SRF Leistungsbilanz 2010 - Schweizer Radio und Fernsehen

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SRF Leistungsbilanz 2010 - Schweizer Radio und Fernsehen
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Schweizer Radio und Fernsehen
2011
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS
2010
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen
2010
Schweizer Fernsehen 2010
Schweizer Radio und Fernsehen
2011
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5 Vorwort
Unternehmensporträt
6 SRF – das Unternehmen
8 SRF – die Programme
1 0 SRF – die Geschäftsleitung
Auftrag
3 0 SRF erfüllt einen anspruchsvollen Leistungsauftrag –
im Sinn des Publikums
Medienkonvergenz
3 2 SRF ist konvergent – warum eigentlich?
Sechs Fragen und Antworten
Qualität
3 6 SRF entwickelt die Qualität des publizistischen
Angebots kontinuierlich und systematisch weiter
Ausbildung
3 8 SRF stärkt das trimediale Know-how, erhöht
die Führungskompetenz und fördert den Nachwuchs
Finanzen
4 0 SRF handelt wirtschaftlich und optimiert die Kosten
zugunsten des Programms
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
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Vorwort
Bei Erscheinen dieser Publikation ist das Unternehmen Schweizer Radio und Fernsehen
gerade mal drei Monate jung. Können wir da bereits Leistungen bilanzieren? Ziehe
ich mit in Betracht, was alles vor dem Start von SRF am 1. Januar 2011 geleistet worden
ist, heisst die Antwort eindeutig: ja.
Der Fusionsprozess von Radio und Fernsehen lief in der Deutschschweiz bereits 2010
auf Hochtouren; in der Schlussphase des Projekts waren rund 250 Mitarbeitende
beteiligt. Sie brachten umfassendes Know-how und volles Engagement ein – neben
der täglichen Arbeit an hochwertigen Programmen. Dank diesem grossen gemeinsamen
Einsatz für die Medienkonvergenz ist SRF fit für die Zukunft.
Unser junges Unternehmen steht auf einem stabilen Fundament: der herausragenden
Reputation der bisherigen, zusammen immerhin fast 140 Jahre alten Unternehmen
SR DRS und SF. Beide überzeugten durch stetiges Streben nach Relevanz und Qualität.
Beide behaupteten sich auch 2010 – trotz höheren Konkurrenzdrucks – deutlich
als Marktführer. Und beide zeigten eine beeindruckende Vielfalt an Genres, Themen
und Meinungen, die wiederum die Vielfalt der Bevölkerung spiegeln. Wer die separaten
Jahresrückblicke von SR DRS und SF studiert, kann sich selbst ein Bild davon
machen. Und wer dabei das Stichwort Konvergenz im Kopf hat, findet schon 2010
Gemeinsamkeiten und überraschend viele Parallelen zwischen unseren beiden
Vorgängerunternehmen.
Schliesslich soll die Lektüre der folgenden Kapitel nicht nur Aufschluss über die
spannende Zeit des Zusammenwachsens sowie vergangene Erfolge bieten, sondern
auch über zukunftsgerichtete Fragen: Welche Werte vertritt SRF? Welchen Grundsätzen
folgt das Programmschaffen unter der neuen Führung? Und was hat das Publikum
davon?
Mehr und neue Inhalte und eine noch grössere Vielfalt des Angebots. Daran setzen
wir alles. 1+1= 3 steht zuoberst auf dieser Leistungsbilanz, die ausnahmsweise
dreiteilig ist. Diese Formel steht auch für den Mehrwert, der unserem Publikum nach
dem Zusammenschluss von Radio und Fernsehen zugutekommt.
Ruedi Matter, Direktor SRF
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Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Fit für die
Medienzukunft
sites, Teletext, Mobile-Services,
Podcasts, Videoportal etc. ) sowie
dem Engagement für Swiss
Satellite Radio ( SSATR ), HD suisse
und 3sat. Der Markterfolg der
SRF-Angebote basiert auf ihrer
publizistischen Qualität.
SRF ist am 1. Januar 2011 aus
den bisherigen Unternehmen
Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen hervorgegangen.
Mit diesem Zusammenschluss
antwortet SRF auf den technologischen Wandel in den Medien,
das veränderte Nutzungsverhalten des Publikums sowie
den begrenzten finanziellen
Spielraum.
Mit den Hauptstudios in Zürich,
Basel und Bern sowie den
Regionalstudios in Aarau, Chur,
Luzern und St. Gallen ist SRF
im Sendegebiet stark verankert.
Teil der SRG
Medienkonvergenz, Seite 32
SRF ist die grösste Unternehmenseinheit der SRG. Mit total
rund 6100 Beschäftigten, 18
Radio- und acht Fernsehprogrammen sowie ergänzenden Websites und Teletextdiensten ist die
SRG das grösste Unternehmen
für elektronische Medien in der
Schweiz. Ihre Radioprogramme
Den umfassenden, gesetzlich verankerten Leistungsauftrag setzt
SRF auf verschiedenen Wegen
um: mit sechs Radioprogrammen
( DRS 1, DRS 2, DRS 3, DRS 4 News,
DRS Musikwelle, DRS Virus ) und
drei Fernsehprogrammen ( S F 1,
SF zwei, SF info ), einem ergänzenden Multimedia-Angebot ( Web6
weiter
und in der Hauptsendezeit auch
die Fernsehprogramme sind in
allen vier Sprachregionen marktführend. Als Non-Profit-Unternehmen finanziert sich die SRG
zu rund 70 Prozent über Gebühren
und zu rund 30 Prozent aus
Steckbrief
kommerzieller Tätigkeit. Sie ist
Name
politisch und wirtschaftlich
Schweizer Radio und Fernsehen
unabhängig.
( S RF )
Rechtsform
Die SRG umfasst fünf Unternehmenseinheiten: Schweizer Radio
und Fernsehen ( S RF ) , Radio
Télévision Suisse ( RTS ) , Radiotelevisione svizzera ( R SI ) , Radiotelevisiun Svizra Rumantscha
( RTR ) sowie den mehrsprachigen
Online-Dienst Swissinfo.
Zweigniederlassung der SRG SSR
Gründung
1. Januar 2011, durch Zusammenlegung von Schweizer Radio DRS
und Schweizer Fernsehen
Direktor
Rudolf Matter
Unternehmenssitz
Zürich
Die regionalen Unternehmenseinheiten sind in den vier
Sprachregionen durch je eine
Regionalgesellschaft verankert –
in der Deutschschweiz durch die
SRG Deutschschweiz. Sie wirkt
als Trägerschaftsorganisation
an der Entwicklung der SRG mit,
indem sie Anliegen der Bevölkerung aufnimmt und ins Unternehmen einbringt.
Hauptstudios
Basel, Bern, Zürich Brunnenhof,
Zürich Leutschenbach
Regionalstudios
Aarau, Chur, Luzern, St. Gallen
Personalbestand bei Gründung
2117 ( Vollzeitstellen: 1547 )
Sendevolumen Radio 2010
54 172 Stunden
Sendevolumen Fernsehen 2010
24 973 Stunden
Marktanteil Radio 2010 ( t otal in der Deutschschweiz )
Mehr Informationen zur SRG: www.srgssr.ch
Mehr Informationen zur SRG Deutschschweiz:
www.srgdeutschschweiz.ch
61,7 Prozent
Marktanteil Fernsehen 2010 ( total in der Deutschschweiz )
32,6 Prozent
Internetseite
www.srf.ch
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Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
Schweizer Radio und Fernsehen: Unter diesem Dach produzieren
seit Anfang 2011 rund 2150 Mitarbeitende drei Fernseh- und sechs
Radioprogramme sowie ergänzende Multimedia-Angebote. Mit vielfältigen und hochwertigen Programmen steht SRF im Dienst der
Öffentlichkeit; die Inhalte richten sich an die gesamte Bevölkerung
der Deutschschweiz. Als grösste Unternehmenseinheit der SRG SSR
ist SRF fest in der Gesellschaft verankert.
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SRF – das Unternehmen
Unternehmensporträt
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Radio und Fernsehen für alle Personen in der Deutschschweiz, für
Mehrheiten und Minderheiten – das ist der Anspruch von SRF.
Entsprechende Vielfalt schaffen neun unverwechselbare, sorgfältig
aufeinander abgestimmte Programme sowie ergänzende Angebote
und Kooperationen.
Sport, ergänzt mit Themen aus Kultur, Medien, IT, Wissenschaft und Bildung. DRS 4 News erfüllt den Wunsch des
Publikums nach raschem Informationszugriff rund um die
Uhr; Nachrichtenbulletins zur vollen und zur halben Stunde
gibt es an 365 Tagen im Jahr. Mit Direktübertragungen
von Fussball- und Eishockey-Partien in voller Länge hat
DRS 4 News ein altes Radioformat neu entdeckt.
Unternehmensporträt
DRS 1 ist das meistgehörte Radioprogramm der Schweiz.
Es verbindet Generationen. Neben umfassender Information – mit Nachrichten, Hintergrundsendungen sowie
Service- und Ratgeberrubriken – sendet DRS 1 Unterhaltung und Satire, fördert das Schweizer Musik- und
Hörspielschaffen und bietet im Rahmen von «Zambo»
spezielle Inhalte für Kinder. Sechs Regionaljournale
berichten mehrmals täglich aktuell und verlässlich aus
den Regionen.
Die Heimat im Radio
DRS Musikwelle ist ein Programm für Liebhaberinnen und
Liebhaber traditioneller und heimatverbundener Klänge,
von Schlagern und Tanzmusik. DRS Musikwelle sendet
Nachrichten und Informationssendungen aus der DRS 1Palette, ergänzt durch Ratgeber- und Servicethemen. Zu
den Perlen des publikumsnahen 24-Stunden-Programms
gehören Hörspiele aus dem Radioarchiv.
Kultur und Wissen
DRS 2 ist Radio mit Lust am Tiefgang, mit klassischer Musik
aller Epochen und Jazz, mit Inhalten von Kultur bis Wissenschaft, von Zeitgeist bis Philosophie. Es beleuchtet
das aktuelle Geschehen und ergründet Zusammenhänge.
DRS 2 mischt sich ein, reflektiert und kommentiert –
kritisch, klar und kompetent. Mit Wort-, Hörspiel- und
Musikproduktionen leistet es einen eigenständigen
Kulturbeitrag.
Das unerhörte Radio
DRS Virus ist Radio, aber anders. DRS Virus liebt und lebt
Musik. Das junge Programm bringt neuen Sound abseits
des Mainstreams, ermöglicht Entdeckungen, ist multimedial und interaktiv: Mittels Chats und Blogs sowie auf
Social-Media-Plattformen treten die Hörerinnen und
Hörer in Dialog mit den Programmschaffenden; via Website prägen sie ihr Radio direkt mit. Zudem erhalten
sie ergänzende Infos zu Songs und Bands sowie Podcasts
von DJ-Mixes und Musiksendungen.
Dein Live-Radio
DRS 3 ist das führende Pop- und Rockradio der deutschsprachigen Schweiz. Es bietet ein facettenreiches
Musikprogramm mit Information und Hintergrund. DRS 3
informiert in stündlichen Nachrichtenbulletins, zweimal
täglich in einem Informationsmagazin sowie in zahlreichen
Beiträgen über die aktuellen Tagesthemen – mit den
Schwerpunkten Politik, Wirtschaft, IT / Neue Medien, Lifestyle und Service. Zudem ist DRS 3 das Leitprogramm
für die Sportberichterstattung.
Unverwechselbar
schweizerisch
SF 1 ist das erfolgreichste Fernsehprogramm der Schweiz.
Es reflektiert die komplexe schweizerische Wirklichkeit
und bietet Information mit viel Service, emotionale und
publikumsnahe Unterhaltung, Bildung und Kultur. Die
tagesaktuellen Informationssendungen berichten umfassend über die wichtigsten Ereignisse in der Schweiz
Was die Welt bewegt
DRS 4 News ist ein Wortprogramm ohne Musik, mit einem
Basisangebot zum Geschehen in Politik, Wirtschaft und
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und in der Welt. Diskussionsformate und Magazine
liefern fundierte Hintergründe und Analysen zu bedeutenden Sach- und Zeitfragen; zahlreiche eigenproduzierte
Dokumentarfilme und Reportagen beleuchten gesellschaftliche, politische und kulturelle Themen. Das Unterhaltungsspektrum ist breit: von der Volkskultur bis zur
Satire, von der Quizsendung bis zur Show. Mit grossen
Events erreicht SF 1 die ganze Familie. In den Kultursendungen sind Trends genauso Thema wie das kulturelle
Erbe. Fiktionale Eigenproduktionen sorgen für spannende
und amüsante Fernsehabende.
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
SRF – die Programme
Das Schweizer Radio
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Sport, Serien, Spielfilme
SF zwei richtet sich mit seinem Fokus auf Sport, Serien
und Spielfilme an ein jüngeres Publikum. Das Sportprogramm zeichnet sich inhaltlich wie formal durch grosse
Vielfalt aus: mit tagesaktuellen Nachrichten, vertiefenden
Analysen sowie Live-Übertragungen aller wichtigen
Sportereignisse, von der Tour de Suisse bis zur FussballWM. In der Hauptsendezeit am Abend zeigt SF zwei eine
breite Auswahl nationaler und internationaler Serienhits
und Spielfilme – Blockbuster ebenso wie Delikatessen,
wenn immer möglich als TV-Premieren und in Zweikanalton. Für die jüngste Generation hält SF zwei im Rahmen
von «Zambo» ausgesuchte Serien und Eigenproduktionen
bereit.
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Swiss Satellite Radio
Swiss Satellite Radio ( S SATR ) umfasst die drei Musikspartenprogramme der SRG: Radio Swiss Classic, Radio
Swiss Jazz und Radio Swiss Pop. Sie sind organisatorisch Schweizer Radio und Fernsehen angegliedert,
im Studio Basel beheimatet und via Digitalradio ( DAB ) ,
Internet, Kabel und Satellit empfangbar. Die Internetseiten
der Musikspartenprogramme bieten diverse
Zusatzdienste, beispielsweise umfassende Playlists.
Information rund um die Uhr
SF info ist ein Servicekanal: Er ermöglicht den Zuschauerinnen und Zuschauern mit laufenden Wiederholungen
die on-demand-ähnliche Nutzung aktueller Informations-,
Sport- und Kultursendungen von SF 1 und SF zwei. Bei
ausserordentlichen Ereignissen von nationaler Bedeutung
wird SF info zum Live-Sender: So kann das Fernsehpublikum beispielsweise wichtige Parlamentsdebatten oder
Pressekonferenzen live mitverfolgen oder komplette
Reden und Debatten des World Economic Forum in Davos
direkt ansehen.
HD suisse
Mit dem viersprachigen Sender HD suisse bietet die SRG
dem Schweizer Publikum ein Fernseherlebnis wie im Kino:
mit hoher Bildauflösung, Breitbild-Format und SurroundTon. HD suisse zeigt nationale und internationale LiveSportevents und Topsendungen aus allen Sprachregionen
der SRG. SRF betreibt den Senderstandort, verantwortet
das Channel-Management und liefert einen massgeblichen
Teil des Programms.
Multimediale Ergänzung
Die multimedialen Angebote von Schweizer Radio und
Fernsehen geben Hinweise zu den einzelnen Programmen
und ergänzen sie. Sie schaffen orts- und zeitunabhängigen
Zugang zu den publizistischen Inhalten. Auf www.srf.ch
finden sich Informationen zum Unternehmen SRF. Bis
zur kompletten Zusammenführung der Online-Auftritte
umfasst www.drs.ch die Radioinhalte, www.sf.tv führt
zu den Fernsehinhalten. Die Websites enthalten umfangreiche Übersichten aller verfügbaren Audio- und VideoAngebote; via www.videoportal.sf.tv sind zahlreiche
TV-Eigenproduktionen zeitversetzt zugänglich. Auf der
Kinderplattform www.zambo.ch können sich 6- bis
14-Jährige über ihr TV- und Radioprogramm informieren,
an Wettbewerben teilnehmen und die «Zambo»-Welt
spielerisch entdecken und mitgestalten.
3sat
Durch das Engagement bei 3sat unterstützt SRF zusammen mit ARD, ZDF und ORF ein umfassendes deutschsprachiges Vollprogramm mit kulturellem Schwerpunkt.
Die Schweizer 3sat-Redaktion, angesiedelt bei der Abteilung Kultur von SRF, verantwortet rund zehn Prozent
des Gesamtprogramms, etwa mit den Eigenproduktionen
«Berg und Geist», «SCHWEIZWEIT» und «Vis-à-vis».
Als Koproduzent beteiligt sich SRF an den 3sat-Marken
«Kulturzeit» und «nano».
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Rudolf Matter
Diego Yanez
Direktor
Abteilungsleiter Chefredaktion TV
Rudolf Matter ( 57 ) begann seine journalistische Laufbahn
als Redaktor der Basler «National-Zeitung». Nach verschiedenen Tätigkeiten und Funktionen beim Schweizer
Fernsehen, bei McKinsey & Co., Ringier und dem Nachrichtensender n-tv wurde er 2006 Chefredaktor von
Schweizer Radio DRS. 2009 übernahm er zusätzlich die
Co-Leitung des Projekts Medienkonvergenz SRG
Deutschschweiz.
Diego Yanez ( 5 2 ) arbeitete 22 Jahre für SF, ab 2007 als
Nachrichtenchef und stellvertretender Chefredaktor.
Er begann bei SF als Redaktor von «Netto» und war später
Redaktor von «10vor10», Nahostkorrespondent in
Jerusalem, Bundeshaus-Korrespondent sowie stellvertretender Redaktionsleiter von «Quer» und «10vor10».
Corinne Pellerin
Hansruedi Schoch
Direktor
Rudolf Matter
Abteilungsleiterin
Kommunikation und Marketing
Abteilungsleiter Programme
Corinne Pellerin ( 4 2 ) arbeitete von 2001 bis 2010 als
Head of Brand Management and Corporate Marketing bei
Swiss Life, wo sie die Unternehmensmarke einführte
und positionierte sowie Marketing-, Werbe-, Sponsoringund Event-Strategien neu ausrichtete und umsetzte.
Davor war sie bei Autogrill Schweiz, Wirz Werbung und
Kuoni in verschiedenen Führungsfunktionen tätig.
Hansruedi Schoch ( 4 5 ) , arbeitete 16 Jahre für das
Schweizer Fernsehen, unter anderem bei «SF Spezial»,
«10vor10» und «Tagesschau» sowie als Leiter von
«MittagsMagazin» und «MittagsTalk». Ab 2003 war er als
Leiter Magazine und Programmentwickler stellvertretender Chefredaktor, 2009 wurde er Chefredaktor und
zugleich Co-Leiter des Projekts Medienkonvergenz SRG
Deutschschweiz.
Stab SRF
Dieter Fahrni
Human Resources
Florian Galliker
Unternehmenskommunikation
Andrea Hemmi
Guy Luginbühl
Christoph Gebel
Abteilungsleiter Finanzen und Services
Abteilungsleiter Unterhaltung
Guy Luginbühl ( 4 7 ) war ab 2002 Leiter Finanzen und
Services bei Schweizer Radio DRS. Davor war er in
verschiedenen leitenden Funktionen im Finanzbereich
tätig, unter anderem bei den SBB, bei Schweiz Tourismus,
Sulzer Management AG und der Siemens Albis AG.
Christoph Gebel ( 5 1 ) gehörte als Programmleiter
DRS 1 / DRS Musikwelle ab 2001 zur Geschäftsleitung von
Schweizer Radio DRS. In Kooperation mit SF baute er
das trimediale Kinderprogramm «Zambo» mit auf. Vor
seiner Tätigkeit bei SR DRS war er unter anderem Direktor
und Gesamtleiter Medien bei der Gassmann Media AG
sowie Direktor von Radio Canal 3 in Biel.
Nathalie Wappler
Programme
Hansruedi Schoch
Unterhaltung
Christoph Gebel
Kultur
Nathalie Wappler
Sport
Urs Leutert
Abteilungsleiterin Kultur
Nathalie Wappler ( 43 ) arbeitete ab 2005 für das Schweizer
Fernsehen: zuerst als Redaktorin und Produzentin von
«Kulturplatz», ab 2008 als Redaktionsleiterin «Sternstunden». Ihre berufliche Laufbahn startete sie 1996 als
Redaktorin beim 3sat-Format «Kulturzeit», danach war
sie unter anderem Redaktorin bei den ZDF-Formaten
«aspekte» und «Berlin Mitte».
Urs Leutert
Chefredaktion Radio
Lis Borner
Chefredaktion TV
Diego Yanez
Kommunikation
und Marketing
Corinne Pellerin
Finanzen und Services
Guy Luginbühl
Die Geschäftsleitung von SRF besteht aus dem Direktor und den
Leiterinnen und Leitern der acht gleichrangigen Abteilungen
( P rogramme, Unterhaltung, Kultur, Sport, Chefredaktion Radio,
Chefredaktion TV, Kommunikation und Marketing, Finanzen und
Services ) . Dem Direktor direkt unterstellt sind die Bereiche
Stab SRF, Human Resources und Unternehmenskommunikation.
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Abteilungsleiter Sport
Urs Leutert ( 5 7 ) leitete ab 1991 die Abteilung Sport des
Schweizer Fernsehens, seit 1996 zudem die für alle SRGMedien tätige Business Unit Sport. Vor seiner Tätigkeit
bei SF war er Redaktor und Moderator Information,
Touristik, Auto, Sport sowie später Leiter des Ressorts
Sport bei SR DRS.
Dieter Fahrni
Leiter Stab SRF
Dieter Fahrni ( 6 0 ) war ab 2000 Stabschef der SF-Abteilung Information. Zuvor arbeitete er unter anderem
als Sekretär der Trägerschaft Radio und Fernsehen DRS,
als Redaktor beim «Kassensturz» und als Redaktor,
Produzent und stellvertretender Redaktionsleiter bei
«10vor10».
Florian Galliker
Leiter Human Resources
Florian Galliker ( 51 ) war ab 2000 Leiter Human Resources
von Schweizer Radio DRS. Zuvor übte er Personalleitungsfunktionen bei SIX Swiss Exchange und KV Schweiz aus.
Lis Borner
Andrea Hemmi
Abteilungsleiterin Chefredaktion Radio
Lis Borner ( 5 1 ) war ab 2007 stellvertretende Chefredaktorin von SR DRS und damit verantwortlich für DRS 4 News
und die Morgen-Primetime. 1991 begann sie beim
«Echo der Zeit», wo sie als Redaktorin, Produzentin und
Moderatorin tätig war. Anschliessend war sie als
Redaktionsleiterin verantwortlich für «Rendez-vous»,
«Tagesgespräch» und «Info3».
Leiterin Unternehmenskommunikation
Andrea Hemmi ( 4 4 ) leitete ab 2009 als selbstständige
Beraterin die Kommunikation des Projekts Medienkonvergenz SRG Deutschschweiz. Vor der Gründung ihrer Firma
The PR Company war sie unter anderem Kommunikationschefin von Kuoni und McDonald’s sowie Mediensprecherin
von TV3.
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SRF – die Geschäftsleitung
Unternehmensporträt
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Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
Da schau hör:
mit Schweizer Radio und Fernsehen
durch den Tag
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Ob im Kreis der Familie, unter Freunden oder ganz für sich
allein; ob unterwegs, in den eigenen vier Wänden oder
im öffentlichen Raum: SRF bereichert den Alltag rund um
die Uhr.
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Fotos von Jonas Unger
José Oliver
18:39 / «Echo der Zeit», DRS 1
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Noemi Schmid
17:06 / «Reporter», SF 1, via Youtube
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Familie Caprez Gehrig
20:22 / «Die grössten Schweizer Talente», SF 1
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Carina Schwarz
06:10 / «HeuteMorgen»,
DRS 1, via Livestream
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Alfonso Smith
16:14 / «sportlive»: Tennis,
SF zwei, via Livestream
Susanne und Oliver Fennel
22:57 / «Kulturplatz», SF 1
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Armin Kerber
13:48 / «Concerto», DRS 2
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Ananda Kuhn
12:46 / «Wissenschaft DRS 2», DRS 2
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Fjonn Smith
19:50 / «Wunsch i d’Nacht», DRS 1
Barbara und Eduard Kluge
19:49 / «Tagesschau», SF 1
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Isabella Wiesinger
13:07 / «Kassensturz», SF 1, via Podcast
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Peter Bräker
10:11 / «Best of – Die Inland-Woche»,
DRS 4 News
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L o i t L i m , L h a g a Ko o n d o h r,
Bärbel Postiasi und Viola Bauer
21:25 / «CH-Gschnätzlets», DRS Virus,
via Audio-on-Demand
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Stefanie Lanfranconi
und Adrian Ehrat
23:09 / «Box Office», SF zwei
Elisabeth Mattmüller
16:30 / «Wünsch dir was», DRS Musikwelle
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Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
Marc Rutishauser
08:14 / «Giacobbo / Müller»,
SF 1, via Podcast
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Reno
11:03 / «Regionaljournal
Basel Baselland», DRS 1
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
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Emanuele und Freunde
20:39 / «sportlive»: Fussball, SF zwei
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
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R o s a H u b e r , A d a h - Ly n n L a n f r a n c o n i ,
Nicolas und Antoine Sauter
14:50 / «Zambothek», www.zambo.ch
Katarina Wulf
und Sarah Magdalena Hinnen
20:10 / «Desperate Housewives»,
SF zwei
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Markus Härdi
11:11 / «Philip Maloney», DRS 3
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SRF erfüllt einen
anspruchsvollen Leistungsauftrag –
im Sinn des Publikums
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen setzt Tag für Tag einen umfangreichen,
gesetzlich festgeschriebenen Service-public-Auftrag um. Diese
Leistungen sind für Gesellschaft und Demokratie existenziell. SRF
fördert die freie Meinungsbildung durch umfassende und sachgerechte
Information, vermittelt kulturelle Werte und sorgt für Bildung sowie
Unterhaltung des Publikums. Dessen Ansprüche und Bedürfnisse
stehen dabei im Zentrum.
Auftrag
Rechtsgrundlagen
Der Auftrag von SRF ist in der
Bundesverfassung verankert. Sie
definiert die Gesetzgebung zu
Radio und Fernsehen als Sache
des Bundes und gewährt zugleich
Unabhängigkeit und Autonomie
in der Programmgestaltung.
Artikel 93.2 besagt zudem:
von Politik und Gesellschaft
wider und hält unter anderem
fest, dass die SRG mittels ihrer
Programme und übrigen publizistischen Angebote zu folgenden
Zielen beiträgt:
freie Meinungsbildung des Publikums durch
umfassende, vielfältige und sachgerechte
Information insbesondere über politische,
wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge
kulturelle Entfaltung und Stärkung der kulturellen Werte des Landes sowie Förderung
der schweizerischen Kultur unter besonderer
Berücksichtigung der Schweizer Literatur
sowie des Schweizer Musik- und Filmschaffens
Bildung des Publikums, namentlich durch
die regelmässige Ausstrahlung von Sendungen
mit bildendem Inhalt
Unterhaltung
Radio und Fernsehen tragen zur Bildung und
kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung und zur Unterhaltung bei. Sie berücksichtigen die Besonderheiten des Landes und
die Bedürfnisse der Kantone. Sie stellen die
Ereignisse sachgerecht dar und bringen
die Vielfalt der Ansichten angemessen zum
Ausdruck.
Das Radio- und Fernsehgesetz
( RTVG ) , die Radio- und Fernsehverordnung ( RTVV ) und die
Konzession präzisieren den Leistungsauftrag für die Gesamtheit
der SRG. Die Konzession spiegelt
die Ansprüche und Erwartungen
Leitlinien
von SRG und SRF
Übergeordnete Richtlinien für
die SRF-Mitarbeitenden sind das
Leitbild, die Unternehmensstrategie und die Programmcharta
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der SRG. Letztere beinhaltet
publizistische Grundsätze und
gilt für die Programmschaffenden aller Radio- und Fernsehprogramme. Die einzelnen
Unternehmenseinheiten setzen
die Vorgaben der SRG unter
Berücksichtigung der jeweiligen
regionalen und medialen Unterschiede um.
unabhängig und setzt in der
Gesamtheit der Angebote auf
Vielfalt, Substanz und Qualität.
Die Programme von SRF spiegeln
das Schweizer Leben auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene in allen für die
Gesellschaft wichtigen Bereichen –
namentlich Politik und Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft,
Sport und Gesellschaft, UnterDie Publizistischen Leitlinien von
haltung und Bildung. DemokratiSRF formulieren die Grundsätze
sche Debatten, Pluralismus und
der Programmcharta auf
operativer Ebene. Der umfassende Fairness tragen zur qualifizierten,
freien Meinungsbildung bei. SRF
Normenkatalog ist für alle
Redaktionen von SRF verbindlich. bringt dem Publikum Grossereignisse nahe, ermöglicht verbinEr trägt zur Sicherung der publidende Erlebnisse und berichtet
zistischen Qualitätsstandards
sowie zur Einhaltung von Medien- regelmässig über die anderen
Landesteile. Kulturschaffen wird
recht und Medienethik bei.
nicht nur abgebildet, sondern
Qualität, Seite 36
gezielt gefördert. SRF richtet sich
an ein breites Publikum, auch
Service public
mit komplexen Inhalten, und
schafft Angebote für spezifische
als Haltung
Interessengruppen.
SRF ist dem Publikum verpflich Für hohe Zugänglichkeit sorgen auch die
tet, das für die Programme GeAngebote für Sinnesbehinderte: barrierefreie
Internetseiten, zahlreiche untertitelte Fernsehbühren bezahlt. Das Berufsethos,
sendungen ( d as komplette Programm zwischen
19 und 22 Uhr sowie alle Live-Sendungen von
beschrieben in der ProgrammMittag bis Mitternacht ) , die «Tagesschau» mit
Gebärdensprache auf SF info oder ausgesuchte
charta und den Publizistischen
Spielfilme als Hörfilme mit Audiodeskription.
Leitlinien, basiert letztlich auf
den Werten der Aufklärung.
SRF erfüllt den Leistungsauftrag
glaubwürdig, zuverlässig und
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Was bedeutet
Medienkonvergenz?
Unter Konvergenz audiovisueller
Medien versteht man das Zusammenwirken von Radio, Fernsehen
und Angeboten im Internet.
Dabei geht es um Medieninhalte,
Produktionsmittel und -abläufe;
das Zusammenwirken kann
unterschiedlich weit gehen.
Warum baut SRF auf
Konvergenz?
Im Fall von SRF sprechen der
technologische Wandel und das
veränderte Mediennutzungsverhalten des Publikums, aber
auch der begrenzte finanzielle
Spielraum für die Medienkonvergenz. Die Menschen nutzen das
Medienangebot zunehmend
zeitlich souverän, mobil und individuell nach Interessen und
Bedürfnissen. Dank gebündelter
Kräfte in der Produktion von
Radio-, TV- und ergänzenden
Multimedia-Inhalten gelangt
SRF näher ans Publikum: Inhalte
sollen am jeweiligen Ort, zur
nachgefragten Zeit und über den
gewünschten oder verfügbaren
Verbreitungsvektor zur Verfügung stehen. Ziel ist es, mit den
schon vorhandenen Ressourcen
noch mehr publizistische
Substanz, Vielfalt und Qualität
zu erreichen – gemäss dem öffentlichen Leistungsauftrag.
Angesichts der generell knappen
Finanzlage ist höchstmögliche
Effizienz von Support und
Produktion entscheidend; Mittel,
die im Konvergenzprozess frei
werden, fliessen grundsätzlich
ins Programm.
Wie wirkt sich die Medienkonvergenz auf die
Unternehmensstruktur aus?
Auf betrieblicher Ebene sind die
bisherigen Unternehmen SR DRS
und SF seit dem 1. Januar 2011
vereint: Es gibt nur noch ein Un32
weiter
ternehmen, SRF, eine Geschäftsleitung, eine gemeinsame
Struktur. Die Supportbereiche
( F inanzen und Services, Human
Resources, Kommunikation
und Marketing, Produktion und
IT ) haben sich bereits ab Herbst
2010 zusammengeschlossen.
Ein Ziel der Konvergenz ist, beim
Support Einsparungen von
rund zehn Prozent zu erreichen –
zugunsten des Programms.
Inwiefern verändert
die Konvergenz
das Programmschaffen?
Auf publizistischer Ebene werden
bestimmte Programminhalte
gemeinsam für Radio, Fernsehen
und ein ergänzendes MultimediaAngebot produziert. Ein neuer
Produktionsprozess verlangt
neue Denkweisen: Führungs-,
Ausbildungs-, Redaktions- und
Produktionsstrukturen verändern sich. Art und Ausprägung
der Kooperation unterscheiden
sich je nach Programmgenre:
Während die Chefredaktionen
von Radio und Fernsehen im
Sinne grösstmöglicher Meinungsvielfalt nach wie vor weitgehend getrennt agieren, sind
Sport-, Unterhaltungs- und
Kulturredaktionen teilweise bereits eng zusammengewachsen.
Dieser Prozess wird sich in den
nächsten Jahren fortsetzen. Die
Hauptstandorte in Basel, Zürich
und Bern werden beibehalten;
Verschiebungen innerhalb und
zwischen den Standorten sind
weiterhin möglich.
Wird die Konvergenz
den Unterschieden von Radio
und Fernsehen gerecht?
Einer der Vorteile eines konvergenten Medienunternehmens:
Es kann die unterschiedlichen
Zugänge zu Themen und ihre
unterschiedliche Umsetzung in
Radio und Fernsehen sowie in
ergänzenden Multimedia-Kanälen
gezielt nutzen. Die neue Abteilung Programme von SRF sorgt
für ein ausgewogenes Gesamtangebot und bestimmt aufgrund
sorgfältiger Analysen, was wann
wie – also auch auf welchen Vektoren – anzubieten ist. Das Radio
setzt weiterhin auf seine spezifischen Vorzüge, das Fernsehen
nutzt weiterhin die typischen
Stärken des Bildes. Und das Internet ergänzt das Angebot gemäss
den Bedüfnissen des Publikums
nach mehr Autonomie, nach Orts33
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
Kon ver genz, die; -, -en: allgemein: Annäherung, Übereinstimmung
von Meinungen, Zielen u. Ä.
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
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SRF ist konvergent – warum eigentlich?
Sechs Fragen und Antworten
Medienkonvergenz
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
zurück
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weiter
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
Konvergenzprozesses – mittelfristig verbessert, die zeitliche,
örtliche und thematische Zugänglichkeit für ein grösstmögliches
Publikum erhöht. Beispielhaft zu
nennen ist in diesem Kontext
die bereits zweifach erfolgreiche
Charity-Aktion «Jeder Rappen
zählt». Zu einem herausragenden
konvergenten Programmprojekt
werden die Eidgenössischen
Wahlen im Herbst 2011.
und Zeitunabhängigkeit. Im Konvergenzprozess hat sich bei SRF
gezeigt, dass die Tätigkeit für
ein bestimmtes Programmgenre
oft mehr Differenzen unter Programmmachern erklärt als die
Medienzugehörigkeit: Es existiert
nicht einfach eine separate
Radio- oder TV-Kultur; es gibt
vielmehr Sport-, Musik- oder
Filmjournalisten, die je gemeinsame Ziele verfolgen.
Medienkonvergenz
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
zurück
Wie zeigt sich Medienkonvergenz dem Publikum –
jetzt und in Zukunft?
Wenn die Konvergenz für das Publikum von SRF unmittelbar nicht
allzu viel ändert, ist das ein gutes
Zeichen: Die Zuschauerinnen
und Zuschauer, die Hörerinnen
und Hörer sollen weiterhin «ihre»
bewährten Programme finden
und nutzen. Punktuelle Kooperationen von Radio und Fernsehen
kennen sie seit Längerem. Zunehmend werden grössere gemeinsame Projekte auf mehreren
Kanälen stattfinden, einander
ergänzen und verschiedene
Zielgruppen ansprechen. Umfang,
Vielfalt und Qualität des Angebots
werden damit – und durch die
höhere Produktivität im Zuge des
34
Mit vereinten Kräften: Für die
Produktion der Radio-, Fernsehund ergänzenden MultimediaInhalte von «Jeder Rappen zählt»
spannten Mitarbeitende von
SF und SR DRS eng zusammen.
Herzstück der Charity-Aktion, die
2010 Kindern in Konflikt- und
Krisengebieten zugutekam, war
die Glasbox auf dem Berner
Bundesplatz. Zahlreiche prominente Gäste beteiligten sich live.
Fotos von Samuel Trümpy und
Christian Senti
35
SRF entwickelt die Qualität
des publizistischen Angebots kontinuierlich
und systematisch weiter
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Service public verpflichtet zu Qualität: SRF orientiert sich an höchsten
publizistischen Standards. Um das Niveau der Angebote zu messen,
zu sichern und zu stärken, nutzt SRF ein breit abgestütztes Qualitätsmanagement. Dazu gehören regelmässige Sendungs-Checks mit
Beteiligung interner und externer Fachleute.
Qualität
Massstäbe
zur Orientierung
Laut Konzession haben sich die
Inhalte durch Glaubwürdigkeit,
Verantwortungsbewusstsein,
Relevanz und journalistische Professionalität auszuzeichnen. Um
diese Erwartungen zu erfüllen,
orientiert sich SRF an den rechtlichen und berufsethischen Vorgaben sowie selbst definierten
Normen, etwa den publizistischen
und handwerklichen Leitlinien.
Auftrag, Seite 30
Strukturiertes
Monitoring
SRF versteht Qualitätsmanagement als Führungsaufgabe.
Bausteine für die Programmqualität sind – neben den klar
definierten Qualitätsstandards –
Ressourcen und Prozesse, Ausund Weiterbildung, Markt- und
Publikumsforschung, Führen mit
Zielen sowie Feedback und
Qualitätskontrolle. Zu den zentralen Qualitätsinstrumenten
gehören systematische Analysen
innerhalb der Abteilungen und
Redaktionen sowie regelmässige
Quality-Checks ( Q -Checks ) bestimmter Formate. Nach einem
vielfältigen Kriterienraster urteilen nicht nur interne Fachleute
( A usbildung, Markt- und Publikumsforschung ) , sondern auch
Vertreterinnen und Vertreter des
Publikumsrats sowie der Medienwissenschaft. Sie erarbeiten
eine gemeinsame Auswertung.
Das Q-Check-System war bereits
bei SR DRS und SF etabliert.
Pro Jahr wurden je drei bis vier
36
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weiter
Sendungen oder Programmbereiche überprüft, 2010 beim
Fernsehen «Rundschau», «sportlounge» und «Giacobbo / Müller»,
beim Radio «Echo der Zeit»,
«Musikmagazin», das Nachmittagsprogramm von DRS 2 und
die Morgenstrecke auf DRS 3.
Die Checks stiessen auf grosse
Akzeptanz; Empfehlungen der
Prüferteams wurden in der Regel
rasch umgesetzt.
Preise Jahr für Jahr herausragende Leistungen. Hohes Ansehen
attestieren auch repräsentative
Umfragen: Im Sorgenbarometer
der Credit Suisse stehen Radio
und Fernsehen an der Spitze der
vertrauenswürdigen Institutionen: 77 Prozent vertrauen dem
Radio, 76 Prozent dem Fernsehen;
an dritter Stelle liegt das Bundesgericht mit 72 Prozent.
Übersichten zu Marktpositionen und
Auszeichnungen 2010 enthalten die separaten
Jahresrückblicke von SR DRS und SF.
Vielfältige
Qualitätsnachweise
Es obliegt einer Reihe externer
Organe, die Einhaltung der
gesetzlichen Auflagen zu überwachen: dem Publikumsrat als
Berater der Trägerschaft, der
Ombudsstelle als Vermittlerin bei
Beanstandungen des Programms,
der Unabhängigen Beschwerdeinstanz als gerichtsähnlicher
Beschwerdestelle sowie dem
Bundesamt für Kommunikation
als Aufsichtsbehörde für alle
Radio- und Fernsehveranstalter.
Dass die hochwertigen Programme von SRF beim Publikum
ankommen, belegt in erster Linie
die deutliche Marktführerschaft.
Zudem würdigen zahlreiche
Leitlinien für SRF
Sachgerecht ist die Berichterstattung, wenn sie alle
verfügbaren Fakten in Betracht zieht und nur darstellt, was
nach bestem Wissen und Gewissen für wahr gehalten
wird. Sachgerechtigkeit setzt bei den Journalistinnen und
Journalisten Sachkenntnis und Kompetenz voraus. Sie
erfordert Transparenz, welche die Quellen nach Möglichkeit offenlegt, und sie verlangt eine faire Darstellung
der anderen Meinung ( « audiatur et altera pars» ) . Wer Anschuldigungen gegen eine Person oder eine Institution
vorbringt, muss Betroffenen die Möglichkeit zur Stellungnahme geben.
Vielfältig sind Programme, wenn sie Tatsachen und
Meinungen zu einem Thema in ganzer Breite angemessen
zum Ausdruck bringen. Die Journalistinnen und Journalisten von SRF berichten unvoreingenommen. Ihre eigene
Befindlichkeit, ihre eigenen Positionen sind nicht von
Belang. Journalismus, der ein Thema einseitig darstellt
und mit einseitigen Stellungnahmen belegt, widerspricht
unseren Anforderungen. SRF pflegt in der Regel keinen
«anwaltschaftlichen Journalismus». Im Bereich Konsumentenschutz ist er zulässig, erfordert aber hohe Sorgfalt
und die strikte Einhaltung der in den Leitlinien SRF
festgelegten Regeln.
Unabhängig ist unser Programmangebot, wenn die
Redaktionen keine Ideologie, keine Partei oder sonstige
Interessengruppe bevorzugen. Wir halten kritische
Distanz zu allen Gruppierungen des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Wir lassen uns
vom Recht der Öffentlichkeit leiten, ein möglichst faktengetreues Bild vermittelt zu bekommen. Wir machen uns
mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten.
Das Publikum kann sich auf unsere Integrität verlassen.
Diese Grundsätze sind den Publizistischen
Leitlinien von SRF entnommen.
37
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Inhaltsverzeichnis
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
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SRF stärkt das trimediale Know-how,
erhöht die Führungskompetenz und fördert
den Nachwuchs
Inhaltsverzeichnis
Die Qualität der Programme basiert auf der Kompetenz der Mitarbeitenden. SRF setzt daher auf ein reichhaltiges Aus- und
Weiterbildungsangebot für Beschäftigte aller Stufen. Im Zuge der
Medienkonvergenz positioniert sich die Ausbildung verstärkt
trimedial und etabliert sich damit als führendes Kompetenzzentrum
für Radio-, Fernseh- und Multimedia-Journalismus.
Ausbildung
Kenntnisse
für die Zukunft
Der bereits seit Oktober 2010
konvergent geführte Bereich
Ausbildung bietet zahlreiche
praxisorientierte Standardkurse
an, die den Mitarbeitenden das
nötige Know-how vermitteln,
qualitativ hochstehende Radiound TV-Inhalte sowie OnlineAuftritte zu gestalten. Darüber
hinaus gibt es flexible Workshops, Trainings und Coachings
zu Spezialthemen.
Die Mitarbeitenden für das
trimediale Unternehmen fit zu
machen, ist ein zentrales Ziel.
Zum einen intensiviert die Führungsausbildung ihr Angebot
zum Thema Leitung im crossmedialen Kontext, Change
Management, Coaching und Projektmanagement. Zum anderen
kümmert sich die publizistische
Fachausbildung darum, dass die
Programmschaffenden längerfristig für mindestens ein weiteres
Medium einsetzbar sind: So
erfährt beispielsweise eine TVKulturredaktorin im Radio-Grundkurs, wie sie ihre Recherchen
in einen Audiobeitrag umsetzt.
Offen und vielseitig
vernetzt
SRF pflegt den Austausch mit anderen Bildungsinstitutionen und
Medienunternehmen, national
und international. Mitarbeitende
können sich bei Bedarf am MAZ
( D ie Schweizer Journalistenschule ) , an der Medienakademie von
38
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weiter
ARD und ZDF oder am IAM ( Institut
für Angewandte Medienwissenschaft der Zürcher Hochschule )
fortbilden. Ferner arbeitet SRF
eng mit der Ausbildung des Technology and Production Center
Switzerland ( T PC ) zusammen,
was berufsübergreifende Workshops – etwa mit Kameraleuten,
Editors, Journalistinnen und
Journalisten – ermöglicht. Gleichzeitig steht ein Teil des SRFKursangebots Externen offen.
Auf grossen Zuspruch stossen
zum Beispiel die professionellen
Medientrainings für Unternehmen und Einzelpersonen.
allen drei Medienarten vertraut
machen. Mit dem neuen Stage,
der an das sehr hohe Niveau der
bisherigen Lehrgänge anknüpft,
übernimmt SRF eine Vorreiterrolle
in der trimedialen Nachwuchsförderung.
Weitergeführt wird überdies die
Ausbildung von Lernenden:
Ab August 2011 werden jährlich
fünf Lehrstellen im Bereich Kaufmann / -frau sowie drei Lehrstellen
im Bereich Information und Dokumentation besetzt. Auch hier
besteht eine enge Kooperation
mit dem TPC, das technisch und
handwerklich Lernende ausbildet.
Bewährte
Talentschmiede
Am 1. März 2011 startete SRF
den neu konzipierten Stage, der
erstmals zwölf Nachwuchstalente für den journalistischen
Einsatz in Radio, Fernsehen wie
auch Multimedia ausbildet. Der
24-monatige Lehrgang verbindet
Praxis und Training: «Off the job»
sind die Stagiaires durch rund
85 Kurstage in der internen Ausbildung; «on the job» arbeiten
sie in ihrer jeweiligen Stammredaktion sowie in internen und
externen Praktika, die sie mit
Differenziertes
Kursangebot
Allein im ersten Halbjahr 2011 bietet SRF den
Mitarbeitenden 62 verschiedene Kurse an, zum Beispiel:
-
-
-
-
-
Storytelling – gute Fernsehgeschichten erzählen * ( T V )
Sprechtexten zum Bild * ( T V )
Assoziative Bildsprache oder Bilder finden, wo es
keine gibt * ( T V )
Informationsgrafik in Beiträgen und Moderation ( T V )
Szenisch Agieren vor und mit der Kamera ( T V )
-
-
-
-
-
Hören und Sprechen ( R adio )
Bericht aus dem Parlament ( R adio )
Moderationsstile ( R adio )
Nachricht und Eigenbericht ( R adio )
Live-Moderationsgespräch ( R adio )
-
-
-
-
-
Formulieren: schnell, frei und präzise ( T V, Radio,
Multimedia )
Rhetorische Kommunikation ( T V, Radio, Multimedia )
Recherche-Grundkurs ( T V, Radio, Multimedia )
Medienrecht ( T V, Radio, Multimedia )
Multimedia I / Multimedia II
* K urse für Externe: www.srf.ch
39
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
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SRF handelt wirtschaftlich
und optimiert die Kosten zugunsten
des Programms
Finanzen
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Die weitgehende Gebührenfinanzierung von SRF hat zwei Seiten:
Sie garantiert publizistische Unabhängigkeit, begrenzt aber
den finanziellen Spielraum – Werbung und Sponsoring sind gesetzlich
eingeschränkt. Kostenbewusstes Management hat daher höchste
Priorität. SRF schöpft die kommerziellen Möglichkeiten aus, agiert
aber nicht gewinnorientiert: Ziel ist ein ausgeglichenes Ergebnis.
Strukturelle Sparmassnahmen sichern ein vielfältiges, zeitgemässes
Programmangebot im Sinn des Service public.
Gebühren und
kommerzielle Erträge
Wer in der Schweiz Radio hört
oder Fernsehen schaut, bezahlt
Empfangsgebühren. Deren
Höhe legt der Bundesrat fest.
Privatpersonen bezahlen pro Jahr
169.15 Franken für den Radioempfang und
293.25 Franken für den Fernsehempfang;
die letzte Gebührenanpassung erfolgte im
April 2007.
Ein Grossteil des Gebührenertrags geht an die SRG, die damit
ihren umfassenden, gesetzlich
verankerten Leistungsauftrag
erfüllt. Den regionalen Unternehmenseinheiten teilt sie ihre
Mittel nach einem fein austarierten System zu. Hinter diesem
Finanzausgleich steht der
Solidaritätsgedanke der SRG.
Die Deutschschweizer Programme
allein würden laut Eidgenössischer Finanzkontrolle rund 56
Prozent der derzeit anfallenden
Radio- und Fernsehgebühren
beanspruchen – mit den restlichen
44 Prozent leisten die Deutschschweizer Gebührenzahlenden
einen Beitrag dazu, dass Romands
und italienischsprachige Schweizer etwa gleichwertige Programme nutzen können, die Rätoromanen ein Minimalangebot.
2010 machten Gebühren bei SF
rund 66 Prozent, bei SR DRS rund
92 Prozent des finanziellen Bedarfs aus. Den jeweils verbleibenden Anteil deckten Erträge aus
Sponsoring und Werbung sowie
Lizenz- und Programmverkauf.
40
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Unabhängigkeit als
oberstes Gebot
Mit der teilweisen Finanzierung
durch Gebühren sind wirtschaftliche Einschränkungen verbunden:
So hat der Gesetzgeber entschieden, dass die Radioprogramme
der SRG werbefrei sind, um die
kommerziellen Radioveranstalter
auf dem Werbemarkt nicht
zu konkurrenzieren. In den Fernsehprogrammen hingegen ist
Werbung – mit spezifischen Einschränkungen – erlaubt. SRF und
die SRG-Tochtergesellschaft
Publisuisse, die für den Verkauf
der Fernsehwerbung zuständig
ist, befolgen zudem diverse
Selbstbeschränkungen, etwa die
Zurückhaltung im Einsatz und
bei der Dauer von Unterbrecherwerbung.
Sponsoren haben keinen Einfluss
auf die redaktionelle Gestaltung
der Programme – Unabhängigkeit
ist hier oberstes Gebot. Daher
erweitert SRF die gesetzlichen
Vorgaben, die unter anderem das
Sponsoring von Nachrichtenformaten wie der «Tagesschau» verbieten, und vermarktet Sendungen wie «Arena» oder «Club» aus
publizistischen Gründen nicht.
Einsatz und Volumen von Werbung und
Sponsoring sind im Radio- und Fernsehgesetz
( RTVG ) und in der Radio- und Fernsehverordnung
( RTVV ) geregelt; spezifische Bestimmungen
für die SRG-Programme finden sich insbesondere in Art. 14 RTVG und Art. 22 RTVV.
Effizienz
bei Support und
Produktion
Um auch in der veränderten
Medienwelt, die beim Publikum
neue Bedürfnisse schafft, den
umfassenden öffentlichen Auftrag erfüllen zu können, muss
SRF Kosten sparen. Hierbei gilt
der Grundsatz: Je effizienter
Support und Produktion sind,
desto mehr Mittel kommen dem
Programm zugute – und damit
dem Publikum. Mit der Fusion der
bisherigen Unternehmenseinheiten SR DRS und SF werden,
im Rahmen des nationalen Effizienzprojekts der SRG, in den
Supportbereichen Einsparungen
von rund 10 Prozent erwartet.
Diese Einsparungen werden
zugunsten der Programmentwicklung eingesetzt.
Weitere Informationen zu Gebühren und
Finanzen: www.srgssr.ch
Die Jahresrechnungen 2010 von Schweizer
Radio DRS und Schweizer Fernsehen
bildet die SRG in ihrem Geschäftsbericht ab;
er erscheint im Mai 2011.
41
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
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Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
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Impressum
Herausgeberin
SRF Unternehmenskommunikation
Andrea Hemmi ( L eitung )
Fernsehstrasse 1–4
8052 Zürich
Redaktion
Regula Weber ( Konzept und Leitung ) ,
Jeanette Geiger
Gestaltung
SRF Gestaltung: Alex Hefter ( C reative Director ) ,
Cordula Gieriet ( A rt Director )
Studio Achermann, Zürich
Fotografie Portfolio: Jonas Unger
SRF Fotoredaktion: Kata Rodriguez-Pongrac ( L eitung )
Druck
Linkgroup, Zürich
Auflage
5000
Publikationsdatum
April 2011
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft
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Schweizer Fernsehen 2010
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
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Inhaltsverzeichnis
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Schweizer Radio DRS
2010
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Unternehmensporträt
4 SR DRS – sorgfältig abgestimmte Radioprogramme
für breit gefächerte Ansprüche
6 SR DRS – Geschäftsleitung 2010
7 SR DRS – Programmstatistik 2010
Marktposition
8 Das mit Abstand beliebteste Radio
der Deutschschweiz Programm-Highlights
und Einblicke
1 0
1 6
2 2
2 8
3 0
3 4
3 6
3 8
DRS 1
DRS 2
DRS 3
DRS 4 News
DRS Musikwelle
DRS Virus
Information / Regionalredaktionen
Multimedia
4 0
Auszeichnungen
3
Schweizer Fernsehen 2010
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Inhaltsverzeichnis
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zurück
Schritt in die
gemeinsame Zukunft
Die kulturellen Werte des Landes
wurden gepflegt, das Kulturschaffen angeregt und gefördert.
Gemäss dem umfassenden
Leistungsauftrag, den unter anderem die Konzession des Bundesrates an die SRG SSR festschreibt, richtete sich SR DRS an
alle Bevölkerungsgruppen in
der Deutschschweiz, an Mehrund Minderheiten.
2010 war SR DRS stark vom Aufbruch in eine neue Ära geprägt.
Im Rahmen des Projekts
«Medienkonvergenz SRG Deutschschweiz» bereiteten insgesamt
rund 250 Mitarbeitende die Fusion
mit dem Schweizer Fernsehen
vor, was viel zusätzlichen Einsatz
erforderte. Das Detailkonzept
wurde im Juni 2010 vom Verwaltungsrat der SRG verabschiedet.
Bereits ab Oktober 2010 schlossen sich die Supportbereiche von
Radio und Fernsehen zusammen,
um den Start des gemeinsamen
Unternehmens Schweizer Radio
und Fernsehen ( SRF ) per 1. Januar
2011 optimal vorzubereiten.
Die Programme trugen zur politischen Meinungsbildung bei und
prägten den gesellschaftlichen
Diskurs mit. Bildung genoss auch
im letzten Programmjahr von
Schweizer Radio DRS einen hohen
Stellenwert. Nachrichten und
Analysen schufen Verständnis für
wichtige Ereignisse in den Regionen, in der Schweiz und der Welt.
4
weiter
Starke Verankerung
und hohe Qualität
multimediale Angebote wie die
Internetseite www.drs.ch, die
Kinderplattform www.zambo.ch,
die Musikplattformen www.VxM.ch
und www.Mx3.ch sowie zahlreiche On-Demand-Formate den
zeit- und ortsunabhängigen Zugang zu publizistischen Inhalten.
Eine der Stärken von SR DRS lag
in der lokalen Verankerung mit
Hauptstudios in Zürich, Basel und
Bern sowie Regionalstudios in
Aarau, Chur, Luzern und St. Gallen.
Die publizistischen Leistungen
orientierten sich an höchsten
Standards und standen für Sachgerechtigkeit, Qualität, Vielfalt
und Unabhängigkeit.
Die nachfolgenden Kapitel fokussieren auf
Höhepunkte aus dem Programmschaffen des
Jahres 2010. Übergreifende Themen wie
Auftrag, Qualität oder Ausbildung behandelt
das separate SRF-Heft bereits aus der
Perspektive des gemeinsamen Unternehmens.
Den Service public gewährleistete
SR DRS mit der Gesamtheit der
Programme. Das Informationsund Unterhaltungsprogramm
DRS 1, der Wissens- und Kultursender DRS 2, das Live- und
Sportradio DRS 3, die volkstümliche DRS Musikwelle, das
Jugendradio DRS Virus und der
Nachrichtenkanal DRS 4 News
deckten gemeinsam ein umfassendes Spektrum an Information,
Unterhaltung, Wissen, Hintergrund, Kultur und Service ab.
Steckbrief
Name
Schweizer Radio DRS ( S R DRS )
Gründung
1931
Direktor
Iso Rechsteiner
Hauptstudios
Basel, Bern, Zürich Brunnenhof
Regionalstudios
Aarau, Chur, Luzern, St. Gallen
Personalbestand am 31.12.2010
958 Mitarbeitende
( 7 17 Vollzeitstellen )
Durchgehende musikalische
Unterhaltung boten die drei SRGSpartenprogramme Radio
Swiss Classic, Radio Swiss Jazz
und Radio Swiss Pop, die organisatorisch SR DRS zugeordnet
waren. Ergänzend ermöglichten
Sendevolumen 2010
54 172 Stunden
Marktanteil 2010 ( t otal in der Deutschschweiz ) 61,7 Prozent
Internetseite
www.drs.ch
5
Schweizer Fernsehen 2010
Schweizer Radio DRS produzierte an sieben Studiostandorten mit
rund 950 Mitarbeitenden sechs Radioprogramme sowie ergänzende
Multimedia-Angebote. Ob Information, Bildung oder Unterhaltung:
Die qualitativ hochwertigen Inhalte wurden den vielfältigen Bedürfnissen des Deutschschweizer Publikums gerecht. SR DRS erfüllte
mit der Gesamtheit der Programme den gesetzlich verankerten
Service-public-Auftrag.
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SR DRS – sorgfältig abgestimmte
Radioprogramme für
breit gefächerte Ansprüche
Unternehmensporträt
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
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Programmleistungen nach
Produktionsart
Radiodirektor
Iso Rechsteiner *
Ausbildung
Medienreferat
Gabriela Brönimann Stephanie Weiss
( i n Stunden )
Eigenproduktionen Erstausstrahlung
Fremdproduktionen Erstausstrahlung
Wiederholungen
Übernahmen SR DRS-intern
Total SR DRS * Stabschef
Heinz Gantenbein *
12 367
28 129
7 962
5 714
54 172
*D RS 1 plus Regionaljournale, DRS 2, DRS 3, DRS 4 News, DRS Musikwelle, DRS Virus;
ohne SSATR ( 2 6 280 h )
DRS 1
DRS Musikwelle
Christoph Gebel *
DRS 2
Marco Meier *
DRS 3
DRS Virus
Robert Ruckstuhl *
Programmleistungen
nach Inhalt
Information
DRS 4 News
DRS Online
Stv. Radiodirektor
Rudolf Matter *
( i n Prozent )
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
Total SR DRS
DRS 1
Regionalredaktionen
Rolf Hieringer *
Kommunikation
und Marketing
Béatrice Merlach *
Infrastruktur
Stefan Brugger *
Human Resources
Florian Galliker *
Finanzen und Services
Guy Luginbühl *
DRS 2
DRS 3
DRS 4 News
* M itglieder der Geschäftsleitung
DRS Musikwelle
Das Unternehmen SR DRS gliederte sich in neun gleichgestellte Abteilungen: fünf Programmabteilungen ( DRS 1 / DRS Musikwelle, DRS 2,
DRS 3 / DRS Virus, Information / DRS 4 News / DRS Online, Regionalredaktionen ) und vier Dienstleistungsabteilungen ( Kommunikation
und Marketing, Infrastruktur, Human Resources, Finanzen und
Services ). Die Abteilungsleitenden bildeten mit dem Direktor und dem
Stabschef die Geschäftsleitung; diese wurde durch die Leitenden
der zwei Direktionsbereiche ( A usbildung, Medienreferat ) erweitert.
6
DRS Virus
Andere Sendungen
Kindersendungen
Sport
Unterhaltung
Hörspiele
Kultur und Bildung
Aktualität und
Information
Radio-Service
Moderation
Musikanalyse
Musik ( S uisa )
Diese Übersicht illustriert die inhaltliche Vielfalt, die Schwerpunkte und unterschiedlichen
Profile der jeweiligen Programme im Jahresdurchschnitt. Sie unterscheidet nicht
zwischen Erstausstrahlung und Wiederholung, Eigen- und Fremdproduktion oder einzelnen
Zeitabschnitten des Tages.
7
Schweizer Fernsehen 2010
SR DRS – Programmstatistik 2010
Inhaltsverzeichnis
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SR DRS – Geschäftsleitung 2010
Unternehmensporträt
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
0
10
20
DRS 2
17,9
Von 2,9 Millionen
täglich gehört
Die Programme von Schweizer
Radio DRS standen beim Deutschschweizer Publikum 2010
wiederum an erster Stelle – mit
grossem Abstand zur in- und
ausländischen Konkurrenz. Mehr
als 2,9 Millionen Personen hörten
täglich SR DRS. Das Flaggschiff
DRS 1 erreichte allein über
8
0,7
DRS Musikwelle
4,7
DRS Virus
SSATR
3,1
andere SRG-Programme
1,6
Schweizer Privatsender
29,0
ausländische Programme
4,7
24 Stunden,
Montag bis Sonntag
Quelle: Mediapulse,
RC Radiopanel
Publikumsreichweite 2010
Ø Anzahl Personen ab 15 Jahre, Deutschschweiz
SR DRS
2 940 000
DRS 1
DRS 2
1 820 000
391 000
DRS 3
DRS 4 News
DRS Musikwelle
DRS Virus
SSATR
andere SRG-Programme
1 343 000
400 000
313 000
83 000
339 000
526 000
Schweizer Privatsender
ausländische Programme
2 378 000
1 041 000
24 Stunden,
Montag bis Sonntag
Quelle: Mediapulse,
RC Radiopanel
9
Inhaltsverzeichnis
0,1
3 500 000
Multimedia, Seite 38
70
3,8
1 000 000
Um die quantitative Marktforschung durch qualitative Werte
zu ergänzen, führte Schweizer
Radio DRS repräsentative Imagebefragungen beim Publikum
durch. Es bestätigte den SR DRSProgrammen anhaltend hohe
Akzeptanz. 58 Prozent der
befragten Hörerinnen und Hörer
gaben an, SR DRS liefere die
glaubwürdigsten Nachrichten
und Informationen; gemäss 57
Prozent der Hörerinnen und Hörer
ging es den Dingen am besten
von allen Radios auf den Grund.
60
61,7
500 000
Marktanteile und Reichweiten der Radioprogramme in der Deutschschweiz erhebt
die Publica Data ( w ww.publicadata.ch ) .
Per 1. Januar 2009 änderten sich die Erhebungsmethoden ( a ndere Gebietsaufteilung,
anderes Gewichtungsverfahren, Erhöhung
der Messfrequenz ) . Hinzu kam ein neues
Modell des Messgeräts ( M ediawatch ) .
Vergleiche mit vorgängig erhobenen Daten
sind nicht mehr möglich.
50
34,5
0
Marktposition
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Die Technologien im Bereich der
elektronischen Medien entwickeln
sich rasant, das Mediennutzungsverhalten ändert sich. Die
Nachfrage des Publikums nach
individuell abrufbaren Radioinhalten nimmt zu, was sich auch bei
den entsprechenden Angeboten
von SR DRS zeigt.
40
DRS 1
DRS 4 News
1,8 Millionen Personen, gefolgt
von DRS 3 mit über 1,3 Millionen
Personen. Der Marktanteil aller
sechs SR DRS-Programme betrug
total 61,7 Prozent.
30
SR DRS
DRS 3
Verändertes
Medienumfeld
Schweizer Fernsehen 2010
Ø Personen ab 15 Jahre in Prozent, Deutschschweiz
3 000 000
Mit über 2,9 Millionen Hörerinnen und Hörern täglich bestätigte
Schweizer Radio DRS 2010 die deutliche Führungsposition in der
Deutschschweizer Radiolandschaft. Zusammen erreichten die sechs
SR DRS-Programme einen Marktanteil von 61,7 Prozent.
Marktanteil 2010
2 500 000
Das mit Abstand beliebteste Radio
der Deutschschweiz
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2 000 000
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1 500 000
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
Information und Unterhaltung –
mal aus 800 Metern Tiefe, mal der
Zukunft voraus
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Mit einem weit verzweigten Nachrichtenangebot, unter anderem
durch sieben Regionaljournale, verschaffte DRS 1 fundierte
Einsichten in das Geschehen im In- und Ausland. Bei zahlreichen
Live-Sendungen, beispielsweise am Gotthard, zeigte sich das
Programm besonders publikumsnah. Trimediale Wege beschritt das
neue Kinderprogramm. Hörspiele, Mundart, Satire sowie Serviceund Ratgeberformate setzten weitere Akzente im populärsten
Radioprogramm der Deutschschweiz.
DRS 1
Mit DRS 1
i d’Zuekunft
Wie sieht die Schweiz im Jahr
2030 aus? Auf der Suche nach
Antworten tourte DRS 1 von Februar bis November 2010 durch
zehn Schweizer Orte und präsentierte jeden Monat einen
Thementag live.
«Mit DRS 1 i d‘Zuekunft» startete
am 18. Februar in Basel mit
dem Thema Gesellschaft. Von 9
bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr
übertrug DRS 1 direkt aus einem
Quartiertreffpunkt. Gespräche,
Reportagen und Beiträge zeigten
auf, wie verschiedene Kulturen
und Generationen künftig miteinander leben werden.
In der «DRS 1-Zukunftswerkstatt», geleitet von Schauspieler
und Verleger Patrick Frey alias
«Dr. Future», diskutierten ausgewählte Publikumsexperten
mögliche Szenarien.
Weitere Thementage, unter
anderem zu Bildung, Tradition
und Energie, folgten in Baden,
Hitzkirch, Reichenau, Teufen,
St. Imier, Frauenfeld, Zürich,
Andermatt und Bern.
Festtag
am Gotthard
Live-Berichterstattung aus 800
Metern Tiefe bot DRS 1 am
15. Oktober 2010, dem Tag des
Durchschlags zum Gotthard10
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weiter
Basistunnel. Das Jahrhundertbauwerk stand ab 5.15 Uhr im
Zentrum des Programms, so etwa
in «HeuteMorgen», «Treffpunkt»
und «Rendez-vous». In der
Sondersendung «Gotthard live»
ab 13.30 Uhr erlebten die Hörerinnen und Hörer den Moment
des Durchschlags mit. DRS 1
und DRS 4 News übertrugen aus
Sedrun mit Schaltungen in
den Tunnel, zu den Reportern im
Nord- und Südportal, zum Chef
der Tunnelbohrmaschine, zu den
Festplätzen sowie zu Korrespondentinnen und Korrespondenten
im Ausland. Zahlreiche Gespräche mit Mineuren, Menschen
aus der Region und prominenten
Gästen gaben die festliche
Stimmung wieder.
18.30 Uhr auf SF zwei ) übernahm
jeweils DRS 1. Der einstündige
Radioteil ab 19 Uhr brachte täglich Musikwünsche und Spiele bei
«Song oder Gong», donnerstags
kindgerecht aufbereitete Nachrichten in «Zamboskop» und
freitags die online ausgewählten
Hits der «Zambo Charts». Telefonisch beteiligten sich die Kinder
am Samstag beim Quiz «Zambotasien» und am Sonntag bei der
fiktionalen «Zambox».
Grossen Einfluss aufs Radioprogramm hatte die redaktionell
betreute und überprüfte Community auf www.zambo.ch. Wer sich
dort registrierte, konnte eigene
Inhalte hochladen, Mails schreiben
und chatten. Relevante Themen
der Nutzerinnen und Nutzer griff
die trimediale Kinderredaktion
täglich im Radio auf.
Um 20 Uhr liess die Hörspielredaktion den historischen Tag
ausklingen − mit der szenischen
Lesung «D‘Gotthardbahn» live
aus Altdorf.
Salzburger Stier
Zambo
Im Radio, im Fernsehen und im
Internet entdeckten Kinder von
6 bis 13 Jahren ab dem 30. August
2010 eine neue Welt: «Zambo».
Im Anschluss ans TV-Programm
( wochentags zwischen 14.30 und
Der Aargauer Magier und Kabarettist Michel Gammenthaler
erhielt am 8. Mai 2010 in Chur
den Salzburger Stier. Für
Deutschland gewann Wilfried
Schmickler, aus Österreich wurde
Werner Schneyder mit dem
Ehrenstier für sein Lebenswerk
ausgezeichnet.
11
Schweizer Fernsehen 2010
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Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
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DRS 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Beim Salzburger Stier, der grössten Radio-Koproduktion im
Bereich Unterhaltung, arbeiteten
SR DRS, ORF, sieben ARD-Sender
sowie der RAI-Sender Bozen eng
zusammen.
Treffpunkt
Südafrika
Porträts und zahlreichen LiveGästen stellten Ladina Spiess und
Tobias Fischer im «Treffpunkt Südafrika» Land und Leute vor. Mal
nahmen sie die Hörerinnen und
Hörer mit in ein Filmstudio, mal zu
den riesigen Platinvorkommen.
Thematisiert wurde auch die
Bedeutung des Tourismus für das
Land. Ausserdem erzählten Gäste,
Schwarze wie Weisse, wie sie die
Zeit der Apartheid erlebt haben
und wie sie das Zusammenleben
heute beurteilen.
Während der WM bot DRS 1 neben
Geschichten und Hintergrundinformationen aus Südafrika den
gewohnten Sport-Service.
Aus Vanderbijlpark, dem WMQuartier der Schweizer Nationalmannschaft, sendete DRS 1 vom
7. bis 11. Juni 2010 täglich zwei
Stunden live. Mit Reportagen,
Üsi Badi
Zwischen 5. Juli und 22. August 2010
begleitete DRS 1 die SF-Doku-Serie
«Üsi Badi», in der sechs Menschen mit
geistiger Behinderung in einer Badi
aushalfen. Mehrere Hintergrundsendungen zum Thema Behinderung
stellten betroffene Menschen vor,
ihren Alltag und ihre Arbeitswelt, ihre
Hoffnungen und Wünsche.
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DRS 1 – Sendungen 2010
A Hard Day’s Night
As Time Goes By
Aufsteller der Woche
Im Juli und August 2010 reiste das
Verbrauchermagazin «Espresso» um
die Welt: von Afrika in den nahen
Osten, weiter über Südamerika nach
Asien. Die Entdeckungstour in sechs
Folgen führte jedoch nicht über
die Schweizer Grenze hinaus, sondern
direkt in Lebensmittelläden, die
von Migrantinnen und Migranten geführt werden.
12
Briefchaschte vo
de Buechmäss
Woher stammt der Begriff «Krawatte»? Von den Kroaten? Ihre witzigen
und spannenden Wortgeschichten
erzählten Christian Schmid und
Christian Schmutz für einmal live auf
der Buchmesse Olten. Eine Stunde
lang beantworteten die Wortgrübler
der Mundartsendung «Schnabelweid»
die Fragen des Publikums.
Sonntagskinder
Spasspartout
Swissmade
Swisstipp
Bestseller auf dem Plattenteller
Blitzlicht Schweiz
BuchZeichen
Mailbox
Menschen und
Horizonte
Morgengeschichte
Morgenstund hat
Gold im Mund
Classics
Country Special
Nachrichten DRS 1
Nachtexpress
Denk an mich
Diamonds and Pearls
Die fünfte Schweiz
Doppelpunkt
On the Road Again
Visite
Persönlich
PET
Pirando
Presseschau
Wetter DRS 1
Wetterbox
Wetterfrosch
Wissen aktuell
WortOrt
Wunschkonzert
Echo der Zeit
Ein Wort aus der
Bibel
Espresso
Glückskette aktuell
Gratis-Tickets
Gratulationen
Uf Weltreis
i de Schwiiz
Knack&Nuss
Heute im Atlas
HeuteMorgen
Hörbar – Literatur
fürs Ohr
Hörbühne
Hörspiel DRS 1
International
Jukebox
Ratgeber
Regionaljournale
- Aargau Solothurn
- Basel Baselland
- Bern Freiburg Wallis
-Graubünden
-Ostschweiz
-Zentralschweiz
- Zürich Schaffhausen
-Regional-Diagonal
Rendez-vous
Romandie / Tessin
aktuell
Samstagsrundschau
Schnabelweid
Schreckmümpfeli
Schweizermeister
Schwiiz und quer
Schwiizer Musig
13
Tagesgespräch
Talk nach Mitternacht
Text zum Sonntag
Treffpunkt
Trend
Yesterday When I
Was Young
Zambo
Zeitreise
Ziit isch Gäld
Zweierleier / Zytlupe
Zwischenhalt
Schweizer Fernsehen 2010
SR DRS war 2010 Gastgeber des
renommierten Kleinkunstpreises.
Zum Auftakt übertrug «Hörspiel
DRS 1» am 7. Mai die Eröffnungsfeier live: «Das Palaver», unter
anderem mit Pedro Lenz und
Gabriel Vetter. In den folgenden
Wochen sendete «Spasspartout»
die Preisträgerprogramme.
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
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Schweizer Fernsehen 2010
DRS 1 – Einblicke 2010
«DRS 1 Weihnachtskonzert»:
Flötenklänge im Radiostudio
Zürich.
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Inhaltsverzeichnis
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«Mit DRS 1 i d’Zuekunft» initiierte
Diskussionen über die Schweiz
von morgen − mit Experten und Laien.
Mundartspezialist Christian
Schmid in «Schnabelweid».
Gotthard-Durchschlag: DRS 1 berichtete am
15. Oktober 2010 live und umfassend.
2010 ging «Mit DRS 1 i d’Zuekunft»
auf Tournee: Das Team brachte
in zehn Monaten zehn Thementage
in zehn Orte – und live ins
Radioprogramm.
«Echo der Zeit»: LiveSondersendung mit Bundesrätin
Eveline Widmer-Schlumpf ( r e. ) .
Patrick Frey alias «Dr. Future» ( l i. )
leitete jeweils die
«DRS 1-Zukunftswerkstatt».
«Treffpunkt Südafrika»:
Redaktor Tobias Fischer auf
der Suche nach O-Tönen.
Wie wird unsere Zukunft aussehen? Bei den Thementagen
war auch die Meinung von Kindern gefragt.
«Zambo»: ein selbst gebastelter
Avatar ( Anleitung auf www.zambo.ch ).
Einer der Moderatoren von «Mit DRS 1 i d’Zuekunft»:
Dani Fohrler.
14
Zu Gast bei Luzia Stettler ( r e. ) in
«BuchZeichen»: Ingrid Noll.
Salzburger Stier 2010: Michel Gammenthaler
gewann den renommierten Kleinkunstpreis; DRS 1
richtete die Verleihung in Chur aus.
15
Zwischen Café und
Orchestergraben: Begegnungen
mit Kultur und Wissen
Inhaltsverzeichnis
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Von Kino über Religion bis Wissenschaft und wieder zurück reichte
die Themenpalette von DRS 2. Aktuelle und hintergründige Sendungen
leisteten auch 2010 einen umfassenden Beitrag zu Information,
Bildung und Unterhaltung. Zudem lud das Kulturradio zu Klangreisen
ein, die von der Klassik bis zur Neuen Musik und unter anderem zu
Top-Ereignissen wie dem Lucerne Festival führten. Auch in Basel und
Locarno erlebte das Publikum DRS 2 live − mit stimmungs- und
gehaltvollen Wort-, Hörspiel- oder Musikproduktionen.
DRS 2
Radio-Kulturcafé
Im Herzen von Basel, im Kaffeehaus «Unternehmen Mitte», gab
es drei Wochen lang Kulturradio
zum Anfassen: Vom 18. September
bis 8. Oktober 2010 präsentierten die DRS 2-Redaktionen dort
ihr Programm vor Publikum −
während der Betrieb des Kaffeehauses unverändert weiterging.
Das «Radio-Kulturcafé DRS 2»
sendete grösstenteils live, zum
Beispiel die «Mattinata», das
«Musikmagazin», «Wissenschaft
DRS 2», «Atlas» oder den
«Hörpunkt». Zahlreiche Persönlichkeiten statteten dem «RadioKulturcafé» einen Besuch ab,
darunter Autoren wie Hansjörg
Schneider, Musikgrössen wie
Maya Boog sowie FCB-Trainer
Thorsten Fink und Seidenkönig
Andi Stutz.
Die Besucherinnen und Besucher
gestalteten das «Radio-Kulturcafé» mit. So erfüllte das «Klassiktelefon» Musikwünsche, und
im «Apéro» besprachen Gäste
ihre Lieblings-CDs. Abends standen Vorproduktionen auf dem
Programm: Podiumsdiskussionen,
philosophische Gespräche oder
Konzerte.
Weltklasse am
Lucerne Festival
Unter dem Motto «Eros» folgten
die weltbesten Musiker, Orchester
und Dirigenten beim Lucerne
16
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Festival im Sommer 2010 den
Spuren berühmter Liebespaare.
DRS 2 übertrug mehrere Sinfoniekonzerte aus dem KKL live.
Jeweils im Anschluss lud DRS 2
erstmals namhafte Musikkritiker
ein, die Aufführungen zu analysieren. Weitere sieben Konzerte –
darunter das Abschlusskonzert
der Wiener Philharmoniker, dirigiert vom 29-jährigen Venezolaner Gustavo Dudamel – wurden
aufgezeichnet und bis Ende
September im Rahmen der «Weltklasse auf DRS 2» ausgestrahlt.
In Zusammenarbeit mit DRS 2
realisierte das Festival erneut vier
«Künstlergespräche» im Auditorium des KKL. Die Aufzeichnungen
mit Tenor Jonas Kaufmann, Dirigentin Susanna Mälkki, Pianistin
Hélène Grimaud sowie Komponist
Dieter Ammann liefen in
«Parlando».
Mehr Literatur
und Wissenschaft
Den Wunsch des Publikums nach
mehr Literatur erfüllte DRS 2 mit
der neuen Sendung «Lesung
im Zwei»: Sie stellt am Dienstagnachmittag neu- und wiederentdeckte Werke vor. Teils bekannte,
teils unbekannte Stimmen lesen
die Romane, Novellen und Erzählungen in wöchentlicher Fortsetzung. Zum Auftakt am 5. Januar
2010 war Maria Becker mit Arthur
Schnitzlers Novelle «Spiel im
Morgengrauen» zu hören.
Auf Anregung der Hörerinnen
und Hörer erhielt auch das Thema
Wissenschaft mehr Platz auf
DRS 2. Seit Januar 2010 läuft
zweimal pro Monat am Mittwochnachmittag «Wissenschaft im
Gespräch». Im neuen Talk-Format
diskutieren ausgewiesene Fachleute wissenschaftliche
Themen – in gesellschaftlichem
Kontext. Die Sendung der DRS 2Wissenschaftsredaktion ist eine
Kooperation mit DRS 4 News;
dort läuft sie jeweils am Wochenende.
Live
in Locarno
Das Filmfestival Locarno präsentierten DRS 2 und DRS 4 News
2010 erneut gemeinsam. Das
Moderations-Team quartierte sich
für das Magazin «Live in Locarno»
direkt im Zeltpavillon «Magnolia»
vor der Post ein. Vom 5. bis 13.
August berichtete es wochentags
17
Schweizer Fernsehen 2010
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Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
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Inhaltsverzeichnis
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Luft von anderen
Planeten
grund standen Vertreter der
jeweiligen Epoche, ihre Lebensgeschichten und Skandale.
Zahlreiche Komponisten, darunter
Igor Strawinski, Karlheinz Stockhausen und Pierre Boulez, waren
im O-Ton zu hören. Die Zeitreise,
die von 9 bis 15 Uhr dauerte, ging
nach einem musikalischen
Intermezzo von 15 bis 17 Uhr ein
zweites Mal auf Sendung.
Seit April 2010 ist das Publikum
von «DRS2aktuell» noch näher am
kulturellen Geschehen: dank verstärktem Einsatz von Live-Elementen
wie Schaltungen oder Gesprächsgästen im Studio. Das halbstündige
Format informiert zwei Mal täglich
über das Kulturgeschehen in der
Schweiz und im Ausland.
Unter dem Motto «Fussball und
Befreiung» bot DRS 2 vom 11. Mai bis
4. Juni 2010 Reportagen, Features
und Diskussionen über Apartheid, die
wirtschaftliche Entwicklung Südafrikas sowie den Weg der afrikanischen
Länder aus der Kolonisation. Alle
Beiträge standen im Kontext zum
runden Leder − vom Strassenfussball
in den Townships von Kapstadt bis
zum Frauenfussball in Ghana.
18
DRS 2
100 Sekunden
Wissen
52 beste Bücher
Gottesdienst
Grosse Interpretationen
Apéro
Atlas
HeuteMorgen
Hörbox
Hörpunkt
Hörspiel DRS 2
Blickpunkt Religion
Bühne frei
Das weisse
Lauschen
Die Bach-Kantate
Diskothek im Zwei
DRS 2 à la carte
DRS 2 à la carte
unterwegs
DRS2aktuell
Unerhörte Töne brachte der
«Hörpunkt» vom 2. Februar 2010
ins Kulturradio. Unter dem Titel
«Luft von anderen Planeten»
führte die Musikredaktion in acht
Stationen durch alle Musikstile
des 20. Jahrhunderts. Im Vorder-
Verstärkt aktuell
DRS 2 – Sendungen 2010
CH-Musik
Chopin von A-Z
Concertino
Concerto
Immer am zweiten Tag des Monats
setzte DRS 2 einen «Hörpunkt»,
der die Programmstruktur gründlich durcheinanderwirbelte.
Fussball und
Befreiung
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Echo der Zeit
Ein Wort aus der
Bibel
KulturNullZehn
Mit der einwöchigen Schwerpunktserie «KulturNullZehn» blickte DRS 2
im März 2010 zurück auf das vergangene Jahrzehnt. Fünf Folgen der
Sendung «Reflexe» streiften die
Expo 02, städtische Kulturpolitik, das
Selbstverständnis von künstlerisch
Tätigen sowie das Verhältnis von
Kultur und Kommerz, um Antworten
zu finden auf die Frage: «Welche
Zukunft hat die Kultur?»
FeuilletonRundschau
Film
Film ab
Fiori musicali
Focus
Fundstücke
Im Konzertsaal
Input
International
Jazz aktuell
Jazz Classics
Jazz Collection
Jazz Live
Klangfenster
Klassiktelefon
Kontext
Konzert / Oper
Lesung im Zwei
Mattinata
Musik der Welt
Musik für einen Gast
Musik unserer Zeit
Musikmagazin
Nachklang
Nachrichten DRS 2
Netzgespräch
Neue Musik im
Konzert
19
Notturno
Parlando
Passage2
Perspektiven
Predigt
Reflexe
Rendez-vous
sakral-vokal
Samstagsrundschau
Stimmen
Weltklasse auf DRS 2
Wissenschaft DRS 2
Wissenschaft im
Gespräch
Wunschzeit
Zeilensprünge
Schweizer Fernsehen 2010
während 30 Minuten vom grossen
Kino, von Studiofilmen im kleinen
Saal, von den Menschen vor und
hinter der Kamera sowie den Stars
auf dem roten Teppich. Besucherinnen und Besucher des Filmfestivals konnten die öffentlichen
Produktionen mit hochkarätigen
Gästen kostenlos mitverfolgen.
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
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Schweizer Fernsehen 2010
DRS 2 – Einblicke 2010
Inhaltsverzeichnis
«Radio-Kulturcafé DRS 2»:
Vom 18. September bis 8. Oktober
2010 quartierte sich DRS 2 in einem
Café in der Basler Innenstadt ein.
Dort produzierte das Radioteam
unter den Augen der Besucherinnen
und Besucher zahlreiche Sendungen.
Inhaltsverzeichnis
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
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«Hörpunkt – Das Universum Peter Bichsel»: Anlässlich
des 75. Geburtstags des Autors ( M i. ) übertrug DRS 2 eine
Hommage live aus Solothurn.
«Live in Locarno»: Im Zeichen des
Leoparden berichteten DRS 2
und DRS 4 News gemeinsam vom
Filmfestival.
Lucerne Festival im Sommer:
Fünf Konzerte übertug DRS 2 live.
Mitten im Café lief
die Radioproduktion:
ein ganz besonderes
Live-Erlebnis für die
Gäste.
Leiter des Projekts
«Radio-Kulturcafé DRS 2»:
Ralph Kreuzer.
Im «Unternehmen Mitte» in Basel herrschte
zweifach Betrieb: draussen Strassencafé, drinnen
Kulturradio.
20
Radio für Jazzkenner:
DRS 2 sendete Musik von
Django Reinhardt bis
Pat Metheny, zum Beispiel
in «Jazz Collection».
Studio Basel: Musikredaktorin Eva Oertle
bereitet sich auf ihre Sendung vor.
21
Führend in Sachen
Pop und Rock, offen für Vuvuzelas
und Spendenaktionen
Inhaltsverzeichnis
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DRS 3 stärkte sein Profil als Live-Radio, beispielsweise mit Übertragungen von Open-Air-Konzerten und Sportereignissen im
Weltformat. Von Politik über Wirtschaft bis Gesellschaft − stündliche
Nachrichten und zwei Informationsmagazine pro Tag orientierten
das Publikum rasch und gründlich. Für gute Unterhaltung sorgten
Hörspiele, Comedy, Aktionen sowie viel Pop- und Rockmusik mit einem
hohen Anteil an Schweizer Titeln.
DRS 3
Schweizer
Pop-Geschichten
Wo steht der von Rumpelstilz
besungene Kiosk? Diese und weitere Fragen zu den 200 einflussreichsten Schweizer Popsongs
beantworteten die jeweiligen
Künstlerinnen und Künstler persönlich − in der fünften MusikJahresserie «DRS 3 Schweizer
Pop-Geschichten». Die Titel, von
der Musikredaktion ausgewählt,
reichten von Mundartrock über
Rap bis Techno. Ab 4. Januar
2010 stellte DRS 3 montags bis
freitags je einen vor.
Jede Woche stand eine andere
Songkategorie auf dem Programm. Los ging es mit Liebesliedern von Mash, Züri West,
Patent Ochsner, Gölä und Michael
von der Heide. Es folgten Kategorien wie «Dorf, Stadt & Land»,
«Tierpark» oder «Engagement».
Jeweils bis zum Ende der Woche
stimmten die Hörerinnen und
Hörer im Internet über ihren
Favoriten ab. Ein Online-Dossier
begleitete die Serie.
Olympia live
Vom 12. bis 28. Februar 2010
berichtete DRS 3-Reporter
Thomas Balderer täglich live aus
Vancouver und Whistler Mountain
von den Olympischen Winterspielen. In seinen Radio- und Online-Beiträgen feierte er die total
sechs Goldmedaillen von Simon
Ammann, Didier Défago, Dario
Cologna, Mike Schmid und Carlo
22
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Thomi während zwei Stunden
Songs der Nuller-Jahre und
liess so die zwei Themenwochen
musikalisch ausklingen.
Janka, fühlte den Fans den Puls
und zeigte, welche Schweizerinnen und Schweizer in Kanada
hinter den Kulissen im Einsatz
waren.
Nicht nur in «Sportflash» und
«Sportmagazin» machte sich der
Wintersport breit. Auch Musiksendungen wie «CH Special» oder
«Black Music Special» schalteten
immer wieder live zu den Wettkämpfen. Ein Online-Dossier
inklusive Fotos, Videos, OlympiaLexikon und -Game ergänzte die
Berichterstattung.
Vo Null uf Zäh
i zwei Wuche
Vom Absturz der Swissair bis zu
den Grand-Slam-Siegen von
Roger Federer: Emotionale und
bedeutsame Ereignisse sowie
Trends des vergangenen Jahrzehnts rief DRS 3 vom 15. bis 26.
März 2010 in Erinnerung. Jeder
Tag widmete sich einem Jahr. Die
Beiträge, oftmals ergänzt durch
O-Töne aus dem Archiv, liefen
lose im Tagesprogramm. Alle Informationen in Bild und Ton waren
im Internet abrufbar.
An der «DRS 3 Hitparaden-Party»
am 1. April in Bern spielte Nik
Auf Ballhöhe in
Südafrika
In den Wochen vor dem Anpfiff zur
Fussball-WM in Südafrika stimmte
DRS 3 mit vier wöchentlichen
Serien auf den Gross-Event ein:
Ab 10. Mai 2010 berichtete
Afrika-Korrespondent Ruedi Küng
über den Alltag im WM-Austragungsland. DRS 3 besuchte zwei
Schweizer Familien, die sich in
Südafrika niedergelassen hatten,
und zeigte in einer weiteren
Reihe, wo sich südafrikanische
Spuren in der Schweiz entdecken
lassen. Diverse «Special»Sendungen gingen musikalisch
auf die WM ein.
Das WM-Radio übertrug das
Eröffnungsspiel am 11. Juni, alle
Partien der Schweizer Nati und
alle Spiele ab den Viertelfinals
live. Neben ausführlicher Sportberichterstattung und gewohnten
Serviceleistungen platzierte
DRS 3 Comedy: «Die geheimen
Tagebücher des Oh-ha! Mit Oh wie
Ottmar und Ha wie Hitzfeld».
23
Schweizer Fernsehen 2010
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Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
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DRS 3
Inhaltsverzeichnis
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Für Kinder, die Opfer von Kriegen
und Konflikten wurden, sammelten DRS 3, Schweizer Fernsehen
und Glückskette vom 13. bis
18. Dezember 2010 fast 9 Millionen Franken.
Anlässlich der zweiten Auflage
der Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» zogen Nik Hartmann,
Anic Lautenschlager und Tom
Gisler in die Glasbox auf dem
Berner Bundesplatz. Dort waren
sie nonstop live auf Sendung,
unterstützt von unzähligen
Fans vor Ort. Bundespräsidentin
Doris Leuthard eröffnete die
Spendenwoche, an der sich
zahlreiche Gäste aus Musik, Sport,
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beteiligten: Baschi
beispielsweise sang den «JRZ»Song, Schwinger Kilian Wenger
versteigerte sein Königshemd,
Ursus & Nadeschkin erzählten
ihre Version von «Rotkäppchen»,
und der Unternehmer Samih
Sawiris überraschte mit einer Millionenspende. Ergänzt wurde das
«JRZ»-Programm mit Berichten
über Hilfsprojekte im Ostkongo
sowie über diverse Sammelaktionen in der Schweiz. Die Internetseite www.jrz.ch begleitete
die Aktion umfassend.
Sommertausch
Radio im TV
Seit Ende August 2010 läuft das
Morgenprogramm von DRS 3 wochentags von 6.30 bis 8.35 Uhr auch auf
SF zwei. Die Sendung «3 auf zwei»
macht die Arbeit der Radiomoderatorinnen und -moderatoren für einmal
sichtbar. Visuelle Inhalte wie Wetterund Verkehrsgrafiken sowie Informationen zu den gespielten Musiktiteln
ergänzen die vollautomatischen
Studioaufnahmen.
Vom 12. Juli bis 13. August 2010
tauchten jede Woche jeweils
zwei Hörerinnen oder Hörer für drei
Tage in die unbekannte Welt des
anderen ein. So zog beispielsweise
eine Grossstädterin ins Grüne und
ein Landbewohner in den städtischen
Trubel. «DRS 3 Sommertausch» begleitete die Personen und berichtete
jeweils dienstags bis donnerstags,
wie sie mit der fremden Wohnung
und den «neuen» Freunden zurechtkamen.
24
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DRS 3 – Sendungen 2010
5 vo 10
Mein Song
ABC DRS 3
Nachrichten DRS 3
Nachtwach
Namen
Neue Musik auf DRS 3
Bäsefrässer
Beobachter Ratgeber
Best Talent
Black Music Special
Blues Special
Buch-Tipp
CH Special
Digital
DRS 3 macht es
Büro uf
DRS 3 – oder nit?
Enzyklopädie
Film-Tipp
Focus
Festivaltöne
Vom Greenfield bis zum Open Air
Gampel − ausgewählte Sommerfestivals brachte DRS 3 live ins Radio.
Freitags und samstags waren von 20
bis 24 Uhr Konzerte, Interviews und
Stimmungsberichte zu hören. Bei
manchen Festivals arbeiteten DRS 3
und DRS Virus erstmals eng zusammen, zum Beispiel beim Open Air
Frauenfeld mit den Hip-Hop-Acts
Eminem, Stress und Die Fantastischen
Vier.
Pop, Perlen und Polo
Reggae Special
Rock Special
Schlauer in 60
Sekunden
Schweizer PopGeschichten
Sounds!
Sport
Stil-Tipp
Game-Tipp
Uf u dervo
Uri, Schwyz und
Untergang
Hitparade
Verkehr
Info 3
Input
Weltweit
Wetter
Wirtschaft
World Music Special
Jeder Rappen zählt
Schweizer Fernsehen 2010
Jeder
Rappen zählt
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Kochen mit
Patrick Zbinden
Konzerte
Madame Etoile
Maloney
25
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
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«3 auf zwei»: DRS 3-Moderator Mario Torriani im umgebauten Studio; die Technik
bringt das Radio-Morgenprogramm vollautomatisch ins Fernsehen.
«Jeder Rappen zählt»: Den Song zur Spendenaktion, «Chinder im Chrieg», sang Baschi.
Sorgte mit zahlreichen anderen Gästen für gute Stimmung in der
«JRZ»-Glasbox auf dem Bundesplatz: Sänger Ritschi.
Fussball-WM 2010: Den Eröffnungsmatch, die Spiele der Schweizer
Nationalmannschaft sowie alle Partien
ab den Viertelfinals übertrugen
DRS 3 und DRS 4 News live − inklusive
Vuvuzela-Sound.
Zahlreiche Musikerinnen und Musiker
spielten 2010 bei DRS 3 live im Studio –
so auch Marc Sway.
«DRS 3 Showcase»: Exklusiv für Hörerinnen und
Hörer von DRS 3 präsentierte Adrian Stern
( B ild links, Mi. ) im September sein neues Album
«Herz»; DJ Bobo ( o ben ) war im Februar 2010
im Radiostudio zu Gast.
26
Olympische Winterspiele 2010: Die Sport-Crew
von SR DRS berichtete umfassend von den Ereignissen
in und um Vancouver.
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Inhaltsverzeichnis
Schweizer Fernsehen 2010
DRS 3 – Einblicke 2010
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
Für Stimmbürgerinnen, Aktionäre
oder Sportfans: Nachrichten, Hintergründe
und Live-Übertragungen
Das Wichtigste und Neueste alle 30 Minuten, dazwischen vertiefende
Informationen – das lieferte DRS 4 News an 365 Tagen im Jahr.
Im Fokus standen Themen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur.
Bedeutende Ereignisse verfolgte das Publikum via Direktübertragung hautnah mit, ergänzt durch Hintergründe und Einschätzungen.
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UBS-GV direkt
UBS-Aktionäre schrieben am 14.
April 2010 Wirtschaftsgeschichte,
als sie der Führungsgarde um
Marcel Ospel für das Jahr 2007
die Décharge verweigerten. Live
Inhaltsverzeichnis
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Im Gespräch
DRS 4 News
Aus der
Wandelhalle
Am 22. September 2010, als das
Parlament die Nachfolge der
Bundesräte Moritz Leuenberger
und Hans-Rudolf Merz wählte,
berichteten DRS 4 News sowie
DRS 1 ab 7.15 Uhr knapp fünf
Stunden lang live aus dem Bundeshaus.
Philipp Burkhardt und Christian
Zeugin analysierten die Ereignisse des Morgens gemeinsam
mit dem Politikwissenschaftler
Silvano Möckli. Zwischen den
Wahlgängen und nach der Entscheidung holten sie vielfältige
Einschätzungen und Reaktionen
ein, darunter jene der frisch
gewählten Bundesratsmitglieder
Simonetta Sommaruga und
Johann Schneider-Ammann.
WM-Blicke nach
Südafrika
Im Juni und Juli 2010 übertrug
DRS 4 News alle wichtigen Partien
der Fussball-Weltmeisterschaft
in Südafrika live: den Eröffnungsmatch, die Begegnungen der
Schweizer Nationalmannschaft
sowie alle Spiele ab den Viertelfinals. Die aktuellen Ereignisse
standen montags bis freitags
um 10.15 Uhr im 15-minütigen
«DRS 4 News WM-Talk» zur
Diskussion.
Bereits ab April erzählten in
der wöchentlichen Serie «Der
‹andere› WM-Blick auf die
Schweiz» Menschen aus sämtlichen Teilnehmernationen
über ihre Erlebnisse als Einwanderinnen und Einwanderer in
der Schweiz.
28
Im «DRS 4 Talk», samstags ab 13.03
Uhr, diskutierte Rudolf Matter mit
Gästen, meist Korrespondenten
ausländischer Medien, über Aktuelles
aus Wirtschaft und Politik. Alternativ blickte Samuel Burri mit Zeitzeugen
und Expertinnen zurück auf Ereignisse, die bis heute wirken: So berichtete
etwa Theresia Rohner, wie sie das
Frauenstimmrecht in Appenzell
Innerrhoden auf den Weg brachte.
aus der St. Jakobshalle in Basel
übertrug «DRS 4 Live» die Hauptversammlung der Grossbank.
Zu hören waren Reden und Voten
der UBS-Führung, der Aktionäre
und Kritiker, zudem Meinungen
von Experten.
Fussball und
Eishockey live
DRS 4 News übertrug 2010 alle
Fussballspiele der Super League sowie
alle Eishockey-Spiele der National
League A live. Im Mai standen die
Entscheidungen der Eishockey-WM
auf dem Programm, im Juni und
Juli die der Fussball-WM. Es folgten
Matches der Fussball Champions
League, unter anderem mit dem
FC Basel ( E ndrunde ) und den Young
Boys aus Bern ( Q ualifikation ) .
Fokus auf
Abstimmungen
Am 28. November 2010 stimmte
die Schweizer Bevölkerung über die
Ausschaffungsinitiative und die
Steuergerechtigkeitsinitiative ab.
DRS 4 News informierte laufend über
aktuelle Resultate, lieferte Analysen
und Kommentare. Bereits im Vorfeld diskutierten Mitglieder des
Nationalrats über die Initiativen und
die Gegenvorschläge − im Rahmen
von zwei «Rendez-vous».
DRS 4 News – Sendungen 2010
Best of – Die AuslandWoche
Best of – Die InlandWoche
Börse Frankfurt
Börse New York
Börse Zürich
DRS 4 Wirtschaftswoche
DRS 4 Zeitblende
DRS2aktuell
Das war der Tag
Die Woche im Tessin
Die Woche in der
Romandie
DRS 4 aktuell
DRS 4 Talk
Info 3
International
Echo der Zeit
HeuteMorgen
Kontext
Kultur-Stammtisch
Montagstalk auf DRS 4
29
Nachrichten DRS 4
Rendez-vous
Sport
Sport im Gespräch
Tagesgespräch
Trend
Wirtschaftsrückblick
Wissenschafts magazin DRS 2
Wissenschaft im
Gespräch
Schweizer Fernsehen 2010
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Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
Schwinget, Wunschkonzert
und Tanz-Event − Volkskultur im Radio
und draussen vor Ort
Inhaltsverzeichnis
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Vor allem den Freundinnen und Freunden der Schweizer Volksmusik
sowie des volkstümlichen Schlagers bot DRS Musikwelle eine Heimat.
Informationsangebote, Unterhaltungs- und Servicesendungen –
vom Mundarthörspiel bis zum Gottesdienst – rundeten das musikgeprägte Vollprogramm ab.
DRS Musikwelle
Das Eidgenössische
Auf der Allmend in Frauenfeld
begleitete DRS Musikwelle drei
Tage lang Sport und Emotionen
rund ums Eidgenössische
Schwing- und Älplerfest. Zum
Auftakt am 20. August 2010
moderierte Beat Tschümperlin
die Abendsendung «Zoogä-n-am
Boogä» live aus dem MusikwelleZelt auf dem Festgelände –
umrahmt von viel volkstümlicher
Musik und Jodelgesang.
Tanzen auf dem
Bundesplatz
Dass Tanzen Freude macht und fit
hält, bewiesen rund 5000 Menschen am Sonntag, 29. August
2010, in Bern: Pro Senectute und
DRS Musikwelle luden Seniorinnen und Senioren zum «Tanzen
auf dem Bundesplatz», welches
das Pepe Lienhard Orchester
musikalisch begleitete. Ab 11 Uhr
ging DRS Musikwelle eine Stunde
live auf Sendung. Im Zelt neben
der Tanzfläche nutzten zahlreiche
Gäste die Möglichkeit, das RadioTeam näher kennenzulernen.
Schlag auf
Schlager
Am 23. September 2010 ging Moderator Joël Gilgen mit der neuen
Sendung «Schlag auf Schlager» an
den Start. Der Titel ist Programm:
Zu hören sind ausschliesslich
deutschsprachige Schlager, von
den 1950er-Jahren bis zur Gegenwart, von Vico Torriani über
Howard Carpendale bis Andrea
Berg. Im einstündigen Format,
das jeweils am Donnerstagabend
30
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weiter
läuft, erzählen Hörerinnen und
Hörer ihre persönliche «Schlagergschicht». Und für die Rubrik
Wunschkonzert
mit Tradition
Über 2000 Volksmusikfans kamen auf
den Urnerboden, als DRS Musikwelle
zum 19. «Älpler-Wunschkonzert»
einlud. DRS Musikwelle und DRS 1
übertrugen den Anlass am 9. August
2010 live ab 20 Uhr: Umrahmt von
Ländler- und Jodelmusik wurde der
traditionelle Alpsegen gerufen,
ausserdem gingen zahlreiche Grussbotschaften über den Äther. Bis
in die frühen Morgenstunden wurde
getanzt.
«Oldie der Woche» kann das Radiopublikum via Internet seinen
Lieblingstitel wählen.
Hafenkonzerte
für Frühaufsteher
Ab 13. Juni 2010 sendete DRS
Musikwelle erneut zwölf «Grüsse vom
Bodensee» − Live-Konzerte rund
um Schlager und volkstümliche Musik.
Die «Hafenkonzerte», eine Kooperation mit SWR 4 Baden-Württemberg,
waren sonntags ab 7 Uhr live im Radio
oder vor Ort mitzuerleben. Drei
Konzerte fanden in der Schweiz statt,
in Altnau, Arbon und Rorschach; die
übrigen auf der anderen Seeseite in
Friedrichshafen.
Geburtstage
von Prominenten
Auch 2010 feierte DRS Musikwelle
die runden Geburtstage beliebter
Künstlerinnen und Künstler: beispielsweise den 90sten von Volksschauspieler Walter Roderer ( 3 . Juli ) , den
70sten von Country-Sänger Jonny
Hill ( 2 7. Juli ) und den 60sten von
Schlagersängerin Paola ( 5 . Oktober ) .
Am jeweiligen Ehrentag waren die
Stars immer wieder im Programm
zu hören – mit Musiktiteln und
exklusiven persönlichen Statements.
DRS Musikwelle – Sendungen 2010
Adventsgeschichte
Dialekt-Briefkasten
Echo der Zeit
Fiirabigmusig
Glocken der Heimat
Gottesdienst
Gratulationen
Guete Morge Schwiiz
Hafenkonzerte
Hit-Welle
Hopp de Bäse!
Hörspiel DRS
Musikwelle
Mailbox
Morgengeschichte
Musikpavillon
Musikwelle aktuell
Musikwelle Magazin
Musikwelle Regional
Predigt
Quiz: Ja oder Nei
Rendez-vous
Schwiizer Musig
Sinerzyt
So tönts / Zoogä-n am Boogä
31
Veranstaltungstipp
Visite
Volksmusik-Brunch
Wetter
Wetterfrosch
Wortgeschichte
WortSchatz
Wünsch dir was
Zwitscherland
Schweizer Fernsehen 2010
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
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Schweizer Fernsehen 2010
DRS 4 News, DRS Musikwelle, DRS Virus –
Einblicke 2010
«Schlag auf Schlager»:
Seit September 2010
haben Fans des deutschsprachigen Schlagers bei
DRS Musikwelle ihre
Spezialsendung.
Jodlerinnen, Alphornbläser, Ländlerkapellen oder Chöre – Volksmusik ist
bei DRS Musikwelle fest verwurzelt.
Das Eidgenössische 2010: Kilian Wenger
liess sich zum Schwingerkönig
ausrufen – DRS Musikwelle berichtete
live aus Frauenfeld.
Kunst trifft Musik: Postkartenmotiv aus dem Projekt
«Art in Concert» von DRS Virus.
«Bundesratswahl: Live aus der Wandelhalle»: In einer knapp fünfstündigen Sondersendung
lieferten DRS 4 News und DRS 1 am 22. September 2010 Einschätzungen, Ergebnisse, Analysen
und Reaktionen wie jene der kandidierenden Nationalrätin Jacqueline Fehr.
Die «Heimat» von DRS Virus: Das Jugendradio
sendet aus dem Studio Zürich Brunnenhofstrasse.
«DRS 4 Talk»: Rudolf
Matter ( M i. ) diskutierte
mit Vertretern der
Auslandspresse
aktuelle Themen aus
Wirtschaft und Politik.
DRS 4 News sorgte für Live-Fussball total, unter anderem
mit SR DRS-Fussballexperte Hanspeter Latour ( M i. ) .
32
Das DJ-Duo The Famous Goldfinger Brothers präsentiert
wöchentlich einen exklusiven «Pendler-Mix» –
2010 der beliebteste Podcast von DRS Virus.
33
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Inhaltsverzeichnis
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
Junge Musik abseits des Mainstreams −
mit Fokus auf Schweizer Sound
Newcomer, Konzerte und Trends aus der heimischen Musikszene
erhielten 2010 bei DRS Virus eine starke Plattform. Gleichzeitig
baute der Kanal sein interaktives Profil aus: Das Publikum bestimmte
per Mausklick übers Programm und musikalische Favoriten mit.
DRS Virus
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CH-Gschnätzlets
Neues aus der Schweizer Musikszene war jeden Sonntag von 17
bis 20 Uhr in «CH-Gschnätzlets»
auf DRS Virus zu hören. Der Experte für Musik made in Switzerland,
Ivo Amarilli, lud junge heimische
Bands und Solo-Künstler aus allen
Regionen ins Studio ein, befragte
sie und liess sie unplugged performen. So entstand die Serie «Act
der Woche» − auch als Podcast
zum Mitnehmen.
Mit dem «Act der Woche» kam
DRS Virus überdies ins Fernsehen: Die Rubrik lief innerhalb des
neuen Musikmagazins «musicLAB», das seit Januar 2010
donnerstags um 22 Uhr auf SF
zwei zu sehen ist.
onen zu fördern, setzte DRS Virus
2010 die Reihe «Art in Concert»
fort. Zunächst in Luzern: Studierende der dortigen Kunsthochschule gestalteten Postkarten
zu einem Sujet rund ums Thema
Musik – im Rahmen eines Patronats für die «Arts Collection»
der Masani-Gratispostkarten.
Vorgestellt wurden die Karten am
7. Februar bei einer Vernissage
im Luzerner Rok Klub; Newcomerbands aus der Region sorgten
für passende Sounds.
DRS Virus brachte «Art in Concert»
mit ähnlichen Events auch nach
Basel, Bern und Zürich. Ausschnitte der Konzerte waren im Radio
sowie via Podcast zu hören.
Band-Votings mit
Wirkung
Art in Concert
Um Kunst und Musik zu vereinen
und den Nachwuchs in den Regi-
Wer rockt die Festival-Bühnen?
Dies bestimmten die Hörerinnen
34
weiter
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und Hörer von DRS Virus via
Internetvoting.
beim Zurich Open Air auf die Zentralschweizer Joules.
Für das Greenfield Festival und
das Zurich Open Air bewarben sich
insgesamt Hunderte von Bands.
Die Finalisten traten in der Nachmittagsshow gegeneinander an,
wo sie diverse Aufgaben lösten.
Entscheidend war jeweils die
Wahl im Internet: Sie fiel beim
Greenfield Festival auf die Band
Arcturon aus Reigoldswil BL,
Den Gig beim grössten FreestyleSport-Event Europas gewann die
Zuger Band When They Wake –
sie hatte sich gegen rund 120
Schweizer Bands durchgesetzt.
Für die Votings nutzte DRS Virus
die Social-Media-Plattformen
Facebook und Twitter und verknüpfte sich mit den Musikportalen www.Mx3.ch und Restorm.
Aktionsradio
Klassik meets Elektro
Zwei musikalische Welten prallten am
7. Oktober 2010 im «Radio-Kulturcafé
DRS 2» in Basel aufeinander: DRS
Virus lud Streicher, Querflötisten,
Kontrabassisten sowie Elektroproduzenten ein und liess sie klanglich
experimentieren. Den Musikmix aus
«Klassik meets Elektro» übertrug
DRS Virus live.
Sie strampelten, bauten, schufteten:
Über 30 000 Kinder und Jugendliche
setzten vom 9. bis 12. September
2010 eigene Projekte um − freiwillig
und für einen guten Zweck. DRS Virus
war das Partnerradio der landesweiten Aktion «72 Stunden», stellte
das Tagesprogramm um und informierte aktuell mittels Nachrichten,
Reportage-Elementen und Interviews
mit den Helfenden.
Perlentaucher
Zunächst lief die Sendung «Decksplorer», die vergessene Songs wiederentdeckt, nur unregelmässig auf DRS
Virus. Doch die Publikumsreaktionen
fielen jedes Mal so positiv aus, dass
die beiden Musiker und Moderatoren
Simon Gschwind und Tobias Gees
seit 1. Juni 2010 jeden Dienstag ab
20 Uhr nach musikalischen Perlen
tauchen.
DRS Virus – Sendungen 2010
Anic Lautenschlager
& Simon Lanzi
Barbara Weber,
Bessere Musik
Blumentopf
Bounce
Danilo Bavier,
360° Musik
Decksplorer
Delilahs
Du bist der DJ
Knackeboul
Grüter & Bürgin,
Weekend
Rebecca Villiger
Robin Rehmann
Huck Finn
Tina Nägeli,
Soundsofa
Ivo Amarilli,
CH-Gschnätzlets
35
Mental X
Vo 7 bis Flink
Schweizer Fernsehen 2010
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
Erdbeben in
Haiti
Am 12. Januar 2010 erschütterte
ein Beben Haiti, tötete weit über
200 000 Menschen und zerstörte
Teile der Hauptstadt Port-auPrince. Zeitweise berichteten
zwei Reporter von SR DRS mitten
aus dem Katastrophengebiet.
Das Ereignis blieb während mehrerer Wochen Schwerpunkt in
den Informationssendungen: mit
Beiträgen von der Insel, Input
aus dem Studio und Expertengesprächen.
Die Abteilung Information brachte ihre Erfahrung im Umgang
mit Krisensituationen ausserdem
beim Erdbeben in Chile, beim
Vulkanausbruch in Island und bei
den Überschwemmungen in
Pakistan ein.
Auslandsjournalismus
spezial
18 Auslandskorrespondentinnen
und -korrespondenten von
SR DRS gewährten am 15. Juni
2010 rund 200 Gästen Einblick in
ihre Arbeit – im Rahmen zweier
öffentlicher Live-Sendungen im
Radiostudio Bern.
«Was geht uns die Welt an?»
diskutierten Hans-Jürg Fehr und
Kathy Riklin, beide Mitglieder
der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats, mit Karin
Wenger ( Korrespondentin Südasien ) und Urs Bruderer ( B rüssel )
in «DRS 4 spezial». Anschliessend
blickten Fredy Gsteiger ( S onderkorrespondent ), Iren Meier ( Naher
Osten ) und Peter Voegeli ( U SA )
im «Echo der Zeit» auf die Brennpunkte der Welt. Bundesrätin
36
weiter
Eveline Widmer-Schlumpf nahm
tagesaktuell zum UBS-Staatsvertrag Stellung.
Schwerpunkt
Gotthard
Am 15. Oktober 2010 gelang im
Gotthardmassiv der Durchschlag
zum längsten Tunnel der Welt.
Die Informationssendungen von
SR DRS berichteten ab 5.15 Uhr
den ganzen Tag live von diversen
Festplätzen. Bereits im Vorfeld
informierten zahlreiche Beiträge
über das Jahrhundertbauwerk:
«Rendez-vous» zum Beispiel
thematisierte die mit der Neat
verbundenen Erwartungen und
blickte auf die bewegte Entstehungsgeschichte. Das «Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden» porträtierte Arbeiterinnen
und Arbeiter in Sedrun.
Nächste Ausfahrt:
Regionaljournal
Kairo − Kapstadt
Die «DOK»-Serie «Kairo – Kapstadt»
des Schweizer Fernsehens, zu sehen
im Vorfeld der Fussball-WM, entstand
in Zusammenarbeit mit SR DRSAfrika-Korrespondent Ruedi Küng.
Er produzierte Hintergrundbeiträge
zu Themen, die im Fernsehen angerissen wurden. Zu hören waren sie
im «Echo der Zeit».
In einer dreiwöchigen Sommerserie,
werktags um 17.30 Uhr auf DRS 1,
berichteten die Regionaljournale von
SR DRS live von Orten entlang der
Nationalstrassen. Das Team besuchte
Schauplätze der Verkehrspolitik,
aber auch gesellschaftliche Brennpunkte, befragte Touristinnen
und Arbeiter, Chauffeusen und Tierschützer. Ergänzend informierte
www.regionaljournal.ch.
Aktuelle Podien
SR DRS führte auch 2010 diverse
Podiumsdiskussionen durch, die
DRS 4 News live übertrug: So sprachen
im Februar Stadtratskandidaten über
das Thema «Wohnen und Bauen in
der Stadt Zürich». Im März debattierten die Regierungsratskandidatinnen
und -kandidaten für die kantonalen
Wahlen in Bern, und im August
lautete die Frage «Basler Zeitung
wohin?».
Information / Regionalredaktionen –
Sendungen 2010
Echo der Zeit
HeuteMorgen
Info 3
International
Nachrichten DRS 1
Nachrichten DRS 2
Nachrichten DRS 3
Nachrichten DRS 4
News 3
Regionaljournale
- Aargau Solothurn
- Basel Baselland
- Bern Freiburg Wallis
-Graubünden
-Ostschweiz
-Regional-Diagonal
37
-Zentralschweiz
- Zürich Schaffhausen
Rendez-vous
Samstagsrundschau
Tagesgespräch
Trend
Schweizer Fernsehen 2010
Die Abteilung Information und ihre Regionalredaktionen belieferten
alle sechs Radioprogramme mit Inhalten. Ob Politik, Wirtschaft,
Sport, Wissenschaft, Gesellschaft oder Kultur − Hunderttausende
von Menschen bildeten sich auf Basis dieser Inhalte ihre Meinung
über Geschehnisse im In- und Ausland.
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Glaubwürdige Nachrichten
und Hintergründe – regional, national
und global
Information / Regionalredaktionen
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
Im Netz und unterwegs: SR DRS
zum Nachhören, Nachlesen und Mitmachen
Um dem Publikum die souveräne Nutzung der publizistischen Inhalte
zu ermöglichen, stärkte SR DRS die ergänzenden multimedialen
Angebote weiterhin. Mit Erfolg: Livestreams, Audios-on-Demand,
Podcasts sowie interaktive Tools für spezifische Interessengruppen
verzeichneten steigende Zugriffszahlen.
Multimedia
Inhaltsverzeichnis
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Mehrwert auf
www.drs.ch
Der Internetauftritt von SR DRS
war auch 2010 eine beliebte
Drehscheibe zur Nutzung der
Radioinhalte gemäss individuellen
Vorlieben, auch unabhängig
von der linearen Ausstrahlung.
Die SR DRS-Websites erreichten
mehr als 1,6 Millionen Visits pro
Monat, was im Vergleich zum
Vorjahr einer Zunahme von 35
Prozent entspricht. www.drs.ch
diente als Einstiegsportal für die
Unterseiten der verschiedenen
SR DRS-Programme und bot zudem übergreifende programmbegleitende Informationen,
Interaktionsmöglichkeiten und
Service, beispielsweise eine
umfassende Musikrecherche.
Die Nutzung der Webradios, also
der Livestreams der einzelnen
Programme, nahm 2010 erheblich
zu: Die entsprechenden Page
Impressions steigerten sich um
gut 75 Prozent auf über 1 Million
pro Monat. Auch die On-DemandAngebote wurden stark nachgefragt, insbesondere in Form von
Podcasts. Hier baute SR DRS das
Angebot stark aus; Ende 2010
standen rund 85 verschiedene
Podcasts gratis zum Abonnement
bereit. Darunter waren nicht nur
reguläre Sendungen, sondern
auch massgeschneiderte Formate
für spezielle Zielgruppen, so etwa
der 20-minütige «Pendler-Mix»
von DRS Virus, der im Januar 2010
startete und rasch zum mit
Abstand meistgenutzten VirusPodcast avancierte.
Pro Monat registrierte SR DRS
mittels interner Logfile-Analysen
insgesamt über 3 Millionen
Podcast-Downloads, rund 50
38
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weiter
Prozent mehr als 2009. Die
beliebtesten Podcasts waren, wie
zahlreiche andere Inhalte von
www.drs.ch, auch über die für
mobile Geräte optimierte Plattform www.drsmobil.ch abrufbar.
Mundartsammlung
und Klangkunst
Die SR DRS-Redaktionen ergänzten ihre Sendungsinhalte 2010
laufend mit weiterführenden
Online-Informationen und -Dossiers, aber auch mit spezifischen
Interaktions- und Serviceangeboten. Im Januar 2010 ging
beispielsweise die Plattform
www.mundart.drs1.ch online.
Sie vereint vielfältige Mundartbeiträge aus den SR DRS-Programmen. Ihr Herzstück ist ein
elektronisches Lexikon mit allen
Ausdrücken, denen sich die Sendung «Schnabelweid» in rund 20
Jahren angenommen hat. Zudem
enthält sie Sprachglossen, Nachrichten zu Mundart-Themen sowie
Literatur- und CD-Tipps.
Ein in der Schweiz einzigartiges
Forum für akustisches Gestalten
schuf DRS 2 im Juni 2010 mit
der Plattform www.dasweisselauschen.ch. Ob Kurzhörspiel,
Klangoperette, Field Recording
oder Spoken Word – «Das weisse
Lauschen» ist offen für unterschiedlichste Klangformen.
Akustische Gestalterinnen und
Gestalter können eigene Beiträge
hochladen; die besten Beiträge
sendet DRS 2 jeweils am letzten
Mittwochabend des Monats nach
«ArtOrt Hörspiel».
SR DRS-Websites total
Audio-on-Demand
Ø Visits pro Monat
Ø Page Impressions pro Monat
2009
2010
Zunahme
1 215 101
1 645 092
+ 35,0 %
2009
2010
Zunahme
Quelle: Net Metrix Audit
Quelle: interne Logfile-Analyse
Livestreams
Podcasts
Ø Page Impressions Webplayer
Ø Downloads pro Monat
2009
2010
Zunahme
583 572
1 021 780
+ 75,1 %
2009
2010
Zunahme
Quelle: Net Metrix Audit
Quelle: interne Logfile-Analyse
39
282 935
366 213
+ 29,4 %
2 017 149
3 059 911
+ 51,7 %
Schweizer Fernsehen 2010
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Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
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Nationale
Preise
Internationale
Preise
Featurepreis’10
- Maya Brändli für das Feature «Memento Mori –
Vom Wandel im Umgang mit dem Tod» auf DRS 2 ( 3. Platz )
Prix Média der Akademien der Wissenschaften Schweiz
- Patrik Tschudin für die «Kontext»-Sendung
«Harmlos oder giftig: Der Streit um Bisphenol A»
( K ategorie Naturwissenschaften )
- Regula Zehnder für die «Doppelpunkt»-Sendung
«Ich schenke Dir meine Niere» ( K ategorie Medizin )
Zonser Hörspieltage
- Hörspiel-Monolog «Klemens» auf DRS 1
Schweizer Fernsehen 2010
Auszeichnungen 2010
Auszeichnungen
S‘Goldig Chrönli
- Geri Dillier für die Hörspiel-Koproduktion «Mayas
Handtäschli» auf DRS 1 ( R ang 1, Kategorie Erzählungen /
Geschichten )
- Päivi Stalder für die Hörspiel-Koproduktion «Es Gschenk
für de Doppelhas» auf DRS 1 ( R ang 2, Kategorie
Erzählungen / G eschichten )
Preis für Filmpublizistik – Prix Pathé
- Michael Sennhauser für die Kritik zum Film «Maman est
chez le coiffeur» in «DRS2aktuell» ( K ategorie
Elektronische Medien )
Goldener Violinschlüssel
- Ueli Mooser für sein langjähriges VolksmusikEngagement
Swiss Radio Day 2010
- DRS 4 News ( R adio of the Year )
Fachmagazin «Schweizer Journalist»
- SR DRS ( 4 . Rang, Redaktion des Jahres )
- Casper Selg ( 1 . Rang, Kategorie Politik )
- Fredy Gsteiger ( 2 . Rang, Kategorie Politik )
- Iren Meier ( 3 . Rang, Kategorie Politik )
- Karin Wenger ( 1 . Rang, Kategorie Reporter )
- Christian Heuss ( 1 . Rang, Kategorie Wissenschaft )
Medienpreis der Berner Stiftung für Radio und Fernsehen
- Hans-Peter von Peschke für das Feature «Hirnschlag»
in der Sendung «Doppelpunkt Forum» auf DRS 1
- Peter Maurer für seine Reportage von einer
Veranstaltung der EVP kurz vor der Abstimmung über
das Minarettverbot in der Sendung «Rendez-vous»
auf DRS 1
Ostschweizer Medienpreis
- Riccarda Simonett für den Beitrag «The last songs of
the glaciers» auf DRS 1 ( K ategorie Radio )
Zürcher Radio- und Fernsehpreis
- Roger Graf für die Hörspielserie «Philip Maloney»
auf DRS 3 ( R adiopreis )
Prix Suisse
- Nadja Fischer für die «Passage2»-Sendung «Italiens
bleierne Jahre und der Tod Luigi di Sarros» auf DRS 2
40
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Pfizer Journalistenpreis
- Martina Arpagaus für die «Input»-Sendung «Das Leben
mit der Angst» auf DRS 3
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Schweizer Fernsehen 2010
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Impressum
Herausgeberin
SRF Unternehmenskommunikation
Andrea Hemmi ( L eitung )
Fernsehstrasse 1–4
8052 Zürich
Redaktion
Regula Weber ( Konzept und Leitung ) ,
Jeanette Geiger
Gestaltung
SRF Gestaltung: Alex Hefter ( C reative Director ) ,
Cordula Gieriet ( A rt Director )
Studio Achermann, Zürich
SRF Fotoredaktion: Kata Rodriguez-Pongrac ( L eitung )
Druck
Linkgroup, Zürich
Auflage
5000
Publikationsdatum
April 2011
Bildnachweis
Oscar Alessio ( S eiten 15, 32 ) , Daniel Ammann ( 1 5 ) ,
Lucerne Festival / Georg Anderhub ( 2 1 ) ,
Solothurner Zeitung / Hanspeter Bärtschi ( 2 1 ) ,
Claudia Below ( 1 5 ) , Keystone / EPA / Nic Bothma ( 2 7 ) ,
Ueli Christoffel ( 3 3 ) , Festival del film Locarno /
Loreta Daulte ( 2 1 ) , Keystone / Peter Klaunzer ( 3 2 ) ,
Christof Möri ( 1 4, 32 ) , Severin Nowacki ( 1 4, 15, 21, 26 ) ,
Christian Senti ( 2 6 ) , Tina Steinauer ( 2 7 ) ,
Thomi Studhalter ( 2 0, 33 ) , Gian Vaitl ( 1 5 ) ,
Thomas Züger ( 1 5 )
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
zurück
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
zurück
Schweizer Fernsehen
2010
1
Schweizer Radio DRS – ein Unternehmen der
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
Inhaltsverzeichnis
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Unternehmensporträt
4 SF – mit komplementären Fernsehprogrammen
im Dienst der Öffentlichkeit
6
SF – Geschäftsleitung 2010
7 SF – Programmstatistik 2010
Marktposition
8 Das mit Abstand beliebteste Fernsehen
der Deutschschweiz Programm-Highlights
und Einblicke
1 0
1 6
2 2
2 8
3 2
3 8
Information
Kultur
Unterhaltung
Film und Serien
Sport
Multimedia
4 0
Auszeichnungen
3
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SF – mit komplementären
Fernsehprogrammen im Dienst
der Öffentlichkeit
Das Schweizer Fernsehen produzierte mit rund 1300 Mitarbeitenden
ein sorgfältig aufeinander abgestimmtes TV-Angebot: auf den
drei Kanälen SF 1, SF zwei und SF info sowie ergänzend auch multimedial und mobil. Mit substanziellen Inhalten in den Bereichen
Information, Bildung und Unterhaltung erfüllte SF die vielfältigen
Bedürfnisse und hohen Ansprüche des Deutschschweizer Publikums.
SF gestaltete die Programme gemäss dem gesetzlich verankerten
Service-public-Auftrag.
Unternehmensporträt
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
zurück
Aufbruch in
eine neue Ära
offenen Gesellschaft. SF pflegte
die kulturellen Werte des Landes
und berichtete aktuell und
hintergründig über die wichtigen
Ereignisse in den Regionen,
in der Schweiz und der Welt.
SF erfüllte im letzten Jahr einen
umfassenden Leistungsauftrag,
den unter anderem die Konzession
des Bundesrates an die SRG SSR
festschreibt. Die Programme
richteten sich an die gesamte
Bevölkerung der Deutschschweiz,
an Mehr- und Minderheiten.
2010 bereitete sich das Schweizer
Fernsehen auf eine neue Ära vor.
Die Vorarbeiten für die Fusion
mit der zweiten Unternehmenseinheit der SRG Deutschschweiz,
Mit seiner breiten Angebotspalet- Schweizer Radio DRS, erforderten
te informierte, bildete und unter- viel zusätzliches Engagement.
Insgesamt rund 250 Mitarbeitende
hielt das Schweizer Fernsehen
facettenreich und publikumsnah. waren an der Entwicklung des
Detailkonzepts zur MedienkonZahlreiche Sendungen trugen
zur politischen Meinungsbildung vergenz beteiligt, das der
Verwaltungsrat der SRG im Juni
bei und prägten den Diskurs im
2010 verabschiedete. Die SupSinn einer vielfältigen, solidariportabteilungen von Radio und
schen, demokratischen und
4
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weiter
Fernsehen schlossen sich bereits
ab Oktober 2010 zusammen.
Am 1. Januar 2011 startete das
neue Unternehmen: Schweizer
Radio und Fernsehen ( S RF ) .
Zeit- und ortsunabhängigen
Zugang zu den publizistischen Inhalten sowie ergänzenden Mehrwert boten der Internetauftritt
www.sf.tv inklusive Videoportal,
mobile Anwendungen und
Teletext. Das Engagement für das
nationale SRG-Projekt HD suisse
sowie das internationale Gemeinschaftsprogramm 3sat
komplettierten die breite Palette
der Leistungen von SF.
Hohe Standards auf
allen Kanälen
Das Programmschaffen von SF
orientierte sich an höchsten
professionellen und ethischen
Standards. Im Zentrum standen
die Werte Unabhängigkeit,
Fairness, Innovation, Verlässlichkeit und Publikumsnähe.
Die nachfolgenden Kapitel fokussieren auf
Höhepunkte aus dem Programmschaffen des
Jahres 2010. Übergreifende Themen wie
Auftrag, Qualität oder Ausbildung behandelt
das separate SRF-Heft bereits aus der
Perspektive des gemeinsamen Unternehmens.
Den Service public erfüllte SF
mit der Gesamtheit der Programme. SF 1 lieferte hochwertige
Informations-, Unterhaltungsund Kulturangebote mit grossem
Anteil an Eigenproduktionen
und reflektierte die komplexe
schweizerische Wirklichkeit.
SF zwei richtete sich mit starkem
Fokus auf Sport, Spielfilme und
Serien an ein jüngeres Publikum
und umfasste zudem das Angebot
für Kinder. SF info ermöglichte
dem Publikum mit laufenden
Wiederholungen die on-demandähnliche Nutzung aktueller
Informations-, Sport- und Kulturformate.
Steckbrief
Name
Schweizer Fernsehen ( S F )
Gründung
1953
Direktor
Ueli Haldimann
Hauptsitz
Zürich Leutschenbach
Personalbestand am 31.12.2010
1277 Mitarbeitende
( 9 77 Vollzeitstellen )
Sendevolumen 2010
24 973 Stunden
Marktanteil 2010 ( t otal in der Deutschschweiz ) 32,6 Prozent
Internetseite
www.sf.tv
5
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SF – Geschäftsleitung 2010
SF – Programmstatistik 2010
Programmleistungen nach
Produktionsart
Fernsehdirektor
Ueli Haldimann *
Ausbildung
Rémy Trummer
( i n Stunden )
Eigenproduktionen Erstausstrahlung
Eigenproduktionen Wiederholung ( d avon SF info: 7 083 ) Fremdproduktionen Erstausstrahlung
Fremdproduktionen Wiederholung ( d avon SF info: 248 ) Programmstrategie
und -planung
Corinna Scholz
Werbung
3 796
10 949
4 268
4 901
1 059
Total SF * 24 973
* S F 1, SF zwei, SF info; ohne 3sat ( 8 85 h ) , HD suisse ( 8 760 h )
Unternehmensporträt
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Information
Hansruedi Schoch *
Unterhaltung
Gabriela Amgarten *
Kultur
Rainer M. Schaper *
Programmleistungen
nach Inhalt
( i n Prozent )
Sport
Urs Leutert *
Kommunikation
und Marketing
Claudia Bossert *
Finanzen und
Human Resources
René Stamm *
Gestaltung
Alex Hefter *
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
Total SF
SF 1
SF zwei
* M itglieder der Geschäftsleitung
SF info
Das Unternehmen SF gliederte sich in sieben gleichrangige Abteilungen: Information, Unterhaltung, Kultur, Sport, Finanzen und Human
Resources, Kommunikation und Marketing sowie Gestaltung.
Die Abteilungsleitenden bildeten zusammen mit dem Fernsehdirektor
die Geschäftsleitung. Direkt dem Direktor unterstellt waren die
Stabsbereiche Ausbildung sowie Programmstrategie und -planung;
deren Leitende gehörten der erweiterten Geschäftsleitung an.
6
Information
Kultur
Unterhaltung
Filme und Serien
Sport
Diverses *
* Trailer, Promo, TV-Spots
Diese Übersicht illustriert die inhaltliche Vielfalt, die Schwerpunkte und unterschiedlichen
Profile der jeweiligen Programme im Jahresdurchschnitt. Sie unterscheidet nicht
zwischen Erstausstrahlung und Wiederholung, Eigen- und Fremdproduktion oder einzelnen
Zeitabschnitten des Tages.
7
Multimedia, Seite 38
Wegen Neuerungen im Messpanel sind seit
Januar 2010 alle mittels Telecontrol erfassten
TV-Nutzungsdaten nicht mehr direkt mit Vorjahreswerten vergleichbar. Das System wurde
modifiziert, um den Veränderungen in der
Medienlandschaft sowie den internationalen
Standards der Medienforschung gerecht zu
werden. Auskunft zum Erhebungssystem
erteilt die Publica Data ( w ww.publicadata.ch ) .
Beim linearen Fernsehen verschärft sich die Konkurrenzsituation; neben den grossen ausländischen Anbietern fallen viele
Klein- und Kleinstsender zusammengezählt ins Gewicht. SF 1 und
SF zwei sind jedoch nach wie vor
mit grossem Abstand Nummer
eins und Nummer zwei im Markt.
Um die quantitative Marktforschung durch qualitative Werte zu
ergänzen, führte SF repräsentative Imagebefragungen durch:
Das Publikum erteilte SF in allen
Programmgenres konstant sehr
hohe Noten. Zu den am höchsten
bewerteten Reputationskriterien gehörten Glaubwürdigkeit,
Verantwortungsbewusstsein und
Unverwechselbarkeit.
42,5 Prozent am
Hauptabend
Das Schweizer Fernsehen erreichte 2010 im Ganztagesschnitt
8
10
15
20
25
30
35
40
32,6
SF
20,8
SF 1
45
42,5
30,5
10,0
10,7
SF zwei
SF info
1,7
1,3
andere SRGProgramme
0,7
0,8
Schweizer
Privatsender
7,5
6,6
RTL
7,4
6,6
Sat.1
5,3
3,6
ARD
5,2
5,4
24 Stunden,
Montag bis Sonntag
Hauptabend,
Montag bis Sonntag,
19 bis 22.30 Uhr
andere ausländische
Programme
34,6
41,3
Quelle: Mediapulse,
TC Fernsehpanel
Publikumsreichweite 2010
Ø Anzahl Personen ab 3 Jahre, Deutschschweiz
SF
2 114 000
SF zwei
andere SRGProgramme
Schweizer
Privatsender
RTL
Sat.1
ARD
2 746 000
2 318 000
1 795 000
SF 1
SF info
3 000 000
Die Fernsehgewohnheiten des
Publikums ändern sich. Digitalisierung und Internet eröffnen
neue Möglichkeiten des Fernsehkonsums, die zunehmend genutzt werden. Dies manifestiert
sich auch bei den entsprechenden Angeboten von SF.
5
2 500 000
einen Marktanteil von 32,6 Prozent. Den höchsten Wert verbuchte es erneut zur besten
Sendezeit: Zwischen 19 und 22.30
Uhr sahen 42,5 Prozent des
Deutschschweizer TV-Publikums
ein SF-Programm. Durchschnittlich erreichten SF 1, SF zwei
und SF info über 2,7 Millionen
Zuschauerinnen und Zuschauer.
0
2 000 000
Marktposition
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
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Neue Medienwelt
Ø Personen ab 3 Jahre in Prozent, Deutschschweiz
1 500 000
Das Schweizer Fernsehen behauptete sich 2010 als klarer Marktführer.
Knapp ein Drittel des gesamten Deutschschweizer Fernsehpublikums
entschied sich für die Programme von SF – zur besten Sendezeit
am Hauptabend waren es 42,5 Prozent.
Marktanteil 2010
1 000 000
Das mit Abstand beliebteste Fernsehen
der Deutschschweiz
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500 000
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0
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
zurück
1 705 000
1 105 000
916 000
484 000
357 000
168 000
1 037 000
765 000
633 000
1 652 000
1 313 000
1 148 000
745 000
1 270 000
9
24 Stunden,
Montag bis Sonntag
Hauptabend,
Montag bis Sonntag,
19 bis 22.30 Uhr
Quelle: Mediapulse,
TC Fernsehpanel
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Von Göschenen bis Kapstadt –
Aktualität und Hintergründe aus
der Schweiz und der Welt
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Umfassende, sachgerechte und unabhängige Information prägte
das Angebot des Schweizer Fernsehens massgeblich. SF bot eine breite
Palette von Informationssendungen, die aktuell und hintergründig
über Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft berichteten –
regional, national, international. Herausragende journalistische
Eigenleistungen und spezifische Schwerpunkte, sei es zum Durchbruch am Gotthard oder zum WEF in Davos, schärften das Programmprofil zusätzlich.
Information
SF Thema Gotthard
vor 150 Gästen live aus dem
Bahnhofbuffet Göschenen in die
Am 15. Oktober 2010 war es voll- «Zukunft am Gotthard».
bracht: Die Tunnelbohrmaschine
Rund um den historischen
durchschlug die letzten Meter
Durchschlagstag beleuchtete der
Fels des Gotthard-Basistunnels.
SF würdigte das Ereignis mit einer Schwerpunkt «SF Thema Gotthard» vom 7. bis zum 17. Oktober
siebenstündigen Live-Übertragung von diversen Schauplätzen. ganz verschiedene Aspekte des
Mythos Gotthard, unter anderem
in «Schweiz aktuell», «10vor10»,
Während etwa Moderator Oliver
«Einstein», Dokumentar- und
Bono den Durchschlag auf dem
Installationsplatz Sedrun erwar- Spielfilmen sowie mit dem Zusatzangebot auf www.gotthard.sf.tv.
tete, fuhr Sabine Dahinden rund
2500 Meter unter die Erdoberfläche zum Festakt bei der TunnelJeder Rappen
brust. Zahlreiche Interviews und
zählt
Einblicke direkt vor Ort liessen
das TV-Publikum quasi hautnah
Zwischen dem 13. und 18. Deteilnehmen. Am Abend blickten
zember 2010 zählte für SF, DRS 3
Sandy Altermatt und Urs Leuthard und die Glückskette bereits zum
10
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weiter
zweiten Mal jeder Rappen. Diesmal wurden Spenden für Kinder in
Konflikt- und Krisengebieten gesammelt. In der Glasbox auf dem
Berner Bundesplatz begrüssten
die Moderatoren Anic Lautenschlager, Nik Hartmann und Tom
Gisler zahlreiche Gäste aus den
Bereichen Musik, Sport, Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft, darunter Simonetta Sommaruga, die
Eishockey-Nati und Zucchero.
Berichte aus dem Ostkongo vermittelten Einblicke in verschiedene Hilfsprojekte, und auch die
Sammelaktionen der Schweizer
Bevölkerung wurden beleuchtet.
Der Internetauftritt www.jrz.ch
begleitete die Aktion umfassend.
Zum Abschluss des Projekts wurde in der Sendung «Happy Day»
ein Spendenstand von knapp neun
Millionen Franken vermeldet.
Begegnung
mit Afrika
mit Menschen des Schwarzen
Kontinents.
Für die fünfteilige Serie durchquerte Kurt Schaad Afrika von
Nord nach Süd; zu Wasser, im
Kleinflugzeug, zu Fuss, mit dem
Velo oder auf dem Motorrad.
Station machte er in total zehn
Ländern, um unterschiedlichste
Menschen zu treffen: den Bauern, die Stadtpräsidentin, den
Jungunternehmer, den Slumbewohner, den Kamelzüchter, die
Goldmedaillengewinnerin oder
die traditionelle Heilerin.
Kontrastreiche
Karibik
Für die Reportagereihe «Fernweh» bereiste Mona Vetsch 2010
das Inselparadies Karibik. Sie
entführte das Fernsehpublikum
von Juli bis August in eine Welt
voller Kontraste, jenseits von
Klischees. «Fernweh» zeigte
Haifischtaucher, Karnevalstänzerinnen und Revolutionsführer,
aber auch Opfer des Erdbebens
in Haiti und jene, die den leidgeprüften Menschen zu neuer
Hoffnung verhalfen.
Durch die Fussball-Weltmeisterschaft geriet Afrika 2010 mitten
in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Im Vorfeld des Grossereignisses produzierte SF die «DOK»Serie «Kairo – Kapstadt». Dabei
Die Reise startete auf Trinidad
war nicht in erster Linie Fussball
das Thema, sondern Begegnungen und führte quer durch die Region
11
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
zurück
zwischen Venezuela und der Südspitze Floridas, die von 37 Millionen Menschen bewohnt wird und
aus rund 7000 Inseln besteht,
darunter St. Martin, Virgin Islands,
Mustique, Anguilla und die
Dominikanische Republik. Den
Abschluss der Reihe bildete
der Besuch Havannas in Kuba.
Information
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
WEF und SEF
Ende Januar 2010 berichtete
SF info umfassend über das World
Economic Forum ( WEF ) in Davos:
«WEF live» lieferte rund 40
Stunden «Wirtschaft hautnah» –
Höhepunkte aus den Panels,
Reden, Diskussionen und Pressekonferenzen. Zudem interviewten die Moderatoren Stephan
Klapproth und Reto Lipp in einem
Open-Air-Studio Top-Politiker
und Wirtschaftsleute.
zurück blättern
Anfang Juni 2010 traf sich die
Schweizer Wirtschaftswelt am
zwölften Swiss Economic Forum
( S EF ) in Interlaken. Das Wirtschaftsmagazin «ECO» begleitete
die Veranstaltung, ergänzend
zu den Live-Übertragungen
auf SF info, mit exklusiven Interviews im Studio vor Ort. Zu den
befragten Gästen gehörten unter
anderem Sir Richard Branson,
Tony Blair und Paul Krugman.
Sowohl «WEF live» als auch die
Übertragungen vom Swiss
Economic Forum waren auch via
Livestream auf www.sf.tv zugänglich, wo zusätzliche Hintergrundinformationen die
Berichterstattung ergänzten.
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Information – Sendungen 2010
10vor10
Abstimmungsstudio
Arena
Classe Politique
Club
DOK-Filme
rund 30 neue
Eigenproduktionen, u. a.:
- Das Wunder von
Andermatt
- Der Asylchef und die
Nigerianer
- Der Fall Goldfinger
- Der geplatzte Traum
- Der Patron, die Arbeiter
und die Krise
- Die verlorene Ehre
- Hinter dem Schleier
- Schatten über dem
Acherli ( 2 Teile )
- Vom Blitz getroffen
DOK-Serien
- Ab auf die Alp!
- Auf und davon
- Fortsetzung folgt
-Herzklopfen
- Kairo – Kapstadt
-Kriminalfälle
- Von Menschen
und Tieren
ECO
Einstein
20 Jahre
auf Sendung
Jubiläumsclub
Rund 1200 Diskussionen über
aktuelle Themen und bewegende
Alltagskonflikte, seit dem 8. Januar
1985: Das sind 25 Jahre «Club». In
einer Spezialsendung am 25. Mai
2010 blickte der «Club» mit Persönlichkeiten, welche die Geschichte
der Sendung mitgeschrieben haben,
auf Höhepunkte und unvergessliche
Momente zurück.
Am 20. August 1990 strahlte SF die
erste Ausgabe von «10vor10» aus.
Inzwischen ist das Magazin eine
Institution im täglichen Informationspaket von SF und überzeugt täglich
Hunderttausende Zuschauerinnen
und Zuschauer. Am 30. August 1990
startete mit «Puls» ein neues Gesundheitsmagazin. Über 700 Ausgaben
verschafften dem Publikum seither
Informationen und Hintergründe zu
Medizin und Gesundheit.
12
Mehr Aktualität
am Mittag
Ende August 2010 verlegte SF die
«Tagesschau Mittag» um eine Viertelstunde vor, auf 12.45 Uhr. Zudem
wurde sie um sieben Minuten verlängert und ist damit neu nahezu
gleich lang wie die abendliche Hauptausgabe. Die längere Sendezeit
schafft unter anderem mehr Möglichkeiten für Live-Interviews mit
Korrespondentinnen und Korrespondenten oder auch tagesaktuelle
Gespräche mit Fachleuten im Studio.
weiter
glanz & gloria
g&g weekend
Horizonte
Reporter
rund 50 neue
Eigenproduktionen, u. a.:
- Auf Leben und Tod – Eine
Frau kämpft um ihre Brust
- Der unaufhaltsame
Aufstieg der Magdalena
Martullo – Aus dem
Schatten von Christoph
Blocher
- Der Zar aus Reussbühl –
Ein Märchen aus anderen
Welten
- Die Vertreibung aus dem
Paradies – Wie Zug
den Zugern allmählich
abhanden kommt
- Lenz und die Brandstifter –
Spurensuche mit
der Kriminalpolizei
- Mutter geht nach Indien –
Von der Reise in ein neues
Leben
- Nella Martinetti – Ein
Leben zwischen Applaus
und Abgrund
- Von Julia zum Popstar –
und Mama sagt, wies geht
- Wir über uns – Das Leben
aus Kindersicht
Rundschau
Schweiz aktuell
SF Börse
SF Meteo
SF mySchool
SF Spezial
Fernweh – Karibik
Spezialsendungen
-
-
-
-
Bundesratswahlen
Durchschlag live
WEF live
Zukunft am Gotthard
Tagesschau
Kassensturz
Netz Natur
Puls
13
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
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Information – Einblicke 2010
Wie Städter zu Sennen werden: Die «DOK»-Serie
«Ab auf die Alp!» begleitete Kurzzeit-Aussteiger im
Berner Oberland.
Berichtete für «100 Jahre Luftfahrt Schweiz» von
diversen Flughäfen: «Schweiz aktuell»-Moderator
Michael Weinmann.
25 Jahre «Club»: In der Jubiläumsausgabe
begrüssten Christine Maier und Röbi Koller Gäste,
welche die Sendung geprägt hatten.
«Jeder Rappen zählt» bedankt sich für zahlreiche
Spendenbeiträge der Bevölkerung – gesammelt wurde
für Kinder in Krisengebieten.
«Das Model und die Ärztin»: «DOK» begleitete einen
Hilfseinsatz für Kinder mit Gesichtsfehlbildungen im
bitterarmen Kirgistan.
Treffpunkt der Wirtschaftswelt: das WEF in Davos.
SF lieferte dazu rund 40 Stunden Live-Übertragungen
und Informations-Service.
Das People-Magazin «glanz & gloria» realisierte eine
neue Ausgabe des Wettbewerbs «Das goldene Rüebli»,
unter anderem mit Turner Donghua Li.
Mit einer Sondersendung feierte das Gesundheitsmagazin «Puls» sein 20-jähriges Bestehen.
«Fernweh – Karibik»: Mona Vetsch besuchte in
der «SF Spezial»-Serie unter anderem den Karneval
in Trinidad.
Verlässliche Wetterinformationen, Tag für Tag:
«SF Meteo» vom Dach des Hochhauses am Standort
Zürich Leutschenbach.
In «Durchschlag live» befragte Gion-Duri Vincenz
( 2 . v. re. ) die Helden des Gotthard-Basistunnels.
Für eine «10vor10»-Serie während einer Woche unterwegs im Slum von Mumbai: Patrizia Laeri.
14
15
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
zurück
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Herausragende Ereignisse,
Neuerungen und denkwürdige
Persönlichkeiten
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Die Kultur im Schweizer Fernsehen zeigte sich gewohnt facettenreich – sie betraf Film und Musik, Design und Kunst, Literatur und
Gesellschaft, Philosophie und Religion. Zu den Höhepunkten gehörten
die bereits dritte Opernproduktion ganz besonderer Art, die
Sendungen zum Lucerne Festival sowie der Themenschwerpunkt
rund um das Computerzeitalter.
Kultur
Grosse Oper
am Rhein
Am Abend des 1. Oktober 2010
schuf SF – nach «La Traviata im
Hauptbahnhof» und «La Bohème
im Hochhaus» – mit «Aida am
Rhein» zum dritten Mal ein herausragendes TV-Opernereignis.
Das Ensemble des Theater Basel
liess zusammen mit dem Sinfonieorchester Basel Giuseppe
Verdis populäres Werk aus
einem völlig neuen Blickwinkel
entstehen.
Schauplatz war das Rheinufer
rund um die Mittlere Brücke und
das Grand Hotel Les Trois Rois in
Basel. Georges Delnon und Nadja
Zonsarowa führten Regie, Sandra
Studer moderierte, und der
SF-Kultur-Event lief gleich mehr-
fach live: auf SF 1 sowie auf HD
suisse, TSR 2, RSI LA 2 und 3sat.
Die Produktion bewegte sich –
insbesondere aufgrund der
verschiedenen Standorte von
Orchester und Sängerensemble
sowie des Spiels mit dem Element Wasser – an den Grenzen
des technisch Machbaren.
Modernste Produktionsmittel des
TPC sorgten allerdings für eine
einwandfreie Live-Übertragung;
über 30 Kamerastandorte zu
Wasser, zu Land und in der Luft,
150 Funkgeräte auf zwölf Funkkanälen sowie 300 Tonkanäle
waren erforderlich. Für ein
gebührendes Begleitprogramm
sorgte www.aida.sf.tv, und DRS 2
beteiligte sich unter anderem
mit «Aida Countdown» und «Aida
am Rhein – Der Talk».
16
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Stars am
Lucerne Festival
Am Lucerne Festival war SF gleich
dreimal präsent: «Stars live»
übertrug Gustav Mahlers Neunte
Sinfonie unter der Leitung von
Chefdirigent Claudio Abbado
sowie das Abschlusskonzert, bei
dem der venezolanische StarDirigent Gustavo Dudamel mit
den Wiener Philharmonikern
unter anderem Ravels «Boléro»
interpretierte. Am Rande des
Festivals realisierte «Stars live»
ein persönliches Gespräch mit
Dudamel.
Zudem zeigte SF die Vorpremiere
des Dokumentarfilms «Rolf
Liebermann – Musiker». Mit der
Dokumentation würdigte SF 1
zusammen mit 3sat und dem
NDR den 100. Geburtstag des
Schweizer Operndirektors und
Komponisten.
Aufgefrischter
Literaturclub
Anfang 2010 wechselte der
«Literaturclub» von der Abteilung Information zur Kultur.
Iris Radisch, Moderatorin und
Literaturkritikerin, bespricht
seither mit ihren Gästen die
wichtigsten Bucherscheinungen
im Papiersaal im Zürcher Sihlcity.
Die Sendung wurde durch einige
Neuerungen aufgefrischt. Zum
Kritikerteam stiessen Traudl
Bünger vom internationalen
Literaturfestival Lit.Cologne und
Juri Steiner, Leiter Zentrum Paul
Klee. Kurze Einspielfilme informierten über Autoren und Inhalte
der besprochenen Bücher.
Diskutiert wurden neben Belletristik auch Sachbücher, und in der
Rubrik «Mit wem schlafen Sie?»
verrieten prominente Persönlichkeiten wie Milena Moser oder
Thomas Held, welche Bücher bei
ihnen auf dem Nachttisch liegen.
Log-in:
Die nächste Welt
20 Jahre World Wide Web und
100 Jahre Konrad Zuse, Erfinder
des Computers: Diese Meilensteine der neueren Geschichte
veranlassten die Abteilung
Kultur, den Themenschwerpunkt
im Mai dem Computerzeitalter
zu widmen.
Unter dem Motto «Log-in: Die
nächste Welt» schenkten zahlreiche Sendungen, von «Sternstun17
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
zurück
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
den» über «Kulturplatz» bis zu
«Box Office» und diversen Spielfilmen, dem Phänomen Computer
und seinen sozialen, kulturellen
und visionären Aspekten ihre
Aufmerksamkeit. Im Rahmen des
Schwerpunkts lief auch der Dokumentarfilm «Das Netz» von Lutz
Dammbeck, der Chancen und
Bedrohungen des Computerzeitalters provokant hinterfragt.
zurück blättern
Vorschlägen und 24 Nominationen hatte die Jury acht Angebote
ausgewählt. Die Begründung:
«Die Jury hält ‹Frischfilm› für
ein vorbildliches Projekt, das im
gesamten deutschsprachigen
Raum Schule machen sollte.
Nachwuchsförderung, die unterhält und Talenten Chancen gibt.»
Kultur
Award für
Filmplattform
3sat-Sendungen
- Berg und Geist
- Ein Fisch für zwei
- Kulturzeit
- nano
- SCHWEIZWEIT
- Tonspur – der Soundtrack
meines Lebens
- Vis-à-vis
Bilder zum Feiertag
Box Office
Box Office extra
Die lange Nacht des
Schweizer Films
Dokumentarfilme
( Pacte )
Dokumentarfilmsommer
Ein Dorf spielt
Operette
nachtwach
SF Schweizer Film
- Der Polizistinnenmörder
- Verstrickt und zugenäht
- Sonntagsvierer
- Der letzte Weynfeldt
- Die Käserei in Goldingen
- Charlys Comeback
Stars
Stars extra
Stars live
- total 13 Eigenproduktionen
im Rahmen von Stars
Sternstunde Kunst
Sternstunde
Philosophie
Sternstunde Religion
Sternstunde spezial
- total 14 Eigen- und
Koproduktionen im
Rahmen der Sternstunden
Wort zum Sonntag
Idée-suisse-Projekte
Historische
Sternstunden
Mit «Pop Schwiiz!» rückte die Musiksendung «Stars» die Geschichte
des Mundart-Pop ins Scheinwerferlicht. Die drei Folgen spannten den
Bogen von den Anfängen bis zur
Gegenwart, von den Geschwistern
Schmid über Mani Matter, Polo Hofer
und Kuno Lauener bis hin zu Bligg.
Kultur – Sendungen 2010
CH:Filmszene
Am 30. Juni 2010 erhielt die SFRedaktion Sternstunden in Köln
einen Grimme Online Award für
ihre «user generated content»Plattform www.frischfilm.sf.tv,
die Nachwuchsfilmer anregt,
zu bestimmten Themen eigene
Beiträge zu realisieren. Aus 2000
75 Jahre
Mundart-Pop
weiter
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Die zweite Staffel von «Sternstunde
Geschichte» griff Themen auf, mit
denen sich die Schweiz auch heute
auseinandersetzt, und diskutierte sie
im Kreis von Historikerinnen und
Historikern: so etwa «Die Schweizerinnen und ihre Schweizer». Zum
50. Todestag von Henri Guisan zeigte
eine «Sternstunde spezial» einen
Film über dessen Leben und Wirken.
Im Anschluss diskutierte Roger
de Weck mit Historiker Jakob Tanner,
Professor der Universität Zürich,
über den Mythos Guisan.
18
Gesichter des
Islam
Die filmische Reise im Rahmen
von «Sternstunde Religion» führte
durch die Welt von 1,5 Milliarden
Muslimen, in Länder wie Saudi-Arabien,
Indonesien, Türkei, Ägypten, Grossbritannien, Spanien und Marokko.
Die Begegnungen mit Menschen und
ihrem Glauben eröffneten überraschende Einblicke in den Lebensalltag und die Überzeugungen
muslimischer Gemeinschaften.
Kino-Koproduktio
nen ( Pacte )
Kultur-Event: Aida
am Rhein
Kulturplatz
Kulturplatz extra
Literaturclub
mitenand
Musik zu Feiertagen
Musik zum Advent
19
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Kultur – Einblicke 2010
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
zurück
Auf Verbrecherjagd im «Tatort» vom Bodensee:
Stefan Gubser ( M i. ) und Eva Mattes ( l i. ) .
Stefan Kurt im SF Schweizer Film «Der letzte
Weynfeldt» nach dem Roman von Martin Suter.
Ein Studio für alle Kultursendungen: Seit März 2010
präsentiert sich «Kulturplatz» im neuen Ambiente.
Das Dekor des Filmmagazins «Box Office» lebt von
Zitaten aus der Kinowelt – inklusive rotem Vorhang.
Seit Anfang 2010 aus dem Papiersaal in Zürich:
der «Literaturclub» mit Publikum, Kritikerrunde
und Iris Radisch ( l i. ) .
Nina Brunner spricht mit Gästen über den Soundtrack
ihres Lebens – im Schweizer 3sat-Format «Tonspur».
Einzigartiges Opernerlebnis: Rund um die Mittlere Brücke in Basel inszenierte SF «Aida am Rhein»
vor den Augen des Publikums.
In der Rolle der Sklavin und äthiopischen Königstochter Aida überzeugte Sopranistin Angeles Blancas.
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Awards, kämpfende Chöre
und Helden aller Art
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Von grossen Show-Events über ein zeitgemässes Kinderprogramm
bis zur Doku-Soap mit behinderten Menschen: Die Unterhaltungssendungen von SF waren so unterschiedlich und vielfältig
wie ihr Publikum. Erneut bewegten viele Eigenproduktionen die
Zuschauerinnen und Zuschauer, mitzufiebern und mitzumachen:
vor den Bildschirmen, im Studio oder direkt in den Regionen.
Unterhaltung
Schweizer des
Jahres
Am 9. Januar 2010 präsentierte
SF zum achten Mal die Gala zu
Ehren jener Schweizerinnen und
Schweizer, die im zurückliegenden Jahr Bemerkenswertes
geleistet hatten. «SwissAward –
Die Millionen-Gala», die grösste
Liveshow der Schweiz, wurde
in alle Landesteile ausgestrahlt.
Sandra Studer moderierte die
mit einem neuen Bühnenbild ausgestattete Sendung, in der eine
breit abgestützte Academy fünf
herausragende Persönlichkeiten
aus Kultur, Wirtschaft, Show,
Gesellschaft und Politik ehrte.
Das Publikum wählte René Prêtre
zum «Schweizer des Jahres»
und würdigte damit dessen Arbeit
als Chirurg und dessen humanitäres Engagement in Mosambik.
Grosse nationale und internationale Showacts trugen zum
Rahmenprogramm bei – darunter
Gotthard, Nena, Laura Pausini,
Jan Delay und Francine Jordi
zusammen mit dem Jodlerklub
Wiesenberg. Bei der MillionenlosZiehung während der Sendung
wurden insgesamt sechs Millionen
Franken vergeben.
Olympische
Helden
Fünf Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Vancouver, am
7. Februar 2010, präsentierte SF
in der grossen Live-Unterhaltungsshow «Unsere Helden» die
30 erfolgreichsten Schweizer
Sportlerinnen und Sportler
an Olympischen Winterspielen.
Moderator Nik Hartmann blickte
zusammen mit Christina Surer,
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Marco Rima und Bernhard Russi
auf die unvergesslichen Erfolge
zurück, mit vielen Filmausschnitten zu den spektakulärsten,
berührendsten und lustigsten
Momenten der Schweizer Athletinnen und Athleten. Erstmals
in der Geschichte von SF traten
die besten noch lebenden
Olympioniken in einer Sendung
zusammen auf – darunter
Skigrössen, Bobhelden, Langlauflegenden und Curling-Cracks.
Für musikalische Unterstützung
sorgten Baschi, Nubya, SarahJane und Amanda Nikolic.
Zambo mit
täglicher Serie
Kinderserien, Magazine und eine
redaktionell betreute OnlineCommunity: «Zambo» bietet dem
jüngsten Publikum seit dem
30. August 2010 auf SF zwei, auf
DRS 1 und auf www.zambo.ch
täglich ein unverwechselbares
Programm. Im gemeinsamen
Sendestudio von Radio und Fernsehen wird es von einer neu
formierten, trimedialen Kinderredaktion produziert.
Für «Zambo» realisierte SF erstmals in seiner Geschichte eine
tägliche fiktionale Serie: «Best
Friends» spielt im Schulhaus
Spalenbühl, irgendwo im Schweizer Mittelland. Im Zentrum
stehen zehn Jugendliche im
Oberstufenalter.
Wettstreit der
Stimmen
In sechs Live-Sendungen im Oktober und November 2010 standen
prominent verstärkte Schweizer
Chöre in musikalischem Wettstreit: Fabienne Louves, Gustav,
Maja Brunner, Michael von der
Heide, Noëmi Nadelmann, Padi
Bernhard, Sandee und Stämpf
( QL ) hatten jeweils einen Chor aus
ihrer Heimatregion eigens für
den Show-Event gecastet und für
den «Kampf» am Bildschirm
vorbereitet.
Das TV-Publikum bestimmte, welche Chöre eine Runde weiterkamen; pro Folge schied eine Gruppe
aus. In einem dramatischen
Finale siegten die starken Stimmen
rund um Gustav. Die Shows mit
Moderator Sven Epiney wurden
live aus der Bodensee-Arena
in Kreuzlingen übertragen. Viele
Hintergrundinformationen gab
es auf www.kampfderchoere.sf.tv.
23
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Unterhaltung
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Üsi Badi
Im Sommer 2010 realisierte das
Schweizer Fernsehen zusammen
mit Schweizer Radio DRS und
den Behindertenorganisationen
Pro Infirmis, Arwo und Insieme
die Sendereihe «Üsi Badi», die
später den Zürcher Fernsehpreis
erhielt. Im Mittelpunkt standen
sechs geistig behinderte Menschen, die im Strandbad Bruggerhorn in St. Margrethen dem
Bademeister halfen, den Kioskbetrieb unterstützten und unter
freiem Himmel Gäste bewirteten.
Durch die Integration der Protagonisten in ein lebendiges Arbeitsumfeld erhielt das Publikum
Einblicke in deren Gedanken
und Träume, Freuden und Ängste.
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Behinderung, zudem berichtete
einer der Mitwirkenden aus
«Üsi Badi» im Radio wöchentlich
über seine Erfahrungen vor der
Kamera.
Für den Schweizer Beitrag am Eurovision Song Contest 2011 suchten SF
und DRS 3 in einem gross angelegten
Internetvoting Kandidatinnen und
Kandidaten für die Endausscheidung
in Deutschland. Als Siegerin der
Entscheidungs-Show verliess Anna
Rossinelli die Bühne.
Bi de Lüt
Woche für Woche erzählte die Reihe
«SF bi de Lüt» zuschauernahe
Geschichten aus der Schweiz: mit
bereits etablierten Formaten wie
«Über Stock und Stein» oder «Landfrauenküche», aber auch mit der
neuen Reihe «Die Bösen», die den
Schwingsport in den Fokus rückte,
oder mit den Einblicken in den
Alltag behinderter Menschen auf
«Schloss Biberstein».
24
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Unterhaltung – Sendungen 2010
1. August
1 gegen 100
3 auf zwei
5GEGEN5
50 Jahre Rose d’Or
Jahresübergang
Jetzt ist Stadlzeit
Aeschbacher
Kampf der Chöre
-Aeschbachers
Menschen
- Aeschbachers Sommerjob
Hopp de Bäse!
- Hopp de Bäse! extra
- Hopp de Bäse! Extrawurst
leichter leben
Luzerner Fasnacht
al dente
Arosa Humor-Festival Miss Schweiz Wahl
Mister Schweiz Wahl
Basler Fasnacht
Musikantenstadl
Basel Tattoo
Musicnight
Benissimo
Birgits und WAMs
Classe Politique
Deal or No Deal
Die Gesundheitsfee
Die grosse Entschei dungs-Show –
Eurovision Song
Contest 2011
Die Königsgala
Donnschtig-Jass
DRS 1 begleitete das Fernsehprojekt mit diversen Hintergrundsendungen zum Thema geistige
Song Contest
mit Internetvoting
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Umbau zum
Glück
Röbi Koller erfüllte in seiner Samstagabend-Show «Happy Day» wiederum
viele grosse und kleine Wünsche.
Susanne Kunz und ab Herbst 2010
Tanja Gutmann halfen in jeder Ausgabe bei einem Umbauprojekt mit,
das den betroffenen Familien ein
Stück Lebensqualität zurückbrachte –
nicht zuletzt dank tatkräftiger
Unterstützung der jeweiligen Bevölkerung vor Ort.
Edelmais & Co.
Eurovision Song
Contest
Giacobbo / Müller
Grand Prix der
Volksmusik
Happy Day
-musicLAB
- Musicnight myStage
Roboclip
Rose d’Or Comedy
Samschtig-Jass
Schlagersommer
Sechseläuten
SF bi de Lüt
- Die Bösen
-Familiensache
-Landfrauenküche
-Live
- Schloss Biberstein
- Über Stock und Stein
-Vereinsgeschichten
SF unterwegs
SommerLacher
Starnacht aus der
Jungfrau Region
Superstar oder
Glückspilz –
20 Jahre DJ Bobo
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SwissAward –
Die Millionen-Gala
Tierische Freunde
Total Birgit
- Total Birgit – Der grosse
Abend
Traders
Unsere Helden
- Die erfolgreichsten
Schweizer an Olympischen
Winterspielen
- Die erfolgreichsten
Schweizer Fussballer aller
Zeiten
Üsi Badi
Weihnachten auf Gut
Aiderbichl
Weihnachten mit dem
Bo Katzman Chor
Weihnachtsstimmung
Wetten, dass..?
Zambo
-Zamborium
-Zambooster
-myZambo
- Best Friends
- Song oder Gong
-Zamboskop
- Zambo Charts
-Zambotasien
-Zambox
ZiischtigsComedy
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Unterhaltung – Einblicke 2010
Samstagabend-Show «Happy Day»: Tanja Gutmann ( re. )
moderierte die Rubrik «Ein Dorf hilft».
Für einmal hatte Viktor Giacobbo ( r e. ) zwei Mike Müller
neben sich auf der Bühne; links der Doppelgänger
Markus Widmer.
Mit seinem «Sommerjob» bei der Berufsfeuerwehr
Basel erfüllte sich Kurt Aeschbacher einen Bubentraum.
Die Sängerinnen und Sänger um Gustav jubelten
über ihren Sieg beim «Kampf der Chöre».
Wer kocht am besten? Bäuerinnen in der Finalsendung
von «SF bi de Lüt – Landfrauenküche».
Schön, schöner, am schönsten: die drei Finalistinnen
der «Miss Schweiz Wahl».
Das neue Studio fürs Kinderprogramm «Zambo»,
ausgerüstet für Radio- und Fernsehproduktionen.
Herausforderung für die Hausfrauen-Rockband: die
Blockflöte von Frau Hugi-Webemann in «Total Birgit».
Die Doku-Serie «Üsi Badi» begleitete Menschen mit
geistiger Behinderung durch den Sommer.
Weltstar Tina Turner wurde im Januar 2010
mit dem SwissAward in der Kategorie Show geehrt.
Mit «In love for a while» gewann Anna Rossinelli
«Die grosse Entscheidungs-Show» für den Eurovision
Song Contest 2011.
«Unsere Helden»: Zum Start der Olympischen Winterspiele 2010 beleuchtete Nik Hartmann ( l i. ) mit Gästen
denkwürdige Schweizer Olympia-Erfolge.
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Hits aus den USA, starke Titel aus Europa
und echte Trouvaillen
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Auch im letzten Jahr zeigte SF rund 1200 Spielfilme, darunter zahlreiche Free-TV-Premieren und Produktionen in Zweikanalton.
Die Bandbreite reichte von Blockbustern bis zu Arthouse-Perlen und
beinhaltete zudem Spezialitäten wie Hörfilme für Sehbehinderte.
Die bunte TV-Serien-Palette wurde ebenfalls verschiedensten Vorlieben
gerecht. So bot etwa das Tagesprogramm von SF zwei ab August
2010 sechs Stunden nonstop Serien für das weibliche Publikum.
Film und Serien
Grosses Kino fürs
Wohnzimmer
Woody Allen ( 7 5. Geburtstag )
oder Friedrich Dürrenmatt ( 2 0.
Todestag ) .
Am Wochenende bediente SF zwei
die Filmfans mit einem spannungsund emotionsgeladenen Programm zur besten Sendezeit und
zeigte – wann immer möglich –
Free-TV-Premieren in Zweikanalton, beispielsweise «The
Dark Knight», «Drachenläufer»,
«Sex and the City – Der Film» oder
die Musical-Verfilmung «Mamma
Mia». Zum 100. Geburtstag
des Regisseurs Franz Schnyder
war erstmals ein Grossteil seines
Werks in der von SF und der
Cinémathèque Suisse aufwendig
restaurierten Fassung zu sehen.
Weitere Filmreihen widmete SF
Sean Connery ( 80. Geburtstag ),
Ruedi Walter ( 2 0. Todestag ) ,
unter anderem «Mankells Wallander». Abgerundet wurde das
Angebot am Nachmittag durch
deutsche Familienserien wie
«Um Himmels Willen» und den von
Logo Rouge
SF verstärkte die Bemühungen um
den Jugendschutz: Filme und
Serien, die für Kinder und Jugendliche
nicht geeignet sind, strahlt SF seit
1. März 2010 mit dem Logo Rouge aus.
Zusätzlich werden diese Sendungen
mit einer Warnung in Schrift und
Ton angekündigt.
Hochspannung
in Serie
Am Fixtermin der Serienfans,
dem Serienmontag, liefen auf
SF zwei neue Staffeln der Topserien «Desperate Housewives»,
«Grey’s Anatomy» oder
«Dr. House». Neu war der Termin
am späten Mittwochabend mit
je zwei spannungsgeladenen
Serien, darunter «Flashpoint»
und «CSI: Miami».
Auf SF 1 blieb der Dienstagskrimi
( « Der Alte», «Der Kriminalist» )
Dauerbrenner. Daneben ermittelten am späten Samstagabend
Kommissare aus ganz Europa,
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SF koproduzierten Telenovelas wie
«Lena – Liebe meines Lebens» und
«Hanna – Folge deinem Herzen».
Hörfilme für
Sehbehinderte
Dank Audiodeskription konnten
Sehbehinderte am Filmprogramm
teilhaben. Insgesamt 33 Hörfilme mit
akustischen Beschreibungen des
Geschehens waren 2010 im Schweizer Fernsehen zu sehen. Im April
2010 produzierte SF mit «Sonntagsvierer» erstmals einen Hörfilm im
Studio Leutschenbach.
Sechs Stunden
Emotionen
Seit August 2010 zeigt SF zwei
wochentags im Tagesprogramm einen
sechsstündigen Serienblock mit USSerienhits ( « Dawson’s Creek», «Mad
about You» ) , älteren Folgen von
Montagabendserien ( « Grey’s Anatomy», «Men in Trees» ) sowie alten und
neuen Telenovelas ( « Bianca»,
«Sturm der Liebe» ) .
Free-TV-Premieren 2010
Serien *
30 Rock ( Staffeln III und IV )
Breaking Bad ( Staffel II )
Californication ( Staffel III )
Castle ( Staffeln I und II )
Dexter ( Staffel III )
Damages ( Staffel II )
Desperate Housewives ( Staffel VI )
Die Sopranos ( Staffel VI )
Dr. House ( Staffel VI )
FlashForward ( Staffel I )
Flashpoint ( Staffeln II und III )
Grey’s Anatomy ( Staffel VI )
Heroes ( Staffel IV )
Lost ( Staffeln V und VI )
Private Practice ( Staffel III )
Scrubs ( Staffel VIII )
True Blood ( Staffel II )
Spielfilme *
30 Days of Night
Across the Universe
Akte X – Jenseits der Wahrheit
Atonement – Abbitte
Babylon A.D.
Bank Job
Bee Movie – Das Honigkomplott
Before the Devil Knows You’re Dead –
Tödliche Entscheidung
Bob Dylan – I’m Not There
Born to be Wild
Che ( Teil 1 und 2 )
Control – Von der Liebe zerrissen
Dan – Mitten im Leben
Darjeeling Limited
December Boys
Definitely, Maybe – Vielleicht,
vielleicht auch nicht
Der Jane Austen Club
Der unglaubliche Hulk
Die Band von nebenan
Die Ermordung des Jesse James
durch den Feigling Robert Ford
Disturbia – Auch Killer haben
Nachbarn
Drachenläufer
Eine kurze Reise in die Schweiz
Elizabeth – Das goldene Königreich
Enchanted – Verwünscht
Enttarnt – Verrat auf höchster Ebene
Evening – Spuren eines Lebens
Fluch der Karibik 3
Get Smart
Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel
Hairspray
Im Tal von Elah
Invasion
Iron Man
J’ai toujours rêvé d’être un gangster
Juno
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Kung Fu Panda
Love Vegas
Machtlos
Mamma Mia!
Marcello Marcello
Max & Co
Mein Schatz, unsere Familie und ich
Mr. Brooks – Der Mörder in Dir
Napoleon Dynamite
Nie wieder Sex mit der Ex
P.S. Ich liebe dich
Religulous – Wer’s glaubt wird selig
Romance & Cigarettes
Rush Hour 3
Saving Grace – Wilde Unschuld
Semi-Pro – Amateure am Ball
Sex and the City – Der Film
Shoot’ Em Up
Tarzan
The 11th Hour – Der Öko-Kollaps
The Dark Knight
The Heartbreak Kid – Nach 7 Tagen
ausgeflittert
Things We Lost in the Fire
Three Burials – Die drei Begräbnisse
des Melquiades Estrada
Todeszug nach Yuma
Von Löwen und Lämmern
Wiedersehen mit Brideshead
* A uswahl
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Film und Serien – Einblicke 2010
30 Days of Night
Sex and the City – Der Film
Fluch der Karibik 3
Bee Movie – Das Honigkomplott
Californication
Desperate Housewives
Dr. House
Mamma Mia!
The Dark Knight
Across the Universe
Grey’s Anatomy
Lost
Mankells Wallander
Elizabeth – Das goldene Königreich
Castle
Romance & Cigarettes
Scrubs
30 Rock
FlashForward
True Blood
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
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Schweizer Fernsehen 2010
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Emotionen rund um den Erdball –
in Schnee und Eis,
auf Rasen und im Sägemehl
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Das Sportprogramm war stark von den Olympischen Winterspielen
und der Fussball-WM geprägt. Doch auch neben diesen Grossereignissen brachte SF beeindruckende sportliche Highlights auf
den Bildschirm: darunter die Jubiläumsproduktion am Lauberhorn,
80 Stunden Tennis mit Roger Federer und das Eidgenössische
Schwing- und Älplerfest. Insgesamt bildete das Schweizer Fernsehen
rund 60 Sportarten ab; für heimische Sportereignisse mit internationaler Ausstrahlung stellten SF / TPC das weltweite TV-Signal her.
Sport
Olympia total
Vom 12. bis 28. Februar 2010
berichtete das Schweizer Fernsehen während insgesamt 323
Stunden von den Olympischen
Winterspielen in Vancouver. Das
Fernsehpublikum erlebte bei SF
Live-Übertragungen aller wichtigen Wettkämpfe ( unter anderem
sämtliche Entscheidungen
mit Schweizer Athletinnen und
Athleten ) , tagesaktuelle Zusammenfassungen sowie eine
Vielzahl von Begleit- und Hintergrundgeschichten.
Auf SF zwei und HD suisse
stimmte «hello vancouver» am
Vorabend direkt aus dem SFOlympia-Studio im House of
Switzerland auf das nachfolgende
«vancouver live» zur Primetime
ein ( m it allen SchneesportEvents ) . Durch das Programm
führten Regula Späni und Paddy
Kälin. Die Nachrichtengefässe
«vancouver flash», «vancouver
update» und «vancouver news»
informierten in Kurzform über das
Tagesgeschehen. Am Nachmittag des Folgetags bot «vancouver
highlights» grossflächige Aufzeichnungen, insbesondere der
Nachtereignisse.
Das komplette Olympiaprogramm
war auf www.vancouver2010.sf.tv
als Livestream zugänglich. Daneben bot die Website topaktuelle
Resultate, Videos, regelmässige
Live-Chats mit Sportlerinnen und
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Sportlern vor Ort sowie einen
Blog von SF-Mitarbeitenden.
Alle Spiele der
Fussball-WM
Die Sommermonate 2010 standen ganz im Zeichen der Fussball-WM in Südafrika. In zehn
Stadien spielten 32 Nationalteams um den begehrten Pokal.
Alle 64 WM-Partien waren live
auf SF zwei und HD suisse zu
sehen, bei Parallelmatchs wurde
auch SF info zum Fussballkanal.
Die unmittelbare Berichterstattung vor Ort übernahm das
eingespielte Team Matthias Hüppi
und Alain Sutter. Im WM-Studio
Zürich empfingen Rainer Maria
Salzgeber und Jann Billeter
Fussballexperten aus dem Inund Ausland, darunter Gilbert
Gress, Stéphane Chapuisat oder
Otto Pfister. Ergänzt wurden
die Direktübertragungen mit dem
«Nati-Magazin» aus dem Lager
der Schweizer Fussballer und mit
«WM Update», der Zusammenfassung der Nachmittagsspiele.
Die Berichterstattung von SF
ging über den sportlichen Bereich
hinaus: Markus Böhnisch berichtete von der Stimmung in den
Ländern der Schweizer WMGegner, Urs Wiedmer meldete
sich mit Live-Schaltungen und
Beiträgen aus Westafrika, Cristina
Karrer erkundete mit einem
Camper das Gastgeberland,
Florian Zutt realisierte mit dem
südafrikanisch-schweizerischen
Doppelbürger Björn Gugger die
Rubrik «HinGugger». Eine Collage
des WM-Geschehens des Tages
lieferten Stefan Hofmänner und
Claudia Moor in der Rubrik «Tagebuch». www.fifawm2010.sf.tv
zeigte alle Partien im Livestreaming und bot ein umfangreiches
Zusatzangebot zum Turnier.
Rund ums
Eidgenössische
SF zwei und HD suisse sendeten
Ende August 2010 live vom Wettkampfplatz des Eidgenössischen
Schwing- und Älplerfests in
Frauenfeld – mehr als 17 Stunden
lang. Dazu gab es «Die Königsgala» mit Stars aus der Schweizer
Musikszene und Gästen aus
dem Schwingsport.
Innerhalb dreier Tage wurden
für die Grossproduktion
zehn Tonnen Material aufgebaut
und 15 Kilometer Kabel verlegt.
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Neun Kameras, darunter eine
Super-Highspeed-Kamera und
eine steuerbare Spidercam,
sorgten für eindrucksvolle Fernsehbilder.
Das karitative Tennis-Highlight
brachte über zwei Millionen
Franken für die Roger Federer
Foundation ein.
50 Jahre
Lauberhorn live
Tennis for Africa
Sport
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
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Am 21. Dezember spielte Roger
Federer für einmal im Zürcher
Hallenstadion. SF setzte «The
Match for Africa – die grosse
Federer-Charity-Night» für SF
zwei und HD suisse ins Bild – und
zudem für über ein Dutzend TVStationen auf der ganzen Welt.
Rund um die Partie gegen Rafael
Nadal gestaltete das Schweizer
Fernsehen ein Rahmenprogramm
mit hochkarätigen Gästen aus
Sport und Unterhaltung. Rainer
Maria Salzgeber und Steffi Buchli
gewährten Einblicke in die Vorbereitungen der beiden TennisCracks; für Musik sorgte DJ Bobo.
Am 9. Januar 1960 realisierte das
Schweizer Fernsehen die erste
Direktübertragung der längsten
Weltcup-Abfahrt. An der damals
zweitägigen Produktion für zwölf
Eurovisionsländer beteiligten
sich 30 Mitarbeitende, vier
Kameras lieferten Bilder von der
Rennstrecke.
Auch 50 Jahre später produzierte
die SRG die prestigeträchtigen
Rennen im Berner Oberland mit
immensem Aufwand: 110 Mitarbeitende standen im Einsatz,
19 Kameras entlang der Strecke
fingen das Renngeschehen für
das Weltsignal ein.
Flexible
Lounge-Gespräche
80 Stunden Federer
In der ATP-Weltrangliste belegte
Roger Federer 2010 die Position zwei,
in der Gunst des Fernsehpublikums
blieb der 16-fache Grand-SlamGewinner aber klar die Nummer eins.
2010 übertrug SF 42 von 78 Einzelpartien Federers live, was einem
Sendevolumen von 80 Stunden
entsprach.
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Frischen Wind erfuhr im Sommer
2010 das Hintergrundformat «sportlounge»: Der bewährte Talk wurde
mit Berichten zu mehreren Themen
erweitert, um noch flexibler auf die
Aktualität und die Gäste eingehen zu
können. Im neu konzipierten LoungeGespräch waren unter anderen
Michael Schumacher, Rafael Nadal,
Mark Streit und Fabian Cancellara
zu Gast.
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Sport – Sendungen 2010
Zum SF-Sportprogramm gehörten:
- die tagesaktuelle Sendung «sportaktuell»
- das sonntägliche Magazin «sportpanorama» mit Aktualität,
Vertiefung, Hintergrund
- die wöchentliche Hintergrundsendung «sportlounge» mit
vertiefenden Themen aus der Sportwelt
- «sportlive» mit Direktübertragungen von Sportveranstaltungen
und Begleitprogrammen ohne fixe Sendeplätze, abhängig
vom Kalender der nationalen und internationalen Sportveranstaltungen
Die Prioritäten definiert das Dreisäulenmodell der SRG SSR:
«Schweizer Sportlerinnen und Sportler», «Schweizer Sportanlässe
mit nationaler Ausstrahlung respektive internationalem Format»
und «internationale Top-Events».
Awards für Kaeslin
und Ammann
Erstmals war am 12. Dezember 2010
das SF-Studio 1 am Leutschenbach
Austragungsort der Gala «Credit
Suisse Sports Awards». Ein Millionenpublikum verfolgte live auf SF 1,
wie Ariella Kaeslin zur Schweizer
Sportlerin und Simon Ammann zum
Schweizer Sportler des Jahres 2010
gekürt wurden.
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Sport – Einblicke 2010
Inhaltsverzeichnis
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Tennis-Star Roger Federer vor seinem Charity-Spiel gegen Rafael Nadal im Rahmen von
«The Match for Africa».
Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld: Im siebten Gang siegte Kilian Wenger ( r e. )
gegen Michael Bless.
Während der Olympischen Winterspiele mit «vancouver live» auf Sendung: Sportmoderator Paddy Kälin.
Live aus dem WM-Studio: Rainer Maria Salzgeber ( re. ) im Gespräch mit Johann Vogel und Fabio Coltorti ( li. ).
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Schweizer Fernsehen 2010
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Mehrwert fürs SF-Programm:
mobil, individuell und interaktiv
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Inhaltsverzeichnis
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Mit seinen Multimedia-Angeboten entsprach SF dem starken Bedürfnis
des Publikums nach souveräner Nutzung der publizistischen TVInhalte. Der Internetauftritt beinhaltete neben On-Demand-Formaten
aller Art programmergänzende Informationen inklusive unterhaltender und interaktiver Elemente. Die Nutzung von www.sf.tv
stieg erneut markant.
Multimedia
SF auf Abruf
www.sf.tv gehörte auch 2010
zu den meistgenutzten Mediensites der Schweiz – mit rund
12,5 Millionen Visits pro Monat,
das sind 52 Prozent mehr als im
Vorjahr. Gemäss der Multiplattform-Strategie von SF bot der
Internetauftritt einen Mehrwert
zu den linear ausgestrahlten
Programmen. Komfortablen,
individuellen Zugriff auf sämtliche Videos-on-Demand verschaffte das 2009 lancierte Videoportal ( w ww.videoportal.sf.tv ) .
Das Publikum schätzte es:
Durchschnittlich über 7 Millionen
Videostarts pro Monat entsprechen einer Zunahme von über
77 Prozent gegenüber 2009.
Um mehr als 24 Prozent stieg die
Nachfrage nach SF-Podcasts,
im Schnitt wurden rund 852 000
Downloads pro Monat registriert. Über 47 Sendungen waren
Ende 2010 im kostenlosen Abo
erhältlich; der beliebteste Podcast war erneut «Giacobbo / Müller», gefolgt von «DOK» und
«Einstein».
Wichtigste Plattformen auf
www.sf.tv blieben «SF Meteo»,
«SF Sport» und «SF Tagesschau»,
mit einem Zuwachs von 26 bis
38 Prozent. Insbesondere die
Fussball-WM sorgte für RekordZugriffswerte: Während des
Turniers in Südafrika verzeichneten die entsprechenden Internetseiten 5,2 Millionen Visits, der
Livestream wurde 2,1 Millionen
Mal abgerufen. Neu hinzu
kam 2010 die «glanz & gloria»Plattform mit ergänzenden
Informationen aus dem PeopleBereich. Für Wissenshungrige
bot «SF Wissen» wiederum eine
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weiter
reichhaltige Auswahl sorgfältig
aufbereiteter Themen-Dossiers.
Beteiligung von
Talenten
www.sf.tv bot spezifische Ergänzungen zu geeigneten Sendungsinhalten. Für das Publikum
eröffneten sich so verschiedenste
Möglichkeiten der Beteiligung.
Ein Leuchtturmprojekt in Sachen
«user generated content», die
Plattform www.frischfilm.sf.tv,
erhielt den Grimme Online
Award. Neue Akzente beim jüngsten Publikum setzte die redaktionell betreute Community auf
www.zambo.ch. Auch bei der
Begleitung von Event-Sendungen
leistete SF speziellen Effort: Im
Rahmen von «Kampf der Chöre»
etwa wurde im Internet der
«Schweizer Alperose Chor» lanciert: Interessierte trugen ihre
Version des Songs «Alperose»
bei; der Zusammenschnitt aller
Videos ergab den grössten Online-Chor der Schweiz. Für «Die
grössten Schweizer Talente» bot
das Web unter anderem Games
aus vier Disziplinen, bei denen
man das eigene Talent unter
Beweis stellen konnte.
Schliesslich entwickelte SF auch
sein Angebot für mobile Geräte
weiter; die optimierte Plattform
www.mobile.sf.tv fasst alle entsprechenden Angebote, darunter
viel Service wie Wetterinfos,
News oder den TV-Guide, zusammen. Im Jahresverlauf nahm die
Nutzung der SF-Apps um rund
50 Prozent zu.
www.sf.tv
Video-on-Demand
Ø Visits pro Monat
Ø Videostarts pro Monat
2009
2010
Zunahme
8 217 075
12 495 830
+ 52,0 %
2009
2010
Zunahme
Quelle: Net Metrix Audit
Quelle: Webtrends
Livestreams
Podcasts
Ø Streamingstarts pro Monat
Ø Downloads pro Monat
2009
2010
Zunahme
122 148
454 612
+ 272,2 %
2009
2010
Zunahme
Quelle: Webtrends
Quelle: Webtrends
39
3 952 021
7 020 271
+ 77,6 %
686 232
852 015
+ 24,2 %
Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Auszeichnungen 2010
-
-
-
-
Medienpreis für Finanzjournalisten
- Hansjürg Zumstein für den «DOK»-Film «Die Akte UBS –
Hintergründe des Case No. 09-20423» ( E hrenpreis )
Best of Swiss Web
- SF-Videoportal ( G old, Kategorie Usability; Silber,
Kategorie Online Marketing; Silber, Kategorie Public
Affairs; Bronze, Kategorie Technology; Bronze,
Kategorie Innovation )
- www.frischfilm.sf.tv ( B ronze, Kategorie Online
Marketing; Bronze, Kategorie Public Affairs )
Medienpreis der Berner Stiftung für Radio und Fernsehen
- Meili Dschen für ihren «Kulturplatz»-Beitrag
«Historischer Schatten über Payerne – Jacques Chessex
erinnert an einen Judenmord» ( H auptpreis )
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Medienpreis Aargau / Solothurn
- Hanspeter Bäni für den «Reporter»-Beitrag «Pflegen bis
zum Tod – betagt, dement, ausgeliefert» ( K ategorie TV )
- Nicole Vögele für den «10vor10»-Beitrag
«Breakdancer» ( K ategorie TV )
Auszeichnungen
Reto Brennwald ( 5 . Rang, Kategorie Politik )
Jann Billeter ( 6 . Rang, Kategorie Sport )
Monika Schärer ( 6 . Rang, Kategorie Kultur )
Arthur Honegger ( 7 . Rang, Kategorie Politik )
SVIK-Rating
- SF-Hauszeitschrift LIVE, Nr. 3 / 2009 ( S ilberne Feder,
Kategorie Frontcover )
Bedag-Medienpreis
- Anatol Hug für seine «Kassensturz»-Reportage
«Datenklau» ( K ategorie Fernsehen )
Edi.10
- Trailer zur FIFA WM 2010 ( S ilber, Kategorie TV-Trailer )
Internationale
Preise
Zürcher Radio- und Fernsehpreis
- «Üsi Badi» ( F ernsehpreis )
Rose d’Or
- «La Bohème im Hochhaus» ( K ategorie Variety and Live
Event Show )
Medienpreis idée suisse
- Tobias Bossard für seinen «ECO»-Beitrag «Spanien:
Immobilienblase implodiert» ( H auptpreis Fernsehen )
Grimme Online Award
- Redaktion Sternstunden für www.frischfilm.sf.tv
( K ategorie Kultur und Unterhaltung )
Schweizer Fernsehpreis
- Nik Hartmann ( Star des Jahres )
- «ECO» ( B este Sendung )
- SF Schweizer Film «Die Standesbeamtin» ( B ester Film )
Herbert Quandt Medien-Preis
- Hansjürg Zumstein für den «DOK»-Film «Die Akte UBS –
Hintergründe des Case No. 09-20423»
Schweizer Filmpreis «Quartz»
- Marie Leuenberger ( B este Darstellerin, SF Schweizer
Film «Die Standesbeamtin» )
Prix Swissperform
- Therese Affolter für ihre Rolle im SF Schweizer Film
«Frühling im Herbst»
- Stefan Kurt für seine Hauptrolle im SF Schweizer Film
«Der letzte Weynfeldt»
Prix Walo
- SF Schweizer Film «Die Standesbeamtin» ( B este
Filmproduktion )
- «La Bohème im Hochhaus» ( B este TV-Produktion )
Fachmagazin «Schweizer Journalist»
- SF ( 2 . Rang, Redaktion des Jahres )
- Karin Bauer ( 2 . Rang, Journalist des Jahres )
- Hansjürg Zumstein ( 1 . Rang, Kategorie Recherche )
- Reto Lipp ( 2 . Rang, Kategorie Wirtschaft )
- Nicole Vögele ( 2 . Rang, Kategorie Newcomer )
- Andrea Fischli ( 3 . Rang, Kategorie Wissenschaft )
- Pino Aschwanden ( 5 . Rang, Kategorie Reporter )
weiter
Vancouver 2010 ( S ilber, Kategorie The Best Sports
Coverage by the Host Broadcasting Organisation )
EBUconnect Award
- Trailer «Sehen Sie mit dem Herzen» ( S ilber, Kategorie
Best Movie or Drama Promo )
Nationale
Preise
Ostschweizer Medienpreis
- Eveline Falk für den «Reporter»-Beitrag «Eine kleine
Winterreise – Unterwegs mit Stephanie Glaser»
( K ategorie Fernsehen )
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PromaxBDA Design Awards
- SF 1-Idents ( G old, Kategorie Television / V ideo
Presentation – News, Art Direction & Design: Image
Campaign )
Eyes & Ears Awards
- Vorspann für «SF Kultur» und «Sternstunden»
( P reisträger, Beste Vorspanngestaltung für nicht fiktionales Programm )
- Opener «Club» ( A uszeichnung, Beste Vorspanngestal tung für nicht-fiktionales Programm )
- «FIFA WM 2010» ( P reisträger, Bester On-Air Promotion-Spot für nicht-fiktionales Programm;
Auszeichnung, Beste On-Air-Promotion-Kampagne für
nicht-fiktionales Programm; Auszeichnung, Bestes
saisonales / e reignisbezogenes Designpaket on air )
- Themenschwerpunkt Kultur «Log-in: Die nächste Welt»
( A uszeichnung, Bestes saisonales / e reignisbezogenes
Designpaket on air )
- SF-Design ( Eyes & Ears Spezialpreis Creation 2010 )
Eyes & Ears Trailerfestival
- Vorspann für «La Bohème im Hochhaus» ( K ategorie
Kunst & Kultur )
- Kampagne für «La Bohème im Hochhaus» ( K ategorie
Kunst & Kultur )
- Kampagne für «SF bi de Lüt – Familiensache»
( K ategorie Kinder & Familie )
- Spot für «DOK» ( K ategorie Dokumentation, Feature &
Reportage )
- Spot für die Serien auf SF zwei ( K ategorie Serie &
Mini-Serie )
- Spot für Spielfilme auf SF zwei ( K ategorie TV
Movie & Film )
- Spielfilmsignet von SF 1 ( K ategorie TV Movie & Film )
Festival International du Film de Montagne d’Autrans
- «DOK»-Reihe «Sherpas – Die wahren Helden am
Everest» ( G rand Prix )
Bayerischer Fernsehpreis
- SF Schweizer Film «Flug in die Nacht – Das Unglück von
Überlingen» ( S onderpreis )
Fernsehfilmfestival Baden-Baden
- SF Schweizer Film «Frühling im Herbst» ( B ester
Fernsehfilm, Preis der Studenten der Filmakademie
Baden-Württemberg )
Gipfeltreffen der Wetterfrösche 2010
- «SF Meteo» ( B este Wettermoderation im deutsch sprachigen Fernsehen )
Golden Pen Award
- «SF unterwegs» ( B ester Bericht über Kroatien,
Kategorie TV )
Olympic Golden Rings Awards
- SRG SSR für die Fernsehproduktionen der alpinen
Skirennen bei den Olympischen Winterspielen in
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Inhaltsverzeichnis
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Schweizer Radio und Fernsehen 2011
Schweizer Radio DRS 2010
Schweizer Fernsehen 2010
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Impressum
Herausgeberin
SRF Unternehmenskommunikation
Andrea Hemmi ( L eitung )
Fernsehstrasse 1– 4
8052 Zürich
Redaktion
Regula Weber ( Konzept und Leitung ) ,
Jeanette Geiger
Gestaltung
SRF Gestaltung: Alex Hefter ( C reative Director ) ,
Cordula Gieriet ( A rt Director )
Studio Achermann, Zürich
SRF Fotoredaktion: Kata Rodriguez-Pongrac ( L eitung )
Druck
Linkgroup, Zürich
Auflage
5000
Publikationsdatum
April 2011
Bildnachweis
Oscar Alessio ( S eiten 14, 15, 21 ) , Daniel Ammann ( 2 6 ) ,
Markus Bertschi ( 2 0, 21 ) , Ueli Christoffel ( 3 7 ) ,
Paolo Foschini ( 1 5, 26 ) , SWR / Peter Hollenbach ( 2 1 ) ,
Merly Knörle ( 2 7 ) , Christian Lanz ( 2 6 ) , Sarah Maurer ( 1 4 ) ,
Peter Mosimann ( 1 4 ) , Marion Nitsch ( 2 6 ) ,
Severin Nowacki ( 2 0 ) , Daniel Oeschger ( 3 6 ) ,
Dieter Seeger ( 3 6 ) , Christian Senti ( 3 7 ) , Heinz Stucki ( 27 ),
Samuel Trümpy ( 1 5, 27 ) , Gian Vaitl ( 1 5 ) ,
Matthias Willi ( 27 ), Daniel Winkler ( 21 ), Christian Wyss ( 14 ),
Thomas Züger ( 2 6 )
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