautfarbe geerbt hat. Als Sophie nach einem Fest zu ihrer
Begrüßung zu ihrer Begrüßung zur Remise zurückkehrt, finden Gino und sie dort einen mit Hühnerblut
geschriebenen Schriftzug an der Fassade vor: HAU AB! Offenbar ist es irgendjemandem nicht recht,
dass sie nach Hohenholz gekommen ist. Doch wen soll sie verdächtigen: Die Dorfbewohner, die zum
großen Teil bereits im Alter Dorotheas und ihres Ehemanns Wilhelm sind, haben sie mit freundlicher
Neugierde aufgenommen. Sophie und Gino wollen die Helmkes nicht beunruhigen und machen sich
noch in der Nacht daran, die Fassade neu zu streichen.
Am nächsten Tag schlägt Dorothea Sophie und Gino vor, einen Ausritt zu machen. Dieser Ritt führt
sie zu einer Quelle am „Hohen Stein“, einem gewaltigen Findling oberhalb von Hohenholz. Hier stellt
Gino fest, dass sie aus dem Wald heraus beobachtet werden. Er will der Sache auf den Grund gehen
und verschwindet. Sophie, allein im Wald, wird plötzlich misstrauisch, will ihr Pferd wenden, das
plötzlich durchgeht. Gerade rechtzeitig kehrt Gino zurück, um das Tier zu beruhigen. In diesem
Moment sind aus der Ferne die Klänge einer Glocke zu hören: Hohenholz brennt. Gino eilt ins Dorf
zurück, Sophie folgt langsamer. Sie hat beschlossen, das Dorf zu verlassen. Offenbar bringt sie den
Menschen dort nur Unglück. Doch dazu erhält sie keine Gelegenheit: Das Feuer ist offenbar mit
Absicht gelegt worden. Die Remise brennt trotz der Löschbemühungen der Dorfbewohner aus. Sophie
muss sich währenddessen um Dorothea kümmern, die einen Herzanfall erlitten hat. In dieser Nacht
übernachtet Sophie in Ginos Wohnung im Herrenhaus – Gino selbst hält Feuerwache, die kleine
Rieke schläft bei ihr im Bett. Gegen Morgen aber hört Sophie Geräusche, schleicht hinunter zu den
Helmkes und findet Wilhelm Helmke mit durchgeschnittener Kehle am Küchentisch. Dorothea ist
verschwunden. Sollte etwa Dorothea die Täterin sein? Sophie und Gino machen es sich zur Aufgabe,
Licht in die dunkle Vergangenheit Dorotheas zu bringen und die Vorgänge im Dorf aufzuklären.
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Zum Autor
Robert Marten ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Krimiautors.
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Krimi & Thriller, Krimi / Reihe, Krimi-Komödie
Berni Mayer
Der große Mandel
Heyne Taschenbuch
384 Seiten
Mai 2014
Genre:
Krimi & Thriller, Krimi / Reihe, Krimi-Komödie
Thema:
Der fulminante Abschluss der Mandel-Saga – Liebe, Leid und
Männerfreundschaften
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland/Berlin
Hauptfigur:
Gruppe, männlich, 30-40 Jahre
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Im dritten Band der Mandelsaga geht es um die ausklingende Freundschaft zwischen Max Mandel
und Sigi Singer. Zwar sagt man, dass Männerfreundschaften im Allgemeinen wenig kompliziert sind,
doch das gilt nur, solange man sich nicht zu nahe kommt. Wer tagtäglich mit seinem besten Freund in
einem engen Büro zubringen muss, stößt irgendwann an Grenzen. Besonders wenn sich die
amourösen Interessen immer öfter überschneiden – mit unterschiedlichen Folgen für die psychische
Konstitution unserer Protagonisten. Seit Max Mandel nebenbei zugegeben hat, dass er hinter Singers
Rücken eine Affäre mit der „Spinnenfrau“ gehabt hat, ist Sigi auf Krawall gebürstet. All die Jahre, in
denen der Mandel seinem Kompagnon immer nur die coole Schulter gezeigt hat, und stets die
besseren Jobs und Freundinnen hatte, zeigen Wirkung. Berni Mayer stellt in Der große Mandel die
Beziehung von Mandel und Singer auf die ultimative Probe und fragt, was am Ende von einer
Freundschaft übrig bleibt, wenn man feststellt, dass einer immer viel mehr investiert als der andere.
Wann kennt man jemanden gut genug und wann vielleicht zu gut? Weil Mandel und Singer nicht
einsehen, dass Beziehungen oft wichtiger sind als Erfolg, sind sie gezwungen, sich mit Verspätung
den Träumen und Idealen ihrer Jugend zu stellen. Während Sigi versucht, durch einen Wrestlingkurs
doch noch zu einem echten Helden zu werden, muss sich der Mandel versichern, dass er zu Recht
der Heimat den Rücken gekehrt hat. Ihre Reise in die Vergangenheit ist auch der Versuch, die
Freundschaft zu reparieren sowie eventuell doch noch die große Liebe zu finden. Berni Mayer weiß:
Je mehr auf dem Spiel steht, desto eindringlicher wirken die lakonischen Dialoge und
komödiantischen Elemente, die charakteristisch sind für die Abenteuer der beiden DIYDetektive. Der
große Mandel deutet dabei das anachronistische Spektakel des „Showcatchens“ als Allegorie auf den
Kampf um Anerkennung, den Kampf der Geschlechter, die Wichtigkeit von Jungsfreundschaften und
die Realitätsflucht in die Schlacht Gut gegen Böse um, und spiegelt so das Prinzip der
Detektivgeschichte an sich.
Der Inhalt: Sigi Singer steckt in der Krise. Mandels Büro hat wegen der miesen Auftragslage
zugemacht. Sigi hat sich von seiner streitbaren Freundin Maria getrennt und ist aus seiner Wohnung
geflogen, weil er die Miete nicht mehr zahlen kann. Er wohnt jetzt vorübergehend in dem alten
Detektivbüro, während der Mandel Plattenkritiken für eine Download-Plattform schreibt und
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leidenschaftslos eine Techno-DJane datet. Mandel und Singer sehen sich nur noch, wenn sich Singer
Geld leiht. Das W-Lan ist das Einzige, was in der alten Detektei noch funktioniert. Sigi kann gar nicht
genau sagen, wo er die falsche Abzweigung in die Bedeutungslosigkeit genommen hat, deswegen
begibt er sich auf die Online-Suche nach einer alten Bekannten, der so genannten Spinnenfrau, mit
der er vor Jahren mal eine Affäre im Münchner Studentenfasching hatte. Im Zuge dieser Recherche
stößt Sigi auch auf die Meldung, dass in seiner Heimatstadt, in der auch der Mandel studiert hat, eine
Wrestlingschule unter der Leitung eines renommierten Ringveteranen aufgemacht hat. Nun hat Sigi
noch einen Grund mehr, der süddeutschen Heimat mal wieder einen Besuch abzustatten: Sigi Singer
war als Kind einer der größten Wrestlingfans und will unbedingt dort einen Kurs belegen, wenn es
schon sonst nicht mehr viel Heldenhaftes in seinem Leben gibt. Weil er sich aber alleine nicht traut
und weil er die Freundschaft zum Mandel wiederbeleben will, schenkt er ihm von dem geliehenen
Geld den Wrestlingkurs “High Impact Weekend Seminar” zum Geburtstag und bietet seine Begleitung
an. Aus Mitleid akzeptiert Mandel die Einladung. In der alten Stadt versucht Sigi sich mit der
Spinnenfrau zu verabreden, aber findet bald heraus, dass Mandel auch schon was mit ihr hatte.
Mandel hingegen wird überraschend von seiner Ex-Bandkollegin Anita Dauner eingeladen, Keyboards
bei seiner alten Schulband für ein einmaliges Revival in der damaligen Stammkneipe Ginsberg zu
spielen. Mandels ehemals bester Freund und sein früheres großes Vorbild in Sachen Coolness, der
auf die schiefe Bahn geratene Herwig Rottmayr, wird gegenüber dem Mandel im Ginsberg
handgreiflich, aber Dieter Mandel, Ex-Fahrschullehrer und jetzt Gründer einer regionalen OnlineDating-Plattform, eilt seinem Bruder zu Hilfe. Am nächsten Tag beginnen Singer und Mandel verkatert
und lädiert ihr Wrestling-Seminar in der Schule von Big Walter Wilde, einem deutschen Catcher, der
mal eine große Nummer in Amerika war. Als Wilde aus Sigis Anmeldeformular erfährt, dass Mandel
und Singer als Detektive gearbeitet haben, bittet er sie, einem ehemaligen Wrestling-Arbeitskollegen
zu helfen und herauszufinden, wer sich regelmäßig an dem Schwarzgeld aus dessen
Merchandisekasse bedient. Dazu müssen die beiden mit einer kleinen Wrestling-Liga einige Stationen
einer Deutschland-Tour absolvieren. Mandel und Singer fügen sich aber schnell in den Touralltag ein
und dürfen in dem einen oder anderen Match ihre neuen Kenntnisse ausprobieren und sich sogar ihre
eigene Einmarsch-Musik aussuchen. Wie auf einer Rock'n'Roll-Tournee sind sie jeden Tag in einer
anderen Stadt und erleben die Grotesken und merkwürdigen Sozialregeln, die das Wrestlinggeschäft
mit sich führt. „Der große Mandel“ orientiert sich in der Milieubeschreibung einerseits an den
ikonischen Achtziger- und Neunziger-Jahren des Wrestlings, in denen Hulk Hogan, der Ultimate
Warrior und der Undertaker auch in deutschen Wohnzimmern Idole waren, andererseits aber auch an
dem tristen Alltag einer Independent-Wrestling-Promotion, wie ihn der Film „The Wrestler“ mit Mickey
Rourke authentisch abgebildet hat. Ausgerechnet nach der Berliner Veranstaltung zündet sich der
türkischstämmige Wrestler Murat The Mountain an und erleidet lebensgefährliche Verbrennungen.
Mandels und Singers alter Bekannter Hauptkommissar Winter ermittelt und es stellt sich heraus, dass
Murat durch eine Überdosis starker Schmerzmittel in Kombination mit einer Gehirnerschütterung unter
Halluzinationen litt. Mandel und Singer kommen mit Hilfe eines Online-Recherche-Tricks einem
rücksichtslosen Medikamenten-Schmuggel auf die Spur, der deutlich weitere Kreise zieht, als sie
zunächst gedacht haben. Als sie sich zu sehr der Wahrheit nähern, werden sie gezwungen, in einem
Last Man Standing Match gegeneinander anzutreten und müssen feststellen, dass Showcatchen alles
andere als harmlose Show ist. Erst jetzt wird sich zeigen, ob die längst bröckelnde Freundschaft der
beiden noch irgendeinen Wert besitzt und was die Selbstentzündung von Murat mit dem Abend im
Ginsberg zu tun hat.
REIHENTITEL:
Mandels Büro (1)
Black Mandel (2)
Zum Autor
Berni Mayer, geboren 1974 in Niederbayern, wohnhaft in Berlin. Nach dem Studium der Anglistik und
Germanistik hat er u.a. als Chefredakteur bei MTV und VIVA Online gearbeitet und die Serie "Kavka
vs. The Web" für Myspace produziert. Im Januar 2012 erschien sein erster Kriminalroman Mandels
Büro, dessen Nachfolger Black Mandel im November 2012 folgt. Seit 2009 ist Berni Mayer
freiberuflicher Autor. Außerdem spielt er in der Heavy-Metal-Band The Gebruder Grim.
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Krimi & Thriller, Krimi
Marie Pellissier
Die tödliche Tugend der Madame Blandel
Diana Taschenbuch
336 Seiten
Juni 2014
Genre:
Krimi & Thriller, Krimi
Thema:
Tödliches Rendezvous in der Stadt der Liebe
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Frankreich, Paris
Hauptfigur:
weiblich, 60-70 Jahre
Paris, Place des Vosges. Seit über vierzig Jahren wacht die Gardienne Lucie über das Wohl
des Hauses und seiner Bewohner. Nur die kaltherzige Vanessa Blandel macht ihr das Leben
schwer. Als eines Tages Vanessas Leiche aus der Seine geborgen wird, glaubt Lucie einen
großen Fehler begangen zu haben. Denn in ihrer wohlgemeinten Ordnungswut hat sie in der
Beletage der Blandels wichtige Spuren verwischt. Sie muss unbedingt vor der Polizei
herausfinden, wer Vanessa auf dem Gewissen hat! Mitten im August liefert sich Lucie mit dem
ermittelnden Kommissar Legrand ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen, das sie tief ins Herzen der
Seine-Metropole führt …
Lucie sorgt schon seit Jahrzehnten als Hausmeisterin für Ordnung, putzt und pflegt mit Hingabe alle
Gemeinschaftsflächen des alten Gemäuers, verteilt Post, Pflaster und auch mal gute Ratschläge.
Indem sie bügelt und in einigen Haushalten sauber macht, verdient sie sich ein Zubrot. Die meist
wohlhabenden Bewohner schätzen Lucie aufgrund ihrer Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und
Hilfsbereitschaft. Vielleicht geht ihre Anteilnahme manchmal etwas weit und ihr Ordnungssinn,
verbunden mit einer sehr klaren Vorstellung von dem was richtig und was falsch ist, stößt nicht überall
auf Gegenliebe. Lucie hat sich jedoch als Gardienne Achtung und Respekt erarbeitet und ist ein nicht
wegzudenkender Bestandteil des Lebens im Hause. Einzig Vanessa Blandel, die erst seit kurzer Zeit
die Wohnung ihrer Schwiegermutter Georgette übernommen hat, macht ihr das Leben schwer, wo
immer sie kann. Als Lucie mit Entsetzen entdeckt, dass das Schlafzimmer der Blandels unzüchtig
unordentlich hinterlassen wurde – und dabei ist Justinien, Vanessas Ehemann, auf Geschäftsreise,
das weiß sie ganz genau! – ahnt sie, dass Vanessas 'Bekannter', den sie regelmäßig im Treppenhaus
gesehen hat, seinen Beitrag dazu geleistet hat. Lucie versucht sofort Schadensbegrenzung zu
betreiben, indem sie alle Spuren des Ehebruchs beseitigt. Als Justinien sich am nächsten Morgen
nach seiner verschwundenen Frau erkundigt, ahnt Lucie, dass die Konsequenzen ihres Eingreifens
sich zu verselbständigen drohen. Durch einen Zufall aber spürt sie Said, Vanessas Geliebten auf..
Dann wird die Leiche einer Frau am Sonntag aus der Seine geborgen. Commissaire Legrand, der erst
seit kurzem in Paris ist, leitet die Ermittlungen. Nachdem Lucie am Montagmorgen in der Apotheke
das Insulin bestellt hat, das sie nun regelmäßig spritzen muss, erfährt sie aus der Zeitung vom Fund
einer Leiche – sie vermutet bereits richtig, dass es sich um Vanessa handelt. Geplagt von ihrem
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schlechten Gewissen und getrieben von der aufkeimenden Erkenntnis, dass sie selbst Spuren
vernichtet hat, will Lucie den Mord aufklären, bevor die Polizei in der Wohnung von Blandels Spuren
von ihr findet. Als Legrand bei Lucie auftaucht, berichtet sie ihm von einem Liebhaber, denn der
Ehemann Justinien war auf Dienstreise. Lucie entschließt sich, auf eigene Faust weiter zu ermitteln
und rekonstruiert mit Hilfe des Tagesplaners Vanessas letzte Tage.
Legrand nimmt Said in Untersuchungshaft und berichtet Justinien vom Tod seiner Frau. Vanessas
Umfeld reagiert verhalten auf die Nachricht von ihrem Tod. Ihre Schwiegermutter, Georgette Blandel,
die Lucie seit Jahrzehnten kennt, reagiert kühl. Auch für Justinien bricht nach dem ersten Schreck
offenbar keine Welt zusammen: Seine Sorge gilt einzig ihrer Tochter Julie. Nur die Schwägerin,
Florine, wirkt tief getroffen – die Frage ist, wovon... Als Legrand Lucie erneut aufsucht, um eine
stichfeste Zeugenaussage gegen Said zu bekommen, erfährt Lucie erneut mehr als dem Kommissar
lieb ist. Während die Kriminaltechniker der Polizei die Wohnung der Blandels nach Spuren
durchsuchen, ruft Lucie Vanessas Notar an und gibt sich als Ermittlerin der Polizei aus. Sie erfährt
zwar nichts von der erwähnten Erbschaft, aber dafür, dass Georgette den Termin kurzfristig abgesagt
hat. Währenddessen fordert Chef de la Roche Commissaire Legrand auf, Said auf freien Fuß zu
setzen. Die „Beweise“ reichten nicht aus, ihn länger als 24 Stunden fest zu halten. Ergebnisse der
Spurensicherung aus der Wohnung liegen noch nicht vor. Lucie, die in der Wohnung der Blandels
einen Vaterschaftstest gefunden hat, weiß nun, dass Justinien nicht der Vater von Julie ist. Wenn
Vanessa sich von Justinien trennen wollte, hätte er keinerlei Ansprüche auf die geliebte Tochter
gehabt. Ob er deshalb seine Frau umgebracht hat? Wäre Justinien wirklich zu einem Mord fähig?
Lucie kennt ihn schon seit seiner Kindheit... Am nächsten Morgen erhält Lucie unerwartet ein Fax mit
ihrer Kündigung durch den Hausverwalter, der von Justinien über ihren Einbruch in die Wohnung
erfahren hat. Während Antonio rote Rosen zum Hochzeitstag bringt (den Lucie zum ersten Mal in ihrer
42jährigen Ehe vergessen hat), klingelt das Telefon und die Notariatssekretärin teilt Lucie mit, dass
Vanessa die Apotheke der Schwiegermutter Georgette Blandel übernehmen sollte.
Zum
ungünstigsten Zeitpunkt erscheint Legrand, der mit seinen Ermittlungen feststeckt und den Lucie mit
dem vagen Hinweis auf Justinien und das Hotel Meurice loswird. Antonio hat herausbekommen, dass
Lucie seit Tagen nach Vanessa Blandels Mörder forscht und ist beleidigt abgehauen. Lucie erkennt,
was sie falsch gemacht hat, reagiert aber auch stolz und verletzt, dass Justinien, der Hausverwalter
und Antonio nicht gnädiger mit ihr umgehen. Zufällig entdeckt sie nun in Vanessas Tagesplaner einen
Allergiepass mit dem Hinweis auf eine Penicillinallergie. Während Lucie noch auf die Mutter Gottes
schwört, nicht mehr zu ermitteln, erhält sie immer mehr Hinweise. So erfährt sie vom Obdachlosen
Paul, dass er einen weißen Mini-Kastenwagen gesehen habe, der in der Nacht von Freitag auf
Samstag bei den Yachts de Paris aufgetaucht sei. Der Fahrer des Wagens habe wahrscheinlich die
Leiche entsorgt. Lucie weiß nun, wer so ein Auto besitzt und daher auch als Mörder in Frage kommt –
Florine, die Schwägerin von Vanessa. Warum aber sollte die liebenswerte, sanfte Florine ihre
Schwägerin Vanessa ermorden? Lucie fragt sich, wie genau Florine Vanessa ermordet haben könnte
und erkennt, dass sie das Ergebnis der Autopsie braucht. Lucies Enkelinnen kommen zu Besuch,
Paul spielt mit ihnen verkleiden. Legrand meldet sich, er hält Justinien für den Mörder. Lucie glaubt,
dass Legrand mit Justinien den falschen verhaftet. Das salomonische Urteil fällt ihr ein, wo allein die
wahre Mutter richtig entschieden hat: So soll hier Georgette entscheiden. Als Lucie Georgette sagt,
dass sie wisse, wer Vanessa umgebracht habe, glaubt Lucie die ganze Geschichte endlich los zu
werden. Doch Georgette vermutet, Lucie wolle sie erpressen und spritzt ihr eine Überdosis Insulin. Als
der besorgte Antonio zu Hause ankommt, findet er vor seiner verschlossenen Haustür zwei Polizisten.
Schon benebelt erfährt Lucie von Georgettes fast perfektem Mord und versteht endlich die
eigentlichen Hintergründe: Georgette hatte bei ihrer an Krebs erkrankten Tochter, Sophie, in der
Endphase Sterbehilfe geleistet. Vanessa, die dies damals zufällig mitbekommen hatte, erpresste
daraufhin ihre Schwiegermutter und zwang sie, ihr die Wohnung und später die Apotheke zu
überlassen. Lucie bricht zusammen, wird in letzter Minute gerettet. Lucie und Antonio sprechen sich
am Krankenbett aus. Sie verspricht, sich nur noch um ihn zu kümmern - oder zumindest weniger um
all das, was sie nichts angeht…
Zur Autorin
Marie Pellissier, 1971 in Hannover geboren, verliebte sich mit Anfang zwanzig in die Stadt Paris, wo
sie viele Jahre verbrachte. Die tödliche Tugend der Madame Blandel ist ihr erster Kriminalroman.
Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in Heidelberg.
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Krimi
Britt Reißmann
Blutopfer
Diana Taschenbuch
384 Seiten
August 2014
Genre:
Krimi
Thema:
Ein mitreißender Fall und Fakten aus erster Hand: Britt Reißmann
arbeitet seit vielen Jahren bei der Stuttgarter Mordkommission
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland/Stuttgart
Hauptfigur:
weiblich, 40-50 Jahre
Eine Clique Jugendlicher praktiziert gefährliche Mutproben in einem Waldstück und findet
dabei einen grausam zugerichteten Leichnam. Die Spuren führen die Mordkommission zur
Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas sowie in die Sado-Maso-Szene. Doch auch die
Tochter von Hauptkommissarin Verena Sander ist unter den negativen Einfluss der Clique
geraten. Aus Sorge um ihre Tochter macht Verena Fehler, die ihr beruflich wie persönlich
beinahe zum Verhängnis werden.
Jugendliche finden bei einer Mutprobe im Wald eine weibliche Leiche – nur mit dem Oberteil eines
Jogginganzugs bekleidet und mit einem Pflanzholz sexuell verstümmelt. Die Ermittlerin Verena
Sander fährt zum Tatort, wo sie überraschend auf ihre 14jährige Tochter Mona trifft, die gesteht zur
Clique der Jugendlichen zu gehören.
Die Verletzungen am Leichnam geben den Ermittlern Rätsel auf: Ein brutal eingeführtes Pflanzholz
lässt einen Sexualmord vermuten. Eine DNA-Analyse von Blutspuren unter den Fingernägeln der
Toten weist auf einen männlichen Täter hin, weiterhin gibt es aber eine ebenfalls unidentifizierte
weibliche Fremd-DNA am Oberteil des Jogginganzugs, sowie Mischspuren am Pflanzholz. Die Tote
wird als Ewa Salgam, Chirurgin am Katharinenhospital, identifiziert. Ermittlungen ergeben, dass eine
Strafanzeige gegen die Ärztin vorliegt. Thomas Magnus, Angehöriger der Zeugen Jehovas, stellte
Strafantrag wegen Körperverletzung, weil dessen Tochter von Ewa Salgam während einer Not-OP
eine Blutkonserve verabreicht worden war. Magnus gerät unter Tatverdacht und soll befragt werden,
jedoch befindet er sich inzwischen mit seiner Familie im Urlaub auf Sizilien. Seine Ehefrau und
Tochter kommen allein aus Sizilien zurück. Er hatte sich auf der Insel von seiner Frau getrennt und
war mit einer Geliebten dort geblieben. Verena vermutet dahinter sofort die Absicht, aus der EU zu
verschwinden. Verenas Tochter Mona leidet psychisch sehr unter dem Leichenfund. Auf der Suche
nach einer Trauma-Therapeutin trifft Verena auf die Psychologin Hannah Gotthardt, die sie aus ihrer
Kindheit kennt. Die Ermittler überprüfen auch den Sohn des Opfers, Leander Salgam, der Kontakte
zur Sado-Maso-Szene hat. Nachdem ein Körperverletzungsdelikt gegenüber einer Prostituierten vor
nicht allzu langer Zeit offenbar wird und die Ermittler herausfinden, dass das Verhältnis zu seiner
Mutter problematischer war, als er in seiner Vernehmung zugegeben hatte, verstärkt sich auch der
Verdacht gegen ihn.
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Magnus’ Tochter Emily begeht einen Suizidversuch und entgeht knapp dem Tod; indessen findet
Verena heraus, dass Emily seit ihrem Unfall selbst Patientin bei Hannah Gotthardt ist. Als die
Verbindungsdaten des Opferhandys preisgeben, dass Ewa Salgam vor ihrem Tod von Hannahs
Telefonanschluss aus angerufen wurde, keimt in Verena der Gedanke, dass ihre Freundin Hannah in
den Fall verwickelt sein könnte. Verena stellt Hannah zur Rede, die erklärt, dass Ewa Salgam ihr viele
der Patienten zur Therapie überwiesen hat, und sie daher mitunter telefoniert haben. Verena bleibt
aber skeptisch und bittet Hannah, ins Präsidium zu kommen, um auszuschließen, dass sie die
weibliche DNA-Spur am Jogginganzug gelegt hat. Während Verena in einem anderen Zimmer mit
ihrem Kollegen telefoniert mischt Hannah ein Betäubungsmittel in Verenas Wein. Sie erwacht in
Hannahs Keller und sieht sich einer Pistolenmündung gegenüber. Hannah erzählt, dass sie
tatsächlich eine Rechnung mit Ewa Salgam offen hatte, denn diese habe ihr in der Kindheit großes
Leid zugefügt. Sie habe sich am Tag des Telefonats mit Ewa getroffen und der Streit sei eskaliert,
Ewa habe Hannah eine Ohrfeige gegeben und ihr dabei eine blutige Schramme am Hals verpasst. Ihr
sei klar, dass die Blutspur unter Ewas Fingernagel zu ihr führen wird. Daher wird sie auf keinen Fall
Verenas Wunsch nach einer DNA-Probe nachkommen. Sie versucht, Verena zu erschießen, bringt es
aber nicht übers Herz. Schließlich gibt sie auf, beteuert allerdings, den Mord nicht begangen zu
haben. Verenas Kollege hat inzwischen herausgefunden, dass Hannah unter dem ReifensteinSyndrom leidet, was bedeutet, dass sie einen männlichen Chromosomensatz hat. Aufgrund ihrer
männlichen Gene und des letzten lebenden Kontakts zur Toten kommt sie in Untersuchungshaft.
Aus Italien kommt die Nachricht, dass Thomas Magnus tot bei den Klippen von Taormina
angeschwemmt wurde. Als Verena Emily, die inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen ist, zu
Hause besucht, bricht diese in Tränen aus. Sie gibt zu, dass ihr Vater die Familie nicht wegen einer
anderen Frau verlassen wollte. Sie selbst habe ihren Vater bei einem Streit vom Rand einer Klippe
gestoßen, zutiefst verletzt, dass er Gott mehr liebte als sie. Als Verena und Mona über eine versteckte
Kondompackung in Streit geraten, will Mona zu ihrem Vater ziehen. Verena fährt zu einem
leerstehenden Lagerhaus, um Christoph zur Rede zu stellen. Dort wird sie von Marco und Christoph
angegriffen und niedergeschlagen. Die Jungs legen Feuer, schließen Verena ein und flüchten. Als das
Haus in Flammen steht, springt Verena aus dem Fenster des 1. Stocks und verletzt sich. Die Jungen
sind indessen den nachrückenden Beamten in die Arme gelaufen, die in der Zwischenzeit Ewa
Salgams Handy geortet hatten, das sich in Christophs Besitz befand. Christoph legt ein Geständnis
ab: Ewa Salgam habe als Beauftragte der Drogenhilfe an der Schule den Hinweis bekommen, dass
Christoph und sein Freund im alten Lagerhaus heimlich Cannabis anbauen. Er und Marco hätten Ewa
Salgam in ihrer Plantage überrascht. Bei einem Handgemenge sei sie zu Fall gekommen und habe
am schlecht isolierten Kabel einer Wärmelampe einen tödlichen Stromschlag abbekommen. Aus
Angst vor Strafe und Entdeckung beschlossen sie, mit einem Pflanzholz aus der Plantage ein
Sexualverbrechen vorzutäuschen. Sie fuhren den Leichnam im Auto von Marcs Vater in den Wald,
bekleidet mit einem alten Jogginganzugoberteil von Christophs Mutter (daher die weibliche
unidentifizierte DNA), die Hose habe nicht gepasst und wurde achtlos in den Wald geworfen. Verena
versteht nicht, warum die Jungs genau diesen Ort für die Mutprobe ihrer Clique auswählten, da ihnen
doch klar sein musste, dass die Leiche dabei gefunden wird. Christoph sagt, das wäre Absicht
gewesen. Sie wollten Ginger, ein Mädchen, das unbedingt in die Clique wollte, das aber niemand
leiden konnte, einen Schrecken einjagen und das Interesse an der Clique ein für allemal austreiben.
Dass Mona den Leichnam zuerst entdeckte, sei eben dumm gelaufen. Verena erkennt, zu welch
makabrem Spiel der Junge ihre Tochter missbraucht hat, und dass ihr Kind jetzt mehr denn je
Beistand braucht. Sie gibt den Fall ab und reicht Urlaub ein. Zum ersten Mal entscheidet sie gegen
ihren Job zugunsten ihrer Tochter. Verena holt zusammen mit Mona Hannah vom Gefängnis ab. Sie
entschuldigt sich für den falschen Verdacht und beide versöhnen sich. Katz wird endlich befördert.
Mona entscheidet sich schlussendlich, weiterhin bei Verena zu leben. Hannah schafft es, der Ärztin
und ihrer Mutter zu verzeihen.
Zur Autorin
Britt Reißmann war Intarsienschneiderin und Sängerin. Seit 1999 arbeitet sie bei der Mordkommission
Stuttgart und schreibt Krimis, die ganz besonders realitätsnah sind. Ihr Roman „Der Traum vom Tod“
wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis für den besten deutschsprachigen ausgezeichnet. "Blutopfer" ist
ihr erster Krimi im Diana Verlag. Britt Reißmann lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.
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Filmstoffe Frühjahr 2014
- Drama b
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Drama
Martin Becker
Der Rest der Nacht
Luchterhand HC
220 Seiten
Februar 2014
Genre:
Drama
Thema:
Ein Mann mit einer Mission – doch dann kommt die Liebe
dazwischen und alles wird anders
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
männlich, 40-50 Jahre
38
„Seit einem Jahr ist mein Vater tot. Seit einem Jahr gibt es, ganz egal, wo ich bin, nur noch
diese eine Rechnung: Vor soundsoviel Tagen bin ich angekommen. In soundsoviel Tagen bin
ich wieder weg. Gestern hat die Woche angefangen, in sechs Tagen ist sie beendet. Seit über
einem Jahr gibt es kein Jetzt mehr, es gibt den Anfang hinter mir und das Ende vor mir, die
Zwischenzeit: ein einziges Aushalten.“
Ein junger Mann kommt zurück in die Kleinstadt seiner Kindheit, um das Haus seines verstorbenen
Vaters zu verkaufen und eine alte Dame umzubringen. Er kann nie länger als eine Stunde schlafen
und ist ein obsessiver Lügner, der die Leben wechselt wie die Kleider und mal als besorgter Nachbar,
mal als Postbote, mal als Feuerwehrmann versucht, sich Vertrauen zu erschleichen. Er will seine
Mission erfüllen und so schnell wie möglich wieder verschwinden. Nichts könnte ihn halten in der
Stadt, deren gesamte Existenz von einer ominösen Zigarettenpapierfabrik abhängt. Aber dann sieht er
eine Frau und verliebt sich in ihre Augen, steinalt und traurig wie die Welt. Mit einem Mal ist sein
Hemd weiß wie der erste Schnee auf dem Land, ist er nicht mehr der Sohn, der eine alte Frau töten
will, um die Vergangenheit zu überwinden. Mit einem Mal ist er nur noch ein Mann, der eine Frau liebt.
Nichts scheint ihm mehr zu drohen, bis er letztlich doch gezwungen wird, sich mit der verdrängten
Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Zum Autor
Martin Becker, 1982 geboren, ist in Plettenberg aufgewachsen. Er ist freier Autor für den öffentlichrechtlichen Rundfunk, Literaturkritiker beim Deutschlandfunk und bei Deutschlandradio Kultur und
berichtet in Features und Reportagen unter anderem aus Frankreich, Kanada und Brasilien. 2007
erschien sein mehrfach ausgezeichneter Erzählband Ein schönes Leben, außerdem realisierte er eine
Reihe von Hörspielen und Lesungen gemeinsam mit dem tschechischen Schriftsteller Jaroslav Rudiš.
Martin Becker lebt und arbeitet mit seinem moldawischen Straßenhund in Leipzig.
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Drama, Liebesgeschichte
Brigitte Beil
So friedlich, das Meer
btb Taschenbuch
300 Seiten
September 2014
Genre:
Drama, Liebesgeschichte
Thema:
Wie lebt es sich als Geliebte? Als Gespielin auf Zeit?
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Italien
Hauptfigur:
weiblich, 30-40 Jahre
Als l’amante wird in Italien die Geliebte bezeichnet, die sich verheiratete Männer neben der
Ehefrau halten – von der Gesellschaft toleriert und von den Frauen hingenommen. Was aber,
wenn eine junge Frau mit der Rolle der Gespielin auf Zeit nicht zurechtkommt? Wenn diese
Erfahrung sich wie ein Stachel in ihr festbohrt und ihr weiteres Leben zu überschatten
beginnt? Als Camilla Costa an ihrem ersten Arbeitstag in Vincenza dem Chef der renommierten
Werbeagentur im Aufzug begegnet, ist es alsbald um sie geschehen. Sie, die eher Spröde, die
sich selbst nicht für besonders attraktiv hält, lässt sich auf eine prickelnde Affäre ein.
Mittagspausen in Hotelzimmern, Wochenenden in Strandhäusern oder gerade leer stehenden
Wohnungen von Freunden. Es ist wie im Rausch. Doch obwohl sie die Spielregeln kennt, will
Camilla bald mehr...
»Immer schön locker bleiben«, empfiehlt Ilaria Costa ihrer Tochter, als sie erfährt, dass Camilla eine
Affäre mit einem verheirateten Mann hat. In Italien eine alltägliche Sache. Obwohl Camilla eigentlich
nicht in die Rolle der Gespielin auf Zeit passt, lässt sie sich, kaum dass sie ihren Job bei einer
renommierten Vicentiner Werbeagentur angetreten hat, auf eine prickelnde Liaison mit ihrem Chef ein.
Ein Rausch, der jäh endet, als dieser sie schnöde abhalftert. Camilla kennt die Spielregeln, verwindet
die massive Kränkung – vermeintlich. Jahre später, sie ist längst glücklich verheiratet, holt die
Geschichte sie wieder ein. Und urplötzlich springt sie der Verdacht an, Gianni, ihr geliebter Mann,
könnte das übliche Spiel ebenfalls betreiben…
Zur Autorin
Brigitte Beil, aufgewachsen in Münster, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Publizistik
und arbeitet als freie Journalistin und Buchautorin. Schwerpunkte ihrer zahlreichen Sachbücher sind
soziale und psychologische Themen. Brigitte Beil hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem
Mann in München. Zuletzt erschienen bei btb ihre Romane Eiswinter und Ein Brief aus England.
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Drama, Psychodrama
Andreas von Flotow
Tage zwischen gestern und heute
Deutsche Verlags-Anstalt
176 Seiten
Februar 2014
Genre:
Drama, Psychodrama
Thema:
Ein lebenskluger Roman über emotionale Leerstellen in der Familie,
die schmerzhafte Sehnsucht nach Liebe, den Umgang mit Verlust –
und die heilende Kraft des Erinnerns
Zeit:
Gegenwart
Ort:
USA, Südfrankreich
Hauptfigur:
männlich, 40-50 Jahre
Elf Jahre war er alt, als auf seine Eltern geschossen wurde. Sein Vater kam um, seine Mutter
fiel ins Koma. Vage sind die Erinnerungen an jenen Tag und auch an die Jahre davor. Mit der
Mutter, einer berühmten Sängerin, tourte er als Kind durch die USA. Der Vater lebte
unerreichbar entrückt in der Welt seiner Bücher. Sein einziges Geschenk an den Sohn war eine
ledergebundene Ausgabe der Göttlichen Komödie – der Junge gab sie ihm zurück. Nun,
Jahrzehnte später, nähert sich der Ich-Erzähler mutig seiner Kindheit, dann „sehen ihn die
Erinnerungen“.
Andreas von Flotow erzählt von der gewaltsamen Auflösung einer Familie und von der
unendlichen Einsamkeit eines Jungen, der nur langsam seinen Weg aus dem Dunkel
herausfindet. Ein Roman von radikaler Subjektivität, aufwühlend, filigran und klug, ein Roman,
der dem Leben abgelauscht ist, über die Sehnsucht nach Liebe, das Ringen um Selbstfindung,
den Umgang mit Verlust – und die Kraft des Erinnerns.
Eigentlich liegt das Attentat gut drei Jahrzehnte zurück. Sein Vater ist dabei umgekommen, die Mutter
wurde so schwer verletzt, dass sie ins Koma fiel und erst vier Jahre später verstarb, ohne noch einmal
aufzuwachen. Damals, als seine Familie zerbrach, war der Ich-Erzähler elf Jahre alt. Aber vielleicht
war die Familie schon zuvor zerbrochen, vielleicht waren sie auch nie eine Familie gewesen? Was
sicher ist: Der Junge war ein einsames Kind. Das wird ihm erst jetzt im mittleren Alter bewusst. In
kurzen Rückblenden erzählt Andreas von Flotows namenlose Ich-Figur vom Aufwachsen zwischen
Mutter und Vater, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Glamor versus Intelligenzia, Amerika
versus Europa, Gefühl versus Verstand. Es ist immer ein Leben im Dazwischen, ein Leben in der
hoffnungsvollen Annäherung an Vater und Mutter, denen der Junge doch nie nahe genug kommt. Und
dann sind plötzlich die Eltern tot bzw. geistig nicht mehr in dieser Welt. Warum dieses Attentat?
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Warum gerade die eigenen Eltern? Erst als Erwachsener findet der Ich-Erzähler Antworten auf diese
Frage, dann „sehen ihn die Erinnerungen“, so das Motto des Romans.
Das Erzählen setzt mit der Geburt und den ersten Kindheitsjahren ein, die der Junge bei seiner Mutter
verbringt. Sie ist eine berühmte amerikanische Sängerin, die mit ihrer Band von Gig zu Gig durchs
Land zieht. Immer ist sie auf dem Sprung zum nächsten Konzert, immer ist sie umringt von Fans, die
sie mit ihrem Charme zu dirigieren scheint und doch auf Abstand hält. Tagsüber kann der Junge ihre
Aufmerksamkeit nicht auf sich lenken, nur abends, wenn die beiden ohne all die anderen im
Hotelzimmer sind, darf er ihr nahe kommen, dann gibt sie ihm das Gefühl, etwas Besonderes zu sein.
Am nächsten Tag jedoch ist er wieder einer von vielen.
Der Vater ist in dieser Kindheit fast immer abwesend. Nur selten verbringt die Familie Zeit zusammen,
am liebsten zieht sich der Vater, ein deutscher Geisteswissenschaftler, an die französische
Mittelmeerküste zurück. Dort, in einem Haus am Strand, vertieft er sich in seine Bücher, die viele
Regalwände füllen. Er behauptet von sich, er sei eine Mischung aus Heinrich von Kleist und Edie
Sedgwick, was den Sohn vor ein unlösbares Rätsel stellt, so wie alles, was der Vater zu ihm sagt. Nur
einmal hat er versucht, den Jungen in seine Welt zu locken: mit einer alten, schön gebundenen
Ausgabe von Dantes „Göttlicher Komödie“. Aber der Junge wollte das Buch nicht haben. Jahre später,
da ist der Vater tot und die Mutter liegt im Koma, liest er ihr die Notizen des Vaters vor und seine
Bücher, eines nach dem anderen, Ernst Jünger, Heidegger, Roland Barthes, Gershom Sholem, Paul
Celan, Heiner Müller. Keines davon versteht er, er ist ja erst ein Teenager, aber zum ersten Mal fühlt
er sich seinem Vater wirklich nahe. Noch als Erwachsener hat er all die vielen hundert Bücher in
seiner Wohnung im Regal stehen.
Nach dem Attentat auf die Eltern, das im Valerie-Solanas-Stil in der New Yorker Wohnung der Familie
stattfindet, verliert der Junge den Halt in der Realität. Bei seiner Großmutter, die ihn aufnehmen muss,
aber nie mit ihm spricht, sind die Tage noch einsamer als schon zuvor. Der Junge ist unruhig, trägt
immer seine Ohropax-Stöpsel, flüstert vor sich hin, er schläft nicht mehr und ist so müde, dass er sich
ganz wund und entzündet fühlt. Die Lehrer attestieren ihm eine Lernschwäche und er kommt auf eine
Sonderschule. Das Einzige was ihn aufrecht hält, sind die Besuche bei seiner Mutter im Krankenhaus;
er glaubt an ihr Erwachen aus dem Koma, obwohl ihm kein Arzt Hoffnung macht. Er umsorgt sie, wird
langsam wacher, tritt aus seinen Träumen heraus, und kann irgendwann sagen: „Ich hasse dich.“ Das
ist seine Art des Abschieds von der Mutter, die in verheerender Langsamkeit verloren geht. Dann
endlich stirbt sie, ohne noch einmal ein Wort an ihn zu richten, und das Leben kann beginnen.
Heute weiß er, es war der Halbbruder der Mutter, sein Onkel, der die Familie zerstört hat.
Andreas von Flotow hat mit seinem Debüt „Tage zwischen gestern und heute“ einen aufwühlenden
Roman vorgelegt, der von der gewaltsamen Auflösung einer Familie erzählt, in der es auch vor der
Detonation keine Geborgenheit gegeben hat, sondern Vater, Mutter und Kind immer schon
unerreichbar füreinander waren. In radikaler Ich-Perspektive schildert er die dunkle Einsamkeit, in der
der Junge zu versinken droht, bis er seinen Weg heraus aus dem Dunkel findet: Es ist das Erinnern,
das im hilft. Zuerst sind die Erinnerungen nur flüchtig und schemenhaft, doch sie werden klarer und
fügen sich zusammen wie Puzzleteile zu einem Bild, das ihm die Zukunft weist. „Tage zwischen
gestern und heute“ ist ein berührender Roman über die schmerzhafte Sehnsucht nach Liebe, über das
Ringen um Selbstfindung, über den Umgang mit Verlust – und über die Kraft des Erinnerns. Ein
lebenskluger Roman, der psychologisch glaubwürdig und philosophisch tiefsinnig ist - und der jeden
von uns im eigenen Leben abholt.
Zum Autor
Andreas von Flotow, 1981 in Dannenberg (Elbe) geboren, lebt in Berlin. Er hat zuerst als
Dramaturgieassistent gearbeitet, u. a. am Maxim Gorki Theater Berlin und am Schauspielhaus
Hamburg. Dazu kamen inoffizielle Lehrjahre in der Kunstbuchhandlung Walther König Berlin sowie im
Lektorat des Schirmer/Mosel Verlags in München. Derzeit arbeitet er als freier Dramaturg in Berlin,
Basel und Wien. Tage zwischen gestern und heute ist sein Debütroman.
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Drama, Familiensaga, historisch
Norbert Leithold
Herrliche Zeiten
Deutsche Verlags-Anstalt
500 Seiten
Februar 2014
Genre:
Drama, Familiensaga, historisch
Thema:
Eine Familiengeschichte voller unerwarteter Wendungen
Zeit:
20. Jahrhundert / 1930er - 1960er Jahre
Ort:
Deutschland, Frankreich
Hauptfigur:
Gruppe
Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs: Der Berliner Fabrikant Hermann Kypscholl glaubt, mit
der Produktion von Rasierern und Uniformstoffen auf der Seite der Gewinner zu stehen, und
seiner Familie fehlt es an nichts. Bei Feiern mit illustren Gästen in der Wannsee-Villa fließt Sekt
in Strömen. Tochter Anna steht vor einer Karriere als Rassenforscherin; Sohn Otto, der
eigentlich Maler werden will, raubt Kunstwerke für Nazigrößen aus Europa. Doch dann kommt
der Krieg, und nach 1945 ist nichts mehr, wie es war: Anna wird vermisst, und Otto sitzt im
Kriegsverbrechergefängnis…
„Herrliche Zeiten“ ist ein monumentaler Roman über Anpassung und Widerstand und
Deformierungen an Leib und Seele. Norbert Leihold zeichnet Aufstieg und Fall einer
großbürgerlichen Familie über drei Generationen hinweg und entwirft ein bildstarkes und
verblüffend detailgenaues Panorama vom Dritten Reich bis in die 1968er in West und Ost
hinein.
Der Roman beginnt am 28. Juli 1939: Es ist Elisabeth Kypscholls 40. Geburtstag, den sie mit Familie
und Freunden in ihrer großbürgerlichen Villa am Wannsee feiert. Elisabeth packt das
Geburtstagsgeschenk ihres Sohnes Otto aus, ein kleines Ölgemälde, das er für sie gemalt hat. Otto ist
ein sensibler junger Mann, der im Herbst mit dem Kunststudium beginnen möchte. Die Mutter freut
sich über das Geschenk; sie selbst hat eine musische Ader, wollte Opernsängerin werden, aber zu
mehr als ein paar Auftritten auf Kabarettbühnen reichte ihre Begabung nicht. Der Vater, Hermann
Kypscholl, der reich geworden ist mit der Herstellung von Rasierern und nun auch noch eine Weberei
für Uniformstoff aufzuziehen versucht, beginnt daraufhin zu poltern, dass der Junge nun endlich was
Anständiges lernen müsse, und entweder er fange in der Rasierermontage an und arbeite sich von
unten im Unternehmen nach oben, so wie er es selbst getan hat, oder er gehe als Freiwilliger zur
Wehrmacht. Dann zerschlägt er das Gemälde auf dem Kaminsims.
Mit diesem Gewaltakt fängt ein Leben für Otto an, das von unerfüllten Wünschen und Wut geprägt ist:
Er muss zur Wehrmacht, von seinem Spieß Schreie und Schläge kassieren, und als der Krieg
anfängt, rückt seine Einheit in Warschau ein. Da er etwas von Kunst versteht, wird Schütze Kypscholl
in eine Sondereinheit der Waffen-SS versetzt, die „für die Sicherung bedeutsamer Kunstwerke im
eroberten Ostraum“ zuständig ist. Bald steigt er zum persönlichen Referenten des Dienststellenleiters
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Kunstsicherung Paris auf und bezieht den neuen Dienstsitz in einem beschlagnahmten Palais des
französischen Finanzministeriums. Täglich erhält er eine Liste mit den Adressen all jener
wohlhabenden Juden, die des Nachts deportiert wurden, und zieht von Haus zu Haus, auf der Suche
nach der Mona Lisa und Werken von Rubens, Vermeer und da Vinci. In diesen Monaten hat er den
Kontakt zu seinem Vater eingestellt; seiner Mutter und seiner Schwester schickt er hin und wieder
Kostbarkeiten, die er bei den Plünderungen hat mitgehen lassen.
Der Krieg nimmt seinen Lauf, und Ottos Geschichte wird das Leben seiner älteren Schwester in
harten Schnitten gegenübergestellt. Anna ist eine zielstrebige Frau, sie studiert Medizin und ist
Anwärterin in der Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe. Zusammen mit ihrem Verlobten
Friedrich erforscht sie engagiert, wie die nordische Rasse durch Blutwäsche weiterentwickelt werden
kann. Als das Paar Tötungsmethoden für die Aktion E – die Euthanasie von „unwertem Leben“ –
erproben soll, sträubt sich Anna; sie will „erbgesundes Leben“ befördern. Das Paar wird daraufhin
nach Rastenburg in der Nähe der Wolfsschanze geschickt, um dort ein Lebensborn-Heim zur
„Aufnordung des Ostens“ aufzubauen. Eine Aufgabe, der sich Anna mit großer Begeisterung
zuwendet.
Wie Otto, der Göring in die Hände plündert, unterstützt auch Anna dieses Regime, das ihr eine
glänzende Zukunft verspricht. Dann landen im Westen die Alliierten an, im Osten rücken die Russen
vor, und die Wehrmacht kriegt es mit der Angst zu tun. Annas Heim ist plötzlich umzingelt von den
eigenen Landsleuten, die glauben, die Frauen seien Polinnen. Anna kann weder ihre Frauen noch
sich selbst schützen. Sie wird vergewaltigt, verschleppt, kann sich befreien, kommt mit einem Schiff
nach Stralsund und von da nach Lanzerow im Mecklenburgischen, wo sie früher zu
Forschungszwecken war. Währenddessen hat sich Otto auf den Weg zu seiner Schwester im Osten
gemacht, um sie sicher nach Berlin zu bringen, kommt aber zu spät. Er kehrt alleine zurück nach
Hause, wo er im Keller der Wannsee-Villa auf das Kriegsende wartet.
Die Villa wird von den US-Alliierten beschlagnahmt, und Elisabeth Kypscholl muss sich eine neue
Bleibe suchen; Hermann sitzt in Spandau wegen der Beschäftigung von Kriegsgefangenen ein; Otto
steht wegen Kunstraubs vor dem Kriegsverbrechergericht, und Anna wird vermisst.
Dann beginnt die neue Zeit in West und Ost, und Norbert Leithold führt die Familie bis in die 1968er.
Anna erholt sich nie von dem Verlust der Unversehrtheit, der Träume, der Lebenswelt, den der Krieg
mit sich gebracht hat; sie bleibt in Lanzerow, sucht keinen Kontakt zu ihrer Familie in Berlin, lebt in
sich zurückgezogen und redet kaum. Selbst ihrer Tochter Regina – der Vater war einer der
Vergewaltiger - kann sie keine Liebe entgegenbringen, egal, wie sehr sich das Mädchen darum
bemüht; es erreicht die Mutter nur mit seiner glockenhellen Stimme. Regina, die die musikalische
Begabung ihrer Großmutter geerbt hat, will Gesang studieren, darf sich aber, da sie nicht SEDParteimitglied ist, nur für Musiksoziologie einschreiben. Sehr eindringlich zeichnet Norbert Leithold
das Aufwachsen in diesem Regime, das wie das Nazi-Regime keine individuelle Entwicklung zulässt –
und stellt Reginas Leben das von Ottos Sohn Karl in Westberlin gegenüber. Auch er, der
übergewichtige Außenseiter, muss sich seinen Weg erkämpfen: Im streng katholischen Internat
gelingt es ihm nur, nicht der Unterste in der Rangfolge zu sein, indem er die Jungs mit Nacktbildern
versorgt. Karl wird später Fotograf, bekommt so in den 60er Jahren Zugang zu den linken
Studentenkreisen und wird ihr Dokumentar, einer, der Fotos von den politischen Unruhen, aber auch
von der sexuellen Befreiung macht. Sich selbst aber kann Karl nicht befreien, nicht von seinen
Ängsten, seiner Frigidität und dem Hass auf seinen Vater, von dem er – wie einst selbst von seinem
eigenen Vater – ins Militär gezwungen wird.
Die beiden parallel laufenden Familienstränge führt Norbert Leithold am Ende des Buches zusammen;
doch ein Happy End kann dieser Roman nicht haben.
Zum Autor
Norbert Leithold, geboren 1957 in Schwerin, begann seine literarische Karriere Ende der 1980erJahre unter dem Autorennamen Norbert Bleisch mit "Kontrollverlust" (1988), "Lord Müll" (1989) und
"Viertes Deutschland" (1991). Er wurde für sein literarisches Werk vielfach ausgezeichnet, u.a. mit
dem Alfred-Döblin-Förderpreis. Seit 2000 erforscht er die friderizianische Zeit und veröffentlichte von
der Kritik gelobte Sachbücher zum Thema. Mit "Herrliche Zeiten" legt er nun seinen vierten Roman
vor; er hat ein Jahrzehnt daran gearbeitet.
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Drama, Liebesgeschichte
Hera Lind
Verwandt in alle Ewigkeit
Diana Hardcover
384 Seiten
April 2014
Genre:
Drama, Liebesgeschichte
Thema:
Wenn Mutter alt wird...
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 40-50 Jahre
44
Lisa dachte immer, sie sei glücklich verheiratet. So kann man sich irren, denn ihr Mann liebt
längst eine andere. Kopflos schnappt sie die sechzehnjährige Tochter und fährt zu ihrer Mutter,
mit der sie vor Jahren im Streit auseinanderging. Doch Mutter Ilse ist inzwischen alt und
dement, sie erkennt ihre Tochter nicht mehr. Als Lisa in einem Versteck Briefe ihrer Mutter
findet, erfährt sie zum ersten Mal etwas über deren Leben. Gespannt taucht die Tochter ein in
die Geschichte einer mutigen Frau, die für die große Liebe alles aufs Spiel setzte. Und endlich
hat Lisa die Kraft, auch ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen…
Lisa Klüger, Mitte vierzig, steht vor den Trümmern ihres Lebens: Ihr Mann Frank hat sie für eine
deutlich Jüngere verlassen und Lisa hat bei der Scheidung den Kürzeren gezogen. Vom luxuriösen
Lebensstil musste sie sich schnell verabschieden: Sie wurde mitsamt der sechzehnjährigen Tochter
Karla in einer Mietwohnung abgesetzt und kann nur noch drei Jahre mit Unterhalt für sich rechnen.
Nachdem sie auch beruflich keinen Fuß mehr fassen kann, besinnt sie sich erstmals seit langem
wieder auf ihre Familie. Doch auch dort läuft es nicht rosig: Mit ihrer Zwillingsschwester Hannah ist sie
vor Jahren total verkracht. Zuletzt haben sie sich auf der Konfirmation von Paul, Hannahs Sohn (21),
gesehen. Sie haben einfach komplett verschiedene Leben geführt. Hannah heiratete vor
fünfundzwanzig Jahren den langweiligen Bestattungsunternehmer Klaus Wasserthal und führt seitdem
das eintönige Leben einer Kleinstadtgattin, mitsamt Kirchenchor und Hausfrauenpflichten. Der arme
Sohn Paul sieht seine Zukunft nur darin, das Bestattungsunternehmen zu übernehmen.
Als Lisa nun vorsichtig Kontakt mit Hannah aufnimmt, erfährt sie, dass die gemeinsame Mutter Ilse
(69) an Alzheimer erkrankt ist. Ihr Mann Fritz (72), der Vater von Hannah und Lisa, ein erfolgreicher
Architekt, ist in seine Heimat Österreich gereist, um in der Steiermark sein letztes großes Projekt zu
realisieren. Die Pflege der Mutter haben inzwischen Hannah und Klaus übernommen, aber ihnen
stehen nun auch einmal Ferien zu. Sie wollen auf einer Almhütte im Salzkammergut ihre Ehe
wiederbeleben. Nun ist Lisa für vier Wochen dran mit der Pflege ihrer Mutter!
Nur sehr widerwillig fährt Lisa zurück in die fast tausend Kilometer entfernte spießige Provinzstadt bei
Gudow, die sie damals mit fliegenden Fahnen verlassen hat. Als sie dort ankommt, erkennt die Mutter,
Ilse, sie nicht mehr oder will sie nicht mehr erkennen. Sie hält sie für die brave Hannah, die ja immer
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für sie da war, und sieht in der aufmüpfigen Karla die frühere Lisa. Karla zeigt plötzlich ihre weiche,
warmherzige Seite und findet sofort einen liebevollen Draht zu ihrer Großmutter.
Ilse ist äußerlich stark gealtert und vom Verhalten her eher wie ein hilfloses Kleinkind. Lisa versucht,
Herrin der Lage zu sein und bekommt Beistand von Karla und Paul, dem daheim gebliebenen Sohn
von Hannah. Die beiden verstehen sich großartig, schnell stellt sich heraus, dass Paul schwul ist und
sich noch nicht getraut hat, sich zu outen. Karla ermuntert ihn auch, beruflich noch etwas anderes in
Betracht zu ziehen als das Bestattungsinstitut seiner Eltern. Die beiden ziehen abends zusammen um
die Häuser.
Auf langen Spaziergängen kommt Lisa eines Abends an der kleinen Hütte im Durchgang zum
Nachbargarten vorbei, einem Versteck ihrer Kindheit. Dort findet sie ein altes Tagebuch von Ilse und
Briefe von Ilses ehemaliger Freundin Renate. Und hier öffnet sich der Vorhang für Ilses Geschichte,
die sie nicht mehr selbst erzählen kann: Ilses Mutter musste am letzten Tag des Zweiten Weltkrieges
ihre neugeborene Tochter im Krankenhaus zurücklassen und vor den Russen fliehen. Im Alter von
zwei Jahren wurde Ilse von einem liebevollen Ehepaar adoptiert und entwickelte sich in ihren
Jugendjahren zu einem wahren Freigeist – sie verfügte über eine rege Fantasie und eine hohe
Intelligenz. Sie erntete jedoch für ihre Bemühungen wenig Anerkennung, auch ihre Adoptiveltern
verstanden die Ambitionen ihrer Tochter nicht mehr. Ilse floh immer öfter in den Wald, wo sie an die
deutsch-deutsche Grenze stieß. Hier langweilten sich die Grenzsoldaten, hüben wie drüben, und es
wurde ein zwar verbotener, aber dafür umso spannenderer Treffpunkt für die Dorfjugend. Auf der
anderen Seite des Stacheldrahtes stand, ebenfalls bei einem Grenzsoldaten, die junge Lehrerin
Renate, die Ilses beste Freundin werden sollte. Stundenlang redeten die beiden durch den Grenzzaun
hindurch und vertrauten einander ihre Sorgen und Hoffnungen an. Renate war heimlich mit einem
russischen Soldaten, der die Grenze in der Ostzone gegen den Westen verteidigte, liiert. Ihre
Geschichte steht in den Briefen, die Lisa beim Tagebuch findet. Mit Ilses Hilfe gelang es Renate
schließlich nach zwei Jahren ihren geliebten russischen Soldaten Aljoscha zu heiraten. Die
Freundschaft zwischen Ilse und Renate blieb aber auch über tausende Kilometer und den eisernen
Vorhang bestehen – die Briefe kamen aber teilweise monatelang nicht an. Auch Ilse fand ihre große
Liebe: den verheirateten Architekten Fritz. Im letzten Brief, den Lisa findet, berichtet Ilse ihrer Freundin
Renate freudig von der Geburt der Zwillingstöchter.
Lisa hat eine zündende Idee: Sie musste Ilse und Renate wieder zusammenbringen, vielleicht würde
es ihre Mutter aus der Apathie befreien. Mithilfe des Internets und des jugendlichen Spürsinns der
Kinder findet sie Renate. Die 72-Jährige lebte inzwischen als Witwe in Graz. Renate freut sich riesig,
ihre alte Freundin Ilse wiederzusehen. Sie selbst ist jung geblieben, geistig voll wach und erzählt, dass
ihre Briefe an Ilse Ende der Sechzigerjahre mit dem Vermerk „unbekannt verzogen“ zurückgekommen
waren. Ilse scheint ihre Freundin wiederzuerkennen. Es kommt zu rührenden Szenen, als Renate
Klavier spielt und Ilse selbstvergessen anfängt zu tanzen und zu singen. Am Abend kommt Renates
Sohn Henning zu Besuch. Er und Lisa mögen sich auf Anhieb und sie erzählt ihm von ihrem Vater
Fritz, der sich seit Wochen nicht mehr gemeldet hat, weil er sein letztes wichtiges Architekturprojekt in
der Nähe von Graz realisieren will. Henning wird hellhörig. Er selbst ist Arzt, leitet eine noble
Altersresidenz in der Steiermark und kennt Fritz, Ilses Mann, sehr gut. Der Architekt hat genau diese
Schlossresidenz gerade restauriert und will Ilse dort in guten Händen wissen! Zum großen Finale reist
die bunt zusammengewürfelte Truppe in die Steiermark, und endlich kann Fritz seine Ilse wieder in die
Arme nehmen! Hannah und Klaus haben inzwischen ihre Ehe wiederbelebt, und ihr Sohn Paul outet
sich als schwul. Er will das Bestattungsinstitut seiner Eltern nicht übernehmen, sondern Designer
werden. Henning und Lisa kommen sich näher. Alle kommen zu dem Fazit: Die Ilse, die wir einmal
kannten, gibt es nicht mehr – aber sie hat, ohne es zu ahnen, ihre beste Freundin wiedergefunden
und die gesamte Familie wieder vereint.
Zur Autorin
Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren
zahlreichen Romanen von Die Champagner-Diät bis Verwechseljahre sensationellen Erfolg hatte.
Auch mit ihren Tatsachenromanen Der Mann, der wirklich liebte, Himmel und Hölle, Gefangen in
Afrika und Drachenkinder eroberte sie wieder die SPIEGEL-Bestsellerliste. Hera Lind lebt mit ihrer
Familie in Salzburg.
© 2013 Medienagentur Random House in der Verlagsgruppe Random House, München
Kontakt: Bettina Breitling ([email protected]/ Tel: 0049-89-4136-3484)
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45
Drama, historisch, Familiensaga, Liebesgeschichte
Sylvia Lott
Die Glücksbäckerin von Long Island
Blanvalet TB
600 Seiten
August 2014
Genre:
Drama, historisch, Familiensaga, Liebesgeschichte
Thema:
Eine gefühlvolle Saga aus dem faszinierenden New York der 30er
Jahre
Zeit:
20. Jahrhundert/1930er Jahre, Gegenwart
Ort:
New York/Ostfriesland
Hauptfigur:
weiblich
46
Ostfriesland, 1932. Die junge Marie wächst in einfachen Verhältnissen auf. Als sie sich in den
falschen Mann verliebt, wird sie von ihren Eltern zu Verwandten nach Amerika geschickt. Im
Gepäck hat sie ein gebrochenes Herz – und ein Rezept für den Käsekuchen ihrer Tante. Sie
ahnt nicht, dass sie damit Manhattan im Sturm erobern wird...
Jahrzehnte später fährt die Hamburger Fotografin Rona mit ihrem Großvater nach New York,
wo er seine Schwester Marie zu ihrem 90. Geburtstag besucht. Diese vertraut ihrer Großnichte
eine Geschichte an, die ihr Leben für immer verändert...
Die junge Ostfriesin Marie muss 1932 nach New York auswandern, weil sie sich in den falschen Mann
verliebt hat. Sie bringt nichts mit außer dem Rezept für einen besonderen Käsekuchen, der ganz New
York verrückt macht – sie gilt als Erfinderin von „Marie’s Cheese Cake New York Style“. Er ruft
zahlreiche Konkurrenten auf den Plan, die ihr das Rezept abjagen wollen und beschert ihr nach
einigen Wirrungen den Richtigen. Mit ihm wird sie ein elegantes Strandrestaurant in den Hamptons
betreiben, zwei Söhne bekommen und ein glückliches Leben führen. Ihr Käsekuchen schmeckt nicht
nur sensationell, er hat auch etwas zutiefst Trostspendendes und versöhnlich Stimmendes. An ihrem
90. Geburtstag vertraut Marie das geheime Rezept des inzwischen legendären Cheese Cake ihrer
deutschen Großnichte, der Fotografin Rona (45) an, die in Hamburg lebt, gerade beruflich und privat
an einem Tiefpunkt angelangt ist, und ihren Großvater begleitet. Rona geht zurück nach Ostfriesland,
eröffnet in der Altstadt von Leer eine Teestube, baut sich mit dem Kuchenrezept eine neue Existenz
auf und findet in ihrer alten Heimat auch einen Mann zum Lieben und Leben.
Zur Autorin
Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene
Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits den Roman Die Rose
von Darjeeling. Seit sie vor vielen Jahren bei einer Reisereportage ihren ersten „Cheese Cake New
York Style“ probierte, ist sie süchtig nach diesem ganz besonderen Käsekuchen. Sylvia Lott lebt in
Hamburg-Winterhude.
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Drama, Liebesgeschichte
Sophie Miller
Ein Jahr in Cornwall
Diana Taschenbuch
352 Seiten
Juni 2014
Genre:
Drama, Liebesgeschichte
Thema:
Eine bewegende Liebesgeschichte an der malerischen Küste
Cornwalls
Zeit:
Gegenwart
Ort:
England, Cornwall
Hauptfigur:
weiblich, 30-40 Jahre
47
Mit dem charmanten Hotel Trelawn Manor an der Küste Cornwalls haben sich die deutsche
Archäologin Sarah und ihr Mann Russell einen Lebenstraum erfüllt. Doch erst als Sarah den
Familienvater John kennenlernt, wird ihr klar, dass ihre kinderlose Ehe in einer tiefen Krise
steckt. Vergeblich versuchen Sarah und John sich gegen ihre leidenschaftlichen Gefühle
füreinander zu wehren und laufen Gefahr, für alles um sie herum blind zu werden. Wird ihre
Liebe, die mit einer Lüge begann, je eine Chance haben?
Sarah Henley, eine deutsche Archäologin Anfang vierzig, lebt mit ihrem Mann Russell, einem
erfolgreichen Geschäftsmann, in Cornwall. Hier hat sich Sarahs Traum vom Leben auf dem Land
erfüllt, die beiden bewohnen den Landsitz Trelawn Manor. Eigentlich ist Sarah zufrieden mit ihrem
Leben, nur Kinder konnten Sarah und Russel nie bekommen. Als Sarah und Russell bei einem
Ausflug in den nahegelegenen Ort plötzlich ein Junge (Billy) vors Auto läuft und dieser schwer verletzt
wird, ändert sich für Sarah alles. Obwohl sie keine Schuld trifft, da der Vater des Kindes seine
Aufsichtspflicht verletzte, kann sie nur schwer mit der Last leben, ein Kind angefahren zu haben. Nach
der Begegnung mit dem Vater des Jungen, John Cormac, folgt Sarah ihnen ins Krankenhaus und
verfolgt Billys Zustand. Als Billy erzählt, der Unfall sei nur passiert, weil sein verstorbener Bruder
Gwydyon ihn zu sich holen wollte, ist Sarahs Neugier geweckt, sie beschließt John aufzusuchen und
das Rätsel zu lösen. Als sie John Cormac, der seinen Beruf als Lehrer aufgab und nun als Skipper
Touristen zu den Sehenswürdigkeiten der Gegend fährt, aufsucht, ist sie überrascht, wie sehr sie sich
freut ihn wiederzusehen. Auch er scheint mehr als erfreut sie wiederzusehen. Er berichtet ihr, dass
Billys älterer Bruder tatsächlich vor vielen Jahren verstarb und Billy ihn in Gestalt des mythologischen
Gwydyon wieder aufleben lässt, seine Art sein Andenken an ihn zu bewahren. Nur widerstrebend
trennen sich die beiden nach dem Gespräch wieder voneinander, wissend, dass ihre Wege sich von
nun an nicht weiter kreuzen werden – und sollen: John ist ebenfalls verheiratet, und hat außer Billy
noch eine Tochter. Als Sarah einen Anruf bekommt, ihr Mann hätte in einem nahegelegenen Hotel
sein Feuerzeug vergessen, läuten bei ihr alle Alarmglocken. Russell hatte sie schon einmal
hintergangen. Nach dem deprimierenden Abstecher im Hotel trifft sie zufälligerweise John wieder. Sie
verabreden sich für den nächsten Tag. John gesteht ihr, dass er sich in sie verliebt hat. Von seiner
Direktheit und der Situation überfordert, zieht Sarah sich in ihr Schneckenhaus zurück und weist ihn
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brüsk ab. Doch sie muss sich eingestehen, dass auch sie Gefühle für ihn hat und die beiden
verbringen schließlich eine leidenschaftliche Nacht auf seinem Boot. Sarah will nun Klarheit von
Russell und konfrontiert ihn mit dem Feuerzeug, welches im Hotel gefunden wurde. Er streitet alles
ab. Sarah ist kurz davor, ihm ihre Nacht mit John zu gestehen, möchte jedoch nicht, dass ihr
Verhalten wie eine kleinliche Racheaktion wirkt und beschließt noch zu warten. John und sie
verabreden sich bei Billy in der Klinik, um sich wenigstens kurz sehen zu können, doch Johns Frau
Maureen kommt ihrem Mann zuvor und so begegnen sich die beiden Frauen zum ersten Mal seit
Billys Unfall. Maureen ist sympathisch und plaudert mit Sarah, die vor schlechtem Gewissen fast
vergeht. John und Sarah beschließen gemeinsam weg zu fahren. Sie erleben zwei Tage voller
Leidenschaft und sind sich doch in jedem Moment bewusst, dass ihre Beziehung keine Zukunft hat.
Sarah beschließt schweren Herzens, dass dieser Ausflug der Schlusspunkt ihrer Beziehung sein soll,
und geht ab jetzt auf Abstand zu John. Der hält sich jedoch nicht an ihre Abmachung, er ruft Sarah an.
Sie ist erneut überwältigt von Johns Ehrlichkeit, als dieser ihr seine Gefühle und seine Verzweiflung
angesichts ihrer Situation deutlich macht. Doch Sarah bleibt schweren Herzens bei ihrem Entschluss,
es wird keine weiteren Treffen geben. Langsam setzt sich zu Hause wieder der Alltag durch, Sarah ist
entschlossen ihrer Beziehung zu Russell eine zweite Chance zu geben.
Sarah stürzt sich in die Arbeit, die ihr hilft, John zu vergessen. Als John sie eines Tages auf dem
Heimweg abpasst, schafft sie es jedoch nicht ihn abzuweisen. Wieder verbringen die beiden eine
gemeinsame Nacht miteinander, an deren Ende sie beschließen reinen Tisch zu machen und sich in
absehbarer Zeit von ihren Partnern zu trennen. Bis dahin macht Russell es Sarah besonders schwer,
verwöhnt sie und schenkt ihr ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit. Sarah hält das Warten auf Nachricht
von John kaum aus und erfährt schließlich, dass dieser verhaftet wurde. Er soll nachts ein anderes
Boot gerammt und die Insassen verletzt zurückgelassen haben. Sarah ist sofort klar, dass John
unschuldig ist. Als er gegen Kaution entlassen wird, wartet jedoch der nächste Schock auf sie. Er
eröffnet Sarah, dass er bei seiner Familie bleiben wird, die ihm in seiner Not beigestanden hat, die
Verhaftung sei „ein Zeichen“ gewesen. Auch wenn er sie nach wie vor liebe, sei er das seiner Familie
schuldig. Sarah muss notgedrungen mit der Situation zurechtkommen und versucht wieder, sich mit
Arbeit abzulenken, leidet jedoch wie verrückt unter der Trennung. Schließlich kommen sie und Russell
sich wieder näher, es scheint, als ob sich ihre Beziehung wieder zum Guten wendet. Als sie jedoch
von dem Gerichtsverfahren gegen John hört, beschließt sie ihm zu helfen. Sie bittet den Werftbesitzer
nach einem ähnlichen Boot mit Unfallschaden Ausschau zu halten. Er macht ihr wenig Hoffnung, am
Ende des Gesprächs erleidet Sarah einen Schwindelanfall. Als diese Anfälle sich wiederholen, beginnt
in Sarah ein Verdacht zu reifen - könnte sie doch noch schwanger geworden sein? Der Arzt bestätigt
ihre Annahme schließlich. Überglücklich beschließt sie, nun endlich neu zu beginnen und Russel alles
zu erzählen. Kurz zuvor jedoch berichtet ihre aufgebrachte Haushälterin ihr, dass Russell sie wieder
betrügt, sein Job in London war nur eine Ausrede, er verbringt die Zeit mit seiner Geliebten. Sarah
berichtet ihm daraufhin von ihrer Beziehung zu einem anderen Mann und verlässt Russell, ohne ihm
von ihrer Schwangerschaft zu erzählen (sie ist sich sicher, Russell würde eine Trennung sonst nicht
akzeptieren) und zieht ganz nach Bossiney, Trelawn Manor wird verkauft. Ein Tipp des
Werftbetreibers führt schließlich dazu, dass Sarah ein Boot aufstöbert, das mit ziemlicher Sicherheit in
den Unfall verwickelt war. Sie gibt die Information an die Polizei weiter, bittet jedoch darum, anonym
zu bleiben. Eines Tages erhält sie einen überraschenden Anruf - es ist Maureen, die sich mit ihr
treffen will. Sarah willigt ein. John wurde freigesprochen und Maureen hat herausbekommen, dass
Sarah der Polizei den Tipp gegeben hatte und vermutet jetzt, dass Sarahs Interesse an Johns
Schicksal nicht nur freundschaftlich ist. Sarah gesteht Maureen alles, und die beiden Frauen sprechen
sich aus. Maureen erzählt von ihrer Ehe, die mehr Freundschaft und Verpflichtung als Liebe sei und
gibt John frei, da sie merkt wie er unter der Situation leidet. Sarah meldet sich jedoch daraufhin nicht
bei John, sie will ihr Leben unabhängig von ihm und seinen Entscheidungen, und führen und
selbstbestimmt leben. Sie freut sich auf ihr Kind, wendet sich wieder ihren Ausgrabungen zu und
macht erste Funde. Sie hat sich in Bossiney gut eingelebt und Freunde gefunden. Eines Tages steht
John vor der Tür und gesteht ihr erneut seine Liebe, ein gemeinsamer Neuanfang scheint nun
möglich.
Zur Autorin
Sophie Miller ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die bereits mehrfach ausgezeichnete
Romane veröffentlicht hat. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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48
Drama, Liebesgeschichte, historisch
Andrea Schacht
Triumph des Himmels
Blanvalet
544 Seiten
März 2014
Genre:
Drama, Liebesgeschichte, historisch
Thema:
Der Weg einer unabhängigen Frau in den 1920ern auf der Suche
nach sich selbst.
Zeit:
20. Jahrhundert/1920er Jahre
Ort:
Deutschland/Berlin, Deutschland/Godesberg/, Frankreich/Paris
Hauptfigur:
weiblich, 20-30 Jahre
49
1925: Die Rallye »Von Triumph zu Triumph« von Paris nach Berlin verspricht, das Ereignis des
Jahres zu werden, und zieht eine illustre Fahrerschaft an. Für den Abenteuerer Alastair
MacAlan ist ein Sieg die letzte Hoffnung vor dem endgültigen Abstieg, doch einige andere
Teilnehmer haben weit dunklere Motive.
Als die junge Berliner Journalistin Emmalou von der abenteuerlichen Unternehmung erfährt,
ist sie wie elektrisiert – sie will das Rennen mit dem Flugzeug begleiten, um mit einem
sensationellen Bericht Anerkennung zu finden. Doch bei einem Blick auf die Teilnehmerliste
entdeckt sie einen Namen, der alte Erinnerungen in ihr weckt, die sie längst begraben glaubte.
1925 – der amerikanische Ölbaron Frank Tilman lobt zusammen mit dem deutschen und dem
französischen Automobil-Club die Rallye „Von Triumph zu Triumph: Paris-Berlin“ aus, eine
internationale Veranstaltung, die die Völkerverständigung unterstützen soll. Start ist der Arc de
Triomphe in Paris, Ziel das Brandenburger Tor.
Emmalou, die junge Journalistin, begleitet das Rennen, um mit ihrem sensationellen Bericht über die
Rallye endlich Anerkennung zu finden.
Von Nordafrika trifft der abgerissene Abenteurer MacAlan in Paris ein. Für ihn ist der Sieg bei dieser
Rallye die letzte Hoffnung vor dem endgültigen Abstieg. Auch die anderen Teilnehmer haben ihre
antreibenden Motive – brennender Ehrgeiz, Abenteuerlust, Ruhmsucht, Geldgier …
Das Rennen beginnt, und Sabotage, Unfall und Verrat, aber auch Kameradschaft, Mut und
Leidenschaft fahren mit.
Vorgeschichte:
Emmalou (27) ist die jüngere Tochter eines Godesberger Hotelbesitzers. Sie hat eine glückliche
Kindheit, ihre Wissbegier und ihr Unternehmungsgeist werden von ihren Eltern gefördert, sie besucht
die Schule für höhere Töchter und hilft im Sommer schon in jungen Jahren im Hotelbetrieb mit. So
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lernt sie die Söhne der Fitzgeralds, Beau und Chester, und Alasdair MacAlan kennen. Die jungen
Männer freunden sich ebenfalls mit Will, dem Chauffeur des Hotels, und Hans, dem Majordomus, an.
1913 entspinnt sich zwischen Emmalou und MacAlan eine zarte Liebe. Verklärt von ihrer ersten
Verliebtheit bemerkt Emmalou nicht, dass auch der junge Will Marten sie mit sehnsüchtigem Interesse
betrachtet. Im Jahr darauf bricht jedoch der Krieg aus, und das bedeutet das Ende der aufkeimenden
Beziehung – MacAlan und Will werden eingezogen und stehen sich in den feindlichen Lagern
gegenüber.
Gestützt von ihrer Familie überwindet Emmalou ihren Liebeskummer, und in den Kriegsjahren leistet
sie mit ihrer Mutter Hilfsdienste im Lazarett. Dort trifft sie 1916 den verwundeten Offizier Titus du
Plessis. Er bezaubert sie mit seinem sanften Charme, bald darauf verloben sie sich. Doch sie haben
nur wenige gemeinsame Wochen, dann muss Titus zurück an die Front. Nur selten erreichen
Emmalou Nachrichten, dann erfährt sie 1918 von Titus‘ Eltern vom Tod ihres Verlobten. Und noch
einmal schlägt das Schicksal zu – Emmalous Eltern sterben 1919 an der spanischen Grippe. Ein
Hilfsangebot kommt von ihren Beinah-Schwiegereltern in Berlin. Verstört und von Trauer fast
gebrochen überlässt Emmalou die Führung des Hotels ihrer älteren Schwester und deren Mann und
nimmt das Angebot der du Plessis, bei ihnen in Berlin zu leben, an. Dort beginnt Emmalou, um sich
von ihrer Trauer abzulenken, Artikel für das »Bunte Blatt« zu schreiben, für das Jürgen du Plessis als
Feuilletonist tätig ist. Geraldine, Titus‘ ältere Schwester, ist eine begeisterte Fotografin und ebenfalls
für die Zeitschrift tätig.
Emmalou, die sich, bedingt durch ihre Erfahrung im Hotelgewerbe, mit Fragen zur Haushaltsführung,
Präsentation und Inneneinrichtung auskennt, wird nach zwei Jahren als Journalistin angestellt und
schreibt für die Rubrik »Für die moderne Frau«.
Zwar betäubt sie sich mit dieser Tätigkeit, aber die Trauer über die erlittenen Verluste will nicht
weichen. Das aufregende Gesellschaftsleben, das die du Plessis, insbesondere Geraldine, führen,
reizt sie wenig, eine nagende Unzufriedenheit macht sich breit. Oft versinkt sie in tiefe Depressionen,
aus denen sie sich mit dem liebevollen Ratschlag ihrer Mutter zu retten versucht: „Denk an etwas
Schönes!“
Lediglich über den Wolken, im Flugzeug mit einem alten Freund, findet Emmalou Abstand zu den
Kümmernissen ihres Lebens. Sie erwirbt schließlich den Pilotenschein: Diese Lizenz ist – so glaubt
sie – das Ticket zu einem neuen Leben.
Als der Sportredakteur des »Bunten Blattes« wegen eines Unfalls ausfällt, bietet sie dem Verleger an,
der angekündigten Rallye Paris-Berlin mit dem Flugzeug zu folgen und über den Verlauf zu berichten.
Beinahe zu leicht wird ihr dieser Auftrag erteilt. Emmalou ahnt nicht, dass Jürgen du Plessis dem
Verleger geraten hat, sie mit dieser Aktion scheitern zu lassen, um sie endlich aus der Redaktion und
aus seinem Haus zu vertreiben.
Die Rallye, die nun beginnt, ist für Emmalou eine Reise zu sich selbst. Schon bald bemerkt sie, dass
sie sich überschätzt hat. Mehr und mehr Schwierigkeiten türmen sich auf, ihr werden Knüppel
zwischen die Beine geworfen, Verrat und Tod verfolgen sie. Gleichzeitig aber trifft sie jene Menschen
wieder, die einst große Bedeutung in ihrem Leben gehabt haben.
Und sie findet neue Freunde, die ihr helfen zu erkennen, dass die Flucht vor der Vergangenheit nicht
der richtige Weg ist.
Emmalou erkennt, dass ihre große Fähigkeit nicht im Journalismus liegt, sondern dass sie mit Herz
und Seele Gastwirtin ist, wie auch einst ihre Eltern.
In diesem Augenblick öffnen sich für sie die Türen zu einem neuen Leben.
Zur Autorin
Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat
dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre
historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die
Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit Die elfte Jungfrau kletterte Andrea Schacht erstmals auf
die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt
mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.
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50
Drama
Saša Stanišić
Vor dem Fest
Luchterhand HC
400 Seiten
März 2014
Genre:
Drama
Thema:
Eine scheinbar ruhige Nacht in der Uckermark... doch dann
geschieht etwas schier Unglaubliches.
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland/Uckermark
Hauptfigur:
Gruppe
51
Es ist die Nacht vor einem Fest in Fürstenfelde, einem kleinen Dorf in der Uckermark. Einige
Leute sind draußen unterwegs. Eine junge Frau namens Anna beim nächtlichen Joggen. Ein
Glöckner und sein Lehrling haben ein mitternächtliches Läuten vor. Eine Füchsin will Eier für
ihre Jungen besorgen. Eine Malerin will ein Nachtbild malen. Ein ehemaliger Oberst der NVA
will sich in den Kopf schießen oder Zigaretten holen - das weiß er selbst noch nicht so genau.
Alle haben sie eine Mission. Alle wollen sie etwas zu Ende bringen, bevor die Nacht vorüber
ist.
Keiner von ihnen will den Einbruch ins Haus der Heimat beobachtet haben. Das Dorfarchiv steht aber
offen. Doch nicht das, was gestohlen wurde, sondern das, was entkommen ist, quält die Schlaflosen.
Die Nacht gebiert Ungeheuer: Alte Geschichten und Erinnerungen, Mythen und Märchen, sind
ausgebrochen und ziehen mit den Menschen um die Häuser. Sie fügen sich zum Roman einer langen
Nacht, zu einem Mosaik des Dorflebens, in dem Alteingesessene und Zugezogene, Verstorbene und
Lebende, Handwerker, Rentner und arbeitslose Halbgötter in Fußballtrikots aufeinander treffen. Und
in dem es Herrn Schramm einfach nicht gelingen will, an Zigaretten zu kommen. Wie wird es
aussehen das Dorf, wenn das Fest beginnt?
Zum Autor
Sasa Stanisic wurde 1978 in Visegrad in Bosnien-Herzegowina geboren und musste als
Vierzehnjähriger mit seiner Familie vor dem Bürgerkrieg nach Heidelberg fliehen. Von 2004 bis 2006
studierte er am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sein Romandebüt Wie der Soldat das
Grammofon repariert begeisterte Leser und Kritik gleichermaßen, es gelangte 2006 auf die Shortlist
des „Deutschen Buchpreises“ und wurde bisher in 30 Sprachen übersetzt. Stanisic erhielt zahlreiche
Auszeichnungen, u.a. den „Adelbert-von-Chamisso-Preis“.
© 2013 Medienagentur Random House in der Verlagsgruppe Random House, München
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Drama, Familiensaga
Constanze Wilken
Der Duft der Wildrose
Goldmann Taschenbuch
384 Seiten
Juli 2014
Genre:
Drama, Familiensaga
Thema:
In einem malerischen Fischerdorf an der walisischen Küste entdeckt
die junge Caitlin ein streng gehütetes Geheimnis ihrer Familie
Zeit:
Gegenwart
Ort:
England/Wales
Hauptfigur:
weiblich, 30-40 Jahre
Als ihre Tante Birdie sie um sofortiges Kommen bittet, macht sich die junge Caitlin Turner auf
den Weg in das hübsche walisische Küstenstädtchen Portmeirion. Dort führt Birdie einen
kleinen Porzellanladen, den Cait hüten soll, während sich ihre Tante einer Operation unterzieht.
Kurz bevor Birdie ins Krankenhaus geht, deutet sie Cait an, in ihrer Familie gebe es ein dunkles
Geheimnis – mehr verrät sie nicht. Dann lernt Cait den wortkargen Ranger Jake kennen – und
schon bald kommen sich beide einander näher. Doch Jake ist einem Verbrechen im Snowdonia
Nationalpark auf der Spur, und die Ereignisse drohen sich zu überstürzen …
Caitlin Turner ist Anfang 30 und lebt in Chester ein zufriedenes, aber wenig aufregendes Leben als
Inneneinrichterin. Doch als ihre Tante Birdie sie um sofortiges Kommen bittet, macht sich Cait sofort
auf den Weg in das hübsche Küstenstädtchen Portmeirion, wo Birdie einen kleinen Laden führt, in
dem sie ihr selbstgefertigtes Porzellan verkauft. Nach dem tragischen Selbstmord des Vaters und dem
frühen Tod der Mutter sind Cait und ihre jüngere Schwester Jessica bei Birdie aufgewachsen, und
selbstverständlich wird sich Cait, die eine enge Beziehung zu ihrer Tante hat, um deren Laden
kümmern, während sie sich einer Operation unterziehen muss. Doch kurz bevor Birdie ins
Krankenhaus geht, deutet sie Cait an, in ihrer Familie gebe es ein streng gehütetes Geheimnis, lüftet
selbiges aber nicht. Als aber sowohl der introvertierte Ranger Jake als auch Sean, der Sohn des
reichen Sägewerkbesitzers Oliver Craddock, Cait den Hof machen, ist Birdie entsetzt und versucht
eine Verbindung zwischen Cait und Sean mit allen Mitteln zu verhindern. Dann weiht Jake Cait in eine
gefährliche Entdeckung ein, und die Ereignisse drohen sich zu überstürzen …
Zur Autorin
Constanze Wilken, geboren 1968 in St. Peter-Ording, wo sie auch heute wieder lebt, studierte
Kunstgeschichte, Politologie und Literaturwissenschaften in Kiel und promovierte an der University of
Wales in Aberystwyth. Constanze Wilken wurde als Autorin großer Frauenromane bekannt, bevor sie
mit Die Tochter des Tuchhändlers ihren ersten sehr erfolgreichen historischen Roman geschrieben
hat. Weitere Titel der Autorin sind bei Goldmann in Vorbereitung.
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Filmstoffe Frühjahr 2014
- Kinder und Jugend b
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Kinder & Jugend, Mädchen
Christian Bieniek
Frisch verliebt ist halb gelogen
cbj
220 Seiten
Juni 2014
Genre:
Kinder & Jugend, Mädchen
Thema:
Eine frische, verrückte Geschichte über die Suche nach der
Liebe und sich selbst
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 15-20 Jahre
54
Die wunderschöne Tabea Sonnenschein lebt mit ihren Eltern in einer prachtvollen Villa, erlebt
die traumhaftesten Ferien und verliebt sich unsterblich in den supersüßen David... Oder ist
alles ganz anders? Vielleicht heißt Tabea in Wirklichkeit Gabriele und muss den Urlaub mit
ihren Eltern in einem winzigen Nest an der Nordsee verbringen. Hat einen Freund zu Hause und
flirtet trotzdem mit dem smarten Sven. Und merkt, dass es von Tat zu Tag schwerer wird, die
Lügengeschichten durchzuhalten. Wer weiß?
Ein ganz schön verrückter Roman über die Suche nach sich selbst und den wahren Gefühlen.
Es sind Sommerferien und die 15-jährige Gabriele muss drei Wochen mit ihren Eltern nach
Brödersbüll an der Nordsee fahren. In diesem Kaff gibt es rein gar nichts zu tun, außer die Zeit
abzusitzen, auf SMS von ihrem Freund Michael zu warten, der in Marokko im Urlaub ist, und im
Gemeindehaus Emails an die beste Freundin zu schreiben. Gabriele ist total gelangweilt, und so
träumt sie sich an andere Orte, erfindet Figuren und Identitäten und macht ihre Realität mit ein paar
Lügen wenigstens etwas interessanter. Sie möchte später Autorin werden und füllt ihr schwarzes
Notizbuch mit diesen verrückten Geschichten, die als einzelne Kapitel im Buch auftauchen. So wird
aus Gabriele Tabea, aus dem Bäcker ein heißer Typ, der sich für sie interessiert, und die Oma, die
eigentlich quicklebendig zu Hause sitzt, stirbt einen traumatischen Tod.
Ihre Eltern versuchen Gabriele den Urlaub schmackhaft zu machen, wollen sie mit an den Strand und
ins Restaurant nehmen, aber sie blockt ab. Während ihre Mutter sich mit ihr streitet, versucht der
konfliktscheue Vater, den Familienfrieden zu wahren. Doch scheint durch, dass der Urlaub in
Brödersbüll auch nicht der Traumurlaub der Eltern ist, sondern ein finanzieller Kompromiss.
Während sie in ihrem Kopf immer wieder in andere Rollen schlüpft, lernt Gabriele in der Realität Sven
kennen. Der ist ebenfalls mit seinen Eltern in dem kleinen Ort gestrandet und langweilt sich genauso
wie sie. Gemeinsam gehen sie in den nächsten Wochen Eis essen, spazieren oder verbringen ihre
Zeit am Strand. Mal findet sie Sven attraktiv und lässig (auch wenn er eigentlich nicht ihr Typ ist), mal
ist er nur ein langweiliger Kerl mit Schafsgesicht. Aber der kleine Flirt mit ihm macht das Ferienleben
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spannender. Michael gegenüber hat sie kein richtig schlechtes Gewissen, denn Marokko ist Marokko
und Brödersbüll ist Brödersbüll und nach dem Urlaub ist alles sowieso wieder anders. Oder etwa
nicht? Das redet sie sich zumindest ein und kokettiert in den kurzen SMS-Unterhaltungen mit Michael
damit, das erste Mal mit ihm schlafen zu wollen. Und Michael möchte gerne, aber er hat auch
Bedenken, ob er ihre Erwartungen erfüllen kann.
Am Ende des Urlaubs hat Gabriele ihren ersten Sex dann ganz unverhofft mit David, der sie zufällig in
die Villa seiner verreisten Eltern einlädt und sie mit Poolbad, Wein und einer gesunden Portion
Selbstbewusstsein verführt. – Oder war das doch Sven? Fantasiegeschichte und Realität
verschwimmen immer mehr.
Bevor es wieder nach Hause geht, nimmt Gabriele sich vor, einfach sie selbst zu sein. Ihre Eltern
können ja manchmal doch ganz vernünftig sein, und Michael wird sie beichten, was passiert ist.
Schluss mit den ganzen Fantasiegeschichten! – Zumindest ein bisschen.
Zum Autor
Christian Bieniek (1956-2005) gehörte zu den erfolgreichsten und beliebtesten Kinder- und
Jugendbuchautoren Deutschlands. Er schrieb Hörspiele, TV-Sketche und Radioserien. 1993 erschien
sein erstes Jugendbuch Immer cool bleiben. Seitdem veröffentlichte er über neunzig Bücher für Kinder
und Jugendliche, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.
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Kinder & Jugend, Fantasy
Nina Blazon
Der dunkle Kuss der Sterne
cbt
420 Seiten
März 2014
Genre:
Kinder & Jugend, Fantasy
Thema:
Die Geschichte einer magischen Liebe voller tödlicher Gefahren,
hinreißend gefühlvoll und unglaublich spannend.
Hauptfigur:
weiblich, 15-20 Jahre
Canda, eine junge Frau der obersten Kaste Ghans, wacht nach einem schrecklichen Albtraum
auf und erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel: Es ist ihr Gesicht, das ihr entgegenblickt,
aber etwas ist verloren gegangen. Ihr fehlt der Glanz, mit dem sie alle bezaubert hat. Und Tian,
dem sie versprochen war, ist spurlos verschwunden… Ihre eigene Familie verstößt sie und
lässt sie wegsperren, doch Canda entkommt. Und trifft ausgerechnet auf die Mégana, die
Herrscherin des Landes, die ihr einen erstaunlichen Handel vorschlägt: Sie stellt Canda einen
Sklaven, den geheimnisvollen Amad, zur Seite, um Tian zu suchen. Doch der Preis, den Canda
dafür zahlen muss, ist hoch, und ihre Suche führt auf ungeahnte Wege…
Zur Autorin
Nina Blazon las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben
begann sie während dem Studium. Ihr erster Jugendroman wurde mit dem „Wolfgang-Hohlbein-Preis“
und dem „Deutschen Phantastik Preis“ ausgezeichnet. Die erfolgreiche Kinder- und
Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart.
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Kinder & Jugend: Mädchen
Anne Hertz
Juni und ich - Schummeln wie verrückt
cbj
176 Seiten
April 2014
Genre:
Kinder & Jugend, Mädchen
Thema:
Bridget Jones' kleine Schwester im Anmarsch!
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 12 Jahre
Tadaaa! Juni, alias Carla, ist offizielle Chefredakteurin der Schülerzeitung. Die jüngste aller
Zeiten! Okay, mit ein bisschen unwissentlicher Hilfe ihrer Journalisten-Tante hier und ein
bisschen Geflunkere da – aber schließlich zählt nur das Ergebnis. Und jetzt kann Juni so
richtig loslegen und zeigen, was in ihr steckt. Ganz besonders, als der wirklich ziemlich süße
Lasse mit einer brandheißen Story über Tierwelpenschmuggel ankommt. Hier steht definitiv ein
journalistischer Undercovereinsatz der Spitzenklasse an. Klarer Fall für Juni, selbst, wenn sie
dabei schummeln muss wie verrückt!
Carla alias Juni, die knapp 12-jährige Hauptdarstellerin, ist gerade in die 6. Klasse gekommen und
überzeugt: Das wird ihr Durchbruch! Schließlich darf sie nun endlich Mitglied der
Schülerzeitungsredaktion werden. Und dann werden ALLE erkennen, was wirklich in ihr steckt,
nämlich mindestens die Marion Dönhoff des investigativen Schülerzeitungsjournalismus. Blöd nur,
dass sich gleich in der ersten Redaktionssitzung rausstellt, dass sich niemand, aber auch absolut gar
niemand im Haufen der praktisch erwachsenen Mittel- und Oberstufenschüler für die Ideen der Küken
aus der 6. Klasse interessiert. Stattdessen werden unsere Heldin und ihre Klassenkameradinnen erst
mal zum Colaholen und Kopienziehen abkommandiert. Für die gegenüber den Großen manchmal
etwas schüchterne Carla ist das ein herber Schlag. Denn zum einen besitzt sie eigentlich jede Menge
Witz, Mut und coole Ideen – wenn sie sich denn erst mal traut. Und zum anderen stammt sie aus einer
Familie, der das Schreiben definitiv im Blut liegt. Ihr Vater ist nämlich nicht nur ein begnadeter
Strafverteidiger, sondern auch Autor nicht minder erfolgreicher Krimis. Und ihre Patentante Jutta ist
die bekannte Chefredakteurin einer großen Zeitschrift und ihr großes Vorbild.
Carlas Chance naht, als Zickereien zwischen den großen Mädels dazu führen, dass sich die
Redaktionsleitung heillos zerstreitet und niemand bereit ist, sich ins gemachte Wespennest zu setzen.
Da sie mittlerweile weiß, dass niemand einer Sechstklässlerin die Aufgabe der Chefredakteurin
zutrauen würde, bedient sie sich ganz frech beim Namen einer wahren Internetlegende: Juni Jupiter,
im Netz als Bloggerin berühmt geworden mit ihren kritischen Kommentaren zum Zeitgeschehen und in
Wahrheit Carlas Patentante (Jutta Niehoff). Juni hat sich angeblich anonym an Carla gewandt und ihr
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Hilfe bei der Schülerzeitung angeboten. Und nun ist Carla deren „Sprachrohr“ und kann fröhlich all
ihre eigenen genialen Ideen durchsetzen, die ihr vorher keiner abgenommen hätte.
Ihre Tante ahnt von alldem natürlich nichts – aber weil diese normalerweise keine Schülerzeitungen
liest, hält Juni die Gefahr, dass Jutta dahinter kommt, für ein zu vernachlässigendes Risiko. Noch
flugs und heimlich Tantchens Blog-Signatur für ein offizielles Schreiben Juni Jupiters an die Redaktion
kopiert, schon kann´s losgehen mit der Arbeit als Frau Chefredakteur. Wie zu erwarten beginnt Carla
alias Juni sich dabei immer mehr in ihr Gespinnst aus Schwindeleien zu verstricken und kann sich nur
mit viel Witz und kreativer Improvisation über Wasser halten.
Der geniale Showdown wird die wahre Identität von Juni enthüllen, aber da Jutta zu ihr hält und sie
nicht bloßstellt, bleibt ihr Schwindel vor den anderen geheim und trotzdem wissen nun alle, was
wirklich in unserer Heldin steckt. Und das Beste: Jutta schenkt ihr das Pseudonym – und so darf sie
sich fortan als Schreiberin wirklich Juni nennen. Also wird Juni nun selbstbewusst als die jüngste
Schülerzeitungschefredakteurin endlich das tun, was sie am besten kann: Geschichten schreiben,
über Juni, sich selbst und das Leben eben …
Zur Autorin
Anne Hertz ist das Pseudonym der Autorinnen Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz, die nicht
nur gemeinsam schreiben, sondern als Schwestern auch einen Großteil ihres Lebens miteinander
verbringen. Bisher haben die Schwestern als Duo mit ihren Romanen eine Gesamtauflage von 1
Million Exemplaren erreicht und eine große Fangemeinde fiebert jedem neuen Buch entgegen. Ein
höchst außergewöhnliches Autorenduo, das in Hamburg lebt und arbeitet und mit Juni & ich seine
erste Kinderbuchreihe vorlegt.
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Kinder & Jugend, Spannung, Abenteuer, Reihe
Usch Luhn
Nele im Zeltlager
cbj
128 Seiten
Juni 2014
Genre:
Kinder & Jugend, Spannung, Abenteuer, Reihe
Thema:
Lustige Abenteuer aus dem Kinder-Alltag – eine verwunschene
Burg mit verrücktem Papagei und kettenrasselndem Gespenst
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 10 Jahre
Nele jagt mit Freudengeheul durch Burg Kuckuckstein: eine Woche Zeltlager mit Lukas und
Tanne. Wie toll ist das denn? Das Feriencamp liegt wunderschön an einem See und auch das
Motto „Hexen und Zauberer“ findet Nele spitze. Hoffentlich kann sie sich da ein paar tolle
Zaubertricks abgucken. Doch schon in der ersten Nacht im Zelt wird es richtig unheimlich. Aus
dem Wäldchen dringt immer wieder merkwürdiges Gekrächze zu ihnen herüber. Was es wohl
damit auf sich hat? Klar, dass Nele und ihre Freunde diesem Geheimnis auf die Spur kommen.
Und als es wieder nach Hause geht, weiß Nele genau: Zeltlagerferien sind nur was für echte
Abenteurer!
REIHENTITEL:
Nele und die neue Klasse (1)
Nele auf dem Ponyhof (2)
Nele und die Geburtstagsparty (3)
Nele und die wilde Bande (4)
Nele geht auf Klassenfahrt (5)
Nele und der indische Prinz (6)
Nele und das Schulfest (7)
Nele feiert Weihnachten (8)
Nele und der Neue in der Klasse (9)
Nele und die geheimnisvolle Schatztruhe (10)
Zur Autorin
Usch Luhn kommt aus der Steiermark und lebt abwechselnd in Berlin und am Wattenmeer in
Ostfriesland. Sie ist Kommunikationswissenschaftlerin, unterrichtet an einer Filmschule und schreibt
eigene Filmdrehbücher sowie Kinder- und Jugendbücher.
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Kinder & Jugend, Mädchen, Reihe
Dagmar H. Mueller
Die Chaosschwestern gegen den Rest der
Welt
cbj
256 Seiten
Juni 2014
Genre:
Kinder & Jugend, Mädchen, Reihe
Thema:
Neue Turbulenzen für die vier chaotischen Schwestern
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
Gruppe, weiblich, 7-15 Jahre
Die Schule sucht die Superband – und die Chaosschwestern sind hellauf begeistert. Bis auf
Livi, die sich lieber adoptieren lassen würde, als mit der ganzen Familie auf der Bühne zu
stehen! Überhaupt plagen sie ganz andere Sorgen, und die heißen Gregory und Katinka ...
Tessa dagegen hat ihr Gesangstalent entdeckt und glaubt fest an eine steile Karriere. Und
während Kenny einem türkischen Geheimnis auf der Spur ist, hat 007-Malea schon wieder alle
Spioninnenhände voll zu tun ... Kicherspaß und quirlige Verrücktheiten – willkommen in der
Welt der Chaosschwestern!
REIHENTITEL:
Die Chaosschwestern legen los (1)
Die Chaosschwestern sind unschlagbar (2)
Die Chaosschwestern starten durch (3)
Die Chaosschwestern voll im Einsatz (4)
Die Chaosschwestern sind die Größten (5)
Zur Autorin
Dagmar H. Mueller arbeitete als Skilehrerin, Musiklehrerin und PR-Texterin. All das konnte sie aber
nicht von ihrer wahren Passion abhalten, dem Schreiben von Büchern. Dagmar H. Mueller arbeitet
heute hauptberuflich als Autorin und lebt in England.
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Kinder & Jugend, aktuelle Themen
Frauke Nahrgang
Mias erster Schultag
cbj
128 Seiten
Mai 2014
Genre:
Kinder & Jugend, Mädchen
Thema:
Mia – ein kleiner Trotzkopf mit großem Herz – macht Lust auf
die Schule
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 6 Jahre
61
Mia freut sich auf ihren ersten Schultag, doch dann geht einfach alles schief: Kakaoflecken auf
dem Kleid, den Ranzen vergessen und Magenschmerzen – so beginnt ihr großer Tag. Nur gut,
dass sie kaum Zeit hat, sich Sorgen zu machen, denn ihr neuer Schulkamerad Ben packt ihre
Hand und lässt sie einfach nicht mehr los. Gemeinsam sind sie stark und erleben noch so
einige spannende Überraschungen.
Frauke Nahrgang erzählt mit viel Erfahrung, Witz und Feingefühl von einem turbulenten
Schulanfang. Eine prima Vorbereitung auf die Schule – für Kinder und Eltern.
Mia kommt in die Schule. Doch seitdem ihre beste Freundin Jasmin weggezogen ist, hat sie gar keine
Lust mehr darauf, ein Schulkind zu sein. Eigentlich mag sie am liebsten gar nicht mehr in die Schule
gehen, denn wer soll nun neben ihr sitzen? Und es kommt noch schlimmer: Ausgerechnet Robin, der
doofe Nachbarsjunge, ist in Mias Klasse. Warum muss Jasmin wegziehen und Robin darf hier
bleiben?
Doch dann kommt alles anders: Am ersten Schultag heftet sich der kleine Niki wie eine Klette an sie.
Er hat einfach ihre Hand geschnappt und lässt sie nicht mehr los, weil er ein bisschen Angst vor der
Schule hat. Mia fühlt sich verantwortlich, schließlich zählt sie jetzt zu den Großen und außerdem ist
Niki auch ganz in Ordnung. Jetzt muss Mia nicht alleine sitzen. Von da an geht Mia richtig gern in die
Schule – und bald schon kann sie Jasmin einen ersten Brief schreiben. Doch auch Robin ist gar nicht
so ein Rüpel wie gedacht und so werden Niki, Robin und Mia richtig dicke Freunde.
Zur Autorin
Frauke Nahrgang hat viele Jahre als Grundschullehrerin gearbeitet. Als ihre eigenen Kinder klein
waren, hat sie ihnen vorgelesen und schließlich Geschichten für sie erfunden. Inzwischen sind ihre
Kinder groß und Frauke Nahrgang ist eine erfolgreiche Autorin, die sich noch immer Geschichten
ausdenkt – besonders gerne für Leseanfänger.
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Kinder & Jugend, Freundschaft
Patricia Schröder
Lilly - Total verrückt und auch ganz anders
cbj
200 Seiten
März 2014
Genre:
Kinder & Jugend, Freundschaft
Thema:
Freundschaft, erste Liebe und Toleranz
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 11 Jahre
62
Die 11-jährige Lilly hat ein großes Herz und sprüht vor verrückten Einfällen. In ihrer
Wundersprüchebox sammelt sie Zettel mit allerlei lustigen Sprüchen. Wenn sie mal nicht weiter
weiß, schüttelt sie die Box gut durch und zieht einen Zettel. Auf den ersten Blick scheint er
zwar nie zu ihrem Problem zu passen, aber auf wundersame Weise verhilft er Lilly doch immer
zu einer einzigartigen genialen Lösung. Zum Beispiel wenn ihre beste Freundin Blümchen und
sie mal wieder von den nervigen Nachbarjungs geärgert werden. Doch als die neue
Mitschülerin Yassi in ihre Klasse kommt wird aus Spaß Ernst. Weil Yassi von allen gehänselt
wird und ihr jemand böse Streiche spielt, nimmt Lilly sie unter ihre Fittiche, was Blümchen
zunächst gar nicht gefällt. Aber es wäre doch gelacht, wenn nicht auch hier die
Wundersprüchebox helfen könnte.
In Lillys Leben ist eigentlich alles wunderbar in Ordnung. In der Schule läuft es prima und mit ihrer
besten Freundin Blümchen ebenfalls. Das einzige, worüber sie sich aufregen kann, sind die dummen
Sprüche der „Pissnelken“, die immer alles am besten wissen und noch besser können, aber die sieht
sie zum Glück ja nur in den Schulpausen, und die Marotten ihrer Geschwister. Einen großen Teil ihrer
Freizeit verbringen Lilly und Blümchen bei Oma Brille, die einen Garten in einer Stadtrandsiedlung hat.
Dort wohnen zwar auch Luis und Malte, die hin und wieder Probleme mit ihrer Freizeitgestaltung
(Langeweile!!!) haben und ihren Frust dann gerne mal an den beiden Mädchen ablassen.
Doch was wäre Lilly ohne ihre Wundersprüchebox, die für jedes Problem die perfekte Lösung bereit
hält! Als die Jungs es einmal gar zu wild treiben, zieht Lilly aus der Box den Zettel „In diesem Sommer
trägt Frau wieder Rock mit Blümchen“, eine Empfehlung, die zunächst nicht nur in Blümchens
Oberstübchen Verwirrung stiftet. Zum Glück weiß Lilly den Sinn der Karte zu deuten: Es müssen ja
nicht zwangsläufig Frauen sein, die Blümchenröcke tragen und sie müssen es auch nicht freiwillig tun
– ein Blitzgedanke und der Marottenracheplan ist perfekt!
Als eines Tages mitten in der Woche Yassi (Yasemin Celik) in ihre Klasse kommt, beginnt für Lilly der
„Ernst des Lebens.“ Die Klasse 6b der Pappelschule (Gesamtschule) ist bis auf Björn-Dakota (Mutter
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Koreanerin, Vater Deutscher) bisher nämlich „aussifrei“ gewesen, und da Björn-Dakota auch nur ein
„halber Chinese“ ist, einen coolen zweiten Namen (der ein bisschen an den wilden Westen erinnert)
und außerdem den grünen Judo-Gürtel hat, genießt er eher Anerkennung als Ablehnung (zumindest
bei den Jungs).
Yassi ist leider ganz anders. Sie sagt kaum etwas, ist vom christlichen Religionsunterricht befreit, sitzt
oder steht einfach nur herum und ist immer und zu allen nett, sogar zu den Pissnelken. Das geht gar
nicht, findet Lillly, befragt ihre Wundersprüche und beschließt, sich ein bisschen um Yassi zu
kümmern, was wunderbar funktioniert, denn Familie Celik zieht in Oma Brilles Siedlung und eröffnet
im nahe gelegenen Einkaufszentrum einen Bio-Imbiss.
Zuerst klappt alles wunderbar – schließlich sind sie nun im „Kampf“ gegen Malte und Luis zu dritt –
doch schon bald wird Blümchen das alles zu viel und sie reagiert furchtbar eifersüchtig auf Yassi. Und
leider ist das nicht das einzige Problem, mit dem Lilly sich nun herumschlagen muss. Jemand steckt
Yassi Zettel mit dummen Sprüchen in Rucksack und Jackentaschen, die Pissnelken laufen plötzlich
mit Kopftüchern herum und machen sich über Yassi lustig, und Fuat, Akin und Tarik (die „FAT“) aus
der Parallelklasse verfolgen sie auf Schritt und Tritt, um auf sie aufzupassen, da sie keine Brüder hat,
die das tun können.
Keine leichte Aufgabe für Lilly. Aber mit Hilfe ihrer Wundersprüchebox und ihrer herzerfrischend
direkten Art gelingt es ihr, den Sprüchezetteltäter zu entlarven, die Pissnelken ins Aus zu stellen und
die FAT in ihre Schranken zu weisen. Und als ihr schließlich ein eher zufälliger Griff in die
Wundersprüchebox die ganz große Idee beschert, braucht sie Blümchens und Yassis Hilfe, um diese
auch erfolgreich in die Tat umsetzen zu können.
Dass es ihr am Ende gelingt, Blümchen zu besänftigen, aus Yassi ein verborgenes Talent heraus zu
kitzeln und eine Multi-Kulti-Dreier-Clique zu gründen, bezweifelt wohl niemand mehr!
63
Zur Autorin
Patricia Schröder, 1960 geboren, wuchs in Düsseldorf auf. Als ihre Kinder zur Welt kamen, zog sie
sich in den Norden auf eine kleine Warft zurück. Anfangs vermisste sie den Trubel der Stadt, und so
fing sie an, sich Geschichten auszudenken. Mittlerweile gehört sie zu den bekanntesten Kinder- und
Jugendbuchautorinnen in Deutschland und hat schon zahlreiche Romane veröffentlicht.
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Kinder & Jugend, Reihe
Manfred Theisen
Nerd forever – Ich glaub mich trifft der Ball
cbj
200 Seiten
März 2014
Genre:
Kinder & Jugend, Reihe
Thema:
Ein urkomischer Ausflug in die Welt eines Nerds
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
männlich, 10-15 Jahre
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Nerd würde lieber Darth Vaders Todesstern polieren als beim Kicker-Eröffnungsspiel der
Schule mit dabei sein zu müssen. Denn Fußball spielt er sonst bloß an der Konsole. Doch
Klassenkamerad Rick hat ihn in seine Mannschaft gewählt – und so beginnt der Albtraum:
Nerd muss nicht nur bei Sportlehrer Ritter trainieren, sondern sein Widersacher Darwin –
Anführer der gegnerischen Mannschaft – macht sich auch noch an Nerds Schwester Sarah ran.
Sarah soll für Darwin nämlich den Spielball zinken und die sowieso schon haushoch
unterlegene Mannschaft von Rick & Nerd in die Knie zwingen. Nerd hat alle Hände voll zu tun,
um die Jungs doch noch zum Sieg zu führen…
Nerd würde lieber Darth Vaders Todesstern polieren als beim Eröffnungsspiel im neuen Kickerkäfig
der Schule mit dabei sein zu müssen. Denn Fußball spielt er sonst nur an der Konsole. Doch
Klassenkamerad Rick hat ihn in seine Mannschaft gewählt – und so beginnt der Albtraum: Nerd muss
nicht nur bei Sportlehrer Ritter trainieren, sondern sein Widersacher Darwin – Anführer der
gegnerischen Mannschaft - macht sich auch noch an Nerds Schwester Sarah ran. Folglich hängt der
Mobber ständig im Hause Nerd rum. Obendrein schließen Nerds Mama und Papa den „netten“
Verehrer gleich ins Herz.
Um herauszufinden, was Darwin wirklich im Schilde führt, installiert Nerd im Plüschzombie der
Schwester eine Cam. Ergebnis: Sarah soll für Darwin den Spielball zinken - sie baut eine
Fernsteuerung ein, die bei Bedarf durch Gewichtverlagerung die Flugrichtung ändern kann. Dabei
wäre dies gar nicht nötig, schließlich ist Darwins Mannschaft dem Team Rick & Nerd ohnehin
haushoch überlegen.
Damit auch die Mädchen im neuen NerdRoman nicht zu kurz kommen, gibt es einen Nebenplot mit
Nerdine und Patrizia. Letztere ist die Klassenzicke und stellt eigens fürs Match die Cheerleadertruppe
„The Puschelbabes“ auf die Beine. Natürlich fragt keiner die intellektuell wirkende Nerdine, ob sie mit
dabei sein möchte. Denn wer soll schon ahnen, dass auch sie so gerne mal die Puscheln schwenken
würde?
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Als Nerd und Rick im ausgedienten Pavillon hinter der Schule ein Geheimtraining mit der Mannschaft
absolvieren, taucht überraschend Darwin mit seinen Jungs auf. Nur Nerd kann das Training verraten
haben. Rick verbannt ihn daher aus der Mannschaft. (Zu Unrecht: Darwin hat nämlich durch Sarah
von dem Spiel erfahren. Diese hat Nerds Handy angezapft.)
Jedenfalls ist Nerd am Boden zerstört, aber Rettung in Sicht: Hausmeister Bissig, der immer noch ein
fanatischer Piranhapapa ist. Er trainiert von nun an den unsportlichen Computerfreak rockymäßig bis
zur Schmerzgrenze. Hierzu hat er eigens einen NerdTrainingsplan ausgearbeitet mit Disziplinen wie
Monitorstemmen, Computermausschnelllauf, Fifa 14-Dauerdaddeln, Wii-Weit-Wurf, Darth VaderDribbling und Hornbrillen-Parcours. Seine und Nerds Hoffnung: Falls einer aus Ricks Mannschaft
verhindert sein sollte, kann Nerd einspringen. Ebenfalls an Nerds Seite ist die treue Nerdine, die einen
exakten Ernährungsplan ausarbeitet. In dieser Phase des ComicRomans werden die Kickerfreunde
unter den Lesern ein paar Tipps für den eigenen Kick erhalten! Zum Training gesellt sich noch
Cheerleader Marga, die lieber kicken als Puscheln schwenken möchte.
Am Tag der Tage: Die Cheerleader betreten den Kickerkäfig. Die Menge tobt vor Begeisterung. Zur
Überraschung aller streckt Nerdine ganz oben auf der Pyramide die Puscheln gen Himmel. Heimlich
hat sie mit Marga Rock und Glitzerhemd getauscht. Nun betreten die Gladiatoren die Arena. Nur Ricks
Kicker fehlen. Der Kapitän ist krank – Feuer im Darm! Und so muss Nerd in höchster Not einspringen.
Darwin ist sich jetzt absolut siegessicher.
Aber Nerd ist nicht der erwartete Loser, sondern perfekt von Bissig aufs Spiel eingestellt. Dann jedoch
wendet sich das Blatt – die Fernsteuerung kommt zum Einsatz. Schnell steht es 4 : 2 für Darwin und
es sind nur noch wenige Minuten zu spielen. Da gibt Nerd seinem Freund Popel Patrick den
Einsatzbefehl, der sofort die Gegenfernsteuerung einschaltet. Das Leder weiß nicht mehr, was es tun
soll. Das Spiel droht im Chaos zu versinken, bis Nerd den Ball mit einem ultraharten Schuss gegen
die Bande hämmert, sodass die Elektronik darin tilt. Im nächsten Moment schießt er ins gegnerische
Tor und nochmal und ... es kommt zur Verlängerung, in der am Ende Marga den entscheidenden Ball
im Tor von Darwins Mannschaft versenkt. Perfekt!
Ende gut alles gut. Nerds Mannschaft hat gewonnen, Nerdine ist überglücklich, Rick und Nerd sind
wieder Freunde und sogar Ricks Magenschmerzen abgeklungen. Als die Sieger den Schulcup in
Händen halten, erinnert sich Nerd an Bissigs Worte zum neuen Piranhafutter: „Wenn du davon eine
Messerspitze voll essen würdest, würden dir Flammen aus dem Mund schlagen.“Er hat also Rick
außer Gefecht gesetzt – und genau jetzt grinst er Nerd breit an, als habe er dessen Gedanken
erraten.
REIHENTITEL:
Nerd forever - Im Würgegriff der Schule (1)
Zum Autor
Manfred Theisen wurde 1962 in Köln geboren. Er studierte Germanistik, Anglistik, und Politik, forschte
zwei Jahre für das deutsche Innenministerium in der Sowjetunion, arbeitete als Redakteur und leitete
eine Kölner Zeitungsredaktion. Heute lebt er als freier Autor in Köln.
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Kinder & Jugend, Thriller
Manfred Theisen
Weil es nie aufhört
cbt
288 Seiten
Oktober 2014
Genre:
Kinder & Jugend, Thriller
Thema:
Hochaktuell: Cybermobbing – nach einem wahren Fall erzählt
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland, Köln/Bonn
Hauptfigur:
weiblich, 14 Jahre
66
Alissa geht in die achte Klasse und träumt davon, ihr nächstes Schuljahr in Neuseeland zu
verbringen. Alles ist gut. Da lernt sie auf Facebook Leon Mask kennen, einen Typen in ihrem
Alter, der sie versteht. Bald chatten beide häufig miteinander. Immer intimere Details tauscht
Alissa mit dem Unbekannten schließlich auch via Skype aus. Was sie nicht weiß: Leon Mask
filmt mit, als Alissa ihren Oberkörper enthüllt. In der Folge erpresst Leon Mask Alissa, wenn sie
nicht das macht, was er will. Als Alissa sich wehrt, tritt Leon Mask eine
Cybermobbingkampagne los. Bald nennen sie Alissa an der Schule die „Facebook-Schlampe“.
Polizei und Eltern sind machtlos, finden nicht den Täter hinter Leon Mask. Selbst als Alissa die
Schule wechselt, folgt ihr Leon Mask …
Die Geschichte ist in Anlehnung an den Fall Amanda Todd geschrieben, die sich – anders als Alissa –
nach mehreren Schulwechseln am 10. Oktober 2012 das Leben nahm. Bis heute wurde der Täter
nicht gefasst!
Alissa (14) geht in die achte Klasse des Herder-Gymnasiums und jeder Wunsch wird ihr von den
Lippen abgelesen. Ihre Eltern sind erfolgreich und bildungsnah. Und sie hat Freundinnen, iPad und
Galaxy. Einzig wunder Punkt: Das Lernen fällt ihr schwer. Aber sitzen bleiben darf und will sie nicht.
Deshalb soll sie im kommenden Schuljahr nach Neuseeland. Wenn sie von dort zurückkehrt, kann sie
nicht nur Englisch, sondern auch wieder in der neunten Klasse einsteigen, von der aus sie nach
Neuseeland starten wird. Sie hätte dann ein Jahr wiederholt, ohne dass es später in der Vita negativ
aufstößt. Alles ist also perfekt geplant!
Marlon (21) ist hoch intelligent, lebt ebenfalls in Köln und wohnt bei seiner Mutter. Sie ist Lehrerin an
der Realschule, an der er auch seine Mittlere Reife gemacht hat. Jetzt hockt er nachts am PC und
hängt tagsüber ab. Einen Job hat er nicht und braucht auch keinen. Denn mit 13 hat er angefangen
sich für die iOS-App-Programmierung zu interessieren und mit 14 hatte er die App „Die 100 coolsten
Like-Sprüche“ im Store untergebracht - und damit zu viel Geld für einen Schüler verdient. Seine
Mutter war so großzügig, die Einnahmen über ihr Konto laufen zu lassen. Zwar ermahnt sie ihn bis
heute ständig, er müsse sich aufraffen. Aber die Apps bringen ihm mehr Geld ein als irgendeine
Arbeit.
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So hat er mit minimalem Aufwand seine Mittlere Reife erworben und genügend Geld, jedoch kein Ziel.
Auch hat sich sein Charakter verändert: Aus dem einst so netten hübschen Jungen, der nur ein wenig
faul war, ist ein krankhafter Narzisst geworden. Er kontaktiert unter dem Pseudonym Leon Mask (auf
seinem Profilbild ist die goldene Löwenmaske zu sehen) Mädchen auf Facebook, indem er sich in die
Like-Chats von Promi-Fanseiten klinkt. Auf diese Weise lernt er Alissa kennen, die ihm im Chat von
ihren Zukunftsplänen erzählt und über ihre Eltern lästert. Alissa gefällt die Einstellung von Leon Mask:
Er rät ihr zum Widerstand gegen die Eltern. Vielleicht solle sie nicht studieren, sondern einfach
ausbrechen, sich eine eigene Wohnung suchen und mit Schreiben ihr Geld verdienen – so wie er.
Denn Leon Mask gibt vor Schriftsteller zu sein. Und tatsächlich hat Marlon etwas von einem Autor.
Schließlich geht er mit seinem Fakecharakter im Netz um wie ein Schriftsteller mit einer Romanfigur.
Was Alissa zudem nicht weiß: Marlon wohnt ganz in ihrer Nähe am Lenauplatz. Und so baut er nicht
nur über das Netz sondern auch über ein paar Cams, die er installiert Nähe zu ihr auf. Bald schon
skypen die beiden. Dabei kann er sie sehen, sie jedoch sieht nur den Jungen mit der goldenen Maske,
der in einem weißen Zimmer sitzt. Alles ist dort clean, abwaschbar. Alissa wird neugierig. Der Kontakt
übers Netz wird immer vertrauter und schließlich macht sie einen Fehler: Sie zeigt sich ihm nackt,
entblößt ihren Oberkörper. Er nimmt den SkypeChat heimlich mit einem Free Video Call RecorderProgramm auf. Zuerst erzählt er ihr nichts davon. Erst als sie sich ein zweites Mal für ihn ausziehen
soll und sie sich weigert, zeigt er ihr über Skype das Video. Alissa ist entsetzt. Sie will wissen, was er
von ihr will. „Den nächsten Schritt sollst du gehen.“ Damit meint Mask, dass sich Alissa nun seinen
Namen mit einem Herzchen auf ihre Schulter ritzen soll. Sie hält es für einen Scherz. Aber Mask meint
es ernst. Sie müsse ihm einen Beweis ihrer Liebe geben. Mask kann wirklich nicht verstehen, warum
sich „seine Freundin Alissa“ ziert. Warum sie nicht seinen Namen in der Öffentlichkeit tragen möchte.
Sie soll es tun, sonst würde er den kompromittierenden Film aufs Netz setzen. Und das tut er
schließlich auch: Mit Tränen in den Augen veröffentlicht er ihren Nacktfilm auf YouTube und stellt ihn
in Facebook. Alissas Mitschüler, Freunde und ihre Eltern sehen den Film. Sofort beginnt das Mobbing
der „Facebook-Schlampe“. Die Eltern wollen polizeilich gegen Mask vorgehen, aber sein Account war
nur ein Fake und ist nicht zurückzuverfolgen. Dabei ist Marlon alias Mask immer in ihrer Nähe,
kontrolliert sie ständig. Alissa wird nun per Facebook & Co. so stark gedisst, dass sie die Schule
wechselt. Sie löscht ihren Facebookaccount, geht nach Bonn auf ein Mädchen-Gymnasium und
schneidet und färbt sich die Haare. Durch eine Brille versucht sie endgültig ihr Äußeres zu verändern.
Da ruft Leon Mask sie an und befiehlt ihr, sich einen neuen Account zuzulegen, sonst würde er ihren
neuen Mitschülern auch den kompromittierenden Film posten. Alissa gehorcht - und prompt verlangt
er wieder das Zeichen ihrer Liebe. Diesmal lässt sie sich darauf ein, in der Hoffnung dem Horror ein
Ende zu setzen. Sie ritzt sich vor laufender Cam mit einer Rasierklinge Mask Herzchen in die Haut der
Schulter. Er ist gerührt davon, dass sie zu ihm steht! Aber dann belügt sie ihn: behauptet, dass sie mit
einem schulterfreien Kleid über den Lenauplatz gegangen sei, sodass jeder seinen Namen auf ihrem
Körper habe lesen können. Marlon jedoch hat über die Cam gesehen, dass dies nicht stimmt und so
postet er erneut den Film und jenen Film auf dem sie sich ritzt. Claras Eltern sind entsetzt. Wie hat
sich ihre Tochter wieder mit diesem Typen einlassen können? Und was hat sie diesmal vor laufender
Kamera getan? Alles spricht dafür, dass sie wirklich ein Verhältnis zu diesem Perversen aufgebaut
hat! Auch in der Schule wird sie gemieden. In ihrer Verzweiflung bittet Alissa Mask um
Entschuldigung, fleht ihn an, endlich aufzuhören. Doch sie erhält keine Antwort mehr...Denn parallel
geschieht etwas Unvorhersehbares. Zwei Polizisten stehen unvermittelt bei Marlon vor der Tür. Die
Mutter öffnet und Marlon glaubt entdeckt worden zu sein. Dabei geht es nur um eine der Cams, die er
übers Netz gekauft hat und unter der Fensterbank über dem Supermarkt am Lenauplatz befestigt hat.
Ein Anwohner hatte sie entdeckt. Er erhält für diese unerlaubte Handlung nicht mehr als eine
Ermahnung. Doch es ist dem intelligenten jungen Mann eine Lehre. Er begreift, dass ihm die Nähe zu
seinem Opfer gefährlich werden könnte - und so forscht er auf dem Netz nach einem neuen Opfer...
Was aus Alissa wird? Ihre Eltern schicken Sie sofort für ein Jahr nach Neuseeland, in der Hoffnung,
dass so Gras über die Sache wachsen werde...
Zum Autor
Manfred Theisen wurde 1962 in Köln geboren. Er studierte Germanistik, Anglistik, und Politik, forschte
zwei Jahre für das deutsche Innenministerium in der Sowjetunion, arbeitete als Redakteur und leitete
eine Kölner Zeitungsredaktion. Heute lebt er als freier Autor in Köln.
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Filmstoffe Frühjahr 2014
- Fantasy und SciFi b
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Fantasy & SciFi, Science Fiction
Andreas Brandhorst
Das Kosmotop
Heyne Taschenbuch
500 Seiten
Juli 2014
Genre:
Fantasy & SciFi, Science Fiction
Thema:
Eine Space Opera, in der die zivilisierten Welten von Aliens regiert
werden – und die Menschheit im Verschwinden begriffen ist...
Hauptfigur:
männlich
Eine groß angelegte Space Opera, in der die vielen zivilisierten Welten von Aliens, künstlichen
Intelligenzen usw. regiert werden – und die Menschheit im Verschwinden begriffen ist. Einer
der letzten Menschen, ein Mann, der sich schon seit Jahrhunderten selbst immer wieder
geklont hat, ist inzwischen zum Berater der galaktischen Regierung aufgestiegen. Als auf der
alten Erde ein seltsames Artefakt gefunden wird, soll er ermitteln, was es damit auf sich hat. Es
verbirgt, das wird schnell klar, das Geheimnis der Zukunft des Universums...
Eine groß angelegte Space Opera, in der die vielen zivilisierten Welten von Aliens, künstlichen
Intelligenzen usw. regiert werden - und die Menschheit im Verschwinden begriffen ist. Einer der
letzten Menschen, ein Mann, der sich schon seit Jahrhunderten selbst immer wieder geklont hat, ist
inzwischen zum Berater der galaktischen Regierung aufgestiegen. Als auf der alten Erde ein
seltsames Artefakt gefunden wird, soll er ermitteln, was es damit auf sich hat. Es verbirgt, das wird
schnell klar, das Geheimnis der Zukunft des Universums...
Zum Autor
Andreas Brandhorst, 1956 in Norddeutschland geboren, schrieb bereits in jungen Jahren fantastische
Erzählungen für deutsche Verlage. Mit der aus 6 Bänden bestehenden Kantaki-Saga (die DiamantTrilogie: Diamant, Der Metamorph und Der Zeitkrieg, und die Graken-Trilogie: Feuervögel,
Feuerstürme und Feuerträume) schrieb er sich an die Spitze der deutschen Fantastik. Seither sind
von ihm außerdem die Space Operas Kinder der Ewigkeit und Das Artefakt sowie die Mystery-Thriller
Äon, Die Stadt und Seelenfänger erschienen. Andreas Brandhorst lebt als freier Autor in Norditalien.
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Fantasy & SciFi, Fantasy
Aileen P. Roberts
Der letzte Drache
Goldmann Taschenbuch
560 Seiten
Oktober 2014
Genre:
Fantasy & SciFi, Fantasy
Thema:
Wenn der letzte Drache stirbt, wird die Welt für immer untergehen...
Ein großes Abenteuer voller Magie, Liebe und Schicksal
Hauptfigur:
männlich
Er wurde geboren, um Albanys Krone zu tragen – doch als Prinz Kayne vor der
Thronbesteigung die Weihe zur Unsterblichkeit erhalten soll, verweigern ihm die Drachen diese
Gunst. Denn nicht der einstige König, sondern der grausame Zauberer Samukal soll sein Vater
sein. Vor den Anfeindungen flieht Kayne aus der Hauptstadt, an seiner Seite Leána, die schöne
Tochter einer Dunkelelfin und eines Menschen. Sie entdecken ein magisches Portal – und
geraten in unsere Welt. In Schottland treffen sie auf den geheimnisvollen Rob, der Leána nicht
nur von Anfang an fasziniert, sondern der auch für Albanys Schicksal von entscheidender
Bedeutung sein wird...
In Albany, dem fantastischen Parallelreich zur unserer eigenen Welt, steht ein ganz besonderer Tag
bevor: der 25. Geburtstag des Prinzen Kayne, an dem sich entgültig entscheiden wird, ob dieser der
rechtmäßige Thronerbe von Northcliff ist oder nicht. Der junge Mann hat keinen leichten Stand, denn
alle vermuten, dass er gar nicht von echter königlicher Abstammung ist. Stattdessen soll er der Sohn
des verhassten Zauberers Samukal sein, der Albany durch die Beschwörung von Dämonen beinahe
ins Verderben geschickt hätte. Wie von den meisten nicht anders erwartet, wird Kayne nicht geweiht,
und so begibt sich mit einer Gruppe von Freunden – Leána, der Tochter einer Nebelhexe und eines
Menschen, Toran, der sich ebenfalls Hoffnung auf den Thron machte, denn seine Mutter verwaltet
dezeit die Krone, und der Nebelhexe Siah – auf eine Reise durch Albany.
Wenngleich die vier miteinander befreundet und Kayne, Leána und Toran wie Geschwister
aufgewachsen sind, gibt es doch immer wieder unterschwelligen Streit zwischen den beiden jungen
Männern. Kaynes Mutter Elysia hat stets versucht, ihn zu beeinflussen und von Leána und den
anderen fern zu halten. Toran konnte sich nie ganz vom Einfluss seiner Mutter Kaya, die Samukal
leidenschaftlich hasst und indirekt für den frühen Tod ihres Mannes Atorian verantwortlich macht, der
eigentlich auf dem Thron hätte sitzen sollen.
Leána hingegen versucht mit ihrer offenen und unkomplizierten Art, zwischen den beiden zu
vermitteln, bringt sie durch ihre verrückten Einfälle in immer neue Abenteuer. Schließlich findet sie
beim Baden in einem See ein Magisches Portal, von dem sie vermutet, dass es in die Welt führt, aus
der ihr Vater kam. Denn obwohl dieser ebenfalls aus Albany stammte, wuchs er in unserer Welt auf,
um ihn vor Samukals Intrigen in Sicherheit zu bringen. Erst spät erfuhr er von der Existenz seiner
Heimatwelt, als die Nebelhexe geschickt wurde, ihn zurück nach Albany zu holen. Léana ist ihrer
beider Tochter. Sie überredet nun ihre drei Freunde, mit ihr zu kommen, denn sie möchte schon lange
ihrer Elfenfreundin Lharina helfen, ein Portal in die Welt der Elfen zu finden. In Albany sind diese alle
verschlossen. Vielleicht gibt es in der Welt der Menschen welche?
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Und so wagen sie den Schritt in unsere Welt. Nur Siah bleibt zurück, um im Notfall nach zwei Monden
Hilfe zu holen. Auch wenn Leána denkt, durch Darian viel über unsere Welt zu wissen, sehen sich die
jungen Leute mit einer ihnen völlig fremden Kultur konfrontiert. Obwohl sie eigentlich nach
Südengland wollten, wo sie das Portal vermuten, geraten sie versehentlich auf die Isle of Skye, das
Pendant zur Nebelinsel Albanys – und dort trifft Leána auf einen der letzten Drachen unserer Welt.
Zur Autorin
Aileen P. Roberts ist das Pseudonym der deutschen Autorin Claudia Lössl. 2009 erschien mit
Thondras Kinder ihr erstes großes Werk bei Goldmann, danach folgten Weltennebel, Feenturm und
Elvancor. Viele ihrer Bücher beschäftigen sich mit Schottland, seinen Mythen und Legenden und der
keltischen Kultur. Claudia Lössl lebt seit kurzem mit ihrer Familie auf der Isle of Skye.
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Fantasy & SciFi, Fantasy
Wolfgang Thon
Das Lied der Dämonen
Blanvalet TB
464 Seiten
Juni 2014
Genre:
Fantasy & SciFi, Fantasy
Thema:
Harte Action, tödliche Intrigen und mitreißende Charaktere – ein
Fantasy-Debut à la Joe Abercrombie
Hauptfigur:
männlich, 20-30 Jahre
Götter und Drachen befinden sich im Krieg, und auch wenn die Drachen besiegt scheinen,
haben sie noch nicht aufgegeben. Durch ihre Priester, die im Verborgenen handeln müssen,
und besonders durch ihre Diener, die Dämonen, nehmen sie weiter Einfluss auf die Geschicke
der Menschen. Nun sind sie kurz davor, ihre alte Macht zurückzuerlangen. Dabei soll ihnen ein
junger Mann helfen. Er weiß nichts von seiner Bestimmung, doch er hört bereits das Lied der
Dämonen…
Der Dunkle Schleier wurde berührt. Das ist seit Beginn der schriftlichen Aufzeichnungen im
Drachenreich von Alghor nicht mehr vorgekommen. Es ist das Zeichen, dass die Zeit der
Verschmelzung naht und die Träger des Mals ihre Bestimmung erfüllen sollen. Nur weiß keiner der
drei herrschenden, geistigen Mächte in Alghor, der Kult der Drachenpriesterinnen, die Kaste der
Auguren und die Gilde der Magi, um wen und wievele genau es sich dabei handelt.
Der junge Waise Lay hat derweil ganz andere Probleme. Als Waise in einem Monasterium am Weißen
Spiegel von einer Drachenpriesterin aufgezogen und als naiver Wirker der Reinen Magie von ihr in der
Kunst der Versenkung der Drachenpriesterinnen unterwiesen, verliert er durch einen Überfall einer
Bande von Mordbrennern nicht nur sein Heim, sondern auch die einzige Familie, die er kannte und
alle die er liebte. Er schwört, Vergeltung zu üben und den Anführer der Mörderbande, Broll, zu töten.
Ein Nordling, Korgh, der aus dem Nichts auftaucht, hindert ihn daran, sofort Rache zu nehmen und
rettet ihm damit wohl das Leben. Die Mordbrenner hinterlassen Spuren, die ihre Tat den Nordlingen
zuschieben, aber Lay weiß es besser: sie gehören zu den Hämmern von Ern, dem Militär eines
mächtigen Vasallen Alghors. Um so mehr Grund für Lay und Korgh, sich nach Ulcar aufzumachen, um
Rache zu nehmen und diese Ungerechtigkeit richtig zu stellen. Auch wenn Lay vermutet, dass Korgh
eine andere Agenda hat...
Zum Autor
Geboren am 17.07.1954 in Mönchengladbach. Dortselbst Abitur, dann Umzug in die Stadt.
Wehrdienst in Hamburg, anschließend Studium der Sprachwissenschaft, Germanistik und Philosophie
in Berlin und Hamburg. Vater von drei mittlerweile erwachsenen Kindern. Als Übersetzer und Autor für
verschiedene Verlage tätig. Lebt, schreibt, übersetzt, reitet und tanzt (Argentinischen Tango) in
Hamburg.
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Filmstoffe Frühjahr 2014
- History 73
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History, Mittelalter
Sabrina Qunaj
Die Tochter des letzten Königs
Goldmann Taschenbuch
750 Seiten
Juli 2014
Genre:
History, Mittelalter
Thema:
England 1093: die normannischen Eroberer fallen in Wales ein
und verändern das Schicksal der jungen Königstochter Nesta für
immer
Zeit:
11. Jahrhundert
Ort:
England/Wales
Hauptfigur:
weiblich, 20-30 Jahre
74
Wales 1093: Als die Normannen in ihre Heimat einfallen, gerät die junge Fürstentochter Nesta
in Gefangenschaft. Als wertvolles Pfand königlichen Blutes bringt man sie schließlich an den
englischen Hof. Ihre unvergleichliche Schönheit bleibt auch Henry, dem zukünftigen König von
England, nicht verborgen. Doch Nesta ist der Schlüssel zur Macht in Wales und wird gegen
ihren Willen an den dortigen Kommandanten, Gerald de Windsor, verheiratet. Was als Zwang
beginnt, entwickelt sich langsam zu einer großen Liebe. Aber auch die walisischen Rebellen
haben nicht vergessen, wer Nesta ist...
Wales 1093: Als die Normannen in Wales einfallen, gerät die junge Fürstentochter Nesta in die
Gefangenschaft des Feindes. Ihre Familie wird ausgerottet, ihr ältester Bruder kann fliehen. Als
wertvolle Geisel königlichen Bluts wächst sie fortan einsam in England auf. Auch des Königs Bruder,
Henry de Normandie, ist mit von der Partie, der Nesta schließlich mit an den Hof nimmt und in den sie
sich verliebt. Doch als König Rufus unter mysteriösen Umständen bei der Jagd von einem Pfeil getötet
wird, folgt Henry seinem Bruder auf den Thron. Nesta begreift, dass sie an Henrys Seite keine Zukunft
hat. Sie wird an den normannischen Edelmann Gerard de Windsor, einem Feind aus ihrer Kindheit,
zwangsverheiratet und kehrt mit ihm auf seine Burg in Wales zurück. Doch was als Zwang beginnt,
entwickelt sich langsam zu einer großen Liebe. Bis zu dem Tag, an dem Nesta als „Helena von
Wales“ in die Geschichte eingeht. Auf Grund ihrer unvergleichlichen Schönheit und ihrer Position als
letzte große walisische Fürstentochter, wird sie von ihrem Vetter entführt, was einen erneuten Krieg
zwischen Wales und England auslöst. Auch ihr ältester Bruder nutzt diese Chance, um aus dem Exil
zurückzukehren und sein Land zurückzuerobern. Doch Nesta weiß inzwischen, für welche Seite ihr
Herz schlägt. Kann Gerard sie aus den Fängen ihres Vetters retten?
Zur Autorin
Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf.
Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem
internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf
machte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark.
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History, Erster Weltkrieg
Jürgen Seidel
Der Krieg und das Mädchen
cbj
400 Seiten
Februar 2014
Genre:
History, Erster Weltkrieg
Thema:
Psychologisch dicht und vielschichtig – zum 100. Jahrestag des
Ausbruchs des Ersten Weltkriegs
Zeit:
20.Jahrhundert/1910er Jahre
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 15-25 Jahre
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August 1914. Endlich hat der große Krieg, den alle kommen spürten, wirklich begonnen. Das
junge Paar Fritz und Mila wird gemeinsam mit so vielen anderen in den Taumel aus
Kriegsbegeisterung und Feindseligkeit hineingerissen. Doch auch zwischen den beiden
scheinen sich unkontrollierbare Gefühle zu erheben: Fritz erhofft sich vom Krieg eine Art
Reinigung von verbotenen Gefühlen, die er nicht mal Mila anvertrauen kann, und meldet sich
freiwillig an die Front. Und Mila bekommt plötzlich heftige Anfeindungen zu spüren, weil ihr
Vater Franzose war und Frankreich jetzt als "Erbfeind" gilt. Als ein als Franzosenhasser
bekannter Lehrer stirbt, kommt Mila in Untersuchungshaft. Hochverrat - schnell steht die
Anklage im Raum, zumal Mila Kontakt mit einer jungen Frau hatte, die in heimliche
Waffengeschäfte mit dem Kriegsgegner England verwickelt ist...
Sommer 1914. Während der mehrtätigen "Sommerfrische" einer Berliner Oberprima am Müggelsee
kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs verkehrt ein Lehrer die Badeferien in eine paramilitärische
Vorausbildung und spaltet die Schüler in Kriegsbefürworter und -gegner. So fordert er vaterländische
Gesinnung, verbietet den Gebrauch „ausländischer Wörter“ und ahndet jedes Zuwiderhandeln mit
drastischen Strafen. Die Atmosphäre unter den Schülern ist gereizt.
Einige der Schüler sind Mitglieder des selbstgegründeten Künstlerbunds Somnambule und leben mit
ihren eingeschränkten Möglichkeiten die Freiheit und Kunst der Bohème nach. Zu ihnen gehören
Wieland Hassel, Rasmus Bloemacher, Fritz Wanlo und dessen Freundin Mila Pigeon, die ein Lyzeum
in Wilmersdorf besucht und während der Sommerfrische bei einem mit ihrer Mutter befreundeten
Ehepaar in Köpenick wohnt. Mila gesellt sich an manchen Tagen zur Klasse, wird aber von dem
chauvinistischen Lehrer angefeindet, weil sie den französischen Namen ihres verstorbenen Vaters
trägt und überhaupt zu selbstbewusst auftritt.
Fritz Wanlo und Mila Pigeon sind ein Paar. Mila sehnt sich nach Zärtlichkeit, aber Fritz weicht ihr aus.
Was sie niemals erfahren soll: Er fühlt sich mehr zu Rasmus Bloemacher hingezogen als zu ihr. Seine
Gefühle verwirren ihn zutiefst. Eine moralische Berufung auf die Freiheiten der Bohème kommt ihm
nicht in den Sinn.
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Im Zuge der schroffen Ablehnung, mit der der Lehrer Mila begegnet, kommt es zu einem heftigen
Streit, infolgedessen der nicht mehr junge Mann einen Schlaganfall erleidet und stirbt. Fatal ist, dass
sich Mila ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt alleine mit dem Lehrer im Zimmer befindet und es keine
Zeugen für den Vorfall gibt. Der herbeigerufene Arzt benachrichtigt die Polizei. Die Schüler machen
widersprüchliche Angaben zum Hergang des Unglücks. Auf Seiten der Polizei gerät Mila zunehmend
in den Verdacht, den Lehrer absichtlich provoziert zu haben. Einer der Beamten ist zudem ein
notorischer Franzosenhasser, weil sein Großvater 1870 in Frankreich misshandelt wurde. Mila fällt
noch tiefer in das Netz der Verdächtigungen, als ihr Kontakt mit Sheena Gilges bekannt wird, einer
mondänen jungen Frau, die ein eigenes Automobil besitzt und die Pazifistin Bertha von Suttner
kannte. Mila, ihre Mutter und Sheena Gilges werden verhaftet. Schnell steht der Verdacht des
Hochverrats im Raum. Mila kommt wieder fei, aber ihre Mutter bleibt in Untersuchungshaft - und
Sheena erst recht, weil sie heimlichen Waffengeschäften deutscher Bankiers mit dem Kriegsgegner
England in die Quere gekommen ist.
Die Künstlergruppe Somnambule fällt nach Abbruch der Sommerfrische auseinander. Rasmus
Bloemacher spürt, dass zwischen Fritz und ihm etwas Unausgesprochenes schwelt. Rasmus stellt ihn
zur Rede. Fritz reagiert aggressiv. Dann verrät er sich unabsichtlich und gesteht seine Gefühle.
Verzweifelt schwört er dem erschreckten Freund, dass er sich als Kriegsfreiwilliger melden und „im
Feld“ entweder ein „normaler Mann“ werden oder den Tod finden wolle.
Wie viele seiner Altersgenossen lässt sich auch Rasmus von der allgemeinen Kriegsbegeisterung
mitreißen. Schließlich werden er und Fritz als Infanteristen eingezogen. Bei den ersten Gefechten an
der Marne rettet Fritz dem Freund das Leben und wird dabei verwundet. Der Beweis, dass er ein
„normaler“ Mann ist, scheint erbracht. Während Rasmus erleichtert ist und mit seiner Aussage dafür
sorgt, dass Fritz Wanlo das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhält, spürt dieser, dass sich in seinem Innern
nichts verändert hat – im Gegenteil, seine Gefühle für Rasmus sind stärker geworden.
Während des Genesungsurlaubs trifft Fritz die weiterhin verdächtigte und verfolgte Mila und schüttet
ihr sein Herz aus. Mila reagiert auf Fritz’ Beichte erschreckt, hat sich aber selbst in der schweren Zeit der Zeit der Verdächtigungen und angesichts der Tatsache, dass ihre Mutter in der Belastung der Haft
ernsthaft krank geworden ist - Fritz´ ehemaligem Freund Wieland Hassel zugewandt, dessen Familie
sie aufgenommen hat.
Fritz selbst findet jedoch keine innere Ruhe. Er glaubt weiterhin, die „Scharte“ in seinem Wesen mit
Gewalt auswetzen zu können. Und als seine Liebe zu Rasmus aufgrund einer fatalen Indiskretion
öffentlich wird, lässt er sich auf eigenes Verlangen an die Front verlegen, wo er sich absichtlich dem
gegnerischen Feuer entgegenwirft und fällt.
Zum Autor
Jürgen Seidel wurde 1948 in Berlin geboren. Nach einer handwerklichen Ausbildung lebte er drei
Jahre lang in Australien und Südostasien, bevor er nach Deutschland zurückkehrte, das Abitur
nachmachte und ein Studium der Germanistik und Anglistik mit der Promotion abschloss. Jürgen
Seidel veröffentlichte Erzählungen, Hörspiele, Rundfunkbeiträge, literaturwissenschaftliche
Publikationen – und zahlreiche Jugendromane. Er lebt mit seiner Familie in Neuss.
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History, Mittelalter
Daniel Wolf
Das Licht der Welt
Goldmann Taschenbuch
1152 Seiten
August 2014
Genre:
History, Mittelalter
Thema:
Eine Stadt, drei Menschen, drei Schicksale – die packende
Fortsetzung des Spiegel-Bestsellers "Das Salz der Erde"
Zeit:
13. Jahrhundert
Ort:
Frankreich/Oberlothringen
Hauptfigur:
Gruppe
77
Varennes-Saint-Jacques im Jahre des Herrn 1218: Eine Stadt, drei Menschen, drei Schicksale.
Der Buchmaler Rémy Fleury träumt von einer Bibliothek, in der jeder Mann das Wissen der
antiken Denker studieren kann. Sein Vater Michel, Bürgermeister von Varennes, will seine
Heimat zu Frieden und Wohlstand führen, während in Lothringen Krieg herrscht. Die junge
Patrizierin Philippine ist in ihrer Vergangenheit gefangen und trifft eine folgenschwere
Entscheidung. Sie alle eint der Wunsch nach einer besseren Zukunft, doch ihre Feinde lassen
nichts unversucht, sie aufzuhalten. Besonders der ehrgeizige Ratsherr Anseau Lefèvre spinnt
seine Intrigen, denn er hat geschworen, die Familie Fleury zu vernichten. Niemand ahnt, dass
Lefèvre ein grausiges Geheimnis hegt ...
Oberlothringen, 1218 n. Chr.: Michel de Fleury, inzwischen 53 Jahre alt, ist zu einem der reichsten
Kaufleute des Moseltales aufgestiegen. Seine Heimatstadt, die freie Reichsstadt Varennes-SaintJacques, gedeiht prächtig dank der umsichtigen Arbeit des Stadtrates, dem Michel als Bürgermeister
vorsitzt. Seine Ehe mit Isabelle ist glücklich: ihr gemeinsamer Sohn Rémy ist ein angesehener
Buchmalermeister, der in Varennes eine der wenigen weltlichen Buchmalerwerkstätten der Gegend
betreibt. Im restlichen Herzogtum hingegen ist die politische Lage hochbrisant. Der junge Kaiser des
Heiligen Römischen Reiches, Friedrich II., Enkel des großen Barbarossa, hat dem Herzog
Oberlothringens nie verziehen, dass dieser vor einigen Jahren Friedrichs Gegner unterstützt hat. Um
Thiébaut zu bestrafen, überzieht Friedrich das Land mit Krieg. Auch Varennes, das dem Kaiser zur
Heerfolge verpflichtet ist, hat Soldaten gesandt, die von dem ehrgeizigen Ratsherrn Anseau Lefèvre
angeführt werden. Als Michel erfährt, dass Lefèvre die Soldaten in sinnlosen Kämpfen verheizt, um
dem Kaiser zu gefallen, lässt er ihn bis zum Ende des Krieges unter Hausarrest setzen. Lefèvre
verzeiht ihm diese Demütigung nicht. Michel hat sich einen Feind fürs Leben geschaffen.
Da Michel nichts mehr verabscheut als Gewalt und Krieg, überlegt er fieberhaft, wie er die Fehde
beenden kann. Mit Klugheit und List gelingt es ihm, Thiébaut zur Aufgabe zu zwingen. Der Kaiser
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dankt Michel für seine Hilfe und gewährt ihm einen Wunsch. Michel, der schon lange davon träumt, in
Varennes eine Handelsmesse aufzubauen, bittet Friedrich um das entsprechende königliche Recht.
Der Kaiser überträgt es Varennes mit Brief und Siegel. Michel ist sich sicher, dass die neue Messe
großen Fortschritt und Wohlstand für seine Heimatstadt bewirken wird. Doch er hat die Rechnung
ohne seinen Erzfeind Lefèvre gemacht, der alles daran setzt, Michel und seine Familie zu
vernichten…
REIHENTITEL:
Das Salz der Erde (1)
Zum Autor
Daniel Wolf, geboren 1977, arbeitete u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und im Öffentlichen
Dienst, bevor er freier Schriftsteller wurde. Schon als Kind begeisterte er sich für alte Ruinen, Sagen
und Ritterrüstungen; seine Leidenschaft für Geschichte und das Mittelalter führte ihn schließlich zum
historischen Roman. Er lebt mit seiner Frau und zwei Katzen in einer der ältesten Städte
Deutschlands.
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Filmstoffe Frühjahr 2014
- Non-Fiction b
79
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Non-Fiction, Biografie, Zeitgeschichte
Verena Duregger
Die Pusterer Buben
Knaus
280 Seiten
April 2014
Genre:
Non-Fiction, Biografie, Zeitgeschichte
Thema:
Staatsfeinde oder Freiheitskämpfer? Zum ersten Mal erzählen die
„Pusterer Buben“ ihre Geschichte
Zeit:
20. Jahrhundert / Gegenwart
Ort:
Italien, Südtirol
In der Nacht auf den 12. Juni 1961 steht Südtirol in Flammen. Strommasten werden gesprengt,
Elektrizitätswerke lahmgelegt. Der Kampf um die Unabhängigkeit von Italien erreicht seinen
Höhepunkt, das Land stürzt in eine Staatskrise. Vier junge Burschen Anfang 20 schreiben in
diesen Tagen Geschichte – und verspielen ihre persönliche Zukunft. In Abwesenheit zu
zweimal lebenslänglich verurteilt, können die „Pusterer Buben“ nie wieder in ihre Heimat
zurückkehren. Auch heute noch, 50 Jahre später, leben sie im Exil.
Ein Nachbar steht im September 2010 vor der Tür von Verena Duregger. Er will „die Journalistin“
sprechen. Sein Anliegen: Es muss endlich etwas passieren, „in der Sache um die Pusterer Buam“. Die
vier Männer gehörten in den 1960er Jahren zu den „Südtirol-Attentätern“ – jenen politischen
Aktivisten, die mit Sprengstoffattentaten gegen die alltägliche Diskriminierung der deutschsprachigen
Bevölkerung in ihrer Heimat kämpften – und für die Unabhängigkeit von Italien, dem Südtirol nach
dem ersten Weltkrieg zugesprochen wurde. Noch heute besteht der Haftbefehl in Italien – die
„Pusterer Buben“ leben im Exil und gehören zu den Attentätern, die am härtesten bestraft wurden.
Verena Duregger traut sich, der Geschichte um die vermeintlichen Staatsfeinde nachzugehen. Über
einen Zeitraum von drei Jahren hat sie mit Josef Forer, Siegfried Steger und Heinrich Oberleiter
Interviews geführt, recherchiert – und einen verdrängten Teil der Geschichte ihres Landes spannend
und mitreißend erzählt.
Zur Autorin
Verena Duregger, geboren 1980 in Bruneck, wuchs in Sand in Taufers, einem 2200-Einwohner-Ort im
Pustertal, auf. Die Journalistin und freie Autorin studierte Rechtswissenschaften in Innsbruck und
Genua. Sie lebt in Südtirol.
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Non-Fiction, Schicksalsbericht
Edith Einhart
Mit Mutter ans Meer
Diana Hardcover
200 Seiten
Mai 2014
Genre:
Non-Fiction, Schicksalsbericht
Thema:
Ein amüsanter, aber auch nachdenklicher Urlaubsbericht aus der
höchst komplizierten Innenwelt einer Mutter-Tochter Beziehung.
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 40-50 Jahre
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Warum tun Mütter so, als könnten sie kein e-Ticket ausdrucken, verabscheuen Wasserhähne
mit Bewegungsmelder und reisen nur mit Schirm? Warum plaudern Mütter so gern mit
wildfremden Menschen und hören der eigenen Tochter nicht zu? Während der einwöchigen
Reise mit ihrer Mutter muss Edith Einhart so manches aushalten. Wie jede Frau kennt sie die
nervigen Auseinandersetzungen, spürt, wie alten Wunden aufreißen, und kann sich oft selbst
nicht leiden. Doch während Edith noch an Flucht denkt, lernt sie ihre Mutter immer besser
kennen. Unverhoffte Momente, in denen sie sich vorsichtig einander anvertrauen, lassen diese
Reise zum Erlebnis werden …
Weshalb tun Mütter so, als könnten sie kein E-Ticket ausdrucken, verabscheuen Wasserhähne mit
Bewegungsmelder und reisen mit einer Armada an kleinen Drogerie-Plastiktüten („Nicht ohne meine
Apotheker-Rundschau!“)? Warum können Mütter an keinem Sonderangebot, ach, an überhaupt
keinem Verkaufsregal und keiner Toilette vorbeigehen?
Wieso ist für Mütter beim Restaurantbesuch ein doggy bag ein Highlight, und warum plaudern Mütter
so gern mit wildfremden Menschen, um die man selbst einen großen Bogen machen würde? Und
wieso weiß man immer schon vorher genau, was sie gleich sagen werden? Anders gesagt: Warum ist
selbst ein Kurztrip mit der eigenen Mutter nervenaufreibender als eine Woche im Büro unter
Dauerstress?
Man findet das Mutter-Tochter-Paar überall: Im Fischrestaurant auf Sylt, im All-inclusive-Hotel an der
türkischen Riviera oder vor der Touristentoilette bei den Pyramiden von Gizeh. Die Mutter meist
fröhlich oder bedrohlich nörgelig, die Tochter immer erschöpft und entnervt, aber sichtlich bemüht, den
letzten Rest an Fassung zu bewahren. Wer mit der eigenen Mutter in den Urlaub fährt, sagt hinterher
mit Sicherheit: „War ja ganz schön, aber – nie wieder!“
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Bis zum nächsten Mal. Denn auch die Autorin, 44, fährt regelmäßig mit ihrer Mutter Adelheid, 69, in
den Urlaub. Zuletzt an die Ostsee; als kleines Dankeschön für alles, was ihre Mutter all die Jahre
vorher für sie getan hat. Eine gute und noble Idee. Dachte sie. Bis beide losfuhren...
Mit Mutter ans Meer ist ein amüsanter, aber auch nachdenklicher Reisebericht über die verwickelte
und hoch komplizierte Innenwelt einer Mutter-Tochter-Beziehung voller unausgesprochener
Erwartungen und heimlicher Kriegsschauplätze, in dem sich jede Tochter und jede Mutter
wiedererkennen werden. Warum es sich trotzdem lohnt und wie man in wenigen Tagen mehr über
sich und die eigene Mutter erfährt als in jeder Therapie, verrät dieses Buch.
Zur Autorin
Die Autorin: Edith Einhart, geboren 1969 in München ließ sich nach ihrem Germanistikstudium beim
Axel Springer Verlag zur Journalistin ausbilden. Sie arbeitet als Redakteurin bei der Frauenzeitschrift
»Freundin« in München, veröffentliche mehrere Romane und zuletzt das Sachbuch »Ja, nein,
vielleicht: Warum Entscheiden schwer fällt, aber glücklich macht«.
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Non-Fiction, Reisebericht, Biographie
Andreas Gabriel
Übers Wasser
Ludwig
320 Seiten
April 2014
Genre:
Non-Fiction, Reisebericht, Biographie
Thema:
3 Jahre, 16.000 km, 16 Länder: der Bericht eines wahren
Abenteurers
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Europa
Hauptfigur:
männlich, 40-50 Jahre
83
"Hätte ich eine Ahnung von den Strapazen gehabt, ich wäre die Reise nicht angetreten", sagt
Andreas Gabriel nach der ersten Etappe auf seinem Weg rund um Europa. Ein halbes Jahr ist
er da bereits mit seinem "Kajakmaran" unterwegs, einem selbstkonstruierten Gefährt
bestehend aus zwei Kajaks, zwei kleinen Segeln und einem Außenborder für Notfälle. Ohne
Geld und ohne zu wissen, was noch auf ihn zukommen wird, bricht Andreas Gabriel trotzdem
wieder auf, gelockt vom Gefühl der Freiheit, gerufen von Wind und Wasser.
Andreas Gabriel ist gelernter Maurermeister und hatte einen eigenen kleinen Betrieb. Nachdem ein
Großkunde, in dessen Projekt Gabriel all seine Energie gesteckt hatte, nicht zahlen konnte, musste er
seine Werkstatt schließen. Nicht nur finanziell stand Gabriel plötzlich vor dem Nichts er beobachtete
außerdem, wie er zunehmend misstrauisch seinen Mitmenschen und ihren Absichten gegenüber
wurde und auch an den eigenen Fähigkeiten zu zweifeln begann. Das war 2006.
Ein Plan muss nun her, eine Veränderung, beschließt Gabriel. Der Tüftler, großgeworden in
Nordfriesland mit Wind und Wasser, baut sich ein „Segelfahrrad“ und fährt damit etwa 2000 Kilometer
von Skagen nach Marseille – auch da schon ohne einen Cent in der Tasche. Die Reaktionen der
Menschen und das eigene Durchhalten stärken ihn, geben ihm sein Selbstvertrauen zurück. Beim
Projekt „Umrundung Europas“ testet Gabriel seine mentalen und körperlichen Grenzen wie nie zuvor.
Gabriel hat drei vollgeschriebene Tagebücher von seiner Reise mitgebracht. Diese hat aufgearbeitet
und erzählt seine Fahrt aus der Tagebuchperspektive nach: Vom Ablegen in Tönning im Mai 2011 bis
zum tränenreichen Wiedersehen zwei Jahre später. Der anfänglichen totalen Unsicherheit, was auf
ihn zukommen wird, das „Warmwerden“ mit seinem Boot, wie er sich erst plump und schwerfällig auf
der Jolle bewegt und später immer gewandter und sicherer wird, mit seinem Boot zu einer Einheit
verschmilzt. Er schildert den Kampf mit dem Wind und den Wellen, seine Zwiegespräche mit dem
Meer, das sein Element, aber auch oft seine Bedrohung ist. Er beschreibt die ersten Unsicherheiten
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beim Kontaktaufnehmen mit völlig fremden Menschen, die Freundschaften, die sich entwickeln. Ein
wichtiger Teil neben diesen Freundschaften fürs Leben ist auch der innere Prozess, durch den Gabriel
geht: Gesteuert von negativen Gedanken wie „Hier lässt mich der Hafenmeister bestimmt nicht
umsonst mit meinem Boot liegen“ ist Gabriel zu Beginn zurückhaltend und misstrauisch, lernt dann
aber der eigenen Stärke zu trauen, das Beste von den Menschen zu erwarteten und nicht zu
verzagen. Er staunt, wie sehr diese innere Einstellung sich auswirkt auf seine tatsächliche Situation
und glaubt heute, ein anderer, sehr viel entspannter Andreas Gabriel zu sein.
Zum Autor
Andreas Gabriel, Jahrgang 1968, hängt sein konventionelles Leben als Maurermeister 2008 an den
Nagel und widmet sich seitdem ganz seinen Leidenschaften: Wind, Wasser, draußen sein. Seine
erste längere Reise mit einem selbstgebauten „Segelfahrrad“ führte von Skagen nach Marseille, die
Umrundung Europas per „Kajakmaran“ wurde zu einer echten Herausforderung, denn das Reisen
ohne Geld ist zentral für den philanthropischen Abenteurer. Andreas Gabriel ist Vater von zwei
Söhnen und lebt, wenn er nicht unterwegs ist, im nordfriesischen Tönning.
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Non-Fiction, Autobiografie
Anna Sofia Höpfner
Das Lächeln der Leere
cbt
250 Seiten
September 2014
Genre:
Non-Fiction, Autobiografie
Thema:
Eine bewegende Autobiografie über den schweren Kampf gegen
die Magersucht.
Zeit:
Gegenwart
Ort:
Deutschland
Hauptfigur:
weiblich, 14 Jahre
Sofia ist gerade einmal vierzehn Jahre alt – und magersüchtig. Anstatt wie alle anderen in
ihrem Alter erste Erfahrungen mit Jungs zu machen und Partys zu feiern, steckt sie in einer
Klinik fest, in der sie neu erlernen soll, was für andere Jugendliche selbstverständlich ist:
leben. Schnell spürt sie, dass es gar nicht so einfach ist, ihre Sucht aufzugeben und etwas zu
finden, was die Leere in ihr wirklich ausfüllt. Tag für Tag kämpft sie sich durch den Klinikalltag,
auf der Suche nach sich selbst. Sie begegnet dort Mädchen, die sie verstehen und im
Gesundwerden bestärken. Und ganz langsam findet Sofia etwas wieder, das sie vor langer Zeit
verloren hat: ihr Lächeln.
„Ich sehe meinen dürren Fingern zu, wie sie das Papier auf dem Schreibtisch von einer zur anderen
Seite schieben. Meine Hände zittern, ich wünschte, ich könnte sie in einen Koffer packen,
einschließen und verschicken. Weit, weit weg von mir. Hinter mir öffnet sich die Tür, ich drehe mich
nicht um. Meine Mutter setzt sich zu mir auf mein Bett. „Alles in Ordnung?“, fragt sie. Ich drehe
meinen Kopf zu ihr.
„Ja“, lächele ich. Und zerbreche. Tränen fließen in Scherbensplittern über meine Haut. Ich falle. Sie
nimmt mich in die Arme, hält mich lange schweigend fest. „Zwei Monate sind so lang“, wispere ich in
ihre Schulter.
Mein Leben ist längst nicht mehr das eines normalen 14-jährigen Mädchens. Anstatt wie all die
anderen aus meiner Klasse erste Erfahrungen mit Jungs, Alkohol und Partys zu machen, stecke ich in
einer Klinik fest, in der ich neu erlernen soll, was für andere Jugendliche in meinem Alter
selbstverständlich ist: leben. In Verzweiflung und tiefer Trauer, die ich während des Klinikaufenthalts
erfahre, versuche ich irgendwie, einen Sinn in meinem Leben, und vor allem mich selbst
wiederzufinden, denn ich habe mich vor zu langer Zeit selbst verloren. Und so gehe ich meinen Weg
durch eine von Schmerz und Sehnsucht gezeichnete Zeit, um endlich richtig leben zu können.
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Meine Gedanken arbeiten gegen mich; ich bin mein Kopf, mein Herz und mein Körper, alles zieht
mich in andere Richtungen und zerreißt mich, während ich nach außen hin versuche, endlich stark endlich ganz zu werden. Meine Gedanken sind das Wertvollste, was ich habe und gleichzeitig das
Gefährlichste. Deshalb vertraue ich sie am liebsten dem Papier an, schreibe Briefe, die ich nicht
abschicke, Tagebuch und Gedichte.
In all der Haltlosigkeit, in der ich lebe, finde ich langsam Menschen, denen es genauso geht wie mir.
Menschen, die da sind, die mich in den Arm nehmen und mir Mut zuflüstern. Immer mehr breche ich
aus den Mustern und Zwängen der Essstörung aus, nicht ohne Rückschläge und Niederlagen
einzustecken. Aber es gibt immer wieder Gründe für mich, aufzustehen, so viel Kraft es auch
erfordern mag.
In den acht Wochen begegnen mir die verschiedensten Mädchen, mit denen ich tiefe Freundschaften
knüpfe, Mädchen, die mich ohne Worte verstehen und mich im Gesundwerden bestärken.
Gerade in den Therapien und den Gedanken, die sie hervorrufen, spüre ich immer die Hin- und
Hergerissenheit zwischen meinen Gefühlen, Wünschen und dem, was ich nach außen hin von mir
preisgeben möchte. Zwischen den Gedanken an das Essen und Kalorien versuche ich mich selbst zu
entdecken, mich als Mädchen kennenzulernen, das unsicher nach einem Sinn und Ziel in ihrem Leben
sucht, das nach dem Wieso ihrer Krankheit fragt und zu oft antwortlos bleibt. Dabei spielt auch meine
familiäre Situation und die Frage nach der Schuld eine Rolle, ebenso wie mein Wunsch, mich zu
beweisen und nach außen hin ein Bild von mir zu zeigen, das ich emotional noch gar nicht wirklich
verinnerlichen konnte. Tag für Tag kämpfe ich mich durch den Klinikalltag und lerne allmählich, wieder
Sonnenstrahlen aufzufangen. Mein Weg beschreibt ein ständiges Fallen und wieder Aufstehen und
nimmt die Leser mit auf den langen Weg, vom Anfang in dunkler Trauer bis hin zur strahlenden
Lebensfreude.
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Zur Autorin
Anna Höpfner wurde 1996 geboren und lebt mit ihrem Zwillingsbruder, dem zwei Jahre älteren Bruder
und ihrer Mutter zusammen. Momentan besucht sie die 10. Klasse und wird voraussichtlich 2015 ihr
Abitur machen. Aufgrund ihrer Anorexie verbrachte sie zwei Monate in einer Fachklinik für
Essstörungen. In dieser Zeit entstand die Idee für den Roman, die sich durch viele Gespräche mit
anderen Betroffenen verfestigte. Dabei wurde häufig der Wunsch geäußert nicht nur Bücher von der
Entstehung einer Essstörung, sondern auch von dem Kampf dagegen lesen zu können.
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