"Es ist fast zu schön hier" - August Macke und die Schweiz

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"Es ist fast zu schön hier" - August Macke und die Schweiz
"Es ist fast zu schön hier" - August Macke und die Schweiz
Reise auf den Spuren August Mackes nach Basel, Bern und zur Ausstellung "August
Macke und die Schweiz" im Kunstmuseum Thun
August Macke hatte ein besonderes Verhältnis zur Schweiz: Über den gesamten Zeitraum seiner
künstlerischen Tätigkeit von 1903-14 – der Entstehung des ersten Skizzenbuches und ersten
Gemäldes bis zu seinem frühen Tod – boten die Aufenthalte in der Schweiz während der
unterschiedlichen künstlerischen Entwicklungsphasen neue Anregungen und Inspirationen und lösten
künstlerische Wendepunkte aus. Besuche in Schweizer Museen, kürzere und längere Aufenthalte vor
allem am Thuner See und in Bern beeinflussten sein Werk und seine Kunstanschauung maßgeblich.
Die Reise folgt seinen Spuren und den wichtigsten Stationen Mackes in der Schweiz:
Die Ausstellung des Kunstmuseums Thun, die mit dem August-Macke-Haus als Kooperationspartner
veranstaltet wird, ist Anlass und herausragendes Ziel für diese Reise, die Sie zu den Orten führt, an
denen August Macke wichtige Bilder malte und ebenso wichtige Eindrücke sammelte.
1. Tag Basel
Morgens starten wir mit dem Zug ab Bhf Siegburg (Abfahrt 9:11 Uhr) zunächst nach Basel, das wir
mittags erreichen (geplante Ankunft 12:47 Uhr).
Nur ein kurzer Fußweg führt uns in das dem Bahnhof gegenüber liegende Hotel Schweizerhof. Nach
einer Mittagspause besuchen wir das Kunstmuseum Basel.
Das Kunstmuseum hat August Macke wiederholt besucht, zum ersten Mal als 16jähriger Schüler. Von
Kandern (Schwarzwald) aus, wo seine Schwester mit einem Gastwirt verheiratet war, reiste er immer
wieder dorthin, um sich Sammlungen sowie Ausstellungen anzuschauen.
Das Museum in Basel besitzt eine bedeutende Sammlung von Werken des 15. Jahrhunderts bis zur
Gegenwart mit berühmten Werken von Hans Holbein, Hans Baldung Grien und Lucas Cranach,
Rubens, Jan Brueghel d. Ä., über Arnold Böcklin, Corot und Courbet sowie des französischen
Impressionismus. Darüber hinaus gibt es einen Schwerpunkt mit expressionistischer Malerei und des
Kubismus. Das große berühmte Gemälde von Louis Moilliet „Im Zirkus“, das in enger
Auseinandersetzung mit Mackes Kunst am Thunersee entstand, befindet sich ebenfalls im
Kunstmuseum Basel. Am Abend gemeinsames Essen in Hotelnähe (inkl.).
2. Tag Bern: Paul-Klee-Zentrum
Morgens erwartet uns vor dem Hotel unser Bus, der uns nach Bern bringt. Auf dem Programm steht
das Paul-Klee-Zentrum. Mit über 4000 Werken von Paul Klee hat dieses Kunstzentrum den weltweit
bedeutendsten Bestand an Werken des Künstlers. Klee war ein Schulfreund von Louis Moilliet, und
mit August Macke eng befreundet. Gemeinsam unternahmen sie um Ostern 1914 die Reise nach
Tunesien, die für Macke und Klee prägend werden sollte. Erst auf dieser Reise fällt Klee endgültig
den Entschluss bildender Künstler zu werden. Die Sammlung wird seit 2005 in dem spannenden Bau
von Renzo Piano präsentiert.
Für die Mittagszeit haben wir einen der schönsten Orte in
der Innenstadt reserviert: das Kornhaus (opt. Selbstz.).
Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit durch Bern zu
spazieren. Bern besitzt nicht nur eine besonders
malerische Innenstadt, sondern auch herausragende
Denkmäler. Freuen Sie sich auf das Bundeshaus, das
Berner Münster, den Zeitglockenturm, das Einstein-Haus
u.v.m.!
Am späten Nachmittag Weiterfahrt nach Thun und checkin im zentralen 4*-Hotel Krone. Der Abend steht zu freien
Verfügung.
3. Tag Thun und die Ausstellung "August Macke und die Schweiz"
Morgens widmen wir uns zunächst der Ausstellung "August Macke und die Schweiz". Im Mittelpunkt
dieser Ausstellung, die das Museum in Thun gemeinsam mit dem August Macke Haus in Bonn als
Kooperationsprojekt initiiert, steht August Mackes Aufenthalt in Hilterfingen-Oberhofen vom Oktober
1913 bis Juni 1914. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, in dem der Künstler nach wenigen
Wochen fiel, entwickelte Macke hier seine ganz eigene Malweise im Hinblick auf Farbe und Form
sowie neue Kompositionstechniken. Viele der
berühmtesten Bilder von August Macke entstanden
entweder am Thunersee, in Thun, Hilterfingen-Oberhofen
und Fribourg, oder wurden in Skizzen und Ideen hier
angelegt und anschließend nach der Rückkehr im Bonner
Atelier umgesetzt.
„Es ist fast zu schön hier“, schrieb August Macke an
seinen Mäzen Bernhard Koehler im Oktober 1913 nach
Berlin. Für den Nachmittag haben wir eine Stadtführung
durch den Stadtarchivar von Thun vorgesehen. Eigens
anlässlich der Ausstellung bietet er uns eine Führung "Auf
den Spuren August Mackes durch Thun". Der übrigen
Nachmittag und Abend steht zur freien Verfügung.
4. Tag Thuner See: Hilterfingen-Oberhofen und
Interlaken
Mit einer Tageskarte für das Schiff folgen wir heute Mackes Spuren vom Wasser aus. Wir fahren u.a.
am Haus Rosengarten in Oberhofen-Hilterfingen vorbei, wo Macke vom Oktober 1913-Juni 1914
lebte. In Oberhofen besichtigen wir den Schlosspark, in dem Macke viel gemalt hat.
Mit dem Schiff geht es weiter bis Interlaken, das Macke zusammen mit dem Mäzen und Sammler,
Bernhard Koehler, besuchte. In Interlaken haben wir etwas Zeit zur freien Verfügung, Rückfahrt am
Nachmittag (dies ist der vorläufig geplante Ablauf: Genauer Ablauf, Uhrzeiten etc. sind noch nicht
bekannt, da der Sommerfahrplan noch nicht veröffentlicht ist.).
Die Bootsfahrt bietet das gesamte Bergpanorama der Berner Alpen mit Eiger, Mönch, Jungfrau und
dem berühmten Niessen. Hier am Thunersee haben nicht nur Macke, Moilliet und Klee, sondern auch
Cuno Amiet und Johannes Itten sowie viele Schweizer Künstler vor der beeindruckenden Kulisse
gemalt. Viele dieser Bilder sind als Exkurs Bestandteil der Ausstellung „August Macke und die
Schweiz“ im Kunstmuseum Thun.
Der Abend steht zur freien Verfügung, optional gemeinsames Abschlussabendessen.
5. Tag Fribourg und Heimreise
Morgens verlassen wir Thun und fahren gemeinsam mit dem Bus (und Gepäck) nach Fribourg. Dort
unternehmen wir einen gemeinsamen Rundgang und genießen etwas Freizeit zum Abschluss unserer
Reise. Nach der individuellen Mittagspause fahren wir
nach Bern; von dort fahren wir um 15:04 Uhr mit dem
Zug nach Hause. Vorgesehene Ankunft am Bahnhof
Siegburg ist um 19:47 Uhr.
Programmänderungen vorbehalten
Leistungen
• Hin- und Rückfahrt mit der Deutschen Bahn ab Hbf
Siegburg/Bonn
• 1 Übernachtung / Frühstück im 4*-Hotel Schweizerhof
in Basel
• 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im 4-Sterne Hotel Krone in Thun (alle Zimmer mit Bad
oder Dusche/WC etc.)
• Alle Ausflüge und Transfers mit dem Bus und Schiff laut Programm
• Alle Eintritte und Führungen laut Programm
• Reisesicherungsschein
• ViadellArte-Reiseleitung ab/bis Siegburg: Dr. Ina Ewers-Schultz
Termin: 21. - 25. 06. 2013
Reisepreis:
945 € p. P. im DZ für Mitglieder des Fördervereins*
145 € EZ-Zuschlag
*Sie sind noch nicht Mitglied?
Der Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft beträgt für Paare lediglich 100 EUR, für Einzelpersonen 60
EUR.
Teilnehmerzahl: min. 18, max. 25 Personen