Tag der offenen Tür - Unternehmensgruppe Birkholz Portal

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Tag der offenen Tür - Unternehmensgruppe Birkholz Portal
Ein Magazin der Unternehmensgruppe Birkholz
2011 | Ausgabe 5 | September
Tag
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Einsicht
Das breit gefächerte,
ressourcenorientierte Angebot der
Physiotherapie im Haus Birkholz bietet Ihnen
die Möglichkeit, auf individuelle Weise Ihre
körperliche und seelische Balance zu steigern
oder zu erhalten.
In einem schönen Ambiente steht Ihnen
ein umfangreiches Angebot mit vielen
Therapien und Kursen pro Monat zur
Verfügung. Natürlich legen wir sehr
großen Wert darauf, dass Sie sich bei
uns von Beginn an rundum wohl fühlen.
Ein
persönliches Wort
Physiotherapie
im
Haus Birkholz
Mittwoch
10:00 Uhr – 12:00 Uhr
Nordic Walking Gruppe
18:00 Uhr – 19:00 Uhr
Back & Bones – Rückenschule für
Werktätige und Senioren
Neuer Kurs ab Oktober:
Beckenbodenschule
Donnerstag
10:00 Uhr – 11:00 Uhr
Rolli Parcours – Rohlstuhltraining
Freitag
10:00 Uhr – 11:00 Uhr
YOGA 70 plus auf dem Stuhl
11:30 Uhr – 12:15 Uhr
Luftiku(r)s – Entspannungsübungen mit
Atemtechniken
Externe Teilnehmer können z. B. eine 10er
Karte YOGA 70 plus zum Preis von 25 Euro
erwerben.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Melanie Lewin,
Physiotherapeutin im Haus Birkholz gerne,
Telefon 030 | 282958-626.
2
HeimKurier | September – 2011
Das Unternehmen
ganz persönlich 4
Mitarbeiter im Porträt 5
terbinden, weil die Fahrer Bewohner,
Impressionen vom
Tag der offenen Tür
6
Ehrenamtler
Nachrichten aus Berlin 8
Nachrichten aus Eisenach 9
die Busse oder Kleintransporter, die
den zügigen Straßenverkehr mal unund
Mitarbeiter
zum
Ausflug oder anderen Erledigungen
abholen oder zurückbringen. Andere
Auszug aus dem vielfältigen
Therapieangebot
Dienstag
10:00 Uhr – 11:00 Uhr
Bilaterale Gruppe für Menschen nach
Schlaganfall
11:00 Uhr – 11.30 Uhr
Step by Stepp – Kurs für Parkinson
Erkrankte
14:00 Uhr – 15.00 Uhr
Sturzprävention – Fit fürs Alter
INHALT • September 2011
Anwohner waren von Anfang an nicht
Angehörige
10
sehr erfreut, wer ihnen da die freie
Veranstaltungstipps 11
nimmt.
Kopftraining 11
Die Arbeit stationärer Pflegeeinrich-
Die Unternehmensgruppe
Birkholz 12
Sicht auf die S-Bahn und den Park
tungen wird von einem Großteil der
Verehrte Leser,
Öffentlichkeit immer wieder in Zwei-
jeder Mensch weiß, dass gute
fel gezogen und deshalb haben viele
Nachbarschaft gepflegt werden
Menschen kein Vertrauen in unse-
will! Seit der Öffnung des
„Haus Birkholz“ im Frühjahr
re Arbeit und stehen unserem Haus
skeptisch gegenüber.
dieses Jahres in Berlin ist das
Dieses Bild wird unserer Arbeit, der
Interesse an unserem Haus stetig
Arbeit vieler engagierter Mitarbeiter
gewachsen.
nicht gerecht! Dagegen wollten wir et-
Anwohner kommen zu uns ins Haus,
was tun. Also haben wir Ende August
und treffen sich zum Mittagessen
für einen Nachmittag unser Haus für
im Café. Andere nehmen mittlerwei-
das breite Publikum geöffnet. Jeder
le sehr rege an den Geschichten und
Besucher konnte sich ein eigenes Bild
Mitteilungen in unserer Heimzeitung
von unserem Haus, unserem vielfälti-
Anteil und greifen gerne ein Exemp-
gen Angebot an Physiotherapie und
lar für zu Hause. Zudem schafft der
Ergotherapie, unseren Pflege- und
allgemein zugängliche Durchgang ei-
Betreuungskonzepten machen. Viele
ne größtmögliche Öffentlichkeit. Un-
Mitarbeiter standen dabei Rede und
ser Haus ist für viele Menschen je-
Antwort. Selbst Bewohner unseres
den Tag einsehbar, zumindest das
Hauses gaben bereitwillig Auskunft.
Erdgeschoss.
Und für ein Unterhaltungsprogramm
Bei schönem Wetter können Sie un-
war selbstverständlich gesorgt. Am
sere Bewohner zwischen Bahndamm,
Ende des Tages haben wir uns über
Blumen und Haus unter den Sonnen-
die vielen Besucher und das große
schirmen sitzen sehen. Sie sehen Mit-
Interesse an unserem Haus riesig ge-
arbeiter, die dafür sorgen, dass auch
freut. Eine Nachlese zum Tag der offe-
alle gut versorgt sind. Unsere Bewoh-
nen Tür finden Sie in diesem Heft.
ner, das lässt sich schon jetzt sagen,
Ich möchte allen Mitarbeitern
genießen den Trubel, die Abwechs-
für Ihren engagierten Einsatz
lung, den Blick auf die vielen Pas-
an dieser Stelle danken. Und
santen. Sie erleben sich mittendrin
unseren Nachbarn möchte ich
im Leben, im Alltag eben und nicht
zurufen: Also dann, auf gute
herausgenommen.
Nachbarschaft!
Dennoch gibt es natürlich Situationen,
Sie sind jederzeit herzlich willkommen!
IMPRESSUM
Herausgeber
Unternehmensgruppe Birkholz
Georgenstraße 64 · 99817 Eisenach
Telefon: 03691 | 716 – 0
E-Mail: [email protected]
Redaktion und Anzeigen
Dagmar Klug-Krögler
Karl-Marx-Straße 156 · 12043 Berlin
Telefon: 030 | 1389 7909
E-Mail: [email protected]
Erscheinungsweise monatlich.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben
nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers
und der Redaktion wieder. Die Redaktion behält
sich die Kürzung und Bearbeitung der Beiträge
vor. Für unverlangt eingesendete Texte, Fotos
und Materalien übernimmt die Redaktion keine
Haftung.
die auch schon mal für Unmut in der
direkten Nachbarschaft sorgen: Z. B.
7Ihr Martin-Michael Birkholz
September – 2011 | HeimKurier 3
Das Unternehmen ganz persönlich
Pflege im „Kiez“
Jeder Berliner weiß es: Als Berliner lebt man im „Kiez“.
Als kundiger Stadtneuling zieht man auch nicht einfach nach Berlin,
sondern man zieht nach Kreuzberg, Friedrichshain, in den Prenzlauer
Berg, nach Spandau oder eben nach Charlottenburg.
Menschen, die grundsätzlich dem
Großstadtleben eher distanziert
gegenüberstehen, weil zu viele
Menschen auf engstem Raum zusammenkommen, in Berlin sind
das 3,4 Millionen Menschen, ihnen sei gesagt: Das Leben im
Kiez macht das Leben, auch in
einer Großstadt wie Berlin, überschaubar. Und die Identität mit
dem Kiez, in dem man wohnt
und lebt, ist mindestens so groß
wie die „ein Berliner zu sein“. Mit
dem neuen Standort in der Gervinusstraße sind wir durch und
durch im Herzen von Charlottenburg angekommen:
Zwischen Ku’damm und Schloss
Charlottenburg, zwischen Funkturm
und Zoologischer Garten. Daran
wollen und sollen unsere Bewohner
teilhaben und wir wollen ihnen die
Teilhabe am Kiezleben ermöglichen.
Der Park nebenan ist so ein Begegnungsort von Bewohnern und
Anwohnern der Umgebung. Die
Einkaufsmöglichkeiten an der Wilmersdorfer Straße nutzen mittlerweile viele unserer Bewohner,
oft auch mit Hilfe der ortskundigen freiwilligen Helfer, von denen manche direkt aus dem Kiez
kommen. Die Trinitatiskirche am
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HeimKurier | September – 2011
Karl-August-Platz ist unserer Einrichtung nicht fremd. Hier finden
die Gottesdienste für demenziell
Erkrankte, Angehörige und Gemeindemitglieder statt. Auch daran nehmen unsere Bewohner teil.
Das allgemeine Bild der Öffentlichkeit von Alten- und Pflegeheimen hat sich leider nur wenig mit
den konzeptionellen Weiterentwicklungen eines Wohn- und Pflegeheims und dessen inhaltlicher
Ausrichtung weiterentwickelt. In
den frühen 60er Jahren betrachtete man Bewohner noch als „Insassen“, die man zu verwahren
hatte. Diese Vorstellung einer
Verwahranstalt änderte sich in
den 70er Jahren und aus den Insassen von einst wurden „Patienten“, die man behandeln wollte.
In einer dritten Phase der Konzeptentwicklung von Alten- und Pflegeeinrichtungen in den 80er und
90er Jahren kamen dann die „Bewohner“ in den Heimen an. Die
Motivation zur Selbstständigkeit
und die Aktivierung im Wohnbereich hielt als Konzept Einzug in
den Pflegealltag. Ende der 90er
Jahre ist man dann noch einen
Schritt weitergegangen und das
Leitbild hieß fortan die Familie.
Alte Menschen sollten Geborgenheit und Normalität in stationären Einrichtungen erfahren. Gemeinsame Wohnküchenbereiche,
Wohnzimmer usw. nehmen heute in vielen Einrichtungen großen
Raum ein. Und die Entwicklung
hin zu Hauswohngemeinschaften
ist ein konsequenter Schritt.
Diese fortwährende konzeptionelle Entwicklung ist etwas, was viele Bürger und Bürgerinnen nicht
wahrgenommen haben. Manch
einer ist in seiner Vorstellung
von der Arbeit und vom Leben
in einer stationären Einrichtung
tatsächlich in den 60er Jahren
steckengeblieben.
Unsere Einrichtungen in Berlin
und Eisenach haben diese Entwicklungen in den letzten 30 bzw.
20 Jahren miterlebt und wir sind
nicht stehengeblieben! Viele Umbau- und Neubaumaßnahmen ha-
ben wir durchlaufen und unsere
Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. In Thüringen werden
wir ab dem Winter Pionierarbeit
im Bereich der pflegebedürftigen,
gehandikapten Senioren leisten.
Unsere Mitarbeiter bilden sich
ständig weiter und bringen neue
Impulse mit in die Häuser. Das
geschieht auch bei Studienreisen. Zuletzt waren Mitarbeiter
beider Häuser in den USA und
Kanada. Als Unternehmen sehen
wir dieses Engagement von unseren Mitarbeitern positiv, denn
nur so können wir sicherstellen,
dass wir als Unternehmen nicht
auf der Stelle treten, sondern wir
zukunftsfähig bleiben. Mit unseren Standorten in Berlin und Eisenach stehen wir für ein modernes, quartiernahes Wohnkonzept.
Zum Wohle der Lebensqualität
unsere Bewohner wollen wir diese Entwicklung in Zukunft weiter
verbessern.
Mitarbeiter im Porträt
Die Frau mit Überblick
An einem der wenigen schönen Sommertage habe ich in
Eisenach eine Verabredung
mit Martina Reime.
Sie sitzt an ihrem Schreibtisch
inmitten von PC, Blumen und
Telefonanlage. Da das Büro am
Eingang zur unteren Ebene des
Haupthauses von St. Annen liegt,
hat sie das rege Treiben ins und
aus dem Haus im Blick. Immer
wieder kommen Mitarbeiter, die
mal kurz Hallo sagen oder mit
einem Anliegen ins Büro treten.
Frau Reime ist die Schnittstelle
zwischen allen: Mitarbeitern aller
Abteilungen, Bewohnern, Angehörige. Jeder weiß, dass man sich
vertrauensvoll an Frau Reime
wenden kann. Sie hat immer eine
Lösung parat oder eine Idee.
Hektik kommt hier nicht auf. Frau
Reime wirkt immer ausgeglichen
und gut gelaunt. Ich frage mich
still und heimlich „Wie macht sie
das bloß?“. Zwischen Kassenbüchern und jeder Menge Telefonanrufe, interne wie externe,
Zwischenrufe von draußen oder
kurzes Winken durch die Tür. Hier
ist immer was los!
Aber sie hat alles im Griff: den
Sekretariatsbereich, Personalakten, Kassenbuch, Taschengeldkonten oder die Zusammenarbeit
mit dem Steuerbüro. Vieles läuft
an ihrem Schreibtisch zusammen.
Auch das Organisieren außer der
Reihe lässt keinen Unmut aufkommen. Künstleragenturen kontaktieren und Clowns oder Musiker für die unterschiedlichsten
Events buchen. All das macht sie
mit viel Spaß.
Spaßfaktor „PC“
Und dann umgibt noch eine Ungewöhnlichkeit diese immer gut
gelaunte und gelassene Frau Reime. Selten habe ich erlebt, dass
jemand der Arbeit am PC so viel
Leidenschaft entgegenbringt. Mit
leuchtenden Augen erzählt sie
von dem tollen Heimprogramm
und von Herrn Hoffmann, dem
Verwaltungsleiter, der für die
Neuerungen am PC verantwortlich ist. Für das Dokumenten-Managementsystem (DMS) hat sie
nur positive Worte. Alles Papier
eingescannt und im PC verfügbar. Tolle Sache! Nicht mehr die
schweren Aktenordner, die man
hin und her bewegen muss. Bei
Frau Reime klingt das alles so locker und leicht.
Unterwegs mit viel PS
auf zwei Rädern
Auf meine Frage, wie Sie denn
nach einem ereignisreichen Tag
Jeder ist aufgefordert, sich an diesem neuen Heft zu beteiligen!
Haben Sie Anregungen, Hinweise, Tipps oder Wünsche?
Wir nehmen diese gerne entgegen. Schicken Sie eine E-Mail
an die Redaktion unter [email protected]
in der Einrichtung ihre innere Ruhe finde, erzählt sie von Haus
und Garten. Gartenarbeit sei für
sie etwas außerordentlich Entspannendes. Auch liebt sie das
Zusammenkommen der Familie am Wochenende. Da toben
dann die Enkelkinder durch den
Garten und bei Kaffee und Kuchen genießt die Familie das
Beisammensein.
Aber an manchen Wochenenden
sind Frau Reime und ihr Mann
nicht anzutreffen, denn dann
geht’s weg auf zwei Rädern. Sie
erzählt mir, dass ihr Mann seine
Leidenschaft für’s Fahren wiederentdeckte, als das Motorrad eines Freundes in der Familiengarage unterstand. Zunächst war das
nur eine Männersache, aber irgendwann nahm Frau Reime mal
hinten Platz. Mal für eine Stunde,
mal einfach ausprobieren! Fortan
eroberte sie sich eine ständige
Platzreservierung auf dem Rücksitz des Motorrads.
Die weiteste Reise, die Frau Reime und ihr Mann bisher gemacht
haben, war Kroatien. „Es hat riesigen Spaß gemacht“, sagt sie.
„Man trifft so viele verschiedene
Leute, die auf dem Motorrad reisen. Man kommt leicht ins Gespräch mit anderen Fahrern. Da
erfährt man viel mehr über die
Leute, als wenn man mit dem Auto unterwegs ist.“
Ich kann mir das bei der kommunikativen Art von Frau Reime sofort vorstellen! Übrigens, einige
Tage nach meinem Besuch in Eisenach erhielt ich eine Email mit
folgendem Inhalt: „Möchte Ihnen
noch mitteilen, dass ich geheiratet habe und nun Reime-König
heiße.“
Liebe Frau Reime-König,
ganz herzlichen Glückwunsch
nachträglich und jede Menge Spaß
und Freude im Ehehafen!
September – 2011 | HeimKurier 5
Clownerie und Tierattraktionen
Musikprogramm I:
Duo Bel Ami
In den 20er Jahren des letzten
Jahrhunderts war Berlin eine
Weltstadt. Eine Stadt, die in Europa ihresgleichen suchte. Das
kulturelle Leben pulsierte am
Kurfürstendamm. Maler und
Schriftsteller,
Literaturkritiker
und Zeitungsmacher, Frauen
in Männerhosen und Bubikopf
neben den Damen der Gesellschaft. Alle kamen sie hier zusammen. Die Musik dieser Zeit
kennt man noch heute.
Das Duo Bel Ami in zeitgemäßen Anzügen mit Hut brachte
auf der Terrasse des „Haus Birkholz“ die 20er Jahre für einen
Nachmittag zurück. Wenn man
dabei die Augen schloss und
an die alten schwarz-weiß Fotos mit dem leichten Braunstich
aus dieser Zeit dachte, bewegten sich plötzlich die Bilder und
man war mittendrin, im Rausch
der 20er Jahre.
Da küsste jemand die Hand von
Madam und tanzte mit ihr in den
Himmel hinein, für Veronica war
der Lenz schon da und wahrscheinlich kann der Sigismund
tatsächlich nichts dafür, dass
er so schön ist. Und ein Freund,
ein guter Freund war dann auch
der kleine grüne Kaktus. Mit
„Wochenend und Sonnenschein“
auf den Lippen verließ man
dann pfeifend und beschwingt
die Terrasse.
Eine nicht alltägliche
Versteigerung
Am späten Nachmittag ließen
es sich Martin-Michael Birkholz
und Klaus Freund, Controller der
Unternehmensgruppe
Birkholz,
nicht nehmen, die angekündigte
Versteigerung für einen gemeinnützigen Zweck im Quartier in die
Hand zu nehmen. Es war eine ungewöhnliche Versteigerung, denn
sie lief nach amerikanischem
Prinzip ab. Für die, die damit nicht
vertraut sind, nun, das geht so:
Vor dem „Haus Birkholz“ standen
die Kinder Schlange bei Stefanello. Der Clown mit schwarzem
Brillengestell auf der roten Nase,
rosa Hemd und schwarzer Baskenmütze erfreute sich ungeahnter Beliebtheit. Er konnte aus den
bunten Luftballons die tollsten
Figuren machen. Und dabei trieb
er seine Späße mit Kindern und
Erwachsenen ohne große Worte zu machen. Der an der Hochschule der Künste ausgebildete Pantomime verstand es mit
Gestik und Mimik sein Publikum
in den Bann zu ziehen und dabei
mit Engelsgeduld die gefragten
Luftballonkreationen zu formen.
Das Geburtstagskind des Tages:
Herr Schöfisch
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Musikprogramm II: Sad Affair
An der Ecke Gervinusstraße/Lewishamstraße brachte die Band Sad Affair ihre Gäste zum Kochen. Neben eigenen
Songs brachten Sie Songs aus dem Bereich Rock, Indie und Pop zum Besten.
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HeimKurier | September – 2011
Musikprogramm III:
Drehorgelmusik
Mit dabei u. a. Creep von Radiohead. Die Band gibt es mit
einigen Unterbrechungen seit
1990. Zuletzt brachte sie das
Album Happiness is easy heraus.
Ein Album voller Emotionen und
Melodien, wie es auf der Internetseite heißt. Sie hätten den
ganzen Abend spielen können,
denn eigentlich wollte niemand
so recht gehen. Die Band hatte
ihr Publikum voll im Griff: Groß
wie klein!
Wer mehr über die Band wissen
will und die Songs vom Album
anhören mag, kann das auf
http://www.myspace.com/
sadaffairband tun.
Jeder, der ein Gebot macht, muss
zahlen. Es werden ein Mindestangebot und die Steigerungsschritte
festgelegt. In unserem Fall waren
das 10 Euro. Jeder, der ein Angebot abgegeben hat, muss umgehend den festgelegten Betrag in
die Kasse einzahlen. Meist hat
sich der Auktionator ein Zeitlimit
gesetzt und nach Ablauf erhält
der, der zuletzt ein Gebot abgegeben hat, den Zuschlag. Bei der
Versteigerung kamen übrigens
rund 950 Euro zusammen. Wir
danken allen Mitbietern. Außerdem danken wir Herrn Dr. Zindler
von der Siemensstadt-Apotheke
für seine großzügige Unterstützung zur Anschaffung der Versteigerungsobjekte. Welchem Zweck
im Quartier das Preisgeld zugute
kommen soll, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Alfred T. Hoffmann und Marina
glauche, beides Freunde der
Familie Birkholz, sind mit Ihrer
Drehorgel altbekannte Gäste
auf den Festen im Haus Birkholz.
Martin-Michael Birkholz im Gespräch mit
einem Gast.
20.
August
2011
Sie ließen es sich nicht nehmen,
auch diesmal altbekannte „Musike“ mit der Drehorgel zum Besten
zu geben.
Die Drehorgelmusik gehört ja
zu Berlin wie auch Heinrich Zille.
Meist zogen Stadtvagabunden
mit ihrem Leierkasten von einem
Berliner Hinterhof zum nächsten.
Die geneigten Zuhörer warfen
dann Münzen aus dem Fenster
als Lohn. Die in Fachkreisen sehr
berühmte Familie Bacigalupo betrieb Ende des 19. Jh. bzw. Anfang
des 20. Jh. eigene Werkstätten
in Berlin. Sie bildeten eine ganze Dynastie von Drehorgelbauern.
Heute kann man Teile ihres großen Werkes noch im Märkischen
Museum in Berlin bewundern.
September – 2011 | HeimKurier
7
Nachrichten aus Berlin
In die Ferne so nah
Am 9. August ging es für Bewohner
und freiwillige Helfer wieder mal
auf Reisen: Und warum in die Ferne
schweifen, wenn man mitten in der
Stadt auf 21 ha Erholungsgebiet ein
bisschen was von der Welt sehen kann.
Der Erholungspark Marzahn wurde 1987 zur 750 Jahr Feier Berlins von Gärtnern des Landes als
Geschenk an die Hauptstadt der
damaligen DDR überreicht. Heute
beherbergt das Gebiet die „Gärten der Welt“. Seitdem im Jahr
2000 der chinesische Garten –
mit 2,7 ha im Übrigen der größte seiner Art in Europa – eröffnet
wurde, wurden die Themenparks
ständig erweitert. Mittlerweile
kann man neben der japanischen
Gartenkunst, balinesischen und
koreanischen
Gartenanlagen
auch einen Garten der Renaissance oder den Garten der Irrwege und Labyrinthe erkunden.
Dabei können sich Besucher nicht
nur an der unterschiedlichen Blütenpracht sondern auch an kleinen Architekturen erfreuen. So
kann man z. B. im chinesischen
Garten auch ein traditionelles
Teehaus besuchen.
Eines war unserer kleinen Besuchergruppe aus dem „Haus Birkholz“ klar: Mit einem Besuch lassen sich die verschiedenen Teile
des Erholungsparks nicht bewältigen. Sie werden wiederkommen
und weitere Entdeckungsreisen
planen.
Kindertagesstätte „Cheburashka“
Berlin kann mittlerweile als Schmelztiegel der Kulturen gelten. Mittlerweile
leben in Berlin fast 900.000 Berliner
mit Migrationshintergrund und prägen
das Stadtleben mit ihrer Vielfalt. Dabei
konzentrieren sich bestimmte Sprachräume auf ganz bestimmte Bezirke.
Vielsprachigkeit und kulturelle Vielfalt sind schon immer ein Zeichen für
Berlin und die einzelnen Bezirke gewesen. Um 1700 haben viele Hugenotten
ihren Platz gefunden, bereits im 17. Jh.
hat sich die Brudergemeinde in Rixdorf
(Neukölln). niedergelassen.
Charlottenburg ist der Bezirk, der
schon seit vielen Jahren ein Zuhause für viele russischsprachige Zuwanderer ist. Entsprechend
wachsen die Kinder zweisprachig
auf.
8
HeimKurier | September – 2011
Für die Mitarbeiter der Kindertagesstätte „Cheburashka“ ist Bilingualität Programm. Sie haben
sich die vielseitige Förderung
zweisprachig aufwachsender Kinder zum Ziel gesetzt. Dabei sollen interkulturelle Kompetenz und
Sozialverhalten genauso gefördert werden wie kreative Entwicklung und Phantasieförderung.
Die Tagesstätte im „Haus Birkholz“ ist nun die fünfte Einrichtung. Die Außenanlage wird in
den nächsten Tagen fertig gestellt sein, so dass auch das rege
Treiben der Kinder draußen stattfinden kann. Interessenten können unter www.kitacheburashka.
de mehr Informationen zur Kinderstätte nachlesen.
Wer ist Cheburashka?
In Russland kennt ihn jedes Kind:
Ein kleines Tier mit braunem Fell und riesengroßen Ohren.
In einer Orangenkiste wird Cheburashka von einem Gemüsehändler entdeckt, der das Tierchen in den Zoo bringt. Dort will
man sich ihm nicht annehmen,
denn es handelt sich um eine
gänzlich unbekannte Spezies.
Fortan lebt Cheburashka allein
in einer Telefonzelle. Das ändert
sich, als er in dem Krokodil Gena einen Freund findet. Beide
ziehen zusammen und erleben
so manches Abenteuer. Meist
müssen sie sich gegen die unerfreulichen Machenschaften
eines bösen Großmütterchen
erwehren. Seit 1969 wurden
mehrere Animationsfilme um
die von Eduard Uspenski erfundene Figur gedreht.
Größere
Bekanntheit
über
Russland hinaus erlangte Cheburashka als Maskottchen der
russischen Olympiamannschaft
bei den Sommerspielen 2004.
Seither begleitet er alle Olympiamannschaften,
allerdings
immer mit anderer Fellfarbe.
2014 wir Cheburashka in den
drei Nationalfarben der russischen Olympiamannschaft in
Sotschi zur Seite stehen.
Nachrichten aus Eisenach
Das historische Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn, erbaut an der
ehemaligen Saline „Glücksbrunn“,
wurde seit 1997 zu großen Teilen
restauriert und liegt nahe dem
kleinen Werrastädtchen Creuzburg, direkt am Elisabethpfad
und dem Werratal-Radweg. Heute beherbergt das Stiftsgut ein
Restaurant und Cafe, Übernachtungsmöglichkeiten und ein unter
Leitung der Diakonie geführtes
„Soziales Projekt für behinderte
Menschen“.
Ein Besuch dieses Projektes war
schon länger geplant und konnte
nun am 10. August verwirklicht
werden. Sieben Heimbewohner
und 2 Betreuungskräfte begaben
sich mit unserem heimeigenen
Kleinbus auf die Reise.
Zuerst wurde das für behinderte
Menschen eingerichtet Gehöft
besichtigt. Unter Anleitung von
Rosenbesuch
aus Eisenach
Am Tag der offenen Tür in Berlin
waren selbstverständlich auch
Gäste aus Eisenach nach Berlin
gekommen, um sich ein Bild von
den neuesten Entwicklungen im
„Haus Birkholz“ zu machen. Eine Besucherin erfreute sich dabei größter Beliebtheit: Susanne
John. Sie war in einem wunderschönen historischen Gewand
erschienen und begrüßte die ankommenden Gäste mit einer Rose, die sie in einem Korb mit sich
trug.
So brachte sie etwas von der Eisenacher Tradition nach Berlin.
Ein Korb gefüllt mit Rosen ist eines der Attribute der Hl. Elisabeth
von Thüringen. Die ungarische
Prinzessin war mit Ludwig, dem
Landgrafen von Thüringen verhei-
Ausfahrt mit Bewohnern
des Haupthauses zum ehemaligen
„Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn“
bei Creuzburg
Betreuungskräften betreiben Behinderte hier einen Bauernhof mit
Tierhaltung und Landwirtschaft.
Die Produkte ihrer Arbeit werden
im eigenen Hofladen vermarktet.
Natürlich musste der Hofladen
auch ausgiebig besichtigt werden.
Die dargebotenen Bioprodukte
wie Käse, Wurst und Getreideartikel verbreiteten einen verführerischen Duft und aktivierten alle
Sinne.
Nach Besichtigung und Verkostung der Köstlichkeiten war der
Appetit Aller angeregt und ein
Besuch des Restaurants ein unbedingte Muss. Natürlich war
unser Besuch angemeldet und
eine bunte Kaffeetafel stand
für unsere Bewohner bereit. Gestärkt und voller Erlebnisse fand
dieser Nachmittag seinen guten
Abschluss.
7 Renate Voss
ratet worden. So wurde die Wartburg ihr Zuhause, das sie allzu oft
verließ, um sich der Pflege von
Armen und Kranken anzunehmen.
Ihr Ehemann wurde von den auf
der Wartburg ansässigen Edelmänner immer wieder wegen der
angeblichen
Verschwendungssucht seiner Frau angemahnt. Als
Ludwig also seiner Frau auf dem
Weg von der Burg begegnete, wollte er wissen, was sie im Korb trage. Elisabeth als gute Christin war
in einer Zwickmühle und doch log
sie ihren Mann an. „Rosen“ sagte sie. Rosen seien im Korb. Ihr
ungläubiger Mann hob das Tuch
an, mit dem sie das Brot aus der
Burgkammer bedeckt hatte. Statt
des Brotes lagen dort Rosen. Es
heißt, dass Ludwig seine Frau
fortan tun ließ, wie es ihr gefiel.
Das historische Kostüm hat Susanne John übrigens mit eigenen
Händen genäht. Sie und ihre Kin-
der mögen das Rollenspiel und
verbringen gerne Zeit auf historischen Mittelalterfesten. In Berlin
hat sie unseren Tag der offenen
Tür mit ihrer Anwesenheit jedenfalls bereichert.
Lieben Dank!
September – 2011 | HeimKurier 9
Beispiel: Rommes j Sommer
tamhei
Eisenach
ednuerf
mifalie
stulbeensl
21. September 2011
fgulsua
Sommerausklang
reischiseffs
heundgeits
zeitheuimng
asteserr
rebühc
klblenumeid
wätzenkachse
Katzenwäsche
Der Tag der deutschen Einheit steht unter dem Motto
„Wir erinnern uns …“
chenmumigräb
Blumenkleid
Tag der deutschen Einheit
zenkaufneisturm
Bücher
03. Oktober 2011
teabueren
Terrasse
Im Saal des Haupthauses St. Annen feiern wir gemeinsam das
Erntedankfest
stusikmunde
Gummibärchen
Erntedankfest
lierbetie
Einkaufszentrum
02. Oktober 2011
goapietherer
Abenteuer
Vorankündigung für Oktober
essmitendat
Musikstunde
Familie Schmidt aus Illmenau wird an diesem Tag mit einem
bunten Herbstprogramm alle anwesenden Gäste überraschen.
Bei Kaffee und Kuchen können sie im Saal des Haupthauses St.
Annen den Nachmittag genießen.
apiezelthereinz
Tierliebe
Herbstprogramm
Ergotherapie
28. September 2011
Mittagessen
Gemeinsam mit Bewohnern des Hauses Felseneck begehen wir
im Haupthaus St. Annen mit einer schönen Feier den „Sommerausklang“. Im Garten ist ein buntes Programm.
Einzeltherapie
im „Haus St. Annen“
(Eisenach) bei Diana Pohl
E-Mail
[email protected]
Telefon 03691 | 716 – 2066
Bringen Sie die Buchstaben in eine
sinnvolle Reihenfolge.
Heimzeitung
im „Haus Birkholz“ (Berlin)
bei Petra Engling
E-Mail
[email protected]
Telefon 030 | 38 39 58 – 008
Buchstabendurcheinander
Gesundheit
Haben Sie Fragen zum Heimaufenthalt?
Mehr Informationen erhalten Sie
Termin: 23. Oktober 2011
Ort: Karl-August-Platz (Charlottenburg), 10627 Berlin
Schiffsreise
HeimKurier | September – 2011
Wir stehen gerne für
Informationen und
Gespräche zur Verfügung.
Sprechen Sie mit uns!
Gottesdienst für Menschen mit Demenz, deren
Pflegekräfte und Angehörige und die ganze Gemeinde.
Ausflug
10
Im Alltag sind wir von der Unternehmensgruppe Birkholz schon
den verschiedenen Angehörigen
begegnet. Aus der praktischen
Die positiven Aspekte der Angehörigenarbeit für Bewohner
überwiegen bei weitem. Und das
Wohlsein unserer Bewohner liegt
uns ganz besonders am Herzen.
Vorankündigung für Oktober
Lebenslust
Es wurde eine Typisierung der Kooperationsstile von Angehörigen
versucht. Herausgekommen sind
dabei vier Angehörigentypen:
7„delegierende Angehörige“
mit oftmals latentem oder offenem Konflikt zum Heim infolge
nicht abgeklärter Vorstellungen
und Einschätzungen (hierzu ist
ca. jeder vierte Angehörige zu
rechnen)
7„aktiv pflegende Angehörige“,
die zum einen durch ihre häufige Anwesenheit zusätzlich Orientierung und Unterstützung
ermöglichen, zum anderen
aber auch Personen darstellen
können, die Pflege und Verantwortung nicht abzugeben im
Stande sind (ca. jeder achte
Angehörige)
7„psychisch stabilisierende
Angehörige“,
wo die gegenseitigen Erwartungen von Angehörigen mit dem
Heim meist abgestimmt sind
und die Integration des Bewohners am besten gelingt (ca. jeder dritte Angehörige)
7„distanzierte Angehörige“,
die sich primär auf hauswirtschaftliche
Zusatzaufgaben
konzentrieren und ein eher gespanntes Verhältnis zum Bewohner haben (ca. jeder dritte
Angehörige)
Berlin
Familie
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat im Jahr 2000 ein
Buch zum Thema „Familiäre Kontakte und die Einbeziehung von
Angehörigen in die Betreuung und
Pflege in Einrichtungen“ herausgegeben. Nach wie vor sind die
Ergebnisse auch nach 10 Jahren
noch aktuell:
Arbeit wissen wir allerdings, wie
wichtig Angehörigenkontakte für
unsere Bewohner sind. Sie sind
ein wesentlicher Faktor zur Stabilisierung im psycho-sozialen
Bereich.
Die Sozialwissenschaftlerin Ursula Kremer-Preiß hat einmal
die „Effekte einer systematischen Angehörigenarbeit“ so
zusammengefasst:
7die Erhöhung der Lebens­
qualität der Bewohner
7die Unterstützung
der Angehörigen in
Krisensituationen
7das Ausmaß der Übernahme
aktiver Rollen durch
Angehörige
7die Verbesserung des Klimas
in den Wohnbereichen
7die positive Auswirkungen
auf die Kooperation von
Angehörigen und Mitarbeitern
durch Reduktion von
Konflikten.
Kopftraining
Freunde
Angehörige und
stationäre Einrichtungen
Veranstaltungstipps
Heimat
Angehörige
September – 2011 | HeimKurier 11
Die
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Birkholz
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