Spectrum Notes December 7, 2015

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Spectrum Notes December 7, 2015
 28. Saison 2015/2016 I. ERÖFFNUNGSKONZERT DER 28. SAISON 7. DEZEMBER 2015 DAS NÄCHSTE KONZERT 3. JANUAR 2016
19.20 Uhr Konzerteinführung im Saal mit Isabel Herzfeld und Habakuk Traber 20.00 Uhr Konzert 19.20 Uhr Einführung mit Habakuk Traber 20.00 Uhr Konzert Jens Peter Maintz Violoncello Solo Amaryllis Quartett: Gustav Frielinghaus und Lena Sandoz Violine Lena Eckels Viola Yves Sandoz Violoncello und Mitglieder d es Spectrum Ensembles: Lea Schwamm, Bianca Adamek Violine I Isabelle Bania, Luiza Labouriau Violine II Matan Gilitchensky Viola Hannah Eichberg Violoncello Phillipp Dose Kontrabass Lisa Hofmann Oboe I Demre Erdem Oboe II Anton Richter, Elsa Klemm H orn Erwin Schulhoff (1894-­‐1942) 5 Études de Jazz für Klavier (1926)
SONATE für Violine und Klavier Nr. 2 (1927)
DUO für Violine und Violoncello (1925)
STREICHSEXTETT op. 45 (1924) Joseph Haydn (1732 – 1809) Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-­‐Dur (Hob. VIIb: 1) (1761 – 65) Moderato (Kadenza: David Geringas) A dagio (Kadenza: Benjamin Britten) A llegro molto Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) Streichquartett Nr. 9 C-­‐Dur op. 59, Nr. 3 (1806) Introduzione: Andante con moto – Allegro vivace
A ndante con moto quasi allegretto
Menuetto: Grazioso
A llegro molto Violine Boris Brovtsyn, Valeriy Sokolov Viola Maxim Rysanov, Philip Dukes Violoncello Torleif Thedéen, Jens Peter Maintz Klavier Eldar Nebolsin Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975) Quintett für Klavier, zwei Violinen, Viola und Violoncello g-­‐Moll op. 57 (1940) Dieses Konzert wird von Deutschlandradio Kultur mitgeschnitten und a m 5. Januar 2016 um 20.03 Uhr gesendet. Programmänderungen vorbehalten
PAUSE György Ligeti (1923 – 2006) Streichquartett Nr. 1 Métamorphoses nocturnes (1953 – 54) 1. A llegro grazioso 2. Vivace, capriccioso 3. A tempo 4. A dagio, mesto 5. Presto – Prestissimo 6. Molto sostenuto – A ndante tranquillo 7. Più mosso 8. Tempo di Valse, moderato, con eleganza, un poco capric-­‐ cioso 9. Subito prestissimo 10. Subito: molto sostenuto 11. Allegretto, un poco gioviale 12. A llarg. Poco più mosso 13. Subito allegro con moto, string. poco a poco sin al prestissimo 14. Prestissimo 15. A llegro comodo, gioviale 16. Sostenuto, accelerando – A d libitum, senza misura 16. Lento Joseph Haydn (1732 – 1809) Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-­‐Dur (Hob. VIIb: 2) (1783) Allegro moderato (Kadenza: David Geringas) A dagio (Kadenza: J. P. Maintz) Rondo. A llegro (Kadenza: J. P. Maintz) Programmänderungen vorbehalten WEIHNACHTSABONNEMENT 150 € EIN SCHÖNES GESCHENK! 3. Januar 2016 – Das Schulhoff Projekt 27. April 2016 – Ein Abend für Kosovo 13. Mai 2016 – The Imperfect Instrument – The Viola 17. Juni 2016 – Bach Goldberg-­‐Variationen Bestellformular a m Info-­‐Tisch heute Abend
JOSEPH HAYDNS CELLOKONZERTE Joseph Haydn komponierte zwei Konzerte für Violoncello und Orchester. Angesichts der geringen Anzahl an Solokonzerten aus seiner Feder ist dies ein bemerkenswerter Anteil. Das eine, das 1783 entstandene in D-­‐Dur, war auch der Nachwelt immer bekannt und stand gedruckt zur Verfügung; es erschien nur unter einem anderen Namen. Erst 1951 wurde Haydns Manuskript gefunden und damit seine Autorschaft zweifelsfrei belegt. Vom anderen, dem C-­‐Dur-­‐Konzert, das zwischen 1762 und 1765 geschrieben wurde, wusste man zwar aus dem Werkverzeichnis, das der Komponist selbst angelegt hatte, doch es galt als verschollen. 1961 wurde das Aufführungs-­‐
material, das eine abenteuerliche Odyssee durchgemacht hatte, in den Archivalien des entlegenen südböhmischen Schlosses Radeňin gefunden. Einmal veröffentlicht, setzte es sich im Repertoire rasch durch; inzwischen ist es ungleich häufiger zu hören a ls das spätere, reifere D-­‐Dur-­‐Konzert. Beide Werke werden heute mit kleinem Ensemble gespielt. Das entspricht den historischen Klangverhältnissen. Denn die Hofkapelle der Fürsten Eszterházy, in d eren Dienst Haydn 1761 bis 1790 arbeitete, bestand nur aus 13 bis 16 Musikern, alle aber waren erlesene Virtuosen ihres Fachs. Für sie und auf ihr Können zugeschnitten schrieb Haydn nicht nur Solokonzerte, sondern auch anspruchsvolle, exponierte Passagen in seinen Symphonien. Alle diese Werke wurden mit Kräften der Hofkapelle aufgeführt; die konzertierenden Solisten wurden nach heutigen Begriffen nicht von einem Orchester, sondern von einem Kammerensemble b egleitet. Das Violoncellokonzert C-­‐Dur komponierte Haydn für d en jungen Joseph Weigl (1740–
1820), der von 1761 bis 1769 in Eszterház beschäftigt war. Haydn war Pate seines gleichnamigen Sohnes, der ein erfolg-­‐
reicher und zu seiner Zeit wohl bekannter Komponist von Opern und Singspielen wurde. Das Werk gehört noch Haydns früher Periode an und demonstriert eine überaus fantasie-­‐
reiche Auseinandersetzung mit der Konzertform, wie sie von Antonio Vivaldi her überliefert war. Der Solopart ist mit Schwierigkeiten gespickt, die nur Ausnahmevirtuosen be-­‐
wältigen konnten. Das stärker lyrische, von seinem ersten Satz dominierte D-­‐Dur-­‐
Konzert repräsentiert dagegen schon Haydns reife Periode, in der zum Beispiel seine Pariser Symphonien entstanden. Haydn schrieb es für Weigls Nach-­‐Nachfolger Anton Kraft (1752–
1820), der von 1778 bis 1790 der Eszterházy-­‐Kapelle ange-­‐
hörte. Er galt damals als der beste und fähigste Cellist über-­‐
haupt, bekannt als Virtuose und als Komponist. So ist es auch zu erklären, dass das D-­‐Dur-­‐Konzert unter seinem Namen Ver-­‐
breitung fand – ehe die wahren Verhältnisse 1951 geklärt werden konnten. Bemerkenswert scheint noch, dass beide Cellokonzerte in Zei-­‐
ten entstanden, in denen sich Haydn besonders intensiv mit der Streichquartett-­‐Komposition beschäftigte. Das C-­‐Dur-­‐
Konzert steht den Pionierwerken des Kammermusik-­‐Genres nahe, das D-­‐Dur-­‐Konzert fällt in die Zeit, in der er mit Mozart einen freundschaftlichen Wettbewerb in der edelsten Gattung der Kammermusik führte. Beide wurden dadurch zu Meister-­‐
werken beflügelt. Die kammermusikalische Feinarbeit hinter-­‐
ließ auch in den Partituren der Cellokonzerte ihre kunstreichen Spuren. BEETHOVENS C-­‐DUR STREICHQUARTETT Drei Streichquartette komponierte Ludwig van Beethoven für den Grafen Rasumowsky, den Botschafter des russischen Zaren am Kaiserhof zu Wien. Der Edle war ein guter Geiger, bei und mit Joseph Haydn hatte er sich im Quartettspielen geübt, auch in der Kompositionskunst ließ er sich unterweisen. Teil der Honorar-­‐
vereinbarung mit Beethoven war, dass er für ein Jahr die exklusiven Aufführungsrechte an d en Werken erhielt. Das C-­‐Dur-­‐
Quartett steht an dritter und letzter Position der Sammlung, und es war von Beethoven selbst als Schlussstück der Werkgruppe gedacht. Obwohl es mit einer halben Stunde Dauer das kürzeste unter den drei Rasumowsky-­‐Quartetten ist, schließt es mit dem kunstvollsten Satztypus, den man sich seinerzeit vorstellen konnte, mit einer Fuge. So hatte Joseph Haydn einige seiner experimentellen Quartette Opus 20 enden lassen, so brachte man Oratorien, die Opern mit Bilderverbot, zum grandiosen Ausklang. Das Finale des C-­‐Dur-­‐Quartetts lässt die vier In-­‐
strumente wie ein Gesangsensemble zusammenwirken. »Die Quartettformation erfährt dabei eine deutlich opernmäßige Behandlung.« (H. Goldschmidt). Sie resümiert Tendenzen, die schon in den vorangegangenen Sätzen angelegt waren: Aus raschen Imitationen entwickelt sich das Seitenthema des ersten Satzes; dass das Menuett, ein Tanzsatz, direkt ins Finale mündet, passt zu einem imaginären Opernhintergrund ebenso wie der elegische Charakter des zweiten Satzes, einer Romanze mit slawischem Tonfall, Abbild eines »Thème russe«. Im Kontext des Zyklus Opus 59 b ezog sich das C-­‐Dur-­‐Quartett mit Motiven und Ausdruckscharakteren auf die andern beiden Werke der Gruppe. In Sachen Beziehungsreichtum holt Beethoven sogar noch weiter aus: Wie in Opus 18/3 und in Opus 74 ist das Hauptthema des ersten Satzes aus gedrängten Kontrasten gebaut. Aus dieser Grundspannung entsteht alles weitere, auch wenn sich in der Formanalyse die üblichen Stationen des musikalischen Verlaufs – Hauptthema, Seiten-­‐
gedanke, Schlussgruppe – deutlich identifizieren lassen. Die vier Sätze stehen trotz ihrer Charakterunterschiede in enger Sub-­‐
stanzgemeinschaft bis ins nebensächliche Figurenwerk. In den Entwicklungslinien, die sich durch Beethovens Quartett-­‐Œuvre ziehen, bildet das dritte Rasumowsky-­‐Quartett einen Knoten-­‐
punkt. GYÖRGY LIGETIS ERSTES STREICHQUARTETT György Ligeti war ein b rillanter Denker in und über Musik. Zu seinem ersten Streichquartett schrieb er: »Métamorphoses nocturnes (mein erstes Streichquartett) kom-­‐
ponierte ich 1953/54 in Budapest – für die Schublade, denn an eine Aufführung war nicht zu d enken. Das Leben in Ungarn stand damals unter der totalen Kontrolle der kommunistischen Diktatur, das Land war völlig abgeschnitten von jeglicher In-­‐
formation aus dem Ausland: Weder Kontakte noch Reisen waren möglich, der westliche Rundfunk wurde von Störsendern unter-­‐
drückt, Noten oder Bücher konnte man weder schicken noch erhalten. Die totale Isolierung galt nicht nur in Richtung Westen: Auch die Ostblockländer waren voneinander abgeriegelt. So ent-­‐
stand in Budapest eine Kultur des »geschlossenen Zimmers«, in der sich die Mehrheit der Künstler für die »innere Emigration« entschied. Offiziell wurde der »sozialistische Realismus« auf-­‐
oktroyiert, d.h. eine billige Massenkunst mit vorgeschriebener politischer Propaganda. Moderne Kunst und Literatur wurden pauschal verboten, die reiche Sammlung französischer und un-­‐ garischer Impressionisten im Budapester Kunstmuseum beispielsweise hängte man einfach ab und lagerte sie im Depot. Irrwitzige Zustände herrschten in der Literatur: Nicht genehme Bücher verschwanden aus Bibliotheken und Buchgeschäften (unter vielen anderen, wurden auch Don Quijote und Winnie the Pooh eingestampft). Im Bereich der Musik galt der 1945 verstorbene Bartók als der große Nationalkomponist und antifaschistische Held, doch die meisten seiner Werke fielen d er Zensur zum Opfer; aufgeführt wurden nur das Konzert für Orchester, das 3. Klavierkonzert sowie Volksliedbearbeitungen, also die »versöhnlichen«, nichtdissonanten Stücke. Dass alles »Moderne« verboten war (ähnlich wie vorher in Nazi-­‐Deutschland), verstärkte hingegen nur die Anziehungskraft, die das Konzept der Modernität auf nonkonformistische Künstler ausübte. Geschrieben, komponiert, gemalt wurde im geheimen und in der kaum vorhandenen Freizeit: Für die Schublade zu arbeiten galt als Ehre. DAS ERWIN SCHULHOFF PROJEKT
Mein Streichquartett komponierte ich angeregt durch Bartóks mittlere Quartette (Nr. 3 und 4), die ich aber nur aus der Partitur kannte, da sie nicht gespielt werden durften. »Métamorphosen« bedeutet in diesem Fall eine Folge von Charaktervariationen ohne ein eigentliches Thema, doch ent-­‐
wickelt aus einem motivischen Grundkeim (zwei große Sekunden, verschoben um eine kleine Sekunde). Melodisch und harmonisch b eruht das Stück auf der totalen Chromatik, in formaler Hinsicht folgt es aber den Kriterien der Wiener Klassik: Periodik, Imitation, motivische Fortspinnung, Durch-­‐
führung, durchbrochener Satz. Außer Bartók waren für mich Beethovens Diabelli-­‐Variationen das »heimliche Ideal«. Die Modernität bezieht sich also auf Melodik, Harmonik, Rhythmik, aber die Artikulation der Form, der »Discours«, ist traditionell. Diese Bindung an das Ethos der kompositorischen Haltung Haydns und Beethovens bedeutete auch eine mora-­‐
lische Stütze gegen die vorgeschriebene pseudo-­‐populistische Parteikunst. Modernität und Tradition empfand ich nicht als gegensätzlich, sondern v ielmehr als doppelte Panzerung gegen die erniedrigende Kunstdiktatur. Erst nach meiner Flucht aus Ungarn (1956) wurde dieses Quartett zum ersten Mal 1958 in Wien von dem ebenfalls geflüchteten Ramor-­‐Quartett auf-­‐
geführt.« Habakuk Traber
Einen abenteuerlichen Weg vom Jazz zum „Sozialistischen Realismus“ ging Erwin Schulhoff. Der aus einer deutsch-­‐jüdischen Prager Familie stammende Pianist und Komponist war ein Wun-­‐
derkind. Schulhoff ließ sich stets von neuesten musikalischen Trends anregen. Nach dem ersten Weltkrieg war er Dadaist und begeisterte sich für den Jazz, um wenige Jahre später das Kommunistische Manifest zu vertonen. 1942 starb er – in-­‐
zwischen Sowjetbürger geworden -­‐ in einem bayerischen In-­‐
ternierungslager. Lange Zeit war seine Musik v ergessen. In einem Kammerkonzert zum Jahresbeginn widmen sich die Spectrum Concerts Berlin Schulhoffs Musik der Zwanziger Jahre. Neben den Jazz-­‐Etüden für Klavier gibt es Streicherstücke, zudem das Klavierquintett von Dmitri Schostakowitsch.
Klarinettisten Lars Wouters van den Oudenweijer, der Pianistin Naomi Niskala und Dodge als Cellisten statt. „Das hat nur Sinn, wenn wir es bald wiederholen“, war damals Sitkovetskys Fazit — bei aller Euphorie zeigte sich schnell, mit welch schwierigen Bedingungen musikalische Talente in diesem immer noch an Kriegsfolgen und Misswirtschaft leidenden Land zu kämpfen haben. So hatten die Folgekurse im Mai 2015 zunächst keinen leichten Start. Trotzdem war fast als kleines Wunder zu erleben, wie sich das Niveau schon nach wenigen Unterrichtsstunden schlagartig besserte und wie Begeisterung und ursprüngliche Musikalität technische Lücken oft v ergessen ließen. Die neue CD – Kammermusik Anton Arensky Bestellen Sie h eute Abend am Info-­‐Tisch Fortsetzung des Artikels auf Seite 20 des Programmhefts EIN ABEND FÜR KOSOVO AM 27. APRIL 2016 “Ein Abend für Kosovo” bringt sechs kosovarische Musikschüler – und zwei ihrer Lehrer – mit ihren Dozenten aus Prizren zum gemeinsamen Musizieren zusammen. Gewinner der Berlin Auditions 2015 “The excellence of t his album makes it a match for any re-­‐
lease of Russian chamber music I have heard for some t ime.” MUSICWEB INTERNATIONAL, Michael Cookson (November 2015) “Very good sound, and a f abulous release.” DAVID’S REVIEW C ORNER, David Denton (October 2015) Mehr Informationen dazu erscheinen in Kürze auf Spectrums Website www.spectrumconcerts.com und in d er Januar Ausgabe der Spectrum Notes. “Brillant gespielt von Boris Brovtsyn und A lexander Sitkovetsky (Violine), Maxim Rysanov (Viola), Jens Peter Maintz (Violoncello) und Eldar Nebolsin (Klavier). CD-­‐Tipp vom 27.11.15 aus der Sendung SWR2 Treffpunkt Klassik – Neue CDs, Jan Brachmann Andi Duraku Klavier Hajrullah Syla Komponist Ermal Kabashi Gitarre Alp Kuka Klavier Tomorr Kumnova Gitarre Eda Vllaqo Klavier THE BERLIN AUDITIONS 2015 Ermal Kabashi, Gitarre ( Foto: Adil Razali) Jurymitglieder Frank Dodge, Isabel Herzfeld und Sihana Badivuku mit dem Komponist Hajrullah Syla ( Foto: Adil Razali) Die „Berlin Auditions 2015“ setzen die Arbeit der Spectrum Concerts Berlin im Kosovo fort. Bereits 2012 war ihr Gründer und künstlerischer Leiter Frank Dodge eher durch Zufall in Kontakt mit der Musikschule Lorenc Antoni in Prizren gekommen; im Februar 2013 fanden dort die ersten Meisterkurse mit d em Geiger Alexander Sitkovetsky, d em Eisenacher Straße 53 10823 Berlin – Schöneberg Telefon 030/787 14 801/802 www.spectrumconcerts.com [email protected] 

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