- Heftarchiv - Internet World Business

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- Heftarchiv - Internet World Business
€ 5,40 I FR. 7,05
E-COMMERCE I ONLINE-MARKETING I TECHNIK
43205
INTERNET WORLD Business
AUSGABE 14/15 6. JULI 2015
ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL
www.internetworld.de
Anzeige
Demandware-Chef Thomas Ebling:
S. 16
Amazon Sponsored Search Ads
Frontalangriff auf
Google Adwords
S. 14
Der Stellenmarkt für
Internet-Fachkräfte
S. 35
oder unter internetworld.de/stellenmarkt
3-D-Printing
Der Club der Einhörner
Bürogebäude aus dem Drucker
40 europäische Internet-Start-ups sind Milliarden wert – nur vier kommen aus Deutschland
185 Meter hoch soll ein Bürohochhaus
werden, das derzeit in Dubai entsteht –
im 3-D-Druckverfahren. Die einzelnen
Module des Gebäudes sollen mit einem
sechs Meter hohen Drucker vor Ort
erzeugt und dann zusammengebaut
werden. Auch für Strukturelemente,
Inneneinrichtungen und Fassadendetails findet das 3-D-Druckverfahren
Anwendung. Hinter dem Projekt stehen das Emirat Dubai, der chinesische
3-D-Druck-Spezialist Win Sun und
eine Reihe internationaler Investoren.
Office-Container: Entwurf eines
Büromoduls aus dem 3-D-Drucker
n der amerikanischen
Westküste nennt man
sie „Unicorns“, magische
Einhörner: InternetStart-ups, die eine Unternehmensbewertung
von mehr als einer Milliarde US-Dollar erreicht haben.
Sofort kommen einem Namen
wie Facebook, Uber und AirBnB
in den Sinn. Eine Milliarde Dollar
ist viel Geld – und der Club der Unicorns ist überschaubar, 2013 umfasste er
in den USA gerade einmal 39 Namen. Aber
der Kreis wird größer, auch in Europa.
Nach einer Erhebung der Investmentbanker von GP Bullhound gibt es derzeit in
der Alten Welt 40 Start-ups, die die folgenden Kriterien erfüllen: nach 2000 gegründet, auf Internet und Technologie fokussiert und mindestens mit einer Milliarde
US-Dollar bewertet. Die gute Nachricht:
Mit Rocket Internet und Zalando liegen
zwei deutsche Unternehmen weit vorn im
Euro-Einhorn-Ranking. Die schlechte:
Ein Beitrag der größten Volkswirtschaft
Europas im Milliardenspiel hat sich damit
weitgehend erledigt. Als Einträge aus
Deutschland sind in der Tabelle nur noch
Delivery Hero und Home24 zu finden.
Wie Euro-Unicorns gestrickt sind, welche
deutschen Start-ups heiße Anwärter auf
eine Mitgliedschaft im Milliarden-Club
sind und was ein deutscher Gründer aus
dem Silicon Valley zu Unternehmensbewertungen sagt, lesen Sie ab Seite 8. ◼
E-Commerce
Online-Marketing
Technik
A
Mystische Wesen: In den USA heißen hoch bewertete Start-ups Einhörner
Foto: Shutterstock / Dina Halon
Google Shopping Ads
optimieren
Handel findet künftig unabhängig
vom Ladengeschäft oder der Website statt. Auch die Unterscheidung
zwischen Händler und Hersteller
wird immer unschärfer. Im Interview
erklärt Demandware-CEO Thomas
Ebling, wie sein Unternehmen sich
darauf vorbereitet.
S. 26
Foto: Amazon
Neue Serie
Foto: Shutterstock / Maxi_m
„Grenzen verschwimmen“
Wünsche der Händler
Diese Forderungen stellen kleine und
mittlere Online-Händler an die Politik
Schutz vor Abmahnungen
43 %
Weniger Steuern
Deutschland ist das Ziel
Nachhilfe für Werber?
Mehr als tausend Worte
Immer häufiger drängen internationale
Handelsketten nach Deutschland. Ihnen
hilft, dass die einheimische Konkurrenz
schwach aufgestellt ist. Für die deutsche
S. 12
Wirtschaft keine gute Nachricht.
Ob beim Werbefestival in Cannes oder
als Partner des ADC: Google sucht die
Nähe der Kreativagenturen. Die sehen
diese Avancen gelassen und wünschen
S. 18
einen Dialog auf Augenhöhe.
Soziale Bilder-Communitys wie Pinterest
oder Instagram werden zunehmend auch
für Werbung eingesetzt. Doch wie misst
man Erfolg auf Instagram? Spezielle
S. 24
Tools helfen hier weiter.
43 %
Erleichterungen für internationalen Handel
36 %
Wer stellt regelmäßig Bilder ins Netz?
Erleichterungen beim Verbraucherschutz
22 %
Schutz vor Abmahnungen ist
Online-Händlern am wichtigsten
INTERNET WORLD Business 14/15
Quelle: Ebay Small Online Business Trade
Summary 2015
65 %
74 %
86 %
aller
Internet-Nutzer
FacebookNutzer
InstagramNutzer
Zwei von drei Internet-Nutzern weltweit haben im letzten
Monat mindestens ein Bild ins Netz gestellt
INTERNET WORLD Business 14/15;
Quelle: Global Web Index
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, PF 201552, 80015 München
Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt
34 %
Bessere Breitbandinfrastruktur
Die Themen-Guides der
Internet World Business
E-Commerce
Guide 2016
Beilage
INTERNET WORLD
Business 18/15 vom
31.08.2015
Druckunterlagenschluss:
31.07.2015
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INHALT
6. Juli 2015
14/15
INTERNET WORLD Business
Inhalt
Melden Sie sich!
SCHWERPUNKT
Im Club der Einhörner
Deutschlands Start-ups holen auf
8
E-COMMERCE
Überall Verkaufsfläche
Interview mit Demandware-CEO Ebling
26
Problem Post-Streik
Massive Umsatzverluste für Händler
28
Die Online-Marketing-Messe Dmexco in Köln findet
dieses Jahr am 16. und 17. September 2015 statt.
INTERNET WORLD Business wird über seinen digitalen Auftritt www.internetworld.de sowie in den Ausgaben 18 und 19 des Print-Magazins eine Vorschau auf
das Event liefern. Außerdem erscheint auf der Messe
selbst eine Dmexco-Sonderausgabe.
RUBRIKEN
12
Angriff auf Google
Amazon macht Adwords Konkurrenz
14
15
KNOW-HOW
Google Shopping und der Long Tail
Teil 1: So optimieren Sie Ihre Anzeigen
16
ONLINE-MARKETING
Update
Für die Berichterstattung benötigt die Redaktion
Informationen, was Sie als Aussteller den Messebesuchern präsentieren wollen. Haben Sie ein neues
Produkt oder eine neue Dienstleistung? Sind Sie erstmals auf der Dmexco vertreten? Präsentieren Sie eine
Case-Study? Wie lautet Ihre Standnummer?
4
Dienstleisterverzeichnis
30
Personalien
34
Termine
34
Impressum
36
Szene
37
Meinung
38
Stellenmarkt
39
Foto: Dmexco
Deutschland ist das Ziel
Was internationale Händler hierher zieht
Richtig belehren
Wichtiges für die Widerrufsbelehrung
Nachhilfe für Werber?
Google sucht die Nähe der Kreativagenturen 18
22
18
Foto: Shutterstock / Premium Vector
20
Kunst mit Selfies
Telefónica erschafft besondere Porträts
Mehr als tausend Worte
Tools zur Erfolgsmessung auf Instagram
24
12
24
Foto: Fotolia / Sfondo Foto
Kreative Highlights
Cannes-Preisträger in „Cyber“ und „Mobile“
TECHNIK
Foto: Shutterstock / Koya979
3
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Die redaktionelle Veröffentlichung ist selbstverständlich kostenlos.
Schicken Sie Ihre Informationen bitte an:
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Wir benötigen Ihren Input bis 5. August 2015.
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Menschen in diesem Heft
Bertram Meyer
Der Gründer der B2B-Abrechnungsplattform Taulia sieht für Start-ups
im amerikanischen Markt eine bessere Perspektive. Trotzdem will er
mit seinem Unternehmen jetzt das
10
Europa-Geschäft ausbauen.
Kevin Monk
Der Geschäftsführer des britischen
Online-Händler Appliances Only (AO)
will mit seiner Weißware deutscher
Marktführer werden. Sein Vorteil:
mehr Erfahrung im E-Commerce als
heimische Wettbewerber.
13
Martin Röttgerding
Der Head of SEM der Internet-Agentur Bloofusion glaubt, dass Amazons
neue Sponsored Search Ads noch
keine Gefahr für Google Adwords darstellen, weil Google 15 Jahre mehr
14
Erfahrung im Suchmarkt hat.
Oliver Rosenthal
Der Leiter des Creative Agency Team
von Google ist der Meinung, dass
einige Kreativagenturen im Bereich
des digitalen Storytellings
Unterstützung von dritter Seite
18
brauchen könnten.
Thomas Ebling
Der Präsident und CEO des
Commerce-Plattform-Anbieters
Demandware will den Online-Händlern mit seiner Software die gleichen
Möglichkeiten bieten wie im statio27
nären Handel.
Holger Brandt
Der Partner von The Reach Group ist
der Überzeugung, dass sich AffiliatePublisher ihr Geschäft vor allem
dadurch sichern, dass sie sich ihrer
eigenen Community gegenüber stets
38
loyal verhalten.
UPDATE
INTERNET WORLD Business
Harald R.
Fortmann
ist aus dem
BVDW-Präsidium ausgeschieden – und mit
ihm vier seiner
fünf Kollegen. Auch BVDWPräsident Matthias Ehrlich trat
nicht mehr an. Sein Nachfolger wurde Matthias Wahl.
www.bvdw.org
Herr Fortmann, Sie saßen
zehn Jahre im Präsidium,
Matthias Ehrlich wurde 2013
Präsident. Jetzt gibt es lauter
neue Gesichter. Warum das?
Trotz vieler Erfolge des alten
Präsidiums wie dem Deutschen Digital Award war der
Wunsch der Mitglieder, sich
wieder den Wurzeln des Verbandes zu nähern, Content für
die tägliche Arbeit zu schaffen
und den starken Fokus auf
Medienpolitik aufzuweichen.
Der Wunsch nach neuen alten
Gesichtern war da. Der Verband lebt ja auch vom Engagement der Mitglieder.
Der neue Präsident Matthias
Wahl ist Chef des Vermarkters
OMS. Ein Zeichen dafür, dass
der Online-Vermarkterkreis
wieder einen stärkeren Einfluss im BVDW gewinnt?
Nein, ganz im Gegenteil. Der
Verband muss sich stärker
neuen Themen öffnen, etwa
dem Internet of Things oder
der digitalen Transformation.
Dafür stehen Präsidiumsmitglieder wie Melina Ex. Sie ist
jung, bringt Auslandserfahrung mit und den Spirit einer
neuen Ära. Und endlich hat
der BVDW auch eine Frau im
Präsidium. Überfällig.
Blitzsauber: Henkel
hat eine neue interaktive Multi-MarkenWebsite für sein
Reinigersortiment
erstellen lassen.
Verantwortlich für
die Umsetzung im
Responsive Design
war TWT Interactive.
Halber Opel: Die andere Hälfte hat die Ex
den Buyable Pins aktualisiert
werden.
Neben den Buyable Pins brachte
das soziale Netzwerk auch das
neue Feature „Shop your Picks“
auf den Weg, in dem von Pinterest-Mitarbeitern ausgewählte
Produkte vorgestellt und gekauft
(skr)
werden können.
SOCIAL COMMERCE
„Buyable Pins“ auf
Pinterest gestartet
Gerade erst angekündigt, und
schon geht es los mit dem Shop-
LIEFERUNG BINNEN EINER STUNDE
Im Juni verkündet, jetzt
Realität: Buyable Pins
ping auf Pinterest: Die virtuelle
Pinnwand ermöglicht US-Nutzern der iOS-Apps ab sofort, Produkte in sogenannten Buyable
Pins direkt zu kaufen. Im eigenen Feed, auf fremden Pinnwänden und in den Suchergebnissen
werden diese mit einem blauen
Preisschild in der rechten oberen
Ecke hervorgehoben.
Wer sich für einen Kauf entschieden hat, tippt auf „Buy it“
und wird zur Bezahlung weitergeleitet. Dabei steht den Nutzern
neben der Kreditkartenzahlung
auch der Kauf über Apple Pay zur
Verfügung. Lieferadresse und
andere Informationen werden
für weitere Käufe gespeichert.
Die Android-App von Pinterest
soll in den nächsten Wochen mit
Amazon Prime Now
kommt nach Europa
Die Belieferung innerhalb einer
Stunde aus dem Hause Amazon
kommt jetzt auch nach Europa.
Der Service wurde in London
gestartet. Amazon beschränkt sich
zunächst auf bestimmte Postzustellbezirke in der Londoner
Innenstadt. Doch die Ausweitung
auf weitere Gebiete sei geplant.
Der Dienst ist nur für Prime-Mitglieder verfügbar und kostet 6,99
Britische Pfund (knapp zehn
Euro) pro Lieferung. Bestellungen
müssen einen Mindestwert von 20
Pfund haben. Londoner PrimeKunden, die bereit sind, zwei
Stunden auf ihre Lieferung zu
warten, müssen dagegen zwischen
8 Uhr morgens und Mitternacht
keinen Aufschlag bezahlen. Der
Blitz-Belieferungsdienst Prime
Now wurde vor sechs Monaten in
Manhattan gestartet und wird
seither von den Nutzern in der
Metropole gut angenommen. (il)
Und Sie selbst? Nach zehn
Jahren ist jetzt Schluss?
Ich halte es da mit den Worten
von Arndt Groth, BVDW-Präsident von 2003 bis 2013. Er
sagte, nach 10 Jahren muss
man Platz machen. Aber ich
scheide ja nur aus dem Präsidium aus und bleibe dem
BVDW weiterhin verbunden.
Dafür steckte da zu viel Herzblut drin.
14/15
Sieben Marken auf einer Plattform
GEMA
PROGRAMMATIC ADVERTISING
Klage gegen Youtube
abgewiesen
Pro Sieben Sat1
erwirbt Mehrheit
an Virtual Minds
Eine Schadensersatzforderung
der Verwertungsgesellschaft
Gema gegen die Google-Tochter
Youtube ist vor dem Landgericht
München abgewiesen worden,
berichtet der „Spiegel“. Youtube
ist demnach nicht dazu verpflichtet, für die hochgeladenen Videos
seiner Nutzer zu zahlen. Das Gericht sieht die Video-SharingPlattform als „Hostprovider“, der
nicht unmittelbar für die hochgeladenen Inhalte zur Verantwortung zu ziehen sei. Daher könne
Foto: Youtube
Q&A
Halbe Sachen: Der
Ex-Ehemann, der
halbe Gegenstände
auf Ebay versteigerte, wurde zum
Viral-Hit. Später
zeigte sich: Es war
eine Kampagne für
den Deutschen Anwaltsverein.
6. Juli 2015
Foto: Pinterest
4
Youtube muss bei solchen
Videos nicht zahlen
Pro Sieben Sat1 Digital übernimmt 51 Prozent der Firmenanteile der Freiburger Unternehmensgruppe Virtual Minds.
Diese versteht sich als Lösungsanbieter für digitale AdvertisingTechnologie-Produkte für Publisher und Werbungtreibende.
Die Technologie soll den automatisierten Ein- und Verkauf digitaler Werbung möglich machen.
Neben Pro Sieben Sat1 hält
United Internet einen Anteil in
Höhe von 25,1 Prozent an Virtual
Minds. Die restlichen Firmenanteile bleiben bei den Unternehmensgründern und dem
Management. Der Preis für die
Übernahme ist bislang nicht bekannt, das Kartellamt muss dem
Deal noch zustimmen.
(lm)
FACEBOOK
Youtube für vermeintliche Urheberrechtsverstöße nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
In eine andere Richtung geht
dagegen ein Urteil des OLG Hamburg. Demnach kann Youtube
haftbar gemacht werden, wenn es
ein von der Gema moniertes Vi(lm/fk)
deo nicht sperrt.
Personenerkennung
ohne Gesichter
Ich sehe was, was du nicht siehst –
Facebook-Forscher sollen in
einem Labor für künstliche Intelligenz mit einem neuen Algorithmus experimentieren, der es
möglich macht, Personen zu
identifizieren, ohne deren Ge-
Foto: Amazon
32,9 %
der SmartphoneBesitzer nutzen
Fitness-Apps
Amazons Schatz-Laster
Der E-Commerce-Riese hat Ende Juni den „Treasure Truck“ mit Sonderangeboten nach Seattle geschickt. Nutzer von Amazons mobiler
Shopping-App konnten sich einen Deal des Tages ansehen und diesen
dann zu einem vereinbarten Termin beim Treasure Truck abholen.
INTERNET WORLD Business 14/15 Quelle: W3B Report
Foto: Shutterstock / Voodoo Dot
14/15
INTERNET WORLD Business
MICROSOFT
Schrittweiser Rückzug aus Bing
Aufgrund zweier Deals mit AOL
und Uber dürften demnächst
zahlreiche Mitarbeiter von Bing
Microsoft konzentriert sich
bei Bing auf die Such-Ads
in die Teams von AOL und Uber
wechseln. Microsoft will sich offenbar auf das Anzeigengeschäft
in der Suche beschränken.
Das sonstige Werbegeschäft
übergibt Microsoft an AOL: Im
Rahmen des Deals übernimmt
AOL den Verkauf von Display,
Mobile und Video Ads auf den
Microsoft-Seiten in den USA
und acht internationalen Märkten. Im Gegenzug soll Microsofts
Suchmaschine Bing bei AOL eingesetzt werden und damit die
bisherige Partnerschaft zwischen
AOL und Google ersetzen. Die
etwa 1.200 Mitarbeiter in der
Advertising-Sparte bei Microsoft
sollen laut Informationen des
„Wall Street Journal“ Angebote
erhalten, zu AOL zu wechseln.
Beim Deal mit Uber geht es um
verschiedene
Entwicklungen
und Nutzungsrechte, die Microsoft aus dem Bereich Bildtechnologie an die Taxi-App veräußert. Im Zuge dessen sollen etwa 100 Mitarbeiter von Microsoft zu Uber wechseln, so
Techcrunch. Im Deal enthalten
sollen auch Datenbanken mit
Smarter Schalter
3-D-, Luft- und Straßenaufnahmen sein, die für die Taxi-App
von Wert sind. Genauere Informationen zum Technologietransfer gibt es nicht.
(skr)
bekunden eine Option bieten,
denen ein fester Preis für Video
Views wichtig ist. Das bisherige
Modell zur Berechnung von Werbekosten bleibt ebenfalls bestehen
und bleibt auch Facebooks bevorzugtes Verkaufsmodell von VideoAnzeigen. Denn die 10-Sekunden-Option, so eine FacebookSprecherin, sei nicht die beste
Option: Selbst weniger als zehn
Sekunden für den Werbekunden
können sich lohnen. „Aber wir
wollen Marketern die Kontrolle
und die Auswahlmöglichkeit
geben, wie sie Anzeigen kaufen“,
zitiert das „Wall Street Journal“ die
(skr)
Sprecherin.
FACEBOOK
10-Sekunden-Views
für den Verkauf
Mit einem neuen Ansatz für die
Berechnung von Werbekosten
will Facebook seinen Werbekunden mehr Entscheidungsfreiheit
geben, wie sie ihre Kampagnen
planen und buchen. Diese sollen
die Möglichkeit bekommen,
gezielt für Video-Anzeigen zu
zahlen, die mindestens zehn
Sekunden lang vom Nutzer abge-
AMAZON
Kreditprogramm wird
erweitert
Foto: Fotolia / Vege
Foto: Microsoft
sicht zu sehen. Das berichtet
„New Scientist“. Eine Software
zieht demnach zur Erkennung
Faktoren wie Kleidung, Körperhaltung und Körperform heran.
„Menschen haben charakteristische Merkmale, auch wenn
man sie von hinten betrachtet“,
zitiert das Portal Yann LeCun,
Entwickler bei Facebook. „Zum
Beispiel kann man Mark Zuckerberg leicht erkennen, weil er immer ein graues T-Shirt trägt.“
Um den Algorithmus zu testen, nutzten die Forscher über
40.000 öffentliche Bilder auf
Flickr. Auf den Fotos waren
sowohl Personen, deren Gesicht
sehr gut zu erkennen ist, als auch
solche, auf denen die Gesichter
verdeckt sind. Mittels des Algorithmus konnten etwa 83 Prozent
der dargestellten Personen identifiziert werden. Genutzt werden
könnte der Algorithmus in Zukunft etwa bei der Foto-App
„Facebook Moments“, die Mitte
Juni vorgestellt wurde – allerdings nicht in Europa: Facebook
Moments verstößt gegen europäisches Datenschutzrecht. (lm)
Frech und
schnell:
Die neue
MarkenWebsite
von Scout
Im Pitch entschieden: Die Werkstattkette A.T.U will ihre OnlineAktivitäten ausbauen und hat sich
Verstärkung ins Haus geholt. Die
Kölner Agentur Denkwerk berät
die „Meister gegen den Verschleiß“ ab sofort zu „verschiedenen Bereichen der digitalen
Transformation“ und entwickelt
das Portal „Mein A.T.U“.
Bezahlt wird bei Facebook
künftig nach View-Länge
spielt worden sind. Bisher wurden Video Ads bei Facebook ab
der ersten Sekunde des Abspielens abgerechnet.
Demnächst sollen Werbungtreibende weltweit das Cost-perView-Modell (CPV) testen können. Dieses soll denjenigen Wer-
Amazon Lending expandiert.
Das Kreditprogramm für kleinere Verkäufer bei Amazon wird
auf acht neue Länder ausgeweitet. Neben dem großen chinesischen Markt ist auch Deutschland dabei, berichtet Reuters.
Das Kreditangebot steht nur
eingeladenen Händlern offen –
kein Wunder, denn Amazon will
auf der Basis von internen Daten
selbst entscheiden können, wer
einen Kredit bekommen soll. Die
Kreditrückzahlung wird aus den
Verkaufserlösen der Verkäufer
bestritten. Die Kredite haben
der Konsumenten
wissen nicht, was
„Click & Collect“
bedeutet
Foto: Telefónica
ROCKET INTERNET
Hello Fresh nächster
Börsenkandidat?
Der nächste Rocket-InternetKandidat für einen Börsengang
steht in den Startlöchern: Der
Lebensmittellieferant Hello Fresh
denke laut „informierten Kreisen“
über einen IPO noch in diesem
Jahr nach, berichtet Bloomberg
Business. Derzeit werden Berater
für die Vorbereitung eines Börsengangs gesucht, zu den potenziellen Kandidaten gehören die
Banken Morgan Stanley und
(il)
Goldman Sachs.
Soll an die Börse:
Rocket-Tochter Hello Fresh
1,5 Mrd. €
90 %
Telefónica mischt ab sofort beim Internet of Things mit und hat
einen Button vorgestellt, der auf Tastendruck eine programmierte Funktion ausführt, zum Beispiel ein Taxi rufen.
eine Laufzeit von drei bis sechs
Monaten und liegen in einer
Höhe zwischen 1.000 bis 600.000
US-Dollar. Außer in Deutschland und China werden die Kredite auch in Frankreich, Kanada,
Indien, Italien, Spanien und
Großbritannien angeboten. In
den USA und Japan läuft Amazon Lending bereits seit 2012. (il)
Foto: HelloFresh
Schneller ABC-Schütze: Der
Schulranzenhersteller Scout hat
seine Produkt-Website samt
E-Commerce-Plattform von der
Frankfurter Agentur Byte5 Digital Media überarbeiten lassen.
Mit neuem CMS (Umbraco) und
Shop-System (uCommerce) läuft
die Seite runder und ist performanter als zuvor.
5
Rund die Hälfte der deutschen Multichannel-Händler
bietet Click & Collect an. Doch die Konsumenten können
mit dem Begriff wenig anfangen: 90 Prozent der Befragten wissen nicht, dass sie hier online bestellte Waren in
der Filiale abholen können.
INTERNET WORLD Business 14/15 Quelle: ECC Köln
Foto: Shutterstock / Harish Marnad
versucht der Londoner Schuhhändler Tom Feeney derzeit mit
einer Crowdfunding-Kampagne
auf Indiegogo einzusammeln.
Sein Ziel: den griechischen
Staat vor der Pleite retten,
mithilfe der europäischen Bürger. „Wenn jeder in
der EU einen Salat
mit Feta und Oliven
zum Mittagessen
isst, ist diese Scheiße geritzt“, so Feeney. Die Kampagne
läuft noch bis 7. Juli.
Foto: Shutterstock / Mikrobiuz
6. Juli 2015
UPDATE
6
INTERNET WORLD Business
6. Juli 2015
14/15
World Wide Web
Einfach ins Internet, schnell
fotografiert: Smartphones bieten Funktionen, die es Einzelhändlern ermöglichen, herauszufinden, wie ihre Kunden sie
wahrnehmen. So der Plan von
CXlive aus Nürnberg. „Wir
haben ein Internet-basiertes
Umfrage-Tool entwickelt, das
in Echtzeit Kundenerfahrungen aufnimmt“, erklärt Mitgründerin Michaela Verdel.
Über QR-Codes, ein WLANNetz oder eine App bauen
Kunden die Verbindung zu
CXlive auf und können hier
Produkte, Dienstleistungen
oder Läden beurteilen oder
Ärger dokumentieren. Die Antworten werden dem Händler
sogleich online verfügbar
gemacht. Bei Bedarf kann er
sofort reagieren. Bewusst sollen die Befragten CXlive Fotos
CXlive: Online-Kundenumfragen für Einzelhändler
zur Verfügung stellen. „Sie
erhöhen den Erkenntniswert,
zeigen etwa, wie Kunden auf
Aktionen reagieren“, sagt Verdel. Pro Filiale und Monat kostet der Einsatz von CXlive 200
Euro, die Kosten richten sich
aber auch nach dem geplanten
Einsatz. Eine Drogerie- sowie
eine Restaurantkette hat
CXlive bereits überzeugt. (vs)
Der US-amerikanische Preisvergleicher Connexity – er hieß bis
2014 Shopzilla – hat seinen Konkurrenten Pricegrabber gekauft. Entstanden ist eine der größten Vergleichsseiten, die pro
Jahr rund zwei Milliarden US-Dollar Kaufumsatz vermittelt. Die
Übernahme resultiert dennoch aus einer Schwäche: Immer
mehr Verbraucher suchen bei Google und Amazon nach Waren.
Vergleichsseiten verlieren an Reichweite und Bedeutung. (vs)
Made in Berlin, Start in Jakarta: Mit Lyke liefert die Rocket-Internet-Tochter Global Mobile Marketplace Services einen Modemarktplatz für Asien. Die App kopiert Kudai aus China und Wish aus den
USA und zeigt Nutzern 100.000 Modeangebote. Diese können sie
kaufen, durch Wischen verwerfen, in Wunschlisten speichern oder
teilen. Lyke wurde in Berlin programmiert und wird von Jakarta
aus in Asien verbreitet. Ein Start in Europa ist nicht geplant. (vs)
PALMAS / BRASILIEN
Erfolg mit Wein
http://bit.ly/wine-zahlen
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst:
Wine.com.br konnte im letzten Jahr
den Umsatz fast verdoppeln. Im Vergleich
zu 2013 stiegen die Einnahmen des brasilianischen Online-Weinhandels mit Sitz in
Palmas 2014 um rund 90 Prozent auf 111
Millionen US-Dollar. „Wir waren die Ersten“, begründet Wine-Chef Ricardo Flores
den Erfolg. Jetzt ergänzen die Weinkenner ihr Sortiment um Kaffee und Bier –
und kommen auch damit als Erste zur
Mühle, will sagen auf den Markt. (vs)
Mobiles Marketing der etwas anderen
Art: Der chinesische Webhändler
Kaola.com kooperiert dafür mit Uber. Mit
der Taxi-App ordern Nutzer in Chengdu
einen Trip im eigens präparierten Wohnmobil und probieren dabei die Produkte
von Kaola aus. Mitfahrende Verkäufer
beraten. Am Ende gibt’s Gratisproben.
Kaola verkauft importierte Spiele, Kosmetika, Mode und Acessoires. (vs)
sind nach Angaben von Tchibo
per Schiff oder Flugzeug gut er(il)
reichbar.
TCHIBO
Trauminseln im
Webshop
Tchibo verkauft fünf Wochen
lang Trauminseln zum Preis von
60.000 bis 999.000 Euro. Für die
Aktion kooperiert der Kaffeeröster mit einem Inselmakler. Die
günstigste Insel ist ungefähr zwei
Fußballfelder groß und liegt vor
der kanadischen Ostküste, die
teuerste in der Südsee. Alle Inseln
Die günstigste Insel kostet bei Tchibo 60.000 Euro
CHENGDU / CHINA
Mobiles Marketing mit Uber
http://www.kaola.com/
CHARITY
Swipen gegen den
Welthunger
Nur 40 Cent am Tag: Diese MiniSumme reicht aus, um ein hungerndes Kind in Afrika einen Tag
lang mit Nahrung zu versorgen.
Mit der neuen App „Share The
Meal“, die man ab sofort für
iPhone- und Android-Geräte
herunterladen kann, ist es nun
besonders einfach, ohne bürokratischen Aufwand einen kleinen
Beitrag im Kampf gegen den
Hunger in der Welt zu leisten – wo
auch immer man sich gerade
befindet. Hinter Share The Meal
steht das Welternährungsprogramm der Uno; diese verteilt
MELBOURNE / AUSTRALIEN
Schmerzmittel Stuhl
http://bit.ly/smarter-stuhl
Stephen Jia Wang hat an der Monash University
in Melbourne einen smarten Bürostuhl entwickelt: Ausgestattet mit 78 Sensoren und einer
Funkverbindung ins Internet warnt er per E-Mail
über Haltungsfehler und Sitzpositionen, die den
Rücken belasten. Künftig soll der Stuhl mit weiteren smarten Büromöbeln kommunizieren, um
Haltungsschäden vorzubeugen. (vs)
auch die Mahlzeiten.
Entwickelt wurde die
App von einem Team
in Berlin.
Nach der Installation muss einmalig
die bevorzugte Zahlungsmethode angegeben werden und
schon kann unkompliziert per FingerSwipe ein beliebiger
Betrag gespendet werden. Die
Auswahl reicht von 40 Cent bis
146 Euro – damit kann ein Kind
ein Jahr lang ernährt werden.
Zunächst konzentriert sich
Share The Meal auf das Königreich Lesotho, eine parlamentarische Monarchie im Süden Afrikas, das zu den ärmsten Ländern
der Welt zählt. Ziel ist es, 50.000
Kinder mit zwei Mahlzeiten am
Tag zu unterstützen. Die Nahrungsmittel werden vor Ort
gekauft und an 1.100 Schulen im
Hilfe für Lesotho:
Mit „Share
The Meal“ Geld
spenden
Land verteilt. Die
App zeigt an, wie
viele Kinder bereits
versorgt sind.
Die Initiative stößt
auf großen Anklang:
Obwohl das Projekt
nach einer Einführungsphase erst
jetzt offiziell gestartet ist, wurden
bereits über 152.000 Mahlzeiten
geteilt.
(sv)
Foto: Screenshot
Mit einem Umfrage-Tool bietet
CX-live.de Einzelhändlern die
Chance, Kundenwünsche zu
erforschen.
JAKARTA / INDONESIEN // BERLIN / DEUTSCHLAND
Mobiler Marktplatz für Asien
http://bit.ly/lyke-app
Foto: Tchibo
Start-up
LOS ANGELES / USA
Vergleichsseite kauft Konkurrenz
http://bit.ly/connexity-Kauf
NEWS ONLINE
E-Commerce, Online-Marketing
und Tools & echnik: Topaktuelle
News finden Sie unter www.inter
networld.de. Dort können Sie auch
unseren dreimal täglich erscheinenden Newsletter bestellen.
Wähle die BELIEBTESTEN WEBSITES
des Jahres für den
ONLINESTAR 2015 und
gewinne eine Reise für
zwei Personen nach Dubai!
Beim OnlineStar 2015 Publikumspreis kommt es auf Deine Stimme an.
Unter allen Teilnehmern verlost TravelScout24.de eine Reise nach Dubai –
eine Woche für zwei Personen im Wert von 2.000,- Euro.
Weitere Informationen unter onlinestar.de
Eine Veranstaltung der VERLAGSGRUPPE EBNER ULM
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Medienpartner:
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SCHWERPUNKT
8
INTERNET WORLD Business
6. Juli 2015
14/15
Watchlist
Zehn deutsche
Top-Start-ups
Livestreams von Auktionen
íVenture Capital: bislang rund 90
Millionen Euro
íMitglieder können von überall auf
der Welt Gebote abgeben
2. Babbel / Lesson Nine
Online-Sprachkurse
íVenture Capital: bislang rund 12
Millionen US-Dollar
íSprachkurse in 14 Sprachen, die
Babble-App wird jeden Tag
100.000-fach heruntergeladen
3. Delivery Hero
Online–Restaurant-Heimservice
íVenture Capital: bislang rund 1,3 Milliarden US-Dollar
íNach eigenen Angaben das größte
Online-Bringdienst-Portal der Welt
4. EyeEm
Foto-Community und Foto-App
íVenture Capital: bislang rund 25 Millionen US-Dollar
í13 Millionen registrierte Fotografen,
Marktplatz für Bildrechte umfasst
über 50 Millionen Bilder
Im Club der Einhörner
Internet-Start-ups mit einer Bewertung in Milliardenhöhe kommen immer häufiger
auch aus Europa. Deutschland spielt zwar keine Führungsrolle, holt aber langsam auf
ie Bezeichnung „Einhorn“ geht auf
Aileen Lee zurück. „Welcome to the
Unicorn Club“ überschrieb die Gründerin
von Cowboy Ventures Ende 2013 einen
Artikel im US-Techblog Tech Crunch, in
dem sie über die Faszination von Start-ups
schrieb, die eine Bewertung von einer Milliarde US-Dollar erreicht haben – entweder durch einen erfolgreichen Exit der
Gründer oder durch einen Börsengang.
Der umstrittene Taxi-Killer Uber soll
inzwischen 40 Milliarden US-Dollar wert
sein und die Zimmervermittlungsbörse
AirBnB 25 Milliarden. Dabei gerät schnell
aus dem Blick: Eine Milliarde ist verdammt
D
viel Geld. Man könnte davon 800 VW Polo
kaufen, zum Listenpreis und ohne Mengenrabatt. Oder viermal das tun, was Amazon-Gründer Jeff Bezos Ende 2013 einmal
tat: Die „Washington Post“ übernehmen.
Nicht nur Einhörner sind selten, die Mitglieder des Unicorn Club sind es auch. 39
Tech-Start-ups mit einer Unternehmensbewertung von über eine Milliarde USDollar zählte Lee vor zwei Jahren; nach
ihren Berechnungen weniger als 0,7 Prozent aller Unternehmen, die in den USA
mit Venture Capital gepäppelt wurden.
Doch nicht nur in den USA, auch in
Europa wird der Club langsam größer.
5. Foodpanda
Nur vier deutsche Start- ups
Online-Lieferservice für Lebensmittel
íVenture Capital: bislang rund 310
Millionen US-Dollar
íFoodpanda liefert in mehr als 580
Städten in 40 Ländern
in den Euro-Top-40
6. GoEuro
Plattform für Reisebuchungen
íVenture Capital: bislang 27 Millionen
US-Dollar
íFlüge, Zug- und Bustickets lassen
sich in einem Portal buchen
Eine Studie der Investment-Firma GP Bullhound hat 40 Unternehmen ausgemacht,
die die Voraussetzungen erfüllen, um als
europäisches Einhorn gelten zu dürfen:
Hauptsitz in Europa, nach 2000 gegründet,
Schwerpunkt auf Internet und Technologie
und eine Firmenbewertung (Equity Evaluation) von mehr als einer Milliarde USDollar. Die Liste der „Bewertungsmilliardäre“ reicht von Skype aus Schweden (8,5
Mrd.) bis Funding Circle aus Großbritannien (1 Mrd.). Im vergangenen Jahr war
das Ranking noch zehn Positionen kürzer.
Neben dem Geschäftskreditvermittler
Funding Circle schafften es 2015 zwölf
weitere Start-ups auf die Liste, drei mussten sie wieder verlassen.
Durchblick: Augmented-Reality-Spezialist Metaio hat für VW und Ikea
gearbeitet. Jetzt hat Apple das Münchner Unternehmen übernommen
Deutsche Start-ups muss man im Club der
Milliardäre schon sorgfältig suchen. Nach
den beiden Flaggschiffen Rocket Internet
(8 Mrd.) und Zalando (7,6 Mrd.) kommt
aus deutschen Landen erst einmal lange
nichts, bevor auf Platz 20 Delivery Hero
aufgeführt wird, immerhin drei Milliarden Euro schwer, auf Platz 36 dann das
kleinste der deutschen Einhörner: Der
Online-Möbel-Shop Home24 ist nach
Foto: Shutterstock / Dina Halon
1. Auctionata
6. Juli 2015
14/15
Bullhound-Berechnungen glatt eine Milliarde Dollar wert. Ein
Blick auf die anderen Clubmitglieder zeigt schnell, wo
der Hammer hängt: Allein
17 der 40 Euro-Unicorns
sind Made in Britain. Das
könnte man sich vielleicht noch
mit größerer Nähe zum Internet-Mutterland USA schönreden, aber Platz 2 geht
mit sechs Milliarden-Unicorns an das
kleine Schweden. Auf Deutschland mit
seinen vier Nennungen folgt Russland mit
ebenfalls vier Milliardären – allen voran
die Suchmaschine Yandex mit einer Börsenbewertung von knapp sechs Milliarden US-Dollar. Die russische
Antwort auf Facebook heißt Vkontakte, ist nach der Bullhound-Liste gut
drei Milliarden US-Dollar wert – und damit mehr als Delivery Hero oder der Shopping-Club-Pionier Vente Privee. Was
danach kommt, ist Long Tail. In Italien
sind Unicorn-Start-ups genauso selten
wie in Israel: Beide haben jeweils nur
einen Eintrag in den Top 40.
Einer, der in den USA an der Schwelle
zum Unicorn Club steht, ist Bertram
Meyer. Der Deutsche gründete zusammen
INTERNET WORLD Business
mit ein paar Landsleuten 2009 im Silicon
Valley Taulia. Das Start-up, das mittlerweile weltweit rund 200 Beschäftigte zählt,
bietet Unternehmen und Lieferanten eine
Plattform, mit der sie ihre Rechnungen
untereinander zahlen – und dabei auf ein
dynamisches Skonto-System zurückgreifen können: Wer eher zahlt, zahlt weniger.
Zu den Kunden zählen Coca-Cola und
Pacific Gas & Electric. Die Einschätzung,
Taulia könne in absehbarer Zukunft zum
Unicorn werden, stammt aus der USPresse. Meyer sagt dazu, man könne dieses Ziel erreichen, wenn man die nächsten
zwei Jahre ähnlich stark wachse, wie man
es in den vergangenen Jahren getan hat:
„Dann ist das durchaus realistisch.“
85 Millionen US-Dollar an Venture
Capital hat Taulia in den letzten Jahren
eingesammelt, die letzte Finanzierungsrunde ergab 27 Millionen Dollar für den
Aufbau einer Finanzplattform für Lieferanten. Im vergangenen Jahr hat Taulia 75
Millionen US-Dollar an Zahlungsvolu-
Dann wird die Art des Umsatzes betrachtet. Am höchsten im Kurs stehen regelmäßig wiederkehrende Umsätze, also zum
Beispiel Abonnements oder Lizenzgebühren für Software-as-a-Service-Angebote.“
Wenn dann die Kündigungsrate niedrig
sei, das jährliche Wachstum jedoch bei
100 Prozent oder mehr liege, dann könne
das Unternehmen durchaus mit dem
15-Fachen des momentanen Jahresumsatzes bewertet werden. Und so können dann
auch Unternehmen, deren Jahresumsatz
noch im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegt, den Eintritt in den Unicorn Club anpeilen – vorausgesetzt, sie
wachsen weiterhin stark und liefern Services, denen die Kunden treu bleiben.
Oder sie werden übernommen, wie der
Münchner Augmented-Reality-Spezialist
Metaio. Ende Mai kaufte Apple das
130-Mann-Unternehmen für eine nicht
genannte Summe. Dass diese mindestens
im dreistelligen Millionenbereich gelegen
haben muss, lassen die wenigen Unternehmensdaten erkennen,
die zurzeit zu Metaio verfügbar sind: Demnach
nutzten bis zum Verkauf
an Apple rund 50.000 Software-Entwickler weltweit
das Metaio-Entwicklungswerkzeug (SDK) für Augmented-Reality-Anwendungen und angeblich ist
der Metaio-Browser auf
über 30 Millionen Handys
installiert. Die Loyalität
der
Metaio-Kunden
Von Microsoft gekauft: Die Organizer-Software
scheint Apple indes nicht
Wunderlist des Berliner Start-ups 6Wunderkinder
zum Kauf angetrieben zu
haben, sonst hätte der
men abgewickelt, am Ende des Jahres 2015 Gigant aus Cupertino nicht direkt nach
könnte sich dieser Wert verdoppelt haben. der Übernahme der Münchner alle
Erfreuliche Zahlen – aber weit entfernt Metaio-Angebote einstellen lassen.
von einer Milliarde. Wie also kommen
Auf 200 bis 400 Millionen Euro schätzen
solche Bewertungen zustande?
Experten den Kaufpreis, den Microsoft
„In Amerika gibt es bei Bewertungen ebenfalls im Mai für das Berliner Start-up
ein Schema F“, erklärt Meyer. „Der wich- 6Wunderkinder zahlte. Dessen viel gelobte
tigste Faktor ist das Wachstum, genauer, Organizing-App Wunderlist passt genau
die Geschwindigkeit des Wachstums. in die Office-365-Strategie des Soft- ▶
9
Watchlist
Zehn deutsche
Top-Start-ups
7. Kreditech
Rating-Service für die Kreditwirtschaft
íVenture Capital: rund 240 Millionen
US-Dollar inklusive Kreditlinie
íRating-System für Menschen, die
bislang nicht erfasst wurden. Extrem
starkes Wachstum von mehreren
hundert Prozent im Jahr
8. Outfittery
Online-Kleidungsversand für Männer
íVenture Capital: bislang rund 38 Millionen US-Dollar
íPassend zu ihren Vorlieben bekommen Männer regelmäßig Outfits nach
Hause – und behalten nur das, was
ihnen gefällt.
9. Soundcloud
Social-Music-Plattform
íVenture Capital: bislang rund 60 Millionen US-Dollar
íRund 200 Millionen Nutzer tauschen
sich auf Soundcloud über Musik aus.
2014 wurden Abos und Werbeoptionen eingeführt
10. Tado
Smart Home Automation
íVenture Capital: bislang rund 12 Millionen Euro
íMit seinem intelligenten Raumthemostat ist Tado der führende
Anbieter von Smart-Home-Produkten in Europa
Der Club der Euro-Unicorns: Start-ups mit Bewertung in Milliardenhöhe
9,0
Firmenbewertung in Milliarde US-Dollar
Deutsches Unternehmen
8,0
7,0
6,0
5,0
4,0
3,0
2,0
Sk
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1,0
INTERNET WORLD Business 14/15 Quelle: GP. Bullhound *geschätzt
Foto: Shutterstock / Happy Art
40 Start-ups mit Internet- und Technologieausrichtung und einer Unternehmensbewertung von über einer Milliarde US-Dollar fand GP Bullhound 2015 in Europa
SCHWERPUNKT
10
INTERNET WORLD Business
ware-Riesen. Doch anders als bei Apple
machte man bei Microsoft nicht Tabula
rasa – Wunderlist bleibt bis auf Weiteres
als eigenständiges Produkt erhalten und
soll schrittweise mit der Cloud-Variante
von Office zusammengeführt werden.
Dass bekannte US-Unternehmen deutsche Start-ups kaufen, ist relativ selten. Die
wohl berühmteste Start-up-Übernahme
in Deutschland datiert aus dem Jahr 1999,
als Ebay das von den Gebrüdern Samwer
nur wenige Monate zuvor gegründete
Online-Auktionshaus Alando übernahm –
für die damals spektakuläre Summe von
50 Millionen US-Dollar. Offenbar stand
der dreiste Ebay-Klon einer geplanten
Expansion der US-Handelsplattform nach
Deutschland im Wege.
Skurril wirkt dagegen die Akquisition des
New Yorker Start-ups Harry’s, eines
Online-Versenders für Rasiererzubehör.
Mitte 2013, nur neun Monate nach seiner
Gründung, kaufte das 40-Mann-Unternehmen die Feintechnik GmbH, ein 1920
gegründetes Rasierklingenwerk in Südthüringen. Mehr als 120 Millionen US-Dollar
warb Harry’s bei Investoren ein. Mit dem
größten Teil davon wurden die bisherigen
Eigentümer, zwei Investmentgesellschaften, ausgezahlt. Der Rest der Mittel floss in
die Erweiterung der Produktpalette. Dafür
hat Harry’s jetzt die gesamte Wertschöpfungskette in der Hand und kann etablierte
Konkurrenten wie Wilkinson und Gillette
über den Preis und die Qualität angreifen.
Bertram Meyer
gründete 2009 mit ein paar
Freunden im Silicon Valley das
Start-up Taulia. Jetzt will Meyer
das Europa-Geschäft ausbauen.
www.taulia.com
„IPO ist der einzige Exit, bei
dem man die Kontrolle behält“
Taulia beschäftigt rund 200 Mitarbeiter
in den USA und in Europa. Erklären Sie
uns kurz: Was ist Ihr Geschäftsmodell?
Bertram Meyer: Es ist seltsam, aber
wahr, dass überall auf der Welt die Lieferanten den Kunden finanzieren. Sie liefern ihnen Waren und Dienstleistungen –
und müssen dann warten, bis sie bezahlt
werden. Taulia ist eine Plattform, die sich
mit den ERP-Systemen der größten Unternehmen der Welt und deren Lieferanten verbindet. Die Lieferanten können in
Echtzeit den Status ihrer Außenstände
sehen, Rechnungen können elektronisch
gestellt werden, und zwar ohne jegliche
6. Juli 2015
Euro-Unicorn-Start-ups:
Aufteilung nach Branchen
Vermarktung
E-Commerce
8%
Gaming
14 %
Finanzen
18 %
Alter der Gründer bei der
Finanzierung
Über 45
Unter 25
20 %
11 %
14 %
Software
40 – 45
25 – 30
20 %
Marktplätze
20 %
8%
14/15
Sind die Gründer noch an
Bord?
Kein Gründer mehr
Alle Gründer
13 %
52 %
9%
35 – 40
30 – 35
36 %
22 %
INTERNET WORLD Business 14/15
Mindestens
ein Gründer
35 %
Quelle: GP Bullhound
Geheimnisse der Einhörner: Die Euro-Unicorns sind breit auf viele Branchen verteilt. Die meisten erfolgreichen Gründer
sind heute zwischen 30 und 40 Jahre alt und noch in dem Unternehmen, das sie gegründet haben
Doch inzwischen hat Deutschland mehr zu
bieten als alte Rasierklingenfabriken. Das
US-Wirtschaftsportal Informilo.com versorgt seine Leser regelmäßig mit Listen der
heißesten Start-ups aus Good Old Germany,
eine Auswahl finden Sie auf den Seiten 8 und
9. Derzeit hoch im Kurs: Lieferdienste wie
Delivery Hero und Foodpanda, Portale wie
Auctionata und EyeEm. Dem Münchner
Heizungsthermostathersteller Tado reich-
ten gerade einmal 12 Millionen Wagniskapital, um der größte Smart-Home-Spezialist Europas zu werden. Beim Finanzdienstleister Kreditech erstaunt, dass er aus
Deutschland kommt – normalerweise ist
der europäische Fintech-Sektor fest in britischer Hand. Der Hamburger RatingDienstleister nutzt über 2.000 Datenpunkte
für Bonitätsberechnungen von Verbrauchern, die mit herkömmlichen Systemen
Kosten für den Lieferanten. Wenn der
Lieferant eine sofortige Begleichung seiner Außenstände wünscht, kann er das
mit einem Mausklick anfordern. Er wird
dann am nächsten Tag bezahlt. Dafür
muss der Lieferant einen Abschlag vom
Rechnungsbetrag hinnehmen. Dieser
Betrag kommt dem zahlenden Unternehmen zugute und gegebenenfalls einem
Finanzinvestor, der die frühere Bezahlung der Rechnung übernimmt. Außerdem finanziert sich Taulia aus diesem
Abschlag.
Meyer: In Deutschland ist das ein bisschen mehr so, dass die Leute Lösungen
wollen, die den Erfolg bereits nachgewiesen haben. Das Neue zählt ein bisschen
weniger, und das macht es für junge Gründer nicht einfacher.
Sie stammen aus Deutschland und haben
in Amerika gegründet. Welche Faktoren
machen die USA für Start-ups reizvoll?
Meyer: Im Silicon Valley gibt es jede
Menge VC-Funds, die nach den Start-ups
schauen, die investieren und die in einem
echten Wettbewerb miteinander stehen.
Dazu kommt, die USA sind ein Riesenmarkt mit über 300 Millionen Menschen,
mit einer Sprache, mit nur einem Rechtssysten, einer Patentgesetzgebung und so
weiter. Was vielen Unternehmen zugute
kommt, ist speziell im Silicon Valley eine
große Aufgeschlossenheit Innovationen
gegenüber. Viele First Mover und Innovators wollen die neueste Technologie ausprobieren und Feedback geben. Und
wenn sie den Nutzen in einer Lösung erkannt haben, dann setzen sie sich auch
dafür ein, dass man dafür auch relativ
einfach Kunden findet
Und in Deutschland?
Und was spricht für Deutschland?
Meyer: Viele Start-ups basieren ja auf
Technologie und IT, und da herrscht hier
im Silicon Valley ein gnadenloser Wettbewerb um die Talente. Der Verdienst eines
ITlers hier ist gigantisch, zum Teil dreimal
höher als man in manchen europäischen
Regionen für dasselbe Talent zahlen würde. Es ist ein sehr teures Unterfangen,
wenn man seine IT-Abteilung hier hat.
Wie lösen Sie das?
Meyer: Wir haben verschiedene Standorte in den USA und in Europa. An vier
Standorten entwickeln wir, an anderen
Standorten arbeiten unsere Implementierungs-Teams, die natürlich dort sitzen
müssen, wo die Kunden sind. Unsere ITAbteilung war historisch bedingt immer
in San Francisco, aber das ist auf Dauer
einfach zu teuer, deshalb wächst unser
europäisches Entwicklungszentrum deutlich schneller.
Glaubt man Presseberichten, steuern Sie
auf einen Börsengang zu.
Meyer: Der Logik folgend, ist ein IPO der
einzige Exit, den man selbst kontrollieren
und bei dem man die Kontrolle weitgehend
behalten kann. Deshalb steuern wir in
nicht erfasst werden. Kreditech hat über
200 Millionen Dollar zur Verfügung und
wächst mit bis zu 300 Prozent pro Jahr –
vielleicht schon bald ein neues Mitglied im
◼
europäischen Unicorn Club?
Frank Kemper
internetworld.de/fk
letzter Konsequenz auf einen Börsengang
zu, nicht sofort, aber in den nächsten zwei,
drei Jahren.
Bei 6Wunderkinder und Metaio ist es anders gelaufen, sie wurden von Microsoft
und von Apple gekauft. Bei Metaio geht
die Übernahme so weit, dass das Unternehmen jetzt alle seine Services einstellt
und komplett in Apple aufgeht. Könnten
Sie sich das für Taulia auch vorstellen?
Meyer: Nein. Nie.
Es wäre ja denkbar. Eine Firma wie
Salesforce ...
Meyer: Denkbar ist alles, aber im Moment kontrollieren wir das Geschick von
Taulia. Wir haben eine Unternehmenskultur, die auf den Kunden zugeschnitten
ist. Wir definieren unseren Erfolg über
den Erfolg unserer Kunden. Zudem
stehen wir als Management-Team, als
Gründer, als Unternehmensleitung vor
unseren Kunden und vertreten eine mittel- und längerfristige Vision.
Und diese Vision wollen Sie nicht aufgeben?
Meyer: Wir würden unser Unternehmen
nicht verkaufen, wenn unsere Lösungen
dadurch für unsere Kunden nicht mehr
verfügbar wären. Dann wäre ich wortbrüchig, Für uns ist es wichtig dass es nicht
nur finanziell das Richtige ist, was wir tun,
sondern auch das Richtige für unsere
Kunden – natürlich ebenso wie für unsere
Lieferanten-Kunden.
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30 TAGE
AUSPROBIEREN
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UP- ODER DOWNGRADEN
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EXPERTENRAT
DE: 02602 / 96 91
AT: 0800 / 100 668
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1und1.info
E-COMMERCE
INTERNET WORLD Business
6. Juli 2015
14/15
Foto: Shutterstock / Koya979
12
Deutschland ist das Ziel
Internationale Händler drängen nach Deutschland. Ihnen hilft, dass die Konkurrenz hier
online schwach aufgestellt ist. Das ist schlecht für die hiesige Wirtschaft
usverkauf: Mytheresa.com
nationaleinkommen von Die zweite Internationalisierungswelle
ging an Neiman Marcus
drei Billionen Euro und 80 rollt über den deutschen Handel. Vor 20,
aus den USA, Karstadts
Millionen Verbrauchern.
30 Jahren wurde die Vertikalisierung von
Premiumgeschäft an die
Vor allem aber treffen Handelsgeschäften weitgehend Filialisten
der deutschen
Central Group aus ThaiHändler aus dem Ausland aus dem Ausland wie Hennes & Mauritz,
Verbraucher haben
land und Kaufhof an die
auf schwache Konkurrenz: Zara oder Ikea überlassen. Nun ist es die
bereits im Ausland
kanadische Hudson’s Bay.
„In Sachen Digitalisierung Digitalisierung, die die deutsche Firmen
Gleichzeitig steigt Applihinkt Deutschland hinter- verschlafen – nicht nur im Handel: WähWaren bestellt
ance Only (AO), Onlineher“, sagt Olaf Rotax, Chef rend in Großbritannien 67 Prozent der
Anbieter von Hausder Beratung Dgroup. „Ge- Baumärkte online bestellte Waren in FiliWORLD Messe,
haltsgeräten
aus Quelle: INTERNET
rade im angelsächsischen alen abholen lassen, bietet diesen Service
Fittkau & Maaß
Großbritannien, in
Ausland wissen immer mehr in Deutschland kein Anbieter an. Die
den hiesigen Markt
Unternehmen, wie man Rückgabe online bestellter Ware in Filiaein. Das US-amerikanische Web- durch Digitalisierung Wachstumspoten- len gehört zum Alltag von 87 Prozent aller
Möbelhaus Wayfair folgt den Briten ziale erschließt. Sie suchen im Ausland Ska- US-amerikanischen
Boutiquen,
in
wie auch Findiq, der Schnäppchenmarkt- lierungseffekte für die Systeme und Tech- Deutschland hingegen sind es gerade mal
platz aus Schweden.
nologien, in die sie viel Geld investierten.“
60 Prozent.
Immer mehr internationale Händler
Eine gefährliche Entwicklung für den
„Hier sehen viele Unternehmen die
zieht es nach Deutschland. „Es ist einfach Standort Deutschland, wie Gerrit Heine- Digitalisierung als Strategie, auf die man
geworden, ins Ausland zu expandieren, mann, Professor an der Hochschule
setzen kann, aber nicht
gerade online“, erklärt Stephan Meixner, Niederrhein, meint: „Mehr deutmuss“, sagt Rotax. Fast
Herausgeber des Fachblogs Neuhandeln.de. sche Händler werden überjedem zweiten UnternehEtwa
„Einstiegshürden, Aufwand und Risiken nommen, außerdem ist mit
men, so eine Studie der
sind niedrig und Deutschland hat im Ver- weiteren Insolvenzen und
Dgroup, fehlt eine Stratesandhandel eine lange Tradition, das macht Geschäftsaufgaben
zu
gie fürs Internetzeitalter,
erwirtschaften britische
den Markt insbesondere für Online-Händ- rechnen.“ Ob aber alle
nur etwa jedes dritte hat
Händler im grenzler attraktiv.“ Auch die zentrale Lage ist Ankömmlinge hier auch
ein
Digitalteam und
überschreitenden
attraktiv. Von Deutschland aus lassen sich Stellen, also Ersatz für die
Online-Kompetenz aufgeHandel
die Länder Europas gut beliefern. Und die verlorenen, schaffen oder ihre
baut. „Bis auf Zooplus oder
Volkswirtschaft lockt mit einem Brutto- Erlöse versteuern, ist fraglich.
Zalando hat Deutschland
A
„Deutschland ist in Sachen
Digitalisierung eher noch
ein Entwicklungsland. Das
nutzen andere aus, die bereits
weiter sind mit der Digitalisierung ihrer Geschäfte“
Olaf Rotax
Geschäftsführer und Partner
Dgroup
www.d-group.com
58 %
7 Mrd. €
Quelle: EU-Kommission 2015
6. Juli 2015
14/15
E-Commerce in Europa
Gesamtumsatz E-Commerce Europa
INTERNET WORLD Business
Motive, im Ausland zu ordern
Waren u. Marken, die es in Deutschland nicht gibt
Nationaler E-Commerce
65 %
Grenzübergreifender E-Commerce
Umsatz in Mrd. €
402
56
578
446
69
Günstiger einkaufen als in Deutschland
50 %
116
Unterkunft direkt vor Ort buchen
36 %
Aus dem Urlaub bekannte Waren bestellen
346
377
462
Produktneuheiten kaufen
19 %
2014
2015*
2018*
Der Wert der E-Commerce-Exporte
steigt bis 2018 auf 116 Mrd. €
INTERNET WORLD Business 14/15
Quelle: Emarketer 2015; *Prognose
65 % der Käufer bestellen im Ausland, was sie hier nicht kriegen
INTERNET WORLD Business 14/15
Quelle: Internet World Messe, Fittkau & Maaß;
3.149 Befragte, Frühjahr 2015
erst wenige international erfolgreiche Pure
Player hevorgebracht“, beschreibt Heinemann die Auswirkungen für die Handelsbranche. „Es gibt noch viele Bereiche, in denen der E-Commerce unterentwickelt ist.“
weltmeister werden, wenn wir nicht global
Marktanteile verlieren wollen“, lautet die
Warnung von Rotax.
Das Land, in dem angeblich einmal das
Warenhaus erfunden wurde, hat die letzten
Vertreter dieser Gattung ans Ausland abgegeben. „Wir werden den E-Commerce
Niedrige Online-Quoten
massiv stärken“, sagt Donald Watros, beim
Kaufhof-Käufer Hudson’s Bay für das interbieten Angriffsfläche
nationale Geschäft verantSegmente wie Kosmetik, Möbel,
wortlich. „Die parallele
Baumarkt/DIY bieten ChanFörderung beider Formate
cen für den Einstieg in Eurobietet entscheidende VorIn knapp
pas größten Verbraucherteile.“ Kaufhof und seine
markt. Das gilt auch für
Muttergesellschaft Metro
der deutschen Unternehmen ist DigitaHausgeräte: 7,3 Millionen
haben das jahrelang belisierung kein strategi- zweifelt, während die KaEuro werden mit ihnen
sches Thema
pro Jahr umgesetzt, aber nur
nadier mit Milliardeninvesjede fünfte Waschmaschine
titionen in Online-Technik
wird online bestellt, in Großihre Häuser Saks, John & Taylor
britannien sind es 41 Prozent. AO Quelle: Dgroup.de oder The Bay wieder zum Blühen
nutzt diese Lücke. Der Händler
brachten. 900 Millionen Euro trug
von der Insel investierte 15 Millionen Euro 2014 der E-Commerce zum Umsatz von
für den Deutschlandstart, setzt auf Know- sechs Milliarden Euro bei: 15 Prozent.
how und Service: „Wir haben drei bis fünf
„Der deutsche Markt macht es Händlern
Jahre mehr Erfahrung im E-Commerce“, aus dem Ausland zu einfach“, sagt Berater
sagt Deutschlandchef Kevin Monk. „Ziel Jochen Krisch, Herausgeber des Fachblogs
ist, der führende Online-Anbieter von Exciting Commerce. „Aber welche HändWeißware in Deutschland zu werden.“
ler haben hier noch Ressourcen, in neue
Schätzungen der EU zufolge soll der Technik zu investieren, Übernahmen zu
Umsatz im grenzüberschreitenden Online- managen oder bestehende Geschäfte zu
Handel 2015 auf knapp 70 Milliarden Euro erneuern?“ Die Handelsnation Deutsch◼
wachsen. Zu befürchten ist, dass Deutsch- land steuert auf unsichere Zeiten zu.
land sich eher zum Importeur entwickelt
und nicht zu einem Exporteur, der von der
Digitalisierung profitieren würde. „Als ein
Susanne Vieser
Exportweltmeister müsste Deutschland
internetworld.de/vs
auch in der digitalen Wirtschaft Export-
49 %
Mit Erfahrung und Service gegen starke Konkurrenz: AO in Deutschland
∙ AO wird im Jahr 2000 von John
Roberts in Bolton als Online-Händler für Haushaltsgeräte gegründet
∙ 2009 übernimmt AO Expert Logistic
∙ Börsengang 2013
∙ Im Sommer 2014 kommt AO
nach Deutschland und startet im Oktober mit AO.de
∙ 2014/2015 (bis 31. März) setzt AO
rund 658 Millionen Euro um, davon
etwa 8 Mio. in Deutschland
Kevin Monk
22 %
∙ 300 Angestellte arbeiten für AO
Deutschland; es sollen 2.500 werden
baut seit Juli 2014 als Geschäftsführer für den britischen OnlineHändler Appliances Only (AO) das
Deutschlandgeschäft auf.
www.ao.com / www.ao.de
„Wir haben mehr Erfahrung
im E-Commerce“
Warum expandierte AO hierher – was ist
so interessant am deutschen Markt?
Kevin Monk: Mit 7,3 Milliarden Euro Umsatz im Jahr ist der deutsche Markt für
Haushaltswaren zweimal so groß wie
der britische, aber der deutsche Handel
läuft dem digitalen Wandel hinterher.
Wir können also in den nächsten drei bis
fünf Jahren sehr stark wachsen. Ziel ist,
der führende Online-Anbieter von Weißware in Deutschland zu werden.
Sie treffen hier auf sehr viel Konkurrenz: Media Markt, Saturn Hansa, Redcoon, Otto ...
Monk: Der Online-Markt für Haushaltsgeräte wächst in Deutschland, viele
sehen hier Chancen. Stimmt, der Wettbewerb ist daher hoch. Einige Konkurrenten senkten nach unserem Start die
Preise. Das freut den Verbraucher.
Andere versuchen, den AO-Service zu
kopieren. Das ficht uns nicht an, wir haben
drei bis fünf Jahre mehr Erfahrung im
E-Commerce und mit Online-Kunden.
Was machen Sie anders als Ihre Konkurrenz?
Monk: AO unterscheidet sich definitiv
durch das Serviceverständnis vom Wettbewerb. In unserem Gewerbe gibt es nur
zwei Menschen, die mit dem Kunden in
Kontakt kommen: der Berater im Callcenter sowie der Lieferfahrer. Auf dieser
Erkenntnis beruht unser Geschäftsmodell. Wir investieren viel in die Mitarbeiter mit Kundenkontakt und wir kontrollieren den gesamten Prozess vom
Besuch auf der Website bis hin zur Lieferung und bis zum Anschließen der
Geräte durch eigene Mitarbeiter. Wir
schulen Angestellte mit Kundenkontakt
laufend und schaffen eine Arbeitsatmosphäre, in der sie aufblühen. Dabei gilt
eigentlich nur eine Regel: Behandle den
Kunden so, wie du deine Großeltern
gerne behandeln würdest.
Ein eigener Liefer- und Montageservice
ist teuer – warum setzen Sie darauf?
Monk: Wir glauben eben fest daran,
dass Kundenzufriedenheit das A und O
im E-Commerce ist. Wer den gesamten
Prozess von der Bestellung bis zur Lie-
13
ferung kontrolliert, kann den besten
Service bieten. Das ist keine teure, sondern eine markt- und serviceorientierte
Strategie. Mit den Verkaufszahlen wird
unsere Logistik mitwachsen. Wir sind
überzeugt, dass der eigene Lieferdienst
einen Unterschied im Kundenerleben
und in der Kundenzufriedenheit schafft.
Erste Reaktionen bestätigen das, Kunden loben, dass sie den Liefertermin
wählen können und dass AO die Geräte
selbst aufstellen lässt.
Im Oktober 2014 startete AO.de, was hat
Sie seither am meisten erstaunt?
Monk: Dass Deutsche Service schätzen,
hatten wir erwartet. Das begeisterte
Feedback hat uns aber doch überrascht.
Die Kunden lieben uns. Das zeigt der Net
Promoter Score (NPS) – eine Umfrage,
mit der wir erkunden, ob Kunden AO
empfehlen würden. Liegt die Zustimmung zwischen 0 und 6 Punkten, werden
sie uns eher nicht empfehlen, zwischen
7 und 8 Punkten engagieren sich Kunden. Liegt die Zustimmung bei 9 oder 10
Punkten, haben wir einen Promoter für
uns gefunden. Den eigentlichen NPSScore ermitteln wir, indem der Anteil der
Enthusiasten vom Anteil der nur Zufriedenen bis 6 Punkte abgezogen wird. Ein
Wert bei 50 Prozent gilt als Weltklasse –
wir erreichen in Großbritannien 80, in
Deutschland 90 Prozent.
Unterscheiden sich die Wünsche deutscher Kunden von den britischen?
Monk: Englische Kunden achten beim
Kauf von Waschmaschinen und anderen
Hausgeräten eher auf den Preis oder ästhetische Kriterien. Deutsche Käufer
sind sehr interessiert an Energieeffizienz, technischen Daten und besonderen
Funktionen. Beide Kundenkreise sind
preisbewusst, deshalb geben wir in
Großbritannien und in Deutschland die
Niedrigpreisgarantie.
Mussten Sie geplante Expansionsstrategien an die Realität anpassen?
Monk: Glücklicherweise nicht, wir sind
unserem Zeitplan sogar voraus. Zurzeit
wächst AO jeden Monat zweistellig, im
ersten Jahr wollen wir rund 28 Millionen
Euro umsetzen. Früher als geplant starten wir jetzt mit den Vorbereitungen für
ein zweites Logistikzentrum bei Frankfurt, im Sommer beginnen die Bauarbeiten für unsere Europazentrale in Bergheim, die wir 2016 beziehen wollen.
Welche Ziele verfolgt AO in Deutschland
und was wollen Sie davon in den nächsten Monaten erreichen?
Monk: Wir wollen Marktführer im
Online-Handel mit Weißwaren und
Haushaltsgeräten in Deutschland werden. In den nächsten Monaten werden
wir unsere Marketingbemühungen verstärken, um noch mehr Wert zu generieren und mehr deutsche Kunden happy
zu machen. Das beinhaltet auch den
Launch einer Werbekampagne im Fernsehen, die in den kommenden Monaten
starten wird.
E-COMMERCE
14
INTERNET WORLD Business
6. Juli 2015
14/15
Das steckt hinter
den Amazon
Marketing Services
Foto: Amazon
Amazon Pages
Kostenlose Brand Page, die die Hersteller und Händler einmal bei Amazon einrichten können (Muster: www.
amazon.de/brandname). Dient als Zielseite für Links von Sponsored Search
Ads und eCommerce Ads.
Sponsored Search Ads
Werden auf Keywords oder Produkte
gebucht und erscheinen prominent an
der Topposition der Suchergebnisliste.
Buchung erfolgt auf CPC-Basis. Verlinkt auf die Amazon Page oder auf
eine Seite mit mindestens drei Produkten eines Unternehmens.
Angriff auf Google
Amazon startet ein Äquivalent zu Google Adwords. Marken sollten das Format im Auge
behalten – und Amazon-Verkäufer die Gunst der Stunde nutzen
eCommerce Ads
Werden auf verschiedenen AmazonSeiten eingebunden. Die Aussteuerung der Kampagnen funktioniert
nach Interessen oder Keywords.
Abgerechnet wird auf Cost-perClick-Basis. Verlinkt wird auf die
Amazon Page.
en Rang als erste Anlaufstelle bei der
Produktsuche hat Amazon Google bereits abgelaufen (siehe Chart). Jetzt wildert
der E-Commerce-Riese, auch im Anzeigengeschäft von Google. Unter dem Dach
der Amazon Marketing Services startet
Amazon mit den „Sponsored Search Ads“
zusätzlich zu den schon länger verfügbaren eCommerce Ads ein Äquivalent zu
den Search- und Google-Shopping-Anzeigen des Suchmaschinen-Riesen.
D
Bei 100 Euro geht es los
„Google hat 15 Jahre lang
an Adwords gefeilt. Amazon
steht da im Vergleich noch
ziemlich am Anfang“
Martin Röttgerding
Head of SEM, Bloofusion
www.bloofusion.de
Über die „Sponsored Search Ads“ können
Amazon-Handelspartner Kampagnen auf
Keywords und Produkte buchen, die
potenzielle Kunden in das Suchfeld bei
Amazon eingeben. Ihre Anzeige erscheint
dann über der normalen Suchergebnisliste.
Voraussetzung für die Buchung von Sponsored Search Ads ist, dass Amazon-Partner einmalig und kostenfrei eine Amazon
Page einrichten, auf die die Sponsored
Search Ads dann verlinken. Wie Amazon
betont, können Kampagnen schon für ein
monatliches Budget von 100 Euro gebucht
werden. Abgerechnet wird auf Cost-perClick-Basis ab 20 Cent pro Klick. Da jedoch
immer nur eine Anzeige ausgespielt wird,
wird die Konkurrenz um umsatzstarke
Keywords schnell zunehmen.
Insbesondere Marken sollten sich mit
dem neuen Werbeformat auf Amazon auseinandersetzen. Auch wenn der Handelsriese selbst beteuert, dass der Markenschutz
gewahrt bleibt, hat der E-Commerce-Berater Markus Fost von der ManagementBeratung Fostec auf Amazon ein Beispiel
gefunden, bei dem bei der Suche nach dem
Markennamen „Brita“ die Werbeanzeige
des Wasseraufbereitungsspezialisten BWT
eingeblendet wird – mit der Headline:
„Entdecken Sie den Shop von BWT –
Europas Nr. 1 in der Wasseraufbereitung.“
Fost zweifelt nicht daran, dass solch ein
Jagen in fremden Gefilden den Verkauf
fördert: „Unseren Schätzungen zufolge
kann eine solche Anzeige bis zu 30 Prozent
des Keyword-Traffics von der Suchergebnisliste abziehen, da die Visibilität sehr
hoch ist“, sagt er.
Und selbst wenn Kunden nicht gezielt
nach einer Marke, sondern nach einer
Produktkategorie wie beispielsweise „Wasserfilter“ suchen, sind Marken, die ihr
Umsatzniveau auf Amazon halten wollen,
künftig fast gezwungen, gängige Suchanfragen mit entsprechenden Kampagnen
abzufangen. Tun sie es nicht, macht es die
Konkurrenz – zumindest irgendwann.
Denn noch sind sich die meisten Hersteller des Problems gar nicht bewusst, entsprechende Kampagnen sind selten.
„Bosch blau nutzt Amazon AMS bereits“,
weiß Fost. „Außerdem bereiten wir gerade
einige AMS-Kampagnen für Hersteller
zusammen mit unserem Amazon-SEOPartner Factor A vor.“
Früh dabei sein lohnt sich
Für Händler, die auf Amazon Produkte
anderer Marken verkaufen, sind die „Sponsored Search Ads“ mehr Option als Zwang.
Doch nachdem die Konkurrenz in dem Bereich noch nicht groß ist, sind dies jetzt die
besten Voraussetzungen, um mit dem Format zu experimentieren. „Vor allem kleine
Anbieter haben gute Chancen, mit einem
pfiffigen Anzeigenkonzept den Markt
ordentlich durcheinanderzuwirbeln“ glaubt
Frank Fischer von Adcologne. Große
Händler mit eigenen Shops sehen die SEM-
Zuerst bei Amazon
Wo Online-Shopper sich zuerst über
Produkte informieren unabhängig davon,
wo der Kauf dann stattfindet.
Amazon
33,0 %
Google
14,0 %
Preisvergleich
6,7 %
INTERNET WORLD Business 14/15
Quelle: ECC Köln, Hybris Software,
Stand: Mai 2015, Basis: Online-Befragung in
Deutschland (n = 984), Österreich (n = 493) und
der Schweiz (n = 497)
Ein Drittel der Verbraucher startet
Produktrecherchen bei Amazon,
Google fällt weit zurück
Profis eher weniger als Zielgruppe für
Amazon: „Strategisch ist es in jedem Fall
für namhafte Händler mit eigenem Webshop sinnvoller, das Werbebudget bei Partnern auszugeben, die Traffic auf die eigene
Präsenz leiten, um so selbst Kundendaten
zu sammeln“, betont Markus Schindler,
Head of Sales & Marketing bei Hurra.com.
Dass Amazon Google zum aktuellen
Zeitpunkt ernsthaft das Wasser abgraben
könnte, erwartet Martin Röttgerding, Head
of SEM bei Bloofusion, nicht: „Google hat
15 Jahre lang an Adwords gefeilt. In Bereichen wie Targeting, Aussteuerung, Auswertung und Automatisierung liegt
Adwords weit vorne“, gibt er zu bedenken.
Da habe Amazon noch Nachholbedarf. ◼
Daniela Zimmer
internetworld.de/dz
RECHT
6. Juli 2015
14/15
INTERNET WORLD Business
15
§
Foto: Fotolia / L. Kwarner
Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M.
Richtig belehren
Die Widerrufsbelehrung für Verbraucher muss verständlich und gut lesbar sein
rung vor, wenn die Widerrufsbelehrung
ohne Formatierung und Absätze als Fließtext vorgehalten wird. Es gibt zwar grundsätzlich keine Pflicht, sich an die im
gesetzlichen Muster vorgegebenen Absätze
und Formatierungen zu halten, dies ist
aber dennoch zu empfehlen. Dabei darf
die Gestaltung dem Kunden das Lesen
nicht vorsätzlich erschweren. Nicht in
Ordnung ist es, wenn eine zu kleine Schrift
verwendet wird oder der Text aufgrund
der Farbwahl schlecht lesbar ist. Auch zu
kleine Scrollboxen sind unzureichend,
wenn der Text darin nur mit Mühe gelesen
beziehungsweise gefunden werden kann.
Inhaltliche Änderungen in der Widerrufsbelehrung sollten nicht vorgenommen
werden. Allerdings hat das Oberlandesgericht Frankfurt mit Beschluss vom
07.05.2015 (Az.: 6 W 42/15) entschieden,
dass eine Verlängerung der Widerrufsfrist
zugunsten des Verbrauchers in der Widerrufsbelehrung zulässig ist. In dem entschiedenen Fall hatte der Shop-Betreiber
einen Monat statt 14 Tage in die Widerrufsbelehrung geschrieben. Um sicherzugehen, sollten Händler eine solche Verlän-
Das müssen Sie beachten
∙ Widerrufsbelehrung muss gut
lesbar sein
∙ Reiner Fließtext ohne Absätze
ist unzulässig
∙ Kleine Scrollboxen vermeiden
∙ Gilt auch für andere Pflichtinformationen
∙ Verlängerung der gesetzlichen
Widerrufsfrist zulässig
∙ Längere Widerrufsfrist in AGB
zusätzlich regeln
88 %
NAMENSANMASSUNG
Das Kammergericht Berlin hat dem
Land Berlin einen Unterlassungsanspruch gegenüber dem Betreiber
der Webseite Berlin.com zugesprochen. Diese Seite, so das Gericht,
erwecke trotz .com-Domain den Eindruck, als werde sie vom Land betrieben. Darauf gründet sich der Vorwurf
der Namensanmaßung. Im Gegensatz
zu anderen Domains, die das Wort
„Berlin“ enthalten, habe es hier keinen beschreibenden Charakter mit
Ortsbezug (Az.: 5 U 41/12). (fk)
Quelle: Idealo, Foto: Shutterstock / Dragance137
Berlin bleibt doch Berlin –
und gehört dem Land
aller deutschen OnlineShops übernehmen kulanterweise die Rücksendekosten bei Retouren,
obwohl sie dazu seit einem
Jahr gesetzlich nicht
mehr verpflichtet sind.
„Änderungen, die für den
Verbraucher Nachteile
bringen, sind unzulässig“
Marcus Beckmann
Beckmann und Norda Rechtsanwälte
www.beckmannundnorda.de
gerung auch noch zusätzlich in die AGB
aufnehmen, da Ähnliches von einigen
Gerichten in der Vergangenheit in anderem Zusammenhang gefordert wurde. In
jedem Fall gilt: Jedwede Abweichung, die
als nachteilig für den Verbraucher ausge◼
legt werden kann, ist unzulässig.
www.res-media.net
OLG Köln: „Top-Preise“
sind erlaubt
Das Oberlandesgericht Köln hat entschieden, dass Werbung mit „TopPreise“ keine unzulässige Spitzenstellungswerbung ist (Urteil vom
19.06.2015, Az.: 6 U 173/14).
Ein Händler hatte mit „Goldankauf zu
Top-Preisen“ geworben, obwohl er
zuvor bereits eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zu der Aussage
„Wir zahlen Höchstpreise für Ihren
Goldschmuck“ abgegeben hatte. Er
wurde wegen Verstoßes gegen die
Unterlassungserklärung auf Zahlung
einer Vertragsstrafe verklagt. Die Kölner Richter wiesen diesen Anspruch
jedoch zurück. Die Werbung mit
Höchstpreisen sei eine Spitzengruppenwerbung und setze voraus, dass
der Händler mit seinen Ankaufspreisen tatsächlich zur Spitzengruppe
gehöre. Davon zu unterscheiden sei
die aktuelle Werbung mit „Top-Preisen“, die nicht mit „Spitze“ gleichzusetzen sei. Damit sei nur ein besonders gutes oder überdurchschnittlich
gutes Angebot gemeint. Ein Preis, der
das durchschnittliche Preisniveau
vergleichbarer Waren im Verkauf
spürbar unterschreite, dürfe als „TopPreis“ beworben werden. Geht es um
den Ankauf, müssen die angebotenen
Preise überdurchschnittlich hoch
sein, um dieses Attribut zu verdienen.
Marcus Beckmann
KONTAKTAUFNAHMEVERBOT
Facebook-Pöbelei kann
Bewährung kosten
Facebook-Hassattacken werten Gerichte
zunehmend als genauso gravierend wie im
richtigen Leben. Zu spüren bekam dies ein
verurteilter Gewalttäter aus Löhne/Westfalen. Er war wegen Körperverletzung ins
Gefängnis gekommen, weil er seine Ehefrau
bedroht und mit einem Messer verletzt
hatte. Nach der Verbüßung von zwei Dritteln
der Strafe wurde der Rest zur Bewährung
ausgesetzt, verbunden mit einem Verbot,
mit dem Opfer Kontakt aufzunehmen. Der
Verurteilte hielt sich nicht daran und beschimpfte das Opfer in Posts auf Facebook.
Foto: Fotolia / Rangizz
er Gesetzgeber stellt einen Mustertext
mit Gestaltungshinweisen zur Verfügung – dennoch gibt es um die Form der
Widerrufsbelehrung in Online-Shops
immer wieder juristische Auseinandersetzungen.
So liegt nach einem Beschluss des Landgerichts Ellwangen vom 07.04.2015 (Az.:
10 O 22/15) eine unzureichende Beleh-
D
Rechts- und Fachanwältin für
Informationstechnologierecht
in Mainz
Hinter Gittern: Ein Kontaktaufnahmeverbot gilt auch für Facebook
Das Oberlandesgericht Hamm wertete dies
als „gröblichen und beharrlichen Verstoß
gegen die Bewährungsauflagen“ und hob
die Bewährung auf (Az.: 3 Ws 168/15). (fk)
KNOW-HOW
INTERNET WORLD Business
6. Juli 2015
14/15
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16
Google Shopping und
der Long Tail
So steigern Sie die Performance Ihrer Google-Shopping-Anzeigen
Serie: Profi-Tipps
für Google Shopping
Die bebilderten Produktanzeigen von Google Shopping gewinnen für Retailer
gegenüber den klassischen
Adwords-Anzeigen an Bedeutung. Mit diesen Tipps
steigern Sie die Performance Ihrer Anzeigen.
Folge 1: Google Shopping
und der Long Tail
(Ausgabe 14/2015)
Folge 2: Kampagnenund Bid Management
in der Praxis
(Ausgabe 15/2015)
oogle Shopping Ads (früher bekannt
als Product Listing Ads) stechen in
den Suchergebnissen neben oder über
klassischen Textanzeigen durch die Anzeige eines Produktbilds hervor. Zusätzlich werden immer der Preis und der
Händlername angezeigt. Shopping Ads
wirken besonders bei den Interessenten,
die im Kaufprozess schon relativ weit
vorangeschritten sind und konkrete Produktwünsche bei ihrer Google-Suche
äußern. Für deren Nutzung benötigen
Werbungtreibende aktualisiserte Produktinformationen im Google Merchant
Center und einen Google Adwords Account. Die Google-Richtlinien hierzu finden sich unter https://support.google.com/
merchants/answer/188494?hl=de
Im Gegensatz zu Adwords-Textanzeigen
wird hier nicht über Keywords bestimmt,
welche Anzeigen wann geschaltet werden,
sondern über die im Datenfeed enthaltenen Produktinformationen.
G
Google Shopping ist mittlerweile zu einem
höchst relevanten Umsatzkanal für Webshop-Betreiber geworden. Die Popularität
lässt sich anhand der Zahlen belegen: 2014
haben Retailer beispielsweise 47 Prozent
mehr Geld für Shopping Ads ausgegeben
als im Jahr davor – und dafür drei Prozent
weniger in klassische Adwords ohne Bild
investiert. Insgesamt haben Shopping Ads
Ende 2014 in den USA bereits 20 Prozent
des gesamten Suchanzeigen-Klickanteils
im Retail-Bereich eingenommen oder
anders ausgedrückt: Jede fünfte Anzeige
eines Händlers, die tatsächlich angeklickt
wurde, war eine Google Shopping Ad –
und dieser Anteil steigt weiter an.
Google Shopping Ads werden
häufiger geklickt
Ein weiterer Vorteil von Google Shopping –
abgesehen von der zusätzlichen Reichweite
Tipp: Schauen Sie sich die Verteilung der Conversions in Ihrem eigenen ShoppingAds-Konto an! So geht’s: Navigieren Sie im Google-Adwords-Konto auf Dimensionen -> Shopping -> Artikel ID + Filterung der Produkte auf Conversions ≤2 und ≥1
und der Sichtbarkeit in den Google-Suchergebnissen: Die Conversion Rates sind
nach wie vor höher und die Klickkosten
tendenziell niedriger als bei den klassischen Adwords-Textanzeigen.
In Bezug auf das „Long Tail“-Prinzip hat
sich ein interessanter Trend herauskristallisiert: Im klassischen Online-Shop gilt die
Regel, dass ca. 20 Prozent der Produkte 80
Prozent des Umsatzes bringen und mit
den restlichen 80 Prozent, dem sogenannten Long Tail, nur 20 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet werden. Diese Gesetzmäßigkeit gilt jedoch bei Google Shopping
nicht. Gesammelte Daten aus unterschiedlichen Branchen zeigen im Gegenteil, dass
es sich bei dieser Anzeigenform genau
andersherum verhält und oft 80 Prozent
der Produkte, die nur ein- oder zweimal
verkauft werden, zusammen rund 80 Prozent des Gesamtumsatzes generieren, der
über Google Shopping Ads erzielt wird.
Topseller, die sich mehr als zweimal verkaufen, liefern hingegen nur etwa 20 Prozent des Umsatzes in diesem Kanal (siehe
auch Grafik auf Seite 17).
Das bedeutet: Produkte mit nur ein bis
zwei Verkäufen – also klassische LongTail-Produkte – sind eindeutig die
Umsatztreiber bei Google Shopping Ads!
Was heißt das nun für Sie als Retailer?
Vernachlässigt man als Online-ShopBetreiber den Long Tail und konzentriert
sich bei dieser Anzeigenform nur auf
Topseller, so können wertvolle Umsätze
entgehen. Es ist daher sinnvoll, das gesamte
Sortiment in die Vermarktung aufzunehmen, vorausgesetzt, die Werbung für das
Produkt unterliegt keinen Einschränkungen seitens Google (zum Beispiel nicht
6. Juli 2015
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Special Goodie
Umsatzverteilung bei Google Shopping
80
60
40
1. Link öffnen: https://goo.gl/fJWOro
2. In „Bulk Edit“ im Adwords-Konto
einfügen
3. Ausführen
4. Unter „Logs“ analysieren
Topseller
12
Umsatz-Performance
wichtig für Budgeteinsatz
Es ist folglich empfehlenswert, nicht nur
die Topseller im Sortiment zu bewerben,
sondern im Gegenteil besonders auf den
Long Tail abzuzielen. Klingt logisch, doch
speziell Webshop-Betreibern mit großen
Produktsortimenten stellen sich nun Fragen wie: Woher weiß man überhaupt, welche der vielleicht 10.000 Produkte im
Long Tail auch tatsächlich Umsatz bringen werden und welche vermehrt Werbekosten verursachen? Wie behandelt man
diese unterschiedlich rentablen Produkte
am besten?
Viele Online-Shop-Betreiber sind mit
diesen Fragestellungen überfordert. Einige
Werbungtreibende entscheiden sich deshalb dafür, den Google-Shopping-Kanal
mehr oder weniger „nebenbei“ zu bedienen, um zumindest bei Suchanfragen präsent zu sein. Oder sie beschließen, nur
Topseller und vielleicht einige strategisch
wichtige Produkte zu bewerben – und damit auf das restliche Umsatzpotenzial zu
verzichten.
Setzt man sein Budget beziehungsweise
die Gebote für alle Produkte gleich und
undifferenziert ein, läuft man Gefahr,
Geld in Produkte zu investieren, die wenig
oder keine Umsätze bringen, und darunter
leidet das Kosten-Umsatz-Verhältnis. Der
Einsatz von Google Shopping Ads wird
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
Anzahl der Conversions pro Produkt
INTERNET WORLD Business 14/15
Illustration: Smarter Commerce
Topseller versus Long Tail: Produkte mit nur einer Conversion sind bei Google
Shopping für den meisten Umsatz verantwortlich!
weit weniger rentabel und effizient, als er
es eigentlich sein könnte.
Gibt es Möglichkeiten, das volle Umsatzund Performance-Potenzial aus dieser für
Retailer so wichtigen Werbeform herauszuholen? Ja, wenn die Produkte in der
Google-Shopping-Kampagne auf Gebotsebene individuell behandelt werden. Bei
Shopping Ads bietet man zwar bei den
Klickpreisen (CPC) nicht auf Keywords,
doch das Prinzip ist das gleiche: ;it dem
maximalen CPC wird festgelegt, wie viel
man für einen Klick auf die Anzeige zu
zahlen bereit ist – und dieser Preis hängt
komplett von der Umsatz-Performance des
verkauften Produkts ab (siehe Kasten).
Bid Management auf
Produktebene
Bei Google Shopping kommt dem einzelnen Produkt große Bedeutung zu. Daher
sollte auch jedes Produkt einzeln gesehen
werden, um das gesamte PerformancePotenzial der Anzeigenform auszuschöpfen. Bei Google Shopping sollte jedes Produkt einen eigenen CPC haben – es sollte
ein eigenes maximales Klickgebot gesetzt
und dadurch bestimmt werden, wie viel
man als Werbungtreibender maximal für
einen Klick auf diese Anzeige zu zahlen
Exkurs: Produkt-Performance und der optimale CPC
Um tatsächlich für jedes Produkt einen
optimalen maximalen CPC setzen zu
können, ist es entscheidend, den Einfluss unterschiedlicher Faktoren auf
die jeweilige Produkt-Performance zu
verstehen. Wie bei einer Mietwohnung,
bei der unterschiedliche Merkmale
(Größe, Lage, Raumaufteilung, Kücheneinrichtung, Balkon, Garage ...)
maßgeblich sind für die Zusammensetzung des Mietpreises, kann auch die
6 Tipps
für Google
Shopping
1. Datenfeeds auf den
neuesten Stand bringen!
20
0
jugendfreie Artikel, die bei entsprechender Kennzeichnung nur volljährigen Nutzern angezeigt werden).
17
Umsatz in
1.000 Euro
Long Tail
Um den Umsatzanteil des Long Tails
(Produkte mit 1 bis 2 Conversions) in
Ihrem eigenen Shop festzustellen,
haben wir ein Skript geschrieben. Sie
können ganz leicht herausfinden, ob
auch Ihre Google Shopping Ads in das
„neue“ Long-Tail-Modell fallen. So
geht‘s:
INTERNET WORLD Business
Produkt-Performance
von
unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden: Marke, Preis, Verfügbarkeit, Größe, Produktalter etc. Diese Faktoren
weisen unterschiedliche Korrelationen
zur endgültigen Produkt-Performance
auf. Wer hier Bescheid weiß, der kann
zukünftige Performance-Entwicklungen einschätzen und mithilfe dieser
Beurteilung dann optimale Klickgebote
setzen.
bereit ist. Nur durch diese spezielle Ausrichtung können die Umsatzpotenziale
pro Produkt voll ausgenutzt werden. Produkte, die mit höherer Wahrscheinlichkeit Umsätze bringen, können auch mit
einem höheren CPC versehen werden,
um ihnen mehr Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu verschaffen. Umgekehrt
kann auf Produkte, die sich schlechter
verkaufen, auch bewusst niedriger geboten werden: Haben etwa Produkte innerhalb eines Monats keine Umsätze generiert, aber dafür Kosten verursacht, ist ein
niedrigeres Gebot für den Maximal-CPC
die Konsequenz.
Das Fazit der Beurteilung des Long
Tails muss daher lauten: Der wesentliche
Performance-Hebel und das einzige effektive Mittel zur Steuerung von Long-TailAngeboten ist das Bid Management – das
Setzen und Ändern von maximalen
CPCs. Zum Festlegen eines optimalen
maximalen CPC für jedes Produkt im
Sortiment ist allerdings drauf zu achten,
dass bereits bei der Erstellung der Kampagnen einige Grundvoraussetzungen
geschaffen werden.
Im nächsten Teil werden wir Ihnen
Praxistipps zur Erstellung Ihrer GoogleShopping-Kampagnen geben und aufzeigen, worauf Sie beim Bid Management im
Long Tail besonders achten müssen.
Zusätzlich soll darauf eingegangen werden, wie Erkenntnisse aus Google Shopping in die Nutzung von Google Adwords
Text Ads einfließen können, um dem sich
ergebenden Performance-Unterschied
zwischen den beiden Anzeigenformaten
◼
entgegenzuwirken.
Reinhard Einwagner
ist Google-Adwords-Experte
bei der österreichischen
Online-Marketing-Agentur Smarter
Commerce.
www.whoop.at
www.smarter-ecommerce.com
Die Qualität Ihrer Daten bestimmt, wo
Ihre Anzeigen auftauchen. Stellen Sie
auch sicher, dass Feed-Titel und -Beschreibungen optimiert sind. Wichtig
ist zudem, dass Sie Ihre Feeds regelmäßig an Google übermitteln.
2. Gehen Sie ins Detail!
Mit stark ausdifferenzierten Produktgruppen lassen sich relevantere
Anzeigen erstellen, die öfter auftauchen. Gleichzeitig verhindern Sie so,
bei stark umkämpften Produkten zu
niedrige Gebote abzugeben.
3. Nutzen Sie NegativKeywords!
Sie können Ihren Anzeigengruppen
Negativ-Keywords hinzufügen. So
können Sie beispielsweise vermeiden,
dass Suchanfragen mit Wörtern wie
„Gratis“ oder „Rezension“ Ihre Anzeigen auslösen.
4. Nutzen Sie die Benchmark-Tools von Google
Das Feature „Anteil an möglichen Impressionen“ (Impression Share) zeigt
die Anzahl der Impressionen an, die
auf Sie entfallen sind, gemessen an
den gesamten Impressions, die Sie
hätten erzielen können. Auf diese
Weise lassen sich Bereiche ausmachen, in die Sie investieren sollten.
5. Gebotssimulator-Einsatz
Der Adwords-Gebotssimulator zeigt,
wie sich unterschiedliche Gebote auf
Ihren Traffic auswirken und welche
Ergebnisse Sie mit anderen Geboten
hätten erreichen können. Beachten
Sie, dass Ihre Produkte zur Nutzung
dieser Funktion erst ausreichend
Daten generiert haben müssen.
6. Erstellen Sie Google
Merchant Promotions
Mit Google Merchant Promotions können Sie Ihre PLAs um Informationen
wie Promotion-Codes, individuelle
Promo-Titel und Gültigkeitsdaten
erweitern – ohne zusätzliche Kosten.
Merchant Promotions werden mit
größerer Wahrscheinlichkeit angezeigt, wenn diese dem Kunden einen
echten Mehrwert bieten, etwa „20 %
Rabatt“ oder „Gratiszubehör“.
Quelle: ChannelAdvisor
ONLINE-MARKETING
INTERNET WORLD Business
6. Juli 2015
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Foto: Shutterstock / Premium Vector
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Nachhilfe für Werber?
Ob beim Werbefestival in Cannes oder als Partner des ADC: Google sucht die Nähe der
Kreativagenturen. Die sehen das gelassen und wünschen einen Dialog auf Augenhöhe
ool gekleidete Werber, Jubel über gewonnene Auszeichnungen („Lions“),
völlig überteuerte Drinks und eine Menge
hoch interessanter Vorträge: Vor wenigen
Tagen ging einmal mehr das berühmte
Werbefestival
im
südfranzösischen
Cannes zu Ende – ein Pflichttermin im
Kalender eines jeden Kreativen. Mitten
drin in diesem Schaulaufen der
internationalen
Werberszene
befanden sich auch in diesem
Jahr wieder die Google-Leute.
Als einer der Sponsoren hatte
das Unternehmen hochkarätige
Referenten engagiert, YoutubeStars an die CÔte d’Azur geflogen
und mit dem „Google Beach“ einen Treffpunkt eingerichtet, der morgens Fitness
und abends Party bot.
Kein Zweifel, Google sucht die Nähe der
Kreativen. Als strategisches Ziel wurden
die eher klassisch geprägten Werbeagenturen anvisiert, die vornehmlich TV-Spots
und Printanzeigen produzieren und mit
dem digitalen Marketing noch ein wenig
fremdeln. Ihnen will Google unter die
Arme greifen. „Multichannel-Networks,
PR- und Media-Agenturen sowie Youtube-Stars machen etablierten Werbeagenturen heute Konkurrenz, wenn es
C
„Digitales Storytelling
wird in vielen Briefings
noch als Zusatz neben
Print und TV behandelt“
Oliver Rosenthal
Leiter Creative Agency Team Google
www.thinkwithgoogle.de
darum geht, Menschen digital zu erreichen
und zu begeistern“, sagt Oliver Rosenthal.
„Wir können helfen, dass Kreativagenturen hier in den Lead gehen.“
Digitales Storytelling
sollte im Zentrum stehen
Rosenthal arbeitet bei Google in Deutschland und ist dort Leiter des vor einem Jahr
gegründeten Creative Agency Teams. Aufgabe der Mannschaft ist es, Agenturen bei
der Entwicklung von Werbekampagnen
zu beraten und ihnen die vielen Möglichkeiten des digitalen Marketings aufzuzeigen. „Digitales Storytelling wird in vielen
Briefings noch als Zusatz neben klassischen Formaten wie Print und TV behandelt“, betont Rosenthal. „Dabei sollte es für
viele Marken im Zentrum der Kommunikationsstrategie stehen.“
Osterhasen-Rasen: Das Rennen wurde live in TV und Web übertragen. Stimmte
die letzte Zahl des Kassenbons mit dem Sieger überein, gabs im Laden Rabatt
6. Juli 2015
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INTERNET WORLD Business
Consumer
Barometer
von Google
Supergeil: Die Agentur Jung von Matt entwickelte für Edeka
ein dreiminütiges Viral, das millionenfach geklickt wurde
Damit die Kreativen dies verinnerlichen,
hat Google einige Initiativen angeschoben. Neben der Präsenz in Cannes zählt
dazu auch die im Januar gestartete Website
Thinkwithgoogle.de. Dort werden Kampagnen, Cases, Insights und Umfrageergebnisse aus dem Consumer Barometer
vorgestellt (siehe rechts). Dazu gehört aber
auch eine Content-Partnerschaft, die
Google Anfang des Jahres mit dem Art
Directors Club Deutschland (ADC) einging, jenem Verein, in dem die wichtigsten
Kreativen im Lande organisiert sind.
Schräge Machart: Der Künstler Friedrich Liechtenstein
swingt in dem Film durchs Lebensmittelsortiment
Rolle: Der Begriff „supergeil“ wurde beispielsweise tausendfach in den Suchschlitz
eingegeben. „Google“, sagt Vogel, „ist das
Tor zur digitalen Welt.“
An den Gedankenaustausch mit Google
knüpfen die Agenturen durchaus Hoffnungen. „Wir erwarten im besten Fall
einen befruchtenden Wissenstransfer, eine
Art Innovationsdialog, der das zukünftig
Machbare auslotet und es ermöglicht,
digitale Technologie und Kanäle kreativer
und effizienter zu nutzen“, sagt Oliver
Zacharias-Toelle, Unit-Leiter Kreation bei
Google beim Werbefestival in Cannes: Youtube-Stars wie die Slow Mo Guys
kamen auf die Bühne – zudem gabs Beach Volleyball und abends Partystimmung
Ziel der Partnerschaft ist es, die Kreativität
im digitalen Bereich zu fördern, sagt
Stephan Vogel, Chief Creative Officer bei
der Werbeagentur Ogilvy & Mather und
gleichzeitig auch Präsidiumssprecher des
ADC. Dazu stehen in diesem Jahr eine
Reihe von Workshops, Diskussionen und
Veranstaltungen für den Nachwuchs an.
Das sei auch bitter nötig. „Denn derzeit
bevölkern die Penetranzmechanismen aus
den klassischen Medien auch das Internet.“ Statt Geschichten zu erzählen, die die
Menschen freiwillig im Internet suchen,
belästige man sie mit irrelevanten Werbebotschaften.
Als Beispiel für ein unterhaltsames und
erfolgreiches Storytelling nennt Vogel beispielsweise das „Osterhasen-Rasen“, das
seine Agentur für den Kunden Media
Markt entwickelt hatte, oder die
„Supergeil“-Werbung für Edeka (Agentur:
Jung von Matt). In beiden Fällen wandeln
sich Marken zu Entertainern, in beiden
Fällen übernimmt Google eine zentrale
Philipp und Keuntje. „Wir erwarten uns
davon sehr viel“, bestätigt Markus Maczey,
Geschäftsführer Plan Net Campaign.
„Denn die Zeiten, in denen ein weißes
Blatt Papier und ein Bleistift gereicht haben, um kreativ zu sein, sind lange vorbei.
Heute kann nur der kreativ sein, der die
Tools kennt und benutzen kann.“
Bewusstsein für digitale
Werbemechanismen
Dass sich kreative Köpfe und datengesteuerte sowie technologieorientierte
Unternehmen annähern müssen – darüber herrscht unter den Kreativagenturen
Einigkeit. „An der Frage, welche Inhalte in
der digitalen Welt funktionieren, über
welche Technologien sie ausgespielt und
nach welchen Indikatoren sie optimiert
und ausgesteuert werden, kommen auch
Agenturen immer seltener vorbei“, sagt
Jan Bechler. Der Chief Digital Officer der
Thjnk AG verbindet mit der Partnerschaft
die Hoffnung, dass sich in den Agenturen
ein stärkeres Bewusstsein für die Mechanismen der digitalen Welt entwickelt.
Bislang haben allerdings viele Werber
von der Partnerschaft nicht viel mitbekommen. Google war zwar Sponsor des
ADC-Festivals, das Ende Mai in Hamburg
stattfand, und auch in Cannes präsent,
doch die Workshops und Gesprächsrunden richteten sich bislang an einen überschaubaren Kreis. Bis Ende des Jahres soll
noch zweimal das Event „Creator meets
Creator“ stattfinden sowie eine dreitägiges
Seminar, in dem junge Kreative lernen
können, wie sie einen Youtube-Film drehen.
Ansonsten hofft man beim ADC darauf,
dass die Kooperation im nächsten Jahr
fortgesetzt wird, denn die Nachfrage ist
groß. „Wenn wir ehrlich sind, wissen wir
doch gar nicht, was Google wirklich im
Stande ist, für die Kreativbranche zu leisten“, sagt Michael Meyer, Geschäftsführer
Kreation der Werbeagentur 19:13. „Wir
haben ein sehr gutes Grundwissen. Aber
wir müssen auch künftig mit wirklichen
Innovationen überraschen.“
Haben Kreativagenturen also Defizite
im digitalen Marketing? Benötigen Sie
Nachhilfe, wenn es um die Frage geht, wie
Werbebotschaften jenseits von TV und
Print die Menschen ansprechen können?
Nachhilfe brauche man nicht, sagt Matthias Schäfer, Geschäftsführer und Chief
Digital Officer der Agentur Interone.
Wenn es darum gehe, die besten Ideen zu
entwickeln, sitzen bei ihnen immer Kreative und Technologen an einem Tisch, so
Schäfer: „Kreation und Innovation gehen
Hand in Hand, um Marken eine digitale
Heimat zu geben und diese mit überraschender und effektiver Kreation zu beleben.“ Und natürlich spreche man da auch
mit Partnern wie Google, um ein Maximum aus den Ideen herauszuholen.
Nachhilfe? Nein, sagt auch ZachariasToelle. Klassische Kreativagenturen haben
schon oft gezeigt, wie gute digitale Kommunikation funktioniert. Gewünscht sei
ein Austausch auf Augenhöhe, bei dem
beide Seiten das einbringen, was sie am
besten können: die einen ihre Kreativität
und ihr Wissen über strategische Markenführung, die anderen ihr Technologie◼
Know-how.
Helmut van Rinsum
internetworld.de/hvr
Bieten Sie Ihren Kunden
vor Ort die richtigen
Infos?
25 % der Deutschen nutzen
ihr Smartphone, um nach
lokalen Informationen zu
suchen. Ist Ihre Webseite
für Mobile optimiert?
Denken Sie
international?
42 % der Konsumenten weltweit
geben an, dass mangelnde
Sprachkenntnisse eine Hürde
für sie darstellen, wenn sie
online im Ausland einkaufen.
Wie sprechen Sie Ihre
internationalen Kunden an?
Nutzen Sie die Chance,
mit Ihrer Zielgruppe zu
interagieren?
50 % der deutschen
Internet-Nutzer sehen sich
mindestens einmal pro Woche
Online-Videos an – bei den
unter den 35-Jährigen sind es
bis zu 80 %. Nutzen Sie diese
Chance für Ihr Unternehmen?
Foto: Google;
Quelle: Google Consumer Barometer
19
ONLINE-MARKETING
INTERNET WORLD Business
xx.6.Monat
Juli 2015
2015
14/15
x/15
Häme im Netz: Die Sportmarke Under Armour gilt als Männermarke. Als bekannt wird, dass sie das Model Gisele Bündchen
verpflichtet, hagelt es bissige Kommentare. Diese wurden in
den Spots aufgegriffen. Es folgte ein riesiges Medienecho
Foto: Unternehmen
20
Zentrales Element der Kampagne sind der Claim „I will what I want“,
der auch als Hashtag verwendet wird, und die Website Willbeatsnoise.com.
Bündchen wurde hierfür in die Tonight-Show von Jimmy Fallon eingeladen. In Cannes gab es den Grand Prix (Agentur: Droga5)
Kreative Highlights
Ob neue Apps oder innovative Technik: Kampagnen, die in Cannes ausgezeichnet
werden, brauchen vor allem eines: eine Idee, die nicht wie Werbung aussieht
eit nunmehr 62 Jahren werden beim
Werbefestival in Cannes die weltweit
besten Kampagnen ausgezeichnet – mit
goldenen, silbernen und bronzenen Löwen. In diesem Jahr wurden nicht weniger
S
als 1.288 der begehrten Trophäen verliehen. Inflationär viel – monieren Kritiker.
Ein Beleg dafür, dass Werbung so einfallsreich ist wie nie zuvor, sagen Befürworter.
Für das Online-Marketing sind vor allem
die Kategorien „Cyber“ und „Mobile“ interessant. Deren Preisträger zeigen, auf
welchem Niveau sich Online-Werbung
bewegen kann. INTERNET World Business
stellt ausgewählte Arbeiten vor. (hvr) ◼
Nicht wegklicken! Der
Versicherer Geico
wirbt nur fünf Sekunden, dann gefriert der
Spot zum Standbild.
Es folgen anarchische
Momente. So springt
z. B. ein Hund auf den
Tisch und frisst das
Mittagessen – der
User bleibt dabei,
klickt nicht weg
(Agentur: The Martin
Agency)
Haifisch-Warnung:
Der australische Provider Optus brachte
sich ins Gespräch,
weil er ein HaifischWarnsystem installierte. Vor den Küsten
wurden Sonare versenkt, die Haifische
erkennen und sofort
über das Netz den
Mobil-Kunden warnen (Agentur: M & C
Saatchi)
Die andere Seite:
Honda ist bekannt für
solide Technik und
weniger für seine
sportliche Seite. Ein
interaktiver YoutubeFilm zeigt beides:
Wenn der User auf die
R-Taste seiner Tastatur drückt, ändern
sich Auto und Szene.
Aus dem Familienvater wird ein Undercover-Cop (Agentur:
Wieden+Kennedy)
Make-up-App: Der
Kosmetikkonzern
L’Oréal erleichtert es
seinen Kundinnen,
seine Produkte zu
testen. Mit der App
„Make Up Genius“
kann die Userin ihr
Gesicht einscannen
und sieht dann, wie
Powder, Lipgloss
und Mascara bei ihr
aussehen (Agentur
McCann Paris)
MÜNCHEN
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WORLD Business
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Rechtsanwalt
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Osborne Clarke
Tim Böker,
Gesch. Gesellschafter,
KOMMERZ – digitale
Marken- & Einkaufserlebnisse GmbH
Caroline Langer,
Regional Marketing
Manager, iAdvize SAS
Amanda Lindner,
General Manager
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R.O.EYE GmbH
Denis Rathig,
Leiter Entwicklung,
atlantis media GmbH
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î Vom Online Shop zum stationären
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î Datengetriebener Online-Handel
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TOP-KAMPAGNE
22
INTERNET WORLD Business
6. Juli 2015
14/15
Kunst mit Selfies
Vorgestellt
von
Telefónica Deutschland kreiert mit „Twofie“ ein hochwertiges Online-Event
elefónica Deutschland ist es mit der
„Twofie“-Aktion im Rahmen der
„Zwei sind besser als eins“-Kampagne
gelungen, die Zusammenlegung der O2und E-Plus-Netze kreativ zu inszenieren
und emotional aufzuladen. Schon im TVSpot zur Kampagne zeigt O2 Beispiele aus
dem Alltag, die sagen: Im Doppelpack
geht es besser. Mit „Twofie“ bringt das
Unternehmen die Idee nun bildlich in
beziehungsweise auf die Köpfe der User:
Ein Selfie der Nutzer und ein weiteres Bild
werden per Doppelbelichtung zu einem
Kunstwerk verschmolzen.
Dass das Ergebnis „besser als eins“ ist,
dafür sorgten drei Photoshop-Künstler,
denen man im Web live beim Arbeiten zusehen konnte. 238 einzigartige Kunstwerke
sind innerhalb von acht Stunden entstanden. Die Besonderheit der manuellen Bearbeitung durch die Künstler verlieh dem
T
Steckbrief
∙ Auftraggeber: Telefónica
Deutschland
∙ Kampagne: „Zwei sind besser
als eins“
∙ Kampagnen-Agentur: Ogilvy
Frankfurt
∙ Online-Event: Interone
Hamburg
∙ Launch: 10.06.2015
Heiko Genzlinger
CEO des Mobile-MarketingSpezialisten Trademob
www.trademob.com
Doppelt ist besser: O2 und E-Plus veranschaulichen die neue Netz-Power
Event Wertigkeit, stand für Exklusivität
und schuf den Anreiz zur Teilnahme. Auch
handwerklich ist die crossmediale Kampagne gut gemacht. Der Aufruf per SMS an
geschätzt 43 Millionen O2- und Base-Kunden sorgte für die notwendige Reichweite.
Auch die Nutzererfahrung war stimmig:
Aus der SMS heraus gelangten die Kunden
zur vollständig für Mobile optimierten Microsite, konnten direkt mit dem Smartphone ihr Selfie hochladen und das Live-Event
auf ihrem mobilen Endgerät verfolgen.
Außerdem hatte O2 passende Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken geschaltet;
das Video mit dem Aufruf zur Aktion hat
allein auf Facebook 360.000 Aufrufe.
Dass mich eine Marketingaktion mit
Selfies noch einmal überraschen würde,
hätte ich nicht gedacht. Telefónica
Deutschland hat es mit dem Dreh zum
„Twofie“ geschafft, weil es ästhetisch
ansprechend und gut gemacht ist.
Ich bin überzeugt, dass die Botschaft in
den Köpfen hängen bleibt: Zwei sind
◼
besser als eins.
Veränderungen werden in Videos
auf dem mobilen Endgerät erklärt
Auch in den sozialen Medien wurde
das Event kräftig beworben
So sieht zeitgenössische Kunst im
Jahrhundert der Smartphones aus
Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Auftraggeber
Auftrag
Axel Springer
Umsetzung einer Kampagne für den digitalen
Zeitschriften-Store iKiosk durch Anzeigen in
Print, Online und auf Social-Media-Kanälen
Jung von Matt /
Spree
Friendscout24
BMW
Das 100-jährige Jubiläum des bayerischen
Autoherstellers soll im kommenden Jahr mit
einer Kampagne gewürdigt werden, die alle
digitalen Kanäle abdeckt
Jung von Matt
Crossmedia-Kampagne für den Partnervermitt- Buzzmann,
ler unter dem Hashtag #LoveYourImperfections Plan Net
Campaign, Pilot
auf mehreren sozialen Kanälen und bei
Privatsendern im TV
Hornbach
Webguerillas
TV- und Youtube-Kampagne für die OnlinePlattform, auf der Kunden Verträge und Endgeräte miteinander vergleichen können; Ausstrahlung auf den Sendern der RTL-Gruppe
Brandtouch
Der Baumarkt wertet seinen Online-Shop auf
und erschafft eine Microsite. In den vier
virtuellen Rundgängen wurden insgesamt 29
Videos integriert
Samsung
Leo Burnett
Deutscher
Anwaltverein
Gestaltung einer Viral-Kampagne zur
rechtlichen Absicherung bei Scheidungen;
Verknüpfung eines Youtube-Videos mit
Angeboten bei Ebay
Serviceplan
Berlin
Mithilfe der „Samsung Safety Truck“-Kampagne
wird mit vier Bewegtbild-Screens am Heck des
Lkw auf die Gefahren von Überholmanövern im
Straßenverkehr aufmerksam gemacht
Zeitjung.de
Verantwortung für sämtliche Aktivitäten des
baden-württembergischen Energieversorgers
im Bereich Suchmaschinenoptimierung
UDG
Vermarktung des kompletten Online-Auftritts
des Münchner Digital-Native-Magazins, das
Werbekunden den Zugang zu einer jungen,
weiblichen Zielgruppe ermöglicht
OMS
EnBW
Dein Handy
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12.-13. Oktober 2015 Empire Riverside Hotel Hamburg
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Anmeldecode:
Social Media? Erst nach der Pflicht kommt die Kür
Content When Storytelling turns into Leads
SMC15iwb
It´s all about data KPIs Monitoring & Co.
Instagram & Pinterest Von der Zielsetzung zur Umsetzung
Kampagnen Social Advertising, Facebook Ads & Co.
B2B im Fokus Wo geht die Reise hin
Top-Referenten auf der Social Media Conference (u. a.):
Yasmin Akay
Elke von Borcke
Thomas Hutter
Teamleiterin Social
Media, RTL II
Marketing Director,
DaWanda GmbH
CEO,
Hutter Consult GmbH
Sponsor:
Dr. Sandra
Johansson
Senior Key Account
Manager, R.O.EYE
Moderation:
Hendrik Unger
Anna Zafiris
Social Media Experte,
36grad.de
Senior Social Media
Manager, Corporate PR
and Social Media, TÜV
Rheinland
Veranstalter:
www.facebook.de/socialmediaconf
#SMConf
socialmediaconference.de
Svenja
Teichmann
Geschäftsführerin,
crowdmedia GmbH
TECHNIK
INTERNET WORLD Business
6. Juli 2015
14/15
Foto: Fotolia / Sfondo Foto
24
Mehr als tausend Worte
Bilder werden gern in sozialen Netzwerken weiterverbreitet. Die Werbebranche macht sich
das zunutze und springt auf den Instagram-Zug auf. Doch wie lässt sich der Erfolg messen?
motionen über Bilder zu transportieren gehört zum Handwerkszeug bei
der Markenbildung: Auf sozialen Netzwerken wie Instagram und Pinterest, auf
denen über Bilder kommuniziert wird,
finden sich längst auch Unternehmen wie
Mercedes-Benz, Coca-Cola und H & M.
Wer dort Influencer (Meinungsmacher)
erreicht und Gefallen bei der breiten Masse
findet, kann schneller mehr erreichen als
mit Facebook-Posts oder Printwerbung.
Zwei Beispiele: Der Modehändler H & M
nutzt die Anziehungskraft des internationalen Youtube-Stars Jim A. Chapman. Der
Instagram-Post mit dem Star kam binnen
zwei Tagen auf beeindruckende 119.000
„Gefällt mir“-Klicks. Um eine solche
Reichweite zu erzielen, brauchen Kampagnen auf anderen Kanälen Monate.
E
Deutsche Unternehmen auf
Instagram nach Abonnenten
DM-Drogerie Markt Deutschland
196.000
grams eigenem Analyse-Tool „Insights“
verwenden. Mercedes-Benz beispielsweise
nutzt als eine der wenigen Marken das
Tool, um seine Reichweite zu messen. „So
schauen wir bei Mercedes-Benz ganz bewusst darauf, was sich zum einen unsere
Kunden im Netz wünschen und besonders
liken“, sagt Natanael Sijanta, Director Marketing Communications Mercedes-Benz
Cars. „Die Altersstruktur der Instagram-
Love- und Talk-Rate
Snipes Official
158.000
Reichweite ist nicht alles
Essie Deutschland
125.000
Balea (DM-Drogerie)
122.000
P2 Cosmetics (DM-Drogerie)
69.800
Benefit Cosmetics Germany
68.300
Rossmann
63.400
Vogue Germany
63.400
Theshitshop
48.100
Impericon Deutschland
39.200
Die größte Reichweite bei den
deutschen Unternehmen hat DM
INTERNET WORLD Business 14/15
Quelle: Futurebiz.de, Stand März 2015
Wichtig für die Erfolgskontrolle solcher
Werbemaßnahmen ist ein gutes Monitoring, also die Beobachtung und Analyse,
wie sich der eigene Channel und die Kampagnen der Wettbewerber entwickeln.
Die am leichtesten sicht- und messbaren
Zahlen bei Instagram sind die Verbreitung
und der Austausch der Nutzer mit und
über die Marke. Diese Werte sind direkt
bei Instagram abrufbar: „Gefällt mir“Angaben, bei Instagram „Loves“ genannt,
Kommentare und neue Follower (Abonnenten des Channels) sind auf einen Blick
zu erkennen. Allerdings ist diese Auswertung auf den Moment und auf einzelne
Bilder begrenzt. Eine Analyse in Form von
Statistiken oder Referenzwerten bietet
Instagram im Normalfall nicht. Lediglich
ausgewählte Premiumwerbekunden können derzeit die Betaversion von Insta-
Indikatoren (KPIs): Dazu gehören natürlich die „Impressions“ (Gesamtzahl der
Aufrufe) und die Reichweite der Posts.
Dafür wird erfasst, bei wie vielen Followern ein Bild in den Timelines oder
Streams, also den Übersichtsseiten aus den
Posts der abonnierten Channels, angezeigt
wurde oder zu sehen war. Auch FollowerAuswertungen hinsichtlich neue „Follower“ oder „Unfollower“ – das sind Abonnenten, die den Channel kürzlich gekündigt haben – sind Standard. Zudem wird
die „Follow-Back-Rate“ angegeben, also
wie viele der Nutzer, denen die Marke oder
das Unternehmen folgt, ihrerseits dieser
Marke oder diesem Unternehmen folgen.
„Mitbewerbsbeobachtung ist
hilfreich für ein aussagekräftiges Benchmarking“
Markus Besch
Vorstand Social Media Institute
www.socialmedia-institute.com
Nutzer und deren Herkunft spielen bei der
Themenauswahl eine wichtige Rolle.“
Zusätzlich zu den Zahlen, die Instagram
liefert, bieten etliche Softwarehersteller
spezielle Lösungen für das Monitoring in
dem Bildernetzwerk, das zu Facebook
gehört, an. Diese Tools sind prinzipiell
ähnlich, sodass es oft eher Geschmackssache ist, welche Lösung genutzt wird.
Alle Lösungen ermöglichen die Messung der wichtigsten Key-Performance-
Ebenfalls gern analysiert werden die für
Instagram wichtigen Faktoren wie „Loves“
und „Shares“, das Teilen von Bildern durch
Follower sowohl innerhalb von Instagram
als auch auf anderen Kanälen wie etwa
Facebook. Hier liefern die Tools Durchschnittswerte zur Anzahl der Loves und
der Kommentare im Verhältnis zur Anzahl der Bilder und der Follower. Diese
werden als „Love-Rate“ und „Talk-Rate“
angegeben. Die Zahlen der Loves, Kommentare oder Shares zu einem Durchschnittswert zusammengefasst ergeben
die „Engagement-Rate“, die ein wichtiger
Indikator für den Erfolg eines Postings ist.
Ergänzend kommt meist die Auswertung
von Hashtags dazu, den per Raute (#)
gekennzeichneten Schlagworten.
Zu den derzeit bekanntesten Monitoring-Lösungen gehören „Collecto“ (früher
Followgram), „Iconosquare“ (früher Statigram), „Squarelovin“, „Minterio“ sowie
„Simplymeasured“ von dem gleichna-
6. Juli 2015
14/15
INTERNET WORLD Business
migen US-Unternehmen aus
Seattle. Hinzu kommen Multichannel-Monitoring-Lösungen
von Anbietern wie den beiden
britischen Unternehmen Brandwatch und eBench sowie des
tschechischen Anbieters Socialbaker, die ebenfalls verschiedene
Daten auswerten können.
ups aus Hamburg. Es liefert dieselben Statistiken wie Iconosquare und stellt diese visuell
übersichtlich dar. Schön gelöst ist
die Auswertung der CommunityAktivitäten der User untereinander, die in mehreren Charts abgebildet wird und bei der Verbesserung der eigenen Posts hilft. Auch
hier gilt: Konkurrenzbetrachtung
und Hashtag-Analyse gibt es erst
Tools im Vergleich
in der Pro-Version, die für 49
Aus Italien kommt das Tool
Euro in Monat erhältlich ist.
119.000 „Gefällt mir“-Angaben erreichte H & M mit
„Collecto“. Es fasst die KPIs überNeben den Speziallösungen,
sichtlich zusammen und liefert
die sich ausschließlich auf Instadem Youtube-Star Jim A. Chapman in nur zwei Tagen
vor allem bei der Konkurrenzgram fokussieren, sind auch Mobetrachtung durch den eigenen
nitoring-Lösungen auf dem
Filter des Tools eine schnelle Übersicht. zeichnete Beiträge. Das Tool ist ebenfalls Markt, die verschiedene Kanäle wie etwa
Die Konkurrenzauswertung ist jedoch in kostenfrei, die Einführung eines kosten- Facebook, Twitter, Instagram und Pinteder kostenlosen Version ebenso wie die pflichtigen Premiumbereichs hat das Un- rest erfassen. Dazu gehören die Tools
Hashtag-Auswertung begrenzt. Die Gra- ternehmen zurückgenommen.
„Brandwatch Analytics“ und „eBench“, für
tisversion enthält Werbung. Die Pro-VerTrumpf von „Minterio“, dem Tool eines die es auch in Deutschland einen guten
sion ist für neun Euro pro Jahr zu haben.
gleichnamigen Start-ups aus Minsk, Weiß- Support gibt.
Die Besonderheit von „Iconosquare“, russland, ist die Auswertung der Follower
„Der Vorteil bei der Nutzung von eBench
einem französischen Ableger der US-Soft- nach Geschlecht und Alter – sofern aus ist klar der Fokus auf die Mitbewerbsbeware-Schmiede Hootsuite, liegt in der Er- den User-Angaben ermittelbar. Von Vor- trachtung. Konkurrenzanalyse ist hier in
mittlung und der Darstellung der Engage- teil sind außerdem die unbegrenzte Anzahl Echtzeit und mit direktem Bezug auf die
ment-Rate. Sie umfasst ergänzend zum der Hashtag-Suchen und der Konkurrenz- jeweiligen Posts möglich. Das ist hilfreich
Beispiel die Loves von Nichtabonnenten. betrachtungen. Dafür ist das Tool mit für ein aussagekräftiges Benchmarking und
Nahezu alle Daten lassen sich zudem als einer monatlichen Gebühr ab 100 Dollar natürlich für die Gewinnung von neuen
Ideen und Inspirationen“, meint Markus
Grafiken darstellen, bei Bedarf wochen- für 100.000 Follower aber auch teurer.
oder monatsweise. Die Hashtag-Suche
Erst seit 2015 am Markt ist „Square- Besch, Vorstand des Social Media Institute
liefert sowohl Accounts als auch gekenn- lovin“, die Lösung des gleichnamigen Start- in Nürtingen.
25
Auch Brandwatch ermöglicht über Abfragen mit den jeweiligen Hashtags diese
Form von Wettbewerberbetrachtung. Für
ein umfassendes Monitoring kann es auch
sinnvoll sein, mehrere Tools, etwa eine
Speziallösung und ein Multichannel-Tool,
gleichzeitig einzusetzen.
Eigene Interpretation nötig
Henning Krause, verantwortlich für die
Social-Media-Kanäle der HelmholtzGemeinschaft, vertraut keiner Statistik, die
er nicht selbst erstellt hat. Er hat bereits
diverse Monitoring-Tools genutzt, vermisst aber eine qualitative Auswertung beispielsweise von Kommentaren, um die
langfristige Wirkung der Interaktion zu
messen. „Wichtiger als die Reichweitenzahl
ist mir die Interaktion mit unseren Dialogpartnern. Denn wenn ich einen Kommentar nutzen kann, um ein längeres Verweilen in meinem Kanal und bei meinen Themen zu erreichen, kann dies deutlicher auf
die Marke und Wiedererkennungswerte
einzahlen als reine Impressions“, betont er.
Eine solche Analyse ermöglichen bisher
allerdings weder übergreifende Monitoring-Tools noch die Speziallösungen.
Krauses Fazit lautet daher: „Die Statistiken
liefern eine Basis, die individuell inter◼
pretiert werden muss.“
Susanne C. Steiger
Instagram-Monitoring-Tools (Auswahl)
Anbieter
Iquii
Iconosquare
Minter
Squarelovin
Brandwatch
eBench
Tool
Collecto
http://collec.to
Iconosquare
http://iconosquare.com
Minterio
https://minter.io
Squarelovin Analytics
https://squarelovin.com
Brandwatch Analytics
www.brandwatch.de
eBench
https://ebench.com
Instagram
Instagram
Instagram
Verschiedene
Plattformen
Verschiedene
Plattformen
Monitoring von Instagram
KPI-Auswertung:
Loves (Likes)
●
●
●
●
●
●
Kommentare
●
●
●
●
●
●
Follower
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Reichweite
der Posts
Love-Rate
●
Talk-Rate
●
●
EngagementRate
●
HashtagAuswertungen
● Erweiterte Suche in der
Pro-Version
KonkurrenzAuswertung
● Erweiterte Suche in der
Pro-Version
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Erweiterte Suche und
Auswertung
● Erweiterte Suche und
Auswertung in der
Premiumversion
●
Über Abfragen und
Kategorien
●
●
● Erweiterte Auswertung in
der Premiumversion
●
●
Filter nach
Geschlecht
●
● Nur in der Premiumversion
Filter nach
Alter
●
●
Mit Plug-in Vidpiq über
Hootsuite möglich
●
●
Filter nach Ort
●
Einfache Suche
Über Abfragen und
Kategorien
Erweiterte
Suche und
Auswertung
Erweiterte Suche
und Auswertung
●
Besonderheiten
Best-Performer-Postings,
Account-Verwaltung mit
Ordnern/Alben, Statistiken
auch monatsweise/Archiv
Best-PerformerPostings, CommunityEntwicklung, Statistiken
auch monatsweise/Archiv
Unlimitierte Suchen,
Statistikexporte, TeamAccounts für mehrere
Nutzer
Auswertung von User-Contests, Community-Entwicklung, Shopping-Funktion und
Datenexport ab Herbst 2015
Echtzeitdaten, Statistikexporte, Team-Accounts
für mehrere Nutzer
Echtzeitdaten,
Statistikexporte,
Team-Accounts für
mehrere Nutzer
Preis
Gratis, Pro-Version
8,99 Euro/Jahr
Gratis
14-tägiger Gratistest, ab
100 Dollar/Monat
Gratis, Premiumversion
49 Euro/Monat
7-tägiger Gratistest,
ab 600 Euro/Monat
ab 20.000 Dollar
für 2 Lizenzen/Jahr
Referenzen
Alfa Romeo, Desigual, GQ,
Nivea
DM, Helmholtz-Gesellschaft, Mercedes-Benz
k. A.
Adidas, Bosch, FC Bayern,
Fendi, Red Bull
Sparkassen Finanzportal,
Seat, Messe Frankfurt
IT Advantage,
Mercedes-Benz
INTERNET WORLD Business 14/15
Quelle: eigene Recherchen
● Funktion vorhanden
TECHNIK
26
INTERNET WORLD Business
6. Juli 2015
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Überall Verkaufsfläche
Handel findet künftig unabhängig vom Ladengeschäft oder der Webseite statt –
falls das Backoffice das kann. Demandware bereitet seine Plattform darauf vor
roße Shop-Software-Anbieter bezeichnen ihre Lösungen inzwischen nicht
mehr als E-Commerce-, sondern als Commerce-Plattformen. Auch Demandware
den Anspruch, Softunterstreicht damit
d
bereitzustellen
ware für alle Verkaufskanäle
Ver
mehr allein für den Webshop.
und nicht meh
„Xchange 15“
Auf der Partnerkonferenz
Partne
zeigte Thomas Ebling, CEO von Demanddie Berührungspunkte zwiware, wie sehr d
und Handel mittlerweile zuschen Kunde un
haben und sich auch weiterhin
genommen hab
vervielfältigen werden, zum Beispiel mit
digitalen Kiosksystemen,
Kio
vernetzten
Schaufenstern oder dem „Buy it“-Button
auf dem Bildernetzwerk
Bilde
Pinterest. INTERNET WORLD
WOR
Business hat mit Ebling über die kkünftige Strategie von Demandware und die Firmenzukäufe im
letzten Jahr gesprochen.
ges
G
Dem
Demandware
hatte im ersten
Quartal 2015 insgesamt
279 Kunden. Im Vergleich zum ersten Quartal 2014 ist das eine Steigerung von 30 Prozent.
Aus welchen Branchen
stammen Ihre Kunden in
erster Linie?
Thomas Ebling
Thomas Ebling: Wir gewinnen vor allem Kunden aus den Segmenten
Seit Dezember 2009 ist der studierte Mathematiker PreMode, Schuhe, Spielsident und CEO bei Demandware. Seit Juli 2014 ist er
zeug, Schmuck, Kosmeauch Chairman of the Board.
tik und Pflegeprodukte.
Die Margen in diesen Branchen sind vernünftig und die Anbieter haben eigene, individuelle Produkte. Unsere Lösung ist für
Unternehmen geeignet, die zehn Millionen
Dollar oder mehr Jahresumsatz mit ihrem
Online-Shop machen.
Demandware ist am Umsatz des OnlineShops beteiligt. Wenn Ihre Kunden wachsen, wachsen Sie auch. Haben Sie denn auch
schon einmal Kunden abgelehnt, weil Sie
deren Wachstumsaussichten als zu gering
eingeschätzt haben?
Ebling: Nein. Uns ist die langfristige Zusammenarbeit mit unseren Kunden wichtig. Deshalb erklären wir gleich zu Beginn,
was ein Unternehmen erwarten sollte,
wenn es sich für Demandware entscheidet.
Demandware-Kunden zahlen zwischen
einem und drei Prozent ihres Online-Umsatzes auf unserer Plattform als Gebühr.
Die Mindestkosten für unsere Software
betragen rund 200.000 Euro pro Jahr.
Demandware ist eine High-PerformancePlattform. Einen Rennwagen würden Sie
ja auch nicht an einen Teenager verkaufen.
Werfen wir einen Blick auf die Firmenkäufe:
Im Oktober 2014 hatte Demandware das
US-Unternehmen Cquotient, Anbieter einer Personalisierungslösung in der Cloud,
übernommen. Was planen Sie mit diesem
Zukauf?
Ebling: Cquotient hat eine Analyse-Software entwickelt, die große Datenmengen
in eine personalisierte Einkaufserfah-
rung umwandelt. Dieses „Gehirn“, die
Analyse-Software, binden wir in die
Demandware-Plattform ein. Die Kombination aus Vorhersagetechnologie und
den Daten in unserer Cloud-Plattform
gibt Händlern einen Wettbewerbsvorteil.
Wir können damit Produktempfehlungen ausspielen. Außerdem kann mit
Cquotient der E-Mail-Newsletterversand
personalisiert werden.
Im Januar 2015 hat Demandware das
US-Unternehmen Tomax übernommen.
Tomax bietet Cloud-basierte Kassensysteme
für den stationären Handel an. Welche Strategie verfolgen Sie mit diesem Firmenkauf
und der Zusammenführung der Technologie von Demandware und Tomax?
Ebling: Tomax ist unsere Point-of-SaleLösung in der Cloud, die wir „Store Center“ nennen. Unser Ansatz lautet: Was immer ein Händler in seinem Online-Shop
tun kann, soll er genauso auch im mobilen
oder im stationären Geschäft abbilden
können. Wir bezeichnen das als „Unified
Commerce“. Wir wollen auch Daten so
zusammenführen, dass ein einheitlicher
Blick auf den Kunden möglich ist. Die
komplette Integration von Tomax wird
wohl zwei Jahr brauchen. Für einige unserer Kunden war diese Fähigkeit von
Demandware, die E-Commerce-Lösung
ins stationäre Geschäft zu verlängern, ein
Entscheidungskriterium für unsere Plattform. Mit der Veränderung des Handels
müssen auch wir über einen breiteren
6. Juli 2015
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INTERNET WORLD Business
Demandware bringt mit dem „Buy it“-Button die Kauffunktion auf Pinterest. Der
Kauf-Button steht vorerst nur in den USA zur Verfügung
Ansatz nachdenken, der über eine reine
E-Commerce-Seite hinausgeht.
werden die Datenauswertung und die
Integration von Content sein.
Tomax bringt bereits zahlreiche Kunden
und ein anderes Abrechnungsmodell mit.
Wie fügen Sie das umsatzbasierte Preismodell von Demandware mit dem Abonnementmodell von Tomax zusammen?
Ebling: Tomax ist seit gut 20 Jahren am
Markt. Die Abrechnung des Cloud-Dienstes basiert auf der Zahl der Geschäfte und
der Zahl der Geräte, die das Kassensystem
nutzen. Für bisherige Tomax-Kunden
wird sich an diesem Abrechnungsmodell
nichts ändern. Wenn auch Tomax langfristig ein umsatzbasiertes Abrechnungsmodell einführt, wird es sicherlich niedriger
sein als das von Demandware, denn im
Geschäft fällt ja weniger Rechenleistung
an. Wir müssen jetzt gemeinsam mit unseren Kunden das richtige Modell finden.
Was verstehen Sie unter „Integration von
Content“?
Ebling: Eine Umfrage unter unseren Kunden hat ergeben, dass sie sich erweiterte
Content-Fähigkeiten wünschen, die voll
in unsere Plattform integriert sind. Demandware bringt für die Verwaltung von
Content schon einiges mit, hat aber nicht
die gleichen Fähigkeiten wie ein ContentManagement-System. Wir werden kein
eigenes
Content-Management-System
entwickeln, aber die Content-Funktionen
der Plattform deutlich ausbauen. Ein gutes
Beispiel für die gelungene Verbindung von
Content und Commerce ist Lush.com.
Online-Händler geraten gerade von zwei
Die Brücke zwischen Online-Handel und
stationärem Handel hat Demandware
bereits im vergangenen Jahr geschlagen, als
die „Digital Store Solution“ vorgestellt
wurde. Wie unterscheidet sie sich von dem,
was Tomax mitbringt?
Ebling: Digital Store ist eine Tablet-basierte
Lösung für das Verkaufspersonal. Mit ihr
können Verkäufer ihren Kunden Produkte
anbieten, die gerade nicht im Laden, aber
eben online verfügbar sind. Mit Tomax
wurden nur Produkte verkauft, die im
Geschäft erhältlich sind.
Warum ist die Zusammenführung von
Online- und Offline-Handel so wichtig?
Ebling: Die Einkaufserfahrung im stationären Handel wird sich in den kommenden Jahren stark verändern. Getrennte
Software-Lösungen für den Online- und
den Stationärhandel werden nicht mehr
funktionieren.
In welche Bereiche wird Demandware in
den kommenden Jahren investieren?
Ebling: Wir werden weiterhin in unsere
Unified-Commerce-Plattform investieren. Außerdem arbeiten wir daran, dass
Entwickler besser mit Demandware arbeiten können. Weitere wichtige Bereiche
27
Crabtree & Evelyn überträgt das ansprechende Shop-Design der stationären
Läden mit großen Bildelementen auch in den Online-Shop
Seiten unter Druck: Zum einen verkaufen
immer mehr Hersteller ihre Produkte selbst
online, zum anderen bilden die großen,
namhaften E-Commerce-Player eine immer
stärkere Konkurrenz. Wie können Sie sich
da noch differenzieren?
Ebling: Die Grenzen, wer ein Händler und
wer ein Hersteller ist, verschwimmen, weil
die Hersteller sich heute direkt an die Verbraucher wenden. Um sich zu differenzieren, bieten einige unserer Shop-Betreiber
„customized“, also individualisierte Produkte an, andere verkaufen online andere
Produkte als im stationären Handel.
Für Marken und Händler ist es wichtig,
im Alltag der Kunden eingebunden zu
sein, wir bezeichnen das als „Connected
◼
Brand“.
Lush.com: Content-Marketing mit
Infos zu den Inhaltsstoffen
Interview: Ingrid Schutzmann
Zahlen und Neuigkeiten bei Demandware
Rund 800 Kunden und Software-Partner trafen sich bei der Demandware Xchange 15 in London. Dort präsentierte der US-ShopSoftware-Anbieter Produktneuheiten und seine künftige Strategie
Als „Unified Commerce“ bezeichnet
Demandware das Zusammenführen von
bislang getrennten Lösungen – für den
traditionellen Handel, für Callcenter, für
E-Commerce oder für den mobilen Shop.
Laut einer Umfrage des amerikanischen
Handelsverbands „National Retail Federation“ planen 53 Prozent der Manager
im Handel, in den kommenden fünf Jahren solche vereinheitlichten Handelslösungen einzuführen. Auf diese Änderungen in der Handels-IT reagiert
Demandware mit entsprechenden Firmenzukäufen. Im Januar 2015 hat das
Software-Unternehmen den Anbieter
von Cloud-basierten Kassensystemen
Tomax gekauft. Dessen Integration in die
Commerce-Plattform dient dazu, eine
einheitliche Software für den Online- und
den stationären Handel zu schaffen. Im
Oktober 2014 wurde Cquotient, ein Anbieter von Analyse-Software, übernommen. Cquotient soll unter anderem „Predictive Merchandising“ (Produktempfeh-
werden, stehen auf dem deutschen Markt
noch nicht zur Verfügung.
Der Gesamtumsatz von Demandware
belief sich im vergangenen Jahr auf 160,6
Millionen US-Dollar, eine Steigerung um
51 Prozent im Vergleich zu 2013 (106,6
Millionen US-Dollar). Der Verlust 2014
betrug 27,1 Millionen US-Dollar (Verlust
2013: 18 Millionen USDollar). Ein Grund dafür
dürften die Firmenzukäufe sein.
Ende März 2015 liefen
weltweit 1.241 Webshops
auf Demandware. Das
Unternehmen zählt derzeit 279 Kunden, darunter den Action-KameraAnbieter Gopro, die Kosmetikmarken Crabtree &
Evelyn und Lush, die britische Modekette House
Der „Buy it“-Button auf Pinterest ermöglicht den
of Fraser und den ModeKauf des abgebildeten Produkts
anbieter Land’s End.
lung basierend auf Datenanalyse) liefern,
um Kunden individueller anzusprechen.
Neu bei Demandware sind „Buyable
Pins“ für das Bildernetzwerk Pinterest.
Nutzer des Netzwerks können über diesen Kaufen-Button direkt aus Pinterest
heraus Produkte bestellen. Diese Buyable Pins, die in die Bilder eingebunden
TECHNIK
28
INTERNET WORLD Business
PraxisTipp
Jan Becker-Fochler
ist Gründer von Textbroker
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Sechs Tipps für erfolgreiches Content Marketing
Beim Content Marketing sprechen
Unternehmen ihre Zielgruppe mit
relevanten Inhalten statt mit platten
Werbebotschaften an. Sechs Tipps,
die zeigen, worauf es ankommt:
1. Ziele definieren: Definieren Sie Ihre
Ziele, bevor Sie starten. Möchten Sie
den Website-Traffic steigern, Leads
generieren oder stärkeres UserEngagement erreichen? Nur wenn Sie
klare Ziele festlegen, können Sie den
Erfolg des Contents messen und Ihre
Aktivitäten anpassen.
2. Strategie formulieren und dokumentieren: Fragen Sie sich, welche
Inhalte Ihre Zielgruppe wie häufig
benötigt, welche Content-Arten sich
eignen und über welche Kanäle die
Zielgruppe am besten erreichbar ist.
Halten Sie zudem fest, wer welchen
Content erstellt und wie viel Zeit dafür
nötig ist. Verwenden Sie einen Redaktionsplan für die langfristige Planung.
3. Hochwertigen Content produzieren:
Welche Formate transportieren Ihre
Botschaft am besten? Egal, ob es sich
um eine Infografik, ein Video oder einen
Fachartikel handelt: Gute Inhalte sind
immer zielgruppenspezifisch, einzigartig, informativ und unterhaltsam.
4. Suchmaschinenoptimierung: Ein
gewisses Maß an Suchmaschinenoptimierung ist Pflicht. Platzieren Sie
wichtige Keywords an prominenten
Stellen. Verwenden Sie im Text Synonyme und themenrelevante Begriffe
zu den Schlüsselbegriffen. Füllen Sie
Tags wie Metadescription aus.
5. Richtiges Seeding: Verbreiten Sie Ihren Content über Social-Media-Kanäle
wie Twitter, Facebook oder Google+
sowie per Newsletter oder in Foren.
Auch geschicktes Netzwerken mit Influencern aus der Branche ist hilfreich.
6. Content-Aktivitäten messen: Messen Sie den Erfolg regelmäßig anhand
der Kennzahlen, die sich aus Ihren
Zielen und Content-Marketing-Maßnahmen ergeben. Vieles lässt sich
über Google Analytics erfassen. Passen Sie Ihre Aktivitäten stetig an.
6. Juli 2015
14/15
Problem Post-Streik
Kunden beschweren sich über lange Lieferzeiten im Online-Handel
er zurzeit etwas bestellt hat, wartet
zwei Wochen oder länger auf sein
Paket. Nachfragen per E-Mail nehmen täglich zu. Service-Mitarbeiter der Hotlines
müssen geduldig erklären, dass die bestellte
Ware leider noch unterwegs ist. Der unbefristete Streik bei der Deutschen Post macht
vielen Shop-Betreibern zu schaffen: Zwei
Drittel der Online-Händler sind von den
Streikfolgen „stark“ bis „extrem stark“ betroffen, hat der Bundesverband Onlinehandel (BVOH) bei einer Umfrage unter seinen
Mitgliedern herausgefunden. Ebenso geben
zwei Drittel der 120 Befragten an, dass sie
Umsatzeinbußen verzeichnen, jeder fünfte
Händler sogar von mehr als 25 Prozent. Im
Gegenzug haben viele Händler höhere Kosten, etwa durch die kurzfristige Nutzung
anderer Versanddienstleister oder Mehraufwand in der Kundenkommunikation.
W
Kundenservice im Stress
Denn auch der Kundenservice hat bei vielen Händlern alle Hände voll zu tun. „Das
Support-Aufkommen ist natürlich gestiegen“, sagt Max Wittrock, Geschäftsführer
bei Mymuesli. Die Kundenkommunikation
sei nicht einfach, da auch die Händler
nicht zuverlässig herausfinden können, in
welchen Regionen Pakete wie lange brauchen. Auch der Berliner SchokoladenShop Chocri verzeichnet wegen der Lieferverzögerungen etwa ein Drittel mehr
Kundenbeschwerden. „Die Arbeitsbelastung für den Kundensupport ist sicher um
das Doppelte gestiegen“, sagt Michael
Bruck, geschäftsführender Gesellschafter
von Chocri. Bruck geht schon jetzt von
einem Schaden von mindestens 15.000
Wenn der Postmann nicht
mehr klingelt: Händlern
macht der Ausstand teils
schwer zu schaffen
Euro aus: „Es wird vermutlich eher mehr,
vielleicht sogar deutlich mehr. Seriös lässt
sich das erst beziffern, wenn der Streik tatsächlich beendet ist.“
Im Vorteil sind Händler, die mit mehreren Versanddienstleistern zusammenarbeiten. Sie können ihre Kunden nahelegen,
einen anderen Dienstleister zu wählen.
Sowohl Chocri als auch Mymuesli denken
darüber nach, künftig mit weiteren Versandpartnern zusammenarbeiten – sei es
als kurzfristige Soforthilfe oder zur langfristigen Absicherung des Versands.
Schon jetzt profitiert der Post-Wettbewerber Hermes deutlich vom Streik: Einem
Sprecher zufolge verschickt das Unternehmen derzeit rund 300.000 Sendungen pro
Tag mehr als vor dem Ausstand.
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An
Einen Sonderstatus bei der Post genießt
offensichtlich Amazon. 40 Prozent der vom
BVOH Befragten bestätigten aufgrund eigener Erfahrungen eine Sonderbehandlung
von Amazon-Paketen. Die Post hat die Vorzugsbehandlung inzwischen eingeräumt.
Protaget-Media, Betreiber mehrerer Shops
für Bürozubehör und früher Nutzer des
Amazon Fulfillment Services, will deshalb
wieder auf das Fulfillment von Amazon zurückgreifen. Interne Tests haben belegt,
dass Amazon vom Streik nicht betroffen
sei, so Geschäftsführer Martin Schulte. ◼
Christiane Fröhlich
Neugeschäft
Etats, Launches, Optimierung und Tools für den Webauftritt
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Alfred Sternjakob
Relaunch der Produkt-Website und des Shops für die Schulranzenmarke Scout auf Basis des CMS und des Shops-Systems von Umbraco
Byte5 Digital Media
ATU Auto-Teile-Unger
Weiterentwicklung des Portals „Mein ATU“
Denkwerk
Collins
Einsatz des Bezahlverfahrens in mehreren Collins-Shops, u. a. About You Yapital
Deutscher Alpenverein
Relaunch des Web-Auftritts Alpenverein.de im Responsive Design
Coma
Flughafen Berlin
Brandenburg
Die „Berlin Airport“-App greift am Flughafen Berlin-Tegel auf vor Ort
installierte Beacons zu. Zweck: Indoor-Navigation und Shop-Angebote
Publicis Pixelpark
Henkel Wasch- und
Reinigungsmittel
Aufbau einer neuen Multimarken-Website im Responsive Design unter
www.henkel-reiniger.de
TWT Interactive
L’Oréal
Website-Relaunch der Nagellack-Marke Essie.de im Responsive Design
MRM/McCann
NKD Deutschland
Einsatz des Tools „TB Market“ für das Lieferantenplattform-Management
Tradebyte
Tea Tales
Entwicklung einer Mobile App zur Bestellung von Tee im Berliner
Hauptbahnhof
Inventorum
Torqueedo
Einsatz der Shop-Software für den Shop des Bootsantriebe-Herstellers
Demandware
Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an [email protected]
HAMBURG
MÜNCHEN
xx. Mai 2015
10. November
2015
FRANKFURT
HAMBURG
xx. Mai 2015
18. November
2015
DÜSSELDORF
FRANKFURT
xx. Mai 2015
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INTERNET WORLD Business
Joachim Franz
Burdastyle, Offenburg
Von Telefónica O2 aus
München kommt Joachim Franz zu Burdastyle. In der neu geschaffenen Position
als Head of Digital Service verantwortet
der 48-Jährige dort die digitalen Aktivitäten der Zeitschriften „Freundin“, „Elle
Décoration“, „Elle“, „Instyle“ und „Instyle
Men“ sowie „Harper’s Bazaar“. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die Bereiche
Vermarktung und Kooperationen.
www.burdastyle.de
Henrik Helmer
Glossybox, Berlin
Als neuer Vice President Business Development leitet Henrik
Helmer nun das Sales-Team von Glossybox für Deutschland, Österreich und die
Schweiz. Außerdem soll der 40-Jährige,
der bislang Geschäftsführer der MobileSparte der Ströer AG war, die Entwicklung
neuer Geschäftsmodelle vorantreiben.
www.glossybox.de
Till Schmid /
Sebastian Nepote
Helpling, Berlin
Mit zwei Mitarbeitern
verstärkt Helpling sein
Senior-Management: Till Schmid (Foto),
zuletzt als Berater der Boston Consulting
Group tätig, wechselt als Chief Marketing
Officer zum Vermittlungsportal für Reini-
Termine
Horizont Digital Marketing Days
Einen Tag lang stehen bei diesem Kongress die vier Schwerpunktthemen Mobile, Social Media und Content Marketing
sowie Praxis-Check Agenturen im Fokus.
Am anschließenden Training Day mit Praxis-Workshops dreht sich alles um Themen wie „Mobile in der Praxis“, „Praxis
Recht in der Online-Werbung“ und „Wie
Social-Media-Kampagnen wirklich funktionieren“.
Termin: Berlin,
13. und 14. Juli 2015
Kosten: 1.199 Euro zzgl. MwSt.
www.conferencegroup.de
Info:
iRetail Conference
Unter dem Motto „Next Evolution of Retail“
steht hier die Zukunft des Handels auf der
6. Juli 2015
Maik
Kleinschmidt
Gülfem Toygar
eBay, Dreilinden
Tom Tailor, Oststeinbek
In der neu geschaffenen
Position Vice President
Digitalization soll Maik
Kleinschmidt künftig die
Online-Aktivitäten des Modeunternehmens Tom Tailor bündeln.
So soll der 38-Jährige, der seinen Posten am 1. Juli übernommen hat, unter
anderem die Verzahnung von OnlineVertrieb, Marketing und stationärem
gungskräfte. Während er sich ums globale
Marketing kümmert, ist Sebastian Nepote
nun für Ausbau der IT-Abteilung zuständig. Zudem ist der neue Chief Technology
Officer, der unter anderem als Teamlead
bei Tirendo gearbeitet hat, für die Weiterentwicklung der Website zuständig.
www.helpling.de
Handel vorantreiben.
Die Digitalisierung der
Servicebereiche steht
ebenfalls auf der Agenda.
Kleinschmidt war bislang
bei The Boston Consulting
Group als Principal für die Entwicklung von Marken-, Marketing-, Handels- und Vertriebsstrategien internationaler Firmen verantwortlich.
Agenda. Themen sind unter anderem: Verbindung von Off- und Online-Handel sowie
„Welche digitalen Services wünschen
sich Konsumenten?“
Termin: München,
13. Juli 2015
Kosten: 58,31 Euro inkl. MwSt.
www.iretail-conference.de
Info:
Dmexco
In diesem Jahr trifft sich die Digitalbranche unter dem Motto „Bridging World“ in
Köln. Kurz vor Anmeldeschluss vermeldeten die Organisatoren erneut einen Ausstellerrekord, mehr als 30.000 Besucher
werden zu den gut 200 Stunden Kongressprogramm erwartet, das erst im Juli veröffentlicht wird.
Termin: Köln,
16. und 17. September 2015
Kosten: Keine (bis 17. August)
www.dmexco.de
Info:
Die ehemalige Chefin
der türkischen eBayTochter Gittigidiyor.com
Gülfem Toygar ist in die Geschäftsleitung
von eBay Deutschland berufen worden.
Die 41-Jährige, die zuvor unter anderem
beim B2C-Internet-Marktplatz Arabulvar
tätig war, übernahm im Januar 2014 die
Geschäftsführung von Gittigidiyor.
www.ebay.de
www.tom-tailor.de
Andreas Assum
Nu3, Berlin
Als neuer Geschäftsführer verantwortet
Andreas Assum künftig
die Bereiche Marketing und Vertrieb bei
der Nu3 GmbH in Berlin, Betreiber eines
Portals für Ernährungsberatung. Bisher
war der 46-Jährige Vice President Marketing bei Immobilienscout24.
www.nu3.de
Daniela Zimmer
Internet World Messe,
München
Die Programmplanung
der E-Commerce-Messe
Internet World leitet in Zukunft Daniela
Zimmer. Die 42-Jährige, die beim Veranstalter Neue Mediengesellschaft Ulm als
Redakteurin für die Zeitschrift INTERNET
WORLD Business tätig ist, übernimmt die
fachliche Leitung der Fachmesse. Nicole
Rüdlin, die seit 2011 die Internet World
verantwortete, verlässt das Unternehmen
dagegen, um sich künftig neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen.
www.internetworld-messe.de
14/15
Stéphane Lallement
Netzeffekt, München
Die PerformanceMarketing-Agentur
Netzeffekt hat eine Unit
für Real-Time Advertising gegründet. Geleitet wird sie künftig von Stéphane Lallement, dem neuen Head of RTA & Display
Advertising. Zuletzt war der 40-Jährige,
der an die Geschäftsführung berichtet, für
die DSP- und RTB-Lösung von Intelliad
im Bereich Vertrieb und Services tätig.
www.netzeffekt.de
Gamescom
Offizielles Partnerland der internationalen Messe für interaktive Spiele ist in
diesem Jahr das Vereinigte Königreich.
Themen des begleitenden Kongress sind
unter anderem: „Globalize me! Wie Fachkräfte in internationalen Teams neu arbeiten“, „Zwischen Hörsaal und Game-Studio: Strategien für eine bessere und praxisorientierte Games-Ausbildung“ sowie
„Video-Games Roadmapping“.
Termin: Köln,
5. bis 9. August 2015
Kosten: Ab 17,50 Euro inkl. MwSt.
Info:
www.gamescom.de
Neocom
„Connecting Commerce“ lautet das diesjährige Motto der Neocom, die neben der
Messe auch einen Kongress bietet. Für die
mehr als 40 Vorträge sind unter anderem
diese Themen geplant: „Wie der Interak-
Frederic Hansen
Click Performance,
Darmstadt
Als zweiter Geschäftsführer neben Gründer
und CEO Chistoph Adler (38) verantwortet
künftig Frederic Hansen die Click Performance Group. Der 25-Jährige, der bislang
für die Steuerung von Vertrieb und Strategie zuständig war, leitet als neuer COO die
Geschäfte in Europa sowie Asien, während
sich Adler nun insbesondere auf Nord- und
Südamerika konzentrieren will.
www.click-performance.com
Deniz Mathieu
Pilot, Hamburg
Die bisherige Direktorin für audiovisuelle
Kommunikation, Deniz
Mathieu, steigt in die Geschäftsführung
der Agentur Pilot auf. In ihrer neuen Position soll sich die 45-Jährige vor allem um
die integrierte Mediaplanung klassischer
TV-Kampagnen und deren Verlängerung
auf digitale Video-Plattformen kümmern.
www.pilot.de
tive Handel Amazon die Stirn bieten kann“,
„What’s next?“, „Get Phygital“, „Pricing“,
„Service-Oase E-Commerce“, „Gelungene
Skalierung“ und „E-Commerce für B2B“.
Termin: Düsseldorf,
7. und 8. Oktober 2015
Kosten: 1.490 Euro zzgl. MwSt.
www.neocom.de
Info:
Social Media Conference
Unter dem Motto „Social Media meets
Content Marketing“ richten sich die praxisnahen Vorträge an Marketer, Strategen
und Führungskräfte. Themen: „Facebook
Ads – Targeting – Status quo“, „Erfolgreiche Verkäufe über Twitter generieren“ und
„Social Media Marketing mit Biss“.
Termin: Hamburg,
12. und 13. Oktober 2015
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Führungswechsel beim
Partnerportalbetreiber
Meetic: Nach sieben Jahren als CEO der Friendscout24 GmbH und zuletzt
von Meetic DACH, die das Dating-Portal im Sommer 2014 übernommen hat, übergibt Martina Bruder die Führung an Michael Pilzek
(Foto). Der bisherige Geschäftsführer
der 12Auto Group, einer Tochter von
Für die Leitung seiner
spanischen Landesgesellschaft hat das Performance-Marketing-Netzwerk Affilinet Miguel de Arespacochaga y Redondo als Geschäftsführer
verpflichtet. Er soll vor allem die klassischen Geschäftsfelder Affiliate und Lead
Generation vorantreiben. Zuletzt war er
bei dem Advertising Network CPX Interactive beschäftigt.
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Martin Gülker
VCCP, Berlin
Die neu geschaffene
Position des International Account Managers
übernimmt Martin Gülker bei der Digitalagentur VCCP in Berlin. Der 31-Jährige,
der bislang beim Konkurrenten Heimat
Berlin Berater für Kunden wie Hornbach,
Pattex und ATU Deutschland war, soll nun
den Kunden BMW Motorrad betreuen.
www.vccp.de
Dominik Wichmann
DLD, München
Zum 1. September
2015 wechselt Dominik Wichmann als weiterer Geschäftsführer und Chefredakteur
zur Digitalkonferenz Digital-Life-Design,
kurz DLD. Neben Geschäftsführerin und
Gründerin Steffi Czerny soll der bisherige
Chefredakteur des „Stern“ sowie frühere
Chefredakteur des „SZ Magazin“ den Ausbau der Konferenzen vorantreiben. So
soll die DLD zu einer Medienplattform
werden, die Themen wie Digitalisierung
und Innovation über die Konferenzen hinaus ganzjährig aufbereitet.
www.dld-conference.com
Denis Bafounta
Experian Marketing
Services, München
Den Ausbau ihres
Geschäftsbereichs Consumer Insights & Targeting treibt die Experian Marketing Services Deutschland
voran: Als neuer Analytics Consultant ist
Denis Bafounta in Zukunft für die Datenstrategie des Cross-Channel-MarketingSpezialisten in Deutschland, Österreich
und der Schweiz zuständig. In seiner neu
geschaffenen Position berichtet der 37Jährige, der zuvor bei Mytoys als Senior
Manager Customer Intelligence tätig war,
an Deutschland-Geschäftsführer Gregor
Wolf und Philippe Jaoui, Managing Director Data Analytics & Consultancy EMEA.
www.experian.de
Pro Sieben Sat1 Media,
trat seine neu geschaffene Position zum
1. Juli an. Als Country
Manager leitet Pilzek, der
zuvor unter anderem bei
Holtzbrinck und eBay International
tätig war, die beiden Meetic-Töchter
Friendscout24 und Neu.de, die zu einer neuen Einheit fusioniert sind.
14/15
Katja Frederking
Lovelybooks,
Stuttgart
www.friendscout24.de
Innerhalb der Holtzbrinck Publishing Group
wechselt Katja Frederking zum InternetLesernetzwerk Lovelybooks. Beim Angebot der Aboutbooks GmbH verantwortet
die 45-Jährige, die zuletzt acht Jahre bei
der Gutefrage Gruppe aktiv war, künftig
die Produktentwicklung. Frühere Stationen waren Amazon und Libri.
www.lovelybooks.de
Pascal Gauthier
Openx, München
Michael Kleinjohann
Freshmademedia,
Schenefeld
Der ehemalige COO
von Criteo sowie CEO
und Gründer von Challenger Deep, Pascal Gauthier, kommt als
neuer Vorstand zu Openx. Bei dem Technologieanbieter für Online- und MobileWerbung soll Gauthier, der zuvor unter
anderem bei Kelkoo und Teads tätig war,
vor allem die Expansion vorantreiben.
www.openx.com
Jennifer Weltzien
Spree7, Berlin
Der ProgrammaticAdvertising-Anbieter
Spree7 aus Berlin verstärkt sein Sales-Team: Jennifer Weltzien
kommt vom Visibility-Anbieter Batch Media, wo sie zuletzt als Director Business
Development tätig war, und kümmert sich
bei Spree7 als neuer Senior Sales Manager um die Neukundenakquise.
www.spree7.com
Als Geschäftsführer
und Inhaber ist Michael
Kleinjohann, seit Anfang 2014 Geschäftsführer Programm und Marketing bei Travel House Media, nun bei Freshmademedia
Publishing & Consulting eingestiegen. Die
Agentur mit Sitz in der Nähe von Hamburg
erstellt unter anderem Portale und bietet
Beratung, Konzeption, Vermarktung sowie
Content Management für Web-Projekte.
www.freshmademedia.de
Dennis Dünnwald
Weitclick, Berlin
Zum neuen Creative
Director Design wird
Dennis Dünnwald bei
der Digitalagentur Weitclick in Berlin berufen. Bisher war der 29-Jährige, der in
seiner Position das fünfköpfige DesignTeam leitet und die Kreation verantwortet, Senior Art Director bei der Agentur.
www.weitclick.de
INTERNET WORLD Business
ISSN 1433-3309
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Sitz von Redaktion, Anzeigen, Vertrieb:
Bayerstraße 16a, 80335 München
Telefon (089) 741 17–0, Fax –101
www.internetworld.de
Druck:
Redaktion Print / Online:
Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Einträge im Dienstleisterverzeichnis:
Till Dziallas (tdz),
Stefan Hofer,
Marita Brotz,
L.N. Schaffrath Druckmedien,
[email protected]
Helmut van Rinsum,
Telefon: (089) 741 17–281,
Marktweg 42 – 50,
Susanne C. Steiger
Fax: (089) 741 17–269,
47608 Geldern
Christian Erxleben (erx),
E-Mail: [email protected]
[email protected]
INTERNET WORLD Business ist die Fachzeitung
Schlussredaktion:
Christiane Fröhlich (cf),
Ernst Altmannshofer, Dr. Christa Gogu
[email protected]
für den Internet-Entscheider und erscheint
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 19
zweiwöchentlich am Montag.
vom 01.10.2014
Der Bezugszeitraum für Abonnenten beträgt
Sitz des Verlags:
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH,
Susanne Gillner (sg),
Art Directorin:
[email protected]
Maria-Luise Sailer
Karlstraße 3, 89073 Ulm
Ingrid Lommer (il),
[email protected]
Geschäftsführer
Gestaltung:
jeweils ein Jahr.
Leitung Herstellung/Vertrieb:
Thomas Heydn,
Der Bezugspreis im Abonnement beträgt 70,20
Telefon: (089) 741 17–111,
Euro inklusive Versand und Mehrwertsteuer
E-Mail: [email protected]
im Halbjahr, der Preis für eine Einzelausgabe
Alfred Agatz, Dagmar Breitenbauch,
beträgt 5,40 Euro. In Österreich kostet das
Florian Ebner,
Laura Melchior (lm),
Catharina Burmester, Hedi Hefele,
Dr. Günter Götz
[email protected]
Manuela Keller, Simone Köhnke,
Leserservice:
Cornelia Pflanzer, Petra Reichenspurner,
Hotline: (089) 741 17–205,
Ilka Rüther, Christian Schumacher
Fax: (089) 741 17–101
Chefredakteur:
Ingrid Schutzmann (is),
Dr. Günter Götz (gg),
[email protected]
[email protected]
E-Mail: [email protected]
Schweiz 97,50 Franken im Halbjahr. Das
Abonnement verlängert sich automatisch um ein
Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf der
Bezugszeit schriftlich gekündigt wird. Studenten
erhalten bei Vorlage eines Nachweises einen
Susanne Vieser (vs),
Anzeigenleitung:
[email protected]
Angelika Hochmuth,
Bank: Deutsche Bank
Telefon: (089) 741 17–432,
Konto: 8264160 (BLZ 700 700 10)
Stellvertretender Chefredakteur:
Abonnement 81,90 Euro im Halbjahr, in der
Frank Kemper (fk),
Daniela Zimmer (dz),
Fax: (089) 741 17–269,
IBAN: DE08 7007 0010 0826 4160 00
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Rabatt von 30 Prozent.
6. Juli 2015
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INTERNET WORLD Business
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DLD: Sommer
in der Stadt
Aus dem Digital-Event von Burda ist eine ganze Familie
geworden. Das jüngste Spin-off heißt DLD Summer
eit zehn Jahren kümmert sich die DLD
Conference um einen umfassenden
Blick auf Fragen rund um das digitale
Leben. Mit Spin-offs rund um den Globus
sowie einem Ableger für die Damenwelt
(DLD Women) gilt die DLD (Digital Life
Design) mittlerweile als eine der wichtigsten Investorenkonferenzen Europas.
Jetzt füllt das Team um DLD-Mastermind Steffi Czerny das Sommerloch: Ende
Juni fand erstmals der DLD Summer in
München statt. Rund 500 Teilnehmer
folgten der Einladung der Burda-Verlagsgruppe – wer nicht eingeladen wird, ist
beim DLD nicht dabei. Im Fokus der Veranstaltung im Münchner Allianz Auditorium stand die Verknüpfung von Technologie, Lifestyle und Gesundheit wie z. B.
Wearables, Lifestyle-Apps oder aktuelle
Innovationen aus der Medizin, dazu klassische DLD-Themen wie Internet of
Things, Data Storage und Mobility.
In bester DLD-Tradition schaffte es
Czerny auch im Sommerloch, interessante
Menschen zusammenzubringen, darunter
den Mainzer Mediziner Ugur Sahin, der
an einer individuellen Krebsimpfung
arbeitet, und die Ex-Skifahrerin Maria
Höfl-Riesch, die Wearables für ihr Training
nutzt. Wie immer: ein Digitalkongress
◼
jenseits von KPI und CPC.
S
01
01 Neues Format: Erstmals fand der
DLD Summer in München statt
02 Alexander Sixt spricht über Mobilität
03 Internet of Things: Karsten Lemm,
Aysegul Ildeniz, Kerstin Günther, Lars
Hinrichs, Jackson Bond (v. l. n. r.)
04 Big Data im Sport: Martin Halle im
Gespräch mit Maria Höfl-Riesch
05 Connected Health: Christian Pantle,
Daniel Bahr, Simon Bolz, Florian
Weiß, Meghan Conroy (v. l. n. r.)
06 DLD Mastermind: Steffi Czerny organisiert die Konferenz seit 2005
02
Fotos: Veranstalter
03
04
05
06
Viele Sieger und ein runder Geburtstag
Der Branchenverband Eco verlieh in Köln seine Awards an die Internet-Wirtschaft
er Begriff E-Commerce war noch ein
Fremdwort, eine eigene Domain für
die meisten völlig illusorisch: Als 1995 in
Köln der Eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. gegründet wurde,
zwitscherten noch die Akustikkoppler.
Heute ist der Eco nach eigener Ansicht
der größte Internet-Wirtschafsverband
Europas und streicht deshalb zum 20. Geburtstag das Wort „deutschen“ aus seinem
Namen. Die diesjährige Eco-Gala mit den
Verleihungen der Awards für herausragende Leistungen war eigentlich wie immer:
festlich, spannend, lustig und zum Schluss
mit Knalleffekt. Als alle Award-Gewinner
zum Gruppenbild auf die Bühne des Dock
One in Köln traten, regnete es Gold und Silber vom Himmel – ein guter Auftakt für die
nächsten 20 Jahre.
◼
Foto: Veranstalter
D
Zu viele, um
sie namentlich
zu nennen: Im
Jubiläumsjahr
zeichnete der
Eco Verband
Unternehmen
aus, die sich
ums Internet in
Deutschland
verdient gemacht haben
MEINUNG
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INTERNET WORLD Business
6. Juli 2015
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Champions League
Die technischen Herausforderungen für Advertiser im Affiliate-Marketing nehmen zu
Peter Höftberger,
Ebay International
Marketing
Affiliate-Marketing profitiert von vielen E-Commerce-Trends. Deshalb ist
es für Website-Betreiber wichtig,
solche Trends zu erkennen und ihre
Marketingaktivitäten darauf abzustimmen. Ein aktueller Trend im
E-Commerce, der auch für Affiliates
sehr interessant ist, ist beispielsweise
„Cross Border Trade“. Der Handel
über die eigenen Landesgrenzen hinweg ist eine große Chance für Publisher, ihr Geschäft auszubauen.
Durch internationales Affiliate-Marketing kann die Reichweite deutlich
gesteigert werden.
Eike Pierstorff,
Spacedealer.de
Erfolgskontrolle in der Online-Werbung ist wichtig, besonders bei Gründern, bei denen die Budgets noch
überschaubar sind und Kampagnen
bis aufs Letzte durchoptimiert werden müssen. Der technische Aufwand für ein umfassendes Tracking
entwickelt sich aber schnell selbst
zum Kostenfaktor, wenn für den Einbau von Tracking-Tags ein technischer
Dienstleister bezahlt werden muss.
Hier platzieren sich die Anbieter von
Tag-Management-Systemen (TMS),
also Lösungen, mit denen sich nach
einem einmaligen Setup TrackingTags ohne Änderungen des Quellcodes in eine Webseite oder App integrieren lassen.
Jacob Maslow,
Streetwisejournal.com
Leider ist ein Großteil der heute eingesetzten Affiliate-Tracking-Technologien nicht mehr zeitgemäß. Das
eröffnet natürlich viele Möglichkeiten
für Betrügereien. Daneben werden
dadurch aber auch Umsatzchancen
vergeben. Wir leben im mobilen Zeitalter, und viele standortbezogene
Verkaufschancen werden nicht
genutzt. Online-Händler lassen hier
viel Geld auf dem Tisch liegen.
#passwort
Zitat
62,3 %
aller deutschen Internet-Nutzer merken
sich Online-Passwörter ausschließlich im Kopf
Sechs von zehn
Internet-Nutzern verwenden das gleiche
Passwort für mehrere Online-Dienste
Foto: Shutterstock / Totallypic.com
Affiliate-Marketing
Was andere schreiben
ls 2005 das Affiliate-Marketiser. Zwei Käufer, die den gleichen
ting Fahrt aufnahm, spielten
Mobilfunkvertrag
abschließen,
Publisher sozusagen noch in der
können ganz unterschiedliche InteRegionalliga. Kaum einer konnte
ressen haben – was sich eben etwa
von der Tätigkeit leben und viele
darin äußert, dass der eine persönbetrieben ihre Websites eher
lich in die Filiale kommt und der
nebenbei. Heute, zehn Jahre
andere über den Online-Shop
später, hat sich die Situation
konvertiert. Der Online-Shopper
gravierend verändert: Der
erwartet zudem ein Gadget, das
Markt ist konsolidiert und hat
zumindest mit den Incentives der
große Player wie Mydealz heronline vertretenen Wettbewerber
vorgebracht, die als Gesprächskonkurrieren kann. Kleinere Marpartner auf Augenhöhe anspruchsken haben aber trotz ihrer geringevolle Standards bei Technik, Proren Verhandlungsmasse auch bei
duktführung und Kommunikagroßen Publishern eine Chance,
tionsplanung setzen.
sich mit ihren Partnerprogrammen
Advertiser stehen diesen profesdurchzusetzen. Abgrenzungsmerksionellen Publishern als Kunde
male zum Wettbewerb sind beigegenüber und treten gleichzeitig
spielsweise der Aufbau einer belastbranchenübergreifend mit anderen
baren, nachhaltigen Geschäftsbe„Publisher sichern sich ihr Geschäft
Werbetreibenden in einen Wettbeziehung sowie Maßnahmen wie
werb um eine begrenzte Anzahl an
Versandkostenfreiheit oder einfadadurch, dass sie vor allem gegenüber
Werbeplätzen. Um innerhalb der
che Retouren. Neben funktionalen
ihrer Community loyal sind“
neuen Machtverhältnisse erfolgShop-Systemen sind eine durchreich zu bestehen, gilt es für Adverdachte Jahresplanung sowie Raum
Holger Brandt
tiser, derzeit verwendete Technolound Budget für flexible Aktionen
Partner, The Reach Group
gien, Partnerprogramme und Strawichtige Werkzeuge, um auf Wettwww.reachgroup.com
tegien rigoros zu entstauben.
bewerber reagieren zu können.
Viele Online-Shops verfügen noch
Publisher sichern sich ihr Genicht über Technologien, die schnelle zusätzliches Trackingpixel in den Shop schäft dadurch, dass sie vor allem gegenReaktionen auf den bestehenden Wettbe- eingebaut werden. Der zunehmende Wett- über ihrer Community loyal sind. Für
werbsdruck ermöglichen. Noch immer bewerb zwischen den Advertisern um die Advertiser, die in der Champions League
dominieren Shop-Systeme von der Stange erfolgreichsten Publisher führt auch dazu, des Affiliate-Marketings mitspielen wollen,
oder der „Marke Eigenbau“, die den An- dass gerade Unternehmen mit geringer gilt deshalb ein 5-Punkte-Plan: zeitgemäße
forderungen des Affiliate-Marketings – oder nur durchschnittlicher Markenbe- Shop-Systeme und Tracking-Technoloetwa Vorhandensein eines Tag-Manage- kanntheit zum Beispiel bei der Auswahl gien anbieten, maßgeschneiderte Partnerment-Systems – nicht gewachsen sind. der Incentives tiefer in die Trickkiste grei- programme kreieren und VerhandlungsSolche Systeme schränken den Hand- fen und ihre Zielgruppe präziser einschät- masse sowie den technologischen und
lungsspielraum der Advertiser signifikant zen müssen als bisher. Das Gadget muss personellen Rahmen für flexible Reaktio◼
ein: Oft kann nicht einmal kurzfristig ein dem Kunden gefallen, nicht dem Adver- nen schaffen.
A
Viele Passwörter im Kopf – von wegen: Die meisten Internet-Nutzer setzen ein Passwort für viele Dienste ein
Quelle: Web.de
„Die Zahlung von Dividenden steht kurz- bis
mittelfristig nicht auf der Agenda“
Rocket-Internet-Finanzvorstand Peter Kimpel
dämpft auf der Aktionärsversammlung
des Konzerns entsprechende Hoffnungen
Quelle: FAZ.net
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