Näher dran Nr. 15 / März-Mai 2007 - Alt

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Näher dran Nr. 15 / März-Mai 2007 - Alt
Nr. 15/März – Mai ´07 >> Kultur, Tourismus, Wirtschaft aus Leipzig und der Region
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I/07
NÄHER
>dran
tskarte
Mit Übersich
– Kabarett,
„Spielstätten
eté“
Theater, Vari
top aktuell Kultur, Tourismus, Wirtschaft +++ im fokus Wilhelm Ostwald +++ Schauspiel Leipzig +++ das titelthema Kabarett, Theater
und Varieté in Leipzig +++ gastbeitrag Zu Besuch im Krystallpalast Varieté +++ Das Kinderinterview: Bernd Hilder +++ vorgestellt
Dresden, Markkleeberg, Torgau, Zwickau +++ boulevard Verbleibe hochachtungsvoll +++ Mein Leipzig lob ich mir: Bernd Lutz Lange
Vorhang auf ...
Kabarett, Theater und Varieté in Leipzig
Foto: Dirk Brzoska (www.maneda.de)
Styling: Denise Fickert (www.book-your-look.de)
Suchen ... und schnell finden: Leipziger Adressen auf einen „Klick“: www.leipzig.de
titelthema > Seite 11
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
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Laufzeit wird die Zustellung der
Zeitung automatisch eingestellt! Das Angebot kann nur
von Haushalten, die in den
letzten drei Monaten noch kein
Abonnement hatten, bestellt
werden. Registergericht: Leipzig, HRA 293.
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✃
vorwort
Ein Feldzug durch
Leipzig
Städten anreisen, um sich
diese außergewöhnliche In­s­zenierung nicht entgehen
zu lassen und das Flair Leip­
zigs zu genießen.
Seit dem 1. März 1957 wird
am heutigen Schauspielhaus
Theaterkunst zelebriert. An­
lässlich dieses Jubiläums verlässt das Ensemble seine
Heimstatt und bricht mit
„Wallenstein“ in der Regie
von Theaterintendant Wolf­
gang Engel auf zu einem
beispiellosen „Feldzug durch
Leipzig“. Das Drama in drei
Akten findet an drei verschiedenen Spielorten statt,
u.a. in der Plagwitzer Baum­
wollspinnerei. Wie der bisherige Zuspruch zeigt, werden viele Theaterfreunde
aus anderen deutschen
Leipzig ist eine vitale Stadt,
in der sehr viele kreative
Köpfe leben. Das Theater ist
genauso ein fester Be­
standteil der Leipziger Kultur
wie z.B. Gewandhaus und
Oper, Literatur und Tanz.
Anlässlich des SchauspielJubiläums sowie als Referenz
an die vielen im Bereich
Theater und Kabarett tätigen Leipziger haben wir in
unserer aktuellen „NÄHER
dran“ eine Übersicht der bekanntesten Ensembles und
Spielstätten zusammengestellt. Da eine komprimierte
Darstellung dieser Art zur
Zeit nicht erhältlich ist, erschwerte
das
unserem
Redaktionsteam die Arbeit,
entfachte aber auch den
Spaß an der Recherche.
entierter gestaltet haben.
Ob eine außergewöhnliche
Klassenfahrt, ein „Varieté­
arrangement“ oder eine
Führung über die Baustelle
des City-Tunnels – wenn Sie
beim Lesen der Artikel Lust
verspüren, Leipzig näher
kennenzulernen und ausgewählte Veranstaltungen zu
besuchen, finden Sie mehr
als 20 buchbare Angebote
mit Kontaktadresse. Wie
wäre es denn, mit einem
„Feldzug durch Leipzig“?
Ich wünsche Ihnen viel
Vergnügen beim Lesen.
Ihr Volker Bremer
Neu ist, dass wir „NÄHER
dran“ deutlich angebotsori-
Das besondere Angebot
Wallenstein. Ein Feldzug durch Leipzig
Wer beim Lesen der aktuellen „NÄHER dran“-Ausgabe auf den Geschmack gekommen
ist, Friedrich Schillers Trilogie „Wallenstein“ in der außergewöhnlichen Inszenierung des
Schauspiel Leipzig zu erleben, dem bieten wir 2007 hervorragende Möglichkeiten. Neben
Angeboten für Individualreisende gibt es selbstverständlich auch Arrangements für
Gruppen. Eine Übersicht finden Sie unter www.lts-leipzig.de (Reiseangebote).
Leistungen:
Termine 2007
•2 x Übernachtung/Frühstück in einem zentral gelegenen Mittelklassehotel
•Abendessen (3-Gang-Menü, exkl. Getränke) in einem historischen Restaurant der Innenstadt am Anreisetag
•Teilnahme an der öffentlichen Stadtrundfahrt am zweiten Tag des Aufenthalts um 10.30 Uhr
•Eintrittskarte der Platzgruppe 2 für die Aufführung von Wallenstein an einem der nachfolgenden Termine
•Touristische Informationsbroschüre
7.4., 22.4., 12.5., 19.5., 2.6., 13.10., 27.10., 17.11., 8.12.
Anmeldeschluss: Vier Wochen vor der Anreise
Preis: ab 179,- EUR pro Person im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag ab 50,- EUR
Leipzig Tourist Service e.V.
Richard-Wagner-Straße 1, 04109 Leipzig
Tel.: 0341-7104-275
Fax: 0341-7104-251
E-Mail: [email protected]
Ariane Zwirner und WallensteinDarsteller Stefan Schießleder
„Ein Feldzug durch Leipzig? – Da kommt es auch auf
das passende Schuhwerk an!“
Inhalt
NÄHER dran
Kultur, Tourismus, Wirtschaft aus Leipzig und der Region
Ausgabe Nr. 15 (März 2007 – Mai 2007)
top aktuell
•Kultur, Tourimsmus, Wirtschaft
Seite 4
im fokus
Seite 7
•Leipziger Stadtteile: Lützschena – Stahmeln
•Leipziger Perlen: Spezialitäten
•Das Kalenderblatt: Wilhelm Ostwald
•Leuchttürme der Kultur: Schauspiel Leipzig
das titelthema
•Vorhang auf – Kabarett, Theater und
Varieté in Leipzig
•Wie alles begann ...
•Theater- und Kabarettensembles
•Übersichtskarte „Spielstätten – Kabarett,
Theater, Varieté“
Seite 11
gastbeitrag Seite 16
• Hinter den Kulissen – Zu Besuch
im Krystallpalast Varieté
• Das Kinderinterview: Zu Gast bei Bernd Hilder
literaturtipps
Seite 17
vorgestellt
• Von Leipzig in die Region: Beliebte
Ausflugsziele – Teil 2
•Dresden, Markkleeberg, Torgau, Zwickau
•Leute in Leipzig
Seite 20
rückblick – ausblick
Seite 28
•Projekte und Aktivitäten des LTS
•Was machen eigentlich die Ehemaligen ...? Seite 29
tourismusnotizen
• Kurzmeldungen aus Gastronomie, Kultur
und Wirtschaft
Seite 30
leipzig in superlativen •Folge 16
Seite 31
meinungen – ansichten
•Leserbriefe an die Redaktion
Seite 32
boulevard
Seite 33
• Verbleibe Hochachtungsvoll (Ein Beitrag
von Daniel Zanetti)
• Mein Leipzig lob ich mir ... – Unterwegs mit
Bernd-Lutz Lange
• Das LTS-Porträt – 5 Fragen an Lydia Busse
• Glorsischd ... De Gwardalschellde
•Schnappschuss des Quartals
• Gewinnspiel
impressum
Seite 34
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
top aktuell
Wir stellen Ihnen aktuelle
Kulturereignisse und überregional bedeutsame Ver­
anstaltungen vor.
Lindenauer Tapetenfabrik: Ein neues Kunstzentrum entsteht
Top aktuell – Kultur und
Veranstaltungen
16. Leipziger Stadtfest
Leipzigs größte Party findet
vom 1.-3.6.2007 statt. Am
Eröffnungsabend wird u.a.
die 80er Jahre Band „Alpha­
ville“ das Publikum begeistern. Weitere Höhe­punkte
sind der „Schlager­abend“
auf dem Nikolai­kirchhof, das
Konzert der Popgruppe
„Münchener Frei­heit“ und
der Live-Auftritt des Berliner
Rappers „Sido“ auf dem
Burg­platz. Zum Ab­schluss
des Stadtfestes erwartet die
Besucher ein besonderer
Leckerbissen: Unter Leitung
von Jürgen Wolf führen auf
dem Nikolai­kirch­hof über
240 Mitwirkende die 9.
Sinfonie von Beet­hoven auf.
www.LeipzigerStadtfest.de
Riccardo Chailly dirigiert 19
große Konzerte
Gewandhauskapellmeister
Riccardo Chailly wird in der
Saison 2007/2008 19 von
59 großen Konzerten dirigieren. Am 31.8.2007 eröffnet er die 227. Saison mit
„CUT III“ von Bernd Franke.
Erstmalig gibt es auch einen
Gast-Solisten. Der Violinist
Christian Tetzlaff ist in dieser
Saison der „Artist in Resi­
dence“.
www.gewandhaus.de
Leipziger Stadtfest: Konzert auf dem Nikolaikirchhof
Leipziger Kunst weiter im
Aufwind
Erst 2006 wurde die alte
Lindenauer Tapetenfabrik in
der Lützner Straße 91 stillgelegt. Jetzt wird daraus ein
neuer Galerienstandort, den
nur ein zehnminütiger Fuß­
weg von der Baumwoll­
spinnerei trennt. „Wir sehen
uns aber keinesfalls in
Konkurrenz zur Baumwoll­
spinnerei“, sagt Kunsthändler
Dr. Claus Bau­mann. Denn
im Gegensatz zu dieser sei
die alte Ta­petenfabrik kompakter und habe einen eher
experimentellen Charakter.
Am 27.4.2007 werden die
fünf Galerien – Produzenten­
ga­lerie Mandy, Galerie Quar­
tier, Projektraum Display,
Galerie Baumann und die
Studio Galerie – mit einer
Party eröffnet. Für die
Kunststadt Leipzig bedeutet
die neue Fabrik einen weiteren Energieschub: Wo die
In­dus­trieepoche endet, beginnt das Experimentierfeld.
tag des Malers und Bild­
hauers Max Klinger. Aus diesem Anlass zeigt das Mu­
seum der bildenden Künste
Leipzig bis 24.6.2007 die
große Jubiläums­aus­stellung
„Eine Liebe. Max Klinger
und die Folgen“. Diese veranschaulicht die überraschend vielfältige Wir­kung
Klingers in der europäischen
Kunst um 1900 und in den
Dekaden danach. Die Schau
zeigt 300 Werke von 40
Künst­lern. Max Klinger wurde am 18.2.1857 in Leipzig
geboren.
www.mdbk.de
Von Monteverdi bis Bach
Den musikalischen Höhe­
punkt der Bachpflege in
Leipzig markiert jährlich das
Bachfest. Es findet 2007
vom 7.-17.6. statt und steht
unter dem Thema „Von
Monteverdi bis Bach“. Zu
den mehr als 80 Ver­an­
staltungen werden über
50.000 Gäste erwartet.
www.bach-leipzig.de
Max Klinger und die Folgen
Die Kunstszene feierte am
18.2.2007 den 150. Ge­burts­
Bachs Spuren in Leipzig
Einladung zur „Wiener
Nacht“
Am 20. und 21.4.2007
findet der 3. Leipziger
Oper­­et­tenball statt. Er lädt
zur „Wiener Nacht“ ein.
Lassen Sie sich verzaubern
von einer unvergesslichen
Nacht voller Musik, Ge­
nuss, Ele­ganz und Lebens­
freude. Ge­nießen Sie Tanz­
lust von Rosen­walzer bis
Rock`n Roll!
Karten: 0341/9653123
www.leipzigeroperettenball.de
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
Wer
diese
entdecken
möchte, kann beim LTS ein
gleichnamiges Reise­ar­ran­
gement buchen. Neben
dem Besuch des „Coffe
Baums“ und einer Stadt­
rundfahrt steht bei diesem
dreitägigen Arrange­ment
auch ein Konzert­besuch im
Sommer­saal des BachArchivs auf dem Programm.
Preis pro Person im DZ ab
99 Euro.
Tel.: 0341/7104275
www.lts-leipzig.de
top aktuell
Wir stellen Ihnen Neuig­
keiten aus dem Tourismus
in Leipzig und der Region
vor.
Hotel Astoria
Top aktuell –
Tourismus
Handelshof wird ab 2007
saniert
Das zweitälteste Leipziger
Mes­­sehaus, der Handelshof
in der Grimmaischen Str. 1-7,
wird ab Frühjahr 2007 saniert und soll zukünftig ein
Oberklassehotel mit ca. 200
Zimmern, Einzelhandel und
Gastronomie beherbergen.
„Die Läden an der Grim­
maischen Straße können im
Sommer 2008 wieder öffnen. Der Rest des Hauses
samt Hotel soll 2009 fertig
werden“, teilte Patrick Fah­
ren­kamp, Vorstand der Leip­
ziger Stadtbau AG, Ende
Januar mit. Der fünfgeschossige, 84 m x 52 m große
Gebäudekomplex
wurde
1908/09 von Georg Weiden­
bach und Richard Tschammer
im Auftrag der Stadt Leipzig
erbaut. Der Handelshof wurde bis 1991 von der Leipziger
Messe zur Waren­präsenta­
tion genutzt und beherberg­
te von 1997-2004 das Mu­­
seum der bildenden Künste.
www.lsbag.de
Hotel Astoria hat neuen
Eigentümer
Es kommt Bewegung in Leip­
zigs Hotellerie. Der US-ame­
ri­kanische
Finanzinvestor
Blackstone Group hat nach
Wird ab 2007 umgebaut:
Handelshof
Medienberichten drei Leip­
ziger Hotels gekauft: „The
Westin Leipzig“, „Radisson
SAS“ und das seit zehn
Jahren leer stehende „Hotel
Astoria“. Die Transaktion ist
Teil des Kaufs der Kette
Deutsche Interhotel durch
Blackstone. Während sich
für die beiden erstgenannten Hotels keine größeren
Konsequenzen ergeben, ist
noch unklar, wie die Pläne
für das „Hotel Astoria“ aussehen. Experten sind sich jedoch einig, dass das 1913/15
erbaute Hotel nicht mehr
lange leer stehen wird.
www.blackstone.com
Görlitz, der oft der „deutsche Thor Heyerdahl“ genannt wird. Der sächsische
Experimentalarchäologe will
jedoch im Gegensatz zum
berühmten Norweger sein
Werk wissenschaftlich hundert prozentig wasserfest
machen. Sein Ziel: Ab Juli
2007 mit einem von In­di­
anern gefertigten Schilf­boot
– der Abora III – von New
York (Amerika) nach Spanien
(Europa) über Nord­afrika bis
nach Teneriffa zu segeln.
Das 12 m lange Schilf­boot
wird von einer zwölfköp-
Wollen den Steinzeithandel zwischen Amerika,
Afrika und Europa beweisen: Dominique Görlitz und sein Team
figen Crew gesteuert. Görlitz
will damit beweisen, dass be­
reits vor 14.000 Jahren regelmäßige Handels­kontakte
zwischen den Kon­tinenten
stattgefunden haben. Damit
das gelingt, setzt der For­
scher auch auf Leip­ziger
Stricke, die von der Seil­erei
Roland gefertigt werden. Als
engagierter „Bot­­schafter“
wird Do­mi­nique Görlitz bei
seinen weltweiten Presse­
terminen neben seiner Ex­
pedition auch für das Leip­
ziger Neuseenland werben.
www.abora3.de
Seit 1998: Phönix-Tour
Erkunden Sie mit dem Bus
das Leipziger Neuseenland
und erleben Sie hautnah
Europas größten Land­
schaftswandel. Die beliebte Stadtrundumfahrt
ver­mittelt ungeahnte Ein­
drücke auf dem Weg vom
Bergbau zur Seenplatte.
Kompetent, informativ und
unterhaltsam – seit 1998.
Tel.: 0341/8605901
www.rundum-leipzig.de
Flutungsstart des Zwen­
kauer Sees
Am 9.3.2007 gab Sachsens
Ministerpräsident Prof. Ge­
org Milbradt am KAP ZWEN­
KAU den „Wasser marsch!“Befehl. Mit der Flutung des
Zwenkauer Sees entsteht
das größte Ge­wässer im Leip­
ziger Neuseen­land. Es wird
mit einer Was­serfläche von
970 ha sogar größer sein als
der Tegernsee. Das Leip­ziger
Neu­seenland ist zur Zeit die
größte Land­schafts­baustelle
Euro­pas. Wo sich einst acht
Braun­kohle­gebiete befanden, werden zukünftig 23
Seen mit einer Was­ser­fläche
von 175 qkm die Land­schaft
von Altenburg bis Bitterfeld
prägen.
www.neuseenland.de
Sachse sticht mit Schilfboot
in See
Dem Wasser verschrieben
hat sich auch Dominique
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
top aktuell
Wir stellen Ihnen Neuig­
keiten aus der Wirtschaft
vor.
Ziert seit Februar 2007 das Leitwerk einer TUIfly-Maschine: Johann Sebastian Bach
Top aktuell –
Wirtschaft
Werben für Leipzig
Ein Flugzeug wirbt künftig
für die beiden Städte Leipzig
und Halle und deren bedeutende Kultur. Die Porträts
der barocken Komponisten
Johann Sebastian Bach und
Georg Friedrich Händel zieren das Leitwerk einer Boe­
ing 737 der Airline TUIfly.
Mit der Aufnahme der Ver­
bindungen zwischen Leipzig/
Halle und den Städten Stutt­
gart, München und Düssel­
dorf sowie Salz­burg und
Klagenfurt wurde der Airport
zum vierten deutschen
Abflughafen der zum TUIKonzern gehörenden Airline.
Ende März werden mit
Venedig, Neapel, Mailand
und Rijeka weitere Ver­
bindungen hinzukommen.
www.leipzig-halle-airport.de
Die Leipziger Messe als
zentraler Wirtschaftsfaktor
Nach dem Rekordjahr 2005
konnte die Leipziger Messe
auch 2006 ein dynamisches
Wachstum verzeichnen. „Wir
lagen zum Jahresende zwölf
Prozent über dem Plan“,
analysierte Messechef Wolf­
gang Marzin. Vier Prozent
mehr Aussteller wurden gezählt. Beim Umsatz blieb die
Messe mit rund 67 Mio.
Euro nur knapp unter dem
Bestwert von 2005. Auch
die Bilanz der Einzelmessen
kann sich sehen lassen. Bei
Anzeige
Streifzüge für Nacht­
schwärmer
Die nächtlichen Stadt­füh­
rungen von Treffpunkt Leip­
zig haben sich zum absoluten Publikumsliebling entwickelt. Bei der Mond­scheintour
im historischen Bus erleben
die Gäste die „Lichter der
Groß­stadt“. Als besonderes
Bon­bon geht es am Ende
der Tour auf die 130 m hohe
Panorama-Plattform
des
Cityhoch­hauses.
Wann: Januar-März jeden
Sa 20-22 Uhr & AprilSeptember jeden Fr & Sa
21-23 Uhr,
Wo: R.-Wagner-Str./ Ecke
Goethestr.
Preis: 19 Euro
Specks Hof
Der Nachtwächter lädt zu
romantischen Abendrund­
gängen durch die Leipziger
Innenstadt ein. Leipziger
und Gäste sind herzlich eingeladen, ihn auf seinem unterhaltsamen Rundgang zu
begleiten.
Wann: März, Oktober-De­
zember jeden Fr & Sa 20-
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
21.30 Uhr, April-September
jeden Fr & Sa 21-22.30 Uhr,
Wo: Gedenksäule an der
Nikolaikirche
Preis: 8 Euro
Tickets gibt es bei:
Treff­punkt Leipzig
Tel.: 0341/149 78 79, im
Niko­lai-Eck (Nikolaikirchhof
4) oder in der Ticketgalerie
(Hainstraße 1).
65 Meter lang: Schildvortriebsmaschine „Leonie“
33 der 37 Messen gab es eine Steigerung der Aussteller,
Besucher- und Flächen­
zahlen. Im Jahr 2006 erhöhten sich auch die Pro-KopfAusgaben pro Besucher um
16 Prozent (84 Euro) und
der Aussteller um 7 Prozent
(9.300 Euro). 2007 wird ein
Jahr der Messepremieren.
Mit acht neuen Ver­an­
staltungen erweitert die Leip­
ziger Messe ihr Programm.
Wolfgang Marzin erwartet
für 2007 Umsätze, die das
Rekordjahr 2005 übertreffen. Die Geländeoptimierung
hinsichtlich Kongress­kapa­zi­
täten und Parkplatzangebot
hat bereits begonnen. Wei­
terhin sind neun Aus­lands­
messen in Planung.
www.leipziger-messe.de
Neues Herz für Leipzig
Endlich ist es soweit. Am
Bayerischen Bahnhof begann am 11.1.2007 die
schwierigste Etappe beim
Bau des Leipziger CityTunnels. In einem 17 m tiefen Schacht wurde die
Schildvortriebsmaschine angeworfen und damit symbolisch der Bohrstart vollzogen.
Gleichzeitig wurde die 65 m
lange und 1.100 t schwere
Riesenmaschine auf den
Namen „Leonie“ getauft.
Die Bergleute durchqueren
mit der Maschine unterir-
disch die Leipziger City. Sie
schneiden so zwei jeweils
neun Meter starke Röhren in
den Untergrund, die den
Bayerischen Bahnhof mit
dem Hauptbahnhof verbinden. Die beiden Röhren sind
jeweils 1.438 m lang. Ins­ge­
samt misst der City-Tunnel
5.279 m. Mit ihm entsteht
bis voraussichtlich 2011 eine
durchgehende Nord-SüdVerbindung. Sie erlaubt es,
das S-Bahn- und Regional­ver­
­kehrsnetz neu zu ordnen.
www.citytunnelleipzig.de
In die Röhre geguckt
Über 1.500 Besucher nahmen bisher an der offiziellen City-Tunnel-Tour teil.
Besonders gefragt ist die
oberirdische Führung, die
jeden Samstag von 10 bis
12 Uhr von der Info-Box
am Brühl bis zum Bayer­ischen Bahnhof führt. Die
Gästeführerin ist als Ar­
chitektin mit dem Jahr­
hundertbau und seiner
Vorgeschichte bestens vertraut. Die öffentliche
Führung ist kostenlos und
wird durch das Sächsische
Ministerium für Wirtschaft
und Arbeit gefördert.
Tel.: 0341/1497879
www.treffpunkt-leipzig.com
im fokus
Jedes Viertel hat seinen besonderen Charme und einzigartigen Charakter. In jeder Ausgabe stellen wir aus
touristischer Sicht einen
Leipziger Stadtteil vor.
Brücke über die Elster am Eingang des Parks, 1826
Leipziger Stadtteile –
Folge 9: Lützschena-Stahmeln
Der Stadtteil liegt im Nord­
westen von Leipzig und
wurde 1999 eingemeindet.
Auf einer Fläche von 18,3
qkm leben über 4.200 Ein­
wohner.
Zur Vorgeschichte
Lützschena gehört zu den
Dörfern entlang der ElsterLuppe-Aue, die schon seit
Urzeiten bewohnt waren.
Ab 600 n. Chr. lebten die ers­
ten Sorben in dieser Gegend.
Die Ersterwähnung des
Ortes war im Jahr 1278.
Wilhelm von Uechtritz aus
Schwertda kaufte 1404 das
Rittergut Lützschena und
ließ ein kleines Dorf entstehen. Die Entwicklung des
Ortes nahm jedoch erst einen Aufschwung, als der reiche Leipziger Kaufmann
Maxi­milian Speck nach
Lützschena kam.
Das Dorf Stahmeln entstand
vermutlich zwischen 600
und 800 n. Chr. mit der
Ansiedlung von Sorben, die
die germanischen Her­mun­
duren nach Westen verdrängten. So stammt der
Name wahrscheinlich vom
slawischen Wort „Stahmil“,
Bismarckturm
dem Ort der Schaffens­
frohen. Eng verbunden ist
die Stahmelner Geschichte
mit dem Nach­barort Wahren.
Das Rittergut Wahren wurde
gemeinsam mit Stahmeln
1592 von dem Ritterguts­
besitzer Ge­org von Blanck
an den Leipziger Rat verkauft. Um 1829 gab es etwa
110 Einwohner, die sich weder eine Kirche, noch eine
eigene Schule leisten konnten.
Ein Spaziergang
Am Ortseingang von Lüt­z­
schena befinden sich die
Gebäude der SternburgBrauerei. 1822 hatte Freiherr
Maximilian Speck von Stern­
burg das Rittergut Lüt­z­­
schena gekauft und 1836/37
die Sternburg Brauerei errichtet. Noch heute bestimmt die Silhouette der
Brauerei mit der grünen
Kuppel des Südhauses und
dem Uhrenturm des Werk­
stattgebäudes die Land­
schaft. Wandern wir weiter
entlang der Halleschen
Straße – der einzigen Haupt­
straße, die durch den ganzen
Ort führt – gelangen wir zu
einem Feld. Dort befindet
sich der Bismarckturm. Um
1914 gegründet, ist er der
höchste Aussichtspunkt im
Norden, von dem sich eine
gute Aussicht auf die
Silhouette von Leipzig bietet. In den Sommermonaten
hat er jeden Sonntag für
Besucher geöffnet. Zurück
zur Hauptstraße, bummeln
wir zur Hainkirche (Elsteraue
7). Die Ev.-Luth. Kirche wur-
de bereits 1321 geweiht und
1906 umgebaut. Besonders
bemerkenswert sind die in
das Dach eingezogene, ornamental ausgemalte dunk­
le Holzdecke. Im Hinterhof
befindet sich der Friedhof
von Lützschena. Am Eingang
erinnert am ehemaligen
Schulhaus eine Bronzetafel
an die Familie Oertel, aus
der über viele Generationen
hinweg Lehrer und Kantoren
stammten. Schlendern wir
am Rathaus vorbei, erreichen wir ein Kriegerdenkmal,
das an die Gefallenen des
Ersten Weltkriegs erinnert.
Dem Schlossweg folgend,
gelangen wir zur Schloss­
kirche, die aus dem 16. Jh.
stammt und für Guts­be­
sitzerfamilien als Gottes­
dienst­raum und Begräbnis­
stätte diente. Der Schlossherr
ließ die Kirche 1855 nach romantischen Vorstellungen
umbauen. Wenden wir unseren Blick, so sehen wir das
1864 erbaute Lützschenaer
Schloss, dass sich heute wieder in Privatbesitz befindet.
Über die Elsterbrücke gelangen wir zum Auenwald mit
der Auenwaldstation, die
seit 1996 ein öffentliches
Begegnungszentrum
im
Interesse des Natur- und
Kulturschutzes ist. Der angrenzende Schlosspark wurde 1825 durch Maximilian
Speck von Sternburg nach
englischem Vorbild angelegt. Sehenswert sind der
Diana-Tempel, die Ruine der
Marienkapelle und wertvolle
Bestände von alten Bäumen.
Der Park steht unter Denk­
Diana-Tempel im Auenwald
malschutz. Nach diesem romantischen Ausflug wandern wir zur Halleschen
Straße zurück. Mit der
Straßenbahn Linie 11 fahren
wir zwei Haltestellen weiter
nach Stahmeln. Aufgrund
seiner verkehrstechnisch guten Anbindung ist Stahmeln
heute ein optimaler Ge­
werbestandort. Hier befinden sich u.a. das Güter­ver­
kehrszentrum (360 ha) sowie die Großdruckerei der
Leipziger Verlags- und Druck­e­
rei­gesellschaft. Sehens­wert
ist die von Franz Lucke 1885
erbaute Mühle. Sie arbeitet
noch heute und prägt mit
dem 35 Meter hohen Silo
das Ortsbild. Entlang der
Stahmelner Straße gelangen
wir zur „Gastwirtschaft zur
Post“. Bei gutbürgerlicher
Küche lassen wir unseren
Spaziergang gemütlich ausklingen.
Raus in die Natur
Die Leipziger Park­an­lagen,
der Auenwald und die
Parkfriedhöfe locken zum
Frühlingsspazier­gang. Im
Rahmen eines Rundgangs
können Sie mit der
Kräuterhexe Grit Nitzsche
auf Ent­deckungs­tour in
die Leipziger Aue gehen.
Dabei erfahren Sie, welche nahrhaften Köstlich­
keiten die Natur für uns
bereithält, wo sie gesammelt, wie sie verwendet
und zubereitet werden
können.
In das Gartenreich von Lüt­
zschena entführt Sie ein
Spaziergang zu den romantischen Park­bauten.
Dabei wird die Geschichte
des Freiherrn Speck von
Stern­­burg erzählt.
Tel.: 0341/3039112
www.leipzigdetails.de
Wichtige Kontakte:
Pro Leipzig e.V.
Waldstr. 19, 04105
Tel.: 0341/98 01 894
www.proleipzig-buecher.de
Bürgeramt LützschenaStahmeln
Am Brunnen 4, 04159
Tel.: 0341/12 35 580
www.luetzschena-stahmeln.de
Hainkirche
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
im fokus
Was ist typisch Leipzig?
Diese Frage wird besonders von Touristen häufig
gestellt. In unserer Rubrik
„Leipziger Perlen“ begeben wir uns auf einen kulinarischen Streifzug durch
Leipzig und stellen Ihnen
typische Spezialitäten vor.
Leipzigs bekannteste Spezialität: Leipziger Allerlei
Leipziger Perlen –
Spezialitäten
Original Leipziger Allerlei
Hier handelt es sich um ein
Hauptgericht aus Frisch­ge­
müsen. Einen überregionalen Bekanntheitsgrad errang die bekannteste Leip­
ziger Spezialität vor allem im
19./20. Jh. Das überlieferte
Originalrezept enthält neben jungen Gemüsesorten
wie Erbsen, Möhren, Kohl­
rabi, Blumenkohl und Spar­
gel auch Morcheln, Fluss­
krebse und Semmel­klöß­
chen. Daher wird es
haupt­sächlich während der
Spargelzeit im Juni serviert,
wenn die Schonzeit für
Flusskrebse vorbei ist und
das Gemüse frisch geerntet
werden kann.
Echter Leipziger Allasch
Allasch ist ein unter Ver­
wendung von Kümmel­des­
tillat hergestellter Kümmel­
Auf der Kneipenmeile
„Drallewatsch“
Haben Sie Lust auf eine
Führung durch Leipzigs
bekannteste Erlebnis­mei­
le? Mehr als 30 Lokale
bieten ihre Spezialitäten
und ein unverwechselbares Flair dar. Bei einem
zünftigen Umtrunk kann
man sich von der sprichwörtlichen Leipziger Ge­
mütlichkeit betören lassen. Die Stadtgeschichte
kommt dabei nicht zu
kurz!
Tel.: 0341/7104280
www.leipzig-erleben.com
likör, der sich durch einen
hohen Alkoholgehalt (etwa
38% vol.), ein starkes
Kümmelaroma und einen
reichlichen Zuckerzusatz aus­
zeichnet. Ursprünglich aus
dem Baltikum stammend
und Anfang des 19. Jh. auch
nach dem Lettischen Gut
Allasch in der Nähe von Riga
benannt, wurde der Allasch
nach der Liquidation des
Gutes in Folge der Oktober­
revolution in Russ­land später
durch den Leipziger Spiri­
tuosen­­fabrikanten Wilhelm
Horn in eigener Destille hergestellt und verkauft. Heute
hat das Unternehmen seinen
Sitz im Bayerischen Bahnhof.
Echter Leipziger Allasch wird
traditionell zur Leipziger Bier­
spezialität Gose konsumiert
und ist, mit ihr gemischt,
auch als Regenschirm bekannt.
www.leipziger-allasch.de
Bachpfeiffen
Die Aussage „Bach in aller
Munde“ nahmen zwei Ge­
wandhausmusiker
1999
wört­­lich und kreierten die
Bachpfeiffen. Die süßen
Leckereien wurden als Hom­
mage an den Thomas­kantor
entwickelt. Die Bachpfeiffen,
eine der längsten Pralinen
der Welt, wurden den Or­
gelpfeiffen aus Bachs Zeiten
nachempfunden und sind
mit Giandulacreme (Hasel­
nusscreme) gefüllt und mit
einer feinen Kaffee­kuvertüre
umschlossen. Die erlesene
Schokolade ist u.a. im Tho­
masshop an der Thomas­
kirche erhältlich.
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
Bachtaler
Pünktlich zum Bachjahr
2000 erschuf der Leipziger
Konditor René Kandler ein
ganz eigenes, unverwechselbares Gebäck: den Bach­
taler. Diese Leckerei wird in
Handarbeit gefertigt und
besteht aus einer Kuvertüre­
schale, gefüllt mit Canache­
creme und Moccanougat.
Den Kern der Bachtaler bildet eine im Haselnuss­
mürbeteig eingeschlossene
Kaffeebohne.
Gose
Diese Bierspezialität ist ein
obergäriges, leicht säuerliches Weißbier mit einem
Alkoholgehalt von 4,5% vol.
Es wird mit dem Zusatz von
Kochsalz und Koriander sowie einem hohen Anteil an
biologischer Milchsäure hergestellt. Der Name dieses
Exoten leitet sich aus dem
Flüsschen Gose ab, aus dem
die Goslaer Braumeister das
Wasser zur Herstellung des
Bieres entnahmen. Nach
dem Dreißigjährigen Krieg
verlagerte sich der Schwer­
punkt vom Harz in das
Gebiet des Fürstentums An­
halt. Fürst Leopold von
Anhalt-Dessau soll die Gose
1738 in Leipzig eingeführt
haben. Um 1900 war die
Gose das meistgetrunkene
Bier der Messestadt. Neben
dem Original sind auch
Mischungen mit Sirup („Son­
nenschirm“) und Kirschlikör
(„Frauen­freundliche“) beliebt. Heute wird die traditio­
nelle Gose wieder in Leipzig
gebraut und in über 40
Lokalitäten angeboten. Die
Gosenschenke „Ohne Be­
denken“ (Menckestraße 5)
ist die einzige noch existie-
rende Gosenschenke an his­
torischer Stelle.
www.leipziger-gose.com
www.gosenschenke.de
www.gose.de
Leipziger Lerche
„Man rupft zwölf Lerchen,
zieht die Haut vom Kopfe,
sengt und wischt sie aus.
Dann sticht man die Augen
aus, hakt die Krallen und
Flügel ab ...“ Bis 1876 wanderten jährlich hunderttausende Singvögel in die
Pfanne und waren eine kulinarische Spezialität der
Stadt, sie wurden mit
Kräutern und Eiern gebacken und mit Sauerkraut
oder im Speckmantel serviert. Ein furchtbares Un­wet­
ter und zahlreiche Bürger­
proteste führten schließlich
zum Verbot der Lerchenjagd.
Als Ersatz erfanden die gewitzten Leip­ziger Konditoren
einen Lecker­bissen aus ofenfrischen Mürbeteig mit einer
Marzipan-Füllung aus Man­
deln und Nüssen. Sie ahmten
die Form der Singvögel nach,
um die betrübten Gourmets
ein wenig zu entschädigen.
Quarkkeulchen
Sie sind eine sächsische
Süßspeise aus 2/3 geriebenen Pellkartoffeln und 1/3
Magerquark, Eiern und
Mehl, die mit Zucker, Zimt,
Vanillezucker sowie abgeriebener Zitronenschale verfeinert werden. Zur Ver­
feinerung kann man Rosinen
hinzugeben. Die Quark­
keulchen, die in Form und
Größe Kartoffelpuffern ähneln, werden in Butter­
schmalz goldbraun gebacken und dann mit Zucker
oder Apfelmus gereicht.
Quarkkeulchen
Sächsische Spezialitäten
von A-Z
Wer sich für Sächsische
Spezialitäten interessiert,
wird auf der Homepage
des Sächsischen Ministeri­
ums für Umwelt und Land­
wirtschaft fündig. In der
Rubrik
„Genuss
aus
Sachsen“ sind über 70
Spezialitäten beschrieben.
Tel.: 0351/5646639
www.smul.sachsen.de/de/wu/
sg/verbraucherservice
Leipziger Räbchen
Eine weitere süße Spezialität
sind Krapfen, die auch
„Leipziger Räbchen“ genannt werden. Die mit
Marzipan gefüllten Pflaumen
werden in einen Eier­
kuchenteig gedrückt, in
Kugelform gebracht und in
Zimtzucker gewälzt. Man
kann die „Leipziger Räb­
chen“ auch selbst herstellen:
Dafür benötigt man besonders feste, entsteinte Back­
pflaumen. Dann werden süße Mandeln und ein wenig
Zucker so lange in einer
Schlagmühle gemahlen, bis
die Mandeln eine Masse er-
Süße Verführung:
„Leipziger Räbchen“
Speisen Sie gut!
Kulinarische Hommage:
Bachpfeiffen, Bachtaler, Bach-Kaffee
Deutschlands ältestes noch in Betrieb
befindliches Kaffeehaus:„Coffe Baum“
geben. Die Pflaumen nun
mit der Marzipanmasse füllen und fest zusammendrücken. Dann werden sie durch
einen Eierkuchenteig gezogen und schließlich in heißem Fett goldgelb gebacken.
Bekömmlich nach dem
Essen: Leipziger Allasch
Originell verpackt:
Leipziger Lerchen
Orgelschmaus
Anfang des 18. Jh. reiste der
Konzertmeister Bach von
Weimar nach Halle, um mit
Thomaskantor Johann Kuh­
nau aus Leipzig und Christian
Friedrich Rolle aus Qued­
linburg die neuerbaute Orgel
der Liebfrauenkirche zu prüfen. Nach alter Sitte folgte
Unter diesem Titel ist in
der Leipzig Information
kostenlos ein Gastro­no­
mieführer erhältlich, der
auf über 100 Seiten einen Kompass zu ca. 500
gastronomischen Ein­rich­
tungen bietet. Er enthält
auch eine Übersicht, welche Lokale die im Beitrag
genannten Spezialitäten
anbieten.
Tel.: 0341/7104265
www.lts-leipzig.de
dem ernsten Geschäft der
Orgelprüfung eine Stärkung
durch Speis und Trank, wofür man eigens ein spezielles
Menü aus 16 Gängen zusammenstellte, den Orgel­
schmaus. Heutigen Essge-­
wohnheiten angepasst, wird
ein 5-Gänge-Menü angeboten:
1. Gang:„Eine gute Brühensuppe“ (klare Brühe vom
Hecht)
2. Gang:„Boeuf à la mode“ (Rostbeef)
3. Gang:„Kellberbraten“
(Kalbssbraten)
4. Gang:„Spritzkuchen“
5. Gang:„Wohl
praeparierter Caffee“ (Kaffee mit
mürbem Zwieback).
Den „Orgel­schmaus“ kann
man u.a. im „Gasthaus
Barthels Hof“ genießen.
www.barthels-hof.de
Der Beitrag wurde recherchiert von Christa Schwarz,
Ariane Zwirner und Andreas
Schmidt.
Sächsische Gemütlich­
keit erleben
Genuss nach erfolgter Orgelprüfung: Orgelschmaus
Darf`s ein Schälchen Heeßen sein oder lieber eine Gose?
Wer den Spuren des Kaf­
feegenusses folgen und
typisch sächsische Spezi­
alitäten
kennenlernen
möchte, der kann beim
LTS ein spezielles Reise­
angebot buchen, das ab
8 Personen gilt und u.a.
zwei
Übernachtungen
und die Teilnahme am
Stadtrundgang „Ey, wie
schmeckt der Coffee süße ...“ beinhaltet. Preis:
ab 155 Euro pro Person
im DZ.
Tel.: 0341/7104275
www.lts-leipzig.de
im fokus
Das Kalenderblatt – 4. April 1932
75. Todestag von Wilhelm Ostwald
Wilhelm Ostwald machte
Leipzig zum Mekka der
Physikalischen Chemie und
leistete auf dem Gebiet der
Farbenlehre
Pionierarbeit.
Für seine grundlegenden
Arbeiten zur Katalyse erhielt
er 1909 den Nobelpreis für
Chemie und war damit der
erste Nobelpreisträger der
Universität Leipzig. Ostwald
wurde am 2.9.1853 als Sohn
einer
deutschstämmigen
Hand­werkerfamilie in Riga
geboren und studierte ab
1872 Chemie in Dorpat.
1882 erhielt er eine Professur
am Polytechnikum Riga. Im
Jahr 1887 wurde Ostwald als
Nachfolger von Gustav
Wiedemann auf den seit
1871 existierenden Lehrstuhl
für Physikalische Chemie an
die Universität Leipzig berufen, dem in der damaligen
Zeit einzigen in der Welt.
Dieses Jahr gilt als Ge­
burtsjahr des damals neuen
Grenzgebietes zwischen Phy­
sik und Chemie. Aus seiner
bedeutenden wissenschaftlichen Schule gingen über 70
spätere Professoren für physikalische Chemie hervor, u. a.
Walther Nernst und Max Le
Blanc. Be­deutsam war vor
allem auch die Gründung
und Heraus­gabe einer eigenen „Zeit­schrift für physikalische Chemie“, dessen ers­
tes Heft am 15.12.1887 im
Verlag von Wilhelm Engel­
mann in Leipzig herauskam.
1898 konnte Ostwald den
Neubau des Physikalischchemischen Instituts der Uni­
versität Leip­zig einweihen.
Dieser bot günstige Vor­aus­
setzungen für seine Ex­peri­
mental­arbeiten. Hier gelang
ihm auch die Realisierung
der katalytischen Oxidation
von Ammoniak (OstwaldVer­fahren, 1902/03). Um
1900 war sein Institut das
Weltzentrum physikalischer
Lehre und Forschung, an
dem sich im März 1901 sogar Albert Einstein bewarb.
Ostwalds
anschauliches
„Lehrbuch der allgemeinen
Chemie“ wurde in alle Welt­
sprachen übersetzt. Da sich
Ostwald nur noch seinen
Forschungen widmen wollte,
ließ sich der Wissenschaftler
Ende August 1906 vorzeitig
in den Ruhestand versetzen.
Er zog sich auf sein 1901 erworbenes Landhaus „Ener­
gie“ in Großbothen zurück
und baute sein eigenes La­
bora­torium aus. Das An­
wesen wuchs bis 1921 auf 7
ha Park und Wiesen. Mit
Landsitz „Energie“ in Großbothen
dem Beginn des Ersten Welt­
krieges arbeitete der künstlerisch begabte Ostwald, der
sich auch als Landschaftsma­
ler betätigte, an einer eigenständigen Farben­lehre. Er
propagierte sie durch Vor­
träge, Publi­ka­tionen sowie
mit der von ihm gegründeten Zeitschrift „Die Farbe“
(1921). Am 4.4.1932 starb
der bedeutende Wis­sen­
schaftler in einer Klinik. Seine
Urne wurde in einem Stein­
bruch auf seinem Land­sitz
beigesetzt. Die Söhne Wolf­
gang Ostwald – Mitbe­
gründer der Kolloid­chemie –
und Walter Ostwald – Treib­
stoffspezialist und Schöpfer
des Begriffes ARAL – traten
erfolgreich in die wissen-
schaftlichen Fuß­stap­fen des
Vaters. Im rund 30 km von
Leipzig entfernten Groß­
bothen ist Ostwalds ehemaliger Land­sitz heute ein touris­
tischer Anziehungs­punkt. Die
1974 eröffnete Wilhelm-Ost­
wald-Gedenk­stätte „Haus
Ener­gie“ kann Do.-Sa. von
10-16 Uhr besichtigt werden.
Kontakt: Tel. 034384/71429
www.ostwaldgedenkstaette.de
Übersichtsplan
Leuchttürme der Kultur –
Schauspiel Leipzig
Ruine des Centraltheaters,
1943
Seit das erste Leipziger Stadt­
theater 1766 eröffnet wurde
hat das Theater einen festen
Platz in Leipzigs Kulturszene.
Bis zum Zweiten Weltkrieg
hatte es seine Haupt­spiel­
stätte im „Alten Theater“
am Brühl, welches jedoch im
Krieg völlig zerstört wurde.
Das
ehemalige
private
Operetten­theater „Central­
theater“ zwischen Bose­
straße und Gottsched­straße
wurde zur Behelfs­spielstätte
des Leip­ziger Schauspiels
nach 1945. Schon 1848/49
war an dieser Stelle Theater
und Varieté im Ver­gnü­g­ungslokal „Cen­tral­halle“
gespielt worden. Im Zu­sam­
10
menhang mit der Neube­
bauung des Grund­stückes
entstand das „Cen­traltheater
am Thomas­ring“. Hier wurden bis 1945 zunächst
Schwänke und Kon­ver­
sationsstücke, später Ope­retten aufgeführt. Da auch
diese Bühne im Krieg stark
beschädigt worden war,
wurde es 1954/57 vom
Architektenteam Souradny,
Brummer, Herbst zum heutigen Erscheinungsbild des
Schauspielhauses umgebaut.
Die Eröffnung erfolgte am
1.3.1957 mit einer Ins­
zenierung von Schillers
„Wallenstein“. Das Theater
erwarb sich trotz des sozialistischen Erziehungsauftrags
einen guten Ruf durch
Neuinterpretationen
von
Werken der deutschen
Klassik, aber auch mit
Werken der Gegenwarts­dra­
matik. Zu DDR-Zeiten war
es mit mehr als 1.500
Mitarbeitern der größte
Bühnenbetrieb
außerhalb
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
von Las Vegas. 1989 endete
die 31 Jahre währende Ge­
neralintendanz aller Bühnen
durch Karl Kayser, und das
Schauspiel wurde künstlerisch selbstständig. Heute
gehört das Schauspiel zu
den wichtigsten Bühnen
Deutschlands und verfügt
über drei Spielstätten. Neben
der großen Bühne mit 668
Plätzen im Zuschauerraum
ist die Neue Szene in der
Gottschedstraße die zweite
Spielstätte. 1983 wurde sie
modernisiert
und
am
21.1.1984 mit der DDRErstaufführung von Volker
Brauns „Guevara oder Der
Sonnenstaat“ wieder eröffnet. Die Dritte Spielstätte,
das Theater hinterm Eisernen
(ThE), befindet sich direkt
auf der Bühne des Schau­
spielhauses hinter dem sogenannten „eisernen Vor­
hang“ – der Feuerschutz­
wand. Das am 19.1.1994
eröffnete ThE bietet Raum
für experimentelles Theater.
Schauspielhaus
Wallenstein-Hauptdarsteller: Matthias Hummitzsch,
Aleksandar Radenkovic, Stefan Schießleder (v.l.)
Das diesjährige 50jährige
Jubi­läum steht am Ende einer 5jährigen Sanierungsund
Renovierungsphase.
Als Ge­burtstagsgeschenk
an das Schauspielhaus ins­
zeniert Intendant Wolf­gang
Engel die Wallenstein-Tri­
logie als Feldzug durch
Leipzig. Die „Piccolomini“
beginnen in der Baum­woll­
spinnerei,
„Wal­len­steins
Tod“ spielt im Schau­
spielhaus und „Wallen­steins
Lager“ findet zum Abschluss
am Völker­schlacht­denkmal
statt.
Kontakt:
Tel. 0341/1268-168
www.schauspiel-leipzig.de
titelthema
Weltweit kennt man Leip­
zig als Musik- und Messe­
stadt. Dass Leipzig aber
auch als Zentrum für
Theater, Kabarett und Va­
rieté viele Allein­stellungs­
merkmale besitzt, wissen
nur Wenige. Begleiten Sie
uns auf unserem Streifzug
durch die faszinierende
Kabarett- und Theater­
szene!
Entspannte Atmosphäre im Krystallpalast Varieté
Im Foyer des Schauspielhauses
Vorhang auf! – Theater,
Kabarett und Varieté in Leipzig
Fototermin
Wie lässt sich das Titelthema
fotografisch am besten umsetzen? Die zündende Idee
kam unserer Stylistin Denise
Fickert. Sie machte den Vor­
schlag, das Redaktions­team
stellvertretend für vier Epo­
chen – die 50er, 60er, 70er
und 80er Jahre – einzuklei­
den und damit ein Sinnbild
für die Wechsel­wirkung zwischen Bühne und Zeitbezug
zu schaffen. Wir starteten
unseren Foto­termin im
Schauspiel, wo gerade die
erste Probe zum „Wallen­
stein“ stattfand. Unser Be­
treuer Tobias Eckart hatte
trotz aller Hektik sehr viel
Geduld mit uns. Als wir in
der Künstlergarderobe gestylt wurden, warfen mehrere kostümierte Schau­
spieler verwirrt einen Blick
hinein und fragten uns: „Bei
welcher Szene spielt ihr
denn mit?“
Unser Fotograf Dirk Brzoska
war begeistert, dass wir viele
Räumlichkeiten des Schau­
spiels fotografisch einbeziehen konnten. Dann führte
uns die Fototour weiter ins
Krystallpalast Va­rieté, wo wir
Die 50er Jahre: Ariane
Die 60er Jahre: Johanna
Leipzig – im Zeichen der
Jubiläen
Im Jahr 2007 feiert das
Schauspiel Leipzig sein 50jähriges, das Leipziger Tanz­
theater sein 40-jähriges, das
Krystallpalast Varieté sein
10-jähriges und das Frosch
Café & Theater sein 5-jähriges Jubiläum. Dies ist mehr
als ein Grund, dass die
„NÄHER dran“-Redaktion
gern zur Thematik recherchiert hat.
selbst einmal im Rampen­licht
stehen durften. Wir schnupperten die Büh­nen­luft und
amüsierten uns köst­lich. Zum
Abschluss des acht­stündigen
Foto-Mara­thons ging es
noch einmal ins Schau­spiel
zurück, um die Abend­
stimmung kurz vor Beginn
BOM_0027_005_110x133_1
des Stückes „Der zerbrochene Krug“ einzufangen.
09.02.2007
14:11 Uhr
Seite 1
Andrang in der Künstlergarderobe
EINE PRODUKTION VON STAGE ENTERTAINMENT
Leipzig · Arena 5.– 8. April
Jetzt die besten Plätze sichern!
Die 70er Jahre: Carolin
Die 80er Jahre: Jamina
ERSTMALIG Highlights aus dem Broadway-Mega-Erfolg „WICKED“!
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NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
11
titelthema
„Das Theater darf nicht
danach beurteilt werden,
ob es die Gewohnheiten
seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob
es sie zu ändern vermag.“
Bertolt Brecht
Gaukler und Artisten zur Messe
Theater in Leipzig –
Wie alles begann ...
Das Theaterleben begann
im 16. Jh. mit den Fast­
nachtsspielen der Stu­den­
ten. Im 18. Jh. folgte dann
eine erste Glanzzeit. Der
Theater­prinzipal Johannes
Velten zählte zum wichtigsten Vor­läufer der deutschen Büh­nenreform. Er
spielte mit seiner Theater­
gruppe zwischen 1679 und
1692 mit kurfürstlichem
Privileg während der Mes­
sezeiten.
Der Hanswurst wird von
der Bühne verbannt
Mitte des 18. Jh. sammelten sich um den Schriftsteller
und Literaturkritiker Johann
Christoph Gottsched und
dessen Frau, die „Gott­
schedin“, Anhänger, die mit
ihren Dramen das entstehende deutsche Theater
förderten. 1727 begründete Gottsched nach dem
Vorbild der Academie francaise die „Deutsche Gesell­
schaft“. Seine Tragödie
„Ster­bender Cato“ wurde
1731 in Leipzig durch
Friederike Caroline Neuber
uraufgeführt. Die „Neu­
berin“ war mit ihrer Schau­
Comödienhaus, 1784
12
spieltruppe 1727 erstmals
in Leipzig aufgetreten. Auf
die Idee Gottscheds eingehend, half sie ihm, das
Drama auf der Bühne einzubürgern und verbannte
im Oktober 1737 im Groß­
bosischen Garten mit ihrem
selbstverfassten
allegorischen Vorspiel „Der alte
und der neue Geschmack“
den Hanswurst von ihrer
Bühne. In Zotens Hof in der
Nikolaistraße wurde durch
ihre Theatertruppe 1748
das Lustspiel „Der junge
Gelehrte“ von Gotthold
Ephraim Lessing aufgeführt.
Deutschlands erstes Stadt­
theater
Dem Bemühen des Leipziger
Bürgertums mit dem The­a­
terprinzipal Heinrich Gott­
fried Koch ist es zu verdanken, das am 10.10.1766 das
Komödienhaus auf der
Rannischen Bastei mit der
Tragödie „Hermann“ von
Johann Elias Schlegel eröffnen konnte. Das erste
Stadttheater Deutschlands
entstand. Mit dem Bau dieser Bastei ließ die Stadt
Leipzig das erste Gebäude
errichten, dessen einzige
Bestimmung der ständige
Theaterbetrieb war. Es befand sich etwa am heutigen
Richard-Wagner-Platz. Das
Streben des neuen The­a­terdirektors Heinrich Gott­
fried Koch ging dahin, das
deutsche Theater zu einer
wirklichen Kunstanstalt zu
erheben. Koch hatte bereits
1752 in Richters Garten
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
Johann Adam Hillers Stück
„Der Teufel ist los“ als ers­
tes deutsches Singspiel aufgeführt.
Goethe und Schiller
Bei der Eröffnung des Ko­
mödienhauses war auch
Johann Wolfgang Goethe
anwesend. Er war am
12.10.1765 nach Leipzig gekommen, um an der
Universität Jura zu studieren. Goethe verkehrte mit
dem Theaterneuerer Gott­
sched. Bei den Tischrunden
in Schönkopfs Weinhaus
am Brühl begegnete er der
Tochter des Hausherrn,
Anna Katharina Schönkopf.
Sie beeinflusste den Poeten
maßgeblich und regte ihn
zu dem Schäferspiel „Die
Laune des Verliebten“ an.
Durch die Aufführung seines Dramas „Die Räuber“
in Deutschland bekannt geworden, kam Friedrich
Schiller auf Einladung seiner
Leipziger
Verehrer
am
17.4.1785 von Mannheim
nach Leipzig. Im Schillerhaus
entstand u.a. die berühmte
„Ode an die Freude“. Einen
Höhepunkt in der Leipziger
Theatergeschichte
stellte
am 11.9.1801 die Ur­auf­
führung von Schillers „Jung­
frau von Orleans“ dar.
Der Aufstieg des Theaters
1817 ließ die Stadt das alte
Komödienhaus im klassizis­
tischen Stil umbauen. Mit
der Bildung eines Ensembles
und der Leitung des gesamten Theaterbetriebes wurde
Karl Theodor Küstner be-
Altes Theater auf der Rannischen Bastei
traut. Unter dessen Regie,
in Zusammenarbeit mit
Heinrich Laube, erlebte das
Theater in den folgenden
Jahren glanzvolle Auf­
führungen, von 1826 bis
1831 war es königlich-sächsisches Hoftheater. Unter
der Leitung Friedrich Sebald
Ringelhardts, von 1832 bis
1844, wurde das Opern­
schaffen besonders gefördert. 19 Jahre später erhielt
Karl Ferdinand Langhans
den Auftrag zum Bau des
Neuen Theaters am Au­gus­
tusplatz, das am 28.2.1868
mit Goethes „Iphigenie auf
Tauris“ eröffnet wurde.
1873 errichtete Carl Damm
in der damaligen So­phien­
straße 17-19 (heute Shake­
spearstraße) ein Schau­
spielhaus, welches ein Jahr
darauf als Carl-Theater eröffnet wurde. Unter seiner
Direktion wurden hauptsächlich Lustspiele und
Operetten gespielt. Kurze
Zeit später wechselte der
Besitz zu Max Stägemann.
Das Theater wurde rekons­
truiert und man benannte
es um in Carola-Theater.
Hier organisierte die Lite­ra­
Theatralisches Leipzig
Lernen Sie im Rahmen
eines dreitägigen Auf­ent­
halts Leipziger Flair und
die faszinierende The­
aterszene kennen. Den
besonderen Höhe­punkt
Ihres Leipzig-Aufenthalts
bildet eine Vorstellung im
Frosch Café & Theater,
einer der begehrtesten
Klein­kunstbühnen Sach­s­ens. Preis: ab 114 Euro
pro Person im DZ
Tel.: 0341/7104275
www.lts-leipzig.de
rische Gesellschaft in Leip­
zig am 13.10.1895 mit der
Uraufführung von Ger­hart
Hauptmanns „Friedens­fest“
ihre
erste
Theater­vor­
stellung. Am 10.9.1902 eröffnete Max Stägemann
das Theaterhaus in der
Sophienstraße als Leipziger
Schauspielhaus mit Schillers
„Wallensteins Lager“. Der
damit begonnene Aufstieg
des Theaters wurde ab 1911
unter Fritz Viehweg fortgesetzt.
Der Bosische Garten
titelthema
Theater in Leipzig – Büh­
nen, Ensembles, Festivals
Bimbo Town
Tel.: 0341/3915861
www.bimbotown.de
Gegr. 1996
Bimbotown ist ein Projekt
des englischen Aktions­küns­t­
lers Jim Whi­ting, der es
schafft, am ersten Samstag
des Monats das Pub­likum
mit in das Ge­schehen einzubinden. Den Mittel­punkt
dieser Veranstaltungs­stätte
bilden lebende Skulp­turen,
die durch elektrische An­
triebe ständig in Be­we­gung
sind, ergänzt durch PartyGags wie hüpfende Sessel
und Stühle, ein fressendes
Sofa und eine Bett­fahrt.
Spiel­stätte: Bimbo Town,
Spinnereistraße 7
Cliff Polpott und sein
Knecht Matti
Tel.: 0341/3014397
www.nato-leipzig.de
Gegr. 1999
Dieses Ensemble zeigt ein
multimediales Spek­takel im
Kammervirtuosen-Stil mit
Kabinettstücken aus Thea­
ter, Schaustellerei, Impro­vi­
sation und nicht ganz
unsonderlicher Musik. Es
handelt vom Böse­wicht, ge­­
trieben von seinem Knecht
und den vehementen Un­
bilden dieser Welt.
Spielstätte: naTo, Karl-Lieb­
knecht-Str. 48
Connewitzer Cammer­spiele
Tel.: 0341/3067606
www.cammerspiele.de
Gegr. 2000
Sie präsentieren ein monatliches Theater-Programm aus
modernen Stücken und
frisch inszenierten Klassi­
kern. Der Wohn­zimmerCharakter des Aufführungs­
raumes hat ihnen den Ruf
der kleinsten Bühne Leipzigs
eingebracht. Es finden bis zu
40 Besucher Platz.
Spielstätte: Werk II, Koch­
straße 132
DachTheater Leipzig
Tel.: 0341/3913219
www.haus-steinstrasse.de
Gegr. 1997
Es fungiert als Dach für
mehrere
Amateurensem­
bles. Vom Kindermusikthe­
ater über „Schillers Erben“
bis zur „English Drama
Group“ garantieren verschie­
dene Ansätze des The­aterMachens Ab­wechs­lung.
Spielstätte: Haus Stein­
straße, Steinstraße 18
euro-scene Leipzig
Festival zeitgenössischen europäischen Theaters
Tel.: 0341/9800284
www.euro-scene.de
Gegr. 1991
Sie ist das einzige große
Theaterfestival Leipzigs und
eines der bedeutendsten
Festivals für zeitgenössisches
Theater und innovativen
Tanz in Europa. Dazu gehören bekannte Compagnien
sowie noch unbekannte
Künstler, wobei Pro­duk­tio­
nen aus Osteuropa ein
Marken­zeichen des Festivals
sind. Unter der Leitung von
Festivaldirektorin Ann-Elisa­
beth Wolff werden jährlich
im November etwa 15
Gastspiele in rund 25 Vor­
stellungen und neun Spiel­
stätten präsentiert.
Büro: Gottschedstr. 16
Chansontheater,
The­a­ter­
stücke sowie Lesungen.
Spielstätte: Thomasiusstr. 2
www.leipzigertanztheater.de
Hochschule für Musik und
Theater „Felix Mendelssohn
Bartholdy“
Tel.: 0341/2144901
www.hmt-leipzig.de/
Gegr. 1843
Sie besaß schon im 19.Jh. eine große internationale Aus­
strahlung, die das Mu­sik­
leben benachbarter Natio­
nen durch die Leipziger
Absolventen prägte. Heute
umfassen die Fachbereiche
außer Musik auch Musik­the­
ater, Dramaturgie, Musical
und Schauspiel. Hervorzu­
heben sind die Inszenie­
rungen des Som­mertheaters
im Juli, wo Studenten ihr
Können vorstellen.
Spielstätte: Dittrich-Ring 21
Inselbühne Leipzig e.V.
Tel.: 0341/2122447
Gegr. 1989
Volker Insel gründete die
Inselbühne mit der ersten
Produktion „Unheimliche Be­
gegnungen der vierten Art“
und ist jährlich u.a. im
Rahmen des Sommerthe­a­
ters präsent.
Spielstätte: Mobiles Theater
Kellertheater
Tel.: 0341/1261261
www.oper-leipzig.de
Figuro Marionettentheater
Tel.: 0341/8696898
www.figuro-theater.de
Gegr. 1989
Das Repertoire von Leipzigs
größtem Marionetten­the­a­
ter umfasst klassische und
moderne Inszenierungen mit
Schwerpunkt Musik-, Tanzund Sprechtheater.
Spielstätte: Mobiles Theater
Frosch Café und Theater
Tel.: 0341/2251363
www.frosch-cafe.de
Gegr. 2002
Das Besondere der kinderfreundlichen Spielstätte be­
steht in der Ver­bindung von
Nicht-Rau­cher-Café mit einer Klein­­kunst­bühne und im
umfangreichen Spielplan.
Die­­ser umfasst neben Eigen­
produktionen, bei denen die
„Hauskünstler“ Katrin Troen­
dle und Bert Callen­bach federführend sind, auch eine
große Anzahl Gastspiele von
Künstlern aus dem deutschsprachigen Raum. Die Band­
breite umspannt Ka­ba­rett,
Leipziger Tanztheater
Tel.: 0341/3385530
Gegr. 1970
Das Kellertheater im Opern­
haus ist die integrierte Stu­
diobühne und bietet 99
Besuchern Platz. Es wird
während der Sanierungs­
maßnahmen der Oper 2007
noch stärker genutzt. Das
Foyer hat kürzlich einen echten Lounge-Charakter erhalten und präsentiert sich nun
im neuen edlen Look.
Spielstätte: Augustusplatz 12
Kindermusiktheater
„Mathias Marschner“
Tel.: 0341/3913064
www.kindermusiktheater.net
Gegr. 1996
Unter der Leitung von
Mathias Marschner unterhält das Kindermusiktheater
sein Publikum mit zeitlosen
Märchen-Musicals und ei­
nem jährlich stattfindenden
Weih­nachts-Märchen-Mu­
sical. Es kommen nur eigene
geschriebene Stücke zur Auf­
führung.
Spielstätte: u.a. Haus Stein­
straße, Steinstraße 18
Gegr. 1967
Generationsübergreifend wer­
den in der Juniorcompany
und Company abendfüllen­de
Produktionen erarbeitet. Der
Verein bildet eine Platt­form,
die schon Kinder und Ju­gend­
liche im zeitgenössischen
Tanz ausbildet. Die Com­pany
umfasst ca. 30 Tänzer. Etwa
320 Kinder und Jugendliche
erhalten eine Aus­­­bildung in
der Junior­company.
Spielstätte: u.a. Peterskirche
Bimbo Town
Connewitzer Cammerspiele
LOFFT
Tel.: 0341/35595510
www.lofft.de
Gegr. 1999
LOFFT ist kontinuierliche
Spiel­stätte und Produktions­
zentrum für freie Theaterund Tanzproduktionen und
bietet professionelle Pro­
duktions- und Aufführungs­
möglichkeiten für freie Dar­
stellende Kunst.
Spielstätte: Lofft Leipzig,
Lindenauer Markt 21
Festival MANöVER
Tel.: 0341/8632818
Aufführung im DachTheater
Ann-Elisabeth Wolff (Festival­
direktorin euro-scene Leipzig)
www.bfot.de
Gegr. 1992
Es wird vom Büro für OffTheater veranstaltet. Vor­ge­
stellt werden Produktionen
aus dem In- und Aus­land in
verschiedenen Spielstätten.
euro-scene Leipzig
Musikalische Komödie
Tel.: 0341/1261-115
Von Weibspersonen,
Kaffeemädchen und lockeren Frauenzimmern
Eine weltoffene Stadt wie
Leipzig hatte zu allen
Zeiten auch ein Leben
hinter den Kulissen – irgendwo zwischen Sitte
und Sittlichkeit. Die oft
zweideutigen Geschichten
dieses amüsanten Rund­
gangs berichten vom
Theaterleben, von Kaffee­
häusern und gut besuchten Droschken.
Tauchen Sie ein in die
Welt der großen Männer
und
kleinen
Dirnen.
Termine: jeden zweiten
und vierten Freitag im
Monat 16.30 Uhr.
Tel.: 0341/3039112
www.leipzigdetails.de
Frosch Café & Theater
Figuro Marionettentheater
Kindermusiktheater
Mathias Marschner
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
13
titelthema
www.oper-leipzig.de
Leipziger Tanztheater
Gegr. 1918
Ursprünglich als repräsentatives Großstadtvarieté „Drei
Linden“ eröffnet, ist das traditionsreiche Haus Dreilinden
heute die Heim­stätte der
Mu­sikalischen
Komödie.
Hier entstehen Theater­
abende mit besonderem
Flair in den Genres Operette
und Mu­sical. Das Haus verfügt über 529 Plätze.
Spiel­stätte: Drei­linden­str. 3032
anstalter, Anlässe und Spiel­
orte. Unter dem Motto „Das
ganze Leben ist nur als
Comedy zu ertragen“ erlebt
man Texte und Szenen – gesprochen in hochdeutsch
oder sächsisch – nach historischen Fakten mit satirischen Zeitsprüngen in die
Gegenwart.
Spielstätte: u.a. Ratskeller,
Lotterstraße 1
Schaubühne Lindenfels
Tel.: 0341/484620
www.schaubuehne.com
LOFFT bei Nacht
naTo
Tel.: 0341/3915539
www.nato-leipzig.de
naTo: Cliff Polpott und sein
Knecht Matti
Gegr. 1982
Im Repertoire der naTo finden sich u.a. Musik, Film­
kunst, Literatur sowie The­
ater und Veranstaltungen zu
politischen Themen wieder.
Spielstätte: naTo, Karl-Lieb­
knecht-Str. 46
Theater Nihillingua
Tel.: 0341/4427377
www.nihillingua.de
Schillers Erben
Scheune: Theater ahnungslos
Gegr. 1997
Nihillingua ist Theater für behinderte und nicht behinderte Menschen zum Anfassen,
Miterleben und Mitfühlen
und versteht sich als Form
des Basalen Erlebnis­theaters.
Das Spiel verzichtet auf das
gesprochene Wort und greift
auf alternative Kommuni­
kationswege zurück.
Spielstätte: Haus Stein­
straße, Steinstraße 18
Gegr. 1994
Von dem Leipziger Maurer
Carl Schmitt 1876 erbaut,
dient das Haus in Plagwitz
von Anfang an als Ort für
Kulturarbeit mit Theater,
Kabarett und Kino sowie
gesellschaftlichen Be­geg­
nungen aller Art.
Spielstätte: Karl-Heine-Str. 50
Schauspiel Leipzig
Tel.: 0341/1268168
www.schauspiel-leipzig.de
Gegr. 1766
Die Schauspielbühne, bestehend aus Großer Bühne, der
Neuen Szene und dem The­
ater hinterm Eisernen, gilt als
das erste bürgerliche Stadt­
theater in Deutschland. Im
Repertoire stehen Gast­spiele
und moderne Inszenierungen
(siehe S. 10)
Spielstätte: Bosestraße 1
Schille Theaterhaus
Tel.: 0341/2254883
www.schulzentrum.de
Puppentheater Sterntaler
Tel.: 0341/9615435
www.puppentheater-sterntaler.de
Theater aus dem Hut
Theater-Fabrik-Sachsen
Gegr. 1997
Eine familiäre Atmosphäre,
die Vielfalt der Ins­ze­nie­r­ungen umgeben von Hand­
puppen, Marionetten, Schat­
tenfiguren und vielem mehr
erlebt man bei einem Besuch
des Puppentheaters. 75
Prozent der Vorstellungen
spielt das Ensemble für Fa­
milien, mit teilweise vier
Generationen zugleich.
Spielstätte: Puppentheater
Sterntaler, Talstraße 30
Gegr. 2005
Das Theaterhaus bietet die
Fülle eines Kammerspiel­the­
aters. So umfasst das Re­
pertoire neben Kleinkunst
auch Kabarett. Als Heimat
der Theaterarbeit des Eva­n­
gelischen Schulzentrums bie­
tet es Veranstaltungen an,
die auf der Basis christlicher
Werte Orientierungs­hilfe geben.
Spielstätte: Schille Theater­
haus, Otto-Schill-Straße 7
Schillers Erben
Tel.: 0341/2305204
www.schillers-erben.de
Rumpel Kammer Spiele
Tel.: 0341/9900659
www.rumpelkammerspieleleipzig.de
theater.fact
14
Gegr. 1995
Dieses Reise-Team sorgt mit
Kabarett, Unternehmensund Museumstheater für
Unterhaltung und Spaß,
maßgeschneidert für Ver­
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
Gegr. 1999
Das besondere Kennzeichen
der Theatergruppe, die sich
aus jungen Akademikern zusammensetzt, ist der respektvolle, wenn auch nicht
immer unironische Umgang
mit Klassikern.
Spielstätte: Steinstraße 18
Theater ahnungslos
Tel.: 0341/8631750
Ecke Franz-Flemming-Str.
theater.Fact
Tel.: 0341/9614080
www.wiedereingliederung-leipzig.de
www.theater-fact.de
Gegr. 2000
Die integrative Theater­grup­
pe arbeitet mit Menschen
mit und ohne Psychatrie­
erfahrung zusammen. Die­
ses Miteinander gibt den
Betroffenen
ein
Stück
„Normalität“ im Alltag wieder. Das Ensemble spielt derzeit ausschließlich Mär­chen,
die es auf seine ganz eigene
Art interpretiert.
Spielstätte: Scheune und
Probebühne, Oberdorfstr. 15
Gegr. 1996
Das Spielangebot reicht von
Klassikern bis Moderne, Tra­
gödie bis Boulevard. In den
Sommermonaten kann das
Publikum die kleine Komödie
auch im Freien in Webers
Hof erleben.
Spiel­stätte: Hainstraße 1
Theater aus dem Hut
Tel.: 0341/4792065
www.theaterausdemhut.de
Gegr. 1977
Die sechs Schauspieler und
Musiker fühlen sich dem Stil
des Animationstheaters sowie dem Theater unter freiem Himmel verpflichtet. Die
Aktionen orientieren sich am
traditionellen
Straßen­the­
aterspiel und sind von ursprünglichem Humor und
dem Wechselspiel zwischen
Schauspiel, Live-Musik und
technischen Elementen geprägt.
Spielstätte: Straßentheater
Theater der Jungen Welt
Tel.: 0341/4866016
www.theaterderjungenweltleipzig.de
Gegr. 1946
Es ist Leipzigs einziges städtisches Theater für Kinder,
Jugendliche und junge Er­
wachsene und eines der angesehensten Jugendtheater
Deutschlands. Gespielt wird
in den Sparten Schauspiel
und Figurentheater sowie
Kombination aus beiden.
Daneben finden moderne
ästhetische Formen des Tanz­
theaters, der Per­for­mance
und des Impro­the­aters statt.
Spielstätte: Theater der
Jungen Welt, Lindenauer
Markt 21
Theater-Fabrik-Sachsen
Tel.: 0341/4424669
www.theater-fabrik-sachsen.de
Gegr. 2003
Das Ensemble besteht aus
erfahrenen
Schauspielern
und Musikern sowie aus
noch in Ausbildung befindlichen. Die Vielfalt ihres
Repertoires reicht von dramatischem Theater bis hin
zur Zaubershow.
Spielstätte: Hans-Driesch Str./
Theater im Globus
Tel.: 0341/9122011
www.theatreart.de
Gegr. 1991
Es gilt als das einzige professionelle Figurentheater der
Stadt. Zum Internationalen
Festival globus kommen
viele Theaterfreaks. Die
Jahres­reihe F.i.L. kümmert
sich speziell um das Publikum
aus Kindergärten.
Spielstätte: u.a. Villa Ida, Po­
etenweg 28
theaterkompanie
Tel.: 0341/9602654
www.theaterkompanie.de
Gegr. 2005
Das Ensemble ging aus der
1951 gegründeten Leipziger
Spielgemeinde hervor und
führt zeitgenössische Stücke
und Märchen auf. Mit einfachen Mitteln wird Thea­
teratmosphäre erzeugt. Das
Theater spielt u.a. Stücke
über historische Per­sön­lich­
keiten (J.S. Bach) und hat
Autoren wie Lessing und
Lene Voigt im Programm.
Spielstätte: Tourneetheater
TheaterschaffT e.V.
Tel.: 0341/2315096
www.theaterschafft.de
Gegr. 1996
Mit Jan Jochymski, Stefan
Ebeling und Stephan Thiel im
Zentrum verabreden sich
kontinuierlich wiederkehrend
Künstler zur Zusammenarbeit.
„Räuber“ in Leipzig
Zum 225. Jahrestag der
Leipziger Erst-Aufführung
von Schillers Drama „Die
Räuber“ lädt Schillers
Schwägerin Caroline von
Wohlzogen am 23.9.2007
zu einem literarischen
Bummel durchs Leipziger
Zentrum ein.
Tel.: 0341/7104280
www.leipzig-erleben.com
titelthema
Das Ensemble arbeitet an
zeitgenössischen Themen.
Spielstätte: Karl-Heine-Str. 50
Theatrium
Tel.: 0341/9413640
www.theatrium-leipzig.de
Gegr. 1996
Es macht vorwiegend Theater
mit Jugendlichen und hat dabei einen sehr hohen künstlerischen Anspruch. Der
Großstadt Kinder e.V. ist der
Trägerverein. Pro Jahr werden bis zu 5 Inszenierungen
erarbeitet.
Spielstätte: Miltitzer Allee 52
www.titanick.de
ropäischer Volkstheater mit
modernen Ausdrucks­formen.
Gezeigt werden bizarre
Figuren, atmosphärische Bil­
der und Spezial­effekte. Spe­k­
takulär ist das Open Air
Theater.
Spielstätte: Produktionsbüro
und -halle, Deutscher Platz 4
Gegr. 1990
Dieses internationale Ensem­
ble verbindet Traditionen eu-
Theaterturbine
Tel.: 0341/2257933
Theater Titanick
Tel.: 0341/2110560
Kabarett und Varieté
Traditionell präsentiert sich
Leipzig als die heimliche
Kabaretthauptstadt Deutsch­
lands. Neben den Ensembles
sind auch Solisten wie Anke
Geißler, Katrin Weber, Meigl
Hoffmann,
Bernd
Lutz
Lange, Gunther Böhnke und
Clemens Peter Wachen­
schwanz sehr beliebt.
academixer
Tel.: 0341/21787800
www.academixer.com
Gegr. 1966
Sie gründeten sich als
Studentenkabarett der Leip­
ziger Universität. Gepflegt
wird das Ensemblespiel und
das Verhalten von satirischen
Figuren in zugespitzten, komischen Konstellationen. Das
Repertoire umfasst neben
aktuell-politischen Pro­gram­
men auch sächsische Mund­
artprogramme. Laut ihres
Gründers Jürgen Hart möchten sie mit ihren Aufführungen
„Provokation durch Ge­
rechtigkeit“ be­wirken.
Spielstätte: Kupfergasse 2
Kabarett Boccaccio
Nach einer einjährigen Pause
ist das Ensemble gerade dabei, sich neu zu formieren.
Spielstätte: Café Marlen,
Karl-Liebknecht-Str. 143
Die Stadtwerke Leipzig
haben bis zum 30.9.2007
ein Sparangebot aufgelegt: Für 49 Euro können
sechs Vor­stellungen in
den Kabaretts academixer, Funzel, Pfeffer­mühle,
Sanftwut
sowie
im
Krystallpalast Varieté und
im Schauspiel besucht
werden. Die Tickets sind
in der Pfaffendorfer Str. 2
erhältlich. Mit dem Kultur6er spart man rund die
Hälfte des Ein­trittspreises.
www.kultur-6er.de
Kabarett Leipziger Pfeffer­
mühle
Tel.: 0341/9603253
Leipziger Brettl
Tel.: 0341/9613547
www.Kabarett-Leipziger-
www.leipzigerbrettl.de
Gegr. 1954
Die Pfeffermühle kann auf
eine einzigartige Geschichte
zurückblicken. Ihr politischer
Pfeffer hat in all den Jahren
nicht an Schärfe verloren. Ihr
scharfer Wortwitz, geistreicher Schlag­abtausch und
ihre
leidenschaftliche
Spielfreude werden feinfühlig musikalisch unter­stützt.
Spielstätte: Thomaskirchhof
16
Gegr. 1979
Es bringt mit sächsischen Pro­
grammen zur Tradition und
Geschichte von Leipzig den
Touristen die „sächsische
Seele und Eigenheit“ näher.
Hauptbestandteil des Spiel­
plans sind aktuell, politischsatirisch-sächsische Pro­duk­
tionen als Solistendarbietung.
Der Veranstaltungsraum ist
auch Gastronomieraum, anknüpfend an die alte Form
des Kabaretts in Deutsch­
land.
Spielstätte: Café Schloss
Wilhelmshöhe, Hainstr. 10
Kabarett-Theater Leipziger
Funzel
Tel.: 0341/9603232
www.leipziger-funzel.de
Kultur-6er
dem Solisten Meigl Hoff­
mann, den man in der
Gosenschenke oder auch mit
Gastrollen bei den academixern sieht.
Spielstätte: u.a. Gosen­
schenke „Ohne Bedenken“,
Menckestr. 5
Gegr. 1990
Das hauseigene Ensemble
präsentiert sich in fünf erfolgreichen Programmen. Bei
Gastauftritten weilen Künst­
ler wie Kalle Pohl, Stefan
Jürgens und Lilo Wanders in
der Funzel. Das Gastro­no­mie­
theater möchte durch hohen
Anspruch an politisch-satirischen Abenden gute Unter­
haltung bieten.
Spielstätte: Nikolaistr. 6-10
Kabarett Gohglmohsch
Tel.: 0341/3032233
www.leipzig-online.de/gohglmohsch/
Gegr. 1994
Zur Zeit besteht Leipzigs
jüngstes Kabarett nur aus
www.theaterturbine.de
Gegr. 2002
Dieses professionelle Impro­vi­sa­tionstheater entsteht direkt vor den Augen des Pub­
likums, ohne jede Ab­sprache
und Vorbereitung. Die Zu­
schauer bestimmen, was gespielt werden soll (ein Genre,
einen Ort, einen Titel).
Spielstätte: u.a. naTo, KarlLiebknecht-Str. 46
nationales Kabarett- und
Kleinkunstfestival, statt. Prin­
zip des Lachmesse e.V. Leip­
zig bleibt es, paritätisch Künst­
ler aus Ost und West zusammenzuführen.
Eingeladen
werden die aktuellen Kaba­
rett-Preisträger und die Stars
der Szene mit ihren neuen
Programmen sowie Neuent­
deckungen.
Festivalbüro: Arnulf Eich­
horn, Denkmalsblick 13
Theater Titanick
Theaterschafft
Theaterkomanie
Pfeffermuehle.de
Kabarett-Theater SanftWut
Tel.: 0341/9612346
Krystallpalast Varieté
Tel.: 0341/140660
www.krystallpalastvariete.de
Gegr. 1997
In der Tradition des historischen Leipziger Krystall­
palastes ist Varieté in Leipzig
wieder lebendig. Hier treffen
klassisches Varieté und neue
Unterhaltungsformen auf internationale Gäste. Essen
und Trinken sind in Leipzigs
einzigem „Verzehrtheater“
bis in den frühen Morgen
möglich (siehe S. 16).
Spielstätte: Magazingasse 4
Lachmesse-Veranstalter:
Arnulf Eichhorn
academixer
www.sanftwut.de
Gegr. 1990
Unter dem Motto „Lachen
zerstreut Finsternis“ zeigen
die SanftWütler politisch und
gesellschaftskritisches Kaba­
rett in ihrem Theater­kneip­
chen. Ihr Programm ist ein
humorvoller Blick auf das
Leben des „Kleinen Man­
nes“. Unterhaltung – nicht
bitterböse, sondern mit
sanfter Wut.
Spielstätte: Mädler Passage,
Grimmaische Str. 2-4
Leipziger Lachmesse
Tel.: 0341/8780570
www.lachmesse.de
Gegr. 1991
Wer Leipzigs Kabarettszene
in vollen Zügen genießen
möchte, sollte sich unbedingt einen Termin vormerken: Vom 11.-21.10.2007
findet
die
Lachmesse,
Deutschlands größtes inter-
Der Beitrag wurde recherchiert von Carolin Voigt und
Ariane Zwirner.
Leipziger Funzel
Zu Gast im Theater der
Sinne
10 Jahre Krystallpalast
Va­ri­eté: Erleben Sie Leip­
ziger Nachtleben mit internationaler Spitzen­ar­­tis­tik. Beim LTS ist ganzjährig ein Reiseangebot
buchbar, das neben zwei
Übernachtungen auch
den Besuch einer VarietéVeranstaltung mit Menü
und Show beinhaltet.
Preis: ab 139 Euro pro
Person im DZ.
Tel.: 0341/7104275
www.lts-leipzig.de
Leipziger Pfeffermühle
Sanftwut
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
15
gastbeitrag
Hinter den Kulissen – Zu Besuch im
Krystallpalast Varieté
Wer gern ins Varieté geht,
hat sich bestimmt schon einmal gefragt: Wodurch werden die Vorhänge bewegt?
Wie sieht die Künstler­gar­
derobe aus? Dörte Wau­­rick,
verantwortlich für Presseund
Öffentlichkeits­arbeit
des Krystallpalast Varietés,
führte mich hinter dessen
Kulissen. Ich war überrascht,
wie anders alles ist, als ich es
mir vorgestellt hatte. Ob­
wohl sich die Veranstaltungen
immer auf den Abend konzentrieren, geht die Arbeit
schon um 6 Uhr morgens
los! Alles wird aufgeräumt
und Waren müssen angenommen werden. Schon ab
10 Uhr ist die Kasse geöffnet. Die Mit­arbeiter der
Gastronomie kommen am
Nachmittag, um alles vorzubereiten, damit die Gäste im
Varieté-Restaurant vor der
Vor­stellung noch ein 3Gänge-Showmenü genießen kön­nen. Die nächste
Über­raschung: Über dem
Ende einer langen Tafel
hängt eine junge Dame an
zwei langen Tüchern von
der Decke! Sie heißt Bianca
und ist Vertikaltuch­akro­
batin. Sie und andere
Künstler nutzen die tagsüber leere Bühne zum
Proben. Außerdem können
diejenigen, die an der aktuellen Show mitwirken, im
Dachgeschoss in einer Art
Künstler-WG wohnen. Urs
Jäckle, der für die künstlerische Leitung verantwortlich ist, berichtet mir: Alle
zwei Monate wechselt das
internationale Varieté­pro­
gramm. In der Spielzeit
2004/05 besuchten ca.
50.000 Be­sucher die Vor­
stellungen im Varieté­saal,
der eine Ka­pazität von 190
Plätzen
besitzt.
Über­
raschend ist für mich auch:
Das Varieté hat zwar 14
Festangestellte, aber kein
festes Ensemble! Für jede
neue Show werden Künstler
aus aller Welt gesucht, die
ihre einzelnen Nummern zu
einem Ganzen zusammensetzen. Sie reisen meist erst
eine Woche vor der
Premiere an, um gemeinsam zu proben und ihre
Auftritte an das Thema der
Show anzupassen. Die
nächste Überraschung folg­
te am Nachmittag, denn
am 26.1.2007 fand ein
Weltrekordversuch auf der
Varietébühne statt. Peter
Rosendahl, Einradfahrer aus
den USA, stellte seinen
40sten
Weltrekord
im
Einradfahren auf und hat
nun für jedes Lebensjahr einen Weltrekord. Er gelangte
bereits beim ersten Versuch
auf dem kleinsten Einrad
der Welt (Durchmesser 15
mm) über die 6 m Grenze.
Herzlichen Glückwunsch!
Und Danke für den schönen Tag hinter dem Schein­
werferlicht!
Zu Besuch war Johanna
Schumacher
Peter Rosendahl beim Weltrekordversuch
Blick in die Künstlergarderobe
Die Varieté-Veranstaltung beginnt
Das Kinderinterview – Zu Gast bei
Bernd Hilder
Obwohl er eigentlich schon
fast im Urlaub war, ermöglichte uns Bernd Hilder,
seit 2003 Chefredakteur
der Leipziger Volkszeitung,
noch kurzfristig ein Inter­
view. Melanie Geißler (11
Jahre) und Domenik Stamer
(10 Jahre) befragten ihn.
Melanie: Ist es Ihr Traum­
beruf, als Chefredakteur
der LVZ zu arbeiten?
Ja, denn die LVZ ist eine
große und anerkannte Re­
gionalzeitung, die auch
über­regional bekannt ist
und eine wichtige Funktion
in der Zeitungslandschaft
erfüllt. Zudem erlebt man
als Journalist in einer wichtigen Stadt wie Leipzig jeden Tag etwas Neues.
Domenik: Was gefällt
Ihnen an der LVZ?
Da wäre das Aussehen mit
dem weiter entwickelten
Layout. Aber am wichtigsten sind die Inhalte, die
16
exklusiven Geschichten. Sie
sind von Redakteuren recherchiert, die teilweise im
Untergrund forschen, um
jeden Tag an Neuigkeiten
zu gelangen.
Melanie: Wie war Ihr ers­
ter Kontakt mit der LVZ?
Ich erhielt eine Anfrage, ob
ich Chefredakteur der LVZ
werden möchte und zögerte nicht mit einem Ja. In den
drei Monaten bis zu meinem
Arbeitsantritt
war
ich
Abonnent der LVZ und recherchierte an einer Fort­
entwicklung der Zeitung.
Domenik: Die LVZ ist seit
diesem Jahr bunter. Wie
kommt das bei den Lesern
an?
Wir erhalten nur positive
Reaktionen. Alle Zeitungs­
seiten sind farbig, und es
gibt jetzt vier Aufschlags­
seiten. Außerdem hat sich
der Inhalt vergrößert. So
haben u.a. der Lokalteil und
der Kulturteil an Umfang
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
zugenommen.
Melanie: Wie beurteilen
Sie das Angebot für Fa­mi­
lien und Kinder in Leipzig?
Leipzig ist eine kinderfreundliche Stadt und Fa­
milie ist ein prägnantes
Thema. Doch die Ent­
scheidungsträger
sollten
auch mal die Kinder nach
ihren Wünschen fragen.
Domenik: Können Sie sich
an eine besondere Anek­
dote erinnern?
Ja, es war im Jahr 2002, als
ich noch bei einer anderen
Zeitung arbeitete. Kanzler­
kandidat Edmund Stoiber
sollte in der Nähe von
Göttingen eine Rede halten. Gleichzeitig eröffnete
an diesem Tag ein Affen­
zentrum. Geplant war, für
die Titelseite der Zeitung einen Aufriss über beide
Themen zu publizieren. Das
Missgeschick lag darin, dass
die Bilder beider Artikel vertauscht wurden.
Peterssteinweg 19: Vor dem Verlagsgebäude der LVZ
„Eine Ankedote erzählen? Gern ...“
„Der Chefredakteurssessel ist aber bequem!“
literaturtipps
Literaturtipps
Hier stellen wir Ihnen empfehlenswerte Literatur vor,
die einen Bezug zu Leipzig
sowie zum redaktionellen
Inhalt der aktuellen „NÄHER
dran“-Ausgabe hat.
Leipzig im Farbbild
Günter Gerstmann, ZiethenPanorama Verlag, 1. Aufl.
2007, 72 S., zahlr. Abb.,
16,90 Euro
Dieser dreisprachige Bild­
band entspricht einer touris­
tischen Stadtrundfahrt durch
Leipzig und Um­gebung, mit
dem der Reisende die Se­
henswürdig­keiten der Stadt
kennenlernt. Man spürt das
besondere Leipziger Flair,
denn hier pulsiert das Leben,
hier sind Tradition und Fort­
schritt auf Schritt und Tritt
zu spüren.
Historie des Johannis­kirch­
turms, seine Zerstörung und
die
Perspektiven
eines
Wiederaufbaus.
Der Tag des Dampfrosses
Reinhard Münch, PRO
Leipzig, 1. Aufl. 2006, 80 S.,
zahlr. Abb., 14 Euro
„Am 24. April war der Tag
erschienen, auf welche so
viele Hunderte und Tausende
lange gehofft hatten. An
ihm fand früh um 9 Uhr die
erste Fahrt eines mit Dampf­
wagen gezogenen Zuges
von Leipzig nach Althen
statt.“ (Leipziger Tageblatt
Nr. 115 vom 25.4.1837)
Dem Autor gelingt es, mit
detailgetreuen
Schild­e­r­ungen des Ge­schehens,
zeitgenössischen Berichten
und zum Teil unveröffentlichten Bildmaterial den Tag
der Jungfernfahrt lebendig
werden zu lassen.
neben einer Vielzahl seltener
Stadtbild-Motive auch Por­
träts von Personen sowie
Dokumentationen von Ge­
schäften und Fabriken. Die
Entdeckung und Rettung
des Fotoarchivs Lindner im
Jahr 2006 ist ein Glücksfall
für Leipzig.
Ur-Krostitzer – Chronik einer Brauerei in Mittel­
deutschland
Ulla Heise, Passage-Verlag,
1. Aufl. 2006, 232 S., 193
Abb., 19,80 Euro
Seit über 3.000 Jahren wird
in Mitteldeutschland Bier
gebraut, fast 475 Jahre davon in Krostitz vor den Toren
Leipzigs. Laut Autorin Ulla
Heise dokumentiert „diese
Chronik nicht nur die
Werbegeschichte für Ur-
Krostitzer, sondern auch die
Geschichte über die Kultur
der Region Leipzig“. Gelüftet
werden Geheimnisse um
den prominentesten Gast,
einer „steinernen Frau“ sowie den „ur-königlichen“
Genuss.
Reise durch Sachsen
Tina und Horst Herzig, Sylvia
Gehlert, Verlag Stürtz, 1.
Aufl. 2004, 124 S., zahlr.
Abb., 16,95 Euro
Der Freistaat Sachsen lockt
mit großer landwirtschaftlicher und kultureller Vielfalt:
Im Erzgebirge liegt mit dem
Fichtelberg der höchste
Punkt des Landes, durch das
liebliche Elbtal führt die
Sächsische Weinstraße und
Leipzig beeindruckt mit einzigartiger
Musiktradition.
Vier Specials berichten über
berühmte Sachsen, über die
sächsische Sprache und über
typische Spezialitäten.
Sachsens berühmte Frauen
Kurzweiliges Nr. 28
Eva Gehrken, Tauchaer Ver­
lag, 1. Aufl. 1999, 80 S.,
zahlr. Abb., 8,80 Euro
Die schönen Mädchen aus
Sachsen sollen nach einem
bekannten Reim bis heute
auf den Bäumen wachsen.
Wo aber kamen jene Frauen
her, die einstmals weit über
die Grenzen des Landes hinaus zu Ansehen gelangten,
das bis in die Gegenwart anhält? Was waren ihre besonderen Leistungen? Die Ant­
worten auf solche Fragen
gibt die Autorin mittels kurzweilig erzählter Episoden,
die für das Lebenswerk der
berühmten Frauen charakteristisch sind.
Ab Herbst 2007 überall erhältlich:
Der Gästeführer für Leipzig
• kostenfrei für
Besucher und Gäste
• an zahlreichen Stellen mit
Publikumsverkehr (Hotels,
öffentl. Einrichtungen,
Geschäfte der City usw.)
Der Johanniskirchturm in
Leipzig
Die Geschichte seiner Zer­
störung
Werner Marx, Sax Verlag, 1.
Aufl. 2006, 88 S., ca. 50
Abb., 9,80 Euro
Die Bürger Leipzigs haben
sich in ihrer Geschichte stets
bereitwillig dem jeweils
Neuen geöffnet, ohne das
Be­wahren von Tradition zu
be­rücksichtigen. Eine Wieder­
gutmachung liegt im Wie­­der­
aufbau des am 9.5.1963 gesprengten
Johannis­kirch­
turms. Als barockes Bauwerk
hatte der 1746/48 erbaute
Kirchturm einen hohen ästhetischen Reiz. Der Autor
schildert eindrucksvoll die
• zweisprachig deutschenglisch
ZEITSPIEGEL
Das gerettete Leipziger Foto­
archiv Lindner
Thomas Nabert, HeinzJürgen Böhme, PRO Leipzig,
1. Aufl. 2006, 288 S., ca.
403 Abb., 30 Euro
Die Arbeiten des ehemaligen
Obermeisters der Leipziger
Fotografeninnung
Hans
Lindner (1893-1978) und
des von ihm übernommenen Ateliers Fischer &
Ludwig sind gleichsam ein
Zeitspiegel aus neun Jahr­
zehnten
Leipziger
Ge­
schichte. Der Bildband zeigt
• Empfehlungen aus
Einzelhandel, Gastronomie
und Kultur
• mit großem Stichwort- und
Markenregister
Verlag Schmidt-Römhild
in Zusammenarbeit mit dem
Handelsverband Sachsen e.V.
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20
Altenburg
Altenburg ist als Stadt der
Spielkarten weltberühmt.
Zwischen 1810 und 1815
wurde hier das Skatspiel er­
dacht. Doch die Skatstadt hat
noch mehr zu bieten. Schon
von weitem grüßen die vielen Türme und Türm­chen.
Die „Roten Spi­tzen“, zwei
Back­stein­türme, sind Über­
reste des Au­gus­tiner-Chor­
herren Klosters und heute
das Wahrzeichen der Stadt.
Mittelpunkt Alten­burgs ist
das auf einem Felsen über
der Stadt thronende Schloss,
das auch das Spiel­karten­
museum beherbergt.
Arnstadt
Die Bachstadt verzaubert
mit dem Charme schmaler
Gas­sen, der Pracht schöner
Re­naissancebauten und wert­
vollen sakralen Bau­werken.
Die Bachkirche, die Bach­
statue auf dem Markt­platz
und das wenige Kilometer
entfernte Dorn­heim, in dessen Kirche er heiratete, sind
Stätten, auf denen man der
Spur des jungen Bach folgen
kann.
Außerdem sollte man sein
Fahrrad nicht vergessen,
denn von Arnstadt aus kann
man wunderbar den Thü­
ringer Wald erkunden.
Bad Kösen
Das am Durchbruch der Saale
durch die Muschel­kalkberge
liegende Städtchen bietet mit
den natürlichen Heilquellen
und den vielen historischen
Zeitzeugen eine ideale Mi­
schung aus Ge­sund­heit, Kul­
tur und Geschichte. Durch
die Stadt führen drei touristische Routen: die „Straße
der Romanik“, die „Wein­
straße Saale-Unstrut“ und
den „Saale Radwanderweg“,
bei dem Fahrradfahrer die
reizvollen Uferlandschaften
und die herrliche Landschaft
mit ihren Kulturdenkmälern
genießen können.
Bad Schmiedeberg
Die Kurstadt liegt im Herzen
des Naturparks Dübener Hei­
de, umgeben von dichten
Wäldern. Seit 1878 bietet sie
Gästen Genesung und Er­
holung. Moderne Reha­bi­li­
tationskliniken, großzügige
Neubauten und liebevolle
Restaurierungen historischer
Gebäude prägen das Bild
des Moor- und Mineral­
heilbades. Die historische
Alt­stadt, das Er­leb­nisbad,
das Jugendstil-Kur­haus, der
Trink­­tempel, der idyllische
Kurpark und der Konzert­
garten ergeben ein einmaliges Ambiente.
Belgern
Direkt am Elberadweg liegt
die über 1.000 Jahre alte
Rolandstadt. Mit der Gier­
fähre, die nur von der
Strömung getrieben wird,
kann man den Elbstrom
überqueren und in der Stadt
u.a. den 6 m hohen Roland
und Nachbildungen von 14
anderen Rolanden besichtigen. Nicht weit entfernt
steht eine Distanzsäule, die
Entfernungen zu 80 Städten
in Postkutschenstunden anzeigt. Belgern ist eingebettet in eine natürliche
Idylle, dem Waldgebiet der
Dahlener Heide.
Sehenswürdigkeiten:
- Altenburger Schloss
- Teehaus und Orangerie
- Lindenau-Museum
Sehenswürdigkeiten:
- Liebfrauenkirche
- Bachausstellung
- Schlossruine Neideck
Sehenswürdigkeiten:
- Kloster Pforta
- Burg Saaleck
- Rudelsburg
Sehenswürdigkeiten:
- Jugendstil-Kurhaus
- Kaiser-Wilhelm-Turm
- Wasserschloss Reinharz
Sehenswürdigkeiten:
- Rolandstatue
- Bartholomäuskirche
- Distanzsäule
Entfernung v. Leipzig: 42 km
Entfernung v. Leipzig: 116 km
Entfernung v. Leipzig: 53 km
Entfernung v. Leipzig: 43 km
Entfernung v. Leipzig: 54 km
www.stadt-altenburg.de
www.arnstadt.de
www.badkoesen.de
www.eisenmoorbad.de
www.stadtbelgern.de
Erfurt
Die größte Stadt Thüringens
wird geprägt durch einen
der am besten erhaltenen
mittelalterlichen Stadtkerne
Deutschlands. Liebevoll rekonstruierte Fachwerkhäuser
werden überragt vom monumentalen Ensemble des
Mariendomes
und
der
Severikirche. Berühmte Per­
sönlichkeiten wie Luther,
Goethe und Bach weilten in
der Landeshauptstadt. Ein­
malig ist die Krämerbrücke
als längste komplett mit
Häusern bebaute und bewohnte Brücke in Europa.
Geithain
Geithain gehört zu den sächsischen Städten, in denen
sich Altes und Neues,
Historisches und Modernes
zu einer harmonischen Ein­
heit fügen. Die reizvolle Stadt­
silhouette gleicht der einer
mittelalterlichen Klein­stadt.
Geithain ist eine der wenigen
Städte, die noch zwei restaurierte Postmeilen­säulen besitzen. Besonders sehenswert
ist die Pfarrkirche Sankt
Nikolai als komprimierte
800-jährige Ge­schichte mit
Stilen, Bau­formen und Aus­
stattungsstücken.
Glauchau
Eingebettet in das Erzge­bir­g­ische Becken liegt Glauchau,
eine Stadt im Grünen. Zahl­
reiche Parkanlagen prägen
das Bild der einstigen Garten­
stadt. Als ihr Wahrzeichen
gilt der Bismarckturm, von
dem man eine herrliche Aus­
sicht über die Umgebung genießen kann. Das Glauchauer
Doppelschloss (Schloss For­
derglauchau und Schloss
Hinterglauchau) stellt architektonisch eine Einmaligkeit
in Sachsen dar und beherbergt u.a. eine Kunst­sam­m­
lung.
Leisnig
Umgeben vom sächsischen
Burgen- und Heideland ist
Leisnig der ideale Aus­
gangspunkt für eine Reise in
die Geschichte Sachsens.
Auf steil abfallenden Felsen
ruht über der Stadt erhaben
die Burg Mildenstein. Noch
heute lässt ihr Anblick die
Bedeutung der einstigen
Reichsburg, die fast 1000
Jahre alt ist, erahnen. Nicht
weit entfernt findet man das
ehemalige Kloster Buch, in
dem man u.a. eine Aus­
stellung zur mittelalterlichen
Kloster­heilkunde sehen kann.
Lichtenstein
Die liebenswerte Kleinstadt
besitzt ein tolles Flair, hervorgerufen durch ein umfangreiches Angebot an Sehens­
würdigkeiten und Natur­parks.
Eine Attraktion ist das DaetzCentrum, das weltweit erste
Kompetenz- und Bildungs­
zentrum für internationale
Holzbildhauerkunst. In der
„Miniwelt“, einem Land­
schaftspark, kann man über
100 Bauwerke aus aller Welt
im Kleinformat bewundern.
Von dort aus lässt es sich
wunderbar durch die angrenzenden Gärten spazieren.
Sehenswürdigkeiten:
- Dom & Severi-Kirche
- Krämerbrücke
- Augustinerkloster
Sehenswürdigkeiten:
- Postmeilensäulen
- Zollhaus
- Pulverturm
Sehenswürdigkeiten:
- Glauchauer Schloss
- Pfarrkirche St. Georgen
- Bismarckturm
Sehenswürdigkeiten:
- Burg Mildenstein
- Kloster Buch
- Museum „Riesenstiefel“
Sehenswürdigkeiten:
- Daetz-Centrum
- Miniwelt
- Schloss und Palais
Entfernung v. Leipzig: 103 km
Entfernung v. Leipzig: 46 km
Entfernung v. Leipzig: 62 km
Entfernung v. Leipzig: 43 km
Entfernung v. Leipzig: 71 km
www.erfurt-tourismus.de
www.geithain.de
www.glauchau.de
www.leisnig.de
www.lichtenstein-sachsen.de
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
vorgestellt
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die Mühlenregion Nord­
sachsen
Lützen
Die Stadt ist berühmt für ihre zentrale Rolle in der
gleichnamigen Schlacht im
Jahre 1632, während des
Dreißigjährigen Krieges. Die
Ausstellung im Schloss­mu­
seum und die Gustav-AdolfGedenkstätte erinnern an
dieses Ereignis sowie den
schwedischen König, der
dort sein Leben verlor. Bei
einem Besuch in Lützen
kann man auch die At­mo­
sphäre der Innenstadt genießen und im weitläufigen
Gelände des Martzsch­parks
mit Tier­gehege entspannt
spazieren gehen.
Merseburg
An der Saale gelegen, bildet
Merseburg das Tor zur
schloss- und burgenreichen
Saale-Unstrut-Weinregion.
Die Dom- und Hoch­
schulstadt ist berühmt geworden durch die Merse­
burger Zauber­sprüche, das
älteste deutsche Schriftgut
heidnischen Inhalts. Ober­
halb der Saale überragt das
vieltürmige Dom-SchlossEnsemble die Stadt. Der
Dom St. Johannes und
Laurentius ist eines der wichtigsten Baudenkmale auf der
Touristikroute „Stra­ße der
Romanik“.
Sehenswürdigkeiten:
- Gustav-Adolf-Gedenkstätte
- Schlossmuseum
- Gedenkkirche Meuchen
Sehenswürdigkeiten:
- Dom
- Kapitalhaus
- Kirche Sankt Thomae
Entfernung v. Leipzig: 32 km
Entfernung v. Leipzig: 30 km
www.luetzen-info.de
www.merseburg.de
Die Mühlenregion Nord­
sachsen umfasst den Land­
kreis Delitzsch und einen Teil
des Landkreises TorgauOschatz, nordöstlich von
Leipzig gelegen. Die Palette
der über 20 Mühlen reicht
von der dominanten Bock­
windmühle über die Palt­rock­
windmühle, die Sächsische
Turmwindmühle, die Motor­
mühle bis hin zur Wasser­
mühle und der einzigen original erhaltenen historischen
Schiffsmühle Deutschlands.
Mühlen­besichtigungen und
-führungen an ausgewählten Mühlenstandorten finden jeweils am ersten
Wochenende der Monate
April bis Oktober statt. Die
historischen Mühlen bilden
aber auch den Rahmen für
anspruchsvolle Kultur­ver­an­
staltungen.
Bockwindmühle „Sommerfeld“
in Tiefensee zum Deutschen Mühlentag
Zum 14. Deutschen Mühlen­
tag, der am 28. Mai 2007
stattfindet, öffnen alle Müh­
len in der Mühlenregion
Sachsen. Die Eröffnungs­ver­
anstaltung findet in der
Bockwindmühle „Sommer­
feld“ in Bad Düben statt.
Diese Mühle feiert 2007 ihr
160-jähriges Bestehen. Die
„Mühlen- und Gäste­führer
der Mühlenregion Nord­
sachsen“ stellen auch andere lokale Sehenswürdigkeiten
vor und bieten attraktive
Pauschalen, die Mühlen­
führungen mit anderen
Angeboten der Region bündeln und den „Mühlengeist“
hervorlocken.
Weitere Informationen:
Verein Mühlenregion Nord­
sachsen e.V.
Leipziger Straße 4
04509 Schönwölkau OT
Badrina
Tel.: +49 (0)34208/7873 0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.muehlennordsachsen.de
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Die spannende Stadtrundum fahrt
ins Leipziger Neuseenland
Die Hamburger Hafenbarkasse
auf dem Cospudener See
LEIPZIGER
NEUSEEN
LAND
Püchau
Püchau ist der urkundlich
erstgenannte Ort in ganz
Sachsen. Sein Schloss gilt als
der bedeutendste historische
Bau seiner Art in der Um­
gebung Leipzigs. Die Schloss­
anlage mit Vorhof, Türmen,
Brunnen und Terrassen liegt
inmitten eines Landschafts­
gartens, der im englischen
Stil angelegt wurde. In der
angrenzenden Auenland­
schaft kann man ausgedehnte Touren unternehmen
und an den Wochenenden
im Schloss sächsische Spezi­
alitäten genießen.
Wurzen
Die Ringelnatzstadt, gelegen
im Muldentalkreis, ist eine
der ältesten Städte in
Sachsen. Ihre Silhouette wird
von den Türmen des Domes,
des Bischofs­schlosses, der
Stadtkirche St. Wenceslai
und der ehemaligen Krietsch­
mühle geprägt. Überall trifft
man auf Renaissance- und
Barock­gebäude, die neben
jüngeren Bauten mit Jugend­
stilfassaden ein eigenes Flair
entstehen lassen. Durch die
Muldenstadt führt ein Teil
des wiederbelebten „Jakobs­
pilgerwegs“.
Sehenswürdigkeiten:
- Schloss Püchau
- Landschaftsgarten
- Auenwaldgebiet
Sehenswürdigkeiten:
- Ringelnatzhaus
- Dom St. Marien
- Schloss Wurzen
Entfernung v. Leipzig: 23 km
Entfernung v. Leipzig: 24 km
www.puechauer-schloss.de
www.wurzen.de
www.rundum-leipzig.de
[email protected]
www.schiffsdepot.de
[email protected]
Sa. 9 Uhr ca. 4 ¼ Std.
Leipzig, Goethestraße
Do. + So. 15 + 16 Uhr je 1 Std.
Markkleeberg, Hafen Pier 1
Tel.: 0341 8605901
Tel.: 0341 356510
 Bitte beachten Sie: Mitfahrgarantie nach telefonischer Anmeldung
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In dieser Rubrik stellen wir
Ihnen einzelne Städte aus
der Umgebung Leipzigs
ausführlicher vor.
Neumarkt mit Frauenkirche
Dresden –
Landeshaup­t­stadt und Elbflorenz
Geschichte
Die Furt durch die Elbe in
Höhe der heutigen Altstadt
bestand
wahrscheinlich
schon im frühen Mittelalter.
1206 wurde Dresden erstmals urkundlich erwähnt.
Die meisten der bekannten
Barockbauwerke wurden im
18. Jh. fertiggestellt. Bei
einem Bombenangriff der
Alliierten 1945 wurde fast
die gesamte Innenstadt zerstört. Nach der Gründung
der DDR begann man mit
dem Wiederaufbau der
Pracht­bauten. Die Er­öff­
nung der wieder aufgebauten Frauenkirche im
Jahr 2006 war ein Ereignis
von Welt­rang.
Wichtige Kontakte:
Dresden Werbung und
Tourismus GmbH
Tel.: 0351/49192100
www.dresden-tourist.de
Stiftung Frauenkirche
Tel.: 0351/65606100
www.frauenkirche-dresden.de
Semperoper
Tel.: 0351/49110
www.semperoper.de
Zwinger
Tel.: 0351/4914601
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Dresdner Molkerei Gebrüder
Pfund GmbH
Tel.: 0351/808080
www.pfunds.de
Schloss Pillnitz
Tel.: 0351/2613260
www.pillnitz.com
Festung Königstein
Tel.: 035021/64607
www.festung-koenigstein.de
Touristische Attraktionen
Frauenkirche: Anstelle einer
mittelalterlichen Marien­kir­
che entstand 1726-43 der
be­deutendste protestantische Kirchenbau Deutsch­
lands. Bis Anfang der 90er
Jahre diente die 1945 zerbombte Kirche als ein bewegendes Mahnmahl gegen
den Krieg. Heute ist die charakteristische Kuppel, wegen ihrer Form „steinerne
Glo­cke“ genannt, wieder
Dres­dens Wahrzeichen.
Semperoper: Das Gebäude
der Sächsischen Staatsoper
wurde 1871-78 nach Plänen
von Gottfried Semper errichtet. Es ist das einzige
Theater Deutschlands, das
den Na­men seines Archi­
tekten trägt.
Zwinger: Sein Name leitet
sich von der Lage auf der
ehemaligen
Stadtbe­festi­
gung ab. Die prachtvolle
Barockarchitektur des als
Festplatz angelegten Ensembles fügt sich auf einzigartige Weise mit der Fülle des
bildhauerischen Schmucks
aus der Werkstatt Permosers
zusammen.
Kunsthofpassage: Sie befindet sich zwischen Alaunstr.
70 und Görlitzer-Str. 21-25.
Hier verfremdeten Künstler­
teams fünf verbundene
Höfe und kreierten ein
phantasievolles Open-AirLabyrinth mit romantischen
Kneipen, kleinen Läden und
Kunst­werkstätten.
Pfunds Molkerei: Der „schön­­s­te Milchladen der Welt“
wird von fantasievollen
Fliesengemälden und einer
Riesenauswahl an Käse­
sorten geprägt.
Dresdner Zwinger
pfern der Sächsischen Dampf­­
schifffahrtsgesellschaft sollte
niemand versäumen. Vom
Basteifelsen aus hat man eine herrliche Aussicht auf das
Elbtal und die Tafelberge.
Pillnitz: Überregionale Be­
kannt­­heit hat Pillnitz durch
seinen englischen Park und
sein herrliches Schloss erlangt.
Festung Königstein: Euro­
Schloss Moritzburg: Das bapas größte Bergfestung. Sie
diente sächsischen Kur­
rocke Jagdschloss August
des Starken beherbergt u.a.
fürsten vor allem als sicherer
ein Schlossmuseum. Hier beHort in Kriegszeiten, als
finden sich eine der bedeuJagd- und Lustschloss, aber
tendsten
Geweihsam­m­
Ausflugsmöglichkeiten
auch als gefürchtetes Staats­
ge­fängnis. Seit 1955 ist die
Sächsische Schweiz: Eine
lungen Europas und der
Fahrt
in dieses einzigartige
weltweit
größte Bestand
an Uhr
Festung
ein1 militärhistonäherdran07_110x133_lay
21.02.2007
19:36
Seite
Gebirge mit den Rad­dam­
barocken Ledertapeten.
risches Freilichtmuseum.
Moritzburg Festival
Kammermusik in königlicher Umgebung
4. - 19. AUGUST 2007
KÜNSTLERISCHE LEITUNG
COMPOSER IN RESIDENCE
Jan Vogler
Steven Stucky
KÜNSTLER
James Ehnes, Colin Jacobsen, Linus Roth, Benjamin Schmid, Kai Vogler,
Mira Wang, Isabel Charisius, Carrie Dennis, Ulrich Eichenauer, Hartmut
Rhode, Julie Albers, Daniel Müller-Schott, Jan Vogler, Werner Zeibig,
Georg Breinschmid, Astrid von Brück, Helmut Deutsch, Ariane Haering,
Polina Leschenko, Louis Lortie, Oliver Triendl, Albrecht Mayer, Frederic Belli,
Stian Carstensen, Stefanie Irányi
TICKETS & INFORMATION
Tel.: +49 - 351- 810 54 95
Fax: +49 - 351- 810 54 96
[email protected]
www.moritzburgfestival.de
Wir danken unserem Kooperationspartner
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
23
top ausflugsziel
In dieser Rubrik stellen wir
Ihnen einzelne Städte aus
der Umgebung Leipzigs
ausführlicher vor.
Auenkirche
Markkleeberg – das Tor
ins Leipziger Neuseenland
Geschichte
Um 1190 wurde Mark­klee­
berg erstmals erwähnt. Am
16.10.1813 fand eine der
drei Hauptschlachten der Be­
freiungskriege bei Wachau
statt. Über die Hälfte der
heutigen Stadtfläche wurde
vom Braunkohletagebau in
Anspruch genommen. Ort­
schaften wie Cospuden und
Cröbern fielen dem Tagebau
zum Opfer. Inzwischen wurden die Tagebaue geflutet.
Der Cospudener See und
der Markkleeberger See entwickeln sich zu attraktiven
N a h­ e r h o l u n g s g e b i e t e n .
Größte weltweite Bedeutung
verschaffte der Stadt allerdings „Unterirdisches“. Der
Mark­kleeberger Fundplatz
errang Weltruhm mit seinen
aus Feuerstein gefertigten
300.000 Jahre alten Werk­
zeugen und ist damit älteste
Fundstelle in Sachsen.
Touristische Attraktionen
Cospudener See mit Hafen
Zöbiker: Als attraktives Nah­
erholungsgebiet ist es ein
Treffpunkt
für
Wasser­
sportler, Segler, Taucher und
Badelustige.
Markkleeberger See: Seit Juli
2006 bietet er viele Frei­zeit­
Weißes Haus
möglichkeiten. Haupt­attrak­
tion ist der Kanupark.
Torhaus und Schloss Mark­
kleeberg: Das ehemalige
Rittergut mit dem Torhaus,
dem Schloss und der Auen­
kirche ist eines der architektonisch herausragendsten
Ensemble. Das Museum im
Tor­haus widmet sich der Völ­
kerschlacht bei Leipzig 1813.
Jährlich im Oktober findet
die Jahrfeier der Völker­
schlacht statt.
Center of Chinese Arts and
Culture im agra-Park: Das
Gebäude wurde für die
Terrakotta-Armee-Aus­stel­l­ung zu einem chinesischen
Kulturzentrum
umgebaut
und zeigt in wechselnden
Ausstellungen
chinesische
Kul­tur­geschichte.
Weißes Haus: Die neoklassizistische Villa mit ihrem
prächtig vergoldeten Spiegel­
saal ist seit 1897 die
Hauptzierde des agra-Parks.
Dem architektonischen Vor­
bild „Petit Trianon“ nachempfunden, ist es heute die
erste Adresse für Konzerte,
Empfänge und Hochzeiten.
Willkommen
zur Schiffsrunde!
Freuen Sie sich auf eine
schöne Zeit am Cos­pudener
See und an Bord der MS
Neuseenland. Die Schiffs­
runde auf der historischen
Hamburger Hafen­barkasse
– auf Wunsch auch mit
Kaffeetrinken. Unsere „Lot­
sen“ bringen Ihren Bus
gern zum Cospudener See.
Tel.: 0341/356510
www.schiffsdepot.de
24
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
1. Kanu-Festival
Am 27.-29.7.2007 steht
der Markkleeberger See
ganz im Zeichen des „1.
Kanu-Festivals Mark­klee­
berg“. In das neue Sport­
event sind auch das „2.
Fun- und Trend­sport­
wochenende im Leipziger
Neuseenland“ und der
„2. Team- Triathlon“ eingebunden.
Tel.: 0341/3533215
www.kanu-festival.de
Westphalsches Haus: Das
dreiflügelige Landhaus beherbergt eine Ausstellung
mit bis zu 280.000 Jahre alten altsteinzeitlichen Funden
und ist eine beliebte Kul­
turstädte und Galerie.
agra-Park: Als Landschafts­
park angelegt, lockt das
Parkensemble mit ganzjährigen Veranstaltungs­ange­
boten und einem ökologischen Bildungsprogramm.
Kirchenruine Wachau: Sie
wurde im neugotisch-frz. Stil
1866/67 errichtet. In wechselnden Ausstellungen werden in der „Gedenkstätte
und Galerie der verlorenen
Orte“ Materialien der dem
Braunkohlenbergbau zum
Opfer gefallenen Orte im
Leipziger Land gezeigt.
Wichtige Kontakte:
Touristinformation
Markkleeberg
Tel.: 0341/3533215
www.markkleeberg.de
Cospudener See im
Landschaftspark Cospuden:
Tel.: 0341/356510
www.cospuden.de
top ausflugsziel
In dieser Rubrik stellen wir
Ihnen einzelne Städte aus
der Umgebung Leipzigs
ausführlicher vor.
Ausgelassene Stimmung vor dem Rathaus
Torgau – Stadt
der Renaissance und Reformation
Geschichte
Torgau, nur etwa 50 km von
Leipzig am Rande der Dü­
bener und Dahlener Hei­de
gelegen, zählt zu den schön­
sten Renaissance­städ­ten in
Deutschland. Die vollständige Renaissancebebau­ung
der historischen Altstadt
sucht ihresgleichen. Nach­
dem Sachsen durch die
„Leipziger Teilung“ unter
den Brüdern Ernst und
Albrecht aufgeteilt wurde,
entwickelte sich das 973
erstmals erwähnte Tor­gau
bis Mitte des 16. Jh. zur kursächsischen Haupt­resi­denz
der ernestinischen Linie der
Wettiner. Die Stadt an der
Elbe erlebte eine Hoch-Zeit,
die sich im Stadt­bild noch
heute widerspiegelt. Bedeu­
tende Persön­lichkeiten wie
Martin Luther und Heinrich
Schütz wirkten hier. Mit
Schloss Hartenfels entstand
das damals modernste Wohn­
schloss Sachsens, in dem
Martin Luther mit der Schloss­
kirche 1544 den ersten protestantischen
Kirchen­­­bau
Deutsch­lands einweihte. Tor­
gau gilt als die Amme der
Reforma­tion, über 40 Mal
weilte der große Reformator
persönlich in der Stadt. Der
Wichtige Kontakte:
Torgau-Informations-Center
Tel.: 03421/70140
www.torgauinfo.de
Stadt- und Kulturgeschicht­
liches Museum / Torgauer
Museumspfad
Tel.: 03421/70336
www.museum-torgau.de
Name Torgau ging um die
Welt, als sich am 25.4.1945
amerikanische und sowjetische Sol­daten an der Elbe
bei Tor­gau trafen und damit
symbolisch das Ende des 2.
Weltkrieges besiegelten.
Touristische Attraktionen
Schloss Hartenfels: Das
Wahr­zeichen entwickelte
sich aus einer mittelalterlichen Wehrburg zu einem
reinen Wohnzwecken dienenden Schloss. 1485 wurde es zur ständigen kurfürst­
lichen Residenz gewählt.
Heute ist es das bedeutend­
ste noch erhaltene Früh­re­
naissance­schloss in Deutsch­
land. Archi­tek­to­nische Be­
son­derheiten sind im In­nen­
hof der Große Wendel­stein
und der Schöne Erker.
der Katharina von Bora. Eine
ständige Ausstellung über
Katharina präsentiert sich in
diesem restaurierten Re­nai­s­
sancebau.
Stadtkirche St. Marien: Hier
predigte Luther oft. Seine
Frau Katharina fand hier ihre
letzte Ruhestätte. Neben ihrem Grabstein ist auch das
Schloss Hartenfels
Gemälde „Die vierzehn
Nothelfer“
von
Lucas
Cranach d. Ä. sehenswert.
Braumuseum: Das stattliche
Renaissance-Bürgerhaus mit
einzigartigem Brau- und
Malzhaus dokumentiert auf
eindrucksvolle Weise die Be­
deutung der Torgauer Brau­
kunst im 15. und 16. Jh.
Ausflugsmöglichkeiten
Sächsisches
Hauptgestüt
Graditz: Dieses Ausflugsziel
lohnt sich für alle Pferde­
liebhaber und Naturfreunde.
Das Kleinod englischer Land­
schaftsgestaltung und barocker Baukunst liegt in den
lieblichen Elbauen vor den
Toren Torgaus.
Elbe-Radweg
Einer der beliebtesten Rad­
wege Deutschlands führt
durch die Stadt. Die Ent­
fernungen zu Wittenberg
betragen ca. 60, zu Meißen
ca. 66 Radkilometer.
Ausstellung „made in Leip­
zig“: Vom 4.4.-31.10.2007
erfolgt im Schloss Hartenfels
die deutschlandweit erstmalige Prä­sentation einer umfassenden Schau der „Leip­
ziger Schule“. Gezeigt werden Werke von 29 Kün­stlern.
B ü rge r m e is t e r- R inge n ­
hain-Haus: Es ist einzigartig im mitteldeutschen
Raum. Hinter seiner schlichten Fassade verbergen sich
prunkvolle Räum­lichkeiten
mit Malereien des 16. und
17. Jh. Ein besonderes
Schmuckstück
ist
die
„Engels­stube“ im ersten
Oberge­schoss.
Besuchen Sie eine der
schöns ten Renaissancestädte Deutschlands und
erleben Sie den Glanz
der ehemaligen kursächsischen Landesmetropole.
Folgen Sie den Spuren
Martin Luthers und der
sächsischen Kurfürsten,
wandeln Sie auf dem
Torgauer Museumspfad,
besuchen Sie die Ausstel-
lung „made in Leipzig“
auf Schloss Hartenfels
oder entdecken Sie die
historische Altstadt bei
einer Fahrt auf dem Torgauer Geschichtsrad.
Katharina-Luther-Stube: Sie
befindet sich im Sterbehaus
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
25
top ausflugsziel
In dieser Rubrik stellen wir
Ihnen einzelne Städte aus
der Umgebung Leipzigs
ausführlich vor.
Blick zum 1522/25 erbauten Gewandhaus
Zwickau – Autostadt mit
unverwechselbarem Flair
Geschichte
Die erste urkundliche Er­
wähnung als Zcwickaw erfolgte 1118. Bereits 1212
erhielt Zwickau das Stadt­
recht. 1403 ereignete sich
ein Feuer, bei dem fast die
gesamte
Stadt
niederbrannte. Prägend für das
kulturelle Leben Zwickaus
war die Geburt von Robert
Schumann, des berühmtes­
ten Sohns der Stadt. Aber
auch von den in Zwickau
geborenen Mit­begründern
des Deutschen Expres­sio­nis­
mus, Hermann Max Pech­
stein und Fritz Bleyl, gingen
viele Impulse aus. Kraft­
fahrtpionier Au­gust Horch
legte 1904 mit der An­
siedlung der A. Horch &
Cie. Motor­wagen­werke AG
und 1909 mit der Gründung
der Audiwerke den Grund­
stein für Zwickaus guten
Ruf als Automobilstadt.
Heute ist das Westsächsische
Wirtschaftszentrum
am
Fuße des Erzgebirges mit
ca. 100.000 Einwohnern
die viertgrößte Stadt Sach­­s­ens.
Touristische Attraktionen
Dom St. Marien: Er wurde
1200 als Marienkirche er-
Abendstimmung auf dem Hauptmarkt (rechts: Rathaus)
baut. Sehenswert sind die
Sandsteinfiguren, die kostbare Innenausstattung und
die wertvollen Kunst­schätze.
Moritzkirche: 1430 wird die­
se 1212 erstmals erwähnte
Kirche im Hussitenkrieg und
1632 deren Nachfolgerin im
Dreißigjährigen Krieg niedergebrannt. Die dritte
Moritzkirche wurde 1894
abgetragen. 1893 konnte
die neue Kirche eingeweiht
werden, die über 1.100
Menschen Platz bietet.
Priesterhäuser:
Erstmals
1521 so genannt, bilden die­
se vier Häuser eine geschlossene architektonische
Baugruppe. Sie zählen zu
den ältesten erhaltenen
Wohnhaus-Ensembles
in
Deutschland.
August Horch Museum: Im
historischen Gebäude des
früheren Audiwerks wird
auf 3.000 qm Fläche Auto­
mobil-Geschichte wach.
Robert-Schumann-Haus :
Das Archiv beherbergt die
weltweit
umfangreichste
Schumann-Sammlung.
Städtisches Museum: Als
König-Albert-Museum im
Jahre 1914 übergeben, beherbergt es neben dem Mu­
seum, Ratsbibliothek und
einer ständigen Ausstellung,
Zeugnisse der Stadtge­
schichte Zwi­ck­aus sowie die
Kulturgeschichte des Berg­
baus.
Ausflugsmöglichkeiten
Freilichtbühne Zwickau: In
das Schwanenteichgelände
eingebettet, finden zahl-
26
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
reiche attraktive Ver­an­
staltungen in Open-AirAtmosphäre statt.
Johannisbad: Dieses Kultur­
denkmal aus der Zeit des
Historismus und des Ju­
gendstils bietet seinen
Besuchern ein einzigartiges
Flair. Stilelemente aus verschiedenen Epochen und
der Hauch von orientalischer Badekultur versetzen
die Besucher in Staunen.
Konzert- und Ballhaus
Neue Welt: Das traditionsreiche Haus bedient als
Spielstätte mehrere Genres
gleichzeitig. Im Laufe seiner
100-jährigen
Geschichte
etablierte es sich als einer
der besten Tagungsorte
Deutschlands.
Stadthalle: Ein Highlight in
Sachen Events und Messen
ist die neuerbaute Stadt­
halle.
Mauritius Brauerei: Wer
vom Johannisbad aus auf
die andere Seite der Mulde
blickt, entdeckt die tradit­io­nsreiche Mauritius-Brau­
erei, deren Bier von vielen
Kneipen angeboten wird.
Wichtige Kontakte:
Tourist Information Zwickau
Tel.: 0375/2713240
www.kultourz.de
Stadthalle Zwickau
Tel.: 0375/2713110
www.kultour-z.de
Städtisches Museum Zwickau
Tel.: 0375/834510
www.zwickau.de
Mauritius Brauerei
Tel.: 0375/49490
www.mauritius-brauerei.de
vorgestellt
Der singende Seemann
Maritime Unterhaltungsmusik
bringt Günter Dlugos jeden
Freitagabend in Leipzigs Fisch­
restaurant „Gastmahl des
Meeres“. Der „singende See­
mann“ ist in Leipzig geboren
und sorgt mit einem Repertoire
von 50 Seemannsliedern im
Lokal für authentische Atmo­
sphäre. Im September 2005 hat sich Dlugos, dessen großes Vorbild Hans
Albers ist, als Alleinunterhalter selbständig gemacht. Als Tipp für Fischfreunde
empfiehlt er die Haifischbar des Restaurants. Jeden Dienstag kann man dort
zu einem Festpreis Haifisch essen ohne Ende.
www.gastmahl-des-meeres-leipzig.de
Treffpunkt Leipzig bezieht neue
Büroräume
Am 6.1.2007 knallten im
„Lipsia-Haus“ im Barfuß­gäs­s­
chen 12 die Sektkorken. An­
lässlich des Umzugs in ihre neuen Büroräume begrüßten Sonja
Pfeifer (r.) und Annette Wyrem­
beck, Geschäfts­füher­in­nen von
Treffpunkt Leipzig, ca. 50
Partner und Kunden. „Um näher an unseren Kunden zu sein, haben wir
unseren Firmensitz ins Zentrum des touristischen Geschehens verlegt“,
so Sonja Pfeifer. Das Gäste­führerunternehmen blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2006 zurück und bietet auch 2007 einen guten Mix aus bewährten und neuen Touren. www.treffpunkt-leipzig.com
Leipziger tanzt bei „Best of
Musical“
Am 5.4.2007 feiert in der Arena
Leipzig „Best of Musical“, die
größte Musical-Gala Europas,
ihren Tourauftakt. Für Tänzer
Thomas Margies, der es ins
erstklassige Ensemble der Show
geschafft hat, ein besonderer
Augenblick. Denn Thomas ist
gebürtiger Leipziger und freut
sich ganz besonders, dass die
faszinierende Produktion in seiner Heimatstadt Premiere feiert. Der 38Jährige steht bereits seit 20 Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten.
Seine Musical-Laufbahn begann er mit einem Engagement bei „Cats“ in
Hamburg. www.best-of-musical.de
Sailing for Business
„Nichts ist unmöglich, wenn uns
Partnerschaft statt Konkurrenz
verbindet.“ Diesen Leitspruch
hat Matthias Wagner von der
SeaComm GmbH in die Tat umgesetzt. Seit 2000 organisiert er
jährlich eine Segeltour für mitteldeutsche Unternehmer. So kreuz­
ten die Wirtschaftskapitäne z.B.
als „SACHSEN Sail“ zum Filmfestival in Cannes auf. Am 20.5.2007 ist
Travemünde Ausgangspunkt eines spektakulären Törns rund um Bornholm
nach Warnemünde. 150 Top-Unternehmer haben mit der „MIR“, der
„DAR MLODZIEZY“ und der „SEDOV“ drei der schönsten Segelschiffe der
Welt gekapert und treffen sich zur „2. TALL SHIP GERMAN SAIL“, einer
einwöchigen Wettfahrt um den „Welt-Pokal“. www.welt-pokal.eu
Ehrung für Common Purpose
Common Purpose, das neuartige
Weiterbildungsprogramm für Führungs­
kräfte, wurde am 7.2.2007 als Gewinner
des Wettbewerbs „365 Orte im Land
der Ideen“ geehrt. „Bei dem Wettbewerb
handelt es sich um Deutschlands größte
Leistungsschau hervorragender Initi­a­
tiven, die Zu­kunfts­fähigkeit und Ideen­
reichtum widerspiegeln“, freute sich Eva
Theis. Die Pro­grammdirektorin von
Common Purpose (Gemeinsame Sache)
erhielt den Preis für ein Projekt, indem
Verantwortungsträger der Stadt Leipzig in einem elftägigen Fort­
bildungsprogramm neue Lösungen für Probleme erarbeiten.
www.commonpurpose.de
„Ey, wie schmeckt der Coffee
süße ...“
Johann Sebastian Bachs berühmteste weltliche Kantate – die
Kaffeekantate – war der Namens­
geber für diesen Streifzug durch
Leipzigs City, den Gästeführerin
Christa Schwarz entwickelte. Hier
lernt man nicht nur die Geschichte
der „Kaffeesachsen“ kennen,
sondern es wird auch ein typischer Kaffeeklatsch geboten.
Als krönender Abschluss des Rundgangs erfolgt ein Besuch des
Kaffeemuseums im „Coffe Baum“, Deutschlands ältestem Kaffeehaus. Mit
Witz und Fachwissen begeistert die engagierte Leipzigerin auf ihren Touren
Touristen und Einheimische. www.leipzig-erleben.com
Auf den Spuren der Zivil­ge­sell­
schaft in Houston
14 Leipziger AmerikanistikStudenten begaben sich am
29.9.2006 nach Houston, um
während einer Studienreise die
Zivilgesellschaft der texanischen
Ölmetropole zu ergründen. Leipzigs Partnerstadt war im August 2005 gefordert, als hier 100.000 Menschen vor dem Hurrikan „Katrina“ Zuflucht suchten.
Stellvertretend für die Teilnehmer fasst Kirstin Schliekau zusammen: „Charak­
ter­istische Merkmale der amerikanischen Zivilgesellschaft sind ihre ethnischkultur­elle Fülle sowie die Interaktion zwischen privaten und öffentlichen
Akteuren. Deren Zusammenarbeit erwies sich bei der Bewältigung einer Natur­
katastrophe wie „Katrina“ als Erfolgsrezept. www.lonestar.m2media.net
10 Jahre bürgerschaftliches Enga­
gement
Der Förderverein NEUE UFER
Leipzig e.V. setzt sich seit seiner
Gründung 1997 für die Öffnung
und Rekultivierung der Leipziger
Mühlgräben ein. Vorstands­vor­
sitzender ist seit Beginn Niels
Gormsen, der sich nach seiner Amtszeit als Dezernent für Stadtentwicklung
und Bau (1990-1995) unermüdlich für eine nachhaltige, ökologische
Stadtentwicklung in Leipzig engagiert. Seit 1996 ist eine Flussl­auflänge von
1015 m in Leipzig geöffnet worden. Niels Gormsen: „Wie die Mühlgräben
zur weiteren Kultivierung des Stadtbildes beitragen, lässt sich z.B. an der
vorderen Jahnallee eindrucksvoll erleben.“ www.neue-ufer.de
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
27
rückblick – ausblick
In dieser Rubrik berichten
wir über Aktivitäten des
LTS, die in den vergangenen
Wochen stattgefunden haben, bzw. geben einen Aus­
blick auf geplante Ak­ti­o­nen.
Von links oben nach rechts unten: Jörg Hartwig, Ulrike Krüger,
Veronika Weise, Rosemarie Steinhardt und Katrin Prenzel
Rückblick – Ausblick
40 Reiseveranstalter unterwegs in Leipzig
In Kooperation mit 18
Partnern führte der LTS
vom 19.-21.1.2007 den
FAM Trip „Musikstadt Leip­
zig“ durch. Fascination Leip­
zig – unter diesem Motto
begaben sich 40 Teilnehmer
aus Deutschland, Österreich
und den Niederlanden auf
die Spuren von Bach & Co.
Den Auftakt der Infor­ma­
tionsreise bildete ein Stadt­
rundgang durch die Leip­
ziger Innenstadt. „Ich habe
gar nicht gewusst, dass
Leipzig eine so berühmte
Musikstadt ist“, sagte ein
erstaunter Teilnehmer.
Leipzig auf der Reisemesse
in den Niederlanden vertreten
Vom 9.-14.1.2007 präsentierte sich Leipzig erstmalig
auf der größten Reisemesse
der Niederlande. Annett
Morche vom LTS rührte in
Utrecht auf der „Vakantie­
beurs“ kräftig die Werbe­
trommel für Leipzig und die
Umgebung. Sehr hoch war
die Nachfrage nach Kul­tur­
angeboten in Ver­bindung
mit dem Gewandhaus, dem
Thomanerchor und dem
Bachfest. Besonders interessiert zeigten sich die
Gäste an Radtouren in
Leipzig und Umgebung. In
den vergangenen Jahren
zählten die Niederländer
zur größten Gruppe ausländischer Gäste in Leipzig.
Neuigkeiten beim LTS
In den vergangenen Mo­
naten hat es einige personelle Veränderungen gegeben. Da sich der bisherige
Anbieter für den Ticketkauf
neu orientiert hat, wurde
das
Geschäftsfeld
ab
1.1.2007 vom LTS übernommen. Neu im Team sind
Rosemarie Steinhardt und
Veronika Weise, die bisher
bei unserem Kooperations­
partner tätig waren. Wie
gewohnt bieten sie in der
Leipzig Information ein
großes Spektrum an Ver­
anstaltungskarten an. Die
Abteilung Incoming wird
seit 12.2.2007 von Ulrike
Krüger verstärkt. Sie absolvierte zuvor ein Studium an
der Hochschule Harz und
28
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
deeper perspectives: Gewandhaus zu Leipzig
war u.a. in einem namhaften Reisebüro tätig. Ab
1.4.2007 ist Antje Weiner,
gelernte Kauffrau für Büro­
kommunikation, in der Ab­
teilung Information fest angestellt. Für die Leitung der
Leipzig Information sowie
der Abteilungen Informa­
tion / Incoming / Zimmerver­
mittlung / Ticket Service ist
ab April Jörg Hartwig zuständig. Er ist seit 1996
beim LTS tätig und arbeitete zuletzt als Projektleiter in
den Abteilungen Produkt­
management und Öffent­
lich­keitsarbeit.
Nach über zehn­jähriger Tätig­
keit – zuletzt in der In­
coming-Ab­teilung – verlässt
Katrin Prenzel auf eigenen
Wunsch den LTS. Wir bedanken uns ganz herzlich
für ihre hervorragende
Arbeit und wünschen ihr im
weiteren Berufsleben viel
Erfolg! Stolz präsentierte im
Januar 2007 Sandy Althans
im LTS-Büro ihren Philip,
der am 14.7.2006 geboren
wurde. Die Mitarbeiterin
der Incoming-Abteilung befindet sich zur Zeit im
Mutterjahr.
Neues aus Leipzig
Mit dem Newsletter „Neues
aus Leipzig“ informieren
Studenten der Universität
Leipzig halbjährlich über die
neuesten Entwicklungen ihrer aufstrebenden Stadt.
Berichtet wird u.a. über
Leipzigs Stadtentwicklung,
Kultur und Politik. Den
Newsletter können Interes­
senten kostenfrei unter
www.neuesausLeipzig.de
abonnieren. Die engagierten Studenten wollen mit
diesem Projekt motivierten
Menschen ihre Stadt näher
Sandy Althans und Philip
bringen – ganz nach dem
Motto: „Leipzig bewegt
sich, bestimmen Sie die
Richtung mit!“.
Originelles Kunstwerk
Seit Januar 2007 kann man
in der Leipzig Information
ein originelles Kunstwerk
bewundern. Es zeigt eine
Auf­nahme des Gewand­
hauses, das aus den Porträts
von 1.000 Leipzigern zusammengesetzt ist. Die
Dauer­leihgabe ist Bestand­
teil der Ausstellung „Pilsner
Urquell – deeper perspectives 2006“.
www.pilsner-urquell.de
100.000 Entscheider zusätzlich
Dank einer Kooperation von
Pressetext mit der ddpNachrichtenagentur
und
dem Dow Jones Ticker, erreicht die digitale Version
von „NÄHER dran“ seit
März 2007 über 100.000
Entscheider zusätzlich. Da­
mit erhöht sich die Anzahl
der Adressaten auf ca.
300.000.
rückblick – ausblick
Was machen eigentlich
die Ehemaligen …?
Da es sich bei „NÄHER
dran“ um eine Zeitschrift
handelt, die vor allem von
Praktikanten erstellt wird,
erkundigten wir uns nach
den Lebenswegen der ehemaligen Mitstreiter und
stellten jeweils drei Fragen:
1.) Was geschah nach dem
Praktikum beim LTS?
2.) Was hat das Praktikum
gebracht?
3.) Wie lautet der persönliche Leitspruch?
Ulrike KRIEG
Praktikum: 2001
1.) Ich nahm an der MartinLuther-Universität HalleWit­tenberg ein Lehramt­
studium für die Fächer
Biologie und Geographie
für das Gymnasium auf.
Das Studium habe ich gerade mit dem ersten Staats­
examen abgeschlossen. Im
Sommer 2007 beginne ich
meine Referendariatszeit.
2.) Während des Praktikums
lernte ich, dass für das
Lösen von komplexen Auf­
gaben Teamarbeit wichtig
ist.
3.) „Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der
Blickrichtung.“ (Antoine de
Saint-Exupery)
Dana BETANCOURT
Praktikum: 2002
1.) Ich beendete meine
Ausbildung zur staatlich geprüften Touristikassistentin.
Diese war mir auf lange
Sicht hin jedoch zu oberflächlich. Außerdem hat mir
Andreas Schmidt gezeigt,
was es heißt, ehrgeizig zu
sein. Mit neuer Energie habe ich mein Abi nachgeholt
und absolviere seit Sep­
tember 2004 eine Aus­
bildung zur Veranstaltungs­
kauffrau. Praxiserfahrungen
sammle ich zur Zeit bei der
TNC Agentur in Leipzig.
2.) Das Praktikum hat mir
gezeigt, dass man versuchen soll, all seine Wünsche
und Träume zu verwirklichen. Ich erhielt einen guten Vorgeschmack auf mein
zukünftiges Arbeitsleben.
3.) „Der höchste Lohn für
unsere Bemühungen ist
nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was
wir dadurch werden.“ (John
Ruskin 1819-1900)
Anett MITTLMEYER
Praktikum: 2000
1.) Ich beendete 2001 meine Ausbildung zur Staatlich
geprüften Internationalen
Touristikassistentin. Danach
begann ich bei Neckermann
Reisen in Oberursel meine
Tätigkeit im Service Center.
Nach drei Jahren wechselte
ich dann als Einkaufs­as­s­is­
tentin für Frankreich in den
Hoteleinkauf. Seit Januar
2007 bin ich als Pro­dukt­
koordinatorin für Necker­
mann Reisen Deutschland
für die Erstellung und Pro­
duktion unserer Kataloge
zuständig.
2.) Es hat mir die vielen
Facetten und Seiten der
Touristik näher gebracht.
Ich habe gelernt, dass man,
wenn man freundllich zu
seinen Gästen ist, auch immer ein Lächeln zurück erhält.
3.) „Man sieht nur mit dem
Herzen gut, das Wesentliche
ist für die Augen unsichtbar.“ (Antoine de SaintExupery)
Josefine HEINICKE
Praktikum:2005
1.) Ich schloss meine Aus­
bildung zur Assistentin für
Hotelmanagement ab und
begann ein Studium der
Tourismuswirtschaft an der
Berufsakademie
Breiten­
brunn. Mein Praxispartner
dabei ist der Tourismusverein
Leipziger Land.
2.) Es half mir, wichtige
Erfahrungen im Touris­mus­
management zu sammeln
und mir wertvolle Kennt­
nisse anzueignen. Dies war
in erster Linie durch die
Übertragung von Ver­ant­
wortung auf die Prakti­
kanten und die Einbringung
in interessante Projekte
möglich.
3.) „Ich führe mein Leben
nicht nach Leitsprüchen.“
Isadora KURAK
Praktikum: 1997
1.) Ich habe anschließend
an der Universität Leipzig
BWL studiert. Allerdings
merkte ich nach ca. zwei
Jahren, dass meine Stärken
eher in Sprachen und Kom­
munikation liegen. Deshalb
wechselte ich und studierte
Französisch, Italienisch und
VWL. Zwischendurch absolvierte ich im Rahmen des
ERASMUS-Programms ein
Auslandsjahr in Bergamo
(Italien). Zur Zeit versuche
ich gerade, mich beruflich
in Vorarlberg zu etablieren.
2.) Das Praktikum brachte
mir erste Erfahrungen im
Dienstleistungsbereich. Völ­
lig unerfahren, hatte ich das
Glück Menschen zu treffen,
die mir erste Chancen im
beruflichen Leben gegeben
haben. Ich merkte, dass ich
in meinem zukünftigen
Berufsleben auf jeden Fall
mit Menschen zu tun haben
möchte.
3.) „Lebe dein Leben wie es
kommt, es gibt immer einen
Sinn!“
arbeiten. Es war eine tolle
Zeit, an die ich mich sehr
gern zurück erinnere.
3.) „Reisen bildet – und
dieses Motto ist mit viel
Lebensfreude verbunden.“
Anna PIETZSCH
Praktikum: 2004
1.) Ich absolvierte das
Praktikum während meines
Studiums der Verkehrs­wirt­
schaft an der TU Dresden.
Es inspirierte mich zu meiner Diplomarbeit „Musik
und Tourismus – Eine Markt­
betrachtung“. Seit 2005 arbeite ich bei der diamonds
network GbR als Projekt­
managerin
im
Bereich
Marketingberatung
und
Eventmanagement.
2.) Ich habe in den Monaten
beim LTS sehr viel gelernt Verantwortung übernehmen, zielstrebig arbeiten
und powern. Fachlich war
es eine große Bereicherung.
Es hat auch Spaß gemacht
und mich mit tollen und interessanten Menschen zusammengebracht.
3.) „Phantasie ist wichtiger
als Wissen, denn Wissen ist
begrenzt.“ (Albert Einstein)
Kathrin SCHMIDT
Praktikum: 2000
1.) Ich beendete mein
Studium der Tourimus­wirt­
schaft. Daraufhin arbeitete
ich als Vertriebsassistentin
bei Kaufland im Werbe­
verlag. Es folgte eine dreijährige Beschäftigung als
Projektleiterin bei der Mes­
se in Halle. Im Moment bin
ich bei BMW in Leipzig als
Disponentin angestellt.
2.) Beim LTS lernte ich viel
über Projektarbeit. Gerade
das
Städtefestival
der
Partnerstädte in Frankfurt
am Main war eine tolle
Erfahrung. Auch die Team­
arbeit erleichterte mir den
Einstieg ins Berufs­leben.
3.) „Nutze Deine Chancen;
geschenkt wird Dir nichts!“
Diana REICHERT
Praktikum: 2004
1.) Ich schloss meine
Ausbildung als Touristik­
assistentin an der TÜVPrivatschule in Halle ab.
Seit einem Jahr bin ich bei
Air Berlin als Stewardess tätig.
2.) Das Praktikum hat mein
Leben sehr geprägt. Es war
anspruchsvoll,
abwechslungsreich und mir eine
Ehre, mit einem solch talentierten Team zusammen zu
Die ungewöhnlichsten
Schulstunden des Jahres
Wie wäre es mal mit einer
außergewöhnlichen Klas­
senfahrt nach Leipzig?
Ob Nervenkitzel im Ver­
gnügungspark BELANTIS
oder eine Stadtführung,
bei der ausgebildete Leip­
ziger Schüler-Guides führen – langweilig wird es
bestimmt nicht.
Im Schul­museum erwartet die Teil­nehmer eine
Schule ganz anderer Art,
z.B. eine Unterrichts­
stunde in der Volks­hoch­
schule um 1900. Das 3tägige Pro­gramm gilt von
April-Oktober ab 24 zahlenden Personen und beinhaltet u.a. zwei Über­
nachtungen in Bungalows
mit DU/WC. Preis pro
Person bei 3-er Belegung
im Bungalow: 95 Euro.
Tel.: 0341/7104275
www.lts-leipzig.de
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
29
tourismusnotizen
Tourismusnotizen – Kurzmeldungen aus
Gastronomie, Kultur und Wirtschaft
ca. 25.000 Freunde des
sprech-gesungenen Wortes
erwartet.
und Suiten stehen Be­suchern
zur Verfügung. Ein Hotel­
restaurant verwöhnt die
Gäste mit leckeren Themen­
büfetts, die Mühlen­stube
und das Restaurant Lebens­
Art mit kulinarischen Gau­
men­­freu­den à la Carte.
www.heidespa.de
www.splash-festival.com
Abriss der Uni-Mensa erfolgt
Viel zu tun gibt es derzeit für
die Bagger am Au­gus­tus­
platz. Bis April 2007 erfolgt
dort der Abriss der Zentral­
mensa. An dieser Stelle entsteht das Institut für Wirt­
schaftswissenschaften der
Uni­versität Leipzig. Wenig
später wird mit der Um­
gestaltung des Haupt­ge­
bäudes der Universität sowie
dem Neubau von Aula und
großem Hörsaal begonnen.
Bis zum 600-jährigen Jubi­
läum der Uni­versität Leipzig
2009 soll die Umgestaltung
des Campus abgeschlossen
sein.
www.uni-leipzig.de/campus2009/
Splash!
Ade Chemnitz – Deutsch­
lands größtes Hip HopFestival, das „Splash!“, wird
vom 6.-8.7.2007 erstmals
im Leipziger Neuseenland,
auf der Halbinsel Pouch
(Bitterfeld) ausgetragen. Zu­
vor hatte die Veranstaltung
neun Jahre ihre Heimat in
Chemnitz. „Der Mietpreis
am Stausee Oberrabenstein
hatte sich verfünffacht und
die Möglichkeiten für die
Veranstaltung sind auf der
Halbinsel Pouch mit betonierten Wegen, dem Amphi­
theater und der Fläche hervorragend“, äußerte sich
Splash!-Vorstand Mirko Roß­
ner, der zum Festival 2007
Sachsens großes Wellness­
zentrum wächst
Ein neues 4-Sterne-Well­
nesshotel komplettiert ab
Pfingsten 2007 das umfangreiche Angebot des Well­
nesszentrums HEIDE SPA in
Bad Düben. Über einen
Bademantelgang erreichen
die Gäste direkt vom Zimmer
aus die einzelnen Wohlfühlund Erlebnisbereiche, wozu
u.a. die großzügige Bade­
landschaft und Saunawelt
zählen. Insgesamt 75 lichtdurchflutete Doppel­zim­mer
LVZ investiert 30 Mio. in
Druckerei
Neue Technik für die
Leipziger Volkszeitung: Bei
der Leipziger Verlags- und
Druckereigesellschaft gingen am 12.1.2007 hochmoderne Druckmaschinen in
Betrieb. Sie ermöglichen es,
die Zeitung komplett in
Farbe zu drucken. Zugleich
wurde der Umfang erweitert. Die Aufteilung der LVZ
in vier Teile für Politik/
Wirtschaft, Kultur, Lokales
und Sport sorgt für mehr
Übersicht. Insgesamt inves­
tierten die Gesellschafter –
die Verlagshäuser Madsack
und Springer – 30 Mio. Euro
in die Technik am Standort
Leipzig.
www.lvz-online.de
Stadtgeschichtliche
Sammlung erhält Zuwachs
Das Stadtgeschichtliche Mu­
seum Leipzig erhielt eine
Dauerleihgabe von 150
Gemälden des Leipziger
Malers
Heinz
Müller.
Möglich machte die Leih­
gabe Porsche-Chef Wende­
lin Wiedeking, der als
Privatmann die Bilder besaß.
Die Sammlung des Museums
konnte dank Unterstützung
der Sparkasse Leipzig noch
um ein weiteres wertvolles
Werk bereichert werden. Bei
einem Auktionshaus wurde
das Gemälde „Die Peters­
straße zur Messezeit“, geschaffen 1926 von Walter
Zeisig, ersteigert. Der in
Leipzig geborene Maler gehört zu den wichtigsten
Vertretern
des
späten
Impressionismus. Das Mu­
seum will zukünftig die Leip­
ziger Kunst der zurückliegenden Jahre stärker ins
Bewusstsein der Öffentlich­
keit rücken.
www.stadtgeschichtlichesmuseum-leipzig.de
Lebendige Spuren von J.S.
Bach an der VHS
Die seit dem 5.10.1890 bestehende Volkshochschule
Leipzig bietet erstmals eine
Veranstaltungsreihe
rund
um Leipzigs berühmtesten
Thomaskantor. Bereits am
28.2.2007 begaben sich 35
Teilnehmer unter der Leitung
von Stefan Altner, dem
Geschäftsführer des Tho­
maner­chors, auf die „Le­
bendigen Spuren von Jo­
hann Sebastian Bach in
Leipzig“. Blicke hinter die
Kulissen und musikalische
Angebote bereichern das attraktive Angebot. Insgesamt
bietet die VHS im Früh­
jahrsemester 1.503 Kurse
an, davon 419 Sprachkurse.
Anlässlich ihres 85. Ge­
burtstags beschenkt sich die
VHS selbst: Bis 14.9.2007 ist
die Rekonstruktion des
Gebäudes
abgeschlossen
und das 85. Jubiläum wird
gefeiert.
www.vhs-leipzig.de
30
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
Gütesiegel
ServiceQualität
ServiceQualität Sachsen
heißt die branchenübergreifende Qualitäts­ini­tia­
tive des Landestourismus­
verband Sachsen e.V. Fast
500 sächsische Unter­
nehmen haben sich bereits der Initiative angeschlossen. Vor allem für
mittelständische Firmen
ist das Siegel eine attraktive Chance. Was müssen
Sie dafür tun? Mindestens
ein Mitarbeiter Ihres
Unternehmens absolviert
eine zweitägige Aus­
bildung zum Qualitäts­
coach. Hier lernt der Teil­
nehmer, wie er z.B. haus­
interne Arbeitsabläufe auf
Effizienz, Qualität und
Gäste­wirkung überprüft.
Tel.: 03521/763522
www.servicequalitaetsachsen.de
leipzig in superlativen
Leipzig ist eine Stadt, die
wie kaum eine andere
Großstadt viele einzigartige Attraktionen besitzt,
von denen die Ein­
heimischen sagen: „Das
habe ich gar nicht gewusst!“ Wir möchten dazu
beitragen, dieses Wissens­
defizit abzubauen und veröffentlichen aus diesem
Grund in jeder Ausgabe
zehn Superlative.
Ringbebauung am Roßplatz
Leipzigs Nachtleben kennt keine Sperrstunde:
Kneipenmeile Gottschedstraße
Leipzig in Superlativen –
Folge 16
1. Leipzig ist Sachsens
Gastronomie­hauptstadt
Leipzig hat mit über 1.650
Kneipen, Restaurants und
Bars die höchste Dichte an
gastronomischen Ein­rich­
tungen in Sachsen. Damit
kommt auf 300 Leipziger eine Gaststätte. In den 1990er
Jahren wurde in Sachsen als
einem der ersten FlächenBundesländer die Sperr­
stunde abgeschafft. Dies
hat sich sehr positiv auf
Leipzigs Nacht­leben ausgewirkt.
Leipzig besitzt 43 Blätter
aus dem bedeutendsten
Bibel­manuskript der Welt –
dem Codex Sinaiticus. Er ist
mit einem Alter von über
1.500 Jahren nicht nur die
älteste Bibel seit Gedenken,
sondern stellt eines der ers­
ten Bücher überhaupt dar.
Ent­deckt wurde sie vom
Leip­ziger Theologen Kon­s­
tantin von Tischendorf in
einem Kloster auf dem
Sinai.
3. Zweitälteste Handschrift
der Welt
Die Universitätsbibliothek
4. Stadt der Philatelie
Leipzig war vor knapp 150
Jahren die Wiege der deutschen philatelistischen Lite­
ratur. Von hier aus gingen
die frühen Impulse für den
philatelistischen Handel aus.
Der Leipziger Buch­händler
Gustav Wuttig gab 1862
das erste deutsche Brief­
markenalbum heraus. Noch
heute sind in Leipzig zwei
der größten deutschen philatelistischen Biblio­the­ken
zu Hause: die ehemalige
Biblio­thek des Verlegers
Hugo Krötzsch (Deutsche
Bücherei) und die Bibliothek
des Germania-Rings (Uni­
versi­täts­­bibliothek).
Johann Christoph Gottsched
5. Protestantisches Kirchen­
recht
Der Leipziger Universitäts­
professor Benedict Carpzov
verfasste erstmals eine sys­
tematische und vollständige
Darstellung des protestantischen Kirchenrechts. Sie
erschien 1649 und galt lange Zeit als ein „beinahe
symbolisches Buch“.
2. Weltgrößte Hallenveran­
staltung für Pferdesport
Die Bilanz der zehnten
PARTNER PFERD fiel positiv aus. Vom 18.-21.1.2007
erlebten 54.700 Besucher
die Weltspitze des Pferde­
sports. Mit ihrer speziellen
Mischung aus Sport, Unter­
haltung und Information
hat sich die Messe mittlerweile zur weltgrößten
Hallenveranstaltung
im
Pferdesport entwickelt.
6. Größtes Textil-Messe­
haus der Welt
Das Ring-Messehaus am
heutigen Tröndlinring wurde 1922-26 nach den Plänen
von Gustav Pflaume erbaut.
Es war zur damaligen Zeit
das größte Textil-Messehaus
der Welt. Der Messe­be­
sucher musste für einen
Rundgang eine Strecke von
4,5 km zurücklegen. Das
Gebäude steht seit 1992
leer. 2006 wurde es an einen israelischen Investor
ver­kauft.
7. Erste Frauenzeitung in
Deutschland
Der Leipziger Schriftsteller
und Literaturkritiker Johann
Christoph Gottsched gab
1725 seine Zeitschrift „Die
vernünftigen Tadlerinnen“
heraus. Es war die erste
Zeitung in Deutschland, die
sich ausschließlich an die
Frauen richtete.
8. Erster Lehrstuhl für
Psychische Therapie
Der in Leipzig geborene
Mediziner Johann Christian
August Heinroth wurde
1811 als erster Lehrer für
Seelen­heilkunde (Psychia­
trie) an eine Universität berufen. Er übernahm den im
Jahre 1811 neu gegründeten Lehrstuhl für Psychische
Therapie an der Universität
Leipzig, den ersten dieser
Art in der Welt.
9. Größtes Tanzcafé
Deutsch­lands
1953 bis 1955 wurde am
Roßplatz die Ringbebauung
PARTNER PFERD
im Stil der Nationalen Bau­
tradition errichtet. Im Mittel­
teil befindet sich das zweigeschossige Ring-Café, das
im Januar 1956 eröffnet
wurde und zu dieser Zeit
mit einer Gesamtkapazität
von 540 Plätzen das größte
Tanzcafé Deutschlands war.
Nach seiner Schließung
1993 wurde das Ring-Café
am 30.9.2006 wieder eröffnet.
10. Erster Staatsbahnhof
Mit der Übernahme der
sächsisch-bayrischen Eisen­
bahn durch den sächsischen
Staat im Jahr 1847 wurde
der am 19.9.1842 in Betrieb
genommene
Bayrische
Bahnhof zum ersten Staats­
bahn­hof auf deutschem
Boden.
Leipzig ...?
Was fällt Ihnen zur Stadt
noch Außergewöhnliches
ein? Schreiben Sie an:
Leipzig Tourist Service e.V.,
Kennwort: „Superlative“
Richard-Wagner-Straße 1
04109 Leipzig
oder senden Sie uns eine
Mail an:
[email protected]
Ring-Messehaus
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
31
ansichten
In der letzten Ausgabe be­
gab sich das Redaktions­
team auf die Spuren von
Bach, Mendelssohn, Schu­
mann, Wagner & Co und erregte damit viel Aufmerk­
samkeit. Nie zuvor erreichten uns mehr Leserbriefe
und Anregungen. Nie zuvor
war die Post internationaler
und nie zuvor bedauerte das
Redaktions­team den begrenzten Platz der Leser­
brief-Seite mehr. Gern veröffentlichen wir eine Aus­wahl
interessanter Zuschriften.
„Paradox ist, wenn bei einer Premiere alles, was Rang hat, im Parkett sitzt.“ (Willy Millowitsch)
Meinungen-Ansichten
gewidmet. Und es ist beeindruckend, wie es Ihnen gelungen ist, diese Vielfalt so
komprimiert
darzustellen
und so viele junge Leute für
diese Arbeit zu begeistern.“
Prof. Dr. Hella Brock,
Präsidentin des Edvard Grieg
Gedenk- und Begegnungs­
stätte Leipzig e.V.
„Haben Sie zu den von
Ihnen angekündigten Ver­
anstaltungen ‚a cappella‘
und ‚Sächsisches Mozartfest‘
Text-und Bildmaterial, damit
die Welt über das Internet
davon erfahren kann? Ich
würde das sehr gern in den
Veranstaltungskalender einstellen und auch unsere
Auslandsvertretungen darüber informieren. Ich habe
aus der neuen ‚NÄHER dran‘
(tolle Zeitschrift!) darüber
erfahren und aufgrund der
Anzeige des Museums der
bildenden Künste auch
schon mit der dortigen
Presseabteilung telefoniert.
Wir werden die KlingerAusstellung gern mit ins
Internet aufnehmen.“
Matthias Knospe, Deutsche
Zentrale für Tourismus e.V.
(DZT), Frankfurt/Main
„Es ist mir ein Bedürfnis,
Ihnen für die überaus gelungene Februar-Nummer herzlichen Dank zu sagen! Hier
hat sich ein verantwortungsvolles Team mit großem
Fleiß und mit Sorgfalt dem
Thema ‚Musik in Leipzig‘
32
„Da ich selbst in Sachen
Richard Wagner sehr aktiv
bin, musste mein kritischer
Blick feststellen, dass der seit
fast 24 Jahren aktive RichardWagner-Verband Leipzig e.V.,
dessen Aktivitäten 2006
auch medial wirksam waren,
für das Re­daktionsteam gar
nicht existiert. Wer die von
uns persönlich am 28.4.2006
gereinigte Erinnerungstafel
an seinem Geburtshaus noch
verstaubt und verschmutzt
abbildet, hat natürlich das
darüber hängende 120 qm
umfassende Großbild mit
dem Hinweis auf den Ver­
band auch nicht zur Kenntnis
genommen.“
Thomas Krakow, Referat
Europäische und internationale Zusammenarbeit der
Stadt Leip­zig
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
nehmigt. Auch die beiden
Namen stehen nicht auf der
Hinweistafel im heutigen
Restgelände des Kirchhofs.“
Michael Schuncke, SchunckeArchiv e.V., Baden-Baden
L. Schuncke auf dem Totenbett,
1834 von E. Kirchner gezeichnet
„Mit großer Freude haben
wir in der letzten Ausgabe
Ihre interessante Chronik
‚Mu­sikstadt Leipzig‘ studiert.
Dabei ‚stolperten‘ wir – eben­
so unerwartet wie hoch­er­
freut – über die Informa­tion:
3.4.1834 – Beginn der
Herausgabe der von Robert
Schumann und Christian
Ludwig Schunke begründeten ‚Neuen Zeitschrift für
Musik‘. Unser gemeinnütziger Verein, mit über 90 internationalen Mitgliedern,
stellt die Schumannpflege –
und damit auch das Umfeld
einschließlich den Schunkes
– in den Mittelpunkt seiner
Arbeit. Vielleicht interessieren sich Ihre Leser, Näheres
über Ludwig Schunke (18101834) zu erfahren? Unter
www.schuncke-archiv.de
wird u.a. ersichtlich, dass
dieser engste Jugendfreund
Schumanns
der
kopfreichsten
Musikerfamilie
nach den Bachs entstammt,
weshalb die 28 Schuncke­
musiker dort ‚die kleinen
Bache‘ genannt wurden.
Übrigens gab es noch bis
weit ins 20. Jh. hinein die
vom Leipziger Großkauf­
mann Carl Voigt gestifteten
gleichartigen Gräber von
Ludwig Schuncke und seiner
Frau Henriette auf dem
Leipziger Johannisfriedhof.
Nach 1990 haben wir die
Gräber durch die Stadt­
verwaltung orten lassen.
Eine geplante Steinplatte für
beide wurde leider nicht ge-
„Ich war vor zwei Monaten
mit einer Gruppe von Musik­
begeisterten in Leipzig und
freue mich daran, wie sich
die Stadt seit der Wende entwickelt hat. Jetzt habe ich
Ihre Musik-Ausgabe mit
Interesse gelesen und mich
besonders über die hilfreiche
Überblickskarte gefreut. Zu­
sätzlich habe ich noch
Informationen zu einem weiteren Komponisten, der
1879/80 in Leipzig studiert
und dort auch einige hundert Briefe geschrieben hat.
Diese Briefe beschreiben das
Leipziger Konzertleben und
den jungen Musikstudenten
Leo Janácek aus Brünn, der
unterdessen
weltberühmt
geworden ist. Ich habe diese
Briefe 1985 unter dem Titel
„Leo Janácek. Intime Briefe
aus Leipzig und Wien
1879/80“ herausgegeben.
Vielleicht können Sie diese
Hinweise weiterleiten?“
Dr. Jakob Kraus, Leoš
Janácek-Gesellschaft, Ueti­
kon am See/Schweiz
„Seit Oktober bin ich keine
Leipzigerin mehr, sondern
bin zwecks BWL-Studium
nach Deggendorf, in den
Bayrischen Wald, gezogen.
Und selbst hier begegnet mir
die ‚NÄHER dran‘. Durch
Zufall bin ich mit einer
Tourismus-Professorin
ins
Gespräch gekommen und sie
war sehr begeistert, sowohl
von der Zeitschrift, als auch
vom
Tourismusmarketing
der Stadt Leipzig. So weit
weg von zu Hause tut es
doch gut, jemanden von der
‚Heimat‘ so schwärmen zu
hören.“
Kristin Kasper, Deggendorf
„Kompliment zur aktuellen
Ausgabe! Nur ein kleiner
Wermutstropfen: Ich heiße
Jens mit Vornamen und bin
wirklich männlichen Ge­
schlechts. Leider schreiben
Sie immer an Frau Jens Braun
... natürlich zur Erheiterung
meiner Mitarbeiterinnen.“
Jens Braun, Leiter Touristik
Weimar GmbH, Weimar
„Bonjour, wir gratulieren zu
diesem wirklich gelungenen
Heft! Es hebt sich wohltuend
von den üblichen Werbe­
broschüren ab und motiviert
zu einem Besuch Ihrer
Musikstadt. Bitte schicken
Sie uns noch fünf Broschüren,
die wir gerne Interessenten
weiterreichen. Beste Grüße
aus der Schweiz.“
S. Meierhofer, Studio de
Tourisme, Schweiz
„Haben Sie Anregungen? Wir freuen uns auf Ihre Post!“
boulevard
Verbleibe
Hochachtungsvoll
raten wir Ihnen, dies positiv
zu nutzen, um den Kunden
nochmals
anzusprechen:
„Liebe Judith Bach­mann, ich
bin auf Ihr Feedback gespannt. Bis bald!“
Ein Gastbeitrag von
Daniel Zanetti
Egal ob Werbebrief, Pros­pekt­beilagebrief, Dank­schrei­
ben, Mahnung, Be­werbungs­
schreiben oder Lie­bes­brief:
Ihre Zeilen landen entweder
im Papierkorb oder im
Herzen des Em­pfängers. Sie
haben die Wahl.
Fünf Floskelsätze und was
Sie daraus Kundenorien­
tiertes machen können.
Floskel N. 1:
„Wir hoffen, Ihnen mit unseren Unterlagen gedient zu
haben und verbleiben hochachtungsvoll ...“
Wer mit „verbleiben“ droht,
darf sich nicht wundern,
wenn genau dass passiert ...
Optimierungsvorschlag:
Wenn Sie als Absender tatsächlich Ihrer Hoffnung Aus­
druck verleihen wollen, dann
Floskel Nr. 2:
„Für Ihre Bemühungen danken wir Ihnen bestens.“
Wer von Last und Mühen
spricht, kann kaum rechte
Freude an diesem Kontakt
zum Kunden haben.
Opti­mierungsvorschlag: Kon­
kre­tisieren Sie, wofür Sie
danken: „Herzlichen Dank
für Ihr aussagekräftiges An­
ge­bot!“
Floskel Nr. 3:
„Beiliegend senden wir Ihnen
die gewünschten Unter­
lagen.“
Wörtlich genommen liegt
der Absender eines solchen
Briefes seiner Sendung selbst
bei. Ansonsten gibt es als
Beilage noch Pommes Frites.
Besser: „Im Prospekt haben
wir jene Stellen markiert, die
Sie besonders interessieren
werden.“
Opti­mierungs­vorschlag: Das
Wort „beiliegend“ grundsätzlich streichen. Es ist über-
flüssig und als positiven
Nebeneffekt kürzen Sie Ihren
Brief sogar.
Floskel Nr. 4:
„Wir stehen Ihnen jederzeit
zur Verfügung.“
Erklärung: Um dieses Ver­
sprechen einhalten zu können, sollten Sie Ihren Kunden
eine Telefonnummer oder
Email-Adresse angeben, die
24 Stunden an 365 Tagen im
Jahr bedient wird. Also entspricht dieser Satz in vielen
Fällen nicht der Wahrheit. So
viel zur Korrektheit der Aus­
sage. Schlimmer wiegt da
schon der Aspekt, dass diese
Aussage zu den zehn meistgeschriebenen Floskeln zählt.
Auf den Leser wirkt er also
nicht sehr individuell und somit auch nicht sehr überzeugend.
Opti­mierungs­vorschlag: Äu­
ßern Sie sich zu Ihrer „Dienstleistungsbereitschaft“ positiver und verblüffender:
„Wir sind gerne für Sie da.
Gabriele Widmer freut sich
auf Ihren Anruf.“
Der Autor des Gastbeitrags
ist Geschäftsführer von Neu­
mann Zanetti & Partner
(Meggen/Luzern) und Buch­
autor der Bestseller „Kun­
denverblüffung” und „1001
Tipps zur Mit­arbeiter­mo­ti­
vation”.
Kontakt: www.nzp.ch
5 Fragen an ...
Lydia Busse
Lydia Busse arbeitet seit 2002 beim LTS
und hält als Assistentin des Geschäfts­
führers viele Fäden in der Hand.
1) Wo in Leipzig gefällt es Ihnen am besten?
Am Schwanenteich vor der Oper. Mitten in der Stadt ist es dort so ruhig und abgeschieden, dass man nicht glaubt, in 5 Minuten wieder am Bahnhof sein zu können.
Humorvoller Sachse: Bernd-Lutz Lange
„Mein Leipzig lob‘
ich mir ...“
Jamina Jahnel unterwegs
mit Bernd-Lutz Lange
Voller Vorfreude wedelte ich
Bernd-Lutz Lange schon
beim Betreten des „Café
Grundmann“ in der AugustBebel-Straße 2 aufgeregt
mit der letzten NÄHER dranAusgabe zu. Als er mir dann
noch verkündete, alle Aus­
gaben zu sammeln, hatte er
mich schon in der ersten
Minute überrascht. Mit dem
Art-Déco Stil des „Café
Grundmanns“ in Leipzig ver­
bindet er angenehme Er­
innerungen an seine Jugend­
zeit in Zwickau. „Ein Glück,
dass uns diese Kultur erhalten geblieben ist!“, verkündete der Kaffeehausfanatiker
zufrieden. Das „Café Grund­
mann“ wird seit 1919 ohne
Unterbrechung von Kondi­
torenmeistern bewirtschaftet. Es ist das letzte echte
„Wiener Café“ in Leipzig
und das einzige im Art-Déco
Stil erhaltene im mitteldeutschen Raum. Nach einer
Gärtnerlehre arbeitete BerndLutz Lange in einer LPG.
Sein Interesse an Literatur
konnte er schließlich auch
als buchhändlerische Hilfs­
kraft umsetzen. 1965 studierte er an der Fachschule
für Buch­händler in Leipzig.
2) Wie entspannen Sie sich nach der Arbeit?
Idealerweise beim Fahrrad fahren oder ich gehe eine Runde laufen.
3) Wie heißt Ihr Lieblingsfilm oder Ihre Lieblingssendung im Fernsehen?
Es gibt ja unglaublich viele schöne Filme, die man sich gern auch mehrmals anschaut.
Interessant fand ich „Coffee & Cigarettes“ von Jim Jarmusch.
4) Was essen Sie am liebsten?
Die hauchdünne, selbst gemachte Pizza meines Mannes.
5) Welcher Leitspruch drückt Ihre Lebensphilosophie aus?
„Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.“ (Chinesisches Sprichwort)
Erinnerungen an die Jugend­
zeit: „Café Grundmann“
Hier begann auch seine
Laufbahn
als
Sänger,
Buchautor und Kabarettist.
Er sammelte in drei Bands
erste Bühnen­erfahrungen
(u.a. The Play­boys, KFZBand) und war 1966
Gründungsmitglied der „aca­
demixer“. Dass die Ka­ba­
rettisten
die
kritische
Funktion der Medien ersetzten, kam bei den DDRBürgern besonders gut an.
Die Vorstellungen waren so
begehrt, dass sie immer ein
halbes Jahr im Voraus ausverkauft waren. Sein Er­
folgsrezept? „Eine parodistische Begabung, Talent zum
Singen, aufmerksamer Be­
obachter der Zeitge­schichte
sein und sich auch mal aufregen können.“ Seinen
charmanten
sächsischen
Humor konnte ich bereits
auf seiner CD „Tee­kessel
und Othello“ nachempfinden und nun leibhaftig erleben. Humor ist für ihn „nicht
nur lebens- sondern sogar
überlebenswichtig“. Und so
schrieb er in „Mauer, Jeans
und Prager Frühling“ (2003)
über
seine
aufregende
Jugendzeit in Leipzig. Ab
1978 arbeitete Bernd-Lutz
Lange als Be­rufskabarettist.
Zehn Jahre später machte er
sich als Autor und Kabarettist
selbständig, gemeinsam mit
Gunter Böhnke. Leipzig war
ihm nie gleichgültig. Bei den
Massenprotesten 1989 engagierte sich Lange am 9.
Oktober öffentlich für eine
friedliche Revolution. Mit
seinem neuen Buch, einer
„Gebrauchsanweisung für
Leipzig“, möchte er im
Frühjahr 2008 Kenner und
Entdecker für die Stadt begeistern – so wie er mich begeistert hat.
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
33
das redaktionsteam
Unter verantwortlicher Leitung von Andreas Schmidt (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
haben an der vorliegenden Ausgabe im LTS-Redaktionsteam mitgewirkt:
Auswertung Gewinnspiel
Die richtige Lösung lautete:
„A“. Über den Hauptpreis
darf sich Stefan Marziniak
aus Leipzig freuen.
Jamina Jahnel (24)
Studium Kommunikationsund Medienwissenschaften/
Anglistik an der Uni Leipzig,
Hobbys: Tanzen, VideoEditing
Carolin Voigt (21)
Ausbildung zur Assistentin
für Hotelmanagement an
der Dr. P. Rahn & Partner
Schule in Leipzig,
Hobbys: Tanzen, Radfahren
Johanna Schumacher (24)
Ausbildung zur Internatio­
nalen Touristik­assistentin in
Leipzig,
Hobbys: Klettern, Reisen
Ariane Zwirner (21)
Ausbildung zur Inter­natio­
nalen Touristikassistentin in
Leipzig,
Hobbys:
Fremd­sprachen,
Joggen
Schnappschuss des Quartals
Praktikanten gesucht: Wer schreddert mit uns?
impressum
>> NÄHER dran ist die Tourismus-Zeitschrift und das Sprachrohr
des LTS. Sie ist als Einzelausgabe ohne besonderes Entgelt erhältlich. Die Auflage beträgt 15.000 Exemplare. Zusätzlich erfolgt
der Versand als E-Mail-Newsletter an ca. 280.000 Multi­pli­
katoren. Download: www.naeherdran-leipzig.de
>> Herausgeber:
Leipzig Tourist Service e.V.
Volker Bremer (Geschäftsführer)
Richard-Wagner-Straße 1, 04109 Leipzig
Telefon +49 (0)341 7104-265
Telefax +49 (0)341 7104-276
[email protected]
www.leipzig.de
www.LTS-Leipzig.de
>> Redaktion
Andreas Schmidt (verantwortlich)
Telefon +49 (0)341 7104-310
Telefax +49 (0)341 7104-301
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34
Gewinnspiel:
Der folgende Bildausschnitt
stammt aus einem Foto, das
wir in der aktuellen „NÄHER
dran“ veröffentlicht haben.
Glorsischd ...
De Gwardalschellde
Auf welcher Seite befindet
sich das Foto? Bitte senden
Sie uns die Seitenzahl bis
zum 15. Mai 2007 zu. Wir
verlosen als Hauptpreis einen Reise­gutschein „The­
atralisches Leip­zig“. Im
Rahmen eines 3-tägigen
Aufenthalts lernen Sie die
faszinierende Theaterszene
kennen und besuchen eine
Vorstellung im Frosch Café
& Theater.
Ausblick
Die Gründerzeit hat der Stadt
Leipzig nachdrücklich ihren
Stempel aufgedrückt. Die
Einwohnerzahl Leipzigs stieg
zwischen 1871 und 1914
von 100.000 auf 625.000
an, begleitet von einem riesigen Bauboom. Heute ist
Leipzig die architektonische
Hauptstadt des Historismus.
Von den über 15.000 Kul­
turdenkmälern stammt der
überwiegende Teil aus dieser
Epoche. Mehr dazu in der
nächsten Aus­gabe.
Mahlzeit, wissen‘se, des Scheene an meinm
Beruf is dor Umschdand, dass mor de Dinge von
außen sieht, gewissormaßn ohne dass Palawor
im Hindorgrund mitzukriegen, eb‘n wie ä Durisd
das sieht. Und da sach‘sch Ihnen ma jetz, was ich da so
sehe: Ma abgesehn vom dem Theador, dass ums Theador
gemacht wird, was‘sch ja nich mitkriege, seh ich‘n
Theador, dass sich sehn lassen kann, sozusagn und ich
kann den Hickhack nich vorschdehn, der um de Radatten
gemacht wird. Gunst und Gulduor gehörn gefördord, in
jedor Hinsischd, des sach ich als einfachor Mann ausm
Volke und ich geh beschdimmd nich jede Woche dahin.
Hior in Leipzsch wird soviel Fett für unnützes Zeusch vorpulvord, ‚sch denke, da sollde ma de Schdellschraube woandors gedrehd werdn. Mehr sach‘sch dazu jetz nich …
Un es geht ja nisch nur ums große Theador, och für de
Kleen is jedor Euro gud angeleschd. Isch hab dabei so ä
neues Word offgeschnabbd – Positionierung – un‘sch
wees ja nisch, was dor Pobsor mit nem Schdandpunkt zu
dun hat, füor Leipzsch jednfalls is dor rischtsche
Standpunkt de Kulduorschdad. Mei Freund sacht immor,
mit Familie is dor Euro nur noch ne Mark wert. Und wenn
mor das mal uff de Gulduorlandschaft überträscht, hatter
nich ganz unrecht, aber ohne sie is das Lebn kein Pfifferling
mehr werd, das sache ich! Un das bezahlt mor ebn nisch
aus dor Lameng …
So, un deshalb putz‘sch ma schnell den Staub weg, der da
immor uffgewirbelt wird, damit ma widdor Einische glaror
sehn …
Atsche, bis zum näschten Mal, Ihr Garl Glahr
Ihr Redaktionsteam
Redaktionsteam dieser Ausgabe: Lisa Dühring, Jamina Jahnel,
Johanna Schumacher, Carolin Voigt und Adriane Zwirner.
Namentlich gezeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors,
nicht zwangsläufig die Meinung des LTS wieder. Der Nachdruck
der Artikel ist mit Angabe der Quelle möglich.
>> Konzept, Grafik, Layout
Das Redaktionsteam unter Leitung von Mike Thalheim, simons &
schreiber WA GmbH im Stelzenhaus, Weißenfelser Straße 65,
04229 Leipzig, [email protected]
>> Fotonachweis
S. 15 academixer, S. 10 (2 Motive) Rolf Arnold, S. 9 Anika Baarhs,
S. 20 Holger Behrens, S. 19 Andreas Birkigt, Titelfoto, S. 3 (2
Motive), 11 (6 Motive), 19 (4 Motive), 32 (3 Motive), 34 (2
Motive) Dirk Brzoska, S. 27 Common Purpose, S. 13 Connewitzer
Cammerspiele, S. 15 Sven Doering, S. 3 euro-scene Leipzig, S. 13
Figuro, S. 6 Dietmar Fischer, S. 13 Frosch Café & Theater, S. 14
Cordula Giese, S. 5 (2 Motive) Dominique Görlitz, S. 4 Gerhard
Hehtke, S. 30 Heide Spa, S. 31 Anja Jungnickel, S. 21 Käthe Just,
S. 7 (Grafik), 18-19 (Übersichtsplan) Gaby Kirchhof, S. 4 Bertram
Kober, S. 6, 8, 27 Armin Kühne, S. 26 (2 Motive) Kultour Zwickau,
S. 15 Lachmesse e.V., S. 31 Leipziger Messe GmbH, S. 14 Leipziger
Tanztheater, S. 31 LWB GmbH, S.13 Matthias Marschner, S. 14
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07
Matthias Möller, S. 21 Mühlenregion Nordsachsen, S. 14 naTo,
S. 15 Picture Point, S. 7, 12, 31 PRO Leipzig, S. 13 Michael Rausch,
S. 21 Joachim Rosse, S. 15 Sanftwut, S. 3, 10, 12 Schauspiel
Leipzig, S. 14 Schillers Erben, S. 27 Kirstin Schliekau, S. 3, 5 (2
Motive), 7, 8 (2 Motive), 9 (4 Motive), 11, 13, 15, 16 (3 Motive),
20 (2 Motive), 23, 24, 27 (2 Motive), 28 (5 Motive), 29, 30, 31,
32, 33 (2 Motive), 34 (3 Motive) Andreas Schmidt, S. 9 Claudia
Schneider, S. 14, 15 Tom Schulze, S. 16 (3 Motive) Johanna
Schumacher, S. 14 Elke Seidel, S. 6 SMWA, S. 32 Schuncke-Archiv
e.V., S. 23 Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, S. 20
Stadtmarketing Arnstadt, S. 27 Stage Entertainment Tour GmbH,
S. 20 Ricarda Stöckel, S. 14 Theater vor GmbH, S. 20 Tourismusamt
Belgern, S. 20 Tourismusgesellschaft Erfurt, S. 25 (2 Motive)
Torgau-Informations-Center, S. 24 Tourist-Information Markklee­
berg, S. 20 (3 Motive), 21 TV „Sächsisches Burgen- und Heide­
land“ e.V./Weber, S. 7 (2 Motive), 27 Carolin Voigt, S. 21 Jörg
Wachtel, S. 10 (3 Motive) Wilhelm-Ostwald Gedenkstätte &
Archiv, S. 30 www.splash-festival.com, S. 13 Laurent Ziegler,
S. 30 (2 Motive), 33 Ariane Zwirner
>> Lieferbedingungen
NÄHER dran erscheint 4 x jährlich (März, Juni, September,
Dezember) und ist als Einzelausgabe ohne besonderes Entgelt erhältlich. Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe ist Juni 2007.
Katharinenstraße 10 04109 Leipzig www.mdbk.de Di und Do bis So 10–18 Uhr
Mi 12–20 Uhr An Feiertagen 10–18 Uhr
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Förderer des Museums
der bildenden Künste Leipzig e. V.
NÄHER>dran Nr. 15/März – Mai ´07

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