1. Hautkrebsarten Beschreibung von

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1. Hautkrebsarten Beschreibung von
1. Hautkrebsarten Beschreibung von verschiedenen Arten von Hautkrebs und Regeln, die beachtet werden sollten Das Immunsystem der Haut wird geschwächt durch starkes Sonnenlicht, das die Hautzellen schädigt und ihr genetisches Material verändert. Das Reparatursystem der Haut kann schwere UV-­‐bedingte Defekte in den Zellen nicht beheben und gibt falsche Informationen an die Tochterzellen weiter. Wenn diese sich ungehindert weiter teilen, können sie mutieren und sich Jahre später zu Hautkrebs entwickeln. Es gibt verschiedene Arten und Unterkategorien von Hautkrebs. Die gefährlichste Art ist das bösartige Melanom oder schwarzer Hautkrebs. Nicht-­‐melanomer Krebs ist seltener bösartig, aber weit häufiger verbreitet. Wie sieht ein Melanom aus? Die ABCDE, EFG und „hässliches Entlein“-­‐Regeln Das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, ist oft vererbt, da unsere Gene ebenfalls eine wichtige Rolle bei Hautkrebs spielen. Jeder, der Fälle von Hautkrebs in der eigenen Familie kennt und zu einem der Hauttypen mit erhöhtem Risiko gehört, sollte vorsorglich einmal im Jahr zu einem Check-­‐up gehen. Ein Melanom ist oft nicht mit bloßem Auge zu erkennen und zunächst kaum von einem Leberfleck oder Muttermal zu unterscheiden. Die A-­‐B-­‐‚C-­‐D-­‐E-­‐Regel kann für eine frühe Diagnose nützlich sein. Wenn ein Leberfleck asymmetrisch ist (A), keine scharfen Begrenzungen hat (B), wenn sich seine Farbe verändert (C), wenn er einen Durchmesser von mehr als 6 mm hat (D). Die Entwicklung (E), (auch Erhöhung) wie Veränderung von Farbe, Form, Größe, Höhe und Hautoberfläche und Symptome wie Jucken oder Bluten einer Läsion sind Kennzeichen für Bösartigkeit. Die E-­‐F-­‐G-­‐Regel sollte ebenfalls beachtet werden. Wenn eine Läsion erhöht ist (E), fest (F) und seit mehr als einem Monat wächst (G), dann sollte sie von einem Arzt untersucht werden. Alle Leberflecke sollten ziemlich gleich aussehen, die gleiche Form und Farbe haben. Wenn eine neue Läsion auftaucht, die sich von den übrigen unterscheidet, könnte sie verdächtig sein. Dies bezeichnet man als „Hässliches-­‐Entlein“-­‐Zeichen. . Außerdem wird jede neue Läsion auf vorher normal aussehender Haut bei Patienten über 40 Jahren als verdächtig angesehen und sollte den Patienten/die Patientin veranlassen, einen Dermatologen aufzusuchen. 1. Bösartiges Melanom Ein Melanom ist ein bösartiger Tumor, der sich in 30 % der Fälle aus einem vorher bestehenden Muttermal entwickelt oder der sich auf normal aussehender Haut neu (de novo) bildet. Die häufigsten Körperstellen sind der Rumpf bei Männern und Beine sowie Rumpf bei Frauen. Ein Melanom zeigt sich im Allgemeinen als eine Makula oder Knötchen mit Verfärbungen und unscharfen Begrenzungen. Wenn die Diagnose in einem frühen Stadium erfolgt, ist eine Heilung möglich. Das Melanom wird dann operativ entfernt. Im Gegensatz dazu kann eine späte Diagnose dazu führen, dass der Krebs in die inneren Organe streut. In diesem Fall sind die Heilungschancen schlecht. Daher ist Vorbeugung das einzige konkrete und wirksame Mittel, um dem Melanom zu begegnen. 2. Nicht-­‐melanomer Hautkrebs – weniger gefährlich, aber mehr verbreitet Nicht-­‐melanome Hautkrebsarten sind nicht so gefährlich wie Melanome, aber sie sind die bei weitem häufigsten Hauttumore bei weißen Menschen. Vor allem sind die Körperstellen betroffen, die der Sonne ausgesetzt sind, wie Gesicht, Ohren, Handrücken und Arme und – bei Männern-­‐ Glatzen. Wenn die Diagnose frühzeitig erfolgt, besteht eine gute Heilungschance bei dem langsam wachsenden nicht-­‐melanomen Hautkrebs. Obwohl Metastasen beim nicht-­‐melanomen Hautkrebs selten vorkommen, empfehlen Ärzte regelmäßige Besuche bei einem Spezialisten, um die Haut auf Veränderungen zu untersuchen. Nicht-­‐melanomer Hautkrebs wird in drei verschiedene Arten unterteilt: a) Basalzellenkarzinom Das Basalzellenkarzinom zeigt sich als dünner, gefärbter Hautfleck mit glänzender Oberfläche und tritt genau wie die aktinische Keratose vor allem auf dem Gesicht auf den sogenannten „Sonnenterrassen“ auf. Das Basalzellenkarzinom kann auch als Knötchen auftreten, das mit der Zeit ulzeriert und blutet mit Krustenbildung und sich langsam über Monate und Jahre weiter entwickelt. Ein Basalzellkarzinom, das in der untersten Schicht der Epidermis entsteht, wächst (vergrößert sich) oft über Jahre, ohne Beschwerden zu verursachen. Wenn er aber nicht behandelt wird, dringt der Krebs tiefer ins Gewebe ein, wo er die darunter liegenden Strukturen zerstört. Obwohl das Basalzellkarzinom sehr selten Metastasen bildet, kann es das angrenzende und darunter liegende Gewebe zerstören und erhebliche Beschwerden verursachen. b) Aktinische Keratose Aktinische Keratose zeigt sich als unscharf begrenzte Makula oder Plaques mit Verfärbungen von Rosa-­‐ über Rot-­‐ bis zu Brauntönen. Sie haben eine raue Oberfläche, deshalb können sie im Anfangsstadium eher durch Tasten als durch visuelle Untersuchung erkannt werden. Aktinische Keratose tritt typischerweise bei sonnengeschädigter Haut von älteren Menschen auf. Die Ursache liegt darin, dass das lokale Immunsystem der Haut den Zellschaden, der durch zu lange UV-­‐Bestrahlung entstanden ist, nicht reparieren kann. Diese frühe Form der Vorstufe zum bösartigen nicht-­‐melanomen Hautkrebs ist die Basis, auf der sich 10 bis 15 % der invasiven Spinalzellkarzinome entwickeln. c) Spinalzellkarzinom Der Spinalzellkrebs oder das Spinalzellkarzinom entsteht oft aus der aktinischen Keratose und ähnelt manchmal dem Basalzellkarzinom. Die Oberfläche ist jedoch meist erhöhter und krustig. Das Spinalzellkarzinom zeigt sich als ulzerierte Läsion mit dicken Begrenzungen, die nicht heilen. Am häufigsten betroffen sind Unterlippe und Ohren. Das Spinalzellkarzinom kann in die Lymphknoten und andere Organe streuen (Metastasenbildung). Autor: Prof. Ketty Peris, [email protected] 

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