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PROGRAMMINFORMATION
MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Anstalt des öffentlichen Rechts
22. Programmwoche (23. bis 29. Mai 2015)
HA KOMMUNIKATION
Kantstraße 71 - 73
04275 Leipzig
MDR FERNSEHEN
Samstag, 23. Mai 2015
Postanschrift 04360 Leipzig
FON
+49.(0)341.300-6478
FAX
+49.(0)341.300-6475
www.mdr.de
05:25
Eine Robbe und das große Glück i a e f
Spielfilm Deutschland 2007
(MDR 22.05.2015)
06:50
Das Mutcamp (13/20) i a f
Doku Deutschland 2013
Im "Mutcamp" wird gekämpft: Die Mädchen lernen
Selbstverteidigung, die Jungs planen einen Film mit
Gruselspinne und Lorenz muss sich gegen die Angriffe
von Antonia auf seine Augenbrauen wehren. Am
schwersten hat es Marie. Sie soll bei einem Besuch bei
den Rasta-Männern in einer Township als ZauberAssistentin agieren. Sich vor Fremden präsentieren zu
müssen - für Marie eine Horrorvorstellung. Kneift
Marie oder boxt sie sich durch?
Autoren: Nathalie Suthor, Katharina Anczikowski,
Sascha Abel
Kamera: Eva Grewenig, André Wenski, Christian Felix
Ruge
Regie: Guido Holz
07:15
Das Mutcamp (14/20) i a f
Doku Deutschland 2013
Philipps großer Tag - und das gleich in doppelter
Hinsicht. Heute soll er etwas für ihn Unglaubliches
vagen: "Streichle diesen ausgewachsenen Elefanten!".
Widerwillig geht Philipp auf Tuchfühlung zu den
grauen Riesen, die in einer Schutzstation leben. Da
Philipp schon vor viel kleineren Tieren Angst hat, ist es
nur ein schwacher Trost, dass er sich aussuchen darf,
Leipzig, 07.04.2015
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MDR FERNSEHEN
Samstag, 23.5.2015
wo genau er den Elefanten berühren möchte: am Fuß, Rüssel oder Stoßzahn.
Wie wird sich Philipp entscheiden?
Autoren: Nathalie Suthor, Katharina Anczikowski, Sascha Abel
Kamera: Eva Grewenig, André Wenski, Christian Felix Ruge
Regie: Guido Holz
07:40
Kissenkino
SOS Petter ohne Netz a f
(Venner for livet)
Spielfilm Norwegen 2005
Der zwölfjährige Petter zieht mit seiner Familie aus der Großstadt auf einen
abgelegenen Bauernhof, den seine Mutter künftig bewirtschaften will. Petter
ist von dem Umzug wenig begeistert. In der neuen Umgebung, die in einem
Funkloch liegt, funktioniert kein Handy und es gibt keinen Internet-Anschluss.
Deshalb kehrt sein Vater zum Arbeiten bald wieder in die Stadt zurück. Petter,
der sich vergeblich bemüht, mit den zurückgebliebenen Freunden Kontakt zu
halten, bleibt nichts anderes übrig, als sich mit der ungewohnten Situation
abzufinden - schließlich gilt es in der norwegischen "Wildnis" zu überleben und
sich die Ferienzeit zu vertreiben.
Doch schnell stellt sich heraus, dass das Leben auf dem Land nicht so geruhsam
und langweilig verläuft, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat. Von
fortgesetzten Diebstählen ist im Dorf die Rede - daran müssen die Asylanten
schuld sein - und prompt wird in einer der folgenden Nächte das Auto der
Familie geklaut. Dann beobachtet Petter im Wald, wie ein unsympathischer
Mann einen Hund namens Leo fast zu Tode prügelt. Nun hat er ein erstes Ziel er muss den Hund retten. Und er ahnt nicht, auf was er sich damit eingelassen
hat. Denn der Tankstellenbesitzer Roger, der seinen Hund misshandelt, ist ein
anderer, als er im bürgerlichen Leben vorgibt zu sein, und der Ladenbesitzer
Knut steckt mit ihm unter einer Decke.
Als Petter den beiden nachspioniert, macht er eine unerwartete Entdeckung.
Aus der ursprünglich einfach nur spannenden Situation entwickelt sich ein
lebensgefährliches Abenteuer, denn bald wird Petter von Roger verfolgt, der
ihm ein Beweisstück wieder abjagen will … Und wie es dabei ohne die
Unterstützung der neu gewonnenen Freundin Nila, ohne die Kraft des Bullen
Samson und die Treue des Hundes Leo für Petter und seine Familie aussähe,
wagt man sich gar nicht vorzustellen.
Musik: Trond Bjerknes
Kamera: Kjell Vassdal
Buch: Ingrid Wiese, Geir Meum Olsen und Arne Lindtner Næss
Regie: Arne Lindtner Næss
Petter - Magnus Solhaug
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MDR FERNSEHEN
Samstag, 23.5.2015
Turid (Mutter) - Nina Woxholtt
Harald (Vater) - Anders T. Andersen
Roger - Thorbjørn Harr
Nila - Sunaina Jassal
Leo, der Hund
Samson, der Bulle
(84 Min.)
09:05
Florentiner 73 d e
Heiterer Fernsehfilm DDR 1971 nach einer Erzählung von Renate HollandMoritz
Brigitte ist schwanger. Den Vater des Kindes will sie jedoch nicht heiraten. Um
den Vorhaltungen ihrer Mutter zu entgehen, greift sie sofort zu, als man ihr ein
möbliertes Zimmer anbietet. Zu spät bemerkt sie, dass es sich bei der angeblich
ruhigen Altbaubleibe um ein schwer vermietbares Durchgangszimmer handelt.
Abgesehen davon tut die alte Frau Klucke, die in Brigitte so eine Art
Tochterersatz sieht, alles, um ihr das Leben angenehm zumachen.
Auch in der Nachbarschaft fühlt sich die werdende Mutter schnell heimisch.
Trotz mancher Eigenheiten handelt es sich um liebenswerte Zeitgenossen:
Kluckes Freundin Frau Knatter mit ihrem langjährigen Verehrer Hugo aus dem
Altenheim, die allein stehende Dolmetscherin Marina Maass mit ihren drei
Jungen, Sohni Hartmann und seiner Dauerverlobten Helga und nicht zuletzt
der Medizinstudent Wolfgang Engel, in den sich Brigitte unter anderen
Umständen fast verlieben könnte. Bald weiß das ganze Haus Bescheid, nur Frau
Klucke ist ahnungslos. Und Brigitte grübelt, wie sie ihr die Wahrheit so
schonend wie möglich gestehen kann.
Am Sonntag, 24.5., 08:25 Uhr sendet das MDR FERNSEHEN die Fortsetzung
"Neues aus der Florentiner 73".
Musik: Rolf Kuhl
Kamera: Hans-Jürgen Reinecke
Buch: Kurt Belicke
Regie: Klaus Gendries
Frau Klucke - Agnes Kraus
Brigitte - Edda Dentges
Frau Knatter - Steffi Spira
Hugo - Friedrich Richter
Helga Riechert - Anne Wollner
Sohni Hartmann - Günter Sonnenberg
Frau Regler - Gudrun Ritter
Herr Regler - Arnim Mühlstädt
Wolfgang Engel - Norbert Speer
Verkäufer - Gerd E. Schäfer
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MDR FERNSEHEN
Samstag, 23.5.2015
und andere
(91 Min.)
10:35
Adelheid und ihre Mörder (1)
39 rote Rosen
Fernsehserie Deutschland 1993
Adelheid Möbius arbeitet bei der Hamburger Mordkommission als
Protokollführerin. Ihre Arbeit als "Tippse" füllt sie jedoch nicht aus, und sie
begibt sich immer wieder selbst auf Mördersuche. Sie schätzt ihren Chef Strobel
zwar sehr, aber da ihn sein kriminalistischer Spürsinn oft im Stich lässt, kann
Adelheid nicht tatenlos zusehen, und sie forscht auf eigene Faust. Ihre Spürnase
ist sensibler, und dank ihrer Hilfe bleibt kein Fall ungelöst.
Die hübsche Susanne Köhler liegt tot in ihrer Badewanne. Champagner und 39
rote Rosen stehen um sie herum. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag soll die
Tote Selbstmord begangen haben? Im Polizeikommissariat erscheint ein
Rüdiger Schadewald, der angeblich in der Unglücksnacht einen Mann aus der
Wohnung der Toten laufen sah. Verdächtige gibt es aber noch mehr: Der ExMann, der neue Geliebte. Hauptkommissar Strobel beginnt zu ermitteln und
steht plötzlich mit mehr Tatverdächtigen da, als ihm lieb ist. Adelheid jedoch
folgt ihrer Intuition und geht heimlich auf eigene Faust los. Sie glaubt, dass
mehr als nur Eifersucht als Tatmotiv in Frage kommt. Plötzlich sieht sie sich dem
Mörder gegenüber und muss um ihr Leben fürchten.
Musik: Birger Heymann
Kamera: Manfred Ensinger
Buch: Michael Baier
Regie: Ulrich Stark
Adelheid Möbius - Evelyn Hamann
Ewald Strobel - Heinz Baumann
Schubert - Tilo Prückner
Dieter Pohl - Dieter Brandecker
Rosa Kleditsch - Gisela May
Eugen Möbius - Gerhard Garbers
Holger Möbius - Konstantin Graudus
Marion - Maria Bachmann
Babette - Kirsten Nehberg
Helga Schadewald - Dorothea Kaiser
und andere
(54 Min.)
11:30
Eisenbahn-Romantik i a f
The Ocean – Vom St. Lorenz Strom zum Atlantik
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MDR FERNSEHEN
Samstag, 23.5.2015
Ein Zug im östlichen Kanada verbindet die Metropole Montreal am St. LorenzStrom mit der Hafenstadt Halifax am Atlantik. Es gibt ihn schon seit über 110
Jahren und er ist der älteste Personenzug Kanadas, der einen Namen trägt,
"The Ocean". Die 1.200 Kilometer lange Reise beginnt am frühen Abend in
Montreal und dauert knapp 24 Stunden. Sie führt in einem großen Bogen von
der Provinz Québec über New Brunswick nach Nova Scotia. Die unterschiedliche
Landschaft fliegt an den breiten Panoramafenstern des Zugs vorbei wie ein Film
in Cinemascope. Der Service an Bord ist erstklassig. Von Montreal geht es nach
Quebec, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. 1893 gab hier die Canadian
Pacific Railway in Auftrag, für seine Fahrgäste das riesige Hotel Frontenac zu
bauen. Mittlerweile ist es das Wahrzeichen der Stadt am St. Lorenz-Strom.
Weiter geht es nach Moncton. Dort bieten die Hopewell Rocks, von den
Gezeiten ausgewaschene Felsen, ein besonderes Schauspiel, das viele Besucher
anzieht. Wo man am Vormittag noch trockenen Fußes am Strand spazierte,
steht am Nachmittag das Wasser meterhoch und Urlauber fahren in Kanus
durch die Felsentore. Der Tidenhub beträgt bis zu 14 Meter. Die Reise endet in
der Hauptstadt der Provinz Nova Scotia, in Halifax. Durch die Lage am Atlantik
wurde die Hafenstadt schnell zu einem Einwanderungs- Zentrum Kanadas. Vor
allem von 1920 bis 1970 kamen viele Immigranten aus Europa mit dem Schiff
am berühmten Pier 21 an.
(SWR 10.05.2015)
12:00
Die Küsten der Ostsee (4/5) i a f
Baltikum
Film von Nadja Frenz
In Estland startet die Reise in Tallinn. Von hier aus geht es zu zwei
außergewöhnlichen Inseln, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf
Saaremaa werden Luxus-Yachten für den europäischen Markt gebaut, während
auf Kihnu die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Hier leben Frauen, die ihre
eigene Sprache, ihre eigenen Trachten und ihre ganz eigenen Transportmittel
haben: alte Motorräder, M72, aus Sowjetzeiten.
Aivar Ruukel wohnt im Soomaa-Nationalpark, einer einzigartigen Wasserwelt,
die er am liebsten mit seinem selbst gebauten Einbaum erkundet. Kurz hinter
der Grenze nach Lettland fängt ein Fischer eine Delikatesse: Neunaugen,
aalartige Wirbeltiere, die selten geworden sind in Europa.
Im Hafen von Riga bildet die Seefahrts-Akademie die Schlepper für die großen
Fähren aus Skandinavien aus. In Litauen werden Auerochsen eingefangen. Das
Projekt rettet die Tiere vor dem Aussterben und erforscht die besten
Aufzuchtmethoden.
Die Reise endet auf der Kurischen Nehrung, einer zwei Kilometer langen
Wanderdüne, auf der die Grenze zum russischen Kaliningrad verläuft. Eine
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MDR FERNSEHEN
Samstag, 23.5.2015
junge Grenzerin kontrolliert das weitläufige Gebiet mit dem Quad und soll mit
ihren Kollegen den Schmuggel nach Europa verhindern.
(MDR 27.04.2013)
12:45
Die Küsten der Ostsee (5/5) i a f
Polen
Film von Nadja Frenz
Die letzte Episode auf der Reise rund um die Ostsee startet am Frischen Haff.
Hier trainiert die Vizeweltmeisterin im Freestyle-Kiten, Karolina Winkowska.
Über ein Relikt aus den Zeiten der Industrialisierung, den Oberländischen
Kanal, führt die Helikopterroute nach Danzig. Hier ist die Geschichte
allgegenwärtig.
Auf der Werft nahm die Solidarnosc-Bewegung ihren Anfang: die
Geburtsstunde des demokratischen Polens. Fotograf Michal Szlaga
dokumentiert den Wandel seines Landes anhand einer Langzeitstudie der
Werft. Heute trifft er statt ölverschmierter Blaumänner Künstler, die sich auf
dem Gelände am Hafen ihre Ateliers eingerichtet haben. In der Danziger Bucht
betaucht Polens ältester Taucher, Lech Nowicz, die Wracks, die hier seit dem
Zweiten Weltkrieg überall verstreut liegen. Weiter nördlich ist die Danziger
Bucht die Heimat von Schweinswalen.
Forscher sichern ihr Überleben durch Schallzäune, die sie von den Netzen der
Fischer fernhalten. Entlang der Küste über die Dünen von Leba und Ustka führt
die Reise nach Rusowo und Stettin. Hier wird eine alte polnische Tradition
gepflegt: die Pferdezucht. Jan Bobiks Familie führt das Hannoveraner-Gestüt
Nowielice schon in der vierten Generation.
(MDR 04.05.2013)
13:28
MDR aktuell Eins30 i a f
13:30
Sport im Osten extra i a e f
Fußball 3. Liga Live
15:30
MDR Garten i a f
(MDR 17.05.2015)
15:55
Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
16:00
MDR aktuell i a e f
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MDR FERNSEHEN
Samstag, 23.5.2015
16:05
MDR vor Ort i a f
10. Schmiedefeuer am Bahnhof Rennsteig
16:30
Sport im Osten i a e f
Aktueller Sport vom Tage
18:00
Ostwärts - mit dem Rucksack der Sonne entgegen (3) i a f
Ostalgie an der Russischen Riviera
Ein Film von Julia Finkernagel
Zum ersten Mal Russland! Julia Finkernagel ist mit ihrem Rucksack, ihrer
Neugier und ihrem Kameramann rund um Sotschi unterwegs. Zwischen
Schwarzmeerküste und Kaukasus nimmt sie den südwestlichen Zipfel Russlands
unter die Lupe. Begleitet wird sie vom herzlichen Russen Mischa und seinem
grasgrünen klapprigen Lada, den er liebevoll "Schwälbchen" nennt. Nicht nur
für Julia, sondern auch für Mischa und das Schwälbchen ist es eine
ereignisreiche Tour voller Höhen und Tiefen, auf und ab über dreitausend
Höhenmeter vom Meeresspiegel bis ins Hochgebirge.
Der Lada tuckert voll bepackt Richtung Norden. Entlang der Küste kommt Julia
an den Sehnsuchtsorten der ehemaligen DDR-Bürger vorbei. Was Rimini für die
Wessis, war den Ossis Sotschi. Nicht umsonst heißt die Küste hier Russische
Riviera. Doch es ist Herbst geworden: Die Hochsaison ist lange vorbei und es
tummeln sich nur noch Sanatoriumsgäste an den Stränden.
In Solochaul hatte vor gut hundert Jahren ein Visionär eine Idee: Er pflanzte ein
paar aus Georgien mitgebrachte Teekrümel an. Bis heute die nördlichste
Teeplantage der Welt. Der Tee trinkt sich am besten grün und mit einem Löffel
Kastanienblütenhonig.
Mischa bringt Julia zu einem rätselhaften Platz im Wald. Dort steht ein Dolmen,
ein Jahrtausende alter, aus einem einzigen Felsen geformter Würfel. Hier
wurden geheimnisvolle Rituale abgehalten und die Sonnenwende gefeiert. Und
es heißt, wer sich in die Felshöhle wagt und wieder heraus krabbelt, fühlt sich
wie neu geboren. Julia braucht viel Kraft für ihre Reise, da kann das nicht
schaden.
Von Lazarevskoje aus wollen die beiden nach Tchagapsch. Doch so weit
kommen sie gar nicht, denn ein Menschenauflauf versperrt die Straße - hier
wird eine Hochzeit nach schapsugischem Brauch gefeiert. Da bei den
Schapsugen Gäste großes Glück bringen, kommt Julia wie gelegen und wird
von der Festgesellschaft adoptiert. Das bedeutet mitessen, mittrinken und vor
allem mittanzen. Zur Freude der Einheimischen gibt es eine extra Tanzstunde
für die Neuankömmlinge.
(MDR 25.01.2014)
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MDR FERNSEHEN
18:15
Samstag, 23.5.2015
Unterwegs in Sachsen i a e f
...wenn alle Brünnlein fließen
Brunnen haben eine magische Anziehung. Das Hervorquellen des Wassers aus
den Tiefen der Erde stand für Geburt und Leben. Einst glaubte man gar, die
Kinder selbst kämen aus dem Brunnen. Auch in den Märchen der Gebrüder
Grimm finden sich viele Brunnenmotive. Brunnen bringen Leben in das
Stadtbild und sind meistens das Schmuckstück einer Parkanlage oder der
Blickfang einer Stadtlandschaft.
Wie kunstvoll und vielfältig Brunnen gestaltet sind, welcher Zauber vom
lebendig sprudelnden Wasser ausgeht, das erfährt "Unterwegs in Sachsen"Moderatorin Beate Werner auf ihrer Brunnentour. Die beginnt in der
brunnenreichsten sächsischen Stadt, in Dresden. Allein 300 Brunnen sprudeln in
der Landeshauptstadt. Auf ihrem Spaziergang wird sie von Handwerksmeister
Eberhard Grundmann begleitet, einem exzellenten Kenner der Materie.
Gemeinsam mit dem Brunnentechniker steigt Beate Werner in die Unterwelt
der berühmten Monumentalbrunnen "Stürmische Wogen" und "Stilles
Wasser". Sie besucht die kunstvollen barocken Wasserspender im Zwinger, den
mächtigen dreigeschossigen Neptunbrunnen am einstigen Palais BrühlMarcolini und erfährt die Geschichte des Türkenbrunnens. Sie erzählt, wie eine
Dresdner Wohnungsgenossenschaft Brunnenmäzen wurde und was es mit dem
Portemonnaie am Rabenauer Stuhlbau-Brunnen auf sich hat. Am Ende ihrer
Brunnenreise wird Beate Werner sich entscheiden, in welchen der Brunnen sie
eine Münze wirft.
18:45
Glaubwürdig: Gerd Naumann i a f
Auf die Wand seiner Autowerkstatt ist ein Christophorus gesprüht - farbenfroh
und groß! Gerd Naumann hält mit seinem Glauben nicht hinterm Berg: Er ist
seine zweite große Liebe im Leben. Und das musste seine erste große Liebe,
seine Frau, erst einmal verdauen.
Mit Mitte 30 bestimmten plötzlich Panikattacken Gerd Naumanns Leben, ohne
medizinisch erkennbare Ursache. Als er keinen Ausweg mehr sah, ging er in die
Kirche. Völlig unerwartet wurde er dort ganz ruhig. Er fand Gott als
Ansprechpartner für alles, was so verstörend ist, dass man es nicht mal mit dem
Partner bespricht. Seine Frau blieb Atheistin. Die ehemalige Lehrerin ist mit Leib
und Seele Philosophin und führte so manche leidenschaftliche Diskussion mit
dem Kaplan, der ihren Mann damals taufte. Ihr erster Gedanke damals sei
Trennung gewesen, doch sie entschied sich, den Weg ihres Mannes zu
akzeptieren.
"Dein Wille geschehe" ist zu Gerd Naumanns Lebensmotto geworden:
Loslassen, sich nicht mehr bis aufs Messer streiten, Kraft schöpfen im Annehmen
der Dinge, wie sie sind.
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MDR FERNSEHEN
Samstag, 23.5.2015
18:50
Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54
Unser Sandmännchen a f
Plumps - Froschkönig
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50
Quickie i a f
Das Quiz Jubiläums-Spezial
"Quickie" feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Und am Samstag, 4.
Juli, läuft die 400. Ausgabe! Seit 2005 wird das beliebte Quiz mit Andrea
Ballschuh im MDR FERNSEHEN gezeigt. Durchschnittlich 400.000 Zuschauern
fiebern jeden Samstag mit, wenn Andrea ihre Kandidaten aus Sachsen, SachsenAnhalt und Thüringen mit kniffligen Fragen über Mitteldeutschland ins
Schwitzen bringt. Knapp 600 Kandidaten waren bisher dabei, über 4000
Quizfragen wurden beantwortet. Und das Beste: Jeder Kandidat gewinnt bei
"Quickie". Egal, bei welcher Frage er verliert. Das gibt es nur "Quickie"!
Und weil Feiern Spaß machen soll, gibt es am Pfingstsamstag eine ExtraAusgabe, in der die Kandidaten Fragen nur mit Aha-, Staun- und
Überraschungseffekt beantworten müssen - das bedeutet: Skurriles und
Fröhliches aus Mitteldeutschland und der ganzen Welt. Andrea Ballschuh freut
sich auf eine ungewöhnliche Ausgabe, bei der der Spaß nicht zu kurz kommen
wird. Wie immer haben die Kandidaten auch drei Joker, die Fragen können
getauscht und übersprungen werden.
Moderation: Andrea Ballschuh
20:15
Stefanie Hertel - Meine Show-Höhepunkte i a e f
Stefanie Hertel ist eine der beliebtesten Moderatorinnen und Sängerinnen in
Mitteldeutschland und das, obwohl sie erst 35 Jahre alt ist. 32 Jahre steht sie
davon schon als Sängerin auf den großen Bühnen des Landes. Als Moderatorin
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MDR FERNSEHEN
Samstag, 23.5.2015
und Entertainerin ist sie allerdings erst seit ein paar Jahren unterwegs, beschert
ihrer Fangemeinde aber so manchen unvergesslichen Moment.
In "Stefanie Hertel - Meine Show-Höhepunkte" schaut Stefanie
höchstpersönlich auf die letzten spannenden Fernsehjahre zurück und öffnet
die Schatztruhe der persönlichen Highlights aus ihren Sendungen. Freuen Sie
sich auf Stars wie Andy Borg, Patrick Lindner, Ute Freudenberg, Stefan Mross,
Beatrice Egli, Peter Kraus und viele mehr. Und seien Sie gespannt auf die
schönsten, emotionalsten und größten Auftritte von Stefanie Hertel und ihren
Freunden.
22:45
22:50
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
Die lange Nacht der Gartenträume
Gartenträume - Der große Frühlingsabend a f
Präsentiert von Uta Bresan
Endlich Frühlingszeit: Bäume, Sträucher und Blumen sind wieder zu voller
Pracht erwacht. Genießen kann man das besonders intensiv in den Parks und
Gärten von Sachsen-Anhalt, deren 40 schönste zum Verband der
"Gartenträume" zählen. Uta Bresan führt die Zuschauer an die traumhaftesten
Plätze dieser weltweit einmaligen Anlagen.
Beginnen wird sie ihre Rundreise im zauberhaften Wörlitzer Park, der mit
seinem Schloss, seinen Brücken und Tempeln zu den größten deutschen
Landschaftsparks zählt. Krumke, Blankenburg und Hundisburg sind weitere
Stationen einer blütenreichen Frühlingstour, auf der sie auch musikalische
Gartenfans wie Gottfried Würcher vom Nockalm Quintett, Mara Kayser und
Olaf Berger trifft.
Selbstverständlich gibt es auch Begegnungen mit Zeitgenossen aus der Region,
die sich seit Jahren um die Erhaltung bzw. den Wiederaufbau der botanischen
Kostbarkeiten kümmern. Zwischen jahrhundertealten Platanen, verwunschenen
Grotten und überraschend modernen Feriendomizilen in barocken Anlagen
kommt Uta Bresan ins Gespräch mit jungen Gärtnern und
Landschaftsgestaltern.
"MDR Garten"-Expertin Claudia Look-Hirnschal vermittelt praktische Tipps für
die Frühlingsgärtnerei zu Hause und für bodenständige Komik sorgen immer
mal wieder die Witze-Bauern Öhlke & Öhmisch.
Mit Mara Kayser, Gottfried Würcher, Francine Jordi, Olaf Berger, Birgit Langer,
Andrea Berg, Five Gentlemen, Öhlke & Öhmisch u.v.a.
(MDR 21.04.2012)
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MDR FERNSEHEN
Samstag, 23.5.2015
(VPS-Datum: 24.05.2015)
00:20
Die lange Nacht der Gartenträume
MDR Garten i a f
Gartenparadiese im Elsass
Unvergleichliche Impressionen aus der malerischen Landschaft des Elsass zeigt
der aktuelle "MDR Garten". In außergewöhnlichen Gärten mit vielen Raritäten
und besonderen Strukturen war das Team um Moderatorin Claudia LookHirnschal unterwegs und hat viele praktische und gestalterische Tipps von
Pflanzenliebhabern mitgebracht.
Themen u.a.:
 Was den Bonsai für Liebhaber so spannend macht
 Wie Ahornraritäten blühen und gut wachsen
 Was einen französischen Garten ausmacht
00:50 Uhr
Gartenpracht im Herzen Englands i a f
Der "MDR Garten" reist nach England in eine Gegend, die zumindest auf dem
"Kontinent" weitgehend unbekannt und somit ein Geheimtipp ist: Die
"Midlands", jener zentrale Teil Englands rund um Birmingham, sind eher für
Kohle- und Textilindustrie bekannt. Dabei sind dort Perlen der Gartenkunst zu
finden, die denen in den klassischen "grünen Reisezielen" Cornwell, Kent oder
Sussex in nichts nachstehen. Waddesdon Manor, ein typisch viktorianischer
Garten, den Ferdinand de Rothschild Ende des 19. Jahrhunderts als Symbol
seines Reichtums anlegen ließ, beeindruckt unter anderem mit Teppichbeeten,
dreidimensionalen Gartenskulpturen und Rokoko-Volieren.
Ein anderer vermögender Brite, Sir George Sitwell, hatte sich auf seinen vielen
Italienreisen in die dortigen Renaissance-Gärten mit ihren strengen Hecken, den
Sichtachsen, Skulpturen und Wasserspielen verliebt. Seinen Traum vom
italienischen Garten in den englischen Midlands verwirklichte er in Renishaw
Hall. Einzig die üppig blühenden "Borders", also Blumenbeete, sind ein
Zugeständnis an die Landschaftsgärten, wie sie damals in England beliebt
waren. Diese Mischung verleiht Renishaw Hall etwas einzigartiges. Noch
außergewöhnlicher präsentiert sich Biddulph Grange Garden. Ungewöhnliche
Gartenreiche sind hier auf geniale Weise miteinander verknüpft. Es ist eine
Weltreise durch China, Ägypten, Italien, durch einen Baumstumpfgarten und
ein Pinetum, in dem Nadelgehölze aus aller Welt gedeihen. Der Besitzer James
Batman hat soviel Geld investiert, dass er die Hypothek nicht mehr bedienen
konnte.
01:20 Uhr
Blütenpracht am Lago Maggiore a f
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MDR FERNSEHEN
Samstag, 23.5.2015
Zwei der Borromäischen Inseln auf italienscher Seite mitten im Lago Maggiore
sind mit außergewöhnlich schönen Gärten ausgestattet. Im Mai sind sie
berühmt für ihre prächtige Rhododendronblüte. Da erlebt der Besucher einen
Farbenrausch: Überall leuchtet es von rot, lila bis weiß. "MDR Garten"Moderatorin Claudia Look-Hirnschal lädt zu einer kleinen Reise rund um den
Lago Maggiore ein.
Themen u.a.:
- Was die Borromäischen Inseln im Mai so reizvoll macht
- Wo sich das nördlichste Reisanbaugebiet Europas befindet
- Welche Zitrusgehölze einfach zu kultivieren sind
01:50 Uhr
Gartenträume auf der Blumeninsel Madeira a f
Der "MDR Garten" zeigt, welche Pflanzen für Madeira, die Insel des ewigen
Frühlings, typisch sind, warum ein englischer Garten dort ganz anders aussieht
als auf dem europäischen Festland und wie sogenannte Levadas als
ausgeklügeltes Bewässerungssystem funktionieren.
02:20 Uhr
Im Mutterland der Gartenkultur - Cornwall a f
"MDR Garten" stellt die schönsten Gartenanalgen in der englischen Grafschaft
Cornwall mit ihren sanften Hügeln und schroffen Kippen vor:



"Garten Eden" im britischen Cornwall
Ältester Taschentuchbaum Englands
Größte Magnoliensammlung Europas
02:50 Uhr
In den Schlössern und Gärten der Loire - Teil 1 a f
Im schönen Loiretal im Herzen Frankreichs ist "MDR Garten"-Moderatorin
Claudia Look-Hirnschal auf Entdeckungsreise durch die einigartige Natur- und
Kulturlandschaft. Die Gegend lockt viele Liebhaber der Gartenkunst in seine
unzähligen Schlossanlagen mit ihren traumhaften Gärten, wie zum Beispiel
Château & Jardins de Villandry mit seinem berühmten Gemüsegarten im
Renaissancestil.



Was das Loiretal Hobbygärtnern anbietet
Warum ein Gemüsegarten Villandry berühmt gemacht hat
Wie ein typischer französischer Ziegenkäse entsteht
03:20 Uhr
In den Schlössern und Gärten der Loire - Teil 2 a f
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MDR FERNSEHEN
Samstag, 23.5.2015
Im schönen Loiretal im Herzen Frankreichs ist "MDR Garten"-Moderatorin
Claudia Look-Hirnschal auf Entdeckungsreise durch diese einigartige Natur- und
Kulturlandschaft. Diesmal besucht sie den Schlosspark von Chaumont sur Loire,
in dem bereits seit 19 Jahren das Internationale Gartenfestival stattfindet.
Unter den Hobbygärtnern, die dort jedes Jahr außergewöhnliche, manchmal
sogar nachdenklich stimmende Gartenreiche anlegen, sind auch Künstler und
Zahnärzte.



Was ein Internationales Gartenfestival zu bieten hat
Warum ein französischer Prinz seine Liebe zu Tomaten entdeckte
Wo Bäume im Park laufen lernen
03:50
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
04:20
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
04:50
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
05:20
Sachsen aus halber Höhe a f
Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin (2)
Seite 13/78
MDR FERNSEHEN
Sonntag, 24.05.2015
Sonntag, 24. Mai 2015
05:55
Wenn Louis eine Reise tut i d e f
(Taxi, roulotte et corrida)
Spielfilm Frankreich 1958
Zum ersten Mal fährt der quirlige Pariser Taxifahrer Louis mit seiner Großfamilie
in den Spanien-Urlaub. Der Zufall will es, dass in der Zollstation eine attraktive
Blondine einen gestohlenen Diamanten in seiner Sakkotasche versteckt. Um das
wertvolle Stück zurückzubekommen, wird Louis fortan von ihr und ihren
Hintermännern in eine überaus rasante und turbulente Verfolgungsjagd voller
Überraschungen verwickelt.
Der hibbelige Pariser Taxifahrer Louis (Louis de Funès) fährt mit seiner Familie
sowie der seines Schwagers Léon (Raymond Bussières) in seinem mit einem
"Superturbokompressor" aufgemotzten Taxi und einem Wohnwagenanhänger
in den Spanien-Urlaub. Es ist ihre erste Auslandsreise und das Urlaubsgeld
wollen sie mit in Socken geschmuggeltem Tabak aufbessern. An der Grenze
tricksen sie die Zöllner clever aus, das tut auch die attraktive Blondine (Véra
Valmont), die mit ihnen im schicken Cabrio die Zollstation erreicht: Sie
"versteckt" einen in Paris gestohlenen großen Diamanten in Louis' Sakkotasche.
Doch bevor sie das wertvolle Stück nach der Grenze wieder an sich nehmen
kann, packt Louis – nicht ohne mit ihr zu flirten - die Jacke in den Koffer und
rauscht nichts ahnend davon.
Bei der nächstbesten Gelegenheit arrangiert die Blondine eine Panne vor Louis'
Reisegespann und tauscht unter einem Vorwand heimlich die Koffer. Doch als
sie damit bei ihrem Boss Fred (Max Révol) im Nachtklub "La Corrida" in
Granada ankommt, stellt sich heraus, dass es der falsche Koffer ist - der mit dem
geschmuggelten Tabak, den sich der naive Louis auch noch postwendend
abholt. So bleibt das wertvolle Schmuggelgut für den vor Wut schäumenden
Fred unerreichbar - allerdings wechselt es sein Versteck: Als Louis seine
Tabakvorräte aus diversen Socken und Taschen einsammelt, landet der Diamant
von ihm unbemerkt in der großen Tabakdose.
Mit einer listigen Einladung der Großfamilie in seinen Nachtklub startet Fred
einen erneuten Versuch, an Louis' Sakkotasche zu kommen, doch der endet
nach einer temperamentvollen Flamenco-Darbietung von Louis in einer wüsten
Schlägerei um das begehrte Kleidungsstück. Nun werden die Gangster rabiater.
Sie entführen Louis' Sohn Jacques (Guy Bertil) vom Campingplatz. Bis Mittag
soll Louis den Diamanten, von dessen Existenz er jetzt erfährt, bei Fred
abliefern. Um seinen Sohn zu retten, verfolgt er mit seinem
"Superturbokompressor" im atemberaubenden Tempo die Ganoven, ihn
wiederum jagt die Polizei.
Abenteuerspezialist André Hunebelle drehte diese Komödie voller
Situationskomik und überraschenden Wendungen mit einem sehr agilen,
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Sonntag, 24.05.2015
temperamentvollen Louis de Funès am Beginn seiner Karriere. Er brilliert als
furioser Autofahrer ebenso wie als Flamencotänzer.
Am Pfingstmontag, 25. Mai, 6:30 Uhr folgt mit "Wir fahren nach Deauville" ein
weiterer Film mit dem kleinen glatzköpfigen Mann mit der Hakennase und den
unglaublichen Grimassen.
Musik: Jean Marion
Kamera: Paul Cotteret
Buch: Jean Halain, Jean Aurel und André Hunebelle
Regie: André Hunebelle
Louis Berger - Louis de Funès
Léon - Raymond Bussières
Madeleine - Annette Poivre
Jacques Berger - Guy Bertil
Myriam - Véra Valmont
Fred Vanell - Max Révol
Germaine Berger - Paulette Dubost
Nicole - Sophie Sel
Paolo - Jacques Dynam
Gonzales - Albert Pilette
und andere
(82 Min.)
07:20
Glaubwürdig: Gerd Naumann i a f
(MDR 23.05.2015)
07:25
850 Jahre Nikolaikirche Leipzig i a f
Eine Kirche offen für alle
Film von Antje Schneider
(MDR 21.05.2015)
07:40
Gegen den Strom i a f
Die erstaunliche Geschichte der Dresdner Hofkirche
Film von Adina Rieckmann und Volker Schmidt-Sondermann
Dass sie gebaut wurde, gleicht einem Wunder. Denn die größte katholische
Kirche Sachsens ist eine Kirche, die es eigentlich nicht hätte geben dürfen. Dass
es sie aber doch gibt, verdanken wir Maria Josepha, der Frau von Kurfürst
Friedrich August II.
"Gegen den Strom - Die erstaunliche Geschichte der Dresdner Hofkirche"
erzählt in phantastischen Bildern von Menschen, die ihrem Glauben ein
lebendiges Zeichen aus Stein gesetzt haben über mehr als 250 Jahre - gegen
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Sonntag, 24.05.2015
jeden Widerstand. Die heutige Kathedrale "St. Trinitatis" gleicht in ihrem Bau
einem Schiff, das ablegen will von seinem Ankerplatz. Auf dem Schwemmsand
der Elbe gegen den Strom gebaut, ist sie das Zeichen des "alten" Glaubens
inmitten des Kernlands der Reformation. Leben jedoch bekommen die Steine
durch die Menschen, die diese Kirche prägten und prägen durch die
Jahrhunderte, durch die Diktaturen.
Die Besonderheit des Filmes sind die seltenen Luftaufnahmen eines
Octocopters. Sie zeigen die größte katholische Kirche Sachsens aus einer bisher
noch nicht dagewesenen Perspektive.
(MDR 08.06.2014)
08:25
Neues aus der Florentiner 73 e
Heiterer Fernsehfilm DDR 1974
Mit der Liebe ist das so eine Sache. Wann weiß man schon, ob man liebt und
wen man liebt? Brigitte aus der Florentiner Straße 73 erscheint diese Frage
angesichts zweier Väter für ihr Josefinchen etwas kompliziert. Das heißt, so
kompliziert nun auch wieder nicht, denn sie weiß ja, wen sie will. Nicht den zu
ehrgeizigen Klaus, den eigentlichen Vater ihres Kindes, sondern vielmehr den
ruhigen, hilfsbereiten Medizinstudenten Wolfgang aus der Florentiner 73.
Aber bis die beiden zusammenfinden, kommt es eben noch zu vielen
Missverständnissen. Grund genug für Mutter Klucke, dem herzensguten und
zugleich tyrannischen Hausgeist der Florentiner 73, rigoros einzugreifen, um
Ordnung in Brigittes Familienleben zu bringen. Dass dabei ein heilloses
Durcheinander entsteht, ja dank Mutter Klucke und Frau Knatter entstehen
muss, ist klar. Aber zum Schluss finden Brigitte und Wolfgang doch noch
zueinander und in der Florentiner 73 zieht das Glück ein.
Musik: Rudi Werion
Kamera: Eberhard Borkmann
Buch: Kurt Belicke und Klaus Gendries
Regie: Klaus Gendries
Mutter Glucke - Agnes Kraus
Frau Knatter - Steffi Spira
Brigitte - Edda Dentges
Frau Hartmann - Hertha Thiele
Marina Maass - Jessy Rameik
Herr Pawlak - Herbert Köfer
Anzeigenannehmer - Gerd E. Schäfer
(88 Min.)
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MDR FERNSEHEN
09:55
Sonntag, 24.05.2015
Märchen der Welt
König Drosselbart i e f h
Märchenfilm DDR 1965
Prinzessin Roswitha macht eine Spazierfahrt durch den Wald. Übermütig lässt
sie die Pferde antreiben, bis die Kutsche schließlich ein Rad verliert. Ein junger
Reiter kommt zu Hilfe. Roswitha behandelt ihn recht spöttisch und schnippisch,
doch ganz unsympathisch sind sich die beiden nicht. Im Schloss ihres Vaters, des
Königs Löwenzahn, wird die Prinzessin schon ungeduldig erwartet: wieder
einmal sind Freier gekommen, die um ihre Hand anhalten. Roswitha
verabscheut diese Feste - denn wenn sie auch entscheiden darf, welchen der
Freier sie zum Mann nehmen will, ob sie überhaupt heiraten möchte, danach
fragt niemand. Und es ist kein Wunder, dass ihr keiner gefällt: Einer der Fürsten
ist ein Trunkenbold, einer ein Schlagetot, ein anderer ein alter Hagestolz, und
der König Heinz Eduard, dem sie ihr Vater am liebsten geben würde, ist zwar
reich und mächtig, doch plump von Gestalt und Betragen.
Aber in ihrem Hochmut überschreitet die Prinzessin jedes Maß, ihr Spott wird
boshaft und verletzend. Als sie selbst den Reiter aus dem Wald, der als letzter
Freier eintrifft, wegen seines Bärtchens "Drosselbart" nennt, packt den alten
König der Zorn. Dem ersten besten Bettler, der aufs Schloss kommt, so schwört
er, will er seine Tochter zur Frau geben. Wie gerufen erscheint ein armer
Spielmann. Der König will sein unbedachtes Wort nicht halten, doch die
abgewiesenen Freier zwingen ihn dazu, um sich an Roswitha zu rächen. Traurig
folgt die Prinzessin dem Spielmann in seine ärmliche Hütte. Keinen Tag, so
verkündet sie, will sie hier bleiben - und bleibt dann doch, gewöhnt sich an
ihren liebevollen und gütigen Mann, der ihr geduldig all die Hausarbeit
beibringt, die sie im Schloss ihres Vaters nie tun musste. Eines Tages erklärt ihr
Mann, sie müssten beginnen, für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten. Erst
widerwillig, dann bemüht versucht sich die Prinzessin im Körbeflechten und
Spinnen - doch vergeblich, ihre Hände sind zu zart. Als er es aber mit dem
Töpfern probiert, erlebt der Spielmann eine Überraschung - das Bemalen der
Gefäße übernimmt Roswitha nicht nur gern, sie kann es auch sehr gut: Malen
war schon immer ihre Lieblingsbeschäftigung, auch wenn man sie ihr am Hof
ihres Vaters als "unstandesgemäß" ausreden wollte.
Am nächsten Tag soll Roswitha das Geschirr auf dem Markt verkaufen. Erfolg
hat sie dabei erst, als sie auf die guten Ratschläge der anderen Marktfrauen
hört. Das aber mag die eigensinnige Prinzessin nicht zugeben, und so beschließt
sie, am nächsten Tag ihren Stand abseits von den anderen aufzuschlagen.
Vergeblich warnt sie ihr Mann, weil das ein gefährlicher Platz sei. Tatsächlich
reitet ihr ein Landsknecht sämtliche Waren zu Scherben. Verzweifelt läuft
Roswitha davon, wagt sich weder zu ihrem Mann noch zu ihrem Vater zurück.
Der Landsknecht war natürlich kein anderer als der verkleidete Drosselbart, der
auch der Spielmann ist. Traurig muss er erkennen, dass dieser Streich zu weit
gegangen ist. Doch er weiß nicht, wo er seine Frau suchen soll. Roswitha ist
aber, ohne es zu wissen, ganz in seiner Nähe. Sie hat Arbeit in der Schloßküche
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Sonntag, 24.05.2015
gefunden. Als der Koch den jungen König auf ihre Spur bringt, lässt er ein
Hochzeitsfest richten und befiehlt, dass das neue Küchenmädchen ihm sein
Lieblingsgericht servieren soll. Als Roswitha ihren einstigen Freier Drosselbart
erkennt, flieht sie erschrocken. Er aber gibt sich als ihr Mann zu erkennen und
bittet sie, ihm zu verzeihen. Das tut sie natürlich, und beide feiern ihr
Hochzeitsfest.
Ein Märchenfilmklassiker aus dem Jahr 1965, das besonders durch das präzise
und humorvolle Spiel der beiden Hauptdarsteller Manfred Krug und Karin
Ugowski ein unverändertes Vergnügen ist.
Musik: Wolfgang Lesser
Kamera: Lothar Gerber
Drehbuch: Dr. Günter Kaltofen, Walter Beck nach dem Märchen der Gebrüder
Grimm
Regie: Walter Beck
Prinzessin Roswitha - Karin Ugowski
König Drosselbart - Manfred Krug
König Löwenzahn - Martin Flörchinger
Hofdame Beatrix - Evemaria Heyse
König Heinz Eduard - Helmut Schreiber
König Wenzel - Achim Schmidtchen
Prinz Kasimir - Arno Wyzniewski
Herzog Adolar - Gerd E. Schäfer
Fürst Zacharias - Bruno Carstens
Graf Eitelfritz - Fritz Decho
und andere
(69 Min.)
11:05
Und nächstes Jahr am Balaton i e f
Spielfilm DDR 1980
Jung verliebt, wollen Ines und Jonas gemeinsam Urlaub machen. Aber Ines'
Mutter funkt dazwischen und drängt den beiden einen spießigen
Familienurlaub in Nessebar am Schwarzen Meer auf. Doch schon unterwegs
steigt Jonas aus und trampt allein weiter. Auch für den Rest der Familie wird es
eine Reise mit Hindernissen.
Überraschung! Mutter Irene (Gudrun Ritter) hat eine wunderbare Idee: Ein
Strandurlaub in Bulgarien für die ganze Familie inklusive Tochter Ines' (Odette
Bereska) neuem Freund Jonas (René Rudolph), alias "Johnny". Doch zunächst
fällt das Echo bei den anderen verhalten aus, Überzeugungsarbeit muss
geleistet werden. Das junge Pärchen hatte eigentlich eigene Reisepläne. Als
endlich alle gemeinsam im Zug Richtung Nessebar sitzen, reagiert "Johnny"
sehr verschreckt über die offerierten Verlobungsringe und nimmt als erster
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Reißaus. Nur Ines schafft die geplante Bahnreise. Für die anderen gilt: Viele
Wege führen nach Nessebar - und es sind nicht die schlechtesten.
"Und nächstes Jahr am Balaton" ist ein unterhaltsam und flott inszenierter
Sommerfilm über jugendliche Liebe, Fernweh und ehemalige Grenzen des
Reisens. "Ein Film gegen Mief und Muff und dadurch ein bisschen mehr als bloß
ein freundlicher Urlaubsfilm", urteilte der westdeutsche Filmkritiker Heinz
Kersten.
Musik: Günther Fischer
Kamera: Günter Jaeuthe
Buch: Inge Wüste-Heym, nach der Filmerzählung "Ich bin nun mal kein Yogi"
von Joachim Walther
Regie: Herrmann Zschoche
Jonas - René Rudolph
Shireen - Kareen Schröter
Ines Moldenschütt - Odette Bereska
Irene Moldenschütt - Gudrun Ritter
Heinz Moldenschütt - Peter Bause
Otto Schmiedel - Fred Delmare
Kalle - Günter Schubert
Kuss - Bernd Chill
Rainer - Thomas Kieper
Franziska - Silke Hollender
und andere
(86 Min.)
12:30
Ostwärts – eine Reise durch Georgien (1/2) i a e f
Georgische Berg- und Talfahrten
Zweiteilige Reportage von Julia Finkernagel
Das schönste Land der Erde, Georgien, liegt ganz im Osten von Europa.
Zumindest sagen das die Georgier von ihrer Heimat. Erstmal nur eine
Behauptung, findet Julia Finkernagel, und macht sich zum vierten Mal mit
ihrem Rucksack auf den Weg ostwärts. Bei ihrer abenteuerlichen Reise erhält
Julia Unterstützung von zwei waschechten Georgiern. Gemeinsam durchforsten
sie das kleine gastfreundliche Land von der Schwarzmeerküste bis in den
Großen Kaukasus. Auf der Suche nach den Menschen und ihren Geschichten
erleben sie so manche Überraschung – die sie mit Herzlichkeit, Abenteuerlust
und einer ordentlichen Prise Humor meistern.
In Tiflis trifft Julia Finkernagel auf ihre georgischen Begleiter Gia Tevdorashvili
und Bidzina Chomakhashvili. Gia spricht fließend Deutsch, aber die
gemeinsame Sprache mit Bidzina ist mit "Händen und Füßen".
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Auf der Fahrt an die Schwarzmeerküste bekommt Julia den ersten
Vorgeschmack auf die georgische Gastfreundschaft: Am Straßenstand backt
eine Frau Brote im Tonofen und zeigt Julia spontan, wie das geht. Natürlich
besteht sie darauf, dass das frische Brot nicht bezahlt wird – es soll nicht das
letzte Mal sein, dass die Reisegruppe spontan zum Essen eingeladen wird.
Im Kleinen Kaukasus entdecken sie eine alte Seilbahn, die Julia unbedingt
ausprobieren will. Einziges Hindernis: Gia hat schreckliche Höhenangst. Mit
Charme und Humor lockt Julia ihren Begleiter in die Gondel, doch auf der Fahrt
gibt es Starkwind und die Fahrt muss in schwindelerregender Höhe
unterbrochen werden. Für Gia werden es die längsten Minuten dieser Reise.
Georgien ist das Land mit dem Goldenen Vlies – zumindest in der griechischen
Mythologie. Ergo müsste es auch heute noch Gold in Georgien geben, findet
Julia. Sie macht sich auf die Suche nach den Goldwäschern. Die abgeschiedene
und sagenumwobene Region Swanetien in den Bergen des Großen Kaukasus –
wegen ihrer Landschaft umschwärmt und wegen ihrer kämpferischen
Bewohner an der Grenze zu Abchasien gefürchtet. Da soll das Gold sein, dort
will Julia hin. Die einzige Straße ins Hochgebirge ist aber wegen Dauerregen
fast unbefahrbar, ein Zementlaster bleibt im Schlamm stecken und blockiert die
Strecke.
Mit großer Verspätung und patschnass kommen Julia und ihre Begleiter bei
ihrer Gastfamilie in Mestia an. Hausherr Emsari war einst ein hohes Tier bei der
Bergpolizei in Swanetien – wenn der nicht weiß, wo das Gold ist, dann weiß es
keiner. Gia entlockt ihm eine Wegbeschreibung zu einem geheimen Dorf noch
höher in den Bergen, da soll das Gold gewaschen werden. Dort angekommen
will die Familie der Goldwäscher ihr Geheimnis nicht preisgeben und versucht
Julia mit essbarem Gold und mehr abzulenken. Doch so einfach lässt sie sich
nicht von ihrem Vorhaben abbringen.
13:15
Thomas Junker unterwegs (1/2) i a e f
Europas stolze Inseln am Ende der Welt
14:00
Sport im Osten extra i a e f
Fußball Regionalliga Live
15:55
MDR aktuell i a e f
16:00
Der Osten - Entdecke wo du lebst
Täve, Trümmer und Triumphe i a e f
Das Zentralstadion Leipzig
Film von René Römer
Als "Stadion der Hunderttausend" ließ der in Leipzig geborene DDR-Staats- und
Parteichef Walter Ulbricht das Zentralstadion 1955/56 errichten: seinerzeit die
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Sonntag, 24.05.2015
größte Sportarena Deutschlands. Die wurde aus den Bomben-Trümmern
Leipzigs gebaut: Mit Loren auf schmalen Gleisen karrte man das Erbe des
Krieges auf den sumpfigen Baugrund. 23 m hoch geriet der Zuschauerwall: mit
seinen steilen Treppen der Schrecken für alle Sportler, die hier beinhartes
Ausdauertraining absolvierten. Zugleich machte die imposante Schüssel flankiert von der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) und dem
Schwimmstadion - Leipzig zur Sporthauptstadt der DDR.
Obwohl Radsport-Idol und Amateur-Doppelweltmeister Täve Schur kurz vor der
Einfahrt in den Stadiontunnel so schwer stürzte, dass sein Rad gewechselt
werden musste, überwiegen bei dem 83-Jährigen die positiven Erinnerungen an
das Zentralstadion Leipzig: Wegen der vielen schönen Sportlerinnen auf den
Turn- und Sportfesten. Da sei bei sommerlicher Hitze "kein Leipziger Brunnen
vor den leicht bekleideten Athletinnen sicher gewesen".
Weniger euphorisch blickt Torwart-Legende René Müller auf die
Leistungsschauen des DDR-Sports: "Für Kinder sicher ein Erlebnis: Da war
Stimmung in der Stadt. Aber das Fähnchen-Heben auf Kommando habe ich nie
gemocht." Dafür spricht Müller umso lieber über seine zwei gehaltenen und
den einen von ihm selbst verwandelten Elfmeter für Lok Leipzig im
Europapokal-Spiel 1987 gegen Girondins Bordeaux und über die
Zuschauermassen. Die Ordner hörten bei 73.000 auf zu zählen und "ließen die
große Schüssel einfach voll laufen".
Im Gegensatz zu Walter Ulbricht, der sich gern als aktiver Sportsmann filmen
ließ, wollte Nachfolger Erich Honecker möglichst ungesehen in das Stadion
gelangen: Für ihn trieb man extra einen Tunnel durch den Westwall. Der
"Honecker-Tunnel" ist ebenso erhalten wie ein Konzertsaal für 120 Musiker, die
live Nationalhymnen intonieren konnten. Heute wird eben dieser Saal mit
seiner neo-klassizistischen Kassetten-Decke zum VIP-Bereich für den NeuBundesligisten RB Leipzig umgerüstet. Übrigens ist das ab 2000 neu errichtete
Stadion eine Schüssel in der Schüssel: Der alte Trümmerwall umarmt regelrecht
das ultra-moderne, FIFA-taugliche Rund für nunmehr 43.000 Zuschauer.
Wie der dortige Rasen bei Rockkonzerten aufwendig geschützt wird, welche
Funktion der jugendliche Sprinter Uwe Steimle - heute ein bekannter
Kabarettist - auf dem Turn- und Sportfest 1977 übernahm und wie René Müller
auf Diego Maradona traf, dies alles und noch viel mehr erzählt "Der Osten Entdecke wo du lebst".
(MDR 23.09.2014)
16:30
Sport im Osten i a e f
Aktueller Sport vom Tage
18:00
MDR aktuell i a e f
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MDR FERNSEHEN
18:05
Sonntag, 24.05.2015
In aller Freundschaft (685) i a e f h
Ein harter Schnitt
Fernsehserie Deutschland 2015
Tom Wolter ist mit schweren Bauchschmerzen zusammengebrochen und wird
von seinem Freund Marc Scholz in die Sachsenklinik gebracht. Dr. Philipp
Brentano stellt ein lebensbedrohliches Leberkarzinom fest. Er zieht Dr. Roland
Heilmann zu Rate, doch auch er teilt Brentanos Meinung, dass der Krebs
inoperabel ist. Tom Wolter kommt auf die Spenderorgan-Liste. Dr. Lea Peters
hingegen ist der Ansicht, dass Toms Leber möglicherweise mithilfe einer 3Dcomputergestützen Operation gerettet werden könnte.
Für Philipp ist das Risiko viel zu hoch, doch Lea schafft es, Dr. Heilmann von
ihrer Idee zu überzeugen. Das trägt nicht zu einer Verbesserung des
Verhältnisses zwischen Brentano und Lea bei. Währenddessen lehnt Tom das
Angebot seines Freundes Marc, ihm einen Teil seiner Leber zu spenden, ab. Er
fürchtet, dass ihre Beziehung nicht tief genug ist und Marc diesen Schritt schon
bald bereuen würde, zumal Marc offensichtlich ein Problem damit hat, zu
seiner Homosexualität zu stehen. Da Toms Aussichten für eine rechtzeitige
Transplantation sehr schlecht sind, kann sich Lea gegen Brentano durchsetzen.
Marie Stein ist mitten im Abiturstress. Alles hängt nur noch von der mündlichen
Chemieprüfung ab. Doch zu Martin Steins Entsetzen tritt Marie gar nicht erst
an. Ihrem Vater erklärt sie, ohne Abitur Erzieherin werden zu wollen. Martin ist
fassungslos und setzt Marie so lange unter Druck, bis sie schließlich einlenkt.
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Bernhard Wagner, Christoph Poppke
Buch: Stephan Wuschansky
Regie: John Delbridge
Tom Wolter - Alexander Sternberg
Marc Scholz - Michel Diercks
Dr. Lea Peters - Anja Nejarri
Antonia Bach - Claudia Mehnert
Marie Stein - Henriette Zimmeck
Dr. Roland Heilmann - Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch - Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein - Bernhard Bettermann
Prof. Dr. Gernot Simoni - Dieter Bellmann
Sarah Marquardt - Alexa Maria Surholt
und andere
(44 Min.)
18:50
Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
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MDR FERNSEHEN
18:52
Sonntag, 24.05.2015
Unser Sandmännchen b
Pittiplatsch - Zirkus "Grüner Pinguin"
(Zweikanalton sorbisch/deutsch)
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50
Kripo live i a e f
20:15
Von der Elbe an die Adria i a e f h
Eine sagenhafte Reise mit der Tante JU
Als Pioniere der Luftfahrt vor gut 80 Jahren zum ersten Mal die Alpen
überquerten, war das Fliegen noch eine extreme Grenzerfahrung. "Von der
Elbe an die Adria – Eine sagenhafte Reise mit der Tante JU" tut es dem
Flugpionier Hugo Junkers (1859-1935) gleich und nimmt die Zuschauer mit auf
eine bildgewaltige Abenteuerreise aus ungewöhnlicher Perspektive. Ganz so als
säße er selbst in dem imposanten Junkers-Oldtimer aus den 30er-Jahren, reist
der Zuschauer entlang der Route zwischen Dessau und Venedig, vorbei an
Burgen und Schlössern, Flussbiegungen und Klippen, grandiosen
Bergpanoramen und beeindruckendem kulturellem Erbe.
"Von der Elbe an die Adria – Eine sagenhafte Reise mit der Tante JU" wagt eine
spannende emotionale Flugreise durch Gegenwart und Vergangenheit.
Unterwegs auf den Spuren von Träumern, Flugpionieren und Passagieren.
Neben atemberaubenden Landschaftsaufnahmen aus der Vogelperspektive
erzählt die Dokumentation auf unterhaltsame Weise eine kleine Geschichte der
Passagierluftfahrt. Mittels spielerischer Montage von Archivmaterial,
Reenactment-Szenen und Erfahrungsberichten von Flugpionieren wird der
Zuschauer an die Anfänge der Passagierluftfahrt zurückversetzt.
Gelandet wird dann, wenn Zeitzeugen oder Experten Spannendes zur
Luftfahrtgeschichte auf dem Boden zu erzählen haben. Wie in Leipzig, wo die
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MDR FERNSEHEN
Sonntag, 24.05.2015
Luftfracht mit der JU 52 ihren ersten Boom erlebt, der heute mit der DHL seine
Fortsetzung findet. Oder an einem kleinen Landstrich bei Tabarz, der
Absturzstelle einer Lufthansa JU52, an der sich Souvenirjäger auch heute noch
auf die Suche nach Wrackteilen der Absturzmaschine machen.
Gesteuert wird die originalgetreue "Tante JU" entlang der gut 800 Kilometer
langen Flugstrecke von dem Schweizer Piloten Beat Schenk, einer der wenigen,
die den Junkers-Oldtimer noch fliegen können. Auf anschauliche und leicht
verständliche Weise erzählt der Pilot aus Leidenschaft von den besonderen
Herausforderungen, die ihm die Maschine im Vergleich zu heutigen Flugzeugen
abverlangt.
(MDR 18.04.2014)
21:45
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
22:10
Make Love (1/8) i a e f
Liebe machen kann man lernen
1. Was ist guter Sex?
Dokuserie "Make Love" von MDR und SWR mit der Sexual- und
Paartherapeutin Ann-Marlene Henning, Autorin des Bestsellers "Make Love –
Ein Aufklärungsbuch"
Was ist eigentlich guter Sex? Und was können wir machen, wenn zwischen uns
und unserem Partner nichts mehr läuft? In Beziehungen herrscht zu diesem
Thema oft Schweigen. Das Doku-Format "Make Love" will dieses Schweigen
brechen.
Jessica und Oli sind ein Paar wie viele: Seit zehn Jahren zusammen, lieben sie
sich noch immer – nur der Sex ist ihnen abhandengekommen. Die Sexual- und
Paartherapeutin Ann-Marlene Henning zeigt den beiden, wie man mit dem
Partner wieder in Kommunikation treten kann. Denn wenn es nicht mehr
klappt, zeigt sich, dass für die natürlichste Sache der Welt oft die geeignete
Sprache fehlt.
Ann-Marlene Henning begibt sich mit dem Paar auf eine ganz besondere Reise.
Sie befragt aber auch Menschen auf der Straße und spricht mit dem
international anerkannten Wissenschaftler Dr. David Schnarch: Heißt guter Sex
immer zu können und immer zu wollen? Warum haben wir so viel Angst,
unserem Partner mitzuteilen, was wir uns wünschen? Und was ist, wenn wir
unsere eigenen Wünsche gar nicht kennen?
Mit Humor und Charme nennt Ann-Marlene Henning die Dinge beim Namen,
jenseits von Leistungsdruck und Normierung, ohne Tabu und ohne Peinlichkeit.
"Auch heute noch ist das weibliche Geschlecht ein weißer Fleck auf der
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MDR FERNSEHEN
Sonntag, 24.05.2015
Landkarte. Das fällt mir jeden Tag in der Praxis auf. Kaum eine Frau kennt sich
selbst 'dort unten'", sagt Ann-Marlene Henning.
Dabei zeigt die Sexologin, wie wir unser Gehirn auf guten Sex trainieren
können und gibt Anregungen, wie wir unseren Körper und den unseres
Partners besser kennenlernen können. Außerdem hat sie konkrete Tipps für
besseren Sex parat. Über Sexualität wird nicht nur geredet, es werden auch
beispielhaft reale Szenen mit einem Modellpaar gezeigt. Dabei wird durch 3DAnimationen sogar die Innenansicht des menschlichen Körpers beim Sexualakt
erlebbar.
22:55
Make Love (2/8) i a e f
Liebe machen kann man lernen
Wie sag ich's meinem Kind?
In der zweiten Folge von "Make Love" spricht Sexologin und Neuro-Psychologin
Ann-Marlene Henning mit Eltern und Teenagern über Themen wie
beispielsweise körperliche Veränderungen, Rollenbilder, das Erste Mal, Sex und
Liebe. "Mit unseren Kindern über Sex zu reden bedeutet nicht, sie dazu zu
animieren. Ganz im Gegenteil, umso besser die Aufklärung, umso später das
Erste Mal", sagt Ann-Marlene Henning.
Ann-Marlene Henning besucht die Siebtklässler der Heinrich-Pestalozzi-Schule
in Leipzig. Die Schüler haben in einer selbstgebastelten Box ihre anonymen
Fragen rund um das Thema Sex und Aufklärung an die Psychologin gesammelt.
Mit dem Wunsch, dass "Aufklärung mehr und besser wird" startet Ann-Marlene
Henning gemeinsam mit der Klassenlehrerin Karin Pape, Schülern und Eltern
ein spannendes Projekt. Dabei zeigt sich auch, wie es um die sexuelle
Aufgeklärtheit der Eltern selbst bestellt ist und wie sie mit ihrer eigenen
Sexualität umgehen.
Dabei geht die Sexologin unkonventionelle Wege, so überrascht sie die Schüler
mit einer Penis-Vulva-Galerie und die Eltern mit dem Auftrag, eine Klitoris zu
zeichnen. "Während Jungs ihren Penis jeden Tag sehen und anfassen - wie z.B.
beim Pinkeln - nehmen Mädchen ihr Geschlechtsteil kaum wahr. Aber gerade
die müssen unbedingt ihren Körper besser kennen lernen", meint Ann-Marlene
Henning.
Immer wieder genannte Themen für die Kinder sind Vergleiche mit den
anderen und die Fragen: "Bin ich normal?" oder "Muss ich alles mitmachen?"
Mit den Schülern erarbeitet Ann-Marlene Henning, eigene Grenzen zu spüren
und zeigt den Eltern Möglichkeiten, wie sie ihre Kinder darin bestärken
können.
Aber auch der einfache Zugang zu Pornografie über Laptops oder Smartphones
ist ein wichtiger Punkt in der Aufklärungsarbeit der Psychologin Ann-Marlene
Henning. Meistens suchen die Kinder gar nicht gezielt nach Pornografie,
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MDR FERNSEHEN
Sonntag, 24.05.2015
sondern gelangen zufällig durch Vertippen einer Internetadresse oder durch
Spam-Mails auf diese Seiten. Was für Gefahren im Internet lauern und wie man
damit umgehen kann, beantwortet Ann-Marlene Henning den Eltern herrlich
unverkrampft.
Die Sexologin Ann-Marlene Henning findet eine natürliche Sprache für den
Dialog über Sexualität zwischen Eltern und ihren Kindern und baut so
Unsicherheiten auf beiden Seiten ab.
(MDR 10.11.2013)
23:40
Make Love (3/8) i a e f
Liebe machen kann man lernen
Liebe allein oder zu zweit?
In Deutschland sollen laut Umfragen um die 11 Millionen Singles leben, Trend
steigend. Auch wenn nicht alle damit unglücklich sind, viele wünschen sich
endlich eine funktionierende Partnerschaft. Leichter gesagt als getan, denn die
Suche nach Mr. oder Mrs. Right lässt den ein oder anderen verzweifeln.
Warum finde ich einfach nicht den oder die Richtige? Was mache ich nur immer
wieder falsch? Liegt es an mir? Das sind die bohrenden Fragen, die viele Singles
beschäftigen.
Ann-Marlene Henning, Sexologin und Neuro-Psychologin, möchte in "Make
Love" eingefahrene Muster der Partnerwahl durchbrechen. Zusammen mit
Singlemann Terje und Singledame Eva erarbeitet sie eine Art
"Suchoptimierung".
Wer bin ich eigentlich? Wen suche ich? Und wie zeige ich mich anderen? Das
sind die essentiellen Fragen, denen sich jeder Single früher oder später stellen
muss.
"Sich bewusst vor Augen führen, 'Wer bin ich?' und 'Was ist mir wichtig?', ist
der erste Schritt auf den richtigen Partner zu", meint Ann-Marlene Henning.
Während Terje und Eva versuchen Antworten zu finden, sind sie immer wieder
überrascht und berührt von dem, was sie über sich selbst erfahren.
"Es gehört Mut dazu, anderen Menschen zu zeigen, wer man wirklich ist. Nur
wenn ich mich so zeige wie ich bin, kann ich auch gesehen und angenommen
werden", bestärkt Ann-Marlene Henning die Singles.
Ob Eva und Terje mithilfe der "Suchoptimierung" endlich ihr Liebesglück
gefunden haben, zeigt sich ein paar Wochen nach den Treffen mit Ann-Marlene
Henning bei "Make Love"".
(MDR 17.11.2013)
Seite 26/78
MDR FERNSEHEN
00:25
Sonntag, 24.05.2015
Make Love (4/8) i a e f
Liebe machen kann man lernen
Wenn unten nicht macht, was oben will
Fünfteiligen Dokuserie "Make Love" von MDR und SWR mit der Sexual- und
Paartherapeutin Ann-Marlene Henning, Autorin des Bestsellers "Make Love –
Ein Aufklärungsbuch"
In einer Gesellschaft, in der wir immer und überall können müssen, ist es Tabu,
darüber zu reden, wenn der Körper beim Sex mal nicht so mitmacht, wie er
sollte. Männer werden schnell als impotent und Frauen als frigide bezeichnet.
Dabei sind sexuelle Funktionsstörungen kein Einzelfall. In Deutschland hat jeder
zweite Mann zwischen 40 und 80 eine Erektionsstörung. Die
Umsatzentwicklung von Potenzmitteln hat sich innerhalb von zehn Jahren
verdreifacht. 2010 wurde ein Umsatz von 5,5 Milliarden US-Dollar verzeichnet.
Die Ursachen für sexuelle Funktionsstörungen sind psychologischer, körperlicher
und soziologischer Natur und können kaum einzeln betrachtet werden.
Allerdings ist einem großen Teil schon mit kleinen Veränderungen von
Gewohnheiten beizukommen. "Bei Männern können sich schon in jungen
Jahren Masturbationstechniken einschleichen, die ungünstige Auswirkungen
auf den Partnersex haben", erzählt Sexologin Ann-Marlene Henning.
Im Doku-Format Make Love möchte die Therapeutin Betroffene ermutigen, sich
ihren sexuellen Funktionsstörungen zu stellen und zeigt Lösungsansätze auf.
Francis ist 59 Jahre alt und hat immer öfter Probleme, eine verlässliche Erektion
zu bekommen. Da Viagra keine dauerhafte Option für ihn ist und nicht die
Ursache für seine Erektionsstörung bekämpft, möchte er mit Ann-Marlene
Henning neue Möglichkeiten finden.
Sexuelle Störungen bei Frauen werden, im Gegensatz zu den Störungen der
Männer, nur selten in der Öffentlichkeit thematisiert. Die Dunkelziffer von
Frauen, die unter Lustlosigkeit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder
Orgasmusproblemen leiden, wird jedoch von Experten als hoch eingeschätzt.
Im Kreise einer Frauengruppe diskutiert Ann-Marlene Henning über weibliche
Lust, die manchmal alles andere als einfach zu erreichen ist. "Sowohl der
Erregungsreflex, als auch der Orgasmusreflex sind uns angeboren, das
Dazwischen müssen wir erlernen." sagt Ann-Marlene Henning. Doch was kann
Frau machen, wenn sie nicht so viel spürt, wie sie sich das wünscht?
"Auch negative Erfahrungen mit Sexualität, wie Schmerzen, Druck oder nicht
Können sind sexuelles Lernen. Dadurch können negative Erwartungen
entstehen, die zu körperlicher Anspannung führen, welche dann erneuten
Schmerz oder neue Misserfolge mit sich bringt. Das ist ein Teufelskreis, der
lustvolle Sexualität sehr schwer macht", sagt Ann-Marlene Henning.
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MDR FERNSEHEN
Sonntag, 24.05.2015
In dieser Episode von "Make Love" wird sich auf selbstverständliche Art und
Weise und mit ungewohnter Leichtigkeit dem Phänomen "Sexuelle
Dysfunktionen" genähert.
(MDR 24.11.2013)
01:10
Make Love (5/8) i a e f
Liebe machen kann man lernen
Sex ist Kommunikation
Sex ist die grundlegendste Form der Kommunikation und ein menschliches
Grundbedürfnis. Wir brauchen sie, um das Gefühl zu haben, so angenommen
zu werden, wie wir sind. Ist die Paarkommunikation gestört, funktioniert auch
meist die sexuelle Kommunikation nicht mehr.
"Guter Sex ist, wenn wir den anderen und uns selbst spüren und wahrnehmen,
also ein echter Kontakt entsteht zum anderen und zum eigenen Körper",
beschreibt Ann-Marlene Henning die sexuelle Kommunikation zwischen zwei
Menschen.
Monika ist 67, Axel 39 Jahre alt. Trotz mancher Vorurteile bezüglich ihres
Altersunterschieds sind sie seit 12 Jahren zusammen und seit 2 Jahren
verheiratet. Jedoch Monika möchte nur selten Sex mit Axel, weil sie sich fast
täglich streiten. Und das möchten beide unbedingt ändern.
Streiten eigentlich nur unglückliche Paare? "Nein", sagt Ann-Marlene Henning,
"ob Konflikte die Liebe zerstören oder stärken, hängt immer davon ab, wie wir
uns streiten." Das bedeutet für Monika und Axel, alte Gesprächsmuster zu
durchbrechen und so auch wieder ein glücklicheres Sexleben haben zu können.
Gleichzeitig begibt sich Ann-Marlene Henning auf eine Reise durch Deutschland
und diskutiert bei einem Friseurtermin, mit Menschen im Kegelclub und im
Fitness-Studio, was gute sexuelle Kommunikation ausmacht.
"Es geht nicht um das einfache Zusammenbringen der Geschlechtsorgane,
sondern um Gesamtkörperkommunikation. Wenn echter Kontakt entsteht,
werden zusätzliche Glücks- und Bindungshormone ausgeschüttet und Stress
wird gedämpft. Dann sagt man sich als Paar auch am nächsten Tag liebevoller
'Guten Morgen'", meint Ann-Marlene Henning.
(MDR 01.12.2013)
01:55
Make love (6/8) i a e f
Liebe machen kann man lernen
Sex ab 40
Seite 28/78
MDR FERNSEHEN
Sonntag, 24.05.2015
Die Dokumentationsreihe von MDR und SWR "Make love - Liebe machen kann
man lernen" mit Sexologin, Paartherapeutin und Bestsellerautorin AnnMarlene Henning zeigt das Leben wie es ist. Mit Fachkompetenz,
Fingerspitzengefühl und erfrischender Natürlichkeit diskutiert Ann-Marlene
Henning mit unterschiedlichen Paaren zwischen 20 und 100 authentisch und
individuell ihr Beziehungs- und Sexleben.
Die Lebensmitte um die 40 ist eine Zeit vieler Umbrüche, eine Art zweite
Pubertät. Körper und Sexualität verändern sich. Vieles ist nicht mehr so wie
man es bisher kannte. "Die Werte verschieben sich. Im Gehirn verändern sich
Dinge bei beiden Geschlechtern", sagt Ann-Marlene Henning.
Silke (50) und Andreas (47) haben sich genau in der Phase der Wechseljahre
ineinander verliebt. Beide müssen sich also nicht nur mit einer neuen
Körperlichkeit, sondern auch mit einer neuen Paarsexualität auseinandersetzen.
Silkes drei erwachsene Kinder sind gerade ausgezogen und Andreas möchte
sich beruflich neu orientieren. Vieles ist neu in ihrem Leben. Vor allem können
sie sich nicht mehr so auf ihren Körper verlassen wie früher, und das
verunsichert beide. Manchmal fühlen sie sich nicht mehr so attraktiv, gewohnte
Stellungen sind auf einmal anstrengend, beide kommen nicht mehr so leicht
zum Orgasmus. Wenn die Hormone nicht mehr so unterstützend wirken, wird
es für Frau und Mann wichtiger als je zuvor, sexuelle Lust neu zu lernen oder
umzulernen.
Mit einem echten Modellpaar zeigt Ann-Marlene Henning Stellungen speziell
für ältere Paare. Mit zunehmenden Alter wird es immer notwendiger, beim Sex
nicht mehr unter Dauer-Anspannung zu stehen. Denn so wird Erregung erst
möglich.
Ann-Marlene Henning spricht außerdem mit Leuten zwischen Mitte 50 und 80
darüber, welche Erfahrungen sie mit den Wechseljahren und der Zeit danach
gemacht haben. "Ich brauche jetzt länger - aber bisher hat sich noch niemand
darüber beschwert", sagt ein Mann. Gegen die Aussage, dass im Alter nichts
mehr läuft, wehrt sich auch eine ältere Dame: "Ich bin jetzt 78, war neulich bei
meiner Frauenärztin, und die sagte, ich habe keine trockene Scheide. Weil ich
Sex habe!"
"Überraschend unpeinlich, echt und lehrreich. Eine der mutigsten und
provokantesten deutschen Fernsehproduktionen seit Jahren", schrieb 2013 der
FOCUS über das heiß diskutierte Aufklärungsformat "Make love". Das GrimmeOnline-Award nominierte multimediale Format mit Ann-Marlene Henning traf
den Nerv der Menschen und wird deshalb in diesem Jahr mit neuen Folgen
fortgesetzt.
(MDR 16.11.2014)
Seite 29/78
MDR FERNSEHEN
02:40
Sonntag, 24.05.2015
Make love (7/8) i a e f
Liebe machen kann man lernen
Sex statt Porno
Sexualität ist in unserer heutigen Zeit allgegenwärtig. Pornos sind nur einen
Klick weit entfernt und zeigen uns, wie Sex anscheinend zu sein hat. Britta (24)
und Matthias (25) sind seit zwei Jahren ein Paar, gerade frisch
zusammengezogen und wollen ihr Leben miteinander verbringen. Beim Sex
verfallen sie jedoch immer wieder in das gleiche Muster und wollen Neues
lernen, fernab der Pornoklischees.
"Es werden oft zwei Extreme dargestellt: Entweder mache ich beim Sex alles
nur für mich oder ich kümmere mich nur um den Partner. Was bei beidem fehlt
ist: Ich spüre und bin echt da, ich bin authentisch und erlebe was. Das liegt
irgendwo dazwischen", meint Ann-Marlene Henning.
Wie Sex jenseits der Porno-Turnübungen aussehen kann, demonstriert ein
echtes Modellpaar. Es geht um echte Intimität und Kontakt zum Partner. "Dabei
ist es auch gar nicht schlimm, wenn die Erregung erstmal abfällt. Wenn wir
Neues ausprobieren, müssen neue Verbindungen im Gehirn angelegt werden.
Deshalb ist es eine gute Idee, immer wieder zu üben, um dann beim Sex
irgendwann mehr zu spüren", weiß Ann-Marlene Henning aus ihrer
Praxiserfahrung.
Beim Friseurbesuch befragt sie die wartende Kundschaft, wie wichtig
Selbstbefriedigung eigentlich für die eigene Sexualität ist. Ein älterer Mann hält
sich nur zu gerne an die Empfehlungen seines Arztes: "Mein Urologe hat
gesagt, einmal am Tag ist Pflicht. Das ist gut für die Prostata!" Eine Dame
erinnert sich: "Als mein Partner gestorben war, war auch meine Sexualität
gestorben. Doch irgendwann habe ich solche Lust auf Sex bekommen, ich
dachte, ich muss mit dem Kopf durch die Wand. Da hab ich mit meiner Tochter
gesprochen und die hat gesagt, 'Mama, kaufe dir einen Vibrator!' "
Und wie hat man sich in der prüden Nachkriegszeit darüber informiert, wie das
mit dem Sex läuft? Die Landfrauen erzählen beim gemeinsamen Frühstück mit
Ann-Marlene Henning, wie sie sich damals zu helfen wussten: "Ich war sowas
von hinterm Mond. Wenn ich nicht auf dem Dorf aufgewachsen wäre, dann
hätte ich bis 25 nicht gewusst, wie das geht. Aber man siehts ja in der
Tierwelt.", "Ich kann mich noch erinnern, als ich meine Mutter gefragt habe.
Das war ihr so peinlich, ich dachte mir, ich frage nie wieder. Dann habe ich mich
selbst aufgeklärt mit einem Lexikon."
(MDR 23.11.2014)
03:25
Make love (8/8) i a e f
Liebe machen kann man lernen
Wenn Mann keine Lust hat
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MDR FERNSEHEN
Sonntag, 24.05.2015
In einer Partnerschaft ist es ganz normal, dass der eine weniger Sex möchte als
der andere. Zeigt sich allerdings der Mann unwillig, gilt das in unserer
Gesellschaft immer noch als unnormal. Mann will eigentlich immer, so das
Klischee. Experten bestätigen aber, dass die männliche Libido in der Realität
zunehmend unter dem Alltagsstress leidet und immer mehr Männer den
sexuellen Rückzug antreten. So ergeht es auch Mike (44) mit Janine (38), seit 6
Jahren sind sie ein Paar.
Janine beklagt, dass immer sie die Initiative ergreifen muss, dabei möchte sie
hin und wieder von Mike erobert werden. Mike dagegen empfindet Sex als
zusätzliche Arbeit, wenn er kaputt von seinem Job nach Hause kommt. Mike
liebt Janine und deshalb möchte er an der Situation unbedingt etwas ändern:
"Kein richtiger Mann, Schlappschwanz, das ist genau das, was kommt. Schlimm
ist es nur für unsere Beziehung, weil ich möchte dass sie glücklich ist, aber von
daher baue ich mir da auch schon wieder Druck auf."
"Wenn man nach der Arbeit müde ist, dann entspannt man und der Körper
wird ganz schlaff. Um dann überhaupt Lust bekommen zu können, muss der
Körper wieder mobilisiert werden", empfiehlt Ann-Marlene Henning. Ein
echtes Modellpaar demonstriert wie man nach einem harten Arbeitstag Geist
und Körper wach macht, um dann auch wieder zugänglicher für Sex zu werden.
"Allerdings fängt Verführung nicht erst im Bett an, sondern schon im Alltag",
sagt Ann-Marlene Henning, "mithilfe der 'fünf Sprachen der Liebe' zeigt man
seinem Partner seine Wertschätzung. Wer sich geliebt fühlt, ist auch
empfänglicher für die Lust auf den anderen." Und wenn es dann endlich Sex
gibt, dann bloß nicht zu früh kommen. Auch hierfür gibt Ann-Marlene Henning
mit dem Modellpaar Anregungen wie man seine Erregung bewusst steuern
kann.
Ann-Marlene Henning will wissen wie es anderen Männern mit der
Lustlosigkeit ergeht und passt eine Truppe Feuerwehrmänner nach einem
Einsatz ab. "Ich bin 23 und mittlerweile Vater von einer acht Monate alten
Tochter. Natürlich hat man da nicht immer Lust", bekennt einer der jüngeren
Feuerwehrmänner. Ein älterer Kollege fügt hinzu: "Wenn man mal Lust hat,
dann geht ausgerechnet der Pieper. Wenn man dann wieder nach Hause
kommt, dann hat man auch keine Lust mehr."
Zum Thema Verführung konsultiert Ann-Marlene Henning die Landfrauen auf
dem Holsteiner Land. Bei Kaffee und Kuchen packen die Damen aus, wie man
seinen Mann nach allen Regeln der Kunst verführt: "Ich habe mal in der
Mittagspause angerufen: Kommst du mal nach Hause. Da gab es keine
Widerworte, weil er so perplex war."
(MDR 30.11.2014)
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MDR FERNSEHEN
Sonntag, 24.05.2015
04:10
Sachsen aus halber Höhe a f
Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin (2)
04:20
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
04:50
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
05:20
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
05:50
Kripo live i a e f
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MDR FERNSEHEN
Montag, 25.05.2015
Montag, 25. Mai 2015
06:15
Wir fahren nach Deauville d e
(Nous irons à Deauville)
Spielfilm Frankreich 1962
Schon die Fahrt nach Deauville, einem der elegantesten Seebäder der
Normandie, gestaltet sich für zwei Urlaubspaare stressig. Doch es wird noch
schlimmer: Die angemietete Villa erweist sich als Bruchbude, das bei der Bahn
aufgegebene Gepäck geht verloren und zum Schluss zeltet noch eine
Großfamilie im Garten.
Romantisch und luxuriös haben sich die beiden Paare Maurice (Claude Brasseur)
und Jacqueline (Colette Castel) Dubois nebst Nichte Sophie (Berthe Granval)
sowie Lucien (Michel Serrault) und Monique (Pascale Roberts) Moreau ihren
Urlaub in Deauville, einem der elegantesten Seebäder der Normandie,
vorgestellt. Doch die Träume platzen schnell: Schon die Hinreise ist stressig und
lässt sie unfreiwillig die Bekanntschaft mit der Nervensäge Ludovic (Louis de
Funès) machen, der ihnen noch öfter im Urlaub über den Weg laufen wird,
dann folgt die Enttäuschung mit der angemieteten Urlaubsvilla, die sich als
Bruchbude mit zänkischer Vermieterin (Mary Marquet) erweist und auch das bei
der Bahn aufgegebene Gepäck geht verloren.
Während Teenager-Nichte Sophie schnell einen Freund gefunden hat und den
Urlaub in vollen Zügen genießt, tun es sich die anderen schwer damit. Weder
beim Besuch der Pferderennbahn, des Tanzlokals oder am Strand kommt so
richtig Freude auf. Im Gegenteil, am Strand trifft Lucien auf seinen Chef (Michel
Galabru), der mit seinen drei Söhnen im Luxuszelt, wie er schwärmt, Urlaub
macht. Doch ein paar Tage später klagt er Lucien sein Leid - auf dem Zeltplatz
ist es viel zu laut. Was tut Lucien - lädt ihn ein, sein Zelt im Garten des
Ferienhauses aufzubauen. Die Nacht wird stürmisch, und so ist das Chaos
perfekt: In der Bruchvilla versammelt sich eine bunte Schar, die zu guter Letzt
noch von Sophie und ihren Tanzfreunden überrollt wird…
Eine turbulente frühe Komödie mit Louis de Funès, in der er schon die Rolle des
Cholerikers perfektioniert. An seiner Seite spielen mit Claude Brasseur, Michel
Serrault, Michel Galabru und Jean Carmet Schauspieler, die später zu Stars des
französischen Kinos wurden.
Musik: Paul Misraki
Kamera: Jacques Robin
Buch: Francis Rigaud, Claude Viriot und Jacques Vilfried
Regie: Francis Rigaud
Ludovic Lambersac - Louis de Funès
Lucien Moreau - Michel Serrault
Maurice Dubois - Claude Brasseur
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MDR FERNSEHEN
Montag, 25.05.2015
Direktor Mercier - Michel Galabru
Monique Moreau - Pascale Roberts
Jacqueline Dubois - Colette Castel
Sophie, Luciens Nichte - Berthe Granval
Gepäcktransporteur - Jean Carmet
Gertrude Couffinous - Mary Marquet
Marie-Laure Spinoza - Marie Daëms
und andere
Es singen: Sacha Distel, Tony Milton und Les Ventura
(80 Min.)
07:35
Glaubwürdig: Moritz Schanz i a f
Moritz Schanz und sein Klavier, sie gehören zusammen. Der 18-jährige
Gymnasiast komponiert moderne Kirchenmusik und vertont Songs für seine
Band, die Band der evangelischen Kirchgemeinde Biederitz. Und das, obwohl er
katholisch ist. Seit vier Jahren spielen und singen die Jugendlichen im
Jugendkreis, in der Gemeinde und in Gottesdiensten Kirchenlieder, Gospel- und
Popsongs, meist nach eigenen Texten. Die Band ist für Moritz wichtig, mit
Musik möchte er davon erzählen, was junge Leute bewegt: "Ich mache Musik,
weil Gott mir die Gabe gab und ich auf diese Weise meine Gefühle ausdrücken
kann!"
Der Sohn eines Informatik-Professors und einer Lehrerin wuchs mit seinen
beiden Geschwistern in einem christlichen Elternhaus auf. Der Vater ist
evangelisch, die Mutter katholisch. Für Moritz war der Umzug der Familie von
Göttingen nach Biederitz bei Magdeburg ein einschneidendes Erlebnis. Für den
damals 13-Jährigen begann eine schwere Zeit. Ihm fehlten vor allem die
Freunde, dann kam Mobbing dazu. "Ich hab' mein Leben gehasst. Aufgefangen
wurde ich durch den evangelischen Jugendkreis und fand neue Freunde, die
mich so akzeptierten, wie ich bin - als Katholik", sagt er und fügt hinzu: "Ich
sehe mich heute als gläubigen Menschen! Man könnte auch sagen - ich sehe
mich ökumenisch!"
(MDR 26.07.2014)
07:40
Giganten der Gotik a f
Wie die Kathedralen in den Himmel wuchsen
Film von Martin Papirowski
Ken Follett hat ihnen in "Die Säulen der Erde" ein literarisches Denkmal
gesetzt: den gotischen Kathedralen. "Giganten der Gotik - Wie die Kathedralen
in den Himmel wuchsen" erzählt in opulenten Bildern die wahre Geschichte
hinter dem Bestseller. Denn der Baumeister William von Sens war das reale
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MDR FERNSEHEN
Montag, 25.05.2015
Vorbild für Folletts Hauptfigur: Ein genialer Architekt und Steinmetz mit einer
atemberaubenden Vision, mit kühnen Ideen, die andere kaum zu denken
wagten. Ein Mann des 12. Jahrhunderts, seiner Zeit aber weit voraus. William
und seine Mitstreiter waren Geburtshelfer eines neuen Baustils, der seinen
Siegeszug durch Europa begann und später unter dem Namen Gotik
weltberühmt und bis heute bewundert werden sollte. Ein Baustil, der mit ganz
neuen statischen Ideen Himmel und Helligkeit in einst düstere Kirchenschiffe
brachte, der lichtdurchflutete steinerne Hallen mit riesigen Fenstern aus bunt
leuchtendem Glas schuf.
"Giganten der Gotik" ist eine filmische Reise ins Mittelalter, in eine Zeit voller
Not und Gefahren, aber auch voller mutiger, gottesfürchtiger Menschen, die die
"Pyramiden des Abendlandes" mit ihren bloßen Händen erbauten: Baumeister,
Mönche und Händler, Tagelöhner, Bauern und Handwerker. Auch Frauen waren
darunter, lange bevor im 21. Jahrhundert mit Barbara Schock-Werner die erste
Frau Kölner Dombaumeisterin wurde. Auch sie begleitet und kommentiert die
filmische Zeitreise in eine überhaupt nicht dunkle, sondern vielmehr äußerst
bunte, dynamische und von Innovationsfreude geprägte Epoche, die in vielen
Dingen als die Wiege unserer europäischen Moderne gelten kann.
(MDR 20.11.2011)
08:40
Maxe Baumann: Ferien ohne Ende e
Schwank DDR 1976
Maxe Baumann, frisch gebackener Rentner, versucht seine "Ferien ohne Ende"
in den Griff zu bekommen. Dabei scheint seine Familie gar nicht recht glücklich
über die plötzliche Zuwendung, und auch die intensivere Beschäftigung in Haus
und Garten macht alles nur noch chaotischer.
Maxe Baumann geht nach fünfzig Jahren in Rente und will sich nun all dem
widmen, wofür er bisher wenig Zeit hatte. Doch das vermeintlich süße Leben
als Ruheständler entpuppt sich als stressiger Kampf mit dem familiären wie
häuslichen Chaos. Denn anstatt sein neues Dasein als Rentner in Ruhe
anzugehen, versucht er Familie, Haushalt, Wohnung und Garten "auf
Vordermann" zu bringen und kehrt dabei das Unterste zuoberst und
umgekehrt. Dabei bleibt kein Auge trocken. Als sich Max nach diversen
Fehlschlägen in den Schmollwinkel zurückziehen will, erweist sich Erna Mischke,
seine Nachfolgerin im Betrieb, als wahrer Kumpel und bietet ihm nicht nur
einen rettenden Strohhalm, sondern einen für ihn gangbaren Weg aus der
Misere.
Gerd E. Schäfer brilliert in der Rolle des schrulligen, kein Fettnäpfchen
auslassendes Familienoberhauptes, das Ordnung schaffen will und doch nur
Chaos stiftet.
Kamera: Lothar Noske
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MDR FERNSEHEN
Montag, 25.05.2015
Buch: Goetz Jaeger, nach einer Idee von Ewald Hanschke
Regie: Peter Hill
Max Baumann - Gerd E. Schäfer
Herta Baumann - Traute Sense
Horst Baumann - Heinz Behrens
Waltraud Baumann - Margot Ebert
Jens Baumann - Michael Pau
Ferdinand Holz - Rolf Herricht
Monika Holz - Birgit Edenharter
Erna Mischke - Helga Hahnemann
Viktoria Haberland - Genia Laphus
Ewald Mildenbauer - Siegfried Seibt
(81 Min.)
10:00
Märchen der Welt
Die verzauberte Marie i e h
(Marja - Iskusniza)
Märchenfilm Sowjetunion 1960
Fröhlich zieht ein gerade entlassener Soldat mit seiner Trommel des Weges. Da
begegnen ihm zwei junge Bären. Verzweifelt bitten sie ihn um Hilfe, weil ihr
Großvater unglücklich in eine Falle geraten ist. Der Soldat kann den alten Bären
schließlich aus dem Hindernis lösen. Voll des Dankes warnt der Großvater den
Soldaten vor dem verzauberten Wald und seinen unheimlichen Bewohnern.
Ein grausiges Ungeheuer soll dort nämlich sein Unwesen treiben. Allen
Warnungen zum Trotz zieht der Soldat in den Wald und trifft dort auf den
kleinen Wanja, der seine Mutter Marie sucht, die von einem Wassergeist
entführt worden ist. Der Soldat empfindet großes Mitleid für den Jungen und
will ihm helfen. Sofort machen sich beide gemeinsam auf die unbestimmte
Suche. Plötzlich erscheint ihnen ein Riese, der sich als Herrscher über alle
Moore, Sümpfe und Gewässer entpuppt.
Als der Soldat und Wanja begreifen, dass sie den gefürchteten Wassergeist
gefunden haben, wollen sie von diesem umgehend wissen, wo er Marie
gefangen hält. Daraufhin lädt der Wassergeist beide in seinen
Unterwasserpalast ein und Wanja wird vor eine schwierige Probe gestellt.
Können Wanja und der Soldat Marie finden und vom Zauber der bösen
Unwettertante befreien?
Musik: Andrej Wolkonski
Kamera: Dimitri Surenski
Buch: Jewgeni Schwarz
Regie: Alexander Rou
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MDR FERNSEHEN
Montag, 25.05.2015
Marie - Ninel Myschkowa
Soldat - Michail Kusnezow
Iwanuschka - Viktor Perewalow
Fürst Wasserwirbel - Anatoli Kubazki
Prinzessin Aljonuschka - Olja Chatschapuridse
Frosch Quak - Georgi Milljar
Unwetter Tante - Vera Altaiskaja
(68 Min.)
11:10
Im Himmel ist doch Jahrmarkt i e f
Spielfilm DDR 1968
Fünf schöne, junge Fallschirmspringerinnen bereiten sich auf einen wichtigen
Wettbewerb vor. Doch als Gitta, die versehentlich vor einem LKW auf der
Autobahn landet, sich in dessen Fahrer verliebt, sollen die Frauen der Liebe
abschwören - zumindest bis zum Wettkampf. Das geht natürlich nicht gut.
Gemeinsam mit ihrem Trainer Hannes (Siegfried Höchst) bereiten sich die fünf
ebenso sportlichen wie gut aussehenden jungen Damen Gitta (Regina Beyer),
Isot (Christel Bodenstein), Eva (Angelika Waller), Barbara (Heidrun SchwarzPolack) und Maria (Gesine Rosenberg) auf einen wichtigen FallschirmspringerWettbewerb am Balaton vor. Wegen des verliebten Piloten geht eine Übung
richtig daneben - Gitta landet auf der Autobahn vor einem LKW, dessen Fahrer
Thomas (Ingolf Gorges) geistesgegenwärtig bremsen kann. Er ist sauer, aber als
er die vom Himmel Gefallene in Augenschein nimmt, trifft ihn Amors Pfeil
(Amor geistert als Trickfigur durch den Film). Leider erfährt Thomas den Namen
der Schönen nicht, geschweige denn ihre Adresse. Er weiß nur, dass sie zu einer
Trainingsgruppe gehört - und dass er sie wiedersehen muss.
So macht er sich auf die Suche nach der hübschen Blondine. Seine Freunde Ede
(Günter Junghans) und Lutz (Peter Pollatschek) helfen ihm dabei, und Amor
lenkt ihn schließlich in die richtige Richtung. Gitta heißt das Mädchen, das er
liebt. Doch leider hat Thomas sie genau 28 Stunden zu spät gefunden, denn in
der Zwischenzeit hat Trainer Hannes den Frauen seiner Mannschaft das
Gelöbnis "Unser Herz dem Sport" abverlangt. Damit mussten sie den Männern
abschwören, um sich voll auf das Sprungtraining für den bevorstehenden
Wettbewerb in Ungarn konzentrieren zu können. Zugegeben, ein zweifelhaftes
Hindernis, welches sich dem jungen Glück hier in den Weg stellt...
Aber ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen, und
so springt Thomas mutig mit dem Fallschirm seiner großen Liebe hinterher, "die
einem in 1000 Jahren nur einmal begegnet", wie er meint. Sein Freund Ede rät
ihm, in einer Nacht auf einer romantischen alten Burg für die "Konsequenzen"
einer solchen zu sorgen - sprich: Nachwuchs zu zeugen. Als Gitta dahinter
kommt, ist es Aus mit ihnen. Aber auch für Trainer Hannes beginnen die
Komplikationen jetzt erst recht, denn Gitta will auch den Sport aufgeben. Also
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MDR FERNSEHEN
Montag, 25.05.2015
muss er sich etwas einfallen lassen, damit seine Mädchen am Balaton
erfolgreich sind.
Attraktive Luftaufnahmen und die prominente Besetzung mit DDR-Stars wie
Regina Beyer, Angelika Waller, Christel Bodenstein und Ingolf Gorges machen
das Komödiendebüt von Rolf Losansky zu einem sympathischen
Unterhaltungsfilm. Aufgepeppt wird er durch kleine Episoden mit bekannten
Komödianten jener Zeit wie Eberhard Cohrs und Gerd E. Schäfer und der
liebenswerten Trickfigur Amor. Die Musik komponierte Gerd Natschinski.
Musik: Gerd Natschinski
Kamera: Helmut Grewald
Buch: Günter Mehnert und Ulrich Speitel
Regie: Rolf Losansky
Gitta - Regina Beyer
Isot - Christel Bodenstein
Eva - Angelika Waller
Thomas - Ingolf Gorges
Hannes - Siegfried Höchst
Ede - Günter Junghans
Barbara - Heidrun Schwarz-Polack
Maria - Gesine Rosenberg
Lutz - Peter Pollatschek
Adam - Klaus Bamberg
und andere
(76 Min.)
12:25
Ostwärts – eine Reise durch Georgien (2/2) i a e f
Kaukasische Weinseligkeit
Zweiteilige Reportage von Julia Finkernagel
Julia Finkernagel ist mit ihrem georgischen Reisebegleiter Gia auf der
Georgischen Heerstraße unterwegs in den Großen Kaukasus. Die
sagenumwobene Strecke war die einzige Verbindung zwischen Moskau und der
Seidenstraße und deshalb von großer strategischer Bedeutung für Kämpfer und
Räuber. Auf dem Weg zur russischen Grenze kommt die kleine Reisegruppe bei
der ehemaligen Deutschlehrerin Luisa in Stepantsminda unter. Der Ort hieß zu
Sowjet-Zeiten Kasbegi und liegt am Fuß des berühmten Berges Kasbek.
Wie ein Adlerhorst liegt das winzige Dorf Tsdo hoch oben in den Bergen. Hier
wohnt Babosona, was so viel heißt wie Oma Sona. Für Julia und Gia kocht sie
Kaffee, aber mit dem Kameramann steht sie auf Kriegsfuß: Zum großen
Amüsement aller wird er von ihr fast verhauen.
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MDR FERNSEHEN
Montag, 25.05.2015
Es geht von der nördlichen Grenze bis ganz unten in den Süden – Julia will mal
einen Fuß nach Aserbaidschan setzen. Ein Unwetter macht jedoch den Aufstieg
beim Einsiedlerkloster Dawit Garedja nahe der Grenze unmöglich. Jetzt hilft
nur beten, rät Gia, und zwar in der Kapelle am Fuße des Höhlenklosters. Und
tatsächlich passiert ein echtes Wunder.
Im Nationalpark Lagodechi nimmt sich die Gruppe etwas ganz Lässiges vor:
einen Pferdetreck ins Gebirge mit Zelten und Lagerfeuer. Doch der zu
überwindende Fluss ist extrem angestiegen, weder Mensch noch Tier mag sich
so richtig in die Fluten wagen. Als ob das noch nicht genug wäre, setzt mitten
im Wald ein heftiges Gewitter ein. Spätestens jetzt sinkt die Stimmung auf den
Gefrierpunkt. Einzig der findige Bergführer Kakha lässt sich seine Laune nicht
verderben und zaubert eine Medizin hervor, die alle wieder zum Lachen bringt
und der Treck wird außerplanmäßig zu Ende geführt.
Georgische Gastfreundschaft zu erleben ist ganz einfach: Man geht langsam an
einem Zaun vorbei, nimmt Blickkontakt mit dem Bewohner dahinter auf und
schon wird man eingeladen hereinzukommen! Julia und ihr georgischer
Reisebegleiter Gia landen bei dem 74-jährigen Schura, der sie ins Haus lockt
und dann eine geheimnisvolle Klappe im Boden der Küche öffnet. Eine Leiter
führt nach unten in ein düsteres Verlies, das sich als Weindepot entpuppt probieren inklusive! So ist das mit der Gastfreundschaft in Georgien.
Im Waschlowani Nationalpark im Südosten von Georgien wird Julia nach einer
kräftezehrenden Fahrt unter einen Stresstest gestellt: Es gibt nicht nur eine
Mückenplage, sondern auch Schlangen bei den Bungalows. Hilf dir selbst und
schaue genau nach, bevor du ins Bett gehst, heißt das Gebot der Stunde.
Das schönste Dorf Georgiens? Natürlich: Gias Heimatdorf. Auf dem elterlichen
Bauernhof in Jimiti findet die Reise ihren krönenden Abschluss beim
Wiedersehen mit Gias Familie und einer letzten Georgischen Tafel für alle.
13:10
Thomas Junker unterwegs (2/2) i a e f
Europas stolze Inseln am Ende der Welt
13:55
FEIERtag! Sengelmann sucht Pfingsten i a f
Warum feiern wir Pfingsten? Reporter Julian Sengelmann macht sich auf die
Suche nach den Ursprüngen und dem Sinn dieses christlichen Feiertags. Seine
Reise beginnt in Norddeutschland und führt ihn bis nach Jerusalem. Er erlebt
abenteuerliche Geschichten und begegnet interessanten Menschen, die eine
ganz besondere Beziehung zu Pfingsten haben. An Ende weiß er: An Pfingsten
feiern wir den Geburtstag der Kirche.
"Es ist so, dass die Pfingstszene in der Bibel so beschrieben wird, dass die Jünger
alle zusammen in einem Raum waren und plötzlich tut sich der Himmel auf und
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MDR FERNSEHEN
Montag, 25.05.2015
der Heilige Geist kommt auf die Jünger und Feuerzungen kommen vom
Himmel. Aber niemand weiß genau, wo das gewesen ist", erzählt Sengelmann.
Nur dass es irgendwo in Jerusalem war, da sind sich einige Gläubige einig. Bevor
Julian Sengelmann aber seine Reise ins so genannte "Heilige Land" angetreten
ist, war seine erste Station die Kirche St. Johannes in Harvestehude, wo er auf
seiner Suche nach Pfingsten eine Gruppe Konfirmanden getroffen hat.
Auf seiner Suche nach dem Ursprung des Pfingstfestes hat Julian Sengelmann
viele außergewöhnliche Menschen getroffen: 80-jährige Pilger zum Beispiel, die
sich in Jerusalem ihr erstes Tattoo stechen lassen, als Beweis für ihre Reise. Und
die Tätowierer selbst natürlich. In Radio, Fernsehen und im Internet erzählt
Julian Sengelmann nun von seiner Reise und klärt nach und nach über die
Geschichte des Christentums auf.
(NDR)
14:25
So schön ist Deutschland i e f h
Eine neue musikalische Reise präsentiert von Uta Bresan
(MDR 14.05.2015)
15:55
Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
16:00
Auf schmaler Spur i a f
Sächsisches Eisenbahnmuseum
Der Rangierbahnhof Chemnitz-Hilbersdorf war einer der größten seiner Art in
Deutschland. Heute befindet sich auf dem Gelände das Sächsische
Eisenbahnmuseum, das mit einem Superlativ aufwarten kann: dem größten
funktionstüchtigen Dampflok-Bahnbetriebswerk Europas.
Corina Pfrenzinger und Robby Mörre erkunden bei ihrem Besuch die beiden
großen Lokschuppen, in denen auch einige jener legendären
Dampflokomotiven stehen, die einst in Chemnitz hergestellt wurden.
Außerdem präsentieren die beiden passend zur Jahreszeit eine private
Gartenbahn in Jena und porträtieren die große Klubanlage der Stollberger
Modelleisenbahner.
16:30
Der (wirklich) allerletzte Streich der Olsenbande e f h
(Olsen-bandens sidste stik)
Spielfilm Dänemark/Deutschland 1998
Nach langer Pause tritt die legendäre Olsenbande noch einmal zum (wirklich)
allerletzten Streich in Aktion: Egon entkommt einer Nervenheilanstalt, Kjeld
einem Altersheim und Benny einer Taxizentrale. Natürlich hat Egon für ihren
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ultimativ letzten Coup einen Plan: Die englischen Kronjuwelen sollen es sein.
Wie immer geht alles schief, aber nur fast.
Ein gefährlicher roter Koffer mit der Aufschrift "WANDENBERG" taucht in
Kopenhagen auf. Er enthält Unterlagen über weltweiten Schwindel und
Korruption. Oberstaatssekretär Hallandsen (Bjørn Watt-Boolsen) vom
Justizministerium wird mit der - natürlich völlig diskreten und inoffiziellen Vernichtung des Koffers beauftragt. Als echter Beamter schiebt er den Auftrag
an Abteilungsleiter Holm Hansen (Henrik Koefoed) weiter. Während der die
Aktion in den Sand setzt, taucht Egon Olsen (Ove Sprogøe) im Fernsehen auf.
Seit 1981 Insasse einer Nervenheilanstalt, soll der altvertraute Ganove in einer
Talk-Show als einsamer, abgeschobener Alter vorgeführt werden.
Doch als Egon auf dem Weg zur Toilette in den Studios von Nordisk Film (wo
alle Olsenbanden-Filme gedreht wurden) auf seine alten Klamotten stößt,
erwacht er mit Melone und Zigarre quasi zu neuem Leben. Und da ist auch
schon sein alter Kumpel Benny (Morten Grunwald) zur Stelle, der ihn im
Fernsehen gesehen hat und natürlich hofft, dass Egon einen neuen Plan hat.
Vor 18 Jahren zerbrach die Olsenbande. Reich und glücklich ist keiner von ihnen
geworden: Benny arbeitet schwarz in einem Taxi-Unternehmen, Egon wird von
Psychiatern als wissenschaftliches kriminelles Objekt untersucht und Kjeld (Poul
Bundgaard/Tommy Kenter), bei dem sie sich nun alle drei wiedersehen, ist im
Pflegeheim gelandet und sitzt im Rollstuhl.
Als Olsenbande endlich wieder vereint, kommt Egon schnell zur Sache: Er will
die englischen Kronjuwelen stehlen. Doch der Plan dazu befindet sich
dummerweise im Institut für theoretische Kriminalität - gut verwahrt in einem
Franz-Jäger-Safe. Die drei machen sich auf den Weg und parallel mit ihnen
jener Holm Hansen, der sich noch immer nicht des Wandenberg-Koffers
bemächtigt hat. Auch sein Chef hat Egon im Fernsehen gesehen und sich an
dessen außerordentliche Qualitäten erinnert. Ihm ist klar, nur Egon kann den
Koffer beschaffen.
Unterstützt von Kommissar Jensen (Axel Strøbye), Egons Gegenspieler aus alten
Zeiten, entführt Holm Hansen Egon ins Justizministerium. Hallandsen verspricht
ihm 10 Millionen für den Coup und Egon macht sich mit einem Lieferwagen mit
Alarmanlage, einer Sackkarre und zwei Spraydosen Farbe auf den Weg.
Natürlich beschafft er den Koffer, doch zum Dank wird er in einen Keller
gesperrt und soll eliminiert werden.
"Der (wirklich) allerletzte Streich der Olsenbande" - Das lang erwartete
Comeback der Ganoven, die sich mit ihren 13 Filmstreichen im Osten
Deutschlands Kultstatus erobert haben, wurde 1998 von Henning Bahs, quasi
Vater und Autor aller Olsenbandenkomödien, ersonnen. Wie immer hat er ein
Feuerwerk abstrus-liebenswerter Gags erdacht, raffiniert verhakelt mit den so
wohl bekannten Figuren und deren kriminellen Eigenheiten.
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Musik: Bent Fabricius-Bjerre
Kamera: Peter Klitgaard
Buch: Henning Bahs
Regie: Tom Hedegaard
Egon Olsen - Ove Sprogøe
Benny Frandsen - Morten Grunwald
Kjeld Jensen - Poul Bundgaard/Tommy Kenter
Ruth Hansen - Grethe Sønck
Børge Jensen - Jes Holtsø
Kriminalkommissar Jensen - Axel Strøbye
Kriminalassistent Holm - Ole Ernst
Hallandsen - Bjørn Watt-Boolsen
Holm-Hansen - Henrik Koefoed
und andere
(90 Min.)
18:00
MDR aktuell i a e f
18:05
Rätsel, Mythen und Legenden
Der Rabenfluch von Merseburg i a f
Ungeheuerliches ist einst in Merseburg geschehen: Ein Justizirrtum mit
weitreichenden Folgen, in dem der Bischofsring des jähzornigen Landesherrn
Thilo von Trotha, sein treuer Kammerdiener Hans und ein diebischer Rabe die
Hauptrollen spielen. Der Widerhall dieses Fehlurteils ist in den altehrwürdigen
Mauern der Domstadt bis heute zu spüren.
Unsere Geschichte beginnt mit einem ehrlichen Handwerker, der bei
Dacharbeiten auf den Zinnen der Domkirche eine furchtbare Entdeckung
macht: Er findet den goldenen Siegelring des Bischofs in einem Rabennest. Dem
Mann ist sofort klar, dass er jetzt einen der schlimmsten Justizirrtümer im
frühen 16. Jahrhundert aufklären muss, denn mit diesem Fund wird
offensichtlich: Nicht der Kammerdiener Hans hatte den wertvollen Ring
gestohlen und musste dafür sterben, sondern ein diebischer Rabe war es, der
den blinkenden Ring im Schnabel entführt hatte. Dieser Trugschluss hatte
Folgen. Thilo von Trotha tat Buße: Zur Mahnung, niemals im Jähzorn zu richten,
ließ er einen Raben in Gefangenschaft nehmen. Voller Reue ließ er sogar einen
Raben mit goldenem Ring im Schnabel in das Familienwappen aufnehmen.
So jedenfalls berichtet es die berühmte Merseburger Rabensage. Deren
Wahrheitsgehalt will Janine Strahl-Oesterreich auf die Spur kommen. Ein
Experiment mit einem Tiertrainer, einem goldenen Ring und einer
Kameradrohne im Innenhof des Merseburger Schlosses soll dabei helfen. Wir
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wollen die Frage beantworten, ob Raben wirklich den diebischen Elstern an
krimineller Energie ebenbürtig sind und ganze Schmuckstücke klauen, obwohl
die weder schmackhaft noch zur Fütterung der Jungen geeignet sind. Von
einem bekannten Ornithologen und Verhaltensforscher erfährt sie
überraschende, noch unbekannte Eigenheiten der Rabenvögel. Bleibt die Frage,
warum Raben bis heute so einen schlechten Leumund haben. Auch darauf
findet sie verblüffende Antworten.
Und einem weiteren Moment der Sage spürt die Moderatorin nach: Der
Überlieferung zufolge soll der neidische Jäger Ulrich dem Raben des
Kammerdieners die Worte "Hans - Dieb" beigebracht haben, um ihn verdächtig
zu machen, weil er beim Bischof in höherer Gunst stand. Den Wahrheitsgehalt
auch dieser Intrige überprüft Janine Strahl-Oesterreich und versucht, mit Hilfe
eines Tiertrainers mit den Rabenvögeln ins Gespräch zu kommen. Werden diese
Sprechversuche gelingen?
18:50
Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54
Unser Sandmännchen a f
Der kleine König - Schlummerpudding
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50
Mach dich ran i a e f
Das MDR-Spiel
20:15
Damals wars - Die Show i a e f
22:00
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
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MDR FERNSEHEN
22:15
Montag, 25.05.2015
Udo Jürgens - Eine Reise durch die Zeit i a f
Es sind Menschenmassen, die in einer Novembernacht 1976 am Hinterausgang
des Friedrichstadtpalastes warten. Sie sind gekommen, um Udo Jürgens zu
sehen: "Es waren zehntausend Menschen um den Friedrichstadtpalast herum.
Die haben meine Lieder gesungen, und ich habe mitgesungen. Am Ende haben
sie mich mit einem Panzerspähwagen aus dem Friedrichstadtpalast
herausgeholt", erinnert sich Udo Jürgens an seinen legendären Auftritt in OstBerlin. Die Staatsmacht schirmt ihn ab. Dabei hätten die DDR-Oberen eigentlich
nichts von dem österreichischen Sänger zu befürchten. Er ist ein Freigeist, ein
politischer Agitator ist er nicht.
Die Dokumentation erzählt die Biographie des Sängers aus einer ganz
besonderen Perspektive. Zum ersten Mal legt dieser Film das Hauptaugenmerk
auf die Beziehung des Künstlers Udo Jürgens zur DDR. Dreh- und Angelpunkt
der filmischen Erzählung sind die Ereignisse rund um die drei großen Konzerte,
zu denen Udo Jürgens 1965, 1976 und 1987 in die DDR kam.
Eingefleischte DDR-Fans berichten in dem Film, dass Udo Jürgens wie kaum ein
zweiter eine "Sehnsuchtsfigur" war. Ein Sänger, der die Sorgen aber auch die
Träume der Menschen wie kaum ein zweiter direkt ansprach. Jürgens wirkt
authentisch als unabhängiger Kopf, der nicht die Nähe zu den Machthabern in
Ost-Berlin sucht. Er bleibt auf Distanz aber ist höflich zu seinen Gastgebern.
Gängeln lässt er sich nicht. Als der Künstler 1976 im Hotel "Unter den Linden"
wohnt, wollen zwei Autogrammsammler Kontakt zu ihm aufnehmen. Aber das
Hotelrestaurant ist verschlossen. Einer der beiden schreibt eine kurze Nachricht
auf einen Zettel und hält ihn an die Scheibe. Udo Jürgens sieht die Nachricht,
lässt die Tür aufsperren und nimmt sich Zeit für ein Gespräch mit den beiden.
Auch der Direktor der DDR-Künstleragentur, Hermann Falk, der den Sänger in
die DDR holte, kommt zu Wort und erzählt, was sich hinter den Kulissen
abspielte.
Es sind Tage, an denen die Stasi den Künstler rund um die Uhr bewacht. Wie
erstmals im Fernsehen veröffentlichte Akten des MfS zeigen, war die
Staatssicherheit dem Künstler aus Österreich stets auf den Fersen. Einerseits
wollte sie verhindern, dass sich Udo Jürgens zu Wolf Biermann äußert, der kurz
zuvor aus der DDR ausgebürgert worden war. Andererseits ist der Auftritt des
Chansonniers aus dem Westen auch ein Propaganda-Instrument für die
Führung: Mit einer Fernsehausstrahlung eines Udo Jürgens Konzerts konnte
man vom Biermann-Ärger abgelenken.
1987 steht Udo Jürgens zum letzten Mal auf einer DDR-Bühne. Wieder gastiert
er im Friedrichstadtpalast. Es ist eine Zeitenwende, sagt Udo Jürgens heute: "Ich
hatte ganz deutlich das Gefühl, dass man Bescheid weiß. Es wird nicht in alle
Ewigkeit so gehen und es steht eine ganz große Änderung bevor. Man hat oft
betont, dass man zum ersten Mal keine Zensur der Lieder mehr machen
möchte." Udo Jürgens nutzt die Chance. Und spielt auch ein Lied das bisher auf
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dem Index stand: "Atlantis sind wir." Die Liedzeile "Der Riss durch Berlin, der
lautlose Schrei in die Welt hinaus", begeistert die Zuschauer. Niemand im Saal
scheut sich, zu applaudieren, obwohl jeder sieht, dass das halbe Politbüro im
Publikum sitzt.
Im Anschluss an das Konzert wird Jürgens von der DDR-Führung zu einem
Mittagessen in das Gästehaus der Staatsregierung eingeladen. Vor allem die
Begegnung mit dem damaligen Geheimdienstchef Markus Wolf beeindruckt
den österreichischen Sänger bis heute: "Der war ein Mann von Kultur, würde
ich sagen, und hoher Intelligenz. Ich kann nur beurteilen, wie er mit uns
gesprochen hat – natürlich auch über diese Probleme zwischen Ost- und
Westdeutschland. Und die haben auch gesagt: 'Irgendwie gehören wir
zusammen.', 'Wie soll das werden?' und 'Wie kommt das?' und: 'Die Mauer, ob
das alles richtig war?' Solche Sätze sind gefallen unter vier Augen."
Das Ende der DDR erlebt Udo Jürgens hautnah mit. Am Tag nach dem
Mauerfall gibt er ein Konzert in der West-Berliner Deutschlandhalle. Die Nacht
davor verbringt er auf den Straßen: "Ich hab sehr realistische Bilder. Fast die,
die man schon abgedroschen sieht: Die Mauer, die aufgebrochen ist und
Menschen, die durchströmen, weil ich vier Stunden unter dem Brandenburger
Tor stand - In der Sekunde, als die Mauer aufgebrochen wurde, stand ich
zwanzig Meter davon entfernt. Das war unheimlich berührend und
zwischendurch sind einem die Tränen gekommen, weil man beobachtet hat,
wie sich manche in den Armen gelegen sind. Und wildfremde Menschen haben
sich da umarmt. Und das war eine ganz tolle Begegnung zwischen Deutsch und
Deutsch. Und da war ich Augenzeuge, direkt dort, wo es passiert."
(MDR 23.11.2014)
23:45
Morden im Norden (20) i a e f
Die gute Ute
Fernsehserie Deutschland 2013
Der verstörte Dr. Alexander Henglooten meldet sich bei der Polizei. Er hat Ute
Schorn, die Betreuerin seines Sohnes Thorben, überfahren. In Panik sei er
davongefahren, sei dann aber umgedreht, um der Verletzten zu helfen - nur sei
die angefahrene Frau plötzlich verschwunden. Eine fieberhafte Suche beginnt.
Der einzige Zeuge ist Henglootens Sohn, der am Asperger-Syndrom leidet, einer
Kommunikationsstörung, und den Ermittlern nur schwer helfen kann. Da ist viel
Fantasie gefragt.
Die Untersuchungen ergeben, dass die Vermisste auch als Prostituierte
gearbeitet hat. Akut hatte sie Sorge, dass sie wegen eines Bauprojektes ihren
Hof räumen sollte. Finden die Ermittler das Opfer, das am Unfallort sehr viel
Blut verloren hat, rechtzeitig? Oder ist Ute Schorn bereits tot? Weil Elke
Rasmussen unter der Dusche steht, nimmt Finn Kiesewetter einen Anruf von
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Montag, 25.05.2015
ihrem Handy entgegen. Irritiert hört er die Nachricht: Die Ringe sind fertig! Was
hat das zu bedeuten?
Kollege Schröter ist aufgeregt, weil er endlich die langersehnte SchrebergartenParzelle bekommen soll. Das Einzige, was ihm fehlt, ist ein
Empfehlungsschreiben seines Arbeitgebers. Damit nervt er alle Kollegen so
lange, bis ihm schließlich Ernst eines ausstellen will - mit ungeahnten Folgen für
Schröter.
Buch: Michael Gantenberg und Oliver Welter
Regie: Oliver Dommenget
Finn Kiesewetter - Sven Martinek
Sandra Schwartenbeck - Marie-Luise Schramm
Elke Rasmussen - Tessa Mittelstaedt
Lars Englen - Ingo Naujoks
Herr Schroeter - Veit Stübner
Dr. Strahl - Christoph Tomanek
Ernst - Jürgen Uter
Dr. Alexander Henglooten - Moritz Lindbergh
Dr. Hendrik Gassmann - René Hofschneider
Simone Gassmann - Julia Bremermann
und andere
(49 Min.)
(VPS-Datum: 26.05.2015)
00:35
Malen oder Lieben a f
(Peindre ou faire l'amour)
Spielfilm Frankreich 2005
Nachdem ihre Tochter von zu Hause ausgezogen ist, spürt das Ehepaar William
und Madeleine, dass sie etwas ändern müssen, um nicht in Einsamkeit und
Monotonie abzugleiten. Kurz entschlossen kaufen sie ein altes Bauernhaus in
der französischen Provinz. Betört von der sinnlichen Umgebung, entdecken sie
ihre Beziehung neu. Als sie sich mit dem blinden Adam und dessen Frau Eva
anfreunden, kommt es schon bald zu einer unerwarteten erotischen
Begegnung zwischen beiden Paaren.
Die Eheleute William (Daniel Auteuil) und Madeleine (Sabine Azéma) sind seit
über 30 Jahren verheiratet. Nach dem Auszug ihrer erwachsenen Tochter
erkennen die beiden allmählich, dass es auch für sie selbst an der Zeit wäre,
einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Kurz entschlossen kaufen sie - ganz
klassisch - ein altes Bauernhaus, geben ihre bürgerliche Existenz auf und ziehen
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aufs Land. Und tatsächlich hat die neue Umgebung eine überaus belebende
Wirkung auf sie: Das Paar entdeckt nicht nur die Natur und sich selbst völlig
neu, sondern auch sein Liebesleben.
Sehr schnell sind die Erinnerungen an den früheren Alltag verblasst. Madeleine
und William sind erfolgreich "ausgestiegen". Sie freunden sich mit Adam (Sergi
López), dem blinden Bürgermeister ihres Dorfes, und dessen Frau Eva (Amira
Casar) an; durch das aufgeschlossen-freigeistige Paar lernen sie eine
faszinierende, ihnen sehr fremde Lebensweise kennen. Als das Haus von Adam
und Eva durch ein Feuer zerstört wird, gewähren Madeleine und William ihren
Freunden Unterkunft. Durch diese Nähe wird die Beziehung der beiden Paare
immer vertrauter und intensiver. Eines Abends schließlich nimmt die
Freundschaft eine erotische Wendung.
Zwei Männer und zwei Frauen - mehr braucht es manchmal nicht für einen
wundervollen Film: In "Malen oder Lieben" sieht man als Zuschauer vier
Menschen beim Reden und Leben zu und fühlt sich dabei besser und vor allem
geistreicher unterhalten als von manch aufwendiger Großproduktion. Mit
beeindruckender Souveränität gelingt dem Regie-Duo Arnaud und Jean-Marie
Larrieu der Wechsel zwischen amüsanten Alltagsbeobachtungen, trockenem
Humor und prickelnder Erotik - eine Gratwanderung, die natürlich nicht zuletzt
dank des Darsteller-Ensembles so bravourös gelingt: In den Hauptrollen sind
Sabine Azéma, Daniel Auteuil, Amira Casar und Sergi López zu sehen.
Musik: Philippe Katerine
Kamera: Christophe Beaucarne
Buch: Arnaud Larrieu und Jean-Marie Larrieu
Regie: Arnaud Larrieu und Jean-Marie Larrieu
Madeleine - Sabine Azéma
William - Daniel Auteuil
Eva - Amira Casar
Adam - Sergi López
Mathieu - Philippe Katerine
Julie - Hélène de Saint-Pere
Suzanne - Sabine Haudepin
Roger - Roger Mirmont
Michel - Jacques Nolot
Annick - Marie-Pierre Chaix
und andere
(92 Min.)
02:05
Damals wars - Die Show i a e f
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MDR FERNSEHEN
Montag, 25.05.2015
03:50
Sachsen aus halber Höhe a f
Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin (2)
04:20
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
04:50
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
05:20
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
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MDR FERNSEHEN
Dienstag, 26.05.2015
Dienstag, 26. Mai 2015
05:50
Sehen statt Hören a f
Magazin für Hörgeschädigte
06:20
LexiTV - Wissen für alle i a e f
(MDR 22.05.2015)
07:20
Rote Rosen (1962) i a e f
Fernsehserie Deutschland 2015
08:10
Sturm der Liebe (2225) i a e f
Fernsehserie Deutschland 2015
08:58
MDR aktuell Eins30 i a f
09:00
Brisant i a f
09:45
Mach dich ran i a e f
Das MDR-Spiel
(MDR 25.05.2015)
10:08
Länder Eins30 i a f
10:10
Seehund, Puma & Co. (36) a f
Geduldsspiele
Pumas, die nicht in den Käfig wollen, Schimpansen, die dem Tierpfleger die
Löffel klauen, Quessantschafe, die sich partout nicht einfangen lassen,
Pythonschlangen, die sich so verschlungen haben, dass der Tierpfleger nicht
weiß, welcher Schwanz zu welchem Kopf gehört und Löwen, die ihren Kopf zu
tief in eine Überraschungskiste stecken: Heute werden alle Tierpfleger auf eine
Geduldsprobe gestellt und von den Tieren mit überraschenden Aktionen
belohnt.
10:58
MDR aktuell Eins30 i a f
11:00
MDR um 11 i a e f
Das Ländermagazin
11:45
In aller Freundschaft (343) a e f
Für immer ...
Fernsehserie Deutschland 2007
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MDR FERNSEHEN
Dienstag, 26.05.2015
Henning Fuchs, der in Leipzig ein Buchantiquariat betreibt, wird nach einem
Schwächeanfall in die Sachsenklinik eingeliefert. Er ist bei der Beerdigung
seiner Schwägerin Hanna zusammengebrochen. Sein Bruder Dr. Konrad Fuchs
hat einen Afrika-Aufenthalt als Krisengebietshelfer unterbrochen, um zur
Beisetzung seiner Frau nach Leipzig zu eilen. Hennings Schwächeanfall auf dem
Friedhof hat einen dramatischen Hintergrund - er war Vorbote eines akuten
Leberversagens. Infolge eines toxischen Leberschadens braucht Henning Fuchs
dringend und schnell eine Transplantation, da sich die Leberzellen nicht mehr
regenerieren lassen. Als Spender käme sein Bruder Konrad in Betracht. Doch Dr.
Konrad Fuchs stellt bei der Sichtung des Nachlasses seiner Frau fest, dass der
Bruder über die letzten zwei Jahre ein Verhältnis mit ihr hatte. Die Brüder
wollen daraufhin den Kontakt zueinander abbrechen. Henning Fuchs weigert
sich strikt, eine Organspende seines Bruders anzunehmen. Professor Simoni, der
mit Dr. Konrad Fuchs befreundet ist, versucht verzweifelt alles, damit die Brüder
wieder aufeinander zugehen.
Jakob Heilmann macht seinen Eltern kurz vor seinem 18. Geburtstag die
Eröffnung, dass er und seine Freundin Leonie baldmöglichst heiraten wollen.
Doch dann beschließen Leonies Eltern, für zwei Jahre nach Spanien zu gehen.
Leonie und Jakob sollen mitkommen! Jakob möchte aber für die nächste Zeit in
Leipzig bleiben. Nach längerem Überlegen entscheiden sie sich für eine
Fernbeziehung, denn sie vertrauen auf die Kraft ihrer Liebe. Auch die Hochzeit
wird vorerst vertagt.
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Wolfram Beyer, Michael Ferdinand
Buch: Andreas Püschel
Regie: Peter Wekwerth
Henning Fuchs - Wilfried Dziallas
Dr. Konrad Fuchs - Gerd Udo Feller
Leonie Dannheim - Janina Stopper
Ivana Dannheim - Justine del Corte
Manfred Dannheim - Markus Majowski
Jakob Heilmann - Karsten Kühn
Jonas Heilmann - Anthony Petrifke
Notarzt Schäfer - Lutz Schäfer
Prof. Dr. Gernot Simoni - Dieter Bellmann
Dr. Roland Heilmann - Thomas Rühmann
und andere
(43 Min.)
12:30
Der (wirklich) allerletzte Streich der Olsenbande e f h
(Olsen-bandens sidste stik)
Spielfilm Dänemark/Deutschland 1998
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MDR FERNSEHEN
Dienstag, 26.05.2015
(MDR 25.05.2015)
14:00
MDR um 2 i a e f
Das MDR-Mittagsmagazin
14:59
MDR aktuell Eins30 i a f
15:00
LexiTV - Wissen für alle i a e f
16:00
MDR um 4 i a e f
Neues von hier
16:30
MDR um 4 i a e f
Gäste zum Kaffee
17:00
MDR um 4 i a e f
Neues von hier & Leichter leben
u. a. mit Kriminalrätin Ilona Wessner
Thema: Tatort Internet
Die günstigste Kamera bestellt, bezahlt und nicht bekommen? Das vermeintlich
anonyme Netz nutzen Betrüger und Erpresser, um scheinbar unerkannt
Verbrechen zu begehen. Und was sollten Smartphonebenutzer beachten, damit
mit ihren Daten kein Unheil angerichtet wird? Kriminalrätin Ilona Wessner
erklärt die aktuellen Maschen und hilft, Betrugsversuche zu erkennen.
17:45
MDR aktuell i a e f
18:05
Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Brisant i a e f
18:54
Unser Sandmännchen a f
Bebidu - Pipipopokaka
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
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MDR FERNSEHEN
19:00
Dienstag, 26.05.2015
Ländermagazine
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50
Einfach genial i a e f
Das MDR-Erfindermagazin
20:15
Umschau extra
20:45
25 Jahre Einheit '90: Der Osten - Entdecke wo du lebst
Zwickau - wunderbar verwandelt i a e f
21:15
Geschichte Mitteldeutschlands - Das Magazin i a e f
21:45
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
22:05
Gesundheit DDR! (1/2) i a f
Neue Ärzte braucht das Land
Film von Michael Erler und Anne Mesecke
Die DDR ist eines der ersten Länder, in denen Ende der 60er Jahre eine
Nierentransplantation gelingt. Andererseits gibt es in Krankenhäusern immer
wieder Engpässe bei der Versorgung mit Spritzen und Medikamenten. Das
Gesundheitssystem der DDR ist von Anfang an ein Balanceakt zwischen dem
großen Anspruch einer kostenlosen Behandlung für jeden, und einer Realität,
die von Kostendruck und Mangel an Vielem geprägt ist.
Nach dem Krieg entstehen Polikliniken und staatliche Arztpraxen.
Gemeindeschwestern sind unterwegs, um auch auf dem Land flächendeckend
die medizinische Versorgung zu sichern. Das Gesundheitssystem wird zentral
geplant, die Poliklinik das neue Modell ambulanter Versorgung unter einem
Dach. Die Schattenseite davon ist eine Fluchtwelle niedergelassener Ärzte.
Akuter Personalmangel wird auch in den folgenden Jahren eines der größten
Probleme des DDR-Gesundheitswesens sein.
Trotzdem bleiben Erfolge nicht aus: Tuberkulose und Masern werden
ausgerottet, die Säuglingssterblichkeit sinkt deutlich und die Lebenserwartung
der Bevölkerung liegt Anfang der siebziger Jahre höher als in der
Bundesrepublik. Viel Geld investiert die DDR auch in Forschung, Entwicklung
und Ausbildung. Höchstes Ziel all dieser Bemühungen ist Anfang der 70er-Jahre
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MDR FERNSEHEN
Dienstag, 26.05.2015
die Aufnahme in die Weltgesundheitsorganisation. Damit hat sich das DDRGesundheitssystem auch international einen anerkannten Platz erobert.
Aber all das kann nicht darüber hinweg täuschen, wie mühsam dieser Weg
immer wieder war. Während viele DDR-Bürger medizinische Hilfe in Anspruch
genommen haben, ohne darüber nachzudenken, sind Mediziner,
Krankenschwestern und Ärzte am Personalmangel in den Polikliniken und an
eng gesetzten materiellen und politischen Grenzen oft schier verzweifelt.
Die zweiteilige Dokumentation erzählt die Geschichte des DDRGesundheitswesens aus der Sicht der damals beteiligten Mediziner. Dabei
kommen Gemeindeschwestern, Sanitäter und Pfleger, Krankenschwestern und
Hausärzte ebenso zu Wort, wie Oberärzte, Klinikchefs und Spitzenmediziner. Es
geht um das Erleben des DDR-Gesundheitswesens, um Zwänge, Entwicklungen,
Erfolge und Niederlagen.
(MDR 20.09.2011)
22:48
MDR aktuell Eins30 i a f
22:50
Polizeiruf 110: Im Netz
Kriminalfilm Deutschland 1995
Felix Borowski, Zollbeamter an der deutsch-polnischen Grenze, ist in die
Aktivitäten eines Schmugglerringes verwickelt, der von seinem Schulfreund
Karsten Kappel organisiert wird. Gegen Bestechung lässt er Lastwagen mit
Zigaretten unkontrolliert die Grenze passieren. Als Borowski aus dem Geschäft
aussteigen will, werden er und seine Frau Lisa, mit der ihn eine große Liebe
verbindet, unter Druck gesetzt. Ein letzter Transport soll die Grenze passieren,
aber es geschieht ein Zwischenfall. Die Zollfahndung ist Borowski auf der Spur.
Er flieht. Die Gangster fühlen sich hintergangen und verfolgen ihn und sind
zum Äußersten bereit. Wenig später wird sein Auto ausgebrannt auf einer
Landstraße gefunden. Doch Hauptkommissarin Tanja Voigt entdeckt, dass der
unkenntliche Tote auf dem Fahrersitz nicht Borowski ist.
Musik: Uwe Buschkötter
Kamera: Martin Schlesinger
Buch: Uwe Petzold
Regie: Rodica Döhnert
Hauptkommissarin Tanja Voigt - Katrin Saß
Kommissar Jens Hoffmann - Dirk Schoedon
Felix Borowski - Götz Schubert
Lisa Borowski - Annett Kruschke
Juliane Borowski - Scarlett Dolkeit
Ursula - Petra Kleinert
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Dienstag, 26.05.2015
Karsten Kappel - Reiner Heise
Pit - Kaspar Eichel
Siegfried Stein - Jürgen Watzke
Glatzke - Volker Herold
und andere
(89 Min.)
(VPS-Datum: 27.05.2015)
00:20
Wege übers Land (3/6) d e
Fernsehfilm DDR 1968 von Helmut Sakowski
Gertrud sieht nur eine Möglichkeit, das jüdische Mädchen zu retten. Sie wendet
sich wegen der Papiere an Lesstorff. Resigniert willigt Kalluweit ein, dass
Gertrud die Kleine zusammen mit einem polnischen Jungen adoptiert. Dann
meldet er sich freiwillig an die Front. Zur gleichen Zeit gelingt Willi Heyer,
einem deutschen Kommunisten, mit einem polnischen Professor die Flucht aus
dem Konzentrationslager. Nachdem der Krieg endlich vorbei ist, begegnen sich
Gertrud und Heyer, die schon einmal flüchtige Bekanntschaft geschlossen
haben, wieder.
Zu Tode erschöpft vom einsamen Marsch durch die eisige, verwüstete
Landschaft, hat Gertrud endlich ihr Heimatdorf erreicht und mit den beiden
Kindern und einem Säugling, den sie unterwegs aufgelesen hat, in der einst so
verachteten Tagelöhnerkate ihrer Mutter Unterschlupf gefunden. Jetzt drohen
ihr die Kinder, wie viele andere, an Unterernährung und Entkräftung
wegzusterben. Willi Heyer, den die Besatzungsmacht als Bürgermeister des
Ortes eingesetzt hat, beschlagnahmt die Kühe der Großbauern, um dem Elend
abzuhelfen.
Musik: Siegfried Matthus
Kamera: Jürgen Heimlich
Buch: Martin Eckermann
Regie: Martin Eckermann
Gertrud - Ursula Karusseit
Willi Heyer - Manfred Krug
Jürgen Lesstorff - Armin Mueller-Stahl
die alte Lesstorff - Erika Pelikowsky
die alte Habersaat - Christa Lehmann
Gräfin Palvner - Angelica Domröse
Schneider - Volkmar Kleinert
Heinemann - Otto Dierichs
Siebold - Hans Hardt-Hardloff
Frl. Wirsing - Elsa Grube-Deister
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Dienstag, 26.05.2015
(68 Min.)
01:30
MDR SACHSENSPIEGEL kompakt i a f
01:32
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE kompakt i a f
01:34
MDR THÜRINGEN JOURNAL kompakt i a f
01:35
FAKT i a e f
Moderation: Thomas Kausch
(ARD 26.05.2015)
02:05
Umschau extra
02:33
MDR aktuell Eins30 i a f
02:35
25 Jahre Einheit '90: Der Osten - Entdecke wo du lebst
Zwickau - wunderbar verwandelt i a e f
Film von Ulrich Liebeskind
03:05
Geschichte Mitteldeutschlands - Das Magazin i a e f
03:33
MDR aktuell Eins30 i a f
03:35
Sachsen aus halber Höhe a f
Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin (2)
04:20
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
04:50
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
05:20
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
Seite 55/78
MDR FERNSEHEN
Mittwoch, 27.05.2015
Mittwoch, 27. Mai 2015
05:50
Unterwegs in Sachsen i a e f
... wenn alle Brünnlein fließen
(MDR 23.05.2015)
06:20
LexiTV - Wissen für alle i a e f
(MDR 26.05.2015)
07:20
Rote Rosen (1963) i a e f
Fernsehserie Deutschland 2015
08:10
Sturm der Liebe (2226) i a e f
Fernsehserie Deutschland 2015
08:58
MDR aktuell Eins30 i a f
09:00
Brisant i a e f
09:45
Einfach genial i a e f
Das MDR-Erfindermagazin
(MDR 26.05.2015)
10:08
Länder Eins30 i a f
10:10
Seehund, Puma & Co. (37) a f
Siamang Medans Abenteuer
Siamangaffe Medan wurde im letzten Jahr noch im Beutel umhergetragen.
Heute darf sie zum ersten Mal ohne Tierpfleger auf die Affeninsel und räumt
gleich mit dem Vorurteil auf, ein schüchternes, kleines Mädchen zu sein. Sorge
um Seehund Lümmel in der Seehundstation: Er liegt schlaff im Wasser und rührt
sich nicht. Die Jungpinguine im Zoo am Meer Bremerhaven rühren sich umso
mehr und zeigen sich heute in ihrer ganzen flauschigen Pracht.
10:58
MDR aktuell Eins30 i a f
11:00
MDR um 11 i a e f
Das Ländermagazin
11:50
In aller Freundschaft (344) a e f
Tiefschläge
Fernsehserie Deutschland 2007
Seite 56/78
MDR FERNSEHEN
Mittwoch, 27.05.2015
Roland Heilmann feiert sein 5-jähriges Jubiläum als Chefarzt. Während des
Festes stürzt er und verletzt sich am Arm. In der Klinik wird von Martin Stein
eine Fraktur festgestellt, die aber ohne weitere Maßnahmen verheilen wird.
Roland lässt sich überreden, den nächsten Tag in der Klinik zu verbringen und
einige Untersuchungen über sich ergehen zu lassen, da man sich Sorgen um
seine allgemeine Abgeschlagenheit macht. Roland trifft abends auf der Station
Helge Hauschke, der sich nach einem Sturz den Knöchel verknackst hat. Das
Ergebnis aus Rolands Blutuntersuchung liegt am nächsten Tag vor. Die Kollegen
sind geschockt: Leukämie. Professor Simoni und Martin Stein teilen Roland die
Diagnose mit, während Kathrin Globisch mit Pia redet.
Gleichzeitig informiert Brentano Helge Hauschke, dass es eine Auffälligkeit in
seinem Blutbild gibt. Angesichts seiner Vorgeschichte entschließt man sich zu
einer Computertomographie. Während alle über Rolands Diagnose bestürzt
sind, ergibt sich Roland resigniert in sein Schicksal. Er hat keine Kraft mehr zum
Kämpfen. Helge versucht, ihm etwas von seinem Optimismus abzugeben, aber
Roland erteilt ihm eine schroffe Abfuhr. Dr. Brentano hat ebenfalls keine guten
Nachrichten für Helge. Ein aggressiver Gehirntumor hat sich nach zwei Jahren
wieder zurückgemeldet. Helge hat fast schon damit gerechnet und will die
Krankheit besiegen.
Die Ärzte klären die Familie Heilmann über die weiteren Schritte auf. Nach
einer längeren Phase der Chemotherapie hofft man auf eine
Knochenmarkstransplantation, für die aber erst ein geeigneter Spender
gefunden werden muss. Jakob, als nächster Verwandter, soll hierauf getestet
werden. Tags darauf kollabiert Roland, durch eine Rippenfraktur, zugezogen
beim Sturz, die jetzt seine Lunge perforiert hat. Die nötige Operation ist
erfolgreich. Durch die Unterstützung und den Beistand der Familie und der
Freunde schafft es Roland, neuen Mut zu schöpfen und den Kampf mit der
Leukämie aufzunehmen. Sein Mitpatient Helge Hauschke will sich in einem
halben Jahr mit ihm treffen und beide wollen dann gesund sein.
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Wolfram Beyer, Michael Ferdinand
Buch: Oliver Hein
Regie: Peter Wekwerth
Helge Hauschke - Maximilian Haas
Ellen Hauschke - Heike Warmuth
Jakob Heilmann - Karsten Kühn
Jonas Heilmann - Anthony Petrifke
Prof. Dr. Gernot Simoni - Dieter Bellmann
Dr. Roland Heilmann - Thomas Rühmann
Pia Heilmann - Hendrikje Fitz
Dr. Kathrin Globisch - Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein - Bernhard Bettermann
Seite 57/78
MDR FERNSEHEN
Mittwoch, 27.05.2015
Sarah Marquardt - Alexa Maria Surholt
und andere
(44 Min.)
12:35
Die Alleinseglerin i e f
Spielfilm DDR 1987
Christine ist jung, klug, attraktiv und Mutter eines kleinen Sohnes. Als sie das
Segelboot ihres Vaters erbt, das sie wieder in Schwung bringen will, scheint ihr
das Steuerrad ihres Lebens aus den Händen zu gleiten. Sie wird zur
"Alleinseglerin".
Tagsüber arbeitet Christine (Christina Powileit) als Literaturwissenschaftlerin,
doch ihre Arbeit stagniert, weil der Professor nicht an ihre Fähigkeiten glaubt.
Nach der Arbeit muss sie sich um ihren kleinen Sohn kümmern, der auch nicht
eben pflegeleicht ist. Von ihrem Mann Werner (Manfred Gorr) lebt sie getrennt,
trotzdem verbinden sie mehr Gefühle, als ihr lieb sein kann. Zu allem Unglück
erbt sie noch das Segelboot ihres Vaters (Bruno Carstens), das in so schlechtem
Zustand ist, dass es sich als unverkäuflich erweist. Christine beschließt, es zu
behalten und auf Vordermann zu bringen - obwohl ihr so schon der Alltag über
den Kopf wächst. Bald verbindet sie mit dem Boot mehr Hass als Liebe, zumal
an ihrer Besessenheit auch ihr Verhältnis mit dem Musiker Georg (Götz
Schubert) zerbricht und ihre Forschungsarbeit endgültig scheitert. Doch als das
Frühjahr kommt, ist das Boot fertig. Christine besteigt es als "Alleinseglerin"
und landet prompt auf der Sandbank.
DEFA-Regisseur Herrmann Zschoche inszenierte dieses ebenso einfühlsame wie
originelle Frauenporträt Ende der 1980er-Jahre nach dem gleichnamigen Buch
von Christine Wolter. Die Heldin ist bei weitem keine Vorzeigefrau, sondern
eine, die mit den vielfältigen Anforderungen und auch Ansprüchen an sich
selbst nicht klarkommt, trotzdem aber nicht aufgibt. Gespielt wird sie von
Christine Powileit, zu jener Zeit Schlagzeugerin der Rockgruppe "Mona Lise",
die durch ihre unkomplizierte Spielweise den Szenen sehr viel Authentizität
verleiht. Fast kabarettistische Seitenhiebe auf den DDR-Alltag, eine
stimmungsvolle Kamera sowie ein eingängiger Soundtrack tragen zum
Unterhaltungswert der "Alleinseglerin" bei.
Musik: Günther Fischer
Kamera: Günther Jaeuthe
Buch: Regine Sylvester, nach dem gleichnamigen Roman von Christine Wolter
Regie: Herrmann Zschoche
Christine Sieger - Christina Powileit
Dr. Veronika Fischer - Johanna Schall
Werner Sieger - Manfred Gorr
Georg, Musiker - Götz Schubert
Seite 58/78
MDR FERNSEHEN
Mittwoch, 27.05.2015
Frau von Christines Vater - Monika Lennartz
Professor des Instituts - Gunter Schoß
Dr. Klaus Lohmann - Achim Wolff
Kutte - Mathis Schrader
Segler am Liegeplatz - Fred Delmare
nörgelnder Segler am Liegeplatz - Lutz Riemann
und andere
(86 Min.)
14:00
MDR um 2 i a e f
Das MDR-Mittagsmagazin
14:59
MDR aktuell Eins30 i a f
15:00
LexiTV - Wissen für alle i a e f
16:00
MDR um 4 i a e f
Neues von hier
16:30
MDR um 4 i a e f
Gäste zum Kaffee
17:00
MDR um 4 i a e f
Neues von hier & Leichter leben
17:45
MDR aktuell i a e f
18:05
Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Brisant i a e f
18:54
Unser Sandmännchen a f
Jan & Henry - Der spuckende Löwe
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
Seite 59/78
MDR FERNSEHEN
19:00
Mittwoch, 27.05.2015
Ländermagazine
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
19:30
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50
Tierisch tierisch i a e f
Das Tiermagazin des MDR
Mit Uta Bresan
20:15
Exakt i a e f
Das Nachrichtenmagazin
Moderation: Annett Glatz
20:45
Exakt - Die Story
Alt und allein i e f
Wenn Kinder weit weg wohnen
Heidrun S. stammt aus der Oberlausitz. Der Liebe wegen folgte sie ihrem Mann
in die Nähe von Frankfurt/Main. Ihre Eltern sind mittlerweile über 80 Jahre alt
und leben in der alten Heimat - hunderte Kilometer entfernt. Familie K. zog
kurz nach der Wende aus Ilmenau weg, um weit im Westen Arbeit zu finden.
Die Mutter blieb damals in Thüringen und ist nun pflegebedürftig.
Immer größer werden die räumlichen Entfernungen zwischen den
Generationen. Laut Altersstudie leben mittlerweile 46 Prozent aller Kinder,
deren Eltern über 70 Jahre alt sind, zwei Stunden von den Eltern entfernt. Kein
Wunder also, dass Experten des Deutschen Zentrums für Altersfragen
feststellen, dass haushaltsnahe Hilfen von jüngeren für ältere
Familienmitglieder immer seltener werden.
Wie kommen Eltern damit zurecht, dass die erwachsenen Kinder nicht mal eben
schnell vorbeikommen können, um zu helfen? Wie groß ist die Angst der
Kinder, sich nicht ausreichend um die hilfsbedürftigen Eltern kümmern zu
können?
"Exakt - Die Story" begleitet drei Familien, die den Spagat schaffen müssen,
zwischen eigener Familie, Beruf und "des Kümmerns" um die
Familienangehörigen. Telefon, E-Mails und viele Stunden unterwegs am
Wochenende – das kennzeichnet alle drei. Gibt es soziale Netzwerke, die einen
Familienersatz schaffen können? Gibt es Modelle, so dass keiner dabei zu kurz
kommt?
21:15
Biwak i a f
Berge, Menschen, Abenteuer
Seite 60/78
MDR FERNSEHEN
Mittwoch, 27.05.2015
21:45
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
22:05
Tatort: Rückspiel a e f h
Kriminalfilm Deutschland 2002
Zwei auf den ersten Blick zunächst nicht zusammenhängende Fälle führen die
Leipziger und Kölner Kripo erneut zusammen. In Leipzig wird eine
Mitarbeiterin des Kunstmuseums erschossen - ein Eifersuchtsdrama?
Hauptkommissar Kain beginnt in Leipzig die Beschattung ihres Liebhabers und
findet sich unvermittelt in Köln wieder. Am selben Abend werden die
Hauptkommissare Max Ballauf und Freddy Schenk zu einer Autobahn-Raststätte
in Köln gerufen. Hier hat eine Schießerei an einem Sicherheitstransporter
stattgefunden. Gerade noch können Ballauf und Schenk einen der
mutmaßlichen Täter stellen. Während der Festnahme entpuppt er sich jedoch
als ihr Kollege Kain aus Leipzig. Schnell ergibt sich, dass man nicht nur den
Fahrer erschossen hat, sondern auch zwei wertvolle Kunstwerke aus dem
Transporter gestohlen wurden.
Was in Leipzig als Eifersuchtsdrama begann, scheint in Köln als Kunstraub zu
enden. Oder ist es gar ein Versicherungsbetrug? Völlig im Unklaren bleibt
jedoch, warum der Fahrer sterben musste. Und wo ist sein Beifahrer? Die
gemeinsamen Ermittlungen führen die Kölner und Leipziger Hauptkommissare
in eine russische Gaststätte und in das Kölner Diözesanmuseum.
Hauptkommissar Bruno Ehrlicher wagt sich in einen gefährlichen
Undercovereinsatz, ohne seine Kollegen darüber zu informieren. Dem Quartett
wird klar, dass sie nur als Team den verworrenen Fall lösen können. Aber nichts
ist so wie es anfangs schien. Welche Zusammenhänge gibt es zwischen den
Morden in Leipzig und Köln und dem Kunstraub?
Musik: Arno Steffen
Kamera: Kay Gauditz
Buch: Wolfgang Panzer
Regie: Kaspar Heidelbach
Hauptkommissar Max Ballauf - Klaus J. Behrendt
Hauptkommissar Freddy Schenk - Dietmar Bär
Hauptkommissar Bruno Ehrlicher - Peter Sodann
Hauptkommissar Kain - Bernd Michael Lade
Franziska - Tessa Mittelstaedt
Annette Baumann - Katrin Saß
Dusja Samarantowa - Mirijam Agishewa
Olga Samarantowa - Sabine Grabis
Herbert Tauber - Hans Uwe Bauer
Julius Brauer - Stefan Gebelhoff
und andere
Seite 61/78
MDR FERNSEHEN
Mittwoch, 27.05.2015
(88 Min.)
23:33
MDR aktuell Eins30 i a f
23:35
Comedy mit Karsten i a f
(VPS-Datum: 28.05.2015)
00:20
Rockpalast Backstage: Heinz Strunk i a f
00:50
MDR SACHSENSPIEGEL kompakt i a f
00:52
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE kompakt i a f
00:54
MDR THÜRINGEN JOURNAL kompakt i a f
00:55
Exakt i a e f
Das Nachrichtenmagazin
Moderation: Annett Glatz
01:25
Exakt - Die Story
Alt und allein i e f
Wenn Kinder weit weg wohnen
01:53
MDR aktuell Eins30 i a f
01:55
Biwak i a f
Berge, Menschen, Abenteuer
02:23
MDR aktuell Eins30 i a f
02:25
Menschen bei Maischberger i a e f
(ARD 26.05.2015)
03:40
Sachsen aus halber Höhe a f
Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin (2)
04:20
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
04:50
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
Seite 62/78
MDR FERNSEHEN
05:20
Mittwoch, 27.05.2015
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
Seite 63/78
MDR FERNSEHEN
Donnerstag, 28.05.2015
Donnerstag, 28. Mai 2015
05:50
Biwak i a f
Berge, Menschen, Abenteuer
(MDR 27.05.2015)
06:20
LexiTV - Wissen für alle i a e f
(MDR 27.05.2015)
07:20
Rote Rosen (1964) i a e f
Fernsehserie Deutschland 2015
08:10
Sturm der Liebe (2227) i a e f
Fernsehserie Deutschland 2015
08:58
MDR aktuell Eins30 i a f
09:00
Brisant i a e f
09:45
Tierisch tierisch i a e f
Das Tiermagazin des MDR
Mit Uta Bresan
10:08
Länder Eins30 i a f
10:10
Seehund, Puma & Co. (38) a f
Spielen, Fressen und Giraffe Jabbo
Eisbärin Victoria hat endlich das Tauchen gelernt. Seit heute bleibt kein Fisch
mehr auf dem Boden des Eisbärenpools liegen. Freude und Sorge im Jaderpark:
Giraffenbaby Jabbo ist gesund zur Welt gekommen, verweigert aber die
Milchaufnahme. Seehundheuler Fuhrmann geht es ähnlich. Hier ist die
Diagnose aber klar: Er hat starke Bauchschmerzen.
10:58
MDR aktuell Eins30 i a f
11:00
MDR um 11 i a e f
Das Ländermagazin
11:45
In aller Freundschaft (345) a e f
Allein gegen den Rest der Welt
Fernsehserie Deutschland 2007
Seite 64/78
MDR FERNSEHEN
Donnerstag, 28.05.2015
Die allein erziehende Mutter Martha Weitz wird mit einem Knöchelbruch in die
Sachsenklinik eingeliefert. Ihr Sohn Oskar gibt einen Nachbarn, den Einzel- und
Müßiggänger Arne Franzen, als seinen Vater aus, um nicht vom Jugendamt in
ein Heim geschickt zu werden. Arne lässt das pro forma auch zu. Als aber
festgestellt wird, dass ein Herzinfarkt die Ursache von Marthas Sturz war, und
Dr. Eichhorn ihr dringend zu einer Kur rät, weigert sich Arne kategorisch, auch
während dieser Zeit auf Oskar aufzupassen. Martha entscheidet sich deswegen
gegen die Kur. Als sie das Krankenhaus verlassen will, bricht sie mit einem
erneuten Infarkt zusammen. Die Ärzte kämpfen in einer Operation um ihr
Leben. Währenddessen ist Arne in sich gegangen. Vielleicht ist sein
egozentrisches Leben doch nicht so wirklich erfüllend. Martha übersteht die
Operation und Arne erklärt sich bereit, während ihrer Kur die Verantwortung
für Oskar zu übernehmen.
Roland Heilmann beginnt seine Chemotherapie. Er gibt sich zunächst
kämpferisch, wird aber dann von den schweren Nebenwirkungen übermannt.
Seine Frau Pia versucht ihm beizustehen. Doch Roland ist plötzlich jähzornig
und schroff. Kathrin Globisch erklärt, dass dies auch eine Nebenwirkung der
Therapie ist, die ein derartiges Verhalten bei den Patienten auslösen kann.
Roland, der selbst unter seiner Unberechenbarkeit leidet, bittet Pia, ihn nicht
mehr besuchen zu kommen. Erst als Jakob, der bisher der Krankheit seines
Vaters aus dem Weg gegangen ist, Roland zur Rede stellt, besinnt dieser sich
eines Besseren. Bevor er sich aber mit Pia aussöhnen kann, bricht bei ihm eine
fiebrige Infektion aus. Alle bangen um sein Leben. Doch Roland erholt sich und
verspricht seiner Familie, dass er sie nicht mehr von seinem Leben ausschließen
wird.
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Wolfram Beyer, Michael Ferdinand
Buch: Alexander Pfeuffer
Regie: Peter Wekwerth
Dr. Rolf Kaminski - Udo Schenk
Arne Franzen - Torsten Stoll
Martha Weitz - Anja Stange
Oskar Weitz - Fabian Valdeig
Jakob Heilmann - Karsten Kühn
Jonas Heilmann - Anthony Petrifke
Prof. Dr. Gernot Simoni - Dieter Bellmann
Dr. Roland Heilmann - Thomas Rühmann
Pia Heilmann - Hendrikje Fitz
Dr. Kathrin Globisch - Andrea Kathrin Loewig
und andere
(43 Min.)
Seite 65/78
MDR FERNSEHEN
12:30
Donnerstag, 28.05.2015
Krauses Braut i a e f h
Fernsehfilm Deutschland 2011
Krause und Elsa sind fassungslos: Ihre Schwester Meta will heiraten. Mit fast 60
hat sie sich den Kölner Taxifahrer Rudi Weisglut ausgesucht, den sie zwei Jahre
zuvor während Krauses Kur an der Ostsee kennengelernt hat. Seither wirbelt
die rheinische Frohnatur Rudi die brandenburgische Idylle Monat für Monat bei
seinen Besuchen kräftig durcheinander. Doch nicht die Hochzeitspläne selbst
brüskieren die Geschwister, sondern die Tatsache, dass Meta und Rudi sie vor
vollendete Tatsachen stellen. Diese Heimlichtuereien hat es bei den Krauses nie
zuvor gegeben!
Es kommt noch dicker. Meta will Schönhorst verlassen und zu Rudi nach Köln
ziehen. Damit steht die Zukunft des gemeinsamen Gasthofs auf dem Spiel.
Krause und Elsa fühlen sich von ihrer egoistischen Schwester im Stich gelassen.
Elsa muss den Schock mit Hochprozentigem verdauen. Und Horst schaltet auf
stur. Sein Dickschädel kann sich nicht vorstellen, wie die Zukunft ohne die
Schwester aussehen soll. Der Familiensegen hängt schief, und die Braut verliert
die Lust an der eigenen Hochzeit, dabei sollte es doch der schönste Tag in ihrem
Leben werden. Jeder Vermittlungsversuch ist zwecklos. Zunächst.
Musik: Tamás Kahane
Kamera: Florian Foest
Buch: Bernd Böhlich
Regie: Bernd Böhlich
Horst Krause - Horst Krause
Elsa Krause - Carmen-Maja Antoni
Meta Krause - Angelika Böttiger
Rudi Weisglut - Tilo Prückner
Dr. Ramona Jessen - Fritzi Haberlandt
Rolf-Diter Schlunzke - Andreas Schmidt
Lutz Liebmann - Dominique Horwitz
Frau Karsunke - Steffi Kühnert
Günter Karsunke - Fritz Roth
Karsten Lipper "Kalle" - Ludger Burmann
und andere
(89 Min.)
14:00
MDR um 2 i a e f
Das MDR-Mittagsmagazin
14:59
MDR aktuell Eins30 i a f
Seite 66/78
MDR FERNSEHEN
Donnerstag, 28.05.2015
15:00
LexiTV - Wissen für alle i a e f
16:00
MDR um 4 i a e f
Neues von hier
16:30
MDR um 4 i a e f
Gäste zum Kaffee
17:00
MDR um 4 i a e f
Neues von hier & Leichter leben
u.a. mit Richter Gilbert Häfner
Thema: Kinderbetreuung
Anfang des Jahres haben Eltern die Stadt Leipzig auf Schadenersatz verklagt,
weil es hier an Kinderbetreuungsplätzen mangelt. Gilbert Häfner, Präsident des
Landgerichts erklärt das Urteil und geht den Fragen nach, welche Rechte Eltern
haben, denen Betreuungsplätze am anderen Ende der Stadt angeboten
werden, ob Tagesmütter anders als Großeltern haften, sollte dem Kind etwas
passieren? Außerdem: Können Betreuer Kinder ablehnen, weil sie nicht geimpft
sind, Läuse haben oder Fieber? Wie oft im Jahr können Einrichtungen die
Pforten schließen, weil Mitarbeiter Urlaub machen oder sich weiterbilden
wollen?
17:45
MDR aktuell i a e f
18:05
Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Brisant i a e f
18:54
Unser Sandmännchen a f
Ebb und Flo - Ebbs Geburtstag
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
Seite 67/78
MDR FERNSEHEN
Donnerstag, 28.05.2015
19:30
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50
Donnerwetter! i a e f
Erstaunliches - made in Germany
Mit Janine Strahl-Oesterreich
20:15
Lebensretter i a e f
Mit Sven Voss
21:00
Hauptsache gesund i a e f
Moderation: Franziska Rubin
21:45
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
22:05
artour i a e f
Das Kulturmagazin des MDR
22:35
Nah dran i a f
Das Magazin für Lebensfragen
Im Mai schaut sich "Nah dran" in der Welt um und fragt: Wohin kann man
guten Gewissens reisen? Was gehen uns die Krisen in der Welt an?
Außerdem: Wie erleben ausländische Pflegekräfte Deutschland?
Moderation: Anja Koebel
23:03
23:05
MDR aktuell Eins30 i a f
Lebensläufe
Der Conferencier Günthi Krause a
Keine Sause ohne Krause
Film von Sabine Skupin
"Keine Sause ohne Krause" - diesen Slogan hat Günther Krause selbst erfunden.
Er wurde zu seinem Markenzeichen. Der Conferencier, 1923 in Erfurt geboren,
stand mehr als ein halbes Jahrhundert auf den Brettern, die die Welt bedeuten.
Er füllte Häuser, wie das Haus der Heiteren Muse in Leipzig, das Steintorvarieté
in Halle, den Berliner Friedrichstadtpalast. Auch im Fernsehen brachte er die
Leute zum Lachen. Die Künstler, die er ansagte, liebten ihn, weil er stets
liebevoll mit ihnen umging. Wolfgang Stumph beispielsweise, gerät ins
Seite 68/78
MDR FERNSEHEN
Donnerstag, 28.05.2015
Schwärmen, wenn er über ihn spricht. Eigentlich wäre der Bankiers-Sohn am
liebsten Zirkus-Direktor geworden. Aber es kam anders...
(MDR 08.08.2004)
23:35
Erlebnis Musik
TOTO - live in Paris 2007 i a f
Die Rockband TOTO formierte sich in den späten Siebzigern in Los Angeles aus
einer Gruppe von Freunden, hochkarätigen Studio-Musikern, die schon bei
Weltklassebands wie Earth Wind & Fire, Steely Dan und Pink Floyd
mitspielten.1978 traten sie mit ihrem ersten Album "Toto" aus dem Schatten
der Studioszene ins Rampenlicht der Welt des populären Rock. Toto benannte
sich übrigens nach dem Hündchen aus dem Hollywood-Erfolgsfilm "Der
Zauberer von Oz", das eine illustre Schar von Fantasiegestalten auf ihrer Reise
durchs Märchenland begleitete.
Die Reise der Toto-Musiker durch die Musikwelt der späten Siebziger und
Achtziger wird ebenfalls zu einem märchenhaften Erfolg. Hitalben und
Erfolgssingles wie "Hold The Line", "Africa" und "I Won't Hold You Back" lösen
einander ab. Mit dem Super-Hit "Rosanna" gewinnt das Musikerkollektiv
schließlich den Grammy in fünf Kategorien: beste Single, bestes Album, bester
Sänger, bestes Arrangement mit Gesang, beste Aufnahme und bester
Produzent. Der Mix aus Pop-tauglichen Melodien, knackigen Gitarrenriffs und
intelligenten, manchmal fast jazzigen Arrangements, sichert ihnen bis heute
gut gefüllte Konzertsäle.
Das Pariser Konzert wurde im März 2007 im "Le Zenith" mit großem
filmtechnischen Aufwand aufgezeichnet. Die Show war ausverkauft und die
Fans bedachten die Musiker mit frenetischem Beifall. Das Programm zeigt die
Band von ihrer härtesten und rockigsten Seite, die den großen Hits der
Siebziger und Achtziger neue Vitalität verleiht.
(VPS-Datum: 29.05.2015)
01:05
MDR SACHSENSPIEGEL kompakt i a f
01:07
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE kompakt i a f
01:09
MDR THÜRINGEN JOURNAL kompakt i a f
01:10
Die Alleinseglerin i e f
Spielfilm DDR 1987
(MDR 27.05.2015)
Seite 69/78
MDR FERNSEHEN
Donnerstag, 28.05.2015
02:35
Lebensretter i a e f
Mit Sven Voss
03:20
Hauptsache gesund i a e f
Moderation: Franziska Rubin
04:03
MDR aktuell Eins30 i a f
04:05
Sachsen aus halber Höhe a f
Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin (2)
04:20
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
04:50
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
05:20
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
Seite 70/78
MDR FERNSEHEN
Freitag, 29.05.2015
Freitag, 29. Mai 2015
05:50
artour i a f
Das Kulturmagazin des MDR
(MDR 28.05.2015)
06:20
LexiTV - Wissen für alle i a e f
(MDR 28.05.2015)
07:20
Rote Rosen (1965) i a e f
Fernsehserie Deutschland 2015
08:10
Sturm der Liebe (2228) i a e f
Fernsehserie Deutschland 2015
08:58
MDR aktuell Eins30 i a f
09:00
Brisant i a e f
09:45
Donnerwetter! i a e f
Erstaunliches - made in Germany
Mit Janine Strahl-Oesterreich
(MDR 28.05.2015)
10:08
Länder Eins30 i a f
10:10
Seehund, Puma & Co. (39) a f
Der Esel und der Fuhrmann
Endlich ist der Esel im Jaderpark geboren und flitzt putzmunter über die Wiese.
Anders die Pferdeantilopen: Sie trauen sich nur zögerlich auf die Afrikawiese.
Seehundheuler Fuhrmann geht es dagegen immer schlechter. Tanja
Rosenberger in der Seehundstation Friedrichskoog gibt aber nicht auf.
Pumadame Nala darf heute zum ersten Mal mit Pumamännchen Mingo
zusammenkommen. Der faucht erst einmal kräftig umher. Müssen die
Tierpfleger eingreifen?
10:58
MDR aktuell Eins30 i a f
11:00
MDR um 11 i a e f
Das Ländermagazin
Seite 71/78
MDR FERNSEHEN
11:50
Freitag, 29.05.2015
In aller Freundschaft (346) a e f
Geliebte Gewohnheit
Fernsehserie Deutschland 2007
Maik Schröder, ein Mitglied in Otto Steins Motorradclub, erleidet einen Unfall,
bei dem er einen Daumen und einen Zeigefinger verliert. Die Clubvorsitzende
Brigitte Mohn kühlt die abgetrennten Gliedmaßen geistesgegenwärtig, so dass
sie während einer langen Operation in der Sachsenklinik wieder angenäht
werden können. Brigitte und Maik sind seit einem Jahr ein Paar. Nach außen tut
Brigitte so, als sei die Sache mit Maik nur eine Affäre, deren Basis gegenseitige
Stärke und Unabhängigkeit sei. Durch den Unfall wird Brigitte klar, dass sie sich
längst in Maik verliebt hat. Sie traut sich aber nicht, ihm dies zu gestehen, da
sie befürchtet, ihn sonst zu verlieren. Sie weiß wie sehr Maik es hasst, eingeengt
zu werden. Als sich herausstellt, dass die Transplantation nicht erfolgreich war
und die Finger wieder amputiert werden müssen, gesteht Brigitte ihm ihre
Gefühle. Aber Maik, der sich nun als Krüppel empfindet, lehnt Brigittes Gefühle
schroff ab. Er will keine "Almosen" und stößt Brigitte von sich. Er flüchtet aus
dem Krankenhaus und baut einen Unfall.
Roland Heilmann erholt sich von seiner Chemotherapie, dabei schwankt er
zwischen Traurigkeit und Euphorie. Zum Schrecken von Charlotte und Jakob
fängt er an, den Haushalt neu zu organisieren und gerät dabei in einen
Kaufrausch. Erst durch Kathrin Globischs und Martin Steins Vermittlung spricht
sich die Familie aus und lernt mit Rolands Krankheit umzugehen.
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Frank Buschner, Michael Ferdinand
Buch: Martin Wilke
Regie: Matthias Luther
Brigitte Mohn - Patrizia Moresco
Maik Schröder - Igor Jeftic
Jakob Heilmann - Karsten Kühn
Jonas Heilmann - Anthony Petrifke
Prof. Dr. Gernot Simoni - Dieter Bellmann
Dr. Roland Heilmann - Thomas Rühmann
Pia Heilmann - Hendrikje Fitz
Dr. Kathrin Globisch - Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein - Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt - Alexa Maria Surholt
und andere
(44 Min.)
12:35
Tiger der Meere i e f
(La tigre dei sette mari)
Spielfilm Italien 1962
Seite 72/78
MDR FERNSEHEN
Freitag, 29.05.2015
Kurz nachdem der "Tiger der Meere" - der Kapitän des Piratenschiffs "Santa
Maria" - seiner Tochter Consuelo das Schiff übergibt, wird er ermordet. Da man
das Messer von Consuelos Freund William bei ihm findet, wird William des
Mordes für schuldig befunden. Doch er kann mit der "Santa Maria" fliehen nun ist auch Consuelo von seiner Schuld überzeugt.
Eines Tages beschließt der "Tiger" (Carlo Ninchi), Kapitän des berüchtigten
Piratenschiffs "Santa Maria", endlich sein Leben zu genießen. Er hat in seinem
Seeräuberdasein einen ordentlichen Schatz angehäuft, nun soll seine Nachfolge
in einem Kampf von Mann zu Mann entschieden werden. Der tapfere William
(Anthony Steel) besiegt den Schurken Robert (Andrea Aureli), doch nun schaltet
sich zur allgemeinen Überraschung Consuelo (Gianna Maria Canale), die
temperamentvolle Tochter des Piratenkapitäns, in den Nachfolgekampf ein. Sie
ist eine ausgezeichnete Fechterin, der William aus Liebe schließlich den Sieg
überlässt. Doch in der Nacht wird der "Tiger" erstochen - mit Williams Messer.
Obwohl er seine Unschuld beteuert, wird er von den Dorfältesten zum Tode
verurteilt.
Der plötzliche Einfall spanischer Truppen verhindert die Urteilsvollstreckung
und William flieht mit der "Santa Maria". Deren Kapitänin ist nun von seiner
Schuld überzeugt. Doch hinter der Ermordung des Kapitäns steckt Anna de
Cordoba (Maria Grazia Spina), die ebenso geltungsbedürftige wie habgierige
Frau des Gouverneurs, die es auf den Piratenschatz abgesehen hat. William und
Consuelo werden zu gefürchteten Piratenanführern, eines Tages treffen sie
aufeinander. William kann die immer noch geliebte Frau von seiner Unschuld
überzeugen. Gemeinsam kämpfen sie nun gegen die Spanier.
Ein opulent und spannend erzählter Piratenfilm, in dessen Mittelpunkt eine
starke Frau steht, gespielt von der betörenden Gianna Maria Canale.
Temporeich werden Liebeszwist, Intrigen und abenteuerliche Piratenkämpfe
miteinander verbunden.
Musik: Carlo Rustichelli
Kamera: Alvaro Mancori
Buch: Arpad De Riso, Ottavio Poggi und Luigi Capuano
Regie: Luigi Capuano
Consuelo - Gianna Maria Canale
William Scott - Anthony Steel
Rick, sein Freund - Nazzareno Zamperla
Inigo de Cordoba, Gouverneur - Ernesto Calindri
Anna de Cordoba - Maria Grazia Spina
"Tiger", der alte Kapitän - Carlo Ninchi
Serpente - John Kitzmiller
Robert - Andrea Aureli
Der kleine zahnlose Pirat - Carlo Pisacane
Seite 73/78
MDR FERNSEHEN
Freitag, 29.05.2015
Garco - Pasquale De Filippo
und andere
(85 Min.)
14:00
MDR um 2 i a e f
Das MDR-Mittagsmagazin
14:59
MDR aktuell Eins30 i a f
15:00
LexiTV - Wissen für alle i a e f
16:00
MDR um 4 i a e f
Neues von hier
16:30
MDR um 4 i a e f
Gäste zum Kaffee
17:00
MDR um 4 i a e f
Neues von hier & Leichter leben
u.a. mit Profikoch Christian Henze
17:45
MDR aktuell i a e f
18:05
Wetter für 3 i a e f
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Brisant i a e f
18:54
Unser Sandmännchen a f
Pondorondos Lieder - Laterne, Laterne
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
19:00
Ländermagazine
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
Seite 74/78
MDR FERNSEHEN
Freitag, 29.05.2015
19:30
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
19:50
Elefant, Tiger & Co. (621) i a e f
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
20:15
Schlager einer Stadt b e f
präsentiert von Mareile Höppner und Ross Antony
Was passiert, wenn Mareile Höppner und Ross Antony in Köthen einfallen?
Dann wird es lustig, informativ und sehr musikalisch. Denn die beiden beleben
eine altbekannte Tradition wieder: Sie grasen die Stadt ab nach deren größten
Hits!
Das sind zum einen die Menschen, die das 900-jährige Köthen mitsamt seinen
Attraktionen so l(i)ebenswert machen. Zum anderen treffen beide auch auf
musikalische "Schlager einer Stadt", denn Künstler wie Karat, Mary Roos, Maria
Levin u.v.a. bringen die Stadt zusätzlich zum Klingen.
Der Städtetrip mit Musik ist nicht ganz neu. Bereits ab 1964 war Sportreporter
Heinz Florian Oertel mit seiner Unterhaltungsreihe "Schlager einer kleinen
Stadt" im DDR-Gebiet unterwegs - bis 1971 folgten die Schlager aus großen,
internationalen Städten. Nun kommt die Fernseh-Legende persönlich nach
Köthen, um den lange zwischengelagerten Staffelstab an das junge
Entdeckerteam weiterzugeben. Und die legen auch gleich los!
So testet Ross die Gästebetten, die die Köthener Bürger Homöopathen aus aller
Welt bereitstellen. Und Mareile erkundet, warum die Bach-Stadt neuerdings im
September zu einer erstklassigen Varietéhochburg wird. Und gibt es in Köthen
tatsächlich einen Waldemar, der 1980 geboren wurde? Denn damals rief HeinzFlorian Oertel im Kommentatoren-Überschwang junge Eltern dazu auf, ihr Kind
nach Olympiasieger Waldemar Cierpinski zu benennen…
Ach ja: Wer hat eigentlich den längsten … ? Auch dafür gibt es in Köthen einen
kleinen, feinen Verein.
21:45
MDR aktuell i a e f
anschließend: das MDR-Wetter
22:00
Riverboat i a e f
Die MDR-Talkshow
Live aus Leipzig
*
Gäste:
 Simone Solga, Kabarettistin
 Gojko Mitic, Kultschauspieler, DEFA "Chef-Indianer"
Seite 75/78
MDR FERNSEHEN

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Freitag, 29.05.2015
Renate Krößner, Schauspielerin
Michael Gwisdek, Schauspieler
Froonck, Deutschlands bekanntester Hochzeitsplaner
* Weitere Studiogäste ergänzt am 14.04.2015
23:58
MDR aktuell Eins30 i a f
(VPS-Datum: 30.05.2015)
00:00
Kino Royal i a f
Das Filmmagazin
00:15
Ein Paradies für Tiere a e f h
Fernsehfilm Deutschland/Österreich 2005
Thomas Donnhofer hat viele Jahre als Direktor der besten Hotels gearbeitet,
um genug Geld für seinen Wunschtraum zu verdienen: einen eigenen Reiterhof
in Österreich. Zielstrebig treibt er den Ausbau des Hofs voran, als seine von ihm
geschiedene Frau die vierzehnjährige gemeinsame Tochter Stefanie in deren
Ferien zu ihm schickt. Da Stefanie das Landleben hasst, kommt es schnell zu
Konflikten mit dem Vater. Dann aber lernt sie den fünfzehnjährigen Felix
kennen. Felix soll gegen seinen Willen Metzger werden wie sein Vater Alfons
Federer, der Bürgermeister des Ortes.
Derweil lernt Thomas die Tierärztin Dr. Lisa Kern kennen. In einem langen
Prozess lernt er durch sie, sein Herz für die Tiere zu entdecken. Er beschließt,
die Idee vom Reiterhof aufzugeben, um einen Hort für geschundene,
ungeliebte Tiere zu schaffen, und wird die Menschen animieren, für diese Tiere
Patenschaften zu übernehmen. Endlich ist Thomas' widerspenstige Tochter mit
dem Vater einverstanden, und es scheint, dass er und Dr. Kern nach all den
Turbulenzen seines neuen Lebens füreinander bestimmt sind.
Musik: Robert Papst
Kamera: Rainer Gutjahr
Buch: Peter Mazzuchelli
Regie: Peter Weissflog
Thomas Donnhofer - Francis Fulton-Smith
Dr. Bettina Kern - Susanne Michel
Stefanie Donnhofer - Kimberly Rydel
Felix Federer - Valerian Karl
Jakob Federer - Stefan Fleming
Hans Hader - Herbert Fux
und andere
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MDR FERNSEHEN
Freitag, 29.05.2015
(88 Min.)
01:45
Der Schein a
Kurzfilm Deutschland 2006
Ein Mann schickt sich an, die Grenze vom Knecht zum Herren über sich selbst zu
übertreten. Diesem Schritt ordnet er dabei nicht nur all seine Arbeitszeit,
sondern auch sein ganzes Leben unter. In der heutigen Leistungsgesellschaft
will er mitmischen. Sein einziger Sohn soll es dadurch mal besser haben. Er soll
ein anderes Leben führen, als er selbst es tat. Ohne Entbehrungen. Doch bleibt
man bei solch vehementem Streben nach Veränderung noch Herr über die
eigenen Werte?
Kamera: Thomas Handke
Musik: Oliver Gunia
Buch: Veit Hiller, Udo Eidinger nach der Novelle "Die Kuh" von Friedrich Hebbel
Regie: Marco Gadge
Vater - Sebastian Hubel
Sohn - Albrecht von der Heyde
Käufer - Marco Gadge
01:50
Perlen vor die Säue a
Kurzfilm Deutschland 2003
Ein Mann und eine Frau: Sie streichelt seine Hand, seinen Arm, sein Ohr… Sie
lehnt sich über ihn, presst ihr Gesicht an seins, küsst ihn… Ein Geräusch an der
Wohnungstür unterbricht sie.
Kamera: Hendrik Reichel
Buch: Max Schönherr
Regie: Max Schönherr
Mit:
Gritt Galisch
Manolo Palma
Michael Franke
Norman Wagner
02:00
MDR SACHSENSPIEGEL kompakt i a f
02:02
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE kompakt i a f
02:04
MDR THÜRINGEN JOURNAL kompakt i a f
Seite 77/78
MDR FERNSEHEN
Freitag, 29.05.2015
02:05
Elefant, Tiger & Co. (621) i a e f
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
02:28
MDR aktuell Eins30 i a f
02:30
Tierisch tierisch i a e f
Das Tiermagazin des MDR
Mit Uta Bresan
(MDR 27.05.2015)
02:53
MDR aktuell Eins30 i a f
02:55
Quickie i a f
Das Quiz Jubiläums-Spezial
Moderation: Andrea Ballschuh
(MDR 23.05.2015)
03:20
MDR SACHSENSPIEGEL i a e f
03:50
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE i a e f
04:20
MDR THÜRINGEN JOURNAL i a e f
04:50
Sachsen aus halber Höhe a f
Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin (2)
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