Usinger Anzeiger - Adolf Reichwein Schule

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Usinger Anzeiger - Adolf Reichwein Schule
Usinger Anzeiger - Warum Ketchup mal einen Fleck und mal keinen macht
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Maria Kleemiß demonstriert die praktischen Vorteile der
Nanotechnologie - hier beim Ketchup-Test auf einem normalen
Hemd sowie einem mit Nanotechnik behandelten Hemdstoff.
Bild: Stehr
Lokales
22.08.2008
Warum Ketchup mal einen Fleck und mal keinen
macht
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Adolf-Reichwein-Schüler können mit Nano-Koffer zahlreiche
Experimente durchführen
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NEU-ANSPACH (bs). "Ich bin sehr froh, dass wir als Schule
einen der begehrten Nano-Koffer bekommen haben, er ist sehr
gut durchdacht und birgt viele Möglichkeiten", schwärmt Maria
Kleemiß, Chemie- und Physiklehrerin an der Adolf-ReichweinSchule (ARS) in Neu-Anspach. Die integrierte Gesamtschule
gehört zu den landesweit 115 Schulen, die bei einem
Wettbewerb einen der Koffer gewonnen haben. In der näheren
Umgebung haben auch das Kaiserin Friedrich Gymnasium in
Bad Homburg und die Feldberg-/Hochtaunusschule in Oberursel
den Zuschlag für den an der Philipps Universität Marburg
entwickelten Experimentekoffer erhalten.
In der Bewerbung dafür sei es darum gegangen, erklärt die
Lehrerin, wie man als Schule das Thema Nanotechnologie in
den Unterricht integrieren wolle und ob die Schüler auch
wirklich selbst experimentierten. Und dank der schuleigenen
Chemie-AG, dem Wahlpflichtfach Mitmachlabor, in dem fast
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der modernen Gesellschaft
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ausschließlich experimentiert werde, und der Tatsache, dass
auch im normalen Chemie- und Physikunterricht Experimente
generell im Unterricht integriert seien, sei die ARS ausgewählt
worden.
Bei der offiziellen Kofferübergabe in Hanau in der vergangenen
Woche habe Kultusminister Jürgen Banzer den Lehrkräften sehr
ans Herz gelegt, das Thema Nanotechnologie im Unterricht
aufzugreifen, "auch wenn es auf keinem Lehrplan steht",
berichtet Maria Kleemiß,. Die Chemikerin ist überzeugt, dass
sich das prima und für die Schüler spannend umsetzen lässt.
Bei einer Fortbildung hat sie viele Anregungen dafür mit nach
Neu-Anspach gebracht, die sie nur zu gerne demonstriert.
"Nanotechnologie bedeutet eine ganz, ganz kleine Größe, etwa
51000stel eines Haares", erklärt Maria Kleemiß. Dabei gebe es
vielfältige
medizintechnische
und
praktische
Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie. Eine dem Koffer
beigefügte Broschüre zeigt 18 verschiedene Grundexperimente
zum Thema - für alle Altersgruppen an der weiterführenden
Schulen.
"In
der
Mittelstufe
wird
man
sich
eher
phänomenologisch damit beschäftigen, in der Oberstufe jedoch
kommt der theoretische Hintergrund mit dazu." Und dann gebe
es noch eine CD, auf der längere Experimente gezeigt würden,
die den Unterricht sprengen würden.
Der Chemikerin geht es vor allem darum, Bezüge zum Alltag
herzustellen um die Schüler über die Formel hinaus für die
Naturwissenschaften zu begeistern. "Das macht richtig Spaß
und ist auch für uns Lehrer alles andere als 08/15."
Schnell hat sie eine CD in der Hand, die sie mit Acetol
(Nagellackentferner) bestreicht. "Dadurch löst sich die
Oberfläche ab und kristallisiert im Nanobereich." Von der neuen
Oberfläche perlen Wassertropfen, das nenne man hydrophob
und das Phänomen nenne man Lotus-Effekt. Die Vorteile könne
man gut an Stoffen erkenne, erläutert Maria Kleemiß und greift
beherzt zur Ketchupflasche. Erst verteilt sie den roten Saft auf
einem normalen Hemdsstoff, dann auf einem Stück Stoff mit
einer nanotechnologisch hergestellten Oberfläche. Die erste
Stoffprobe ist rot verschmiert, bei der Nano-Probe perlt das
Ketchup einfach ab und hinterlässt keine Spuren.
Der Koffer ermögliche es interessierten Schülern auch, sich
eingehender mit der Thematik zu beschäftigen und
beispielsweise an Wettbewerben wie "Jugend forscht"
teilzunehmen, meint die experimentierfreudige Lehrerin. "Ich
bekomme eine Gänsehaut, wenn ich daran denke, welche
Chancen uns diese Zukunftstechnologie ermöglicht."
Und auch ihre Schüler aus dem Chemie-Leistungskurs hat sie
schon mit ihrer Begeisterung zum Thema angesteckt. So
wollen sie geschlossen als Kurs das 5. Nanotechnische Forum
besuchen, das am 13. November in der Messe Frankfurt ganz
gezielt Nachwuchskräfte und Schüler einlade. "Das Tolle ist,
dass wir hier in Hessen die Nanotechnologie direkt vor der
Haustür haben." Viele der Mittelständler, die sich mit dieser
Technik beschäftigten, seien in Hessen ansässig, ergänzt Maria
Kleemiß und fügt hinzu, dass das für ihre Schüler auch ideale
Berufschancen biete.
http://www.hessen-nanotech.de
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