Puzzle - Hugo Kastner

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Puzzle - Hugo Kastner
Hugo Kastner
Das große humboldt Schach Sammelsurium
28. Dezember
WEIHNACHTSPUZZLE
KALENDER: Morphy besiegt 1858 Anderssen 8:3 • Stefan Kindermann *1959, dt. GM • Rafael
Leitao *1979, bras. GM
Eine unmögliche Forderung
„Eine Partie wird mit 1.e4 eröffnet und endet bereits im 5.Zug mit Matt durch ‚Springer
schlägt Turm’ – wie verlief diese Partie?“ So lautete das Chessbase Weihnachts-Puzzle ◙
1999, das den Weltmeistern Karpow, Kasparow und Botwinnik schlaflose Nächte bereitet haben
dürfte. Einsendungen, die die Forderung als „unmöglich“, „fehlerhaft“ oder nur nach den „500Jahre alten Zugregeln von Fers und Alfil bewältigbar“ bezeichneten, gingen in die Redaktion
ein. Sollten Sie Weihnachten anders verbringen wollen, als beim intensiven Knobeln, dürfen Sie
erst einmal einen Blick auf die Endstellung werfen. Das „Christmas Puzzle“ von Joseph C.J.
Wainwright macht ebenfalls eine ungewöhnliche Forderung: Schwarz zieht und Weiß setzt
darauf in einem Zug matt.
Das Gefühl sagt, dass es ein Springermatt
durch Weiß geben müsste, auf h8, doch es
kommt manchmal anders als man denkt. ▼
1.e4 Sf6 2.De2 Sxe4 3.f3 Sg3 4.Dxe7+ Dxe7+
5.Kf2 Sxh1#.
Genial!
Joseph C.J. Wainwright
American Chess Bulletin Dez.1917
■ Schwarz zieht und Weiß setzt darauf in 1 matt
Eine kurze Vertiefung ist schon notwendig, um
die Verwicklungen voll zu erkennen. Doch
lösbar ist dieses Problem allemal. ▼ 1…Txc7
2.Tcc7#; 1…Td8+ 2.cxd8S#; 1…Kxb7 2.c8D#;
1…Lxb7 2.Sa7#; 1…Lxb5 2.Tb8#; 1…d5
2.Tb8#; 1…e5(e6) 2.Tb8#.
Christmas puzzle!