Die Mondtasche

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Die Mondtasche
D I E M O N DTA S C H E . . .
FÜR KR ANKENHAUS UND HOSPIZ
AUSGANGSLAGE
Alltägliche Situationen in Kliniken und Krankenhäusern sind
Geburt und Sterben eines Menschen. Während die Geburt als freudiges Ereignis
"gefeiert" wird, wird dem Tod mit Hilflosigkeit begegnet. In der Auseinandersetzung mit
der Lebenssituation “Tod” in unserer Kultur führt es zu der gängigen Praxis in
Krankenhäusern, dass die Kleidungsstücke, Wertsachen und Andenken eines im
Krankenhaus verstorbenen Menschen den Angehörigen in blau/grün oder weissen
Plastiktüten - oft als Mülltüten empfunden - übergeben werden.
REFLEXION
Dieser Tatsache steht das Projekt “DIE MONDTASCHE” gegenüber:
Ausgehend von der Betrachtung das "Geburt und Tod" als Lebenszyklus verstanden
wird, entwickelte und gestalteten wir eine Papiertragtasche, welche im Sterbezimmer
den Angehörigen kostenlos vom Krankenhaus abgegeben wird. Die Angehörigen erhalten anstelle der bisher üblichen anonymen Plastiktüte eine Mondtasche - gefüllt mit
den persönlichen Andenken, Wertsachen und Kleidern des Verstorbenen. Die Tasche
kann auch auf der Geburtenstation abgegeben werden.
ZIEL
in Kliniken und Krankenhäusern die Lebensstationen die Geburt und
der Tod - als ein Ganzes in der Form eines natürlichen Zyklus darzustellen und für die
Betroffenen ethisch und respektvoll erlebbar werden zu lassen.
Die Verwendung der Mondtasche zeigt ein anderes kulturelles Verständnis des
Krankenhauses im Umgang mit dem Tod und ist Betandteil der Unternehmenskultur in
einem Krankenhaus.
Das Projekt ist in der Ausstellung “ six feet under - Autopsie unseres Umgangs mit
Toten” 2006 im Kunstmuseum Bern, 2007/08 im Deutschen Hygiene Museum
Dresden ausgestellt und ist der einzige Beitrag in der Ausstellung, der unmittelbar und
aktiv den aktuellen Umgang mit dem Tod im Alltag bezw. in Krankenhäusern u.a. in
Deutschland, der Schweiz und Frankreich darstellt und erweitert.
(Katalog Kunstmuseum Bern)
Die Papiertragetasche für Krankenhäuser mit integriertem Logo des Krankenhauses
/Klinik - zeigt auf der einen Seite (recto) in Gelb die zunehmende Mondphase und auf
der anderen Seite (verso) in Blau die abnehmende Mondphase. Von grosser Bedeutung
ist die religions-, bildungs- und kulturübergreifende Gestaltungsform der
Papiertragtasche.
DIE MONDTASCHE ein Projekt für Krankenhäuser - wird seit 2006 mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, dem Dominikus Krankenhaus Berlin/Düsseldorf, den Ev.
Krankenhäuser Mülheim/Oberhausen und dem Evang. Waldkrankenhaus Berlin-Spandau
realisiert.
Das Basis-Packet einer Projektrealisierung beinhaltet:
A)
Mindestbestellmenge : 1500 Stk Papiertragetaschen mit zwei weissen
Papierkordeln als Traggriff. ( 54 cm breit x 50 cm hoch x 14 cm tief ) Kraftpapier
110g/qm, weiss, gerippt und zweifarbig bedruckt - inkl. Logoaufdruck des
Krankenhauses auf den zwei Stirnseiten. Tragfähigkeit min. vier
Kg/Freuchtigkeitsresistent
B)
Die Autorenrechte für zwei Jahre (ab Lieferung) zur Projekt-Information und
Berichtersstattung in den diversen Medien sind in den Kosten integriert. Die Rechte für
jede weitere Verwertung (z.Bsp. Image-Kampagnen/Flyer) werden neu abgesprochen.
Copyrights beim Autor.
C)
Zur Information im öffentlichen Bereich des Krankenhauses erhält das
Krankenhaus ein Plakat mit integriertem Krankenhausname/Logo. Format 100 x 70 cm.
(Kunstdruck).
Abb. Informations-Plakat mit integriertem Krankenhausname.
(Tischaufsteller - Acryl -21cm h x 15 cm b x 5 cm t mit der Projektinformation auf
Anfrage)
D I E M O N DTA S C H E . . .
zeigt das Leben in Form eines natürlichen Zyklus
Die zweifarbige Tragetasche wird in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf,
dem Ev. Wadkrankenhaus Berlin-Spandau, den Ev. Krankenhäuser Mülheim/
Oberhausen und den Dominikus Krankenhäuser Berlin/Düsseldorf den
Angehörigen des im Krankenhaus Verstorbenen ausgehändigt - gefüllt mit seinen
persönlichen Andenken, Wertsachen und Kleidern und ersetzt den bis heute verwendeten, anonymen Plastiksack, der oft als Mülltüte empfunden wird...
Die Mondtasche zeigt ein anderes kulturelles Verständnis des Krankenhauses im
Umgang mit dem Tod. Dadurch wird ermöglicht, diese Lebenssituation für die
Angehörigen ethisch und respektvoll im Krankenhaus zu erleben.
Ebenso kann die Mondtasche die Mutter nach der Geburt ihres Kindes erhalten,
um darin Babysachen und Geschenke nach Hause zu tragen. Die Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, das Ev. Wadkrankenhaus Berlin-Spandau, die Ev.
Krankenhäuser Mülheim/Oberhausen und die Dominikus Krankenhäuser
Berlin/Düsseldorf realisieren seit 2006 das Projekt von Raoul Marek.
Weitere Realisierungen sind in Planung. Kontakt : [email protected]

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